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 Süßwarenladen der Familie Hatake

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Taichi Yagami

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Digimonpartner : Agumon

BeitragThema: Süßwarenladen der Familie Hatake   Mi Jan 03, 2018 5:59 pm

Hier befindet sich der Süßwarenladen von Mikis Familie.
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Miki Hatake

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BeitragThema: Re: Süßwarenladen der Familie Hatake   Do Mai 03, 2018 11:26 am

16. August
12:30 Uhr
Miki

Unmotiviert befüllte Miki eines der herumstehenden Gläser mit Kirschbonbons. Wieso kam eigentlich jemand auf die Idee, sich das Zeug kiloweise in den Mund zu stopfen? Miki konnte es einfach nicht nachvollziehen. Wobei die Begeisterung für Süßigkeiten gerade wohl auch abgeflaut war. Es war so warm, dass die meisten Kinder sich wohl lieber mit Eis vergnügten. Daher würde der Laden seiner Eltern wohl eine Flaute bis mindestens Weihnachten erleben.
Seufzend schob Miki das Glas zurück in die Auslage und kehrte hinter den Tresen zurück, wobei er mit den abgewetzten Schuhen leicht dagegen tippte um etwas zu tun zu haben. Er mochte es überhaupt nicht im Laden auszuhelfen. Aber da er heute kein Spiel hatte, hatte er auch keine Ausrede um es nicht zu tun. Natürlich verstand er, dass seine Eltern auch mal freie Tage brauchten. Sie arbeiteten ohnehin viel zu viel im Laden, wie Miki fand. Nur war es auch keine Option das nicht zu tun. Denn die Familie drehte ja auch jetzt schon jede Münze um.
Wenn sich Miki seine Schuhe so ansah, war das auch ziemlich deutlich. Die Kleidung, die er in seiner Freizeit trug und bei der er sich nicht um Sportsachen handelte, war meistens ein Bild des Jammers. Zerschlissen, zu groß oder klein oder ausgewaschen, waren doch noch die besten Optionen. Sein Shirt beispielsweise hatte schon mehrere Flickaktionen seiner Mutter hinter sich und von dem einstigen hellen blau war nur noch ein schwaches graublau zu erkennen. Noch etwas, was Miki frustriertere.
Sein Blick wanderte erneut zur Uhr, deren Zeiger einfach nicht schneller wandern wollten. Noch viel zu lange, bis er endlich weiter trainieren konnte. Das Training nahm Miki nämlich gerade in seinem letzten Jahr sehr ernst. Nun würde sich zeigen, ob es ihm gelegen würde ein Stipendium zu erhalten um Sport zu studieren. Oder aber direkt in eine Fußballmannschaft. Da durfte Miki nun einfach keine Müdigkeit vorschützen. Er musste hart trainieren um seine Ziele zu erreichen.
Gestern hatte er immerhin ein schonenderes Training durchlaufen. Er hatte Kazuki nicht wirklich noch mehr zusetzen wollen. Aber sein eigenes Pensum hatte der Fußballer daher nicht erreicht. Dennoch war es ganz amüsant gewesen. Meistens trainierte er außerhalb des Platzes schließlich alleine. Die anderen ließen sich leider sehr selten dazu überreden noch weiter zu trainieren. Daher war Kazukis Anwesenheit eine willkommene Abwechslung gewesen. Und für einen Musiker hatte er sich wirklich ganz gut geschlagen, musste Miki dann auch zugeben.
Wieder flackerte sein Blick zu der Uhr. Es waren erst drei Minuten seit dem letzten Mal vergangen. Dass so weniger Kunden vorbei schauten machte es nicht besser. Und dass das Radio, das sie mal gehabt hatten, kaputt war, machte es auch nicht besser. Sonst hätte Miki wenigstens Sportsendungen anhören können. Aber so hatte er einfach gar nichts zu tun, seit er seine Hausaufgaben beendet hatte. Das würde wirklich noch ein langer Tag werden…
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Kazuki Nishiya

