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 Restaurant Yonehara

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Yamato Ishida
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BeitragThema: Restaurant Yonehara   Do Jul 13, 2017 2:06 pm

Hier befindet sich das Restaurant der Familie Yonehara.

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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   Do Jul 13, 2017 2:07 pm

11. August
14:00 Uhr
Sora & Yamato (mit Biyomon & Gabumon)

Etwas erstaunt darüber, dass Biyomon scheinbar ein Problem damit hatte, dass sie sich küsste, hob Yamato die Augenbrauen. Gut war das nicht unbedingt. Wenn es schon die Digimon auf die Nerven ging, dann mussten sie definitiv etwas zurückhaltender sein. „Ärgere sie nicht“, seufzte Yamato, dem es an sich auch nicht gefiel, dass er vorerst keine Küsse erhalten würde. Gerade hatte er sich erst richtig daran gewöhnt. Aber den Unmut von Soras Digimonpartner wollte er auch nicht auf sich ziehen.
„Ehrlich gesagt, wäre es mir lieber, wenn wir nicht wieder alle dort rein müssten“, gab Yamato zu. Es gab so viele Gründe, weswegen er Sora nicht in den Irrgarten lassen wollte. Aber wenn sie darauf bestand, würde er wohl kaum etwas dagegen tun können. Sie war nun mal ein Digiritter und es war ihre Aufgabe etwas zu unternehmen. Das würde er nicht ändern können. „Vielleicht gibt es eine Aufgabe außerhalb des Labyrinths“, überbelegte er. „Niemand hat gesagt, dass derjenige, der es erschaffen hat, dort drin ist. Vielleicht suchen wir an der falschen Stelle.“ Das hatte er sich gestern schon einige Male überlegt. „Mir wäre es jedenfalls lieber, wenn du nicht mehr mitreingehst. Ich habe mir wirklich Sorgen gemacht.“ Und sie hatte ihn wirklich verletzt, als sie sich verändert hatte. Nochmal wollte er das nicht erleben. „Was ist, wenn wieder mit dem Wappen herum gepfuscht wird?“ Gabumon sah zu ihm auf und er erwiderte nachdenklich den Blick. „Mein Wappen war noch nicht an der Reihe… und ich will nicht, dass du mitbekommst wenn das passiert.“ Er warf Sora einen Seitenblick zu. Nachdem er Davis gesehen hatte, war ihm klar, wie so etwas ablaufen würde. Nicht, dass es für sie besonders neu wäre, wenn er plötzlich einen Alleingang starten würde oder gegen seinen besten Freund vorgehen wollte. Aber diese wirklich unschönen Erinnerungen wollte Yamato nicht auffrischen.
„Vielleicht solltest du dann lieber nicht mit rein gehen…“, überlegte das Digimon in seinen Armen, weswegen er langsam den Kopf schüttelte. „Wir sind zusammen mit Taichi und Agumon das stärkste Team. Wir müssen dort rein, wenn er rein will.“ Und da sie von Tai sprachen, war eigentlich klar, dass er irgendwann wieder reinwollte. Dann musste er einfach darauf vertrauen, dass Taichi dazu in der Lage war, sein Wappen wieder umzukehren. Ihre Freundschaft hatte schließlich schon andere Dinge überstanden.
Yamato seufzte. „Reden wir mit den anderen darüber. Zu zweit bringt uns die Diskussion leider nicht weiter“, fand er und warf dann Sora einen kurzen Seitenblick zu. „Sag Taichi nicht, dass ich mir Sorgen mache, okay?“, bat er sie und richtete dann seinen Blick auf Biyomon, die von allen Anwesenden am gesprächigsten war. „Keiner sagt irgendwem irgendwas davon“, stellte er klar. Es war nicht gut für die Moral der Gruppe.
Dass es nun um die Auswahl des Restaurants ging, schien die Gemüte wieder aufleben zu lassen und sogar das pinke Vogeldigimon mischte sich wieder ein. Auch wenn sie immer noch nicht begeistert zu sein schien. Yamato dafür aber sehr, als Sora ihn das erste Mal als ihren Freund bezeichnete.
Sein Lächeln erstarb natürlich prompt, als genau diese zum Thema wurde. Genervt verdrehte er die Augen. Und dass Biyomon herausstellte, dass Sora nicht ebenfalls mehr lächelte, machte es nicht besser. Gut, sie lächelte generell viel mehr als er, versuchte er sich zu beruhigen.
Doch noch war ihm lieber, dass sie das Thema beendeten und deswegen ging er auch sofort los, als sich die Digimon ein Lokal aussuchten. Erst an der Tür wartete er kurz auf Sora, die direkt hinter ihm war.
Gemeinsam folgten sie der Bedingung zu einem der hinteren Tische. Zum Glück waren die Tische durch kleine Stellwände voneinander getrennt, weswegen sie ihre Ruhe haben würden. Er ließ Gabumon auf den Stuhl neben sich sinken, bevor er sich selber setzte und seinem Digimon die Karte reichte. „Such dir was aus“, bot er ihm an.
Dann richtete er den Blick auf die beiden Gegenüber. Auch Biyomon beschäftigte sich schon eifrig mit der Karte, weswegen er Sora einen besorgten Blick zu warf. Was, wenn Biyomon ihn wirklich nicht mochte? Diese Möglichkeit hatte er bisher immer außer Acht gelassen. Seine größte Sorge war es, dass Taichi etwas dagegen haben könnte. Nun kam er sich dumm vor, weil er Soras Partner nicht bedacht hatte. Nur was sollte er dagegen tun? Auf die Schnelle fiel Yamato wirklich nichts ein.


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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   Do Jul 13, 2017 8:38 pm

11. August
14:00 Uhr
Sora & Yamato (mit Biyomon & Gabumon)



Das keiner von ihnen wirklich Interesse daran hatte da nochmal reinzugehen war wohl wenig verwunderlich. Nur… es ging einfach nicht anders. Sie mussten da einfach rein um die Digiwelt und die Digimon zu retten. Yamatos Überlegung, dass sie vielleicht auch außerhalb vom Labyrinth suchen sollten war vielleicht nicht abwegig. Aber Das Labyrinth war nunmal ihr einziger Anhaltspunkt. Und während Sora sich den Kopf zerbrach, was sie sonst so tun könnten, machte sie Yamatos Anmerkung hellhörig. Sie konnte ihm das nicht verübeln, aber… „Ich muss mitkommen.“ Entgegnete sie ihm knapp. Für sie gab es einfach keine andere Option, auch wenn sie sich bewusst war, dass Yamato sich nur sorgte. So bereute sie ihre vielleicht doch zu voreilige Reaktion. „Aber Sora wurde doch auch nur wegen dir wieder normal.“ Gab Biyomon dann von sich, als Yamato seine Bedenken zu den umgekehrten Wappen äußerte. Also gab es offensichtlich einen Weg auch das zu umgehen. „Biyomon hat recht. Sollte das also erneut passieren werden wir sicherlich einen Weg finden die Wappen wieder zu normalisieren.“ Versuchte sie Yamato doch etwas Mut zuzureden und schenkte ihm kurz ein Lächeln, vielleicht würde das als kleine Aufmunterung reichen. Doch dann galt ihre Aufmerksamkeit den kurzen Gespräch zwischen Yamato und Gabumon. Und sie musste sich eingestehen, dass er recht hatte. Die Kombination aus Gabumon und Agumon war wohl die stärkste die sie vorzuweisen hatten, so war es einfach undenkbar die beiden voneinander zu trennen. Stattdessen ging ihr Blick zu ihrem Partner, welcher sich nun doch wieder recht gut als Plüschtier tarnte. Sicherlich war Biyomon auch nicht schwach, aber es war einfach nicht vergleichbar. Aber auf die Unterstützung von Bidramon konnten sie sicherlich auch nicht verzichten. Zumindest empfand Sora das als gar nicht so schlecht sich das einzureden.
Aber Yamato hatte recht, wenn sie sich alleine weiter mit diesem Thema rumschlagen würden, würde es nicht viel bringen. Und da sie offensichtlich geteilte Meinungen hatten, was Soras Aufgabe anging, könnte das vielleicht sogar im Streit enden. Und das wollte Sora nun doch vermeiden. Stattdessen nickte sie ihm lächelnd zu „Verstanden!“ bestätigte sie ihm knapp, ehe Biyomon genau dieselbe Reaktion zeigte, als es bemerkte, dass es angesprochen wurde.

Im Restaurant angekommen setzte Sora Biyomon auf dem Stuhl ab, ehe sie sich dann ebenfalls setzte und gegenüber von Yamato Platz nahm. Ihre Karte reichte sie ebenfalls direkt an Biyomon weiter, welches sich freudig die bunten Bildchen in der Karte anschaute. Sora zupfte kurz ihren Verband zurecht, welcher etwas verrutscht war, nachdem sie Biyomon den Weg über getragen hatte, ehe ihr Blick Yamato galt. Eigentlich wollte sie ihm wie immer ein Lächeln schenken, doch sein Blick sorgte dafür, dass sie es dieses Mal nicht konnte. Stattdessen legte sie fragend den Kopf etwas schief. Vorsichtig lehnte sie sich etwas vor und griff mit ihrer Hand die unverletzte Hand von Yamato. „Schau doch nicht so…“ murmelte sie lediglich knapp. Ganz genau konnte sie dieses Mal den Blick nicht deuten, aber Sora war doch schon etwas in der Lage sich etwas zusammenzureimen. Ihr Blick ging kurz zu Biyomon, welches sich schwertat sich für etwas zu entscheiden, ehe sie wieder schmunzelnd zu Yamato schaute. Biyomon war wirklich eigen. Zu eigen für Yamatos Geschmack? „Ich werde Biyomon alles in Ruhe erklären…“ versprach sie Yamato flüsternd, „Ich glaube Biyomon versteht das alles nicht… und naja, Biyomon ist einfach… eigen.“ Musste sie denn ebenso flüsternd mit einem Lächeln hinzufügen. Stets darauf bedacht, dass Biyomon dieses Gespräch nicht mithörte, was ihr offensichtlich auch gelang. Vor allem weil Biyomon sich ja noch mit der Karte auseinandersetzte. Vorsichtig löste sie ihre Hand von Yamatos und legte ihre Hand auf seine Wange, „Mach dir nicht so viele Gedanken, ja?“ bat sie ihm und schenkte ihm nun auch das warme Lächeln, welches sich für gewöhnlich immer auf ihre Lippen legte, wenn sie mit Yamato alleine unterwegs war.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   Fr Jul 14, 2017 10:06 am


11. August
14:00 Uhr
Sora & Yamato (mit Biyomon & Gabumon)

Yamatos Blick verfinsterte sich, als Sora ihr Mitkommen für notwendig hielt. Natürlich war sie wichtig für die Gruppe, die zusammen eben am effektivsten war. Aber in der Vergangenheit hatte sich gezeigt, dass sie auch wenn die Gruppe nicht komplett war erfolgreich sein konnte. Wichtig vor allem, dass Taichi und er zusammen waren. Gleiches galt dann allerdings auch für Daisuke und Ken. Yamato war sich sicher, dass die anderen drei dieser Verantwortung ebenfalls bewusst waren.
Er seufzte. „Ich werde es dir nicht verbieten können“, erwiderte er. Nicht nur, dass er niemand sein wollte, der seiner Freundin überhaupt etwas verbieten würde. Er wusste einfach auch, dass sie nicht um ihre Verantwortung drücken konnten. Die Lektion hatte er bereits gelernt als Takeru noch klein gewesen war und er ihn lieber aus allen hatte raushalten wollen. So etwas funktionierte nicht.
Nachdenklich musterte er Biyomon, das vielleicht nicht Unrecht hatte. „Wir müssen rausfinden, wieso wir dein Wappen umkehren konnten“, stellte er fest und wurde alleine bei dem Gedanken alles Izzy zu erläutern rot. „Wir wissen nicht, ob es funktioniert hat, weil dein Wappen auf mich reagiert hat… weil…“ Er warf Sora einen verlegenen Blick zu. Nun hatte er es einmal gesagt und schaffte es kein zweites Mal. Großartig. „Weil wir beiden zusammen waren. Wenn es genau auf sagen wir Mimi oder Iori reagiert hätte, dann wäre unser Problem wesentlich kleiner.“ Eigentlich aber wollte sich Yamato keine Gedanken darüber machen, auf wen Soras Wappen alles reagieren könnte. „Die Frage ist, ist es Wappenspezifisch oder nicht. Wenn es Wappen spezifisch ist, dann kannst du mir nicht helfen“, erklärte Yamato seinen Gedanken. „Ich brauche Taichi.“ Oder einen der anderen. Aber Taichi war die sicherste Rettung in dem Fall. Trotz aller Streitigkeiten war ihre Freundschaft stärker als die zu den anderen. „Die anderen sind wieder normal geworden, sobald sie draußen waren. Taichi und du sind die Einzigen, die es im Labyrinth geschafft haben.“ So viel hatte Yamato zumindest gestern noch herausgefunden. „Er sagt, er hat Mimi gerettet.“ Aber das half nicht weiter. Nicht vollkommen zumindest. „Also hat er entweder seine Angst überwunden oder es lag daran, dass sie ihn brauchte“, schlussfolgerte Yamato und verzog das Gesicht. „Aber das sind alles Spekulationen. Koushiro hat vielleicht mehr Antworten. Oder hätte sie, wenn wir sein Notebook hätten“, seufzte er frustriert.
Dann warf er Sora einen entschuldigenden Seitenblick zu. „Tut mir leid.“ Jetzt verdarb er bestimmt das Essen mit seiner Laune. Aber einfach abschütteln konnte er die Bedenken eben auch nicht. „Ich mache mir einfach Sorgen.“ Und er hasste es, wenn er nicht wusste, was zu tun war. Aber das schien gerade keiner zu wissen. Ein erneutes Treffen mit allen würde hoffentlich mehr bringen. Bis dahin sollte er versuchen sich auf Sora zu konzentrieren. Der erste Tag an dem sie offiziell zusammen waren, sollte nicht unbedingt in einer Diskussion über eine Krise enden.
Bloß war das gar nicht so einfach. Denn die Digimon waren jetzt nun einmal wieder da und das alleine sorgte schon für eine veränderte Situation zwischen ihnen. Sora und er waren es nicht gewöhnt, dass sie nicht alleine waren. Das würde sich nun, wo ihre Partner da waren und es offiziell war, wohl ändern. Wie ihm das gefiel konnte Yamato noch nicht sagen.
„Es ist nicht seine Schuld. Sie verstehen es einfach nicht“, gab Yamato sofort zurück. Da waren sie sich wenigstens einig. Er glaubte nicht, dass es Partnerschaften im romantischen Sinne bei den Digimon gab. Zumindest hatte er noch nie davon gehört.
Allerdings hatte er ein Problem, wenn Biyomon ihn wirklich nicht mochte. Das war jedoch auch so eine Sache, mit der er Sora nicht beunruhigen wollte. Er küsste ihre Handinnenfläche, als sie seine Wange berührte. „Ich und viele Gedanken?“ Er war bestimmt Meister darin sich zu viele Gedanken zu machen.
„Du musst dir auch etwas zu essen aussuchen“, erinnerte er sie und warf einen Blick auf die Karte, die Gabumon hielt. „Weißt du schon, was du nimmst?“, wollte er von seinem Digimon wissen. Immerhin konnte die Bedienung jeden Moment auftauchen. „Denkt dran, wir müssen für euch bestellen“, erinnerte er die beiden Digimon vorsorglich noch einmal.



