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 Zuckerwatte, Achterbahn und Mehr

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AutorNachricht
Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Zuckerwatte, Achterbahn und Mehr   Mo Aug 28, 2017 9:46 pm



Mit ein wenig Verspätung machte sich Kenshin endlich auf dem Weg zu dem Jahrmarkt, auf dem er sich mit Yasumi treffen wollte. Seine Mutter hatte ihm eine Standpauke darüber gehalten, dass man ein Mädchen von zu Hause abholte und nicht irgendwo im Getümmel traf. Dass Yasumi dies jedoch nicht wollte, interessierte sie nicht oder überhörte sie ganz einfach. Erst als er versicherte, dass er Yasumi nachhause bringen würde, entließ sie ihn. Zwar war es für den Brünetten sowieso selbstverständlich, dass er das Mädchen nicht einfach alleine im Dunkeln durch die Stadt laufen ließ, aber seine Mutter traute es ihm scheinbar zu. Im Nachhinein fragte sich der Junge, warum er ihr überhaupt davon erzählte, schließlich hätte er auch einfach sagen können, dass er mit seinen üblichen Freunden unterwegs war. Doch war er eben nicht der Typ, der gerne log, auch nicht bei Kleinigkeiten.

Er seufzte als er die Tür hinter sich schloss. Auch das Gespräch mit Bearmon verlief nicht ganz einfach. So verstand das kleine Bärendigimon nicht, warum es nicht mitdurfte. Aber seit dem Yamato erwähnt hatte, dass sie die Digimon lieber zu Hause ließen, tat er dies auch. Schließlich hatte er in der Hinsicht schon einige Jahre mehr Erfahrung, als Kenshin selbst. Und es war ja auch mehr als vernünftig, so waren sie in Sicherheit und keiner konnte ihnen etwas Böses tun. Doch trotzdem hatte er ein schlechtes Gewissen gegenüber seinem kleinen Freund - zumal er zwischen den ganzen Kuscheltieren wahrscheinlich sowieso nicht aufgefallen wäre. Aber Kenshin hatte ihm einen Teller voll Kekse, eine Schale zahlreicher Süßigkeiten und eine Cola ins Bett gestellt. Außerdem hatte er ihm sein Lieblingsfilm auf seinem Laptop angemacht, danach wirkte das Digimon auch gar nicht mehr so unzufrieden.

Aber jetzt freute er sich auf den Jahrmarktbesuch mit Yasumi. Vielleicht konnten sie sich so ein wenig mehr kennenlernen und über andere Dinge reden, als über die Digiwelt. Natürlich wusste er, dass es wichtig war, doch er hoffte an dem Nachmittag mit ein wenig Ablenkung und ein wenig Unbeschwertheit, dass würde sicherlich beiden Mal recht guttun. Schon in den vergangenen Tagen hatte er eine andere Seite an Yasumi kennengelernt, als die die sie in der Schule preisgab und er war sich ziemlich sicher, dass sie sich auch weiterhin gut verstehen würden.

Als er vor dem Eingang des riesigen Jahrmarktes ankam, an dem er sich mit Yasumi treffen wollte, blickte er sich um. Vielleicht hätten sie sich doch irgendwo treffen sollen, wo nicht so viel los war. Denn hier waren so viele Gesichter und Hinterköpfe zu sehen, dass es sicherlich nicht einfach war, sie irgendwo zu finden. Also griff Kenshin zu seinem Handy und wählte die Nummer der Brünetten. Eigentlich wollte er sie anrufen, doch wahrscheinlich hätten sie sich eh nicht verstanden, bei all dem Lärm. Also schrieb er ihr eine Nachricht, in dem er ihr sein Standpunkt beschrieb. Das Handy hielt er weiterhin in der Hand, falls sie antwortete, doch er blickte sich weiter um, stellte sich auf die Zehenspitzen, was jedoch auch nicht viel brachte. Nächstes Mal holte er sie dann wohl doch lieber von zu Hause ab. Er hoffte nur, dass bei ihr alles in Ordnung war.

