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 Wohnung von Yasumi

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AutorNachricht
Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Do Okt 26, 2017 3:17 pm

11 . August
14:00Uhr
Yamato & Sora ( & Digimon )


Diese ganze Situation war eindeutig für neimanden einfach zu bewältigen. Immerhin gab es ja auch keinen Ratgeber für die Digiritter wie sie in welcher Situation zu handeln haben und so mussten sie sich an jede Strohhalm klammern. Blöd nur, dass nun der Laptop fehlte. Für Sora glich er bisher immer einer Art Zauberkoffer. Izzy benötigte immer nur wenige Klicks und hatte die Rätsels Lösung, so beneidenswert. Und nun fehlte es einfach… das wohl wichtigste Instrument für die Gruppe.
Doch die Digiritter wären nicht die Digiritter, wenn sie nicht doch irgendwie eine Lösung finden würden! Dafür waren sie bereits ein zu sehr eingespieltes Team, allen voran Tai und Yamato. Doch auch Yamato und Sora machten erste Anstanden ein gutes Team zu werden, auch wenn es sich auf einen wesentlich anderen Aspekt beruhte. Es wäre selbst für sie mehr als komisch sein so viele Fotos von Yamato in ihrem Zimmer zu haben. Nicht dass sie Yamato nicht gerne anschaute. Ganz im Gegenteil. Doch ihren festen Freund wollte sie nun nicht unbedingt in Unmengen an ihre Wand hängen, wie es Fans taten. Denn mit einem Fan wollte sie sich nicht auf eine Stuffe stellen. Denn immerhin konnte sie Yamato auch immer sehen, wenn sie das Bedürfnis danach hatte!
Yamatos Frage ließ sie dann jedoch etwas grübeln. Wäre es besser es zu verschweigen? Besser für seine Karriere und seinen Ruf? Wahrscheinlich. Doch Sora musste sich eingestehen, dass sie das Versteckspiel nicht länger aushalten würde. So schüttelte sie leicht ihren Kopf, „Nein…“ antwortete sie knapp. Am liebsten würde sie die ganze Welt an ihrem Glück teilhaben lassen, doch dass lag wohl nicht in Yamatos Interessembereich. So schenkte sie ihm ein scheues Lächeln, „Dann musst du vielleicht damit leben, nicht mehr das beliebteste Mitglied von Knife of Day zu sein Und deine Krone an Kazuki abgeben.“ Neckte sie Yamato dann etwas, denn auch wenn Sora allgemein weniger das typische Mädchen war, wusste sie dennoch dass Vergebene Bandmitglieder schnell an Beliebtheit verlieren konnten. Sowas schnappte sie schnell mal auf, auch wenn sie sich weniger für sowas interessierte. Auch wenn sie das Yamato eigentlich nicht wünschte… zumindest würde sie das nicht zugeben. Weniger Mädchen die seinen Namen schreien oder in regelrecht angafften wären etwas, was Sora innerlich sehr begrüßen würde.

