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 Friendship meets Love ~ Sora & Yamato

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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Jul 14, 2017 9:34 am

Sora & Yamato
Nach einem Gig in Osaka


Ein breites Lächeln zierte Yamatos Lippen, als Sora sich als sein größter Fan outete. „Sag das nicht“, bat er sie dennoch. „Das klingt seltsam.“ Es war immer etwas seltsam, wenn sich Leute als Fans betitelten. Immerhin war er kein Star oder dergleichen. Er war ein ganz passabler Musiker bei einer Schulband. „Du kannst sagen, dass du mich magst“, bot er dann allerdings mit einem verschmitzten Grinsen an. „Aber Fans sind die komischen Mädchen, die anfangen zu kreischen, wenn sie uns sehen und unsere Unterschriften wollen.“ Und so jemand war Sora nun wirklich nicht, was ihm mehr als recht war.
Dass Sora sich an ihn schmiegte war ungewohnt. Es fühlte sich nicht schlecht an, aber es zählte eindeutig zu den Dingen, die ganz neu für Yamato waren. „Seit wir aus der Digiwelt zurück sind habe ich glaube ich nicht mehr mit irgendwem zusammen in einem Raum geschlafen“, stellte er leise fest. „Gabumon ausgenommen.“ Aber die Digimon zählten nicht wirklich. Das war eine Selbstverständlichkeit für sie alle geworden, schätzte Yamato. „Takeru wohnt mittlerweile beinahe nebenan, als bietet es sich an, dass jeder bei sich zuhause schläft.“ Und er war nicht gerade der Typ, der auf Pyjamapartys ging. Vielleicht war das bei Mädchen anders oder bei Geschwistern, die in einem Haushalt lebten. Wobei sich wohl niemand in den anderen Situationen so sehr an die andere Person heran kuscheln würde. Sora war schuld, dass er ständig etwas Neues dazu lernte und das obwohl er sich immer für eine Person gehalten hatte, die sich aus so vielen dieser Dinge nichts machte. Aber nun begrüßte er alles davon.
„Geht mir auch so“, gab Yamato zu und schob ihre Hand, die an seiner Seite ruhte zu seiner Brust, wo sein Herzschlag deutlich zu spüren sein musste. „Das machst du die meiste Zeit mit mir“, murmelte er leise in ihre Haare. „Vermutlich erleide ich irgendwann einen Herzinfarkt deswegen.“ Das war nicht wirklich ernst gemeint. Aber es war schon erstaunlich, welche Wirkung Sora auf ihn hatte.
Und da sie eine nicht unbeachtliche Wegstrecke gefahren war um ihn heute zu sehen, war es langsam sicher anzunehmen, dass er eine ähnlich gute Wirkung auf sie hatte. Womit hatte er dieses Mädchen verdient? Yamato hatte wirklich keine Ahnung.
„Es ist fester Bestandteil des Line-ups. Kazuki findet es etwas kitschig, aber es kommt gut an und… ich habe darauf bestanden, dass wir es aufnehmen“, erklärte Yamato und war nun ganz froh darüber, dass des dunkel im Zimmer war, denn seien Wangen färbten sich prompt wieder rot. „Bis ich es schaffe die richtigen Worte in einem Gespräch zu finden, musst du dir das Lied anhören, okay?“, murmelte er kaum hörbar. Musik war schon immer die besseren Art für ihn gewesen sich auszudrücken und das war jetzt in dieser Situation nicht anders.
Eine leise Stimme raunte ihm allerdings auch zu, dass er sich besser dran halten sollte. Wenn sie jetzt schon in einem Bett schliefen, dann war es vielleicht höchste Zeit um klare Verhältnisse zu schaffen. Sie mussten es auch immer noch den anderen sagen. Vor allem, weil die Band am nächsten Morgen erfahren würde, dass Sora bei ihm geblieben war und das würde einen kleinen Skandal auslösen. Jetzt wollte Yamato darüber allerdings nicht nachdenken. Jetzt wollte er an gar nichts denken, was ihnen Schwierigkeiten bereiten würde.
„Bedank dich nicht“, fand er aufrichtig. Wofür bedankte sie sich schließlich? Es war selbstverständlich gewesen, dass er sie nicht im Regen stehen ließ. Er neigte den Kopf etwas nach unten, während er ihr Kinn leicht anhob, damit sie sich ansehen konnten. „Du musst dich wirklich nicht dafür bedanken, dass ich dich in mein Hotelzimmer abgeschleppt habe“, fügte er mit einem Zwinkern hinzu. Er schüttelte über sich selbst kurz den Kopf. „Ich glaube, jetzt bin ich offiziell ein richtiger Rockstar.“ Er strich mit dem Daumen sanft über Soras Lippen, die wieder verführerischen in sein Blickfeld geraten waren. Kazuki war mit Sicherheit stolz auf ihn, weil er einen Fan abgeschleppt hatte. Nur wusste Yamato gar nicht, was er genau mit der Situation anfangen sollte. Einfach schlafen schien undenkbar so wach wie er war. Aber er konnte doch nicht so weitermachen wie vor der kalten Dusche, oder?
Nein, er wollte die Situation lieber nicht durch einen Kuss verderben. Also gab er ihr einen fast vollkommen unschuldigen Kuss auf die Stirn. „Ich hätte niemals irgendjemanden mitgenommen“, sagte er leise. Das wusste sie bestimmt, aber es war ihm wichtig, dass er es aussprach. „Oder für jemanden ein Lied geschrieben oder jemand geküsst. Du bist einfach eine Ausnahme.“ Eine, die bewirkte, dass er sich zugleich weniger als je zu vor wie er selbst fühlte und auf der anderen Seite mehr als sonst. Sora brachte Seiten an ihm zum Vorschein, die er nicht kannte. Wegen ihr fühlte er sich selbstsicherer und ruhiger, auch wenn sie seine Welt auf den Kopf stellte. „Ich denke, ich verliebe mich in dich.“ Wenn das nicht schon längst passiert war.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Jul 14, 2017 1:13 pm

Sora & Yamato
Nach einem Gig in Osaka


Ja, dann war sie wohl wirklich kein typischer Fan. Jedoch mochte sie die Musik und sie mochte Yamato. Und für sie reichte das, um ein Fan zu sein. „Gut. Ich mag dich.“ nutzte sie grinsend die Chance, dass er ihr das so anbot. Und da es nicht gelogen war, kam ihr das doch sehr schnell und vor allem leicht über die Lippen. Sie mochte ihn wirklich. Wobei mögen mittlerweile wohl doch eine sehr starke Untertreibung war. Doch erstmal reichte das aus.
Das Yamato dann doch schon recht lange daran gewöhnt war, alleine zu schlafen war etwas, was Sora nicht wunderte. Sie schätze ihn nicht als jemanden ein, der gerne auswärts übernachtete oder jemanden bei sich übernachten ließ. Nein, das passte einfach nicht. Aber sonderlich stören tat sie das auch nicht. Viel mehr sah sie es als Ehre an, dass er sie bei sich schlafen ließ. Neben sich. Und sie dann auch noch so fest im Arm hielt. Und das es sich gut anfühlte konnte Sora auch schon lange nicht mehr bestreiten. Und dass Yamato wegen ihr ebenfalls ein Herzrasen erlitt war auch nicht sonderlich schlecht zu hören. Dann das bewies ja nur ihre gegenseitige Sympathie. Auch wenn sein folgender Witz weniger Soras Humor traf und sie nur skeptisch den Kopf etwas schüttelte. Ein – sag sowas nicht – sparte sie sich jedoch, da Sora nicht so wirken wollte, als würde sie keinen Spaß verstehen.
Schließlich folgte dann ein doch relevanteres Thema. Soras Lied. Und dass es nun wirklich auf der Bühne gespielt wurde… es machte sie einfach glücklich. Vor allem weil sie die einzige war, die wusste was hinter diesem Lied steckte und irgendwie gefiel ihr es, dass sie einfach mehr wusste als die unzähligen Fans, welche Yamato nur aus der Ferne anhimmelten. „Dann musst du es mir aber auch immer vorsingen, wenn ich das will.“ Verlangte sie grinsend, auch wenn sie wohl nicht oft in die Verlegenheit kommen wird, ihn darum zu bitten. Eigentlich bezweifelte sie jetzt schon ganz stark, dass sie ihn überhaupt jemals bitten würde, das lag einfach nicht in Soras Natur.
Dafür war es einfach ihre Art sich für sowas zu bedanken. Auch wenn Yamato das scheinbar nicht so unbedingt hören wollte. Während seiner Erklärung suchten ihre Augen die seine und auch wenn es so dunkel war, fiel es ihr schwer sich nicht in seinen blauen Augen zu verlieren. „Abgeschleppt…?“ wiederholte sie dann lachend. Jedoch schaffte sie es gar nicht auf die RockstarAussage zu antworten, dann Yamato empfand es ja als wichtiger über ihre Lippen zu streichen. So schenkte sie ihm nur ein kurzes Schmunzeln. Das man so nach richtiger und nicht richtiger Rockstar unterschied war für Sora nun auch neu. Aber Yamato war hier wohl eher der Experte. Der Kuss auf die Stirn sorgte direkt dafür dass Sora nahezu automatisch die Augen schloss, ehe sie die blinzelnd wieder öffnete und Yamato ein Lächeln schenkte. Immerhin durchströmte sie selbst bei sowas ein mehr als angenehmes Gefühl. So konnte sie sich einfach nicht gegen ein Lächeln wehren, es war einfach automatisch da. Wobei es nahezu immer automatisch kam, wenn Yamato sich näher als gewohnt waren. Und da sie ja beide sehr unerfahren auf dem Gebiet waren, wie Yamato direkt wieder ansprach. „In dem Fall bilde ich sehr gerne die Ausnahme.“ Gestand sie und ließ ihre Hand kurz auf seiner Wange ruhen, „Und ich denke mir geht es nicht anders.“ Musste sie hinzufügen, Wobei denken wohl falsch gewählt war. Sie wusste es. Ihr Wappen stand zwar für die Liebe, aber was sie hier empfand war einfach eine neue Art der Liebe. Eine, die sie nicht kannte. Ihre Hand fuhr von seiner Wange in seine Haare, welche sich im trockenen Zustand wirklich wesentlich besser anfühlten. Und irgendwie empfand sie auch sehr schnell Gefallen daran. Aber ebenso war es nun wieder an ihr Yamato einen Kuss aufzudrücken. Auch wenn sie das nebenbei zu ihren eigenen Vorteil nutzte, schließlich war er so nicht er der Lage sie zu bitten ihre Hand aus seinen Haaren zu nehmen, denn Sora wusste, dass Yamato doch recht eitel war, was seine Haare anging. Und während des Kusses fühlte es sich einfach richtig an, ihre Hand da abzulegen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Jul 14, 2017 2:09 pm

Sora & Yamato
Nach einem Gig in Osaka


Vor Sora hatte er sich für einen weniger kuscheligen Menschen gehalten. Im Gegensatz zu seinen Freunden wahrte er immer eine gewisse Distanz zu anderen. Ob das an seiner Persönlichkeit lag oder daran, dass er alleine aufgewachsen war, wusste er nicht. Bisher hatte ihn das allerdings auch kaum gekümmert. Er war einfach anders und damit war die Sache abgeschlossen. Abgesehen von Gabumon und Takeru fiel ihm nämlich niemand ein, den er absichtlich anfasste um Zuneigungen zu symbolisieren. Da war natürlich noch Taichi, aber meistens kamen sie miteinander in Berührungen wenn sie sich stritten. Aber vor allem Mädchen berührte er nie. Nicht, wenn es sich vermeiden ließ. Einige der Mädchen, die behaupteten sein Fan zu sein, fassten zwar ihn an, aber das beruhte nicht auf Gegenseitigkeit. Bei Sora ging Vieles überhaupt erst von ihm aus. So kannte er sich selber gar nicht und deswegen waren viele Dinge einfach zögerlich und vorsichtig. Aber er schätzte, dass er langsam den Dreh rausbekam.
Er schmiegte seine Wange in ihre Handfläche und kam sich dabei vor wie ein Kätzchen, weswegen er beinahe augenblicklich rot wurde. Was konnte er dafür, dass sich das so gut anfühlte? Ebenso wie das Eingeständnis, dass sie sich womöglich auch gerade in ihn verliebte. Eine Information, die ein strahlendes Lächeln bei ihm hervorrief.
Soras Hand wanderte zu seinen Haaren und er schloss kurz die Augen, weil er erneut feststellte, dass sich das besser anfühlte, als gedacht. Niemand, aber auch wirklich niemand, fasste seine Haare an. Für Sora galt das wohl nicht. Wahrscheinlich generell nicht, wenn man zusammen in einem Bett lag.
Als er Soras Lippen auf seinen spürte, öffnete er kurz überrascht die Augen, nur um sie dann wieder zu schließen, als er realisierte, dass der Kuss länger dauern würde. Nicht, dass ihn das störte. Aber die klügste Entscheidung war das von ihr sicherlich nicht gewesen. Immerhin war es jetzt kaum überraschend, dass er sie an sich zog und den Kuss intensivierte.
„Und ich versuche mich zurückzuhaltend“, beschwerte er sich schmunzelnd, nachdem er etwas außer Atem von ihren Lippen ablassen musste. Allerdings wollte er sich nicht gänzlich von Sora fernhalten, weswegen seine Lippen über ihre Haut streiften und zurück zu der Stelle kehrten, die sie vorhin schon als nicht schlecht empfunden hatte. Jedenfalls hoffte Yamato, dass er die Zeichen richtig gedeutete hatte. Er küsste ihren Hals, während seine Hände über den Stoff seines eigenen Shirts glitten unter dem er Soras Taille bestens er erahnen konnte. Besonders spannend war das Ganze, als er ihre Seiten weiter nach oben wanderte und die Wölbung ihrer Brüste dabei spürte. Besser, er verweilte dort nicht. Viel zu delikate Angelegenheit. Also schob er seine Hände lieber in Richtung ihres Rückens, wo sie auf ihren Schulterblättern ruhen blieben.
Mit der Zunge fuhr er vorsichtig über die Haut am Hals, die er eben noch geküsst hatte, bis er ihr Ohr erreichte. „Du musst mir sagen, wenn ich aufhören soll“, wisperte er fast ein bisschen verzweifelte. Sora war doch eigentlich vernünftig, er allerdings eigentlich auch. Aber wenn es sich ebenso gut anfühlte? Jetzt wusste er auch, wieso Hiroki und Kazuki immer so scharf darauf war ein Mädchen nach dem Auftritt abzuknutschen. Weil es absolut berauschend war. „Irgendwann zumindest…“ Vielleicht nicht jetzt gleich. Gerade fühlte es sich zu gut an.
Als Soras Hand Anstalten machten, sich aus seinen Haaren zu lösen, schnellte seine Hand ebenfalls nach oben. „Nicht…“ Seine Stimme klang nicht mehr nach ihm, was Yamato beinahe selber erschreckte. Wieso klang er so heißer? „Ich mag das…“, gestand er ihr, nur für den Fall, dass das noch nicht deutlich gewesen war. Woher aber sollten sie wissen, was der andere mochte. Sie kannten sich nicht gut genug auf dieser Ebene und Erfahrungswerte hatten sie beide auch nicht. Yamato war allerdings gerade sehr engagiert, herauszufinden, was Sora mochte.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Jul 14, 2017 3:39 pm

