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 Friendship meets Love ~ Sora & Yamato

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AutorNachricht
Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Nov 03, 2016 11:47 pm

Sora & Yamato
Nach Soras Tennisspiel

Ertappt nickte sie kurz. Mimi fehlte ihr wirklich sehr. Und sie sehnte sich danach, ihre beste Freundin endlich wieder in den Arm schließen zu können. „Ich vermisste sie so unglaublich.“ Gestand sie daraufhin. Schließlich wusste Yamato das ja auch. Mit Tai an ihrer Seite hatte sie zwar jemanden, aber ihre weibliche beste Freundin war doch was anderes, schließlich gab es Sachen die mit Tai nicht beredet werden konnten. Und über E-Mails konnte man nunmal nicht alles so schön bereden. „Ich kann es gar nicht mehr erwarten, bis es endlich wieder August ist.“ Fügte sie dann noch hinzu. Schließlich würde Mimi da auch endlich wieder in Japan sein. Den Vorschlag Mimi auch mal in Japan zu besuchen, schlug ihre Mutter direkt aus. Sie würde Sora niemals alleine wegfliegen lassen, so musste Sora sich immer gedulden, auch wenn das nicht ihre Stärke war. Und erneut griff Yamato etwas aus, was ebenfalls schon in Soras Hinterkopf schwirrte. „Ich mochte euch alle damals sehr.“ Sagte sie direkt vorab, eine Sache die schließlich kein Geheimnis war, „Dass ich mal so eng mit Mimi befreundet sein würde, hätte ich selbst nicht erwartet. Aber sie ist mir einfach sehr ans Herz gewachsen, bei ihrer Art ist das auch kein Wunder.“ Gestand sie, während sich ein freudiges Lächeln auf ihre Lippen legte. Allein über ihre Freundin nachzudenken machte sie glücklich. „Wir haben so viel erlebt. Ein anderes Mädchen an der Seite zu haben, war da recht von Vorteil. Und es gibt da einfach viele Sachen, die uns zusammengeschweißt haben.“ Erklärte sie dann. Es gab wohl noch viele weitere Aspekte, die die Freundschaft zwischen den beiden bestärkte, das alles aufzuzählen wäre dann doch zu viel gewesen. Das Geständnis von Yamato, dass er seinen jetzigen besten Freund damals nicht mochte, war nichts Neues für Sora, das war damals zeitweise offensichtlich genug. So offensichtlich, dass kurz ein Lachen über Soras Lippen huschte, „Als ich mit Tai in eine Klasse kam, fand ich ihn auch nicht so sympathisch. Er war laut, aufgedreht und legte viele andere Eigenschaften an den Tag, die ich nicht sonderlich mochte.“ Musste sie lachend gestehen. „Erst als wir zusammen Fußball gespielt haben, habe ich ihn als Freund schätzen und lieben gelernt.“. fügte sie noch erklärend hinzu.
Ihr Hobby schien doch etwas Interesse zu wecken. Was sie wunderte. Nähen machte ihr Spaß, aber dass Yamato das doch interessierte überraschte sie. Hektisch nickte sie, „Ja!“ preschte es aus ihr heraus. Sie wollte keine zu Lange Pause lassen, „Es beruhigt sehr. Und macht wirklich Spaß. Ein kreatives Hobby ist wohl ein guter Ausgleich zu dem ganzen Sport.“ Erklärte sie lächelnd. Irgendwie musste sie sich hierbei doch eingestehen, dass es gar nicht so schlimm war, über sich selbst zu reden. Aber Yamato zuzuhören gefiel ihr weiterhin besser, lächelnd lauschte sie seiner Geschichte aus vergangenen Tagen. Und nickte bei seiner Vermutung, dass ist selbstverständlich recht praktisch. Und gepaart mit der Tatsache, das es Sora Spaß machte, war es eine Sache, die doch perfekt zu Sora passte!
Während Yamato seine Freizeitgestaltung erläuterte musste sie etwas schmunzeln. Ihr war jedoch nie so bewusst gewesen, dass Yamato für den Haushalt die Verantwortung trägt. „Dein Vater kann sich echt glücklich schätzen.“ Stellte sie lächelnd fest. Er arbeitete wohl wirklich hart und einen Sohn zu haben, der dann freiwillig den Haushalt übernahm und ihm damit so unter die Arme griff. Sora tat das selbstverständlich auch, aber bei ihr war das ja was anderes, sie übernahm wohl bei weitem nicht so viele Aufgaben wie Yamato.
Mit dem Hund rausgehen? Sora hätte sich wahrscheinlich mit einem Haustier viel mehr vorgenommen. Joggen wäre da noch das Geringste gewesen. Sie hätte sich wohl sehr viel mit dem Tier beschäftigt und hätte nie aufgegeben ihm viel beizubringen. „Ein Haustier zu haben, wäre sicherlich noch eine schöne Beschäftigung gewesen. Man kann mit ihnen schließlich viel machen.“ Erklärte sie schmunzelnd.
Ihre Vorliebe für scharfes Essen teilte ihre Mutter ebenfalls nicht. Allgemein hielt sie mehr Schärfe aus, als so manch anderer. „Du magst es auch lieber scharf?“ erkundete sie sich neugierig. Schließlich wäre das eine recht wichtige Information gewesen, für vielleicht noch kommende Dates. Und die Antwort auf seine Lieblingsfarbe wunderte Sora nicht wirklich. Das war nun doch eine Frage, die sie sich selbst hätte beantworten können.
Auf ihre zweite Frage fiel die Antwort weitaus umfangreicher aus, sodass Sora erstmal aufmerksam zuhörte. Zwischendurch nickte sie immer etwas ab. In dieser Situation empfand sie wohl gleich, nur dass sie sich nicht nur gezielt um eine Person sehr sorgte, sondern direkt um die ganze Gruppe.
Sein Grinsen sowie seine letztere Aussage ließen Sora kurz lachen, „Verstanden!“ sagte sie nur knapp. Auch wenn sie ohnehin dieses – Geheimnis – wohl mit niemanden geteilt hätte. Und Yamatos coolen Schein zu wahren, war nun keinerlei Problem für Sora.
Das er jedoch Sora für mutig hielt wunderte sie. Jedoch war sie ja auch immer stets bemüht ihre Angst vor den anderen nicht zu zeigen. „Ich hatte oft Angst.“ Gestand sie, „Diese neue Situation war wohl einfach zu viel für mich. Jedoch war ich stets bemüht das nicht nach außen zu tragen, ich wollte euch alle nicht verunsichern, indem ich meine Angst zeige. Deswegen war ich immer bemüht die mutige zu spielen.“ Erklärte sie. Und stellte gleichzeitig fest, dass sie bisher noch niemanden direkt darüber informiert hat. „Damals bei Datamon war es wohl mit am schlimmsten. Auch wenn ich irgendwo wusste, dass ihr mich retten kommen würdet, war es so schwer für mich stark zu bleiben und die Hoffnung nicht aufzugeben.“ Als Sora nun beinahe darin verfiel ihr Herz auszuschütten, wollte sie direkt die Worte ungesagt machen. Schließlich wollte sie die Stimmung nicht verderben. „Aber es ist ja alles gut ausgegangen!“ fügte sie schnell hinzu, um die Situation wieder etwas aufzulockern.
Die nächsten Fragen von Yamato folgten jedoch direkt, aber allein um die erste zu beantworten brauchte sie etwas, „Gute Frage… beides hat so seine Vorzüge…“ stellte sie fest, „Wie wäre es mit einem Berg am Strand?“ schlug sie lachend vor, um einer endgültigen Entscheidung zu umgehen. Die Frage nach ihrem Lieblingsschulfach war jedoch ebenfalls etwas schwierig, wurde jedoch direkt von der folgenden Frage überrumpelt. Ungläubig zog sie eine Augenbraue hoch, „Ich lasse ihn nicht abschreiben!“ erklärte sie direkt. Zumindest nicht mehr, früher ließ sie sich da doch leichter überreden, „Das gerade der mit dem Wappen des Mutes solche Angst vor Hausaufgaben hat…“ sagte sie nur kopfschüttelnd. „Ich muss ihn allmählich zur Selbstständigkeit erziehen.“ Fügte sie nur zwinkernd hinzu. Jedoch fiel ihr dann auf, dass sie die vorherige Frage ignoriert hatte, „Und ja, Lieblingsfach. Sport, denke ich.“ Sagte sie, jedoch recht unentschlossen, da sie sich da ebenfalls nicht wirklich entscheiden konnte.
„Nun bin ich wieder dran!“ stellte sie lachend fest. Jedoch kam sie nicht dazu, sich Fragen zurecht zu legen, weshalb sie erneut eine kurze Denkpause brauchte. Gerade als sie ihren Blick durch das Restaurant schweifen ließ, bemerkte sie, wie die Kellnerin bereits mit der Bestellung zurückkehrte. Aufgrund des doch recht amüsanten Gespräches verging die Zeit wohl recht schnell.
Die Kellnerin stellte die Schalen ab, nachdem Sora sich bedankte wünschte diese den beiden nur einen guten Appetit ehe sie sich wieder ihrer Arbeit zuwand.
Jedoch wollte Sora vor dem Essen noch ihre Fragen loswerden, „Auf einer Skala von 1 – 10… wie schlimm war das Date mit Jun?“ erkundete sie sich grinsend. Das Yamato diese Frage nicht gefallen würde, war ihr zwar bereits bewusst, aber etwas necken würde doch nicht schaden. „Uuuuuund… Schokolade oder Chips?“ fragte sie noch lachend.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Nov 04, 2016 3:32 pm

Sora & Yamato
Nach Soras Tennisspiel



Dass Sora ihre Freundin vermisste konnte er sogar nachvollziehen. Auch wenn die Freundschaft zwischen Mimi und Sora wesentlich herzlicher war, als die zwischen Tai und ihm, würde er seinen besten Freund eben auch vermissen. Und für Mädchen war es sicher noch einmal schlimmer. Immerhin redeten die ja wirklich viel miteinander. Eigentlich hatte Yamato da Gefühl, das Mädchenfreundschaften hauptsächlich aus Plappern bestanden. „Sie kommt immer nur zu unserem Jahrestag her. Seht ihr euch sonst gar nicht?“, wunderte sich Yamato. Irgendwie hatte er angenommen, dass sich die beiden Mädchen öfter zu Gesicht bekamen. Aber Flüge waren eben auch teuer und er hatte eigentlich auch noch nie mitbekommen, dass Sora in den Staaten gewesen war. Und das hätte er auf jeden Fall bemerkt.
„Freundschaft ist ja auch nichts Rationales“, fügte er hinzu. Rein rational gesehen wäre er sicherlich nicht so gut mit Tai befreundet. Und nur weil sie unterschiedlich waren, hieß das ja nicht, dass Mimi und Sora nicht trotzdem viel verband. „Ich glaube, du wärst an uns verzweifelt, wenn das das einzige Mädchen gewesen wärst“, stimmte Yamato ihr zu. Die Mädchen waren sowieso in der Unterzahl gewesen und das schien schon nicht immer leicht gewesen zu sein. „Weißt du, ob Mimi irgendwann wieder hierher zieht?“, erkundigte er sich. Denn soweit er wusste, lebte sie in den USA weil ihr Vater dort beruflich zu tun hatte. Aber das schloss ja nicht aus, dass sie irgendwann wieder zurückziehen würde.
Überrascht horchte Yamato auf, als Sora zugab, dass sie Tai anfangs auch nicht sehr gemocht hatte. „Ich dachte, ihr seid beste Freunde seit … schon immer“, gab er zu. Er hatte Tai und Sora jedenfalls so kennengelernt und sich tatsächlich schon öfter darüber gewundert, wieso ausgerechnet die beiden so gut miteinander auskamen. Immerhin war Soras Art so angenehm und die von Tai so … anstrengend. Andererseits hatte Tai es ja auch bei ihm geschafft, ihn davon zu überzeugen, dass man über seien etwas eigentümliche Art hinwegsehen könnte. Mittlerweile war es doch ziemlich amüsant, dass es eine Zeit gegeben hatte, in der eigentlich beides jedes von Tais Worten ihn auf die Palme gebracht hatte.
Dann aber stolperte Yamato über ein weiteres Wort von Sora und er senkte kurz den Blick. Eigentlich hatte er sich darüber keine Gedanken machen wollen, aber nun hatte sie von Liebe in Zusammenhang mit seinem besten Freund gesprochen. „Du und Tai…“, begann er zögerlich. Eigentlich ging es ihn immerhin nichts an. Aber wenn es hier etwas wie eine Vorgeschichte gab, dann musste er das wissen. „Ihr seid nur Freunde, richtig? Freunde ohne Vorgeschichte oder so was?“ Er hatte Tai nie danach gefragt, weil sie nicht über so etwas redeten und bisher hatte es auch keinen Grund dafür gegeben. Jetzt aber interessierte ihn das brennend. Denn er glaubte nicht, dass er sich dann in etwas einmischen wollte, in das bereits Tai involviert war. Das wäre ein ziemlich mieser Zug von ihm. Etwas nervös wegen der ausstehenden Antwort schob Yamato die Serviette zu Recht, was angenehmer war, als Sora anzusehen.

Es war auch leichter, über ihre Hobbys zu reden, als sich den Kopf darüber zu zerbrechen, dass es moralisch nicht vertretbar war, mit Sora auszugehen. „Und was nähst du?“, fragte Yamato und versuchte sich vorzustellen, wie Sora Kissenbezüge und dergleichen anfertigte. Irgendwie schien das zu ihr zu passen, auch wenn er sie bisher weniger als typisches Mädchen mit hausfraulichen Qualitäten angesehen hatte. „Bei uns kann natürlich keiner nähen“, sagte Yamato. „Ich glaube meine Mutter kann Knöpfe annähen. Aber das hilft mir leider nicht weiter. Wir sind Stammkunden bei einer Schneiderin“, grinste er. Das war jedenfalls besser als alles zu entsorgen nur weil man ein Knopf abging.
Er zuckte mit den Schultern. „Es ist selbstverständlich. Er arbeitet, ich gehe zur Schule. Ich habe also mehr Zeit als er. Wenn ich irgendwann mal ausziehe, sehe ich allerdings schwarz für ihn“, grinste Yamato. Nicht selten wünschte er sich, dass jemand anders diese Aufgaben übernahm und er nur ab und an mithelfen müsste. Aber diesen Wunsch hatte er sich eigentlich vor langer Zeit abgeschminkt.
„Ein Haustier ist vielleicht ganz nett, aber mich würde es stören, dass ich die Verantwortung für so ein Tier habe. Es kann nicht auf sich selbst aufpassen und auch nicht mitteilen, wenn etwas nicht stimmt“, gab Yamato praktisch zu bedenken.
„Es ist okay“, Antwort Yamato. Scharfes Essen aß er nicht zwingend am liebsten, aber er hatte auch nichts dagegen. „Ich sehe es eher als persönliche Herausforderung an, möglichst scharf zu kochen und zu beobachten, wie andere darauf reagieren.“ Und dann aß er lieber selber nichts von dem Essen. Allerdings würde er Sora niemals etwas vorsetzten, was zu scharf war. Das war nämlich nicht nett. Aber zu kleinen Brüdern musste man hingegen ja auch nicht nett sein. Nicht immer jedenfalls.
Yamato nickte, als Sora zugab, dass sie auch oft Angst gehabt hatte. „Ich weiß“, erinnerte er sie daran, dass er einige unschöne Situation mit ihr gemeinsam erlebt hatte. Ihm war klar gewesen, dass sie Angst vor einigen Sachen gehabt haben musste, aber eben auch, dass sie versuchte sich nichts anmerken zu lassen. „Du hast du besser als einige andere geschlagen.“ Viel besser als er von einem Mädchen erwartet hätte. „Manchmal, wenn wir eine Entscheidung treffen mussten, habe ich darauf geachtet, was deine Meinung ist. Du warst viel rationaler und hast mehr auf das Wohl der Gruppe geachtet als Tai. Aber ich war mir trotzdem sicher, dass du nicht weniger Angst hattest als wir anderen“, erinnerte sich Yamato. „Außer natürlich, du warst so in Sorge um andere, dass du absolut unvernünftig gehandelt hast“, fügte er hinzu. Er erinnerte sich ebenfalls an einige Situationen, in denen Sora alles andere als vernünftig sondern gefühlsbetont gehandelt hatte.
„Dass Tai dich retten kommt“, verbesserte Yamato prompt. Immerhin hatte die Gruppe nicht ganz so viel Anteil an Soras Rettung gehabt wie Taichi. Und da waren sie schon wieder bei Taichi. Wieso fragte sich Yamato eigentlich erst jetzt, was zwischen den beiden genau lief oder gelaufen war?

Er lachte auf, als Sora einen Kompromiss in Sachen Urlaub vorschlug. „Ein Strand in den Bergen klingt vernünftig“, gab er zu. Er selbst war nicht gerade ein Strandgänger, sondern eher für die Ruhe in den Bergen zu haben.
„Dann macht er seine Hausaufgaben wirklich selbst?“, wunderte sich Yamato schmunzelnd. „Ich glaube er hat keine Angst, er sieht sie nur als unnötig an. Oder er denkt einfach nicht drüber nach, bis es zu spät ist und er in die Zeitnot kommt“, mutmaße Yamato, weil das sehr nach seinem besten Freund klang. „Viel Glück dabei. Ich sehe mir das aus sicherer Entfernung an“, grinste Yamato und nickte, als sie Sport als ihr Lieblingsfach abtat. Das wunderte ihn auch wenig.
Die Kellnerin unterbrach ihre Fragerunde indem sie das Essen brachte und dann wieder verschwand. Deswegen hatte Yamato kaum mit einer neuen Frage gerechnet und hielt inne, als Sora doch eine stellte. „11“, gab er zurück und verzog das Gesicht. „Sie ist nicht unfreundlich oder hässlich oder so“, rechtfertigte er sich. „Es ist nur so, dass sie so… laut ist. Und wir reden hier nicht von laut wie bei ihrem Bruder, sondern anstrengender laut“, erinnerte sich Yamato mit einem Schaudern. „Ich hätte nicht gedacht, dass es Menschen gibt, die so offensichtlich nicht merken, dass man nichts von ihnen will. Ich dachte, ich wäre deutlich genug gewesen.“ War er ganz offenbar nicht, weil er Rücksicht auf ihre Gefühle hatte nehmen wollen. Sein eigener Fehler.
„Schokolade“, antwortete Yamato nach einer kurzen Überlegung und deutete dann auf das Essen. „Und wir sollten anfangen zu essen, bevor es kalt wird“, fügte er hinzu und wünschte Sora einen guten Appetit.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Nov 04, 2016 8:33 pm

Sora & Yamato
Nach Soras Tennisspiel

Es war komisch, obwohl sie Mimi als ihre beste Freundin sah, sahen sie sich wirklich nicht oft. Nur wenn Mimi nach Japan kommen konnte und das fiel halt nunmal nur auf den Jahrestag. So musste sie Yamato die Frage mit einem kurzen Nicken beantworten, „Leider nicht. Die Staaten sind einfach viel zu weit weg.“, erklärte sie, auch wenn das wohl offensichtlich war. Ebenso war unschwer zu erkennen, dass Sora das gerne ändern würde.
Das der inoffizielle Experte für Freundschaft mit ihr ein Gespräch über dieses Thema führte ließ sie leicht schmunzeln. Und das er feststellte, dass sie doch verzweifelt wäre, wäre sie das einzige Mädchen gewesen brachte sie kurz zum Lachen. Wenn sie sich nur vorstellte alleine mit den Jungs die Abenteuer zu bestreiten. Mit den Jungs, die damals so wie sie noch Kinder waren, das hätte sie alleine wirklich nicht gepackt. Die kurzen Momente die sie damals mit Mimi verbringen konnte waren mit die schönsten Erinnerungen an ihre erste Reise in die Digiwelt. Wohl aber auch, weil das mit die wenigen Momente waren, in denen sie für einige Momente nicht um ihr Leben bangen musste. „Das wäre ich wohl.“ Gab sie grinsend zurück. Das später Hikari noch hinzu kam nahm Sora auch dankend entgegen. Schließlich bekam sie dadurch nicht nur Unterstützung bei den Herren sondern auch eine weitere gute Freundin hinzu. Seine darauf folgende Frage konnte sie hingegen nicht beantworten, sie zuckte nur kurz mit den Schultern, „Ich hoffe es.“ Gab sie ihm lediglich als Antwort zurück. Das gehörte aber momentan zu den Sachen die ganz oben auf Soras Wunschliste standen. Es gab weniges was sie sich mehr wünschte, als endlich ihre beste Freundin wieder in der Nähe zu wissen. Jedoch nahm der Erfolg bei den kommenden Dates mit Yamato auch eine überaus hohe Priorität auf dieser Liste an.
„Ich musste erst einmal mit dem Hitzkopf warm werden.“ Gestand sie lachend. „Ähnlich wie du.“, bemerkte sie dann. Zwar war dafür bei Sora nur etwas gemeinsame Zeit nötig und keine Prügeleien, aber im Allgemeinen war es doch etwas ähnlich. Auch wenn sie heute die Freundschaft zu Tai nicht mehr missen wollte. So huschte ein „Hmm…?“ über ihre Lippen, als Yamato seine Frage zögernd anfing zu stellen. Als er diese dann komplett aussprach zog sie ungläubig eine Augenbraue hoch. Wirkten sie etwa wie Freunde mit einer Vorgeschichte. Für Sora war Tai immer eher eine Art Bruder gewesen und mehr kam da nie in Frage. Zumindest nicht von Soras Seite aus. Wie es da um Tai stand wusste sie nicht und irgendwo wollte sie das auch nicht wissen. Das Yamato sich direkt so Sorgen machte, über das Wort welches ihr Wappen repräsentierte, war ihr nicht bewusst. „Ich liebe ihn, wie einen Bruder.“ Erklärte sie vorab, schließlich war Yamato jemand, der Geschwisterliebe wohl neben Tai in ihren Augen am ehesten repräsentiere, schließlich konnte sie bei den beiden Geschwisterpaaren. „Aber kein Grund eifersüchtig zu sein.“ Versicherte sie ihm kurzerhand mit einem Zwinkern, „Wir sind nur Freunde. Wir waren nicht mehr und werden auch nicht mehr sein.“ Das direkt auszusprechen kam ihr etwas komisch, aber das war einfach eine Tatsache, die sie für Yamato vielleicht einfach noch mal klargestellt haben sollte. Schließlich ging es bei den beiden darum mehr aus der momentanen Freundschaft zu machen.

