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 Friendship meets Love ~ Sora & Yamato

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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Nov 23, 2016 4:19 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Jahrmarkt


Ein mulmiges Gefühl gemischt mit Vorfreude macht sich in ihm breit, als die Attraktion sich in Bewegung setzte. Aber dieses Gefühl war er gewöhnt. Das befiel ihn immer, wenn er sich dazu hinreißen ließ, ein Fahrgeschäft zu besuchen. Meistens war es auch nicht so schlimm, wie es von außen wirkte. Man musste sich nur erst überwinden einzusteigen. Wobei man Sora lassen musste, dass es leichter war sich für sie zu überwinden als es sonst bei Tai war. Man musste Tai allerdings zugutehalten, dass er auf verloren Posten kämpfte, was das anging.  
Sora griff nach seiner Hand und er glaubte nicht, dass sie das tat, weil sie Angst bekam. Immerhin hatte sie bereits erklärt, dass sie sämtliche Fahrgeschäfte vertrug. Also war es eine wirklich süße Geste, die sie ausführte, weil sie Kontakt zu ihm suchte. Er drückte ihre Hand ein wenig und versuchte während der Fahrt zu ihr hinüber zu spähen. Doch erst, als die Bahn wieder anhielt, war konnte er erst wieder richtig zu Sora sehen und schenkte ihr ein kurzes Lächeln. „Das war nicht so schlimm“, stellte er fest, während sie seine Hand leider schon wieder losließ, damit sie auf ihrer Seite die Gondel verlassen konnte.
Yamato beeilte sich, Sora wieder einzuholen, als sie die Attraktion hinter sich ließen. Netterweise wartete sie schon auf ihn, als er wieder zu ihr aufschloss. Etwas überrascht folgte er Soras Hand mit seinem Blick und ließ zu, dass sie seine Haare anfasste. Dabei war das etwas, das sonst niemand durfte. Oder jedenfalls mochte er es sonst nicht. Ihre Worte riefen ein schiefes Grinsen bei ihm hervor. „Das hoffe ich doch. Ansonsten habe ich Unmengen von Geld für Haargel aus dem Fenster geschmissen“, antwortete Yamato amüsiert. Natürlich war ihm auch klar, dass ein Jahrmarkt kein guter Ort für Eitelkeit war. Jedenfalls nicht, wenn man auch wirklich Fahrgeschäfte ausprobierte.
„Auf zum Tower?“, erkundigte er sich und wandte sich zu dem großen Turm um, der eigentlich nicht zu übersehen war.
Dann aber weckte etwas anderes Yamatos Aufmerksamkeit und er zog leicht an Soras Hand. "Wie wäre es mit was Süßem?", erkundigte er sich und deutete auf einen der Stände, die Süßigkeiten anboten. Immerhin hatte er sich ja fest vorgenommen, ihr etwas auszugeben. Das tat man immer bei einem Date, oder?
„Wir gehen gleich danach auf den Tower“, versprach er
„Was möchtest du haben?“, fragte Yamato und musterte das Angebot der Stände. Ihm fiel auf, dass er nicht wusste, welche Süßigkeiten Sora wohl mochte. Er kannte Takerus und Taichis Vorlieben, aber bei Sora war das anders. „Was ist deine Lieblingssüßgikeit?“ Immerhin war er anscheinend immer noch dabei wichtige Informationen über Sora zu sammeln.


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Zuletzt von Yamato Ishida am Fr Nov 03, 2017 10:35 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Nov 28, 2016 8:38 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Jahrmarkt



Als er dann doch plötzlich den Tower wieder nach hinten verschieben wollte, bekam er von Sora direkt einen skeptischen Blick zugeworfen. Nun zu kneifen lag eigentlich nicht in Yamatos Natur. Jedoch bügelte er dieses Missverständnis direkt aus mit seinem besseren Vorschlag. Zu etwas Süßen fiel es Sora weitaus schwieriger nein zu sagen, als zu einem Geisterhaus. „Gute Idee!“ hielt sie dann fest. Zwar war es nicht mehr allzu nötig, Sora mit etwas Süßen zu bestechen aber der Gedanke von Yamato war schon recht süß. Und dies als kleine Aufmerksamkeit Yamatos seit sauzufassen gefiel Sora ebenfalls.
Aber nun hatte Sora die Qual der Wahl, das Sortiment des Standes war nahezu unendlich. Sich bei so etwas zu entscheiden fiel Sora nie wirklich leicht, selbiges Problem hatte sie bereits im Restaurant gehabt, wo sie sich für kein Dessert entscheiden konnte.
Jedoch stellte Yamato ihr direkt eine Frage, welche nicht allzu einfach zu beantworten war. Sich zwischen der Vielzahl von Süßigkeiten zu entscheiden schien beinahe unmöglich. Schließlich war Sora jemand der gerne Süßes aß und das eher Stimmungsabhängig machte. Es gab nur weniges, was sie tatsächlich ablehnte, dadurch war dieses doch leichter aufzuzählen. Aber darum ging es Yamato offensichtlich ja nicht. Sie brauchte tatsächlich kurz eine Bedenkzeit, während die rotbraunen Augen über das breite Angebot wanderten. „Hauptsache Schokolade.“ Antwortete sie denn knapp. Schokolade war schließlich etwas, was immer ging und da es diese ja in unzähligen Varianten gab war es schwer davon genug zu kriegen. Jedoch bot der Stand wie erwartet ebenfalls ein breites Sortiment an verschiedenen Schokovariationen an. Dies machte es nur noch schwieriger sich zu entscheiden. So hoffte sie doch, dass Yamato die Entscheidung übernahm und Sora diese so abnahm. Irgendwo hatte sie Angst, sich für etwas zu entscheiden und hinterher von der Wahl enttäuscht zu sein und sie was anderes zu wünschen. Aber wenn Yamato sich entschied war die Wahrscheinlichkeit das dieser Fall eintritt nahezu Null. Schließlich würde da die Freude überwiegen, dass Yamato sich etwas für sie einfallen lassen hat und dieses Gefühl konnte keine Schokolade der Welt ersetzen.
"Normalerweise entscheidest du doch gerne, was gemacht wird", erinnerte sich Sora und schenkte ihm ein kurzes Lächeln. "Ich kann mich nicht entscheiden."
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Nov 29, 2016 12:40 pm


Sora & Yamato
Freitagabend
Jahrmarkt


Gemeinsam näherten sie sich den Ständen, da Sora nichts gegen seinen Vorschlag einzuwenden hätte. Aber welcher Mensch sagte schon nein zu Süßigkeiten? „Meinem Vater war es immer recht egal, was ich esse. Allerdings ist der Kühlschrank meistens recht karg gefüllt. Einer von uns müsste dran denken Süßigkeiten zu kaufen…“ Und das tat Yamato eher selten. Höchstens wenn er wusste, dass jemand zu Besuch kam.
Etwas verlegen wandte sich Yamato von Sora ab, um die Auslagen zu begutachten. „Ich auch mich nicht“, gab er zu. Normalerweise wusste er sehr genau was zu tun war und versuchte zumindest das auch durchzusetzen. Das konnte zwar schwierig werden, wenn man es mit einem Dickkopf wie Taichi zu tun hatte, aber das hatte Yamato noch nie davon abgehalten es zumindest zu versuchen. Bei Sora war das allerdings anders. Hier war er unsicher und wollte auf keinen Fall so wirken als würde er über sie bestimmen wollen. „Das liegt daran, dass ich normalerweise nicht versuche, ein Mädchen zu beeindrucken.“ Musste er sonst auch nicht. Normalerweise flogen die Mädchen einfach so auf ihn, nur weil er in einer Band war. Bei Sora war das nun anders. Sie mochte seine Musik, aber das war so oberflächlich, dass er sich ins Zeug legen wollte, damit sie ihn ebenfalls mochte. Nicht als Freund wie vorher oder wegen seiner Band oder seinem Aussehen, sondern wegen ihm selbst.
Früher wäre es ihm bestimmt leichter gefallen  etwas für Sora auszusuchen. Also musste er wohl einfach versuchen sich daran zu erinnern, wie er früher mit ihr umgegangen war. Wobei der Tipp, dass sie Schokolade mochte auch hilfreich war.  „Okay, ich kaufe uns eine Auswahl“, entschied Yamato schließlich und lehnte sich vor, um dem Verkäufer seine Wahl mitzuteilen. „Wir nehmen… Die Schokoladen Pockys, zwei Mochis mit Matcha und Schokolade, und ein Banira und Chokoret Eis“, bestellte er und warf dann Sora einen fragenden Blick zu. „Da ist hoffentlich was für dich dabei“, wandte er sich an sie, bevor er umständlich mit einer Hand versuche zu bezahlen. Verrenkungen waren allerdings besser als Sora loszulassen.
Das Eis nahm er mit der freien Hand entgegen und sah dann hilfesuchend zu Sora. „Du musst den Rest nehmen“, stellte er fest. Das oder er sie würden sich loslassen müssen. Wäre beim Essen zwar nicht so schlecht, aber das wollte Yamato nicht wirklich. Er schmunzelte über sich selbst. Immerhin hatte er nicht von sich gedacht, dass er ein anhänglicher Typ sein könnte.
Stattdessen zog er Sora weiter zum Rand, wo sie niemanden im Weg standen und hielt ihr das Eis vor die Nase. Er hatte nur eins bestellt, weil er nicht wirklich wusste, ob es Sora schmecken würde. Allerdings wusste er auch nicht, ob Sora es teilen wollte, falls es ihr schmeckte.  Also überließ er ihr die Entscheidung.
„Vielleicht sollten wir uns zum Essen loslassen“, überlegte er. „Ich denke, ich traue mich auch, von mir aus danach wieder deine Hand zu nehmen“, versprach er mit einem Zwinkern. So langsam ging es immerhin. Das war jetzt weniger ein Problem, hoffte er.

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Zuletzt von Yamato Ishida am Fr Nov 03, 2017 10:38 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Nov 29, 2016 10:49 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Jahrmarkt

Wie es wohl wäre, wenn Sora bei ihrem Vater aufgewachsen wäre? Schließlich hatte dieser ein ganz anderes Wesen als ihre Mutter und verbrachte, ähnlich wie Yamatos Vater, die meiste Zeit mit seiner Arbeit. Sora kannte es nicht anders komplett umsorgt zu werden, einen vollen Kühlschrank vorzufinden und nur das nötigste im Haushalt zu übernehmen. Hingegen dazu war Yamato das genaue Gegenteil. Aber geschadet hatte es ihm wohl auch nicht. „Denn werde ich zukünftig dafür sorgen, dass es dir nicht an Süßigkeiten fehlt.“ Beschloss sie kurzerhand. Das würde sie sich nun auch nicht mehr ausreden lassen, irgendwo wollte sie dem Blonden doch auch einfach nur was Gutes tun und ein paar Pluspunkte einheimsen. Aber er tat wohl das selbe. Schließlich sprach er offen aus, dass er sie beeindruckten möchte und zauberte Sora so direkt ein Lächeln auf die Lippen. „Du willst mich also beeindrucken.“ Hielt sie daraufhin grinsend fest. „Das hast du bereits. Sonst wäre ich doch garantiert nicht hier und hätte mich auf das Date eingelassen.“ Stellte sie noch klar. Und das stimmte auch. Yamato schaffte es wohl auf viele Arten die Orangehaarige zu beeindrucken nur fiel ihr das bisher nicht so auf, erst jetzt wo sie Hand in Hand mit ihm durch die Gegend ging. Wobei sie wohl am meisten sein Mut beeindruckte, als er sie nach dem Date fragte, schließlich hätte Sora das nicht so leicht über die Lippen gebracht und hätte wohl weitaus länger gebraucht, um zu realisieren dass das Date genau das war, was sie auch wollte.
Und nun bekam sie wieder die Seite von Yamato zu sehen, welche sie doch mehr und mehr zu schätzen lernte. Der entschlossene Yamato gefiel ihr doch etwas besser, so beobachtete sie schmunzelnd wie dieser die Auswahl traf. Leicht nickte sie diese bereits bei der Bestellung ab, sodass sie bei Yamatos Nachfrage nur einmal mit einem Strahlen auf den Lippen nickte. Schließlich sagte ihr soweit alles zu. „Gute Wahl.“ Bestätigte sie ihm dann nur knapp. Die restlichen Sachen nahm sie denn direkt entgegen, sie sah schließlich auch, dass Yamato das alleine wohl kaum tragen könne. Aber auf die Idee seine Handzulassen. Aber sie schaffte es gar nicht darüber nachzudenken. Direkt als sie den Stand verlassen hatten hielt Yamato ihr bereits das Eis vor’s Gesicht. Ohne lange darüber nachzudenken probierte sie davon, dass Yamato sie indirekt füttere entging ihr dabei gänzlich. Staatdessen schaute sie nur lächelnd zu Yamato auf, „Das schmeckt wirklich gut!“ erklärte sie ihm dann noch kurz, und nutze dies als indirekte Aufforderung, damit er ebenfalls probiert. Dann sprach er die Tatsache an, dass ihre Hände sich weiterhin nicht voneinander lösen wollten, aber wo Yamato Recht hatte, hatte er recht. Vorsichtig rutschte sie mit ihrer Hand aus der weitaus größeren von Yamato. „So geht es wohl wirklich besser.“ Stellte sie schmunzelnd fest. „Und wenn du meine nachher nicht nimmst, nehme ich einfach deine.“ Stellte sie zwinkert klar. Schließlich will sie diese Kleinigkeit nicht mehr missen müssen, zu vertraut fühlte es sich an, seine Hand zu halten. Und sie fühlte sich dabei unglaublich wohl. Aber für diese kurze Zeit würde sie das wohl verkraften, auch wenn sie die Wärme doch bereits irgendwie vermisste.
Den Ausgleich mussten nun wohl die Süßigkeiten bieten, welche Sora noch, in einer Plastiktüte verpackt, in der Hand hielt. Kurz warf sie da einen Blick hinein, recht neugierig ähnlich wie ein Kind, auch wenn sie eigentlich genau wusste was sich in dieser befand. Jedoch nahm sie die Tüte dann direkt hinter dem Rücken und wand sich grinsend zu Yamato, „Den Rest gibt es erst, wenn wir das Eis aufgegessen haben!“, schließlich konnte das nicht solange warten wie der Rest. Und Sora lernte einfach von klein auf an, dass man alles nach und nach isst und nicht durcheinander. So rückte sie wieder etwas näher an Yamato ran um erneut bisschen was vom Eis essen zu können.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Nov 30, 2016 3:38 pm

