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 You were always there beside me ~ Sorato

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Yamato Ishida
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BeitragThema: You were always there beside me ~ Sorato   Fr Jan 05, 2018 2:25 pm

Juni
Nach der Schule
Sora & Yamato


Beladen mit seiner Schultasche war Yamato gerade auf dem Weg zu Taichis Klassenzimmer. Heute hatte er keine Probe und spekulierte darauf mit seinem besten Freund gemeinsam nach Hause zugehen. In letzter Zeit war es wieder schwieriger geworden, sich zu sehen. Kein Wunder. In einem Monat würden die Ferien beginnen und das bedeutet, dass extrem viele Tests und Klausuren bevorstanden.
Etwas, was Yamato gerade wirklich überhaupt nicht gebrauchen konnte. Denn die Proben seiner neuen Band nahmen immer mehr zu. Immerhin stand ihr erster Gig kurz bevor. Ein richtiger Auftritt, der über kleinere Auftritte an der Schule hinausragte. Yamato konnte nicht abstreiten, dass er nervös deswegen war. Er wusste zwar, was die Band drauf hatte. Aber würden sie damit auch einen Raum füllen können?
Deswegen war die Vorstellung Zeit mit seinem unbeschwerten besten Freund zu verbringen umso verlockender. Taichi war einfach eine Frohnatur und würde ihm mit Sicherheit sagen, dass er sich keine Sorgen machen musste. Taichi war jedoch auch der Einzige, dem er diese Angst offenbaren würde. Nicht einmal Takeru wollte Yamato mit so einer Information belasten und die restlichen Bandmitglieder schon gar nicht. Dort gab er sich zuversichtlich. Zumal er bereits außerschulische Auftritte mit seiner alten Band gemeistert hatte. Aber eine neue Band war ein neues Risiko.
Yamato seufzte. Es brachte nichts sich den Kopf zu zerbrechen. Er wusste immerhin, dass er sich eigentlich auf den Gig freute. Und Aufregung war normal.
Die Korridore der Oberschule wurden immer leerer. Wahrscheinlich weil die meisten Schüler es gar nicht abwarten konnten, endlich die Schule zu verlassen. Deswegen kamen ihm auch die meisten Mitschüler entgegen. Einige der Mädchen wandten sich nach ihm um, was Yamato so gut es ging ignorierte. Mittlerweile war er daran gewöhnt, dass Mitschülerinnen wussten wer er war. Das war schon der Fall gewesen, als er noch bei den Teenager Wolves gewesen war. Mit Knife of Day war es nun nicht anders. Dennoch konnte Yamato nicht behaupten, dass ihm das sonderlich gut gefiel. Ihn machte es meistens immer noch verlegen, wenn er angesprochen wurde. Und wenn die Mädchen zu aufdringlich wurden, war er auch relativ schnell genervt. Am liebsten wollte er eben doch seine Ruhe. Mädchen waren halt auch einfach nicht der Grund, wieso er Musik machen wollte.
Er erreichte Taichis Klassenzimmer. Hoffentlich war Taichi überhaupt noch anwesend. Ihm wäre auch zuzutrauen, dass er das Schulgebäude schon fluchtartig verlassen hatte. Gerade, als Yamato durch die Tür gehen wollte, stieß er mit einem Bücherberg. zusammen, der den Raum gerade verlassen wollte. Eine eher unsanfte Kollision mit den Büchern war unvermeidbar gewesen und tat seiner Laune auch nicht gerade gut.
Dennoch versuchte er reflexartig einige der Bücher aufzufangen, die ihm entgegen kamen. Wer trug denn bitte auch so viele Bücher, dass er nicht mehr auf den Weg achten konnte? „Pass doch auf“, beschwerte sich der Blonde daher, während er sich nach den herumliegenden Büchern bückte um sie aufzuheben. Er mochte vielleicht unfreundlich wirken, aber einfach weggehen würde er dann auch nicht.
Dass das die richtige Entscheidung gewesen war, zeigte sich sofort, als er verärgert aufsah. Augenblicklich veränderte sich Yamatos Miene, als er erkannte, mit wem er zusammen gestoßen war.
„Sora“, stellte er nun fast erfreut fest. Natürlich war sie so nett, einen Haufen Bücher herumzuschleppen, der  sich nicht ihr gehörte. Immer noch war sie zu nett für die Welt. Das war sie schon früher gewesen. „Alles okay?“, erkundigte er sich nun doch etwas besorgter. Nicht, dass sie sich bei dem Zusammenstoß verletzt hatte.  
Yamato mochte Sora. Das hatte er schon immer. Er schätzte ihre vernünftige und besonnene Art, ebenso wie die Tatsache, dass sie die Bedürfnisse anderer über ihre eigenen stellte. Etwas, was ihm mehr als bekannt vorkam. Schon früher hatte er ihre Anwesenheit geschätzt. Aber seit sie keine gemeinsamen Abendteuer in der Digiwelt mehr erlebten, hatte er auch weniger mit ihr zu tun. Taichi war ihre gemeinsame Verbindung. Manchmal nämlich unternahmen sie etwas zu dritte oder sahen sich in der Pause, weswegen Yamato in etwa wusste, was in Soras Leben los war. Aber das war es auch schon.
Den Arm voller Bücher richtete sich Yamato wieder auf. „Eigentlich suche ich Taichi… aber du bevor du noch einen Unfall baust… Wohin sollen die Bücher?“, bot er seiner Mitschülerin seine Hilfe an. Vor allem jetzt, wo er wusste, dass es sich um Sora handelte, konnte er doch nicht einfach weggehen!

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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Sa Jan 06, 2018 5:49 pm

Juni
Nach der Schule
Sora & Yamato

Soras Blick glitt aus dem Fenster auf den Schulhof. Die Sonne tauchte diesen in ein warmes Orange und lud regelrecht ein, sich noch ein wenig auf die Wiese zu setzen, ehe man sich auf den Heimweg machte. Die Vögel konnte sie durch die offenen Fenster singen hören, eines der schönsten Lieder, die es gab, wie sie fand.
Bald waren endlich Sommerferien und sie nahm sich fest vor, mehr Zeit für ihre Freunde zu nehmen und dennoch auch fleißig zu lernen, immerhin hatte sie ein Ziel, auf welches sie hin arbeitete.
Die Glocke ertönte und sofort sprangen einige ihrer Mitschüler auf, um fluchtartig das Gebäude zu verlassen. Endlich Schule aus. Sie griff nach ihrer Tasche und sortierte ihr Unterrichtsmaterial ordentlich in dieser. Gerade wollte sie nach ihrer Sporttasche greifen, um noch ein wenig mit der AG Tennis zu spielen, als eine ihr bekannte Stimme sie aufhielt: "Sora-chan! Könntest Du für mich bitte heute den Klassendienst übernehmen? Kyo-kun hat jetzt sein Basketballtraining und ich möchte ihm wahnsinnig gern dabei zusehen!" Chiharu, eine ihrer Freundinnen aus der Klasse und offensichtlich ein Basketballfan. Oder ein Kyo-Fan? War ja auch egal. Die überrumpelte Sora blinzelte kurz, ehe sie ihre Mitschülerin freundlich anlächelte. "Ich hab noch etwas Zeit, ich kann es gern für Dich übernehmen." - "Ohh, danke! Du bist die Beste!", entgegnete die Andere quirlig und umarmte die Orangehaarige. Das Mädchen ergriff hecktisch ihre Tasche und begab sich rücklings aus dem Klassenraum "Du hast was gut bei mir!", rief die andere noch, während Sora mit einem Lächeln an ihrem Platz stehen blieb und ihr zuwinkte. Ein kurzer Seufzer entglitt ihren Lippen, ehe sie ihre Tasche an ihrem Platz abstellte und begann, das Klassenzimmer sauber zu machen.
Ihre Klassenkameraden waren bereits alle von dannen gezogen, als sie mit ihren Aufgaben soweit fertig war. Ihr Blick glitt zum Lehrerpult, auf dem die ganzen Bücher standen, die sie im Unterricht heute verwendet hatten. Die Bücher. Sie musste diese noch zurück zum Lehrerzimmer bringen, darum hatte der Lehrer gebeten.
Sie griff das unterste und nahm somit den ganzen Stapel an sich, der sich recht hoch türmte. Ob das gut gehen würde? Es war ja keiner mehr auf den Gängen, sicher würde sie keinem mehr begegnen, also konnte sie den Stapel auch so tragen, obwohl dieser ihr ganz gut die Sicht nahm. Und los! Sora setzte gerade zum Gehen an und wollte um die Ecke biegen und das Klassenzimmer verlassen, als sie tatäschlich in jemanden hinein lief. Ihr Plan hatte ja wirklich gut funktioniert. Sie taumelte zurück und stieß gegen ein Schulpult. Der Bücherturm wackelte und stürzte Häppchenweise zu Boden. In dem ganzen Durcheinander brachte die Orangehaarige nur ein "Wah!" über die Lippen, bis alles hinuntergepoltert war. "Das tut mir so lei-", begann sie, als sie jedoch realisierte, in wen sie da gestolpert war. "Yamato.", stellte sie zeitgleich und überrascht mit ihm fest, als er ihren Namen nannte.
Sofort legte sie die Bücher auf dem Schülerpult ab, mit welchem sie kurz zuvor noch zusammengestoßen war. Ein freudiges Lächeln umspielte ihre Lippen. Es war tatsächlich Yamato. Wie lange hatte sie ihn schon nicht mehr gesehen? Sofort hockte sie sich zu ihm und sammelte die heruntergefallenen Bücher mit auf. "Mir geht es gut, mach dir keine Sorgen. Ich hoffe, ich habe Dich nicht verletzt?", erkundigte sie sich sofort. "Ich hatte gedacht, es wäre keiner mehr hier...", begann sie sich zu rechtfertigen, als sie das letzte Buch auflas und sich wieder erhob. Sie umklammerte die gerade aufgehobenen Bücher und sah zu dem Blondschopf.
Es war lange her, dass sie, Taichi und Yamato etwas zusammen unternommen hatten. Jeder von ihnen hatte eben auch viel zu zun. Yamato hatte eine neue und erfolgreiche Band aus dem Boden gestampft, dementsprechend hatte er viele Proben und Taichi lebte mit Leidenschaft immer noch den Fußball. Es kam ihr wie Ewigkeiten vor, dass sie Yamato das letzte Mal gesehen hatte. Er wirkte auf sie irgendwie...verändert. Waren seine Schultern etwa breiter geworden, als beim letzten Mal als sie sich sahen? Sora ertappte sich bei diesen Gedanken und wurde etwas verlegen. Woran dachte sie da nur? Aber ehe sie weiter in ihrem Scharm versinken konnte, richtete sich Yamato ebenfalls auf und fragte sie, wo die Bücher hingehörten. "Oh, ehm. Tai hat das Gebäude fluchtartig verlassen. Fußballtraining.", gab sie knapp von sich mit einem Schmunzeln auf den Lippen. "Mach dir bitte keine Umstände! Ich wollte sie eben nur schnell zum Lehrerzimmer zurückbringen..", erklärte sie beiläufig, als sie die drei Bcher auf den Stapel hinter sich buchsierte und diesen wieder in eine ordentliche und gerade Position ausrichtete, nur um ihn danach wieder an sich zu nehmen. Es war wesentlich einfacher keine Bücher im Gesicht zu haben und diese zu tragen, aber sie wollte Yamato auch nicht zumuten, ihre Arbeit abzunehmen. Das war nicht ihre Art. Sie war einfach nicht der Mensch, der Arbeit auf andere abwälzte. Aber was, wenn sie doch noch in jemanden laufen und denjenigen unter den Büchern begraben und somit verletzen würde? Das war nun wirklich eine Zwickmühle. Es wäre einfach Vernünftiger wenn Yamato ihr helfen würde. "Mhh..", gab sie kurz von sich und fixierte nachdenklich den Bücherstapel in ihren Händen ehe sie den Blick wieder zu Yamato aufrichtete. "Wobei.. wenn Du kurz Zeit hättest wäre es sehr lieb von Dir, die paar vielleicht mit mir zum Lehrerzimmer zu bringen?", ihr Blick vermittelte, dass es ihr absolut unangenehm war, ihn danach zu fragen, aber sie hatte einfach nicht die Zeit, zwei mal zu laufen, um die Bücher wegzubringen. Immerhin musste sie noch zum Tennisplatz und sich noch umziehen. "Tut mir leid, wenn ich Dich einspanne, ich bin nur ein wenig unter Zeitdruck.", gestand sie schließlich kleinlaut, um auf Verständnis bei dem Blonden zu stoßen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Mo Jan 08, 2018 3:57 pm

Juni
Nach der Schule
Sora & Yamato


Dass Sora ähnlich verwundert war, wie er, war ihr deutlich ins Gesicht geschrieben. Allerdings war Yamato wirklich froh, dass er ausgerechnet in jemanden hineingerannt war, den er kannte. Erstes war es schwer, Sora überhaupt wegen etwas böse zu sein und zweitens hätte ein anderes Mädchen sicher ein größeres Problem dargestellt. Er erinnerte sich noch gut daran, wie Jun ihm ein Date aufgezwungen hatte, weil er für ihren Bruder Daisuke gelogen hatte um dessen Ausflug in die Digiwelt zu vertuschen. Anscheinend war Erpressung eine legitime Art um an Verabredungen zu gelangen. Außerdem konnte er mit Sora normal umgehen. Etwas, was er sonst auch nicht zwingend mit allen Mädchen konnte.
Erleichtert registrierte Yamato, dass auch Sora sich nichts getan hatte. Zum Glück! „Keine Sorge, hast du nicht“, beschwichtigte er die Mitschülerin auch direkt, ehe sie wirklich begann, sich zu großen Sorgen zu machen. Denn das war durchaus eine Eigenschaft, die Sora besaß. Das wusste er selbst jetzt noch, obwohl sie sich äußert selten trafen.  „Tja, die anderen sind auch alle geflohen“, gab er zurück. Man könnte meinen, dass ihre Mitschüler es kaum erwarten konnten, die Schule zu verlassen. Yamato hatte es immer weniger eilig. Es sei denn, er hatte Bandprobe, dann war er auch einer der Erste, der den Klassenraum verließ.
„Natürlich…“ Yamato schüttelte schmunzelnd den Kopf. Taichi war in dieser Beziehung schon immer schlimm gewesen. Manchmal fragte sich der Musiker, wie sein bester Freund es so lange im Klassenraum aushielt. „Ich kann mir seine Trainingszeiten nie merken“, gab Yamato mit einem Schulterzucken zu. Früher hatte er manchmal bei Training zugesehen, wenn Taichi ihn genötigt hatte. Aber seit die Bandproben ernster wurden und der erste Gig bevorstand, schien er gar keine Zeit für etwas anders mehr zu haben. Sogar Takeru hatte sich bereits beschwert.  „Allerdings scheinen sie nicht dann zu sein, wenn meine Proben sind.“ Ein kleines Problem in ihrer Freundschaft. Die liebe Zeit ließ die  Gruppe dann doch manchmal leiden. Jeder von ihnen hatte eben seine eigenen Dinge, um die sie sich kümmern mussten. In Momenten wie diesen, in denen Yamato darüber nahdachte, wie es mal gewesen war, stimmte ihn das ganz schon traurig. Sollte nicht gerade er als Träger des Wappens der Freundschaft ein besseres Beispiel sein?
„Ich hatte sowieso nichts vor. Ich wollte Taichi abholen. Und der ist nicht da. Also kann ich dir auch helfen.“ Er würde es wirklich unhöflich finden, sie einfach so stehen zu lassen. Obwohl es ja nicht seine Aufgabe war. Andererseits bezweifelte er auch, dass es wirklich Soras war. „Wer hätte dir eigentlich helfen sollen?“, wollte er daher wissen und schenkte ihr ein kurzes Lächeln, während sie ihren nun kleineren Bücherstapel richtete.
Yamato wartete an der Tür auf sie, damit sie gemeinsam neben einander her gehen konnten. „Musst du los?“, hakte er nach, als Sora Zeitdruck erwähnte. „Tennis?“, wollte er wissen. „Du spielst doch noch Tennis, oder?“ Eigentlich sollte er das wissen. Solange, wie er Sora schon kannte, war es eine Schande, dass er nicht genau wusste, welchen Sport sie gerade ausübte. Er wusste nur, dass sie nicht mehr Fußball spielte. Aber das auch eher, weil sich Taichi darüber beschwert hatte. Er selbst hatte kaum noch etwas für Sport übrig und sah sich auch keine Spiele mehr an. Andererseits kamen seine Freunde auch nicht zu jedem seine Konzerte. Es wurde anscheinend immer schwieriger, je älter man wurde. Und wenn er sich Joe ansah, würde es wohl nicht besser werden. In weniger als zwei Jahren würde Yamato auch studieren und er glaubte nicht, dass er dann mehr Zeit haben würde.
„Wenn du willst, bringe ich die Bücher auch alleine weg“, bot er ihr an, ohne recht zu wissen warum eigentlich.