Es schien Yamato wohl tatsächlich zu interessieren, was ihr Hobby anging. „Vieles…“ antwortete sie knapp. Sie hat bereits viele Schnittmuster gesammelt und probiert, auch wenn es sich dabei hauptsächlich um Kleidung handelte. „Aber davon leider nichts besonders gut.“ gestand sie. In ihren Augen musste sie noch wirklich an ihren Fähigkeiten arbeiten. Das war auch der Grund, weshalb sie nicht viel über dieses Hobby sprach, sie wollte erstmal etwas besser darin werden. Auch wenn ihre Mutter ihre Arbeiten bereits hoch lobte. Die Knopfgeschichte, sorgte dafür, dass sich ein Schmunzeln auf ihre Lippen legte, solche kleinen Näharbeiten waren tatsächlich etwas, was Sora im Schlaf beherrschte. „Wenn nächstes Mal ein Knopf abfällt sag einfach Bescheid.“ Bot sie ihm zwinkernd an.
Das Yamato es als Selbstverständlichkeit ansah, seinem Vater so unter die Arme zu greifen, heimste ihm noch einen Pluspunkt ein. Diese Hilfsbereitschaft war etwas, was Sora imponierte. Daran merkte man, wie sehr Yamato sein Vater doch liebte.
„Sowas tust du?“ fragte sie sicherheitshalber nach. Schließlich schätzte sie Yamato nicht so ein. Jedoch überkam sie dann ein breites Grinsen, „Dann wirst von meiner Reaktion sicherlich enttäuscht sein.“, schließlich brauchte es schon einiges, bis Sora beim Essen Tränen in die Augen stiegen oder sonst eine Reaktion von ihr kam. Das sie sich damit indirekt zum Essen bei ihm einlud, war ihr da weniger bewusst.
„Das so reflektiert zu bekommen ist irgendwie… komisch.“ Gestand sie mit einem verlegenen Lächeln. Vor allem, dass Yamato damals so viel auf ihre Meinung setzte erstaunte sie etwas. Sie versuchte damals einfach immer das zu wählen, was das Beste für die gesamte Gruppe war. Bei seiner letzteren Aussage räusperte sie sich einmal kurz, „Wir hatten damals alle so unsere Fehler.“ Hielt sie Yamato vor Augen, welcher ebenfalls zu dieser Zeit noch ein ungeschliffener Rohdiamant war. Das Yamato ihre Rettung nur Tai zusprach, ließ sie kurz mit dem Kopf schütteln, „Alleine wäre er doch nie in der Lage gewesen.“, schließlich wurde ihr von der Rettungsaktion hinterher berichtet, bei welcher alle einen wichtigen Teil beitrugen, „Also ist es nicht nur Tai zu verdanken, dass ich gerettet wurde.“ Stellte sie daraufhin noch klar. Sie war ihren Freunden sehr dankbar, dafür, dass sie sich alle da zusammengeschlossen haben, um sie zu retten. Sie wollte ihre Freunde bekannter weise nicht in Gefahr bringen, so wird sie ihren Freunden ewig dankbar für diese doch recht gefährliche Rettung sein.

„Ich bezweifle, dass es sowas wirklich gibt…“ seufzte sie, und somit war ihre Traumurlaubsplanung wohl direkt wieder gestrichen worden. Wobei sie sich daraufhin fragte, ob es in der Digiwelt nicht so etwas gibt, schließlich überraschte die digitale Welt sie immer wieder.
Als das Thema Tai wieder aufkam schüttelte sie seufzend den Kopf, „Er macht sie gar nicht. Oder sucht sich meist jemanden, wo er weiß, dass er ihn abschreiben lässt.“ , dass sie Tai in dieser wohl nicht mehr ändern kann, ist ihr schon seit geraumer Zeit bewusst, aber nicht Grund genug, ihm dabei zu unterstützen. Ihn da etwas bluten zu lassen, sorgte dafür, dass Sora sich noch etwas Hoffnungen machte, dass er sich vielleicht doch noch etwas ändern wird.
Sora rechnete bereits damit, dass die schwester des jungen Digiritters eine recht hohe Bewertung bekommt, sodass ein leichtes Grinsen ihre Lippen zierte. Jedoch kam in ihr nun der Gedanke auf, was Jun tun würde, wenn sie erfährt, dass er mit Sora ausging? Wenn sie ihm trotz eindeutiger Zeichen nicht in Ruhe ließ, was würde dann auf Sora zukommen. Eine Sache, über die Sora nicht weiter nachdenken wollte. Sie kannte Jun nur flüchtig und das reichte ihr schon, da sie bei Yamatos Konzerten sich stets von ihrer besten Seite zeigte, was Sora nicht wirklich zusagte. Aber es gab noch ein Fünkchen Hoffnung in Sora, dass Jun vielleicht auch von Yamato ablassen würde, wenn sie mitbekommt, dass dieser für ein anderes Mädchen Augen hat.
Das er dann doch recht eindeutig klar machte, dass sie wohl anfangen sollten zu essen nickte Sora nur. „Tut mir leid, ich habe mich wohl in die Fragerei zu sehr reingesteigert.“, sie wollte einfach am liebsten alles über Yamato wissen, dafür hätte sie auch kalte Ramen in Kauf. Sie nahm die beigelegten Stäbchen zur Hand, während ihr bereits der köstliche Geruch der Ramen in die Nase stieg, „Guten Appetit!“ sagte sie noch, mit einem strahlenden Lächeln auf den Lippen, ehe sie anfing zu essen. Bereits nach den ersten Nudeln hielt sie sich lächelnd eine Hand an die Wange, „Das ist wirklich unglaublich lecker!“, gestand sie freudig. Das Tai’s Empfehlung sich als wirklich so gut herausstellen würde, hätte sie nicht erwartet.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Nov 07, 2016 10:56 am


Sora & Yamato
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Leider stimmt das natürlich. Dass Mimi ausgerechnet so weit weggezogen war, war ungut. Für Sora tat es ihm wirklich leid. Immerhin waren die beiden wirklich gute Freundinnen geworden und es war nie schön, wenn jemand weg zog. Aber vielleicht war er auch deswegen geschädigt, weil er das mit dem Auszug seiner Mutter und Takeru verband.
„Hast du mit Koushiro gesprochen, ob es ein Portal in der Digiwelt gibt? Vielleicht könnt ihr euch dort treffen“, schlug Yamato vor, auch wenn Sora die Idee bestimmt selber bereits gehabt hatte. „Ich weiß, wir sollten nicht leitfertig damit umgehen. Aber in meinen Augen ist das schon ein kleiner Notfall“, fügte er hinzu. Vermutlich würde er es so handhaben.
Zu hören, dass selbst so ein geduldiger und gutherziger Mensch wie Sora anfangs Problem mit Taichis Art gehabt hatte, führte dazu, dass Yamato sich definitiv besser fühlte. „Ich glaube, man muss ihn erst besser kennenlernen um ihn richtig schätzen zu lernen“, stimmte er zu. „Wobei das natürlich auf die meisten von uns zutrifft.“ Auf ihn auf jeden Fall. Yamato hätte aber auch nicht gedacht, dass er mal Joe zu seinem engsten Freundeskreis zählen würde. „Und in einer so extremen Situation wie damals in der Digiwelt war es ganz normal, dass wir alle unterschiedliche Auffassungen von dem hatten, was das Beste ist.“ Wobei Yamato schon glaubte, dass er nicht wirklich von seiner Meinung abweichen würde. Taichi vermutlich auch nicht. Aber sie würden den Konflikt mittlerweile sicherlich anders lösen.

Angesichts von Soras überraschter Mimik kam sich Yamato jetzt schon doof vor die Frage gestellt zu haben. Aber nun stand sie im Raum und er konnte sie nicht zurücknehmen. Außerdem drängte alles in ihm danach, zu wissen, ob da jemals etwas zwischen den beiden gewesen war. Das würde alles verkomplizieren. Nicht, dass es gerade einfach wäre.
„Oh“, machte er erleichtert, als er realisierte, dass Sora nie wirklich Intentionen gehabt hatte, mehr in Taichi zu sehen als einen Freund. „Das… ist gut“, fügte er hinzu und wieder war es so viel leichter die Tischplatte anzusehen anstelle von Sora. Bald würde er die Maserungen des Tisches auswendig kennen. Dann allerdings ruckte sein Kopf wieder hoch. „Ich bin nicht eifersüchtig!“, erklärte er schnell. Gut, vielleicht ein bisschen, wenn sie gesagt hätte, dass sie Tai auf andere Weise mögen würde. „Es ist nur wichtig zu wissen…“ Wie sollte er es am besten formulieren, ohne dass es gemein klang. „Ich glaube nicht, dass ich mich mit dir treffen könnte, wenn du und Taichi…“ Er gestikulierte etwas unbeholfen. „Das käme mir falsch vor“, schloss er seine etwas notdürftige Erklärung. Aber das würde Sora sicher verstehen. Er glaubte nämlich auch nicht, dass sie sich mit jemanden treffen würde, der bereits eine Vorgeschichte mit Mimi gehabt hatte.

„Wem hast du die Sachen denn schon gezeigt?“, stellte Yamato die Gegenfrage. Denn er wagte fast anzunehmen, dass Sora mit ihren eigenen Werken kritischer war als nötig. „Als ich damit angefangen habe Songs zu schreiben, habe ich sie auch lange niemanden vorgespielt. Takeru musste mich überreden mehr damit zu machen, als sie für mich in meinem Zimmer zu spielen. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei dir nicht anders ist“, sprach er seine Gedanken laut aus.
Yamato schüttelte den Kopf. „Du kannst doch nicht unsere Knöpfe annähen. Das wollte ich damit nicht bezwecken“, sagte er hastig. Außerdem war ihr sicher nicht bewusst, wie oft so etwas passierte.
Abwehrend hob er die Hände. „Bei dir würde ich das nicht tun“, stellte er klar. Auch wenn die Herausforderung natürlich nicht schlecht klang. „Bei dir würde ich mir aber auch mehr Mühe geben als bei T.K.“ Das war die Untertreibung des Jahres. Wenn er etwas für Sora kochen würde, würde er vermutlich den ganzen Tag nichts anderes machen als in der Küche stehen.

Verwundert sah Yamato zu ihr herüber. „Warum komisch?“, wollte er wissen. Immerhin war es so gewesen. Und besonders peinlich oder dergleichen waren seine Aussagen nun auch nicht gewesen. „Die haben wir immer noch. Wir können nur besser damit umgehen“, fand Yamato, der sowohl mit seinen eigenen Fehler besser umgehen gelernt hatte, als auch über die der anderen hinweg sehen konnte.
Auch Yamato schüttelte den Kopf. „Ich verstehe Taichis Prioritäten immer noch nicht, fürchte ich“, gab er zu. Wobei er Hausaufgaben auch nicht zwingend mochte. Aber er erledigte sie wenigstens in der Regel und das sogar meistens Zuhause.

„Nicht schlimm!“, stellte er schnell klar. Immerhin hatte er ja gewollt, dass sie sich unterhielten und eigentlich gefiel ihm das Gespräch auch gut, aber das Essen kalt werden lassen wollte er dann auch nicht. Jedenfalls wäre er sich dabei ziemlich doof vorgekommen. Er wünschte Sora ebenfalls einen guten Appetit, bevor er zu essen anfing. Taichi hatte recht gehabt, das Essen war gut. Aber auf dem Gebiet kannte er sich nun mal auch bestens aus. „Stimmt,“ brachte er zwischen zwei Happen hervor.
Es war unhöflich während des Essens zu sprechen, was natürlich ungut war, weil es noch Million Dinge gab, die er hätte fragen können. Aber das Essen hinunter schlingen wollte er nun auch nicht. Damit würde er keine guten Manieren an den Tag legen. Dennoch wanderte sein Blick immer wieder zu Sora hinüber, was ein deutliches Zeichen dafür war, dass er sie wirklich mochte. Denn so kannte er sich gar nicht.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Nov 07, 2016 5:08 pm

Sora & Yamato
Nach Soras Tennisspiel

Yamatos Vorschlag war nun wirklich nicht doof, aber Sora empfand die Sehnsucht nach ihrer besten Freundin nicht als Notfall genug um Koushiro damit zu belästigen. Ihm deswegen Arbeit zu machen war wirklich nicht ihre Intention. So schüttelte sie auf seine Frage lediglich den Kopf. „Ich denke nicht, dass es angebracht ist.“ Stellte sie klar. Bis zum August war es zwar noch etwas hin, aber Sora müsse sich da einfach in Geduld üben, eine Schwäche an der sie nun wirklich noch arbeiten muss. Aber so freute sie sich von Tag zu Tag mehr darauf, Mimi endlich wieder in die Arme schließen zu können. Also war es einfach keine Option und Sora würde niemals daran denken, nur aus eigenen Interesse Koushiro zu bitten ein Tor in die Digiwelt zu öffnen. Auch wenn diese Entscheidung irgendwie doch etwas schmerzte.
Das man Tai wirklich erst kennenlernen muss stimmte wohl, wobei es auch viele Mädchen gab die heimlich für den Sportler schwärmten, in Soras Augen war dies dann doch leicht unverständlich. Aber jedem das seine. Aber sie war wohl auch nicht der Mensch, den alle mochten. Somit hatte Yamato wohl erneut recht. Was sie ihm mit einem Lächeln und einem nicken bestätigte.

Anhand von Yamatos Reaktion konnte sie sich etwas ausmalen, was sich wohl in seinen Gedanken abspielte. Dass er jedoch recht schnell klarstellen wollte, dass er nicht eifersüchtig ist, deutete Sora doch irgendwo an, dass dies wohl eine Lüge war. Darauf weiter rumzuhacken wäre nicht Soras Art gewesen, so ließ sie es darauf beruhen. Im Gegensatz zu seiner folgenden Aussage. Was wäre wirklich nicht richtig gewesen. „Ich verstehe schon.“ Reflektierte sie ihm mit einem Lächeln auf den Lippen. Schließlich würde sich der Träger des Wappens der Freundschaft niemals auf Sora einlassen, wenn sein bester Freund bereits Interesse an ihr gehabt hätte. Also Glück gehabt. So stand Yamato und Sora nicht mehr so viel im Weg. Ein Gedanke, welcher Soras Herz einen Salto schlagen ließ und ihr parallel ein Lächeln auf die Lippen zauberte. Das es jedoch so wirkte, als ob da war gewesen wäre nagte etwas an ihr. Wobei sie häufig darauf angesprochen wurde. Immer wieder zu bestätigen, dass sie nur Freunde sind wurde beinahe schon lästig. Aber diese Frage bekam sie ja eher von Mädchen zu hören und in dieser Situation war es doch recht verständlich das Yamato sich da ebenfalls vergewissern wollte. An der engen Freundschaft zu Tai würde sie da aber dennoch nichts ändern. Schließlich genoss sie die enge Bindung, welche sie im Laufe der Jahre zu ihrem besten Freund aufgebaut hat.

Und erneut bemerkte sie, dass Yamato sich wohl wirklich für sie interessierte. Sonst würde er wohl kaum so nachhaken. Doch bevor sie auf seine Frage antworten konnte, fuhr er bereits fort. Ihr wurde da irgendwo bewusst, wie ähnlich sie sich dabei wohl waren. „Nur meiner Mutter.“ Erklärte sie zögernd, um seine erste Frage zu beantworten. Vielleicht war sie tatsächlich etwas zu kritisch, aber sie hatte einfach recht hohe Ansprüche an sich selbst, so versuchte sie das auch zu erklären, „Ich will es niemanden zeigen, bevor ich wirklich zufrieden bin.“ Sie hatte weniger Angst vor Spott oder der gleichen, nein, sie wollte sich einfach sicher sein, dass es gut ist was sie macht bevor sie damit an die Öffentlichkeit tritt.
Das Thema Knöpfe annähen beendete sie mit einem kurzen Lachen. Welches bei dem folgenden Thema noch kurz erhallte. Dieses Geständnis war in Soras Ohren doch recht besonders. Schließlich wusste sie, wie viel sein kleiner Bruder ihm bedeutete. „Ist das jetzt eine Einladung zum Essen?“ erkundete sie sich neugierig mit einem Zwinkern. Schließlich würde sie sich das nicht entgehen lassen, vor allem nicht, wenn Yamato bereits groß ankündigte sich viel Mühe zu geben.

Besser damit umgehen. Das stimmte wohl. Das sie nicht mehr die Kinder von damals waren war recht offensichtlich. So schafften Yamatos Worte erneut für positivere Gedanken in ihrem Kopf zu sorgen. „Du hast recht.“ Räumte sie ihm ein. Das er wohl auch ein großer Teil zu ihrer Veränderung beigetragen hat, fiel ihr in diesem Moment ebenfalls auf.
Das er keinen Überblick über Tais Prioritäten hatte war auch kein Wunder, das schaffte Sora selbst nicht. „Ich glaube die ändern sich auch regelmäßig.“ Meinte sie etwas lachend. Das jedoch Freunde und Familie bei ihm immer an oberster Stelle stehen musste Sora nun nicht extra aufzählen. Schließlich wusste Yamato das wohl genauso wie sie.

