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 Das Restaurant

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AutorNachricht
Taichi Yagami

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BeitragThema: Das Restaurant   Fr Jan 05, 2018 12:54 pm

Hier befindet sich das Restaurant.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Mo Jan 15, 2018 4:24 pm

15. August 16:00 Uhr
Yamato & Gabumon ( & Iori & Kenshin)

Strauchelnd kam Yamato mit den Füßen auf und konnte sich gerade noch fangen, um nicht auf der Nase zu landen. Irgendetwas war seltsam gewesen. Nur hatte er keine Ahnung was es gewesen war. Vielleicht aber war das Gefühl auch nur ungewohnt, weil er schon ziemlich lange nicht mehr in die Digiwelt gereist war, bevor sie den Notruf erhalten hatten.
Er wandte sich um, um sich Taichi mit zu teilen. Doch da war kein Taichi. Dabei musste der doch ganz in der Nähe sein. Das war doch immer so, wenn sie in die Digiwelt kamen. Sie waren immer direkt bei einander. „Taichi?“, wunderte sich Yamato lauter. Mochte ja sein, dass sie beide gerade nicht den besten Stand hatten, aber er glaubte auch nicht, dass sein eigentlich bester Freund deswegen einfach weggehen würde. Das wäre selbst für Taichi eine absurde Handlung. Und da auch eine Antwort ausblieb, gab es ja eigentlich nur einen Schluss. „Er ist nicht hier“, stellte Yamato laut fest und runzelte die Stirn.
Das war nicht gut. Denn dann war sein Gefühl richtig gewesen und irgendetwas war schief gegangen. „Verdammt!“ Plötzlich wurde Yamato klar, was das generell bedeutete. Nicht nur, dass Taichi und er nicht zusammen waren und ihre Digimon nicht zusammen digitieren konnten, sondern auch dass die anderen vermutlich gar nicht hier auftauchen würde.
„Takeru!“ Da war sie wieder. Die altbekannte Angst um seinen Bruder. Dabei hatte Yamato gedacht, er hätte die zumindest teilweise abgelenkt. „Sie können nicht so weit weg sein. Lass uns sie einfach suchen gehen“, versuchte Gabumon ihn zu beruhigen und berührte sachte sein Bein. Natürlich kannte das Digimon ihn gut und lange genug um zu wissen, dass er gerade in ein äußerst ungutes Muster verfiel. Takeru war ja schon immer seine größte Schwachstelle gewesen. „Ach ja? Und wo sollen wir anfangen zu suchen?“, blaffte Yamato zurück, was ihm augenblicklich leid tat. Immerhin konnte Gabumon auch nichts dafür.
Er senkte schuldbewusst den Kopf „Entschuldige bitte…“ „Schon okay. Es geht um Takeru…“, entgegnete Gabumon verständnisvoll, während Yamato sein Digivice aus der Tasche zog. „Es zeigt nichts an…“ Er biss sich auf die Unterlippe. Dann gab es also gar keinen Anhaltspunkt, an den er sich halten konnte. „Du musst dir keine Sorgen machen. Takeru ist viel größer und stärker geworden“, versuchte Gabumon erneut ihn zu trösten. „Und es ist auch viel gefährlicher hier geworden…“, brummte Yamato alles andere als beruhigt.
Es führte kein Weg daran vorbei, er musste Takeru finden und zwar schnell. Je länger er dafür brauchte, umso schlimmer. Gerade jetzt konnte ihm schon etwas zu stoßen. Oder den anderen. „Die Neuen wissen überhaupt nicht, wie sie sich in einem Ernstfall verhalten sollen“, fiel Yamato auf, jetzt wo er die Sorge um seinen Bruder wenigstens soweit beiseiteschieben konnte, wurde ihm auch klar, dass die anderen vermutlich auch in Schwierigkeiten stecken könnten.
„Vielleicht sind wir die Einzigen, die von der Gruppe getrennt wurden.“ Doch Gabumons Stimme machte auch schon deutlich, wie sehr es selber daran glaubte. Angespannt schloss Yamato die Faust um sein Digivice. Wie er solche Situationen hasste! Er hatte Taichi gesagt, er würde sofort da sein. Und er hatte Sora bevor sie bei Koushiro angekommen waren, ebenfalls gesagt, dass sie sich keine Sorge machen müsse. „Sora…“
Der Gedanke an sie trug nicht gerade zur Beruhigung bei. Kein Wunder, dass er sich prompt in Bewegung setzte. „Weißt du überhaupt, wo du hingehst?“, schaltet sich Gabumon ein, das mittlerweile fast rennen musste um mit seinen großen Schritten mitzuhalten. „Nein“, gab Yamato die knappe Antwort. Aber alles war besser, als einfach stehen zu bleiben und zu hoffen, dass er gefunden wurde. „Aber ich muss was tun!“ Und wenn das eben beinhaltete durch einen Wald zu laufen und darauf zu hoffen, die anderen zu finden, dann war das ebenso.
Jedoch konnte er ein wenig vor ihm schon sehen, dass sich das Blätterwerk lichtete. Darauf rannte Yamato nun zu. Vielleicht hätte er dort ja wenigstens einen besseren Überblick. Es war zumindest ein Anfang.
Schnell begab er sich durch die letzter Baumreihe um auf die freie Fläche zu treten. „Tak…?“ Doch Yamato stockte mitten im Wort und hielt inne. Der Anblick vor ihm hatte ihn prompt zum Schweigen gebracht. „Nein…“ Aus großen Augen starrte er das Gebäude vor sich an, das er sicher nie wieder vergessen würde.
Er stand tatsächlich wieder vor dem Ort, den er nie wieder sehen wollte. Wie viel Pech konnte man eigentlich haben? Sofort fühlte sich Yamato in sein hilfloses elfjähriges Selbst versetzt, das hier gearbeitet hatte, während er eigentlich ganz dringend seinen Bruder hatte suchen wollen.
„Das ist… das Restaurant“, stellte Gabumon neben ihm fest. „Warum sind wir hier?“ Auch das Digimon wirkte alles andere als erfreut. Das wunderte Yamato nicht. Niemand von ihnen würde diesen Ort wohl wiedersehen wollen. Joe würde ihm da ganz sicher zustimmen.
Plötzlich riss Yamato die Augen auf. „Joe!“ Wenn er hier war, war vielleicht auch Joe wieder hier. Das wäre zumindest eine gute Nachricht. Doch erneut erhielt er keine Antwort. „So ein Mist!“ Was sollte er jetzt tun? Große Lust näher auf das Restaurant zuzugehen hatte Yamato wirklich nicht. Er kannte sich und seine Gefühlsschwankungen gut genug um zu wissen, dass das nicht hilfreich sein würde. Nicht, wenn es sich um den Ort handelte, von dem er jetzt noch ab und an Albträume hatte.
„Vielleicht suchen wir woanders?“, versuchte Gabumon zu ihm durchzudringen. Doch Yamato starrte weiterhin auf das Gebäude. „Was, wenn aber jemand dorthin gegangen ist?“ Es wäre nur logisch, wenn jemand ein Restaurant anstreben würde. So war es immerhin auch Joe ergangen. Eine Wiederholung wollte Yamato wirklich gerne vermeiden und die könnte passieren, wenn einer der neuen Digiritter hier auftauchte.

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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Di Jan 16, 2018 9:20 pm

15. August 16:00 Uhr
Kenshin & Bearmon( & Iori & Yamato)



Unweich landete Kenshin auf seinen Knien und fing sich mit den Armen ab. Das Kribbeln in seinem Körper hatte noch immer nicht nachgelassen und irgendwie war ihm auch ein wenig schlecht. Er stand auf, klopfte sich die Knie ab und sah nach oben, vielleicht konnte er den Sturz von Yasumi und den anderen irgendwie angenehmer gestalten. „Wo bleiben sie denn?“
„Kenshin“, hörte er kleinlaut von Bearmon. Erst jetzt wurde ihm bewusst, dass er die Stimmen der anderen gar nicht gehört hatte. Er drehte sich um und seine Augen weiteten sich. Außer Bearmon war hier niemand. Perplex sah sich Kenshin um und drehte sich einmal um die eigene Achse, ehe er zu Bearmon sah, welches genauso verwundert aussah. „Wo sind die Anderen?“, wollte der Brünette wissen und sah sich um. Das konnte doch nicht sein… Yamato und die anderen waren doch vor ihm gegangen, wieso war er jetzt mit Bearmon alleine an diesem Ort?
„Ich“, begann Bearmon, schluckte dann jedoch schwer und sah den Jungen schuldbewusst an. „Ich weiß es nicht.“ Es senkte den Kopf, so dass die Basecap sein Gesicht verdeckte.
„Ist das denn die Digiwelt?“, fragte Kenshin während er auf seinen Freund zuging und sich vor ihn hockte. Ein nicken bejahte die Frage und Kenshin begann zu lächeln. Er hob seinen Arm und schob die Cap ein Stück nach oben, damit Bearmon ihn ansah. „Na dann ist doch alles gut.“ Er lächelte es aufmunternd an. „Komm, wir suchen die anderen. Vielleicht sind sie ja ganz in der Nähe.“
Er stand auf und sah sich erneut um. Er machte sich sorgen um die anderen. Ob Yasumi und Shota ebenfalls bereits in der Digiwelt waren? Hoffentlich waren ihre Digimon bei ihnen. Ein schlechtes Gewissen machte sich in Kenshin breit, er hatte dem Rothaarigen nicht mal tschüss gesagt. Ein schlechtes Gewissen brachte ihn jetzt allerdings nicht weiter, genauso wenig wie Bearmon. Jetzt galt es die Anderen zu suchen. Hoffentlich erwartete ihn oder die anderen bis dahin keine bösen Überraschungen. „Also, kommst du?“, fragte er das bärenartige Digimon.
„Ja“, rief es und tappste dem Menschen hinterher.
„Kennst du die Gegend hier?“
Bearmon sah sich um, es sah aus wie jeder beliebige Wald und schüttelte schließlich den Kopf. „Tut mir leid, ich bin dir wohl keine große Hilfe.“
„Sag so etwas nicht“, meinte Kenshin ehrlich und schenkte Bearmon erneut ein aufmunterndes Lächeln.  

Gemeinsam gingen die beiden durch den Wald und riefen die Namen der anderen. „Yamato! Yasumi! Shota!“ Doch nichts, keine Antwort. Es blieb still. Gerade wollten Kenshin und Bearmon eine Pause machen, als Bearmons Bauch zu Knurren begann. „Hast du etwa jetzt schon Hunger?“, fragte Kenshin belustigt. „Wir hatten doch ausgiebig gegessen.“
„Ich weiß“, erwiderte das Digimon verlegen. „Aber es riecht so gut!“
Fragend sah Kenshin seinen Partner an. Ehrlich? Wonach denn? Er zog die Luft durch die Nase und verwundert stellte er fest, dass es tatsächlich irgendwie nach Essen roch… Und sogar nach japanischer Küche. „Du hast recht.“ Er versuchte ausfindig zu machen, woher der Geruch kam, doch war ihm das nicht möglich. Schade, dass er nicht den Geruchsinn eines Hundes hatte. „Wir sollten herausfinden wo das herkommt.“ Er sah in die verschiedenen Richtungen. Vielleicht war ja irgendwo Rauch am Himmel zusehen.
„Nichts lieber als das!“, sprang das eben noch erschöpfte Digimon auf. „Folg mir!“
„Weißt du denn woher es kommt?“
„Na klar! Ich habe eine spitzen Nase!“, versicherte das bärenartige Digimon stolz und ging zielstrebig weiter. Den Gedanken, dass es wie ein Hund war, verschwieg Kenshin seinem Freund wieder, sonst wäre es nur wieder gekränkt.
Aber vielleicht trafen sie hier auch auf Shota und Gazimon, schließlich war das Digimon des Rothaarigen auch tierartig und er hatte es sogar als Hund getan. Es konnte ja sein, dass es ebenfalls eine solch sensible Nase hatte.
Sie gingen nur einige Minuten, als sie ein Gebäude entdeckten. „Ist das ein Restaurant?“ Verwundert blieb Kenshin stehen, ehe sich ein Strahlen auf seinem Gesicht ausbreitete. „Klasse! Vielleicht finden wir dort Yasumi!“ Und schon rannte er los.
„Yasumi?“, rief er als er dem Restaurant näherkam. „Bist du hier?“ Kenshin hoffte wirklich stark, sie hier zu finden. Hoffentlich war wenigstens Betamon bei ihr und sie saß nicht irgendwo ganz alleine und wusste nicht wohin… oder wurde angegriffen. Er schluckte schwer. „Yasumi!“
Bearmon hastete hinterher. Betamon! Yasu!“, rief es schließlich ebenfalls, als es bei Kenshin ankam.
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Iori Hida