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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Zuckerwatte, Achterbahn und Mehr   Di Aug 29, 2017 11:43 pm

Ihre Eltern durften auf keinen Fall erfahren, dass sie sich mit einem Jungen traf.  Auf einem Jahrmarkt. Allein. Zu Zweit. Sie würden durchdrehen... Obwohl das ja nicht mal... ein richtiges 'Date' war, oder so. Sie kannte Kenshin schließlich kaum und außerdem; Was war schon dabei, sich - auf freundschaftliche Art und Weise - mit Jungs zu treffen? Dennoch sah Yasumi mitten im Trubel  ein, dass ihr die ganze Menschenmenge zu viel wurde. Sie hätte nicht gedacht, das heute so viel los war! Zum Glück hatte Kenshin mitgedacht, meinte Yasumi in Gedanken, als sie auf ihr Handy sah und seine Nachricht öffnete.  Sie sah sich um, weil er laut seiner Nachricht in der Nähe war... Und zum Glück war Kenshin etwas größer als sie. So konnte sie ihn vielleicht leichter finden.
Als er sich auf die Fußspitzen stellte, erkannte sie ihn tatsächlich. „Kenshin!“ meinte sie winkend und versuchte, sich durch die Leute zu drängen. Sie trug einen großen Rucksack auf den Schultern. Warum war der so schwer...? Sie rempelte ihren Mitschüler beinahe an, doch blieb kurz vor ihm stehen. „Guten Tag.“ meinte sie ruhig und beugte eine kurze Verbeugung an. Okay, Ugh. War das nicht zu förmlich?  „Gut siehst du heute aus.“ merkte sie lächelnd an. Aber nahm ihre Aussage gleich wieder stotternd zurück: „Ich meine... Nett... Nett siehst du heute aus.“ Sie schluckte schwer.
Wovon redete sie da? Sie sollte am besten schnell vergessen, dass sie das überhaupt gesagt hatte.
Sie sah sich lieber um und blickte über den Jahrmarkt. Sie war schon lange nicht mehr auf einem gewesen; Das letzte Mal mit Papa, als sie 10 Jahre alt wurde. Ein Lächeln schlich sich auf ihre Züge. „Ich möchte unbedingt Alles fahren... Und ganz viele Süßigkeiten essen!“ Dann lief sie etwas rot an. „Also... Wir können uns die Süßigkeiten teilen.“
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Zuckerwatte, Achterbahn und Mehr   Mi Aug 30, 2017 12:25 am

Scheinbar brachte es doch etwas, sich auf die Zehenspitzen zu stellen, denn schließlich hatte Yasumi ihn so erkennen können. Das lief doch schon einmal super. Kenshin verkniff sich ein Lachen, als sie so stürmisch auf ihn zukam. „Hey!“, sagte er freundlich lächelnd. Als sie sich leicht vor ihm verbeugte, tat er es ihr gleich. „Wenn du es so lieber hast.“ Es war kein Spott in seiner Stimme zu hören, Jeder hatte eben seine eigene Art, andere zu begrüßen. Wahrscheinlich war es für Yasumi auch noch etwas zu früh, als dass sie ihn als einen Freund bezeichnen konnte. Doch darauf wollte Kenshin noch hinarbeiten und Yasumi schien ihm gegenüber jedenfalls nicht abgeneigt.

Er freute sich über das Kompliment ihrerseits, auch wenn es ihn ein wenig verlegen stimmte aber das versuchte er nicht zu zeigen. Tatsächlich stand er heute einen Moment länger vorm Spiegel als sonst, hatte aber nicht damit gerechnet, dass dies auffallen würde. Zwar hatte er einige Mädchen in seinem Freundeskreis, doch trafen sie sich meistens in einer Gruppe, allein war er mit einem Mädchen eher selten Unterwegs. Meistens nur auf dem Schulweg oder ähnlichem. Probleme hatte er im Umgang mit Mädchen nicht, es war eben nur Neu für den Brünetten, allein mit einem etwas zu unternehmen. Doch war es schließlich nichts anderes, als wenn er mit einem seiner Freunde auf den Jahrmarkt gehen würde.

