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 KOD ~ I will be your guide

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AutorNachricht
Yamato Ishida
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BeitragThema: KOD ~ I will be your guide   Fr Okt 06, 2017 4:43 pm

Konzert zu Beginn der Sommerferien
Kurz nach 22:00 Uhr
Die Band

Das Konzert war gut gewesen. Jedenfalls waren die Menschen in der kleinen Halle mitgegangen. Je öfter sie auftraten, desto lauter konnte Yamato die Texte ihrer Lieder aus dem Publikum hören. Dass sie ihr erstes Album verkauft hatten, war sicher auch hilfreich um die Textsicherheit der Fans zu fördern. So ungern Yamato abseits der Bühne mit den Fans konfrontiert wurde, so sehr genoss er es  aber dafür auf der Bühne. Niemand konnte bestreiten, dass es nicht aufregend war, wenn fremde Menschen, deren Gesichter man gegen das Scheinwerferlicht kaum erkennen konnte seinen eigenen Namen riefen oder Texte mitschmetterten, die man sich ausgedacht hatte. Sie alle steckten viel Arbeit in den Werdegang der Band und mit jedem Konzert hatte Yamato mehr das Gefühl, dass es sich lohnte. Die Zuschauer wussten, wer sie waren, sie kannten und mochte die Lieder. Damit war die Angst, dass sie vor leeren Hallen spielen würden, endgültig vorbei. Es passierte auch immer häufiger, dass Yamato abseits der Konzerte und der Schule angesprochen wurde. Dort war es nichts Neues, in der Schule war die Band relativ bekannt. Außerhalb jedoch, war er immer wieder erstaunt, wenn ihn jemand erkannte. Es war ihm regelrecht unangenehm, besonders dann, wenn er nicht alleine war. Taichi fand es amüsant, Sora hingegen… Sora hatte noch nie etwas dazu gesagt, aber wie gut konnte sie es schon finden, wenn der Junge, den sie heimlich küsste, von anderen Mädchen angesprochen wurde?
Yamato ließ sich seufzend auf seinen Platz wieder und schnappte sich die Wasserflasche, die er vor dem Auftritt dort deponiert hatte. Obwohl das Gefühl berauschend war, war es wie immer auch anstrengend gewesen. Die Luft auf der  ohne wurde schnell stickig und viel zu warm.
„Guter Auftritt, oder?“, wandte er sich an Yoshio, nachdem er ein paar hastige Schlucke getrunken hatte. Dann lehnte er sich zurück und hielt die kühle Flasche an seine Stirn. Eine wirklich willkommene Abkühlung. Wäre Sora hier, würde sie vermutlich schimpfen, weil er ein so dickes Shirt trug. Aber sie war nun mal nicht hier. Sora war nämlich krank. Und Yamato wusste voller Schuldbewusstsein auch warum. Sie hatte sich bei ihm angesteckt, weil sie bestimmt eine Woche lang ständig bei ihm vorbei geschaut hatte, als es ihn erwischt hatte. Wie könnte er da kein schlechtes Gewissen haben? Nicht, dass es nicht toll gewesen war, dass jemand sich um ihn gekümmert hatte, aber er hatte sie auch immer wieder gewarnt, sich anstecken zu können. Als Sora dann wirklich krank geworden war, hatte er sie natürlich ebenfalls besucht. Nur hatte er nicht so viel tun können, wie sie für ihn. Ihre Mutter hatte natürlich bereits für Sora gesorgt, weswegen für ihn lediglich die Aufgaben abgefallen war, zur Apotheke zu laufen. Letztendlich hatte Soras Mutter ihn sogar rausgeschmissen, mit dem Vermerk, dass sie sich ansonsten nur immer wieder gegenseitig anstecken würden. Und das hatte er nicht riskieren wollen. Die Band hatte bereits den letzten Auftritt wegen ihm nicht wahrnehmen können. Noch einmal wollte er nicht der Grund dafür sein, weswegen sie absagen mussten.
Obwohl Sora nicht beim Konzert war, hatte sie ihm viel Glück gewünscht. Deswegen angelte sich Yamato nun sein Handy und klappte es auf. Lief bestens. Es wäre perfekt gewesen, wenn du hier gewesen wärst. Ich hoffe, es geht dir besser. Kann ich morgen vorbei schauen, oder wirft deine Mutter mich wieder raus? ;-)
Seit wann war er eigentlich so kitschig? Kurz betrachtete der Sänger den Text und beschloss, ihn so zu lassen, wie er war. Denn wieso sollte er die Wahrheit verdrehen? Es war lächerlich, dass er Sora erst vor zwei Tagen gesehen hatte und sie nun schon wie verrückt vermisste. Aber sie hatte noch keines der Konzerte von Knife of Day verpasst und nun kam er sich irgendwie seines persönlichen Glücksbringers beraubt vor. Zum Glück hatte er dennoch nicht verpatzt.
„Kommt nur mir das so vor, oder werden die Hallen immer voller?“, wollte Yamato von den anderen wissen, nachdem er sein Handy weggelegt hatte. Die Blicke der anderen zeigten eindeutig, dass sie ahnten, wem er da gerade geschrieben hatte. Also war es besser, das Thema ganz schnell zu wechseln. Denn Yamato hatte immer noch keine Ahnung, was er sagen sollte. Er war verknallt und wie. Und sie knutschen jedes Mal, wenn nicht gerade einer von ihnen krank war. Aber sie waren nicht zusammen. Noch nicht. Und wenn sie es wären, dann würde er es Taichi als Erstes sagen müssen. Der hatte wie es schien aber noch keine Ahnung von der ganzen Sache. Die Band allerdings… nun sie bekamen so einiges mit. Nicht zuletzt wussten sie immerhin, dass Sora eine Nacht auf seinem Hotelzimmer geblieben war.  
„Glaubt ihr, es werden noch mehr?“ Es war ein zweischneidiges Schwert. Yamato wollte, dass die Leute ihre Musik mochten. Er wollte nur privat nicht belagert werden. Scheinbar gab es das eine aber nicht ohne das andere. Gerade allerdings war er wie die anderen vermutlich auch noch aufgeputscht von dem Gig, den sie gerade hinter sich hatten. Gerade wollte er unbedingt, dass sie noch bekannter wurden. Und da der Sommer anstand, wusste hatten sie auch genug Zeit sich darüber Gedanken zu machen ohne dass die Schule ihnen dazwischen funkte.
Er schob sein Handy in die Hosentasche und sah dann grinsend zu Kazuki auf. „Ganz rechts, erste Reihe. Was zur Hölle, hat sie dir da zugeworfen?“, wollte der Blonde von seinem Bandkollegen wissen. Eine gute Masche den Jüngeren von Sora abzulenken waren andere Mädchen, die eben auch noch verfügbar waren.  Und wenn Yamato nicht alles täuschte, dann hatte Kazuki doch tatsächlich Unterwäsche zugeworfen bekommen. Zum Glück war ihm selbst das erspart geblieben!

