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 Wohnung von T.K.

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Taichi Yagami

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BeitragThema: Wohnung von T.K.   So Jan 31, 2016 3:53 pm

Hier wohnt T.K. mit seiner Mutter.
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Kyoko Sanada

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BeitragThema: Re: Wohnung von T.K.   Mo Mai 28, 2018 9:45 pm

16. August
Wohnung der Takaishis
13:00 Uhr
Kyoko ( & Takeru)

Nachdem Tomiko von Kyokos mysteriösen Fundstücken vom Morgen erfahren hatte, hatte sie irgendetwas Unverständliches von irgendwelchen digitalen Lebewesen und einer Parallelwelt gefaselt, dass Kyoko schon etwas Angst bekommen hatte. Das klang nun wirklich alles nicht sehr glaubwürdig. Ob die Blondine irgendwie auf den Kopf gefallen war und einen kleinen Knacks bekommen hatte? Kyoko machte sich um ihre Freundin wirklich Sorgen. Dennoch hatte das blonde Mädchen ihr geraten, Takeru Takaishi aufzusuchen.
Auf Kyokos Rückfrage, wieso sie ausgerechnet den Jungen von der Mittelschule aufsuchen sollte, obwohl sie ihn kaum kannte, hatte Tomiko erklärt, dass Sora als auch Taichi gerade in keiner guten Verfassung waren, um ihr mehr von dieser mysteriösen Parallelwelt zu erzählen. Auch Koushiro Izumi hatte wohl eine lange Nacht hinter sich, wie es sich anhörte und dieser Joe Kidou hatte wohl auch immer viel um die Ohren mit der Universität. Als von ihrer Freundin der Vorschlag kam, Yamato Ishida aufzusuchen, war Kyoko so gar nicht wohl dabei. Sie hatte ja eh ihre Probleme mit Jungs und Männern und dieser Ishida war wirklich ein Typ, der ihr Unbehagen bereitete. Hoffentlich war sein kleiner Bruder umgänglicher. Obwohl sie ihn nicht kannte, hoffte sie einfach darauf, dass das Gespräch mit ihm gut ablaufen würde.

Kyoko trug ihr pastellfarbenes, blaues Kleidchen mit kleinen weißen Blumenmuster darauf und ihren kleinen Rucksack mit Rüschen daran, in welchem das Ei und das unbekannte Gerät verstaut waren. Je näher sie der Anschrift kam, die Tomiko ihr gegeben hatte, desto nervöser wurde die junge Frau. Der Griff um den Riemen ihres Rucksacks wurde immer fester. Hoffentlich würde der junge Mann Zeit haben, ihr in dieser verwirrenden Situation zu helfen. Sie hatte sich nicht bei ihm angemeldet, da sie seine Handynummer nicht besaß. Wieder kam in ihr die Unsicherheit auf, sich bei jemand Fremden einfach auf zu zwängen. Aber sie wollte auch unbedingt wissen, was sie mit den Sachen in ihrem Rucksack anfangen sollte. Mit Sicherheit konnte das alles nur ein Irrtum sein und diese Gegenstände waren nur durch einen unglücklichen Zufall bei ihr gelandet.
Während sie gedankenverloren einen Schritt vor den anderen setzte, überlegte sie intensiv, wie sie sich am besten für ihr unangekündigtes Auftreten erklären würde. Keine der Varianten schien ihr recht gefallen zu wollen und ehe sie sich versah, stand sie auch schon vor dem Haus, indem Yamato Ishidas Bruder wohnte.
Sie schluckte und verbrachte noch einige Momente vor der Türe, bis sie zu dem Entschluss kam, dass sie noch bis zum Abend da stehen würde, wenn sie nicht endlich einen Schritt vorwärts unternahm.
Sie nahm all ihren Mut zusammen und betätigte die Klingel bei "Takaishi", nur um im Anschluss die Luft anzuhalten und darauf zu warten, bis jemand die Gegensprechanlage bediente.
Und in der Tat, nach einem kurzen Augenblick ertönte eine Stimme. "Ah! Hier ist Sanada, Kyoko. Ich würde gern mit Takaishi-kun sprechen, wenn er zu Hause ist. Ich bin eine Klassenkameradin seines Bruders.", erklärte sie, ein wenig erstickt, weil sie es immer noch nicht wagte, nach Luft zu schnappen. Kurz darauf ging der Türbuzzer und die junge Frau konnte das Gebäude betreten, um im nächsten Augenblick den jungen Blondschopf in der Türe stehen zu sehen. "Guten Tag, Takaishi-kun.", begrüßte sie ihn höflich und nervös, vergaß dabei aber ihre Manieren nicht und verbeugte sich höflich vor ihm. "Entschuldige bitte mein unangekündigtes Erscheinen, aber.. ich hab da etwas, worüber ich mit Dir reden müsste, wenn das geht.", murmelte sie daraufhin. Es war ihr wirklich unangenehm, einfach so aufzukreuzen, ohne sich anzumelden, aber dieses Thema schien einfach nicht aufzuschieben zu sein, zumindest nach Tomikos Worten. Hoffentlich würde der junge Mann ihr verzeihen.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Wohnung von T.K.   Di Mai 29, 2018 11:31 pm