Den kurzen Dialog zwischen Gabumon und Yamato nahm Sora neugierig wahr, während sich ein Schmunzeln auf ihre Lippen legte. Es war schon mehr als amüsant, als Außenstehender solche Gespräche zu beobachten, doch ehe sie sich versah wurde sie doch in das Gespräch involviert. „Ich… ähm…“ bemühte sich die Orangehaarige ihre Gedanken zu ordnen. „Nunja…“ fing sie an zu überlegen. „Ich denke nicht, dass es wirklich so kompliziert ist.“ Gab sie zu bedenken während sie kurz zwischen den Digimon hin und her schaute, welche beide offensichtlich sehr neugierig waren, was nun der eigentliche Grund für diese Zuneigung war. „Genau, es ist sogar ganz einfach. Das ist einfach der Unterschied zwischen Freundschaft und Liebe.“ Erklärte sie nickend. Das sollte den Digimon doch eigentlich einleuchten. Immerhin handelte es sich ja auch üb die jeweiligen Wappen, passender Weise. „Und wenn man sich liebt, küsst man sich…?“ erkundete sich dann Biyomon. „Im besten Fall ja.“ Antwortete Sora, mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen. „So so…“ murmelte das pinke Vogeldigimon dann nur und versuchte sich darauf nun was zusammenzureimen. Denn was Liebe betraf wusste Biyomon eigentlich wie es sich anfühlte, dachte es zumindest. Doch nun warf das alles so viele Fragen in dem Kopf des kleinen Rookie-Digimons auf. Doch dieses war nun doch zu stolz, dies zuzugeben, denn als theoretischer Experte in Sachen Liebe wäre es nicht angebracht zuzugeben, dass man doch wenig Ahnung davon hat. Stattdessen stämmte das Digimon mit stolz geschwellter Brust seine Flügel an seinen Körper, „Ich habe schon verstanden!“, eine Aussage, welche Sora doch etwas sehr wunderte. Immerhin war Biyomon kein Digimon, dass sonst davon zeugte, dass es schnell und viel verstand, „Wirklich…?“ erkundete Sora sich deswegen vorsichtig und erhielt nur ein eifriges Nicken des Digimons, „Selbstverständlich! Wenn jemand was von Liebe versteht, dann ich!“ erklärte Biyomon dann, so überzeugt, dass Sora gar nicht weiter nachfragen wollte. Auch wenn sie etwas skeptisch war. Doch so war ihr Digimon nunmal, immer etwas überheblich und nicht wirklich leicht zu durchschauen.
Aber ihre Aufmerksamkeit schenkte sie lieber Yamato, welcher krampfhaft überlegte, wie sie ihr zweites eigentlich erstes Date verbringen können. Ein sanftes Lächeln war das, was er vorerst als Antwort bekam. „Darüber denken wir nach, wenn es soweit ist.“ Bot sie ihm an. Sie kannte Yamato immerhin mittlerweile gut genug, um zu wissen, dass er sich vorab erstmal um alles andere kümmern wollte und Sora würde ihm sicherlich auch nicht weglaufen. Sie hatte Zeit und war geduldig genug um sich hinten anzustellen. Und vor allem war Sora alles andere als wäherlisch und würde wohl allen Vorschlägen von Yamato zusagen.

Doch das dauerte nicht wirklich lange, ehe sich die Zimmertür erneut öffnete sich und die beiden Jüngeren hatten sie versprochenen Snacks mitgebracht. Mittlerweile ließen Sora und Yamato auch soweit voneinander ab, dass es für niemanden eine sonderlich unangenehme Situation wurde. Sora schenkte ihnen wie gewohnt ein Lächeln und bedankte sich für den Tee sowie die Snacks, auch wenn ihr persönlich der Appetit bereits vergangen war, strahlte das pinkte Digimon bei dem Anblick der Speisen und ließ sich auch nicht weiter bitten, nachdem Yasumi bereits indirekt zum Essen aufgefordert hatte. Während Sora hingegen ihren Partner beobachtete, welches gemeinsam mit den anderen Digimon die Cracker samt Pudding fröhlich verspeiste, während sie an dem Tee nippte.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Fr Okt 27, 2017 3:14 pm

Zeitsprung

11 . August
14:30 Uhr
Yamato & Sora & Yasumi & Kenshin (& Digimon)



