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 Wohnung von Daisuke

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AutorNachricht
Yamato Ishida
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Anzahl der Beiträge : 356
Arbeit/Hobby : Schüler/Musiker

BeitragThema: Re: Wohnung von Daisuke   Di Feb 16, 2016 1:19 pm

10. August
18:00 Uhr abends
Yamato & Davis

Eigentlich hatte der erste Schultag ganz gut angefangen. Jedenfalls für Yamato. Denn abgesehen von den Schulfächern, die ganz okay waren, hatte er heute auch endlich wieder Bandprobe. Sich während der Sommerferien mit der Band zutreffen war möglich, aber einfach war das nicht gerade.
Umso mehr hatte sich Yamato darauf gefreut, ab heute endlich wieder durchstarten zu können. Denn wenn es nach ihm ginge, dann würden sie dieses Schuljahr noch ein paar mehr Konzerte geben und ihren Bekanntheitsgrad erweitern. Matt hatte diesbezüglich wirklich große Pläne und zumindest er war auch fleißig in den Ferien gewesen. Er hatte einige neue Lieder komponiert und hoffte, dass seine Bandmitglieder sie mögen würden.
Tai hatte er damit in den Wahnsinn getrieben, weil der seine anfänglichen Versuche nicht mehr hatte hören können. Aber zum Glück hatte Matt mittlerweile gelernt, wie er Dinge, die Taichi sagte, einfach ausblenden konnte. Außerdem war es wichtig. Seiner Meinung nach auch wichtiger, als einen Ball von einem Knie auf das andere zu befördern. Aber wenn er das seinem besten Freund sagen würde, würde er einen Streit vom Zaun brechen und das wollte Yamato auch wieder nicht. Er hasste Streit mit Tai. Nicht nur, weil das sehr anstrengend war und sie in der Vergangenheit genug davon gehabt hatten, sondern auch, weil sein ein eingeschworenes Team waren. Streit mit Tai bedrückte Yamato.
Umso schwieriger war es eigentlich, dass er Taichi etwas verheimlichte und nicht wusste, wie und ob überhaupt er es zur Sprache bringen sollte. Nämlich, dass Yamato eine gewisse Freundin von Tai ziemlich gern hatte. In den vergangenen Monaten war es zumindest für Matt immer eindeutiger geworden und er fürchtete sogar, dass er es bald nicht mehr verheimlichen konnte. Aber wovor er noch mehr Angst hatte war, dass einfach jemand anders kam, und sie vor seiner Nase wegschnappte. Und so unmöglich war das gar nicht. Immerhin war sie immer hübscher geworden. Natürlich ging es hierbei eindeutig um Sora, Tais beste Freundin und das machte Tai zum perfekten Bindeglied zwischen ihnen beiden. Bisher war er keine sehr große Hilfe, weil er nun einmal Taichi Yagami mit seinem sehr präsenten Wesen war. Aber wenn er über Yamatos Gefühle Bescheid wüsste, könnte er vielleicht hilfreich sein. Das hieß, wenn er ihn nicht auslachen würde. Und genau hier war sich Matt einfach nicht sicher, ob er sich überhaupt jemanden anvertrauen sollte. Was wenn Tai ihn wirklich auslachte oder es Sora sagte? Oder noch schlimmer, wenn er ihm sagte dass jemand anderes bereits Interesse an ihr hatte, vielleicht sogar er selbst? Matt war sich da nämlich nicht so ganz sicher und er hoffte einfach, dass Tais Gefühle rein paltonisch waren. Sonst hätte der ihm das doch längst gesagt oder? Taichi war nämlich anders als er viel offener und teilte sich gerne mit.
Yamato schaffte es hingegen höchstens über seine Musik sich mitzuteilen und er konnte nicht leugnen, dass zumindest eines der Lieder, die er verfasst hatte insgeheim Sora gewidmet war. Auch wenn das nie einer erfahren würde.
Trotzdem wartete er neugierig und ein bisschen nervös auf das Urteil der anderen Bandmitglieder, nachdem er ihnen das Stück vorgespielt hatte.
„Ist nicht schlecht. Kann man machen“, erhielt er schließlich die Antwort und obwohl Matt sich ein wenig mehr erhofft hatte, genügte ihm das und er grinste.
„Gut, dann…“, setzte er an und wurde von seinem Handy unterbrochen. Irritiert sah er auf den kleinen Display und wunderte sich über den Absender. Davis schrieb ihm eigentlich nie. Er war eher ein Freund von seinem Bruder Takeru. Es gab also nur zwei Möglichkeiten. Entweder Jun hatte Davis‘ Handy beschlagnahmt oder es gab einen Notfall. Beides war absolut nicht wünschenswert.
Obwohl Matt es nicht mochte, wenn jemand sein Handy während der Proben benutzte, begann er die Nachricht zu lesen, die ihn beunruhigte.
„Sorry Leute, das ist ein Notfall. Ich muss los“, er klärte er seinen Bandkollegen und legte das Blatt mit dem neuen Lied auf den Tisch. „Ihr könnt ja schon mal üben. Morgen gleiche Zeit?“, begann er eine hastige Verabschiedung, während er seine Gitarre in die passende Tasche dazu stopfte und schon halb aus der Tür war. Wenn wirklich etwas mit dir Digiwelt nicht stimmte, dann war am Ende noch Gabumon in Gefahr und deswegen war dieses Treffen bei Daisuke für Yamato auch so wichtig.
Auf der Straße erhielt Yamato gleich noch eine Nachricht, deren Inhalt jedoch nicht erfreulicher war. „Oh nein“, brummte er und ließ kurz den Kopf hängen. Er hatte bis gerade noch gehofft, dass Jun vielleicht unterwegs war. Aber natürlich hatte er nicht so viel Glück. Und das würde es wieder einmal noch schwieriger machen überhaupt mit Sora ins Gespräch zu kommen. Denn wenn Jun da war, würde sie mit aller größter Wahrscheinlichkeit an ihm kleben.
Aber darauf konnte Matt jetzt auch keine Rücksicht nehmen und er beeilte sich zu Davis zu kommen. Hoffentlich war er nicht auch noch einer der Ersten. Denn dann würde er Juns Aufmerksamkeit ganz sicher auf sich ziehen.
Er klingelte und noch während er sich nach eventuellen anderen Gästen vor der Tür umsah, wurde die schon geöffnet und zwar von keiner geringeren als Jun selbst. Großartig.
„Yamato-Kun!“, flötete sie eindeutig erfreut, während Matt versuchte an ihr vorbei zu spähen. Er konnte Davis hinter ihr entdecken. „Äh… hi“, grüßte er seinen Fan. „Ich wollte zu Davis.“ Natürlich wollte er zu Davis und nicht zu Jun. Aber er war sich nicht sicher, ob Jun das auch wusste. „Daisuke?“, rief er daher etwas lauter, damit der ihn wenigstens erlöste.
Während er versuchte sich an Jun vorbei zu schieben, was gar nicht so leicht war, mit einer sperrigen Gitarre auf dem Rücken, wenn man sich gleichzeitig noch die Schuhe ausziehen wollte, begann sie bereits auf ihn einzureden. „Du hast meine Anrufe nicht beantwortet!“, entnahm er den Wortschwall und fand, dass er nicht erwähnen sollte, dass er eine neue Nummer hatte. Die durfte Jun auf keinen Fall bekommen. „Ähm… ja. Mein Handy ist kaputt“, log Yamato und schaffte es endlich an Jun vorbei.
„Hi Daisuke! Bin ich der Erste?“, begrüßte er Davis und sah sich noch einmal um, als würden seine Freunde gleich hinter der nächsten Topfpflanze hervorspringen. „Tai ist noch nicht da? Oder… Sora?“, erkundigte er sich ganz beiläufig während er Juns Blick auf ihm spürte.