Sora & Yamato
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Jahrmarkt



„Tut es nicht“, wandte Yamato schnell ein. Immerhin wollte Sora nicht für alles verpflichten, nur weil er in einem frauenlosen Haushalt aufgewachsen war. „Ich esse sowieso nicht so viel Süßigkeiten. Meistens sind sie für Takeru, wenn er zu Besuch kommt“, erklärte der Blonde und sah Sora zögernd an, während er überlegte, wie er den nächsten Satz so formulierte, dass er nicht böse klang. Seufzend stellte er fest, dass er seine Erklärung wohl nicht über die Lippen bringen würde ohne Sora vor dem Kopf zu stoßen. Aber dennoch war es ihm wichtig. „Du meinst es gut, das weiß ich. Aber ich will nicht, dass du dich verpflichtet fühlst…“ Er stockte und suchte nach den richtigen Worten. „Ich komme wirklich gut klar mit meinem Dad zusammen.“ Auch wenn Außenstehende das bestimmt anders sahen. Jedenfalls hatte Yamato nicht selten das Gefühl, dass es Leute gab, die so etwas wie Mitleid mit ihm hatten. „Weißt du, Tais Mutter wollte mich immer dazu überreden zum Essen zu bleiben.“ Das wäre nett gewesen, wenn sie kochen könnte. „Es hat wirklich lange gedauert, bis sie aufgehört hat mir irgendetwas mitgeben zu wollen.“ Und gelegentlich versuchte sie es immer noch. „Und unsere Nachbarin fragt mich regelmäßig ob sie unsere Sachen mitwaschen soll.“ Als könnte er das nicht alleine. So etwas war Yamato dann immer direkt furchtbar peinlich und er wollte am liebsten im Erdboden versinken. „Ich will nicht, dass die Leute denken, mir fehlt irgendwas, nur weil ich nicht bei meiner Mutter aufgewaschen bin“, schloss er verlegen und sah prüfend zu Sora, um ihre Reaktion abzuwarten. „Es sei denn, du willst mir Süßigkeiten schenken, weil du mich magst…“ Immerhin gab es da auch noch eine Variante, die nicht mütterlich war, sondern als eindeutige Geste der Zuneigung gemeint war. Yamato hatte ab und an und Mädchen Schokolade geschenkt bekommen, die er aber immer weiter verschenkt hatte. Aber natürlich wusste er auch, dass selbstgemachte Schokolade eine besondere Bedeutung hatte. Nun war er allerdings erstrecht verlegen. „Ich bin wirklich nicht gut in Dates“, stellte er fest und war ziemlich froh, dass er sich mit der Kaufentscheidung ablenken konnte.
Und mit der Tatsache, dass er es denn noch irgendwie geschafft hatte, Sora zu beeindrucken. Womit konnte er nicht genau sagen, weil er seiner Meinung nach wie ein Idiot benahm. Aber er beschwerte sich natürlich auch auf keinen Fall weil er das anders sah.
Zu seiner großen Überraschung zögerte Sora nicht, das Eis zu probieren und ein leichtes Grinsen stahl sich auf sein Gesicht. Vielleicht war er doch nicht ganz so ein hoffnungsloser Fall in Sachen Dates wie er dachte. Yamato probierte das Eis ebenfalls. Auch wenn er kein großer Eis Fan war, schmeckte die ausgewählte Sorte und er nickte zur Bestätigung.
Die nun freie Hand kam ihm jetzt allerdings doch etwas unnütz vor, weil sie das andere Essen nicht direkt essen sollten, laut Sora. Schmunzelnd zuckte er mit den Schultern. „Okay.“ Was immer sie sagte. Wahrscheinlich konnte sie gar nicht aus ihrer Haut raus und musste ab und an so etwas sagen. Wobei er selbst auch ziemlich gut darin war, anderen zu sagen, was der beste Weg war. Was das anging waren sie sich ziemlich ähnlich.
Sora rückte näher an ihn heran und er hielt ihr das Eis näher hin. Immerhin hatte er es ja hauptsächlich für Sora gekauft. Obwohl er sich hin und wieder auch etwas davon gönnte. Es war bestimmt nicht das erste Mal, dass sie sich etwas zu essen teilten. Aber es war trotzdem ein seltsames Gefühl. Er achtete vor allem darauf, dass er sich nicht zeitlich mit Sora am Eis bediente. Dafür war es an einem erstes Date bestimmt zu früh.
Das Eis war schneller verputzt, als er gedacht hätte und er überließ den letzten Happen Sora. „Du hast da…“, setzte er an und hob dann die Hand, um ihr Schokolade aus dem Mundwinkel zu wischen. Sein Blick verharrte kurz auf ihren Lippen, während sein Herzschlag sich beschleunigte. Nicht, dass er nicht wollte. Er wollte. Aber was, wenn sie beide dann herausfanden, dass sie doch nicht zueinander passten und ein unbedachter Kuss ihre Freundschaft gefährdete? Tausend Gedanken schossen durch seinen Kopf, bis er sich schließlich wieder zurücklehnte und sich verlegen räusperte. „Also… Essen wir den Rest oder willst du erst auf den Tower?“, lenkte er ab und hoffte, dass Sora sein Zögern nicht bemerkt hatte.



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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Dez 07, 2016 2:18 am

Sora & Yamato
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Leise seufzte sie, ehe sie sich lächelnd zu Yamato wand, „Ich will es als das Mädchen tun, dass dich mag.“ Stellte sie denn klar. Es kam häufig vor, dass Fans Yamato Geschenke machten, dass entging Sora selbstverständlich nicht, aber sie taten es auch nur, weil sie ihn mochten und genau das wollte Sora auch machen. Und somit einem Schritt näher an Yamatos Herz zu kommen. Jedoch wurde sie etwas hellhörig, als Taichis Mutter Gesprächsthema wurde. Ihre Kochkünste waren Sora ebenfalls nur allzu bekannt und auch wenn Sora das nicht offen zugeben wollte, war sie von diesen nicht sonderlich begeistert. Jedoch zauberte es ihr der Gedanke doch schon ein amüsiertes Lächeln auf die Lippen. Sie gab sich immer so viel Mühe was Besonderes in der Küche zu schaffen, doch es wollte einfach nie klappen. „Ich weiß ganz genau, dass du auch ohne meine Hilfe klar kommst.“, dass musste sie ebenfalls noch klarstellen, auch wenn es eher für sich war.  Aber ebenso gab es noch etwas, was Sora unbedingt sagen musste, etwas was, „Keine Sorge, ich finde des Date bisher wirklich schön.“ Brachte sie ihm lächelnd entgegen. Es war wohl nicht das, was sich Mädchen in Schwärmereien als perfektes Date ausmalten, aber im Endeffekt machte die Person mit der man diese Zeit verbrachte das Date doch erst schön und hier war Yamato wirklich der Richtige. Mit niemandem sonst hätte sie die Zeit wohl so gerne verbracht, wie mit ihm, da konnte man auch kleinere Rückschläge einstecken und die schöneren Momente umso mehr genießen.
Während sie gemeinsam das Eis aßen genoss die Orangehaarige die Nähe von Yamato wohl mehr als das Eis. Aber das verzeichnete sie einfach als positiv. Er schien ihre Nähe schließlich ebenfalls nicht abzulehnen. Und dann durfte Sora am eigenen Leib erfahren, was es bedeutet wenn einem der Atem stehen bleibt. Yamato brach lediglich einen Satz an ehe er direkt im nächsten Augenblick ihr Gesicht berührte. Nicht mal ein nervöses Schlucken schaffte sie und es fühlte sich so an, als wäre sie nicht mehr in der Lage zu atmen. Jedoch trat ihr Herz dafür umso mehr in Aktion und schlug direkt mehrere Saltos. Und das nur weil er sie berührte. Den genauen Grund dafür erkannte sie erst, als er seine Hand wieder wegnahm, auch wenn ihr Blick wie vereist weiterhin ihm galt. Es war wie verhext. Sie konnte sich ihre Reaktionen nicht mehr erklären, zumindest schaffte sie es daraufhin wieder zu atmen und ein leises „Danke.“ Zu hauchen. Yamato nach dieser Aktion nicht direkt um den Hals zu fallen und das was er sich in Gedanken ausmalte fortzuführen fiel ihr etwas schwer. Aber dass es in ihren Augen als nicht sonderlich angebracht erschien war wohl der Grund dafür, dass sie sich zurückhalten konnte. Verlegen strich sie sich nur eine Haarsträhne hinters Ohr und ließ ihren Blick etwas wandern, ehe sich dieser auf den eben erwähnten Turm fixierte. Sich nun darauf zu wagen würde sicherlich die Situation wieder etwas entspannen. „Wenn wir zuerst alles essen, bekommen wir nur Bauchschmerzen.“ Stellte sie direkt klar, während ihre Augen zu der Tüte wanderten, welche mittlerweile an ihrem Handgelenk hing. Binnen Sekunden galt ihr Blick sowie ein kurzes Grinsen wieder Yamato galten. Und damit sagte sie auch indirekt, dass sie lieber den Tower vorab ansteuern würde.
Grinsend hielt sie ihm ihre Hand entgegen, schließlich wollte er sie wieder nehmen. Und ihm ihre Hand so, gepaart mit einem Lächeln, anzubieten, schien doch ganz angebracht, „Also, lass uns keine Zeit verlieren.“ Sagte sie daraufhin nur noch lachend.
Jedoch huschte ihr nach wenigen Schritten erneut etwas über die Lippen, „Wenn du dieses Mal Angst haben solltest, kannst du dich an mir festhalten.“ Bot sie lachend an.  Sich ihrer Angst mit Humor zu stellen wirkte hinterher wie ein Wunder, mittlerweile konnte sie schließlich selbst über ihr Verhalten im Geisterhaus lachen. Was sie jedoch nicht davon abhielt, erneut etwas neckisch auf das Thema Freefall Tower einzugehen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Dez 07, 2016 5:05 pm

Sora & Yamato
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Obwohl Yamato eigentlich nur hatte richtig stellen wollen, dass er nicht auf andere angewiesen war, hörte er Soras Worte nur all zu gerne. Wer hörte immerhin nicht gerne, dass ein Mädchen ihn mochte? Nein Moment, das musste er genauer erläutern. Ein Mädchen, das man ebenfalls mochte. Denn es gab genügend Mädchen, die ihm bereits mehrfach versichert hatten, ihn zu mögen. Sehr sogar. Allen vorweg natürlich Jun. Aber Sora war eben das erste Mädchen, das er auch irgendwie mochte und das mit jeder Sekunde sogar mehr.
„Dann… dann nehme ich es gerne an“, antwortet Yamato mit einem verlegenen Lächeln, das jedoch trotzdem Begeisterung zeigte. Er hatte nur klar stellen wollen, dass er äußert gut auf sich aufpassen konnte. Immerhin war das ein Tick von ihm, den er bereits in der Digiwelt ausführlichst zur Schau gestellt hatte. Mittlerweile war er zwar weniger eigenbrötlerisch, aber immer noch sehr darauf bedacht selbstständig zu gelten. Und trotzdem war die Vorstellung, dass ausgerechnet Sora ein Auge darauf haben würde, ziemlich nett. Etwas, was ihm bisher nie gefehlt hatte und worauf er sich nun freute. Das war ziemlich seltsam, wenn er es genau bedachte. Aber wozu sollte er sich den Kopf zerbrechen? Besser er genoss das Date.
Sora schien es jedenfalls so zu handhaben. Denn sie versicherte ihm gleich, dass ihr das Date sehr gut gefiel. „Das freut mich“, antwortete er. „Mir auch.“ Auch wenn er mit der Geisterbahn danebengelegen hatte, hieß das ja nicht, dass der ganze Abend schlecht war. Und er würde lügen, wenn er behaupten würde, dass es ihm nicht gefallen hatte, auf Sora aufzupassen. Es war schön zu wissen, dass es auch etwas gab, wo jemand auf Sora aufpassen musste. Immerhin neigte sie dazu, sonst auf alle anderen zu achten. Vielleicht sollte er im Gegenzeug nun genauer darauf achten, dass es ihr umgekehrt gut ging.
Wenn er es schaffte, an irgendetwas Sinnvolles zu denken, währende r ihr in die Augen Schaute, dann würde ihm das vielleicht auch gelingen. Aber bereits zu wiederholten Male stellte Yamato fest, dass es äußert schwer war, klare Gedanken zu fassen, wenn man ihr so nahe war. Seine Gedanken kreisten um ihre Lippen, die er flüchtig mit der Hand berührt hatte. Und dass Sora ihn aus großen Augen ansah, machte es nicht besser. Einzig und alleine der leisen Stimme der Vernunft war es zu verdanken, dass er nicht ihr Gesicht mit beiden Händen packte und sie küsste. Und vielleicht der Tatsache, dass er Angst hatte etwas zu überstürzen oder gar falsch zu machen.
„Mhmhm“, machte er ebenso leise. Wenn sie nicht so nahe bei einander stehen würden, hätten sie den anderen bestimmt nicht mal gehört. Denn es war ziemlich laut auf dem Jahrmarkt, was Yamato für dem Moment allerdings gar nicht mitbekam. Erst, als er seinen Blick von Sora losriss, drang die Geräuschkulisse wieder an seine Ohren und er räusperte sich gleich noch einmal.
„Gut. Heben wir es uns auf“, stimmte er zu und nahm dann Soras frei Hand, die sie ihm entgegen hielt. Er hatte immerhin versprochen, dass er erneut ihre Hand nehmen würde. Und Nun forderte sie ihn wortlos auf, sein Versprechen zu halten.
Sie näherten sich dem Tower und Yamato legte den Kopf In den Nacken um die Spitze zu sehen. Es war ziemlich hoch und bereits jetzt war ihm etwas mulmig zu Mute. „Ich klammere mich an deiner Hand fest“, warnte er sie vor. Das hatte er bei Tai nicht getan, sondern sich stattdessen an seinem Bügel festgekrallt. Sora schien eine deutlich reizvollere Alternative zu sein.
Er kaufte zwei der Tickets und begab sich mit Sora in die Warteschlange, die sich leider viel zu schnell auflöste und sie auf die Plattform des Fahrgeschäfts führte. Sie ergatterten zum Glück zwei Plötze nebeneinander und Yamato achtete tunlichst darauf, dass die Bügel sicher geschlossen waren, bevor er wieder nach Soras Hand griff. Gerade rechtzeitig, bevor sich der Tower in Bewegung setzte und sie nach oben beförderte.
„Das ist wirklich hoch“, stellte er fest und warf Sora einen Seitenblick zu. Sie anzusehen war definitiv angenehmer als den Boden und die immer kleiner werdenden Buden. „Dir gefällt das“, stellte er fest. Jedenfalls spiegelte sich das in ihrem Gesicht wieder. Und das wiederrum war wirklich niedlich mit anzusehen. Der Countdown allerdings war nicht niedlich. Er sorgte dafür, dass Yamato sich prompt versteifte und sein Griff etwas fester wurde. Nun musste er aufpassen, dass er Soras Hand nicht zerquetschte und schreien wäre auch extrem uncool. Zum Glück war er geübt darin, denn wenn Tai in zu solchen Fahrten nötigte, gab er auch keinen Ton von sich um sich keine Blöße zugeben.
Die Gondeln sackten plötzlich noch in mitten des Countdowns ab und Yamato schloss die Augen, während sich ein unangenehmes Gefühl in seinem Magen bereit machte. Das hörte erst wieder auf, als der Tower zum Stehen kam und sich nun im langsamen Tempo der Erde näherte.
„Oh Gott…“, brummte er. „Fliegen okay... aber abstürzen? Das magst du?“, wunderte er sich und warf Sora einen verständnislosen Blick zu, bevor er ungläubig lachend den Kopf schüttelte.