Kenshin grinste, als sie sich berichtigte, doch tat er so, als hätte er die Aussage nicht gehört. „Danke, du siehst auch gut aus“, sagte er ehrlich und zwinkerte ihr zu. Denn sie sah wirklich gut aus. Ihre Augen hatten einen ganz besonderen Glanz. Und kurz darauf verstand er auch warum; sie schien Jahrmärkte ziemlich zu mögen. Ihre Stimme klang aufgeregt, als sie von den Fahrgeschäften und den Süßigkeiten sprach. „Alles was du willst“, lachte er. „Aber ich hätte dir auch welche gekauft, du hättest doch keine von zu Hause mitbringen müssen“, deutete er auf ihren Rucksack, „sieht ziemlich schwer aus.“ War ein solch großer Rucksack nicht eher unpraktisch für einen Jahrmarkt? „Wenn du magst, nehme ich ihn dir gerne ab.“
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Zuckerwatte, Achterbahn und Mehr   Mi Aug 30, 2017 8:44 pm

Kenshin gab das Kompliment sofort zurück; Und zwinkerte Yasumi sogar zu. Ihr wurde warm, was nicht nur an dem heißen Wetter lag. Fl-Flirtete er gerade mit ihr?! - Na ja, sie hatte wohl damit angefangen, aber trotzdem...! „Ach... Ich weiß nicht...“ gab sie nur zögerlich von den Lippen. Sie fühlte sich durchaus geschmeichelt, und noch nie hatte ein Junge so etwas zu ihr gesagt, aber... Sie interessiert sich ansonsten nicht besonders für Schönheit. Oder ihr Aussehen. Sie bezweifelte nämlich, dass sie zu einer schönen Frau heranwachsen würde. Schon ihre Mutter war keine besondere Schönheit gewesen, aber das war Yasumi egal; Sie hatte viele Qualitäten, die sie gerne hätte. Als der Junge auf ihren Rucksack deutete, zuckte Yasumi nur mit den Schultern. „Also... eigentlich habe Ich nicht so viel eingepackt... Muss wohl die Wasserflasche sein, oder so...“ sprach sie mit ruhiger Stimme und verwarf in ihrer üblichen Naivität die offensichtliche Möglichkeit. Betamon würde nie...! „Aber es geht schon. So schwer ist er nicht.“ lächelte sie ihm mit einem Nicken zu. Yasumi freute sich vielmehr darüber, als er sich lachend zu Allem bereit erklärte. Sie grinste breit. „Dann komm mit...“ Sie hatte es bereits auf dem Weg hierher gesehen. Zögerlich schien Yasumi zu erst nach seiner Hand greifen zu wollen, streifte schließlich aber nur seine Fingerspitzen mit ihren. „Ähm... Da drüben kann man Zuckerwatte kaufen.“ erklärte sie schüchtern, drehte sich von ihm weg und lief gebückt in die Richtung des bunten, pinken Zuckerwatte-Standes.


Zuletzt von Yasumi Yonehara am Fr Sep 01, 2017 9:29 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Zuckerwatte, Achterbahn und Mehr   Fr Sep 01, 2017 9:03 pm

Kenshin schmunzelte über die Bescheidenheit von Yasumi. Sie war schüchtern, was ein netter Kontrast zu den meisten Mädchen gab, die er so kannte. Im Gegenteil zu ihnen, tat sie nicht nur so als wäre sie schüchtern, um Bestätigung zu erlangen. Nein, Yasumi war wirklich so. Aber auch nicht in allen Hinsichten, wie Kenshin vor nur einigen Tagen festgestellt hatte. In der Küche war sie wie ausgewechselt, dort war sie unfassbar selbstbewusst und wusste eben genau was zu tun war. Nichts, was Yasumi weniger sympathisch machte.

