Ein Digimon RPG
 
StartseiteStartseite  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  
Wanted!

Wir suchen noch dringend:


Iori "Cody" Hida
Daisuke "Davis" Motomiya
Miyako "Yolei" Inoue
OC mit dem Wappen der Geduld
Wappen der Vernunft
Jun Motomiya
Yohsio - Drummer von KOD
Zu freien Gesuchen - Klick
Die neuesten Themen
» Probenraum der Odaiba-Oberstufe
von Yoshio Kayo Do Okt 12, 2017 9:47 pm

» Flure der Odaiba-Oberstufe
von Melody Watanabe Do Okt 12, 2017 3:24 pm

» Wohnung von Tai und Kari
von Ryouta Katashi Mi Okt 11, 2017 6:12 pm

» KOD ~ I will be your guide
von Yoshio Kayo Mo Okt 09, 2017 8:13 pm

» Yoshio Kayo (anmeldung)
von Yamato Ishida Di Okt 03, 2017 11:05 pm

» Abmeldung
von Yamato Ishida Do Sep 28, 2017 3:47 pm

» Der Stadtpark
von Miki Hatake Do Sep 28, 2017 10:34 am

» Wörterwald (Änderung!)
von Gast Di Sep 26, 2017 3:44 pm

» Das Einkaufszentrum
von Ryouta Katashi Sa Sep 23, 2017 9:42 pm

» Hogwarts Dark Ages [Bestätigung]
von Gast Mi Sep 20, 2017 2:28 am


Austausch | 
 

 Haus der Kisaragis

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Yamato Ishida
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 356
Arbeit/Hobby : Schüler/Musiker

BeitragThema: Haus der Kisaragis   Di Aug 01, 2017 3:35 pm

Hier wohnt Nobo mit seiner Familie.

