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 Das Restaurant

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AutorNachricht
Taichi Yagami

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BeitragThema: Das Restaurant   Fr Jan 05, 2018 12:54 pm

Hier befindet sich das Restaurant.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Mo Jan 15, 2018 4:24 pm

15. August 16:00 Uhr
Yamato & Gabumon ( & Iori & Kenshin)

Strauchelnd kam Yamato mit den Füßen auf und konnte sich gerade noch fangen, um nicht auf der Nase zu landen. Irgendetwas war seltsam gewesen. Nur hatte er keine Ahnung was es gewesen war. Vielleicht aber war das Gefühl auch nur ungewohnt, weil er schon ziemlich lange nicht mehr in die Digiwelt gereist war, bevor sie den Notruf erhalten hatten.
Er wandte sich um, um sich Taichi mit zu teilen. Doch da war kein Taichi. Dabei musste der doch ganz in der Nähe sein. Das war doch immer so, wenn sie in die Digiwelt kamen. Sie waren immer direkt bei einander. „Taichi?“, wunderte sich Yamato lauter. Mochte ja sein, dass sie beide gerade nicht den besten Stand hatten, aber er glaubte auch nicht, dass sein eigentlich bester Freund deswegen einfach weggehen würde. Das wäre selbst für Taichi eine absurde Handlung. Und da auch eine Antwort ausblieb, gab es ja eigentlich nur einen Schluss. „Er ist nicht hier“, stellte Yamato laut fest und runzelte die Stirn.
Das war nicht gut. Denn dann war sein Gefühl richtig gewesen und irgendetwas war schief gegangen. „Verdammt!“ Plötzlich wurde Yamato klar, was das generell bedeutete. Nicht nur, dass Taichi und er nicht zusammen waren und ihre Digimon nicht zusammen digitieren konnten, sondern auch dass die anderen vermutlich gar nicht hier auftauchen würde.
„Takeru!“ Da war sie wieder. Die altbekannte Angst um seinen Bruder. Dabei hatte Yamato gedacht, er hätte die zumindest teilweise abgelenkt. „Sie können nicht so weit weg sein. Lass uns sie einfach suchen gehen“, versuchte Gabumon ihn zu beruhigen und berührte sachte sein Bein. Natürlich kannte das Digimon ihn gut und lange genug um zu wissen, dass er gerade in ein äußerst ungutes Muster verfiel. Takeru war ja schon immer seine größte Schwachstelle gewesen. „Ach ja? Und wo sollen wir anfangen zu suchen?“, blaffte Yamato zurück, was ihm augenblicklich leid tat. Immerhin konnte Gabumon auch nichts dafür.
Er senkte schuldbewusst den Kopf „Entschuldige bitte…“ „Schon okay. Es geht um Takeru…“, entgegnete Gabumon verständnisvoll, während Yamato sein Digivice aus der Tasche zog. „Es zeigt nichts an…“ Er biss sich auf die Unterlippe. Dann gab es also gar keinen Anhaltspunkt, an den er sich halten konnte. „Du musst dir keine Sorgen machen. Takeru ist viel größer und stärker geworden“, versuchte Gabumon erneut ihn zu trösten. „Und es ist auch viel gefährlicher hier geworden…“, brummte Yamato alles andere als beruhigt.
Es führte kein Weg daran vorbei, er musste Takeru finden und zwar schnell. Je länger er dafür brauchte, umso schlimmer. Gerade jetzt konnte ihm schon etwas zu stoßen. Oder den anderen. „Die Neuen wissen überhaupt nicht, wie sie sich in einem Ernstfall verhalten sollen“, fiel Yamato auf, jetzt wo er die Sorge um seinen Bruder wenigstens soweit beiseiteschieben konnte, wurde ihm auch klar, dass die anderen vermutlich auch in Schwierigkeiten stecken könnten.
„Vielleicht sind wir die Einzigen, die von der Gruppe getrennt wurden.“ Doch Gabumons Stimme machte auch schon deutlich, wie sehr es selber daran glaubte. Angespannt schloss Yamato die Faust um sein Digivice. Wie er solche Situationen hasste! Er hatte Taichi gesagt, er würde sofort da sein. Und er hatte Sora bevor sie bei Koushiro angekommen waren, ebenfalls gesagt, dass sie sich keine Sorge machen müsse. „Sora…“
Der Gedanke an sie trug nicht gerade zur Beruhigung bei. Kein Wunder, dass er sich prompt in Bewegung setzte. „Weißt du überhaupt, wo du hingehst?“, schaltet sich Gabumon ein, das mittlerweile fast rennen musste um mit seinen großen Schritten mitzuhalten. „Nein“, gab Yamato die knappe Antwort. Aber alles war besser, als einfach stehen zu bleiben und zu hoffen, dass er gefunden wurde. „Aber ich muss was tun!“ Und wenn das eben beinhaltete durch einen Wald zu laufen und darauf zu hoffen, die anderen zu finden, dann war das ebenso.
Jedoch konnte er ein wenig vor ihm schon sehen, dass sich das Blätterwerk lichtete. Darauf rannte Yamato nun zu. Vielleicht hätte er dort ja wenigstens einen besseren Überblick. Es war zumindest ein Anfang.
Schnell begab er sich durch die letzter Baumreihe um auf die freie Fläche zu treten. „Tak…?“ Doch Yamato stockte mitten im Wort und hielt inne. Der Anblick vor ihm hatte ihn prompt zum Schweigen gebracht. „Nein…“ Aus großen Augen starrte er das Gebäude vor sich an, das er sicher nie wieder vergessen würde.
Er stand tatsächlich wieder vor dem Ort, den er nie wieder sehen wollte. Wie viel Pech konnte man eigentlich haben? Sofort fühlte sich Yamato in sein hilfloses elfjähriges Selbst versetzt, das hier gearbeitet hatte, während er eigentlich ganz dringend seinen Bruder hatte suchen wollen.
„Das ist… das Restaurant“, stellte Gabumon neben ihm fest. „Warum sind wir hier?“ Auch das Digimon wirkte alles andere als erfreut. Das wunderte Yamato nicht. Niemand von ihnen würde diesen Ort wohl wiedersehen wollen. Joe würde ihm da ganz sicher zustimmen.
Plötzlich riss Yamato die Augen auf. „Joe!“ Wenn er hier war, war vielleicht auch Joe wieder hier. Das wäre zumindest eine gute Nachricht. Doch erneut erhielt er keine Antwort. „So ein Mist!“ Was sollte er jetzt tun? Große Lust näher auf das Restaurant zuzugehen hatte Yamato wirklich nicht. Er kannte sich und seine Gefühlsschwankungen gut genug um zu wissen, dass das nicht hilfreich sein würde. Nicht, wenn es sich um den Ort handelte, von dem er jetzt noch ab und an Albträume hatte.
„Vielleicht suchen wir woanders?“, versuchte Gabumon zu ihm durchzudringen. Doch Yamato starrte weiterhin auf das Gebäude. „Was, wenn aber jemand dorthin gegangen ist?“ Es wäre nur logisch, wenn jemand ein Restaurant anstreben würde. So war es immerhin auch Joe ergangen. Eine Wiederholung wollte Yamato wirklich gerne vermeiden und die könnte passieren, wenn einer der neuen Digiritter hier auftauchte.

