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 Friendship meets Love ~ Sora & Yamato

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Yamato Ishida
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BeitragThema: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Sa Okt 08, 2016 3:08 pm

Sora & Yamato
Einige Monate zuvor
Abends

Es war eigentlich ein Tag wie jeder andere auch. Jedenfalls hatte sich bis jetzt nichts Ereignisreiches getan. Yamato hatte den Unterricht abgesessen und war danach zur Bandprobe verschwunden. Beides war absolut gewöhnlich gewesen. Wenn man davon absah, dass alle ein wenig aufgeregt waren, weil sie einen größeren Gig vor sich hatten. Eigentlich hatte sich der Musiker schon an die Gigs gewöhnt. Immerhin war es etwas, an das man sich äußert schnell gewöhnte, wenn er ehrlich war. Seit er mit seiner Band den Teenage Wolves angefangen hatte, hatte er von Schulband Auftritten bis richtigen Konzerten alles erlebt.
Der morgige Gig würde allerdings trotzdem etwas Besonderes werden. Er war noch nie in dieser Konzerthalle gewesen und seine neue Band Knife of Day hatte auch noch keinen Auftritt zusammen gehabt. Vielleicht war er deswegen ein bisschen nervös? Immerhin wusste man ja auch nie, wie der erste Auftritt harmonierte.
Kein Wunder also, dass er Taichi gefragt hatte, ob er sich seinen Gig ansehen würde. Aber leider war sein bester Freund verhindert und sein Bruder hatte auch irgendetwas anders vor. Und natürlich war Matt nun mal niemand, der einfach jeden hoffnungsvoll fragte. Das wirkte so… erbärmlich. Jedenfalls war das seine Meinung. Außerdem würde schon nichts schief gehen. Die Probe war immerhin auch echt gut verlaufen.
Beladen mit seinem Bass und der Schultasche überquerte Yamato das Schulgelände und stoppte jäh, als jemand ihm eine Warnung zu rief. Jedenfalls nahm er stark an, dass die Warnung ihm galt und er duckte sich unter einem heran rauschenden gelben etwas hinweg, das sich als Tennisball entpuppte.
Das hätte ihm gerade noch gefehlt. Den Gig mit einem blauen Auge zu bestreiten. Etwas genervt richtet er sich wieder auf und sicherte sein Bass, bevor es ihm von der Schulter rutschen konnte. Dann sah er sich nach dem Übeltäter um und entdeckte ein ziemlich beschämtes Mädchen, das sich sogleich auch tausendfach entschuldigte.
Allerdings blieb sein Blick nicht an ihr hängen, sondern an ihrer Spielpartnerin, die ihm alles andere als unbekannt war. Beinahe automatisch hoben sich Yamatos Mundwinkel zu einem Lächeln an, während er mit samt dem Tennisball näher an den Platz herantrat.
„Schon okay“, beschwichtigte er die ihm unbekannte Spielerin und gab ihr den Ball zurück, bevor er sich an das andere Mädchen wandte. „Hi Sora.“ Er hatte gewusst, dass sie Tennis spielte. Aber bisher hatte er Sora noch nicht gesehen. Das war auch eigentlich gar kein Wunder. Denn er hielt sich meistens in dem kleinen Probenraum auf und bekam von der Außenwelt äußert wenig mit, wie Taichi ihm nicht selten sagte.
Aber so oft war er doch auch wieder nicht im Probenraum. Oder? Er hätte doch mitbekommen müssen, dass Sora nun ja… verändert aussah. Matt kramte in seinen Erinnerungen nach einem Vergleich. Immerhin kannte er Sora schon ewig und ein Tennisdress war theoretisch kein Unterschied zu ihrer Schuluniform und die kannte er. Dadurch, dass Tai und Sora in einer Klasse waren sah er Sora sogar ziemlich häufig. Nicht selten saßen sie zusammen in der Cafeteria und manchmal sahen sie sich zusammen Tais Fußballspiele an. Also wieso war ihm nicht aufgefallen, dass sie mittlerweile so… weiblich aussah?
Erst als er bemerkte, dass er Sora vielleicht ein wenig zu lange angestarrt hatte, wandte er hastig den Blick ab und stellte fest, dass das Mädchen, mit dem Sora trainierte, ihn immer noch ansah.
„Ihr kennt euch?“ Sie wandte sich prompt an Sora. „Du kennst Yamato Ishida?“ Er schaffte es ein Augenrollen zu vermeiden. Aber er konnte nicht verhindern, dass es nervte, wenn jemand mit solchen Dingen ankam. Wobei im Grunde niemand so schlimm sein konnte wie Jun.
Er schenkte Sora ein kurzes Lächeln gepaart mit einem Schulterzucken um zu symbolisieren, dass er die Situation ebenfalls nicht gerade angenehm fand. Und so wie er Sora einschätze fand sie die Frage auch eher lächerlich. Immerhin war es nichts besonders, dass sie sich kannten.
„Wir sind alte Freunde“, erklärte Matt dennoch und trat näher an den Zaun heran, der den Platz vom restlichen Schulgeländeabgrenzte. Seine Ellenbogen stütze er auf die Absperrung und richtete den Blick wieder auf Sora. „Lange nicht gesehen.“ Das stimmte auch wirklich. Vor allem aber sahen sie sich eigentlich nie wirklich alleine. Meistens war n natürlich Tai dabei, der ihrer beider bester Freund war.
Kein Wunder also, dass es sich nun komisch anfühlte mit Sora alleine zu reden. Dabei kannten sie sich eigentlich schon so lange, dass es nichts Ungewöhnliches sein sollte. Aber wenn man 11 war, dachte man wahrscheinlich nicht so sehr darüber nach.
„Wie geht’s?“, erkundigte er sich um das peinliche Schweigen zu durchbrechen. „Ich dachte, ich bin der Einzige, der so spät noch an der Schule ist. Aber Tai hat anscheinend recht, wenn er sagt, ich bekomme nichts mehr mit“, musste Matt zugeben.
„Hattest du eine Probe?“, mischte sich das andere Mädchen wieder ein und Matt nickte. Er wollte immerhin auch nicht unhöflich wirken und das Mädchen hatte ihm ja immerhin nichts getan. „Wir haben morgen einen Gig.“ Die Info ging mehr an Sora als an ihre Freundin. Und noch bevor er wusste, was er da gerade eigentlich tat, platzte es auch schon aus ihm heraus. „Willst du kommen? Ich habe eine Freikarte.“
Super, ganz toll gemacht. Jetzt hatte er sie nicht nur überrumpelt, sondern ihr auch noch mitgeteilt, dass er nur eine Karte hatte. „Taichi und mein Bruder können nicht kommen“, fügte er erklärend hinzu und schlug sich innerlich vor die Stirn. Jetzt hatte er ihr auch noch gesagt, dass sie ein Lückenfüller war. Großartig stellte er sich an. Sora war natürlich alles andere als nachtragend oder jemand, der solche Aussagen wirklich übel nahm. Dazu war sie viel zu nett. Dennoch tat es Yamato bereits jetzt leid, dass er sich so dämlich angestellt hatte. Und dabei war es nicht mal böse gemeint gewesen. Er hatte Sora nur nicht auf dem Schirm gehabt. Jetzt wo er sie sah, war das aber natürlich gar nicht so abwegig.
„Ehrlich gesagt, hatte ich gehofft, jemand würde kommen. Es ist das erste Konzert von Knife of Day“, gab er zu und senkte den Blick. „Also wenn du nichts vor hast...“ Jepp, er wusste genau, wieso er keine Mädchen nach einem Date fragte. Wenn er es nicht mal bei Sora hinbekam, dann würde er bei einem fremden Mädchen vermutlich kläglich scheitern. Wobei er natürlich bisher auch gar kein Interesse an irgendwelchen Dates hatte. Und das hier war ja auch keine Frage nach einem Date. Er fragte Sora, ob sie seinen Auftritt sehen wollte und Sora war eine gute Freundin. Alles halb so wild, sollte man meinen.
Nur wieso stellte er sich dann so doof an? Taichi schien immerhin nie ein Problem zu haben, sich mit Sora zu verabreden. „Weißt du, nicht so wichtig“, lenkte er daher mehr als schnell ein, bevor es noch peinlicher wurde.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Sa Okt 08, 2016 5:59 pm


Sora & Yamato
Einige Monate zuvor
Abends

Das sie Langeweile hat, konnte Sora schon lange nicht mehr behaupten, da ihr Terminkalender seit einer Weile schon drohte zu explodieren. Jedoch war Sora bekannterweise kein Mensch, der sich von sowas stören ließ oder sich gar über solch eine Situation zu beschweren drohte. Nein. Sie genoss es einfach, etwas zu tun zu haben und vor allem Hilfreich zu sein.
So konnte sie die Bitte einer jüngeren Schülerin auch nicht ausschlagen, als sie Sora um Hilfe bat, damit diese ihre Fähigkeiten in Tennis verbessern kann. So wollte sie 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen, jemanden helfen und ihren momentanen Lieblingssport betreiben. Das ist doch fantastisch! Dachte Sora sich, bis es denn soweit war.

Die ersten Stunden waren eine reine Katastrophe. Der seltene Optimismus, welchen Sora gelegentlich an den Tag legte, wurde mit jedem Ball ihrer Partnerin weggeschmettert. Wenn es ein Ball mal über's Netz schaffte, verfehlte er sein Ziel großzügig. Doch weder huschte ein Seufzen über Sora's Lippen noch verdrehte sie ihre Augen. Ja, es war er anstrengend. Und ja, es machte auch wenig Spaß. Aber es lag Sora nicht, ihre Enttäuschung oder Kritik offen zu äußern, zu groß war die Angst, ihren Schützling zu verletzen. Stattdessen gab es haufenweise aufbauende Worte und unzählige Versuche nützliche Tipps zu geben. Jedoch wurde ihr Optimismus mit jeder neuen Angabe weggeschmettert. Wenn es mal einer der wenigen Bälle über das flache Netz schaffte, flog er komplett an dem Ziel vorbei.
So geschah das, was wohl sein musste. Erneut wurde eine Angabe von Sora’s Partnerin komplett fehlerhaft ausgeführt. Viel zu viel Kraft investierte sie in die Angabe und der Ball suchte sich direkt seine Bahn. Sora versuchte mit einem Sprung nach vorne den Ball noch irgendwie von seiner Flugbahn abzuhalten, jedoch erfolglos. Nach dem Sprung konnte sie sich grade noch auf den Füßen halten und während sie noch bemüht war ihr Gleichgewicht zu halten, folgten ihre rot-braunen Augen dem Ball, welcher mit hoher Geschwindigkeit auf jemanden zuflog. Ihre Augen weiteten sich und in Sekundenschnelle reagierte sie, indem sie laut „Vorsicht!“ rief, in der Hoffnung, dass niemand Schaden nimmt. Der Griff um ihren Schläger wurde fester, nahezu so, als würde sie diesen in ihrer Hand zudrücken wollen. Ja, Angst machte sich in ihr breit. Sie würde sich die gesamte Schuld zuschreiben, wenn der Ball trifft. Jedoch konnte sie wenige Sekunden später aufatmen, als sie aus der Ferne sehen konnte, dass dem Ball ausgewichen werden konnte. Erleichtert atmete sie auf, „Das war knapp“ hauchte sie dazu nur, ehe ihr Blick zu ihrer Partnerin wanderte, welche auch sichtlich Erleichert war. Ein verlegenes Lächeln legte sich auf ihre Lippen, „Das kann jedem mal passieren…“ versuchte Sora noch das Mädchen aufzubauen, während sie plötzlich viel nervöser wirkte, als zuvor, was Sora erst nicht ganz verstand. Erst als sie ihren Blick abwand und erkannte, wer das Opfer der Attacke war verstand sie die Reaktion, auch wenn sie die nicht nachvollziehen konnte. Yamato, der Mädchenschwarm schlechthin, machte sich auf den Weg zu ihnen. Während das Gesicht des Mädchens eine unnatürliche rot-kühlende Farbe annahm, legte sich nicht ein leichtes Lächeln auf Sora’s Lippen, welches die Freude ausstrahlte, welche sie empfang, als sie ihren Langjährigen Freund sah.
Als er sie doch recht knapp Begrüßte konterte sie mit einem freundlichem Lächeln und einem „Hallo.“ Sie musterte ihn für wenige Momente, da sie sich doch etwas wunderte, was ihn um diese Zeit hierher verschlug, aber die Gitarre auf seinen Rücken sprach Bände. Was sie noch feststellen konnte, war das er wie immer gut gekleidet war und wie immer überaus ansehnlich. Bevor sie ihre Gedanken weiterspinnen konnte, riss sie die Frage des Mädchens aus den Gedanken. Da Yamato bereits antwortete, nickte sie nur bestätigend mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Ihren Schlager nahm sie mittlerweile in einen etwas lockeren Griff, und lehnte ihn gegen ihren Oberarm, während sie für das weitere Gespräche etwas dichter zu Yamato ging, selbstverständlich nicht ohne das Mädchen, welche es wohl nicht glauben konnte, wer da vor ihr stand.
„Es ist tatsächlich lange her…“ bestätigte sie mit einem etwas verlegenen Lächeln. Selbstverständlich schob sie sich dafür die Schuld in die Schuhe.
Auf seine folgende Aussagen musste sie kurz lachen, „Dass die Tai mal zustimmst… das gibt es selten!“ mit diesem Satz erklärte sie ihr Lachen. Aber ja, Tai beschwert sich schon seit einer Weile darüber, dass Yamato vieles nicht mitbekommt und ließ sich darüber regelmäßig bei Sora aus. „Nunja, ich habe hier mit…-“ als sie gerade erklären wollte, was der Anlass für ihre späte Anwesenheit war, wurde sie bereits unterbrochen. Und man konnte ihr ansehen, wie sehr sie so einen unhöflichen Akt hasste. Sie ließ das Mädchen jedoch aussprechen, sie deswegen anzukreiden ist ebenso wenig Sora’s Art.

Jedoch räusperte sie sich direkt nachdem Yamato ihre Frage beantwortet hatte einmal laut und stämmte daraufhin ihre freie Hand an ihre Hüfte. Ein bestimmender Blick wurde dem Mädchen zugeworfen, gefolgt von einem „Ich denke, wir beenden das Training für heute…“ in einem fordernden Ton. Das Mädchen verstand zu ihrem Glück sofort was Sora wollte, jedoch ließ sie es sich nicht nehmen, sich mit einer tiefen Verbeugung von Yamato zu verabschieden während sie nervös ein, „Schön dich kennengelernt zu haben, Yamato Ishida.“ Stammelte. Sora bekam nur ein „Bis zum nächsten Mal“ zugerufen, während das Mädchen mit schnellen Schritten vom Platz verschwand.

Ein erleichtertes Seufzen kam von Sora, ehe sie sich wieder lächelnd zu Yamato wand. Mit ihren Augen suchte sie regelrecht die seine. Es war ihr wichtig Augenkontakt bei Gesprächen zu halten. Auch wenn es sich neuerdings etwas merkwürdig anfühlte, in die blauen Augen von ihrem Freund zu schauen. Ein ungewohntes Kribbeln machte sich in ihrer Brust breit, etwas unerklärliches. Jedoch hatte sie keine Zeit weiter drüber nachzudenken, da sie Yamato ihre volle Aufmerksamkeit geben wollte. Sie beneidete Yamato unglaublich um sein musikalisches Talent und vor allem die Leidenschaft die er darin steckte. Und selbstverständlich war sie gerne bei seinen Auftritten. Jedoch kam sie nicht einmal dazu, ihm zu sagen, dass sie gerne kommen würde, erst nagte die Tatsache an ihr, dass sonst keiner Zeit hat. Ja, alle hatten in letzter Zeit viel zu tun, sie eingeschlossen. Aber sie hatte die Hoffnung, dass sich das bald wieder ändern würde. Sie vermisste es wirklich Zeit mit ihren Freunden zu verbringen.
„Hmm… momentan ist die Zeit bei uns allen wohl ziemlich knapp…“ sagte sie, während sie sich verlegen an der Wange kratze. Es war wieder soweit. Sora machte sich für die momentane Siutation Vorwürfe. Sie ließ kurz von Yamato ab, ihren Blick knapp an ihm vorbei schweifen. In Gedanken ging sie ihren Terminplaner durch. Ja, es stand morgen nichts wichtiges an. Oder… nein, tatsächlich hätte sie morgen Zeit.
Als sie sich ihm wieder zuwand, bemerkte sie seinen Gesenkten Blick. Dachte er, sie würde auch ablehnen? Sie hatte sich doch nicht genau geäußert. Hat sie ihn schon enttäuscht? Das musste sie klären!
„Ich… ich komme gerne!“ brach es regelrecht aus ihr heraus. Doch etwas zu offensiv? Eine gewisse Verlegenheit breitete sich in ihr aus… warum wusste sie auch nicht. Was sie wusste war, dass es ein neues Gefühl war, was sie so noch nie in der Nähe von jemanden verwand. Erneut räusperte sie sich leise, ehe sie noch einmal mit einem gemäßigten Ton klarstellte, „Also, ich habe Zeit. Ich würde den Auftritt gerne sehen.“ Sie musterte Yamato, hoffte eine freudige Reaktion zu sehen und hoffte als Platzhalter zu genügen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Okt 09, 2016 2:53 am


Sora & Yamato
Einige Monate zuvor
Abends


Soras Art war wie immer sehr gewinnend, fand Yamato. Sie trug ein Lächeln auf den Lippen, was wirklich ansteckend war. Zumindest, wenn man denn dann lächeln wollte, was bei ihm ja äußert selten vorkam. Dennoch zeigten seine Mundwinkel nach oben. Außerdem hatte Sora ihre übliche sehr ruhige, aber herzliche Art an sich. Wie schaffte sie das nur immer ohne zu aufdringlich zu wirken? Das konnten andere Mädchen ganz eindeutig nicht.
„Tai hat nur selten Recht. Deswegen kann ich ihm selten zustimmen“, entgegnete Matt und war ganz froh, dass Taichi nicht in der Nähe war. Denn der hätten den Kommentar auf keinen Fall auf sich sitzen lassen. Dabei stritten sie deutlich weniger als früher. Eigentlich gar nicht mehr, wenn er es Recht bedachte. Aber dennoch blieb es eben alte Gewohnheit, dass sie wenigstens so taten als ob.

Dass Sora das andere Mädchen wegschickte, begrüßte Yamato stark. Sie hatte irgendwie in dem Gespräch gestört, fand er. Da sah er Sora einmal und sie konnte doch nicht in Ruhe mit einander reden, weil jemand jedes Wort, was sie sagten in sich aufsaugte. „Gleichfalls“, erwiderte Matt jedoch höflich, auch wenn er nicht mal wusste, mit wem er eigentlich das Vergnügen gehabt hatte.
Er sah ihr kurz nach, als sie verschwand und grinste Sora dann kurz an. „Jetzt bin ich schuld, dass deine Tennispartnerin verschwunden ist“, stellte er fest. Ihm war auch klar, dass Sora genervt gewesen war und nur deswegen darauf bestanden hatte, das Training zu beenden.

Und anstatt das wieder gut zu machen, nervte er sie mit seinem Gig. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, er wäre einen anderen Weg gegangen und hätte Sora gar nicht erst getroffen. Dann hätten sie sich auch dieses äußerst peinliche Gespräch auch sparen können.
Doch gerade, als er sich wieder herausreden wollte, platzte eine Zusage aus ihr heraus und Yamato starrte sie aus großen Augen an, als müsse er erst realisieren, dass sie zugesagt hatte.
Obwohl er eindeutig sehr überrascht war, trat ein Lächeln auf seine Gesichtszüge.
„Wirklich?“ Okay, er benahm sich wie ein Idiot, der alles mehrfach hören musste, wie ihm schien. Bevor, das jedoch geschah, suchte er bereits in seiner Tasche nach der Karte, die er zusammen mit dem Backstagepass fand. Beides überreichte er ihr fast ein wenig schüchtern.
„Du kannst es dir natürlich noch anders überlegen“, räumte er ihr die Chance ein abzusagen. „Und du musst natürlich auch nicht backstage vorbei schauen. Es ist nur ein Zusatz. Also fühl dich nicht gezwungen vorbei zu kommen.“ Denn wenn er es genau durchdachte, dann würde das zu Sora passen. Sie war schon jemand, der viele aus Pflichtgefühl tat. Ihr lag das Wohl anderer am Herzen und das war etwas, was er sehr an ihr schätzte.

„Nur weil die anderen beiden keine Zeit hatten, musst du dich nicht verpflichtet fühlen“, stellte Yamato noch einmal klar und zuckte verlegen mit den Schultern. „Aber ich hoffe es wird gut.“ Und Sora hatte schon ein paar seiner alten Konzerte besuchte. Daher würde es ihr vielleicht sogar wirklich gefallen. „Und ich würde mich freuen, wenn du vorbei kommst.“ Er schulterte den Gurt seiner Tasche noch einmal besser und trat ein wenig vom Zaun zurück.
„Ich sollte mal langsam….“ Er deutete auf seinen Nachhauseweg und zögerte dennoch. Sollte er sie jetzt einfach so stehen lassen? Aber was sollte er sonst tun? Länger hier zu bleiben wäre absolut lächerlich. Also schenkte er Sora ein letztes Lächeln bevor er sich umwandte und sich auf den Weg machte. Nach ein paar Schritten drehte er sich jedoch noch einmal um. Denn da gab es etwas, was ihr keine Ruhe ließ.
„Ich habe dich nicht als Lückenfüller gefragt!“, rief er ihr zu und schaute verlegen auf einen Punkt auf dem Tennisplatz. „Ich hätte nur nicht gedacht, dass das Konzert jemand anderen außer Tai und meinen Bruder interessiert.“ Und vielleicht war das auch der Fall. Aber Sora war jedenfalls viel zu nett, um das zu zeigen wenn es so war. Manchmal bewunderte Yamato sie für diese Art. Er könnte sich nicht so verstellen um anderen eine Freude zu machen, und dabei trug er das Wappen der Freundschaft. Vielleicht sollte er in diesem Hinblick an sich arbeiten.
Er machte ein paar Schritte rückwärts, damit er Sora beim Reden immer noch ansehen konnte. „Ich freu mich, wenn du vorbei kommst. Komm einfach zu Backstage Eingang und frag nach mir“, informierte er sie. „Oder ruf an.“ Wobei das fast noch seltsamer war. Sora und er telefonierte immerhin nie. Es sei denn es war etwas Wichtiges passiert oder es ging um Tai, ihr gemeinsames Interesse sozusagen.
Dieses Mal aber ging es nicht um etwas Bedrohliches oder um Tai, sondern eher um… war das eine Verabredung? Unter Freunden! Nichts anderes. Denn etwas anderes wäre ja völlig absurd.

