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 Friendship meets Love ~ Sora & Yamato

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AutorNachricht
Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Okt 14, 2016 12:25 pm

Sora & Yamato
Nach dem Konzert von
Knife of Day


Sie sollte nicht neidisch sein? Das war doch irgendwo schwer. Schließlich konnte sie ihre Freunde dabei beobachten wie sie reiften, während sie mit den gleichen Problemen wie damals zu kämpfen hatte. Ja, sie hätte auch gerne neue Strategien entwickelt um diese zu Lösen. Ob sie solche bereits unterbewusst entwickelt hat, war ihr nicht allzu bewusst. Ihr war ohnehin wichtiger, wie es ihren Freunden erging und solange es ihnen gut ging, ging es ihr schließlich auch gut!
Über seinen doch sehr zähen Witz konnte sie dann jedoch nicht lachen. Schließlich müsste sie dann ja zuerst ihr Wappen abgeben, wie sie am heutigen Abend feststellen musste. Jemand der das Wappen der Liebe trug, sollte doch in der Lage sein das Gefühl rechtzeitig zu deuten und vor allem zu äußern.
Aber darüber wollte sie sich keine weiteren Gedanken machen! Als er ihren Namen aussprach bemerkte sie, wie es ihr eine angenehme Gänsehaut verschaffte. Ihr Blick galt ihm, aber er schaute weg? Hatte sie nun doch zu viel erhofft? Schließlich kam jetzt gar nicht von ihm. Hatte sie etwas falsch gemacht? Sie legte ihren Kopf fragend schief, während sie darauf wartete, dass er fortfuhr. Jedoch stellte sie dann ebenfalls die ersten Regentropfen fest. Während sie erst realisieren musste, dass es nun regnen wird, und auf ihre Handfläche eine Tropfen landen ließ, war Yamato bereits beschäftigt, einen trockenen Platz zu suchen.
Sein Kommando sorgte für eine sofortige Reaktion von Sora, sie nickte ihm kurz zu, ehe sie ihm schnellen Schrittes folgte.
Als die dann das schützende Dach erreichten, musste Sora etwas lachen, „Was ein für ein Abend.“ Kam lediglich von ihr, während sie die Regentropfen beobachtete. Ja, dieser Abend hatte bereits einiges geboten. Und der Regenschauer war dabei nicht mal die Spitze des Eisberges.
Sora fuhr sich etwas durchs nasse Haar und stellte fest, dass ihr Kleid ihr regelrecht am Körper klebte, Yamatos Spruch lenkte ihren Blick wieder zu ihm, mit einem leichten Lächeln, „Ich bereue es auch, keine Jacke dabei zu haben.“ Gestand sie daraufhin. Ja, der Regen durchnässte sie nicht nur, er ließ die Temperatur auch stark sinken. Da kam es ihr recht gelegen, so nah an Yamato zu stehen, welcher ebenfalls komplett durchnässt war. Und auch wenn sie es nicht zugegeben hätte, sie ging bewusst etwas dichter an ihn heran, schließlich wollte sie die Situation zu ihrem eigenen Vorteil etwas nutzen. Aber mehr als das die Arme sich berührten war leider nicht drin, aber allein das ließ ihr Herz schon höher schlagen. Ja, allein das brachte sie beinahe um den Verstand. Aber sie versuchte sich das wie immer nicht anmerken zu lassen. Ihr Blick galt erneut dem stärker gewordenen Regen, welcher binnen weniger Momente einen nassen Teppich auf die Straße legte. Aber irgendwie gefiel ihr die Tatsache, dass sie so noch etwas mehr Zeit mit Yamato verbringen konnte. Auch wenn es sich lediglich um einige Minuten handelte.

Seine dann doch recht eindeutige Aussage, überraschte Sora dann doch recht bemerkbar. Hatte er sie das nun tatsächlich gefragt? Das konnte sie nicht ganz glauben. Nervös schluckte sie nur, während sie mit hochrotem Gesicht zu Yamato schaute, „Yamato…“ erklang ihre zitternde Stimme lediglich. Am liebsten hätte sie ihm sofort zugesagt und wäre ihm um den Hals gefallen. Es gab also doch eine Chance, dass hier die Gefühle nicht einseitig waren. Dieses kleine Fünkchen Hoffnung schaffte es dass sich ein warmes Lächeln auf Soras Lippen legte. Sie senkte ihren Blick etwas, ehe sie einmal tief durch atmete. Ja, sie brauchte einige Momente um das alles zu realisieren. Sie lehnte ihren Kopf an seine Schulter, ohne groß nachzudenken, ob es für ihn überhaupt ok ist. Schließlich war er kein Freund von Körperkontakt. Aber tatsächlich war ihr das in diesem Moment egal. Sie tat einfach das, was sich für sie in diesem Moment richtig anfühlte. „Ich gerne mit dir ausgehen.“ Antworte sie dann nur knapp. Vor Aufregung hätte sie wohl auch keine ausführlichere Antwort über die Lippen bringen können. Aber diese Antwort war wohl eindeutig genug.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Okt 14, 2016 2:23 pm

Sora & Yamato
Nach dem Konzert von
Knife of Day


Yamato überlegte fieberhaft ob er die Frage irgendwie entschärfen konnte oder sie zurücknehmen konnte und noch halbwegs unbeschadet aus der Sache herauszukommen, aber ihm wollte einfach nichts einfallen, dass die Situation nicht noch peinlicher machte, als sie ohnehin schon war.
Dass er Sora damit unvorbereitet getroffen hatte, war ihm spätestens dann klar, als er ihr überraschtest Gesicht sah. Und ihre Wangen waren nicht die einzigen, die sich rot verfärbten, stellte Yamato fest. Als wäre alles noch nicht peinlich genug, musste er natürlich jetzt rot werden. So viel also zu seinem coolen Image.
Die Sekunden, in denen Sora eine Antwort schuldig war, zogen sich endlos hin und für Yamato wirkte es wie eine Ewigkeit, in denen er sich über sich selber aufregte und darauf wartete, dass sie irgendetwas sagte.
Anstelle einer Antwort, murmelte sie seinen Namen, was ihm allerdings auch nicht weiterhalf. Das Lächeln jedoch wertete er als kein so schlechtes Zeichen. Natürlich war Sora aber auch einfach sehr freundlich und bestimmt einfach zu nett, um jemanden einen gemeinen Korb zu geben. Gut möglich, dass sie ihm nun lächelnd mitteilen wollte, dass sie das für keine gute Idee hielt.
Nur dazu würde sie wohl kaum ihren Kopf an seine Schulter lehnen. Yamato erstarrte beinahe, abgesehen von seinem Herzschlag, der sich gefühlt von der Geschwindigkeit her verdreifacht hatte.
Obwohl sie ihn dabei nicht ansah, verstand er ihre Antwort dennoch klar und deutlich und er atmete erleichtert auf. Das hätte wirklich auch ziemlich schief gehen können. Aber nun wo ihre Antwort positiv ausgefallen war, war er sehr froh, dass er Sora gefragt hatte.
Ein breites Grinsen stahl sich auf sein Gesicht. „Gut.“ Mehr als gut. Aber das konnte sich Sora wohl denken. Yamato hatte keine Ahnung, wie genau sie sein Liebesleben verfolgt hatte. Aber Tai beispielsweise wusste, dass er keine Dates hatte. Yamato hatte noch nie eins gehabt, abgesehen von der erpressten Verabredung, die Jun ihm abverlangt hatte. Den Abend zählte er jedoch nicht als Date, immerhin war das auf keinen Fall aus freien Stücken geschehen.
Nun fiel ihm ein, dass er auch nicht wusste, wie es eigentlich bei Sora war. Ob sie oft mit Jungen ausging? Das wollte er sie allerdings nicht fragen. Jedenfalls nicht jetzt. Unauffällig vielleicht irgendwann. Oder er würde Tai fragen. Tai schien eine gute Option für die Antwort zu sein.
Zögerlich hob er die Hände und legte sie an ihre nackten Arme, die sich ziemlich kalt anfühlten. Jepp, der Mantel wäre eindeutig von Nutzen gewesen.
„Du bist eiskalt“, stellte er besorgt fest und fuhr mit den Händen über ihre Arme. „Wir sollten ein Taxi für dich besorgen… Du hast übermorgen ein wichtiges Spiel, da musst du fit sein“, fügte er besorgt hinzu. Wenn Sora sich nun wegen ihm erkältete, wäre das natürlich gar nicht gut. „Und eine Verabredung. Da musst du auch gesund sein.“ Denn jetzt, wo er seine Zusage hatte, würde Yamato diese natürlich nicht verstreichen lassen. „Du musst mir nur sagen, wann es dir passt.“ Er würde sich einfach nach ihr richten. Immerhin hatte er Sora gefragt. Dann musste er sich nur noch überlegen, was sie unternehmen sollten. Das war gar nicht so einfach, aber ihm würde schon etwas einfallen, hoffte Yamato ganz stark. Etwas, was eben nicht nach einer normalen Verabredung aussah, sondern mehr Datecharakter hatte.




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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Okt 14, 2016 3:02 pm

Sora & Yamato
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Knife of Day

Diese Situation schien fiel zu befremdlich für Sora, sowas kannte sie tatsächlich nicht. Aber sie freute sich auf das, was folgen würde. Sehr sogar. Es konnte nicht schaden Zeit alleine mit Yamato zu verbringen um sich den doch recht eindeutigen Gefühlen klarer zu werden.
Über sein knappes Gut musste sie jedoch etwas Schmunzeln. Sie kannte Yamato schließlich mehr als gut genug um zu wissen, dass dieses Gut seine Freude mehr als genug repräsentieren sollte. Und sie freute sich auch sehr, dass er im Gegensatz zu ihr den Mut aufgebracht hat, um eine solche Frage zu stellen. Das hätte sie sich wahrscheinlich nie getraut. Ja, so wurde sich dadurch nur noch bewusster, wie gerne sie Yamato an ihrer Seite hätte. Und das nicht nur auf der wie bisher freundschaftlichen Basis.
Sein Arm, welcher er um sie legte bestätige das nur noch mehr. Es fühlte sich so unbeschreiblich gut an. Sie schloss ihre Augen für einen Moment um es einfach in vollen Zügen genießen zu können. Es war ein neues Gefühl für sie, welches sich aber sofort vertraut anfühlte. Ein Gefühl das sie am liebsten immer und immer wieder erleben würde, gemeinsam mit Yamato.
Als er Sorge äußerte schaute sie etwas zu ihm auf. Ja, das hatte sie tatsächlich selbst schon festgestellt. Aber wollte das eigentlich eher ignorieren. Schließlich gab es im Moment wichtigeres für sie!
So sagte ihr der Vorschlag mit dem Taxi wenig zu. Kurz pustete sie ihre Wangen auf, er konnte sie nun doch nicht einfach alleine fahren lassen. „Ich will nicht mit dem Taxi fahren!“ stellte sie bestimmend klar. Daraufhin nahm sie ihre vorherige Position wieder ein, und legte ihren Kopf erneut auf seine Schulter, „Ich möchte, dass du mich begleitest…“. Und wie sie das wollte. Es hätte sie wirklich unglücklich gemacht, sich nun verabschieden zu müssen. Schließlich war die Frage doch irgendwie ein Zeichen, da konnte sie sich doch nicht so schnell von ihm trennen. Nein, da hatte er sich das falsche Mädchen ausgesucht. „Ich werde schon nicht krank.“ Versprach sie ihm kurzerhand. Ein Versprechen von dem sie hoffte, es wirklich einhalten zu können. Sie wollte selbstverständlich die Verabredung ebenfalls nicht absagen. Dadurch kam es für sie gar nicht in Frage krank zu werden! Aber ihre Gefühle übermannten das logische in ihrem Kopf. Es wäre durchaus sinnvoller gewesen ein Taxi zu nehmen um das vorzubeugen, aber das wollte sie einfach nicht. Und sie war bereits fest entschlossen in kein Taxi zu steigen, sodass sie wohl nicht umstimmen konnte.
Als er sich dann nach einer Zeit erkundete musste sie tatsächlich erst einmal kurz nachdenken, „Naja… morgen Mittag habe ich Training… und übermorgen ist das Spiel. Dann ist der nächste Tag bereits mit meiner Mutter verplant…“ sie musste kurz lachen, „Ich scheine ebenso wenig Zeit zu haben, wie alle anderen.“ Musste sie gestehen. Ja, es stand in letzter Zeit viel an, aber so war es eben manchmal. Deswegen beschwerte sie sich nie, wenn Taichi oder sonst jemand mal keine Zeit hatte, sie war ja selbst nicht besser.
Jedoch war sie sich ebenso bewusst, dass Yamato auch einiges um die Ohren hatte. Und allzu lange wollte sie auch nicht warten. „Am besten… du meldest dich dann einfach, wenn du mal Zeit hast!“, ja, das hielt sie für den besten Vorschlag. Sich nach ihm zu richten war für sie weitaus angenehmer und sie hätte ihre Termine schließlich auch verschieben können. Das wollte sie ihm aber nicht sagen, er sollte nun auch nicht denken, dass sie für ihn alles stehen und liegen lassen würde. Auch wenn das zugegeben momentan wohl tatsächlich der Fall wäre. Und die Gelegenheit sich mit ihm zu treffen, mit der Aussicht auf mehr als nur eine Freundschaft, wollte sie schnellstmöglich ergreifen. Das sie ungeduldig war, war ihr zwar schon immer durchaus bewusst, aber jetzt… sie fühlte sich wie ein kleines Kind kurz vor Weihnachten, dass nicht mehr auf seine Geschenke warten wollte. Und in diesem Fall war die Zeit mit Yamato wohl das Geschenk, was sie sich am meisten wünschte.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Okt 14, 2016 4:17 pm

