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 The light of hope

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AutorNachricht
Hikari Yagami

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BeitragThema: The light of hope   Di Feb 21, 2017 7:10 pm


Beste Freunde.
Daran hält sich Hikari nach wie vor fest, auch wenn sie sich eingestehen muss dass wenn Takeru mit anderen Mädchen sprach sie innerlich fast an die Decke geht. Schon seit langer Zeit war es nun so, Takeru bekommt immer und immer mehr Aufmerksamkeit, immer und immer mehr Mädchen haben ein Auge auf ihn geworden und sie selbst war ja nur die beste Freundin. Gut, dies waren sie auch, Hikari war bisher noch nie ehrlich gewesen, sie hatte immer ihre Gefühle für den Blonden versteckt, sicherlich nicht optimal aber wirksam. Sie wusste was sie an ihm hatte, wusste dass sie sich auf ihn verlassen konnte wenn sie ihn brauchte, wenn sie Takeru jedoch sagen würde dass sie mehr für ihn empfand als nur Freundschaft.

Zuerst hatte Hikari gehofft dass es weniger werden würde, sie glaubte immer dass sie so starke Gefühle für ihn entwickelt hatte weil sie so viel Zeit miteinander verbracht hatten aber nach dem sie weniger Kurse zusammen hatten und auch nach der Schule kaum noch etwas unternahmen, wuchs dieses Gefühl einfach nur. Sie vermisste ihn zunehmend.
Doch an diesem Wochenende sollte endlich wieder ein Samstag nur ihnen gehören. Takeru und sie hatten abgemacht ins Kino zugehen, etwas dass sie schon super lange nicht mehr getan hatten. Je näher der Samstag kam umso nervöser wurde sie. Schon am Mittwoch hatte sie sich schon ein Kleid zurecht gelegt, eigentlich war es nicht wirklich ihre Art aber dieses Mal konnte sie nicht anders.

Jedoch passierte etwas am Donnerstag, sie hatte nach der Schule auf Takeru gewartet, sie hatte nur eine Stunde früher schluss gehabt und die Gunst der Stunde genutzt. Jedoch hatte sie ihn gesehen, zusammen mit einem Mädchen dass ihm recht nahe kam, eine Hand hatte sie auf seinen Arm gelegt, sie lächelte ihn an und was schlimmer war, es schien Takeru zu gefallen, auf jeden Fall schien es ihm nicht zu stören. Das Mädchen verabschiedete sich, ging in eine andere Richtung.
Mit einem aufgesetzten Lächeln sah sie nun Takeru entgegen, hob die Hand und winkte ihm zu. "Hey, da bist du ja" hauchte sie mit einer Freude in ihrer Stimme. Auch wenn ihr Magen gerade dabei war das Mittagessen wieder loswerden zu wollen so konnte sie nun nicht verschwinden, es ging einfach nicht. "Ich hoffe, dass ich nicht gestört habe!?" immerhin wusste sie nie ob sie manchmal zu aufdringlich sein konnte.
Dinge die früher ganz normal gewesen waren, fielen ihr nun so unendlich schwer. Früher hatte sie immer kurz umarmt als Begrüßung, heute konnte sie es nicht mehr. Diese Gedanken trugen dazu bei dass sie sich um unnötige Dinge sorgte. Wie würde er wohl reagieren? Würde er es zulassen? Solche Dinge eben. "Ich dachte mir, ich warte auf dich. Es ist eh viel zu selten dass ich dich zu Gesicht bekomme" versuchte sie ihn etwas aufzuziehen. Jedoch war es die Wahrheit, sie sah ihn viel zu wenig für dass was ihr Herz wollte.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: The light of hope   Mi Feb 22, 2017 9:33 pm



Takeru saß gerade im Unterricht und trommelte mit einem Stift auf seinem aufgeschlagenem Terminplaner rum, als ihm das Datum in sein Auge fiel. Es war Donnerstag, dass hieß, nur noch zwei Tage und dann wäre endlich Samstag. Endlich würde er mal wieder einen Tag mit seiner besten Freundin verbringen und zwar alleine. So wie sie es früher so oft taten, vor einigen Monaten wäre ein Kinobesuch zu zweit nichts Besonderes gewesen doch in letzter Zeit hatte er das Gefühl, dass sie sich von ihm distanzierte. Erst waren sie größtenteils in verschiedenen Kursen und dann machten sie nachmittags kaum noch etwas und wenn, war immer irgendjemand von den anderen dabei. Und manchmal hatte der Blonde das Gefühl, dass ihm diese Tatsache ein wenig zu sehr störte. Mehr als sie eigentlich durfte, schließlich war er nur ihr bester Freund.

Oft fragte er sich, ob er irgendetwas falsches gesagt oder gemacht hatte, weshalb die Brünette sich plötzlich so anders verhielt. War er vielleicht zu aufdringlich? Oder wollte sie die Zeit lieber mit Freundinnen verbringen? Oder mit anderen Jungs?
Bevor er diese Gedanken weiter ausführen konnte, spürte er plötzlich einen dumpfen Stoß auf seinem Hinterkopf und verwundert sah er zu seinem Sitznachbar, der seine Augen verdrehte und vor sich deutete. Vor ihm stand ein Mädchen mit langen schwarzen Haaren, welches ihn mit leicht geröteten Wangen anlächelte. Yuki, wenn er sich nicht irrte. Sie war in letzter Zeit immer öfter bei den Spielen seiner Mannschaft gewesen und hatte sie angefeuert.

„So interessant ist das ganze Grün doch gar nicht“, versuchte sie zu scherzen und blickte aus dem Fenster, durch welches der Blonde eben noch geschaut hatte. Erst jetzt wurde ihm bewusst, dass er so in den Gedanken gewesen sein muss, dass er das Klingeln der Schulglocke gar nicht bemerkte.
„Interessanter als der Unterricht“, meinte er nur kurz und schenkte dem Mädchen ein Lächeln, bevor er begann seine Schulsachen zusammen zu räumen. Als er bemerkte, dass Yuki keine Anstalten machte, zu gehen aber auch nicht dazu etwas zu sagen, hielt er in seiner Bewegung inne und blickte sie erwartungsvoll an, woraufhin sich erneut ein dezenter Rotschimmer über ihre Wangen legte.
„Also, ich wollte dich etwas fragen“, begann sie zögerlich.
„Klar“, lächelte er sie freundlich an und packte nun auch seine letzten Sachen in seine Tasche.
Er sah wie sie seinem Sitznachbar einen unsicheren Blick zuwarf. „Also eigentlich dachte ich, dass wir unter vier Augen miteinander sprechen könnten.“ Nun dachte er zu wissen, was sie wollt. Sicher war sie wegen ihm immer zu den Spielen gekommen und wollte jetzt einen Tipp oder ähnliches.
„Dann lass uns zusammen zum Schultor gehen“, zwinkerte er ihr zu.

Bis sie kurz vorm Schultor ankamen, sagte sie kein einziges Wort. Doch Takeru wusste selbst, dass es nicht einfach war über Gefühle zu reden oder sich diese überhaupt einzugestehen, deshalb wollte er sie auch nicht drängen. Als sie ihn dann jedoch fragte, ob er am Samstag mit ihr ins Kino gehen würde, wollte er es im ersten Moment gar nicht glauben. Beinahe hätte er sie mit einem knappen „Nein“ einfach abgewimmelt, doch er wollte sie nicht kränken, weshalb er meinte, dass er es sich überlegen würde. Als er das Leuchten in ihren Augen sah, bekam er ein schlechtes Gewissen. Denn er wusste ganz genau, dass er den Abend mit jemanden anderen verbringen würde und da würde ihm sicherlich nichts und niemand dazwischenkommen.
Es war nicht so, dass sie unattraktiv war – im Gegenteil, sie war sogar sehr hübsch –, sie war einfach nicht sein Typ. Einfach nicht Kari. Nicht dass Kari sein Typ gewesen wäre, oder?
Der Junge schweifte vom eigentlichen Thema ab und wurde erst durch ihre Berührung an seinem Arm wieder in die Gegenwart geholt. Mit immer noch strahlenden Augen verabschiedete sich das Mädchen von ihm und auch Takeru zwang sich zu einem freundlichen Lächeln, denn eigentlich war ihm gar nicht so zum Lächeln zu mute.