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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Okt 09, 2016 12:24 pm


Sora & Yamato
Einige Monate zuvor
Abends


Yamatos Lächeln war tatsächlich für Sora ein recht seltener Anblick. Aber es war ein Anblick den sie genoss, schließlich repräsentierte ein Lächeln doch, dass es seinem Träger gut geht und dieses Wissen erfüllte Sora schon. Was sie sich jedoch nicht erklären konnte, war das das Lächeln ihres Freundes ihr eine leichte Röte auf die Wangen zauberte. Von welcher sie nur hoffte, dass er sie nicht bemerkte.
Als er das Thema Tai vertiefte musste sie etwas lachen und nickte zustimmend zu. Ja, Tai war ein Spinner der sehr viel Unsinn kundtat. Aber seinen Worten folgten oft Taten, auch wenn es oft nicht die beste Lösung war. Aber ja, Sora war froh Tai ihren besten Freund nennen zu können und sie wusste, dass Yamato das selbe tat. Ja, der Kerl mit dem voluminösen Haaren, war einfach ein Mensch bei dem man wusste, dass er das Herz am rechten Fleck trug.

Als ihre Partnerin das Spielfeld verließ folgten Soras rot-braune Augen ihr noch einige Meter, bis Yamato erneut das Wort erhob. Sie weitete die Augen etwas. Er denkt, dass er Schuld ist? Das wat wieder etwas, was Sora nicht verkraftete. Nervös stammelte sie, „D-das ist nicht deine Schuld!“ sie brauchte eine Momente und einen tiefen Atemzug bis sie sich wieder fangen konnte, und wieder auf ihre eher ruhige Art zurückgreifen konnte. Mit einem leichten Schmunzeln erklärte sie ihm die Situation, in der Hoffnung, dass er die Schuld von sich abstreifen konnte, „Das Training war für heute ohnehin schon lange genug… ich hätte es so oder so jetzt beendet.“. Ihr Blick blieb dem von Yamato standhaft und sie lächelte einmal verlegen ehe sie noch mal bestätigend hinzufügte, „Es ist wirklich nicht deine Schuld.“ Sie hätte ihn nicht gehen lassen können, während er denkt, dass er an irgendetwas schuld ist.

Weiterhin fing sie an, jeder seiner Gesichtszüge und jede kleinste Veränderung und so fiel ihr auch direkt seine Verwunderung auf. Auf seine erste Frage reagierte sie mit einem Lächeln gepaart mit einem Nicken, „Wirklich.“ Huschte es in einem sehr ruhigen, ja beinahe sanften, Ton über ihre Lippen. Ehe sie bereits die Karten entgegennahm und sich lächelnd bedankte.
Als er weiter nachharkte zog sie eine Augenbraue etwas hoch. Dacht er, sie will nicht kommen? Oder will er sie doch überreden nicht hinzugehen? Vielleicht war er ja einfach nur sehr aufgeregt! Es war schließlich der erste große Auftritt der Band. Ja, dass musste es sein. Aber, wenn das der Fall ist, dann brauchte Yamato doch einen Freund an der Seite. Und dadurch sah Sora ihre Zusage nur bestätigt. Sie würde ihren Freund niemals im Stich lassen. „Ich werde da sein.“ Bestätigte sie dann nur erneut lächelnd.
Als dann der Vorwurf kam, dass sie sich als Ersatz dazu verpflichtet fühlte, fühlte sie sich nicht angegriffen oder ähnliches. Nein, sie freute sich, dass er sie überhaupt fragte. Es war doch schon lange her, dass sie ein Konzert besuchte. Die unzähligen Fangirls, sowie Jun, verdorben ihr bereits die Laune schon viel zu oft. Aber dieses Mal freute sie sich tatsächlich wieder sehr darauf, ihren Freund auf der Bühne zu sehen. „Keine Angst, ich komme gerne! Ich freue mich jetzt schon drauf!“ erklärte sie, mit einem breiten Lächeln, welches ihre Gesicht nahezu komplett verstrahlen ließ.
Als er aufbrechen wollte nickte sie nur kurz, es war ja bereits recht spät und sie wollte ihn nicht länger aufhalten. Sie wollte selbstverständlich auch allmählich den Heimweg antreten. Als er sich dann abwand musterte die beiden Karten, und wollte sie die Genauen Informationen gerade durchlesen, als Yamatos Stimme sie davon abhielt. Erneut blickte sie hoch, und legte den Kopf leicht schief. Natürlich interessierte sie sich dafür! Ja, sie zeigte es nicht so wie manch anderes Mädchen. Aber ja, sie fand sein Hobby wirklich überaus interessant und irgendwo liebte sie es auch, Yamato zuzuhören. Seine Lieder klangen nicht nur schön, nein, die Texte hatten auch tiefe und berührten Sora. So störte sie Tatsache nicht, dass sie nicht die erste war, die gefragt wurde, nein, die Freude überhaupt gefragt worden zu sein. Ja, dies sollte sie Yamato wohl auch sagen, aber wie genau sollte sie das in Worten verpacken, das war eine ziemlich große Schwäche ihrerseits, weshalb nur ein, „Danke, dass du mich eingeladen hast.“ Über ihre Lippen huschte. Ja, stolz war sie auf die Aussage weniger. Warum schaffte sie es nicht, zu sagen was sie dachte? Also… warum jetzt nicht? Während Taichi immer mit ihren Launen umgehen musste und ihre Meinung immer an den Kopf geworfen bekam, schaffte es Sora bei anderen, sowie Yamato, kaum wirklich das auszudrücken, was sie dachte. Dafür beneidete sie ihre Freunde wie Mimi, die es gar nicht kannte ein Blatt vor den Mund zu nehmen und sich in ihrer Meinung nie unterkriegen lässt. Warum konnte sie das einfach nicht, Yamato sagen, wie gern sie seine Lieder mochte.
Ja, sie zerbrach sich jetzt bereits wieder den Kopf, und vernahm glücklicherweise noch seine Aussage und nickte ihm nur etwas zu, um zu zeigen, dass sie verstanden hat.
Sie hielt noch einen Moment inne, sie wollte es endlich mal über’s Herz bringen ihren Gedanken mit Worten Ausdruck zu verleihen. Der Griff um ihren Schläger verfestigte sich, als würde sie ihn jeden Moment in der Hand zerdrücken. Warum machte sie das jetzt so nervös. „Yamato…!“ fing sie dann vorsichtig an, ein tiefer Atemzug erleichterte ihr folgendes mit einem Lächeln hinzuzufügen, „Es war schön, mal wieder mit dir zu reden!“.
Ja, das war es wirklich. Zu selten hatten sie Zeit zu zweit verbracht. Aber… es gab ja nie einen Grund dafür. Es fühlte sich nun doch irgendwie komisch an, alleine zu dem Konzert zu geben. Es war jedoch kein schlechtes Gefühl. Es war ein Gefühl, dass in ihrem Körper ein angenehmes Kribbeln auslöste. Mit leicht rosafarbenden Wangen wand sie sich denn ab, um ihre doch recht große Tasche zu holen und sich dann ebenfalls auf den Heimweg zu machhen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Okt 09, 2016 8:43 pm

Sora & Yamato
Einige Monate zuvor
Konzert von Knife of Day

Mit seinem Bass auf dem Schoß ging Yamato das erste Lied durch um wenigstens einen möglichst perfekten Auftakt zu garantieren. Vermutlich nervte er damit seinen Bandkollegen, aber das war ihm im Grunde auch egal. Er brauchte diese Vorbereitung, damit er sich besser fühlte. Und wer wusste schon, ob das Instrument sich nicht auf magische Art und Weise aus Versehen verstimmt hatte? Sicher war einfach sicher!
Für den Auftritt trug er einen dunklen Mantel, der eigentlich etwas zu warm für die Jahreszeit war. Aber dafür fand Yamato ihn unglaublich cool und darauf kam es an. Wahrscheinlich wäre er nachdem Auftritt reif für eine Dusche. Aber das würde wohl kaum jemanden stören. Bei den Teenage Wolves war es auch immer egal gewesen, was er tat, die Fans hatten die Band trotzdem gefeiert.
Auch jetzt hatte er schon einen Blick in die Halle geworfen und festgestellt, dass es zum Glück gar nicht so leer aussah. Darüber war Yamato wirklich erleichtert. Ein Großteil der Zuschauer war weiblich, aber auch das war er gewöhnt.
Natürlich hatte er während er den Saal abgesucht hatte eigentlich nach einer bestimmten Person Ausschau gehalten. Immerhin war er sich nicht sicher, ob Sora wirklich kommen würde, auch wenn sie ihm zugesagt hatte. Aber sie hatte auch noch nicht abgesagt. Dabei hatte er sein Handy extra regelmäßig gecheckt. Er wusste aber auch nicht, ob Sora vorher wirklich noch backstage kommen würde. Also hieß es wohl oder übel abwarten.
Sein kleiner Bruder hatte sich nicht selten backstage aufgehalten und war eine gute Ablenkung gewesen. Anders als die Ablenkung, die ihr Keyboarder sich besorgt hatte und die an seinen Lippen klebte, aber Ablenkung genug für Matt. Er warf seinem Bandkollegen einen kurzen Blick zu, den der nicht mal mitbekam. Ihm war eigentlich alles egal, solange der andere sich später auf den Auftritt konzentrieren würde.
Dabei musste sich Yamato wirklich auch an die eigene Nase fassen. Im Grunde war die Beschäftigung mit dem Bass nur eine Ausrede um nicht ständig auf sein Handy zu starren. Die anderen hatten ihn bereits gefragt, auf wessen Nachricht er wartete.
Er hatte bisher eine von seinem Dad bekommen, die ihn vorgewarnt hatte, dass er Überstunden würde machen müssen und eine von Takeru, der ihm viel Erfolg wünschte. Außerdem hatte er eine SMS von Tai bekommen, der ihm auch viel Glück wünschte und sich entschuldigte, dass er nicht dabei war. Yamato hatte ihm nicht mitgeteilt, dass das okay war, weil er jemand anderen gefunden hatte, der mitkam. Jemand, der irgendwie besser war als sein bester Freund. Natürlich konnte man das so nicht sagen. Aber es war dennoch so. Soras Zusage hatte ihn mehr gefreut, als er angenommen hatte und erst im Nachhinein war ihm das klar geworden. Sie waren alte Freunde sicher. Es war auch sicher nichts an ihrer Zusage dabei, zumal es nicht das erste Konzert war, das Sora besuchte. Aber eben das erste, das sie alleine besuchte. So ganz verringerte sie seine Nervosität also nicht. Sie steigerte sie sogar, hatte Matt dann festgestellt.
Auch jetzt war er in Gedanken bereits mit der Frage beschäftigt, wie sie den Auftritt finden würde. Ob sie seine neue Band besser fand als die alte. Was sie anziehen würde. Ob sie danach noch bleiben würde. Vielleicht würden sie ja gar keine Zeit haben um miteinander zu reden.
Es war wirklich zum Verrückt werden. Wieso machte er sich so viele Gedanken um Sora? Das war ja geradezu lächerlich.


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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Okt 09, 2016 9:33 pm

Sora & Yamato
Einige Monate zuvor
Konzert von Knife of Day
Das Zimmer von Sora ließ vermuten, dass eine Bombe da eingeschlagen hat oder sie Opfer eines Diebstahles wurde. Überall verteilt lag ihre Kleidung und mitten drin die beinahe komplett verzweifelte Sora. Genauestens prüfte sie jedes ihr jedes ihrer Kleidungsstücke, mit einem leicht verzweifelten Blick. „Was soll ich nur anziehen?!“ war die Frage die sie sich immer und immer wieder stellte. Als nächstes griff sie nach einem Kleid und musste feststellen, es bisher noch nicht ein einziges Mal getragen zu haben, wäre heute die Gelegenheit gekommen, es anzuziehen? Kopfschüttelnd warf sie es zu den restlichen Sachen. Ein doch recht kurzes und sehr femines Kleid, welches sie im Schaufenster damals angelacht hat, war vielleicht nicht die richtige Wahl für den Auftritt ihres Freundes.
Immer wieder spielte sie mit den Gedanken Mimi anzurufen und nach ein paar Styletipps zu fragen, aber die Blöße wollte sie sich nicht geben, außerdem hatte Mimi in diesem Moment wohl andere Sorgen, als Soras Kleidungswahl. Was blieb ihr also übrig, Tai zu fragen? Diese Idee verwarf sie genauso schnell. Er interessierte sich wohl dafür noch weniger und hätte ihr wahrscheinlich ihr Trikot vorgeschlagen.
Ihre Outfitwahl hatte sie bislang nie so beschäftigt. Etwas niedergeschlagen stand sie auf und musterte sich im Spiegel. Sie fuhr sich durchs Haar und musterte sich eindringlich, „Ob… ich meine Haare heute mal anders tragen soll?“ murmelte sie sich selbst zu, ehe sie verzweifelt seufzte. Ihr nächster Blick ging zu ihrem Wecker, welcher auf ihrem Nachschrank stand. Als sie die Zahlen auf der Digitalanzeige realisierte weitete sie panisch ihre Augen, in 5 Minuten wollte sie bereits auf den Weg sein. Was nun?
Erneut griff sie zum Kleid. Und seufzte erneut, ehe sie es sich überzog. Im Spiegel betrachtete sie sich. Das dunkle grüne Kleid war wirklich schön, das musste sie sich eingestehen. Aber doch etwas zu kurz, oder nicht? Nervös zupfte sie an dem Kleid herum. Was Yamato davon halten wird?
Als sie sich bei ihrem letzten Gedanken ertappte, stieg ihr sofort eine Röte ins Gesicht. Warum machte sie sich überhaupt so viele Gedanken darüber?! Sie schüttelte den Kopf, in der Hoffnung, die Gedanken dabei loswerden zu können. Erneut ging daraufhin ihr Blick zur Uhr, 3 Minuten noch… es blieb ihr nichts anderes übrig. Sie wühlte aus dem Chaos noch eine Tasche, welche sie kurzerhand schulterte. Und stopfte die Tickets sowie ihr Handy in diese hinein. Erneut begutachtete sie sich im Spiegel. Ein tiefer Atemzug half ihr, sich etwas zu beruhigen. Sie nickte sich bestätigend im Spiegel zu, um sich etwas Mut zu machen. Während die Uhrzeit ihr klar machte, dass sie sich auf den Weg machen sollte.
Sora schlüpfte in ihre schwarzen Stoffschuhe, nichts allzu auffäliges. Das Kleid war immerhin in ihren Augen auffällig genug. Als sie die Tür öffnete um die Wohnung zu verlassen rief sie ledlich, „Ich bin jetzt weg Mama, warte nicht auf mich!“, ehe sie aus der Tür stürmte.

Auf dem Weg zur Konzerthalle prüfte sie immer wieder die Uhrzeit auf ihrem Handy, und musste feststellen, dass sie ihrem Zeitplan hinterher ging. Sie wollte vor dem Auftritt Yamato und seiner Band noch viel Glück wünschen! Und um das zu schaffen, legte sie ein ansehnliches Tempo ein. Als Sportlerin stellte diese Joggingstrecke kein Problem für sie da. Die unerklärliche Nervosität dafür aber schon. Sie bemerkte, dass ihr Herz mit jedem Schritt schneller schlug, obwohl sie doch gar nicht aus der Puste war. Und ebenso drehten sich ihre Gedanken nur um den bevorstehenden Auftritt ihres Freundes.
Dadurch, dass sie doch recht geistesabwesend war, stieß sie einige Male fast mit anderen Leuten zusammen. Die Zeit sich immer wieder zu entschuldigen nahm sie sich trotz des Zeitdrucks.

Gerade noch pünktlich erreichte sie die Konzerthalle. Außen standen noch einige Fans, zum Großteil Mädchen, die sich noch erhofften eine Karte zu ergattern, während von innen bereits viele schreiende Mädchen zu vernehmen waren. Ja, das war wohl eine der Sachen, die Sora an Matts Auftritten hasste. Jedoch ließ sie sich wie gewohnt nichts anmerken. Noch leicht aus der Puste kramte sie den Backstagepass raus und bat einen der Sicherheitsleute sie bitte durchzulassen, um zur Band zu gelangen. Dank Soras freundlicher und überaus höflicher Art bekam sie direkt eine Wegbeschreibung und ihr wurde problemlos Einlass gewährt. Erneut ging ihr Blick auf ihr Handy, „Jetzt aber schnell…“ sprach sie sich zu, während sie auf den letzten Metern erneut einen Sprint hinlegte.

Da stand sie nun, vor der großen schweren Metalltür, hinter welcher sich die Band befand. Ein Sicherheitsmann wartete da ebenfalls und hielt bereits die ersten Fans davon ab, den Raum zu stürmen.
Verlegen beobachtete sie den verzweifelten Mann etwas, ehe sie erneut die Tür musterte. Sie stellte fest, dass sie nervös war, weshalb sie noch einige Sekunden inne hielt, ehe sie den Sicherheitsmann auf sich und ihren Pass aufmerksam machte. Gepaart mit einem freundlichen Lächeln wurde ihr der Einlass gewährt.
Sie zwängte sich an einigen Mädchen vorbei, welche bereits zu tuscheln begangen und ihr neidische Blicke zuwarfen, was ihr in dieser Situation wenig half. Während ihr Atem immer noch etwas schneller als gewohnt war, dank der sportlichen Aktivität, machte sie erneut ein starkes Herzklopfen in ihrer Brust breit. Sie hatte Angst, dass ihr Herz jeden Moment ihre Brust sprengen wird, weshalb sie ihre Hand auf diese legte, um das verhindern zu können.

Und so wurde die Tür vom Sicherheitsmann für Sora geöffnet, „Viel Spaß.“ Sagte dieser lediglich, mit einer tiefen Stimme, welche Sora normalerweise einen Schauer über den Rücken gejagt hätte, nur dieses Mal hatten andere Gedanken überhandgenommen, weshalb Sora auch nur ein nervöses, „Danke.“ Sagen konnte, ehe sie in durch die Tür schritt, während die zähen Fans versuchten einen Blick auf die Band erhaschen zu können.
Ihre Schritte waren langsam und recht klein, als wenn ihre Beine nicht wollen würden, dass sie weiter geht. Sie versuchte ruhig zu Atmen, was ihr aufgrund der Nervosität zusammen mit der Erschöpfung nicht allzu gut gelang.
Jedoch eins konnte sie gut, ein freundliches Lächeln auf ihren Lippen parken, egal wie es ihr ginge. Und so zauberte sie kurzerhand ein Lächeln auf ihre Lippen, während sie weiter voran schritt.