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Kein Taxi? Yamato seufzte, als Sora sich diesen Moment aussuchte um nicht rational zu handeln. Sonst war eigentlich immer auf sie Verlass, wenn es darum ging, die beste Entscheidung zu treffen. Deswegen war er auch bisher erst äußert selten mit ihr aneinander geraten, weil es keinen Grund gab mit ihr zu diskutieren. Ausgerechnet jetzt würde es einen geben, stellte Yamato fest. Jedenfalls wenn er weiter auf ein Taxi beharren würde.
Aber wenn er die Vernunft mal außen vorließ, war es ihm natürlich auch ganz recht, mehr Zeit mit Sora zu verbringen. „Okay, kein Taxi“, willigte er ein und zog sie etwas mehr in seine Arme, als würde sie das davor bewahren eine Erkältung zu bekommen. Er legte das Kinn auf ihrem Kopf ab, nachdem er festgestellt hatte, dass Sora zumindest in dieser Position eine perfekte Größe dafür hatte. „Auf deine Verantwortung“, fügte er schmunzelnd hinzu. Um sich selbst machte sich Yamato dabei natürlich weniger Sorgen. Selbst wenn er sich erkälten würde, wäre das nicht so schlimm, weil der Auftritt schon hinter ihm lag.
Soras Terminkalender schien ebenso voll zu sein wie seiner. Kein Wunder, dass Taichi sich beschwerte, wenn keiner von ihnen besonders viel Zeit zu haben schien. Eigentlich würde Yamato das gar nicht als schlimm empfinden. Jedenfalls nicht, wenn er nicht versuchen würde einen Zeitpunkt für ein Date zu finden.
„Ich kann jeden Tag nächste Woche“, log er. Eigentlich war einmal mit Tai und einmal mit seinem Bruder verabredet und die anderen Tage hatte er Probe. Außerdem bedurfte die Wohnung auch ein wenig Aufmerksamkeit, wie Yamato sehr genau wusste. Aber all das konnte er sich auch wann anders tun. Er wollte eigentlich möglichst schnell die Verabredung stattfinden lassen. Und sich einfach irgendwann mal zu melden war nicht in seinem Interesse. Nachher verlief sich alles noch im Sande und das wäre wirklich schade! Mehr als das. „Es kommt natürlich darauf an, was du machen willst. Wenn es dir unter der Woche zu spät ist, können wir auch Freitag etwas machen.“ Dann würde er Tai absagen müssen, der sich mit ihm treffen wollte. Besser, er sagte seinem besten Freund auch erstmal nicht wieso er ihre Verabredung verschieben wollte. Immerhin war sich Yamato ja nicht mal sicher, wo das Ganze hinführte. Außerdem bestand das Risiko, dass Taichi mitkommen wollte, wenn er erfuhr, dass er etwas mit Sora unternehmen wollte. Nicht, dass er Tais Gesellschaft nicht schätzte, aber dieses Treffen wollte er lieber alleine genießen.
„Wir könnten ins Kino gehen… oder was essen oder…“ Hilfe, was unternahm man bei einem Date denn so? „Oder… hast du einen Wunsch?“ Yamato versuchte zu Sora hinunter zu schielen, was in dieser Position denkbar schwierig war. Er überlegte kurz, ob er ihr anvertrauten sollte, dass er einfach keine Ahnung hatte, was man bei einer guten Verabredung so tat. Sein Wissen stammte von Erzählungen anderer und nicht von eigenen Erfahrungen. „Ich frage Mädchen nicht oft nach Verabredungen“, erklärte er entschuldigend. „Eigentlich… ähm… nie.“ Jetzt war es raus. Nun wusste sie, womit sie es zu tun hatte. Nämlich, dass sie das erste Mädchen war, dass er überhaupt bat mit ihm auszugehen. Für Yamatos Verhältnisse also durchaus was Besonderes, auch wenn er deswegen eben wahnsinnig nervös war.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Okt 14, 2016 5:06 pm

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Das er direkt ihre Meinung akzeptiere und gar einwilligte kam ihr doch recht gelegen, auf ein endloses Hin- und Her bei dem ohnehin keiner nachgegen hätte hatte sie wenig Lust. Und die Verantwortung dafür zu tragen, war ohnehin kein Problem für sie. „Ok! Ich nehme die Verantwortung auf mich!“, versprach sie nur lachend. Während sie es nur noch mehr genoss nun noch dichter in seinen Armen zu liegen. Ihren Kopf lehnte sie etwas an seine Brust und umschloss ihn etwas zögernd auch mit ihren Armen.
Zu wissen woran sie bei ihm war, machte alles so viel angenehmer. Ihr Lachen war wieder weitaus herzlicher und ehrlicher. Keine Verlegenheit machte sich in ihr breit, nur ein viel angenehmeres Gefühl machte sich in ihr breit. Welches sie in vollen Zügen genoss.

Bei seinem Terminvorschlag nickte sie ab, „Freitag klingt gut!“ erklärte sie lächelnd. Auch wenn sie sich anfänglich etwas wunderte, dass er jeden Tag Zeit hatte. Schließlich jammerte Tai ihr immer wieder Ohren voll, dass Yamato keine Zeit hat und überredete sie dann immer wieder was mit ihm zu unternehmen. Aber das wollte sie nicht weiter hinterfragen. Schließlich wollte sie auch nicht, dass sich der Termin unnötig weit nach hinten verschiebt. Und Freitag hatte sie noch nichts weiter geplant, also passte es ihr gut.

Seine Vorschläge für das Treffen, nein die Verabredung… oder dem Date, waren für Sora akzeptabel. Einen eigenen Vorschlag hatte sie auch nicht entgegen zu bringen. Denn es wäre auch ihre erste Verabredung mit einer romantischen Intention gewesen. Das Yamato dann gestand ließ sie erleichtert aufatmen. „Dann sind wir beide also unbeschriebene Blätter?“ erkundigte sie sich lachend. Ja, tatsächlich wusste sie auch nicht genau, was sie machen sollten. „Ich denke Kino wäre da angebracht… oder?“ fragte sie zögernd nach. Das andere Mädchen ins Kino eingeladen wurden hat sie schon oft genug mitbekommen. Also ist das wohl nicht ganz verkehrt. Und ein guter Ansatz. Sie hörte oft Geschichten von anderen Mädchen, die von ihren Dates schwärmten, während sie nur lächelnd zuhörte. „Das so ein „berühmter Rockstar“ noch kein Date hatte, ist aber schon verwunderlich.“ Stellte sie jedoch noch fest, mit einem neckischen Unterton.
Dass sie das nun selbst erleben darf erweckte regelrechte Vorfreude in ihr. Jedoch musste sie sich dann über den weiteren Hergang erkundigen, „Treffen wir uns dann dort… oder holst du mich ab? Wie macht man das?“, ja, jemanden vor sich zu haben, der wohl genauso wenig Ahnung hatte war recht erleichternd. Das war wohl auch der Grund weshalb Sora bisher immer Abgesagt hat, wenn sie mal eingeladen wurde. Sie kannte sich damit zu wenig aus… fehlende Sympathie war jedoch auch ausschlaggebender Grund. Aber bei Yamato, ja, es war einfach anders. Die Zeichen standen darauf, dass aus Freundschaft tatsächlich Liebe werden könnte.
Mit dieser Erkenntnis drückte sie sich etwas näher an ihn ran, und versuchte mit einem strahlenden Lächeln zu ihm aufzuschauen, „Ich habe mich noch gar nicht richtig bei dir bedankt!“ stellte sie fest. Ja, das lag ihr auch noch nahe, schließlich ist es nicht selbstverständlich, dass er ihr ein Ticket sowie einen Backstagepass schenkt. Ebenso war der Abend bisher zu schön, um dich dafür nicht zu bedanken. „Danke, für den schönen Abend.“ Folgte daraufhin nur. Diese Worte sollten all das Zusammenfassen, wofür sie ihm danken wollte. Eine lange Rede, wofür genau sie ihm wie sehr dankbar war, hätte in ihren Augen alles etwas überzogen wirken lassen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Okt 14, 2016 9:17 pm

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Wenn ihm jemand vor einer Woche gesagt hätte, dass er engumschlungen mit Sora auf einer verregneten Straße stehen würde, hätte er denjenigen wohl ausgelacht. Aber dennoch war es nun so und es fühlte sich gut an. Und das obwohl er nicht der Typ war, der übermäßig Körperkontakt brauchte. Jedenfalls bisher. Aber vielleicht hatte ihm dafür auch nur das richtige Mädchen gefehlt?
„Freitag, super!“ Und Pech für Tai. Aber das erwähnte er nun besser nicht. Denn so wie er Sora einschätzte, würde sie darauf bestehen, dass er seine Termine wahrnahm. Aber Tai würde es verschmerzen wenn sie sich stattdessen Samstag sehen würden.
Zu erfahren, dass auch Sora noch keine Verabredung gehabt hatte, war nicht nur unglaublich erleichternd, weil ihr so keine peinliche Fehler auffallen würden, sondern auch schön zu hören. Dann hatte sie bei ihm zugestimmt, weil sie wirklich wollte? Oder weil sie nicht nein sagen wollte, wenn ein Freund sie fragte. Aber den Gedanken schob Yamato ganz schnell wieder beiseite. Immerhin war sie diejenigen gewesen, die Körperkontakt gesucht hatte und das wertete er als gutes Zeichen.
„Es sei denn, du willst lieber was machen, wo man auch miteinander redet“, wandte Yamato stirnrunzelnd ein. „Ehrlich gesagt, hab ich mich immer gefragt, wieso man miteinander ins Kino geht, wenn man sich besser kennenlernen will.“ Wie sollte man sich ein Bild von jemanden machen und beurteilen, ob derjenige zu einem passte, wenn man schweigend nebeneinander saß. „Ich meinte… anders kennenlernen“, verbesserte er sich. Immerhin kannte er Sora gut. Nur eben nicht auf die Art und Weise, wie man ein Mädchen kennenlernte, wenn man an ihr interessiert war. Sie wussten sogar ziemlich viele wichtige Details über den andere, darunter auch Dinge, die man seinem Date wohl kaum auf die Nase binden würde, aber Yamato hatte das Gefühl, dass er Sora noch besser kennenlernen wollte.
Yamato verzog das Gesicht, als sie ihn aufzog. „Ich bin nicht berühmt“, wehrte er ab. Jedenfalls nicht wirklich. Die Teenage Wolves hatten ein paar Fans gehabt und die waren zu Knife of Day übergewechselt. Aber um berühmt zu sein benötigte man mehr als ein paar Schülerinnen, die von einem schwärmten. „Und mit einem Fan würde ich auch nicht ausgehen“, fügte er entsetzt hinzu und erschauderte, als er an das Date mit Jun dachte. „Ganz schlechte Erfahrung. Erinnerst du dich an Davis‘ Schwester? Sie hat mir ein Date aufgedrängt, damit sie Davis deckt. So ziemlich der schlimmste Abend meines Lebens“, erklärte Yamato und dachte daran, wie Jun das ganze Essen über geredet hatte, während er erwogen hatte sich in der Suppe zu ertränken. „Ich versuche mein Trauma zu verdrängen und eine erzwungen Verabredung zählt nicht, oder?“, wollte er vorsichtig wissen. Immerhin machte das seine Angabe ein bisschen zu Nichte. Aber wenn man von diesem Abend ab sah, hatte er eben wirklich noch nie eine Verabredung gehabt.
Natürlich war er nun neugierig, dass Sora ebenfalls noch keine Dates gehabt hatte. „Wieso hast du keine Dates gehabt?“ Mit ihrem Wappen war sie doch bestimmt auf der Suche nach der großen Liebe.
„Ich hol dich ab“, bot er an und hielt dann inne. „Mit dem Roller? Wenn du lieber Zu Fuß oder mit der Bahn irgendwo hinwillst, ist das auch okay. Aber mit dem Roller sind wir flexibler.“ Und er mochte den Roller. Außerdem war es für ihn selbstverständlich, dass er Sora abholte. Dabei würde er wohl bei ihr klingeln müssen und bestimmt ihrer Mutter über den Weg laufen. Aber tat Taichi das nicht ständig?
Yamato lehnte sich etwas zurück, um Soras Blick zu erwidern. „Du musst dich nicht bedanken“, wehrte er ab. „Ich bin froh, dass du da warst. Ich wäre nicht gerne alleine beim Konzert gewesen.“ Aber natürlich war das nicht der einzige Grund, weshalb er froh war, dass Sora ihn begleitet hatte. „Und ich bin froh, dass nicht Takeru oder Taichi dabei waren sondern du.“ So gemein sich das auch für die andere beiden anhörte, stimmte es einfach. Außerdem wäre es mit einem der beide eher peinlich unter diesem schmalen Vorsprung geworden.
Er war so sehr damit beschäftigt, Sora in die Augen zu sehen, dass er erst gar nicht realisierte, dass der Regen weniger wurde. Und eigentlich gefiel es ihm mittlerweile auch sehr gut hier, sodass er den Heimweg gar nicht antreten wollte.




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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Okt 14, 2016 10:02 pm

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„Dann sehen wir uns Freitag!“, wiederholte sie nur erneut, um sicher zu gehen, dass dies auch wirklich passiert. Irgendwie hatte sie immer noch das Gefühl, dass alles hier ein Traum war. Zu unrealistisch erschien ihr der bisherige Abend. Beinahe schon zu perfekt. Jedoch stockte sie dann, „Aber du kommst trotzdem zu meinem Spiel, ja?“ erkundigte sie sich schnell. Nicht dass er das absagen würde. Vielleicht wollte er sie doch nicht so oft sehen. Sie wäre sehr enttäuscht gewesen, wenn er nun absagen würde und erhoffte sich deswegen erneut eine Zusage.

Mehr miteinander reden? Sich besser kennenlernen. Sie kannten sich doch schon mehr als gut genug. Obwohl… anders kennenlernen. Er hatte wohl recht. Sie kannten sich zwar schon, aber es gab doch noch viele Dinge die Sora sehr an ihn interessierten und sie wollte auch eine andere Seite von ihm kennenlernen. Die Seite, wie er als fester Freund ist. Fester Freund… erneut ein Gedanke, den sie nicht abschütteln konnte. Machte sie sich vielleicht doch irgendwo zuviele Hoffnungen, schließlich stand es ja noch in den Sternen, ob sie sich in diesen Rahmen überhaupt noch riechen können. Obwohl die momentane Situation doch recht deutlich zeigte, dass sie sich darüber keine Sorgen machen brauchte. Schließlich fühlte sich das hier schon weitaus mehr als Freundschaft an. „Du hast wohl recht.“ Gab sie dann zu, während sie sich bereits darüber Gedanken machte, was sie ersatzweise machen könnten. „Kino ist wohl wirklich nicht die beste Idee…“, gestand sie dann, ehe ihr eine in ihren Augen gute Idee einfiel, „Wie wäre es auf dem Jahrmarkt? Ich war bisher noch nicht da und würde da gerne hin!“. Ja, der jährliche Jahrmarkt war doch! Zwar wollte sie die Tage noch mit Tai hin, aber es schadete doch nicht, schon vorher mit Yamato über diesen zu Wandern, „Und dann können wir Riesenrad fahren!“, fügte sie lächelnd hinzu. Das war wohl stets ihre Lieblingsaktivität dort. Sie liebte es, in der Gondel über den ganzen Bezirk schauen zu können. Es gab ihr auch irgendwo ein vertrautes Gefühl. Schließlich war sie damals nicht allzu selten auch mit Birdramon in einer nicht zu unterschätzenden Höhe unterwegs. Jedoch fiel ihr wieder auf, dass sie sich wohl zu sehr darauf festlegte, sie räupsterte kurz, „Also wenn du Lust hast.“ Fügte sie noch hinzu. Sie wollte eine doch recht wichtige Entscheidung nicht über seinen Kopf hinaus fällen.

