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 Friendship meets Love ~ Sora & Yamato

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AutorNachricht
Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Sa Mai 27, 2017 10:37 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In der Stadt

Sora fand mehr und mehr Interesse an dem Blonden an ihrer Seite. Warum ihr dies nie vorher aufgefallen ist konnte sie sich selbst nicht erklären. Ebenso war es eine Frage die sie sich mittlerweile immer häufiger stellte. Seine mittlerweile offene und fröhliche Art sagte Sora immer mehr zu, was sie ihm immer wieder mit einem warmen Lächeln zu zeigen versuchte. Ebenso versuchte Yamato doch recht offensichtlich ihr zu gefallen, etwas was Sora irgendwie nicht wirklich bemerkte. Jedoch gab sie sich in dieser Hinsicht mindestens genauso Mühe, auch wenn sie das niemals offen zugeben würde.
Yamatos verzweifelter Versuch sich zu verteidigen entlockte Sora nur ein kurzes Lachen. Hatte es ihn wirklich so hart getroffen? Garantiert nicht, sonst hätte er doch ganz anders reagiert.
Seine kurze Kritik zu der Menge ihrer Auswahl nahm sie auch mehr als eine scherzhafte Aussage von ihm auf. Vielleicht hatte sie wirklich etwas übertrieben, aber es handelte sich ja hier um Kleidung, von denen sie dachte, dass sie Yamato stehen würden. Und da gab es einfach zu viel. Aber sein freundliches Danke zauberte Sora direkt ein breites Lächeln ins Gesicht gefolgt von einem hastigem, „Gerne.“.
So nahm Yamato ihr direkt die Sachen ab und kurz darauf gingen sie gemeinsam zu den Umkleidekabinen. Selbstverständlich so, wie sie es mittlerweile gewohnt waren, dicht an dicht. Dort angekommen fragte Yamato nun nach, was Sora nun vorhat. „Ich warte.“ Beantwortete sie ihm die Frage schnell, „schließlich will ich ja sehen, was ich da ausgesucht habe.“ Fügte sie erklärend mit einem Lächeln hinzu. Gesagt getan. Yamato verschwand in der Kabine und kam wenig später wieder raus, wo Sora ihn bereits mit einem Lächeln erwartete. Sie sollte also sich für ihn entscheiden? Kurz überlegte sie, schließlich musste die Wahl ja gut durchdacht sein. Damit Yamato auch so gut wie möglich aussah. Auch wenn Sora das wohl kaum von seinem Shirt abhängig machte, wohl genauso wenig wie seine zahllosen Fans auf dem Konzert. „Hast du denn noch keine in der engeren Auswahl?“ erkundigte sie sich dann lieber sicherheitshalber vorab. Am wichtigsten war es denn doch, dass es Yamato gefiel, richtig? Richtig! So verschwand Yamato direkt wieder hinterm Vorhang. Sein Witz kitzelte erneut ein Lachen aus der Orangehaarigen. „Damit hätte ich kein Problem!“ gestand sie nur, weiterhin lachend.
Jedoch verstummte genau dieses wenige Sekunden später abrupt, als Sora eine bekannte Stimme vernahm. Eine Stimme, die Sora in diesem Moment einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Obwohl sie sonst immer froh war, genau diese zu hören. Ein kurzer Blick zur Seite bestätigte Sora nur, dass ihre Annahme richtig war. „Sora… was machst du hier?“ erkundigte sich die Stimme erneut, nachdem keine erkennbare Reaktion von Sora kam. „Ich… ähm…“ stotterte sie verlegen, während sie in die großen braunen Augen des Braunhaarigen Mädchens schaute. „Ich… schaue mich nur um.“ Log sich Sora schnell zusammen, in der Hoffnung das dieses Gespräch nun einfach vorbei ist. Nervös ging ihr Blick kurz zur Umkleidekabine, in welcher Yamato wenige Sekunden zuvor verschwand. Doch dies entging der Braunhaarigen nicht, „Bist du etwa nicht alleine?“ erkundigte sich diese und versuchte einen Blick in die Kabine zu erhaschen, was Sora direkt verhinderte, indem sie sich zwischen dem Mädchen und der Kabine stellte, „Doch, klar. Mit wem sollte ich schon hier sein. Ich bin ganz alleine. Ja, niemand sonst ist hier!“ erklärte die Orangehaarige hastig und lautstark, was dafür sorgte, dass ihre Aussage nur noch unglaubwürdiger wirkte. So musste Sora schnell von sich ablenken, „Was machst du hier überhaupt, Kari?“ erkundigte sie sich daraufhin, und wirkte dabei nicht mehr allzu angespannt. Woraufhin Kari auf den Beutel in ihrer Hand deutete, „Ich musste nur eben was für meinen Vater umtauschen gehen.“ Erklärte diese daraufhin, während sie weiterhin versuchte einen Blick auf die Person in der Kabine zu werfen, jedoch konnte sie lediglich dessen Schuhe sehen. Kein guter Anhaltspunkt. Aber vielleicht müsste Kari nur Tai fragen und der wüsste vielleicht mehr.
„Also dann…“ fing die braunhaarige grinsend an, „Viel Spaß euch noch.“ Sagte sie nur, ehe sie sich direkt wieder umdrehte und sich mit einem Grinsen auf den Lippen auf ihren Heimweg machte.
Sora atmete einmal lautstark aus. Das musste ja passieren und warum schafft Sora es dann nicht, mal souverän zu handeln? Dass Kari was gemerkt hat, musste sie sich direkt eingestehen. Prüfend legte sie ihre Hände an ihre Wangen, welche noch zu glühen schienen. Scheinbar ist sie aufgrund ihrer Lügerei auch noch rot angelaufen. Na toll… aber es war ja abzusehen, dass sowas mal passieren musste. Nur hatte Kari sie da einfach auf dem falschen Fuß erwischt. Und warum Sora nun so peinlich berührt war, wusste sie selbst nicht. Sie schämte sich doch nicht, mit Yamato unterwegs zu sein, nein ganz im Gegenteil… doch, sollte dies doch vorerst geheim bleiben. Wie hätte Yamato da wohl an ihrer Stelle reagiert?
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Mai 29, 2017 2:50 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In der Stadt



Eine engere Auswahl hatte Yamato schon. Aber dennoch war er auf Soras Meinung gespannt. „Mir gefallen ein paar wirklich gut“, kommentierte er daher. Das machte die Entscheidung für ein Outfit allerdings nicht leichter. Bloß wurde dieses Problem absolut nebensächlich, als eine ihm bekannte Stimme auf der anderen Seite des Vorhangs ertönte. Gerade rechtzeitig, bevor er zu einer Antwort für Sora angesetzt hatte.
Yamato hatte nicht lange gebraucht um die Stimme zuordnen zu können. Hikari Yagami. Zwar war Yamato selber gar nicht so eng mit Hikari befreundet, wie es mit anderen der Fall war, weil sie eben wesentlich jünger war als er. Aber war oft genug bei Taichi um die Stimme dessen Schwester zu kennen. Nicht zu vergessen, dass er vermutete, dass ein kleiner Bruder Hikari ziemlich nett fand und Yamato sich schon das ein oder andere Mal gefragt hatte, ob die Freundschaft zwischen den beiden nicht bald in etwas anders umschlagen würde. Genau diese beiden Tatsachen machten ihr Auftauchen aber gerade problematisch. Denn wenn sie mitbekam, dass er Sora traf, würde sie es seinem und ihrem Bruder erzählen und das war etwas, was Yamato selber erledigen wollte. Am besten, bevor es ihnen jemand anders bereits mitgeteilt hatte.
Deswegen hielt er auch in der Bewegung inne, als könne ihn das bereits verraten. Zu gerne wollte er Sora ein Zeichen geben, dass sie besser ebenfalls nicht verriet, dass sie mit ihm hier war. Doch das tat sie auch von sich aus nicht. Besonders glaubhaft klang Sora dabei allerdings nicht, wie Yamato mit einem kurzen Augenrollen feststellte. Was sollte Sora denn alleine in einem Geschäft für Männer? Früher wäre die Ausrede vielleicht noch mit Ach und Krach durchgegangen, aber mittlerweile zog sie sich doch ziemlich feminin an.
Auch Hikari schien ihr nicht ganz zu glauben, was Yamato dem Mädchen keineswegs verübeln konnte. Aber zum Glück beließ sie es dabei. Anders als ihr Bruder war Hikari nämlich äußerst höflich und liebenswürdig.
Auf die Frage, was Kari selber an diesem Ort tat, hielt Yamato gleich noch einmal die Luft an. Denn bei ihrem Glück war sie am Ende noch mit Takeru oder ihrem Bruder unterwegs. Zum Glück aber, war das nicht der Fall. Denn dann hätten sie wohlmöglich doch noch die Flucht ergreifen müssen. So wollte Yamato gewiss nicht, dass herauskam, dass er Sora traf.
Was für eine blöde Situation. Immerhin waren sie ja sogar extra in einem anderen Stadtteil gefahren. Und nun liefen sie dennoch jemanden aus der Gruppe über den Weg. Und der jemand hatte sich nicht austricksen lassen und zumindest in Erfahrung gebracht, dass Sora nicht alleine war. Das war nur allzu deutlich daran zu erkennen, dass sie im Plural viel Spaß wünschte.
Genervt schloss Yamato die Augen. Hoffentlich hatte Hikari wirklich keine Ahnung, um wen es sich hier handelte. Denn sonst würde er vermutlich als schlechtester bester Freund der Geschichte eingehen. Aber ganz sicher konnte er sich eben auch erst sein, wenn er Taichi das nächste Mal sah. Oder Takeru. Vielleicht hatten sie ja aber auch so viel Glück, dass Hikari einfach niemanden etwas erzählte. Hoffen konnte man ja schließlich noch…
Da Yamato selber nicht wusste, wann die kleine Schwerter seines besten Freundes außer Hörweite war, hielt er einfach weiterhin stumm inne und warf dann einem Blick zum Vorhang, als dieser ein Stück bei Seite geschoben wurde. Sora lugte herein und wirkte zerknirscht, jedenfalls in seinen Augen.
„Das war… ungünstig“, fand Yamato und versuchte dabei zu ignorierend, dass seine Wangen eine leicht rötliche Farbe angenommen hatten. Nicht nur, dass das Zusammentreffen mit Kari peinlich gewesen war, er hatte sich deswegen eben auch nicht weiter umgezogen, wie um sich durch absolute Unbeweglichkeit nicht zu verraten. Mit dem nächsten Shirt in der Hand warf er Sora nun einen verlegenen Blick zu. Es war ja nicht so, als hätte sie ihn noch nie oberkörperfrei gesehen, oder? Und eigentlich war auch nichts dabei. Dennoch zog Yamato leicht den nicht vorhandenen Bauch ein und versuchte krampfhaft nicht das Shirt dafür zu nutzen, um sich zu bedecken. Das würde alles noch peinlicher machen. Stattdessen zog er es einfach über den Kopf, wie es ohnehin sein Plan gewesen wäre, nur eben ohne Zuschauer.
„Ist sie noch irgendwo im Laden?“, wollte er wissen. Denn dann würde er nicht direkt aus der Kabine rauskommen können. „Denkst du, sie weiß mit wem du hier bist?“, erkundigte er sich und lehnte sich mit verschränkten Armen an die Kabinenwand. „Glaubst du, sie erzählt Taichi davon? Oder Takeru?“ Eigentlich wusste Yamato auch nicht, wieso sie so ein Geheimnis daraus machten. Immerhin hatten sie doch abgemacht nicht zu lügen. Er seufzte. „Wir sollten diejenigen sein, die es Taichi sagen…“ Vermutlich hatte Sora auch deswegen nicht verraten mit wem sie unterwegs war. Yamato hätte sicher genau gehandelt. Er musterte der Wand gegenüber. „Wobei ich nicht weiß, was ich Taichi überhaupt erklären soll. Dass wir uns treffen?“ Vielleicht war es lächerlich, daraus so ein großes Ding zu machen. Tai wäre sicherlich egal, wenn sie sich trafen. Außer eben… „Dass wir Dates haben wohl eher.“ Das würde ihn dann doch sicher interessieren. Aber Yamato hatte sich eben auch vorgenommen erst dann etwas zu sagen, wenn er sicher wusste, wo das Ganze hinführt. Er wusste zwar, was er wollte, aber irgendwie schienen sie davon noch meilenweit entfernt zu sein. Und wenn gar nichts daraus wurde, war es auch ohne das Wissen der anderen peinlich genug.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Mai 29, 2017 5:32 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In der Stadt

Eine Handlung im Affekt. Ja, das wäre die beste Definition für das, was Sora tat. Vielleicht war sie einfach zu überfordert mit der Situation oder aufgrund ihrer Lügerei nicht mehr ganz klar beim Verstand. Wie dem auch sei, sie tat etwas mehr als unüberlegt. Etwas was sie in sonst niemals getan hätte. Sie schob den Vorhang der Kabine ein Stück zur Seite. Eigentlich wollte sie Yamato nur sagen, dass sie weg ist, oder was auch immer. Zumindest vergaß sie was sie eigentlich wollte in der Sekunde, als sie Yamato sah. Sie hätte doch damit rechnen können, dass er noch nicht umgezogen ist und allgemein wäre es Sora sonst nichtmal im Traum eingefallen einfach so ‘hereinzuplatzen‘. So gelang es ihr nicht einmal ein Wort herauszubringen, zu tief war der Schock als sie realisierte, was sie da tat. Ihr Gesicht färbte sich in Sekundenschnelle hochrot, was aber auch vielleicht daran lag, dass die vorherige Röte noch keine Zeit hatte sich in eine normale Hautfarbe zu ändern. Das Sora der Anblick von Yamatos nackten Oberkörper nun auch noch so aus der Bahn werfen würde, hätte sie nun nicht erwartet. Yamato hingingen schaffte es, einige Worte rauszubringen. Ungünstig, wenn das mal nicht untertrieben war. Diese Aussage konnte Sora nur mit einem kurzen Nicken bestätigen. Der Rest ihres Körpers schien erstarrt zu sein. Sie konnte sich irgendwie keinen Zentimeter rühren, während Yamato nach außen hin die Situation wesentlich gelassener zu nehmen. Er wäre im Gegensatz zu Sora wahrscheinlich direkt auf den Gedanken gekommen, sich vom Vorhang direkt zu entfernen, aber soweit schafften es Soras Gedanken in diesem Moment nicht. Lediglich peinlich berührt senkte sie mit rot leuchtenden Wangen ihren Blick. „Sie ist weg…“ murmelte sie lediglich, beinahe erstaunt darüber, dass sie es nun überhaupt noch schaffte, etwas über die Lippen zu bringen. Als Yamato weiter erzählte, schaffte sie es doch wieder ihren Blick aufzurichten. Auf ihn zu richten. „Ich… weiß es ehrlich gesagt nicht…“ seufzte sie leise. Daraufhin entfernte sie sich dann endlich vom Vorhang. „Es tut mir leid.“ Hing sie daraufhin an. Wobei sie gar nicht wusste, wofür sie sich mehr entschuldigte. Ihr unsouveräner Umgang mit Hikari oder das heraufbeschwören dieser peinlichen Situation. Ihr Blick ging zu der Deckenbeleuchtung, nicht weil diese sonderlich interessant war, eher weil Sora gerade nicht wusste wohin mit sich. „Hätte sie dich, wie auch immer, erkannt, hätte sie bestimmt was gesagt.“ Stellte Sora dann zögernd fest. Sich dies einzureden half Sora verbeugend gegenüber einem schlechten Gewissen Taichi nichts erzählt zu haben. Schließlich trafen sich seine beiden besten Freunde heimlich und hatten Dates. So richtige Dates. Mit Händchen halten und hoffentlich bald noch mehr von diesen ganzen Datesachen. „Sie hat dich schließlich gar nicht gesehen… also… denkt sie vielleicht, dass da ein fremder Typ hinter dem Vorhang steht. Und das muss ja nicht zwangsläufig heißen, dass sie denkt, dass ich ein Date habe… oder?“ vielleicht wurde Sora nun doch etwas zu unrealistisch, was den Optimismus anging, was sie doch recht schnell selbst bemerkte. Verlegen kratzte sie sich an der Wange, „Wir sollten einfach nicht den Teufel an die Wand malen.“ Sagte sie nur abschließend mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen. „Wir sollten uns davon den Tag nicht verderben lassen!“ stellte sie noch fix klar, denn das war garantiert das letzte was sie nun wollte. Schließlich haben die Digiritter schon weitaus schlimmere Situatiionen durchstehen müssen, welche sie im Endeffekt gemeistert haben. Auch wenn man Karis Anwesenheit nun wirklich nicht mit dem Angriff von bösartigen Digimn vergleichbar war.
„Also…~“ versuchte Sora vom unangenehmen abzulenken, „konntest du dich schon entscheiden?“, fragte sie neugierig und mit der Hoffnung, Yamato nun auch wieder etwas abzulenken. „Sonst müsstest du noch eine Modenschau für mich machen, damit ich dir die Entscheidung abnehmen kann!“ schlug sie nur noch lachend vor, was ihre Laune doch recht schlagartig wieder hob, während sie sich vorstellte, wie Yamato sich vor ihr präsentierte. Ebenso hoffte sie, dass sie Yamatos Laune so ebenfalls etwas anheben konnte.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Mai 30, 2017 10:40 am


