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 Wohnung von Yasumi

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Yamato Ishida
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BeitragThema: Wohnung von Yasumi    So Jul 23, 2017 5:34 pm

Hier befindet sich die Wohnung der Yoneharas über ihrem Restaurant.

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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Fr Aug 04, 2017 10:54 pm

11. August
14:00 Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi (mit Gabumon & Biyomon & Bearmon & Betamon)

Sie lief neben Kenshin her, und warf ihm hin und wieder einen Seitenblick zu. Sie öffnete öfters ihren Mund, und schloss ihn dann wieder, so, als wolle sie etwas sagen. Ohne, dass die Wörter wirklich herauskamen. „Alsooo... Ach, egal. Wegen... nicht so wichtig. Ich dachte nur... Vergiss es...“ Sie wollte nicht gleich nervtötend herüber kommen, nur weil sie mal mit Jemandem aus ihrer Schule Kontakt knüpfte. Außerdem war wohl gerade nicht der richtige Zeitpunkt, um es anzusprechen... Erst mal sollten sie sich eingehend mit den Digirittern unterhalten. Wahrscheinlich hatte er es durch die aufregende Situation sowieso vergessen... Was ja auch in Ordnung war, schließlich hätten sie sich ja nur wegen der Digiritter-Sache getroffen...
Yasumi betrat schließlich mit gekrümmter Haltung ihr Zimmer und nickte ihren Gästen einladend zu – Es war ein eher kleiner, schlicht-eingerichteter Raum. Es lagen keine Sachen auf dem Boden oder ihrem Bett herum und Alles schien fein sortiert an seinem Platz zu stehen, was ihrem Zimmer einen sehr sauberen sowie ordentlichen Eindruck verlieh. Etwas Anderes würden ihre Eltern auch gar nicht zulassen. In der Mitte war genug Platz für einen kleinen, runden Tisch und einen Sitzsack; Darauf machte Betamon gerne seine Nickerchen und schnarchte dabei wie ein Weltmeister. Neben dem Futtern von Snacks die Hauptbeschäftigung des Digimons. Ihr Zimmer war eigentlich nicht für so viele Besucher ausgerichtet – Sie hatte ja auch nie wirklich Gäste. Es machte sie ein wenig hibbelig. „Hier... wären wir. Eine Yasumi in ihrem natürlichen Lebensraum...“ versuchte sie, zu scherzen, doch es klang eher nach einem erstickten Wispern. An der Wand neben ihrem Schreibtisch hingen eingerahmte Familienfotos; Eines davon wurde vor einigen Jahren aufgenommen, als sie noch Basketball gespielt hatte.  Auf dem Bild war eine jüngere Version von Yasumi zu sehen, die damals noch längere Haare hatte, die zu zwei verspielten Zöpfen geflochten waren. Sie grinste stolz mit einer riesigen Zahnlücke und einem Basketballtrikot in die Kamera. Damals hatte sich ihre Mannschaft in der Bezirksmeisterschaft gegen alle anderen Schulen durchgesetzt! Links neben ihr stand eine äußerst massige, breite Frau mit straffem Dutt, die ihre Riesenpranke sanft auf Yasumis Schulter ruhen ließ – Mama! Sie hatte sich in all den Jahren kaum verändert.  Auf der anderen Seite neben Yasumi war ein schmaler und bleicher Herr, der etwas scheu lächelte. Papa war so stolz auf sie gewesen, aber immer noch krank vor Sorge, weil sie sich ihren Zahn während einem der Anfangsspiele ausgeschlagen hatte... Ihre Eltern waren unglaublich aufgebracht gewesen...
Auf ihrem Nachttisch stand ein behutsam-abgestaubtes Bild, das vor noch längerer Zeit entstanden war. Yasumi war gerade mal ein Kleinkind und saß auf dem Schoß einer schmunzelnden, älteren Dame mit Sonnenhut; Sie bauten gemeinsam eine Sandburg am Strand. Yasumi konnte sich noch gut an diesen Ausflug erinnern. Obwohl das schon so lange her war, konnte sie immer noch klar sehen und spüren, wie ihr der weiße Sand durch die Finger rieselte und wie kühl sich das Meer auf ihrer Haut anfühlte.  Hin und Wieder wurde sie traurig, wenn sie sich das Foto ansah. Sie war ihrer Großmutter sehr nahe gestanden.  
Plötzlich schnappte das Mädchen nach Luft, weil ihr eine nicht ganz so unwichtige Kleinigkeit einfiel. Sie drehte sich erstarrt zu den Besuchern. Wie konnte sie nur so dämlich sein?! Ihr Zimmer war voller Spuren ihrer peinlichen Obsession für... An einer Wand hing ein großes Poster der Band Knife of Day.  Mit rotem Filzstift hatte sie ein riesiges Herz um das Gesicht des Bassisten und Sängers Yamato Ishida gemalt, der jetzt gerade in diesem Raum stand. Direkt über ihrem Schreibtisch hing zudem eine selbst-gemachte Collage mit lauter Bildern des blonden Jungen in verschiedenen Situationen und Perspektiven... Das erste Album der Band lag nicht nicht weit davon. Ihr kostbarster Besitz...
Sie starrte Yamato an. Daaaas.... ist nicht das, wonach es aussieht...?“ Sie ließ ihren Blick flehentlich zu Sora gleiten; Hoffentlich wurde sie nicht sauer und hoffentlich würde Yamato nicht schreiend aus diesem Zimmer rennen, so, wie sie es wohl getan hätte... Vielleicht sollte sie sich einfach hinter Kenshin verstecken? Vielleicht würden sie dann vergessen, dass sie hier war...?  - Nein, das würde wohl nicht funktionieren...
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Sa Aug 05, 2017 7:30 pm


11. August
14:00Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi (mit Gabumon & Biyomon & Bearmon & Betamon)


Auf dem Weg in die Wohnung über dem Restaurant ließ Yamato Kenshin den Vortritt. Denn Yasumi und er  kannten sich immerhin besser. Außerdem hatte er so die Möglichkeit neben Sora zu gehen. Eigentlich war der Tag immerhin anders geplant gewesen. Sicher, es war wichtig, dass sie sichum die neuen Digiritter kümmerten, aber es wäre angenehmer, wenn er nicht die starke Vermutung hätte, dass einer davon ein Fan war. Dass auch Kenshin Andeutungen gemacht hatte, die Band zu kennen, machte es nicht besser. Knife of Day war eine ganz andere Geschichte als die Teenagewolves. Und anscheinend musste er sich an die anderen Umstände eben gewöhnen. Das wäre allerdings sicherlich leichter, wenn er sich gegenüber Sora nicht so schlecht fühlen würde.
„Sora…“, begann er leise das Gespräch. Es tat ihm unglaublich leid, dass sie daneben stand, während ein anderes Mädchen ihn vermutlich anschmachtete. Er selber konnte nicht wirklich gut damit umgehen, aber weil Sora anwesend war, war es noch unangenehmer und es war ja nicht so, als würden sie Yasumi nie wieder sehen.
„Tut mir leid. Mir ist das wirklich unangenehm. Ausgerechnet so was...“ Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, während sie den neuen Digirittern folgten. Sie mussten sich ohnehin leise verhalten. Denn immerhin wollte keiner von ihnen, dass Yasumi Ärger bekam. „Warum entschuldigst du dich?“, wunderte sich Gabumon. „Wegen Yasumi.“ „Sie wird immer ganz rot, wenn sie dich ansieht“, stimmte Gabumon zu und auch ohne es direkt anzusehen, wusste Yamato, dass sein Digimon grinste. „Dann bist du berühmter geworden!“ „Nein, hab ich doch gesagt!“, beschwerter er sich leise und hielt dann an, als sie vor Yasumis Zimmertür angelangt waren.

Das Mädchen öffnete die Tür und sie traten nacheinander ein. Das Zimmer wirkte wie ein gewöhnliches Mädchenzimmer, wenigstens stellte sich Yamato so ein Mädchenzimmer vor. Er war immerhin noch nicht in vielen gewesen. Eigentlich nur in Soras und in Hikaris, das allerdings auch nur wegen Taichi. Es war ganz nett eingerichtet. Yamato hatte sich mittlerweile daran gewöhnt, dass Mädchen Zimmer anders einrichteten. Dann aber fiel sein Blick auf ein Poster, das ihm wohlbekannt war. Er erinnerte sich daran, wie das Bild aufgenommen worden war und wie lächerlich er das alles gefunden hatte. Damals hatte sich Yamato nicht vorstellen können, dass irgendjemand sich so etwas aufhängen würde. Nun hatte er den Beweis, dass es solche Leute gab.
Augenblick wünschte sich Yamato, er wäre nicht mitgekommen oder sie wären an einen anderen Ort gegangen oder ein Loch würde sich im Erdboden auftun. Denn kaum, dass er den Fund gemacht , war er absolut überfordert. Darauf warer nicht vorbereitet gewesen.
„Du bist berühmt“, schloss Gabumon triumphierend und betrachtete neugierig die Wände des Mädchenzimmers. Natürlich hatte auch Gabumon sofort Yamato ausgemacht, genauso wie der blonde Digiritter selbst. Alle letzte Hoffnung, Yasumi wäre einfach generell schüchtern, war plötzlich dahin. Denn die Bilder von ihm, mit denen sie ihr Zimmer dekoriert hatte, sprachen eine ganz eigene Sprache. Nicht, dass es besonders viele waren. Yasumi hatte viele Erinnerungsfotos aufgehangen. Allerdings waren die Bilder, die von ihm existierten eindeutig. War das eine Collage?!
Verlegen räusperte sich Yamato, während er merkte, wie seine eigenen Wangen nun leicht rot wurden. „Du… ähm… magst also meine Musik…“, stellte er fest und versuchte angestrengt nicht auf die Dekoration zu achten. Aber das war verdammt schwer, wenn das eigene Gesicht von einem Herzchen umrahmt war. Das bedeutete wohl auch, dass sie kein genereller Fan der Band war, sondern ihn besonders mochte. Kazuki wäre rasend eifersüchtig. Yamato allerdings konnte damit nicht umgehen.
Langsam setzte er Gabumon ab und drehte sein Handgelenk, dem es nicht gefallen hatte, das doch recht schwere Digimon zu tragen. Gabumon tapste sofort zum Schreibtisch und begutachtete die Collage. „Lass das!“, tadelte Yamato über die Maßen verlegen. Sein Blick glitt zu Sora um zu prüfen, wie sie das alles aufnahm. Vermutlich war es gerade für beinahe alle Anwesenden äußert peinlich. „Gibt es solche Bilder von einem, wenn man berühmt ist?“, wollte Gabumon wissen, das nicht aufgehört hatte, die Collage anzusehen. Nun warf auch Yamato wieder einen Blick darauf und seufzte. „Nicht direkt…“ Von der Hälfte wusste er nicht mal, dass solche Bilder existierten.
Yamato schluckte und versuchte nicht peinlich verlegen zu wirken. „Schon okay…“, sagte er langsam und kratzte sich an der Wange. „Konnte ja niemand ahnen, dass ich hier auftauche…“ Was für ein ziemlich gemeiner Zufall. „Vergessen wir das Ganze am besten…“ Immerhin würden sie sich öfter sehen und zusammenarbeiten. Jedenfalls nahm er das gerade mal stark an. Da war es das Beste, wenn sie die Fronten ziemlich schnell klärten, oder? Und Yasumi hatte mitbekommen, dass er einen Freundin hatte, oder? Wobei das natürlich ganz neu war. Nicht mal seine Managerin wusste bis jetzt davon.

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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Sa Aug 05, 2017 7:43 pm

11. August
14:00 Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi ( & Digimon)



So machten sie sich dann gemeinsam auf um sich unter 16 Augen unterhalten zu können. Biyomon bewies Sora erneut, dass es konnte wenn es wollte. So imitierte es gekonnt ein Stofftier während Sora sich mit dem Digimon auf den Armen ebenfalls erhob um den beiden Jüngeren zu folgen, von welchen sie einfach ihren Blick nicht abwenden konnte. Vielleicht weil sie neu waren und nun zu ihnen gehörten oder einfach weil es zu niedlich war wie die beiden miteinander umgingen.
Doch Yamatos Stimme lenkte sie dann doch ab. Warum entschuldigte er sich? Noch bevor Sora das fragen konnte tat Gabumon das bereits. Während Sora bereits dabei war Yamato ein aufmunterndes Lächeln zu schenken. "Du weißt ganz genau, dass du dich nicht dafür entschuldigen musst." Stellte sie klar. Denn Yamato war wohl derjenige der dafür am wenigsten konnte. Kurz wanderte ihr Blick wieder zu der Jüngerin, welche otdentlich damit zu tun hatte iht Digimon unter ihrer Schürze zu tarnen. Sie war nett, nicht aufdringlich sondern lediglich ein Fan. Ein sehr schüchterner Fan. Es war also nicht unangenehm und so gab es für Sora nichts wofür Yamato sich hätte entschuldigen müssen. Eigentlich wäre schlichtweg Sora die jenige gewesen die sich bei den Fans entschuldigen müsste. Immerhin hatte sie sich in Yamato verliebt und dafür gesorgt dass er vom Markt war. Eine Tatsache die garantiert viele Schulmädchen Herzen gebrochen hätte. In das weitere Gespräch des Blonden und seines Partners mischte Sora sich dann doch nicht mehr ein, sie wollte Yamato immerhin nicht in Verlegenheit bringen.
So erreichten sie wenig später das Zimmer von Yasumi, was Soras Arm sehr begrüßte. Da Biyomon direkt aus ihren Armen hopste und sich in dem Zimmer umschaute. Während Sora noch damit beschäftigt war ihren Verband wieder zurechtzurücken stellte Gabumon erneut fest, dass Yamato ordentlich an Bekanntheit dazugewonnen hat, auch wenn dieser das weiterhin abstritt. "Er ist ein Rockstar" flüsterte Sora deswegen dem Digimon leise zu und zwinkerte kurz. Sie wusste, dass Yamato das nicht gerne von ihr hörte, doch das war für sie nun die Rache für das süß zuvor im Restaurant.
"Sora. Warum hast du keine Bilder von Yamato?" Fragte das Digimon neugierig nach. "Habe ich doch." protestierte diese direkt und erntete einen vorwurfsvollen Blick des Digimons, "Das Foto zählt nicht." hielt Biyomon Sora direkt vor. Woraufhin Sora ertappt schmunzelte, denn das einzige Foto was sie hatte war das Gruppenbild. Und da waren eben alle drauf. Aber eigentlich brauchte Sora auch keine Bilder von Yamato immerhin hatte sie ihn. Aber das wollte sie lieber nicht laut aussprechen solange Yasumi anwesend war, das kam ihr einfach unfair vor.
So versuchte sie dann doch von dem Thema abzulenken, auch wenn Yamato auch sichtlich überfordert aussah. Aber das konnte man ihm nicht vorhalten. "Also bisher haben wir uns nur kurz über das Digivice und die Wappen unterhalten." Erklärte Sora Kenshin, auch wenn sie das alles nur kurz angeschnitten hatten, "Du musst wissen, dass wir bereits zu zwölft sind. Und jeder eine Art Wappen hat." Versuchte Sora vereinfacht zu erklären. Digitale Amor Eier direkt ins Spiel zu bringen wäre dann doch zu viel des Guten gewesen. "Deswegen gehen wir davon aus, dass ihr ebenfalls Wapppen, oder ähnliches erhaltet. Aber das wahrscheinlich erst in der Digiwelt..." letzteres kam der Orangehaarigen dann doch etwas schwerer über die Lippen. Sie konnte es immer noch nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren die Jüngeren einer Fremden Welt auszusetzen in der es so gefährlich war, dass nicht einmal sie weiter wussten. "Dank den Wappen können wir auf das Ultra Level digitieren!" Erklärte der pinke Vogel denn stolz den anderen Digimon. "Und Gabumon kann sogar auf das Mega Level digitieren!" Fügte es dann noch stolzer hinzu, beinahe so als wäre es selbst das Digimon dass auf das Mega Level digitieren kann. Das nächste wäre dann doch eher der Part von Koushiro gewesen, wenn es um so etwas ging wusste der Jüngere immer besser wie man sowas erklärt, "ihr wisst bestimmt nichts über die Digitationen..." überlegte Sora seufzend, während sie nach den passenden Worten suchte um das so einfach wie möglich zu erklären. "Ich kann ihnen das doch zeigen!" Sprudelte es aus dem Digimon raus, "Nein." Lehnte Sora direkt ab, vor allem da allein schon Bidramon großen Schaden in dem Zimmer anrichten könnte. "Also... kurz gesagt, sind Digimon in der Lage sich zu... stärkeren Digimom zu verwandeln." startete Sora den Erklärungsversuch und tippte sich dabei nachdenklich gegen die Wange, "momentan sind sie auf dem Rookie Level... dann kommt das Champion Level. Dann Ultra und, wie es bei Gabumon beispielsweise der Fall ist, folgt dann das Mega Level. Von Level zu Level werden die Digimon stärker und... verändern sich optisch." Ein kurzes seufzen huschte über Soras Lippen, "Koushiro kann sowas besser... oder?" Erkundete sie sich dann hilfesuchend bei Yamato. Jedoch wollte sie die neuen Digiritter auch nicht mir irgendwelchen Fakten überrumpeln... warum war das nur so schwer? "Vielleicht... solltet ihr erstmal eine Fragen stellen, bevor ich euch noch mit irgendwelchen Sachen überflute" gestand Sora sich dann an und kratzte sich verlegen an der Wange. Es war höchst unhöflich in ihren Augen Fremde direkt so mit etwas zu belagern und sie hätte vorher daran denken müssen, erstmal den anderen etwas Zeit zu geben und vor allem sollte es gerade oberste Priorität sein, ihre Fragen zu beantworten, denn im gegensatz zu ihr und Yamato wussten Yasumi und Kenshin wahrscheinlich nur verschwindet wenig über die Digimon und die Digiwelt.
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Sa Aug 05, 2017 10:39 pm

