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 Friendship meets Love ~ Sora & Yamato

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AutorNachricht
Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Jun 23, 2017 4:39 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Nach dem Konzert von KOD

Das Lied war so gut, wie es war. Zumindest empfand Sora das so auch wenn am ausschlaggebensten war, dass es ein Lied für sie war und Yamato es ihr vortrug.
Jedoch war es einfach zu schön in Yamatos Armen um diesen Moment zu unterbrechen, jedoch brach Yamato das Schweigen dann. Seine Worte waren wirklich schön zu hören, zu schön als das Sora darauf eine passende Antwort wüsste. Stattdessen schloss sie einfach die Augen für diesen Moment und genoss es einfach, allen voran die Tatsache, dass sie ihn seinen Armen lag und einfach so nah bei ihm sein konnte. So lauschte sie einfach seinen Worten und genoss den Klang deiner Stimme.
Erst als Yamato dann doch den Abstand ihrer Gesichter wieder vergrößerte schaute sie zu ihm auf und alleine als er ihren Namen aussprach schlug ihr Herz wieder ein paar Takte schneller. So schaffte sie es auch erst gar nicht zu antworten, was auch nicht wirklich nötig war, da Yamato vorab einen kleinen Monolog führte, welchen sie lächelnd mit rot gefärbten Wangen folgte. Auch als er fertig war, wusste sie keine richtige Antwort. Und hauchte nur erneut ein „Danke.“, wobei sie selten der Typ Mensch war der sprachlos war. Als seine Hände sich im nächsten Moment auf ihren Händen wiederfanden wurde der Rotton in ihrem Gesicht nur noch intensiver und ihr Herzschlag nahm unbekannte Ausmaße an. Nervös schluckte sie einmal kräftig, ehe Yamato dann doch seine Gefühle aussprach, was Sora direkt die Anspannung abnahm und ein warmes Lächeln mit sich zog. Doch erneut schaffte sie es nicht rechtzeitig zu antworten, das Yamato ihr so den Kopf verdrehte hatte sie vorher nicht gedacht.
Und so kam es wenig später zu dem Kuss, bei welchem Sora automatisch die Augen schloss und diesen Augenblick einfach in vollen Zügen genoss. Ein Moment der wesentlich schöner war, als Sora es sich hätte vorstellen können. Selbstverständlich kreiste schon oft in Sora die Vorstellung wie der erste Kuss sich anfühlen würde, wenn man ihm einen Menschen schenkt, den man wirklich gerne hat. Doch Yamato schaffte es einfach jegliche Vorstellung zu übertreffen und in Sora bereitete sich ein durchweg angenehmes Gefühl aus. Als der Kuss dann doch, in Soras Augen viel zu früh, endete, schaute sie ihn mit einem verlegenen Lächeln an und fand dann auch endlich die Gelegenheit ihm zu antworten, „Ich mag dich auch, Yamato.“ Fing sie an und legte ihre Hände auf seinen Schultern ab, „sehr sogar“ fügte sie dann nur noch hinzu. Am liebsten hätte sie das mit noch einem Kuss direkt besiegelt, doch dafür war sie doch etwas zu schüchtern. „Und du siehst wirklich gut aus.“ Musste sie noch lachend hinzufügen, da sie ja schließlich sein Outfit ausgewählt hatte und Yamato einfach das gute Aussehen mitbrachte. Aber diese Frage musste sie ihm einfach noch beantworten, auch wenn es doch schon etwas zurücklag, dass er diese gestellt hatte. Eigentlich hätte sie ihn jetzt noch mit Komplimenten überfluten können, doch das schaffte sie nicht, da allein diese Aussage ihr eine Röte ins Gesicht steigen ließ.

„Also… das wolltest du mir also zeigen…“ stellte sie dann nur leicht grinsend fest, wobei das Grinsen doch eher unkontrolliert war und einfach die Freude über die Situation ausstrahlte. Jedoch entfernte sie dann ihr Gesicht doch etwas von Yamatos und tippte sich nachdenklich an ihre Wange, „Aber was Kazuki mir zeigen wollte, interessiert mich doch schon.“ Gestand sie dann, vielleicht etwas zu naiv. Aber Yamato wusste das vielleicht, weil dieser Kazuki dann direkt unterbrach. Auch wenn dies vielleicht nicht die idealste Situation war um das zu ergründen, aber Soras Neugier kam einfach zum Vorschein, nachdem Höheflug den sie bei dem Lied und dem Kuss eben erlebt hatte. „Er hat doch wirklich auch ein Lied geschrieben…?“ fügte sie noch fragend hinzu, schließlich deutete er in dieser Hinsicht ja oft genug was an.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Jun 26, 2017 2:11 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Nach dem Konzert von KOD


Von wegen Klischee. So ein Kuss brachte einen wirklich extrem durcheinander. Im positiven Sinne natürlich. Yamato war sich ganz sicher, dass sich ein ähnliches Lächeln wie bei Sora auf seinen Lippen widerspiegelte. Und das wurde nur noch breiter, als sie ihm mitteilte, dass sie ihn ebenfalls mochte. Wobei er sich das nun auch schon gedacht hatte. Außerdem war es doch immer schon, es auch zu hören. Sicher, das war keine Liebesbekundung, aber soweit waren sie eben noch nicht und das war vollkommen okay. Denn jetzt hatten sie die bisher größte Hürde genommen.
Yamato entfuhr ein Lachen. „Deswegen magst du mich also“, stellte belustigt fest. Ihm war auch klar, dass das nicht der einzige Grund war. Sicher konnte es nicht schaden, dass sie ihn gutaussehend fand, aber das war nicht der Grund, wieso Sora ihn mochte. Da war er sich eigentlich sicher. „Nicht zu vergessen: Ich bin in einer Band“, fügte er hinzu. Das waren so ziemlich die Hauptattribute, weswegen andere Mädchen ihn mochten.
Bevor sie etwas dazu sagen konnte, wiederholte Yamato einfach den Kuss. Jetzt, wo sie sich einmal geküsst hatten, war es gar nicht so schwer sich noch einmal zu trauen. Und dieses Mal fühlte er sich auch schon selbstsicherer. Das war doch mal ein gutes Zeichen.
Vor allem könnte er sich wirklich daran gewöhnen, Sora zu küssen. Es gefiel ihm unbeschreiblich gut und jetzt fragte er sich, wieso sie das nicht schon viel eher getan hatten.
„Das Lied… nicht den Kuss. Das war spontan“, stimmte er Sora zu. Er hatte nicht gewusst, dass er sich heute trauen würde sie zu küssen. Da war eher der Situation entsprungen.
Als Sora dann aber Kazuki ins Spiel brachte, verdrehte Yamato die Augen. „Willst du nicht wissen!“, versicherte er dem Mädchen, das vermutlich viel zu viel Anstand hatte, um Kazukis Anspielung zu verstehen. Beinahe war das niedlich, weswegen er auch belustigt den Kopf schüttelte. „Nein, glaub mir, das hat er ganz sicher nicht.“ Als würde der Gitarrist ein Lied schreiben. „Was er dir zeigen wollte war, da wette ich drum, weniger romantisch als... sagen wir, es ist besser, dass du dir die Überraschung nicht hast zeigen lassen“, fand er und tippte Sora auf die Nasenspitze. Wobei er auch davon ausging, dass Sora seinen Bandkollegen rechtzeitig gestoppt hätte. „Er hat einen seltsamen Humor“, seufzte Yamato und lehnte seine Stirn gegen ihre.
Alles schien jetzt, wo sie sich geküsst hatten etwas leichter zu sein. Das war ziemlich verrückt.
„Möchtest du wirklich über Kazuki sprechen?“, erkundigte sich Yamato leise. „Oder…“ Am liebsten wäre ihm, wenn sie gar nicht mehr reden würden und sich noch einmal küssen würden. Sein Daumen wanderte von ihrer Wange zu ihren Lippen, um leicht darüber zu streichen.






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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Jun 26, 2017 3:58 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Nach dem Konzert von KOD

Die Sympathie die Sora für Yamato empfand auf mehr als nur das beruhte wusste sie wohl genauso wie er. Doch bevor sie schmunzelnd darauf antworten konnte fanden seine Lippen wieder. Wie gut ihr das gefiel konnte sie nicht verstecken, immerhin wollte das freudige Lächeln auf ihren Lippen nicht verschwinden. Ebenso wollte sie es sich nicht nehmen lassen auf sein kleines Spielchen vorab einzusteigen, „Jetzt brauchst du nur noch eine Art dunkles Geheimnis, wie… ich weiß ja nicht… sowas wie eine Verpflichtung in einer anderen Welt und einen nichtmenschlichen Freund.“ Sponn sie dieses kleine Spiel nur weiter, „Dann wäre ich sehr beeindruckt.“ Beendete sie es nur lachend.
Das Yamato den Kuss in seiner Planung nicht vorgesehen hatte wunderte Sora irgendwie nicht. Eher war von seiner Spontanität verwundert. Das war nun wirklich nichts was sie Yamato jetzt zugetraut hätte. „Dann gefällt mir deine spontane Seite ziemlich gut.“ Gestand sie leise.
Jedoch schien Yamato binnen Sekunden weniger begeistert, als Sora Kazuki anschnitt. Skeptisch hörte sie ihm zu, und gab sich dann einfach mit dieser Antwort zufrieden, auch wenn sie weniger befriedigend war. „Wenn du das sagst…“ murmelte sie dann nur. Jedoch reichte ihr das kurze Tippen auf ihre Nasenspitze um ihr wieder ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Das Kazuki scheinbar einen seltsamen Humor hatte glaubte Sora ihm direkt aufs Wort, allgemein schien er von einem ganz anderem Kaliber zu sein. Eines was Sora nicht sonderlich zusagte.
Umso mehr sagte ihr Yamato zu, welcher ihr nun doch eine Röte ins Gesicht zauberte. Das er nun doch eine recht offensive Seite von sich zeigte war doch recht neu für Sora. Und auch wenn ihr das gefiel wusste sie nicht ganz damit richtig umzugehen. Und das war wohl der Grund für ihre rötlich gefärbten Wangen. Verlegen wand sie ihren Blick von Yamato ab, „sollten wir nicht erstmal die Halle verlassen…?“ erkundigte sie sich zögernd. „Nicht dass sie abschließen und wir hier noch drin sind.“ Äußerte sie ihre Bedenken. Auch wenn sie sich schlimmeres vorstellen konnte, als alleine mit Yamato irgendwo eingesperrt zu sein. Aber das war nun wirklich nicht die Lösung, nein. So gemütlich war es hier nun auch nicht. Und nur weil sie plötzlich das Küssen entdeckt haben, hieß es ja nicht, dass sie es nur hier ausführen können. Zweisamkeit war auch schließlich anderswo geboten.
So griff sie mit ihren Händen nach Yamatos und hielt diese verlegen lächelnd fest. „Lass uns erstmal gehen… ok?“ fragte sie vorsichtig nach, „Ich wüsste nämlich nicht, wie wir irgendwem plausibel erklären können, dass wir hier übernachtet haben.“ Erklärte sie schmunzelnd. Jedoch ließ sie es sich nicht nehmen sich nochmal kurz auf die Zehenspitzen zu stellen und Yamato einen flüchtigen Kuss aufzudrücken. Ja, nachdem das Eis erst einmal gebrochen war, fühlte es sich doch recht natürlich an. Und am liebsten hätte sie ihm noch mehr Küsse geschenkt, doch da war die Gefahr einfach viel zu groß dass Sora sich dann gar nicht mehr von Yamato lösen konnte und unnötig ein Risiko eingehen wollte Sora nicht. Schließlich war Sora ohnehin dafür bekannt immer auf Nummer sicher zu gehen, und diese Eigenschaft legte sie selbst hierbei nicht ab. „Also… hast du alles?“ fragte sie nur nach, da Yamato letztes Mal sein Instrument lieber direkt mitnahm und sie wollte ihn mit dem Aufbruch auch nicht überrumpeln.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Jun 30, 2017 4:14 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Nach dem Konzert von KOD


Schmunzelnd hörte sich Yamato Soras weitere Merkmale für einen scheinbaren Pluspunkt in Sachen Attraktivität an und schüttelte den Kopf. „Das klingt, als wären wir Superhelden. Aber ganz so cool ist es doch nicht“, fand er zweifelnd. Zumindest hatte er keine Geheimidentität. Er erzählte es nur nicht jedem. „Andererseits… ich glaube nicht, dass Superman mit 11 Jahren so was geschafft hätte“, sinnierte Yamato, dessen Wissen in Sachen Comics zwar eingeschränkt war, aber zumindest die kannte er ein paar Basisinformationen. „Du hast ziemlich konkrete Vorstellungen wie man dich beeindrucken kann. Jetzt wundert es mich nicht mehr so sehr, dass du mit niemanden anderem verabredet warst“, neckte Yamato sie, obwohl er eigentlich immer noch sehr erstaunt darüber war und sich ziemlich geehrt fühlte, dass ausgerechnet er der Glückliche war, der mit Sora ausging.
Er lachte leise auf. „Die Seite ist neu“, gestand er als Sora zugab, dass ihr seine Spontanität gefiel. Immerhin war er eigentlich eher jemand, der sich Schritte genau überlegte. Tai war derjenige, der alles spontan entschied. Aber wenn es um Sora ging, hatte sich Yamato in letzter Zeit Selber schon oft genug überrascht.
Zum Glück ließ Sora das Thema Kazuki fallen und Yamato nahm sich fest vor, mit Kazuki zu reden. Er hatte Sora in Ruhe zu lassen. Besonders jetzt da… da sie sich geküsst hatten. Alles Weitere würde er dann klären, wenn er wusste, was es zu bedeuten hatte. Aber da Yamato ganz schlecht darin war über Gefühl zu reden und er den Moment nicht zerstören wollte, musste das Gespräch warten.
Allerdings schien Sora plötzlich eher fort zu wollen, weswegen er hoffte, dass er nichts Falsches gemacht hatte. Besorgt musterte er Sora und sah sich dann in der Halle um. „Die schließen nicht einfach ab. Ich glaube nicht, dass sie uns vergessen haben.“ Er war der Leadsänger, es würde ihn doch ein bisschen kränken, wenn die Veranstalter ihn vergessen hätten. „Außerdem wollte ich nicht an den Fans vorbei… noch nicht“, erklärte er. Die Gefahr, dass welche auf ihn gewartet hatten, war immerhin präsent. Aber wenn Sora gehen wollte und seine Hände nahm, konnte er ihr den Wunsch nicht abschlagen. „Jetzt sollte die Luft rein sein.“ Mehr als das schaffte er jedoch nicht zusagen, weil Sora ihn erneut küsste und Yamato ganz automatisch bereits wieder zu grinsen anfing.
Er löste sich von Sora und schob sie an den Schultern von sich weg. „Okay“, murmelte er. „Ich hole mein Bass. Und du hältst Sicherheitsabstand, das auch wirklich tue“, forderte Yamato, der Sora nach dem Kuss am liebsten nicht wieder gehen lassen wollte. Aber sie hatte Recht, es war vernünftiger jetzt einfach zu gehen. Also holte er aus dem Backstage Bereich sein Instrument, das er schulterte und fasste dann nach Soras Hand, um mit ihr gemeinsam die Konzerthalle zu verlassen.
Zu seinem Glück war tatsächlich kaum noch jemand vor der Halle. Ein erleichtert aussehender Türsteher, der nun auch endlich Feierabend machen konnte und eine handvoll Fans, deren Treue und Ausdauer er fast schon bewunderte, auch wenn die ein oder andere Sora einen bitterbösen Blick zu warf. Jedoch war das nichts, was nicht mit einem Autogramm auszugleichen war. Jedenfalls hofft Yamato das.
„Okay, verschwinden wir“, bat er Sora, bevor ihn noch jemand fragte, wer sie war und er darauf eben keine Antwort hätte. Erst nachdem sie um die nächste Ecke gebogen waren, fasste er erneut nach Soras Hand, die er losgehlassen hatte, als er die Autogramme gegeben hatte. „Ich hätte nicht gedacht, dass da noch welche warten“, entschuldigte er sich und warf Sora einen zerknirschten Blick zu. Hoffentlich waren sie ihr nicht auf die Nerven gegangen.
„Ich bringe dich nach Hause“, bot er an, weil es schon ziemlich spät war. „Oder hattest du andere Pläne?“, erkundigte er sich verlegen. Denn natürlich wollte er Sora nicht loswerden. Aber er wollte auch nicht zu aufdringlich erscheinen.




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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Jun 30, 2017 9:32 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Nach dem Konzert von KOD


Superhelden, mit so etwas hatte Sora das tatsächlich noch nie verglichen. Obwohl sie vielleicht doch eine Art Helden waren. Schließlich waren sie alle für das Wohl zweier Welten verantwortlich und ein Superheld hatte ja auch die Aufgabe die Welt zu retten. „Superman hatte ja auch nie einen Partner an seiner Seite.“ stellte Sora fest. Zumindest wusste Sora davon nichts, was wohl auch an ihrem Halbwissen in dieser Thematik lag. Jedoch zog Yamatos folgende Aussage dann doch eher Soras Aufmerksamkeit auf sich. Eigentlich wusste sie selbst nicht, warum sie bisher mit niemanden ausging. Da sie eigentlich keine Kriterien hatte. „Ehrlich gesagt weiß ich selbst nicht genau, warum ich bisher keine Verabredung hatte.“ gestand sie. Es war nicht der Fall dass es Sora an Bewerbern mangelte, eher hatte sie bisher wenig Interesse daran mit jemanden auszugehen. Erst Yamato weckte dieses Interesse in ihr und ein Interesse an ihm.