Sora & Yamato
Eine Woche später
In der Stadt


Yamato versuchte herauszufinden, was Sora gerade derart verlegen machte. Karis Auftauchen oder die Tatsache, dass sie ihn nicht vollständig bekleidet sah. Und was noch viel wichtiger war, war doch wohl die Frage, ob sie ihn immer noch attraktiv fand. Denn mit Sicherheit gab es ziemlich viele Jungen, die wesentlich athletischer aussahen als er. Und Sora selbst war immerhin auch sehr sportlich. Vielleicht würde sie daher jemanden, der ebenfalls eine sportliche Figur hatte, anziehender finden? Yamato selbst war zwar nicht dick oder dergleichen, aber an Sportler kam er eben doch nicht heran. Er wusste dank der ihm nicht verständlichen Unart Trikots nach einem Spiel auszuziehen, wie Sportler aussahen. Allerdings fand er genau diese Typen auch eher dämlich.
Da Sora den Blick senkte war es für Yamato aber auch schwer etwas daraus hin auszulesen. Und fragen konnte er natürlich auch auf keinen Fall.
Soras Stimme drang durch den nun geschlossenen Vorhang zu ihm und Yamato musterte nachdenklich die Barriere zwischen ihnen. „Es muss dir nicht leidtun“, fand er aufrichtig, auch wenn er keine Ahnung hatte, was wofür genau sie sich entschuldigte.
Allerdings hatte sie Recht. Hikari hätte ihn zumindest gegrüßt, da war sich Yamato auch sicher. Also hatte sie wohl wirklich keine Ahnung.
Eine Äußerung brachte ihn dann allerdings doch zum Schmunzeln und er zog den Vorhang, dieses Mal natürlich vollständig bekleidet, beiseite. „Dann gehst du also mit mehreren Kerlen einkaufen?“, wollte Yamato wissen und musterte Sora mit einem Grinsen. „Wenn Hikari das weiß, wird sie die Situation sicher als vollkommen normal eingestuft haben.“ Sie beiden wussten, dass das nicht der Fall war. Jedenfalls hoffte Yamato das. Ihm wäre auch nicht bewusst, dass sich Sora tatsächlich mit anderen traf. Wenn man von ihrem gemeinsamen Freundeskreis mal absah. Und selbst da war Taichi der Einzige, von dem Yamato genau wusste, dass er Sora alleine traf. Das war jedoch etwas vollkommen anderes. Zumindest aus Soras Sicht, wie er schon erfragte hatte. Hoffentlich auch aus der seines besten Freundes, sonst hätten sie bald ein weiteres Problem.
„Wir sollten trotzdem versuchen ihr nicht weiter über den Weg zu laufen“, fand Yamato und sah sich nun auch ebenfalls im Laden um. Tatsächlich war keine Hikari mehr zu sehen. Aber sie war schließlich immer noch irgendwo in diesem Stadtteil. Hieß das, dass sie woanders hingehen sollten? Wieso war es so kompliziert sich mit Sora zu treffen?
Doch da Sora die Problematik zumindest aufschob, tat Yamato es ihr gleich und deutete auf das nächste Shirt, das er gerade trug. „Das gefällt mir“, sagte er. „Aber ich mochte das erste am liebsten.“ Er mochte schwarz, auch wenn das etwas warm werden könnte. Besser als der Mantel war ein Shirt jedoch alle Male.
Entsetzt starrte Yamato sie an und schüttelte den Kopf. „Du verwechselst mich mit Mimi“, stellte er auf Soras Witz hin fest. Soweit käme es ja noch. Shirts präsentieren war eine Sache, eine Modenschau eine ganz andere. „Ich nehme die drei, denke ich“, fügte er hinzu und deute auf eine kleine Auswahl an Shirts. „Du darfst dir aussuchen, welches davon ich beim Gig trage.“ Verantwortung abgegeben. Immerhin war das ja auch der Sinn dieses Treffens gewesen.
Yamato zog den Vorhang wieder zu und zog sich erneut um. In seinen eigenen Klamotten trat er aus der Kabine heraus. „Und jetzt?“, erkundigte er sich. „Hast du Hunger?“ Wobei hier die Gefahr bestand, dass auch Hikari irgendwo herum lief.




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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Mai 31, 2017 12:22 am

Sora & Yamato
Eine Woche später
In der Stadt

Yamatos Worte waren so wohltunend. Allein, dass er sagte, es brauche ihr nicht leid zu tun sorgte für ein angenehmes Gefühl, welches Sora durchströmte. Und dies bewies ihr erneut, dass es eindeutig höhste Zeit war Yamato besser kennenzulernen, auf einer Ebene die über die Freundschaft hinausging.
Als Yamato heraustrat musterte sie ihn lächelnd, jedoch wurde das Lächeln nach Yamatos Aussage von einem recht skeptischen Blick abgelöst. Gut. Das konnte er nicht ernst meinen. „Quatsch. Du bist der einzige, der sich das antut.“, schließlich war das Einkaufen gehen mit Taichi meist doch sehr anders. Vor allem weil dieser nur das tat, was er wollte und bei weitem nicht so viel Wert auf Beratung legte. Aber in Soras Augen auch nicht verwunderlich, sie sah sich nun wirklich nicht als ein Jemanden, den man gerne beim shoppen dabei hatte. Und vor allem empfand sie sich nicht als beliebt genug oder ähnliches, als das Jungs sie um so etwas beten würden.
Mit Yamato Hand in Hand wollte sie nun wirklich nicht unbedingt Hikari erneut über den Weg laufen. Aber Hikari wirkte nun nicht so, als würde sie sich noch sonderlich lange hier aufhalten wollen würde. Aber Sora war ja allgemein in dieser Situation so überfordert gewesen, dass es nicht unwahrscheinlich war, dass sie es einfach falsch eingeschätzt hatte. „Sollten wir vorsichtiger sein?“ fragte Sora zögernd nach, schließlich handelte es sich ja um ein Date, da sollte man doch nicht vorrangig darauf achten, wer sich sonst so rumtreibt. Und was wäre wenn sie jemand sehen würde? Wäre es so schlimm? Nunja, unangenehm vielleicht. Und sich erklären zu müssen wäre auch nicht so leicht, aber das Risiko würde Sora eingehen um die gemeinsame Zeit nicht komplett paranoid verbringen zu müssen.

Lächeln musterte Sora das Shirt, welches Yamato trug. „Du siehst wirklich gut aus.“ Wollte sie ihm bestätigen, nur war ihre Zunge etwas schneller als ihr Kopf. Dieser nahm sofort eine rote Farbe an, als sie feststellte, dass sie mit ihrer Aussage wohl doch etwas übertrieben hatte. „Also, in dem Shirt! Das Shirt… sieht gut aus.“ Versuchte sie sich noch schnell zu retten. Keine der Aussagen war nun gelogen, aber irgendwie kam Sora sich doch etwas komisch vor, dass sie nun Yamato ein Kompliment machte. Es platzte einfach aus ihr heraus. Sie war vielleicht allgemein sonst auch niemand, der sehr verschlossen war, doch Yamatos Anwesenheit ließ Sora einfach an ihrem Verhalten zweifeln. Zweifeln, ob er sie so auch noch mochte. So sehr mochte, wie sie ihn.

Das Yamato so abwehrend reagierte kitztelte aus Sora ein leichtes Lachen, mit Mimis Charakterzügen konnte man den Blonden nun wirklich nicht vergleichen. „Tut mir leid.“ Kam es nur aus ihr heraus, gedrängt zwischen dem leisen Lachen. So begutachtete Sora seine Wahl, die drei also. „Ich dachte du brauchst ein Outfit?“ fragte sie grinsend, schließlich war es dgenau das, was er ihr zuvor sagte. „Aber, ich finde die auch wirklich schön.“ Gestand sie dann, mehr lächelnd als grinsend. Ja, Yamato und Sora teilten sich scheinbar einen ähnlichen Geschmack, ein gutes Omen? Zumindest ordnete Sora es jetzt so ein.

Seine letzte Frage bestätigte sie nur kurz mit einem Nicken, gefolgt von einem „Aber nur, wenn ich dieses Mal zahlen darf.“. Schließlich zahlte Yamato bereits die letzten Male und allmählich plagte sie deswegen ein schlechtes Gewissen. Sie waren halt nur Schüler, die von ihrem Taschengeld lebten und nur weil Yamato der männliche Part bei den Dates war hieß es doch nicht zwangsläufig das er auch zahlen müsse. Sie waren im 21. Jahrhundert und Sora besaß auch genug Geld um Yamato mal einzuladen.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Mai 31, 2017 3:47 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In der Stadt




Irgendwie hatte Yamato genau diese Antwort erhofft. Er hätte es blöd gefunden, wenn Sora noch mit anderen Mitschülern etwas Vergleichbares unternahm. Ob er nach Taichi fragen sollte? Das kam ihm kindisch vor. Immerhin war er Soras bester Freund und Yamato absolut nicht eifersüchtig. Jedenfalls nicht, dass er wüsste. Zudem gehörte Taichi zu dem Sora Packet eben einfach dazu, das war ihm ja von Anfang an klar gewesen. Und zum Glück störte ihn das wenig, immerhin war Tai auch sein bester Freund.
„Ich weiß es nicht“, gestand Yamato seufzend und senkte den Blick. Vorsichtig sein bei einem Date klang ja wahnsinnig romantisch. „Klingt nicht besonders… schön“, wandte er deswegen ein und zuckte hilflos mit den Schultern. „Und in die letzte Absteige wollte ich jetzt auch nicht, nur um sicher zu gehen, dass uns keiner sieht…“ Wer wollte das schon? Aber Fakt war, wenn sie jemand sehen würde, würde es die Runde machen und das ging einfach noch nicht ohne ein Gespräch mit Tai. Das verstand sich von selbst.
Yamatos Gedanken wurden abrupt unterbrochen, als Soras Kompliment an seine Ohren drang. Ganz automatisch hoben sich seine Mundwinkel nach oben. „Danke.“ Natürlich war er nun ebenfalls verlegen und seine Wangen färbten sich erneut leicht rot, aber dennoch grinste er wie ein Idiot. Kein Wunder, wenn das Mädchen, das man mochte einem sagte, dass man gut aussah! „Nur in dem Shirt?“, erkundigte er sich gespielt entsetzt. „Wenn ich etwas anderes trage nicht?“ Die Frage war sicherlich dreist, aber eigentlich auch nicht besonders ernst gemeint. Das machte hoffentlich sein Grinsen deutlich.
„Dann wäre ich fertig“, befand Yamato. Das war schneller gegangen als erwartet und da er natürlich noch nicht wollte, dass ihre Verabredung vorbei wäre, hatte er eben auch das Essen vorgeschlagen. Dabei passte es ihm nicht ganz, dass sie zahlen wollte. Immerhin gehörte sich das doch nicht. Bloß glaubte er auch, dass er bei Sora auf taube Ohren stoßen würde. Sie schien immerhin ziemlich emanzipiert und hatte oft genug bewiesen, dass sie nicht wirklich in typischen Geschlechter Kategorien dachten. Außerdem war sie einfach viel zu nett um ständig dieselbe Person zahlen zu lassen.
Allerdings gab es da auch noch die Hikari-Problematik. Wohin also gehen, +überlegte sich Yamato während er seine Einkäufe bezahlte und sich zusammen mit Sora nach draußen bewegte. „Wir können hier irgendwo essen gehen. Dann könnte es aber sein, dass wir Hikari doch noch über den Weg laufen“, überlegte er und sah sich auch gleich nach der Schwester seines besten Freundes um. „Oder wir gehen zu mir und ich koche.“ Verlegen mustere er seine Schuhe. Die Idee war nur entstanden, weil ihnen dort ganz sicher niemand über den Weg laufen würde. Sein Vater war arbeiten und ansonsten war nun mal niemand da. Aber wie würde Sora den Vorschlag finden? „Natürlich nur wenn du willst“, räumte er schnell ein. Nicht, dass sie sich gedrängt fühlte oder es ihr komisch vorkam.
Sein verlegener Blick richtete sich wieder auf Sora. „Also… vielleicht ist das eine dumme Idee. Besonders aufgeräumt ist es bei uns nicht. Und vielleicht schmeckt dir mein Essen auch nicht. Oh und wir müssten einkaufen… ich glaube wir hatten gestern noch ungefähr Butter, abgelaufene Milch und eine Gemüsekonservendose“, versuchte Yamato ihr die Möglichkeit zugeben abzusagen. Immerhin war Sora soweit er sich erinnern konnte noch nie in seiner Wohnung gewesen. Das war seltsam, wenn man bedachte, dass sie quasi Nachbarn waren. Aber wozu hätte sie ihn auch besuchen sollen? Ab und an hatte sie vor seiner Wohnung gestanden, zusammen mit Taichi verstand sich. Ansonsten trafen sie sich aber eher draußen oder eben bei Taichi. Wobei wenn sie sich weiterhin dateten, würden sie irgendwann doch wohl die Wohnung des anderen betreten, oder?