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Koushiro Izumi

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Arbeit/Hobby : Schüler

BeitragThema: Re: Wohnung von Daisuke   Di Feb 16, 2016 2:34 pm

10. August
18:00 Uhr abends
Davis, Yamato & Izzy

Während der heutige Tag für die meisten Schüler eine Qual war, genoss Koushiro Izumi ihn in vollen Zügen. Das Wetter war sonnig. Es ging eine leichte Brise. Und zum Schulstart war endlich das WLAN repariert worden.
Wie üblich war das Passwort natürlich nur dem Lehrkörper und nicht den Schülern zur Verfügung gestellt worden, doch hieß dies automatisch, dass um Punkt 8 Uhr der Kampf um den Titel begonnen hatte. Es ging um nicht viel mehr als Ruhm und Ehre, doch für Izzy stand noch dazu die Titelverteidigung auf dem Spiel. Test, fehlgeschlagen. Test, fehlgeschlagen. Test, fehlge- Eingeloggt!!
In Windeseile machte er einen Screenshot und schickte ihn, zuammen mit dem soeben erhaltenen WLAN Passwort an die Facebook-Gruppe des Computerclubs als eindeutigen Beweis seines Sieges.
Bis zum Meeting des Clubs hatten es noch zwei weitere Schüler geschafft selbstständig in das Netz hereinzukommen, womit die Rolle der Leitung des Clubs klar vergeben war. Man begrüßte die alten Bekannten aus dem Vorjahr und hieß die neuen Mitglieder herzlich willkommen während das Passwort an die Gleichgesinnten verteilt wurde.
Wir jedes Jahr konnte Izzy jetzt schon sehen, wer zum nächsten Treffen nicht mehr dabei sein würde und nur gekommen war, um das Passwort abzuholen. Aber einige wenige Neue ließen Izzy tatsächlich mit einer zuversichtlichen Stimmung zurück, als er sich auf den Weg nach Hause machte.

“Bin zuhause!” rief er ohne Antwort. Seine Eltern waren wohl noch auf der Arbeit, also entschied Izzy sich dazu nur fix eine Scheibe Brot mit Käse aus dem Kühlschrank zu klauen bevor er es sich in seinem Zimmer gemütlich machte, um das Jahr bis zur nächsten Prüfungsphase zu planen.
Wie üblich verlor er den Überblick über die Zeit und erst das Geräusch seines D-Terminals schaffte es ihn aus seinem Fokus zu reißen. Schnell griff er in seine Tasche und holte die kleine Gerätschaft hervor, die Augen bereits halb gerollt als er den Absender sah. Wie konnte Davis jetzt schon-

...irgendwas stimmt mit der Digiwelt nicht.

Izzy starrte für einen Moment auf den kleinen Bildschirm bevor sein Blick zum Laptop schweifte. Sofort versuchte er Kontakt mit Tentomon herzustellen, von dem er, jetzt wo er darüber nachdachte, schon länger nichts mehr gehört hatte. Doch ohne ein D3 ging sein zu allgemeines Signal ins Leere und er konnte nichtmal ein Terminal in der Nähe seines Partners ausfindig machen. Ohne groß nachzudenken ließ er seinen Laptop wieder in der Tasche verschwinden und er lief zur Haustür. Im Gehen haftete er noch einen Zettel an den Kühlschrank, dass er bei Davis sei, nur um seine Eltern nicht zu beunruhigen.

Kurz darauf fand Izzy sich vor Davis’ Tür wieder und bekam beinahe Panik, als er besagte Tür einen Spalt breit offen vorfand. War Davis etwas zuge- Er hörte drei nur allzu bekannte Stimmen: Davis, Yamato und Jun. Die Kombination der letzten beiden ließ drauf schließen, dass Jun viel zu beschäftigt gewesen sein musste, um auf das korrekte Schließen der Tür zu achten.
“Hey Leute, die Tür war noch auf,” rief er, als er reinkam und die Tür hinter sich diesmal zufallen ließ. Den Stimmen folgend, ging er geradewegs auf Davis’ Zimmer zu und holte bereits seinen Laptop hervor, um der Sache auf den Grund zu gehen. “Hey ihr beiden,” grüßte er. “Davis, hast du eine genau Position von dem ‘Gebäude’? Ich hab bei meinem letzten Scan nichts Auffälliges gefunden,” erklärte er, während der Laptop hochfuhr und nahm an Davis’ Schreibtisch Platz.
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Mimi Tachikawa

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Arbeit/Hobby : Schülerin

BeitragThema: Re: Wohnung von Daisuke   Di Feb 16, 2016 7:47 pm

10. August
18:00 Uhr abends
Davis, Yamato, Koushiro und Mimi


„Nichts geht über eine ausgelassene Shoppings-Tour!“, flötete die glückliche Stimme der Tachikawa durch die Wohnung, nachdem sie Türe aufgestoßen hatte. Sage und schreibe sechs Tüten hielt sie in ihren Händen. Wie immer, wenn sie sich über etwas aufregte, waren es ausgelassene Shoppingtouren, die das Gemüt der Tachikawa wieder erhellten und für sie war der erste Schultag alles, nur nicht etwas Erfreuliches. Die Hälfte des Tages ging dabei für nervige Lehrer, langweilige Unterrichtseinheiten und unmodische Schulunformen drauf. Die einzigen Lichtblicke darunter waren ihre Freunde. Darunter auch der gute Koushiro, der jedoch nichts Besseres zu tun hatte, als wieder einmal irgendwas programmieren zu müssen.
Allein der Gedanken daran veranlasste die Tachikawa dazu, die Augen zu verdrehen. Wieder einmal mehr konnte sie nicht nachvollziehen, wie man sich für diesen Computer-Kram interessieren konnte. Nun ja, aber so war er nun einmal. Ihr bester Freund.