„Na schön“, meinte er mit dem Blick auf den Rucksack, „aber, wenn er zu schwer wird, sagst du Bescheid, ja?“ Er lächelte ihr zu, ließ das Thema dann aber gut sein.

Der Brünette hatte wohl genau das Richtige gesagt. Jedenfalls, bildete sich ein großes Grinsen auf dem Gesicht des Mädchens. Doch verschwand dieses gleich, nachdem sich ihre Finger kurz strichen. Fragend sah Kenshin ihr für einen Moment hinterher, als sie sich von ihm wegdrehte. Er wollte sich dafür entschuldigen, auch wenn er eigentlich nichts dafürkonnte, doch war sie schon weitergegangen. Und als Kenshin genauer darüber nachdachte, wäre es auch Unsinn gewesen, sich zu entschuldigen.
Als er sah, dass sie die Richtung zum Zuckerwatte einschlug, musste er unwillkürlich Grinsen. Ein Bild einer jüngeren und fröhlichen Yasumi schlich sich in seinen Kopf, mit Zuckerwatte in der Hand und im Gesicht verteilt. Ja, das konnte er sich gut vorstellen.

Er stellte sich neben sie vor den Stand und betrachtete die Auswahl. Das letzte Mal als er Zuckerwatte aß, war eine Ewigkeit her, er wusste nicht einmal mehr genau, wie genau diese schmeckte. Es gab weiße, pinke und nlaue. Nicht sicher darüber, ob es sich um verschiedene Geschmacksrichtungen handelte oder es nur die Farben waren, die sie unterschieden, fragte er Yasumi: „Welche hättest du gerne?“ Während er fragte zückte er bereits sein Portemonnaie aus seiner Gesäßtasche.
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Zuckerwatte, Achterbahn und Mehr   Sa Sep 02, 2017 5:45 pm

Yasumi wusste selbst nicht so genau, was los war. Nervös trottete sie auf den Stand zu, der Zuckerwatte verkaufte; Sie fühlte sich erleichtert, als sie dabei ihren Blick von Kenshin abwenden konnte. Damit sie nicht noch mehr peinliches Zeug zu ihm sagte, oder tat. Sie fragte sich, was es plötzlich war, dass an ihr nagte. Ob sie einfach etwas aufgekratzt war, weil sie sich gerade alleine mit einem Jungen traf? Aber sie hatte sich schon einmal mit Kenshin getroffen, und so hatte sie sich dabei nicht gefühlt. Es war ein wenig bizarr. In den letzten Tagen hatte ihr Kenshin mit seiner äußerst umgänglichen Art das Gefühl gegeben, sich lockerer machen zu können. Und in seiner Anwesenheit fühlte sie sich auch wohl. Und trotzdem war sie jetzt...