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Mi Jan 17, 2018 8:16 pm

15. August 16:00 Uhr
Iori & Armadillomon (& Yamato & Kenshin)


Gerade so noch schaffte der junge Digiritter es, auf beiden Füßen zu landen.
Er tastete nach seinem linken Bein und merkte Gott sei Dank, dass es heil war, während er sich zu seinem Digimon wandte und fragte, „Armadillomon, geht es dir gut?“. „Keine Sorge Cody mir geht es gut. Aber sag mal, wo sind denn die anderen?“, antwortete das gelbe Digimon.
Iori sah sich um und bemerkte, dass Armadillomon und er ganz alleine in einem Wald.
„Daisuke! Hikari! Takeru!“, rief er, doch niemand antwortete, also mussten die Digiritter seiner Generation nicht in der Nähe sein. „Taichi! Yamato! Joe! Sora! Mimi!“, rief Iori als nächstes, doch auch dann hörte er nichts. Aramdillomon rief nun nach den Digimon, „Veemon! Patamon! Gatomon! Agumon! Gabumon! Gomamon! Biyomon! Palmon!“, ebenfalls fehlte jedes Geräusch einer Antwort.
„Nun ja Cody, wir haben es versucht.“, seufzte das Digimon enttäuscht. Irgendwie hätte es man sich ja denken können, dass der Feind versucht, die Digiritter voneinander zu trennen. Hoffentlich hatten alle bloß ihre Partner bei sich. Doch was würde wohl mit den neuen Digirittern geschehen? Vielleicht wäre es doch besser erst einmal die neuen Digiritter zu finden, immerhin waren sie im Gegensatz zu den älteren Digirittern noch ganz unerfahren, und ihre Partner konnten nicht einmal digitieren.
Aus der weiten Ferne hörte Iori ein Geräusch, konnte es jedoch nicht identifizieren und konzentrierte sich auf seine anderen Überlegungen.
„Nun ja, vielleicht sollten wir mal Versuchen, ob wir die anderen per Digivice, Handy oder D-Terminal erreichen können.“, schlug der junge Schüler vor. Die Idee an sich war gut, jedoch hatte er mit dem Handy keinen Empfang, sein Digivice reagierte nicht, und mit dem DTerminal, konnte er niemanden erreichen.
Als nächstes beschloss er, sich die Umgebung mal genau anzusehen.
Sie waren in einem Wald, weit weg hinter dem Wald war ein Berg. Ein mulmiges Gefühl überkam dem Digiritter, als ob er schon einmal hier gewesen wäre.
„He Cody! Ich rieche etwas, ich rieche essen!“, meldete sich das gelbe, gürteltierähnliche Digimon.
„Essen?“, fragte Iori, sein Partner nickte. Vielleicht, vielleicht waren sie ja doch?
„Mir nach!“, forderte das Digimon seinen Partner auf. Iori folgte ihm, irgendwann gelangten sie aus dem Wald raus und standen vor einem Restaurant.
Dieses Restaurant kam Iori merkwürdig bekannt vor. Er erinnerte sich, damals vor vier Jahren, da waren Daisuke, Miyako, Takeru und Hikari schon einmal hier. Das war zu der Zeit wo Ken noch der Digimonkaiser war, kurz nachdem sie Agumon von der Teufelsspirale befreit hatten und Daisuke das Digiarmorei der Freundschaft erhielt. Sie aßen im Restaurant, hatten jedoch keine Dollar, Mimi erschien dann und hat zusammen mit Michael bei Digitamamon bezahlt.
Später wurden sie dann von einem Gorillamon angegriffen, welches jedoch schnell besiegt wurde. Als dann auch noch Digitamamon von einer Teufelspirale beherrscht wurde, erinnerte sich Iori, bekam Miyako das Digiarmorei der Aufrichtigkeit, dann wurde die Situation schnell gelöst.
Wie es Digitamamon wohl gehen mag? Ob es immer noch im Restaurant arbeitet?
Ein paar Meter von Iori entfernt stand ein anderer Junge, es war der braunhaarige mit dem Bearmon, welchen Iori schon in Koushiros Zimmer gesehen hat. Dass war also einer der neuen Digiritter.
Der junge Digiritter ging gemeinsam mit Armadillomon auf die beiden zu.
„Hallo, ich heiße Iori Hida, du kannst mich aber auch Cody nennen!“, stellte Iori sich vor und streckte seine Hand aus.
„Du bist also einer der neuen Digiritter? Ich hab dich in Izzys Zimmer gesehen.“, erklärte.
„Hallo, ich bin Armadillomon, Codys Partner. Freut mich euch kennen zu lernen.“, stellte sich das gelbe Digimon erfreut vor.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Do Jan 18, 2018 11:51 am

15. August 16:15 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato



Yamatos Kopf ruckte hoch, als er eine Stimme vernahm. Die kannte er doch! „Ist das… Kenshin?“, wollte Gabumon auch sofort wissen. Beide wandten sich in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war. „Dann sind wir nicht alleine hier! Das ist doch ein gutes Zeichen. Vielleicht ist dein Bruder auch hier“, bemühte sich Gabumon um eine positivere Stimmung, während Yamato sich schon in Bewegung setzte. Nun hieß es, Kenshin schnell zu finden, bevor er das Restaurant betrat.
„Wo her kam die Stimme?“, wollte Yamato wissen und verfiel in einen Laufschritt. Kenshin kannte sich hier überhaupt nicht aus. Je schneller er ihn fand, desto besser! „Kenshin!“
Gabumon hob schnüffelnd die Nase und deutete dann in eine Richtung. „Sie müssen am Vordereingang sein“, informierte es Yamato, der das Gebäude nun noch schneller umrundete. Hoffentlich erwischte er den neuen Digiritter noch, bevor der das Restaurant betrat.
Doch kaum, dass er um die Ecke gebogen war, stellte er fest, dass seine Sorge erstmal unbegründet war. Denn Kenshin war nicht mehr alleine. Yamato musste die Enttäuschung hinunter kämpfen, als er Iori erkannte. Nicht, dass er sich nicht über den Jüngeren freute, aber seine Sorge um Takeru war damit nicht gemildert.
„Iori ist auch da!“, freute sich Gabumon neben ihm, während Yamato seine Schritte verlangsamte und die beiden Jungen auch endlich erreichte. „Hey“, grüßte er sie in beinahe gewohnt lässiger Art. Zumindest gab er sie vor. Es nützte nichts, die anderen beiden auch nervös zu machen. „Alles okay bei euch?“, erkundigte er sich und sah sich dann suchend um. Die Hoffnung, dass auch die Anderen ganz in der Nähe waren, wollte Yamato nun natürlich erstrecht nicht aufgeben. Doch bisher war der Platz vor dem Restaurant bis auf sie drei eben leer.  
„Vielleicht kommt ja noch jemand?“, vermutete Gabumon, während Yamato erneut sein Digivice prüfte. Es zeigte immer noch nichts an. „Mich würde interessieren, wieso wir überhaupt getrennt wurden. Das hätte nicht passieren dürfen! Das passiert sonst nie!“, sagte Yamato mit vor der Brust verschränkten Armen. „Jemand muss was an dem Portal verändert haben.“ Und das Gefühl war alles andere als gut. Vor allem hätte diese Reise auch noch sehr viel schlimmer ausgehen können. „Ich hoffe, Koushiro findet den Fehler schnell…“, fügte Yamato hinzu und sah sich erneut um.
Wahrscheinlich sollte er sich langsam von der Hoffnung verabschieden,  dass Takeru oder jemand anders jeden Augenblick auftauchen würden.
Jetzt mussten sie erstmal das Beste aus der Situation machen. Und das Beste war sicher nicht, vor dem Restaurant herum zu stehen. „Ich würde vorschlagen, wir verschwinden von hier… jedenfalls ein Stück.“ Sein Blick wanderte nervös erneut zum Eingang des Restaurants. Er hatte keine Ahnung, was sich seit seinem letzten Aufenthalt hier getan hatte und eigentlich war er auch nicht scharf darauf, es heraus zu finden.
„Wir müssen versuchen die anderen zu finden. Das hat oberste Priorität“, fand Yamato. „Vor allem Takeru und Taichi.“ Dabei sah er zu Iori hinunter, dem eigentlich auch viel daran gelegen sein sollte, Takeru zu finden. Immerhin fungierten sie ebenso als Team wie Taichi und er. Und dann war da noch Sora. Hoffentlich ging es ihr gut. Yamato wusste, dass alle alteingesessenen Digiritter taff waren. Aber hier ging es nicht mit rechten Dingen zu. Jemand pfuschte an ihren Wappen herum und manipulierte das Tor zur Digiwelt. Was würde als nächstes kommen?

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   So Jan 28, 2018 12:57 am

15. August 16:15 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato



Kenshin und Bearmon standen vor dem Restaurant und nickten sich zuversichtlich zu. Irgendetwas sagte ihnen, dass sie hier auf jemanden treffen würden. Gerade wollte der Brünette die Eingangstür des Restaurants öffnen, als er jemanden auf sich zulaufen hörte. Sofort drehte er sich in die Richtung, aus der die Schritte kamen, und stellte erleichtert fest, dass es sich um einen der Digiritter handelte, den er zuvor bei Koushiro im Zimmer kennengelernt hatte.
„Hey Cody“, ergriff er die Hand von dem Jüngeren. „Kenshin Kobayashi“, stellte er sich ebenfalls noch vor. „Und das ist Bearmon.“ Bearmon lächelte dem Jungen und seinem Digimon freundlich zu und nickte ihnen zur Begrüßung zu. „Wisst ihr wo die Anderen sind?“, wollte er wissen.

Doch bevor Iori oder aber Armadillomon seine Frage beantworten konnte, hörte Kenshin, wie sein Name gerufen wurde und drehte sich um. Bearmon tat es ihm gleich und da dieses die besseren Ohren hatte und daher die Richtung der Stimme besser ausmachen konnte, als der Jugendliche, erblickte es den Besitzer der Stimme als erstes. „Das sind Gabumon und Yamato!“, freute sich das Bärendigimon, welches sich kurz zu Kenshin umdrehte, sich dann aber gleich wieder den anderen beiden zuwendete um ihnen zuzuwinken. Der Brünette drehte sich ebenfalls um und erblickte tatsächlich Yamato und Gabumon.
Dass der Blonde fast schon gemütlich auf sie zukam, beruhigte Kenshin ungemein und er fühlte wie förmlich ein Stein von seinem Herzen fiel. „Yamato“, begrüßte der Brünette ihn mit einem Lächeln auf dem Gesicht und ging, gefolgt von seinem Partner auf ihn zu. Er war wirklich froh, gerade den Älteren gefunden zu haben – beziehungsweise, dass dieser ihn gefunden hatte. Vielleicht konnte er ihn und Bearmon ja aufklären. „Weißt du, was passiert ist?“, fragte er Yamato deshalb. „Warum wir getrennt wurden?“ Auch wenn er nun schon auf zwei der Digiritter getroffen war, machte er sich weiterhin Sorgen um Yasumi, Shota und die anderen.
Kenshin nickte nur nachdenklich, als Yamato erklärte, dass etwas schiefgelaufen sein musste. Er war sich anscheinend ziemlich sicher, dass es kein Fehler von Seitens Koushiro sein konnten und Kenshin vertraute da voll und ganz auf das Einschätzungsvermögen des Blonden. Doch warum sollte jemand das Portal manipuliert haben? Was hätte man davon? Kenshin war sich ziemlich sicher, dass diese ganze Sache noch viel komplizierter war, als er erwartete.
Verwundert folgte Kenshin den Blick des Digiritters in die Richtung des Restaurants, ehe er sich wieder zu ihm umdrehte. „Klar“, stimmte er ihm nur zu. Schließlich musste es ja einen Grund haben, dass Yamato plötzlich irgendwie nervös wirkte. „Habt ihr denn eine Ahnung, wo wir als nächsten hingehen könnten?“, fragte er und sah sich um. Schließlich schien zumindest Yamato schon einmal hier gewesen zu sein. Was sicherlich von Vorteil war.
„Das denke ich auch“, stimmte er dem Älteren erneut zu. Auch er war sich durch die Gespräche mit der Gruppe durchaus bewusst, dass sie als Gruppe am besten funktionierten. Außerdem waren dort noch immer die Sorgen um seine Freunde. Verwundert sah er zwischen Yamato und Iori her. Zuerst unschlüssig, ob er fragen sollte, tat er es letztendlich. „Warum Taichi und Takeru?“, fragte er. Takeru war sein Bruder, doch warum waren diese beiden ‚wichtiger‘ als die anderen? Er schätzte Yamato auch nicht so ein, dass er irgendwen einem anderen vorzog, schließlich, hatte er das Wappen der Freundschaft, also musste es ja irgendeinen anderen Grund haben.


