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 Die DigiWeihnachtsfeier

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Yamato Ishida
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BeitragThema: Die DigiWeihnachtsfeier   Do Nov 23, 2017 9:32 am

Hallo ihr Lieben,

hier starten wir das NP, das dann am 24. Dezember im Adventskalender auftaucht.

Zur Erklärung, jeder darf einen Post machen und die Digiweihnachtsfeier aus seiner Sicht schildern. Mimi wird anfangen. Wir können gerne im Chat abklären, was passiert und wann wer dran ist.
Alle Digiritter sind zu der Party eingeladen.
Die Party wird Mimis Ideen gewesen sein. Yamato und Sora werden in der Küche sein.
Sollte sonst noch jemand etwas festlegen, teilt es mir bitter mit. Ich ergänze es dann hier.


Und jetzt viel Spaß Smile

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Mimi Tachikawa

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BeitragThema: Re: Die DigiWeihnachtsfeier   Mi Nov 29, 2017 9:45 pm

Weihnachtszeit - die Digimonweihnachtsfeier
(gegen 18:00 Uhr, Mimi und Palmon)



Auch wenn man jedes Jahr aufs Neue genug Zeit hatte um sich auf diese Zeit vorzubereiten, kam das Weihnachtsfest dennoch immer wieder komplett überraschend. Die Monate waren verflogen und somit war Mimi auch schon fast wieder ein dreiviertel Jahr in Japan. Anfangs war es für sie so weit in der Ferne gewesen das Fest der Liebe hier zu feiern. Jetzt jedoch dauerte es nicht einmal mehr einen Monat bis es soweit war.
Die Glücksgefühle kamen mit jedem weiteren Tag immer und immer mehr hoch. Natürlich hatte sie es sich nicht nehmen lassen eine Art Feier für all ihre Freunde zu planen. Sowohl die alten, als auch alle neuen Digiritter waren eingeladen, sowie ihre Digimonpartner. Vielleicht mochten einige es etwas verwirrend finden, dass die Brünette sich für solch eine Feier so ins Zeug legte, jedoch war dies ihre aufbrausende Art und Weise allen zu zeigen wie sehr sie sie mochte. Genau deswegen musste einfach alles perfekt werden. Während Mimi sich daher schon Wochen vorher um eine Location gekümmert hatte, die genug Platz für alles bieten konnte, hatte sie zudem Yamato und Sora mit ins Boot geholt was das Essen anging. Anfangs hatte die übermütige Digiritterin an einen Caterer gedacht, bis ihre Freunde sie auf den Boden der Tatsachen zurück geholt hatten. Natürlich wäre das alles viel zu teuer gewesen und niemand hätte zu dieser Zeit all das Geld einfach so gehabt. Mit einem schmollenden „Na gut“ hatte die Brünette sich daher breitschlagen lassen dem blonden Bassisten und ihrer besten Freundin den Part der Verpflegung zu überlassen. Auch alle anderen wollten etwas dazu beitragen und stellten Getränke oder andere Dinge zum Kochen. Dafür hatte sie jedoch das Versprechen bekommen für alles Weitere die komplette Verantwortung zu bekommen, egal wie schnulzig oder kitschig es sein mochte. Oh ja, die würden sich noch wundern, dachte Mimi sich und hatte sich deswegen direkt an die Arbeit gemacht.
Während sie also mit dem Schachclub eine Vereinbarung getroffen hatte, in der sie ihre Augen wieder hatte klimpern lassen, hatte Palmon angefangen aufzumalen was sie sich für die Digimon beispielsweise an Essen wünschen würde. Die Brünette hatte dem Vorstand des schulischen Schachclubs versprochen einmal zu einer Probestunde zu kommen, nur damit sie an die örtlichen Räume kam. Für alle war die Schule ein Begriff und der Clubraum war einfach mit am Größten und hatte zu allem Überfluss eine kleine Küche nebenan, in der gekocht und gebacken werden konnte. Innerlich hatte die Digiritterin schon Freudensprünge gemacht, als sie diesen für zwei Abende zugesichert bekommen hatte. Sofort hatte sie in ihrem Kopf Pläne geschmiedet und ihn nach ihren Wünschen eingerichtet. Palmon dagegen war zu dem Entschluss gekommen, dass die Digimon jede Menge Süßigkeiten brauchten. Vor allem Zuckerstangen und Lebkuchen hatte es haben wollen. Auf der Zeichnung hatten ihre Zuckerstangen und Lebkuchenherzen zwar keine Ähnlichkeit mit dem gehabt, was Palmon beschrieben hatte, dennoch verkniff sie sich diesen Kommentar einfach mal.  Mimi sollte es einfach Recht sein, immerhin hatten ihre Digimon sich das mehr als verdient. In den letzten Monaten war einfach viel geschehen. Sie sollten sich einfach mal eine Pause gönnen und das Fest der Liebe genießen können.
Nach den grundlegenden Dingen hatte Mimi sich schließlich um die Dekoration gekümmert. Dabei hatte sie ihren Freund Nobu ordentlich eingespannt, der davon eher nicht so begeistert war. Ihm schien es ebenso schleierhaft zu sein das seine Freundin so viel Wert auf die perfekte Feier legte, aber dennoch tat er es für sie. Seine Schwestern dagegen waren Feuer und Flamme gewesen der Brünette zu helfen, weshalb sie in Windeseile mehr Deko gebastelt hatten, als es für den Raum nötig war. Nobu hatte daher lieber alle weiteren Besorgungen gemacht, die Mimi auf eine lange Einkaufsliste geschrieben hatte. Am Ende hatte er zusammen mit ihr alles mit seinem Auto zum Clubraum rüber gefahren, damit die Brünette nicht alles einzelnd tragen musste. Somit waren auch diese Punkte von der Liste gestrichen.