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Zuletzt von Yamato Ishida am Mo Nov 20, 2017 3:43 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kazuki Nishiya

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Alter : 17
Arbeit/Hobby : Schüler & Gitarrist | KOD, Mode, Flirten

BeitragThema: Re: KOD ~ I will be your guide   Sa Okt 07, 2017 10:00 am

Konzert zu Beginn der Sommerferien
Kurz nach 22:00 Uhr
Die Band


Kazuki genoss es – nein, er liebte es – auf der Bühne zu stehen. Die Halle war augenscheinlich voll und als Kazuki bemerkte, dass die Fans mittlerweile viel mehr von den Texten mitsangen, hielt er sein Mikrofon während des Refrains ins Publikum, dieses begegnete mit noch lauteren Stimmen. Es schien gut anzukommen und der Rothaarige beschloss, dies demnächst öfters zu machen. So konnte er die Fans gleich mit einbeziehen. Kazuki bemerkte, wie die Mädchen reagierten, wenn er in ihre Richtungen lächelte oder zwinkerte und dass gefiel ihm noch viel mehr. Es war unglaublich, wie viele Stimmen seinen Namen riefen. Am liebsten wäre der Gitarrist noch ewig auf der Bühne stehen geblieben, doch ihre Zeit war nun einmal vorbei. Aber so konnte er sich immerhin auf den nächsten Auftritt freuen.
Er betrat den Raum hinter der Bühne als letztes. „Das war der Hammer!“, rief er und griff nach seiner Wasserflasche auf dem Tisch. Eine Erfrischung war jetzt genau das Richtige. Daher trank Kazuki erst einen großen Schluck und befeuchtete anschließend seine Hände mit dem Wasser und fuhr sich mit den nassen Händen durch das Gesicht und seinen Nacken.