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Iori Hida

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Di Jan 30, 2018 8:38 pm

15. August 16:15 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato

Der neue Digiritter den Iori traf hieß also Kenshin, und sein Digimon war ein Bearmon. Dieser wollte von Iori wissen ob er wüsste wo die anderen seien, doch ehe der junge Kendo-Schüler antworten konnte, hörten sie eine vertraute Stimme, und direkt danach erschien ein großer blondhaariger Junge mit Gabumon. Es war, „Yamato!“, stieß Iori erfreut aus. Endlich ein weiteres vertrautes Gesicht. Auch Kenshin schien sich zu freuen, fragte jedoch direkt nach ob Yamato wüsste was passiert sei.
Yamato erklärte die Situation, so sei etwas schiefgelaufen aber er hoffe Koushiro würde den Fehler schnell finden.
Iori sah Kenshin an und versicherte ihm, „Mach dir keine Sorgen, wir werden die anderen schon finden. Und Koushiro wird uns auch helfen sobald er den Fehler korrigiert hat.“
Als nächstes schlug Yamato vor den Ort so schnell wie möglich zu verlassen und auch Kenshin schien dem zuzustimmen und auch der jüngste antwortete, „In Ordnung.“. Iori hatte zwar mit dem Ort keine negativen Erinnerungen verbunden, verstand jedoch Yamato nur zu gut. Damals erfuhren Iori und die anderen neuen Digiritter seinerzeit, das Yamato und Joe hier für einige Wochen unter Digitamamons Fittiche hart arbeiten mussten.
Als das neuste Mitglied fragte ob die anderen eine Ahnung hätten, wo sie denn als nächstes hingehen sollten, sagte Yamato dass es erste Priorität sei die anderen zu finden, insbesondere Takeru und Taichi. „Da kann ich Yamato nur Recht geben, schließlich sind Takeru und Taichi unsere Partner.“, stimmte Iori ihm zu.
Nun wollte Kenshin wissen warum gerade die beiden wo wichtig seien.
„Um das besser zu verstehen, wäre es hilfreich wenn du über die verschiedenen Arten der Digitation wüsstest…“, fing der wissbegierige Kendoschüler an dem Neuling zu erklären, „… Es gibt wie du eventuell schon weißt sieben Level, sieben Stufen auf dem sich die Digimon befinden, beziehungsweise erreichen. Mit dem Baby-Level beginnt alles, jedes Digimon welches aus einem Ei schlüpft befindet sich zu nächst in diesem Stadium. Sie sind jedoch noch pflegebedürftig und können nur mithilfe Seifenblasen angreifen. Das nächsthöhere Level ist das Ausbildungs-Level, die Digimon die sich auf diesem Level befinden sind zwar weiter entwickelter als die Digimon auf dem Baby-Level trotzdem sind sie nicht viel größer und stärker, auch sie können nur mit Seifenblasen angreifen. Ein Digimon auf dem Baby-Level digitiert automatisch irgendwann zum Ausbildungs-Level.
Nun folgt das Level welches dir am bekanntesten sein sollte, das Rookie-Level. Das Rookie-Lebel ist das Level auf dem sich unsere Digimon hauptsächlich befinden, und auf dem sie sich nach einer höheren Digitation wieder zurückverwandeln. Wie schon zuvor digitieren Digimon auf dem Ausbildungs-Level meist automatisch irgendwann zum Rookie-Level. Nach dem Rookie-Level folgt das Champion-Level. Auf diesem Level können die Digimon es bereits mit stärkeren Gegnern aufnehmen, dennoch sollte man nicht zu hochmütig sein, denn gegen Digimon auf dem Ultra-Level oder höher werden sie immer noch größere Schwierigkeiten haben. Unsere Digimon sind das erste Mal dieses Level digitiert als wir in Gefahr waren.
Das Ultra-Level welches danach kommt, ist viel stärker als das Champion-Level, dennoch sind sie dem Mega-Level bei weitem unterlegen.
Damit unsere Digimon eine Ultra-Digitation vollziehen können werden die Wappen benötigt. Sind die Wappen erst einmal im Besitz, müssen ihre Besitzer die Eigenschaften zeigen, für die die Wappen stehen. Jemand mit dem Wappen des Mutes muss beispielsweise mutige Taten vollbringen.
Zum Schluss folgt das Mega-Level, Digimon die auf diesem Level sind gehören zu den stärksten die es gibt. Die allgemeinen Bedingungen wie unsere Digimon dieses Level jedoch erreichen können ist Unbekannt. Erstmalig haben es Agumon und Gabumon, die Partner von Taichi und Yamato, es geschafft dieses Level mithilfe der Warp-Digitation zu erreichen. Dafür wurde aber eine alte Prophezeiung erfüllt um ihrer Zeit MaloMyotismon zu besiegen. Das nächste Digimon welches eine Megadigitation vollzog war Paildramon, welches zu Imperialdramon digitierte. Die geschah jedoch weil Azulongmon, eines der 4 Souveränen, ihr ein Teil seiner Kraft gab.
Es gibt aber noch ein siebtes Level, das Armor-Level, welches der Stärke her dem Champion-Level gleichkommt. Zu jedem Wappen welches unserer Zeit existierte, gab es ein Digiarmorei. Daisuke, Miyako und ich erhielten zusammen mit unserem ersten Digiarmorei auch gleichzeitig unsere Partnerdigimon. Daisuke, Miyako und ich sind im Besitz zweier Digiarmoreier, somit besitzen unsere Digimon zwei Armor-Level, während Takeru und Hikari nur jeweils ein Digiarmorei besitzen, das der Hoffnung und des Lichts. Meine Digiarmoreier sind die des Wissens und der Zuverlässigkeit, mit denen kann Armadillomon zu Digmon und Submarimon digitieren.
Um jetzt aber mal wieder zu deiner Frage zurück zu kommen wieso es wichtig sei Takeru und Taichi zu finden, musst du wissen, es gibt noch eine weitere Art der Digitation, die DNA-Digitation. Digimon von zwei Digirittern verschmelzen und werden zu einem Digimon.
Die erste DNA-Digitation, gab es vor sechs Jahren. Damals im Kampf gegen Diaboromon, sind WarGreymon und MetallGarurumon, also die Mega-Level von Tais Agumon und Matts Gabumon, zu Omnimon digitiert, welches zehnmal stärker war. Taichi und Yamato sind demnach Partner.
Vor vier Jahren dann tauchten dann wieder DNA-Digitationen auf, da unsere Digimon nicht in der Lage waren auf das Ultra-Level zu digitieren.
Aus Davis ExVeemon und Kens Stingmon entstand Paildramon, aus Karis Gatomon und Yoleis Aquilamon wurde Silphymon, und aus Takerus Angemon und meinem Ankylomon entstand Shakkoumon.
Wie du siehst sind Takeru und ich ebenfalls Partner.
Ich hoffe meine Erklärungen waren nützlich für dich.“, beendete Iori seine Erklärungen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Mi Jan 31, 2018 9:15 am

15. August 16:15 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato


Dass keiner der anderen etwas dagegen hatte sich von diesem Ort zu entfernen, sorgte dafür, dass sich Yamato auch etwas entspannte. Und je mehr Abstand sie zwischen sich und das Restaurant brachten, desto besser war es. Nun hoffte der Blonde nur, dass niemand anders ausgerechnet dorthin gelangen würde.
„Tja… keine Ahnung“, gab Yamato zu, als Kenshin wissen wollte, wohin sie als Nächstes gehen sollten. Der Musiker hasste das Gefühl, nicht zu wissen was das Beste war. „Die anderen finden ist erst mal das Wichtigste. Aber die könnten überall sein“, seufzte Yamato und holte erneut sein Digivice hervor. „Wenn jemand in der Nähe ist, müsste das Digivice es eigentlich anzeigen. Ähnlich wie ein Radar… aber ich weiß nicht, ob es gerade funktioniert“, erklärte er und zeigte Kenshin den leeren Display. Dann wandte er sich an Iori. „Hast du etwas von Takeru und den anderen gehört?“ Vielleicht hatte die jüngere Generation ja doch einen besseren Kommunikationsweg.
Außerdem übernahm es Iori auch direkt, Kenshins Frage zu beantworten und überhäufte den anderen Digiritter mit einer Menge Informationen. Koushiro wäre sicher stolz auf den Jüngeren, während Yamato die Szenerie mit halbem Ohr verfolgte. Immerhin kannte er die Vorgänge und Digitationsstufen bereits. Er befasste sich daher damit, sich umzusehen und versuchte, sich einen Plan zu Recht zu legen. Ob ihnen Gefahr wie im Labyrinth drohte. Eigentlich glaubte er nicht, dass hier etwas mit ihrem Wappen passieren könnte. Die Sorge bestand jedoch weiterhin. Was, wenn doch etwas mit seinem Wappen passieren würde und Taichi nicht bei ihm war? Kein gutes Gefühl…
„Genau deswegen wäre es besser, wenn wir Taichi und Takeru schnell finden“, stimmte Yamato zu und schaltete sich wieder in die Unterhaltung der beiden anderen ein. Das war eine recht gute Ablenkung von den ganzen Sorgen, gegen die er ohnehin nichts unternehmen konnte. „Zusammen sind wir wesentlich stärker.“ Er warf Gabumon einen entschuldigen Blick zu. „Schon gut. Ich würde mich auch besser fühlen, wenn Agumon in der Nähe wäre“, gab das Digimon zu und hob abwehrend die krallenbestückte Pfote. „Und wir hätten ein Auge auf Taichi“, fügte Yamato seufzend hinzu. „Taichi ist prädestiniert dafür, überstürzt zu handeln. Gerade jetzt kann das gefährlich werden, wo wir nicht mal wissen, was eigentlich los ist.“ Yamato konnte nicht abstreiten, dass er sich wirklich große Sorgen gerade um seinen besten Freund machte. Denn wenn es einer schaffte, sich in Schwierigkeiten zu bringen, war es garantiert Taichi. Hoffentlich war er wenigstens nicht alleine.
„Wahrscheinlich brauchst du für eine höhere Digitationen allerdings dein Wappen“, gab Yamato zu bedenken. „Nur wissen wir nicht, wo es sein könnte. Bei uns sind unsere Wappen nach und nach an verschiedenen Orten aufgetaucht. Du müsstest es eigentlich merken, wenn dein Wappen in der Nähe ist“, erklärte Yamato an Kenshin gewandt, für den alle Informationen vollkommen neu waren und bestimmt auch viel zu viel. Allerdings hatte Iori auch Recht. Viel Zeit hatten sie eben nicht und je schneller Kenshin alle Informationen bekam, desto besser.
Trotzdem schenkte er Kenshin ein kurzes Lächeln. „Das ist alles viel auf einmal. Es ist nur verständlich, wenn du Fragen hast oder dir nicht alles merken kannst. Aber dafür hast du uns“, versicherte Yamato dem anderen Digiritter.
Dann richtete er den Blick nach oben zu den Hügeln, die hinter der Waldkette lagen. „Vielleicht ist es hilfreich, sich einen Überblick von oben zu schaffen?“ Jetzt klang er beinahe schon selbst wie Taichi…


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Tomiko Nakamura

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Mi Jan 31, 2018 7:29 pm


15. August 16:15 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato & Tomiko


Noch ehe Tomiko überhaupt eine Ahnung hatte was auf sie zukam, landete sie unsanft auf ihrem Hintern. Vor Schreck schloss sie ihre Augen und versuchte sich nicht zu bewegen falls etwas oder jemand in der Nähe sein konnte das ihr schaden wollte. Sie war nun immerhin in einer anderen Welt wie sie verstanden hatte, die voller Digimon zu sein schien. Alle waren verschieden und nicht jedes sollte also so lieb und nett wie ihr Lunamon sein. Daher war es doch naheliegend das Miko Vorsicht walten lassen wollte, oder nicht?
„Miko was machst du denn da auf dem Boden?“, die zarte Stimme ihres Digipartners riss die Blondine aus ihren Gedanken.
Vorsichtig öffnete diese die Augen. Ihr Blick glitt durch vielen Reihen von Bäumen, die alle nicht nach Arten aussahen die sie aus Japan kannte. Kein einziger Baum hatte etwas von ihrer gewohnten Umgebung was hieß, dass sie wirklich nicht mehr auf der Erde zu sein schien. Vielmehr sah es nach einer Art tropischen Region aus, die sie so zuvor noch nie gesehen hatte, nicht mal in irgendwelchen Büchern und Tomiko kannte viele Bücher.
„Ich war einfach nicht auf das alles hier vorbereitet“, gab Miko schüchtern ein und bemerkte die Hitze, die sich in ihren Wangen ansammelte.
Unsicher stand die Schülerin auf und klopfte sich ihre Klamotten ab. Man gut das sie nicht eines der teuren Kleider angezogen hatte, denn sonst würde sie wahnsinnigen Ärger von ihrer Mutter bekommen, sollte diese sehen was Miko mit den teuren Fummel angerichtet hatte. Lieber hatte sie sich für etwas Bequemes entschieden das auch schmutzig werden konnte, perfekt. Als Tomiko sich über ihre Sweatshirtjacke ging, bemerkte sie etwas in ihrer einen Tasche. Sofort griff sie rein und zog dieses kleine Ding raus das die Anderen alle als Digivice betitelt hatten. Noch immer hatte sie nicht ganz verstanden was es damit auf sich hatte. Natürlich hatten sie ihr erklärt das Lunamon damit digitieren konnte, aber wie das Ganze aussehen sollte konnte die Blondine sich beim besten Willen einfach nicht vorstellen. Lunamon würde dann anders aussehen? Verdammt, sie konnte sich nicht einmal vorstellen das dieses kleine hasenähnliche Wesen überhaupt kämpfen konnte. Wenn sie Beiden unterwegs gewesen waren, dann hatte Lunamon stets Schmetterlinge fangen wollen und so einen lieben Eindruck gemacht. Vor den kleinsten Hunden war sie schon zurück gewichen. Wie sollte sie da also kämpfen? Vielleicht hatten die Anderen sich einfach vertan.
Lunamon kam an Miko ihre Seite und ergriff vorsichtig ihre Hand: „Jetzt lernst du endlich mein zu Hause kennen. Ich bin schon ganz aufgeregt. Hier können wir dann auch verstecken spielen“.
Nun konnte Tomiko sich noch weniger vorstellen wie dieses süße Ding kämpfen sollte. Es war einfach viel zu verspielt und verschmust, als das es eine Ernstlage erkennen könnte. Genau das störte die Blondine manchmal, denn auch schon beim Verstecken spielen war es einfach mal über eine Straße gelaufen und fast von einem Auto erwischt worden. Miko hatte es in letzter Sekunde retten können und sich dafür die die Knie aufgeschlagen. Zu Hause hatte sie dafür einen mega Ärger bekommen, da nun jeder in der Schule sehen konnte wie unvorsichtig sie war, aber das war ihr egal gewesen. Es ging um Lunamon. Sie waren Freunde und auf Freunde achtet man. Dennoch konnte ein wenig mehr Vernunft dem kleinen Digimon nicht schaden.
Ein leichter Schauer jagte den Rücken der Blondine runter, als diese sich umdrehte und schließlich bemerkte das sie allein waren. Irgendwie war das komisch. Koushiro hatte immerhin alle nach der Reihe durch das Tor geschickt, weshalb sie alle doch an einem Ort landen sollten. Wieso war sie dann allein in einem düsteren Wald?
Verunsichert sah sie auf ihr Digivice und hoffte auf irgend ein Zeichen, denn immerhin war es doch aus der Digiwelt. Konnte es da nicht irgendwie helfen? Nichts. Es zeigte nichts an, bewegte sich nicht und machte auch keinen Ton. Leicht niedergeschlagen biss Miko sich auf die Unterlippe: „So ein Mist“.
„Was hast du denn?“, die großen Augen von Lunamon schauten nach oben und sahen ihre Partnerin fragend an.
Tomiko entzog ihrem Digimon ihre Hand und ging ein paar Schritte nach vorne: „Ich versuche heraus zu finden wie das Teil funktionieren könnte. Scheinbar sind die Anderen nicht bei uns gelandet, sondern vielleicht ein paar Meter weiter. Ich hatte gehofft mithilfe des Digivice jemanden zu finden, aber scheinbar ist das nur für dich gedacht“.
Lunamon kam sofort hinterher und schlenderte neben der Blondine lang: „Wir werden sie mit Sicherheit auch so finden. Vielleicht wollen sie ja auch Verstecken mit uns spielen“.
Der Optimismus und diese ungezwungene Haltung fand die Digiritterin sonst immer sehr süß und es half ihr auch echt im Alltag auf andere Gedanken zu kommen. Jetzt jedoch war es alles andere als angebracht, da sie sich in einer Ernstlage befanden und Miko kurz davor stand innerlich durchzudrehen. Noch nie war sie einsam und allein an einem Ort gewesen den sie nicht kannte. Noch dazu war es eine andere Welt in der sie nicht einfach einen Menschen nach dem Weg fragen konnte, erst Recht weil es hier keine anderen Menschen gab wie sie mitbekommen hatte. Somit war alles, was sie von ihren Eltern als Kind gelernt hatte hinfällig. Miko fiel zum ersten Mal in ihrem Leben keine logische und vernünftige Lösung für ihr Problem ein.
„Ich hoffe du hast Recht und wir finden alle anderen ganz schnell“, gab Tomiko ein und war doch etwas beruhigt das sie nicht ganz allein war. Vielleicht war ihr Digimon nicht ganz so kampfbereit und furchteinflößend wie andere, aber dennoch war Lunamon in den letzten Wochen immer für sie da gewesen und hatte sich um sie gekümmert.
Als Miko gerade ein paar Äste eines Busches zur Seite schieben wollte, sprang das kleine Digimon mit einem Satz vor sie und zuckte mit seinen riesigen Ohren. Verwirrt starrte die Blondine das kleine Wesen an und legte den Kopf schief: „Was hast du Lunamon?“.
„Sei still, ich höre da etwas“, sagte es und stand wie angewurzelt an ein und der selben Stelle.
Noch bevor Tomiko etwas erwidern konnte, schoss eine riesige Biene aus den Bäumen und kam direkt auf sie zu. Die Augen der Schülerin weiteten sich, als sie das Ausmaß des Wesens erkennen konnte. Es sah wirklich wie eine Biene aus, nur gefühlte tausend mal größer als gewöhnlich. Noch dazu dieser riesen Stachel der, der sich auch bewegte? Was?
Noch bevor Miko reagieren konnte, stieß Lunamon sie von der Seite um, sodass sie wieder auf dem Boden landete. Neben ihr, wo sie gerade noch gestanden hatte, steckte nun ein Stachel den das Digimon abgefeuert haben musste. Sofort überkam Tomiko die pure Angst. Noch nie in ihrem Leben hatte sie sowas durchmachen müssen.
„Ist dir was passiert Miko?“, sagte das kleine Digimon neben ihr.
„Nein, alles gut. Danke Lunamon“, hauchte die Blondie.
„Kein Problem. Dafür bin ich da“, noch bevor es zu Ende gesprochen hatte, stand es auf und sah Miko fordernd an: „Steh schnell auf. Wir müssen hier weg. Na los“.
Nickend sprang Tomiko auf ihre Füße und fing an los zu laufen. Hinter ihr konnte sie das bekannte Flügelschlagen dieser Biene hören, die ihnen dicht auf den Fersen zu sein schien. Man gut das die Blondine eine gute Ausdauer besaß und zusammen mit Lunamon um ihr Leben rennen konnte. Dabei striffen sie diverse Äste, die gegen ihren Körper schlugen und signalisierten wie echt und realistisch das Ganze doch war. Es war also doch alles kein Traum.
„Da vorne, sieh nur Miko“, Lunamon zeigte beim Rennen auf eine hellere Stelle zwischen den Bäumen, welches auf eine Lichtung zu deuten schien.
Das Herz der Blondine machte einen Freudensprung, als sie gemeinsam mit ihrem Digipartner durch die Bäume lief und ein großes Gebäude vor fand. Zu ihrer Überraschung standen vor diesem Haus drei Gesichter, die ihr bekannt vor kamen. Es waren Yamato, Iori und … Kenshin. Was für ein Glück sie doch gerade hatte!
„Kenshin! Hallo! Bitte helft uns“, sie wedelte mit den Armen um auf sich aufmerksam zu machen, was zu klappen schien, da sie das Gefühl hatte die Drei samt ihrer Partner schauten in ihre Richtung. Eine Welle der Erleichterung ging durch den Körper der Schülerin, welche kurz darauf zerstört wurde, als diese riesen Biene ebenfalls aus den Bäumen kam und den Anschluss an ihr und Lunamon nicht verlor.
Es waren ihre ersten Minuten in der Digiwelt und schon jetzt hatte Tomiko das Gefühl es wäre nicht richtig gewesen her zu kommen, auch wenn es spannend war. Aber was war die Spannung schon gegen einen sicheren Nachmittag daheim mit ihrer Geige? Noch nie hatte sie so etwas waghalsiges gemacht und nun war sie direkt in Gefahr geraten. Es galt nur noch zu hoffen das die Yamato, Iori und Kenshin ihr helfen konnten.
Oh bitte lasst den Albtraum gleich ein Ende sein, dachte Miko sich und kam schließlich bei den Jungs an. So hatte sie sich den Start ihres Abenteuers mit Sicherheit nicht vorgestellt, so viel war sicher.
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   So Feb 11, 2018 8:53 pm

