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 Friendship meets Love ~ Sora & Yamato

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AutorNachricht
Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Jul 28, 2017 9:55 pm

Sora & Yamato
Ankunft in Tokyo

Soras Plan Yamato vorsichtig und vor allem sanft zu wecken ging direkt nach hinten los. Kazuki war dann doch um einiges Schneller und vor allem energischer. Das Yamato eingeschlafen war, entging der Band selbstverständlich nicht, doch wie auch immer gelang es Sora die Herren davon zu überzeugen ihm einfach seinen Schlaf zu gönnen. Auch wenn sie an dieser Stelle Grinsen aus der vorderen Reihe erntete. Aber für Yamato nahm sie das gerne in Kauf. Das Kazuki dann Yamato auch direkt mit der Frage kam, mit welcher er sie bereits schon nervte entlockte Sora ein leises Seufzen. Warum musste er nun Yamato nun auch fragen, nachdem sie ihm bereits, mehr oder weniger, direkt, eine eindeutige Antwort gegeben hatte. Sie hatte immerhin geschlafen und warum Yamato so müde war wusste sie einfach selbst nicht.
Nur entschuldigte Yamato sich jetzt. Eigentlich hätte Sora sich entschuldigen müssen, sie hätte ihn einfach etwas früher wecken sollen, doch das fiel ihr zu schwer. Auch wenn es nicht sonderlich bequem war die Fahrt über ruhig zu sitzen genoss sie seine Nähe in diesem Moment, sehr. „Du weißt ganz genau, dass ich sowas niemals machen würde…“ hielt sie ihm vor. Sie hätte niemals irgendwen einfach von sich gestoßen, während er schlief. Das sagte ihr nicht zu.
Ihr Blick ging dann kurz aus dem Autofenster und sie musterte den großen Gebäudekomplex. Es war recht gut in diesem Fall, so musste Hiroki nicht ihretwegen einen Umweg fahren. Nur fand Kazuki diese Tatsache dann offensichtlich ebenfalls gut. So schenkte Sora ihm ein skeptischen Blick. Sollte Kazuki mal vor ihrer Tür stehen würde… nein, den Gedanken wollte sie nicht weiterspinnen. Das wäre wohl einer der wenigen Momente, in denen Sora ihre Strenge und vor allem auf außenstehende angsteinflößende Art schätzte. Da würde wohl selbst der vorlaute Kazuki klein bei geben. Da war sie sich sicher. Doch bevor sie in dieser Richtung eine Aussage tätigen konnte rette Yamato die beiden aus der Situation. Gehen war ein gutes Stichwort. Dankend nahm sie Yamatos Hilfe an um aus dem Wagen zu steigen.
Ihre Tasche schulterte sie schnell ehe sie den Jungs mit einem Lächeln kurz zum Abschied winkte. Auch wenn es nicht das Umfeld war was Sora gewohnt war oder gar auf Dauer genießen könnte, war es doch recht amüsant. So drehte sie sich lächelnd zu Yamato, welcher sich erneut entschuldete. „Das muss dir nicht leid tun. Die Jungs waren… ganz nett.“, nett war wohl die passendste Umschreibung. Immerhin entlockten sie Sora immer wieder ein kurzes Lachen und waren auf eine komische Art und Weise doch recht amüsant.
Yamatos Erklärung, warum er eingeschlafen war lauschte Sora skeptisch, ehe sie ihm verlegen in die Seite knuffte, „Dann kann ich wohl nie wieder bei dir schlafen, wenn du dann die ganze Nacht aufbleibst.“ Beschwerte sie sich. Das mit dem niedlich versuchte sie zu überhören, doch die verlegene Röte rund um ihre Nase zeugte davon, dass das nicht so klappte. Mit Komplimenten dieser Art umzugehen war nicht so einfach. Absolut nicht. Sie schaffte es in dieser Situation nicht mal zu Kontern, immerhin riskierte sie auch immer wieder während der Fahrt einen Blick zu Yamato, so gut es möglich war und genoss den Anblick des schlafenden Sängers. Oder ob sie das doch anschneiden sollte? Während sie sich das noch fragte ging machte Yamato bereits wieder die ersten Schritte, woraufhin Sora ihm direkt folgte. Und dann schnitt er jedoch wieder ihre Mutter als Thema an. Eigentlich wusste sie nicht was ihr lieber war. So brauchte sie eine Weile, und überlegte sich, was wohl das sinnvollste wäre, während sie ihre Schuhe musterte. Mit dem öffnen der Tür hob sie wieder ihren Blick wieder, ehe sie mit Yamato diese passierte. Erst als sich die Tür wieder hinter ihnen schloss hatte Sora ihren Gedanken zu ende gesponnen, „Es ist besser, wenn ich alleine gehe.“ Legte sie dann fest und schenkte Yamato ein kurzes Lächeln. Immerhin wusste Sora selbst nicht, was sie erwarten würde, da sie ihr Handy ausgeschalten hatte und sie wollte Yamato nicht zumuten ihrer Mutter gegenüber zu stehen wenn diese schlechte Laune hat.
Soras Schritte wurden dann doch schnell langsamer, ehe sie im Flur zum stehen kam, während sie nach Yamatos Hand griff um ihm ebenfalls zum Stehen zu bringen. Als dies erfolgt war, nutzte sie diesen Moment um ihm, auf Zehnspitzen stehend, einen kurzen Kuss aufzudrücken. „Tut mir leid, ich habe es einfach zu sehr vermisst.“ Gestand sie lächelnd, immerhin kam ihr die Fahrt irgendwie auch ewig vor. Vor allem weil sie Yamato so nah an sich hatte und dennoch nicht wirklich was von ihm hatte. „Aber jetzt gehörst du ins Bett.“ Belehrte sie ihn, auch wenn ihm das wohl selbst bewusst war. Und vielleicht würde die Aussicht auf sein Bett ihn ja von der Tatsache ablenken, dass Sora sich alleine mit ihrer Mutter rumschlagen musste.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Aug 01, 2017 3:34 pm

Sora & Yamato
Ankunft in Tokyo

So ganz konnte Yamato ihr ja nicht glauben, dass sich alle Bandmitglieder benommen hatten. Aber er hoffte einfach, dass es nicht ganz so schlimm gewesen war. Yoshio und Hiroki konnten sich immerhin ganz gut benehmen.
Beinahe sofort, als Sora androhte, dass sie dann wohl niemand die Nacht zusammen verbringen könnten, sah er sie alarmiert an. „Das habe ich so nicht sagen wollen“, erklärte er sofort äußert entsetzt. „Mir macht es nichts aus, mal etwas weniger zu schlafen.“ Und wahrscheinlich würde er sich daran gewöhnen, oder? Es gab immerhin genug Leute, die ständig neben jemanden einschliefen ohne dabei die ganze Zeit wach zu liegen. Wobei das gerade zugebener Weise wirklich schwer vorstellbar für ihn war. Dafür war alles einfach noch viel zu neu und aufregend.
Yamato seufzte, als Sora hartnäckig blieb. Aber da konnte er eben nichts machen. Wollte er auch gar nicht. Es war gut, wenn sie sich durchsetzte. Sora gab oft genug nach. Allerdings vermutete Yamato eher, dass sie ihn aus dem Gespräch mit ihrer Mutter heraushalten wollte und das hieß wohl, dass es nicht besonders positiven werden würde. „Okay. Ich hoffe, du bekommst keinen Ärger“, murmelte er und fasste nach Soras Hand. Nun, wo sie wieder im Hausflur waren, ging das auch ohne Probleme wieder.
Mit einem sanften Ruck zog er Sora an sich heran, nur um das festzustellen, dass sie in etwa die gleiche Idee gehabt hatte. Kaum, dass er seinen Kuss erhalten hatte, hoben sich Yamato Mundwinkel nach oben. „Ich auch.“ Er hatte zwar die meiste Zeit über geschlafen, aber die Zeit, die er wach verbracht hatte, hatte er es auch vermisst Zuneigungen auszutauschen. Es war verwunderlich. Immerhin hatte sich Yamato nie für einen anhänglichen Typen gehalten. Das kam anscheinend erst dann, wenn man sich wirklich in jemanden verliebte.
Ein kurzes Grinsen flackerte auf seinem Gesicht auf. „Du hast mich wirklich sehr vermisst, hm?“, wisperte er gegen ihre Lippen, als Sora in versuchte ins Bett zu schicken. Dabei wusste er sehr wohl, dass sie es so natürlich nicht gemeint hatte. Als gab er ihr einen letzten beschwichtigende Kuss. „Ich hab schon verstanden“, beruhigte er sie und löste sich von ihr, was schwerer fiel als gedacht. Jetzt hatten sie so viel Zeit miteinander verbracht und es schien doch noch nicht gereicht zu haben. Das war verrückt.
Allerdings war Yamato wirklich müde und er wusste, dass die Wohnung furchtbar aussah und wenn er in der nächsten Woche etwas zum Anziehen haben wollte, musste jemand Wäsche waschen. Dass sein Vater das nicht erledigt hatte, war eigentlich auch klar. Also war es das Verneigtest nun wirklich zu verschwinden. Sora sollte ohnehin auch schnellsten nach Hause, bevor sich die Laune ihrer Mutter möglicherweise noch weiter verschlechterter.
Unzählige Male warf Yamato einen Blick über die Schulter, während er den eigenen Heimweg antrat. Ertappt lächelte er sie an, als ihm klar wurde, dass er sich ein wenig peinlich verhielt. Aber das war dann wohl ein deutliches Zeichen dafür, dass sie einen ziemlich großen Schritt weiter gekommen waren. Er war sich ziemlich sicher, dass es positiv zu sehen war, dass er sie jetzt schon vermisste und es ihm schwer fiel von Sora wegzugehen.
Hoffentlich würde sie keinen Ärger bekommen. Das wäre ein fader Beigeschmack. Er nahm sich vor, ihr gleich zu schreiben. Oder wirkte das zu aufdringlich? Vielleicht wollte Sora ja auch erstmal ihre Ruhe. Seit wann machte er sich derart Gedanken? Wieder einmal stellte Yamato fest, dass er wirklich nicht bewandet auf dem Gebiet war.
Die Überlegungen musste er jedoch erstmal auf Eis legen, als er die Wohnung betrat und feststellte, dass er mit der Vermutung, sein Vater habe nichts im Haushalt getan, Recht behalten hatte.
Seufzend trat Yamato an den Küchentisch heran, auf dem eine Notiz lag, die ihm mitteilte, dass sein Vater arbeiten war und ihm für ihn ein Tiefkühlgericht vorgesehen war. Sehr nahrhaft. Yamato ließ die Reisetasche von der Schulter rutschten und sah sich kurz in der Küche um, bevor er auf den Wäschehaufe aufmerksam wurde, der wenn möglich noch größer geworden war. Von wegen Rockstarleben… davon war er gerade wieder meilenweit entfernt.
Da es aber niemanden gab, der ihm die Arbeit abnehmen würde, gab er sich erschöpft an die Arbeit. Einzig an alleine der Gedanke, dass sich der Auftritt in vielerlei Hinsicht gelohnt hatte, heiterte ihn auf und sorgte dafür, dass er sich ebenfalls alles Stehen und Liegen ließ und sich ins Bett verzog, das eindeutig ziemlich laut nach ihm rief. Aber das musste eben ein bisschen warten.



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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Aug 02, 2017 11:32 pm

Sora & Yamato
Ein paar Tage später
In Yamatos Wohnung


Den Ärger den Sora tatsächlich noch an dem Abend nach dem Konzert bekam behielt sie lieber für sich. Sie wollte Yamato nicht damit belasten. Und Sora konnte sich auch alleine schon gut mit der schlechten Laune und einer Predigt ihrer Mutter rumschlagen. Auch wenn die Folge daraus war, dass Sora erstmal nicht ähnlich weite Reisen unternehmen durfte. Aber das war für die Orangehaarige verkraftbar. Der Abend hatte sich zu sehr gelohnt, als das sie irgendwas davon oder die Folgen ansatzweise bereuen konnte.
Als sie wenige Tage später sich auf dem Weg zur Schule machte wunderte sie sich bereits wo Yamato war. Ob er schon früher los gegangen ist? Vielleicht musste er noch irgendwas im Proberaum erledigen oder ähnliches. Oder hatte er einfach verschlafen? Doch leider war Sora zu spät dran um sich darüber weiter Gedanken zu machen. Wie gewohnt ging sie mit Taichi zusammen einen Teil des Weges zur Schule, da dieser, wie immer, sehr müde war fiel es ihm zum Glück nicht auf, dass Sora weniger gesprächig als sonst war. Zu sehr wunderte sie die Tatsache, was mit Yamato war. Denn auch in der Schule war er erst nicht auffindbar. Das war doch komisch. In den Pausen kontrollierte sie immer wieder ihr Handy in der Hoffnung irgendwas von Yamato zu hören, doch das machte war auch vergebens. Doch beim Mittagessen übermannte sie dann doch ihre Neugierde. Denn für gewöhnlich wäre Yamato spätestens dann zu ihnen gestoßen, aber auch das war nicht der Fall. So erkundete Sora sich bei Tai, welcher als gemeinsamer bester Freund wohl vielleicht mehr wusste. Und Sora hatte auch da wieder richtig gesetzt. Taichi wusste was los war, Yamato war krank. Eine Option die Sora nicht in Erwägung gezogen hatte. Dabei war sie alles andere als abwegig. Und während Taichi sie noch mit mehr Informationen fütterte ließ sie ihren Blick durch die Cafeteria schweifen, ehe ihr Blick bei einem Mädchen hängen blieb. „Ich bin gleich wieder da.“ Entschuldigte Sora sich bei Tai, ehe sie ihren Platz kurzerhand verließ und geradewegs zu dem Mädchen ging. Sie waren im selben Tennisclub, kannten sich daher vom Training und es war vielleicht gar nicht so abwegig wenn Sora sie sich kurz schnappte. Das Mädchen ging mit Yamato in eine Klasse. Und das würde Sora nun ausnutzen.
„Natürlich kann ich dir die Aufzeichnungen mitgeben.“ Bestätigte die Ausgewählte Sora direkt und zauberte ihr direkt ein Lächeln auf die Lippen und bedankte sich bei dem Mädchen, ehe sie sich wieder zu ihrem Platz neben Tai begab. Diesen speiste sie mit der Aussage ab, dass es um etwas ging was mit dem Tennisclub zu tun hatte. Eine kleine Notlüge die Sora innerlich doch sehr zusetzte. Langsam sollten sie und Yamato doch weit genug sein um klaren Tisch zu machen. Sie waren doch schon so weit gegangen und dennoch wussten sie selbst nicht einmal was Sache war. Und solange müsse sie ihren besten Freund weiterhin mit irgendwelchen Ausreden vertrösten, auch wenn es sehr schmerzte.