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BeitragThema: Re: Süßwarenladen der Familie Hatake   So Mai 13, 2018 11:22 pm


16. August
12:30 Uhr
Miki


Das Wetter war miserabel, sein Bruder war undankbar, Orientierungssinn war mal wieder nicht vorhanden und hinzu kam auch noch dieser unerträgliche Muskelkater von dem Joggen mit Miki. Gestresst ging Kazuki durch die Straßen einer Gegend, die er nicht kannte oder sich eben einfach nicht an sie erinnern konnte. Seine nassen Haare klebten in seinem Gesicht und dann noch die durchnässten Klamotten, die an seiner Haut hafteten. Kein sehr angenehmes Gefühl.
Und das alles nur, weil Kai seine Fußballschuhe vergessen hatte und Kazuki so freundlich gewesen war, ihm die Schuhe zum Fußballplatz zu bringen – naja, eigentlich hatte sein Bruder ihn daran erinnert, wie oft er ihm schon Dinge hinterhergebracht hatte, weil er sie vergessen hatte. Und da Kai seit einigen Monaten mit einem Mädchen zusammen war, konnte Kazuki recht gut nachvollziehen, warum er in letzter Zeit mit seinen Gedanken etwas wo anders war und tat ihm den Gefallen sogar gerne. Trotzdem wäre ein „Danke, großer Bruder“ um einiges freundlicher gewesen, als ein Spruch über seine durchnässten Haare.
Der Bus fuhr ihm dann auch noch vor der Nase weg, als er sich auf den Rückweg machen wollte und spritzte ihn beim Fahren durch eine Pfütze auch noch nässer, als er ohnehin schon war, nur dass seine Klamotten dadurch nicht mehr nur nass, sondern auch noch schmutzig waren. Der Gitarrist konnte sich wirklich nicht daran erinnern, schon mal einen so miesen Tag gehabt zu haben.
Da er aber nicht auf den nächsten Bus warten wollte, machte er sich auf den Weg zur nächsten Bushaltestelle, das war schließlich besser, als einfach nur im Regen zu stehen.
Leider stellte er jedoch recht schnell fest, dass er den Weg doch nicht mehr so gut in Erinnerung hatte, wie gedacht und fand sich in irgendeiner Straße wieder, die er nicht kannte. Vielleicht erkannte er sie auch einfach nicht, weil es so stark regnete.
Da der Regen jedoch kein Ende nehmen wollte und mit der Zeit sogar so schlimm wurde, dass seine Lieblingsschuhe durchnässt waren, reichte es dem Rothaarigen. Er brauchte definitiv eine Unterstellmöglichkeit. Am besten irgendwo, wo er auf niemanden treffen würde, den er kannte. In diesem Aufzug wäre das wirklich peinlich gewesen. Er sah sich um und erblickte außer einigen Cafés und Imbissen ein kleines Süßwarengeschäft. Kleingeld hatte er sicherlich auch dabei und ein bisschen Zucker konnte an diesem Tag auch nicht schaden.

