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 Friendship meets Love ~ Sora & Yamato

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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Okt 21, 2016 4:28 pm

Sora & Yamato
Soras Tennisspiel


Als würde er auf die anderen Mädchen achten, wenn er wegen Sora zum Spiel gekommen war. Das würde ihm sogar reichlich unverschämt vorkommen. Außerdem war er nicht gerade jemand, der jedem kurzen Rock nachschaute. Die anderen Mädchen waren zwar ebenfalls recht hübsch, aber da Yamato an Sora mehr schätzte als ihr Aussehen, war das kein Argument.
Der Anfang gestaltete sich als etwas, dass Yamato vom Zugucken beim Fußball kannte. Der Schiedsrichter sprach mit den Spielerinnen und anscheinend wurde hier auch entschieden, wer auf welcher Seite spielte. Yamato nahm an, dass das auf Grund von Sonneneinstrahlung nur fair war.
Dann ging es endlich los und Sora hatte anscheinend Aufschlag. Kein Wunder, dass er sich gespannter nach vorne lehnte und sich dabei zusah, wie sie den Ball mühelos über das Netz beförderte. Er hätte den Ball wahrscheinlich nicht mal getroffen.
Es stellte sich schnell heraus, dass seine Annahme, Sora wäre gut, richtig war. Sie war gut. Jedenfalls erreichte sie jeden Ball und beförderte ihn zurück auf das andere Feld. Ihm war ein Rätsel, wie die beiden Spielerinnen es vermieden, sich gegenseitig mit den Schlägern zu treffen. Vermutlich musste man ein eingespieltes Team sein und Absprachen während des Spiels waren ebenfalls wichtig. Denn hin und wieder wehten die Stimmen der Spielerinnen zur Tribüne hinüber.
Während er dem Ballwechsel folgte, wurde ihm klar, dass es äußert schmerzhaft hätte ausgehen können, wenn er den Tennisball von Soras Trainingseinheit abbekommen hätte.
Das Spiel war schneller vorbei als er angenommen hatte. Aber er war auch an Fußball gewöhnt, was wesentlich länger dauerte.
Auf der Tribüne begannen die Zuschauer zu klatsche und Yamato tat es ihnen gleich, während Sora sich bei den anderen Spielerinnen herumdrückte und schließlich von dort verschwand, um auf ihn zu zukommen.
Erstaunt hob er die Augenbrauen, als sich Sora neben ihn fallen ließ. Dass sie gerade Sport betrieben hatte merkte man ihr an. Jedoch wäre er vermutlich mehr aus der Puste als Sora. „Du hast schon Pause?“, wunderte er sich. Wenn das nächste Spiel so schnell vorüber gehen würde wie das erste, dann würde sie nicht lange bei ihm bleiben können. Das war er aber eigentlich gewöhnt. Wenn er sich eins von Tais Spiele ansah, dann verbrachte er dort auch die meiste Zeit alleine, weil sein Kumpel eben eigentlich immer die gesamte Zeit auf dem Platz eingesetzt war.
Als Sora ihm erklärte, was nun folgen würde, nickte er verstehend. „Aber ihr braucht sicher keine Losung“, stellte Yamato fest und sah von ihr wieder zum Spielfeld hinüber auf dem das nächste Spiel begonnen hatte. Auch Sora beobachtete ihre Mitspielerin. Yamatos Blick jedoch blieb nicht lange auf dem Spielfeld sondern richtete sich auf das Mädchen neben ihm.
„Du hast gewonnen. Ich würde sagen, das war ziemlich gut“, gab er lachend zurück. „Ich wusste nicht, dass Tennis so hart aussehen würde“, musste er zugeben. Allerdings hatte er sich auch nie die Zeit genommen ein Spiel anzusehen. Bloß hatte er gedacht, dass es alleine durch die Tatsache, dass es sich um eine Sportart ohne direkt Kontakt handelte, weniger heftig als beim Fußball zu gehen würde. „Ich glaube, ich hätte Angst davor deine Schläge anzunehmen.“ Allerdings war er auch schlecht darin. „T.K. und ich hatten ein Tennisspiel für den Strand als wir klein waren. Das wollte ich irgendwann nicht mehr spielen, weil ich den Ball nie getroffen habe“, erinnerte sich Yamato kopfschüttelnd. Er wusste noch, wie wütend er gewesen war und wie er erklärt hatte, dass er das Spiel doof fand und nie wieder spielen wollen würde. Und nun schaute er sich freiwillig ein Tennismatch an. Gut, als Achtjähriger hatte er allerdings auch keine große Motivation gehabt sich mit Tennis zu beschäftigten. Nun saß die Motivation direkt neben ihm.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Okt 21, 2016 6:48 pm

Sora & Yamato
Soras Tennisspiel


„Ich hoffe es ist ok für dich, dass ich meine Pause mit dir verbringen will.“ Fragte sie vorsichtig mit einem Grinsen nach. Schließlich wusste sie das nicht ganz genau, auch wenn sie sich sicher war, dass er nicht ablehnen würde. Das würde einfach nicht zu ihm passen. Also war das wohl eher eine rhetorische Frage. Sie kannte ja Yamato samt seiner Eigenarten. Und obwohl sie diese kannte fühlte sie sich so unglaublich wohl bei ihm. Aber wahrscheinlich auch, weil er ihre ebenfalls kannte und trotzdem Interesse an ihr zeigte. Das bestätigte ihr, dass er sie so mochte wie sie war und anders herum war es dasselbe. Sie mochte alle seine Ecken und Kanten an ihn, das machte ihn einfach aus. Wenn man das alles an einem Menschen mochte, dann war das wohl wirklich doch Liebe. Oder nicht?
Aufmerksam beobachtete sie das Spiel, „Wer weiß…“ murmelte sie nur. Schließlich gab es immer Überraschungen bei Spielen. Und Lust auf ein Einzelspiel hätte sie schon gehabt. Der Ballwechsel der Spieler ging recht flott, und Sora folgte mit ihren Augen jeder Bewegung. Schließlich würde das für einen Vorteil sorgen, wenn sie gegen das Team spielten. Und Sora musste zugeben, dass sie wirklich nicht schlecht waren, aber ebenso war sie sich sicher, sie ebenfalls besiegen zu können.
Als Yamato erneut seine Stimme erhob, schielte sie etwas zu ihm rüber, „Aussehen?“ wiederholte sie lachend, „Es zu spielen ist wohl noch viel härter.“ sagte sie etwas lachend. Als er seine Angst äußerte, erklang das Lachen erneut, „Du brauchst doch keine Angst zu haben.“ Sagte sie ihm während sie sich zu ihm. Sie legte dann ihre Hand auf seine, eine Aktion über die sie nicht lange nachdachte. Sie tat es einfach, ehe sie fortfuhr; „Wenn du mal gegen mich spielen solltest, spiele ich nicht so doll, versprochen!“, erklärte sie lachend. Seine Hand hielt sie jedoch weiterhin fest, auch als sie realisierte, dass sie diese gegriffen hatte. Wenn es ihn stören würde, könnte er die Hand doch jederzeit wegnehmen. Das stand ihm ja offen.
Seine Geschichte brachte sie etwas zum schmunzeln, da sie sich das wirklich vorstellen konnte. Das passte zu Yamato, zumindest zu dem von früher. „Aller Anfang ist schwer.“ Gab sie nur lachend von sich, während ihr Blick bereits wieder dem Spiel galt. Der erste Satz war verloren. Aber es gab ja noch 2 bevor das Match entschieden war, also kein Grund zur Bange, „Ich kann Tennis spielen und du bist ein begnadeter Musiker.“ Stellte sie fest. „Also… wenn ich in deiner Band Triangel spielen kann, kannst du auch Tennistraining bei mir nehmen.“ Schlug sie lachend vor. Ja, sie erwartete keine Zusage also folgte ein ebenso ironischer Vorschlag, „Oder du wirst mein Cheerleader!“. Dabei galt ihr Blick sowie ein Lachen wieder ihm. Jedoch würden dann noch mehr Blicke ihm gelten. Und allmählich entdeckte Sora dank Yamato eine leicht eifersüchtige Art an sich. Die kreischenden Fans hatten sie schon immer irgendwie genervt aber nun fiel ihr doch auf, dass sie es auf eine andere Art störte, dass lauter schwärmende Mädchen ein Auge auf den Jungen warfen, für welchen sie ihre Gefühle entdeckte und welcher sie, ausgerechnet sie, auf eine Verabredung einlud.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Sa Okt 22, 2016 7:10 pm

Sora & Yamato
Soras Tennisspiel

„Natürlich“, beeilte sich Yamato schnell zu sagen. Es war immerhin mehr als okay, wenn Sora sich zu ihm gesellte. Es war schließlich nicht so, als wollte er schon seine Ruhe vor ihr. Im Gegenteil sogar. Soras Anwesenheit war wirklich angenehm und dass sie ihn ihren Teamkolleginnen vorzog war wirklich nett.
Dass Tennis nicht einfach war, glaubte er ihr direkt. Vor allem sah der Boden auch äußert unbequem aus. Wenn man sich dort lang legte, tat es bestimmt noch mal eine Ecke mehr weh als beim Fußball und die Spieler hatten oftmals böse Schrammen. Ein Grund mehr, wieso Yamato absolut kein Interesse daran hatte einer Sportmannschaft bei zu treten. Ab und an ein bisschen Fußballspielen zum Spaß war ja okay, aber richtig ernst würde er das nie betreiben und dafür war er auch zu schlecht.
Überrascht sah Yamato auf ihre beiden Hände, als Sora seine Hand berührte. Aber entgegen seiner Erwartung, dass sie die Hand nun schnell wieder wegnehmen würde, blieb sie einfach dort liegen. Nicht, dass das unangenehm wäre, nur eben unerwartet. Unschlüssig, wie er sich verhalten sollte, musterte Yamato ihre Hände, bis er weder zu Sora aufsah. „Ich gegen dich?“, entgegnete er lachend. Er würde den Ball weder übers Netz bekommen, noch ihre Bälle mit den Schläger treffen. Dabei konnte er sich nur blamieren. „Ich glaube, wenn ich mich im Tennisspielen versuche, wirst du nie wieder mit mir reden wollen“, prophezeite er Sora und drehte schließlich seine Hand um, sodass Sora nicht mehr seinen Handrücken berührte, sondern so, dass er den Griff erwidern konnte. Soweit er das einschätzte war das eher etwas, das Leute taten, wenn sie bereits zusammen waren. Aber es fühlte sich nicht seltsam an. „Und ich fürchte, wenn du nicht mehr mit mir reden willst, willst du auch nicht mehr mit mir ausgehen“, fügte er hinzu. Die Peinlichkeit wurde schon damit anfangen, dass er wusste, was Tennisspieler trugen und ihm würde so etwas ganz sicher nicht stehen. Generell kam sich Yamato in Sportsachen immer äußert fremd vor. Darin fühlte er sich einfach nicht so wohl wie in den Sachen, die er sonst trug.
„Begnadet würde ich das nicht nennen“, wehrte er verlegen ab. Er war nicht schlecht, die Band war insgesamt gut. Aber es gab auf jeden Fall bessere. Da sie aber nur eine Schulband waren, war das auch wiederrum nicht so schlimm. Yamato jedenfalls war zufrieden mit ihren Leistungen.
Er wandte den Blick wieder vom Spielfeld ab um Sora anzusehen. Sie amüsierte sich ganz eindeutig, während sie ihm abstruse Vorschläge machte. „Ich weiß nicht, was ich schlimmer finde. Und glaub mir, du willst beides nicht sehen“, gab er fast entsetzt zurück. Abgesehen davon, dass er der schlechteste Cheerleader überhaupt wäre. Waren die nicht immer glücklich und ziemlich laut? Er wäre das genaue Gegenteil davon. „Ich bin mehr so als moralische Unterstützung zu gebrauchen, so wie jetzt“, fand Yamato.
Ob Sora es wirklich gut fänd, wenn er sich Tennis von ihr beibringen lassen würde? Die Idee sagte ihm nämlich absolut wenig zu. Irgendwie musste er dringend herausfinden, wie ernst ihr dieser Gedanke war.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Sa Okt 22, 2016 7:57 pm

Sora & Yamato
Soras Tennisspiel


Yamato willigte ihr also ein. Ihre Anwesenheit genoss er vielleicht genauso wie sie. Zumindest hoffte sie es einfach, das wäre jedenfalls ein gutes Zeichen für ihre weitere gemeinsame Zukunft, vorausgesetzt die Verabredungen würden gut ausgehen. Aber je mehr Zeit sie mit Yamato alleine verbrachte umso sicherer wurde sie sich, dass alles ein gutes Ende nehmen wird.

Seine Ausführung, weshalb er ein Spiel ablehnen würde amüsierte Sora sichtlich. Kurz huschte ein Lachen über die Lippen der Orangehaaarigen. „Gut, dann lassen wir das Spiel einfach.“ Beschloss sie dann. Ihre Finger verschränkten sich beinahe automatisch mit denen von Yamato, wohl einfach weil es sich in diesem Moment so richtig anfühlte. Am liebsten würde sie seine Hand nun nie wieder loslassen. „Keine Angst.“ Erhob sie dann zögernd das Wort, „Es gibt nichts, was mich davon abbringen würde mit dir auszugehen.“ Stellte sie klar. Ihr Blick war dabei jedoch weiterhin auf das Spiel gerichtet. Ihre Gedanken auszusprechen erforderten bereits genug Mut, da schaffte sie es nicht den Blickkontakt aufrecht zu halten. Zumindest hätte sie das wohl nicht geschafft, ohne dass ihre Wangen rot angelaufen wären. Ja, da war es wohl doch besser ihn nicht direkt einen Blick zu schenken. Aber sie hatte sich bereits festgenommen an dieser Eigenschaft zu arbeiten. Sie wollte Yamato schließlich in die Augen schauen können, wenn sie ihre Gedanken offenlegte, ohne dass sie rot wie eine Tomate anlief. Wie sie das trainieren sollte, wusste sie bisher leider noch nicht.
Das er sich selbst nicht als begnadet bezeichnen würde, lag aufgrund seines Charakters sehr nah. Damit hätte Sora rechnen müssen, dass gestand sie sich ein, ehe sie ihm schmunzelnd wiedersprach, „Ich nenne es aber begnadet.“. Das musste klargestellt werden. „In meinen Augen bist du wie gesagt ein überaus begnadeter Musiker.“, das entsprach einfach der Wahrheit, deswegen schenkte sie ihm kurz ein Lächeln. „Ich bin immer schon irgendwie neidisch auf Menschen gewesen, die Musikalisch begabt sind.“ Gestand sie daraufhin. Während ihr Blick wieder aufs Feld glitt. Sie war wirklich nie außerordentlich talentiert was Musik anging. Es störte sie nie weiter, da sie es mit Sport wett machen konnte. Aber irgendwo wünschte sie sich doch auch darin zu punkten. Aber das wurde ihr nicht in die Wiege gelegt, wie es wohl offensichtlich bei Yamato oder auch bei Mimi, die für ihre Stimme als Prinzessin verehrt wurde, war. Aber das war kein Thema über das Sora sich viele Gedanken machen wollte. Sie lernte mit der Zeit ihre Stärken mehr zu schätzen und mit ihren Schwächen zu leben. Also war diese Schwäche nichts mehr, was sie runterzog.