16. August
Wohnung der Takaishis
13:00 Uhr
Kyoko & Takeru


Nachdenklich saß Takeru auf seinem Schreibtischstuhl und warf einen kleinen Schaumstoffball gegen seine Zimmertür um ihn dann aufzufangen und erneut von der Tür abprallen zu lassen. Er wusste sich nicht so richtig abzulenken, Kari hatte heute keine Zeit, Davis brauchte sicherlich noch seine Zeit und Yamato hatte gesagt, dass er erst am Abend Zeit hatte. Er hatte seiner Mutter schon im Haushalt geholfen, doch war da halt auch nicht wirklich viel zu machen, weshalb das auch schnell erledigt war.
Der Blonde blickte zu seinem Bett, auf dem Patamon und regelmäßig atmete. Es war von den gestrigen Erlebnissen noch ganz schön erschöpft, was ihm keines Falls zu verübeln war. Mit einem IceDevimon hatten sie alle nicht gerechnet. Er war froh, dass Mimi, die Digimon und er so gut dabei wegkamen und sogar ihre Wappen wiederbekommen hatten.
Als es an der Tür klingelte erhob sich der Digiritter fast schon zu motiviert von dem Stuhl. Vielleicht war es ja Hikari und sie hatte doch Zeit. Er öffnete gerade seine Zimmertür, als seine Mutter an ihm vorbeirauschte und ihm versicherte, dass es sicherlich ihre Arbeitskollegin war, die sie abholen wollte. Das hatte Takeru fast schon vergessen, dabei hatte sie es ihm erst beim Abwaschen erzählt gehabt. Er wünschte ihr noch viel Spaß beim Essengehen und wollte sich gerade wieder in sein Zimmer umdrehen, als seine Mutter ihm dann mitteilte, dass es ein Mädchen war, dass zu ihm wollte.
„Ein Mädchen?“, fragte er verwundert und trat wieder aus seiner Tür hinaus. Hätte es sich um Hikari gehandelt, hätte seine Mutter sie mit ihrem Namen angekündigt, genauso auch bei Yolei, Mimi oder Sora, also vielleicht Tomiko? Aber warum sollte sie bei ihm klingeln?
Seine Mutter fügte noch hinzu, dass sie aus Yamatos Klasse war. War Tomiko in der Klasse von Yamato? Der Blonde wusste nur, dass sie in einem Jahrgang waren.
Also ging er neugierig zur Haustür und sah ein rothaariges Mädchen auf ihn zu kommen. Er hatte sie noch nie gesehen, lächelte sie jedoch freundlich an. „Hallo“, begrüßte er sie ebenso höflich und beugte sich ebenfalls vor.
Verwunderung trat in sein Gesicht, als sie ihre Bitte aussprach. Da sie aber wirkte, als wäre es ihr wirklich wichtig, trat er mit einem Lächeln im Gesicht zur Seite und deutete ihr mit einer einladenden Geste hereinzukommen. „Klar, komm rein.“
Kurz kam ihm der Gedanke, dass es um Yamato gehen könnte, doch machte es nicht wirklich den Anschein, dass sie da war um ihn um ein Autogramm seines älteren Bruders zu bitten. „Möchtest du etwas trinken?“, fragte er sie und führte sie in die Küche, wo er ihr dann etwas zu trinken gab.
„Setz dich ruhig“, forderte er sie auf und merkte erst jetzt, dass er gar nicht wusste, wie sie hieß. Entschuldigend lächelte er sie an. „Ich weiß gar nicht wie du heißt, tut mir leid.“ Er war sich nicht sicher, ob seine Mutter ihn erwähnt hatte.
Als seine Mutter kurz durch die Küchentür hineinblickte und sich eilig verabschiedete, weil ihre Kollegin nun wirklich da war, schüttelte er schmunzelnd den Kopf. „Tut mir leid“, hob er die Schultern, „sie hatte es heute etwas eilig… Also, wie kann ich dir helfen?“, fragte er und setzte sich gegenüber von ihr an den Tisch.
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Kyoko Sanada

