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 Wohnung von Matt

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AutorNachricht
Taichi Yagami

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BeitragThema: Wohnung von Matt   Mi Dez 30, 2015 8:37 pm

Hier wohnt Matt mit seinem Vater.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Wohnung von Matt   Do Mai 03, 2018 3:50 pm

16. August
18:00 Uhr
Yamato & Hiroaki


Mit leisem Scheppern landete Yamatos Haustürschlüssel auf dem Schrank im Flur. „Bin wieder da…“, rief Yamato, auch wenn er eigentlich schon davon ausging dass ohnehin niemand zuhause war. So früh war sein Vater doch eigentlich nie… Moment, waren das seine Schuhe? Yamato stutzte, während er seine eigenen Schuhe von den Füßen streifte. „Dad? Bist du da?“
Damit hätte er nicht gerechnet. Auch nicht, als er seinen Vater darüber informiert hatte, dass er Takeru eingeladen hatte. Denn auch das passierte häufiger, aber hatte nicht zum Ziel, dass auch sein Vater anwesend war.
Seinen Bruder einzuladen war Yamato notwendig erschienen. Denn dank der stressigen vergangene Woche hatte er immer noch keine Zeit gehabt, um mit Takeru zu sprechen.  Und dabei schien das ja dringend notwendig zu sein. Sein kleiner Bruder hatte also eine Freundin? Und nicht irgendeine, sondern Hikari? Nicht, dass Yamato diese Tatsache so sehr überraschte. Es wurmte ihn eher, dass Takeru ihm nichts gesagt hatte. Und gleichzeitig musste sich der Ältere auch an die eigene Nase packen, denn er hatte seinen Bruder ebenso wenig über Sora informiert. Ein Gespräch zwischen ihnen war also wirklich an der Zeit.
Dazu hatte er Takeru gefragt, ob er nicht zum Essen vorbei kommen wollte. Das war jedoch vor dem stressigen Tag gewesen. Denn seit Yamato das Haus verlassen hatte, jagte er im Grunde von einem Termin zum nächste und gerade der Termin bei der Plattenfirma bei ihrer Managerin hatte dafür gesorgt, dass er sich am liebsten faul aufs Sofa legen wollte und die Decke über den Kopf ziehen wollte. Wer hätte gedacht, dass alles noch komplizierter werden würde, als es ohnehin schon war?
Das Sofa musste allerdings warten, denn Essen bereitete sich nicht von selbst zu. Seufzend betrat Yamato die Küche, um Ramen zu zubereiten. Wenigstens war der Kühlschrank gut gefüllt und er hatte nicht noch einkaufen müssen.
Es dauerte gar nicht lange, da tauchte auch schon Gabumon auf. „Das riecht aber gut“, stellte das Digimon schnuppernd fest, bevor es ihn besorgt musterte. „Du siehst nicht glücklich aus“, murmelte es. „Kann ich auch nicht gerade behaupten… Taichi geht es nicht blenden und Sora noch schlechter...“, informierte er seinen Digimonpartner. „Keiner von beiden lässt mich allerdings helfen…“ Also versagt er wohl gerade wieder auf ganzer Linie. „Und mein Management hat mich auch zu sich zitiert.“ „Management?“ Gabumon musterte ihn fragend. „Das sind Leute, die dir sagen, was du tun sollst“, erklärte Yamato schlecht gelaunt, während er Zutaten schnitt. „Und du hörst auf die?“ „Muss ich, wenn ich will, dass sie meine Musik spielen ja… Es geht auch um die anderen Jungs…“, seufzte Yamato und versuchte sich auf das Messer in seiner Hand zu konzentrieren um sich nicht vor Wut in die Finger zu schneiden. Denn es nervte ihn, dass er offenbar wirklich dazu gezwungen war, zu tun, was das Management wollte, wenn er der Band nicht schaden wollte.
„Takeru und Patamon kommen gleich“, wechselte Yamato dann schnell das Thema und sah sich erneut in der Wohnung ist. „Ist mein Vater wirklich schon Zuhause?“, wunderte er sich. Dass Samstag war,  hieß auch nichts.  Sein Vater fand immer irgendwie Arbeit.

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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Wohnung von Matt   So Mai 13, 2018 11:34 pm