Als seine beste Freundin plötzlich auf ihn zu kam, wurde ihm plötzlich ganz anders. So wohlig warm in seiner Brust. Doch als er das aufgesetzte Lächeln auf ihren Lippen sah, wusste er nicht ganz wie er dieses nun deuten sollte. Sie umarmten sich schon lange nicht mehr und eigentlich hatte er sich daran mittlerweile gewöhnt doch diesmal musste er unwillkürlich an die Berührung des anderen Mädchens zurückdenken. Kari hatte ihn früher oft genauso berührt. Doch ab irgendeinem Punkt, schien sie jegliche Berührung zu ihm meiden zu wollen und er konnte sich einfach nicht erklären warum.

Als er ihre Stimme hörte, konnte er nicht anders als sie anzulächeln. „Du weißt doch, du würdest mich niemals stören!“ Früher hätte er jetzt seinen Arm um ihre Schulter gelegt, doch er wusste nicht, ob sie dies wollte, weshalb er sich dann doch zurücknahm und die ungeschickte Bewegung damit tarnte, dass er seine Schultasche richtete.
„Du weißt, du könntest mich öfter sehen, wenn du wolltest“, neckte er sie, biss sich aber gleichzeitig in die Wange. Er wollte nicht, dass sie dachte, er würde ihr die Schuld für die Tatsache geben, dass sie sich nur noch selten sahen, doch er vermisste sie wirklich und es schmerzte. Es schmerzte, dass sie sich so von ihm distanzierte und das scheinbar ohne jeglichen Grund.

Während sie ein Stück gingen, dachte er an ihr gezwungenes Lächeln, als sie auf ihm zu kam. Wollte sie am Samstag überhaupt mit ihm ins Kino gehen? Oder hatte er sie mit der Einladung überrumpelt und sie sagte nur aus Höflichkeit zu? Er wollte sie keines Falles dazu zwingen, Zeit mit ihm zu verbringen. Also musste er irgendwie herausfinden, ob sie überhaupt Lust hatte.
Schneller als erwartet kam ihm auch schon ein Einfall, doch bevor er weiter über diesen nachdachte, platzte es auch schon aus ihm heraus: „Yuki hat mich gefragt, ob ich Samstag mit ihr ins Kino gehen würde.“
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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: The light of hope   Di März 14, 2017 9:36 pm


Seine Worte taten gut zu hören, sie würde ihn also nie stören können. Könnte sie sich doch nur so wie früher verhalten, es würde so gut tun aber noch immer kreisten ihre Gedanken darum wie Takeru wohl reagieren würde. Zu viele Gedanken, zu wenig Zeit. „Ach wirklich?“ sie lächelte ihn an “ ... dann werde ich dich in Zukunft öfter mit meiner Anwesenheit belästigen“ auch wenn sie es wahrscheinlich nicht tun würde. Hikari hatte wirklich Angst davor etwas zu zerstören. Takeru wird es früher oder später merken, er war nicht dumm und wusste wenn sie sich seltsam verhielt. Wahrscheinlich ahnte er eh schon etwas, war nur anständig genug nicht gleich nach zu fragen. „Wenn nicht wieder die Schule dazwischen kommt“ seufzte sie nun leise. Die beiden gingen ein paar Schritte ehe der Blonde wieder zu sprechen begann. Die Worte, die er sprach versetzten ihr einen Schlag. Yuki hat mich gefragt, ob ich Samstag mit ihr ins Kino gehen würde. Wie angewurzelt blieb die junge Frau stehen und blickte zu ihrem besten Freund. Ihre Verabredung fiel wohl ins Wasser, sie wollte nicht dabei sein wenn er ein Date mit einer anderen hatte.
Normalerweise war Hikari immer beherrscht doch gerade gelang es ihr nicht wirklich. Blass wurde sie um die Nase und auch das Gesicht entgleiste ihr deutlich. „Du willst mit ihr hin ...?“ kam es aus ihrem Mund und versuchte zu lächeln was ihr nicht gelang. Im Grunde konnte sie es nicht vermeiden, Takeru wird ein Date haben und sie würde auf ewig seine beste Freundin bleiben. Die Angst dass sie ihn langsam aber sicher verliert machte sich breit. Von wegen sie konnte ihn so oft sehen wie sie wollte. „Schade, ich hatte mich schon auf Samstag gefreut aber ...“ wie konnte nicht lächeln, sie konnte ihn nicht einmal ansehen. Es schmerzte zu wissen dass sie verloren hatte. Aber was wollte sie eigentlich? Oh ja eigentlich wollte sie die Freundschaft aber wenn sie ehrlich war wollte sie mehr, viel mehr. “ .. du hast ein Date ... und ich gönne es dir ... wirklich ... ich hatte einfach nur auf einen Abend mit dir gehofft, es kommt so selten vor dass wir Zeit mit einander verbringen aber ich kann es verstehen, wirklich, wenn du mit dem Mädchen etwas machen willst. Wir können verschieben ... das Kino läuft uns ja nicht weg, richtig?“ noch immer konnte sie nicht lächeln. Sah man es ihr an? Mit Sicherheit, sie war nicht begeistert davon und es tat weh dass er lieber mit ihr gehen würde als mit ihr, selbst wenn Takeru es nicht ausgesprochen hatte so nahm an es sei ihm wichtig weil er ihr davon erzählte. Man kannte sie eigentlich nicht so, lag wohl daran dass ihr noch nie jemand so wichtig wie Takeru.
Am Anfang war es wirklich eine tiefe Freundschaft doch mit der Zeit, als er älter wurde, erkannte sie wie toll er eigentlich war. Dass sie ihn mochte und sich mehr wünschte als nur diese ganz normale Freundschaft. Das Takeru von Mädchen umschwärmt wurde war ihr nicht neu aber es war ihr neu zu wissen dass auch Takeru sich umsah. Aber was hatte sie erwartet? Dass er ewig allein bleiben würde? Ewig ihr bester Freund bleiben würde und sie ihn für sich allein haben würde? Wahrscheinlich. Hikari war in dieser Hinsicht mehr als nur naiv, sie hatten immerhin gemeinsam so viel durch machen müssen, sie hatten eine gemeinsame Vergangenheit und nun schien dies weit weg zu sein. Hikari öffnete den Mund aber es kam kein Ton über ihre Lippen. Sie wollte ihm sagen, dass sie sich freute aber ihr Herz schrie geh nicht, lass mich nicht allein. Auf einmal pochte ihr Herz so stark, die Panik überkam das junge Mädchen auf einmal. Ihre Beine wollten los rennen aber sie konnte sich noch zusammen reizen.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: The light of hope   Sa Apr 01, 2017 11:08 pm

Idiot. Idiot. Idiot!
Es gab kein anderes Wort, mit dem er sich gerade besser beschreiben konnte.
Ja, Taker wollte herausfinden, ob sie überhaupt mit ihm ins Kino gehen wollte, ob sie Zeit mit ihm verbringen wollte. Aber auf gar keinen Fall wollte er, dass sie so die Fassung verlor. Noch nie, wirklich noch nie hatte er diesen Ausdruck in ihren Augen gesehen, falls man es überhaupt einen Ausdruck nennen konnte.
Er hatte Angst, dass sie keine Lust hatte mit ihm ins Kino zu gehen und jetzt gab er ihr das Gefühl, keine Lust auf sie zu haben. Und was das aller schlimmste an der ganzen Situation war, war, dass sie die Sache mit Yuki scheinbar völlig in den falschen Hals bekam – Idiot!

Sie sah ihn nicht an, wich seinem Blick aus und ihr Gesichtsausdruck war so unergründlich, was ihn total nervös machte.
„Kari“, begann er mit sanfter Stimme, „bitte schau mich an.“ Er wollte seine Hand gerade zu ihrem Kinn führen, entschied sich jedoch dagegen. Immer noch war da diese Unsicherheit, was den Körperkontakt mit ihr anging. Sie schien es nicht zu wollen, das musste er akzeptieren – egal wie schwer es ihm fiel.
„Ich… Ich“, stammelte er. Takeru konnte sich nicht daran erinnert, jemals so aus der Fassung gewesen zu sein. Sein Herz schlug immer schneller und er kam sich so unglaublich dämlich vor. Er schloss die Augen – nur für einen Moment, um sich zu beruhigen – und dann sah er sie, ihr Lächeln.
Ohne etwas dagegen tun zu können, begann er zu lächeln und öffnete seine Augen. „Natürlich möchte ich am Samstag mit dir ins Kino gehen. Ich war nur so verwundert, dass Yuki mich gefragt hatte, deshalb wollte ich es dir erzählen.“ Seine Stimme war wieder fest und auch sein Lächeln blieb standhaft. „Als wenn ich mit irgendeinem Mädchen lieber ins Kino gehen würde, als mit dir!“
Takeru hoffte, dass er ihr Lächeln sehen würde. Er wollte es so unbedingt sehen, nicht nur in seinem Kopf, sondern in echt. Er sollte sie zum Lächeln bringen, nicht so aus der Fassung bringen. Das machen beste Freunde nicht.
Aber was genau brachte sie eigentlich so aus der Fassung? Dass sie dachte, er würde ihr absagen, oder dass sie dachte, er würde auf ein Date gehen?
Kaum merklich schüttelte er den Kopf, warum sollte es sie aus der Fassung bringen, sollte er mit einem Mädchen ausgehen? Sicherlich hatte es einen anderen Grund. Schließlich war er nur ihr bester Freund. Nicht mehr und nicht weniger.