Das er weiterhin ihre Vorschläge ablehnte entlockte ihr erneut ein Lachen, „Dann lassen wir das.“. Mit diesem Satz wollte sie die Situation dann lösen. „Das mit der moralischen Unterstützung machst du auch so gut genug.“ Erklärte sie ihm dann. Und das stimmte auch. Nur seine bloße Anwesenheit gab ihr Stärke. Mehr sogar, als es Taichi tat, wenn er sie hochmotiviert anfeuerte. Vielleicht lag es einfach an Soras momentaner Gefühlslage. Diese sorgte ja allgemein bei ihr für ein ziemliches Durcheinander im Kopf. Aber mittlerweile hatte sie sich auch daran gewöhnt. Sie hoffte einfach, dass es mit der Zeit nachlassen würde. Sie wollte schließlich einige klare Gedanken fassen, wenn sie mit Yamato ausging. Was würde er von ihr halten, wenn sie sich da nicht wie gewohnt verhalten würde. Schließlich ging er doch mit ihr aus, weil er sie mochte sowie sie war. Also sollte sie sich bemühen, dass auch zu sein!
„Ich habe Lust auf Ramen.“ Warf sie ins Gespräch rein. Das half ihr erneut ihre Gedanken etwas vom vorherigen Weg abzubringen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Okt 24, 2016 12:30 pm

Sora & Yamato
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Das sagte sie so leicht. Es gab sicher Millionen Dinge, die einen dazu bringen konnten, doch noch eine Verabredung abzusagen. Natürlich war Yamato bestrebt danach, sich nichts davon zu leisten, aber er war auch denkbar schlecht darin sich zu verstellen. Das war schon immer so gewesen. Vermutlich aber fühlte er sich bei Sora deswegen sicherer, weil er nicht das Gefühl hatte, sich hier verstellen zu müssen. Wenn er mit einem seiner sogenannten Fans ausgehen würde, würde er das wohl tun müssen, bevor sie das Interesse verloren.
Es erleichterte Matt, dass sie nicht auf ein Trainingsspiel bestand. Immerhin würde er sich dabei alles andere als wohl fühlen und es gab einfach Dinge, die würde er partout nicht tun. Auch für Sora nicht, die er wirklich mehr als nur etwas gern hatte, wie er mittlerweile festgestellt hatte. Zum Glück war Sora auch niemand, der auf etwas bestand. Sie war schon immer bestrebt danach gewesen, dass sich alle wohl fühlten. Bei ihm jedenfalls klappte das.
Yamato hatte sich in den vergangenen Tagen den Kopf darüber zerbrochen, wieso er nicht schon früher bemerkt hatte, dass er Sora mehr mögen könnte. Nun, wo sich dieser Gedanke manifestiert hatte, war ihm nämlich auch klar, dass es absolut nicht verwunderlich war, dass er Sora mochte. Immerhin war das schon immer so gewesen und Yamato glaubte, dass er es ziemlich gut länger mit diesem Mädchen aushalten könnte. Ein Mädchen wie Mimi wäre ihm auf Dauer viel zu anstrengend. Soras Nähe war genau das Gegenteil. Außerdem hatte er schon früher viel auf ihre Meinung gegeben und das war doch auch wichtig, wenn man sich dazu entschied mit jemanden zusammen sein zu wollen. Nicht, dass er Profi auf dem Gebiet wäre.
Soras Blick war auf das Feld gerichtet, was Yamato nicht störte. Dass sie das Spiel verfolgte war nur verständlich. Sein Blick allerdings schweifte zwischen dem Spielfeld und ihr hin und her. Je länger er darüber nachdachte, desto mehr fragte er sich, ob er Sora unterbewusst nicht schon länger gut gefunden hatte. Aber natürlich war es wie immer bei ihm, dass er länger brauchte umso etwas zu kapieren. Das würde Yamato nicht wirklich wundern.
„Und ich würde es nicht wagen, dir zu wiedersprechen“, entgegnete Yamato durchaus geschmeichelt. Es gab wirklich Schlimmeres, als das das Mädchen, mit dem man ausging, fand dass man ein guter Musiker war. Yamato war immerhin auch stolz darauf. „Musst du nicht. Jeder hat andere Stärken“, fand Yamato. Taichi konnte zum Beispiel nicht einen gerade Ton singen, war dafür aber ein unglaublich guter Fußballer. Letzteres war etwas, das Yamato wenn überhaupt nur sehr Amateurhaft beherrschte. Und wenn er Sora und Tai dann dabei zusah, wie leicht es aussah, kam er sich fast ein wenig dämlich vor. „Ich finde, du gibst eine echt gute Figur hier ab“, sagte Yamato und wünschte sich sofort, er hätte sich anders ausgedrückt. „Du bist gut, meinte ich.“ Nicht, dass sie dachte, er würde nur ihr Aussehen und nicht die Leistung wahrnehmen. Oder hatte er jetzt gesagt, dass er sie nur sportlich gut fand, aber nicht gutaussehend. „Beides. Ich meinte beides“, verbesserte er sich noch einmal und schlug sich mental vor die Stirn. Noten lagen ihm eindeutig besser als Worte, so viel stand fest.
Yamato zweifelte, ob er wirklich so eine gute Unterstützung war. Immerhin gab es Zuschauer, die sich bei Sportevents schreiend beinahe mehrverausgabten als die Spieler selber. Er allerdings war nicht so. Wahrscheinlich würde er auch nie verstehen, wieso man das tat. Aber ähnlich wie bei seinen Konzerten schien es die Spieler nur anzustacheln noch besser zu sein.
„Ramen klingt gut“, stimmte Yamato zu. „Pass auf, du bringst dein Spiel zu Ende und dann kannst du dir ein Restaurant aussuchen“, bot er ihr an. Mit einem kurzen Blick auf das Spielfeld wurde ihm klar, dass Soras Team wohl sicherlich gewinnen würde. Im Moment war noch kein klarer Sieg zu erkennen, aber Soras Mitspielerinnen waren auch gut, soweit er das beurteilen konnte. Zum Glück hatte er genug Geld dabei und vielleicht sollte er eine Portion für seinen Vater mitnehmen, damit der nicht verhungerte, weil es Zuhause nichts mehr geben würde.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Okt 24, 2016 1:25 pm

Sora & Yamato
Soras Tennisspiel


Die Wärme die von Yamatos Hand anging ließ Sora direkt spüren, wie wohl sie sich bei ihrem Freund fühlt. So wohl hatte sie sich lange nicht mehr bei Jemandem gefühlt. Und allgemein zeigte Yamato ihr, wie schön sich die Nähe von einem Menschen anfühlen kann. Ein Gefühl, dass die Trägerin vom Wappen der Liebe bisher nie so intensiv spüren durfte. Was wohl in diesem Zusammenhang doch etwas komisch war, da diese Art von Liebe ihr bisher verborgen blieb. Aber das sorgte auch dafür, dass sie Yamatos Nähe sowie ihre neuentdeckten Gefühle in vollen Zügen genießen konnte.

„Das ist auch besser so.“ gab sie ihm zurück, „dann höre nächstes Mal auch auf mich, wenn ich dir von einem Mantel abrate.“ Fügte sie noch hinzu. In Wunden bohrte sie nicht rum, aber dieser Satz lag ihr auf der Zunge und wollte sich nicht zurückhalten lassen. Wenn sie schon immer wieder neue Sachen an sich entdeckte, dann sollte sie sich auch bei sowas nicht zurückhalten müssen. Diese Seite war jedoch nicht allzu neu an ihr, nur dass bisher lediglich Tai das abgekam, bei ihm wusste sie ja bereits, dass sie sie selbst sein kann. Dass sie es ebenfalls bei Yamato sein kann gab es nun in Erfahrung zu bringen. Jedoch war es früher auch kein Problem, von daher würde er das doch in Ordnung gehen. Und bei jemandem mit dem sie anbandeln will sowieso. Und selbstverständlich hatte Yamato recht und sie war sich ja auch mittlerweile über ihre Stärken und Schwächen bewusst. Und hat bereits mit diesen leben gelernt. Das man jedoch nach noch mehr Stärken strebt war doch relativ normal, zumindest in Soras Augen. Auch wenn sie nicht nach Perfektion strebte, doch etwas besser könnte sie ja sein, oder nicht?
Yamato schaffte es erneut, Soras Gedanken über einen Haufen zu werfen. Eine Gute Figur. Auf das Spiel bezogen, sicherlich. Er würde das doch nicht auf ihr Äußeres beziehen. Oder? Seine folgenden Aussage versicherte ihr ihren ersten Gedanken. Sie war wirklich eine gute Spielerin, wenn er das sagte, stimmte das wohl auch! Nur… seine letzte Aussage trieb ihr erneut eine Röte ins Gesicht. Er fand ihre Figur also gut? Ich findet, sie sieht gut aus. Das wollte er damit doch sagen, richtig? Vorsichtig wand sie sich wieder zu Yamato nur ein kurzes „Danke.“ Huschte über ihre Lippen. Aber diese schüchterne Art wollte sie schließlich ablegen. „Du machst auch eine gute Figur auf der Bühne.“ Gab sie schmunzelnd zurück, „Ich beiden Hinsichten.“ Fügte sie hinzu. Obwohl, eigentlich machte er diese immer. Sein Auftreten imponierte Sora oft. Seine ruhige Art hatte etwas Besonderes an sich. Ebenso sein ganzer Charakter, er war so anders als die meisten Jungs die Sora kannte, aber ein gutes anders.
Die Aussicht auf die Ramen nach dem Spiel pushten Sora schon etwas. Da ihre Mädels den zweiten Satz gewannen, nachdem der erste eine knappe Niederlage war folgte der dritte, welcher dieses Match entscheiden würde. An ihre Mannschaft zu zweifeln kam Sora gar nicht in den Sinn. Aber laut anfeuern ebenso wenig. Gespannt folgte sie dem Spiel ehe sie das Wort erneut erhob, „Ein neues Restaurant hat neulich geöffnet. Tai schwärmt bereits davon. Das klingt doch nach was!“, schließlich vertraute sie dem Geschmack ihres besten Freundes. Und mal was neues anzuprobieren wäre doch auch angebracht, in dieser völlig neuen Situation. „Was hältst du davon, wenn wir unser vorgezogenes zweites Date da verbringen?“. Ihr Blick galt bei dieser Frage erneut ihm. Sie wollte wie immer nicht alleine was beschließen und hierbei war ihr seine Antwort wichtiger als das laufende Spiel.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Okt 24, 2016 5:32 pm



Sora & Yamato
Soras Tennisspiel

Lachend wehrte Yamato ab und hob dabei die freie Hand, wie um sich vor den ziemlich vernünftigen Worten zu schützen. „Aber ein begnadeter Musiker braucht auch ein cooles Outfit und der Mantel ist cool“, entgegnete er störrisch. Was seine Klamotten anging war er beinahe ebenso unverbesserlich wie Tai in manchen Hinsichten. „Vielleicht versuche ich aber trotzdem das nächste Mal etwas, weniger warmes Cooles zu finden“, kam er Sora entgegen. Ihm war natürlich auch klar, dass sie Recht hatte. Vermutlich hatte sie sich sogar wirklich Sorgen gemacht. Das würde zu Sora passen. „Außerdem hätte ich den Mantel ausgezogen wenn es wirklich viel zu warm gewesen wäre“, beruhigte er sie daher. Es war immerhin auch niedlich, dass sie das Thema noch einmal begonnen hatte. Er hatte den Mantel schon wieder verdrängt gehabt.
Kaum, dass Soras Wangen sich rot färbten, war ihm klar, dass er sie mit seinem Kompliment in Verlegenheit gebracht hatte. Aber sie schien sich dennoch zu freuen, zumindest bedankte sich Sora und etwas Schlechtes war es natürlich auch nicht gewesen.
Als sie das Kompliment jedoch postwendend zurückkam, war es an Yamato verlegen dreinzuschauen. „Das macht das Licht und die Bühne“, erwiderte er. Er sah nicht schlecht aus, dessen war sich Yamato natürlich bewusst, aber wenn er keine Konzerte geben würde, würde sich die Mädchen nicht derart für ihn interessieren. „Ich wette, wenn ich keine Band hätte, würde keins von den Mädchen auf mich achten.“ Manchmal war das vielleicht auch nicht schlecht. Zum Beispiel wäre er Jun wirklich gerne entgangen. Aber andererseits liebte Yamato auch das Gefühl auf der Bühne zu stehen. Nicht, weil die Mädchen ihn anschmachteten, obwohl es natürlich durchaus Schlimmeres gab, sondern weil es einfach ein Adrenalinschub war. Musik für sich alleine zu machen war auch gut und schön, aber sie zu teilen und jemanden damit zu begeistern gefiel ihm natürlich auch.
Yamato lachte auf, als Sora ein Restaurant vorschlug, dass Tai gefiel. „Tai schwärmt von allem, wo man essen kann. Er findet auch die Wohnung von meinem Dad spitze nur weil es da essen gibt“, gab er zu bedenken. Und seine Wohnung war wirklich nicht besonders toll. „Aber schauen wir es uns an“, stimmte Yamato zu. Ihm war eigentlich egal, wohin sein gingen. Sora konnte ruhig entscheiden.
Sein Blick glitt zurück zum Spielfeld wo die Mädchen immer noch hartnäckig die Bälle übers Netz schmetterten. „Sie sind nicht sauer, wenn du die ganze Zeit über hier bist?“, wunderte er sich und sah dann wieder auf ihre verschränkten Hände. Mittlerweile fühlte es sich ganz normal an, ihre Hand zu halten und das war es natürlich definitiv nicht. Wie konnte er sich so schnell daran gewöhnt haben? „Nicht, dass ich dich loswerden will. Aber ich will auch nicht, dass du dich verpflichtet fühlst, hier zu sein“, fügte er schnell hinzu. Immerhin konnte er auch auf sich selbst aufpassen und ein Spiel alleine überstehen, auch wenn Soras Gesellschaft ihm natürlich besser gefiel.