15. August
16:15 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato & Tomiko


Nach einem Blick auf das Digivice von Yamato, nickte Kenshin verstehend. Etwas niedergeschlagen seufzte er, nützlich wäre es definitiv gewesen. Nur zu gerne hätte der Brünette gewusst, was hier so schiefgelaufen war, dass sie scheinbar keinen Kontakt zu den anderen aufnehmen konnten, doch machte es nicht gerade den Eindruck, dass die anderen beiden davon wussten, weshalb er auch nicht fragen wollte.

Interessiert hörte Kenshin dem jüngeren Digiritter zu, welcher begonnen hatte, ihn über all die Digitationen aufzuklären. Er versuchte sich die vielen Informationen über die verschiedenen Digitationen zu merken und einzuprägen, doch irgendwann wurde es schwierig für ihn. Es war einfach so verdammt viel… Und außerdem hatte er gerade noch ganz andere Dinge im Kopf; Wie es wohl Tomiko, Yasumi, Shota und all den anderen ging? Das war in diesem Moment doch um einiges wichtiger für ihn, als die einzelnen Digitationsstufen. Nicht, dass es den Brünetten nicht interessierte, doch merken konnte er sich das alles nicht. Außerdem war da noch etwas Anderes, was die Aufmerksamkeit von Kenshin auf sich zog, jedoch konnte er nicht so richtig greifen, was es war. Eine Art Gefühl? Der Brünette konnte sich nicht daran so etwas schon einmal gespürt zu haben, doch es fühlte sich irgendwie angenehm vertraut an.
Als er Bearmon ansah, war er sich sicher, dass sie es wohl oder übel sowieso noch zusammen herausfinden würden. Trotzdem versuchte er dem Jüngeren seine Aufmerksamkeit so weit wie möglich zu schenken. Und spätestens als Iori begann, über die sogenannten DNA-Digitationen zu sprechen, fiel es Kenshin wieder leichter ihm zuzuhören, schließlich hatte er ja genau danach gefragt. Als dieser fertig war, lächelte er diesen dankend aber gleichzeitig entschuldigend an. „Das ist ganz schön viel“, gab er zu. „Aber jetzt verstehe ich, warum ihr gerade Takeru und Taichi so dringend finden wollt.“ Unwillkürlich kam ihm die Frage, ob Bearmon wohl auch eine solche Digitation durchführen würde… Doch hoffte er eigentlich, dass dies gar nicht nötig werden würde.

Kenshin sah zu Yamato, dessen Gesicht die Sorge in seinen Worten geradezu wiederspiegelten. Er wollte gerade etwas dazu äußern, zwar hatte Kenshin kein solches Band zu jemanden, wie Yamato zu Taichi, doch konnte er ihn schon verstehen. Schließlich würde er sich mit seinen Freunden an seiner Seite auch um einiges Stärker fühlen, als alleine. Doch kam Yamato ihm zuvor, als er das Wappen ansprach, was Kenshin irgendwie aus der Bahn warf. „Mein Wappen“, wiederholte er, ehe er seinen Kopf hob. „Ich müsste es spüren?“ War das etwa dieses Gefühl, welches er nicht greifen konnte?
„Stimmt etwas nicht, Shin?“, fragte Bearmon besorgt und holte Kenshin so aus seinen Gedanken.
Und auch Yamato schien bemerkt zu haben, dass der Brünette in Gedanken war. Das Verständnis des Älteren ließ Kenshin lächeln. „Danke.“

Die Idee auf den Hügel zu gehen, erschien Kenshin logisch, schließlich hatten sie so einen besseren Überblick. Also stimmte er dem Älteren zu. „Keine schlechte Idee“, meinte er und wollte sich gerade in Bewegung setzen, als er plötzlich eine ihm sehr bekannte Stimme panisch seinen Namen rufen hörte.
Sofort drehte sich der Brünette um. „Tomiko“, rief er, als er sie erblickte. Als hinter ihr plötzlich ein riesiges Insekt erschien, weiteten sich seine Augen. Dieses Digimon schien ganz und gar nicht so lieb wie die ihm bisher bekannten gewesen zu sein. Tomiko und Lunamon kamen bei ihnen an. Unbewusst stellte er sich schützend vor seine Kindheitsfreundin „Geht’s dir gut“, wollte er wissen, als er sich kurz zu ihr umdrehte, sein Blick dann zu dem feindlichen Digimon wanderte und schließlich zu Yamato. „Was sollen wir tun?“, fragte er zweifelnd, als das Digimon mit hoher Geschwindigkeit und lautem Surren auf sie zu kam.
Ehe sich Kenshin versah, stellte sich nun Bearmon vor ihn. Der Brünette konnte sich schon denken, was das Digimon vorhatte, als dieses sich offenbar in Kampstellung bereitstellte. „Bearmon, nicht“, rief der Junge, doch da sprang das Bärendigimon bereits auf den großen Käfer zu.
„Karate-Faust“, rief es und rammte seine rechte Faust in den Oberkörper des Bienendigimons. Jedoch schien es nicht viel anzurichten, denn Bearmon kam zurück auf den Boden und sah erschrocken zu Kenshin und dann wieder zu dem feindlichen Digimon. „Es hat nichts gebracht.“


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Iori Hida

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Fr Feb 16, 2018 4:10 pm

15. August
16:15 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato & Tomiko

Nachdem Iori dem neusten Mitglied erstmal alles erklärte über die Digitation, stimmte Yamato ihm zu und auch Kenshin schien wohl endlich zu begreifen warum es wichtig war Takeru und Taichi zu finden. Danach erwähnte Yamato die Wappen und stellte die Vermutung auf Kenshin würde irgendwann selbst spüren wo sich sein Wappen aufhalte.
„Als wir unsere Digiarmoreier fanden, haben wir das auch gemerkt wo sie wahren, beziehungsweise irgendwann fanden wir sie von selbst.“. Iori dachte darüber nach, warum sind sie überhaupt an diesem Ort der Digiwelt gelandet? Klar, dass sie voneinander getrennt wurden, war definitiv kein Zufall, aber sie hätten überall in der Digiwelt landen können, warum ausgerechnet dann hier.
Iori sah Yamato an und sprach, „Weißt du Matt, es gibt eine Sache die mich richtig beschäftigt. Als wir getrennt wurden, hätten wir ja überall in der Digiwelt landen können, warum also sind wir ausgerechnet hier gelandet? So langsam glaube ich, dass wir hier an diesem Ort gelandet sind, weil sich Kenshins Wappen vielleicht hier in der Nähe aufhalten könnte, und wir ihm helfen sollen, es zu finden. Ich meine jeder von uns fand sein Wappen damals so oder so irgendwann, wir wurden zu ihnen hingeführt. Dann wäre es doch möglich das es auch diesmal wieder so sein könnte und sich Kenshins Wappen in der Nähe befindet.“
Auf einmal hörte der junge Digiritter einen Hilferuf, er stammte von der jungen Blondine, die mit ihrem Digimonpartner, ein weißes hasenähnliches Digimon auf sie zulief, Iori erkannte sie als Tomiko.
Doch irgendetwas stimmte nicht, die blondhaarige wurde von einem Digimon verfolgt und attackiert, es war Flymon.
Eigentlich hätte Iori sich jetzt gerne Tomiko erstmal vorgestellt, doch es war wichtiger die Gefahren als erstes zu überwinden.
Der wissbegierige Junge zog sein Notizbuch heraus, schlug eine Seite auf und las laut vor, „Dieses Digimon nennt sich Flymon, ein Insektendigimon auf dem Champion-Level. Es gehört dem Typus Virus an und seine Attacken sind der Giftstachel und das Giftpuder“.
Als Iori bemerkte wie Bearmon versuchte Flymon mit einer Karate-Faust, einem Nahkampfangriff zu treffen, sprach er zu den neuen Digimon in der Gruppe, „Versucht es lieber mal mit Attacken die den Gegner auch aus der Ferne treffen können, Nahkampfattacken bringen bei Gegnern die fliegen können wie Flymon recht wenig, da sie bei diesen Attacken problemlos ausweichen können.
Das nur ein Flymon da war, überraschte Iori ein wenig, normalerweise erscheinen sie immer in Schwärmen, doch noch ehe er diesen Gedanken zu Ende gedacht hatte, tauchten drei weitere Flymon auf.
„Armadillomon bist du bereit?“, fragte er seinen Partner, „Ich bin schon die ganze Zeit bereit Cody.“, antwortete das gelbe Digimon.
Am meisten würden jetzt die Fernkampfangriffe von Digmon bringen, doch hatte Iori den Verdacht, dass eine Armordigitation derzeit auch nicht funktionieren würde, wenn schon ihre Wappen derzeit generell nicht funktionierten.
Ein Versuch war es dennoch Wert, also zog Iori sein Digivice und sein D-Terminal und rief, „Digiarmorei des Wissen erstrahle!“, doch wie er schon erwartet hatte, geschah nichts. „Dann ist es eben doch Zeit für Ankylomon.“, sagte er zu seinem Partner.
Aus dem gelben D3-Digivice von Iori strahlte ein Licht, direkt auf Armadillomon zu. „Armadillomon digitiert zuuuuu…“ Eingeschlossen in einer Lichtkugel, wurde diese größer und zerbrach, und das neudigitierte Digimon materialisierte sich. Tatsächlich ist es geschehen, Armadillomon digitierte zu „Ankylomon!“.
„Hey Matt, Kenshin, Tomiko, würdet ihr mir vielleicht helfen die Flymon zu besiegen?“, fragte Iori die anderen Digiritter.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Mi Feb 21, 2018 4:38 pm