Auch wenn Yamato versuchte ihr ihre Bedenken zu nehmen, wollte sie auf Nummer sicher gehen. „Man weiß ja nie...“ versuchte sie ihre Bedenken zu verteidigen. Schließlich haben ihnen die vergangenen Jahre als Digiritter oft genug bewiesen, dass immer wieder was unerwartetes passieren kann. Und bevor Sora hier die Nacht mit Yamato verbringt... Nur verstand sie Yamato auch, als er sich über seine Fans äußerte. Auf wartende Mädchen zu treffen, die unbedingt Yamato sehen wollte, konnte Sora nun wirklich auch verzichten. Da jetzt wohl auch die Eifersucht einen nicht mehr allzu kleinen Part spielte. Immerhin hat Yamato sie geküsst und auch wenn das die Mädchen draußen nicht wussten, wäre es Sora doch lieber gewesen, wenn sie von ihm etwas Abstand halten würden. Man wusste ja schließlich nie. Und wenn Sora darüber nachdachte, dass unter seinen Fans auch Mädchen wie Jun waren, gefiel ihr das ganze noch weniger. „Hoffentlich.“ gab Sora dann nur von sich, schließlich wollte sie nun auch nicht wie jemand klingen, der Yamato nur für sich beanspruchte.
So lösten sie sich wenig später bereits voneinander und Yamato schaffte es erneut ein Lachen von Sora zu entlocken. Das es ihm so schwer fallen würde sich von ihr, nein von ihren Lippen zu trennen hätte sie nicht erwartet. Wobei es ihr doch irgendwo ähnlich erging. Nur wollte sie das nicht so offen äußern.
So befolgte sie lediglich seine Anweisung und 'hielt Abstand', während Yamato seinen Bass holte, ehe sie wenig später dann gemeinsam die Halle verließen. Das da doch noch einige Mädchen standen verwunderte Sora doch. Schließlich war es doch schon recht spät. Aber ihre Ausdauer war bemerkenswert. Und das nur für Yamato. Die doch nicht sonderlich freundlichen Blicke der Mädchen entgingen Sora selbstverständlich nicht. So blieb sie sicherheitshalber doch auf etwas Abstand, während Yamato die Mädchen mit Autogrammen abfertigte. Aber das war wohl etwas, an was Sora sich gewöhnen musste. Yamato war halt einfach beliebt und nur weil sie sich mittlerweile so nah waren, würde das nicht nachlassen, vor allem weil sie es ja noch geheim hielten. So nickte sie ihm bei seiner Aufforderung nur kurz zu. Das er direkt ihre Hand nahm, als sie wenig später aus der Sichtweite waren zauberte ihr direkt ein Lächeln auf die Lippen. Wer hatte jemals gedacht, dass es sich so gut anfühlen könnte die Hand von jemanden zu halten? „Das ist wohl etwas, woran ich mich gewöhnen muss, wenn ich mit einem Rockstar ausgehe.“ warf sie nur lächelnd ein. Es war nun wirklich nichts was Sora gefiel oder ähnliches. Aber deswegen würde sie garantiert nicht aufhören mit Yamato auszugehen. Nein. Davon würde sie wirklich nichts abhalten können. „Sie mögen dich einfach auch nur sehr gerne...“ überlegte sie laut, „Wahrscheinlich auf eine andere Art als ich und garantiert nicht so sehr... aber sie tun es.“ während sie das sagte nickte sie sich leicht selbst zu, um ihre Aussage nur zu bestätigen. Schließlich konnte sie sich nicht vorstellen, dass eines der Fangirls Yamato auch nur ansatzweise so mochte wie Sora es tat. Und was Sora nur noch mehr bestätigte war die Tatsache dass Yamato sie auch mochte. Und somit war sie sämtlichen Mädchen einen großen Schritt vorraus.
Auch wenn es schon recht spät war, empfand Sora den Abend als doch noch zu jung um ihn zu beenden. Vorsichtig drückte sie seine Hand etwas, „Ich weiß nicht... geplant habe ich nichts.“ gestand sie dann, „Aber können wir jedenfalls einen Umweg gehen, bevor du mich nach Hause bringst?“ fragte sie zögernd nach. Sie wollte den Abend einfach noch nicht beenden. Sie wollte bei Yamato bleiben. Sie wollte seine Nähe genießen. Und sie wollte den Abend an dem sie ihren ersten Kuss bekam am liebsten niemals beenden.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Jul 03, 2017 11:07 am

Sora & Yamato
Freitagabend
Nach dem Konzert von KOD



Dass Sora ein besonderes Mädchen war, war ihm natürlich schon länger klar gewesen. Aber nun war er doch wieder überrascht. Immerhin war es nicht selbstverständlich, dass sie nicht mal eine Miene verzog, während andere Mädchen ihn anschmachteten. Sogar ihm war es ziemlich unangenehm gewesen. Noch unangenehmer als sonst. Wenn es Sora gestört hatte, war sie viel zu höflich gewesen um das auch nach außen hin zu zeigen.
Dennoch musterte er sie skeptisch, als sie endlich wieder alleine waren. „Tut mir leid“, seufzte er verlegen. „Das ist auch nicht gerade mein Lieblingspart daran.“ Natürlich war es nett zu wissen, dass das andere Geschlecht einen gut fand. Aber zuweilen war es ganz schön anstrengend und es wäre Yamato wesentlich lieber, wenn die Aufmerksamkeit rein seiner Musik und nicht seinem Aussehen gelten würde. „Aber ich kann nichts dagegen tun.“ Er zuckte hilflos mit den Schultern. Ohne die Fans wären die Konzerte sinnlos. Deswegen blieb Sora wohl wirklich nichts anderes übrig, als sich daran zu gewöhnen. „Glaubst du, dass auch nur eine von denen wirklich wegen der Musik da ist?“, wollte Yamato wissen und war sich eigentlich ziemlich sicher, dass Sora seine Musik wirklich mochte. Dass die anderen Mädchen ihn auf andere Art mochten bezweifelte der Sänger kein bisschen. „Die können mich nicht wirklich mögen. Um jemanden zu mögen, muss man die Person kennen“, fand er. Jedenfalls ging es ihm so. Aber Yamato war auch jemand, der reservierter war, was seine Zuneigung anging. Die gewann man einfach nicht so schnell.
Dass Sora nicht wollte, dass der Abend schon endete, empfand er als sehr gutes Zeichen und nickte sofort zustimmend. „Gehen wir am Wasser lang“, schlug er vor. Immerhin lag es auf ihrem Nachhauseweg und war eine sehr viel schönere Szenerie als der normale Weg über die Straße. Yamato wusste, dass die Uferpromenade ein romantischer Treffpunkt für Pärchen oder solche die es werden wollten war. Aber selber war er natürlich noch nie dort gewesen. Er hatte immerhin auch keinen Grund gehabt. Jetzt wo Sora da war, war das allerdings anders.
„Oder macht sich deine Mutter Sorgen? Solltest du dich melden?“, überlegte er, während er mit Sora den Weg in Richtung des schmalen Strandstreifens einschlug.
Es dauerte auch gar nicht lange, da hatten sie die Promenade erreicht. Tatsächlich waren einige andere schon am Ufer verteilt, weswegen es gar nicht so einfach war, einen Platz für sich zu finden. Zwischen ein paar Bäumen fand Yamato dann doch noch eine Stelle, die noch nicht besetzt war und strebte diese an. Natürlich konnten sie nicht ewig lange bleiben, aber wenn er noch ein paar Minuten rausschlagen konnte, bevor er Sora nach Hause brachte, war ihm das natürlich recht.
Kaum, dass sie es sich gemütlich gemacht hatten zog er Sora an sich, sodass sie mit dem Rücken zu ihm an seiner Brust lehnte. So konnte er sein Kinn auf ihrer Schulter ablegen und die Arme um sie schlingen konnte. Dabei hatte Yamato sich eigentlich selber nie unbedingt für jemanden gehalten, der so anhänglich war. Vielleicht war es allerdings auch nur gerade so, weil sie jetzt erst damit angefangen hatten und er absolut verrückt nach ihr war? Er hatte mal gehört, dass man am Anfang alles durch eine rosarote Brille sah und nicht genug voneinander bekommen konnte. Warum also diesen Zustand nicht genießen?
„Ich weiß, dass wir nicht ewig bleiben können“, murmelte er ihr ins Ohr, während er über Soras nackte Arme strich. Nicht, dass ihr kalt wurde. „Aber ich hätte eigentlich nichts dagegen.“ Früher hatte er sich eher darüber gewundert, wie man solange am Meer sitzen konnte. Aber jetzt, wo er ein Mädchen hatte, war der Gedanke gar nicht mehr so doof. Und um das Ganze noch besser zu machen drehte er ihr Gesicht sanft zu seinem, damit er Sora wieder küssen konnte. Dieses Mal allerdings hatte er nicht die Absicht den Kuss so schnell zu beenden.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Jul 03, 2017 10:31 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
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In Soras Augen gab es für Yamato nichts wofür er sich entschuldigen musste. Im Endeffekt konnte er doch nichts für seine Beliebtheit oder dafür, dass sich einige Mädchen so in die Fanliebe so auslebten. Und wie er selbst feststellte konnte er dagegen nichts tun. So mussten die Beiden wohl damit leben lernen. Auch wenn es nun wirklich kein sonderlich schöner Nebeneffekt war, der auftauchte, wenn Sora Yamato datete.
„Ich war wegen der Musik da.“ Gestand sie, „Naja… und wegen dir.“ Musste sie dann lachend hinzufügen. Alles andere wäre ja auch gelogen gewesen. Obwohl es wohl kein Geheimnis mehr für Yamato sein sollte. Für sie war beides Grund genug um das Konzert zu besuchen. „Aber es gibt auch viele Mädchen, die eure Musik mögen.“ Meinte sie dann, „Aussehen ist nicht alles.“ Neckte sie ihn dann doch etwas. Die Mädchen würden der Band nicht immer so auflauern und kreischen, wenn die Musik schlecht wäre und das wusste Yamato doch auch. Das Yamato abstritt das die Fans ihn mochten, lag wohl an unterschiedlichen Definitionen. So schüttelte Sora nur schmunzelnd den Kopf, „Fanliebe ist halt was besonderes, denke ich.“ Überlegte sie dann laut, denn auch wenn Sora selbst keinen Star oder der gleichen anhimmelte, wusste sie doch so einiges über darüber, welches Ausmaß so eine Fanliebe annehmen konnte. Auch wenn ihr engster Freundeskreis zum Großteil aus ‘Männern‘ bestand, hatte Sora auch mit genügend anderen Mädchen das Vergnügen, allen voran ihren Tenniskolleginnen, die so eine Art der Liebe offen auslebten.

Das Yamato direkt einen Vorschlag hatte begrüßte sie lächelnd und nickte ihm kurz zu. Es war eine eindeutig schönere Alternative, als den Abend direkt zu beenden. Und einige gemeinsame Momente würde Sora ebenso begrüßen. Sehr sogar.
Das dann Yamato doch Soras Part als Stimme der Vernunft übernahm zauberte ihr ein Schmunzeln auf die Lippen. So musste sie sich eingestehen, dass es sich nicht so verkehrt anfühlt, wenn es auch mal die anderen waren, die sich sorgten, „Du hast wohl recht.“ Sah sie ein, „Ich schreibe ihr gleich am besten mal.“ Beschloss sie. Aber erst gleich. Im Laufen fix eine SMS zu tippen was keine von Soras Stärken. Außerdem bevorzugte Sora es einfach mit zwei Händen zu tippen, und das würde voraussetzen Yamatos Hand loszulassen.
So kamen sie bereits wenig später an der besagten Promenade an. Und wenig später strebte Yamato bereits einen freien Platz an, während Sora noch damit beschäftigt war einen kurzen, prüfenden Blick über die unzähligen Pärchen zu werfen. Welche die Aussicht und diese doch recht romantische Atmosphäre genossen. Etwas was Sora und Yamato wenig später nutzten.
Direkt nachdem sie sich setzten holte Sora ihr Handy aus ihrer kleinen Tasche, um ihrer Mutter zu schreiben. Doch bevor sie das überhaupt anfangen konnte zu tippen, zog Yamato sie bereits zu sich an. Etwas was sie im ersten Moment doch recht überraschte und ihr doch eine leichte Röte auf die Wangen zauberte. Aber doch fühlte sie sich binnen Sekunden direkt so wohl, dass sie seiner indirekten Forderung nachkam und sich an ihn lehnte. Ihr Handy ließ sie dabei vorerst doch erstmal wieder sinken, schließlich konnte ihre Mutter sicherlich noch ein paar Augenblicke warten. Sodass Sora dieses Moment einfach in vollen Zügen genießen konnte. Jedoch wurde Soras ganzer Körper mit einer Gänsehaut überzogen, als Yamato so nah an ihr war und dicht an ihrem Ohr sprach. Nur handelte es sich um eine sehr angenehme Gänsehaut und Soras Herz schlug direkt ein paar Takte schneller. So musste sie erst einmal kräftig schlucken, bevor sie Yamato antwortete, „Ich auch nicht…“ erwiderte sie lediglich knapp. Es war alles so fremd, so neu und doch so schön. So schön, dass es für Sora einfach noch zu schwer zu realisieren war und der Grund, weshalb sie es wohl nicht schaffte mehr Worte über ihre Lippen zu bringen. Nur war dies ohnehin wenige Augenblicke gar nicht mehr möglich, da Yamato direkt wieder zu einem Kuss ansetzte. Nur war dieser anders als die anderen, eher zaghaften Küsse. Was durchaus nicht schlechter war, nur einfach ungewohnt. Nahezu automatisch schloss Sora ihre Augen, während aus der eher zarten Röte auf ihren Wangen einen intensiveren Rotton annahmen. Auch wenn es schön war, war es doch noch etwas zu befremdlich für Sora und etwas an was sie sich noch gewöhnen musste, vor allem musste sie es, da es ihr so gefiel und sie es nicht mehr missen wollte. Nur konnte sie sich nicht erlauben jedes Mal rot anzulaufen, sobald sie sich küssten.
Da Sora allgemein bei dem Küssen viel zu unsicher war, überließ sie Yamato die Führung, aus Angst, dass es ihm sonst nicht gefallen würde. Und vielleicht hätte er dann sogar gar keine Lust mehr Sora zu küssen. Jedoch löste Sora dann doch irgendwann den Kuss, da dieser verhältnismäßig lange ging und Soras Wangen immer mehr klühten. Verlegen wand sie ihren Blick ab, „Ich… wollte meiner Mutter schreiben.“ Fiel ihr dann wieder ein. Vielleicht würde die unnatürliche Röte dann auch von ihren Wangen verschwinden. Nur ließ Sora es sich derweil nicht nehmen sich weiterhin möglichst nah an Yamato zu lehnen. Nur weil sie einen kurzen Zweizeiler an ihre Mutter schrieb, um ihr zu sagen, dass sie später kommt, wollte sie Yamatos Nähe nicht missen. Wenn sie genauer darüber nachdachte wollte sie seine Nähe nie wieder missen. „Ich hätte nicht erwartet das es so… schön hier sein kann.“ Gestand sie, während ihr Blick dem Wasser galt. Auch wenn sie schon oft hier lang lief, war ihr nie bewusst, was für eine Wirkung dieser Ort hier hat. Auch wenn er wohl seine Wirkung für Sora gerade richtig entfaltete war sie mit Yamato hier war. „Danke dass du mit mir hier bist.“ Hauchte sie noch, während Yamato ein warmes Lächeln galt.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Jul 04, 2017 12:01 pm

Sora & Yamato
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Die gesamte Situation war neu und absolut ungewohnt und trotzdem, hatte sich Yamato selten besser gefühlt. Jedenfalls war ihm so, als wäre er von einem absoluten Hochgefühl erfasst. Darüber, was sie nun den anderen sagen würden oder wie es weitergehen würde, machte er sich erstmal keine Gedanken. Er wollte lieber das Hier und Jetzt mit Sora genießen. Denn das fühlte sich einfach gut an. Mehr als das.
Sora war das erste Mädchen, das ihm das Gefühl gab, nicht bloß gut auszusehen, sondern dass sie sich wirklich für ihn als Person interessierte. Natürlich war für ihn nie in Frage gekommen, jemanden zu daten, der als Fan zu seinem Konzert kam. Wobei sie ja ebenfalls bereits mehrfach deutlich gemacht hatte, dass sie zumindest ein ganz kleines bisschen die Ansicht der anderen Fans teilte. Und das wiederrum war auf jeden Fall etwas, das ihm gefiel.
Ebenso wie die Tatsache, dass es nun kein Problem mehr war, sie an sich zu ziehen und einfach zu küssen. Wochenlang hatte Yamato immerhin schon darüber nachgedacht und sich nicht getraut, weil er keine Ahnung gehabt hatte, wie Sora darauf reagieren würde. Jetzt, wo sie damit angefangen hatten, sah er allerdings die Gefahr darin, dass diese Küsse süchtig machen könnten. Wie sollte er sich denn jetzt vor den anderen zusammenreißen?
Der Kuss hatte von Yamatos Seite aus gerne noch länger dauern können, weswegen er frustriert gegen ihre Lippen murrte, als Sora den Kuss beendete. Langsam öffnete er die Augen und sofort erschien ein Lächeln auf seinem Gesicht. Soras Gesicht glühte förmlich. Natürlich kannte er Sora schon so lange, dass er schon mehrfach Zeuge davon geworden war, wie sie rot anlief. Aber hier wurde gerade ein neuer Rekord geschaffen, glaubte er. „Tschuldige“, murmelte er und lehnte sich etwas zurück, um nicht Gefahr zu laufen, sie erneut zu küssen. Denn schon jetzt fehlte sie ihm eigentlich. Aber Sora hatte natürlich Recht und sie sollte ihrer Mutter schreiben.
Und weil es unhöflich war, jemanden dabei über die Schulter zu schauen, wandte er den Blick ab, während sein Kinn dennoch wieder auf ihrer Schulter ruhte. Ob sie bemerkte, wie sehr sein Herz raste? Das war auch etwas, was neu für ihn war.
„Mhm“, machte Yamato, als Sora das Wort wieder ergriff und er das als Zeichen wertete, dass sie ihre Nachricht abgesendet hatte. Sein Blick glitt wieder zu ihr und er stellte fest, dass er Sora noch nie schöner gefunden hatte. „Es ist wirklich schön hier…“, stimmte er ihr zu und meinte damit nicht die Umgebung. Kein Wunder, dass es nun an ihm war, leicht zu erröten. Allerdings hatte er sich mittlerweile damit abgefunden, dass das ab und an in Soras Gegenwart passierte. Und sie würde es wohl kaum herum erzählen. Abstellen konnte er es auch nicht, wenn sie gerade dabei waren eine andere Ebene für sich zu entdecken, die für sie beide ziemlich neu war. Vermutlich war es gar nicht schlecht, dass sie keine Erfahrung hatten und sie zusammen machten. Jedenfalls konnte sich Yamato niemand Besseren vorstellen als Sora.
„Danke dir“, erwiderte er, während seine Lippen kurz ihre Wange berührten, bevor er dann auch wieder nach vorne sah. Immerhin wollte er sie auch nicht überfallen. Mit Sora hier zu sitzen und auf das Meer zu schauen war ebenfalls schön. Vor allem nachdem sie sich näher gekommen waren.
Es bedurfte nun auch keiner Worte um den Moment zu genießen, was Yamato natürlich mehr als Recht war. Er war ja ohnehin kein Mann vieler Worte.
Yamato hatte keine Ahnung, wie lange sie an diesem Ort verweilten und einfach nur zusammen aufs Meer sahen. Die gelegentlichen Küsse, die sie meistens noch scheu austauschten, sorgten dafür, dass er jedes Mal eine Gänsehaut bekam.
Dann allerdings stellte er fest, dass Sora langsam anfing wirklich eine echte Gänsehaut zu bekommen und das lag sicher eher an der Kälte. Besorgt löste er sich von Sora und rieb leicht über ihre nackten Arme. „Dir ist kalt“, stellte er fest. „Wir sollten sowieso langsam gehen…“ Eigentlich wollte er nicht wirklich, aber er hatte auch keine Ahnung, wie spät es war. Aber sicherlich war es eigentlich viel zu spät. Und das bedeutete, dass sogar sein Vater sich schon Sorgen machen könnte.
Also stand er seufzend auf und bot Sora seine Hand an, um ihr auf die Füße zu helfen und sie direkt danach an sich zu ziehen und den letzten längeren Kuss von ihr zu stehlen. Es erforderte einiges an Selbstbeherrschung sich von Sora zu lösen und sein Bass zu schultern, damit sie sich auf den Heimweg machen konnten.
Natürlich hielt er dabei ihre Hand und hatte zur Abwechslung keine Angst, dass sie jemand sehen könnte. Immerhin war es schon lange Dunkel draußen und gerade könnte es ihm auch nicht egaler sein.
Bei Sora angekommen betraten sie zusammen das Haus, damit er sie vor der Tür abliefern konnte und somit so lange wie möglich Zeit herausschlagen konnte. Leider erreichten sie ihr Ziel trotzdem zu früh.
Gemeinsam blieben sie vor der geschlossenen Wohnungstür stehen und Yamato wandte sich seiner Begleitung zu. Er nahm Soras zweite Hand ebenfalls und schenkte ihr ein strahlendes Lächeln. „Danke für den schönen Abend“, murmelte er. Was sollte er auch sonst sagen? Es gab sicherlich viel mehr zu sagen, aber da das nicht seine Stärke war, musste es auch so ausreichen. Außerdem hatte er ja einen anderen Weg gefunden, sich auszudrücken. Yamato näherte sich Soras Lippen um ihr einen Abschiedskuss zu geben.
Doch gerade, als sich ihre Lippen berührten, sprang die Tür auf und er zuckte hastig zurück. „Mrs. Takenouchi“, stellte er absolut verlegen und mit hochrotem Kopf fest, nachdem sie beide den Kopf zur Tür gewandt hatten. „Ich… ähm… bringe Sora nach Hause“, erklärte er unnötiger Weise. Immerhin war das offensichtlich. Ebenso offensichtlich wie die Tatsache, dass er sie geküsst hatte. Außerdem hielt er immer noch ihre Hände, die er nun langsam losließ und seine Hände stattdessen in seine Hosentaschen schob.