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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Okt 24, 2016 6:16 pm

Sora & Yamato
Soras Tennisspiel


„Cool…“ wiederholte sie nur kopfschüttelnd. Das ihm das wichtig war, war ihr schon irgendwo bewusst. Aber sich dafür diese Hitze anzutun, dass verstand sie nun wirklich nicht. Zwar sah es wirklich nicht schlecht aus, aber im Gegensatz zu den anderen Fans machte sich Sora halt Sorgen um die Person die im Mantel steckt. Wenn der Mantel jedenfalls aus einem anderen Stoff gewesen wäre… aber um sowas machte sich Yamato wohl weniger Sorgen. Sora früher auch, erst seit dem ihre eigene Nähmaschine Platz in ihrem Zimmer gefunden hat, kennt sie sich da etwas aus. Auch wenn sie nicht wirklich über ihr kleines Hobby sprach. „Wenn du Hilfe brauchst, sag Bescheid.“ Schlug sie ihm vor. Bei der Wahl seiner Garderobe könnte sie sicherlich behilflich sein. Und damit könnte sie wieder ein bisschen Zeit mit Yamato rausschlagen, von welcher sie momentan nicht genug kriegen konnte. Und mit ihrem noch recht geringen Fachwissen hätte sie da glänzen können. Jedoch zog sie bei seiner folgenden Aussage eine Augenbraue hoch, wenn es zu warm gewesen wäre? Genau danach sah es aus. Und das auch recht offensichtlich. Das wollte sie Yamato nun nicht unter die Nase reiben. Schließlich war er ja alt genug um sich da um sich selbst zu sorgen.
Als er erneut versuchte das Kompliment abzuwenden seufzte sie kurz, „Yamato Ishida! Ist es so schwer ein Kompliment einfach anzunehmen?“ Ihre Stimme war recht bestimmend, wie man es von einer Mutter erwartete, jedoch legte sich ein kurzes Schmunzeln auf ihre Lippen gepaart mit einem frechen Zwinkern, „Muss ich dir erst sagen, dass du auch so, ohne das Licht und die Bühne, eine „gute Figur“ machst?“ fragte sie grinsend nach. Schließlich tat er das auch. Und das entging Sora nun wirklich nicht, deswegen konnte sie ihren Kommentar wohl nicht verkneifen. Seine darauffolgende Aussage ließ Sora doch wieder etwas runterfahren, mit ihrem Daumen machte sich leichte streichende Bewegungen, „Ich hätte dennoch auf die geachtet, Band hin oder her.“. Und das war wirklich so. Die Band interessierte Sora relativ wenig. Auch wenn sie deren Musik sehr mochte, aber Yamato miss sie nun wirklich nicht daran. Aber ihr war selbstverständlich bewusst, dass sich damit zu Minderheit gehörte. „Und wenn selbst kein Mädchen der Welt mehr dich beachten soll, ich werde es immer tun.“, gut, das war vielleicht doch zuviel des Guten. Das bemerkte sie erst, nachdem sie es ausgesprochen hatte. Mit ihrer freien Hand kratzte sie sich an der Wange, sie versuchte Worte zu finden um die Situation zu entschärfen, aber das wollte einfach nicht klappen. Sie hoffte also einfach weiter, dass Yamato da nicht zu viel rein interpretiert.
Sein Lachen war in dem Moment sehr ansteckend, er hatte aber auch recht, weshalb sie ihm nickend zustimmte. Solange es was zu essen gibt, war ihr bester Freund schließlich glücklich. Aber irgendwo vertraute sie doch Tais Urteil. Das Yamato ihrem Vorschlag kam ihr von daher entgegen. Wobei sie die Zusage mehr erfreute, als die Tatsache, in welches Restaurant sie gehen. Schließlich festigte sich damit erneut die Möglichkeit mit Yamato Zeit zu verbringen.
Sie zuckte auf seine Frage kurz mit den Schultern, „vielleicht“ gab sie nur von sich. Schließlich wusste sie das in dem Moment wohl tatsächlich nicht. Jedoch entschärfte sie das dann direkt, „Bei größeren Turnieren, wenn alle ihre Freunde dabei haben, verbringen sie auch die Zwischenzeiten lieber bei Ihnen. Das finden sie jetzt hoffentlich nicht allzu schlimm.“ Ja, meist war Sora diejenige die zurückgelassen wurde. Und die Stimmung im Team war gut genug, sodass sie es verkraften würden. War bisher immer der Fall. Auch wenn es doch etwas ungewohnt war, mal auf der anderen Seite zu sein. Auch wenn Yamato nicht ihr Freund war, obwohl das für Außenstehende wahrscheinlich so aussah. „Außerdem ist es schöner die Zeit hier mit dir zu verbringen, als dahinten auf der Bank.“ Erneut eine Wahrheit die ihren Weg über Soras Lippen fand. Das das Match zeitgleich mit einem Sieg für Soras Team beendet wurde, zauberte ihr ein stolzes Lächeln auf die Lippen. Dadurch das nun eine kleine Pause folgte, war es weiterhin kein Problem bei Yamato zu sein. Das nächste Match trugen erneut die anderen beiden aus, im Laufe des nächsten Spiels müsste Sora Yamato dann verlassen, kurz bevor sie dann wieder aufs Feld muss. Sich mit diesen Gedanken anzufreunden war nicht allzu schwer, da das Wissen die Zeit danach wieder mit ihm zu verbringen doch recht aufbauend war.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Okt 25, 2016 2:47 pm


Sora & Yamato
Soras Tennisspiel

Sora konnte anscheinend nicht nachvollziehen, wieso er gewisse Dinge trug. Wobei Yamato schon lange aufgegeben hatte, sich den Kopf über persönliche Ticks zu zerbrechen. Sein Bruder trug beispielswiese mit Vorliebe irgendwelche Kopfbedeckungen und das zu jeder Jahreszeit. Yamato hatte es aufgegeben sich darüber zu wundern.
Überrascht wandte er sich zu Sora um. „Hilfe?“, hakte er nach und fragte sich, ob Sora gerade versuchte sich als persönliche Stilberaterin einstellen zu lassen. „Sag nicht, du findest meine Klamotten so schnell, dass du mich neu einkleiden musst“, gab er grinsend zurück. Das war sicher nicht der Fall. Heute war rein gar nichts an der Wahl seiner Kleidung auszusetzen fand Yamato. Und er hätte Sora auch nicht so eingeschätzt, dass er ihr wichtig war, was andere trugen. Hätte er Mimi um ein Date gebeten, würde die Sache natürlich ganz anders aussehen. „Was für Hilfe schwebt dir vor?“, erkundigte sich Yamato daher aufrichtig interessiert. „Willst du mit mir shoppen gehen?“ Nicht, dass das etwas Schlechtes war. Aber wie eigentlich so viele Dinge, hatte er das noch nie mit einem Mädchen unternommen. Normalerweise stellte er sich da auch eher anstrengend vor. Bei Sora allerdings schien es auch hier eine Ausnahme zu sein, dass auch diese Aktivität nicht abschreckend wirkte.
Mit großen Augen starrte er Sora kurz sprachlos an, bevor er grinsend den Blick senkte. „Okay“, lenkte er ein. „Kompliment angenommen. Danke.“ Natürlich war es äußerst einfach, Komplimente anzunehmen. Sonst stellte er sich im Grunde auch nicht so an und bedankte sich mit einem Lächeln, wenn ihm jemand etwas nach einem Konzert zu rief. Dass Sora noch einmal verdeutlichte, dass sie ihn auch mochte, wenn er nicht auf der Bühne stand, ließ das Grinsen nur noch eine Spur breiter werden. „Nein bloß nicht! Du machst mich verlegen“, wehrte er ab, auch wenn es natürlich eigentlich zu spät dafür war.
Es war definitiv besser, dass er sich den Boden und seine Schuhe ansah. Denn mit Komplimenten dieser Art, die auch noch ehrlich gemeint waren, konnte Yamato nicht wirklich umgehen. Es war eine Sache von einem wildfremden Mädchen eine Liebeserklärung zu bekommen, aber eine andere, wenn Sora ihm so nette Dinge sagte. Sie meinte sie ernst, da war sich Yamato sicher. Sora war niemand, der etwas leichtfertig aussprach. Allerdings wusste er auch nicht, wie er damit umgehen sollte. Und wie eigentlich immer in solche Situationen verfiel er ihn verlegenes Schweigen.
Erleichtert nickte Yamato. Denn es läge ihm fern, Sora, die sonst immer eine Teamplayerin war, nun von besagtem Team fernzuhalten. „Ich finde es auch wesentlich besser, wenn du hier sitzt und nicht dahinten auf der Bank“, stimmte Yamato zu und sah dann zum Platz hinüber, als die Leute zu klatschen begannen. Soras Team hatte gesiegt, stellte er fest. Dieses Match hatte er eindeutig nicht sehr gut verfolgt. „Jetzt folgen noch zwei Spiele?“, erkundigte er sich. Dann bestand die Möglichkeit, dass Soras Tam verlieren könne. Aber daran glaubte er nicht ganz. Nach zwei gewonnen Runden war er eigentlich von der Leistung ihres Teams überzeugt.
Dieses Mal versuchte er wenigstens das Spiel zu verfolgen, doch schon nach kürzester Zeit wanderte sein Blick verstohlen wieder zu Sora hinüber. Es war fast wie verhext, dass er sie so lange kannte und nun plötzlich Schwierigkeiten hatte, den Blick von ihr abzuwenden. Vor allem kam er sich im Moment bei Weitem nicht so cool und gelassen vor, wie sonst.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Okt 25, 2016 3:37 pm

Sora & Yamato
Soras Tennisspiel


Sein Kleidungsstil war selbstverständlich nicht schlecht, das war offensichtlich. Unpraktisch wäre eine passendere Beschreibung für den Mantel gewesen. Zumindest für ein Konzert. Aber optisch zu glänzen war Yamato da doch etwas wichtiger als es Sora war. „Das natürlich nicht…“ stellte sie klar. Sie wollte Yamato nun auch nicht persönlich angreifen, auch wenn sein Grinsen ihr zeigte, dass er es mit Humor nahm, „So ein dicker Stoff aus dem der Mantel war, zum Beispiel, der ist einfach nicht für sowas geeignet.“ Erklärte sie dann zusammengefasst. Das er dann den Vorschlag mit dem Shoppen brachte, hielt sie für angebracht. Sie wollte ihm selbstverständlich nicht neu einkleiden oder ähnliches, aber vielleicht würde es ja reichen, ihm alternativen zu zeigen, sodass er beim nächsten Konzert nicht schmelzen müsse. „Das wäre gar keine schlechte Idee.“ Gab sie nur zurück. Schließlich ist das auch eine Möglichkeit Zeit miteinander zu verbringen. Mit einem leichten Grinsen und einem kurzen Zwinkern wand sie sich kurz zu Yamato, „Dann kleide ich dich neu ein!“. Diese kurze Stichelei konnte sie einfach nicht lassen. Aber das sie sich das überhaupt traute lag wohl daran, dass sie sich bei Yamato wohl fühlte, schließlich zeigte sie diese Seite doch recht selten und nur bei den Leuten die sie wirklich mochte.
Aus den Augenwinkeln beobachtete sie Yamatos Reaktion, dank welcher sie sich ein Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Ihn so offensichtlich verlegen zu sehen erleichterte sie auf irgendeine Art. Sie war ja manchmal auch nicht besser. „Gut, dann lasse ich es.“. mit diesem Satz und einem Lächeln beendete sie das Thema. Es war ja auch nicht ihre Absicht, Yamato tiefer in die Verlegenheit zu treiben. Auch wenn sie das irgendwie genoss. Das zeigte doch auch irgendwo, dass er Sora ebenfalls mochte, richtig? Sonst würden ihre Worte ihn garantiert nicht so sehr treffen, da war Sora sich sicher. Also ließ sie ihren Blick wieder von ihm abgewandt, es wäre sicherlich nicht förderlich, wenn er dachte, dass sie ihn anstarren würde. Seine Hand hingegen hielt sie unentwegt fest, und verschwendete keinen Gedanken daran diese loszulassen.
Nicht mal als das restlichte Publikum anfing zu klatschen wagte sie es sich von Yamato zu lösen. Das Lächeln war auf ihren Lippen strahlte musste in dieser Situation als Ersatz für den Applaus reichen. Yamatos Frage benickte sie kurz, „Genau.“ Ehe sie sich mit einem kurzen Seufzen zurücklehnte, „Und ich bin erst im letzten Spiel wieder auf dem Feld, falls das überhaupt noch staatfindet.“. Schließlich war das Spiel nach 3 gewonnen Matches bereits entschieden und so wäre ein weiteres Spiel nicht von Nöten gewesen. Auch wenn es Sora bereits wieder etwas in den Fingern kribbelte auf dem Platz zu stehen. Auch wenn es schön bei Yamato war, war sie ja auch zum spielen da. Sie setzte sie wieder aufrecht hin und hielt ihren Blick auf das Spiel gerichtet, was wenige Minuten nach dem letzten wieder startete, „Diese Wartezeiten zwischen den Spielen sind manchmal echt unerträglich.“ Erklärte sie, „Man sitzt immer wie auf heißen Kohlen, und wartet darauf, dass man wieder zum Zug kommt.“ Aber das Gefühl kannte Yamato vielleicht auch bereits. Kurz vor einem Auftritt war es sicherlich nicht anders. Bei so etwas scheint die Uhr immer langsamer zu ticken, aber Sora übte sich seit einer Weile etwas mehr in Geduld, sodass die Wartezeit nicht mehr so unerträglich war. Yamato trug da wohl ebenfalls einen großen Teil bei, schließlich war er die beste – Pausenbeschäftigunng – die sie sich hätte wünschen können.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Okt 26, 2016 12:29 pm


Sora & Yamato
Soras Tennisspiel
Seit wann interessierte sich Sora so sehr für Kleidung? Das musste etwas sein, was an ihm vollkommen vorbei gegangen war. Andererseits sah er sie eben auch die meiste Zeit über in ihrer Schuluniform und sonst eben sehr selten. Wobei natürlich das Kleid, das sie zu seinem Konzert getragen hatte äußert hübsch gewesen war. Dennoch brachte Yamato sie einfach nicht mit den Mädchen in Einklang, die ihre meiste Zeit in Shoppingzentren verbrachten.
Seine Augenbrauen wanderten in die Höhe. „Weißt du, normalerweise verbringe ich nicht meine ganze Freizeit in Geschäften“, erklärte er. Wenn er etwas sah, dann kaufte er es und machte sich wenig Gedanken darum, wann genau er es anziehen würde und ob es praktisch dafür war. Die meiste Zeit über trug er ja immerhin auch seine Schuluniform, was wirklich praktisch war. „Ich glaube aber, dass die meisten Sachen, die ich mir aussuche nicht geeignet sind.“ Denn irgendwie hatte er diesen Faible für Mäntel und Hemden und die waren meistens eben wärmer.
Irgendwie war es seltsam, sich mit Sora zum Einkaufen zu verabreden. Das war jedenfalls etwas, das Yamatos Gedanken noch nie beschäftigt hatte. „Okay“, willigte er ein und das auch nur, weil er sie nicht so einschätzte, dass diese Aktivität Stunden dauern würde. „Ich wusste es, dir gefallen meine Sachen nicht“, gab er lachend zurück, als sie ihm androhte in neu einzukleiden. Wobei er ihr das nicht wirklich zutraute. Sora war niemand, der jemanden umkrempeln wollte.
Überhaupt fiel Yamato allerdings auf, dass er seit Sora neben ihm saß ständig lachte oder zumindest grinste. Sogar Zuhause hatte er anscheinend vor sich hin gegrinst, weil sein Vater ihn bereits darauf angesprochen hatte, wieso er so gute Laune hätte. Das war dann doch eindeutig ein Zeichen dafür, dass Sora einen guten Einfluss auf ihn hatte. So gute Laune hatte er nicht bei wenn Taichi etwas mit ihm unternahm. Wobei das seinem besten Freund natürlich auch unfair gegenüber war, immerhin handelte es sich hier nicht um die gleiche Art von Freundschaft. Wenn das mit Sora überhaupt noch Freundschaft war. Da war Yamato nämlich gerade überfragt. Wenn man sich für jemanden interessierte, waren sie dann keine Freunde mehr? Sollte er so etwas wissen, als Träger des Wappens der Freundschaft?
Fußball schien definitiv leichter zu sein als Tennis, jedenfalls was die Regeln anging. Nicht, dass Yamato die Abseitsregel wirklich mit Sicherheit kannte, aber dort gab es wenigstens nur ein Spiel und nicht auch noch mehrere Sätze. Da Sora aber kein Fußball mehr spielte, war das nicht weiter von Bedeutung und er nickte daher, weil es selbst in seinen Ohren logisch klang, was Sora sagte. Nur war sich Yamato nicht sicher, ob er noch ein Spiel von Sora sehen wollte. Ihr dabei zuzusehen war natürlich nett gewesen, aber schneller mit ihr Essen zu gehen wäre auch eine gute Option. Ein Blick zu Sora zeigte ihm jedoch, dass sie nichts dagegen hätte, noch einmal aufs Spielfeld zu dürfen. Dass er richtig gelegen hatte, bestätigte sich auch in ihren Worten und er nickte erneut. „Kann ich mir vorstellen.“ Zumal Sora auch niemand war, der gerne untätig herumsaß. „Deswegen wundert es mich, dass du keine Sportart mehr machst, bei der du die ganze Zeit durchspielen kannst“, gestand er. Wobei er auch nicht gedacht hätte, dass man beim Tennis doch so viel Zeit auf der Bank verbringen würde. „Nicht, dass ich was dagegen habe, dass du viel Zeit auf der Bank verbringst heute“, fügte er grinsend hinzu.
Und wenn er ehrlich war, interessiert ihn das Spiel gerade auch nicht. Jedenfalls warf er wenn nur höflicher Weise Blick auf das Feld und natürlich um festzustellen, wie groß die Wahrscheinlichkeit war, dass Sora noch ein Spiel haben würde.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Okt 26, 2016 4:34 pm