11. August
14:00 Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi (mit Gabumon & Biyomon & Bearmon & Betamon)


Kenshin ging neben Yasumi her und musste über ihr Stammeln schmunzeln. Sie wollte ihm definitiv etwas sagen oder fragen aber anscheinend traute sie sich nicht. Kenshin war sich nicht ganz sicher, ob sie sich wegen der Situation nicht traute oder einfach generell nicht aber er wollte ihr nicht das Gefühl geben, dass es ihn nicht interessierte, denn das tat es natürlich. „Wenn du willst und nachher noch Zeit hast, können wir ja noch reden.“ Er lächelte ihr aufmunternd zu. „Vielleicht hast du ja auch noch Zeit und Lust auf unser Picknick.“

Sie betraten das Zimmer seiner Schulkameradin und der Brünette sah sich darin um, natürlich nicht zu auffällig, das wäre unhöflich. Es war aufgeräumt und sauber, so wie er es sich vorgestellt hatte – Naja fast, er hatte nicht mit so viel Yamato gerechnet.
Dass es den dreien anderen im Raum sichtlich unangenehm war, bemerkte der Junge beinahe sofort. Yasumi sandte entschuldigende Blicke zu Yamato, Yamato zu Sora und diese zu Yasumi. Eine merkwürdige Situation. Aber wie Yamato schon sagte, man konnte eben nicht damit rechnen, dass ein Sänger – von dem man viele Bilder hängen hatte – einfach so das Zimmer von einem betreten würde. „Immerhin sind es keine peinlichen Bilder“, versuchte er die Situation ein wenig aufzulockern und sah sich die Bilder in der Collage an. „Glaubt mir, ich kenne Mädchen die haben Kissen mit Bildern von jedem einzelnen Bandmitglied.“
Er wollte das Thema schnell abhaken, denn egal was er diesbezüglich noch sagen würde, wahrscheinlich würde es die Sache für mindestens einen von den Dreien nur unangenehmer machen. „Also zu dem, wofür wir hier überhaupt hochgekommen sind…“ Er sah zu den kleinen Wesen, die im Raum standen. „Den Digimon.“ Und dann begann Sora auch schon einiges zu erklären.
Kenshin hörte der älteren Digiritterin aufmerksam zu. Er war ganz froh, dass sie Yasumi zuvor nicht schon so viel erzählt hatten, sicher wäre es für sie auch nicht ganz einfach gewesen, das alles noch einmal zu wiederholen, schließlich war es wirklich viel Information.
Er nickte und dachte kurz nach, als Sora fertig gesprochen hatte. „Du sagtest, ihr seid bereits zu 12. Habt ihr eine Vermutung, warum wir jetzt neu dazu kommen? Gibt es Probleme in der Digiwelt?“ Er wollte eigentlich nicht zu viel auf einmal fragen, doch da war so viel, was er wissen wollte. Schließlich war das gerade schon ein wenig aufregend. Gestern erst hat er Yasumi und Betamon getroffen und über die Digiwelt gesprochen, doch nie hätte er erwartet, dass sie nur einen Tag später gleich weitere und dazu auch noch erfahrene Digiritter treffen würden. Das machte das Ganze irgendwie so… real. „Betamon hatte gestern auch etwas mit den Digitationen erwähnt und auch was davon, dass die Digiwelt in Gefahr ist. Aber wenn unsere Freunde nur digitieren können, wenn wir solche Wappen haben, dann können wir doch gar nichts anrichten, oder?“ Er sah zwischen den Digirittern her und anschließend zu seinem kleinen Freund, der ihn mit großen Augen ansehen konnte. Nein, dieses kleine Wesen könnte nicht einmal einer Fliege etwas zu Leide tun, da war er sich sicher.
„Ich kann aber auch so helfen“, sagte Bearmon dann. „Und mit der Hilfe von den Digirittern, Gabumon und Biyomon werden wir das schon schaffen.“ Das bärenartige Digimon strahlte Kenshin fröhlich an und sah dann in die Runde.
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    So Aug 06, 2017 3:41 pm

11. August
14:00 Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi (mit Gabumon & Biyomon & Bearmon & Betamon)


„Vielleicht hast du ja auch noch Zeit und Lust auf unser Picknick.“ sprach der Junge mit seiner sanft-klingenden Stimme, als wüsste er, was in ihrem Kopf vorging. Für einen Moment nahm ihr Gesicht einen verblüfften Ausdruck an, ehe sie Kenshin breit anlächelte. "Ja... Ja, habe Ich."   antwortete sie mit beschwingter Stimme. Schließlich wollte sie ihn noch unbedingt von dem Essen probieren lassen, das sie für das Picknick zubereitet hatte; Hoffentlich würde er sich darüber freuen. Vielleicht war es etwas eingebildet von ihr, aber sie bekam gerne Komplimente zu ihren Kochkünsten. Noch lieber mochte sie es aber, wenn Leute gerne Zeit mit ihr verbrachten...
Als er darauf zu Sprechen kam, dass einige Fans Knife of Day-Kissen hatten, machte Yasumi große Augen. Aber sie unterdrückte es, allzu viel Begeisterung zu zeigen; Sie musste sich dringend wieder unter Kontrolle bringen, vor allem, weil sie Yamato offensichtlich in Verlegenheit brachte. Und Sora gleich mit dazu.  Dafür atmete sie aber zu unruhig. Die Situation übermannte sie ein wenig. „Du… ähm… magst also meine Musik…“ meinte der Rockstar mit gerötetem Gesicht. Yasumi sah ihn mit glasigen Augen an, und seufzte. "Ich mag sie nicht. Ich liebe sie..."   räumte sie resigniert ein und blickte auf den Boden, wo sie sah, wie Betamon sie mit bekümmertem Blick ansah. Was sollte sie nur tun...? Jetzt war der richtige Zeitpunkt für einen einstürzenden Baum... oder einen Themenwechsel. Sie hatten immerhin Wichtigeres zu besprechen, als das... Als er schließlich vorschlug, dass Alles 'einfach' zu vergessen, blickte sie etwas verdutzt auf. Sie blinzelte, als sie sich seine Worte durch den Kopf gehen ließ. "Vergessen...?"   Sie drehte sich zu dem großen Poster um. Natürlich wollte er das Ganze vergessen. Was hatte sie auch Anderes erwartet? Dass er ihr dafür um den Hals fiel? Keine normale Person würde so etwas gut aufnehmen. Sie fragte sich plötzlich, was sie mit diesem ganzen Kram in ihrem Zimmer eigentlich erreichen wollte. Vielleicht hatte Betamon ja von Anfang an recht gehabt; Ihre Sammlung war blöd. "... Ja, das wäre wohl angebracht."   fügte sie noch hinzu und wirkte auf einmal weitaus weniger verlegen.

Dennoch war sie heilfroh, als Sora endlich auf das Schicksal als Digiritter zu Sprechen kam. Der lang-ersehnte Themenwechsel! Sie hätte die Orangehaarige am liebsten dafür geküsst, so besonnen reagiert zu haben und ihnen ohne Umschweife verschiedene Dinge zu erklären. Sie setzte sich an den Tisch in der Mitte des Zimmers und hörte dem älteren Mädchen stillschweigend zu. Also war das Mega-Level die höchste Stufe, die ein Rookie-Digimon erreichen konnte...? Das niedliche Vogeldigimon platzte damit heraus, dass der Partner von Yamato in der Lage war, eben jenes Level zu erreichen. Sie sah das Digimon mit dem gestreiften Pelz an. "Oh ja? Dann musst du ja wirklich stark sein, Gabumon!"   meinte das Mädchen beeindruckt und nickte ihm lächelnd zu. "Tse..." gab ihr eigener Partner darauf grummelig von sich. Warum tauschte sie ihn nicht gleich gegen Biyomon oder Gabumon aus, wenn sie die Beiden so toll fand?! Als Kenshin ihr gestriges Gespräch über die Digiwelt erwähnte, merkte Yasumi mit einem knappen Nicken an: "Aber Genaueres konnte mir Betamon bisher auch nicht erzählen. Er weiß nur, dass es in der Digiwelt Schwierigkeiten gibt, weil... Er überhaupt erst zu mir geschickt wurde. So etwas... passiert nicht ohne Grund."    Als sie das sagte, drängte sich ihr die Frage auf, die ihr schon seit Anfang an auf der Zunge brannte. Sie blickte Sora stirnrunzelnd an und sprach mit leiser Stimme: "...Wie... werden überhaupt Digiritter auserwählt? Wer entscheidet das? Ich meine, es muss doch einen Grund geben, weshalb..."   Weshalb Jemand wie Ich zum Digiritter auserkoren wurde. Aber sie sprach diesen Gedanken lieber nicht laut aus und verschluckte den Rest des Satzes. Stattdessen beendete sie ihn etwas bedrückt mit: "Man muss doch bestimmt irgendwelche Qualitäten als Digiritter mitbringen... oder?"  
Der Braunhaarige machte sich verständlicherweise Sorgen darum, dass sie mit ihren doch recht kleinen Partnern nicht viel ausrichten könnten. Yasumi schaute nachdenklich drein und meinte dazu: "Hmm... Ja, das Rookie-Level scheint nicht besonders hoch zu sein..." nahm Yasumi an, weil es laut Sora so viele Stufen darüber gab. "Aber selbst so können Digimon... ziemlich coole Dinge tun. Betamon kann zum Beispiel Stromschläge verteilen! Hat dir Bearmon noch nie einen Angriff gezeigt?" Ihr grüner Partner nickte und meinte grinsend: "Weißt du noch, als Ich dir mal 'Elektroschock' vorgeführt hab' und wir versehentlich einen Stromausfall im ganzen Wohnbezirk verursachten?"  
Sie ließ ihren Blick zur Seite gleiten. "Jaaaaa... das... weiß Ich sogar noch sehr gut... Und diese Sache nehmen wir mit in unser Grab."  
"Abgemacht, Boss. Die verdammten Cops werden uns niemals lebend bekommen..."  
Sie zwinkerten sich gegenseitig gespielt-verschwörerisch zu. Vielleicht waren sich die Beiden ähnlicher, als es zunächst den Anschein hatte...
Dann wurde das junge Mädchen wieder etwas ernster. "Aber trotzdem... Wie erhält man so ein Wappen? ... Ohhh, hoffentlich muss man nicht irgendwelche Prüfungen bestehen, wie in der Schule... Ich habe wirklich Angst vor Prüfungen..."
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Di Aug 08, 2017 4:03 pm

11. August
14:00 Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi ( & Digimon)



In Yamatos Augen war eigentlich jedes Bild, von dem er nicht wusste, dass es existierte peinlich. Allerdings war auch das große Poster nichts, was er einfach so wegsteckte. Dennoch war er dem neuen Digiritter dankbar dafür, dass er wenigstens versuchte die Situation zu retten. Dafür warf er Kenshin ein kurzes dankbares Lächeln zu. Das verschwand allerdings auch reichlich schnell. „Es gibt Kissen?!“ Oh Gott…. Er musste dringend mit seiner Managerin sprechen. Das war doch absurd! Und es war absolut verstörend, dass es Menschen gab, die so etwas wirklich kauften.
Ungefähr zeitgleich stellte er fest, dass Sora wirklich keine Fotos von ihm besaß. Das lag natürlich daran, dass sie keine Fotos zusammen gemacht hatten und Bilder, auf denen nur er drauf war hätten eindeutig den falschen Charakter.
Sora mochte zwar auch keine Musik, aber sie hatte ihm das noch nie so mitgeteilt wie Yasumi, die eher so tat, als hätte er ein allheilendes Medikament erfunden anstelle von ein paar Textzeilen. Er seufzte erneut, als ihm klar wurde, dass die Sache anscheinend nicht so einfach zu vergessen war. Daran würden sie wohl noch länger zu knabbern haben. Jedenfalls so lange, bis Yasumi ihn besser kannte und verstand, dass an ihm rein gar nichts besonders toll war.
Nun war er allerdings wirklich mehr als froh darüber, dass Sora das Thema so souverän wechselte. Er ließ sie berichten und nickte zustimmend, während Gabumon sich weiterhin neugierig im Zimmer umsah. Zumindest so lange, bis es seinen mahnenden Blick auffing und sich stattdessen hinsetzte um Sora auch aufmerksam zuzuhören. Allerdings senkte es verlegen den Blick, als seine Fähigkeit auf das Ultra Level zu digitieren zum Thema wurde. Die Verlegenheit seines Partners ließ Yamato schmunzeln. „Gabumon ist nicht alleine dazu fähig. Taichis Digimon kann es auch. Zusammen können sie fusionieren und sind noch stärker. Das macht uns vier zum stärksten Team aus unserer Gruppe“, erklärte er und widerstand dem Drang auf sein Handy zu sehen. Tai hatte sich bestimmt noch nicht gemeldet. „Taichi ist so etwas wie unser Anführer. Er wird sich Ärger, dass wir zuerst auf euch getroffen sind und nicht er.“ Er warf Sora ein kurzes Grinsen zu. Sie beiden wussten, dass Tai eigentlich immer mitten drin war, er würde mit Sicherheit beleidigt sein. „Wir waren erst zu acht und später kamen weiter vier Digiritter dazu. Wieder zwei mit Ultradigitation. Allerdings scheint es von Generation zu Generation Änderungen zu geben. Wir haben alle nur ein Wappen, von den jüngeren haben die meisten zwei und andere Digitationen“, erklärte Yamato und musterte die beiden Neuen. Wer wusste schon, ob nicht auch dieses Mal alles anders war? Das bedeutete leider auch, dass sich niemand von ihnen vorbereiten konnte.
„Stimmt, Koushiro würde euch alles vermutlich viel logischer und weitaus ausführlicher erklären. Aber den erreiche ich auch nicht“, stimmte Yamato seiner Freundin zu. „Wobei Soras Erklärung auch sehr gut war.“ Natürlich musste er das sagen. Er warf ihr ein kurzes Lächeln zu.
Das Lächeln ebbte aber ab, als die erste Frage direkt sehr kniffelig wurde. Er senkte den Blick, bevor er wieder aufsah und erst Yasumi, dann Kenshin ansah. „Es gibt tatsächlich Probleme. Bis gestern wussten wir davon noch nichts. Aber dann haben wir einen Notruf von unseren Digimon erhalten und haben uns das Ganze selber in der Digiwelt angesehen. Irgendjemand oder irgendwas hat ein Labyrinth erschaffen, in dem Digimon verschwinden. Wir wissen nicht, ob sie sich verlaufen oder angegriffen werden oder sonst etwas passiert. Um das zu überprüfen mussten wir selber dort rein, was ziemlich leichtsinnig war. Mit dem Ort stimmt etwas nicht. Irgendjemand kontrolliert ihn. Die Wege verändern sich und uns wurden böse Digimon auf den Hals gehetzt.“ Yamato verschränkte die Arme vor der Brust, während sich sein Blick angesichts der Erinnerung verfinsterte. Vermutlich war es gar nicht so schonend das Problem direkt jetzt offen anzusprechen, aber je schneller sie eine Lösung fanden, desto besser. „Derjenige, der die Kontrolle über das Labyrinth hat, hat auch die Kontrolle über die Digimon und Menschen da drin. Jedenfalls konnte derjenige einig unsere Wappen ändern. Unsere Wappen stehen für besonders herausragende Eigenschaften bei uns. Wenn die wegfallen oder sich ins Gegenteil umwandeln funktioniert unser Team nicht mehr.“ Er warf Sora dabei keinen Blick zu. Immerhin wusste er auch so, dass sie sich noch immer Verwürfe deswegen machte.
„Jetzt wissen wir nicht, was wir tun sollen. Wir können nicht nochmal unüberlegt in die Digiwelt reisen. Eigentlich haben wir ausgemacht, dass wir uns besprechen und einen Plan zu Recht legen. Aber euer Auftauchen ändert wohl einiges“, gab Yamato zu. „Ich wüsste gerne, ob es noch mehr von euch gibt.“
Bedauernd schüttelte er den Kopf. „Vermutlich braucht ihr wirklich erst eure Wappen… wenn ihr welche bekommt. Das müssten wir auch erst noch rausfinden.“ Eigentlich war nun alles noch verwirrender als vorher. Sie brauchten wirklich dringend ein Treffen. „Im Moment ist es aber zu gefährlich um einfach so in die Digiwelt zu gehen. Wir müssen viel vorbereiteter sein.“
„Bei uns war es so, dass jeder von uns vor Jahren den Kampf im Westendviertel gesehen hat. Damals sind das erste Mal Digimon in unserer Welt gewesen. Viel später sind wir erst alle zusammen in die Digiwelt gezogen worden. Wir waren zusammen im Sommerlager“, berichtete Yamato und sah zu Sora, als ihm bewusst wurde, dass es eine halbe Ewigkeit her war, dass sie zu Digirittern geworden waren. Und das wiederum machte ihm deutlich, wie lange er sie schon kannte. „Das ist sieben Jahre her.“
Yasumis beinahe ängstliche Frage brachte ihn zum Schmunzeln. Immerhin waren sie alle an genau diesem Punkt auch schon gewesen. Es wunderte ihn wenig, dass sie Selbstzweifel hatte. „Du wurdest aus einem bestimmt Grund ausgewählt. Dann kannst du irgendetwas, was sonst keiner könnte. Jeder von uns hat eine andere Stärke, die ihn wichtig für unsere Gruppe macht. Mich würde nicht wundern, wenn sich eure Eigenschaften erst später herausstellen. Bei uns war es so“, erinnerte er sich und warf Sora erneut einen Blick zu. Noch einer der Gründe, wieso er sie so sehr mochte. Sie hatten immerhin beide ähnliche Probleme gehabt, ihre Wappen zu akzeptieren. Vermutlich, weil beides eben doch ziemlich nah bei einander lag. „Ihr seid auf jeden Fall nicht grundlos Digiritter“, beruhigte er vor allem das schüchterne Mädchen. „Und wenn ihr Zweifel habt, dann wirft euch das bloß weiter zurück.“ „Du solltest ihnen Mut machen…“, seufzte Gabumon und fügte dann als er sich in verlegenem Schweigen übte hinzu: „Jetzt tust du so wieder so cool. Du könntest ihnen sagen, dass ihr auch manchmal Zweifel hattet.“ „Es geht aber nicht um uns, sondern um die Neuen und die haben immerhin uns, die sie unterstützen“, entgegnete Yamato verlegen. Denn ihm wäre es durchaus lieber, wenn einige Dinge nicht unbedingt die Runde machen würden.
Zum Glück lenkte Betamon ab, als es zugab, dass es bereits einen Stromausfall verursacht hatte. „Wir erlauben ihnen nicht, aufzufallen oder ihre Attacken auszuprobieren solange sie in unserer Welt sind. Eigentlich sollten sie nicht mal draußen rumlaufen. Aber jemand konnte ja nicht auf uns hören“, seufzte Yamato und sah dabei Biyomon vielsagend an. Und er hoffte, dass sich hier niemand ein Beispiel an dem schlechten Verhalten von Betamon nehmen würde. Deswegen lag auch eine gewissen Schärfe in seiner Stimme.
Kurz tauschte Yamato einen Blick mit Sora. Sie hatten schon irgendwie Prüfungen bestehen müssen und die hatten mit ihrem Wappen zu tun gehabt. Aber das würde die beiden Neuen nun vielleicht abschrecken. „Wir wissen ja noch nicht, wie es bei euch sein wird. Deswegen solltet ihr euch nicht den Kopf zerbrechen. Aber von euch wird nichts Unmögliches verlangt.“