Nun war es soweit, Yamato war nur wenige Meter entfernt, aber warum fühlte es sich so komisch an? Ihr Herzschlag ist immens gestiegen, obwohl sie sich doch bereits oft sahen und es nie solche Probleme gab. Sie atmete einmal tief durch, egal was da gerade mit ihr los war, sie wollte es sich nicht anmerken lassen. Vorsichtig, mit einer recht sanften Stimme sagte sie nur, „Yamato…“ um ihn so auf sich und ihre Anwesenheit aufmerksam zu machen, während ein nervöses, beinahe verlegenes Lächeln auf ihren Lippen ruhte.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Okt 09, 2016 10:54 pm

Sora & Yamato
Einige Monate zuvor
Konzert von Knife of Day

Plötzlich erhöhte sich die Geräuschkulisse und Yamato seufzte auf. Jemand hatte schon wieder die Tür geöffnet und er konnte die Mädchen, die davor standen mehr aus deutlich hören. Wie oft würde irgendjemand bitteschön noch die Tür öffnen? Hatten die sich nicht alle schon jemanden ausgesucht? Jedenfalls ging er davon aus, dass die anderen drei Musiker alle bestens versorgt waren.
„Können wir die Tür nicht endlich zulassen? Ich versuche mich zu konzentrieren“, beschwerte er sich in den Raum hinein und stockte dann, als er eine bestens vertraute Stimme hörte. Kein Wunder, dass sein Kopf hochschnellte und er Sora anstarrte, die er irgendwie doch nicht mehr erwartet hatte. Zumindest nicht hier.
Matts Blick fiel als erstes auf ihr Gesicht, das wie immer freundlich aussah. Eigentlich hatte sie sich kaum verändert seit sie das erste Mal in der Digiwelt gewesen waren, fand er plötzlich. Sora hatte schon immer Ruhe und Freundlichkeit ausgestrahlt und nun wusste Yamato auch wieder, wieso er sie gefragt hatte her zu kommen. Er fühlte sich prompt besser, was sich auch deutlich an seinem Lächeln zeigte, das er aufsetzte.
Allerdings musste er seinen vorherigen Gedankengang doch ein wenig revidieren, denn die Sora, die damals mit ihm in der Digiwelt gewesen war, hätte niemals so ein Kleid angezogen. Damals war Sora doch eher jungenhaft gekleidet gewesen, wenn man ihn fragte. Vielleicht war ihm das auch nur so vorgekommen, weil Mimi einen starken Kontrast zu ihr gebildet hatte. Aber in diesem Kleid würde sie selbst Mimi die Show stehlen, stellte Matt fest.
„Sora!“, begrüßte er sie und sprang von seinem Platz auf, den er die letzte Stunde nicht verlassen hatte. „Du hast es geschafft!“ Das hatte sie ihm zwar zugesichert, aber dennoch war er extrem erfreut, sie nun auch backstage zu sehen. „Und du siehst gut aus!“ Oh! Hatte er das wirklich laut gesagt? Na toll… er war ja nicht gerade dafür bekannt, mit Komplimenten um sich zu werfen, auch wenn sie eben Tatsachen waren wie diese hier.
Um seine Unsicherheit über seine Worte zu überspielen zog er sich den Gurt seines Basses über den Kopf und lehnte das Instrument vorsichtig gegen den Stuhl, bevor er sich Sora näherte. Unentschlossen blieb er vor Sora stehen. Ihr die Hand zugeben kam ihm lächerlich vor und sie zu umarmen ebenfalls. Immerhin war er auch nicht gerade der Typ, der besonders auf Körperkontakt stand. Von Takeru und Taichi vielleicht mal abgesehen, aber die kannte er auch beide ziemlich gut. Und es war etwas anderes jemanden spielerisch zu schlagen, als ein Mädchen zu umarmen.
„Du hast ja wirklich jemanden eingeladen“, mischte sich ganz plötzlich jemand ein. Genervt sah Matt hinüber zu dem Gitarristen, der sich genau diesen Moment ausgesucht hatte um sich seit langem wieder zu Wort zu melden. Es wäre dem Blonden allerdings lieber gewesen, der anderen hätte weiter geschwiegen. „Hab ich doch gesagt“, gab er genervt zurück und warf Sora einen entschuldigenden Blick zu.
Er zuckte mit den Schultern. „Sorry. Beachte sie einfach gar nicht“, schlug er vor und sah sich dann kurz im Raum um. Sein Blick blieb an Hiroki hängen, der sich immer noch nicht von den Lippen seiner weiblichen Begleitung gelöst hatte. „Besonders ihn nicht“, fügte Matt mit einem kurzen Nicken in die Richtung des Keyboarders hinzu.
Nicht, dass Sora noch dachte, sie würden das alle so tun. Wobei sich das wohl nach dem Auftritt doch so ergeben würde. Zumindest für einige andere aus der Band. Yamato war da eindeutig zurückhaltender und würde sich dann vermutlich auch abkapseln, sobald die Chance bestand.
„Deine Freundin?“, wollte Kazuki, der Gitarrist wissen und musterte Sora mit aufkommendem Interesse. Anscheinend war ihm ihr Kleid auch aufgefallen, was Matt wirklich nicht wunderte. „Nein“, gab Matt genervt zurück. Wieso ging jeder davon aus, dass man seine Freundin oder zumindest das Mädchen, von dem man etwas wollte, einladen musste? Zweifelnd sah sein Kollege ihn an, bevor er Sora die Hand hinstreckte. „In dem Fall: Ich bin Kazuki. Gitarrist. Vielleicht spiele ich ein Lied nur für dich heute“, stellte er sich viel zu übertrieben für Yamatos Geschmack vor, weswegen er die Augen verdrehte. „Eins, das es schon vorher auf kuriose Weise in das Line-up geschafft hat“, vermasselte Yamato ihm die Tour und zwinkerte Sora kurz zu.
Bloß schien das Kazuki wenig zu beeindrucken. „Du kommst doch damit mit uns feiern, oder?“ Wenn man das feiern nennen konnte… „Wir gehen danach alle zu Hiroki“, erklärte Yamato daher. Nicht, dass Sora noch dachte, dass er vollkommen abdrehte und als Minderjähriger versuchte in irgendwelche Clubs zugelangen oder schlimmer noch, sich betrank. Denn er schätze Sora so ein, als würde sie das ganz und gar nicht gut heißen. „Überfall sie nicht so. Vielleicht will sie nach dem Konzert auch nur so schnell wie möglich abhauen“, fügte er dann an Kazuki gewandte hinzu und wandte ihm dann den Rücken zu, sich Soras Arm zu schnappen und sie ein wenig weiter weg von den andere zu ziehen.
„Lass dich nicht von denen nerven, ja?“, bat er sie leise. „Ich finde es super, dass du hergekommen bist.“ In Wahrheit bedeutete ihm das sogar wirklich viel. Sie war die Einzige, die zu seiner Unterstützung hergekommen war. Aber natürlich tat sich Yamato mal wieder schwer damit, genau das auszudrücken. Stattdessen schenkte er ihr ein aufrichtiges Lächeln. „Du kannst nach dem Konzert gerne mitkommen. Aber ich kann dich danach auch nach Hause bringen, wenn du keine Lust auf die Jungs hast“, sagte er und hielt dann inne. Wer sagte denn, dass sie das wollte? Vielleicht hatte sie ja auch keine Lust auf ihn. „Oder dir ein Taxi rufen.“


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Okt 09, 2016 11:42 pm

Sora & Yamato
Einige Monate zuvor
Konzert von Knife of Day



Das Yamato anfangs wenig erfreut über erneuten Besuch war, konnte sie ihm wenig verübeln. Selbstverständlich galten auch einige neugierige Blicke von Sora den anderen Bandmitgliedern, ehe sie sich wieder Yamato zuwand. Sie lachte verlegen, als er doch recht über ihre Anwesenheit war, „Ich habe doch gesagt, dass ich komme… und hier bin ich!“ stellte sie klar. Das es doch nicht allzu einfach war verschwieg sie in dem Moment lieber. Yamato hat sicherlich andere Sachen im Kopf, als ihre unwichtigen Probleme.
Bei seinem Kompliment stieg ihr wiederrum eine rote Farbe in die Wangen, während sie verlegen ihren Blick abwand kam nur ein leises, „Vielen Dank.“ Aus ihrem Mund. Es gefiel ihm also wirklich! Innerlich fiel ihr ein Stein vom Herzen, obwohl sie nicht einmal genau deuten konnte, warum ihr das so wichtig war. Jedoch ging wenige Augenblicke ihr Blick wieder zurück zu Yamato und seinen Mantel, welcher doch stark in Auge stach. Misstrauisch zog sie eine Augenbraue hoch, „Willst du den Mantel auch auf der Bühne tragen?“ fragte sie vorsichtig nach, während sie bereits nach diesem Griff um festzustellen, dass der Stoff doch viel zu dick für diese Temperaturen war. Schockiert wanderte ihr Blick wieder hoch zu Yamato, und die Mutter in Sora kam wieder zum Vorschein, „Das ist doch viel zu warm! Nachher kollabierst du noch oder schlimmeres!“.
Gerade als Sora ihre Predigt weiter ausführen wollte, würde sie von einer unbekannten Stimme unterbrochen. Ihr Blick ging an Yamato vorbei und sie ließ den Mantel wieder los, während sie das andere Bandmitglied musterte. Als jedoch ihr Freund wieder das Wort erhob, galt ihr Blick wieder ganz ihm. Sie nickte ihm nur leicht lachend zu. Als ihr Blick dann dem Nicken von Yamato folgte, zu dem anderen Mitglied überkam Soras Mimik etwas, beinahe angewidertes sowie sehr schockiertes. Sich in diesem Rahmen so seine Zuneigung zu zeigen, dass war nun wirklich nichts, was Sora sonderlich mochte.
Gerade, als die rot-braunen Augen sich wieder auf die blauen Augen von Yamato fixierten, unterbrach sie erneut die Stimme seines Bandkollegens. Sie verfolgte nur schweigend das Gespräch und mehr als überglücklich, dass Yamato die Fragen bereits beantwortete.
Jedoch kam sie wohl doch nicht ganz drum herum, ihr Wort zu erheben. Sie griff vorsichtig nach der Hand von Kazuki, mit einem etwas eher nervösen Lächeln, „Ich bin Sora.“ Brachte sie gerade einmal in der ihr sichtlich unangenehmen Situation über die Lippen. Dieser Kazuki sagte ihr keineswegs zu, seine Art war ein Paradebeispiel, für das, was sie nicht leiden konnte. Jedoch versuchte sie sich das nicht anmerken zu lassen, nur ein hilfesuchender Blick galt Yamato, als sie ihre Hand wieder zu sich nahm. Da dieser bereits einen passenden Konter auf den Lippen hatte, welcher ein kurzes Lachen aus Sora herauskitzelte, fühlte sie sich sofort wieder weit wohler.
Jedoch war dieser Kazuki hartnäckiger als erwartet, „Feiern…?“ wiederholte sie nur, als ob sie sich verhört hätte. Als dann erneut das dritte Mitglied angesprochen wurde, ging nur ein fragender Blick zu Hiroki, welcher ihre Anwesenheit wohl gar nicht wahrnahm. Der Anblick lenkte Sora tatsächlich soweit ab, bis Yamato das aussprach, was sie dachte. Auf einen Abend mit diesen beiden Herren hatte sie tatsächlich wenig Lust. Jedoch konnte sie ja die Gelegenheit nutzen, endlich wieder mal was mit Yamato zu unternehmen. Auch wenn sie sich wenig Hoffnung machte, viel von ihm an diesem Abend zu haben.
Sie wollte Yamato gerade zustimmen, als dieser sie zur Seite nahm. Etwas überrumpelt schaute sie ihn an und hörte ihn aufmerksam zu. Jedes seiner Worte baute sie auf, ja, sie machten ihr Mut. Sie war tatsächlich sehr froh, dass er sie eingeladen hat. Als er ihr dann auch anbot, sie nach dem Konzert zu begleiten, warf sie ihre Gedanken über einen Haufen. Seine Worte sorgten dafür, dass sie sich in dieser, ihr nicht angenehmen Situation, sicher fühlte. Und ja, sie freute sich doch irgendwie darauf.
So bekam Yamato als Antwort ein herzliches Lächeln und ein, „Ich würde euch gerne begleiten“.

Jedoch musste Sora daraufhin feststellen, dass nicht mehr allzu viel Zeit ist, bis das Konzert startete. Sie löste sich von Yamato, „Ich… sollte los, damit ich noch einen guten Platz bekomme!“ sagte sie hecktisch. Ja, eine Angst machte sich in ihr breit, dass sie nun in der letzten Reihe stehen müsse und umzingelt von kreischenden Mädchen absolut nichts vom Konzert mitbekommen würde.
Ein Blick ging durch die Runde, mit einem aufmunternden Lächeln von Sora. „Ich wünsche euch viel Glück!“ gab sie nur von sich, ehe ihr letzter Blick Yamato galt, welcher noch ein herzliches Lächeln von Sora erhaschen konnte, ehe sie sich langsam auf den Weg in die Konzerthalle machte.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Okt 10, 2016 1:12 am

Sora & Yamato
Einige Monate zuvor
Konzert von Knife of Day

Es war ihm wirklich unangenehm, dass Kazuki sich derart an Sora heran schmiss. Vermutlich nahm er an, dass er es hier mit einem Mädchen, wie jedem anderen zu tun hatte. Eine, die auf ein Konzert ging und ganz begeistert davon war, wenn jemand aus der Band sie einlud. Aber er konnte ja nicht wissen, wie falsch er damit lag. Wahrscheinlich wäre Sora nicht mal hier, wenn er sie nicht gebeten hätte.
Yamato musste Kazuki unbedingt mitteilen, dass Sora eine Hausnummer zu hoch für ihn war. Aber das würde er besser nach dem Konzert tun, bevor die Stimmung vor dem Auftritt hinüber war. Es war nur wirklich besser, wenn er schnell deutlich machte, dass Sora nicht für ihn zu haben war. Matt wusste zwar selber nicht, für wen genau Sora zu haben war. Aber da musste schon etwas Besseres her, fand er.
Kaum, dass sie allerdings alleine waren, war es wieder schwerer mit Sora zu sprechen. Wieso war das bloß so? So etwas wie Unsicherheit machte sich in Yamato breit und er konnte sie nicht zuordnen. Immerhin war es doch auch sonst nicht so schwer mit ihr zu reden wenn andere dabei waren.
Im Gegensatz zu dem, was Yamato erwartet hatte, sagte Sora allerdings zu und überraschte ihn erneut. Dieses Mal war er jedoch nicht so dumm um nachzufragen, sondern schaffte es seine Überraschung einzig und alleine in seinem Blick auszudrücken, bevor er wieder sein Lächeln aufsetzte.
„Cool.“ Cool war untertrieben. Es freute Yamato wirklich, dass sie in Betracht zog noch mitzukommen. Sie sahen sie, wie sie gestern ja bereits festgestellt hatten, viel zu selten. Und heute könnten sie vielleicht endlich mal wieder miteinander reden. Er hatte das Gefühl viel zu viel gar nicht mitzubekommen, was Sora betraf. „Und wenn es dir zu viel wird, gehen wir einfach“, bot er trotzdem an und war dann fast ein wenig enttäuscht, als Sora, vernünftig wie immer, auf die Zeit hinwies.
Richtig! Da war ja was! Der Auftritt. „Stimmt.“ Er deutete auf ihre Karte. „Damit kommst du weiter nach vorne. Die haben eine Absperrung vor der Bühne, damit es nicht zu voll wird ganz vorne“, erklärte er. Das hatte er nun schon öfter bei Aufritte auch von andere Bands gesehen. Es war sicherer, wenn die Plätze vor der Bühne limitierter waren.
„Und nach dem Konzert kannst du einfach wieder herkommen. Wir können sowieso nicht direkt los.“ Wahrscheinlich mussten sie Autogramme oder so was geben, bevor sie gehen konnte. Aber das war nicht das Einzige. „Ich muss meinen Mantel ausziehen, bevor wir loskönnen“, fügte er mit einem schiefen Grinsen hinzu. Sora hatte natürlich direkt bemerkt, dass der Mantel zu warm war. Allerdings würde Yamato ihn wohl kaum ausziehen. Das kam gar nicht in Frage. Sein Auftreten war ihm ziemlich wichtig.
Sora wünschte ich und den andere viel Glück, bevor sie verschwand und Yamato ihr kurz nachsah, bevor er sich umwandte und versuchte sich das Grinsen vom Gesicht zu wischen.
„Hast du vor sie zu deiner Freundin zu machen?“, erkundigte sich Kazuki prompt, was Yamato ziemlich schnell auf den Boden der Tatsachen zurückholte und er die Augen verdrehte. „Nein. Wir sind Freunde!“, schnaubte er und griff nach seinem Bass. „Und wir müssen auf die Bühne. Hey, Hiroki!“, versuchte Yamato die Aufmerksamkeit des Keyboarders zu ergattern, was ihm auch gelang. „Können wir uns jetzt auf den Auftritt konzentrieren?“
Denn der stand kurz bevor und deswegen mussten sie sich wirklich langsam fertig machen um auf die Bühne zu gehen. Ein letzter Blick in den Spiegel, ein Schluck Wasser und ein tiefes Durchatmen und er war bereit um auf die Bühne zu gehen, natürlich in seinem Mantel. Den konnte er zur Not ja immer noch ausziehen. Würde mit Sicherheit gut ankommen.

Die Lichter im Saal erloschen, um der Band die Möglichkeit zu geben auf die Bühne zu gehen. Kaum, dass die Lichter die Bühne anstrahlten, hob sich der Geräuschpegel wieder. Gegen das Licht sehen, was es extrem schwer machte, überhaupt etwas vor der Bühne zu erkennen, gab Yamato es schnell auf, nach Sora zu suchen. Es wäre doch zwecklos.
Stattdessen konzentrierte er sich auf den Auftritt und als die ersten Takte der Musik erklangen war er auch vollends bei der Sache. Das altbekannte Gefühl von Adrenalin packte ihn und alle Aufregung, die er vorher wegen ihres ersten Gigs gehabt hatte, war verschwunden. Das war das, was er liebte und worin er gut war. Matt wusste, was er tat und es war leicht die kreischenden Mädchen vor der Bühne zu vergessen, während er in die Musik abtauchte.
Die vorbereiteten Songs klappten besser, als er sich vorgestellt hatte. Die paar Fehler, die sich eingeschlichen hatten, würde wohl kaum einer bemerken und Yamato war mehr als glücklich darüber, als sie die letzten Akkorde der Zugabe spielten.
Angesichts des Geräuschpegels hatte es dem Publikum auch gefallen und das freute ihn noch mehr. Auch wenn er gerne wüsste, wie viele von den Zuschauern wirklich auf Text und das musikalische Können geachtet hatten. Naja zumindest eine Person da unten hatte es wohl getan.
„Das war der Wahnsinn!“, schrie Kazuki ihm beinahe ins Ohr, während sie von der Bühne verschwanden. Der schien ganz aufgeputscht von dem Auftritt zu sein. Das ging die meisten eigentlich immer so und auch Yamato konnte nicht bestreiten, dass er sich wirklich gut fühlte. Zumindest grinste er, auch wenn er diesen Mantel unbedingt ausziehen musste, bevor er darunter schmolz.
Kaum, dass sie wieder in ihrem Backstage Raum waren, schob sich Matt den Mantel von den Schultern und griff nach seiner Wasserflasche, aus der er große Schlucke nahm. Tja, vielleicht sollte er das nächste Mal ein Outfit wählen, dass kühler war. Ein kurzer Blick in die Spiegel bestätige ihm, dass er wirklich etwas fertig aussah. Eine Dusche wäre definitiv nicht schlecht, oder zumindest ein neues Hairstyling. Aber sie hatten ja andere Abendpläne.



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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Okt 10, 2016 11:35 am

Sora & Yamato
Nach dem Konzert von
Knife of Day

„Cool…?“ wiederholte sie nur unsicher. Cool also. Was genau meinte er nun mit cool? Sonderlich erfreut war er nicht, zumindest wirkte es so. Aber Sora kannte Yamato bereits gut genug um zu wissen, dass er kein Freund der vielen Worte war. Und das das Cool, welches aus seinem Mund kam wohl seine Freude ausdrücken sollte. Dies war aber auch der Grund, warum sie nicht nachhakte. Als er dann erneut ihr deutlich machte, dass sie die anschließende Party jederzeit verlassen könne musste sie leicht schmunzeln. Für gewöhnlich war sie schließlich diejenige, die sich um alles und jeden Sorgen machte, weshalb nur ein, „Mach dir keine Sorgen um mich.“ Über Lippen huschte. Auch wenn es sich schon gut anfühlte, wenn Yamato sich so Gedanken über sie machte.
Während er ihr noch erklärte, wo sich hinsollte, galt ihr Blick erst der Karte, jedoch kommt sie es nicht unterlassen zu Yamato rüberzuschielen.  Dies tat sie beinahe unkontrolliert und warum wusste sie tatsächlich selbst nicht. Sie wusste nur, dass sie sich langsam mal zusammenreißen sollte.
Das sie nach dem Auftritt zurückkommt war für sie ohnehin schon außer Frage.
Seine doch schnippische Aussage über den Mantel holte sie dann zurück auf den Boden der Tatsachen. Eine hochgezogene Augenbraue war die erste Reaktion auf diese Aussage, direkt gefolgt von einem Seufzen. „Mach das was du willst…“ sagte sie lediglich, ehe sie ihm grinsend zuwinkerte. Das war einfach Yamatos Art, so kannte sie ihn einfach und dass sie ihn nicht mehr so bemuttern sollte, wurde ihr erneut klar. Auch wenn es ihr immernoch sehr schwer viel, er war übrigens doch genauso alt wie sie, dennoch konnte sie es einfach nicht lassen.

Und so war die Zeit gekommen, wieder durch die schwere Tür zu treten hinter welcher der Sicherheitsmann weiterhin einige Mädchen zu beschäftigen hatte. Sora quetschte sie durch einen kleinen Spalt, irgendwo wollte sie auch einfach nicht, dass die Mädchen wie die Geier auf die Band starrten. Und sie würde ihnen das irgendwie auch nicht gönnen. Verlegen lächelnd wand sie sich nur zum Sicherheitsmann „Wollen die Mädchen den ganzen Abend hier stehen?“ fragte sie vorsichtig nach. Als Antwort bekam sie ein Schulterzucken und ein leichtes Seufzen. Nachdem sie ihm noch ein Blick zuwarf, der ihr Beileid ausdrückte musste sie auch weiter. Schnelles Fußes huschte sie durch die Flure und folgte einfach den Schreien von unzähligen Mädchen. Jaa, es nervte sie doch schon irgendwie, dass bereits jetzt so ein Lärm veranstaltet wurde, aber was soll man machen? Yamato zu liebe würde sie das auch ertragen.
In der großen Halle angekommen, musste sie bereits feststellen, dass die Lichter schon ausgeschaltete wurden, also hieß es nochmal Hackengas geben. Sie folgte den Anweisungen von Yamato und begab sich gerade noch pünktlich in den abgesperrten Bereich.  Der ohnehin schon stark erhöhte Lärmpegel erreichte sein Maximum, als die Bühne dann endlich beleuchtet wurde. Sora musste kurz ihre Augen zusammenkneifen, das doch recht grelle und plötzlich angehende Licht war doch etwas zu viel, für das Mädchen, die sich zu sehr auf die Umgebung konzentrierte, doch etwas viel.
Jedoch schafften es bereits die ersten Töne, Sora aus dieser anstrengenden Realität zu reißen. Es kam ihr beinahe so vor, als wären die Mädchen alle verstummt, was allerdings nicht der Fall war. Ihr Blick galt ihrem talentierten Freund auf der Bühne, und tatsächlich nur ihm. Sie musste erneut feststellen, dass er schon lange nicht mehr der kleine Junge von damals war, er ist wohl erwachsen geworden. Dieser Gedanke sorgte für ein sanftes Schmunzeln auf ihren Lippen. Es war so ein schönes Gefühl, Yamato so auf der Bühne zu sehen. Vor allem auch, weil er nicht nur erwachsener geworden war, nein auch weitaus attraktiver. Ja, er ist wirklich gutaussehend. Kein Wunder dass unzählige Mädchen sich das Leben an seiner Seite wünschten. Oder gar eifersüchtig auf die Freundschaft zwischen ihm und Sora waren. Ja, irgendwie verstand sie das alles schon, diese ganzen Schwärmereien hatten einen Grund, und diese wurden Sora nun auch endlich klar. Sie konnte es den Mädchen einfach nicht mehr übel nehmen, ihn so anzuhimmeln. Erst als die Bühne nach einigen Zugaben die Bühne verließ wurde Sora aus ihren Gedanken gerissen. Sie haben es tatsächlich geschafft. Ihr Lieber, die Texte, einfach alles. Es sorgte dafür, dass sie ihre Gedanken einfach schweifen lassen konnte und einfach alles andere vergessen lassen konnte. Alles in allem haben die Jungs einen fantastischen Auftritt geliefert und Sora konnte es kaum erwarten Yamato zu diesem zu gratulieren. So drängte sie sich kurzerhand beim Ausgang durch, auch wenn sie sowas für gewöhnlich nie tun würde, aber eine gewisse Ungeduld breitete sich aus.
Es dauerte ihr dennoch viel zu lange, aber was solls. Nach wenigen Minuten hatte sie es wieder vor den Backstageraum geschafft, sowie dem bereits bekannten Sicherheitsmann. Dieser hatte nun noch mehr um die Ohren, da die Anzahl der Fans sich vervielfacht hat. Seufzend stand sie nun da, und schaute sich um, wo sie sich am besten als nächstes durchquetschen sollte. Jedoch stellte sie fest, dass direkt neben den Sicherheitmann eine Lücke war, welche sie dann auch selbstverständlich nutzte. Dieser warf Sora einen anfangs ernsten Blick zu, bis er das Mädchen von vor dem Konzert erkannte. So wurde sein Blick etwas weicher und er schenkte ihr ein kurzes Zwinkern, „Wenn du wieder da bist, muss das Konzert echt gut gewesen sein.“ Diese Aussage kitzelte ein kurzes Lachen aus Sora, „Ja das war es.“ Bestätigte sie dann nickend. Der Sicherheitsmann griff für Sora bereits zur Türklinge und ein rauer Blick in die Mädchenmenge reichte, dass diese sich doch etwas wiederwillig entfernten, sodass Sora  problemlos durch die Tür schlüpfen konnte. Bevor sich diese jedoch schloss, verbeugte sich Sora höflicherweise noch einmal und bedankte sich herzlich bei dem hochgewachsenen und breiten Mann, ehe sie ihm noch einen schönen Abend wünschte.