Sora & Yamato
Nach einem Gig in Osaka


Es war unglaublich. Egal was dort gerade geschah, es war schön. Mehr als schön. Wohl einfach zu schön um es in Worte zu fassen. Jede Berührung fühlte sich einfach zu gut an. So gut, dass sie einfach vergaß, dass sie eigentlich in einer fremden Stadt waren, in einem Hotelzimmer und zusammen in einem eigentlich viel zu kleinem Bett. Obwohl das Bett gar nicht so klein wirkte, jetzt so sie so nah beieinander lagen. Schließlich minimierte Yamato in der Folge des Kusses den Abstand nur. Aber darüber konnte sie sich wirklich nicht beschweren.
Doch Yamato ließ sie mit seiner Aussage binnen Sekunden rot anlaufen. „T-tut mir … leid.“ Stammelte sie nervös. Es war gar nicht so einfach für sie einen klaren Gedanken zu fassen. Denn wie es schien hat Yamato an ihr eine Stelle entdeckt, die auf die Liebkosungen doch recht empfindlich reagierte. Nur war es empfindlich auf eine gute Art und Weise. Denn was auch immer er da tat, er machte es genau richtig. So drückte sie ihren Kopf etwas tiefer ins Kissen um Yamato so etwas mehr Fläche zu bieten. Fläche die er gut zu nutzen wusste. Und als wäre das nicht genug wurde Soras Körper von einer angenehmen Gänsehaut überzogen. Was wohl daran lag, dass sich Yamatos Berührungen gut anfühlten. Viel zu gut. Aber Sora redete sich nun nicht zum ersten Mal ein, dass es richtig war, wenn es sich gut anfühlte.
Wobei es sie doch recht wunderte, dass Yamato so gut wusste, was er tat. Immerhin hatte er ja eigentlich keine Erfahrungen auf dem Gebiet. Aber das was er Sora in diesem Moment bot, war einfach viel zu gut, als das er es nun einfach aus einem Impuls heraus tat. Oder war es einfach so gut, weil sie zu gut harmonierten? Doch Sora wurde recht schnell aus diesem Gedanken gerissen, als sie seine Zunge an ihrem Hals spürte. Kurz zuckte sie etwas zusammen, was parallel den Griff in seinen Haaren kurzzeitig verfestete. „Ich will…“ mehr brachte sie nicht raus, da ihre versagte, was wohl an der Aufregung lag. Ein kurzes Räuspern war nötig, damit sie den Satz beenden konnte, „nicht das du aufhörtst… zumindest noch nicht.“ Musste sie gestehen, auch wenn sie das eher leise hauchte. Diese Worte über ihre Lippen zu bringen war im Moment für Sora eine Herkulesaufgabe. So schien es ihr einfach unmöglich auch nur etwas lauter zu sprechen. Es war ja zum Glück auch nicht nötig, da Yamato ihr ja nah genug war.
Das seine Hand dann doch so schnell von ihr loskam überraschte sie doch etwas uns ließ sie kurz schmunzeln. Er mochte es. Eine wichtige Information. Immerhin war es nicht wirklich uninteressant zu wissen, was Yamato mochte, wenn er es bei ihr einfach ausporbierte. Und das mit wirklich erstaunlichem Erfolg. Leicht nickte sie und ließ ein „Ok.“ Über ihre Lippen huschen und vergrub ihre Hand direkt wieder in seinen Haaren. Was ihr auch nicht mehr als recht war. Mit dem wissen, dass es ihm gefiel fühlte sie sich auch prompt etwas sicherer und krauelte mit ihren Fingern seinen Kopf und nahm immer wieder die eine oder andere Haarsträhne von Yamato zwischen zwei Fingern um mit diesen zu spielen. Etwas woran Sora sich wirklich gewöhnen konnte. Allgemein an diese ganze Situation.
„Von mir aus… kann es für immer so bleiben.“ Getand sie dann doch, auch wenn es sich nun doch komisch anfühlte offen über sowas zu reden. „Es war eindeutig die richtige Entscheidung herzukommen.“, eine Tatsache die sie für nötig hielt sie nochmal festzuhalten. An diesem Abend gab es einfach nichts, was nicht gut war. Immerhin tendierte der Abend ja mittlerweile schon zu sehr gut, obwohl das ja garantiert auch noch untertrieben war.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Sa Jul 15, 2017 10:19 am

Sora & Yamato
Nach einem Gig in Osaka


Eigentlich hatte er ja versprochen sich zu benehmen. Wieso gab er solche Versprechen, die dann zu schwer einzuhalten waren? Eindeutig hatte er entweder Soras Anziehungskraft auf ihn unterschätzt oder seine Willenskraft überschätzt.
Mit jeder Sekunde, die verstrich, wollte er sie mehr. Das war verrückt! Und beängstigend. Aber vor allem war es wie ein Rausch, den er nicht abstellen konnte. Sora fühlte sich gut an. Viel zu gut, um von ihr abzulassen. Wie war es möglich, dass selbst Schulterblätter sich so gut anfühlen konnten?
Und die Art und Weise, wie sie den Kopf in das Kissen drückte sah von seiner Perspektive ziemlich anziehend aus.
Sora zog, vermutlich unbeabsichtigt, an seinen Haaren und Yamato keuchte auf. Er lehnte den Kopf leicht nach hinten, um dem Griff entgegen zu kommen. Ob es normal war, dass es sich so gut anfühlte?
"Gut...", raunte er zurück. Auch Soras Stimme klang anders. Sexy, wenn man ihn fragte. Aber eigentlich war gerade alles an ihr einfach nur anziehend. "Ich will auch nicht aufhören..." Irgendwann würde er aber aufhören müssen. Sie konnten ja schließlich nicht... Nein! Er würde auf gar keinen Fall so unvernünftig sein. Aber diese Vorstufe war in Ordnung. Vor allem weil sie es beide wollten.
Sora kam seiner Bitte sofort nach und ließ ihre Hand durch seine Haare gleiten. Weil er seine Haare von niemandem anfassen ließ, war das für Yamato eine recht intime Geste und sie verursachte bei ihm Gänsehaut. Zufrieden brummte er gegen Soras Hals, von dem er sich nicht lösen konnte.
"Von mir aus kann es auch so bleiben", stimmte er zu, wobei er genau diese Situation meinte. Gerade könnte Yamato den Rest seines Lebens so verbringen, so gut fühlte sich alles an. Naja, es könnte noch ein wenig besser sein.
Ohne groß darüber nachzudenken zog er Sora an sich und rollte sich wieder auf den Rücken, damit sie auf ihm lag. Vorsichtig richtete sich Yamato auf und verfluchte die Tatsache, dass er sportlicher sein könnte, dann wäre es bestimmt leichter. Nun saßen sie auf dem Bett, wobei Sora auf seinem Schoß saß.
Er schenkte ihr ein kurzes Lächeln. "So kann es bleiben...", verbesserte er und ließ seine rechte Hand über ihr Rückgrat wandern. Natürlich stoppte er kurz vor ihrem Hintern. Das traute er sich dann doch nicht, obwohl er wollte.
Seine Hände kamen an ihrer Hüfte zum Stehen und er lehnte die Stirn gegen ihre. "Du hast zumindest eine Menge gut bei mir, weil du extra hergekommen bist", wisperte er gegen ihre Lippen und küsste sie, bevor er sich zurück in die Kissen sinken ließ. Von seinem neuen Standpunkt aus betrachtete er Sora erneut.
"Du bist wirklich schön", murmelte er und versuchte sich das Bild von Sora in seinem Shirt genau einzuprägen. Er konnte sie auch einfach die ganze Zeit über nur ansehen.
Ansehen und seine Hände über unschuldige Stellen ihres Körpers wandern zu lassen. Nur gab es davon ja kaum welche. Sie war knapp bekleidet und so kam er ziemlich schnell mit ihren nackten Beinen in Berührung. Langsam wanderten seine Finger an ihren Beinen auf und ab, wobei er sie nicht den Augen ließ. Einerseits weil er erkennen wollte, ab wann er aufhören sollte und andererseits weil sie zu gut aussah um sie nicht anzusehen.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Jul 16, 2017 12:57 am

Sora & Yamato
Nach einem Gig in Osaka



Was auch immer hier geschah, es ließ Sora am eigenen Leib erfahren was damit gemeint war, wenn die Funken zwischen zwei Menschen sprühen. Sogar das sogenannte Knistern lag in der Luft. Und das es sich so anfühlte hätte Sora nicht erwartet. Einerseits durchströmte sie immer wieder eine angenehme Wärme von jeder Berührung von Yamato und auf der anderen Seite war sie stellenweise so aufgeregt, dass sie das Gefühl bekam keine Luft mehr zu bekommen. Eine wirklich komische Kombination. Eine Kombination die der Grund dafür war, dass ihr Herz so schnell schlug, dass es beinahe drohte ihre Brust zu sprengen. Und die wenigen, leisen Worte die Yamato hauchte waren rundeten diese gesamte Atmosphäre ab. Und das war wohl auch der Grund weshalb es ihnen so schwer fiel, sich voneinander zu lösen.
Doch recht plötzlich gelang Yamato das denn doch und entlockte Sora mit seinem spontanen Positionswechsel ein kurzes Lachen. Jedoch ließ sie es sich selbst in dieser Position nicht nehmen ihre Hand an seinen Hinterkopf zu legen um wieder in seine Haare fassen zu können. Schließlich wusste Sora nicht, wann sie das nächste Mal Gelegenheit dazu bekommen würde. So war es nur mehr als verständlich, in ihren Augen, dass sie jede Gelegenheit nutze.
„Finde ich auch.“ Bestätigte sie ihm und spiegelte direkt das Lächeln wieder. Jedoch war ihr mittlerweile wohl die Postion relativ egal. Was zählte war die Zweisamkeit. Yamato so nah zu sein. Und jede Berührung, welche sie in vollen Zügen genoss. Bis zu diesem Abend hätte sie wohl niemals geglaubt, das sich sowas so gut anfühlen könnte und vor allem dass man einfach unzählige Stunden mit so etwas füllen konnte.
Als der Abend zwischen ihren Gesichtern kleiner wurde und Yamato seine Stirn gegen ihre lehnte fixierten sich ihre rotbraunen Augen seine blauen Augen. Warum ist ihr eigentlich nicht vorher aufgefallen was für unglaublich schöne Augen er hatte. Aber jetzt wo sie es wusste lief sie immer wieder Gefahr sich komplett in diesen zu verlieren. Doch seine Stimme holte sie wieder in die Realität. Der Klang seiner Stimme war in diesem Moment so schön dass sie alleine genügte um Sora erneut eine leichte Gänsehaut zu verpassen. Und der Kuss war ideal gesetzt um diesen Moment abzurunden. Wie konnten so viele kleine Sachen ein Zusammenspiel ergeben, dass so unglaublich schön war? „Ich werde darauf zurückkommen.“ Versprach sie ihm mit einem leichten Schmunzeln, kurz nachdem sie sich voneinander lösten. Nur musste sie dabei zu ihm herab schauen, da er sich kurzerhand dazu entschied, sich wieder hinzulegen. Eine Entscheidung die Sora grinsend hinnahm.
Doch verschwand das Lächeln je, als er die mit dem Kompliment konfrontierte. Ihre Wangen liefen sofort hochrot an und in ihr kam die Hoffnung auf, dass Yamato das nicht erkennen konnte. Aber ebenso schaffte sie es danach nicht ihrem Blick standzuhalten und suchte sich kurzerhand neben Yamato einen neuen Punkt den sie fixierte. „Sag das nicht…“ murmelte sie leise und zupfte verlegen an seinem Shirt, was sie trug… und mehr hatte sie nicht an. Das war wohl der Grund, weshalb es sie so verlegen machte. Sie saß auf ihm drauf, trug viel zu wenig Stoff und hatte in ihren Augen so ein Kompliment gar nicht verdient. Auch wenn es sie freute, war es doch komisch das nun von ihm zu hören. Doch wollte sie diese schöne Zeit nicht mit ihrer Verlegenheit zerstören. So zog sie mit ihren Fingerspitzen einige Kreise über seinen Oberkörper. Ehe sie sich wenig später wieder aufraffen konnte ihn wieder anzuschauen und ihm ein scheues Lächeln zu schenken. Wie sollte sie ihm ihre Reaktion nun am besten erklären? Oder war das überhaupt nötig? Sie strich mit ihrer Hand zu seiner Schulter und fuhr dann seinen Arm bis zu seiner Hand hinab, welche auf ihrem Bein war. Nur nutzte sie dieses Mal anstelle ihrer Fingerspitzen ihre Fingernägel. Selbstverständlich sehr sanft und darauf bedacht es so angenehm wie möglich für Yamato war. Bei seiner Hand angekommen stoppte sie für einen Augenblick während das Lächeln auf ihren Lippen wieder wärmer und intensiver wurde, „aber danke…“ hauchte sie leise. Während ihre Hand sich wieder auf die selbe Art wie auch zuvor langsam wieder ihren Weg seinen Arm hinauf bahnte.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Jul 16, 2017 8:15 pm

Sora & Yamato
Nach einem Gig in Osaka

Eigentlich hätte ihm klar sein müssen, dass Sora verlegen auf ein Kompliment dieser Art reagieren würde. Und das obwohl er es aufrichtig ehrlich meinte. Sie begann sogar an seinem Shirt zu spielen, vielleicht in der Hoffnung, dass es sie dann mehr verdeckte? Also hielt er kurzer Hand sanft ihre Hände fest. "Sag ich aber", erwiderte er leise und musterte sie mit einem liebevollen Blick. Denn die Tatsache, dass Sora nicht mal selber annahm wie anziehend sie gerade war, machte sie im Grunde nur noch toller.
Eigentlich hätte Yamato noch mehr gesagt, wenn Soras Fingerspitzen nicht plötzlich über seine Brust gewandert wären. Prompt überkam ihn eine Gänsehaut, die natürlich nicht besser wurde, als Sora einfach weiter machte. Ihre Hand wanderte über seinen Arm, was sich ungewohnt gut anfühlte. Wieso hatten die Berührungen ihrer Fingernägel nur so eine Wirkung auf ihn?
Yamato bis sich auf die Unterlippe und versuchte sich nicht zu bewegen. Das und der Versuch, keine Geräusche von sich zugeben war gar nicht so leicht. Zumindest konnte er nicht verhindern, dass er die Luft einzog. Hatte sie irgendwo gelesen, wie man jemanden mit möglichst unschuldigen Berührungen wahnsinnig machte?
Um zu verhindern, dass er doch noch seltsame Laute von sich gab, löste er eine Hand von ihrem Bein, um sie am Nacken zu sich runter zu ziehen. So konnte er Sora wenigstens wieder küssen und dieses Mal hielt er sich nicht mit einem vorsichtigen Herantasten auf, sondern setzte direkt seine Zunge ein. Jedenfalls so lange, bis er sich atemlos von Sora trennen musste. Er schnappte nach Luft, während seine Hände nicht tatenlos blieben. Die eine Hand wanderte über Soras Rücken, die andere über ihren Oberschenkel. Dass er sich noch mehr an sie drängte passierte ganz automatisch.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Jul 16, 2017 11:41 pm