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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Mi Aug 09, 2017 5:40 pm

11. August
14:00 Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi ( & Digimon)



Es fühlte sich viel zu komisch an in einem Zimmer zu stehen in welchem es eindeutig zu viele Bilder von ihrem Freund gab. Das Thema Kissen ließ Sora skeptisch eine Augenbraue hochziehen. Das war dann doch etwas zu viel des Guten. Die Vorstellung dass sich irgendwelche Fans ein Kissen mit Yamato drauf holen und damit im Bett lagen… nein, diesen Gedanken wollte sie einfach verdrängen. Sora war keine eifersüchtige Freundin. Zumindest hoffte sie, dass sie es nicht war und es sich einfach etwas einzureden half hoffentlich. Auch wenn es langsam doch etwas schwer wurde. Und die Sache mit den Kissen war vielleicht doch etwas zu viel für die Orangehaarige. So strich sie sich mit einem lautlosen Seufzen eine Haarsträhne hinters Ohr und hoffte einfach dass Yamatos Bekanntheit nicht weiter als Thema vertieft wurde. Und schenkte Yamato dann doch noch für einen kurzen Augenblick ein Lächeln. Das war wohl ein Laster das man ertragen musste, wenn man sich in jemand so beliebten verliebte und ihn als seinen Freund bezeichnen durfte. Doch das es das alle Mal wert war bewies Yamato ihr oft genug und meist reichten auch nur kurze Augenblicke zu zweit in denen Sora sich einen Kuss von ihm stehlen konnte, um zu wissen, dass sie diesen Jungen liebte und das sie für ihn über all das hinwegsehen konnte.
Während Yamato das Wort erhob war sie an der Reihe im leicht zustimmend zuzunicken. Und da wurde ihr auch bewusst, wie viele Aspekte sie vergessen hatte und welche wohl einfach auch viel zu viel für die jungen Digiritter wären. Denn allein die Digitation jemanden zu erklären, der damit noch keine Berührungspunkte hatte schien ihr als eine nahezu unlösbare Aufgabe. Jedoch war Omnimon ebenfalls ein wichtiger Part des Teames, vor allem weil es schlichtweg das stärkste Digimon in ihren Reihen war. Kurz musterte Sora ihr Digimon, welches weiterhin damit beschäftigt war Gabumon zu loben. Biyomon schaffte es aufs Ultra Level zu digitieren und die Stärke von Garudamon war nicht zu verachten. Doch konnte sie gemeinsam mit ihrem Partner wohl bei weitem nicht so viel ausrichten. Das war wohl auch mit der Grund, warum Yamato sich so schwer tat Sora wieder ins Labyrinth zu lassen. Jedoch traute sie Yamato nicht zu, dass er sie als zu schwach einschätzte. Nein. Er sorgte sich wohl nur unnötig um sie. Yamatos Grinsen erwiderte sie lediglich mit einem Lächeln, als es um Taichi ging, „Naja, hätte er zuerst auf neue Digiritter getroffen...“ fing sie an laut zu überlegen und schüttelte denn belustigt den Kopf und unterbrach sich selbst. Dann hätte er wahrscheinlich noch Ewigkeiten große Reden geschwungen oder es ähnlich immer wieder präsent gemacht. So war Sora dann doch wieder darauf konzentriert Yamato zuzuhören. Für sie war all das was er erzählte schlüssig, immerhin hat sie das damals auch alles miterlebt. So hoffte sie einfach, dass Yasumi und Kenshin das alles möglichst mitverfolgen konnten.
Das kurze Kompliment von Yamato nahm sie mit einem dankbaren Lächelnd entgegen. Auch wenn sie sich weiterhin wünschte das Koushiro einfach all das erklären würde, das wäre wohl für alle besser. Jedoch neigte auch er dazu, zu sehr im Redefluss zu sein und dann hätte er wahrscheinlich weniger Rücksicht darauf genommen, ob die Jüngeren ihm folgen konnten. Dafür konnte er mit Fachwissen glänzen. Sora schaffte es ja nicht einmal immer ihrem Vater in Gedanken zu folgen, wenn er ihr über neuste Erkenntnisse der Digiwelt berichtete und das obwohl sie ja schon mehrmals in dieser Welt war. Soras Stärken lagen einfach in anderen Gebieten.
Das Gebiet was dann angeschnitten wurde, lag Sora ebenso nicht. Warum kamen sie nur auf den Trichter, dass etwas nicht stimmen könne? Es war nicht so, dass alles in Ordnung war, doch Sora wollte dieses Thema doch eigentlich umgehen. So senkte Sora ebenfalls ihren Blick und strich sich über ihren Arm während Yamato den beiden erklärte was so geschehen war. Am liebsten hätte sie sich dabei einfach die Ohren zugehalten. Sie wollte das nicht hören und noch weniger wollte sie die anderen beiden bereits damit Konfrontieren. Sie wusste gar nicht, was sie dazu sagen sollte, so ließ sie Yamato einfach weitersprechen, während ihr Blick weiterhin auf ihren Füßen fixiert war. Doch ein kräftiges Schlucken überkam sie allerdings, als Yamato die umgekehrten Wappen andeutete.  So warf sie Yamato einen kurzen Blick zu, welcher nicht erwidert wurde für Sora Grund genug war ihren Blick zu senken. Doch Biyomon schien ausnahmsweise diese Situation richtig zu deuten und tapste zu Sora herran um sich etwas an seine Partnerin zu lehnen, eine kleine Geste welche Sora sehr begrüßte. So hockte sie sich hin und strich einige Male über Biyomons Kopf, „Jetzt ist doch alles wieder gut.“ Beteuerte dieses dann nur knapp und legte ihren Kopf auf Soras Schoss ab. Auch wenn Biyomon nicht immer leicht zu handhaben war, wusste es doch immer was Sora brauchte und wie es seine Partnerin wieder ein Lächeln aufs Gesicht zaubern konnte. „Ich weiß…“ hauchte Sora dann nur ihrem Partner entgegen und machte keine Anstanden ihre Hand von Biyomons Kopf zu nehmen. Immerhin konnte das rosa Digimon genauso viel Zuwendung wie Sora selbst in diesem Moment gebrauchen.
Jedoch schielte Sora immer wieder zu ihrem Freund hoch, welcher alles noch ausgiebiger zu erklären versuchte. „Tastsächlich schon so lange…?“ wunderte Sora sich schmunzelnd, „Dann haben wir uns ja sehr viel Zeit gelassen.“ Scherzte sie mit Yamato. Auch wenn dieser Scherz für Soras empfinden nicht für andere Ohren gedacht war, und vor allem nicht für Yasumis Ohren, denn die Jüngere wollte sie nicht direkt auf den Schlips treten.
Das Yamatos aufbauende Worte dann doch wohl nicht so aufbauend wirkten war wenig verwunderlich, er war einfach nicht der Typ Mensch, der sowas gut konnte. Doch dafür konnte Sora darin etwas mehr glänzen. Und das war wohl das Signal, dass Sora sich wieder eheben sollte um aktiv am Gespräch teilzunehmen. „Was Yamato damit wohl sagen will, ihr braucht keine Angst zu haben. Weder vor dem Grund weshalb ihr auserwählt wurdet noch vor einer Art Prüfung für eure Wappen. Es hat alles einen Sinn und ihr wurdet nicht zufällig auserwählt, ihr tragt etwas in euch was euch als Digiritter auszeichnet und das gilt es nun ans Licht zu bringen, in Form eurer Wappen.“ Erklärte die Ältere mit einem Lächeln auf den Lippen. „Und was Yamato ebenfalls damit sagen wollte, wenn ihr mal zweifeln solltet oder nicht weiter wisst, werden wir euch immer zur Seite stehen, stimmt’s?“ erkundete sie sich dann zwinkert bei ihrem Freund.
Die Geschichte von Betamon brachte Sora etwas zum Schmunzeln. So eine Aktion hätte sie ihrem Partner tatsächlich gleichermaßen zugetraut, da war Sora doch recht erleichtert dass Sora keine Art von Elektrofähigkeiten hat. Biyomon entging Yamatos Blick nicht, weshalb sich der rosa Vogel schutzsuchend an Soras Bein klammerte. „Aber… wären sie nicht rausgegangen wären wir jetzt nicht hier.“ Gab Sora seufzend zu bedenken. „Genau!“ mischte sich der Pinke Vogel direkt ein, ehe er sich dann doch wieder näher an Sora klammerte, „Trotzdem weißt die ganz genau, dass es nicht richtig war.“ Tadelte Soa dann ihren Partner, welcher dann schuldbewusst lieber den Schnabel hielt.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Mi Aug 16, 2017 8:35 pm

11. August
14:00 Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi ( & Digimon)


Kenshin warf Yasumi ein erfreutes Lächeln zu. „Das freut mich!“
Zu Yamatos Band äußerte er sich lieber nicht mehr. Zumal gab es zwischen den Vieren gerade um einiges wichtigere Dinge zu besprechen. Später würde er aber sicherlich noch mit Yasumi darüber reden, denn diese sah ein wenig enttäuscht aus, als sie das Thema abhakten.

Gespannt hörte Kenshin Yamato zu, als dieser von dem Labyrinth erzählte. Sie schienen noch nicht viel darüber zu wissen aber es klang auf jeden Fall ziemlich gefährlich. Der Brünette sah zu seinem Digimon, wenn es die letzten Monate nicht jeden Tag bei ihm gewesen wäre, hätte er das hier wahrscheinlich als Traum oder irgendeine Prank-Show gesehen. Aber nein, es war echt. Kurz driftete er mit seinen Gedanken ab. Er wollte Bearmon nicht in Gefahr bringen und noch weniger wollte er es kämpfen sehen. Doch so wie das hier gerade den Anschein machte, würde er da nicht herumkommen.
„Ob es noch mehr von uns gibt?“, überlegte er. „Yasumi und ich haben uns gestern erst getroffen und heute ist sie auf euch gestoßen. Wenn ihr schon eine so große Gruppe seid und wir alle die Augen aufhalten, vielleicht finden wir dann schon in nächster Zeit weitere… Digiritter.“ Das Wort kam ihm noch schwer über die Lippen, denn als solcher sah er sich keines Falls. Die anderen haben scheinbar schon einiges erlebt, sie durften sich so nennen. Aber Kenshin hat noch gar nichts geschafft und war sich auch noch nicht sicher, ob er es überhaupt irgendwann tat.

Als Yamato die Wappen erwähnte, brannte ihm sofort die Frage, welches er wohl hatte. Er war ein durchschnittlicher Junge, er war ganz nett. Aber das war wohl eher weniger etwas Besonderes. Die Gedanken dazu behielt er vorerst für sich. Zwischendurch wanderte sein Blick immer wieder zu Yasumi, um zu sehen, wie es ihr mit der ganzen Information erging. Scheinbar war sie sich genauso unsicher wie er selbst.
Die Geschichte, wie die bisherigen Digiritter zu so welchen wurden, fesselte den Brünetten. Nie hatte er so etwas Spannendes gehört – zumindest nicht, was wirklich passiert war. „Aber warum, wurden jetzt wir ausgesucht? Bei euch macht es ja Sinn.“ Vor allem die Anzahl der Jahre machte ihn nachdenklich. Sieben Jahre war schon eine lange Zeit, damals hatte er selbst nur von irgendwelchen Abenteuern geträumt.

Kenshin musste lächeln, als Yamato Yasumi so aufmunterte. Wahrscheinlich hätte sie in dieser Situation keiner besser beruhigen können, als der Blonde. Schließlich war er so etwas wie ihr Held und nach diesem Tag wahrscheinloch noch mehr als je zuvor.
Doch dann fasste Sora es noch einmal in ihren Worten zusammen und dann war er selbst auch um einiges entspannter. Sie waren ein gutes Team. Yamato war der coole, der wohl immer einen kühlen Kopf behielt und Sora die einfühlsame, die wahrscheinlich jeden beruhigen konnte.

„…und die haben immerhin uns, die sie unterstützen.“ Dieser Satz änderte in Kenshin irgendetwas. Yamato hatte recht. Sie waren damals – vor sieben Jahren – um einiges Jünger als Yasumi und er nun. Sie hatten damals niemanden. Aber die zweit hatten nun 12 erfahrene Digiritter, die sie einführen würden, die da wären, wenn sie sie brauchten. Ein Teil von einer solchen Gruppe zu sein, fühlte sich sicherlich gut an, doch musste man auch erst einmal hineinfinden.

Erst als Yasumi begann von den Stromschlägen von Betamon zu erzählen, machte er sich wieder ein wenig mehr Sorgen. Wenn er wirklich ein Digiritter war, dann musste er Bearmon kämpfen lassen. Und er konnte und wollte sich gar nicht vorstellen, wie dieses friedliche und schüchterne Wesen andere Digimon verletzte oder noch schlimmer; gar selbst verletzt wurde. Es machte ihm ein mulmiges Gefühl und die aufgebaute Motivation sank langsam immer tiefer.

Bearmon selbst schien sich darüber aber gar keine Gedanken gemacht zu haben, es lachte über die Geschichte. Nicht, dass Kenshin es nicht amüsant fand, er wollte halt nun einmal nicht, dass sein Freund verletzt wurde. „Das hätte ich nur zu gerne gesehen“,japste es freudig.

„Kannst du auch Stromschläge abfeuern?“, fragte der Brünette den kleinen Bären. Er konnte sich nicht vorstellen wie aus dem Fellknäul Blitze kamen.
Dieses sah ihn kurz verwirrt an. „Nein, nein. Ich kämpfe eher mit meinem Körper. Meinen Pranken.“
Ob diese Antwort den Jungen zufrieden stellte, konnte er selbst nicht sagen. Wahrscheinlich hätte es ihm nicht einmal gefallen, hätte Bearmon mit Seifenblasen umhergeschossen.
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Do Aug 17, 2017 4:47 am

11. August
14:00 Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi ( & Digimon)

Yasumi sah Sora betroffen an, als der blonde Rockstar von veränderten Wappen sprach. Das andere Mädchen wirkte bei diesem Thema besonders aufgelöst... Ob ihr etwas in der Richtung zugestoßen war? Etwas, dass mit ihrem verletzten Arm zu tun hatte? Das junge Mädchen ließ ihren Blick sinken. Vielleicht sollte sie aber nicht so sehr darüber nachdenken; Das war immerhin Soras Angelegenheit. Stattdessen sah Yasumi die beiden älteren Digiritter mit großen Augen an. "Also, wenn Wappen eine besondere Eigenschaft des Digiritters zeigen... Welche Wappen habt ihr Beiden?"  fragte Yasumi neugierig. Bei Sora war es bestimmte etwas Nettes; Aber sie kannte das orangehaarige Mädchen nicht gut genug, um so etwas zu beurteilen. "Ich wette, bei Yamato ist es so etwas wie... Coolness."  hauchte das junge Mädchen mit heißen Wangen.
Doch wie es schien, hatte Yamato ebenfalls eine Phase der Selbstzweifel hinter sich, wie Gabumon munter ausplauderte. Yasumi sah mit großen Augen zwischen den Beiden hin und her. "Das... kann Ich gar nicht glauben."  meinte das Mädchen verwundert. Er wirkte doch immer so... Nun, so cool.

Die Neuigkeiten über das Labyrinth ließen einen verzogenen Ausdruck auf Yasumis Gesicht erscheinen. Das hörte sich mehr als nur ernst an. Und vor allem; Verwirrend. Betamon starrte auf den Boden vor ihm, als es hörte, was Yamato zu sagen hatte. Besorgt meinte es: "Ein Labyrinth... Ich hoffe nur, dass meinen Freunden Nichts passiert ist..."  Es sprach wohl über die Gruppe von Betamon, mit denen es zuvor in den Sümpfen der Digiwelt gehaust hatte. Yasumi sah ihren Partner mit gerunzelter Stirn an, und legte ihm behutsam eine Hand auf den Kopf. "Ich bin mir sicher, dass es deinen Freunden gut geht."  Sie versuchte dabei, sich ein aufmunterndes Lächeln aufzuzwingen. Eigentlich hatte sie nicht die geringste Ahnung, wie es Betamons Freunden ging. Und ob es ihnen gut ging. Das grüne Digimon starrte zu ihr hoch. "Wenn-... Bei Gelegenheit können wir ja nach ihnen sehen, hm? Ich würde deine Freunde sehr gerne kennenlernen."  sprach sie mit sanfter Stimme.  Betamon lächelte. "Danke."