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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Di Jan 16, 2018 9:20 pm

15. August 16:00 Uhr
Kenshin & Bearmon( & Iori & Yamato)



Unweich landete Kenshin auf seinen Knien und fing sich mit den Armen ab. Das Kribbeln in seinem Körper hatte noch immer nicht nachgelassen und irgendwie war ihm auch ein wenig schlecht. Er stand auf, klopfte sich die Knie ab und sah nach oben, vielleicht konnte er den Sturz von Yasumi und den anderen irgendwie angenehmer gestalten. „Wo bleiben sie denn?“
„Kenshin“, hörte er kleinlaut von Bearmon. Erst jetzt wurde ihm bewusst, dass er die Stimmen der anderen gar nicht gehört hatte. Er drehte sich um und seine Augen weiteten sich. Außer Bearmon war hier niemand. Perplex sah sich Kenshin um und drehte sich einmal um die eigene Achse, ehe er zu Bearmon sah, welches genauso verwundert aussah. „Wo sind die Anderen?“, wollte der Brünette wissen und sah sich um. Das konnte doch nicht sein… Yamato und die anderen waren doch vor ihm gegangen, wieso war er jetzt mit Bearmon alleine an diesem Ort?
„Ich“, begann Bearmon, schluckte dann jedoch schwer und sah den Jungen schuldbewusst an. „Ich weiß es nicht.“ Es senkte den Kopf, so dass die Basecap sein Gesicht verdeckte.
„Ist das denn die Digiwelt?“, fragte Kenshin während er auf seinen Freund zuging und sich vor ihn hockte. Ein nicken bejahte die Frage und Kenshin begann zu lächeln. Er hob seinen Arm und schob die Cap ein Stück nach oben, damit Bearmon ihn ansah. „Na dann ist doch alles gut.“ Er lächelte es aufmunternd an. „Komm, wir suchen die anderen. Vielleicht sind sie ja ganz in der Nähe.“
Er stand auf und sah sich erneut um. Er machte sich sorgen um die anderen. Ob Yasumi und Shota ebenfalls bereits in der Digiwelt waren? Hoffentlich waren ihre Digimon bei ihnen. Ein schlechtes Gewissen machte sich in Kenshin breit, er hatte dem Rothaarigen nicht mal tschüss gesagt. Ein schlechtes Gewissen brachte ihn jetzt allerdings nicht weiter, genauso wenig wie Bearmon. Jetzt galt es die Anderen zu suchen. Hoffentlich erwartete ihn oder die anderen bis dahin keine bösen Überraschungen. „Also, kommst du?“, fragte er das bärenartige Digimon.
„Ja“, rief es und tappste dem Menschen hinterher.
„Kennst du die Gegend hier?“
Bearmon sah sich um, es sah aus wie jeder beliebige Wald und schüttelte schließlich den Kopf. „Tut mir leid, ich bin dir wohl keine große Hilfe.“
„Sag so etwas nicht“, meinte Kenshin ehrlich und schenkte Bearmon erneut ein aufmunterndes Lächeln.  

Gemeinsam gingen die beiden durch den Wald und riefen die Namen der anderen. „Yamato! Yasumi! Shota!“ Doch nichts, keine Antwort. Es blieb still. Gerade wollten Kenshin und Bearmon eine Pause machen, als Bearmons Bauch zu Knurren begann. „Hast du etwa jetzt schon Hunger?“, fragte Kenshin belustigt. „Wir hatten doch ausgiebig gegessen.“
„Ich weiß“, erwiderte das Digimon verlegen. „Aber es riecht so gut!“
Fragend sah Kenshin seinen Partner an. Ehrlich? Wonach denn? Er zog die Luft durch die Nase und verwundert stellte er fest, dass es tatsächlich irgendwie nach Essen roch… Und sogar nach japanischer Küche. „Du hast recht.“ Er versuchte ausfindig zu machen, woher der Geruch kam, doch war ihm das nicht möglich. Schade, dass er nicht den Geruchsinn eines Hundes hatte. „Wir sollten herausfinden wo das herkommt.“ Er sah in die verschiedenen Richtungen. Vielleicht war ja irgendwo Rauch am Himmel zusehen.
„Nichts lieber als das!“, sprang das eben noch erschöpfte Digimon auf. „Folg mir!“
„Weißt du denn woher es kommt?“
„Na klar! Ich habe eine spitzen Nase!“, versicherte das bärenartige Digimon stolz und ging zielstrebig weiter. Den Gedanken, dass es wie ein Hund war, verschwieg Kenshin seinem Freund wieder, sonst wäre es nur wieder gekränkt.
Aber vielleicht trafen sie hier auch auf Shota und Gazimon, schließlich war das Digimon des Rothaarigen auch tierartig und er hatte es sogar als Hund getan. Es konnte ja sein, dass es ebenfalls eine solch sensible Nase hatte.
Sie gingen nur einige Minuten, als sie ein Gebäude entdeckten. „Ist das ein Restaurant?“ Verwundert blieb Kenshin stehen, ehe sich ein Strahlen auf seinem Gesicht ausbreitete. „Klasse! Vielleicht finden wir dort Yasumi!“ Und schon rannte er los.
„Yasumi?“, rief er als er dem Restaurant näherkam. „Bist du hier?“ Kenshin hoffte wirklich stark, sie hier zu finden. Hoffentlich war wenigstens Betamon bei ihr und sie saß nicht irgendwo ganz alleine und wusste nicht wohin… oder wurde angegriffen. Er schluckte schwer. „Yasumi!“
Bearmon hastete hinterher. Betamon! Yasu!“, rief es schließlich ebenfalls, als es bei Kenshin ankam.
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Iori Hida