Nach der Schule bekam Sora die Versprochenen Aufzeichnungen der Mitschülerin, verstaute diese in ihrer Tasche und versprach Yamato gute Besserung zu wünschen, ehe sie den Heimweg antrat. Nut hatte sie ja bereits den Entschluss gefasst erst bei Yamato vorbei zu schauen. Ihre Mutter war immerhin selbst noch nicht zu Hause, also musste Sora sich dann auch nicht für irgendwas rechtfertigen. So ging sie im Gebäudekomplex angekommen, einfach direkt den Flur entlang der zu Yamatos Wohnung führte. Auch wenn die Unterlagen derweil für sie nebensächlich wurden und nur eine Ausrede um zu Yamato zu gehen. Immerhin wollte sie wissen wie es ihm geht und die kleine fürsorgliche Mutter die in Sora ruhte wollte sich um Yamato kümmern, auch wenn dieser das garantiert nicht wollen würde.
So blieb sie vor der Tür stehen. Ishida stand auf dem Klingelschild und während Sora den Namen las kamen ihr plötzlich ganz andere Gedanken in den Sinn. Yamato war immerhin krank und schlief bestimmt. Oder sollte zumindest eigentlich nicht das Bett verlassen. Es wäre also nicht förderlich ihm aus dem Bett zu klingeln und vielleicht fühlte er sich ja nicht einmal wohl genug um Besuch zu empfangen.
Doch bevor sie diese Gedanken weiterspinnen konnte überwältige sie dann doch ihre Neugier und bevor sie sich verstand was die da tat war die Klingel bereits gedrückt und es gab wohl kein zurück mehr.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Aug 03, 2017 12:00 pm

Sora & Yamato
Ein paar Tage später
In Yamatos Wohnung



Das durfte doch nicht wahr sein! Yamato zog sich die Decke über den Kopf, als würde das irgendetwas besser machen. Tat es aber nicht. Sich die Decke über den Kopf ziehen war eben kein Wundermittel, das eine Erkältung einfach so heilte. Wobei Yamato sich auch eigentlich nicht so fühlte, als hätte er sich lediglich erkältet, sondern eher, als hätte ihn ein Lastwagen mit voller Wucht gerammt. Sein Kopf drohte angesichts der Kopfschmerzen zu platzen und auf seiner Stirn konnte man gefühlt Spiegeleier braten. Aber das war gar nicht das Schlimmste. Das Schlimmste war, dass sein Hals ihn umbrachte. Er konnte ja nicht einfach nur einen leichten Schnupfen haben, nein er hatte das Glück, dass er die Halsschmerzen des Jahrhunderts hatte.
Eigentlich war Yamato alles andere als weinerlich und er konnte mit Schmerzen relativ gut umgehen. Eine Erkältung allerdings war etwas ganz anderes. Ein weiterer Hustenanfall setzte ein und Yamato musste sich aufrichten um nach Luft zu ringen. Sobald er das Gefühl hatte, wieder halbwegs atmen zu können, tastete er nach seinem Tee. Das Einzige, das er heute zu sich genommen hatte. Denn er hatte wirklich keine Muse und auch nicht die Kraft dazu sich in die Küche zu stellen und Suppe zu machen. Das war eindeutig ein großer Nachteil, wenn man nicht bei seiner Mutter wohnte.
Yamato verwettete alles darauf, dass Takeru Suppe bekommen würde. In seiner Vorstellung wurden kranke Kinder von ihren Müttern verhätschelt. Sein Vater allerdings hatte ihn heute Morgen lediglich besorgt angesehen und gefragt, ob er zur Schule gehen wollte. Das hatte Yamato eigentlich vorgehabt. Immerhin hatte er sich deswegen aus dem Bett gequält, auch wenn er sich da schon elend gefühlt hatte. Ein prüfendes Handauflegen an seiner Stirn später hatte sein Vater ihn zurück ins Bett geschickt. Und weil Yamatos Stimme eher wie ein Reibeisen klang hatte er nicht protestiert.
Seitdem lag er in seinem Bett und litt vor sich hin. Denn natürlich war sein Vater zur Arbeit verschwunden, nachdem er ihm Tee gebracht hatte. Man musste ihm zu Gute halten, dass er gefragt hatte, ob Yamato klar kam. Aber da er nur eine Erkältung hatte und nicht gerade starb, hatte er darauf bestanden, dass sein Vater zur Arbeit ging. Er brauchte ohnehin einfach nur Ruhe.
Nachdem er Taichi und Yoshio geschrieben hatte, dass er heute krank zuhause blieb, hatte er versucht zu schlafen. Seine Hustenanfälle hatten das allerdings als schwerer gestalten als er gedacht hatte. Hinzu kam noch die Tatsache, dass seine Bandmitglieder ihm geschrieben hatten, wann er wieder fit wäre. Wer konnte es ihnen verdenken? Er hätte auch danach gefragt. Immerhin mussten sie weiter proben. Sie wollten bald ihre erste CD rausbringen. Nur klang er gerade nicht danach, als würde er diese Woche irgendwelche Songtexte von sich geben können. Das frustrierte Yamato nur noch mehr.
Was ihn ebenfalls frustrierte war die Tatsache, dass sein Tee mittlerweile kalt war. Angewidert verzog er das Gesicht. Das bedeutete dann wohl, dass er aufstehen musste um sich neuen Tee zu kochen. Vielleicht fand er dann ja auch etwas in der Küche, dass er lediglich aufwärmen musste.
Gerade, als er die Füße aus dem Bett geschwungen hatte, ertönte die Türklingel. Yamato seufzte. Vielleicht der Postbote? Oder Taichi? Vielleicht auch Takeru, der von seinem Vater verdonnert worden war nach ihm zu sehen? Also blieb dem Blonden nichts anders übrig als zur Tür zu schlurfen. Auf dem Weg dahin warf er einen Blick in den Flurspiegel und hoffte sehr, dass wer auch immer auf der anderen Seite der Tür war, keinen Schreck bekommen würde. Denn gerade sah er nicht wirklich aus wie er selbst. Yamato hasste es, wenn seine Haare ein einziges Durcheinander waren. Er war noch blasser als sonst, wobei seine Wangen eindeutig rot schimmerten. Ein Zeichen dafür, dass sein Vater wohl Recht hatte, wenn er sagte, dass er Fieber hätte. Außerdem war er immer noch nicht angezogen. Wenigstens hatte er ein T-Shirt und eine Shorts an, in denen er bereits geschlafen hatte.
Yamato öffnete die Tür und seine Augen wurden prompt größer, als er realisierte, wer ihm einen Besuch abstattete. „Sora!“ Trotz der Heiserkeit klang seine Stimme entsetzt. Wie könnte er auch nicht entsetzte sein, wenn das Mädchen, das er mochte ihn in diesem erbärmlichen Zustand sah. „Was machst du hier?“ Er versuchte den Hustenanfall zu unterdrücken, was nur mäßig klappte.
Er hatte ihr gar nicht Bescheid gesagt. Das hatte daran gelegen, dass er nicht weinerlich klingen wollte und er wollte auch nicht, dass sie sich Sorgen machte und vor allem hatte er nicht gewollt, dass sie hier auftauchte. Aber er konnte sich auch so zusammenreimen, woher sie wusste, dass er krank war.
Seufzend fuhr er sich kurz durch die Haare, um den größten Schaden zu beheben. Dann aber gab er auf, weil er das Unterfangen als sinnlos erachtete. „Willst du reinkommen?“, erkundigte er sich, da es gar nicht den Anschein machte, als würde sie bald wieder gehen. „Ich will dich nicht anstecken…“, gab er allerdings noch zu bedenken. Das war vermutlich am ärgerlichsten. Denn wenn sie alleine waren hielten sie eigentlich nie Abstand zu einander. Nun aber bestand eben Ansteckungsgefahr. Außerdem war er bestimmt nicht gerade anziehend im Moment. „Ich wollte Tee machen… willst du auch einen?“, erkundigte er sich, wobei er feststellte, dass seine Stimme bei jedem Wort protestiert. Das war überhaupt nicht gut.



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Zuletzt von Yamato Ishida am Sa Okt 14, 2017 11:51 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Aug 03, 2017 7:41 pm

Sora & Yamato
Ein paar Tage später
In Yamatos Wohnung


Die wenigen Momente die Sora noch vor der Tür verweilte fing die dann direkt an sich Vorwürfe zu machen. Wenn sie Yamato nun geweckt hatte und er sich wegen ihr zur Tür quälte. Das wollte sie nicht verantworten. Denn das würde wohl auch absolut nicht zu seiner Genesung beitragen.
Doch als dann der sichtlich kranke Yamato die Tür öffnete schob sie direkt ihre Bedenken zur Seite. Denn das Abbild des Mannes machte Sora nur deutlich das sie gebraucht wurde! Er sah einfach nur krank aus. Und auch wenn Yamato sicherlich nicht so erfreut über Soras Auftauchen war. Doch für Sora war das nun ein eindeutiges Zeichen, dass es richtig war zu Yamato zu gehen. „Ich wollte sehen wir es dir geht.“ Erklärte sie ihm mit einem Lächeln auf den Lippen. Doch sein Husten ließ das Lächeln dann doch recht schnell wieder verschwinden und ein wesentlich besorgter Blick legte sich auf das Gesicht der Orangehaarigen. Das war das Zeichen, dass Yamato eindeutig litt und das es richtig war, dass sie hier war.
Seine Einladung kam ihm nicht so leicht über die Lippen, doch er begründete ihr direkt warum. Kurz legte sie seine Hand auf seine Wange, „Ich werde schon nicht krank.“ Versprach sie ihm lächelnd. Sie war hart im nehmen und würde sich nicht anstecken, zumindest hoffte sie ganz stark dass sie sich nicht ansteckt, wenn sie es sich oft genug einredet. Ihre Hand verriet ihr direkt das der Husten nicht das einzige war was Yamato plagte. So sehr glühte er. Und dabei fasste sie nicht einmal wie man es sonst tat nach seiner Stirn. Aber das war eigentlich auch nicht nötig um festzustellen, dass Yamato Fieber hatte. So konnte sie erneut nicht verhindern, dass sich wieder ein besorgter Ausdruck auf ihr Gesicht legte. So nahm sie seine Hand langsam wieder weg. Seine Einladung auf einen Tee war dann aber doch die Spitze des Eisberges. „Du machst gar nichts!“ tadelte sie ihn direkt, „Du gehörst ins Bett.“ Erklärte sie ihm dann nur.
Vorsichtig schob sie sich an ihm vorbei und rutschte direkt im Flur aus ihren Schuhen. „Ich mache dir einen Tee und du siehst zu dass du zurück ins Bett kommst.“ Legte sie direkt fest und würde sich garantiert bei diesem Vorhaben nicht umstimmen lassen. Auch wenn Yamato es wohl wenig begrüßen würde, dass Sora kurzerhand das Ruder an sich riss, aber das war ihr in diesem Moment einfach mehr als egal. Yamato war krank und Sora würde garantiert niemals zulassen, dass er sich dann noch in die Küche stellt.
So fasste sie nach seiner Hand um ihn mit sich mit zu ziehen, in der Hoffnung dass er freiwillig mitkommen wird. Sie hatte sich jetzt einfach festgenommen nun Yamato zu bemuttern, da sie auch wusste, dass er sonst niemanden hatte, der das für ihn tat. Wahrscheinlich setzte er nicht einmal darauf dass das jemand für ihn tat, aber da hatte er die Rechnung ohne Sora gemacht. Sora empfand mittlerweile zu viel für den Blonden, als das sie ihm sich selbst überlassen würde. „Hast du schon was gegessen? Und brauchst du sonst noch was? Ich kann auch schnell zur Apotheke laufen und dir was holen oder schauen was ich noch zu Hause habe. Und ist dir auch warm genug? Du musst dich richtig warm einpacken bei einer Erkältung! Sonst hole ich dir noch eine Decke.“ Anstatt das sich ihre Gedanken überschlugen taten es jetzt ihre Worte. Denn nun hatte es oberste Priorität Yamato es möglichst angenehm zu gestalten und vor allem ihn schnellstmöglich gesund zu machen!
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Aug 04, 2017 3:40 pm

Sora & Yamato
Ein paar Tage später
In Yamatos Wohnung


Sie wollte sehen wie es ihm ging? Aufrichtig positiv überrascht erschien ein schwaches Lächeln auf seinen Lippen. „Ging schon mal besser“, gab er zu und war sich natürlich auch bewusst, dass man ihm das ansah. Hoffentlich hatte sie ihn bisher schon wirklich gerne, bevor er hier zu abschreckend wirkte.
„Nicht… Du steckst dich an…“, wehrte er schwach ab. Eigentlich sollte sein Protest wesentlich deutlicher ausfallen. Aber dazu fühlte er sich gerade einfach nicht ganz in der Lage.  Außerdem mochte er es, wenn Sora ihn anfasste. Ihre Haut war angenehm kühl, weswegen er kurz die Augen schloss, wohlwissend, dass er sie ohnehin nicht davon abhalten konnte. Sora war schon immer absolut eifrig dabei gewesen, sich um andere zu kümmern. Aber dass sie sich einmal um ihn kümmern würde, hätten sie wohl beide nicht gedacht. Immerhin war er ziemlich selbstständig.
Aber Sora wollte davon gerade nichts wissen und er seufzte. „Du bist hier zu Gast“, lenkte er ein und ließ sich von ihr mitziehen. Er war insgesamt wenig davon begeistert, Sora hier herum werkeln zu lassen. „Das ist nicht nötig… ich komme auch so klar.“ Das war er die letzten Jahre immerhin  auch. Es war schließlich nicht die erste Krankheit, die er je gehabt hatte. Sora jedoch redete einfach weiter, als würde sie seine zugegeben leisen Einwände gar nicht hören. Also seufzte er noch einmal, was direkt in Husten endete.
Um sie wirklich nicht anzusteckend wand er seine Hand aus ihrer heraus. „Wie lange hast du vor zu bleiben? Das klingt nach einen Wochenplan“, entgegnet er teilweise belustigt, teilweise entsetzt. Er verschränkte die Arme vor der Brust, und ließ sich auf den nächstgelegenen Stuhl nieder. „Nein, ich war bis gerade im Bett“, gab er zu. Denn etwas zu essen wäre wirklich gut. „Ich meine wir haben irgendwas zu auftauen da. Das wollte ich warm machen.“ Wieso klang er so klein laut? Vielleicht weil sie so viele wichtige Dinge sagte und alles nach einen Plan klang? Sora schien ziemlich genau zu wissen, was zu tun war, wenn jemand krank war. Er selber hielt sich eher an die Methode, die Krankheit auszuschlafen. Irgendwann ging sie schon von alleine weg.
Bevor sie allerdings wirklich noch den Weg auf sich nahm und irgendetwas einkaufte, stand er wieder auf und öffnete den Schrank, in dem sie Medikamente aufbewahrten. „Wir haben was da“, sagte er hastig. „Du sollst dir nicht so viel Mühe machen.“ Es reichte, dass sie überhaupt da war. Yamato beeindruckte das persönlich schon sehr. „Guck, da sind brauchbare Sachen bei.“ Er hatte selber nicht mal gewusst, dass sie so etwas im Haus hatten. Vermutlich hatte sein Vater einfach Angst, dass er krank wurde und nicht zur Abriet konnte.
„Mir ist warm genug. Viel zu warm“, wehrte er schnell ab. Er hatte das Gefühl zu glühen. Eine Decke war das Letzte, was er wollte. Er wandte sich wieder zu Sora um, deren Anblick in seiner Wohnung immer noch seltsam war. „Hör mal, mach dir keine Umstände wegen mir, okay?“, begann er und trat auf sie zu. Zögernd legte er ihr die Hände auf die Schultern. „Ich komme klar. Morgen bin ich wieder fit.“ Sein Husten strafte ihn jedoch prompt Lügen. „Übermorgen…“, revidierte Yamato etwas einsichtiger.