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BeitragThema: Re: Wohnung von T.K.   Mi Mai 30, 2018 9:55 pm

16. August
Wohnung der Takaishis
13:00 Uhr
Kyoko & Takeru

Takeru Takaishi bat sie zu ihrem Glück hinein. Er war schlank und groß gewachsen, größer als sie es war, was nicht wirklich schwer war. Aber er war kleiner als dieser Ishida, glaubte Kyoko zumindest. Aber das tat jetzt auch nichts zur Sache. Sie wurde von ihm freundlich herein gebeten. "Vielen Dank.", entgegnete sie wirklich hörbar dankbar. Sie blieb im Eingang stehen und schlüpfte aus ihren Schuhen hinaus, um ihm dann zu folgen. Mit jedem Schritt fühlte sie sich unsicherer, hatte Bedenken, sich unhöflich zu verhalten oder aus versehen etwas kaputt zu machen. Prompt bot der junge Mann ihr auch etwas zu trinken an. Das war jetzt genau das Richtige. "Oh, ein Wasser wäre wirklich nett.", entgegnete sie und merkte bereits, wie staubig trocken sich ihr Rachen anfühlte. Danach wurde sie auch aufgefordert sich zu setzen, was sie sogleich auch tat. Die Nervosität stand ihr quasi ins Gesicht geschrieben und so klammerte sie sich immerzu an ihren Rucksack.
Gerade wollte sie sich ihm nochmal vorstellen, als seine Mutter sich verabschiedete und beinah fluchtartig die Wohnung verließ. Höflich verabschiedete die junge Frau die Andere und wartete darauf, bis die Türe ins Schloss gefallen war. Dann wand sie sich wieder dem jungen Digiritter zu. "Entschuldige bitte, dass ich unangemeldet hier aufkreuze, Takaishi-kun. Ich bin Sanada, Kyoko und gehe in die selbe Stufe wie Dein Bruder.", stellte sie sich noch einmal vor und krallte sich vor Nervosität immer mehr in ihren Rucksack. "Tomiko-chan bestand darauf, dass ich Dich unbedingt ohne Aufschub aufsuchen sollte.", erklärte sie und seufzte einmal tief aus. "Sie sagte, du kannst mir hiermit weiter helfen...", während sie sprach öffnete die junge Frau den Rucksack, zog das elektronische Gerät hervor, legte es auf den Tisch und kramte dann noch dieses riesige Ei hervor, um es ebenfalls auf dem Tisch zu platzieren. "Diese zwei...Dinge waren heute morgen einfach in meinem Zimmer und ich weiß nicht, woher sie kommen und was ich damit tun soll. Und Tomiko-chan...faselte irgendetwas von einer Parallelwelt... ich mache mir wirklich Sorgen um sie, hat sie sich irgendwie verletzt?"
Kyokos Blicke hefteten sich immer wieder auf das Ei und das unbekannte Gerät und man konnte ihr deutlich anmerken, dass ihr bei diesem Anblick nicht wohl war. Hoffentlich konnte Takeru ihr bei dieser Misere helfen.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Wohnung von T.K.   Mi Jun 06, 2018 10:23 pm