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Die Gänsehaut die Yamatos Körper überzog gefiel Sora aus irgendeinem Grund, den sie selbst nich einmal kannte. Irgendwie gefiel ihr die Tatsache, dass Yamato es offensichtlich gefiel, wie sie ihn berührte. Und auch wenn sie eigentlich beschlossen sich zurück zu halten, fiel es beiden Parteien offensichtlich unglaublich schwer, da sich jede noch so kurze Berührung gut anfühlte und sie ein leichtes Kribbeln spüren ließ. Ebenso wie jedes Wort, welches über seine Lippen kam. In diesen Momenten hätte er einfach alles sagen können und es hätte ihr direkt einen kalten über den Rücken gejagt. So hatte sie eigentlich nicht geplant diese Berührungen zu beenden, vor allem da sie Yamato sichtlich und hörbar gut gefielen. Aber vielleicht war das auch das Zeichen, dass sie bereits zu weit gegangen sind? Immerhin hätte sie nicht gedacht Yamato jetzt schon so intensiv so nah zu kommen. Nur machte sie jede Sekunde einfach süchtiger nach ihm.
Da war es nicht sonderlich förderlich das Yamato direkt wieder die Initiative ergriff und sie direkt zu sich nach unten beförderte. Und anstatt wie sonst seine Lippen auf ihren zu spüren ging Yamato direkt einen Schritt weiter und brachte seine Zunge mit ein. Und ließ Soras Herz damit direkt einen Salto schlagen. Und auch wenn Sora da doch noch etwas zögerlicher war erwiderte sie diesen Kuss, welcher wohl bisher der innigste und intensivste Kuss war den sie einander bisher geschenkt haben. Und Soras Herz einfach erreichte derweil ein wohl nicht ganz natürliches Tempo, während selbst ihr Atmen dann schnell nachließ sodass es wohl für beide mehr als notwendig war einmal Luft zu holen. Eine Tatsache die Sora nur grinsend wahr nahm, während sie sich mit ihren Oberarmen neben Yamatos Kopf auf dem Bett abstützte und unglaublich froh war ihre Arme gut genug trainiert zu haben, dass dies selbst auf Dauer kein Problem für sie sein wird. Und das sie so erneut in Yamatos Haare fassen konnte war ein positiver Nebeneffekt, denn das hatte mittlerweile ein ähnlich hohes Suchtpotential wie Yamatos Berührungen und Küsse.
Da sie den Abstand zu Yamato noch nicht wieder vergrößert hatte konnte sie seinen Atem direkt auf ihrer Haut spüren und auch das fühlte sich in dieser Situation einfach auf eine vielleicht doch komische Art gut an. Ebenso seine Hände die sie wieder auf sich spürte waren gut von ihm getimet. Und sie bekam das Gefühl, dass das was sie auch immer hier taten die ganze Nacht so weiter gehen konnte. Wobei sie es doch recht wunderte, dass dieser Abend nun so ausging. Das sie sich soviel traute und auch Yamato verwunderte sie schon etwas, als so aktiv hätte sie ihn niemals eingeschätzt. Aber da sie vergleichsweise dann doch eher der passivere Part war, war es vielleicht nicht so verkehrt dass Yamato immer erst das Ruder an sich riss. Doch mittlerweile war es für Sora doch wieder ein leichtes ihm den ein oder anderen Kuss aufzudrücken.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Jul 17, 2017 12:29 pm

Sora & Yamato
Nach einem Gig in Osaka


Soras Hand wanderte erneut zu seinen Haaren ohne dass sie dabei den Kuss unterbrechen oder ihre Position ändern mussten, was Yamato sehr begrüßte. Beinahe zeitgleich als sich der Griff in seinen Haaren festigten, gab er ein zufriedenes Geräusch von sich, das zum Glück durch Soras Lippen erstickt wurde. Alles andere wäre vermutlich noch peinlicher gewesen.
Nur hatte er keine Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Generell wurden alle Gedanken sowieso weggespült, die ihm kurzzeitig in den Sinn kamen. Alles was zählte war, dass sie nicht mit etwas aufhörten, was sich so gut anfühlte.
Yamato schob sich seine Hand ein Stückchen höher an ihrem Oberschenkel hinauf, bis er realisierte, dass er sich in nicht mehr ganz so unschuldigen Gebieten bewegte. „Tschuldige!“ Er unterbrach den Kuss, immer noch schweratmend, und löste seine Hand von Soras Hintern. Wie war das denn jetzt passiert? Aus großen Augen starrte er sie an. So viel dazu, dass er sich zurückhaltend wollte. Seine Wangen glühten regelrecht. „Eigentlich… tut es mir gar nicht so sehr leid…“, musste er dann allerdings doch zugeben. Denn ein Blick in Soras Gesicht hatte schon wieder genügt, um die Vernunft auszuschalten. Dieses Mädchen war hübsch, keine Frage. Aber alle Gedanken, die er jetzt zu ihrem Aussehen hatte, gehört eindeutig in eine Kategorie, die nicht mehr jugendfrei war.
Mit dem Daumen strich er über ihre vom Küssen geschwollenen Lippen. „Du machst mich wahnsinnig, Sora“, gestand er ihr, wobei er sich sicher war, dass sie das schon gemerkt hatte. Dass er nicht gerade sein reserviertes Selbst war, war ja unschwer zu erkennen. Und weil die Situation es erforderte, dass er wenig reserviert war, zog er sie auch sofort wieder an sich. Seine Lippen streifte ihre, nur um dann wieder zu ihrem Hals zu wandern. Seine Küsse und die Berührungen seiner Zunge wurden nur durch leises Keuchen unterbrochen, wann immer Soras Griff in seinen Haaren etwas fester wurde. Alleine das war aufregend und fühlte sich unglaublich gut an. „Nicht aufhören…“, brachte Yamato zu Stande, als er an ihrem Schlüsselbein angekommen war. Wie gut, dass er keine hochgeschlossenen Shirts trug! So hatte er eindeutig mehr Fläche.
Seine Hand arbeitete sich vorsichtig wieder an der Außenseite ihres Oberschenkels hoch. „Du musst nur was sagen…“, erinnerte er sie mit rauer, leiser Stimme. Doch noch bevor er an seinem Ziel angekommen war, ertönte ein lauter Knall, den Yamato erst nicht einordnen konnte.
Dennoch reichte die Ablenkung aus, um ihn innehalten zu lassen. Schwer atmend ließ er von Sora ab, als sich das Geräusch wiederholte und nun erkannte er auch, dass es eindeutig von seiner Zimmertür stammte.
„Yamato!“ Frustriert und äußerst genervt stöhnte Yamato auf und lehnte die Stirn gegen Soras Schulter. „Kazuki“, wisperte er ihr zu. „Wenn wir uns ruhig verhalten, geht er vielleicht…“ Jedenfalls hoffte er das stark. Denn das Letzte war er jetzt wollte, war es sich mit Kazuki auseinander zu setzen. „Yamato! Ich weiß, dass du wach bist!“ Genervt ruckte sein Kopf wiederhoch. „Und ich wette, du bist nicht alleine!“ Yamatos Blick schweifte zu Sora und plötzlich war es ihm wieder peinlich, dass er ihr so nah war. Sie lag beinahe auf ihm, auch wenn sie sich nun beide wieder in einer etwas aufrechtere Position begeben hatten.
Er räusperte sich verlegen und schob Sora ein wenig weiter von sich weg, als ihm klar wurde, dass es mitunter Dinge gab, die sie mit Sicherheit immer noch bemerkte, auch wenn sie nicht mehr komplett auf ihm lag. Vorhin noch hatte er es vage registriert und es war ihm egal gewesen. Jetzt, wo er langsam wieder klar denken konnte, wollte er eigentlich nicht, dass sie die Beule in seiner Shorts bemerkte oder gar damit in Berührung kam.
„Ist Sora bei dir?“ „Verschwinde Kazuki!“, fauchte Yamato die Tür an und richtete sich gänzlich auf, damit er zumindest ein Knie anziehen konnte. „Heißt das ja?“ „Das heißt, ich verpasse dir eine, wenn ich die Tür aufmache!“, knurrte Yamato eine leere Drohung. Denn so würde er die Tür sicher nicht aufmachen. „Störe ich euch?“ Selbst durch die Hoteltür bildete sich Yamato ein, das Grinsen seines Bandkollegen deutlich vor Augen zu haben. „Sora! SORA!“
Absolut entnervt sprang Yamato nun doch auf. Es war dunkel im Zimmer, sie würde schon nichts sehen. Und wahrscheinlich hatte Sora es ohnehin schon mitbekommen. Aber so konnte es nicht weitergehen. Kazuki würde das gesamte Hotel wecken! „Verpiss dich, Kazuki!“, knurrte er mittlerweile an der Tür, hinter der er weitere Geräusche hörte und eine Stimme, die er Yoshio zuordnete und die wesentlich leiser war als die des Gitarristen. „Sorry Yamato. Ich bringe ihn in sein Zimmer.“ „Dann sorg dafür, dass er da bleibt….“, antworte Yamato genervt und lauschte dann auf den leiser werdenden Protest von Kazuki, bis dieser verstummte.
Einige Augenblicke lang starrte Yamato die Holztür an, bevor er sich umwandte und Sora musterte. Er schluckte schwer. Sora, sowie das Bett sahen alles andere als normal aus. So stellte er sich ungefähr die Lage vor, nachdem man miteinander geschlafen hatte. Zum Glück war das nicht passiert. Nicht, weil er nicht wollte. Es war ziemlich eindeutig, dass er das wollte. Aber sie mussten einiges vorher klären. Und er hatte versprochen sich zurückzuhalten.
Ein wenig musste er Kazuki also vielleicht dankbar sein? Wobei es schwer war einen betrunken Idioten dankbar zu sein. „Uhm… Entschuldige…“, murmelte Yamato und trat zurück ans Bett, wo er in die Hocke ging, um mit Sora auf Augenhöhe zu sein und zeitgleich sein Problem nicht in ihrem Blickfeld zu haben. „Ich weiß auch nicht, was in mich gefahren ist…“ Wusste er eigentlich schon. Sie war einfach zu heiß, um nichts zu versuchen. „Eigentlich wollte ich wirklich einfach nur einschlafen…“ Er streckte scheu die Hand nach ihr aus und strich ihr eine der wirren Haarsträhnen hinters Ohr. „Sollten wir das nochmal machen, musst du auf jeden Fall das hässlichste und bedecktenste Outfit anziehen, was du besitzt.“
Wenn sie das überhaupt nochmal machen würden… Plötzlich hatte Yamato Angst, sich etwas kaputt gemacht zu haben, weswegen er sie aus großen Augen musterte.



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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Jul 17, 2017 8:39 pm

Sora & Yamato
Nach dem Gig in Osaka


Die  Berührungen und Liebkosungen hatte mittlerweile den Punkt erreicht, an dem Sora schon vergaß was nun noch vertretbar war und was nicht. Doch seine Entschuldigung verdeutlichte ihr dann doch, dass sie vielleicht noch einen ganzen Schritt weiter gegangen waren und vielleicht damit auch die ein oder andere Grenze überschritten haben. Aber es war einfach zu schön, um plötzlich wieder zurückzufahren, vor allem da es recht offensichtlich war, dass beide Gemüter sehr erhitzt waren. Was dadurch noch mal bestätigt wurde, dass Yamato indirekt seine Entschuldigung zurücknahm und ihr damit ein leichtes Grinsen entlockte. Es hätte sie auch sehr gewundert, wenn es ihm wirklich leid täte. Dafür machte er das einfach mit zu viel Überzeugung und vor allem auch viel zu gut.  
Auch nur seinen Daumen auf ihren Lippen zu spüren war in diesem Moment viel zu gut oder war es die Tatsache, dass er ihr gestand, dass sie ihn wahnsinnig machte? Sie schaffte es gar nicht ähnliches zu erwidern, denn seine Lippen bahnten sich bereits einen Weg ihren Hals hinab. Und das brachte sie bereits wieder so sehr um den Verstand, dass sie schon wieder kein Wort mehr über die Lippen bekam. Stattdessen biss sie sich etwas auf ihre Unterlippe, in der Hoffnung so davon abzulenken, dass ihr immer wieder irgendwelche Geräusche über die Lippen huschte. Geräusche die sie nie zuvor von sich gab. Und das nur, weil er Stellen an ihrem Körper liebkoste, von welchen sie nie erwartet hätte, dass es sich jemals so gut anfühlen könnte.
Doch bei dem Knall schreckte Sora auf und zuckte kurz zusammen. Es kam ihr so vor, als hätte man sie nun davon abgehalten etwas zu tun, was… ja, wofür sie noch nicht weit genug waren. Ihren Kopf drehte sie in Richtung Tür, ehe sie von da erneut ein Klopfen und wenig später gar eine Stimme wahrnahm. Irgendwie wusste Sora nicht wie sie richtig auf diese Situation reagieren. Ihr Blick ging zwischen der Tür und Yamato hin und her, je nachdem von wo gerade eine Stimme erklang. Und noch bevor Yamato es aussprach, war Sora bewusst dass die Stimme hinter der Tür eindeutig Kazuki gehörte. Und das war ganz und gar nicht gut. So wurde die Zweisamkeit einfach unterbrochen, auch wenn Yamato anfangs doch den Körperkontakt aufstand erhalten wollte, hielt das nicht lange an. Kazuki war einfach zu hartnäckig. So setzte Sora sich auf, immerhin machte Yamato den Anschein, dass er selbiges tun wollte. Ein Verdacht, welcher sich bestätigte, als Yamato sie dann vorsichtig wegschob und sie sich wortlos neben ihn setzte, während ihr Blick weiterhin zur Tür gerichtet war.
Doch als dann plötzlich ein Dialog zwischen Yamato und Kazuki entstand konnte Sora sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. Ja, es war sehr unpassend, mehr als das. Doch irgendwie war es doch… amüsant. Vor allem als Kazuki dann richtig vermutete, dass Sora sich im Zimmer befand, nagte an ihr und sie musste sich schützend eine Hand vor den Mund halten, damit das kurze Kichern nicht zu laut war. Nun fühlte sie sich einfach wieder wie ein kleines Kind, welches gerade Verstecken spielte und irgendwie war es einfach belustigend, auch wenn Yamato das wohl gerade nicht so sah. Schließlich ging Yamato dann doch in Richtung Tür, er wollte sie doch nicht öffnen? Nein, so weit würde Yamato noch denken. Dafür zeigte er eindeutig, wie wenig ihm das alles zusagte, dass Kazuki gerade, recht laut, störte.
Sie wartete noch die letzten Momente ab, bis Yamato wieder zu ihr zurückkam und die Stimmen im Flur verstummten. Yamato schenkte sie lediglich ein warmes Lächeln. „Du brauchst dich doch nicht entschuldigen.“ Erklärte sie ihm und legte ihre Hände auf seinen Wangen ab, „Immerhin war es schön.“ Erklärte sie und zog sein Gesicht etwas näher an sich heran um ihm einen Kuss auf seine Stirn zu geben. Wohl der unschuldigste Kuss dem sie ihm seit einer gefühlten Ewigkeit gab. Seine Bitte konnte sie ihm dann wohl auch nicht abschlagen, „Wenn du möchtest…“ entgegnete sie ihm darauf mit einem Grinsen, wobei sie sich doch sicher war, dass ihm das auch nicht wirklich zusagen würde. Zumindest nicht, wenn sie sich an die vergangenen Minuten erinnerte.
So drückte sie ihm einfach noch einen Kuss auf die Stirn, „Vielleicht sollten wir jetzt wohl doch schlafen gehen.“ Schlug sie denn vor, vor allem da sie das Zeitgefühl einfach komplett verloren hatte, da es zuvor ja auch wesentlich interessanteres gab. So löste sie seine Hände von seinem Gesicht und strich Yamatos Haare etwas glatt, nachdem sie der Grund war warum sie so wüst aussahen. „Und morgen früh mache ich mir dann Sorgen, wie ich Kazuki erkläre, dass ich tatsächlich hier war.“ Überlegte sie dann nur noch laut. Immerhin könnte das auch noch ein unangenehmes Problemchen werden.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Jul 18, 2017 10:27 am