Besorgniss machte sich breit, wie die junge Digiritterin bemerkte. Das war verständlich. Doch die plötzliche Stimmung am Tisch machte Yasumi etwas nervös. Auch Kenshin wurde sehr nachdenklich, als sie die Attacken ihres Rookie-Digimons erwähnte. Sie blinzelte. Ob er sich Sorgen um seinen Partner machte? Wenn sie in der Digiwelt kämpfen mussten? Das konnte sie gut verstehen; Auch, wenn Betamon ein ziemlich verschlagenes Digimon war, machte sich Yasumi oft Gedanken in dieser Richtung. Oder vielleicht gerade deswegen? Was sollte sie nur tun, wenn sich Betamon unvorsichtig in Kämpfe stürzen würde? Das klang nach etwas, dass ihr Partner tun würde... Doch schließlich blickte sie ihren Schulkameraden mit einem leichten Lächeln an. "Ich glaube nicht, dass du dir Sorgen machen musst. Bestimmt... Bestimmt wird Bearmon nicht so oft kämpfen müssen... Und, Na ja... Und außerdem sind Betamon und Ich ja noch da. Wir werden euch... beschützen, schätze Ich..."  meinte das junge Mädchen ziemlich zögerlich. Davon war sie ja selbst nicht so wirklich überzeugt...

Wieder fiel Yasumi auf, dass Sora etwas davon verstand, andere Menschen aufzubauen. Sie hing praktisch an ihren Lippen, als sie sprach: Sie waren immer für sie da, wie? Yasumi fühlte sich plötzlich so, als wären Kenshin und sie in guten Händen. Sie nickte den Beiden eifrig zu. "Das ist... wirklich nett von euch."  Ihr Blick wanderte leicht zur Seite, ehe sie mit leiserer Stimme weitersprach: "Ich hoffe nur, dass Ich euch nicht im Weg stehen werde..."  Betamon warf ihr einen schiefen Blick zu und erwiderte in beinahe schon strengem Tonfall: "Hör endlich auf, so zu reden. Du wirst das schon schaffen, okay?"  Yasumi blinzelte daraufhin verdattert und starrte das Amphibiendigimon an. Es war immer wieder überraschend, tröstliche Worte von ihrem Partner zu hören. Taktgefühl war schließlich nicht seine Stärke. Betamon wurde sogleich rot im Gesicht, als es den Blick des Mädchens bemerkte. Es stotterte verlegen: "I-Ich... mein' ja nur. Du... Du bist zäher, als du aussiehst..."  Yasumi lächelte es breit an. Eigentlich sollten ihre Digimon nicht einmal draußen herumlaufen? Sie konnte sich nicht so recht mit dem Gedanken anfreunden, Betamon nur in ihrem Zimmer zu lassen. Deswegen tat sie das, was sie gut konnte; Schweigen. Betamon hatte sich nie so wirklich an das Leben in der Menschenwelt gewohnt und Yasumi wollte ihm gerne ein paar Freiheiten gönnen... Teils, weil sie befürchtete, dass Betamon irgrendwann nicht mehr bei ihr bleiben wollte. Aber Yamato hatte wohl Recht... Sie musste etwas strenger werden... Oh je.

Yasumi sah alle Anwesenden mit einem krummen Schmunzeln auf den Zügen an. "Nach... diesem Gespräch... Vielleicht ist es Zeit für ein paar Snacks und einen guten Tee?"  sprach sie und klatschte betont munter ihre Hände zusammen. Sie wollte, dass sich die Situation ein bisschen auflockerte, obwohl sie von den ganzen Neuigkeiten selbst noch ganz aufgeregt war. "Also Ich hätte total viel Lust auf ein paar gute Reiscracker! Und Bearmon wollte doch auch eine Kleinigkeit, richtig?" sprach sie mit einem Nicken zu dem Bärendigimon. Schließlich erhob sich Yasumi von ihrem Platz; Und legte dabei ruhig eine Hand auf Kenshins Schulter. Sie lächelte dem Jungen sanft zu. "Kenshin?" sagte sie. "Kannst Du mir beim Tragen helfen?"
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Do Aug 17, 2017 1:51 pm

11. August
14:00 Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi ( & Digimon)


Zustimmend nickte Yamato. „Wir finden bestimmt noch mehr. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es nur zwei neue Digiritter gibt“, bestätigte er Kenshin. „Vielleicht ist es sogar jemand aus ihrem Bekanntenkreis oder sogar Familie“, überlegte er. „Wir kannten uns alle auch irgendwie und Daisukes Gruppe kannte sich größtenteils auch schon“, erklärte er. „Am besten beobachtet ihr auch die Leute in eurer Umgebung, ob euch bei denen etwas auffällt.“ Schaden konnte es ja schließlich nicht. Er wandte sich an Sora. „Erinnerst du dich, wie lange wir gebraucht haben, bis wir bemerkt haben, dass Hikari ein Digiritter ist?“ So einen Fehler würden sie nicht nochmal begehen.
„Vermutlich wurdet ihr jetzt ausgewählt, weil die Digiwelt wieder in Gefahr ist“, mutmaßte Yamato. „Das bedeutet, wir brauchen euch. Ohne euch können wir die Digiwelt nicht in Ordnung bringen.“ Jedenfalls war es so bei Daisuke gewesen. Ohne die neuen Digiritter hätten sie gar nichts ausrichten können. „Aber keine Sorge, ihr gehört jetzt zum Team. Das heißt, wir arbeiten auch als Team.“ Nicht, dass sie direkt wieder Zweifel bekommen würden. Das wäre schließlich wirklich kontraproduktiv.
Erst Biyomons Worte sorgten dafür, dass er Sora ansah, etwas das er bisher vermieden hatte. Das Thema hatten sie noch nicht wirklich besprochen, dabei war es ziemlich nötig, wie Yamato wieder feststellte. Es nagte an Sora und sie machte sich bereits jetzt wieder Vorwürfe. Sein Blick wurde besorgter, und er ging ebenfalls neben Sora und ihrem Digimon in die Hocke. „Du musst aufhören dich deswegen schlecht zu fühlen“, sagte er sanft, jedoch eindeutig mit Nachdruck. „Du konntest nichts dafür. Außerdem hat niemand Schaden dadurch genommen.“ Was wohl eindeutig das Wichtigste war. Soras abweisende Art hatte ihn zwar verletzt, aber körperlich hatte keiner etwas abbekommen. Und außerdem hatte er sie zurückbekommen. Mehr als das. Wenn ihr Wappen nicht beeinflusst worden wäre, hätte er ihr vielleicht nicht seine Liebe gestanden. „Im Gegenteil sogar“, fügte er leise hinzu und legte ihr kurz die Hand auf die Schulter. Er wusste, dass seine Worte Sora nicht davon abhalten würden sich schlecht zu fühlen. Dafür kannte er sie zu gut. Er selbst würde sich ja immerhin auch enorme Vorwürfe machen. Sein einziger Trost war, dass er schon schlimmere Dinge getan hatte und da war er bei klarem Verstand gewesen. Oder zumindest hatte er selbst die Entscheidung getroffen. Da Taichi ihm selbst das verziehen hatte, würde er ihm wohl auch etwas verzeihen, wofür Yamato nichts konnte. Wenn er jetzt nicht länger sauer war oder traurig oder was auch immer. Das mussten sie unbedingt klären, bevor sie als Team weitermachten.
Yamato richtete den Blick wieder in den Raum, bevor er weitersprach. „Wir müssen auf jeden Fall früher oder später zurück dort rein. Und auch wenn wir überlegter vorgehen müssen, dürfen wir keine Angst haben. Dann scheitern wir auf jeden Fall.“ Und Scheitern war noch nie eine Option gewesen.
Yasumi richtete erneut das Wort an sie beide und er stellte beruhigt fest, dass es langsam besser wurde. Jedenfalls solange, bis sie sich ein eigenes Wappen für ihn ausdachte, das ihn kurz das Gesicht verziehen ließ. „So ein Wappen gibt es nicht“, entgegnete er, während Gabumon ihn angrinste. „Aber du hättest es bestimmt gerne.“ Schon früher hatten ihn die anderen wegen seiner Art aufgezogen, die man als cool interpretieren konnte, wenn man ihn nicht kannte. „Ich hab das Wappen der Freundschaft“, erklärte er dann allerdings doch an Yasumi gewandt. „Und Sora… Sora hat das Wappen der Liebe.“ Er konnte gar nicht verhindern, dass er dabei ziemlich stolz klang und ihr einen Blick voller Zuneigung zuwarf. „Deswegen macht sie sich solche Vorwürfe weil es ihr Wappen erwischt hat“, fügte Gabumon hinzu und Yamato seufzte erneut. „Wir sind die einzigen aus unserer ersten Gruppe, die Wappen in der Richtung haben. Die anderen haben meistens andere Charaktereigenschaften.“ „Mut und Wissen, Aufrichtigkeit und Zuverlässigkeit, Hoffnung und Licht“, ergänzte sein Digimon die Erklärungen. „Und Ken hat das Wappen der Freundlichkeit. Aber vielleicht gibt es dieses Mal andere Wappen. Es bringt auch nichts, sich Gedanken darüber zu machen, welches Wappen man bekommt. Von uns beiden hätte sich nämlich keiner sein Wappen ausgesucht.“ Er erinnerte sich noch lebhaft daran, wie sehr Sora an ihrem Wappen gezweifelt hatte. Sogar damals war es ihm schon dumm vorgekommen. Sie war perfekt für.
Seine ernste Miene wich einem Lächeln für Sora, als sie feststellte, dass sie sich eine Menge Zeit gelassen hatten. „Unverständlicher Weise.“ Er hatte wirklich keine Ahnung, wieso er sich erst jetzt in Sora verliebt hatte. „Zu meiner Verteidigung: Ich war ein verbittertes Kind. Wenn mir das damals jemand gesagt hätte, hätte ich ihm nicht geglaubt.“ Die Möglichkeit, dass er sich aufgeregt und zugeschlagen hätte, hätte auch bestanden. Kurz drückte er noch einmal ihre Schulter, bevor er aufstand und sich mit verschränkten Armen wieder zu den anderen drehte.
Sora nahm es derweil in die Hand, den anderen mehr Mut zu zusprechen. Sie war eben eindeutig einfühlsamer, weswegen er ertappt zu Boden schaute. Das hatte er doch auch gesagt. Vielleicht allerdings wirklich weniger nett als sie. „Das meinte ich doch“, brummte Yamato, als Sora sich sogar ein wenig über ihn lustig machte.
Und dann fiel sie ihm auch noch in den Rücken, was die beiden Digimon anging. „Glück im Unglück“, fand Yamato und bedachte Gabumon mit einem vielsagenden Blick. „Du bist wieder viel zu streng“, fand sein Partner lediglich. Sie hatten erneut eine Routine entwickelt, in der Gabumon seine schroffe Art mit seiner ruhigen ausgleichen konnte.
Generell war Yamato sehr glücklich über seinen Partner. Gabumon war ein ruhiger Vertreter seiner Art und war die meiste Zeit über brav. Es handelte selten unvernünftig und wenn, konnte man sich sicher sein, dass es dazu angestachelt wurde. Die neuen Digimon scheinen jünger und unerfahrener zu sein. Und sie wollten sich ausprobieren, stellte Yamato fest. Denn nicht nur Betamon auch Bearmon schienen gerne ihre Attacken ausprobieren zu wollen. „Am besten verschieben wir das auf die Digiwelt“, fand Yamato seufzend und warf Gabumon einen hilfesuchenden Blick zu. „Ich wollte auch unbedingt wissen, wie stark ich war, als ich dich getroffen habe. Wir werden nämlich erst dann stärker, wenn wir unseren Partner gefunden haben“, sagte er wie um ihn zu beschwichtigen und den anderen zu erklären. „Aber… wir dürfen uns hier nicht auffällig verhalten. Die Menschen haben sonst Angst vor uns“, fügte es schnell hinzu, als es Yamatos Blick bemerkte. "Außer Yamatos Vater weiß auch niemand von mir." Zustimmend nickte Yamato. "Das soll auch so bleiben."
„Wenn wir in der Digiwelt sind, müssen wir wirklich nach einige von unseren Freunden sehen“, fand auch Yamato und dachte dabei an Digimon, die ihnen auf ihrem Weg bisher geholfen hatten. Diesen Sorgenpunkt des Digimons konnte Yamato dann doch tatsächlich gut nachvollziehen.
Allerdings warf er Sora einen wissenden Blick zu. Sie würden alle kämpfen müssen. Das hatten sie selber einsehen müssen, als sie noch jünger gewesen waren. Gerade Yamato hatte sich damit schwer getan, immerhin hätte er damals Takeru lieber aus allem heraus gehalten. Aber das ging eben nicht.
Zum Glück wurde dieses Thema, das die beiden Neuen vielleicht nur weiter erschreckt hätte, beendet, als Yasumi anbot Tee und Essen zu besorgen. Sofort wirkten die Digimon begeistert. „Bekommen wir unseren Nachtisch?“, erkundigte sich Gabumon schüchtern, weswegen Yamato die Augen verdrehte. „Du bist dreist.“ Und eigentlich hätte er ja seine Hilfe angeboten, aber Yasumi hatte bestimmt nicht ohne Grund Kenshin ausgewählt. Also beschloss er, einfach höflich in diesem Zimmer zu warten. Die beiden hatten sicher einiges zu besprechen, denn sie saßen ja ich gleichen Boot.


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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Do Aug 17, 2017 9:00 pm

11. August
14:00 Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi ( & Digimon )



Es gab bestimmt noch mehr Digiritter! Zumindest mehr als zwei. Für Sora schien es doch recht unwahrscheinlich, dass das Zutun von zwei neuen Digirittern reichen würde um in diesem Labyrinth zu bestehen. Und selbstverständlich erinnerte Sora sich daran, sie nickte Yamato nur kurz lächelnd zu. Rückblickend hätte alles so viel einfacher sein können. Doch damals waren sie noch Kinder und zu diesem Zeitpunkt wussten sie ja selbst nichteinmal warum sie Digiritter waren und hatten ja keinen Anhaltspunkt… oder eher hatten sie nur schwammige Anhaltspunkte die es ihnen einfach unmöglich machten es ihnen damals einfach unmöglich den achten Digiritter gezielt ausfindig zu machen.
Während Yamato dann eine doch recht ermutigende Worte fand schenkte Sora den beiden Jüngeren ein Lächeln. Wahrscheinlich war diese ganze Situation für die Beiden einfach noch zu viel und mehr als beängstigend. So war es wohl an Sora bestmöglich ihnen diese Angst zu nehmen, sobald der Zeitpunkt naht in dem sie gemeinsam das Labyrinth betreten. Zunächst war es aber ihre Aufgabe den Beiden an Ort und Stelle möglichst schonend alles nahezubringen.

Als Yamato dann versuchte ihr gut zuzureden, schenkte sie ihm ein schwaches Lächeln. Sie würde sehr gerne würde sie einfach aufhören sich schlecht zu fühlen, doch das war ihr nicht möglich. Zu sehr nagte das alles an ihr. Das was in dem Zustand über ihre Lippen kam war in ihren Augen einfach unverzeihlich, und für sie spielte es keine große Rolle ob sie nun was dafür konnte oder, wie es der Fall war, halt nicht. Anstatt Yamato zu wiedersprechen, dass sie ja sehr wohl Schaden angerichtet hatte, seufzte sie nur einmal lautlos. Das sollten sie wohl lieber in Ruhe besprechen, denn Sora wollte keinen schlechten Eindruck bei Yasumi und Kenshin hinterlassen, und das was in dem Labyrinth mit Sora los war, zeigte eine schlechte Seite von ihr, die eigentlich gar nicht existierte. Yamatos letztere Bemerkung ließ dann dann doch richtig Lächeln. Sie verschwand schon, worauf er hinaus wollte. Denn auch wenn sie sich jetzt schon lange dateten und sich ihrer Sache doch schon mehr als sicher waren, war es das erste Mal, dass ihnen diese Worte über die Lippen kamen. Vielleicht war es doch verwerflich, wenn man ihr Wappen bedachte. So nickte sie ihm kurz zu, auch wenn das nicht all ihre Bedenken nehmen konnte. Was wäre wenn es das nächste Mal wieder geschieht und sie erneut nicht mehr sie selbst war? Wie sollte sie es ertragen ihren Freunden erneut so gemein gegenüber zutreten. Auch wenn seine Hand etwas angenehmes mit sich brach und sie sich dadurch binnen Sekunden besser fühlte, konnte selbst Yamato nicht zaubern und somit konnte er ihr auch nicht alle Bedenken nehmen, so sehr Sora es sich auch wünschte, war es leider nicht möglich. Das Yamato dann zusammenfasste, dass sie erneut das Labyrinth betreten müssen half Sora da leider auch nicht weiter.