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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   Fr Jul 14, 2017 2:37 pm

11. August
14:00 Uhr
Sora & Yamato (mit Biyomon & Gabumon)



Es war zum verrückt werden. Einerseits war Sora überglücklich, dass sie nun offiziell die Freundin von Yamato war und andererseits war die Digiwelt in Gefahr und das nagte einfach an allen Beteiligten. Warum gab es hier nur immer zwei Seiten einer Medaille. Es hätte einfach so schön sein können, aber nun plagte das junge Paar einfach die Tatsache, dass sie eine Verpflichtung hatten und niemand von ihnen hatte Ahnung wie sie das machen sollten, vor allem da sich ihr Gegenspieler als nicht zu unterschätzen heraustellte. Immerhin war es sicherlich nicht zu unterschätzen, dass irgendwer oder irgendetwas ihre Wappen einfach so manipulieren konnte. Nur regten Yamatos Bedenken Sora auch zum nachdenken an. Warum ausgerechnet ihr Wappen? War sie einfach schwächer als die anderen und deswegen leichter zu manipulieren? Aber das würde auch keinen Sinn machen. Denn alle anderen, die es erwischte waren in ihren Augen wesentlich stärkere Persönlichkeiten, was scheinbar nicht ausschlaggebend war. Warum musste es sie es unbedingt erwischen? Das schlimmste daran war wohl die Tatsache, dass sich Yamato deswegen so um sie sorgte. „Dann muss Taichi dich nur einmal schlagen und dir geht es wieder gut…“ versuchte sie zu scherzen, auch wenn sie dabei nicht einmal selbst ihre Mundwinkel sonderlich weit nach oben bekam. Eher war es ein kläglicher Versuch diese Spannung zu lösen, welche dieses Gespräch mit sich zog. Sie wusste einfach nicht, wie sie mit all dem umzugehen hat. Und dabei fühlte sie sich einfach immer noch dafür verantwortlich, dass es ihren Freunden gut ging und am liebsten wollte sie ihnen alle Sorgen nehmen. Und das ihr Freund auch noch so offen Ansprach, dass er sich sorgte, machte das alles nicht wirklich besser. Und so musste sie auf den Gedanken zurückgreifen, dass es zum verrückt werden war.

Aber das Essen musste nun einfach als Ablenkung herhalten. Oder eher Yamato vorerst. „Mir ist aber gerade wichtiger, dass es dir gut geht.“ Erklärte sie ihm, während sie sich von ihm löste. „Schließlich geht es mir auch nur dann gut, wenn es meinem Freund gut geht.“ Fügte sie noch hinzu während sie Yamato ein Lächeln schenkte. Aber er hatte schon recht, sie konnte sich ja auch um Yamato sorgen, nachdem sie sich was zu essen ausgesucht hatte. So lehnte sie sich zu Biymon, um gemeinsam in die Karte zu schauen, „Hast du schon was gefunden?“ fragte sie den pinken Vogel, welcher scheinbar weiterhin Schwierigkeiten hatte sich zu entscheiden und nur kurz mit dem Kopf schüttelte. „Das sieht alles so gut aus.“ Jammerte das Digimon leise, tatsächlich darauf bedacht, dass es nicht auffiel. Doch ewig konnte Sora Biyomon auch nicht überlegen lassen. Aber Biyomon war zum Glück nicht so wählerisch und das nutzte Sora zu ihrem Vorteil aus, „Das Curry sieht doch gut aus.“ Machte die Orangehaarige das Digimon aufmerksam, welches nicht anders konnte als das zu bestätigen, „Also, das zwei Mal?“ erkundete Sora sich sicherheitshalber und bekam daraufhin ein eifriges Nicken von Biyomon.
War doch gar nicht so schwer! Doch Biyomon war dem Anschein nach zu faziniert von den unzähligen Bildern, dass es die Karte noch eifrig durchblätterte und sich die Gerichte immer und immer wieder anschaute. Ein Schauspiel, welches Sora schmunzelnd beobachtete während sie sich wieder aufrecht hinsetzte. Doch musste Sora das Restaurant im Auge behalten, wenn die Bedienung kam, musste sie Biyomon schließlich die Karte wegnehmen. Aber vorerst sprach einfach nichts dagegen dass das Digimon noch etwas Spaß mit den bunten Bildern haben konnte.
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   So Jul 16, 2017 12:09 am

11 August
14:00
Sora & Biyomon, Yamato & Gabumon, Yasumi & Betamon


Yasumi seufzte. Das Mädchen seufzte schon den ganzen Tag vor sich her. Mal seufzte sie lauter, mal weniger laut. Es klang umso lauter, je klarer sich die Erinnerungen von heute Morgen in ihrem Kopf abspielten. Wie Kenshin ihr heute in der Schule abgesagt hatte. Sie hatte sich in dem Moment verständnisvoll gezeigt; Natürlich, schließlich musste er heute Mittag im Tierheim einspringen, und diese Tätigkeit war ihm sehr wichtig. Und es zeigte nur, wie tierlieb und verantwortungsbewusst er war, was ihr ungemein imponierte. Doch das Gefühl der Enttäuschung konnte sie trotzdem nicht unterdrücken. Auch, wenn er versprochen hatte, sie könnten sich hinterher immer noch treffen. Wer weiß, ob er sich auch wirklich melden würde? Vielleicht war sie ihm einfach zu langweilig, zu schnöde. Sie hatte nicht das Gefühl, gestern im Restaurant einen interessanten Eindruck hinterlassen zu haben...
Yasumi hatte sich mit gesenktem Blick gegen den Tresen gelehnt. Sie trug eine weiße Schürze, und in ihrer Hand hielt sie einen Notizblock umklammert. Sie hatte sich entschlossen, ein wenig im Restaurant von Mama und Papa zu helfen. Yasumi wollte nur ungern allein auf die Suche nach anderen Digirittern gehen. Sie hatte Angst, bei einer tatsächlichen Begegnung vor Aufregung kein einziges Wort herauszubekommen.  Und das war nicht sehr förderlich.
Das junge Mädchen sah auf, als die Tür der Gaststätte aufgeschwungen wurde. Oh, das sah nach Kundschaft aus, um die sie sich gleich kümmern musste... Doch ihre Kinnlade klappte auf. Sie würde ihn überall, sofort erkennen. Und sofort, überall. Die klaren, blauen Augen... Die blonden, glänzenden Haare... Die geschmeidige, großgewachsene Gestalt... In ihrem erblassten Köpfchen schien eine Sicherung durchzubrennen, und sie hechtete hinter die Theke des Restaurants, als stünde sie unter Beschuss. Sie schlug ihre Hände über den Mund. „Ya-Yamato Ishida... Nein, du träumst, Yasu, das ist nur ein - zugegebenen ziemlich lebhafter - Traum...“  Sie lugte verstohlen über den Tresen. Nein. Er war tatsächlich da. In Fleisch und Blut. Und setzte sich gerade an einen freien Tisch. Mit... einem Mädchen. Yasumi schätzte sie auf sein Alter und runzelte bei ihrem Anblick die Stirn. Aber auch etwas Anderes erregte ihre Aufmerksamkeit. Diese 'Plüschtiere', die mit ihnen am Tisch saßen, kamen Yasumi sogleich verdächtig vor... Das dunkelhaarige Mädchen ächzte leise auf. „Moment mal... Sind das etwa...“  Sie verbarg ihren Kopf wieder hinter der Kasse.
„Digimon?“  
„Digimon!“  
sprachen Yasumi und ihr Partner gleichzeitig aus, als Betamon mit seinem grinsenden Froschgesicht plötzlich neben ihr auftauchte. Ahhh!  Yasumi fuhr leicht in sich zusammen. „Was tust du hier?! Ich habe dir doch gesagt, du sollst oben in meinem Zimmer bleiben, wenn Ich im Restaurant arbeite!“  zischte sie dem Rookie-Digimon zu, als sie sich hinter ihrem Versteck zusammen kauerte. „Mir war aber super-duper langweilig. Außerdem hätte Ich das hier verpasst, wenn Ich oben geblieben wäre...!“  Es hüpfte aufgeregt auf und ab. „Die Beiden könnten Digiritter sein, Yasu!“  meinte er mit einem Blick auf die kuriose Tischgruppe. Yasumi schwieg daraufhin nur irritiert. Das war vollkommen unmöglich... Oder? Nicht nur, dass Yamato ausgerechnet hier aufkreuzte... Er könnte auch noch ein Digiritter sein, wie Kenshin und sie? Ihr Atem stockte. „... Worauf wartest du noch? Geh' hin und rede mit Ihnen!“ Jedes Mal, wenn sie aus ihrem Versteck herüber sah, pochte ihr Herz ohrenbetäubend lauter.
„Ich... kann nicht.“  brachte sie hervor. Wie auch? Sie hatte diesen Jungen bisher immer nur aus der Ferne bewundert.  Und jetzt sollte sie einfach so hingehen und ihn anquatschen? Betamon sah sie schief an.
„Was?! Aber warum?! Genau das wollten wir doch; Andere Ritter finden!“  
„Ja, aber... einer von ihnen ist...“  Das grüne Digimon sah sich die Menschen daraufhin etwas genauer an. Er verdrehte sofort seine Augen. „... Oh.  Das Digimon erkannte den Blonden von diversen Bildern und Collagen aus Yasumis Zimmer. Er hatte ihre ganze Aufregung um den Typen nie so wirklich verstanden...

Yasumi bemerkte, wie er Zärtlichkeiten mit dem orangehaarigen Mädchen austauschte. Sie wandte ihren Blick ab, und ließ ihn etwas bestürzt sinken. „Yasu?“  Es versetzte ihr einen kleinen Stich, an einer Stelle in ihrem Inneren, wo sie bisher gar keine Stelle vermutete. Sie hatte sich eigentlich nie viele Illusionen gemacht; Ihr war klar, dass er unerreichbar war. Und es wäre lächerlich und naiv zu denken, dass Jemand wie er nicht mit Mädchen anbändelte. Vielleicht sogar mit Vielen. Aber trotzdem... „Sieh sie dir an... Sie sehen so gut zusammen aus...“  meinte Yasumi mit belegter Stimme, bis ihr Blick an seinem Date hingen blieb. Die Art, wie sie ihn anlächelte, war sehr einladend und sanft. „Sie scheint sehr nett zu sein... Und sie ist auch noch wunderhübsch.“  Sie stieß wieder ein Seufzen aus. Und es war der Längste dieses Tages.