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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Mo Jan 08, 2018 7:13 pm

Juni
Nach der Schule
Sora & Yamato


Erleichterung machte sich sichtbar in ihr breit, als er sagte, dass er sich nicht verletzt hatte. Gott sei Dank. Beim nächsten Mal sollte sie einfach doch zwei Mal laufen. Sie festigte noch einmal den Griff um das unterste Buch und setzte sich dann langsam in Bewegung in Richtung des Lehrerzimmers, zusammen mit Yamato an ihrer Seite.
Ja, die meisten verließen fluchtartig das Schulgebäude, entweder um der Pflicht des Lernens zu entkommen, oder um noch bei den AGs aktiv zu sein...oder eben um die Leute in den AGs anzufeuern. Ähnlich wie Yamato ging es auch Sora, was das Verlassen des Klassenraums nach dem Unterricht anging. Während einige beim ersten Ton der Glocke schon aufsprangen, ließ sie sich gern Zeit, um alles ordentlich einzupacken. Ordnung war immerhin das halbe Leben, so sagte man doch. "Glaub mir, damit bist Du nicht alleine. Ich blicke bei Tais Trainingszeiten auch nie durch. Besonders, wenn die Saison wieder anfängt. Dann muss er häufiger hin, wegen anstehender Spiele.", bestärkte sie ihn in seiner Aussage und schmunzelte etwas. Taichi war es wichtig, dass Sora zu seinen Spielen kam, folglich nahm sie sich dafür selbstverständlich gerne Zeit. Zu den einzelnen Trainingsstunden musste sie gnädigerweise aber nicht kommen.
Soras Blick glitt zur Seite und hinauf zu Yamato. "Wie läuft es mit der Band? Ich hörte, dass ihr bald euren ersten richtigen Auftritt habt?", erkundigte sich die junge Frau interessiert. Schon bei den Teenage Wolves hatte sich der junge Mann immer so rein gehangen, was sie sehr bewunderte. Wenn er etwas mit Liebe tat, dann musizieren. Und das faszinierte Sora einfach unfassbar. Zu dieser Zeit begann sie, nachzudenken, für was sie sich interessierte und was es für sie geben könnte, was sie mit einer ebenso großen Leidenschaft ausüben konnte. So entdeckte sie Mode für sich und verfolgte dieses Hobby immernoch aktiv.

Yamato war wirklich freundlich und zuvorkommend. So war er ihr gegenüber aber schon immer gewesen, wenn sie recht überlegte. Als sie noch jünger waren hatte sich der Blondschopf so oft mit Tai in den Haaren, aber ihr gegenüber war er wirklich immer freundlich. Als Sora an diese Zeiten zurück dachte, musste sie etwas lächeln. Zwischen ihnen hatte sich nie etwas verändert und das war wirklich schön so. "Danke für Deine Hilfe.", sagte sie schließlich und blickte mit einem warmen Lächeln zu dem Größeren auf. Auf seine Rückfrage hin stockte sie kurz und blinzelte ihn an. Ein kurzes Lachen entkam ihren Lippen und sie fixierte den Blick wieder auf den Weg vor sich. "Eine Freundin bat mich, mit ihr den Dienst zu tauschen, weil sie jemandem beim Basketball zusehen wollte.", erklärte sie schließlich ruhig. Sie bog nach links ab, um die Stufen nach unten zu nehmen. Ein kurzes Kichern entfleuchte ihr bei seiner weiteren Rückfrage: "Ja, ich wollte noch ein wenig Tennis mit der AG spielen..." Vorsichtig nahm sie eine Stufe nach der anderen, Yamato neben sich mit dem Rest des Lehrmaterials.
Ihr Kopf schnellte jedoch zu ihrem Mitschüler herum, als dieser ihr anbot, die Bücher auch alleine weg zu bringen. "Das ist sehr lieb von Dir, aber das kann ich unmöglich anneh-", begann sie, während sie weiterhin blindlinks die Stufen hinab ging. Schon sah sie nicht mehr, wohin sie trat und rutschte die drittletzte Stufe ab und polterte den Rest herunter und landete auf dem Boden. Die Bücher, die sie zuvor in den Händen hielt, waren um sie verstreut auf dem Fußboden. Langsam rappelte sich die junge Frau auf und begriff, was gerade eben geschehen war. Ihr stieg die Schamesröte ins Gesicht, wie peinlich konnte sie sich vor ihrem Freund eigentlich noch verhalten? Was war heute nur mit ihr los? Es war wirklich nicht ihr Glückstag, wobei sie immerhin Yamato getroffen hatte, das wog das ganze Debakel doch schon wieder irgendwie auf.
Ihr Herz raste noch, von dem Schock, welchen sie gerade hatte. "Mir ist nichts passiert!", gab sie sofort von sich, ohne zu dem jungen Mann aufzusehen. Sowas war nun wirklich nicht ihre Art, so tollpatschig zu sein. So griff sie nach einem der Bücher und merkte ein Stechen in ihrem Handgelenk. Das konnte doch jetzt nicht wahr sein. Hatte sie sich wirklich am Handgelenk verletzt? Die Kreismeisterschaft im Tennis stand doch kurz bevor, wenn sie sich jetzt aus dem Aus geschossen hatte, konnte sie die Meisterschaft vergessen. Sie schluckte kurz schwer und griff nach den Büchern, um diese wieder einzusammeln. Den stechenden Schmerz versuchte sie zu ignorieren, so gut es ging, damit sie Yamato nicht noch mehr Sorgen bereitete. Nach und nach hatte sie nun alle Bücher wieder im Arm und rappelte sich ein wenig taumelnd auf. Es war alles gut. Gleich wäre sie beim Lehrerzimmer und würde den Stapel voller Unglück endlich los werden.


Zuletzt von Sora Takenouchi am Di Jan 09, 2018 7:00 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Di Jan 09, 2018 1:56 pm

Juni
Nach der Schule
Sora & Yamato


„Tust du nicht?“ Nun wunderte sich Yamato allerdings. Er hatte gedacht, dass Sora mehr in Taichis Fußballaktivitäten verstrickt wäre. Immerhin war das auch irgendwie ihr Hobby, oder nicht? Wobei sich das ja wohl geändert hatte. „Ich hatte gedacht, du wärst öfter am Spielfeldrand“, gab der Blonde zu. Früher hatten sie sich manchmal sogar zusammen Spiele angesehen. Aber das schien nun auch Ewigkeiten herzu sein.
Der Grund dafür war die Band. Genau die sprach Sora nun auch an. „Richtig“, antwortete Yamato doch etwas erstaunt darüber, dass Sora über ihren Auftritt Bescheid wusste. „Der erste richtige Gig. Bisher sind wir nicht über Schulfeste hinauskommen“, erklärte Yamato und warf Sora einen kurzen Seitenblick zu. Natürlich stieg prompt auch die Nervosität wieder, wenn er an den Aufritt dachte. „Für uns ist es zumindest eine große Sache.“ Und natürlich hoffte er, dass noch mehr Auftritte folgen würden. „Wenn der Gig klappt, könnte es echt ne größere Sache mit Knife of Day werden“, sagte Yamato und richtete den Blick wieder nach vorne. Das wäre das Allerbeste. Immerhin war es das, was er unbedingt machen wollte. Zumindest konnte er sich gerade nichts anders vorstellen. Jedenfalls nicht, dass er wüsste. Allerdings wusste Yamato auch, dass er sich bald darüber Gedanken machen musste. Spätestens wenn sein letztes Schuljahr beginnen würde.
Schmunzelnd schüttelte Yamato den Kopf. „Du solltest nicht immer die Arbeit von anderen übernehmen“, riet er Sora. Auch ohne mit ihr in eine Klasse zugehen, konnte er sich vorstellen, dass das eben doch häufiger vorkam, als sie zugeben wollte. Er kannte Sora eben schon länger und diese Charaktereigenschaft war vermutlich einer der markantesten.
Und dass er nicht ganz daneben lag, was Sora anging, stellte sich heraus, als seine Vermutung richtig war. Sie spielte noch Tennis. Das wäre ansonsten aber auch wirklich peinlich gewesen. „Dann hättest du erstrecht ablehnen sollen. Du hast etwas vor“, fand Yamato. Nicht, dass er nicht hilfsbereit war. Aber er war strikter als Sora. Er half seinen Freunden auch. Aber wenn jemand eine Aufgabe innehatte, sollte auch derjenige sie erledigen. Jedenfalls war das Yamatos Meinung.
Dass er gerade Sora seine Hilfe angeboten hatte und die Bücher auch ganz alleine wegbringen würde, ließ der Musiker mal außer Acht. Immerhin war die Situation anders und er wusste auch, dass sie ihn die ganze Arbeit alleine machen lassen würde. Das wiedersprach einfach ihrer Natur.
Doch noch bevor Sora dazu kam, ihm vollständig zu antworten, verpasste sie wohl eine der Stufen und segelte neben ihm die Treppe hinunter. Mit den Büchern im Arm war eine schnelle Reaktion einfach unmöglich, weswegen Yamato nichts tun konnte, als ihr erschrocken nach zu schauen. „Sora!“ Wie angewurzelt blieb er stehen. Zwar war die Treppe nicht mehr lang gewesen, aber dennoch hatte der Sturz ungemütlich ausgesehen. Kein Wunder, dass sich Yamato auch prompt Sorgen machte. „Alles in Ordnung?“
Yamato setzte sich nun endlich in Bewegung und beeilte sich zu Sora zu gelangen. Unsicher ob er die Bücher bei Seite legen sollte, sah er auf Sora hinunter, die bereits dabei war, die Bücher wieder aufzusammeln. Allerdings entging Yamato dabei nicht, dass sie zögerte. „Ich glaube nicht“, stellte er daher fest und stellte seine Bücher dann doch auf der Treppe ab, um sich Sora zu nähern. „Zeig mal deine Arme“, forderte er und nahm auch Sora prompt alle Bücher wieder ab. „Das hat nicht gut ausgesehen“, fügte er besorgt hinzu. Natürlich war er aber auch kein Arzt oder kannte sich besonders gut aus. Joe wäre hier eine bessere Hilfe. „Hast du Schmerzen?“, erkundigte sich Yamato und musterte erst Soras Gesicht und dann ihre Arme, was natürlich schwierig war, durch die Schuluniform hindurch. Zögerlich fasste er deswegen nach einem der Ärmel und konnte gar nicht verhindern, dass er zumindest ein wegen verlegen aussah. Normalerweise versuchte er nämlich wirklich nicht, Mädchen von Kleidung zu befreien.
Doch kaum, dass er die leicht bläuliche Färbung an ihrem Gelenk entdeckte, verflog die Verlegenheit. „Ich würde damit zum Schularzt gehen“, fand Yamato. „Ich bin zwar kein Tennisexperte, aber ich glaube, dein Handgelenk brauchst du.“ Für ihn persönlich wäre genauso eine Verletzung jedenfalls nichts, was er einfach auf die leichte Schulter nehmen würde. Als Bassist brauchte er seine Hände immerhin auch. Und er schätzte Sora ähnlich ein. Zumindest erinnerte er sich an eine Geschichte, die sie in der Digiwelt erzählt hatte. Er wusste, wie wichtig ihr ihr Sport war. „Wenn du mit einer Verletzung spielst, wird es schlimmer“, prophezeite er Sora und richtete den Blick dann ernst auf ihr Gesicht.
Erst jetzt fiel Yamato auf, wie verdammt nah ihr Gesicht war. Das war definitiv nicht sein normaler Abstand zu anderen Menschen, Takeru einmal ausgeschlossen. Kein Wunder, dass er ein wenig von ihr abrückte und ihr Handgelenk, das er bisher vorsichtig festgehalten hatte, losließ. Seine Hände schoben sich in seine Hosentaschen, damit er eine gewohnt lässige Haltung einnehmen konnte.



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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Di Jan 09, 2018 7:00 pm