Erst als Kazuki sich umdrehte und sich gegen den Tisch lehnte, fiel ihm auf, dass Yamato auf sein Handy starrte. Ein breites Grinsen bildete sich auf den Lippen des Rothaarigen. Offensichtlicher konnte es nicht sein, dass er mit Sora schrieb. Gerade wollte er etwas sagen, als Yamato auch schon die volle Halle ansprach.
„Das werden sie“, meinte der Gitarrist begeistert. „Und das ist gerade mal der Anfang!“
„Klar werden das noch mehr!“ Seine grünen Augen begannen zu leuchten. „Aber hoffentlich ist Sora das nächste Mal auch wieder dabei. Sie hat mir gefehlt.“ Grinsend sah er zu Yamato und wartete auf einen genervten Blick.
Yamato wusste jedoch, in welche Richtung er das Gespräch lenken musste, um Kazuki von Sora abzulenken.
„Neidisch?“, grinste der Rothaarige süffisant und holte aus seiner Westentasche einen rot-schwarzen Spitzentanga heraus und wirbelte ihm auf seinem Zeigefinger. Er hatte während des Konzertes gerade in die Richtung der Fans vorne rechts gelächelt, als plötzlich etwas vor seinen Füßen landete. Im ersten Moment war Verwunderung auf seinem Gesicht zu sehen, ehe er erkannte, was ihm dort zugeworfen war. Durch das helle Licht, was auf ihn schien, konnte er nicht genau sagen, von welchem der Mädchen die Unterwäsche kam, doch richtig erkennen konnte er die Gesichter auch nicht. Schade eigentlich. Trotzdem warf er ein Zwinkern in die Richtung, als er die Unterwäsche schnell in seine Westentasche steckte, als er gerade nicht dran war, was mit einem Kreischen aus dem Publikum begleitet wurde. Mehr Bestätigung konnte man doch gar nicht bekommen.
„Keine Sorge, ihr bekommt mit der Zeit sicherlich auch noch Unterwäsche zugeworfen“, meinte er amüsiert und sah in die Runde. „Ihr müsst euch nur gedulden.“

Das letzte was Kazuki jetzt wollte, war schon nach Hause zu fahren. Natürlich war jetzt erst einmal der Austausch über das Konzert dran und auch mussten sie ihre Sachen noch zusammenpacken. Aber der Rothaarige wollte noch unbedingt etwas mit seinen Bandkollegen unternehmen. Schließlich mussten sie diesen mehr als gelungenen Auftritt feiern und natürlich auch die Tatsache, dass Kazuki sein erstes Unterwäscheteil zugeworfen bekam. „Und jetzt? Gehen wir noch feiern?“, fragte er daher in die Runde und sah dann zu Hiroki. „Oder zu dir in die Wohnung?“ Hiroki war der einzige in der Band, der bereits eine eigene Wohnung besaß, weshalb sich das recht gut anbot. Was sie schließlich tun würden, war dem Gitarristen egal, Hauptsache sie feierten gemeinsam ihren Erfolg.


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Yoshio Kayo

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Anzahl der Beiträge : 7
Alter : 18
Arbeit/Hobby : Schüler / Schlagzeuger (KOD)

