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 The real life

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AutorNachricht
Megumi Shina

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BeitragThema: The real life   So Feb 12, 2017 9:36 pm

Schon seit einigen Wochen war er ihr aufgefallen. Der Schüler der  eigentlich wie sie war und meistens seine Nase in ein Buch steckte. Er war ihr zum ersten Mal im Unterricht aufgefallen, in einer Vorleseung der Biochemie. Joe Kido, ein junger Mann der das Ziel hatte sein Medizin Studium so gut wie möglich abzuschließen. Warum er ihr aufgefallen war? Sie wurde nach einer Struktur gefragt, eine Sturktur in der Biochemie und sie hatte keine Antwort geben können. Es war bisher kaum möglich gewesen da Meg immer den Stoff durcharbeitet hatte der in der nächsten Vorlesung vorkam. Doch dieses Mal wusste sie die Antwort nicht, jedoch hatte Joe die Frage für sie beantwortet bevor es noch peinlicher für sie geworden war. Jedenfalls hatte er die Frage nicht beantwortet so wie die meisten es taten, überheblich sondern eher so wie man einem Freund helfen würde. Überracht hat es Meg schon, da viele eigentlich nur auf ihr Ding fixiert waren. Es hatte sie wirklich imponiert. Etwas dass selten vor kam. Wenn man sich die anderen Studenten so ansah dann kam für die meisten nur Spaß und Partys in Frage. Ja auch Meg hatte Spaß daran aber ihr Ziel ließ sie dennoch nicht aus den Augen. Bei Joe jedoch schien es anders zu sein, man hörte eigentlich nichts von ihm, jedenfalls keine Gerüchte außer dass er ein netter Kerl war, hilfsbereit und intelligent. Mehr hörte sie wirklich nicht und ihre Freundin Ayumi wusste eigentlich alles. „Frag ihn doch einfach“ hatte sie in einer Freistunde gesagt „Er interessiert dich doch also los, frag ihn einfach ob er mit dir ausgeht“ Freunde konnten hilfreich sein, ja aber wenn Meg wirklich war dann wusste sie dass er so wohl nicht ja sagen würde, er kannte sie nicht einmal wirklich. Sie grüßten sich bei gemeinsamen Vorlesungen, ja aber mehr? Nein.

Ihre Idee war deswegen einfach. Sie legte ihm eine Bitte in sein Schuhfach:

Verzeih mir wenn ich dich störe, mir besuchen die gleichen Vorlesungen und du hast vor Wochen die Frage so super beantwortet und mir ist aufgefallen dass ich noch einige Lücken besitzte. Vielleicht würdest du mir ja helfen? Falls du nach der Uni Zeit hast, am kommenden Donnerstag, könnten wir etwas Essen gehen und dabei kannst du mir noch einmal dieses Thema erklären? Hilfe hätte ich wirklich nötig um die nächste Prüfung nicht in den Sand zu setzen.

Liebe Grüße Megumi (das Mädchen dass zwei Reihen vor sitzt)


Sie hatte es ihm am Freitag in sein Schuhfach gelegt und sie hätte ihm auch ihre Handynummer geben können aber sie hatte Angst abgelehnt zu werden. Doch heute, an dem besagten Donnerstag, wartete sie ungeduldig auf ihn. Sie hatte sich am Eingang unter gestellt, es regnete und sie wolle nicht nass werden. Ihr fiel jetzt erst auf dass sie ihm nicht geschrieben hatte wo sie wartete deswegen wartete sie einfach am Eingang, hier musste er vorbei und bisher hatte sie ihn noch nicht gesehen. Ob er kommen würde? Das Thema hatte sie sich schon angeeignet. Es war ja nicht so dass sie es nicht verstand aber wie hätte sie sich ihm nähern können? Sie war nicht das Mädchen dass einfach auf ihn zu kam und sagte Hey willst du mit ausgehen?, nein diese Gedanken mag er mich überhaupt oder weiß er überhaupt wer ich bin machten sie fast wahnsinnig. Joe schien ein guter Kerl zu sein. Also lehnte sie sich gegen die Mauer und wartete auf den jungen Mann. Eine Stunde, dachte sie sich, eine Stunde hatte er Zeit aufzutauchen.
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Joe Kido

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BeitragThema: Re: The real life   Mo Feb 20, 2017 6:42 pm

Joe kam, wie so oft nach dem Unterricht, aus der Bibliothek. Einige seiner Freunde aus der Klasse begleiteten ihn, doch das abwechselnde Raunen und Lachen ihres Gesprächs drang nicht so wirklich zu ihm hindurch. Der Blauhaarige grübelte stattdessen immer noch über das Problem nach, an dem die Gruppe noch vor wenigen Minuten gesessen hatte. Er wartete immer noch auf die ausschlaggebende Antwort. Ein Blick auf die Uhr an seinem Arm verriet, dass es schon wieder Abend war. Manchmal wusste Joe gar nicht wo der ganze Tag blieb. Er würde auf direktem Weg nach Hause gehen, wo seine Mutter sicherlich schon mit dem Abendessen wartete und anschließend vor dem Schlafengehen Hausaufgaben erledigen. Arzt war vielleicht doch ein zu hoch gestecktes Ziel gewesen. Manchmal noch dachte Joe an die Worte seiner Bruders, er konnte sich einen anderen Weg aussuchen. Nicht dem eigenen Vater nacheifern. Vielleicht doch lieber Anwalt oder Journalist werden. Doch das würde er einfach nicht über sich bringen. Die Enttäuschten Gesichter seiner Eltern konnte er nicht ertragen. Bestimmt würde der Druck nach dem Abschluss besser werden.

Müde blieb vor seinem eigenen Spind stehen und atmete tief durch. Als er die Tür mit einem sanften Ruck öffnete, bemerkte er zuerst gar nicht, dass ein kleiner Zettel heraus fiel. Erst als Teshi ihm schmerzhaft den Ellenbogen in den Bauch rammte und zu Boden deutete, ein breites, selbstgefälliges Grinsen auf seinem Gesicht. „Joe ich glaube du hast was verloren.“, strahlte er immer noch dämlich. „Sag bloß du hast eine Freundin.“
Mit geröteten Wangen, bückte sich Joe nach dem Zettel und stieß Teshi dabei ziemlich hart von sich weg. Dann entfaltete er den Zettel und las schnell nach. „Wer ist das Joe? Ist sie schön? Was will sie?“, fragte Shin ungeniert nach. „Halt einfach die Klappe Teshi. Wir sehen uns morgen.“, bekam er dafür nur als Antwort. Im nächsten Moment schon hatte Joe die Tür zu seinem Schrank zugeschlagen und machte sich auf den Weg nach Hause.

Megumi Shina war ein Mädchen aus seinem Jahrgang. Eigentlich hatten die Beiden niemals wirklich Kontakt zueinander gehabt. Joe erinnerte sich daran, ihr nur einmal im Unterricht geholfen zu haben. Das war schon alles. Wieso sie ausgerechnet ihn für Hilfe aufsuchte, war ihm daher etwas schleierhaft. Seine Noten in Biochemie waren zwar sehr gut, aber trotzdem konnte er sich keinen Reim darauf machen. Nichtsdestotrotz war er nervös, als er an besagtem Donnerstag aus dem Unterricht kam. Er beeilte sich schnell zum Spind zu kommen. Ohne auf die Anderen zu achten, machte er sich fertig, schulterte seine Schwere Tasche und lief dann los. Er hatte noch am Morgen extra etwas mehr Geld eingesteckt. Denn sein Vater hatte keinen Idioten erzogen, Frauen lud man zum Essen ein. Egal ob zum Lernen oder nicht. Als Joe aus der schweren Tür kam, musste er gar nicht lange suchen. Megumi wartete schon auf ihn, elegant an die Mauer gelehnt. Die Schuluniform sag gut an ihr aus, nicht so wie bei so manch anderen Mädchen. Ohne Umschweife ging er zu ihr und lächelte. „Hallo Megumi.“, grüßte er sie höflich. Seine Hände fühlten sich etwas verschwitzt an. Ob Matt sich auch so fühlte, wenn er mit Frauen sprach? Ganz sicher nicht. „Wollen wir dann los gehen? Hast du dir schon ein Restaurant ausgesucht?“
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Megumi Shina

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BeitragThema: Re: The real life   Di März 14, 2017 10:15 pm