Sora & Yamato
Nach dem Gig in Osaka


Wenigstens fand Sora, dass es schön gewesen war. Wobei schön in seinen Augen eine Untertreibung war. Yamato fiel plötzlich keine einzige Situation ein, die er jemals so gut gefunden hatte. Ob er da vielleicht etwas übertrieb, weil er gerade noch so aufgeputscht war?
Sora gab ihm einen Kuss auf die Stirn, was ihm so unschuldig vorkam, nach allem was gerade passiert war. Vermutlich konnte auch sie gerade wieder klar denken und ihr süßes Wesen kam wieder zum Vorschein, welches ihm natürlich auch ausgesprochen gut gefiel.
Also schenkte er ihr ein verlegenes Lächeln. Etwas, das im Grunde auch lächerlich war. Wieso war er jetzt wie so verlegen, wenn er es vorhin nicht gewesen war? Oder war es gerade deswegen? Scheinbar war das Verhältnis zwischen eine Jungen und einem Mädchen einfach viel komplizierte, als er je angenommen hatte. Aber gerade war Yamato guter Dinge, dass sie die Schwierigkeiten meistern konnten. An ihm sollte es jedenfalls nicht scheitern.
Sora grinste ihn an, als wüsste sie genau, dass er nichts gegen weitere Bekleidung dieser Art hatte. „Möchten und vernünftig sein sind zwei verschiedene Dinge“, entgegnete er und ließ sich erneut auf die Stirn küssen, bevor Soras Hand zu seinen Haaren wanderte. Dieses Mal allerdings um Ordnung hineinzubringen. Vermutlich wollte er selber lieber nicht wissen, wie er gerade aussah. Und außerdem war das nicht so wichtig, weil er die Unordnung seiner Haare ja willentlich in Kauf genommen hatte.
„Mach dir keine Sorgen wegen Kazuki. Er ist ein Idiot, aber eigentlich ist er okay. Morgen ist er wieder viel harmloser“, prophezeite Yamato. Es waren meisten die Konzerte, die den Gitarristen so aufputschten. Nicht, dass er sonst der bescheidenste Mensch der Welt war. Man lernte allerdings sich mit ihm zu arrangieren. Yamato hatte immerhin eigentlich genug Erfahrung mit lauten, nervigen Menschen, die ihr eigenes Ding durchziehen wollten. Wahrscheinlich konnte er deswegen ganz gut über Kazukis Veralten hinwegsehen. Wenn er nicht mitten in der Nacht vor seinem Tür stand, verstand sich.
Seufzend stand Yamato auf. „Versuch schon mal zu schlafen. Ich… uhm... springe noch mal unter die Dusche“, murmelte er verlegen und lehnte sich vor, um ihr einen Kuss auf die Wange zu geben. Eine kalte Abkühlung würde durchaus hilfreich sein, bevor er wieder zu ihr ins Bett kletterte. Um nicht längere ihrem etwas fragenden Blick standhalten zu müssen, verschwand Yamato im Bad und sammelte sich, bevor er wirklich die Dusche kalt aufdrehte.
Nur wenigen Minuten später, die dazu geführt hatte, dass er sich wie ein Eisklotz fühlte, kehrte er zum Bett zurück und kuschelte sich hastig unter die Decke, die Wärme spendete. Er war sich zwar nicht ganz sicher, ob seine Vorsichtsmaßnahme lange anhalten würde, aber mehr konnte er eben auch nicht tun.
„Du bist noch wach“, stellte er fest, als er den Kopf in Soras Richtung wendete. „Na komm.“ Er hob seinen Arm, damit sie an seine Seite rutschen konnte. „Wenn du versprichst, dich dieses Mal zu benehmen, darfst du herkommen”, erklärte er leise und gab ihr einen Kuss auf den Haaransatz, als sie sich an ihn schmiegte.
Dieses Mal war alles sehr viel unschuldiger, was Yamato begrüßte. Immerhin sollte sie wirklich schlafen. Er war zwar nicht müde, aber schlafen war eindeutig das Vernünftigste. „Gute Nacht, Sora“, murmelte er, bevor er versuchte sich an seinen eigenen Vorsatz zu halten und zu schlafen. Leichter gesagt, als getan. Denn mit einem so tollen Mädchen im Arm war an Einschlafen gar nicht zu denken.





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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Jul 18, 2017 11:09 pm

Sora & Yamato
Nach dem Gig in Osaka



Sora konnte lediglich ihren Kopf fragend schief legen, als er ankündigte, nochmal unter die Dusche zu gehen. Schließlich war er doch gerade erst, kurz bevor sie… oooh. Sora realisierte erst den Hintergedanken dieser Aussage, als Yamato bereits im Bad verschwunden war. War auch besser so, so musste er nicht mit ansehen, wie Sora hochrot anlief. Um sich über so eine Situation Gedanken zu machen, war es einfach viel zu früh. Zumindest für Sora. Welche sich in dieser Hinsicht einfach nicht sicher genug fühlte. Wobei , wenn sie genauer darüber nachdachte hätte sie auch nicht erwartet, dass sie so schnell soweit gehen würde. Ein Tag voller Überraschungen also.
Aber Sora huschte dann schnell unter die Decke, sicherlich würde Yamato das sonst nur bemängeln, wenn er aus der Dusche zurückkommt. Vorsichtig strich sie mit ihrem Zeigefinger über ihren Hals, genau den Pfad entlang, den Yamato wenige Minuten zuvor mit seinen Lippen und seiner Zunge entlang fuhr. Und sie kurz gesagt damit komplett um den Verstand brachte. Woher wusste er denn noch, dass so empfindlich sein würde, wenn sie es selbst nichtmal wusste. Und warum vermisste sie jetzt doch schon irgendwie seine Nähe, seine Berührungen, einfach ihn. Dabei war er gerade einmal einige Meter weit weg und wahrscheinlich nicht einmal 2 Minuten. Sie murmelte sich regelrecht in die Decke ein, da es ohne Yamato alleine im Bett irgendwie kalt anfühlte. Was wohl wenig verwunderlich war nach dem langen und doch recht intensiven Körperkontakt, den Sora grade missen musste.
Doch das Warten hatte recht schnell ein Ende, denn Yamato kam aus dem Bad zurück. Das Signal für Sora die Decke wieder soweit freizugeben, dass Yamato sich ebenfalls unter diese kuscheln konnte. Doch direkt als er lag beanstandete er, dass Sora noch nicht schlief. Binnen weniger Minuten einzuschlafen konnte Sora nun auch nicht, zumindest heute nicht. Aber hätte sie geschlafen, hätte sie diese Einladung verpasst. Eine Einladung die sie sofort annahm. So überbrückte sie direkt den geringen Abstand zu Yamato um sich an ihn zu kuscheln. „Du hast vorhin angefangen…“ murmelte sie dann leise als Verteidigung. Auch wenn sie sich gar nicht mehr sicher war, wer von ihnen angefangen hatte. Eigentlich war ja auch wichtiger, dass es sich richtig gut angefühlt hatte und es relativ egal war.
Doch recht schnell folgte das Gute Nacht von Yamato, und das war für gewöhnlich ein offensichtliches Zeichen, dass die Nacht nun beendet war. Doch etwas lag Sora noch auf dem Herzen, etwas was sich recht flink auf ihrer Zunge lag. „Du bist eiskalt…“ beschwerte sie sich, während ihr Kopf an seine Brust gelehnt war. Und eiskalt war tatsächlich keine Untertreibung. Denn sie hatte schließlich noch den direkten Vergleich, von vor der Dusche und nun war er einfach kalt. Also machte Sora kurzen Prozess und zog die Decke einfach höher. Dies hatte den positiven Nebeneffekt, dass Yamato so mehr unter der Decke lag, die Tatsache, dass ihr Kopf nun auch zum Großteil unter dieser verschwand, nahm sie einfach in Kauf. „Besser.“ Murmelte sie dann nur zufrieden. Auch wenn es sicherlich noch einige Augenblicke hinziehen wird, bis es wirklich besser wurde. So legte Sora zuletzt noch ihren Arm um ihn, ehe sie dann die Augen schloss. „Gute Nacht, Yamato.“ Hauchte sie dann noch leise, auch wenn sie wohl nicht direkt einschlafen konnte, schließlich lag immernoch ein Lächeln auf ihren Lippen, wenn sie darüber nachdachte, was an diesem Abend geschehen war und wie glücklich sie nun war, sich für diese Nacht mit Yamato das Bett zu teilen und so nah bei ihm sein zu dürfen.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Jul 19, 2017 11:29 pm

Sora & Yamato
Am nächsten Morgen in Osaka


Licht drang erbarmungslos durch den undichten Vorhang des Hotels und Yamato konnte es nicht länger ignorieren, weswegen er die Augen öffnete. Ebenso wenig konnte er die Tatsache ignorieren, dass sich Sora an ihn schmiegte wie ein Kätzchen.
Das ging beinahe die ganze Nacht über schon so, weswegen er selber auch eben kaum ein Auge zubekommen hatte. Wie könnte er auch, wenn sie verheißungsvoll neben ihm lag. Ihr Atem hatte sein Ohr oder wahlweise seinen Hals gestreift und das hatte es etwas schwer gemacht einzuschlafen. Vor allem weil er auch jetzt noch sehr lebhaft in Erinnerung hatte, was sie beinahe getan hätten. Yamato wusste nicht, ob er sich deswegen schämen sollte oder nicht. Aber vielleicht sollten sie darüber reden. Wobei sie verantwortungsbewusste Menschen waren, die es eindeutig beide gewollt hatten. Dennoch war er froh, dass nicht noch mehr passiert war. Denn bevor er mit einem Mädchen schlief, wollte er fest mit ihr zusammen sein und ihr gesagt haben, was sie ihm bedeutete. Er mochte Sora und er war sich wirklich sicher, dass er sich verliebte. Aber da das Gefühl so neu war, braucht Yamato einfach Klarheit.
Sora regte sich in seinem Arm und er sah zu ihr herunter. Beinahe sofort erschien ein Lächeln auf seinem Gesicht. "Guten Morgen", flüsterte er ihr zu und stellte fest, dass Sora absolut hinreißend niedlich war, wenn sie aufwachte. Es gab so vieles an ihr zu entdecken und immer wieder überraschte sie ihn positiv. "Gut geschlafen?" Hoffentlich besser und vor allem mehr als er.
Er näherte sich mit seinen Lippen ihrer Stirn. "Du siehst unglaublich niedlich aus", murmelte er, bevor er ihre Stirn küsste. Dann lehnte er sich zurück und ließ seine Hand über ihren Oberarm wandern.
Yamato wusste nicht, wie spät es war. Aber er wusste, dass sie bald aufstehen mussten. Und schlimmer noch, sie mussten die Band treffen.
Aber erstmal wollte er sich vergewissern, dass alles in Ordnung war. "Wegen... Uhm... Wegen gestern... Tut mir leid, dass es etwas aus dem Ruder gelaufen ist", begann er zögerlich und starrte dabei an die Decke. "Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ich bereue es... Aber ich finde, wir doll erstmal... Ich denke, ich möchte alles richtig machen. In der... angebrachten Reihenfolge", erklärte Yamato und hoffe, dass sie das verstand. Er spähte zu ihr hinunter um ihre Reaktion besser einschätzen zu können. Dann schenkte er ihr ein kurzes Grinsen. "Ich schätze, ich habe gerade mein Rockstar Image wieder vermasselt", fiel ihm auf.
Yamato setzte sich auf und zog Sora mit sich hoch. Er legte ihr kurz den Zeigefinger unters Kinn, um ihr Gesicht anzuheben und ihr einen langen und ausgiebigen Kuss zu geben. "Ein bisschen wieder hergestellt?", fragte er gegen ihre Lippen. Er strich ihre eine der vom schlafen unordentlichen Strähnen aus dem Gesicht. "Ich könnte mich daran gewöhnen morgens als erstes dich zu sehen", warnte er sie vor und gab ihr einen unschuldigen Kuss auf die Wange, bevor er von ihr abließ und nach seinem Handy griff.
Yamato seufzte. "Wir müssen bald aufstehen, wenn wir noch frühstücken wollen", erklärte er und stellte fest, dass alles, was außerhalb des Bettes stattfand irgendwie weniger ansprechend klang. Konnte er nicht für immer mit ihr hier bleiben? Wobei er dann wohl irgendwann an Übermüdung sterben würde.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Jul 20, 2017 12:16 am

Sora & Yamato
Am nächsten Morgen in Osaka



Die wenigen Lichtstrahlen reichten bereits um den doch recht kleinen Raum zu fluten. Sora war nie jemand, der wirklich lange schlief oder Helligkeit beim schlafen vertrug. Aber aufstehen war einfach keine Option. Dafür war es einfach zu schön. So nah an Yamato zu liegen, seine Wärme zu spüren, seinen Geruch einatmen zu können. Im Moment gab es nichts Schöneres für Sora. So verlor sie auch keinen Gedanken daran aufzustehen. Auch wenn es vielleicht besser gewesen wäre aus Yamatos Shirt zu schlüpfen während er noch schlief. Immerhin fühlte es sich doch noch komisch an sich ihm so zu präsentieren. So entschloss sie sich einfach kurzerhand einfach noch ruhig in Yamatos Armen zu verweilen und sich noch etwas näher an ihn zu kuscheln. Doch das hatte direkt Folgen. So drang Yamatos Stimme, auch wenn recht leise, an ihr Ohr und zauberte ihr direkt ein Lächeln aufs Gesicht. Auch wenn sie sicherlich noch nicht so wach aussah, wie sie gerne wollte schaute sie zu ihm hoch um sein Guten Morgen lächelnd zu erwidern. Ehe sie seine andere Frage nur abnickte. Immerhin traute sie sich doch nicht offen auszusprechen, wie schön es war in Yamatos Armen zu schlafen, das würde schließlich doch etwas komisch klingen. Oder?
Aber Yamato lenkte sie direkt von diesem Gedanken ab, mit einer Aussage die ihr direkt rot gefärbte Wangen verpasste. „Sag das nicht…“ zumindest nicht jetzt, fügte sie in Gedanken hinzu. Immerhin gab es garantiert wesentlich bessere Situationen in den Sora „niedlicher“ aussah. Zumindest konnte sie sich nicht vorstellen, dass sie direkt nach dem Aufstehen sonderlich ansehnlich war. Doch der recht kurze Kuss sorgte direkt wieder für ein zufriedenes Lächeln auf ihren Lippen. Wie so eine kleine Geste einen so glücklich machen konnte, war für Sora irgendwie immer noch unbegreiflich. Aber dennoch genoss sie es ungemein und würde am liebsten dieses Glücksgefühl, dass sie dabei durchströmte nie wieder missen wollen. Gepaart mit den sanften Berührungen ihres Oberarmes, war der Moment schon wieder so schön, dass sie ihre Augen erneut schloss, einfach um es in vollen Zügen genießen zu können.
Doch als Yamato dann erneut das Wort erhob öffnete sie ein Auge um zu ihm hochzuschielen. Wenn etwas niedlich war, dann die Tatsache wie Yamato doch so zögernd und vorsichtig versuchte sich für die vergangene Nacht zu entschuldigen. Aber das war wirklich nicht nötig. Im Gegenteil. Sora war ihm mehr als Dankbar für diese Erfahrung. So sah sie sich regelrecht gezwungen dann ihre Augen wieder richtig zu öffnen und ihm ein Lächeln zu schenken. „Du musst dich dafür nicht entschuldigen. Wirklich nicht.“ Versicherte sie ihm, immerhin war sie genauso Schuld daran. Und wenn sich etwas so gut anfühlte sollte es ja eigentlich keinen Grund geben, deswegen ein schlechtes Gewissen zu haben. „Dann halten wir uns einfach an die angebrachte Reihenfolge und lassen es nach und nach auf uns zukommen.“ Zog sie dann seine Aussage als Resümee zusammen. Und das war sicherlich nichts Verkehrtes. Immerhin waren Sora und Yamato allgemein sonst recht vernünftige Menschen, und jeder durfte sich doch mal einen Fehltritt erlauben. Wobei Fehltritt auch mehr als nur das falsche Wort war. Denn wenn Sora sich das so in Erinnerung rief, was sie getan hatten, fühlte es sich nicht wie ein Fehltritt an. Es war einfach eine Erfahrung, die etwas früh kam. Aber nun gab es ja noch was viel wichtigeres zu klären, was Sora nicht auf sich sitzen lassen konnte, als Yamatos größter Fan, „Für mich bist du immer noch ein Rockstar.“ Versprach sie ihm. Und das würde sich nicht daran messen, wie viel er mit ihr nachts im Hotelzimmer anstellte. Diese Aussage war eigentlich für Sora wieder der Moment, in den sie sich wieder möglichst nah an Yamato gekuschelt hätte, doch dieser machte ihr einen Strich durch die Rechnung und zwang sie sich aufzurichten. Das sorgte direkt dafür, dass Sora feststellen musste, dass sie doch noch recht müde war. Oder zumindest noch nicht ganz wach. Als sie sich doch noch recht verschlafen die Augen rieb, spürte sie seinen Finger an ihrem Kinn und drehte sich direkt lächelnd zu Yamato, wissentlich was nun folgte. Den Kuss erwiderte sie, während selbst dabei das Lächeln von ihren Lippen nicht verschwand.
Seine Frage beantworte sie ihm nur mit einem kurzen Grinsen. Wobei ihre Lippen wohl nie genug von Yamato kriegen konnten. Doch was noch viel schöner war, war Yamatos Hand, welche ihre Haarsträhne wieder zurechtstrich und sein Geständnis, welches sie nur teilte. „Ich würde auch gerne noch mehr Nächte in deinen Armen verbringen.“ Entgegente sie ihm, mit einem ähnlichem Geständnis, welches wohl das aussprach, was in ihrem Kopf geisterte. Aber wer wusste, wann sich das nächste Mal die Gelegenheit dafür bot?
Yamatos Griff zum Handy beobachtete sie skeptisch, immerhin hatte sie Angst, vor dem was die Uhrzeit sagte. Das sich ihre Befürchtungen bestätigten nahm sie mit einem seufzen wahr. „Ich brauche kein Frühstück…“ murmelte sie schmollend und lehnte ihren Kopf an Yamatos Schulter. Denn hier zu bleiben war die wesentlich bessere Option, zumindest in Soras Augen. Sie legte ihre Arme um ihn, um ihn sicherheitshalber davon abhalten zu können aufzustehen, „Können wir nicht noch etwas hier bleiben?“ fragte sie leise nach. Immerhin wusste sie nicht, wann sich erneut die Chance ergeben würde, sich mit Yamato ein Bett zu teilen und es kam ihr einfach viel zu kurz vor, zu kurz um es nun bereits enden zu lassen.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Jul 20, 2017 11:52 pm