Vor der Tür wrang Kazuki seine Haare und den Stoff seines Shirts aus, schließlich wollte er nicht gleich rausgeschmissen werden, wenn er so nass in das Geschäft eintrat. Dann kam er endlich durch die Tür und fuhr sich seine Haare nach hinten, um sie von seiner Stirn zu entfernen. Er atmete einmal tief durch, ehe er sich im Laden umsah. Es war ein hübsches Geschäft und er war froh, dass er den Laden nicht vorher schon entdeckt hatte, sonst hätte er sicherlich einige Kilo mehr drauf gehabt. Die Auswahl war groß und bestand aus allem, was das Herz begehrte. Doch Kazuki wusste ganz genau, was er jetzt brauchte – eine bunte Tüte. Diese bekam er bekanntlich am Tresen, weshalb er zu diesem schlenderte, wo er ein bekanntes Gesicht erkannte.
„Und ich dachte, ich hätte einen schlechten Tag“, grinste er Miki an, der ziemlich gelangweilt hinter der Kasse stand. Der Brünette hatte Kazuki gestern klargemacht, dass er nicht viel auf das äußere Erscheinungsbild gab, weshalb es Kazuki ungewohnterweise tatsächlich egal war, wie er aussah. Außerdem sah er nach dem Joggen gestern mindestens genauso fertig aus und heute roch er wenigstens gut. Nicht, dass es Miki interessierte oder riechen würde. „Das machst du also, wenn du mal nicht am trainieren bist?“, fragte er interessiert nach und sah sich noch einmal in dem Laden um, ehe er sich wieder zu Miki drehte. „Würdest du mir vielleicht eine große Buntetüte machen?“, fragte er lächelnd, auch wenn die Situation ihm irgendwie unangenehm war. Nicht, weil Miki hinter dem Tresen stand, aber weil sie gestern erst Joggen waren und das sicherlich keinen guten Eindruck auf den Fußballer machte, andererseits hatte dieser scheinbar auch keinen guten Tag, vielleicht brauchte er auch einfach ein wenig Süßkram. „Ich glaube, das können wir gerade beide gebrauchen.“

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Miki Hatake

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BeitragThema: Re: Süßwarenladen der Familie Hatake   Do Mai 17, 2018 11:51 pm

16. August
12:30 Uhr
Miki & Kazuki


Die Türglocke hatte beinahe etwas Erlösendes, auch wenn Miki es eigentlich gar nicht so sehr mochte in Verkaufsgespräche verwickelt zu werden. Aber eigentlich war alles fast besser als diese Langeweile. Doch als Miki aufsah, erkannte er sofort, wer gerade die Laden betreten hatte. Diese roten Haare waren aber auch einfach zu auffällig, selbst wenn sie wie bei einem nassen Hund aussahen. Stellte sich nur noch die Frage, wieso war Kazuki in diesem Laden? Hatte er von irgendjemand erfahren, dass er hier arbeitete und wollte sich er neue Trainingstipps abholen? Miki wurde prompt unruhig, denn er wusste einfach nicht, wie er es finden sollte, dass der Musiker nun plötzlich hier aufgetaucht war. Denn er mochte die Arbeit in diesem Laden nicht wirklich und er wusste auch, dass die Reklame überholt war und sie dringend neue Einrichtung benötigen würde. Aber ohne genügend Geld war das eben nicht möglich. Wann immer Mitschüler den Laden betraten, überkam Miki daher eine Art Schamgefühl obwohl es sicher nicht richtig war, sich für das Geschäft seiner Eltern zu schämen.
Unsicher umklammerte er die Kante des Tresens, als Kazuki auf ihn zu kam und ein breites Grinsen zur Schau trug, das Miki einfach nicht erwidern konnte. „Was soll denn das heißen?“, wollte Miki sofort passiv wissen und senkte verlegen den Blick. War so deutlich, wie wenig er hier sein wollte? Oder meinte Kazuki wirklich den Laden oder noch schlimmer Mikis Erscheinungsbild, das ja gerade nicht wirklich gut war.
„Ja…. Erklärt vielleicht, wieso ich ständig trainiere“, murmelte Miki und sah vorsichtig auf. „Ist nichts Besonders, ich weiß. Aber unsere Sü0igkeiten sind genauso gut wie die von den großen Supermärkten, wenn nicht besser!“, verteidigte er das Familiengeschäft dann doch. Nur weil er es selber nicht mochte, wollte er nicht, dass jemand schlecht von dem Laden dachte, der alles für seine Eltern war.
Als Kazuki dann allerdings tatsächlich etwas bestellte, staunte Miki nicht schlecht. „Im Ernst?“ Noch regte er sich nicht, sondern wartete darauf, dass Kazuki den möglichen Witz klarstellte. Doch nichts dergleichen geschah. „Du musst nicht wirklich was kaufen… du kannst auch einfach sagen, was du hier wolltest“, sagte Miki dann und trommelte leicht mit den Fingern auf dem Tresen herum. „Du.. wolltest du was, oder?“ Plötzlich war sich Miki da aber gar nicht mehr so sicher. Denn irgendwie wirkte Kazuki wirklich wie jemand, der eine süße Tüte wollte.
Langsam griff Miki nach einer Tüte um sie mit sämtlichen Süßwaren zu füllen. Kazuki sah aus, als würde er auch auf Saures stehen. Zumindest hatte Miki das so im Gefühl. Vielleicht weil seien roten Haare ihm einen gewissen Pepp verlieren. „Ich esse nicht so viel Süßes… kommt wohldavon, wenn man ständig davon umgeben ist. Außerdem ist es nicht so gut vollgefressen zu trainieren“, sagte Miki und hielt Kazuki die bestellte Tüte entgegen.