Das Thema Wappen, war dann doch etwas erheiternder für Sora, vor allem bei Yasumis Vorschlag für Yamato. Da konnte sie leider ein Lachen nicht mehr unterdrücken. Daran war einfach zu sehr zu erkennen, dass Yasumi nur Yamato als Rockstar kannte. Immerhin war er als Kind alles andere als cool, aber das sollte Sora wohl lieber nicht aussprechen. Sie konnte ja nicht Yasumis Bild von ihrem Star kaputt machen und ebenso wenig wollte sie Yamato ins schlechte Licht rücken. Das Gabumon das dann nur noch befeuerte das alles nur noch, wodurch es Sora dann doch etwas schwerer das Lachen zu unterdrücken. „Tut mir leid…“ entschuldigte Sora sich bei Yamato für ihr Lachen. Während dieses dann abklang erklärte Yamato dann die Wappen, und übernahm auch direkt den Part ihr Wappen zu nennen, was sie nur lächelnd abnickte. Als Gabumon dann das Wort übernahm kratzte Sora sich verlegen an der Wange. So konnte man es erklären, denn was geschah wenn man Liebe umkehrte konnten sich die Neulinge wohl alleine zusammenreimen. Yamatos Zusatzinformation, dass die anderen Wappen sich auf etwas anderes beziehen, bestätigte Sora dann doch nur noch mehr, dass sie und Yamato gut zusammen passten. Gabumon war dann doch recht gesprächig und zählte die restlichen Wappen auf, ehe Yamato das Wappen von Ken noch aufzählte.
Und dann zu bedenken gab, dass es wohl wieder neue Wappen geben könnte, „Also… entweder ihr bekommt neue Wappen oder… die bereits vorhandenen Wappen werden wieder neu verteilt.“ Überlegte sie laut, denn das war ja bei Daisuke, Cody und Yolei der Fall war. Der Satz, dass sich keiner der Beiden sich ihr Wappen ausgesucht haben ließ Sora verlegen Schmunzeln. Wie sie damals vor all den Jahren der Gruppe gezielt aus dem Weg ging, nur weil sie ihr Wappen für unpassend hielt, war doch etwas, was sie am liebsten verdrängte. Aber Yamato ging es wohl ähnlich, immerhin tat er ja ähnliches. Etwas was die beiden wohl indirekt wieder verband, zumindest redete Sora sich das einfach ein.
Das kurze Gespräch, welches Sora und Yamato dann führten, ohne offen auszusprechen worum es ging, ließ Sora etwas Schmunzeln. Vor allem weil Yamato sich dann selbst ins schlechte Licht rückte, „Ich war als Kind auch noch nicht so… so wie jetzt.“ Gab sie zu bedenken. Verbittert war das falsche Wort, aber vor allem gegenüber ihrer Mutter war sie sehr aufmüpfig und nicht die Sora die sie einfach heute war. So lächelte sie ihn nur an, „ Ich hätte es wohl ebenso wenig geglaubt.“ Gestand sie dann, beinahe schon verlegen. Denn es war ja schon beinahe peinlich, dass sie so lange so blind waren.
Das Yamato als viel zu streng bezeichnet wurde, hätte sie gerne bestätigt, doch sie konnte ihm ja wohl kaum erneut in den Rücken fallen. Doch war er ihm vergleich zu ihr wohl wirklich sehr streng oder sie zu nachgiebig.
Das Attackendiskusion regte dann aber auch wieder Biyomon zum sprechen an, „Genau! Nur dank Sora konnte ich so stark werden!“ bestätigte das Vogeldigimon Gabumon und schaute stolz zu Sora rauf, und nickte auch nur zustimmend, als dieses fortfuhr. Sora erklärte Biyomon immer wieder genau das, was Gabumon erzählte. Warum es dieses Mal nicht klappte wusste Sora allerdings auch nicht. Aber das war Biyomon einfach und das würde sich wohl so schnell auch nicht ändern.
Yamatos Einwand, dass sie unbedingt nach ihren Freunden in der Digiwelt sehen müssen bestätigte sie nur nickend. Sora wollte sich nicht vorstellen, was wäre wenn eines der Digimon, dass ihnen geholfen hat, ebenfalls in Gefahr schwebte. Aber ob sie wirklich die Zeit hatten noch eine Reise quer durch die Digiwelt auf dich zu nehmen? Sie hatten wahrscheinlich keine andere Wahl, immerhin mussten sie ja die Wappen der anderen auftreiben.

Das Thema Essen ließ Biyomon ebenso aufschauen, „Jaaa! Nachtisch!“ freute sich das pinke Vogeldigimon und rieb sich mit einem Flügel den Bauch. Immerhin wartete es schon viel zu lange auf etwas zu Essen. Von Sora bekam es nur ein Kopf schütteln zugeworfen, „Du auch.“ Schloss sie sich Yamato nur an. Yasumi forderte Kenshin direkt dazu auf, ihr zu helfen, sodass Sora keine Wahl hatte ihre Hilfe anzubieten. Aber vielleicht war es ja angebracht, wenn die beiden einfach mal zu Zweit sein konnten um sich auch mal ungestört austauschen. Ebenso kam Sora ein Augenblick alleine mit Yamato auch ganz gelegen.  Denn die kurze  Berührung an ihrer Schulter genügte ihr einfach nicht. Sie waren immerhin ein Paar und da war es ja nicht zu viel verlangt, ab und an mal das auch kurz ausleben zu können.
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    So Aug 27, 2017 5:31 pm

11. August
14:00 Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi ( & Digimon )



Also Yamato ansprach, dass die Digiritter sich bereits kannten, bevor sie ihre Partnertrafen, nickte Kenshin nachdenklich. „Yasumi gehen auf die selbe Schule, haben uns schon einige Male gesehen“, überlegte er. „Aber wir haben uns nicht wirklich gekannt. Also könnte es sogar sein, dass noch mehr Leute unserer Schule ebenfalls Digipartner bekommen haben?“ Der Brünette dachte darüber nach, ob ihm irgendwer von der Schule anders vorkam, vielleicht sogar jemand aus seinem Freundeskreis? Doch er schüttelte kaum merklich den Kopf. Schließlich hatte er es bei Yasumi auch nicht mitbekommen.

Yamato und Sora schienen über etwas zu sprechen, dass nur sie beide etwas anging. Er wollte nicht, dass sie sich belauscht fühlten oder ähnliches, weshalb er zu Yasumi sah. „Dir fiel in der Schule nicht zufällig Jemand auf, der sich… anders verhielt? Oder plötzlich mit einem bunten, großen Stofftier durch die Gänge ging?“

Erst als Yamato wieder das Wort an Yasumi und ihn richtete, blickte er zu dem Blonden. Er nickte verstehend. Sie mussten dorthin und Kenshin war niemand, der andere Menschen – oder Lebewesen generell – hängen ließ. Und wenn sie in einer so großen Gruppe unterwegs waren, würde ihn so schnell nichts passieren.
Betamon erwähnte seine Freunde und, dass er sich um diese sorgte. Der Blick des Brünetten wanderte zu Bearmon, welches betroffen zu dem grünen Digimon sah. „Ich bin mir sicher, dass wir auch deine Freunde finden werden“, meinte er zu dem Bärendigimon und lächelte ihm aufmunternd zu. Doch was, wenn ihnen etwas passiert war und Kenshin das Versprechen nicht halten konnte? Als Bearmon Kenshin dann aber anlächelte, war er sich sicher, dass es das richtige war, ihm Hoffnung zu machen. Und wenn sie dann im Labyrinth waren, würden sie sie auch suchen! „Das wäre schön!“
Ertappt und mit geweiteten Augen sah er Yasumi an und errötete leicht. Normalerweise, war er derjenige, der anderen Zuspruch gab und nun brauchte er so offensichtlich welchen? Doch die Worte von Yasumi beruhigten ihn und er lächelte sie an. „Danke, ich-“
„Ihr braucht uns nicht beschützen“, sagte Bearmon entschlossen aber mit einem Leuchten in den Augen, dass Kenshin sonst nur sah, wenn er mit den Kleintieren im Tierheim spielte – oder Süßkram aß. „Allerdings würde ich gerne gemeinsam mit euch kämpfen!“ Das klang doch gar nicht so schlecht, oder? Er vertraute Yasumi und Betamon war ein aufgewecktes Wesen. Was es gleich mal wieder bewies, als es Yasumis Zweifel in den Wind fegte. Sie taten sich gegenseitig gut, dass stand fest. Und auch wenn es beide nicht unbedingt zugeben würden, hatten sie bereits eine ganz besondere Freundschaft.

Kenshin konnte ein Schmunzeln nicht vermeiden und als Sora dann auch noch in ein ansteckendes Lachen verfiel, verwandelte sich das Schmunzeln in ein breites Grinsen. Es war irgendwie niedlich, wie Yasumi für den Rockstar schwärmte. Und trotz, dass es ihr scheinbar peinlich war, konnte sie es einfach nicht verbergen.
So wie Yamato darauf reagierte, hätte es das Wappen der Coolnes aber wirklich gut getroffen. Er wusste auf jeden Fall, wie er mit der Sache umgehen musste. Freundschaft und Liebe… Kenshin kannte die zwei noch zu wenig, um zu sagen, ob es ihnen passte. Aber als Yamato Sora so ansah, hätte man auch denken können, dass er das Wappen der Liebe trug. Ein Lächeln schlich sich auf seine Gesichtszüge und er wandte seinen Blick ab. Erst, als Gabumon von den einzelnen Wappen erzählte, sah er wieder auf.
Kenshin fand nicht unbedingt, dass Yamato streng war. Im Gegenteil, er machte sich wahrscheinlich nur Sorgen. Denn was würden die Menschen, mit den kleinen Tieren anstellen, wenn sie von ihnen erfuhren? Darüber wollte sich Kenshin gar nicht groß Gedanken machen. Er war nur ganz froh, dass er Bearmon im Rucksack umhertragen konnte oder ihn im Tierheim ein wenig Freiheit schenken konnte, so musste es nicht den ganzen Tag in seinen vier Wänden hocken.
„Das verstehe ich“, sagte er dazu nur nickend.

Kenshin spürte eine Hand auf seiner Schulter und blickte verwundert hoch und sah direkt in Yasumis freundliche Augen. Bearmon hatte recht, sie würden sicherlich ein recht gutes Team bilden, denn irgendwie war sie ihm schon vertraut und irgendetwas gab ihm das Gefühl, dass es auf Gegenseitigkeit beruhte.
Als sie fragte, ob er sie begleiten würde, sprang er beinahe sofort auf, denn es hatte sicher einen Grund, warum sie ihn gefragt hatte. „Klar!“
Er folgte ihr aus dem Zimmer und Schloss die Tür hinter sich. „Wie geht es dir?“, fragte er sie mit einem freundlichen Lächeln aber einem besorgten Unterton.
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Di Aug 29, 2017 10:51 am

11. August
14:00 Uhr
Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi ( & Digimon )



Yasumi sah mit nachdenklichem Blick zu Kenshin auf, als er fragte, ob ihr etwas Verdächtiges an ihren Mitschülerin aufgefallen war. Sie legte den Kopf schief. "Ich... glaube nicht. Und dir?" antwortete sie mit leiser Stimme und ließ ihren Blick leicht sinken. Sie zweifelte daran, dass ihr andere Schüler auffallen würden. Sie versuchte, in der Schule so unbemerkt wie möglich zu bleiben und hatte selbst mit ihren Klassenkameraden nur wenig zu tun. Sie stutzte. Na ja, sie verstand sich ganz gut mit dem Mädchen, das immer ihre Hausaufgaben abschrieb... Aber ob man sie überhaupt als 'Schulfreunde' bezeichnen konnte... Das war mehr als nur fraglich, fand Yasumi. Und sie konnte sich nicht vorstellen, dass Jemand wie sie ein Digiritter war...

Kenshin wurde etwas rot im Gesicht und erschien verlegen, was Yasumi leicht schmunzeln ließ. Wie merkwürdig; Sie hätte nicht gedacht, dass er schüchtern sein konnte. Vielleicht hatten sie ja mehr gemeinsam, als gedacht? Betamon sah grinsend, und deutlich heiterer als zuvor, zu Kenshins Partner. "Abgemacht!" meinte es zu dem Bärendigimon. Gemeinsam zu kämpfen hörte sich für das Rookie-Digimon mehr als nur gut an. Yasumi schmunzelte die Beiden nur still an konnte den Gedanken, wie süß Digimon doch waren, nicht länger unterdrücken. Sie wusste zwar, dass Bearmon mit voller 'Ernsthaftigkeit' sprach, aber... es war ein Teddybär. Zumindest schmunzelte das junge Mädchen so lange schwärmerisch, bis Sora durch Yasumis Tagträume zu seinem Wappen auflachen musste. Sie starrte das andere Mädchen mit geweiteten Augen an. Hatte Sie... etwas so Lustiges gesagt? Aber der Blonde berichtigte ihre Annahme schnell, und das Mädchen nickte ihm daraufhin verschüchtert zu. "Natürlich nicht..." meinte sie mit roten Wangen. Aber; Das Wappen der Freundschaft, wie? Bedeutete dies, dass er sich... besonders um seine Freundschaften kümmerte? Oder schnell Freunde fand? Auf jeden Fall fand sie dieses Wappen sogar cooler, als das Wappen der Coolness. Welches... natürlich nicht existierte. Aber das wusste sie selbstverständlich...

Sie war außerdem sehr überrascht, dass sich Yamato als so streng herausstellte... Zumindest empfand das Yasumi so... Auf der Bühne und in seinen Liedern wirkte er immer... locker, lässig. Aber woher sollte sie auch wissen, wie er privat so war?   Aber es war nicht so, dass Yasumi kein Verständnis dafür hatte; Es war wohl wirklich eine bessere Idee, wenn die Digimon versteckt blieben. Auch Kenshin gab seine Zustimmung darauf. Yasumi nickte nur stumm und nahm sich mit innerlicher Anspannung vor, etwas strenger zu Betamon zu werden! Aber von Gabumon und Biyomon ließ sie sich sofort erweichen; Als sie nach ihrem Nachtisch fragten, errötete das Mädchen ein wenig und antwortete den beiden Rookies sanft: „Aber natürlich. Ich werde sehen, was Ich so finden kann...“ Vermutlich brauchte sie ein dickeres Fell, um in der Digiwelt zu überleben.

Sie war schon ein wenig erleichtert, als sie ihr eigenes Zimmer verlassen konnte. Nicht, dass ihr Sora und Yamato unangenehm waren; Seine Anwesenheit machte Yasumi trotzdem etwas nervös.  Kenshin sprang auf und folgte dem Mädchen aus dem Zimmer, während er die Tür hinter sich zufallen ließ. Sofort fragte er, wie es ihr ging. Yasumi drehte sich daraufhin lächelnd zu ihm um. „Das wollte ich dich auch gerade fragen.“ antwortete sie und faltete nervös ihre Hände über dem Schoß zusammen. Sie sah zur Seite und meinte: „Aber... mir geht es gut. Es ist nur... Ich bin ziemlich überwältigt.“ Sie zuckte mit ihren Schultern. „Wir sind immerhin einen großen Schritt weiter... Und ich bin froh, dass wir Sora und Yamato getroffen haben.“ fügte sie hinzu und führte  den Brünetten langsam in die Küche. Betamon watschelte heiter hinter ihr her. Etwas, dass er sich sonst nicht erlaubte. Zum Glück waren ihre Eltern gerade nicht zu Hause; Mama arbeitete unten im Restaurant und Papa ist zu seinen Schwiegereltern gefahren. Sie fragte sich, wie es Opa so ging...  

„So. Hier wären wir. Kannst du den Wasserkocher anmachen?“ fragte sie an Kenshin gewandt und öffnete selbst den Kühlschrank. Sie begann, zu grinsen. „Da hätten wir noch etwas Pudding. Perfekt. Wir könnten außerdem eine Schüssel Cracker mitnehmen. Die perfekte Mischung zwischen Süß und Salzig!“  meinte das junge Mädchen und zog sogleich ein paar Teller hinaus, was Betamon mit neugierigem Blick verfolgte. „Könntest du den Tee kochen? Übergieße ihn nicht gleich mit heißem Wasser, sondern lasse es etwas abkühlen! Diesen Grüntee serviert man am besten bei 80 Grad, mh?“ erklärte sie Kenshin in einem beinahe schon strengem Tonfall, doch wurde plötzlich rot im Gesicht und sah von dem größeren Jungen weg. „Also... ich meine, so schmeckt er am besten...“ fügte sie schon viel lammfrommer an. Betamon grinste dem beiden Menschen zu. „Da passiert es wieder; Wenn Yasumi in der Küche steht, wird sie so streng wie ihre Ma'.“   „Gar nich' wahr...“
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Di Aug 29, 2017 4:07 pm


11. August
14:00 Uhr
Yamato & Sora ( & Digimon )




Wahrscheinlich hatten sie die beiden neuen Digiritter ziemlich erschlagen und sie flohen dankbar aus dem Raum. Mit ein wenig Schuldbewusstsein sah Yamato ihnen nach. Erst dann wandte er sich zu Sora um. „War das zu viel?“, wollte er wissen und seufzte. „Ich wäre damals froh gewesen, wenn wir jemanden gehabt hätten, der uns sagt, wie alles vermutlich ablaufen wird. Gennai war so kryptisch“, erinnerte er sich wenig begeistert. Sie hatten sich alles hart selber erarbeitet. Das wollte er den neuen Digirittern lieber ersparen. Im Gegensatz zu ihnen wusste Yamato ja, dass es gefährlich war und auch wie es war anders zu sein. Er hatte damals schon versuchen müssen sein normales Leben mit der Verpflichtung ein Digiritter zu sein unter einen Hut zu bekommen.
Das erinnerte ihn erneut an etwas und er seufzte. „Auch mit den Neuen wird alles anstrengend werden. Ich habe eigentlich gar keine Zeit für so etwas“, gestand er Sora und ließ den Kopf hängen. „Unserer Managerin wird mich umbringen, wenn ich etwas absage.“ Und Termine hatte er viele. Er konnte jetzt schon ihren wenig begeisterten Gesichtsausdruck vor sich sehen, wenn er ihr erzählen würde, dass er ausfiel, weil er sich verletzt hatte. Und wieso er einige Termine gar nicht wahrnehmen könnte, konnte er auch nicht erzählen. Und dann gab es da ja noch etwas.
Seufzend stand Yamato auf und besah sich die Kollage auf dem Schreibtisch ihrer Gastgeberin. Auch Gabumon war zu ihm getreten und begutachtete die Bilder interessiert. „Gibt es wirklich auch Kissen von dir?“, wollte es von ihm wissen und Yamato zuckte verlegen mit den Schultern. „Wir haben Merchandise. Das ist unumgänglich, wenn du einen Bekanntheitsgrad haben willst. Junge Sänger und Bands vermarkten sich gut und unsere Managerin hat uns gedrängt mehr Werbung zu machen.“ Aus großen Augen sah Gabumon ihn an. Für sein Digimon war das alles noch vollkommen neu. Gabumon kannte seine Anfänge mit den Teenagewolves, aber Knife of Day war noch einmal eine Stufe darüber. „Was ist eine Managerin?" "Jemand, der dir sagt, was du tun sollst und irgendwo hinschickt.“ „Ist Taichi dann auch dein Manager?“, wollte Gabumon grinsend wissen, was bei Yamato zu eigen Augenrollen führt. „Nicht so. Unsere Managerin achtet auf Termine, die mit der Band zu tun haben. Sie organisiert Auftritte, Interviews und Fotoshootings. Sie sagt, wir brauchen das, damit wir bekannter werden.“ Manchmal hatte er dabei das Gefühl, es ging weniger um Musik als darin Mädchen das Geld aus der Tasche zu ziehen. „Hilft es?“ „Tja…“ Yamato sah sich noch einmal in Yasumis Zimmer um. Sein Blick blieb an dem großen Poster hängen, auf dem sie ein Herz um ihn gemalt hatte. „Ich schätze…“
Er sah weiter zu Sora und prompt wurde seine Miene zerknirschter. „Tut mir leid“, sagte er noch einmal und näherte sich ihr, bis er vor ihr in die Hocke gehen konnte. „Tröstet es dich, wenn ich dir sage, wie peinlich mir das alles ist?“ Vermutlich nicht. Er hatte keine Ahnung, wie es war, eifersüchtig zu sein. Jedenfalls nicht in einer Beziehung. Sora hatte ihm noch nie Anlass dazu gegeben. Das lag sicher daran, dass er alle ihre männlichen Freunde kannte. War sie eifersüchtig? Wenn ja verbarg sie es wirklich wieder mal sehr gut.
„Wenn Sawako mich wegen meinem Handgelenk nicht umbringt, sag ich ihr, dass du meine Freundin bist“, versprach Yamato. Wobei er annahm, dass alle wenig überrascht wären. Sora bekam immerhin alle seine Backstagekarten. Und er hatte nicht vor, nicht dazu zu stehen, dass er eine Freundin hatte. Nicht jetzt, wo sie es endlich ihren Freunden gesagt hatten. Er lehnte sich etwas vor und küsste ihre Stirn, nur um festzustellen, dass das nicht genug war. „Vielleicht wird es dann weniger… weniger solcher Vorfälle geben“, hoffte er und senkte sein Gesicht etwas, bis sich ihre Lippen beinahe berührten.
Er warf Biyomon einen kurzen Seitenblick zu. „Vielleicht solltest du weggucken“, riet er dem pinken Vogel schelmisch, bevor er Sora küsste. Auch der Kuss war eigentlich zu wenig, aber weil er nicht Gefahr laufen wollte, von Yasumi und Kenshin überrascht zu werden, endete der Kuss relativ schnell wieder und er ließ gänzlich von Sora ab. Lediglich ihre Hand hielt er noch fest.