Juni
Nach der Schule
Sora & Yamato



Der Schock saß ihr noch in den Knochen, das merkte sie daran, dass ihr Herz noch schnell schlug, obwohl sie inzwischen wieder auf beiden Beinen stand und die Bücher festhielt. "Mir geht es gut, wirklich...", versuchte sie ihn mit einem Lächeln zu beruhigen. "Heute ist einfach nicht mein Tag..", fügte sie noch hinzu und fasste die Bücher fester. Das Pochen in ihrem Handgelenk wurde stärker, doch ignorierte sie dies für den Augenblick.
"Ich glaube nicht", entgegnete Yamato und kam auf sie zu. Blinzelnd sah sie zu dem Blondschopf auf. Ihm konnte man einfach nichts vor machen, so kam es, dass er forderte, dass sie ihm ihre Arme zeigte, auf welche sie unglücklich gestürzt war. Die Bücher nahm er ihr spielend leicht ab und legte sie beiseite. "Es..ist wirklich alles in Ordn-", wollte sie ihn erneut beruhigen, doch dann griff er vorsichtig an den Ärmel und zog diesen zurück.
Selbst Sora erschrak bei dem Anblick. Sie war doch gerade erst gestürzt, wie konnte das Handgelenk nur so schnell blau werden? Für einen kurzen Moment wurde sie blass, doch kam ihre Gesichtsfarbe sofort wieder zurück, als ihr Blick zu Yamato glitt. Er sah so verlegen aus, einen Ausdruck, den sie von ihm gar nicht kannte. Irgendwie fand sie das süß, musste sie sich selbst eingestehen, doch ließ sie diese Worte lieber unausgesprochen. Der pochende Schmerz im Handgelenk holte sie zurück auf den Boden der Tatsachen, sodass sie den Blick auf ihre Hand wendete. "Mh.. Wenn da noch jemand ist, schaue ich da nachher mal vorbei...", ihre Stimme klang etwas belegt. Sie ärgerte sich über sich selbst, diesen Unglückstag und ihre Unachtsamkeit. Das hatte sie nun davon. Das war's mit der Meisterschaft. Ihr Blick nahm etwas Verbitterung an, dann seufzte sie schwer. Yamato hatte recht, aber sie wollte es einfach nicht wahrhaben. Irgendwie erinnerte sie diese Situation an etwas. An eine Geschichte aus der Vergangenheit. Und wenn man es genau nahm.. sogar an zwei Geschichten.
Damals als Sora noch im Mädchenfußballverein war, wo sie ihren Fuß verletzt hatte und trotzdem spielen wollte... sie hatte einen furchtbaren Streit mit ihrer Mutter gehabt, weil sie sie nicht spielen lassen wollte.
Und dann war da die Geschichte mit Biyomon, welches verletzt war und kämpfen wollte. Dort fiel es ihr wie Schuppen von den Augen, dass ihre Mutter dies nur aus Liebe zu ihr getan hatte, und das Wappen der Liebe reagierte schließlich doch auf sie.
Ihr Blick wurde auf einmal ganz sanft und auf ihren Lippen zeigte sich ein Lächeln.
Dieser Augenblick war den Vergangenen einfach so ähnlich. Doch halt. Etwas war anders. Es war Yamato, der ihr diese Worte dieses mal sagte. Das Lächeln verflog so schnell, wie es erschienen war und stattdessen zeigte sich ein leichter rötlicher Schimmer auf ihren Wangen.
Der Blonde erhob den Kopf und war ihr irgendwie ungewohnt nah. Sie blickte mit großen Augen zu ihm auf, die Wangen nahmen noch ein wenig mehr an Röte zu und sie stand einfach nur da und blickte hinauf in seine Augen. Wie schön blau diese doch waren. Unter anderen Umständen hätte sie ihm ewig in diese schauen können. Und dann war da noch ihr schnellerer Herzschlag. Wobei, dieser kam sicherlich noch vom Schock des Sturzes.
Doch dieser Moment brach im nächsten Moment schon wieder, als Yamato sich etwas entfernte und langsam ihr Handgelenk los ließ. Wie aus einer Trance erwacht blinzelte die junge Frau kurz und zog das Jackett wieder über ihr Handgelenk.
"Entschuldige bitte. Ich.. wollte Dir wirklich keine Sorgen bereiten.", gab sie schließlich von sich und hatte den Blick dabei etwas gesenkt. Das Wiedersehen der beiden hätte ruhig anders verlaufen können.
Sie wollte nicht weiter über ihre Unfähigkeit nachdenken oder reden. Die Bücher mussten noch weg und dann hätte sie Zeit, um zum Schularzt zu gehen. Sie wand sich den Büchern zu, Yamato protestierte, als sie den Stapel wieder nehmen wollte und so nahm sie nur einen kleinen Stapel, den sie problemlos mit ihrer gesunden Hand tragen konnte. So machten sich die beiden Jugendlichen weiter auf den restlichen Weg zum Lehrerzimmer. "Ich wünsche Dir, dass euer Auftritt ein Erfolg wird.", sagte sie schließlich, um die eingekehrte Stille wieder zu durchbrechen. Dabei lächelte sie wieder ganz warm. Immerhin liebte Yamato die Musik. Es war wirklich wünschenswert für ihn, dass er sie noch mehr leben und mit anderen teilen konnte. "Wann ist das Konzert denn?", erkundigte sich die Orangehaarige einfach mal weiter. Vielleicht ergab es sich, dass sie es sich ansehen konnte, immerhin hatte sie ja jetzt etwas mehr Zeit, wie es aussah.
Endlich erreichten sie das Lehrerzimmer, welches auch nur noch sehr spärlich besetzt war. Sie gaben die Bücher beim Lehrer ab und verabschiedeten sich von diesem. Jetzt hatte Yamato doch den Löwenanteil ihrer Aufgabe übernommen, was ihr gar nicht so recht war. Dafür müsste sie ihm einen Gefallen tun. Vielleicht einen Kuchen? Mochte er Kuchen? Irgendwie konnte sie sich nicht daran erinnern, ob er so eine Äußerung ihr gegenüber je gemacht hatte. Vielleicht ein paar Kekse, das wäre nicht so viel wie ein ganzer Kuchen. Darüber würde sie sich Gedanken machen, sobald sie Daheim war, so viel stand fest. Irgendwie würde sie sich für seine Hilfe schon erkenntlich zeigen und zeitgleich auch eine Entschuldigung dafür bringen, dass er sich um sie gesorgt hatte.
Wenig später machten sie sich auf den Weg zurück in Soras Klassenzimmer, wo sie ihre Tasche hatte stehen lassen. Ihren Blick hatte sie konzentriert auf den Weg vor sich geheftet. Sie musste aus unerklärlichen Gründen immer wieder an diese sanfte Berührung Yamatos an ihrer Hand denken. Irgendwie verunsicherte sie dieses Gefühl aber auf einer anderen Art empfand sie es auch als aufregend. Für einen Augenblick fühlte sie sich wirklich zerbrechlich, was sie so gar nicht von sich kannte. Und irgendwie war ihr auch extrem warm. Das musste einfach immer noch von dem Sturz kommen, es gab einfach keine andere Erklärung dafür.
Sie erreichten das Klassenzimmer, wo sie schnell zu ihrem Platz am Fenster ging und ihre Taschen holte. Die Tennistasche samt Schläger warf sie sich über die Schulter, ihre Schultasche schnappte sie sich mit der unverletzten Hand. Sie knipste das Licht des Zimmers aus und blieb im Türrahmen stehen. "Vielen Dank für Deine Hilfe. Ich bin Dir wirklich etwas schuldig.", sagte sie freundlich zu ihm und sah zu ihm auf. Wieder suchten ihre Augen die seine, da etwas in ihr wieder in diesen abtauchen wollte. Irgendwie war es ihr mit einmal unangenehm, ihn so anzusehen. Sie hatte das Gefühl, sie würde ihn anstarren, das gehörte sich nun wirklich nicht. So wand sie den Blick mit einem verlegenen Lächeln ab.
Wann war sie eigentlich mal mit Yamato allein gewesen? Sie konnte sich nicht mehr daran erinnern, es war einfach zu lange her und wenn sie ihn gesehen hatte, war Taichi stets dabei. Irgendetwas war anders, aber sie konnte partout nicht sagen, was es war.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Mo Jan 15, 2018 2:20 pm

Juni
Nach der Schule
Sora & Yamato


Zumindest sah Sora ein, dass sie einen Arzt aufsuchen sollte. Und genau dazu war der Schularzt doch schließlich da. Dennoch konnte Yamato verstehen, dass es dem Mädchen unangenehm war. Er selbst ging auch nicht gerade häufig zum Arzt, wenn es nicht unbedingt sein musste. Allerdings war er auch wesentlich vernünftiger, wenn es nicht um ihn selbst ging. „Solange hier Sportmannschaften trainieren, sollte jemand da sein“, fand Yamato. Jedenfalls war das seine Meinung. Alles andere machte doch gar keinen Sinn. Außerdem war er sich auch gar nicht ganz sicher, ob Sora wirklich den Schularzt aufsuchen würde. Prüfend musterte er das Mädchen vor sich. Nicht, dass sie sich doch noch drücken würde. Und da er eben anwesend gewesen war, fühlte sich Yamato jetzt auch verantwortlich.
Seine Gedanken wurden jedoch je davon abgelenkt, als sich der leichte Rotschimmer auf Soras Wangen abbildete. Auch wenn er sich hastig entfernt hatte, konnte Yamato nicht leugnen, dass er die Situation immer noch als seltsam empfunden hatte. Vermutlich, weil er eher jemand war, der körperliche Nähe nicht unbedingt suchte. Bei Takeru war das schon immer anders gewesen, aber der war ja schließlich auch sein kleiner Bruder. Und dann gab es noch Taichi, der sich seit sie befreundet waren, über diese unsichtbare Grenze hinweggesetzt hatte. Aber bei den anderen hatte Yamato schon immer eine gewisse Distanz gewahrt ohne es wirklich böse zu meinen. Vermutlich war er Sora auch noch nie so nahe gekommen wie jetzt. Es hatte ja auch nie einen Grund dazu gegeben. Und obwohl das Ganze ohne jeglichen Hintergedanken geschehen war, war er plötzlich verlegen.
Er musste das einfach ignorieren. Das wäre in jeden Fall das Beste. Auch wenn es schwierig war, Soras Mimik gänzlich zu ignorieren. Denn irgendwie sah sie niedlich aus. Etwas, was Yamato überaus selten dachte. Nicht in Soras explizitem Fall, sondern generell. Es kam nicht selten vor, dass er mehr oder weniger unfreiwillig Kontakt mit Mädchen hatte und objektiv gesehen waren unter den Fans seiner Band auch wirklich hübsche Mädchen. Allerdings hatte er von denen noch nie eine niedlich gefunden. Vielleicht lag es einfach daran, dass Sora ihm vertrauter war?
„Ist doch nicht deine Schuld“, wehrte Yamato schnell ab, als Sora sich für den kleinen Unfall entschuldigte. Ein mildes Lächeln legte sich auf sein Gesicht. Wer sonst würde sich wohl noch für so etwas entschuldigen? Viele Leute fielen dem Blonden da jetzt nicht gerade ein.
Zum Glück ließ sich Sora dazu überreden, ihre verletzte Hand zu schonen, jedoch nicht dazu, ihn die Bücher alleine tragen zu lassen. Also gab Yamato schließlich seufzend auf und tolerierte, dass sie ihn zum Lehrerzimmer begleitete. Sora war zwar äußert lieb, aber in solcher Hinsicht eben dickköpfig.
Während sie nebeneinander her gingen, warf Yamato ihr unauffällige Seitenblicke zu. Es war seltsam, dass er so viel über sie wusste und sie gut kannte und gleichzeitig nicht mehr gut genug. Es gab Wesenszüge an ihr, die ihm vertrauter waren als Charaktereigenschaften von Menschen, die er öfter um sich hatte als Sora. Und auf der anderen Seite war es neu, dass sie nebeneinander alleine durch die Schule gingen. Früher war das manchmal vorgekommen. Aber auch das schien Ewigkeiten her zu sein. Wie eigentlich bei allen Digirittern hatte er auch eingeschränkteren Kontakt zu Sora. Nicht, weil er sie alle nicht mochte. Wie könnte Yamato auch nach allem, was sie zusammen erlebt hatten nicht? Sondern weil sie einfach alle eigenen Zielen nachhingen. Wobei er nicht mal wusste, was das aktuell bei Sora war.
„Mhm?“, machte er überrascht, als ihre Stimme ihn aus seinen Gedanken riss. Yamato brauchte einen Moment, bis er zuordnen konnte, was sie gesagt hatte. „Danke“, brachte er dann jedoch mit einem Lächeln hervor. Wann immer Mädchen ihm viel Erfolg für ein Konzert wünschten, war er sich sicher, dass es nur ein Aufhänger war, um überhaupt irgendetwas zu sagen. Bei Sora war es sicherlich ernst gemeint. „Am Samstag.“ Sie hatten es auf ihrer Webseite erwähnt, aber er war nicht verwundert, dass Sora die nicht kannte. Warum auch? „In einem kleinen Club, eher eine Bar“, erklärte Yamato. „Ich war selber noch nie da. Aber Kazuki… unser Gitarrist, sagt es wäre gut da und dass dort öfter Bands spielen würde. Die bekommen den Laden dann auch gefüllt. Deswegen hoffe ich, dass wir das auch schaffen und auch, dass wir mal anderes Publikum haben als naja… Mitschülerinnen“, gab er verlegen zu und senkte den Blick. „Ich glaube nämlich nicht, dass die wirklich wegen der Musik da sind.“ Etwas, das Yamato nicht gerade gefiel. Immer noch besser als vor leeren Plätzen zu spielen. Aber der Grund, wieso er Musik machte war nicht, um von Mädchen angehimmelt zu werden.
Das Lehrerzimmer unterbrach ihre kurze Unterhaltung, was Yamato jedoch nicht störte. „Wie sieht es bei dir aus? Ich habe keine Ahnung, was dein Hobby angeht. Ich glaube Taichi hat Turniere oder so was erwähnt“, erkundigte sich Yamato bei ihr und warf ihr einen entschuldigenden Blick zu. „Tut mir leid. Ich habe bei den wenigsten eine Ahnung, was sie gerade machen“, gestand er schuldbewusst. Immerhin sollte man meinen, dass ausgerechnet er mit seinem Wappen, mehr darauf achten würde, den Kontakt zu pflegen, oder?
Kaum, dass sie wieder bei Soras Klassenzimmer angelangt waren, griff sie zielstrebig nach ihrem Tennisschläger. Hoffentlich nur, um ihn nicht in der Schule stehen zu lassen und nicht um damit zum Training zu gehen. Mit zusammengezogenen Augenbrauen beobachtete Yamato sie dabei, während er am Türrahmen lehnte. Er verschränkte die Arme vor der Brust und überlegte, ob es ihm wohl zustand, etwas dazu zu sagen. Vermutlich nicht. Immerhin war das nicht seine Entscheidung. Sora war alt genug um selber zu wissen, was für sie das Beste war. Er hatte kein Recht ihr etwas vorzuschreiben.
„Gehst du zum Training?“, erkundigte er sich dann allerdings doch und senkte seufzend den Blick. Mittlerweile stand Sora wieder neben ihm, breit dazu, das Klassenzimmer zu verlassen. „Eigentlich bist du ziemlich vernünftig.“ Da war sie definitiv anders als Taichi und den wies Yamato ständig zurecht. Auch bei Takeru und Joe mischte er sich ein, wenn er der Meinung war, dass sie sich vernünftiger verhalten sollten. Wieso sollte er es bei Sora also anders handhaben? „Außer es geht um dich. Dann bist du überhaupt nicht vernünftig. Das war schon früher so“, erinnerte sich der Musiker mit einem kopfschüttelnden Lächeln. „Ich bring dich zum Krankenzimmer“, fand er daher. Es war keine Frage oder keine Angebot, sondern eine simple Aussage, die keinen Widerspruch dulden würde.
Er hatte eine eher trotzige oder zumindest herunterspielende Reaktion erwartet, aber stattdessen wirkte Sora verlegen. Ob er sich aufdrängte? Sofort wurde auch Yamato verlegen. Nur weil ziemlich viele Schülerinnen sich bestimmt darüber freuen würden, wenn er so bei ihnen handeln würde, hieß das nicht, dass auch Sora das tat. Leicht verunsichert schob er die Hände in die Hosentaschen. Wieso war es plötzlich schwieriger mit einander umzugehen, wenn man älter wurde? Mit Taichi war es ja auch immer noch wie früher! Allerdings trug der auch keine kurzen Röcke. Es war eine der Tatsachen, die sich äußert schwer von der Hand weisen ließen. Sora war schon längst nicht mehr das Mädchen, das Fußbälle durch die Gegend kickte und Jeans trug. Das war Yamato schon länger aufgefallen und er konnte nicht behaupten, dass ihm diese Wandlung egal war. Er fand sie sogar ziemlich positiv, so wie man eben positive Veränderungen an Freunden wahrnahm, oder nicht? Aber vielleicht machte es den Umgang zu Sora ja auch deswegen eben schwieriger. Weil sie jetzt femininer war und er sich mit Mädchen einfach schwer tat?
„Du bist mir nichts schuldig“, entgegnete Yamato. „Wir sind Freunde. Klar helfe ich dir da.“ Das war doch wohl ganz normal. Eine Gegenleistung erwartete Yamato nun wirklich nicht. „Geh… geh einfach zum Arzt, okay? Ich will mich nicht aufdrängen“, fiel Yamato dann doch eine Gegenleistung ein, die sie ja durchaus erbringen konnte.



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Zuletzt von Yamato Ishida am Mo Jan 15, 2018 11:23 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Mo Jan 15, 2018 8:53 pm

Juni
Nach der Schule
Sora & Yamato

Für einen Augenblick stand Sora etwas verdutzt da. Wie er dort im Türrahmen stand, sie ansah und dann...Wie bitte? Er wollte sie also zum Schularzt begleiten? Wieder wurde Sora etwas warm und erneut wand sie den Blick etwas verlegen zur Seite. Diese Art war so typisch für ihn. Ständig bekam sie es mit, wie Yamato mit Taichi sprach, der wieder mit diversen blauen Flecken vom Training kam. Aber, dass der Blondschopf so mit ihr sprach, war irgendwie ungewohnt für sie. Dennoch mochte sie den Gedanken, dass er sich um sie ... sorgte? Kümmerte? Und er hatte einfach recht. Vernünftig war sie gewiss. Außer es ging um sie selbst.
Gut, zu leugnen war es nicht, dass sie vor hatte, das Training zumindest zu versuchen. Immerhin war ihr linkes Handgelenk nur angeknackt und nicht ihre Haupthand. Wobei dies ein Wunschdenken war. Für den Tennis brauchte sie einfach beide Hände. Und zwar gesund. Kurz presste sie etwas sprachlos ihre Lippen aufeinander und blickte zu dem Anderen auf. Er kannte sie einfach zu gut, was ihr irgendwie gefiel und so schlich sich ein Lächeln auf ihre Lippen. "Du drängst Dich nicht auf.", sagte sie schließlich ruhig und blickte ihn freundlich an. "Ich..würde mich freuen, wenn Du mir noch etwas Gesellschaft leisten würdest.", fügte sie noch hinzu und verließ den Raum und schloss hinter sich die Türe.
Sie machte sich auf den Weg zum Schularzt mit Yamato an ihrer Seite. "Übrigens...neben dem Tennis und den damit verbundenen Wettkämpfen...", ihr Blick war auf den Gang vor sich fixiert, wieder wurden ihre Wangen etwas rötlich; "...ich interessiere mich für Modedesign.", schloss sie kleinlaut ab. Das hatte sie bisher noch niemandem erzählt. Es hatte sie auch noch nie jemand danach gefragt, wenn sie darüber nachdachte und außerdem befürchtete sie, dass man es irgendwie albern finden konnte. Aufeinmal kam ihr die Stille unerträglich vor. Zwar hallten ihre Schritte von den Wänden wider, aber irgendwie dröhnte es in ihren Ohren. Vorsichtig wand sie den Blick zu Yamato auf. Dieser würde sie bestimmt nicht auslachen, so viel Anstand hatte er, das traute sie ihm zumindest zu. Komisch finden würde er es vermutlich aber schon. Ein Grund, wieso sie es Taichi noch nicht gesagt hatte. Er fände das mit Sicherheit albern und würde lachen, bis er merken würde, dass sie es ernst meinte.