Obwohl Yasumi und Kenshin zurückgekehrt waren und sich vor allem die Digimon auf das Essen gestürzt hatten, war Yamato innerlich mit der Frage beschäftigt gewesen, wie wohl alle darauf reagieren würden, wenn er eine Freundin bekannt geben würde. Die Band würde sich am wenigstens wundern. Was war mit Sawako? Und die Fans machten ihm am meisten Sorgen. Es gab so viele Möglichkeiten, die eintreten konnten. Die Fans könnten ihren Unmut an Sora auslassen oder aber sie würden ihn nicht mehr mögen. Yamato war sich nicht sicher, wie er das finden sollte. Immerhin baute die Band sehr auf die Fans. Und irgendwie würde es ihm nicht ganz passen, wenn Kazuki mehr Aufmerksamkeit erhalten würde. Denn dann war er sich sicher, würde dessen Ego gar keine Grenzen mehr kennen.
Aber dennoch war eine Geheimhaltung keine Option. Sora hatte ihm auf ihre Art deutlich gemacht, dass sie genau das nicht wollte. Und wenn sie schon so deutlich etwas aussprach, dann war es ihr wichtig.
Und dann nagte es auch noch an Yamato, dass sich sein bester Freund nicht meldete. Was, wenn Taichi wirklich richtig sauer wäre? Nicht, dass Yamato es nicht verstehen könnte, aber gerade jetzt, konnte sie sich keine Differenzen leisten. Anscheinend passierte um sie herum gerade viel mehr als sie angenommen hatten. Wenn es neue Digiritter gab, dann war die Lage kritisch. Und gerade jetzt mussten sie zusammenhalten. Sie wussten beide, was passierte, wenn sie das nicht taten. Wieso war eigentlich immer er schuld, wenn es Probleme zwischen ihnen gab?
Kein Wunder, dass Yamato das gesamte Gespräch über ziemlich still gewesen war. Er hatte sich nicht an den belanglosen Unterhaltungen beteiligt. Es hatte ihm den ein oder anderen besorgten Blick von Gabumon eingebracht. Sein Digimon hatte schon immer besser als alle andere verstanden, wann ihm etwas Kopfzerbrechen bereitete. Umso glücklicher war Yamato daher, dass sie nun wieder vereint waren. Das digitale Wesen hatte ihm wirklich gefehlt.
„Wir sollten unsere Handynummern austauschen“, fand Yamato und platzt dabei vermutlich gerade in ein Gespräch der anderen hinein. Aber das war gerade egal. Immerhin war es wichtig, zu planen, wie es weiterging. Er holte sein Handy hervor, um die anderen Nummern einzutippen. „Wir müssen uns gegenseitig in Notfällen erreichen können“, erklärte er. Deswegen hatte er auch alle anderen Nummern. Allerdings behagte es ihm irgendwie nicht so ganz, dass er Yasumi seine Nummer hatte geben müssen. Nicht, wenn er die Poster an den Wänden gedachte. Aber was blieb ihm anders übrig?
Gerade waren auch Nachrichten eingetrudelt, dass man sich bei Taichi treffen würde. Denn anscheinend waren sie nicht die Einzigen, die neue Digiritter getroffen hatten. „Die anderen haben auch Digiritter getroffen“, gab Yamato die Information an alle anderen weiter. „Taichi und Takeru.“ Und Hikari, die anscheinend mit seinem Bruder unterwegs war.
Würden es noch mehr werden? Er warf Sora einen leicht besorgten Blick zu. Je mehr es waren, desto größer war auch bestimmt die Gefahr, der die Digiwelt ausgesetzt war, oder? „Deswegen schlagen sie ein Treffen bei Taichi vor.“
Wunderbar ausgerechnet dort. Yamato wäre es wirklich lieber gewesen, wenn er erstmal in Ruhe mit seinem besten Freund hätte unterhalten können. Aber nun würde es bestimmt angespannt werden. „Ich schicke euch die Adresse“, bot er den beiden neuen Digirittern an. „Es ist gut, wenn wir direkt besprechen, wie wir weiter vorgehen sollen. Und das mit allen.“
Dann stellte Yamato die mittlerweile leere Teetasse ab und wandte sich an Sora. „Wir sollten uns auf den Weg machen. Deine Mutter fragt sich bestimmt, wo du steckst.“ Und er wollte nicht gleich den nächsten Patzer landen. Es reichte ja schon, dass er Sora verletzt nach Hause gebracht hatte.
Yamato kam auf die Füße und richtete sein Shirt, bevor er Sora die Hand hinhielt, um ihr aufzuhelfen. Sein Blick ruhte allerdings auf Yasumi. Vermutlich musste er irgendwann mit ihr reden. Und es wäre sicherlich gut, das schnell zu tun. Immerhin wären dann die Fronten geklärt und der Umgang könnte leichtert werden.
„Yasumi? Hast du eine Minute für mich?“, erkundigte er sich und musterte dabei eher einen Punkt hinter ihr, als das Mädchen selbst. Er war einfach nicht gut in so etwas. Das stand fest. „Unter vier Augen?“ Denn die Situation war ja auch schon ohne Zuhörer peinlich genug und er wusste nicht mal, für wen es peinlicher war.
Entschuldigend wandte er sich an Sora. „Wartest du mit Gabumon auf mich?“, wollte er wissen und schenkte er ihr flüchtiges Lächeln.