Da war sie wieder im Backstageraum. Ihren Blick ließ sie etwas schweifen, bis sie dann endlich ihren Freund sah. „Yamato!“ rief sie nur freudig. Ehe sie aus dem Affekt zu ihm lief und ihn fest in die Arme schloss.  Es war für sie normal, dass sie und Tai sich nach jedem gewonnenen Spiel in die Arme fielen, so dachte sie sich anfangs nichts dabei. „Du warst fantastisch!“ gestand sie dann nur noch freudestrahlend. Ja, dass sie das hier nur auf Yamato bezog war ihr nicht wirklich bewusst. Als sie dann zu ihm hochschaute, bemerkte sie erst, was sie da eigentlich tat. Sie und Yamato standen sich bei weitem nicht so nahe wie sie und Tai. Und sie wusste irgendwo auch, dass Yamato kein allzu großer Freund von Körperkontakt war. Mit hochrotem Gesicht löste sie sich von ihm. Nach einem leichten Räuspern kratzte sie sich verlegen an der Wange, wich mit ihrem Blick aber Yamato leicht aus, „Ihr wart wirklich gut!“ sagte sie dann nur noch. Ehe sie Yamato erneut ein verlegenes Lächeln schenkte.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Okt 10, 2016 4:05 pm

Sora & Yamato
Nach dem Konzert von
Knife of Day

Yamato hatte nicht wirklich Zeit sein Aussehen zu retten, bis jemand nach ihm rief. Soras Stimme erkennend, wandte er sich zu dem Mädchen um und stutzte dann erstaunt, als sie ihm in die Arme fiel. Reflexartig erwiderte er die Umarmung, die alles andere als gewöhnlich war. Sie hatten sich noch nicht umarmt. Er umarmte auch eigentlich niemanden, von Takeru abgesehen. Und dennoch fühlte es sich nett an. Nicht unbehaglich, wenn natürlich auch überraschend. Gut, vielleicht wäre es besser gewesen, er wäre irgendwie… anziehender in diesem Moment und nicht verschwitzt oder etwas derangiert. Andererseits störte sie das auch nicht, wenn sie Taichi umarmte, wenn der vom Fußballfeld kam, versuchte sich Yamato zu beruhigen.
„War es so schlecht?“, erkundigte er sich scherzhaft. „Dass du denkst, ich brauche Aufmunterung?“ Irgendetwas musste er immerhin sagen und das war das Einzige, was ihm gerade einfiel. Sora widerlegte seine Aussage jedoch sofort und er grinste selbstzufrieden. „Danke.“ Gut, das hatte er selber schon gewusst. Aber es von jemand anderem zu hören war trotzdem schöner. Und gerade von Sora war es wirklich sehr nett zu hören, fiel Matt auf.
Sie sah zu ihm auf und erst jetzt war ihm bewusst, dass sie sich immer noch umarmten. Das war vielleicht doch ein bisschen unangenehm. Vor allem, wenn man sich das erste Mal umarmte.
Matt räusperte sich verlegen, als Sora sich von ihm entfernte und sein Blick glitt Richtung Boden. „Freut mich, dass es dir gefallen hat“, murmelte er, Sora immer noch nicht ansehend. Dabei war das lächerlich, oder? Was war schon dabei?
Scheu sah er wieder zu ihr auf und hoffte, dass sein Gesicht nicht ebenfalls rot glühte. Und wenn, dass sie das auf den Auftritt schob und nicht darauf, dass sie ihn umarmte hatte.
„Du hattest übrigens Recht. Der Mantel war zu warm“, gestand er mit einem leichten Grinsen und nickte zu dem Kleidungsstück hinüber, das er mittlerweile über einen Stuhl gehangen hatte. „Das nächste Mal höre ich auf dich“, versprach er daher.

Um sie herum wurde es etwas chaotischer und Yamato sah sich um. „Scheint so, als würden wir aufbrechen.“ Also packte er seine Sachen und schulterte sein Bass. Zwar würden sie morgen noch einmal herkommen, aber er wollte sein Instrument auf keinen Fall hier lassen.
Mit einem eher genervten Blick in Richtung Tür wurde ihm klar, dass sie nicht einfach so zum Van von Kazukis Vater gelangen würden.
„Roter großer Wagen, das ist unserer“, erklärte er Sora. „Bleib einfach dich bei mir.“ Wie gut das klappen würde, wusste er selber nicht genau. Bei einem Auftritt der Teenage Wolves hatte es einmal nicht mal geklappt, dass die Band zusammen geblieben war. Hoffentlich würde ihnen das hier erspart bleiben. „Waren da draußen viele Leute?“, wollte er von Sora wissen.
Doch noch bevor sie antworten konnte, öffnete jemand die Tür um sie hinauszulassen und Yamato bemerkte, dass es wirklich noch viele Fans gab, die auf Autogrammoder Fotos hofften.
Ein völlig begeisterter Kazuki war der erste, der in das Gekreische hinaus trat. Hiroki folgte ihm, mit seiner weiblichen Begleitung im Arm, was Matt für einen ganz klugen Schachzug hielt, um das Mädchen nicht zu verlieren.
„Okay, dann wollen wir mal“, seufzte er und sah sich nach Sora um, bevor er ihren Arm packte. Das war nicht ganz so fürsorglich wie bei Hiroki, aber durchaus ein Mittel sie nicht zu verlieren. Allerdings war es gar nicht so leicht sich mit Anhängsel durch die Menge zu kämpfen. Mit rechts unterzeichnete er alles, was ihm vorgehalten wurde, während er mit der linken Hand Soras Arm umklammerte. Das blieb natürlich nicht ungesehen, aber Yamato zog es vor, die Fragen, wer das Mädchen sei, zu ignorieren.
Sie schafften zu zweit äußert langsam sich durch zu kämpfen, aber letztlich kam der Van in Sicht und Matt atmete auf. „Endlich“, seufzte er und zog Sora an der Hand durch die letztens Fans hindurch. Irgendwann auf dem Weg hatte er festgestellt, dass es einfacher war, sie an der Hand zu halten. Als er jedoch den Van erreichte, wurde ihm auch klar, dass das nicht ganz richtig war, auch wenn es eher zweckmäßig gewesen war.
„Sorry“, murmelte er verlegen und ließ ihre Hand los, bevor er sich zu ihr umwandte. „Ich wollte dich nicht verlieren“, erklärte er. „Im Gedränge“, fügte Matt noch schnell hinzu, um deutlich zu machen, was er meinte.
Er hielt ihr die Autotür auf, damit sie einsteigen konnte und folgte ihr kaum, dass sie im Wagen saß. Durch die Scheibe konnte er immer noch die Fans sehen, die ihnen Dinge zu riefen, die er nicht mal verstand, weil Rufe sich vermischten.
Erschöpft lehnte er den Kopf gegen das Polster und warf Sora einen Blick aus den Augenwinkeln zu. „Ab jetzt wird es ruhiger. Versprochen.“ So wie er Sora einschätze, würde sie das gutheißen. Sie war auch nicht jemand, der übertrieben Lautstärke und aufgedrehte Menschen gut fand. Ironischer Weise waren sie beiden beste Freunde von Taichi.
„Das war so abgefahren! Die eine wollte, dass ich auf ihrem Arm unterschreiben!“, ertönte Kazukis Stimme neben ihm, während der Wagen losfuhr. „Was für ein Auftritt! Hat er dir gefallen?“, erkundigte er sich bei Sora, wofür er sich über Yamato lehnte, um sie besser anzusehen zu können.
Genervt schob er ihn wieder auf seinen Platz zurück. „Lass ihr doch mal kurz Ruhe“, fand Yamato, der auch nichts dagegen hatte, wenn sie kurz zur Ruhe kommen könnten.



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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Okt 10, 2016 5:06 pm

Sora & Yamato
Nach dem Konzert von
Knife of Day

Das Yamato ihr recht gab, zauberte ihr ein Grinsen auf die Lippen. Sie war sich von Anfang an im Klaren, dass Yamato seine Entscheidung bereuen wird. Sie hob nur zwinkernd einen Zeigefinger und sagte, „Wie wäre es, wenn du von jetzt an immer auf mich hörst?“. Ja, wie wusste zwar schon, dass dies wohl nicht der Fall sein wird, aber den Vorschlag konnte sie sich dennoch nicht verkneifen. Es fühlte sich doch zu gut an, im Recht zu sein.

Ihr entging es ebenfalls nicht, dass Ausbruchsstimmung herrschte, war ja auch kaum zu übersehen. Ihr Blick folgte dem von Yamato und fixierte sich auf der Tür hinter welcher man deutlich hören konnte, dass eine Masse an Fans bereits auf die Band wartete. Erst als Yamato die Stimme wieder erhob galt ihr Blick wieder ihm. Sie soll bei ihm bleiben? Das könnte wohl Tatsächlich ein Problem darstellen, wenn sie in Erinnerung rief, wie viele Mädchen bereits warteten und die Anzahl von hatte sich wohl erneut erhöht. Jedoch half ihr es ungemein zu wissen, dass sie bei Yamato bleiben sollte, nein durfte. Sie fühlte sich allein deswegen schon viel sicherer. Zu seiner Frage konnte sie nur leicht nicken. Obwohl Viel wohl doch untertrieben war.
Als die Tür geöffnet wurde beobachtete sie das Treiben, sowie den hochmotivierten Kazuki, welcher nur ein leichtes Schmunzeln von Sora bekam. Sie war jedoch sichtlich froh, dass Yamato nicht ähnlich reagierte. Und vor allem, dass er sich nicht für eines der Mädchen da interessierte. Noch bevor sie sich weiter darüber Gedanken machen konnte, was sie daran stören würde, spürte sie schon Yamatos festen Griff an ihrem Arm. Hätte Tai oder jemand anders sie einfach so am Arm gegriffen, hätte der ein paar Takte zu hören bekommen. Aber Sora brachte dieses Mal kein Wort über ihre Lippen. Nein. Das wollte sie auch gar nicht. Das Yamato sich so um sie sorgte verschaffte ihr dieses Mal nicht nur ein Gefühl der Sicherheit, nein, es fühlte sich einfach gut an. Zu gut. Erneut nahmen ihre Wangen, aus ihr unerklärlichen Gründen, eine rosa Farbe an. Jedoch bekam sie erneut keine Zeit, um sich darüber Gedanken zu machen. Da sie sich im nächsten Augenblick bereits an den Fans vorbeiquetschen mussten.
Tatsächlich wäre es Sora lieber gewesen, direkt seine Hand halten zu können, da sich das sicherer angefühlt hätte, wenn sie ihn ebenfalls hätte greifen können. Was er jedoch im Eifer des Gefechts einfach tat. Ihr Blick ging auf ihre Hände und lächelnd griff sie etwas fester zu. Es war dieses Mal nicht nur die Angst ihn zu verlieren, weshalb sie das tat, nein… es fühlte sich einfach richtig an und dieses Gefühl wollte sie auskosten. Sie war so auf Yamato, welcher sichtlich beliebt war, fixiert, dass sie nicht einmal mehr gedacht hatte, sich erneut beim Sicherheitsmann zu verabschieden.
Seine Entschuldigung verstand sie deswegen im ersten Moment nicht, erst als er ihre Hand losließ. Der Satz, dass er sie nicht verlieren wollte, ließ hier Herz einen Sprung machen, sodass sie den Zusatz gar nicht realisierte. Als sie das verdaut hatte, legte sich wieder ein Lächeln auf ihre Lippen, „Danke…“ sagte sie lediglich leise. Sie hielt kurz inne, um sich vorab ihre Worte zurecht zu legen, ehe sie fortfuhr, „Danke, dass du dich um mich gesorgt hast.“. Ja, sie war ihm wirklich dankbar, es kam selten vor, dass Sora so bewusst bemerkte, dass sich jemand mal um sie sorgte und nicht umgekehrt.
Da standen sie nun, vor dem großen Van. Ein Auto in das Sora normalerweise nicht so ohne weiteres eingestiegen wäre. Aber erneut bemerkte sie, wie sicher sie sich fühlte wenn Yamato in ihrer Nähe war.
Sie rutsche auf den Sitzen durch und setzte sich ans Fenster, sodass Yamato noch Platz neben ihr hatte, welchen er auch nahm. Das das Konzert doch etwas an ihr zerrte, bemerkte sie jetzt erst. Langsam machte sich doch eine Müdigkeit in ihr breit, aber das überspielte sie gekonnt, auch wenn sie nun am liebsten Yamatos Schulter zum anlehnen genutzt hätte um einfach etwas zur Ruhe zu kommen. Ja, sie musste den Gedanken nicht mal zu Ende denken, um zu wissen, dass es völliger Unsinn ist. Warum schwirrte sowas überhaupt in ihren Gedanken. Jedoch war Yamatos Versprechen gerade genau das was sie brauchte. Sie nickte ihm nur lächelnd zu, „Ok.“ Kam nur über ihre Lippen, ehe Kazuki die Ruhe wieder unterbrach. Sein Wesen belustigte Sora in eine Art und Weise, auch wenn die Sympathie ausblieb. Als Kazuki neugierig nachhakte, musste sie kurz lachen, aber eher aufgrund von Yamatos Reaktion. Um Kazuki zu antworten lehnte sie sich selbst etwas vor, um diesen zu sehen, „Es war wirklich toll!“ bestätigte sie ihm nur. Als im nächsten Moment ein neckisches Grinsen auf ihren Lippen auftauchte, „Und… welches der Lieder war jetzt für mich?“. Sie lehnte sich daraufhin wieder zurück, wissentlich, dass Kazuki darauf wohl keine Antwort haben wird.

Ihr Blick ging kurz aus dem Fenster, wie spät es wohl bereits war? Sie hatte seit dem sie in der Halle war nicht mehr auf ihr Handy geschaut. Dies holte sie daraufhin aus ihrer kleinen Tasche. Als der Bildschirm erleuchtete, fielen ihr direkt einige Nachrichten auf. Eine von Tai, die jedoch weniger Priorität hatte, aber Sora ein kurzes Schmunzeln auf die Lippen zauberte. Die andere von ihrem Biyomon, seit dem Koushiro es ermöglicht hat, dass die Digimon mit den Digirittern kommunizieren konnte, nutzte Biyomon das regelmäßig. Der Inhalt der Nachricht war lediglich, dass es ihnen in der Digiwelt gut ginge und dass Biyomon Sora vermisst. Diese Nachricht erfüllte sie viel mehr mit Freude und machte diesen ohnehin schon schönen Abend ein ganzes Stück besser. Als letztes war eine Nachricht von ihrer Mutter, welche wissen wollte, wann sie mit Sora rechnen kann. Ihre Mutter machte sich immer sehr viel Sorgen, dass war Sora bewusst. Aber mittlerweine verstand sie das auch und musste sich eingestehen meistens selbst nicht besser zu sein. So nutzte sie die Autofahrt, ihrer Mutter zu antworten, ihr von dem tollen Konzert zu berichten und ihr zu erklären, dass sie nun noch mit Yamato unterwegs sei, dass sie sich keine Sorgen machen muss.
Als diese Nachricht verschickt war, steckte sie ihr Handy wieder weg, schließlich war es ja doch unhöflich es in Gesellschaft zu nutzen und irgendwas in ihr wollte lieber die Zeit mit Yamato verbringen, als auf ihr Handy zu schauen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Okt 11, 2016 1:25 am

Sora & Yamato
Nach dem Konzert von
Knife of Day

Manchmal vergaß Yamato, dass es eigentlich Sora war, die sich um alle anderen kümmerte und die deswegen sogar schon verwunder war, wenn es jemand bei ihr tat. Das war schon früher so gewesen und in gewisser Hinsicht konnte er ihr das sogar sehr gut nach empfinden. Jedenfalls war das ein Wesenszug an ihr gewesen, den Yamato schon immer gemocht hatte.
Für ihn war es selbstverständlich gewesen, dass er darauf achtete, sie nicht zu verlieren. Und in so einem Gedränge konnte das wirklich schnell passieren. Takeru oder eine andere männliche Begleitung hätte sich bestimmt etwas besser zu Recht gefunden. Aber ein Mädchen konnte in diesem Meer voller weiblicher Fans schon mal untergehen, nahm Yamato an.
Natürlich war Sora viel zu höflich, um seinem Bandkollegen nicht zu antworten und Yamato beobachtet genau, wie sie sich an ihm vorbei lehnte. Sein Blick ruhte auf Soras Gesicht, welches ihm normalerweise nicht so nah war.
Jedoch war der kurze Moment, in dem er ihr Gesuchter gemustert hatte, sehr schnell vorbei gewesen. Denn Sora brachte ihn zum Lachen, als sie Kazuki aufzog. „Ja, welches von den Lieder war für Sora?“, erkundigte er sich. Zumal er der Leadsänger war. Wenn dann hätte er ihr eins gewidmet und das hatte er nun mal nicht. Jedenfalls nicht offiziell. Yamato glaubte nämlich nicht, dass Sora ein Fan davon war, sich in einer vollen Halle ein Lied namentlich widmen zu lassen.
Tatsächlich murmelte Kazuki eine unverständliche Antwort und lehnte sich ebenfalls wieder zurück und beobachtetet, wie Sora ihr Handy her auskramte. Es war unhöflich Nachrichten von anderen Leuten zu lesen, weswegen er nach vorne schaute. Dennoch hatte er deutlich Tais Namen gelesen und fragte sich prompt, ob sein bester Freund wusste, dass sie hier war. Allerdings wollte Matt auch nicht neugierig nachfragen. Das war ihm dann doch etwas unangenehm.
„Ich bin dafür, wir bestellen uns irgendwas zu essen“, sagte Yamato in die Runde. Denn wenn sein Vater spät nach Hause kommen würde, bedeutete das, dass er nur für sich kochen würde und darauf hatte Yamato noch weniger Lust. Es wäre so viel einfacher sich etwas zu bestellen. Denn Hunger hatte er schon. „Hast du Hunger?“, erkundigte er sich bei Sora, während das Auto durch die Straßen Tokyos fuhr und sie sich ihrem Ziel immer weiter näherten.
Es dauerte auch tatsächlich nicht lange, da waren sie schon angekommen und der Wagen hielt vor dem Mehrfamilienhaus, in dem auch Hiroki wohnte. Der stieg auch sofort aus und führte vor allem seine Begleitung für den heutigen Abend in das Haus. Kopfschüttelnd folgte Yamato ihm, wobei er darauf achtete, neben Sora zu bleiben.
„Wir müssen nicht lange bleiben. Ehrlich gesagt bin ich ziemlich erledigt“, gab er zu, während sie nebeneinander hergingen. „Aber ich hoffe, wir essen was. Ich habe keine Lust gleich noch zu kochen.“ Und vor dem Auftritt hatte er nichts gegessen. Das schaffte er nie vor Aufregung, was eigentlich lächerlich war.
Sie hielten vor Hirokis Tür, die er aufschloss und Yamato suchte sich einen Platz im Wohnzimmer aus. Strategisch hatte er ein Zweisitzersofa ausgewählt, wo er Sora hin winkte.
Kurz saßen sie schweigend neben einander, was ihm lächerlich vorkam, wenn man doch schon so viel zusammen erlebt hatte. Allerdings waren diese Abendteuer nun auch schon so lange her, dass es schon ziemlich lächerlich wäre, nun damit anzufangen.
„Wann hast du das letzte Mal von Biyomon gehört?“, fragte Yamato dann allerdings doch und betrachtete seine Knie, während er weiter sprach. „Manchmal wäre es toll, wenn sie zu Besuch kommen könnten. Ich hätte Gabumon gerne mit zum Konzert genommen“, gab er zu und wandte ihr dann sein Gesicht zu. „Aber wahrscheinlich ist es ein gutes Zeichen, dass wir uns nicht sehen. Wenn wir uns sehen würden, würde das bedeuten, etwas stimmt nicht.“ Zumindest laut Yamatos Logik. So war es nämlich bisher immer gewesen.
Vielleicht war das Thema aber auch etwas unschön für einen Abend nach einem gelungenen Konzert und er versuchte es zu wechseln. „Seit wann spielst du Tennis?“, erkundigte er sich. „Und warum? Ich dachte, du wärt wie Tai mehr an Fußball interessiert.“ Und das konnte Yamato nicht so ganz nachvollziehen. Sicher ein bisschen Ball kicken konnte ganz nett sein, aber selbst das tat er ja nicht mehr.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Okt 11, 2016 2:02 am

Sora & Yamato
Nach dem Konzert von
Knife of Day

Zusammen mit Yamato zu lachen tat wirklich gut. Auch wenn es auf die Kosten von Kazuki ging. Tatsächlich zählte für sie seit langem mal nicht wie es anderen ging, sondern nur wie es ihr in genau diesem Moment erging. Und sie fühlte sich toll, direkt neben Yamato sitzend, während ihr Lachen nahezu den ganzen Van erschallte.
Beim Thema Essen wurde Sora hellhörig, „Das klingt nach einen Plan!“ sagte sie nur fröhlich. Aufgrund ihres Dramas, bei der Kleiderwahl hatte sie auch schon recht lange nichts mehr gegessen. Und bestellen war doch immer gut. Sie nickte Yamato nur lächelnd zu. „Und wie!“ gestand sie nur. Ihr Blick ging dann doch schnell wieder aus dem Fenster. Es war bereits recht dunkel geworden und Sora liebte den Anblick von der Stadt in der Nacht. So begutachtete sie unzähligen Lichter der Stadt, während sie geradewegs zu dem Mehrfamilienhaus fuhren.