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Mai 31, 2017 10:18 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
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Schön wäre diese Idee tatsächlich nicht gewesen. „Lass uns einfach so weiter machen wie bisher.“ Schlug Sora daraufhin vor, denn mittlerweile hatte sich das doch bewährt. Zumindest was den Wohltufaktor anging. Und das es ihnen dabei gut ging war doch weitaus wichtiger.
Als Yamato sie dann erneut aufzog, stieß sie ihn leicht an, „Du weißt doch ganz genau wie ich das meine.“ Sagte sie daraufhin nur. Ihm ins Gesicht zu sagen, dass er so oder so gut aussah war doch etwas zu viel für sie. Nicht, dass es Sora nicht dachte, nur wollte sie nicht nicht erneut Yamato mit hochrotem Gesicht gegenüberstehen. Außerdem lockerte dieser Satz gepaart mit einem schmunzeln die Situation doch wieder etwas auf. Zumindest empfand Sora das für einen Moment so.
Und so hatte Yamato sein Outfit und somit ist der Hauptgrund für das Treffen schon erledigt. Doch um sich zu verabschieden war es nun durchaus noch zu früh. Vor allem, da nun noch das Essen im Raum stand.
Direkt lehnte Yamato Soras Aufforderung nicht ab, aber irgendwo konnte sie sich schon denken, dass es ihm wenig zusagte, sie zahlen zu lassen, was sie nur über ein Schmunzeln preisgab. Aber irgendwo hatte er recht, nun nochmal auf Hikari zu stoßen war nicht das, was sie jetzt wirklich wollte. So galt es nun eine gute Alternative zu finden. So wurde Sora bei Yamatos doch sehr spontanen Vorschlag recht hellhörig. Irgendwie war Sora sich nun nicht sicher, wie sie da angemessen reagieren soll. Klar würde sie das gerne! Schließlich wäre die dortige Zweisamkeit nicht verkehrt und weitaus angenehmer als das volle Einkaufszentrum. Jedoch drohte ihr parallel direkt wieder eine Röte ins Gesicht zu steigen, allein bei dem Gedanken auf so engen Raum mit Yamato allein zu sein. Auch wenn sie auf der anderen Seite genau das so am Riesenrad genoss. Gepaart mit Yamatos doch sehr gedeckten Reaktion fiel es Sora doch noch etwas schwerer zu entscheiden.
Jedoch lenkte dieser daraufhin direkt ein. Nur nicht im positiven Sinne. Jedoch brachte diese ‘Unsicherheit‘ seitens Yamato die Orangehaarige etwas zum schmunzeln. Machte er sich nun wirklich so sehr Sorgen darum, was Sora von ihm hielt? Irgendwie war es ja schon ein Kompliment. Zumindest bedeutete es doch auch irgendwie, dass er sie mochte. Richtig? So griff sie lediglich lächelnd nach seiner Hand, „Red das doch nicht alles so schlecht.“ bat sie, „wenn es wirklich in Ordnung ist, würde ich gerne mit zu dir kommen.“, schließlich klang es nicht so, als wäre das der optimale Plan für Yamato. „Wir können ja auch zu mir, meine Mutter freut sich garantiert, dich kennenzulernen.“ Scherzte Sora daraufhin, wissentlich dass Yamato das ablehnen würde und seinen Vorschlag dann vielleicht dann gar nicht mehr so schlecht finden.
Da Sora davon ausging, dass sie mit ihrer Vermutung richtig lag setzte sie sich bereits mit Yamato an der Hand in Bewegung. „Was wollen wir denn kochen?“ fragte sie dann nach, schließlich war es nie von Nachteil das vorher zu wissen.
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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Mai 31, 2017 10:21 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
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Schön wäre diese Idee tatsächlich nicht gewesen. „Lass uns einfach so weiter machen wie bisher.“ Schlug Sora daraufhin vor, denn mittlerweile hatte sich das doch bewährt. Zumindest was den Wohltufaktor anging. Und das es ihnen dabei gut ging war doch weitaus wichtiger.
Als Yamato sie dann erneut aufzog, stieß sie ihn leicht an, „Du weißt doch ganz genau wie ich das meine.“ Sagte sie daraufhin nur. Ihm ins Gesicht zu sagen, dass er so oder so gut aussah war doch etwas zu viel für sie. Nicht, dass es Sora nicht dachte, nur wollte sie nicht nicht erneut Yamato mit hochrotem Gesicht gegenüberstehen. Außerdem lockerte dieser Satz gepaart mit einem schmunzeln die Situation doch wieder etwas auf. Zumindest empfand Sora das für einen Moment so.
Und so hatte Yamato sein Outfit und somit ist der Hauptgrund für das Treffen schon erledigt. Doch um sich zu verabschieden war es nun durchaus noch zu früh. Vor allem, da nun noch das Essen im Raum stand.
Direkt lehnte Yamato Soras Aufforderung nicht ab, aber irgendwo konnte sie sich schon denken, dass es ihm wenig zusagte, sie zahlen zu lassen, was sie nur über ein Schmunzeln preisgab. Aber irgendwo hatte er recht, nun nochmal auf Hikari zu stoßen war nicht das, was sie jetzt wirklich wollte. So galt es nun eine gute Alternative zu finden. So wurde Sora bei Yamatos doch sehr spontanen Vorschlag recht hellhörig. Irgendwie war Sora sich nun nicht sicher, wie sie da angemessen reagieren soll. Klar würde sie das gerne! Schließlich wäre die dortige Zweisamkeit nicht verkehrt und weitaus angenehmer als das volle Einkaufszentrum. Jedoch drohte ihr parallel direkt wieder eine Röte ins Gesicht zu steigen, allein bei dem Gedanken auf so engen Raum mit Yamato allein zu sein. Auch wenn sie auf der anderen Seite genau das so am Riesenrad genoss. Gepaart mit Yamatos doch sehr gedeckten Reaktion fiel es Sora doch noch etwas schwerer zu entscheiden.
Jedoch lenkte dieser daraufhin direkt ein. Nur nicht im positiven Sinne. Jedoch brachte diese ‘Unsicherheit‘ seitens Yamato die Orangehaarige etwas zum schmunzeln. Machte er sich nun wirklich so sehr Sorgen darum, was Sora von ihm hielt? Irgendwie war es ja schon ein Kompliment. Zumindest bedeutete es doch auch irgendwie, dass er sie mochte. Richtig? So griff sie lediglich lächelnd nach seiner Hand, „Red das doch nicht alles so schlecht.“ bat sie, „wenn es wirklich in Ordnung ist, würde ich gerne mit zu dir kommen.“, schließlich klang es nicht so, als wäre das der optimale Plan für Yamato. „Wir können ja auch zu mir, meine Mutter freut sich garantiert, dich kennenzulernen.“ Scherzte Sora daraufhin, wissentlich dass Yamato das ablehnen würde und seinen Vorschlag dann vielleicht dann gar nicht mehr so schlecht finden.
Da Sora davon ausging, dass sie mit ihrer Vermutung richtig lag setzte sie sich bereits mit Yamato an der Hand in Bewegung. „Was wollen wir denn kochen?“ fragte sie dann nach, schließlich war es nie von Nachteil das vorher zu wissen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Jun 02, 2017 11:55 am

Sora & Yamato
Eine Woche später
In der Stadt

Ob er an Soras Gesicht ablesen konnte, ob sie seinen Vorschlag nun mochte oder nicht? Das war allerdings schwerer als gedacht. Generell war es für Yamato gar nicht so einfach ihre Gedanken vorher zu ahnen. Früher war das doch mal einfacher gewesen, oder nicht? Wobei es da auch um ganz andere Dinge gegangen war. Wie ironisch, dass er sich nun einfach so unsicher war, wo es doch um ihn selbst ging.
Also blieb ihm gar nichts anders übrig als abzuwarten, was Sora dazu zu sagen hatte und dann musste Yamato natürlich noch hoffen, dass sie die Wahrheit sagte.
Sein Blick glitt von ihrem Gesicht zu ihrer Hand, die sich in seine gestohlen hatte, was prompt die Mundwinkel des Blonden ein wenig höher zog. „Ich rede nicht alles schlecht“, widersprach er heftig. „Ich will dich nur nicht überfallen!“ Das musste er richtig stellen. Immerhin wollte er sie eigentlich schon zu sich einladen. Gut, der Gedanke machte Yamato auch nervös. Eigentlich waren nämlich nie weibliche Wesen in der Wohnung. Hatten sie überhaupt schon mal Damenbesuch gehabt? Nicht, dass er sich erinnern konnte.
Noch bevor Yamato irgendetwas erwidern konnte, fuhr Sora mit einem Gegenvorschlag fort, den Yamato wirklich nicht begrüßte. Er hatte nichts gegen Soras Mutter und irgendwann würde er sicherlich dorthin müssen. Aber sie jetzt offiziell kennenzulernen kam ihm nicht richtig vor. Vielleicht sollte man sich erst dann gegenseitig den Eltern vorstellen, wenn man wirklich zusammen war. „Deine Mutter kennt mich“, warf er verlegen ein. Immerhin waren sie schon ewig befreundet und er grüßte auch immer sehr höflich, wenn er Soras Mutter zufällig auf der Straße sah. Seit er mit Sora ausging sogar noch höflicher.
Der Musiker seufzte. „Reden wir erst mit Taichi… und Takeru… und nehmen dann unsere Eltern in Angriff“, bat er und hoffte, dass Sora das verstand. Denn wenn er ganz ehrlich zu sich war, hatte er ohnehin etwas Sorge, dass ihre Mutter ihn gar nicht mögen würde. Was, wenn sie für ihre Tochter, die sie soweit er wusste, relativ streng erzog, eher jemanden wollte wie beispielsweise Joe? Wirklich verdenken könnte Yamato ihr das nicht.
„Gehen wir zu mir. Aber erwarte nicht zu viel, okay? Es ist wirklich eine absolute Männerwohnung“, warnte Yamato vor. Wahrscheinlich war sein Zuhause das genaue Gegenteil von Soras, fiel ihm auf.
Da sie sich bereits an der Hand hielten, löste Yamato den Griff nicht, als sie zurück in Richtung der Bahnstation gingen. Mittlerweile war es noch einmal voller und sie fanden keinen so bequemen Stehplatz, sondern quetschen sich zwischen die anderen Fahrgäste. Hier musste er Soras Hand erst einmal loslassen und sich an den dafür vorgesehenen Halterungen festhalten. Ohne, dass es nötig gewesen wäre, zog er Sora an der Taille näher zu sich heran. „Nicht, dass du mir verloren gehst“, raunte er ihr ins Ohr.
„Also…“, begann er wieder lauter und sah über Soras Kopf hinweg. „…was hast du deiner Mutter erzählt? Weiß sie, dass wir uns treffen?“, wollte Yamato ehrlich interessiert wissen. Denn er hatte seinem Vater nichts erzählt. Das lag aber vor allem daran, dass der sowieso nicht mitbekam, dass Yamato nicht Zuhause war.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Jun 08, 2017 2:06 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In der Stadt

Yamato schien sich wirklich sehr darum zu sorgen, was Sora dachte. Sonst war es doch immer eher ihre Rolle. So konnte sie ihm seine Unsicherheit nicht vorwerfen. Nein, sie sah es irgendwie doch eher als Kompliment.
Das Yamato Soras Mutter bereits flüchtig kannte war ihr selbstverständlich bewusst, jedoch; „sie kennt dich aber nicht… so.“ versuchte sie zu erklären. In der Hoffnung das Yamato schon verstand was „so“ bedeuten soll. Schließlich war Yamato in den Augen ihrer Mutter lediglich ein guter Freund. Jedoch dachte sie sich dabei bisher nie mehr, schließlich wusste ihre Mutter was sie gemeinsam durchgemacht haben. Und im Gegensatz zu Yamato war Taichi nicht allzu selten Gast im Hause Takenouchi, was für Soras Mutter der Beweis war dass eine heterogene Freundschaft funktioniert. Also gab es keinen Grund für Soras Mutter anzunehmen, dass da mehr ‘lief‘.
So nickte Sora Yamatos Vorschlag ab, jedoch musste sie seine Aufzählung dann auch noch ergänzen, „Und Mimi!“ fügte sie schnell hinzu, schließlich war das ja ihre beste Freundin, welche ein gutes Recht darauf hatte zu erfahren was los ist. „Und Kari würde ich das auch lieber persönlich sagen wollen, bevor TK und Taichi das übernehmen…“ grübelte sie weiter, „Izzy und Joe sollten wir aber auch auf jeden Fall nicht außenvorlassen!“ und somit hatte Sora dann auch die ganze Gruppe aufgezählt, welche sie seit Jahren als ihre besten Freunde sah, weshalb ihr es wohl auch so wichtig war es allen dann persönlich zu sagen.
Das Yamato sie dann noch vorwarnte zauberte ihr direkt ein Schmunzeln ins Gesicht, „gut… ich erwarte nicht zu viel.“ Bestätigte sie ihm neckisch. Auch wenn sie sich nun das genaue Gegenteil ihrer Wohnung vorstellte. Schließlich lebte sie alleine mit ihrer Mutter, eine Frauenwohnung also. Eine Wohnung die stets sauber genug war um vom Boden zu essen und vor sich kein Krümel Staub finden ließ. So wollte sich Sora auch nicht wirklich vorstellen, was sie da erwartete.

So wurden es immer mehr und mehr Menschen während sie gemeinsam Hand in Hand wieder zum Bahnhof gingen und sich in die Bahn quetschten. Es war einfach wieder erstaunlich wie viele Menschen sich in so ein Ding quetschen konnten. So hatten sie erneut einen Stehplatz, der sie dieses Mal nur noch mehr zwang dicht aneinander zu stehen. So war Yamatos Hand an ihrer Taille nicht verwunderlich. Doch das in Kombination mit seiner Aussage sorgte für einen leichten rotschimmer auf ihren Wangen. Sie nickte sie es nur kurz ab, schließlich lag es im Interesse der beiden sich nicht zu verlieren.
Seine Frage zog Soras volle Aufmerksamkeit auf sich, sie schaute zu ihm auf, auch wenn sein Blick nicht ihr galt. „Sie weiß das wir uns treffen.“ Gestand sie. „Nur weiß sie den genauen Hintergrund nicht.“ Erklärte sie. Ihre Mutter ging einfach von freundschaftlichen Treffen aus, zumindest dachte Sora das. „Weißt du… sie macht sich immer viel zu viel Sorgen um mich.“ Erklärte sie seufzend, „ich fühle mich deswegen verpflichtet ihr zu sagen wo ich bin und was ich mit wem mache. Damit sie sich weniger Sorgen machen muss. Auch wenn sie das wohl trotzdem tut… egal was ich sage oder mache sie kann nicht damit aufhören und vergisst sich dabei auch ganz oft. Wenn ich mal länger unterwegs bin bleibt sie solange wach, bis ich zu Hause bin.“ Erneut huschte ein Seufzen über ihre Lippen. Für Sora war es einfach unverständlich, dass sich ihre Mutter immer so viele Sorgen machte. „Es ist nicht so, dass es mich stört nur will ich einfach nicht, dass sie sich unbegründet Sorgen macht.“ Versuchte sie abschließend zu erklären, „ich hoffe es ist ok, dass sie etwas weiß.“ Erkundigte sie sich deswegen nochmal bei Yamato, da sie Angst hatte, dass ihm das nicht gefiel da Sora davon ausging, dass er seinem Vater das noch nicht anvertraut hatte.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Jun 08, 2017 4:29 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In der Stadt