„Du musst früher oder später hin!“  sprach Betamon drängend und sah sie mit starrem Blick an.  „Frau Yonehara dreht durch, wenn du die Gäste nicht bedienst.“  Selbst Betamon fürchtete sich vor Yasumis Mutter. „Ich weiß...“
Das Mädchen erhob sich schließlich, und hatte nicht bemerkt, dass es den Notizblock in seiner Hand vor Anspannung zerknüllt hatte. „Ich wünschte, Kenshin wäre hier. Mit ihm wäre das Ganze viel einfacher...“ „Jap. Aber er ist es nicht. Du musst lernen, über deinen eigenen Schatten zu springen.“ Yasumi nickte und versuchte, sich zusammen zu raufen. „...Außerdem... will Ich immer noch herausfinden, was es mit der Digiwelt und meinem Schicksal auf sich hat...“ meinte sie und rang sich ein gezwungenes, schiefes Lächeln ab.
„Das ist die richtige Einstellung!“  

Das sagte sie zwar Alles, aber desto näher sie dem Tisch kam, desto weicher wurden ihre Knie. Sie wünschte sich, ein Baum würde in das Restaurant krachen und sie daran hindern, vorwärts zu kommen. Aber derartiges passierte nicht, und ehe sie sich versah, stand sie in Schürze und mit Notizblock an ihrem Tisch. Wo der Sänger ihrer Träume saß. Mit seinem Date. Und zwei Monstern aus einer anderen Welt. Die Situation konnte kaum bizarrer werden. „Ha-Ha-Hallo...“ stammelte sie und hob das kleine Notizheft vor ihr Gesicht wie ein Schutzschild. Okay, dachte Yasumi. Du hast schon mal Hallo gesagt, das ist ein guter Anfang. Jetzt musst du nur noch den Mund öffnen, und weitere Wörter... passieren lassen. Sie hoffte inständig, dass Yamato Nichts sagen würde. Sie befürchtete nämlich, bei dem Klang seiner Stimme wie heiße Butter zu zerfließen. „Kann... Ich... Kann Ich eure Aufnehmung bestellen...? Uhhhm... eure Aufstellung benehmen... eure... Be-Benehmung...“  Betamon stöhnte auf. Oh, Oh... Sie ist hängen geblieben. Ungeduldig watschelte es hinter Yasumis Beinen hervor und sprach nach kurzem Umsehen zu den Fremden. „Tagchen zusammen! Ich bin das glorreiche, erhabene Betamon...! Und das hier ist meine Partnerin Yasumi.“ Es versuchte, leise zu sprechen, um keine Aufmerksamkeit auf den Tisch zu lenken. Was in seinem aufgeblasenen Tonfall schwer war. Zum Glück war  im Restaurant nicht besonders viel los. „Ihr seid Digiritter, oder? Wir waren auf der Suche nach euch! Nicht wahr?“ Er sah auffordernd zu ihr hoch. „Euer Essen kommt sofort...“ murmelte die Dunkelhaarige völlig zerfahren. „Sie haben noch Nichts bestellt, Yasumi.“
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   Mo Jul 17, 2017 11:50 am

11. August
14:00 Uhr
Sora & Yamato & Yasumi (mit Biyomon & Gabumon & Betamon)

Soras eher möglicher Versuch, die Stimmung aufzulockern, schaffte es Yamato dennoch kurz ein Schmunzeln abzuringen. „Weil mich das am meisten an unsere Freundschaft erinnert?“, wollte er wissen. Dass Taichis und seine Freundschaft nicht gerade der Norm entsprach, war ihm klar. Und vielleicht verstanden die anderen sie auch nicht ganz. Aber Hauptsache, sie beide waren sich einig. Außerdem funktionierte ihre Freundschaft erstaunlich gut so wie sie war. Wahrscheinlich, weil Taichi eben wusste, wie er mit ihm umzugehen hatte.
Dass Sora allerdings traurig drein sah, gefiel ihm gar nicht. „Wir sollten das Thema lassen. Wir werden mit den anderen noch oft genug darüber sprechen“, fand er und versuchte Sora ein aufmunterndes Lächeln zu zuwerfen. „Versuchen wir ein Essen hinzubekommen ohne über die Digiwelt nach zu denken.“ Denn wie ihr Leben in den nächsten Wochen aussehen würde, war ihnen beiden sicherlich nur zu gut bewusst. Schon früher war es stressig gewesen und ihr normales Leben war wie auf Eis gelegt für diesen Zeit. Nur waren sie keine Kinder mehr. Sie hatten alle mehr Verpflichtungen als vorher. Sich für eine Zeit zurückzuziehen würde nicht einfach werden.  
Er hatte nach Soras Hand gefasst, die nun losließ, als sie sich mit ihrem Digimon beschäftigte. Zeit um sich zu erkundigen, was Gabumon ausgewählt hatte. Sein Partner war zum Glück entscheidungsfreudiger als Biyomon und es wunderte Yamato wenig, dass ein Reiscurry mit Fleisch ausgewählt wurde. Peinlich würde es nur werden, weil sie jeweils zwei Gerichten bestellen mussten.
Dass die Digimon gerade rechtzeitig ihre Bestellung genannt hatten, zeigte sich, als die Bedienung schon an ihren Tisch trat. Sofort verharrten beide Digimon reglos bei Klang der fremden Stimme, was Yamato wohlwollend zur Kenntnis nahm.
Erst nachdem er sich überzeugt hatte, dass die beiden ihre Sache gutmachten, wandte er sich zu der Kellnerin um, die jünger war als erwartet. Kurz musterte er das Mädchen irritiert. Wie eine geübte Kellnerin wirkte sie nicht gerade. Das Gestammel und der zerknittert Block vor ihrem Gesicht waren ja nicht gerade vertrauenserweckend. Ob es ihr erster Tag war? Wieso hatte sie diesen Job, wenn sie schüchtern war?
Als er ihr ein aufmunterndes Lächeln zu warf, begann es Yamato allerdings zu dämmern und er seufzte innerlich auf. Was wenn sie nicht generell schüchtern war, sondern es etwas mit ihm zu tun hatte? Ganz unwahrscheinlich war das nicht. Manchmal passierte ihm das. Wie großartig, dass sie gerade jetzt und hier auf jemanden trafen, der ihn möglicher Weise nicht nur erkannt hatte, sondern auch noch gut fand. Am besten er tat so, als würde er alles nicht bemerken. Vielleicht war sie ja auch wirklich nur im Allgemeinen schüchtern.  
Er warf Sora einen entschuldigenden Blick zu, bevor er seinen Blick eigentlich wieder zu der stammelnden Kellnerin schweifen lassen wollte.
Etwas anders lenkte Yamato dann allerdings ab. Denn sein Digimon hatte eindeutig zu schnüffeln angefangen. Genervt starrte er Gabumon an. Hunger hin oder her, schnüffeln war ebenso wenig erlaubt wie rum zappeln oder sprechen! Einen unauffälligen Hieb mit dem Ellenbogen später, murmelt Yamato eine Begrüßung, die allerdings unterbrochen wurde.
Die Unterbrechung sorgte dafür, dass alle, die am Tisch saßen, mit großen Augen auf das kleine Wesen starrten, das gerade hinter der Kellnerin hervor trat.
„Ein Digimon! Ich wusste es!“, rief Gabumon aus und wurde dieses Mal nicht von Yamato getadelt. Wozu auch? Die Situation war so durcheinander und bizarr, dass er nicht einmal darauf achtete. Viel mehr starrte er auf das kleine Digimon vor dem Tisch und dann wieder zu dem Mädchen, das immer noch ganz konfus wirkte. Sofort war Yamato angespannt und richtete sich gerader auf seinem Platz auf.
Wo war Taichi, wenn man ihn brauchte? Er hätte eher gewusst, was zu sagen war. Ganz sicher. Da der redselige Anführer aber gerade fehlte, warf Yamato Sora einen hilflosen Blick zu. Sie hatten nicht mal gewusst, dass es noch mehr Digiritter gab. Das machte die ganze Sache entweder noch komplizierter oder noch einfacher. Es gab nun ziemlich viele Fragen, die sich ihm aufdrängten.
„Du bist ein Digiritter?“, wiederholte Yamato das gerade Gehörte und wirkte dabei nicht zwingend überzeugt. Aber wieso sonst sollte sie ein Digimon bei sich haben? „Seit wann?“ Das war wohl die naheliegenste Frage. Das Essen schien nun ebenfalls vergessen zu sein. Aber wie könnte man in dieser Situation noch ans Essen denken?
Gabumon seufzte neben ihm. „Matt… Willst du dich nicht vorstellen?“, wollte es wissen und und lehnte sich an ihm vorbei, um die Fragerunde mit seiner Höflichkeit zu unterbrechen. Wie eigentlich immer war Gabumon darauf bedacht, seine schroffe Art auszugleichen. „Ich bin Gabumon und das ist…“ „Yamato Ishida“, unterbrach er sein Digimon. Denn vorstellen konnte er sich wirklich alleine auch wenn er immer noch nicht wusste, was er von der Situation halten sollte.
„Tut mir leid. Wir hatten keine Ahnung, dass es neue Digiritter gibt“, erklärte Yamato schließlich und musterte nun auch das kleine Digimon vor dem Tisch wieder. Böse sah es nicht aus, auch wenn es sich scheinbar gerne wichtig machte. Also ging von den beiden wohl wirklich keine Gefahr aus. Zumal das Mädchen vor ihnen wirklich nicht wirkte, als wäre sie jemand, der auch nur einer Fliege etwas zu leide tun konnte.

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Zuletzt von Yamato Ishida am Mo Jul 17, 2017 4:02 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   Mo Jul 17, 2017 1:43 pm

11. August
14:00 Uhr
Sora & Yamato & Yasumi (mit Biyomon & Gabumon & Betamon)



Womit hatte Sora nur jemanden wie Yamato verdient? Es schien das als würde sein Lächeln ihr die Sorgen einfach nehmen. Zwar nur für einen kurzen Moment aber das genügte manchmal einfach schon. Vor allem bewies es ihr einfach erneut, dass sie wohl mit niemanden glücklicher sein könnte, eine Tatsache die ihr sofort ein Lächeln aufs Gesicht zauberte.
Als Sora dann aus dem Augenwinkeln wahrnahm, wie jemand auf sie zu kam nahm sie Biyomon die Karte ab und war doch recht erleichtert, dass Biyomon die Geste direkt verstand und ruhig blieb. Sich wie ein Stofftier zu verhalten war etwas, worin die Digimon einfach geübt waren. So vertraute sie ihrem Partner genug um ihren Blick auf das junge Mädchen zu fixieren, welches doch unglaublich aufgeregt wirkte. Sora schenkte dem Mädchen ein leichtes Lächeln, ehe sie kurz zu Yamato schaute. Und erst sein Blick ließ bei ihr den Groschen fallen. Erneut wandte sie sich Yasumi zu, nur mit dem Unterschied, dass das Lächeln auf ihren Lippen stärker wurde. Es war doch irgendwie komisch auf einen Fan von Yamato zu treffen, vor allem wenn sie dann offensichtlich so nervös wurden. Eigentlich wollte Sora das Mädchen dann kurzerhand erlösen, da Yasumi ihr schon leid tat, doch sie wurde recht schnell von einer anderen Stimme davon abgehalten. Sie lehnte sich etwas vor um das grüne Digimon zu begutachten. Wer hätte damit gerechnet. Soras Augen wanderten wieder zu Yasumi. Noch ein Digiritter? Aber…, gerade als Sora sich darüber den Kopf zerbrechen wollte, lenkte sie dir vertraute Stimme von Biyomon sie ab, die jedoch nicht mehr neben ihr war. Biyomon nutze die Chance von ihrem Platz zu rutschen und sich stolz vor Betamon zu positionieren. „Ich bin Biyomon und…“ noch bevor Biyomon ausreden konnte zog Sora ihren Partner auf ihren Schoss, „Und das ist noch lange kein Grund für dich einfach aufzustehen.“ Erklärte sie ihrem Partner, welcher entschuldigend zu Sora aufschaute. Nach einem kurzen Seufzen wand Sora sich wieder zu Yasumi und ihrem Partner, „Ich bin Sora. Sora Takenouchi.“ Stellte sie sich dann noch knapp vor.
Immerhin war diese Situation doch recht befremdlich. Warum wussten sie nichts von anderen Digirittern? Ihr Blick blieb dann doch bei ihrem Partner hängen, jedoch schaute Biyomon eifrig zwischen den anderen vier Beteiligten hin und her. Das letzte Mal, als neue Digiritter die Runde vervollständigten war… zu Zeiten des Digimonkaisers. Und wenn Sora über den Grund nachdachte, weshalb die Gruppe damals größer wurde, bekam sie ein doch recht unwohles Gefühl in der Magengegend. Daisuke und die anderen wurden doch nur Digiritter, weil die ersten Digiritter nicht in der Lage waren den neuen Feind der Digiwelt zu besiegen. War das nun etwa schon wieder der Fall? War dieses Mädchen auserwählt worden, weil sie nicht in der Lage waren das Labyrinth zu meistern? Allein dieser Gedanke nahm Sora das Lächeln von ihren Lippen. Wenn es sich bei dem Mädchen um einen neuen Digiritter handelte, gab es garantiert noch mehr. Aber, wenn sie alle so jung waren, dann konnte Sora es unmöglich mit ihrem Gewissen vereinbaren sie mit an einen Ort zu nehmen, an dem sie nicht mal zurechtkamen, als alte Hasen.
Sora…?“ murmelte das pinke Vogeldigimon leise, und zog Sora damit aus ihren Gedanken. Vorsichtig strich sie über Biyomons Kopf, das war etwas was sie im Moment wohl doch etwas beruhigte und der Grund war, weshalb sich wieder ein leichtes Lächeln auf ihre Lippen stahl.
Ihr Blick galt dann doch wieder recht schnell Yamato, welcher erklärte, dass sie keine Ahnung hatten. Doch Sora musste zugeben, dass sie das restliche Gespräch einfach überhört hatte. Eine doch recht unangenehme Situation für die Orangehaarige. „Vielleicht… ist das nicht hier gerade der beste Ort für ein aufeinander trefffen…“ stellte Sora fest, ehe ihr Blick dann wieder Yamato galt, „Vor allem, weil es die anderen wohl auch interessieren wird, dass es noch mehr Digiritter gibt.“, und hier handelte es sich um ein ganz anderes Geheimnis, eines welches sie sofort mit ihren Freunden teilen sollten.
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   Di Jul 18, 2017 11:54 pm