Als sie ausstiegen beobachtete Sora nur Hiroki mit seiner Begleitung, regelrecht verwirrt. Sollte der Gastgeber sich nicht um alle seine Gäste kümmern? Das sie mit den beiden nicht mal ein Wort wechseln konnte gab ihr ebenfalls zu denken. Jedoch schob die das einfach auf die frische Verliebtheit. Ja, es konnte keinen anderen Grund geben… oder eher, Sora wollte sich keinen anderen Grund ausdenken.
Also gingen sie den Turteltäubchen nach, während Yamato Sora nicht von der Seite wich, was sie jedoch stark befürwortete. Ihn weiterhin an ihrer Seite zu wissen sorgte dafür, dass Sora sich trotz der fremden Situation wohl fühlte. Und das schaffte Tai nicht einmal immer.
Als sie bemerkte, dass er sie wieder direkt ansprach, lächelte sie ihn nur an, „Das ist kein Problem… wenn du müde bist, können wir ja gehen. Du kannst dich dann direkt auf den Heimweg machen, es war schließlich ein anstrengender Tag.“. Sie verstand wirklich, dass Yamato von dem Auftritt erledigt war. Immerhin war es auch recht anstrengend nur als Zuschauer da zu sein. So stieg der Respekt den Sora für ihn empfand noch ein Stück weiter. Als er dann fortfuhr zog sie nur eine Augenbraue hoch, sie wusste ja, dass der Männerhaushalt von ihm und seinen Vater nunja… sehr männlich war. Aber er hätte doch was sagen können. Sora hätte ihm doch was mitgebracht. Seufzend strich sie sich eine Haarsträhne hinters Ohr, „Dann… bringe ich zum nächsten Konzert am besten was zu essen mit.“. Es war kein Vorschlag, sondern für Sora bereits eine Tatsache. Sie dachte gar nicht drüber nach, was sie von sich gab. Erst wenig später schoss ihr wieder ein, dass normalerweise ja T.K. oder Tai bei den Konzerten waren. Ob Yamato das überhaupt wollte? Sie schielte leicht zu ihm rüber, ihren Vorschlag zu revidieren war ihr ebenso peinlich wie die Tatsache, dass sie ihn bereits gemacht hat.

In der Wohnung angekommen ließ Sora erstmal ihren Blick leicht schweifen, unterbrach dies jedoch recht schnell. Sie wollte nicht zu neugierig wirken. Während sie sich noch ihre Schuhe auszog, nahm Yamato bereits das Sofa ein, was Sora doch sehr zusagte. Schließlich wollte sie die Gelegenheit nutzen um etwas Zeit mit ihm zu verbringen und nicht noch mehr mit dem recht aufdringlichen Kazuki. Leicht lächelnd setzte sie sich zu ihm, nachdem sie sich selbstverständlich dafür bedankte, dass er ihr einen Platz freihielt. Was sie dann aber sagen sollte wusste sie auch nicht. Umso erleichterter war sie, als Yamato das Eis für sie brach. „Biyomon…?“ wiederholte sie. Sie musste leicht lachen, „Biyomon meldet sich nahezu jeden Tag bei mir, um mir zu versichern, dass es alles gut geht! Und um mir zu sagen…“ dann geriet sie kurz ins stocken. Biyomon sagte ihr immer und immer wieder, wie sehr sie Sora doch vermisste und auch wenn Sora das ihrem Partner nie direkt sagen würde, vermisste Sora ihr Biyomon selbstverständlich auch. „Biyomon sagt außerdem immer, wie sehr es mich vermisst…“ fügte sie dann noch hinzu. Ihren Blick hielt sie etwas gesenkt, ehe sie sich mit einem bemühten Lächeln wieder zu ihm wand, „Ich vermisse Biyomon auch sehr…“ gestand sie Yamato daraufhin nur. Dass er seinen Partner auch gerne bei sich gehabt hätte verstand die deswegen auch voll und ganz. Ja. Die Digimon nahmen einen festen Platz in ihren Herzen ein, das war nicht abzustreiten. Sora ließ sich etwas nach hinten ins Sofa sinken und ihr Blick ging leicht an die Decke, „Du hast recht… solange die Digiwelt in Sicherheit ist… solange gibt es für uns auch keinen Grund dorthin zu reisen. Und ich sollte darüber wohl froh sein.“. Das sonst so antrainierte Lächeln wirkte stark aufgesetzt. Sie wusste wohl, dass Yamato irgendwo recht hatte. Auch wenn sie es nicht so ganz wahr haben wollte. Ihren vorlauten Partner vermisste sie einfach zu sehr an ihrer Seite.

Die dann doch vom Thema abschweifenden Fragen erfüllten ihren Zweck, sie lenkten Sora etwas ab. Sie zog jedoch misstrauisch eine Augenbraue hoch. Warum interessierte ihn das plötzlich? Jedoch wäre es unhöflich Yamato nicht zu antworten. „Tennis spiele ich nun seit… ungefähr 5 Jahren?“ so sicher war sie sich tatsächlich nicht. Es kam ihr jedenfalls noch nicht solange vor. Als es ums Thema Fußball ging kratzte Sora sich nur verlegen an der Wange, „Ja, ich mag Fußball… nur bin ich zu alt um bei den Jungs mitzuspielen…“ Ja, das war wohl der einzige Grund, warum sie nicht mehr aktiv spielte. Mit Tai an ihrer Seite hatte sie bei den Spielen das Gefühl, alles schaffen zu können. Und erneut wollte sie einer reinen Mädchenmannschaft nicht beitreten, zu sehr zerrte das vergangene an Kindertagen an ihr. Aber sie war froh den Ausgleich im Tennis gefunden zu haben, was ihr ähnlich viel Freude bereitet.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Okt 11, 2016 2:33 pm

Sora & Yamato
Nach dem Konzert von
Knife of Day


Obwohl er müde war, hatte Yamato keine Lust jetzt schon nach Hause zu fahren. Das hing natürlich eindeutig mit Sora zusammen. Wenn er sie schon einmal sah, dann wollte er auch Zeit mit ihr verbringen. Denn wie sie schon festgestellt hatten taten sie das äußert selten.
„Schon okay“, widersprach er daher direkt. „Solange wir keinen Marathon laufen, will ich nicht gehen.“ Jedenfalls nicht direkt.
Überrascht betrachtete er Sora, als sie vorschlug ihm das nächste Mal etwas mitzubringen. Einerseits war es natürlich ein gutes Zeichen, dass sie nochmal zuschauen wollte. Und andererseits war das Mitbringen von Essen natürlich etwas, was nicht alltäglich war. Mädchen brachten Jungen etwas mit, wenn sie sie mochten. Mehr als Freunde mochten. Aber hier war von Sora die Rede und die mochte ihn sicher nicht mehr als alle andere Digiritter auch. Bestimmt war nur ihre umsorgende Art durchgeschlagen. „Okay“, stimmte Yamato zu. Wobei ihm sicherlich auch gar keine andere Wahl blieb. Sora konnte sehr bestimmend sein, wenn es darum ging sich um andere zu kümmern. „Aber ich esse erst nach dem Auftritt. Das mache ich immer so. Vorher bekomme ich nichts runter“, gab er zu und schenkte ihr ein kurzes Lächeln. „Und ich muss dich warnen. Kazuki wird wahrscheinlich alles wegessen“, raunte er Sora leiser zu.
Denn mittlerweile war wohl ziemlich deutlich, dass der Gitarrist nicht abgeneigt von Sora zu sein schien. Auch jetzt, als sie in der Wohnung waren, warf er Sora ständig Blick zu und schien ihn außerdem stilschweigend zu fragen, ob er nicht doch Interesse an seiner alten Freundin hatte. Man musste ihm lassen, dass Kazuki gerade zumindest den Anstand hatte, sich nicht dazwischen zu drängen.
„Außerdem müssen wir Takeru und Taichi erklären, wieso sie nicht den Backstagepass bekommen“, fügte Yamato mit einem Grinsen hinzu. „Aber Essen geht auf jeden Fall vor. Und von den beiden würde ich nicht mal was annehmen, wenn ich am verhungern wäre.“ Takeru konnte absolut nicht kochen. Allerdings musste sein kleiner Bruder das auch nicht, weil seine Mutter für ihn kochte. Und Taichi… dem vertraute Yamato einfach nicht genug was Essen anging. Wenn es gut war, würde er es vermutlich selber essen und Yamato die Reste oder etwas Misslungenes geben.
Anscheinend war Biyomon immer noch mindestens so gesprächig war, wie er es in Erinnerung hatte. Gabumon war wesentlich ruhiger, was Yamato persönlich sehr entgegen kam. Wahrscheinlich war es auch einfach eine Sache unter Mädchen, dass sie sich oft bei einander meldeten.
Yamato nickte. Vermutlich taten sie das alle. Nur sprachen es eben wenige aus. „Ich glaube, ich sollte mich auch öfter melden“, fiel ihm auf, nachdem Sora gestanden hatte, dass sie ihr Digimon ebenfalls vermisste. Leider gab es dazu nicht viel Aufmunterndes zusagen. Dennoch drückte er kurz Soras Arm. Die Geste war jedenfalls aufmunternd gemeint.
„Ehrlich gesagt wüsste ich nicht mal, woher ich die Zeit nehmen sollte in die Digiwelt zukommen“, fügte Yamato verlegen hinzu. Tai hatte eindeutig Recht damit, wenn er sagte, dass er zu beschäftigt war. „Es ist eben nicht mehr so einfach wie damals als wir Elf waren“, fand er. Damals hatten sie alle kaum Verpflichtungen gehabt. Natürlich war es auch von Vorteil gewesen, dass kaum jemand bemerkt hatte, dass sie überhaupt weggewesen waren, weil die Zeit damals anders gelaufen war. Mittlerweile war das auch nicht mehr so und ihr Fehlen würde auf jeden Fall bemerkt werden.
Soras Miene wirkte alles andere als fröhlich gerade und Yamato ärgerte sich darüber, dass er das Thema überhaupt angeschnitten hatte. „Tut mir leid, dass ich damit angefangen habe“, sagte er zerknirscht und senkte den Blick.
Da war es gut, dass sie zumindest auf seine Ablenkung einging. „So lange?“ Okay, eindeutig, er musste auch mal etwas anderes tun außer Schule, Proben und versuchen die Wohnung halbwegs vor Chaos zu bewahren, wobei er auch noch scheiterte. „Eindeutig, ich bekomme kaum noch was mit…“
Wieso sie nicht mehr Fußball spielte leuchtete ein, weswegen Yamato nickte. „Tut mir leid“, entschuldigte sich Yamato schon wieder für etwas. Dabei konnte er nicht mal etwas dafür. „Ich bin mir sicher, Tais Mannschaft hätte nichts dagegen, wenn du bei ihnen mitspielst.“ Allerdings würde das bestimmt nicht an Soras Können auf dem Feld liegen. Sie waren wohl langsam alle in ein Alter gekommen, in dem man Mädchen auf andere Art und Weise betrachtete. Und auch wenn es Yamato schwerfiel, die weiblichen Digiritter von dem Standpunkt aus zu betrachten, musste er zugeben, dass er es den anderen Jungen nicht verdenken konnte, wenn sie Interesse zeigten.
Seine Augen huschten kurz über Soras Gestalt, die heute wirklich anders aussah als sonst. Im Normalfall bekam man Sora nicht so zurechtgemacht zu Gesicht. Ob er sich geehrt fühlen sollte? Oder lag das nur an der Tatsache, dass sie abends auf ein Konzert gegangen war.
„Wann ist dein nächstes Tennisspiel?“, erkundigte er sich, um ihr einen ähnlichen Gefallen zu tun, wie sie ihm heute. „Ich schaue es mir an“, versprach er. „Naja, ich schaue es mir an, wenn deine Freundin von gestern nicht da sein wird“, verbesserte er sich. Oder er müsste sich Unterstützung besorgen um das Spiel nicht mit ihr verbringen zu müssen. „Tai guckt sich deine Spiele bestimmt auch an“, vermutete Yamato. Dann wäre es sicher kein Problem, wenn er mitkäme. Wobei… störte er am Ende noch? „Natürlich nur ein Vorschlag“, erklärte er daher schnell und hoffte, dass er nicht zu aufdringlich wirkte.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Okt 11, 2016 3:39 pm

Sora & Yamato
Nach dem Konzert von
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Das ihr Vorschlag besser ankam als sie erwartet hatte, verwunderte sie etwas. Aber es erfreute sie doch sehr. Das Yamato es zuließ, dass sie ihn verpflegte erfüllte das Herz des Mädchens. Auch wenn sie verneut feststellen musste, dass es wieder ein ganz anderes Gefühl war, als ihr bekannt war. Ihr ganzer Körper füllte sich mit Wärme und ein Lächeln konnte sie da auch nicht mehr unterdrücken. Warum fühlte es sich bei Yamato so gut an? Sie brachte Taichi oft was zu essen, aber das sah sie als einen Freundschaftsdienst den sie gerne erfüllte. Nur zwischen ihr und Yamato war einfach etwas anderes, was sie sich allmählich eingestehen musste. Zumindest von ihrer Seite aus. Ja, langsam wurde es ihr doch klar, dass sie ihn doch auf eine andere Art und Weise mochte. Warum dieses Mal ihre Wangen keine rosa Farbe angenommen hatte? Nunja, weil Sora sich bewusst war, dass es ziemlicher Quatsch war. Auch wenn dieses Verdrängen wie ein Stich in ihr Herz wirkte, aber das ließ sie sich nicht anmerken. Nein, sie sind Freunde und das ist gut so.
Und insgeheim war sie heilfroh, ihr Wappen nicht bei sich zu tragen, da dieses wohl bereits seit Stunden geleuchtet hätte.
Das er vor einem Konzert nichts essen konnte, verstand sie. Schließlich schaffte sie auch nie was vor einem Spiel runter zukriegen. Also nickte sie das nur ab.
So kam nur ein Lachen über ihre Lippen. Als er Kazuki wieder als Thema wählte. „Dann… mache ich einfach für euch alle was!“, ja. So war sie einfach. Niemandem wollte sie ausschließen oder einen Nachteil verschaffen. Nur, eigentlich wollte sie diese besondere Geste nur Yamato zukommen lassen. Aber, was soll’s! Sie wollte sich in dieser Hinsicht ohnehin zusammenreißen. Und ob sie nun für eine oder 3 Personen was macht, war nun auch kein großer Unterschied… eigentlich.
Sein Grinsen konnte sie jedoch nicht erwidern. Nein, seinem Bruder oder seinem besten Freund wollte sie den Platz nicht streitig machen. Sanft umspielte ein verlegenes Lächeln ihre Lippen, „Ich… kann einem von den Beiden auch einfach das Essen mitgeben… Ich muss ja nicht unbedingt in den Backstagebereich…“. Doch, eigentlich schon! Sie wollte es schon. Als sie Yamato nach dem Konzert in die Arme fallen konnte um ihn zu gratulieren, fühlte es sich so gut an, dass sie das Gefühl nicht mehr missen wollte. Aber sie musste da halt Kompromisse eingehen. Jedoch schaffte es dann doch ein leichtes Grinsen auf ihre Lippen, „Obwohl… ich gebe es dann lieber Takeru mit.“ Gestand sie. Das sie Taichi da nicht vertrauen konnte war wohl kein Geheimnis. Er würde für gutes Essen wohl so einiges tun. Und einen Streit wollte sie da auch nicht raus provozieren.

Sie lächelte Matt nach seiner Geste etwas an. Er tat sein Bestes um sie bei Laune zu halten, ihr Verhalten war in ihren Augen nun im Nachhinein unmöglich. Sie wollte Yamato die Laune nicht verderben und sie versuchte sie wieder das gewohnte herzliche Lächeln aufzusetzen. „Es ist wohl endlich Zeit gekommen erwachsen zu werden, nicht wahr?“ Fragte sie vorsichtig nach. „Wir sind wohl wirklich nicht mehr die Kinder von damals… wir sind älter geworden und haben nun hier Verpflichtungen. Anstatt Trübsal zu blasen, sollten wir doch einfach froh sein, dass nichts schlimmes in der Digiwelt passiert.“. Ja, das war wohl eine erwachsene Antwort. Sowas sollte man in solchen Situationen sagen. Auch wenn ihre Gefühle sich damit nicht anfreunden konnten, hielt sie das für die logischste Lösung. Und sie würde sich bessern wollen. Das versprach sie sich.
Als er sich dann entschuldigte, ahmte sie seine Geste nach und drückte ihm ebenfalls kurz gegen den Arm, „Es gibt nichts wofür du dich entschuldigen musst.“ Sagte sie nur, während ein breites Lächeln auf ihren Lippen strahlte. Es war im Endeffekt doch schön, mit jemanden auch darüber reden zu können. Taichi hätte sich sofort einen unrealistischen Plan einfallen lassen, was sie nun getan hätten. Ziemlich überstürzt hätten sie es dann wohl auch so durchgeführt… aber das war nicht das richtige. Zumindest nicht immer. So tat Yamatos doch viel ruhigere und weitaus erwachsenere Art ihr wirklich tut. Als hätte sie einen Ruhepol neben sich sitzen, welcher einen großen Kontrast zu ihrer eigentlichen besseren Hälfte bildete.