_________________



___Crest of Friendship___




Nach oben Nach unten
http://digirevenge.forumieren.com
Nobu Kisaragi

avatar

Anzahl der Beiträge : 22

BeitragThema: Re: Haus der Kisaragis   Mi Aug 02, 2017 9:19 pm

11. August
15:30Uhr
Mimi & Nobu


Es war ein leichtes Mimi dann doch davon zu überzeugen, dass es eine weniger gute Idee war selbst zu laufen. So trug er sie, wie einer Prinzessin würdig, den Weg zum Auto. Erneut einer der Momente in denen er sich sehr freute regelmäßig zu trainieren, so war die ohnehin leichte Mimi kein Problem und auch der Weg war schnell zurückgelegt. Doch da es unmöglich war den Autoschlüssel aus der Hosentasche zu fischen und das Auto dann zu öffnen während er Mimi auf dem Arm hielt, weshalb er sie vorsichtig beim Auto angekommen dann doch absetzte nur um die Beifahrer Tür für sie, wie gewohnt, offen zu halten, ehe sie den Heimweg antraten, im Auto. Und die Fahrt fühlte sich beinahe wieder so an, wie jede andere Fahrt zuvor. Als wäre nie etwas zwischen ihnen gewesen. Wie gewohnt ruhte seine eine Hand die ganze Fahrt über auf ihrem Oberschenkel, so wie er es sich angewöhnt hatte und so wie er einfach am liebsten hatte.
Und auch wenn sie eine recht ansehliche Strecke fuhren, da er mit seiner Familie doch etwas weiter vom Zentrum entfernt lebte, kam ihm das doch viel zu kurz vor. Immerhin genoss er die Zeit mit Mimi, auch wenn sie nur als Beifahrer neben ihm saß. Wenn er alleine die Strecke fuhr störte es ihn beinahe immer dass er soweit weg von allem wohnte, aber das war wohl der Preis dafür wenn man in Tokyo den Luxus eines eigenen Hauses zahlte und dank Auto auch kein unüberwindbares Problem. Und mit Mimi fühlte sich die Fahrt schlichtweg noch viel kürzer an.
So erreichten sie wenig später bereits das Haus, welches optisch schon beinahe zu klischeehaft japanisch war. Doch seiner Mutter gefiel es und sie liebte diese Kultur und lebte sie in vollen Zügen einfach aus. Auch wenn Nobu froh war, dass mittlerweile moderne Elemente der Inneneinrichtung hinzugefügt wurden. So fühlte es sich immerhin nicht immer so an, als wären er einige Jahrhunderte zurückgesetzt worden. Und von dem ganzen traditionellen Kram sah man spätestens nichts mehr, wenn man in Nobus Reich kam. Denn das war seins, ergo hat er es schon in frühen Jahren so eingerichtet wie er wollte.
So stieg Nobu, wie gewohnt, zuerst aus dem Auto aus nur um Mimi die Tür zu öffnen und um ihr die Hand zu reichen um ihr so aus dem Wagen zu helfen und um sie die letzten Meter eine Stütze zu bieten. Zum Glück war es nur eine handvoll Meter die sie vom Auto bis zur Haustür zurücklegen mussten. Sonst hätte Nobu sich nicht lang bitten lassen und hätte sie auch kurzerhand getragen. Doch das wäre spätestens beim aufschließen und öffnen der Tür recht problematisch gewesen. Und direkt als er dies tat strömte der ihm nur zu bekannte Duft seines Heimes entgegen, welcher sich aus den Blumen und dem Parfüm seiner Mutter zusammensetzte, welches es einfach immer schaffte sämtlich herbere Gerüche von Nobus Deos zu übertünchen. Vielleicht war es gar nicht so schlimm, immerhin bevorzugten die kleinen Mädchen diesen Geruch wahrscheinlich auch mehr.
Er schlüpfte im Flur angekommen aus seinen Schuhen raus und wartete schon regelrecht ungeduldig dass Mimi ebenfalls sich von ihren bereit. Nur um dann ihr Gesicht in seine Hände zu nehmen, sich etwas vorzubeugen und sich einen Kuss von der Brünetten abzuholen. Doch während dieses Kusses glitten seine Hände an ihr hinab, jedoch nur um sie dann hochzuheben. Und aus dieser Position ging es am einfachsten, wenn er seine Arme kurz unterhalb ihres Popos positionierte. „Also, du wolltest ein Eis.“ Erinnerte er sie grinsend. Eigentlich wäre vielleicht angenehmer gewesen für beide Parteien, wenn er wie sonst sie wie einer Prinzessin würdig auf den Armen getragen hätte. Doch selbstverständlich sah Nobu einen Vorteil sie so zu tragen, auch wenn der weniger romantischer Natur war. So legte er mit Mimi den restlichen Meter bis zur Küche zurück und setzte sie dann dort auf dem Tresen ab. Dieser hatte den Vorteil, dass er hoch genug war dass Mimi nun beinahe auf Augenhöhe mit ihm war. So legte er seine Hände auf ihren Oberschenkeln ab um sich erneut einen Kuss abzuholen. Für ihn war das Eis immerhin zweitrangig und eigentlich hatte er in Gedanken schon auf ein Eis verzichtet. „Ich schau mal, womit ich dir dienen kann.“ Hauchte er grinsend gegen ihre Lippen ehe er sich von ihr löste und sich von ihr abwand, um aus einem der Regale eine Glasschale zu holen. „Ich hoffe die ist groß genug.“ Scherzte er und hob die besagte Schale einmal kurz hoch. Und nun kam ihm das mehr als gelegen, dass er 2 kleine Schwestern hatte, welche ihm Gegensatz zu ihm sich am liebsten nur von irgendwelchen Süßigkeiten ernähren würden. So war schnell Eis aus dem Gefrierschrank organisiert . Tatsächlich schlich sich ein leichtes Schmunzeln auf seine Lippen, als er dann feststellte, dass es tatsächlich Erdbeereis war. Nachdem Mimi vor Ewigkeiten mal geäußert hatte, dass sie Erdbeereis gerne mochte und seine Schwestern das mitbekommen hatten wurde Erdbeere plötzlich ebenfalls ihre Lieblingssorte und war ein Must Have im Hause Kisaragi.
So war das Eis schnell in die Schale gefüllt, doch mittlerweile wusste Nobu Bescheid, dass Mimi sich von einem Eisbecher mehr erhoffte. So war Schlagsahne ebenso schnell organisiert und Nobu erlaubte sich ebenfalls das alles noch mit Streuseln zu verzieren, auch wenn das wohl doch eher etwas war, was er eher für seine Schwestern tat. Ein Löffel noch rein und schon war das Eis fertig. Und Nobu grauste es schon beim Anschauen der Kalorienbombe vor der Trainingseinheit die er einlegen müsste um das abzutrainieren. Da war er doch recht froh, dass Mimi sich über sowas weniger Sorgen machte. So reichte er ihr die Schale mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen. „Lass es dir schmecken.“ Sagt er nur und drückte ihr noch einen Kuss auf die Stirn, „Und wehe du verpetzt mich bei den Mädels, dass du Eis bekommen hast und sie nicht.“ Drohte er ihr grinsend.
„Ich gehe mich fix umziehen, sei du schön artig.“ Erklärte er ihr. Sein Shirt hatte immerhin etwas unter Mimi gelitten. Und dafür war er was seine Kleidung doch etwas zu eitel, als das er etwas Zerknittertes tragen würde, auch wenn er wohl das Haus nicht mehr verlassen würde. Und auch wenn seine Mutter gerade nicht zu Hause war, da sie seine Schwestern abholte, bevorzugte Nobu es tatsächlich ausnahmsweise sich in seinem Zimmer von dem Oberteil zu entledigen. Denn im Hinterkopf schwirrte ihm immer noch Mimis Angebot und er wollte immerhin nichts einfach überstürzen.
Nach oben Nach unten
Mimi Tachikawa