Den Tag vor der Feier verbrachte die nun sehr aufgedrehte Schülerin damit den Schachclub in einen Weihnachtstraum zu verwandeln. Zusammen mit Palmon wollte sie das die Überraschung für alle einfach unbeschreiblich schön wurde. Zusammen hingen sie daher Girlanden auf, klebten Schneeflocken und Transparentsterne an die Fenster und verteilten überall Lametta und Christbaumkugeln. Alles sollte einfach erstrahlen und eine schöne Atmosphäre schaffen. Tische und Stühle wurden verschoben, mit Tischdecken ausgestattet und mit gebastelten und bemalten Sachen verziert. Lichterketten und selbstgebastelte Kerzengläser durften natürlich auch nicht fehlen. Bei einem Rundumblick war Mimi froh so viel Hilfe bekommen zu haben. Hätten die Mädchen nicht mitgebastelt, wäre nie im Leben so viel zustande gekommen.
„Alles okay Mimi?“, Palmon stand neben ihr und sah sie fragend an.
Eine kleine Freudenträne stahl sich über Mimi ihr Gesicht, die sie sich jedoch schnell wegwischte: „Nein Palmon, alles gut. Ich bin nur so glücklich das wir alle zusammen dieses Weihnachtsfest genießen können. Es hat mir wirklich gefehlt meine Freunde zu dieser Zeit um mich zu haben. Mehr ist es nicht“.
Das Lächeln ihres Digimonpartners war Antwort genug. Auch Palmon schien sich zu freuen bei ihr sein zu können. Allein diese Tatsache und das sie eben wieder in Tokyo war, war eigentlich Geschenk genug für die Brünette.
Schnell ging sie rüber zu der letzten Kiste, in der noch ein paar Scherzsachen waren. Mimi hatte es sich nich nehmen lassen ein paar falsche Bärte, Engelsflügel, Elfenmützen und Dergleichen zu holen. Wenn sie etwas plante, dann mit ganzem Herzen. Ein Lachen entfuhr ihr, als sie sich schließlich Taichi und Koushiro mit einem weißen Bart vorstellte. Das würde ein Spaß werden, dachte sie sich und ließ diese Dinge lieber noch in der Kiste. Was sie nicht wussten, das würde sie auch nicht stören.
„Kann ich noch irgendwas aufhängen Mimi?“, Palmon stand noch in der Mitte des Raumes und betrachtete all die Lichterketten, die es schon aufgehangen hatte. Anscheinend gefiel es dem Digimon was Mimi sich ausgedacht hatte.
Mit einer schnellen Bewegung holte die Schülerin ein grünes Bündel aus der Kiste: „Den Zweig kannst bitte nochmal dort hinten aufhängen, ja?“.
Die Augen des Digimon starrten verwirrt auf das grüne Etwas in Mimi ihrer Hand: „Aber wozu denn das Grünzeug?“.
Lachend gab Mimi es Palmon in die Hand: „Das mein liebes Palmon ist ein Mistelzweig. Wenn zwei Personen unter solch einem Zweig stehen, sollen sie sich küssen. Das ist ein uralter Brauch, den ich mir nicht nehmen lassen wollte. Also mal sehen wenn ich da morgen drunter bekomme“.
Leicht geschockt sah das Digimon ihre Partnerin an: „Sag bloß du hast dafür schon Pläne geschmiedet“.
„Aber natürlich. Sonst wäre ich doch nicht Mimi Tachikawa“, ein Zwinkern begleitete diese Aussage.
Nachdem auch der Mistelzweig mit Hilfe von Palmons Ranken hing und Mimi sich sicher war das alles Weitere für morgen geplant war, schloss sie den Clubraum ab und begab sich mit Palmon zusammen nach Hause, denn schließlich war der morgige Tag ein sehr langer Tag.