„Ja… aber auch egal…“ sagte sie nur schnell. Yamato wollte sie nun kein schlechtes Gewissen machen, nur weil er auch andere Sachen um die Ohren hatte. Das sie zwischendurch auch andere Sportarten ausgeführt hatte, wollte sie ihm nicht vorhalten.
Und da entschuldigte er sich erneut, schmollend musterte sie ihn, „Entschuldige dich doch nicht immer.“ Das schmollen verwandelte sich jedoch schnell wieder in ein Lachen, „Das macht mir ja wirklich ein schlechtes Gewissen, wenn du das immer und immer wieder tust!“. Nun kam es tatsächlich zu einem der seltenen Momente, in denen Sora das aussprach, was ihn ihren Gedanken vorging. Es überaus befreiendes Gefühl. Aber, den Mut brachte sie selten auf. Und was ihre momentane Gefühlslage anging, nunja, das würde sie wohl nie einfach so laut aussprechen. Dafür hatte sie zu sehr Angst vor einer negativen Situation.
Als Tai wieder zum Thema wurde musste sie kurz schmunzeln, „Tai war der erste, dem ich sagte, dass ich die Mannschaft verlassen werde.“ Kurz musste sie lachen, „er war so sauer!“. Ja, sie erinnerte sich gerne an vergangene Tage mit Tai da sie ihn und seine Freundschaft sehr wertschätzte, „Er wollte dann auch aufhören. Als ich ihm das verbat, wusste er auch nicht was er sagen sollte. Und nun, wird er von Spiel zu Spiel besser.“ . Ja, sie redete gerne über ihren gemeinsamen Freund. Aber wohl nur, weil sie ihm vertraut genug war, sodass es ihr nicht angenehm war. Und da sie auch wusste, wie es um die Freundschaft zwischen Yamato und Taichi stand empfand sie das auch nicht als unangebracht.
Das Yamato sie eindringlich musterte entging ihr selbstverständlich nicht. Aber, das konnte sie ihm nicht übel nehmen. Im Endeffekt war sie selbst kein Stück besser. Immer wieder schweifte ihr Blick ab und sie konnte es nicht unterlassen ihn ebenfalls immer und immer zu begutachten. Und immer wieder stellte sie fest, wie attraktiv er im Laufe der Zeit geworden war. Kein Wunder, dass ihm Mädchen Scharenweise hinterher liefen. Nun gut, diese Gedanken sollte sie schnell wieder verwerfen! Sie sollte sich auf die wichtigeren Sachen konzentrieren. Und das ist wohl in dem Fall, die Freundschaft zwischen ihr und Yamato.
Als er plötzlich nach dem Spiel fragte war sie doch etwas irritiert. Aber seine folgende Aussage erklärte es dann. Sie hätte gerne das Lächeln aufgesetzt, aber sie war doch etwas zu überrascht, was man aus ihrem Gesicht wohl klar und deutlich erkennen konnte. „Ich… ähm…“ fing sie stammelnd an, sie hätte sich etwas Zeit zum überlegen nehmen sollen, doch ihr Mund war da einfach schneller als ihr Gehirn. Sie fing sich zum Glück doch recht schnell und war nun auch in der Lage sich vernünftig zu artikulieren, „In 2 Tagen.“ Wow… für diese 3 Wörter so eine Anstrengung… vielleicht war es einfach zu spät für Sora. Genau, das musste es sein. Sie war wohl einfach zu müde um sich zu konzentrieren. Und deswegen auch ihre komische Gedanken! Nunja, es war zumindest eine Möglichkeit, auch wenn Sora irgendwo wusste, dass diese Theorie völliger Quatsch ist.
„Keine Angst, ich bezweifle, dass sie kommen wird.“ Versuchte sie Yamato zu beruhigen. Schließlich hat Sora sie bis dato noch nie bei einem Spiel gesehen. Und bei Tai musste sie erst überlegen. Er kam nahezu zu jedem Spiel und sie war jedem seiner Spiele. Aber… sicher war die sich dieses Mal doch nicht. „Ich… denke schon, dass er kommt.“ Ja, sie sah ihre Spiele nicht als so wichtig an, dass sie ihre Freunde dahin immer einlud, schließlich interessierte sich von ihren Freunden sonst nichtmal für den Sport. Selbst Tai ging da wahrscheinlich nur Sora zu liebe hin.
Seine letzte Aussage brachte sie jedoch wieder zum schmunzeln, „Ich würde mich freuen, wenn du kommst!“ gestand sie. Ja, es wäre schön Yamato dabei zu haben. Auch wenn dieser Gedanke sie jetzt schon nervös machte. Was Yamato von ihr auf dem Spielfeld halten wird? Und ob sie überhaupt gut genug spielt. Was ist, wenn sie da haushoch verliert? Was würde Yamato dann von ihr denken? Und warum, war ihr das so wichtig?
Um sich von diesen Gedanken abzulenken, wand sie sich zwinkert zu Yamato, „Aber… erwarte kein VIP-Ticket. Sowas gibt es bei uns nicht!“. Ja, eine doch sehr scherzhafte Aussage half ihr doch irgendwie mit der Situation besser klarzukommen. Oder eher, um sich nicht jetzt schon deswegen verrückt zu machen.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Okt 11, 2016 11:59 pm

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Knife of Day

So ganz passte es Yamato allerdings nicht in den Kram, dass er sich Soras Esen teilen sollte. Immerhin war es vor einigen Sekunden noch nur für ihn gedacht gewesen. Er war nicht gerade so egoistisch, dass er nicht teilen wollte. Aber wenn ein Mädchen ihm schon Essen machte, dann wollte er das nicht mit seiner Band teilen. Dennoch gab es natürlich keine Möglichkeit ihr hier zu widersprechen. Das würde sehr komisch rüberkommen, fand Yamato. Als würde er gezielt eine besondere Geste hinein interpretieren wollen. Und er wollte Sora nicht in Verlegenheit bringen oder ihr etwas vermitteln, was nicht so gemeint war. Denn er war sich ganz sicher, dass hinter ihrem Vorschlag keine romantische Geste steckte. Das wäre doch wirklich absurd. Immerhin kannten sie sich so lange und vor allem kannte Sora auch alle sein schlechten Seiten, die, das musste Matt zugeben, nicht gerade wenige waren. Anders als die Mädchen, die ihn toll fanden, weil er Mitglied einer Band war und passabel aussah, war Sora allen einen Schritt voraus und wusste, dass er kein so guter Fang war, wie sie alle annahmen.
„Unsinn!“, wiedersprach Yamato schnell, als ihm klar würde, dass er Sora lieber im Backstagebereich sehen würde als seine besten Freund oder seinen kleinen Bruder. Was das bedeutete wollte der Blonde jedoch gerade lieber nicht ergründen. Nicht solange sie so dicht neben ihr saß. Das konnte doch nur schief gehen. „Du machst dir nicht die Mühe und bleibst vor der Tür stehen!“ Er konnte manchmal ziemlich bestimmend sein, wenn er etwas für richtig hielt, das war Yamato bewusst. Aber er meinte es in diesem Fall ganz sicher nicht böse. Er wollte lediglich, dass Sora nicht vor verschlossenen Türen stand. „Außerdem sind die beiden nicht so herzlich wie du“, schloss er und schlug sich dann innerlich gegen die Stirn. Ob er sich erklären sollte. Ob er einfach so tun sollte, als hätte er nichts gesagt? Ja, vielleicht konnte er es einfach totschweigen, wenn er lange genug auf den Teppichboden starrte. Da es sich aber wie ein übergroßes Schwert über ihnen anfühlte, setzte Yamato dann doch zu einer Erklärung an. „Ich meine, wir sind Jungs.“ Und sie eben nicht. Gut gerettet. Oder?

Bestimmt hatte sie Recht. Yamato fühlte sich manchmal wirklich schon sehr erwachsen. Nicht nur weil er einen Haushalt schmiss, sondern auch weil sie keine so unbeschwerten Kindheit genossen hatten wie andere Kinder, die eben nicht zwei Welten hatten retten müssen. Und auf der anderen Seite hatte er keine Ahnung, was er mit sich anfangen sollte, wenn die Schule vorbei war. Aber das war doch ein wichtiger Schritt in Richtung erwachsen werden.
„Manchmal glaube ich wir sind schon erwachsen“, gestand Yamato dann. „Schau sie dir an“, fügte er hinzu und nickte zu seiner Band hinüber. Die drei anderen Musiker wirkten unbeschwert und alberten herum. „Wir sind ganz anders aufgewachsen als die. Manchmal sprechen sie über Dinge, die absolut unwichtig sind. Aber ich glaube, das ist normal und nur ich finde es seltsam.“ Sora konnte er davon erzählen. Die anderen Digiritter würden ihn verstehen, da war sich Yamato sicher. Es hatte einen Grund, wieso alle anderen Digiritter seine engsten Freunde waren, auch wenn er sie nicht gerade häufig sah. „Bloß denke ich dann auch wieder, nur weil wir Dinge erlebt haben, die anderen nicht erlebt haben, sind wir eigentlich immer noch Kinder. Ich weiß nicht mal, was ich nach der Schule machen will“, sprach er seine Gedanken laut aus.
„Weißt du das schon? Sollte ich das schon wissen? Joe weiß es anscheinend schon und arbeitet hart auf ein Ziel hin. Das ist fast beneidenswert“, seufzte Yamato. Er mochte es nämlich nicht, wenn Leute antriebslos herumsaßen. Er war auch der Meinung, dass man an sich arbeiten musste und sich dafür einsetzen musste, was man wollte. Nur müsste er dafür eben wissen, was er wollte. Für einigen den anderen schien es ganz klar zu sein.

Verlegen grinste Yamato und zuckte mit den Schultern. „Ich versuch’s“, entgegnete er und stellte fest, dass Sora wahrscheinlich die erste Person war, die ihm sagte, er solle sich nicht so oft entschuldigen. Allerdings war sie bestimmt auch die erste Person, bei der er sich so oft entschuldigte. Es musste aus seiner Unsicherheit mit ihr resultieren.
Tai musste es ganz anderes gehen. Er und Sora verstanden sich so gut, dass Yamato beinahe etwas neidisch war. Wobei er sich gerade nicht ganz sicher war, auf wen er neidischer war. „Ich dachte mir schon, dass er das nicht gut aufgefasst hat“, stimmte Yamato grinsend zu. Taichi hatte bestimmte Vorstellungen davon, wie etwas zu laufen hatte und er hasste es, wenn es nicht so lief, wie er es wollte. „Zum Glück hat er das nicht. Ich kann mir Taichi nicht mal ohne Fußball vorstellen.“ Seit er Tai kannte, war er besessen von dieser Sportart. „Gott, er wäre noch unausgeglichener als sowieso schon. Du hast uns allen einen Gefallen getan, als du verhindert hast, dass er auch aufhört“, fand Yamato. Er glaubte nämlich wirklich, dass Tai den Sport brauchte. Ohne Fußball wäre er bestimmt sehr unglücklich.
Es freute ihn allerdings, dass Sora etwas gefunden hatte, was sie anstelle von Fußball machen konnte. Und so ein Tennis Outfit war auch wesentlich ansehnlicher als ein Fußballtrikot, fand Yamato. Aber diese Meinung teilte er ihr wohl besser nicht mit.
Außerdem sah Sora ihn sowieso schon mit großen Augen an, als er auf ihre Tennisspiele zu sprechen kam. Hatte er etwas falsch gemacht? Vielleicht hatte er es doch übertrieben und er hätte nicht davon ausgehen sollen, dass es selbstverständlich war, dass sie jetzt öfter etwas zusammen unternahmen.
Aber als Sora dann endlich mit Informationen zu ihrem nächsten Spiel ankam, schloss sie mit der Aussage, dass sie sich über sein Kommen freuen würde. Und prompt er schien ein kleines Lächeln auf Yamatos Gesicht. „Okay. Dann bin ich in zwei Tagen da“, versprach er und überlegte, ob er Tai vorher fragen sollte, ob sie zusammen hingingen. Andererseits vielleicht hatte Tai gar nicht vor das Spiel zu sehen und er würde seinen besten Freund somit nur auf den Plan rufen. Normaler Weise mochte Yamatos es ja, Tai dabei zu haben. Aber irgendwie wäre er auch gerne mit Sora alleine. Deswegen beschloss er sich überraschen zu lassen, ob Taichi ebenfalls anwesend wäre.
„Dann erwarte du nicht, dass ich die Regeln kenne“, entgegnete Yamato grinsend. Er kannte Fußballregeln und davon nicht mal alle. Beim Tennis wusste er gerade mal, dass der Ball über das Netz musste. „Aber ich glaube, ich kann sie mir zusammenreimen.“ So schwer konnte das ja nicht sein.
Es klingelte und jemand öffnete die Tür nur um dann mit großen Pizza Kartons zurück zu kommen, was Yamato dann doch ablenkte. Endlich. Sein Magen hätte sonst noch angefangen zu knurren und das wäre doch etwas peinlich gewesen.
Kein Wunder, dass er aufsprang und sich direkt ein Pizzastück sicherte. Er kehrte mit einem Stück für Sora auf einer Serviette zurück. „War das das Richtige?“ Irgendwann hatten sie anscheinend schon mal Pizza zusammen gegessen. Jedenfalls war ihm, als wurde er sich an die Pizza erinnern, die Sora gegessen hatte. „Wenn nicht, esse ich es.“ So hungrig wie er war, würde das auch locker schaffen. Und da Tai nicht anwesend war, konnten sie Essen auch einfach herumliegen lassen ohne zu befürchten, dass es aufgegessen wurde.



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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Okt 12, 2016 12:59 am

Sora & Yamato
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Knife of Day

Erneut schaffte er es, dass Sora’s Wangen sich rot färbten. Das Gefühl machte sich in ihr breit, dass er sie gerne bei sich hatte. Oder… bildete sie sich das ein? War es nur Wunschdenken? Was auch immer es war, es fühlte sich doch angenehm an. Als er sie dann als herzlich bezeichnete, legte sich ein zufriedenes Lächeln auf ihre Lippen, „Herzlich…?“ wiederholte sie leise. Das dachte er also von ihr, das war doch was Gutes! Sehr gut sogar. Auch wenn sie wieder Gefahr lief zu viel hinein zu interpretieren. Aber es war ihr in diesem Moment egal. Die rot-braunen Augen suchten die blauen von Yamato, die weitere Erklärung. „Du hältst mich für herzlich?“ Ja, endlich schaffte sie es die Worte über ihre Lippen zu schieben, die sich in ihren Gedanken festhielt. Und es war auch ein wichtiger Schritt für sie um dieses ganze Gefühlschaos zu erklären. Auch wenn sie doch recht nervös wurde, als sie auf die Antwort wartete, wollte sie einfach was von ihm hören. Ein einfaches Ja von ihm, würde da bereits reichen um ihr Herz springen zu lassen.

Tatsächlich musste sie Yamato wiedersprechen, „Ich denke, wir sind noch lange nicht erwachsen.“ Ihr Blick folgte den von Yamato. Sie beobachtete schmunzelnd die anderen Mitglieder, „Es gibt wohl noch zu viel, was uns vom Erwachsensein trennt… es gibt für uns noch viel zu lernen… weißt du?“. Vorsichtig schielte sie zu ihm rüber, ehe sie fortfuhr, „All die Geschehnisse in der Digiwelt haben uns wohl stark geprägt… aber ich bin so froh, dass ich das alles erleben durfte! Schließlich kann uns niemand diese Erfahrungen nehmen. Und…“ aus dem vorsichtigen Schielen wurde ein offensichtlicherer Blick zu Yamato, mit einem warmen Lächeln auf den Lippen, „Ich bin so froh das ich dich… und alle anderen kennenlernen durfte!“. Und wie sie das war. Sie hätte niemals damit gerechnet, dass sie tatsächlich Menschen in ihrem Leben haben wird die sie so sehr in Herz schließt.
Als er dann sie direkt auf ihre Zukunft ansprach kam nur ein leichtes Schultern zucken, „Ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht ganz genau…“ gestand sie. Es gab zwar schon einige Berufszweige die sie interessierten, aber sie war bei weitem noch nicht so weit wie beispielsweise Joe, der sich so auf seine Zukunft fixierte. Und irgendwo hatte sie auch Angst vor der Zukunft. Das ungewisse machte ihr tatsächlich Angst. Sie atmete einmal tief durch, ehe sie sich wieder mit aufbauenden Worten Yamato zuwand, „Lass uns erstmal im hier und jetzt leben! Das hat doch erstmal oberste Priorität!“. Vor allem dieser Abend, fügte sie in Gedanken hinzu. Wie sehr sie sich wünschte, diesen Abend nur mit ihm zu verbringen, diese Gespräche taten ihr unglaublich gut. Der Wunsch, dass dieser Abend nie enden sollte, hatte sich auch bereits in ihr ausgebreitet.

Bei seinem „Ich versuch’s“ zwinkerte sie ihm lediglich kurz zu. Ehe sie ihn lachend bestätigte, „Ich hatte tatsächlich unglaubliche Angst, ihm das zu erzählen!“ musste sie ihm gestehen. Auch wenn, oder gerade weil sie beste Freunde waren war die Angst vor einer negativen Reaktion von Soras Seite aus sehr groß. Weiterhin schaffte er es, Sora zum lachen zu bringen, „So habe ich es gar nicht gesehen! Dann… habe ich der Menschheit wohl einen riesen Gefallen getan!“. Ja, Yamato hatte recht. Ein Taichi, der nichts hat, wo er sich auspowern kann… das hätte selbst Sora nicht aushalten, egal wie sehr er ihr doch am Herzen lag.
Als er dann erneut bestätigte, dass er zum Spiel kommt machte sich bereits doch die Vorfreude in ihr breit. Ebenso wie eine gewisse Aufregung. „Super! Dann werde ich mir noch mehr geben, ein gutes Spiel zu liefern!“ Erneut schaffte sie es ihre Gedanken durch Worte zu vertonen. Auch wenn sie es ernst meinte, versuchte sie mit einem Schmunzeln es doch etwas scherzhafter wirken zu lassen. Schließlich sollte das nicht komisch klingen. Yamato sollte nicht von ihr denken, dass sie sich sonst keine Mühe gibt oder sich nur wegen ihm extra mehr Mühe gibt. Erneut überschlugen sich ihre Gedanken, welche sich einfach nicht ordnen lassen wollten. So schaffte es seine neckische Aussage wieder das Sora abelenkt wurde. Sie lachte kurz, „Ist schon ok! Es reicht wenn du da bist!“. Gut. Nun wäre Sora am liebsten aufgestanden und kommentarlos gegangen. So als hätte sie das niemals laut ausgesprochen. Es herrschte einfach Chaos in ihrem Kopf. Und nun sprach sie tatsächlich das aus, was sie doch lieber für sich behalten hätte. Obwohl… das war nicht so schlimm? Oder? Doch, eigentlich schon. Viel zu aufdringlich… oder ging es noch? Oh nein. Jetzt hielt er sie doch endgültig für verrückt oder… Super. Ihre Gedanken schweiften einfach soweit ab und wollten dieses mal wohl tatsächlich nicht mehr geordnet werden. Da kam das Klingeln an der Tür doch recht passend. Als Yamato aufsprang nutzte Sora die Chance einmal gaaaaaaanz tief durchzuatmen. Kurz legte sie ihre Hände auf ihre rot klühende Wangen. In der Hoffnung, dass ihre Hände plötzlich magische Kräfte entwickeln und ihr wieder eine natürliche Hautfarbe geben. Da kehrte Yamato jedoch auch schon wieder zurück. Freundlicherweise mit Pizza für sie in der Hand. „Das wäre nicht nötig gewesen.“ Stellte sie lächelnd klar. Ehe sie ihm das Pizzastück abnahm, „Vielen Dank.“ Folgte daraufhin nur von ihr. Sie begutachtete die Pizza nur wenige Sekunden und musste tatsächlich feststellen, dass es die richtige war. Ob das Zufall war? Oder wusste er das? Sie haben schließlich schon recht lange nicht mehr zusammen Pizza gegessen. „Ja, das ist die Richtige.“ Bestätigte sie ihm ehe sie grinsend in die Pizza biss.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Okt 12, 2016 5:45 pm

Sora & Yamato
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Knife of Day


Ob er Sora für herzlich hielt? Naja herzlicher als andere, die er so kannte. Und von den Digiritter sowieso. Immerhin schaffte sie es sogar, dass selbst er sich wohlfühlte. Sie hatte eine angenehme Art Leuten zu zeigen, dass sie sie gern hatte und sie war fürsorglich ohne dabei zu befehlshaberisch zu wirken. Er erinnerte sich an keine Situation, in der er das Gefühl gehabt hatte, dass Sora ihn bevormundet hätte, sondern eher, als hätte sie ihm Ratschläge gegeben. Das war ein feiner, aber wichtiger Unterschied, fand Yamato.
Nur war es vielleicht doch etwas peinlich, jemanden als herzlich zu bezeichnen. Verlegen zuckte er mit den Schultern. „Nicht?“, wich er aus und war versucht den Blickkontakt abzubrechen, was er dann aber doch nicht über sich brachte. „Ist herzlich nicht was Gutes?“ Oder war er ihr zu nahe getreten? Wieso hatte er überhaupt damit angefangen? Und wie kam er nun aus der Situation wieder raus. Am besten mit Schweigen. Schweigen war etwas, das Yamato außerordentlich gut konnte. Wieder war der Drang da, sich zu entschuldigen.

Er grinste. „Wenn du das schon sagst…“ Er hielt Sora für eine der reiferen Personen aus seinem Freundeskreis. Von Joe eindeutig abgesehen. Aber wenn selbst sie fand, dass sie noch lange nicht erwachsen war, dann sollte er wohl beruhigt sein. Manchmal nämlich kam es ihm so vor, als würden einige Menschen in seinem Umfeld vergessen, dass er noch Schüler war. Sein Vater zum Beispiel schien regelmäßig zu vergessen, dass er noch kein Erwachsener war. Vielleicht war es anders, wenn man behüteter aufwuchs. Aber in dieser Hinsicht hatte Yamato ja schon immer das Gefühl gehabt, auf einem anderen Stand als andere zu sein. Im Gegensatz zu Taichi und den anderen hatte er schon ganz gut auf sich selbst aufpassen können, weil er eben gemusst hatte. Sora allerdings wirkte nicht wie jemand, der Zuhause verhätschelt wurde. Wobei Yamato auch nicht besonders viel über ihr Elternhaus wusste, wenn er ehrlich war. Und gerade wunderte er sich wieso. Er wusste so viel über Tais Familie, aber nichts über Soras? Sie danach zu fragen wäre jedoch äußerst unpassend.
„Ich finde es beruhigend, wenn du das sagst“, kam er daher auf das Thema zurück. „Es ist ziemlich seltsam, wenn die größte Sorge der nächste Test in der Schule sein sollte, aber dazu noch andere Dinge kommen.“ Gut, die Band hatte er sich natürlich irgendwie selbst auferlegt. Aber dennoch war Yamato froh, dass er nicht noch größere Verpflichtungen im Rahmen der Digiwelt hatte, die er grade wirklich nicht gebrauchen könnte, auch wenn es bedeuten würde, seine Freunde öfter zu sehen.
Natürlich nickte Yamato umgehend, als Sora beteuerte, wie froh sie war, dass sie Digiritter waren. „Ich könnte mir nicht mal vorstellen, wie es wäre, all das nicht erlebt zu haben“, stimmte Yamato zu, auch wenn er dann über Soras letzten Satz stolperte. Sie war froh ihn kennengelernt zu haben? Gut, dass hatte sie schnell revidiert, aber dennoch schwirrten ihre Worte durch Yamatos Kopf und es hätte uhm definitiv besser gefallen, wenn sie bei ihrer ursprünglichen Aussage geblieben wäre.
„Wir würden kaum ein Wort miteinander reden, wenn wir nicht zusammen im Sommercamp gewesen wären“, sagte Yamato. Er hatte Tai und Sora eher flüchtig gekannt und sie nicht gerade zu seinen Freunden gezählt. Wenn überhaupt war ihm Tai schon damals auf die Nerven gegangen. Yamato war sich auch ziemlich sicher, dass er nicht die Person wäre, die er heute war, wenn er nicht in der Digiwelt gelandet wäre. Er musterte Sora lange und überlegte, ob er seine Gedanken laut aussprechen sollte. Immerhin hatte sie einen Rückzieher gemacht. „Ich bin wirklich froh, dass wir zusammen in der Digiwelt waren.“ Gut, er hatte nicht expliziert gesagt, wen er mit ‚wir‘ meinte, aber eigentlich hatte er damit Sora und sich gemeint. Natürlich wollte er keinen seiner Freunde missen, aber gerade jetzt, wo Sora neben ihm saß, kam es ihm wie ein großer Verlust vor, wenn er sie nicht so gut kennen würde. „Wen hätte ich dann heute als Verstärkung dabei gehabt?“, fügte er mit einem flüchtigen Grinsen hinzu.