Sora & Yamato
Am nächsten Morgen in Osaka

Dass Sora auch noch rot wurde, komplettierte ihr wunderbares Aussehen, das er verträumt musterte. Beinahe kam sich Yamato wie ein verliebtes Schulmädchen vor. Aber er konnte doch auch nichts dafür, dass dieses Mädchen so wunderbar süß war.
Nun ärgerte er sich beinahe, dass er nie früher auf sie geachtet hatte, wenn sie aufgewacht waren. Oder jedenfalls nicht in diesem Sinne. Hatte sie damals auch so verwuschelte Haare und schwere Augenlider gehabt? Vermutlich machte man sich als Elfjähriger einfach keine Gedanken um so etwas. Sora war ein Teil der Gruppe gewesen. Nicht mehr und nicht weniger. Jetzt war sie das Mädchen, neben dem er aufwachen wollte. Wie verrückt das war.
"Ich sag nur die Wahrheit", versicherte er ihr. Yamato konnte sich schon denken, dass es Sora nicht zusagt, nach dem Aufwachen bezüglich ihres Aussehens beurteilt zu werden. Ihm würde es ähnlich gehen. Ganz bestimmt sah er nämlich gerade auch nicht besonders ansehnlich aus. "Das bringt mich dazu... Mein Agent wird dir ein Schreiben zukommen lassen. Du darfst niemanden sagen, wie ich ohne Haargel aussehe. Mein Image muss gewahrt werden", scherzte Yamato, dem es eigentlich gefiel, dass seine Haare nicht wie sonst mit Gel an Ort und Stelle gehalten wurden. Sonst würde es sich wohl kaum so gut anfühlen, wenn Sora hinein fasste.
Und vor allem nun, wo geklärt war, dass weder sie noch er etwas gegen die vielleicht zu übereilte Annäherung hatten, war Yamato auch schon wesentlich entspannter. Auch wenn er nicht wusste, wie er sich daran halten sollte alles erst nach und nach zu erkunden. Jetzt war er immerhin auf den Geschmack gekommen. Und dennoch wollte Yamato eben alles richtig machen. Sora war nicht irgendein Mädchen, sie war eine langjährige Freundin. Sie besaß das Wappen der Liebe, jeder aus ihrem gemeinsamen Freundeskreis mochte sie. Sie war vermutlich das eine Mädchen. Er musste einfach alles richtig machen!
Und dazu gehörte vermutlich auch, dass ihre Mutter ihn mochte. "Deine Mutter wäre bestimmt nicht besonders begeistert wenn du mehr Nächte mit mir verbringst", stellte er fest und seufzte. Nein, mit ihrer Mutter wollte er es sich wirklich nicht verschmerzen und die schien ja eher etwas streng zu sein. "Du solltest sie anrufen übrigens. Ich möchte nicht, dass sie sich Sorgen macht." Dann konnte Sora auch gleich erwähnen, dass sie noch tugendhaft war. Zumindest hauptsächlich.
Ihre Behauptung sue bräuchte kein Frühstück ließ ihn dann allerdings ungläubig schnauben." Glaubst du, ich lasse dich ohne Frühstück hier raus?", wollte er wissen. "Sora? Wie gut kennst du mich?" Er kümmerte sich um andere, eben so wie sie es tat. Nur dass er noch resoluter war. "Aber ich habe eine Idee...", verkündete er und schnappte sich das Telefon mit dem er beim Hotel anrief. Nur wenige Sekunden später legte er mit einem Grinsen auf. "Gute Nachricht. Du musst für das Frühstück nicht das Bett verlassen", teilte er Sora mit. Dabei verschwieg er allerdings, dass ihn das Ganze extra kostete. Aber ein Blick auf das schöne Mädchen in seinem Bett und es war ihm die Sache wer gewesen.
Es dauerte nicht mal lange, da klopfte es und ein eher spärliches Frühstück wurde herein gereicht. Gut, was sollte man bei diesem Hotel auch erwarten?
Dennoch trug Yamato das Tablett mit jeweils zwei Toastscheiben, Marmelade, Kaffee und Saft zum Bett zurück.
"Ich gebe hier mein Bestes um dich zu bestechen, das hier öfter zu machen. Funktiert es?", erkundigte er sich hoffnungsvoll.
Dann setzte er sich wieder zu Sora aufs Bett. Mittlerweile war es auch gar nicht mehr so schlimm, dass er nur Boxershorts trug. Vor allem nicht, seit er glaubte, dass ihr der Anblick gefiel.
Leider war Yamato auch klar, dass ein Frühstück im Bett das Unausweichliche nur etwas heraus zögerte. Sie würden bald das Zimmer verlassen müssen und dann würde er der Band erklären müssen, dass Sora bei ihm gewesen war. Auf die Geschichter freute sich Yamato wirklich nicht. Aber er konnte auch nichts an der Situation ändern.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Jul 21, 2017 2:22 am

Sora & Yamato
Am nächsten Morgen.


Er sagt nur die Wahrheit. Auf diese Aussage antworte sie nur knapp mit einem Schnauben. Denn selbst wenn das die Wahrheit sein sollte, war es doch noch etwas komisch in dieser Situation damit konfrontiert zu werden. Nein. Das war einfach komisch. Komisch auf eine ganz andere Art und Weise, als Yamatos zweite Aussage, welche Sora dann doch kurz auflachen ließ, „Dein Rockstar Image?“ erkundete sie sich erst scherzend. Immerhin hatte er es sich mit dieser mehr oder weniger unschuldigen Nacht doch bereits kaputt gemacht. „Keine Angst, ich schweige wie ein Grab.“ Versprach sie ihm und fuhr einmal kurz durch sein Haar, „Außerdem fühlt es sich gut an, das einzige Mädchen zu sein, dass weiß wie du nach dem aufstehen aussiehst.“ Fügte sie schmunzelnd hinzu. Während sie sich eingestehen musste, dass sie sich wohl niemals an den Gedanken gewöhnen würde, dass Yamato neben einem anderen Mädchen aufwachen würde. Niemals würde ihr das irgendwie zusagen. Vielleicht war das etwas egoistisch von der Orangehaarigen, aber Yamato wollte doch dass sie auch mal an sich dachte, also waren ihre Gedanken in diesem Moment vielleicht nicht so verwerflich.
Eigentlich wollte sie jetzt nur jede einzelne Sekunde mit Yamato genießen, doch dann schnitt Yamato ein Thema an, welches Sora mehr als nur verdrängt hatte. Ihre Mutter. Die wäre sicherlich nicht wirklich begeistert davon, aber ob ihre Mutter das deswegen direkt verbieten würde? Das konnte Sora tatsächlich recht schwer einschätzen. Das einzig vergleichbare war, das Übernachten bei Taichi. Aber das war schlichtweg was komplett anderes. Immerhin lag das auch schon Jahre zurück und wurde nicht nur von ihrer sondern auch von seiner Mutter unterbunden, nachdem Taichi auf die glorreiche Idee kam nachts in der Wohnungs ‘leise‘ Fußball zu spielen. Warum sie da mitmachte konnte sie sich bis heute nicht erklären. Er war einfach gut wenn es darum ging sie von seinen Plänen zu überzeugen. „Selbst wenn das so ist… es wird mich nicht davon abhalten mehr Nächte mit dir zu verbringen…“ protestierte sie leise gegen seine Befürchtung. Sie würde sich niemals von ihrer Mutter das nehmen lassen, was sie gerade erst entdeckt und für gut empfunden hat. Und mittlerweile hatte Sora wenig Schmerzen dabei ihrer Mutter sowas auch zu sagen. Auch wenn sie dies mittlerweile auf eine weitaus angebrachtere und höflichere Art tat. Denn ihre rebellische Phase hatte sie bereits hinter sich gelassen. „Ich rufe sie später an…“, immerhin wollte sie sich in diesem Moment nicht damit zerstören, dass sie ihre Mutter anruft, nur um sich dann telefonisch irgendwelchen Fragen auseinander zu setzten. Das hatte in Soras Augen einfach noch Zeit. Schließlich gab es gerade ja was anderes womit sie sich wesentlich lieber auseinandersetzen wollte und das war Yamato.
Genau der Yamato, der mit seinem Schnauben ihr einen Schauer über den Rücken jagte. Während sie schon darauf gefasst war dass er sie nun tadelte, überraschte er sie dann doch sichtlich. Er hatte eine Idee? Doch recht neugierig lockerte sie ihren Griff um ihn und beobachtete aufmerksam wie der zum Telefon griff. Ein breites Lächeln breitete sich auf ihren Lippen aus und ihre Augen fingen an zu glänzen, als er von seinen Erfolg berichtete, welcher dafür sorgte, dass sie das Frühstück doch noch alleine verbringen können. Welches Mädchen hätte sich denn auch nicht über ein gemeinsames Frühstück im Bett gefreut? Jedoch war Sora sich sicher, dass sie in diesem Moment wohl das glücklichste Mädchen der Welt war, denn sie war das Mädchen, dass diesen Moment mit Yamato teilen durfte. „Danke, danke, Danke!“ bedankte sie sich freudig. Auch wenn sie ihm indirekt eher dafür dankte, dass er es ihr einfach ermöglichte die Zeit noch hier mit ihr zu verweilen. So legten sich ihre Arme nahezu automatisch um seinen Hals und sie drückte ihm den ein oder anderen Kuss auf, immerhin verkürzte dies ja auch die Wartezeit. Denn es dauerte gar nicht allzu lange bis es an der Tür klopfte und Sora sich von Yamato lösen musste, damit dieser die Tür öffnen konnte. Eine gute Gelegenheit Yamato einmal kurz genau zu mustern. Immerhin kam sie nicht oft dazu ihn so… knapp angezogen begutachten zu können. Und das nur um festzustellen, dass ihr der Anblick mehr als gut gefiel. Das ihm ihr kurzes Outfit gefiel, hat er ihr in der vergangenen Nacht immerhin bewiesen.
„Es funktioniert!“ bestätigte sie ihm lachend. Wobei, es auch ohne Frühstück funktioniert hätte.
Sie rutschte zu Yamato auf und schnappte sich das Glas mit dem Saft, welches sie mit beiden Händen umfasste. „Von mir aus könnte so jeder Morgen anfangen.“ Sagte sie nur lächelnd ehe sie an dem Glas vorsichtig nippte. Das in ihren Augen die Nächte absofort auch so enden könnten wie die letzte wollte sie dann doch lieber nicht hinzufügen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Jul 23, 2017 12:00 am

Sora & Yamato
Am nächsten Morgen.


Tatsächlich schaffte es Sora, dass er verlegen den Blick senkte. Sie war tatsächlich das einzige Mädchen, das wusste, wie er nach dem Aufwachen aussah. Generell gab es neben ihr nur wenige andere Mädchen, die überhaupt jemals mit ihm in einem anderen Raum geschlafen hatten. Seine Mutter zählte natürlich nicht, außerdem war das ewig her und Yamato erinnerte sich kaum daran. Dass Hikari und Mimi irgendwo die Nacht mit ihm verbracht hatten war auch lange her und nie romantischer Natur gewesen. Sora war also wirklich das erste Mädchen, bei dem er es sich ausgesucht hatte, dass sie bei ihm war. Und seine Wahl hätte nicht besser sein können, fand Yamato. „Ich hatte nicht vor, jemand anderem zu zeigen, wie ich nach dem Aufstehen aussehe“, murmelte er leise. Aber das wusste sie sicher schon. Es war seltsam, dass einige Dinge sich so wichtig anfühlten, dass man sie laut aussprechen wollte, aber eben dennoch offensichtlich waren, vor allem wenn man sich so lange kannte. Er hatte nicht selten das Gefühl, als würde Sora gewisse Dinge einfach schon wissen. Yamato mochte es sehr, dass er sich verstanden bei ihr fühlte.
Yamatos Kopf ruckte dann jedoch wieder hoch und er musterte Sora erstaun. „Nicht?“ Wie meinte sie das? Wollte sie mehr Nächte bei ihm verbringen? Wie das? Sie wohnten beide zuhause und sein Vater wusste ja noch nicht mal von Sora. Nicht in diesem Sinne zumindest. Und bei ihrer Mutter wollte Yamato nun auch eher weniger gerne übernachten. „Sollte... uhm... sollte ich mir eine Klubmitgliedschaft hier im Hotel besorgen?“, erkundigte er sich daher halb scherzhaft und auf der andere Seite hoffte er, klug daraus zu werden, wie sich Sora die ganze Sache sonst vorstellte?
Dass sich Sora dann jedoch so sehr freute, dass sie das Frühstück im Zimmer einnahmen, ließ ich  direkt wieder lächeln. Es war niedlich, wenn sie sich so sehr freute. Außerdem war es eine Seite an ihr, die Yamato sogar nicht kannte. Sie kam selten zum Vorschein. Aber die überschwängliche Sora war ebenfalls sehr süß. „Bitte“, murmelte er zwischen zwei Küssen. Sie hätten gut und gerne auch ewig so weiter machen können und sich weiter küssen können. Aber das Frühstück ging  vor.
„Wenigstens etwas“, fand Yamato. „Irgendwie muss ich dich ja dafür entschädigen, dass du bis auf die Knochen nass geworden bist.“ Das tat ihm immer noch leid, auch wenn es natürlich positive Folgen gehabt hatte, die er nun nicht mehr missen wollte. „Hoffentlich sind deine Sachen jetzt trocken. Wobei dir natürlich das Shirt auch gut steht“, fand er. Nur wollte er eigentlich nicht, dass jemand anders sie so zu Gesicht bekam. Den Anblick wollte er ganz alleine genießen.
Versonnen musterte er Sora, die gerade verkündet hatte, dass jeder Morgen so anfangen könnte. Er hätte nichts dagegen. Absolut nicht. Ein Gedanken, der gleichzeitig schön und beängstigend war. Yamato war niemand, der jede freie Minuten mit jemand verbringen wollte. Jedenfalls war er das bis jetzt nicht gewesen. Aber für dieses Mädchen machte er anscheinend eine Ausnahme. Und vermutlich musterte er sie gerade wie ein verliebter Teenager. Eigentlich störte das ja nun gerade wieder ein Rockstar Image, auf das er ohnehin nicht so viel Wert legte. Jedenfalls nicht vor Sora.
Nun aber musste sich Yamato wirklich zwingen auch etwas zu essen, denn leider war die Zeit gerade nicht ihr Freund und er hatte kein Lust, das bald schon wieder Kazuki vor der Tür stehen würde.
Deswegen frühstücke er recht schnell und stand dann auf, nur um nach zu sehen, ob seine Sachen, die er beim Konzert getragen hatten wieder trocken waren. Denn das T-Shirt, das Sora zum Schlafen getragen hatte, konnte er ja schlecht anziehen. Auch wenn es vermutlich nach ihr roch, was durchaus sehr angenehm war. Zum Glück konnte er sein weißes Shirt tatschlich wieder anziehen.
„Willst du zuerst ins Bad?“, wollte er von Sora wissen und schenkte ihr ein entschuldigendes Lächeln. „Ich muss dir nämlich was gestehen. Ich glaube, ich brauche relativ lange im Bad…“, gestand er und ließ seinen Blick Richtung seiner Frisur wandern. Die hatte er auch gerade im Spiegel  des Zimmers entdeckt und musterte sich skeptisch. „Ich glaube, niemand wird traurig darüber sein, dass er nicht weiß, wie ich nach dem Aufstehen aussehe“, stellte er fest und warf Sora durch den Spiegel einen Blick zu.  Wenn er nicht wüsste, dass es sich lohnen würde dass sie seine Haare durcheinander brachte, würde er es nicht zu lassen. Aber jetzt konnte und wollte er etwas, das sich so gut anfühlte, nicht verbieten.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Jul 25, 2017 12:36 am