Sora & Yamato
Soras Tennisspiel


Eigentlich war Sora auch weniger die Art Mensch die gerne ihre Zeit mit Shoppen verbrachte. Außer Mimi hatte erneut einen Tag damit geplant. Nein sagen fiel ihr da recht schwer. Aber mit der aufgeweckten Mimi war das stundenlange durch die Geschäfte schlendern recht erträglich, da ihre Freundin stets wusste, wie man Situationen mit Witz und Charme auflockern konnte oder sie gar dadurch kurzweiliger wirken ließ. „Shoppen ist nun auch nicht meine Lieblingsbeschäftigung.“ Gestand sie. Einsicht ist der erste Weg zur Besserung dachte sie sich dann nur zu seiner folgenden Aussage. Aber das galt eher der Tatsache, dass sie sich doch um Yamato Sorgen machte. Nicht wettergerechte Kleidung führt schließlich schnell zu Krankheiten! Jedoch wollte sie ihm das nicht vorhalten, als angehende Freundin wollte sie die Mutti nicht zu sehr raushängen lassen. Auch wenn sie das wohl nicht solange zurückhalten können wird.
„Sie gefallen mir!“ platzte aus ihr heraus, sowas wollte sie sich nicht unterstellen lassen. „Du kleidest dich überaus gut.“ Stellte sie daraufhin klar. „Nur… zu warm.“, das sollte als Erklärung eigentlich ausreichen. Nach dem Konzert hat man ihm schließlich direkt angesehen, dass sie recht hatte und ihm offensichtlich viel zu warm war.
Aber diese wirklich coole Kleidung passte zu seinem noch cooleren Image und Auftreten. Und war einfach ein Teil von ihm. Ein Teil weshalb viele Mädchen ihn umschwärmten und viele Kerle ihn beneideten. Und nun kam Sora die Ehre zuteil genau diesem so nah zu sein. Auch wenn sie wohl mit der Tatsache zu kämpfen haben wird, dass ihr mit der Zeit der Neid vieler Mädchen auf sie übergehen wird. Auch wenn sie wohl selbst dann etwas mit Eifersucht zu kämpfen haben wird. Aber sich darüber vorab schon Gedanken zu machen, war nun doch etwas übereilt. Sie sollte doch erstmal alles auf sich zukommen lasssen.
Das Sora nicht allzu freiwillig die Fußballmannschaft verließ behielt sie stets für sich. Zwar trug die Tatsache, dass sie ein Mädchen war stark dazu bei, aber auch ihre Mutter hatte da einen großen Einfluss. Immer wieder trug diese an Sora heran, dass sie Fußball für eine nicht geeignete Sportart für Sora empfand. Allgemein war ihre Mutter nicht ein großer Sportfan, wäre ihre Tochter nur etwas femininer geworden, wäre sie wohl auch zufriedener. Aber mit den Jahren entdeckte Sora ja ihre weibliche Seite sowie femininere Hobbies, was ihre Mutter sehr guthieß. Aber Sora selbstverständlich auch, schließlich fand sie in diesen Hobbies auch Spaß und etwas, was sie überaus gerne tat. Ja, sie war sehr froh über ihre Entwicklung von dem jungenhaften Mädchen in die weiblichere junge Frau. Aber bei weitem nicht so froh, wie ihre Mutter. Aber wie sollte sie das nun Yamato kurz erklären, ohne ihre Mutter ins schlechte Licht zu rücken? Sie hielt kurz inne, um ihre Gedanken zu sortieren und um so für eine bestmögliche Wortwahl zu garantieren. „Vielleicht wurde es einfach Zeit für mich, aus meiner jungenhaften Rolle zu schlüpfen.“ Erklärte sie lächelnd. „Und es gibt oft genug andere Möglichkeiten, dass ich mich richtig ins Zeug legen kann.“ Fügte sie hinzu, während sie mit ihren Gedanken bereits in der Digiwelt war, wo sie bekannterweise selten tatenlos zusah. Das er sich über ihre Anwesenheit freute tat ihr recht gut, sowas bekam sie schließlich nicht oft zu hören.

Ihr Blick war weiterhin gefestigt auf dem Spielfeld. Der erste Satz ging an die Gegner. Einerseits natürlich schade, aber irgendwo erstrahlte in Sora die Hoffnung, heute erneut zum Einsatz zu kommen.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Okt 27, 2016 11:44 pm

Sora & Yamato
Soras Tennisspiel

Hatte er also richtig gelegen und Einkaufen war nichts, was zu Soras eigentlichen Hobbys gehörte.  Natürlich war Yamato klar, dass jedes Mädchen nicht ungern shoppen ging. Aber einige taten es eben extensiver als andere.  
"Wie es aussieht planen wir unser drittes Date bevor wir die ersten beiden hatten", fiel ihm auf und er schüttelte belustigt den Kopf. "Ich bin mir ziemlich sicher, dass das so nicht üblich ist. Was sagt das über uns aus?",  fragte er amüsiert und warf ihr einen Blick zu. Aber da Sora das Wappen der Liebe inne hatte, konnten sie nicht ganz so falsch liegen auch wenn es unüblich war. Und das beruhigte Yamato. Er selbst ging eben meistens auch den unüblichen Weg. Wenn er an seine Freundschaft zu Taichi dachte, hätte er das Ganze wohl auch eindeutig leichter haben können. Vielleicht war das also sein Ding?
"Zu warm?", echote er. "Vorsicht, jemand, der dich nicht so gut kennt, könnte denken, du willst mich in weniger Kleidung sehen", neckte er Sora, wohl wissend, dass sie sich tatsächlich nur um sein Wohlergehen sorgte. Außerdem kannten sie sich schon so lange, dass sie einander  auch schon nicht weniger als normaler Kleidung gesehen hatten und wenn es nur im Freibad gewesen war.  
Sora verfiel in Schweigen und Yamato war bereits besorgt, dass er etwas Falsches gesagt haben könnte. Doch da begann sie wieder zu reden.  "Ich denke, das ist eine Sache, die du für dich entschieden haben musst", sagte Yamato mit bedacht. Er hofft jedenfalls, dass es Soras eigene Entscheidung gewesen war, etwas femininer zu sein. "Ich finde übrigens nicht, dass du wie ein Junge warst. Wir wussten alle immer sehr genau, dass du ein Mädchen bist. Ein ziemlich taffes Mädchen", beruhigte Yamato sie anschließend noch. Denn er wollte wirklich nicht, dass sie annahm, sie wäre zu jungenhaft gewesen.  "Wobei dein neuer Look natürlich auch nicht schlecht ist", gab er freimütig zu.  Ihre Kleider zeigten mehr von ihrer Figur, die wirklich ansehnlich war,  das konnte Yamato einfach nicht verleugnen.  
"Das sehe ich",  stimmte Yamato zu. Ob Fußball oder Tennis, sie war immer noch überaus sportlich und das imponierte ihm. "Du bist ein erstaunliches Mädchen, Sora", schloss er schließlich und richtete seinen Blick wieder auf das Spielfeld.  "Ich wusste, dass du sportlich und taff bist und dass du dich um andere sorgst. Aber ich wusste nicht, dass du eine hartnäckige Verhandlungspartnerin in Datefragen bist oder eine Shoppingbegleitung",erklärte er. Obwohl er Sora nicht erst seit gestern kannte und sie Tais beste Freundin war, schien sie immer mehr Überraschungen auf Lager zu haben und das gefiel ihm. Und auf der anderen Seite fragte sich Yamato wieso er der Einzige war, dem das auffiel. Tai oder auch Izzy verbrachten doch ebenfalls viel Zeit mit ihr. Wieso waren die nicht hin und weg von Sora?

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Okt 28, 2016 1:25 am

Sora & Yamato
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Yamato hatte wohl erneut recht. Sie waren da vielleicht etwas voreilig. Aber vielleicht wurde es einfach auch endlich an der Zeit und auch wenn solch überstürzte Entscheidungen sonst weniger Soras Ding waren, machte sie sich da weniger Gedanken. Was weniger zu ihr passte. „Was das wohl über uns aussagt…?“ wiederholte sie fragend. Das wüsste sie auch gerne. Das es nicht schlechtes war, war ihr schon durchaus bewusst. Nachdenklich tippte sie sich gegens Kinn, in der Hoffnung, dass ihr dadurch wie durch Zauberhand eine Antwort einfallen würde. Und tatsächlich schafften es auch die passenden Worte über ihre Lippen, „Das sagt vielleicht, dass es höchste Zeit wurde, dass wir miteinander ausgehen!“. Vielleicht nicht die ideale Antwort, aber das war das erste was Sora dazu in den Sinn kam. Zwar kam für Sora ein Date mit Yamato vorher nie in Frage, aber nun fragte sie sich immer wieder, warum nicht. Sie stellte mit jedem Moment den sie gemeinsam verbrachten fest, dass es offensichtlich die richtige Entscheidung war. Und ja, sie bereute es irgendwie, nicht vorher was mitbekommen zu haben.
In Sekundenschnelle lief ihr Gesicht rot an, vergleichbar mit der Färbung einer reifen Tomate. In ihrem Kopf zeichnete sich sofort das Bild von einem halbnackten Yamato ab, welches sie nur noch mehr glühen ließ. Das Problem war hierbei war wohl einfach, dass ihr diese Vorstellung zu gut gefiel. Was ihr in dem Moment sogar beinahe Angst machte. Und das dieses Bild vorerst nicht aus ihren Gedanken verschwinden wollte war ihr auch schon bewusst. Was dieser neckisch gemeinte Satz doch alles in ihr auslöste. Als Reaktion bekam er von dem Rotschopf mit dem roten Gesicht einen leichten Stoß gegen den Oberarm. Zögernd wollte sie Blickkontakt aufbauen, bemerkte doch vor dem ersten Wimpernschlag direkt, dass sie seinem Blick in dieser Situation nicht standhalten konnte. Dafür schaffte sie ihr Kopfkino noch zu sehr. Jedoch schaffte sie es dann mit gesenktem Blick das Wort zu erheben, auch wenn es recht leise und eher murmelnd war, „Sag sowas doch nicht einfach so.“, ja, mehr konnte sie dazu nicht sagen. Wollte sie auch nicht, dass war hoffentlich aussagekräftig genug. Sich weiter dazu zu äußern war deswegen nicht notwendig, jedenfalls redete sich Sora das ein, um sich selbst etwas zu schützen. Schließlich wurde ein falsch formulierter Satz sie nur noch mehr in Verlegenheit treiben.

Ja, irgendwo war es wohl auch ihre Entscheidung. Zumindest redete sie sich das bereits lange genug ein um das zu glauben. Wenn man das lange genug tat, verdrängte man einfach die Realität oder nahm einfach das was sich wünschte als neue Realität wahr. Was auch immer hierbei der Fall war, ein Teil von Sora wollte das nicht weiter hinterfragen. Schließlich lernte sie damit umzugehen und ihr nun –neues- Leben ebenfalls genießen zu lernen. Und nicht jedes Wochenende aufgeschürfte Knie zu haben, war nun wirklich kein Nachteil. Ja; das war eine der Sachen die Sora wirklich nicht vermisste. Jedoch wollte nun auch nicht, dass Yamato dachte, dass sie damit nicht zufrieden war, sie schenkte ihm ein kurzes Lächeln, „Keine Angst, ich bin mit der Entscheidung zufrieden.“, das war sie wohl wirklich. Zumindest war sie ohne Fußball nun nicht weniger glücklich. Wirklich nicht. Und Yamatos aufbauende Worte sorgten dafür, dass sie noch etwas glücklicher war. Seine Wortwahl, seine Art, kurz gesagte ER schaffte es sie aufzubauen und dafür zu sorgen, dass sie sich wohl fühlte. Das Wort „Taff“ blieb jedoch kurz bei ihr in den Gedanken hängen. Das war nun kein Wort, mit dem Mädchen gewöhnlicher weise nicht beschrieben werden wollten. Aber Das es wohl zu Sora passte wusste sie. Und das Yamato es in keinem negativen Zusammenhang meinte war ihr ebenso bewusst. Auch wenn sie sich doch irgendwo Adjektive wünschte, die man nutzte um ein Mädchen zu beschreiben, dass man mochte. Auch wenn sie diesen Gedankengang Yamato wohl niemals offenbaren würde. Das indirekte Kompliment ging ebenfalls nicht ohne Spuren an ihr vorbei. Ein leichtes „Danke.“ Huschte über ihre zart rosafarbenden Lippen. Schließlich war das doch ein Kompliment. Zumindest erlaubte Sora es sich, sich das in diesen Moment einzureden. Auch wenn sie nicht zwanghaft noch Komplimenten fischen wollte. Aber Yamato kannte sie doch gut genug um zu wissen, dass es dauern kann, bis ein direktes Kompliment über seine Lippen kommen würde.
Das er doch direkt nachlegen würde, erwartete sie nicht. Erstaunliches Mädchen… das hat er tatsächlich gesagt! Sie schämte sie beinahe für ihre vorherigen Gedanken. Dieser Satz erwärmte ihr Herz unglaublich und allein die Art wie er ihren Namen aussprach brachte ihr Herz kurz zum Stehen. Das es jemanden gab, der es mit so wenigen Worten schaffte sie glücklich zu machen, hätte sie bis vor kurzem wohl nicht geglaubt. Doch Yamato war wohl der lebende Beweis und saß direkt neben ihr und schaffte es immer und immer wieder. Es kam ihr beinahe so vor, dass dieser eine Satz so viel Positives in sich verbarg, dass er allein, wenn Yamato ihn aussprach, ihr unglaublich viel Kraft geben könne. Erneut hielt sie es für das Richtige, sich für diesen Satz zu bedanken. Sanft drückte sie seine Hand, „Vielen Dank, Yamato.“ Kam nur in einer angenehmen ruhigen Stimmenlage. Seine folgende Aussage ließ sie kurz auflachen, „Dann ist es ja gut, dass du jetzt schon weißt, worauf du dich hier einlässt!“. Das wusste er wohl auch vorher, auch wenn er wohl recht hatte. Sie bemerkte selbst, dass bei Yamato Seiten von ihr zum Vorschein kamen, die ihm wohl bisher vorborgen blieben. Aber andersherum war es wohl nicht anders. Schließlich sorgte Yamato auch bereits für einige Überraschungen. Und sie konnte sich nicht erinnern, Yamato so oft lachen gesehen zu haben, wie er es in den letzten Minuten tat. Vielleicht tat sie ihm genauso gut, wie er ihr. Sie hoffte es zumindest stark. Das wäre doch ein überaus gutes Zeichen und vor allem wäre das eine überaus gute Voraussetzung für das kommende Date, obwohl… Dates war wohl doch passender. Schließlich waren nun bereits 3 geplant. Dieser Gedanke ließ Sora erneut schmunzeln. Wie das alles hier verlief gefiel der sonst recht skeptischen und gut organisierten Sora erstaunlich gut.