avatar

Anzahl der Beiträge : 17
Arbeit/Hobby : Schülerin

BeitragThema: Re: Haus der Kisaragis   Mi Aug 02, 2017 10:23 pm

11. August
15:30Uhr
Mimi & Nobu


Wie hätte sie ihm diesen Wunsch abschlagen können, wenn es sich doch so anbot und sie sich in solch einer Geste komplett bei ihm fallen lassen konnte. Als Nobu seine starken Arme um sie schlang und sie so zu seinem Auto trug spürte Mimi eine Verbundenheit mit ihrem Freund, die sie so zuvor niemals empfunden hatte. Immer und immer wieder beruhigte es sie einfach das nun nichts und niemand mehr zwischen ihnen stand und die zierliche Frau nun einfach sie selbst sein konnte. Niemals wieder würde es etwas geben das sie entzweien konnte, das schwor sie sich.
Am Auto angekommen stellte Nobu sie kurzerhand ab, nur um ihr dann wie immer die Autotür zu öffnen. Auch danach war er ganz der Alte, als er ihr wie sonst auch eine Hand auf ihren Oberschenkel legte und währenddessen Auto fuhr. Ein leichtes Kribbeln durchzog dabei den Körper der Brünette, wie auch sonst. Diese Art Nähe genoss sie unheimlich und dennoch machte es sie auch irgendwie verlegen. Natürlich tat er damit nichts Unanständiges, dennoch kamen ihr stets solche Szenen in diesen Fällen auch mal in den Kopf. Genau genommen war sie ja schlichtweg auch einfach nur eine Frau mit Bedürfnissen und nur weil sie noch nie mit einem Mann geschlafen hatte, hieß es ja nicht, dass es ihr nicht durchaus gefallen würde, wenn ihr Mann sie irgendwie anfassen würde. Und genau das tat er im Grunde ja und was für ihn eine kleine Nebensache zu sein schien, das war für sie einfach das Größte auf Erden.
Die weitere Fahrt über schaute Mimi schweigend aus dem Fenster und überlegte sich, was sie Palmon sagen würde. Irgendwie tat es ihr immer noch Leid wie sie ihren Partner zurück gelassen hatte. Als wäre es seine Schuld gewesen, dabei hatte es sie stets in Schutz nehmen wollen und nur das Beste gewollt. Wie immer im Endeffekt, dabei verstand die Digiritterin einfach nie, wie sie solch ein gutartiges und liebevolles Wesen nur in ihrem Leben verdient hatte. Wenn Mimi an früher dachte, dann überzog sie ein eisiger Schauer. Damals war sie wirklich manchmal eine Diva gewesen und auch wenn sie dies niemals mit Absicht getan hatte, Palmon hatte es nie einfach mit ihr gehabt. Auch jetzt noch schaffte sie es das kleine Monster ab und an an die Grenzen der Vernunft zu bringen, dennoch würde es Palmon nie in den Sinn kommen ihr in den Rücken zu fallen und dafür liebte Mimi es einfach abgöttisch. Ihr Digimon war nicht nur ihr Partner, nein. Es war auch ihr bester Freund und genau das musste sie einfach mal wieder unter Beweis stellen.
Als auf einmal das Auto zum Stehen kam, wachte die Brünette aus ihren Tagträumen auf und schüttelte sich kurz. Langsam dämmerte es ihr, wo sie waren, als sie ihren Kopf auf ihrem Arm hochnahm und ihren Blick über das vertraute Haus der Kisaragis schweifen lies. Ein wohliger Schauer überkam die Frau. Hier fühlte sie sich einfach wie zu Hause, denn irgendwie war es in kurzer Zeit zu ihrer zweiten Heimat geworden. Mit einem kurzen Blick zu ihrem Freund lächelte Mimi schon wieder: „Ich habe es in so kurzer Zeit einfach schon wieder so sehr vermisst hier zu sein, das glaubst du gar nicht“.
Als Nobu ihr schließlich aus dem Wagen half, erfreute es sie, als er ihr für einen kurzen Weg nur als Stütze dienen wollte. Ihre Füße taten zwar schon weh, aber sie konnten dennoch einiges ab. Dabei dachte sie wieder an früher und daran wie viele Kilometer sie vereinzelt schon an einigen Tagen zurück gelegt hatte. Diese paar Meter dagegen waren ein Kinderspiel. Nachdem ihr Freund die Tür des Hauses geöffnet hatte, kam dieser vertraute Geruch aus den Räumen, welchen die Brünette sofort einhüllten und in ihren Bann zogen. Seltsamerweise mochte sie den Geruch dieser vier Wände, auch wenn sie sonst ein Problem mit fremden Gerüchen hatte. Mimi fühlte sich daheim immer am wohlsten, dieser Geruch jedoch hatte es ihr schon irgendwie angetan.