11. August
14:00 Uhr
Sora & Yamato & Yasumi (mit Biyomon & Gabumon & Betamon)



Sie vermied es, den blonden Jungen direkt anzusehen. Zumindest so gut es ging. Sie erwischte sich nämlich dabei, wie ihr Blick des öfteren verstohlen zu ihm herüber zuckte. Es war einfach nur unfair, dass er aus nächster Nähe noch traumhafter aussah. Sie seufzte leise und bemühte sich, es nicht wie ein Schluchzen klingen zu lassen. Yasumi konnte einfach nicht fassen, wie peinlich sie sich verhielt. Sie wollte am liebsten im Erdboden versinken.  Für Immer. Yasumi musterte das orangehaarige Mädchen vor Yamato, und bemerkte, dass sie von ihr angelächelt wurde. Sie versuchte, das Lächeln höflich zu erwidern und wurde dabei rot im Gesicht. War es wohl sehr offensichtlich, dass sie ein durchgeknallter Fan ihres Dates war?  … Vermutlich ja...
Betamon ließ die Bombe recht taktlos platzen, was die ganze Situation nicht gerade verbesserte. Eigentlich wollte Yasumi die ganze Sache langsam und cool angehen lassen, was ihr ja bisher schon... so... gut gelungen ist. Aber die Digiritter-Angelegenheit war nun mal sehr aufregend und fühlte sich überwältigend an; Sie konnte verstehen, dass Betamon aufgekratzt war und schnell zum Punkt kommen wollte. Sie merkte jedoch, wie die ganze Aufregung ihre Nervosität nur noch weiter anfachte. Und wie angespannt die Tischgruppe wurde. Ihr Herz schien zu flattern.  
„Du bist ein Digiritter?“ Selbst wenn er ganz normal sprach, hörte sich seine Stimme melodisch an. Wie in seinen Liedern...!  Das junge Mädchen nickte nur stumm, mit dem Blick auf den Boden vor ihren Füßen. Mit zittrigen Händen griff sie nach dem Digivice in der Tasche ihrer Schürze, um es für einen Moment hochzuheben. Es hatte bisher noch Nichts getan. Sie hatte sich zwischendurch öfters gefragt, ob es vielleicht kaputt war... Betamon beteuerte jedoch, dass dieses Gerät wichtig war, weswegen sie es auch meistens bei sich trug. „Seit... Na ja, Ich... Ich kenne Betamon schon länger... A-Aber Ich habe noch nichts... Ritterliches... getan. Also eigentlich bin Ich kein... Ich bin nur... Ich. Ein.... Eine Yasumi.“ sprach Yasumi leise, musste zwischendurch die dicken Klöße in ihrem Hals herunterschlucken, und steckte das Digivice hastig wieder weg. Sie hätte sich am liebsten für die Unfähigkeit geohrfeigt, vernünftige Sätze zu bilden. Alle Anwesenden mussten sie jetzt schon für unglaublich bescheuert halten....  Betamon hatte Yamatos skeptischen Blick bemerkt und deutete es als Ungläubigkeit darüber, dass dieses stotternde Wrack eine Auserwählte sein könnte. Er sprach zuversichtlich: „Ich weiß; Sie sieht nicht nach viel aus, aber sie ist bestimmt nicht umsonst auserwählt worden! Und Betamon würde sicherlich keine totale Versagerin als Partnerin bekommen!“   Sie runzelte ihre Stirn und versuchte, das versteckte Gestichel des Rookie-Digimons zu ignorieren. Da wirkte das Digimon mit dem gemusterten Fell, das sich als Gabumon vorstellte, um einiges höflicher. Aber das war wohl nicht besonders schwer; Wahrscheinlich waren die meisten Digimon höflicher, als ihr Partner.
Ihre Augen lagen glänzend auf dem Vogeldigimon, als es sich vorstellte und schließlich von seiner Partnerin zurück gezogen wurde.  Yasumi lächelte es breit an und konnte gerade so einen Ton der Entzückung unterdrücken;  Es war wirklich herzallerliebst! Ein pinkes Vögelchen mit gelockter Feder... Yasumi fand bisher alle Digimon süß, aber dieses hier hatte es ihr besonders angetan.

„Sora...“  murmelte Yasumi nach. Das war ihr Name. Himmel. So hieß also das Mädchen, dass ihn so innig berühren konnte, durfte. Sie wirkte recht bestürzt über diese Neuigkeiten und sprach eine Weile nicht. War es... nicht gut, dass sie ein Digiritter war?
„Es freut mich... euch Alle kennenzulernen.“   Sie sah Sora, Gabumon und Biyomon mit einem knappen Nicken an... Sie traute sich wieder nicht, ihr Idol direkt anzusehen, sondern wandte ihren Blick hastig ab. Eigentlich kannte sie Yamato auch schon. Sie kannte sein Geburtsdatum, seine Körpergröße, sein Gewicht, sein... Nun, was ein wahrer Fan nun mal so wusste. Aber sie fand nicht, dass sie damit etwas Falsches sagte. Sie kannte ihn immerhin nicht persönlich.
„Die Anderen...? Wie viele...?“   stammelte sie fragend in Soras Richtung. Das war Alles so schrecklich viel. Wenn sie Yamatos Worte richtig deutete, waren sie schon eine gewisse Zeit lang Digiritter.  Und hatten bereits eine Gruppe. „Es geht Alles so schnell... Ich habe gestern gerade erst Kenshin kennengelernt, und jetzt...“ Sie hatte das Gefühl, sie musste sich kurz setzen. Aber vielleicht blieb sie auch lieber stehen. Sie war sich nicht sicher. „Ha! Bearmon wird vielleicht Augen machen, wenn es erfährt, dass wir die anderen Digiritter zu erst aufgespürt haben! Go Team Beta-Yasu!“ Das Mädchen hob ihre Augenbrauen an und raunte ihm zu: Betamon, das ist kein Wettbewerb.“ Auch wenn sie sich eingestehen musste, dass die den Klang von 'Team Beta-Yasu' irgendwie gut fand.  „Vielleicht… ist das nicht hier gerade der beste Ort für ein aufeinander trefffen…“ Sie nickte daraufhin und sah sich vorsichtig im Restaurant um. „Ja... Meine Mutter darf das auf keinen Fall mitkriegen...“    Doch plötzlich schnappte sie nach Luft und starrte das andere Mädchen mit großen Augen an. „Aber...! Ich würde mich wirklich schlecht fühlen, wenn ihr... Ihr habt euch gerade erst gesetzt... und habt noch gar Nichts gegessen oder getrunken...“   meinte Yasumi und sah auch die Digimon der Beiden entschuldigend an. „Ich hätte ein wirklich schlechtes Gewissen, wenn ihr mit leerem Magen unser Restaurant verlässt... Dafür, dass Betamon und Ich euch so unhöflich unterbrochen haben, geht der Nachtisch auch aufs Haus...“ „Was?! Bist du dir sicher? Du hast noch nie etwas aufs Haus serviert, selbst als du mal...-“  
„Sei still.“
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   Mi Jul 19, 2017 1:06 pm

11. August
14:00 Uhr
Sora & Yamato & Yasumi (mit Biyomon & Gabumon & Betamon)


Dass sie alle über die Maßen überrascht waren, sah man ihnen sicher deutlich an. Keine leichte Situation für alle Beteiligten. Denn man traf ja schließlich nicht alle Tage auf andere Digiritter. Yamato hatte zwar Bekanntschaft mit ein paar anderen gemacht und wusste, dass es mehr als nur ihrer kleinen Gruppe in Tokyo gab, aber es war dennoch immer wieder etwas seltsam, wenn man dann tatsächlich auf jemaden traf.
Für das schüchterne Mädchen musste es allerdings noch seltsamer wirken. Ob sie die ersten Digiritter waren, die sie kennenlernte? Sie schien die anderen genau zu mustern und Yamato fiel auf, dass ihr Blick an Biyomon hängen blieb. Wie immer war der rosa Vogel direkt gesprächig, was Sora zu unterbinden versuchte. „Genau, wir versuchen immer noch nicht aufzufallen“, stimmte Yamato seiner Freundin zu und warf Biyomon einen mahnenden Blick zu. Dabei waren ihre beiden Digimon ja eigentlich nicht das Problem, sondern Betamon.
Doch seine Partnerin schien anderen Sorgen zu haben, als ihr Digimon zu maßregeln. Yamato seufzte innerlich, als ihm klar wurde, dass sie es nicht mal schaffte ihn anzusehen. Das war natürlich ein weiteres Problem. Denn sie musste das Mädchen wohl oder übel unter ihre Fittiche nehmen. Aber er war dann wohl sicher nicht die richtige Person dafür. Wie gut, dass Sora da war.
Bloß wirkte Sora auch nicht gerade frohgestimmt, weswegen er sie fragend musterte. Er konnte sich schon denken, was sie bedrückte. Aber vor Yasumi darüber zu sprechen erschien ihm falsch. Er musste sie ja nicht gleich beunruhigen. „Stimmt, wir sollten das Gespräch nicht unbedingt hier weiterführen. Wir sind viel zu auffällig.“ Und damit meinte eigentlich Betamon. „Am besten, wir verständigen Taichi, Koushiro und die anderen…“, überlegte er an Sora gewandte, bevor er kurz wieder zu Yasumi sah. „Wir sind nämlich mehrere. Zwölf", erklärte er ihr kurz. „Und ich schätze, du gehörst ab jetzt zur Gruppe dazu.“ Denn seit Yasumi ihnen ihr Digivice präsentierte hatte, bestand eigentlich kein Zweifel, dass sie wirklich ein Digiritter war. „Du hast noch einen Digiritter gefunden? Wo? Wer ist es?“ Alarmiert sah Yamato zu Sora hinüber. „Wir müssen rausfinden, wie viele es gibt. Am besten schnell“, fand er.
Yamato holte sein Handy raus, um zu prüfen, ob Taichi ihm mittlerweile geantwortet hatte. „Tai hat mir noch nicht geschrieben. Vielleicht hat er Training…“, hoffte Yamato. Denn sonst war eine andere Möglichkeit eben, dass er immer noch sauer war. „Dein Digimon hat Recht. Wir sind alle aus einem Grund ausgewählt worden. Bisher ist ja auch noch nichts in unserer Welt passiert, bei dem du hättest helfen können“, beruhigte Yamato sie, als das Mädchen plötzlich zu glauben schien, dass sie nichts besonders drauf hatte. Und ihr Digimon war nicht gerade umsorgend auf diesem Gebiet. Ein wenig tat ihm Yasumi ja schon leid. Aber sie hatten auch alle vermutlich einmal gedacht, dass sie nicht in der Lage wären gute Digiritter zu sein.
„Wir funktionieren sowieso als Gruppe besser. Deswegen ist es gut, dass du uns getroffen hast, bevor du wirklich gebraucht wirst“, fuhr er fot und musterte das Mädchen nachdenklich. Ob sie auch ein Wappen besaß? Jeder von ihnen besaß immerhin eins, aber auf den ersten Blick konnte er ihr keins zuordnen. „Hast du nur das Digivice, oder noch etwas anders? Ein Amulett oder so was?“, hakte er daher nach und hielt dann inne. „Wobei die Wappen bei Daisuke auch anders aussahen. Vielleicht sehen sie bei jeder Generation anders aus…“, überlegte er an Sora gewandt. „Wir brauchen Koushiro…“ Der wusste so etwas besser einzuschätzen. Allerdings fehlte ihm eben sein Laptop und die Tatsache brachte wieder Schuldgefühle mit sich.
Eigentlich wollte Yamato schon protestieren und sagen, dass sie sich keine Umstände wegen ihnen machen müsste, da fielen ihm die Gesichter von Gabumon und Biyomon auf. „Vielleicht können wir was mitnehmen“, seufzte er. „Du hast versprochen uns einzuladen. Wir müssen was mitnehmen“, stimmte Gabumon ihm zu, weswegen Yamato sich geschlagen gab. „Wie lange musst du hier arbeiten? Kann dich jemand vertreten?“, wollte er von Yasumi wissen, und schüttelte in Richtung der Digimon den Kopf, als sie bereits eifrig wegen des Nachtischs nickten. „Ihr seid dreist…“, stellte Yamato wenig begeistert fest. „Mach dir keine Umstände wegen uns. Ich zahle den Nachttisch“, wandte er sich an Yasumi, da klar wurde, dass sie eigentlich nichts umsonst herausgab. Und an eine extra Behandlung durften sich die beiden Digimon gar nicht erst angewöhnen.