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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Dez 07, 2016 9:55 pm

Sora & Yamato
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Yamatos Hand zu halten gab Sora ein ungewohntes Gefühl, aber es war eines, welches sie überaus genoss. Dies spiegelte sie direkt mit einem Lächeln wieder, während sie mit ihren Fingern zwischen seine glitt. Von nun an hätte sie am liebsten jede weitere Gelegenheit genutzt um Hand in Hand mit Yamato durch die Straßen zu schlendern, aber diesen Wunsch konnte sie vorerst vergessen. Schließlich war Sora bereits bewusst, dass sie das spätestens im Kreise ihrer Freunde sein lassen müssen. Die Warnung von Yamato belächelte sie erst nur, im Endeffekt war sie im Geisterhaus wesentlich schlimmer. „Brich sie mir aber ja nicht, ok?“ warf sie daraufhin schmunzelnd und leicht ironisch zurück.
In der Wartschlange empfand Sora es wesentlich interessanter Yamato beobachten anstatt den Tower zu mustern, dass er hoch war wusste sie schließlich bereits. Jedoch war die Reaktion ihres Freundes neu für sie und deswegen auch weitaus interessanter. Bevor sie das Geisterhaus betreten hatten, hatte Sora das wohl ähnlich skeptisch gemustert. Ihm aber Mut zuzureden war hier weniger angebracht, das würde sicherlich Yamatos Stolz verletzen. So genoss sie lediglich aus den Augenwinkeln einen Yamato zu begutachten, der mal anders agierte als gewohnt. So entging ihr auch beinahe, wie schnell sich die Warteschlange vor ihnen auslöste und sie bereits auch an der Reihe waren. Und nun saßen sie da nebeneinander, während Soras Lippen von einem vorfreudigen Lächeln geziert wurden war Yamato wesentlich weniger Vorfreude im Gesicht abzulesen. Letzten Endes wurde das auch nur davon bestätigt, dass Yamato tatsächlich nach ihrer Hand griff. Schließlich ging es daraufhin auch schon nach oben. Freudig ließ Sora ihre Beine immer wieder leicht vor und zurück schwingen, während sie die Aussicht genoss, welche sich aus dieser Höhe bot. Jedoch lenkte Yamato sie davon ab. Schmunzelnd wand sie sich zu ihm, „Ja, mir gefällt das wirklich.“ Bestätigte sie ihm daraufhin nur knapp, ehe ihr Blick wieder gen Horizont ging. Schließlich konnte man mittlerweile über den gesamten Stadtteil blicken. Und das allein war diese Attraktion schon wert.
Jedoch waren sie wenig später bereits oben angelangt und es dauerte wenige Sekunden ehe sie wieder den doch recht unsanften Weg nach unten unfreiwillig antraten. Sora entging dabei selbstverständlich nicht, dass Yamato sich dabei nicht allzu wohl fühlte. Dies hielt Sora jedoch nicht davon ab, freudig ihren freien Arm in die Luft zu werfen. Nach wenigen Sekunden war dies dann aber auch beendet und das Gerät nahm deutlich an Tempo ab, das Zeichen das es nun überstanden war. Und damit erhob Yamato auch wieder das Wort, welches aus Sora ein Lachen entlockte, „Es ist dieses kurze Gefühl von Schwerelosigkeit, was den Spaß ausmacht.“ Erklärte sie, mit einem leichten Nicken. Und diese Aussicht brachte in Soras Augen ebenfalls noch einige Pluspunkte ein.
Wenige Augenblicke später, kamen sie wieder auf der Plattform an und die Bügel öffneten sich. Das erklärte, warum die Warteschlage immer so schnell voranging, schließlich dauerte eine Fahrt nicht allzu lange und so herrschte ein fliegender Wechsel am Tower, weshalb Sora und Yamato sich auch direkt wieder auf die belebten Straßen des Jahrmarkts begaben. „Jetzt sollten wir wohl etwas Entspannteres machen…“ schlug die Orangehaarige direkt vor, schließlich waren die beiden Attraktionen nicht sonderlich ruhig oder entspannt und keine dieser Beiden sagte sowohl Yamato als auch Sora zu. „Wir könnten…“ fing sie dann bereits den Satz an, während sie sich noch suchend nach etwas passendem umschaute. Jedoch zog sich das doch etwas länger als erhofft. So galt es wohl sich etwas anderes einfallen zu lassen. Ihr Blick ging wieder zu Yamato, mit einem leichten Lächeln auf den Lippen, „Wir könnten uns auch einfach irgendwo hinsetzen und ein bisschen reden oder so.“ schlug sie daraufhin vor. „Sowas tut man doch auf einem Date…?“ fügte sie dann fragend hinzu. Da sie da ja wohl genauso wenig Ahnung hatte ob das nun wirklich angebracht war. Sie wusste lediglich, dass sie die Zeit nutzen wollte um Yamato noch besser kennenzulernen und bei dem gemeinsamen Essen hatte das ja auch schon gut geklappt. In ihrer Hand hielt sie noch die Süßigkeiten, im Plastikbeutel, die galt es ja schließlich auch noch zu Essen. Außerdem konnten sie so einfach noch etwas mehr eine Zweisamkeit genießen, auch wenn das wohl auf einem Jahrmarkt nicht wirklich möglich war, schließlich galt es dafür auch erst einmal den richtigen Ort zu finden.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Dez 12, 2016 4:21 pm

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Höhe an sich wäre sicherlich gar nicht schlimm. Und einen Flug auf Birdamon würde Yamato auch jederzeit einem freien Fall vorziehen. So viel stand fest. Nur dieses besondere Fahrgeschäft war einfach nicht sein Ding. Taichi wusste das ganz genau und legte es meistens darauf an, dass sie es unbedingt fahren mussten. Bei Sora war die Sachlage ganz anders. Sie wollte er nicht enttäuschen und ihr die Freude verwehren den Freefalltower mitzunehmen. Und Sora war auch wesentlich liebevoller als Tai, der alles andere als verständnisvoll reagierte und ihn aufzog. Von Sora erwartet Yamato so etwas nun wirklich nicht. Auch wenn sie sehr viel mehr Spaß hatte als er.
„Schwerelosigkeit, die sich dann in tödliche Gravitation verändert“, brummte Yamato. Es gab noch andere Attraktionen, die so ein Gefühl kreierten und die mochte er wesentlich lieber. „Das da, das macht Spaß“, belegte er seine Meinung mit dem Beispiel einer Schiffschaukel. Dort gab es auch immer kurzzeitig ein Gefühl der Schwerelosigkeit aber ohne das unangenehme Fallen. Aber es brachte rein gar nichts zu diskutieren. Immerhin waren Geschmäcker ja bekanntlich verschieden.
Der Vorschlag, nun etwas zu machen, was weniger nervenaufreibend war, klang sehr gut. Immerhin war das hier ein Date und keine Mutprobe. Wobei es natürlich auch half, sich besser kennenzulernen. „Versuchen wir etwas aus dem Gedränge zu kommen“, stimmte er zu. Ein großer Fan war Yamato nämlich nicht davon. Er besorgte nur schnell zwei Getränkedosen, bevor er sich mit it ihr an seiner Hand einen Weg zum Wasser hin bahnte. Natürlich waren sie nicht die einzigen, die diese Idee hatten. Es waren schon einige Personen mit Picknickdecken bewaffnet am Ufer, wo es deutlich ruhiger war, sobald man die Buden etwas hinter sich gelassen hatte.
Als Yamato endlich einen Platz gefunden hatte, bei dem sich nicht direkt an der Decke eines anderen saßen blieb er stehen. „Willst du dich auf meine Jacke setzten?“, erkundigte er sich. Er hatte immerhin zwei mitgenommen. Andere Mädchen würden das bestimmt sofort tun. Aber bei Sora war er sich nicht sicher. Eigentlich war sie immerhin nicht zimperlich.
„Ich glaube so was tut man auf einem Date“, informierte er sie belustigt und nickte zu den anderen hinüber, die meistens in zweier Kombinationen anzutreffen waren. „Es wäre natürlich mit Feuerwerk besser. Aber dafür ist es nicht so voll.“
Er setzte sich und wartet, bis Sora sich ebenfalls niederließ, bevor er ihr das Getränk reichte. Wie gut, dass sein Vater relativ großzügig mit Taschengeld war. Aber das war wohl auch angebracht, wenn man die Einkäufe erledigte.
Die anderen Besucher hatten teilweise selbstgemachte Bentoboxen dabei, während sie sich auf die Süßigkeiten in der Plastiktüte beschränken mussten. So langsam bekam Yamato aber auch richtigen Hunger. „Wenn du was Richtiges essen möchtest, gehe ich uns schnell was holen“, bot er an, auch wenn die Süßigkeiten erstmal ausreichten. Als Kinder war es ihnen schließlich auch nicht so schlimm vorgekommen, dass ihr Proviant zum Großteil aus Süßigkeiten bestanden hatte.
„Wir müssen uns noch überlegen, wann wir einkaufen gehen“, begann Yamato ein Gespräch. „Das nächste Konzert ist in drei Wochen. Und ich möchte nicht schon wieder deinen Unmut auf mich ziehen“, zog er sie auf. Genau für solche Zwecke allerdings hatte Sora ein gemeinsames Einkaufen angedacht. „Die Karten bekommen wir allerdings erst noch vom Veranstalter. Ich dachte, du möchtest vielleicht meinen Backstagepass haben“, fügte er verlegen hinzu. Sie hatten darüber zwar schon gesprochen, aber vielleicht wollte Sora ja doch nicht mehr. Denn natürlich würde es vor allem der Band auffallen, wenn er das gleiche Mädchen noch einmal mitnehmen würde. Allen vorweg Kazuki. Aber darüber wollte Yamato wirklich nicht nachdenken. Zumindest nicht gerade. Er wollte schließlich, dass Sora dabei war.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Dez 18, 2016 1:40 am

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Schmunzelnd lauschte sie Yamato. Ihm sagte im Nachhinein der Freefalltower weiterhin wenig zu, dies sprach er auch offen aus. Aber Gegensätze ziehen sich bekanntlich ja an! So sah Sora dies einfach Positiv. „Denn bin ich wirklich froh, dass du dennoch mit mir mitgefahren bist.“ Gab sie ihm knapp zurück. Schließlich wollte sie Yamato zu nichts zwingen, und ebenso war ihr auch bewusst, dass Yamato kein Mensch wäre, der sich zu etwas zwingen lassen würde wenn er es wirklich nicht will. So war es nun eine Geste, welche Sora zu schätzen wusste, da Yamato sich offensichtlich Mühe gab um Sora einen möglichst schönen Tag zu machen. Und diese Mühe trug wirklich Früchte.
Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zu einem etwas ruhigeren Ort. Zum Glück hatte sie Yamatos Hand, sonst wäre sie unmöglich durch das Gedränge gekommen. Die Leute waren immer sehr egoistisch, wenn sie von A nach B wollten. So herrschte da auf den Wegen regelrecht Chaos auf den Wegen und immer wieder quetschten sich Leute eng an Yamato und Sora vorbei. Reflexartig drückte Sora einerseits ihre Tasche etwas fester an sich. Ebenso achtete sie darauf, dass sie es keine Möglichkeit gab, dass sie sich verlieren können.
Als sie wenig später dann am See ankamen atmete Sora direkt einmal tief durch. Nicht mehr so eine Menschenmasse um sich zu haben erleichterte sie schon etwas, und so bekam sie auch wieder das Gefühl, wieder richtig atmen zu können.
Auf Yamatos Frage antworte sie mit einer hochgezogener Augenbraue. Es war nett von ihm zu fragen, aber Sora war einfach nicht der Typ Mensch, der so etwas annehmen würde. „Ich habe Wochenlang mitten auf den Boden geschlafen, da stört es mich wenig etwas im Gras zu sitzen.“ Erklärte sie schmunzelnd. Sie war irgendwo natürlich dafür dankbar, aber so ein Angebot nimmt sie einfach nicht ein. So ließ sie sich kurzerhand in das saftig grüne Gras sinken, direkt neben Yamato. Seine kleine Info brachte sie zum schmunzeln, während sie neugierig die anderen Pärchen um sich herum begutachtete. „Vielleicht sind wir doch gar nicht so schlecht darin.“ Stellte sie lachend fest. Schließlich saßen sie nun auch zu zweit dort, um die mehr oder weniger Zweisamkeit zu genießen. Auch wenn es recht offensichtlich war, dass die anderen sich ihrer Gefühle viel mehr im Klaren waren, dies zeigten sie ja recht offen indem sie sich durchgehend im Arm lagen, verliebte Blicke austauschten und sich ihre Liebe immer wieder mit Küssen bewiesen. Ob Sora sowas auch demnächst mal haben wird? Kurz schielte sie zu Yamato. Bisher sah es zumindest sehr danach aus. Auch wenn Sora es doch irgendwie bevorzugte so etwas im privaten Rahmen zu lassen. Auch wenn sie es doch irgendwie ihren Blick nicht von den restlichen Pärchen lassen konnte. Irgendwo freute sie sich einfach für all die anderen, dass sie jemanden gefunden haben, den sie so lieben. Jedoch galt Soras Aufmerksamkeit direkt wieder Yamato, als er das mit dem Feuerwerk erwähnte. „Das wäre tatsächlich noch besser.“, aber Soras Wissen nach war für den heutigen Abend keines geplant. Aber wirklich informiert hatte sie sich auch nicht darüber. Schließlich war die Aufregung zu groß, als das sie sich über sowas noch Gedanken machen hätte können. Aber es würde auch ohne gehen. Schließlich zog sie Yamato jedem Feuerwerk vor.
Sie nahm die Dose entgegen und öffnete diese vorsichtig. Jedoch hielt sie diese aus Gewohnheit von ihrem Körper weg, schließlich wollte sie sich nicht die Pein geben, komplett nass zu werden, falls das Getränk überschäumen würde. Zum Glück geschah nichts der Gleichen und so konnte Sora Problemlos einen Schluck nehmen. Jedoch weckte das Thema Essen dann doch Soras Aufmerksamkeit. Etwas –richtiges- zu essen klang gar nicht zu schlecht. Aber das Yamato alles machen wollte, sagte ihr dahingehend doch weniger zu. „Essen klingt gut. Aber sicher, dass ich nichts holen soll?“erkundigte sie sich vorsichtg. Auch wenn sie die Antwort irgendwo schon wusste. Schließlich würde Yamato das nicht zulassen und im Alleingang etwas zu Essen besorgen.