Wie schon befürchtet hatte die penible Brünette sich nicht entscheiden können, was sie anziehen wollte. Irgendwann hatte sie sich für eben diesen Anlass ein weißes Kleid angezogen und sich leichte Locken in die Haare gemacht. Ihr Plan war es alle mit einem engelartigen Aussehen zu zeigen, dass sie nicht nur eine teuflische Zicke sein konnte. Auf die Blicke war sie jetzt schon gespannt.
Mit leichter Verzögerung war sie schließlich am Clubraum angekommen und war sogar noch vor Yamato und Sora da, die wegen dem Essen etwas eher da sein wollten. Als sie schließlich drinnen war, stellte sie die Getränke ab, die sie mitgebracht hatte. Es waren ein paar Säfte, die sie direkt auf die Tische verteilte. Die anderen Getränke die noch mitgebracht wurden, die konnten auf die Buffetzeile die Mimi extra aufgebaut hatte.
Freudestrahlend knipste die Digiritterin die Lichterketten an und fing an die Kerzen anzuzünden, ehe sie sich ein paar Flügel schnappte und diese anzog. Mit einem Mal war sie direkt in richtiger Weihnachtslaune, auch wenn es noch ein paar Tage dauerte bis es wirklich Weihnachten war.
„Du siehst fast cool aus, ein bisschen wie Angewomon“, scherzte Palmon.
„Hey das ist nicht nett, okay? Ich bin halt eine andere Art Engel“, gab Mimi ein und sah rüber zu Palmon.
Palmon kicherte weiter vor sich hin und schaute schließlich nach draußen. Eine leichte Dämmerung zog schon auf, was ebenfalls zur Stimmung beitragen würde. Plötzlich wurde das Digimon jedoch etwas aufgebrachter: „Sieh nur Mimi es schneit!“.
Als die letzte Kerze an war, kam Mimi zu dem Fenster rüber und schaute sich die dicken Flocken an, die aus dem Himmel hinab fielen. Ihr Staunen konnte sie ebenfalls nicht verstecken. Wenn dies mal nicht das perfekte Timing war, dann wusste die Brünette auch nicht weiter. Zusammen sahen die Beiden sich somit das Spektakel an, welches sich draußen abspielte und warteten gespannt auf ihre Freunde und deren Gesichter, in der Hoffnung das schönste Weihnachtsfest zu feiern, was sie seit langem hatten.[/color]
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Die DigiWeihnachtsfeier   Do Nov 30, 2017 5:14 pm