Wieder einmal zierte ein Lächeln ihre Lippen, als die kleine Frau langsam in das Haus ging und ihre Schuhe auszog. Einen Augenblick später umschlossen zwei starke Hände ihr Gesicht und drehten es zu diesen grünen Augen. Gerade wollte sie sich in ihnen verlieren, als ein weiches paar Lippen die ihre berührten und ihr einen Kuss raubten. Allein diese kleine Berührung benebelten die Brünette leicht und ließen sie sich wünschen, er würde sie sofort mit in sein Zimmer nehmen.
Allerdings schlug sie dies schnell aus dem Kopf, als ihr Freund sie an das Eis erinnerte, welches sie doch hatte haben wollen. Verdammt, daran hatte sie schon gar nicht mehr gedacht. Wieso um alles in der Welt hatte sie nur angefangen von so einer Kalorienbombe zu sprechen? Wahrscheinlich, weil sie das Süße mit seinen Schwestern in Verbindung brachte. Diese kleinen und bezaubernden Mädchen waren einfach Zucker pur. Wie konnte sie da nicht an Eis denken? Und dann noch die Tatsache, dass Mimi etwas Süßem einfach niemals widerstehen konnte. Eine Eigenschaft, die ihr manchmal wirklich alle Nerven kosteten.
Noch bevor sie protestieren konnte, hoben die Hände ihres Freundes sie an einer Stelle hoch, die er so zuvor noch nie gewählt hatte. Wie waren ihr seine Berührungen nicht aufgefallen? War sie etwa doch wieder in seinen Augen versunken? Leicht errötet ließ sie sich von ihm in die Küche tragen und trug dabei ein leichtes Grinsen auf den Lippen. Okay, der Gedanke an Eis an solch einem Tag gefiel ihr doch irgendwie. Immerhin war Eis einfach lecker, aber Nobu wäre es in dieser Sekunde vielleicht mehr.
Als sie in der Küche ankamen, setzte der Blondschopf sie kurzerhand auf der Arbeitsfläche ab. Was hätte sie nicht alles dafür gegeben ihn bei sich zu behalten. Am liebsten hätte sie ihm ihre Beine um den Leib geschlungen und für immer an sich gebunden. Dennoch ließ sie ihn ziehen und sich auf die Suche nach ihrem Eis machen. Dabei wollte er ihr imponieren, wie süß einfach. Als Mimi also das Erdbeereis erblickte, strahlten ihre Augen sofort mehr: „Du weißt einfach immer, wie du mich um den kleinen Finger wickeln kannst, oder?“. Natürlich wusste er das. Nobu war einfach ein aufmerksamer junger Mann, der sich Sachen in kürzester Zeit merken konnte. Allein die Tatsache das sie erst einmal nebensächlich gesagt hatte ihr Lieblingseis wäre Erdbeere ließ sie nicht daran zweifeln, dass er ihr immer aufmerksam folgte.
Ziemlich schnell war der Blondschopf fertig und gab der Brünette eine Schale mit einer riesigen Kalorienbombe. Nicht nur das sie ihr heißgeliebtes Eis bekam, nein. Er hatte ihr sogar erlaubt Schlagsahne und Streusel drauf zu haben. Dabei wusste Mimi mehr als genug wie wichtig es Nobu war gesund und sportlich zu leben. Sicherlich würde sie deswegen mit ihm das ein oder andere Gewicht drücken müssen, aber auch das war okay. Sie liebte es schließlich ihm dabei dann zuschauen zu können, wie er sich verausgabte. Für sie hatte es eben auch seine Vorteile, vor allem wenn sie so einen Freund hatte, der dann alles zur Show stellte, was er zu bieten hatte. Für gewöhnlich hatte Mimi eigentlich nie Gefallen an solchen Proleten gefunden, dieser jedoch hatte es ihr angetan. Vor allem aber auch die Küsse bei jedem einzelnen Liegestütz, wenn sie sich unter ihn legte und ihm so als Anreiz diente. Das allein war schon Grund genug, immerhin konnte dieser Mann viele Liegestütze. An Ausdauer mangelte es nicht und an Küssen ebenso wenig.
Mimi nahm freudig ihren Eisbecher entgegen: „Dankesehr mein Schatz. Ich werde danach natürlich irgendwann mit dir ein bisschen Sport betreiben, versprochen“. Ein Zwinkern, welches normalerweise sein Job war, zierte ihre Aussage und ließ sie danach jedoch aufhorchen. Erst dann merkte sie, wie anzüglich ihre Worte gewesen waren, weshalb sie errötete. Hoffentlich hatte er es nicht als solches aufgefasst, um Himmels Willen.