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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Fr Nov 17, 2017 11:13 am

11 . August
14:30 Uhr
Yamato & Sora & Yasumi & Kenshin (& Digimon)

Yamato... Yamato wollte ihre Handynummer? Wirklich? Yasumi schluckte einen großen Kloß in ihrem Hals hinunter und spürte, wie ihr die Hitze in die Wangen schoss. Ihr war für einen Moment nicht klar, dass er damit wohl nur die ganze Digiritter-Sache vereinfachen wollte, und das die Sache eigentlich nicht... persönlich war. Aber war ja auch vollkommen egal! - Dachte Yasumi mit hohlem Grinsen, als sie seine Nummer einspeicherte. Jetzt konnte sie mit Yamato Ishida telefonieren...!
Schließlich sprachen sie von einem großen Treffen. Mit allen Digirittern? Heute schon? Yasumi blinzelte etwas geschockt. ''Aber... Aber sollten wir nicht...?'' Sie ließ ihren Blick leicht sinken. ''… Ach, schon gut...'' Sah so aus, als hätte sie keine große Wahl. Sie verstand ja schon, dass es wichtig war, aber... Solche Situationen waren einfach schwer.... für sie. Betamon verzog ein wenig seine glupschigen Augen und raunte ihr zu: ''Das kann ja heiter werden...'' Allerdings.
Dann sprach Yamato sie plötzlich wieder direkt an; Ob sie Zeit für ihn hatte? ''Na klar...'' sprach Yasumi mit saumseliger Stimme. Sie hatte immer Zeit für Yamato... das dachte sie zumindest so vor sich her. Aber eigentlich kannte sie ihn erst seit heute. Jedenfalls schlug ihr das Herz gleich viel schneller, als sie sich vorstellte, mit Yamato unter vier Augen zu sein... Yasumi verließ schließlich das Zimmer und deutete dem blonden Jungen mit stillem Kopfnicken, ihr zu folgen. Sie führte Yamato in die Küche und ihr wurde in dem Moment klar, dass er vermutlich... Über Nichts Gutes mit ihr reden wollte. Bestimmt war es ihre ungesunde Obsession... Sie schluckte schwer und fuhr leicht in sich zusammen. ''Also... Über.. Über was... Was wolltest du mit mir besprechen?'' fragte Yasumi mit schwachem Lächeln. ''Ich weiß, Ich habe mich heute sehr peinlich verhalten, aber...'' Aber was? Der Rest des Satzes blieb ihr im Halse stecken. Sie starrte den älteren Jungen mit großen Augen an.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Mo Nov 20, 2017 3:38 pm