Weihnachtszeit - die Digimonweihnachtsfeier
(gegen 18:00 Uhr, Yamato & Sora & Taichi + Digimon)



Wenn sich Mimi etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann zog sie es auch durch. Das jedenfalls hatte Yamato in all den Jahren gelernt und es war vollkommen egal, ob man selber begeistert von der Idee war oder nicht. Man fügte sich einfach. Denn wenn er nun nicht bei der Weihnachtsfeier dabei wäre, wäre Mimi tödlich beleidigt und sie würde es ihn auch spüren lassen. Eine wütenden Mimi Tachikawa allerdings wollte sich der Sänger nicht erlauben. Vor allem nicht, weil sie die beste Freundin seiner Freundin war.
Sora wiederrum schien recht begeistert von der Weihnachtsfeier zu sein. Objektiv gesehen war es natürlich eine schöne Idee. Subjektiv gesehen… Yamato war Ruhe eben immer noch lieber. Wobei er ansonsten keine wirkliche Weihnachtsfeier hätte. Seine Band hatte eine einberufen, die jedoch beinhaltete, dass sie feiern gegangen waren. Sehr weihnachtlich... Und er würde seinen Bruder sehen, sich jedoch davor hüten zu seiner Mutter zu fahren. Sein Vater würde vermutlich wie an jedem anderen Tag lange arbeiten. Aber dieses Jahr war da Sora. Nicht, dass er Weihnachten bei ihr und ihrer Mutter verbringen würde. Aber er würde sie sicherlich öfter sehen.
Dass sie ebenfalls an der Party teilnahm, machte die Party doch gleich besser. Auch wenn er nicht einfach nur hingehen und sich bespaßen lassen würde. Denn nachdem sie Mimi glücklicherweise gestoppt hatten, damit sie nicht Unsummen für Essen ausgab, waren sie nun auch eher vertreten. Sora und er mussten immerhin nun für die Verpflegung der Gruppe sorgen. Zum Glück war Sora ebenfalls dabei. Yamato musste zugeben, dass er auch jetzt noch durch die rosarote Brille sah, auch wenn er sich alle Mühe gab, das wegen seines coolen Images nicht zu zeigen.

Mit schweren Tüten bepackt lief Yamato neben Sora her, wobei sein Blick immer wieder zu Sora wanderte, die neben ihm her lief. Selbst in dem dicken Mantel sah sie unglaublich niedlich aus. Bisher hatte er sich nicht für derart kitschig gehalten. Aber selbst Yamato hatte bereits mehrfach anhalten müssen, um sich einen Kuss zu stehlen. Deswegen waren sie nun auch etwas später dran als geplant. Er hatte nur einen kurzen Blick auf ihr Outfit erhascht, bevor sie sich ihren Mantel angezogen hatte. Vermutlich war es zu kalt draußen, aber er glaubte, dass es sich drinnen durchaus sehen lassen konnte. Aber hier in diesem Schneewetter sorgte er sich mehr darum, dass es ihr zu kalt sein könnte. Wie gut, dass sie auf dem Rückweg wärmer eingepackt sein würde. Denn er hatte Sora Handschuhe und Schal gekauft. Und ein Armband, von dem er sehr hoffte, dass es ihr gefallen würde. Yamato hatte immerhin noch nie Schmuck für ein Mädchen ausgesucht und er sah auch äußerst selten Accessoires an Sora. Aber an dem kleinen Herzanhänger hatte er einfach nicht vorbei gehen können.