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Kazuki Nishiya

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BeitragThema: Re: Süßwarenladen der Familie Hatake   Di Mai 29, 2018 11:34 pm

16. August
12:30 Uhr
Miki & Kazuki


Beschwichtigend hob Kazuki seine Hände, schließlich wollte er dem Brünetten nicht zu nahetreten. Etwas verwundert darüber, musterte Kazuki Miki flüchtig, als dieser seinen Kopf senkte, wobei ihm auffiel, dass das Oberteil des Fußballers nicht danach aussah, als wäre es das Neuste. Ob der Brünette deshalb so unsicher wirkte? Kurz sah Kazuki sich im Laden um und erst jetzt fiel ihm auf, dass dieser wohl länger nicht mehr renoviert worden war.
Als Miki ihm antwortete, richtete der Rothaarige seinen Blick schnell wieder nach vorne. „Nimmst du dir dann überhaupt mal Zeit zum Chillen?“, fragte er ihn mit seinem typischen Grinsen. „Einfach mal einen Film gucken oder zocken?“ Auch wenn der Fußballer nicht gerade den Eindruck machte, dass dies sein Ding war. Doch Erholung brauchte doch jeder mal.

Die Skepsis die Miki ausstrahlte verwunderte Kazuki ein wenig. Was er hier wollte? Dachte Miki etwa, dass er mit irgendwelchen Gedanken hergekommen war? Naja, war er ja auch irgendwie, aber hatten diese nichts mit Miki zutun, schließlich wusste er nicht einmal, dass er hier arbeitete. „Der Bus ist an mir vorbeigefahren“, begann er sich zu erklären, „und es ist echt nass draußen… das heißt aber nicht, dass ich gerade nicht echt ´ne bunte Tüte gebrauchen kann“, grinste er und strich sich verlegen über den nassen Hinterkopf.
Als Miki sich dann umdrehte und begann die Tüte zu füllen, atmete Kazuki kurz erleichtert aus, mit so einem angespannten Gespräch hatte er nicht gerechnet, als er Miki sah. Er beugte sich etwas vor, um zu sehen, was der Brünette so in die Tüte füllte, gerade hob er seinen Finger, als er seine Lieblingssüßigkeit sah, nahm ihn jedoch gleich wieder runter, als Miki gerade diese in die Tüte füllte. Zufrieden trat Kazuki zurück und lehnte sich dann an den Tresen.
Dankend nahm er dann die Tüte entgegen und warf einen Blick in die Tüte. „Fußball ist scheinbar nicht das Einzige in dem du gut bist“, grinste er den größeren an, „Geschmäcker treffen kannst du mindestens genauso gut… Hier, probier mal so einen“, forderte er Miki auf und hielt ihm die Tüte hin. „Danach geht’s dir gleich besser und ein so ein kleines Ding schränkt dich doch für’s Training sicher nicht ein. Aber pass auf, die haben’s in sich“, grinste er und warf sich selber eins in den Mund und verzog gleich darauf das Gesicht.
„Ich fände es cool meinen eigenen Süßigkeitenladen zu haben“, meinte Kazuki dann. „Allerdings wäre ich dann jetzt wohl nicht nur klein, sondern auch noch dick“, lachte er und zuckte mit den Schultern. „Tut mir übrigens leid, dass ich deinen Laden so volltropfe“, meinte er nun etwas ernster und fuhr sich durch die nassen Haare. Der Rothaarige warf einen Blick durch das Fenster nach Draußen. „Gehst du auch bei so einem Wetter trainieren?“ So wie er Miki bisher einschätzte, glaubte er kaum, dass der Fußballer wegen Regen eine Ausnahme machte und das Training ausfallen ließ, ganz besonders nicht heute, wo er am Vortag quasi darauf verzichtet hatte. Als Kazuki an seine Grenzen gekommen war, war Miki quasi nicht mal aufgewärmt gewesen – zumindest kam es dem Gitarristen so vor. Und er hatte Muskelkater…