Yamatos folgende Aussage riss sie jedoch etwas aus der Bahn, und sorgte für ein kurzes Lachen, „Du nimmst das Angebot also wirklich an?“ erkunigte sie sich. Schließlich war es ja eher als Scherz gemeint. Aber das einkaufen gehen würde wohl doch irgendwie auf ein weiteres Date hinauslaufen, und dazu würde Sora wohl kaum nein sagen. Und nun bot er ihr auch schon direkt ein Ticket an. Sogar wieder einen Backstagepass. Jedoch könne sie den doch nicht ohne weiteres annehmen. „Sicher, dass du ihn mir geben willst?“ erkundigte sie sich zögernd. „T.K. oder Tai würden sich sicherlich ebenfalls freuen, wenn die sie fragst.“ Schließlich waren es auch die Beiden, die sonst den Pass bekamen, Sora war beim letzten Mal einfach die Ausnahme. „Ich hätte wahrscheinlich ein schlechtes Gewissen, wenn ich ihnen den Platz streitig mache.“ Gestand sie noch mit einem verlegenen Schmunzeln. Jedoch galt ein weiterhin ihre Aufmerksamkeit ihm. Es war ein schönes Gefühl, dass Yamato sie dabei haben wollte und ebenso wollte sie auch dabei sein. Aber es kam ihr so irgendwie nicht richtig vor. „Ich würde auch ohne Backstagepass kommen.“ Fügte sie noch schnell hinzu. Es sollte schließlich nicht so klingen, als hätte sie kein Interesse an ihm und seiner Musik. Ganz im Gegenteil. Nur kam ihre Angewohnheit, das Wohl anderer über ihres zu stellen, hierbei wieder zum Vorschein. Außerdem sah sie keinen Nachteil darin, wenn sie –nur- im Publikum stehen würde. Denn was dabei zählte war schließlich Yamato auf der Bühne zu sehen, und das würde auch als normaler Besucher klappen.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Dez 21, 2016 5:00 pm

Sora & Yamato
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Eigentlich hatte er ja schon erwarte, dass Sora sich nicht auf seien Jacke setzen wollen würde. Daher sah er auch davon ab. Lustiger Weise war er wohl von beiden derjenige, dem es lieber gewesen wäre. Früher hatte Yamato bei Weitem noch nicht so sehr auf seine Klamotten geachtet, wie er es jetzt tat. Vielleicht war es besser, das zu verschweigen, auch wenn Sora mit Sicherheit bereits wusste, dass er mehr Wert darauf legte als früher.
„Ich würde sagen, wir sind sogar ganz gut drin“, fand Yamato. Gut, die Geisterbahn war ein Reinfall gewesen. Aber ansonsten stellte er sich doch gar nicht so schlecht an, oder? Jedenfalls kam es ihm so vor, als wäre das Date ziemlich gelungen. „Mir gefällt unser offizielles Date“, erklärte er daher und sah verlegen in Richtung Wasser. Nur weil er das fand und aussprach, hieß das ja nicht, dass er gut darin war. Gefühle zeigen war zwar leichter als früher, aber dennoch etwas, was nicht ganz so einfach für den Blonden. Daran musste er zweifelsohne arbeiten, wenn er die Trägerin des Wappens der Liebe weiter daten wollte.
Auch Yamato sah zu den anderen Besuchern hinüber, die alle so wirkten, als wäre es das Natürlichste von der Welt, dass sie zu zweit unterwegs waren und sich an einander kuschelten. Nicht, dass er etwas dagegen hätte, aber er konnte Sora doch nicht einfach so in den Arm nehmen, oder?
Wenigstens wusste er, dass er nicht Sora losschicken sollte um etwas zu essen zu holen. Entschieden schüttelte er den Kopf. „Nein, ich mach das“, sagte er bestimmt. Wenn Yamato sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann wollte er es auch durchziehen. Und deswegen verschwendete er auch keine Zeit mit einer Diskussion und verschwand kurz, um ihnen Imbisse zu holen. Es waren mehr Snacks als richtiges Essen, aber eben absolut das, was er von dem Jahrmarkt erwartet hatte.
Mit vollen Händen kehrte er zu Sora zurück, die er glücklicher Weise auch direkt wiederfand. Davor hatte er nämlich bereits Angst gehabt, als er sie zurück gelassen hatte. In eine Serviette gehüllt übergab er Sora ihren Anteil.
Früher hätte er sich nie Gedanken darüber gemacht, wie er etwas auf der Hand essen sollte. Aber jetzt war seien größte Sorge, das er kleckerte oder peinlich dabei aus. Andererseits war er eben auch noch nie auf einem Date gewesen. Er schielte zu Sora hinüber, die bereits beim Öffnen des Getränks besonders darauf geachtete hatte, das kein Missgeschick passierte. „Wenn jemanden etwas runter fällt, würde das Date nicht ruinieren, oder?“, erkundigte er sich beiläufig. „Ich bin mir sicher, dass mir schon peinlichere Sachen in deiner Gegenwart passiert sind und du bist jetzt trotzdem hier.“ Das war etwas, was er sich immer wieder vor Augen führen musste. Sie mochte ihn und das obwohl sie einiges von ihm wusste, was nicht ruhmreich war. Er konnte sich nicht wirklich blamieren, oder? „Es fühlt sich jetzt trotzdem anders an, oder nicht?“ Anscheinend war es wie verhext, sobald man etwas Date nannte. Während sie mit Tai zu dritt hier verabredet, wäre er auf gar keinen Fall so aufgeregt und besessen davon sich nicht zu blamieren.
Das Thema kam erneut aufs Einkaufen und er nickte. „Oder war es nur daher gesagt?“, wollte er wissen. „Du musst nicht mit mir einkaufen gehen. Ich meine, ich schaffe das auch ganz gut alleine.“ Yamato mochte seinen Stil und wusste, dass er keine Beratung brauchte. Aber Zeit mit Sora war wiederum etwas, was er in Anspruch nehmen wollte.
„Klar. Die beiden bekommen ja trotzdem Tickets, wenn sie welche möchten“, antwortete er sofort. „Ehrlich gesagt, ist es Backstage nicht besonders spannend. Oder?“ Er jedenfalls fand es nicht sehr spannend. „Und ich beschäftige mich auch nicht besonders viel mit den beiden. Ich übe meistens noch oder prüfe ob alles mit dem Bass in Ordnung ist. Also Ich könnte verstehen, wenn es dir zu langweilig ist.“ Er hoffte zwar, dass Sora dennoch vorbei kommen würde, aber er könnte wirklich verstehen, wenn sie lieber darauf verzichten würde. „Ich würde mich jedenfalls mehr über dich freuen…“ War es okay so etwas zu sagen? Durfte man ein Mädchen über seinen besten Freund oder den eigenen Bruder stellen? Er schenkte Sora ein verlegenes Lächeln.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Sa Dez 24, 2016 1:48 pm

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Vielleicht war ihr Date nicht vergleichbar mit dem, was man sonst unter einen regulären Date kannte. Aber es ging doch ehe eher darum dass es für die Parteien eine schöne Zeit ist. Und das war es tatsächlich. "Mit gefällt es auch." Bestätigte sie ihm mit einem verlegenen Lächeln. Im Gegensatz zu Yamato galt ihr Blick derweil ihm. Wenn es darum ging Gefühle und ähnliches offen auszusprechen fiel es ihr wesentlich einfacher als Yamato. Und da sie es wusste, nahm sie es ihm auch nicht übel, dass er ihren Blick nicht standhalten konnte.
Ebenso war ihr bewusst, dass Yamato ihr Angebot direkt ablehnen würde so versuchte sie ihn gar nicht weiter zu überreden und bedankte sie lediglich mit einem Lächeln. So lange Yamato noch in Sichtweite war, folgte sie ihm mit ihrem Blick, ehe dieser dann dem Wasser galt. Beinahe verträumt schaute sie auf das Wasset auf welchem kleine Wellen spielten. Doch das war nebensächlich. Eher genoss sie die beruhigende Wirkung , die das Wasser hatte und freute sich innerlich über den bisherigen Verlauf des Dates, sowie über die Tatsache, wie viel Glück sie doch hatte genau dieses mit Yamato verbringen zu dürfen.
Wenig später kehrte dieser auch schon wieder zurück und selbstverständlich mit etwas zum Essen, was Sora mit einem Lächeln sowie einem Danke Entgegennahm.
Seine Frage hingegen entlockte ihr kurz ein Lachen. Warum macht er sich nur so viele Gedanken? Sollte Sora dann vielleicht auch anfangen sich mehr Gedanken zu machen? Nein. Lieber genoss sie es einfach. "Ich glaube, es gibt nichts, was dieses Date ruinieren könnte." stellte sich lächelnd fest. Denn wie sie bereits festgestellt hatte, ging es hir um die gemeinsame Zeit, welche Sora in vollen Zügen genoss. "Natürlich ist es anders." Bestätigte sie ihm kanpp, "Aber anders ist nicht immer schlecht" fügte sie nur hinzu, ehe sie den ersten Bissen nahm.

Nein, das Angebot stand und Yamato hatte es auch schon bestätigt, also würde Sora das nun nicht verwerfen. "Nein, nein. Wir gehen zusammen einkaufen!" Vielleicht würde Yamato dann sogar was für Sora finden. Schließlich legte sie jetzt Wert darauf, ihm zu gefallen und wenn sich dabei etwas findet, wäre es ja nicht negativ. Aber das würde sie erstmal alles auf sich zukommen lassen.
Aber nun gab es einen kleinen Konflikt, den Sora in sich austragen musste, "Ich würde gerne mit Backstage kommen." Fing sie an, es ging ihr da zwar mehr um Yamato als um alles andere, weshalb sie das Recht wenig kümmerte, nur "Aber die anderen würden doch sicherlich auch gerne backstage kommen." äußerte sie ihre Sorge. Sie würde ungern Tk oder Tai den Platz wegnehmen wollen. Also was tun? Das Yamato sie wirklich gerne da hätte half ihr noch weniger bei der Entscheidung. Und was wurden die anderen sagen, wenn Sora als einziges Backstage darf? "Backstagepass hin oder her." Schloss sie kurzerhand ab, "Auch so können wir dann nach dem Konzert etwas unternehmen." stellte sie klar. Und es wäre ohne pass nun auch nicht unmöglich Yamato vor dem Konzert viel Glück zu wünschen. Vorsichtig legte sie ihre Freie Hand auf die von Yamato, "Frag lieber zuerst die anderen, ja?" bat sie ihm mit einem leichten Lächeln und bewies somit wieder eine ihrer stärksten Eigenschaften. Das Wohl sowie Interesse anderer stellte sie kurzerhand über ihres.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Dez 25, 2016 1:35 am