16. August
18:00 Uhr
Yamato & Hiroaki & Takeru


Mit Patamon auf seinem Schoß saß Takeru in der Bahn, auf dem Weg zu der Wohnung von seinem Bruder und seinem Vater. Gemischte Gefühle hatten sich in dem Blonden seit den letzten Tagen ausgebreitet. Er war froh endlich die Gelegenheit zu haben, um mit seinem älteren Bruder über Hikari und Sora zu sprechen. Dennoch war da dieses bedrückende Gefühl, welches er seit den letzten Tagen hatte.
Es sind in den vergangenen Tagen einige Dinge geschehen, die sie alle erst einmal verdauen mussten. Der Kampf gemeinsam mit Mimi gegen IceDevimon hatte den Digiritter ganz schön aufgewühlt, doch hatte dieser auch dazu geführt, dass sie ihre Wappen wiederbekommen haben. Bei den Gedanken daran, strich Takeru sich unter seinem linken Schlüsselbein entlang, wo das Wappen der Hoffnung in Form eines Tattoos – wenn man es so nennen konnte – aufgetaucht war. Natürlich war es nicht schlecht, dass Patamon und die anderen nun wieder auf ihre Ultralevel digitieren konnten, eigentlich passierte es gerade zur rechten Zeit, jetzt wo sich solche merkwürdigen Dinge in der Digiwelt abspielten.
Trotzdem lief es nicht bei allen so gut, wie bei Mimi um ihm… Bei Sora und Taichi endete der „Ausflug“ eher tragisch. Als er das Ei in den Armen der Rothaarigen sah, bildete sich ein Kloß in seinem Hals. Er konnte ihre Gefühle in diesem Moment wohl am besten nachvollziehen, weshalb er ihr auch anbot, dass sie mit ihm darüber reden konnte, wenn sie wollte. Sein Blick wanderte zu Patamon, welches die vorbeiziehende Ortschaft ganz genau beobachtete. Er wusste noch ganz genau, wie schlecht er sich damals gefühlt hatte. Diese unerträglichen Schuldgefühle die ihn plagten.
Scheinbar hatte das orangene Digimon den Blick von Takeru auf sich gespürt, denn es sah zu ihm auf und begann zu lächeln. „Alles in Ordnung, Takeru?“
Lächelnd nickte der Blonde. „Alles in Ordnung.“ Glücklicherweise wussten sie aber auch, dass die Digimon nicht starben, sondern wiedergeboren wurden. Auch wenn dies die Trauer nicht mindern konnte, war es wenigstens ein kleines bisschen Hoffnung, was sie hatten.
Plötzlich erschien es Takeru gar nicht mehr so unpassend, über ihre Beziehungen zu reden, schließlich konnte sein Bruder seiner Freundin nun beistehen, ohne irgendetwas verstecken zu müssen und das brauchte Sora sicherlich.

Einige Stationen später stieg Takeru mit seinem Partner aus und machte sich auf den Weg zu dem Wohnhaus von Yamato und ihrem Vater. Er freute sich mittlerweile sogar, mit seinem großen Bruder über Sora und Hikari zu reden. Ihm endlich zu erzählen, wie das mit ihm und seiner eigentlich besten Freundin überhaupt gekommen war und natürlich interessierte es Takeru auch brennend, wie das mit Sora und Yamato zu einer Beziehung gekommen war.  
Natürlich mochte er Sora sehr gerne und wenn er jetzt so darüber nachdachte, konnte er sich die beiden als Paar wirklich gut vorstellen, sie glichen sich eigentlich super aus.
Lächelnd kam er an der Eingangstür an und betätigte die Klingel der Ishidas.
„Meinst du, Yamato hat wieder so lecker gekocht?“, fragte Patamon mit glänzenden Augen.
„Du hast doch gerade erst meine Schokolade gegessen“, lachte Takeru und schüttelte den Kopf. Mittlerweile kannte er den unstillbaren Hunger der Digimon ja schon, dennoch war es immer wieder amüsant.
Der Türsummer ging recht schnell und als Takeru seinen Bruder erblickte konnte er ein Grinsen nicht ganz unterdrücken. „Schön dich zu sehen“, begrüßte er ihn und zog seine Schuhe aus. „Ich hoffe, du hast was zu Essen da. Patamon hat schon seit einer halben Stunde nichts mehr gegessen und ist kurz vorm verhungern.“
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Hiroaki Ishida

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BeitragThema: Re: Wohnung von Matt   Mi Mai 16, 2018 4:01 pm

16. August
18:00 Uhr
Yamato & Hiroaki & Takeru


Skeptisch betrachtete Hiroaki sich im Badezimmerspiegel, er sah müde und abgekämpft aus aber immerhin wirkte er nun etwas ordentlicher. Einen kurzen Moment verharrte er und lauschte ob jemand nach Hause gekommen war, denn sein alter Rasierapparat war derart laut, dass er nichts gehört hatte.
Aus der Küche kamen eindeutig Stimmen, zwar sehr gedämpft doch Hiroaki erkannte, dass es sich um Matt und Gabumon handelte. Wieder sah der Mann mittleren Alters zum Spiegel, wusch sich noch einmal das Gesicht, rückte sich die Krawatte zurecht und entschied dann, dass er ohnehin nicht mehr tun konnte. Die Augenringe ließen sich nun mal nicht wegzaubern und eigentlich musste er dies auch nicht. Wenn Takeru zu Besuch kam und er die seltene Gelegenheit nutzen konnte seinen jüngeren Sohn zu sehen, bemühte sich Hiroaki immer halbwegs vorzeigbar zu sein, aber schlussendlich kannte auch Takeru seinen Vater gut genug um zu wissen, dass er oftmals mehr als 12 Stunden aus dem Haus war und die harte Arbeit nun mal seine Spuren hinterließ.