Um nicht weiter darüber nachzudenken, ging er ein paar Schritte auf sie zu, nahm ihr ihre Tasche von der Schulter und hang sie sich über. „Komm, ich bring dich noch nach Hause“, meinte er. „Wenn es dir nichts ausmacht.“
Grinsend ging er einige Schritte vor, drehte sich um, um sie anzusehen und ging rückwärts weiter. Der Blonde hatte Angst, sie würde nein sagen, doch ließ er es sich nicht anmerken. Die Situation war merkwürdig und auch, wenn es schon seit einiger Zeit anders zwischen den beiden war, machte es ihm Sorgen. Er wollte sie nicht verlieren… Er wollte wieder normal mit ihr reden können, ohne diese unsichtbare Mauer, die scheinbar zwischen ihnen stand.
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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: The light of hope   So Apr 02, 2017 4:22 pm

Was war es denn nur, was sie beide davon abhielt normal mit einander um zugehen? Ja sie hatte Angst dass es ein Mädchen schaffen würde dieses Lächeln bei Takeru zu wecken dass sie so sehr an ihm liebte, dass es ein Mädchen schaffte dass seine Augen anfingen zu leuchten wenn er es sah. Jedoch tat es gut dass er ihr sagte, er sei überrascht gewesen selbst wenn es sie nicht sonderlich beruhigte. Irgendwann wird es soweit kommen, dass er eine junge Frau begegnen wird die er lieben kann und die ihn liebt. Dann wird er keine Zeit mehr für eine Freundschaft haben. Jedenfalls nicht mehr zu ihr. Dabei hatte sich Kari immer eingebildet dass sie eine besondere Verbindung zu ihm hatte. Aber wie dem auch sei, es wird vermutlich nicht sonderlich reichen. „ ... ich hätte es verstanden wenn du ... ein Date gehabt hättest ...“ hätte sie ja, weil sie jedes Mädchen verstehen konnte die mit ihm ausgehen wollte. Wenn sie nicht eine Freundschaft zerstören würde und in dieser Hinsicht mehr nach ihrem Bruder kommen würde, wäre es einfacher.
„Warum sollte es mir was ausmachen?“ lächelte sie ihn an und folgte dem Blonden. Früher war alles einfacher. Ihre Freundschaft war einfacher gewesen. Schritt um Schritt holte sie zu ihm auf und tat etwas dass wahrscheinlich über den Verstand hinaus geht. Was sie selbst nicht wirklich verstand war dass sie sich regelrecht in Takerus Arme. Es war lange her dass sie ihm diese Geste entgegen gebracht hatte. Aber es fühlte sich unheimlich gut an, vielleicht zu gut seine Wärme zu spüren und seinen Geruch zu riechen. Selbst wenn etwas dazu gekommen war, roch Takeru noch immer nach ihm, wundervoll.
„Wieso bist du so verwundert ... wenn ein Mädchen mit dir ausgehen möchte?“ hauchte sie während sie noch immer ihre Arme um ihn geschlossen hatte. „Du bist ein wundervoller Mensch und kannst jeden mit deinem Charme um den Finger wickeln.“ Kari war sich sicher dass es verstehen würde. „Irgendwann wirst du sicherlich ein Mädchen finden mit dem du lieber ins Kino gehst als mit mir, es ist normal dass verstehe ich ...“ ihn in ihrer Nähe zu wissen tat so unheimlich gut, so unglaublich gut. Diese Anspannung und die Angst waren verschwunden. Es stimmte noch immer, seine Nähe gab ihr Kraft und das Vertrauen dass sie brauchte. „ ... ich kann jedes Mädchen verstehen dass Gefallen an dir findet ...“ nun löste sie sich etwas von ihm, lächelte ihn wie gewohnt an. „Aber bis ich dich teilen muss ...“ nun stand sie einfach nur noch vor ihm „ ... werde ich deine volle Aufmerksamkeit in Anspruch nehmen“ nun war sie es die sich in Bewegung setzte. Es reichte ihr bei weiten nicht aber wenn Takeru mit jemanden glücklich wird, wird sie es hinnehmen.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: The light of hope   So Apr 02, 2017 9:58 pm



Da war es, ihr wunderschönes Lächeln.
Und umso näher sie kam, umso schneller schlug sein Herz – was hatte sie vor?
Plötzlich spürte er ihre Arme um sich. Er konnte ihre Wärme spüren, ihren Duft wahrnehmen – diesen unverwechselbaren Geruch. Für einen Moment fühlte es sich an, als hätte sein Herz ausgesetzt, als wäre die Welt stehen geblieben, wie in Stockstarre stand er da.
Er spürte wie die Hitze in seine Wangen stieg. Sicher, es war nicht das erste mal, dass sie sich umarmten, doch konnte er sich nicht daran erinnern, dass es jemals so eine Wirkung auf ihn hatte. Es fühlte sich unfassbar gut an. Er erwiderte die Umarmung, schloss seine Augen und genoss diesen Moment, in dem er ihr einfach nah sein konnte, ihre Nähe spüren konnte und ihren Duft einatmen konnte.
Sie hatte die Mauer zwischen ihnen eingerissen.

Er schluckte, als er ihre Worte hörte. Jeden um den Finger wickeln? Er? Jeden?
Takeru schüttelte seinen Kopf, dass meinte sie sicher nicht so, wie es sich im ersten Moment für ihn angehört hatte, dies war nur seine Wunschvorstellung, nichts weiter – auch wenn er es sich mehr als alles andere wünschte.
„Ich will aber gar kein anderes Mädchen...“ Er sah sie an und wurde plötzlich knallrot, als er bemerkte, was er da gerade sagte. „…finden, mit dem ich lieber ins Kino gehen würde, als mit dir. Das ist gar nicht möglich!“ Er hoffte sehr, dass ihr die viel zu lange Pause und seine Nervosität nicht auffiel. Schon oft fragte er sich, wie sie wohl reagieren würde, würde sie über seine Gefühle bescheid wissen… was es für ihre Freundschaft wohl bedeuten würde? Die Worte die sie ihm schenkte taten gut und wäre es nicht seine beste Freundin, die sie sagte, hätte er wahrscheinlich Gedacht, dass sie mit ihm flirtete. Doch Hikari wollte sicher nur freundlich sein, er wollte nicht zu viel hineininterpretieren, sich keine falschen Hoffnungen machen. Er wollte nicht weiter darüber nachdenken, wollte das hier und jetzt genießen, sie in seinem Arm zu halten... doch dann löste sie sich schon wieder von ihm. Verwirrt blieb der Blonde einen Augenblick stehen. Takeru hoffte, dass die Sehnsucht die er fühlte, nicht mitten in seinem Gesicht zu sehen war.