15. August
16:30 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato & Tomiko

Beinahe tat Yamato nun seine Wortwahl leid. „Naja müssen ist vielleicht zu viel gesagt“, gab Yamato zu. Er wollte dem Jüngeren keine Sorgen bereiten. Denn diese Wortwahl konnte einen schon erheblich unter Druck setzen, fürchtete er. „Es könnte sein, dass es so ist. Wir hatten es damals leichter. Wir hatten Amuletten, die geleuchtet haben, wenn unsere Wappen in der Nähe waren“, erklärte Yamato. „Aber mach dir keine Gedanken. Wir finden dein Wappen auf jeden Fall. Du bist ein Digiritter, als wirst du auch ein Wappen haben. Ich wüsste nicht, dass dabei schon mal ein Fehler passiert ist“, versuchte der Blonde den anderen Digiritter zu beruhigen.
Auch Cody schaltete sich zu dem Thema ein, weswegen Yamato mit den Schultern zuckte. „Es könnte sein, dass es etwas zu bedeuten hat, dass wir hier sind. Aber vielleicht war es nur ein unglücklicher Zufall oder jemand pfuscht schon wieder mit uns rum... wie im Labyrinth“, antwortete Yamato und warf einen finsteren Blick nach hinten in Richtung des immer kleiner werdenden Restaurants. Er jedenfalls wäre an jedem anderen Ort lieber gewesen!
Doch viel Zeit um darüber nachzudenken hatte Yamato nicht. Denn plötzlich drang ein Schrei an seine Ohren weswegen er besorgt den Blick nach vorne richtete. Ein Mädchen. Im ersten Schreckensmoment, dachte er an Sora. Aber beinahe sofort, wurde ihm klar, dass das nicht die Stimme seiner Freundin war. Jedoch beruhigte das Yamato nur mäßig. Immerhin war trotzdem jemand in Schwierigkeiten.  „Gabumon, halte dich bereit!“, wies er sein Digimon an und umklammerte sein Digivice fester. Auch sein Digimon spannte sich an.
Nur kurze Zeit darauf, erschien Tomiko, die er sogar schon vorher durch Sora und deren Tennisverein gekannt hatte. Dass sie ebenfalls ein Digiritter war, hatte ihn doch sehr gewundert. Da waren einige von den Neuen direkt vor ihrer Nase gewesen und sie hatten keine Ahnung gehabt.
Jetzt war nur nicht die Zeit um zu grübeln. Jetzt mussten sie handeln. Kenshin übernahm es, sich schützend vor das Mädchen zu stellen, während Iori begann das Digimon anzugreifen. „Gabumon!“, forderte Yamato sein Digimon zur Digitation auf, was sich sein Partner glücklicher Weise nicht zwei Mal sagen ließ. "Schon dabei!" Kaum, dass Gabumon zu Garurumon digitiert war, sprang es auf ein weiteres der angreifenden Flymon zu. „Pass auf, es ist giftig“, rief Yamato seinem Digimon zu.
„Wir müssen kämpfen“,  informierte er Kenshin. „Aber ich weiß nicht, ob eure Digimon ohne Digitation stark genug sind…“ Vermutlich nicht. „Besser, ihr sucht euch Deckung!“ Denn sie hatten bei Koushiro noch besprochen, dass sie keine unnötigen Risiken eingehen sollten. Yamatos Augen waren dabei die gesamte Zeit über auf sein Digimon gerichtet. Ein anderes Flugdigimon wäre hier vermutlich besser gewesen. Aber Garurumon würde es dennoch schaffen. Es musste einfach. „Pass auch auf das zweite auf!“ Sie waren momentan in der Unterzahl. „Verdammt… Wir brauchen noch ein Digimon auf dem Champion Level!“ Aber damit konnten sie gerade nicht dienen.
Garurumon wich einer von Flymons Attacken aus, nur um zum Gegenangriff anzusetzen. Das Flymon, das jedoch gerade keinen Gegner hatte, zischte auf die am Boden stehe Gruppe von Digirittern zu. „Garurumon!“ „Geht in Deckung, Yamato!“, kam die schnelle Antwort, weswegen Yamato keine Zeit verloren, sondern handelte. Ein kurzer Schubser gegen Kenshin und Tomiko und er warf sich selbst auf den Boden. Keine Sekunde zu spät. Denn da schoss schon Garurumons gewaltiges Feuer über sie hinweg und traf ihren Angreifer.
„Jemand verletzt?“, wollte Yamato wissen und richtete sich auf den Knien auf. Sein Handgelenk protestierte erneut. Aber gerade hieß es Zähne zusammen beißen. Er sah sich nach den beiden neuen Digiritter um, bevor er sich nach Iori umwandte. „Wir müssen weg von dem offenen Gelände!“, entschied Yamato.

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Zuletzt von Yamato Ishida am Mi Apr 04, 2018 1:35 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Do Feb 22, 2018 5:41 pm


15. August
16:30 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato & Tomiko


Wo war sie denn nur gelandet?
Kaum war Tomiko bei den Anderen angekommen, ergab sich eine Situation nach der Anderen. So viele neue Eindrücke, so viele unentdeckte Sachen und das Schlimmste war das die Blondine von all dem Nichts verstand. Sie hatte sich erhofft in Ruhe in der Digiwelt ankommen zu können, ehe sie irgendwelche Abenteuer erlebten. Stattdessen war sie nun mitten in einer Katastrophe gelandet, den sie zudem irgendwie ausgelöst hatte.
Einzig und allein Kenshin hatte ihre Laune in dieser Situation erhellen können. Als sie ihn erblickt hatte, hatte ihr Herz einen kleinen Sprung vor Freude gemacht. Natürlich hatte sie sich auch gefreut Yamato zu sehen, da sie ihn aus der Schule kannte und auch Iori war da, der sich hier etwas auszukennen schien, aber niemand war ihr so lieb gewesen wie ihr bester Freund. Das war wohl auch mit unter der Gründe, wieso sie sich direkt hinter ihm versteckt hatte.
Total außer Atem versuchte die Blondine schließlich ihre Gedanken zu ordnen, ehe sie zu Kenshin hoch sah. Noch immer konnte sie es kaum glauben das er hier war. Pure Freude strömte dabei durch ihren Körper, als sie ihm um den Hals fiel und erleichtert aufatmete: „Ich bin so froh dich hier zu sehen Shin. Mir geht es gut, jetzt ist alles wieder in Ordnung“. Sie schloss ihre Augen und merkte, wie ihr Puls sich langsam regulierte, als ihr Blick kurz darauf wieder auf diese Biene fiel.
Erschrocken ließ sie von Kenshin ab und beobachtete das Digimon, welches auf sie zu kam. Auf Kenshins Worte hin versuchte Miko ebenfalls eine Antwort bei Yamato zu finden, weshalb sie sich zu ihm drehte und flehend ansah. Immerhin hatte er doch die meiste Ahnung von all den Digimon die hier waren, da er auch früher schon hier gewesen war. Ob er sie alle retten konnte?
Ein Zupfen an ihrem Rock ließ Tomiko runter blicken. Lunamon sah sie traurig an: „Ich glaube wir müssen kämpfen Miko“.
Erschrocken schüttelte die Blondine ihren Kopf: „Aber das ist doch nicht richtig“.
Scheinbar war es das in diesem Moment doch, denn bevor Miko ihre Meinung untermauern konnte, sah sie wie Bearmon sich in den Kampf schmiss. Innerlich wurde die Digiritterin total unruhig. Noch nie hatte sie Gewalt gemocht, wie sollte sie da also kämpfen? Noch dazu war Lunamon doch so klein und unschuldig.
Kurz darauf stieg auch Iori ein, der scheinbar mehr über die Digimon wusste, als Miko zuerst vermutet hatte. Tiefe Bewunderung machte sich neben ihrer Angst in ihr breit. Es war einfach so viel Neues, so viel Unbekanntes und Verwirrendes und all das prasselte auf einmal auf sie ein. Kurz darauf sah Tomiko ihre erste Digitation. So schön wie es aussah, so erschreckend war es auch, da das kleine Armadillomon binnen Sekunden zu einem riesigen Monster geworden war. War es denn immer noch ihr Freund? Würde Lunamon das auch können?
Vorsichtig wich sie einen Schritt zurück und zog Lunamon mit sich: „Was passiert hier nur?“.
Währenddessen hatte sie gelernt das es sich bei der Biene um ein Flymon handelte, das scheinbar nicht allein unterwegs war. Schließlich waren Weitere aufgetaucht, die es der kleinen Gruppe nicht einfacher machten. Ein Kampf schien daher unausweichlich, im Gegenteil. Wie es schien, war er schon längst im Gange.
„Miko du musst mich los lassen. Ich kann dich so nicht beschützen“, gab das kleine hasenähnliche Digimon von sich.
„Nein, ich kann nicht“, mehr brachte die Schülerin nicht raus.
Auch Yamato schien nun kämpfen zu wollen. Er schloss sich zusammen mit Gabumon dem Geschehnis an, welches Iori und Armadillomon geschaffen hatten. Zusammen sahen sie so stark aus, auch weil Gabumon ebenfalls digitiert war. Es sah auf einmal ebenso riesig aus und genauso furchteinflößend wie Armadillomon. Wie sollte das alles also richtig sein?
Um nicht abseits zu sein, stellte die Blondine sich zu ihrem besten Freund, der ebenso neu wie sie war. Auch er schien nicht alles zu verstehen, was Miko etwas half. Sie war nicht allein, im Gegenteil. Vorsichtig klammerte sie sich an den Arm des Brünetten und versuchte weiterhin Schlüsse aus all dem zu ziehen, denn irgendwie musste sie doch einfach verstehen was hier vor sich ging. Es würde nun zu ihrer Realität gehören, ob sie wollte oder nicht.
Kurz darauf ertönte laute Worte von Yamato, der sie zu warnen schien. Noch bevor Tomiko reagieren konnte, befand sie sich wieder auf dem Boden. Automatisch schloss sie ihre Augen um sich vor dem zu schützen was passiert war. Leichte Schmerzen machten sich dabei in ihrem Körper breit, die sie jedoch ignorierte. Viel mehr lautschte sie den Geräuschen um sich und öffnete erst wieder ihre Augen, als Lunamon zu ihr sprach: „Es ist alles gut Miko. Uns ist nichts passiert“.
Als Tomiko sich langsam aufsetzte, blickte sie zur Seite um zu sehen ob den Anderen was passiert war. Währenddessen erkundigte sich Yamato nach ihrem Wohlbefinden. Mit einem kurzen Blick auf ihren Körper sah Miko, dass ihre Knie etwas aufgeschürft waren. Allerdings war dies ihr kleinstes Problem.
Nickend wante sie sich zu Yamato: „Bei mir ist alles in Ordnung, wie sieht es bei den Anderen aus?“. Sofort danach sprang die Blondine auf ihre Beine um aus dem Kampfbereich zu kommen. Der Ältere hatte immerhin Recht. Sie hatten nichts hier zu suchen, sie mussten sich in Deckung bringen. Genau deswegen schnappte Miko sich Lunamon, auch wenn dies sich dagegen wehrte.
„Lass mich los Miko, ich muss den Anderen helfen“, gab es von sich.
„Du kannst doch nicht einmal einer Fliege was zuleide tun, wie willst du es denn da mit den Flymon aufnehmen?“, ohne auf eine weitere Antwort zu warten begab Tomiko sich daher mit Lunamon außer Gefahr, jedoch darauf bedacht Kenshin und die Anderen nicht aus den Augen zu verlieren. Für sie wäre es nun das Schlimmste, wenn sie wieder allein wäre, einfach weil sie nicht wüsste was sie dann tun sollte.
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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Sa März 17, 2018 12:14 am

15. August
16:30 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato & Tomiko


Mit großen Augen betrachtete Kenshin die Szenerie die sich vor ihm ergab. Ihm war klar, dass sie früher oder später kämpfen würden mussten, doch dass sie so schnell in einen Kampf verwickelt werden sollten, damit hatte er nicht gerechnet. Auch hätte er nicht gedacht, dass sein Bearmon sich so schnell zum Kämpfen verleiten lassen würde. Daher war er auch recht froh, dass Iori mit Armadillomon und Yamato mit Gabumon den Kampf übernahmen. Er wusste, dass sie im Moment nicht das geringste anrichten konnten und natürlich fühlte Kenshin sich diesbezüglich nutzlos, doch wollte er eben nicht, dass Bearmon kämpfte – und dann auch noch so bereitwillig. Für ihn war es wichtig Tomiko aus der Kampfzone zu bringen. Schließlich wusste der Brünette, wie sehr sie Gewalt gegenüber abgeneigt war und dass sie von einem dieser riesigen Bienen verletzt wurde, war das letzte was der Jugendliche wollte.
Die Digitationen von Armadillomon und Gabumon hatten Kenshin für einen Moment von seinem Vorhaben abgelenkt. Zwar hatte er schon viel von ihnen gehört, doch es mit eigenen Augen zu sehen, war doch noch mal etwas komplett anderes. Sein Blick wanderte zu Bearmon, welches dem Brünetten einen bedauernden Blick zuwarf. Kenshin wusste, dass sich das Digimon Vorwürfe dafür machte, dass es nicht helfen konnte, doch war sich der Junge sicher, dass es das Beste war. Zumindest in diesem Moment. Im Gegensatz zu Armadillomon und Gabumon hatte das Bärenartige Digimon nicht die geringsten Erfahrungen im Kampf und diese Flymon – wie sich die großen Bienen scheinbar nannten – wirkten nicht gerade wie schwache Digimon auf den Brünetten.
Als Kenshin spürte, wie sich Tomiko an seinen Arm klammerte, fiel ihm wieder ein, dass er seine Freundin aus der Schussbahn wegbringen wollte. Doch bevor er die Möglichkeit hatte dies zu tun oder sich ihr überhaupt zuzuwenden, hörte er die deutlich tiefere Stimme des wolfsähnlichen Digimon und gleich darauf wurden sie von Yamato zu Boden gestoßen. Glücklicherweise, denn ansonsten hätten sie deutlich schwerere Schäden von dem Angriff von Garurumon erlitten. Erschrocken über diese Tatsache, sah er in die Richtung in die der Strahl des Digimon gegangen war, bis Yamatos Frage ihn wieder in das Hier holte. Sofort glitt sein Blick zu Tomiko, bis auf die Schürfwunden an ihren Knien schien ihr glücklicherweise wirklich nichts zu fehlen. Er schüttelte den Kopf, als er sich wieder dem Älteren zuwandte. „Alles in Ordnung.“
„Miko!“, rief er der Blonden hinterher, als sie aufgesprungen war und rannte ihr hinterher. Sollte eines der Flymon ihnen folgen, so könnte er zwar wenig anrichten, doch wollte er keines Falls, dass Tomiko alleine war. Dennoch warf er einen Blick zu Yamato und Iori, um sich abzusichern, dass dies so auch in Ordnung war. Immerhin wollte er die anderen auch nicht einfach hängen lassen.
„Kenshin, wir müssen doch Kämpfen!“, rief Bearmon, welches dem Jungen widerwillig folgte.
„Wir müssen die Wappen finden“, gab der Brünette zurück, als dieser sich seinem Partner zuwandte. „Ansonsten können wir den anderen auch nicht helfen.“ Das hatten sie jeden Falls zuvor noch besprochen, die Wappen zu finden hatte oberste Priorität. Schließlich wollte Kenshin kein Klotz am Bein der Digiritter sein. Außerdem war die Gefahr geringer, dass sich Bearmon im Falle eines weiteren Kampfes verletzte, wenn es sich digitierte. Zumindest erschien dies dem Jungen logisch zu sein.
Als er schließlich bei Tomiko angekommen war, spürte Kenshin erneut dieses vertraute Gefühl von vorher. Nur irgendwie intensiver. Er sah sich um und sein Blick blieb schließlich bei Bearmon hängen. Ob es auch etwas spürte? Schließlich waren sie doch Partner. Jedoch erwiderte es den Blick nur fragend. Gerade wollte er den Kopf schütteln, es als Einbildung abtun, als ihm ein Gedanke kam. Er sah zu Tomiko und Lunamon. „Spürst du auch so ein vertrautes…“, er suchte nach dem richtigen Wort, „Gefühl?“ Dabei blickte er an Tomiko vorbei und sah sich die Umgebung genauer an. Sie waren weiter in den Wald gerannt, wie Yamato es gesagt hatte, hatten sie sich von dem offenen Gelände entfernt. Vielleicht war es ja kein Zufall, dass sie hier hergerannt waren und spürten die Präsenz ihrer Wappen in der Nähe, so wie Yamato gemeint hatte. Doch vielleicht interpretierte Kenshin auch einfach zu viel hinein, doch genau deshalb fragte er ja bei Tomiko. Sie müsste ja etwas ähnliches spüren, wenn er es sich wirklich nicht einbilden sollte.
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Iori Hida