„Warst du schon wieder einkaufen? Mensch, Mimi-chan: Du sollst deinen Lohn doch nicht ständig so sinnlos aus dem Fenster schmeißen!“, erklang die mahnende Stimme ihrer Mutter. Genervt verdrehte die Tachikawa nur die Augen. „Wie können neue Kleider sinnlos sein?“, fragte sie empört, nachdem sie ihre Tüten in ihrem Zimmer verstaut hatte. „Hast du mal in deinen Kleiderschrank geschaut? Dass der noch nicht explodiert ist, ist gerade alles!“ Mimi kam in die Küche, wo ihre Mutter gerade einen Kuchen aus den Backofen holte. Sie stemmte ihre Arme in die Hüften und sah sie vorwurfsvoll an. „Das liegt einfach nur daran, dass ich noch immer keine neue Kommode bekommen habe!“, murrte die Jüngere und lehnte sich daraufhin an die Theke. „Was backst du da eigentlich schon wieder?“ Ihre Mutter sah sie stolz an. „Ich hab einen Himbeer-Sahne-Kuchen ausprobiert.“, erwiderte Satoe stolz. Ihre Tochter ließ ihren Blick über die Küche schweifen und blieb bei zwei weiteren Kuchen hängen. „Hat irgendjemand Geburtstag und ich es nicht mitbekommen?“ Satoe zuckte mit den Schultern. „Nein. Ich hab einfach Lust zu backen!“, kicherte die Ältere. „Wer soll das denn alles essen? Mensch. Du machst mir Vorwürfe. Meine Kleider machen wenigstens nicht dick!“, lachte Mimi amüsiert. Die ältere Tachikawa blies die Wangen auf. „Triffst du dich nicht mit deinen Freunden? Dann kannst du den Kuchen ja mitbringen?“, schlug sie vor. Mimi schüttelte den Kopf. „Heute nicht…“ „Dann muss eben dein Vater essen…“ //Ohje…bald ist er eine Kugel und kann allein den Berg hoch rollen. //, schloss sie ihren Vater in ihre Gedanken ein.

Sie schritt wieder in ihr Zimmer. Prinzipiell wollte sie ja weiter an ihrem Mode-Block schreiben – Schule konnte schließlich auch bis morgen warten – als ein altbekanntes Piepen an ihr Ohr drang. „Huh? Das habe ich aber lange nicht mehr gehört.“, sprach sie zu sich selbst, richtete sich auf und ging rüber zu ihrer Handtasche, um ihr D-Terminal herauszuholen. Mimi klappte dieses auf und blickte verwundert auf den Absender. „Was will Daisuke denn…?“ Doch bereits im folgenden Moment weiteten sich die goldbraunen Augen der Tachikawa. Schnell packte sie ihre D-Terminal wieder ein und packte ihre Tasche zusammen.

„Ich muss nochmal weg!“, rief sie durch die Wohnung und wollte schon die Türe raus, als sie prompt mit ihrem Vater zusammenstieß. „Oh? Sind wir in Eile?“, fragte dieser amüsiert. Mimi verzog das Gesicht nur genervt. „Ja! Ich muss zu Daisuke!“, murrte sie. Der Kopf ihrer Mutter schnellte heraus. „Oh? Du triffst dich doch mit deinen Freunden?!“, fragte sie Mutter. „Ma~ Bitte nicht!“, flehte die Jüngste. Doch schon im nächsten Moment hatte sie die Transportbox mit dem Himbeer-Sahne-Kuchen in der Hand. „Was denn? Egal was ihr vorhabt, der Kuchen wird euch kräftigen!“, lachte die Ältere. „Oh, Himbeer-Sahne-Kuchen? Und was ist mit mir?“, jammerte ihr Vater. „Hach…für dich habe ich noch etwas viel Besseres!“, raunte Satoe verführerisch. Okay. Eindeutig der richtige Moment die Wohnung zu verlassen.

Schnell rannte die Tachikawa die Treppen nach unten, anstatt auf den Fahrstuhl zu warten und überwand den Weg bis in den Wohnblock von Daisukes Wohnung. Dort angekommen begutachtete sie misstrauisch den Kuchen ihrer Mutter. Peinlicher ging es gar nicht. Es dauerte nicht lang, bis sie die Wohnung von Daisuke und seiner Familie erreichte. Ungeduldig wie eh und je klingelte sie an der Türe. Prompt öffnete sich diese auch und Jun empfing die Brünette. Mit Funken zwischen ihren Blicken sahen sich die beiden jungen Frauen. Mimi konnte Jun nicht leiden, Jun nicht Mimi. Womöglich weil sie beide ein aufbrausendes Temperament besaßen. „Jun.“ „Mimi.“ „…Ich will zu Daisuke.“ „Er ist in seinem Zimmer.“ „Gut.“, erwiderte Mimi und drückte der Älteren kurzerhand den Kuchen in die Hand. „Was will ich damit?“, fragte sie verbissen. „Deine Rolle erfüllen und den Kuchen schneiden und deinen Gästen bringen!“, erwiderte mit einem fiesen Grinsen. „Duuu…“ Die Tachikawa hob warnend den Finger. „Tzz…Tzz~ Wirst du dich wohl zurückhalten? Soweit ich weiß, kann Yamato-kun zickige Mädchen gar nicht ausstehen!“, ermahnte die Jünger und Jun verstummte. Sie murmelte noch etwas, bevor sie in die Küche schritt, doch in diesem Moment war die Tachikawa im Zimmer des Igelkopfes angelangt! „Hallihallo!!! Da bin ich!“, kündigte sie strahlend an.
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Taichi Yagami

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Arbeit/Hobby : Schüler/Fußballer