Sora & Yamato
Am nächsten Morgen


Also war Sora die Ausnahme. Etwas Besonderes. Und war wäre sicherlich eine Lüge gewesen zu behaupten, dass es sich nicht gut anfühlte. Vor allem war es einfach mehr als schön, ein Besonderer Mensch für genau diesen Jungen zu sein. Eine Tatsache, die Sora mal wieder mit diesem wohligem Gefühl beglückte.
Aber um dieses Gefühl auch auf Dauer erleben zu können musste jedoch erstmal die Möglichkeit gefunden werden, wie das möglich war. Denn es war nun ein kleines Problem, dass sie beide noch bei ihren Eltern wohnten. Ihre Mutter wäre sicherlich nicht begeistert Yamato regelmäßig als Gast in Soras Bett zu haben. Und wie Yamatos Vater darauf reagieren würde konnte Sora sich tatsächlich nicht ausmalen. Dafür kannte sie den hart arbeitenden Mann zu wenig. Aber Yamatos Vorschlag war sicherlich auch nicht die Ideallösung. Zwei Teenager die regelmäßig ins Hotel gingen um da einfach die Nacht miteinander zu verbringen… das wirkte in Soras Augen doch etwas verwerflich. Jedoch musste sie kurz lachen. „Nein… wir finden sicherlich was Besseres.“, hoffte sie zumindest. Auch wenn ihr spontan nichts einfiel. Sie hatten einfach nicht die Mittel um das irgendwie zu gewährleisten. Ob sie einfach mit ihrer Mutter sprechen sollte? Oder sie die Tatsache ausnutzen sollten, dass sein Vater so lange arbeitete? Es musste doch irgendwie möglich sein. Wo ein Wille war, war immerhin auch immer ein Weg. Und nun war Sora hoch motiviert einen Weg zu finden! Denn es ging um etwas, was Sora unbedingt erneut erleben wollte. Immer und immer wieder.

„Du kannst da doch nichts für…“ entgegente sie ihm direkt. Er war nicht schuld, dass es regnete und sie hat sich ja entschieden nach Osaka zu fahren. Also gab es für Yamato keinen Grund Entschädigung zu leisten. Und selbst wenn, war die letzte Nacht Entschädigung für alles war. Diese intensiven Momente hätten wohl alles entschädigen können. Und was ihre Sachen vom Vortag angingen war Sora dann doch recht optimistisch, immerhin hatte sie diese ja deswegen extra auf der Heizung im Bad positioniert. Aber das Kompliment zu ihrem „Nur-im-Shirt“-Look blieb dann doch eher hängen und ließ Sora kurz schmunzeln. „Dann sollte ich wohl häufiger deine Shirts tragen.“ Gab sie zu bedenken, immerhin war es ja nicht das erste Mal, das Yamato ihr klarmachte, wie sehr ihm dieser Look gefiel. Und Sora gefiel es auch, immerhin war es mehr als bequem und wenn Yamatos Geruch auch noch an den Sachen haftete war es nur umso schöner. Allgemein konnte Sora nichts finden, was dagegen sprach Yamatos Sachen zu tragen.
Dass Yamatos Blick dann jedoch recht offensichtlich auf ihr lag entging ihr selbstverständlich nicht, wie auch. Aber das war nichts, was Sora nun aussprechen wollte. Das würde beide nur in Verlegenheit bringen. So konzentrierte Sora sich lieber darauf ihr Frühstück zu sich zu nehmen. Immerhin saß ihnen die Zeit ja weiterhin im Nacken. Das war Yamato offensichtlich ebenso bewusst, immerhin aß er dann doch recht schnell und erhob sich dann direkt und erntete von Sora einen etwas überraschten Blick, während sie verwundert ihren Kopf schief legte. Ihre Augen folgten ihm Aufmerksam. Aber dann fiel ihr auf, dass Yamatos Sachen ja auch trocknen mussten, was sollte er denn auch sonst anziehen. Als Sora erneut die Tasse ansetzte um etwas zu trinken sprach Yamato sie an, weshalb sie über den Rand der Tasse zu ihm rüberschielte. „Geh du ruhig zuerst.“ Immerhin stand er schon. Und anstatt auf die Aussage über die Dauer von seinem Badaufenthalt einzugehen schenkte sie ihm nur ein warmes Lächeln. Es wäre gelogen, wenn sie behaupten würde, dass es sie stören würde. Warum auch? Es sprach in ihren Augen nichts dagegen. Und ebenso sprach diese Tatsache nicht gegen Yamato. So begutachtete Sora Yamato vom Bet aus, während er sich über seine mehr oder weniger zerstörte Frisur bewusst wurde. „Mir gefällts du auch so.“ gestand sie ihm. Ja, sie war der Grund für seine zerstörte Frisur. Und irgendwo hat es ihr auch gefallen, dass zu tun, vor allem, weil es ihm so gefiel. Aber in ihren Augen sorgte eine nicht gestylte Frisur nicht dafür, dass Yamato weniger attraktiver in ihren Augen war.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Jul 25, 2017 4:25 pm

Sora & Yamato
Am nächsten Morgen


So ganz war sich Yamato ja nicht sicher, ob sich etwas Besseres als das Hotel finden lassen würde. Aber natürlich war das keine Lösung. Vielleicht würde sich dieses Problem ja auch dann klären, wenn sie definiert hatten, was aus ihnen werden würde. Gerade war er in so einer Hochstimmung, dass er das Ganze ziemlich positiv war. Aber was, wenn das Gefühl verschwand? Yamato kannte sich absolut nicht mit Liebe und Beziehungen aus. Aber wenn ihm seine Eltern eine Sache beigebracht hatten, dann dass Gefühlen verschwinden konnten. Nachdenklich musterte er Sora. Ob das hier der Fall sein könnte? Sie waren so jung. Vielleicht zu jung um zu wissen was nach dem Schulabschluss war? Viele Paare schafften es nicht nach der Schule zusammen zu bleiben. Allerdings kannten sich auch viele Paare nicht so gut und hatte keine gemeinsamen Abendteuer in digitalen Welten hinter sich.
Yamato seufzte. Er würde so schnell keine Lösung für dieses Problem finden, das war ihm klar. Als lehnte er sich lieber noch einmal vor und gab Sora einen Kuss. Das war der beste Weg seine Gedanken zu stoppen. „Du solltest definitiv öfter meine Shirts tragen“, stimmte er ihr zu und zupfte leicht an dem Ärmel. Er musterte sie wieder. „Bis dahin präge ich mir das Bild einfach gut ein.“ Das hatte er wirklich vor. Sie war einfach zu niedlich um sich nicht gut an sie erinnern zu können. Das wäre eine Schande.
Schließlich aber riss er sich von dem Anblick los und begab sich ins Bad, wo er vermutlich wirklich etwas länger brauen würde. Zähneputzen war ja eine Sache, aber seine Haare nach der letzten Nacht zu bändigen eine andere. Es gab aber zwei Gründe, wieso das wichtig war. Einmal würden die anderen sonst noch mehr Fragen stellen und zum anderen war Yamato einfach zu eitel umso vor die Tür zu treten.
Mit genügend Haargel schaffte er es allerdings akzeptabel auszusehen. Einzig und alleine seine Augenringe, die auf seiner blassen Haut doch deutlich zu sehen waren, konnte er nicht kaschieren. Also gab er sich seufzend geschlagen und zog sich sein Shirt vom Auftritt an. Zum Glück konnte er wenigstens seine frische Jeans anziehen. Er hasste es eigentlich Klamotten vom Auftritt direkt noch einmal anzuziehen. Aber da Sora sein Shirt trug, konnte er es ja wohl kaum beschlagnahmen.
Schließlich trat er wieder vor die Badezimmertür und stellte fest, das Sora das Frühstück auch beendet hatte. Hoffentlich hatte sie jetzt nicht zu lange gewartet. Allerdings war das eben eine von seinen privateren Macken, die sich bisher noch nicht kannte. Wenn aus ihnen etwas Ernstes werden sollte, dann war es allerdings sicher nicht verkehrt, wenn Sora auch diesen Macken kennenlernte.
„Ich hoffe, du hast nicht die Zeit gestoppt“, murmelte er, immer noch mit Blick in den Spiegel. Ganz zufrieden war er ja nicht. Dann wandte er sich wieder ihr zu und prompt stahl sich erneut ein Lächeln auf seine Lippen. Es war eindeutig ein gutes Outfit. Nachdem er das Tablet auf den Tisch befördert hatte, ließ er sich wieder auf die Bettkante sinken und zog Sora an sich. Sie musste sich auch fertig machen, was sicherlich nicht so einfach war, weil sie ja nicht auf eine Übernachtung vorberiete gewesen war. Wenigstens hatte das Hotel alle notwendigen Dinge im Badezimmer und er hatte seinen Kamm liegen lassen, damit Sora ihre Haare in Ordnung brachte.
„Wenn es nach mir ginge, würde ich einfach Bescheid sagen, dass sie ohne uns fahren sollen und wir noch eine Nacht bleiben“, wisperte er gegen Soras Lippen, bevor er sie endlich küsste. Aber das wäre unvernünftig und das widersprach seiner und ihrer Natur. „Aber wir wissen beide, dass das nicht geht“, beendete er seinen Gedanken und ließ dann von Sora ab, damit sie sich fertig machen konnte.
In der Zeit, in der sie im Bad war, packte er seine Tasche und verstaute sein Bass vorsichtig in der nun wieder gänzlich trockenen Tasche. Es wurde bald Zeit für den Aufbruch. Vermutlich wartet die anderen schon auf ihn. Und sicher auch auf Sora, denn Kazuki hatte sie ja bereits in diesem Zimmer vermutet.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Jul 26, 2017 3:37 am

Sora & Yamato
Am nächsten Morgen

Wenn das mal nicht ein eindeutiges Angebot war. Sora würde es garantiert niemals ablehnen seine Shirts zu tragen. Auch wenn sie es erst eine Nacht tat, konnte sie sich mehr als daran gewöhnen. Noch ein Grund mehr, mehr Nächte mit Yamato zu verbringen. Vor allem weil sie ihm auch den Gefallen tun wollte, dass er sich dies auch häufiger anschauen konnte. Nun sollte Sora sich noch viel mehr Gedanken darüber machen, wie es möglich war, dass sie erneut bei Yamato schlafen konnte. Nur war das wie einfach noch ein zu großes Fragezeichen in Soras Kopf.
Auch während Yamato sich im Bad zurecht machte, konnte Sora sich diese Frage nicht beantworten, obwohl sie ja reichlich Zeit hatte. Welche sie jedoch auch sinnvoll nutze um in Ruhe zu frühstücken.
Aber zu ihrer Verwunderung war Yamato doch schneller zurück. Zumindest hatte sie mit einer längeren Wartezeit nach Yamatos Ankündigung gerechnet. So schenkte sie ihm nur ein warmes Lächeln als er zurückkam. Auch wenn es sicherlich lächerlich war, vermisste sie Yamato irgendwie. Alleine in diesem Bett zu sitzen war einfach komisch. Und dabei war er nur wenige Meter weit weg. Seine Bemerkung lächelte sie auch nur weg. Denn für sie war es gefühlt vielleicht doch eine kleine Ewigkeit, doch wenn sie realistisch blieb waren es garantiert nur wenige Minuten.
„Du siehst gut aus.“ Entgegnete sie ihm, weiterhin lächelnd, als Yamato sie an sich heranzog. Vielleicht war es eigentlich gar keine so gute Idee so noch mehr Zeit zu verschwenden, aber die Zeit konnte Sora in diesem Moment einfach nicht egaler sein. Dafür war es dann doch zu schön bei Yamato zu sein.
Vor allem als er das aussprach, was Sora sich innerlich wohl mindestens genauso sehr wünschte wie er. Noch eine gemeinsame Nacht zu verbringen. Mehr würde Sora wohl wirklich nicht wollen. Doch es wäre nicht richtig gewesen, und bevor sie das aussprechen konnte spürte sie bereits wieder seine Lippen auf ihren. Etwas was nahezu Augenblicklich dafür Sorgte dass sie ihren Augen schloss, denn das half sehr diese Küsse noch viel viel mehr zu genießen. Wie sehr sie diesen, doch zu kurzen, Kuss genoss bewies das Lächeln, welches nicht von ihren Lippen weichen wollte. Sie war einfach so unglaublich glücklich. Es war ein Wunder das ihre Mundwinkel nicht schon weh taten, obwohl sie schon so viel gelächelt hatte. Aber dann kam direkt wieder die harte Realität. Es war nicht möglich. Leider. Sie nickte nur kurz, ehe sie leise das Wort erhob, „Ein anderes Mal, ja?“ versuchte sie doch die Hoffnung am Leben zu erhalten. Denn es gab noch viele Nächte. Sehr viele. Und warum sollten sie die Chance nutzen und diese in einem Hotel verbringen. Nunja, einfach nur um beieinander zu sein. Aber wenn sie aus einer Nacht mehrere Nächte machen könnte man das ja mit einer kleinen Reise verbinden. Aber… das war sicherlich übereilt. Also war es besser das Sora diese Gedanken nicht laut aussprach.
So war es wohl wesentlich angebrachter nun ins Bad zu gehen. Jedoch warf Sora kurz bevor sie im Badezimmer verschwand Yamato kurz ein Grinsen zu, „Ich hoffe du hast das Outfit gut eingepägt.“, immerhin würde sie sich nun aus seinem Shirt quälen. Quälen, weil sie es am liebsten erstmal gar nicht mehr ausgezogen hätte. Doch was sollte sie tun. So verschwand sie im Bad. Wo sie sich einer doch recht ausgiebigen Katzenwäsche hingab und hinterher in ihre Sachen, welche über Nacht getrocknet war, warf. Jedoch musterte sie sich dann doch ungewöhnlich lange im Spiegel. Yamato gab es so viel Mühe gutauszusehen und tat es einfach. Und sie… ob sie ihm wirklich gefiel? Auch wenn sie mehr trug als nur sein Shirt? Er gab ihr eigentlich gar keinen Anlass, daran zu zweifeln… warum tat sie das also? So strich sie sich nur nochmal skeptisch über die Haare und hoffte das jedenfalls dann ihre Haare gut lagen und keine Haarsträhne nicht da lag wo sie hin gehörte, ehe sie mit Yamatos Shirt aus dem Badezimmer trat.
Kurz warf sie ihm ein Lächeln zu, „Ich nehme das Shirt am besten mit und gebe es dir wieder, sobald ich es gewaschen habe.“ Äußerte sie ihre Gedanken, während die rotbraunen Augen das Shirt in ihren Armen musterten. Sie hatte es getragen, also war sie ja auch verpflichtet es zu waschen. Und Yamato diese kleine Haushaltsaufgabe abzunehmen war sicherlich auch nichts schlechtes.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Jul 26, 2017 4:12 pm