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Kaum, dass Soras Lachen ertönte, verdrehte Yamato über sich selber die Augen. Natürlich lachte sie ihn nicht aus, aber er wusste ja selber schon, dass er sich etwas dumm anstellte. „Ich übertreibe, oder?“, erkundigte er sich. Vermutlich tat er das. Denn was sollte schon so Peinliches passieren, dass sie ihn auf der Stelle einfach stehen ließ? Das war wirklich sehr schwer vorstellbar. „Tut mir leid“, fügte er hinzu und musterte lieber die Grashalme. „Ich schätze, ich habe mir auch nie wirklich Gedanken gemacht, wie man ein Mädchen beeindruckt. Und ein bisschen wünsche ich mir, du wüsstest nicht so viele Dinge über mich. Dinge, die ich zumindest beim ersten Date nicht erzählen würde um keinen schlechten Eindruck zu machen.“ Er sah zu ihr auf. „Aber auf der anderen Seite ist das gut, oder? Jemanden schon sehr gut zu kennen. Dann gibt es keine unangenehmen Überraschungen…“ Und er war sich ganz sicher, dass ein Mädchen, das ihn nicht schon vorher gekannt hatte, so einige entdecken würde. Er war schwierig und launisch und zurückgezogen und Sora wusste das. Dass sie vollkommen verrückt sein musste, weil sie trotzdem mit ihm ausging, sprach er lieber nicht lauf aus. „Jedenfalls… jedenfalls denke ich, dass jemand, der dich nicht so gut kennt, vielleicht gar nicht zu schätzen wüsste, dass du mit ihm ausgehst“, fügte er leiser hinzu und schaffte es dieses Mal sogar ihrem Blick stand zu halten. Damit musste er dringend anfangen, wenn er ihr näher kommen wollte und eigentlich war es auch gar nicht so schwer. Immerhin hatte Sora tolle Augen und nun musste er sich fast dazu zwingen wieder wegzuschauen.
„Es gibt vielleicht trotzdem das ein oder andere, dass das Date ruinieren könnte. Aber ich halte Meteoriteneinschläge oder Digimonangriffe für unwahrscheinlich“, informierte er Sora mit dem Anflug von einem Lächeln.
Sein Lächeln wurde nur noch breiter, als Sora fortfuhr. „Ich denke, ich mag anders ziemlich gerne“, gestand Yamato. Das hier war viel besser als der bisherige Umgang mit ihr. Dass ihm das so spät aufgefallen war, war immer noch seltsam. Aber besser spät als nie.
„Gut. Dann sag mir einfach wann du Zeit hast“, freute sich Yamato. „Ich hoffe, unsere Proben liegen ungefähr gleich.“ Denn er konnte leider dann doch nicht ständig fehlen. Immerhin nahm er die Band sehr ernst. Und Sora würde ihr Training sicher auch nicht vernachlässigen. „Dienstags ist mein freier Tag und Donnerstag“, informierte er sie. „Wobei ich eigentlich alleine proben könnte.“ Was er auch oftmals tat.
Für Yamato war der Fall ziemlich eindeutig. Er wollte sie Backstage dabei haben und sie wollte dabei sein. Daher schüttelte er den Kopf. „Die beiden werden es verkraften. Eigentlich langweilt sich Takeru backstage sowieso.“ Jedenfalls hatte Yamato oft das Gefühl. Und Taichi…. Gut, das konnte er nun weniger einschätzen. Aber vielleicht musste man manchmal Prioritäten setzen. „Pass auf, ich hätte dich lieber dabei als einen der beiden. Und sollte einer der beiden damit ein Problem haben, können sie ja mit mir darüber reden“, fand der Musiker und fügte dann hinzu: „Ich hab das Wappen der Freundschaft, ich kenne mich damit aus. Oder willst du mir da wiedersprechen?“ Natürlich war es nicht besonders freundschaftlich, ein Mädchen seinem besten Freund vorzuziehen. Aber Tai würde das sicher verstehen. Yamato würde es jedenfalls verstehen. „Wenn Kazuki dich noch nicht abgeschreckt hat, können wir nach dem Konzert noch was unternehmen. Oder wir seilen uns einfach ab und machen was alleine“, bot er an. Immerhin konnte die Band, besonders Kazuki, doch sehr anstrengend sein.




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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Jan 10, 2017 10:43 pm

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„Ja, tust du.“ Bestätigte sie ihm, auch wenn sie sonst immer darauf bedacht war möglichst schonend mit ihrem Gegenüber zu kommunizieren. Jedoch zeugte das Lächeln auf ihren Lippen wohl mehr als genug davon, dass hinter ihrer Aussage keine boshafte Absicht stand. „Aber du brauchst dich dafür nicht zu entschuldigen.“ Räumte sie ihm direkt ein, „Das gehört einfach zu dir.“ Stellte sie fest. Schließlich zerbrach Yamato sich oft über sowas lange den Kopf, was Sora keineswegs stört, ganz im Gegenteil, schließlich war es was postives, wenn Yamato sich so viele Gedanken machte. So hörte sie ihm aufmerksam mit einem Lächeln zu. Was ihr direkt auffiel, war das Yamato sich in ein schlechteres Licht rückte, auch wenn er dies direkt wiederlegte. Ein leises, „Ach Yamato.“ Seufzte sie nur, während sie sich etwas zurücklehnte und ihren Blick gen Himmel richtete. Allmählich wurde es doch schon dunkler, jedoch störte es Sora momentan nicht sonderlich, so fuhr sie einfach fort, „Du bist nicht der einzige, der schlechte Seiten an sich hat. Das solltest du nicht vergessen…“, schließlich durfte Yamato bereits ebenfalls die nicht allzu schönen Seiten an ihr entdecken, „aber diese Seiten machen uns schließlich auch aus.“ Stellte sie fest. Daraufhin galt ihr Blick wieder Yamato. „Ich bin wirklich froh, mit dir hier sein zu dürfen. Weil ich dich genauso mag wie du bist. Und das ist das einzige was zählt.“ Erklärte sie ihm, mit einem verlegenen Lächeln.
Seine Ausführung, was das Date zerstören könne, kitzelte ein kurzes Lachen aus ihr heraus, „Nachdem, was wir alles erlebt haben, halte ich nichts für unwahrscheinlich.“ Gestand sie ihm, weiterhin mit einem leichten Lachen, wissentlich, dass wohl keine Katstrophe dieses Ausmaßes stattfinden wird.
Dienstag und Donnerstag… in Gedanken ging Sora ihre Termine durch, „Dienstag klingt gut.“ Legte sie kurzerhand fest. Ohne zu wissen, ob sie dort tatsächlich Zeit hätte, aber das würde man verschoben bekommen. „Also… Dienstag nach der Schule?“ erkundigte sie sich dann sicherheitshalber. Auch wenn Yamato bereits mit seinem Vorschlag indirekt das bestätigte.

Das Yamato dann so direkt klar machte, dass er sie Backstage am liebsten hätte, zauberte ihr eine verlegene Röte ins Gesicht. „Ok.“ bestätigte sie erst zögernd, schließlich war dieses Geständnis doch recht plötzlich und ließ ihr Herz ein paar Takte schneller schlagen. „Dann kann ich wohl kaum ablehnen.“ Fügte sie mit einem leichten Schmunzeln hinzu. „Aber… ich freue mich wirklich sehr, dass du mich da haben willst. Und ich freue mich jetzt schon sehr auf das Konzert.“ Fügte sie noch hinzu, während aus dem leichten Schmunzeln ein warmes Lächeln wurde. Sein anderer Vorschlag brachte sie etwas ins Grübeln. Yamato würde sicherlich lieber Zeit mit der Band verbringen und so das Konzert ausklingen lassen. Aber Sora wollte irgendwie lieber die Zeit alleine mit Yamato verbringen, jedoch würde sie das niemals offen aussprechen. Es war nicht einmal Kazuki, der dafür sorgte, dass sie lieber Zeit alleine mit Yamato verbrachte. Nein, es war wohl er die Tatsache, dass sie einfach mehr von dieser zweisamen Zeit mit Yamato genießen wollte. „Ich weiß nicht genau.“ Huschte es kurzerhand über ihre Lippen. Eine Antwort die wohl alle Optionen offen ließ, „Wir können uns ja auch vor Ort entscheiden.“ Schlug sie vor, auch wenn sie weniger der Typ für spontane Entscheidungen war, aber genauso wenig brachte sie die Antwort über die Lippen, die ihr eher auf dem Herzen lag.
Um das Thema nicht weiter vertiefen zu müssen, stand Sora auf, schließlich war es mittlerweile bereits etwas Zeit verstrichen und die Sonne begann bereits im unendlich scheinenden Horizont zu verschwinden. So beugte sich Sora etwas vor und griff Yamatos Hand um ihn hochzuziehen, „Lass und jetzt Riesenrad fahren!“ verlangte sie lachend. Schließlich wollte sie sich dieses Highlight nicht entgehen lassen. So zehrte sie ihn beinahe hoch, „Wenn wir zu lange trödeln, dann stehen da bestimmt ganz viele Leute an und wir müssen ewig warten.“ Erklärte sie und versuchte damit ihre Handlungen zu erklären. Jedoch erhallte von der Orangehaarigen weiterhin ein fröhliches Lachen.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Jan 11, 2017 11:37 am


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Ertappte schenkte Yamato ihr ein Lächeln. Vermutlich hatte sie Recht. Er neigte dazu, sich viel zu viele Gedanken zu machen, mehr als gut für ihn war. Aber ob er das Abstellen konnte wusste er nicht. Und wie Sora schon sagte, es gehörte einfach zu seinem Charakter.
„Du nicht“, fand er und hielt dann erneut ertappt inne. „Oder ich bin nicht objektiv“, gestand er verlegen. Und natürlich hatte er auch gar keine Lust über mögliche schlechte Seiten an Sora nachzudenken. In seinen Augen war sie toll. Fast übermenschlich toll. Und das war sie eigentlich auch schon vorher gewesen, bevor er bemerkt hatte, dass sie ein Mädchen war, mit dem er ausgehen wollte.
Er warf ihr einen kurzen Seitenblick zu, bevor er wieder auf die Wasseroberfläche sah, auf der sich die Lichter zu spiegeln begannen, weil es langsam dunkler wurde. „Ich bin auch froh, dass wir zusammen hier sind“, stimmte er zu.
Einen Termin für ihr nächstes Treffen sie sogar schneller als geplant gefunden. Yamato hätte sich so eine Terminfindung schwieriger vorgestellt. Mit Takeru oder Taichi war es auch eindeutig schwieriger. Vermutlich kamen sie sich beiden also entgegen. „Dann gehen wir Dienstag zusammen Einkaufen. Treffen wir uns nach der Schule?“, erkundigte er sich und hielt dann inne. „Oder gehst du mit Taichi nach Hause?“ Manchmal taten die beiden das und wie sollten sie Tai dann loswerden? Das war natürlich nicht besonders nett und eigentlich hatte Yamato seinen besten Freund auch gerne um sich. Aber bei einer Verabredung mit Sora würde Taichi wirklich stören.
„Kannst du nicht“, stimmte er ihr mit einem Lächeln zu, als Sora feststellte, dass sie den Backstagepass annehmen musste. Wobei sie natürlich trotzdem hätte ablehnen können, wenn sie nicht gewollt hätte. Aber so war es entschieden besser. „Wenn ich mich ranhalte, schaffe ich es vielleicht den Song fertigzubekommen“, überlegte Yamato, auch wenn das wirklich etwas knapp war. Immerhin mussten die anderen ihn auch nach absegnen.
Er nickte zustimmend, als Sora vorschlug, dass sie spontan entscheiden würde, was sich nach dem Konzert machen würden. Das klang nach einem guten Vorschlag. Wobei Yamato jetzt schon wusste, was ihm am liebsten wäre. Aber damit wollte er Sora nun nicht auch noch überfallen.
Erstaunt sah er zu Sora auf, die plötzlich aufgestanden war und er erinnerte sich daran, dass sie unbedingt auf das Riesenrad hatte gehen wollen. Also kam auch Yamato wieder auf die Beine, wobei Sora ihn mehr auf die Füße zog, als das es sein eigenes Zutun war. Aber sie hatte natürlich Recht. Immerhin wollte er den Abend auch nicht in einer ewig dauernden Warteschlange verbringen. Deswegen machten sie sich auch gleich auf den Weg, wobei er Soras Hand nicht losließ. Das schien zur Gewohnheit zu werden und Yamato würde sich auf keinen Fall deswegen beschweren.
Auf dem Weg zum Riesenrad wurde es natürlich wieder voller und sie mussten sich doch in eine Schlange einreihen. Aber damit hatte er schon gerechnet. Entschuldigend sah er zu Sora. „Jetzt müssen wir doch etwas warten“, seufzte er und lehnte sich gegen das Gitter, das die Warteschlangen voneinander trennte, immer noch ohne ihre Hand loszulassen. Der Schlange nach zu urteilen würden sie nicht zu lange warten müssen.
Sein Blick wanderte nach oben zu den höchsten Gondeln. „Möchtest du Höhe schon bevor du dein Digimon kanntest?“, erkundigte er sich und wandte Sora wieder sein Gesicht zu.





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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Jan 15, 2017 10:17 pm


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Das Sora mehr als nur eine Seite an sich hatte, wusste sie wohl mit am besten, jedoch wollte sie Yamato nun auch nicht unter die Nase reiben, so nickte sie das mit einem leichten Schmunzeln einfach ab.
„Taichi hat am Dienstag Training.“ Erklärte sie ihm, das wusste Sora einfach. Schließlich war Dienstag der Tag, an dem Sora oft auf ihn wartete, damit sie den Heimweg gemeinsam antreten konnten.  Aber immer tat sie das nun auch nicht, so würde es nicht sonderlich verwerflich sein, wenn sie mal nicht auf ihn wartete. Nach einem genauen Grund würde ihr bester Freund auch nicht fragen. „Also, können wir direkt nach der Schule los.“ Fügte sie lächelnd hinzu. Etwas was ihr sehr zusagte, schließlich hat sie mittlerweile den Punkt erreicht, an dem sie jede freie Minute mit Yamato verbringen wollte.
„Du musst dich damit nicht hetzen!“ stellte sie direkt klar. Yamato sollte sich deswegen keinen Stress machen, das würde nur dafür sorgen, dass Sora von einem schlechten Gewissen geplagt wird. „Ich kann warten.“ Fügte sie noch lächelnd hinzu, um Yamato den Druck etwas zu nehmen. Schließlich würde unter Stress nicht das bestmögliche entstehen, auch wenn Sora von Yamatos Talent überzeugt war, und sich innerlich freute sie sich bereits wie ein kleines Kind, dass ihr tatsächlich die Ehre zu Teil wird, dass er ein Lied nur für sie schreiben wird.