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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Mi Aug 30, 2017 2:57 am

11 . August
14:00Uhr
Yamato & Sora ( & Digimon )


Kurz schaute Sora den beiden Jüngeren noch nach, während diese aus dem Zimmer verschwanden. Es gab wohl offensichtlich viel zu besprechen, was Sora den beiden nicht vorhalten konnte. Nein. Sie wurden schließlich mit Informationen überflutet und das obwohl das alles nur ein Bruchteil war von dem was auf sie noch wartete.  Und im Endeffekt sprach Yamato genau das an, was Sora sich dachte. Ihre Antwort war erstmal ein kurzes Schultern zucken. Ehe sie kurz zwischen der Tür und Yamato hin und her schaute, ehe Yamato fortfuhr. „Das wir erst so spät auf Gennai trafen war ebenfalls ein ziemlicher Nachteil…“ gab Sora zu bedenken, während sie sich zurück erinnerte. Doch dann fiel Sora etwas ein, „Yamato… vielleicht weiß Gennai ja mehr! Über die neuen Digiritter und ob sie auch Wappen bekommen!“ warf Sora ein. Immerhin wusste er einfach mehr als die Digiritter. Und eine alte Innenschrift die ihnen bei der Situation weiterhalf wäre wohl auch nicht verkehrt.  Und es wäre garantiert ein Schritt in die richtige Richtung gewesen.
Yamatos weiteren bedanken versuchte sie wegzulächeln während sie ihre Hand auf seiner Schulter kurz ruhen ließ, „Du vergisst, dass du nicht alleine bist.“ Versuchte sie ihn zu beruhigen. Immerhin trug er nicht als einziger die Verantwortung für die Neuen. Und mittlerweile waren sie alle alt genug, um zu wissen, dass sie einfach noch andere Verpflichtungen hatten. „Ich werde mich gut um Yasumi und Kenshin kümmern, wenn du mal keine Zeit hast!“ versprach sie ihm motiviert! Sie war ja jetzt schon im übertragenen Sinne die Mutter der Gruppe, zwei Schützlinge mehr würden Sora da auch nicht weh tun.
Skeptisch schaute Sora Yamato nach, welcher Yasumis Sammlung begutachtete. Für gewöhnlich hätte sie ihn sofort wieder zurückgepfiffen, immerhin war sowas unhöflich. Doch, diese Situation war einfach anders. Immerhin sah er sich ja eigentlich nur Bilder von sich an und das war doch nicht verkehrt, oder?
Während dann Gabumon neugierig nachhakte wie es um Yamatos momentane Situation mit der Band stand wurde auch der pinke Vogel neugierig. Nur interessierte sich Biyomon doch mehr für Sora, und schaute deswegen mit großen zu ihrer Partnerin. „Hast du denn auch Kissen von Yamato?“ erkundete es sich. „Nein.“ Verteidigte Sora sich knapp, doch Biyomon war kein Digimon dass schnell nachgab und einen unstillbaren wissensdurst hatte, vor allem wenn es um Sora ging. „Und Poster?“ fragte es weiter, „auch nicht.“ Lehnte Sora seufzend ab. Neugierig schaute sich das Digimon dann in dem Zimmer des Fans um, „Und warum hast du nichts von Yamato aber Yasumi?“ fragte Biyomon neugierig. Es war offensichtlich unverständlich für das Digimon was sich hier so abspielte. Denn auch wenn es wenig verstand wusste sie ja dass Sora und Yamato mehr als Freunde waren aber warum waren denn in Yasumis Zimmer unzählige Bilder von Yamato, die mit Herzen verziert waren. „Ganz einfach,“ startete Sora einen eindeutigen Erklärungsversuch an ihr Digimon gerichtet während sie erklärend den Zeigefinger hob, „Ich habe Yamato. Ich brauche also keine Bilder von ihm in meinem Zimmer, weil ich ihn mir auch so immer ansehen kann wenn ich möchte. Und ein Kissen brauche ich auch nicht, weil…“ da kam Sora dann doch verlegen ins stocken, „weil…?“ wollte Biyomon dann wissen. „Weil… ich das nicht brauche.“ Damit war der Erklärungsversuch wohl doch gescheitert, „Weil du Yamato hast…?“ fragte das Digimon, während es den Kopf schief legte. „Genau!“ bestätigte Sora Biyomon dann, welches stolz strahlte. Da es davon ausging, dass es verstanden hat was Sora meinte und dass hatte es ja auch, zumindest die groben Züge.
Die Entschuldigung ließ Sora dann von Biyomon aufschauen und sie wand sie zu Yamato, welches sie ein Lächeln schenkte. Als er sich vor sie hockte legte sie behutsam eine Hand auf seine Wange, „du weißt ganz genau, dass du dich dafür nicht entschuldigen musst!“ tadelte sie ihn, weiterhin lächelnd. Er hatte sich diese Situation ja nicht ausgesucht und es war ja nicht zuerwarten, dass sie auf so einen großen Fan trafen. Und die Einrichtung störte Sora tatsächlich gar nicht. Es war ungewohnt, mehr nicht. Schlimmer waren für sie einfach Fans die Yamato zu nah kamen. Und meist reichte es auch manchmal schon aus, wenn sie nach einem Foto fragten und sich dafür regelrecht an Yamato schmiegten, während sie lächelnd daneben stand. Niemals würde sie zulassen, dass Yamato wegen ihr ein schlechtes Gewissen hat, nur weil sie grundlos eifersüchtig war. Andere Mädchen würden dass sicherlich nicht als grundlos betiteln, doch Sora vertraute Yamato einfach sehr. Und wusste ganz genau, dass sie deswegen keinen Grund hätte eifersüchtig zu sein.
Sein Versprechen ließ Sora dann erst ihre Augen etwas weiten, ehe ihr Gesichtsausdruck dann wieder das gewohnte warme Lächeln wiederspiegelte. So nickte sie nur einmal knapp. Immerhin waren sie offiziell ein Paar. Auch wenn es sich wirklich noch etwas komisch anfühlte das anzusprechen oder nur zu denken. Aber es war schön. Doch das alles würde sicherlich alles noch ein ganzes Stück offizieller machen. Ob das alles dann publik gemacht wird? Und wenn die Fans das wissen, wären sie dann weniger aufdringlich? Zumindest wünschte Sora sich das insgeheim, während sich aber parallel die Befürchtung breit machte, dass sie vielleicht an Beliebtheit verlieren würden, wenn der Leadsänger und das beliebteste Mitglied der Band nun plötzlich eine Freundin hat. Das würde sicherlich viele Herzen brechen… Doch der Kuss auf ihre Stirn reichte schon aus, dass Sora diese Bedenken vorerst beiseite schob und sich gleichzeitig ein Lächeln auf ihre Lippen stahl.
Das Yamato Biyomon vorwarnte nahm Sora mit einem leichten Lachen wahr, ehe dann der ersehnte Kuss folgte. „Wollen die für immer so weiter machen?“ beschwerte sich Biyomon kopfschüttelnd bei Gabumon, bei welchem es hoffte einen Verbündeten zu finden. Denn diese Kusssache war etwas, was Biyomon einfach nicht verstehen konnte oder wollte. Sora hingegen schon beinahe schmollte, als dieser Kuss viel zu früh endete. Sie konnte sich zwar schon denken, warum Yamato es so kurz hielt, doch dennoch gefiel ihr das nicht. So huschte Sora ein leises Seufzen über die Lippen, „Das heute zählt übrigens nicht als erstes offizielles Date.“ Hielt die dann fest. Immerhin konnte man ja gar nicht als Date zählen, „Also… müssen wir wohl oder übel nochmal ausgehen.“ Scherzte sie und zwinkerte Yamato mit einem leichten Grinsen zu. Immerhin wollte sie ja die Chance nutzen, dass sie nun offiziell Dates haben konnten, in der Hoffnung, dass sie den zweiten Versuch auch gemeistert bekommen. Ohne Digimon oder sonstige Vorfälle versteht sich.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Mi Aug 30, 2017 10:46 am

11 . August
14:00Uhr
Yamato & Sora (& Digimon)




Es war durchaus möglich, dass Gennai weiterhelfen konnte. „Dann müssen wir versuchen Kontakt mit ihm aufzunehmen“, fand Yamato und schloss genervt die Augen, als ihm klar wurde, dass das sonst immer Koushiro tat, der aber ja leider nun eingeschränkte Möglichkeiten hatte, weil sein Laptop fehlte. „Ich hoffe, Izzy kann einen guten Ersatz finden“, murmelte Yamato bedrückt. Ob er dem Jüngeren Geld anbieten sollte? Immerhin trug er schließlich Teilschuld und so ein Notebook war nicht gerade günstig.
„Ich weiß. Aber ich will mich nicht komplett aus der Verantwortung ziehen. Außerdem kann ich Taichi nicht alleine lassen“, erklärte Yamato. Dass sie ein Team waren und zusammen am effektivsten vorgehen konnten, wussten sie alle. Deswegen wäre es eigentlich unverantwortlich sich aus der Sache herauszuhalten und die anderen im Stich zu lassen. Das war ohnehin etwas, dass Yamato nicht behagte. Nur bedeutete das eben auch, dass er die Band im Sich lassen würde. Hoffentlich ließ sich beides unter einen Hut bringen.
Yamato verfolgte das Gespräch zwischen Sora und ihren Digimon mit dem Anflug eines Lächelns. Es war schon richtig, dass sie alle das Zeug nicht brauchte. „Ich würde das auch komisch finden“, gab er zu bedenken. Er hätte niemals einen Fan gedatet. Und das wusste Sora sicherlich auch. Eigentlich hielt er sich sogar von denen fern. Generell hielt sich Yamato an die Menschen, die er besser kannte. Dass es schwerer war, wirkliche Freunde zu finden, wenn man seine Band kannte, wurde ihm mehr und mehr bewusst. Denn ein Zwischenfall wie mit Yasumi hätte es früher sicher nicht gegeben. Und das störte den Musiker bereits enorm.
Soras Nicken fiel knapp aus, weswegen er sie musterte. Yamato versuchte ihre Gedanken zu erraten, was nicht immer einfach war. Während anderen Leuten wie Takeru und Taichi ihre Gedanken oftmals in Gesicht geschrieben standen, versuchte Sora meistens keine Umstände zu machen. Sie nahm sich selbst oft zurück und genau das war etwas, das Yamato so nicht wollte. Nicht bei ihm. „Oder ist es dir lieber, wenn wir es für uns behalten?“ Er senkte den Blick. Das wollte er wirklich nicht. Yamato war zwar niemand, der gerne über seine Gefühle redete, aber er wollte auch nicht so tun, als wäre er zu haben, wenn er eigentlich eine Freundin hatte. „Ich weiß nicht, wie es ankommen wird. Yasumi wirkt viel zu schüchtern um… um irgendwie wütend zu werden. Aber es gibt auch andere Mädchen“, warf Yamato ein. Einige seiner Fans waren alles andere als schüchtern und sogar aufdringlich. Wie sie die Neuigkeit aufnehmen würden, konnte er sich wirklich lebhaft vorstellen. Er seufzte. Und er hatte gedacht, es den anderen zu sagen, wäre schwer. Anscheinend fing es jetzt erst richtig an.
„Ich glaube schon“, antwortet Gabumon dem anderen Digimon, als Yamato Sora küsste. „Das ist neu. Yamato macht so was eigentlich nicht.“ Grinsend wandte sich Yamato an sein Digimon. „Man küsst auch nicht einfach so jemanden“, erklärte er Gabumon geduldig. Woher sollten die Digimon das auch verstehen? „Nur wenn man jemanden besonders gerne mag.“ „Wie Takeru?“, hakte Gabumon nach und sah ihn zweifelnd an. Sein kleiner Bruder war immer derjenige gewesen, der ihm am wichtigsten gewesen war. Aber den hätte er natürlich nicht geküsst. „Wir sind Jungs, wir küssen uns nicht“, wehrte Yamato verlegen ab. Anscheinend gab es doch noch viel mehr zu beachten, wenn man versuchte etwas wie Liebe zu erklären. „Und Hikari und Mimi hast du weniger gern als Sora“, schlussfolgerte Gabumon, das schneller zu verstehen schien als Biyomon. „Genau.“ „Ihr Menschen seid kompliziert“, seufzte es dann jedoch und brachte damit wiederrum Yamato zum Seufzen. „Eigentlich nicht.“ Da war er ausnahmsweise mal nicht kompliziert, und prompt wieder er so doch betitelt. „Hilf mir“, flehte er Sora an. Denn sie konnte Liebe mit Sicherheit besser erklären als er.
Sora allerdings hatte noch ganz anderen Gedanken, die ihn wiederrum unerwartet trafen. „Das machen wir“, versprach er ihr. „Wenn wir Zeit dafür finden.“ Denn wie konnte er sich nun mit ihr verabreden, wenn sie eigentlich so viel mit der Digiwelt zu tun hatten? Und dann gab es auch noch anderen Menschen, die er dringend sehen musste. Allen vorweg Taichi und sein Bruder. Letzter schuldete ihm eindeutig ebenfalls eine Erklärung. Denn auch wenn Yamato eindeutig ebenfalls mit sich selbst beschäftigt gewesen war, war ihm nicht entgangen, dass zwischen Hikari und seinem Bruder auch mehr passiert war, als ihm bisher klar gewesen war. „Was willst du dann machen? Ins Kino? Essen gehen?“ Oder war das zu Klischeehaft? „Vielleicht etwas, wo wir nicht direkt wieder erkannt werden?“ Und damit meinte er eigentlich sich.




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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Fr Sep 01, 2017 9:39 pm

11. August
14:00 Uhr
Yasumi & Kenshin (+Digimon)


Ein Lächeln schlich sich auf seine Lippen, als Yasumi sagte, dass sie dasselbe fragen wollte. Er hörte ihr zu und nickte. „Ich denke, mir geht’s genauso“, meinte er und sah zu ihr rüber. Überwältigung war wohl das richtige Wort in dieser Situation, doch hatte Yasumi recht, sie hatten Yamato und Sora, was sicherlich einiges erleichtern würde.

Als sie in der Küche ankamen, gab Yasumi dem Brünetten sofort Anweisungen. Für einen Augenblick blickte er perplex zu ihr, setzte Bearmon dann aber ab – welches er in der Zwischenzeit auf dem Arm genommen hatte – und suchte mit seinen Augen den Wasserkocher, welchen er schnell fand.
Bearmon hüpfte in der Zwischenzeit begeistert auf und ab. „Cracker und Pudding klingt großartig!“
Der Tee stand beim Wasserkocher, sodass Kenshin nicht ihn gar nicht erst suchen musste. Er hörte ihr Aufmerksam zu und nickte dann. Er wusste nicht, dass Tee eine gewisse Gradzahl benötigte, damit er auch wirklich gut schmeckte. Selbst kochte er eher selten Tee und trank ihn auch nur, wenn er gerade da war. Zwar mochte er ihn, aber bevorzugte doch eher kühle Getränke.