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Mi Jan 17, 2018 8:16 pm

15. August 16:00 Uhr
Iori & Armadillomon (& Yamato & Kenshin)


Gerade so noch schaffte der junge Digiritter es, auf beiden Füßen zu landen.
Er tastete nach seinem linken Bein und merkte Gott sei Dank, dass es heil war, während er sich zu seinem Digimon wandte und fragte, „Armadillomon, geht es dir gut?“. „Keine Sorge Cody mir geht es gut. Aber sag mal, wo sind denn die anderen?“, antwortete das gelbe Digimon.
Iori sah sich um und bemerkte, dass Armadillomon und er ganz alleine in einem Wald.
„Daisuke! Hikari! Takeru!“, rief er, doch niemand antwortete, also mussten die Digiritter seiner Generation nicht in der Nähe sein. „Taichi! Yamato! Joe! Sora! Mimi!“, rief Iori als nächstes, doch auch dann hörte er nichts. Aramdillomon rief nun nach den Digimon, „Veemon! Patamon! Gatomon! Agumon! Gabumon! Gomamon! Biyomon! Palmon!“, ebenfalls fehlte jedes Geräusch einer Antwort.
„Nun ja Cody, wir haben es versucht.“, seufzte das Digimon enttäuscht. Irgendwie hätte es man sich ja denken können, dass der Feind versucht, die Digiritter voneinander zu trennen. Hoffentlich hatten alle bloß ihre Partner bei sich. Doch was würde wohl mit den neuen Digirittern geschehen? Vielleicht wäre es doch besser erst einmal die neuen Digiritter zu finden, immerhin waren sie im Gegensatz zu den älteren Digirittern noch ganz unerfahren, und ihre Partner konnten nicht einmal digitieren.
Aus der weiten Ferne hörte Iori ein Geräusch, konnte es jedoch nicht identifizieren und konzentrierte sich auf seine anderen Überlegungen.
„Nun ja, vielleicht sollten wir mal Versuchen, ob wir die anderen per Digivice, Handy oder D-Terminal erreichen können.“, schlug der junge Schüler vor. Die Idee an sich war gut, jedoch hatte er mit dem Handy keinen Empfang, sein Digivice reagierte nicht, und mit dem DTerminal, konnte er niemanden erreichen.
Als nächstes beschloss er, sich die Umgebung mal genau anzusehen.
Sie waren in einem Wald, weit weg hinter dem Wald war ein Berg. Ein mulmiges Gefühl überkam dem Digiritter, als ob er schon einmal hier gewesen wäre.
„He Cody! Ich rieche etwas, ich rieche essen!“, meldete sich das gelbe, gürteltierähnliche Digimon.
„Essen?“, fragte Iori, sein Partner nickte. Vielleicht, vielleicht waren sie ja doch?
„Mir nach!“, forderte das Digimon seinen Partner auf. Iori folgte ihm, irgendwann gelangten sie aus dem Wald raus und standen vor einem Restaurant.
Dieses Restaurant kam Iori merkwürdig bekannt vor. Er erinnerte sich, damals vor vier Jahren, da waren Daisuke, Miyako, Takeru und Hikari schon einmal hier. Das war zu der Zeit wo Ken noch der Digimonkaiser war, kurz nachdem sie Agumon von der Teufelsspirale befreit hatten und Daisuke das Digiarmorei der Freundschaft erhielt. Sie aßen im Restaurant, hatten jedoch keine Dollar, Mimi erschien dann und hat zusammen mit Michael bei Digitamamon bezahlt.
Später wurden sie dann von einem Gorillamon angegriffen, welches jedoch schnell besiegt wurde. Als dann auch noch Digitamamon von einer Teufelspirale beherrscht wurde, erinnerte sich Iori, bekam Miyako das Digiarmorei der Aufrichtigkeit, dann wurde die Situation schnell gelöst.
Wie es Digitamamon wohl gehen mag? Ob es immer noch im Restaurant arbeitet?
Ein paar Meter von Iori entfernt stand ein anderer Junge, es war der braunhaarige mit dem Bearmon, welchen Iori schon in Koushiros Zimmer gesehen hat. Dass war also einer der neuen Digiritter.
Der junge Digiritter ging gemeinsam mit Armadillomon auf die beiden zu.
„Hallo, ich heiße Iori Hida, du kannst mich aber auch Cody nennen!“, stellte Iori sich vor und streckte seine Hand aus.
„Du bist also einer der neuen Digiritter? Ich hab dich in Izzys Zimmer gesehen.“, erklärte.
„Hallo, ich bin Armadillomon, Codys Partner. Freut mich euch kennen zu lernen.“, stellte sich das gelbe Digimon erfreut vor.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Do Jan 18, 2018 11:51 am

15. August 16:15 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato



Yamatos Kopf ruckte hoch, als er eine Stimme vernahm. Die kannte er doch! „Ist das… Kenshin?“, wollte Gabumon auch sofort wissen. Beide wandten sich in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war. „Dann sind wir nicht alleine hier! Das ist doch ein gutes Zeichen. Vielleicht ist dein Bruder auch hier“, bemühte sich Gabumon um eine positivere Stimmung, während Yamato sich schon in Bewegung setzte. Nun hieß es, Kenshin schnell zu finden, bevor er das Restaurant betrat.
„Wo her kam die Stimme?“, wollte Yamato wissen und verfiel in einen Laufschritt. Kenshin kannte sich hier überhaupt nicht aus. Je schneller er ihn fand, desto besser! „Kenshin!“
Gabumon hob schnüffelnd die Nase und deutete dann in eine Richtung. „Sie müssen am Vordereingang sein“, informierte es Yamato, der das Gebäude nun noch schneller umrundete. Hoffentlich erwischte er den neuen Digiritter noch, bevor der das Restaurant betrat.
Doch kaum, dass er um die Ecke gebogen war, stellte er fest, dass seine Sorge erstmal unbegründet war. Denn Kenshin war nicht mehr alleine. Yamato musste die Enttäuschung hinunter kämpfen, als er Iori erkannte. Nicht, dass er sich nicht über den Jüngeren freute, aber seine Sorge um Takeru war damit nicht gemildert.
„Iori ist auch da!“, freute sich Gabumon neben ihm, während Yamato seine Schritte verlangsamte und die beiden Jungen auch endlich erreichte. „Hey“, grüßte er sie in beinahe gewohnt lässiger Art. Zumindest gab er sie vor. Es nützte nichts, die anderen beiden auch nervös zu machen. „Alles okay bei euch?“, erkundigte er sich und sah sich dann suchend um. Die Hoffnung, dass auch die Anderen ganz in der Nähe waren, wollte Yamato nun natürlich erstrecht nicht aufgeben. Doch bisher war der Platz vor dem Restaurant bis auf sie drei eben leer.  
„Vielleicht kommt ja noch jemand?“, vermutete Gabumon, während Yamato erneut sein Digivice prüfte. Es zeigte immer noch nichts an. „Mich würde interessieren, wieso wir überhaupt getrennt wurden. Das hätte nicht passieren dürfen! Das passiert sonst nie!“, sagte Yamato mit vor der Brust verschränkten Armen. „Jemand muss was an dem Portal verändert haben.“ Und das Gefühl war alles andere als gut. Vor allem hätte diese Reise auch noch sehr viel schlimmer ausgehen können. „Ich hoffe, Koushiro findet den Fehler schnell…“, fügte Yamato hinzu und sah sich erneut um.
Wahrscheinlich sollte er sich langsam von der Hoffnung verabschieden,  dass Takeru oder jemand anders jeden Augenblick auftauchen würden.
Jetzt mussten sie erstmal das Beste aus der Situation machen. Und das Beste war sicher nicht, vor dem Restaurant herum zu stehen. „Ich würde vorschlagen, wir verschwinden von hier… jedenfalls ein Stück.“ Sein Blick wanderte nervös erneut zum Eingang des Restaurants. Er hatte keine Ahnung, was sich seit seinem letzten Aufenthalt hier getan hatte und eigentlich war er auch nicht scharf darauf, es heraus zu finden.
„Wir müssen versuchen die anderen zu finden. Das hat oberste Priorität“, fand Yamato. „Vor allem Takeru und Taichi.“ Dabei sah er zu Iori hinunter, dem eigentlich auch viel daran gelegen sein sollte, Takeru zu finden. Immerhin fungierten sie ebenso als Team wie Taichi und er. Und dann war da noch Sora. Hoffentlich ging es ihr gut. Yamato wusste, dass alle alteingesessenen Digiritter taff waren. Aber hier ging es nicht mit rechten Dingen zu. Jemand pfuschte an ihren Wappen herum und manipulierte das Tor zur Digiwelt. Was würde als nächstes kommen?