11. August
14:30 Uhr
Yamato & Yasumi

Selbst jetzt war Yasumi noch anzusehen, dass es für sie überhaupt nichts Alltägliches war, seine Handynummer zu bekommen. Und das, obwohl sie doch gerade geklärt hatten, dass sie nun in einem Team waren und ein ganz anderes Problem hatten. Dass sie beide Digiritter waren, schien allerdings schon wieder in den Hintergrund gerückt zu sein und der Blonde bereute es fast schon ein wenig, dass er seine Handynummer herausgegeben hatte. Niemals hätte er unter anderen Umständen einem Fan seine Nummer gegeben und dass Yasumi ein Fan war, ließ sich eben nicht abstreiten.
Umso wichtiger war eben auch das Gespräch, das ihnen beiden nun bevorstand. Yasumi war deutlich anzusehen, dass sie nervös war, weswegen er versuchte so freundlich wie möglich auszusehen. Etwas, was vielleicht nicht ganz seine Stärke war, wie Yamato fürchtete.
Er wandte sich an Sora. „Wartest du draußen auf mich und nimmst Gabumon mit?“, bat er sie und fasste kurz nach ihrer Hand. „Ich bin auch gleich da.“ Sicher verstand sie, wieso er mit Yasumi reden wollte und dass es wichtig war. Außerdem war er sich ziemlich sicher, dass sie ihm vertraute. Aber dennoch war Yamato nicht ganz wohl bei der Sache.
Sora kurz nachschauend, wandte er sich dann um und folgte Yasumi in die Küche. Hoffentlich bekam sie nun keinen Ärger, weil sie einen Jungen mit hier her brachte. Aber Yamato konnte auch nicht abstreiten, dass er sich wohl fühlte, wenn er keine Poster seiner Band erblickte.
„Schon okay“, beruhigte er Yasumi sofort, die ganz verlegen wirkte. „Wie gesagt, keiner hätte damit rechnen können.“ Es war ja auch vollkommen absurd anzunehmen, dass man mit jemanden, von dem man Poster und sogar eine Collage besaß, plötzlich eine andere Welt retten musste. Das hätte Yasumi niemals vorher ahnen können und Yamato glaubte sogar, dass sie dann sogar die Bilder abgenommen hätte, wenn sie irgendwie vorher geahnt hätte, dass er vorbei schauen würde. Sie wirkte immerhin auch so, als wäre es ihr echt unangenehm.
Yamato seufzte. „Ich dachte, wir sollten… wir sollten darüber sprechen, dass es unangebracht ist, wenn es so weiter geht“, begann er zögerlich und musterte seine Schuhe. Er war noch nie gut in so etwas gewesen. Vermutlich hätte Sora so ein Gespräch viel besser hinbekommen. „Ich bin echt nicht gut mit Worten…“, informierte er Yasumi und sah entschuldigend zu ihr auf. „In Songtexten ja, aber nicht so. Deswegen entschuldige bitte, wenn ich dich vor dem Kopfe stoße. Das ist nicht meine Absicht“, erklärte er schnell. Denn natürlich wollte er auch nicht die Gefühle des Mädchens verletzten. „Ich meinte nur, dass… es mich freut, dass du Fan unserer Musik bist.“ Das tat es wirklich. Immerhin steckte er verdammt viel Energie in diese Band. Aber leider fragte er sich auch, ob es den Fans wirklich um die Musik oder um die Bandmitglieder ging. „Aber ich denke, du wärst nicht unbedingt ein Fan von mir, wenn du mich richtig kennen würdest.“ Das dachte er eigentlich bei allen Fans. Verlegen zuckte Yamato mit den Schultern. „Und da wir uns jetzt vermutlich besser kennenlernen werde, wäre es vielleicht auch besser, wenn wir den Start vergessen und versuchen Freunde zu werden?“ Nicht, dass er so besonders gut darin war, aber er konnte ja wenigstens mal wieder versuchen, seinem Wappen alle Ehre zu machen. Außerdem war das der einzig richtige Weg. Er schenkte Yasumi ein kurzes Lächeln.
„Außerdem… ich möchte die Situation für Sora nicht unangenehm werden lassen“, fügte er hinzu. „Sie ist an Fans gewöhnt, wenn wir auf Konzerten oder so sind. Aber nicht im Freundeskreis.“ Und er fürchtete, dass irgendwann selbst Soras unendliche Geduld ein Limit erreichen würde. Das Letzte, was er wollte war, dass ihre frische Beziehung gefährdet werden würde. Positiv war natürlich, dass Yasumi wirklich nicht besonders aufdringlich war.
Er schob die Hände in seine Hosentaschen und musterte Yasumi. „Wir haben eigentlich auch keine Zeit um uns mit solchen Problemen aufzuhalten. Wir müssen schnellstens dafür sorgen, dass die Digiwelt wieder in Ordnung kommt. Und wenn wir jetzt ein Team sind, dann sollten wir auch als eins zusammen arbeiten. Denkst du, wir bekommen das hin?“
Yamato hoffte wirklich, dass das Gespräch förderlich gewesen war und nicht, dass er sie dadurch nur noch weiter in eine schwierige Situation gebracht hatte.