Natürlich war Yamato auch klar, dass er Soras Mutter anders vorgestellt werden sollte. Bisher wusste sie immerhin nur, dass sie zusammen in der Digiwelt gewesen waren und auf die gleiche Schule gingen. Er hatte nicht mal eine Ahnung, was Sora sonst so von ihm erzählt hatte. Schließlich war es neu, dass sie sich so oft trafen. „Warn mich nur vorher vor… ungefähr zwei Wochen vorher“, fand er. Denn die Aussicht darauf, Soras Mutter als etwas anderes als ein guter Freund vorgestellt zu werden machte ihm doch etwas Angst. „Ich habe keine Ahnung, wie Mütter normalerweise auf die Dates von ihren Kindern reagieren“, gab er schließlich zu. Er konnte sich in etwas vorstellen, wie sein Vater reagieren würde. Aber vermutlich war es bei Müttern anders. Wobei sicher auch noch ein Unterschied darin bestand, ob man ein Mädchen oder ein Junge war. Jedenfalls würde das Yamato nicht wundern.
Er lachte leise auf, als Sora plötzlich die gesamte Gruppe aufgezählt hatte. Eigentlich war es typisch für sie, dass sie an jeden dachte und genau das gefiel ihm so gut an ihr. Yamatos Priorität lag jedoch dieses Mal eindeutig auf seinem Bruder und seinem besten Freund. Letztere war im Grunde auch das Gespräch, das ihm am schwersten fallen würde. Denn er hatte absolut keine Ahnung, wie Taichi auf diese Neuigkeit reagieren würde. „Wir sagen es ihnen…“, stimmte Yamato zu. Wobei er erst dann mit der Sprache rausrücken würde, wenn es auch etwas zu sagen gab.
Scheinbar drehten sich bei diesem Treffen sehr viele Gespräche darum, wer was über sie beide wusste. Während er Soras Blick auf sich spürte, musterte Yamato eine der kleinen Werbetafel in der Bahn. „Mhm“, machte er als Zeichen, dass er verstanden hatte. Dann wusste Soras Mutter also, dass sie sich trafen, aber nicht warum. „Und sie hat nicht gefragt?“, wunderte er sich schließlich. Immerhin war es neu, dass sie sich verabredeten, wohingegen Sora und Tai schon immer eng befreundet gewesen waren.
Bei Soras nächsten Worten schwieg Yamato nachdenklich und richtete schließlich den Blick wieder auf sie. „Ich finde das klingt eigentlich ziemlich nett“, musste er zugeben. Nicht, dass sein Vater ihn nicht mochte. Aber vermutlich war väterliche Fürsorge einfach nicht mit einer mütterlichen vergleichbar. Sowie Yamato es aus Takerus Erzählungen heraushörte, war die Erziehung dort auch eine vollkommen andere. Nicht selten hatte er sich schon gefragt, ob es für die persönliche Entwicklung relevant war. Vermutlich war es so. Takeru hatte ein viel sonnigeres Gemüt als Yamato, weil er behütete aufgewachsen war. Jedenfalls hatte sich Yamato das so zu Recht gereimt.
„Deine Mutter weiß bestimmt, dass du auf dich aufpassen kannst“, fügte er dann allerdings hinzu. Nach allem, was Sora an Abenteuern erlebt hatte, von denen ihre Mutter wusste, würde es ihn wundern, wenn sie ihrer Tochter nicht zutraute in der normalen Welt auf sich aufzupassen. Er jedenfalls traute Sora eine Menge zu. „Bestimmt seit ihr euch nur sehr ähnlich. Du machst dir auch um jeden Sorgen.“ Er schenkte Sora ein Lächeln. Denn diese Eigenschaft war eine, die er sehr schätzte. Yamato war auch oft um seine Freunde besorgt, aber Sora schaffte es einfach viel besser ihre Fürsorge auszudrücken als er. „Irgendwoher musstest du die Eigenschaft ja haben.“
„Mein Dad macht das selten, weißt du?“ Verlegen zuckte Yamato mit den Schultern. „Er ist die meiste Zeit über arbeiten und bekommt nicht wirklich mit, wie lange ich weg bin. Deswegen macht es auch keinen Sinn ihm vorab zu sagen, was ich mache oder mit wem. Meistens erzähle ich es ihm erst später, wenn wir uns.“ Und das fiel meistens eher kurz aus. Hauptsächlich sahen sie sich abends beim Essen und dann ging es um die Arbeit, Schule oder die Band. Sora hatte Yamato bisher bewusst nicht erwähnt. Denn er wusste schließlich immer noch nicht, was genau er sagen sollte.
Er schüttelte den Kopf. „Es stört mich nicht“, sagte er schnell. Immerhin war es eigentlich ja kein Geheimnis und Soras Mutter hatte ein Recht darauf zu wissen, mit wem sich ihre Tochter herumtrieb.
Die Bahn fuhr in ihrer Station ein und Yamato löste sich von Sora, damit sie aussteigen konnten. Je näher sie seiner Wohnung kamen, desto nervöser wurde er im Grunde. Was wenn es ihr nicht gefiel? Was wenn sie einen Schock bekam, weil es wirklich nicht aufgeräumt war. Andererseits kannte sie auch Taichis Zimmer.
„Was willst du essen?“, erkundigte er sich, als sie an dem nahegelegenen Supermarkt vorbei kamen. Denn einkaufen mussten sie etwas. Ansonsten würde das Essen ziemlich karg ausfallen. „Solange du kein Viersternemenü erwartest, kannst du dir was aussuchen“, bot Yamato an und betrat den Supermarkt. Er konnte einige Gerichte. Kochen war immerhin gar nicht so schwer und in den letzten Jahren war er immer besser geworden. Vermutlich weil er keine Lust hatte immer das Gleiche zu essen und einer von ihnen musste sich eben um die Verpflegung zuhause kümmern.




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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Sa Jun 10, 2017 3:34 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In der Stadt

Vorwarnen…? Gab es da etwas zu befürchten. „Mach ich.“ Bestätigte sie ihm skeptisch. Seine weitere Ausführung ließ sie erst wirklich verstand warum er darum bat. Hatte er wirklich Angst vor der Reaktion ihrer Mutter? Aber Sora konnte sich nun auch beim besten Willen nicht vorstellen wie ihre Mutter in dieser Situation reagiert. Sie wusste nur genau, dass sich Yamato keine Sorgen machen musste. So schmunzelte sie nur leicht, „Ich denke… sie wird sich freuen. Schließlich sind Mütter doch glücklich, wenn ihre Kinder es auch sind.“ Stellte Sora fest. Und Sora war sich mittlerweile sicher, dass sie mit Yamato glücklich sein würde. Und das vermittelte sie ihm wohl so durch die Blume hindurch auch mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Vor allem da Sora nicht wusste, wie eine Mutter sonst reagieren könnte.
Das er ihr direkt zustimmte ließ sie lächeln, auch wenn sie dein kurzes Lachen direkt deuten konnte. Immer an alle zu denken, das war Sora einfach und das konnte und wollte sie einfach nicht ablegen.

Ihre Mutter hatte tatsächlich nicht wirklich weiter nachgefragt. Ob sie sich einfach denken konnte was los war? Das wäre eine Erklärung oder ihre Mutter dachte sich einfach nichts dabei. „Nein, noch nicht… Aber wenn wir uns häufiger treffen wird sie bestimmt auch mehr nachfragen.“ Überlegte sie. Zumindest würde Sora das in diesem Fall genauso machen. Auch wenn es denn doch recht offensichtlich wäre, wenn Sora ihrer Mutter immer wieder sagt, dass sie mit Yamato etwas unternahm.
„Meine Mutter ist auch wirklich sehr nett.“ Warf Sora lächelnd ein. Ihre Strenge war etwas, was Sora erst mit der Zeit zu schätzen lernte. Auch wenn dies früher ein häufiger Streitpunkt zwischen Mutter und Tochter war. Mittlerweile sah Sora es als Zeichen der Liebe von ihrer Mutter.
So hörte sie Yamato aufmerksam zu, jedoch musste sich dort direkt verteidigen, „Ich bin bei weitem nicht so schlimm!“, zumindest dachte Sora das. Zwar wusste sie von ihrer fürsorglichen Art, aber sie war doch nicht so schlimm. Auch wenn Sora nun doch etwas daran zweifelte. Verlegen kratzte sie sich an der Wange, „Vielleicht habe ich das ein bisschen von ihr.“ Gestand sie dann, aber sich zuschreiben lassen, dass sie wie ihre Mutter sei. Sowas wollte wahrscheinlich ohnehin niemand auf sich sitzen lassen. So war es für Sora auch wesentlich interessanter, was Yamato erzählte. Das sein Vater selten zu Hause war wusste sie bereits. Und das war schlichtweg genau das Gegenteil von dem, was Sora zu Hause hatte, ihre Mutter war immer da und fragte auch Sora auch immer direkt nach allem. „Dein Vater vertraut dir bestimmt sehr.“ Konnte sie daraufhin nur sagen, das war für sie in diesem Fall auch die einzige Erklärung warum sein Vater es überhaupt mit sich vereinbaren konnte seinen Sohn so oft und lange alleine zu lassen.

Nachdem sie die überfüllte Bahn verließen suchte Soras Hand nahezu automatisch die von Yamato. Es war einfach zur Gewohnheit bei ihren Dates geworden und etwas was sie in der Schule oder wenn sie mit ihren Freunden unterwegs waren sehr misste.
Vor dem kleinen Supermarkt hielten sie und Yamato entlockte ihr direkt ein Lachen. Für einen Sternekoch hielt sie Yamato vielleicht wirklich nicht, aber doch traute sie ihm einiges zu. „Hast du nicht neulich erzählt, dass du gerne scharf kochst?“ überlegte Sora. Das war zumindest ein Teil ihres Gespräches welches sie beim Ramen essen haben. „Du nimmst es doch als Herausforderung möglichst scharf zu kochen.“ Erinnerte sie ihn grinsend, „Und ich würde mich der Herausforderung gerne stellen, das zu essen.“ Fügte sie lachend hinzu. Scharfes Essen mochte sie schließlich und dann etwas zu wählen, worin Yamato schon geübt war und sich vielleicht auch sicherer fühlte, als mit einem neuen Gericht.
So betrat Sora mit Yamato an der Hand kurzerhand den Laden, wissentlich dass er das wohl nicht ablehnen würde, „also… was brauchen wir?“ fragte sie noch nach, ehe sie den für sich wichtigeren Part hinzufügte, "Ich zahle aber dieses Mal trotzdem. Egal ob du willst oder nicht."
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Jun 13, 2017 3:51 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In der Stadt



Erst war Yamatos Blick skeptisch, denn so ganz war er sich eben nicht sicher, ob Eltern sich einfach dann freuten, wenn ihre Kinder glücklich waren. Denn es gab schließlich immer andere Ansichten und manchmal war man selber eben nicht objektiv. Aber er beschloss relativ schnell, dass ihm das vollkommen egal war. Jedenfalls in diesem Moment. Denn wenn er Sora richtig verstand, dass war sie glücklich? Eine Auskunft, die er erstmal verarbeiten musste. Denn man bekam nicht alle Tage gesagt, dass jemand anders glücklich war, weil… naja weil was eigentlich. Sie vielleicht ein Paar werden könnten? Auf dem besten Wege dahin waren? In jedem Fall war es etwas Gutes und das zauberte ihm doch gleich wieder ein Lächeln auf das Gesicht. Und da er eben kein Mann großer Worte war, musste das reichen. Für jetzt zumindest. Irgendwann würde er mehr dazu sagen. Wenn der richtige Zeitpunkt gekommen war und etwas mehr Zeit vergangen war.
„Ich hoffe, das hält dich nicht davon ab, dich mit mir zu verabreden“, fand Yamato mit einem Zwinkern. Denn er wollte sich wirklich gerne noch öfter mit Sora treffen und nahm denn eben in Kauf, dass ihre Mutter sich ihrem Teil zusammenreimen konnte.
Yamato lachte leise, als Sora abstritt, dass sie nicht ganz so wäre wie ihre Mutter. Zugegeben, so ganz konnte er das natürlich auch gar nicht beurteilen, wo er ihre Mutter doch auch nicht kannte, aber von Soras Erzählungen her wirkte es bereits so, als wären sich die beiden sehr ähnlich. „Es ist aber nichts Schlechtes“, verteidigte sich Yamato. „Ich mag das an dir.“ Das War schon früher so gewesen und je älter er wurde und vor allem je besser er Sora kennenlernte, desto mehr schätze er diese Seite an ihr.
Nachdenklich zuckte Yamato mit den Schultern. „Ich denke, ich wäre nicht bei meinem Vater geblieben, wenn man mir nicht zugetraut hätte, dass ich alleine klarkomme“, überlegte er. „Außerdem war Takeru mehr auf unsere Mutter fixiert als ich.“ Das wunderte vermutlich auch niemanden. Hinzu kam natürlich noch, dass Takeru zu klein gewesen war, um bei einem ständig arbeitenden Vater zu wohnen. „Ich weiß nicht, ob mein Vater mir früher vertraut hat. Jedenfalls vor der Sache mit Myotismon. Danach war es irgendwie anders. Ich glaube, dass mein Dad ziemlich cool damit umgegangen ist. Jedenfalls besser als meine Mutter. Wobei T.K. ja auch viel kleiner war…“ Dennoch war Yamato erleichtert gewesen, dass sein Vater nicht versucht hatte ihn bei irgendwas aufzuhalten, sondern ihn sogar unterstützt hatte wo es ging. „Nach der Digiwelt war es auch nicht wirklich schlimm, dass er erst spät nach Hause kommt. Danach hatte ich Taichi und euch… Und Takeru ist zurückgezogen. Und mittlerweile bin ich ja selber kaum zu Hause“, schloss Yamato. Er kannte dieses Thema nämlich. Es kam nicht allzu selten vor, dass gerade Vertreter des weiblichen Geschlechts es nicht gut fanden, dass sein Vater so viel arbeitet und er alleine war. Früher mochte das vielleicht der Fall gewesen sein, aber mittlerweile kam er bestens damit klar.
Skeptisch musterte er Sora von der Seite. „Okay…“, sagte er langsam. Eigentlich kochte Yamato nur gerne scharf, weil es lustig war. Jedenfalls für ihn, nicht für die Leute, die seine Essen zu sich nahmen. Bei Sora würde er sich diesen Spaß allerdings nicht erlauben. „Dann gibt es Curry“, bot er an und begann bereits in den Regalen nach den passenden Zutaten zu suchen. Reis natürlich und Huhn. Allerdings war Sora ein Mädchen und deswegen sollte es wohl mehr als das geben. Gemüse konnte immerhin nicht schaden. Allerdings wollte er es mit dem Einkauf auch nicht übertreiben, weil Sora angedroht hatte, dass sie zahlen wollte. Und deswegen war der Versuch sein Portemonnaie zu zücken auch eher halbherzig. Natürlich war Sora schneller und er warf ihr einen vielsagenden Blick zu. Eigentlich ließ er nicht gerne andere für sich bezahlen. Dafür trug Yamato allerdings die Tüten das letzte Stückchen.
Denn es dauerte nicht lange, da waren sie auch bereits an dem Gebäudekomplex ankommen, in dem sie wohnten. Beinahe automatisch warf er einen Blick zu dem Haus, in dem Taichi wohnte. Und er war erleichtert, als sie seinen Hausflur betreten hatten und keiner sie mehr abfangen würde. Dafür wurde Yamato nun nervös, weil er versuchte sich daran zu erinnern, wie furchtbar die Wohnung aussah.
Die Nervosität hielt an, bis er die Tür aufschloss und das Ausmaß selber wiedersah. Zwei der Stühle waren nicht mehr zu erkennen, weil sich darüber Bügelwäsche auftürmte. Und den überquellenden Wäschekorb daneben musste er gleich unbedingt verschwinden lassen.
„Tja… da wären wir“, stellte er etwas unsicher fest und streifte sich die Schuhe von den Füßen, bevor er die Wohnung betrat. „Einfach nicht zu genau hinsehen….“ Mit dem Fuß beförderte er den Wäschekorb in das Zimmer seines Vaters und begann die Bügelwäsche zusammen zu räumen und sie ebenfalls vorerst in das Schlafzimmer seines Vaters zu bringen. Außerdem war Yamato extrem dankbar, dass sie einen Geschirrspüler hatten, der zumindest das schmutzige Geschirr verbarg, das es zweifellos gab. Vielleicht könnte hier mal jemand staubwischen… wenigstens hatte er das Badezimmer geputzt diese Woche. Es könnte also definitiv auch schlimmer sein.
Er stellte die Einkäufe auf dem Küchentisch ab und warf Sora dann einen Blick zu. Ob sie es gerade furchtbar fand?



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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Jun 18, 2017 1:47 am

Sora & Yamato
Eine Woche später
In Yamatos Wohnung


Das Einkaufen ging recht zügig, da Yamato recht zielsicher die Regale ansteuerte. Und einpackte was nötig war um ein Curry zu zaubern. So griff Sora auch nicht weiter in der Lebensmittelauswahl ein, jedoch schmuggelte sie unter diese doch noch etwas, da sie ohnehin vorhatte zu zahlen. Schließlich brauchte man ja auch einen Nachtisch und eine Packung Pockys konnte sie tatsächlich unauffällig zwischen die Lebensmittel packen und hinterher in einer der Tüten verschwinden lassen. Nachdem Sora gezahlt hatte übernahm Yamato die Tüten, was Sora eigentlich auch nicht zusagte. Schließlich hätte sie ebenso eine nehmen können. Jedoch sorgte Yamatos Blick an der Kasse doch dafür, dass Sora sie ihm freiwillig überließ, bevor dieser sich in seiner Männlichkeit gekränkt fühlt oder ähnliches. Viel lieber kam sie auf das vorherige Gesprächsthema zurück, „es gefällt dir also, dass ich mir immer um alles und jeden Sorgen mache?“ fragte sie neugierig nach. Taichi beispielsweise stempelte sie aufgrund dieser Tatsache immer aus ‘Mutter der Gruppe‘ ab, aber das jemand genau diese Eigenschaft an ihr mochte konnte sie sich recht wenig vorstellen. Aber irgendwie war es doch irgendwie angenehm sowas zu hören.