Um sich abzukühlen steckte Mimi einen Löffel voll mit Eis in ihren Mund und ließ die Creme langsam auf ihrer Zunge zerfließen. Die Kälte tat gut und ließ sie wieder einen freien Kopf bekommen. Verdammt, sie musste langsam mal an etwas Anderes denken. So würde es immerhin nicht weiter gehen, wenn sie ihren Freund nicht noch unnötigerweise mit diesem Thema zu nah treten wollte.
Als seine Stimme sich erhob, hörte Mimi auf und sah ihn rasch an. Noch immer stand er vor ihr und sah sie dabei innig an. Er wollte sich also umziehen, ja gut, aber wieso wollte er sie allein lassen? Mimi ließ ihren Löffel aus dem Mund gleiten und stellte kurzerhand ihr Eis zur Seite. Schließlich tat sie das, was sie vor ein paar Minuten schon hatte tun wollen. Sie griff nach einer seiner Hand und zog ihn näher an sich. Er war einfach viel zu weit weg und das hasste sie einfach. Ganz automatisch schlossen sich ihre Beine um seinen Leib, als hätte sie es noch nie anders getan. Die Augen der Brünette waren dabei immer noch auf seine gerichtet und versuchten zu erkennen woran er gerade dachte. Was würde sie nicht alles geben, wenn sie dafür Gedanken lesen konnte oder zumindest die ihres Freundes.
Ihre freie Hand strich eine Haarsträhne aus dem Gesicht von Nobu, ehe sie ihre Stimme wieder fand: „Aber du willst mich doch nicht alleine hier lassen oder? Nimm mich bitte mit, ich bin auch artig“, sie hatte das Gefühl die Luft würde sie förmlich statisch aufladen und wäre somit fast greifbar. Irgendwie beunruhigte sie das, animierte sie allerdings auch weiter zu gehen, weiter als sonst. Mit einem Mal legte sie ihre Hände an den Saum seines Shirtes und biss sich auf die Lippe: „Oder aber ich kann dir auch hier etwas helfen, wenn du mich nicht mit nehmen willst“. Ihre Hände wurden immer sicherer und fordernder. Langsam zogen sie sich hoch über seine Bauchmuskeln und erkundeten jeden Hügel, welcher sich durch sein hartes Training gebildet hatte. Wie hatte sie ohne diesen Mann nur je leben können?
„Es tut mir Leid wenn ich zu weit gehe Nobu, aber langsam kann ich einfach nicht mehr klar denken. Ich liebe dich und ich will dich einfach ganz nah bei mir haben. Unterbreche mich, wenn es falsch ist, aber gerade jetzt fühlt es sich für mich einfach mehr als richtig an“, noch ehe sie ihr letztes Wort wirklich ausgesprochen hatte, landeten ihre Lippen auf seinen und zogen sie in einen fordernden Kuss. Noch nie hatte sie solch einen Hunger verspürt und mit jeder Bewegung an seinen Lippen schien dieser sich noch weiter auszubreiten. Man hätte dies schon fast als Gier bezeichnen können.
Vorsichtig und mit leicht zitternden Händen, ob vom Kuss oder von ihrer Nervosität wusste Mimi nicht, zog sie an seinem Shirt und schob dies somit Millimeter für Millimeter weiter nach oben, ehe sie sich kurz von seinen Lippen löste, nur um es ihm über dem Kopf auszuziehen. Seltsamerweise wehrte er sich nicht. Wollte er das etwa doch auch? Mit einem Mal schlug der Brünette das Herz bis zum Hals und verschlugen ihr somit die Sprache. Selbst das Atmen vergaß Mimi, auch weil sie sich nun wirklich einen ausschweifenden Blick über seinen Oberkörper gewährte. Natürlich hatte sie ihn schon öfter gesehen, aber nicht so, nicht mit diesen Augen und verdammt nochmal, sie liebte einfach was sie sah.
Bevor sie sich ganz vergaß, schaute Mimi wieder nach oben und erwiderte den hungrigen Blick des Blondschopfes, ehe sie ihre Lippen wieder auf die seiner drückte. Wenn sie es nicht besser wüsste, würde sie sagen, sie wäre nun im Himmel angekommen, allerdings wäre das noch eine Untertreibung. Nobu Kisaragi war viel besser als der Himmel und das konnte sie mit Sicherheit sagen, ohne das Mimi den Himmel kannte.
Nach oben Nach unten
Nobu Kisaragi