Das beim Essen nun doch ein gewissen Schweigen herrschte war erneut etwas, was Sora neu vorkam, obwohl sie das eigentlich nicht anders kannte. Gerne hätte sie weiter Yamatos Stimme vernommen. Sich weiter mit ihm unterhalten und Sachen über ihn erfahren, die sie bisher noch nicht wusste. Und ihm somit besser kennenzulernen, vor allem weil sie sich ihm dadurch irgendwie näher fühlte.
So aß sie die Ramen möglichst schnell zu essen, ohne das es komisch aussah. Einen schlechten Eindruck wollte sie nun auch nicht machen. Aber das funktionierte hoffentlich. So legte sie ihre Stäbchen auf den Rand der leeren Schale. „Das war so lecker!“ stellte sie zum Schluss erneut fest. Auch wenn sie es wohl noch einige Male hätte sagen können. Schließlich war das Restaurant wirklich gut. Und somit ein guter Anfang für die kommenden Dates.
Als Yamato dann ebenfalls fertig war, wand sie sich mit einem kurzen Zwinkern zu ihm, „Also… du bist wieder dran.“ Steltte sie klar. Schließlich waren die letzten Fragen von ihr gestellt worden. Auch wenn sie Angst hatte, dass es so wirkte, als würde sie nur darauf gewartet haben.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Nov 08, 2016 10:50 am

Sora & Yamato
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Ein schwaches Lächeln umspielte seine Mundwinkel, als Sora sich ganz klar gegen den Vorschlag aussprach. „Dann bist du zumindest gewissenhafter als ich“, stellte er fest. Nicht, dass Yamato jemand war, der besonders kontaktfreudig war, aber wenn er seine Freunde plötzlich alle nicht mehr sehen würde, würde er sicherlich nicht so vernünftig agieren. Zumal er auch nicht gerade derjenige war, der sich mit Mails oder Telefonaten aufhielt.

Yamato nickte. „Und was macht dich unzufrieden mit deiner Arbeit?“, erkundigte er sich. Denn er glaubte nun nicht, dass Soras Mutter vorschnell mit Lob umging. Zwar kannte er die Frau eher vom Sehen und Erzählungen, meistens von Taichi, aber da hatte sie bereits den Eindruck einer eher strengeren Person gemacht. Sie würde Sora doch wohl sagen, wenn sie in ihrer Arbeit verbesserungsbedarf sah. „Jedenfalls bin ich gespannt drauf, wenn du uns irgendwann etwas zeigst, was du gemacht hast“, schloss Yamato. Sora würde schon selber irgendwann darauf kommen, dass sie bereit dazu war, ihre Arbeit jemand anderem zu zeigen. So einen Schritt musste man sich immerhin selbst überlegen.
Er lachte. „Wenn du dir das antun willst“, bot er Sora an und sah sich im Restaurant um. „Hier nach werde ich sicher nicht gut abschneiden. Weder mit dem Ambiente noch mit dem Essen“, warnte er sie vor. Natürlich war es nicht unbesiegbar, was er kochte, aber an ein Restaurant kam er auch nicht gerade heran. „Und ich brauche Vorlaufzeit. Die Wohnung sieht nicht aus, als könnte man Leute einladen.“ Vielleicht sollte er einen Termin in zwei Monaten vorschlagen. Mit etwas Glück wäre dann zumindest der Wohnraum vorzeigbar.
Das Essen, das sie vorgesetzt bekamen, bestätigte Yamato nur noch mehr, dass er im Vergleich nicht so gut abschneiden würde. Denn es war wirklich lecker. Dennoch war er auch erleichtert, als sie ihre Mahlzeit beendet hatten und das Gespräch wieder aufnehmen konnten. Er hatte bereits während des Essens festgestellt, dass auch Sora nicht unbedingt langsam gegessen hatte. Das nahm er als gutes Zeichen. Dann wollte sie doch sicher auch gerne weiter mit ihm unterhalten.
„Willst du noch Nachtisch? Oder noch was zu trinken?“, erkundigte er sich. Immerhin war das auch die Chance, etwas mehr Zeit mit ihr zu verbringen. Yamato öffnete bereits die Karte erneut und schob sie ihr zu. Er lud sie schließlich ein und sie sollte bloß bestellen, was sie wollte.
Er war wieder dran, eine Frage zu stellen und das war nach der kurzen Pause nun doch schwerer als gedacht, weswegen Yamato nicht gleich antwortete, sondern sich etwas überlegte, was nicht ganz so oberflächlich war, aber auch noch nicht zu persönlich. Die Balance war äußert schwierig zu finden. „Wenn du nicht zur Schule musst, schläfst du dann aus oder stehst du trotzdem früh auf?“, wollte er schließlich wissen. Irgendwie glaubte er nicht, dass Sora eine Langschläferin war. Im Gegensatz zu ihm. Er blieb meistens lange auf und stand am nächsten Morgen spät auf. „Und wenn du jetzt die Chance hättest, die Zeit zurück zu drehen und etwas anders zu machen, würdest du es tun und was würdest du anders machen?“ Die Fragen waren nicht unbedingt die besten, aber immerhin waren das Dinge, die er nicht über sie wusste und darum ging es doch hier bei.




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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Nov 08, 2016 7:18 pm

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Nach Soras Tennisspiel

Gewissenhafter? Ob sie das nun tatsächlich war, wagte sie nicht zu beurteilen. Zwar kannte sie Yamato bereits eigentlich gut genug, aber das wäre nun wirklich nicht ihre Art gewesen. So antwortete sie ihm lediglich mit einem Schultern zucken und einem, „Kann sein.“. Mehr brachte sie einfach nicht raus. Um ihm da zu zustimmen war sie sich in dieser Hinsicht nicht sicher genug. Und es direkt zu verneinen wäre auch nicht Soras Art gewesen. So hoffte sie mit einem leichten Lächeln, dass ihm diese Aussage reichen würde.

Was sie so unzufrieden machte. War eine gute Frage. Es war wohl die Tatsache, dass viele Leute so viel besser waren als sie. Und sich das immer wieder vor Augen zu führen ließ sie einfach an ihrer Arbeit zweifeln. Auch wenn ihre Mutter ihr da doch immer gut zusprach. Aber das reichte der Orangehaarigen nicht. Sie wollte in dem was sie macht einfach gut sein. Aber wie sollte sie das Yamato erklären? Mit dieser Begründung wäre er garantiert nicht zufrieden gewesen. Nun lag es Sora mit ihren Worten geschickt genug umzugehen, dass eine doch recht vernünftige Erklärung, eine mit der Yamato sich wohl ebenso zufrieden stellen würde, als auch sie selbst. „Ich mache noch zu viele Fehler.“ Waren die Worte die ihr daraufhin über die Lippen kamen. In Soras Augen eine angebrachte Erklärung. Und vor allem auch eine, die nicht aus der Luft gegriffen war. Auch wenn sie hier wohl wieder zu selbstkritisch war. Jedoch zauberte Yamato ihr ein Lächeln auf die Lippen, es schien ihn wirklich erstaunlich zu interessieren. Daraus konnte das Mädchen etwas Mut schöpfen. Ebenso verstand sie jetzt wohl auch warum Yamato ihr tatsächlich ein Lied schreiben wollte. Jetzt wo sie sich ebenfalls einer Herausforderung gestellt sah. Und diese wollte sie sich unebedingt stellen und diese selbstverständlich möglichst gut lösen. Also musste Sora sich ins Zeug legen und was anständiges und vor allem ansehnliches an der Nähmaschine schaffen. So würde sich nicht nur Yamato sondern auch sich selbst beweisen dass sie doch bereits einiges an der Nähmaschine drauf hatte. „Das wird sich bestimmt bald ergeben.“ Gab sie ihm daraufhin zurück. Recht selbstsicher, auch wenn das wohl eher eine Fassade war. Schließlich war sie doch noch etwas unsicher ob sie das überhaupt schaffen würde.
„Natürlich will ich das, sonst hätte ich doch niemals gefragt.“ Stellte sie daraufhin kurzerhand klar. Das offensichtliche auszusprechen war nun nicht Soras Art, aber hier überkam es sie einfach. So zierten ihre Lippen, „Ich würde wirklich sehr freuen, wenn du mal für mich kochen würdest.“ Fügte sie dann noch hinzu. Schließlich wäre das eine Geste gewesen die nicht jeder Junge einfach so für ein Mädchen tat, es war doch was recht besonders. Und das wäre etwas gewesen, was Sora gerne mal erleben würde. Und mit Yamato wäre es sicherlich auch etwas, was Sora sehr genossen hätte. Das ihr egal war, ob das Essen schmeckte oder auch nicht, wollte sie lieber nicht sagen. Sie hätte dann wohl im selben Atemzug sagen müssen, dass es ihr reichen würde einfach mit ihm die Zeit zu verbringen. Aber das ließ sie lieber, aus Angst ihn und sich selbst in Verlegenheit zu bringen. Jedoch folgte recht schnell ein etwas ratloser Blick, welcher binnen weniger Sekunden von einem Lachen abgelöst wurde. Sora wusste, dass es ein Herrenhaushalt war. Und das da die Hausarbeit etwas schleifen gelassen wurde konnte sie sich schon vorstellen, auch wenn sie sonst nicht sonderlich Vorurteilsbelastet war. „Keine Sorge, lass dir so viel Zeit wie du willst.“ Räumte sie ihm lächelnd ein. Das es bei Sora zu Hause jemals zu so einer Situation kommen würde war mehr als unmöglich. Aber sie lebte schließlich auch mit ihrer Mutter zusammen, die sehr viel Wert auf Ordnung legte. Dadurch das Sora damit aufwuchs störte sie das auch gar nicht mehr. Wobei, wenn sie sich daran zurück erinnerte, wie viel Ärger sie vor wenigen Tagen bekam, da sie zum Konzert gegangen war ohne Ordnung zu schaffen, das war einer der Momente wo sie sich wohl etwas wünschte, dass ihre Mutter das ebenfalls etwas lockerer handhaben würde.
Während ihre Gedanken noch darum kreisten, bemerkte sie, wie Yamato ihr die Karte entgegen schob. Einige Momente musterte sie skeptisch die Karte. Solle sie das Angebot annehmen? Sowohl annehmen als auch ablehnen würden Vor- und Nachteile mit sich bringen. Was nun? Zögernd schielte sie zu Yamato. Nun war es wohl an der Zeit mal das zu tun, was sie sonst eher selten tat. So handeln wie Taichi. Er würde jetzt auf sein Bauchgefühl hören. Wobei… Sora musste den Gedanken doch recht schnell wieder verabschieden. Taichi würde wenn denn überhaupt in dieser Situation auf seinen Bauch hören und bräuchte bei weitem nicht solange sich zu entscheiden. So nahm sie kurzerhand die Karte entgegen während ein, „Gerne. Vielen Dank.“ Über ihre Lippen huschte. Nun versuchte sie sich einzureden, dass es die richtige Entscheidung war sein Angebot anzunehmen. Doch als ihr Blick der Dessert Karte galt vergaß sie ihre anfänglichen Zweifel. „Das klingt alles so gut…“ murmelte sie nur unentschlossen. Wie solle man sich da nur entscheiden. Immer wieder glitten die rotbraunen Augen über das doch recht breite Angebot. Mit einem Seufzen ließ sie dann davon ab, „Wie soll man sich da entscheiden?“ fragte sie, auch wenn es eher rhetorisch war. Vielleicht hilft es ja, sich kurz davon abzuwenden und dann erst zu bestellen.

Dann folgten Yamatos Fragen, welche es zu Beantworten galt. Ausschlafen tat sie selbstverständlich aber lange hielt sie es nie im Bett aus. „Hmm… ausschlafen tue ich selbstverständlich. Aber aufstehen tue ich dann doch verhältnismäßig früh.“ Zumindest hielt ihr Tai das früher oft vor, wenn sie mal bei einander übernachtet haben. Um 8Uhr war es meistens schon vorbei für Sora. Und wenn sie einmal wach war, schlief sie auch nicht mehr ein. Interessehalber stellte sie ihm dann die Frage zurück, „Und du? Bist du dann eher der Langschläfer?“, auch wenn sie sich schon denken konnte, dass Yamato es doch etwas länger im Bett aushielt als sie. Die andere Frage war da weitaus kniffeliger. Es gab viele Sachen, die rückgängig gemacht hätte. Aber wenn sie nun darauf zurückblickte doch irgendwo froh war, dass sie so geschehen sind. Vielleicht bereute sie es, nicht vorher schon gemerkt zu haben, dass da wohl mehr zwischen ihr und Yamato sein könnte. Das offen auszusprechen schaffte Sora dann doch nicht. Es gab wohl auch einige Sachen die in der Digiwelt vorgefallen sind, die Sora nun anders handhaben würde. Aber das lag wohl einfach eher daran, dass sie einfach erwachsener und vor allem erfahrener geworden war. So legte sie weiter eine kurze Denkpause ein, und lehnte sich etwas zurück. „Vielleicht… hätte ich damals die Gruppe nicht verlassen, als Tai plötzlich verschwunden war. Und ich hätte mich im Nachhinein wohl nicht so von Demidevimon beeinflussen lassen. Und vor allem, wäre ich euch dann nicht so gezielt aus dem Weg gegangen.“, das war wohl bisher einer der Sachen, die Sora immer noch sehr auf dem Herzen lagen. Auch wenn sie mittlerweile auch daraus positive Sachen ziehen konnte. „Aber… wer weiß, was passiert wäre, wenn es anders gewesen wäre.“ Fügte sie dann hinzu. Es war wohl doch ein recht schwieriges Thema und sich kurzerhand da auf eine Sache festzulegen war doch recht schwer. Es hätte doch alles Konsequenzen gehabt. So verschränkte sie nickend ihre Arme vor der Brust, „Aber vielleicht ist es genauso gut gewesen, wie es gekommen war. Vielleicht wäre Biyomon sonst nie zu Garudamon digitiert. Wer kann das schon sagen.“ Fügte sie abschließend hinzu. Das Yamato wohl ebenfalls einige Taten von damals bereute war ihr schon irgendwo bewusst. Und dennoch interessierte sie seine Antwort darauf, „Würdest du etwas ändern wollen?“ erkundigte sie sich zögernd. Neugierig hielt sie ihren Blick konstant auf Yamato. Wartend auf seine Antwort, welche sie wohl noch ein Stück mehr aneinander führten. Zumindest kam Sora es so vor, als würden sie sich mit jeder neuen Frage etwas mehr annähern.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Nov 09, 2016 1:54 pm

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Fehler waren sicher etwas, das ganz normal war. Niemand war perfekt. Allerdings konnte Yamato nachvollziehen, dass Sora auf Nummer Sicher gehen wollte und ein perfektes Ergebnis zeigen wollte. Ihm ging es ja schließlich nicht anders mit seinen Songs. „Ich glaube, du musst für dich selbst entscheiden, wann du deine Ergebnisse präsentieren willst. Eben dann, wenn du dich damit wohl fühlst.“ Denn wenn sie sich schlecht fühlen würde, wäre das sicher kontraproduktiv. Nicht, dass sie noch dachte, dass er sie drängen wollte. Das war auf keinen Fall seine Intention. In keiner Lebenslage. Jedes Gespräch war immerhin ein kleiner Balanceakt, bei dem sie darauf achten mussten, eine Zwischeneben zu finden. Freundlich, aber nicht freundschaftlich. Da konnte er nur hoffen, dass ihm das gelang.
Da Sora aber von ihm zum Essen eingeladen werden wollte, schien er nicht so viel falsch zu machen. „Gut, dann bist du hier mit eingeladen“, stimmte er zu. Er musste sich keine Gedanken um einen passenden Abend machen. Immerhin war sein Vater eigentlich selten Zuhause und würde sie daher wohl kaum stören. „Ich versuche also die nächsten Wochen die Wohnung so hinzubekommen, dass du vorbei kommen kannst und sage dir Bescheid.“ Und er würde vorher fragen, was sie essen wollte. Nur zur Sicherheit. Denn Yamato wollte auf keinen Fall etwas auftischen, was Sora nur aus Höflichkeit aß.
Oder er beobachtete sie, was sie die nächste Zeit über bestellte um sich ein Bild davon zu machen, was sie mochte. Allerdings schien Sora Entscheidungsschwierigkeiten zu haben, weswegen Yamato die Hand hob und mit dem Finger willkürlich auf eines der Dessertgerichte. „Und was hab ich ausgesucht?“, erkundigte er sich. Hoffentlich nichts Abwegiges. Aber sie war natürlich nicht gezwungen, das Dessert auch wirklich zu bestellen.
„Aber früh aufstehen ist nicht ausschlafen“, entgegnete er belustigt. Wobei es natürlich sein konnte, dass es für Sora vollkommen ausreichte. Und es wunderte ihn wirklich nicht, dass Sora früh aufstand. Verlegen grinste er und schüttelte den Kopf. „Ich schlafe lange, wenn ich die Möglichkeit dazu habe“, gab er zu. „Mein Dad kommt immer spät nach Hause und kann den Schlaf, wenn er frei hat, gut gebrauchen. Es gibt also keinen Grund an freien Tagen früh aufzustehen.“ Wenn sein Dad wach wäre, würde er bestimmt auch aufwachen, aber da ihn niemand weckte, schlief Yamato einfach auch lange. „Und ich bin lange wache. Da muss ich Schlaf nachholen.“ Er zuckte verlegen mit den Schultern.
Im Grunde hatte Yamato Soras Antwort schon voraus geahnt. Wenn man die Fehler des anderen kannte, wusste man auch, was sie gerne anders gemacht hätten. Wobei es natürlich beruhigend war, dass selbst jemand wie Sora Fehler vorzuweisen hatte. Da fühlte man sich gleich besser, wenn man eben selbst nicht gerade selten Dinge falsch angegangen war. „Den Fehler haben wir alle gemacht“, beruhigte Yamato sie schnell. Sie hatten allerdings auch alle aus besten Wissen und Gewissen gehandelt. Besonders richtig war das nicht gewesen, aber wenigstens hatte niemand von ihnen aus bösem Willen gehandelt. Demidevimon war eine andere Geschichte und Yamato für seinen Teil war froh, dem Digimon nicht in ähnlicher Weise begegnet zu sein. Wenn Sora an ihrem Wappen gezweifelt hatte, dann hätte er das sicherlich erstrecht. „Demidevimon hat mit den anderen auch seine Spielchen getrieben“, erinnerte er sie. Es gab seiner Meinung nach nichts, was Sora schlecht dastehen ließ. Immerhin war sie nicht vollkommen von der Bildfläche verschwunden gewesen, auch wenn sie keine Ahnung gehabt hatten, dass sie in der Nähe war. „Und ich hatte jedenfalls Respekt vor deinem Wappen. Meins hat mir schon Angst gemacht, da hätte ich nicht mit dir tauschen wollen.“ Denn seiner Meinung nach war Liebe noch einmal eine ganze Ecke schwerer als Freundschaft. „Izzy und Tai hatten es zum Beispiel viel leichter. Die waren im Grunde ihren schon treue, bevor sie in die Digiwelt gekommen sind.“ Während er selbst einen ordentlichen Weg hatte gehen müssen, um sein Wappen zu akzeptieren. „Taichi hat damals direkt zu dir gesagt, dass dein Wappen passend wäre“, erinnerte sich Yamato. „Ich glaube, das haben wir alle gedacht.“ Alle abgesehen von Sora selbst, verstand sich. „Aber ich glaube, dass es viel mehr Druck aufbaut, wenn man weiß, dass man so eine Art Wappen hat. Bei mir war es so. Auf andere zu achten war leichter, bevor ich wusste, dass ich es unbedingt tun sollte, weil ich das Wappen der Freundschaft habe.“ Und da kam er auch schon zu dem Punkt, den er vermutlich am meisten bereute. „Hat nicht so gut geklappt…“, gab er zu. Wenn er seinem Wappen treu gewesen wäre, hätte er wohl kaum einen Kampf mit Taichi angefangen. „Ich bin wirklich nicht stolz darauf, dass ich Cherrymon Glauben geschenkt habe.“ Sein Blick glitt zur Tischplatte. Wie immer, wenn er an die Momente dachte, in denen er Taichi wirklich als Rivalen gesehen hatte, fühlte er sich miserabel. Thematisiert wurde es eigentlich nie, nicht einmal von Taichi selbst. Aber nun waren sie auf das Thema gekommen und vor Sora war es beinahe noch unangenehme als vor Taichi. „Ich glaube aber nicht, dass ich es ändern würde, wenn ich könnte“, sagte Yamato langsam. „Ich denke, Tai und ich wären dann nicht so gute Freunde.“ Das klang widersprüchlich und irgendwie dumm, weswegen er verlegen auf sah. „Macht das Sinn? Dass ich glaube, unsere Freundschaft brachte eine Auseinandersetzung wie diese? Oder, dass ich das brauchte, um Freundschaft besser zu verstehen?“ Mittlerweile kam Yamato bestens mit seinem Wappen klar, aber wäre das auch so, wenn er eben keine Auseinandersetzung gehabt hätte? Hätte er dann den Wert von Freundschaft ebenso verstanden? „Ich glaube, dass die ganzen Abendteuer Tests waren. In irgendeiner Weise und dass wir heute nicht die Personen wären, die wir jetzt sind, wenn etwas anders gelaufen wäre“, schloss Yamato etwas unsicher. Nicht, dass es nicht seine Meinung war, aber das Thema war eben heikel. Gerade vor Sora, die zwar auch einige kleine Dummheiten begangen hatte, aber Yamato war auch klar, dass er aus der Gruppe, die Liste anführte.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Nov 09, 2016 7:33 pm

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Yamato erwischte erneut den richtigen Nerv bei Sora. Das er hierbei so viel Verständnis zeigte gab Sora das Gefühl, dass ihr eine Art Last von der Schulter fiel. „Danke für dein Verständis.“ Brachte sie ihm daraufhin entgegen mit einem Lächeln auf den Lippen. Es tat gut zu wissen, dass Yamato ihr bei sowas auf eine recht indirekte Art unterstützte. Da sie sich dadurch von ihm verstanden fand bekam sie direkt wieder das Gefühl, dass sie wirklich mehr für Yamato empfand.