Als der Reporter das Badezimmer verließ, konnte er Matt und Gabumons deutlicher hören. Sein Sohn wirkte deprimiert. Da er nicht den Eindruck erwecken wollte, dass er dem Gespräch lauschte, betrat Hiroaki zügig die Küche und begrüßte die Beiden.
“Hallo Matt, Hallo Gabumon. Hast du mich vorhin gerufen? Ich war noch im Bad und habe dich nicht gehört.“
Er lächelte schief und trat dann zu seinem Sohn an die Küchentheke.
„Was ist los? Du ziehst doch sonst nicht so ein Gesicht, wenn Takeru zu Besuch kommt. Komm, lass mich dir helfen.“ sagte der Vater und suchte sich dann ein zweites Messer um beim Schneiden des Gemüses zu helfen. Etwas Besseres fiel ihm gerade nicht ein, da Kochen bei ihm in der Regel im Chaos endete. Doch bevor er überhaupt ein Messer im Gewirr der Schubladen gefunden hatte, klingelte es auch schon.
„Ohh, das wird T.K. sein, lass nur, ich mach das schon.“ Sagte der Reporter hastig und eilte zur Tür. Er war allerdings noch nicht einmal beim Türöffner angelangt, als auch schon sein Handy klingelte.
„Verflucht, das wird der Sender sein. Die melden sich immer zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt“ seufzte er. „Empfang deinen Bruder schon mal, ich muss dringend telefonieren.“ Kaum hatte er den Türöffner betätigt, rauschte er auch schon aus dem Zimmer um zu telefonieren.
Gerade als die Haustür sich öffnete knallte die Schlafzimmertür zu und Hiroaki nahm den Anruf reichlich genervt entgegen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Wohnung von Matt   Do Mai 17, 2018 5:35 pm

16. August
18:00 Uhr
Yamato & Hiroaki & Takeru

Noch bevor Gabumon ihm antworten konnte, hörte er wie eine Tür innerhalb der Wohnung aufging und sah sich nach seinem Vater um. Yamato unterließ es einen überraschten Spruch zum Besten zu geben. Immerhin wollte er den Abend nicht gleich ruinieren und es war überaus nett, dass sein Vater sich die Zeit genommen hatte, wo er wusste, dass Takeru vorbei kam. So bekam Takeru seinen Vater wenigstens auch mal zu Gesicht.
„Hey Dad“, grüßte Yamato zurück und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf die Arbeitsplatte vor ihm. Immerhin wollte er nicht, dass alle auf das Essen warten mussten. „Nein nicht wirklich. Bin ja auch gerade erst gekommen“, gab der Blonde zurück und warf dann einen verwirrten Blick über die Schulter, als sein Vater sich zu ihm gesellte.
Man musste ihm seine schlechte Laune also noch mehr ansehen als sonst. Das war nicht gut. Nicht, wenn es ein netter Abend werden sollte. Aber sein Tag war eben einfach bescheiden verlaufen. „Unser Management hat mich zu sich zitiert. Anscheinend haben die etwas dagegen, wenn Musiker, die unter ihrem Vertrag stehen, eine Freundin haben“, erklärte Yamato kurz und äußert schlecht gelaunt. Er konnte immer noch nicht fassen, dass er dieses Gespräch wirklich geführt hatte oder dass es überhaupt erlaubt war, dass man solche Forderungen an ihn stellte. „Sie mögen Sora nicht?“, wunderte sich Gabumon und sah aus großen Augen zu Yamato auf. „Es geht nicht um Sora als Person… es geht darum, dass sie mit mir zusammen ist und das unsere Verkaufszahlen verschlechtern könnte“, sagte Yamato und schüttelte den Kopf. Nun musste er kurz inne halten um sich nicht vor Wut mit Gemüse schneiden zu vertun. „Es ist lächerlich!“, beschwerte er sich bei niemanden Bestimmten, während Gabumon betroffen schwieg.
Wortlos ließ Yamato zu, dass sein Vater ihm bei der Essenszubereitung half, auch wenn er skeptisch eine Augenbraue hochzog. Na hoffenlicht ging das gut. Doch seine Überlegung, was alles schief gehen konnte, wurde durch die Türklingel unterbrochen. Da sein Vater jedoch weder die Essenszubereitung noch das Türöffnen weitermachen konnte, weil sein Telefon klingelte, seufzte Yamato und machte sich selber auf den Weg. „Schon gut, Dad.“ Auch Yamato zweifelte keine Sekunde daran, dass es der Sender war. „Aber wenn du jetzt abhaust, lass ich dir keine Portion übrig. Takeru ist nur heute Abend da!“, rief er seinem Vater nach, bevor er sich wirklich daran machte, die Tür zu öffnen.
Kaum, dass Yamato das Gesichts seines Bruder erblickte, erschien auch auf seinen Gesichtszügen ein Grinsen. „Tja, ich freu mich auch euch zu sehen, auch wenn ihr euch eher auf das Essen freut“, entgegnete Yamato und trat zur Seite, damit Takeru reinkommen konnte. „Essen ist nur noch nicht ganz fertig. Ich musste zum Studio“, entschuldigte er sich und nickte dann über die Schulter. „Aber Dad telefoniert sowieso nicht“, fügte er hinzu und ging zurück zur Küche. „Was wollt ihr trinken?“ Wenigstens Getränke konnte er ja schon mal anbieten.
Dann begab er sich wieder an die Aufgabe das Gemüse zu zerschneiden um es schließlich in die Pfanne zu geben. „Scharf oder superscharf?“, wollte er von Takeru mit einem Grinsen wissen, während er die brutzelnden Zutaten in der Pfanne hin und her schob. „Yamato war bis gerade noch ziemlich schlecht drauf, gut dass Takeru jetzt da ist“, hörte er Gabumon leise zu Patamon sagen und verdrehte die Augen.