BeitragThema: Re: Wohnung von Daisuke   Fr Feb 19, 2016 10:03 pm

10. August
18:00 Uhr
Davis, Yamato, Koushiro, Mimi & Tai

„Okay, Jungs. Das war’s für heute!“ Taichi Yagami kickte den Fußball in die Luft und fing ihn gekonnt auf. Das erste Training nach den Sommerferien war, dafür, dass die Mannschaft in den letzten Wochen eher auf der faulen Haut gelegen hatte, wirklich gut verlaufen. Nicht umsonst waren sie seit zwei Jahren an der Spitze der Oberschulmannschaften. In ein paar Wochen schon stand ein großes Spiel an, sie mussten also die Trägheit der Ferien schnell abschütteln und wie gewohnt Vollgas geben. Neben all dem Lernstress, der nun in der Abschlussklasse auch noch auf sie zukommen würde. Allein bei dem Gedanken daran bekam Tai schon Kopfschmerzen. Lernen war nun wirklich nicht seine Lieblingsbeschäftigung. Da beneidete er Joe wirklich, für den die Abschlussprüfungen im letzten Jahr ein Leichtes gewesen waren. Auch wenn der das Gegenteil behauptete, hatte Tai den Eindruck, als wäre sein Freund ohne große Mühe an der Universität angenommen worden. So etwas wünschte sich Tai für sich auch, doch er würde definitiv nicht drum herum kommen, seine Nase in die Schulbücher zu stecken.

Nachdem er mit duschen und umziehen fertig war, ging er, den Fußball vor sich her kickend, zu seinem Fahrrad, als aus seiner Hosentasche plötzlich ein schon lang nicht mehr gehörtes Geräusch ertönte. Ein wenig irritiert holte er sein D-Terminal hervor und sah, dass er eine Nachricht von Daisuke erhalten hatte.

Hey Leute, Daisuke hier,

irgendwas stimmt mit der Digiwelt nicht. Aus dem Nichts scheint ein Gebäude oder keine Ahnung, was es ist, entstanden zu sein. Es versprüht nichts Gutes und die Digimon haben Angst davor. Wir müssen uns dringend treffen und uns das genauer ansehen. Am besten kommt ihr alle, so schnell es geht, her.

LG
Daisuke

Ohne lang darüber nachzudenken, schwang sich Taichi auf sein Fahrrad und machte sich auf den schnellsten Weg zu Davis. Was mochte wohl in der Digiwelt passiert sein? Ging es Agumon und den anderen Digimon gut? Normalerweise meldete sich Taichis Digimonpartner, wenn auch nur die kleinste Kleinigkeit geschehen war und Davis‘ Nachricht klang nach etwas Großem. Das war nicht gut. Eigentlich hatte Tai ja vorgehabt, nach dem Fußballtraining etwas zu essen – vorzugsweise etwas von unterwegs, da seine Mutter am Vormittag schon angekündigt hatte, ein neues Rezept auszuprobieren und das ging regelmäßig schief – und anschließend seine Hausaufgaben zu machen, aber das musste nun warten. Im Zweifelsfall konnte er immer noch Yama oder Sora anhauen, dass die ihn von sich abschreiben ließen. Sofern die beiden es schafften, sich für fünf Minuten nicht gegenseitig anzuschmachten. Wirklich jeder hatte inzwischen gemerkt, dass sie Gefühle für einander zu haben schienen, die über Freundschaft hinausgingen, außer sie selbst. Tai fragte sich, was seine beiden besten Freunde daran hinderte, zu ihren Gefühlen zu stehen, doch es stand ihm wirklich nicht zu, sich da einzumischen. Irgendwie würden die das hoffentlich irgendwann einmal hinkriegen.

Bei Davis angekommen, klingelte er und prompt wurde die Tür von dessen nerviger Schwester geöffnet.
„Ich nehme an, du willst du auch zu meinem Bruder. Da bist du heute nicht der erste. Yamato-Kun und so ein paar andere sind auch bereits da“, murrte sie und trat zur Seite, um Tai herein zu lassen.
„Sag dem Idioten, dass ich nicht sein persönlicher Türöffner bin, okay?“, rief Jun ihm zu, bevor sie sich, nicht ohne einen sehnsüchtigen Blick in Richtung von Daisukes Zimmer zu werfen, in ihr eigenes Zimmer verzog. Sicher hielt sie es kaum aus, mit Matt in einer Wohnung zu sein und ihn trotzdem nicht sehen zu können. Zumindest so lang, wie der sich in Davis‘ schützenden vier Wänden befand.

„Hey, Yagami!“ Tai zuckte erschrocken zusammen, als Juns schrille Stimme noch einmal neben ihm ertönte. „Du bist doch Yamato-Kuns bester Freund. Kannst du mir ein Autogramm von ihm besorgen?“
„Wie du schon sagst, Jun. Ich bin sein bester Freund“, antwortete er ruhig und schaute zu ihr. „Ich bin nicht sein verdammter Sekretär!“
Mit diesen Worten öffnete er schnell die Tür zu Davis‘ Zimmer und huschte hinein, während Jun ihm Schimpftiraden hinterher rief.
„Meine Güte, hat die heute eine Laune“, keuchte er und schlug die Türe zu.
„Hallo, Leute“, begrüßte er seine Freunde. Yama und Izzy waren bereits da. Und Mimi! Seit sie aus den USA wieder zurück in Tokyo war, freute Tai sich insgemein immer wieder sehr, wenn er sie sah. Ihre ersten Abenteuer in der Digiwelt vor sieben Jahren hatten sie alle zusammen geschweißt. Sie waren ein Team und als Mimi damals mit ihrer Familie nach Amerika gezogen war, hatte ein wichtiger Teil ihrer Gruppe immer irgendwie gefehlt. Umso schöner war es nun also, dass sie alle wieder vereint waren.