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   So Jan 28, 2018 12:57 am

15. August 16:15 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato



Kenshin und Bearmon standen vor dem Restaurant und nickten sich zuversichtlich zu. Irgendetwas sagte ihnen, dass sie hier auf jemanden treffen würden. Gerade wollte der Brünette die Eingangstür des Restaurants öffnen, als er jemanden auf sich zulaufen hörte. Sofort drehte er sich in die Richtung, aus der die Schritte kamen, und stellte erleichtert fest, dass es sich um einen der Digiritter handelte, den er zuvor bei Koushiro im Zimmer kennengelernt hatte.
„Hey Cody“, ergriff er die Hand von dem Jüngeren. „Kenshin Kobayashi“, stellte er sich ebenfalls noch vor. „Und das ist Bearmon.“ Bearmon lächelte dem Jungen und seinem Digimon freundlich zu und nickte ihnen zur Begrüßung zu. „Wisst ihr wo die Anderen sind?“, wollte er wissen.

Doch bevor Iori oder aber Armadillomon seine Frage beantworten konnte, hörte Kenshin, wie sein Name gerufen wurde und drehte sich um. Bearmon tat es ihm gleich und da dieses die besseren Ohren hatte und daher die Richtung der Stimme besser ausmachen konnte, als der Jugendliche, erblickte es den Besitzer der Stimme als erstes. „Das sind Gabumon und Yamato!“, freute sich das Bärendigimon, welches sich kurz zu Kenshin umdrehte, sich dann aber gleich wieder den anderen beiden zuwendete um ihnen zuzuwinken. Der Brünette drehte sich ebenfalls um und erblickte tatsächlich Yamato und Gabumon.
Dass der Blonde fast schon gemütlich auf sie zukam, beruhigte Kenshin ungemein und er fühlte wie förmlich ein Stein von seinem Herzen fiel. „Yamato“, begrüßte der Brünette ihn mit einem Lächeln auf dem Gesicht und ging, gefolgt von seinem Partner auf ihn zu. Er war wirklich froh, gerade den Älteren gefunden zu haben – beziehungsweise, dass dieser ihn gefunden hatte. Vielleicht konnte er ihn und Bearmon ja aufklären. „Weißt du, was passiert ist?“, fragte er Yamato deshalb. „Warum wir getrennt wurden?“ Auch wenn er nun schon auf zwei der Digiritter getroffen war, machte er sich weiterhin Sorgen um Yasumi, Shota und die anderen.
Kenshin nickte nur nachdenklich, als Yamato erklärte, dass etwas schiefgelaufen sein musste. Er war sich anscheinend ziemlich sicher, dass es kein Fehler von Seitens Koushiro sein konnten und Kenshin vertraute da voll und ganz auf das Einschätzungsvermögen des Blonden. Doch warum sollte jemand das Portal manipuliert haben? Was hätte man davon? Kenshin war sich ziemlich sicher, dass diese ganze Sache noch viel komplizierter war, als er erwartete.
Verwundert folgte Kenshin den Blick des Digiritters in die Richtung des Restaurants, ehe er sich wieder zu ihm umdrehte. „Klar“, stimmte er ihm nur zu. Schließlich musste es ja einen Grund haben, dass Yamato plötzlich irgendwie nervös wirkte. „Habt ihr denn eine Ahnung, wo wir als nächsten hingehen könnten?“, fragte er und sah sich um. Schließlich schien zumindest Yamato schon einmal hier gewesen zu sein. Was sicherlich von Vorteil war.
„Das denke ich auch“, stimmte er dem Älteren erneut zu. Auch er war sich durch die Gespräche mit der Gruppe durchaus bewusst, dass sie als Gruppe am besten funktionierten. Außerdem waren dort noch immer die Sorgen um seine Freunde. Verwundert sah er zwischen Yamato und Iori her. Zuerst unschlüssig, ob er fragen sollte, tat er es letztendlich. „Warum Taichi und Takeru?“, fragte er. Takeru war sein Bruder, doch warum waren diese beiden ‚wichtiger‘ als die anderen? Er schätzte Yamato auch nicht so ein, dass er irgendwen einem anderen vorzog, schließlich, hatte er das Wappen der Freundschaft, also musste es ja irgendeinen anderen Grund haben.