Wenig später kamen sie dann auch bereits vor Yamatos Wohnungstür an, das er immer nervöser wurde, je näher sie dieser kamen entging Sora nicht. Eher steigerte sie sich ebenfalls in etwas rein. Nur war ihr im Gegensatz die Ordnung in der Wohnung nicht sonderlich wichtig. Nein, der Aspekt nun gleich alleine mit Yamato in der Wohnung zu sein ließ ihr Herz doch etwas rasen. Warum genau dies der Fall war konnte sie sich selbst nicht erklären. Aber das war ja mittlerweile nichts Neues. Seit dem sich die beiden dateten fiel Sora es ohnehin schwer die Gründe ihrer Gefühle, Gedanken, ect. Zu ergründen. Wahrscheinlich war es einfach die Aussicht auf die Zweisamkeit, welche sie bis dato noch nicht wirklich so hatten. Zumindest fiel Sora keine vergleichbare Situation mit Yamato ein.
So öffnete dieser die Tür und was dahinter war, war eine Wohnung, die Sora sich nach Yamatos befürchten wesentlich schlimmer vorgestellt hatte. Es war nun wirklich nicht das, was Sora von ihrem zu Hause gewohnt war, jedoch handelte es sich nun auch nicht um eine Wohnung die komplett im Chaos versank. Yamatos Aufforderung nicht genau hinzusehen brachte Sora etwas zum Schmunzeln. „Ok.“ Bestätigte sie ihm nur knapp während Yamato sich um Schadensbegrenzung bemühte. War ihm wirklich so wichtig, dass die Wohnung ordentlich war? Komisch. Diese Eigenschaft hätte Sora ihm nun wirklich nicht zugeschrieben.
Soras braunrote Augen wanderten durch die doch recht kleine Küche. Nicht auf der Suche nach noch mehr Verunreinigungen, nein, vielmehr interessierte es sie wie Yamato mit seinem Vater lebte. Und viel mehr verglich sie dies einfach mit ihrem eigenen zu Hause. Ihre Mutter legte viel mehr Wert auf Dekoration und auf verschiedene Möglichkeiten die Wohnung möglichst heimisch zu machen. Etwas was in dieser Wohnung nicht wirklich vertreten war, jedoch wertete Sora die Wohnung deswegen nicht ab.
So wand sie sich lächelnd wieder zu Yamato, als dieser die Wäsche erfolgreich aus Soras Blickfeld schaffte, „Ich habe viel schlimmeres erwartet.“ Gestand sie, etwas lachend. Zumindest nachdem wie Yamato erst die Wohnung ‘schlecht‘ redete. „Ihr habt es doch ganz gemütlich hier.“ Fügte sie hinzu, während ein warmes Lächeln ihre Lippen zierte. Ja, man konnte es nicht mit ihrem zu Hause vergleichen, aber man sollte ja allgemein Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Da Soras Mutter im Alltag als auch in der Wohnungsgestaltung viel Wert auf gewisse feminine Züge legte war das nun für Sora das passende Gegenstück. Eine richtige Männerwohnung halt.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Jun 19, 2017 4:24 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In Yamatos Wohnung


Erstaunt warf Yamato seiner Begleitung einen Seitenblick zu. Sollte es ihm denn nicht gefallen, dass sie sich oft um alle sorgte? „Es ist eine gute Eigenschaft“, rechtfertigte er sich. „Ich glaube, dass viele der anderen nicht immer an das Wohl der Gruppe denken, weil sie zu sehr auf die Lösung einer Aufgabe fixiert sind. Es ist gut, wenn es jemanden gibt, der darauf achtet“, erklärte Yamato sein Empfinden. „Und du schaffst es, die Sorge auch rüber zu bringen. Bei mir hat das nie geklappt“, erinnerte er sich. Immerhin hatten die meisten Streitigkeiten von Taichi und ihm genau auf diesem Knackpunkt basiert. Verlegen zuckte Yamato mit den Schultern. „Ich glaube, ich bin zu streng mit den anderen. Du bist viel liebenswerter dabei.“ Jedenfalls hatte Sora ihn, soweit er sich erinnern konnte, noch nie wirklich angefahren, obwohl er es manchmal verdient hatte. „Ich glaube übrigens, dass die anderen die Eigenschaft auch sehr an dir mögen“, fügte Yamato hinzu.

Allerdings gab es dann auch schon Wichtigeres nämlich die Tatsache, wie Sora auf seine Wohnung reagieren würde. Zumindest war sie noch nicht rückwärst wieder hinaus gegangen, was Yamato schon mal als positives Zeichen wertete.
Sie sah sich außerdem interessiert um und wirkte dabei nicht gerade angewidert oder entsetzt. Und schließlich brachte sie ihn sogar zum Lachen, als sie verriet, dass sie sich die Wohnung schlimmer vorgestellt hatte. „Schlimmer?“, echote Yamato. „Takeru findet es schlimm hier.“ Was eindeutig daran lag, dass er bei seiner Mutter aufgewachsen war, die für Ordnung sorgte. Dennoch erwiderte Yamato ihr Lächeln, als sie die Wohnung als gemütlich einstufte, was definitiv eine Lüge war. Die Wohnung war funktional, aber nicht gemütlich. Immerhin hatten sie keine Dekoration oder unnötige Möbel in der Wohnung, was oftmals als Zeichen von Behaglichkeit angesehen wurde.
Yamato stellte die Einkaufstüten auf die Küchenanrichte und wandte sich zu Sora um. Kurz überlegte er, ob die Frage seltsam klingen würde. „Willst du mein Zimmer sehen?“, erkundigte er sich und wurde dabei eindeutig rot. „Ich meine… es sollte nicht so … so klingen“, rechtfertige er sich schnell, bevor Sora noch irgendwelche Hintergedanken in die Frage interpretierte. Dabei war die Frage wirklich harmlos gemeint gewesen. Immerhin war das der Raum, den Yamato eingerichtet hatte und der wirklich nach ihm aussah.
Deswegen öffnete er einfach die entsprechende Zimmertür, die ein kleines Chaos offenbarte. Sein Chaos bestand allerdings nicht aus herumliegender Kleidung, sondern spielte sich auf seinem Schreibtisch oder sonstigen Ablageflächen ab. Irgendwann hatte er die Angewohnheit entwickelt Notenblätter und halbfertige Textzeile herumliegen zu lassen. Der Verstärker seines Basses stand mitten im Raum, sehr zum Missfallen seines Vaters, der schon öfter dagegen gelaufen war. Sein Bett war nicht gerade gemacht und auf dem Nachttisch befand sich ein Wirrwarr aus Ketten und Armbändern, die er in letzter Zeit angesammelt hatte und daneben lag seine alte Mundharmonika. An der Pinnwand über seinem Schreibtisch befand sich neben sämtlichen wichtigen Zettel, wie Stundenplänen und Terminen der Band, das Foto das jeder Digiritter besaß.
Nachdem Yamato die Einkaufstüten mit den neuen Klamotten auf sein Sofa gestellt hatte, wandte er sich zu Sora um. „Etwas chaotischer“, entschuldigte er sich nun doch noch einmal. „Ich könnte behaupten, es wäre sonst ordentlicher… aber das stimmt nicht“, musste er zugeben. „Mein Vater hat es aufgegeben, etwas dazu zu sagen“, fügte er hinzu. Und immerhin fand sich Yamato in dem Chaos der Blätter zurecht, was ja schließlich das Wichtigste war.
Eines der Blätter fiel ihm dann allerdings ins Auge und er wendete das Blatt, sodass die Textversuche vor Sora verborgen blieben. „Ich arbeite noch an dem Song, den ich dir versprochen habe“, erklärte er verlegen. „Du darfst ihn vorher nicht sehen.“ Im Moment kam er ihm irgendwie auch noch sehr kitschig vor.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Jun 19, 2017 7:21 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In Yamatos Wohnung

Während Yamato so schilderte, dass er diese Eigenschaft an ihr mochte, zeichnete sich ein Lächeln auf den Lippen der Orangehaarigen ab. Es war beinahe so, als würde sie ein warmes Gefühl durchströmen, während Yamato sich über ihre Eigenschaft äußerte. Manchmal kam es Sora nämlich so vor, als würde diese Eigenschaft nicht immer so gut ankommen und beinahe als störend wenn nicht sogar nervig empfunden. Aber die Bestätigung von Yamato ließ diese Zweifel nun erstmal wieder verblassen.

Yamatos Lachen sorgte für ein Schmunzeln von Sora, „Ja schlimmer.“ Bestätigte sie nur, dass TK es hier schlimm fand wunderte auch nicht sonderlich, „Er ist einfach was anderes gewohnt.“ Überlegte Sora laut. Jedoch war sie ja auch was ganz anderes gewohnt. Zumindest von ihrem zu Hause. Jedoch, „Wenn Taichi mal sturmfrei hat, sieht es binnen Minuten wesentlich schlimmer aus.“ Erklärte sie lachend. Schließlich war Sora im Hause Yagami im Laufe der Jahre nicht allzu selten Gast und durfte dies sogar schon live miterleben. So war sie in dieser Hinsicht doch schon recht abgehärtet und hätte sich auch mit einer wesentlich unordentlicheren Wohnung abgefunden.
Das Yamato dann fragte, ob sie nicht sein Zimmer sehen wolle, sah sie nun wirklich nicht so, wie Yamato dachte. Eigentlich hatte sie dabei keine Hintergedanken gehabt, erst als Yamato panisch versuchte ihr diese auszureden entlockte ihr ein kurzes Lachen. Sie nahm es einfach als eine Einladung an, Yamato noch ein Stück besser kennenzulernen, das ging bekanntlich auch wirklich gut über den persönlichen Raum von jemanden, „Ich würde dein Zimmer gerne sehen.“ Beruhigte sie ihn lächelnd, ehe er bereits die Zimmertür öffnete. Was sich Sora daraufhin bot war nun etwas was man wohl im Volksmund ein normales Jungenzimmer nannte. Weder glänzte es mit Sauberkeit oder Ordnung, noch herrschte hier völliges Chaos. Vorsichtig begutachtete sie das Zimmer, musterte vor allem ausgiebig die Tische, auf denen sich das meiste abspielte. So stach ihr doch recht schnell das Foto an der Pinnwand ins Auge- und zauberte ihr ein warmes Lächeln auf die Lippen. Nahezu direkt flackerten in ihr die Erinnerungen von damals wieder auf, wie dieses Foto entstanden ist und wie viel zu durchmachen mussten um überhaupt so ein doch so friedliches Foto zu machen. Selbstverständlich hatte dieses Foto in ihrem Zimmer ebenfalls einen Platz gefunden, nur war es bei Sora schön eingerahmt und stand in einem Regal. Ebenso stach ihr seine Mundharmonika schnell ins Auge, „Spielst du eigentlich noch auf ihr?“ erkundete Sora sich neugierig und deutete auf das doch recht mitgenommene Instrument. Denn an die Nächte an welchem Yamato auf ihr spielte konnte Sora nur allzu gut erinnern. Diese Melodie die er immer darauf spielte brannte sich vielleicht auch deswegen so sehr in ihr Gedächtnis da sie etwas beruhigendes hatte. Vielleicht auch, weil sie Yamato in ihrer Nähe wusste, wenn sie dieses Lied hören konnte. Abgesehen davon genoss sie Yamatos Nähe wohl mittlerweile nur noch mehr.
Als Yamato sich dann notgedrungen versuchte ein paar Worte über das Chaos zu verlieren schmunzelte Sora ihn an, „Das ist doch nichts schlechtes, außerdem warst du ja nicht auf Besuch eingestellt.“ Hielt sie ihm zu Gute. Denn das Yamato auch Ordnung halten konnte bezweifelte Sora nicht.
Etwas was Sora dann nun doch mehr interessierte war der Zettel den Yamato mit Ankündigung vor ihr verbarg. „Sei nicht so…“ murmelte sie, da sie nun doch die Neugier gepackt hatte. „Nur einmal kurz raufschauen?“ fragte sie neckisch grinsend, während sie bereits vorsichtig nach dem Zettel griff um ‚‘exklusive‘ Einblicke zu erhalten und vor allem um ihre Neugier zu befriedigen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Jun 20, 2017 2:09 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In Yamatos Wohnung




Noch während Yamato versuchte, herauszufinden, ob es nun positiv oder negativ war, dass Takeru etwas anders gewohnt war, schaffte es Sora ein Beispiel zu bringen, das weitaus schlimmer war als sein Zuhause. Ein Grinsen stahl sich auf Yamatos Gesicht, als er an das Chaos dachte, das manchmal bei Taichi herrschte. „Das liegt daran, dass Taichi sonst nicht die ganze Wohnung aufräumen muss. Wenn er das müsste, würde er nicht so viel Unordnung schaffen“, fand Yamato, der natürlich wusste, wie es um die Ordnungsküste seines besten Freundes stand. Vielleicht wäre es bei ihm ganz genauso, wenn er nicht selber derjenige wäre, der alles wieder in Ordnung bringen musste.
Und das bisschen Unordnung, das in seinem Zimmer herrschte, nannte Yamato eher kreatives Chaos. Sora schien es nicht besonders zu stören, was schon mal gut war. Sie musterte sein Zimmer, während er Sora beobachtete. Immerhin war sie das erste Mädchen, das überhaupt sein Zimmer zu Gesicht bekam. Normalerweise schafften es Mädchen ja nicht mal in seine Wohnung. Also war es wohl normal, dass er aufgeregt war.
Das Sora das Foto entdeckte, das in der Digiwelt aufgenommen worden war, zeigte sich durch ein Lächeln ihrerseits. „Du hast es bestimmt auch“, vermutete Yamato. Soweit er wusste hatte eigentlich jeder von ihnen dieses Bild aufgehoben und hielt es in Ehren.
Nachdenklich musterte er das Bild, auf dem eine wesentlich jüngere Version von ihnen zu sehen war. „Es ist merkwürdig, dass du mein Zimmer jetzt erst siehst“, fand Yamato. „Wir kennen uns jetzt schon so lange und wohnen nebeneinander und trotzdem hab ich dich nie eingeladen.“ Hätte er auch mit Sicherheit jetzt nicht getan, wenn er nicht plötzlich bemerkt hätte, dass Sora mehr sein könnte als eine gute Freundin. „Wobei ich generell wenig Leute zu mir einladen.“ Takeru war eine Ausnahme und Taichi war auch ab und an bei ihm. Aber sonst? „Du bist das erste Mädchen, das die Wohnung sieht“, fügte er ein wenig verlegener hinzu. Irgendwie war ihm wichtig, dass Sora das wusste.
Überrascht folgte Yamato ihrem Blick und begriff, dass sie seine Mundharmonika meinte. „Manchmal.“ Eigentlich beschäftigte er sich mehr mit den Instrumenten, die er für die Band brauchte und das war nun mal nicht die Mundharmonika. „Aus Nostalgiegründen“, erklärte er. Manchmal war ihm einfach danach.
Soras Interesse an den Liedtext, den er vor ihr versteckte, hätte er voraus ahnen können. Noch bevor sie den Zettel erreichen konnte, brachte er ihn hinter seinem Rücken in Sicherheit. „Es ist aber noch nicht gut“, wehrte er ab und schenkte Sora ein verlegenes Grinsen. „Ehrlich gesagt, ist es überhaupt nicht gut.“ Es war viel zu kitschig. „Das ist der erste Entwurf.“ Oder der zweite oder dritte. Eigentlich hatte er schon lange dran gesessen. „Ich hab noch nie ein Lied für jemand bestimmten geschrieben“, musste er zugeben. Gut, vermutlich konnten sich seine Freunde angesprochen fühlen. Aber das war ja nicht verwunderlich. Bloß war es so viel schwerer für ein Mädchen zu schreiben und darin hatte er eben gar keine Erfahrung. „Und ich will nicht, dass es… dass es doof wird.“ Und zu kitschig auf keinen Fall, das würde einfach nicht zu ihm passen. Aber auf der anderen Seite waren das eben auch seine Gedanken. Die hatte er beispielsweise auch jetzt, wenn sie genau vor ihm stand. Wahrscheinlich tat sie das nur, weil sie auf den Text hinter seinem Rücken aus war. Und dennoch bot ihm das die Möglichkeit Sora genauer zu mustern. Für gewöhnlich stand er nämlich nicht so nah bei Menschen. Er konnte sogar ihr Parfum riechen.
Seufzend strich er ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht. „Und dass es für dich ist, macht mich nervös. Du machst mich nervös“, gestand er und kämpfte damit den Blickkontakt aufrecht zu halten, was gar nicht so leicht war, wenn der Impuls eigentlich der war, den Blick verlegen zu senken. „Ich meine, du bringst mich durcheinander und deswegen ist der Text auch noch so gut, wie ich ihn mir wünschen würde.“ Langsam löste er die Hand aus ihrem Haar, wo sie eigentlich ohnehin zu lange verweilt hatte. „Zum Konzert hab ich das Lied fertig. Dann spiele ich es dir vor“, versprach er und legte das Blatt zurück auf den Schreibtisch. „Und vorher darfst du es dir nicht ansehen. Das macht man nämlich nicht, wenn ein Musiker einem ein Lied schreibt“, erklärte er. Denn bis zu endgültigen Version gab es so viele Zwischenschritte, dass er diese keinem zeigen wollte. Erst, wenn er wirklich zufrieden war, präsentierte er seine Arbeit. Das würde sie bestimmt verstehen.
Um Sora von seinem Schreibtisch wegzuziehen, fasste er nach Soras Händen und zog sie sanft mit sich aus dem Zimmer. „Ich hatte dir ein Essen versprochen“, erinnerte er Sora mit einem Zwinkern.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Jun 20, 2017 10:06 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In Yamatos Wohnung