Nach einem kurzen Spaziergang erreichten sie den Schularzt, der tatsächlich da war und gerade eine Bestandsaufnahme der Verbände und Pflaster vornahm. "Guten Tag.", begrüßte sie den Arzt höflich und verneigte sich etwas. Dieser sah von seinem Tun auf und sah seine beiden Besucher kurz an. "Hallo, ihr beiden. Wie kann ich euch helfen?", entgegnete dieser sofort hilfsbereit. Irgendwie war Sora das alles so furchtbar unangenehm, obwohl der Arzt freundlich und zuvorkommend war. "Nun, ehm,... ich hatte eben einen kleinen Sturz von der Treppe und habe mir wohl mein Handgelenk geprellt oder sowas...", gestand die junge Frau kleinlaut und biss sich danach etwas auf die Unterlippe. Der Arzt führte sie zur Patientenliege, auf welche sie sich setzte und ihren Blazer auszog, um diesen neben sich zu legen. Dabei spürte sie immer wieder das stechende Handgelenk mit jeder falschen Bewegung. Sie war Yamato so dankbar, dass er darauf bestanden hatte, dass sie zum Schularzt ging. Hätte sie tatsächlich noch etwas Tennis gespielt, wäre die Verletzung bestimmt nur schlimmer geworden.
Der Arzt untersuchte ihre Verletzung und nahm entsprechende Vorkehrungen vor. "Dein Handgelenk scheint mir verstaucht, junge Dame. Wenn das der Fall ist, bist du die nächsten sechs Wochen vom Schulsport befreit." - "Sechs Wochen?!", platzte es fassungslos aus Sora heraus. Wundervoll. Das war wertvolle Trainingszeit, die sie verlor und das nur, weil sie so unachtsam war und eine Stufe verfehlt hatte. "Ich verstehe...", gab sie schließlich bedrückt zu und sah auf das verbundene Handgelenk, welches ihre Bewegungen etwas stabilisieren sollte. "Du solltest noch mal ins Krankenhaus gehen und schauen, ob nicht doch etwas angebrochen ist. Und belaste diese Hand nicht zu sehr, sonst verzögert sich der Heilungsprozess nur unnötig.", riet der Arzt noch, als sie sich bereits erhoben hatte und schon wieder ihren Blazer überziehen wollte. Sora nickte mit einem Seufzen. Sie war außer Gefecht gesetzt für ganze sechs Wochen. Immerhin konnte sie die anstehenden Sommerferien vielleicht endlich mal nutzen, die Anderen wieder zu sehen. Beschäftigung würde sie sicherlich finden. Sie schulterte ihre Taschen und bedankte sich beim Arzt und verneigte sich vor ihm.
Zusammen mit Yamato verließ sie das Behandlungszimmer. Ein langer und schwerer Seufzer entfuhr ihren Lippen. Ihr Weg führte sie aus dem Schulgebäude hinaus, die Sonne neigte sich immer mehr dem Horizont entgegen und tauchte die Welt weiterhin in einen goldenen Schein. Sie erblickte die AG, die fleißig trainierte und wünschte ihnen bei der Meisterschaft insgeheim nur viel Glück. "Danke, dass Du dir noch Zeit genommen und mich begleitet hast. Ich bin dir wirklich etwas schuldig.", sie konnte es nicht sein lassen und bedankte sich abermals, so war sie einfach nur froh, dass er darauf bestanden hatte, dass sie zum Arzt ging.
Jetzt wo sie Zeit hatte, konnte sie doch auch den Samstag nutzen und zu Yamatos Konzert gehen, dachte sie für sich. Sie würde später einmal Taichi fragen, ob er wusste, wo es stattfinden würde. Ob Yamato sich freuen würde, wenn sie zum Konzert käme? Oder ob es ihm nicht recht wäre? Vielleicht konnte sie die Anderen zusammentrommeln und sie könnten gemeinsam gehen? Wobei...ob ihm das recht wäre? Sie war sich unsicher, so wollte sie auch nicht ihm gegenüber aufdringlich sein. Wenn er wöllte, dass sie beim Konzert dabei wäre, würde er ihr doch sicherlich sagen, wo es stattfinden würde.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Di Jan 16, 2018 11:31 am

Juni
Nach der Schule
Sora & Yamato


Etwas überrascht darüber, dass Sora wollte, dass er sie begleitete, stieß sich Yamato vom Türrahmen ab und folgte ihr. Yamato hätte nicht angeboten, sie zu begleiten, wenn er das Angebot nicht auch ernst gemeint hätte. Und dennoch hatte er nicht wirklich damit gerechnet, dass sie es annahm. Die Sora, die er kannte, wollte anderen keine Umstände machen. Nicht, dass es einer wäre.
Allerdings war es auch ungewohnt. Denn mittlerweile ging das Treffen auch irgendwie über ein zufälliges Treffen hinaus. Das lag zwar an einer Verkettung unglücklicher Umstände, aber dennoch konnte sich Yamato nicht daran erinnern, wann er das letzte Mal so viel Zeit mit Sora am Stück verbracht hatte.
Deswegen war Yamato auch ziemlich froh, dass Sora direkt wieder ein Thema aufgriff und keine peinliche Stille zwischen ihnen herrschte. Auch, wenn er nicht ganz erwartet hätte, das zu hören, was sie sagte. Überrascht wanderte sein Blick von Gang zu ihr hinüber. „Modedesign?“ Seit wann war das denn so? Es war nichts, was er Sora von sich aus zugeordnet hätte. Bei Mimi wäre es anders gewesen. Aber Sora? Wobei Yamato dabei wieder an ihre Stiländerung dachte. Vermutlich hätte einem guten Beobachter auffallen können, dass sich ihr Interesse dahingehend geändert hatte. „Das ist… neu, oder?“, wollte er daher wissen. „Jedenfalls ist es mir neu.“ Nicht, dass er besonders viel über Sora wusste, aber Taichi wusste viel über sie und er erwähnte es ab und an. Und der hatte nichts davon erzählt. Da es aber eine recht interessante Wendung war, hätte sein bester Freund bestimmt etwas davon fallen gelassen. Oder?
„Irgendwie hätte ich das nicht erwartet…“, gestand Yamato und zuckte verlegen mit den Schultern. „Wahrscheinlich weil es so oberflächlich wirkt und du eben nicht“, fügte er nachdenklich hinzu. Einer der Gründe, wieso er Soras Anwesenheit immer angenehmer gefunden hatte als die anderer Mädchen. Wobei er auch nicht wollte, dass sie es falsch verstand. Weswegen er noch hastig nach besseren Worten suchte. „Was nicht heißt, dass ich es dir nicht zutraue.“ Sein Blick glitt von Soras Gesicht an ihr herunter, auch wenn sie lediglich die Schuluniform trug. Aber sonst trug sie auch schon mal Röcke und Kleider. Nicht ganz so auffällig wie Mimi, aber dennoch war es Yamato bereits aufgefallen. Allerdings fiel ihm dann auch auf, dass er Sora vielleicht einen Tick zu lange auf die Beine sah, weswegen er sein Gesicht hastig abwendete. Dennoch konnte er nicht verhindern, dass er leicht rot wurde. Wunderbar. So etwas tat er nie! Und dann ausgerechnet bei einer Freundin. „Du hast deinen Stil geändert. Das ist mir schon früher aufgefallen“, murmelte Yamato. Er hatte ein Auge für so etwas. Anders als Taichi und Koushiro achtete er immerhin sehr darauf, was er anzog. Vermutlich war das normal, wenn man Teil einer Band war. „Aber wie kommt das?“ Soweit er wusste, war Sora da die Einzige, die ihr Interessengebiet geändert hatte. Bei allen anderen schien es gleich geblieben zu sein. Aber war das nun gut oder schlecht für alle anderen?

Doch das Erreichen des Krankenzimmers unterbrach ihr Gespräch und Yamato hielt sich absichtlich im Hintergrund. Immerhin ging es nicht um ihn und er wollte nicht stören. Noch dazu war es ein eher privater Moment, wie er fand. Nun fragte er sich erneut, wieso er eigentlich dabei war. Vor allem, als Sora sich ihren Blazer auszog. Plötzlich war der Fußboden ein ziemlich interessanter Fleck, den er genauestens in Augenschein nahm. Er hatte Sora ganz bestimmt schien in weniger als ihrer Bluse gesehen und dennoch kam es ihm nicht gerade passend vor, sie beim Ausziehen zu beobachten.
Sein Blick schnellte jedoch hoch, als der Arzt seiner Freundin sechs Woche Sportverbot erteilte. Für Yamato wäre das überhaupt nicht schlimm. Aber für Sora war das sicher eine furchtbare Nachricht. Ihre Reaktion machte sofort auch deutlich, wie es ihr dabei ging.
Schweigend verließen sie das Krankenzimmer wieder, nicht bevor sie sich bei dem Arzt bedankt hatten. Mit einem eher unguten Gefühl ging Yamato nun neben Sora her, die nach wie vor deprimiert wirkte. Prompt fühlte er sich deswegen schuldig. Und das obwohl er nichts für den kleinen Unfall konnte.
Soras Laune wurde mit Sicherheit auch nicht besser, als sie das Tennisfeld erblickte. Auch wenn er nicht sportvernarrt war, konnte Yamato nachvollziehen, wie sich Sora fühlte. „Weißt du noch, als ich zwei Wochen krank war? Das ist bestimmt zwei Jahre her. Da war ich noch bei den Teenage Wolves. Wir müssten zwei Konzerte absagen, weil ich nicht mal reden konnte.“ Es waren beschissene zwei Wochen gewesen. Yamato erinnerte sich noch genau daran, wie schlecht gelaunt er gewesen war. Er wusste, dass Sora ihm über Taichi gute Besserung hatte ausrichten lassen. „Taichi fand es lustig“, erinnerte er sich. Sein bester Freund hatte es vermutlich genossen, dass keine Widerworte von ihm gekommen waren, wenn er ihn besucht hatte. „Was ich sagen will… tut mir leid, dass du beim Tennis ausfällst. Ich kann verstehen, wie du dich fühlst“, schloss Yamato und musterte Sora mitfühlend.
Als sie sich erneut bedankte, musste Yamato jedoch gegen seinen Willen grinsen. Es war wirklich eine willkommene Abwechslung, jemanden um sich zu haben, der sich ständig bedankte. Taichi war natürlich vollkommen anders. „Du bist mir nichts schuldig. Hör auf das zu sagen“, bat er sie innständig. Da war er mal nett zu jemanden, der nicht sein bester Freund oder sein Bruder war und prompt glaubte die Person, sie müsse eine Gegenleistung erbringen.
„Hast du eigentlich vor zum Krankenhaus zu gehen?“, erkundigte er sich. „Vielleicht haben die ja etwas, was die Heilung unterstützt.“ Yamato glaubte zwar selber nicht daran. Aber vielleicht gab es ja doch noch Hoffnung, dass sie nicht ganz so lange auf ihren Sport verzichten musste. Es gefiel ihm nämlich gar nicht, Sora derart traurig zu sehen. Allerdings war Yamato auch nicht gerade gut darin, Menschen aufzuheitern. Er war immer zu streng. Sora war viel besser darin. Das war ihm früher schon aufgefallen. Nun aber konnte sich Sora schlecht selber aufmuntern.
„Willst du ein Eis essen?“, fiel Yamato ein. Es war das Erste, was ihm in den Sinn gekommen war. Immerhin hatte das früher auch bei Takeru geklappt, wenn der traurig gewesen war. Einen Versuch war es jedenfalls wert. „Es sei denn, du willst zuerst ins Krankenhaus, was ich begrüßen würde“, fügte er hinzu.



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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Di Jan 16, 2018 7:32 pm

Juni
Nach der Schule
Sora & Yamato

Ein wenig wehleidig sah die junge Frau zum Tennisplatz, auf welchem ihre Mitschüler spielten. Für sie hatte es sich fürs erste ausgespielt. Sie zwang sich, den Blick abzuwenden und war im Begriff weiter zu gehen, als sie jedoch die Einladung auf das Eis von Yamato vernahm.
Sofort blieb sie wieder stehen und sah zu ihm auf. Eis? Irgendwie fand sie das gerade genau das Richtige. Es war eh unsagbar warm, trotzdessen die Sonne bereits den Horizont küsste und sie hatte ja eh jetzt unerwartet Zeit.
"Ins Krankenhaus werde ich heute nicht mehr gehen...", entgegnete Sora und als sie Yamataos Blick einfing fügte sie noch eilig hinzu:"..aber ich werde gleich Morgen gehen, versprochen."
Wenn man ohne eine ernsthafte Verletzung ins Krankenhaus ging, konnte man dort schon einige Zeit sitzen und dadurch, dass es schon so spät war, wollte sie auf keinen Fall bis mitten in der Nacht dort sitzen und darauf warten, dass man ihr sagte, dass sie kein Sport machen könne.
"Ich habe jetzt richtig Lust, auf eine Kugel Schokoladeneis!", sagte sie schließlich und lächelte. Etwas Gutes musste sie ihrer Situation doch abgewinnen und wenn das nicht gut war, mit Yamato ein Eis essen zu gehen, wusste sie es auch nicht. Trübsalblasen half ihr schließlich auch nicht weiter. Sie justierte nochmal den Sitz ihrer Schultasche auf ihrer Schulter nach und setzte dann den Weg fort.

Auf den Weg zur Eisdiele warf sie immer wieder ihren Blick in die Schaufenster, an denen sie vorbei gingen. Es war nicht wirklich etwas Interessantes darin, aber sie mochte es, sich verschiedene Sachen einfach anzusehen. Ihre Gedanken kreisten um die vergangene halbe Stunde, in der sie der peinlichste Schussel der Welt war und wie sie mit Yamato durch die Schule gelaufen war. Es tat gut, zu wissen, dass er sie verstand. Seine Krankheitsphase bei den Teenage Wolves hatte sie auch in guter Erinnerung. Ständig war Tai zu dieser Zeit bei ihr und berichtete, wie lustig es war, dass Yamato ihm nicht Paroli bieten konnte. Sie hatte viel mit Taichi geschimpft, dass er den Blonden in Ruhe auskurrieren lassen sollte. Wenn sie jetzt daran zurück dachte, musste sie etwas schmunzeln. Das waren schon etwas andere Zeiten, als heute, auch wenn es noch gar nicht so lang zurück lag. Yamato hatte sich seitdem auf jeden Fall verändert. Er war größer und erwachsener geworden. Vorsichtig glitt ihr Blick zu ihm und musterte ihn unauffälig. Er hatte tatsächlich breitere Schultern bekommen, was Sora irgendwie gefiel. Sie ertappte sich wieder bei ihren Gedanken und sah mit rosanen Wangen wieder auf den Weg vor sich. Krampfhaft versuchte die junge Frau an etwas anderes zu denken und ihr fiel das Gesprächsthema von neuen Hobbies ein, kurz bevor sie beim Schularzt angekommen waren.
"Das.. mit dem Modedesign...Ich interessiere mich in etwa schon so lange dafür, seit du damals bei den Teenage Wolves gespielt hast. Da fing das in etwa an. Es.. fasziniert mich einfach, etwas eigenes zu entwerfen und zum Leben zu erwecken.", erklärte sie. "Klingt...das sehr albern?", fragte sie schließich unsicher nach. Sie wusste es einfach nicht, ob ihr Traum nicht doch ziemlich albern war und sie eh nie eine Chance in dieser Richtung haben würde. Immerhin gab es so viele talentierte Menschen auf der Welt, die mitunter um längen besser waren, als sie. Dennoch wollte sie dieses Ziel einfach weiter verfolgen, da sie glaubte, dass es ihr wahnsinnig Spaß machen würde.