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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Aug 08, 2017 2:14 am

Sora & Yamato
Ein paar Tage später
In Yamatos Wohnung


Das Sora sich anstecken konnte verdrängte sie einfach komplett. Das war nebensächlich und wird auch garantiert nicht eintreten. Sie wurde selten krank, nahezu nie. Und wenn man sich lang genug einredet nicht krank zu sein, dann klappt es auch irgendwann, mehr oder weniger gut. Diese Erfahrung konnte Sora in den Jahren machen. „Ich werde schon nicht krank!“ versprach sie ihm deshalb lächelnd. Er sollte sich in diesem Fall alles andere als Sorgen um Sora und ihre Gesundheit machen. In diesem Moment sollte es um Yamato gehen, und darum das er schnellstmöglich gesund wird.
Deswegen schmoll sie schon beinahe beleidigt, als er ihr klar machen wollte, dass er sie nicht brauchte. Er war erwachsen, ja, aber auch krank und es sprach einfach gegen Soras Ethik Yamato nicht zu helfen und nicht zu umsorgen. Und sie würde sich garantiert nicht davon abhalten lassen, nur weil Yamato der Überzeugung war, dass er alleine zurecht kam. In Soras Augen sah es nämlich eindeutig danach aus, dass Yamato jemanden braucht, der sich um ihn kümmert und diese Rolle übernahm Sora nur zu gerne. Ebenso gefiel ihr seine lustig gemeinte Aussage nicht. „Wenn es solange dauert bis du wieder gesund bist.“ Konterte sie schulterzuckend. Denn sie hatte wenig Schmerzen dabei sich länger als nur einen Nachmittag um Yamato zu sorgen und wenn es sein musste, dann würde Sora auch einen Wochenplan anlegen. Ebenso wenig auf Begeisterung stieß alles weitere was Yamato von sich gab, „Du weißt ganz genau dass „irgendwas zum auftauen“ nicht gerade die beste Wahl ist?“ erkundete sie sich rhetorisch. Ihre Mutter umsorgte Sora auch immer, wenn mal der seltene Fall eintrat, und da konnte Sora sich mittlerweile auch zusammenreimen dass etwas wie eine Suppe wesentlich angebrachter war, als etwas was im Tiefkühlfach darauf wartete in die Mikrowelle gestellt zu werden. Also lag es nun an Sora für Yamato schnellstmöglich etwas zu organisieren. Oder zu kochen.
Zumindest musste sie nicht noch die Apotheke aufsuchen. Denn der Blick in den kleinen Schrank bewies Sora, dass der Herrenhaushalt doch mit Medikamenten ausgestattet war. Doch direkt musterte Sora skeptisch diese. Sie waren auf dem ersten Blick alle verschlossen. Ob sie sich diese erst neu organisiert haben? So stellte Sora sich auf Zehenspitzen um aus dem Schrank eines der Medikamente zu fischen, welches ihr dann doch bekannt vorkam. Und ihre Befürchtung wurde damit nur verfestigt, denn diese Packung war geschlossen. Einen prüfenden Blick auf der Packung später, der ihr bewies, dass es sich tatsächlich um ein Medikament gegen Erkältung erhandelte, wand sie sich an Yamato, „Warum nimmst du die denn nicht…?“ hielt sie ihm vor. Es war nicht so, dass sie sauer war oder ähnliches. Sie sorgte sich einfach zu sehr um den Blonden, als das sie es einfach so hinnehmen könnte dass er sich nicht ausreichend um seine Gesundheit kümmert.
So huschte ihr auch erst nur ein leises Seufzen über die Lippen, als er sie nur bat sich keine Umstände zu machen. „Du kommst klar…?“ hinterfragte sie skeptisch und legte eine Hand auf Yamatos Stirn. Nur um erneut festzustellen, dass er regelrecht glühte. „Yamato…“ hauchte sie dann nur leise und ließ ihre Hand langsam wieder sinken. Er kam nicht klar, das war für Sora eindeutig, und er konnte so oft sagen wie er wollte, dass er klar kam, sie konnte es ihm einfach nicht glauben. „Du weißt ganz genau, dass du mich nicht davon abhalten kannst… oder nicht?“ fing sie dann seufzend an, „also entweder du spielst jetzt brav mit ooooder…“ musste sie dann kurz unterbechen da sich ein kurzes Grinsen auf ihre Lippen stahl, „Oder ich muss dir erst mit etwas drohen.“ Erklärte sie dann. „Meine Mutter ist streng, wie du weißt. Sie hat ebenfalls nie ein Nein gelten lassen und von ihr habe ich mir die ein oder andere Taktik abgeschaut um meinen Willen zu bekommen.“ Erklärte sie und stämmte ihre Hände an ihre Hüfte. Drohen war in diesem Moment für Sora der einfachste Weg, da eine endlos lange Diskussion für Yamatos Gesundheitszustand nicht sonderlich förderlich war. „Also, du nimmst jetzt die Medikamente, legst dich dann ins Bett und lässt mich in der Zwischenzeit dir Tee aufsetzen und dir einen kalten Lappen auf die Stirn legen.“ Erklärte sie den kurzen Ablaufplan, welcher jedoch noch weiter ergänzt werden musste. So löste Sora sich von Yamato um ihren Blazer auszuziehen und über die Stuhllehne zu legen. „Und dann ruhst du dich etwas aus, während ich dir in der Zwischenzeit was zu essen organisiere und siehst zu, schnellstmöglich gesund zu werden.“ Sie warf ihm ein kurzes Lächeln zu, „Und wenn du das weiterhin nicht zulassen willst dann… wirst du mich nie wieder in einem deiner Shirts sehen!“ drohte sie ihm neckisch in der Hoffnung, dass dies reichen würde um ihn so endlich ins Bett zu locken.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Aug 09, 2017 11:14 am

Sora & Yamato
Ein paar Tage später
In Yamatos Wohnung


Langsam aber sicher sah Yamato ein, dass er gar keine Chance hatte Sora wieder loszuwerden und wenn er ganz ehrlich zu sich war, dann wollte er das auch gar nicht. Denn eigentlich war es wirklich nett. Mehr als das. Yamato war sich nur nicht sicher, wie er damit umgehen sollte. Es war Jahre her, das jemand bei ihm gewesen war, wenn er krank war.
„Wollen wir es nicht hoffen….“, murmelte er, als Sora ihm versicherte, dass sie auch die nächsten Tage vorbei sehen würde. Hoffentlich würde er nicht länger krank sein. Yamato hasste es und so schön es auch war, er wollte Sora wirklich keine Mühe machen.
Yamato ließ seufzend den Kopf etwas hängen, als Sora ihm deutlich machte, dass aus seinem Plan etwas Aufzutauen nichts werden würde. Aber was hatte er auch anderes erwartet? Sie war dafür viel zu fürsorglich. „Du machst dir viel zu viel Mühe…“, fand er verlegen und zu seinem bereits bestehenden Rotschimmer kam ein weiterer dazu, der dieses Mal nicht vom Fieber stammte.
Ob es wohl so ablief, wenn eine Frau im Haushalt war? Yamato beobachtete Sora dabei, wie sie sich durch die Medikamente wühlte, nur um ihm einen neuen Vorwurf zu machen, den er mit einem schulterzuckend abtat. „Ich lag im Bett… ich nehme es jetzt“, versprach er und organisierte sich ein Glas, das er mit Wasser füllte um dann die Tabletten zu nehmen. Hoffentlich stellte sie das zufrieden. Dann würde hoffentlich auch der besorgte Ausdruck auf ihrem Gesicht verschwinden. Sora machte sich wohl wirklich Sorgen um ihn und das tat Yamato nun doch irgendwie leid. Immerhin wollte er nicht, dass sie sich wenigen ihm unnötig Gedanken machte. Es war immerhin auch nur eine Erkältung!
„Ich weiß“, bestätigte er seufzend und zuckte erneut mit den Schultern. Sora mochte lieb und fürsorglich sein, aber er wusste, dass sie auch Durchsetzungsvermögen hatte und das kam gerade wieder zum Vorschein.
Allerdings wanderten seine Augenbrauen in die Höhe, als sie begann ihm zu drohen. „Du willst mir drohen?“, wunderte er sich. Das war neu. Jedenfalls ihm gegenüber. „Und ich dachte, du wirst süß und lieb“, beschwerte er sich. Ob sie Taichi auch gelegentlich drohte? Das wiederrum konnte sich Yamato schon eher vorstellen. Bei ihm allerdings hatte sie das in den ganzen Jahren noch nicht getan. „Und wieder eine neue Seite an dir“, stellte er fest und legte ihr erneut die Hände auf die Schultern. „Du musst mir nicht drohen, Sora“, seufzte er geschlagen. Das war etwas für unartige Kinder und nicht für ihn, fand Yamato. „Ich weiß, dass es sinnvoller ist. Ich möchte dir nur keine Umstände bereiten. Es… es ist peinlich, wenn das Mädchen, das man mag, einen bemuttert.“ Er hielt inne und dachte kurz über das Wort nach, das er ganz automatisch benutzt hatte, weil es in den Zusammenhang passte und dann wurde ihm klar, dass er das Wort seit Ewigkeiten nicht mehr mit ihm im Zusammenhang genutzt hatte. Es war irritierend und positiv überraschend zu gleich.
Ein kleines Lächeln erschien auf seinen Lippen. Denn er konnte nicht leugnen, dass es ihm wirklich gefiel, dass sich jemand solche Gedanken um ihn machte. Sicher, es war nach wie vor unangenehm und er war nicht daran gewöhnt, aber das änderte nichts an der Tatsache, dass Sora ihm noch einmal mehr bewies, dass sie unglaublich war. Yamato hatte keine Ahnung, wohin das noch führen sollte. „Das Schlimmste an der Erkältung ist, dass ich dich nicht küssen kann“, offenbarte er Sora, weil er das wirklich gerne tun würde. Immerhin war er immer noch kein Meister darin Worte zu finden und zeigte seine Zuneigung eindeutig eher durch Taten, wie sie beide wussten.
Yamato ließ wieder von Sora ab. „Du kommst hier klar?“, wollte er wissen und sah zweifelnd zu der nicht gerade ordentlichen Küche. Hätte er gewusst, dass sie Besuch bekommen würden, hätte er wirklich aufgeräumt. Aber dafür war es jetzt zu spät und so langsam sollte er wirklich zurück ins Bett. Denn je länger er herum stand, desto klarer wurde ihm, dass er wirklich ins Bett gehörte.
Also gehorchte er und begab sich in Richtung seines Zimmers. „Sora?“ Er hielt an seiner Tür inne. “Wenn du das nächste Mal nicht mein Shirt getragen hättest… was hättest du dann angehabt?”, erkundigte er sich mit einem breiten Grinsen, bevor er in seinem Zimmer verschwand und sich dort wirklich in sein Bett kuschelte. Obwohl ihm eigentlich wirklich zu warm war, zog er die Decke bis zum Hals und schloss die Augen, was für seine Kopfschmerzen schon mal angenehmer war.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Aug 09, 2017 9:48 pm

Sora & Yamato
Ein paar Tage später
In Yamatos Wohnung



Yamato willigte dann doch recht schnell ein, was Sora sehr zusagte. Zumindest versuchte er nicht weiterhin sie von allem abzuhalten. Nur hielt er ihr vor das sie sich zu viel Mühe mache, aber das war einfach sie und nur weil Yamato ihr das vorhielt würde sie das garantiert nicht einfach so ändern können. Solange sie keinen Schaden davon trug sprach nichts dagegen sich weiterhin zu bemühen. So schenkte sie Yamato dann doch endlich ein Lächeln, vor allem da Yamato sich dann bereit erklärte die Tablette einzunehmen, etwas was Sora freudig beobachtete. So gab es ein Problem weniger zu bewältigen und Yamato war hoffentlich dadurch der Genesung einen Schritt weiter.
Von Yamato dann aber zu hören zu bekommen, dass sie sonst süß und lieb war ließ sie verlegen schmunzeln. „Bin ich doch immernoch.“ Tadelte sie ihn leise. Nur musste sie einfach ihren Willen durchsetzen und das war so am einfachsten. Und anscheinend hatte sie dann auch tatsächlich gesiegt, so grinste sie triumphierend. Doch das Grinsen verschwand dann doch wieder schnell und sie legte eine Hand an Yamatos Wange, welche immer noch bedrohlich glühte. „Du solltest anfangen dich an die Bemutterung zu gewöhnen.“ Empfahl sie ihm dann. „Ich mag dich, Yamato. Zu sehr als das ich mich jemals davon abhalten lassen würde dafür zu sorgen ob es dir gut geht.“ Erklärte sie. Das bei diesen Worten sich ein leichter rosafarbender Schimmer auf ihre Wangen legte war wohl unmöglich zu vermeiden. Das Geständnis, dass Yamato sie offensichtlich küssen wollte verstärkte nur den Farbton auf ihren Wangen. Aber Sora konnte jedoch nicht abstreiten, dass es ihr ähnlich erging. Sie liebte es Yamato zu küssen, zu sehr als dass es einfach war lange darauf zu verzichten. Aber das war nun leider nicht möglich, jetzt wo Yamato krank war. So musste es vorerst genügen, dass Sora sich auf die Zehenspitzen stellte um ihm kurz einen Kuss auf die Wange zu drücken, „Dann solltest du unbedingt ganz schnell wieder gesund werden.“ Hauchte sie noch leise in sein Ohr.
So ließen sie voneinander ab, doch Yamato musste ja noch unbedingt nachfragen ob sie klar kam. „Natürlich.“ Bestätigte sie ihm direkt. Immerhin hatte sie sich bereits in ihrem Kopf einen Plan zurecht gelegt. Das dieser beinhaltete eine Suppe bei sich zu Hause zu kochen, verschwieg sie Yamato dann doch lieber vorerst, denn das würde er nun wirklich nicht gerne hören wollen. So schaute sie ihm nur lächelnd nach, während er sich geschlagen in Richtung seines Zimmers begab. Als er dann doch nochmal kurz anhielt wand Sora dich dann doch wieder zu ihm, obwohl sie sich eigentlich gerade einen Überblick über die Küche verschaffen wollte. Immerhin musste sie sich da erstmal alles zurecht suchen musste. Sie wollte ja auch keine Zeit verlieren. Seine Frage ließ sie seufzend den Kopf schütteln, „Das willst du gar nicht wissen.“ Hielt sie ihm lachend vor und war dann heilfroh das er ohne weitere Proteste in seinem Zimmer verschwand und hoffte einfach, dass er sich direkt ins Bett verkrümeln würde.
So hatte Sora dann Zeit sich kurz einen Überblick in der Männerküche zu verschaffen. Dabei fiel ihr recht schnell auf, dass hier nur das nötigste vorhanden war. Und das reichte Sora da eigentlich gar nicht, nein. Sie war einfach etwas anderes gewöhnt, aber es war nun nicht ihre Aufgabe. So setzte sie Wasser auf, und hoffte das irgendwo eine Thermokanne versteckt war. Immerhin sollte der Tee möglichst lange warm bleiben. Doch diese Suche war vergebens. Auf leisen Sohlen huschte sie durch die Wohnung um einen Lappen zu finden, was zum Glück dann doch recht schnell erledigt war. Während die diesen unter einen kühlen Wasserstrahl hielt musste sie nebenbei den Gedanken verdrängen, dass sie die Wohnung aufräumen musste. Es störte sie die Unordnung nicht, nur jetzt wo sie hier alleine in der Küche stand fühlte sie sich wie die Hausfrau, wie Yamatos Frau. Und da gehörte es sich einfach sich um den Haushalt zu kümmern. Doch das war einfach nicht der Fall. Also sollte Sora sich einfach zusammenreißen und sich erstmal um den Tee und den Lappen kümmern. Wenig später kochte das Wasser bereits und Sora goss den Tee auf. Nur um dann mit der Tasse und dem Lappen bewaffnet in Yamatos Zimmer zu tippeln. „Yamato…“ hauchte sie leise, während sie die Tasse vorsichtig auf dem Nachttisch neben seinem Bett stellte und sich vorsichtig auf der Bettkante niederließ. Mit ihrem Handrücken fuhr sie leicht über seine Wange. „Der Tee ist fertig.“ Erklärte sie ihm dann ebenso leise. Das er wohl noch zu heiß zum trinken war, musste sie nicht dazu erwähnen. So strich sie lieber mit ihrer Hand Yamatos Pony aus seinem Gesicht um vorsichtig den Lappen auf seiner Stirn legen zu können. „Ich werde gleich noch kurz nach Hause gehen und komme später wieder vorbei. Ist das ok?“ fragte sie dann lächelnd nach, während ihre Hand bereits wieder über seine Wange strich. Diese Zärtlichkeit auszutauschen kam bei weitem nicht einem Kuss nahe, doch es war trotzdem schön. Denn mittlerweile fühlte es sich immer schön an, bei Yamato zu sein und auch wenn es nur als Krankenbesuch war.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Aug 14, 2017 4:46 pm