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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Jul 04, 2017 11:48 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Nach dem Konzert von KOD


Egal was sie hier taten, es fühlte sich richtig an. Richtig genug sodass Sora einfach alles andere in diesem Moment soweit weg schob, sodass sie sich nur noch auf die Zweisamkeit mit Yamato konzentrierte. So konnte sie es nicht lassen nach jedem Kuss zu Lächeln. Dafür war sie einfach zu glücklich.
Nur musste alles ein Ende haben, dass war Sora bewusst. Aber eigentlich wollte sie das wirklich nicht. Noch nicht zumindest. Für sie wäre es auch vollkommen in Ordnung gewesen noch einige Stunden einfach vor Ort zu bleiben und weiterhin alles um andere gekonnt zu ignorieren. Aber wo Yamato Recht hatte, hatte er halt recht. Und dass es Sora doch langsam etwas zu kalt wurde, konnte sie auch nicht verneinen. Nur konnte sie vorher gut verdrängen, da Yamato sie doch recht gut warm hielt. Yamato hingegen machte dann den ersten Schritt und stand auf, wodurch Sora regelrecht dazu gezwungen wurde sich ebenfalls zu erheben, auch wenn sie seine Hilfe lächelnd annahm und den Kuss ebenso lächelnd entgegen nahm. Ehe sie im nächsten Moment doch schon den Heimweg antraten. Und bei welchem Sora feststellte, dass es sie unglaublich glücklich machte einfach nur Yamatos Hand zu halten. Das allein so eine kleine Geste sie so glücklich machen würde hätte sie selbst wohl am wenigsten erwartet. Aber das war einfach der Sympathie zuzuschreiben, die sie für Yamato empfand und welche stetig stieg.
So gefiel es Sora nicht sonderlich, dass der Heimweg doch recht schnell verging. Aber um noch einen Umweg wollte Sora einfach nicht bitten, denn langsam gestand sie sich doch ein, dass die gesunkenen Temperaturen ihr nicht sonderlich zu sagten. Vielleicht sollte sie sich absofort einfach noch eine Jacke einpacken, um den kühlen Temperaturen zu trotzen. Aber dafür war es nun einfach zu spät. So kamen sie wenig später bereits am großen Gebäudekomplex an. Ohne das Sora ihn bitten musste oder das sie überhaupt ein Wort darüber verloren begleitete Yamato sie bis zu ihrer Wohnungstür. Und nun war es wohl Zeit für den Abschied. Welcher sich komisch anfühlte, sie wollte sich noch nicht von Yamato trennen, ein lächerlicher Gedenke eigentlich, schließlich war das ja kein Abschied ohne Wiedersehen. Nur wollte sie Yamato einfach nicht mehr missen. Aber dieser Abend konnte wohl kaum enden, ohne einen Kuss zum Abschied. Schließlich hatte sich das an diesem Abend doch recht gut etabliert und schien sowohl Sora als auch Yamato zu gefallen. „Ich habe zu danken.“ Erwiderter sie nur lächelnd, ehe es dann schon zu dem letzten Kuss zu diesen Abend kam. Doch dieser endete abrupt , als die Wohnungstür aufsprang und Soras Mutter in der Tür stand, die im ersten Moment die beiden frisch Verliebten nur kurz musterte. Erst ließ Sora Yamato aussprechen, ehe sie das Wort erhob, „Mama… was machst du hier?“ forderte die Tochter ein zu wissen. So galt Toshikos Blick ihrer Tochter, „Ich habe Stimmen vor der Tür gehört und wollte nachschauen wer das ist.“ Erklärte diese daraufhin kurz. Machte ja auch Sinn. Sowas hätte Sora sich ja denken können. Nur legte sich erneut ein roter Schleier auf Soras Wangen, schließlich wurden sie auf frischer Tat ertappt. Aber wie sollte Sora in dieser Situation jetzt richtig reagieren, verlegen musterte sie Yamato aus den Augenwinkeln, welcher diese Situation wohl als ähnlich peinlich einschätzte.
Jedoch zu Soras Verwunderung ergriff ihre Mutter dann das Wort, da die beiden Teenanger offensichtlich zu peinlich berührt waren um etwas zu sagen, „Kommt erstmal rein, ich setze schonmal Wasser auf.“, das es mehr eine Aufforderung als eine Bitte war, wusste Sora zwar, aber das war für Sora doch etwas plötzlich, „Ich glaube Yamato wollte eigentlich jetzt nach Hause…“ wollte Sora einwerfen, wurde jedoch von ihrer Mutter unterbrochen, „Danach sah es aber nicht aus.“ Und mit dieser Aussage stahl sich doch tatsächlich ein Lächeln auf die Lippen ihrer Mutter, „Kommt jetzt rein, bevor die Nachbarn auch noch rauskommen.“ Forderte ihre Mutter die beiden dann auf und ging bereits wieder voran in die Wohnung, aus welcher schon an der Tür ein Duftgemisch aus Frauenparfüm und frischen Blumen einem entgegen kam. So schenkte Sora Yamato ein verlegenes Lächeln, „Tut mir leid…“, aber ihre Mutter war da wohl doch recht eigensinnig, „Aber dann könnte ich dir ja bei der Gelegenheit auch mal mein Zimmer zeigen.“ Versuchte sie die Situation etwas aufzulockern. „Du musst auch nicht lange bleiben.“ Versprach Sora ihm noch, ehe sie dann durch die Wohnungstür schritt und ihre Schuhe im Flur direkt auszog. Auch wenn Taichi oft hier war, war es doch recht komisch nun Yamato als Gast hier zu begrüßen. Auch wenn die Wohnung nicht sonderlich größer war als die von Yamato besaß diese doch wesentlich mehr Dekoration. So waren die Wände in einer doch recht warmen Farbe gestrichen und einige Bilder und Muster zierten die Wände, und nahezu auf jedem freiem Platz auf den Schränken stand entweder ein dekorativer Blumenstrauß oder andere Pflanzen. So hatte die ganze Wohnung einen sehr femininen Charme, was wohl zum Großteil daran lag, das ihre Mutter da viel Wert darauf legte.
„Wie war das Konzert?“ erkundigte sich Soras Mutter, welche schon Tassen aus dem Küchenschrank holte, „Und wo wart ihr solange noch?“ wollte sie ebenfalls wissen, schließlich hatte sie als Mutter doch das Recht zu wissen wo sich ihre Tochter rumtrieb. „Gut.“ Ergriff Sora das Wort, da sie sie voranging. „Wir haben noch einen kleinen Umweg gemacht und sind die Promenade entlang gegangen.“ Erklärte Sora dann noch knapp, weiter ins Detail wollte sie nun wirklich nicht gehen. So war sie doch recht froh, dass ihre Mutter dieses Thema nicht weiter vertiefen wollte. Sora ging voran Richtung Küche, „Soll ich dir helfen?“ fragte sie nach, schließlich war Sora ja auch in der Lage Wasser aufzusetzen und Heißgetränke zuzubereiten. Jedoch erntete sie von ihrer Mutter lediglich ein Kopfschütteln, eine Reaktion mit der Sora schon gerechnet hatte, „Was möchtest du trinken? Einen Tee, Kaffee oder was anderes?“ fragte Toshiko stattdessen, an Yamato gewand, da sie bei ihm im Gegensatz zu Sora oder mittlerweile auch Taichi nicht wusste, was er bevorzugte und sie war zu höflich um Yamato einfach etwas vorzusetzen. Eine Eigenschaft die sie wohl auch an Sora vererbt hatte. So wartete Sora kurz Yamatos Reaktion ab, ehe sie wieder das Wort erhob, „Wir gehen kurz in mein Zimmer.“ Informierte sie ihre Mutter, welche das nur kurz abnickte, während sie bereits Wasser aufsetzte. Zögernd griff Sora nach Yamatos Handgelenk und lächelte ihm verlegen zu und zog ihn vorsichtig mit sich mit während sie in Richtung ihres Zimmers ging.
So öffnete sie die Tür, hinter welche sich ihr kleines Reich verbarg. Klein aber fein. Und zum Glück aufgeräumt, aber in Soras Zimmer hatte einfach alles seinen Platz, so kam es recht selten zum Chaos. Nur wenn Sora Probleme mit ihrer Kleiderauswahl hatte waren ihre Sachen mal komplett im Zimmer verteilt, doch zum Glück war es dieses Mal nicht der Fall. So löste Sora ihre Hand bereits wieder von Yamato und schloss vorsichtig die Tür hinter sich, „Da wären wir.“ Sagte sie mit einem verlegenen Schmunzeln. Es gab hier wohl nicht wirklich viel zu sehen. Lediglich ihr Schreibtisch, auf welchem ihre Schulsachen gut sortiert lagen und ihre Nähmaschine, welche abgedeckt neben ihrem geschlossenen Laptop stand. Und selbstverständlich durfte da auch kein kleiner Blumenstrauß fehlen. Sonst war in ihrem Zimmer nun auch nicht wirklich viel, lediglich ein relativ großer heller Kleiderschrank und das besagte Regal, in welchem unter anderem, neben anderen Erinnerungsstücken, das bekannte Foto welches wie bereits angekündigt eingerahmt war. Immerhin hatte Sora ja nichtmal ein ‘richtiges‘ Bett, sondern schluf wie viele Japaner auf einer Art Matratze, welche sie tagsüber im Schrank verstaute. „Ich weiß, nicht sonderlich interessant.“ Musste sie dann gestehen, schließlich gab es hier wirklich nichts zu entdecken. Jedoch lag ihr doch noch etwas auf dem Herzen, „Tut mir leid, dass meine Mutter dich so überrumpelt hat…“, schließlich wollte er auf ein Treffen vorbereitet werden und das nun wirklich nicht möglich. Das der Abend nun doch noch so einen Ausgang fand hätte Sora wohl nicht erwartet und hoffte das Yamato den Abend mit ihrem ersten Kuss trotzdem noch positiv in Erinnerung behalten wird.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Jul 05, 2017 2:10 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Nach dem Konzert von KOD


Wie schnell sich eine ziemlich angenehme Situation in eine echt unangenehm verwandeln konnte, wurde wieder einmal deutlich. Yamato hatte einfach nicht damit gerechnet, dass die Tür aufgehen würde. So laut warne sie nun auch wieder nicht gewesen. Oder doch?
Verlegen musterte er seine Schuhe. Bei der Gelegenheit fiel ihm jedoch auch wieder auf, dass seine Jeans die denkbar schlechte Wahl war um Soras Mutter zu treffen. Immerhin war Mrs. Takenouchi immer bestens angezogen und Yamato Schätze sie eher als spießig ein. Großartig, dass er ausgerechnet heute eine zerrissene Hose trug.  
Da hatte er wohl insgesamt den absolut besten Eindruck gemacht, den man sich vorstellen konnte. Nachts die einzige Tochter vor der Tür in zerrissene Jeans abknutschen, nachdem man von einem Rockkonzert kam.
Umso verwunderte war der Blonde, als er plötzlich in die Wohnung eingeladen wurde. Überrascht sah er auf. „Jetzt?“, wunderte er sich. Es war schon ziemlich spät und eigentlich hatte er wirklich nach Hause gehen wollen. Außerdem machte ihn die Aussicht mit Soras Mutter Tee zu trinken ziemlich nervös. Und jetzt war er nicht mal vorbereitet. „Gerne“, beeilte er sich dann allerdings doch noch zusagen, denn Soras Mutter wirkte auch nicht so, als würde sie mit sich reden lassen und er hatte einen Eindruck wieder gut zu machen.
Was, wenn sie ihn nu rein bat um ihm drinnen unmissverständlich klar zu machen, dass er die Finger von Sora lassen sollte? Diese Frau wirkte nicht wie jemand, der so etwas im Hausflur ausführte und er wusste, dass sie durchaus durchgreifen konnte.
Nervös folgte Yamato den beiden Frauen in die Wohnung, wo er natürlich sofort seine Schuhe im Flur auszog und sein Instrument abstellte. Das musste er wirklich nicht mit sich herum schleppen. Allerdings wirkte es äußert fehl am Platz in dieser doch sehr feminine Wohnung. Schon auf den ersten Blick war ihm klar, geworden, wie anders Sora und ihre Mutter eingerichtet waren. Alleine die Dekorationselemente waren viel mehr vertreten und Blumen überlebten bei ihm in der Wohnung auch nicht lange.
Er warf Sora ein Lächeln zu. „Schon okay“, versicherte er Sora, obwohl er sich sicher war, dass sie ihm seine Nervosität anmerken konnte. „Ich würde mich wohl fühlen, wenn ich mich nicht für diese Jeans entschieden hätte“, fügte er mit einem kurzen Zwinkern hinzu, bevor er Sora folgte und sich dabei unauffällige umsah. Es war erstaunlich wie anders Frauen eine Wohnung einrichten konnten. Das hatte ihn bereits immer bei seiner Mutter gewundert. Aber diese Wohnung war noch einmal etwas anders. Yamato schätzte, dass sie ziemlich stillvoll und elegant war, für eine Frauenwohnung. Wunderbar, Sora musste seine Wohnung für furchtbar gehalten haben.
Gerade als Yamato ein Bild auf einem der Regale musterte, sprach Soras Mutter ihn wieder an und er wandte sich hastig um. Allerdings kam Sora ihm mit antworten zuvor. „Gut, danke“, stimmte auch Yamato zu, weil er sich nicht sicher war aus wessen Sicht die Antwort gelten sollte. Bloß überließ er es Sora ihre Mutter zu informieren, wo sie gewesen waren.  
Und dann stand er ziemlich hilflos alleine herum und fragte sich, ob er auch seine Hilfe anbieten sollte. Yamato unterließ es dann jedoch, weil Soras Hilfe bereits abgelehnt wurde. „Tee ist super, vielen Dank“, beeilte er sich zusagen. Bloß keine Umstände machen. Das läge ihm nun wirklich fern.
Dennoch war Yamato erleichtert, als Sora ihn mit sich zog und er sich von ihrer Mutter entferne konnte. „Liegt es an mir, oder wirkt sie einschüchternd?“, wollte Yamato leise und immer noch nervös wissen. Wie oft hatte er sich jetzt eigentlich bedankt? Taichi hatte nie erwähnt, dass Soras Mutter so… so respekteinflößend war. Wobei Taichi natürlich auch noch nie dabei erwischt worden war, wie er Sora geküsst hatte. Hoffte Yamato jedenfalls.
Das Öffnen der Tür lenkte Yamato dann jedoch ab und er trat in Soras Zimmer ein, das er sich eigentlich nicht wirklich anders vorgestellt hatte. Es war natürlich ordentlich und direkt sprangen ihm Dinge ins Auge, die er mit Sora in Verbindung brachte. Eine Nähmaschine hatte Yamato beispielsweise erwartet. Natürlich fiel auch ihm sofort das Foto auf, das in der Digiwelt aufgenommen worden war und das ihn nun lächeln ließ. „Schönes Zimmer“, fand er und wandte sich wieder zu Sora um. „Und so aufgeräumt.“ Im Gegensatz zu seinem jedenfalls.
„Irgendwann wäre es sowieso auf mich zugekommen“, entgegnete Yamato. Jedenfalls war er sich da in letzter Zeit immer sicherer gewesen. Was auch immer sie waren, sie trafen sich so oft und hatten sich nun auch geküsst, es war langsam angebracht gewesen, Soras Mutter kennenzulernen. „Mach dir keine Sorgen“, fügte er hinzu. Immerhin war Sora jemand, der sich oft zu viele Gedanken machte.
Bei der Gelegenheit fiel Yamato allerdings ein, das er sich bei seinem Vater melden sollte. Immerhin sah es nicht so aus, als würde er nun schnell nach Hause kommen. „Ich sage meinem Vater Bescheid“, erklärte er Sora und holte sein Handy aus der Tasche, um eine Nachricht zu tippen.
Bin noch unterwegs, komme spät nach Hause. Mach dir keine Sorgen. Reis im Kühlschrank ist für dich. Yamato.

Was würde er seinem Vater sagen, wenn er fragen würde, wo er war? Generell schien es schwieriger zu werden, alles geheim zu halten. Seufzend steckte Yamato sein Handy wieder weg und warf Sora ein Lächeln zu.
„Vermutlich sollten wir wieder zu deiner Mutter gehen, sonst denkt sie noch, ich falle über dich her“, fand Yamato, dessen Wangen einen leichten Rotschimmer bekamen. Eigentlich war er sich sogar sicher, dass sie das jetzt schon dachte. Immerhin hatte sie ihn ja genau dabei überhaupt erst erwischt. Also Sora dann jedoch die Tür wieder öffnen wollte um zurückzugehen, konnte er nicht anders und drückte ihr trotzdem einen kurzen Kuss auf die Wange, bevor sie den Raum verließen.
Der Tee war natürlich schon fertig und deswegen bedankte sich Yamato direkt erneut artig und mit einer leichten Verbeugung. Dann begaben sie sich auf das Sofa, wo er neben Sora Platz nahm und in ständig hoffte, nichts zu verschütten. Dass Soras Mutter ihnen gegenüber Platz nahm erweckte leicht den Eindruck eines Kreuzverhörs und Yamato war relativ froh darüber, dass er sich mit der Tasse in seinen Händen beschäftigen konnte.
„Tut mir leid, dass Sora wegen mir so spät nach Hause gekommen ist“, entschuldigte er sich nachdem er einen Schluck von seinem Tee getrunken hatte. Sora hatte ihm immerhin gesagt, dass ihre Mutter oftmals einfach so lange wachblieb, bis Sora nach Hause gekommen war. „Ich hoffe, Sie haben sich keine Sorgen gemacht.“

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Jul 05, 2017 3:41 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
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Irgendwie fiel es selbst Sora schwer diese Situation richtig einzuschätzen. Es war ihr auch irgendwo unangenehm, vor allem da ihre Mutter Yamato direkt überrumpelt hat. Auch wenn Yamato ihr eigentlich versicherte dass es nicht so schlimm sei, doch irgendwie konnte Sora es einfach nicht glauben. Auch wenn Yamatos Bemerkung mit seiner Hose ihr direkt ein Schmunzeln auf die Lippen zauberte. Nur wusste Sora eigentlich gut genug, dass ihre Mutter Yamato niemals aufgrund seiner Hose verurteilen würde. Zumindest äußerte sie sich darüber, aber immerhin war sie ja auch zu beschäftigt mit der Zubereitung der Tees. Das die beiden dann doch in Soras Zimmer flohen entging ihr selbstverständlich nicht, etwas was sie nur grinsend aus den Augenwinkeln beobachtete.
Ebenso wenig entging Sora die Frage von Yamato, welche sie kurz zu Lachen brachte, „Vielleicht ein bisschen.“ Musste sie gestehen, da sie sich doch bewusst war, wie ihre Mutter auf andere wirkte.
Das Yamato ihr Zimmer tatsächlich mit schön bezeichnete, ließ Sora etwas Lächeln. Und ja, wäre es nicht aufgeräumt gewesen, hätte Sora Yamato niemals in ihr Zimmer gelassen. Das wäre ihr dann doch etwas zu peinlich gewesen. Und irgendwo wusste Sora, dass ihre Mutter niemals Besuch ins Haus gelassen hätte, wenn dies nicht komplett sauber gewesen wäre.
Und sich keine Sorgen zu machen, war etwas was Sora einfach noch nicht beherrschte, aber für Yamato wollte sie das doch etwas üben, so nickte sie nur knapp und hauchte kurz ein, „ok.“, ehe Yamato sich seinem Handy zuwand. Schließlich war es nun doch schon recht spät, spät genug dass Yamatos Vater Feierabend hatte und sich um seinen Sohn sorgte. So legte Sora derweil ihre Tasche ab und hing sie über die Rückenlehne ihres Schreibtischstuhles. Gerade als sie sich wieder zu Yamato drehte, schlug er vor wieder zurückzugehen. Der genaue Hintergedanke von Yamato entlockte ihr direkt wieder ein Lachen, „Ja, ok.“ Stimmt sie knapp zu und wollte bereits das Zimmer wieder verlassen wollte ergiff Yamato direkt wieder die Offensive und drückte ihr einen Kuss auf die Wange. Am liebsten hätte Sora ihm im Gegenzug einen richtigen Kuss gegeben, nur war das vielleicht nicht gerade sonderlich angebracht. So musste sie es doch erstmal etwas aufschieben und schenkte Yamato stattdessen ein warmes Lächeln.