„Deine Nachricht klang ja sehr mysteriös, Davis. Weißt du etwas Genaueres?“, fragte Tai und wendete sich gleich darauf an Izzy, der bereits an seinem Laptop zugange war. „Konntest du schon Kontakt zu den Digimon aufnehmen? Wir müssen unbedingt erfahren, was in der Digiwelt vor sich geht.“
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Yamato Ishida
Admin
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Anzahl der Beiträge : 356
Arbeit/Hobby : Schüler/Musiker

BeitragThema: Re: Wohnung von Daisuke   Do Feb 25, 2016 4:03 pm

10.August
18.00 Uhr
Daisuke, Yamato, Koushiro, Mimi, Taichi, Sora, Miyako und Kari



Wie bereits vermutet, hatte das Treffen keinen guten Start. Wäre Yamato doch nur etwas später gekommen, dann wäre er nicht in die Verlegenheit geraten, mit Daisuke und Jun alleine zu sein. Da konnte er nur beten, dass die anderen bald auftauchen würden. Beinahe sehnsüchtig ging sein Blick zur Zimmertür, die ihn zwar schützend von Jun trennte, aber auch von allen anderen.
Davis war deutlich anzusehen, dass er genervt von seiner Schwester war und deswegen warf Yamato ihm einen mitfühlenden Blick zu. Nicht jeder konnte so viel Glück mit seinen Geschwistern haben wie er selbst. Takeru war ein Musterbeispiel eines Bruders. Wo steckte der denn eigentlich? Matt warf einen Blick auf die Uhr. Eigentlich müssten die anderen bald auftauchen.
Und tatsächlich erschien auch schon Izzy, der natürlich wie immer sehr geschäftig wirkte. „Hey“, grüßte Yamato mit einem Grinsen, während er es sich auf einem der Stühle in Daisukes Zimmer bequem machte. Die Gitarre lehnte er neben sich an den Schrank und verschränkte die Arme vor der Brust, während Koushiro bereits seinen Laptop bearbeitete. Neugierig spähte Matt mit auf den Bildschirm, auf dem noch nicht viel zu erkennen war. Allerdings würde ihn auch sehr interessieren, womit sie es eigentlich zu tun hatten. Und Izzy war schließlich Experte und konnte immerhin etwas raus finden.
Aber sinnvoller wäre es natürlich, wenn auch die anderen eintreffen würden, bevor sie alles mehrfach erläutern müssten.
Eine bekannte Stimme drang durch Davis‘ Tür und Matt erkannte sie als Mimi. Enttäuschung machte sich ein wenig in ihm breit. Er hatte gehofft, dass Sora bald ankommen würde. Allerdings würde es das so nie offen zugeben. Als Mimi die Tür öffnete, schenkte er ihr kurz ein Grinsen. Mimi war wie immer gutgelaunt. Darauf war Verlass. Nicht einmal eine besorgniserregende Nachricht konnte ihre Laune trüben. Jedenfalls noch nicht. Matt hoffte, dass es dazu auch keinen rechten Grund geben würde.
Direkt nach Mimi tauchte Taichi auf. Ihn hatte Matt den ganzen Tag noch nicht gesehen und eigentlich würde er sich über die Ankunft seines besten Freundes freuen, wenn er nicht eindeutig seinen Namen gehört hätte und das im Gespräch mit Jun. Kein Wunder also, dass Yamato unbehaglich etwas tiefer in den Stuhl rutschte.
„Ich biete für das nächste Treffen meine Wohnung an“, informierte er Daisuke mit einem Blick zur Tür, die Tai gerade lautstark schloss. Einladend schob Matt den Stuhl neben sich mit dem Fuß etwas zu Recht, damit Taichi sich zu ihm setzte. „Zehn Yen, wenn du sie ablenkst, wenn wir rausgehen“, bot er seinem besten Kumpel an, während er sich näher zu ihm lehnte.
Aber bevor er eine Antwort erhielt, betrat Sora den Raum. Dabei hatte Matt dieses Mal nicht mal die Türklingel vernommen. Unmerklich richtete er sich etwas gerade auf und grinste Sora an, bevor er das Grinsen aus seinem Gesicht wischte. Er wollte immerhin nicht vollkommen dämlich aussehen. „Hi“, murmelte Matt betont gelassen. „Wie geht’s?“, erkundigte er sich und hätte sich beinahe direkt danach ohrfeigen können. Er hatte keinen anderen gefragt, wie es ihm ging. „Euch so?“, fügte Yamato daher hinzu  und warf in erster Linie Mimi einen Blick zu. Sie hatte er nämlich am längsten nicht mehr gesehen.
Allerdings schallte da gerade die liebliche Stimme von Jun durch die Zimmertür, die sich über die Flut von Gästen beschwerte. Entgeistert starrte Yamato auf die Tür. Dieses Mädchen war furchtbar. Die reinste Qual. Warum nochmal trafen sie sich hier? Jeder andere Ort wäre besser gewesen.
„Ich weiß auch nicht wo Takeru bleibt. Ich schreib ihm“, verkündete Yamato, als Myako eintrat und sich über die noch abwesenden Digiritter wunderte. Joe war vermutlich verhindert, weil er lernen musste. So wie eigentlich immer. Aber wo die anderen steckten, wusste Matt auch nicht.
Während Daisuke mit seinen Erklärungen begann, tippt Yamato eine hastige Nachricht an T.K. Vor allem deswegen, weil er sich nach wie vor gelegentlich Sorgen machte. Aus alten Gewohnheiten kam man eben nur schwer raus, auch wenn der kleine Bruder mittlerweile alles andere als klein war.

Dann legte Yamato das Handy wieder beiseite und lauschte konzentriert den Ausführungen von Daisuke. „Wissen wir, ob jemand betroffen ist, den wir kennen?“, wollte Matt ernst wissen und dachte dabei an Gabumon. Wenn seinem Digimonpartner allerdings etwas passiert wäre, würde er es doch wissen oder? Trotzdem sah er beunruhigt in die Runde. Erstmal war das Wichtigste, dass es ihren Digimon gutging, fand jedenfalls Matt.
Alle Blicke flogen zu Izzy, als Daisuke ihn gezielt ansprach. Aber leider gab es kaum genügend Informationen. Daisuke selbst wusste auch nichts Genaues, was es noch schwieriger machte. Yamato ließ die Schultern sinken. „Also wissen wir im Grunde gar nichts“, fasste er zusammen. „Großartig.“ Yamato hasste es im Dunkeln zu tappen.
Als jedoch vom Rest der Wohnung aus plötzlich wieder Juns Stimme zu ihnen hinein schallte, unterbrach Davis das Kriesengespräch und verließ das Zimmer.
Trotz der geschlossenen Tür war das Gespräch der Geschwister allerdings überdeutlich zu hören und Yamato war nicht gerade erfreut darüber, dass sein Name auftauchte. Schockiert weiteten sich seine Augen. „Ähm… Moment, ein was?“, fragte er mehr als erschüttert. Da konnte er nur für Daisuke hoffen, dass er nicht vorhatte, ein Date klar zu machen. Denn Interesse bestand von Seiten Yamatos da wirklich überhaupt nicht! Sein Blick wanderte kurz zu Sora um zu prüfen, wie sie eigentlich auf das Gespräch reagierte.
Als Davis schließlich mit Hikari wieder zur Tür hereinkam, warf er dem Jüngeren einen kurzen Blick zu. „Hören wir Takeru, wenn er klingelt oder lässt sie ihn rein?“, wollte er wissen und schaute noch einmal auf sein Handy. „Er hat sich noch nicht gemeldet.“ Aber raus gehen und ihn suchen würde Yamato nun auch nicht. Zum einen, weil sie Wichtiges zu besprechen hatten und zum anderen, weil dort Jun lauerte.
„Aber wir haben keine Zeit, um auf die anderen zu warten“, fand Yamato. Dann würden sie den Abwesenden eben briefen. „Was tun wir gegen dieses Ding? Es uns selber angucken?“ Auch wenn Yamato nicht wusste, wann er die Zeit finden sollte um in die Digiwelt zu reisen, wollte er sich zumindest versichern, dass es Gabumon gutging.
Er warf Tai einen Blick zu. Der wollte doch bestimmt auch am liebsten sofort in die Digiwelt. Denn normalerweise war er doch für seine Impulsivität bekannt. "Oder findest du mehr Hinweise, Izzy?", versuchte Yamato eine vernünftige Lösung zu finden.