Sora & Yamato
Ein paar Tage später
In Yamatos Wohnung


Er sollte anfangen, sich daran zu gewöhnen bemuttert zu werden? Yamato kam gar nicht umher, sich darüber Gedanken zu machen. Wie auch, wenn das so vollkommen neu für ihn war? Über zehn Jahre kam er ganz gut ohne aus und plötzlich sollte er sich daran gewöhnen. Es war unangenehm und ungewohnt, dass sich jemand so sehr ins Zeug legte. Natürlich war er mittlerweile daran gewöhnt, dass es Menschen gab, die sich um ihn sorgten, aber Soras Fürsorge hatte ein neues Level erreicht. Allerdings konnte er eben auch nicht abstreiten, dass es ein schönes Gefühl war, dass jemand da waren, der sich um einen kümmerte.
Blieb nur zu hoffen, dass so etwas nicht öfter passierte. Denn eigentlich hatte Yamato es sich doch zur Aufgabe gemacht, sich um Sora zu kümmern. Das ging natürlich nur schwer, wenn man krank im Bett lag.
Deswegen zögerte er auch nicht, als sie zu ihm ins Zimmer kam und er sich aufrichtete. Sora hatte bereits Tee gekocht, den sie auf seinem Nachttisch abstellte und prüfen sein Gesicht betastete. „Ich revangiere mich“, versprach er ihr aufrichtig. Nicht, dass sie noch dachte, er würde alles als selbstverständlich sehen. Davon war Yamato nämlich wirklich weit entfernt.
Er ließ sich zurück in die Kissen sinken, damit Sora den kühlen Lappen auf seiner Stirn platzieren konnte, was wirklich eine Wohltat war. Außerdem schienen die Tabletten ein wenig zu wirken. Jedenfalls wurde er tatsächlich etwas schläfriger. Das wertete der Blonde als gutes Zeichen, denn Schlaf war notwendig um sich zu erholen.
„Früher in der Digiwelt hast du dich um Takeru gekümmert“, murmelte er und schmiegte seine Wange in ihre Hand ohne groß darüber nachzudenken. „Ich glaube, das war auch einer der Gründe, wieso ich dich so mochte“, gestand er und schenkte ihr ein winziges Lächeln. „Ich weiß nur nicht, wieso ich dich erst jetzt so sehr mag.“ Vermutlich, weil er mit elf einfach nicht daran gedacht hatte, dass er sich verlieben könnte. Er war ein verbittertes Kind gewesen, das aufgrund der Scheidung seiner Eltern ohnehin nicht daran geglaubt hatte, dass es gute und funktionierende Bindungen geben würde. Wie sehr sich das doch mittlerweile geändert hatte. Nur hätte er trotzdem nicht gedacht, dass sich Sora irgendwann mal um ihn kümmern würde.
Sora nahm ihre Hand weg und verkündete, nachhause gehen zu wollen, was ihm tatsächlich wenig zu sagte. Aber natürlich war es vernünftig. Immerhin musste er schlafen um gesund zu werden. Er griff allerdings nach ihrer Hand. „Sora?“ Seine Augen richteten sich verlegen auf das Mädchen vor ihm. “Auf dem Schrank im Flur liegt mein Haustürschlüssel… wenn du willst…”, murmelte er immer leiser werdend. Denn immerhin war die Aussage doch etwas peinlich. Man gab niemanden einfach so einen Schlüssel. Yamato hatte nicht mal den Schlüssel zu Takerus Wohnung, und sie waren Familie. Aber es wäre praktisch und ein Vertrauensbeweis. Außerdem brauchte Yamato ihn wohl gerade sowieso nicht. Er setzte ein scheues Lächeln auf. „Oder ich mache dir einfach die Tür auf…. Wenn du das doof findest“, bot er ihr einen Ausweg an.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Aug 15, 2017 9:20 pm

Sora & Yamato
Ein paar Tage später
In Yamatos Wohnung


Wie gerne Sora doch noch viel mehr zur Yamatos Genesung beigetragen hätte, doch leider lag das nicht in ihrer Macht. Das was sie hier tat musste vorerst erstmal ausreichen. „Du weißt ganz genau dass du dich nicht revangieren musst.“ Seufzte sie ihm leise entgegen. Auch wenn sie wusste, dass Yamato dabei denn ähnlich stur war wie Sora jetzt gerade.
So lauschte Sora lächelnd Yamatos Geständnis. Für sie war es eine Selbtverständlichkeit sich um TK zu kümmern, genauso wie um alle anderen der Gruppe. Auch wenn sie selbst noch ein Kind war und eigentlich jemanden brauchte der sich um sie kümmert. Doch das stellte sie, wie heute auch noch, einfach hinten an. So wurde das Lächeln auf ihren Lippen nur noch wärmer, als Yamato das Geständnis weiter ausbaute. „Ich kann es mir auch nicht erklären.“ Musste sie verlegen gestehen, während ihr Daumen weiterhin leicht über seine Wange strich. Aber nun hatte sie sich einfach Hals über Kopf in Yamato verliebt und da es sich so gut anfühlte würde sie sich auch garantiert nicht darüber beschweren und es einfach in vollen Zügen genießen.
Das Yamato direkt nach ihrer Hand griff, als Sora diese von seiner Wange entfernte ließ sie etwas grinsen. Doch das hielt sie davon nicht ab Yamato aufmerksam zuzuhören. Lächelnd beugte sich dann zu Yamato runter, was wohl weniger klug war, aufgrund der Anstegungsgefahr, doch das interessierte Sora einfach herzlich wenig. So war ein kurzer Kuss wenig später auf Yamatos Wange gedrückt, ehe sie sich aufrichtete. „Es ist besser wenn ich ihn mitnehme. Denn die gehörst ins Bett und ich will dich nachher nicht aufwecken.“ Erkläre sie und schenkte ihm noch ein Lächeln, „Und nun versuch dich noch etwas auszuruhen… oh! Und trink den Tee bevor er kalt wird.“ Wies sie ihn noch an ehe sie ihm erneut ein Lächeln schenkte, „ich komme dann nachher nochmal nach dir sehen.“, eigentlich wäre Sora am liebsten länger geblieben und so einfach besser garantieren zu können, dass es Yamato gut ging. Doch das war nicht der richtige Weg und Sora war froh, sich früh genug von Yamato gelöst zu haben, später wäre ihr das wesentlich schwerer gefallen.
So verließ sie dann das Zimmer, ohne ihren Blick von Yamato vorerst abzuwenden. Erst als sie langsam die Zimmertür hinter sich schloss wandte Sora ihren Blick ab. Sie sammelte ihren Blazer auf, welcher immernoch über der Stuhllehne hing, sowie ihre Schultasche und dann auch die Wohnungsschlüssel, welche wie von Yamato beschrieben auf dem kleinen Schrank lagen. In ihre Schuhe waren ebenso schnell angezogen.
Und nun kam ihr das Glück zu Gute, dass sie nicht weit von Yamato weg wohnte. So musste sie lediglich einige Flure durchqueren ehe sie vor ihrer eigenen Wohnungstür stand. Diese öffnete sie mit den Worten, „Ich bin zu Hause!“ und schlüpfte direkt wieder aus ihren Schuhen raus.
„Du bist heute aber spät dran.“ Vermerkte ihre Mutter, welche scheinbar im Wohnzimmer zugange war. „Ich hatte noch was zu erledigen.“ Speiste Sora ihre Mutter kurzerhand ab und verschwand daraufhin bereits in ihrem Zimmer, aber auch nur um ihre Sachen sowie den Schlüssel kurzerhand abzuladen. Denn nun galt es für Sora ihre Hausfrauqualitäten unter Beweis zu stellen.
So verzog sich Sora direkt in die am Wohnzimmer angrenzende Küche. Ein Anblick welchen ihre Mutter skeptisch begutachtete. „Hast du hunger? Ich wollte nachher Essen für uns machen aber ich kann jetzt auch schon…“ „Schon ok!“ unterbrach Sora ihre Mutter dann direkt und stellte einen großen Topf auf die Arbeitsfläche, das sorgte dafür, dass ihre Mutter nur skeptischer reinschaute. „Was hast du vor?“ erkundete sie sich dann nur, während Sora bereits damit beschäftigt war verschiedene Zutaten aus den Schranken zusammenzusuchen. „Kochen.“ Erklärte Sora nur knapp. Das Seufzen ihrer Mutter ließ Sora dann doch hellhörig werden und so konnte sie lediglich nur noch ihre Mutter mit dem Kopf schütteln sehen, ehe sich diese aufrichtete. „Was kochen? Und warum?“ hinterfragte sie dann während sie bereits die wenigen Meter zurücklegte und skeptisch die Lebensmittelauswahl begutachtete. Doch Sora ließ sich nicht abhalten und war schon eifrig dabei das Gemüse zu waschen, „Ich wollte eine Suppe kochen… Yamato ist krank und…“ Sora stockte. Wie sollte sie das nun richtig ausdrücken? So vergingen wenige Momente des Schweigens, in welchen Sora nach den passenden Worten suchte. Doch ihre Mutter erhob dann die Stimme wieder, wahrscheinlich hatte sie keine Geduld mehr um auf eine weitere Ausführung zu warten. „Und du willst in deiner Schuluniform kochen?“ erkundete sie sich dann nur, ohne weiter auf das eigentliche Thema einzugehen. Sora schaute an sich hinab, da sie bis eben völlig verdrängt hatte dass sie noch die wenig bequeme Uniform trug. So schob ihre Mutter sie zur Seite und übernahm kurzerhand das Gemüse. „Ich übernehme, zieh du dich solange um.“ Legte ihre Mutter dann direkt fest. Das nickte Sora dann nur knapp ab, immerhin wusste sie, dass es keinen Sinn machte dagegen anzusprechen.
Wenige Augenblicke später kam Sora dann wieder in einem wesentlich bequemeren und alltagstauglicherem Outfit. Ihre Mutter hatte in der Zwischenzeit bewiesen wie geübt sie in der Küche war, so war bereits ein Großteil vom Gemüse geschält und wartete darauf weiter verarbeitet zu werden. Das übernahm Sora dann, nachdem sie sich bei ihrer Mutter ausgiebig bedankte. Wobei sie ihrer Mutter eigentlich viel dankbarer dafür war, dass sie das ganze Thema rund um Yamato nicht vertiefte. Oder sich irgendwie negativ dazu äußerte, immerhin schallte die Predigt ihrer Mutter nach dem Abend in Osaka immer noch in Soras Ohren.
So war wenig später war dann auch die Suppe auf dem Herd und köchelte vor sich hin was Sora stolz beobachtete. Nun galt es nur noch zu hoffen, dass Yamato diese auch schmeckte und es ihm etwas über die Erkältung half. So nutzte sie dann die Zeit um die Unterlagen, welche sie für Yamato mitgenommen hatte zu kopieren, er sollte immerhin nichts in der Schule verpassen! Und ihre Tenniskammeradin würde ihre Aufzeichnungen am nächsten Tag wahrscheinlich auch gerne wieder zurück haben. Und ebenso musste Sora sich um ihre eigenen Schulaufgaben kümmern, was sie dann auch schnellstmöglich erledigte.
So hatte Yamato nun doch einige Stunden Zeit gehabt, in denen er sich ausschlafen konnte. Was Sora auch sehr hoffte, nicht dass er sich wieder aus dem Bett gequält hatte.
So bewaffnete Sora sich mit den Kopien, der Suppe sowie dem Schlüssel und rutschte in ihre Schuhe, „Bis später, Mama.“ Rief sie nur in die Wohnung, ehe sie sich dann auf dem Weg zurück zu Yamato machte. Dem Schlüssel sei dank konnte sie diese dann auch betreten, auch wenn es sich doch recht befremdlich anfühlte. Vorsichtig ließ sie die Tür ins Schloss fallen, ehe sie den noch heißen Topf kurzerhand in der Küche abstellte. Nur um dann vorsichtig gegen die Zimmertür von Yamatos Zimmer zu klopfen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Aug 16, 2017 2:16 pm

Sora & Yamato
Ein paar Tage später
In Yamatos Wohnung



Kaum, dass Sora den Raum verlassen hatte, kuschelte sich Yamato wieder tiefer in sein Bett und lauschte auf die Haustür, die auch kurz danach ins Schloss fiel. Sie würde später noch mal vorbei kommen und so wie er Sora kannte, würde sie Essen mitbringen. Eigentlich war das nicht nötig oder zumindest wollte er eben nicht, dass sie sich Umstände machte. Dass sie vorbei gekommen war, war schon Überraschung genug gewesen.
Jedoch brummte sein Kopf einfach viel zu sehr, als das sich Yamato darüber noch weiter Gedanken machen konnte. Es galt jetzt erstmal, wirklich ein wenig zu schlafen. Seit er Tabletten genommen hatte, schien das sogar möglich zu sein. Dennoch trank er hervor tatsächlich den Tee aus, den Sora immerhin extra für ihn gemacht hatte.
Aber danach driftete er wirklich in Schlaf ab, der sogar anhielt und nicht ständig unterbrochen wurde.
Tatsächlich wachte Yamato auch erst auf, als er seine Zimmertür vernahm. Verschlafen öffnete er die Augen und richtete sich leicht auf. Noch immer nicht ganz wach, erwartet er eigentlich seinen Vater und erinnerte sich dann positiv überrascht daran, dass Sora ja angekündigt hatte, wieder zu kommen.
Beinahe sofort trat ein Lächeln auf sein Gesicht. „Du bist ja wirklich wieder da“, stellte er fest und schluckte dann schwer. Denn sein Hals tat immer noch weh. Nichts desto trotz fühlte sich Yamato nun ein bisschen besser seit er wirklich geschlafen hatte. Vermutlich hatte auch die Tablette geholfen. Das kühle Tuch hatte er während des Schlafens verloren. Yamato legte prüfend die Hand auf seine Stirn, die allerdings immer noch zu warm war. Wunder konnte man aber nun wirklich nicht erwarten.
„Ich bin brav im Bett geblieben“, informierte er Sora fast ein bisschen stolz. Eigentlich war er ja ebenfalls ein Dickkopf, wenn auch anders als Taichi. Aber weil er auch vernünftiger war als sein bester Freund, hatte er natürlich eingesehen, dass es ihm mehr helfen würde, im Bett zu bleiben.
Yamato schnappte sich sein Handy, das neben ihm auf dem Nachttisch lag und besah sich den Display. Mittlerweile hatte sich also auch sein Bruder gemeldet, der fragte wie es ihm ging und natürlich die Band. Seufzend klappte Yamato das Handy wieder zu. „Die Band ist überhaupt nicht begeistert“, murmelte er frustriert. Nicht nur, dass er es hasste andere hängen zu lassen, ihm fehlte die Musik natürlich auch. Aber selbst ihm war klar, dass er die nächsten Tage nicht wieder fit sein würde. „Sie fragen, ob wir den Gig absagen müssen am Samstag.“ Und das gefiel Yamato gar nicht. Schon jetzt überlegte er hin und her, wie er das Ganze bewerkstelligen konnte. „Vielleicht bin ich in drei Tagen wieder fit“, hoffte er sehr naiv und setzte sich gerade in seinem Bett auf. Frustriert zog er die Knie an und legte das Kinn darauf ab. Als Bassist vielleicht was schon anstrengend genug war. Aber als Sänger? Yamato gab ein genervtes Grummeln von sich, das ziemlich schnell in ein Husten überging.
Erst als der Hustenanfall abebbte, warf er Sora einen entschuldigenden Blick zu. „Wenn wir nicht auftreten, vergisst du vielleicht, dass ich ein cooler Rockstar bin“, murmelte er halbernst gemeint. Natürlich war ihm klar, dass sie ihn nicht deswegen mochte. Aber es war ihm dieses Image einfach viel lieber als das, was er jetzt anbot. Dann aber fiel ihm was ein.
„Auf meinem Schreibtisch liegt ein Geschenk für dich“, teilte er Sora mit. „Ich wollte es eigentlich einpacken und Samstag geben…. Aber vielleicht gefällt es dir trotzdem.“ Yamato hatte keinen Zweifel, dass Sora sein Geschenk finden würde. Das erste Album von Knife of Day lag mitten auf dem Schreibtisch und war für Sora bestimmt. Das hatte er ihr immerhin versprochen. Nun war er froh, dass er die Widmung schon reingeschrieben hatte.
Für das unglaubliche Mädchen von Titel 3. Bis ich den Mut habe, es dir persönlich zu sagen. Hab Geduld mit mir.
Allerdings hätte er nicht gedacht, dass er dabei sein würde, wenn sie die CD ansehen würde. „Du kannst es dir auch später angucken“, informierte er Sora daher.