„Super! Ich freue mich jetzt schon drauf!“ erklärte sie freudig, als dann ein weiteres Date direkt geklärt wurde. Jedoch huschte ihr kurz ein Schmunzeln über die Lippen, als er auf das Chaos, welcher bei ihm zu Hause wohl herrschte. Das führte Sora nur erneut vor Augen, dass auf Yamato wohl wirklich immer Verlass war. Selbst wenn es um den Haushalt ging. Sein Vater konnte sich da wohl wirklich glücklich schätzen. Und so führte sich die Orangehaarige wieder einmal vor Augen, wie glücklich sie sich schätzen konnte, mit genau diesem ausgehen zu dürfen.
Seine Entscheidungshilfe beobachtete Sora anfangs skeptisch mit hochgezogener Augenbraue. Das kam nun tatsächlich recht unerwartet. Unerwartet genug, sodass ein leises Lachen über Soras Lippen kam gepaart mit einem Kopfschütteln. Erst dann begutachtete sie seine Wahl, und nickte kurz grinsend, „Keine schlechte Wahl.“ Stellte sie daraufhin fest. Binnen Sekunden nahm sie die Karte wieder zu sich und drückte sie etwas an sich, sodass Yamato keinen Blick mehr auf die Karte erhaschen konnte. „Also, das 2 mal?“ erkundigte sie sich daraufhin grinsend.

Für sie war das ausschlafen, so bekam er ein Schulternzucken sowie ein, „Wenn ich wach bin, bin ich wach. Da ist die Uhrzeit egal.“ Als Antwort. Schließlich war es für sie so. Das Yamato es anders sah, wollte sie damit nicht kritisieren, schließlich gab es wenige Menschen die ähnlich empfanden wie Sora. Das daraufhin eine Begründung folgte, welche Sora aufmerksam verfolgte zauberte ihr wieder ein Schmunzeln ins Gesicht. Er wirkte etwas unbeholfen, während er dies alles preisgab. Das weckte wohl erneut die Mutter in Sora. Obwohl, dieses mal war es anders. Ganz klar. Schließlich war ja bekannterweise mittlerweile etwas mehr zwischen den Beiden. So war das Gefühl wohl anders zu deuten. Sie wollte sich um denjenigen kümmern, der ihr nun doch sehr am Herzen lag, auf eine andere Weise wie es ihre anderen Freunde taten. Aber eine typische Muttibemerkung konnte sie sich dennoch nicht verkneifen, „Dann musst du wohl früher ins Bett gehen.“ Zusammen mit derAussage überkam Sora ein freches Grinsen. Das solche Aussagen nicht gern gehört waren, war ihr jedoch durchaus bewusst, ihn etwas zu necken reizte sie wohl doch zu sehr.
Und erneut schaffte Yamato es die richtigen Worte zu wählen. Selbstverständlich hatten alle so einige Fehler gemacht. Doch fiel es Sora einfach leichter ihre Fehler zu suchen, als die von ihren Freunden. Eigentlich wollte sie Yamato aufmerksam zu hören und nickte immer wieder leicht ab. Jedoch konnte sie sich nicht mehr daran halten, als Yamato meinte dass er vor ihrem Wappen wohl mehr Respekt hatte als ihr eigenes konnte sie ihren Vorsatz nicht mehr halten, „Ehrlich gestanden hätte ich wohl vor jedem anderen Wappen mindestens genauso Angst gehabt.“ Erklärte sie kurzerhand. Mittlerweile sah sie Liebe, ganz im Gegensatz zu Yamato, als etwas Selbstverständliches ansah und vor allem als etwas was einfach zu vertreten war. Jedoch sah Yamato das offensichtlich anders. Und warum sollten Tai und Izzy es leichter gehabt haben? Sie hatten bekannterweise ja auch ihre Probleme gehabt. Und ihnen wurde ja auch damals schon erklärt, dass die Wappen nicht willkürlich gewählt worden waren. „Du hättest nicht das Wappen der Freundschaft bekommen, wenn du diesem vorab nicht ebenso treu gewesen wärst.“ Erklärte sie, während sie leicht nickte um sich selbst zu bestätigen. Jedoch fiel ihr bei diesem Satz auf, dass sie das wohl ebenfalls erst hinterher realisierte. Was daraufhin folgte ließ Sora etwas verlegen schmunzeln. Ja, das Tai das damals sagte, fand sie damals weniger angebracht, aber heute freute sie sich darüber, dass sie so von ihren Freunden eingeschätzt wurde. Schließlich war es irgendwo ja ein Kompliment. So konnte sie Yamato daraufhin nur wieder zustimmen. Zu wissen, was das Wappen von einem erwartet machte diese ganze Sache nur unnötig schwerer. Und Sora erwischte Demidevimon da einfach an einem wunden Punkt. Und das Yamato damals alleine die Gruppe verlassen hat, hätte Sora ihm im Nachhinein niemals vorgehalten. Ebenso wenig wie den Angriff auf Taichi. Was nicht bedeutete, dass sie das alles gut hieß. Aber sie waren damals Kinder, in einer fremden Welt, mit vielen Problemen. Da kam es einfach vor, dass man überkochte. Und im Endeffekt haben sie wohl den selben Fehler begangen, sie haben einem bösartigem Digimon geglaubt und damit so viel auf’s Spiel gesetzt. Was jedoch für Sora schlimmer war, war das sie Yamato so niedergeschlagen sehen musste. Sie lehnte sich wieder etwas vor, „Hey, lass den Kopf nicht so hängen.“ Sagte sie mit ruhiger Stimme, um seinen Blick wieder von der Tischplatte auf sich zu ziehen. Schließlich sagte er doch gerade erst, dass sie alle Fehler machten. Das ihn seine Fehler so plagten konnte sie sich nicht ansehen. So hoffte sie, dass ihre Worte und ein Lächeln ihn wieder etwas aufbauen würden. Da fuhr er schon fort. Für jemanden der das alles nicht mit erlebt hatte, würde es wohl tatsächlich komisch klingen. Es war einfach eine besondere Art der Freundschaft. So schüttelte sie den Kopf kurz, „Eigentlich macht das keinen Sinn.“ Stellte sie klar, jedoch fuhr sie direkt fort, „Aber das ist wohl der Beweis, dass die Freundschaft eindeutig dein Wappen ist. Sonst wäre es sicherlich nie so gekommen.“, denn nicht einmal Sora hätte es geschafft, nach einer solchen Vorgeschichte zu jemanden so eine enge Freundschaft aufzubauen. Aber Yamato war wohl einfach der Experte im Thema Freundschaft. Beneidenswert. Und wie er schon sagte, wären sie wohl sonst nie zu denjenigen geworden die sie jetzt sind, „Es ist schon gut so, genauso wie es gekommen ist.“ Stellte sie lächelnd fest. Wäre es nicht so gewesen, würde sie nun wohl nicht mit Yamato hier sitzen, von welchem es ihr schwer fiel ihren Blick zu lassen. Da dieses Thema die Gemüter wohl etwas verstimmte lag es wohl an Sora zu handeln, „Was ist deine schönste Erinnerung an die Digiwelt?“ erkundigte sie sich daraufhin lächelnd. Das war wohl etwas was ebenfalls wissenswert war und vor allem, etwas was Sora nur beim überlegen ein Lächeln auf die Lippen zauberte. Und vor allem erhoffte sie sich, dass Yamatos Mundwinkel bei diesem Thema auch wieder nach oben gehen.
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Nov 10, 2016 2:30 pm

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Und schon wieder eine Verabredung, die sie ausgemacht hatten. Entweder sie waren sehr, sehr voreilig oder sich einfach nur ziemlich sicher. Wobei sicher waren sie sich ja eben nicht. Und genau genommen müsste Sora da die Expertin sein, immerhin besaß sie nicht umsonst das Wappen der Liebe. Darüber durfte Yamato allerdings nicht genau nachdenken, denn das setzte ihn schließlich auch irgendwie unter Druck.
Yamato beugte sich wieder über den Tisch, um einen Blick auf das ausgewählte Gericht zu erhaschen. Doch Sora entzog ihm die Karte, was bei ihm für ein reichlich dummes Gesicht hat sorgte. Überrascht starrte er sie an, bevor er ungläubig den Kopf schüttelte. Wenn Sora sagte, dass das Gericht genießbar war, dann würde das wohl auch stimmen. Und Yamato wollte sicher nicht kneifen, also nickte er. „Okay“, willigte er bei seiner eigenen Auswahl ein, auch wenn er keine Ahnung hatte, was ihn erwarten würde.
Es wunderte den Sänger wenig, dass Sora ihn tadelte. Allerdings war den Tonfall eher sanft und weniger genervt. Den kannte er immerhin auch von Sora. Manchmal war er früher in den Genuss gekommen, wenn er sich daneben benommen hatte. Seit sie älter geworden waren, war Yamato das allerdings nicht mehr oft aufgefallen. Aber Taichi bekam diesen Tonfall wohl häufiger zu hören. „Das sollte ich wohl“, gab er bereitwillig zu. „Aber abends bin ich deutlich besser zu gebrauchen als morgens.“ Morgens würde er sich niemals freiwillig an Liedtexte oder Melodien setzten. Dabei würde nur Schund rauskommen.
„Ich glaube, dass alle Wappen ihre Herausforderungen in sich hatten. Aber ich habe mich nicht eine Sekunde gewundert, wieso Izzy das Wappen des Wissens hatte. Eigentlich fand ich alle Wappen plausibel bis auf mein eignes“, gab er zu. „Mittlerweile wissen wir ja, dass die Wappen richtig verteilt waren.“ Und nun konnte sich Yamato auch nicht mehr vorstellen, ein anderes zu haben. Genauso wenig wie bei den anderen. „Aber damals war ich wirklich überfordert damit.“ Das hing natürlich auch damit zusammen, dass er viel zu verschlossen gewesen war. Natürlich waren seine Freunde ihm wichtig gewesen, aber er hatte sich nicht als wertvollen Teil der Gruppe angesehen und schon gar nicht als guten Freund. Es hatte immerhin anderen Personen gegeben, die sich viel besser mit allen verstanden hatten und viel weniger Probleme verursacht hatten.
Überrascht sah er auf, als Soras Stimme an sein Ohr drang. Ein schwaches Grinsen schaffte es auf seine Lippen, weil ausgerechnet Sora ihn beruhigte. Sora war bekannter Weise immer für friedliche Lösungen eingetreten. „Taichi hält es mir zum Glück nicht vor“, sagte Yamato erleichtert. Man konnte über Tai sagen, was man wollte, aber in der Situation hatte er wirklich Größe bewiesen. „Ich glaube, da habe ich richtig realisiert, was Freundschaft bedeutet. Zu Tai zurückzukommen war wahrscheinlich noch schwieriger als gegen ihn zu kämpfen“, gab Yamato zu, als selbst Sora, die immerhin dabei gewesen war, nicht verstand wieso er nichts daran ändern wollen würde. „Wenn beides nicht passiert wäre, wäre ich mir Tais Freundschaft aber jetzt nicht so sicher“, erklärte er daher und dieses Mal war Yamatos Lächeln aufrichtig. „Tai ist genauso an der Freundschaft beteiligt“, gab Yamato zu bedenken. „Nur weil ich das Wappen habe, bin ich glaube ich kein Experte. Ich glaube, dass Tai nur erstaunlich gut mit meiner Art umgehen kann.“ Zum Glück. Wobei das auf Gegenseitigkeit beruhte. Seit sie sich als Rivalen gegenüber gestanden hatten, war die Freundschaft zu Tai einfach und Yamato zweifelte eigentlich nie daran. Abgesehen von Takeru war Taichi seitdem zu der Person geworden, auf die er sich am meisten verlassen konnte. Daher konnte er Sora nur zustimmen, als sie noch einmal festhielt, dass es gut war, wie alles gekommen war.
Über seine schönste Erinnerung zu sprechen war natürlich wesentlich angenehmer, aber selbst das fiel Yamato denkbar schwer. „Abgesehen von Gabumon?“ Denn natürlich zählte sein Digimonpartner zu den besten Erinnerungen an die Digiwelt. “Ich glaube, die Tatsache, dass ich Takeru die meiste Zeit um mich hatte. Deswegen hatte ich mich auch auf das Sommercamp so gefreut. Wir haben uns vor dem Sommer viel zu selten gesehen.“ Wahrscheinlich hatte sich Sora schon denken können, dass seine besten Erinnerungen mit seinem Bruder zusammenhingen. „Aber davon ab gesehen, waren da einige schöne Momente, wenn wir mal nicht in Gefahr waren und abends zusammen gesessen haben. Ich war immer beruhigte, wenn die ganze Gruppe zusammen war. Auch, wenn ich das vielleicht nicht so gut gezeigt habe“, musste er eingestehen. Er war eben immer noch nicht der überschwängliche Typ, der jedem beteuerte, wie gern er ihn hatte. „Was war es bei dir?“, erkundigte er sich. Einige Vermutungen hatte Yamato natürlich, aber nun war er gespannt, welche Erinnerungen Sora im Gedächtnis geblieben war.
Die Kellnerin trat an ihren Tisch heran um die leeren Schalen abzuräumen, was die Gelegenheit war, das Dessert, was auch immer es war, zu bestellen. Erneut hatte Yamato keine Ahnung, um was es sich handelte.
„Eine neue Frage: Liest du gerne? Was für Bücher oder Filme magst du?“ Das war nun wirklich schwer. Immerhin traute er Sora aktionreiche Filme oder Literatur zu, aber sie hatte auch das Wappen der Liebe und war vielleicht daher romantischer als er annahm. Zumindest erhoffte sich Yamato hier einen guten Hinweis darauf.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Nov 10, 2016 10:00 pm

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So wurde binnen Sekunden entschieden, dass es ein geheimes Dessert für Yamato gab. Sora musste nicht einmal ob er diese süße Speise überhaupt mochte. Aber diesen kleinen Spaß konnte sie sich nicht nehmen lassen.
Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, dachte Sora sich im Stillen. Nunja, aber das er gerne lange schlief war jedoch absolut kein Problem. Soweit war Sora in Gedanken nun wirklich noch nicht, als das sie sich darüber Sorgen mache müsse. Das waren eher Sachen in der sie sich in einer noch nicht feststehenden Zukunft Gedanken machen müsse. Aber Yamato sprach das aus, was viele wohl genauso auslebten. Sora hingegen war meist direkt nach dem Aufstehen topfit, und kannte dieses Problem eher weniger.
„Was soll ich dann sagen?“ erkundete Sora sich etwas amüsiert. Über ihre kindliche Naivität konnte sie mittlerweile nur noch schmunzeln. Ihren Konflikt mit ihrem Wappen trug sie ja ebenfalls offen aus. Und das sie dessen Bedeutung stark zweifelte durfte Yamato schließlich hautnah miterleben. Doch nun war sie wohl alt genug zu wissen, dass es wohl tatsächlich das richtige Wappen für sie war. „Es war wirklich schwer für mich zu verstehen, dass es wohl wirklich mein Wappen sein soll. Und dass ich wirklich in der Lage bin seiner Bedeutung gerecht zu werden.“ Gestand sie. Jedoch zierte dabei ein sanftes Lächeln auf den Lippen, es hatte was befreiendes das offen auszusprechen, vor allem weil sie nun wusste, dass Yamato ihr das Verständnis entgegen brachte welches in dieser Situation nicht nur angebracht war, nein, es wärmte Sora regelrecht von innen. Genau dieses Gefühl hätte sie am liebsten für immer in sich eingeschlossen um es immer und immer wieder zu spüren.
Tai war nun wirklich kein nachtragender Mensch, dass wusste Sora. So war es für sie nicht verwunderlich, dass er es seinem besten Freund sowas nicht vorhielt. Sie hörte ihm lächelnd zu, in Yamatos Worten lag sehr viel Wahres, zumindest klang es für Sora recht verständlich. „In Tai steckt wohl mehr, als man erst erwartet.“ Stellte sie lachend fest. Schließlich haben sie beide vorab festgestellt, dass sie anfangs mit dem Hitzkopf ihre kleinen Probleme hatten. Er war wohlan ein wirklich frohgemuter Kamerad. Sora war sehr froh gestimmt, diesen in ihren Freundeskreis zählen zu dürfen. „Es stärkt Freundschaften, wenn man viel zusammen durchsteht. Ihr seid wohl das beste Beispiel dafür.“ Stellte sie daraufhin klar. Während sich weiterhin ein Lächeln auf ihre Lippen legte. Sie und Mimi wurden auch nur dadurch so gute Freunde, auch wenn es dafür keine Schlägereien benötigte. Als er dann ansprach, dass Tai mit seiner Art so gut umgehen konnte, drehte sie kurzerhand den Spieß rum, „Eure Freundschaft ist nicht nur ihm zu verdanken. Schließlich bist du ja auch, mittlerweile, in der Lage mit seiner Art umzugehen.“. Sonst wäre das ja alles einseitig gewesen und das würde dann nicht von einer allzu engen Freundschaft zeugen. Da es sich schließlich bei Freundschaft um eine wechselseitige Beziehung handelte.
Aufmerksam lauschte sie Yamato, welcher direkt viel froher gestimmt wirkte. Das Gabumon ihm da direkt in den Sinn kam, brachte Sora kurz zum Lächeln. Schließlich wäre ihr Partner ihr da ebenfalls direkt in den Sinn gekommen. Aber das sein kleiner Bruder da ebenfalls recht hoch angesiedelt war, war nun ebenfalls recht wenig verwunderlich. Um dieses Band zwischen Geschwistern beneidete Sora T.K. und Yamato ebenso wie Taichi und Hikari. Das war schließlich etwas, was sie niemals erfahren durfte. „Das stimmt allerdings. Diese doch wesentlich ruhigeren Abende waren damals eine willkommende Abwechslung.“ Gab sie ebenfalls zu. Während Yamato bereits von seiner liebsten Erinnerung berichtete, ging Sora selbstverständlich ebenfalls die vergangenen Abenteuer durch. Aber an welches erinnerte sie sich am liebsten zurück. „Ich glaube… damals, als wir uns wiedergefunden haben. Und Biyomon zu Garudamon digitiert ist.“ Erklärte sie, ehe ihr Lächeln einen Verlegenen Hauch bekam, „Und vor allem, als ich mein Wappen endlich zum Leuchten bringen konnte.“ Fügte sie hinzu. Schließlich sorgte diese Erfahrung für eine beachtliche Veränderung in Soras Leben. Da verstand sie ihre Mutter endlich, und das sorgte dafür, dass das Verhältnis zwischen ihr und ihrer Mutter wesentlich besser wurde. Das war etwas, wovon Sora sich recht sicher war, dass es sich ohne Biyomon und die Erfahrungen in der Digiwelt, nicht so zum positiven geändert hätte. Und so tat es schon immer wieder gut daran zu denken.