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Zuletzt von Yamato Ishida am Mo März 21, 2016 2:59 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Koushiro Izumi

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Arbeit/Hobby : Schüler

BeitragThema: Re: Wohnung von Daisuke   Fr Feb 26, 2016 3:29 pm

10.August
18.00 Uhr
Daisuke, Yamato, Koushiro, Mimi, Taichi, Sora, Miyako und Kari

Izzy zog eine Miene als Daisuke ihm eher weniger helfend zur Seite stand. "Kann ich mir mal kurz dein Digivice leihen?" fragte er und streckte seine Hand nach dem blauen Gerät aus, während er mit der anderen weitertippte und vehement auf seinen Bildschirm starrte und nach Anomalien suchte.

Einen vollständigen Scan der Digiwelt zu machen war natürlich ein illusorischer Plan, weswegen er seinen Laptop meist über Nacht einen gewählten Quadranten überprüfen ließ, um im Laufe von etwa drei Monaten einen Komplettscan zu erhalten. Natürlich gab es stets Änderungen im Code seiner zweiten Heimat, aber ließen sich diese bisher stets auf Ereignisse in der realen Welt zurückführen.
Als der Rest der Gruppe Stück für Stück eintrudelte, grüßte Izzy jeden knapp, zu konzentriert und drehte sich nur kurz um, um Davis für sein Digivice zu danken. Schnell schloss er die Gerätschaft an seinen Rechner an und atmete erleichtert auf, als die Koordinaten seiner letzten Landungen sich auslesen ließen. "Okay, damit kommen wir doch schon mal weiter“, murmelte er mehr zu sich als zu den anderen.
Um Platz zu sparen, behielt Izzy von jedem Scan nur einen groben Report. Alles andere würde nur illusorische Mengen an Speicher fressen und bisher hatte er es noch nicht geschafft seine Eltern davon zu überzeugen, dass ein Server zuhause eine absolut notwendige Anschaffung war. Die Problematiken von Kühlung, Stromkosten und Lautstärke schienen bisher (in den Augen seiner Eltern) noch zu überwiegen.

Als die Suche nach dem richtigen Report endlich abgeschlossen war, öffnete Izzy die Datei, um die alten Daten an Davis‘ letzten Koordinaten zu erhalten, während er einen Scan der Region um seinen Landepunkt startete. „Das kann jetzt ein paar Minuten dauern“, verkündete er und drehte sich um, überrascht wie viele seiner Freunde schon anwesend waren.
Noch überraschter war er, wie viele von ihnen sich bereits um seinen Laptop versammelt hatten. „Von Gennai habe ich schon eine Weile nichts gehört. Ich dachte, er sei beschäftigt und würde sich melden, wenn er Hilfe braucht, “ erklärte er. „Es wundert mich nur, dass ich keine Anomalien oder ähnliches festgestellt habe. Das letzte Mal hab ich diese Stelle vor … 49 Tagen gescannt. Das reicht doch nicht, um ein Gebäude der Ausmaße zu errichten, die du beschreibst, “ fuhr er nach einem kurzen Blick auf seinen Laptop fort.
Er schüttelte den Kopf. „Wenn dort tatsächlich etwas zu finden ist, dann ist das Labyrinth vermutlich nicht einfach nur gebaut wor-„
Ein Piepen hinter ihm riss seine Aufmerksamkeit an sich.

Erwartungvoll drehte Izzy sich, um den Scan mit dem alten zu vergleichen, bis er merkte, dass etwas nicht stimmte. „Das ist komisch… Eigentlich hätte das länger dauern müss- Was soll das heißen keine Daten?!“ Er wiederholte den Scan der Region, die seinem Laptop zu schaffen machen schien, nur um wenige Moment später die gleiche Meldung zu bekommen. „Ich bekomme keine Ergebnisse. Normalerweise müsste ich wenigstens einen Haufen von leeren Daten bekommen, wenn es keine Anomalien gibt, oder es sich um Einöde oder so handelt. Aber ich bekomme nichts, als ob es diese Stelle nicht gäbe! Wartet mal einen Moment.“
Abermals ratterten die Tasten unter Izzys Fingern und kurze Zeit später ploppten zwei Fenster auf dem Bildschirm auf, welche beide einem Satellitenfoto nicht unähnlich waren. „Das hier ist eine Karte der Region nach meinem letzten Scan. Dort ist absolut nichts Auffälliges zu finden. Deswegen habe ich die Stelle einfach ignoriert. Jetzt aber bekomme ich nur noch das hier.“ Er deutete auf das zweite Bild auf dem sich in der Mitte ein großer schwarzer Fleck befand, als hätte jemand Tinte auf der Karte verschüttet. „Ich bekomme keinerlei Daten aus diesem Gebiet. Nicht einmal die Information, dass dort nichts ist. Es ist als gäbe es diesen Teil der Digiwelt nicht!“

Er zog das Digivice von seinem Laptop ab und gab es zurück. „Mein Scanner ist definitiv nicht das Problem. Der lief diese Nacht noch wie immer. Daher stimme ich Matt zu. Uns bleibt nichts anderes, als persönlich zu sehen, was sich dort finden lässt. Irgendetwas verhindert, dass ich diese ‚Mauer‘ oder was auch immer es ist untersuchen kann und dieses etwas müssen wir ausschalten, bevor ich helfen kann.“
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Mimi Tachikawa