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Sa März 24, 2018 7:10 pm

15. August
16:30 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato & Tomiko


Nachdem Ankylomon den Kampf gegen die Flymon begonnen hatte, stieg auch Garurumon ein wie Iori erfreut bemerkte.
Die Freude war aber nur von kurzer Dauer, denn Ankylomon und Garurumon waren eindeutig in der Unterzahl. Normaler weise wäre es kein Problem gewesen, da aber sowohl Ankylomon als auch Garurumon keine Digimon sind die fliegen konnten war die Treffchance gegen flinke und flugfähige Digimon wie Flymon nicht gerade hoch. Sie brauchten mindestens noch ein weiteres Digimon auf dem Champion-Level, aber sowohl Bearmon als auch Lunamon hatten ihres bisher noch nicht erreicht, und diese jetzt mitkämpfen zu lassen und somit die beiden Digimon als auch Kenshin und Tomiko in unnötiger Gefahr auszulassen, wäre schlichtweg zu riskant und Koushiro hatte sie noch ermahnt keine unnötigen Risiken einzugehen.
Auch Yamato schien bemerkt zu haben, dass sie noch ein weiteres Champion-Digimon brauchten, als er dies aussprach.
„Entweder das oder eine gute Strategie. Ich bin derzeit am Überlegen aber mir fällt gerade keine Strategie ein.“, antwortete Iori.
Gegen Flymon hatten sie doch damals schon oft gekämpft, wie also haben sie diese Digimon damals besiegt?
Der wissbegierige Junge dachte die ganze Zeit nach, meist waren damals immer agilere Digimon dabei, einmal jedoch und das war im Giga-Haus da haben sich selbst Digmon und Stingmon gegen die Digiritter gewandt. Sie standen unter einem Einfluss, dem Einfluss von Arukenimon und dessen Flötenspiel, mit dem sie die Insektendigimon kontrollierte.
Töne! Vielleicht könnten sie die Flymon mit Klängen und Tönen vertreiben.
Die Idee war gut, allerdings fiel Iori schnell wieder ein das sie in dieser Situation nichts nützte.
Klar Yamato spielt in KOD mit, allerdings würde er bestimmt kein Instrument für eine geplante Reise in die Digiwelt mitnehmen, und auch bei den anderen beiden wäre es vermutlich eher unwahrscheinlich das sie ein Instrument dabei hätten.
Selbst wenn jemand ein Instrument wie eine Flöte beispielsweise mit hätte, müssten sie erstmal herausfinden welche Töne gespielt werden müssten, und Iori kannte sich in dem Bereich nicht aus.
So vertieft in Gedanken, bemerkte der junge Schüler gar nicht, dass ein Flymon direkt auf sie zu zischte. „Cody pass auf!“, rief Ankylomon und gerade noch rechtzeitig wich Iori zurück während Yamato Kenshin und Tomiko wegschubste und sich selbst auf dem Boden warf und somit alle in Sicherheit bewahrte während Garurumon mit seinem gewaltigen Feuer das Flymon traf.
Iori wandte sich zu den anderen um und Zeitgleich wie Yamato fragte er, „Jemand verletzt?“.
Doch den anderen schien es Gott sei Dank gut zu gehen.
„Die Situation scheint zwar gerade nicht sonderlich gut für uns zu sein aber wir bereits viel schwierigere Situationen bewältigt. Macht euch also keine großen Sorgen, wir werden alles dafür tun um euch zu beschützen und die Situation in den Griff zu bekommen.“, sprach Iori aufmunternd zu Kenshin und Tomiko.
Nun wurde Iori von Yamato angesprochen welcher entschied, dass sie weg vom offenen Gelände mussten.
„Wir könnten in den Wald flüchten, aber wenn wir jetzt fliehen dann werden uns die Flymon doch verfolgen. Und einige von uns wie Ankylomon sind nicht schnell genug.“ Antworte Iori, während zeitgleich Ankylomon das Flymon welches erst kürzlich von Garurumons Attacke getroffen wurde, mit einem Schlaghammer wegschleuderte und ausknockte.
„Cody, flieht ihr schon mal in den Wald. Ich kann hier noch einige Weile durchhalten und komme später nach, immerhin machen mir die Giftstachel von Flymon dank meines Panzers nichts aus.“, sprach Ankylomon.
„Aber Ankylomon, wir können dich nicht einfach so zurücklassen! Du bist doch mein Partner!“, rief Iori verzweifelt.
Hilflos und fragend, schaute er Yamato an.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Das Restaurant   So März 25, 2018 12:21 pm


15. August
16:15 Uhr
Kenshin & Iori & Yamato & Tomiko

„Versucht es erst gar nicht. Ihr habt auf eurem Level keine Chance“, warnte Yamato die beiden Rookiedigimon, als diese ihre Kampfbereitschaft signalisierten. Etwas, das er ausgesprochen gut fand, aber ihnen gerade nicht viel weiterhalf. Am Ende würden sich die beiden Digimon nur verletzten oder Schlimmeres.
Mit zusammen gezogenen Augenbrauen beobachtete der Musiker sein Digimon beim Kampf. Garurumon schlug sich gut. Aber lange würden sie der Doppelbelastung nicht standhalten.
Wenigstens brachten sich die neuen Digiritter erst einmal in Sicherheit. Das war jedenfalls sehr viel besser, als in der Gegend rum zustehen und eine Zielscheibe zu bilden. Yamato jedoch verweilte ebenso wie Iori an Ort und Stelle. Auch er zögerte, seinen Partner alleine zu lassen.
„Bringt euch auch in Sicherheit, Yamato!“, rief ihm Garurumon zu, während der Blonde weiter verharrte. Iori brachte auf den Punkt, mit welchem Zweifeln auch Yamato kämpfte. Aber auf der anderen Seite war es auch unverantwortlich Kenshin und Tomiko alleine zu lassen. Seine Faust ballte sich fester um sein Digivice, das er schmerzhaft umklammerte.
„Das bringt so nichts! Du musst weiter digitieren, dann habt ihr eine bessere Chance!“, rief Yamato zurück und hob das Digivice in Richtung seines Digimons. In Erwartung hellen Lichts und einer weiteren Digitation starrte er Garurumon an, doch nichts geschah. Irritiert musterte Yamato das Digivice. „Wieso funktioniert es nicht?“ Sonst ließen die Digitationen sie beinahe nie im Stich. Und die erste hatte immerhin auch funktioniert! „Garurumon?“ „Ich weiß es nicht!“ Die nächste Attacke traf das Wolfsdigimon an der Flanke, weswegen es aufheulte. „Verdammt!“
Yamato wandte sich an Iori. „Entweder jemand verhindert die Digitation… so wie damals mit den schwarzen Türmen… oder mein Wappen…“ Den Satz wollte Yamato lieber nicht zu Ende sprechen. Aber da er sich nicht anders fühlte und sich nach wie vor um alle sorgte, konnte er sich schwer vorstellen, dass sein Wappen etwas abbekommen hatte.
Hinzu kam, dass er allmählich verstand, wieso sich Joe immer so viel Druck machte, weil er der Älteste war. Yamato fühlte sich in dieser Situation verantwortlich. Er war nicht nur der Älteste, sondern auch derjenige mit der meisten Erfahrung. Gerne würde er eine Lösung parat haben. Aber die blieb gerade aus.
Langsam aber sich bohrten sich die Kanten seines Digivice nachdrücklich in seine Handinnenfläche. Wie er solche Situationen hasste! Er warf einen prüfenden Blick nach hinten zu dem Waldstück, in dem die anderen beiden verschwunden waren, aber von ihnen war bereits keine Spur mehr. „Iori, Achtung!“, hörte er die Stimme seines eigenen Digimons, weswegen Yamatos Kopf wieder herum fuhr, nur um festzustellen, dass die Flymon es bereits wieder auf sie abgesehen hatten. Dieses Mal hatten sie Iori im Visier. „Garurumon!“, forderte Yamato sein Digimon zur Hilfe auf, während er selber noch versuchte, Iori rechtzeitig zu erreichen um ihn aus dem Weg zu schubsen.
Doch rechtzeitig kam Yamato nicht mehr an. Jedenfalls nicht rechtzeitig genug, um sich um den Jüngeren aus der Schussbahn zu befördern. Erschrocken presste er die Augen fest zusammen, als die Attacke abgefeuert wurde.
Als nichts geschah, öffnete er die Augen vorsichtig erneut, nur um sie dann vor Schreck weit aufzureißen. „Garurumon! “ Das Digimon hatte sich in die Schussbahn geworfen, um sie zu beschützen. Gerade ging es zu Boden, wo es zurück digitierte. Sofort eilte Yamato an Gabumons Seite. „Gabumon….“ Er hob das verletzte Digimon an und drückte es an sich. „Alles okay bei euch?“, murmelte Gabumon erschöpft. „Ja, aber was ist mir dir? Du kannst so was doch nicht machen!“ Sicher, die Digimon waren da um sie zu beschützen, aber Yamato hatte es schon immer gehasst, wenn sie derartige Opfer brachten. Er biss die Zähne fester zusammen und umklammerte Gabumon fester. „Hauptsache, dir geht es gut.“ Yamato lachte erstickt auf. „Blödmann…“ Allerdings konnte er auch nicht verhindern, dass das wärmende Gefühl ihn erfüllte. Auf Gabumon war schon immer Verlass gewesen und es hatte ihn noch nie hängen lassen, egal in welcher Situation.
Plötzlich begann sein Handgelenk zu glühen. Hatte er den Schmerz darin so lange verdrängt, bis er unerträglich wurde? Scharf zog Yamato die Luft ein, als der Schmerz immer mehr zunahm und sich anfühlte, als wäre er mit einer heißen Herdplatte in Berührung gekommen. „Yamato?“ Doch der Blonde musterte derweil bereits sein Handgelenk. „Ist das…?“ „Dein Wappen.“
Tatsächlich schimmerte ihm sein Wappen leicht bläulich von seinem Handgelenk entgegen. „Aber wie…?“ Doch Yamatos Frage wurde dadurch unterbrochen, dass Gabumon sich wieder aufrichtete. „Gabumon Warp-Digitation zu Metallgarurumon!“
Aus großen Augen sah Yamato seinem Digimon nach, das sich erneut in den Kampf stürzte. Was war da gerade passiert? Mit fragendem Blick wandte er sich an Iori und hielt dem Jüngeren sein Handgelenk hin, das immer noch warm pochte. Der glühende Schmerz jedoch war verfolgen. „Das… ist neu“, stellte Yamato irritiert fest.