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Miki Hatake

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BeitragThema: Re: Süßwarenladen der Familie Hatake   Mi Mai 30, 2018 3:57 pm

16. August
12:30 Uhr
Miki & Kazuki



Etwas empört schnaubte Miki, als Kazuki beinahe schon befürchtete, dass er keine Freizeit hatte. „Ich bin Fußballer und kein Marsmensch“, entgegnete Miki und schüttelte den Kopf. „Ich schauen auch ab und zu Fernsehen…. Sportsendungen und so“, musste er dann allerdings zugeben. Wobei Kazuki das bestimmt so nicht gemeint hatte, wie Miki auch klar war. Deswegen seufzte er. „Ich kenne auch Filme, gehe nur nicht ins Kino“, fügte er dann hinzu. Erstens hatte er dafür kein Geld und zweitens fand er auch, dass es Zeitverschwendung war. Aber abends auf dem Sofa mal einen Film gucken war durchaus okay. Zumindest, wenn seine Schwester den Fernseher nicht blockierte. „Außerdem ist Sport für mich chillen. Es entspannt mich.“ Nicht jeder Sport, aber Joggen hatte durchaus diese Wirkung auf ihn. Vermutlich konnte Kazuki das aber nicht nachvollziehen.
„Verstehe, also bist du hier gestrandet“, stellte Miki fest und hatte nun fast so etwas wie Mitleid mit Kazuki. Das erklärte aber auch, wieso er so dermaßen nass war und wieso er überhaupt hier war. Denn sonst verliefen sich nicht so viele Menschen hierher.
Seine Eltern würde es aber freuen, dass Kazuki das Geschäft ankurbelte und deswegen gab Miki auch brav den guten Verkäufer. Es überraschte ihn jedoch, dass ihm auch etwas Süßes angeboten wurde. Er zog fragend die Augenbrauen hoch und starrte die angeboten Süßigkeit an. „Ich kenne fast alles, was hier angeboten wird“, entgegnete ausweichend, und streckte dann schließlich doch die Hand aus, weil er die Befürchtung hatte, dass der Musiker sonst nicht locker lassen würde. „Ich dachte, du stehst mehr auf so ausgefallenes Zeug. Und die sauren Sachen nehmen immer Leute, die sich für richtig cool halten“, erklärte Miki zusammenfassend, bevor seine Mundwinkel sich zu einem Grinsen hoben. Natürlich zog er Kazuki auf, aber es war genauer der Grund, wieso die Mischung so zusammengestellt hatte.
Miki selbst mochte die sauren Süßigkeiten nicht ganz so gerne und verzog tatsächlich das Gesicht. „Nicht mein Fall. Aber das trifft eigentlich auf alles hier zu“, gab er dann noch zu und zuckte mit den Schultern.
Diesen Spruch hatte er schon öfter gehört und lachte deswegen prompt auf. „Ja klar, so lange, bis man einen hat. Es ist echt weniger spannend, als du denkst. Du kannst nämlich kaum was selber essen, sonst vermasselst du den Umsatz und irgendwann kannst du auch keine Süßigkeiten mehr sehen“, erklärte Miki und musterte Kazuki dann auf seine Aussage hin. „Dann müsstest du eben mehr Sport machen. Wie sieht es da eigentlich aus? Wann gehst du wieder Laufen?“, erkundigte er sich bei dem Rothaarigen. Es wäre natürlich schon toll, wenn Kazuki das Training weiterhin durchführen würde. Aber irgendwie glaubte Miki erst dann daran, wenn er Zeuge davon werden würde.
„Nicht schlimm, ich muss hier eh später durchwischen“, entgegnete er abwinkend, als er auf die kleinen Wasserspuren auf dem Boden aufmerksam gemacht wurde. „Aber du solltest vielleicht nicht unbedingt lange nasse Sachen anhaben.“ Wäre Kazuki einer seiner Mitspieler würde ihn das jetzt schon nervös machen. Miki selbst ging natürlich eigentlich auch bei so einem miesen Wetter trainieren. „Fußball ist kein Schönwettersport“, stellte Miki klar. „Wir müssen auch spielen, wenn wir schlechtes Wetter haben. Und trainieren ist draußen einfach effektiver. Ich trainiere nicht gerne drinnen, wo es stickig ist.“ Und natürlich waren Studios und dergleichen einfach auch teurer. Aber draußen fühlte sich Miki wirklich auch wohler. „Das kennst du wahrscheinlich nicht. Du bist bestimmt immer in einem stickigen Probenraum“, vermutete Miki.