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BeitragThema: Re: Wohnung von Daisuke   Fr Feb 26, 2016 7:59 pm

10.August
ca. 18.00 Uhr
Daisuke, Yamato, Koushiro, Mimi, Taichi, Sora, Miyako und Kari


Ausnahmsweise mal schweigend beobachtete Mimi die Geschehnisse, die vor ihrer Nase von Statten gingen. Wobei man erwähnen musste, dass womöglich sie rausgegangen wäre und Jun den Marsch geblasen hätte, wenn ihr Daisuke nicht zuvorgekommen wäre. Diese war heute nämlich wirklich nervenaufreibend und versuchte wohl jeden mit ihrer guten Laune zu verjagen. Sie war ja tatsächlich nerviger, als es Mimi sein konnte. Vor allem fragte sich die Tachikawa tatsächlich, wie ein Mädchen von ihrem Alter auf Yamato stehen konnte. Schließlich war sie älter als der Blonde und allmählich hätte sie sich ja durchaus einen Typen in ihren Alter suchen können. Mimi seufze nur.

Herzlich begrüßte sie Sora, als diese in das Zimmer kam und in die Runde lächelte. Mimi grinste sie an, sah aber auch ihre verlegenen Blicke, die in die Richtung des Ishidas gingen. Augenblicklich fragte sie sich, wie lange dieses Hin und her wohl noch gehen würde. Schließlich war es allen beiden deutlich ins Gesicht geschrieben, dass da war. Besonderes, wenn man das sinnlose Gestammel von Yamato verfolgte. Mimi konnte darauf nur kichern. Natürlich nicht so laut, aber sie amüsierte sich über das Handeln der Älteren.
Wobei sie sich gut und gerne auch selbst an die Nase greifen konnte. Schließlich war sie auch nervös geworden, als Taichi sie begrüßt hatte. Wie immer nur wie eine gute Freundin, aber immerhin etwas. Zumal es nun wirklich wichtigeres gab. Trotzdem kam die Tachikawa nicht umhin, immer mal wieder zu dem Wuschelkopf rüber zu schielen und ihn zu mustern. Wobei sie sich wirklich selbst ohrfeigen konnte. Sie benahm sich wirklich lächerlich. Schließlich waren sie Freunde und so schnell würde sich das vermutlich nicht ändern. Außerdem war sie erst gut ein halbes Jahr wieder in Japan, daher glaubte sie eh nicht daran, er könnte sie mit anderen Augen ansehen, als bisher. Sie hatten sich in den Ferien auch nicht besonders häufig getroffen und zu seinem engeren Freundeskreis, der aus Yamato sowie Sora bestand, gehörte sie auch nicht.

Innerlich schüttelte sie den Kopf. Wie konnte sie darüber nur nachdenken? Jetzt? Ein wirklich schlechter Moment, hatten sie doch im Augenblick wirklich andere Sorgen. Als endlich auch Hikari ankam, sah sie sich unschlüssig um. Dann atmete sie einmal tief durch und lauschte den Ausführung ihres besten Freundes. Mit diesen hatte sie sich zumindest ein Paar Mal getroffen. Sie schlenderte zu ihm rüber und sah über seine Schulter auf den Monitor seines Laptops. Zwar wie immer neugierig, aber das bedeutete definitiv nicht, dass sie verstand, was sich auf diesem abspielte. Mit dieser technischen Affinität konnte sie sowieso nichts anfangen.
„Uhm…warum müssen wir jetzt nochmal genau alles scannen?“, murrte sie augenrollend. „Wäre es nicht effektiver, wie Daisuke in die Digiwelt zu gehen und sich einfach ein Bild von dem Ganzen zu machen?“, überlegte sie. Es war zumindest der unkomplizierteste Weg, wenn man bedachte, dass sie diesen sowieso gehen würden. Schließlich fühlten sich ihre Digimon scheinbar nicht wohl und spürten die aufkeimende Bedrohung. Bald wieder kämpfen zu müssen. Freude keimte bei ihr bei diesem Gedanken definitiv nicht auf.

Als er ihre und auch die Aussage von Yamato bestätigte, zuckte sie nur mit den Schultern und stemmte die Arme in die Hüften. „Hab doch gesagt!“ Abwertend sah sie den PC von Izzy an. Es war kein Geheimnis, dass sie diesen nicht besonderes leiden konnte und ihn manchmal einfach nur aus dem Fenster werfen wollte. „Dieses blöde Ding hat uns mal wieder nur Zeit gekostet“, gab sie, fast schon ein bisschen zickig bekannt. „Also worauf warten wir?“ Aus Mimi sprach nicht nur die Ungeduld, sondern auch die Sorge um Palmon, wie auch um die Digiwelt. Außerdem hoffte sie insgeheim darauf, nicht wieder kämpfen oder Freunde verabschieden zu müssen. Diese Ereignisse von damals lagen ihr bis zum heutigen Tage schwer im Magen. Soviel stand fest.
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Taichi Yagami

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BeitragThema: Re: Wohnung von Daisuke   Do März 03, 2016 6:12 pm

10. August
18:00 Uhr
Daisuke, Yamato, Koushiro, Mimi, Taichi, Sora, Miyako und Kari

Anstatt ihm zu antworten, tippte Izzy unentwegt auf der Tastatur seines Laptops herum. Ungeduldig schaute Tai ihm zu, wartete darauf, dass sein Freund auf irgendein Ergebnis kam, doch das war enttäuschend. Denn Izzy fand rein gar nichts heraus. Seufzend ließ sich Tai gegen die Lehne seines Stuhls sinken. Das war mehr als beunruhigend. Ebenso wie die Tatsache, dass T.K., Kari, Joe, Ken und Cody einfach nicht auftauchten. Doch er stimmte Matt zu, dass sie keine Zeit hatten, allzu lang auf die anderen zu warten. Dafür war die Situation viel zu ernst. Sie mussten etwas unternehmen.

Doch zunächst verließ Davis sein Zimmer, um sich im Flur lautstark mit seiner Schwester zu streiten. Ein breites Grinsen konnte sich Tai, trotz der eher angespannten Situation, nicht verkneifen. Hin und wieder störte er sich daran, dass er für einen Großteil der Mädchen an der Schule Liebesbriefe an Matt weitergeben sollte, dass er nach dessen Handynummer gefragt wurde oder gar nach seiner Adresse, doch um die Zuneigung von Jun Motomiya beneidete er ihn keineswegs. Dieses Mädchen war wirklich mehr als anstrengend. So laut und aufdringlich. Eigenschaften, die allerdings nicht immer unbedingt schlecht waren, wie er mit einem kleinen Blick auf Mimi feststellte. Die konnte ebenso aufbrausend wie Jun werden, doch im Gegensatz zu der war es bei ihr irgendwie… niedlich? Sie hatte sich zu Izzy hinunter gebeugt und wirkte beinahe wütend, dass der absolut nichts herausfinden konnte.