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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Aug 17, 2017 4:37 pm

Sora & Yamato
Ein paar Tage später
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Mit einem Lächeln auf den Lippen betrat Sora das Zimmer und musterte den etwas besser aussehenden Yamato. „Natürlich bin ich da.“ Entgegnete sie ihm belustigt. Wenn sie etwas ankündigte war sie die letzte, die das nicht einhielt. Die Information, dass er im Bett geblieben war nahm Sora ebenso lächelnd entgegen. „Das ist gut.“ Stellte sie fest, immerhin sah er doch schon ein ganzes Stück erholter aus, auch wenn er immer noch nicht so gesund aussah war das immerhin ein Anfang! Und das Zeichen, dass er sich dann wohl doch allmählich auf dem Weg der Besserung befand und somit ein mehr als gutes Zeichen.
So blieb Sora kurz vor Yamato stehen, während er wenig erfreut sein Handy in die Hand nahm. Sein Blick dabei war dann doch recht besorgniserregend. So kamen ihr die wenigen Momente in denen sie auf eine Erklärung wartete viel zu lang vor. Doch was er zu sagen hatte gefiel ihr ebenso wenig. Vor allem weil es ihn so sehr zu belasten schien, was man spätestens an seiner Körperhaltung erkennen konnte. Leise huschte ihr ein Seufzen über die Lippen. Langsam hockte sie sich vor Yamato, legte die Zettel auf den Boden neben sich und legte eine Hand auf Yamatos Wange. „Du solltest nichts überlegtes tun…“ entgegnete sie ihm knapp. Es stand ihr nicht zu, ihm zu verbieten aufzutreten, vor allem war es schwer für sie ihm das zu untersagen wo es ihm offensichtlich so schwer fiel abzusagen. Doch sein Husten lenkte Sora wieder von dem Thema ab. Es gab hier immerhin noch etwas wichtigeres und das war Yamatos Genesung. Auch wenn er ihr ein kurzes Lachen entlockte. „Das könnte ich doch niemals vergessen.“ Versprach sie ihm lächelnd. Er war ihr Rockstar und nur weil er mal eine Pause nehmen musste würde sich das nicht ändern und eigentlich wusste Yamato das auch.
Das Wort Geschenk ließ sie dann ebenso hellhörig werden. Neugierig ging ihr Blick zum Schreibtisch, ehe sie sich langsam erhob, während sie die Zettel wieder in die Hand nahm und Yamato schmunzelnd hinhielt. „Das ist mein Geschenk für dich.“ Neckte sie ihn, wissentlich dass er sich wohl nicht so über die Aufzeichnungen freute. Immerhin wollte man für gewöhnlich nicht mit der Schule konfrontiert werden wenn man krankgeschrieben war.
Sora ging dann mit doch recht schnellen Schritten zum Schreibtisch, immerhin wollte sie wissen, was sie da erwartete. So stach ihr direkt das Album ins Auge und ließ sie sofort lächeln. „Natürlich gefällt es mir!“ bestätigte sie ihm und nahm das Album an sich. Yamatos Einwand, sie könne es sich auch später anschauen ließ sie kurz stutzen. Doch dann nickte sie nur knapp, „Dann schaue ich es mir nachher in Ruhe an.“ Bestätigte sie ihm, während Sora sich dann doch schnell recht sicher war, dass die gewünschte Widmung drin stand und bevor sie oder er verlegen wurden war es vielleicht doch angebrachter es sich später in Ruhe anzuschauen. So trat sie mit einem leichten Seufzen wieder an Yamato heran, „Jetzt wo du so krank bist, kann ich mich ja gar nicht richtig bedanken.“ Beschwerte sie sich dann nur halbherzig und drückte ihm, bei ihm angekommen, einen kurzen Kuss auf die Stirn. Mehr war leider momentan nicht möglich. So hauchte sie nur ein kurzes „Danke.“, wissentlich dass sie sich ausgiebiger bedanken wird, wenn Yamato nicht mehr krank war.
Doch dann fiel ihr wieder ein, weshalb sie eigentlich da war, „Ich habe dir was zu essen mitgebracht!“, etwas was wohl wesentlich angemessener war etwas Eingefrorenes. „Du solltest etwas Essen.“, immerhin würde das ihn vielleicht etwas stärken und das konnte er einfach gebrauchen. Vor allem wenn er weiterhin hoffte am Samstag auftreten zu können, auch wenn Sora stark daran zweifelte, dass Yamato das seinem Hals zumuten sollte. Aber wenn sie diese Sorge offen aussprechen würde, würde Yamato sich auch nicht besser fühlen. Also vermied sie es einfach. „Ich bring dir am besten was!“, schlug sie lächelnd vor. So musste Yamato nicht extra aufstehen. Denn auch wenn Sora nicht oft krank war, genoss sie es eigentlich immer sehr wenn sie ihm Bett liegen bleiben konnte, auch wenn sie es selbst auch nie lange im Bett aushielt.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Aug 18, 2017 3:41 pm

Sora & Yamato
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Überrascht sah Yamato auf, als er Soras Hand an seiner Wange spürte. Ihr Blick wirkte ebenfalls nicht gerade fröhlich, weswegen er wohl recht in der Annahme ging, dass sie entweder ebenfalls nicht wollte, dass das Konzert ausfiel oder aber nicht wollte, dass er traurig war. In jedem Fall fühlte sich Yamato direkt auch etwas schlechter, weil er der Auslöser für diesen Blick war.
Zweifelnd hob er die Augenbrauen. „Sicher? Eben noch hast du mich gezwungen Medizin zu nehmen und mich ins Bett geschickt. Das tun Fans normalerweise nicht. Jedenfalls ersteres nicht“, entgegnete er nicht gerade ernst gemeint.
Als sie ihm dann allerdings noch Unterlagen aus der Schule in die Hand drückte, ließ er sich seufzend wieder in die Kissen sinken. „Du hast mir die Aufgaben aus der Schule mitgebracht“, stellte er fest und überflog diese. Es sah nicht gerade schwer aus und dennoch wusste er nicht, wie er es fand, dass er die Dokumente nun zuhause hatte. „Danke“, sagte Yamato schließlich, weil es durchaus lieb gemeint war und vor allem vernünftig. Wenn das einer verstand, dann er. Taichi allerdings hätte es bestimmt als Strafe empfunden, wenn er zusätzlich zu einer Krankheit auch noch Schulaufgaben bekommen würde.
Doch Sora ging nicht weiter darauf ein, denn sie hatte nun schon die CD entdeckt. „Wenn du willst, kannst du die anderen auch unterschreiben lassen. Bisher hat nur den Leadsänger unterschrieben“, informierte er Sora mit einem kurzen Grinsen, bevor er einen erneuten Hustenanfall unterdrückte. Es war eindeutig wieder Zeit für Tee und vielleicht half es ja auch, wenn er die Medikamente nahm. Denn dann war er vielleicht so schnell wieder fit, dass er doch auftreten konnte.
„Also…“, murmelte Yamato verlegen und musterte seine Bettdecke. „Ich wüsste da vielleicht was…“ Es war eher eine Bitte oder eine Einladung und sie kam ihm etwas seltsam vor, weil sie neu war. Aber irgendwann mussten sie schließlich auch so etwas hinter sich bringen. „Wenn wir nicht auftreten, habe ich Samstag nichts vor… und du vielleicht auch nicht… was hältst du davon, wenn du vorbei kommst?“, erkundigte er sich immer noch ohne aufzusehen. „Vermutlich ist es besser, wenn ich das Wochenende ruhig angehen lasse, damit wir nicht noch mehr Gigs absagen müssen und wir könnten… einen Film gucken und etwas zu essen bestellen“, schlug er vor und richtete endlich den Blick auf Sora. „Wenn du etwas anders vorhast… ich meine, es ist Samstagabend… das wäre vollkommen okay“, fügte Yamato schnell hinzu. Nicht, dass Sora sich noch verpflichtet fühlte bei ihm zu sein. Denn an einem Wochenende konnte sie bestimmt einiges unternehmen, das wesentlich spannender war. Aber dann könnte er wenigstens das Essen bezahlen und sie müsste sich keine Mühe machen. Außerdem bestand ja die Chance, dass er dann nicht mehr ansteckend war.
„Ich denke nämlich, wir müssen den Gig wirklich absagen. Wenn wir nicht auf Kazukis dämlich Vorschlag eingehen wollen und den Gesang vom Band haben wollen.“ Und das würde nur über seine Leiche passieren! Yamato dachte gar nicht an Playback!
Es war vermutlich ganz gut, dass Sora ihn ablenkte, bevor er Kazuki eine bitterböse Antwort schicken konnte. Jetzt, wo sie es sagte, fiel ihm auch auf, dass er wirklich etwas Essen könnte. „Ich könnte auch…“ Doch noch bevor er seinen Vorschlag zu Ende vorbringen konnte, verschwand Sora und kam direkt darauf zurück.
Sie hatte ihm Suppe mitgebracht, was Yamato erfreut zur Kenntnis nahm. Suppe war bestimmt genauso gut wie Tee für seinen Hals. „Danke“, murmelte er verlegen, als er den Teller vorsichtig entgegne nahm und nun wirklich aufpassen musste, die Suppe nicht in seinem Bett zu verteilen.
„Schmeckt gut“, log er, denn in Wahrheit schmeckte Yamato reichlich wenig, was bestimmt an der Krankheit lag. Aber alleine das Wissen, dass sich Sora extra die Mühe gemacht hatte, reichte aus, um die Suppe zu etwas besonderem zu machen. „Hast du schon gegessen?“, wollte er wissen. „Und du hast doch bestimmt auch anderes zu tun“, sorgte er sich plötzlich. Vermutlich vertrödelte er einfach Soras Zeit.



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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Aug 28, 2017 4:06 am

Sora & Yamato
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In Yamatos Wohnung


Sie war kein normaler Fan. Ja, das stimmte wohl. Sie zählte sich eigentlich auch gar nicht zu den Fans. Doch nachdem sie erst einmal mit diesem schlechten Witz angefangen hatte, war es nahezu unmöglich da wieder rauszukommen. „Ich bin auch kein normaler Fan.“ Bestätigte sie ihm schmunzelnd, „Ich bin immerhin dein größter Fan.“ Fügte sie dann noch erklärend hinzu. Auch wenn sie wohl auch die Grenzen des größten Fans überschritten hatte. Zumindest eines Fans der keine Stalker Ambitionen hatte. Aber ihr größter Vorteil gegenüber sämtlichen Fans war, dass sie Gefühle für den Leadsänger hatte die erwidert wurden.
Und da sie sich eigentlich auch nur, oder eher am meisten an Yamato interessiert war, reichte ihm seine Unterschrift eigentlich. „Ich bin eigentlich mit dieser einen Unterschrift schon das glücklichste Mädchen der Welt.“ Meinte sie dann nur lächelnd. Und wenn sie mal das Bedürfnis haben sollte auch die anderen Unterschriften zu benötigen, dann könnte sie Kazuki und co ja selbst fragen. Denn die restlichen Bandmitglieder machen weniger den Anschein, dass sie sich quer stellen würden, wenn Sora nach Autogrammen fragen würde.

Doch dann kam Yamato, auch wenn etwas sehr zögerlich, mit einem Gegenvorschlag. Mit leicht geweiteten Augen hörte sie ihm zu. Das war auf jeden Fall eine andere Art von Date. Eines das nach etwas klang als könnte es dafür sorgen dass sie ihre… was auch immer sie hatten, vertiefen könnte. So konnte Sora sich ein verlegenes Schmunzeln nicht verkneifen. „Gerne…“ nahm sie dann die Einladung dann lächelnd an. Immerhin klang es gut und einen gemeinsamen Abend im privaten Rahmen war dann doch etwas, was Sora sehr gefiel. Auch wenn sie die Vorstellung etwas nervös machte. „Aber nur, wenn es dir Samstag auch gut genug geht.“ Stellte sie als Bedingung auf, immerhin wäre es nicht förderlich Yamato dann den ganzen Abend wachzuhalten, wenn er noch krank war und eher Ruhe und Schlaf brauchte. Das das parallel bedeutete, dass das Konzert ausfiel hatte Sora dann doch recht schnell verdrängt, denn die Aussicht auf den gemeinsamen, privaten Abend. Und um Yamato auch von dieser Tatsache etwas abzulenken schenkte sie ihm ein leichtes Grinsen, „Übernachtung inklusive?“ erkundete sie sich dann, immerhin musste sie sich nach der Nacht in Osaka eingestehen, dass es wesentlich schöner war neben Yamato zu schlafen und da würde sie wohl kaum eine Gelegenheit verstreichen lassen. Vorausgesetzt selbstverständlich, dass er dazu dann auch in der Lage war.

Doch bevor Sora ihn weiter damit belagern konnte war es wirklich Zeit Yamato etwas zu essen organisieren. Noch bevor sich dieser weiter dazu äußern konnte verschwand sie kurz aus dem Zimmer um wenig später mit der von ihr zubereiteten Suppe auf einem Teller serviert zurück ins Zimmer zu kommen. Nachdem sie ihm den Teller gereicht hatte platzierte sie sich vorsichtig neben ihm auf dem Bett und schenkte ihm ein dankbares Lächeln, als er die Suppe knapp lobte. Dass er dann direkt seine Sorgen hier gebenüber äußerte ließ sie etwas schmunzeln. „Keine Angst, ich habe gegessen und Zeit genug.“ Log sie dann tatsächlich. Nein. Sie wollte einfach nicht, dass Yamato sich nun um sie sorgte, immerhin sollte Yamato sich nun wirklich nicht um sie sorgen. Er war der Kranke und der um den es sich zu kümmern galt, da war es nicht angebracht, dass Sora nun ins Visier geriert. Vor allem musste sie sich eingestehen, dass sie, auch wenn Yamato nicht fit war und die gewohnten Zärtlichkeiten ausblieben, sie es mehr als genoss so nah bei ihm zu sein.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Aug 28, 2017 4:26 pm