Er stöhnte gespielt genervt und verdrehte seine Augen, weil sie mit dem Thema einfach nicht aufhörte. „Ich weiß gar nicht, warum du so überzeugt davon bist, dass es so ein Mädchen gibt. Wie du schon sagst, du nimmst meine gesamte Aufmerksamkeit in Anspruch, da bleibt für andere Mädchen gar nichts übrig!“, sagte er lachend – obwohl er es eigentlich genauso meinte –, und legte ihr dann einen Arm um die Schulter, nachdem er sie wieder aufgeholt hatte. Durch ihre Umarmung, hatte er nicht mehr so große Angst, sie zu berühren und von ihr zurückgewiesen zu werden. In diesem Moment fühlte es sich alles wie früher an – locker, vertraut und einfach so ubeschreiblich richtig. Und auch wenn er eigentlich mehr wollte, als nur ihr bester Freund zu sein, war er froh darüber, dass es so war, wie es war.
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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: The light of hope   So Apr 02, 2017 11:14 pm

Blind. Sie war blind für dass was Takeru ihr vermittelte. Zuerst hatte sie Hoffnung gehabt dass er vielleicht doch so empfinden könnte wie sie es tat doch er lenkte ein und die Hoffnung verkümmerte auch schon schnell wieder. Doch dann kicherte sie leise „Vielleicht ist dies genau mein Plan ... ich tu immer so lieb und nett ... weißt du ... vielleicht bin ich auch nur Egoistisch und will dich einfach nur nicht teilen!?“ es war eigentlich die Wahrheit. Ihn teilen? Kommt nicht in Frage. Doch gerade kam ihr etwas in den Sinn, fühlte sich Daisuke damals so wie sie sich jetzt fühlte? Damals platzte Takeru in die Freundschaft wieder rein und Daisuke hatte nach Anerkennung gekämpft, nun wurde ihr bewusst dass er sich schrecklich gefühlt haben muss und dass sie sich nun so fühlte. Nein sie wollte ihn nicht verlieren. Takeru holte sie recht schnell ein und legte ihr sogar einen Arm um die Schultern, wie früher so wie es auch sein musste. Also hatte sie mit ihrer Nähe nichts zerstört sondern diese Nähe zurück gewonnen.
Sie lächelte ihn an, ihre Hand lag auf seinem Handrücken als Zeichen dass er ja den Arm so bei ihr liegen lassen konnte. Wenn andere sie sehen würden, würden sie sicherlich nicht denken dass sie nur gute Freunde seien. Auch für sie fühlte es sich so an als seien sie unzertrennlich.
„Weißt du“ begann sie zu überlegen „ ... vielleicht sollte ich Samstag schon früher zu dir kommen, wir könnten vor dem Kino noch was zusammen essen!?“ vielleicht war seine Mutter ja auch wieder arbeiten und sie wollte sicher gehen dass Takeru nicht alleine etwas essen musste. „Wir haben lange nicht mehr zusammen gekocht“ meistens war es so dass sie versuchte die Hauptarbeit zu erledigen, allein wegen der Tatsache dass sie wusste dass Liebe durch den Magen geht.
Wenig später erreichten sie auch schon das Wohnhaus in dem die Yagamis wohnten. „Danke dass du mich nach Hause gebracht hast ... obwohl es ein Umweg für dich ist“ Takeru begleitete sie sonst nur ein kleines Stückchen auf dem Nachhauseweg. „Schreibst du mir wieder wegen Samstag?“ ein Lächeln bildete sich, befreite sich aber nicht aus seiner Umarmung. Dieser Drang ihn einzuladen mit nach Hause zu kommen war viel zu groß aber was dann? Ihren Kopf hatte Kari Gedankenverloren auf die Schulter des Blonden gelegt. Nun da diese Mauer nicht mehr existierte konnte sie sich nicht mehr daran erinnern warum es so schwer gewesen war ihm nicht nahe gewesen zu sein. Sie war eine schreckliche beste Freundin, eigentlich sollte sie sich freuen wenn er ein Date hatte und was machte sie? Sie machte ihm hier eine Szene. Ob sie sich vielleicht auch in ein Date stürzen sollte. Ein Pärchen ging wenige Meter an ihnen vorbei, auch der junge Mann hatte seinen Arm um seine Freundin gelegt und sie wirkten glücklich. Hikaris Wangen flammten auf da ihr nun bewusst wurde dass sie sich auch so verhielten. Ihre Hand umfasste seine unbewusst stärkter. Was würde sie dafür geben einfach nur zu sehen wie er darauf reagierte wenn sie ihm sagte was sie wirklich fühlte. Doch wenn sie es tat, musste sie auch mit den Konzequenzen leben und ob sie dies konnte, wusste Kari leider nicht.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: The light of hope   Mi Apr 05, 2017 5:56 pm

„Tja, nur habe ich deinen Plan schon lange durchschaut“, scherzte er und grinste sie dabei an, „und trotzdem habe ich nichts gegen ihn einzuwenden.“ Nachdem sie seinen Arm auf ihrer Schulter zuließ und nicht weggestoßen hatte, waren all seine Zweifel plötzlich vergangen. Er konnte normal mit ihr umgehen, musste nicht mehr vorsichtig sein und nicht mehr darauf achten, was er sagte.
„Klar! Meine Mutter ist eh nicht da“, meinte er mit ehrlicher Freude in der Stimme, „schreib mir einfach was wir brauchen, dann kaufe ich Samstag nach dem Training ein und hole dich danach gleich ab.“ Es war eine gute Idee von ihr. Sie haben schon seit Ewigkeiten nicht mehr miteinander gekocht. Generell war sie schon lange nicht mehr bei ihm, oder er bei ihr… wobei ihm auffiel, dass sie bereits an dem großen Hochhaus angekommen waren, in dem Hikari mit ihrer Familie lebte.
Takeru spürte ihren Kopf auf seiner Schulter und nach nur weniger Zeit, hatte er auch seinen Kopf leicht gegen ihren gelegt. Am liebsten wäre er noch Kilometer so mit ihr weitergelaufen, doch bald würden sie sich voneinander verabschieden. Er wollte sie nicht gehen lassen, er hatte Angst, dass diese Unbeschwertheit nur eine Ausnahme war, dass am nächsten Tag wieder alles so komisch wäre, wie es die letzten Monate gewesen war. Zwanghaft suchte er nach etwas, was sie vom Gehen abhalten würde, was ihm noch ein wenig Zeit mit der Brünetten verschaffen könnte. Doch durch diesen Druck fiel ihm nichts Gescheites ein, um ein sinnvolles Gespräch mit ihr zu führen.
Als nächstes wurde er durch einen leichten Druck an seiner Hand aus seinen Überlegungen geholt – ihm war bei der ganzen Aufregung überhaupt nicht aufgefallen, dass Hikari seine Hand hielt. Wie konnte ihm das bloß nicht auffallen?
Wie aus einem Reflex heraus zog Takeru sie sanft in eine Umarmung. „Ich habe dich vermisst“, murmelte er in ihr Haar, um sich gleich danach wieder von ihr zu lösen. Er strich ihr eine ihrer braunen Haarsträhnen aus dem Gesicht und sah ihr dabei tief in ihre Augen. Es war als hätte sein Verstand komplett ausgesetzt, da waren keine Zweifel, kein Scham, es fühlte sich einfach nur richtig an. Seine Augen wanderten zu ihren Lippen, die Lippen von denen er sich schon so oft fragte, wie sie sich wohl anfühlen würden, würde er sie mit seinen versiegeln… Wie sie wohl reagieren würde, wenn er…

Der Nachrichtenton seines Handys holte Takeru zurück in das Hier und Jetzt. Wie ein Blitz traf ihn die Erkenntnis darüber, was er in den letzten paar Sekunden tat, welche ihm wie Stunden vorkamen. Erst umarmte er sie einfach so und dann sah er ihr ungewöhnlich tief in die Augen… Und dann auf ihre Lippen. Was musste sie nur dabei gedacht haben? Plötzlich kam der Scham doppelt – wenn nicht sogar dreifach – in ihm auf. Schnell griff der Blonde in seine Tasche und griff nach seinem Handy, um so zu tun als würde er die Nachricht seines Handyanbieters lesen, dabei hoffte er, das Rot auf seinen Wangen verbergen zu können.

Als er wieder aufsah, lächelte er sie an, als wäre nichts gewesen und entfernte sich einen Schritt von ihr. Wie konnte er an so etwas überhaupt denken? Sie zu küssen… Es würde sicherlich ihre Freundschaft zerstören, diese tiefe und besondere Freundschaft die sie hatten, dieses Band. Es war egoistisch nur daran zu denken! Schließlich wusste er nicht, wie sie sich dabei fühlen würde und ob sie sich wieder von ihm entfernen würde. „Wir sehen uns morgen in der Schule, ja?“ Er ging noch einige Schritte nach hinten, ließ sie dabei aber nicht aus den Augen und schenkte ihr ein Lächeln. „Ich schreibe dir auf jeden Fall nochmal wegen Samstag, wann ich dich genau abhole.“
Lächelnd winkte er ihr noch einmal zu und wandte sich dann zum Gehen um.
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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: The light of hope   Fr Apr 07, 2017 12:56 am