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BeitragThema: Re: Das Restaurant   So März 25, 2018 1:53 pm

15. August
16:30 Uhr
Tomiko & Kenshin (im Wald)


Wenn es etwas gab das Tomiko konnte, dann war es laufen. Ob beim Sport oder vor Problemen davonlaufen, sie war einsame spitze darin. Genau das bewies sie schon wieder, indem sie einfach vor einem Kampf davon lief, obwohl Lunamon den Anderen helfen wollte. Noch dazu hatte sie Kenshin in Beschlag genommen, der ebenfalls den Mut besaß dabei zu bleiben. Somit war sie wieder die Einzige gewesen, die sie raus halten wollte und war wie immer vor allem davon gelaufen.
Als sie im Wald angekommen war, dachte Miko dennoch nicht daran ihr Tempo zu drosseln. Wenn sie Yamato und Iori verlieren würden, dann war es ihr gerade herzlich egal, solange sie nur nicht mehr in diesem Kampf mit drin war. Aber sobald sie auch diesen Gedanken im Kopf hatte, bekam sie auch schon ein schlechtes Gewissen, dabei hatte sie ihn nicht mal ausgesprochen. Yamato und Iori waren immerhin ein Teil der Gruppe. Sie zählte sie zwar nicht zu ihren Freunden, dennoch waren sie ihr wichtig. Solch egoistische Gedanken wollte sie daher nicht zulassen. Es war einfach nur diese Überforderung mit allem. Diese ganze Welt war einfach zu viel und genau das schien die Blondine auch auszustrahlen.
Langsam drehte sie sich daher um und ließ Lunamon wieder auf den Boden, die immer noch sauer zu sein schien. Wieder dieses schlechte Gewissen und das nur weil Miko solch eine Angst vor dem hatte, was sie nicht kannte. Es war doch nicht vernünftig sich in solche Abenteuer zu werfen, wenn man nicht mal wusste was auf einen zukommen konnte. Die Wahrscheinlichkeit, so dachte Tomiko zumindest, das man hier nicht in Gefahr schweben konnte, war wohl sehr gering.
„Es tut mir Leid Lunamon“, gab Miko daher kleinlaut von sich, da sie den Streit mit ihrem Partner einfach nicht wollte.
Das kleine hasenähnliche Digimon schnaubte kurz: „Du hast meinen Wunsch einfach ignoriert Miko. Ich dachte wir sind Freunde und Freunde machen so etwas nicht!“.
Hilflos sah sich die Blondine nach ihrem besten Freund um, der jedoch mit den Gedanken woanders zu sein schien. Sein Blick glitt durch die Gegend und betrachtete alles harrgenau, als würde er etwas suchen. Verwirrt ließ Miko daher von dem Streit ab und versuchte dem Blick von Shin zu folgen.
Ob sie etwas Vertrautes spürte?
Ehrlich gesagt war diese ganze Gegend mehr als fremd für sie. Die Schülerin fühlte sich ja nicht einmal wirklich wohl in der Situation. Alles war einfach so surreal und Nichts von all dem hatte sie bis jetzt gesehen. Wie sollte sie da also etwas Vertrautes unter all dem Unbekannten ausfindig machen?
Und dennoch überkam sie mit einem mal ein wärmendes Gefühl, fast wie eine Umarmung. Als würde jemand nach ihr greifen wollen und sie rufen. Der Blick der Blondine glitt genau deswegen ebenfalls durch die Bäume, als sie einen ganz schwachen Schein erkennen konnte. Dieser legte sich über den Rasen, welcher noch weiter weg von ihnen zu sein schien. Ob dieses Gefühl von dort kam?
„Shin? Ich glaube da hinten leuchtet Etwas. Ich bin mir nicht sicher, aber vielleicht sollten wir dort nachgucken gehen?“, vielmehr war es eine Frage, als eine Aussage. Diese Unsicherheit war immer noch da und Miko wusste einfach nicht, ob sie der Sache wirklich trauen sollte. Dennoch war Kenshin ja bei ihr. Wenigstens ein kleiner Trost und außerdem würde er eh nachschauen, egal ob sie ja sagte oder nicht. Dazu war ihr bester Freund einfach viel zu neugierig.
Schnellen Schrittes überquerten sie den restlichen Weg und mit jedem Schritt den sie machten, wurde das Leuchten immer stärker. Ein gelblich und rötliches Licht, welches auch zwischenzeitlich orange wirkte, breitete sich an den Bäumen und in der gesamten Umgebung aus. Das Gefühl in Miko ihrer Brust wuchs immer mehr an und mit jedem kleinen Schritt fühlte sie sich immer wohler. Das musste Shin also gemeint haben.
„Was ist das da?“, Lunamon neben ihr schien genauso verwirrt zu sein, wie sie alle.
Total hypnotisiert von dem Licht konnte die Blondine nicht antworten. Es war einfach zu schön, weshalb ihr die Worte fehlten. Kurz darauf erreichten sie den Baum, hinter dem das Licht hervor kam und als Miko diesmal die Angst überkam, griff sie einfach nach Kenshins Hand.
Ihr Blick fing dabei seinen ein, ehe sie mit einem zaghaften Lächeln ehrlich sprach: „Ich weiß es fühlt sich gut an dem Licht näher zu kommen, aber dennoch habe ich Angst Shin“.
Und obwohl Miko solche Angst hatte, überkam sie die Neugierde.
Als sie hinter den Baum traten, fanden sie eine Steinplatte vor, die wie eine Gedenktafel vor einem Baum lag. Das Leuchten stammte von dieser Tafel und obwohl sie grau war, kam dieses wunderschöne Licht aus ihr. Eingraviert waren zwei Zeichen, die Miko zuvor noch nie gesehen hatte und dennoch wunderschön waren. Zusammen leuchteten sie in den schönsten Farben, die sie seit langem gesehen hatte. Gelb, rot und oranges Licht umhüllte die Beiden mit ihren Digimon und verzauberte die Blondine vollkommen.
„Was ist das und wieso ist das hier“, mehr konnte Miko nicht sagen.
Lunamon zupfte an Tomiko ihrem Bein: „Eure Wappen. Vielleicht sind das eure Wappen Miko“.
Unsere was?
Verwirrt blickte Tomiko zu Kenshin und hoffte auf eine Antwort von ihm. Dabei wurde der Drang diese Platte anzufassen immer größer. Irgendwas hatte sie an sich das Miko all ihre Angst für einen Augenblick ausblenden konnte, nur um sich hier zu verlieren. Und wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte sie hier für immer bleiben können, nur um diese Stärke bei sich behalten zu können, die sie gerade so warm umhüllte.
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Di Apr 03, 2018 12:01 am

15. August
16:30 Uhr
Tomiko & Kenshin (im Wald)


Wie im Trance sah Kenshin sah sich Kenshin in der Gegend um, als würde er die Ursprungsquelle dieses unfassbar angenehmen Gefühls finden, welches sich so sehr in ihm verbreitete. Die negativen Gefühle von zuvor wegen des bösartigen Digimon waren verblasst, in diesem Moment zählte für ihn nur dieses Gefühl einzufangen.
Es war Tomikos Stimme die ihn aus diesem Zustand geholt hatte. Es dauerte ein wenig bis er die Worte aus ihrem Mund erst wirklich verstand, so hatte er zuerst ein schlechtes Gewissen, dass er so unaufmerksam war. Was wenn dieses Digimon sie verfolgt hätte? Doch als die Bedeutung ihrer Worte ihn dann erreichte, weiteten sich seine grünen Augen und seine ganze Aufmerksamkeit galt seiner besten Freundin, oder dem, was sie entdeckt hatte; ein wunderschönes, warmes Licht, dessen Ursprung nur wenige Minuten von ihnen entfernt lag. Der Brünette warf seinem Digimon einen fragenden Blick zu, welches diesen vielsagend erwiderte.
Kenshin sah Tomiko an und nickte sanft. „Lass uns nachsehen“, sagte er mit heiserer Stimme. Er konnte seiner Freundin ansehen, dass sie sich nicht ganz wohl bei der Sache war, weshalb er seine unsicher klingenden Worte mit einem zuversichtlichen Lächeln unterstützte. Die Zweifel der Blonden waren durchaus nachvollziehbar, doch konnte sich Kenshin nicht vorstellen, dass eine solch wohlige Energie von etwas Bösen kommen konnte.

Schnellen Schrittes, aber darauf bedacht, dass sie vier zusammenblieben, ging Kenshin auf das warme Leuchten zu. Das positive, vertraute Gefühl in ihm wurde immer stärker und er war sich sicher, dass es keinen negativen Ursprung haben konnte.
Sie erreichten einen großen Baum, hinter dem das sonderbare Licht hervortrat. Lunamon stellte die Frage, welche sich in diesem Moment wohl alle fragten, aber keine Antwort wussten. „Wir müssen es herausfinden“, kam es von dem Bärendigimon an seiner Seite und sah die beiden Jugendlichen vorsichtig an. „Seid ihr bereit?“
Kenshin sah zu Tomiko, um sich nach ihrem Wohlergehen zu erkundigen, dabei spürte der Brünette wie Tomiko seine Hand griff und umfasste ihre ebenfalls. Mit einem Lächeln im Gesicht drückte er ihre Hand sanft. „Ich auch“, gab er ehrlich zu, „aber ich bin sehr froh, dass wir zusammen hier sind.“ Er drückte ihre Hand noch einmal sanft und machte sich dann gemeinsam mit Tomiko und ihren beiden Freunden auf den Weg.
Als sie auf der anderen Seite des Baumes ankamen, fanden sie eine Steintafel vor. Zwei Zeichen waren auf dieser eingraviert, aus welchen das warme Licht in gelb, orange und rot strahlte. Es war, als würde die Wärme von diesen wunderschönen Farben direkt sein Herz berühren. Nie in seinem Leben hatte Kenshin ein so angenehmes Gefühl in sich gehabt.
Auf die Frage seiner besten Freundin schüttelte er nur sacht den Kopf, dieses Licht fing seine Gedanken fast vollkommen ein.
Erst Lunamons Antwort holte ihn in die Realität zurück. Ihre Wappen? Dann war es tatsächlich so wie Yamato zuvor gesagt hatte; Sie würden ihre Wappen finden. Doch, dass es sich so gut anfühlen würde, damit hatte Kenshin nicht gerechnet. „Na klar!“, rief nun Bearmon aufgeregt, was Kenshin sein Bewusstsein vollkommen zurückgab. Zwar spürte er immer noch diese Wärme in sich, doch war sein Verstand nicht mehr ganz so vernebelt davon.
Kenshin erwiderte den Blick von Tomiko und sah ihr in ihre ihm sehr vertrauten Augen, die ihm die Stärke für seinen Entschluss gaben. Er war hier in der Digiwelt, dieses wunderbar wärmende Licht, welches eventuell von seinem und dem Wappen der Person, die ihm neben seiner Familie die wichtigste war, kam, das konnte einfach kein Zufall sein. Sie mussten es einfach versuchen. Ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. „Zusammen schaffen wir das“, sagte er leise aber zuversichtlich und ging dann gemeinsam mit Tomiko näher auf die Tafel mit den beiden sonderbaren Zeichen zu. Er spürte, wie die Wärme seinen Körper durchfuhr.
Als sie unmittelbar vor der Tafel standen, hob er seine Hand, dessen Finger er mittlerweile mit denen von seiner besten Freundin verflochten hatte und so berührten sie gemeinsam die Tafel. Für einen Bruchteil einer Sekunde durchfuhr ihn ein stechender Schmerz, der den Ursprung von seinem Handgelenk nahm, mit welchem er Tomikos Hand hielt und die Steinplatte berührte. Aber genauso plötzlich wie er kam, war er auch schon wieder verschwunden.
Verwundert sah er auf die eben noch schmerzende Stelle und staunte überrascht, als sich darauf das Zeichen, welches eben noch auf der Platte befand, wiederfand. Mit großen Augen sah er Tomiko an, wessen Hand er zuvor wegen des Schmerzes losgelassen hatte. „Also sind es tatsächlich unsere Wappen?“, fragte er ungläubig und fuhr sich mit den Fingern seiner anderen Hand über die Stelle mit dem sonderbaren Zeichen. Es schimmerte in orange auf seiner Haut und hatte große Ähnlichkeit mit einem Tattoo, wovon seine Mutter gewiss nicht glücklich wäre, doch daran konnte und wollte Kenshin in diesem Moment gar nicht denken. Stattdessen sah er immer noch völlig verplex zu Tomiko auf.

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Di Apr 03, 2018 4:27 pm

15. August
16:30 Uhr
Yamato & Iori (Nahe des Restaurants)



Am wichtigsten war es erstmal, das sich die neuen Digiritter in Sicherheit begaben. Ihre Digimon sind noch nie auf ein höheres Level digitiert, deswegen war diese Zone eine unnötige Gefahrenzone für sie.
Währenddessen blieben Iori und Yamato bei ihren Digimon, denn immerhin würde kein Digiritter seinen Partner alleine lassen und umgekehrt würde auch kein Digimon seinen Partner alleine lassen. Die Digimon wollten zwar, dass ihre Partner sich in Sicherheit begeben würden, doch wie auch Yamato blieb auch Iori an Ort und Stelle.
Yamato währenddessen versuchte Garurumon digitieren zu lassen, doch irgendwie klappte es nicht. So stellte dieser die These auf das entweder jemand die Digitation verhindern würde oder das es was mit seinem Wappen zu tun hätte.
„Ich glaube nicht, dass jemand die Digitation verhindert, sonst wäre bereits die Digitation auf das Champion-Level wahrscheinlich misslungen. Und mit deinem Wappen wird alles in Ordnung sein. Jedes Wappen symbolisiert doch die stärkste Charaktereigenschaft ihres Besitzers? Dann glaub einfach daran. Wenn du unsicher bist oder angst hast, dann erzeugt dies nur Dunkelheit in deinem Herzen, welche dein ‚Wahres ich‘ verschleiert. Dir muss bewusst sein wer du bist, und weißt du was, du bist der Inbegriff der Freundschaft.“, versuchte der junge Kendo Schüler seinen Freund zu stärken. Von seinem Großvater lernte Iori beim Kendo Training die Weisheit keine Dunkelheit im Herzen zu lassen.
Danach wandte er seinen Blick wieder Ankylomon zu welches diesmal gegen zwei Flymon kämpfte. So fixiert darauf und in Gedanken versunken welche Strategie jetzt die beste wäre merkte er gar nicht, dass ein weiteres Flymon sich auf ihn fixierte. So hörte er erst zu spät die Warnungen von Yamato und Garurumon.
„Ankylo…!“ versuchte Iori noch zu rufen, doch im letzten Moment als Flymon gerade einen Angriff versuchte, wurde der jüngste Beschützt, von Garurumon. Dieses jedoch digitierte wieder zurück zu Gabumon.
Yamato eilte sofort zu Gabumon, doch diesem war es nur wichtig ob es den anderen gut ging.
„Ich danke dir Gabumon. Wäre ich nicht so tief in Gedanken versunken hättest du dieses Opfer gar nicht bringen müssen. Ich habe mit die Verantwortung dafür, doch ich verspreche, dass ich all das wieder gut machen werde.“, bedankte sich Iori. Und auch Ankylomon bedankte sich „Danke das du meinen Partner gerettet hast“, und während Iori es ansah, sah er das Ankylomon auf seinem Rücken lag.
Auf seinen Rücken? Aber dann hieße es, „Pass auf Ankylomon du bist ungeschützt wenn du auf deinem Panzer liegst!“, rief er ihm zu. "Es ist passiert als ich sah das du in Gefahr warst. Da wollte ich dir helfen, doch bin ausgerutscht. Aber keine Sorge ich schaffe es ganz schnell wieder aufzustehen Cody.", antwortete dieses. "Oh Ankylomon."
Doch nun leuchtete auch noch Yamatos Arm, daraufhin digitierte auch Gabumon per Warp-Digitation zu MetallGarurumon.
Yamato zeigte Iori sein Handgelenk, wo Iori das leuchtende Wappen der Freundschaft sah. Der ältere meinte, dass dies neu sei.
„Es ist zwar neu aber auch irgendwie logisch. Die Wappen symbolisieren unsere Herzen, demnach ist es auch logisch wenn diese Symbole nun auf unseren Körpern erscheinen.“, antwortete der jüngste mit Begeisterung.
Endlich erschien die Situation nicht mehr ausweglos, zudem war Iori jetzt wissbegieriger als zuvor. Doch dann sah er wie die beiden Flymon die vorhin gegen Ankylomon kämpften, nun versuchten dieses am ungeschützten Bauch zu attackieren. Iori rannte zu seinem Partner und mit aller Kraft versuchte er es auf seinen Bauch zu rollen damit es wieder aufstehen konnte. "Ich habe die Verantwortung, also muss ich dich auch beschützen.", sagte er zu Ankylomon. Dann geschah es, einerseits voller Wissbegierde, andererseits mit den Gedanken Ankylomon und die anderen zu beschützen, brannten auch Ioris Unterarme, von dem einen Moment brannte es ganz stark, bis schließlich das Wappen des Wissens auf seinem linken Unterarm und das Wappen der Zuverlässigkeit auf seinem rechten Unterarm erschienen, und in Violett und Grau leuchteten und das brennen aufhörte.
Schließlich schafften der junge Digiritter und Ankylomon es Ankylomon auf die richtige Position zu drehen, so dass es wieder gut gepanzert vor Flymons angriffen war. Dann leuchtete das Digivice aus Ioris Hosentasche.
Aus dem Digivice fiel ein Lichtstrahl auf Ankylomon zu welches sich mit den Lichstrahlen der Wappen verband.
„Ankylomon Ultradigitation zuuuuu…“, Ankylomon leuchtete und wurde viel größer und sein Hals viel länger. Das Licht verschwand, „…Brachiomon!“
„Dann beenden wir es Mal.“, sprach der jüngste während er voller Stolz seinen Partner ansah, welcher nun zu einem orangefarbenen, Brachiosaurus ähnlichen Digimon geworden ist.
Beide Arme ausgestreckt, strahlte Iori Yamato an.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Mi Apr 04, 2018 3:18 pm