Da stand sie nun und wartete auf den jungen Mann. Ein Date zu haben war nichts ungewöhnliches aber dabei eigentlich mehr an die Uni zu denken eigentlich schon. Ein Lächeln trat dabei auf ihre Lippen. Die Tür ging auf, ihr Kopf drehte sich in seine Richtung und lächelte ihn gleich an. „Da bist du ja“ sie stieß sich von der Wand ab. Kam es ihr nur so vor oder war Joe etwas blass um die Nase? Vielleicht saß er aber auch immer nur zu Hause rum und lernte. „Ich dachte schon meine Nachricht hätte dich nicht erreicht“ sprach sie ehrlich ehe sie sich neben ihn gesellte. „Ja lass uns los gehen“ aber ein Restaurant hatte sie sich noch nicht ausgesucht. „Nein leider nicht, vielleicht kennst du ja etwas gutes in der Nähe ... es ist schon lange her seit ich außerhalb der Schule oder zu Hause etwas gegessen habe“ sie nahm ihr Händ aus der Tasche und suchte nach Bewertungen von Restaurants in den man ungestört lernen und essen konnte. „Hast du Vorlieben was das Essen betrifft?“ somit würde sie gleich etwas mehr von ihm kennenlernen. „Also wir haben die Wahl. Japanisch essen gehen ein paar Straßen weiter oder Burger ... da ich mich nicht entscheiden kann überlasse ich dir die Wahl.“ grinsend sah sie ihn an aber schlug schon mal eine Richtung ein. „Zwei Kreuzungen später musst du dich jedoch entscheiden“ zwinkerte sie Joe zu. Er war so wie im Unterricht, konzentiert und etwas für sich. Dieser junge Mann war interessant und ein Rätzel dass sie lösen wollte.
„Du hast dich sicherlich gewundert nicht wahr? Ich meine ... es war eigentlich feige von mir dich so zu fragen, dir so zu sagen die Pistole auf die Brust zu setzen. Jedoch hatte ich das Gefühl dass du mir helfen könntest und auch wenn ich andere hätte fragen können, so habe ich das Gefühl dass sie es nicht ganz so ernst nehmen. Das Studium ist mir wichtig, verstehst du? Aber einige aus unserem Kurs sind eben so dass sie es auf die leichte Schulter nehmen und bei dir habe ich nicht den Eindruck“ Schritt um Schritt ging sie weiter. „Danke Joe, ich weiß es zu schätzen, dies würden nicht viele machen, wirklich nicht“ sie war froh dass er aufgetaucht war. Es bedeutete ihr viel und vielleicht konnten sie ja Freunden werden falls er schon eine Freundin hatte. Jedenfalls, hatte Megumi noch nie jemanden an seiner Seite gesehen wo ran es lag wusste Meg nicht. Konnte ja sein dass seine Freundin ja nicht hier an die Uni ging. Immerhin konnte sich diese junge Frau nicht vorstellen dass er allein war. Joe hatte doch alles was man sich wünschte, er war klug, sah gut aus und wusste wie man sich benahm. Kannte man sonst nicht von vielen jungen Männer.
An der besagten Kreuzung blieb Meg jedoch stehen. "Also? Auf was hast du mehr Lust? Landesküche oder Burger ... nicht diese 0815 natürlich, die sind richtig lecker ... such es dir aus, mir ist beides recht. Aber bin auch für andere Vorschläge offen" redete sie etwa zu viel? Konnte sein immerhin war sie auch leicht nervös und da passierte es dann doch dass sie viel sprach.
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Joe Kido

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BeitragThema: Re: The real life   So Jul 16, 2017 12:57 am

Auch wenn Joe sich dies den ganzen Tag nicht hatte eingestehen wollen, so merkte er nun doch die leichte Nervosität, die nun in ihm aufstieg. Vielleicht hatte er Megumi stets in den Vorlesungen registriert, jetzt jedoch lag seine volle Aufmerksamkeit auf ihr. Hatte sie schon immer solch schöne Haare gehabt? Dazu fielen ihm jetzt zum ersten Mal die Spangen an der Seite auf, die ihren Pony aus dem Gesicht hielten und jeden einluden sie anzuschauen. Vor allem aber ihre braunen Augen waren es, die aus ihrem Gesicht heraus stachen und ihm ein leichtes Lächeln auf die Lippen zauberten.
Zusammen machten sie sich schließlich auf den Weg, wobei Meg gerade ihm die Wahl für ein Restaurant ließ. Ehrlich gesagt hatte er sich mit solch banalen Fragen nie wirklich auseinander gesetzt. In der letzten Zeit hatte er stets das getan, was seine Freunde getan hatten. Nicht das er keinen eigenen Willen hatte, nein. Vielmehr lag es daran, dass er so ziemlich alles an Essen gerne mochte und die Abwechslung liebte, die seine Freunde ihm boten.
Schließlich hatte er nun die Wahl zwischen traditionellem Essen und Burgern. Natürlich liebte Joe die gewohnte Küche aus Japan, aber auch Burger aß er für sein Leben gerne. Jetzt, wo er wirklich darüber nachdachte, was er essen wollte, merkte er das Grummeln in seinem Magen. Kein Wunder, denn die Mittagspause lag ja schon ein paar Stunden zurück. Allerdings hatte der Blauschopf da schon nicht wirklich sein Essen runter bekommen. Seine Gedanken waren immer wieder zu Meg und diesem Treffen gewandert. Anscheinend hatte er doch nicht so lässig damit umgehen können, aber das war gerade nicht der springende Punkt. „Reiß dich zusammen Joe. Ihr wollt nur eine Kleinigkeit essen und etwas Lernen, mehr nicht“, dachte Joe sich und richtete im Anschluss seinen Blick wieder auf die Brünette, die neben ihm herging.
Ihre offene Art und Weise faszinierte ihn. In den Vorlesungen gab es schließlich kaum Möglichkeiten so viel zu sprechen, da die Dozenten eher ihren inhaltlichen Stoff an die Studenten vermitteln wollten. Daher war auch dies neu für ihn. Meg redete einfach ungehemmt drauf los. Andere hätten das vielleicht schon als lästig empfunden, aber nicht Joe. Für ihn war es eine willkommende Abwechslung. Jetzt schon hatte Meg frischen Wind in den heutigen Tag gebracht, denn wäre Joe nicht hier, würde er mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Hause an seinem Schreibtisch sitzen und den inhaltlichen Stoff der nächsten Wochen seines Studiums vorarbeiten.
An einer Kreuzung angekommen kratzte Joe sich am Hinterkopf, als die Frage bezüglich des Essens wieder aufkam. Da diese Verabredung schon eine Abwechslung seines gewohnten Alltags war, dachte Joe sich, er könne noch eine neue Chance ergreifen. Schließlich traf er sich nicht alle Tage mit einer Frau. „Also ich hätte unheimlich viel Lust auf einen Burger. Ehrlich gesagt klang es schon ziemlich verlockend, als du beschrieben hast, wie gut die sind. Davon müsste ich mich einfach mal überzeugen. Außerdem denke ich, dass um diese Uhrzeit vielleicht nicht mehr so viele Leute in dem Lokal sind. Ich weiß ja nicht in wie weit du dich dort dann zum Lernen konzentrieren kannst. Ansonsten könnten wir uns auch einfach mal in Ruhe zum Lernen treffen“.
War ihm das gerade wirklich über die Lippen gekommen?
Noch nie zuvor hatte Joe einfach so drauf los gesprochen, ohne das er darüber nachgedacht hatte, was genau die Konsequenzen aus dem Ganzen waren. Es hatte sich doch tatsächlich ganz danach angehört, als hätte er Meg nach einem weiteren Treffen gefragt. Dabei hatte er dieses nicht mal erfolgreich abgeschlossen.
Mit leicht gerötetem Gesicht sah er der hübschen Brünette in die Augen und versuchte seine Nervosität mit einem Lächeln zu verbergen: „Also das ist nur ein Vorschlag. Du musst es nicht annehmen. Ich würde dir nur wirklich gerne und auch effektiv helfen. Schließlich hast du mich ja nicht grundlos gefragt. Da würde ich mir schlecht vorkommen, wenn ich deiner Bitte nicht nachkommen könnte“.
Joe Kido, so zuverlässig wie eh und je. Vielleicht hatte er sich mit diesem Vorschlag noch einmal gerettet. Mit Frauen kannte er sich immerhin nicht wirklich aus. Bis jetzt waren es die Bücher gewesen, denen er seine komplette Aufmerksamkeit geschenkt hatte. Das nun mit einer Frau zu machen und dann auch noch richtig, genau das überforderte ihn gerade etwas. Vielleicht hätte er Yamato doch um Rat fragen sollen. Aber wer wusste schon, wie er darauf reagiert hätte, wenn er ihm gestanden hätte, dass er sich das erste Mal mit einer Frau traf. Joe konnte es immerhin selbst noch nicht wirklich fassen das er eine Verabredung mit Meg hatte.
Um die peinlichen Worte weiter in den Hintergrund zu rücken machte er sich zusammen mit Megumi wieder auf den Weg, um schnellstmöglich am Restaurant anzukommen. Dabei schob Joe seine Hände in seine Hosentaschen und schaute auf den Boden. Stille konnte nichts Gutes bedeuten, dabei hatte die Brünette die ganze Zeit versucht das Gespräch aufrecht zu erhalten. Nun lag es an ihm etwas dazu beizutragen: „Ich finde es im übrigen wirklich sehr schön, dass du mich um Hilfe gebeten hast. Anfangs war ich vielleicht wirklich ein kleines bisschen verwirrt, wenn ich ehrlich bin. Ich hätte niemals gedacht, dass meine Antwort dir so gut gefällt. Irgendwie finde ich es auch großartig. Mir kam es aber nie so vor, als würdest du den Stoff nicht verstehen. Was genau ist denn das Problem? Was verstehst du nicht? Vielleicht finden wir ja schnell eine Lösung für deine Fragen“.
Wenige Minuten später standen sie schon vor einem kleinen Lokal, welches von außen schon einen gemütlichen Eindruck vermittelte. Es war definitiv die richtige Entscheidung gewesen hier essen zu wollen, dachte Joe sich und hielt Meg beim Eintreten in das Restaurant die Tür auf. Drinnen angekommen schauten sie sich schließlich nach einem Platz um, welcher schnell gefunden wurde. In einer Ecke des Lokals war noch ein Tisch für Zwei frei. Dieser war genau vor einer Fensterfront und hell genug beleuchtet. Eindeutig ein guter Platz, an dem die Beiden sich nieder lassen konnten. Zusammen mit Meg ging Joe zu diesem Tisch und half ihr aus ihrer Jacke. Nachdem sie sich gesetzt hatte, nahm er ihr gegenüber Platz. Sein Blick ging dabei einem durch den ganzen Raum und versuchte die ersten Eindrücke zu verarbeiten: „Ich finde es wirklich sehr schön hier. Es war definitiv eine sehr gute Entscheidung hier essen zu gehen. Was meinst du?“.
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Megumi Shina