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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Fr Dez 01, 2017 7:38 pm

11. August
14:30 Uhr
Yamato & Yasumi

Ihre dunkle Vorahnung hatte sich bestätigt. Mehr noch; Das Gespräch wurde sogar noch unangenehmer, als sie sich auf dem Weg in die Küche vorgestellt hatte. Sie hing mit etwas starrem Blick an Yamatos Lippen und wusste nicht so recht, wie sie dem Jungen antworten sollte. Sie hatte sich bereits für ihre 'Verknalltheit' geschämt; Sie hätte nicht gedacht, dass sie dem Jungen einmal im realen Leben begegnen würde. Es war die ganze Zeit nur eine Fantasie gewesen, das wusste sie... Aber als sie erfahren hatte, dass Yamato Ishida auch ein Digiritter war; Da hatte sich ein wohliges Gefühl in ihr ausgebreitet, als wäre ihre Fantasie ein kleines Bisschen echter geworden. "Ja... Freunde... klingt... klingt gut..." gab Yasumi nur etwas schwächlich von sich und rupfte hibbelig an dem Saum ihres Shirts herum, ohne den Blonden anzusehen. Er war... ziemlich direkt. Aber sie glaubte nicht, dass er sie vergraulen wollte. Er war nicht so gut mit Worten, meinte er; Sie auch nicht. Und zwar in dem Sinne, dass ihr in dem Moment kaum Worte aus dem Mund purzeln wollten. Immerhin kam die Botschaft auf seine Weise deutlich bei ihr an; Irgendwie war sie sogar dankbar dafür. Er ließ sie nicht zappeln, und bestätigte das, was ihr ohnehin die ganze Zeit im Kopf umher spukte. Trotzdem fühlte es sich wie ein Schlag ins Gesicht an. Sie konnte sich nicht mehr so verhalten. Aber wie sollte sie ihre Gefühle ausschalten? Einfach so? Sie nickte ihm jedoch nur still zu, und wünschte sich, die Konversation würde schnell ein Ende nehmen. Wollte im Erdboden versinken. Wie immer eigentlich.  „Wir haben eigentlich auch keine Zeit um uns mit solchen Problemen aufzuhalten. Wir müssen schnellstens dafür sorgen, dass die Digiwelt wieder in Ordnung kommt...“ Auf diese Worte hin schaute Yasumi dann doch zu ihm auf. Ihre Augen weiteten sich ein wenig. Sie fragte sich kurz, ob sie ihn richtig verstanden hatte, und suchte in seinen hübschen, blauen Augen nach Antworten. Sie begann schließlich, leicht zu lächeln. Es war kein freudiges Lächeln. Ihr Mund verformte sich matt, resigniert. „Du... nimmst mich nicht für voll, oder? Oder eher... Du... Du denkst... Ich verstehe nicht, was  auf dem Spiel steht... und was... was wirklich wichtig ist...  mit der Digiwelt... und... den Digirittern... und so...“ stotterte das Mädchen, während sie versuchte, seinem Blick standzuhalten. Das war fast noch schlimmer, als einen Korb zu bekommen. Es war schlimmer für sie.  Sie ließ ihr Shirt schließlich los und seufzte kurz auf. Sie verfluchte innerlich ihre Scheue. Aber sie musste etwas sagen. Yasumi versuchte, etwas gefasster weiter zu sprechen: „Meine Gefühle für dich haben Nichts mit mir als Digiritter zu tun.