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Zuletzt von Yamato Ishida am Mi Jul 19, 2017 9:18 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   Mi Jul 19, 2017 3:22 pm

11. August
14:00Uhr
Sora & Yamato & Yasumi (mit Biyomon & Gabumon & Betamon)



Das doch recht schüchterne und vor allem unbeholfene Wesen von Yasumi weckte direct wieder den Mutterinsikt in Sora. Etwas was sie wohl niemals ablegen wird. So lag doch weiterhin ein Lächeln auf ihren Lippen, in der Hoffnung dass sie dem Mädchen so etwas ihrer Unsicherheit nehmen konnte. Doch dies schien recht erfolglos zu sein. Vor allem da ihr Digimon ebenfalls keine große Hilfe war.
Der Vorschlag die anderen zu informieren war jedoch nicht sonderlich abwegig, ganz im Gegenteil. Sie nickte Yamato kurz zu, denn wenn sie alle ihre Köpfe zusammenstecken, würden sie wohl wesentlich schneller eine Lösung finden. „Du wärst also Nummer 13 und dein Freund Nummer 14.“, eine doch recht ansehnliche Zahl, die noch oben hin keine Grenze kannte. So nickte sie Yamato erneut kurz zu. Denn wenn es noch mehr Digiritter gab, war es wohl gerade die oberste Priorität diese zu finden und sich mit ihnen zusammen zuschließen. Und wenn die anderen Digiritter ähnlich zurückhaltend waren wie Yasumi müssten sie sich wohl auf die Suche machen.
Doch etwas neugierig beobachtete sie Yamato, wie er sein Handy rausholte und ihr dann nur den Verdacht bestätigte, dass Taichi sich noch nicht gemeldet hat. „Er hat heute Training.“ Entgegnete sie ihm direkt, also war es nicht verwunderlich das er sich noch nicht gemeldet hat. Oder? Aber Yamatos Einwand war dann doch etwas wichtiger. Sie nickte Yasumi zu und schenkte ihr erneut ein Lächeln. Denn irgendwo war es, zumindest für Sora, doch recht erleichternd, dass in der realen Welt bisher nichts geschehen war. Aber das war sicherlich auch nur wieder eine Frage der Zeit… da war Sora sich leider sicher.
Doch Yamatos weiteren Worte sorgten dafür, dass Sora sich nicht weiter darüber Gedanken machen konnte. Staatdessen interessierte sie die Frage nach dem Amulett dann doch zu sehr. Aber Yamato gab ihr direkt die Begrünung dafür, dass es logisch wäre, wenn sie keines hätte. „Aber sowohl wir als auch Daisuke und die anderen haben ihre Wappen in der Digiwelt bekommen…“ begab sie zu bedenken. Ergo, musste Yasumi in die Digiwelt. In welcher immernoch das Labyrinth stand, aus welchem sie nicht schlau wurden. „Doch wir sollten die Suche der Wappen erstmal hinten anstellen…“ gab sie zu bedenken und warf Yamato einen besorgten Blick zu, denn an den Gedanken jemand bei so einer Situation in die Digiwelt zu bringen, bereitete ihr doch schon Magenschmerzen. „Erstmal sollten wir schauen, wie viele Digiritter hier noch sind.“ Fügte sie noch hinzu, während sich ihr Partner dann doch, offensichtlich von Betamon angeheizt, zu Wort meldete. „Sora, haben wir auch einen Team-Namen?“ fragte der pinke Vogel mit glitzernden Augen bei der Orangehaarigen nach, welche doch offensichtlich etwas verwirrt von Biyomons Interesse an einem Team Namen war. „Wir… ähm, nein..“ versuchte Sora ihren Partner von dieser Idee abzubringen, zu spät, „Team Biyo-Sora!“ rief Biyomon freudig und erntete dafür nur ein Seufzen gepaart mit einem Kopfschütteln von Sora. Scheinbar war Betamon kein guter Umgang für Biyomon. Obwohl…. Eigentlich war Biyomon meist der schlechte Umgang. Immerhin hat sie das sonst so vernünftige Gabumon überzeugt das Haus zu verlassen.
Was Biyomon dann doch noch mehr zusagte, als der neu entdeckte Team Name war die Aussicht auf einen Nachtisch. Frei Haus, was auch immer das heißen sollte. Aber allein das Wort Nachtisch war Musik in Biyomons Ohren. Das was Sora daran störte, war die Tatsache, dass Yamato dann noch den eben angebotenen Nachtisch zahlen Wollte. „Yamato…“ seufzte sie und schüttelte den Kopf. „Du hast gesagt, du zahlst das Essen. Vom Nachtisch war nie die Rede. Also, entweder du lässt mich den Nachtisch zahlen oder du musst das Angebot annehmen.“ Stellte sie ihm zwinkernd zur Wahl. Immerhin war das bisher immer der größte Streitpunkt der beiden und dass Yamato nun noch für 4 Leute den Nachtisch zahlen wollte, sagte ihr alles andere als zu.
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   Fr Jul 21, 2017 8:52 pm

11. August
14:00Uhr
Sora & Kenshin & Yamato & Yasumi (mit Biyomon & Bearmon & Gabumon & Betamon)

Kenshin war gerade dabei die Katzen zu füttern. Die Katzenklos hatte er schon gemacht und er müsste nur noch einmal die Räume durchfegen. Der Brünette füllte gerade die letzte Schale auf, als er die freundliche Stimme von Frau Nakamura hörte. „Kenshin, geht es dir heute nicht gut?“ Sie sah ihn besorgt aus.
Kenshin wollte gerade fragen, wie sie darauf kam, als ihm auffiel, dass er statt dem Katzenfutter das Hundefutter in der Hand hielt. „Oh nein.“ Er arbeitete schon einige Jahre im Tierheim und sowas war ihm nicht mal zu Beginn passiert. „Entschuldigung, ich bin mit den Gedanken heute nicht ganz da“, meinte er wahrheitsgemäß.

Eigentlich war er heute mit Yasumi verabredet, doch Frau Nakamura rief an und fragte, ob er vorbeikommen könnte, da ein Arbeitskollege krank geworden war. Sie klang am Telefon so verzweifelt, dass er einfach nicht nein sagen konnte. Schließlich war sie schon alt und alleine konnte sie das nicht schaffen. Stattdessen musste er dann allerdings Yasumi enttäuschen. Eigentlich hatte er gedacht, dass es ihr nichts ausmachen würde und sie vielleicht sogar froh wäre, sich von dem Vortag erstmal erholen zu können. Doch als er die Enttäuschung in ihren Augen sah, bekam er ein unglaublich großes schlechtes Gewissen, vor allem, weil sie sich so sehr darum bemühte nicht enttäuscht zu wirken. Und umso länger er darüber nachdachte, umso größer wurde dieses. Er nahm sich fest vor sich zu beeilen um dann in dem Restaurant ihrer Eltern vorbeizuschauen. Kenshin hoffte, sie zu sehen und vielleicht den restlichen Tag mit ihr zu verbringen. Denn er wollte nicht, dass sie dachte, dass er abgesagt hatte, weil er keine Lust auf sie hatte. Es wirkte auf ihn so, als hätte sie dies gedacht, also musste er ihr das Gegenteil beweisen.

Doch statt sich tatsächlich zu beeilen machte er jetzt einen solchen blöden Fehler, der ihm noch mehr Zeit kostete. Er machte sich gerade daran, das Hundefutter wieder in den Behälter zu kippen als Frau Nakamura neben ihn trat. „Geht es um ein Mädchen?“, fragte sie ihn mit einem freundlichen Lächeln. Kenshin sah sie verwundert an und wusste nicht so recht, was er sagen sollte. „Na, wenn das so ist. Du hättest ihr doch wegen mir nicht absagen müssen.“ Sie nahm ihn den Behälter ab. „Komm, das mache ich selber. Wenn du noch schnell die Katzenräume fegen könntest, wäre ich dir wirklich dankbar aber dann kannst du wirklich gehen.“
Kenshin sah sie noch kurz erstaunt an und begann dann zu lächeln. Er wusste nicht ganz was er erwidern sollte, denn er wusste was sie dachte. So war es zwar nicht ganz aber er war ihr dankbar. „Na klar fege ich noch. Ich danke Ihnen!“

Als er fertig war verabschiedete er sich noch und holte dann noch Bearmon aus dem Kleintiergehege, welches sich dort mit den Kaninchen beschäftigt hatte. „Wieso hast du heute so lange gebraucht, Kenshin? Ist alles in Ordnung?“, fragte Bearmon.
Kenshin seufzte. „Ich wollte mich eigentlich beeilen aber ich war so in Gedanken.“
„Wegen Yasumi und Betamon?“
„Ja. Ich hoffe, sie denkt nicht, dass ich ihretwegen abgesagt habe.“
„Lass uns schnell hin und dann sieht sie das es nicht so ist.“

Aus der Puste kam er am Restaurant der Yoneharas an. Er wusste nicht, wann er das letzte Mal so schnell gefahren ist. Und er wusste auch nicht wieso er das überhaupt tat, schließlich würde sie ja nicht abhauen, wenn sie wirklich im Restaurant war.

Er nahm den Rucksack ab, strich sich noch mal durch die Haare, um die Sturmfrisur wieder zu bändigen und betrat das Restaurant. Suchend sah er sich um. Und dann erblickte er die Brünette in einer Ecke stehend. Lächelnd ging er auf sie zu, doch von weiten erkannte er schon ihren nervösen Gesichtsausdruck. Fast alles in ihrem Gesicht schrie nach Hilfe. Schnellen Schrittes ging er auf Yasumi zu, denn es sah aus, als wäre sie in Schwierigkeiten.

„Hey“, sagte er sanft und legte eine Hand auf ihre Schulter. „Ist hier alles in Ordnung?“ Er sah erst sie freundlich an und dann zu den Gästen am Tisch. Er wollte die Situation nicht schlimmer machen, als sie war und auch keinen Streit verursachen, deshalb lächelte er wie immer freundlich. Sein Blick glitt von einem rothaarigen Mädchen, dass etwas älter aussah als er selbst zu einem blonden Jungen. Er erkannte ihn sofort und dann wurde ihm alles klar. Es war Yamato Ishida, der Mädchenschwarm schlechthin. Kein Wunder, dass Yasumi so nervös aussah. Er wollte sich gerade entschuldigen, als er plötzlich Betamon und zwei andere Digimon erkannte. „Wow, du hast schon weitere gefunden?“ Meinte er an Yasumi gerichtet. Er grinste und stellte sich den beiden Gästen vor. „Mein Name ist Kenshin Kobayashi und das hier“ er öffnete seinen Rucksack, „ist mein Freund Bearmon.“
Verwundert sah das Bärendigimon aus der Tasche heraus und ein freudiges Lächeln überkam es. „Yasumi, Betamon, ihr seid super! Ihr habt ja schon ohne uns weitere Digiritter gefunden!“
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   Sa Jul 22, 2017 3:41 pm