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BeitragThema: Re: The real life   Sa Aug 12, 2017 11:35 pm

Megumi lief neben Joe her. Es war schon lange her gewesen dass sie mit einem jungen Mann allein gewesen war. Jedoch rief sie sich in Erinnerung dass sie wegen dem Lernen hier waren und nicht wegen einem stink normalen Date. Obwohl sie zugeben musste dass dieser junge Mann doch anders war. Als Joe sprach sah sie ihn an, sie konnte eigentlich überall lernen aber er wollte sich mit ihr treffen wo es ruhiger war. Hieß es denn, dass das Essen ausfallen würde? Nun da er ihr Interesse geweckt hatte? „ich bin froh dass du angenommen hast ...“ immerhin kam es nicht oft vor dass sie sich Hilfe einfordert. „ ... wir können ja was essen gehen, ich zeige dir mit was ich genau Probleme habe und beim nächsten Mal treffen wir uns einfach nur zum lernen, irgendwo wo es dann ruhiger ist ... ich denke damit ist es besser als wenn ich dich nun mit Fragen überschütte“ sie wollte ihn nicht gleich wieder los werden. Joe war ein Geheimnis in ihren Augen. Er war jemand der auch hart für dass arbeitete was er haben wollte aber dennoch rieb er seinen Erfolg niemanden unter die Nase.
An ihrem Ziel angekommen hielt Joe ihr die Tür auf und sie bedankte sich. Auch als er ihr aus der Jacke half war Meg sehr erstaunt. Schon immer hatte sie sich vorgestellt wie es war solch eine Aufmerksamkeit von einem jungen Mann zu bekommen. Es fühlte sich noch besser an als man dachte.
Ihr Tisch war am Fenster etwas weiter weg von den anderen Tischen so dass man sich gut unterhalten konnte. „Freut mich dass es dir gefällt. Wir haben aber auch mit dem Tisch wirklich sehr gut getroffen“ dann nahm sie aus der Schultasche etwas raus. „Dies sind die Themen in denen ich nicht wirklich so durchblicke“ immerhin ging sie nicht hier her ohne sich vorzubereiten.
Ein Kellner kam an ihren Tisch, gab ihnen die Karten und nahm die Bestellung für die Getränke auf. Während Meg die Karte studierte meinte sie „Ich habe nicht damit gerechnet dass du Zeit finden würdest um jemanden zu helfen den du nicht einmal kennst“ Aber dennoch war er nun hier und würde sich wirklich Zeit nehmen. „Du bist ein Rätzel ... weißt du das?“ nun sah sie über die Karte, ihm in die Augen. „ ... man weiß eigentlich kaum etwas über dich ...“ jedenfalls konnte sie kaum etwas in Erfahrung bringen. „Es ist eigentlich schade ...“ sie hatte das Gefühl dass sie sich verstehen könnten, dass sie etwas gemeinsam hatten.
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Joe Kido

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BeitragThema: Re: The real life   Fr Okt 27, 2017 9:07 pm

Es war eine ganz neue Situation in der Joe sich befand. Noch nie hatte er ein Date gehabt, geschweigedenn ein Treffen mit einer Frau zum Lernen oder dergleichen. Ehrlich gesagt fühlte der blauhaarige Mann sich gerade etwas unwohl was jedoch nicht an Megumi lag, sondern einfach an der Tatsache das er so unbeholfen war. Natürlich wusste er wie er sich zu benehmen hatte, dennoch konnte er nicht genau sagen ob es bei Megumi ankam oder sie ihn nun doch seltsam fand.
Es war eine Erleichterung für den Mann, als der Kellner vorbei kam und Joe sich somit hinter einer Speisekarte verstecken konnte. Somit hatte er etwas zu tun. Langsam konnte er schon spüren wie ihm die Röte in die Wangen stieg da die Stille an manchen Stellen einfach nur unangenehm war. Seine Augen studierten somit erstmal die Getränkekarte, als die Stimme der zierlichen Frau zu ihm durchdrangen, die ihn wieder aufschauen ließen.
Vorsichtig schob er sich seine Brille auf der Nase zurecht, als er realisierte was sie zu ihm sagte. Unangenehmer hätte es für ihn in diesem Moment nicht sein können. Es wäre unhöflich nicht zu antworten und dennoch versuchte Joe von sich abzulenken, indem er sich den Aufgaben für die Uni widmete, die er schnell ausgepackt hatte. Dieser Entscheidung konnte er allerdings nicht lange stand halten. Zu sehr belastete es ihn nicht auf ihre Fragen zu antworten, weshalb er die Finger still hielt und sie wieder ansah.
Sie fand es schade nichts von ihm zu wissen hatte sie gesagt. Es war das erste Mal für Joe das eine Frau scheinbar wirklich Interesse an ihm und seinem Wesen hatte. Irgendwie fühlte sich diese neue Erfahrung gut an. In seiner Brust schwoll sein Herz leicht an und mit einem Mal wurde ihm wohliger bei der Sache, einfach weil er das Gefühl hatte dieses Mädchen ihm gegenüber hatte nicht nur Interesse an seinem Wissen und seinen Fähigkeiten, sondern an ihm als Mann.
"Ehrlich gesagt habe ich es nie als interessant angesehen etwas von mir Preis zu geben. Bis jetzt hat mich in all den Semestern noch nie jemand etwas Persönliches gefragt oder mich nach einem Treffen gefragt. Für mich war die Uni kein Ort um neue Leute kennen zu lernen, da ich ansonsten sehr zufrieden mit meinem Freundeskreis bin. Es war für mich einfach ein Ort des Lernens, an dem ich meinen Pflichten nach gehe, weißt du? Aber wenn du willst, kannst du mich alles fragen. Ich kann dir nur nicht versprechen das dein sogenanntes Rätsel so interessant ist wie du denkst", je mehr Joe sprach desto selbstsicherer und gewagter wurde er. Zum Schluss fühlte es sich sogar richtig gut mit Megumi so locker zu reden.
Neben ihm stand plötzlich wieder der Kellner, der ihnen schon die Karten gebracht hatte. Mit einem Stift und einem Block in der Hand fragte er höflich nach den Getränkewünschen und ob sie schon etwas von der Karte ausgewählt hatten. Verwirrt starrte Joe wieder zur Karte und realisierte das Megumi ihn von allem anderen abgelenkt hatte. Peinlich berührt bestellte er somit sein Getränk, wartete auf Megumi ihre Bestellung und vertröstete den Kellner um ein paar Minuten. Immerhin schien die schöne Dame an seiner Seite ebenfalls noch nicht zu wissen was sie wollte und wie es schien verstanden sie sich sehr gut.
Joe hatte für den restlichen Abend zudem keine weiteren Termine. Wenn er wollte, und das tat er, könnte er somit den gesamten Abend mit Megumi verbringen. Genau dieser Gedanke zauberte ihm ein zaghaftes Lächeln auf die Lippen, welches er direkt dem Grund dafür schenkte.
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Megumi Shina

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BeitragThema: Re: The real life   So Jan 07, 2018 8:41 pm

Als sie ihm so aufmerksam zuhörte wurde ihr bewusst dass sie ihn vielleicht zu etwas gedrängt hatte. Er hatte die Uni also nie als ein Ort angesehen um Leute kennenzulernen, gut sie auch nicht, aber sie hatte ihn zu diesem Treffen gedrängt und da sie vermutet hatte dass er höflich war konnte sie diesen Gedanken nicht mehr los werden dass es ihm wahrscheinlich unangenehm sein könnte nun hier zu sitzen. „Wahrscheinlich bist du zu bescheiden. Jeder Mensch hat eine interessante Seite an sich.“ sollte sie ihn wirklich ausfragen? So wirklich konnte sie es nun nicht mehr. „ ... mir ist es gerade wirklich unangenehm muss ich zugeben“ begann sie dann zu sprechen „ ... immerhin habe ich dich zu diesem Treffen fast gezwungen und ich will nicht dass du dich zu etwas verpflichtet fühlst“ Eine dumme Angewohnheit aber sie kaute auf ihrer Unterlippe, dies tat sie immer wenn sie nervös wurde.