avatar

Anzahl der Beiträge : 22

BeitragThema: Re: Haus der Kisaragis   Do Aug 03, 2017 1:43 am

11. August
15:30 Uhr
Mimi & Nobu


Mimi war einfach sein Mädchen. Das bekam er immer und immer wieder zu spüren. Sie war schlichtweg eine Prinzessin wie sie im Buche stand und der hochgewachsene Mann hätte niemals gedacht, dass er an sowas jemals sein Herz verlieren könnte. Aber das war einfach geschehen und er liebte sie mit jeder Faser seines Körpers und konnte sich keine bessere Frau an seiner Seite vorstellen. Niemals. Vor allem weil sie seine Schwestern ebenso viel Liebe schenkte und das sie die Brünette ebenfalls bedingungslos mochten. Das war wohl eine der Vorraussetzungen die Nobu an seine Freundin stellte und Mimi… sie schaffte einfach in jeder Hinsicht perfekt in den Augen des Mannes zu erscheinen. Also wäre er ja wohl mehr als verrückt wenn er sie wegen irgendwas gehen ließ. Und umso froher war er, dass dieses Mädchen auch keine Anstanden machte seine Seite jemals zu verlassen.
So schenkte er ihr ein kurzes Schmunzeln, als sie die Tatsache erwähnte, dass er wusste wie er sie um den Finger wickeln kann. Das mit einem Ja zu beantworten wäre zu einfach. Und lag nicht in Nobus Natur. Stattdessen genoss er einfach die Tatsache dass sie ihm das zumutete. Und Nobu gab es sich einfach auch stets Mühe um jede Kleinigkeit, jedes Wort und einfach alles was Mimi tat und von sich gab zu registrieren und die Informationen auszuwerten und zu nutzen. Zu nutzen um Mimi nur ansatzweise so glücklich zu machen, wie sie ihn glücklich machte. Und dieser Satz sorgte einfach dafür, dass er eine Art Genugtuung fühlte, immerhin trugen seine Taten damit offensichtlich Früchte.
Und diese Früchte konnte er wenig später ernten. Mit einem leichten Grinsen auf den Lippen lauschte er ihrem Versprechen. Sie wollte zusammen mit ihm Sport treiben? Etwas skeptisch musterte er sie. Denn diese Ehre kam ihm selten zu Teil. Meist war sie eher moralische Unterstützung, was sie mehr als gut genug tat. Das war wohl der Grund warum er sie nie dazu drang wirklich mitzumachen, dann bei jeder erfolgreich durchgeführten Übung mit einem Kuss belohnt zu werden war einfach eine viel bessere Aussicht. Auch wenn er den Anblick von Mimi in einem kurzen Sportdress wohl auch nicht ablehnen würde. Und ebenso würde ihm eine gemeinsame Dusche nach dem Training ihm auch mehr als nur gefallen. Doch diesen Gedanken sollte er nicht weiterspinnen, das würde nur schief gehen. „Ich freu mich schon drauf.“ Entgegnete er ihr dann lediglich knapp. Denn auch wenn er den Sport eher als Mittel zum Zweck sah. Aber nun gefiel ihm die Aussieht mit Mimi sich sportlich zu betätigen doch erstaunlich gut.
Und in dem Moment, wo er sich gerade abwenden wollte, um für einen Augenblick in seinem Zimmer zu verschwinden wurde er von Mimi direkt an sie heran gezogen. Doch etwas überrascht ließ er das über sich ergehen. Und nahezu automatisch legte er seine Hände an ihrer Taille ab. Während es sich beinahe schon so anfühlte als würden sie sich eine Ewigkeit einfach nur anschauen. Doch Mimi brach dieses Schweigen und bat ihn sie mitzunehmen. Noch bevor Nobu darauf mit mehr als nur einem Schmunzeln antworten konnte, lenkte ihn Mimis folgende Tat zu sehr ab, als das er die passenden Worte finden konnte. Und tatsächlich musste der sonst so wortgewandte Mann einmal kräftig schlucken. Ob er sich ihre Worte gerade nur eingebildet hatte? Oder einfach nur verhört? Doch ließ sie ihren Worten direkt Taten folgen. Auch wenn erst langsam und zögernd. Doch allein schon da bekam Nobu das Gefühl, dass er seine Muskeln doch etwas mehr anspannen sollte. Mimi mochte diese, das wusste er. Und deswegen redete er sich wohl ein das zu tun. Zu konzentriert auf das, was sie da tat schaffte er es erneut nicht einmal ein Wort über seine Lippen zu bringen. So war er dann doch recht erleichtert, dass Mimi das Wort erneut übernahm und ihm gar keine Möglichkeit gab darauf zu antworten. Stattdessen genoss er ihre zarten Lippen und die Tatsache, dass sie einfach zu sehr nach dem Erdbeereis schmeckte, welches wenige Sekunden zuvor noch auf ihrer Zunge lag.