Ein lauter Pfiff zog Soras Aufmerksamkeit auf sich. Yamato hatte sie wohl so sehr abgelenkt, dass sie das Spiel nicht mehr aufmerksam verfolgt hatte. „Wir haben verloren…“ stellte sie fest. Jedoch brauchte sie ein paar Sekunden um die Konsequenzen davon zu realisieren. Schließlich ist sie nun wieder dran, auf dem Feld zu stehen. „Oh Gott, wir haben verloren!“ stellte sie dann erneut fest, und sprang auf, wobei sich ihre Hand nahezu automatisch von Yamatos löste. Jedoch fiel ihr sofort die fehlende Wärme, die von seiner Hand ausging, negativ auf. „Dann bin ich also nochmal dran!“ stellte sie dann freudig fest. Ja, über eine Niederlage freute man sich für gewöhnlich nicht, aber das ihre Mitspielerinnen das wohl verstehen wusste Sora bereits. Es erging ihnen schließlich bei Spielen nicht anders. Grinsend wand sie sich zu Yamato, „Also… drück mit die Daumen! Dann kann ich gar nicht verlieren!“ stellte sie klar. Schließlich war Yamato heute derjenige, der ihr die meiste Kraft spendete und mit ihm an ihrer Seite hatte sie beinahe das Gefühl alles schaffen zu können. Auch wenn es sich hier nur um ein nicht allzu bedeutendes Tennisspiel handelte.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Okt 28, 2016 4:19 pm

Sora & Yamato
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Soras Überlegung gefiel ihm. Jedenfalls war sie besser als eine Abnormität festzustellen. Wobei es sicher eben nicht wirklich nicht normal war. Aber andererseits ging das auch niemanden etwas an und ihre Freunde waren nun auch nicht gerade die Beziehungsexperten. Soweit Yamato wusste, hatte noch niemand von ihnen eine richtige Verabredung gehabt. Wobei er sich ehrlich gestanden bei seinem kleinen Bruder und Kari nie sicher war, ob ihre Treffen wirklich nur freundschaftlicher Natur waren. Aber  wenn Takeru ihm nichts sagen wollte, dann würde Yamato auch nicht nachhaken. So waren sie bisher immer sehr gut gefahren.
„Wahrscheinlich“, gab er Sora Recht. Eigentlich hatte sie nämlich ganz schön viel Zeit verschwendet. Und wenn er nicht zufällig am Tennisplatz vorbei gegangen wäre, hätte er Sora auch gar nicht zu seinem Konzert eingeladen, was wiederrum alles weitere nicht mit sich gebracht hätte. Nun war Yamato natürlich mehr als froh, dass sie es endlich hinbekommen hatten, sich einmal ohne ihre Freunde zu treffen und dabei hatten feststellen können, dass sie sich mehr mochten.
Natürlich war er immer noch etwas vorsichtig, wenn es darum ging dieses mehr genauer zu definieren. Yamato war ohnehin kein Freund der großen Worte. Aber wenn es um Gefühl für ein Mädchen ging, dann wollte er sich wirklich sicher sein, dass er genau wusste, was er für sie empfand. Und hier spielten sicher viele Faktoren eine Rolle. Nicht nur, dass man einander mochte – das taten sie natürlich und dass man sich optisch ansprechende fand – auch das war gegeben, sondern auch ob man zueinander passte und das ebenso gut, dass aus einem mehr als nur Freunde werden konnte. Das mussten sie nun als herausfinden und sobald er sich in dieser Hinsicht sicher war, würde er es Sora sagen und den anderen. Wobei Yamato vor deren Reaktionen nun fast schon ein wenig Sorge hatte. Ob sie es ihnen überhaupt sagen mussten?
„Ab den wievielten Date sagt man seinen Freunden, dass man jemanden trifft?“, erkundigte er sich daher und warf Sora einen ratlosen Blick zu. Die bessere Frage war wahrscheinlich, wann sagten sie es Tai. Denn der wäre tödlich beleidigt, wenn sie etwas vor ihm verschweigen würden. Das sollten sie wohl dringend später beim Essen klären.
Und nicht dann, wenn ihr Gesicht so rot glühte, wie ihr Wappen. Yamato bereute schlagartig, dass er sie derart in Verlegenheit gebracht hatte und den Schlag gegen den Oberarm hatte er eindeutig verdient. „Mache ich nicht mehr“, versprach er schnell, als sie ihn bat so etwas nicht noch einmal zu sagen. Dabei hatte er es nicht mal verfänglich gemeint. Naja gut, ein bisschen vielleicht. Aber eben scherzhaft.
Zum Glück schien er sich wieder herausgeredet zu haben, in dem er Sora Komplimente zu ihrer Persönlichkeit gemacht hatte. Zwar machte sie das auch verlegen, aber zumindest stimmte es. Vielleicht sollten sie aufhören sich gegenseitig mit Komplimenten zu überhäufen. Denn das führte nur dazu, dass sie einander verlegen machten. Normalerweise war Yamato auch gar nicht so bestrebt danach welche zu verteilen. Er war dahingehend sogar eher sehr sparsam. Ergo war es Soras Schuld, dass er sich nicht ganz wie er selbst benahm.
Der Pfiff des Schiedsrichters lenkte Sora ab und erst daraufhin sah Yamato auch wieder zum Spielfeld, wo Soras Team tatsächlich gerade eine Niederlage eingesteckt hatte. „Tut mir leid“, wandte er sich zu ihr und war überrascht, als Sora plötzlich aufsprang. Seine Hand hatte sie dazu losgelassen und er sah sie verwundert an. Auch er brauchte erst eine Weile, bis er realisierte, dass das bedeutet, dass Sora wieder selber zum Zuge kam. „Dann viel Glück“, beeilte er sich zu sagen, während Sora schon  ganz begeistert bei der Aussicht war, noch einmal zu spielen. Natürlich wäre es ihm lieber gewesen, sie würde bei ihm bleiben. Aber andererseits war das auch neu und er sicherlich alles andere als eine Klette. Wieso Sora dann solche Gefühle in ihm auslöste, war ihm auch nicht ganz klar. Jetzt musste er wohl sogar dringend aufpassen, dass er sich nicht wie ein Idiot aufführte. Denn ganz normal verhielt er sich auf keinen Fall.
Da war es ganz gut, dass er seine Gedanken ordnen konnte, während Sora den Platz wieder betrat. Auch dieses Spiel bestritt sie ziemlich gut. So gut, dass sogar Yamato als Laie erkannte, dass sie wirklich eine gute Spielerin war. Nun hoffte er natürlich, dass Sora und ihre Mitspielerin dieses Spiel für sich entscheiden würden. Denn er wollte sehr viel lieber mit einer glücklichen Sora essen gehen.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Okt 28, 2016 8:28 pm

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Ja, wann sagte man sowas. Eine gute Frage die Yamato da vortrug. Und wohl eine Frage auf die Sora wohl keine richtige Antwort wusste. Schließlich wollte sie ihren anderen Freunden nichts verheimlichen, Taichi allen voran. Aber überstürzen wollte sie da auch nichts. Man könne ja nach einigen Dates auch nicht absehen ob das was langfristiges wird und falsche Hoffnungen wollte sie nun auch nicht sähen. So zuckte sie auf seine Frage nur kurz mit den Schultern. „Irgendwann, wenn man sich wirklich sicher ist.“. Eine genauere Antwort konnte sie leider nicht darauf geben. Aber gab es denn einen festgelegten Zeitpunkt, wo man sowas bekannt gab? Das Sora von Beziehungen und ähnlichem keine Ahnung hatte wurde ihr da erneut bewusst. Die Liebe die sie bisher empfand war einfach eine andere. Das man sowas nicht ewig geheim halten sollte wusste sie schon, aber wie genau das ablaufen sollte wusste sie einfach nicht. Ja, da konnte sie wirklich keine Worte aus dem Ärmel schütteln, die Klarheit schaffen würden.
Im Endeffekt wollte sie auch erstmal alles auf sich zukommen lassen, da ihr selbst nicht bewusst war worauf das hier hinauslaufen wird, auch wenn sie auf ein gutes Ende hoffte.

Das Yamato ihr noch Glück wünschte bestärkte sie für das kommende Spiel. „Danke!“ gab sie nur freudig zurück, ehe sie mit einem Satz über den nicht allzu hohen Zaun sprang. Ihre Partnerin kam ihr direkt auf halben Weg mit Soras Schläger entgegen. Einem skeptischen Blick musste Sora sich dann stellen, welchen sie jedoch mit einem verlegenen Lächeln bekämpfte. Das keine Zeit war, dass nun noch irgendwelche Fragen kamen, warum sie die Zeit mit Yamato verbrachte kam ihr sehr entgegen. Schließlich waren ihre Gegner auch bereits auf dem Feld und bereit zur Tat zur schreiten. Während Sora ihr Position einnahm schenkte sie Yamato noch kurz einen Blick gepaart mit einem Lächeln. Ja, er gab ihr Kraft. Genug Kraft, dass sie sicher sein konnte, dass sie siegen wird. Und schon begann das Spiel. Der leuchtend gelbe Tennisball flog mit ansehnlichem Tempo immer wieder übers Feld und die rotbraunen Augen klebten die ganze Zeit regelrecht an diesem. Eine Niederlage konnte sie sich nicht leisten. So ging bereits der erste Satz an ihr Team. Hier musste ein kurzes High Five zwischen den Mädchen ausreichen, die Umarmungen kommen schließlich erst nach einem gewonnen Match.
Das dieses nicht lange auf sich warten ließ, kam Sora recht gelegen. Die Aussicht auf das Essen mit Yamato sorgte dafür, dass sie das Spiel einfach schnellstmöglich beenden wollte. Und es dauerte tatsächlich nicht lange. Schon lagen sich die 4 Mädchen lachend in den Armen und feierten so ihren Sieg. Und Sora mittendrin. Auch wenn diese sich am liebsten aus dem Staub gemacht hätte. Schließlich musste sie sich ja auch noch umziehen, alles Zeit die es nicht zu vertrödeln galt.
Als sich der Haufen auflöste wurde sich noch bei den Gegnern bedankt und verabschiedet. Das war das mindeste in Soras Augen. Soras nächster Weg führte sie direkt zur Tribüne, zu Yamato. Freudestrahlend hielt sie vor dem Zaun. Bevor er überhaupt was sagen konnte brachen schon aus Sora die ersten Worte heraus, „Ich gehe mich schnell umziehen und dann können wir los!“, stellte sie direkt klar. Auch wenn Yamato wohl nicht so sehnsüchtig auf das Essen hin fieberte wie sie es tat, konnte sie diese Aufregung nicht unterdrücken sowie ihre recht ungeduldige Art. Am liebsten wäre sie jetzt schon längst mit ihm unterwegs gewesen. Aber im Tennisdress essen zu gehen… das war nun wirklich nicht nach Soras Geschmack. So entschloss sie sich, sich so schnell umzuziehen wie sie nur konnte und das Frischmachen, naja da musste eine Katzenwäsche wohl reichen.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Okt 30, 2016 10:32 am

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Soras Tennisspiel


Natürlich hatte Sora recht, aber wann war man sich denn wirklich sicher? Diese Aussage brachte den Blonden erneut ins Grübeln. Er war sich sicher, dass er Sora kennenlernen wollte, auf andere Ebene. Aber wo das hinführen würde, stand noch nicht fest, auch wenn Yamato sich natürlich etwas Positives erhoffte. Er glaubte, dass man alleine eine Reihe von Verabredungen bereits seinen guten Freunden mitteilte. Aber natürlich war das hier auch keine normale Angelegenheit, weil ihr gemeinsamer beste Freund, sowie alle anderen guten Freunde, sie beide eben genauso lange kannten, wie sie einander. Und irgendwie war Yamato nicht ganz wohl bei der Sache. Was, wenn die anderen denken würde, er wäre nicht gut genug für sie? Womit sie sicher nicht unrecht hätten?
Ja, das sollten sie wirklich später besprechen und nicht vor einem weiteren Spiel von Sora, die sicher mit den Gedanken schon auf dem Spielfeld war. Yamato wollte sie schließlich auch auf keinen Fall ablenken.
Außerdem verschwand sie dann auch schon in Richtung Feld und gab dort ihr Bestes. Dass Sora und ihre Spielpartnerin besser waren, war eindeutig. Auch wenn die Gegner auch nicht schlecht waren. Dennoch freute sich Yamato natürlich darüber, dass Sora eindeutig vorne lag.
Auch seine Augen folgten dem Ball, der in einer ansehnlichen Geschwindigkeit hin und her gespielt wurde. Allerdings bildete er sich ein, dass das Spiel schneller entschieden wurde als die anderen. Und schon beglückwünschte sich Soras Team untereinander zum Sieg. Yamato stimmte in das Klatschen der andern mit ein, während die Mädchen feierten. Wobei seine Aufmerksamkeit dabei die ganze Zeit über Sora galt. Er freute sich wirklich für sie, dass sie gewonnen hatte und nun vollkommen unbeschwert und glücklich wirkte.
Und genau mit dieser Stimmung kehrte sie auch zu ihm zurück. Kein Wunder, dass er das Grinsen prompt erwiderte. Es war nämlich ansteckend. „Glückwunsch“, gratulierte er ihr ungefähr zeitgleich mit ihrer Erklärung, dass sie sich umziehen wollte. „Okay. Ich warte hier“, gab er lachend zurück und sah ihr nach, als sie in der Kabine verschwand.
Um ihn herum lösten sich die Zuschauergruppen langsam auf und er blieb beinahe als Einziger auf der Tribüne zurück, während er auf Sora wartete, die auch gar nicht so lange brauchte, wie er angenommen hatte.
Viel schneller als erwartet kam sie wieder zurück und er stand auf, um die Tribüne nun auch endlich zu verlassen. Dieses Mal kam er ihr entgegen und umrundete den Zaun, der die Zuschauerplätze von dem Tennisplatz trennte. Etwas unsicher schob er die Hände in die Hosentaschen. Nur weil sie vorhin seine Hand gehalten hatte, hieß das nicht, dass sie das immer tun würde und das zählte wohl auch zu einer der Sache, die man dann tat, wenn man sich sicherer war.
„Du weißt, wo das Restaurant ist, also musst du navigieren“, fand Yamato, als er neben ihr stand. Es war fast ein wenig schade, dass sie ihr Tenniskleid nicht mehr trug, denn damit hatte sie eindeutig recht niedlich ausgesehen. Wobei Sora jetzt natürlich auch gutaussah, wie er mit einem kurzen Blick an ihr herunter feststellte. Wahrscheinlich war das auch etwas, dass er von nun an öfter tun würde. Früher hatte es ihn weniger interessiert, wie Sora aussah. Nun aber verirrte sich sein Blick eigentlich schon zu oft zu ihr hinüber.