Er lachte über Betamons Aussage und darüber, dass Yasumi diese abstritt. Ihr etwas strengerer Tonfall war ihm nicht entgangen und auch nicht, dass sie sich beschämt von ihm wegdrehte. Jetzt hatte er schon einige Seiten der sonst so schüchternen Braunhaarigen kennengelernt, dabei war es erst einen Tag her, dass sie sich im „Takashi“ trafen. Dort zeigte sie, die ‚Undercover-Yasumi‘ und hier in der Küche war sie die selbstbewusste Yasumi, die genau wusste, wie was lief.
„Hilfst du gerne im Restaurant deiner Eltern aus?“, fragte er sie lächelnd und drehte sich interessiert zu ihr um, während er wartete, dass das Wasser etwas abkühlte, um den Tee aufgießen zu können. Einen flüchtigen Blick warf er zu dem Wasserkocher und sah dann fragend wieder zu Yasumi. „Wann weiß ich eigentlich, dass er auf 80° abgekühlt ist?“ Es war ihm etwas peinlich dies fragen zu müssen, doch hatte er keine Ahnung davon und kam daher nicht drum herum. Schließlich saß Yamato in ihrem Zimmer und sie wollte sicherlich, dass alles perfekt lief.
Kurz blickte er sich in der Küche um, er wollte nicht wie ein Nichtsnutz dort herumstehen. „Ihr habt sicherlich ein Tablett, oder?“, fragte er sie. „Dann kann ich ja vielleicht schon mal Tassen und die Schalen raufstellen solange das Wa-“ Kenshin brach seinen Satz ab, als er die Stimme seines Digimon hörte. „Du, Yasumi“, fragte es mit einem Hundeblick, „darf ich schon einen Cracker essen? Bitte?“ Lächelnd schüttelte der Junge seinen Kopf. Wenn’s ums Essen ging, verlor Bearmon auch mal seine Manieren. Dabei hatte Bearmon vorhin noch sein Schulbrot im Tierheim gegessen, worauf er selbst extra verzichtet hatte. Aber scheinbar hatten alle Digimon einen guten Appetit, vielleicht gab es in der Digimonwelt nicht so viel oder so gutes Essen.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Sa Sep 09, 2017 1:02 pm

11. August
14:00 Uhr
Kenshin & Yasumi (+Digimon)


Yasumi lächelte dem Braunhaarigen zu, als er meinte, dass er sich genauso fühlte. Und sie hoffte, dass Kenshin dies nicht nur daher sagte, sondern dass er auch wirklich mit der Situation klarkam. Es war nämlich sehr nett und aufmerksam von ihm, gleich nach ihrem Wohlergehen zu fragen; Es war ihr schon vorher aufgefallen, aber Kenshin schien ein sehr fürsorglicher Mensch zu sein. Auch Ihr gegenüber, obwohl sie sich kaum kannten. Vermutlich war ihm auch aufgefallen, dass sie fast die ganze Zeit nervös war.  "Das klingt vielleicht etwas blöd... Aber Ich bin froh, dass wir im selben Boot sitzen." sprach das junge Mädchen, immer noch mit einem Lächeln auf ihren Zügen. "Alleine... wäre Ich wohl Nicht so gut zurecht gekommen. Nicht nur wegen der Aufregung um unsere Rolle als Digiritter... Auch wegen Sora... und Yamato." Besonders diesen Namen sprach sie mit aufgeregter Stimme aus. "Ich bin wirklich froh, dass wir sie getroffen haben, versteh' mich nicht falsch... Aber Ich... Ich kann nicht so gut mit anderen Leuten, wie dir bestimmt schon aufgefallen ist... Und wenn auch noch der Junge deiner Träume auftaucht..." Sie fühlte immer noch gewisse Erleichterung, dass Kenshin schließlich im Restaurant aufgetaucht war. Wie sie sich bereits ausgemalt hatte, war seine besonnene Art in dieser Situation sehr hilfreich. Vielleicht war es aber auch nur seine Anwesenheit, die sie beruhigte. "... Mit seiner Freundin." fuhr sie fort und ließ ihren Blick sinken, schien die Küchenfliesen plötzlich interessant zu finden. "Mit seiner echten Freundin. Nicht mit der aus meiner Fantasie."  Nicht mit ihr.

Sein Lachen hellte ihre Miene aber wieder ein wenig auf. Sein Lachen klang in ihren Ohren sehr angenehm; Und das war seltsam, wie sie dachte, als sie sein Grinsen betrachtete. Denn ihr war bisher nicht klar, wie schön so ein Lachen sein konnte. Nur Yamatos Stimme jagte ihr sonst einen wohligen Schauer über den Rücken. Sie kapierte nicht ganz. Doch sie fühlte sich nicht mehr so beschämt und sprach: "Ich bin eine Teefanatikerin, tut mir Leid. Es müssen natürlich nicht genau 80 Grad sein... Ich schätze manchmal auch nur... Warte ein paar Minuten..." Sie fühlte sich in Küchen wohl, vertraut. In Vielen ihrer frühen Kindheitserinnerungen saß sie mit schaukelnden Beinen auf dem Küchentresen, direkt hier, und sah ihrer Mama bei ihrer Kunst zu. Es hatte sie schon damals fasziniert, die Prozedur hinter dem Kochen. Wie Mutter die Zutaten präzise und sicher miteinander kombinierte, genau wusste, wie sie was zubereiten musste. Und wie am Ende ein Gericht entstand.  Manchmal hatte ihre Mutter dabei gesungen... Es war furchtbar, erinnerte sich Yasumi mit einem Schmunzeln. Dann hatte sie mitgesungen, und das Ganze hatte noch furchtbarer geklungen. Trotzdem hatte es sich nett angefühlt. So etwas machten sie heute nicht mehr so oft.

Kenshin konnte seine Vorschläge kaum beenden, da griff Yasumi schon, wie mechanisch, in die Kuchenschränke und griff Tablett sowie Schalen hinaus. Sie bewegte sich durch die Küche, wie ein Drill-Sergeant. "Die Tassen sind hinter dir im Wandschrank. Nimm' die Schönen mit den Kirschblütenverzierungen, und nicht die Peinlichen mit irgendwelchen Sprüchen drauf. Ich will ja nicht, dass die Beiden denken, Ich hätte keine Klasse. Sieh nach, ob drinnen Teeflecken sind. Aber nur, um sicherzugehen. Im Hause Yonehara existieren keine Flecken." sagte sie nachdrücklich und legte das Tablett vor Kenshin auf die Theke.  Betamon hatte sich derweil hinter das Mädchen geschlichen, und kroch verstohlen und grinsend an den Pudding. Yasumi drehte sich nicht um. "Ich weiß, was du vor hast, Betamon. Wenn Ich auch nur etwas weniger Pudding in diesen Schalen vorfinden werde, lasse Ich dich in Zukunft zu Hause, wie Yamato gesagt hat." Das Digimon zuckte zusammen. "Ja, Sir!"

Aber das Ganze ging schnell wieder vorbei, als Bearmon sie mit einem glasigen Welpenblick anstarrte. Und mit süßlicher Stimme nach einem Cracker fragte. Das Mädchen konnte sich vor Entzückung kaum halten. Sie wurde sofort butterweich. Und meinte, mit einem ganz anderen Ton als zuvor: "Ohh, aber klar doch... Nimm dir ruhig schon mal einen. Ich hoffe, es schmeckt dir." Sie lächelte das Bärendigimon sanft an. "Ähm, Hallo?! Warum darf es schon, und Ich nicht?!" Doch diese Frage ließ Yasumi unbeantwortet. Dafür antwortete sie Kenshin mit einem Nicken. "Ja... Ich liebe es, im Restaurant zu helfen. Leider darf Ich eher selten in der Küche aushelfen, aber Kellnerin zu sein... macht manchmal auch Spaß, wenn die Leute nett sind. Es ist schön zu sehen, wie sich die Gäste über das Essen freuen, wenn Ich es ihnen an den Tisch bringe..." meinte sie, und sah den Jungen mit schief-gelegtem Kopf an. "Aber... das ist Alles eher langweilig, also... Reden wir über dich. Was ist mit dir? Du hilfst in einem Tierheim aus, richtig? Was machst du sonst so?" fragte sie neugierig zurück, als ihr klar wurde, dass sie gar nicht so richtig wusste, welche Hobbys Kenshin hatte. Er war ja recht gut gebaut (und sie fragte sich, warum ihr das immer wieder auffiel...) also ging er vielleicht irgendeinem Sport nach.
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Sa Sep 09, 2017 10:58 pm

11. August
14:00 Uhr
Kenshin & Yasumi (+Digimon)


Kenshin tat es wie Yasumi ihm gesagt hatte und holte das hübsche Teeservice aus dem Schrank und sah dabei auch die anderen ‚peinlichen‘ Tassen, über die er lächeln musste. „Ich finde sie sympathisch“, lachte er. Währenddessen prüfte er das Teeservice nach Flecken, doch wie Yasumi bereits sagte, fand er nichts. Sorgfältig stellte er die Tassen ordentlich auf das Tablett auf das er noch eine von den Servietten, die er auf der Arbeitsfläche auf einem Halter gefunden hatte. Er achtete darauf, dass die Henkel alle in eine Richtung zeigten. Ja, so hatte er es von seiner Mutter gelernt und auch wenn es ihm selber nicht so wichtig war, wusste er, dass es Yasumi wichtig war. Schließlich saß in ihrem Zimmer der Junge ihrer Träume – wie sie zuvor gesagt hatte.

Er musste leicht lachen, als er im Augenwinkel sah, wie Betamon sich anschlich und Yasumi ihn dann durch bloße Worte einschüchterte. Aber wie hatte sie ihn bemerkt? In dem Moment wirkte sie fast schon ein wenig gruselig, doch als sie mit Bearmon sprach, wurde sie wieder so weich und ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. Er fand es schön, dass Bearmon so auch mal andere Ansprechpartner hatte, dass tat dem Digimon sicherlich gut. Vor allem schien es Yasumi sehr gern zu haben. „Dankeschön, Yasumi!“ Bearmon strahlte über das ganze Gesicht, nahm sich einen Cracker und biss herzhaft hinein. „Wollen wir teilen, Betamon?“, fragte es und hielt ihm den restlichen Cracker hin.

Yasumi erzählte von ihrer Arbeit im Restaurant und Kenshin hörte ihr interessiert zu. Er hatte das Gefühl, dass sie mit ungemütlichen Gästen ziemlich gut und professionell umgehen konnte. Irgendwie schien sie in dieser Hinsicht komplett anders zu sein, als in der Schule, wo sie Konfrontationen und Gesprächen generell lieber aus dem Weg ging. Er fragte sich, woran das genau lag. Hatte sie Probleme mit irgendjemanden? Er würde in Zukunft auf jeden Fall mehr darauf achten. Vielleicht hatte sie ja sogar Lust, in den Pausen mit ihm und seinen Freunden zu essen oder eben nur mit ihm.

„Hobbies?“, fragte er und blickte in der Küche herum, als würde er etwas suchen. Generell erzählte Kenshin schon nicht gerne davon, dass er boxte, doch bei Yasumi hatte er irgendwie Angst, dass sie ein falsches Bild von ihm bekam. „Tja, weißt du“, begann er, „ich gehe seit fünf Jahren zweimal in der Woche zum Boxtraining… also, ich kämpfe nicht oder so“, versuchte er sich zu rechtfertigen und fuchtelte mit seinen Händen rum, „eher so für mich. Meine Eltern wollten das damals.“ Der Brünette hatte keine Ahnung, wie sie darauf reagieren würde. Er wusste, dass sie Musiker mochte, aber was hielt sie von Typen, die sich gegenseitig verprügelten? Er hielt ja selbst nicht viel davon, doch das würde sie ihm wohl kaum glauben…

„Du Yasu?“, fragte er und wurde dann etwas rot. „Yasumi, meinte ich.“ Er wusste schließlich nicht, ob sie Spitznamen mochte, hatte ihn nur mal bei Betamon aufgeschnappt. „Versteh die Frage jetzt bitte nicht falsch, ja? Aber was findest du an Yamato so toll? Ich meine, bevor er heute in deinem Restaurant aufgetaucht ist, kanntest du ihn ja eigentlich nicht.“ Noch nie hatte er es verstanden, dass Menschen sich in fremde Menschen verliebten und Yasumi bezeichnete den Musiker sogar als ihren Traummann. Doch woran machte sie das fest? Am Aussehen und seiner Stimme? Seinem Auftreten?
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    So Sep 10, 2017 11:45 pm

11. August
14:00 Uhr
Kenshin & Yasumi (+Digimon)


"Aber gerne doch." meinte sie ebenso strahlend an das Bärendigimon gerichtet. Wenn es nach ihr ginge, könnte das Digimon auch die ganze Küche ausrauben und es würde sie vermutlich nicht stören. Immerhin fragte es auch nett, und versuchte nicht, sich unbemerkt am Essen zu vergreifen, wie es Betamon immer tat. Sie kannte die Eskapaden ihres Partners schon viel zu gut, um darauf reinzufallen... Zumindest fiel sie manchmal nicht darauf ein... Aber sie lächelte nur stillschweigend, als Bearmon seinen Cracker mit ihm teilte. Betamon wirkte im ersten Augenblick ziemlich verdutzt und starrte das andere Digimon für einen Moment still  an, beinahe schon vorsichtig. Dann grinste es. "Du bist der Beste, Bearmon!" platzte ihm schließlich heraus und verschlang den Cracker mehr als nur dankbar. "Voll gut, nisch' wah?" fügte es mit vollem Mund an. Yasumi hoffte, dass die Beiden noch gute Freunde werden würden. Betamon vermisste die anderen Betamon aus der Digiwelt, und bestimmt würde es ihm guttun, sich mit anderen Digimon anzufreunden. So viel sie wusste, hatte es nie besonders viel mit Digimon anderer Art zu tun gehabt. Die Gegend, aus der ihr Partner kam, war recht abgelegen. Mehrere Betamon auf einem Haufen... Das konnte sich Yasumi kaum vorstellen, schließlich kannte sie nur dieses eine. Ob sie Alle so waren, wie Ihres? Sie waren bestimmt auch so süß. Zumindest konnte Betamon süß sein, wenn es wollte und sie sich gerade nicht über sein Verhalten ärgern musste.

Kenshin schien plötzlich etwas zaghaft zu werden, als sie nach seinen Hobbies fragte. Yasumi blinzelte den Jungen zunächst fragend an, doch schließlich rückte er mit der Sprache heraus. Ein verwunderter Ausdruck zeigte sich auf ihrem Gesicht. "Wirklich? Oh, das... das hätte Ich jetzt irgendwie nicht erwartet, aber Ich meine..." Sie kannte ihn ja auch kaum. Trotzdem; Boxen? Kenshin sah für sie nicht unbedingt nach Jemandem aus, der die Fäuste schwingen ließ. Aber so sollte sie wohl nicht denken, ermahnte sich Yasumi selbst. Sie wurde schließlich auch oft unterschätzt. Jedoch ging er nicht zum Kämpfen hin, wie er meinte. Das verstand sie nicht ganz. Übte er nur mit Boxsäcken? "Deine Eltern wollten das...?" hakte sie nach. Ob er wohl ungerne zum Training ging, und deshalb so gehemmt darüber sprach...? "Aber na ja... Dann sollte Ich wohl in Zukunft aufpassen, dass du mir kein blaues Auge verpasst, hihi..." versuchte sie, zu scherzen und lächelte ihn mit großen Augen an.  

„Versteh die Frage jetzt bitte nicht falsch, ja? Aber was findest du an Yamato so toll? Ich meine, bevor er heute in deinem Restaurant aufgetaucht ist, kanntest du ihn ja eigentlich nicht.“ Yasumi starrte ihn daraufhin an. Und bereute sofort, dass sie gerade eben so offen über Yamato gesprochen hatte. Yasumi verzog ihre Lippen. "W-Wie... soll Ich es denn verstehen...?" gab sie zurück und wandte sich von Kenshin ab. Sie fühlte sich von seiner Frage überrumpelt, als müsste sie sich jetzt rechtfertigen, und die Schamesröte schoss ihr ins Gesicht. "Du findest das albern. Ist doch so, oder?" nahm sie an, sonst hätte er wohl nicht betont, dass sie ihn vorher nicht mal richtig gekannt hatte. Vermutlich hatte er schon beim Anblick ihres Zimmers gedacht, wie peinlich sie war. "Ich schätze, vielleicht ist es auch däml-... Es ist nicht nur er selbst, es ist die Art... wie er mich fühlen lässt, in seinen Songs, in...-" Yasumi runzelte ihre Stirn. "Du verstehst das sowieso nicht." gab sie schließlich nur kurz-angebunden von sich und sah mit starrem Blick zur Seite. "Man kann den Tee jetzt aufgießen, danke. Und nur Betamon nennt mich Yasu." Das Rookie-Digimon sah seine Partnerin verunsichert an. "Na, wer wird denn gleich...?" Aber eigentlich wusste es nicht so recht, was es in der Situation sagen sollte.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Mo Sep 11, 2017 10:43 am

11. August
14:00 Uhr
Kenshin & Yasumi (+Digimon)

Es war nicht Yasumis schuld, sie konnte eben nicht in ihn hineinschauen. Sie scherzte nur und trotzdem traf es Kenshin wie einen Schlag in die Magenkuhle. Jetzt dachte sie tatsächlich falsch von ihm... Hatte das Bild von einem aggressiven Jungen, wie es seine Eltern und Lehrer damals schon hatten. Er schluckte schwer. Das war nicht gut. Gar nicht gut. Er wollte sie besser kennenlernen und da gehörte es eben zu, auch über so etwas zu reden... Doch welche Antwort hatte er eigentlich gewollt? Seine Freunde fanden es cool, dass er zum Boxen ging und das passte ihm wiederum auch nicht. Er dachte, es wäre am besten nicht darauf einzugehen.

Im ersten Moment sah er sie verdutzt an, wollte sich beinahe sofort rechtfertigen aber er ließ sie ausreden.
"Sicher", sagte er daraufhin, dass nur Betamon Yasumi bei ihren Spitznamen nennen durfte. Er goss den Tee auf. Dachte darüber nach, wie er es jetzt am besten erklärte. "Weißt du... Yasumi", begann er zögerlich und suchte nach den richtigen Worten. "Die meisten Mädchen beantworten diese Frage mit 'Hallo? Hast du ihn dir mal richtig angesehen?' Ist ja auch in Ordnung aber das konnte ich mir bei dir nicht vorstellen. Das mit den Songs verstehe ich sehr gut und ist ein schöner Grund", meinte er nachdenklich, "also ich meine, dass sie dich fühlen lassen in der Kombination mit seiner Stimme." Auch Kenshin hörte gerne Musik und auch er mochte manche Bands lieber als andere, einfach weil mehr Gefühl in ihren Stimmen steckte.
Nebenbei vernachlässigte er seine Aufgabe nicht. "Es tut mir jedenfalls leid. Ich habe dich nicht verurteilt", meinte er ehrlich und blickte niedergeschlagen zu ihr rüber.