Das er sich als nicht berühmt bezeichnete, fand sie auch recht amüsant, schließlich stand sie in Mitten von unzähligen kreischenden Fans. Das war doch eindeutig genug, dass er doch bereits einen Gewissen Ruhm erlangt hatte. Und dass er nicht mit einem Fan ausgehen würde, entlockte ihr ein kurzes Grinsen, „Wer sagt, dass ich nicht dein Fan bin?“, fragte sie mit einem kurzen Zwinkern. Schließlich war sie doch irgendwo ein Fan von ihm und seiner Musik auch wenn sie es nicht so auslebte wie so manch andere Mädchen.
Als Davis‘ Schwester Thema wurde musste sie nicht lange überlegen, diese junge Dame konnte man wohl nicht allzu schnell vergessen. „Keine Angst… das zählt als Erpressung und nicht als Date.“ Beruhigte sie ihn. Schließlich hatte sie bereits das Vergnügen gehabt, Jun auch schon in Action zu erleben. Und Yamato tat ihr eher leid, dass er die Erfahrung machen durfte. Als alles andere. Denn ein Date mit der aufgekratzten Jun wünschte Sora wirklich niemanden.
Jedoch wurde das Thema dann wieder auf sie gelenkt. Warum hatte sie keine Dates. Sie hatte sich wohl einerseits nicht dafür bereit gefühlt. Andererseits war zwischen den Bewerbern keiner bei, mit dem sie wirklich gerne Zeit zu zweit verbracht hätte. „Es hat sich nie was Passendes ergeben.“ Erklärte sie mit einem Schulternzucken. Sie wollte Yamato gegenüber nun auch nicht erwähnen, dass sie schon einige Anfragen bekommen hat. Das würde doch eingebildet wirken und in der Phase des anderen Kennenlernens nicht gerade förderlich. So sollte diese kurze Antwort hoffentlich genügen.

Das er sie abholen würde sagte ihr nur noch mehr zu, wie war ihr hier jedoch ziemlich egal. Allein die Tatsache, dass er das tat erfreute sie schon sehr, „Überrasch mich!“ sagte sie lachend. Sie wollte Yamato schließlich auch etwas Raum lassen, für einige Entscheidungen lassen. Und so eine kleine Überraschung war doch auch mal was anderes. Diese ganze Situation war mal was ganz anderes. Etwas ganz anderes, was sie sichtlich genoss. Ja, sich alleine schon über die Verabredung Gedanken zu machen, ließ Soras Herz einen Sprung machen. Freute sie sich vielleicht bereits zu sehr? Selbst wenn! Sie wollte doch einfach mal glücklich sein, und das war sie hier mit Yamato auf jeden Fall!. Also, es gab doch keinen Grund sich nicht zu freuen!
Das Yamato sich ebenfalls über ihre Anwesenheit so sehr freute, machte sie nur noch glücklicher, was sie mit einem Lächeln zum Ausdruck brachte.
Jedoch entging ihr ebenfalls nicht, dass der Regen nachließ. Sollte sie nicht allmählich nach Hause… obwohl, diesen Moment wollte sie am liebsten für immer festhalten. So geschah es auch, dass sie sich nahezu komplett in den blauen Augen ihres Freundes verlor.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Sa Okt 15, 2016 9:23 pm

Sora & Yamato
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Knife of Day


Sofort nickte Yamato, als Sora ihn nach ihrem Spiel fragte. „Hatte ich vor.“ Als würde er nicht kommen, nur weil sie zusätzlich noch verabredet waren. Wobei sie sich dann ganz schön oft sehen würden, fiel Yamato auf. Normalerweise sah er Leute nicht so oft ohne Grund. Und hier war der Grund lediglich, dass er gerne in ihrer Nähe wäre. Das musste also schon etwas bedeuten. Außerdem hätte er nicht absagen können, wenn sie sich so erkundigte, stellte Yamato fest. Damit hätte er sich eindeutig schlecht gefühlt, weil er Sora nicht enttäuschen wollte. „Ich freu mich auf dein Spiel“, versicherter er ihr.

Er war wirklich froh, dass Sora nun ebenfalls gegen einen Kinobesuch war. Natürlich war nichts daran auszusetzen, wenn man mit einem Freund hinging. Aber für ihre Zwecke war das wohl wirklich nicht das Richtige. Dafür gefiel ihm ihre Idee umso besser. „Gut, dann gehen wir zu Jahrmarkt“, stimmte Yamato zu. Er hatte nicht zwingend vorgehabt dort hinzugehen, aber mit Sora konnte es ganz lustig werden, glaubte er.
Ein Grinsen stahl sich auf sein Gesicht, als Sora sich anscheinend plötzlich sorgte, ob er ihre Vorschläge überhaupt gut finden würde. „Doch, klar“, beruhigte er sie. „Und aufs Riesenrad können wir auch.“ Ihn hätte es gewundert, wenn Sora keine Lust darauf gehabt hätte. Sie war Höhen natürlich gewöhnt und vermutlich zog es sie deswegen dorthin.

Yamato lachte leise. „Wenn du ein Fan bist, dann kein aufdringlicher“, fand er. „Oder soll ich irgendwo auf deinem Körper unterschreiben?“ Diese Frage war so ziemlich das Lächerlichste, was er bisher gehört hatte. Warum sollte man das gut finden? „Allerdings hast du natürlich Fotos von mir“, gab er zu bedenken. Sora hatte wie jeder andere auch Gruppenfotos. Und als Mädchen war es wohl nicht weiter verwerflich sie auch aufzustellen. Seins klebte an seiner Pinnwand und war dort teilweise mit Ideen für Lieder bedeckt.
Um zu verdeutlichen, dass er sie allerdings wirklich für kein Fanmädchen hielt, wurde Yamato wieder ernst. „Wenn du mir sagst, dass du den Auftritt gut fandest, dann glaube ich dir das. Wenn ein fremdes Mädchen mir das sagt, dann glaube ich nicht, dass sie unsere Musik meint“, erklärte er und musterte Sora nachdenklich. „Außerdem kennst du mich im Gegensatz zu den anderen Mädchen. Ich meine, du kennst mich wirklich und du hast trotzdem zugestimmt mit mir auszugehen.“ Und dabei hätte er es sogar verstanden, wenn Sora von allen Menschen abgelehnt hätte. Er hatte Dinge getan, auf die er wirklich nicht stolz war und auch wenn die schon Jahre zurücklagen, könnte er verstehen, wenn diese abschreckend wirkten.

Aber darüber musste er sich wohl keine Gedanken machen. Denn sie hatte nun mal zugesagt und sie hatte vorher keine Dates gehabt, weil es nichts Passendes gegeben hatte? Hieß das im Umkehrschluss also, dass er passend war? Wenn man das zwischen den Zeilen bei dem Digiritter mit dem Wappen der Liebe herauslas, war es wohl normal, dass man sich geehrt fühlte. Allerdings wollte Yamato den Tag nicht vor dem Abend loben. Sie mussten erst das Date bestreiten und feststellen, ob es dann immer noch so aussah.
Für Yamato stand auch schon fest, dass er sie mit dem Roller abholen würde. Hätte sie etwas dagegen gehabt, hätte sie das nun bestimmt angebracht.
„Es… regnet nicht mehr“, murmelte Yamato, ohne dabei den Blick von ihr abzuwenden. Sora war immerhin ein sehr viel schönerer Anblick als die leere Straße. Dennoch strich er über ihre Arme, die sich immer noch kalt anfühlten. Japp, sie sollten wirklich weitergehen, damit sich Sora aufwärmen konnte. „Und du erfrierst hier“, fügte er daher hinzu, während er wieder mit den Händen über ihre Arme strich. Er löste sich eher widerwillig von ihr und trat unter dem Vorsprung heraus. „Jepp, kein Regen mehr“, informierte er sie und sah sie abwartend an. „Ich bring dich jetzt nach Hause“, bestimmte er und ärgerte sich nun darüber, dass er seine Jacke nicht mitgenommen hatte. Die hätte er jetzt super an Sora abtreten können. Sein Hemd allerdings konnte er ja schlecht ausziehen.
Zögernd betrachtete er Sora und hob dann eher etwas hilflos den Arm. „Ist dir sehr kalt?“ Gut, die Frage hätte man auch besser stellen können. Aber sie direkt zu fragen, ob er den Arm um sie legen sollte, traute sich Yamato dann eben doch nicht. Schon gar nicht vor ihrem ersten offiziellen richtigen Date.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Sa Okt 15, 2016 10:37 pm

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Erleichert atmete sie auf. Sie freute sich wirklich sehr, dass er kommen wird, um sie zu sehen. Nun konnte sie ungefähr erahnen, wie Yamato sich vor einem Konzert fühlte. Schließlich machte sich nun doch eine gewisse Nervosität in ihr breit. Auch wenn nur ein weiteres Augenpaar auf sie gerichtet sein wird. Aber sie stellte ja schon den ganzen Abend fest, dass dieses Paar Augen so einiges mit ihr anstellen konnten. So huschte nur ein Lächeln über ihre Lippen, „Und ich freue mich, dass du kommst!“ sagte sie nur. Auch wenn freuen wohl doch eine Untertreibung war.

Er stimmte ihrem Vorschlag also zu, die großen rot-braunen Augen strahlten regelrecht. Sie freute sich sehr, dass sie dorthin gehen würden, aber die Tatsache, dass ihm ihr Vorschlag gefällt erfreute sie nur noch mehr. Jetzt schon stellte sie sich den Abend vor, und malte sich aus wie dieser Verlaufen könnte, selbstverständlich fand sie in diesem Gedankenspiel nichts Negatives. Nein, was sich da in ihren Gedanken abspielte war wohl der perfekte Abend mit Yamato. Und diese Vorstellung wollte sie sich nicht allzu schnell nehmen lassen.

„Auf meinem Körper… unterschreiben?“ fragte sie nach, als ob sie sich gerade verhört hatte. „Das hättest du wohl gerne!“ gab sie ihm nur grinsend zurück. Ja, seine Fans unterschieden sich wohl noch stärker von ihr, als sie bisher gedacht hat. Aber sie war den ganzen Mädchen einen großen Schritt voraus, sie hatte schon mal eine Verabredung in der Tasche!
Bei der Sache mit den Fotos musste sie kurz schmunzeln, dass Erinnerungsfoto nach ihrer ersten Reise in der Digiwelt stand bei ihr eingerahmt auf dem Fensterbrett und sie hatte garantiert auch noch andere Fotos, jedoch wohl nur Selfies oder sowas, was Tai geschossen hat. Alles kleine Erinnerungsstücke, die für Sora unbezahlbar geworden sind, für welche jedoch so manch anderes Mädchen alles gegeben hätte.
Und warum sollte sie der Verabredung nicht zustimmen? Verwirrt legte sie ihren Kopf etwas zur Seite, „Ja ich kenne dich…“ bestätigte sie ihm nur, dass sie ihn noch viel mehr kennenlernen wollte, wollte sie nicht erwähnen, „Und genau deswegen will ich doch mit dir ausgehen.“ Erklärte sie ihm lächelnd, „Im Gegensatz zu den ganzen anderen Mädchen, weiß ich wie der Yamato ist, der nicht auf der Bühne steht. Sie wissen nicht, was für ein toller Mensch hinter dem gutaussehenden Musiker ist.“, hatte sie ihn gerade tatsächlich als gutaussehend bezeichnet, sie griff schnell nach weiteren Worten und hoffte, dass er die Aussage einfach überhört, „Ich hatte das Glück, mit dir so viel erleben zu dürfen und viele deiner Seiten kennenlernen zu dürfen und dich an meiner Seite sehr schätzen zu lernen.“ Yamato war damals immer für sie und die anderen da, wenn es darauf ankam, machte er seinem Wappen alle Ehre. Immer wieder bewies er, dass er wohl alles für seine Freunde geben würde und das schätzte sie einfach unglaublich an ihm. Die Tatsache, dass er sie auch bereits einige Male gerettet hatte, trug nur dazu bei, dass sie ihn so gern mochte.

Und so wurde mit dem Regen auch die Umarmung beendet. Aber das konnte Sora ihm selbstverständlich nicht übel nehmen. Dass er sich um sie Sorgen machte, war ihm deutlich anzumerken, da wollte sie nicht länger trödeln. Vor allem auch, weil Yamatos Wärme fehlte und es so doch sehr schnell wieder kalt wurde. „Dann lass uns los.“, stimmte sie ihm nur zu, „du hast schließlich noch einen längeren Heimweg…“ fügte sie jedoch noch hinzu. Das Yamato von ihr aus auch noch nach Hause muss, trüg wohl auch einen sehr großen Teil dazu bei, dass Sora sofort zustimmte.
Ob ihr kalt war? Ohja, sehr sogar. Aber er sollte sich doch nicht noch mehr Sorgen machen. Sie nickte nur mit einem gestellten Lächeln, „Etwas, ja.“ Mehr wollte sie dann doch nicht zugeben. Sie wollte ja auch nicht jammern, garantiert war Yamato auch kalt und er stellte sich nicht so an. So nahm sie sich Yamato einfach zu Vorbild. „Lass und einfach losgehen, dann wird mir bestimmt wieder etwas wärmer.“ Schlug sie dann vor, etwas Sinnvolleres fiel ihr einfach nicht ein. So machte sie dann auch bereits die ersten Schritte, um den Heimweg erneut anzutreten.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Okt 16, 2016 10:44 am

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Dass Sora ebenso entsetzt reagierte, wie er als ein Fan zum ersten Mal mit dieser Bitte an ihn heran getreten war, beruhigte Yamato eindeutig. Es gab also auch noch normale Mädchen. Bloß verschwand sein Grinsen relativ schnell, als Sora zu einer neckenden Antwort ansetzte. Hätte er wohl gerne? Jetzt wo sie ihn so fragte… bei Sora hätte er nicht wirklich etwas dagegen. „Ähm…“, machte Yamato äußert wenige eloquent. „Ich…“ Super, wie gut er mit Worten umgehen konnte, wenn er sie nicht in Liedtexte packte. Dann allerdings erschien sein Grinsen erneut wieder. „Ich soll nicht lügen“, gab er zurück. „Deswegen sage ich besser gar nichts.“ Sora musste selbst schon aufgefallen sein, dass er sie hübsch fand. Man fragte schließlich niemanden nach einem Date, den man nicht attraktiv fand.