Als sie seinen Kopf an ihrem spürte, schloss Hikari die Augen. Seine Nähe tat unglaublich gut, bei ihm fühlte sie sich frei, gut und sogar geliebt. Was Takeru ihr gab war unglaublich und er würde nie verstehen was er alles in ihr auslöste und was er für sie war. Aufeinmal jedoch zog er sie in seine Arme und sagte ihr sogar dass er sie vermisst hatte. „ich war doch die ganze Zeit bei dir“ flüsterte sie leise. Ihre Hand hielt sich an seiner Jacke fest. „Aber ...“ hauchte sie leise „ ... ich vermisse dich auch ...“ jeden Tag, Hikari wusste wie sehr es weh tat ihn nicht zu sehen. Jedoch wurde es nun anders, etwas dass sie noch nie bei ihm erlebt hatte. Takeru sah ihr so intensiv in die Augen dass sie nicht anders konnte wie davon zu träumen dass endlich alles gut zwischen ihnen wird. Das Herz schlug ihr bis zum Hals und die Neugier war geweckt, was würde er tun wenn sie sich einen Trum erfüllen würde? Seine Lippen zu küssen und einfach ihm zu sagen was sie wirklich empfindet. Als ihr bester Freund sollte er so etwas doch verstehen, oder nicht?
Sie merkte nicht einmal dass sie sich ihm näherte, dass sie auf den Zehenspitzen stand und einfach darauf hoffte seine Lippen spüren zu dürfen. Doch dann ging das Handy, alles geschah so schnell dass sie nicht einfach begriff was genau los war. Er löste sich von ihr, sah nach dem Handy und dann entfernte er sich ganz. Die Hand hob sie als er ihr noch einmal zu lächelte und dann ging er einfach. Panik stieg in ihr auf, die Panik vor der sie schon immer Angst hatte. „Er hat es bemerkt“ murmelte sie immer und immer wieder als sie zur Wohnung ging und diese Panik ließ sie nicht mehr zur Ruhe kommen. Panisch lag sie Nacht um Nacht im Bett, ignorierte Nachrichten von jedem der ihr schrieb, versuchte auch Takeru nicht zu begegnen. Zwar hatte sie ihm einmal gewunken als sie ihm am Freitag gesehen hatte aber mehr nicht. Sie wusste einfach nicht wie sie mit ihm gehen sollte. Immerhin war sie drauf und dran gewesen ihn fast zu küssen und viel gefehlt hatte nicht mehr. Was war nur mit ihr los? Dass es Takeru gewollt hatte war ihr nicht bewusst gewesen. Erst am Samstag nahm sie ihr Handy in die Hand. Sollte sie ihm schreiben dass sie heute nicht konnte? Aber dann würde er sich mit diesem Mädchen treffen und dass wollte sie nicht. Gehen wir doch zusammen einkaufen, dann kann ich dir tragen helfen, gegen 16 Uhr bei mir? Hikari wusste genau dass sie es heute nicht überleben würde, sie hatte sich schrecklich verhalten und musste sie endlich ehrlich zu ihm sein. Doch würde sie es wirklich tun?
Die junge Frau stand im Badezimmer und hatte sich gerade das vierte Outfit angezogen, unsicher sah sie in den Spiegel. „Reiz dich zusammen Hikari ... das kann doch nicht wahr sein. takeru ist dein bester Freund er wird es schon verstehen dass du dich in ihn verliebt hast ... er wird es verstehen und dich nicht einfach so stehen lassen aber ich muss doch endlich mit ihm sprechen“ sprach Kari sich Mut zu doch der Mut verließ sie aber auch schon wieder. Es war kaum zum aushalten, vielleicht würde er ja auch gar nicht kommen, wer wusste dass denn schon?
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: The light of hope   Fr Apr 07, 2017 7:59 pm

Takeru konnte sich nicht daran erinnern, wann er das letzte Mal so schlecht gespielt hatte. Das ganze Training über hatte er nur Hikari im Kopf. Generell hatte er nichts Anderes mehr im Kopf, seit er sie den Tag nach Hause gebracht hatte. Sie schien ihm die Zeit danach aus dem Weg zu gehen, weshalb er auch nicht mehr damit rechnete, dass sie Heute Abend wirklich noch ins Kino gehen würden. Er hatte es verbockt, da war er sich sicher… Er wollte gar nicht daran denken, wie sie reagiert hätte, hätte er sie tatsächlich geküsst. Wahrscheinlich hätte er somit nur noch mehr zerstört, wenn das überhaupt noch möglich war.
Doch Takeru wäre nicht Takeru, wenn er einfach so aufgeben würde. Auch wenn sie nicht dasselbe für ihn empfand, wollte er sie garantiert nicht als seine beste Freundin verlieren.

Nach dem Training zog er sich sein Shirt schon beim Betreten der Kabine über den Kopf, er wollte sich heute beeilen, nicht dass sie sich etwas anderes vornahm. Er wollte wenigstens kurz mit ihr reden und sich dafür entschuldigen, was er den Tag getan hatte, dass er diese Grenze überschritten hatte. Takeru kannte Hikari, sicherlich nahm sie nur Abstand von ihm, um ihn nicht zu verletzen, da war er sich sicher. Seine Aufgabe war es nun, sie davon zu versichern, dass alles in Ordnung sei – auch wenn das vielleicht nicht ganz stimmte.
Er griff nach seinem Handy, um der Brünetten zu schreiben, dass er noch vorbeikommen würde. Als er auf sein Display sah, begann er zu Lächeln. Sie wollte mit ihm gemeinsam einkaufen gehen… Waren die ganzen Gedanken also umsonst. Ihr Abend würde doch stattfinden, so wie früher.
„Klar, gerne sogar! Muss nur noch kurz nach Hause und dann hole ich dich ab. Bis gleich!“
In Rekordzeit hatte er sein Shirt wieder übergezogen, warf seine Sporttasche über seine Schulter und verstaute sein Handy in dieser. „Ich werde zu Hause duschen. Macht’s gut!“, rief er seinen Teamkameraden noch zu, während er schon aus der Tür lief. Glücklicherweise war er heute mit dem Fahrrad gefahren, schließlich wollte er Hikari nicht noch unnötig warten lassen.

Nachdem er geduscht und sich angezogen hatte, stand er nun zufrieden vor seinem Spiegel. Sein Blick wanderte zu seinen Hüten die aufgereiht in seinem Regal lagen, doch brauchte er nicht lange, um sich für einen zu entscheiden. Er griff nach seinem Lieblingshut und setzte sich ihn auf, Hikari hatte ihn mal beim gemeinsamen Shoppen ausgesucht.
Er löschte die Lichter in der Wohnung und warf noch mal einen Blick in die Küche, erleichtert atmete er aus. Er liebte seine Mutter dafür, dass sie immer saubermachte, bevor sie das Haus verließ.
Pfeifend und gut gelaunt verließ Takeru das Haus. Doch umso näher er dem Yagami Haus kam, desto unsicherer wurde er. Er musste mit ihr reden, Klarheit schaffen… Seine Gefühle sollten nicht mehr zwischen ihrer Freundschaft stehen, allerdings war er sich nicht mehr ganz so sicher, ob sie wirklich so locker damit umgehen würde, wie er es hoffte.
Lächelnd schüttelte er den Kopf. Es war egal, sie hatte ein Recht darauf, es zu erfahren und heute Abend wäre es soweit… Aber zuerst wollte er noch einen schönen Abend mit ihr verbringen. Mit ihr als seine beste Freundin.
Mit klopfendem Herz klingelte er bei den Yagamis.
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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: The light of hope   Fr Mai 12, 2017 6:19 pm