Als die Bestellungen aufgenommen wurde, bestellte sie ihr Getränk und war froh dass ihr gegenüber noch nicht wusste was er essen möchte, auch ihr ging es so. Auch wenn sie ein schlechtes Gewissen hatte ihn zu diesem Treffen gedrängt zu haben so empfand sie seine Nähe als angenehm. Er war nicht der typische Kerl wie die anderen in der Uni die mit ihrem Wissen prahlen. Bei diesen Männern wurde ihr schlecht, die die dachten sie seien etwas besseres nur weil sie studierten.
Nachdem sie ihr Essen gewählt hatte, schlug sie die Karte zu, legte diese neben sich und wartete bis Joe soweit war. Nicht dass sie ihn noch ablenkte. So viele Dinge wollte sie wissen, doch sie wusste dass es ihn auch erschrecken könnte wenn sie einfach so damit anfing.
Da sie nicht lernten sonder nur zusammen saßen und etwas essen wollten kam es ihr schon vor wie ein Date. Leichte Panik überkam sie nun dann doch, schon Ewigkeiten war es her seit sie ein Date gehabt hatte. Ungeschickt war sie eigentlich wenn sie ein Date hatte. Was sollte sie nun tun? Am besten alles überspielen. „Was unternimmst du eigentlich so in deiner Freizeit ...? Ich kann dich so schlecht einschätzen“ dies stimmte. Joe war eigentlich jemand der sehr still war, der im Unterricht saß und immer konzentiert war. Dass er vielleicht anders sein konnte bezweifelte sie nicht aber sie würde es gern mal mit eigenen Augen sehen. „Hast du ...“ sie tippte sich an das Kinn „ ... Haustiere?“ es kam ihr schon etwas vor wie ein Spiel. Doch um ihre Nervosität los zu werden war ihr jedes Mittel recht. „Du kannst es ruhig sagen wenn ich dir auf die Nerven gehe ... ich habe das Talent dazu ...“ besonders wenn sie etwas wissen möchte.
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BeitragThema: Re: The real life   So Jan 07, 2018 9:34 pm

Noch immer war Joe etwas nervös, auch wenn er versuchte sich durch eine regelmäßige Atmung abzulenken. Verdammt wurde es in diesem Raum immer heißer, oder bildete er sich das nur ein? Sichtlich verunsichert zog der Student an seinem Hemdkragen, um an seinen Hals etwas Luft zu lassen. Wenn er nun etwas nicht gebrauchen konnte, dann war es vor Aufregung und Nervosität zu schwitzen. Seine Unwissenheit bezüglich einem Treffen mit einer Frau machte ihn sehr nervös. Andere Männer in seinem Alter waren schon weiter, als er und dachten vielleicht schon an die Familienplanung, während er noch ungeküsst war.
Die Röte stieg dem blauhaarigen Teenager ins Gesicht, als er daran dachte und dabei unsicher zu Megumi schaute. Dabei kamen ihre Worte erst wirklich bei ihm an, die ihn zu Anfang sprachlos stimmten.Wie konnte sie denn nur denken sie hätte ihn zu diesem Treffen überredet? Sie war ihm doch schon die ganze Zeit irgendwie aufgefallen, positiv und vollkommen unerwartet. Er war nur einfach kein Mann der Worte und erst recht nicht der Taten. Wie hätte er ihr das denn klar machen sollen, dass er an einem Treffen mit ihr interessiert war? Verdammt, es drohte alles in die falsche Richtung abzuschweifen.
„Megumi, bitte denke niemals das du mich zu irgendwas gedrängt hast. Das hast du nämlich niemals. Ich war einfach nur nicht im Stande dich eigenhändig nach einem Treffen zu fragen“, mit einem Mal schoss ihm noch mehr Blut in den Kopf, weshalb er schon eine Serviette in die Hand nahm, sollte er unerwartet Nasenbluten bekommen. Immer passierte ihm das, wenn ihm etwas äußerst unangenehm war. Dieses Mal wurde ihm dieses Übel jedoch erspart, welch ein Glück. Im Anschluss schloss er an seine vorherigen Worte an: „Was aber nicht bedeuten soll, dass du es nicht wert bist das man dich um ein Date bittet. Ich hatte nur noch nie wirklich solch ein Treffen mit einer Frau“.
Jetzt war es raus, verdammt.
Hätte Joe gekonnt, dann wäre er nun im Erdboden verschwunden, so peinlich war ihm das. Hoffentlich würde sie es gelassen nehmen und ihn nicht auslachen für seine Unsicherheit und seine Unwissenheit. Allerdings hatte der Student noch nie das Gefühl gehabt das dieser gutmütige Mensch zu solchen Schandtaten in der Lage war. Immerhin hatte sie stets den anderen geholfen und war für jeden da. Nicht das er Megumi des Öfteren beobachtet hatte, wobei doch, hatte er. Jedes Mal, wenn sie an ihm vorbei gekommen war, hatte er sich nach ihr umgedreht und ihr hinterher geschaut.
Die Bestellungen waren aufgegeben und wieder wusste der blauhaarige Teenager nicht was er sagen sollte. Welch ein Glück das die taffe Frau das Wort in die Hand nahm und ihn durch den Abend zu führen schien. Verdammt, nochmal. Hobbies? Haustiere?
Joe schaute irritiert nach oben und dachte darüber nach was er antworten sollte. Jedoch brachten ihn jegliche Grübeleien zu keinem Ergebnis. Schließlich war er sehr viel in der Digiwelt gewesen und Gomamon war doch sozusagen wie ein Haustier gewesen, wobei nein. Es war sein Partner, dummer Gedanke. Konnte er das seiner Unibekanntschaft allerdings sagen? Nein.
Verlegen kratzte der Brillenträger sich am Kopf und lachte hiflos auf: „Wenn ich ehrlich bin, dann mache ich daheim viel mit meiner Familie. Mein Bruder studiert auch Medizin und unterstützt mich wo er kann. Mir ist es wichtig gute Noten zu haben, weshalb ich stets viel lerne. Ansonsten mache ich gerne was mit meinen Freunden oder genieße einen Spaziergang in der Natur. Als Kind wollte ich immer ein Haustier haben, jedoch hat mein Vater das nie als richtig empfunden. Daher hatte ich nie eins. Und wie sieht es bei dir aus?“.
Wow, eine passable Antwort. Vielleicht würde es sie nicht gänzlich zufrieden stellen, dennoch war Joe mit sich im Reinen. Er hatte nicht gelogen bezüglich seiner Freunde, denn er sah sie immer noch hin und wieder. Vor allem Yamato und Koushiro lief er ab und an noch über den Weg. Immer eine erfrischende Abwechslung, die der Blauhaarige nicht missen wollen würde.
Nun entspannte Joe sich daher und stützte einen Arm auf dem Tisch ab, ehe er mit einem erwartungsvollen Blick zu der bezaubernden Megumi schaute, denn die sah er wirklich gerne an. Dabei hoffte er auf eine lange und ausführliche Antwort, weil er so gerne ihrer Stimme lauschte, auch wenn das seltsam klingen musste.
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Megumi Shina

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BeitragThema: Re: The real life   So Jan 07, 2018 10:12 pm

Wie er ihren Namen aussprach bereitete ihr eine leichte Gänsehaut. Aber auch seine Worte sorgten dafür dass ihr warm ums Herz wurde. Er wollte sie selbst fragen aber wusste nicht wie er dies tun sollte. Es berührte sie und das schlechte Gewissen war wie verflogen. Kurz erschrank sie als er sich etwas an die Nase hielt. Jedoch passierte nichts und sie atmete tief durch. „Geht es ...?“ sie hatte das Gefühl dass es ihm nicht gut ging da sein Kopf schon recht rot wurde und seine Ohren fast glühten. Doch als er ihr eröffnete dass er noch nie solch ein Treffen mit einer Frau hatte, glaubte sie ihm erst nicht aber sah dann wie nervös er doch war und sie ahnte woran das Problem lag. „Mein letztes Date ist auch schon ewig her und dies war eher unfreiwillig dass ich mit ihm ausgegangen war ...“ sie lächelte ihn an. Jedoch fand sie es süß, dass er gerade mit ihr nun hier war.
„Es ist nichts schlimmes dass du noch kein Date hattest ... um ehrlich zu sein ... finde ich es schrecklich wie die meisten Männer sich von einem Date ins nächste werfen.“ schrecklich so etwas. Man wusste nie ob man die war die er Datet oder ob man eine von vielen war. Nicht so bei Joe. „Ich finde es wirklich nicht schlimm dass die Tatsache existiert dass du noch kein Date hattest“ sie kam sich gerade als etwas besonderes vor. Immerhin war er nun mit ihr hier. Ohne darüber nach zu denken legte sie ihre Hand auf seine und sagte „Dann wirst du es umso mehr genießen da bin ich mir sicher“

Wie gern sie ihm doch zu höre. Seine Stimme klang so unglaublich schön. Schon im Unterricht hörte sie ihm schon gern zu. Es war auch seine Stimme die ihr zuerst aufgefallen war. Erst dann hatte sie den Mann gesehen dessen Stimme sie immer lächeln ließ. Er hatte also auch kein Haustier. Schade, wäre etwas tolles gewesen. „Mir geht es ähnlich. Lernen ist mir sehr wichtig und meine Freizeit geht meistens dafür drauf. Jedoch, meistens an einem Samstag, treffe ich mich mit meinen Freunden. Entweder gehen wir essen, kochen gemeinsam, gehen ins Kino oder machen Spieleabende ... eine Abwechslung die man einfach mal braucht zwischen durch wie ich finde. Haustiere habe ich leider nicht meine kleine Schwester hat Allergien und deswegen durfte ich nie Haustiere haben. Eigentlich schade, ich mag Tiere wirklich sehr“ wie gern sie doch ein Haustier gehabt hätte. Es freute die junge Frau sichtlich dass Joe anfing sich zu entspannen. „Wir haben also doch was gemeinsam wie es scheint“ er hatte einen Bruder, auch sie hatte Geschwister und beide war das Studium sehr wichtig.