So kam die Kellerin erneut an den Tisch heran, Sora nahm die Karte vorsichtig weg, da sie Yamato weiterhin keinen Blick auf die Kart gewähren wollte und tippte einige Male auf das gewählte Dessert, „Das da bitte 2 Mal.“ Bestellte sie lächelnd. Etwas verdutzt begutachtete die Kellerin die Bestellung, woraufhin sie kurz die beiden musterte. Im Endeffekt nahm sie dann grinsend die Karte entgegen und ein „kommt sofort.“ Kam noch über ihre Lippen, ehe sie mit der Karte und den leeren Schalen verschwand.
Während Sora noch der Kellernin noch grinsend nachschaute stellte Yamato bereits die nächste Frage. Für beides hatte sie wenig Zeit, aber ebenso mochte sie beides auch. „Je nachdem was sich anbietet.“ Antworte sie knapp. „Ein gutes Buch kann genauso toll sein wie ein spannender Film.“ Fügte sie lächelnd hinzu. „Nur finde ich für beides recht wenig Zeit.“ Gab sie dann verlegen zu. Aber wenn Tai sie mal bat mit ins Kino zu kommen, lehnte sie auch selten ab, da es bei ihm auch recht schwer war nein zu sagen. Auch wenn sie sich wohl fortan mehr wünschen würde, wenn Yamato sie einladen würde.
„Wenn du einen Wunsch frei hättest…“ fuhr sie dann ohne zu zögern fort. „was würdest du dir wünschen?“, diese Frage gab ziemlich viel über den Charakter eines Menschen preis, und das war im Endeffekt genau das, was Sora hier wollte.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Nov 11, 2016 2:16 pm

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„Nichts“, entgegnete Yamato mit einem leichten Grinsen. „Zu dir passt dein Wappen sehr gut.“ Natürlich verstand er, dass gerade dieses Wappen respekteinflößend war. Aber eigentlich hatte Sora ihm schon damals alle Ehre gemacht und sie hätte sich nicht so sehr davor fürchten müssen. Natürlich war das nun leicht zu sagen. Aber ihre Zweifel waren nur ein weiteren Punkt an Sora, den er mochte und weswegen er sich bei ihr besser verstanden fühlte. Wahrscheinlich besser als bei Taichi oder Takeru, die beide ihre Wappen ziemlich gut aufgenommen hatten, auch wenn es natürlich bei jedem von ihnen zu mindestens einer Prüfung gekommen war.
Da konnte Yamato nur zustimmend nicken. Dass sein bester Freund toll war, war ihm bewusst. Auch wenn er das vielleicht nicht unbedingt zeigte. Er war sich sicher, dass Taichi auch so wusste, wie viel ihm an ihrer Freundschaft lag. „Vermutlich auch eines der beste Dinge, die mir in der Digiwelt passiert sind“, gab Yamato zu. Nun konnte er sich nicht mehr vorstellen, seine Freunde nicht so gut zu kennen. Und gerade an Taichis Freundschaft war er so gewöhnt, dass er sie natürlich nicht mehr missen wollte. „Mittlerweile“, wiederholte Yamato mit einem Grinsen. „Mittlerweile warte ich einfach ab, bis der Anflug von Idiotie bei Tai abgeklungen ist, wenn es soweit ist.“ Das kam zum Glück so eigentlich nicht mehr vor und Sora wusste das wohl auch ziemlich gut. Aber Taichi konnte eben immer noch auf verrückte Ideen kommen, die man dann am besten ignorierte. „Manchmal zumindest. Hat er dir davon erzählt, dass wir im Vergnügungspark waren und keiner von uns beiden nachgeben wollte, als es um diesen neue Freefalltower ging? Ich dachte, er kneift kurz vorher und er wahrscheinlich andersrum genauso. Das Ende vom Lied war, dass wir drauf waren und ich dachte, wir sterben“, erinnerte sich Yamato an das jüngste Erlebnis, bei dem sie einen Machtkampf ausprobiert hatten. Jedoch ohne Prügelei, was schon mal ein Fortschritt war in seinen Augen.
In Erinnerungen an die ersten Abenteuer in der Digiwelt schwelgend, fielen ihm ein paar Momente ein, in denen sie beinahe glücklich gewesen waren, weil sie nichts verfolgt hatte oder sie auf der Suche nach jemanden gewesen waren. „Ich hätte nicht gedacht, dass mir die Erinnerungen mal so positiv im Gedächtnis bleiben würden“, gab er zu. „Mimi, die sich beschwert hat, weil wir keine Betten hatten oder Joe, der sich darum bemüht hat Ordnung in die Gruppe zu bringen. Taichi und ich haben konsequent nicht auf ihn gehört, glaube ich“, erinnerte sich Yamato schuldbewusst. „Armer Joe.“ Wobei sein Grinsen eindeutig zeigte, dass sich das schlechte Gewissen in Grenzen hielt.
„Ehrlich gesagt, war das auch eine meiner besten Erinnerungen“, sagte Yamato ein wenig verlegen. „Ich hatte kurzzeitig wirklich Angst, dass du nicht zurückkommen willst.“ Und was hätten sie ohne Sora getan? Dass Sora ein wichtiger Bestandteil der Gruppe gewesen war, war wohl allein klar gewesen.
Yamatos Blick glitt von der Kellnerin zu Sora zurück, die sich ganz offenbar wirklich eine Spaß daraus machte, dass er keine Ahnung hatte, was er bestell hatte. „Du weißt, dass ich das essen werde, auch wenn es absolut ungenießbar ist, oder?“, erkundigte er sich. Die Blöße würde er sich schließlich nicht geben.
Im Grunde hatte er Sora sowohl Bücher, als auch Filme zu getraut. Aber ihn wunderte es auch nicht, dass sie wenig Zeit hatte. „Du musst dir Zeit für so was nehmen“, tadelte er, obwohl er das selber nie tat. „Ich lese eigentlich eher wenig. Das letzte Buch, was ich gelesen habe, war glaub ich eins über Musik. Und das ist ewig her“, erinnerte er sich. „Und ins Kino gehe ich wenn Taichi oder Takeru etwas sehen wollen. Vermutlich dann, wenn du für Taichi keine Zeit hast“, bemerkte er nun. Wobei sie auch schon ein paar Mal zu dritt im Kino gewesen waren. Aber das schien ebenfalls lange her zu sein.

Die nächste Frage war kniffelig, auch wenn er sie früher sehr schnell hätte beantworten können. Nun war sich Yamato nicht mehr sicher, ob das immer noch sein Wunsch wäre. Immerhin hatte er sich mit der Situation nicht nur abgefunden, sondern kam wirklich gut damit klar. „Früher hätte ich die Scheidung meiner Eltern rückgängig machen wollen“, gab er zu. „Aber ich glaube, es ist besser so wie es jetzt ist. Und wer weiß, wie alles gekommen wäre, wenn sie sich nicht getrennt hätten. Vielleicht würden Takeru und ich uns dann eher auf die Nerven gehen.“ Aber was wäre dann sein Wunsch? „Ich schätze, dass ich Gabumon so oft sehen kann, wie ich möchte“, fiel ihm schließlich ein. Materielle Dinge oder Erfolg mit seiner Musik waren schließlich etwas, was er sich selbst erarbeiten konnte. Zumindest das hatte er von seinem Vater gelernt, dass man eben hart dafür arbeiten muss, wenn man etwas erreichen wollte. „Was wäre deiner?“, stellte Yamato die Gegenfrage.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Nov 11, 2016 10:00 pm

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Das Yamato sie da anders dachte als sie war wenig verwunderlich. Es war wirklich schwer für sie ihr Wappen zu akzeptieren. Jedoch erwiderte sie ein Grinsen mit einem leichten Schmunzeln. „Danke.“ Sagte sie daraufhin lediglich. Die Worte waren nicht nur aufmunternd sondern galten für Sora beinahe als Kompliment. Schließlich war Liebe nun wirklich ein recht schwieriges Wappen. Und vor allem hatte Sora das Gefühl das es viel von ihr verlangt. Aber sie wusste mittlerweile, dass genau dieses Wappen einfach zu ihr gehörte, und das bestätigt zu kommen bestärkte die Orangehaarige nur.
Dadurch das Tai sich den Titel als bester Freund sowohl bei Yamato als auch bei Sora verdient hatte, war er wohl stets ein greifbares Thema für die Beiden. Jedoch störte es Sora wohl kaum, aber es beschlich sie die Angst, dass es Yamato irgendwann mal stören könnte. Jedoch wirkte er jetzt gerade zu fröhlich, als dass sie sich darum Sorgen machen müsse. So lauschte sie nur sanft schmunzelnd seinen Worten. Diese Geschichte war Sora tatsächlich nicht unbekannt. „Natürlich hat er das.“ Jedoch bekam Sora da von ihrem besten Freund noch etwas mehr zu Ohren, „Tai meinte jedoch…“ sie tippte sich kurz gegen die Wange um sich an den genauen Wortlaut zu erinnern, „Warum lässt er sich überhaupt auf eine Mutprobe gegen mich ein? Das er den kürzeren zieht hatte ich von vornherein gewusst. Du hättest ihn mal sehen sollen!“, nachdem sie diese recht schlechte Imitation beendet hatte räusperte sie sich kurz, ehe sie einem Lachen verfiel, „So ungefähr hat er das wiedergegeben.“ Erklärte sie daraufhin. Das Taichi sich darin wohl noch mehr reingesteigert hatte verschwieg Sora jedoch lieber und ebenso wie weitere Aussagen die Taichi derweil tätigte. Da dieser selbstverständlich sich ins bessere Licht rücken wollte. Sie lehnte sich etwas nach vorne, stütze ihren Ellenbogen auf den Tisch ab und legte ihren Kopf auf ihre Hand, „Dass er vor irgendwas Angst hat, würde er wohl niemals zugeben. Da ist er doch zu stolz für.“ Erklärte sie Yamato, welcher das eigentlich wissen sollte. Und vor allem hätte er sich nicht wundern müssen, dass Taichi nicht aufgegeben hatte.
Wer hätte wohl gedacht, dass sie diese Gefährlichen Abenteuer irgendwann mal mit zu ihren Liebsten Erinnerungen zählen würden. Yamatos Aufzählung deckte sich zwar nicht mit den von Sora, aber er musste schließlich auch nicht Tai und sich selbst ertragen. „Joe konnte einem wirklich sehr leid tun.“ Bestätigte sie ihm. Jedoch hatte dieser wohl auch diesen Abenteuern viel zu verdanken, angefangen von einem stärkeren Selbstbewusstsein. „Aber wir anderen hatten es auch nicht leicht.“ Fügte sie dann noch zwinkernd hinzu. Sie war ebenfalls keineswegs nachtragend, aber diese neckische Aussage, sowie ein freches Grinsen, konnte sie sich in dieser Situation nicht verkneifen.
„Wärt ihr nicht so schnell gewesen, sodass ich hätte fliehen können…“ erinnerte sie sich zurück und malte sich in Gedanken aus, wie es hätte passieren können, „Ich wäre dann bestimmt nicht zurückgekommen.“, so beendete sie ihr Gedankenexperiment kurzerhand. Also war es erneut eine Sache, wofür Sora den anderen mehr als dankbar war.
Das Yamato nun was ungenießbares erwartete war wohl in dieser Situation kaum verwunderlich. Lachend schüttelte sie den Kopf, „Ich würde dir doch niemals was ungenießbares vorsetzen!“ versicherte sie ich schnell. Er sollte nichts falsches von ihr denken, obwohl er das wohl ohnehin nicht tat.
Und nun musste sie sich den Tadel von Yamato über sich ergehen lassen. Diesen nahm sie jedoch lächelnd entgegen. „Das stimmt wohl.“ Gab sie daraufhin zurück. Schließlich nahm sie sich tatsächlich wenig Zeit für sich. Das Yamato kein Bücherfreund war, war Sora irgendwo schon klar. Die folgende Aussage überraschte sie ebenfalls nicht, „Taichi ist für mich meist auch der einzige Grund ins Kino zu gehen.“ Gestand sie lachend, da ihr so erneut eine Gemeinsamkeit der Beiden vor Augen geführt wurde. Das sie oft für Taichi alles stehen und liegen lassen hat, wollte sie jedoch ebenfalls nicht ansprechen. Auch wenn er sich dennoch oft darüber zu beschweren traute, dass sie so selten Zeit für ihn hatte.

Seine Antwort war eindeutig von Ehrlichkeit geprägt und das hätte sich Sora bereits denken können. Umso mehr wunderte es sie, dass er diesen Wunsch direkt reklamierte. Aber seine Begründung sorgte dafür, dass Sora das nachvollziehen konnte. Irgendwo wünschte sie sich auch, dass ihre Eltern noch zusammenleben würden. Aber sie wusste mittlerweile, dass es so die richtige Lösung war. Aber wohl auch nur deswegen, weil sie von Kindestagen an es nicht anders kannte und deswegen daran gewöhnt war. Sein tatsächlicher Wunsch sorgte für ein sofortiges Lächeln auf Soras Lippen. „Das ist ein schöner Wunsch.“ Gestand sie. Ihr Biyomon hätte sie am liebsten auch immer bei sich. Aber als sie dann die Gegenfrage bekam räusperte sie sich kurz, um genau die Antwort zu geben, die man wohl von ihr erwarten würde, „Das alle meine Freunde… alle die mir am Herzen liegen, bis an ihr Lebensende glücklich sind.“ Sagte sie lediglich. Einen Wunsch, der nur sie betraf würde ihr nicht entsprechen. Und ihre Freunde glücklich zu sehen ist wohl das, was sie sich am meisten wünschte. Denn das machte sie ja ebenfalls glücklich.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Nov 14, 2016 3:37 pm


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Natürlich hatte Taichi ihre kleine Mutprobe bereits gegenüber Sora erwähnt. Dennoch verdrehte Yamato die Augen als ihm klar wurde, dass sein bester Freund ihn nicht allzu gut hatte dastehen lassen. „Ich habe nicht den Kürzeren gezogen. Ich habe mich genauso getraut!“, beschwerte sich Yamato natürlich prompt und schüttelte den Kopf. Schade, dass er sich nicht postwenden bei seinem Freund beschweren konnte. Wem hatte er wohl noch davon erzählt? „Und er hatte auch Angst.“ Nicht so viel wie Yamato, das musste er natürlich schon zugeben, aber besonders entspannt hatte Tai auch nicht gewirkt. „Und der Turm war wirklich hoch“, verteidigte er sich dann noch zusätzlich. „Aber für dich bestimmt nicht hoch genug.“ Da Sora auf Birdramon fliegen sicher mehr gewohnt war als er, war ihr so ein Tower bestimmt noch zu niedrig. Im Gegensatz zu einigen anderen Digimon hatte Gabumon nur ein Level, auf dem er Fliegen konnte und selbst dann war MetalGarurumon mit ihm eher am Boden geblieben. Yamato war also nicht so sehr daran gewöhnt wie Sora. „Er würde es mir gegenüber nicht zugeben. Nicht, wenn es um so etwas Banales geht“, stimmte Yamato ihr zu. Vermutlich war das also bei allen von Tais Freunden so. „Eigentlich lasse ich mich nicht auf solche Wetten ein. Aber Tai trifft irgendeinen Nerv bei mir“, gab Yamato zu. Vermutlich basierte das wirklich daher, dass sie früher nicht voreinander hatten klein beigeben wollen. Solange sich aber ihre Machtkämpfe auf einem so harmlosen Niveau abspielten, war Yamato das egal. Dennoch wusste er, dass das nicht gerade erwachsen war. „Das nächste Mal sollte ich vernünftiger sein.“


Abwehrend hob Yamato die Hände, als Sora ihn tatsächlich leicht tadelte. „Ich weiß, ich weiß“, gab er zu. „Du machst mir nachträglich ein schlechtes Gewissen“, stellte er außerdem fest. Früher hatte er auch gewusst, dass er sich nicht richtig verhielt. Aber damals hatten Soras Aufrufe zur Vernunft nicht dazu geführt, dass er sich derart schämte.
Vermutlich hätte Sora wirklich nicht vorgehabt zur Gruppe zurück zu kommen, wenn sie sie nicht eingeholt hätten. Aber Yamato war weniger besorgt als sie nun. „Wir hätten dich gesucht und gefunden“, stellte er klar. Taichi war so dickköpfig, dass er nicht eher geruht hätte, bis sie Sora gefunden hätten. Vermutlich wäre jeder von ihnen nicht eher zur Ruhe gekommen. Immerhin hatte sie Sora alle schon damals sehr gerne gehabt und sie war ein wichtiger Bestandteil der Gruppe gewesen.

„Aber vielleicht schmeckt es mir nicht“, gab er zu bedenken. „Oder glaubst du, du kannst mich so gut einschätzen?“, fügte er interessiert hinzu. Sora und er hatten im Grunde keine Ahnung von einander. Nicht so wie es bei Tai war. Wobei bei Tai mit Essen selten etwas falsch machen konnte. Aber natürlich ging Yamato nicht wirklich davon aus, dass Sora bei etwas eingewilligt hatte, was nicht schmeckte. Denn sie hatte es ja selber auch bestellt.

Soras Wunsch war weniger egoistisch als seiner, stellte Yamato sofort fest und er nickte langsam. „Das ist ein netter Wunsch“, fand Yamato und lehnte sich etwas zurück. „Jetzt komme ich mir schlecht vor, weil ich mir was für mich gewünscht habe.“ Auch wenn es natürlich Gabumon beinhaltete, der natürlich neben Taichi sein bester Freund war.
Mit einem leichten Grinsen betrachtete er Sora, deren Wunsch natürlich zu ihr passte. „Du legst die Messelatte zu hoch. Einige von uns haben auch noch Wappen, die sich auf Zwischenmenschliches beziehen. Nimm mal etwas Rücksicht auf mich“, forderte er immer noch grinsend. Natürlich war das nicht ernst gemeint. „Du bist zu gut für die Welt, Sora“, erklärte er dann jedoch ernster. Denn immerhin wollte er sich mit dieser Aussage wirklich nicht über sie lustig machen. Sie war ernstgemeint.
„Aber ich glaube, dass jeder für sein Glück selbst verantwortlich ist, weißt du?“, gab er langsam zu bedenken. „Das habe ich zumindest in der Digiwelt gelernt.“ Zumindest traf das auf ihn zu. Aber es gab noch weitere äußere Umstände, die man selber nicht beeinflussen konnte. Von daher, war Soras Wunsch durchaus gerechtfertigt.

Die Kellnerin kam mit einem Tablett auf sie zu und Yamato reckte den Hals, um zu erkennen, welches Dessert sie servieren würde. Vielleicht müsste er dann zurücknehmen, dass Sora ein guter Mensch war.