So nahmen sie wenig später bereits auf dem Sofa Platz, wobei Soras Mutter sich gegenüber von Yamato und Sora niederließ. Nur fiel es Sora doch wesentlich leichter den Tee in ihrer Tasse zu mustern als den prüfenden Blick ihrer Mutter zu ertragen. Umso schlimmer war es, dass anfangs doch erst Schweigen herrschte. Welches Yamato dann brach, und somit die Blicke ader Beiden Frauen auf sich zog. Gleichzeitig erntete von Sora ein Lächeln, und ein leichtes Schmunzeln ihrer Mutter, „Du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Wichtiger ist, dass euch nichts passiert ist.“ Entgegnete ihre Mutter Yamato, ehe sie an ihrer Tasse nippte. Denn das war für sie einfach wesentlich wichtiger, vor allem da Sora sich ja vorab schon gemeldet hatte und bescheid gab, dass es später wird. Doch sammelte der doch recht höfliche Blonde damit direkt Sympathiepunkte, auch wenn ihre Mutter das nicht so offen zeigte. So wurde aus dem Schmunzeln auf ihren Lippen wieder ein etwas ernsterer Gesichtsausdruck, ehe sie das Wort erhob, „Solange du darauf achtest, dass Sora nichts passiert, ist die Uhrzeit nicht relevant.“. Eine Aussage für die sie von ihrer Tochter einen skeptischen Blick erntete. Sora konnte doch auf sich aufpassen, diese Aufgabe musste sie nun nicht an Yamato übertragen. Doch wollte Sora das nun nicht offen ansprechen, das könnte im Notfall in einer Diskusion enden. Und damit wollte Sora Yamato nicht konfrontieren, so ließ sie das erstmal über sich ergehen. Denn das sich ihre Mutter Sorgen machte konnte Sora ihr nicht vorhalten.
„Und wenn ihr wirklich vorhabt euch häufiger zu verabreden und es niemanden sagen wollt, solltet ihr wesentlich vorsichtiger agieren.“ Meinte ihre Mutter daraufhin. Schließlich war das ganze Dateverfahren von Yamato und Sora wenig gut durchdacht, was man auch an dem Treffen mit Hikari sah. Und das ihre Mutter nun eingeweiht war, war etwas was Sora weder als gut noch als schlecht einschätzen konnte. So senkte Sora ihren Blick wieder und musterte den Tee in ihrer Tasse, während sie nach den richtigen Worten suchte, doch das übernahm ihre Mutter dann direkt wieder, „Keine Angst, ich werde niemanden etwas sagen.“ Versprach ihre Mutter den beiden daraufhin und bekam direkt von Sora ein Lächeln zugeworfen gefolgt von einem „Danke.“, „Dass ihr das aber nicht für immer die Lösung ist, ist euch aber auch hoffentlich bewusst.“, ein Satz wie man ihn wohl von einer Mutter erwartete. Und selbstverständlich war es Sora bewusst. Sie wollte schließlich keine Geheimnisse haben, aber sie konnte nich erahnen, dass es so schwer sein würde, sowas offen auszusprechen. So nickte sie lediglich kurz um ihrer Mutter zu zeigen, dass ihr das sehr wohl bewusst war.
So erhob sie die Frau wenige Momente später, es war schon spät und das die beiden wenig Interesse an einem ausführlichen Gespräch hatten war unschwer zu erkennen. „Bevor ich es vergesse, dein Vater hat vorhin angerufen.“ Erzählte sie, während sie bereits ihre Tasse griff um sie in die Küche zu bringen. Eine Information, die Soras Aufmerksamkeit weckte, „Was wollte er?“ fragte Sora nach, schließlich kam es nicht oft vor, dass ihr Vater sich grundlos meldete, „Ich weiß nicht genau, am besten rufst du ihn morgen einfach mal zurück.“ Bat ihre Mutter sie daraufhin, welche mit damit wohl die doch recht angespannte Stimmung lösen konnte. Sora nickte nur kurz bestätigend. Ehe sich auf die Lippen ihrer Mutter ein Lächeln legte, „Sehr gut. Ich werde dann jetzt ins Bett gehen. Ihr solltet auch langsam Schluss machen. War nett dich auch mal kennengelernt zu haben.“ Sagte sie an Yamato gewand, auch wenn das er heißen sollte –gut zu wissen, mit wem meine Tochter ausgeht-. „Sora, denk bitte daran die leeren Tassen wegzuräumen und das Licht auszumachen.“ Erinnerte sie ihre Mutter sie dann nur und ging Richtung Küche, „Gute Nacht, Mama.“ Rief Sora ihr nur nach, und stellte ihre Tasse auf den kleinen Couchtisch, nur um einmal tief durchzuatmen als die hörte, wie ihre Mutter die Tür zu ihrem Schlafzimmer schloss. „Das war komisch…“ erklärte sie nur und lehnte ihren Kopf an Yamatos Schulter, „Ich habe wirklich Angst, es den anderen zu sagen…“ murmelte sie leise das Geständnis, schließlich handelte es sich um einen wirklich großen Schritt, einen der wirklich gut überlegt sein musste. Und nach Taichis Reaktion auf die Begegnung mit Kari beim Einkaufen hatte Sora nur noch mehr Angst davor, wie er auf das alles reagieren würde.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Jul 06, 2017 3:25 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
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Ein bisschen… ein bisschen war gut. Für jemanden, der nun wirklich wenig Erfahrung im Umgang mit Müttern hatte, war das Kennenlernen eine fremde Mutter nicht unbedingt etwas, was unter die Kategorie einfach viel. Natürlich stand außer Frage, dass er das so sagen konnte. Immerhin war es nicht sonderlich angenehm und Sora konnte auch nichts dafür, dass seine Familiensituation etwas anders war. Zu seiner eigenen Mutter hatte Yamato seit der Digiwelt zwar mehr Kontakt, aber dennoch war es wohl sicher kein gewöhnliches Verhältnis. Takeru und seinem Vater fiel es wesentlich leicht mit einander umzugehen. Aber Yamatos reservierte Art machte es ihm einfach schwierig. Deswegen war die Mutter von Taichi vermutlich die Mutter, mit der er am meistens zu tun hatte und selbst das gestaltet sich manchmal als peinlich. Das war jedoch nichts im Vergleich dazu, Soras Mutter offiziell kennenzulernen.
Was sollte er sagen? Wie sollte er sich verhalten? Sicher, irgendwie kannten sie sich, weil er schon ewig mit Sora befreundet war und sie würde ihn hoffentlich nicht für einen kompletten Idioten halten. Aber es bestand dennoch die Gefahr sich einiges kaputt zu machen. Und Yamato wollte sich definiten weiter mit Sora treffen.
Es erleichtert ihn daher, dass die Antwort von Soras Mutter freundlich ausfiel. Anders als erwartet, denn sein Vater hätte vermutlich gar nicht daran gedacht, dass ihm auf dem Nachhauseweg etwas hätte passieren können… Wobei es sich bei einem Jungen auch anders verhielt als bei einem Mädchen.
Der nächste Satz überraschte Yamato dann allerdings doch und er sah erstaunt von seiner Tasse auf. Es war egal, wann er Sora nach Hause brachte? „Natürlich“, versicherte er dennoch sofort. Als würde er zulassen, dass Sora etwas passierte, während sie bei ihm war. „Ich glaube zwar nicht, dass Sie sich Sorgen um Sora machen müssten. Sora ist… Mir würde keine Situation einfallen, mit der sie nicht klarkommen würde, aber natürlich passe ich auf sie auf“, versprach Yamato. Im Grunde taten sie das schon seit sie Kinder waren. Nur hatte Sora jetzt noch einmal einen anderen Stellenwert als damals bekommen. Aber eigentlich glaubte Yamato nicht, dass es in Odaiba etwas geben könnte, dass gefährlich war als die Digiwelt. Und da Yamato wusste, wie taff Sora war, würde es ihn wundern, wenn sie einen wirklichen Aufpasser brauchte. Es sei denn natürlich, sie stellte das Wohl anderer wieder über ihr eigenes. Er warf Sora einen kurzen Seitenblick zu. Vielleicht brauchte sie ja doch einen Aufpasser, allerdings in anderer Hinsicht als angenommen. „Ich achte auf sie“, erklärte Yamato noch einmal und wandte den Blick von Sora zu ihrer Mutter. Ein wenig verlegen sah er nun doch drein, immerhin fühlte es sich beinahe wie ein lebenslängliches Versprechen an. Hoffentlich hatte er Sora jetzt nicht überfordert.
Die Situation wurde dann allerdings noch peinlicher, als Soras Mutter den nächsten Punkt ansprach, der bei Yamato regelrecht Panik auslöste. „Wir müssen es Taichi sagen“, stellte er zerknirscht fest und sah Sora wieder an. Es fühlte sich überhaupt nicht gut an ein solches Geheimnis vor seinem besten Freund zu haben. Denn natürlich hatte Soras Mutter Recht. Dieser Zustand war dauerhaft nicht tragbar. Und Taichi war nun einmal der Erste, der es erfahren sollte.
Vielleicht hatte Soras Mutter ja Mitleid mit den geknickten Teenagern und stand deswegen auf. Etwas, das Yamato gar nicht so schlimm fand. Immerhin war das Gespräch ja doch etwas unangenehm gewesen. Schnell stand auch Yamato auf, um sich höflich zu verbeugen. „Freut mich auch. Vielen Dank für den Tee“, antwortete er und sah ihr nach während sie verschwand. Erst dann ließ er sich wieder auf das Sofa sinken. Kaum, dass er wieder saß, lehnte sich Sora gegen ihn und das zauberte ihm prompt ein Lächeln auf die Lippen. „Das war wirklich komisch“, stimmte er zu. „Denkst du… denkst du, sie mag mich?“ So etwas fragte man eigentlich nicht. Aber es war eine wichtige Frage.
„Es tut mir leid. Ich hab dich gebeten, dass wir es für uns behalten, bis wir wissen, was wir den anderen genau sagen sollen“, murmelte Yamato und rückte dann etwas von Sora weg. „Angst weil du nicht weißt, wie sie reagieren… oder…“ Oder weil sie es komisch fand, dass es um ihn ging und sie Angst hatte, dass die anderen diese Tatsache nicht gut fänden. Sicher, sie waren alle Freunde und Yamato glaubte, dass jeder aus der Gruppe ihn gut leiden konnte. Aber gut leiden können und ihn an der Seite von Sora zu wissen waren eben zwei verschiedenen Paar Schuhe. „Ich habe keine Ahnung, wie Taichi es aufnehmen wird… Vor allem nicht, nach der Reaktion in der Cafeteria…“ Yamato seufzte. Jetzt hatten sie doch ein ungutes Thema angeschnitten. Und das obwohl der Abend so gut gewesen war. „Ich wüsste nicht, was ich ihm sagen soll“, gestand Yamato. „Dass ich dich mag, mehr als jedes andere Mädchen und das wir anfangen haben uns zu küssen? Dann wird er mehr wissen wollen. Und was sage ich ihm dann?“ Vielleicht war Sora nicht gerade die richtige Ansprechpartnerin dafür. Aber sie war eben auch die Einzige, mit der er darüber reden konnte. Frustriert stütze er die Ellenbogen auf seine Knie und legte das Kinn in seine Handflächen. „Viele andere sagen ziemlich schnell, dass sie eine Freundin haben. Aber ich glaube nicht, dass ich das könnte. Nicht, weil ich dich nicht so sehr mag, sondern weil…“ Er suchte nach den richtigen Worten. „Ich mag dich sehr. Aber bevor ich etwas anfange, möchte ich mir auch wirklich sicher sein… ich meine… wirklich sicher.“ Seine Eltern waren zwar verheiratet gewesen und das war nicht mit seiner Situation zu vergleichen, aber er hatte sich geschworen, dass er sich so etwas gut überlegen würde. Er hatte keine Lust auf eine Trennung, egal in welchem Grad. „Ich hatte auch keine guten Vorbilder auf dem Gebiet. Ich habe keine Ahnung, wie eine gute… ein gutes Zusammensein funktioniert. Ich weiß nur, wie es nicht funktioniert“, erklärte Yamato und starrte dabei auf den Boden. Wie eigentlich immer fiel es ihm nicht leicht über die Trennung seiner Eltern zu reden. Aber sicher war es wichtig für Sora, um zu verstehen, wieso er so zögerlich war.
„Und das hast das Wappen der Liebe… das ist ziemlich einschüchternd“, gab er zu und warf ihr ein kurzes Lächeln zu. „Vielleicht stellt sich heraus, dass du mich gar nicht willst.“ Was er verstehen könnte. Er richtete sich wieder auf. „Bald sind Ferien und wir haben Zeit für uns herauszufinden, was das hier ist und wohin es führt. Es ist bestimmt besser, wenn wir es für uns rausfinden ohne Zeitdruck und ohne jemanden im Nacken.“ Denn wenn sie den anderen davon erzählten, hätten sie vielleicht skrupellos es zu beenden, wenn es doch nicht funktionieren sollte. „Wie findest du das?“, wollte Yamato wissen und fasste zögerlich nach Soras Hand.





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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Jul 06, 2017 4:45 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Nach dem Konzert von KOD


Das diese ganze Datingproblematik sich als schwieriger als die Kämpfe in der Digiwelt herausstellen würde hätte Sora tatsächlich nicht erwartet. Es war so schwer immer das richtige zu tun, und hierbei kam Sora einfach so vor, dass nahezu alles was sich richtig anfühlt doch irgendwie falsch war. Sora verkraftete wohl den Gedanken einfach nicht ihrem langjährigem Freund Taichi etwas zu verheimlichen. Da hatte ihre Mutter wohl einen wunden Punkt bei ihr und Yamato getroffen. So vertiefte Yamato auch direkt das Thema, während Sora ihm nur schweigend zuhörte und ihr Blick durchgehend ihrer Tasse auf dem kleinen Tisch galt. Sie wusste einfach das Yamato Recht hatte. Und ebenso wenig konnte sie sich vorstellen wie das alles enden könnte. Oder wie Taichi reagieren würde. Und ob es überhaupt auf lange Sicht mit ihr und Yamato Sinn machte. Vielleicht handelte es sich bei Yamato nur um eine Art Phase und vielleicht würde mit der Zeit auch die Sympathie zu ihr sinken. All das waren noch Sachen die in ihrem Kopf kreisten und auf die sie unbedingt jetzt eine Antwort haben wollte. Nur musste sie sich da wohl etwas gedulden.
Als Yamato auf ihr Wappen hinwies und sich wieder aufrichtete ging ihr Blick wieder zu ihm. Ziemlich einschüchternd war da vielleicht noch viel zu untertrieben. Ihr Wappen bedeutete das, worauf das hier alles hinauslief. Liebe. Und wenn sie schon dieses Wappen in sich trug, sollte man doch davon ausgehen, dass sie mit dieser gesamten Thematik besser umzugehen wusste. Und dennoch hatte sie das Gefühl einfach gar nichts über Liebe zu wissen. Erst als sie Yamatos Hand an ihrer spürte atmete sie einmal tief durch und umfasste seine Hand mit ihren Händen. Und schenkte Yamato ein kurzes Lächeln, „Das finde ich gut.“ Gab sie ihm nur kurz zurück. Daraufhin glitt ihr Blick jedoch wieder zu ihren Händen. „Vielleicht habe ich nur Angst, weil es alles so neu und fremd ist.“ Versuchte sie sich zu erklären, „Oder was die anderen sagen… was wäre wenn sie es nicht gutheißen? Oder ihnen die Kombination von uns beiden nicht zusagt? Wenn sie denken, dass ich nicht zu dir passe?“ vorsichtig übte sie leichten Druck auf Yamatos Hand aus. Es war nun nicht so, dass ihr so wichtig war was andere von ihr dachten. Aber sie konnte sich einfach nicht mit dem Gedanken anfreunden etwas zu tun, was ihren engsten Freunden nicht zusagte. „Yamato… ich mag dich auch… sehr gerne sogar. Und ich will nicht das das, was auch immer das hier eigentlich ist, endet nur weil ich Angst habe. Vielleicht sollte ich einfach versuchen hierbei nur an mich zu denken, aber es ist so schwer.“ Gestand zu und warf Yamato ein leichtes Lächeln zu. „Denn irgendwo glaubt ein Teil in mir weiterhin daran, dass das was wir tun richtig ist. Denn etwas was sich so gut anfühlt kann doch nicht so verkehrt sein. Und deswegen wäre es wohl wirklich das Beste einfach erstmal weiter zu machen und zu schauen was passiert.“ Überlegte sie weiter, „Ich glaube nämlich mein Wappen und meine Mutter wären ziemlich enttäuscht wenn ich mich davon abhalten lasse mich mit dir zu verabreden nur weil ich Angst vor der Reaktion von den anderen habe.“ Musste sie schmunzelnd hinzufügen. Denn das Soras Mutter doch so ruhig reagiert hatte, als sie die beiden erwischt hatte, war soweit ein gutes Zeichen. Und vor allem weil Yamato versicherte, dass er auf Sora achten würde. Da nun einfach wieder rauszukommen würde für ihn auf jeden Fall nicht so einfach werden. Kurz ging ihr Blick wieder zu ihren Händen und ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen und ein leichter rotschimmer zierte ihre Wangen, „Und ich wäre dann erst recht enttäuscht.“ Musste sie dann noch hinzufügen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Jul 07, 2017 2:11 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Nach dem Konzert von KOD


Sora schien sich ebenso schwer zu tun wie er. Ob das nun gut oder schlecht war, konnte Yamato jedoch nicht sagen. Vielleicht etwas beruhigend, weil es bedeutete, dass er nicht der Einzige war, der Angst davor hatte, was die Zukunft brachte. Wobei er weniger Angst davor hatte, sie mit Sora zu verbringen als davor, dass etwas schief gehen würde. Das sprach natürlich eigentlich für seine Gefühle, aber er war nun wirklich kein Experte auf dem Gebiet und deswegen fiel es ihm jetzt auch so schwer eine Entscheidung zu treffen. Eine, die sie beide und sogar ihren Freundeskreis beeinflussen konnte.
„Dann haben wir beide Angst“, stellte er fest und versuchte sie ermutigend an zu lächeln. Er rutschte etwas näher zu Sora heran, was ein wenig unbehaglich war, wenn man bedachte, dass er auf dem Sofa ihrer Mutter saß. Aber daran konnte er nun nichts ändern. „Ich mag es, wie es jetzt ist oder wie es werden könnte, aber ich habe auch Angst davor“, stimmte er ihr zu. Wenigstens verstanden sie sich in dieser Hinsicht. Sich jemandem anzuvertrauen und das so sehr, dass man ihm auch sein Herz schenkte, war etwas, das Yamato nicht gut konnte. Er war ein reserviertet Typ, das wusste sie. Aber hier stand es eindeutig im Weg.
Überrascht weitete sich Yamatos Augen, als er heraus hörte, dass Sora bedenken hatte, dass die anderen sie nicht als passend für ihn halten könnten. „Vielleicht denken sie das“, stimmte er zu. „Du bist viel zu gut für mich. Für irgendjemanden“, sprach er aus, was er schon länger dachte. Ihm fiel niemand ein, den er als geeigneten Partner für Sora halten würde. „Bestimmt denken sie, du solltest dir jemand weniger komplizierten suchen.“ Er war eigentlich gar nicht so kompliziert, nur weil er ruhig war. Aber dennoch galt er als launisch und eigensinnig. Bei Sora allerdings verhielt es sich anders, hoffte er zumindest inständig. „Aber solange du das nicht möchtest… ich habe nicht vor, mich weniger zu bemühen, Sora. Mir ist klar, dass es… es kommt mir seltsam vor darauf hoffen, dass du ausgerechnet mich magst.“ Ihr Wappen war definitiv sehr einschüchternd an diesem Punkt. Wer war schon gut genug für jemanden mit dem Wappen der Liebe? „Aber im Moment magst du mich und ich werde mich nicht darüber beschweren“, schloss er mit einem scheuen Lächeln und drückte ihre Hände leicht.
„Du solltest nur nichts überstürzen… Es ist dein Fachgebiet und nicht meins. Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das Freundschaftslevel überschritten haben, ab jetzt bis du die Expertin“, erklärte er mit einem schiefen Grinsen. Er löste eine Hand von ihren Händen um ihr eine Strähne aus dem Gesicht zu streichen. „Ich finde, es fühlt sich gut und richtig an. Aber weißt du… ich denke, das haben sich meine Eltern auch mal gedacht. Und ich … ich will es eben richtig machen. Ich weiß, dass es keine Garantie gibt. Aber ich möchte eben auch nichts überstürzen. Und vor allem will ich dich nicht verletzen, Sora.“ Er hatte mitbekommen, wie es ablief, wenn sich Leute trennten. Wie könnte er Sora das antun? Sicher, es würde bestimmt auch unschön werden, wenn sie nun beschließen würde, es zu lassen. Aber eine Trennung war noch einmal schlimmer, davon ging er fest aus. „Ich glaube, ich bin echt mies in so was“, seufzte er und senkte den Blick, jedoch nicht ohne weiterhin Körperkontakt zu ihr zu suchen, in dem er die Stirn an ihre Schultern lehnte.
Es war schön zu hören, dass Sora enttäuscht wäre, wenn sie sich nicht mehr mit ihm treffen würde. Zumindest ging alles, was sie sagte, auch in eine Richtung, die sich mit Yamatos Gedanken deckte. „Ich wäre auch enttäuscht“, versicherte er ihr ohne aufzusehen. Eigentlich mochte er es ganz gerne an ihrer Schulter, auch wenn ihre Haare etwas kitzelten. Also richtete er sich wieder auf und musterte sie, nur wenige Zentimeter von ihrem Gesicht entfernt. „Lass uns versuchen nicht zu viel darüber nach zu denken. Es geht um uns und nicht um die anderen…“ Und das auszublenden war schwer. Sie dachten eigentlich beide zu viel über ihre Freunde nach. „Vielleicht tun wir wenigsten so, als würde wir es versuchen“, gab er dann zu und musste über sich selbst schmunzeln.
„Schau nicht so nachdenklich“, forderte er und hob ihr Kinn mit der Hand an. „Es gibt nichts, weswegen du dir gerade Sorgen machen musst. Um die anderen sorgen wir uns, wenn es soweit ist.“ Hoffentlich würde ihm das auch gelingen. Es war schon mal von Vorteil, dass sie bald Ferien hatten und dass sie nicht zusammen mit Taichi und Koushiro an einem Tisch sitzen würden. Denn es wurde immer schwerer sich zu verstellen. Wie sollte es jetzt werden, wo er Sora geküsst hatte?
Sein Blickt glitt wieder zu ihren Lippen, bei dem Gedanken daran. „Mir hat der Abend jedenfalls gefallen… auch wenn ich ihn mir anders vorgestellt habe. Jetzt war er sogar noch besser.“ Es störte ihn mittlerweile nicht mal mehr, dass er Soras Mutter kennenglernt hatte. Immerhin hätte es auch wesentlich schlimmer ablaufen können.
Aber nun war es wirklich spät und er sollte sich auf dem Heimweg machen. Vor allem, weil Soras Mutter wohl auch schlafen wollte und es ihm unpassend vorkam, die Wohnung zu blockieren. Also stand Yamato auf und griff nach den beiden Tassen. „Wohin kommen die?“, wollte er wissen, denn er hatte noch in Erinnerung, dass Sora diese wegräumen sollte.
Nachdem die Tassen verstaut waren begaben sie sich zusammen zum Flur. „Wann sehen wir uns wieder?“, wollte er wissen. Es klang ein bisschen erbärmlich, aber er konnte nicht abwarten sie zu sehen. Um das zu verdeutlichen zog er Sora scheu an sich heran. „Dann kannst du mir erzählen, was dein Vater wollte“, sagte er. Denn von ihm hatte er noch nicht so viel gehört.
Er zog sich die Schuhe an und Schultert sein Instrument erneut, immer darauf bedachte, nichts umzuwerfen von all der Dekoration. Mit der einen Hand am Türgriff wandte er sich nochmal zu Sora um und lehnte sich vor. „Gute Nacht, Sora“, murmelte er gegen ihre Lippen, bevor er sie küsste und dann endgültig die Wohnung verließ.