Kein Wunder also, dass er kaum, dass sie angekommen waren, keinen Blick für den dekorierten Raum übrig hatte oder für Mimi, die sich Flügel auf den Rücken geheftet hatte. Er betrachtete lieber Sora kurz von oben bis unten, während er ihre Jacke entgegen nahm. „Sieht gut aus“, kommentierte er, ohne die Augen von Sora zu lösen. Er mochte es, wenn sie Kleider trug. Aber um nicht Mimis Wut auf sich zu ziehen, verbesserte er sich schnell. „Der Raum, meine ich.“ Das galt Mimi, die hier vermutlich wie ein Wirbelwind umhergefegt war um alles so herzurichten. „Ich glaube nicht, dass du den Raum meintest…“, stellte Gabumon klar. Mittlerweile war sein Digimon zumindest daran gewöhnt, dass Sora einen etwas anderen Stellenwert hatte. Biyomon tat sich damit ja immer noch schwerer.
Ertappt wandte sich Yamato an die Gastgeberin. „Und du siehst auch gut aus. Kommt Nobu?“ Anfangs hatte er sich mit Mimis Freund nicht leicht getan. Yamato war eben misstrauisch und hatte einen Beschützerinstinkt inne, der manchmal dann eben auch Mimi umfasste. Aber mittlerweile konnte er ihren Freund doch ganz gut leiden.

„Wir fangen dann mal an. Du findest uns in der Küche. Und halte Taichi von uns fern!“ Denn das Letzte, was sie brauchten war jemand, der ihnen alles wegaß, bevor es überhaupt jemals die Küche verlassen hatte.
In der Küche allerdings war Yamato erstmal gar nicht danach zu Mute mit Kochen und Backen anzufangen. Er zog stattdessen Sora in seine Arme. Es war nicht seine Schuld, dass sie ihm so gut gefiel in ihrem Kleid. Seine Lippen fanden direkt ihre und er hatte nicht vor, sich so schnell von ihr zu lösen. Es war eine Weihnachtsfeier und damit eine Feier zum Fest der Liebe. Er würde Soras Liebe sowieso gleich wieder teilen müssen. Aber solange ihre Freunde alle nicht da waren, konnte er den kurzen Moment wohl noch genießen.
„Solltet ihr nicht anfangen?“, erkundigte sich Gabumon und räusperte sich vernehmlich. Seufzend rückte Yamato von seiner Freundin ab. Allerdings nur ein winziges Stückchen. „Nicht vergessen, wo wir stehen geblieben sind“, raunte er Sora zu und begann dann alle Zutaten für Sandwiches heraus zulegen. Da Taichi und sein Digimon anwesend sein würden, hatten sie extra mehr besorgt. Außerdem sollte es Plätzchen und Schokolade geben. Und natürlichen durften Reisbällchen nicht fehlen. „Ich hoffe, wir haben genug eingeplant“, fand Yamato, während er die Sandwiches belegte und bereits hörte, dass erneut der Saal betreten wurde.