Sora & Yamato
Ein paar Tag später
In Yamatos Wohnung


Obwohl Yamato gedacht hatte, er könnte nicht verlegener werden, wurde er eines besseren belehrt. Denn die Aussage, dass Sora in der Tat sein größter Fan wäre, machte es wirklich nicht besser. Er senkte verlegen den Blick. „Lass das nicht Jun hören“, murmelte er lediglich. Denn er war sich sicher, dass die sich als sein größter Fan bezeichnen würde. Ihm war natürlich sehr recht, dass Sora einfach nur seine Musik gefiel und mehr nicht. Das machte ihr Verhältnis zu einander wesentlich einfacher. Auch wenn er tatsächlich rot wurde aufgrund ihrer Äußerung. Es war eben etwas anderes, wenn ein fremdes Mädchen eine Unterschrift bekam oder eben jemand, den man wirklich mochte.
Angesichts Soras großen Augen war sich Yamato schon fast sicher, etwas Falsches gesagt zu haben. Vielleicht war eine Verabredung zu Hause ja doch etwas zu viel. Wobei sie auch zusammen im Hotel gewesen waren. Eigentlich also konnte es sie gar nicht mehr überraschen. Außerdem war er krank. Wenn er zu krank war um aufzutreten, würde er auch zu krank sein um Sora zu nahe zu kommen. Leider.
Noch bevor Yamato sich selber ganz verrückt machen konnte, stimmte Sora dann allerdings zu und bescherte ihm so ein Lächeln. „Um dich zu sehen? Da wird es mir gut genug gehen“, versprach er. Selbst wenn es ihm noch schlechter als jetzt gehen würde, würde er das wohl kaum zugeben, einfach damit er Sora sehen konnte. Eigentlich war das schon peinlich, dass er sich derart verhielt. Yamato hatte immer gedacht, dass man gar nicht so fixiert auf ein Mädchen sein konnte. Aber wahrscheinlich musste man erst selber verliebt sein, um sich so zu benehmen.
Kurz musterte er Sora um herauszufinden, ob sie ihren Vorschlag ernst gemeint hatte. Denn wirklich einordnen konnte Yamato die Aussage nun nicht. „Du möchtest hier schlafen? Bei mir?“ Gut, die Frage hatte er dann quasi doppelt gestellt. Aber er war eben wirklich etwas überrascht. Denn noch nie hatte ein Mädchen bei ihm in den eigenen vier Wänden geschlafen. „Bist du sicher?“, wollte er wissen. Es gab so vieles, was eigentlich dagegen sprach. Zum Beispiel, dass er krank war. Aber eben vor allem, dass sein Vater nicht wusste, dass er Sora traf. Und wenn ein Mädchen bei ihnen übernachtete, dann würde Yamato das nicht länger geheim halten können. Es würde auf jeden Fall auffallen. Wobei sein Vater wohl noch weniger ein Problem war als Soras Mutter. „Erlaubt deiner Mutter es überhaupt?“, wunderte sich der Blonde daher aufrichtig irritiert.
Vermutlich war es sowieso schon längst an der Zeit, seinem Vater von Sora zu erzählen. Und dann hätte er einen Grund. Yamato braucht eben manchmal kleine Schubser.
Das Gespräch wurde jedoch nicht weiter vertieft, denn Sora brachte erstmal die Suppe, welche Yamato dankbar annahm. Dennoch musterte er sie kurz skeptisch als Sora ihm versicherte, dass sie schon gegessen hatte und auch Zeit hätte. „Aber morgen hast du Training, oder?“, wollte er wissen. „Dann kommst du morgen nicht vorbei“, fügte er erklärend hinzu. Denn er wollte sie weder von etwas abhalten noch dafür sorgen, dass sie Stress hatte. „Ich kann auch so Medikamente nehmen“, stellte er klar und löffelt die Suppe in sich hinein. Wirklich großen Hunger hatte er zwar nicht, aber Sora hatte sich extra die Arbeit gemacht und vernünftig war es auch.
Er hatte beinahe die Hälfte der Suppe geschafft, als er das Türschloss hörte. Sofort hielt Yamato inne und sah zu seiner Zimmertür hinüber. Da es nur zwei Schlüssel gab und Sora seinen hatte, konnte es nur eine Erklärung geben, auch wenn sei äußert ungewöhnlich war.
„Ich bin wieder Zuhause“, erklang die Stimme seines Vaters und Yamato warf Sora einen entschuldigenden Blick zu. Für mehr blieb auch gar keine Zeit, denn schon steckte sein Vater den Kopf durch die Tür. „Geht es dir besser?“, erkundigte er sich, wobei sein Blick dann zu Sora glitt, die er irritiert ansah. Kein Wunder, er hatte ganz bestimmt nicht damit gerechnet, dass Yamato Besuch haben würde. „Oh“, machte sein Vater auch gleich und sein Blick wanderte zu Yamato, der spürte, wie er erneut rot wurde.
„Dad, du erinnerst dich an Sora?“, murmelte Yamato ziemlich verlegen. „Sora…?“ Es dauerte einen kurzen Moment, bis sein Vater sie zu ordnen konnte. „Ja natürlich. Du bist das Mädchen mit dem blauen Hut.“ Super, das war also alles, was er noch von Sora wusste. Wenigstens schenkte er ihr ein Lächeln, das wie Yamato fand, ziemlich nett war, auch wenn sein Vater abgeschlagen wie immer aussah. „Sie hat mir Suppe vorbei gebracht…“ Seine Worte waren kaum zu verstehen und er betrachtete lieber die Suppe als seinen Vater. Wenigstens konnte er sich nun sparen, ihm von Sora zu erzählen. Das hatte sich dann jetzt erledigt.
„Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich ja nicht früher von der Arbeit kommen müssen“, hörte er seinen Dad sagen und als Yamato aufsah, erkannte er eindeutig ein breites Grinsen auf dessen Gesicht. „Dad“, beschwerte sich Yamato genervt. „Du machst sie verlegen.“ Und ihn gleich mit.




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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Aug 30, 2017 3:21 pm

Sora & Yamato
Ein paar Tage spatter
In Yamatos Wohnung


Seine Bitte, dass sie das nicht an Jun weitertragen sollte nickte sie kurz ab. Sie hatte auch keinen Gedanken mehr an diesen… Fan verloren. Jun war immerhin ein Mädchen das dem Titel Fan alle Ehre machte. Und wenn Sora ehrlich war wollte sie sich auch nicht weiter mit ihr anlegen, denn das aufbrausende Gemüt der Älteren gepaart mit ihrer übertriebenen Fanliebe zu Yamato war etwas, was sie doch lieber aus dem Weg gehen wollte.
Das Yamato versprach dass es ihm gut genug gehen würde ließ sie Schmunzeln. Immerhin nahm sie es als Kompliment, dass es ihm offensichtlich so wichtig war, sie zu sehen. Und wenn sie darüber weiter nachdachte, würde sie wohl ähnlich reagieren. Das Yamato dann auf ihren Vorschlag doch recht überrascht reagierte hätte Sora sich denken können. Wahrscheinlich überrumpelte sie ihn einfach damit. Ein leichtes Nicken gepaart mit einem verlegenen Lächeln sollte ihm bestätigen, dass sie sich sicher war. Das er dann auch noch ihre Mutter ins Spiel brachte ließ Sora dann tatsächlich an dem Vorschlag zweifeln. Im ersten Moment klang dieser doch so gut. So kratzte sie sich verlegen an der Wange, „vielleicht war das doch ein dummer Vorschlag.“ Musste sie gestehen. Vielleicht sollte sie doch lieber vernünftig handeln, anstatt einfach das rationale Denken beiseite zu legen und nicht nur an sich zu denken.

Doch dann fing Yamato an, dass zu tun was Sora doch am besten konnte. Er wollte sie eindeutig nicht zu sehr einspannen. Das war wohl etwas, was Sora ebenfalls verlangt hätte. „Ich kann doch nach dem Training vorbeikommen…“ entgegnete sie ihm. Für sie sprach da nichts gegen. Im Gegenteil, eigentlich wollte sie sich gar nicht davon abhalten lassen nach Yamato zu sehen. „Ich bleibe auch nicht so lange, wenn du möchtest.“ Kam sie ihm entgegen. Immerhin war er krank und sie könnte es ihm ja nicht übel nehmen, wenn er auch einfach etwas Ruhe haben wollte. Nur würde sie wohl kaum die Finger still halten können, wenn sie sich nicht über den Gesundheitszustand von Yamato selbst überzeugen konnte. So kam es einfach gar nicht in Frage, dass Sora auf ihn hören würde, auch wenn sie sonst weniger rebellisch war.
Allein schon das Geräusch vom Türschloss ließ Sora aufhorchen. Ob es überhaupt ok war, dass sie hier war? Denn das es sein Vater war, war Sora selbstverständlich bewusst. Als dessen Stimme dann erklang schreckte Sora innerlich etwas zusammen. Ob Yamato sich gegenüber ihrer Mutter auch so komisch fühlte? So schenkte sie dem Mann nur ein verlegenes Lächeln, ehe ein zögerliches „Hallo“ über ihre Lippen kam. Das sich Yamatos Vater an sie erinnerte war eigentlich nett, nur… schlich sich eine leichte Röte auf ihre Wangen. Dass unbedingt ihre Kopfbedeckung von damals als Erkennungsmerkmal diente war doch etwas komisch für das Mädchen. Immerhin hatte sie sich ziemlich gemausert. Jedoch wäre es sicherlich unhöflich nicht darauf nicht zu reagieren, so nickte sie nur kurz, um seine Annahme zu besätigen. Auch wenn sie hoffte, dass sie vielleicht doch einen neuen Eindruck hinterlassen könnte, einen der sich nicht nur auf die blaue Kopfbedeckung bezieht.
Das Gespräch ließ sie dann Yamato und seinen Vater austragen, auch wenn dies nicht lange ging. Und tatsächlich hatte Yamato recht, es machte sie schon verlegen, aber Sora wäre nicht Sora, wenn sie sich das anmerken ließe. Zumindest war sie bemüht. Den rotschimmer auf ihren Wangen konnte sie wohl kaum verbergen. Und das Lächeln das auf ihren Lippen lag war leider immernoch recht verlegen.
„Ich ähm…“ fing Sora zögernd an und kratzte sich verlegen an der Wange, „sollte wohl eh langsam nach Hause gehen.“ Gab sie zu bedenken. Wenn Yamatos Vater schon da war, dann war das sicherlich in Ordnung. Er konnte sich ja um seinen Sohn kümmern. „Meine Mutter wundert sich bestimmt schon.“ Gab sie noch zu, was wohl keine Lüge war. Außerdem wollte sie Yamato nicht in eine noch unangenehmere Situation bringen. Denn es war mehr als offensichtlich, dass ihm das alles ebenso wenig zusagte. So erhob sie sich vorsichtig vom Bett und schenkte Yamato ein Lächeln, „Gute Besserung… ich bringe die morgen denn wieder die Schulaufzeichnungen vorbei.“ Versprach sie noch mit einem Zwinkern. Immerhin stand es ja immer noch im Raum; dass er sie nicht allzu gerne morgen wieder da haben würde, da sie ja Training hatte. Doch mit diesem Angebot konnte er ja wohl kaum verlangen, dass sie nicht vorbeikommt. Vor allem nicht während sein Vater immer noch in der Zimmertür stand. Sora griff lediglich nach der CD, welche noch auf dem Nachtisch lag ehe sie auch seinem Vater noch ein verlegenes Lächeln schenkte, „Es hat mich gefreut, Herr Ishida.“ Sagte sie nur knapp und verbeugte sich höflicherweise nochmal, dass gehörte einfach zum guten Ton. So hatte sie es dann doch recht eilig die Wohnung zu verlassen. Immerhin machte sie es doch sehr verlegen. Und das war wohl das erste Mal dass Sora froh war, dass Yamato krank war. Wäre er es nicht gewesen, hätten sie niemals so artig nebeneinander auf dem Bett gesessen und dann wäre es wohl noch viel peinlicher geworden. Der Rotschimmer auf ihren Wangen war aber schon schlimm genug und vor allem Grund genug nun erstmal nach Hause zu gehen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Aug 30, 2017 4:35 pm

Sora & Yamato
Ein paar Tage später
In Yamatos Wohnung

Also Yamato fand den Vorschlag, dass sie bei ihm übernachtete eigentlich alles andere als dumm. Es gäbe einige Punkte zu bedenken, aber an sich machte sein Herz dabei einen kleinen Hüpfer. Doch bevor sie diesen Punkt weiter besprechen konnten und darauf eingehen konnten, wieso Sora sich nicht extra her bemühen sollte, wurden sie unterbrochen.
Die Anwesenheit seines Vaters war jedenfalls etwas, das alle Gespräch zu Nichte machte. Erstmal war Yamato beinahe sogar verärgert darüber, dass sein Vater schon zuhause war. Das tat er doch sonst nicht. Aber weil die Absicht eine gute gewesen war, konnte er wohl kaum richtig böse sein. Und dann konnte er es seinem Dad auch nicht verübeln, das er erstaunt war. Yamato hatte eben noch nie Mädchenbesuch gehabt.
Yamato konnte es Sora auch nicht verdenken, dass sie möglichst schnell das Weite suchen wollte. Er würde es ihr ja am liebsten gleich tun. „Okay“, murmelte er nun doch etwas enttäuscht. Dabei war er doch derjenigen gewesen, der ihr gesagt hatte, sie solle ihre Zeit nicht bei ihm verschwenden. Nun aber wollte er sie eigentlich doch länger um sich haben.
Dennoch erwiderte er das Lächeln und schüttelte kurz den Kopf, als sie es tatsächlich schaffte, sich für morgen erneut anzumelden. „Bis Morgen“, verabschiedete der Blonde sich geschlagen und immer noch mit einem Lächeln. Er würde absolut lügen, wenn er sagte, dass er sie nicht da haben wollte.
Yamatos Augen folgten ihr, bis sie aus dem Zimmer war und er sich seufzend dem Blick seines Vaters stellte. Kaum, dass die Wohnungstür ins Schloss fiel, ließ er stöhnend den Kopf hängen. „Dad…. Wieso musst du ausgerechnet heute eher nach Hause kommen?“, beschwerte er sich. „Ich wusste ja nicht, dass sich schon jemand um dich kümmert“, entgegnete der feixend. „Das ist neu, oder?“ Yamato stöhnte erneut auf. Wollte sein Vater wirklich das Gespräch jetzt führen? „Das ist neu“, bestätigte er und lehnte seine Stirn an die angezogenen Knie unter der Bettdecke. „Du hast nicht gesagt, dass du eine Freundin hast“, wunderte sich sein Vater. „Weil sie nicht meine Freundin ist… Sora ist… wir sind… ich weiß es noch nicht genau“, musste Yamato noch kurzem Gestammel zugeben.
Auch ohne hinzusehen, war er sich fast sicher, dass sein Vater die Stirn runzelte. „Klingt kompliziert bei euch jungen Leuten.“ Sagte derjenige, der eine Scheidung hinter sich hatte. „Wir kennen uns schon ewig!“ „Und?“ „Und?“, wiederholte Yamato alarmiert und begann prompt wieder zu husten. „Wenn es schiefgeht, dann kann ich ihr nicht aus dem Weg gehen.“ Denn das machte man doch so, wenn man sich trennte. Jedenfalls wäre Yamato das eindeutig lieber. Seine Eltern taten das ja auch, obwohl sie gemeinsame Kinder hatten. „Wieso sollte es schief gehen? Sie ist doch sehr nett.“ Nun sah Yamato genervt auf. „Mama war auch sehr nett“, kam die genervte Antwort, die ihm beinahe sofort leidtat. Seufzend senkte er denk Blick. „Tut mir leid.“ Es stand ihm wirklich nicht zu über die Beziehung seiner Eltern zu reden. Das hatte er als Kind nicht getan, er würde jetzt nicht damit anfangen. „Ich meinte nur, dass es schief gehen könnte.“ Das war seine größte Angst an der ganzen Sache. Und wie die anderen darauf reagieren könnten.
„Wir haben niemanden gesagt, dass wir uns treffen. Bitte sag es nicht Takeru“, fiel Yamato panisch bei der Gelegenheit ein. Er sollte derjenige sein, der es seinem kleinen Bruder sagte. „Du kannst dich nicht ewig heimlich mit einem Mädchen treffen“, gab sein Vater ihm einen ziemlich unnützen Tipp. „Ich weiß, Dad…“ Aber das machte es wirklich nicht einfacher. „Müssen wir jetzt darüber reden? Ich bin krank und brauche Ruhe“, redet sich Yamato heraus und ließ sich zurück in die Kissen sinken.
Wie eigentlich immer, wenn er nicht reden wollte, verstand sein Vater den Wink und ließ ihn vorerst in Ruhe. „Gut, ich arbeite dann noch ein bisschen was an Papierkram ab“, seufzte sein Vater und wandte sich zum Gehen um, als Yamato gerade noch etwas einfiel.
„Dad?“ Sein Vater hielt inne. „Sora wird Samstag vorbei kommen…“ Sein Vater nickte. „Ich arbeite Samstag“, sagte er, was Yamato eigentlich nicht wunderte. Es gab immer irgendetwas auf der Arbeit zu tun für seinen Vater. „Wir haben überlegt… sie bleibt vielleicht hier.“ Seine Stimme war kaum hörbar, aber sein Vater hatte ihn scheinbar dennoch verstanden. Das merkte Yamato anhand des Seufzend von seinem Vater. „Müssen wir reden?“ Er sah irritiert auf. Reden? Worüber? Und dann fiel der Groschen, als Yamato das verlegene Gesicht seines Vaters bemerkte. „Nein! Dad! Nein, wirklich nicht“, beeilte er sich zusagen. „Ich.. ähm... komm klar.“ Das Letzte, was er wollte, war ein Gespräch mit seinem Vater darüber. Und so wie sein Vater wirkte, war ihm sehr recht, das Gespräch nicht führen zu müssen. Es gab generell auch nur eine Sache, die schlimmer gewesen wäre. Wenn er nicht mit seinem Vater, sondern mit seiner Mutter darüber hätte sprechen müssen. Aber das war ja nicht sein, sondern Takerus Problem… irgendwann.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Okt 26, 2017 11:54 pm