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Iori Hida

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Di Jan 30, 2018 8:38 pm

15. August 16:15 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato

Der neue Digiritter den Iori traf hieß also Kenshin, und sein Digimon war ein Bearmon. Dieser wollte von Iori wissen ob er wüsste wo die anderen seien, doch ehe der junge Kendo-Schüler antworten konnte, hörten sie eine vertraute Stimme, und direkt danach erschien ein großer blondhaariger Junge mit Gabumon. Es war, „Yamato!“, stieß Iori erfreut aus. Endlich ein weiteres vertrautes Gesicht. Auch Kenshin schien sich zu freuen, fragte jedoch direkt nach ob Yamato wüsste was passiert sei.
Yamato erklärte die Situation, so sei etwas schiefgelaufen aber er hoffe Koushiro würde den Fehler schnell finden.
Iori sah Kenshin an und versicherte ihm, „Mach dir keine Sorgen, wir werden die anderen schon finden. Und Koushiro wird uns auch helfen sobald er den Fehler korrigiert hat.“
Als nächstes schlug Yamato vor den Ort so schnell wie möglich zu verlassen und auch Kenshin schien dem zuzustimmen und auch der jüngste antwortete, „In Ordnung.“. Iori hatte zwar mit dem Ort keine negativen Erinnerungen verbunden, verstand jedoch Yamato nur zu gut. Damals erfuhren Iori und die anderen neuen Digiritter seinerzeit, das Yamato und Joe hier für einige Wochen unter Digitamamons Fittiche hart arbeiten mussten.
Als das neuste Mitglied fragte ob die anderen eine Ahnung hätten, wo sie denn als nächstes hingehen sollten, sagte Yamato dass es erste Priorität sei die anderen zu finden, insbesondere Takeru und Taichi. „Da kann ich Yamato nur Recht geben, schließlich sind Takeru und Taichi unsere Partner.“, stimmte Iori ihm zu.
Nun wollte Kenshin wissen warum gerade die beiden wo wichtig seien.
„Um das besser zu verstehen, wäre es hilfreich wenn du über die verschiedenen Arten der Digitation wüsstest…“, fing der wissbegierige Kendoschüler an dem Neuling zu erklären, „… Es gibt wie du eventuell schon weißt sieben Level, sieben Stufen auf dem sich die Digimon befinden, beziehungsweise erreichen. Mit dem Baby-Level beginnt alles, jedes Digimon welches aus einem Ei schlüpft befindet sich zu nächst in diesem Stadium. Sie sind jedoch noch pflegebedürftig und können nur mithilfe Seifenblasen angreifen. Das nächsthöhere Level ist das Ausbildungs-Level, die Digimon die sich auf diesem Level befinden sind zwar weiter entwickelter als die Digimon auf dem Baby-Level trotzdem sind sie nicht viel größer und stärker, auch sie können nur mit Seifenblasen angreifen. Ein Digimon auf dem Baby-Level digitiert automatisch irgendwann zum Ausbildungs-Level.
Nun folgt das Level welches dir am bekanntesten sein sollte, das Rookie-Level. Das Rookie-Lebel ist das Level auf dem sich unsere Digimon hauptsächlich befinden, und auf dem sie sich nach einer höheren Digitation wieder zurückverwandeln. Wie schon zuvor digitieren Digimon auf dem Ausbildungs-Level meist automatisch irgendwann zum Rookie-Level. Nach dem Rookie-Level folgt das Champion-Level. Auf diesem Level können die Digimon es bereits mit stärkeren Gegnern aufnehmen, dennoch sollte man nicht zu hochmütig sein, denn gegen Digimon auf dem Ultra-Level oder höher werden sie immer noch größere Schwierigkeiten haben. Unsere Digimon sind das erste Mal dieses Level digitiert als wir in Gefahr waren.
Das Ultra-Level welches danach kommt, ist viel stärker als das Champion-Level, dennoch sind sie dem Mega-Level bei weitem unterlegen.
Damit unsere Digimon eine Ultra-Digitation vollziehen können werden die Wappen benötigt. Sind die Wappen erst einmal im Besitz, müssen ihre Besitzer die Eigenschaften zeigen, für die die Wappen stehen. Jemand mit dem Wappen des Mutes muss beispielsweise mutige Taten vollbringen.
Zum Schluss folgt das Mega-Level, Digimon die auf diesem Level sind gehören zu den stärksten die es gibt. Die allgemeinen Bedingungen wie unsere Digimon dieses Level jedoch erreichen können ist Unbekannt. Erstmalig haben es Agumon und Gabumon, die Partner von Taichi und Yamato, es geschafft dieses Level mithilfe der Warp-Digitation zu erreichen. Dafür wurde aber eine alte Prophezeiung erfüllt um ihrer Zeit MaloMyotismon zu besiegen. Das nächste Digimon welches eine Megadigitation vollzog war Paildramon, welches zu Imperialdramon digitierte. Die geschah jedoch weil Azulongmon, eines der 4 Souveränen, ihr ein Teil seiner Kraft gab.
Es gibt aber noch ein siebtes Level, das Armor-Level, welches der Stärke her dem Champion-Level gleichkommt. Zu jedem Wappen welches unserer Zeit existierte, gab es ein Digiarmorei. Daisuke, Miyako und ich erhielten zusammen mit unserem ersten Digiarmorei auch gleichzeitig unsere Partnerdigimon. Daisuke, Miyako und ich sind im Besitz zweier Digiarmoreier, somit besitzen unsere Digimon zwei Armor-Level, während Takeru und Hikari nur jeweils ein Digiarmorei besitzen, das der Hoffnung und des Lichts. Meine Digiarmoreier sind die des Wissens und der Zuverlässigkeit, mit denen kann Armadillomon zu Digmon und Submarimon digitieren.
Um jetzt aber mal wieder zu deiner Frage zurück zu kommen wieso es wichtig sei Takeru und Taichi zu finden, musst du wissen, es gibt noch eine weitere Art der Digitation, die DNA-Digitation. Digimon von zwei Digirittern verschmelzen und werden zu einem Digimon.
Die erste DNA-Digitation, gab es vor sechs Jahren. Damals im Kampf gegen Diaboromon, sind WarGreymon und MetallGarurumon, also die Mega-Level von Tais Agumon und Matts Gabumon, zu Omnimon digitiert, welches zehnmal stärker war. Taichi und Yamato sind demnach Partner.
Vor vier Jahren dann tauchten dann wieder DNA-Digitationen auf, da unsere Digimon nicht in der Lage waren auf das Ultra-Level zu digitieren.
Aus Davis ExVeemon und Kens Stingmon entstand Paildramon, aus Karis Gatomon und Yoleis Aquilamon wurde Silphymon, und aus Takerus Angemon und meinem Ankylomon entstand Shakkoumon.
Wie du siehst sind Takeru und ich ebenfalls Partner.
Ich hoffe meine Erklärungen waren nützlich für dich.“, beendete Iori seine Erklärungen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Mi Jan 31, 2018 9:15 am

15. August 16:15 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato


Dass keiner der anderen etwas dagegen hatte sich von diesem Ort zu entfernen, sorgte dafür, dass sich Yamato auch etwas entspannte. Und je mehr Abstand sie zwischen sich und das Restaurant brachten, desto besser war es. Nun hoffte der Blonde nur, dass niemand anders ausgerechnet dorthin gelangen würde.
„Tja… keine Ahnung“, gab Yamato zu, als Kenshin wissen wollte, wohin sie als Nächstes gehen sollten. Der Musiker hasste das Gefühl, nicht zu wissen was das Beste war. „Die anderen finden ist erst mal das Wichtigste. Aber die könnten überall sein“, seufzte Yamato und holte erneut sein Digivice hervor. „Wenn jemand in der Nähe ist, müsste das Digivice es eigentlich anzeigen. Ähnlich wie ein Radar… aber ich weiß nicht, ob es gerade funktioniert“, erklärte er und zeigte Kenshin den leeren Display. Dann wandte er sich an Iori. „Hast du etwas von Takeru und den anderen gehört?“ Vielleicht hatte die jüngere Generation ja doch einen besseren Kommunikationsweg.
Außerdem übernahm es Iori auch direkt, Kenshins Frage zu beantworten und überhäufte den anderen Digiritter mit einer Menge Informationen. Koushiro wäre sicher stolz auf den Jüngeren, während Yamato die Szenerie mit halbem Ohr verfolgte. Immerhin kannte er die Vorgänge und Digitationsstufen bereits. Er befasste sich daher damit, sich umzusehen und versuchte, sich einen Plan zu Recht zu legen. Ob ihnen Gefahr wie im Labyrinth drohte. Eigentlich glaubte er nicht, dass hier etwas mit ihrem Wappen passieren könnte. Die Sorge bestand jedoch weiterhin. Was, wenn doch etwas mit seinem Wappen passieren würde und Taichi nicht bei ihm war? Kein gutes Gefühl…
„Genau deswegen wäre es besser, wenn wir Taichi und Takeru schnell finden“, stimmte Yamato zu und schaltete sich wieder in die Unterhaltung der beiden anderen ein. Das war eine recht gute Ablenkung von den ganzen Sorgen, gegen die er ohnehin nichts unternehmen konnte. „Zusammen sind wir wesentlich stärker.“ Er warf Gabumon einen entschuldigen Blick zu. „Schon gut. Ich würde mich auch besser fühlen, wenn Agumon in der Nähe wäre“, gab das Digimon zu und hob abwehrend die krallenbestückte Pfote. „Und wir hätten ein Auge auf Taichi“, fügte Yamato seufzend hinzu. „Taichi ist prädestiniert dafür, überstürzt zu handeln. Gerade jetzt kann das gefährlich werden, wo wir nicht mal wissen, was eigentlich los ist.“ Yamato konnte nicht abstreiten, dass er sich wirklich große Sorgen gerade um seinen besten Freund machte. Denn wenn es einer schaffte, sich in Schwierigkeiten zu bringen, war es garantiert Taichi. Hoffentlich war er wenigstens nicht alleine.
„Wahrscheinlich brauchst du für eine höhere Digitationen allerdings dein Wappen“, gab Yamato zu bedenken. „Nur wissen wir nicht, wo es sein könnte. Bei uns sind unsere Wappen nach und nach an verschiedenen Orten aufgetaucht. Du müsstest es eigentlich merken, wenn dein Wappen in der Nähe ist“, erklärte Yamato an Kenshin gewandt, für den alle Informationen vollkommen neu waren und bestimmt auch viel zu viel. Allerdings hatte Iori auch Recht. Viel Zeit hatten sie eben nicht und je schneller Kenshin alle Informationen bekam, desto besser.
Trotzdem schenkte er Kenshin ein kurzes Lächeln. „Das ist alles viel auf einmal. Es ist nur verständlich, wenn du Fragen hast oder dir nicht alles merken kannst. Aber dafür hast du uns“, versicherte Yamato dem anderen Digiritter.
Dann richtete er den Blick nach oben zu den Hügeln, die hinter der Waldkette lagen. „Vielleicht ist es hilfreich, sich einen Überblick von oben zu schaffen?“ Jetzt klang er beinahe schon selbst wie Taichi…