16. August
13:00 Uhr
Kyoko & Takeru


Takeru musterte das Mädchen vor sich, sie schien ziemlich nervös zu sein, was ihn noch mehr verwunderte. Auch als sie sich namentlich vorstellte, konnte er sich nicht erinnern, ihren Namen schon einmal von Yamato gehört zu haben. Als sie dann auch noch Tomiko erwähnte, die er selbst erst seit kurzer Zeit kannte, machte es die Sache nicht aufschlussreicher. Für einen winzigen Teil einer Sekunde kamen ihm zwei Möglichkeiten in den Sinn; Entweder war Yamato etwas passiert oder aber Kyoko wusste etwas von den Digimon.
Beides erschien dem Blonden jedoch unwahrscheinlich. Wenn etwas mit Yamato gewesen wäre, wäre es sicherlich keine Fremde, von der er dies erfahren würde.
Als das die Rothaarige dann aber mit zittrigen Fingern zu ihrem Rucksack griff und ein Digivice und einen großen, ovalen Gegenstand, bei dem es sich eindeutig um ein Digiei handelte, hervorholte, schien die Möglichkeit mit den Digimon doch nicht mehr so banal. „Ein Digiei“, äußerte er verwundert aus. „Woher hast du das?“, fragte er Kyoko vorsichtig.
Er nickte nachdenklich, als sie ihm erklärte, dass es einfach plötzlich bei ihr im Zimmer aufgetaucht war. So war es schließlich bei den anderen neuen Digirittern auch gewesen, nur dass deren Digimon bereits geschlüpft waren, wenn er sich nicht irrte.
Ein Schmunzeln konnte Takeru nicht verhindern, als die junge Frau vor ihm die Sorgen über Tomiko äußerte. Er schüttelte leicht seinen Kopf. „Tomiko hat sich nicht verletzt“, versicherte er ihr. „Die Prallelwelt von der sie gesprochen hat, nennen wir die Digiwelt“, begann er zu erklären. „Tomiko war gestern zum ersten Mal in der Digiwelt und weiß auch noch nicht sehr lange von ihr, weshalb sie dich wahrscheinlich zu mir geschickt hat.“ Jetzt verstand er das ganze auch. Sicherlich war die Blonde noch zu verwirrt oder auch zu unsicher, um sich zu zutrauen Kyoko das alles zu erklären. Schließlich war das auch keine einfache Sache.
„Du brauchst keine Angst haben, aus dem Ei wird etwas wunderbares Schlüpfen“, meinte er zuversichtlich und mit einem ehrlichen Lächeln im Gesicht. Es war nicht zu übersehen, dass die Rothaarige die beiden fremdartigen Gegenstände unbehaglich musterte. Weshalb sich Takeru vom Stuhl erhob. „Ich werde es dir beweisen“, meinte er und ging zur Tür. „Komm mit, ich möchte dir Jemanden vorstellen.“ Er winkte sie zu sich an die Tür und überquerte dann den Flur zu seinem Zimmer, in dem Patamon auf seinem Bett schlief.
Er lehnte sich an den Türrahmen und legte sich selbst seinen Zeigefinger auf den Mund, um der Rothaarigen zu verdeutlichen, leise zu sein – nicht, dass sie bisher den Eindruck machte, laut zu sein, aber man konnte nun mal nie wissen. „Das ist Patamon“, sagte er leise und deutete auf das orangene Wesen auf seinem Bett. „Es ist ein Digimon und ist auch aus einem Ei geschlüpft.“ Ein Lächeln schlich sich auf seine Lippen. „Wenn du dich gut um dein Ei kümmerst, wirst du einen Freund für’s Leben gewinnen.“ Sein Blick wanderte zu seinem Schreibtisch, auf dem sein Digivice lag. Dann schlich er sich leise in das Zimmer und holte es und griff noch gleich nach einem Fotorahmen, bevor er wieder zu der Tür schlich und diese dann hinter sich schloss.
„Wenn es später aufwacht, freut es sich sicherlich dich kennenzulernen“, versicherte er ihr. „Natürlich nur, wenn du nichts dagegen hast“, fügte er noch hinzu, schließlich wollte er Kyoko nicht noch mehr verunsichern.
„Wenn du meinen Bruder kennst, musst du ja auch Sora Takenouchi und Taichi Yagami kennen“, meinte er während er mit ihr wieder zurück in die Küche ging. „Sie haben ebenfalls Digimon, Yamato auch.“ Er hielt ihr das Bild entgegen, welches er aus seinem Zimmer genommen hatte. Ein Gruppenfoto von ihrem ersten Abenteuer in der Digiwelt.
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Kyoko Sanada

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BeitragThema: Re: Wohnung von T.K.   So Jun 10, 2018 11:41 pm