Da hatten sie beide jetzt wirklich unangenehme Themen angesprochen. Er wusste nicht, wie übel sie ihm das jetzt nahm. Aber zu einer Freundschaft gehörte Ehrlichkeit und da sie jetzt etwas so unangenehmes vom anderen erfahren haben, könnte es auch eine gute Freundschaft werden. Voraussichtlich Yasumi würde ihm diese Frage verzeihen und hatte jetzt kein schlechtes Bild von ihm, weil er Boxte.

Er wollte es nicht so im Raum stehen lassen, wollte ihr zeigen, dass er sie wirklich verstand und es nicht nur behauptete.
"Meine Lehrer dachten damals ich hätte Aggressionsprobleme, woraufhin meinen Eltern empfohlen wurde, mich zum Boxen zu schicken. Ob ich das wollte, wurde ich nicht gefragt. Ich habe es gehasst, wollte anderen Jungen nicht weh tun, die doch gar nichts getan haben. Das fanden die anderen natürlich super witzig. Nach einer Weile wollte ich nicht mehr zur Schule, nicht zum Boxen und nicht einmal zu meinen Freunden. Wäre den ganzen Tag am liebsten zu Hause geblieben und hätte mich in mein Zimmer gesperrt. Ich fühlte mich missverstanden." Er atmete einmal durch, das hatte er noch niemandem erzählt, nicht einmal Bearmon, welches ihn mit großen Augen ansah. "Irgendwann ging ich mit meiner Mutter in ein Tierheim. Sie hat mich gar nicht mehr von den Hunden losbekommen. Die Tiere hatten keine Vorurteile, spielten mit mir, gingen mir nicht aus dem Weg und lachten mich nicht aus. Immer wieder ging ich zu ihnen, erzählte ihnen meine Sorgen und sie gaben mir das Gefühl, mich zu verstehen." Jetzt wo er es das erste Mal laut aussprach, klang es vielleicht komisch aber er musste leicht lächeln, es tat gut, es sich mal von der Seele zu reden.
"Du musst dazu natürlich nichts sagen", wollte er sie wissen lassen, "aber ich denke, dass dir Yamato dieselbe Sicherheit gibt, wie mir die Tiere. Ich verstehe das also sehr gut."

Er sah auf das Tablett in die Tassen hinein und dachte darüber nach, was er gerade von sich preisgegeben hat. Verunsicherung traf das Gefühl gerade wohl ganz gut. Er erwartete keine Antwort und auch nicht, dass sie ihm jetzt nicht, dass sie ihm nun nicht mehr böse war. Er blickte vorsichtig zu ihr.
"Also wenn wir alles haben, können wir zurück ins Zimmer." Vielleicht wollte sie auch gar nicht, dass er noch mal mitkam. "Ich kann mir auch die Nummer von Sora und Yamato geben lassen und trage dir nur noch das Tablett hin, wenn dir das lieber wäre."
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Di Sep 12, 2017 12:38 am

11. August
14:00 Uhr
Kenshin & Yasumi (+Digimon)

Sie nettes Lachen blieb aus und Kenshin grinste sie nicht mal auf ihren Scherz an, was Yasumi zunächst etwas beklommen stimmte. Sie war nicht besonders gut darin, Witze zu reißen und dieses ganze 'Lässig-sein' war wohl einfach nicht ihr Ding... Aber in diesem Moment scherte sich Yasumi auch nicht so recht darum,  denn die Befangenheit durch Kenshins Frage schlug ihr aufs Gemüt. Es war wohl nicht einmal die Frage selbst, aber das verstand sie nicht so recht. Es war eher ihre Vorstellung davon, wie Kenshin sie sah und was er von ihr hielt. Und so, wie sie sich, tief im Inneren, selbst sah; Ein dummes, kleines Mädchen mit dummen, kleinen Träumen. Sie schwieg den Jungen an und richtete die Puddingschalen, mit dem Wunsch, die ganze Sache schnell hinter sich zu bringen.

Aber diesen Gedanken teilte Kenshin wohl nicht. Er wollte die Anspannung zwischen ihnen offensichtlich nicht auf sich beruhen lassen, was die eingeschnappte Yasumi etwas verwunderte. Sie sagte jedoch weiterhin Nichts und vermied es, in seine Richtung zu sehen. Doch dann begann der Junge, zu erzählen. Einfach so... vertraut. Dieser merkwürdige Tonfall in seiner Stimme ließ Yasumi schließlich wieder zu dem Braunhaarigen aufblicken. Er erzählte davon, wie er missverstanden wurde, wie er ausgelacht wurde, wie ihn die Tiere wieder glücklich gemacht haben. Sie hing an seinen Lippen, starrte nur, während ihr Ausdruck mit jedem Wort betroffener wurde. Als sie realisierte, wie taktlos ihr Scherz gewesen war, spürte sie einen leichten Stich in ihrer Brust.  Yasumi sah kurz beschämt auf den Boden. Sie ging nicht auf die Aussage ein, dass sie ihm nicht antworten müsste. Denn Genau das tat sie. "... Ich bin eine Idiotin." meinte sie. "Ich... hatte keine Ahnung." sprach sie und sah ihn wieder an. "Ich... hatte nicht einmal Ahnung, dass Jemand wie du so fühlen kann, um ehrlich zu sein... So allein." In der Schule war er schließlich einer der 'Beliebten', war stets mit einem Haufen Leuten unterwegs und hatte immer ein Lächeln auf den Lippen. Yasumi hatte noch nie hinter die Kulissen geschaut; Sie dachte immer, Leute wie Kenshin lebten in einer ganz anderen Welt, als sie. "Die Lehrer waren doch dumm! Wie kann man nur auf die Idee kommen, dass du aggre-...!" meinte das Mädchen und wurde tatsächlich etwas lauter; Betamon sah erstaunt zu ihr auf und verschluckte sich fast an seinem Cracker. Selbst wenn Yasumi wütend war, sprach sie für Gewöhnlich sehr ruhig. Sie zügelte sich jedoch schnell wieder und fuhr etwas stiller fort: "Ich kenne dich kaum, und trotzdem weiß Ich genau, dass du Niemandem einfach so wehtun würdest." Bei dem Gespräch mit Sora und Yamato war Yasumi aufgefallen, wie groß seine Bedenken waren, Bearmon überhaupt in den Kampf zu schicken. "Und die Jungen aus dem Boxclub waren auch dumm. Dass du Niemanden verletzten willst... Das ist nicht witzig. Das ist gut." Das empfand Yasumi zumindest so, und nickte ihm anerkennend zu. Sie fühlte Dankbarkeit, weil ihr das Alles anvertraut wurde. Es war ihm nicht leichtgefallen. Das konnte sie sehen.

Sein sparsamer Blick tat Yasumi weh, und sie schluckte schwer. Sie mochte es nicht, ihn so zu sehen. So, wie er sprach, würde er auch einfach verschwinden, wenn sie das sagte. Nur wegen ihr. "Nein... Nein, bitte bleib.  Ich... hätte nicht gleich so reagieren sollen. Es tut mir Leid." meinte sie schon um einiges versöhnlicher und blickte Kenshin in die Augen. Das fiel ihr schwer, weil sie direkten Blickkontakt normalerweise vermied. Aber aus irgendeinem Grund kam es ihr wichtig vor. "Ich denke... Ich war so empfindlich, weil..." Sie stockte, um sich seine Worte nochmal durch den Kopf gehen zu lassen. Diesmal gefasster. "Weil Ich die Frage gar nicht so richtig beantworten kann. Nicht wirklich. Noch weniger jetzt, nachdem Ich ihn getroffen habe. Er ist ganz anders, als in meiner Vorstellung. Nicht... enttäuschender, oder schlechter... Einfach nur anders." Sie zuckte mit den Schultern. "Ich kannte seine Band, da war sie noch nicht so berühmt, wie jetzt. Sie haben mal auf einem Schulfestival gespielt... Und Ich war alleine unterwegs, wie meistens. Ich mag keinen Trubel, keinen Lärm, keine Menschenmengen... Das Alles macht mich schrecklich nervös... Aber damals... war es irgendwie anders." Sie lächelte leicht. "Mein Herz hat wild geklopft, als Ich auf die Bühne hoch sah. Nicht vor Nervosität oder Angst. Ich hatte einfach... Spaß. Auf einem lauten Konzert, umringt von Menschen. Ich hätte vorher nicht gedacht, dass so etwas für mich überhaupt möglich ist." Dann sah sie wieder kurz zur Seite. Sie stotterte: "Und vorher... vorher... Also, Ich war... Ich war mir eine Zeit lang nicht mal sicher, ob Ich Jungs... Na ja, auf... auf die Art und Weise überhaupt mochte, weißt du?"

Daraufhin wandte sie sich wieder dem Pudding zu. Ihre Schultern spannten sich etwas an, aber gleichzeitig fühlte es sich gut an, so offen mit Jemandem zu reden. Ihr fiel auf, wie sie das vermisst hatte. Ihr Atem beruhigte sich allmählich wieder, und sie hoffte, dass ihr Kenshin nicht für die kaltschnäuzige Reaktion von eben böse war. Vor allem, weil es eigentlich nicht seine Schuld gewesen ist. Nachdem sie etwas Schokoladensauce über den Vanille-Pudding gegossen hatte, stellte sie die Schalen auf das Tablett. Währenddessen lächelte sie ihm zu. Und sie sprach, als wäre ihr etwas Wichtiges eingefallen: "Oh, und... Du kannst mich schon ruhig Yasu nennen, also das war nur... Das ist okay. Also wenn du magst. Aber..." Sie wurde etwas rot. "Aber auch nur, wenn Ich dich Shin nennen darf. So nennen dich Manche, oder? Es... Es klingt süß."
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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    So Sep 17, 2017 7:07 pm

11. August
14:00 Uhr
Kenshin & Yasumi (+Digimon)


Anders als Kenshin erwartet hatte, antwortete Yasumi beinahe sofort. „Sag so etwas nicht“, sagte er Kopfschüttelnd. Darüber, dass sie nicht dachte, dass ‚Jemand wie er‘ so fühlen konnte, musste er leicht schmunzeln. Das dachten wohl die meisten von ihm. „Ich denke, jeder hat sein Päckchen zu tragen“, meinte er nur und erwiderte ihren Augenkontakt. „Du konntest es ja auch nicht wissen“, sagte er und lächelte sie nun an, „halb so wild!“

Ähnlich wie Betamon sah auch Kenshin sie verwundert an. Dass sie ihre Stimme erheben würde, hatte er nicht erwartet. Als sie vorher böse mit ihm war, hat sie fast schon gefährlich ruhig gesprochen. Aber, dass sie so von ihm dachte und ihn mehr oder weniger in Schutz nahm, machte ihn glücklich. Die Sorge, sie würde ihn verurteilen, verblasste mit ihren Worten.
„Danke, Yasumi“, meinte er und schenkte ihr ein aufrichtiges Lächeln. „Dass du so denkst, bedeutet mir wirklich viel.“ Sie war der erste Mensch, den er sich so anvertraute und die Reaktion des Mädchens ließ ihn diese Entscheidung nicht bereuen. Im Gegenteil, er war glücklich darüber.

„Ich bleibe gerne“, meinte er schnell, als sie sich entschuldigte. Schließlich wollte Kenshin sie auch nicht alleine lassen, doch hätte sie es gewollt, hätte er es akzeptieren müssen. „Du brauchst dich nicht ent-“ Dann begann sie ihm von sich zu erzählen. Aufmerksam hörte der Brünette ihr zu, dem was sie auf ihrem Herzen hatte. Aus ihrer Vergangenheit. Er wollte sich gar nicht vorstellen, wie Yasumi ständig alleine unterwegs war, es machte ihn irgendwie traurig. Sie war ein guter Mensch, zumindest war es schwer, Kenshin das Gegenteil zu beweisen. Für Kenshin war es unverständlich, warum sie immer alleine war. Vielleicht hätte er sie schon früher mal ansprechen sollen. Doch wie hätte sie auf ihn reagiert? Eine Antwort, die Kenshin wohl nie beantwortet werden würde.
Auf den letzten Satz, wusste er nicht, was er antworten sollte. Nicht darauf gefasst, dass sie ihm etwas so Vertrautes anvertrauen würde. Yasumi drehte ihm wieder den Rücken zu, woraufhin Kenshin neben sie trat, seine Hand für einen Moment auf ihre Schulter legte und sie anlächelte. „Vielleicht sollten wir mal gemeinsam auf ein Konzert von Yamato gehen?“ Es war mehr eine Frage als eine Aufforderung.

Er ließ wieder von ihr und nahm nun das Tablett mit den gefüllten Tassen auf die Hände. Yasumi sagte ihm, er könne sie doch bei ihrem Spitznamen nennen, was ihm erneut zum Lächeln brachte. „Natürlich darfst du mich Shin nennen, Yasu.“
„Wenn wir jetzt alles haben, können wir ja zurück zu den anderen beiden gehen.“ Er sah sich in der Küche um. Selbst trug Kenshin die Teetassen, Yasumi hatte den Pudding und die Cracker. „Bearmon magst du noch das Besteck mitnehmen?“
„Gerne!“ Es sah sich kurz um und wandte sich dann an Yasumi. „Wo ist denn das Besteck, Yasu?“ Und dann hielt es sich schon erschrocken und mit roten Wangen eine Hand vor den Mund. „Darf ich dich Yasu nennen, Yasumi?“
Kenshin schmunzelte über die Reaktion von Bearmon, so wie er sie bis jetzt einschätzte, würde sie diese Frage sicherlich nicht verneinen.
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Do Okt 26, 2017 11:44 am

11. August
14:00 Uhr
Kenshin, Yasumi, Sora, Yamato + Digimon.


Yasumi nickte mit einem verlegenen Gesichtsausdruck, als ihr Kenshin antwortete, dass 'Jeder ein Päckchen zu tragen' hatte. Sie wusste, dass er Recht hatte; Doch es fiel ihr nur allzu leicht, dies bei Jemandem wie Ihm zu übersehen. Er war gut in der Schule, hatte viele Freunde, war sportlich und... Sie hatte vorher nicht das Gefühl gehabt, dass er irgendwelche Probleme haben könnte. - Es knabberte an ihrem Gewissen, dass sie so überhaupt gedacht hatte. Doch Yasumi war gleichzeitig auch froh darüber, eines Besseren belehrt worden zu sein und ihn dadurch etwas besser kennengelernt zu haben. Außerdem erfüllte es Yasumi mit einem warmen Gefühl; Das Gefühl, dass sich ihr Jemand anvertrauen konnte. Sie nahm sich vor, etwas einfühlsamer zu werden.

''Oh!'' Sie blinzelte etwas verdutzt. ''Dafür musst du... Also dafür musst du mir nicht danken. Wirklich...  Ich habe nur... das gesagt, was Ich denke... Ich meine... Vielleicht etwas zu lautstark...'' Erst jetzt fiel ihr auf, wie aufgebracht sie geklungen hatte.  Sie mochte es nicht besonders, laut zu werden und verbarg ihren Ärger vor Scheue lieber; Das Ganze wurde ihr plötzlich etwas peinlich, und sie verstummte für eine Weile. Zumindest, bis Kenshin sie fragte, ob sie mal zusammen auf ein Konzert von Knife of Day gehen sollten. Sie war bisher nur ein paar Male auf einem Konzert von Yamatos Band gewesen (was ihrem Taschengeld überhaupt nicht gut tat...) und jedes Mal war sie dort... etwas gewöhnungsbedürftig gewesen, als würden sie die anderen Fans mit ihrer unbändigen Aufregung anstecken. Betamon hatte nach dem ersten Mal geschworen, sie nie wieder auf ein Konzert von Knife of Day zu begleiten. ''… Nein.'' antwortete Yasumi ihrem Schulkameraden daher mit einem langsamen Kopfschütteln und einem schiefen Lächeln im Gesicht. ''Aber... lass uns das nächsten Schulfest zusammen verbringen, ja? Wenn du magst.'' Dort fühlte sie sich für Gewöhnlich auch einsamer, als auf einem Konzert. Nun, letztes Jahr war sie immerhin mit Mitori abgehangen. Die andere Außenseiterin ihrer Klasse. Eigentlich hingen sie auch nur während solchen Schul-Veranstaltungen miteinander ab, weil es besser war, zusammen alleine zu sein, als alleine allein. ''Vielleicht hat Mitori dann auch Lust... Wenn sie das Schulfest nicht krankmacht... Letztes Jahr, als alle Anderen aus unserer Klasse ihr Ding gemacht haben... Da haben wir Beide die Essensstände abgeklappert, und haben so viele Süßigkeiten und frittierte Sachen gegessen, dass wir uns später übergeben mussten!'' erzählte sie eine Nummer zu fröhlich, bevor sie sich hastig verbesserte: ''Also, ähm... Ich meine natürlich... fast. Ich würde... so etwas natürlich Niemals tun...'' Ihr Blick wanderte verdächtig in die andere Ecke der Küche. Sie bereute Nichts.

Schließlich nahm Yasumi den Pudding und die Cracker an sich, während sie den braunhaarigen Jungen anlächelte. ''Okay, Shin. Shin...'' wiederholte sie den Spitznamen leise für sich selbst, als wäre es etwas Bedeutsames. Kurz, bevor sie wieder in ihr Zimmer laufen wollte, fragte Bearmon nach dem Besteck und ob er sie ebenfalls mit 'Yasu' ansprechen durfte. Es klang dabei ziemlich vorsichtig, wie Yasumi bemerkte. Sie antwortete wie aus der Pistole geschossen: ''Du kannst mich so nennen, wie du willst!'' Sie war zu entzückt von diesem Digimon, um ihm etwas auszuschlagen.
Sie hoffte beim Tragen der Snacks, dass ihr vor Nervosität Nichts herunterfallen würde. Sie war immer noch etwas hibbelig, als sie ihr Zimmer wieder betrat; Aber immerhin bekam sie in Yamatos Anwesenheit mittlerweile einen funktionierenden, zusammenhängenden Satz zu Stande. ''Hier, bitteschön.'' meinte sie, als sie das Tablett auf den Tisch stellte. ''Bitte nehmt euch so viel, wie er möchtet.'' dabei sah sie speziell die Digimon mit einem sanften Lächeln an.
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