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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Jul 09, 2017 7:14 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Nach dem Konzert von KOD


Das sie beiden nun doch eine gewisse Angst plagte war nun wirklich nicht von Vorteil. Doch die Angst wurde von der Tatsache verdrängt, dass Yamato die derzeitige Situation zusagte und er doch recht optimistisch schien was eine gemeinsame Zukunft anging. Grund genug für Sora doch selbst etwas optimistischer zu sein!
Yamatos Ausführung zu ihren Bedenken sorgte nur für ein leichtes Schmunzeln gepaart mit einem Kopfschütteln ihrerseits. Zu gut? Jemand weniger komplizierten suchen? Das verstand Sora nun wirklich nicht. Wie konnte Yamato davon ausgehen, dass sie zu gut für jemanden wäre? Sie hatte ebenso ihre Ecken und Kanten, übersah Yamato die einfach, „Du bist mehr als gut genug für mich.“ erklärte sie ihm dann lächelnd. Auch wenn er ebenso Eigenschaften hatte, die seine Kanten bildeten, aber für Sora waren diese alle mal kein Grund ihn weniger gut oder passend zu finden. Denn das machte Yamato aus und sie mochte ihn einfach bedingungslos. So war es an ihr einfach das er ihr in dieser Hinsicht gleich tat, was offensichtlich der Fall war, schließlich verdeutlichte er dass er sie mochte und für sehr gut befand.
„Expertin?“ wiederholte Sora spöttisch. Schließlich hatte sie in diesem Bereich der Liebe ebenso wenig Erfahrung. „Vielleicht stellt sich ja noch raus, dass ich doch das falsche Wappen bekommen habe. Denn eine Expertin bin ich auf jeden Fall nicht.“ versicherte sie lachend. Doch das Lachen verstummte direkt, als er sich an sie anlehnte. Schmunzelnd legte sie kurz ihre nun freie Hand auf seine Wange und strich einige Male vorsichtig mit ihrem Daumen über diese,“Vielleicht sollten wir einfach aufhören uns darüber den Kopf zu zerbrechen was alles schief gehen kann und uns vorerst auf die wesentlich schöneren Dinge konzentrieren.“ überlegte sie, während ihre Stimme doch recht ruhig war. Da Yamato ihr ja eindeutig nah genug war war es nicht nötig. Außerdem war sie sich auch mehr als bewusst, dass diese ruhigere Stimmenlage in einer solchen Situation beruhigender wirkte, etwas was hier wohl doch recht angebracht war.
Aber es war ja schon gut zu wissen, dass Yamato ähnlich empfand. Sehr gut sogar. Vielleicht standen die Sterne hier doch nicht allzu schlecht. Vielleicht war es ja doch etwas dumm sich soviele Gedanken zu machen. Etwas was sich nur bestätigte als er dann wieder ihren Blick suchte. Seinem, Gesicht so nah zu zu sein ließ sie direkt lächeln. Leicht nickte sie ihm zu. Während sich ihre Wangen doch leicht rot färbten, als er dann ihr Gesicht berührte. Obwohl sie sich geküsst hatten war es doch noch ein neues Gefühl für Sora, eines welches ihr erstaunlich gut gefiel. Und eines welches ihr Herz ein paar Takte schneller schlagen ließ. Erneut nickte sie nur kurz, schließlich befand sich schon während seiner Aufforderung ein Lächeln auf ihren Lippen. „Du hast recht.“ musste sie ihm zuschreiben. Einfach mal etwas abwarten und die Dinge auf sich zukommen lassen, etwas was sie zwar noch nicht so gut beherrschte, aber es wurde wohl Zeit das zu erlernen. „Mir hat der Abend auch sehr gut gefallen.“ bestätigte sie ihm dann nur knapp. Selbstverständlich lief er anders ab als erwartet, aber das war wirklich nichts schlechtes. Vor allem weil sie nun einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht haben.
Doch alles hatte nunmal ein Ende, dies wurde von Yamatos Frage eingeleitet, wo die Tassen hin sollten. Eine Frage die Sora direkt Lächeln ließ. Eigentlich wollte sie nun wirklich nichtr dass Yamato das wegräumte, vor allem weil er hier nur der Gast war. Nur wusste Sora dass es keinen Sinn machen würde ihm die Tassen abzunehmen. So stand sie ebenfalls auf und brachte die beiden Tassen mit ihm gemeinsam weg. Ein Danke konnte sie sich dennoch nicht verkneifen.
Im Flur angekommen kam direkt eine Frage auf, von welcher Sora nicht erwartet hätte dass sie einmal ausgesprochen sie auch so sehr beschäftigen würde. Während sie noch überlegte zog Yamato sie bereits an sich heran und entlockte ihr ein kurzes Lachen. Ihre Hände legte sie direkt auf seinen Schultern ab, „Schnellstmöglich würde ich sagen.“ fing sie an. Denn lange warten wollte sie nun wirklich nicht. „Morgen bin ich jedoch schon mit Taichi unterwegs.“ musste sie gestehen. Und immer konnte sie ihrem besten Freund nicht absagen. „Du könntest selbstverständlich mitkommen, aber das wäre ja nicht das selbe.“ überlegte sie seufzend weiter. Schließlich würde Taichis Anwesenheit nicht zulassen dass die beiden sich wieder so nah kommen können. „Und Sonntag steht ein recht großes Tennistunier an.“ fuhr sie fort. „Du könntest vorbei kommen, Taichi kann da nämlich nicht. Aber ich weiß nicht ob dir das nicht zu langweilig wird. Da nehmen dieses Mal nämlich recht viele Mannschaften teil. Das wird sich also über mehrere Stunden ziehen.“ äußerte sie ihre Bedenken. Es war für Sora ein leichtes sich vorzustellen, dass Yamato seinen Sonntag doch lieber etwas spannender verbringt. Außerdem war es unangebracht zu erwarten, dass Yamato so viele Stunden als Zuschauer verbringen wollte außerdem war es ja auch gut möglich dass Yamato andersweitig schon verplant war. „Wir könnten sonst Sonntag Abend was machen...?“ schlug sie dann zögernd vor. Seine weitere Aussage sorgte für ein belustiges Seufzen von Sora, „Das kann ich dir auch so sagen. Zum Großteil wird es um die Digiwelt gehen und er wird mich mit Fragen Löchern und dann sagt er mir garantiert noch, dass ich ihn bald wieder in Kyoto besuchen soll.“ erklärte sie. Es störte sie eigentlich nicht, nur war ihr Vater da doch recht durchschaubar geworden. Zumindest schaffte er es seine Forschung in den Hintergrund rücken zu lassen, wenn sie mal in Kyoto war, aber auch nur weil Sora es dann immer ausdrücklich verlangte.
Aber dann war es auch direkt wieder Zeit sich voneinander zu lösen. Es war doch schon recht spät und Yamato weiter aufzuhalten war auch nicht richtig. So folgte doch recht schnell der Abschiedkuss, welchen Sora am liebsten nie beendet hätte. Leise hauchte sie ein „Gute Nacht.“ gegen seine Lippen und beobachtete ihn dann Lächelnd während er die Wohnung verließ.
Sie fuhr sich einmal kurz durchs Haar, ehe sie der anderen Bitte ihrer Mutter nachkam und die Lichter in der Wohnung löschte, ehe sie dann doch zu Bett ging. Was sich nicht als allzu einfach herausstellte. Das Grinsen auf ihren Lippen wollte nicht verschwinden ebenso drehten sich ihre Gedanken nur um die vergangenen Stunden. Irgendwie war es einfach zu schön um wahr zu sein.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Jul 10, 2017 2:22 pm

Einige Wochen später
Gig in Osaka

In seinen ihren rauschte noch der Applaus der Menge, sowie der Bass ihrer Songs, als Yamato gemeinsam mit den anderen Backstage ankam. Das Konzert war gut gewesen. Besser als in einer fremden Stadt erwartet. Das war nämlich die Sorge der Band gewesen, als sie die Einladung erhalten hatten. Zugegeben, als sie für ein Konzert angefragt hatten, hatte keiner damit gerechnet, dass man sie in Osaka auftreten lassen würde. Vielleicht war jemand abgesprungen oder der Besitzer der kleinen Halle hatte ein Herz für aufstrebende Musiker. Der Grund war jedoch auch vollkommen egal. Sie hatten einen Auftritt in Osaka gehabt und das sogar vor einen recht großen Publikum. Sie hatten etwas Angst davor gehabt, dass sie vor einer leeren Halle stehen würden. Immerhin hatten sie ihr Publikum zuhause und nicht hier. Vielleicht waren einige Fans mitgereist, der Weg war schließlich nicht so weit. Aber selbst das hätte man nicht erwarten dürfen.
Kazuki war fest davon überzeugt, dass es geholfen hatte, dass Plakate der Band aufgehangen worden waren und sein gutes Aussehen dafür verantwortlich war, dass so viele Zuschauer gekommen waren. Yamato hatte es sich verkniffen etwas dazu zu sagen. Es war immer das Einfachste Kazuki zu lassen, wenn er so drauf war. Eigentlich war er in Ordnung, nur diese Höhenflüge nervten Yamato.
Gerade allerdings fühlte er sich auch äußert gut. Das Hochgefühl nach einem erfolgreichen Konzert war immer wieder berauschend. Schade nur, dass es von seinen Freunden niemand hatte einrichten können. Takeru war verhindert gewesen, Taichi wollte für ein Fußballspiel fit sein und Sora… Auf Sora hatte er am meisten gehofft, sie hatte auch nicht gekonnt. Aber natürlich hatte er auch von keinem eine solche Anreise erwarten können. Deswegen war er weder sauer noch besonders traurig, auch wenn er Sora tatsächlich vermisste. Es war das erste Konzert von Knife of Day, das sie verpasste. Dabei hatte er heute sogar das Lied gespielt, das er für Sora geschrieben hatte. Nachdem es ihr gefallen hatte, hatte er es der Band gezeigt und seit dem war es im Programm aufgenommen.
Yamato schulterte seinen Bass und warf den anderen einen prüfenden Blick zu. Kazuki war zwar noch mit seinem Spiegelbild beschäftigt, aber auch er schien soweit fertig zu sein. „Wir können die Mädels nicht länger warten lassen“, fand er, wobei alle anderen schon fertig waren. „Du weißt gar nicht, ob die auf uns warten“, erwiderte Yamato belustigt. „Klar warten die. Die fanden uns gut!“, mischte sich Hiroki ein. „Die Süße aus der ersten Reihe gehört mir. Sie hat mich die ganze Zeit über angesehen.“ Yamato schüttelte den Kopf. Er hatte gar nicht auf so etwas geachtet. Sicher, man hörte die Fans. Und er würde lügen, wenn er behaupten würde, es gefiel ihm nicht, wenn sie seinen Namen riefen oder kreischten, wenn er etwas sagte. Es war der pure Adrenalinschub. Aber abseits der Bühne war es ihm wirklich lieber, wenn sie sich von ihm fernhielten.
Das lag zum einen an seiner Schüchternheit und der Annahme, dass diese Mädchen ihn nicht kannten und vor allem daran, dass er bereits ein Mädchen hatte. Nicht offiziell, aber wenn man jemanden seit Wochen traf und herumknutschte, dann konnte man diese Person sicherlich als sein Mädchen bezeichnen.
„Weil dein Groupie nicht da ist, könntest du heute doch auch…“ „Sora ist nicht mein Groupie!“, unterbrach Yamato Hiroki genervt, was diesen breit grinsen ließ. „Wer hat von Sora gesprochen?“ „Apropos! Wo ist sie?“, mischte sich Kazuki ein, was Yamato noch weniger recht war. Kazuki schien ebenso einen Narren an Sora gefressen zu haben wie er. „Keine Ahnung.“ „Oh oh… was wenn sie dich nicht mehr gut findet?“ „Sie war verhindert!“, fauchte Yamato nun sichtlich genervt. „Was wenn sie merkt, dass sie in mich verliebt ist?“ „Unwahrscheinlich, Kazuki und dann wäre sie hier“, sprang Yoshio Yamato bei, weswegen der ihm einen kurzen dankbaren Blick zu warf.
Hiroki schien es ebenfalls mit der Diskussion zu reichen, denn der begab sich schon zu Tür. „Können wir dann?“ Und schon war er aus der Tür verschwunden. Das Kreischen, das sich sofort erhob, verdeutlichte, dass doch noch einige Fans Vorort waren, was ein nettes Kompliment war. Allerdings war Yamato nicht so scharf darauf, dort hindurch zu gehen. Nur blieb ihm wohl kaum etwas anderes übrig.
Während Kazuki und Hiroki sich bereits freudig durch die wartenden Fans arbeitet und Autogramm verteilten, hielt sich Yamato an Yoshio, der ähnlich zurückhaltend war. „Du bist der Leadsänger. Halte Abstand, damit du die Aufmerksamkeit nicht auf mich lenkst“, lachte dieser und schob Yamato etwas von sich weg. Nur zwei Schritte weiter und er geriet an den ersten Fan.
Einige Autogramm und Fotos später hatte Yamato es fast geschafft und sich zum Ende der Menge vorgekämpft, als eine vertraute Stimme an sein Ohr drang und ihn sofort innehalten ließ. Ohne zu zögern wandte er sich um und starrte ehrlich überrascht das Mädchen an, das eigentlich gar nicht hier sein sollte.
Plötzlich war ihm als wären alle anderen Stimmen zu nichtssagenden Hintergrundgeräuschen verstummt und er hatte nur noch Augen für Sora. „Hi…“, brachte er hervor, während seine Hände sich selbstständig gemacht hatten und sie an sich gezogen hatten. Dass sie in einer Traube von Fans standen war sicher nicht ideal, aber das blendete Yamato vollkommen aus. „Ich dachte, du schaffst es nicht“, wunderte er sich, während sein Gesicht Bände sprach. Er war mehr als glücklich, dass Sora es bewerkstelligt hatte und sein Konzert gesehen hatte. „Ich… das… Du bist unglaublich“, stellte er fest. War sie jetzt extra für ihn den ganzen Weg von Tokyo aus angereist? So etwas hatte noch nie jemand für ihn getan.
„Wer ist das?“, drang die Stimme eines Mädchens zu ihm durch und machte ihm somit bewusst, wo sie sich befanden. Beinahe sofort brachte er Abstand zwischen Sora und sich. „Sora! Ich wusste, du kommst extra um mich zu sehen!“, flötete Kazuki, der inzwischen auch auf Sora aufmerksam geworden war. „Idiot“, brummte Yamato und löste seine Hände von Sora, als Kazuki sich dazu gesellte. „Wer ist das?“, wollte wieder jemand wissen und wieder ignorierte Yamato die Frage, auch wenn er einige Blicke auf sich spürte. Die Mehrzahl der Blicke galt allerdings Sora und besonders nett waren diese Blicke nicht.
Es war also Zeit sie aus dieser Masse zu entfernen. Allerdings ging das nicht so einfach. Immerhin wollte niemand von ihnen die Fans vergraulen. Also blieb Yamato kaum etwas anders übrig, als weiterhin schnell Autogramme zu geben. „Sie ist mein Groupie, aber seit nicht eifersüchtig Mädels, ich bin für euch alle da“, hörte er Kazuki sagen und überlegte kurzerhand ob er den Verlust seines Basses überwinden könnte, wenn er das Instrument seinem Bandkollegen über den Kopf zog.
Ein lautes Donnergrollen unterbrach Yamatos Vorstellung jedoch und so wie einige andere auch hielt er inne und sah nach oben. Es war mittlerweile auch ziemlich windig geworden und der Himmel wirkte absolut dunkel, dunkler als eine normale Dämmerung. „Das sieht nicht gut aus“, fand Yoshio, zum selben Zeitpunkt als der Regen ohne Vorwarnung einsetzte. Dicke Tropfen prasselten auf sie herab und es dauerte keine Minute, da fühlte sich Yamato absolut durchnässt.
Kein Wunder, dass sich der Platz in Sekundenschnelle leerte. „Lass uns abhauen. Wir haben in einer Bar reserviert!“, rief Kazuki ihnen zu. Das klang nicht gerade verlockend, aber besser als sich nass regnen zu lassen. „Ich komme sofort nach!“, informierte Yamato die anderen, die sich bereits im Laufschritt in Bewegung setzten. Er allerdings wollte erstmal mit Sora reden. Dazu hatte er immerhin noch gar keine Gelegenheit gehabt. Also zog er sie unter einen notdürftigen Regenschutz bestehend aus dem schmalsten Vordach, das man sich vorstellen konnte.
Donner grollte erneut über sie hinweg, was Yamato jedoch egal war. Ebenso wie die Tatsache, dass das Dach nicht für sie beide reichte und er im Grunde immer noch im Regen stand. „Hi… nochmal“, murmelte er grinsend, während er sich dicht an Sora drängte um dem Regen zu entgehen. Seine Nase berührte ihre und seine Hände hatten wieder einen Weg an ihre Taille gefunden. Und endlich überbrückte er den letzten Abstand um sie zu küssen.