11. August
14:00Uhr
Sora & Kenshin & Yamato & Yasumi (mit Biyomon & Bearmon & Gabumon & Betamon)


Wappen? Yasumi blinzelte etwas verwirrt und schüttelte schweigend den Kopf. Nicht einmal Betamon schien von Derartigem zu wissen, sonst hätte er ihr mit großer Wahrscheinlichkeit davon erzählt. Doch es hörte sich wichtig an, und die anderen Digiritter schienen Alle solch ein Wappen zu besitzen... Es war eine weitere Sache, die sie mit Fragen zurück lies. Ihre Augen weiteten sich zudem, als Sora die Digiwelt erwähnte. ''Ihr kennt also einen Weg in die Digiwelt...'' schloss sie daraufhin, und warf Betamon einen aufgeregten Blick zu. Ihr Partner erwiderte ihren Blick mit einem Lächeln. Das bedeutete, Betamon konnte endlich seine Heimat wiedersehen! Und Sie konnte selbst erleben, was es mit dieser fremden Welt auf sich hatte...  Doch sie bemerkte erneut den besorgten Blick der jungen Frau. Yasumi stutzte und sah sie stirnrunzelnd an. Sie schienen schon eine Weile dabei zu sein, und trotzdem wirkten sie bei diesem Punkt fast schon zögerlich... Was ging in der Digiwelt nur vor sich? Ihr war zwar bereits klar, dass die Digiwelt ein gefährlicher Ort sein musste, aber... Sollte Sie sich Sorgen machen? Noch mehr, als ohnehin schon? Sie wollte jedoch nicht unbedingt geschont werden, nur, weil sie neu war. Sora erschien ihr wie eine vernünftige Person und sie wusste mit Sicherheit, wovon sie sprach; Vermutlich hatte sie nicht ganz Unrecht damit, erst mal nach anderen Digirittern zu suchen... Trotzdem... Der Gedanke an die andere Welt bohrte in ihr.. Wenn sie etwas Wichtiges in der Digiwelt tun sollte, dann sollte sie es auch tun. “W-Wenn Ich jetzt ein Teil der Gruppe bin, dann... möchte Ich euch bei Allem helfen... wo und wie Ich nur kann...“ Das stotterte sie zwar, doch sie versuchte, ihre Stimme entschlossen erklingen zu lassen. Was gar nicht so einfach für das Mädchen war, weil sie ihren Blick schließlich doch auf Yamato richtete. Als Yasumi dabei bemerkte, dass er sie musterte... mit diesen hellblauen, schönen Augen... spürte sie, wie ihre Handflächen schwitzig wurden. Ugh.
Er erklärte ihr schließlich auch, dass es bereits Zwölf von ihnen gab. ''So Viele...'' entgegnete sie atemlos. Sie bezweifelte, dass sie sofort die ganze Gruppe auf einmal treffen würde, dennoch sinnierte sie mit zerstreutem Ausdruck auf dem Gesicht: ''Ich muss beim Rausgehen unbedingt die Kekse einpacken, die Ich für das Picknick gebacken habe... Oh Je... Ich hoffe, Sie reichen für Alle... Aber irgendwo müsste auch noch Kuchen sein... Da sind aber viele Nüsse drin... Hoffentlich hat Niemand eine Nussallergie oder etwas in der Art... Vielleicht wäre aber auch etwas Salziges besser... Reiscracker vielleicht? Hmm...“ Es kam für sie nicht in Frage, irgendwo mit leeren Händen aufzukreuzen. Oder ohne Snacks, die sie teilen konnte. Bei dem Gedanken, so viele Leute kennenzulernen, wurde ihr aber auch etwas mulmig zu Mute. Aufgrund ihres scheuen Wesens hatte sie schon immer große Schwierigkeiten damit, Kontakte zu knüpfen und sich irgendwo dazugehörig zu fühlen. Plötzlich Teil einer großen Gruppe zu sein, war etwas Neues für sie. Und es erfüllte sie mit gewisser Furcht davor, Nicht dazu zu passen.
Sie sah schließlich abwechselnd zwischen Sora und Yamato her, als es um den Nachtisch ging, und wirkte etwas hilflos. Sie begriff nicht so ganz, warum Jungs immer bezahlen wollten... Kenshin hatte Gestern auch schon darauf bestanden... War das einfach nur so? Oder hatte das irgendeinen Zweck? Sie verstand nicht sonderlich viel von solchen Dingen, und meinte schließlich nur beschwichtigend: ''Uhmm... Also... Wir könnten uns den Preis ja teilen, also, wenn Ihr euch damit besser fühlen würdet...''
„Ihr seid dreist…''  meinte der blonde Rockstar, als Biyomon und Betamon nur allzu begeistert von der Aussicht auf Nachtisch waren. Yasumi sah ihn mit glühenden Wangen an: ''Oh, nein, das ist... das ist wirklich okay für mich... Eure Digimonpartner sind... wirklich süß.''  sprach sie mit heiserer Stimme, als wäre Niedlichkeit eine Entschuldigung für Alles. Es war vermutlich genau diese Einstellung, die sie dazu treib, Betamon so Vieles durchgehen zu lassen. Sie versuchte zwar, etwas strenger zu werden, aber manchmal gelang ihr das nicht sehr gut. Betamon schnaubte derweil leise und wandte seinen Blick in Eifersucht ab. Er mochte es zwar Nicht, von Yasumi als süß bezeichnet zu werden, aber wenn sie andere Digimon so nannte, passte es ihm auch nicht in den Kram...

Auf einmal spürte Yasumi eine sanfte Berührung auf ihrer Schulter; Reflexartig machte sie einen Schritt zur Seite und fuhr mit erstarrtem Blick herum. Doch als sie den braunhaarigen Jungen neben ihr erkannte, schlich sich ein breites Lächeln auf ihre Gesichtszüge. ''Kenshin! Du bist hier!'' entfuhr ihr mit einer Mischung aus Überraschung und Freude. Sie kam kurz darauf aber schnell auf den Gedanken, dass sie sich peinlich anhören musste, und wandte ihren Blick etwas verlegen ab. ''Ich meine... Hi...'' sprach sie dann ein Stück ruhiger. Wie sie es nicht anders erwartete, stellte sich Kenshin gelassen und mit freundlichem Lächeln vor. Doch er hatte zunächst auch etwas besorgt gewirkt, als er beinahe schon schützend an ihre Seite getreten war... Aus dieser Nähe fiel Yasumi plötzlich auf, wie kräftig er wirkte... Aber beim genaueren Mustern seiner Erscheinung verzog sie auch etwas besorgt ihr Gesicht. ''Du siehst ja so aus, als wärst du einen Marathon gerannt...“ sprach sie und sah ihn mit schief-gelegtem Kopf an. Ob er sich wegen ihr beeilt hatte...? – Nein, dachte Yasumi und kam sich sogleich albern vor. Warum sollte er? Wahrscheinlich war er einfach nur... ''… Du musst nach der Schule und der Arbeit im Tierheim wirklich erschöpft sein. Du solltest dich vielleicht setzen... Möchtest du etwas zu trinken? Oder etwas zu Essen? Beides? Oh... Ich wette, du hast vor lauter Beschäftigung noch gar nicht zu Mittag gegessen...'' ließ sich das Mädchen mit sanftem, aber leicht be­küm­mertem Tonfall vernehmen; Nur wenig betraf Yasumi mehr, als Leute mit leeren Mägen herumlaufen zu sehen. „Er wird schon nicht umkippen, Yasumi...'' kommentierte Betamon etwas trocken. Normalerweise hatte er Nichts dagegen, wenn Yasumi ihre verhätschelnde Ader zeigte... Zumindest bei ihm nicht.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   So Jul 23, 2017 12:57 am

11. August
14:00Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi (mit Biyomon & Bearmon & Gabumon & Betamon)


Dann hatte Taichi also Training. Aber sah er gar nicht auf sein Handy? Normalerweise war es doch eher anders herum, dass Taichi etwas von ihm wollte und Yamato nicht auf sein Handy sah. Aber gerade war einfach nicht die Situation dafür, sein Handy nicht bei sich zu haben oder sogar beleidigt zu sein. Yamato schluckte das ungute Gefühl hinunter. Er konnte nicht mehr tun als sich entschuldigen. Und er würde die Situation mit Sicherheit nicht ändern. Nur damit alles wieder okay war. Wappen der Freundschaft hin oder her, ihre Freundschaft würde es überstehen müssen, dass er Sora liebte und einen Fehler gemacht hatte, als er nichts gesagt hatte. Taichi hatte sicher auch Geheimnisse vor ihm.
„Ich rufe Koushiro später an“, seufzte Yamato. Denn gerade mitten in einem Restaurant zu telefonieren war unhöflich. Außerdem sollten sie Yasumi vielleicht erst noch das ein oder anderen erklären, bevor sie die andere informierten.
Für den Moment lehnt er sich auf seinem Stuhl zurück und musterte nachdenklich einen Punkt an der Decke, als würden sich dort Antworten befinden. „Jeder von uns hat ein Wappen, dann werden sie auch welche bekommen, sobald wir in der Digiwelt sind“, stimmte er Sora zu und wandte sich dann an Yasumi, der er nicht gerade zutraute, sich in der Digiwelt zu Recht zu finden. Wie auch, wenn nicht einmal sie selbst es gerade konnten? „Wir wissen, wie man in die Digiwelt kommt. Aber gerade ist es nicht ganz ungefährlich… Es ist lieb, dass du helfen willst… Allerdings sollten wir das wirklich nicht hier besprechen“, fand er auch. Dieses Gespräch musste woanders stattfinden und er wollte sich eigentlich auch lieber mi Sora dazu beraten. War es sicher für neue Digiritter? Oder waren sie sogar nötig um ihnen weiterhelfen? Damals hatten nie Daisuke und die andere gebraucht, weil sie selber nicht weitergekommen wären. Vielleicht war es dieses Mal wieder so. An Soras Miene konnte er erkennen, dass sie Ähnliches dachte.
Biyomon jedoch schien nicht zu erkennen, dass sich seine Partnerin Sorgen machte. Yamato verdrehte leicht die Augen, und warf Gabumon einen Seitenblick zu, das ihn beinahe argwöhnisch ansah. „Wir haben keinen Teamnamen“, sagte Yamato vorsichtshalber, bevor sein Digimon auf dumme Ideen kam. „Ich dachte mir schon, dass das nicht dein Ding ist. Du bist viel zu ernst“, beschwerte sich Gabumon äußert halbherzig bei ihm, wes ein weiteres Augenrollen bei Yamato hervorrief.
Doch beim Thema Nachtisch konnten sich alle auch direkt wieder benehmen. Zumindest soweit, dass sie brav waren, auch wenn ihre Dreistigkeit immer noch überhandnahm. „Süß aussehen ist keine Ausreden um etwas umsonst zu bekommen“, belehrte Yamato die beiden Digimon schnell, bevor sich dieser Gedanken noch festsetzte. „Aber Mimi…“ „Es gehört sich nicht“, unterbrach Yamato sein Digimon, bevor es davon anfangen konnte, dass Mimi auch einen gewissen Vorteil gehabt hatte, weil sie ebene niedlich war. Das war damals manchmal ganz schön hilfreich gewesen. Aber Gabumon und vor allem Biyomon sollten nicht glauben, dass sie diese Karte ausspielen durften.
Also seufzte Yamato. „Yasumi, habt ihr auch einen kleineren Raum hier? Oder gibt es sonst einen Ort, wo wir ungestört reden können?“, wollte er wissen. Und er hoffte, dass es okay war, wenn er sie direkt ansprach. Gerade wirkte es eben nicht so, als wäre es sonderlich hilfreich, dass er versuchte in diesem Gespräch mitzureden. „Dann können die Vielfräße hier, da ihren Nachttisch essen und wir unterhalten uns“, schlug er vor. Dabei ignorierte er Soras Einwand und warf ihr stattdessen ein Lächeln gepaart mit einem Kopfschütteln zu. „Ich zahle. Das ist schon okay.“ Der letzte Auftritt hatte sogar einiges an Gage eingebracht, mehr als Yamato gewohnt war. Also schien es gut für die Band zu laufen. Und da konnte er auch gleich darauf bestehen, den Nachttisch zu zahlen. „Ich wollte sowieso keinen Nachttisch.“ Eigentlich hatte Sora ihm immerhin einen Nachtisch anderer Art versprochen. Aber das konnten sie dann jetzt wohl vergessen. Vermutlich würden sei erstmal gar nicht dazu kommen, unter sich zu sein.
„Mach dir keine Umstände“, warnte er Yasumi vor, als diese begann Verpflegung für alle einzuplanen. „Die werden dir die Haare vom Kopf fressen… Und damit meine ich die Digimon und Taichi“, fügte er an Sora gewandt hinzu. Wobei das ja nicht das Schlechteste wäre. Vielleicht stimmte Essen Taichi ja milder. „Wir stellen dir natürlich die andere vor, sobald wir sie erreichen“, sagte er zu Yasumi, auch wenn er keine Ahnung hatte, wie die Allgemeinheut auf neue Digiritter reagieren würde.
Bevor sie allerdings aufstehen konnten, gesellte sich jemand zu ihnen und Yamato warf den Digimon einen raschen Blick zu. Sofort erstarrten sie wieder, als wären sie Plüschtiere. Wenigstens das funktioniere.
„Alles in Ordnung“, versicherte Yamato schnell, damit die Person am besten sofort wieder verschwand und nicht auf die Digimon aufmerksam wurde, falls das nicht schon zu spät war. Als sich dann aber ehrausstellte, dass der Junge Yasumi nicht nur kannte, sondern vermutlich sogar der Junge war, von dem sie erzählt hatte, ließ Yamato die angespannten Schultern wieder etwas sinken und musterte den Jungen vor sich. Ob er sich sehr beeilt hatte hierher zu kommen? Es hatte den Anschein. Er wirkte nett, jünger als er auf jeden Fall. Etwas arglos. Das war also auch ein neuer Digiritter. Ob sie alle so ruhig wirkten? Irgendwie wäre das doch eine nette Abwechslung, fand Yamato.
„Hey“, antwortet Yamato immer noch überrascht. Sie hatten nicht gewusst, dass es neue Digiritter gab und hatte nun gleich zwei gefunden. Das war schon ziemlich bizarr. „Yamato Ishida“, stellte er sich vor und stand dann auf, während sein Digimon sich ebenfalls vorstellte. „Wir hatten gerade besprochen, dass wir das Gespräch nicht hier führen sollten. Wir ziehen langsam ziemlich viel Aufmerksamkeit auf uns“, informierte er die andere und beobachtete aus den Augenwinkel die anderen Tische. Es war zwar leer im Restaurant, aber es wurde nach und nach immer voller und ab und an wurden ihnen dann doch Blicke zu geworfen. Irgendwo anders konnte Yasumi den neuen Digiritter ja gerne bewirten, aber gerade war es ungünstig hier.