Sie erreichten die Eisdiele, welche zu dieser Zeit gut besucht war. Freie Plätze gab es keine. Vielleicht hatte Yamato ja... "Sag, hast du Lust und Zeit, eine Kugel auf die Hand zu nehmen und wir drehen noch eine Runde durch den Park..?", fragte sie schließlich einfach, während sie sich in die Warteschlange einreihten. Bald schon waren die beiden dran. Sora bestand darauf, ihre Kugel selbst zu zahlen. Sie konnte ihm einfach nicht noch mehr schuldig sein. Sie setzten ihren Weg fort, weg von den Menschenmassen, die irgendwie eine Unruhe ausstrahlten und ab in den Park, der nur noch spärlich besucht war.
Die Vögel zwitscherten und jagdten sich in den Bäumen hin und her. Die Blätter der Bäume sangen im Wind ihr Lied und wiegten sich in ebendiesem der Sonne entgegen. Der Kiesweg knirschte unter ihren Schritten und der Wind wehte durch ihr Haar. Was für ein herrlicher Nachmittag. Auf einmal kam es ihr gar nicht mehr so schlimm vor, dass sie nicht in der Schule war und Tennis mit den Anderen spielte.
Ihr Blick glitt zu Yamato, der sein Eis ebenfalls genoss. Sie ertappte sich erneut dabei, wie sie ihn scheinbar anstarrte, so war zumindest ihr Gefühl. Wieso fiel es ihr aufeinmal so schwer, ihren Freund anzusehen? Es war doch auch nicht anders als früher, oder? Gut, sie waren allein. Wann war sie das letzte mal mit ihm wirklich allein? Gab es solch einen Moment überhaupt? Und dann war er ja auch noch so erwachsen geworden. Entdeckte Sora etwa eine geheime Schwäche für breite Schultern? Stopp! Stopp, es reichte! Die junge Frau ermahnte sich selbst und konzentrierte sich auf den Weg vor sich. Doch immer wieder kamen ihr Bilder von Yamato in den Sinn, Blicke, Worte, einfach er selbst. Wieso brachte er sie aufeinmal so aus dem Takt?
"Kommen eigentlich unsere Freunde zu eurem Konzert?", fragte sie schließlich einfach ins Blaue hinein, um die Stille zu brechen und endlich auf andere Gedanken zu kommen. Sie musste unbedingt daran denken, Taichi zu fragen, wegen des Spielorts. Sie wollte das Konzert unbedingt sehen und inzwischen glaubte sie auch, dass er sich freuen würde, wenn Yamato wüsste, dass sie das Konzert gesehen hätte, immerhin waren sie damals auch immer auf den Konzerten der Teenage Wolves, wieso sollte es inzwischen anders sein? Ihr Eis hatte sie aufgegessen und wie es bei ihr und Schokoladeneis der Fall war, blieb ein Rest davon an ihrem Mundwinkel zurück, ohne dass sie es merkte.
Sie erreichten einen größeren Platz, in dessen Mitte ein großer Brunnen prachtvoll vor sich hin plätscherte. Was für ein schöner Ort dies doch war. Wieso war sie nur so selten hier? Sie ließ sich auf eine der Parkbänke nieder und stellte ihre Taschen neben sich auf dem Boden ab. Konnte dieser Moment nicht einfach ewig anhalten?
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Mi Jan 17, 2018 2:57 pm

Juni
Nach der Schule
Sora & Yamato

Auch wenn Sora zugesagt hatte, dass sie morgen zum Krankenhaus gehen würde, hoffte Yamato, dass sie sich wirklich daran halten würde. Vermutlich würde er ihr morgen schreiben, wie es ihrer Hand ging. Da war immerhin unter Freunden nichts dabei, oder? Aber für heute ließ er es gut sein. Es brachte schließlich auch nichts, sie damit zu nerven. Ihm würde man zumindest damit auf die Nerven gehen, wenn man sich dran halten würde.
Stattdessen gingen sie wirklich Eisessen. Vermutlich sogar das erste Mal, seit sie sich kannten. Zumindest alleine. Sonst war immer Taichi dabei, was nicht verwunderlich war, wenn man den gleichen besten Freund hatte. Was allerdings verwunderlich war, war die Tatsache, dass sie dennoch wenig miteinander zu tun hatten und das obwohl sie sich eigentlich gut kannten.
Nur schienen sie das gerade zumindest etwas aufzuholen. Jedenfalls erfuhr Yamato Dinge, die ihm neu waren über seine Freundin. Ihm war zum Beispiel auch aufgefallen, dass sie die Schaufenster interessiert musterte. Etwas, das er eher Mimi zu getraut hätte. Kein Wunder, dass Sora dadurch erneut auf das Thema Modedesign zu sprechen kam. „Du entwirfst Kleidung?“, wunderte sich Yamato dann doch. Sich für Mode zu interessieren war eine Sache, aber selber Kleidungsstücke zu erstellen eine ganz andere. „Das klingt nicht albern“, versicherte der Blonde ihr schnell. „Es klingt ehrlich gesagt sogar beeindruckend.“ Yamato schenkte ihr ein kurzes Lächeln. „Ich war schon immer ziemlich schlecht darin, irgendetwas zusammen zu flicken“, gab Yamato zu und sah verlegen nach vorne auf den Weg vor ihnen. Manchmal kam es jedoch vor, dass auch er wenigstens versuchen musste Dinge zu nähen. Es tat ja immerhin sonst niemand in seinem Haushalt.
Bei der Eisdiele hielten sie sich nicht lange auf, sondern bestellten sich Eis um es ihm Park zu essen. Etwas, was Yamato deutlich lieber war, als sich in eine überfüllte Eisdiele zu quetschen. Selber ging er nicht besonders oft durch den Park, auch wenn der gar nicht so weit von seinem Wohnhaus entfernt war. Aber er hatte eben einfach keinen Grund dazu. Generell musste Yamato zugeben, dass er weniger Zeit draußen verbracht als er sollte. Sora war da vermutlich anders. Aber das schien eine weitverbreitete Sache bei Sportlern zu sein. Und da es im Park eigentlich sogar ganz schön war, fragte sich Yamato plötzlich, warum er so selten dort war.
Sora nahm das Gespräch wieder auf, nachdem sie eine Zeitlang schweigend nebeneinander hergelaufen waren. „Nicht wirklich“, antwortete Yamato kopfschüttelnd. Er hatte jedoch auch nicht besonders viele von ihnen gefragt. „Ich habe allerdings auch kaum jemanden gefragt… Joe müsste lernen, als ob ich es direkt gelassen. Taichi hat schon was vor und Takeru…“ Yamato hielt kurz inne und zuckte dann mit den Schultern. „Meine Mutter hat Geburtstag.“ Sora kannte Takerus und seine familiäre Situation immerhin und daher war es keine große Sache für ihn den Grund zu nennen, weshalb sein Bruder nicht zu seinem ersten Konzert kommen konnte. Dennoch hatte der Grund eben einen bitteren Beigeschmack. „Ich hab ihm gesagt, es wäre absolut okay, wenn er einfach das nächste Mal kommt.“ Natürlich war er enttäuscht gewesen. Aber das hätte er Takeru niemals gezeigt? „Es ist sowieso nichts Großes. Also schätze ich, ist das nicht so wichtig“, sagte er und starrte dabei auf sein Eis. „Wir haben eben alle viel zu tun und es ist ein kleines Konzert… also keine große Sache.“ Wobei er sehr wohl aufgeregt deswegen war. Aber natürlich würde er auch das niemals vor anderen zugeben. Dazu bewahrte Yamato viel zu gerne sein cooles Image.
Sora steuerte eine der Parkbänke an, weswegen sich Yamato ebenfalls darauf niederließ. Seine Schultasche stellte er neben der Bank ab und lehnte sich dann zurück. Ob er Sora erklären sollte, wieso er sie bisher noch nicht gefragt hatte? Irgendwie fühlte er sich gerade dazu verpflichtet. „Ich habe sonst niemanden gefragt…“, sagte er entschuldigend. „Ich wollte kein großes Aufsehen darum machen. Wer weiß, ob es überhaupt gut wird“, erklärte er und wandte den Kopf zu Sora um.
Dabei fiel ihm auch auf, dass Schokoladeneis nicht die beste Wahl gewesen war. Jedenfalls hatte es dann doch ein paar Spuren auf ihren Gesicht hinterlassen. „Du hast da was...“, informierte er sie und deutet auf seinen eigenen Mundwinkel, um ihr die Stelle zu zeigen. Yamato war sich zwar nicht ganz sicher, ob dieser Hinweis in Ordnung war. Andererseits wollte Sora bestimmt nicht weiter so herum laufen. Da war es doch netter, wenn ein Freund sie darauf hinwies, oder?


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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Mi Jan 17, 2018 6:12 pm

Juni
Nach der Schule im Park
Sora & Yamato

Er hatte also wirklich nur ein paar wenige gefragt, ob sie zu seinem Konzert kommen würden. Natürlich Takeru und Taichi, was Sora verstand. Das beide nicht konnten, tat ihr wirklich leid für ihn. Soras Blick glitt auf den Boden ein paar Meter von ihr entfernt. Dort wuselten gerade zwei Spatzen über den Boden und pickten nach etwas Essbarem.

Yamatos Mutter. Das war schon ein schwieriges Thema, jedes mal wieder und sie wusste genau, dass es ihn vielleicht mehr mitnahm, als er nach außen hin preis gab und zugeben mochte.
Irgendwie stimmte es sie traurig, dass er ein so wichtiges Ereignis runterspielte und es abwertete, damit er mit den Absagen von seinem Bruder und seinem besten Freund besser umgehen konnte.
Sie war ihm nicht böse, dass er sie nicht gefragt hatte. Immerhin war sie auch immer viel beschäftigt und sie war sich sicher, dass er sie mit dieser Frage nicht in einen Zwiespalt treiben wollte.
Ihre Gedanken kreisten weiterhin um diese Situation. Joe hatte mit sicherheit viel zu tun, genauso wie Koushiro und Tai. Ob Mimi Zeit hatte? Wobei sie damals auch schon nicht oft auf den Konzerten der Teenage Wolves war, nachdem sie aus Amerika wieder da war.
Die Spatzen hüpften weiter auf dem Weg rum und sprangen auf den Rand des Brunnens. Sora fixierte die Tierchen mit ihrem nachdenklichen Blick.
"Du hast da was...", ertönte es auf einmal zu ihrer Linken und sie wand den Kopf in Yamatos Richtung, welcher mit dem Finger auf seinen Mund deutete.
Um Gottes Willen. Sie und Schokoladeneis. Sie liebte diese süße Sünde, aber immer blieb ihr ein Rest am Mundwinkel. Ihre Wangen wurden leicht rosa. Wie peinlich.
Hastig griff sie nach ihrer Schultasche und kramte einen kleinen Spiegel und ein Taschentuch hervor. Tatsächlich hatte sich etwas Eis an ihrem Mundwinkel versteckt, welches sie sogleich abwischte. "Danke für den Hinweis...", murmelte sie etwas verlegen und verräumte Spiegel und Taschentuch wieder. "Das passiert mit bei Schokoladeneis leider immer. Aber ich kann dem einfach nicht widerstehen...", gab sie mit einem leichten Kichern zu.
Sie lehnte sich zurück an die Lehne der Parkbank. Das Thema beschäftigte sie weiterhin. Zaghaft wand sie den Blick zu dem jungen Mann, der ruhig neben ihr saß. Er wirkte normal, für jeden Menschen, der jetzt an ihnen vorbei laufen mochte, doch Sora konnte erahnen, wie sehr dieses Thema an ihm nagte.
Irgendwie keimte in ihr das Verlangen auf, Yamato in den Arm zu nehmen. Wo kam das denn auf einmal her? So etwas hatte sie bisher noch nie gehabt, aber dieses Bedürfnis in ihr, dass er nicht geknickt war, war so unglaublich stark; Das konnte sie aber unmöglich tun und so zwang sie sich, dieses Verlangen zu unterdrücken.

"Ich bin anderer Meinung.", entgegenete sie schließlich und fixierte den Blick wieder auf den Brunnen. Das Wasser tanzte aus den Düsen und landete plätschernd im Becken. In der Abendsonne funkelte das Nass auch noch so schön. "Das ist schon ein großer Schritt für euch und auch sehr wichtig...", fuhr sie fort und senkte den Blick auf ihre Hände, die auf ihrem Schoß ruhten. "...und genauso denke ich, dass das Konzert großartig wird."
Nun hob sie den Kopf und blickte Yamato an, mit einem ganz warmen und sanften Blick.
Da war es wieder. Diese Wärme, die in ihr aufstieg. Das Gefühl, sie würde ihn unhöflich anstarren, doch wollte sie ihren Blick unbedingt aufrecht erhalten. Ihr Herz schlug ein wenig schneller, als sie seinem Blick standhielt. Zwar war sie weder Takeru noch Taichi, doch sie wollte ihn unbedingt fragen ...
"Würde es Dir etwas ausmachen, wenn ich zu eurem Konzert komme?"
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Do Jan 18, 2018 1:18 pm

Juni
Nach der Schule im Park
Sora & Yamato


Sora wirkte prompt verlegen und beeilte sich die Schokoladenspuren aus ihrem Gesicht zu entfernen, was bei Yamato zu einem schwachen Lächeln führte. „Ich bin Taichi gewöhnt“, beruhigte Yamato sie. „Hast du ihn mal nach Schokoladeneis gesehen?“ Dass ihr gemeinsamer Freund einfach verfressen war, war kein Geheimnis und wenn der Hunger ihn übermannte, waren seine Manieren auch nicht immer die besten.
Überrascht sah Yamato wieder zu Sora hinüber. „Anderer Meinung… wegen Schokoladeneis?“, lachte er als sie sich wieder zu Wort meldete. Doch anstatt ihn ebenfalls anzusehen, richtete das Mädchen neben ihm den Blick nach vorne. Als sie weitersprach, wurde ihm auch bewusst, welches Thema sie wieder angeschnitten hatte. Er seufzte. Denn eigentlich wäre es dem Musiker ja lieber gewesen, das Thema nun ruhen zu lassen. Über das zu sprechen, was ihn beschäftigte war nämliche immer noch nicht so einfach für Yamato. Daran würde sich vermutlich auch nie etwas ändern, auch wenn er schon besser darin geworden war. Aber so ganz würde seine verschlossene Art wohl nie verschwinden.
Aber Sora war eben auch jemand, dem das Wohl ihrer Mitmenschen am Herzen lag. Mit Sicherheit hatte er einfach schon zu viel gesagt und konnte nun nicht mehr wegsehen. Er hätte es wirklich besser wissen müssen.
„Hör mal, ich hab dir nicht davon erzählt, damit du dich verpflichtet fühlst dort zu sein“, murmelte Yamato und wandte ebenfalls den Blick wieder ab. Nun aber konnte er ihren Blick auf seinem Gesicht spüren. Und trotzdem starrte er wie gebannt nun selbst auf den Brunnen. Vermutlich jetzt nur noch mehr. „Es würde mich nichts ausmachen, Sora“, seufzte er. „Ich will nur nicht deinen Terminplan durcheinander bringen.“ Er konnte schließlich nicht erwarten, dass alle sich Zeit nahmen, nur weil er ein Konzert hatte.
Nun wandte Yamato den Blick doch wieder zu ihr. Eigentlich, um ihr zu sagen, dass er ihr Angebot sehr schätzte, aber sie das wirklich nicht tun müssen. „Ich würde mich aber freuen.“ Moment was? Vollkommen von seinen eigenen Worten überrascht färbten sich seine Wangen leicht rot, als ihm klar wurde, dass er Sora nicht nur eingeladen hatte, sondern sie im Grund sogar geboten hatte zu kommen. Woher dieser Sinneswandel? Ob es daran lag, dass sie ihn anlächelte und ihm damit das Gefühl gab, dass sie wirklich gerne kommen würde? Weil sie gerade so hübsch aussah? Es war jedenfalls sehr untypisch für ihn, einfach Leute einzuladen.
Verlegen räusperte er sich. „Vielleicht sind wird es nicht so gut. Hast du uns schon mal bei Schulfesten gesehen? Vielleicht gefallen dir die Teenage Wolves besser“, gab er zu bedenken. „Aber es kostet wenigstens keinen Eintritt… also... wenn du Samstag wirklich nichts Besseres vor hast… Ich geb dir danach auch einen aus.“ Jetzt begann er auch schon damit, Gegenleistung anzubieten, wenn sie sich seinen Auftritt ansehen würde. Je mehr Yamato mit ihr redete, desto mehr wurde ihm bewusst, dass er sich wirklich freuen würde, wenn Sora vorbei schauen würde.