Sora & Yamato
Am nächsten Morgen

Ein verlegenes Grinsen erschien auf Yamatos Gesicht. Sie log doch. Er fühlte sich nicht gerade gutaussehend. Wobei alles natürlich eine Verbesserung zu vorher war, wo er immerhin gerade aufgestanden war. Wobei er mittlerweile auch glaubte, dass Sora eine leicht rosarote Brille hatte, was ihn betraf. Sicher, er wusste, dass er insgesamt gut aussah. Aber das traf eben nicht auf jede Sekunde seines Lebens zu. Allerdings hatte Yamato nicht vor, ihr da zu widersprechen. Das ging vor allem auch gegen sein Ego.
Yamato lachte leise auf. „Ein anderes Mal“, stimmte er zu. Wann auch immer das sein würde. Allerdings war er wirklich nicht abgeneigt, ein anderes Mal eine Übernachtung zu zweit irgendwo herbeizuführen. Auch wenn das eben bedeutete, dass er wenig Schlaf bekam.
Wie müde er war, zeigte sich, als Sora im Bad war und er für kurze Zeit alleine im Raum war. Vermutlich würde er, sobald er Zuhause war direkt einschlafen. Schlaf nachholen war gerade etwas, das er sich wirklich wünschte. Allerdings nicht, solange Sora bei ihm war. Da wollte er die Zeit eigentlich lieber mit ihr verbringen.
Sie wieder in ihren gewohnten Sachen zu sehen, war fast ungewohnt. „Jetzt hatte ich mich zu sehr an den anderen Look gewöhnt“, seufzte er. Natürlich konnte sie nicht so rumlaufen, das war ihm klar. Und hübsch war sie dennoch, wenn auch weniger… verrucht? Wie seltsam, dass sein Shirt ihr dieses Aussehen verpasste. „Du muss es nicht waschen“, versuchte Yamato abzuwehren, wohl wissend, dass es nichts bringen würde. Also sah er dabei zu, wie sein Shirt in Soras Sporttasche wanderte und er zuckte verlegen mit den Schultern.
„Wir sollten los“, wechselt er das Thema mit einem Blick auf sein Handy. Dort war vor kurzem auch eine Nachricht von Yoshio eingetrudelt, der ihn fragte, ob sie los konnten. „Die anderen warten in der Lobby.“ Vermutlich völlig verkatert in Kazukis Fall. Wie gut, dass er nicht der Fahrer war.
Mit Bass und Reisetasche über beiden Schultern fühlte er sich vollbepackt, als er sich zu Sora umwandte. „Denk dran, Kazuki einfach ignorieren“, erinnerte er sie an die Taktik, die er selber verfolgte. Seine Hände fanden trotz der sperrigen Taschen kurz ihren Weg zu Soras Taille und er zog sie an sich heran, um ihr einen letzten Kuss zu geben, bevor sie beide das Zimmer verließen.

Der Weg in die Eingangshalle war viel zu schnell zurückgelegt und schon standen sie den anderen Bandmitgliedern gegenüber. Kazuki hatte sich in einen der Sessel gepflanzt und trug eine Sonnenbrille auf der Nase. Trotz seiner Müdigkeit wirkte er auf Yamato wie das typische Bild eines Rockstars, auch wenn er Kazuki das besser nicht sagen sollte. Yoshio stand daneben und warf ihm ein Grinsen zu, nachdem sein Blick kurz zu Sora geflackert war. Alleine das reichte aus, um Yamatos Mimik verlegen werden zu lassen. Nur Hiroki war selber anderweitig beschäftigt. Anscheinend hatte er die Nacht ebenfalls nicht alleine verbracht, was Yamato wirklich nicht wunderte.
Kazuki zog mit einem Ruck seine Sonnenbrille ab. „Ich wusste es!“, rief er aus und deutet auf Sora. „Du bist wirklich über Nacht bei ihm gewesen!“ Er war ja so ein Blitzmerker. „Ich gehe bezahlen“, informierte Yamato die anderen. „Kann ich dich hier alleine lassen?“ Denn irgendwie wollte er sie nicht bei Kazuki stehen lassen. Andererseits dauerte es nicht so lange an der Rezeption schätzte er, weswegen er seine Tasche kurz abstellte und die Empfangsdame ansteuerte. Während er bezahlte warf er immer mal wieder Blicke über seine Schulter um zu prüfen, ob Kazuki sich benahm.
Als Yamato zurückkehrte, war er sofort wieder genervt von seinem Bandkollegen. „Du hättest doch sagen können, dass du über Nacht bleibst, du hättest nicht beim Yamato schlafen müssen“, erklärte er Sora gerade, weswegen der Sänger prompt die Augen verdrehte. „Lass sie in Ruhe, Mann. Sie mag das nicht“, versuchte er Sora zu retten, die natürlich viel zu höflich war, um Kazuki die Meinung zu sagen. „Du siehst übrigens echt müde aus“, widmete sich Kazuki dann ihm und knuffte Yamato so hart in die Seite, dass diese das Gesicht verzog. „Ich dachte mir gleich, dass Sora ziemlich…“ „Sprich weiter und ich verpass dir eine“, unterbrach Yamato ihn mit einer so eisigen Stimme, dass Kazuki wirklich verstummte. Wow, so ging das also.
„Leute, fahren wir los“, ging Yoshio dazwischen, bevor die Situation eskalierte. Yamato war es nur Recht, dass sie das Gespräch beendeten. Denn eigentlich hatte er keine Lust Kazuki wirklich zu schlagen. Die Zeiten lagen doch nun wirklich hinter ihm.
Schweigend trottete er neben Sora hinter Yoshio her und wurde Zeuge davon, wie Hiroki sich eine Nummer geben ließ, die er vermutlich nie mehr wählen würde. „Ich hab den Namen vergessen, unter dem ich sie einspeichern kann“, brummte dieser, kaum dass das Mädchen weg war. „Dein Ernst?“, entgegnete Yamato und warf Sora einen entschuldigenden Blick zu. „Das ist nicht meine Schuld“, entgegnete Hiroki schulterzuckend. „Alle Mädchen heißen irgendwie gleich. Anwesende ausgenommen. Hi übrigens“, begrüßte er Sora und verstaute am Bus angekommen seine Tasche im Kofferraum. „Sora. Hab ich mir gemerkt.“ Es war fast niedlich, dass Hiroki stolz wirkte, weil er sich einen Namen gemerkt hatte. „Habt ihr schon gefrühstückt? Sonst fahre ich irgendwo raus“, bot er an. Hiroki war manchmal seltsam, vor allem, was seine Einstellung zu Mädchen betraf, aber ansonsten kam Yamato wirklich gut mit ihm aus.
„Wir haben im Zimmer gefrühstückt“, antwortet er und verstaut sein Gepäck ebenfalls im Kofferraum, bevor er Sora ihre Tasche abnahm und sie dazu packte. „Zu beschäftigt oder zu fertig um in den Frühstücksraum zu kommen?“, erkundigte Kazuki und warf seine Tasche achtlos in das Auto. „Was denn, du musst damit rechnen, dass wir alles wissen wollen“, rechtfertigte er sich. „Sprich für dich, ich will nicht alles wissen“, verbesserte Yoshio den anderen und stieg kopfschüttelnd in den Bus. Kazuki nahm beinahe sofort den Beifahrersitz in Beschlag, während Hiroki sich hinters Steuer setzte.
Deswegen kletterte Yamato mit Sora auf die hintere Sitzreihe. „Wegen dem Sturm sind keine Bahnen mehr nach Tokyo gefahren. Deswegen habe ich angeboten, dass wir sie mitnehmen“, erklärte Yamato, als der Motor angelassen wurde. „Klar, warum auch nicht“, stimmte Hiroki zu und warf ihm dennoch durch den Rückspiegel ein breites Grinsen zu. Vermutlich wähnte er sich im gleichen Boot wie Yamato. Wobei Yamato sich fast sicher war, dass Hirokis neue Bekanntschaft anders abgelaufen war als es bei Sora gewesen war. Hiroki lenkte den Wagen vom Hotelparkplatz und reihte sich in den Verkehr ein.
„Wenigstens ist jetzt geklärt, dass sie wegen Yamato herkommt“, zog Yoshio den Beifahrer auf, was Kazuki mit einem genervten Schnauben abtat. „Sie kann euch hören, sie sitzt neben mir“, informierte Yamato die Band verlegen und genervt zu gleich. „Tut mir leid“, wandte er sich an Sora.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Jul 27, 2017 12:07 am

Sora & Yamato
Am nächsten Morgen


Sein Lächeln, sein Lachen, sein Blick. Einfach er, er schaffte es mit so klitzekleinen Gesten ihren Morgen perfekt zu machen. Das hätte sie wohl niemals erwartet, ganz davon abgesehen, dass sie Yamato einfach nie so eingeschätzt hätte… so, wie er jetzt war jemals sein konnte. Und vor allem hätte sie niemals im Traum damit gerechnet, dass er sie mal so glücklich machen würde. Oder das sie sein Shirt tragen würde und so gutes Feedback dafür bekommen würde. Alles in allem war diese neue Situation alles andere als erwartet aber mehr als schön.
Jedoch hatte Yamato recht, sie sollten langsam los. So nickte sie ihm knapp zu, ehe sie ihre Tasche schulterte, auch wenn die Aufbruchsstimmung sie noch nicht erreicht hatte. Auch die Aufforderung Kazuki zu ignorieren nickte sie lächelnd ab.Ehe sie den wohl erstmal letzten Kuss von Yamato bekam, welchen sie versuchte in vollen Zügen zu genießen. Immerhin würde es nun wieder so weit sein, dass sie und Yamato etwas mehr auf Distanz gehen. Auch wenn es ihr nicht wirklich zusagte. Ganz im Gegenteil. So presste sie für einen kurzen Moment ihre Lippen nochmal fest aufeinander, in der Hoffnung so noch einmal, auch wenn nur kurz, Yamatos Geschmack genießen zu können, wenn auch erfolglos.
Immerhin waren sie wenige Augenblicke bereits in der Lobby und die Blicke der anderen Bandmitglieder reichten Sora schon aus. Es fühlte sich komisch an, so komisch das es dafür sorgte dass Sora sich schon regelrecht unwohl fühlte. Am liebsten hätte sie in diesem Moment Yamatos Hand genommen oder sonst seine Nähe gesucht, einfach um sich besser zu fühlen, doch das war nicht möglich. Leider. Und Kazukis überschwingliche Reaktion machte es keinen Deut besser, lediglich ein verlegenes Lächeln legte sich auf ihre Lippen, was sollte sie dazu auch sagen? Doch innerlich fuhr sie dann doch zusammen, als Yamato sie alleine lassen wollte. Alleine mit Kazuki. Ohje. Aber um diesen nicht noch mehr Gesprächsstoff zu geben nickte sie Yamato kurz zu und schenkte ihm ein kurzes Lächeln, während ihre großen rotbraunen Augen ihm aufmerksam folgten. Aufmerksam solange bis Kazukis Stimme zu ablenkte, welchen sie ihm dann, auch wenn nicht ganz freiwillig ihre Aufmerksamkeit schenkte. Erwartete er wirklich eine Antwort von ihr? Einen skeptischen Blick bekam er jedenfalls zugeworfen. Immerhin war Yamato im Vergleich die wohl beste Alternative. In jeglicher Hinsicht. Gerade als diese, vielleicht nicht so netten Worte einen Weg über ihre Lippen finden wollte, sorgte Yamato bereits für Ruhe. Oder nahm Sora zumindest die Aufgabe ab zu antworten, wofür sie ihm doch irgendwie dankbar war. Auch wenn Sora sonst immer für sich selbst reden und sich verteidigen konnte, war sie Yamato in diesem Moment wirklich sehr dankbar dafür. Vor allem weil der weitere Gesprächsverlauf auch für die Orangehaarige recht unangenehm war. Auch wenn sie sich fragte, was Kazuki meinte… was war sie? Aber das wollte sie dann doch nicht hinterfragen. Dafür war sie dann einfach zu erleichtert, als dann in der Lobby Aufbruchsstimmung herrschte. Weiter wollte sie sich nicht mit Kazuki und seinen Vermutungen rumschlagen, und Yamato offensichtlich noch weniger.
Die weniger charmante Reaktion von Hiroki beobachtete sie skeptisch. Das war dann wohl doch eher jemand der dem Rockstarimage entsprach, oder? Zumindest entsprach das einem Image, welches ihr absolut nicht zusagte. So seufzte sie nur lautlos, ehe sie Yamatos Blick mit einem kurzen Lächeln erwiderte. Immerhin zog Hiroki erneut Soras Aufmerksamkeit auf sich. Wobei die Tatsache, dass sie als Ausnahme betitelt wurde in dem Moment wesentlich interessanter war. „Hi…“ erwiderte sie, wohl doch etwas zu skeptisch, ehe sie ihm kurz zur Bestätigung zunickte. Jedoch schenkte sie diesem, im ersten Moment weniger sympathisch wirkenden Jungen dann doch ein Lächeln, immerhin war es doch nett, dass er sich ihren Namen merkte.
Wenig später waren dann die Taschen auch schon im Auto verstaut und das Thema Frühstück stand an. Erneut übernahm Yamato das Wort für beide, doch dieses Mal brannte Sora doch etwas auf den Lippen, „Wohl eher waren wir uns schnell einig, dass wir das Frühstück lieber ohne… so einige Leute verbringen wollen.“, neckte sie Kazuki und warf ihm kurz ein Zwinkern zu. Auch wenn das wohl nicht der eigentliche Grund für das gemeinsame Frühstück war, war das vielleicht doch auch ein positiver Nebeneffekt.
Wenig später befanden sich dann alle im Bus und es wäre gelogen, wenn Sora behaupten würde, dass es sie stören würde, dass Kazuki vorne saß und somit jedenfalls etwas aus Distanz. Ebenso hieß es mehr als gut, sich neben Yamato setzen zu können. Auch wenn dieses Mal die Zärtlichkeiten ausbleiben würden. Da Yamato dann erneut die Gelegenheit nutzte um weitere Details zu erläutern, griff Sora zu ihrem Handy, immerhin hatte sie sich noch nicht bei ihrer Mutter gemeldet. Und am liebsten hätte sie es noch weiter hinaus geschoben. Ihre Mutter war so wenig von der ganzen Situation begeistert, dass Sora auch gut darauf verzichten konnte jetzt schon nach Hause zu fahren. So tippte sie fix eine kurze, eher informative Nachricht an ihre Mutter, ehe sie ihr Handy, lieber ausgeschalten, wieder weglegte. Auf die Gegenreaktion ihrer Mutter konnte sie gut und gerne verzichten. Vor allem weil das Gespräch im Auto wesentlich interessanter zu werden schien. Tatsächlich legte sich ein leichtes Schmunzeln auf ihre Lippen, als Kazuki unter die Nase gebunden wurde weshalb sie da war. Auch wenn Sora sonst nicht so schadenfroh war, konnte sie das einfach nicht unterdrücken. „Schon ok, Yamato.“ Beruhigte sie den Blonden, welcher sie offensichtlich nicht komplett ausblendete, „So ist es scheinbar, wenn mal als einzige Frau mit Rockstars unterwegs ist.“ Überlegte sie, mit einem leichten Lachen. Denn das hier kam ihr wirklich beinahe so vor, immerhin bemühten sich die anderen vor Sora ihr Rockstarimage zu wahren. Auch wenn Yamato weiterhin der einzige war, für den Sora sich interessierte und das würde sich garantiert auch nicht ändern.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Jul 27, 2017 11:30 am