Insgesamt standen die Chancen also nicht schlecht, dass das Date ganz verlaufen würde.
Vor allem aber freute sich Yamato, als Sora seine Bedenken bezüglich seiner wenig rumreichen Vergangenheit wegwischte. Allerdings bekam er so etwas äußert selten zu hören und er starrte verlegen auf seine Schuhe, während seine Schritte langsamer wurden, dafür aber sein Herzschlag sich beschleunigte.
„Ich mochte dich immer am liebsten von allen“, platzte es aus Matt heraus, nachdem sie ihn mit Komplimenten überhäuft hatten, von denen das gutaussehend noch am wenigstens beeindruckend war, angesichts der Tatsache, dass sie auch über seinen Charakter sprach. „Abgesehen von meinem Bruder natürlich. Aber du warst so ruhig und vernünftig und wenn du einem Plan ebenfalls zugestimmt hast, war ich mir sicher, er wäre nicht ganz so schlecht“, gab Yamato zu und warf ihr einen verlegenen Blick zu. „Außerdem warst du so verständnisvoll und ich glaube, ich hab mir eingeredet, dass du von allen mich am bestens verstehst.“ Er zuckte verlegen mit den Schultern. „Sag das bloß nicht Tai.“ Sein bester Freund wäre am Ende nur beleidigt, wenn er das erfuhr. „Aber weißt du noch, als du Zweifel an deinem Wappen hattest oder wir dich in diesem dunklen Tunnel gefunden haben? Das hab ich auch erlebt und ich war wirklich erleichtert, dass es noch jemanden so geht, dass mich jemand versteht“, erklärte der Musiker leise und fragte sich, wieso ihm damals nicht schon klar gewesen war, dass Sora etwas besonderes war. Wobei er das auch vor so vielen Jahren eigentlich schon gewusst hatte, nur damals war eine Verabredung natürlich gar kein Thema gewesen. Dafür waren sie viel zu jung gewesen.
Jetzt wo Yamato darüber nachdachten, waren sich ihre Wappen auch ähnlich. Vielleicht hatte er deswegen das Gefühl gehabt, Sora würde ihn besser verstehen als beispielsweise Tai.

Als Sora auch noch zugab, dass ihr kalt war, gab sich Yamato einen Ruck und legte seinen Arm wirklich um sie. Er hoffte nur, dass das auch okay war. Es fühlte sich komisch an so weiter zugehen. Nicht unangenehm, aber ungewohnt. Und Yamato fand, dass es das Beste war, die Geste unkommentiert zu lassen. Immerhin war er gar kein Mann vieler Worte und dafür hatte er heute sein Limit schon überschritten.





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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Okt 16, 2016 12:36 pm

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Yamatos Reaktion war wohl wirklich nicht die, die Sora erwartet hatte. Sie warf eher Fragen auf… warum lügen? Was wäre die Lüge gewesen? Nur an seinem Grinsen konnte sie ableiten, dass die Wahrheit wohl etwas war, was sie garantiert in Verlegenheit gebracht hätte oder etwas… nein, sie wollte sich darüber nicht den Kopf zerbrechen. Auch wenn sie neugierig war, was er wirklich dachte. Aber das könnte sie garantiert ein anderes Mal in Erfahrung bringen. Schließlich wollte sie Yamato noch sehr lange bei sich haben. Da wird garantiert mal die Möglichkeit bestehen, das Thema zu vertiefen.

Mit Yamatos Schritten wurden auch ihre langsamer. Verwundert schaute sie ihn an, ehe seine Aussage dafür sorgte, dass ihre Wangen eine rötliche Farbe annahmen. Damit hätte sie nun wirklich nicht gerechnet. Aber das Takeru stets vor ihr kam, verwunderte sie recht wenig. Nun ging sie in sich, sie mochte alle damals, und sie schaffte es wohl nicht, eine Rangfolge anzulegen. Nein, sie liebte alle ihre Freunde musste sie feststellen, aber das würde Yamato nun nicht gerne hören wollen. Sie hörte ihm weiterhin aufmerksam zu, nun war sie es, die Komplimente bekam. Diese nahm sie mit einem verlegenen Lächeln entgegen. Während ihr Herz derweil im Dreieck sprang. „Keine Angst, ich sage ihm nichts davon.“ Versprach sie, ehe sie nach den richtigen Worten haschte, „Ich mochte euch damals alle schon sehr gerne, das ist wohl kein Geheimnis. Aber bei dir war es tatsächlich was anderes.“ Sie musste kurz eine Pause machen, „Du warst manchmal wirklich fast so ein Idiot wie Tai.“ Stellte sie vorweg klar. Das sie das nicht böse meinte, verdeutlichte ihre ruhige Stimme, sowie ein leichtes Lächeln auf ihren Lippen, „Nur eben auf deine Eigene Art. Aber ich war mir damals schon sicher, dass du das erreichen kannst, was du willst. Ich hätte damals garantiert niemanden alleine gehen lassen. Aber dir konnte ich vertrauen. Ja, mehr als allen anderen. Und wenn du da warst, habe ich mich sofort viel sicherer gefühlt.“ Sie lächelte ihm zu. Sie erinnerte sich an damals. An die Zeiten, in denen sie oft einfach nur gerne geweint oder aufgegeben hätte.
„Wärst du nicht da gewesen… hätte die Dunkelheit mich wohl ganz verschluckt. Oder ich hätte damals mein Wappen nicht akzeptiert.“ Gestand sie. Ja, Yamato war wirklich ein guter Freund, was ihr jetzt erst wieder deutlich gemacht wurde. Sie verdankte ihm sehr viel.
„Ich mochte dich damals sehr, weißt du…“ setzte sie dann erneut an, „aber… auf eine andere Art. Klingt komisch, nicht? Aber ich kann es mir selbst nicht erklären.“, ihr Blick war nach vorne gerichtet. Und ihr fiel auf, dass sie sich das bisher nicht erklären konnte. Aber nun wurde ich doch langsam klar, dass da doch noch andere Gefühle im Spiel waren, als sie Freundschaft. Und diese Gefühle brauchten Jahre um komplett aufzutauen und traten nun so angehäuft auf. Und so stark, dass ihr Herz in Yamatos Nähe drohte aus ihrer Brust zu springen.

Der Arm, den er um sie legte, ließ sie das erneut spüren. Aber es war so ein schönes Gefühl. Sie ging nun wieder etwas dichter neben ihn, schließlich bot sich das nun an. Eine angenehme Wärme durchfuhr sie nun. Ob es von Yamatos Körperwärme kam oder einfach von der Tatsache so nah bei ihm zu sein, wusste Sora tatsächlich nicht. Aber es interessierte sie nicht. Sie vergaß sogar nach wenigen Momenten wie kalt es tatsächlich war, so als würde Yamato es schaffen, diese komplett von sie abzuschirmen. Und es fühlte sich einfach so schön an. Yamatos Schweigen konnte sie nicht genau deuten. So erhob sie erneut leise die Stimme, „Es ist komisch… es fühlt sich wirklich gut an, so nah bei dir zu sein…“. Nun sprach sie es geradeaus heraus. Aber irgendwas wollte wissen, ob er ebenfalls so dachte, schließlich wollte sie wissen woran sie bei ihm ist. Jedoch waren die Sekunden in denen sie auf eine Antwort wartete beinahe endlos für sie und als sie merkte, dass diese Frage nun Folgen haben könnte, mit welchen Sora vorab nicht gerechnet hat, rutschte ihr ihr Herz doch etwas in die Hose.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Okt 17, 2016 12:03 am

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„Das dachte ich mir schon“, gab er zu. Wenn Sora ihn nicht gemocht hätte, dann hätte sie ihn auf jeden Fall anders behandelt. Beispielweise wie Tai ihn behandelt hatte, womit sein bester Freund auf jeden Fall nicht Unrecht gehabt hatte, wie Yamato nun zugeben musste.
Empört warf Yamato ihr einen Blick zu. „Ich war nicht so schlimm wie Tai“, beschwerter er sich halbherzig und eindeutig mit einem breiten Grinsen. „Nicht immer jedenfalls.“ Heute wusste er, dass Tai viele gute Seiten hatte und manchmal etwas übers Ziel hinausschoss. Aber nun wusste er auch, dass Fäuste nicht das richtige Mittel waren um ihn zu stoppen. Überhaupt war das mittlerweile auch gar nicht mehr nötig. Sie verstanden sich viel zu gut als dass Yamato diese alte Art der Konfliktlösung in Betracht ziehen würde.
Was Sora über ihn zusagen hatte war netter, als Yamato erwartet hatte. Immerhin hatte er sich ziemlich gut in Erinnerung. Er war verschlossen und mürrisch und auf Konfrontation aus gewesen. Nicht mit ihr, aber mit Tai, und der war schon damals ihr bester Freund gewesen. Jemand anders hätte sich bestimmt auf Tais Seite geschlagen, Sora allerdings war über solche Dinge wohl erhaben. Sie war vernünftig und fair und machte sich ihr eigenes Bild.
Kopfschüttelnd dachte Matt an diese Abendteuer zurück und warf Sora dann einen Blick zu. „Damals hätte ich nicht gedacht, dass ich dich um eine Verabredung bitten würde. Wir waren Kinder“, gab er belustigt zu. „An sowas habe ich nicht mal im Entferntesten gedacht. Und andere Probleme hatten wir auch zu der Zeit. Aber wenn ich jetzt drüber nachdenke, scheint es mir nicht überraschend zu sein, dass es dazu gekommen ist, dass wir miteinander ausgehen.“ Jedenfalls nicht, wenn er ihrer Beiden Geständnis verglich. „Vielleicht eher, wieso ich nicht schon eher gefragt habe.“ Immerhin war Sora ja schon länger nicht mehr das burschikose Mädchen, das sie in der Digiwelt gewesen war. Aber er hatte sie einfach nicht derart auf dem Schirm gehabt. Nicht bewusst jedenfalls. Unterbewusst schien er sie anscheinend ja schon lange zu mögen.
Aber nun, wo er sich bewusst war, dass er Sora mochte, war er mehr als bestrebt danach herauszufinden wie sehr. Dieses Date musste unbedingt gut werden und dann würde er nach einem weiteren fragen. Natürlich wäre es leichter, wenn er mehr Erfahrung hätte und vielleicht wäre es weniger peinlich, wenn sie sich nicht schon so lange kennen würden. Doch alleine dieses Gespräch zeigte Yamato, dass es eine gute Entscheidung gewesen war, sie zu fragen. Wer hatte schon das Glück mit jemanden auszugehen, den man so lange kannte. Wirklich unangenehm Überraschungen dürften ihn bei Sora wohl kaum erwarten. Immerhin kannte er auch ihre Höhen und Tiefen. Nun galt es nur herauszufinden, ob sie zusammen harmonierten.
Sie im Arm zu halten fühlte sich jedenfalls schon mal richtig an. Sora wählte ungefähr den gleichen Moment, um Ähnliches auszusprechen, weswegen er ihr ein Lächeln zu warf. So viel hatte er bestimmt die ganze Woche über nicht gelächelt. „Dachte ich auch gerade.“ Am liebsten würde er einen Umweg vorschlagen, nur um sie weiter im Arm zu halten. Aber es war kühl und er wollte sein ganzes Pulver nicht an einem Abend verschießen. Außerdem wollte er ihnen beiden die Chance geben über diesen Abend eine Nacht zu schlafen. Rationales Denken war eindeutig leichter, wenn sie nicht in seiner Nähe war.
Viel schneller als Yamato lieb war, erreichten sie Soras Haus und er blieb unschlüssig stehen. Sein Arm ruhte immer noch auf ihren Schultern, als er sich zu ihr wandte. „Da wären wir…“, sagte Yamato und zog schließlich den Arm weg. Immerhin war sein Job damit getan.



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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Okt 17, 2016 12:48 am

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Tatsächlich waren er und Tai sehr unterschiedlich. Aber eines hatten sie gemeinsam, ihren Dickschädel. Wenn sie sich was in den Kopf gesetzt hatten, musste das auch so umgesetzt werden und oft auch ohne Rücksicht auf Verluste. Und da dies meist zum Leid aller geführt hat, mochte Sora diese Eigenschaft eher weniger an den Jungs. Zumindest damals. Heute strebten sie weiterhin nach ihren Zielen und ließen sich nicht aufhalten aber waren in der Lage sie auch über andere Wege zu erreichen. Das war für Sora doch recht beeindruckend, schließlich war sie immer die erste, die freiwillig bei allem zurücksteckte. Eine Eigenschaft die sie immer noch nicht komplett ablegen konnte.
„Ja, damals hatten wir wohl keine Zeit um uns über Verabredungen oder ähnliches Gedanken zu machen.“ Stimmte sie ihm nickend zu. Schließlich lag nicht nur das Schicksal der Digiwelt damals in ihren Händen, nein auch das der realen Welt. Und so übernahm die Verpflichtung einfach Überhand. „Wir sollten uns wirklich glücklich schätzen, dass derzeit Frieden ist und wir uns mal nur um uns sorgen müssen.“ Fügte sie lächelnd hinzu. Die Welten endlich in Frieden zu sehen war selbstverständlich was Schönes, aber nun endlich mal Zeit für sich zu haben… und vor allem diese Zeit nun auch mit Yamato verbringen zu können. Ja, das stellte sie egoistischer Weise mit dem Frieden der Welten gleich. „Moment…“ unterbrach sie ihn dann, „warum hast du denn nicht früher gefragt?!“. Hätte er es doch getan, wer weiß wie die Situation dann aussehen würde. Dann würde bereits Klarheit herrschen und… wer weiß was noch alles so passiert wäre. Kurz räusperte sie sich, „Naja, aber schön, dass du mich jetzt gefragt hast.“ Musste sie ihm noch zu Gute halten. Schließlich hätte sie sich das wohl nie getraut. Mut war einfach in solchen Situationen nicht ihre Stärke. Und das wird wohl auch der Grund sein, weshalb sie Yamato Ewig für den ersten Schritt dankbar sein wird.
Er dachte das also auch. Also war das komische Gefühl, dass sie die ganze Zeit fühlte nicht so komisch und wurde tatsächlich erwidert. Erneut ein gutes Zeichen für die kommende Verabredung! Und vielleicht auch ein gutes Zeichen für die Zukunft. Könnte Yamato ihr erster Freund werden und gar derjenige sein, von dem sie ihren ersten Kuss bekommen wird? Diese Gedanken trieben ihr erneut eine Röte ins Gesicht, eine die sie lieber verbergen würde. Erst als sie stehenblieben und sie mit ihrem Blick das riesige Gebäude musterte, tauchten neue Gedanken in ihrem Kopf auf. Es ist wohl Zeit Abschied zu nehmen. Naja, sie würden sich bei ihrem Spiel ja eh schon wiedersehen. Und bis zur Verabredung war es auch nicht mehr solange hin. Aber warum fiel ihr der kurze Abschied nun doch so schwer. Ja, Yamato hatte es ihr einfach zu sehr angetan.
„Ja, da wären wir…“ wiederholte sie nur, während ihr Blick weiterhin der Fassade des Wohnblockes galt. Von ihr aus, konnte sie leider nicht erkennen, ob in der Wohnung noch Licht brannte. Aber irgendwo war Sora sich sicher, dass ihre Mutter noch wach ist. Sie wartete immer bis Sora heimgekehrt war. Aber das konnte Sora ihr mittlerweile nicht mehr übelnehmen, irgendwo erkannte sich Sora doch häufig in den Taten ihrer Mutter wieder.
„Willst du noch mit hochkommen?“, fragte sie, während sie ihren Blick weiterhin nicht abwand. Warum fragte sie das? Das war nun wirklich eine dumme Frage. Yamato wollte garantiert nach Hause, schließlich war es doch schon recht spät und vor allem kalt. Ja… diese Tatsache sorgte für eine gute Idee, „Du kannst dich oben ja noch etwas aufwärmen. Ich kann dir ja noch einen Tee aufsetzen.“ Bot sie an, schließlich war Yamato doch ebenfalls recht kalt. Und so dumm klang der Vorschlag nun doch nicht. Sie wollte ja nicht, dass Yamato weiter so unterkühlt unterwegs ist. Und vor allem wollte sie nicht das er sich erkältet. Ihre Mutter hätte da auch nichts gegen, garantiert nicht. Sie würde sich eher freuen, dass Sora mal anderen Besuch außer Taichi nach Hause brachte. Zumindest hoffte sie das jedenfalls.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Okt 17, 2016 2:58 pm