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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    So Okt 30, 2016 2:37 pm

Sora & Yamato
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Mit schnellen Schritten machte sie sich auf den Weg zu den restlichen Mädchen um sich dann umzuziehen. Das ihre Kammeraden die Zeit nun nutzten um Sora direkte Fragen über ihren Gast zu stellen hätte sie kommen sehen können. Jedoch versuchte sie eine direkte Antwort immer wieder zu umgehen und stellte Yamato als einfach einen guten Freund da. Das wer er ja auch. Und bei Tai wurden anfangs ja auch immer Fragen gestellt, dass da wirklich nicht mehr als Freundschaft war verstanden sie mittlerweile, aber es war wohl doch recht offensichtlich dass die Sympathie die da gegenseitig war, doch mehr war als die von guten Freunden. Aber Yamatos Frage schwirrte ihr da einfach zu sehr im Hinterkopf. Wann genau sagte man denn anderen, dass man mit jemanden ausging. Und schließlich sind sie ja noch nicht miteinander ausgegangen das kommt ja erst noch.
Deswegen beschäftigte Sora sich lieber damit sich schnellstmöglich von dem Tennisdress zu befreien und in ein Outfit zu schlüpfen, was weitaus alltagstauglicher war. Nach einem letzten Check im Spiegel schulterte sie ihre Sporttasche, in welcher sich ihre gesamten Tennis Utensilien befanden. Kurz verabschiedete sie sich von ihren Mädels, welche sich sichtlich über ihr Tempo wunderten. Kurze neckische Fragen bekam sie noch nachgeworfen ehe sie das Gebäude verließ.

Und nun war sie auf dem Weg, der sie und Yamato einen Schritt voran brinngen wird. Gemeinsam essen gehen, das war etwas was normalerweise Pärchen Taten, wobei sie auch oft nach spielen mit ihren besten Freund irgendwo was gegessen hat, dieser hatte ja bekannterweise nahezu immer Hunger.
Das Yamato ihr das letzte Stück entgegen kam nahm sie als eine nette Geste an, welche sie her Willkommen hieß. Seine nun doch etwas zurückgezogene Haltung nahm sie kommentarlos hin. So war er halt einfach und das störte sie mittlerweile nicht mehr. Allgemein fiel es ihr schwer irgendwas negatives an Yamato zu finden, ob sie bereits die rosarote Brille trug? Ja, das tat sie wohl tatsächlich, dass nusste sie sich eingestehen. Aber so schlecht war das doch eigentlich nicht.
Seinen Vorschlag nickte Sora ab, entschlossen deutete sie in eine Richtung, "Da müssen wir lang!" Gab sie dann ebenso entschlossen kund. Nun wusste sie aber nicht, ob der Hunger sie so Antrieb oder der Wunsch mit Yamato Zeit zu verbringen. Was auch immer das in diesem Moment war, es sorgte dafür, dass sie einfach wieder handelte ohne groß über die Folgen nachzudenken. So harkte sie sich kurzerhand bei Yamato ein, da seine Hand ja nicht greifbar war und machte bereits die ersten Schritte, "Also, los! Ich habe Hunger!", sagte sie lachend, das würde ihre Tat vielleicht etwas erklären. Und so setzten sie sich wieder in Bewegung, und nun merkte Sora bereits wieder, dass sie die Zeit an Yamatos Seite genoss. die Zeit die sie einfach zu zweit verbrachten. Die Zeit in denen ihr Herz allmählich wieder anfing schneller zu schlagen. Und die Zeit in der sie merkte, wie gerne sie bei ihm war.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Okt 31, 2016 11:50 am

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Obwohl er die Hände in seinen Taschen versenkt hatte, hakte sich Sora bei ihm ein, was bei Yamato einen Moment der Verwunderung auslöste. Daran würde er sich ganz offensichtlich gewöhnen müssen. Nicht, dass es unangenehm wäre, aber es war eben doch vollkommen neu für ihn. Und er konnte sich auch nicht wirklich daran erinnern, dass Sora so etwas öfter tat. Selbst bei Mimi war sie nicht gerade überschwänglich was Körperkontakt anging. Da war Mimi schon anders, auch wenn Yamato selber gar nicht so viel mit ihr zu tun hatte wie einige andere der Gruppe.
Gemeinsam gingen sie in die Richtung, die Sora angegeben hatte. Mittlerweile hatte Yamato zumindest auch ein wenig Hunger, aber wichtiger war ihm etwas mit Sora zu unternehmen.
„Wie oft hast du solche Spiele?“, erkundigte sich Yamato. Er wusste, dass Fußballspiele regelmäßig stattfanden. Wöchentlich, wenn er nicht daneben lag. Aber war das beim Tennis auch so? „Und du trainierst oft dafür, oder?“ So gut wie sie gewesen war, war das bestimmt der Fall. Und das wäre etwas, was er wertschätzen würde. Immerhin probte er auch oft und regelmäßig. Das war eben auch wichtig, wenn man seine Sache gutmachen wollte. Außerdem machte es ja zusätzlich auch Spaß.
Das Sportgelände hatten sie mittlerweile hinter sich gelassen und sie näherten sich den belebten Straßen. Dieses Mal war es nicht dunkel und verregnet und dennoch gingen sie nahe beieinander. Vermutlich machten sie auf Fremde den Eindruck, dass sie ein Paar waren. Jedenfalls kam sich Yamato so vor, als würde er eine Leuchtreklame mit sich herumtrag, die besagt, dass er Sora mochte. Aber eigentlich nahm niemand Notiz von ihnen. Das lag natürlich daran, dass sie niemanden persönlich kannten. Wenn jetzt einer ihrer Freunde auftauchen würde, wäre der Fall ein ganz anderer.
„Also… du hast gesagt, man erzählt seinen Freunden davon, wenn man sich sicher ist“, führte Yamato das Gespräch auf das Thema zurück, das sie vorhin nicht hatten beenden können. „Das schließt Tai mit ein?“ Immerhin war er sein bester Freund und Tai würde sicher wollen, dass er direkt eingeweiht werden würde, wenn seine beiden besten Freunde miteinander ausgingen. Natürlich waren sie nicht gerade die Art Freunde, die sich trafen und stundenlang über gefühlsduselige Dinge sprachen, aber so eine Neuigkeit war etwas, die man wohl doch mitteilen sollte. „Ich möchte nicht, dass er es von jemand anderem erfährt…“ Wenn jemand sie zufällig sah und es an Tai heran getragen werden würde, wäre das ungut. Unsicher sah Yamato zu Sora um ihre Antwort abzuwarten. „Wir können natürlich warten, bis es etwas zu erzählen gibt…“, fügte er etwas verlegener hinzu. Denn bisher könnte man ihre Treffen auch als Treffen unter Freunden abstempeln.
Yamato war so sehr ins Gespräch vertieft gewesen, dass er nicht einmal bemerkt hatte, dass sie bereits an dem Restaurant angekommen waren. Nun, wo sie davor standen, bemerkte er, dass auch er bereits davon gehört hatte.
Er zog die Glastür auf und ließ Sora den Vortritt. Ihr Eintreten wurde durch eine kleine Glocke über der Tür angekündigt und bereits jetzt stieg ihnen köstlicher Duft von Ramen entgegen. „Wo willst du sitzen?“, erkundigte er sich. Zum Glück hatten sie eine relativ große Auswahl, denn das Restaurant war zu dieser Zeit nicht sehr gefüllt.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Okt 31, 2016 3:07 pm

Sora & Yamato
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Sich nun von Yamato zu lösen kam für die Orangehaarige nicht mehr in Frage. Dafür gefiel ihr es einfach zu gut so nah bei ihm zu sein. Und was wenn es ihn störte? Das würde er doch sicherlich irgendwie kundtun oder sich dann kommentarlos von ihr lösen. Und da er dies nicht tat, gab es für Sora wohl keinen Grund sich weiter Gedanken zu machen.
Das Yamato sich dann plötzlich für ihren Sport interessierte wunderte sie schon. Skeptisch zog sie eine Augenbraue hoch. Es war unwahrscheinlich, dass er jetzt nachdem er ein Spiel gesehen hatte, einen Narren an diesem Sport gefressen hat. Erneut etwas, was Sora nicht weiter hinterfragen wollte. Schließlich benahm nicht nur er sich in letzter Zeit recht komisch, sie war auch nicht besser. Also beantwortete sie lächelnd seine Frage, „Also solche kleinen Spiele sind recht unregelmäßig. Aber jetzt zur Saison ungefähr jede Woche eines. Größere Turniere sind so ungefähr alle 2 bis 3 Wochen.“ Ja, im Winter ist die Anzahl der Spiele weitaus geringer, in dieser Zeit war ihr Kalender dann recht Lückenhaft, was ihr aber mehr Zeit mit ihren Freunden einräumte, was sie keineswegs als Nachteil empfand. „Training habe ich 3 Mal die Woche.“ Beantwortete sie ihm seine andere Frage. Ja, Sport ist ein Hobby das bekannter weise viel Zeit frisst. Aber solange man tut, was mach gerne tut ist dies kein Fakt der weiter stört. Und das war bei Sora der Fall, Tennis bereitete ihr sehr viel Spaß. Und Yamato kannte das wohl auch, schließlich verbrachte er ja auch unzählige Stunden mit Proben. Wie oft genau wusste Sora allerdings auch nicht. Außerdem waren ihre Freizeitaktivitäten wenig vergleichbar. „Du bist da wohl weitaus häufiger mit deinen Proben beschäftigt, stimmts?“ erkundigte sie sich neugierig. Das Yamato Talent hatte war offensichtlich aber irgendwo wollte sie doch wissen wie viel Zeit er darin investierte um so gut zu sein, wie er es mittlerweile war.

„Ich denke… wir sollten erstmal etwas warten, wenn daraus nicht werden sollte…“ fing sie an zu erklären, jedoch merkte sie Zeitgleich das ihr dieser Gedanke nicht wirklich zusagte, „Was ich natürlich nicht hoffe…“ fügte sie mit einem leichten Lächeln hinzu, sie wollte das noch mal deutlich machen, aber auch eher für sich, da sie sich wirklich einen guten Ausgang erhoffte, „Naja, wenn es nicht passen sollte. Dann zählen wir das einfach als eine geheime Testphase.“ Schlug sich lachend vor. Aber ein Geheimnis vor ihrem besten Freund zu haben, ob sie das übers Herz bringen könne? Das Yamato diesen nun noch direkt ansprach, ließ Soraa nur noch mehr zweifeln. „Ich weiß nicht…“ murmelte sie lediglich. Ob man Tai da als Ausnahme zählen sollte? Und selbstverständlich hatte Yamato recht. Die beiden waren sich wohl einig, dass sie das Tai direkt sagen würden. Allgemein würde Sora das im Freundeskreis direkt ansprechen wollen. Aber ihr bester Freund sollte in ihren Augen wohl der erste sein, der davon was erfährt. Yamatos folgender Vorschlag war der logischste in Soras Augen. Schließlich müssen sie nichts erzählen, wenn da gar nichts ist. Sie nickte ihm kurz zu, „Dann warten wir einfach noch etwas. Und wenn es dann etwas zu erzählen gibt, erfährt Tai das als erstes.“ Beschloss sie kurzerhand. „Er wäre sicherlich sonst beleidigt, wenn er nicht der erste wäre.“ Erklärte sie lachend während sich bereits in ihrem Kopf ein Bild abzeichnete von einem beleidigten Tai, welcher wie ein kleines Kind zu schmollen beginnt. „Wir sollten einfach nichts überstürzen.“ Fügte sie noch lächelnd hinzu, mit ihrer gewohnten ruhigen Art. Diese Aussage sollte nicht nur Yamato etwas beruhigen, nein sie wollte sich damit selbst auch etwas runterfahren.
Und da standen sie dann vor dem Restaurant, freudig musterte Sora die Fassade des Gebäudes. Der Duft der Ramen ließ Sora nur noch mehr realisieren wie hungrig sie war. Yamato öffnete ihr die Tür und sie dankte ihm lächelnd, während sie das Restaurant betrat. Die glücklichen Gesichter der anderen Kund bestätigten Sora, dass Taichis Tipp wohl wirklich nicht so schlecht war. Das Yamato ihr die Platzwahl überließ passte zu ihm, er war ausgesprochen höflich, erneut eine Eigenschaft die Sora an Yamato sehr schätzte. Da der Duft sie nur noch hungriger machte ließ sie sich auch nicht zweimal bitten und entschied sich kurzerhand für einen Platz, diesen wählte sie eher willkürlich aus. Hauptsache sie wird nun endlich die schwere Tasche los, kann sich hinsetzen und etwas Essen. Yamatos Anwesenheit war hierbei das Sahnehäubchen bei den immer besser werdenden Tag.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Okt 31, 2016 4:37 pm