Nervös saß sie in ihrem Zimmer vor dem Bild dass sie mal vor Jahren gemacht haben. Er würde wirklich vorbei kommen, heute sollte der Tag werden an dem sie ihm die Wahrheit sagen würde. Wahrscheinlich wunderte er sich eh schon warum sie so seltsam zu ihm war. Sie musste es ihm einfach sagen, nicht umsonst waren sie Jahre lang die besten Freunde gewesen. Takeru würde es verstehen, da war sie sich sicher. Dennoch schlug ihr Herz bis zum Hals. Wahrscheinlich war jedoch dass Hikari kein Wort raus bekommen würde. Kein einziges Wort. So war es immer wenn sie sich etwas vorgenommen hatte. Es war zum verrückt werden. Nervös spielte sie mit dem Handy in der Hand. Es war zum verrückt werden, dieses Warten war das schlimmste an der Sache. Warum mussten sie auch älter werden? Warum musste Takeru so gut aussehen? Das Schicksal stellte sie wieder auf die Probe, so wie immer.
Die Klingel.
Ja sie hatte sich nicht verhört, es war wirklich die Klingel gewesen. Noch einmal sah sie in den Spiegel. „HIkari, machst du bitte auf?“ rief ihre Mutter auch schon und sie öffnete die Tür von ihrem Zimmer langsam und ging auf die Wohnungstür zu. Ihre Hand zitterte als sie die Haustür öffnete und wirklich Takeru sah. Er sah so gut aus und zuerst konnte sie nichts zeigen, weder positiv noch negativ. Doch dann strahlte sie von innen heraus. „Warte ich zieh mir schnell die Schuhe an“ gesagt getan, sie ließ die Tür offen, zog ihre Schuhe an und nahm ihre Tasche. „Bis dann“ rief sie ihrer Mutter nach. Diese streckte den Kopf in den Flur „Viel Spaß euch zwei“ sie hatte nie etwas dagegen gehabt wenn sie mit Takeru unterwegs gewesen war. Sie mochte ihn, behandelte ihn wie einen Sohn. Noch einmal hob sie die Hand, winkt ihrer Mutter zu und trat zu dem Blonden nach draußen.
Soll sie vor oder nach dem Kino mit ihm sprechen? Vielleicht erst mit ihm noch den Abend genießen bevor sie ihre Freundschaft aufs Spiel setzte. „Hattest du heute noch Training gehabt?“ fragte sie nun während sie neben ihm her lief. Sie ermahnte sich innerlich immer und immer wieder so normal wie möglich zu wirken. Was nicht sonderlich einfach war. Der Wille es heute durch zu ziehen war auf jeden Fall da. Doch hoffentlich kam nichts dazwischen damit sie den Mut verliert. Es war sicherlich nicht leicht jemanden so etwas zu sagen, dass wusste sie. Es war in einem Film nie einfach und in Büchern schon mal gar nicht.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: The light of hope   Di Mai 23, 2017 12:32 pm

Als die Tür sich öffnete und Takeru in das undefinierbare Gesicht seiner besten Freundin sah, fühlte es sich an, als hätte sein Herz für einen Augenblick ausgesetzt. Erst als sie begann zu Lächeln und ihre Augen förmlich strahlten, spürte er wieder wie sein Herz raste und auch er begann sie fröhlich anzulächeln ohne etwas zu sagen. Heute war es so weit, er würde ihr tatsächlich sagen, was er wirklich für sie empfand. Das hatte er sich fest vorgenommen. Und egal wie ihre Reaktion aussehen würde, er würde es akzeptieren.

„Klar“, kam nur leise über seine Lippen, woraufhin er sich räusperte, um sie denken zu lassen, er hätte einen Frosch im Hals. Takeru beobachtete sie dabei, wie sie ihre Schuhe anzog. Er wusste nicht genau woran es lag, doch irgendwie schien sie noch hübscher als sonst. Ob es wohl daran lag, dass er endlich mit ihr über seine Gefühle sprechen wollte? Das machte es jedoch nicht gerade einfacher.

Auch Takeru verabschiedete sich von der Mutter seiner besten Freundin und bedankte sich höflich. Er mochte Yuuko und unterhielt sich gerne mit ihr. Schon öfter hat er sich gefragt, wie sie wohl reagieren würde, würden Hikari und er mehr als nur Freunde sein. Würden sie ein Paar sein. Doch eigentlich war der Blonde sich mehr als sicher, dass sie dies sehr begrüßen würde. Wahrscheinlich hatte sie ihn eh schon lange durchschaut, und wusste, dass er mehr für Hikari empfand als nur Freundschaft. Zumindest kam ihm das oft so vor.

Der Blonde war verwundert darüber, dass Hikari so… normal schien. War sie ihm die letzten Tage vielleicht doch nicht aus dem Weg gegangen und er interpretierte einfach zu viel hinein? Als sie ihn fragte, ob er beim Training war, musste er leicht grinsen. Training – wenn man das so nennen konnte. Schließlich war er mit den Gedanken eher bei Hikari, statt bei dem Team, dem orangenen Ball oder dem Korb, den er einfach nicht traf.

„Ja, hatte ich“, meinte er lächelnd. Er sah ihr dabei aber nicht in die Augen, sonst wäre die Versuchung nur zu groß gewesen, ihr das zu sagen, was er für heute Abend geplant hatte. Außerdem hätte sie dann sicherlich den leichten Rotschimmer auf seinen Wangen gesehen. Überhaupt wusste er nicht, wie er es schaffen sollte, sich nicht irgendwie zu verraten. Vor allem, wenn sie vor dem Kino auch nur zusammen kochten. Trotzdem freute er sich darauf, schließlich war das letzte Mal viel zu lange her.

Sie gingen in Richtung des Geschäftes, in dem sie immer einkaufen waren. „Was wollen wir eigentlich kochen?“, fragte er nachdenklich und suchte bereits selber nach irgendwelchen Gerichten in seinem Kopf. „Hast du mehr Lust auf was japanisches, Pasta oder was ganz Anderes? Mir ist es egal, ich habe einfach nur Hunger“, grinste er sie an. Durch die ganze Aufregung und dem Training hatte er es nicht mehr geschafft etwas zu essen. Da er seiner Mutter gesagt hatte, dass er mit Hikari etwas kochen würde, hatte sie nichts vorbereitet, also gab es eh nicht großartig etwas. Zumindest nichts, was ihn satt gemacht hätte.


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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: The light of hope   Fr Jun 16, 2017 6:21 pm

Das die Liebe einen so verändern konnte hatte Hikari nicht geglaubt. Es fühlte sich für sie noch immer so an als würde es nicht zu der Wirklichkeit passen, es passte einfach nicht zu dem was gerade geschah. Takeru war die Person, der sie am meisten vertraute, ihm konnte sie immer alles anvertrauen, er hatte immer einen siebten Sinn dafür wenn sie etwas bedrückte und nun stellte es sich als schwer heraus ihm zu sagen dass sie ihn liebte. Geliebt hatte sie ihn schon immer, sie waren beste Freunde gewesen, ganz klar dass man seine Freunde liebte doch das war nun so anders. Sie wurde eifersüchtig wenn auch nur ein anderes Mädchen ihn ansah.
Am Geschäft angekommen sah sie ihn kurz an, lächelte und ging einfach rein. Mit einem Korb ging sie durch die Gänge und sammelte alles ein was man für sein Lieblingsessen brauchte. Dann zeigte sie es ihm „Du hast ein Training hinter dir also sollst du auch dein Lieblingsessen bekommen“ sie war immerhin auch nicht abgeneigt. „Was sagst du?“ es war zwar nicht ihr Lieblingsessen aber es störte sie auch nicht sonderlich. An der Kasse bezahlte sie auch schon und hielt die Tüte in den Armen.

Zusammen mit Takeru ging sie mit zu ihm, gerade jetzt kam es ihr seltsam vor dass er sie abgeholt hatte, eigentlich hätte sie auch gleicht zu ihm gehen können. „Hoffentlich bist du nicht verhungert bis das Essen fertig ist“ wenn sie daran dachte was Taichi in dem Alter alles essen konnte dann wusste sie was ein junger Mann an Hunger hatte wenn er noch nicht sonderlich viel gegessen hatte. Sie nahm alles aus der Tüte und half Takeru wo sie konnte das Essen zu zubereiten.

Hier zusammen mit ihr in der Küche zu stehen war merkwürdig. Sie waren allein und eigentlich wollte sie ihn ansprechen. Ihr Herz drohte zu explodieren, etwas schnitt ihr die Luft ab. Ihn hier in ihrer Nähe zu wissen war merkwürdig, schön aber auch seltsam. Sie waren beste Freunde und eigentlich konnte sie es nicht zerstören nur weil sie ihn liebte. Es zeigte doch wie sehr sie ihn schätze.

Sie schnitt gerade etwas Gemüse klein als sie zu sprechen begann, ohne ihn anzusehen. „Takeru ... ich ...“ sie biss sich auf die Unterlippe „ ... du hast sicherlich schon bemerkt dass es zwischen uns nicht mehr so ist wie damals“ hoffentlich konnte er sie verstehen, wirklich laut konnte sie aus Angst nicht sprechen. Nun war es angesprochen, nun konnte sie nicht mehr zurück und ihr Herz drohte auszusetzen. Diese Angst lähmte sie, das Messer hielt inne. „Das ist meine Schuld“ hauchte sie nun und war blass um die Nase.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: The light of hope   Fr Jun 16, 2017 10:42 pm

Hikari ging so zielstrebig durch das Geschäft, dass Takeru selber kaum hinterherkam. Doch brauchte er nicht lange, um festzustellen, was sie da für Zutaten zusammensammelte. Seine Augen begannen zu strahlen. Dieses Mädchen kannte ihn einfach zu gut! Und da sollte sich noch jemand wundern, dass er sich in sie verliebte? Wahrscheinlich hätte jeder Mann ihn verstehen können.