Lächelnd nickte sie Yamato zur Bestätigung zu, Taichi hatte wohl das Glück jemanden zu haben, der hinter ihm her putzte. Und welches er in vollen Zügen genoss, zumindest schien das doch schon etwas so.
So nickte sie Yamatos Frage in seinem Zimmer auch ab, „Natürlich.“ Bestätigte sie lächelnd, „eingerahmt auf meinem IIm Regal.“ Fügte sie erklärend hinzu. Was keine Abwertung für Yamatos Aufbewahrungsmethode sein sollte. Schließlich war das wohl einfach ein Geschlechterunterschied, zumindest in Soras Augen. Für Sora war es einfach nichts außergewöhnliches wenn Jungs ihre Bilder nicht einrahmten. „Ich besitze nicht einmal eine Pinnwand.“ Gestand sie lachend. Sie sah da auch keine Notwendigkeit drin eine zu haben, bei Sora gab es nämlich keine losen Zettel welche von welchen es sich lohnen würde sie anzupinnen. Ihre Mutter hatte ihr einfach von klein auf an beigebracht das alles seinen Platz hatte und das hatte Sora sich einfach angewöhnt und fand es ja nicht einmal so schlecht, nein. Ordnung ist schließlich das halbe Leben! Und ihre Mutter machte Sora auch schon früh klar, auch wenn das ihr jüngeres Ich nicht hören wollte, dass es für eine zukünftige Ehefrau wichtig ist für Ordnung zu sorgen. Das Sora ausgerechnet jetzt einsieht, dass ihre Mutter da, mal wieder, recht hatte, hätte Sora wohl nicht geglaubt.
So schwang das Thema wieder zu Yamatos Mundharmonika um. Manchmal…? Das war schon schade. Schließlich mochte Sora den Klang von diesem Instrument. Und nun in der Kombination, welche sie für Yamato hegte, kam ihr die Mundharmonika als ein noch viel schöneres Instrument vor. „Du solltest vielleicht öfters auf ihr spielen.“ Überlegte Sora laut, ehe sie sich mit einem verlegenen Lächeln und einem leichten rotschimmer auf den Wangen zu Yamato wand, „Ich fand es damals schon immer sehr schön, wenn du auf ihr gespielt hast.“ Musste sie gestehen. Den Nostalgieaspekt ließ sie dabei wohl auch nicht aus. Denn das Bild von Yamato mit der Mundharmonika brannte sich schon früh in Soras Gedächtnis ein und ließ sie an die schönen Momente in der Digiwelt zurückdenken.
Das Yamato ihr gar keine Möglichkeit gab einen Blick auf den Text zu werfen hatte sie schon erwartet. Aber ein Versuch war es wert. So hörte sie ihm schmunzelnd zu, es war doch irgendwo typisch für Yamato nichts preiszugeben, was er nicht für gut befand. „Ok…“ seufzte sie enttäuscht, mit einem neckischen Grinsen auf den Lippen, welches wohl eindeutig zeigte, dass sie nicht wirklich enttäuscht war. „Ich verstehe schon.“ Fügte sie dann nur, mit dem Grinsen hinzu. Jedoch wurde das Grinsen je abgelöst, als seine Hand so nah an ihrem Gesicht war. Ihr Gesicht nahm eine unnatürliche Farbe an, ihr Atem stockte und ihr Herz drohte ihre Brust zu sprengen und das nur, weil er, jetzt wo sie mal alleine waren, ihr so nah kam? Sie genoss mittlerweile seine Nähe sehr, keine Frage, aber dies war eine vollkommen neue Situation für die Orangehaarige. Aber offensichtlich auch für Yamato. So drehten sich Soras Gedanken so sehr, dass sie zum ersten Mal Yamato nur halbherzig zuhörte. Zu groß war nun ihre Angst, dass ihm auffiel, wie nervös sie einfach war. So schaffte sie es in den ersten Sekunden nicht mal ein Wort über die Lippen zu bekommen und nickte erst einige Male. „Ich freue mich jetzt schon, das Lied zu hören.“ Ja, sie schaffte es doch noch einen vernünftigen Satz über die Lippen zu bringen, ohne dabei wie ein kompletter Idiot zu klingen! Und sie schaffte es sogar ihre Gedanken Yamato damit zu offenbaren, denn es war für Sora wirklich eine große Ehre, dass Yamato ihr ein Lied schrieb. Sie fühlte sich so geschmeichelt und am meisten erfreute sie über diese Tatsache, dass dies in ihren Augen ein Zeichen war, dass er ihre Gefühle erwiderte.
Bevor Sora diese Gedanken vertiefen wollte spürte sie Yamatos Hände an ihren und gemeinsam verließen sie wieder sein Zimmer. Das Essen hatte sie tatsächlich soweit in den Hintergrund gerückt, dass sie es beinah vergessen hatte. So kamen sie nach wenigen Schritten in der Küche an und lösten sich bereits wieder voneinander. „Also, was soll ich tun?“ fragte sie nach, schließlich würde sie Yamato niemals die ganze Arbeit beim Kochen alleine überlassen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Jun 21, 2017 11:04 am

Sora & Yamato
Eine Woche später
In Yamatos Wohnung


Im Regal? Ob er das Bild auch besser verwahren sollte? Allerdings besaß Yamato nicht gerade viele Regale, wie ihm gerade auffiel. Dafür stellte Sora fest, dass sie keine Pinnwand hatte. Das brachte Yamato zum Schmunzeln. Anscheinend waren sie hier auf unterschiede gestoßen, die vielleicht etwas damit zu tun hatte, dass Jungen und Mädchen einfach verschieden waren. Bisher hatte sich Yamato allerdings auch wenig Gedanken darüber gemacht. Immerhin hatte es ihn bisher wenig interessiert. Außerdem war er davon ausgegangen, dass Sora weniger feminin war als andere Mädchen, die er eher mit einem tussigen Stempel versehen hatte. Mittlerweile fand Yamato gar nicht mehr, dass Sora nicht feminin war.
Ein Lächeln trat auf Yamatos Gesicht, als Sora ihn dazu ermutigte öfter auf der Mundharmonika zu spielen. Das war etwas, das eigentlich nur jemand tat, der mit ihm in der Digiwelt gewesen war. Niemand anders kam sonst auf die Idee. Takeru fragte manchmal danach und wann immer Yamato Gabumon traf, konnte er sich sicher sein, dass diese Bitte ebenfalls aufkam. „Wahrscheinlich sollte ich das“, gab er zu und musterte das Instrument. „Ich verbinde es nur mit früher. Ohne Gabumon kommt es mir nicht ganz richtig vor“, gestand der Blonde und konnte dennoch nicht ganz aufhören zu grinsen. Immerhin war das ein Kompliment gewesen und zwar ein ziemlich schönes. Vor allem, weil es ihm wieder verdeutlichte, dass Sora etwas Besonders im Vergleich zu anderen Mädchen war.
Yamato hatte sich nie wirklich vorstellen können, wie es wäre, wenn er sich dazu entscheiden würde, mit einem Mädchen auszugehen. Und dazu hätte er wahrlich genug Gelegenheit gehabt. An Interessentinnen mangelte es immerhin nicht. Aber die kannten ihn eben auch nicht. Und das hatte Yamato immer als Problem angesehen. Er war schließlich kein Idiot und wusste, dass er kompliziert war. Das wussten allerdings die Mädchen nicht, die bei seinen Konzerten in der ersten Reihe standen. Sora allerdings wusste das sehr wohl. Wobei es sicherlich hilfreich war, dass er nun weniger kompliziert war als früher. Es war auch von Vorteil, dass er ihr nicht erst sämtliche Hintergründe erklären musste, die dafür verantwortlich waren, dass er so war wie er nun mal war. Sora kannte alle wichtigen Meilensteine in seinem Leben und war bei einigen sogar dabei gewesen. Und vor allem musste er Gabumon nicht vor ihr verheimlichen. Denn das wäre etwas, womit er nicht wirklich gut klarkommen würde.
Alles in allem war es erstaunlich, dass ihm erst jetzt klar wurde, dass sie perfekt war. Wieso eigentlich war noch kein anderer auf den Gedanken gekommen? Seine Freunde kannten Sora immerhin ebenso gut wenn nicht sogar besser als er. Yamato konnte unmöglich der Einzige sein, der Interesse an ihr hatte. Oder war das bloß so, weil sie nicht generell perfekt war, sondern einfach zu ihm passte? Oder war es verfroren so etwas anzunehmen? Für jemanden, der keine Erfahrung mit so etwas hatte, waren das verwirrende Fragen.
Was allerdings nicht verwirrend war, war das Gefühl, wenn sie bei ihm war. Dass sie ihm guttat, war ja schon alleine daran zu merken, dass er erstaunlich viel lächelte.
Allerdings war es wohl wirklich einfacher, wenn sie sich nicht beiden mit der Situation überforderten. Sich auf ungefährlicheres Terrain zu begeben war besser. Besser, weil nicht die Gefahr bestand, dass er sich blamierte. Jedenfalls nicht so sehr.
„Nichts“, antwortete Yamato sofort. „Du setzt dich hin und lässt mich kochen“, befahl er und schob Sora auf einen der Stühle, die im Übergang von Wohnzimmer zur Küchenzeile standen. „Ich hab dich eingeladen, also musst du nichts machen.“ Sie war hier immerhin zu Gast und Gäste ließ man nicht arbeiten. Wobei Sora bisher auch er erste Gast war, der Hilfe anbot, fiel ihm mit einem Lächeln auf.
Er begann die nötigen Topfe und Bestecke aus den Schränken zu suchen und alles für das Curry vorzubereiten. Ob er auf die Schürze verzichten sollte, die er sonst immer trug? Eigentlich achtete Yamato penibel darauf, dass nichts an seine Klamotten kam. Aber besonders cool sah das Ding nicht gerade aus. Andererseits war es vernünftig, weswegen er sich die Schürze schnappte. „Und was sagt meine Modeberaterin dazu?“, erkundigte er sich, bevor er sich zuerst dem Reis widmete. Während dieser vor sich hin kochte, begann Yamato das Gemüse zu schnibbeln.
„Wann machst du mal wirklich Pause davon, dass du dich um etwas oder jemanden kümmern möchtest?“, wandte er sich an Sora ohne sie anzusehen. Immerhin musste er darauf achten, dass er sich nicht versehentlich in den Finger schnitt. „Ich meine, mir gefällt das wirklich gut an dir. Aber du brauchst doch auch mal eine Pause.“ Das war seine ehrliche Meinung. Sora war schon immer diejenige gewesen, die selber zurückgesteckt hatte, damit es allen anderen gutging. Ein Essen für sie vorzubereiten würde das zwar nicht ausgleichen, aber er fand, dass sie nicht alles erledigen musste. Zumal er sehr wohl in der Lage war, selber zu kochen.
„Du kannst mir helfen, indem du die Soße abschmeckst“, erlaubte er ihr dann allerdings doch. Denn die hatte er mittlerweile soweit fertig. Also hielt er Sora einen Löffel zum Probieren hin. Bisher war das Gericht nicht wirklich scharf. Immerhin wollte er sie nicht umbringen, sondern beeindrucken.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Jun 21, 2017 1:38 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In Yamatos Wohnung
„Nichts…?“ wiederholte Sora skeptisch. Sie sollte nichts tun. So setzte sie sich, doch recht wiederwillig auf den Stuhl. Sie würde ja nochmal nachfragen, ob er wirklich keine Hilfe benötige nur wusste sie ja doch schon wie das Enden würde. Aber sich einfach nur bekochen zu lassen und nicht zu helfen, dass was Sora nicht gewohnt. Zumal sie sich meist auch als Hilfe aufdrängte. Aber das es hier wenig Sinn machte sah Sora ein so hieß es einfach Yamato machen lassen, auch wenn sie auf eine Gelegenheit hoffte ihm doch etwas unter die Arme greifen zu können.
Doch schaffte Yamato es dann doch wieder sie davon abzulenken. Lachend musterte sie die Schurze, es war nicht abwertend gemeint, eher eine Situationskomik. „Du bist der bestaussehenste Sternekoch den ich je gesehen habe.“ Gestand zu lachend. Vielleicht etwas zu viel des Guten? Aber in Soras Augen war diese Aussage nicht übertrieben. Sie sagte das was sie dachte. Obwohl… ob Yamato wirklich ein Sternekoch war würde sich ja erst noch rausstellen. So musste sie sich wohl gedulden, bis Yamato dies unter Beweis stellte, auch wenn es ihr weiterhin in den Fingern juckte doch irgendwie zu helfen. Den Abwasch würde er ihr garantiert auch nicht überlassen.
Doch bevor Sora sich weiter darüber Gedanken machen konnte, wie sie doch noch helfen konnte riss Yamatos Frage sie aus diesen. Eine Pause? Kann man sowas pausieren? Und wollte Sora das auch… „Ich kümmere mich auch mal um mich.“ Warf sie verteidigend ein. „Zum Beispiel..“ doch direkt kam sie ins stocken, ins grübeln. Gab es ein Beispiel? Garantiert! Nur fiel ihr jetzt auf die Schnelle nichts ein. Was sie nun doch etwas wunderte. Irgendwas musste es da doch geben… so beendete sie ihre kurze Bedenkzeit mit einem Seufzen und der Einsicht, dass ihr wohl doch kein Beispiel einfiel. „Ich mag euch alle. Und will einfach, dass es euch gut geht.“ Versuchte sie zu erklären, „Das einfach mal so abzuschalten ist vielleicht nicht immer möglich. Und mir geht es dadurch ja nicht schlecht.“ Stellte sie abschließend klar. Wenn es ihren Freunden gut ging, ging es ihr einfach auch gut. Und das war für Sora einfach wesentlich wichtiger, als sich mal eine Pause davon zu gönnen. Kürzertreten war da einfach keine Option.
Umso mehr freute sich Sora, dass sie Yamato nun doch helfen konnte, auch wenn es nicht die Art Hilfe war, die sie erhofft hatte. Weshalb sie nicht lange auf sich warten ließ und vom Stuhl aufstand und sich neben Yamato platzierte. Das es schmecken würde war Sora schon vorher bewusst, schließlich roch es bereits schon mehr als gut. Sie griff nach einem Löffel und probierte die Soße probierte, welche so gut schmeckte wie sie roch, was sie ihm auch lächelnd verkündete. „Aber wirklich scharf ist das nicht.“ Bemängelte sie grinsend, ehe sie einen letzten Versuch startete, sich als nützlich zu erweisen, „Kann ich jedenfalls den Tisch decken?“ fragte sie, auch wenn sie davon ausging, dass Yamato dies ebenfalls nicht zulassen würde.