Erst als das Essen kam wurde ihr bewusst dass ihre Hand noch auf seiner lag und zog sie langsam wieder zurück, ehe ihre Wangen aufflammten. „Lass es dir schmecken“ hauchte sie dann auch schon und begann dann langsam zu essen. Gerade jetzt wusste sie nicht mehr was sie noch sagen sollte. Es war auch okay mit ihm zu schweigen wie es gerade war.
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Joe Kido

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BeitragThema: Re: The real life   So Jan 07, 2018 10:48 pm

Wenn Joe doch nur wissen würde was Megumi manchmal dachte, dann wäre alles einfacher. So blieb ihm nichts übrig als mit einer Hand unter dem Tisch die Serviette zu zerknüllen, die er zuvor noch unsicher vor seine Nase gehalten hatte. Seine Ohren waren immer noch heiß und erinnerten ihn an die Worte, die ihm einfach so über die Lippen gekommen war. Dabei war es ihm nicht leicht gefallen ihr zu gestehen das er eine Jungfrau war was Dates betraf. Irgendwie lächerlich, wenn man das mal wirklich überdachte. Es war ja nicht seine Schuld, wobei doch...
Er hätte schon so viele Frauen fragen können, doch war ihm nie wirklich eine ins Auge gefallen. Noch dazu war der Student nie wirklich dieser Frauenschwarm gewesen. Den Part hatte er eher Yamato mit seinem Bass oder Taichi mit seinen Tricks überlassen. Sie wussten mehr von Frauen, was er ihnen auch nicht verübeln konnte. Zudem war wie gesagt nie das Interesse da gewesen. Nun aber hätte er sich schon ein bisschen Wissen darüber gewünscht, aber wie seltsam wäre es über das Daten zu lernen anstatt Medizin?
Seine Augen huschten durch seine Brille immer mal wieder zu der brünetten Schönheit neben sich, die anscheinend alles andere als belustigt schien. Viel mehr hatte sie Verständnis für ihn und fand es sogar gut? Heiliger Bim Bam, konnte ihn mal jemand kneifen und aus diesem Trauma aufwachen lassen? Der Brillenträger hatte ein Date mit dem Mädchen, was ihn seit Wochen um ehrlich zu sein nicht mehr aus dem Kopf ging und dann war sie auch noch begeistert davon, dass er sich von der Masse abhob. Er wusste sie war unheimlich klug und bescheiden, aber niemals hätte er damit gerechnet das sie auch noch so gutmütig war. Wo war bei Megumi nur der Haken? Irgendwie gab es ja sonst immer einen.
Mit einem Mal schoss eine ungewohnte Wärme durch seinen Arm, als diese zierliche Hand der jungen Frau die seine fand. Was war das nur was sie mit ihm anzustellen schien? Gerade noch hatte er es geschafft wieder runter zu kommen und eine gesunde Gesichtsfarbe anzunehmen, da schaffte sie es schon wieder ihn komplett durcheinander zu bringen. Aber ihre Hand war einfach so weich. All das mit ihr fühlte sich so richtig an, weshalb er keinen weiteren Gedanken daran verschwendete über das wieso und weshalb.
Auch weiterhin hing er gespannt an ihren Lippen und merkte dabei, wie seine sich immer weiter zu einem Lächeln verformten. Tatsächlich hatten sie mehr Gemeinsamkeiten, als er vorher anzunehmen tat. Irgendwie hätte er nie gedacht das jemand seinen langweiligen Lebensstil so vertreten konnte, wie er. Lernen war ja immerhin nicht alles, zumindest für die meisten wie sich ja nun heraus stellte.
„Ich finde es wirklich schön hier mit dir zu sitzen und über all das zu reden. Ich meine ich habe mich die ganze Zeit schon gefragt was du sonst so machst, wenn du nicht in der Uni bist. Wenn du willst, ich meine nur wenn es okay ist, dann können wir ja auch nochmal was zusammen machen. Vielleicht dann selber kochen, wie du es so gerne machst, also... ich meine nur wenn du auch wirklich willst“, es hatte ihn all seinen Mut gekostet sie das zu fragen.
Nachdem sie schon den ersten Schritt getan hatte, wollte er nicht länger als Feigling da stehen und endlich wie ein Mann handeln. Noch dazu genoss er die Zeit einfach so sehr mit ihr. Außerdem war es diese Hand auf seiner, die ihn ermutigt hatte endlich mal auf sein Herz zu hören und das Mädchen seiner vergangen Träume nach einem weiteren Date zu fragen.
Nur wenig später stand das Essen vor ihnen, welches sehr gut aussah und ebenfalls gut roch. „Guten Appetit Megumi“, sagte Joe daher und war etwas traurig darüber, dass die Brünette beide Hände zum Essen brauchte. Wäre es nach ihm gegangen, dann hätten sie die ganze Zeit Händchen halten können. Es war immerhin sein erster richtiger Kontakt mit einer Frau in diese Richtung gewesen und noch dazu so schön.
Langsam fing er an zu essen und wollte seine Begleitung dabei nicht unterbrechen, weshalb er einfach nichts weiter sagte. Sie tat es immerhin auch nicht und er wollte nicht unhöflich sein. Außerdem hatte er so nun Zeit sie in Ruhe zu beobachten und zu studieren, so wie er es sonst in der Uni tat. Dabei fielen ihm diese geschmeidigen Bewegungen auf, die wahrscheinlich sonst niemanden interessierten. Niemanden außer Joe.
Es gab nämlich sonst keine Frau die so anmutig zu essen schien und dabei so niedlich aussah. Vielleicht hatte der Brillenträger sich ein wenig in die attraktive Studentin verknallt, wer weiß? Und vielleicht trübte das etwas sein Urteilsvermögen, aber wie sagt man so schön? Der Blick durch die rosarote Brille verschleierte so einiges. Wenn es diese nun war, fand Joe, dass sie ihm stand. Er würde sie gerne aufbehalten und Megumi somit weiterhin so innig betrachten können. Es war einfach die reinste Wonne sie zu beobachten und dabei zu essen. Es war um so vieles besser als das einseitige Lernen, welches er zu Hause nun tun würde. Der Abend hatte sich gelohnt und schien mit einem Mal der Beste seit langem zu sein und das ganz allein ihretwegen.
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Megumi Shina

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BeitragThema: Re: The real life   Mo Jan 08, 2018 7:16 pm

Sein Lächeln stand ihm. Nun hatte Meg das Gefühl dass Joe langsam auftaute. Aber auch sie wurde gelassener in seiner Nähe. Bei seinen Worten wurde ihr klar dass er sie wirklich wiedersehen wollte. Ihre Wangen flammten auf und sie suchte nach Worten. „Du willst dich also wirklich noch mal mit mir treffen ...?“ hauchte sie nun und in ihrer Stimme schwang deutliche Hoffnung mit. Der Wunsch für ihn zu kochen wurde auf einmal immer größer und größer. In ihren Gedanken entstand schon der Gedanke was genau sie ihm kochen würde und wie der Abend verlaufen würde. „ ... gerne .... ich würde mich auf jeden Fall freuen. Ich kann dir auch gerne Gesellschaft leisten wenn du einfach nur spazieren gehen möchtest“ dagegen hatte sie auch nichts und sie wollte ja Zeit mit ihm verbringen. Selbst ihm beim Lernen zu zusehen wäre in ihren Augen vollkommen in Ordnung.

Auch wenn ihr Gedanke eigentlich nur war ihn zu fragen ob er ihr beim Lernen hilft, so war sie froh dass daraus mehr oder weniger ein Date geworden war. Es fühlte sich richtig an hier mit ihm zu sitzen, zu sprechen und zu essen. Eigentlich würde sie nun zu Hause sitzen, lernen und irgendwas essen das schnell geht (wenn sie es nicht wieder vergisst). Dieser Abend ist auf jeden Fall besser als dass was sie eigentlich vor gehabt hätte. Selbst wenn sie unbedingt lernen musste, dieses eine Fach konnte sie so oft durchlesen wie sie wollte aber wirklich verstehen tat sie es nicht. Also war es die Wahrheit dass sie sich mit Joe treffen wollte wegen diesem Fach.