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Zuletzt von Yamato Ishida am Mo Jul 10, 2017 11:14 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Jul 10, 2017 11:00 pm

Sora & Yamato
Gig in Osaka


Es war gar nicht so einfach Yamato sagen zu müssen, dass sie dieses Mal nicht zum Konzert kommen konnte. Das sie es nicht jedes Mal schaffen konnte wusste sie schon, nur war dieses Konzert doch so wichtig für ihn! Sie spielten in Osaka und machten damit einen riesigen Schritt. Und Sora? Sie sagte ihm ab. Wem das mehr weh tat konnte Sora nicht mal sagen, vor allem da sie noch mitbekam, dass weder TK noch Tai es schaffen würden.
Aber Sora wäre ja nicht Sora, wenn sie sich nicht doch etwas einfallen lassen würde und es dann als kleine Überraschung zu verpacken. Aber es war nun wirklich nicht leicht. Erst musste Sora noch eine handvoll an Aufgaben für ihre Mutter erledigen, was das kleinere Übel darstellte. Dann Sora hat sich breitschlagen lassen einen Tenniskurs für Anfänger zu geben. Und das konnte sie einfach nicht absagen. Doch Sora musste sich doch recht schnell eingestehen, dass sie das schlechte Gewissen derweil sehr plagte. Sie wollte Yamato sehen. Sie wollte bei ihm sein. Und deswegen war es nötig, dass Sora mal zu ihrem eigenen Vorteil handelte, auch wenn das unnötig viel Stress für sie bedeutete. Den Kurs gab sie immer mit einem Auge auf die Uhr. Wenn sie ein paar Minuten dem eigentlichem Ende sich schnell umziehen würde, und dann schnell genug zum Bahnhof läuft konnte sie es tatsächlich noch rechtzeitig nach Osaka schaffen. Und genau diesen Plan zog sie durch. Sie beendete den Kurz frühzeitig und legte ein ansehnliches Tempo in der Umkleidekabine hin. Die Minuten die sie damit sparte brauchte sie für den Weg zum Bahnhof. Da sie ihre doch recht schwere Sporttasche in ihrer ersten Überlegung nicht einberechnet. Und so schaffte Sora es doch tatsächlich im letzten Augenblick in den Zug nach Osaka zu springen, wo sie sich auf einen freien Sitz fallen ließ und erstmal tief durchatmete. Einerseits war der Sprint doch anstrengender als erwartet und andererseits machte sich nun doch die Vorfreude in ihr breit, Yamato später doch sehen zu können. Hoffentlich freute er sich genauso wie sie über ihre Anwesenheit.
So kam Sora nach der doch recht ruhigen Fahrt in Osaka an. Die Fahrt nutze sie derweil um ihre Mutter zu informieren, dass sie mit Yamato auf seinem Konzert in Osaka ist und um Yamato ebenfalls eine SMS zu schicken und um ihm viel Glück für das Konzert zu wünschen, da sie keine Möglichkeit gab ihm das vorher persönlich zu sagen.

Der Weg vom Bahnhof bis zur Konzerthalle war doch weiter als erwartet und da Sora wirklich nichts verpassen wollte musste sie sich doch noch einmal sehr beeilen. Zu ihrem Glück befand sich an der Halle ein Fenster, welches genug spiegelte, sodass Sora ihre Haare nochmal grob richten und ihr doch dieses Mal recht dezentes Outfit zu richten. Die letzte Hürde bis zum Einlassen waren die unzähligen Mädchen, welche erstaunlich viel über die Band schwärmten. Dabei war das ja der erste Auftritt in Osaka, dass sie direkt so Anklang fanden überraschte Sora doch. Nun musste sie sich wohl mit dem Gedanken anfreunden, hier ebenfalls von Mädchen umgeben zu sein die das Konzert lautstark genießen werden. Ein Gedanke welcher Sora einen leichten Seufzer entlockte. Aber viel Zeit blieb Sora aber auch nicht mehr sich über sowas den Kopf zu zerbrechen, da sie wenig später bereits die Halle betrat und sich in der Menge zwischen unzähligen Mädchen wiederfand. Den Luxus weit vorne zu stehen hatte sie dieses Mal leider nicht. Sie ging beinahe in der Menge unter und lief damit wohl kaum Gefahr das Yamato sie entdeckte. Das würde ihn sicherlich doch sehr aus dem Konzept bringen. So genoss Sora einfach schweigend das Konzert. Wobei ihr Herz doch einige Takte schneller schlug als sie dann auf der Bühne tatsächlich das Lied spielten, welches Yamato für sie schrieb. Das das Lied bei den Fans offensichtlich ebenfalls sehr gut ankam störte Sora recht wenig. So erfreute sie sich einfach darüber, dass sie als einzige wusste, für wen dieses Lied bestimmt war.
Doch das Konzert war leider doch recht schnell wieder vorbei. Viel zu schnell für Soras Geschmack. Und von Yamato hatte sie an diesem Abend auch nichts gehabt, etwas was ihr doch nicht sonderlich gefiel. So beschloss sie einfach kurzerhand den regelrecht besessenen Fans zu folgen welche der Band bereits auflauerten.
Sora hingegen positionierte sich doch recht weit am Ende der Schlage, schließlich sagte ihr der ganze Trubel weniger zu und mit ihrer recht sperrigen Sporttasche wollte sie sich auch nicht zwischen die ganzen anderen Mädchen zwängen. Gerade als Sora sich den Kopf darüber zerbrach, ob es eine gute Idee war hier zu warten ertönten die zahllosen Schreie der anderen Mädchen. Und somit das Zeichen, dass die Band wohl den Backstagebereich verlassen haben und sich nun durch die Masse kämpfte. Und damit wurde Sora doch tatsächlich selbst etwas nervös, wie würde Yamato auf ihre Anwesenheit reagieren? Oder eher… wie reagiert er auf die Fans, wenn sie nicht dabei war? Ob er dann doch nicht so negativ auf die Belagerung reagiert. Und das schlimmste daran wäre dann wohl eher, dass Sora sich eingestehen müsste eifersüchtig zu sein und das wollte sie nun wirklich nicht. Doch zu ihrer Erleichterung war Yamato wie sonst auch nicht sonderlich von den Fans angetan und nährte sich ihr unaufhörlich und wurde nur für Fotos und Autogramme aufgehalten, damit konnte Sora sich noch abfinden. So legte sich ein warmes Lächeln auf ihre Lippen, als Yamato nur noch wenige Meter entfernt war. Nahezu automatisch ging sie einige Schritte näher und lediglich ein „Yamato.“ Kam über ihre Lippen. Was sollte sie sonst sagen? Aber zum Glück reichte das schon aus um Yamatos Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Was darin endete, dass Yamato sie direkt zu sich zog. „Ich konnte das Konzert doch nicht verpassen.“ Erklärte sie verlegen schmunzelnd. Und nachdem sie jetzt ihr Lied auf der Bühne gehört hatte, wusste sie wohl dass sie es unglaublich bereut hätte nicht zu kommen. Doch die Stimmen die sie umgaben sorgten doch dafür, dass Sora nur noch verlegener Lächelte und sich an der Wange kratzte. Es war wohl sehr unüberlegt Yamato hier so nah zu kommen. Kazuki entlockte Sora hingegen ein kurzes Lachen, auch wenn Yamato nicht so erfreut über die Anwesenheit seines Bandkollegens war. Aber immerhin schaffte er es den Fans eine Antwort zu geben die sie mehr oder weniger zufrieden stellten, auch wenn Sora weiterhin stechende Blicke auf sich spürte.
Nur entging der Donner Sora ebenfalls nicht und ihr Blick ging gen Himmel, ehe bereits die ersten Tropfen auf die Erde fielen. Was für ein Wetter für das Wiedersehen in Osaka. Kazuki bekam nach seiner Aufforderung einen kurzen Blick von Sora zugeworfen. Wow… eine Bar? Aber Sora hatte eigentlich ohnehin nicht wirklich viel Zeit um noch mit der Band was zu unternehmen. Doch ehe Sora sich dazu äußern konnte zog Yamato sie mir sich mit und sie platzierten sich unter einem schmalen Vordach, welches sie zwang so nah bei einander zu stehen. Aber mittlerweile begrüßte Sora das doch schon sehr. Mit einer Hand fuhr sie durch Yamatos nasses Haar während ihre andere Hand auf seiner Schulter ruhte. „Hi.“ Hauchte sie grinsend gegen seine Lippen, ehe er zum Kuss ansetzte und Sora erneut bewies wie gerne sie Yamato doch küsste. Doch ein erneuter Donner ließ Sora sich dann doch, viel zu früh, von Yamato lösen. Erneut strich sie durch sein doch schon komplett durchnässtes Haar und seufzte leise, „Ich kann nicht so lange bleiben. Mein Zug nach Tokyo fährt bald wieder.“ Musste sie gestehen. Denn um sich um eine Unterkunft zu bemühen war das doch viel zu spontan gewesen. Ihre Hand rutschte von seiner Schulter auf seine Wange, „Ich wollte dir nur nochmal sagen wie großartig du warst.“, erklärte sie lächelnd und drückte ihm erneut einen kurzen Kuss auf.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Jul 11, 2017 11:14 am

Sora & Yamato
Gig in Osaka


Die Band und die Bar, in die er eigentlich hatte mitgehen wollen, waren sofort vergessen. Es zählte gerade nur, dass Sora da war. Etwas, was Yamato wirklich vollkommen überrascht hatte. Sie hatte abgesagt, ihm gesagt wie leid es ihr tat, ihm viel Glück gewünscht und er hatte so gar nicht damit gerechnet, dass sie auftauchen würde. Er hatte nicht mal auf eine Überraschung gehofft. Immerhin war er nicht so dreist anzunehmen, dass jemand so einen Aufwand für ihn betreiben würde.
Aber jetzt stand sie zusammen mit ihm im Regen und strahlte ihn an. Es gab eigentlich Vieles, was er ihr sagen wollte. Aber das musste warten. Jetzt war Yamato erstmal vollkommen damit beschäftigt, Sora zu küssen. So dicht es ging, drängte er sich an sie. Sie Hand wanderte von Soras Taille zu ihrem Gesicht. Ihre Haare klebten mittlerweile an ihren Wangen, mit Sicherheit hatte sie so nicht aussehen wollen. Yamato allerdings fand sie gerade mehr als hübsch und verschwendete keinen Gedanken daran, dass er vermutlich auch gerade wie ein begossener Pudel aussah. Deswegen machte es ihm auch nichts aus, dass Soras Hand durch seine Haare strich. Die Frisur war ohnehin hinüber und es fühlte sich gut an. Vielleicht sollte er das Öfter erlauben.
Sora löste sich von ihm, vermutlich durch den Donner aufgeschreckt. Eigentlich war er ja sonst ziemlich vernünftig, aber gerade gefiel ihm die Ablenkung nicht. Frustriert seufzte er auf. Vor allem, als Sora ihm offenbarte, dass sie schon bald zurück zum Zug musste. Natürlich, wenn sie nicht zu spät nach Hause kommen wollte, musste sie bald die Bahn nehmen. „Nicht reden…“, flehte er gegen ihre Lippen und küsste sie erneut. „Ich rufe dich an, sobald du in der Bahn sitzt, versprochen“, murmelte er zwischen zwei Küssen. Seiner Meinung nach sollten sie die Zeit effektiv nutzen und reden konnten sie, sobald Sora auf dem Heimweg war. „Ich wollte sowieso nicht mit in die Bar…“, gestand er leise.
Seine freie Hand wanderte über Soras Taille, die vermutlich noch nie so gut zu ertasten gewesen war. Ihr Oberteil klebte regelrecht an ihr, etwas das ihn ganz sicher in einer anderen Situation besorgt hätte. Aber gerade waren seine Gedanken ganz woanders.
Wieder presste er die Lippen auf Soras. Sie hatten sich jetzt schon oft geküsst, aber meistens waren ihre Küsse unschuldiger Natur. Sora und er waren beide eher zurückhaltend und keiner von ihnen wollte etwas überstürzen. Gerade aber fühlte es sich richtig an. Sie war den ganzen Weg extra für ihn gefahren und viel Zeit hatten sie nicht. Kein Wunder, dass er in diesem Moment hin und weg von dem Mädchen in seinen Armen war.
Etwas zögerlich fuhr er mit der Zunge über ihre Lippen. Bisher hatten sie das noch nie getan. Aber bisher hatte er auch Sora auch noch nie so verlangend an sich gezogen. Yamato tippte darauf, dass die Freude über ihre Überraschung und das restliche Adrenalin vom Konzert seinen Teil dazu beitrugen, dass er sich mutig genug fühlte, einen Schritt weiterzugehen als sonst.
Und es war gut. Obwohl er aufgeregt war, fühlte sich so ein Zungenkuss ziemlich gut an. So gut, dass er ihn eigentlich nicht beenden wollten. Yamato wollte ewig hierstehen und Sora küssen, während jede von ihren Berührungen ihm eine Gänsehaut verpasste.
Ein lautes Donnergrollen ließ ihn jedoch innehalte. Langsam ließ sich das Gewitter nicht mehr ignorieren und immer mehr schob sich der Gedanken, dass sie vielleicht nicht im Freien stehen sollten, in den Vordergrund.
„Ich sollte dich zur Bahn bringen“, seufzte er enttäuscht und wandte sich dann zum leeren Platz um. Das Wetter sah wirklich zum Fürchten aus. „Bevor die Welt untergeht.“ Also fasste er nach Soras Hand, damit sie gemeinsam in den Regen hinaus traten. Eigentlich hatte es ohnehin schon auf ihn hinab geregnet, aber das war kein Vergleich zu einer wirklich offenen Fläche gewesen. Yamato erschauderte. „Tut mir leid, dass du wegen mir in dieses Wetter musstest…“, rief er ihr zu und zog sie mit sich.
Sie waren beinahe die einzigen Personen, die die Straße entlang hasteten, was ihn nicht wunderte. Freiwillig würde er auch nicht draußen herum rennen. Nun, wo er Sora nicht mehr küsste, wurde ihm auch immer mehr klar, dass das Wetter nicht auf die leichte Schulter zu nehmen war. Ganz ungefährlich wirkte es nicht. Der Wind war mittlerweile auch stärker geworden und selbst Yamato fand es unangenehm kalt.
Zum Glück war der Weg zum Bahnhof nicht besonders weit. Doch dort angekommen stellte sich das nächste Problem heraus. Die Bahnhofshallen waren voll und sofort war erkennbar, dass etwas nicht stimmte. Es dauerte nicht lange, bis die Nachricht zu ihnen durchdrang, dass das Unwetter Leitungen beschädigte hatte.
„Was soll das heißen, es fährt nichts mehr?“, brauste Yamato auf und warf Sora einen alarmierten Seitenblick zu. „Sie muss aber nach Tokyo!“ Er hasste es, wenn er nichts tun konnte. Aber Leitungen reparieren lag nicht in seiner Kraft. Dennoch hatte er das Gefühl, Sora gerade zu enttäuschen. Nun war sie extra für ihn soweit gefahren und hatte seinetwegen Probleme. Vermutlich würde sie sich sogar erkälten und das nur, weil sie ihn überrascht hatte.
Genickt wandte er sich vollkommen zu ihr um. „Tut mir leid“, brachte er genervt hervor, auch wenn er niemanden die Schuld geben konnte. Das Unwetter hatte immerhin keiner herbei gezaubert. „Es kann Stunden dauern, bis sie einen Ersatzverkehr aufgetrieben haben…“ Denn gerade wirkte die Lage viel zu chaotisch. Ein Blick auf die Uhrzeit machte deutlich, dass Sora damit ziemlich spät erst ankommen würde. Außerdem behagte es ihm nicht, sie nachts in einem Durcheinander alleine fahren zu lassen.
„Du könntest bleiben…“, sagte Yamato leise und ohne sie anzusehen. Er hoffte nur, dass sie diesen Vorschlag nicht falsch verstand. Kein Wunder, dass er rot wurde. „Wir haben ein Hotel hier in der Nähe und fahren morgen mit dem Tourbus zurück“, erklärte er äußerst verlegen und immer noch ohne sie anzusehen. Aber das war lächerlich. Er schlug ihr ja immer nichts Verwerfliches vor. Wie oft hatten sie schon irgendwie zusammen übernachtet? Allerdings waren sie da Kinder gewesen. Jetzt war die Sachlage anders.
Dennoch zwang er sich sie anzusehen. „Ich meine, es wäre sicherer und du musst aus den nassen Sachen raus. Wer weiß, wann du sonst zuhause ankommst und ich mache mir Sorgen, wenn du nachts unterwegs bist“, erklärte er. „Aber natürlich warte ich mit dir, wenn du auf eine Bahn warten möchtest“, fügte er direkt hinzu, auch wenn er sich gerade wesentlich Schöneres vorstellen konnte. Eine heiße Dusche zum Beispiel.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Jul 11, 2017 2:17 pm

Sora & Yamato
Gig in Osaka


Seine Bitte kam sie direkt nach. Auch wenn sie etwas Schmunzeln musste. Auch wenn sie es ihm nicht sagen würde, fand sie seine Reaktion doch recht süß. Aber das war wohl einfach etwas, was man einem Rockstar nicht ins Gesicht sagte. So ließ sie sich weiter auf die Küsse ein, von welchen sie erneut feststellen musste, wie sehr sie ihr gefielen.
So legte sie zögernd ihre Arme um seinen Nacken, während ihre Augen bei den unzähligen Küssen geschlossen blieben, zierte weiterhin ein leichtes Lächeln ihre Lippen. Während bereits zwischen ihr und Yamato kein Millimeter Abstand mehr herrschte. Zu sehr suchten sie die Nähe des Anderen und pressten sich beinahe komplett aneinander.
Doch Yamatos Übermut zauberte ihr einen roten Schleier auf ihre Wangen. Ihre Küsse waren bisher weniger wild. Und das war nun doch etwas recht Neues, aber auch etwas auf was Sora sich einließ. Es wäre schließlich eine Lüge gewesen zu behaupten, dass es ihr nicht gefiel. Da war sie doch recht froh drüber, dass Yamato in ihrer nicht-ganz-Beziehung die Führung übernahm und somit der wohl doch aktivere Partner war. So rutschten ihre Arme vorsichtig runter und mit ihren Fingerspitzen fuhr sie einige Male über seine Arme, während sie sich, doch recht zögerlich, auf den Zungenkuss einließ.
Doch das immer schlimmer werdende Wetter beendete diesen doch sehr innigen Moment. Ihr Blick folgte dem von Yamato, mittlerweile war jede Menschenseele verschwunden. Was nicht verwunderlich war, schließlich machte der Regen keine Anstanden weniger zu werden. Und wo Yamato Recht hatte, hatte er halt Recht. Sora musste wirklich langsam los ob es nun regnete oder nicht... wobei es doch schwieriger war sich von Yamato zu lösen. Yamato griff ihre Hand und zog sie bereits mit sich mit, in den strömenden Regen. Dass er doch noch so laut sprach war von Vorteil, da der prasselnde Regen dafür sorgte, dass man wenig verstehen konnte. „Das habe ich mir doch selbst ausgesucht!“ gab sie ihm nur zurück. Auch wenn sie nicht mit so einem Unwetter gerechnet hatte. Und vor allem nicht hatte sie erwartet so schnell so komplett durchnässt zu sein.
Als sie wenig später am Bahnhof ankamen musste Sora sich erstmal ihre nassen Haare aus dem Gesicht streifen, welche so nass waren dass sie ihr im Gesicht klebten. Während sie die unzähligen wartenden Menschen am Bahnhof musterte rieb sie sich über die Arme. Denn ihr war doch schon recht kalt geworden und dass sie komplett durchnässt war, war auch nicht von Vorteil. Und gepaart mit der Tatsache, dass Sora scheinbar nicht nach Hause konnte war das wohl nicht der idealste Zustand. Nur zeigte Yamato offener, wie wenig ihm das alles zusagte. Sora griff nach Yamatos Handgelenk und trat wieder etwas näher an ihn heran. „Es ist nicht deine Schuld, also musst du dich nicht entschuldigen.“ Erklärte sie ihm lächelnd, während andere Hand sich vorsichtig auf seine Wange legte. „Ich bin trotzdem froh, dass ich hier war.“ Gestand sie ihm dann noch und drückte ihm einen kurzen Kuss auf.
Während Sora kurz ihren Blick schweifen ließ, um einen Hinweis darauf zu bekommen, wann genau sie nach Hause konnte, erhob Yamato wieder das Wort und erntete einen etwas skeptischen Blick von Sora. Ob er wirklich einfach so so ein Angebot machen konnte wusste Sora nun wirklich nicht. Während Yamato dann seine weiteren Bedenken äußerte legte sich ein leichtes Schmunzeln auf ihre Lippen. Ihr Blick ging kurz nach draußen, wo es offensichtlich keine Besserung vom Wetter in Aussicht war. „Es wäre doch recht unvernünftig bei dem Wetter hier zu bleiben.“ Überlegte sie laut. Wobei ihr da auch recht wichtig war, dass Yamato ebenso durchnässt wie sie war. Und das er krank wird wollte Sora nun wirklich nicht. Das sie bei dieser Tatsache eigentlich im selben Boot saßen blendete Sora doch etwas aus.
Sie griff dann mit ihren Beiden Händen nach seinen und lächelte verlegen, „Es wäre wohl wirklich das vernünftigste ins Hotel zu gehen und trocken werden.“ Schlug sie dann vor, auch wenn sie wenig Interesse daran hatte Yamato nun sonderlich große Umstände zu machen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Jul 11, 2017 4:03 pm