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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   Mo Jul 24, 2017 5:48 pm

11. August
14:00Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi (mit Gabumon & Biyomon & Bearmon & Betamon)


Gut, Yamato wird sich bei Izzy melden. Aber Izzy dann die Aufgabe zu übertragen die anderen zusammenzutrommeln war nun wirklich nichts, was Sora einfach machen wollte. „Dann rufe ich nachher die anderen an.“, die anderen waren zwar auch nicht wirklich wenige, aber Sora wäre nicht Sora, wenn sie das stören würde.
Und dann gab es ja noch das Thema Wappen, ob es neue Wappen gab? Oder ob es nun wieder ähnlich wie bei den Amor-Eiern war? Oder vielleicht bekamen sie ja nichts der Gleichen, aber das würde Sora mehr als nur wundern. Was Yasumi wohl für ein Wappen tragen würde? Kurz musterte sie die Jüngere, jedoch war es wohl unmöglich sie jetzt einzuschätzen. Immerhin handelte es, zumindest bisher, immer um ihre herausragenste Eigenschaft. Und eigentlich war es gar kein leichter Weg, dieses auch anzuerkennen. Zumindest wenn sie an sich zurückdachte oder an Yamato, welcher ebenfalls nicht allzu wenig mit seinem Wappen zu kämpfen hatte. Doch es war nun nicht der richtige Zeitpunkt in Erinnerung zu schwelgen, immerhin kam das Thema Digiwelt dann auf. Und Yamato kratze das an, was Sora eigentlich lieber vorerst unausgesprochen ließ. Yasumi war jetzt erst mit anderen, erfahrenen Digirittern konfrontiert worden und war offensichtlich noch nie in der Digiwelt. Ihr dann zu sagen, dass es dort gefährlich sei wollte Sora eigentlich vorerst vermeiden. Wobei eine Schontaktik auch nicht die richtige Wahl war, dass wusste sie ebenfalls. Yasumi war immerhin Teil der Gruppe, also muss sie wohl oder übel doch irgendwann mit. Vor allem weil die Wahrscheinlichkeit hoch war, dass sie irgendwann auf die neuste Generation angewiesen sein könnten. Ein Gedanke der ihr noch weniger zusagte, sie gehörte zu den ältesten und den erfahrensten, die Jungen vorzuschicken war wohl das letzte was die Orangehaarige wollte. Aber diese Sorgen würde sie dann doch lieber erst äußern, wenn sie mit Yamato alleine war, beziehungsweise wenn sie sich mit den anderen Digirittern unterhielten. Aber der Vorschlag das Gespräch woanders fortzuführen kam ihr doch recht entgegen. Über eine fremde Welt und deren Probleme mitten im Restaurant zu reden war wirklich nicht angebracht.

Das Thema Teamnamen war dann doch eine willkommene Abwechslung, immerhin lockerte es dann doch die recht angespannte Stimmung. „Dabei finde ich Team Gabu-Yama klingt gar nicht so schlecht.“ Neckte Sora Yamato, von welchem es nicht ungewöhnlich war, dass er solche Sachen lieber umging. Doch wenn sie nun alle, mehr oder weniger freiwillig Teamnamen hatten, sollte Yamato einfach miteingebunden werden. Ob er nun wollte oder nicht! Schließlich ging Sora davon aus, dass das Thema Teamnamen einmalig bleibt. Biyomon würde schließlich recht schnell was anderes finden, was es so begeistern würde, dass es das hier vergaß.
Wie jetzt das Thema Nachtisch. Wobei Biyomon jedoch an Yasumis Lippen hängen blieb. „Sie findet mich süß!“ verkündete Biyomon stolz. Ob das nur Leute dachten, die Biyomons Charakter nicht kannten? Jedoch, auch wenn Biyomon meist gesprächiger war als es Sora lieb war, mochte Sora es selbstverständlich. Sie waren Partner. Und wenn Sora nun genauer betrachtete, wie sehr sich Biyomon über das Kompliment freute, musste sie sich dann doch wieder eingestehen, dass Biyomon recht süß war. Doch erneut ließ Biyomon sich von dem knappen Dialog zwischen Gabumon und Yamato ablenken. „Warum… bekommt Mimi was umsonst und du nicht, Sora?“ fragte das Digimon, welches immernoch auf Soras Schoß saß und den Kopf nach hinten renkte um Sora ins Gesicht zu schauen. „Weil es sich nicht gehört.“, wiederholte sie nur Yamatos Worte, und hoffte das Biyomon diese doch recht unangenehme Frage nicht doch noch weiter vertiefen will.
Da war das Thema Ortwechsel doch wieder gut gewählt. Und wenn Biyomon was im Schnabel hatte, war es auch nicht möglich, dass das Vogeldigimon irgendwelchen Unsinn von sich geben konnte. Im Großen und Ganzem also eine Win-Win Situation. So hoffte Sora, das Yasumi eine angebrachte Alternative wusste. Das Yamato nun erneut darauf bestand, dass er zahlen würde gefiiel ihr nicht. Das war bisher der wohl einzige wirkliche Streitpunkt den sie hatten. Aber vor Yasumi wollte sie das nicht weiter ausarten lassen. Das wäre Yasumi wohl ebenso unangenehm, wenn sie dann daneben stehen müsste.
Jedoch entlockte genau diese Sora ein kurzes Lachen. Das sich jemand für andere so viel Umstände machen wollte, war nicht wirklich gewöhnlich. Doch die Parallelen die sie da zu sich selbst zog amüsierten sie einfach in diesem Moment. Schließlich war Sora ebenfalls die jenige, die einen großen Teil zur Verpflegung beitrug, wenn sie sich trafen. So nickte sie Yamato nur bestätigend zu. Und wenn Daisuke ebenfalls anwesend wäre… Das konnte man dem Neuling sicherlich nicht zumuten. „Yamato hat Recht, du solltest dich nicht direkt in Umstände stürzen. Sie werden dich auch freundlich aufnehmen, ohne dass du Essen für alle sponsern musst.“ Versprach sie ihr, mit einem Lächeln auf den Lippen. Sora kannte ihre Freunde gut genug um kurzerhand so ein Versprechen zu geben.

Doch scheinbar waren sie doch zu auffällig. Oder? Immerhin bahnte sich ein junger Mann seinen Weg zu ihnen. Ein Verdacht der sich bestätigte, als der Junge dann bei ihnen anhielt. Ob alles in Ordnung war? Wirkten sie nach außen hin, dass es nicht der Fall war? Während Biyomon nahezu komplett erstarrte, wurde auch ihr Griff um ihr Digimon etwas fester, zumindest soweit es ihre Verletzung am Arm zuließ, was wohl als Resultat  der plötzlichen Anspannung zu verzeichnen war. Doch diese Verflog dann doch recht schnell, als offensichtlich wurde, dass der Junge Yasumi kannte. Das Digimon bestätigte Sora dann nur, dass es sich um den anderen Digiritter handelte.
Yamato machte es vor, so zog Sora nach, „Sora Takenouchi. Und das hier ist..“ „Biyomon!“ stellte sich das Digimon dann doch selbst freudig vor. Warum auch immer der pinke Vogel so begeistert war, zumindest ließ es Sora schmunzeln. Biyomon war einfach wohl wirklich süß. Da hatte Yasumi offensichtlich gar nicht so unrecht. Doch da Yamato sich dann auch bereits erhob und Kenshin in ihren Plan einweihte, das Gespräch anderswo fortzuführen. Grund genug für Sora sich dann auch langsam zu erheben. „Es ist sicherlich wesentlich einfacher ein Gespräch über die Digimon und die Digiwelt zu führen, wenn wir kein Publikum haben.“ Sprach Sora das eigentlich offensichtliche aus, hielt es aber doch für nötig es nochmal anzusprechen, immerhin sollte Kenshin ja auch die Möglichkeit haben an dem Gespräch teilnehmen zu können, Fragen zu stellen immerhin war er nun die Nummer 14.
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   Mi Aug 02, 2017 10:08 pm

11. August
14:00Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi (mit Gabumon & Biyomon & Bearmon & Betamon)



Kenshin errötete ein wenig, als Yasumi meinte, er sähe aus, als wäre er ein Marathon gelaufen. Doch als dann so viele Wörter voller Fürsorge aus der Brünetten herausgesprudelt kamen, musste er grinsen. „Ich brauche nichts, danke“, versicherte er ihr. „Im Tierheim war es heute nur ein wenig… anstrengend.“ Verlegen sah er auf den Tisch vor sich. Wo sein Blick dann über die beiden neuen Digimon wanderte. Dabei fiel ihm auf, dass auch diese beiden Wesen aussahen, wie Tiere. Das eine sah aus wie ein zu groß geratener, pinker Vogel du das andere wie eine Mischung aus Bär und Wolf. Auf jeden Fall sahen sie beide sehr freundlich und niedlich aus. Dass es auch bösartige Digimon gab, daran konnte der Brünette in dem Moment noch gar nicht denken.
„Er war total durcheinander und wollte schnell zu dir, weil er so ein schlechtes Gewissen hatte“, sagte Bearmon leise zu Yasumi. Kenshin sah Bearmon mit großen Augen an und wollte gerade dagegenreden, doch er wusste, dass sich das kleine bärenartige Wesen nur Sorgen um ihn machte, weshalb er so tat, als hätte er es nicht wahrgenommen.
„Ich denke, Yamato hat Recht. Wir sollten einen ruhigeren Platz suchen.“ Er nickte und sah Yasumi mit einem fragenden Lächeln an. Dann wandte er sich wieder den beiden Älteren zu. „Tut mir wirklich leid, dass ich erst jetzt auftauche. Sicherlich habt ihr Yasumi schon ein wenig aufgeklärt und für euch ist das sicherlich auch nicht alltäglich“, lächelte er sie beide entschuldigend an und zuckte mit den Schultern. „Aber Yasumi kann mir das sicherlich später noch mal erklären, dann müsst ihr das nicht noch mal doppelt erzählen. Macht einfach da weiter, wo ihr wart.“ Er warf der Brünetten erneut ein fragendes Lächeln zu.
Ein lautes Knurren war aus dem Rucksack des Braunhaarigen zu hören und gleich darauf ein kleinlautes „Entschuldigung.“ Kenshin sein Lächeln wurde zu einem wissenden Grinsen. „hast du vielleicht doch eine Kleinigkeit zu Essen für meinen lieben Vielfraß?“ Dann wandte er sich Yamato zu. „Ich weiß echt nicht, wie du dein Digimon trotz, dass du in der Öffentlichkeit stehst so gut versteckt halten kannst. Dieses laute Knurren handelt mir ständig fragende Blicke ein.“ Er deutete mit einem Daumen zu seinem kleinen Digimon, welches ihn verlegen ansah und dann den Kopf senkte. „Ich hab‘ dich doch trotzdem gern“, sagte er und strich dem Bärendigimon sanft über die Cap, woraufhin Bearmon ihn wieder strahlend ansah. „Ich weiß“, strahlte es, „und ich dich auch!“ Und dann sah es mit leuchtenden Augen in die Runde, wobei es eher die anderen Digimon ansah als die Menschen. „Aber ich bin auch froh, endlich anderen Digimon zu sehen! Wir werden uns sicherlich alle sehr gut verstehen.“ Kenshin schmunzelte über die Worte seines kleinen Freundes. Auch er hoffte, dass sie sich verstehen würden. Schließlich drangen Yasumi und er anscheinend in eine bereits bestehende Gruppe ein, die sicherlich schon einiges miteinander erlebt hatte. Und das war bekanntlich nicht immer einfach.
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   Fr Aug 04, 2017 2:38 am