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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Nov 15, 2016 10:44 pm

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Das Yamato sich nun zu verteidigen versuchte amüsierte Sora sichtlich, so sehr das ihr ein Lachen über die Lippen huschte. Sie winkte kurzerhand ab ehe ein, „Du musst dich nicht rechtfertigen“ folgte. Schließlich war ihr von vornherein bewusst, dass Taichi es zu seinen Gunsten ausschmückte. Sie hätte niemals gewagt Yamato nur aufgrund von Taichis Aussagen zu verurteilen. Das Yamato jedoch direkt schlussfolgerte, dass Sora weniger Angst gehabt hätte wunderte sie etwas. Aber vielleicht stimmte es ja wirklich. In ihr schlummerte ein kleiner Achterbahn und Adrenalin Fan, vor allem wenn es um solche Attraktionen ging. Bei sowas verschwendete sie recht wenig Zeit um sich Angst zu machen, eher breitete sich dann immer die Freude in ihr aus hoch hinaus zu fahren und sich der Schwerelosigkeit zu stellen. So überkam die Orangehaarige ein freches Grinsen, welches sich mit einem Zwinkern und einer neckischen Aussage paarte, „Nächstes Mal komme ich mit und passe einfach auf euch beide auf.“ Versprach sie. Schließlich nutzte Tai sie bei sowas auch immer als Art Ruhepol, er konnte wohl einfach nicht zeigen, dass er Angst hatte, während Sora recht entspannt neben ihm stand. Aber das die Freundschaft zwischen den beiden Jungs anders war, wurde hierbei wieder verdeutlicht. Schließlich pushten beide sich heute immer noch gegenseitig hoch, auch wenn es auf eine andere und weitaus angenehmere Art war als damals. Das Yamato mit dem Satz abschloss, dass er vernünftiger sein sollte wunderte Sora ebenfalls etwas. Sagte er es lediglich weil er vermutete, dass Sora ihn dafür tadelte? Das hätte sie wohl auch getan, aber nicht in so einer Situation. Das bei den Jungs ein Ausnahmezustand herrschte, wenn sie solche Kämpfe austrugen. „Ach was.“ Gab sie ihm daraufhin zurück, sie wusste ebenfalls dass die Jungs wohl nie ihren kindlichen Stolz ablegen würden. „Wichtiger als Vernunft ist doch der Spaß.“ Stellte sie Zwinkernd klar, auch wenn das wohl keine Aussage war, die zu Sora passte. Jedoch empfand sie diese in solch einer Situation angebracht. Und das es stimmte wusste Sora auch.
Selbstbewusst nickte sie auf seine Aussage. Wissentlich, dass sie wohl tatsächlich keine Ahnung hatte, was Yamato gerne aß und was nicht.

Verlegen musste Sora sich an der Wange kratzen, das Yamato seinen Wunsch nun weniger gut fand, wollte sie nicht. „Musst du doch nicht.“ Stellte sie klar, „Ich würde Biyomon auch am liebsten immer bei mir haben.“ Stellte sie lächelnd klar. Aber welcher Digiritter würde sich das nicht wünschen? Schließlich verband die Partner stets etwas miteinander, ein nahezu unzerstörbares Band.
Yamatos Grinsen sorgte dafür das der verlegene Gesichtsausdruck des Mädchens zu einem Schmunzeln wurde. „Wie konnte ich nur.“ Kontere sie recht ironisch. „Soll ich einen anderen Wunsch äußern?“ erkundete sie sich denn grinsend. Zwar lag ihr bereits einer auf der Zunge, den auszusprechen würde sie sich jedoch noch nicht trauen. So würde das wohl ein unausgesprochener Wunsch bleiben, einen den sie lediglich einer Sternschnuppe auf den Weg geben würde. Oder sie müsse sich einfach etwas ins Zeug legen damit dieser in Erfüllung geht. Jedoch stand es wohl unter einem guten Stern, dass die Verabredungen gut ausgingen und sich somit Soras egoistischer Wunsch erfüllt.
„Natürlich.“ Antwortete sie ihm knapp mit einem Lächeln. „Aber ich würde gerne daran beteiligt sein, dass meine Freunde glücklich sind.“ Versuchte sie sich zu erklären. „Es tut wirklich gut zu sehen, wenn es meinen Freunden gut geht und wenn man einen Teil dazu beiträgt ist es gleich noch viel schöner!“, fügte sie dann noch hinzu, während ein freudiges Lächeln auf ihren Lippen strahlte.

Als Sora aus den Augenwinkeln bemerkte, dass die Kellerin zurückkam zierte in Sekundenschnelle ein Grinsen ihre Lippen, welches sie Yamato schenkte. Sie machte sich sichtlich einen Spaß daraus, dass Yamato erst jetzt sehen würde. Die sichtlich gut gelaunte Kellnerin stellte daraufhin vor die Beiden jeweils eine kleine Schale ab. In diesem befand sich liebevoll dekoriert mit kleinen Früchten Eis in einem sanften Grünton. Freudig begutachtete Sora die Bestellung. Die Kellnerin wünschte lediglich knapp einen guten Appetit ehe sie sich wieder an ihre Arbeit machte. Bevor Sora zum Löchel griff, schielte sie kurz zu Yamato rüber, „Ich hoffe du magst Matcha-Eis.“ Erkundete sie sich lachend. Bisher kannte sie niemanden der was gegen das Grünen-Tee Eis hatte, aber Yamato schaffte es ja momentan immer wieder Sora zu überraschen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Nov 16, 2016 4:48 pm


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„Das muss ich, wenn Taichi irgendetwas rum erzählt, was nicht stimmt“, seufzte Yamato, allerdings nicht wirklich bedrückt. Immerhin kannte r Tai und er hatte nichts anderes erwartet. Außerdem glaubte er wirklich nicht, dass die Leute Tai besonders ernstnahmen und es war ja auch nicht so, als würde er die Innenstadt mit Poster von seinem entsetzten Gesicht vollhängen.
Er musterte Sora beinahe empört. „Du glaubst, du musst auf uns aufpassen?“, fragte er belustigt und fügte dann mit einem breiten Grinsen hinzu: „Und du glaubst, dass wir auf dich hören?“ Zugegeben, meistens hatte es geholfen, wenn Sora etwas gesagt hatte. Jedenfalls hatte er ihren Worten immer am meisten Beachtung geschenkt. Aber eben nicht immer. „Aber ich glaube, er benimmt sich wirklich mehr, wenn du dabei bist.“ Von ihm selbst ganz zu schweigen. Besonders jetzt, wo er mehr in Sora sah als eine Freundin, würde er sich vermutlich sehr wohl zusammenreißen.
Umso überraschter war er, dass Sora nicht dafür war, dass er sich zusammenriss und sich weniger auf Taichis Wetten einließ. „Sagt wer? Du?“, wunderte er sich und lehnte sich vor um Soras Stirn zu berühren wie um zu prüfen, ob sie Fieber hatte. „Du bist vernünftiger als ich. Als die meisten von uns“, erinnerte sie, während seine Hand ein wenig zu lange an ihrem Gesicht verharrte.

Ein wenig kam e sich schon besser vor, als Sora zugab, dass sie seinen Wunsch ebenfalls gut fand und sich das Gleiche wünschen würde. Aber vermutlich galt das für jeden von ihnen. Ihre Digimonfreunde so selten zu sehen war etwas, was sie zwar gewohnt waren, aber dennoch hart für sie war.
„Ich bitte darum“, gab er grinsend zurück, auch wenn seine Aussage natürlich nicht ernstgemeint war. Sora musste sich nichts Neues wüschen, da ihr erster Wunsch tadellos war. Auch, wenn sie darüber bereits diskutierten. Jedoch auf eine ziemlich entspannte Art und Weise. Diskussionen zwischen Taichi und ihm waren immer anders und viel anstrengender. „Das möchte ich auch. Aber ich versuche mich darauf zu beschränken, dann einzuschreiten, wenn sie etwas wirklich Dummes tun“, stimmte Yamato zu. Für ihn war als Träger des Wappen der Freundschaft selbstverständlich, dass er ein Auge auf seien Freunde hatte. Aber sie mussten auch alle ihren eigenen Weg gehen und einige Entscheidungen waren ihm nicht ganz begreiflich, schienen aber dennoch die Richtigen für seine Freunde zu sein. „Jedenfalls war das bei mir das Richtige.“ Da fiel ihm etwas ein, was sogar im Zusammenhang mit Sora stand. „Du hast mich gehen lassen, als ich die Gruppe verlassen wollte. Eigene Entscheidung und langfristig habe ich was draus gelernt“, erinnerte er sich, auch wenn er sich fragte, ob Sora seine Entscheidung immer noch für gutbefand, auch wenn sie nun wusste, was das Resultat daraus gewesen war. Aber darum ging es schließlich hier nicht. „Ich glaube, man versuchte meistens das weiterzuvermitteln, was man selber gelernt hat“, überlegte Yamato und richtete dann seine Aufmerksamkeit vollkommen auf das Tablett, das immer näherkam.
Er konnte seine Erleichterung kaum verbergen, als er das grüne Eis darauf erkannte. „Das mag ich“, stellte er zufrieden fest. Gut, dass er nicht etwas essen musste, was ihm überhaupt nicht schmeckte. „Hab ich doch gut ausgesucht“, neckte er Sora, immerhin hatte er quasi blind bestellt und das die Auswahl des Dessert ging auf sein Konto.
Wieder schweigend löffelten sie das Eis und schließlich winkte Yamato die Kellnerin zum Bezahlen zu sich. Denn das hatte er ja schließlich versprochen. Einen kurzen Blick aus dem Fenster bestätigte ihm, dass das Wetter gut genug war, um einen Umweg zu Sora nach Hause zu nehmen. „Wenn du es nicht eilig hast, bringe ich dich durch den Park nach Hause“, schlug er beinahe etwas schüchtern vor. Denn es konnte ja auch gut sein, dass Sora nun die Nase voll von ihm hatte. Dann würde er das natürlich akzeptieren. „Und ich könnte deine Sporttasche tragen“, bot er zusätzlich nun doch an. Zwar wusste er sehr wohl zu, dass Sora die Tasche selber zu tragen konnte, aber es wäre einfach höflicher.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mi Nov 16, 2016 9:19 pm

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Sora hatte Taichi das ohnehin nicht auf’s Wort geglaubt, aber Yamatos Sicht war recht interessant. Schließlich klang diese auch weitaus realistischer als das was Tai von dem Tag erzählte.
Sie nickte nur einige Male heftig, „Natürlich muss ich das!“ stellte sie mit verschränkten Armen klar. Die Herren bewiesen schließlich schon oft genug, dass sie jemanden brauchten, der auf sie aufpasst und bei diesen besonderem Fall sah Sora sich einfach in der Pflicht ein Auge auf die Jungs zu werden. Jedoch war Yamatos Einwand wohl berechtigt. Sie seufzte einmal laut und schüttelte den Kopf, „Stimmt… die Hoffnung habe ich schon lange aufgegeben.“, gestand sie, jedoch mit einem kurzen Zwinkern. Oft kam es ihr nur so vor, als wenn ihre Anweisungen als gut gemeinte Ratschläge wahrgenommen wurden. Aber selbstverständlich wusste sie auch das die Gruppe oft auch viel Wert auf ihre Meinung legte und dieses Wissen übertünchte alles andere.
Natürlich war sie Vernünftiger! Schließlich war sie die Mutter der Gruppe und ohne sie hätte es vermutlich nur mehr Chaos gegeben. Da hatte sie einfach keine andere Wahl. Aber das schloss doch Spaß nicht aus. Mit aufgepusteten Wangen schielte sie dann lediglich zu ihrer Stirn hoch, auf welcher Yamatos Hand noch lag. „Ist deine Hand jetzt etwa festgeklebt?“ erkundete sie sich neckisch, nachdem bereits einige Momente vergangen waren und Yamato keine Anstanden machte seine Hand wegzunehmen.

Etwas wirklich Dummes? Sora hatte das Gefühl, dass eine Katastrophe geschehen wird, wenn sie ihren Freunden nicht zur Seite stehen könnte. Nicht das es an Vertrauen mangelte, es war einfach so in Sora eingebrannt, dass sie immer da sein muss, für die Menschen die sie liebt. Zu warten, dass was Dummes passiert war für Sora nicht die ideale Lösung. Vorsicht ist schließlich besser als Nachsicht.
Das Yamato sich äußerte, dass er das doch mochte, erleichterte Sora schon irgendwo. Auch wenn ihr wenige Sekunden zuvor noch die Tatsache gefallen hatte, ihm im ungewissen zu lassen. „Zum Glück.“ Gab sie daraufhin nur zurück. Ehe die beiden wenige Sekunden später bereits wieder anfingen zu essen. Erneut genoss Sora das wirklich gute Essen des Restaurants.
Yamato zahlte wie versprochen, jedoch bedankte Sora sich freundlich dafür, es war ja keine Selbstverständlichkeit, dass er sie nun tatsächlich zum Essen einlud.
Sein Vorschlag für einen längeren nach Hause weg lehnte sie nicht ab, schließlich war das noch etwas gemeinsame Zeit, welche Sora genießen konnte. Seine Frage wagte sie dann aber abzulehnen, es würde ihr komisch vorkommen, wenn Yamato für sie die Tasche tragen würde. So schulterte sie kurzerhand mit einem Zwinkern selbst die Tasche.
Und so machten sie sich auf den Heimweg, auch wenn Sora es niemals zugeben würde, war sie wirklich froh, dass Yamato sie begleitete und sogar den Umweg anbot. Das war schließlich ein Zeichen, dass er ebenfalls noch länger bei ihr bleiben wollte. Außerdem konnte man die Zeit gut nutzen um die Gespräche aus dem Restaurant fortzuführen. Das der Weg durch den Park nur der Mittel zum Zweck war, um sich länger unterhalten zu können war beiden wohl bewusst, schließlich galt auch Soras gesamte Aufmerksamkeit Yamato. Zu sehr wahrscheinlich, denn auch der längere Weg war nicht lang genug. Wenig später kamen sie schon bei dem großen Gebäudekomplex an, in welchem die Wohnung von Sora und ihrer Mutter war. Auch wenn Sora es nicht recht wollte, war nun wieder Zeit um sich zu verabschieden. Jedoch war es nun auch nich mehr lange hin, bis es endlich Freitag war und somit sie auf ihr gemeinsames erstes Date gehen würden. Das Date mit der Aussicht auf mehr. Anstandshalber hielt Sora den Abschied kurz, eine Umarmung wollte sie ihm ebenfalls nicht geben, er war ja kein Freund von sowas. Eigentlich. „Wir sehen und dann Freitag!“ verkündete sie nur freudig, ehe sie sich dann auf ins Gebäude machte.

Das es nun doch so lange dauern konnte, bis es endlich Freitag ist war Sora da jedoch nicht bewusst. Das Herzrasen und die Aufregung plagten Sora nicht nur wenige Stunden vorher sondern seit dem sie nach dem gemeinsamen Essen nach Hause kam. Mittlerweile war ihre Mutter auch schon eingeweiht, dass Sora eine Verabredung hatte. Wer genau der Junge war hielt sie jedoch auch vor ihrer Mutter verborgen, man wusste ja schließlich nie.
Und nun stellte Sora sich wieder der Herausforderung was passendes zum Anziehen zu finden. Ihm gefiel ihr Kleid von dem Konzert, aber für den Jahrmarkt war das recht unpassend. Immer wieder schob die die Kleiderbügel im Kleiderschrank von links nach rechts und wieder zurück. Das sie sich jemals soviel Sorgen machen würde, hätte sie vor wenigen Wochen wohl nicht gedacht. Sie entschied sich dann, nach einigen durchgefallenen Outfits für etwas, in dem sie sich wohl fühlte und etwas, was auch verdeutlichte dass Sora nicht mehr das jungenhafte Mädchen war. Es verirrten sich immer mehr Röcke und Kleider in ihren Schrank und allmählich gefiel ihr das auch recht gut, auch wenn sie sich einredete, dass es sich da um Mimis Einfluss handelte. Aber wenn Yamato das auch an ihr gefiel war daran nichts anzusetzen. Also war es wenig verwundernswert, dass Sora in einen Rock schlüpfte, dass Wetter bot das schließlich auch an!
Nun hieß es jedoch noch warten. Sora war wohl überpünktlich, das machte aber die Aufregung. Sie konnte kaum noch abwarten, bis Yamato sich endlich meldete und somit der Abend begann auf den sie sich schon so lange freute. Ihr Handy hatte sie fest im Griff, während sie wartend die Flure der Wohnung auf und ab lief. Den skeptischen Blick ihrer Mutter, welcher sich immer wieder mit einem Grinsen paarte, ignorierte Sora derweil gekonnt.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Nov 17, 2016 3:44 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Jahrmarkt


Obwohl sich Yamato nun ja schon zum Essen mit Sora getroffen hatte, war das hier ihr erstes richtiges Date. Zumindest eines, das sie als Date ausgemacht hatten. Und das bedeutete, dass der Blonde doch etwas aufgeregt war. Das zeigte sich in seinem kompletten Verhalten. Yamato hatte noch nie so lange gebraucht, bis er sich für ein Outfit entschieden hatte. Nicht einmal vor Konzert und da sahen ihn viel mehr Leute an. Wobei Sora natürlich wichtiger war. Und sie hatte Ahnung von Mode, seit er das wusste, war es eigentlich noch schwieriger sich etwas zum Anziehen für den heutigen Abend rauszusuchen.
Leider war die Zeit auch nicht gerade sein Freund und lief unaufhörlich weiter. Dabei bräuchte er so viel mehr davon. Seine Haare lagen nicht am ansatzweise so, wie Yamato wollte. Und wo war eigentlich das Hemd, dass er hatte tragen wollen? Ein Blick in den Wäschekorb bestätigte den Verdacht, dass er vergessen hatte es zu waschen und das es daher ausschied. Entnervt musste er also auf ein schwarzes Shirt ausweichen. Wenn andere ein schwarzes Shirt aussuchten, war es wahrscheinlich auch genau das. Aber nicht bei ihm. Er hatte sich eines ausgesucht, dessen Ausschnitt nicht so eng am Hals anlag, das konnte er nämlich nicht gut ab. Und er fand den Schnitt auch cooler. Dazu eine Jeans mit Reisverschlüssen und einem kunstvollen Loch am Knie. Hoffentlich fand Sora das cool und nicht schäbig. Im schlimmsten Fall würde sie am Ende noch anbieten, dass sie seine Hose nähte. Schwarze Chucks und er fand, dass er fast gut aussah, trotz der Haare. Aber das konnte er ja auf den Helm schieben, fiel Yamato glücklicher Weise wieder ein, während er sich eine Jacke schnappte, die er sich um die Hüften band. Er könnte immerhin doch etwas kühler werden und dann könnte er Sora seine Jacke anbieten.
Ein Blick auf die Uhr bestätigte ihm, dass er los musste, wenn er nicht zu spät kommen wollte. Beim ersten Date zu spät zu kommen wäre ziemlich daneben und deswegen wollte er das auf jeden Fall verhindern. Im Vorbeirennen schnappte er sich eine der Ketten, die auf seinem Schreibtisch herum lagen, bevor er sich die Schlüssel zur Wohnung und für den Roller schnappte und schließlich hastig und mit krachender Tür die Wohnung verließ.