Sora & Yamato
Samstagabend
In Yamatos Wohnung


Wie es sich für eine gute Freundin gehört besuchte Sora Yamato die restlichen Tage regelmäßig, um sich zu vergewissern, dass er sich allmählich auf dem Wege der Besserung befand. Und das tat er auch, auch wenn das vielleicht nicht wirklich Sora zu verdanken war, redete sie sich ein, dass sie ihren Teil dazu beitragen konnte. Das sein Vater erneut plötzlich aufschlagen konnte schwirrte ihr zwar weiterhin im Hinterkopf und sonderlich hoch war ihr Interesse weiterhin nicht, ihm erneut über den Weg zu laufen, noch nicht zumindest, blieb sie tapfer und es war auch bisher die einzige unerwartete Begegnung mit ihm. Grund genug für Sora bis zum nächsten Treffen mit Yamatos Vater für klare Verhältnisse zwischen ihr uns Yamato zu sorgen… wenn es nur so leicht wäre.
So musste Sora sich doch ertappen, wie sie am Samstag doch recht nervös wurde, als es dann zu dem angesprochenen Date bei Yamato zu Hause kam. Schon komisch. Sie verbrachten bereits so viel Zeit miteinander und nun war es doch etwas völlig Neues, denn nun hatten sie den Schutz der Zweisamkeit, alleine in der Wohnung von Yamato und seinem Vater.
Mehrere Male musste sie tief durchatmen, ehe sie es schaffte einen Schritt vor den nächsten zu setzen um ihr Zimmer zu verlassen. Und das nur um skeptische Blicke ihrer Mutter zu ernten. Diese zu überzeugen war nicht wirklich leicht, doch Sora war geübt darin, und das Argument, dass er ja nahezu direkt nebenan wohnte reichte aus sie zu überzeugen aber war nicht gut genug um einer Predigt zu entgehen, welche Sora mit einem gestellten Lächeln über sich ergehen ließ. Doch der Blick welcher sie nun beinahe strafend ansah war wieder was ganz anderes, „Habt ihr noch was vor?“ erkundete sich ihre Mutter, welche eindringlich und prüfend ihre Tochter musterte. Welche nur kräftigt schluckte während sie an sich selbst hinabschaute. Sie hatte gedacht, dass es angbracht wäre, sich etwas anzuziehen, was Yamato gefiel. Doch nun zweifelte Sora daran, dass es sonderlich klug war, ein Kleid anzuziehen, nur weil Yamato bei einem vergangenen Konzert klar machte, dass ihm genau dieses gefiel. „Ist das zu viel…?“ erkundete Sora sich deswegen nur zögernd bei ihrer Mutter und verriet damit wohl unbewusst, wie unsicher sie in diesem Moment war. Grund genug für ihre Mutter dieses Szenario vorerst zu beenden, auch wenn sie dabei ein Seufzen nicht unterdrücken konnte. „Viel Spaß euch.“ Überkam es sie dann nur, während ihre sich auf den Lippen ihrer Mutter ein Hauch von einem Lächeln bildete. Etwas was Sora in der „Meine Tochter hat Dates“-Situation sicherlich nie erwartet hätte. Noch recht perplex von der Situation nickte Sora nur mehrfach schnell und wand sich dann schnell in Richtung Tür um, während sie in der Drehung nur noch ihre Tasche ergriff.
Als das Schloss der Tür direkt hinter ihr zufiel merkte sie erst, dass ihr Herz plötzlich bis zu ihrem Hals schlug. Diese völlig neue Situation übermannte Sora nun doch etwas und das obwohl sie ja bereits eine Nacht mit Yamato verbracht hatte, auch wenn da die Umstände anders waren. Immerhin war die Nacht in Osaka eher ungeplant gewesen, und dennoch war genau diese Nacht etwas… etwas viel, näher gekommen sind. Aber das im Hinterkopf zu haben half gegen ihr Herzrasen. Aber dagegen konnte sie unmöglich was tun. Warum fiel ihr das nun so schwer? Tiefes ein- und ausatmen half da leider auch nicht. So waren ihre Beine schon regelrecht wackelig, während sie den kurzen Weg zu Yamatos Wohnung zurücklegte. Wahrscheinlich weil die Bilder aus der ersten gemeinsamen Nacht nicht aus ihrem Kopf verschwinden wollten. Wie auch? Denn es bestand weiterhin die Möglichkeit, dass sich das von dem Abend wiederholen konnte.
Das orangehaarige Mädchen hätte niemals erwartet, dass ihr der Weg bis zu Yamatos Wohnung noch kürzer vorkommen konnte, als er ohnehin schon war. Aber das war wohl wenig verwunderlich, denn auf dem Weg versuchte sie ja ihre Gedanken zu ordnen, auch wenn ihr das nicht gelang. So trieb ihr die Vorstellung nur eine leichte Röte auf die Wangen, welche keine Anstanden machte zu verblassen, als Sora direkt vor der Tür stand. Sie traf sich bereits so oft mit Yamato und nun war sie wieder so aufgeregt wie beim ersten Date. So musterte sie einige Momente das kleine Namensschild neben der Klingel auf welchem „Ishida“ stand, ehe sie sich traute zu klingeln. Die wenigen Augenblicke die vergingen, bis die Tür geöffnet wurde, kamen ihr wie eine Ewigkeit vor und erneut schossen ihr unzählige Gedanken durch den Kopf. Allen voran die Frage, ob Yamato ihr Outfit für diesen weniger besonderen Anlass überhaupt zusagte. Es war doch zu viel des guten. Das war ihr nun auch bewusst geworden. Doch nun hatte sie geklingelt und es gab kein Zurück mehr. Nur abwarten, in der Hoffnung, dass Yamato nicht fand, dass Sora komisch in einem Kleid aussah. Denn selbst für sie war es ein ungewohnter Anblick sich im Kleid zu sehen, doch es war sicherlich nicht verwerflich, dass Sora etwas fraulicher sein wollte um… ja… um Yamato zu gefallen.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Okt 27, 2017 11:50 am

Sora & Yamato
Samstagabend
In Yamatos Wohnung


Entgegen Yamatos Hoffnung, er würde wieder gesund werden, hatte er den Großteil der Woche das Bett hüten müssen. Wenigstens hatte er sich nicht mehr so elend wie zu Beginn der Krankheit gefühlt. Und dass Sora sich um ihn gekümmert hatte, hatte auch einen erheblichen Teil zu seinem Gesundwerden beigetragen. Immer noch konnte sich Yamato nicht ganz daran gewöhnen, dass es jemanden gab, der sich derart um ihn kümmerte. Er hatte Sora seinen Haustürschlüssel überlassen, denn er selbst war immerhin nicht vor die Tür getreten. Nun allerdings hatte er den Schlüssel wieder und er fühlte sich besser. Also kehrte langsam aber sich Normalität ein.
Dass der Auftritt abgesagt werden musste, hatte der Band überhaupt nicht gepasst. Aber so wie seine Stimme klang, war es unmöglich aufzutreten. Er selbst ärgerte sich vermutlich am meisten darüber. Allerdings war er auch vernünftig genug um einzusehen, dass etwas nicht ging.
Dennoch wäre Yamatos Laune vermutlich absolut im Keller, wenn er nicht eine ganz besondere Ablenkung für den Samstagabend haben würde.
Obwohl er immer noch nicht ganz fit war und seine Stimme nach wie vor nicht vollkommen zurück war, stand der Blonde seit gefühlten Ewigkeiten vor dem Spiegel. Nur weil er krank gewesen war hieß das ja nicht, dass er nicht versuchen konnte, möglichst gut auszusehen. Stellte sich bloß die Frage, was man anzog, wenn man ein Mädchen zu sich nach Hause einlud. Yamato musste zugeben, dass er nicht genau wusste, wie er sich am besten kleiden sollte. Er hatte sich letztendlich für einfache schwarze Jeans und ein simples weißes Shirt entschieden. Allerdings trug er darüber eine recht dicke Jacke. Immerhin musste er wirklich wieder gesund werden.
Gerade, als er damit fertig war seine Haare zu stylen, klingelt es an der Tür. Prompt kehrte die Aufregung zurück, die er erfolgreich verdrängt hatte. Dabei wusste Yamato eigentlich selber gar nicht, wieso er so aufgeregt war. Sora war die Woche über ständig in dieser Wohnung gewesen. Allerdings war zu dieser Zeit mit ihm nichts anzufangen gewesen. Jetzt, wo er sich besser fühlte, war das etwas anderes und diese Verabredung könnte leicht auch etwas anders laufen. Natürlich erinnerte er sich sehr genau an den Abend im Hotel, der etwas aus dem Ruder gelaufen war. Aber eigentlich wollte Yamato genau das eben nicht noch einmal. Denn sie hatten beide beschlossen, dass sie es langsam angehen lassen sollte.
Mit einem letzten Blick in den Spiegel, der eine perfekt gestylte Frisur zeigte, verließ Yamato das Bad um Sora nicht zu lange vor der Tür stehen zu lassen.
Schwungvoll öffnete Yamato die Tür und hielt beinahe sofort inne, als er Soras Outfit wahrnahm. Seine Augen glitten an ihrer schlanken Gestalt hinunter. „Hi…“, murmelte er wirklich überrascht. Er hatte nicht damit gerechnet, sie ihn einem Kleid anzutreffen. Vielleicht, weil Sora nicht so oft Kleider trug? Oder vielleicht, weil sie nicht ausgingen, sondern in seiner Wohnung blieben? Jetzt aber, wo er das Kleid sah, war er absolut positiv überrascht. Und er kam sich selbst prompt dämlich vor. Wieso hatte er nicht auch etwas Schöneres angezogen?
„Komm rein!“ Erst jetzt fiel ihm auf, dass er sie einfach hatte draußen stehen lassen. Kaum, dass er die Tür hinter ihr geschlossen hatte, streckte Yamato äußert schüchtern die Hand nach ihr aus. Da hatten sie sich eine Woche lang nicht wirklich berührt und prompt war die Schüchternheit wieder da.
Sanft umfasste er Soras Handgelenk und zog sie an sich heran, bis er sie in den Arm nehmen konnte.
„Ich bin mir nicht sicher, ob ich noch ansteckend bin… eigentlich wollte ich deswegen eher auf Abstand gehen“, erklärte er Sora leise, das Gesicht an ihren Haaren. „Aber du machst das Vorhaben verdammt schwer.“ Er gab ihr einen Kuss auf die Haare, ehe er sich von ihr löste. Obwohl er Sora die ganze Zeit über gesehen hatte, hatte er sie vermisst. Und deswegen hatte er auch entschieden, dass es schon nicht so schlimm sein würde, wenn er ein wenig mehr Nähe suchen würde als in den letzten Tage. So ansteckend konnte er doch auch wieder nicht sein, oder?
Ein letztes Mal musterte er sie von oben bis unten und wendete dann verlegen den Blick ab. „Ich dachte, wir bestellen was. Wenn das okay ist… Aber das nächste Mal koche ich für dich“, versprach er. Wenn er vorher einkaufen war. Denn gerade herrschte im Kühlschrank gähnende Leere.
„Was willst du trinken?“ Er selbst würde sich an Tee halten. Zum Glück war Yamato diszipliniert genug, um Dinge zu trinken, die gesund waren. Vor allem, wenn er krank war.
„Mein Vater hat mir übrigens wirklich eine Nachricht geschrieben, dass er spät nach Hause kommt. Irgendein Problem beim Sender“, erzählte Yamato und war sich ausnahmsweise nicht mal sicher, ob das die Wahrheit war. Denn er hatte erwähnt, dass sein Konzert ausfiel und Sora stattdessen vorbei kam.
„Welchen Film willst du gucken?“, erkundigte sich Yamato und nickte zum Tisch vor dem Fernsehen hinüber. Die Auswahl war nicht gerade groß. Vermutlich weil Yamato selber nicht unbedingt Filme schaute. Die meisten davon hatte er sich von Takeru unter dem Vorwand krank zu sein, ausgeliehen.
Sein Handy piepste und er schnappte sich genervt das kleine Gerät um den Ton auszuschalten. „Vermutlich Kazuki, der sich beschwert, dass wir nicht auftreten“, stöhnte Yamato und ließ genervt das Handy sinken. Wie oft sollte er sich noch entschuldigen?


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Okt 27, 2017 9:59 pm

Sora & Yamato
Samstagabend
In Yamatos Wohnung



Das öffnen der Tür ließ Soras Herz erneut einen kleinen Satz machen, ehe sie mit einem Lächeln auf den Lippen ihren Gastgeber begrüßte, welcher sich doch etwas schwerer tat als erwartet um Sora zu begrüßen. Er war schon süß, wie er doch irgendwie überfordert mit dieser Situation zu sein schien. So schenkte sie ihm ein warmes Lächeln, um einfach diese Situation aufzulockern. Vielleicht half das ja auch hier, um wieder etwas besser mit dieser plötzlich ungewohnt gewordenen Situation zurecht zu kommen.
Auf seine Aufforderung rein zu kommen nickte sie nur einige Male und folgte ihm in die Wohnung. Immerhin hatte sie ja auch keine andere Wahl, da Yamato ja bereits nach ihrer Hand griff. Etwas was sie sehr genoss. Diese kurzen Berührungen fehlten ihr so unglaublich. Auch wenn es sicherlich lächerlich kitschig war. So genoss Sora die Umarmung nur umso mehr und ließ ihren Kopf kurz an Yamatos Brust ruhen. Nur um sich nochmal klar darüber zu werden, wie schön es doch ist bei Yamato zu sein. Sein Geständnis brachte sie etwas zum schmunzeln. Vielleicht war es ja doch etwas übereifrig der beiden, jetzt bereits sich wieder so nahe zu kommen, doch Sora hätte nicht gewusst, wie sie länger ohne Yamatos Berührungen auskommen sollte. Also war sie bereit jedes Risiko einzugehen. „Mach die keine Sorgen, ich werde schon nicht krank.“ Verspräch sie während Yamato ihr einen kurzen Kuss auf ihren Haaransatz gab. Eine so kleine Geste die so unglaublich vieles in Sora auslöste. Sofort durchströmte sie ein wohliges Gefühl, welches sie am liebsten nie wieder ablegen würde.
Am liebsten hätte sie für immer so mit Yamato verharrt, so gut tat ihr in diesem Moment seine Nähe, doch diese Position konnten sie ja nicht ewig beibehalten, so ließ sie mit einem verlegenen Schmunzeln Yamaos prüfenden Blick über sich ergehen. Ehe Yamatos Versprechen folgte. Was sie mit einem herzlichen Lächeln abnickte. „Schon ok. Du musst dich eh noch etwas schonen.“ Fügte sie noch hinzu. Immerhin war er ja noch nicht ganz gesund und so hätte Sora ihn auch niemals kochen lassen! Aber das hätte der Blonde sich ja auch selbst zusammenreimen können. Und dadurch, dass er Soras Wissen nach sie ebenfalls nicht alleine kochen lassen hätte, war bestellen die beste Möglichkeit. Sein Angebot nach einem Getränk kam Sora recht gelegen, doch Sora war halt weiterhin einfach Sora, ergo würde sie nichts verlangen, was sonderlich große Umstände machen würde. „Mir würde ein Glas Wasser reichen.“ Erklärte sie lächelnd, ehe sie Yamato aufmerksam zuhörte, was er zu berichten hatte. Sein Vater kam oft erst sehr spät nach Hause. Das wusste Sora. Jedoch war es für sie immer wieder erstaunlich, wie gut Yamato damit umgehen konnte. Sie empfand sich bei weitem nicht als so selbstständig wie sie Yamato sah, und das war einfach unglaublich beneidenswert.
So wich Soras Blick auf die Filmauswahl aus. Es waren sicherlich nicht sonderlich viele, trotzdem beugte Sora sich über den Tisch um die verschiedenen Filme zu begutachten. Sora war allgemein eigentlich niemand, der viele Filme schaute , so war es wenig verwunderlich, dass keiner der Titel ihr etwas sagte. Also war es wohl notwendig aufgrund des Titels und des Covers sich für einen Film zu entscheiden. Gerade als sie sich mehr oder weniger entschlossen für einen Film entschieden hatte und gerade ihn gerade hochnahm um sich die Beschreibung des Filmes durchzulesen, dröhnte das piepsen von Yamatos Handy an ihr Ohr. Sora richtete sich mit einem schuldbewussten Blick zu Yamato. „Ist er sehr sauer?“ erkundete sie sich vorsichtig. Immerhin war sie ja Mitschuld, dass der Auftritt abgesagt wurde, da sie Yamato ins Gewissen geredet hat. Sicherlich hätte Yamato so nicht auftreten können, doch nun nagte es doch an der Orangehaarigen, Yamato derartig beeinflusst zu haben, da sie ja nichtmal das Recht dazu hatte. Und nun war sie der Grund, dass sie das Konzert absagen mussten. Super. Doch Sora durfte sich nicht ihre Schuldbewusstheit anmerken lassen, dass würde Yamato nur den Abend verderben. Mit einem unsicheren Schmunzeln hielt sie ihm stattdessen die DVD-Packung entgegen, „Was hältst du von dem?“ fragte sie doch etwas zögernd nach. Denn sie wusste immer noch nicht so genau, was sie da nun rausgesucht hat. Doch mit etwas Glück sagte Yamato dieser Film ja zu.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Sa Okt 28, 2017 12:39 am