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Wahrscheinlich war es sogar einfacher ein feindliches Digimon zu besiegen, als sich diese Sache zwischen Sora und ihm zu stellen. Bei einem Kampf um die Digiwelt wusste Matt jedenfalls was zu tun war. Bei Sora war er vollkommen überfordert und hoffte, dass er nichts falsch machte. Dennoch war er natürlich auch sehr erleichtert, dass es keinen Grund zum Kämpfen gab. Vor allem natürlich würde sich Yamato aber auch ärgern, wenn nun etwas Wichtigeres dazwischen kam und er sich am Freitag eben nicht mit Sora treffen konnte.
Ertappt zuckte Yamato mit den Schultern. Wieso er nicht früher gefragt hatte? „Ich weiß nicht. Wir haben uns nicht oft gesehen, Tai ist immer dabei… ich denke, ich hatte bisher keine Gelegenheit dich allein zu sehen und…“ Und was? Wie formulierte er am besten, was ihm den ganzen Abend über schon durch den Kopf schwirrte? Dass er sie toll fand und hübsch und er sie unbedingt besser kennenlernen wollte. „… und ich wusste bisher nicht, dass ich dich gerne alleine treffen würde“, gab er schließlich zu. Bisher war es auch immer gut gewesen, wenn sie etwas in der Gruppe oder zu dritt unternommen hatten. Natürlich hatte er gewusst, dass er Sora mochte und sie lieber um sich hatte, als einige andere Menschen. Aber er war einfach nicht davon ausgegangen, dass er sie daten wollte. Jetzt kam ihm das natürlich auch absurd vor. Denn wahrscheinlich hätte er auch früher darauf kommen können.
Ob sie verärgert war, dass er sich so lange Zeit gelassen hatte? Oder das er so lange gebraucht hatte um überhaupt zu erkennen, dass da mehr als Freundschaft sein könnte? Andererseits hatte Sora immerhin auch nie gefragt oder Andeutungen gemacht.
Unsicher stand er nun vor Sora und schob die Hände wieder tief in die Hosentasche, weil er gar nicht wusste wohin sonst damit. Während Sora zu ihrer Wohnung aufsah, musterte er Sora, die er eigentlich nicht wirklich so stehen lassen wollte. Aber alles, was ihm durch den Kopf schwirrte war unangebracht. Das hier war immerhin noch gar kein Date.
Umso überraschender war es für Yamato als Sora ihn fragte, ob er sie in ihre Wohnung begleiten wollte. Und er musste schon zugeben, dass ihn das etwas auf dem falschen Fuß erwischt hatte. Er wollte zwar nicht, dass sie sich schon verabschiedeten, aber ihn machte der Gedanke sie weiter zu geleiten auch verlegen. „Ist deine Mutter nicht da?“, stellte er eine Gegenfrage. Bei ihm war es immer etwas anders, sein Vater arbeitete oft bis spät in die Nacht. Aber Soras Mutter war bestimmt Zuhause und er hatte keine Ahnung, wie er ihr gegenüber treten sollte. Jedoch hörte sich das Angebot Tee zu trinken nicht schlecht an. Er trank eigentlich keinen Tee, aber lehnte man so ein Angebot von einem Mädchen ab, mit dem man ausgehen wollte? Außerdem glaubte Yamato, dass Tai so etwas auch machte und wenn sein bester Freund bei Sora ein und ausging, würde es wohl nicht wirklich verwerflich sein, wenn er auf eine Tasse Tee mithochkam.
„Wenn es deine Mutter nicht stört. Es ist schon spät und ich will keinen schlechten Eindruck machen…“, gab er zu bedenken und sah nun ebenfalls an der Häuserfassade empor. „Vielleicht nur kurz…“, willigte Yamato ein und das auch eigentlich nur, weil er länger in Soras Nähe sein wollte.




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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Okt 17, 2016 4:30 pm

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„Dann ist es umso schöner, dass du jetzt gefragt hast.“ Gab sie ihm nur lächelnd zurück. Etwas Vergangenes zu bereuen war nicht ihr Stil. Nein, sie freute sich eher auf die Zukunft. Und sie konnte es ihm auch nicht vorhalten, da sie sich das wohl ebenso wenig bewusst war. Erst der heutige Abend machte ihr das irgendwo klar. Also, war es doch nicht spät, nein. Früher hätte sie garantiert nicht gewusst wie sie reagieren soll, da war sie sich dieser Gefühle doch nicht so bewusst. Also, kam Yamatos Frage wohl doch ihm richtigen Moment. Es hätte nicht passender sein können. Da war sie sich doch irgendwo sicher.

Auf die Frage, ob ihre Mutter nicht zu Hause ist, kratzte sie sich verlegen an der Wange, „Die ist garantiert zu Hause.“ Gestand sie. An Yamatos Reaktion merkte sie dann, dass ihre Frage wohl doch etwas unpassend gestellt war. Oder zumindest zum falschen Zeitpunkt.
„Du musst nicht.“ Sagte sie dann nur, sie wollte ihn schließlich auch nicht dazu zwingen. Oder ihm das Gefühl geben, dass sie über eine Absage verärgert wäre. Es war wohl einfach ein überstürzter Versuch noch etwas Zeit mit ihm zu verbringen. Sie wollte ihn nicht in eine ihm unangenehme Situation bringen.
Das er keinen schlechten Eindruck machen wollte, verstand sie ebenfalls. Yamato und ihre Mutter kannten sich schließlich auch nicht mehr als flüchtig. „Stören würde sie es garantiert nicht… Mittlerweile stört sie ein hungriger Tai der plötzlich vor der Tür steht auch nicht mehr.“ Erklärte sie nur, um ihm doch etwas die Angst vor ihrer Mutter zu nehmen, „Du bist da als Gast wahrscheinlich doch angenehmer.“ Gestand sie dann, mit einem kurzen Lachen. Und sie hätte ihn als Gast im Moment auch wesentlich lieber gehabt als Tai, so gemein es doch irgendwo war. Und ihre Mutter würde die Abwechslung vielleicht auch willkommen heißen. Mittlerweile verstand sie sich sehr gut mit ihrer Mutter, da würde sie den spontanen Besuch nicht negativ auffassen. Obwohl, vielleicht würde sie Yamato mit Fragen konfrontieren, welcher lieber ungestellt bleiben sollten.
Ja, Yamato nach oben einzuladen hatte vielleicht doch mehr Nachteile als Vorteile. Dass er nun aber zustimmte, kurz hochzukommen warf sie doch etwas aus der Bahn. Sie wollte ihn nicht wirklich nicht irgendwas aufdrängen, wenn er es nicht wollte. Es war unabgebracht, das verstand sie nun. Sie wand sich zu ihm, „Tut mir leid, dass war wohl eine dumme Idee.“ Gestand sie. „Du willst doch bestimmt auch endlich nach Hause… ich dich nich weiter aufhalten.“, ja eine Art schlechtes Gewissen machte sich in ihr breit. Sie nahm ihre Hände auf ihren Rücken und lächelte etwas. Der Abend war so auch schon wirklich schön gewesen, Sora sollte es vielleicht einfach nicht ausreizen. Es wird doch bestimmt bald oft genug die Gelegenheit geben, dass er sie mal nach oben begleitet und ihre Mutter kennenlernt. Auch wenn es sich doch etwas schmerzte, sich wohl doch schon verabschieden zu müssen. Sie strich sich eine ins Gesicht gefallene Haarsträhne zurück, ehe sie sich wieder dem Gebäude zuwand, „Ich will dich wirklich nicht etwas zwingen.“ Murmelte sie dann noch einmal hinterher. Sie wollte sie noch klarstellen, irgendwie brannte ihr das doch auf der Seele. Sie wollte das nur klargestellt haben und so Yamato noch einmal die Gelegenheit bieten, seine Entscheidung zu überdenken. Die Tatsache, dass sie sich schon darüber freuen würde, ihn noch bei sich zu haben, erwähnte sie lieber nicht.
Sie kramte bereits ihren schlichtgehaltenen Schlüsselbund aus ihrer Tasche, welchen sie mit ihrer Hand dann fest umschloss. Dann galt ihr Blick gepaart mit einem Lächeln wieder Yamato. Bereit sich nun zu verabschieden oder mit ihm noch auf einen Tee hochzugehen. Wie er sich auch entscheiden würde, Sora würde es akzeptieren, dass versprach sie sich. Ihr eigenes Interesse stellte sie da wieder etwas zurück um den Abend für Yamato so angenehm wie möglich enden zu lassen.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Okt 18, 2016 4:10 pm

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Es war wohl ganz eindeutig, dass sie nicht weiter kamen. Anscheinend waren sie beide sehr verlegen, was die Situation anging. Vor allem nun, wo Yamato auch noch wusste, dass Soras Mutter zuhause war. Er war noch nie gut darin gewesen, sich Eltern vorzustellen. Bei Tai war es mittlerweile okay, die Familie kannte er ganz gut. Aber zuweilen kam es ja selbst dann zu verlegenen Schweigens, wenn er bei Takeru und seiner Mutter zu Besuch war. Bei Soras Mutter allerdings wusste er gar nicht, was er sagen sollte.
Dennoch schlich sich ein Grinsen auf sein Gesicht, als Sora ihm berichtete, dass Tai oft bei ihr Zuhause war und ganz so, wie er seinen besten Freund kannte, dann vermutlich sehr ausgehungert den Kühlschrank plünderte. „Ach, das macht er auch bei euch?“, gab Yamato zurück. Er hatte sich schon öfter gefragt, ob Tai nur seinen Kühlschrank leer fraß. Das war natürlich übertrieben, aber bildlich gesehen, passte es doch.
Nur wusste er nicht, ob er wirklich angenehmer war als Tai. Taichi hatte nämlich den Vorteil, dass er immer ein Thema zum Reden fand. Yamato war viel besser darin zu schweigen. Ja, er konnte die peinliche Stille schon vor sich sehen.
„Lädst du mich jetzt wieder aus?“, fragte Yamato lachend und legte ihr beide Hände auf die Schultern. „Sora, mach dir keine Gedanken, okay? Es ist lieb, dass du gefragt hast und es wäre auch okay gewesen, wenn du nicht gefragt hättest“, stellte er klar, auch wenn er natürlich immer noch nervös wegen ihrer Mutter war. Er musterte Sora und Versuchte herauszufinden, was ihr lieber war. Leider war das gar nicht so einfach. Niemand hatte Yamato darauf vorbereitet, dass es so schwer sein konnte, wenn man ein Mädchen mehr mochte, als nur freundschaftlich.
Anscheinend hing die Entscheidung aber von ihm ab und das machte es für den Blonden natürlich nicht einfacher, ganz im Gegenteil.
„Okay. Was hältst du davon? Ich komme das nächste Mal auf einen Tee mit zu dir, wenn du mich nochmal fragen willst“, schlug er etwas hilflos vor. Er hatte nämlich die Hoffnung, dass er dann auch etwas mehr wusste, woran er war oder viel eher, was sie beide waren. Gerade waren sie Freunde, die sich plötzlich mehr für einander interessierten. Und wer wusste schon, ob sie bei nächsten Mal schon weitergekommen waren und die Intention, mit der sie ihn ihrer Mutter vorstellte, eine andere war. Das konnte Yamato so allerdings nicht sagen ohne, dass es aufdringlich klang, fand er.
Hoffentlich war Sora nicht enttäuscht, weil nun doch davon abgesehen hatte, sie nach oben zu begleiten. „Der Abend war wirklich schön und ich will ihn nicht vermasseln, weil ich ein peinliches Bild bei deiner Mutter abgebe“, verriet er ihr, die Hände immer noch auf Soras Schulter. Mittlerweile hatte sie nun auch schon ihren Schlüssel gezückt und deswegen war es nun an ihm sich zu verabschieden. „Außerdem brauchst du eine warme Dusche, damit du nicht bei deinem Spiel krank bist.“ Oder etwas in der Art.
„Also dann… bis in zwei Tagen. Ich freu mich auf dein Spiel“, sagte Yamato und überlegte, ob er einfach gehen sollte. Wieso war es so schwer sich von einem Mädchen zu verabschieden? Bisher hatte er das Problem noch nicht gehabt. Ob er sie umarmen sollte? Nur ganz kurz streifte sein Blick ihre Lippen und natürlich verwarf Yamato den Gedanken sofort wieder. Das war wirklich übereilt. „Gute Nacht.“ Er löste sich von Sora und schob dann verlegen die Hände in die Hosentaschen. Ohne den Blick von Sora abzuwenden, ging Yamato ein paar Schritte rückwärts und hob schließlich noch einmal die Hand zum Abschiedsgruß, bevor er sich endgültig herum drehte und seinen Heimweg antrat, allerdings schaffte er es nicht, sich nicht noch einmal mit einem Lächeln zu Sora umzudrehen.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Okt 18, 2016 5:16 pm

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Nach dem Konzert von
Knife of Day




Tai stand häufiger vor ihrer Tür und hungrig war er wohl immer. Aber Sora’s Mutter schien das mittlerweile weniger zu stören, nein im Gegenteil ihr bester Freund wurde stets mit einem Lächeln empfangen. „Ja, aber meine Mutter scheint es sogar Freude zu bereiten ihn zu bekochen. Liegt vielleicht daran, dass er etwas Leben in die Wohnung bringt.“ Erklärte sie schmunzelnd. Ja, zu zweit war es doch immer recht still in der Wohnung. Was nicht davon ausging, dass schlechte Stimmung herrschte oder ähnliches, nein sowohl ihre Mutter als auch Sora selbst waren eher gesonnenere Menschen. Ihr Verhältnis war mittlerweile sehr gut, so war die Ruhe in der Wohnung nicht unangenehm, aber der kleine Wirbelwind Tai war eine willkommene Abwechslung.