BeitragThema: Re: KOD ~ I will be your guide   Mo Okt 09, 2017 8:13 pm

Konzert zu Beginn der Sommerferien
Kurz nach 22:00 Uhr
Die Band



Das Konzert war vorbei und Yoshio war begeistert. Die Massen an Fans war gewaltig, wenn er zurück blickte und an ihre Anfangszeit dachte... dann hat die Band eine sehr gute Entwicklung gemacht. Yoshio war stolz auf sich und seine Freunde. Als das Konzert vorbei war, ging er zufrieden hinter die Bühne.
Seine Sticks steckte er wie nach jedem Konzert, in sein Hosenbund. Er trank zuerst Wasser und wischte sich den Schweiß von der Stirn. Als Schlagzeuger hatte man ganz schön was zu tun und eine Pause kam selten in ihren Liedern vor. Nach jedem Konzert pochten seine Hände, dies war einer der besten Gefühle, wie Yoshio fand. Es zeigte ihm was er gemeistert hat und das er tatsächlich da oben auf der Bühne gespielt hat. Auf Yamatos Frage hin, lächelte er in die Runde.
„Wir haben alles gegeben.“ Nach einem Konzert war er nie sonderlich gesprächig. Er braucht seine Zeit, um wieder in die ´´normale Welt´´ zu kommen. Nebenbei bemerkte Yoshio, dass Yamato auf seinem Handy schrieb. Vermutlich schreibt er an Sora, die zum ersten mal nicht dabei sein konnte.
Er zückte ebenfalls sein Handy und besah sich das kurzes Video, welches er zu beginn des Konzertes aufgenommen hatte. Dies wurde zu einer Art Tradition. Bevor der Sänger mit dem ersten Song anfing und das kurze Intro gespielt wurde, nahm Yoshio die Szene von seiner Position aus auf. Es hatte sein Vorteil hinten platziert zu sein. Diese Methode war echt brillant, dadurch konnte man den Fans einen Einblick aus der Sicht ihrer Lieblinge geben und vielleicht sah man sich auch selber im Video wieder. Später würde er das Video auf ihrer Webseite „Knife of Day“ hochladen.

Er schloss seine Augen und ließ alles Revue passieren. Da viel Yoshio eine Szene ein, die ihm fast aus dem Konzept brachte. Da ist doch etwas auf die Bühne geflogen, erinnerte sich Yoshio zurück. Genau in diesen Moment präsentierte Kazuki ein Höschen. War er neidisch? Nein auf keinen Fall. Schon allein die Vorstellung, wie ein Tanga geflogen kommt und sich in seine Sticks verfängt…. dass wollte Yoshio nicht erleben! Kopfschüttelnd hörte er Kazuki zu.
Yoshio würde von sich aus behaupten, dass er das ruhigste Bandmitglied ist. Die Mädchen fanden ihn auf der Bühne auch Interessant, doch wusste er auch, dass er neben einen Gitarristen und Sänger  kaum herausstach. Stören tut es ihm nicht sonderlich. Es gibt immer beliebte Charaktere in einer Band und welche die kaum auffallen.

Kazukis Stimme holte ihn wieder zurück ins hier und jetzt. „Gehen wir noch feiern?“ Für einen kurzen Moment schrie eine innere Stimme „Nein!“. Öffentlich Feiern gehen endete immer damit, dass verrückte Fans, sprich Mädchen, dabei waren und sich in seinen Augen daneben benahmen. Wild herum knutschen und flirten stand nicht auf seiner Liste. Das war Kazukis Gebiet. Doch das ist nun sein neues Leben. Seufzend korrigierte er Kazukis Frage. „Hiroki ist das für dich in Ordnung, wenn wir zu dir gehen?“
Yoshio versuchte es netter zu Formulieren. „Natürlich können wir auch Party, in diesen einen neuen Club machen. Ich wäre dabei. Es war heute wirklich fantastisch.“ Um sich etwas abzulenken nahm er seine Sticks in die Hand und trommelte in der Luft herum. Von sich aus würde er eher eine ruhige Feier bei Hiroki bevorzugen, doch heute konnte er auch mal eine Ausnahme machen. Yoshio wollte ja nicht als Spaßbremse da stehen. Er würde eine wilde Nacht mit seiner Band verkraften.
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Hiroki Sato

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Anzahl der Beiträge : 15

BeitragThema: Re: KOD ~ I will be your guide   Sa Okt 21, 2017 12:40 am

Konzert zu Beginn der Sommerferien
Kurz nach 22:00 Uhr
Die Band

Erleichtert begab er sich hinter die Bühne. Es fiel ihm immer ein Stein vom Herzen, wenn alles so reibungslos funktionierte. Die Noten saßen, der Rhythmus war immer perfekt gewesen und die Fans waren ebenfalls in bester Stimmung. Zusammenfassend: Ein perfekter Auftritt.
Dass sie mittlerweile sogar eine nicht gerade kleine Anzahl an Zuschauern hatten, erfreute ihn natürlich umso mehr. Es zeigte nicht nur, dass die Fans ihre Musik mochten sondern auch, dass sie den Rahmen einer Schulband nach und nach sprengten.
Hiroki tat es den anderen gleich, schnappte sich eine Wasserflasche und schüttete sich etwas von der kühlen Flüssigkeit in die Handfläche, um sich damit übers Gesicht zu wischen. Entspannt atmete er aus suchte sich den nächstbesten Platz, um sich zu setzen.