Er reckte den Kopf um herauszuhören, um wen es sich handelte. Das Lachen war unverkennbar. Taichi! „Okay, ab jetzt gilt es auf das Essen aufzupassen“, seufzte er und grinste seinen besten Freund an, als dieser auch schon den Kopf zur Küche reinsteckte. Natürlich hatte Mimi ihn nicht stoppen können. „Versuch es gar nicht erst“, informierte er ihn und rettete prompt eines der bereits belegten Sandwiches.
Der Blonde ließ vom Essen ab, um sich ganz an Taichi zu wenden. „Ich hab dein Geschenk verschenkt. Übrigens“, gestand er ihm den Anflug eines schlechten Gewissens. Er hatte damit einen Fan glücklich gemacht und Taichi würde ihm das wohl kaum übel nehmen. „Du bekommst unser neues Album dann später.“ Allerdings schnappte sich Yamato dann eine Tasche, die er Taichi in die Hand drückte. „Von uns beiden.“ Sora und er hatten Schokolade gemacht. Und natürlich hatten sie Taichi dabei bedacht. Sie hatten die ganzen Abend in der Küche gestanden, damit sie genügend Schokolade haben würden. Wobei Yamato zugeben musste, dass dafür nur ein kleiner Teil des Abends drauf gegangen war. Aber das ging Taichi wiederrum nichts an.
„Und das ist von mir.“ Sein bester Freund hatte eigentlich einen ganz passablen Modegeschmack. Trotzdem hatte Yamato sich dazu hinreißen lassen ihm einen Pullover zu besorgen. Einen, der er selber auch mochte und tragen würde. „Das ist, damit ich mich mit dir sehen lassen kann“, erklärte er mit einem breiten Grinsen. „Und ich wette, der Pulli gefällt auch jemand anderem besonders gut an dir.“ Zumindest war das Ding mal enganliegender als die Sachen, die Taichi sonst trug. Und Yamato würde mindestens eine Person in dieser Gruppe einfallen, die sicher nichts dagegen einzuwenden hatte. Er wiederrum würde es auch sehr begrüßen, wenn sich endlich mal etwas zwischen Taichi und Meiko ergeben würde. Meiko war immerhin ein nettes Mädchen und dass sie Taichi geradezu anhimmelte, war offensichtlich. Ob Taichi wirklich nichts bemerkte? Wenn sogar Yamato das auffiel? Außerdem waren seine Gedanken nicht vollkommen uneigennützig. So gerne er Taichi auch hatte, es war nicht immer einfach, wenn der eigene beste Freund auch der beste Freund der Partnerin war. Wie oft war es nun schon vorgekommen, dass Taichi sich selbst miteingeladen hatte? Gegen ein Treffen zu viert allerdings hätte Yamato nichts einzuwenden.
Er grinste Sora vielsagend an, die seine Gedanken dazu bereits kannte. „Und jetzt verschwinde und lass uns weiterarbeiten“, fand Yamato. "Aber nicht wieder die Tür abschließen und ewig nicht rauskommen“, murrte Biyomon, das gerade eine Platte von Sandwiches nach draußen trug, vermutlich ohne zu ahnen, dass es sie beide gerade in eine peinliche Situation gebracht hatte. Jedenfalls färbten sich Yamatos Wangen automatisch rot, währender ganz angestrengt auf den Reis starrte, den er als nächstes zubereiten sollte. Es gab eben auch Themen, die einen gemeinsamen besten Freund nichts anging.
Doch glücklicher Weise lenkte das Ankommen neuer Gäste genau zum richtigen Zeitpunkt ab.

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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Die DigiWeihnachtsfeier   Sa Dez 09, 2017 3:16 am

Weihnachtszeit - die Digimonweihnachtsfeier
gegen 18:00 Uhr, Mimi, Yamato & Sora & Taichi + Digimon



Sora konnte ihre Vorfreude kaum in Worte fassen. Sie liebte Weihnachten fast so sehr wie die gemeinsame Zeit mit ihren Freunden. Diesen wundervollen Menschen die sie nicht mehr missen wollte. Die Kombination machte nun alles perfekt.

Das Mimi, wie zu erwarten, das Ruder übernahm, sagte Sora nicht sonderlich zu. Immerhin konnte man Mimi nicht alles alleine machen lassen! Sora würde sich nur halb so sehr amüsieren mit dem Wissen, dass ihre beste Freundin alles alleine organisieren müsse. Den Vorschlag das Essen vorzubereiten wurde zum Glück angenommen, und Yamato bot wie selbstverständlich seine Hilfe an. Noch eine Sache mehr, die sie an dem blonden Sänger so sehr liebte. Doch gab es dann doch etwas, was Sora lieber alleine vorbereitete. So verbrachte sie gemeinsam mit Biyomon eine Nacht damit unzählige Kekse zu backen, in welchen nicht nur viel Liebe steckte sondern auch viel Schweiß und Tränen. Immerhin war Sora beinahe am Rand der Verzweiflung, als eines der Bleche anbrannte und somit die Kekse ungenießbar waren. Doch ließ Sora sich davon nicht unterkriegen und erledigte diese sich selbst gestellte Aufgabe gemeinsam mit ihrem Partner mit Bravur. Die Kekse waren wohl auch recht nervendraubend, da sie perfekt sein sollten. Und nach vielen Stunden harter Arbeit waren alle Kekse hübsch dekoriert und individuell. Die Idee die Form der Kekse an die jeweilige Person anzupassen gefiel Sora einfach zu gut! Und die ungeheure Arbeit schreckte sie nicht ab. Nachdem dann sämtliche Kekse hübsch verpackt waren band sie diese an die eigentliche Geschenke. Auch wenn es sicherlich nicht wirklich billig war für alle eine Kleinigkeit zu besorgen hatte Sora für sowas immer einen Notgroschen parat, welchen sie nur zu gerne ausgab um ihren Freunden eine Freude zu machen.
So packte Sora die unzähligen kleinen Päckchen unter die Lebensmittel in die Tüten, auch wenn es dadurch wohl nur mehr und schwerere Tüten wurden. Aber da sie die nicht alleine tragen musste, sollte das kein Problem sein.