Als sie dann Hand in Hand wieder über den nahezu überfüllten Jahrmarkt liefen, war Sora mehr als froh, dass sie das Eis bereits soweit gebrochen hatten, dass sie seine Hand halten konnte. Sonst hätten sie sich garantiert bereits in dem Getümmel verloren. Aber ein anderer Effekt, gefiel ihr daran noch mehr. So waren sie sich einfach näher und es kam Sora jetzt schon so vor, als hätten sie die Grenze der Freundschaft bereits überschritten und als wenn sie sich auf der Zielgeraden befinden um ihrem Wappen gerecht zu werden. Wobei es für Außenstehende garantiert bereits den Eindruck machte, dass es sich bei den beiden um ein Paar handeln muss.
Als sie nach wenigen Minuten Fußmarsch beim Riesenrad ankamen begutachtete sie die doch recht lange Warteschlange. „Wir hätten vielleicht doch etwas früher hier sein sollen…“ stellte sie fest, auch wenn sie das damit garantiert nicht umgangen wären, dafür war das Riesenrad einfach zu beliebt. So mussten sie sich mit der Wartezeit wohl einfach abfinden. Wobei es Sora gar nicht so schlimm vorkam, solange sie Yamato bei sich hatte, würde ihr wohl erstmal gar nichts sonderlich schlimm vorkommen. Nicht nachdem was sie alles schon durchgemacht hatten. Das bezog sich nicht nur, auf die unzähligen Abenteuer in der Digiwelt, eher dachte sie an den kurz vorher bewältigten Besuch im Geisterhaus.
Während Yamato sich wie gewohnt cool an das Gitter lehnte, blieb Sora brav neben ihn stehen, während keiner der beiden auch daran dachte, die Hände voneinander zu lösen. Dafür fühlte es sich einfach zu gut an. Jedes Mal wenn sie seine Hand hielt durchdrang sie eine wohlige Wärme, welche sie nie mehr missen wollte. Dies sorgte aber auch dafür, dass sich durchgehend ein leichtes Lächeln auf ihren Lippen absetzte.
Ihr Blick galt ebenfalls den Gondeln, während sie beinahe schon Neid empfand, gegenüber den Menschen, die bereits die Aussicht genießen konnten. Doch bevor sich dieser ausbauen konnte, wand Yamato sich wieder an sie und zog direkt ihre Aufmerksam und ein Lächeln ihm. „Riesenräder fand ich tatsächlich schon immer toll. Auch schon vor unserer Zeit in der Digiwelt.“, dies lag allerdings auch schon einige Jahre zurück und damals war sie ja auch noch ein Kind. Warum sie es jedoch so sehr mochte, so weit oben zu sein, konnte sie nicht erklären. Darüber hatte sie sich auch noch nie weiter Gedanken gemacht. „Aber, wer mag denn bitteschön keine Riesenräder?“ stellte sie als Gegenfrage, denn für die Orangehaarige war es mehr als unverständlich, dass es Menschen geben soll, die den Boden der wunderschönen Aussicht von dem höhsten Punkt des Riesenrades vorzogen.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Jan 16, 2017 5:21 pm

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So gemein es auch war, dass sie Taichis Training dafür ausnutzen ihm etwas zu verheimlichen, so gelegen kam es Yamato nun gerade auch. Er konnte sich Tais Pläne meistens nicht merken. Zumal Sportler auch die Eigenart hatten, außerhalb des Trainings zu spielen. Wobei er es ja nicht anders handhabte und sich daher wohl kaum darüber beschweren durfte.
„Mache ich nicht“, log Yamato, als Sora ihm versicherte, er müsse sich mit dem Lied nicht beeilen. Aber wenn er schon so etwas sagte, dann wollte er sie auch nicht so lange warten lassen. Dabei hatte er nun bemerkt, dass es gar nicht so einfach war, ein Leid für jemanden zu schreiben, wenn es nicht von Freundschaft handelte. Vielleicht war es zu kitschig? Oder nicht kitschig genug? Vielleich würden die anderen Bandkollegen es furchtbar finden, oder noch schlimmer die Fans? Würde man merken, für wen es gedacht war? Das alles schoss ihm durch den Kopf, wenn er daran arbeitete und das war wirklich nicht besonders gut. Nur wollte er Sora nicht in diese Problematik einweihen. Das würde alles irgendwie kaputt machen, fürchtete er.
„Wenn wir früher hier gewesen wären, wären wir aber bestimmt auch eher wieder vom Jahrmarkt verschwunden“, entgegnete Yamato. Er war zumindest bei so etwas nicht zu ungeduldig und ein paar Minuten ruhig irgendwo stehen zählte für ihn im Gegensatz zu seinem besten Freund, nicht zu etwas unmöglichen. Vor allem nicht, wenn er Soras Hand dabei hielt.
Wahrscheinlich fand jedes Mädchen Riesenräder toll. Und Takeru, der hatte sie auch immer gemocht. Yamato war sich schon damals eigentlich zu cool für eine solche Fahrt vorgekommen. Aber das sollte er nun besser nicht erwähnen. Takeru zur Liebe war er dann doch immer mitgekommen und für Sora mit so einem, in seinen Augen, eher langweiligen Fahrgeschäft, zu fahren war noch mal besser. Immerhin freute es ihn, dass es sie so sehr freut.
Ertappt grinste Yamato, als Sora sich darüber wunderte, ob es jemanden gäbe, der Riesenräder nicht mochte. „Nicht mögen ist der falsche Ausdruck. Mir sind sie egal“, erklärte Yamato und hielt dann inne, damit er sich verbessern konnte. „Waren. Mir waren sie egal. Jetzt habe ich ja einen Grund Riesenräder zu mögen“, stellte er fest und zog Sora sanft an der Hand weiter nach vorne, als die Schlange sich bewegte. Tatsächlich konnten die Menschen vor ihnen bereits in die Gondeln einsteigen und sie wären die nächsten.
„Und danach versuche wir unser Glück bei den Spielen?“, erkundigte er sich, nachdem er die beiden Tickets für das Riesenrad erworben hatte. Viel blieb dann für die Spiele nicht mehr übrig. Abe mit etwas Glück reichte es ja trotzdem für einen kleinen Preis als Erinnerung an den Abend. Das wäre doch zumindest ein netter Bonus. Und wenn es nicht klappte, dann hätte Sora wenigstens etwas zu lachen.
Die Gondeln hielten ein weiteres Mal uns ließen Besucher aussteigen, die Platz für sie machten. Yamato ließ Sora den Vortritt und kletterte ihr in die Gondel nach, die dabei bedächtig hin und her schwankte. Eigentlich hatte er früher immer darauf hingewiesen, dass das Gewicht strategisch klug verteilt werden sollte, aber dann würde er jetzt nicht neben Sora sitzen können. Und dafür nahm er doch gerne etwas Schlagseite in Kauf. Kaum, dass er wieder neben ihr saß, nahm er wieder ihre Hand und wandte sich zu der großen Glasscheibe um. Je höher sie mit dem Riesenrad fuhren, desto schöner wurde die Aussicht, das musste er zugeben. Wobei er eindeutig auch oft genug zu Sora hinüber schielte.




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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo März 06, 2017 11:32 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Jahrmarkt


Als Yamato dann so offen aussprach, dass ihm Riesenräder egal waren, bekam er einen skeptischen Blick der Orangehaarigen zugeworfen. Sowas hatte sie ja noch nie gehört, aber von Yamato war man ja solche Antworten gewohnt. Jedoch entlockte seine Verbesserung seiner Aussage ihr ein kurzes Schmunzeln. Auch wenn sie sich denken konnte, was der genaue Grund dafür war, wollte sie es doch von ihm hören, jedoch wurde sie durch das Ziehen an ihrer Hand davon abgelenkt, sodass diese Frage kurzerhand aus ihrem Kopf verschwand. Wie konnte sich so eine kleine Geste nur so gut anfühlen?
Während Sora beobachtete, wie die Leute vor ihnen, die Gondeln betraten oder aus diesen kamen. Offensichtlich handelte es sich hierbei nur um Paare. Aber verständlich. Sora konnte nicht verneinen, dass ein Riesenrad schon etwas romantisches an sich hatte und so konnte sie es keinem Paar im geringsten verübeln, dass sie das Riesenrad ebenfalls aufsuchten. Nur häuften sich nun im Kopf der Orangehaarigen die Gedanken. Das sie auf Außenstehende wohl wie ein Paar wirkten war ihr mittlerweile bewusst. Doch irgendwie fühlte es sich doch komisch an, aber es war kein schlechtes komisch. Es war so komisch, dass Sora sich fragte, wie sie als Paar auf andere wirkten. Sahen sie gut zusammen aus? Und warum machte Sora sich über so einen Quatsch so viele Gedanken?
Yamatos Stimme holte sie aber zum Glück schnell aus diesen Unsinnigen Gedanken, auch wenn diese ihr eine leichte Röte auf die Wangen legten. Hoffentlich war dies nicht zu auffällig, hoffte das Mädchen nur. Es dauerte ein paar Augenblicke bis Sora verarbeiten konnte, was Yamato da gerade sagte, einige Augenblicke, die sich wie eine Ewigkeit anfühlten, ehe Sora dann mit einem verlegenen Lächeln das Schweigen dann doch brach, „Das klingt nach einem Plan!“ gab sie ihm nur zurück. Ein kleines Andenken an ihr erstes Date wäre doch nichts verkehrtes, oder? Und Spaß würde es alle Mal machen! Und die Erinnerung an das, würde sogar noch wertvoller sein, als der Gewinn an sich, da war Sora sich sicher.
Und wenig später stellte Sora wieder fest, dass die Zeit hier gerade sehr schnell verging. Schon stiegen sie in die Gondel ein und nahmen nebeneinander Platz, während ihre Hände sich erneut beinahe magisch anzogen. Am liebsten würde sie Yamatos Hand einfach nie mehr loslassen. Nicht nur die Wärme die von dieser ausging genoss sie, nein… mittlerweile reichte auch schon jede kurze Berührung von ihm aus, sodass ein wohliges Gefühl durch sie fuhr und ihr das Gefühl gab, der glücklichste Mensch der Welt zu sein. Lächelnd glitt ihr Blick ebenfalls aus der großen Glasscheibe, welche mit jeder Sekunde die sie höher fuhren, ein immer schöner werdendes Panorama bot. Doch während Sora einfach nur diese Augenblicke genoss, strich sie unterbewusst mit ihrem Daumen leicht über den von Yamato. Es war einfach ein Augenblick der zu schön zu sein scheint. Es war etwas, was so fremd für das junge Mädchen war, doch gleichermaßen war es etwas was sie nie wieder missen wollte. So ließ sie kommentarlos ihren Kopf auf Yamatos Schulter sinken. Warum sie das tat oder woher sie den Mut nahm, dass einfach so zu tun, konnte sie sich selbst nicht erklären, aber es fühlte sich in diesem Moment einfach richtig an und sie wollte sich das einfach nicht nehmen lassen.
„Es ist wirklich schön hier.“ Sagte sie nur leise, und brach damit das Schweigen wieder. Damit meinte sie wohl aber die gesamte Situation, welche diesen Moment einfach zu etwas unvergesslich schönen macht. Und irgendwo musste Sora sich nun eingestehen, dass sie wohl nie erwartet, hätte, dass es so schön werden könnte. Nein. Dies übertraf einfach alle ihre Erwartungen. „Danke, dass du mich auf dieses Date eingeladen hast.“ Überkam es sie dann nur noch. Aber, sagte man sowas überhaupt beim ersten Date? Oder war dies nun unpassend? Nun hatte Sora es aber auch ausgesprochen und konnte es nicht mehr zurücknehmen. Aber es sollte nicht allzu verkehrt sein, dass einmal direkt auszusprechen was sie dachte. Oder?

Aber wie es einfach mit schönen Dingen ist, Enden sie leider viel zu schnell. Die gefühlt wenigen Runden die das Riesenrad drehte ging für Soras Geschmack viel zu schnell um. Aber man soll ja angeblich aufhören, wenn es am schönsten ist, zumindest sagt man das so. Aber Sora hätte wahrscheinlich nichts dagegen einzuwenden gehabt, hätten sie noch einige weiteren Runden gedreht. So verließen sie gemeinsam die Gondel wieder und nahmen wie gewohnt wieder die Hand des Anderen und beschritten so wieder den Gang über den immer noch gut gefüllten Jahrmarkt. Nach einigen Metern kamen sie bereits wieder an einem Stand an, bei welchem man mit den kleinen Papierkeschern versucht Fische zu fangen, ein Stand welcher vorher ein Gesprächsthema der beiden war. Neckisch tippte Sora Yamato an und deutete auf diesen, „Na, willst du dein Glück hier versuchen?“ fragte sie ihn schmunzelnd, während sie bereits mit einer Absage rechnete.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di März 07, 2017 12:55 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Jahrmarkt


Es dauerte gar nicht so lange wie befürchtet, bis sie eine Gondel betreten konnten. Oder war ihm die Zeit nur nicht so lange vorgekommen, weil er mit Sora wartete? Anders als zum Beispiel sein bester Freund war Sora stiller, aber das begrüßte Yamato sogar. Immerhin mochte er Ruhe. Er war noch nie ein Fan davon gewesen zu viel unnötiges Zeug von sich zugeben. Und wenn Sora etwas sagte, dann war es alles andere als unnötig. Das war schon früher so gewesen. Sich vorstellen, dieses Date mit einem Mädchen zu verbringen, das pausenlos plappern würde, war schrecklich. Einen solchen Abend hätte der Musiker wirklich ungerne verbracht. Dieser hier aber war… nicht perfekt. Aber durchaus sehr viel besser als er angenommen hatte.
Sora stieg in die Gondel ein und das noch bevor er den Gedanken, ob er ihr helfen sollte zu Ende gedacht hatte. Er wusste, dass sie alleine klar kam. Sora war taff. Aber wenn man sich für ein Mädchen interessierte, dann benahm man sich doch anders oder? Yamato war zwar durchaus höflich, aber bei weitem nicht so etwas wie ein Gentleman. Ob sie das gut fände?
Sie ließ sich neben ihn sinken und er nahm erneut ihre Hand, die ebenfalls wieder auf dem Weg zu seiner gewesen war. Zumindest war ziemlich deutlich, dass sie sich einige waren. Und auch, dass sie anscheinend über Freundschaft hinaus waren. Mehr wagte Yamato gerade noch nicht zu definieren, aber Freunde hielten sich eben nicht an den Händen.
Als sich das Riesenrad wieder in Bewegung setzte warf er kurz einen Blick nach draußen. Zugegeben, die Aussicht war schön, vor allem nun, wo es dunkel wurde. Aber schnell wanderten seinen Augen wieder zu Sora, die der eigentliche Grund für diese Fahrt war. Sie anzusehen war jedenfalls spannender und es bot eine noch schönere Aussicht. Jedenfalls so lange, bis sie ihren Kopf an seine Schulter legte und damit den Blickwinkel veränderte.
„Ist es“, stimmte Yamato ihr zu und meinte damit nicht das Riesenrad. Das könnte ihm eigentlich nicht egaler sein. Er lehnte sein Kinn leicht gegen ihren Kopf. „Danke, dass du zugesagt hast.“ Denn selbstverständlich war das nicht gewesen. Gut, er hatte nicht wirklich mit einer Absage gerechnet, nur eben mit einer Zusage als Freundin und nicht als wirkliches Date. Aber scheinbar schien es ihr wirklich zu gefallen. Das war gut. Dann würde sie bestimmt noch einmal mit ihm ausgehen. Denn das wollte er auf jeden Fall.
Die Fahrt endete für Yamatos Empfinden sehr abrupt. Waren sie denn schon einmal rumgefahren? Wie hatte er das nicht mitbekommen können? Er seufzte innerlich. Eigentlich wäre er lieber weiter mit ihr alleine als auf den vollen Platz zurückzukehren. Aber andererseits hatte er ihr versprochen etwas zu gewinnen.
Und das hatte Sora nicht vergessen. Denn kaum, dass sie an dem Fischstand angekommen waren erinnerte sie ihn daran. „Glück ist genau der richtige Ausdruck. Mit Können hat das ja nichts zu tun“, fand er und zog Sora sanft an der Hand mit sich. Vor dem Stand wandte er sich dann aber zu ihr um. „Du darfst mich nicht auslachen“, forderte er. „Und nicht traurig sein, wenn ich es nicht schaffe. Takeru hat dann immer geweint“, erinnerte er sich und schüttelte den Kopf. Nicht, dass er glaubte, dass Sora weinen würde.
„Ich versuche es“, meldete er sich an und erhielt einen Kescher. Das würde sicher peinlich werden. Yamato versuchte Sora auszublenden und sich auf die Wasseroberfläche zu konzentrieren. Man musste schnell sein und nicht zu viel Gewalt nutzen. Ersteres war sicher nicht das Problem.
Es kam wie es kommen musste und er versagte beim ersten Versuch, weswegen er gleich noch drei weitere starteten und abgesehen von einer nassen Hand kein Ergebnis vorweisen konnte. Seufzend wandte er sich zu Sora um. „Versuchst du es?“, wollte er wissen. Mit Sicherheit hatte Sora mehr Feingefühl als er.