Als Yamato auf seinem Handy herum tippte, schlich sich ein wissendes Lächeln auf seinem Gesicht, ebenso wie es die anderen gemerkt hatten. Er gönnte es ihm, ließ die Situation allerdings unkommentiert, da Kazuki die Chance nutzte ihren Sänger ein wenig zu triezen.
Auf die Frage, ob sie noch feiern oder zu ihm gehen wollten, nickte er und sah zu seinen Freunden. „Wir können gerne zu mir gehen“, meinte er dazu. Dass es sich mittlerweile eingespielt hatte bei ihm zu feiern störte ihn keineswegs. Eher im Gegenteil. Er freute sich seine Wohnung dafür zur Verfügung stellen zu können. „Wir können auch außerhalb ausgehen, dagegen habe ich auch nichts einzuwenden.“
Zwar war er nicht so eine charakterlicher Feuerwerk wie Kazuki, doch hatte er ebenfalls seinen Spaß daran mit dem ein oder anderem weiblichen Fan zu flirten und sich ein paar Küsse zu stehlen.

Hirkoi rieb sich den steifen Nacken und blickte in die Runde. Wahrscheinlich würde Yamato die entscheidende Stimme abgeben. „Wir könnten auch bei mir erstmal etwas essen und dann ausgehen“, schlug er vor um vielleicht eine Kombination in den Raum zu werfen. Da seine Wohnung recht zentral lag, war es gar kein Problem irgendeinen Lieferdienst dazu zu bewegen ihnen was zu bringen und Getränke hatte er immer ausreichend auf Vorrat, sollte sich die Band bei ihm zusammen finden und entspannen oder eben feiern wollen. Ihm war jedenfalls beides recht gewesen, so wie er Yoshio kannte, würde er wohl lieber etwas ruhiger in einer geschlossenen Runde feiern wollen, doch allein, dass er Kazukis Vorschlag nicht abschlug und mitgehen würde, zeigte wohl, dass dieser Auftritt für sie alle eine kleine Grenze markiert hatte, die sie nun überschritten hatten.
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Sawako Matsuzaka

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Anzahl der Beiträge : 7

BeitragThema: Re: KOD ~ I will be your guide   Sa Nov 18, 2017 2:58 pm

Konzert zu Beginn der Sommerferien
Kurz nach 22:00 Uhr
Die Band


"Ungeschliffene Diamanten" würde sie ihr Boss nennen... Sawako rümpfte für einen Moment mit ihrer Nase. Ungeschliffen waren sie definitiv, aber ob sie Diamanten waren... Keine Ahnung. Aber sie waren ganz gut, und hatten das Herz ihrer Fans tief in den Händen. Ein bisschen zu tief vielleicht... Irgendein verrücktes Huhn hat Rotkäppchen ihre Unterhose zugeworfen. Geht's eigentlich noch? Dachte Sawako und verdrehte ihre Augen. Aber egal; Ihre Performance sollte fürs Erste genügen, damit konnte man arbeiten. Eine junge Frau lehnte sich lässig an einen Türrahmen hinter der Bühne. Eine dicke Sonnenbrille lag auf ihrer Nase, während sie leicht schmunzelte. "Netter Auftritt." sprach sie entspannt, aber laut genug in die Richtung der Jungs. Ugh... Sie klang zwar selbstbewusst... Aber in Wirklichkeit war ihr überhaupt nicht wohl dabei, mit verfluchten Teenagern zu sprechen. Vor allem nicht mit Männlichen. Aber Geschäft war Geschäft... Sawako stieß sich von der Wand  ab und schlenderte auf die Jungen zu. "Keine Sorge, Ich bin kein durchgeknallter Fan..." Sie hob sich gespielt-nachdenklich den Finger ans Kinn. "Das heißt... Eigentlich schon.... Ich bin ein Fan; Ein Fan von Talent und Erfolgschancen." Sawako grinste breit und zog sich die Brille ab, als sie vor ihnen stand. "... Und Ihr Hübschen werdet mir sicher zustimmen, dass ihr Beides besitzt, oder etwa nicht?" Meinte sie und musterte die Band kurz augenzwinkernd. Blondie, Rotkäppchen, Keyboard-Typ, und der Schlagzeuger... das war sie auch schon, Knife of Day. Sawako zuckte mit den Schultern und sprach im plauderhaften Ton weiter: "Aber wo bleiben meine Manieren...? Mein Name ist Sawako Matsuzaka. Ich arbeite als Agentin für einen der größten Musikproduzenten in ganz... Tokio! ... Glaube Ich ... Aber egal; Ihr könnt mich gerne Sawako nennen." meinte sie lächelnd. „Ich soll jungen, vielversprechenden Bands ein wenig unter die Arme greifen...“ In anderen Worten; Einen Vertrag mit ihnen abschließen, um sie finanziell auszuschlachten. „Es klingt vielleicht etwas.... klischeehaft. Aber Ich kann euch zu Ruhm verhelfen, Jungs...“
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: KOD ~ I will be your guide   Mo Nov 20, 2017 4:28 pm