11. August
14:00 Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi (mit Gabumon & Biyomon & Bearmon & Betamon)


Verständlicherweise wollten sie sich zurück ziehen, um die ganze Sache an einem weniger... öffentlichen Ort zu besprechen. Sie erblasste ein wenig auf die Worte des blonden Digiritters. Oh! Vor lauter Aufregung um ihre Entdeckung, Yamatos bloßer Anwesenheit und den niedlichen Digimon hatte sie beinahe ausgeblendet, dass sie hier immer noch im Restaurant ihrer Eltern stand. Beinahe schon panisch sah sich Yasumi nach den Gästen um, die auf die Tischgruppe aufmerksam werden könnten. Noch nervöser machten sie jedoch die Namen, die Sora und Yamato durch die Gegend warfen. Koushiro, Taichi, Mimi... Beinahe schon zwanghaft wollte sich Yasumi diese Namen einprägen, obwohl sie noch nicht mal vor den dazugehörigen Personen stand. In ihrem Kopf waren sie bereits total coole, draufgängerische und erfahrene Digiritter, die bösartige Digimon zum Frühstück verspeisten und dabei Backflips auf ihren Motorrädern machten - Yasumi war sich nicht sicher, woher ihre Fantasie mit den Motorrädern kam - Doch auf jeden Fall kam sie nicht auf den Gedanken, dass sie auch einfach normale Jugendliche sein könnten, wie sie. Doch Soras Worte „...Sie werden dich auch freundlich aufnehmen, ohne dass du Essen für alle sponsern musst.“ beruhigten sie tatsächlich etwas. Sie lächelte das andere Mädchen leicht an.
„Okay...“ Es war schon ein wenig merkwürdig. Sie konnte es nicht über sich bringen, Sora nicht zu mögen. Yasumi wusste deswegen nicht so wirklich, worauf sie ihre unterschwellige Eifersucht konzentrieren sollte. Sie fragte sich verzagt, was das andere Mädchen an Yamato wohl besonders mochte. Sie... kannte Ihn.
Yasumi wurde in dem Moment bewusst, dass sie über die Zeit zwar viele Informationen über diesen Jungen gesammelt hatte, aber eigentlich Nichts über ihn als Person wusste...
„Yasumi, habt ihr auch einen kleineren Raum hier? Oder gibt es sonst einen Ort, wo wir ungestört reden können?“ Ein wohliger Schauer lief ihr über ihren Rücken, als er ihren Namen aussprach. Es klang wie Musik in ihren Ohren. Yamato sprach sie mit ihrem Namen an.
„Anwesend!“ gab sie etwas unvermittelt mit einem dümmlichen Grinsen auf den Lippen von sich.
„Ahh, Ich meine... Wir könnten...“ Als er sich auch noch von seinem Platz erhob, bemerkte sie erneut, wie groß er doch war. Sie starrte ihn mit funkelnden Augen an. „... iiiin meeeein Zimmer... gehen... und dort über... Alles... ähhhh...“ „Reden. Yasumis Eltern gehört dieses Restaurant hier. Die Wohnung ist direkt darüber. Haaaa...“ sprang Betamon erklärend und etwas ungeduldig ein, als es sah, dass sich seine Partnerin erst mal wieder sammeln musste. Zum Glück waren Kenshin und Bearmon aufgekreuzt, dachte sich das Rookie-Digimon. Bestimmt schafften sie es mit ihrer aufgeschlossenen Art, die ganze Interaktion etwas aufzulockern... Betamon bemerkte, dass der braunhaarige Menschenjunge rot im Gesicht wurde und sich verlegen umsah... Oder auch nicht. War hier heute Jeder auf dem Schüchternheits-Trip?
Zumindest Bearmon nicht, denn es plauderte aus dem Nähkästchen und klärte Yasumi prompt über Kenshins Verhalten auf. Das Mädchen blinzelte daraufhin und sah das Bärendigimon etwas perplex an. Dann richtete sie den Blick kurz auf ihren Schulkameraden. „Verstehe...“ Yasumi begann, zu lächeln. Sie beugte sich zu dem Bärendigmon vor und flüsterte fast schon verstohlen: „Danke, dass du mir das erzählt hast... Dass sich Kenshin tatsächlich wegen ihr so sehr beeilt hatte, stimmte sie munterer, als es vielleicht sollte. Doch sie wollte ihn nicht in Verlegenheit bringen, weswegen sie kein weiteres Wort mehr darüber verlor. Sie wollte dem Bärendigimon den Kopf tätscheln und streckte schon ihre Hand aus, doch schließlich schien das Mädchen doch zu zögern, und ließ sie langsam wieder sinken.
„hast du vielleicht doch eine Kleinigkeit zu Essen für meinen lieben Vielfraß?“ Sie nickte ihm zu. „Aber natürlich... Ich werde oben gleich etwas holen. Sollen... wir?“ Sie hob ihren Partner hoch und verbarg ihn ein wenig unter ihrer Schürze. „Folgt mir bitte... unauffällig. Meine Eltern dürfen nicht mitbekommen, dass Ich gleich zwei Jungs in mein Zimmer einlade. Sie würden schon bei einem ausflippen. Oder einem Halben!“ sprach sie mit angsterfüllter Stimme.
„... Was?“
So lief sie auf den Treppengang zu, der in die Wohnung führte...
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   Fr Aug 04, 2017 2:10 pm

11. August
14:00Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi (mit Gabumon & Biyomon & Bearmon & Betamon)


Sich völlig verraten fühlend verdrehte Yamato die Augen. „Fall mir nicht in den Rücken. Ich will keinen Teamnamen“, beschwerte er sich halbherzig bei Sora. Diese seltsamen Abkürzungen waren wirklich nicht sein Ding. Das klang in seinen Ohren nämlich absolut kindisch. Hoffentlich würde das nun nicht die Runde machen. Am besten, er ging ab jetzt nicht weiter darauf ein.
Dafür war es relativ niedlich, wie sehr sich Biyomon darüber freute, dass das fremde Mädchen es als süße betitelt hatte. Auch wenn sie quasi im gleichen Atemzug Sora unbeabsichtigt beleidigt und Yamato es seufzend zur Kenntnis nahm. Dieses Digimon musste ganz eindeutig wirklich noch sehr viel lernen. Allerdings schenkte er lieber Sora ein bereits Lächeln. „Ich finde sie süß. Deswegen bezahle ich ja auch das Essen für sie“, erklärte er und richtete während er redete den Blick wieder auf Soras Digimon. Vermutlich brachte er sie damit in Verlegenheit, aber es konnte nicht schaden klar zu stellen, dass Sora zumindest einen Verehrer hatte. Alle anderen trauten sich hoffentlich nicht zu nah an sein Mädchen heran.
Dass sie gar nicht alleine waren und ein solches Kompliment vielleicht weniger angebracht war, wurde ihm nur eine Millisekunde später auch wieder klar. Damit war wohl auch offensichtlich geklärt, dass sie nicht nur rein freundschaftlich hier zusammen aßen, falls sich Yasumi das noch nicht hatte denken können. Und es schadete sicher nicht, direkt Klarheit zu schaffen. Immerhin würden sie Yasumi wohl nun häufiger um sich haben.
Wobei er ein ganz klein wenig das Gefühl hatte, als wäre der neue Digiritter unter Umständen ein möglicher Kandidat für Yasumi. Allerdings kannte Yamato die beiden nicht besonders gut und es ging ihn nichts an. Außerdem war er nach wie vor kein Experte auf diesem Gebiet. Er hatte ja nicht mal mitbekommen, dass bereits etwas zwischen seinem Bruder und Hikari lief.
„Kein Problem. Wir haben noch nicht viel berichten können“, beruhigte Yamato den andere Jungen direkt, der wirklich angenehm höflich war. So jemanden konnten sie in der Runde wirklich gut gebrauchen. Das glich vielleicht noch ein wenig mehr Daisuke und Taichi aus.
Dass allgemeine Aufbruchsstimmung herrschte, begrüßte Yamato und hob Gabumon kurzer Hand wieder hoch, wobei sein Handgelenk protestierte. Hoffentlich war der Weg nicht so weit. „Fürs nächste Mal besorgen wir dir eine Sporttasche oder so was“, seufzte Yamato. Der Arzt hatte gesagt, er durfte sein Handgelenk nicht belasten und wenn er sein Digimon die ganze Zeit herumtrug, war das sicher nicht förderlich. Vor allem wollte er nicht länger bei der Band ausfallen.
Überrascht wandte er sich an Kenshin, der anscheinend auch zu wissen schien wer er war. Dann hatte es wohl wirklich etwas gebracht, sich eine Managerin anzuschaffen. Sawako hatte ihren Bekanntheitsgrad wirklich etwas erweitert wie es schien. „Ich stehe doch nicht in der Öffentlichkeit“, wiedersprach er schnell und ein wenig verlegen. „Unsere Band ist eine etwas bekanntere Schulband…“ Mit eigenem Album und einer Managerin. Okay, vielleicht war er etwas bekannter als normal war. „Du stehst in der Öffentlichkeit?“, wunderte sich nun auch Gabumon. „Nein, Blödsinn“, antwortete Yamato unwirsch. Denn sein Digimon wusste noch gar nicht viel über seine neue Band. Um darüber zu reden hatte es bisher wenig Gelegenheit gegeben. „Sind die Teenagewolves berühmter geworden?“, hakte Gabumon dennoch nach und Yamato senkte ertappt den Blick. „Die Band hat sich aufgelöst… Ich erkläre es dir später“, versprach er seinem Partner und richtete seinen Blick dann wieder auf Kenshin. „Du merkst, Gabumon ist noch gar nicht so lange wieder bei mir. Wir haben unsere Digimon gestern erst aus der Digiwelt geholt“, berichtetet er kurz, während Gabumon Bearmon musterte. Das andere Digimon wirkte ebenso friedlich und freundlich wie sein menschlicher Partner. Das machte es wesentlich angenehmer als die beide anderen Digimon, die beide ziemlich vorlautet waren.
Seine Genervtheit darüber ging jedoch unter, als er bemerkte, wie Yasumi ihn ansah. Das war nicht gut. Hilfesuchend und teilweise entschuldigend sah er Sora an. Er konnte nichts dafür. Er war einfach nur anwesend. Ob er besser den Mund halten sollte in der Anwesenheit dieses Mädchens? Aber das war genauso lächerlich. Sie würden ein Team bilden, dann mussten sie auch miteinander reden können. Außerdem wirkte dieses Mädchen hier wesentlich ruhiger und war daher angenehmer als so manch anderer Fan. Mit Schaudern dachte Yamato hierbei an Jun.
Dieser Gedanke wurde durch die Tatsache verscheucht, dass sie sich alle aufmachten und das Restaurant verließen.




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Zuletzt von Yamato Ishida am Sa Aug 05, 2017 7:04 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Restaurant Yonehara   Fr Aug 04, 2017 4:40 pm

11. August
14:00 Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi ( & Digimon)



Die beiden Jüngeren waren einfach zu süß um sie nicht mit einem schmunzeln auf den Lippen zu beobachten. Yasumi die sich viel zu sehr um ihren Freund sorgte und Kenshin der eindeutig verlegen wurde als sein Partner ihn auffliegen ließ.
Allgemein war die Anwesenheit der beiden etwas was Sora sehr genoss. Nach dem gestrigen Tag war das eine willkommende Abwechslung. Auch wenn damit das erste gemeinsame Essen als Paar ins Wasser fiel, nur konnte Sora gar nicht lange deswegen trauern, immerhin war sie sich bewusst dass sie alle als Digiritter eben im Privatleben zurückstecken müssen.
Doch Yamato holte sie wieder zurück und trieb ihr eine verlegene Röte ins Gesicht. Musste er sie unbedingt in so einer Situation süß nennen? Es fiel ihr einfach noch viel zu schwer mit Komplimenten dieser Art umzugehen, auch wenn sie sich nun offiziell als Paar betitelten. Das dieses Kompliment überhaupt erst Thema wurde hatte sie ihrem viel zu gesprächigen Partner zu verdanken, welcher Yamato mit großen Augen anssah. Sichtlich begeistert von der Tatsache, dass Yamato Sora süß fand, zumindest redete Sora sich das vorerst ein. Doch das Digimon schaffte es erneut nicht seinen Schnabel zu halten und das was in seinem Kopf vorging laut auszusprechen, "findest du mich denn also auch süß?" Erkundete sich das Pinke Vogeldigimon bei Yamato. Der Einwand wat wohl berechtigt, irgendwie. Denn Yamato lud Biyomon ja ebenfalls zum Essen ein. "Du bekommst wohl nie genug." Stellte Sora Kopfschüttelnd fest und bekam einen fragenden Blick von Biyomon zu geworfen, "Genug von was...?". Komplimente, Aufmerksamkeit, Zuneigung... die Liste wäre zu lang gewesen um sie Biyomon nun aufzuzählen. So schüttelte Sora nur belustigt erneut den Kopf und für einmal über Biyomons Kopf.
Denn immerhin wurde das Thema wieder auf Yamato zurückgeleitet. Und wie er in der Öffentlichkeit stand! Da konnte Sora mittlerweile ein Lied von singen. Immerhin gab es mittlerweile selten ein Date wo Yamato nicht erkannt oder direkt angesprochen wurde. Ganz zum Leidwesen von Sora, welche dies nur lächelnd beobachtete, auch wenn ihr oft diese viel zu aufdringlichen Mädchen regelrecht Bauchschmerzen bereiteten. Das war lächerlich, dass wusste Sora. Yamato hat nicht zu selten erwähnt, wie sehr ihn diese Fans nervten und er gab ihr stets das Gefühl, dass er das einzige Mädchen ist was ihn interessiert. Dennoch konnte Sora die Eifersucht nie wirklich abstellen. Denn wenige Mädchen scheuten sich davor den Körperkontakt zu Yamato zu suchen, wenn sie beispielsweise nach einem Foto baten. Und das alles während Sora brav daneben stand und Yamato nur ein Lächeln schenkte nur damit er sich nicht um sie sorgte, auch wenn es nie wirklich leicht war.
Deswegen wohl auch beobachtete sie Yasumi genau. Denn dass sie wohl ebenfalls Fan von dem Blonden war, war wohl kaum zu übersehen. Doch sie war nicht aufdringlich oder gar unsympathisch. Nein. Es war eher niedlich wie sie dem Sänger gegenüber agierte. So unbeholfen dass Sora sie am liebsten direkt unter ihre Fittiche genommen hätte. So schenkte sie der Jüngeren nur erneut ein Lächeln, welches ehrlich war, Ganz im Gegensatz zu denen die sie Yamatos sonstigen Fans schenkte.
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