Als ihm plötzlich bewusst wurde, dass er das braunhaarige Mädchen beinahe schon anstarrte, räusperte er sich leise und stand von seinem Stuhl auf. „Mimi hat Recht“, sagte er und lächelte kurz Kari zu, die in diesem Moment mit Daisuke das Zimmer betrat. „Wir haben genug Zeit verschwendet. Wir müssen etwas unternehmen. Lasst uns sofort in die Digiwelt. Wir müssen sehen, was da los ist und vor allem, wie es Agumon und den anderen geht.“
Er schaute seine Freunde ernst an, besonders Matt. Trotz ihrer ständigen Streitigkeiten waren sie beste Freunde und in ernsten Situationen einer Meinung. Er sah dem Blonden an, dass auch der keine Zeit mehr verschwenden wollte. Es passte nicht zu Fehlenden, dass sie zu spät kamen und nicht auf wichtige Nachrichten reagierten, doch es war jetzt nicht zu ändern.
„Also los. Lasst uns das Tor zur Digiwelt öffnen und uns dieses geheimnisvolle Ding genauer ansehen.“

Er hielt die Anspannung kaum noch aus. Ob Agumon wohl schon versuchte, ihn zu erreichen? Hoffentlich war der einzige Grund, warum Tai noch nichts von seinem Partner gehört hatte, nur der, dass Agumon keine Möglichkeit hatte und nicht, dass ihm etwas passiert war. Tai war schon immer ungeduldig gewesen, ruhig still sitzen und abwarten passte nicht zu ihm. Er wollte endlich selbst nach Antworten suchen.
„Hast du vielleicht mit Gatomon sprechen können?“, fragte er an seine Schwester gewandt, auch wenn er fürchtete, die Antwort darauf schon zu kennen.
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Takeru Takaishi

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Anzahl der Beiträge : 36

BeitragThema: Re: Wohnung von Daisuke   Fr März 18, 2016 12:05 am

10. August
18:00 Uhr
Daisuke, Yamato, Izzy, Mimi, Taichi, Sora, Miyako, Ken, Kari und T.K.

“Mama, ich bin alt genug dafür mir die Sachen selber auszusuchen. Ich trag doch jetzt ohnehin den halben Tag wieder die Uniform!” Takeru wollte einfach nur nach Hause…
“T.K., Schatz, jetzt reg dich doch nicht gleich so auf. Jetzt wo der Sommer vorbei ist wird es bald wieder kälter und du brauchst eine vernünftige Jacke. Wie wäre es den mit der hier?”
Nancy hielt die gefühlt fünfzigste Jacke hoch, um endlich einen Kompromiss zwischen Praktikabilität und Geschmack ihres Sohnes zu finden.
Takerus Blick verriet bereits seine wahre Einstellung der Jacke gegenüber, doch nickte er und griff nach ihr um sie überzuwerfen. Mittlerweile würde er /allem/ zustimmen nur um endlich fertig zu werden.
“Die sieht gut aus! ist sie auch warm genug?”
Takeru betrachtete sich selbst im Spiegel und musste zugeben, dass die Wahl seiner Mutter gar nicht mal sooo schlecht gewesen war. Er griff links neben sich nach einem der ausgestellten Hüte und setzte ihn auf bevor er grinste. “Ja okay, du hattest Recht. Und ja, sie ist warm genug. Versprochen. Aber nur wenn ich den Hut dazu kriege.”
Nancy verdrehte die Augen und drehte den Hut um ein paar Zentimeter. “Man könnte meinen du bekämst schon eine Glatze so verliebt wie du in deine Hüte bist”, lachte sie als sie ihm die Jacke wieder auszog und die beiden zur Kasse gingen.

“Bring du die Sachen schonmal in deinem Schrank unter und ich kümmer mich ums essen. Dürfte nicht lange dauern.”
Takeru fühlte sich platt genug, um einfach ohne Abendessen ins Bett zu fallen. Schule und Shopping an einem Tag waren einfach zu viel gewesen. Und zu allem Übel hatte er auch noch sein D-Terminal vergessen, sodass er sich nichtmal mit Nachrichten an seine Freunde hatte ablenken können. Auf dem Weg zum Bett passierte er den Schreibtisch und nahm ohne hinzusehen das kleine Gerät in die Hand und klappte es beim Fall in die Federn auf. Seine Augen weiteten sich bei der schieren Menge an Mails. Hatte er sich einen Virus eingefangen? Seine Augen rasten über die Zeilen, bis sie an einer Mail hängen blieben.

...irgendwas stimmt mit der Digiwelt nicht.

“Patamon!!”, fiel es Takeru laut von den Lippen.

Welche Gedanken auch immer er an ein Nickerchen gehabt hatte, waren mit einem Mal verschwunden. “Ich geh noch zu Davis rüber. Warte nicht auf mich mit dem Essen,” erklärte er seiner Mutter im Vorbeigehen und griff blind nach einer Scheibe Brot und Wurst aus dem Kühlschrank. Das musste erstmal reichen. Sein Blick blieb auf dem D-Terminal haften als er den Rest der Nachricht und die anderen überflog. Er blickte nur kurz hoch, um auf die Uhr im Flur zu gucken und seine Schuhe wieder anzuziehen.

Warum musste er auch ausgerechnet heute sein Terminal vergessen? Seine Mutter hätte ihn einfach bei Daisuke absetzen können und er wäre schon längst da und nicht viel zu spät. Ein Gebäude, dass einfach so aus dem Nichts erschienen war? Was auch immer dort vorging konnte nichts Gutes bedeuten und jetzt wo er drüber nachdachte fiel ihm auf, dass er schon länger nichts mehr von seinem Partner gehört hatte. Er musste den Gedanken nicht weiterspinnen, um seine Schritte noch mehr zu beschleunigen.

Wenige Minuten später erreichte er völlig außer Atem endlich Daisukes Wohnung. “Hey Ken”, keuchte er, “Macht keiner auf?” Ohne drüber nachzudenken hämmerte er einfach mit der Hand vor die Tür. “Davis? Jun? Keiner zuhause?” Waren sie schon zu spät?
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