„Das ist wohl eine der besten Ideen, die du je hattest“, lächelte der Blonde fröhlich. Er hatte es schon lange nicht gegessen aber wirklich vermisst, hatte er es bis jetzt nicht wirklich. Dafür freute er sich darauf nun aber umso mehr.

Takeru nahm der Brünetten die Tüten ab und ging mit ihr zu sich nach Hause. Den ganzen Weg überlegte er, wann und wie er es ihr sagen sollte. War es vielleicht doch zu früh? Würden sie dann vielleicht nie wieder gemeinsam sein Lieblingsessen kochen? Bei den ganzen Überlegungen, kam ihm der Weg kürzer vor als sonst, seine Hände begannen feucht zu werden und sein Herz zu schlagen. Er versuchte sich selbst zu beruhigen, schließlich würden sie erst einmal nur kochen, wie sie es schon so oft gemeinsam taten.

Als sie in der Küche ankamen, holte er zwei Gläser aus dem Schrank und goss ihnen etwas Kühles zu trinken ein. „Ach quatsch, den Hunger nehme ich gerne in Kauf, wenn ich im Anschluss mit dir essen darf“, lächelte er sie an. „Außerdem bin ich ja nicht wie dein Bruder“, lachte er und begann das Gemüse, welches sie aus der Tüte holte, abzuwaschen.

Beim Zubereiten vergaß er die ganze Aufregung. Es war einfach schön, so wie früher gemeinsam in der Küche zu stehen und einfach zu kochen. Er entschloss sich dazu, den Abend erst einmal laufen zu lassen. Takeru war sich mittlerweile sicher, dass sich der richtige Moment ergeben würde.

Er naschte gerade ein Stück einer Möhre, als Hikari ein etwas ernsteres Thema ansprach. Er verschluckte sich, griff aber gleich nach dem Glas, um einen Schluck zu trinken. Schließlich wollte Takeru seine beste Freundin nicht unterbrechen. Laut ihrer Stimmlage, war es ihr ernst. Er lauschte ihren Worten und mit einem Mal begann sein Herz wieder wie wild zu schlagen. Natürlich war ihm klar, dass der Abstand damals von Hikari ausging, doch dachte er, sie hätte schon ihre Gründe. Doch ihre ernste Stimme machte ihm Angst… Hatte sie es etwa bemerkt? Seine Gefühle für sie? Und bemerkte sie sie nun wieder und würde wieder von ihm Abstand nehmen?

Er räusperte sich und hoffte, dass seine Stimmer normal klingen würde: „Also, ich…“ Er wusste nicht was er sagen sollte, sollte er so tun, als wäre es alles gut? Nein, das brachte jetzt auch nichts. Takeru musste sich der Sache stellen, egal was letzten Endes dabei herauskommen würde. „Was meinst du damit, dass es deine Schuld ist?“, fragte er nun vorsichtig nach. Möglichst fürsorglich versuchte er zu klingen und dadurch die Angst zu übertonen. „Also eigentlich dachte ich, dass wäre die Schuld der Schule“, versuchte er noch zu scherzen, biss sich dafür aber im selben Moment auf die Unterlippe.

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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: The light of hope   Di Jun 20, 2017 9:30 pm

Sie konnte Takeru noch immer nicht ansehen, es fiel ihr so schwer. Eigentlich sollte es ihr nicht schwer fallen bei ihrem besten Freund, doch da sie die Freundschaft zerstören wird, fiel es ihr wirklich schwer. „Nein es ist nicht wegen der Schule, es ist etwas anderes“ das Messer legte sie auf die Seite und zwang sich endlich ihn anzusehen. Takeru wirkte auf sie nervös und vielleicht ahnte er es ja schon. „ ... ich hätte es dir schon früher sagen sollen aber ... ich hatte ... nein habe Angst damit unsere Freundschaft zu zerstören“ wirklich in die Augen konnte sie ihm nicht sehen obwohl sie seine blauen Augen so sehr liebte. „Wir hatten uns damals als Kinder geschworen immer ehrlich zu einander zu sein .... erinnerst du dich?“ bestimmt, sie hatten es damals geschworen nach dem sie aus der Digiwelt zurück gekommen waren. Sie hatten so viel durch gemacht und nun? Nun drückte sie sich davor ihm die Wahrheit zu sagen. Wenn Worte einmal gesprochen waren, konnte man sie nicht mehr zurück nehmen.
Eine Pause legte sie ein und atmete tief ein und wieder aus. „Ich war nicht ehrlich zu dir Takeru“ fing sie an, lehnte sich gegen einen Schrank und sah auf den Boden, dieses Gesicht konnte sie nicht sehen wenn sie es ihm sagte. „ ... nicht ohne Grund habe ich so ... seltsam reagiert als du gesagt hast dass ein anderes Mädchen mit dir ausgehen möchte ... ich wusste dass ich als deine beste Freundin mich freuen sollte dass jemand Interesse an dir hat aber ... ich konnte einfach nicht. Ich war eifersüchtig auf das Mädchen, sie hat dir offen gesagt dass sie mit dir ausgehen möchte und was mach ich? Verstecke mich zu Hause, tu so als ob ich viel lernen müsste nur um dir aus dem Weg zu gehen. Ich hatte Angst du könntest es merken, dass ich mich dir gegenüber anders verhalte ... als sonst. Aber es wurde nicht besser ... ich sehe täglich wie sehr dich die Mädchen anhimmeln und .... muss es ertragen mit einem Lächeln im Gesicht. Sie fragen mich, was dir gefällt und wie man dir eine Freude machen kann ... ich will ihnen nicht antworten, tu es aber doch ... es wird immer schwerer und ich kann den Gedanken nicht ertragen dass sich ein Mädchen zwischen uns drängen wird“ sie schloss die Augen „Es ist egoistisch ... ich weiß aber ... ich empfinde mehr für dich als bloße Freundschaft ... schon eine ganze Weile ... und ich weiß dass ich nie mehr sein würde für dich als eine ganz normale beste Freundin. Ja ich nehme es hin aber ich kann es nicht mehr verschweigen ...“ sie hatte sich immer eingeredet dass es vergehen wird, sie sind zusammen aufgewachsen und verstehen sich gut und nun kommen so dumme Gefühle auf. Sie hasste sich dafür, sie hasste sich wirklich sehr. „Es tut mir leid ...“ aber man konnte nichts gegen seine Gefühle, richtig?
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BeitragThema: Re: The light of hope   So Jun 25, 2017 1:20 pm

Während Hikari aussprach, was ihr auf der Seele lag, verspürte Takeru abwechselnd Angst und Hoffnung. Er hoffte, dass sie die Worte so meinte, wie er sie im ersten Moment verstand. Hatte aber Angst, dass er sie falsch interpretierte. Doch als sie sich am Ende entschuldigte und ihn nicht einmal in die Augen sehen konnte, wusste er, was er zu tun hatte. Er musste dem Mädchen – welches schon seit so vielen Jahren an seiner Seite war – klarmachen, dass sie sich für nichts bei ihm entschuldigen musste und nichts falsch gemacht hatte.

Takeru ging auf das Mädchen zu, dass er schon seit vielen Jahren als seine beste Freundin bezeichnen durfte und umarmte sie. „Es tut mir leid“, murmelte er in ihr Haar und nahm dabei ihren unverkennbaren Duft war – seinen Lieblingsduft. „Ich hätte nicht so lange zögern dürfen. Aber du bist eben die mutigere von uns beiden.“ Er ging einen Schritt zurück, hielt Kari aber sanft an der Schulter fest. „Ich hätte dir zuerst sagen sollen, was ich für dich empfinde… Am besten schon vor einiger Zeit.“ Er sah ihr in die Augen und auch wenn sein Körper bebte, sah er in ihre Augen, die ihm immer diese Sicherheit gaben, die er brauchte. „Als ich meinte, dass ich kein anderes Mädchen wollte, meinte ich das auch so, Hikari.“ Er begann zu lächeln, denn er hatte schon so lange darauf gewartet sie über seine Gefühle in Kenntnis zu setzen und jetzt tat er es endlich, denn sie gab ihm die Hoffnung die er anscheinend für diesen Schritt benötigte. „Nicht nur als beste Freundin, sondern überhaupt.“ Das letzte Wort flüsterte er nur noch, ehe er seine Lippen auf ihre legte. Er verspürte pure Erleichterung und noch viel mehr, was er aber nicht beschreiben konnte. Hikari wusste nun endlich über seine Gefühle Bescheid, auch wenn er nicht viele Worte dafür verwandt. Der Kuss sollte Bände reden, hoffte er zumindest, er wollte alle seine Gefühle in diesen Kuss geben. Und dieser Kuss fühlte sich richtig an. Mit einem anderen Wort hätte er es nicht besser beschreiben können. Takeru war sich sicher, dass sich nie etwas in seinem Leben so richtig angefühlt hatte, wie dieser Kuss mit Hikari. Selbst wenn sie ihn von sich stoßen würde und ihn fragen würde, was das sollte, würde er diesen Kuss nicht bereuen. Er war endlich ehrlich zu ihr und vor allem auch zu sich selbst. Jetzt gab es keine Geheimnisse mehr zwischen ihm und seiner Besten Freundin. Doch auch, wenn er es nicht bereuen würde, hatte er Angst vor ihrer Reaktion… Hatte er es wirklich richtig interpretiert? Sein Herz schlug wie verrückt in seiner Brust.
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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: The light of hope   Mo Jul 10, 2017 9:35 pm