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Zuletzt von Yamato Ishida am Fr Jun 01, 2018 5:39 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wohnung von Matt   Di Mai 29, 2018 11:28 pm

16. August
18:00 Uhr
Yamato & Hiroaki & Takeru


„Das gilt nur für Patamon“, entgegnete Takeru seinem Bruder immer noch mit einem belustigten Grinsen im Gesicht. Er ging an Yamato vorbei und zog seine Schuhe aus und schlüpfte in die Besucher Pantoffeln, währenddessen begrüßte er noch Gabumon mit einem Lächeln, zu welchem sich Patamon bereits gesellt hatte.
„Ist doch kein Problem. Ich kann dir ja auch helfen“, entgegnete er seinem Bruder. „Papa ist da?“, fragte der Jüngere etwas überrascht und sah zur Schlafzimmertür, wo er seinen Vater vermutete. Er hatte nicht damit gerechnet, dass sein Vater anwesend wäre, dennoch freute er sich und hoffte, dass er wegen des Anrufes nicht gleich wieder wegmusste. Wäre schließlich nicht das erste Mal gewesen. Nicht, dass er es seinem Vater noch irgendwie übelnahm, immerhin konnte dieser ja auch nicht wirklich was dafür.
Als er seinen Blick von der Tür wandte ging er Yamato in die Küche hinterher. „Wasser ist gut“, antwortete er diesem. „Schaffe ich aber auch selber“, nickte Takeru ihm zu und ging zum Schrank um Gläser rauszuholen. Nachdem er etwas getrunken hatte, holte er drei Teller aus dem Schrank und begann dann den Tisch zu decken. „Na wenn Papa mitisst, bloß nicht zu scharf“, schmunzelte er und stellte den letzten Teller auf den Tisch und holte dann Besteck aus der Schublade um es neben die Teller zu verteilen. „Weißt du noch, als er das ganze Gebäude zusammengebrüllt hatte?“, fragte er lachend. „Das war aber auch scharf.“
Takeru verstummte jedoch, als er Gabumon etwas flüstern hörte und sah zu seinem Bruder.
„T.K war vorhin auch ziemlich nachdenklich“, murmelte Patamon zurück.
„Ist etwas im Studio passiert?“, fragte er besorgt. Natürlich war es naheliegend, dass Yamato wegen des vergangenen Tages schlecht drauf war, doch hatte Yamato vorher auch das Studio erwähnt. Er hoffte wirklich, dass sein Bruder mit seiner Band nicht auch noch Probleme hatte. Sie hatten es doch ohnehin schon schwergenug gerade. Wieder dachte er an Sora und an den traurigen Blick in ihren Augen. Kurz sah er zu Patamon, ehe er sich noch etwas Wasser einschenkte, sich hinsetzte und Yamato mit einer Mischung aus Erwartung und Sorge ansah. Jetzt wo sie beide über einen längeren Zeitraum Geheimnisse voreinander hatten, hoffte Takeru, dass sie wieder offener miteinander reden konnte, besonders, wenn es darum ging, dass es Yamato nicht gut ging. „Oder ist es wegen Sora?“, fragte er dann noch etwas vorsichtiger nach.
Dann hörte Takeru wie die Schlafzimmertür aufging und nur wenige Augenblicke später stand sein Vater in der Küche. „Hallo Papa“, begrüßte der Blonde seinen Vater und zog den Stuhl neben sich zurück, um seinen Vater zum Setzen aufzufordern. „Ich hatte gar nicht damit gerechnet, dass du heute Abend da bist“, meinte Takeru und goss seinem Vater Wasser in dessen Glas. Natürlich war er froh, dass sein Vater da war, immerhin sah er ihn nicht sehr häufig. Das Gespräch mit Yamato würde seine Anwesenheit sicherlich auch nicht beeinträchtigen, schließlich musste er ja auch von Hikari und ihm erfahren.  Ob er bereits von der Beziehung von Yamato und Sora wusste? Schließlich lebten sie in einem Haus, andererseits war Hiroaki eben auch oft nicht zu Hause.
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Hiroaki Ishida

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BeitragThema: Re: Wohnung von Matt   Fr Jun 01, 2018 1:40 pm

16. August
18:00 Uhr
Yamato & Hiroaki & Takeru



„Ach..natürlich bleibe ich heute, ich werde jetzt bestimmt nicht direkt vor Takerus Nase verschwinden...“ seufzte der Reporter ehe er ins Schlafzimmer verschwand. Kurz blickte er noch auf sein Display, er hatte Feierabend, er konnte diesen Anruf jetzt auch einfach ignorieren und seinen Kollegen dann immer noch versichern, dass er es nicht gehört hatte. Aber es war nun mal nicht seine Art und er ärgerte sich selbst darüber, dass er der Arbeit gerade in diesem Moment mal wieder den Vorrang gab, statt seinen jüngeren Sohn und Patamon zu begrüßen.
Dann endlich nahm er den Anruf mit einem Wischen auf dem Display entgegen und hielt sich das Mobiltelefon ans Ohr. Sofort hörte er die hektische Stimme seines Kollegen, doch es fiel ihm schwer ihm zu folgen, denn er hörte die Stimmen der Digimon und seiner beiden Söhne gedämpft aus der Küche und fragte sich worüber sich die Brüder wohl gerade unterhielten. Ob Yamato seinem Bruder auch erzählte was sein Management von ihm verlangte?
Es ärgerte den Reporter, dass ihm nichts Kluges eingefallen war, dass er seinem Sohn hätte sagen können. Er hatte nur mit kurzen „Waaas, das können die nicht machen!“ zu verstehen gegeben, dass er die Wut des Musikers vollkommen nachvollziehen konnte und sich auch darüber ärgerte.
„Ishida-san was sagen Sie denn nun dazu!?“ wollte die Person am anderen Ende der Leitung nun wissen und Hiroaki puzzelte sich aus den paar Fetzen, die er verstanden hatte, eine Antwort zusammen. Nach ein paar weiteren Minuten, in der der Reporter immer wieder gesagt hatte was nun zu tun sei und seinem Kollegen ebenfalls versichert hatte, dass er sich gleich morgen um das Problem kümmern würde, legte er endlich auf und stapfte zurück in die Küche.