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Kazuki Nishiya

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BeitragThema: Re: Süßwarenladen der Familie Hatake   Mi Jun 06, 2018 10:26 pm

16. August
12:30 Uhr
Miki & Kazuki


Kazuki konnte sich ein belustigtes Grinsen über Mikis Reaktion nicht verkneifen. „Sportsendungen? Also doch ein Marsmensch“, lachte er. „Mein Vater und mein Bruder schauen sich das auch immer an, ich mach nur Spaß“, grinste er Miki noch immer an. „Das mit dem Kino verstehe ich. Für Dates ist das ok, aber sonst… Da muss man immer so leise sein.“ Kazuki wusste ganz genau, dass das wohl der unwahrscheinlichste Grund dafür war, das Miki nicht ins Kino ging. Im Gegenteil, der Rothaarige konnte sich sehr gut vorstellen, dass Miki ein wenig Ruhe sehr schätzte.

Beinahe schon triumphierend grinste der Gitarrist, als Miki endlich zugriff und probierte. „Sich für cool halten?“, fragte nun Kazuki etwas empört. „Ich bin cool, ja?“ Dass ein Grinsen sich auf sein Gesicht bildete, konnte der Rothaarige nicht verhindern. Das Miki ebenfalls Sprüche machte, machte ihn nur sympathisch. „Zu heftig für dich, was?“ fragte er belustigt, als Miki das Gesicht verzog. Die Tatsache, dass er das Gesicht kurz vorher selbst verzogen hatte, ignorierte er dabei einfach.
„Fällt das denn so auf, wenn man mal was nascht?“, fragte Kazuki dann etwas verwundert nach. Er konnte sich das bei so Kleinkram kaum vorstellen, wen sollte denn da auffallen, dass da was fehlte? „Langweilig? Ich meine, wenn sich zufällig ein so cooler Typ wie ich hierher verläuft… Dann ist doch nichts langweilig“, grinste er. „Und wenn ich in der Schule von meinem neuen Lieblingssüßwarengeschäft spreche, kommen sicherlich ein paar Ladies vorbei. Dann ist dir sicherlich nicht mehr so langweilig“, zwinkerte Kazuki Miki vielsagend zu.
Mit seiner Frage wegen des Sports, holte der Sportler Kazuki dann auf den Boden der Tatsachen zurück. „Naja“, zögerte er etwas, „der Muskelkater von gestern muss erstmal verschwinden. Meine Waden brennen bei jedem Schritt.“ Er verdrehte die Augen und fragte sich wieder einmal, wie Miki das so einfach aussehen ließ. „Das nächste Mal laufe ich wahrscheinlich erst, wenn eine Probe ansteht und ich zu spät komme.“ Wieder einmal lachte er verlegen und erst in diesem Moment fiel dem Rothaarigen auf, wie oft er das in Mikis Gegenwart eigentlich tat. Wahrscheinlich, weil er immer dachte, er wäre durch das Fitnessstudio fit und der Brünette ihm nun das Gegenteil bewies.