Sora & Yamato
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„Das bedeutet, dass du ziemlich beschäftigt mit Training bist“, stellte Yamato fest, als Sora fertig damit war ihm zu erklären, wann sie trainiert und wann die Spiele stattfanden. „Hatte ich mir aber schon gedacht. Ich hatte nicht angenommen, dass du es lange aushältst nichts zu tun“, gab er zu. Sora war nicht nur sportlich, sondern auch gewissenhaft und prompt fragte er sich, ob sie eigentlich jemals etwas tat, was keinen gewissen Sinn hatte.
Es wunderte ihn wenig, dass im Sommer mehr Spiele stattfanden als im Winter. „Aber ihr trainiert nicht immer draußen“, wunderte er sich dann doch. Denn ihre Trainingsoutfits sahen alles andere als warm aus und dementsprechend wunderte er sich nun doch etwas darüber, ob sie im Winter draußen herum liefen. Natürlich gab es genug Mädchen, die das auch ohne triftigen Grund taten. Die meisten Mädchen trugen ihre Schuluniformen ohne Strumpfhosen und Yamato war bereits beim Hingucken kalt. Da war er immer froh, dass er dieses Problem nicht hatte. Generell war er aber auch eher jemand, der sich warm einpackte.
Er zuckte mit den Schultern. „Schon“, gab er zu. „Wir proben drei Mal die Woche zusammen. Aber meistens probe ich auch noch alleine und Zuhause kann ich auch in Ruhe proben“, erklärte Yamato, der wirklich viel Zeit mit seiner Musik verbrachte. „Wahrscheinlich übe ich viel mehr als ich müsste, aber es ist einfach beruhigend.“ Er fühlte sich jedenfalls gut, wenn er damit beschäftigt war Melodien, Texte oder Akkorde zu kreierten oder zu verbessern. Das war schon früher sein Rückzugsort gewesen und nun hatte er es eben etwas intensiviert. „Und man vergisst die Zeit dabei“, fügte er hinzu. Es war schon oft passiert, dass er zu sehr in seine Arbeit versunken war und dann erst bemerkt hatte, wie spät es eigentlich geworden war.
Yamato nickte zustimmend. „Ich verstehe schon“, versicherte er Sora schnell. Sie musste sich im Grunde gar nicht erklären. Immerhin waren das auch seine Bedenken gewesen, was keinesfalls auf Zweifeln aufbaute, sondern einfach auf Unsicherheit. Niemand wollte wohl seinen Freunden etwas erzählen, was dann doch keinen Bestand hatte. Zum Glück dachten sie in dieser Hinsicht gleich. Das war doch sicher ein weiteres gutes Zeichen.
„Ich glaube nicht, dass Tai von selbst darauf kommt“, bemerkte Yamato nachdem er kurz darüber nachgedacht hatte. „Aber wenn er fragt, möchte ich ihn ungerne anlügen.“ Bisher hatten sie das Thema Dates nie wirklich angeschnitten, weil es nichts zu berichten gab. Einmal hatte Tai ihn erst gefragt, ob er nicht mit einem der Mädchen ausgehen wollte, die ihn anschmachteten und er hatte Tai für verrückt erklärt. Seitdem hielt sich Tai zumindest mit ernstgemeinten Fragen zurück. Es würde Matt also sehr wundern, wenn er nun ausgerechnet auf Sora kommen würde.
Grinsend nickte Yamato. Und wie beleidigt Tai wäre, wenn sie ihm beide etwas verschweigen würden. Er würde sich vermutlich ausgeschlossen vorkommen und verübeln könnte Yamato ihm das auch nicht.
Im Restaurant wählte Sora einen Tisch aus und Yamato folgte ihr. Erst jetzt, als sie die Tasche auf den Boden stellte, bemerkte er, dass die wohl gar nicht so leicht gewesen sein musste. Ob er ihr hätte anbieten sollen sie zu tragen? Aber andererseits hatte er so etwas noch nie getan und anders als Mimi war Sora ihm auch nie wie ein Mädchen erschienen, die so etwas wollte. Wieso war eigentlich alles anders, wenn man mit einem Mädchen ausging?
Gegenüber von Sora nahm er Platz und schnappte sich eine der Speisekarten. Anders als bei seinem Date mit Jun waren die Preise hier nicht zu hoch und er konnte Sora bedenkenlos einladen, was sie immerhin auch so abgemacht hatte.
Nachdem er sich für ein Gericht entschieden hatte, legte er die Karte bei Seite und wartete, bis Sora es ihm gleich tat, bevor er sich etwas verlegen räusperte. „Ich wollte nicht, dass du das Gefühl hast, dass wir alles überstürzen müssen“, erklärte er, weil es ihn beschäftigte, seit sie das Restaurant betreten hatte. „Ich meine, ich bin schon dafür, dass wir es unseren Freunden sagen, wenn es an der Zeit ist und es etwas zu erzählen gibt…“ Er hatte nicht umsonst das Wappen der Freundschaft. „Aber ich möchte nicht, dass hier der Eindruck entsteht, dass ich dir etwas aufzwingen will.“ So jemand war er noch nie gewesen. Gut, Tai hatte er des Öfteren seine Meinung aufzwingen wollen oder Takeru, aber die beiden zählten nicht. „Ich finde, wir sollten erstmal für uns rausfinden, was das hier ist und wo es hinführt“, stellte er daher klar und schenkte Sora ein scheues Lächeln.
„Du weißt, dass ich dich mag. Aber ich würde gerne rausfinden, wie sehr“, gab er zu. Wenn er sie nicht mehr als nur mögen würde, säßen sie nicht hier. Aber natürlich gehörte mehr dazu. „Aber bei unserem zweiten offiziellen Date, da vor dem ersten sattfindet, redet man bestimmt eigentlich auch nicht über so was“, überlegte Yamato schmunzelnd und warf ihr einen etwas hilflosen Blick zu. Worüber redete man dann? Ihre Hobbys hatten sie eigentlich längst abgehakt und er wusste vieles aus Soras Vergangenheit. Wie also sollte er sie besser kennenlernen, wenn er nicht mal wusste, worüber sie reden konnten?
Zum Glück nahm die Kellnerin ihm diese Entscheidung erstmal ab und Yamato war ganz froh über die kurze Unterbrechung, in der sie bestellen konnten.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Okt 31, 2016 5:51 pm

Sora & Yamato
Nach Soras Tennisspiel


Beschäftigt war sie wohl tatsächlich sehr. Aber dennoch schaffte sie es immer Zeit für alle zu haben. Sie würde alles liegen lassen, wenn sie gebraucht wird. Und da litt auch oft schon das Training drunter. Und Yamato hatte erneut recht, lange konnte sie nie warten und nichts tun, das zeugte sie ja heute bereits. Weshalb sie zu dieser Erkenntnis nur ertappt schmunzelte.
„Nicht immer.“ Bestätigte sie ihm, „Wenn Schnee liegt gehen wir in die Halle.“ Erklärte sie. Für sie war es selbstverständlich sonst immer draußen zu trainieren, war beim Fußball ja nicht anders. Das war wohl der einzige Grund, weshalb sie sich als einzige nie beschwerte, wenn es wieder kälter wurde. Aber es gab ja auch längere Kleidung zum Tennis spielen und auch wettergerechte, also lag in Soras Augen kein Grund vor, das Training mehr als nötig in die Halle zu verlegen. Außerdem trainieren dort ja auch noch andere Sportclubs und Tennis macht keinen Spaß, wenn sie die Tennisspielerinnen von den männlichen Sportlern ablenken lassen.
Das Yamato so viel übte wusste Sora bereits. Zumindest ging sie davon einfach aus. Und so bestätigte er sie nur. Und sie verstand auch seine Liebe zu seinem Hobby, schließlich ging es ihr ähnlich. Vielleicht nicht direkt beim Tennis, aber wenn sie die Zeit fand, nutzte sie diese um Laienhafte Skizzen von Outfits zu machen. Das nahm sie auch oft in Anspruch und sie vergaß dabei nahezu alles um sich herum. Auch wenn sie fand das Yamatos Hobby weitaus schöner sei. Sie hatte zwar Spaß, wusste jedoch nicht so viel mit ihrem Hobby anzufangen, wie Yamato es wohl tat.
Erleichtert atmete sie auf, Yamato verstand sie also. Dann waren sie sich wohl erneut einig. Irgendwie ein gutes Gefühl. Das Tai wohl von selbst nicht darauf kommen würde… ja, das stimmte wohl. Yamato hatte da wohl recht, schließlich ist er nicht bekannt für seine Aufmerksamkeit, dieser Gedanke sorgte dafür, dass kurz ein Lachen über Soras Lippen huschte. Welches jedoch mit seiner folgenden Aussage verschwand. Anlügen. Ja, tatsächlich würden sie ihn anlügen. Das Sora das auf keinen Fall wollte, war eigentlich recht offensichtlich. Außerdem war sie nun keine überaus gute Lügnerin. Aber ihnen blieb da wohl erstmal keine Wahl. Und vielleicht ergibt sich ja gar nicht die Situation, dass sie lügen müsse. Zumindest versuchte Sora sich das erstmal einzureden um sich besser zu fühlen. „Wir lassen es erstmal auf uns zukommen. Vielleicht müssen wir ja gar nicht lügen.“ Versuchte sie sich und ihn aufzubauen.

So nahmen sie Platz und parallel nahm sie ebenfalls eine Karte zur Hand, welche sie eindringlich studierte. Im Endeffekt klang alles sehr gut. Wie sollte man sich da entscheiden? Gerade als sie sich darüber den Kopf zerbrach erhob Yamato das Wort. Sie schielte über den Rand der Karte zu ihm. Und hörte ihm zu. Ein Schmunzeln legte sich derweil auf ihre Lippen. Es war schon süß, dass er sich Sorgen machte. Aber diese Sorge war unbegründet. Sie legte ihre Karte nieder und schenkte ihm ein warmes Lächeln, eines welches ihm zeigen sollte, dass alles in Ordnung sei. „Mach du dir um mich keine Sorgen.“ Damit bestätigte sie ihr Lächeln nur im Ausdruck. „Ich will jetzt einfach das Essen und deine Nähe genießen“. Erklärte sie ihm kurz, während sich ein leichter rosafarbender Schleier auf ihre Wangen legte, welcher so viel bedeutete wie – ich kann nicht glauben, dass ich das wirklich gesagt habe -.
Yamatos Frage war da doch recht angebracht. Schließlich war das ihr zweites Date. Allein der Gedanke brachte sie zum Schmunzeln. Aber worüber sie nun reden sollen? Gerade während sie sich den Kopf darüber zerbrach unterbrach sie die Kellnerin. Diese bekam von Sora erst ein freundliches Lächeln geschenkt, gefolgt von einem „Guten Tag.“ Ehe ihre Bestellung folgte. Sie wählte einfach die Ramen aus, die ihr noch hängen geblieben sind. Eine recht scharfe Sorte, aber das mochte Sora.
Sie wartete noch ab, bis Yamato bestellt hatte, als dann die Kellnerin mit den Karten den Tisch verließ lehnte sich Sora mit verschränkten Armen zurück und musterte Yamato genau, „Ich weiß, worüber man redet.“ Erklärte sie. Ihr Bllick ging kurz zur Uhr, dann wieder zurück zu Yamato. „Das ist schließlich unser zweites Date. Und wir sitzen bereits einige Minuten hier… und du hast mir noch nicht gesagt, wie toll ich aussehe oder wie schön unser erstes Date war.“ Als sie das dann ausgesprochen hatte, konnte sie ein Lachen nicht mehr unterdrücken. Das war einfach nicht ihre Art, das wusste sie genauso gut wie Yamato. Aber etwas wollte sie die Stimmung einfach auflockern, so nahm sie wieder eine etwas entspanntere Haltung ein, „Tut mir leid.“ Sagte sie nur knapp, immer noch etwas lachend. „Es ist einfach etwas schwerer sich kennenzulernen, wenn man sich bereits kennt.“ Erklärte sie schmunzelnd. Und so war es auch. Worüber sie genau sprechen sollten wusste Sora nun leider wirklich nicht.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Nov 03, 2016 3:04 pm

Sora & Yamato
Nach Soras Tennisspiel

Es überraschte Yamato, dass die Tennisspieler erst dann auf die Halle auswichen, wenn Schnee lag. Anscheinend waren Sportler einfach härter im Nehmen. Sein Immunsystem würde das ganz klar nicht mitmachen. Er würde die nächsten Wochen mit einer Erkältung im Bett verbringen, wenn er bei winterlichen Temperaturen draußen Sport treiben würde. Aber zum Glück lief er diese Gefahr ja nicht.
„Und du wirst nie krank?“, wollte er wissen. Sie musste es mittlerweile gewöhnt sein. Yamato erinnerte sich an die Schneeinsel, auf der Tai und er bei ihrem ersten Abenteuer in der Digiwelt gestrandet waren. Tai hatte zwar auch gefroren, aber er war nicht krank geworden, im Gegensatz zu ihm. Heute wäre es wahrscheinlich noch schlimmer. Denn als Kind hatte er doch etwas mehr Zeit draußen verbracht. Das war jetzt auch anders. „Du bist definitiv hart im Nehmen“, kommentierte der Musiker und schüttelte den Kopf. Er war wirklich froh, wenn er bei kaltem Wetter nicht vor dir Tür musste.
Er warf einen Blick aus dem Restaurantfenster. Im Moment war es warm draußen, sodass es sogar schon fast zu warm war. Anscheinend konnte man es ihm kaum recht machen.
Anders war es mit Sora, die schaffte es die ganze Zeit über schon, es ihm mehr als recht zu machen. So etwas kannte er nicht von seinen Freunden. Es gab eigentlich bei jedem etwas, was ihn störte, auch wenn das nicht bedeutete, dass er seine Freundschaft zu demjenigen überdenken wollte. Nur war es eine vollkommen neue Erfahrung, nichts an jemanden auszusetzen zu haben. Wahrscheinlich war das nur ein weiteres Zeichen dafür, dass er Sora ein wenig durch eine rosarote Brille sah. Mittlerweile glaubte Yamato nämlich, dass er wirklich nicht ganz er selbst war in dieser Hinsicht.
Kaum, dass sie ihm bestätigt hatte, er müsse sich keine Sorgen machen, breitete sich auch auf seinem Gesicht wieder ein Lächeln aus. Das klang doch gut. Sie würden alles Weitere einfach auf sich zukommen lassen. Allerdings war Yamato dennoch darüber gestolpert, dass Sora seine Nähe genießen wollte. Meinte sie das wortwörtlich? Konnte sie ja kaum, immerhin stand ein Tisch zwischen ihnen. Vermutlich war es anders gemeint. Jedenfalls machte es das leichter für ihn. Sonst wäre er sicherlich noch verlegener als jetzt schon.
Die Kellnerin verschwand und Yamato konnte nicht anders als zu wieder ein wenig unsicher zu Sora hinüber zu sehen. Wieso war es plötzlich so schwer ein Gespräch zu führen? Er hatte noch nie großartig darüber nachgedacht, was er Sora sagen könnte. Nun hatte er das Gefühl, alles müsse wichtig sein oder einen tieferen Sinn haben.
Sora schaffte es jedoch, ihn zum Lachen zu bringen. Mit so einer Antwort hatte er nicht gerechnet. „Habe ich noch nicht?“, brachte er immer noch schmunzelnd zurück. Gedacht hatte er sich aber auf jeden Fall schon, dass Sora heute gut aussah. „Du hast mir auch noch nicht gesagt, dass meine Haare heute echt gutaussehen“, gab er einen Konter zurück. Er lehnte sich etwas weiter vor, damit nicht ganz so viel Abstand zwischen ihnen herrschte. „Fürs Protokoll, du siehst gut aus“, erklärte er etwas verlegen. Komplimente über jemanden Charakter waren definitiv einfacher als über das Äußere.
Sie hatte natürlich Recht. Eigentlich kannten sie sich gut genug. Er wusste genug über Sora um zu wissen, dass sie eine gute Freundin war und dass er sich auf sie verlassen konnte. Aber er wusste nichts über Sora aus der Perspektive von jemanden, den man datete. Und sie konnten wohl nicht erwarten, dass sie einander besser kennenlernten, wenn sie sich einfach nur anstarrten. Außerdem war Yamato auch klar, dass Tai mehr über Sora wusste und umgekehrt. Irgendwie mussten die beiden ja auch dazu gekommen sein.
„Ich weiß genug über Sora, Teil der Digiritter“, sagte Yamato. „Aber was du machst, wenn du nicht mit uns unterwegs bist, weiß ich nicht. Abgesehen von Tennis natürlich.“ Und das war nicht gerade viel. „Aber anscheinend hast du noch weitere verborgene Talente, wenn du dich als Shoppingberatung anbietest“, fand er. „Färbt Mimi ab? Ich hatte dich nämlich nie auf dem Schirm als jemand, der gerne und viel einkaufen geht.“ Das war doch schon mal etwas, was ihn interessierte.
Es gab natürlich noch mehr. Die Frage, die ihn allerdings am meisten interessierte war vielleicht etwas zu früh. Immerhin wusste er, dass Soras Vater nicht bei ihnen Zuhause wohnte. Anders als bei ihm selbst waren Soras Eltern zwar verheiratet, lebten aber anscheinend aus beruflichen Gründen nicht in den gleichen Städten. Das hatte Yamato schon früher interessiert beobachtet. Vielleicht war das nur ein weiterer Grund, wieso er sich von Sora manchmal verstandener fühlte. Tai zum Beispiel kam aus einer ziemlich harmonischen, normalen Familie. Er hatte noch nie so ganz verstanden, wie es für Yamato war, bei seinem Vater aufgewachsen zu sein. Aber nicht nur, dass Yamato dieses Treffend dafür für zu früh hielt, sondern auch die Tatsache, dass er dann über seine Familie würde sprechen müssen, hielt ihn davon ab auf das Thema einzugehen.
„Du hast keine Haustiere, oder?“, fragte er stattdessen. „Und du magst offensichtlich Ramen. Aber was noch?“ Das waren belanglose Fragen, aber irgendwie mussten sie ja anfangen. „Wieso haben wir noch nie über Haustiere gesprochen oder über unser Lieblingsessen? Wir kennen uns über 5 Jahre und das war nie ein Thema“, beschwerter er sich mit einem Grinsen.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Nov 03, 2016 8:28 pm