Hiroakis Mundwinkel zuckten nach oben, als er von Takeru begrüßt wurde. Sein Jüngster deckte bereits den Tisch und er selbst stand nun tatenlos herum, ehe er auch schon aufgefordert wurde sich zu setzen. „Guten Abend T.K., wie ich sehe habt ihr hier alles im Griff, danke.“
Der braunhaarige Mann setzte sich, nahm einen Schluck Wasser und begrüßte nun Patamon, in dem er seine Hand kurz auf den Kopf des kleinen Wesens legte „Na du, lange nicht gesehen Patamon, ich hoffe du bringst eine große Portion Hunger mit, heute haben wir reichlich.“
Dann wandte er sich abermals lächelnd an Takeru und suchte den Blickkontakt.
“Damit hat hier wohl niemand so richtig gerechnet...“ scherzte er betont witzig, allerdings fiel es ihm schwer sein trauriges Lächeln zu verstecken, daher fuhr er schnell fort.
„Das Essen riecht ja schon köstlich Yamato..hmm. Aber sag T.K., wie geht es dir? Ich hoffe du hattest einen besseren Tag als dein Bruder.“ Mitfühlend betrachtete er Matt, der ihnen allerdings noch immer den Rücken zugewandt hatte und das Essen zubereitete. Der Blonde hatte es momentan wirklich nicht leicht. Hiroaki hatte am Rande mitbekommen, dass es wieder Ärger in der Digiwelt gab, hinzu kam der Schulstress, dann noch die Band, die einen Großteil der ohnehin schon knapp bemessenen Freizeit seines Sohnes einnahm und dann gab es da auch noch Sora. Der Mann mittleren Alters hoffte sehr, dass diese noch sehr frische Beziehung nicht unter diesen erschwerten Umständen leiden würde.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Wohnung von Matt   Fr Jun 01, 2018 5:47 pm

16. August
18:00 Uhr
Yamato & Hiroaki & Takeru


Eigentlich mochte Yamato es nicht, wenn Gäste sich selber zu Recht finden mussten. Aber er war eigentlich auch immer noch damit beschäftigt, das Abendessen zu kochen. Außerdem kannte sich Takeru wirklich hier aus. Die Tatsache, dass er ihn überhaupt als Gast bezeichnete war allerdings etwas, worüber Yamato lieber nicht genauer nachdenken wollte.
„Keine Sorge, ich hab nicht vor heute jemanden umzubringen“, gab Yamato zurück und würzte das Curry tatsächlich nur mäßig. Auf weiteren Stress hatte er an diesem Tag nämlich wirklich keine Lust. „Weiß ich noch. Dad ist manchmal ein echtes Weichei“, fand Yamato und verschwieg bei der Gelegenheit lieber, dass er sein Essen auch nicht zu gut gewürzt mochte.
Als die beiden Digimon mit einander zu wispern begannen hob Yamato jedoch den Kopf. „Gabumon, musst du alles direkt weitersagen?“, beschwerter er sich halbherzig. Er mochte es nach wie vor nicht, wenn sein Bruder von seinen Sorgen erfuhr. Immerhin war es nicht Takerus Problem und wenn überhaupt sollte sich doch Yamato um seinen jüngeren Bruder kümmern. Aber er wusste eben auch, dass die beiden Digimon sich nun mal über sie austauschten. Und gerade kam es ihm zu gut. „Du warst nachdenklich, warum?“, erkundigte sich der Ältere sofort bei Takeru.
Der gab die Frage natürlich postwenden zurück, weswegen Yamato mit den Schultern zuckte. „Beides gewisser Maßen“, gab Yamato dann zu. Denn dies war ein Problem, dass er wohl kaum verschwiegen konnte. Im Grunde würde es ohnehin jeder mitbekommen.
Er schwieg lediglich kurz, als sein Vater auftauchte und er eigentlich schon damit rechnete, dass er sich nun verabschieden würde. Doch zu Yamatos großer Überraschung blieb er und ließ sich am Tisch nieder, wo er auch schon ein Gespräch mit Takeru anfing. Sehr gut. So sollte es eigentlich viel öfter sein, fand Yamato. Er selbst beschäftigte sich mit dem Essen, das so gut wie fertig war, weswegen Yamato die Pfanne vom Herd nahm. „Nicht anfassen“, mahnte er die beiden Digimon, als er die Pfanne auf den Tisch stellte. „Ist verdammt heiß.“ Bei Digimon konnte man immerhin nie wissen.
Danach warf er die Schürze, die er sich übergezogen hatte achtlos über seine Stuhllehne und ließ auf den Stuhl sinken. Nachdem sich die anderen alle bedient hatten, nahm er sich selbst auch eine Portion, obwohl ihm eigentlich nicht nach Essen zu Mute war. Aber genug gegessen hatte er heute definitiv nicht. Appetitlos schob er das Curry auf seinem Teller hin und her. „Du musst aber was essen. Es schmeckt wirklich gut“, wandte sich Gabumon leise an ihn. „Oder machen dich die Verkaufszahlen auch traurig?“ Yamato schnaubte leise. Für sein Digimon war das Thema anscheinend schwer zu verstehen. Aber woher sollten ihre Partner auch solchen Themen kennen?
Er sah wieder zu Takeru auf, der bestimmt immer noch auf Antwort wartete. „Meine Managerin ist dagegen, dass ich eine Freundin habe“, klärte er seinen kleinen Bruder auf. Wobei es immer noch komisch war, Sora als seine feste Freundin vor jemand anderem zu bezeichnen. Gerade vor jemanden, der sie ebenso lange kannte wie er selbst. Nur war Yamato so wütend, dass er nicht einmal verlegen deswegen werden konnte. „Sie sagt, Sora wäre ganz schlecht fürs Geschäft. Witziger Weise kann ich mich nicht daran erinnern, dass das Bestandteil des Vertrags war, als wir bei ihr angefangen haben“, beschwerte sich Yamato, während der Griff um seine Gabel sich verstärkte. Immer noch war er unfassbar wütend auf seine Managerin, ihre bescheuerte Forderung und noch wütender auf sich selbst, weil er einfach nichts Kluges erwidert hatte. „Man sollte meinen, dass es um unsere Musik geht und nicht um mein Privatleben…“, fügte Yamato geknickter hinzu und fixierte kurz die Tischplatte bevor er sich wieder fing und Takeru erneut ansah.
„Aber das ist vermutlich echt nicht das, was du jetzt hören willst. Wo es bei dir doch gerade so gut läuft“, stellte er fest und spielte damit natürlich auf Hikari an. Über die hatte Takeru bisher noch gar nicht gesprochen und dabei würde Yamato das doch wirklich interessieren.