“ sagte sie. Sie dachte: Okay, guter Anfang, du hast einen Satz ohne Aussetzer geschafft. Mit diesem tröstlichen Gedanken fuhr sie fort: „Ich verstehe es. Bevor Ich Betamon getroffen habe, war Ich ein normales Mädchen mit einem normalen Leben. Und jetzt... bin Ich das nicht mehr. Durch irgendeine... 'mysteriöse Kraft' wurde mir eine Aufgabe zugewiesen, die Ich mir nicht ausgesucht habe.“ Sie sah ihr Digivice für einen kurzen Moment an. „Ich soll mein Leben für eine Welt riskieren, die Ich nicht kenne. Und soll dabei auf Leute vertrauen, die Ich nicht kenne. Während ich gegen Kreaturen kämpfen muss, von denen Ich kaum etwas weiß. Ich verstehe das; Es ist eine ganz schön verkackte Situation... Ahhhh!... Entschuldigung für den Ausdruck-das-habe-Ich-nie-gesagt...“ fügte sie hastig hinzu, während ihr heiß und kalt gleichzeitig wurde. Was war nur in sie gefahren? Nun, vielleicht war es nicht so schlimm, wie die Worte, die Mitori manchmal in den Mund nahm. Sie verzog ihre Lippen, als sie ihn ansah. „... A-Aber Ich werde es trotzdem tun. Und zwar nicht wegen irgendeinem Schicksal. Oder wegen dem Team. Oder wegen dir. Ich werde es für Betamon tun. Denn es ist seine Welt; Er... Er ist mein allerbester Freund.“ Sie ging einen Schritt auf Yamato zu. Sie sah direkt zu ihm hoch und kniff leicht ihre Augen zusammen: „...Also brauchst du mir nicht zu erklären, wofür Zeit ist, und wofür nicht.“  Aus dieser Nähe drang ihr sein Duft in die Nase, der sie ziemlich verwirrte und von dem ihr auf seltsame Art und Weise schwindelig wurde. Beinahe sofort nach ihren Worten fuhr sie in sich zusammen. Sie stolperte wieder ein Stück zurück und hechelte mit unruhigem Atem: „Oh! N-Nein... Es tut mir so Leid! Ich wollte nicht... Das war... Ich wollte  nicht unhöflich... Es war nur... Es tut mir so Leid... Ich wollte... nur... Es ist nur...“ verwandelte sich das Mädchen wieder in ein stammelndes Wrack und sah ihn beinahe schon erschrocken an, über sich selbst. Sie war eigentlich nicht wütend, aber... Sie atmete erneut tief durch und griff nach der Theke in der Küche. Ihre Finger fühlten sich zittrig an. „Vielleicht... solltest du jetzt gehen.“  meinte sie nervös-grinsend und wandte sich ab, um in die Richtung ihres Zimmers zu huschen. Sie drehte sich für einen letzten Moment zu ihm um: „...Wir sehen uns später. Und... mach dir bitte keine Sorgen; Ich mag Sora.“ Nicht, dass sie jemals ernsthaft versuchen würde, zwischen sie zu kommen. Das wusste sie einfach, trotz der unterschwelligen Eifersucht. Wie sie schon immer gewusst hatte; Es war nur eine Fantasie.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Wohnung von Yasumi    Fr Dez 15, 2017 3:40 pm