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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Do Jan 18, 2018 7:58 pm

Juni
Nach der Schule im Park
Sora & Yamato

Natürlich hatte er prompt Schuldgefühle ihr gegenüber. Sie ließ ihn aussprechen und sie kam nicht umhin, dass sich ein Lächeln auf ihren Lippen bildete.
"Meinen Zeitplan hab ich schon allein durcheinander gebracht.", gab die junge Frau als Antwort und hob ihre linke, verletzte Hand. "Mach Dir bitte nicht so viele Gedanken. Zwar bin ich leider nicht Takeru und auch nicht Taichi, aber ich würde wirklich gern zum Konzert kommen...Hatte mir schon überlegt, ob ich Tai mal frage, wo das stattfinden soll.", erklärte sie und wand den Blick nun von ihm ab, um den Spatzen zu zusehen, die inzwischen mehr geworden waren. Nach wie vor tollten die Tierchen immer noch über den Platz und spielten fangen.
Hatte sie sich verhört? Er würde sich freuen, wenn sie kommen würde? Gott sei Dank! So hatte Sora doch ein paar Zweifel bekommen, ob sie sich ihm nicht aufdrängeln würde. Wieder hob sie den Blick an und sah zu Yamato auf und sie kam nicht umhin etwas verblüfft zu sein. War er wirklich gerade etwas rot geworden? Wieder schlich sich ihr bekanntes Lächeln auf ihre Lippen, als sie ihn so sah. Irgendwie gefiel ihr dieser Anblick.
"Quatsch. Die Teenage Wolves waren schon nicht schlecht, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass Knife of Day auch sehr gute Musik macht. Ich freue mich sehr darauf.", entgegnete die orangehaarige Frau sanft und sah zu ihren Füßen runter. Sie spielte mit einem Steinchen auf dem Boden und drehte es immer mal wieder mit dem einen oder dem anderen Fuß um.
Es folgte noch eine Einladung auf einen Drink. Nun musste sie etwas kichern, was sie sogleich hinter ihrer gesunden Hand versteckte. "Das ist sehr lieb von Dir, aber das musst Du wirklich nicht tun. Wir können uns aber danach trotzdem gern noch sehen."
Er war doch damit einverstanden, dass sie sich danach noch sahen, oder? Immerhin war die Einladung ja eigentlich eindeutig. Oder hatte sie etwas missverstanden und sie würde sich aufzwängen? "Vorausgesetzt, du... hast Lust versteht sich.", schob sie sicherheitshalber noch hinterher, um ihm die freie Wahl zu lassen.
Irgendwie war sie nervös, sie wusste aber gar nicht warum und konnte es sich nicht erklären. Lag es daran, dass sie sich quasi allein mit ihm verabredete, ohne einen der Anderen? Wobei sie ja nicht wirklich allein waren; in so einem Club war ja immer viel los. Aber...sie wären ohne die Anderen, nur sie beide. Irgendwie wurd ihr etwas flau im Magen. Und irgendwie gefiel ihr das. Was war nur los mit ihr? Sie wollte es nicht wagen, den Blick nochmal anzuheben und den jungen Mann anzusehen.
"Also gut, dann...sehen wir uns am Samstag.", sagte Sora schließlich, nachdem ein peinlicher Moment der Stille eingetreten war. Sie erhob sich von der Parkbank und schnappte sich ihre Taschen, dann stockte sie kurz. Wenn sie ihn jetzt verabschiedete, musste sie Blickkontakt aufnehmen. Okay. Atmen und los!
Sie wand sich lächelnd zu ihm um und verneigte sich leicht. "Danke für Deine Hilfe und Deine Zeit. Ich habe den Nachmittag richtig genossen.", entgegnete sie schließlich freundlich und verabschiedete sich dann noch von ihm. Kurz stand sie etwas unbeholfen vor ihm, dann hob sie die Hand und winkte ihm noch einmal und machte sich schließlich auf den Heimweg.

Am nächsten Tag war sie im Krankenhaus, um ihre Hand untersuchen zu lassen. Es war nichts gebrochen, aber sie hatte eine ordentliche Verstauchung davon getragen und das würde sie vier Wochen außer Gefecht setzen. Der Arzt hatte ihr eine Schiene verschrieben, damit sie ihre Hand so still wie möglich halten konnte, um eine zügige Genesung zu gewähren und das war Sora nur mehr als recht.

Die Tage der restlichen Woche vergingen wie üblich, wenn sie mit den Anderen zusammen war. Von Tai hatte sie natürlich auch eine Standpauke erhalten, dass sie besser auf sich achten solle und das hätte Schlimmeres passieren können. Mimi bestand drauf, ihr überall zu helfen, das konnte etwas anstrengend sein, aber das fand sie von der Anderen wirklich sehr lieb und entgegenkommend und dafür war sie ihr wirklich dankbar.

Schließlich brach der Samstag an. Nur noch einige Stunden bis zu Yamatos Konzert. Die Nervosität stieg irgendwie in ihr an und sie versuchte sich immer wieder zu beruhigen. So trank sie viel Tee und gönnte sich nochmal ein ausgiebiges Bad. Das tat ihr auch entsprechend gut, da Sora sonst nie Zeit für ein Bad hatte. Die junge Frau sollte sich wirklich öfter Zeit nehmen, um sich zwischendurch zu entspannen, stellte sie fest und musste etwas grinsen. Schade, dass sie so viel um die Ohren hatte, was erledigt werden musste.
Sie stieg aus der Wanne und bereitete sich noch etwas zu Essen zu - gebratenes Gemüse mit etwas Reis. Die Zeit schien zu rennen, denn schon bald musste sie los, wenn sie zeitig beim Gig ankommen wollte. Schnell das Geschirr abgespült und zurück geräumt und dann schwang sich die junge Frau auch schon in ihre Sachen. Ein bordeaux-rotes longarm Shirt mit einem recht großen Kreisausschnitt, welches lediglich recht viel von ihren (doch recht zierlichen) Schultern zeigte, darauf einen süßen, schwarzen Faltenrock, den sie tailliert trug, das Shirt darunter gesteckt und eine schwarze Strumpfhose.
Sora blieb vor dem Spiegel stehen und betrachtete sich. Sie mochte Röcke, besonders die taillierten Exemplare, da sie ihre Figur betonten. Dennoch war dieser Anblick immernoch gewöhnungsbedürftig. Sie war es einfach nicht gewohnt, so...weiblich auszusehen, das war sonst eher Mimis Ding. Während sie so da stand und vor dem Spiegel grübelte, ob dieses Outfit wirklich angebracht war für das Konzert, fiel ihr Blick auf die Uhr im Hintergrund. Schon so spät?! Sie wollte sich noch etwas schminken und die Haare zurecht machen - das Outfit musste reichen, sie hatte keine Zeit mehr, etwas anderes raus zu suchen. Ihr Bett war vollkommen überfüllt mit Klamotten aus ihrem Kleiderschrank, ein Chaos was sie später aufräumen musste.
So schminkte Sora sich noch fix, schnappte sich ihre Tasche und sprang in die Ballerinas. "Ich bin dann weg, bis heute Abend!", rief sie ihrer Mutter zu, als sie auf den Weg zum Ausgang war. "Pass auf Dich auf, Sora!", hörte sie ihre Mutter noch hinterher rufen, als sie aber schon aus der Wohnung gestürzt war. Rechtzeitig erwischte sie noch den Bus, der sie zum Ziel bringen würde. Nun war dieser Abend einfach unausweichlich und sie würde ihr Bestes geben, dass er wirklich schön werden würde für sie und für Yamato.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Fr Jan 19, 2018 2:54 pm

Juni
Der Auftritt
Sora & Yamato


Die Tage bis zum ersten Auftritt vergingen viel schneller las Yamato lieb war. Eigentlich hätte er am liebsten noch mehr Proben angesetzt, obwohl die einstudierten Songs bereits saßen. Die Band war sich sicher, dass sie den Auftritt von ihrer Seite aus zumindest gut meistern würden. Nun blieb halt zu hoffen, dass das Publikum sie auch mochte.
Zum Glück war die Bar nicht unbedingt leer. Yamato tippte hierbei zwar auf Stammpublikum, aber er erkannte auch einige Schülerinnen seiner Schule. Anscheinend waren doch einige extra vorbei gekommen, um Knife of Day zu sehen. Das war ein gutes Zeichen und beruhigte den Sänger.
Dennoch war er aufgeregt. Das war eigentlich immer so, auch wenn er sich eigentlich langsam an Auftritt gewöhnt haben müsste. Immerhin hatte er auch schon welche mit den Teenage Wolves gemeistert. Vermutlich aber gehörte es einfach dazu, dass man etwas nervös war.
Ihre Instrumente waren bereits auf der kleinen Bühne aufgebaut und den Soundcheck hatten sie erledigt bevor der Bar geöffnet hatte. Also konnten sie pünktlich zur angekündigten Zeit starten und auf die Bühne springen.
Nach einer sehr kurzen und knappen Vorstellung durch den Barbesitzer und einige begeistert Jubelrufen von Mitschülerinnen, starten sie mit dem Programm für die Gig. Eigentlich war es Yamato lieber, wenn er das Publikum nicht explizit sehen konnte. Es war besser für seine Nerven, wenn er sie nur erahnen konnte, aber nicht direkt in ihre Gesichter sehen konnte. Aber dank der Größe der Bar war das nicht gerade möglich.
Wenigstens konnte er so erkennen, dass sich die Leute interessiert zur Band wandten und im Takt der Musik mitgingen. Vor der kleinen Erhörung der Bühne hatten sich auch ein paar Mädchen versammelt. Während eines Auftritts störte Yamato das auch überhaupt nicht, denn wer bekam nicht gerade solchem positiven Feedback? Das Adrenalin hatte ebenfalls eine berauschende Wirkung. Nun, wo sie mit ihrem Auftritt gestartet hatten und ankamen, waren alle Sorgen und all die Aufregung vergessen und er genoss den Augenblick viel zu sehr.
Dennoch konnte er nicht verhindern, dass sein Blick über die Menge hinwegglitt, immer auf der Suche nach einem orangen Haarschopf in der Menge. Er glaubte nicht, dass Sora nicht auftauchen würde. Als er sie dann endlich weiter hinten entdeckte, stahl sich ein Grinsen auf sein Gesicht und er ließ sich dazu hinreißen, Sora kurz zuzuzwinkern.
Der Auftritt verging viel zu schnell, auch wenn Yamato nach den letzten gesungen Tönen merkte, dass er doch extrem erschöpft war. Jeder der annahm, so eine Performance wäre nicht anstrengend, irrte sich gewaltig. Noch dazu war es extrem heiß auf der Bühne, weswegen Yamato doch ganz froh war, als er aus dem Scheinwerferlicht heraustreten konnte und sich eine der von ihnen bereitgestellten Wasserfalschen schnappen konnte.
„Das lief richtig gut!“, freute sich Kazuki neben ihm und schenkte der Runde ein breites Grinsen. Ausnahmsweise konnte Yamato dem Gitarristen vorbehaltslos zustimmen. „Gute Show“, stimmte auch er zu und lehnte sich an die Wand, neben der er stand. „Und wir kamen richtig gut an“, feierte Hiroki, der Schlagzeuger und nickte zu ein paar Mädchen hinüber, die sich kichernd unterhielten und zu ihnen überschauten. „Ihr entschuldigt mich?“, grinste Hiroki und machte sich auch gleich auf den Weg zu den Mädchen. „Warte auf mich!“ Natürlich konnte Kazuki das nicht auf sich sitzen lassen und folgte dem Bandkollegen, was Yamato Mit einem Kopfschütteln bedachte.
Doch dann tauchte Sora in seinem Blickfeld auf und er richtete sich prompt gerade auf. Lässig stieß er sich von der Wand ab und schenkte ihr ein strahlendes Grinsen. „Hey…“, freute er sich aufrichtig. „Du hast es geschafft!“ Sein Kumpel Yoshio neben ihm verdrehte prompt die Augen. „Nicht du auch noch“, beschwerte er sich halbherzog, was Yamato überging. Immerhin war es nicht so wie bei Kazuki und Hiroki, Sora war mit ihm befreundet!
Sein Blick glitt kurz an ihr herab. Sie sah gut aus heute. Den Rock kannte er noch nicht, aber er stand ihr außerordentlich gut. Der feminiere Look gefiel Yamato jedenfalls ausgesprochen gut. „Du siehst gut aus.“ Moment was? Er machte keine Komplimente. Normalerweise jedenfalls nicht. Wieso tat er so was denn nun? Prompt sah er verlegen zu Boden.
Wie um sich aus der Situation zu retten, deutet er auf Yoshio. „Sora, das ist Yoshio aus meiner Klasse. Yoshio, das ist Sora… eine alte Freundin von mir“, stellte er die beiden einander vor, bevor er sich dann wieder Sora zu wendete. „Wie hat es dir gefallen? Sei ruhig ehrlich“, bat er sie und nahm erneut einen Schluck Wasser. Nach Konzerten war sein Hals immer wie ausgetrocknet. Da fiel ihm auch gleich ein, dass er Sora ebenfalls ein Getränk versprochen hatte. „Was willst du trinken?“, erkundigte er sich und legte ihr die Hand in den Rücken um sie sachte zur Bar zu schieben.
Schon von weitem erkannte er dort Kazuki, der schätzungsweise versuchte gerade alkoholische Getränke zu bestellen. Yamato glaubte nicht daran, dass er Erfolg haben würde. Während er sich neben Sora durch die Bar drängte, die gerade wieder von normaler Musik erfüllt wurde und es langsam voller wurde, weil sich die Leute verteilten, ärgerte sich Yamato schon fast, dass er nicht die Möglichkeit gehabt hatte sich umzuziehen. Denn sein Shirt klebte teilweise an seinen Körper und gerade neben Sora, die heute wirklich hübsch aussah, kam er sich etwas fehl am Platz vor.