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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Mai 22, 2017 9:39 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Jahrmarkt

„Danke, dass du mich gefragt hast.“ Entgegnete Sora Yamato direkt. Hätte er sie nicht gefragt, ob sie mir ihm ausginge, wären sie garantiert heute nicht hier. Wahrscheinlich wäre Sora dann nicht einmal bewusst, dass sie für den Blonden wesentlich mehr fühlte, als Freundschaft. Ja, das wäre ihr in 100 Jahren wohl niemals bewusst geworden. Aber nun war es nunmal so, wie es jetzt war und das war gut so. Sora genoss die Nähe von Yamato sehr. So schloss sie ihre Augen auch für wenige Momente. So sehr sie das Riesenrad und dessen Aussicht auch liebte, hatte sie das Bedürfnis einfach Yamatos Nähe in vollen Zügen zu genießen. Sanft drückte sie seine Hand, während sie realisierte, was für einen angenehmen Geruch Yamato doch an sich hatte. Ebenso strahlte er eine Wärme von sich, welche dafür sorgte, dass Sora sich nur noch wohler in seiner Nähe fühlte. Und das Yamato sich ähnlich wohlfühlte sponn Sora sich nun einfach bei seinem Verhalten zusammen.

So versuche Yamato wenig später seinem Versprechen nachzukommen und das Fischspiel zu meistern. „Ich lache schon nicht.“ Verprach Sora Yamato, während dieser sich bereit machte und versuchte das Spiel zu meistern. Sora blieb neben ihm stehen, beugte sich jedoch etwas vor und beobachtete die kleinen Fische in dem Wasserbecken. Das es bei diesen Spielen nicht mit rechten Dingen zuging war Sora durchaus bewusst, dies wurde ihr auch davon bestätigt, dass viele kaputte Kescher bereits neben dem Becken lagen. So schaffte Yamato es ebenfalls nicht einen kleinen Fisch aus dem Becken zu keschern, jedoch war Sora nicht enttäuscht, allein dass Yamato es für sie versucht hat reichte ihr schon.
Jedoch erkundigte sich Yamato dann, ob sie es versuchen wollte. Sie richtete sich auf und schaute kurz in das Becken. Wissentlich, dass sie es ebenfalls nicht schaffen würde. So schüttele sie den Kopf und lehnte lächelnd ab, „Nein, nein. Ich wüsste eh nicht, wohin mit dem Fisch.“ Versuchte sie sich gerade etwa tatsächlich rauszureden, um sich nicht die Blöße geben zu müssen? Nunja, aber es war ja irgendwie auch keine Lüge. Ihre Mutter hätte bestimmt was dagegen einzuwenden. Zumindest redete Sora sich das nun ein, um sich besser zu fühlen. Jedoch huschte ihr dann irgendwann doch ein verlegenes Schmunzeln gepaart mit einem Kratzen an ihrer Wange, „Vielleicht ein anderes Mal.“ Bot sie nur an, irgendwann wenn es sich für sie weniger schlecht anfühlt sich vor Yamato zu blamieren.
So kramte sie aus ihrer Tasche eine Packung Taschentücher raus, da Yamatos Hand doch recht nass wurde, und reichte ihm lächelnd eines. Schließlich brauchte er eine trockene Hand, damit Sora die beim weiterem Weg wieder halten konnte. „Lass uns lieber noch etwas gehen… schließlich wird es nun doch schon langsam spät.“ Gestand Sora. Auch wenn sie den Abend und das erste Date nicht so schnell enden lassen wollte, musste es doch irgendwann ein Ende haben. Und Sora wollte auch nicht zu spät zu Hause sein, schließlich sollte sich ihre Mutter nun auch nicht um sie sorgen, wenn sie zu lange unterwegs ist.

So drehte sie gemeinsam mit Yamato noch ihre Runde über den Jahrmarkt zu Ende, wodurch es dann auch langsam Zeit wurde, den Heimweg anzutreten und das erste Date nun erstmal zu beenden. Aber das weckte bei Sora bereits die Vorfreude auf das nächste Treffen in dieser privaten Runde.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Mai 23, 2017 3:31 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In der Stadt

Wie lange eine Woche sein konnte, hatte Yamato nun bemerkt. Denn zwischen seinem Dat mit Sora auf dem Jahrmarkt und ihrer Verabredung zum Einkaufen hatte entschieden zu viel Zeit gelegen. Zeit, in der er sie eigentlich gesehen hatte. Aber eigentlich auch nie alleine. Sora alleine zu treffen schien ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Wann immer er sie irgendwo getroffen hatte, war eigentlich auch Taichi angewesen gewesen. Und wenn er nicht da gewesen war, hatte sich Koushiro zu ihnen gesellt. Es hätte nicht mehr viel gefehlt und er hätte sich absolut peinlich mit Textnachrichten gemeldet, obwohl sie sich ja eigentlich in der Schule gesehen hatten.
Gut, die ein oder andere hatte er ihr trotzdem geschickt. Aber die waren eben auch wichtig gewesen. Zum Beispiel hatten sie ja ausmachen müssen wann und wo sie sich trafen. Eigentlich war Yamato auch gar nicht so scharf darauf gewesen, einzukaufen. Das tat er zwar regelmäßig, aber eben nicht so langwierig wie Mädchen es taten. Oder Takeru. Mit Takeru würde er nie wieder einkaufen gehen. Zumindest nicht, wenn Hüte in der Nähe waren.
Sora allerdings wirkte jetzt nicht wie ein Mädchen, das sich als sehr anstrengend erweisen würde. Bei jemanden wie Mimi hätte er aber auch niemals zugestimmt. Und wenn er ehrlich zu sich war, hatte er ohnehin nur zugestimmt, um mit Sora Zeit zu verbringen. Zeit außerhalb der Schule verstand sich.
Deswegen hatte sich Yamato auch gegen die Einkaufszentren in Odaiba entschieden. Hier konnten sie jemanden über den Weg laufen, was gar nicht so unwahrscheinlich wäre. Woanders würden sie ungestörter sein.
„Hey“, begrüßte er Sora mit den Händen in den Taschen, eine Angewohnheit, die er dringend aufgeben musste. Es mochte ja cool aussehen, aber wenn seine Hände in den Taschen waren, konnte sie sie auch nicht nehmen. Und das gefiel ihm nun mal. Yamato war selber überrascht darüber. „Du siehst gut aus“, fügte er hinzu und musterte sie kurz. Vor allem, nachdem er sie die ganze Woche über in Schuluniform gesehen hatte, war das eine willkommene Abwechslung. Er selbst hatte sich natürlich auch Mühe gegeben. Da das Wetter immer besser wurde, hatte er heute sogar auf eine Jacke verzichtet. Die war sowieso umständlich beim Einkaufen. Stattdessen trug er ein einfaches schwarzes Shirt und eine Jeans. Worauf er allerdings nicht verzichten konnte, seit er es für sich entdeckt hatte, waren Accessoires. Sein Vater hatte ihn anfangs damit aufgezogen, dass diverse Ketten in seinem Zimmer herumflogen. Aber der hatte anscheinend ja keine Ahnung von Mode.
„Ich hoffe, es ist okay, wenn wir mit der Bahn fahren.“ Denn mitten durch die Stadt mit seinem Rollre zufahren kam ihm umständlich vor. Es war wesentlich einfacher mit der Bahn unterwegs zu sein. „Und auch, dass ich nach Shibuya wollte.“ Dort konnte man auf jeden Fall gut einkaufen und Yamato kannte sich dort aus, weil Takeru früher dort gewohnt hatte.
Gemeinsam schlugen sie den Weg in Richtung Haltestelle ein, die wie erwartet tatsächlich etwa voller war. Vermutlich wollten einige nach der Schule in die Stadt fahren. Das konnte Yamato keinem verübeln. Einen Sitzplatz gab es daher nicht mehr. Er lehnte sich an die Zwischenwand von zwei Wagons, während Sora sich zu ihm stellte. Mit Sicherheit würde es noch voller werden. Eigentlich sagte dem Blonden das gar nicht zu. Aber eigentlich waren es auch fremde Menschen, die sich in vollen Bahnen an ihn drängten. Bei Sora war es eher etwas, was ihm ganz gelegen kam.
"Also? Was ist der Plan?", erkundigte er sich bei Sora. Immerhin hatte er keine Ahnung, wie sie sich dieses Einkaufsdate vorstellte.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Mai 23, 2017 7:01 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In der Stadt


Es war schlimmer als auf Weihnachten zu warten. Selbstverständlich genoss Sora die Zeit mit ihren Freunden, sie hatte Tai und die anderen gern um sich, nur wäre sie doch auch mal gern endlich wieder alleine mit Yamato gewesen. Aber so musste sie sich einfach in Geduld üben, während die Tage bis zum nächsten gemeinsamen Treffen langsam verstrichen. Und dann war es auch endlich so weit. So sehr Sora sich auch anstrengte sich möglichst normal im Schulalltag zu verhalten, kam es ihr doch recht komisch vor so etwas zu verheimlichen und ebenso hatte sie das Gefühl, alles andere als ein normales Verhalten an den Tag zu legen, sobald Yamato in der Nähe war. Jedoch hatte Taichi bisher noch nicht gemerkt, zumindest ging Sora stark davon aus.
So war dann auch endlich der Tag gekommen, an dem Yamato und Sora alleine was unternahmen, ob dies auch als Date zählte? Eigentlich hatte es ja den praktischen Hintergrund ein bisschen einzukaufen, aber sie unternahmen es alleine. Also zählte es sicherlich doch als Date. Ebenso viele Gedanken machte sich Sora um ihre Outfitwahl, etwas was sie wohl nicht geglaubt hätte, hätte man es ihr vor einigen Jahren erzählt. Sie wollte gut aussehen. Nein, nicht nur gut, sie wollte Yamato gefallen.
Und dass sie das geschafft hatte, wurde ihr direkt bestätigt, als sie auf Yamato traf, welcher ihr direkt ein Kompliment machte. Mit einem verlegenen Lächeln bedankte sie sich dafür. Sie wollte ihm auch sagen, dass er gut aussah, nur war sie um diese Worte irgendwie verlegener. Er sah schließlich immer gut aus. So huschte ihr nur kur ein; „Du aber auch.“ Über die Lippen, was sich mit einem Lächeln paarte.
Das Yamato sich noch mal erkundete ob es für sie wirklich so in Ordnung sei, musste sie etwas schmunzeln. Warum machte er sich darum nur viele Sorgen. So entschärfte sie es schnell, „Alles gut!“, sagte sie nur, damit sich Yamato nicht weiter den Kopf darüber zerbrechen musste. Ebenso waren ihr die Umstände genauso bekannt, weshalb sie diese Wahl auch für die bessere Entscheidung hielt.
Und so befanden sie sich wenig später in einer nahezu überfüllten Bahn, jedoch war dies für Japan nichts Neues. So waren Yamato und Sora gezwungen die Fahrt im stehen zu verbringen. Selbstverständlich gesellte sich Sora während der Fahrt zu Yamato, welcher recht fix einen mehr oder weniger gemütlichen Stehtplatz gefunden hatte. Aufgrund der doch nicht wenigen Leute in der Bahn war in dieser so wenig Platz, dass Sora regelrecht gezwungen war nah an Yamato ran zu rücken. Etwas was sie jedoch wenig ablehnte. Der eh schon sehr geringe Abstand zwischen Sora und Yamato reduzierte sich von Station zur Station nur noch mehr, da immer mehr Menschen in die Bahn einstiegen. Und trotz des Lärmes in der Bahn, welcher aufgrund der vielen verschiedenen Gespräche und ähnliches entstand, war Yamatos Stimme das einzige was wirklich zu Sora durchdrang. Da sie nun so nah bei ihm stand, musst sie etwas zu ihm aufschauen, um ihm beim antworten auch ins Gesicht schauen zu können. Seine Frage war an dieser Stelle mehr als berechtigt. „Der Plan…?“ wiederholte sie nachdenklich und ließ sich einige Sekunden Zeit, ehe sie ihm antwortete, „Es gibt keinen genauen, denke ich. Wenn wir uns einfach ein bisschen umschauen wäre das wohl am besten.“ Zumindest bewies sich bei Sora dieses System bis dato. Das war für Sora einfach viel angenehmer, sich einfach in Ruhe umzuschauen, als den Gedanken im Nacken zu haben, was genau man haben will.