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Tomiko Nakamura

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Mi Jan 31, 2018 7:29 pm


15. August 16:15 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato & Tomiko


Noch ehe Tomiko überhaupt eine Ahnung hatte was auf sie zukam, landete sie unsanft auf ihrem Hintern. Vor Schreck schloss sie ihre Augen und versuchte sich nicht zu bewegen falls etwas oder jemand in der Nähe sein konnte das ihr schaden wollte. Sie war nun immerhin in einer anderen Welt wie sie verstanden hatte, die voller Digimon zu sein schien. Alle waren verschieden und nicht jedes sollte also so lieb und nett wie ihr Lunamon sein. Daher war es doch naheliegend das Miko Vorsicht walten lassen wollte, oder nicht?
„Miko was machst du denn da auf dem Boden?“, die zarte Stimme ihres Digipartners riss die Blondine aus ihren Gedanken.
Vorsichtig öffnete diese die Augen. Ihr Blick glitt durch vielen Reihen von Bäumen, die alle nicht nach Arten aussahen die sie aus Japan kannte. Kein einziger Baum hatte etwas von ihrer gewohnten Umgebung was hieß, dass sie wirklich nicht mehr auf der Erde zu sein schien. Vielmehr sah es nach einer Art tropischen Region aus, die sie so zuvor noch nie gesehen hatte, nicht mal in irgendwelchen Büchern und Tomiko kannte viele Bücher.
„Ich war einfach nicht auf das alles hier vorbereitet“, gab Miko schüchtern ein und bemerkte die Hitze, die sich in ihren Wangen ansammelte.
Unsicher stand die Schülerin auf und klopfte sich ihre Klamotten ab. Man gut das sie nicht eines der teuren Kleider angezogen hatte, denn sonst würde sie wahnsinnigen Ärger von ihrer Mutter bekommen, sollte diese sehen was Miko mit den teuren Fummel angerichtet hatte. Lieber hatte sie sich für etwas Bequemes entschieden das auch schmutzig werden konnte, perfekt. Als Tomiko sich über ihre Sweatshirtjacke ging, bemerkte sie etwas in ihrer einen Tasche. Sofort griff sie rein und zog dieses kleine Ding raus das die Anderen alle als Digivice betitelt hatten. Noch immer hatte sie nicht ganz verstanden was es damit auf sich hatte. Natürlich hatten sie ihr erklärt das Lunamon damit digitieren konnte, aber wie das Ganze aussehen sollte konnte die Blondine sich beim besten Willen einfach nicht vorstellen. Lunamon würde dann anders aussehen? Verdammt, sie konnte sich nicht einmal vorstellen das dieses kleine hasenähnliche Wesen überhaupt kämpfen konnte. Wenn sie Beiden unterwegs gewesen waren, dann hatte Lunamon stets Schmetterlinge fangen wollen und so einen lieben Eindruck gemacht. Vor den kleinsten Hunden war sie schon zurück gewichen. Wie sollte sie da also kämpfen? Vielleicht hatten die Anderen sich einfach vertan.
Lunamon kam an Miko ihre Seite und ergriff vorsichtig ihre Hand: „Jetzt lernst du endlich mein zu Hause kennen. Ich bin schon ganz aufgeregt. Hier können wir dann auch verstecken spielen“.
Nun konnte Tomiko sich noch weniger vorstellen wie dieses süße Ding kämpfen sollte. Es war einfach viel zu verspielt und verschmust, als das es eine Ernstlage erkennen könnte. Genau das störte die Blondine manchmal, denn auch schon beim Verstecken spielen war es einfach mal über eine Straße gelaufen und fast von einem Auto erwischt worden. Miko hatte es in letzter Sekunde retten können und sich dafür die die Knie aufgeschlagen. Zu Hause hatte sie dafür einen mega Ärger bekommen, da nun jeder in der Schule sehen konnte wie unvorsichtig sie war, aber das war ihr egal gewesen. Es ging um Lunamon. Sie waren Freunde und auf Freunde achtet man. Dennoch konnte ein wenig mehr Vernunft dem kleinen Digimon nicht schaden.
Ein leichter Schauer jagte den Rücken der Blondine runter, als diese sich umdrehte und schließlich bemerkte das sie allein waren. Irgendwie war das komisch. Koushiro hatte immerhin alle nach der Reihe durch das Tor geschickt, weshalb sie alle doch an einem Ort landen sollten. Wieso war sie dann allein in einem düsteren Wald?
Verunsichert sah sie auf ihr Digivice und hoffte auf irgend ein Zeichen, denn immerhin war es doch aus der Digiwelt. Konnte es da nicht irgendwie helfen? Nichts. Es zeigte nichts an, bewegte sich nicht und machte auch keinen Ton. Leicht niedergeschlagen biss Miko sich auf die Unterlippe: „So ein Mist“.
„Was hast du denn?“, die großen Augen von Lunamon schauten nach oben und sahen ihre Partnerin fragend an.
Tomiko entzog ihrem Digimon ihre Hand und ging ein paar Schritte nach vorne: „Ich versuche heraus zu finden wie das Teil funktionieren könnte. Scheinbar sind die Anderen nicht bei uns gelandet, sondern vielleicht ein paar Meter weiter. Ich hatte gehofft mithilfe des Digivice jemanden zu finden, aber scheinbar ist das nur für dich gedacht“.
Lunamon kam sofort hinterher und schlenderte neben der Blondine lang: „Wir werden sie mit Sicherheit auch so finden. Vielleicht wollen sie ja auch Verstecken mit uns spielen“.
Der Optimismus und diese ungezwungene Haltung fand die Digiritterin sonst immer sehr süß und es half ihr auch echt im Alltag auf andere Gedanken zu kommen. Jetzt jedoch war es alles andere als angebracht, da sie sich in einer Ernstlage befanden und Miko kurz davor stand innerlich durchzudrehen. Noch nie war sie einsam und allein an einem Ort gewesen den sie nicht kannte. Noch dazu war es eine andere Welt in der sie nicht einfach einen Menschen nach dem Weg fragen konnte, erst Recht weil es hier keine anderen Menschen gab wie sie mitbekommen hatte. Somit war alles, was sie von ihren Eltern als Kind gelernt hatte hinfällig. Miko fiel zum ersten Mal in ihrem Leben keine logische und vernünftige Lösung für ihr Problem ein.
„Ich hoffe du hast Recht und wir finden alle anderen ganz schnell“, gab Tomiko ein und war doch etwas beruhigt das sie nicht ganz allein war. Vielleicht war ihr Digimon nicht ganz so kampfbereit und furchteinflößend wie andere, aber dennoch war Lunamon in den letzten Wochen immer für sie da gewesen und hatte sich um sie gekümmert.
Als Miko gerade ein paar Äste eines Busches zur Seite schieben wollte, sprang das kleine Digimon mit einem Satz vor sie und zuckte mit seinen riesigen Ohren. Verwirrt starrte die Blondine das kleine Wesen an und legte den Kopf schief: „Was hast du Lunamon?“.
„Sei still, ich höre da etwas“, sagte es und stand wie angewurzelt an ein und der selben Stelle.
Noch bevor Tomiko etwas erwidern konnte, schoss eine riesige Biene aus den Bäumen und kam direkt auf sie zu. Die Augen der Schülerin weiteten sich, als sie das Ausmaß des Wesens erkennen konnte. Es sah wirklich wie eine Biene aus, nur gefühlte tausend mal größer als gewöhnlich. Noch dazu dieser riesen Stachel der, der sich auch bewegte? Was?
Noch bevor Miko reagieren konnte, stieß Lunamon sie von der Seite um, sodass sie wieder auf dem Boden landete. Neben ihr, wo sie gerade noch gestanden hatte, steckte nun ein Stachel den das Digimon abgefeuert haben musste. Sofort überkam Tomiko die pure Angst. Noch nie in ihrem Leben hatte sie sowas durchmachen müssen.
„Ist dir was passiert Miko?“, sagte das kleine Digimon neben ihr.
„Nein, alles gut. Danke Lunamon“, hauchte die Blondie.
„Kein Problem. Dafür bin ich da“, noch bevor es zu Ende gesprochen hatte, stand es auf und sah Miko fordernd an: „Steh schnell auf. Wir müssen hier weg. Na los“.
Nickend sprang Tomiko auf ihre Füße und fing an los zu laufen. Hinter ihr konnte sie das bekannte Flügelschlagen dieser Biene hören, die ihnen dicht auf den Fersen zu sein schien. Man gut das die Blondine eine gute Ausdauer besaß und zusammen mit Lunamon um ihr Leben rennen konnte. Dabei striffen sie diverse Äste, die gegen ihren Körper schlugen und signalisierten wie echt und realistisch das Ganze doch war. Es war also doch alles kein Traum.
„Da vorne, sieh nur Miko“, Lunamon zeigte beim Rennen auf eine hellere Stelle zwischen den Bäumen, welches auf eine Lichtung zu deuten schien.
Das Herz der Blondine machte einen Freudensprung, als sie gemeinsam mit ihrem Digipartner durch die Bäume lief und ein großes Gebäude vor fand. Zu ihrer Überraschung standen vor diesem Haus drei Gesichter, die ihr bekannt vor kamen. Es waren Yamato, Iori und … Kenshin. Was für ein Glück sie doch gerade hatte!
„Kenshin! Hallo! Bitte helft uns“, sie wedelte mit den Armen um auf sich aufmerksam zu machen, was zu klappen schien, da sie das Gefühl hatte die Drei samt ihrer Partner schauten in ihre Richtung. Eine Welle der Erleichterung ging durch den Körper der Schülerin, welche kurz darauf zerstört wurde, als diese riesen Biene ebenfalls aus den Bäumen kam und den Anschluss an ihr und Lunamon nicht verlor.
Es waren ihre ersten Minuten in der Digiwelt und schon jetzt hatte Tomiko das Gefühl es wäre nicht richtig gewesen her zu kommen, auch wenn es spannend war. Aber was war die Spannung schon gegen einen sicheren Nachmittag daheim mit ihrer Geige? Noch nie hatte sie so etwas waghalsiges gemacht und nun war sie direkt in Gefahr geraten. Es galt nur noch zu hoffen das die Yamato, Iori und Kenshin ihr helfen konnten.
Oh bitte lasst den Albtraum gleich ein Ende sein, dachte Miko sich und kam schließlich bei den Jungs an. So hatte sie sich den Start ihres Abenteuers mit Sicherheit nicht vorgestellt, so viel war sicher.
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   So Feb 11, 2018 8:53 pm