Seine Hand vergrüb sich direkt in ihren Haaren und drückte sie nur noch etwas näher an sich heran. Zu sehr wollte er in diesem Moment Mimi einfach haben. Viel zu sehr wahrscheinlich. Also war es weniger verwunderbar dass sein Kuss nur von Sekunde zu Sekunde verlangender wurde. Er wollte Mimi in diesem Moment einfach komplett für sich haben. Und dass es ihr ähnlich erging bewies ihm die Tatsache, dass sie, auch wenn eher vorsichtig, ihm tatsächlich aus seinem Oberteil half. Und auch wenn es ihm nicht zusagte, denn Kuss bereits zu unterbrechen war das wohl für einen kurzen Moment nötig. Das Shirt legte er kurzerhand neben ihr auf dem Tresen ab immerhin gab es in diesem Moment wesentlich wichtigeres zu tun.
So ließ Nobu sich auch nicht lange bitten und nahm den Kuss dankend an. Das Mimi heute nun ausgerechnet einen Rock bei ihrer Kleiderwahl gewählt hatte war wohl Segen und Qual zugleich. So schafften es seine Hände nur viel zu kurz an ihrer Taille zu verweilen, aber es reicht um sie weiter an die Kante des Tresens zu ziehen. Seine Hand vergrub sich wenig später in ihrem Haaransatz an ihrem Hinterkopf vergrub fuhr seine Zunge leicht über ihre Lippen und flehte um Einlass. Seine andere Hand hatte es sich derweil auf ihrem Bein bequem gemacht und fuhr bereit ihren Oberschenkel langsam hinauf. Doch nachdem seine Fingerspitzen bereits unter dem Stoff ihres Rockes verschwunden waren hielt seine Hand an. Und Nobu musste sich eingestehen, dass sein Herz wohl zuvor noch nie so schnell geschlagen hatte. Und das war wohl auch der Grund dafür, dass seine Hand etwas zitterte. Es fühlte sich zu richtig an, um das zu beenden. Doch Nobu löste dann bereits den Kuss von sich aus. Auch wenn er bereits etwas außer Atem war schenkte er ihr ein Lächeln, „Artig… so so…“ tadelte er sie leise, während er mehr jedes Wort gegen ihre Lippen hauchte. Darauf folgte nur ein kurzer Kuss auf ihre Lippen. Was sie hier taten war immerhin nichts mehr, was man als artig definieren konnte. Aber ihm gefiel es zu sehr, als dass er sich weiter dazu äußern konnte. So lehnte er sich zu ihrem Ohr, so nah das seine Lippen beinahe dieses berührten. „Ich liebe dich auch.“ Fing er leise an, es kam ihm oft vor, dass er das zu selten sagte. Da Mimi mit diesen Worten nicht so geizte, doch sie beschwerte sich nie darüber, wenn er ihr nur mit Taten bewies, was er für sie empfand. Es war nicht so, dass er es nicht häufiger sagen wollte. Nur bewies er ihr seine Liebe lieber über Küsse und ähnlichen Gesten. „Du machst mich ganz verrückt…“ beschwerte er sich dann noch murmelnd, ehe er leicht in ihr Ohrläppchen biss und sich von da an ihren Hals hinabarbeite. Doch da sie im Gegensatz zu ihm noch keine Hüllen fallen gelassen hatte, musste er leider frühzeitig aufhören, weshalb ihm ein kurzes Knurren über die Lippen huschte. Er löste seine Hand aus ihren Haaren und auch seine Hand wich von ihrem Oberschenkel. Er griff nach seinem Shirt, welches er ungern liegen lassen wollte ehe er Mimi wieder auf seine Arme hob. Die Küche war einfach kein guter Ort um das hier fortzuführen, vor allem weil Nobu nicht abschätzen konnte, ob und wann seine Mutter mit seinen Schwestern durch die Tür schnellen wird. Und er hätte nicht gewusst was unangenehmer gewesen wäre, es den beiden Mädchen oder seine Mutter zu erklären, warum er oben ohne in der Küche stand und regelrecht an Mimi klebte.