Yasumi wirkte wieder ein Stück geistesgegenwärtiger, als er sie nach Zuckerwatte fragte. Dabei kramte Kenshin einen Geldbeutel aus der Hosentasche. Sie hob fragend ihre Augenbrauen. Wollte er wieder bezahlen, wie im Takashi...? "Bekommst du viel Taschengeld, Kenshin?" fragte sie plötzlich zurück, statt zu antworten. Und sie bemerkte selbst, wie komisch sie klang. Ihre Pupillen wuchsen an und gaben ihren Augen einen leicht panischen Ausdruck. "... Oh! Tut mir Leid für die unverschämte Frage! Das geht mich natürlich überhaupt Nichts an!" Sie wandte sich beschämt ab und fügte hinzu: "Es ist nur... Du musst mir Nichts kaufen, nur weil ich ein Mädchen bin." Yasumi lächelte dem Braunhaarigen etwas schief zu.  "Ich bekomme auch Taschengeld. Und... Oder... Ich kaufe dir auch was, dann... würde Ich mich besser damit fühlen..." schlug das Mädchen brabbelnd vor.  Es gehörte sich nicht, fand sie. Außerdem wollte sie nicht das Gefühl bekommen, Kenshin auszunutzen. Vermutlich realisierte er es nicht, aber er hatte in den vergangenen Tagen bereits Viel für sie getan; Sie hatte endlich das Gefühl, Anschluss gefunden zu haben. Zumindest mehr, als zuvor.  In der Schule nahm sich Yasumi in seiner Gegenwart aber immer noch stark zurück. Bestimmt war es ihm etwas peinlich, von seinen ganzen Freunden mit der stammelnden Loserin gesehen zu werden.  Und in ihr schwappte öfters der Gedanke auf, dass er nur aus Mitleid oder wegen der Digiritter-Sache nett zu ihr war. Zweiteres könnte sie noch hinnehmen, aber Ersteres würde sie wohl nicht aushalten.
Schließlich drückte sie dem Jungen sanft ein paar Münzen in die Hand. "... Die Pinke." antwortete Yasumi schließlich doch noch, mit einem Lächeln auf den Lippen.
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Zuckerwatte, Achterbahn und Mehr   Sa Sep 09, 2017 11:00 pm

Verwundert weiteten sich die Augen des Brünetten, als Yasumi das Thema ‚Taschengeld‘ ansprach. Nicht, dass es ihn störte, er hatte eine solche Frage nur nicht von ihr erwartet. Wie er kurz darauf feststellte, hatte sie diese Frage von sich wohl auch nicht erwartet. Er lächelte leicht, als er ihr antwortete. „Ich bekomme nicht direkt Taschengeld“, meinte er ehrlich. „Ab und zu bekomme ich eine Art Aufwandsentschädigung für die Arbeit im Tierheim. Also eigentlich steckt mir Frau Nakamura gelegentlich etwas zu.“ Verlegen blickte er kurz zu Boden, ehe er Yasumi wieder ansah. „Ich habe es aufgegeben, es abzulehnen. Sie wirkt immer so enttäuscht und traurig“, zuckte er mit den Schultern, „das mag ich nicht.“ Er überlegte kurz. „Ansonsten bekomme ich eben mal ein wenig von meinen Eltern, wenn ich Rasenmähe oder andere Aufgaben erledige.“ Und wie sich heute herausstellte, bekam er auch etwas, wenn er mit Mädchen unterwegs war. Sein Vater hatte es wahrscheinlich nicht einfach, als er seine Mutter kennengelernt hatte. Er unterdrückte einen Seufzer.
„Das verstehe ich“, nickte der Brünette. Tatsächlich hatte seine Mutter ihm immer und immer wieder eingetrichtert, ein Gentleman zu sein. Schon immer fand er dies auf einer Seite zwar richtig, einem Mädchen etwas auszugeben, doch andererseits hatte er auch schon immer gedacht, dass es Mädchen gab, die dies nicht mochten oder sich sogar beleidigt fühlten. „Tut mir leid, falls ich dich damit beleidigt habe“, meinte er mit einem entschuldigenden Blick und nahm ihre Münzen entgegen, ehe er sich zu dem Stand umdrehte.
Kenshin bestellte eine pinkfarbene Zuckerwatte für Yasumi und bezahlte sie mit ihren Münzen. Er war froh darüber, dass er sie gefragt hatte, welche sie denn wollte. Denn er hatte nicht damit gerechnet, dass sie die Rosafarbene genommen hätte. Er hätte auf die blaue getippt. Wieder ein Hinweis dafür, dass er sie noch besser kennenlernen musste. Mit einem Lächeln drehte er sich zu der Brünetten um und steckte ihr die Zuckerwatte entgegen. „Schmecken die eigentlich alle gleich?“ Er deutete mit einem Blick auf ihre Süßspeise.