So machte Yamato auch nur noch die letzten Handgriffe, während Sora dann doch wieder Platz auf dem Stuhl nahm, da sie davon ausging, dass Yamato es nicht so zusagte, wenn sie ihm die ganze Zeit über die Schulter schaute. Außerdem hielt es Sora davon ab, weiterhin eingreifen oder eher helfen zu wollen. Auch wenn ihr diese unfreiwillige Pause nicht sonderlich zusagte.
Wenig später wurde das Essen serviert und Yamato stellte unter Beweis, dass er doch wirklich gut kochen konnte. Woran Sora keineswegs zweifelte, doch es nun doch am eigenen Leib zu erfahren war wirklich nicht verkehrt. „Das schmeckt wirklich gut!“ bestätigte Sora ihm strahlend und das meinte sie auch so. So aßen sie gemeinsam, gepaart mit dem ein oder anderem Gesprächsthema, während die Zeit unaufhörlich voranschritt.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Jun 21, 2017 2:54 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In Yamatos Wohnung

Yamato war schon klar gewesen, dass Sora nicht gerade begeistert von der Aussicht war, dass sie nicht helfen durfte. Aber das hielt ihn nicht davon ab, bei seinem Vorhaben zu bleiben. Auch nicht, wenn sie ihm Komplimente machte. Welche, die ihn eindeutig zum Grinsen brachten. „Du weißt nicht, ob ich ein Sternekoch bin“, erwiderte er mit einem Zwinkern. Dass er gutaussehend war in ihren Augen würde er allerdings nicht abstreiten.
„Nein, du kümmerst dich selten um dich“, wusste sogar Yamato und hielt inne. Er sah zu Sora hinüber. „Versteh mich nicht falsch, ich mag das an dir. Sehr sogar. Aber manchmal brauchst auch du eine Auszeit.“ Das war doch wohl logisch. Yamato schenkte ihr ein Grinsen. „Du bist nicht die Einzige mit einem sozialen Wappen. Ich geb nur für gewöhnlich mein Bestes, es nicht so zu zeigen. Also verrate es bloß keinem.“ Sein Zwinkern machte deutlich, dass er die Aussage nicht sonderlich ernst meinte. Immerhin wussten seine Freunde, dass er sie sehr mochte, auch wenn er eine schroffe Art hatte das zu zeigen. „Und ich mag dich. Ich will, dass es dir gut geht“, stellte Yamato simpel fest, bevor er sich wieder in seine Arbeit vertiefte.
Nach Soras Einwand fügte er tatsächlich noch etwas an Würze hinzu. Natürlich deckte er selber den Tisch, was sowieso auch einfacher war, weil er wusste, wo sie welches Geschirr aufbewahrten.
Dennoch war es schöner, als sie sich beide am Tisch gegenüber saßen und er das Essen servieren konnte. Dass es gut war, war ihm bewusst. Allerdings hoffte er, dass er auch Soras Geschmack getroffen hatte. Das war immerhin die wichtige Frage.
Erleichterte nahm er zur Kenntnis, dass es Sora schmeckte. Das war schon mal sehr gut. Also war es doch eine gute Idee gewesen, sie zu sich einzuladen. Generell fühlte es sich so an, als hätte der Tag sie ein wenig weiter gebracht. Auch wenn es zu einem kurzen Zwischenfall mit Hikari gekommen war, an den Yamato schon gar nicht mehr dachte. Zu sehr genoss er die Gespräche mit Sora. Wie war er eigentlich ohne ausgekommen? Und wann hatte er jemals so viel am Stück geredet? Vielleicht mit Takeru.
Mit einem Blick auf die Uhr stand Yamato auf um den Tisch abzuräumen. Immerhin war es schon recht spät und auch wenn der Weg wirklich nicht weit war, würde Sora irgendwann nach Hause müssen. „Deine Mutter macht sich vielleicht schon Sorgen“, erinnerte er Sora. Denn er wollte natürlich nicht für Streit zwischen den beiden verantwortlich sein. „Möchtest du kurz anrufen?“ Das würde implizieren, dass sie noch bleiben konnte. „Mein Vater kommt bestimmt auch bald nach Hause…“, warnte er sie. „Ich dachte, ich warne dich vor, bevor er auftaucht.“ Immerhin bestand die Möglichkeit, dass Sora das unangenehm war und in eine unangenehme Situation wollte er sie nicht bringen. Und er hatte immerhin auch darum gebeten, das Treffen mit ihrer Mutter aufzuschieben.
„Du kannst natürlich trotzdem bleiben….Oder falls du gehen möchtest … sehen wir uns morgen?“ Ein hoffnungsvolles Lächeln stahl sich auf Yamatos Gesicht und er richtet sich wieder auf, nachdem er das Geschirr in die Spülmaschine befördert hatte. „Ich kann dich auch nach Hause bringen.“ Etwas lächerlich für die paar Meter. Aber das tat ja nichts zur Sache.





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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Jun 21, 2017 4:47 pm

Sora & Yamato
Eine Woche später
In Yamatos Wohnung


Ja, Yamato und Sora hatten vielleicht nicht so unterschiedliche Wappen, aber einfach komplett unterschiedliche Ansätze damit umzugehen. „Jaaa…“ murmelte sie nur, als würde sie eine Predigt von ihrer Mutter zu bekommen. „Ich werde versuchen mich zu bessern…“ versuchte sie das Thema abzuwenden, auch wenn sie wusste, dass es nicht sonderlich leicht für sie sein wird beziehungsweise wusste sie nicht einmal ob sie es überhaupt lange durchhalten würde. Und das grundlegende Problem war dabei wohl auch, dass Sora gar nicht wusste wie das geht. Da sie es ja jetzt nicht mal schaffte die Finger still zu halten. Aber wenn Yamato dass so wollte, dann würde sie sich wohl auf jedenfall bemühen. „Ich kann aber nicht versprechen.“ Rutschte es ihr dann doch noch raus. Da war sie vielleicht doch eher pessimistisch, aber sie hatte einfach Angst, Yamato doch enttäuschen zu können.

Nach dem Essen kam dann das Thema auf, dass es doch schon recht spät war. Und Yamato hatte wohl recht, ihre Mutter machte sich bestimmt schon Sorgen. So wäre es wohl das sinnvollste gewesen den Abend zu beenden. „Ich denke, es wäre am besten, wenn ich nach Hause gehe.“ Überlegte Sora laut. Da Yamatos Vater wohl auch bald eintraf war es wohl auch besser so. Sie fürchtete aber nicht das Kennenlernen, nein, sie wusste wie viel sein Vater arbeiten musste und ging davon aus, dass dieser nach einem harten Arbeitstag lieber seine Ruhe haben wollen würde. Zumindest ging Sora davon aus, dass er Ruhe zwei Teenangern in der Küche bevorzugen würde.
Das Yamato sich anbot sie die wenigen Meter zu begleiten hielt Sora doch irgendwie für nicht notwendig. „Du musst mich nicht begleiten…“ fing sie an und richtete sich auf, „Aber, wenn ich jetzt mal nur an mich denken würde, würde ich jetzt sagen, dass ich mich freuen würde, wenn du mich begleitest.“ Fügte sie grinsend hinzu, sowas wollte Yamato doch eigentlich von ihr. Denn auch wenn es nicht notwendig war, würde Sora auch noch diese wenigen Meter mit Yamato an ihrer Seite genießen.
So machten sie sich dann doch noch gemeinsam auf den doch recht kurzen Weg und Sora ließ es sich nicht nehmen auch dabei Yamatos Hand zu halten. „Es war wirklich sehr schön heute.“ Gestand sie ihm lächelnd, kurz bevor sie vor der Wohnungstür ankamen. Vor dieser rutschte Sora mit ihrer Hand aus der von Yamato. „Also…“ fing sie langsam an die Worte zu finden… „wir sehen uns morgen.“, toll. Was besseres fiel ihr nun einfach nicht ein. Aber was sollte man da auch groß sagen? So griff Sora bereits nach dem Türgriff. Hielt dann aber doch noch für einen Moment inne und ließ ihn dann doch wieder los und wand sich zu Yamato. So stellte sie sich auf die Zehnspitzen, da Yamato doch größer war, als erwartet, und legte eine Hand auf seiner Schulter ab, um das Gleichgewicht halten zu können. So drückte sie ihm einen flüchtigen Kuss auf die Wange gefolgt von einem leise gehauchten, „Danke.“, ehe sich eine verlegen lächelnde Sora kurz zu ihm wand. „Bis morgen.“ Sagte sie dann nur noch, ehe sie die Wohnung doch im schnellen Schritt betrat.
Als die Tür dann hinter ihr ins Schloss fiel atmete sie einmal tief durch, hatte sie das gerade wirklich getan? Sie spürte wie ihr eine Röte ins Gesicht stieg, während sie nur darüber nachdachte, was sie da getan hat. Jedoch riss die vertraute Stimme ihrer Mutter sie aus den Gedanken, „Sora…?“ erkundigte sich die Stimme, die scheinbar aus dem Wohnzimmer kam. „Ähm, ja! Bin jetzt wieder da.“ Entgegnete die Orangehaarige während sie aus ihren Schuhe rausschlüpfte. „Und wie wars?“ erkundigte sich ihre Mutter, während Sora langsam gen Wohnzimmer ging, „schön.“ Antwortete sie nur knapp, als sie das schelmische Grinsen auf den Lippen ihrer Mutter sehen konnte, welches sie skeptisch musterte. Das ihre Mutter nun doch mehr wusste, als Sora bisher erzählt hatte wurde ihr dadurch wohl klar. „Taichis Mutter hat vorhin angerufen.“ Lenkte Soras Mutter das Thema um und selbstverständlich erstarrte Sora sofort, da sie doch schon wusste worum es ging. „Was… hat sie gesagt?“ erkundigte Sora sich zögernd. Ihre Mutter richtete sich auf, „Nicht viel… Aber ihr solltest vorsichtiger sein, wenn eure Freunde das nicht herausfinden sollen.“ Erklärte diese nur knapp und ging an ihrer Tochter vorbei, „Ich werde ins Bett, machst du bitte das Licht aus, wenn du in den Zimmer gehst?“ wich ihre Mutter dann doch schnell wieder lächelnd vom Thema ab und ließ ihre Tochter einfach stehen. Hikari hat wohl ihrer Mutter von dem Treffen erzählt, aber Yamato vielleicht wirklich nicht erkannt? Aber, wenn sie das ihrer Mutter erzählt hat, wird Taichi es vielleicht auch wissen und dann kann Sora sich noch auf was gefasst machen. Dieser Konfrontation würde sie dann doch lieber aus dem Weg gehen und eigentlich wollte sie sich darüber nach dem schönen Tag nicht weiter den Kopf zerbrechen, so kam sie der Bitte ihrer Mutter nach, machte die Lichter aus und machte sich dann auf den Weg in ihr Zimmer.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Jun 22, 2017 4:28 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Nach dem Konzert von KOD

Eigentlich sollte die Lage noch viel verwirrender sein als vorher. Aber Yamato kam einfach aus seinem Dauergrinsen nicht mehr heraus. Seine gute Laune war vor allem deswegen etwas problematisch, weil sie auffiel. Als würde er sonst nicht gutgelaunt herumlaufen. Okay, nicht so gut gelaunt, das sah er ein. Aber immerhin hatte Sora ihn geküsst. Auf die Wange nur, aber immerhin! Das war mehr als überhaupt jemals passiert war zwischen ihm und einem Mädchen. Und dann hielt er auch noch immer Soras Hand, wenn es sich anbot. Generell hatten sie erstaunlich viel Körperkontakt, wann immer es möglich war und nicht zu weit ging. Denn obwohl er Sora ständig anfassen wollte, war er dennoch viel zu schüchtern um den nächsten Schritt zu machen.
Da war es natürlich auch nicht hilfreich gewesen, dass Sora ein Kreuzverhör hatte durchstehen müssen und er scheinbar unbeteiligt mit am Tisch gesessen hatte. Taichi hatte natürlich von seiner liebenswerten Schwester, die anscheinend doch sehr gesprächig war, erfahren, dass Sora ein ominöses Date gehabt hatte. Darauf hatte der Fußballer gar nicht gut reagiert. Er hatte seine beste Freundin mit Fragen gelöchert. Mit wem sie sich traf? Wieso er nichts davon gewusst hatte? Ob sie ihm etwas verheimlichte, wo sie sich doch schon ewig kannten.
Yamatos schlechtes Gewissen war unvermeidbar gewesen. Immerhin traf das ja auch alles auf ihn zu. Er verheimlichte Taichi immerhin sogar noch mehr. natürlich hatte ein kurzer Blickwechsel ausgereicht um sicher zu sein, dass gerade kein besonders guter Zeitpunkt war, um es Tai zu sagen.
Auch später hatten sie sich lange darüber unterhalten und beschlossen einen günstigen Moment abzuwarten. Immerhin waren auch bald Sommerferien und dann hätten sie mehr Zeit für sich. Ganz bestimmt würde sich dann auch eine entspanntere Gelegenheit bieten es ihrem gemeinsamen Freund zu sagen.
Es war etwas feige von ihnen, das war Yamato bewusst. Aber er hatte einfach auch etwas Sorge, dass Taichi nicht zwingend begeistern sein würde. Was wenn er es nicht gut fand? Natürlich, er möchte sie beide gerne. Aber was wenn er sie in Kombination nicht mochte? Yamato hatte sogar Angst, dass Tai finden könnte, er wäre nicht gut genug für Sora. Verstehen könnte der Sänger das sogar. Vor allem war Taichi von allen derjenige, der seine schlechten Seiten am besten kannte. Wohin gegen Sora beinahe eine Heilige war. Und dann war da auch noch das Thema Eifersucht. Es konnte durchaus möglich sein, dass Taichi es nicht guthieß, wenn seine beiden besten Freunde ein Paar wurden. Auch das könnte Yamato mehr als gut verstehen.
Kein Wunder also, dass sie beiden den Moment, in dem sie es offiziell machen würden aufgeschoben hatten, bis es auch eine wirklich offizielle Meldung gab.
Dass es immer ernster zwischen ihnen wurde, war jedoch auch nicht von der Hand zu weisen. Ebenso wie die Tatsache, dass andere es immer mehr zu bemerken schienen. Die meisten wussten mittlerweile, dass Sora ein geheimnisvolles Date gehabt hatte und in Yamatos Fall sprach man ihn ziemlich oft auf seine ausgesprochen gute Laune an. Sogar seine Band tat das. Allerdings konnten die sich auch zusammen reimen, wer damit zu tun hatte.