Konzert zu Beginn der Sommerferien
Kurz nach 22:00 Uhr
Die Band & Sawako


Auch die anderen Bandmitglieder waren absolut euphorisch. Das war eigentlich immer so, wenn die Konzerte besonders gelungen waren und eigentlich hatten sie auch noch nie wirklich versagt. Kein Wunder, dass sie sich gerade unbesiegbar fühlten. Im Moment hatte Yamato sogar nichts dagegen einzuwenden, wenn Kazuki seinen Höhenflug hatte. Es war viel zu leicht auf diesen Zug aufzuspringen.
Doch beinahe ihm gleichen Moment schaffte es der Gitarristen auch schon wieder, Yamato auf die Nerven zu gehen. Er verdrehte prompt die Augen, als Kazuki Soras Fehlen ansprach. „Ich hab doch gesagt, sie ist krank…“, brummte Yamato und widerstand dem Drang seinem Bandkollegen darauf hinzuweisen, dass Sora wegen ihm herkam. Allerdings wussten die anderen das mit Sicherheit auch. Er musste nicht noch mehr Öl ins Feuer gießen.
Kazukis Fang allerdings lenkte sie alle vom Thema ab und Yamato betrachtete das winzige Stück Stoff ungläubig. Das hatte ihm wirklich jemand zugeworfen? Wer tat so was? Warum? Nicht, weil es sich um Kazuki handelte, sondern eher, weil Yamato nicht verstand, warum es Mädchen gab, die ihre Unterwäsche auf die Bühne warfen. Was sollten Musiker auch damit? Da war er doch ganz froh, dass er selber nicht solche Geschenke bekam. Er bekam manchmal Schokolade wenn er Konzerthalle verließ und unzählige handynummern und Liebesbriefe. Die Schokolade schenkte er meistens Taichi, der war ein dankbarerer Abnehmer dafür. „Ich will gar keine Unterwäsche aus dem Publikum!“, wehrte Yamato sofort fast panisch ab. Allerdings war ihm auch klar gewesen, dass Kazuki sich nun damit brüsten würde.
Auf die Frage hin, ob sie noch feiern gehen würden, zuckte Yamato mit den Schultern. Normalerweise war ihm nicht danach. Aber normalerweise hatte er auch Sora dabei und mit der war er eben lieber alleine. Heute könnte er eigentlich mit den Jungs mitgehen, denn Soras Mutter würde ihn zu dieser Zeit bestimmt nicht mehr in die Wohnung lassen, während ihre Tochter krank im Bett lag. „Von mir aus“, stimmte Yamato daher zu. „Aber ich hab keine Lust in einen dieser Schuppen zu gehen, in die du immer willst“, stellte der Blonde schnell klar. Denn er wollte sich auch nicht von sämtlichen Mädchen antanzen lassen. Und das passierte recht schnell, sobald sie einer erkannte. Allerdings wäre auch Yamato eine Party bei Hiroki wesentlich lieber, musste er dann doch zugeben. Kazuki und Hiroki waren jedoch eher dafür auszugehen, was Yamato wenig wunderte. Er warf Yoshio einen kurzen Seitenblick zu. „Überleben wir einen Abend in einem Club? Wir könnten verschwinden, wenn es uns zu viel wird“, wandte er sich an seinen Kumpel. „Oder Kazuki schreitet einfach jedes Mal ein, wenn uns ein Mädchen zu nahe kommt. Vielleicht findet er dann auch eins, das für ihn zu Konzerten kommt und er lässt meins in Ruhe.“ Mit Absicht war seine Stimme lauter geworden und er grinste den Gitarristen herausfordernd an. Auch wenn Yamato gerade in solchen Sachen verlegen war, war er eben auch nicht gut darin, sich zurückzuhalten, wenn jemand vorlaut war. Das war schon immer so gewesen. Und letztendlich ließ er sich immer dazu hinreißen, Kazuki zu antworten.