Nach dem Essen lehnte sie sich zufrieden zurück und sah sehr zufrieden aus. „Willst du mir zeigen wo du immer lang läufst? Wenn du noch Zeit hast natürlich“ irgendwie wollte sie ihn nach diesem Essen nicht gehen lassen. Seine Nähe war genau dies was sie wollte. Egal ob sie dabei sprachen oder nicht. Als ihr Handy klingelte sah sie darauf und lächelte etwas. Ihre Freundin wollte nur wissen wie es mit Joe lief. Wahrscheinlich ahnte sie schon dass Megumi mehr wollte als ein normales Date. Schnell schrieb sie ein später zurück. Ehe sie ihn entschuldigend ansah „Tut mir leid, eine Freundin die super neugierig ist wie der Abend läuft“ auch wenn sie es nicht musste so wollte sie dass er wusste dass sie nicht mit einem anderen jungen Mann geschrieben hatte. Meg steckte das Handy wieder in ihre Tasche zurück und lächelte Joe an „Aber jetzt hast du wieder meine volle Aufmerksamkeit“
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Joe Kido

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BeitragThema: Re: The real life   Mo Jan 08, 2018 8:45 pm

Sie hatte tatsächlich ja gesagt.
Wären sie nicht in einem Restaurant in dem man sich zu benehmen hatte und wäre Joe nicht sonst immer so introvertiert, hätte er nun Luftsprünge gemacht und seiner Freude über Megumi ihre Zusage Luft gemacht. Noch nie hatte der Brillenträger sich so erleichtert gefühlt wie jetzt. Immerhin hatte es ihn eine Menge Überwindung gekostet sie nach einem weiteren Date zu fragen. Das er dabei erfolgreich sein würde hätte der Student jedoch niemals vermutet. Vielmehr hätte er gedacht viel zu langweilig zu sein.
Manchmal lohnte es sich also doch über seinen Schatten zu springen und Dinge zu tun, die man normalerweise nicht tat. Vielleicht würde Joe das berücksichtigen und öfter mal Sachen machen, die so untypisch für ihn waren. Wenn sie immer so positiv verlaufen würden, dann würden sie ihn mit Sicherheit in seinem Leben weiter bringen. Jetzt erst mal wollte er sich jedoch wieder auf Megumi und ihr Date konzentrieren.
Spazieren wollte sie also?
Nachdem sie erfolgreich aufgegessen hatten, und das Essen war mega lecker gewesen, lehnte Joe sich zurück, dabei mit einem Lächeln auf den Lippen. Noch nie hatte er sich nach etwas Banalem wie einem Dinner so gut gefühlt. Es musste einfach an Megumis Anwesenheit liegen. Etwas anderes kam da gar nicht in Frage.
Unauffällig versuchte der blauhaarige Teenager sich über den Bauch zu streichen, einfach weil das Essen ihm so schwer im Magen lag. Oder waren es vielleicht doch die Schmetterlinge, die er dank dieser hübschen Brünette verspürte? Auf jeden Fall würde ein Spaziergang genau das Richtige sein.
„Es würde mich auf jeden Fall echt freuen, wenn wir jetzt zusammen noch ein bisschen am Fluss spazieren gehen könnten. Danach bringe ich dich auch gerne nach Hause. Ein hübsches Mädchen, wie du es bist, sollte zu der Uhrzeit nicht mehr alleine nach Hause gehen“, von seinen Eltern hatte er solche Ratschläge stets mit bekommen. Er selbst hätte es jedoch auch niemals anders gemacht. Zu schlecht war die Welt in solchen Aspekten. Er könnte sich also niemals verzeihen sollte Megumi etwas passieren, weil er sich zu schade war um sie nach Hause zu geleiten. Noch dazu konnte er so weitere kostbare Zeit mit ihr verbringen.
Nachdem sie jemandem eine Nachricht geschrieben hatte, wandte sie sich wieder zu ihm und schenkte ihm ihre volle Aufmerksamkeit. Dabei funkelten ihre Augen im Schein der Beleuchtung so schön das es dem Brillenträger fast die Sprache verschlug. Erst als er merkte wie er wieder in eiserne Stille versank, schrak er auf und lächelte verlegen: „Du musst dich doch nicht vor mir rechtfertigen mit wem du schreibst. Ich meine es hätten ja auch deine Eltern sein können die wissen wollen wann du nach Hause kommst. Ich habe dafür also vollstes Verständnis. Trotzdem danke das du es mir sagst. Das ist wirklich lieb von dir“.
So so, ihre Freundinnen waren also am Verlauf des Abends interessiert. Ob Megumi das alles schon etwas geplant hatte? Und wenn es so wäre, dann hätte es den Studenten nur umso stolzer gemacht. Für ihn war es einfach das perfekte erste Date mit der perfekten Frau. Er hätte sich einfach keine bessere Person vorstellen können als Megumi mit ihren hypnotisierenden Augen.
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BeitragThema: Re: The real life   Mo Jan 15, 2018 12:01 pm



Es war seltsam jemanden so wenig zu kennen aber sich bei ihm so wohl zu fühlen als sei man schon seit Jahren mit einander verbunden. Das es jemanden geben würde der es hinnehmen könnte dass ihr die Schule so wichtig war, hatte sie nicht gedacht. Manchmal dachte sie, sie sei bei diesem Gedanken die Schule oder das Studium gut abzuschließen alleine. Doch Joe hatte auch viel mit dem Lernen zu tun und vielleicht konnte man die Zeit wo man alleine lernen würde, nun zusammen verbringen. Wer wusste dass schon? „Schau nicht so überrascht“ kicherte die junge Frau. Sie war immerhin nicht ohne Grund hier, sie wollte ihn kennenlernen.
Höflich. Nett. Zuvorkommend. Eigentlich war Joe ein Traum von einem Mann. Er wollte sie sogar nach Hause bringen. Etwas womit sie nicht gerechnet hatte. „Das ist lieb von dir“ oh ja und wie. Noch nie wollte ein junger Mann sie nach Hause bringen weil es draußen zu gefährlich sein könnte. „Aber ich glaube die Straßen sind nun wieder sicher. Wenn ich an die Zeit denke als ich noch in die Grundschule ging ...“ sie erinnerte sich nicht gerne an diese Zeit. Im Gegenteil. Hin und wieder hatte sie immer noch diese Träume wie diese Gespenster die Wohnung ihrer Eltern aufbrachen und sie, wie auch ihre Geschwister mitnahmen. Schrecklich, gerade jetzt als sie daran dachte bekam sie wieder eine dicke Gänsehaut. Nie hatte sie darüber außerhalb der Familie gesprochen. Nie.
„Ich glaube meine Eltern sind mal froh dass ich keine Verabredung mit einem Buch habe sondern mal mit einem Menschen“ sie versuchte sich darüber wieder abzulenken. „Glaub mir sie würden einen Freudensprung machen“ ihre Mutter würde wahrscheinlich doch noch Hoffnungen haben dass sie für ein Leben außerhalb der Uni geschaffen war. „Ich geh nicht gerade viel aus“ gestand sie ihm. Die Zeit die sie hatte war sehr begrenzt. Eigentlich sollte es ihr gerade weh tun nicht zu lernen, da die Zeit bis zur Prüfung nicht mehr viel war aber gerade mit ihm Zeit zu verbringen machte es umso leichter all das mal zu vergessen. Ob es ihm genauso geht?
„Kann ich euch noch was bringen?“ auf einmal stand eine Kellnerin neben ihnen. Sie hatte sie weder kommen sehen noch hatte sie einen Gedanken daran verschwendet wo sie eigentlich waren. Sie fing schon mal an die Keller auf ihrer Hand zu stapeln. „Die Rechnung bitte“ antwortete die junge Frau überrascht aber höflich. „Gerne doch“ die Kellernin verschwand wieder vom Tisch. Dann begann die junge Frau in ihrer Tasche zu wühlen. Ihr Geldbeutel musste sich mal wieder unter all den Büchern verschecken. Als die Kellnerin wieder da war hatte sie ihn endlich gefunden, doch was dann passierte irritierte sie noch mal. Die Kellnerin legte, ganz automatisch, Joe die Rechnung hin.
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BeitragThema: Re: The real life   Mi Jan 17, 2018 8:33 pm