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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Zuckerwatte, Achterbahn und Mehr   Do Sep 14, 2017 11:47 pm

Yasumi hörte dem Jungen aufmerksam zu, und schmunzelte leicht, als er bei der Erwähnung des Tierheims verlegen auf den Boden sah. Frau Nakamura hörte sich nach einer netten Dame an und man spürte, dass er sie gern hatte. Das junge Mädchen sprach: "Wahrscheinlich leistest du im Tierheim einfach gute Arbeit, also... Also... Das glaube Ich zumindest..." Kenshin konnte bestimmt gut mit Tieren umgehen, und die Tierpflegerin wollte ihn dafür entlohnen. Er hatte es sicher verdient. Aber sie hatte ihn noch nie dabei erlebt, weswegen sie natürlich nur nach ihrem Eindruck spekulierte... Sie fügte daher mit großen Augen an: "Ich, ähm, würde dich gerne mal im Tierheim... Vielleicht kann ich mich etwas nützlich... Also, Ich meine, wenn es dich nicht..." Sie haderte etwas, bevor sie mit mit einem schiefen Lächeln im Gesicht zurück ruderte. "Egal..." Nein, dachte sie verzagt, sie sollte damit aufhören, so anhänglich zu sein. Sie wollte nicht, dass er sie für eine nervige Klette hielt, die sich an seine Freizeit haftete. Dass er heute überhaupt seine Zeit opferte, um mit ihr diesen Jahrmarkt zu besuchen, war schon mehr als genug. Zumindest ging Yasumi dabei von Kenshin aus; Denn ihr selbst war das nicht genug, wie ihr klar wurde. Am liebsten hätte Yasumi noch mehr von seiner Zeit, noch mehr von seiner Gegenwart. Sie wurde gierig. Und das machte ihr ein wenig Angst; Denn Kenshin wäre zu nett, um etwas dagegen zu tun. Sie lenkte das Thema schließlich wieder hastig auf Taschengeld. "Wenn ich gute Note schreibe, gibt mir Papa etwas Geld." meinte sie und zuckte mit den Schultern. "Und wenn Ich fleißig im Restaurant helfe, bekomme Ich auch etwas mehr als sonst..."  Nicht, dass sie wirklich Viel damit anzufangen musste. Ihr Taschengeld ging zum Großteil für Knife of Day-Merchandise und Snacks für Betamon drauf.

„Tut mir leid, falls ich dich damit beleidigt habe“ Daraufhin konnte sich Yasumi nicht so recht zügeln und kicherte leise darauf los. Es war kein wirklich neckisches Kichern, mehr so, als wäre ihr die Pointe eines alten Witzes eingefallen. Schnell hob sie ihre Hände und erklärte lächelnd: "Tut mir Leid...! Es ist nur... Ich finde es irgendwie süß, dass du dir so viele Gedanken machst..." Sie schien gar nicht so recht zu bemerken, was ihr da raus gerutscht war. Stattdessen merkte sie mit bedächtiger Stimme an: "Du hast mich nicht beleidigt. Ich meine nur... Du hast letztens schon im Restaurant bezahlt, und Ich... Ich weiß nicht, Ich wollte es nur mal ansprechen, glaube Ich..."
Schließlich reichte ihr Kenshin lächelnd die Zuckerwatte, die sie mit einem 'Danke' annahm. Sofort stieg ihr der süßliche Duft in die Nase, und als sie mit ihren Fingern kurz an die klebrige Süßigkeit fasste, wurden wieder Erinnerung an ihren 10. Geburtstag wach. Die Aufregung. Damals schien sie noch ein anderer Mensch gewesen zu sein; Jetzt kam ihre Aufregung von ihrer Nervosität wegen den ganzen Menschen. So in Gedanken, hätte sie seine Frage beinahe überhört. "... Die hier riecht nach Erdbeere..." antwortete sie verträumt. Dann sah sie ihn blinzelnd an. "Willst du denn Keine? Wenn du magst, kannst du von mir probieren." Sie hob ihm die Zuckerwatte lächelnd entgegen.
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