Zum Glück meinte es der Verkehr wenigstens gut mit ihm und Yamato schaffte es tatsächlich pünktlich zu Sora. Und da sie noch nicht an der Straße wartete, holte er sein Handy hervor und wählte ihre Nummer, um auf sich aufmerksam zu machen. Das war jedenfalls die besser Alternative als zu klingeln. Denn Soras Mutter flößte ihm wirklich Respekt ein.
Es dauerte gar nicht lange, da tauchte Sora auch schon auf und auf seinem Gesicht erschien ein Grinsen. Vor allem, als er bemerkte, dass Sora einen Rock trug. Eigentlich sollte er sich inzwischen daran gewöhnt haben. Immerhin sah er sie täglich so in der Schule. Aber dieses Mal war ihm eben bewusst, dass sie sich vermutlich genauso Gedanken über ihr Outfit gemacht hatte wie er. Und damit war der Rock bewusst ausgewählt worden. Jedenfalls hoffte Yamato, dass er sich nicht als Einziger so dämlich benommen hatte.
„Hey“, grüßte er Sora und richtete sich wieder auf. Yamato hatte sich bisher in einem Versuch lässig und nicht aufgeregt zu wirken, an seinen Roller gelehnt. „Du siehst gut aus“, machte er ihr ein Kompliment, was sich seltsam anfühlte. Wenn man sich so lange kannte und plötzlich solche Komplimente machte, war es bestimmt normal, dass es etwas verlegen rüberkam. Abe dennoch entsprach es der Wahrheit. „Ich hab mich für den Roller entschieden. Es sei denn, du willst nicht. Dann lassen wir ihn stehen und fahren Bahn“, bot Yamato an und hob den Helm hoch, den er für Sora mitgebracht hatte. „Meine Frisur hat er auch schon ruiniert. Ich bin für Gleichberechtigung“, fügte er mit einem Zwinkern hinzu.
Sie mussten wohl erstmal wieder eine weniger verlegene Basis finden. Bei ihrem Spiel hatte anschließend ja sehr gut geklappt. Dafür waren beinahe alle Treffen in der Schule etwas verlegen gewesen. Dass Taichi noch nichts gemerkt hatte, grenzte an ein Wunder. Denn für Yamatos Empfinden benahmen sie sich wirklich auffällig. Jedenfalls hatte er sonst noch nie so viel in der Schule gegrinst. Das beschränkte sich natürlich auf die Momente, in denen er Sora auch wirklich sah. Zum Glück war sie nicht in seiner Klasse, denn dann wäre er wohl dezent aufgeschmissen gewesen.
"Ich hab kurz gedacht, wir müssen die Verabredung verschieben, als Tai uns gefragt hat, ob wir mit ihm ins Kino gehen", sagte Yamato. Natürlich hatten sie beide abgesagt und leise Ausreden gestammelt. Zum Glück hatte er nicht weiter nachgehakt, sondern sich bereits überlegt Koushiro zu fragen.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Do Nov 17, 2016 10:34 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Jahrmarkt

Und dann kam er endlich, der Anruf von Yamato und somit das Zeichen, dass es nun endlich soweit war. Sora ließ keine Sekunde verstreichen, in ihre Schuhe war sie mittlerweile schon reingeschlüpft um nicht unnötig Zeit zu verschwenden. Nur eine Tasche griff sie sich auf dem Weg zur Wohnungstür, welche sie regelrecht aufriss. Kurz rief sie noch ein „Bis heute Abend!“ in den Flur, ehe die Tür so schnell zu fiel, wie sie geöffnet wurde. So schnell, dass Sora gar nicht mehr mitbekam, dass ihre Mutter ihr viel Spaß wünschte.
Nun machte sich der jahrelange Sport ausgezahlt, der Aufzug wurde schließlich zu lange dauern, als entschied Sora sich binnen Millisekunden für die Treppen, welche sie in einem beachtlichen Tempo hinab raste, um noch etwas schneller zu sein Übersprang sie auch immer einige Stufen, schließlich bedeutete jede Sekunde die sie sich damit aufhalten ließ eine Sekunde weniger mit Yamato und das war gerade das letzte was sie wollte.
Jedoch bremste sie kurz vor den letzten Stufen abrupt ab. Sie konnte doch nicht so runterlaufen, wenn ihr Date unten auf sie wartete. Was würde er denn denken? Sie wollte sich ja auch nicht anmerken lassen, dass sie die Sekunden bis zu seiner Ankunft gezählt hat. Sie umgriff fest das Geländer der Treppe, schloss die Augen kurz und atmete einmal tief durch, dies sollte den Effekt haben ihr die Aufregung zu nehmen. Aber es bewirkte genau das Gegenteil. Ihr wurde bewusst, dass sie nun wirklich auf ein Date gehen wird. Mit Yamato. Mit genau dem Yamato, mit dem sie damals in die Digiwelt gereist ist. Und genau mit dem, den sie seit dem zu ihrem Freundeskreis zählte und mit welchem sie viele Abenteuer erlebt hat. Aber nun stellte sie fest, dass sie ihn seit seiner Einladung nicht nur als diesen sehen kann. Nein, mittlerweile sah sie ihn als einen Jungen dessen Anwesenheit sie mehr als genoss und als einen Jungen in den sie sich tatsächlich verlieben könnte. Irgendwie machte ihr dieser Gedanke etwas Angst, ob diese Gefühle übereilt waren? Und was wenn Yamato ganz anders dachte? Sora schüttelte sich einmal kurz, ehe sie ihren Weg in einem angemesseneren Tempo fortgesetzt hatte.

Und wie erwartet stand Yamato bereits mit seinem Roller da, nur ihn zu sehen zauberte der Orangehaarigen ein Lächeln auf die Lippen, welches wohl eindeutig zeigte, wie sehr sie sich auf ihn und das Date freute.
„Hey.“ Erwiderte sie darauf knapp. Und fühlte sich direkt blöd, nachdem ihr das über die Lippen huschte. Das klang doch sicherlich doof. Aber Sora hatte sich damit abfinden müssen, es gesagt zu haben und das sie es nicht mehr hätte ändern können. So strengte sie sich noch mehr an, angemessener auf das Kompliment zu antworten um nicht wie ein kompletter Depp dazu stehen. „Vielen Dank.“ Antwortete sie mit einem Lächeln, während sie merkte das ihr Herz wieder wesentlich schneller schlug. Dieses Kompliment sagte ja schließlich indirekt aus, dass er fand, dass sie gut aussah und hierbei war Sora sich auch mal wirklich sicher. Kurz musterte sie den Helm, welchen sie Yamato direkt abnahm. „Roller ist gut.“ Stellte sie nur kurz fest, ehe sie Yamato bei seiner folgenden Aussage skeptisch musterte, „Red keinen Unsinn.“ Gab sie nur seufzend von sich. Schließlich brauchte es schon wesentlich mehr um seine Frisur zu ruinieren und vor allem, würde das wohl nicht ausreichen um Yamato weniger attraktiv zu machen. „Du siehst auch so gut aus.“ Stellte sie dann klar, und sorgte damit erneut für einen Moment, in den sie sich selbst geohrfeigt hätte. Sowas konnte sie doch nicht einfach direkt aussprechen. Obwohl, Yamato machte ihr ja ebenfalls ein Kompliment, da war es vielleicht nicht ganz so unangebracht das laut auszusprechen. Und vielleicht bedeutete ihm so ein Kompliment mehr als Sora, schließlich war ihm sein Aussehen wichtiger, als Sora ihrs. Was aber nicht bedeutete, dass sie sich nicht über das Kompliment freute. So viele Gedanken kreisten schon wieder in Soras Kopf, die sich nicht mehr ordnen lassen wollten.
Da schaffte Yamato es doch wieder, da etwas Ordnung reinzubringen, indem er ein anderes Thema anschnitt, dass hatte sich ja bereits beim Essen schon bewährt. Sie nickte erst kurz, ehe sie ihre Stimme erhob, „Wem sagst du das. Ich hatte auch wirklich Angst, dass wir es verschieben müssen.“ Gestand sie etwas verlegen, da sie dieses Mal bewusster mit ihren Worten agierte. Sie wollte damit wirklich ausdrücken wie sehr es sie wohl getroffen hätte, das Treffen auf das sie sich so sehr freute zu verschieben. Jedoch überkam sie daraufhin ein leises Seufzen, „Dafür musste ich ihm wieder versprechen, ihn zum Essen einzuladen.“ Erklärte sie Kopfschüttelnd. Sie ließ sich wohl nur darauf ein, weil sie ein schlechtes Gewissen hatte, da sie ihrem besten Freund gegenüber nicht ganz ehrlich gewesen war. Zwinkernd tippte sie Yamato einmal gegen die Brust, „Du hingegen bist da wieder mit einem blauen Auge davon gekommen!“ warf sie ihm grinsend vor.
Daraufhin setzte sie sich dann den Helm auf und zwinkernde Yamato kurz zu, „Nun lass uns endlich los, ja?“ erkundete sie sich, auch wenn das eher die Aufforderung war, endlich zum Jahrmarkt aufzubrechen und dort das erste richte Date zu verbringen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Nov 18, 2016 2:22 pm

Sora & Yamato
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Dieses Strahlen hatte er eigentlich die ganze Woche über vermisst, auch wenn er Sora eigentlich täglich gesehen hatte. Aber vermutlich war es eben einfach, genauso wie für ihn, schwierig sich in der Schule so zu verhalten. Immerhin hatte sie ja ausgemacht, dass sie es erst einmal für sich behielten.
Das war schwieriger, als er gedacht hätte. Yamato hatte sich nie für jemanden gehalten, der sich mit anderen über gerade so ein Thema würde austauschen wollen. Aber es irgendjemanden zu erzählen wäre nicht schlecht gewesen. Vielleicht hätte das zumindest ein bisschen seien Aufregung gemindert.
„Super“, freute er sich. Immerhin mochte er seinen Roller gerne und er hatte doch ein bisschen gehofft, dass er Sora damit zumindest etwas beeindrucken konnte. Sie war schließlich noch nie mit ihm gefahren.
„Tue ich nicht“, lachte er, als Sora ihn tadelte. Wenn sie keinen Unterschied bei seiner Frisur sah, war ihm das allerdings nur recht. Wobei er natürlich hoffen musste, dass es in Soras Augen gleich gut aussah und nicht gleich schlecht. Dass Ersteres der Fall war, machte sie deutlich und das führte dazu, dass sich ein verlegenes Grinsen auf seine Lippen schlich. „Danke“, murmelte er. Nicht, dass er das nie zu hören bekam. Eigentlich sogar ziemlich fot. Aber bei Sora war es etwas anderes, hier machte es ihn verlegen und erfreut zugleich.
Da es sie beide anscheinend verlegen machte, war es auf jeden Fall nicht schlecht das Thema zu wechseln. Und was bot sich da besser an als ihr gemeinsamer Freund Taichi? Tai eignete sich hervorragend für Gespräche, das hatte sie bereits schon festgestellt. Und seit Sora ihm gesagt hatte, dass sie nie mehr als Freundschaft für Taichi empfunden hatte, war Yamato auch ausgesprochen beruhigt und hatte kein Problem über Tai zu sprechen. Immerhin lag der verrückte Kerl ihm ja auch sehr am Herzen.
„Wenn er hartnäckig geblieben wäre, hätten wir das bestimmt. Zum Glück war er begeistert von der Idee, Koushiro hinter seinem Laptop hervorzulocken“, stimmt Yamato zu und grinste dann breit, als Sora ihm einen hoffentlich nicht ganz ernstgemeinten Vorwurf machte. „Glaub mir, ich komme nicht davon. Er wird sich das merken und irgendwann ein Treffen oder einen Gefallen einfordern. Meistens in Form von Essen“, gab Yamato zurück. Und wenn Tai ihn nur darum bitten würde, ihm etwas als Lunch mitzubringen. Er war sehr gut darin, sich an etwas zu erinnern, wenn dabei Essen für ihn heraussprang. „Aber ist es das nicht wert?“, entgegnete er immer noch mit einem Lächeln, das jedoch sanfter geworden war. Immerhin war das kein Scherz mehr. Ihm war diese Verabredung schließlich tatsächlich einiges wert.
Er wartete, bis Sora sich den Helm angezogen hatte, was ihn lustiger Weise ein wenig an ihren alten Hut erinnerte, den sie in der Digiwelt getragen hatte. „Steht dir“, fand Yamato. „Das nächste Mal bringe ich einen blauen Helm mit“, fügte er mit einem Zwinkern hinzu, bevor er sich auf seinen Roller setzte und dann zu ihr hinüber sah. „Einfach hinter mich setzten und gutfesthalten“, erklärte er und konnte gar nicht verhindern, dass er ein wenig rot bei diesen Worten wurde. Das war sicher nicht das erste Mal, dass sie sich an ihm festhalten musste. Irgendwann musste so etwas schon mal passiert sein. Aber jetzt war die Situation trotzdem eine andere. „Wenn du Angst bekommst oder wir anhalten sollen, sag Bescheid“, bat er sie und sah dann nach vorne, während Sora hinter ihn kletterte und er ihre Arme an seiner Taille spürte. Das fühlte sich seltsam an, allerdings nicht ungut.
Yamato brachte einen Augenblick, bis er registrierte, dass er losfahren musste und sie nicht einfach so sitzen bleiben konnten. Aber dann gab er vorsichtig Gas und der Roller setzte sich in Bewegungen. Besonders schnell konnte er ohnehin nicht damit fahren, aber er wollte dennoch nicht direkt losrasen. Sora mochte bestimmt keine Raser. Erst, als sie die kleinen Straßen hinter sich gelassen hatten gab er etwas mehr Gas und strebte die Richtung an, in der sich der Jahrmarkt befand. Einige Attraktionen konnten sie bereits von hier aussehen.


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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Fr Nov 18, 2016 9:53 pm

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„Ich hätte bestimmt nicht nachgegeben!“ stellte sie schnell klar. Taichi war schließlich derjenige, der ihr auch oft sagte, dass sie nicht immer für andere zurückstecken sollte und das hätte sie in diesem Fall wirklich nicht getan. Dafür war ihr das Treffen doch zu wichtig. Aber sie war auch überaus erfreut, dass Tai doch von alleine aufgegeben hatte und den Vorschlag zustimmte einfach mit Izzy ins Kino zu gehen. Hätte dieser ebenfalls nein gesagt, hätte Sora wohl nicht gewusst, was zu tun gewesen wäre. Aber anstatt sich darüber den Kopf zu zerbrechen, genoss sie lieber die Tatsache das nun doch alles geklappt hat.  „Natürlich ist es das wert.“ Bestätigte sie ihm Lächeln, auch das wohl nicht ausdrücken konnte, wie viel ihr das hier wirklich wert war.
Kopfschüttelnd schlug sie ihm etwas gegen den Arm. Jedoch überkam sie parallel ein Lachen, „Aber nur wenn du auch wieder auf Ärmellos und Rollkragen zurückgreifst.“ Forderte sie.  Schließlich würde sie diesen, nicht bös gemeinten, Spott einfach über sich ergehen lassen. Und das Bild von dem älteren Yamato in seiner Kleidung von damals brannte sich bereits als Karikatur in ihrem Kopf ein und sorgte sichtlich für Erheiterung. Sora bezweifelte stark, dass Yamato sich überhaupt darauf einlassen würde, schließlich war sein Modegeschmack mittlerweile ein ganz anderer und von diesem würde er sich wohl nicht so einfach abbringen lassen. Gut festhalten, sagte er einfach so, als wäre da nichts weiter dran. Aber nach der doch recht langen Umarmung nach dem Konzert blieb weiterer Körperkontakt aus und nun fing das Date direkt damit an. Aber das war vielleicht auch als ein gutes Zeichen zu deuten, schließlich würde Yamato nicht jeden einfach so so nah an sich heranlassen. Sie nickte kurz ab und setzte sich dann hinter ihn. Jedoch etwas schmunzelnd, dass er sich so sorgte gefiel Sora auf eine komische Art und Weise, wahrscheinlich weil sie ihn in dieser Hinsicht verstand, sie war ja schließlich nicht gerade unbekannt für genau die selbe Eigenschaft. „Mach dir keine Sorgen um mich.“ Versicherte sie ihm um ihn etwas zu beruhigen. Vor allem auch, weil Sora sich sicher war, dass sie bei Yamato wirklich keine Angst haben müsse. Sie fühlte sich überaus sicher bei Yamato, sodass ihre Aufregung sie mehr sorgte. Etwas zögernd legte sie ihre Hände an Yamatos Taille. Zum Glück konnte er nun nicht ihr Gesicht sehen, welches dabei hochrot anlief.
Jedoch legte Sora reflexartig ihre Arme ganz um Yamato, als dieser schneller fuhr. Das war wohl ebenfalls nicht der Angst zuzuschreiben, eher genoss sie einfach so das Gefühl der Sicherheit bei Yamato nur noch mehr. Was sie erst nach wenigen Sekunden bemerkte, nun gab es aber kein Zurück mehr, jetzt ihre Arme wieder zurückzuziehen wäre dumm gewesen. Was hätte Yamato denn von ihr gedacht…? Vielleicht, hätte er dann die Situation falsch gedeutet und vielleicht sogar gedacht, dass Sora nicht so nah bei ihm sein wolle. Aber da genau das Gegenteil der Fall war, war diese spontane Handlung von Sora vielleicht gar nicht so schlecht um ihm dies zu beweisen. Das dadurch ihre Körper sich selbstverständlich ebenfalls durchgängig berührten war ein positiver Nebeneffekt an der ganzen Sache.
Die rotbraunen Augen entdeckten dann bereits aus der Ferne den Jahrmarkt, woraufhin sich diese bereits freudig weiteten. Nicht nur weil sie sich auf diesen freute, nein, es war schließlich der gewählte Ort für das Date und vielleicht auch der Ort an dem allmählich aus Freundschaft Liebe werden könnte. So zierte ein fröhliches Grinsen die Lippen von Sora. „Wir sind gleich da!“ rief sie nur freudig gegen den Fahrtwind, während Soras Kopf sich einen Platz an Yamatos Schulter suchte, sodass sie noch mehr von dem Jahrmarkt sahen, den sie sich immer weiter nährten.
Und bei welchem sie wenig später auch ankamen, während Sora noch im Sitzen ihren Helm abnahm, als der Roller zum stehen kam, musterte sie bereits mit großen Augen die Attraktionen welche nun unmittelbar vor ihr waren und ihr sichtlich Vorfreude ins Gesicht zauberte.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Nov 21, 2016 3:47 pm

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Kopfschüttelnd musste Yamato über die Erwiderung lachen. „Lieber nicht“, gab er zurück. Mittlerweile hatte er doch einen ganz anderen Stil und fragte sich manchmal im Stillen, was ihn geritten hatte, so etwas anzuziehen. Allerdings war tröstlich, dass sie allesamt nicht gerade als modische Vorbilder aufgetreten waren. Dennoch kennt er Sora natürlich nicht verübeln, dass sie ihn ebenfalls aufzog. Immerhin war er selber schuld.
Und es war ganz gut, dass sie schon wieder herumalberten. Jedenfalls entschärfte das die Situation sichtlich. Ansonsten wäre Yamato wohl eindeutig verlegen gewesen. Er nahm ziemlich selten jemanden auf dem Roller mit. Takeru hin und wieder und Taichi, wenn der doch mal zu faul zum Fahrradfahren war, was äußert selten vorkam. Und manchmal jemanden aus der Band. Aber ein Mädchen war eine echte Premiere. Und dann eben auch noch ein Mädchen, das er wirklich mochte.
Yamato war nicht entgangen, dass sie etwas zögerlich vorging, was er ihr nicht verdenken konnte. Er hieß es sogar gut. Die Mädchen, die er kannte, waren allesamt nicht so zögerlich und hätten sich vermutlich wie Kletten an ihn gehangen. Sora war anders und vermutlich mochte er sie genau deswegen. Aber es war bestimmt nicht ganz so schlecht, dass sie sein Gesicht nicht sehen konnte. Denn obwohl sie nun schon ein paar Mal Körperkontakt gehabt hatten, den er nicht unter freundschaftlichen Kontakten verbuchen würde, war es vollkommen neu für ihn.
Und je länger sie fuhren, desto mehr gewöhnte er sich daran. Gegen Ende der Fahrt war Yamato sogar versucht, einfach noch eine extra Runde zu drehen. Aber das wäre natürlich viel zu auffällig gewesen. Vor allem, weil Sora ihn bereits darauf hinwies, dass sie bald da wären. Also blieb dem Sänger nichts anders übrig, als den Roller zum Stehen zu bringen und schließlich abzusteigen. Die beiden Helme verstaute er in der Klappe unter dem Sitz.
„Das war ein Vorgeschmack, jetzt können wir auf was Schnelleres gehen, wenn du willst“, wandte er sich an Sora, die bereits die Attraktionen begutachtete. Ob sie in Gedanken schon durchging, welche sie als erstes besuchen wollte. „Oder willst du lieber klein anfangen?“, erkundigte er sich, während sie gemeinsam loszogen und sich unter die Menschen mischten.
Sie kamen an vielen bunten Buden vorbei, an denen Speisen angepriesen wurden. „Oder willst du erst was Essen? Wenn du nämlich vorhast, mich auf irgendetwas zu zerren, was sich dreht, esse ich lieber danach“, erklärte Yamato mit einem Grinsen. Nicht, dass ihm schlecht wurde. Jedenfalls war es das bisher noch nie. Aber ein Date war sicherlich kein guter Moment, um wagemutig zu sein.
Ganz nach japanischer Tradition passierten sie Stände, an denen man etwas gewinnen konnte. Wäre ein sportlicher, würde er Sora sofort anbieten, etwas für sie zu gewinnen. Aber so war die Chance, dass er daneben warf oder sich sonst wie blamierte ziemlich hoch. Wobei er Sora nicht so einschätze, als würde sie ihn auslachen. Gut, würde sie vermutlich schon, aber sie würde es nicht böse meinen. „Wenn du niemanden erzählst, dass ich kläglich bei so was versage, können wir auch ein Spiel versuchen“, bot Yamato daher an und blieb an einem Stand stehen, an dem man Fischen mit einem dünnen Köcher fangen konnte. „Das kann ich zum Beispiel nicht gut. Jedenfalls konnte ich das früher nicht. Takeru wollte als Kind unbedingt so einen Fisch. Ich hab mein ganzes Taschengeld ausgegeben und wir haben keinen Fisch bekommen“, erzählte Yamato kopfschüttelnd. Damals schon hatte Takeru selten Wünsche abschlagen können und war bestrebt gewesen ein guter großer Bruder zu sein.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Mo Nov 21, 2016 11:32 pm