So kam dann auch der besagte Tag, auf welchen wohl nicht nur Sora hinfieberte. Da Yamato sie wenig später abholen würde, achtete sie darauf auch pünktlich fertig zu sein. Vielleicht war es etwas übertrieben für diesen Tag extra ein neues Kleid zu kaufen, aber Sora genoss es mittlerweile unglaublich sich für sowas herzurichten und auch mal was schönes zu tragen. Und Yamato schien das auch zu genießen. Dass das Kleid nun in einem eisblau gehalten war, war wohl nicht nur der Tatsache verschuldet, dass es sich momentan um eine Trendfarbe handelte. Blau war immerhin Yamatos Lieblingsfarbe, vielleicht fühlte sie sich deswegen zu diesem Kleid so hingezogen?
Gerade als sie sich ihren roten Mantel überzog klingelte, pünktlich, die Tür und das war das Zeichen, dass Yamato da war. Noch während sie den Mantel anzog öffnete sie ihm freudestrahlend die Tür, nur damit sie sich wenig später auf den Weg machen konnten. Das Yamato dann einfach alle Tüten übernahm und Soras Versuche permanent abblockte tragen zu helfen gefiel ihr selbstverständlich nicht. Doch mittlerweile hatte sie sich daran gewöhnt und irgendwo genoss sie diese auf eine gewisse Art und Weise fürsorgliche Art von Yamato.
So musste Sora sich auf dem Weg anderweitig von der Kälte ablenken. Die gelegentlichen Küsse die Yamato ihr gab waren dafür bestens geeignet.

Als sie dann wenige später endlich am verabredeten Ort des Geschehens ankamen, stieg in Sora diese unermessliche Vorfreude auf. Ja, noch war außer ihnen und Mimi niemand da, aber das war sicherlich auch nur eine Frage der Zeit!
Sie schälte aus dem Mantel, der ihr bis eben noch Wärme spendete, ehe Yamato diesen direkt abnahm. Sein Kompliment vernahm sie lächelnd und hauchte ein leises „Danke“ in seine Richtung. Auch wenn sie Komplimente dieser Art unglaublich gut anfühlten machten sie Sora dann doch etwas verlegen. So hatte Sora dann Gelegenheit ihren Blick durch den reichlich geschmückten Raum schweifen zu lassen, welcher eindeutig nicht wiederzuerkennen war. „Wow… habt ihr das echt alleine gemacht?“ erkundete Sora sich dann, welcher dann doch eher die Gelegenheit nutzte um sich etwas umzuschauen, „Ihr hättet doch was sagen können, wir hätten helfen können! Das war doch sicherlich unglaublich viel Arbeit!“ tadelte Sora ihre beste Freundin, ehe ihr auffiel, dass diese sich dann ebenfalls in Schale geschmissen hatte. „Gegen dein Outfit komme ich wohl nicht an.“ Scherzte Sora dann, immerhin war ihr Kleid schön, aber wohl nicht so… festlich wie das von Mimi.