Sora & Yamato
Nach einem Gig in Osaka


Noch während sich Yamato sorgte, was Sora von seinem Vorschlag hielt, stimmte sie bereits zu. Etwas, womit er so schnell gar nicht gerechnet hatte, weswegen er sie kurz irritiert anblinzelte. „Wirklich?“, fragte er erstaunt nach, bevor sich ein Lächeln auf seinem Gesicht ausbreitete. „Gut. Es ist wirklich das Vernünftigste“, fügte er dann aber schnell hinzu. Auch wenn er Sora gerne um sich hatte, hätte er sonst wohl nie einfach danach gefragt, ob sie mit auf sein Hotelzimmer kommen wollte. Jedenfalls nicht zum jetzigen Zeitpunkt. So etwas fragte man doch erst, wenn der Beziehungsstatus geklärt war. Oder natürlich, wenn man gar keine Absicht auf etwas Festes hatte. Beides traf nun aber nicht auf sie zu.
Yamato schob alle Bedenken beiseite. Immerhin handelte es sich hier um eine Notfallsituation und deswegen war es absolut erlaubt, zu drastischen Maßnahmen zu greifen.
„Ist auch nicht weit“, versprach er Sora und zog dann dennoch umständlich seine Jacke aus. Umständlich, weil sie an ihn klebte und zum anderen weil er immer noch sein Instrument trug, das mit Sicherheit ebenfalls nass geworden war. Hoffentlich nicht zu sehr. Man hatte ihm hoch und heilig versprochen, dass die Tasche wasserdicht war, aber man wusste ja nie. Wenn sein Bass jetzt rosten würde, würde er der Laden ihn kennenlernen. Allerdings war Sora gerade auch wichtiger als das Instrument. Deswegen reichet er ihr den dünne schwarze Jacke, die eher ein längeres Hemd war. „Bringt vermutlich nicht so viel… aber besser als nichts“, fand er. Die Jacke war natürlich ebenfalls durchnässt, aber vielleicht wärmte sie ja dennoch ein bisschen. Ihm war nämlich aufgefallen, dass Sora fror.
Als sie die Jacke übergezogen hatte, was nicht so einfach war, wenn man mit nassem Stoff kämpfte, schlugen sich die beiden wieder durch den Regen nach draußen. Wieder fasste er nach Soras Hand und zog sie in Richtung Hotel. „Das wird immer schlimmer“, stellte Yamato wenig begeistert fest. Dabei waren sie viel weiter im Inland als sonst. Am Meer waren solche Stürme manchmal auch vorhanden und dann traute sich einfach niemand mehr vor die Tür. Dass sie ausgerechnet jetzt in einen geraten mussten war wirklich ärgerlich.

Im Laufschritt erreichten sie das Hotel, wo er die Tür zur Lobby aufstieß und Sora den Vortritt ließ. Die Personen an der Rezeption ignorierend führte er Sora zum dem Fahrstuhl, wobei sie eine deutliche Regenspur hinter sich herzogen.
Der Fahrstuhl sah zwar wenig vertrauenerweckend aus, ebenso wie der Rest des Hotels, aber daran war eben nichts zu ändern. Eigentlich war es Yamato relativ egal gewesen, immerhin war es nur für eine Nacht. Jetzt aber war Sora anwesend und er wünschte sich, sie hätten ein besseres Hotel gebucht. „Kazuki wollte Geld sparen und hat das hier gebucht. Er war der Meinung wir wären sowieso nicht viel im Hotel“, erklärte Yamato während er durch die Flur vorging und schließlich vor seinem Zimmer stehen blieb.
Er zog den Schlüssel aus der Hosentasche und schob die Tür auf. Als er ankommen war, hatte er das Zimmer kaum begutachtet. Jetzt fiel ihm auf, wie furchtbar klein es war. Seine Reisetasche stand auf dem Bett, ansonsten wirkte das Zimmer unberührt.
Die Schuhe zog er direkt aus, auch wenn die nassen Socken ebenfalls Abdrücke auf dem Teppich hinterließen. Aber das ließ sich eben einfach nicht verhindern. Erstmal musste er seinen Bass retten. Yamato war erleichtert, dass die Tasche sich wirklich als ziemlich wasserdicht herausstellte. Dennoch platzierte er das Instrument auf dem winzigen Tisch im Zimmer, damit es wirklich trocknen konnte. Danach wandte er sich zu Sora um. „Wie wasserdicht ist deine Tasche?“, erkundigte er sich. Mittlerweile nahm er an, dass sie vorher beim Training gewesen war. Dann hätte sie zumindest trockene Klamotten. Bloß reichte hier ein Blick auf die besagte Tasche um zu verdeutlichen, dass sie nicht sonderlich wasserdicht zu sein schien. Nicht gut.
Mittlerweile hatte sie seine Jacke ausgezogen und zum Trocknen aufgehangen.
Sein Blick glitt kurz über ihre Gestalt. Dass ihr kalt war, war offensichtlich. Es war jedoch etwas anderes, das ihn eindeutig schlucken ließ. Wieso war ihm nicht aufgefallen, wie sie aussah seit sie durch den Regen gerannt waren?
Yamato musste sich regelrecht zwingen, seine Augen von Sora loszureißen um ihr wieder ins Gesicht zu sehen. Ehe er wusste, was genau er tat, hielt er sie wieder in den Armen und küsste sie. „Nicht, dass mir dein Outfit nicht gefällt… aber du solltest es ausziehen“, murmelte er mit belegter Stimme gegen ihre Lippen. Er konnte doch auch nichts dafür, dass sie so verdammt attraktiv aussah gerade. „Was Trockenes anziehen meine ich!“ Er war sich nicht ganz sicher, was er meinte, wenn er ehrlich war. Nicht seine Sternstunde was Höflichkeit anging, schätzte Yamato. Höflich wäre es, ihr anzubieten jetzt duschen zu gehen und sein Shirt anzuziehen. Und was er tat war sie an sich zu ziehen und zu küssen. Dieses Mal ohne störende Taschen, weswegen er sie besser umarmen konnte. Seine Hände wanderten über den nassen Stoff ihres Kleides und er war sich ziemlich sicher, dass er noch nie etwas so Aufregendes getan hatte. Nur weil sie etwas anhatte, war es nicht weniger anziehend, vor allem weil der Stoff wie eine zweite Haut an ihr klebte.
„Ich kann dir ein Shirt von mir geben“, wisperte er, seine Lippen nur kurz von ihren lösend, wobei die Pause schon zu lange war und er sie erneut küsste. Seine Lippen wanderten zu ihrem Ohr. „Sorry.“ Wobei er nicht wusste, ob er die Notlösung mit dem Shirt meinte, oder die Tatsache, dass er weder seine Lippen noch seine Finger von ihr lassen konnte. Er wusste auch nicht, ob ihrer beider Gänsehaut von der Kälte oder von etwas anderem kam. Yamato küsste die Stelle unter ihrem Ohr ohne zu wissen woher der Impuls kam. Aber es gefiel ihm, also fuhr er damit fort und küsste ihren Hals.
Eindeutig, ihm war absolut nicht mehr kalt. Eher im Gegenteil. Und das war das Stichwort, um aufzuhören. Oder? Yamato hielt inne und löste sich etwas von Sora, um sie zu mustern. „Ich schwöre, deswegen wollte ich nicht, dass du mitkommst…“, beteuerte er, während sein Gesicht rotanlief. Er musste rationaler denken! Ganz dringend! „Ich… du… du siehst einfach… Entschuldige…“, versuchte er es mit einer Erklärung, die in einer Entschuldigung endete.






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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Jul 11, 2017 10:13 pm

Sora & Yamato
Gig in Osaka

Die nasse und gleichzeitig kalte Jacke verfehlte ihre Wirkung komplett. Denn wärmen konnte sie Sora wirklich nicht mehr. Aber allein der Gedanke zählte so hauchte Sora nur ein leises „Danke.“ Während ein Lächeln auf ihren Lippen ruhte. Und doch musste Sora zugeben, dass dieses nasse Stück Stoff einen Vorteil hatte. Yamatos Duft klebte an ihr und es wäre gelogen zu behaupten, dass es Sora nicht gefiel. Das ihr Yamatos Geruch gefiel ist ihr schon etwas früher aufgefallen aber nun etwas von ihm zu tragen war halt doch was anderes und etwas was ihr gefiel, wenn man von der Tatsache absah, dass es halt immer noch quitschnass war.
Wenig später befanden sie sich dann direkt wieder auf der Straße, wo das Wetter es wirklich nicht gut mit ihnen meinte. Die dicken Regentropfen taten schon regelrecht weh, wenn sie in Soras Gesicht landeten, weshalb sie ihren Blick gesenkt hielt und Yamats Hand fest hielt, vielleicht sogar etwas zu fest. Aber da ihre Hände einfach ebenso nass waren und Sora nicht Gefahr laufen wollte aus Yamatos Hand zu rutschen, hielt sie es für notwendig und hoffte, dass Yamato dies nicht als allzu unangenehm empfand.

Als sie wenig später in dem Hotel ankamen atmete Sora einmal tief durch, als sie das Gebäude betraten. Endlich raus aus dem Regen. Und diese Tatsache dass sie das endlich überstanden haben war wohl der ausschlaggebendste Grund dafür, dass Sora sich gar nicht weiter für das Hotel interessierte. Viel mehr freute sie sich darauf aus ihren Nassen Sachen zu schlüpfen und endlich auftauen zu können, auch wenn sie sich noch keine Gedanken gemacht hatte, wie genau das mit Yamato im Raum von statten gehen soll. Erst Yamatos Worte sorgten dafür, dass Sora den Fahrstuhl etwas genauer betrachtete. Es war nun wirklich nicht luxuriös oder ähnliches, aber es musste reichen. Vor allem weil Sora sich ohnehin nicht beschweren würde, vor allem ja nicht abzusehen war, dass Sora hier nun auch die Nacht verbringen würde. „Es wird schon reichen.“ Versuchte Sora als eine Art Aufmunterung zu sagen. Wenig später hatten sie dann auch die letzten Meter zurückgelegt und betraten das doch recht kleine Zimmer. Nur blieb Soras Blick vorerst bei dem doch recht kleinem Bett hängen. Es war eindeutig nur für eine Person ausgelegt, was bedeutete dass es doch sehr eng werden würde, wenn man zu zweit darin lag und Körperkontakt war da einfach eine unumgängliche Vorrausetzung. Sora gefiel der Gedanke gleichermaßen wie er sie nervös machte. So lenkte Yamatos Frage sie dann doch rechtzeitig vom Bett ab. Wissentlich was sie erwartete öffnete sie den Reißverschluss ihrer Tasche und seufzte einmal lediglich, während sie feststellte, dass der gesamte Inhalt ebenso nass geworden war. „Gar nicht…“ antwortete sie knapp, während sie dich dann auch ihrer Schuhe entledigte. Und Yamatos Jacke aufhing, damit diese trocknen konnte. Doch binnen Sekunden fand sie sich in seinen Armen wieder. Verwundert über seine Aufforderung suchten ihre Augen die seine während sie skeptisch eine Augenbraue hochzog. So etwas zu erfragen war nun wirklich nicht etwas, was sie Yamato zugeschrieben hätte. Aber Yamato vervollständigte seine Aussage direkt darauf, zum Glück. Denn wie Sora nur auf die erste Aussage reagieren sollte wusste sie selbst nicht. „Du aber auch… nicht dass du krank wirst.“ Murrmelte sie ihm dann entgegen, ehe er direkt wieder zum Kuss ansetzte. Automatisch legte sie ihre Hände auf seinen Schultern ab, während seine Hände über ihren Körper fuhren. Und nahezu automatisch durchströmte sie ein Gefühl welches sie nicht wirklich definieren konnte. Sie war einerseits aufgeregt während ihr doch mulmig war. Doch ebenso konnte sie nicht abstreiten, dass es ihr gefiel. Sehr sogar. So sagte ihr die kurze Pause zwischen den Küssen weniger zu. Langsam kam in ihr einfach ein Verlangen auf. Und zwar wollte sie einfach Yamato. Umso besser war es, dass Yamato direkt zum nächsten Kuss ansetzte Doch Yamato schaffte es erneut, dass sich ihr gesamter Körper mit einer Gänsehaut überzog. Es fühlte sich schon so erstaunlich gut an wenn sie ihre Lippen berührten, aber warum hatte ihr nie jemand gesagt, wie empfindlich der Hals auf Küsse reagierte. Sie lehnte ihren Kopf leicht zur Seite, um Yamato mehr Fläche zu geben und schloss dabei ihre Augen um es einfach in vollen Zügen genießen zu können. Leise huschte ein gehauchtes, „Yamato…“ über ihre Lippen, während sie zeitgleich ihr Griff an seinen Schultern etwas verfestigte. Zu diesen Aktionen, welche einfach automatisch entstanden biss Sora sich auch noch leicht auf die Unterlippe. Wie schaffte Yamato das alles nur? Sie schaffte es nichtmal mehr einen klaren Gedanken zu fassen und gab sich Yamato einfach wortlos weiter hin. Bis dieser dann doch recht plötzlich abbrach und sich etwas von ihr löste, woraufhin sie ihn lediglich mit großen Augen anschaute, während er mehr oder weniger gut versuchte sich zu erklären. Und sorgte damit kurzerhand für ein kurzes Lachen von Sora. Das war also der Grund? Ihr Outfit? Skeptisch schaute sie an sich herab. Das ihn das so um den Verstand brachte hätte sie nicht erwartet. „Alles in Ordnung.“ Bestätigte sie ihm nur lächelnd und verringerte direkt den Abstand wieder zu ihm. Ihre Arme um seinen Nacken legend. Kurz drückte sie ihm einen sanften Kuss auf, „Was hältst du von einer heißen Dusche?“ erkundigte sie sich grinsend, während die mir einer Hand durch seine immer noch nassen Haare am Hinterkopf fuhr. „Nicht dass du noch krank wirst.“ Fügte sie vorsichtig hinzu und überbrückte dann auch noch die letzten Zentimeter die ihre Körper voneinander trennten um ihn erneut zu küssen. Dieses Mal ergriff sie zwar die Initiative aber traute sich noch bei weitem nicht so aktiv zu sein wie Yamato und kurzerhand für einen Zungenkuss anzusetzen.
Stattdessen ließ die den Kuss eine Weile andauern und legte vorsichtshalber einen Finger auf seine Lippen, um garantieren zu können, dass er nicht direkt zum nächsten Kuss ansetzte. „Und nur das wir uns verstehen… Wir duschen nacheinander.“ Fügte sie noch zwinkernd mit einem neckischen Grinsen hinzu. Langsam nahm sie wieder den Finger weg und legte ihre Hand auf seine Wange um ihm noch einen kurzen Kuss zu geben. „Ich mache den Anfang.“ Legte sie dann noch grinsend fest und löste sich daraufhin direkt von Yamato.

Das Shirt von ihm nahm sie dankend an und verschwand wenig später dann doch in dem recht kleinen Badezimmer. Aber das spielte keine sonderlich große Rolle. Immerhin war das da, was nötig war. Ihre nassen Sachen striff sie sich vom Körper und versuchte sie möglichst so im Bad verteilt aufzuhängen, dass sie bis zum Morgen trocknen konnten. Da brauchte sie schließlich was zum anziehen. Auch wenn sie das heiße Wasser in der Dusche sehr genoss beeilte sie sich doch sehr, damit Yamato das auch schnellstmöglich konnte. Nachdem sie sich fix abgetrocknet hatte schlüpfte sie in das Shirt von Yamato und musste erneut lächelnd feststellen, dass es nach ihm roch und wie sehr es ihr gefiel. Nun musste sie sich wohl überlegen, wie sie häufiger an seine Sachen kommt, denn daran konnte sie sich wirklich gewöhnen. Vor allem, da Yamato mittlerweile doch ein ganzes Stück größer war als sie und das Shirt damit nahezu die ideale Größe hatte und hier sogar über den Hintern reichte. Aber ihren Slip wollte sie trotzdem nicht weglassen. Zum Glück war die Heizung, auf welchen die ihn während sie duschte, legte, heiß genug um ihn etwas trocknen zu lassen. Um Yamato das Bad endlich überlassen zu können entschied sie sich ein kleineres Handtuch zu nehmen und ihre Haare damit trocken zu rubbeln. So trat sie wenig später aus dem Bad raus, wobei mir eindeutig ansehen konnte wie gut ihr die heiße Dusche tat. Lächelnd wand sie sich zum wartenden Yamato, „Ich bin fertig.“ Verkündete sie lächelnd während sie weiterhin damit beschäftigt war ihre Haare trocken zu bekommen.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Jul 12, 2017 5:14 pm