11. August
14:30 Uhr
Yamato & Yasumi (& Sora)




Leise seufzte Yamato, als er bemerkte, dass das Gespräch leider gar nicht so gut lief, wie er gehofft hatte. Aber was hatte er auch gedacht? Das ausgerechnet er, ein einfühlsames Gespräch mit einem Mädchen, das anscheinend ein wenig in ihn verknallt war, führen konnte? Taichi hätte ihn für diese Annahme sicherlich ausgelacht. Aber jetzt konnte er auch nicht mehr zurückrudern. Verdammt.
„Tut mir leid…“ Was eigentlich? Dass er hier plötzlich aufgetaucht war? Dass er eine Freundin hatte? Vielleicht sollte er auch einfach den Mund halten.
Denn anscheinend hatte er Yasumi nicht nur traurig gemacht, sondern auch verärgert. Denn prompt verdunkelte sich ihr Blick und ihre Mimik veränderte sich. Sie war wütend auf ihn und das nicht, weil es um ihre Schwärmerei ging, sondern weil es um die Aufgabe als Digiritter ging. Prompt tat Yamato seine klägliche Wortwahl auch schon leid und er hob abwehrend die Hände. „Warte kurz, das hab ich so nicht gemeint“, stellte er klar. Er hatte ihr nicht das Gefühl geben wollen, sie nicht für voll zu nehmen.
Er senkte den Blick und schob die Hände in seine Hosentaschen. „Ich wollte nur sagen, dass es nicht das erste Mal wäre, das sich ein Digiritter von persönlichen Problemen ablenken lässt. Wir haben das alle durchgemacht“, erklärte er. Yamato konnte sich nur zu gut an seine eigenen Fehltritte erinnern. „Es ist manchmal leichter, sich auf Schulaufgaben oder Streitigkeiten mit Freunden zu konzentrieren, als eine fremde Welt zu retten… das ist alles, was ich sagen wollte.“ Und wer könnte ihnen das verdenken? Sie waren Kindern, sie sollten sich auch genau auf so etwas konzentrieren und nicht Kämpfe austragen, die so wichtig waren.
Er sah scheu wieder hoch, um zu erkennen, ob seine Worte etwas verbessert hatten. Allerdings zuckte Yamato innerlich zusammen, als Yasumi das Wort Gefühle in den Mund nahm. Dann waren es jetzt also schon Gefühle und nicht nur eine harmlose Schwärmerei? Das klang aber gar nicht gut. Dennoch klang der Rest ihres Monologs dafür umso besser und Yamato musste zugeben, dass er beeindruckt davor war, dass sie so viel am Stück redete. So viel hatte Yasumi die ganze Zeit über noch nicht gesagt. Kein Wunder, dass er sie verblüfft anschaute, ehe er sich zu einem Grinsen hinreißen ließ.
„Ich glaube, du musst dir viel weniger Sorgen machen, als du es gerade tust“, fand er schließlich. „Du scheinst das alles ziemlich ernst zu sehen. Das ist der richtige Weg. Das ist gut und ich bin mir sicher, Betamon weiß das auch zu schätzen.“ Mochte ja sein, dass sie Angst hatte. Und das wäre verständlich. Aber nach dem, was er gehört hatte, glaubte Yamato auch nicht, dass sie einfach vor Angst wegrennen würde. Und das war schon mehr, als er eben von ihr angenommen hatte.
Als Yasumi dann auch noch auf ihn zukam, musterte er sie irritiert. Yamato mochte es nicht, wenn Fremde zu nah an ihn herankamen. Allerdings wirkte sie gerade nicht so, als würde es sich um eine verrückte Fanattacke handeln. Dafür wirkte Yasumi gerade noch zu wütend. Jedenfalls so lange, bis sie zu realisieren schien, was sie gerade tat.
Prompt fing das Gestottere schon wieder an und Yamato seufzte innerlich. Das würde auf gar keinen Fall leicht mit ihr werden. „Das war nicht unhöflich“, stellte er klar. „Das war direkt. Und dein gutes Recht, nachdem ich so direkt war.“ Sie hatte immerhin das Recht etwas dazu zu sagen. „Außerdem bin ich Schlimmeres gewöhnt.“ Er hatte regelmäßig mit Menschen wie Taichi, Daisuke und Kazuki zu tun. Dagegen war Yasumi eine Heilige.
Dennoch verstand Yamato natürlich auch, dass sie ihn schnellstens loswerden wollte. Deswegen nickte er sofort. „Klar.“ Vermutlich war sie froh, sobald er außer Sichtweite war. „Danke, dass du dir die Zeit genommen hast… und entschuldige“, sagte er noch einmal, bevor er sich eigentlich schon zum Gehen umdrehen wollte.
Doch Yasumi sagte noch etwas, das seine Mundwinkel deutlich nach oben schnellen ließ. „Sie mag dich auch“, antwortete er und zuckte mit den Schultern. „Vermutlich wird sie sich für euch verantwortlich fühlen. So ist sie einfach…“ Und das war einer der vielen Gründe, wieso er Sora so sehr mochte. „Bis später“, verabschiedete er sich von Yasumi und beeilte sich dann die Wohnung ebenfalls zu verlassen. Er kam sich ohnehin schon wie ein Eindringling vor.
Auf der Straße atmete Yamato dann erst mal tief durch, bevor er sich nach Sora und den beiden Digimon umsah, die er auch sofort entdeckte. „Entschuldigt, dass ihr warten musstet“, begrüßte er die kleine Gruppe und kam auf sie zu. „Ich dachte, es wäre gut, kurz mit ihr zu reden… naja… ich überlasse das Reden ab jetzt lieber wieder anderen“, fasste er kurz zusammen und zuckte hilflos mit den Schultern. Egal, die Situation war vorbei.
„Und was machen wir noch, bis wir die anderen treffen?“, erkundigte er sich bei Sora, und versuchte dabei alle anderen Gedanken bei Seite zu schieben, aber das gelang nur mäßig gut. Immerhin ging ihm eigentlich gerade zu viel durch den Kopf.






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