Dieses Warten auf eine Antwort machte sie fast wahnsinnig. Es fühlte sich an als würden Stunden vergehen und zu gerne wüsste sie nun was in seinem Kopf vor sich geht. Natürlich wusste Hikari genau dass Takeru kein junger Mann war der nun einfach sie nach Hause schicken würde, er würde versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Als der junge Mann sich bewegte sah sie auf, wenig später schlang er seine Arme um sie und verwickelte sie somit in eine Umarmung. Der Geruch, der so typisch für ihn war, stieg ihr in die Nase und beruhigte sie zeitgleich. Takeru entschuldigte sich auf einmal und die Augen die eben noch geschlossen waren öffneten sich ruckaritig wieder. Hatte sie sich verhört? Er hätte nicht so lange zögern sollen? Wovon sprach er denn? Er löste sich von ihr, jedoch blieben seine Hände an ihren Schultern.

Was er für sie empfand? Er lächelte und sie hatte keine Ahnung was folgen würde. Still ertrug sie die Worte des anderen. Takeru wollte kein anderes Mädchen. Noch bevor sie verstand was Takeru ihr da eigentlich sagten wollte war er ihr so nahe wie noch nie, kurz bevor sich ihre Lippen berührten hatte sie das Gefühl dass sie Zeit nun wirklich still geblieben ist, dass die Erde sich nicht mehr dreht. So sehr hatte sie sich diesen Moment gewünscht, so sehr aber dennoch hatte sie es sich nicht so vorgestellt, nicht so wie es jetzt war. Als er sie endlich küsste kam es ihr vor wie ein Traum, in dem sie einfach bleiben wollte. All die Zeit hatte sie den Gedanken daran verschwendet dass Takeru ein Auge auf ein anderes Mädchen geworfen hatte, sie hatte nicht gesehen dass sie es war die er wollte. Er wollte sie. Es hallte ihr immer wieder in den Gedanken.

Ihre Arme hoben sich automatisch die sich um Takerus Nacken legten. Die Angst dass sie nie mehr sein würde als seine beste Freundin war weg, einfach weg. Takeru hatte schon immer das Talent gehabt ihr die Angst zu nehmen, nun schon wieder. Eigentlich wollte sie nicht die erste sein die den Kuss löst aber sie tat es, rückte aber nicht von ihm weg. Es hatte sich richtig angefühlt, es hat sich so angefüllt als wäre sie für alles was sie erleben mussten belohnt worden. Worte, sie suchte nach den Worten die ihm zeigen sollte dass sie es nicht bereute. „Takeru“ es war nicht mehr als ein Hauchen das über ihre Lippen kam. Unbeschreiblich. Dieses Pochen in ihrem Herzen war kaum aus zuhalten und ihre Beine scheinen weich zu werden.

„Ich hätte schon viel früher reinen Tisch machen sollen“ hauchte sie, während sie Takeru in die blauen Augen sah. Ihre Hand berührte leicht seine blonden Haare am Nacken. All diese Sorgen, diese schlaflosen Nächte waren umsonst gewesen. Zwischen ihnen war immer noch alles gut, wahrscheinlich noch besser als vorher. „Heißt es ...“ auch wenn es eigentlich verrückt war wurden ihre Wangen leicht rot „ ... dass wir heute unser erstes Date haben werden?“ noch immer konnte sie es nicht fassen. Takeru empfand genauso wie sie und schon jetzt ging es ihr besser, viel besser. Dieses Mal war sie es, die ihren besten Freund an sich drückte. Hikari war glücklich, hätte Takeru am liebsten nicht mehr los gelassen und grinste vor sich her. Sie hatte es wirklich geschafft, so viele Mädchen waren hinter ihm her und sie hatte es wirklich geschafft Takeru für sich zu gewinnen, ohne dass sie es je versucht hätte. „hättest du es je gesagt ...?“ flüsterte sie während sie ihn noch immer umarmte.
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BeitragThema: Re: The light of hope   Mo Aug 28, 2017 8:11 pm

Als Hikari ihre Hände in seinen Nacken legte, fiel die ganze Anspannung von ihm ab. Sie erwiderte seinen Kuss und trotzdem – oder gerade deshalb –, schlug sein Herz noch schneller als zuvor. Er konnte es nicht verhindern, in den Kuss zu lächeln und sie noch ein wenig enger an sich zu ziehen. Nur ein Stück und ganz sanft, er wollte sie schließlich nicht drängen.

Der Blonde spürte wie Hikari den Kuss löste und für einen winzigen Moment schien sein Herz stehen zu bleiben, da sie aber eng bei ihm stehen blieb, entspannte Takeru sich schnell wieder. Seine Hand ließ er auf ihren Rücken auf und ab streicheln. Er hoffte, dass sie dadurch nicht bemerkte, wie sehr seine Hände eigentlich zitterten.

„Ja?“, fragte er sanft und sah ihr dabei in die Augen. Er konnte nicht aufhören zu Lächeln, doch er wollte es auch nicht. Takeru war glücklich. Endlich hatte er sich getraut, sie zu küssen. Als er ihr so in ihre Augen sah, fragte er sich, wieso er sie nicht schon längst geküsst hatte? Klar, er hatte Angst, dass sie nicht dasselbe empfand, doch sie wären sicherlich trotzdem Freunde geblieben. Hikari war kein Mensch, der andere Menschen von sich stieß und ausgelacht hätte sie ihn sicher auch nicht. Sicherlich hätte sie versucht, es mit ihm zu klären. Wieso wurde ihm das jetzt erst klar? Er kannte seine beste Freundin doch so gut.

Er wollte ihr gerade widersprechen, dass er es früher hätte machen müssen, doch als ihre Fingerspitzen, seinen Haaransatz im Nacken berührten, lief ihm ein angenehmer Schauer über den Rücken und er schloss für einen Moment die Augen. Er genoss es, so eng bei ihr zu sein.

Bei dem Wort ‚Date‘ öffnete er seine Augen wieder und sah kurz verwundert in das errötete Gesicht von der Brünetten. Wieder stahl sich ein Lächeln auf seine Lippen. „Das heißt es wohl“, sagte er sanft. Gleich darauf drückte er sie leise lachend an sich und legte sein Kinn auf ihrem Kopf ab.

Und dann stellte sie ihm eine Frage, die ihn erröten ließ. Klar, es war ein langanhaltender Kampf mit sich selbst. Sollte er es sagen oder nicht? Würde er sie verlieren, würde er es ihr sagen? Und wie würde Daisuke darauf reagieren? All das waren Fragen, die er sich immer und immer wieder stellte. Doch die größte war: Konnte er ohne Hikari leben? Die Antwort darauf kannte er: Lieber hätte er sie glücklich mit irgendeinem anderen gesehen, als nie wieder mit ihr gemeinsam zu lachen.

Trotzdem hat er sich heute dazu entschieden, es ihr zu beichten. Genauso wie Hikari es heute tat. Ob das Zufall war? Nein, sicher nicht. Wenn jemand Erfahrungen mit dem Schicksal hatte, dann waren es wohl die Digiritter. Und Takeru war sich sicher, dass auch das Schicksal sein musste. Es war einfach der richtige Moment.
„Du glaubst nicht, wie lange ich darüber nachgedacht habe, wie ich es dir heute sage.“ Er schmunzelte ein wenig. „Und dann kommst du und nimmst es mir einfach ab“, schüttelte er leicht seinen Kopf und gab ihr einen Kuss auf den Scheitel. „Danke, Kari.“
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