So war die Fahrt nach mehreren Stationen dann auch geschafft und gemeinsam mit unzähligen Leuten kämpften Yamato und Sora durch die eigentlich viel zu kleine Tür der Bahn. Sicherheitshalber hielt Sora Yamatos Hand dabei fest. Schließlich wollte sie ihn nicht verlieren. Ja gut, das war eher die Ausrede dahinter, die Sora sich hier zusammensponn. Selbstverständlich wollte sie einfach nur seine Hand halten. Nach dem Date auf dem Jahrmarkt, wo dies zur Gewohnheit wurde, war es schon irgendwie schwer in der letzten Woche darauf zu verzichten. Umso schöner war es nun Yamatos warme Hand doch wieder halten zu können und das ließ sie sich auch nicht nehmen. Selbst auf dem Weg zum Einkaufszentrum sowie in diesem hielt sie seine Hand nicht los. Es war zwar viel los, viele Menschen waren unterwegs, was die Menschen wohl darüber dachten, dass sie mit Yamato Hand in Hand lief? Sie sahen sicherlich aus wie ein Pärchen, zumindest für Außenstehende. Da war Sora sich sicher. Das sich die ganzen Leute wohl recht wenig für die Beiden interessierten kam Sora dabei gar nicht in den Sinn.
Nein, sie zerbrach sich irgendwie doch zu sehr den Kopf, wie sie und Yamato nach außen hin wirkten. Ja, sie zerbrach sich schon so sehr darüber den Kopf, dass sie gar nicht realisierte, dass sie bereits an einigen Läden vorbeigelaufen sind.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Mai 24, 2017 1:22 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In der Stadt


Es war ziemlich seltsam, wie ein Komplimente von der richtigen Person seine Laune steigern konnte. Sie fand, dass er gut aussah. Yamato wusste, dass er generell ganz gut aussah. Er war in diese Hinsicht immerhin auch etwas eitel und dann gab es ja auch noch einige Mädchen, die ihm die Annahme er würde gutaussehn, bestätigen. Allerdings war Soras Meinung dazu gewichtiger als die anderer. Kein Wunder, dass Yamato ein eher untypisches Lächeln zur Schau stellte.
Das hielt sich auch in der Bahn weiterhin als Sora sich in der vollen Bahn enger an ihn drängte. Vielleicht sollten sie öfter zusammen Bahn fahren?
„Okay“, stimmte er zu. Herum schauen war sicherlich nicht verkehrt. Für gewöhnlich fand Yamato auch immer etwas, das ihm gefiel. Er machte sich hier also weniger Sorgen. Allerdings hoffte er eben auch, dass das was er sich aussuchen würde, Sora gefallen würde. Wobei er nicht davon ausging, dass sie seinen Kleidungsstil allgemein schlecht fand. Oder? Das galt es wohl heute herauszufinden.
Als sie ihr Ziel erreichten fasste Sora nach seiner Hand, was nur sinnvoll war. Denn in dem Gedränge konnte man sich zu leicht verlieren. Wobei das vielleicht auch nur eine ganz gute Ausrede war. Denn auch nachdem sie das anfängliche Gedränge hinter sich gelassen hatten, ließ Yamato Soras Hand nicht los.
„Möchtest du auch etwas kaufen?“, erkundigte er sich, als sie auf eines der Kaufhäuser zugingen. Hier fand er meistens irgendetwas. „Ich wollte mir nämliches was für das nächste Konzert suchen.“ Das war schon in wenigen Wochen und ein relativ großer Auftritt. Davor war er immer etwas nervös und machte sich noch mehr Gedanken darüber, was er anziehen sollte. Kein Wunder, wenn einem relativ viele Menschen ansahen. Außerdem war es das zweite große Konzert von Knife of Day. Sie mussten sich im Grunde erst etablieren. Bisher lief es ganz gut, würde Yamato sagen. Einige Zuschauer vom letzten Konzert schienen einfach von seiner alten Band mit gewechselt zu haben.
„Aber wahrscheinlich sagt dir nichts davon, was ich mir aussuche, richtig zu“, zog er Sora auf. Sie hatte immerhin seinen Mantel beim letzten Mal kritisch beurteilt. Während des Konzerts hatte er auch gemerkt, dass die Idee nicht sonderlich gut gewesen war. Leider aber machten sich Badeshorts und Strandshirt nicht so gut auf der Bühne auch wenn Sommer war. Jedenfalls nicht für die Art Musik, die sie spielten.
Außerdem wurde Yamato sowieso meistens von den dunkleren Klamotten angezogen. So hatte zum Beispiel auch jetzt eine zerrissene schwarze Jeans seine Aufmerksamkeit erregt. Ob Sora das gefiel? Vielleicht fand sie es lächerlich, wenn Kleidung absichtlich zerrissen war. „Die da“, versuchte Yamato trotzdem sein Glück. „Und das dazu.“ Er hielt Sora ein grünes Shirt hin. Das wäre wenigstens nicht zu warm und wenn er noch eine Kette dazu fand, würde es schon gehen. „Oder ist das langweilig?“ Wunderbar, jetzt klang er bestimmt tatsächlich wie Mimi.
Sein Blick schweifte über die Auslage. Ob ein Hemd besser wäre? Er könnte das Shirt auch einfach drunter ziehen… Oder etwas ganz anderes? Gut, dass er sich direkt von so eine guter Seite präsentierte… oder auch nicht. Er schielte zu Sora, ob die sich schon über ihn lustig machte. Denn als er einmal mit Taichi einkaufen gewesen war, war genau das passiert.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Mai 24, 2017 6:53 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In der Stadt


Yamatos Frage holte sie wieder zurück in die Realität. Darüber hatte sie gar nicht nachgedacht, so musterte sie skeptisch die Schaufenster der Läden, „Wenn ich was Schönes finde.“ Antwortete sie knapp. Zwar beschwerte sie sich regelmäßig, dass sie nichts passendes zum Anziehen hatte, aber irgendwo wusste Sora ja doch, dass ihr Kleiderschrank mehr als gut gefüllt war und sie war einfach kein Mädchen, dass nur kaufte um zu haben. Das war wohl eines der größten Merkmale, die Sora von Mimi und anderen kaufwütigen Mädchen unterschied. Yamato hingegen schien beim Einkaufen auch eher den nützlichen Aspekt zu sehen, ein neues Outfit für sein nächstes Konzert. Das der Blonde mit den Jahren sich immer mehr für sein Aussehen und einem coolen Style intessierte entging Sora selbstverständlich nicht. Irgendwie gefiel es ihr tatsächlich. Yamato sah gut aus, und das konnte Sora einfach nicht leugnen.
So schenkte Sora ihm bei seiner Behauptung einen skeptischen Blick, „Das stimmt doch gar nicht.“ Verteidigte sie sich etwas vorschnell. Das Yamato jedoch die Intention verfolgte Sora damit aufzuziehen, fiel ihr erst auf, nachdem sie ihren Satz ausgesprochen hatte. Nun galt es sich wieder rauszureden. Schließlich wollte Sora nicht den Eindruck wecken, dass sie keinen Spaß verstände. So fügte sie grinsend mit einem Zwinkern ein, „zumindest nicht alles.“ Hinzu.
Da Sora sich seit einer ganzen Weile schon mit Mode und Design interessierte entging ihr der Trend zu den absichtlich kaputten Sachen selbstverständlich nicht. Auch wenn es sich dabei um etwas handelte, was Sora in ihrem Kleiderschrank aufnehmen würde, passte es einfach zu Yamato, der einerseits dem Trend nicht hinterher hing uns stets darauf achtete cool auszusehen. So nickte sie die Hose lediglich ab. Das grüne Shirt hingegen brachte Sora etwas zum Grinsen. Die Farbe erinnerte sie an etwas, und während Yamato das Shirt hochhielt wusste sie auch an was. „Nicht doch lieber mit Rollkragen und ohne Ärmel?“ erkundigte sich Sora neckisch. Zu sehr erinnerte sie das Shirt an Yamatos Style aus Kindertagen, als das sie sich diesen Spruch verkneifen konnte. So nahm sie Yamato das Shirt direkt ab und legte es zurück, „Langweilig nicht… „ fing sie an zu erklären, „Nur nicht passend zu einem Rockstar.“, während sie sich bereits andere Shirts anschaute. „Ein V-Ausschnitt würde sicherlich gut aussehen…“ redete sie dann weiter, eher zu sich, „und etwas einfarbiges würde einfach nicht passen, sowas wie ein cooler Aufdruck muss schon drauf sein.“. So durchsuchte Sora die Sachen nach etwas, was sie sich gut an vorstellen konnte. So drehte sie sich wenige Augenblicke mit einer doch nicht allzu kleinen Auswahl auf den Armen wieder zu Yamato. „Vielleicht eines von denen?“ erkundigte sie sich. Jedoch zierte dabei ein leicht verlegenes Lächeln ihre Lippen und ein blassroter Schleier legte sich auf ihre Wangen, als ihr bewusst wurde, was sie ihr gerade tat. Was hielt Yamato wohl von dieser Sora? Schließlich legte sie hier gerade eine Seite von sich an den Tag, welche nicht viele von ihr kannten. Yamato eingeschlossen. Vielleicht gefiel ihm das ja gar nicht, wenn Sora so ‘typisch‘ mädchenhaft agierte oder… vielleicht war auch genau das Gegenteil der Fall?
„Am besten… du suchst dir raus, was dir davon gefällt und probierst es einfach mal an.“ Schlug Sora vor, während ihr Blick sich eher auf die Shirts in ihrem Armen konzentrierte. Was wäre, wenn ihm davon gar nichts zusagt? Würde er an ihrem Geschmack zweifeln? Oder gar daran, dass die Beiden zusammenpassen? Hat Sora mit der Kleiderwahl vielleicht jetzt soviel aufs Spiel gesetzt? Und warum machte sie sich nun schon wieder wegen so einer Kleinigkeit sorgen?
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Mai 26, 2017 3:54 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In der Stadt



Ob er gerade wirklich das einzige Mädchen erwischt hatte, dass nicht zwingend selber Spaß am Shoppen hatte? Gerade wirkte es fast so und das amüsierte ihn dann doch etwas. „Wir können auch für dich schauen“, erklärte Yamato sehr bestimmt. Denn er wollte wirklich nicht, dass Sora am Ende eine Verpflichtung darin sah mit ihm einkaufen zu gehen ohne selbst etwas davon zu haben. Und er kannte sie gut genug um zu wissen, dass sie selber eben für andere zurücksteckte. Das tat er immerhin auch recht gerne. Yamato hatte sich vorgenommen, dass sie genau das bei ihm auf keinen Fall musste.
Er lachte auf, als ihm klar wurde, dass Sora zumindest anfangs nicht erkannt hatte, dass er einen Scherz gemacht hatte. Vielleicht weil er eben selten Scherze machte? Oder aber, weil sie sich zwar gut kannten, aber eben nicht so gut. Immerhin lernte er auch immer weitere Aspekte von ihr kennen und die führten dazu, dass er sie sogar noch lieber mochte. Und anscheinend hatte er angefangen Witze zu machen. Ein äußerst gutes Zeichen. Für gewöhnlich kam diese Seite meistens bei Takeru zum Vorschein und natürlich bei Taichi, solange der ihn nicht mit irgendetwas aufregte.
Mit einer Mischung aus Erleichterung und Verwunderung registrierte Yamato, dass Sora wohl nichts gegen die zerrissene Jeans hatte. Allerdings sollte er die wohl wirklich nicht tragen, wenn er auf ihre Mutter traf, sollte es dazu kommen. Denn sie schätze er wirklich nicht so ein, als würde sie diesen Trend begrüßen.
Kurz musterte der Blonde seine Einkaufsbegleitung ungläubig, bis er die Augen verdrehte. „Es ist ein ganz anderes Grün!“, verteidigte er sich, als Sora begann ihn aufzuziehen. Er mochte eben grün. Das war doch nicht verwerflich, oder? Nun war er sich plötzlich nicht mehr sicher, ob ihm das Shirt gefiel. Immerhin wollte er ja auch, dass es Sora gefiel. Und das war ebenfalls neu. Yamato wollte natürlich generell schon, dass sein Stil bei anderen ankam. Aber er hatte sich noch nie derart darüber Gedanken gemacht, was eine bestimmte Person davon halten würde.
Sora legte das Shirt weg und er hinderte sie nicht daran. Vielmehr beobachtete er sie nun neugierig dabei, was sie ihm aussuchen würde. Tatsächlich begann sie verschiedene Shirts  auszuwählen und er folgte ihr, während er interessiert dabei zuhörte, was sie zu sagen hatte.
„Okay, ich brauche ein Outfit und nicht zwanzig“, erklärte er als Sora ihm ihre Auswahl präsentierte. Dabei war ihm auch klar, dass er sich etwas daraus aussuchen sollte. Ganz automatisch reflektierte er Soras Lächeln, das einfach wirklich zu niedlich war, um nicht ebenfalls zu lächeln. „Danke“, fügte er deswegen hastig hinzu. Immerhin wusste er es wirklich zu schätzen, dass Sora sich die ganze Mühe gemacht hatte. Er wollte bloß nicht undankbar erscheinen.
Yamato nahm ihr die Shirts ab, die sie trug, wobei er eigentlich viel lieber in ihrer Nähe bleiben wollte. Aber das wäre wohl ziemlich lächerlich, wenn sie zu zweit gemeinsam einen Berg von Oberteilen umklammern würden. Und es gab sicher auch um Welten bessere Momente als diesen um sich näher zu kommen. Vielleicht war es sowieso noch zu früh. Nur weil er das wollte hieß das schließlich nicht, dass Sora es auch wollte. Gut, es gab Anzeichen… Aber Yamato beschäftigt eben auch noch die Sorge, dass es keinen Weg zurück mehr geben würde, wenn sie diese Grenze überschritten.
Daher brachte er schleunigst wieder etwas mehr Abstand zwischen sie beide und schlug den Weg in Richtung der Umkleidekabinen ein. „Möchtest du draußen warten und dir deine Auswahl ansehen, oder dich selber umschauen?“, erkundigte er sich bevor er hinter dem Vorhang verschwand.
Weil das Outfit zu der Hose passen musste zog er diese zuerst an und begann dann schließlich die einzelnen Shirts anzuprobieren.
„Ich fürchte, du musst entscheiden“, fand er, als er erneut den Vorhang beiseiteschob und Sora eines der Shirts präsentierte. „Du hast zu viele gute rausgesucht.“ Vermutlich würde er sowieso mehrere nehmen. Aber eigentlich hatte er ja wirklich nur nach einem gesucht.
Er zog den Vorhang wieder zu. „Pass auf, dass ich dich nicht als persönliche Styling Beraterin anheuer“, warnte er sie scherzhaft vor, bevor er sich das Shirt über den Kopf zog.

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Friendship meets Love ~ Sora & Yamato
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