15. August
16:15 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato & Tomiko


Nach einem Blick auf das Digivice von Yamato, nickte Kenshin verstehend. Etwas niedergeschlagen seufzte er, nützlich wäre es definitiv gewesen. Nur zu gerne hätte der Brünette gewusst, was hier so schiefgelaufen war, dass sie scheinbar keinen Kontakt zu den anderen aufnehmen konnten, doch machte es nicht gerade den Eindruck, dass die anderen beiden davon wussten, weshalb er auch nicht fragen wollte.

Interessiert hörte Kenshin dem jüngeren Digiritter zu, welcher begonnen hatte, ihn über all die Digitationen aufzuklären. Er versuchte sich die vielen Informationen über die verschiedenen Digitationen zu merken und einzuprägen, doch irgendwann wurde es schwierig für ihn. Es war einfach so verdammt viel… Und außerdem hatte er gerade noch ganz andere Dinge im Kopf; Wie es wohl Tomiko, Yasumi, Shota und all den anderen ging? Das war in diesem Moment doch um einiges wichtiger für ihn, als die einzelnen Digitationsstufen. Nicht, dass es den Brünetten nicht interessierte, doch merken konnte er sich das alles nicht. Außerdem war da noch etwas Anderes, was die Aufmerksamkeit von Kenshin auf sich zog, jedoch konnte er nicht so richtig greifen, was es war. Eine Art Gefühl? Der Brünette konnte sich nicht daran so etwas schon einmal gespürt zu haben, doch es fühlte sich irgendwie angenehm vertraut an.
Als er Bearmon ansah, war er sich sicher, dass sie es wohl oder übel sowieso noch zusammen herausfinden würden. Trotzdem versuchte er dem Jüngeren seine Aufmerksamkeit so weit wie möglich zu schenken. Und spätestens als Iori begann, über die sogenannten DNA-Digitationen zu sprechen, fiel es Kenshin wieder leichter ihm zuzuhören, schließlich hatte er ja genau danach gefragt. Als dieser fertig war, lächelte er diesen dankend aber gleichzeitig entschuldigend an. „Das ist ganz schön viel“, gab er zu. „Aber jetzt verstehe ich, warum ihr gerade Takeru und Taichi so dringend finden wollt.“ Unwillkürlich kam ihm die Frage, ob Bearmon wohl auch eine solche Digitation durchführen würde… Doch hoffte er eigentlich, dass dies gar nicht nötig werden würde.