Die ganze Zeit über beobachtete Joe Megumi, während sie so angeregt über alles berichtete was ihr anscheinend auf dem Herzen liegen zu schien. Sie hatte also auch kaum Erfahrungen mit Dates, was ihm zu seiner Verwunderung missfiel aber auch irgendwie gefiel. Auf der einen Seite konnte der Student nicht verstehen wie man nicht mit solch einem lieblichen Menschen ausgehen wollte und auf der anderen Seite wusste er so, dass sie es ernst mit ihm zu meinen schien. Es beruhigte ihn, da er sich sonst nie erträumt hätte mal eine Verabredung mit Meg zu haben. Sie schien immer so unerreichbar für ihn und nun saß sie hier und ließ sein Herz schneller schlagen.
Auf ihre Aussage bezüglich seines Angebotes war Joe jedoch nicht zufrieden. Niemals würde er sie alleine nach Hause gehen lassen, selbst wenn sie irgendwie darauf bestehen würde. Er würde sie schon mit seinen Worten umstimmen, damit sie niemals allein diesen Weg gehen musste. Klar, er wusste nicht wo sie wohnte, aber auch wenn sie nur eine Straße von hier weg wohnen würde, er würde sie nach Hause bringen.
„Ich finde es wirklich echt schön das du so bescheiden bist Megumi, aber mir persönlich würde es dennoch besser gehen, wenn ich dich trotzdem nach Hause bringen dürfte. Mir ist es wichtig dich in Sicherheit zu wissen, weil du wirklich etwas Besonderes bist“, noch nie war der Blauhaarige so aufs Ganze gegangen wie jetzt, aber er musste der Brünette verdeutlichen wie wertvoll sie in seinen Augen war.
Das sie die Straßen allerdings als sicher ansah fand Joe erstaunlich. Es gab Zeiten, wie er selbst am Besten wusste, da war das ganz anders. Allein schon bei dem Gedanken das Meg das alles hatte miterleben müssen war etwas, das dem Student etwas zusetzte. Irgendwie fühlte es sich falsch an sie in Gefahr zu wissen und auch wenn die Ereignisse schon so lange zurück lagen, Joe hatte das Bedürfnis sie beschützen zu wollen.
Als die Kellnerin auftauchte und wegen neuen Wünschen fragte, konnte Joe nichts erwidern, da Megumi einfach schneller war. Schnell verschwand die Kellnerin und holte ihre Rechnung, ehe sie wieder da war und diese vor Joe platzierte. Insgeheim hatte er gehofft das genau das passieren würde. Mit einem leisen Danke schaute er zu der Kellnerin auf und übergab ihr das Geld samt Trinkgeld. Danach steckte er sein Portemonnaie wieder in seine Tasche und sah zu seiner Verabredung.
Irgendwie war es ein komisches Gefühl, da er Megumi genau jetzt nicht einschätzen konnte. War es etwa falsch gewesen das er ihr Essen mitbezahlt hatte? Nun fühlte er sich dank seiner mangelnden Erfahrungen doch etwas schlecht, was er sich jedoch nicht anmerken lassen wollte.
Mit einem scheuen Lächeln sah er Meg an und versuchte sich zu erklären, währenddessen kratzte er sich am Hinterkopf und wurde rot: „Ich dachte es wäre ganz nett bei einem Date die Rechnung zu übernehmen. Verzeih mir, wenn du das nicht wolltest. Sei dir aber sicher das ich das gerne gemacht habe und nun lass uns einfach spazieren gehen, okay?“.
Langsam erhob sich der Student um sich seine Jacke anzuziehen, ehe er vorsichtig den Stuhl seiner Begleitung nach hinten zog und ihr seine Hand anbot, damit Megumi besser aufstehen konnte. Irgendwie hoffte Joe nun nichts kaputt gemacht zu haben, immerhin gefiel ihm jede Sekunde mit Meg. Es sollte nie enden in seinen Augen. Hoffentlich würde sie das auch denken.
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BeitragThema: Re: The real life   Mo Jan 22, 2018 5:27 pm

Er wollte sie wirklich nach Hause bringen. Noch immer konnte sie es nicht glauben. „Gerne, dann darfst du mich nach Hause bringen“ erstaunt darüber aber es war ihr nicht unangenehm. „Aber du bist kein Serienmörder der unschuldige Mädchen nach Hause bringen will um sie dann zu ermorden“ sie lachte leise. Nein, so einer war Joe einfach nicht. Dass sah sie ihm schon an.
Nachdem er von sich aus gezahlt hatte, erstaunte er sie wieder. Es war also wirklich ein richtiges Date? Wobei Meg auch keine Probleme damit gehabt hätte wenn sie hätte bezahlen müssen. Immerhin war es nicht ausgemacht gewesen. Sie wollten eigentlich nur lernen und waren spontan essen gewesen. „Danke ... es wäre aber nicht nötig gewesen Joe ... ich meine ... es war nicht abgemacht dass wir essen gehen ... und ...“ sie war es einfach nicht gewohnt dass ein junger Mann sie zum Essen einläd. Was machte man denn wenn man eingeladen wurde? Ihre Wangen wurden bei seinen Worten rot „ ...schon gut, wirklich es war echt lieb von dir“ Megumi schenkte dem jungen Mann ein lächeln, dabei spürte sie ganz genau wie warm ihr doch wurde. Dieser Mann weckte Dinge in ihr die sie so nicht kannte. Die Welt stand still und sie vermochte nicht zu sagen wann diese sich wieder zu drehen beginnt. Die junge Frau strich ein wenig die Haare auf der rechten Seite hinter das Ohr ehe sie seine Hand annahm. Für Männerhände waren sie wirklich weich. Angenehm. Nachdem sie aufgestanden war zog auch sie ihre Jacke an und folgte Joe nach Draußen.
Wie gerne hätte sie ihm als Dank einen kleinen Kuss auf die Wange gehaucht oder sie hätte sich sogar bei ihm eingeharkt. Sie hatte einfach Angst vor ihrer Reaktion. Was war wenn er es nicht wollte? Auf einmal war sie gar nicht mehr so mutig wie eben noch. Es machte sie nervös nicht zu wissen wie ihr gegenüber reagieren wird. Wollte er es denn wenn sie ihn berührt?
Bei einem Date war es doch ganz normal oder nicht? Aber heute war es der erste Tag an dem sie sich mal so richtig unterhalten hatten. Die Verzweifelung war sehr groß. Also lief sie einige Minuten neben ihm her, immerhin war es ja seine Strecke die sie hier liefen. Schritt um Schritt jedoch wurde ihr bewusst, dass wenn sie ihm nicht zeigte dass sie es wollte, würde er sich irgendwann zurück ziehen. Also harkte sie sich einfach bei ihm unter und war ihm so nahe wie noch nie. Erst jetzt bekam sie mit wie gut Joe eigentlich roch. Ganz anders als der Typ der neben ihr in der Uni sitzt. „Ich finde es heute wirklich schön mit dir“ Megumi sah ihn bei diesen Worten nicht an sondern starrte mehr oder weniger auf ihre Füße. „Zwar wollte ich wirklich, dass du mir etwas beibringst doch eigentlich habe ich auf ein Date gehofft“ gab sie nun zu und ihre Wangen glühten unglaublich. So etwas einzugestehen war nicht sonderlich einfach. Im Gegenteil es war so schwer dass sie unheimlich lange gebraucht hatte um es ihm zu beichten.
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BeitragThema: Re: The real life   Di Jan 23, 2018 10:39 pm

Megumi ihre Bemerkung brachte den Studenten leicht aus der Fassung, da er mit solch einer Bemerkung niemals gerechnet hätte. Verlegen kratzte er sich am Kopf und lachte leicht über ihre Worte, ehe er bedacht den Kopf schüttelte: „Ich bin kein gefürchteter Serienkiller. Vielmehr bin ich ein harmloser Student mit Manieren. Ich hoffe, dass ich dir das irgendwann nochmal beweisen kann“.
Kurz darauf bemerkte Joe eine leichte Röte, die sich wie ein Schleier über die Wangen der Brünette legte. Ihre Worte trafen den Blauhaarigen direkt ins Herz. Sie war so charmant und süß. Irgendwie schaffte sie es mit ihrer Art das er sich wirklich besonders und gebraucht fühlte, auch weil so eine kleine Geste bei ihr so viel zu bewirken schien. Die Worte, die ihr kaum über die Lippen kamen stimmten ihn noch glücklicher, auch weil Joe so das gefühlt hatte er hätte alles richtig gemacht.
„Ich weiß das es kein offizielles Date war. Trotzdem dachte ich mir da es ja nun solch eines ist, kann ich das Essen einfach mit bezahlen. Mir macht es nicht aus und ich freue mich immer, wenn ich dir irgendwie eine Freude machen kann. Dein Lächeln allein reicht dafür als Grund“, noch ehe der Student diese Worte gesagt hatte, wurden seine Wangen rot. Erst nach dem Aussprechen bemerkte er wirklich, was er gesagt beziehungsweise getan hatte. Hoffentlich würde das nicht unangenehm enden, weil er vielleicht zu weit gegangen war. Megumi sollte sich immerhin wohl ins einer Nähe fühlen und nichts anderes.
Nachdem sie jedoch weiter lächelte und ihre unglaublich seidigen Haare – zumindest sahen sie so mega seidig aus – zur Seite warf und seine Hand nahm, spürte der Blauhaarige eine ungewohnte Wärme durch seinen Körper strömen. Es fühlte sich so richtig an ihre zierliche und kleine Hand in seinen zu halten und ihr auf zu helfen. Wenn er gekonnte hätte, hätte er ihre Hand nie wieder los gelassen. Leider zerplatzte der Traum, noch ehe er wirklich einen richtigen Verlauf nehmen konnte. Meg zog ihre Hand aus seiner und lächelte ihn noch immer an, als sie sich anzog. Widerwillig, weil es nun vorbei war, zog Joe sich ebenfalls an und ging voraus, um mit Megumi nun am Fluss entlang spazieren zu können.
Draußen angekommen drehte er sich ein weiteres Mal zu ihr, um zu schauen das sie auch da war. Es war bereits etwas dunkel geworden, ganz wie er vermutet hatte. Das schwache Laternenlicht hüllte Meg in eine Wärme und brachte ihre Augen zum Strahlen. Fast hätte der Student sich in ihnen verloren, bekam jedoch die Kurve bevor es irgendwie peinlich werden konnte und machte sich mit seiner Begleitung auf den Weg.
Darauf bedacht nicht so schnell zu sein, versuchte Joe sein Tempo an das von Meg anzupassen. Immerhin hatte er längere Beine und war somit auch schneller. Jetzt jedoch war es eine willkommene Abwechslung mal nicht so schnell gehen zu müssen, auch weil er so mehr Zeit mit ihr hatte. Wie sehr er es doch genoss bei ihr zu sein, auch wenn zwischen ihnen ein leichter Abstand war, den er am liebsten überqueren würde. Wie gerne wollte er jetzt so nah wie möglich neben ihr gehen und vielleicht auch ihre Hand halten, aber allein schon dafür war der Brillenträger einfach viel zu schüchtern. Was wäre denn, wenn er dadurch etwas kaputt machen würde und sie so vergraulen würde? Vielleicht ging es ihr ja einfach zu schnell und da Joe einfach keine Ahnung von Dates hatte, beließ er es einfach dabei, bevor er etwas zerstörte, was gerade so schön entstand.
Gerade noch hatte er daran gedacht und schon geschah, was er sich gewünscht hatte. Ein zierlicher Arm hakte sich bei ihm unter und dieser kleine Körper war dicht neben seinem und strömte eine angenehme Wärme aus, die Joe sein Blut zum Kochen brachte. Wieder spürte er diese ungewohnte Hitze in seinen Ohren und Wangen. Seine Haltung wurde leicht angespannter, entspannte sich dann aber wieder mit jedem Schritt. Erst recht, als sie ihm gestand wie schön sie die Zeit mit ihm fand und spätestens da hätte Joe am liebsten Freudensprünge gemacht.
Er drehte sich zu Megumi und lächelte sie schüchtern an: „Ich finde die Zeit mit dir auch ganz wundervoll Megumi, glaub mir. Ich könnte mir gerade nichts Schöneres vorstellen, als hier mit dir zu spazieren“. Und jedes einzelne Wort entsprach zu einhundert Prozent der Wahrheit.
Auf ihr weiteres Geständnis fehlten dem Studenten dann jedoch jegliche Worte. Langsam blieb er stehen und ergriff die Hand von Megumi, die zuvor noch an seinem Körper gelegen hatte. Vorsichtig stellte er sich vor sie und sah zu ihr hinab, wohl bedacht den Augenkontakt zu ihr nicht ab zu brechen, da er ihr so gerne in die Augen sah. Kurz musste er schlucken, ehe er all seinen Mut zusammen nahm und wieder rot anlief: „Ich habe mir in den letzten Wochen auch nichts sehnlicher gewünscht, als mich einmal mit dir zu treffen. Allerdings bin ich einfach ein sehr schüchterner Typ und dafür möchte ich mich entschuldigen. Ich hätte dich auch einfach um ein Date bitten können, wie es sich für einen richtigen Mann gehört. Daher möchte ich dich jetzt nochmal offiziell um ein erstes geplantes Date bitten. Würdest du nochmal richtig mit mir ausgehen Megumi?“.
Das Herz des Studenten schlug ihm bis zum Hals, als er diese Worte ausgesprochen hatte. Zwar hatten sie sich so wundervoll verstanden und unterhalten, dennoch bestand immer eine restliche Chance auf eine Abfuhr, auch wenn er sich diese nicht wünschte. Er wollte Meg zeigen das er ebenso ein taffer Kerl sein konnte und sie richtig ausführen konnte, wie sie es verdient hatte. Hoffentlich würde sie nun ja sagen, denn das wäre mit Abstand das Beste am ganzen Tag, mal abgesehen davon das er diesen Tag mit so einer tollen Frau verbracht hatte aber das war ohnehin schon klar.
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BeitragThema: Re: The real life   Do März 22, 2018 9:07 pm