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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Fr Jan 19, 2018 9:06 pm

Juni
Der Auftritt
Sora & Yamato

Gott sei Dank. Sora kam noch pünktlich an und hatte sogar noch etwas Zeit, um sich in dem Laden um zusehen. Er war recht dunkel und auf Gigs ausgelegt, da die Bühne zwar klein, aber ein absoluter Blickfang war. An der Seite konnte sie eine Treppe erkennen, die auf eine Empore führte. Von dort aus konnte man sicherlich auch gut die Auftritte der Bands mit ansehen. Trotz dessen es sehr klein war, war die Bar doch ziemlich gut gefüllt.
Vorne an der Bühne konnte sie einige bekannte Gesichter aus ihrer Schule erkennen. Die hart eingesessenen Groupies hatten sich natürlich Plätze in der ersten Reihe gesichert.
Ein kurzes Schmunzeln huschte über ihre Lippen und sie sah sich weiter um. Endlich erspähte sie auch die Bar und sie setzte sich in Bewegung, um sich eine Spezi zu besorgen.
Yamato konnte sie nicht entdecken. Vermutlich war er noch irgendwo im Backstagebereich, um sich auf den Auftritt vorzubereiten. Nach dem Gig würde sie schon noch Gelegenheit haben, mit ihm zu sprechen.
Sie bahnte sich den Weg an eine recht leere Stelle an einer kleiner abgelegenen Bar, die nicht sonderlich gut besucht war, da dort scheinbar nur Softdrinks ausgeschenkt wurden.
Sie setzte sich auf einen der Barhocker und gönnte sich immer mal wieder einen Schluck von ihrem Erfrischungsgetränk. Das tat wirklich unfassbar gut, denn die Luft darin konnte man gefühlt in Stücke schneiden.
Und dann ging es los. Der Barbesitzer eröffnete den Abend und kündigte Knife of Day an. Die Mädchen aus Reihe eins kreischten vor Aufregung. Sora kicherte leise und für sich selbst. Fans waren wichtig für eine Musikgruppe und es war sehr gut, dass diese doch recht zahlreich erschienen waren. Der Barbesitzer hielt sich kurz und die vier jungen Männer kamen auf die Bühne, begrüßten die Masse und legten los.
Es war einfach phantastisch. Sie harmonierten miteinander einfach hervorragend, der Sound nahm die Leute mit und die Luft schien vor Spannung regelrecht zu knistern. Gebannt blickte Sora nach vorn, ihr Glas sicher in ihrer Hand und aufmerksam jedem einzelnen Ton und Wort der Musik lauschend. Sie konnte sich denken, dass sie gut waren, aber sie wurde eines Besseren belehrt. Sie waren noch besser.
Und Yamatos Stimme. Sie war dunkel aber trotzdem klang sie sanft. Die junge Frau ertappte sich öfters dabei, wie sie davon Gänsehaut bekam und sie merkte auch, wie ihre Wangen glühten. Sie saß da und wippte etwas im Takt der Musik mit und lächelte. Sie konnte sich nicht vorstellen, dass Yamato sie in der Menge entdeckte, doch auch dieses Mal wieder wurde sie eines Besseren belehrt, als dieser ihr zu zwinkerte. Sofort liefen ihre Wangen rot an und sie war dankbar darüber, dass die Bar doch recht dunkel war und er das hoffentlich nicht gesehen hatte.
Das Konzert endete bald, aber die Bude tobte regelrecht. Sora ließ den Blick durch den Raum gleiten und sah die jubelnden Menschen, die nach mehr schrien, obwohl sie bereits zwei Zugaben erhalten hatten. Die junge Frau lächelte. Das Konzert war ein voller Erfolg und irgendwie fiel eine Anspannung von ihr ab und Erleichterung und Freude machten sich in ihr breit. Nun setzte die Musik aus den Lautsprechern ein und diese war mindestens genauso laut, wie das gerade gespielte Konzert.
Natürlich wurden die Jungs direkt erstmal eine Weile belagert von den Leuten, um Komplimente ausgesprochen zu bekommen und sich untereinander auszutauschen mit neuen Fans. Sora leerte ihren Softdrink und gab das Glas zurück. Sie schulterte ihre kleine Umhängetasche und setzte sich nach einer ganzen Weile in Bewegung duch die Massen, die sich im Raum wieder verteilten.
Langsam nährte sie sich Yamato, der sie kurz darauf auch schon entdeckte. Sofort richtete er sich auf um eine höfliche Haltung einzunehmen.
Endlich erreichte die junge Frau ihr Ziel und sie lächelte ihn warm an. "Hey..! Ja, ich habe ja gesagt, ich würde zum anfeuern kommen.", entgegnete sie freundlichen. Sein Bandkollege erhob genervt die Stimme und verdrehte die Augen. Sora kam nicht umhin zu ihm zu sehen und ihn überrascht anzublinzeln. Kurz schwiff ihr Blick durch den Raum und sie entdeckte die anderen zwei Bandmitglieder, die sich weibliche Gesellschaft gesucht hatten. Das war also der Grund hinter der Aussage von dem Anderen. Yamato schien die Aussage seines Freundes aber gekonnt zu ignorieren und zog es wohl lieber vor, ihr ein Kompliment zu machen. Kurz blickte sie etwas perplex zu dem Blonden auf, ehe sie sich verlegen eine Haarsträhne hinters Ohr strich und zaghaft lächelte. "Vielen Dank. Du..siehst auch sehr gut aus.", entgegnete sie kleinlaut, aber so, dass Yamato es gerade noch über die Musik hören konnte.
Für einen kurzen Moment herrschte eine kleine, peinliche Stille zwischen ihnen, ehe Yamato das Ruder in die Hand nahm und seinen Bandkollegen vorstellte. Sie verneigte sich leicht vor dem anderen jungen Mann. "Freut mich, Dich kennen zu Lernen. Ich bin Takenouchi, Sora.", höflich stellte sie sich dem anderen jungen Mann vor und blickte dann wieder zu Yamtao auf, der direkt wieder das Wort erhob. Sofort erhellte sich ihre Miene. "Wie es mir gefallen hat? Ihr wart wirklich gut. Die Leute habt ihr regelrecht von den Stühlen gerissen. Ein toller Stil, den ihr da für euch entdeckt habt.", sie musste sich bremsen, nicht weiter zu plappern. Sie klang ja beinah wie eines dieser Fangirls. Aber Sora wollte unbedingt, dass er wusste, dass auch ihr das Konzert gefallen hatte.
Dicht gefolgt von ihrer Antwort wollte er sofort ein Getränk für sie besorgen. Ihr war es wirklich unangenehm, wenn jemand sie einlud. Aber sie wollte mit Yamato auch auf dieses tolle Konzert anstoßen. Sie reckte sich etwas, um seinem Ohr näher zu kommen, damit er sie bei der lauten Musik besser verstehen konnte und sie nicht so schreien musste: "Ich nehme einen alkoholfreien Cocktail." Sie spürte seine Hand an ihrem Rücken und die Wärme die er ausstrahlte. Reflexartig spannte sie ihren Körper etwas an. Was für eine merkwürdige Reaktion, wieso tat sie das? Das wusste sie selbst nicht und Sora beschloss, diesen Gedanken erstmal bei Seite zu schieben. Langsam setzte sie sich in Bewegung zur Bar. Die nächste Runde würde sie einfach einen Ausgeben.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Mo Jan 22, 2018 2:31 pm

Juni
Der Auftritt
Sora & Yamato


Seltsam! Alles an der Situation wirkte seltsam, obwohl es sich um eine langjährige Freundin von Yamato handelte. Er kannte Sora wirklich besser als viele andere Menschen und nach allem, was sie zusammen erlebt hatten, war es wohl durchaus naheliegend, sie als wirklich gute Freundin zu bezeichnen. Anders als bei Mimi oder Hikari hatte er schon immer mehr mit Sora zu tun gehabt, was aufgrund von ähnlichen Ansichten der Fall war. Dass sie nun sein Konzert besuchte war daher auch eigentlich nichts Außergewöhnliches. Und dennoch fühlte es sich seltsam an. Ob es daran lag, dass sie sich gegenseitig Komplimente machten? Bei anderen Freunden tat Yamato das immerhin nie. Allerdings waren seine anderen Freunde auch männlich.
Yamato schenkte ihr ein Grinsen. „Ich hatte auch das Gefühl, dass wir gar nicht mal so schlecht ankamen“, stimmte er Sora begeistert zu. Selbst er hatte Mühe jetzt nicht zu zeigen, dass er in absolute Hochstimmung war. Der Auftritt war ein Erfolg gewesen und darüber durfte man sich freuen, auch wenn man sonst meistens eine coole Miene zur Schau stellte.
Gemeinsam erreichten sie die Bar und Yamato überließ Sora den letzten freien Barhocker in ihrer Nähe, bevor er sich selber über die Theke lehnte und Soras gewünschten Cocktail bestellte. „Cola“, rief er dem Barkeeper zu, bevor er sich neben Sora an die Bar lehnte und ihr ein entschuldigendes Lächeln schenkte. „Ich mag das süße Zeug nicht“, erklärte er ihr seine Wahl. Ein Cocktail mochte schön aussehen, aber nicht, wenn er ihr hielt. Ihm waren die Getränke zu kitschig.
Beide Gläser erschienen vor ihnen und er konnte mit Sora anstoßen. „Freut mich, dass du es geschafft hast“, ließ er sie noch einmal wissen. So langsam nahm die Musiklautstärke zu, sodass er die Stimme erheben musste. Eigentlich nichts, was er gerade besonders gut fand. Nach dem Gig war ihm eher nach Ruhe zumute.
„Wer ist deine Freundin?“, schrie ihm plötzlich jemand ins Ohr und Yamato zuckte zusammen. „Kazuki, verschwinde“, stöhnte er genervt auf, als der Rothaarige sich ungefragt dazu gesellte. „Kazuki. Der Gitarrist“, stellte sich sein Bandkollege mit einem Grinsen bei Sora vor und musterte sie kurz. „Hey, warte mal! Bist du nicht die Freundin von diesem Yagami?“, platzte es aus Kazuki heraus, als er Sora anscheinend zu erkennen schien. „Sora und Taichi sind nicht…!“ Yamato hielt inne und warf Sora einen entschuldigenden Blick zu. Sie war sehr gut in der Lage sich auch alleine zu rechtfertigen. Außerdem war es unhöflich in so einer Angelegenheit für andere zu sprechen. „Oder… Sora?“, hakte er daher lieber bei dem Mädchen nach, bevor er eine falsche Information lieferte. Allerdings wäre ihm das auch vollkommen neu. Taichi hätte ihm erzählt, wenn er mehr Interesse an Sora hätte. Andererseits sprachen sie auch nicht über so etwas, weil es keinen Anlass dazu gab. Verdammt! Wieso sprachen sie nicht über so etwas? Denn ganz plötzlich interessierte der Fakt Yamato brennend.




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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Mo Jan 22, 2018 6:00 pm

Juni
Der Auftritt
Sora & Yamato

Yamato schien wie ausgewechselt. Ein Anblick der Sora durchaus erfreute. Er war wirklich glücklich und zeigte dies auch und das fand sie irgendwie wundervoll. Sie konnte nicht anders, als mit ihm zusammen zu strahlen. "Dein Gefühl täuscht Dich auf keinen Fall", stimmte sie ihm mit einem leisen Lachen zu.
Endlich erreichten die beiden jungen Leute die Bar, die reichlich besucht war. Netterweise überließ Yamato ihr den Barhocker. Er war wahrscheinlich auch noch voller Adrenalin, als dass er jetzt ruhig da sitzen konnte. Sie bedankte sich höflich und setzte sich auf diesen und lehnte an der Theke.
Im Gegensatz zu ihr bestellte er sich nur eine Cola. Sie schüttelte verständnisvoll den Kopf, als er mit einer Entschuldigung ankam. So neigte sie sich etwas zu ihm rüber und sprach in sein Ohr, um die Musik zu übertreffen: "Cocktails sind ja auch eher Frauengetränke. Eine Fanta hatte ich eben schon. Ich brauchte jetzt mal was anderes. Vielen Dank dafür."
Ein Lächeln fand sich auf Soras Lippen wieder und wirklich schnell hatten die beiden ihre Getränke. Das Klirren der Gläser ging in der lauten Musik und in dem Trubel um die Beiden wirklich unter. "Ich freue mich wirklich sehr, hier zu sein. Auf Knife of Day.", lächelte sie und trank dann einen Schluck aus dem Glas. Hin und wieder war sowas Süßes wirklich ihr Ding. Aber ein Glas würde ihr auch reichen, danach hatte sie definitiv genug davon.
Immerhin gut zu wissen, dass Yamato nicht auf zu süßes Zeug stand. Das musste sie sich merken. Dann waren Kekse als Dankeschön für die Rettungsaktion in der Schule doch die bessere Alternative, als ein Kuchen.
Auf einmal ertönte eine andere Stimme und der rothaarige Gitarrist der Band stand neben Yamato. Sora hielt ihr Glas in der Hand und musterte den neuen Gesprächsteilnehmer kurz überrascht, ehe sie lächelte. Yamato stellte den jungen Mann als Kazuki vor. "Ah, ja! Sehr erfreut, ich bin Sora. Ihr habt wirklich toll gespielt!", begrüßte sie den jungen Mann freundlich und reichte ihm die Hand zum Gruß.
Kazuki platzte jedoch direkt mit einer absolut verwirrenden Aussage heraus und etwas Irritiertes und Erschrockenes fand sich kurz in Soras Blick wider. Zeitgleich mit Yamato erhob sie die Stimme: "Taichi und ich sind nicht...!", irritiert über die selbe Wortwahl wie der Blonde, sah sie diesen kurz an und musste etwas lachen, ehe sie fortfuhr: "Taichi und ich sind kein Paar. Wir sind sehr gute Freunde, beinah wie ein Bruder und eine Schwester."
Irgendwie fragte Sora sich, wie Kazuki zu dieser Annahme gekommen war, dass Sora mit Tai zusammen sein sollte. Zwar hatte ihr Herz in der Vergangenheit eine Zeit lang wirklich für den braunen Strubbelkopf geschlagen, doch waren diese Zeiten längst vorbei und das war auch eine Information, die sie mit sich trug und die keiner außer ihr kannte und ihr lag daran, dass dem auch so blieb.
Hatten sie den Anschein gemacht, sie wären ein Paar? Kurz überlegte die orangehaarige Frau und kam zu dem Entschluss, dass sie keinen der vergangenen Momente so zuordnen konnte, als hätte man diese Sache annehmen können.
"Hat irgendjemand so etwas behauptet?", wollte sie nun doch wissen. Irgendwie gefiel ihr der Gedanke nicht, dass solche Gerüchte in der Schule rum gingen, auch wenn eigentlich nichts Schlimmes dabei war, aber Taichi war eben wie ein Bruder für sie.
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Di Jan 23, 2018 1:54 pm

Juni
Der Auftritt
Sora & Yamato

Soras Stimme an seinem Ohr bescherte ihm ein Grinsen. Nicht nur der Inhalt ihrer Worte, sondern auch das angenehme Kribbeln als ihr Atem sein Ohr streifte, fand er angenehm. Was war nur los mit ihm? Ob er vom Auftritt noch voller Adrenalin steckte? „Das auch. Und ich will mein Image nicht direkt wieder mit dem falschen Getränk zu Nichte machen“, gab er grinsend zurück und war recht froh, als er etwas mehr Abstand zwischen Sora und sich bringen konnte. Nicht, weil es ihm unangenehm war, sie so nah bei sich zu haben, sondern eher, weil es für ihn zu angenehm war.
„Auf dich, weil du es geschafft hast“, entgegnete Yamato nachdrücklich. Nicht, dass er nicht gerne auf seine Band anstoßen würde, aber die Tatsache, dass wirklich jemand seiner Freunde im Publikum gewesen war, freute ihn ungemein. Dass es Sora war, hob seien Stimmung allerdings noch mehr.
Genauso, wie die Tatsache, dass auch sie verhärmt abstritt mit Taichi zusammen zu sein. Ihr Blick zeigte regelrecht, wie entsetzt sie über die Annahme von Kazuki war. Vermutlich hatte der gar keine Ahnung, wie falsch er lag. Aber das war auch schwer nachzuvollziehen, wenn man nichts über ihren Ausflug in die Digiwelt wusste, schätzte Yamato.
Doch gerade lag Yamatos Aufmerksamkeit eindeutig mehr auf Sora als auf Kazuki. Die schenkte ihm ein kurzes Lachen, bevor sie endgültig richtigstellte, dass sie nur mit Taichi befreundet war. Sofort wollte Sora auch wissen, ob es irgendwelche Behauptungen in der Schule gab. Daraufhin konnte Yamato jedoch nur mit den Schultern zucken. „Ich weiß nicht“, gab er zu. Er könnte sich vorstellen, dass er jemand diesen Gedanken hatte, wo die beiden ja wirklich viel zusammen waren. Allerdings hatte er noch nichts dazu gehört.
„Nicht jeder, der sich gut versteht, ist automatisch ein Paar“, pflichtete Yamato ihr bei und warf Kazuki einen genervten Blick zu. das Grinsen des Rothaarigen irritierte ihn allerdings. „Achso? Dann seid ihr also auch nur gute Freunde?“, triumphierte Kazuki prompt und schenkte ihm ein breites Grinsen. „Wir…? Ja, wir kennen uns schon ewig“, antwortete Yamato. Dass Kazuki allerdings prompt näher an Sora heran rückte, gefiel dem Musiker so gar nicht. Denn so wie er den anderen kannte, erhoffte er sich doch gerade ein wenig mehr von Sora.
Kein Wunder, dass Yamato die freie Hand ausstreckte und für etwas Abstand zwischen Kazuki und Sora sorgte, indem er die Gitarristen einfach etwas weiter wegschob. „Und als ihr langjähriger, guter Freund rate ich dir dringend, das zu lassen“, informierte Yamato ihn. „Ich glaube nicht, dass sie will, dass du ihr auf die Pelle rückst.“ Er konnte seinen Beschützerinstinkt einfach nicht unterdrücken und da er wusste, wie Kazuki war, wollte er Sora gerne davor bewahren. Dass es ihm auch zusätzlich überhaupt nicht gefiel, dass seine Bandkollege sie anmachte, versuchte er zu ignorieren.