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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Wohnung von Matt   Mi Jun 06, 2018 10:21 pm

16. August
18:00 Uhr
Yamato & Hiroaki & Takeru


„Na dann bin ich ja beruhigt.“ Belustigt sah er seinen Bruder an. „Solltest du ihm nur nicht ins Gesicht sagen.“ Welcher Mann würde das schon gerne hören? Wobei Yamato die Aussage wahrscheinlich weniger ernst meinte.
Es überraschte Takeru kaum, dass Yamato sofort danach fragte was los war und somit völlig von sich selbst ablenkte. So war sein älterer Bruder nun mal, das große Bruder sein würde er wohl nie ablegen können, egal wie alt sie waren. Deshalb versuchte er auch gar nicht erst der Frage seines Bruders auszuweichen. „Wegen dem was gestern passiert ist, mit Sora“, begann er, „und der Digiwelt im Allgemeinen… Ich verstehe einfach nicht, wo das auf einmal herkommt.“ Er schüttelte den Kopf kaum merklich und sah dann zu seinem Bruder, nachdem er diesen gefragt hatte, was los war. Wie erwartet, antwortete der Ältere eher knapp auf die Frage. Was vielleicht auch daran lag, dass ihr Vater gerade in die Küche kam.

„Ich weiß ja wo alles steht“, lächelte Takeru seinen Vater bloß an und sah dann zu Patamon, welches dann von seinem Vater begrüßt wurde.
„Hallo“, begrüßte das orangene Digimon auch Hiroaki fröhlich und schmiegte seinen Kopf gegen die Hand des Erwachsenen. „Ich bin immer froh hier zu sein, Yamato ist ein guter Koch“, nickte es bestärkend.
Als Takeru bemerkte, dass sein Vater sich zu ihm wandte, sah er von Patamon zu seinem Vater. Und er schmunzelte leicht, sein Vater hatte schließlich einen Grund, wieso er das Thema dann schnell wieder wechselte. Er nahm es seinem Vater gar nicht übel, dass er selten Zeit hatte. Dafür freute er sich umso mehr über Momente wie diese.
„Da kann ich dir nur zustimmen“, kommentierte er die Aussage von Hiroaki über das Essen und wedelte mit einer Hand den Geruch des Essens zu seiner Nase. Nach der Frage, ob sein Tag besser lief als der seines Bruders, schwieg er kurz und sah zu Yamato – was wohl im Studio vorgefallen war? -, ehe er seinem Vater dann antwortete. „Von der Digiwelt weißt du wahrscheinlich schon, oder?“, fragte er. Er starrte in sein halbleeres Glas und schwenkte es umher. „Naja und sonst…“ Bevor er weiterkam, kam auch schon Yamato mit dem Curry zum Tisch und warnte die Digimon, damit sie sich nicht verbrannten. Darüber, dass Patamon ruckartig in der Bewegung stillblieb, musste Takeru schmunzeln. Die Digimon waren beim Thema Essen einfach zu durchschaubar.
Das Curry war lecker und sehr gut gewürzt, aber von Yamato hatte er da auch gar nichts anderes erwartet. Trotzdem entging es Takeru nicht, dass sein Bruder nichts gegessen hatte. Er wollte gerade etwas äußern, als Gabumon ihm aber zuvorkam.
Als Yamato dann tatsächlich das Wort ergriff, blickte Takeru aufmerksam auf und sah interessiert zu seinem Bruder. Schon nach dem ersten Satz seines Bruders runzelte der Jüngere seine Stirn. „Hat sie überhaupt das Recht dazu?“, fragte er und sah zwischen Yamato und seinem Vater her. „Eigentlich sollte sie das doch gar nichts angehen, woher weiß sie denn überhaupt davon?“, fragte Takeru. Er merkte, wie sauer die Handlung der Managerin Yamato machte und konnte seinen Bruder da sehr gut verstehen. „Wenn es nicht im Vertrag geregelt ist, kann sie es dir doch aber nicht untersagen, oder?“ Schlimm genug, dass so etwas überhaupt in einem Vertrag geregelt werden konnte.
Kopfschüttelnd sah er Yamato an. „Wir haben doch den ganzen Abend Zeit“, meinte er. Takeru verstand nicht, wieso Yamato nie über sich selbst reden wollte, nicht einmal, wenn es ihn offensichtlich so sehr belastete.