Seine Hände auf ihren Schultern sowie seine herzliche Art schafften es Sora zum Lächeln zu bringen. Seine Worte schafften es einfach, Sora irgendwie zu beruhigen und das war wohl ein guter Grund, weshalb sie sich bei ihm so wohl bei ihm fühlte.
Sein Vorschlag nickte sie ab, „dann machen wir es so.“ bestätigte sie dann zusätzlich. Das Yamato da so ruhig bleiben konnte beeindruckte sie schon sehr. Schließlich war sie innerlich doch irgendwie aufgewühlt, was sie versuchte nicht nach außen zu tragen.
„Der Abend war wirklich schön.“ Gab sie ihm zurück, „Und mach dir keine Sorgen, du wirst da schon nichts vermasseln.“ Versprach sie ihm mit einem kurzen Lachen. Sie verstand schon, warum er sich da Sorgen machte, jedoch war diese bei ihrer Mutter vielleicht doch eher unberechtigt, da diese eine doch sehr warmherzige Frau war.
„Pass auf dich auf.“ Gab sie ihm nur mit, als er sich verabschiedete. War wohl nicht das, was man zum Abschied sagte, aber das war das erste was sie dachte und eine sehr ehrliche Aussage, schließlich machte sie sich dennoch um ihn Sorgen. Ja, um einen fast erwachsenen Kerlen musste sie sich sorgen machen. Aber das war wohl recht normal bei Sora. Sie hob ihre Hand dann ebenfalls zum Abschied und wartete noch einige Momente, und empfing so Yamatos Lächeln welches sie direkt erwiderte. Als er dann außer Sichtweite war, atmete sie einmal tief durch und legte eine Hand an ihre Brust. Das sollte einfach nochmal die ganze Nervosität von ihr abschütteln, „Was für ein Abend…“ murmelte sie sich nur zu. Dann wand sie sich der Eingangstür zu und bemerkte erst in der Spiegelung der Glastür, dass sich auf ihren Lippen ein zufriedenes Lächeln gelegt hat, welches einfach nicht verschwinden wollte.

Sie machte sich mit schnellen Schritten auf den Weg zur Wohnung, warum wusste sie auch nicht. Sie wollte sich am liebsten einfach nur in ihr Bett werfen und nicht mehr aufhören zu Lächeln.
Die Wohnungstür öffnete Sora und rief sofort ein, „Ich bin zu Hause.“ In die Wohnung. Während sie die Tür hinter sich schloss schielte ihre Mutter bereits um die Ecke und betrachtete ihre Tochter, „Sora, du bist ja komplett durchnäst!“ stellte sie nur schockiert fest. Eine Tatsache die Sora schon beinahe vergaß. „Ja, es hat plötzlich angefangen zu regnen.“ Erklärte sie ihrer Mutter, während sie das Lächeln einfach nicht von den Lippen bekam. In der Zeit strich ihre Mutter ihr bereits etwas durch die noch nassen Haare, „Nimm am besten direkt ein heißes Bad“, ein Vorschlag? Nein, Sora wusste das es eine Aufforderung war, nein sagen galt hier nicht. Die Hand ihrer Mutter fuhr dann kurz über Soras Arm, „Du bist eiskalt. Nicht dass du krank wirst.“ Fügte sie hinzu. Sora nickte es ab und schlüpfte aus den Schuhen raus, „Ich hatte eh vor noch baden zu gehen.“ Erklärte sie, in der Hoffnung, dass endlich dieses doofe Lächeln endlich verschwand. Sie schlüpfte aus ihren Schuhen raus, während erneut die Stimme ihrer Mutter erklang, „Ich setze dir noch Tee auf.“ Erklärte sie kurz, ehe sie sich langsam auf den Weg zur Küche machte. Soras Blick folgte ihrer Mutter sowie ein „Vielen Dank“, während Sora sich bereits auf den Weg Richtung Badezimmer machte. Als sie jedoch an der offenen Küchentür vorbei ging, erhob ihre Mutter erneut das Wort, „Und dann erzählst du mir bitte, ob der Abend wirklich so schön war, wie es dein Lächeln andeutet.“ Ein kurzes Lachen folgte. Jedoch färbten sich Soras Wangen kurz rot, „So offensichtlich?“ erkundigte sie sich und bekam ein Nicken als Antwort, während ihre Mutter bereits 2 Tassen aus dem Schrank holte.
Nun war es endlich Zeit den Kopf freizubekommen! Sora ging ins Bad, ließ sich dampfend heißes Wasser ein und entledigte sich der nassen Klamotten. Das heiße Wasser tat unglaublich gut, jedoch blieb die Wirkung des Kopf freikriegens aus. „Eine Verabredung mit Yamato…“ murmelte sie zu sich. Sie konnte es immer noch nicht ganz glauben. Allgemein wirkte der Abend so… unrealtistisch. Vielleicht war es alles doch nur ein Traum!
Ihren Gedanken folgten Taten, sie setzte sich aufrecht hin, atmete tief durch und kniff sich selbst einmal in den Unterarm. „Aua… also, kein Traum.“ Stelle sie nur fest. Sie ließ sich wieder sinken, „Nein… das passiert wirklich.“ Gestand sie sich ein und ließ den Abend in Gedanken lächelnd Revue passieren, während sie erneut dieses angenehm Gefühl spürte, welches sie die ganze Zeit bei Yamato fühlte. Sie gestand sie sich allmählich ein, dass sie sich wohl Hals über Kopf in ihren Freund verliebt hat.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Okt 19, 2016 1:23 pm

Sora & Yamato
Soras Tennisspiel



Wahrscheinlich viel zu früh betrat Yamato den Tennisplatz. Das Letzte, was er wollte, war zu Soras Spiel zu spät zukommen. Und er wusste auch nicht, wie genau so ein Tennisspiel ablief. Bei Tais Fußballspielen war es immer so, dass er seinen Kumpel vorher zu Gesicht bekam, weil die Mannschaften sich aufwärmten. Beim Tennis war das doch bestimmt nicht anders. Und natürlich wollte Yamato schon ganz gerne ein paar Worte mit Sora wechseln und ihr viel Glück wünschen. Er war immerhin nur ihretwegen bei diesem Spiel.
Sonst betrat Yamato eigentlich wirklich selten Sportplätze. Und das hatte tatsächlich dazu geführt, dass er nicht richtig gewusst hatte, was er anziehen sollte. Anders als bei Tais Fußballspielen war ihm das heute nämlich wichtig. Aber Jeans und ein weißes T-Shirt waren eine Kombination, die man immer tragen konnte, nahm er an. Lediglich eine Kette, die einer Militärmarke glich, hatte er sich dann doch noch über den Kopf gezogen, weil ihm das weiße Shirt zu langweilig erschienen war.
Heute war ein wirklich schöner Tag und er hoffte, dass sie nicht noch einmal von einem Regenschauer überrascht werden würden. Der letzte hatte ihm gereicht. Zuhause hatte er erst gesehen, dass seine Haare wirklich nicht gutausgesehen hatten. Aber die Tatsache, dass Sora einer Verabredung mit einem begossenen Pudel zugesagt hatte, bedeutete wohl, dass sie ihn wirklich mochte.
Yamato jedenfalls hatte auch am nächsten Tag keine Zweifel gehabt, was die Verabredung anging. Er hatte sich eher noch mehr gefreut. Nun, wo er Sora auf dem Radar hatte, war er ganz begeistert von der Aussicht den Freitagabend mit ihr zu verbringen. Natürlich ärgerte er sich mittlerweile auch, dass er so lange gebraucht hatte um zu erkennen, dass er Sora gut fand. Aber besser spät als nie.
Um nicht zu aufdringlich zu wirken hatte er Sora nicht mehr geschrieben, obwohl er kurz darüber nachgedacht hatte. Aber da er sie heute schon sah, hatte er sich letztendlich dagegen entschieden. Nun war der Sänger jedoch schon ein wenig nervös weil er eben nicht genau wusste, ob Sora den Abend bereute. Vielleicht wollte sie ihre Verabredung ja doch lieber absagen.
Bisher hatte Matt noch niemanden entdeckt, den er kannte. Dann war Tai also nicht hier? Wahrscheinlich war selber mit Sport beschäftigt. So ganz ungelegen kam Yamato das natürlich nicht, wenn er ehrlich war.
Er begab sich zu den Sitzplätzen auf der Tribüne und suchte sich einen Platz weiter vorne, damit er Sora vor dem Spiel wirklich noch sehen konnte. Hoffentlich war sie nicht krankt geworden, weil sie sich im Regen aufgehalten hatten.
Doch dann entdeckte er Sora und ein Lächeln trat auf sein Gesicht. Allerdings hatte er nicht vor, sie zu rufen. Denn stören wollte er sie wirklich nicht. Viel Glück zu wünschen dauerte aber nicht lange und das hatte sie bei seinem Auftritt schließlich auch getan. Yamato hob mit einem Lächeln die Hand, um ihr zu grüßen, als sie in seiner Richtung sah. Wenn sie Zeit hätte, würde sie schon rüber kommen.
Es beruhigte Yamato, dass sie nicht erkältet aussah. Eigentlich sah sie sogar sehr gut aus. Mehr als das.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Okt 19, 2016 6:27 pm

Sora & Yamato
Soras Tennisspiel


Ihre Mutter war die einzige, die genaueres über die ganze Sache erfuhr. Auch wenn Sora einige Details dabei doch lieber erstmal verschwieg. Details, welche Sora doch irgendwie nervös machten. Und nun wird er ihr bei ihrem Spiel zuschauen.
Das war kein sonderlich großes Turnier oder ähnliches, deshalb erwartete sie auch nicht sonderlich viel Publikum. Dies war ihr jedoch relativ egal. Schließlich scherte sie sich nicht wirklich darum, wie viele Leute sich das anschauten. Nein, das Rampenlicht gefiel ihr ohnehin nicht allzu gut. Aber heute kam ein ganz besonderer Zuschauer, welcher Soras Weltbild etwas auf den Kopf stellte. Und einer, auf den sie sich besonders freute.
Mit ihrer Sporttasche verließ sie zeitig die Wohnung um sich auf den Weg zu machen. Ihre Mutter drückte sie noch einmal kurz und wünschte ihr viel Erfolg. Ja, dass Soras Mutter Tennis weitaus angenehmer als Hobbie für Sora empfand war doch recht offensichtlich.

Auf dem Weg zum Sportplatz konnte sie es nicht lassen immer wieder auf ihr Handy zu schauen. Yamato hatte sich gar nicht weiter gemeldet. Ob er wirklich kommen wird? Vielleicht kam ihm was Wichtigeres dazwischen und er konnte sich nicht melden. Oder er hatte einfach keine Lust. Sora wollte ihm auch nicht schreiben, vielleicht würde ihn das ja nerven. Seufzend ließ sie ihren Blick in den unendlich wirkenden Himmel schweifen. Ein wirklich schöner strahlend blauer Himmel. Und keine Wolke war am Himmel. Es wirklich unglaublich schöner Tag. Dieser Gedanke ließ Sora kurz abschalten, sie atmete tief durch und beschloss sich darüber nun erstmal keine Sorgen machen zu müssen. Schließlich hatte Yamato zugesagt! Und er war nun wirklich nicht der Mensch, der seine Versprochen einfach so brach. Nein, das nun wirklich nicht. Ihre Angst war wohl doch nur unbegründet.
So kam sie wenig später am Tennisplatz an und machte sich schnell auf den Weg in das kleine Nebengebäude wo sich die Umkleidekabinen befanden. Sie schlüpfte aus ihren bequemen Sachen und warf sich ihr Tennisdress über. Warum es ein Rock war, war Sora zwar immer noch nicht bewusst, aber so musste schon zugeben, dass es ziemlich niedlich war. Ob Yamato das auch fand? Nur dieser Gedanke ließ sie wieder rot anlaufen, doch als sie die vertraute Stimme ihrer Partnerin wahrnahm, verblaste diese. „Bist du soweit?“ fragte sie nur grinsend. Sora nickte nur lachend und machte sie gemeinsam mit ihr auf dem Weg zum Platz. Die Gespräche auf den Weg dorthin waren wohl recht belanglos, aber sowas tat vor einem Spiel immer gut. Einfach den Kopf freizubekommen. Neben diesem Doppel waren lediglich noch 2 andere Mädchen aus ihrer Mannschaft da. Ein doch recht kleines Tunier. Schließlich waren aus der gegnerischen Mannschaft auch nur 4 Mädels da. Also nur 2 Spiele für Sora. Wenn sie sich nicht spontan für Einzelspiele entscheiden. Wenn sie überhaupt noch Lust haben, so einen schönen Tag auf dem Platz zu verbringen.
Aber nun war es keine Zeit sich darüber den Kopf zu zerbrechen, schließlich bemerkte sie auch, dass ihre Teamkammeradinnen den Namen Yamato erwähnten. Sie folgte daraufhin den Blicken der Mädchen, welche bereits etwas schwärmten. Ja, er war einfach unglaublich beliebt. Nun war sie beinahe stolz drauf mit ausgehen zu dürfen. Sein Lächeln erwiderte sie selbstverständlich sofort, sie war sich sicher, dass dieses ihr galt sowie seine Geste. Sie wand sich kurz wieder zu den Mädchen, „Ich bin gleich wieder da.“ Sagte sie nur knapp, ehe sie dann zu Yamato ging.

„Schön das du da bist.“, sagte sie ihm nur lächelnd, als sie bei ihm ankam. Sie hätte sie Ohrfeigen können, dafür das sie daran gezweifelt hat. Und sie freute sich wirklich ihn da zu haben. Tai musste leider absagen. Es traf sie zwar schon irgendwo, ihren besten Freund nicht unter den Zuschauern zu wissen, aber Yamato machte das wieder wett. „Ich bin wirklich froh, dass du da bist!“ bestätigte sie ihm nur noch. Auch wenn das bei weitem nicht ausdrückte, wie sehr sie sich wirklich freute.
Bis das erste Spiel startete dauerte es noch etwas und Sora bevorzugte diese Zeit lieber doch bei Yamato zu verbringen.
„Also…“ sie versuchte irgendwie ein Gespräch anzufangen, welches nicht allzu erzwungen wirkte, was sie wohl doch nicht so recht schaffte. „Heute stehen nur 2 Spiele an, sind aber Doppel.“ Ja, das würde er doch selbst merken, nicht wahr? Um es etwas aufzulockern zwinkerte sie ihm etwas zu, „Also drück uns die Daumen!“, fügte sie lachend hinzu. Es waren hier zwar nur Freundschaftsspiele aber Sora würde so oder so nie klein bei geben. Und zu wissen, dass Yamato sie moralisch unterstützt war noch ein Grund mehr alles zu geben.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Okt 19, 2016 11:49 pm

Sora & Yamato
Soras Tennisspiel

Dass Sora sofort zu ihm rüber kommen würde, damit hatte Yamato nun nicht gerechnet, dennoch freute er sich natürlich, dass sie sich sofort Zeit für ihn nahm, obwohl sie mit anderen Spielerinnern zusammenstand. Je länger er die Mädchen ansah, desto klarer wurde ihm, wieso hier doch einige Jungen auf den Tribünen saßen. Diese Tennisoutfits waren tatsächlich ein Hingucker. Bloß hatte Yamato nur Augen für das hübsche Mädchen, das gerade zu ihm hinüber kam.
Soras Lächeln war so positiv, dass er sich prompt fragte, ob man in ihrer Gegenwart eigentlich schlechte Laune haben konnte. Sie schaffte es jedenfalls ihn die meiste Zeit dazu zu bringen ebenfalls zu lächeln und das wollte schon etwas heißen.
Er stand auf, damit sie sich besser unterhalten konnten. Es kam ihm unhöflich vor zu sitzen, während sie auf der anderen Seite des kleinen Zauns stand.