Sora & Yamato
Nach Soras Tennisspiel

Wenn man sich lange genug einredete, dass man nicht krank wird, dann wird man es nicht. Diese Erfahrung machte Sora mit den Jahren. „Nie wäre übertrieben.“ Gestand sie jedoch. Irgendwann erwischte es sie zwar auch mal, aber das war tatsächlich ein recht seltener Fall. Aber sie war nun wirklich niemand, der sich von Schnupfen oder ähnliches umhauen ließ, es musste sie schon etwas Gravierenderes befallen, bevor sie sich wirklich schonen würde. So stimmte die Aussage von Yamato wohl. Sie war tatsächlich hart im nehmen. Vor allem wenn sie bedachte, dass andere Mädchen bei weitem nicht so viel aushielten. Nunja, sie war anders. Aber anders sein war nichts schlimmes. Eine Erkenntnis die Sora bereits vor langer Zeit machte und welche sie immer wieder bestärkte.
Sie stellte fest, dass nur ein kleines Lächeln von Yamato ihr Herz schneller schlagen ließ. Ein recht schnelles Tempo, welches aber keineswegs unangenehm war. Es war ein Tempo welches ihr nur bestätigte, dass sie hier gerade mit der richtigen Person beisammen ist. Mit der Person, die sie am liebsten für immer Lächeln sehen würde, und vor allem, will sie der Grund für sein Lächeln sein.
Aber ebenso war er momtentan ihr Grund zu lächeln, mit seinem Konter schaffte er das erneut. Selbstverständlich sahen seine Haare gut aus. War das etwas, was sie direkt ansprechen sollte? Das er ihr nun etwas entgegen kam, ließ ihr Herz erneut einige Takte schneller schlagen. Gepaart mit seinem Kompliment legte dieses noch ein paar Takte drauf. Das Kompliment entstand zwar aus dem schlechten Witz von Sora aus, aber sie war sich dennoch sicher, dass Yamato es ehrlich meinte. Er war nun wirklich nicht der Typ Mensch der bei so etwas lügen wurde. Also war Sora nun an der Reihe. Sie kam ihn auch etwas weiter entgegen, hielt aber noch genügend Abstand. Ihm zu dicht zu kommen wäre nicht angebracht. „Und selbstverständlich sehen deine Haare sehr gut aus.“ Erklärte sie zwinkernd. Und in ihren Worten lag Ehrlichkeit. Da waren sie sich wohl doch sehr ähnlich. Sora würde mit solchen Worten wohl ebenso nicht leichtsinnig umgehen. Und, im Endeffekt war es eine offensichtliche Tatsache, dass seine Haare gut aussehen. Allgemein, das er gut aussah. Aber, sollte Sora das ansprechen? Das würde beide nur in Verlegenheit bringen. So hoffte die Orangehaarige, dass er ihr es nicht verübeln würde, wenn sie ihn nicht weiter mit Komplimenten über sein Äußeres bombardiert. Sowas bekam er ohnehin oft genug von seinen Fans zu hören. Und Sora wusste ebenfalls, dass Jun beispielsweise ein Talent hatte, Yamato mit Komplimenten zu überhäufen und das er das nun wirklich nicht genoss, war ja wohl bekannt.

Aber nun wollte Yamato Sora richtig kennenlernen. Zumindest sagten das seine Fragen aus. Aber, Sora empfand sich bei weitem nicht als interessant gut, um wirklich ausschweifend zu erzählen. Und tatsächlich musste sie doch etwas nachdenken, bevor ihr überhaupt eine gescheite Antwort einfiel. Schließlich nahmen ihre Freunde sowie Tennis neben der Schule den Großteil von ihr ein. Jedoch bekam er von ihr ein kurzes Lachen, als er Mimi ansprach. Vielleicht stimmte das ja auch. Wenn Mimi in Japan war, verbrachten sie unglaublich viel Zeit miteinander und davon waren viele Stunden in verschiedenen Shoppingmeilen, „Vielleicht ein bisschen.“ Gab sie daraufhin lachend zurück. Dann tippte sie sich kurz nachdenklich gegen die Wange, „Also wenn ich nicht Tennis spiele oder mit euch unterwegs bin… dann,“ viel kam nicht zusammen. Und das nähen beziehungsweise designen, war nun nichts womit sie direkt prahlen wollte, da sie ihr Talent da selbst noch nicht sah. „Meine Mutter bringt mir derweil das arbeiten an der Nähmaschine bei.“, wenn sie das so erklärte klang es gar nicht so verkehrt oder gar danach, als wenn sie mit irgendetwas prahlen wollen würde. Aber es sollte ausreichen. Sie wollte das Gespräch lieber von sich ablenken, über sich selbst zu reden sagte Sora nie wirklich zu. Also, Yamato eine Gegenfrage stellen? Er verbrachte wahrscheinlich nicht seine gesamte Freizeit mit der Musik, obwohl das auch wieder denkbar gewesen wäre, „Was ist mit dir?“ fragte sie dann knapp, mit einem leichten Lächeln.
Seine folgenden Fragen sorgten für einen etwas fragenden Blick. Haustiere? Lieblingsessen? Waren das vielleicht Fragen die man bei Verabredungen stellte? Aber Yamato hatte recht, sowas war nie Thema gewesen. Meist war die Digiwelt und die Geschehnisse ihre Gesprächsthemen oder irgendwelcher Schulkram. Also, antwortete sie ihm schmunzelnd, „Haustiere habe ich tatsächlich nicht. Früher wollte ich einen Hund haben, was meine Mutter nie erlaubt hatte. Und mittlerweile weiß ich auch, dass weder sie noch ich Zeit hätten uns um diesen zu kümmern. Und mein Lieblingsessen… hmm… ich bin da nicht wählerisch. Ich mag es am liebsten jedoch scharf.“ Erklärte sie, während sie kurz noch über ihr Lieblingsessen nachdachte. Aber tatsächlich fiel ihr keine bessere Antwort ein. Aber wahrscheinlich war das auch nicht von so hoher Wichtigkeit.
„Nun bin ich dran!“ beschloss sie lachend. Schließlich wollte sie Yamato ebenfalls Fragen stellen, wenn er dies bei ihr ebenfalls tat. Kurz ließ sie ihren Blick etwas wandern, in der Hoffnung, dass ihr dabei gute Frage einfallen. „Was ist deine Lieblingsfarbe und vor welchem Digimon hattest du bei unserer ersten Reise am meisten Angst?“ fragte sie mit einem Grinsen auf den Lippen. Nunja, nicht die besten Fragen und ob die nun wirklich relevant waren, wusste Sora selbst nicht. Aber darum ging es ja nicht. Auch wenn diese Fragen recht willkürlich gewählt waren, würden sie Sora ja doch irgendwo helfen, den jungen Gegenüber von sich besser kennenzulernen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Nov 03, 2016 10:34 pm

Sora & Yamato
Nach Soras Tennisspiel



Mimi war die Freundin, von der er annahm, dass sie Sora wohl am nächsten stand. Natürlich sah er Sora auch mit anderen Mädchen aus der Schule. Aber er nahm einfach mal an, dass es ihr ähnlich wie ihm ging. Andere Leute waren nett, aber die anderen Digiritter waren wie ein sicherer Hafen. Sie verstanden und kannten sich besser, weil sie Abendteuer verbanden. „Mimi fehlt dir bestimmt“, sagte Yamato daher. Er selbst schrieb höchstes ab und an mal eine Mail und das eigentlich nur, wenn es etwas wirklich Wichtiges gab. Wie Geburtstage oder so. Aber da er Mimi nicht so nahe gestanden hatte, war das wohl kaum verwunderlich.
„Früher hätte ich nicht gedacht, dass ihr euch mal so gut verstehen würdet, weil ihr so verschieden seid“, gab er zu und schmunzelte über sich selbst. Mittlerweile wusste er natürlich, dass das kein Ausschlusskriterium für eine Freundschaft war. „Allerdings mochte ich da Tai auch nicht.“ Und das war wohl der beste Beweis dafür, dass er ganz schön falsch gelegen hatte.
Yamato horchte auf, als Sora erwähnte, dass sie sich an der Nähmaschine übte. Das hätte er auch nicht gedacht und diese Info war ihm vollkommen neu. „Macht dir das Spaß?“, wollte er interessiert wissen. Denn nur weil einem Eltern etwas beibrachten, hieß das ja nicht, dass es Spaß achten musste. „Meine Oma dachte mal, es wäre wirklich toll, wenn Takeru und ich Häkeln lernen. Das war kein schöner Sommerbesuch“, erinnerte sich Yamato kopfschüttelnd. Sein kleiner Bruder hatte sich ja wenigstens noch Mühe gegeben, aber er hatte relativ schnell aufgegeben. „Ich stelle es mir ganz praktisch vor, wenn man selber etwas nähen kann“, musste er zugeben. Jedenfalls taten das doch einige Frauen. Seine Mutter konnte soweit er wusste nicht wirklich gut nähen. Aber da war Takeru der Experte.
„Mit mir?“ Gut, die Frage war zu erwarten gewesen. „Nicht viel. Ich gehe zur Schule, probe in Bandraum oder Zuhause. Oder ich mache was mit Tai oder Takeru. Manchmal treffe ich Joe, wobei das echt selten ist, wenn wir beide mal Zeit haben“, zählte Yamato auf. Mit mehr Freunden traf er sich nicht mal einzeln und sein Bruder zählte nicht gerade zu Freunden. „Und jemand muss ein Auge auf die Wohnung haben. Mein Dad macht viele Überstunden. Wenn ich nicht ab und zu Geschirrspüler oder die Waschmaschine anschmeiße, verkommt die Wohnung noch“, gab der Blonde zu. Das klang nicht gerade nach einer spannenden Freizeit, die er hatte. Wahrscheinlich konnten andere hier irgendwas Interessanteres erzählen.
„Hund machen auch viel Dreck“, kommentierte Yamato. „Wobei du bestimmt gerne mit ihm raus gegangen wärst.“ Wahrscheinlich wäre Sora noch ausdauernder gewesen als der Hund. Der Nachbar seiner Oma hatte einen Hund gehabt und T.K. hatte den geliebt. Yamato selbst hatte es vorgezogen das Tier aus Entfernung zu begutachten.
In Gedanken notierte sich Yamato zumindest die kulinarische Vorliebe für scharfes Essen. Das war zumindest etwas, was er konnte. „Die meisten Leute, mögen nicht zu scharfes Essen. Jedenfalls gilt das für Takeru und meinen Dad“, sagte er grinsend. Wobei er da vielleicht auch absichtlich ein ganz kleines bisschen übertrieb mit Gewürzen und Soßen.
Yamato nickte und war ziemlich gespannt auf ihre Fragen, auch wenn es ihn etwas nervös machte, dass sie nun ihn ausfragte. „Blau“, gab er sofort die Antwortauf die erste Frage, die ziemlich leicht gewesen war. Schon als Kind hatte er blau ziemlich gerne gemocht. Vielleicht, weil sie alle blaue Augen in der Familie hatten? Und Gabumon war auch blau. Musste daran liegen.
Die nächste Frage brachte ihn jedoch ins Straucheln und er starrte sie ungläubig an. „Als ich elf war? Da hatte ich vor fast allen Digimon Angst“, gab er im Nachhinein zu. „Jedenfalls am Anfang. Es war gefährlich und mein kleiner Bruder war mitten drin.“ Yamatos größte Sorge war die ganze Zeit über Takeru gewesen. Aber vor welche er am meisten Angst gehabt hatte, war eine schwere Frage. „Ich denke Devimon“, überlegte Yamato. „Wir wussten nichts über die Digiwelt und wie wir es bekämpfen konnten. Danach war es fast schon Gewohnheit, dass wir von irgendetwas angegriffen wurden“, erinnerte sich Yamato. Sie hatten sich wohl alle schnell daran gewöhnt, dass die Digiwelt ein gefährlicher Ort für sie gewesen war und dass an jeder Ecke ein böses Digimon auf sie gelauert hatte. „Aber je länger ich Gabumon kannte, desto weniger Angst hatte ich.“ Das war ihr vermutlich nicht anders gegangen. Sie hatte alle gemerkt, dass sie sich auf ihre Partner verlassen konnten. Und er hatte den Vorteil gehabt, dass Gabumon auf das Megalevel digitieren konnte.
Er lehnte sich mit einem leichten Grinsen zurück. „Die offizielle Version lautet allerdings, ich hatte nie wirklich Angst“, informierte er Sora. Dass das eine glatte Lüge war, würde jeder direkt wissen. „Und du? Du hast damals immer ziemlich mutig gewirkt“, erinnerte sich Yamato. Natürlich war Sora ein Mädchen gewesen, aber ganz anders als die Mädchen, die er bis dahin gekannt hatte. Sie war viel taffer gewesen als er von einem Mädchen erwartet hätte. „Und du hast auf alle aufgepasst. Ich erinner mich daran, dass ich wirklich erleichtert war, dass jemand anders auch ein Auge auf Takeru hatte.“ Ansonsten wäre vermutlich alles zu viel für Yamato geworden. Aber er hatte nicht mal Bedenken gehabt, seinen Bruder bei Sora zu lassen.
„Wo würdest du lieber deine Ferien verbringen? In den Bergen oder am Strand?“, stellte Yamato die nächste relativ unwichtige Frage. Ihm war klar, dass die Fragen an sich keine weltbewegenden waren, aber so kamen sie ans Reden und meistens antwortete man mit mehr als der Antwort. „Und was ist dein Lieblingsschulfach? Oh und wie oft lässt du Tai deine Hausaufgaben abschreiben?“, erkundigte er sich grinsend.



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