Dennoch verstand er natürlich auch, dass es seinen Bruder interessierte, was mit Hikari war. Und seinen Vater wahrscheinlich auch. „Mit Hikari ist alles in Ordnung“, meinte er mit einem zaghaften Lächeln. „Aber wir haben beide noch so ein schlechtes Gewissen wegen Davis“, meinte er ehrlich. Sie wollten es ihm und den anderen natürlich noch sagen, doch wussten sie nicht genau wie. Das war eben auch der Grund, weshalb sie nicht mal ihren Brüdern von ihrer Beziehung erzählten, dass es jetzt so rauskam, machte die Geheimnistuerei nicht gerade besser.
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Hiroaki Ishida

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BeitragThema: Re: Wohnung von Matt   Do Jun 28, 2018 11:46 am

16. August
18:00 Uhr
Yamato & Hiroaki & Takeru


Hiroaki blickte interessiert zu seinem jüngeren Sohn, als dieser die Digiwelt thematisierte. Wenn er ehrlich war, wusste er nicht besonders viel außer, dass sowohl Sora auch auch Taichi Schlimmes erlebt hatten und sich noch immer von den Strapazen erholen mussten. Vielmehr wusste er allerdings nicht und diese spärlichen Informationen hatte er auch eher Gabumon als seinem Ältesten zu verdanken, denn seit dem Vorfall hatten sich Matt und Hiroaki ständig verpasst, sie beide waren kaum noch zu Hause. Doch ehe der Reporter das Thema vertiefen konnte, gesellte sich auch schon der Musiker zu ihnen und servierte sein köstliche Curry.
Nachdem Hiroaki sich bedient hatte, hörte er fassungslos den Worten seines Sohnes zu. „Dein Management hat was!?“ kommentierte er etwas zu laut und ließ dabei die Stäbchen fallen, die klirrend auf dem Teller landeten. „T.K. Hat vollkommen Recht, es hat sie nicht zu interessieren was du in deinem Privatleben tust, es ist PRIVAT.“ empörte sich der Mann mittleren Alters noch immer, wenn es um das Wohl seiner Kinder ging, vergaß er sich schnell einmal und dass was diese sogenannte Managerin sich herausnahm war eine bodenlose Frechheit.
„Ich weiß dir liegt die Musik sehr am Herzen, aber das geht eindeutig zu weit. Soll ich mal ein Wörtchen mit dieser Person wechseln?“
Hiroaki fixierte seinen Sohn, doch dieser sah mittlerweile zu Takeru und es schien fast so als würde er das Thema bewusst wechseln wollen, denn nun wiederum wollte er seinen jüngeren Bruder zu einem Gespräch animieren. Der Reporter seufzte aber er wusste, dass er Yamato nicht zu einer Antwort zwingen konnte. Schweigend nahm er seine Stäbchen wieder auf, aß weiter und wandte sich nun Takeru zu.
Nun verstand der alleinerziehende Vater allerdings nur noch Bahnhof. Schlechtes Gewissen wegen Davis, zwar war er sich sicher, dass er diesen Jungen irgendwann auch schon einmal getroffen hatte aber der Zusammenhang zu Hikari leuchtete ihm so gar nicht ein.
„Es freut mich zu hören, dass mit Hikari alles in Ordnung ist“ antwortete er freundlich, fragte dann nach einigem Zögern aber dennoch „Aber warum solltet ihr ein schlechtes Gewissen haben? Ich kann eurem Gespräch gerade nicht so recht folgen..“ gab Hiroaki verwirrt von sich. Es war ihm wie immer unangenehm, dass er so wenig über Takerus Leben wusste aber nun saßen sie endlich mal alle beisammen und er hatte die Chance offen mit seinem Jüngsten zu reden. Er hoffte, dass wenigstens er seine Frage beantworten würde, denn es beschlich ihn das Gefühl, dass irgendetwas zwischen ihm und und seiner besten Freundin vorgefallen sein musste, denn es war ja schließlich nichts Neues, dass die Beiden zusammenhingen wie Pech und Schwefel und wenn selbst er davon wusste, dann konnte es all ihren Freunden ja wohl kaum entgangen sein.
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Yamato Ishida
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Wappen : Freundschaft
Digimonpartner : Gabumon