„Du brauchst es mir nicht zu beweisen, ich glaube dir auch so. Immerhin hättest du mich auch in der Uni schon umbringen können, da musst du nicht warten bis ich nach Hause gehe“ sie lächelte ihn an und sah ihm in die Augen. Auch wenn dies ihr erstes Date war, so erfüllte es sie doch mit stolz. Damals hatte sie ihn nicht ansprechen können. Seine Worte, sein Verhalten ... alles an ihm zeigte doch dass er ein netter junger Mann war, eigentlich ein Traummann und doch hatte er keine Freundin gehabt. Gut, Glück für sie.
Sich bei ihm einzuharkten machte die Sache wirklich einfacher. Man musste sich einfach nur überwinden mal das Richtige zu tun. Wie gerne würde sie für immer mit ihm umher laufen. Aber irgendwann musste sie ihn wieder los lassen, spätestens wenn sie zu Hause war. Das es sich mal so gut anfühlen würde, etwas zu tun was nicht mit lernen zu tun hat, hätte sie sich nicht vorgestellt. „Nicht doch, du musst dich nicht entschuldigen ... immerhin habe ich ein Date ... nun ja ein Treffen mit der Begründung dass ich Hilfe beim Lernen brauche bekommen ... war auch nicht gerade mutig ... immerhin habe ich dir nicht die Wahrheit gesagt. Zwar benötige ich wirklich Unterstützung ... aber dies war bei weiten nicht der Grund mich mit dir zu treffen ...“ ein geplantes Date. Sie lächelte ihn an „Natürlich will ich ein geplantes weiteres Date mit dir“ alles andere wäre eine Lüge gewesen.

Schritt um Schritt ging sie mit ihm den Weg entlang. Heute mogen dachte Meg noch nicht daran gedacht dass sie heute ihm so nahe sein würde. Aber der Tag wurde besser als alles was man sich hätte erträumen können. Sie bogen gemeinsam in eine Straße ein und am vierten Haus blieb sie dann stehen. „Hier wohne ich mit meiner Familie“ sie wohnte in einem Einfamilienhaus, groß genug um darin leben zu können. Los ließ sie ihn jedoch noch nicht. In Filmen würden sie sich nun sich noch Stunden lang in die Augen sehen und danach küssen. Aber dies kam nun nicht in Frage. Aber ein kleiner Kuss auf die Wange vielleicht? Jedoch war Joe größer als sie, was ist wenn er es nicht wollte und sich weg drehte?
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BeitragThema: Re: The real life   Di Apr 17, 2018 5:20 pm

Angespannt hatte Joe auf die Antwort dieser kleinen Frau gewartet und wäre beinah tausend Tode gestorben, einfach weil er keine Ahnung hatte was sie von seiner Idee hielt. Er hatte immerhin all seinen Mut zusammen genommen und sie nach einem weiteren Treffen gefragt. Genau das, was er schon all die Zeit hatte machen wollen und genau genommen hatte er als Erster nach dem ersten Treffen fragen wollen. Nur jedes Mal, wenn er auf dem Weg zu ihr gewesen war, hatte ihn die Angst übermannt und er war davon gelaufen. Zu seinem Bedauern hatte er bei jedem weiteren Versuch immer mehr den Mut verloren, einfach weil er solch eine Angst gehabt hatte eine Abfuhr zu bekommen. Und nun stand sie hier neben ihm und hatte ihm gestanden das sie ihn auch schon immer hatte treffen wollen.
Ein riesiger Stein fiel vom Herzen des Studenten ab, als sie ihm offenbarte, dass sie ihn wieder sehen wollte. Die Röte schoss sofort in seine Wangen, als er sich freudestrahlend zu ihr umdrehte und sie mit einem Lächeln musterte: „Meinst du das wirklich ernst? Ich meine natürlich glaube ich dir, aber das ist einfach so unwirklich... so schön. Ich glaube mich muss mal jemand kneifen“. Bei all der Freude, die der Student empfand, überkamen ihn einfach diese Worte und im nächsten Moment schämte er sich fast schon dafür so etwas gesagt zu haben. „Tut mir Leid, wenn das jetzt etwas zu viel war“, stammelte er daher.
Immer weiter gingen sie den hell beleuchteten Weg und mit jedem Schritt den Joe zusammen mit Megumi ging, fühlte er sich immer wohler. Ob es auch in einer Beziehung so schön war? Vielleicht, obwohl schöner konnte es doch schon gar nicht mehr werden, wie er fand. Umso trauriger wurde er, als sie sich scheinbar ihrem zu Hause näherten und sie stehen blieb um ihm ihr zu Hause zu zeigen, als sie da waren. Seine Augen musterten sie, wobei er sich wünschte, er würde wissen was in ihrem Kopf vor sich ging. Was sie wohl gerade über ihn und das Treffen dachte? Ob sie wohl auch so glücklich war wie er?
Ein kurzer Blick glitt zu dem schönen kleinen Haus, das wie er fand, perfekt zu Meg und ihrer Ausstrahlung passte. Scheinbar hatte sie schon immer ein schönes und wohlbehütetes Leben geführt. Hoffentlich würde für ihn auch ein kleiner Platz darin sein, wenn es weiterhin so schön mit ihr ablaufen würde.
Als der Student dann wieder zu seiner Verabredung sah, merkte er, dass sie ihre Augen nicht von ihm abgewannt hatte und ihn ansah. Ihre braunen Augen waren so wunderschön im Lichte der Laternen und irgendwie kam in dem jungen Mann das Verlangen auf einfach seine Arme um sie zu legen und sie zu … küssen. Er hatte es noch nie gemacht und irgendwie hatte er auch Angst davor, aber sie mochte ihn, das hatte sie gesagt. Zudem hatte er schon oft genug aus Angst alles kaputt gemacht und sich verbaut. Einmal im Leben wollte er etwas wagen, es vielleicht richtig machen und mutig sein.
Genau deswegen legte er seine Hände an ihre Wangen und streichelte diese, als er mit leiser Stimme sagte: „Danke für diesen schönen Abend Meg. Das war mit Abstand der Schönste seit langem“. Und dann beugte er sich runter zu ihr, wobei sein Herz wie verrückt raste, ehe wenige Sekunden später seine Lippen auf ihren Lagen und er das Gefühl hatte sein Herz würde gleich explodieren. So fühlte es sich also an, wenn man richtig glücklich war und vielleicht auch ein klein bisschen verliebt.
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