Kenshin sah zu Yamato, dessen Gesicht die Sorge in seinen Worten geradezu wiederspiegelten. Er wollte gerade etwas dazu äußern, zwar hatte Kenshin kein solches Band zu jemanden, wie Yamato zu Taichi, doch konnte er ihn schon verstehen. Schließlich würde er sich mit seinen Freunden an seiner Seite auch um einiges Stärker fühlen, als alleine. Doch kam Yamato ihm zuvor, als er das Wappen ansprach, was Kenshin irgendwie aus der Bahn warf. „Mein Wappen“, wiederholte er, ehe er seinen Kopf hob. „Ich müsste es spüren?“ War das etwa dieses Gefühl, welches er nicht greifen konnte?
„Stimmt etwas nicht, Shin?“, fragte Bearmon besorgt und holte Kenshin so aus seinen Gedanken.
Und auch Yamato schien bemerkt zu haben, dass der Brünette in Gedanken war. Das Verständnis des Älteren ließ Kenshin lächeln. „Danke.“

Die Idee auf den Hügel zu gehen, erschien Kenshin logisch, schließlich hatten sie so einen besseren Überblick. Also stimmte er dem Älteren zu. „Keine schlechte Idee“, meinte er und wollte sich gerade in Bewegung setzen, als er plötzlich eine ihm sehr bekannte Stimme panisch seinen Namen rufen hörte.
Sofort drehte sich der Brünette um. „Tomiko“, rief er, als er sie erblickte. Als hinter ihr plötzlich ein riesiges Insekt erschien, weiteten sich seine Augen. Dieses Digimon schien ganz und gar nicht so lieb wie die ihm bisher bekannten gewesen zu sein. Tomiko und Lunamon kamen bei ihnen an. Unbewusst stellte er sich schützend vor seine Kindheitsfreundin „Geht’s dir gut“, wollte er wissen, als er sich kurz zu ihr umdrehte, sein Blick dann zu dem feindlichen Digimon wanderte und schließlich zu Yamato. „Was sollen wir tun?“, fragte er zweifelnd, als das Digimon mit hoher Geschwindigkeit und lautem Surren auf sie zu kam.
Ehe sich Kenshin versah, stellte sich nun Bearmon vor ihn. Der Brünette konnte sich schon denken, was das Digimon vorhatte, als dieses sich offenbar in Kampstellung bereitstellte. „Bearmon, nicht“, rief der Junge, doch da sprang das Bärendigimon bereits auf den großen Käfer zu.
„Karate-Faust“, rief es und rammte seine rechte Faust in den Oberkörper des Bienendigimons. Jedoch schien es nicht viel anzurichten, denn Bearmon kam zurück auf den Boden und sah erschrocken zu Kenshin und dann wieder zu dem feindlichen Digimon. „Es hat nichts gebracht.“


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Iori Hida

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Fr Feb 16, 2018 4:10 pm

15. August
16:15 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato & Tomiko

Nachdem Iori dem neusten Mitglied erstmal alles erklärte über die Digitation, stimmte Yamato ihm zu und auch Kenshin schien wohl endlich zu begreifen warum es wichtig war Takeru und Taichi zu finden. Danach erwähnte Yamato die Wappen und stellte die Vermutung auf Kenshin würde irgendwann selbst spüren wo sich sein Wappen aufhalte.
„Als wir unsere Digiarmoreier fanden, haben wir das auch gemerkt wo sie wahren, beziehungsweise irgendwann fanden wir sie von selbst.“. Iori dachte darüber nach, warum sind sie überhaupt an diesem Ort der Digiwelt gelandet? Klar, dass sie voneinander getrennt wurden, war definitiv kein Zufall, aber sie hätten überall in der Digiwelt landen können, warum ausgerechnet dann hier.
Iori sah Yamato an und sprach, „Weißt du Matt, es gibt eine Sache die mich richtig beschäftigt. Als wir getrennt wurden, hätten wir ja überall in der Digiwelt landen können, warum also sind wir ausgerechnet hier gelandet? So langsam glaube ich, dass wir hier an diesem Ort gelandet sind, weil sich Kenshins Wappen vielleicht hier in der Nähe aufhalten könnte, und wir ihm helfen sollen, es zu finden. Ich meine jeder von uns fand sein Wappen damals so oder so irgendwann, wir wurden zu ihnen hingeführt. Dann wäre es doch möglich das es auch diesmal wieder so sein könnte und sich Kenshins Wappen in der Nähe befindet.“
Auf einmal hörte der junge Digiritter einen Hilferuf, er stammte von der jungen Blondine, die mit ihrem Digimonpartner, ein weißes hasenähnliches Digimon auf sie zulief, Iori erkannte sie als Tomiko.
Doch irgendetwas stimmte nicht, die blondhaarige wurde von einem Digimon verfolgt und attackiert, es war Flymon.
Eigentlich hätte Iori sich jetzt gerne Tomiko erstmal vorgestellt, doch es war wichtiger die Gefahren als erstes zu überwinden.
Der wissbegierige Junge zog sein Notizbuch heraus, schlug eine Seite auf und las laut vor, „Dieses Digimon nennt sich Flymon, ein Insektendigimon auf dem Champion-Level. Es gehört dem Typus Virus an und seine Attacken sind der Giftstachel und das Giftpuder“.
Als Iori bemerkte wie Bearmon versuchte Flymon mit einer Karate-Faust, einem Nahkampfangriff zu treffen, sprach er zu den neuen Digimon in der Gruppe, „Versucht es lieber mal mit Attacken die den Gegner auch aus der Ferne treffen können, Nahkampfattacken bringen bei Gegnern die fliegen können wie Flymon recht wenig, da sie bei diesen Attacken problemlos ausweichen können.
Das nur ein Flymon da war, überraschte Iori ein wenig, normalerweise erscheinen sie immer in Schwärmen, doch noch ehe er diesen Gedanken zu Ende gedacht hatte, tauchten drei weitere Flymon auf.
„Armadillomon bist du bereit?“, fragte er seinen Partner, „Ich bin schon die ganze Zeit bereit Cody.“, antwortete das gelbe Digimon.
Am meisten würden jetzt die Fernkampfangriffe von Digmon bringen, doch hatte Iori den Verdacht, dass eine Armordigitation derzeit auch nicht funktionieren würde, wenn schon ihre Wappen derzeit generell nicht funktionierten.
Ein Versuch war es dennoch Wert, also zog Iori sein Digivice und sein D-Terminal und rief, „Digiarmorei des Wissen erstrahle!“, doch wie er schon erwartet hatte, geschah nichts. „Dann ist es eben doch Zeit für Ankylomon.“, sagte er zu seinem Partner.
Aus dem gelben D3-Digivice von Iori strahlte ein Licht, direkt auf Armadillomon zu. „Armadillomon digitiert zuuuuu…“ Eingeschlossen in einer Lichtkugel, wurde diese größer und zerbrach, und das neudigitierte Digimon materialisierte sich. Tatsächlich ist es geschehen, Armadillomon digitierte zu „Ankylomon!“.
„Hey Matt, Kenshin, Tomiko, würdet ihr mir vielleicht helfen die Flymon zu besiegen?“, fragte Iori die anderen Digiritter.
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