Doch noch bevor sie entscheiden konnten, was sie nun tun würden, ertönte eine Stimme von der Tür. Sofort wandte Yamato sich zur Tür um und musterte die Frau, die dort stand. Wie kam sie hier ein? Es durfte niemand hier her, der nicht zu ihnen gehört. Außerdem wirkte die Frau auch etwas zu alt für einen typischen Fan.
Bevor Yamato allerdings etwas dazu sagen konnte, stellte sie klar, dass sie kein Fan war. Das machte ihr Auftreten aber nicht besser. Sie wirkte arrogant auf ihn und was sollte die Sonnenbrille in einem geschlossenen Raum?
„Was machen Sie dann hier?“, wollte Yamato als Erster wissen und stand auf. Es passte ihm nicht, dass jemand mit dieser Attitüde in ihre Garderobe kam und sie derart musterte. Generell war ihm nicht wohl bei so etwas, aber bei Fans war er ja daran gewöhnt. Yamato verschränkte die Arme vor der Brust, als sie sich auch noch raus nahm, sie mit ‚ihr Hübschen‘ anzusprechen. „Wer hat Sie reingelassen?“ Anscheinend waren die Türsteher hier nicht gerade die Besten.
Direkt, als sie weitersprach, tat Yamato seine schroffe Art jedoch schon wieder leid, denn anscheinend war er gerade an die falsche Person damit geraten. Musikproduzentin! Die Frau war Musikproduzentin! Das erklärte natürlich auch ihr Auftreten. Jedenfalls stellte sich Yamato Produzenten in etwa so vor.
Aus großen Augen musterte er die Frau, bevor er zu seinen Bandkollegen sah. Die waren doch sicher nicht mindern überrascht. Ja sicher, sie waren gut und hatte Fans. Aber so gut, dass Produzenten auf sie aufmerksam wurden? Hoffentlich sah er gerade nicht absolut ungläubig aus der Wäsche und wirkte damit ziemlich dumm.
Seine abwehrende Haltung hatte sich etwas gelöst und er sah die Frau mit neuem Interesse an. „Und wir fallen in das Schema junge, vielversprechende Band?“ Sie waren jung und am Anfang ihrer Karriere, das hatten sie selbst schon festgestellt. Aber sie hatten nicht wirklich mit eine Agentur gerechnet. „Was bedeutet das für uns?“, wollte er wissen. Noch immer hatte er sein Misstrauen nicht ganz abgelegt, auch wenn die Nachricht eigentlich mehr als positiv war. Wenn sie gut genug waren, dass sich Produzenten für sie interessieren, war das ein Kompliment.
„Das klingt alles erstmal ganz toll. Aber was kommt dann auf uns zu?“ Da sich Yamato schon länger für Musik interessierte und sein Vater bei den Medien arbeitete, wusste er auch, dass Musiker, die unter Vertrag standen, nicht nur eigenen Entscheidungen treffen konnten. Diese Freiheit hatten sie bisher gehabt. „Wir kamen bisher ganz gut ohne Produzent aus und wir haben schon Fans. Was würde uns eine Produzentin bringen und viel wichtiger, was müssen wir dafür tun?“, fragte er interessiert nach. Nicht, dass er nicht wollte, aber er wollte alle Informationen, bevor er sich zu sehr darüber freute. Und bisher hatte er nicht viele erhalten, außer Aussicht auf Ruhm und Komplimente.
Er reichte der Frau dennoch höflich die Hand. "Yamato Ishida. Aber das wissen Sie bestimmt schon. Wahrscheinlich kennen Sie noch ein paar mehr Fakten über uns, wenn Sie hier sind um uns einen Vertrag anzubieten", schloss er.

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