So ließ Nobu keine weitere Zeit verstreichen und machte sich mit Mimi auf dem Weg in sein Zimmer. Die Tür riss er dabei regelrecht auf, immerhin wollte er nicht länger als nötig auf sie verzichten, vor allem nicht, nachdem er feststellen musste wie sehr er sie wollte.
Das Shirt ließ er direkt auf den Boden fallen, damit wollte er keine unnötige Zeit verschwenden und schloss die Tür dann ebenso unsanft wie er sie geöffnet hatte. Aber das war Nobu in diesem Moment herzlichst egal. Das einzige was ihn in dem Moment interessierte war Mimi und auf die wollte er sich einfach nur fokussieren, weshalb er alles andere ausblendete. So ließ er sie dann doch sehr sanft auf seinem Bett nieder. Auch wenn sie schon einige Nächte gemeinsam in diesem verbracht hatten fühlte es sich nun plötzlich so fremd und ungewohnt an. Und auch wenn er Mimi schon so oft sah und jede Gelegenheit nutzte um sie sich genau einzuprägen wirkte sie in diesem Moment doch vollkommen anders. Jetzt war sie nicht nur das süße Prinzeschen um das er sich gerne kümmerte, jetzt war sie die Frau die er liebte und mehr als alles andere auf der Welt begehrte.
So ließ er sich nicht lange bitten und fuhr dort fort, wo er wenige Momente unterbrach und liebkoste den Hals der Brünetten sanft, während seine eine Hand ihren noch vom Stoff bedeckten Körper erkundete. Doch die Stellen an ihrem Körper die in diesem Moment zu verführerisch waren ließ er doch vorerst aus, denn das wäre ein großer Schritt für das Paar und Nobu machte der Gedanke viel zu nervös, dass Mimi sich nicht so sicher war wie er. So musste er sich wohl oder übel erneut von ihrem Hals lösen und rutschte mit seinem Kopf etwas höher. Seine Stirn gegen ihre gelehnt suchten seine Augen die ihre, die Augen, welche er so sehr liebte. Die Augen welche ihn schon bei ihrem ersten Zusammentreffen so unglaublich faszinierten und die Augen, von welchen er sich wünschte, dass er für immer in diese Blicken konnte. „Denkst du… also…“ fing er dann zögernd an, während seine Hand dann auch zum stillstand kam. Es war komisch das offen auszusprechen. Warum war er plötzlich so unglaublich nervös? „Fühlst du dich wirklich bereit?“ kam es ihm dann über die Lippen, das worum er sich am meisten sorgte. Denn es gab immerhin einen Grund warum sie so lange gewartet haben und er wollte nur nichts überstürzen oder eher… er wollte nichts tun bei dem Mimi sich nicht komplett wohl fühlte. Denn auch wenn sie bisher eindeutig den Anschein machte, als würde sie es wollen kannte er sie doch gut genug um zu wissen, dass es sich dabei auch nur um eine kurzzeitige Euphorie handeln könnte und unter diesem Aspekt wollte er nicht voreilig handeln. Und auch wenn sein Körper ihn spüren ließ, dass er nicht mehr lange warten konnte, schaffte es dann doch der Verstand noch kurzzeitig überhand zu gewinnen. Doch das dieser nach einer eindeutigen Zusage komplett aussetzen würde, war Nobu ebenso bewusst.
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Haus der Kisaragis   

Nach oben Nach unten
 
Haus der Kisaragis
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Postkarte: Haus der Geschichte / Bonn, L'Instant Durable
» Hobbit Haus mit Baum (Link)
» Werbemodell "Haus mit Reetdach" von Auhagen
» Das Haus am Meer
» Dinosaurier (nicht nur) für Haus, Hof und Garten

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Digirevenge :: Inplay :: Unsere Welt :: Wohnungen-
Gehe zu:  
Listinus Toplisten