Ganz offenkundig freute sich Sora auch wirklich, dass er erschienen war und das wiederrum freute Yamato. Seine Sorgen, sie hätte es sich vielleicht anders überlegt, waren nun wie weggefegt und er nickte. „Klar, das war doch abgemacht.“ Er hätte ihr Spiel nicht verpasst, nachdem er ihr mehrfach zugesagt hätte. „Ich will doch sehen, was es mit deinem Hobby auf sich hatte.“ Seine Konzerte besuchte sie immerhin gelegentlich und er hoffte sie nun öfter dort zu sehen. Da war es nur fair, wenn er sich wenigstens eins ihrer Tennisspiele ansah. „Und ich wollte sichergehen, dass du dich nicht doch erkältet hast.“
„Doppel“, widerholte Yamato fachmännisch, auch wenn er nicht wirklich etwas von den Regeln verstand. Natürlich war ihm klar, dass man zu zweit auf einer Hälfte spielte bei einem Doppel, aber das war es auch schon. „Also liegt der Sieg gar nicht alleine in deiner Hand“, stellte er fest und musterte dann die anderen Spielerinnen, die vermutlich zu Soras Team gehörten. „Du bist immer noch Teamspielerin“, stellte er fest. Beim Fußball hatte sie immerhin auch in einem Team gespielt, das sie nicht enttäuschen wollte. „Das passt zu dir.“ Und diese Eigenschafft gefiel Yamato an Sora ziemlich gut. Er war sich zwar sicher, dass sich auch Spiele alleine bewältigte, aber es wunderte ihn wirklich nicht, dass Sora auch zu zweit spielte.

„Beide Daumen“, versprach er ihr und warf wieder einen Blick zu den anderen Spielerinnen, die die ganze Zeit über zu ihnen hinüber sahen. „Warten sie auf dich? Musst du dich nicht aufwärmen?“, wunderte sich Yamato. „Du kannst mich hier ruhig sitzen lassen. Ich komme zurecht und laufe bestimmt nicht weg“, erklärte er gutgelaunt. Natürlich wäre es ihm lieber weiter mit Sora zu reden, aber er wollte auch einem Sieg nicht im stehen. „Gegen wen spielt ihr? Sind eure Gegner gut?“, erkundigte er sich und sah dann wieder zu Sora.
Er war wirklich gespannt darauf zu sehen, wie sie Tennis spielte. Früher hatte er Fußballspiele von ihr gesehen, als sie noch in Tais Mannschaft gewesen war. Aber das war ewig her und damals war sein Fokus auch ein anderer gewesen.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Okt 20, 2016 5:00 pm

Sora & Yamato
Soras Tennisspiel


Allein sein Lächeln ließ ihr Herz einen kleinen Sprung machen. Dies machte ihr nur erneut deutlich, dass sie diesem Jungen wohl komplett verfallen war.
„Ich habe dir doch versichert, dass ich nicht krank werde!“ erklärte sie ihm lachend. Auch wenn sie wirklich überaus froh war, dass sie es wirklich nicht war. Ebenso erleichterte es sie, Yamato munter zu sehen, „Du siehst auch wieder richtig frisch aus.“ Gab sie ihm dann mit einem Zwinkern zurück. Und gut sah er sowieso aus, wie Sora wieder mal feststellen musste, was sie aber nicht erneut offen aussprechen wollte. Das hätte zur Verlegenheit auf beiden Seiten geführt und das wollte sie gekonnt umgehen.
Sein Fachwissen brachte sie etwas zum Schmunzeln, „Zu zweit macht es auch mehr Spaß.“ Erklärte sie, und alleine auf dem Platz fühlte sie sich ohnehin nicht ganz so wohl. Training war was anderes, aber beim Spiel, wenn die Blicke alle ihr galten, nein, sie bevorzugte deswegen wohl auch das Doppel lieber. Das er meinte, dass es zu ihr passte, im Team zu spielen, konnte sie es nicht verneinen. Sie war einfach ein Teamplayer und genoss es so einfach jemanden an ihrer Seite zu wissen. „So bin ich einfach.“ Bestätigte sie ihm kurz. „Ich mag es nicht so, alleine zu sein. Gruppen sind mir bekanntlich lieber.“ Fügte sie lächelnd hinzu. Und das stimmte. Wenn sie jemanden an ihrer Seite wusste fühlte sie sich nur wohler, nein auch irgendwie stärker. Auch das erkannte sie erst in der Digiwelt und dort lernte sie die Menschen um sich herum nur noch mehr schätzen.

Ein kurzer Blick über die Schulter reichte um die Blicke der Mädchen richtig zu deuten. Lachend wand sie sich wieder zu Yamato, „Ich denke, sie gehören eher ebenfalls zu deiner Fangemeinde.“. Zumindest konnte sie das aus dem Zusammenhang zwischen den Blicken und dem vorherigem Gespräch schließen. Auch wenn bei weitem nicht alle dieser Mädchen Yamatos Musik hörten, reichte sein Aussehen bereits, dass unzählige Mädchen für ihn schwärmten. Verübeln konnte Sora das den Mädchen nicht, schließlich fand sie ihn auch sehr ansehnlich. Er sah wirklich gut aus. Und heute mehr als sonst. Zumindest empfand Sora das so. Aber ihren Gefühlen sei Dank, wird sie es wohl nicht mehr anders empfinden. Und nun war sie erneut beinahe stolz darauf, mit diesem Jungen ausgehen zu dürfen. Das genau der, der so viel Auswahl hat, sich für sie entschied und ihre Gefühle wurden vielleicht auch irgendwo erwidert.
Aufwärmen sollte sie sich wohl tatsächlich noch etwas, aber das musste noch Zeit haben, sie wollte sich nicht so von ihm trennen, sie streckte sich einmal, und schaute grinsend zu Yamato, „Genug erwärmt?“ fragte sie etwas neckisch. Sie hatte nicht vor, zu gehen und hoffte, dass sie das nicht aussprechen musste.
Jedoch ging dann ihr Blick zu den anderen 4 Mädchen, „Sie sind von der Schule im Nachbarsviertel.“ Erklärte sie kurz. „Ich hoffe doch, dass sie gut sind!“ fügte sie dann wieder zu ihm gewand zu. „Sonst macht das doch keinen Spaß und ich will dir doch schließlich zeigen, was ich drauf habe!“. Ja, so war es auch. Yamato sollte bei seinem ersten Spiel doch sehen, dass es nicht nur ein süßer Mädchensport war. Und vor allem, wollte sie ihm zeigen, dass sie gut darin war, was sie tat. Und das war eigentlich ohnehin nicht von der Hand zu weisen.
„Hey…“ fing sie dann nur an, ehe sich ein Grinsend auf ihren Lippen bildete, „wenn wir heute gewinnen, schuldest du mir ein Essen, Deal?“. Ja, das sollte sie nur noch mehr motivieren zu gewinnen, aber ebenso machte sie der Gedanke von einem gemeinsamen Essen freute. So viel sogar, dass sie auf gar keinen Fall verlieren wollen würde.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Okt 20, 2016 5:36 pm

Sora & Yamato
Soras Tennisspiel


„Und mir ist es lieber, mich selbst dazu zu überzeugen, dass es dir gut geht“, entgegne Yamato mit einem Grinsen. „Du weißt schon… es gibt diese Menschen, die nur behaupten, dass es ihnen gut geht, damit sich andere keine Sorgen machen.“ Dass Sora so jemand war, musste er nicht extra noch erwähnen. Das wussten sie beide natürlich. Sie hatte schon früher alles herunter gespielt und Yamato hätte es nicht gewundert, wenn sie sich trotz schwerer Grippe zu einem ihrer Spiele schleppen würde.
Unweigerlich verzog Yamato das Gesicht. Frischer als an dem Abend auszusehen war keine große Kunst. „Ich hab mir zwischen durch die Haare geföhnt“, gab er zu. Und natürlich sahen seine Haare nicht so aus, wenn er sie nur föhnte. Er war eitel, was seine Haare anging. Jedenfalls mittlerweile.
Sora war anscheinend wirklich jemand, der nicht gerne etwas alleine unternahm. Da war Yamato eindeutig anders. Er mochte die Band, aber er probte auch gerne alleine. Er brauchte eben auch ab und an seine Ruhe und wenn er die nicht bekam, sank seine Laune ganz schnell. „Deswegen bist du von uns beiden auch eindeutig der bessere Mensch“, fand Yamato. „Ich mag unsere Freunde, aber ich kann mich nicht ständig mit anderen Leuten umgeben. Ich bin auch ganz glücklich damit, wenn ich alleine an der Musik sitze.“ Das war sicher nicht sonderlich überraschend für Sora. „Es gibt übrigens Fortschritte zu deinem Song“, fiel ihm bei der Gelegenheit ein und bemerkte dann erst, dass es eigentlich nicht lange her war, dass sie darüber gesprochen hatten. Jetzt wirkte er bestimmt so, als hätte er sich direkt daran gesetzt. Hatte er ihn Wahrheit auch. „So was lässt mir keine Ruhe“, gab er ein wenig verlegen zu. „Allerdings dauert es lange, bis der Track fertig ist und er muss nicht nur mir gefallen, sondern auch den anderen. Und nur mit dem Bass komm ich eben nicht weit. Die Melodie müssen die anderen übernehmen.“ Meistens war es jedoch okay, wenn er sich etwas ausgedacht hatte und die anderen waren bereit es zu spielen. Hoffentlich war es auch hier okay.
Er folgte Soras Blick zu den anderen Spielerinnen und seufzte dann. „Wirklich?“ Er konnte nicht sagen, dass er begeistert deswegen war. Immerhin ging es ihm schon manchmal auf die Nerven, wenn er auf so genannte Fans traf. Bei Konzerten konnte er damit Leben, aber in der Schule gingen sie ihm auf den Keks. „Dann sind sie wahrscheinlich enttäuscht, dass ich wegen dir hier bin“, stellte er mit einem Lächeln in Richtung Sora fest. „Die interessieren mich nämlich wirklich kein bisschen.“ Tatsächlich hatte er noch nie bei einem Mädchen, dass ihn nur auf Grund seiner Musik oder passablen Aussehens gut fand, das Gefühl gehabt, sie auch toll zu finden. Bei Sora war es natürlich anders. Hier war er froh, dass ihr seine Musik gefiel und da sie sich so lange kannten, wäre es äußerst unwahrscheinlich wenn sie aus oberflächlichen Gründen einer Verabredung zugestimmt hätte. Und zu ihrem Charakter würde es auch nicht passen.
Lachend schüttelte er den Kopf. „Das ist dein Fachgebiet. Wenn du sagst, es reicht, dann widerspreche ich dir nicht“, gab er zurück, wohlwissend, dass das auf keinen Fall ausgereicht haben konnte. Das wusste selbst er, der kaum Sport betrieb. Aber dass Sora länger bei ihm bleiben wollte, war natürlich schön und er würde sie sicher nicht wegschicken.
„Du bist wetteifernd“, stellte er fest. Ihm war nicht bewusst gewesen, dass Sora Wettkämpfe so sehr mochte. Sicher, sie gab ihr Bestes, aber einigen reichte es eben schon aus zu gewinnen. Nun leuchtete ihm aber auch ein, dass ihr ein Sieg vermutlich mehr bedeutete, wenn die andere Mannschaft ebenfalls gut gewesen war.
Er blinzelte kurz. „Mir? Du musst mir nicht zeigen, was du drauf hast. Das weiß ich“, entgegnete Yamato wahrheitsgemäß. Vielleicht nicht auf dem Platz, aber dennoch wusste er, fass Sora taff und sportlich war.
„Ich dachte, du gehst mit mir aus und das versteht sich von selbst“, erwiderte Yamato, als Sora sich ein Essen durch einen Sieg erspielen wollte. „Oder reden wir hier von einem zweiten Date?“ Das War vielleicht etwas direkt, aber wenn sie ihm die Vorlage lieferte, durfte sie sich nicht beschweren, wenn er sie ergriff. Und zusätzlich zu dem Jahrmarktsbesuch mit Sora auszugehen war nicht das Schlechteste, was er sich vorstellen konnte. Im Gegenteil sogar. Hoffentlich gewann Soras Team. „Nicht, dass ich glaube, ihr verliert. Aber was machen wir wenn?“, erkundigte er sich.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Okt 20, 2016 8:08 pm

Sora & Yamato
Soras Tennisspiel


Ertappt kratzte sie sich an der Wange. Ja, oft stellte sie ihr Wohl unter alles andere und rettete die Laune ihrer Freunde mit einer kleinen Notlüge. Das beste Beispiel war ja noch aus ihrer Zeit in der Mädchenfußballmannschaft. Trotz ihrer Verletzung wollte sie unbedingt am Spiel teilnehmen. Und diese Angewohnheit, immer am Start sein zu wollen, legte sie immer noch nicht ab.
„Geföhnt… soso.“ Sagte sie nur. Das da mehr gemacht wurde, als einfach föhnen war doch recht offensichtlich. Ein kurzes Grinsen fügte sie nur noch hinzu. Das Yamato wohl mehr Zeit bei seinem Styling brauchte als sie war ihr auch irgendwo bewusst.

Ja, dass Yamato auch gerne alleine war, war wohl nicht unbekannt. Jedoch etwas was sie nicht verstand. „Einem Mädchen, mit dem du ausgehen willst, solltest du das lieber nicht sagen.“ Erklärte sie ihm grinsend. Sie störte es zwar nicht, schließlich kannte sie ihn gut genug. Sie war jedoch jemand, der Einsamkeit weniger leiden konnte. Auch wenn sie die wenigen Momente genoss, in denen sie in Ruhe ihren Hobbies, hauptsächlich dem nähen und designen, nachkommen konnte.
„Mein Song?“ fragte sie nur vorsichtig nach. Sie hatte irgendwie wirklich nicht erwartet, dass er ihr einen schreiben würde hätte sie nun wirklich nicht erwartet, was man ihrem Blick doch ansehen konnte. Doch schlich sich ein leichtes Lächeln auf ihre Lippen, „Mach dir keinen Stress.“ Folgte daraufhin in einem ruhigen Ton. Sie wollte schließlich nicht, dass Yamato sich wegen ihr große Umstände macht oder ähnliches. Eigentlich erwartete sie auch eher weniger, dass er sich tatsächlich für sie eine solche Mühe machte, auch wenn sie sich deswegen durchaus geschmeichelt fühlte. „Melodie.“ Wiederholte sie nur. Mit ihrem Musikfachwissen konnte sie wohl wirklich nicht glänzen. Sie legte eine Hand an ihre Hüfte, „Wenn du Hilfe brauchst, kann ich vielleicht Triangel für dich spielen.“ Bot sie ihm an. Ein Angebot, was sehr ironisch gemeint war. Schließlich meinte er doch gerade erst, dass er lieber seine Ruhe habe und ihr war durchaus bewusst, dass eine Triangel da nicht wirklich weiterhalf.
„Enttäuscht garantiert nicht. Ich denke deine bloße Anwesenheit reicht ihnen aus.“ Erklärte sie ihm. Und ihr reichte das auch schon aus. Und das die Mädchen wohl bei weitem nicht so froh sein können, wie Sora es wegen ihm war, wusste sie auch irgendwo. Schließlich sprach er direkt aus, dass er wegen ihr da war. Das war etwas, was sie unglaublich gut anfühlte, aber auch etwas, was sie wohl keinem der Mädchen unter die Nase reiben würde. Und seine folgende Aussage, sollte wohl heißen, dass seine Aufmerksamkeit beim Spiel nur ihr galt. Das war etwas, was sie schon etwas Nervös aber ebenso Glücklich machte.