Sora & Yamato
Samstagabend
In Yamatos Wohnung


Dass Sora davon ausging, dass sie nicht krank wurde, war beruhigend. Aber nichts, auf das sich Yamato besonders gut verlassen konnte. Immerhin neigt das Mädchen wirklich dazu, sich zu wenig Sorgen um sich selbst zu machen. Auf der anderen Seite würde er es wirklich begrüßen, nachzuholen, dass er die ganze letzte Woche quasi in der Quarantäne verbracht hatte. Niemals hätte er gedacht, dass er die Berührung eines anderen Menschen so sehr vermissen würde. Immerhin war Yamato nun wirklich nicht gerade ein Kuscheltyp. Aber das war eben auch vor Sora gewesen. "Ich hab dich vermisst", informierte er das Mädchen leise, ehe sie sich von einander lösten. Es war untypisch für ihn, dass er so etwas sagten und das wussten sie beide. Aber wenn Sora bei ihm war, passierte das manchmal.
Wie immer wollte sie gar keine Umstände machen und forderte lediglich Wasser ein, weswegen er prompt die Augen verdrehte. "Wir haben auf jeden Fall auch etwas anderes da", erklärte er dem Mädchen und schob ihr außerdem einige Bestellkarten zu. Denn er wollte auch nicht alleine entscheiden, was es zu essen geben würde. "Eigentlich bin ich schon wieder recht fit", sagte Yamato. "Hab auch brav meine Medikamenten genommen. Nur für den Auftritt hat es halt noch nicht gereicht." Das hörte man seiner Stimme leider auch immer noch an. Aber er war zuversichtlich, dass er innerhalb der nächsten Woche auch schon wieder mit seiner Band proben konnte. Ohne Musik konnte er es sowieso nicht lange aushalten. Aber jetzt wollte er sich lieber nicht zuviel damit beschäftigen. Immerhin war Sora da und die verdiente seine gesamte Aufmerksamkeit.
Sein Band Kollege sah das offensichtlich anders. Allerdings musste man Kazuki zu Gute halten, dass er gar nicht wusste, dass Yamato gerade Damenbesuch hatte. Wüsste er es, würde er wohl gar nicht mehr Ruhe geben und ihm vorwerfen das Konzert nur ihretwegen abgesagt zu haben. Aber das war keineswegs der Fall.
"Nein, er ist nicht wirklich sauer. Hoffe ich zumindest...", sagte Yamato Er hatte natürlich noch nicht mit den anderen Bandmitgliedern gesprochen, aber begeistert war sie alle nicht. Das konnte er mit Sicherheit sagen.
"Lass uns nicht darüber reden", bat er Sora. "Sonst bekomme ich nur wieder schlechte Laune." Er hatte sich in den vergangenen Tagen oftmals darüber ausgelassen, wie blöd er es fand, dass sie ein Konzert absagen mussten. Gerade jetzt wo sie dabei waren wirklich bekannt zu werden. Da war es tödlich, ein Konzert abzusagen.
Zum Glück lenkte Sora ihn mit ihrer Filmauswahl ab.
Neugierig, welchen Film sie nun ausgewählt hatte, trat Yamato an Sora heran und legt ihr von hinten die Arme um den Körper um das Kinn auf ihre Schulter abzulegen. Er musterte die Filmhülle und stockte. Zielsicher hatte Sora gerade den Film ausgesucht, den er auf gar keinen Fall sehen wollte. Wieso hat er den Film nicht einfach weg getan und getan als würde ihn gar nicht geben? Sein Bruder wusste doch ganz genau, dass er mit solchen Filmen nichts anfangen konnte. Allerdings zog Takeru ihn auch zu gerne damit auf, dass er ein kleiner Angsthase war. Etwas, das nur sein Bruder über ihn wusste. Niemals hätte Yamato es seinen Freunden offenbart. Nicht einmal Tai wusste davon. Der würde auch garantiert niemals damit in Ruhe lassen, wenn er diese Schwäche von ihm herausfinden würde. Außerdem war Yamato ja kein Feigling an sich. Er hatte schon viele gruselige Situation überstanden. Es ging einzig und allein um ausgedachte Geschichten, mit denen er nicht klar kam. Das war schon als Kind so gewesen und hatte sich auch leider jetzt noch nicht geändert. Aber das wollte er nicht ausgerechnet vor Sora zugeben, die er ja immer noch beeindrucken wollte. Also was blieb dem Jungen anderes übrig, als ihrer Wahl zuzustimmen?
"Klar, warum nicht? Der sieht doch ganz cool aus", murmelte er mit etwas unsicherer Stimme. "Wir bestellen einfach was und dann fangen wir schon mal mit dem Film an", schlug Yamato vor. Mit etwas Glück würde nämlich dann der Bestellservice sie genau dann unterbrechen, bevor es richtig gruselig wurde und er könnte sich danach auf das Essen konzentrieren.
Außerdem war da auch immer noch die Aussicht sich zusammen mit Sora auf das Sofa zu kuscheln und diese war wirklich sehr verlockend. Vielleicht konnte er darüber hinaus ja auch den Horrorfilm vergessen und sich stattdessen auf Sora konzentrieren...

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Sa Okt 28, 2017 2:48 am

Sora & Yamato
Samstagabend
In Yamatos Wohnung



Er hatte sie also vermisst. Sie ihn auch. Mehr als das, deswegen genoss sie auch diese Momente nun auch so sehr. Sie genoss es schon vorher von Yamato umarmt zu werden und auch die anderen sanften Gesten, welche sie doch so zu lieben gelernt hat. Nie wieder würde sie so lange auf das alles hier verzichten können. Ganz davon abgesehen, dass sie genauso wenig wollte, dass Yamato erneut krank wird.
Das Augenrollen von Yamato musste sie nicht einmal sehen um zu wissen, dass Yamato derart auf ihre Äußerung reagierte, weshalb sie etwas schmunzeln musste, als Yamato ihre Wahl indirekt kritisierte. "Wasser reicht mir Aber!" Beteuerte sie lachend. Allgemein trank Sora selten was anderes außer Wasser oder Tee. Nahezu nie. Süße Getränke vermied sie beinahe regelrecht, ganz davon abgesehen, dass Soras Mutter sowas ohnehin nie kaufte. Und im Gegensatz zu Taichi und anderen Sportlern konnte Sora sich sowas auch nicht erlauben. Zumindest redete sie sich das ein. Das Yamato so stolz davon berichtete, dass er seine Medikamente genommen hat, schenkte Sora ihm ein Lächeln, "Es ist schön, dass es dir schon so viel besser geht. Dann stehen die Zeichen doch gut, dass du beim nächsten Konzert wieder dabei sein kannst." Versuchte sie Yamato etwas aufzubauen, von welchem sie wusste, dass es ihm sehr weh tat, sein größtes Hobby nicht ausüben zu können und vor allem seine Fans und Freunde im Stich zu lassen.
Nun lag es also an Sora Yamato soweit von all dem abzulenken, sodass seine angekündigte schlechte Laune nicht auftrat. Und das war gar nicht so schwer. Immerhin suchte Yamato erneut ihre Nähe und kam ihr endlich wieder so nah, wie sie es in der letzten Zeit so zu schätzen gelernt hatte. Als Yamato beteuerte, dass der Film ja cool aussehe kam sie erst dazu die Beschreibung des Filmes zu überfliegen. Etwas skeptisch Wand sich zu Yamato, "ok, dann schauen wir den." Legte sie dann fest, immerhin würde sie es ja nicht mehr ablehnen, wenn Yamato zugestimmt hatte. Nur die Hoffnung, dass der Film nicht so gruselig wie versprochen war, sorgte dafür, dass Sora sich das nicht noch ein zweites Mal überlegte. "Dann lass uns mal schnell was bestellen!" Forderte Sora schmunzelnd an Yamato, welcher ihre Schulter weiterhin als Lehne nutzte, gewandt. Es war nicht der Film auf den sie sich freute und das Essen war ebenfalls zweitrangig. Die Aussicht endlich wieder Yamato nah kommen zu können war wesentlich schöner als alles andere. So drückte sie Yamato aus dem Affekt heraus einen kurzen Kuss auf die Wange, kurz bevor sie sich langsam von ihm löste um sich auf das Sofa zu setzen. Selbstverständlich nicht ohne Yamato, den zog sie vorsichtig an seinem Handgelenk mit sich, sodass er sich gezwungenermaßen zu ihr setzen musste. "Also, worauf hast du Lust?" Erkundete Sora sich, während sie schon die ersten Bestellkarten studierte.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Okt 29, 2017 8:41 pm

Sora & Yamato
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Beim nächsten Konzert musste er auf jeden Fall wieder dabei sein. Er litt ja schon jetzt darunter, dass sie dieses eine absagen mussten. Aber Yamato wollte die Stimmung des Abends auch nicht direkt kippen lassen, weswegen er sehr froh über die Ablenkung war. Er wollte sich heute mit Sora einen schönen Abend machen und lieber nicht über das verpasste Konzert nachdenken. So wie er sich und vor allem auch seine Bandkollegen kannte, würde es morgen ohnehin wieder ein großes Thema werden. Zum Glück war es einfach, sich schnell auf einen Film zu einigen, auch wenn der so gar nicht Yamatos Geschmack entsprach. Aber da Sora ihn ausgesucht hatte und er sie so einschätzt als hätte sie richtig Lust darauf, sich diesen Film anzusehen, würde er ihn ihr nicht ausreden. Außerdem was etwas was ihm wirklich peinlich war. Und wer blamierte sich schon gerne vor dem Mädchen auf das er stand? Und nebenbei lenkte der Kuss auf die Wange Yamato auch prompt von dem aufkeimenden Unwohlsein, das der Film heraufbeschwört, ab.
Also es dann und die Essensbestellung ging wählte er einen Bestellservice aus, den er öfter benutzt. Er warf ihr nur kurz ein flüchtiges Grinsen zu. "Stell in dem Outfit besser keine zweideutigen Fragen", informierte er Sora und fügte dann hinzu: "Was hältst du von Reisgerichten? Die sind wirklich gut." Hoffentlich würden sie ihr auch schmecken. Das nächste Mal müsste er unbedingt wieder für sie kochen, wenn er sich schon zu sich nach Hause einlud, fand Yamato.
Nachdem Sora zugestimmt hatte und er das Essen bestellt hatte, legte er den Film ein.
Ob Sora darauf bestehen würde, den Raum abzudunkeln? Eigentlich war das ja sein Plan gewesen. Immerhin schaffte das ein bisschen gemütlicher Stimmung. Aber da war auch noch nicht die Rede von einem Horrorfilm gewesen. Nun war es Yamato wirklich lieber, wenn das Zimmer hell erleuchtet war. Ob Sora das merken würde?
Die beiden Getränke stellte er auf dem Tisch vor dem Sofa ab. "Brauchst du sonst noch was?" Er nickte ein wenig verlegen zu der Decke in der Sofaecke hinüber. "Falls dir kalt wird..." Nicht, dass das Angebot mit der Decke zu zweideutig klang.
Der Blonde ließ sich auf das Sofa fallen. Obwohl sie schon öfter nebeneinander auf einem Sofa gesessen hatten, war dies nun eine andere Situation. Immerhin waren sie alleine und jeder normale Teenager, ging sicherlich davon aus, dass bei einem Filmabend gekuschelt wurde. Natürlich erhoffte sich auch Yamato genau das. Er glaubte auch nicht, dass sich Sora daran stören würde, aber wie immer war der Anfang ein wenig peinlich und verlegen. Vor allen Dingen nachdem sie nun eine längere Zwangspause eingelegt hatten.
Yamato räusperte sich verlegen und hielt Sora schließlich die Hand hin. Wenn sie nicht kuscheln wollte, würde sie sicher etwas sagen, hoffe er. Aber so zog er das Mädchen erstmal in seine Arme. Lange hielt diese Position jedoch nicht an, denn so konnte er den Film nicht sehen, was eigentlich nicht schlimm wäre. Aber bei einem Filmabend war es doch ein wenig seltsam nur Augen für die Person neben einem zu haben. Also gab er ihr einen Kuss auf die Wange, ehe er sich etwas von ihr abwandte und nur seinen rechten Arm um Soras Schultern behielt.
Dann drückte er auf Play und der blöde Film begann.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Okt 30, 2017 6:32 pm

Sora & Yamato
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Aus unerklärlichen Gründen genoss Sora den angebrochenen Abend jetzt schon. Alleine wieder die Chance die Zeit gemeinsam mit Yamato zu verbringen ließ Sora durchgehend Lächeln. Dieser Junge schaffte es einfach allein mit seiner Anwesenheit dafür zu sorgen, dass es Sora unglaublich gut ging. Es gab derzeit nichts was sie sich vorstellen konnte, was auch nur halb so schön wäre. Auch wenn Yamato dafür nicht viel tat. Nur sein doch recht neckischer Kommentar ließ ihre Wangen für einen kurzen Moment rot aufblühen. "Das war nicht zweideutig gemeint..." versuchte sie sich zu verteidigen, wissentlich dass dies wohl wenig Sinn machte. Das Thema Essen lenkte sie dann doch mehr als genug von ihren roten Wangen ab. Es dauerte nicht lange, ehe sich beide entschieden hatten und das Essen bestellt war.
Und somit war es an der Zeit es sich möglichst bequem zu machen und den Film zu schauen. Auch wenn Sora die Filmwahl nicht so zusagte, aber ihr schien es so, als würde Yamato den sehen wollen und sie war nun niemand der versuchen würde andere von irgendwas zu überzeugen. Wobei so ein Film sicherlich nicht viel für eine sonderlich romantische Stimmung beitrug.
Ein kurzer, prüfender Blick ging zu Yamato als dieser sich räusperte und seine Hand als einladende Geste anbot. Dies ließ Sora lediglich schmunzeln, immerhin wusste sie bereits vorher, dass Yamato kein Mann der vielen Worte war. So genoss sie schweigend seine Nähe und den kurzen Kuss auf die Wange. Doch direkt daraufhin folgte ein Positionswechsel, immerhin wollte Yamato auch etwas vom Film sehen! So lehnte Sora sich einfach an Yamato an, selbstverständlich drauf bedacht Yamatos Blickfeld nicht zu behindern.
Doch was Sora viel wichtiger war, war es erneut wieder so nah sein zu können. So kuschelte sie sich regelrecht an Yamato. Das warme Gefühl welches sie dabei durchströmte war wesentlich angenehmer, als es jede Decke hätte sein können. Seine Hand die er um sie legte ergriff sie mit ihrer freien Hand, dies gab ihr nur noch mehr das Gefühl unendlich nahe bei Yamato zu sein und am liebsten wäre sie das auch für immer.
Doch es dauerte nur wenige Minuten in welchen der Film lief, ehe Sora feststellen musste, dass ihr ein Arm von Yamato nicht genug Schutz bot und sie jetzt eine Decke doch sehr willkommen heißen würde. Nicht weil ihr kalt wurde,nein bei sowas waren sie einfach das beste Mittel um sich vor dem Schrecken zu schützen. So musste Yamatos zweiter Arm kurzerhand auch noch aushelfen,welchen sie reflexartig ergriff und an sich zog. Mit Yamatos armen um sich, fühlte Sora sich jedenfalls etwas sicherer. Zumindest sicher genug um die Augen während, vorerst, offen zu halten.
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