Immerhin war Sora auch zu diesem Konzert erschienen und sie hatte ihm wirklich etwas mitgebracht. Ihnen allen, aber Yamato hoffte, dass der Rest der Band nur etwas bekommen hatte, weil Sora eben höflich war.
Leider hatte er nicht wie versprochen den Song fertig gestellt, sodass er ihn nicht während des Konzerts hatte spielen können. Das lag allerdings eher daran, dass die Band ihn noch absegnen musste und wenn er ihnen den Song verloren würde, würden sie sofort ahnen, für wen er gedacht war. Also hatte er auch das aufgeschoben.
Vermutlich war das lächerlich, denn seine Bandkollegen warfen ihm gerade feixende Blicke zu, als Sora den Backstage Bereich betrat. Sein Grinsen wurde breiter und er ging auf sie zu. „Wie hat es dir gefallen?“, wollte er wissen und hielt einigen Abstand. Er mochte Abstand zu ihr nicht. „Abgesehen vom Outfit meine ich.“ Denn er trug immerhin das, was sie ihm ausgesucht hatte. Es war nicht ganz schlecht angekommen. Zumindest hatte er seinen Namen aus der Menge gehört. Wobei den Mädchen, die nach ihm riefen, wohl auch egal war, was er trug.
„Sora, mein Solo war der Hammer, oder?“, mischte sich Kazuki ein und schob Yamato etwas bei Seite, was ihm gar nicht gefiel. Der Blonde verdrehte die Augen. „Hab ich für dich gespielt“, fuhr der Gitarrist fort, weswegen Yamato die Augenbrauen hob. Ja klar, für Sora. „Kommst du mit uns mit? Wir gehen noch was trinken?“ Doch noch bevor Sora antworten konnte schüttelte Yamato den Kopf. „Wir kommen nicht mit“, erklärte er und erntete ein Grinsen. „Es gibt ein ‚Wir‘“, stellte ihr Keyboarder fest, was dazu führte, dass Yamatos Wangen sich leicht rot verfärbten.
Besser er ignorierte alle andere und wandte sich wieder an Sora. „Wenn das okay ist, natürlich nur. Ich wollte dir was zeigen“, erklärte er verlegen. „Ich kann dir auch, was zei…“ „Verschwinde“, stöhnte Yamato genervt auf und schob Kazuki in Richtung Tür, was dieser sich zum Glück lachend gefallen ließ.
„Tut mir leid“, seufzte Yamato und beobachtete die anderen dabei, wie sie den Backstageraum langsam verließen, bis sie beide alleine waren. „Kazuki ist ein Idiot.“ Sogar ein größere als Taichi. Endlich fasste Yamato nach Soras Händen und zog sie etwas näher zu sich heran. „Wir müssen natürlich nicht bleiben, aber ich dachte mir, du möchtest das Lied hören, das ich dir versprochen habe. Ich hab es den anderen noch nicht gezeigt, deswegen war es nicht im Line-up. Aber es ist fertig….“, erklärte er verlegen und zog Sora mit sich in Richtung des Bühnenaufgangs.
Der Saal war mittlerweile leer und die Türen versperrt, weswegen sie den großen Raum vollkommen für sich hatten. „Du hast freie Platzwahl“, stellte er fest, während er sich Kazukis Gitarre auslieh. Die brauchte er immerhin gerade mehr als sein eigenes Instrument. „Bereit?“, erkundigte er sich bei Sora, bevor er den Blick senkte und zu spielen begann.
Es war gut, dass der Raum nicht sehr hell war. Denn sonst würde sie vermutlich sehen, dass er aufgeregt war. Aber immerhin hatte er auch noch nie für eine einzige Person alleine gespielt. Jedenfalls nicht so.
Ob es Sora gefallen würde? Sie schien seine Musik zu mögen. Aber galt das auch für dieses Lied? Es war immerhin irgendwie… anders. Und der Text war… vermutlich sehr kitschig. Wenigstens versagte seine Stimme nicht vor Aufregung. So nervös war er nicht mal bei seinem ersten Auftritt gewesen.
Als das Lied geendet hatte, traute er sich erst vorsichtig auf zu sehen. Langsam stellte er die Gitarre bei Seite und schob verlegen die Hände in die Hosentaschen, während er sich ihr unsicher näherte. „Und…?“ Er konnte gar nicht verhindern, dass er diese dumme Frage stellte.

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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Jun 22, 2017 10:03 pm


Sora & Yamato
Freitagabend
Nach dem Konzert von KOD


Warum war Sora Tai eigentlich Rechenschaft schuldig. Selbst wenn sie sich mit jemanden traf war es doch ihre Sache ob sie es Tai auch direkt anvertraute oder nicht. Das versuchte sie ihm auch deutlich zu machen ohne direkt zuzugeben, dass sie wirklich jemanden traf. Das Yamato dieses Gespräch miterleben musste tat ihr leid, so versuchte sie ihren besten Freund immer wieder von diesem Thema abzubringen, was jedoch schwieriger als erwartet war. Aber Tai war wohl einfach ein Dickkopf und ließ sich nicht so einfach abwimmeln. Zumindest versuchte Tai Yamato nicht ins Gespräch mit einzubeziehen, was Sora doch sehr willkommen hieß. Und so ertrug Sora die Fragen einfach, einfach aufgrund der Tatsache, dass Tai Yamato solange aus dem Spiel lassen würde während seine volle Aufmerksamkeit Sora galt. Im Endeffekt war dieses Gespräch wohl der Knackpunkt für Yamato und Sora Taichi tatsächlich nichts zu erzählen, vorerst.

Aber selbstverständlich hielt Sora das nicht davon ab das Konzert zu besuchen. Und tatsächlich fand Sora auch dieses Mal ein passendes Kleid zu diesem Anlass, wobei ihre Entscheidung eher davon abhing, dass Yamato das schon beim letzten Konzert sehr zusagte. Was ihr wiederum sehr gefiel.
So genoss sie in de kreischenden Menge das Konzert und schaffte es erneut sich soweit auf die vorne spielende Band zu konzentrieren und das um sich herum auszublenden. Und einfach die unnötigen Geräusche ausblenden.
Wenig später kämpfte Sora sich wieder in den Backstagebereich, auf dem Weg dorthin waren es wesentlich mehr Fans gewesen als das letzte Mal durch welche sie sich durchkämpfen musste, was sie jedoch auf sich nahm, nur um zu Yamato zu gelangen. Welcher sie direkt grinsend empfing, ein Grinsen das Sora direkt mit einem Lächeln erwiderte. „Ihr wart toll!“ bestätigte sie ihm nur. Seine zweite Frage schaffte sie gar nicht ehrlich zu beantworten, da es in anwesenheit seiner Bandkollegen doch etwas komisch war Yamato zu sagen, wie gut er aussah und vor allem auch, weil Kazuki sich direkt einmischte. „Du warst auch toll.“ Bestätigte sie ihm lächelnd, jedoch brachte dessen weitere Aussage sie nur kurz zum Lachen, „So wie letztes Mal das Lied?“ erinnerte sie ihn, wissentlich, dass Kazuki nur versuchte die Orangehaarige zu beindrucken. Nur würde dies wohl jetzt erst recht keine Früchte mehr tragen, allen voran weil sie sich nun ihren Gefühlen für Yamato doch wesentlich bewusster war. Seine Frage konnte Sora ebenfalls nicht beantworten, da Yamato das schon für sie beide. Auch wenn Yamato die Frage nach dem Wir sichtlich unangenehm war, nahm Sora das nur lächelnd an ohne diese Frage zu bestätigen. Ihre Neugier wurde jedoch direkt geweckt, als Yamato ihr gestand, dass er ihr was zeigen wollte. Jedoch irritierte Kazukis Angebot sie etwas, was man direkt in ihrem Blick ablesen konnte. Da war sie wohl doch noch etwas zu unschuldig für um dessen Andeutung zu verstehen. Doch bevor Sora dies hinterfragen konnte entfernte Yamato den Störfaktor bereits. Und wenig später waren sie auch bereits alleine, was Sora sehr begrüßte. Vor allem weil Yamato direkt die Gelegenheit nutzte den Abstand zwischen ihnen zu verringern und ihre Hände hielt. Mit großen Augen hörte sie ihm zu, dass er es tatsächlich fertig gestellt hat wunderte sie vielleicht schon sehr, aber nochmehr strahlten diese Vorfreude aus. „Ich würde es gerne hören!“ warf sie nur ein, bevor Yamato nur noch einen Gedanken darüber verlieren konnte, dass sie lieber etwas anderes täte. So folgte sie ihm, und merkte wie sich doch Aufregung in ihr breit machte, schließlich würde sie gleich hören wie Yamato ihr etwas vorspielte, was er nur für sie schrieb.
Die Aussage mit der freien Platzwahl entlockte ihr für einen Moment ein kurzes Lachen, jedoch suchte sie sich doch lieber einen Platz auf der Bühne und ein doch recht großer Kasten bot sich ideal als Platz an, vor allem weil er nicht allzu weit weg von Yamato war. Ihre Hände faltete sie auf ihrem Schoss und spürte nur wie sich auch in ihr die Nervosität breit machte. „Bereit!“ bestätigte sie ihm dann direkt, ehe er anfing zu spielen und ihr damit direkt mit den ersten Tönen eine Gänsehaut verschaffte. Ihren Blick konnte sie einfach nicht von Yamato abwenden, während sich ein Lächeln auf ihre Lippen legte. Wenig später, eher viel zu schnell, war Yamato auch schon fertig. Das Yamato wohl noch nervöser war, als Sora zuvor war ihm sichtlich anzusehen. „ich bin enttäuscht…“ fing sie ihn an etwas aufzuziehen um ihm im nächsten Atemzug die Anspannung zu nehmen, „Enttäuscht, dass ihr das heute Abend nicht gespielt habt. Das Lied ist toll!“ gestand sie ihm lächelnd und stand dann auf. Aber auch nur um Yamato zu umarmen. „Vielen Dank.“ Sagte sie nur leise und lehnte ihren Kopf an seine Brust, „Es ist ein wirklich schönes Lied geworden.“. kurz hielt sie inne, als sie realisierte, dass er es ja nur für sie geschrieben hat. Ein Gedanke der ihr Herz einfach höher schlagen ließ. So drückte sie sich vorsichtig noch etwas näher an ihn ran um den Abstand einfach zu minimieren und so den Moment noch mehr genießen zu können. „Vielen Dank.“ Wiederholte sie nochmal, auch wenn dies wohl bei weitem nicht ausreichte um ihre Dankbarkeit deutlich zu machen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Jun 23, 2017 2:07 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Nach dem Konzert von KOD


So ganz konnte Yamato Soras Miene nicht ergründen. Hatte es ihr nun gefallen? Sie war nicht schreiend weggelaufen, das war natürlich gut. Aber er wollte eben wissen, ob es ihr wirklich gefallen hatte. Denn er war sich einfach nicht sicher, ob dieses Lied gelungen war. Wenn man etwas zum ersten Mal versuchte, war man eben einfach immer aufgeregt und unsicher. Aber ein Lied für ein Mädchen zu schreiben war wirklich schwierig gewesen. Vor allem, weil es Dinge beinhaltete, die er sonst nicht ausdrücken konnte. Yamato war sich ziemlich sicher, dass er noch nie so etwas Persönliches für jemand anderen getan hatte.
„Es wird natürlich besser, wenn mehr Instrumente involviert sind…“, verteidigte er die soeben gehörte Version. Nur für den Fall. Soras Worte ließen ihn trotzdem innehalten. Sie war enttäuscht? Das war nicht gut. Ganz und gar nicht gut sogar. Prompt sanken seine Schultern nach unten. Das Gefühl hielt jedoch nur eine Millisekunde an, bevor Sora seine aufkommende Panik mit dem vollständigen Satz unterbrach.
Beinahe sofort erschien ein strahlendes Lächeln auf seinem Gesicht und seine Haltung entspannte sich wieder. Es hatte ihr also doch gefallen. Und bevor Yamato noch irgendetwas anderes sagen konnte, legte Sora ihre Arme um ihn und lehnte den Kopf an seine Brust. Natürlich war das die Gelegenheit um sie ebenfalls zu umarmen. Etwas, dass sie seit dem ersten Abend im Regen nicht mehr getan hatten. Dabei gefiel ihm das ausgesprochen gut. Es war sogar egal, dass er wie eigentlich nach jedem Konzert, eher etwas geschafft aussah. Yamato erlebte trotzdem gerade ein neues Hochgefühl. Eines, das sogar besser war, als jeder Applaus, den sie vorher erhalten hatten.
Soras Haare kitzeln sein Kinn, aber das störte ihn kein bisschen. Dazu genoss er ihre Nähe zu sehr.  „Gut…“, brachte er schließlich hervor, nachdem das Schweigen eigentlich schon zu lange angedauert hatte. „Ich bin wirklich erleichtert, dass es dir gefällt.“ Er hatte so viel Zeit dort rein investiert und so sehr gehofft, dass es ihr gefallen würde. „Immerhin gehört es dir“, fügte er leiser hinzu. Jedenfalls sagte man das so, wenn das Lied jemanden gewidmet war. Zumindest hatte er sich das irgendwo abgeschaut. „Ich meine, ich hab es nur für dich geschrieben“, erklärte er zur Sicherheit und war ganz froh, dass sie sich aus dieser Position heraus gerade nicht ansehen konnten. Denn Yamato glaubte, dass er ziemlich verlegen aussah.
Er lehnte sich trotzdem etwas zurück, um sie doch noch anzusehen. Es war immerhin ein wichtiges Gespräch und ob sie nun sah, dass er rot wurde, oder seinen Herzschlag hörte, der viel schneller war als sonst, war im Grunde auch egal.
„Sora…“ Und kaum, dass er sie ansah, fiel es ihm wieder schwerer die richtigen Worte zu finden. Für jemanden, der passende Worte in Lieder packen konnte, war das ein Armutszeugnis. „Das Lied ist wirklich ernst gemeint. Ich bin nicht besonders gut darin, über Gefühle und so was zu sprechen… das war schon immer so.“ Und das wusste sie. Schließlich kannten sie sich eben auch schon lange. „Mit Musik ist es viel einfacher für mich.“ Viele andere konnte deutlich besser über ihre Gefühle reden als er. Besonders dämlich war, dass er das Wappen der Freundschaft trug und relativ miserabel darin war, seinen Freunden deutlich zu machen, wie viel ihm an ihnen lag. Noch dämlicher war es allerdings, dass er dem Mädchen, das er noch mehr mochte, nicht genau das sagen konnte. Er musste eben diesen Umweg wählen. Aber auch der konnte missverständlich sein, wenn Sora den Text einfach nur für schön fand, ohne zu wissen, dass dieser genau durchdacht und für sie bestimmt gewesen war. „Deswegen war mir das Lied so wichtig und du durfte es nicht hören, bis ich den richtigen Text gefunden hatte“, erklärte Yamato und löste seine Hände von Soras Taille, nur um sie an ihr Gesicht zu legen.
Er hatte keine Ahnung, ob der Zeitpunkt passend war oder nicht. Wie auch, wenn er keine Erfahrung auf diesem Gebiet hatte? Aber zumindest fühlte es sich richtig an. Jetzt hatte Sora immerhin eine ungefähre Ahnung, wie er zu ihr stand.
Wieder verging eine gefühlte Ewigkeit, in der er Sora einfach nur anstarrte und ihn ihren großen Augen versank. „Ich mag dich wirklich“, wisperte er gegen ihre Lippen, die seinen viel näher waren als sonst. Sora war das erste Mädchen, dass er wirklich wollte und für die er mehr empfand als für sonst jemanden. Takeru vielleicht ausgenommen.
Allerdings war ihm immer noch nicht ganz klar, ob sie genauso dachte wie er. Es kam ihm ziemlich dreist vor, anzunehmen, dass sie ebenso empfand. Deswegen zögerte er auch so lange mit dem nächsten Schritt. Er suchte in ihren Augen nach Zögern oder Ablehnung, fand jedoch Wärme und Zuneigung, was seine Knie weich werden ließ.
Und schließlich nahm Yamato allen Mut, den er besaß, zusammen und überbrückte den letzten Abstand zwischen ihnen beiden. Ganz sanft und vorsichtig legte er seine Lippen auf ihre.
Was auch immer er von seinem ersten Kuss erwartet hatte, das war es nicht. Er hatte nie vorher erwartet, dass er ihn mit Sora teilen würde oder er auf einer Bühne in einem leeren Konzertsaal passieren würde. Auch nicht, dass ihre Lippen so weich sein würden oder dass es wahr war, dass man Schmetterlinge im Bauch spüren würde.  
Er löste sich von Sora, wobei er seine Stirn dennoch gegen ihre lehnte. So ganz wollte er sich dann eben noch nicht von ihr entfernen. Seine rechte Hand strich ihr über die Haare und auf seinem Gesicht trug er bestimmt ein noch viel strahlenderes Lächeln als je zuvor.

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