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Während die großen rotbraunen Augen noch auf die Attraktionen fixiert waren, durchdrang Yamatos Stimme erneut ihre Gedanken. Dieser bekam sofort ein Lächeln zugeworfen. Aber, ob etwas Schnelleres wirklich angebracht war? Sora war in dieser Hinsicht hart im nehmen, meistens jedenfalls. Aber Yamato deutete beim Essen ja bereits an, dass er diese Nervenkitzel nicht so sehr genoss wie sie. Und irgendwie wollte sie in nicht direkt auf etwas zerren, was ihm nicht so viel Spaß machte. „Klein anfangen klingt gut.“ Gab sie daraufhin zurück. So könnten sich beide erst einmal an das Tempo und ähnliches gewöhnen. Aber wo anfangen? Das der Jahrmarkt nahezu komplett überfüllt war, kam ja nicht von ungefähr. Lauter bunte Standen, Losbuden sowie laute Fahrgeschäfte buhlten um die Aufmerksamkeit der Gäste und das mit Erfolg, keine der Buden blieb unbeachtet. Ebenso musterte die Orangehaarige jeden einzelnen Stand an dem sie vorbei kamen. Am liebsten hätte sie sich jeden einmal genauer angeschaut und dort etwas Zeit vertrieben, aber heute ging es um etwas anderes. So achtete sie stets darauf immer recht nah neben Yamato zu gehen um ihn in der Menschenmenge nicht zu verlieren. Es wäre sicherlich hilfreicher gewesen seine Hand zu halten, aber aus ihr unerklärlichen Gründen traute sie sich nicht, nach dieser zu greifen. So hoffte sie darauf, dass Yamato den ersten Schritt hierbei machte oder sich eine passende Gelegenheit für Sora bietete sodass es nicht zu aufdringlich wirkte. Machten sich andere ebenfalls so viele Gedanken bei ihrem ersten Date? Sora zumindest fand es mittlerweile Lächerlich, dass sich ihre Gedanken unaufhörlich um so etwas Banales drehten. Am liebsten hätte sie ihren Kopf einfach ausgeschalten und einfach das getan, was ihr Herz verlangte aber das schien einfach unmöglich.
Aber erneut sorgte Yamatos Stimme dafür, dass sich ihre wirren Gedanken etwas legten, „Hast du denn schon hunger?“ erkundigte sie sich, bevor sie antwortete. Sie konnte noch auf etwas zu Essen verzichten, hätte aber garantiert nicht abgelehnt, wenn Yamato was essen wollte. Es war ja nicht ihre Absicht Yamato hungern zu lassen. Jedoch musste sie denn zwinkernd etwas hinzufügen, „Wir können ja erst mit den sanfteren Sachen fahren.“. Ein etwas ironisch gemeintes Angebot, welches Sora Yamato grinsend zuwarf.
Gemeinsam mit Yamato hielt sie vor dem bunt geschmückten Stand an, jedoch galt ihr Blick lediglich ihrer Begleitung. „Keine Angst, ich schweige wie ein Grab.“ Versicherte sie ihm lachend. Schließlich müsste sie im selben Atemzug erwähnen, dass die beiden ein Date hatten und das sollte vorerst vermieden werden. Schmunzelnd lauschte sie seiner Geschichte, die ihr erneut zeigte, dass Yamato ein wirklich toller großer Bruder war. „Ich wollte damals auch immer einen Fisch haben.“ Fing sie dann ebenfalls an, aus ihrer Vergangenheit zu berichten, während ihr Blick dem mit Wasser gefüllten Becken galt in denen viele leuchtende Fische schwammen. „Ich habe es ebenfalls nie geschafft.“ Gestand sie dann, während sie beobachtete wie einige Kinder auch immer wieder versuchten einige Fische aus dem Wasser zu holen. „Irgendwann war ich mit meinem Vater in Kyoto auf einem Jahrmarkt. Und ich habe es wieder nicht geschafft. Ich war danach so niedergeschlagen, dass mein Vater dem Betreiber überredet hat, ihm so ein Fisch zu verkaufen.“ Erzählte sie lachend. Auch wenn sie ihren Vater früher nicht oft sah und auch wenig Erinnerungen an diese Zeit hatte, waren die, die ihr in Gedanken geblieben sind wirklich schöne Erinnerungen. Ihr Vater gab sich stets Mühe ein guter Vater zu sein, auch wenn er seine Tochter selten sah und so nur wenig Zeit mit ihr verbrachte. Aber allein seine Bemühungen schätze Sora an ihm. Mit einem Lächeln wand sie sich dann wieder Yamato zu, „Willst du es versuchen?“ erkundete sie sich zwinkernd. Sie wollte selbstverständlich nicht, dass Yamato sich wegen ihr in den Ruin stürzte. Jedoch lenkte dann kurzzeitig etwas recht auffälliges Soras Aufmerksamkeit auf sich. Schränk hinter Yamato konnte sie bereits den Freefall Tower entdecken. Kurz deutete sich auf diesen, ehe sie Yamato grinsend anstupste, „Oder wir fahren damit.“ Bot sie als Alternative an. Selbstverständlich würde Sora einem anderen Vorschlag, der Yamato eher zusagte nicht ablehnen. Das sie da nicht nein sagen könne wusste er wahrscheinlich genauso gut wie sie. Im Endeffekt hätte es ihr auch gerecht die Stunden auch in Ruhe hier unten mit ihm zu verbringen und immer wieder Runden über den Jahrmarkt zu drehen und so einfach bei ihm zu sein. Diese Tatsache behielt sie lieber für sich. Und genoss einfach, dass sie so oder so die Zeit mit ihm verbringen würde. Schließlich wurde ihr auch von Sekunde zu Sekunde immer klarer, dass es sich hier eindeutig um mehr als freundschaftliche Gefühle ihrerseits handelte. Auch wenn sie das noch nicht offen aussprechen würde. Sie war sie ja noch nicht zu 100 Prozent sicher, dass dies nicht einseitig ist und das galt es erstmal herauszufinden und solange nichts zu überstürzen. Zum Glück war Sora in Zurückhaltung geübt, auch wenn sie sich hierbei auch nicht ganz sicher war, dass Yamato nicht auch von ihr etwas mehr Initiative erwartete. Erneut spielten ihre Gedanken Ping Pong und machten es Sora beinahe unmöglich einen klaren Gedanken zu fassen. Eine nicht allzu gute Voraussetzung. Als Sora erneut ihren Blick etwas schweifen ließ um sich von den wirren Gedanken ablenken zu lassen stach ihr dann das Riesenrad ins Auge, dass worauf sie sich am meisten freute. Aber das Beste kam ja bekanntlich zum Schluss und so hob Sora sich das Riesenrad immer als letzte Attraktion auf und so könnte dieses heute erneut einen schönen Tag abrunden. „Zum Schluss müssen wir auf das Riesenrad!“ stellte sie dann noch schnell klar, „Wenn es bereits dunkel geworden ist, und die ganzen Lichter leuchten ist es noch mal so schön.“ Erklärte sie mit strahlenden Augen, welche wohl verdeutlichten wie sehr sie es liebte in der Gondel zu sitzen. Aber bevor sie das genießen konnte galt es vorab erstmal die restlichen, unzähligen Stände zu begutachten und sich dort gemeinsam Yamato die Zeit zu vertreiben. Und viel wichtiger, die Zeit ebenfalls aktiv zu nutzen um Yamato besser kennenzulernen und vielleicht sogar näher zu kommen. Und sich so über ihre Gefühle noch klarer zu werden und vielleicht endlich ihrem Wappen recht zu werden.

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Nov 22, 2016 1:03 pm

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Wahrscheinlich war Sora ihm zur Liebe ebenfalls dafür, mit harmloseren Fahrgeschäften anzufangen. Aber natürlich würde er sie nicht davon abhalten wollen, auf die Attraktionen zu gehen, die ihr wirklich Spaß machten. „Das heißt nicht, dass wir nicht auf so etwas drauf gehen können“, sagte er und deutete auf ein Fahrgeschäft, das sich hoch oben in der Luft überschlug. Ganz wohl war ihm noch nicht bei der Vorstellung, aber er versuchte sich das nicht anmerken zu lassen.
Yamato rückte näher an Sora heran. Denn natürlich war es voll und er wollte sie im Gedränge nicht verlieren. Es wäre mit Sicherheit einfacher, wenn er den Arm um sie legen würde oder ihre Hand halten würde. Aber konnte er das einfach so machen? Bei ihrem eigentlichen ersten offiziellen Date? Ob Sora das überhaupt wollte? Ganz sicher war sich Yamato da leider eben nicht.
„Nein, eigentlich nicht“, antwortete Yamato. Er konnte mit dem Essen noch warten. „Vielleicht was Süßes“, überlegte er dann allerdings. Das war immerhin keine Mahlzeit, sondern ein Snack und später konnten sie immer noch etwas anderes essen. Er glaubte allerdings nicht, dass Sora jemand war, der von einer Bude zur anderen ging um sich den Bauch voll zu schlagen.
Halbwegs empört sah Yamato zu Sora hinüber. „Du glaubst auch, dass ich Angst habe“, beschwerter er sich. Gut, seine Lieblingsbeschäftigungen war es wirklich nicht. Aber dennoch war er bereit, sämtliche Fahrgeschäfte auszuprobieren. „Wie wäre es damit?“, erkundigte er sich und deutete auf eine Attraktion, die zwar am Boden stattfand, aber sich immer wieder überschlug.
„Dann versuche ich nachher mein Glück“, verkündete Yamato. „Du musst dir nur etwas aussuchen.“ Und dann würde es wirklich von seinem Glück abhängig sein. Hoffentlich funktioniert es. Denn er wollte sich vor Sora auch nicht blamieren. Andererseits wusste sie natürlich auch, dass er nicht wirklich sportlich war.
Es wunderte ihn wenig, dass auch Sora unbedingt so einen Fisch hatte haben wollen. Jeder hatte bestimmt schon diesen Wunsch gehabt. Deswegen machten diese Buden ein so gutes Geschäft. „Ich sage, es ist Betrug“, brummte Yamato, während sie die besagte Bude hinter sich ließen. „Wenn du es auch nicht geschafft hast, ist es bestimmt gar nicht möglich.“ Jedenfalls hatte er auch noch nie von jemanden gehört, der einen Fisch gewonnen hatte. „Auf die Idee hätte ich ja auch mal kommen können“, lachte Yamato, als Sora ihm erzählte, wie sie dann doch zu einem Fisch gekommen war. „Versuchen wir es am Ende. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich gewinne, haben wir den Fisch am Hals“, überlegte der Blonde.
Sora deutete auf etwas hinter ihm und Yamato wandte sich um, um zu sehen, was sie entdeckt hatte. Ein Freefalltower. Natürlich. „Wenn ich mit Tai drauf gehe, gehe ich auch mit dir“, versprach er. Er hatte die Fahrt schließlich überlebt und ein bisschen Spaß hatte es ihm auch gemacht. Und er wollte nicht, dass Sora dachte, sie würde wegen ihm verzichten müssen. Es war ja auch nicht so, als hätte er wirklich Angst. „Dann siehst du, dass Tai übertrieben hat und ich mich nicht so angestellt habe“, fügte er hinzu. Denn ganz bestimmt hatte er sich nicht so angestellt, wie Tai da gestellt hatte.
„Okay“, stimmte Yamato zu. Er mochte das Riesenrad eigentlich auch ganz gerne und wenn Sora es sich bis zum Schluss aufheben wollte, würde er ihr nicht widersprechen.
Sie gelangten zu dem Fahrgeschäft, das er eben nicht vorgeschlagen hatte und Yamato sah zu Sora hinüber. „Wollen wir?“, erkundigte er sich und holte bereits Geld hervor und die beiden Fahrkarten zu kaufen. Gemeinsam stellte sie sich an der Schlange an und warteten darauf, dass die Gondeln zum Stehen kamen, bis sie einsteigen konnten.
„Das ist zwar nicht hoch, aber ich hoffe, es gefällt dir trotzdem“, wandte sich Yamato an Sora, während er den Bügel runter zog, bis er einrastete. Prüfend sah er zu Sora hinüber und überzeugte sich davon, dass sie gut gesichert war. Das war ein Überbleibsel aus seiner und Takerus Kindheit. Damals hatte Yamato auch immer prüfen müssen, ob sein kleiner Bruder nicht unter den Bügel hinaus rutschen konnte. Auch wenn es nun nicht mehr nötig war, konnte er sich einfach nicht abgewöhnen wenigstens nachzusehen.
Die Fahrt begann langsam und die einzelnen Gondeln drehten sich im Kreis und um die eigene Achse. Je schneller sie jedoch wurden, desto häufiger überschlugen sie sich auch. Yamato umklammerte mehr reflexartig den Bügel vor sich.

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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Friendship meets Love ~ Sora & Yamato    Di Nov 22, 2016 7:05 pm

Sora & Yamato
Freitagabend
Jahrmarkt


Sora hätte wohl ohnehin nicht auf rasante Fahrgeschäfte verzichtet. Auch wenn sie Yamato hätte zwingen müssen oder sie wäre einfach alleine gefahren. Aber das Yamato indirekt einwilligte spielte ihr hierbei regelrecht in die Karten.
Bei etwas Süßem konnte sie jedoch nicht nein sagen, das gehört für sie einfach zu einem Jahrmarktsbesuch dazu! „Was Süßes klingt super!“ stellte sie lachend klar. „Dann lass uns nachher nach einem geeigneten Stand Ausschau halten.“ Fügte sie dann ebenso fröhlich hinzu. Schließlich stand nun erstmal ein Fahrgeschäft auf dem Plan. So entlockte seine Beschwerde ebenfalls ein Lachen von ihr. Schnell winkte sie ab, „Ach was.“ Entschärfte sie die Situation, sie wusste schließlich dass Yamato nicht sonderlich ängstlich war… oder er wollte sich das einfach nicht anmerken lassen. Ihn damit aufzuziehen entsprach nicht der Natur der Orangehaarigen. Ihr Blick folgte dann auf das Fahrgeschäft, welches Yamato ausgesucht hatte. Diese Entscheidung nickte sie schnell ab, schließlich sah das ja schon recht amüsant aus.
Das Yamato sich dann tatsächlich später an einer Bude versuchen wollte, wunderte Sora etwas. Und sie sollte etwas aussuchen? Also würde er für sie tun. Ein Gedanke der Soras Herz einen Salto machen ließ, auch wenn es sich hierbei nur um eine kleine Geste handelte. Nun würde es später an Sora liegen, einen geeigneten Stand zu finden. Aber ob sie nun wirklich einen Fisch haben wollte. Vor allem wohl auch, weil sie sich ziemlich sicher war, dass es nahezu unmöglich ist dort zu gewinnen. Sie wollte ebenfalls nicht dass Yamato sich denn wegen einer Niederlage schlecht fühlt. „Wir finden garantiert auch was anderes.“ Entgegnete sie ihm lächelnd. Sie kannte schließlich bis dato auch niemanden persönlich, der hierbei bereits gewonnen hat. Eine Losbude oder ähnliches war für die Stimmung wohl weniger riskant.
„Gut, denn ist das unser nächstes Ziel!“ stellte sie daraufhin klar. Es interessierte sie nämlich nun doch schon, wie Yamato sich in einer solchen Situation tatsächlich anstellte. Aber das sie Yamato nicht so erleben würde, wie Taichi es tat, war ihr durchaus bewusst. Er würde sich niemals die Blöße geben, seine Angst in so einer Situation offen auszuleben aber das störte Sora herzlich wenig. Es war schließlich nicht Ziel von Sora Yamatos ängstliche Seite näher kennenzulernen.
Natürlich wollte sie! Das bestätigte sie ihm mit einem schnellen Nicken. Aufmerksam begutachtete sie die Menschen, welche recht erleichert aus den Gondeln stiegen, ein gutes Zeichen. Schleißlich wären die Gesichter wesentlich anders, wenn das Fahrgeschäft nicht so gut wäre. Aber diese Tatsache ließ die Vorfreude in Sora nur noch mehr aufkochen und ungeduldig tippte sie von einem Fuß auf den anderen bis sie endlich einsteigen konnten. Das Yamato sich tatsächlich Sorgen machte, dass es ihr vielleicht keinen Spaß machte ließ sie kurz schmunzeln. Diese Eigenschaft schätzte sie so unglaublich an Yamato. Aber ebenso spiegelte es wohl auch einige ihrer Eigenschaften wieder, so verstand sie das wohl auch besser und entgegnete ihm mit nichts schnippischen oder ähnlichem, wie Taichi es gerne in solchen Situationen tat.
Mit einem lauten Signalton fingen die Gondeln denn allmählich an sich zu Bewegen während die Lautstärke der dazu laufenden Musik dafür sorgte, dass es wohl nicht mehr möglich war seine eigenen Gedanken zu hören. Dies sorgte wohl auch dafür, dass Sora im Laufe der Fahrt ihre Hand unter die von Yamato schob. Es gewährleistete ihr irgendwie mehr Sicherheit und vor allem fühlte es sich richtig an. Sie waren schließlich auf einem Date, da müsse sie sich doch keine Gedanken um sowas machen! Und dies sorgte dafür, dass sie die Fahrt noch ein Stück mehr genießen konnte.
Kurz nachdem erneut eine laute Stimme durch die Lautsprecher drang war die Fahrt bereits beendet und die Bügel fuhren langsam wieder hochfuhren und so lösten sich dann auch langsam wieder die Hände voneinander. Auch wenn Sora diese am liebsten nicht mehr losgelassen hätte, aber zum aussteigen bot sich das nicht an. Dies bedeutete aber nicht, dass es sich nicht erneut die Gelegenheit bieten würde, seine Hand zu berühren.
Während sie dann allmählich weitergingen um den Platz für die nächsten Gäste zu räumen, begutachtete Sora schmunzelt den Blonden. Als sie dann wieder auf dem gut gefüllten Weg ankamen strich Sora Yamato eine einzelne Haarsträhne aus dem Gesicht. „Und deine Frisur sieht immer noch gut aus.“ gab sie schmunzelnd zu. Und das tat sie, obwohl das doch harmlos aussehende Fahrgeschäft es ordentlich in sich hatte. Dies ließ Soras Freude jedoch nicht abklingen, schließlich gab es noch viele andere Sachen, auf die Sora gerne noch wollte.
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Friendship meets Love ~ Sora & Yamato
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