Sora & Yamato
Am nächsten Morgen

Das war sein Mädchen! Yamato lachte leise auf, als Sora Kazuki eindeutig etwas aufzog. Sie tat so etwas nicht oft, wie er wusste. Aber wenn sie es tat, dann fand er es höchst amüsant. So natürlich auch jetzt. Dann allerdings stutzte Yamato doch wieder. Hatte er gerade Sora gedanklich als sein Mädchen betitelt? Das war sie allerdings doch, oder? Zumindest gerade. „Das ist Yamatos schlechter Einfluss“, maulte Kazuki vorne auf dem Beifahrersitz und schob sich beleidigt wieder die Sonnenbrille ins Gesicht, was Yamato noch breiter grinsen ließ. Vielleicht hatten sie so ja ein bisschen Ruhe von ihm. Außerdem wirkte der Gitarrist auch nicht so, als wäre er sonderlich fit. Yamato hoffte, dass er gleich einfach einschlafen würde.
Wobei er selber auch deutlich merkte, dass er auch schlafen wollte. Jetzt wo sie im warmen Auto saßen, das sich gemütlich durch die Straßen bewegte, schlug die Müdigkeit wieder zu. Aber das konnte er Sora schlichtweg nicht antun. Sie alleine mit den Idioten lassen, die sich seine Band schimpften.
Aufmerksam beobachtet er Sora dabei, wie sie eine Nachricht tippte. Vermutlich gab sie ihrer Mutter Bescheid, dass sie auf dem Heimweg war. „Ich bring dich später nach Hause und entschuldige mich noch mal bei ihr“, versprach Yamato nahe an Soras Ohr, damit die anderen ihr Gespräch nicht mitbekamen. Immerhin war es privat, was er mit Sora besprach. Zum Glück saßen sie alleine hinten und hatten so wenigstens ein bisschen Privatsphäre.
„Ich mag sie!“, stellte Hiroki begeistert fest, als Sora sie alle als Rockstars betitelte. Nicht, dass Yamato den Segen von jemanden aus der Band gewollt hätte, aber es schadete nicht, dass die anderen Sora mochten, oder? Zufrieden schenkte er ihr ein kurzes Lächeln. „Ich mochte sie schon vorher!“, beeilte sich Kazuki zu sagen, was die anderen zum Lachen brachte. Yamato begegnete kurz Yoshios Blick, immerhin war er derjenige, mit dem er sich am besten verstand. Das lag sicherlich daran, dass der andere Musiker ebenfalls ruhiger Natur war. Yoshios zustimmendes Grinsen, bestätigte Yamatos Verdacht, dass er Sora ebenfalls mochte oder zumindest Yamatos Wahl guthieß. Zumindest um diese Gruppe musste sich Yamato also keine Sorge machen. Das war schon mal gut.
Die eigentliche Frage war allerdings, wie würden ihre Freunde darauf reagieren? Ihre Meinung war erheblich wichtiger und spannender.
„Ich mach mal Musik an“, verkündete Hiroki und betätigte einen Knopf an den Armaturen. „Angeber“, stöhnte Yoshio mit einem Kopfschütteln, wobei er eindeutig belustigt war. Denn die ersten Töne verrieten bereits, dass es sich um eine CD von ihnen handelte. Auch Yamato verdrehte um einiges verlegen die Augen, bevor er sich zu Sora wandte. Ungefähr zeitgleich vernahm er seine eigene Stimme aus den Autolautsprechern. „Unsere erste CD“, erklärte er Sora. „Gerade erst aufgenommen“, pflichtet Kazuki ihm stolz bei. „Demnächst wird sie veröffentlicht.“ Yamato war sich gar nicht sicher, ob er Sora davon erzählt hatte. Er hatte gesagt, dass sie im Studio an Aufnahmen arbeiteten. Aber hatte er die CD erwähnt? Immer noch kam ihm das vor, als würde er angebene wollen. Und dennoch konnte er nicht abstellen, dass er stolz darauf war, dass es bald eine CD von ihnen im Handel geben würde. „Hoffentlich kauft das irgendjemand“, fuhr er leise an Sora gewandt fort. Sie konnten sich immerhin nicht sicher sein, dass jemand wirklich ihre Lieder kaufen wollte. Die Besucherzahlen der Konzerte sprachen allerdings für sich und deswegen hatten sie sich entschieden, ein Album rauszubringen.
Er näherte sich Sora noch mehr, bis seine Nase beinahe ihr Ohr berührte. „Track 3 musst du dir anhören“, informierte er sie. „Dein Song hat es nämlich auch auf die CD geschafft“. Die andere mochten das Lied und die Fans auch. Dennoch war Yamato abgesehen von Sora natürlich der Einzige, der wusste, was genau es damit auf sich hatte. „Ich besorg dir die erste offizielle CD“, versprach er ihr, während sein Blick kurz zu Soras Lippen wanderte. Nicht von den anderen! Also lehnte er sich vorsichtshalber wieder in seinem Sitz zurück. Sicher war sicher.
Mittlerweile hatten sie Osaka verlassen und Yamato betrachtete die vorbeifliegende Landschaft. Die Fahrt machte ihn wirklich schläfrig, wie mit einem Gähnen bekräftigte. Er sollte einfach nur kurz die Augen schließen. Nur für ein paar Minuten. Etwas, was natürlich von vorne herein zum Scheitern verurteilt war. Denn kaum, dass er die Augen geschlossen hatte und versucht hatte, eine halbwegs gemütliche Position auf dem Rücksitzt zu finden, driftete er auch schon wirklich in den wohlverdienten Schlaf ab. Er wachte nicht einmal davon auf, dass sein Kopf sich eine bequemere Position auf Soras Schulter suchte.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Jul 28, 2017 2:35 am

Sora & Yamato
Am nächsten Morgen


Tatsächlich hatte Sora nicht erwartet dass es so nicht unangenehm werden würde. Nein, ganz im Gegenteil, es war doch recht amüsant. Was ihr sauer aufstieß war Yamatos Versprechen. „Lieber nicht…“ bat sie dann leise und schüttelte etwas den Kopf. Nein, das wollte sie nicht. Ihre Mutter würde vielleicht weniger sauer sein, solange Yamato anwesend war, aber ihre schlechte Laune würde sie garantiert nicht komplett verstecken können. Und damit wollte Sora Yamato nicht konfrontieren. Nein. Yamato hatte jetzt schon Respekt vor ihrer Mutter und der sollte nicht in Angst umschwingen. Da wollte Sora dann doch lieber ihrer Mutter alleine begegnen.
Zum Glück wurden diese weniger schönen Gedankengänge direkt von den anderen Bandmitgliedern verjagt. Sie entlockten Sora sogar ein kurzes Lachen, nachdem sie doch recht plötzlich mit dieser Zuneigung konfrontiert wurde. Jedoch fehlte Sora da jemand, so wand sie sich grinsend an Yamato, „Magst du mich denn auch?“ fragte sie und warf ihm ein kurzes Zwinkern zu. Immerhin kannte sie die Antwort, oder ging stark davon aus dass sie die wusste. Die vergangene Nacht bestätigte ihr ja eigentlich, dass er sie sogar mehr als einfach nur mochte. Doch es reizte sie einfach zu sehr Yamato einfach nochmal direkt darauf anzusprechen. Aber diese indirekte Bestätigung der Band war etwas, was sich wirklich gut anfühlte. Und vielleicht auch ein gutes Zeichen für eine gemeinsame Zukunft von Sora und Yamato?
Einen Gedanken den sie gerne weiter gesponnen hätte, dich Hirokis Ansage ließ sie diesen, leider, abbrechen. Noch bevor Sora realisieren konnte, was da gerade das Yoshio Hiroki an den Kopf warf erklang bereits die Musik aus den Boxen, und das nicht leise. Und Soras geschultes Ohr, wenn es mittlerweile um Yamatos Band ging, erkannte direkt um was es sich bei der besagten Musik handelte. Sora schaute kurz zwischen Yamato und Kazuki hin und her, ehe ihr Blick sich dann doch auf Yamato fixierte. Wie gewohnt legte sich derweil ein Lächeln auf ihre Lippen. Es war wie verhext, sie konnte einfach nicht anders, als zu Lächeln sobald sie ihm ins Gesicht sah. „Ich kenne wohl mittlerweile mehr als genug Fans von euch, um zu wissen, dass sich die CD gut verkaufen wird.“ Beteuerte sie Yamato.Wahrscheinlich war es einfach ein ganz anderer Blickwinkel den sie hatte. Immerhin waren sie während eines Konzertes eher darauf konzentriert eine gute Show zu liefern, während Sora die Fans jedes Mal aus nächster Nähe erleben durfte. Etwas was sie alles andere als genoss, aber niemals offen aussprechen würde. Immerhin kannte sie Yamato gut genug, um zu wissen, dass ihm das nicht gefallen würde und dass er dann versuchen würde dieses Problem irgendwie zu umgehen, was jedoch wohl unmöglich schien. Immerhin wollte sie weiterhin die Konzerte genießen und Yamato nicht irgendwelche Umstände bereiten. So zauberte ihr seine kleine Anmerkung erneut ein breites Lächeln auf ihre Lippen. Ihr Song. Es klang so unglaublich schön, diese Worte aus Yamatos Mund zu hören. So musste sie sich jetzt schon eingestehen, dass sie dieses Lied, welches er nur für sie schrieb, garantiert rauf und runter hören würde. Es war so ein unglaublich schönes Lied und das war sie damit nun verband machte es noch so viel schöner. „Aber bitte mit Autogramm von der Band und einer Widmung vom Leadsänger.“ Bat sie ihn schmunzelnd. Immerhin wahrte die Band hier ein Rockstarimage und sie konnte dann doch wohl kaum das Fanimage ablegen. Auch wenn sie sich für gewöhnlich nicht zu den gewöhnlichen Fans zählte. Denn Yamato wollte ja nicht mit einem Fan ausgehen.
So zogen die Minuten übers Land und nach und nach nährten sie sich der Heimat. Gerade als Sora kurz einen Blick aus dem Fenster warf zuckte sie kurz zusammen, da sie dann plötzlich von Yamatos Annährerungsversuch überrascht war. Vorsichtig schielte sie zu ihm rüber, ehe sich ein leichtes Schmunzeln auf ihre Lippen legte. Er war tatsächlich eingeschlafen. Und das obwohl die Herren vor ihnen die Lieder doch so herzlich und laut mit grölten. Das bewies Sora nur, dass Yamato eindeutig sehr müde war. Aber warum? Seine Augenringe sind ihr zwar nicht entgangen, jedoch waren sie doch eigentlich früh genug um Bett. Oder nicht? Sora vertrug wenig Schlaf, vielleicht kam ihr das deswegen weniger schlimm vor. Oder vielleicht konnte Yamato einfach nicht schlafen. Es bestand ja die Möglichkeit, dass die kalte Dusche, kurz vor dem zu Bett gehen ihn so wach machte, dass er nicht schlafen konnte, während Sora in aller seelenruhe schlief. Warum hatte sie das nur nicht mitbekommen? Die rotbraunen Augen konzentrierten sich zögernd auf die 3 anderen Herren, welche sichtlich fit waren. So sah es zumindest aus, während sie sich auf den vorderen Sitzen regelrecht für ihre CD feierten, zu recht. Aber das die Jungs dann so abgelenkt waren, kam Sora recht gelegen, so legte sie, wenn auch zögernd, ihre Hand vorsichtig auf Yamatos Oberschenkel ab. Stets darauf bedacht ihre Hand schnell genug wegziehen zu können, falls die anderen einen Blick riskierten. Yamato in eine unangenehme Situation bringen war nun wirklich das letzte was Sora wollte. Aber ebenso wenig wollte sie ihm seinen Schlaf rauben. So versuchte Sora die restliche Fahrt sich einfach so gut es ihr möglich war, sich nicht zu bewegen um Yamato ja nicht zu wecken, während ihr Daumen streichende Bewegungen ausführte. Das kam zwar nicht annähend an die Zärtlichkeiten ran, die Sora mit Yamato genießen wollte, jedoch war das zumindest eine kleine Geste die Sora mehr als genoß.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Jul 28, 2017 3:06 pm

Sora & Yamato
Ankunft in Tokyo



„AUFWACHEN!“ Yamato zuckte so heftig zusammen, dass sein Kopf von seiner ursprünglichen Position hochschnellte und er kurz verwirrt um sich sah, um zu erfassen, was gerade los war. Hatte er verschlafen? Kam er zu spät? Zu spät zu was? War etwas passiert?
Doch kaum, dass sein verschlafener Verstand angefangen hatte wieder einzusetzen, verstand er, wer ihn so unsanft geweckt hatte und das war nicht das Mädchen neben ihm gewesen. Ein breit grinsender Kazuki lehnte sich nach hinten. „Ich hab Sora schon gefragt, was sie mit dir angestellt hat, dass du die ganze Fahrt verschläfst“, informierte er den Sänger immer noch mit dem dämlichsten Grinsen, das Yamato je gesehen hatte.
Allerdings war er viel zu müde und neben der Spur, um Kazuki gerade in seine Schranken zu weisen. Stattdessen fuhr er sich vorsichtig durch den Pony, der mittlerweile bestimmt wieder ruiniert hatte und sah sich im Auto um. Hiroki saß mit einem ebenso breiten Grinsen am Steuer und Yoshio war anscheinend schon ausgestiegen. „Ihr seid da“, informierte der Fahrer sie beide und Yamato sah aus dem Fenster um die großen Wohnkomplexe zu erblicken, in denen sie beide wohnten.
„Danke“, murmelte er wirklich verlegen. Wie hatte er es geschafft, einzuschlafen? Die Musik dröhnte immer noch laut aus dem Boxen des Busses und seine Bandkollegen waren ja nun auch nicht gerade dafür bekannt, dass sie sehr leise waren.
Yamato streckte sich und stellte fest, dass sein Nacken es nicht zwingend gutgefunden hatte, wie er geschlafen hatte. Seufzend wandte er sich an Sora. „Tür mir leid“, entschuldigte er sich aufrichtig. Immerhin hatte er sie als Kissen missbraucht, was bestimmt auch nicht besonders angenehm gewesen war. „Du hättest mich wegschieben sollen“, fand er. Nicht, dass er das getan hätte. Aber die Fahrt war doch eigentlich recht lang gewesen und sie hätte ihn nicht die ganze Zeit über beherbergen müssen.
„Also hier wohnt Sora also. Das ist ja praktisch“, fand Kazuki und kam aus dem Grinsen gar nicht mehr raus. „Und praktisch für mich zu wissen“, fügte er an Sora gewandt hinzu, was für Yamato das Stichwort war, um aus dem Bus zu klettern. „Okay, wir gehen“, beschloss er und schob die Seitentür auf um auf die Straße zu springen. Obwohl es nicht notwendig war hielt er gedankenverloren Sora die Hand hin, als sie aus dem Wagen kletterte. Ob er mit Kazuki reden musste? Denn so langsam fand Yamato die Anspielungen zu Sora nicht mehr witzig.
„Bis Montag“, verabschiedete er sich von den anderen, nachdem sie ihre Sachen aus dem Kofferraum geholt hatten und er kurz sein Spiegelbild in der Scheibe gemustert hatte.
Erst, als der Bus weg war, wandte sich Yamato zu Sora um. „Tut mir wirklich leid“, stellte er klar und zuckte verlegen mit den Schultern. „Ich hoffe, die Jungs waren okay zu dir.“ Das hoffte er wirklich, sonst würde er sie nachträglich noch umbringen müssen.
Sie setzten sie in Bewegungen und Yamato schüttelt den Kopf über sich selber. „Ich fasse es nicht, ich bin einfach eingeschlafen“, wunderte er sich wieder über sich selbst. Er warf ihr einen kurzen Seitenblick zu. „Ich hab nicht wirklich viel geschlafen diese Nacht“, gestand er ihr. Ein Lächeln schlich sich auf sein Gesicht. „Aber das war es wirklich wert. Du siehst niedlich aus, wenn du schläfst“, informierte er sie und strebte den Weg zu ihrem Haus an. Vor dessen Tür hielt er dann allerdings an. „Ist es dir wirklich lieber, wenn ich nicht mit hochkomme… Ich möchte nicht, dass du denkst, ich würde mich aus der Verantwortung ziehen“, stellte er klar. „Ich würde ihr einfach alles erklären.“ Das gehörte sich doch auch so. Etwas mulmig war ihm bei dem Gedanken zwar schon, aber er wollte Sora eben auch nicht einfach stehen lassen. Vielleicht würde das ja auch kein gutes Bild bei ihrer Mutter hinterlassen? Yamato war etwas überfordert damit und hoffte, dass Sora die Situation besser einschätzen könnte.
Die Glastür des Hauses öffnete sich und sie traten gemeinsam ein, auch wenn Yamato ihr weiterhin einen fragenden Blick zu warf.


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