„Wenn du mir irgendetwas gibst, kann ich es auch schnell wegwischen“, bot Kazuki Schulterzuckend an, schließlich war er es, der die Pfützen auf dem Boden hinterlassen hatte. „Wenn ich zu Hause bin nehme ich erst mal ein heißes Bad und zieh mir dann was Gemütliches an, keine Sorge“, grinste er Miki an. Da war sowieso das beste was man bei dem Wetter machen konnte.
„Also doch Marsmenschen“, witzelte der Rothaarige erneut. „Dann müsst ihr ja mega Abwehrkräfte haben, was?“ Kazuki war sich sicher, dass er nach dem heutigen Tag schon ein Kratzen im Hals oder einen leichten Schnupfen davontragen würde.
„Ich bin oft Draußen“, wollte Kazuki sich rechtfertigen, doch fiel ihm im selben Moment auf, dass Miki tatsächlich recht hatte. Im Normalfall war er meistens nur draußen, um in einen stickigen Raum – wie Miki es nannte – zu gelange. Ins Kino, in den Proberaum, zu einer Party oder eben in das Fitnessstudio. „Naja, vielleicht hast du Recht“, gab er dann zu. „Aber an der frischen Luft ist Proben auch nicht so effektiv“, versuchte er es dann doch noch irgendwie zu rechtfertigen. „Die Akustik ist im Proberaum eben um einiges besser.“ Tatsächlich musste Kazuki aber eingestehen, dass das Joggen an der frischen Luft doch irgendwie was an sich hatte. Auch wenn er nun diesen blöden Muskelkater hatte. „Vielleicht sollte ich ja doch ab und an mal Joggen gehen. Nur werde ich wohl kaum jemanden finden, der mit mir Schritt halten kann“, meinte er mit einem ironischen Unterton. „Aber wischen kann ich trotzdem, hast du nun einen Mop oder sowas für mich?“ Auffordernd sah er den Brünetten vor sich mit einem breiten Grinsen an.