Yamatos Kommando wenig später war mehr als eindeutig, sodass Sora ihm kommentarlos, doch lächelnd folgte. Doch kam es nicht direkt zum Essen vorbereiten. Bevor Sora überhaupt verstand was los war befanden sich Yamatos Lippen auf ihren, sodass sie schon regelrecht reflexartig ihre Hände auf seinen Schultern ab und schloss ihre Augen. Auch wenn es mittlerweile nichts Neues mehr war, dass sie sich küssten, fühlte sich jeder Kuss so unglaublich gut an. Dadurch war es wohl wenig verwunderlich, dass es ihr immer noch so schwer fiel sich von diesen Lippen zu lösen, die dem Mann gehörten, den sie so sehr liebte. Die ungewollte Unterbrechung ließ sie dann nur mit leichten rosa Wangen schmunzeln. Aber das Digimon hatte Recht, wenn sie rechtzeitig fertig werden wollten, sollten sie anfangen. Auch wenn es nicht einfach war, sich zu distanzieren
Yamatos Bedanken entgegnete sie erst mit einem Lachen, „Naja… Taichi und Agumon kommen… gibt es da ein genug?“ gab sie zu bedenken. Sie konnte sich nur schwer an Situationen erinnern, als die beiden mal wirklich satt waren.

Während Sora noch damit beschäftigt war, die ersten Sandwiches zu belegen wurde Yamato von Schritten abgelenkt. Als sie dann auch das Lachen hörte wusste sie auch warum Yamato unterbrach, immerhin schaute Taichi wenige Augenblicke auch schon durch die Tür. Während die beiden besten Freunde ihre Begrüßung vollzogen war Sora noch mit dem Essen beschäftigt, ehe sie sich auch von diesem abwand, immerhin war die Anwesenheit ihres besten Freundes dann doch wichtiger als das Essen. „Du bist ja sogar überpünktlich!“ stellte sie dann neckisch lachend fest.
So beobachtete sie lächelnd die Geschenkeübergabe, immerhin steckte viel Mühe in dieser Schokolade und dabei handelte es sich sicherlich um ein Geschenk, dass Taichi sehr gefiel… es war immerhin Essen. Als Yamato das zweite Geschenk überreichte schüttelte Sora mit einem leisen Lachen den Kopf. Immerhin nutzte Yamato mittlerweile jede Gelegenheit den ahnungslosen Taichi aufzuziehen. Ob es irgendwann mal auch bei ihm Klick machen würde? In Soras Augen war es nur eine Frage der Zeit…
Mit ihren Geschenken hielt sie sich vorerst zurück, diese würde sie später überreichen – auch wenn sie Yamato dabei noch länger zappeln lassen würden. Sein Geschenk würde sie ihm später überreichen, auch wenn es nicht wirklich großes war, jedoch wollte sie dafür die späterte traute Zweisamkeit nutzen. Dann es wäre Yamato sicherlich auch so lieber, dann so musste er seine Gefühle nicht vor den anderen offen legen.

Aber wie Yamato schon festgestellt hatte, wurde es Zeit nun weiterzumachen! Gerade als sich Sora wieder den Lebensmitteln zuwenden wollte ertönte die unverwechselbare Stimme ihres Partners und brachte nicht nur Sora in Verlegenheit brachte. Zum Glück hatte sie dem Digimon vorher eine Aufgabe gegeben, sodass es sich dann ohne Protest aus der Küche war. Mit einem leichten Seufzen wand sie sich kurz zu Yamato und schenkte ihm ein verlegenes Schmunzeln, „Wir sollten uns beeilen, immerhin scheinen die anderen auch nach und nach zu kommen! Wir können ja nicht den ganzen Abend hier in der Küche stehen.“, gut, eine motivierende Rede war das sicherlich wirklich nicht. Immerhin würden die beiden die Zweisamkeit sicherlich nicht ablehnen.
Doch wenige Augenblicke später schielte sie bereits wieder zu ihrem Freund rüber, „Sag mal…“ fing sie an, und schenkte ihm ein neckisches Grinsen, „Soll ich mich eigentlich übergangen fühlen, weil Taichi zuerst sein Geschenk bekommen hat?“, mit einem Zwinkern rundete sie die Frage ab. Gut. Das war nicht ernst gemeint, dass wusste Yamato sicherlich genauso gut wie Sora. Aber auch die Orangehaarige durfte doch mal neugierig sein, und wenn es um Geschenke ging war Sora einfach doch noch etwas ungeduldiger als ihr lieb war…
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