Sora & Yamato
Nach einem Gig in Osaka


Sie lachte ihn aus. Gut, bei seinem Gestammel war ihr das nicht zu verdenken. Dennoch senkte er verlegen den Blick. Jedenfalls so lange, bis Sora ihm versicherte, dass sie seine Handlung alles andere als schlimm fand. Das verdeutlichte sie auch gleich anhand eines Kusses, den er nur zu gerne erwiderte.
Was Sora dann allerdings sagte, verschlug ihm dann doch wieder die Sprache. Aus beinahe rießigen Augen starrte er Sora an, die ihn einfach nur anlächelte. Kein Wunder, dass seine Knie weich wurden. „Mhmh“, schaffte er hervorzugringen, auch wenn er sich nicht sicher war, ob das eine gute Idee war. Denn meinte sie das, was er gerade annahm? Gott, war er dazu wirklich bereit? Verstand er sie falsch? Was, wenn sie genau das meinte? Das war sicher nicht richtig, weil sie gar nicht zusammen waren. Aber verdammt, sie hatte es gesagt und er hing wie ein Ertrinkender an ihren Lippen, und ob er das wollte, wenn sie es wollte!
Sora war es, die den Kuss auch wieder beendete weswegen er sie enttäuscht musterte. Er wollte nicht aufhören. Er küsste den Finger, die sie auf seine Lippen legte, versuchte allerdings dennoch aufmerksam zu zuhören. Das stellte sich als vernünftig heraus, denn prompt revidierte sie ihre Aussage. Oder stellte sie viel mehr klar. Etwas, das er mit einem ungläubigen Schnauben kommentierte. „Spezifiziere es das nächste Mal direkt“, verlangte er mit einem Schmunzeln und gab ihr erneut einen Kuss. „Sonst bestehe ich auf das, was bei mir ankommt.“ Im Grunde war es gut, dass sie klargestellt hatte, dass sie nicht gemeinsam duschen sollten. Immerhin war das wirklich voreilig. Viel zu voreilig. Und dennoch war es aufregend zu merken, dass Sora eine Seite an sich hatte, die solche Witze machte und die sich von ihm in einem fremden Hotelzimmer küssen ließ. Diese Sora gefiel ihm auch ziemlich gut und er wagte zu bezweifeln, dass die anderen diese Art an ihr kannten.
Gepaart mit einem unschuldigen Kuss auf die Wange überreichte er ihr sein Shirt. „Ich hoffe, es ist lang genug. Sonst hätte ich auch eine Jeans…“, informierte er sie, wobei auch klar war, dass die weniger gemütlich sein würde.
Während Sora im Bad war versuchte er sich davon abzulenken, dass das Mädchen, das er gerade noch geküsst hatte, gerade nackt nur ein paar Meter weiter unter der Dusche stand. Es klappte eher weniger. Das war verrückt. Die gesamte Situation war seltsam. Yamato fielen direkt mehrere Situationen ein, in denen sie beide durchnässt gewesen wäre, in einem Zimmer geschlafen hatten oder weniger angehabt hatten als üblich. Und dennoch war nun alles ganz anders, weil sie einfach keine Kinder mehr waren. Damals hätte er sich nie träumen lassen, dass er Sora jemals in einem anderen Licht sehen würde.
Zur Ablenkung seine Tasche zu sortieren war die einzige Möglichkeit, die er hatte. Wieso nur hatte er mehr auf Haargel und weniger auf Klamotten gesetzt? Weil er gedacht hatte, er würde alleine schlafen und eine Boxershorts ausreichen würde! Und weil er genau zwei Outfits benötigt hatte. Eins für die Fahrt und eins für den Auftritt. Letzteres Trocknete gerade und das Oberteil des anderen Outfits hatte er Sora gegeben. Großartig. Ein Anruf bei der Rezeption bestätigte, dass er hier vergebens nach Bademäntel fragen könnte.
Kaum, dass er diese Feststellung gemacht hatte, ging die Badezimmertür auf und er hob demonstrativ den Föhn hoch, den er glücklicher Weise mitgebracht hatte. Seine Haare waren ihm eben wichtig! „Ich hab einen… ähm Föhn…“, beendete er nach kurzem Stocken den Satz und schluckte kurz. Es war alles gut, er konnte nichts sehen, was er nicht sehen sollte. Wie lange Beine hatte Sora eigentlich? Früher hatte sie auch eher jungenhafte Sachen getragen, aber jetzt stand ihr sein Shirt ausgesprochen gut.
„Das Shirt steht dir“, fand er verlegen und kratzte sich an der Wange, nur um etwas zu tun zu haben. „Hast du gut ausgesucht.“ Es war nämlich eines der T-Shirts, die sie zusammen ausgesucht hatte. Nur hatte Sora damals sicher nicht geahnt, dass sie es irgendwann tragen würde.
Und damit die Situation nicht noch peinlicher wurde, beeilte er sich ins Bad zu gehen. Jedenfalls hatte er das fest vor. Dann aber wandte er sich doch noch einmal um.
„Sora?!“ Er klang beinahe alarmiert. „Ich wollte dir sagen… ich würde nie etwas tun, was du nicht auch willst!“ Sein Blick war auf den eher hässlichen Teppichboden gerichtet, weswegen er ihn losriss und ihr Gesicht fixierte. „Wenn du deine Mutter anrufst, dann sag ihr, dass ich mich wirklich benehmen werde“, bat er sie. Denn so wie er Soras Mutter einschätzte, würde sie es überhaupt nicht gut finden, dass sie hier schlief. „Vielleich sagst du ihr nicht, dass mir das schwer fallen wird“, fügte er dann aber noch mit einem Zwinkern hinzu, bevor er endgültig die Tür zum Badezimmer schloss.
Die Situation schrie nach einer kalten Dusche. Ganz eindeutig. Und begeistert war er deswegen nicht. Aber das war immer noch besser, als Sora mit einem ziemlich privaten Problem zu konfrontieren, das er in einer Boxershorts wirklich nicht verstecken konnte. Wenigstens gönnte er sich anschließend trotzdem eine warme Dusche, bevor auch er aus der Dusche stieg und sich abtrocknete. Wirklich viel zum Anziehen gab es nicht gerade, weswegen er seufzend die Tür fixierte. Da mussten sie wohl durch.
Zum Glück konnte er sich damit beschäftigen, sich die Haare zu trocknen als er herauskam und zeitgleich ein wenig seinen Bauch anzuspannen. Ein bisschen Eindruck musste er ja trotzdem schinden. „Wie wenig begeistert ist deine Mutter?“, erkundigte er sich, während er nach dem Föhn griff. Niemals, unter keinen Umständen, konnte er seine Haare einfach so trocknen lassen. Allerdings gab er sich weniger Mühe als sonst. Vielleicht weil es komisch wirken könnte, wenn er zu lange brauchen würde.
Er steckte den Föhn aus und Griff stattdessen nach seinem Handy um zumindest Yoshio zu benachrichtigen, dass er im Hotel war und nicht mehr nachkommen würde. Die Band sollte sich schließlich keine Sorgen machen.
Danach sah er unschlüssig auf und sein Blick wanderte von Sora zum Bett. „Ich … ich könnte auf dem Boden schlafen. Der sieht eigentlich ganz gemütlich aus“, bot er verlegen an.





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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Jul 13, 2017 12:44 am

Sora & Yamato
Nach einem Gig in Osaka


Was für einen Standpunkt hatten sie mittlerweile eigentlich erreicht? Sie scherzten in einem Moment um dann im nächsten nicht mehr in der Lage zu sein sich in die Augen zu schauen. Was auch immer es war, es war komisch. Sehr komisch. Aber es gefiel Sora doch irgendwo. Und das was sie mittlerweile mit Yamato hatte wollte sie einfach weiter vertiefen. Das er ihren kleinen Scherz dann doch wieder so umlenkte, dass sie wieder rote Wangen bekam war wohl etwas, was nur er schaffen konnte. Aber das war einfach was, was die beiden mittlerweile mehr als gut beherrschten.

So entlockte Yamato, welcher sichtlich überrumpelt war, was Soras Outfit anging, ihr direkt ein Lachen. „Föhn…?“ wiederholte sie nur knapp. Ja, Yamato war wohl einfach nicht der beste im Umgang mit Worten. Zumindest wenn es nicht um Lieder ging, denn da schaffte er es um einiges besser alles zu verpacken. Jedenfalls kam das Kompliment bei ihr an und ließ sie direkt Lächeln. „Danke.“ Huschte kurz über ihre Lippen, während sie nervös an dem Shirt zupfte. Während sie vor Yamato stand bekam sie nun doch das Gefühl, dass es doch etwas zu kurz war. Sora war keineswegs ein Mädchen, dass mit ihrem Körper unzufrieden war. Nur sorgte Yamatos prüfender Blick dafür, dass Sora sich doch komisch vorkam. Ob sie ihm so überhaupt gefiel? Es war sicherlich lächerlich sich um so etwas zu sorgen machen. Dann irgendwie machte er ihr ja schon deutlich, dass er sie alles andere als unattraktiv fand.
Nur wurde aus dem verlegenen Schmunzeln dann doch ein warmes Lächeln, als Yamato ihr doch bestätigte dass er sich doch sehr um so sorgte. Doch sorgte er direkt wieder für einen kompletten Umschwung, als er ihre Mutter anschnitt. Wobei das Thema „Benehmen“ sie doch etwas hellhöriger werden ließ und ihr Gesicht rot anlaufen ließ. „D-Das werde ich ihr bestimmt nicht sagen!“ rief sie ihm nur nach. Zu spät wohl. Da die Badezimmertür bereits geschlossen war.
Aber die Zeit nutzte Sora dann direkt ihre Mutter anzurufen, auch wenn sie Yamatos Aussage ausließ. Aber sie bestätigte ihr immerhin immer wieder, dass sie sich keine Sorgen zu machen hat. Auch wenn das ihrer Mutter scheinbar nicht wirklich half. Aber sie musste wohl die Tatsache akzeptieren, dass ihre Tochter die Nacht woanders verbringt.
Gerade als Sora das doch recht unangenehme Gespräch beendet hatte kam Yamato zurück ins Zimmer. Und Sora schenkte ihm ein scheues Lächeln, ehe ihr auffiel dass sie ihn wohl doch etwas zu genau musterte, weshalb sie sich dann doch recht schnell verlegen abwand. „Auf einer Skala von ein bis zehn…?“ stellte sie als Gegenfrage, „Ungefähr 20.“ Musste sie gestehen, wissentlich, das Yamato über die mangelnde Begeisterung ihrer Mutter auch nicht wirklich erfreut war. Aber daran konnte man im Moment nicht viel ändern. Und eigentlich gefiel Sora doch irgendwie der Gedanke die Nacht bei Yamato zu verbringen, auch wenn die Umstände hätten besser sein können.
So machte ihr Yamatos Vorschlag einen Strich durch die Rechnung. Sie folgte ihm zum Bett und ließ sich auf der Bettkante nieder. „Du weißt ganz genau, dass ich dich nicht auf dem Boden schlafen lassen würde“ sprach sie das offensichtliche aus. „Immerhin bin ich hier die Person die nicht eingeplant war.“ Fügte sie hinzu und musterte den Boden, ehe sie zögernd mit ihren Händen nach Yamatos Hand griff. Ihr Blick ging mit einem leichten Lächeln wieder zu ihm hoch, „Aber ich weiß auch, dass du mich nicht auf dem Boden schlafen lassen würdest.“ Fügte sie hinzu und zog Yamato vorsichtig an sich heran, „Also müssen wir uns wohl damit abfinden, dass wir uns das Bett teilen.“ Zog sie die offensichtliche Folge daraus, während sie kurz einen Blick über die Schulter warf um festzustellen dass das Bett wirklich nicht für zwei Leute ausgelegt war. Verlegen spielte sie mit Yamatos Fingern, da sie nicht wusste, was sie sonst mit ihren Händen tun sollte, während sie sich mit rosa gefärbten Wangen wieder zu ihm wand, „Es ist ja nur für eine Nacht.“ Versuchte sie diese ganze Situation doch in ein besseres Licht zu rücken. Wobei sie beim weiteren Überlegen doch feststellen musste, dass sie sich wesentlich schlimmeres vorstellen konnte als eine Nacht direkt neben Yamato zu verbringen. Ja, ihr sagte dieser Gedanke doch vielleicht etwas zu sehr zu, ebenso wie sie wieder feststellen musste, dass ihr der halbnackte Yamato vor ihr auch etwas zu sehr zusagte.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Jul 13, 2017 11:59 am

Sora & Yamato
Nach einem Gig in Osaka

Wunderbar. Vermutlich hatte er gerade sämtliche Minuspunkte bei Soras Mutter gesammelt, die es nur geben konnte. Er seufzte. „Ich wette bei Taichi wäre es kein Problem gewesen…“ Früher wäre es ja auch bei ihnen überhaupt kein Thema gewesen. Niemand hätte ihnen komische Blicke zu geworfen, wie die Menschen hinter der Rezeption oder etwas anders als Freundschaft in ihre Beziehung hineininterpretiert, einschließlich ihnen selber. „Soll ich mit ihr reden?“, wollte Yamato wissen. Es würde ihm keine besondere Freude bereiten. Aber wenn es half… Immerhin war Yamato wirklich viel daran gelegen, dass niemand hier annahm, er würde den billigsten Abschleppversuch der Welt starten.
Natürlich war ihm klar, dass sie nicht zulassen würde, dass er auf dem Boden schlief. Sora war dafür viel zu nett. Aber er war eben auch höflich, zumindest versuchte Yamato es zu sein und das bedeutete, dass er es zumindest anbieten musste. Dennoch war er relativ erleichtert, dass er die Nacht nicht auf dem Boden verbringen würde.
Schweigend betrachtete er seine Hand in ihren, während er versuchte nicht rot zu werden. „Sieht so aus.“ Wieso war dieses Bett so verdammt klein? Wieso hatte er so wenig an? Wieso machte ihn das alles so nervös?
Aber sie hatte Recht, es war immerhin wirklich nur für eine Nacht und er war fest entschlossen sich tadellos zu benehmen. Dennoch schluckte er schwer, als er die Lampe neben dem Bett anmachte und dafür das Deckenlicht löschte, damit keiner von ihnen im Dunkeln durch das Zimmer tapsen musste und sich dabei wohlmöglich noch einen Zeh brach.
Und weil es sonst nicht mehr wirklich etwas zu tun gab, blieb ihm auch nichts anders übrig, als ins Bett zu klettern. Das war irgendwie dann doch ziemlich peinlich. Die Situation war einfach seltsam, wenn man nebeneinander in einem Bett lag, das so schmal war, dass man sich auf jeden Fall berührte, egal wie sehr man versuchte sich schmal zu machen.
Damit Sora wenigstens nicht sah, wie rot er wurde, knipste er das Licht aus. Es dauerte einen Moment, bis sich Yamatos Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten und dann nahm er den Raum auch wieder schemenhaft war.
An Schlaf war natürlich nicht zu denken. Müde war Yamato eigentlich auch nicht. Bestimmt war es ohnehin noch gar nicht so spät. Aber was hätten sie sonst anders tun sollen?
Nachdem er das Gefühl hatte, die Deckenstruktur auswendig zu kennen, rollte er sich auf die Seite, um Sora zu mustern. Weil sie so dich bei ihm lag, war das selbst im Dunkeln ganz gut möglich. Auch sie wirkte ziemlich wach auf ihn. „Du bist auch nicht wirklich müde, oder?“, wollte er wissen und stützte seinen Kopf auf seine Hand. Wenn er seitlich zu ihr lag, berührten sie sich zumindest nicht versehentlich.
„Ich habe keine Ahnung, wieso ich so nervös bin“, gestand Yamato verlegen. „Eigentlich bin ich froh, dass du hier bist. Ich wollte sowieso nicht unbedingt mit die Bar. Kazuki findet, dass eine Rockband das tun sollte und Kazuki zu widersprechen ist noch anstrengender als Taichi zu widersprechen. Außerdem bin ich aus dem Alter raus, jemanden eine zu verpassen, wenn mir etwas nicht passt.“ Wobei er ja heute kurz davor gewesen war, als Kazuki Sora als seinen Groupie bezeichnet hatte. Das war sie definitiv nicht. Sora war weiter davon überhaupt irgendjemandes Groupie zu sein, dafür war sie viel zu ruhig und lieb. „Danke, dass du extra hergekommen bist. Das wollte ich die ganze Zeit schon sagen“, fiel ihm ein und er schenkte ihr ein aufrichtiges Lächeln. „Ich dachte, du hast zu tun und schaffst es nicht. Ich hätte nicht mit dir gerechnet.“
Er schaffte es gar nicht das Lächeln wieder los zu werden. „Entweder du bist wirklich unser größter Fan oder…“ Er senkte verlegen den Blick. Oder sie mochte ihn wirklich, wirklich gerne. „Für mich ist noch nie jemand irgendwo hin gefahren. Also jemand, der zählt. “ Immerhin gab es Fans, die aus Tokyo angereist waren. Aber die waren ihm nun mal nicht wichtig. Er kannte sie schließlich nicht und sie ihn auch nicht. „Ich hätte das nie erwartet. Als ich euch gefragt habe, war mir eigentlich klar, dass es keiner einrichten kann. Wir sind alle beschäftigt und es ist schon ein bisschen aufwändig und…“ Er unterbrach sich selbst und sah wieder zu ihr auf. Yamato löste die Hand von der Bettdecke, mit der er bis jetzt gespielt hatte um etwas zu tun zu haben. Stattdessen fasste er nach Soras Hand und drückte sie. „Sora… Du bist unglaublich.“ Wenn er nicht schon vorher großes Interesse an ihr gehabt hätte, dann war es spätestens jetzt unabstreitbar für ihn. Er war absolut dabei sich in sie zu verlieben und zwar richtig.
Zögerlich zog er Sora an sich heran. Nicht, weil er etwas Bestimmtes im Sinn hatte, sondern weil er sie einfach bei sich haben wollte. Sein Arm lag locker um ihre Taille, während er das Gesicht in ihren Haaren vergrub. „Danke“, murmelte er noch einmal.



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Zuletzt von Yamato Ishida am Fr Jul 14, 2017 12:35 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Jul 13, 2017 4:11 pm

Sora & Yamato
Nach einem Gig in Osaka


Wie bekam Yamato dann nun wieder den Bogen zu Taichi? Und seine Vermutung traf wohl nicht ganz ins Schwarze. „Das bezweifle ich… meine Mutter kennt Taichi. Und sie weiß ganz genau, dass er meistens ein ziemlicher Chaot ist.“ Erklärte sie lächelnd, „Sie würde das hier nicht zulassen, wenn sie dir nicht vertrauen würde.“ Musste sie ihm zu Gute halten. Oder vertraute ihre Mutter ihr einfach genug? Nunja, es war mittlerweile auch schon recht lange her, dass sie bei Taichi übernachtet hatte. Wenn sie genauer überlegte lag es daran, dass ihre Mutter davon weniger begeistert war. Nur woran lag es eigentlich? Oft bekam Taichi dann spontan irgendwelche Ideen für irgendwelche nächtliche Aktionen und schaffte es Sora zu überzeugen diese auch durchzuführen. Oder war es aufgrund der Tatsache, dass sie einfach älter wurden? Nunja, das war kein Thema das es zu vertiefen galt. Stattdessen galt es Yamatos andere Frage mit einem Kopfschütteln zu beantworten. „Das ist nicht nötig.“ Bestätigte sie ihm knapp. Wenn denn würde sie mit ihrer Mutter reden, vor allem weil Yamato so ein Gespräch nicht sonderlich zusagen würde.

Wenig später lagen sie dann auch schon im Bett. Das Yamato das Licht löschte beobachtete sie lächelnd und nahm es als wirklich nette Geste auf. Während sie sich schon unter die Decke kuschelte. Darauf bedacht, dass genug Decke für Yamato übrig war. Jaa, es war aber einfach immernoch nur für eine Person ausgelegt. Auch wenn Yamatos Blick an die Decke ging, drehte sie sich zu ihm und musterte ihn, auch wenn es wohl etwas dunkel dafür war. Doch als Yamato sich zu ihr drehte war es dann doch möglich sein Gesicht mehr oder weniger zu erkennen. Verlegen schmunzelte sie, „Nicht wirklich.“ Gestand sie, wobei es wohl eher unmöglich war, bei so einer Situation war es wohl auch nicht so leicht Schlaf zu finden. Und dann gestand Yamato ihr auch noch, dass er nervös war. Aber sie war da wohl auch nicht besser. Ihr Herz pumpte wie ein kleiner Maikäfer und sie wusste nicht wohin mit ihren Gedanken. So ließ Sie Yamato erstmal zu Ende erzählen und machte sich dabei ein Bild von Kazuki, welcher laut Yamatos Erzählungen nicht wirklich jemand war mit dem Sora unnötig Zeit verbringen. „Ich bin auch wirklich froh, dass ich hier bin.“ Gestand sie mit einem verlegenen Lächeln auf den Lippen. Und dass sie Yamato dann doch so positiv überraschen konnte. Das bestätigte ihr dann nur noch mehr, dass sie die richtige Entscheidung getroffen hat.
„Ich bin dein größter Fan!“, entgegnete sie ihm, wobei sie viel Wert darauf legte, dass dein auch eindeutig zu betonen. Die Aussage sollte wohl eindeutig genug sein. Binnen Sekunden befand sie sich dann doch ein ganzes Stück näher an Yamato, etwas was sie sehr begrüßte. Ihren Kopf lehnte sie nahezu Automatisch an seine Brust und legte ihren Arm zögernd um ihn. Und sie musste sich eingestehen, dass es sich unglaublich gut anfühlte. „Es mag komisch klingen, aber ich wollte einfach bei dir sein…“ murmelte sie leise, während sie dann den Abstand nur noch mehr minimierte. „Ich kann mich nicht daran erinnern, dass mein Herz mal so schnell geschlagen hat.“, fügte sie mit einem verlegenen Lachen hinzu, während sich ihre Wangen bereits wieder rot färbten, was Yamato zum Glück nicht sehen konnte. „Ich wollte dich auf der Bühne sehen und Zeit mit dir verbringen… da war es für mich gar nicht so schlimm etwas Aufwand auf mich zu nehmen.“ Auch wenn etwas wohl doch recht untertrieben war, wenn sie sich daran erinnerte, wie viel Stress sie einige Stunden zuvor hatte. Und es kam ihr auch falsch vor das Konzert nicht zu besuchen. „Und so konnte ich mein Lied nochmal hören.“ Fügte sie freudig lachend hinzu. „Also, müsste ich die sein die sich bedankt… dafür das ich hier sein kann… mit dir.“, dass wollte sie einfach gesagt haben. Ihr eigentlicher Plan war zwar, nach dem Konzert sich kurz mit Yamato zu unterhalten und dann heimzufahren. Aber so wie es mittlerweile ausgegangen war, war es vielleicht doch nicht so verkehrt. Es fühlte sich einfach mehr als richtig an, in Yamatos Armen zu liegen. Vor allem weil sie erneut feststellen musste, dass Yamato einen mehr als angenehmen Geruch an sich hatte welcher ihr mehr als gefiel. Ebenso ging von ihm eine Körperwärme aus, welche nur dazu beitrug, dass sie sich rundum wohl fühlte, obwohl ihr Herz weiterhin nicht aufhören wollte viel zu schnell zu schlagen.
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Friendship meets Love ~ Sora & Yamato
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