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Miki Hatake

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Arbeit/Hobby : Fußballer

BeitragThema: Re: Süßwarenladen der Familie Hatake   Mo Jun 18, 2018 4:55 pm

16. August
12:30 Uhr
Miki & Kazuki


Ein bisschen verlegen zuckte Miki mit den Schultern. „Als würdest du dir keine Musikclips von anderen angucken“, fand er etwas abwehrend. So etwas tat man doch einfach um dazu zu lernen und sich etwas von anderen abzugucken. Er jedenfalls hatte schon so manchen interessanten Spielzug alleine durchs Fußballgucken gelernt. Als es dann allerdings auch noch um Dates ging, wurde Miki vollkommen verlegen und war plötzlich sehr damit beschäftigt Bonbondose mit Preisschildern zu versehen. Er hatte nämlich keine Dates. Dazu hatte er keine Zeit und ehrlich gesagt auch wenig Lust. Er fragte nie Mädchen, ob sie mit ihm ausgehen würden und umgekehrt wurde er auch selten gefragt. Wenn es doch einmal vorkam, sagte er peinlich berührt einfach ab. Sicherlich machte ihn das aber in Kazukis Augen doch seltsam, wenn es schon die Sportsendungen nicht geschafft hatten. Denn der Musiker schien ja wirklich gerne Verabredungen zu haben und Mädchen gerne um sich zu haben. „Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass du es schaffst, einen ganzen Kinofilm über den Mund zu halten“, gab Miki zu um schnell das Thema zu wechseln. Eigentlich schien Kazuki ja generell fast immer zu plappern. War das nur bei ihm so? Wie überlebte er den den Unterricht?
„Klar, absolut cool, wenn man findet, dass Teil einer Schulband sein cool ist… also kann ich das nicht beurteilen“, schloss Miki. „Vielleicht wenn ich doch mal eins eurer Konzerte gesehen habe“, fügte er mit einem weiteren Schulterzucken hinzu. Denn es war natürlich nicht fair, vorab zu urteilen. Wobei die Band den Status ‚cool‘ ja schon innehatte, wenn man sich in der Schule so umhörte. Nicht, dass Miki das tat, aber dem Gerede konnte man manchmal gar nicht entgehen.
Froh, dass er die Süßigkeit endlich runterschlucken konnte, schüttelte Miki angewidert den Kopf. „Ich hab nie gesagt, dass ich cool bin und Süßigkeiten mag ich auch nicht, schon vergessen?“, erinnerte er den Rothaarigen, der ihn natürlich prompt aufziehen musste, weil er das Gesicht verzogen hatte.
Schmunzelnd schüttelte Miki den Kopf. Kazuki hatte sich scheinbar noch nie Gedanken um die Führung eines eigenen Ladens gemacht. „Wenn ich einmal etwas essen würde, würde es nicht auffallen. Aber wenn ich jeden Tag ein bisschen naschen würde, würde es auffallen und ich würde uns selbst das Geschäft ruinieren, weil ja kein Kunde die gegessene Ware kaufen kann. Also isst hier keiner von uns was“, erklärte er. Das hatten seine Schwester und er schon früh beigebracht bekommen. Für Miki war das keine große Herausforderung gewesen.
Irritiert zog Miki die Augenbrauen zusammen, als Kazuki verkündete, er könne in der Schule von diesem Geschäft sprechen. Eigentlich war das ja eine gute Sache, denn es würde Kundschaft bedeuten. Aber auf der anderen Seite war es Miki aber dann doch gar nicht so recht, wenn noch mehr Mitschüler hier aufschlagen würden. Seine Eltern würden wollen, dass er Kazuki darum bat. „Warum willst du denn gerne hiervon erzählen?“, wunderte sich Miki daher immer noch. „Nur um mich mit Mädchen zu versorgen?“ Er konnte kaum seine Verwunderung und Ablehnung verstecken.
Mitfühlend nickte Miki ein wenig. „Am Anfang ist Sport immer hart. Aber es wird bald schon besser“, versprach er Kazuki aufrichtig. „Du musst nur dran bleiben.“ Hoffentlich würde er das auch tun und nicht wegen ein bisschen Muskelkater schon aufgeben. „Und nicht nur zur Probe laufen… Ich kann dich ruhig weiter coachen, wenn du willst. Ich gehe meinem Team schon auf die Nerven, da kann ich auch dich noch beaufsichtigen“, bot er dem Musiker an, damit dieser nicht direkt die Sportschuhe an den Nagel hängen würde.
„Man gewöhnt sich einfach dran, wenn man viel draußen ist. Das ist alles“, wehrte Miki ab. Allerdings war er ja wirklich eher selten krank wurde. Wahrscheinlich auch viel weniger als Kazuki, der sich weniger draußen aufhielt. „Mir musst du das nicht erklären. Mir ist klar, warum du mehr drinnen bist“, sagte Miki hastig. Wenn man seiner Leidenschaft nachging, dann auch in der dazu passenden Umgebung, das war ihm klar.
Seufzend verschwand Miki in dem kleinen Raum hinter dem Tresen um einen Wischmopp zu holen und ihn Kazuki in die Hand zu drücken. Eigentlich müsste der Gitarrist nichts aufwischen, aber wenn er so eifrig danach fragte, warum nicht? Dessen Plan für den restlichen Tag klang auch entspannter als Mikis. Der würde nämlich noch ein wenig trainieren gehen, bevor er sich den Sportsendungen widmen würde.

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