BeitragThema: Re: Wohnung von Matt   Sa Jun 30, 2018 8:04 pm

16. August
18:00 Uhr
Yamato & Hiroaki & Takeru

Ihnen hing vermutlich allen der gestrige Tag nach. Yamato würde es seltsam finden, wenn nicht. Aber natürlich würde er seinem kleinen Bruder liebend gern die Last abnehmen. Jahrelange Erfahrung mit der Digiwelt hatte ihn jedoch gelehrt, dass das leider gar nicht so leicht war. „Wir verstehen alle nicht, was los ist… aber es ist groß und gefährlich… und eigentlich sollten die neue  ein Vorteil sein. Aber jetzt haben wir sie vermutlich erstmal abgeschreckt“, sagte Yamato alles andere als begeistert. „Ich hoffe, dass Koushiro bald mehr herausfindet und wir wieder halbwegs sicher zurückkönnen.“ Sie mussten immerhin dort nach dem Rechten sehen und nur Vorort konnten sie wirklich etwas ausrichten.
Aber das war wirklich kein Thema, das sie vor ihrem Vater besprechen sollten. Und deswegen schwieg Yamato ebenso wie sein Bruder. Und eigentlich hatte Yamato ja auch ein nettes Abendessen gehofft, wo sie sich doch so selten sahen. Aber der Besuch bei Rin hatte ihm wirklich die Laune verdorben und er konnte seine Wut einfach nicht recht bei Seite schieben.
Zum Glück hatten die beiden anderen Verständnis dafür. Aber auch sie verstanden nicht, wo genau das Problem lag und wie auch er selbst schon, fragten sie nach, ob es überhaupt erlaubt war. „Sie hat ziemlich viele Rechte…“, brummte Yamato. „Zumindest hat sie mehr Möglichkeiten das zu bekommen, was sie will. Wenn ihr etwas an uns nicht passt oder unsere Verkaufszahlen wirklich in den Keller gehen, kann sie uns fallen lassen und das kann ich den anderen nicht antun“, erklärte er niedergeschlagen. Immerhin war das auch der Traum von drei anderen Musikern und das konnte er doch nicht einfach für sie ruinieren. „Sie hat auch nicht direkt gesagt, dass ich Schluss machen soll. Sie sagte nur, dass sie nicht will, dass es an die Öffentlichkeit gerät, wegen der Fans…“ Yamato starrte wütend auf sein Essen. Denn das bedeutete immerhin, dass sie außerhalb ihrer Wohnungen kein Paar sein durften. Überall sonst, konnte sie jemand bemerken und wenn die Fans dann wirklich absprangen, würde Rin die Band am Ende wirklich noch fallen lassen. „Ein Foto auf irgendeinem Blog ist aufgetaucht von dieser Woche. Hat nicht so lange gedauert, bis es rausgekommen ist“, seufzte Yamato und lehnte sich auf seinem Stuhl zurück. Der Appetit war ihm deutlich vergangen. „Ich wusste nur nicht, dass es so schlimm sein würde…“ Klar war ihm bewusst gewesen, dass es nicht besonders einfach werden würde, aber dass sie so etwas erwartete, hätte er auch nicht gedacht.
Ruckartig riss Yamato dann aber die Augen auf und starrte seinen Vater ungläubig an. „Auf keinen Fall, Dad! Du kannst nicht mit meinem Management reden! Das ist… peinlich“, stellte Yamato panisch klar. Wenn sein Vater zu Rin laufen würde, könnte er ihr nie wieder unter die Augen treten, so viel stand fest. „Ich komm schon klar… irgendwie.“ Noch wusste er zwar nicht wie, aber bald fiel ihm sicher etwas ein. „Aber kommt Sora auch damit klar?“, wollte Gabumon leise wissen und traf Yamato damit genau da, wo es wehtat. „Vermutlich nicht… vor allem im Moment nicht“, gab er niedergeschlagen zu.
Dass es dann erstmal um Takeru ging war eine willkommene Abwechslung, vor allem, weil es bei ihm so viel besser zu laufen schien. „Als ich heute bei Taichi war, war sie gar nicht da. Habt ihr euch getroffen?“, erkundigte er sich nach der Frage, die ihn schon die ganze Zeit über interessiert hatte. Mit einem Grinsen wandte er sich an seinen kleinen Bruder. „Ich weiß, ich hab nicht das Recht dazu nach der Sache mit Sora… aber seit wann?“, wollte er wissen. Er konnte immer noch nicht glauben, dass ihm das entgangen war. Aber anscheinend hatte die beiden Jüngeren es ja genauso geheim gehalten wie Sora und er. „Habt ihr mit Daisuke gesprochen?“, wollte Yamato wissen. Denn natürlich wusste er auch, dass Daisuke ein Auge auf Hikari geworfen hatte. Aber er hatte bisher immer gedacht, es wäre bloße Schwärmerei.
Ihr Vater unterbrach die Unterhaltung jedoch und Yamato stellte fest, dass er bis jetzt noch keine Ahnung hatte, weswegen er sich entspannt zurücklehnte und seinen kleinen Bruder grinsend ansah. Dann sollte er nun mal ruhig erklären. Auf die Ausführung war der Blonde immerhin auch gespannt.

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