Amüsiert musterte Yamato das Mädchen neben sich. Wenn sie Tai wäre, hätte sie ihm jetzt bestimmt mindesten ein dutzend verrückte Pläne für die Zukunft vorgeschlagen, stellte er fest. Und Joe hätte mit langen Vorträgen genervt. Sora allerdings baute weder Luftschlösser, noch hatte sie einen so konkreten Plan, dass sie alles andere darüber hinaus vergaß. Und tat erstaunlich gut. Immerhin hielt Yamato es schließlich ähnlich.

Überhaupt hatte Yamato wieder einmal festgestellt, dass sie mehr gemeinsam hatten als nur die Freundschaft zu Tai und ihre gemeinsame Vergangenheit als Digiritter. Schon damals hatte er sich nicht selten von Sora verstandener gefühlt als von den anderen und sich gerne in ihrer Nähe aufgehalten, weil es eben einfach angenehm war, weil sie ähnlich dachten. Aber seit sie sich nicht mehr regelmäßig sahen, war das irgendwie in Vergessenheit geraten. Nun fiel es Yamato wieder auf und plötzlich hatte es eine ganz andere Bedeutung als damals.
„Ich bitte darum. Das ist mein erstes Tennisspiel, ich will schon etwas geboten bekommen. Ich habe mich heute auch extra mehr angestrengt“, gab er grinsend zurück. Wobei das sogar ein kleinwenig stimmte. Natürlich gab er immer sein Bestes, weil es schlichtweg peinlich war bei einem Konzert zu versagen. Aber Soras Anwesenheit hatte ich zusätzlich gepusht.
Obwohl er sich den ganzen Abend über wacker geschlagen hatte, wie er fand, aber nun wurde er doch leicht rot. Sicher hatte Sora das nicht so geeint, wie es bei ihm angekommen war. Und ganz sicher hielt sie ihn jetzt für bescheuert, weil er rot wurde. Er war nicht mal rotgeworden, als sie sich durch die Fantraube gequetscht hatten und einige Mädchen ihm ganz andere Dinge gesagt hatten.
„Ich… danke“, gab Yamato unsicher zurück. Was gab es auch noch anderes dazu zu sagen?

Kein Wunder, dass er direkt zur Pizza verschwand, um eine Außerdem zu haben, seine Gesichtsfarbe zu normalisieren. Er musste ganz dringend aufhören, mehr in Soras Worte und Taten hineinzuinterpretieren. So war sie zu allen, die sie mochte! Nicht anders kannte er sie. Und wieso überhaupt versuchte er plötzlich auch noch mehr in alles hineinzuinterpretieren. Das war lächerlich. Sora war… Sora! Abgesehen davon, dass es abwegig war, dass er einfach plötzlich in einem anderen Licht sah, bezweifelte Yamato, dass sie in ihm mehr sah als einen Freund. Nur weil sie das Wappen der Liebe trug, hieß das ja nicht, dass er es auf sich beziehen durfte… sollte… was auch immer!

Dennoch freute er sich beinahe schon zu viel, dass er das richtige Pizzastück mitgenommen hatte. Dabei war das nichts, worauf man sich wirklich etwas einbilden musste. Er musste ganz dringend auf dem Teppich bleiben.
Das Schweigen während des Essens war vielleicht gar nicht so schlecht, um seine Gedanken neu zu ordnen, die eindeutig durcheinander waren.
Und Kazuki kam ihm auch ganz gelegen, als der sich dazu setzte und sie mit nichtssagenden Fragen nervte.
„Woher kennt ihr euch nochmal?“, wollte er wissen und sah kauend von einem zum anderen. Tja, sie konnte ihm wohl kaum die richtige Wahrheit sagen. „Wir sind Freunde seit wir zusammen im Sommercamp waren. Sora ist Taichis…“ „Freundin?“, unterbrach Kazuki, der Tai zumindest flüchtig kannte. Die Enttäuschung war seiner Stimme mehr als deutlich an zu hören. „Nein!“, antwortete Yamato beinahe geschockt und sah dann zu Sora hinüber, in der Hoffnung, dass sie ebenfalls sofort dementieren würde, dass das voll und ganz abwegig war. Jedenfalls hatte Yamato das bisher immer angenommen und gerade jetzt, wo es jemand aussprach, kam es ihm gar nicht mehr so seltsam vor, wenn es so wäre. „Dann hätte ich sie nicht gefragt, ob sie heute mitkommt“, erklärte er entschieden. Man fragte nicht die Freundin seines besten Freundes, ob sie sich mit einem verabredete! Andererseits, war das hier keine Verabredung im romantischen Sinne, wie Yamato nun auch wieder siedend heiß einfiel. Wieso nur hatte er nicht schweigend weiter gegessen? „Also nicht, wenn er nichts dagegen gehabt hätte, wenn sie als gute Freundin herkommt…“, versuchte er sich herauszureden und hoffte das es klappte.



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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Okt 12, 2016 7:07 pm

Sora & Yamato
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Das ihre Frage wohl doch recht lächerlich war, bemerkte sie an Yamatos Reaktion. „Natürlich ist es was gutes…“ bestätigte sie ihm. Vor allem taten diese Worte ihr wirklich gut. Ja, sie gingen nicht nur runter wie Butter, nein sie schafften es auch Soras Herz zu erwärmen. Nur, fühlte sie sich doch etwas doof, das so gefragt zu haben. Ihre Stimme wurde sehr zögernd und leise, als würde sie die folgenden Worte lieber nur Flüstern wollen, „Weißt du, es tut gut, wenn einem gesagt wird, dass man herzlich ist.“. Ja, das musste sie ihm einfach sagen. Schließlich wollte sie doch irgendwo von ihm verstanden werden. Aber wie sollte er das tun, wenn sie sich selbst kaum noch verstand?

Wenn sie das schon sagt? Legte er so viel Wert in ihre Meinung? Oder was sollte ihr das zu verstehen geben? Oder sollte das Grinsen darauf schließen lassen, dass er ihre Meinung eigentlich gar nicht teilte? Yamato war wohl doch recht erwachsenen… wohl weitaus erwachsener als sie. Er konnte wohl mit vielen Dingen und Situationen besser umgehen als sie. Dies bewies er hier auf der Bühne erneut. Vor so vielen Leuten hätte sie wohl nicht so cool wirken können. Cool? Ja… das die Mädchen ihm nachsagten wie cool er doch war verstand Sora nun auch. So in diese Gedanken vertieft schaffte sie es nicht einmal zu antworten. Nur seine Stimme schaffte es, dass ihre Aufmerksamkeit wieder ihm galt. Beruhigend? Das war doch ebenfalls was Gutes! Innerlich freute sie sich über diese kleinen Worte sehr, da sie ihr das Gefühl gaben, dass Yamato sie mochte. Und selbst wenn dem nicht so war, auch wenn sie sich all das nur einbildete, es war wirklich ein schönes Gefühl. Allgemein dieses ganze Gepräch unter vier Augen ließ sie innerlich aufblühen.
„Wir sollten einfach sorgenfreier leben! Und viel mehr auf uns zukommen lassen!“, dass sie sowas jemals von sich geben würde hätte sie wohl selbst am wenigsten erwartet. Vielleicht sprach der Einfluss von Tai oder gar von Mimi aus ihr, aber diese Einstellung überzeugte sie dennoch und so konnte sie diese auch lächelnd vertreten.
Auf seine These zuckte sie nur mit den Schultern, „Wahrscheinlich wäre das so… aber weiß das schon.“, diese doch recht bedeutungslose Äußerung hatte keine bösen Absichten, nein… sie bietete Sora eine Art Selbstschutz. Sich nur vorstellen zu müssen, dass alles nicht erlebt zu haben und das diese Freundschaften niemals entstanden wären, dass hätte sie wohl innerlich zerrissen. Erst als er ebenfalls gestand, dass er froh war zusammen mit ihr in der Digiwelt gewesen zu sein, schaffte es ein Lächeln auf ihre Lippen, welches jedoch bei seiner folgenden Aussage verblaste. Das war also der Grund, weshalb er sie dabei haben wollte? Nein, war es nicht! Das Grinsen sprach Bände, zumindest bildete sich Sora das hier ein. Oder war es nicht nur Einbildung? Wie dem auch sei, sie war sich doch irgendwo sicher dass er genauso froh über ihre Anwesenheit war, wie sie über seine Einladung! Nur dieser Gedanke bewahrte Yamato vor einem schnippischen Konter von Sora.

Nun erwartete Yamato tatsächlich, dass Sora ihm ein gutes Spiel bot. Nervosität machte sich erneut etwas breit. Jedoch versuchte sie es mit einem Grinsen zu überspielen, ehe sie die Gelegenheit nutzte, um seinen Bandkameraden erneut etwas auf’s Korn zu nehmen, „Ist das so? Hast du etwa auch ein Lied nur für mich gespielt?“. Ja, das diese Frage nicht ernst gemeint war, war wohl offensichtlich genug. Hoffte sie zumindest.
Seine rote Gesichtsfärbung entging ihr selbstverständlich nicht. Was hatte sie da nur angestellt? Sie schaffte es mit ihren Worten beide Parteien in Verlegenheit zu bringen? Super Sora… Dabei war es doch so schön und der Eine Satz hätte nun alles zerstören können. So war sie nun doch überaus erleichtert, dass Yamato doch zurückkehrte. Aber ein Wort brachte sie dennoch nicht heraus. Irgendwie traute sie sich nicht. So war das Schweigen doch etwas angebracht.
Kazuki sorgte dann für eine gelungene Abwechslung und tatsächlich war Sora irgendwo froh, dass er das Schweigen durchbrach.
Sie ließ Yamato erst antworten, aber bei dem Vorwurf, sie sei Tachis Freundin konnte sie ein Lachen nicht zurückhalten. Sie waren zu gute Freunde, als das Sora sich da irgendwas vorstellen könnte. Und seine Art… nunja. Sie mochte ihn einfach auf eine andere Art und Weise… als sie es zum Beispiel Yamato. Als Sora das klar wurde und regelrecht wie Schuppen von den Augen fiel, musste sie einen Moment in sich kehren. Das Gespräch vernahm sie nur mit einem halben Ohr, während sie allmählich ihre ganzen Gedanken verstand. Sie mochte Yamato. Sehr sogar. Mehr als nur einen Freund. Aber, warum bemerkte sie das nicht früher? Mit dem Wappen der Liebe sollte das ihr doch wesentlich früher aufgefallen sein. Kurz zweifelte sie daran, dass sie das richtige Wappen trug, ein kurzer Blick zu Yamato reichte jedoch um diesen Gedanken zu revidieren. Ihn lächelte sie nur verlegen an, ehe sie sich zu Kazuki wand. Schließlich wollte sie auch zu Wort kommen und nicht als schweigendes Anhängsel von Yamato gesehen werden. „Ich und Taichi sind lediglich seit Jahren beste Freunde. Mehr ist da nicht und wird auch nie da sein.“ Ihr war wichtig das klarzustellen, auch wenn ihr es irgendwo wichtiger war, dass Yamato das wusste. „Vielleicht… gibt es den Fall, das aus Freundschaft Liebe wird… aber der ist nicht bei uns eingetreten.“. Sie versuchte so mit den Worten zu jonglieren, dass Yamato den Wink mit dem Zaunpfahl verstand. Kurz schielte sie zu ihm rüber, und wartete eine Reaktion ab, ehe sie sich mit einem warmen Lächeln wieder zu Kazuki wand. Ja, diese Worte kosteten ihr viel Mut und sie musste sich wirklich zusammenreißen nicht im Boden zu versinken. Aber einmal musste sie sich doch überwinden können! Im Notfall wusste sie ja, wo die Tür ist und sie hätte die Party sofort unter einem Vorwand verlassen können. Nun war es ihre Aufgabe Yamato mit ihren folgenden Worten nicht in Verlegenheit zu bringen. Ebenso wollte sie nicht zu offensiv sein, das wäre unpassend gewesen. Sich die richtigen Worte für so eine Situation zurecht zu legen war nicht ihre Stärke. Wie sehr sie sich hier wünschte die Fähigkeit von Mimi zu haben, gerade heraus zu sagen, was sie denkt.
„Ich…“ fing sie zögernd an, „bin froh keinen festen Freund. Sonst hätte Yamato mich sicherlich nicht eingeladen!“. Waren diese Worte weise gewählt? Zusammen mit dem Lächeln auf ihren Lippen, sollte das doch klar gehen. Nunja, ob es wirklich die richtige Entscheidung war, diese Worte zu wählen… ihr Blick wanderte erneut zu Yamato, während sie auf seine Reaktion wartete, welche ihr deutlich mache würde, wie dumm ihr Gesagtes doch war.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Okt 13, 2016 4:16 pm

Sora & Yamato
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Erstaunt musterte Yamato seine Gesprächspartnerin. Dass so etwas mal von Sora hören würde. Prüfend lehnte er sich vor. „Alles in Ordnung?“, erkundigte er sich fast ein wenig belustigt und hob die Hand, um sie ihr an die Stirn zu legen. Natürlich war ihm klar, dass sie nicht krank oder dergleichen war. Aber von Sora hätte er neben Joe am wenigstens mit so einer Antwort gerechnet. Vielleicht färbte Taichi doch ab und sie wurden langsam alle so wie er. Er schenkte Sora ein Grinsen, bevor er seine Hand von ihrer Stirn nahm. Ihre Haare fühlten sich viel weicher an, als er gedacht hätte. „Du hast dich verändert, Sora“, fand er dann allerdings und damit meinte er dieses Mal nicht ihr Aussehen, wobei das natürlich nicht zu übersehen war. „Nicht, dass das schlecht wäre. Es ist mir nur aufgefallen“, fügte Yamato schnell hinzu und musterte sie noch mal.
An diesem Abend tat er das erstaunlich oft, fiel ihm auf. Sora mit Elf Jahren war ihm bestens vertraut und das nicht nur, weil er, wie eigentlich jeder von ihnen, das Gruppenfoto aufgehoben hatte. Aber die neue Sora, von der er nicht mal wusste, wie lange es sie schon gab, weil sie sich nicht oft genug sahen, die machte ihn wirklich neugierig. Damit war sie wahrscheinlich das erste Mädchen, das ihn interessierte, stellte Yamato fest. Bisher hatte er sich nicht mehr für Mädchen interessiert. Erstrecht nicht für die, die kreischend vor Konzerthallen standen. Die waren ihm viel zu anstrengend. Ihm war ziemlich schnell klar gewesen, dass er niemals mit einem Mädchen ausgehen würde, das sich so aufführte. Nicht, dass er sich darüber schon viele Gedanken gemacht hätte, mit welcher Art von Mädchen er ausgehen würde. Aber gerade wurde ihm schlagartig klar, dass Soras Art dafür gar nicht so verkehrt wäre.
Nur war das natürlich keine Option. Er konnte ja schlecht Sora um ein Date bitten. Was würden die anderen dazu sagen? Was würde Taichi dazu sagen? Was würde sie selbst dazu sagen? Und da er, abgesehen von seiner Musik, nicht gerade ein guter Fang war, würde es auf gar keinen Fall irgendwo hin führen, wenn er Sora um eine Verabredung bat. Außerdem fand er es unglaublich ironisch, wenn der Digiritter mit dem Wappen der Freundschaft, den Digiritter mit dem Wappen der Liebe zu einem Date einlud.
Seine plötzliche Unsicherheit versuchte er mit seiner gewohnt lockeren Art zu überspielen. Ein Grinsen stahl sich auf seine Lippen. „Welches Lied hat dir am besten gefallen?“, wollte Yamato wissen. „Ich widme es dir das nächste Mal.“ Gut, er gab sich nicht ganz gewohnt cool, aber so verfänglich war die Aussage auch nicht. Oder?
Der Abend war vollkommen seltsam, wenn er ehrlich war. Dabei hatte er Sora als gute Freundin gefragt und keinen Hintergedanken dabei gehabt. Und nun überdachte er plötzlich ihr ganzes Verhältnis zu einander.
Vor allem aber war er wirklich erleichtert, als Sora ebenfalls versicherte, dass sie und Tai niemals mehr als Freunde sein würden. Bisher hatte es Yamato nicht mehr interessiert und plötzlich war er erleichtert darüber?
An dieser Stelle war es eindeutig besser sich auf seine Pizza zu konzentrieren und Sora eine Unterhaltung mit Kazuki zu gönnen, während er sich raushielt und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, dass er erleichtert über den Umstand war, dass sein bester Freund keine Option für Sora war.
Natürlich hört er dem Gespräch trotzdem zu und das war auch der Grund, wieso er sich prompt an seiner Pizza verschluckte. Obwohl er versuchte, den Hustenanfall zu unterdrücken, gelang ihm das nicht ganz und dahin war die vorgetäuschte Coolness.
Wie hatte Sora das gemeint? Natürlich war er kein Idiot und wusste, dass das möglich war. Aber wollte sie damit irgendetwas andeuten? Natürlich war ihm durch seinen Hustenanfall die Aufmerksamkeit beider sicher und er versuchte ein lässiges Grinsen aufzusetzen. „Sicher, das gibt es bestimmt“, stimmte er zu, um irgendetwas zu sagen, wobei er Sora dabei eher ansah als seinen Bandkollegen, der begonnen hatte zwischen ihnen hin und her zu sehen.
„Doch, hätte ich“, entgegnete Yamato immer noch verwirrt. Wenn er sie nicht eingeladen hätte, wenn sie einen Freund gehabt hätte, wäre ihre Freundschaft wohl gar nichts wert gewesen. „Würdest du aufhören mit Tai befreundet zu sein nur weil er eine Freundin hat?“ Oh oh… ganz falscher Ansatz, Yamato. Immerhin wollte er sich ja nicht mit Tai vergleichen, mit dem sich Sora anscheinend nichts vorstellen konnte. Denn ganz plötzlich wollte Yamato ja anscheinend, dass er eine ernstzunehmende Option war. „Vielleicht hätte ich nicht ganz so gerne gefragt…“, räumte er daher ein.
Kazukis Schnauben ignorierte er und verspeiste stattdessen seien Pizza um nicht noch etwas zu sagen, was in irgendeiner Weise unpassend war. Und damit er sich mehr Zeit verschaffen konnte, schlug er vor, etwas zu trinken zu holen.
Zu seiner Überraschung folgte ihm Kazuki auf dem Fuße, als er aufstand. Eigentlich hätte Yamato ja erwartet, dass der andere Musik die Chance nutzen würde, um sich zu Sora zusetzen.
„Du stehst auf sie“, ertönte die nervige Stimme seines Bandkollegens neben ihm, als Yamato zwei Plastikbecher befüllte und in der Bewegung erstarrte. „Ich hab doch gesagt wir…“ „Also wenn du nicht auf sie stehst, dann hast du nichts dagegen, wenn ich sie um ein Date bitte?“ Mit einem Rumps stellte Yamato die Flasche ab und starrte Kazuki eisig an. „Kannst du dir nicht ein anders Mädchen aussuchen?“ Immerhin waren auf dem Konzert mehr als genug gewesen. Wieso musste es ausgerechnet Sora sein. „Also stört es dich doch?“ Kazuki konnte sogar noch mehr nerven als Tai, stellte Yamato entgeistert fest. „Lass es einfach. Du bist sowieso nicht ihr Typ“, gab Yamato zurück und schnappte sich die beiden Becher, um zu Sora zurückzukehren und hoffte inständig, dass Kazuki ihm nicht folgen würde.
Kaum, dass er wieder neben Sora saß und ihr das Getränk überreicht hatte, versuchte er die Situation zu klären. „Weißt du, es ist ziemlich spät und Kazuki geht mir auf die Nerven…“, begann er. „Wollen wir gehen? Ich bring dich nach Hause“, versprach er auch. Immerhin hatte er ihr das schon angeboten und eigentlich wollte er darauf auch nicht verzichten. Es war ja auch nicht so, dass würde er auch Sora nicht mehr sehen wollen. Aber in Kombination mit Kazuki, der ihm wirklich auf die Nerven ging, gefiel es Yamato auch nicht mehr.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Okt 13, 2016 5:17 pm

Sora & Yamato
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Knife of Day


„Natürlich ist alles in Ordnung!“, brach aus ihr beinahe beleidigt raus. Als er dann seine Hand auf ihre Stirn legte, folgte der Aussage direkt ein Lachen. Tai hätte dafür bereits eine Predigt bekommen, aber jetzt… irgendwie war es zu schön, um Yamato dafür was vorzuhalten. Als er ihr denn vorwarf sich verändert zu haben, zog sie misstrauisch eine Augenbraue hoch. Obwohl, er hatte wohl recht. Sie war schon lange nicht mehr das Mädchen von damals. Aber, fiel ihm das jetzt erst auf? Sie gab sich immerhin schon ziemlich lange Mühe weitaus femininer zu sein. Aber das fiel ihm wohl nie auf… Es enttäuschte sie aber nicht, immerhin war sie dennoch nicht allzu auffällig. Es gab also keinem Grund ihm diese späte Erkenntnis übel zu nehmen, nein ganz im Gegenteil, dass es ihm überhaupt auffiel war Genugtuung genug! Selbstverständlich fiel ihr ebenfalls auf, dass Yamato sich verändert hat. Vor allem stark zum Positiven. Aber, wie sollte sie ihm das sagen? Sollte sie es überhaupt ansprechen… sie wollte ihn nicht erneut in Verlegenheit bringen. Diese neue und befremdliche Situation warf zu viele Fragen auf. Sora wollte sich nicht jedes Mal darum Gedanken müssen, was sie zu Yamato sagen soll. Aber leider schaffte sie es nicht, einfach ihre Gedanken laut auszusprechen. Ein leises, „Ist das so…?“ kam nur über ihre Lippen, beinahe schon verlegen. „Du hast dich aber ebenfalls verändert.“ Gab sie lediglich zu, ja, mehr schaffte sie nun nicht mehr zu sagen. Nur ein kurzes Lächeln konnte sie hinzufügen.