16. August
13:20 Uhr
Kyoko & Takeru

Wie Unwohl sie sich einfach nur fühlte, in dieser Situation. Sie saß in einer fremden Wohnung, vor einem jungen Mann, den sie auch nicht kannte. Ihr war schon ziemlich mulmig dabei. Gut, dass Tomiko wusste, wo sie war. Sie konnte den Männern dieser Welt, abgesehen von ihrem Bruder und ihrem Vater, einfach nicht trauen, so nett diese eben auch sein mochten.
Und dann packte sie auch noch dieses mysteriöse Zeug aus dem Rucksack aus und wiederholte die Worte ihrer blonden Freundin. Sofort kam die Frage des jungen Mannes, woher sie diese Sachen hatte. Zugegeben; sie fühlte sich ein wenig so, als wäre sie in einem Kreuzverhör gelandet. "Ehhh..", fing sie überaus sinnvoll an, um in ihrem Kopf nach dem Morgen des aktuellen Tages zu wühlen. "Das Ding...", begann sie und zeigte auf das Digivice. "...das hatte ich heute Früh auf einmal in der Hand. Und dieses Teil hier.. das lag vor meinem Bett und da bin ich im wahrsten Sinne des Wortes erstmal drüber gestolpert...", führte die junge Frau ihre Erklärung fort und musterte die beiden Gegenstände mit einem argwöhnischen Blick.
Sofort stellte Takeru aber klar, dass bei Tomiko alles in Ordnung war. Einerseits gut, andererseits schlecht. Denn das Unwohlsein in Kyokos Magengegend wurde immer mehr. Und was es auch nicht besser machte, war die Tatsache, dass er tatsächlich mehr Informationen zu Tomikos Wirrwarr hatte. "Digi..welt?", wiederholte Kyoko leise und war sich nicht sicher, ob sie sich verhört hatte. Klang für sie eher wie ein neuer Freizeitpark, der Disneyland Konkurrenz machen könnte.
Tomiko war das erste mal in dieser Digiwelt? Woher kannte sich Takeru so gut damit aus? Er musste wohl schon öfter in diese Parallelwelt gereist sein, wenn Tomiko sie zu ihm geschickt hatte und er wirkte auch so, als wüsste er, wovon er sprach. Interessiert aber auch etwas verängstigt lauschte Kyoko den Worten des Blondschopfs und fixierte zwischendrin immer wieder das Digiei - so hatte es der junge Mann kurz zuvor ja benannt - auf dem Tisch. Die Rothaarige merkte, wie sich ein Kloß in ihrem Hals bildete, den sie nur schwer die Kehle hinunter buchsiert bekam.
Takeru schien ihren unsicheren Blick durchaus vernommen zu haben, denn sofort kamen beruhigende Worte von ihm, als er ihr versicherte, dass etwas wunderbares aus dem Ei schlüpfen würde. Ungläubig hob Kyoko den Blick zu dem freundlich lächelnden Jungen. Sie wusste nicht wieso, aber tatsächlich beruhigte es sie doch schon ein wenig, zu wissen, dass aus diesem Riesenei nichts gefährliches ausbrechen würde. Sie kam nicht umhin, etwas erleichtert auszuatmen. Plötzlich erhob er sich und wollte sie animieren, ihm zu folgen. Irritiert erhob sich die kleine Frau und setzte sich in Bewegung, folgte ihm zu einem verschlossenen Zimmer. Plötzlich spürte Kyoko, wie die Neugierde in ihr anwuchs, was verbarg sich hinter dieser Türe? Mit großen Augen blickte sie zu Takeru auf, der ihr signalisierte, dass sie leise sein sollte, woraufhin sie nur stumm nickte. Langsam öffnete der Blonde die Türe, die Augenblicke schienen wie in Zeitlupe zu verstreichen und vor lauter Anspannung und Aufregung, hielt Kyoko sogar den Atem an.