15. August
16:35 Uhr
Yamato & Iori




Den Blick nach wie vor auf sein Handgelenk gerichtet, vertraute Yamato vollkommen darauf, dass sein Digimon auf dem jetzigen Level dem Kampf siegreich bestreiten könnte. Aber dass er sein eigenes Wappen nun am Handgelenk trug, war für Yamato ein eigenartiges Gefühl. Mochte ja sein, dass es logisch war. Aber was war genau genommen hier schon logisch? Obwohl auch Yamato immer wieder versuchte, Dingen auf den Grund zu gehen und Erklärungen zu erhalten, musste der Musiker zugeben, dass es einfach Dinge gab, die sich schwer erklären ließen. Und nun gab es anscheinend auch eine neue Art ihre Wappen zu tragen. Und das nicht nur bei den neuen Digirittern, wie sie zuerst vermutete hatte.
Beinahe ehrfürchtig berührte er die immer noch leicht glühende Stelle an seiner Haut. Es tat nicht mehr wirklich weh, aber dennoch war das Zeichen gut spürbar. Scheinbar durfte er dann jetzt wohl auch erklären, wieso er sich ohne Absprach ein Tattoo hatte stechen lassen, auch wenn er dessen Bedeutung wohl lieber verschweigen würde.
Yamatos Kopf ruckte hoch, als er Ioris Stimme vernahm. „Metallgarurumon!“, appellierte er an das Digimon ihren Freunden zu helfen. Doch sein Partner war soeben damit beschäftigt, zwei der Flymon in Schach zu halten. Eines streckte es gerade nieder. Versorgt warf Yamato wieder einen Blick zu Iori, der immer noch Hilfe benötigt. Doch auch bei ihm erschienen plötzlich seine Wappen. Jedenfalls vermutete Yamato genau das, als er das Leuchten wahrnahm. Als Ankylomon dann auch noch digitierte, veränderte sich seine besorgte Miene zu einem leichten Grinsen. „Sieht so aus, als hätten wir jetzt die Oberhand“, begrüßte er das nun stärkere Team, welches sich auch sofort daran machte, die beide restliche Flymons mit Hilfe von Metallgarurumon zu bekämpfen.
Yamato trat näher an den Jüngeren heran. „Die anderen werden ihre Wappen auf dem gleichen Weg bekommen“, stellte der Blonde fest und begutachtete die beiden Zeichen auf den Unterarmen des Jüngeren. „Wenigstens hat dieser Besuch dann überhaupt etwas gebracht. Wir müssen nur so schnell wie möglich die Anderen trotzdem finden.“ Denn was, wenn sie doch wieder in diesem Irrgarten gelandet waren, oder aber sie ihre Wappen nicht alleine aktivieren konnten? Jedenfalls würde er sich besser fühlen, wenn er wüsste, was mit seinen Freunden geschehen war.
Kaum, dass die beiden Flymon besiegt waren, was nun wirklich ein Leichtes gewesen zu sein schien, wandte er sich zum Wald um. „Vor allem müssen wir Kenshin und Tomiko finden.“ Die beiden kannten sich weder aus, noch war klar, ob ihre Wappen wirklich Vorort waren.
„Kommt schon!“, trieb er die anderen an. Doch noch bevor Yamato wirklich weit gekommen war, geschweige denn den Wald erreichte, verschwamm die Sicht vor seinen Augen. „Nein…“, jappste er erschrocken. Was auch immer das war oder wo es ihn hin brachte, er musste er die beiden anderen finden…!



Tbc.: Koushiros Wohnung

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BeitragThema: Re: Das Restaurant   Di Apr 10, 2018 11:46 am


15. August
16:35 Uhr
Tomiko & Kenshin


Ihre kleine Hand, welche nach wie vor Kenshins gehalten hatte, fühlte sich so seltsam an. Je näher sie dem Licht kamen, desto intensiver wurde das Gefühl, welches damit verbunden war. Und dennoch blieb die Angst, welche die Blondine stets bei sich trug einfach aus. Sie wollte nach wie vor das Licht erkunden und es für sich haben. Es war doch ein Teil von ihr, wenn Lunamon und Bearmon recht behielten. Dann wäre es ihr Wappen und ebenso ein Teil ihrer selbst.
Als Kenshin sich darauf zu bewegte, konnte Miko nicht anders, als mit ihrem besten Freund noch näher an das Licht zu gehen. Und als wäre es eigentlich unmöglich gewesen, wurde der Blondie noch heißer. Auf unerklärliche Weise strömte eine Kraft durch ihre Hand, die mit Shin verbunden war. Eine Art Ziehen, fast Schmerz zog sich durch ihre Hand in ihren Körper. Sonst wäre die unsichere Schülerin zurück gewichen, jetzt jedoch wollte sie das. Es war, als wäre es richtig, als würde diese Steintafel ihr sagen das dies ihr Weg war. Und auch ein unsicherer Blick zu Kenshin, der nach wie vor an ihrer Seite war und ihr Kraft gab, zeigte ihr das sie alles richtig machte.
Kurz darauf löste seine Hand sich kurz, aber auch nur weil das Strahlen noch intensiver wurde und mit einem Mal etwas passierte, das Miko nicht einordnen konnte. Kurz darauf war das Licht weg und die Steintafel vor ihnen leer. Es war kein Licht mehr zu sehen und auch die Zeichen waren weg.
Verunsichert legte Tomiko eine Hand an ihre Stirn und atmete durch. Was wäre denn auch, wenn das alles ein Traum gewesen war? Mit einem unsicheren Blick schaute die Blondine sich um und erblickte nach wie vor die Digimon vor sich. Also war es kein Traum gewesen.
Lunamon stand neben ihr und zupfte wie immer an ihren Klamotten: „Miko an deinem Handgelenk. Sieh nur“.
Sofort erhob die Schülerin ihre Hand, die zuvor noch Kenshins gehalten hatte, und erblickte eines der Zeichen auf ihren Handgelenk. Genau dort hatte zuvor die Energie den Weg in ihren Lörper gefunden. Sofort färbten ihre Wangen sich rot, da dies doch unangenehm für sie war. Immerhin hatte sie zuvor nie so eine Verbundenheit gespürt und nun hatten Kenshin und sie solch ein Erlebnis zusammen gehabt. Hoffentlich würde er das nicht falsch verstehen. Und was wäre, wenn ihre Eltern dieses Zeichen auf ihrer Haut sehen würden? Ganz blass zeichnete es sich in einem hübschen Gelb von ihrer Haut ab. Yamato und die Anderen hatten nie gesagt das es wie ein Tattoo auf ihrer Haut zu sehen sein würde.
Und trotzdem murmelte Miko: „Es ist wunderschön...“, ihr Blick glitt dabei zu Shin, der sie ebenfalls anzusehen schien.
„Dann können wir jetzt endlich kämpfen“, gab Lunamon bei.
Und mit einem Mal riss die Blondine erschrocken ihre Augen auf, denn noch immer waren Yamato und Iori allein und versuchten mit Sicherheit diese Flymon zu besiegen. Das schlechte Gewissen meldete sich mit einem Mal zurück und sofort lief die Blondine los.
Beim Laufen rief sie: „Wir müssen sofort zu den Anderen. Wer weiß was ihnen passiert ist. Verdammt das sind unsere Freunde, wir können sie nicht allein lassen“. Noch nie war Miko so energiegeladen und positiv gestimmt gewesen. Sonst hatte sie immer nur das getan, was sie kannte und von dem sie wusste das es sicher war. Nun aber kam sie aus ihrer Komfortzone und versuchte das, für sie, unmögliche zu schaffen. Was auch immer dieses helle Licht gewesen war, es hatte ihr Kraft verliehen und den Mut geschenkt, den sie zuvor nicht gehabt hatte.
Kurz darauf kam sie als Erste an der Lichtung an, auf der sich der Kampf befunden hatte und nocht immer sah sie die Digimon, wie sie mitten drin waren. Auch Iori und Yamato konnte sie erblicken. Doch gerade, als sie rufen wollte und auf sich aufmerksam machen wollte, verschwamm vor ihren Augen die Sicht. Sofort sank Tomiko zu Boden und versuchte den nötigen Halt zu finden, allerdings verschwand alles um sie herum, auch der Mut den sie eben gewonnen hatte.
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Iori Hida

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Arbeit/Hobby : Schüler, Digiritter
Wappen : Wissen/Zuverlässigkeit
Digimonpartner : Armadillomon

BeitragThema: Re: Das Restaurant   Sa Apr 14, 2018 5:11 pm

15. August
16:35 Uhr
Yamato & Iori


Endlich hatten die Digiritter mal wieder die Oberhand. Mit einem Mega-Level Digimon wie MetallGarurumon und einem Ultra-Level Digimon wie Brachiomon, waren die Flymon keine großen Gegner mehr.
Anscheinend sah es Yamato auch so.
„Los Brachiomon, du schaffst es!“, feuerte der junge Schüler seinen stärkeren Partner an, während dieser die Flymon mit „Hammerkopf!“ angriff.
Als Yamato feststellte, dass die anderen Digiritter ihre Wappen auf demselben Weg bekommen würden, antwortete Iori, „Dann ist wenigstens kein Amulett mehr nötig welches man immer bei sich tragen muss um das Wappen zu nutzen.“.
Danach erwähnte Yamato noch das durch die (Re)Aktivierung ihrer Wappen, dieser Besuch dann noch etwas gebracht hätte.
„Da gebe ich dir Recht, aber wir dürfen nicht vergessen, dass wir immer noch nicht wissen, wer unser Feind ist. Außerdem könnte es jederzeit wieder sein das der Feind es schafft, unsere Wappen umzukehren. Aber lass uns das lieber später besprechen, erstmal beenden wir den Kampf, und dann suchen wir Tomiko und Kenshin.“, sprach Iori.
Gemeinsam schafften sie es die Flymon zu besiegen, und Yamato hatte es eilig, Kenshin und Tomiko zu finden. Aber wo sollten sie suchen? Der Wald war nicht gerade klein, und je nachdem welchen Weg die beiden noch nicht so erfahrenen Digiritter genommen haben, könnten sie überall sein. Das blöde war ja, dass man derzeit mit dem Digivice niemand anderen Orten konnte.
„Dann mal los, suchen wir die beiden, Kenshin und Tomiko!“, sprach der jüngste Digiritter und wollte direkt in den Wald rennen, bis er ein „Halt Cody, Stop!“, vernahm. Es kam von seinen Partner Brachiomon.
Iori schaute ihn ganz genau an, und dann bemerkte er, wie groß sein Partner mittlerweile war, und was für einen langen Hals es besaß.
„Cody, ich bin mittlerweile um einiges größer als ich es noch als Ankylomon war. Ich kann von hier oben aus viel weiter in den Wald sehen, als ihr. Und dort hinten, dort sehe ich zwei Kinder. Es könnten Kenshin und Tomiko sein.“, erklärte Brachiomon und deutete mit seinem Kopf auf eine Richtung.
Klasse! Dadurch würden sie die beiden neuen Digiritter viel schneller finden.
„Danke vielmals für deine Hilfe Brachiomon.“, bedankte sich der jüngste bei seinem Partner. Dann wandte er sich sowohl Brachiomon als auch MetallGarurumon zu und bedankte sich nochmals, „Vielen lieben dank, das ihr für uns gekämpft habt. Ihr habt es echt super gemacht.“.
Doch nun war es wirklich an der Zeit, aufzubrechen und Kenshin und Tomiko zu finden. Wer weiß, vielleicht haben die beiden ja auch schon ihre Wappen gefunden.
Aber dann geschah es. Dem jüngsten hat es glatt die Sicht verschlagen, er sah immer verschwommener.
Mit aller Kraft, klammerte er sich an seinen Partner. Yamato konnte er kaum noch sehen.
Nein, bitte nicht jetzt. Sie mussten noch die anderen finden. Jetzt war ein absolut ungünstiger Zeitpunkt um das Bewusstsein zu verlieren. Aber Moment mal? Der junge Kendo Schüler war doch bei vollem Bewusstsein, und es fühlte sich auch nicht an, als würde er dieses verlieren. Es fühlte sich viel eher an, als würde er eingesogen werden. Aber wenn er eingesogen wurde, bedeutete das etwa...?

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