Auf seine Frage, welches ihr denn am besten gefiele musste sie tatsächlich nachdenken. Es waren soweit alle Lieder wirklich gut gewesen. Gerade als sie sich äußern wollte, versprach Yamato ihr bereits ihr das Lied zu widmen. Na toll. Was sollte das schon wieder bedeuten? Nachdenklich tippte sie sich gegen ihre Wange. Selbstverständlich brachte sie das Versprechen erneut etwas in Verlegenheit, aber das wollte sie überspielen. Und da kam ihr ein guter Gedanke, ein nicht ernstgemeinter Vorschlag, „Wenn denn… schreib mir ein Lied!“ Ein kurzes Zwinkern gepaart mit einem leichten Lächeln sollte die Ironie hinter der Aussage verdeutlichen.

Ohja, dieser Abend war unglaublich komisch. Und nun wurde er davon getoppt, dass Yamato sich verschluckte. „Yamato?!“ fragte sie erschrocken nach und klopfte ihm einige Male auf den Rücken. Das hätte ihr jetzt auch noch gefehlt. War er einfach zu unkonzentriert oder war ihre Aussage daran Schuld? Hat sie schon wieder falsch reagiert? Was dachte er jetzt wohl von ihr? Sie sollte sich wohl doch nicht mehr in diese Richtung äußern, dass machte alles nur komplizierter…
Und hätte er sich wirklich dann eingeladen? Da war sie sich nicht sicher. Und bei seiner Frage zog sie nur verdutzt eine Augenbraue hoch, „Das ist doch was ganz anderes!“. Schließlich war das mit Tai und ihr doch was ganz anderes. Und vor allem nicht vergleichbar. „Hättest du eine Freundin, wäre ich aber nicht gekommen.“ Räumte sie darauf ein. Obwohl… direkt nachdem sie das aussprach bereute sie ihre Aussage. Ihr Blick war entschuldigend. Das hätte er nun falsch aufnehmen können. Und irgendwie war sie doch etwas schockiert über sich selbst, dass sie keine genauere Erklärung rausbekam. Sie war doch froh, dass er keine Freundin hatte! Aber, das konnte sie ihm selbstverständlich nicht sagen. Und selbst wenn er eine hätte, hätte Sora sich mit dem Gedanken anfreunden können und damit leben können… oder eher müssen. Wie sollte sie ihm das nur klar machen? Sie hat sich doch so sehr über die Einladung gefreut, und der Abend war wirklich sehr schön und sie hat die Zeit mit Yamato sehr genossen… aber konnte sie ihm das einfach so sagen? Nein… vor allem nicht, während die neugierigen Blicke von Kazuki die beiden genauestens prüften. Soweit konnte sie, wenn überhaupt, Yamato in einem Vier-Augen Gespräch mitteilen. Dafür müsste sie dann nur den Mut aufbringen.
Da kam ihr die kurze Abwesenheit von Yamato doch recht gelegen um sich irgendwie einen Plan zurecht zu legen. Jedoch entging ihr nicht, dass Kazuki und Yamato sich über etwas unterhielten. Es schien jedoch kein angenehmes Thema zu sein, zumindest wirkte Yamato wenig begeistert. Jedoch war sie nicht in der Lage nur ein Wort zu verstehen…
Als er zurückkam nahm sie ihm dankend den Becher ab und nippte einmal daran. Während Yamato das Wort erhob. Irgendwie kam ihr das doch gelegen, dass Yamato den Abend beenden wollte. Allzu viel Lust hatte sie nach ihren ganzen Fettnäpfchen auch nicht mehr. Sie nickte ihm nur kurz zu. Das Yamato bereits zugab von Kazuki genervt zu sein, sorgte dafür das Sora lieber nicht nachfragte, was gerade das Thema des Gespräches war. „Du brauchst mich aber nicht den ganzen Weg begleiten,“ räumte sie ihm ein, „Schließlich wäre das doch ein ziemlicher Umweg für dich.“. Ja, sowas zu sagen passte wieder besser zu ihr. Auch wenn sie gerne von ihm begleitet werden würde, wollte sie ihm dennoch eine Chance lassen. Auch wenn sie Yamato bereits gut genug kannte, um zu wissen, dass er ihr Angebot ablehnen würde.
Nachdem sie den Becher gelehrt hatte, erhob sie sich. Sie legte sich ihre Tasche um und zupfte ihr Kleid zurecht, da es schließlich vom ganzen Sitzen etwas verrutsch war. Lächelnd wand sie sich zu Yamato, „Kommst du?“ fragte sie nur. Von Hiroki konnte sie sich nicht richtig verabschieden, da dieser wie den ganzen Abend bereits andersweitig beschäftigt war. Nur ein etwas überfordetes, „Macht’s gut.“ Galt den beiden Liebenden. Sie machte sich auf den Weg zu ihren Schuhen, um in diese zu schlüpfen. Anschließend wollte sie sich noch bei Kazuki verabschieden, welcher ihr wesentlich mehr Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Lächelnd reichte sie ihm zum Abschied die Hand, „Freut mich dich kennengelernt zu haben.“ Fügte sie dann nur noch hinzu. Ohne zu wissen, was vor wenigen Momenten zwischen ihm und Yamato noch Gesprächsthema war.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Okt 13, 2016 10:04 pm

Sora & Yamato
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Er hoffte doch mal stark, dass er sich verändert hatte. Immerhin war Yamato ein ziemlich verbittertest, einsames Kind gewesen, als sie sich kennengelernt hatten. Er war froh, dass er das hinter sich gelassen hatte. Jetzt blieb nur zu hoffen, dass Sora die Veränderung gefiel. Nur den Mut sie das zu fragen, brachte er einfach nicht auf.
Wie war Yamato in die Lage gekommen, Sora ein Lied zu schreiben? Er blinzelte. Vermutlich hatte sie es nicht mal ernst gemeint. Sora wäre niemals so dreist und würde verlange, dass er etwas für sie schrieb.
„Okay“, sagte Yamato langsam. Er hatte noch nie für jemand Bestimmtes ein Lied geschrieben. Meistens handelten die Lieder von Freundschaft und waren nicht für ein Mädchen bestimmt. Außerdem würde er nun bestimmt nichts hinbekommen, weil ein gewisser Leistungsdruck dahinter steckte. „Ich versuch’s. Aber sei nicht sauer, wenn es schrecklich wird“, warnte er lachend und wusste jetzt schon, dass er sich damit die Nächte um die Ohren schlagen würde. „Normalerweise schreibe ich keine Lieder für irgendwie. Aber ich mache eine Ausnahme.“ Weil sie so nett gewesen war und ihn begleitet hatte. Natürlich nur deswegen und keines Falles, weil er hoffte Sora irgendwie damit zu beeindrucken. Möglichst unauffällig musterte er Sora. Ob es klappte und sie wenigstens ein ganz kleines bisschen beeindruckt war?
„Ist es?“, triumphierte Yamato erstaunt, während sein Herz tatsächlich einen Sprung machte. Wenn es bei ihm anderes war, wenn er eine Freundin hätte, als bei Tai, dann war das ein gutes Zeichen oder? „Gut, dass ich keine Freundin habe“, fand Yamato schließlich schulterzuckend und konnte nicht verhindern, dass ein sehr selbstzufriedenes Gefühl ihn durchflutete.
Je mehr sie mit einander redeten, desto mehr bekam Yamato das Gefühl, dass dieses Gespräch kein gewöhnliches Gespräch unter Freunden war. Er bezweifelte sehr stark, dass er sich so mit Hikari oder Mimi unterhalten hätte, wenn er ehrlich war. Und so langsam aber sicher kam er dahinter, dass er ziemlich stark dabei war mit Sora zu flirten.
Deswegen war es wohl wirklich das Beste, wenn sie einfach gingen und dieser seltsame Abend ein Ende fand, bevor einer von ihnen noch etwas sagte, was er nicht mehr zurücknehmen konnte. Denn obwohl es sich gut anfühlte bei Sora zu sein, befürchtete Yamato fast, dass er sich am nächsten Morgen ziemlich dafür schämen würde. Vielleicht stimmte ja auch, was alle anderen sagten und er war ebenfalls nach dem Auftritt aufgeputscht und voller Adrenalin und wollte das nutzen, um ein Mädchen zu beeindrucken. Wieso nur hatte er dann aber kein anderes, stinknormales Mädchen gefunden? Sora machte natürlich alles noch komplizierter.
„Ich lasse dich nicht im Dunkeln alleine nach Hause gehen“, stellte Yamato klar, während er sich erhob. Sie kannte ihn wirklich gut genug um zu wissen, dass er hier nicht mit sich reden ließ. Aber er kannte Sora auch gut genug um zu wissen, dass sie es wenigsten hatte versuchen müssen.
Er folgte Sora und schulterte an der Haustür erneut sein Bass und zog sich die Schuhe an, bevor er lediglich in die Runde warf, dass sie sich am nächsten Morgen an der Konzerthalle treffen würden. Sie mussten immerhin alles abholen, was sie noch nicht mitgenommen hatten.
Also sich Sora dann auch verabschiedet hatte, öffnete er die Tür und ließ ihr den Vortritt um die Wohnung zu verlassen.
Kaum, dass sie auf der Straße waren, warf er ihr einen kurzen Seitenblick zu, während sie nebeneinander hergingen. Yamato wusste, wo Sora wohnte. Aber eigentlich begab er sich nicht alleine oder nur mit ihr auf den Weg dahin. Tai war normalerweise dabei. Dass sein bester Freund fehlte, machte den Musiker doch etwas unsicher.
„Du hast gesagt, ich hab mich auch verändert“, begann er ein Gespräch. „Meinst du das wie Tai? Im Sinne von, ich bin zu beschäftigt für alles oder…“ Er brach ab und warf ihr ein unsicheres Lächeln zu. „Wie meinst du es?“, fragte er schlicht, weil er es doch nicht anders umschreiben konnte. Wobei die eigentlich wichtigere Frage ihm dann doch noch herausrutschte, obwohl er sie gar nicht hatte stellen wollen. „Gefällt es dir?“
Verlegen richtete er den Blick auf den Bordstein, was deutlich leichter war als Sora anzusehen, vor allem nach dieser Frage.





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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Okt 13, 2016 10:53 pm

Sora & Yamato
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Das er ihr nun tatsächlich ein Lied schreiben wollte überraschte Sora nun doch irgendwie. Aber ebenso machte es zu glücklich. Sie wäre außerdem die erste, für die er es machen würde. Also, ein kleiner Erfolg für sie? Schließlich würde er es ja nicht tun, wenn sie einfach nur Freunde wären. Richtig! Nun machte sich doch eine Hoffnung in ihr breit, welche sie eigentlich doch aufgeben wollte. Dass er ebenfalls froh war, keine Freundin zu haben, ließ diese Hoffnung nur weiter wachsen. Ja, nun konnte sie dagegen einfach nichts mehr tun.

Und so beschritt sie mit dem Kerl den doch recht langen Heimweg, welcher sie regelrecht um den Verstand brachte. Stören tat sie das jedoch nicht, ganz im Gegenteil. Sich ihn Ruhe mit ihm weiter unterhalten zu können kam ihr recht gelegen. Schließlich war ihr der Abend zu schade, ihn enden zu lassen. Auch wenn sie es nicht direkt schaffte, ein Gespräch weiterzuführen. Nun war sie doch irgendwo zu aufgeregt. Der Schutz der Dunkelheit, der Sternenklare Himmel und die dimmernden Lichter der Stadt, ja… als dies schaffte eine Stimmung, welche Soras Gefühlen doch irgendwo gelegen war. Mit einem sanften Lächeln beobachtete sie die Sterne, welche sich über den gesamten Horizont erstreckten. Dieser Anblick fesselte sie doch immer und immer wieder. Am liebsten hätte sie nun den ganzen Abend zusammen mit Yamato unter den Sternen verbracht, dass dieser Wunsch doch etwas unrealistisch und vor allem unpassend war, war ihr jedoch bereits bewusst.
So durchbrach Yamato mit seiner Frage das schweigen. Sie musste etwas schmunzeln, als er sich doch recht verlegen seinen Blick lieber den Bordstein zuwand. Wenn er es nicht einmal schaffte, ihren Blick standzuhalten… dann gab es doch die Chance, dass er ähnlich empfand.
Ihr Blick galt daraufhin erneut den Sternen, sie wollte ihn nicht anstarren, während er sich abwand. Ihre Hände nahm sie auf ihren Rücken und lachte kurz, „Und wie mir das Gefällt!“ stellte sie direkt klar. Es gefiel ihr wirklich, mit dem Yamato von damals hätte sie wohl nicht so viel Spaß gehabt, wie mit dem jetzigen. Und für den damaligen Yamato hätte sie garantiert niemals so empfunden. Das stand fest. Aber wie sollte sie das nun in Worte verpacken.
„Du und Tai seid von Grund auf verschieden, das ist offensichtlich.“ Sie nickte leicht, um sich selbst zu bestätigen, ehe sie fortfuhr, „Ihr beide habt euch regelrecht großartig weiter entwickelt. Auf diese positive Veränderung bin ich wohl tatsächlich etwas neidisch…“ musste sie zugeben. Sie schaffte es immer noch nicht, aus ihren alten und in ihren Augen schlechten Eigenschaften zu schlüpfen. Während sie ihre Freunde beobachten konnte, wie sie Tag für Tag regelrecht über sich hinauswuchsen. Ja, ihre Veränderung war wohl noch lange nicht so rabiat wie die der beiden.
Jedoch, wollte sie nun nicht weiter auf Tai eingehen, sie empfand das nicht als angebracht ihn immer wieder zu erwähnen, während Yamato doch eigentlich Thema war.
„Damals… warst du immer so kühl. Aber das Herz hattest du stets am richtigen Fleck. Deine starke Persönlichkeit imponierte mir aber auch damals bereits sehr… und du warst immer für deine Freunde da, wenn es nötig war.“ So schafften es endlich die Wörter aus ihrem Mund, die ihr schon seit längerer Zeit in Gedanken schwirrten. „Nun… bist du so warm geworden. Es tut wirklich gut in deiner Nähe sein. Das hat mir der heutige Abend gezeigt. Du bist ein fantastischer Freund. Jemand, den ich niemals missen will…“. Ihr Herz fing erneut etwas an schneller zu schlagen, ihre Schritte wurden dafür etwas langsamer. Sie wand sich mit rosa Wangen und einem verlegenen Lächeln zu Yamato, ehe sie ihren Mut zusammen raufte, um fortzufahren, „Ich hätte damals… als wir uns kennengelernt haben… Ich hätte niemals gedacht, dass ich dich mal so sehr mögen würde.“
War dieses indirekte Geständnis nun doch zu viel des Guten? Was er nun von ihr dachte? Ob er das gleiche dachte oder doch eher in die Entgegengesetzte Richtung… Was nun auch von ihm folgen würde… es könnte fatale Folgen für ihre Freundschaft bedeuten. Aber dennoch… Sora fühlte sich sehr erleichtert, dass endlich über ihre Lippen gebracht zu haben, auch wenn sie es dieses mal war, die verlegen ihren Blick abwenden musste.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Okt 14, 2016 11:41 am

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Soras Blick glitt gegen Himmel und Yamatos Blick lag auf ihr. Den Moment, in dem sie die Sterne beobachtete, konnte er wunderbar nutzen, um sie zu betrachten. Yamato war erstaunt darüber, dass ihm nicht schon eher aufgefallen war, wie hübsch sie war. Und seit wann war das so? Sicher, sie war noch nie hässlich gewesen, aber anscheinend hatte Sora es wirklich gut hinbekommen, den Umstand dass sie äußerst süß war, zu verbergen. Natürlich bestand auch die Chance, dass er einfach nur nicht richtig hingesehen hatte. Dafür tat er es jetzt. Und wie.
Ihre Worte erleichterten ihn nicht nur, sondern zauberten Yamato auch prompt ein Lächeln aufs Gesicht. Ihr gefiel seine Veränderung, was wiederrum bedeutete, dass er ihr nun gefiel. Das hatte er sich doch richtig zusammen gereimt oder? Aber wieso sprachen sie dann jetzt plötzlich auch von Taichi? Das war nicht gut, dämmerte Yamato prompt. Denn wenn sie ihn zusammen mit Tai in einem Atemzug erwähnte, bedeutete das doch, dass sie für beide ähnlich empfand.
„Du bist neidisch? Musst du nicht“, widersprach Yamato, während er allerdings noch vollkommen damit beschäftigt war darüber nachzugrübeln, wie er Soras Aussagen an diesem Abend zu deuten hatte. Manchmal wirkte es, als würde sie eindeutig mit ihm flirten und manchmal als würde sie ihn nur als Freund betrachten. Kein Wunder, dass er verwirrt war.
Allerdings hatte Sora dafür auch gleich eine Lösung parat, die Yamato lieber nicht hören wollte. Ein fantastischer Freund. Das war natürlich eigentlich eine schöne Aussage, aber ganz und gar nicht das, was er hören wollte, wenn er ehrlich war.
Nun ärgerte sich Yamato schon über sich selber, weil er für einen kurzen Moment auch noch angenommen hatte, dass Sora hier ebenfalls mehr hineininterpretierte. Zum Glück hatte er noch nichts dazu gesagt. Das wäre nun wirklich mehr als peinlich!
„Danke“, brachte er hervor und versuchte sich an einem Lächeln. „Das hoffe ich… Sonst müsste ich mein Wappen doch noch abgeben“, fügte er hinzu um mit einem Witz die Situation zu entschärfen. Es war immer leichter alles mit einem Witz abzutun. Das hatte er wahrscheinlich von Tai gelernt. Aber innerlich überzeugte ihn das natürlich leider nicht. Früher hätte es ihn bestimmt über alle Maßen gefreut so etwas zu hören. Und dass er jetzt schon enttäuscht über ein solches Kompliment war, bedeutete nur, dass er wirklich in Schwierigkeiten steckte. Dann mochte er Sora wirklich mehr.
Das hatte er ja wieder super hinbekommen. Von allen Mädchen, die er kannte, hatte er sich ausgerechnet das Mädchen rausgepickt, bei dem er es am schwersten haben würde. Sich in Sora, mit dem Wappen der Liebe, zu vergucken war nicht nur übermütig, sondern vollkommen aussichtlos.
Sora wandte sich ihm zu und er sah ebenfalls zu ihr hinüber. Als erstes bemerkte er, dass ihre Wangen glühten. Ob er sie in Verlegenheit gebracht hatte? Das musste es sein. Trotz des Wappens der Freundschaft war Yamato nicht jemand, der immer genau wusste, wie er mit anderen umzugehen hatte. Natürlich war das weniger problematisch, wenn die Leute ihn lange kannten und andersherum. Aber in dieser Situation war er wieder überfordert.
Er wusste einfach nicht mehr, wie er Soras Wort verstehen sollte. „Danke“, sagte er daher noch einmal wirklich unsicher, ob es das was, was sie hören wollte. „Geht mir auch so.“ Irgendetwas musste er immerhin sagen und es stimmte schließlich auch.
Mit den Händen in den Taschen ging Yamato neben ihr her, auch wenn ihr Tempo eindeutig nachgelassen hatte. Ob er einfach geradeheraus fragen sollte, wie sie all das meinte? Mimi und Tai würden so etwas sicher tun. Aber leider waren die beiden auch echte Unikate bei so etwas. Er war dafür viel zu verschlossen und gerade zeigte sich wieder, dass das nicht immer einfach war.
„Sora?“, wandte er sich dann doch an sie, allerdings ohne sie anzusehen. Den Anfang hatte er gemacht, aber jetzt wusste er nicht weiter. Das war nicht gut. Gerade, als Yamato sich noch überlegte, wie er seinen Satz am besten formulieren konnte, tropfte etwas Nasses auf ihn herunter.
Irritiert sah er nach oben, nur um dann einen weiteren Tropfen abzubekommen. „Es fängt an zu regnen“, registrierte er alles andere als begeistert. Und kaum, dass er das ausgesprochen hatte, mehrten sich die Regentropfen und er sah sich hektisch nach einem Ort zum Unterstellen um.
„Komm“, rief er Sora zu und beschleunigte seine Schritte in Richtung eines Geschäfteingangs. Hier war zumindest ein schmales Dach, das vorerst seinen Zweck erfüllen würde. Die letzten Meter mussten sie rennend zurücklegen, weil der Regen stärker wurde. An sich würde ihm ein bisschen Regen wenig ausmachen, aber mit dem Bass dabei sah die Sache ganz anders aus.
Yamato erreichte den Vorsprung und stellte sich unter, wobei er an das äußere Ende rutschte. Besonders viel Platz war hier nicht geboten, wie ihm noch deutlicher klar wurde, als sich Sora zu ihm stellte. „Jetzt wäre der Mantel von Vorteil“, fand Yamato, der sich bereits durchnässt bis auf die Knochen fühlte. Bestimmt sah er auch aus, wie ein halb ertränkter Hund. Keine gute Basis um sich Klarheit bei Sora zu verschaffen.
Zu der sah er nun hinüber, was nicht besonders schwer war, weil sie so dicht bei ihm stand, dass sich ihre Arme berührten. Auch sie sah durchnässt aus, was bei ihr jedoch eindeutig niedlich aussah. Eigentlich ganz ohne sein Zutun, glitt sein Blick an ihr hinunter, nur um sich dann wieder fest auf ihr Gesicht zu heften. Das war jedenfalls unverfänglicher als ihre Figur in einem nassen Kleid.
Mit ihrem Gesicht genau vor seiner Nase fehlten Yamato allerdings schon wieder die richtigen Worten fehlten. Und einfallen wollten ihm auch keine. Eigentlich verbrachte er gerade die meiste Zeit damit, Sora anzusehen, anstatt sich etwas zu überlegen.
„Würdest du mit mir ausgehen?“
Okay, eindeutig. Er hätte sich etwas Besseres überlegen müssen. Nun hatte er Sora mit einer Frage überfallen, die selbst ihn verlegen machen. Aber zurücknehmen ging nun auch nicht mehr.


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