Und dann sah sie es. War das eine Katze, die dort auf dem Bett lag und schlief? Nein, auf keinen Fall, diese...waren das Flügel? Eine Fledermaus? Nein, auch nicht. Sie konnte dieses Wesen keinem ihr bekannten Tier zuordnen. Mit großen Augen starrte sie auf dieses Wesen, was Takeru mit "Patamon" benannte. Wie in Zeitlupe wand sie den Kopf in Takerus Richtung und zog den Blick erst kurz danach hinterher. "Pata...mon?", wiederholte sie kaum hörbar. Nur wenig später schob er die Erklärung hinterher. "Ah..", gab sie nur leise von sich, ehe sie verdattert einfach nur nickte, um ihm zu signalisieren, dass sie verstanden hatte. Wobei - hatte sie das alles wirklich verstanden? Der junge Mann schlich in sein Zimmer, um sein elektronisches Gerät und ein Foto auf dem Schreibtisch zu besorgen, während Kyoko beschloss, wie angewurzelt im Türrahmen stehen zu bleiben. Danach verließen sie das Zimmer wieder und gingen zurück in die Küche.
Das alles kam ihr wie ein Traum vor, aber dafür war es einfach viel zu realistisch. "Ehm. J..ja, gern! Ich würde Patamon gern..kennen lernen...denke ich. Ich...entschuldige bitte, ich bin..etwas durcheinander.",  entschuldigte sie sich schließlich für die etwas verzögerte und unsichere Antwort und strich sich eine Haarsträhne hinter ihr Ohr, während sie wieder Platz nahm. Bestimmt konnte ihr Patamon die letzte Angst vor dem Inhalt dieses Eis nehmen.
Dann fügte Takeru jedoch hinzu, dass sowohl Sora als auch Taichi ebenfalls Digimon besaßen, was bei Kyoko für eine Gesichtsentgleisung sorgte. "S..Sora-san und Yagami-San haben...auch Digimon?", fragte sie noch einmal ungläubig. Dieses Fremde Wort kam ihr dabei auch noch so schwer über die Lippen. Wie konnte das alles nur möglich sein? Neugierig und verwirrt  zugleich blickte Kyoko auf das Foto, was Takeru ihr hin hielt. Das waren zweifelsohne Sora und Yagami auf diesem Bild. Und der große mürrische Blonde. Allerdings waren sie alle noch Kinder. Und schon damals schien dieser Ishida wohl ein unfreundlicher Geselle gewesen zu sein. Die junge Frau angelte nach dem Glas Wasser und leerte es in einem Zug. Was für ein verrückter Tag das doch war.
Vorsichtig nahm Kyoko das Ei wieder an sich und hielt es in ihren Händen, platzierte es halb auf ihrem Schoß. "Aber..wieso...wieso wurde mir..dieses Digiei und dieses Ding..da geschickt? Wozu brauche ich das beides?", wollte sie nun von ihm wissen und sah ihn an, während ihre Hand sachte über die Schale strich. Plötzlich merkte sie eine zarte Vibration an ihren Händen und auf ihrem Schoß und wie versteinert hielt sie mit ihren Bewegungen inne.
Ganz langsam senkte sie den Blick auf den Gegenstand auf ihrem Schoß, der etwas wackelte und dann... PLOPP! Ein kurzes Ploppen ertönte und eine kleine Rauchwolke hatte sich gebildet, woraufhin Kyoko erschrocken ein "Wah!" von sich gab. Nachdem der Rauch sich verzogen hatte, erkannte sie, dass das Ei verschwunden war und stattdessen, ein blauer Fellball mit Katzenohren auf ihrem Schoß ruhte. "Nyaaah! Hallo, Kyoko..!", ertönte das Wesen auf ihrem Schoß, woraufhin Kyoko merklich blasser wurde. "W..w..w..was..", stammelte sie und starrte das Tierchen fassungslos an. Woher kannte es ihren Namen?! Wobei, wunderte sie das wirklich, nachdem das Digiei am Morgen einfach so in ihrem Zimmer aufgetaucht war? Eher nicht. Ein herzhaftes Lachen ertönte von dem Wesen und es schmiegte sich an Kyokos Hand. "Ich bin Dodomon und ich habe sooo lange auf Dich gewartet!", erklärte es mit einer piepsigen Stimme. Sie konnte dieses Wesen wirklich keinem ihr bekannten Tier zuordnen, wie kurz zuvor schon bei Patamon. "Dodo...mon?", wiederholte sie schließlich leise, als sie ihre Stimme wiedergefunden hatte. Hilfesuchend hob sie den Blick zu Takeru an, in der Hoffnung, er würde ihr sagen, was sie nur tun solle. Neugierig blickte Dodomon Kyokos Blick nach und entdeckte den blonden Jungen. "Ohh! Hallo!", piepste es erneut freudig und hüpfte auf den Tisch, um Takeru besser sehen zu können, während Kyoko immer noch wie zu Eis erstarrt auf ihrem Stuhl saß.
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