„Aber nur beim Sport.“ Stellte sie direkt klar. Sonst war sie ja bekannter weise stets diejenige die lieber einsteckte. Aber beim Sport, ja da war sie anders. Zu verlieren war weder beim Fußball noch bei einer anderen Sportart eine Option für sie. Irgendwo hatte sie da das Gefühl, ihre Mannschaft sonst hängen zu lassen oder gar zu enttäuschen. Das war wohl der Grund, weshalb sie sich da nie eine Niederlage erlauben würde.
Er wusste also, dass sie sie drauf hat. Ohne ein Spiel gesehen zu haben? Er vertraute ihr scheinbar in dieser Hinsicht sehr. Das war etwas, was sie nur noch mehr für das folgende Spiel bestärkte.

„Ein zweites Date vor dem ersten zu planen…“ überlegte sie laut, „Wir planen das doch recht anders als so die „normalen“ Leute.“ Stellte sie lachend fest. Ja, dass es ohnehin bei den beiden anders ablief, war ihr bereits bewusst. Aber irgendwie gefiel ihr das auch so. Es schaffte etwas Lockeres und wohl etwas, was ihr die Aufregung nahm. „Wir können auch direkt nach dem Spiel gehen. Und das zweite Date vorziehen!“ Schlug sie vor. Schließlich machte Sport hungrig. Und eine Stärkung könnte sie danach gut gebrauchen. „Also, wenn du Zeit hast.“, fügte sie noch hinzu. Das wusste sie ja nicht, vielleicht hatte er danach bereits Proben oder war andersweitig verplant und sich dazwischen zu drängen war nun wirklich nicht ihre Absicht. „Wir werden zwar nicht verlieren… aber wenn doch, zahle ich selbstverständlich.“ Wollte sie noch klarstellen. Das Essen gehen würde sie nun schließlich nicht mehr zurücknehmen. Das wollte sie doch zu gerne, als das sie das nun absagen könnte.

Ein kurzer Pfiff folgte daraufhin. Sora drehte sich um, und sah wie der Schiedsrichter die Spieler zu sich rief. Das war wohl das Zeichen, dass Sora sich nun verabschieden musste. Lächelnd wand sie sich zu Yamato, „Es geht gleich los, musst du wissen.“ Erklärte sie dem nicht Sportler mit einem frechen Grinsen. „Also, drück mir die Daumen und genieß das Spiel!“, fügte sie nur hinzu, ehe sie sich mit schnellen Schritten zu den anderen aufmachte.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Okt 21, 2016 11:08 am

Sora & Yamato
Soras Tennisspiel

Überrascht dass ausgerechnet Sora ihn aufzog blinzelte Yamato, bevor ein verlegenes Grinsen sich auf sein Gesicht schlich. Natürlich hatte sie ihn ertappt und das war nicht besonders schwer gewesen. Als ob seine Haare so aussehen würden, wenn er sie nur föhnen würde. „Unter anderem“, gab er daher zu.
„Wenn ich Freitagabend alleine sein wollen würde, hätte ich mich nicht mit dir verabredet“, entgegnete Yamato, dem auffiel, dass Sora tatsächlich eine Ausnahme bildete. Tai hingegen mochte er auch wirklich gerne, aber sein bester Freund konnte mit unter so anstrengend sein, weil er einfach viel aufgedrehter war als Yamato selbst, dass er nach einem Treffen auch froh war, wenn er wieder seine Ruhe hatte. „Vielleicht bist du auch die berühmte Ausnahme.“ Gut, er hatte schon festgestellt, dass sie das war. Aber damit wollte er sie nicht direkt überfallen.
Nun doch etwas verlegen zuckte Yamato mit den Schultern, weil Sora ihn ungläubig ansah. „Ja. Du wolltest einen“, erinnerte er sie. Und das war eine Herausforderung für ihn gewesen. Er hatte noch nie etwas für ein Mädchen geschrieben und deswegen hatte er auch keine Ahnung, ob das was er fabrizierte überhaupt zu gebrauchen war. „Es ist eigentlich sogar eine ziemliche Herausforderung. Da konnte ich gar nicht widerstehen und es versuchen.“ Das stimmte sogar. Yamato hatte immer mehr damit angefangen sich musikalisch weiterzuentwickeln und herum zu probieren. Und solange ihm das Spaß machte, würde er damit wohl auch nicht aufhören.
Er schmunzelte, als Sora ihre Hilfe in Form einer Triangel anbot. „Das wäre wenig hilfreich, weil eine Triangel auch nicht für die Melodie zuständig ist. Du müsstest schon Keyboard oder…“, begann er zu erklären und stockte dann, als ihm bewusst wurde, dass Sora einen Scherz gemacht hatte. „Oder du ziehst nur mich auf“, schloss er kopfschüttelnd. Normalerweise merkte er so etwas ja, aber jetzt war er zu sehr in seinem Element gewesen. „Irgendwann werde ich dir eine Triangel in die Hand drücken“, drohte Yamato. Er musste dazu erstmal eine finden, aber das tat jetzt nichts zur Sache. In seinen Augen war das ein ziemlich unnützes Instrument. Jedenfalls für seine Zwecke.
„Du kannst mal vorbei schauen und dir den Fortschritt anhören. Ohne Text natürlich“, bot Yamato an. Den Text würde es erst dann geben, wenn der Song es auf die Bühne schaffte. „Und dann kannst du auch gleich zeigen, was du mit der Triangel so drauf hast. Vielleicht wollen wir dich am Ende für die Band“, zog er Sora auf. Natürlich hatte er auch nicht vor, sie mitzunehmen, wenn die anderen Bandmitglieder dabei waren. Kazuki beispielsweise würde dann nur stören. Aber Yamato befand sich auch oft alleine im Probenraum.
Eigentlich hatte Yamato nicht damit gerechnet hier auf irgendwen zu treffen, der ihn anstarrte und Soras Bemerkung machte es nicht gerade besser. Sein überforderter Blick musste Bände sprechen. „Großartig“, murmelte er und versuchte einfach Soras Mitspielerinnen zu ignorieren. Außerdem hoffte er stark, dass Sora dieser Fakt nicht abschreckte. Wenn es ihm unangenehm war, dann and Sora es bestimmt auch nicht besonders toll. Einige seiner Freunde waren genervt davon. Allen vorweg Tai, der wohl am meisten darunter zu leiden hatte, weil viele Mädchen ihn als Yamatos besten Freund erkannten. Wenn Taichi noch eine einzige Nummre zugesteckt bekommen würde, die nicht für ihn bestimmt war, sondern nur in seine Hände gelangt war, damit er den Boten spielte, würde er explodieren, da war sich Yamato sicher.
„Die normalen Leuten kennen sich auch nicht so lange“, stellte Yamato fest. Unter anderen Umständen hätte er wohl kaum eine zweite Verabredung gewollte. Aber da er Sora kannte, wusste er auch, dass es nicht schaden konnte ein weiteres Date zu sichern. Was sollte schon schief gehen? Sie würde ihn wohl kaum negativ überraschen. „Wenn es für dich nicht zu stressig ist, gehen wir nach dem Spiel“, willigte Yamato ein. Heute hatte er auch tatsächlich nichts anderes vor.
Jedoch schüttelte Yamato den Kopf als Sora anbot im Falle einer Niederlage zu zahlen. „Kommt nicht in Frage. Ich lasse dich doch nicht bezahlen! Solltest du verlieren, überlege ich mir was anderes“, drohte er ihr. Nur glaubte der Blonde mittlerweile auch nicht mehr, dass Sora verlieren würde. Sie war sich bestimmt nicht um sonst so sicher. Also musste er sich auch gar nicht erst etwas überlegen.
Ein Pfiff unterbrach das Gespräch und Yamato sah hinüber zu dem Schiedsrichter. Unnötiger Weise macht ihn Sora darauf aufmerksam, dass das bedeutete, dass das Spiel bald anfing. Anstelle einer Antwort darauf wünschte er Sora lieber viel Glück und sah ihr nach, als sie zu ihrem Team zurückkehrte.
Gespannt auf das Spiel ließ sich Yamato wieder auf die Zuschauerbank sinken, ohne Sora dabei aus den Augen zu lassen. Immerhin war er wegen ihr hier, redete er sich ein. Es hatte rein gar nichts damit zu tun, dass sie in einem süßen Tennisdress steckte.

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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Okt 21, 2016 3:33 pm

Sora & Yamato
Soras Tennisspiel


Das es trotzdem gut aussah, wie er seine Haare trug war mehr als offensichtlich. Und auch kein Thema das Sora jetzt weiter vertiefen wollte. Sie wird ihm das wohl garantiert bald oft genug sagen. Wenn sie sich dazu irgendwann bereit fühlt.
„Ich hoffe sehr, dass ich diese Ausnahme für dich sein kann…“ entgegnete sie ihm lächelnd. Sie wollte der Mensch sein, mit dem Yamato seine Zeit gerne verbringt. Der Mensch, bei dem er sich wohl fühlt. Der Mensch, den er an seiner Seite haben will. Schließlich war er das mittlerweile schon für sie.
Sie strich sich nur verlegen ihre Haare aus dem Gesicht. Er tat es also wirklich, nur für sie. Und es machte ihm sogar Spaß, ließ ihr ein Stein vom Herzen fallen. Also, machte sie ihm doch keine großen Umstände.
Grinsend lauschte sie ihm, bis ihr kleiner Scherz aufflog. Das Yamato jedoch ebenfalls sich etwas einfielen ließ, überraschte sie etwas. Entlockte ihr jedoch ein Lachen. Schüttelnd und dankend lehnte sie das Angebot ab.
Das andere Angebot hingegen sagte ihr eher zu. „Ich würde es gerne hören!“ brach es aus ihr heraus. Sie war schließlich unglaublich Neugierig. Bei dem Vorschlag Mitglied der Band werden zu können, konnte sie lediglich lachen. Das das nicht ernstzunehmen war, war mehr als offensichtlich.
„Hey, keine Angst… ich passe schon auf, dass dich niemand dich nervt.“ Versicherte sie ihm um ihn etwas zu beruhigen. „Achte einfach nur auf mich, und vergiss die anderen.“ Fügte sie zwinkernd hinzu. Schließlich war er doch nur für sie da. Da war es doch nicht so schlimm, das vorzuschlagen. Und das würde ihn vielleicht auch etwas ablenken. Und ja, der Gedanke, dass Yamato ihr seine volle Aufmerksamkeit schenken wird gefiel ihr doch irgendwo. Denn die anderen Mädchen waren nun wirklich auch nicht hässlich.

Und nun war es endlich soweit. Beim Schiedsrichter angekommen, wurden direkt die Regeln erklärt. Und es wurde das erste Spiel ausgelost und so durfte Sora direkt das erste Spiel bestreiten. Nach einem Münzwurf wurde die Angabe entschieden, welche an Sora ging. Nachdem sich die Gegnerinnen gegenseitig Glück wünschten, teileten sie sich auf dem Feld auf. Auf den Weg dorthin drehten sich noch einige Gedanken in Soras Kopf, während sie den leuchtenden Tennisball immer und immer wieder auf den Boden warf. Auf ihrer Position angekommen hielt sie den Ball für wenige Sekunden fest in der Hand. Einmal atmete sie tief ein und wieder aus. Dadurch bekam sie den Kopf endlich frei. Ein kurzer Blick ging zum Schiedsrichter, welcher in seinem Hochstuhl eine Hand hob, als Zeichen, dass das Spiel beginnen kann.
Sie wartete nicht lange und machte direkt die erste Angabe. Wie immer legte sie sich ins Zeug, vor allem auch, weil ihr jemand zuschaute, dessen Meinung ihr unglaublich wichtig war. Jemand, der sehen sollte, dass sie mehr als nur große Töne spucken kann.
Und das war tatsächlich der Fall. Direkt nach dem 2. Satz konnte sie die Runde für sich entscheiden. Freudig umarmte sie und ihre Partnerin, ehe die beiden sich noch bei ihren Gegnern für das gute Spiel bedankten. Das gehörte einfach zum feinen Ton in Soras Augen.
Das nächste Spiel werden die jeweils anderen Beiden bestreiten. Also entschloss Sora sich schnell ihre Wasserflasche zu schnappen, einen kräftigen Schluck zu nehmen und sich bei ihrer Partnerin zu entschuldigen. Selbstverständlich würde sie nach dem ersten gewonnen Match die Zeit lieber mit ihrem Ehrengast verbringen. So führte sie ihr Weg direkt zur Tribüne, auf welcher Yamato saß. Zum Glück war bei solchen Spielen nie viel los, so war neben Yamato mehr als genug Platz. Also setzte sie sich grinsend neben ihn. „Da bin ich wieder!“ sagte sie lachend, während sie noch etwas aus der Puste war. Auf dem Spielfeld waren bereits die Spielerinnen bereit und das Spiel fing auch wenige Momente später wieder an.
„Ich spiele erst wieder das letzte Spiel.“ Erklärte sie, während ihr Blick stets auf das Feld gerichtet war, schließlich interessierte sie das Spiel. „Die Mannschaft die 3 von den 4 Spielen gewinnt, gewinnt insgesamt. Sollte es nach den 4 Spielen jedoch unentschieden stehen wird ein Einzelspiel ausgelost.“ Yamato kannte sie ja nicht aus, also hielt Sora es irgendwo für angebracht ihm das kurz zu erklären.
Sie stütze sich auf der Bank ab und lehnte sich etwas nach hinten und schloss kurz die Augen, während sie einmal tief durchatmete. „War ich gut?“ erkundigte sie sich dann. Es interessierte sie wirklich, was Yamato von ihr hielt. Das er sie nun nicht fachmännisch beurteilen würde war ihr bewusst, seine allgemeine Meinung interessierte sie ohnehin mehr.
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Friendship meets Love ~ Sora & Yamato
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