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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Mi Jan 24, 2018 5:20 pm

Juni
Der Auftritt
Sora & Yamato

Ein süßes Schmunzeln erschien auf Soras Lippen, als Yamato ein wirklich sehr gutes Argument gegen einen Cocktail hervorbrachte. Touché, musste sie sich insgeheim denken und stieß mit ihm zusammen auf den Erfolg und das Beisammensein an. Diese Seite von Yamato gefiel ihr wirklich. Er wirkte so ausgelassen und fröhlich, was irgendwie das Verlangen nach mehr in ihr auslöste. Sie wollte ihn öfter so sehen, ob ihr dies in Zukunft wohl möglich sein würde?
Die Zweisamkeit, insofern man das in dieser Location so nennen konnte, endete, als sich Kazuki zu ihnen gesellt hatte und sie zu plaudern anfingen.
Auf der einen Seite fand Sora es wirklich schade, dass sie nicht noch länger mit Yamato allein sein konnte, auf der Anderen freute sie sich immer, neue Leute kennen zu lernen.
Sie mochte es, Zeit mit Yamato und Taichi zu verbringen, doch irgendwie war die Stimmung anders, wenn Tai nicht dabei war. Zwar musste sie sich eingestehen, dass sie ihn auch irgendwie vermisste, aber die Zeit allein mit Yamato fand sie sehr angenehm.

Kazuki schien ein aufgeweckter und überaus selbstsicherer junger Mann zu sein, so zielstrebig, wie er Fragen stellte und sie artikulierte.
Immer wieder nippte Sora nebenher an ihrem Cocktail, besonders dann, wenn sie einem Gespräch lauschte. So nickte sie Yamato bestätigend zu, als dieser erklärte, dass sowohl sie und Taichi, als auch sie und Yamato Freunde waren. Ein Fehler, wie sich scheinbar herausstellte.
Das schien nämlich Kazukis Freifahrtschein zu sein und er trat sofort an ihre Seite. Etwas überrascht über diese plötzliche Nähe blinzelte Sora den jungen Mann an und neigte sich instinktiv ein wenig von diesem weg. Das war dann doch ein wenig zu nah für ihren Geschmack. Dennoch hielt sie die Contenaince und versuchte höflich etwas zu Lächeln. Wollte Kazuki etwa gerade wirklich einen Frontalangriff in Sachen Flirterei auf sie unternehmen?
Yamato erkannte aber die Gefahr und bannte sie sofort, indem er seinen Kollegen gekonnt von ihr weg schob. Wie dankbar sie ihm dafür war. Zwar schien Kazuki nett zu sein, aber er schien ebenso ungeduldig und etwas aufdringlich, weswegen er mit der Tür ins Haus gefallen war.
Die Musik dröhnte laut aus den Lautsprechern und Yamato sagte irgendetwas zu Kazuki, was Sora dank der Musik nicht wirklich verstand. Etwas irritiert blickte sie die beiden jungen Männer an, ehe sie dann wieder freundlich lächelte.
Das war wohl auch eine ihrer Stärken. Selbst wenn ihr Leute merkwürdig erschienen oder sie vielleicht sogar mal nervten, so war Sora jedem gegenüber immer freundlich eingestellt. So auch bei Kazuki. Er schien zwar etwas aufdringlich und anhänglich zu sein, wenn er ein Ziel im Auge hatte, doch blieb sie auch ihm gegenüber freundlich.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Do Jan 25, 2018 10:37 pm

Juni
Der Auftritt
Sora & Yamato

Natürlich verzog Kazuki prompt das Gesicht, als Yamato für Abstand zwischen Sora und ihm sorgte. Dass Sora ebenfalls nicht besonders von sehr direktem Flirtversuch des Gitarristen angetan war, bemerkte Kazuki wohl nicht einmal. Vermutlich, weil die meisten anderen Mädchen nicht so abweisend reagieren würden. Kazuki hatte ebenfalls viele Fans, wie Yamato wusste. Anders als er jedoch, war Kazuki bemüht, sich mit den Mädchen auch außerordentlich gutzustellen. Erfolgt Hatte er damit jedenfalls. Aus den Augenwinkeln bemerkte Yamato, wie auch jetzt einige Mädchen die Szenerie beobachteten und die Köpfe zusammensteckten. Die Blicke, die Sora dabei zugeworfen bekam, behagten dem Sänger allerdings überhaupt nicht. Doch was konnte er dagegen gerade schon großartig tun? Sora selbst hatte ja immerhin nicht einmal etwas getan!
„Okay, Sora. Hier ein Vorschlag: Ruf mich an, wenn dein Aufpasser nicht dabei ist. Yamato ist so ein Spaßverderber und Langweiler!“, beschwerte sich Kazuki noch einmal über Yamato und reichte Sora dann einen Bierdeckel, auf den er tatsächlich seine Handynummer gekritzelt hatte. Mit großen Augen beobachtete Yamato das Schauspiel vor sich und war kurz davor, dem Rothaarigen den Bierdeckel aus der Hand zu schlagen. Aber das stand ihm natürlich nicht zu. Es war Soras Entscheidung wie sie damit umgehen wollte. Yamato hoffte allerdings, dass sie nicht auf einen solchen Idioten wie Kazuki reinfiel. Nicht, dass der nicht im Grunde ein netter Kerl war… aber es passte Yamato nicht. Überhaupt nicht! Der Blonde stutzte. War er etwa eifersüchtig? Nein! Das wäre ja lächerlich! Er wollte einfach nur nicht, dass jemand Sora auf die Nerven ging. Er war immerhin ein guter Freund von ihr und sein Beschützerinstinkt war schon immer sehr ausgeoprägt gewesen. Nichts weiter!

„Jungs!“ Sowohl Yamato als auch Kazuki wandten sich zu der Stimme um, die offensichtlich ihnen gegolten hatte. Direkt neben ihnen stand der Barbesitzer und grinste sie an. „Geiler Auftritt. Gratuliere!“ „Danke!“, freuten sich beide Musiker beinahe zeitgleichen und warfen sich dann doch ein kurzes Grinsen zu. Das war immerhin eine Sache, die sie gemeinsam hatten. Sie hatten alle gehofft, dass der Auftritt gut werden würde und Lob darüber holte man sich doch gerne ab! „Die Leute fand’s cool, würde ich sagen. Und den Laden vollgekriegt habt ihr auch. Wenn ihr wollt, könnt ihr wiederkommen“, fuhr der Besitzer fort und sorgte dafür, dass Yamatos Grinsen noch breiter wurde. Auf so etwas hatte er zwar gehofft, aber es dann wirklich zu hören war eben noch mal etwas ganz anderes. „Auf jeden Fall!“, freute sich auch Kazuki neben ihm direkt. „Nenn uns einfach den Termin, der dir passt“, stimmte Yamato begeistert zu. Ein weiterer Auftritt würde der Band guttun, die sie gerade größer aufziehen wollten. „Einer? Ich schick euch dir Termine morgen zu“, entgegnete der Mann, was beide Bandmitglieder direkt erstaunte. Das war ja sogar mehr, als sie erhofft hatten. „Geil!“, jaulte Kazuki auch schon direkt auf und bot dem Mann seine Hand zu einschlagen hin, während Yamato sich fragte, ob das gerade wirklich passierte. Dass jemand eine nicht wirklich bekannte Schulband öfter zu sich einlud, war sicher nichts, was besonders öfter passierte. Daher war es wohl ihr gutes Recht stolz darauf zu sein.
„Lass uns anstoßen!“, hörte er Kazuki begeistert sagen. Woraufhin der Barbesitzer lachend abwinkte. „Netter Versuch, Kleiner.“ Dennoch grinste er Kazuki erneut zu, bevor er Yamato zu nickte und wieder verschwand. Beide sahen dem Mann nach, ehe sie sich einander zuwandten. „Krass! Oder?“ „Das hätte ich nicht erwartete!“, stimmte auch Yamato zu. Selbst er hatte Mühe seine Stimme nicht absolut begeistert klingen zu lassen. „Ich wusste, wir haben es drauf!“ „Scheint so“, freute sich auch Yamato. „Ich sag’s den anderen! Ach und Sora… ruf mich an! Ich werde ein berühmter Musiker!“, reif Kazuki Sora zu, die Yamato nun auch erst wieder ansah. Nicht, dass er sie vergessen hatte, er war nur gerade anderweitig beschäftigt gewesen. Aber man bekam nicht jeden Abend gesagt, dass man als Band öfter auftreten durfte. Dennoch schenkt er Sora ein entschuldigendes Lächeln, weil er sie kurzzeitig links liegengelassen hatte. „Das war unerwartet“, gab er zu und hatte seine Mundwinkel immer noch nicht unter Kontrolle. „Schulbands spielen nicht oft in Bars oder Clubs… dass wir überhaupt an den Gig gekommen sind war ein Wunder…“ Nun war Yamato erst recht froh, dass jemand seiner Freunde anwesend war, um mit ihm die Freude zu teilen. Dass es Sora war, machte es sogar noch ein bisschen besser.

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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Do Jan 25, 2018 11:45 pm

Juni
Der Auftritt
Sora & Yamato

Sora war sich, was solche Momente anging, wirklich extrem unsicher, wie sie reagieren sollte. Leider hatte sie noch nie wirklich Flirterfahrung gemacht und trotzdessen, dass das Wappen der Liebe ihr gehörte, war sie bei diesem Thema immer vorsichtig und unsicher. Außerdem wollte sie Niemandem vor den Kopf stoßen oder verletzen mit ihren Aussagen, weswegen sie nie genau wusste, was sie sagen sollte.
So auch bei Kazuki. Er rückte ihr auf die Pelle und Yamato eilte dazwischen. Für sie wäre das eine klare Ansage gewesen, wie sie fand. Doch Kazuki sah das scheinbar anders und so griff er an Yamato vorbei nach einem Bierdeckel, schmierte seine Handynummer auf diesen und drückte ihn in Soras Hände.
Vollkommen überrannt von dieser Aktion saß sie da mit dem Bierdeckel in der Hand, musterte diesen kurz und dann wieder Kazuki. Was passierte hier gerade?
"Ehm.. Kazuki..ich.. Das ist wirklich sehr lieb von Dir, aber..", begann Sora gerade eine Abfuhr vorzubereiten, als die Jungs aber von dem Barbesitzer angesprochen wurden.
Die junge Frau hielt sich zurück, nippte mehrmals an ihrem Cocktail und bekam einige Gesprächsfetzen mit. Knife of Day sollten tatsächlich öfter dort auftreten? Wie phantastisch das einfach war! Sie freute sich sofort für die Jungs und lächelte sogleich auch mehr.
Sie beobachtete Yamato, der sich mit Kazuki so sehr über diese Neuigkeit freute und dieser Anblick war einfach...schön. Sie hatte ihren Freund wirklich noch nie so erlebt und es schien eine absolut neue Seite von ihm gewesen zu sein. Und das fand sie einfach wunderbar.
Ihr Herz flatterte etwas in der Brust, als sie das glückliche Lächeln Yamatos sah. Moment, was? Wieso denn das? Bestimmt war das wegen des Basses aus der Lautsprecherbox, so musste es sein. Jede andere Erklärung schien ihr irgendwie absurd.
Ihre Wangen schimmerten ein wenig rötlich und sie zwang sich, den Blick von Yamato abzuwenden. Sie hielt immer noch Kazukis Bierdeckel in der Hand. Mit einem leisen Seufzer verstaute sie diesen einfach erstmal in ihrer Handtasche, nahm sich aber schon direkt vor, sich nicht bei ihm zu melden, damit er nicht weitere Flirtversuche unternahm.
Kurz wiederholte sie den selben Fehler wie zuvor und sah Yamato an, der immer noch strahlte. Wieder wurd ihr heiß und das Gesicht lief rot an. Schnell! Irgendetwas.. der Cocktail! Zügig griff sie nach diesem und leerte ihn dann in einem Zug. Kurz war ihr etwas schlecht von dem süßen Zeug. Aber nun war sie zumindest wieder auf dem Boden der Tatsachen zurück.
Kazuki entfernte sich von den beiden und rief Sora noch zu, dass sie anrufen solle. Mit einem etwas unwohlem Lächeln winkte sie ihm zu, als er in der Menge verschwand. Soras Blick glitt wieder zu dem Blondschopf, der sie entschuldigend ansah. "Das klang doch super. Mensch, ich freu mich richtig für euch.", entgegnete sie warm und strahlte ihn an. Für diese Worte musste sie sich wieder etwas näher zu ihm neigen, da die Musik wieder laut aus den Sprechern dröhnte. Wenn sie noch öfter spielten, könnte Sora bestimmt noch einmal zum zuhören kommen. Irgendwie freute sie sich schon auf diesen Tag.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Di Jan 30, 2018 1:23 am

Juni
Der Auftritt
Sora & Yamato


„Es klang mehr als super“, freute sich Yamato, auch wenn ihm gerade peinlich bewusst wurde, dass er sonst wenige enthusiastisch auftrat. Sora, sowie alle seien Freunde, kannten ihn eindeutig reservierter. Aber gerade konnte selbst er seine coole Fassade nicht aufrecht halten. Wann bekam man schon mal so ein Angebot? „Ich hätte nicht gedacht, dass der Abend so gut laufen würde“, gab Yamato zu und schenkte Sora ein verlegenes Lächeln. „Ich wusste, dass wir gut sind… aber ich dachte auch, dass das jede Band von sich denkt.“ Nun hatte sich wohl gezeigt, dass es durchaus okay gewesen war, die Band für gut zu halten und es bisschen Selbstbewusstsein war wohl durch aus angebracht an dieser Stelle.
Jetzt konnte Yamato es gar nicht abwarten, erneut aufzutreten. Es war eben auch ein sehr berauschendes Gefühl. Schon jetzt nahm sich der Blondschopf vor, neue Lieder zu schreiben. Sie sollten dem Publikum schließlich etwas Neues bieten, wenn sie das nächste Mal spielen würden.
„Willst du noch was trinken?“, erkundigte sich Yamato, als ihm auffiel, dass Soras Glas bereits leer war. Er hob die Hand, um den Barkeeper zu signalisieren, dass er erneut bestellen wollte. Da gesellte sich der Rest der Band zu ihnen. Auch die Stimmung der anderen beiden war ausgelassen. Wobei das in Hirokis Fall schwer zu sagen war, weil er an den Lippen eines Mädchens hing. Yamato warf Yoshio einen kurzen Seitenblick zu und verdrehte die Augen. Er würde niemals ein Fanmädchen abschleppen. Aber wenn Hiroki das nichts ausmachte, sollte ihm der Spaß gegönnt sein.
Kazuki meldete sich lautstark über die Lautsprecher zu Wort. „Wir wollen noch weiterziehen. Ich hab gehört, dass es einen Club gibt, in den sie auch Schüler lassen… das wollen wir versuchen.“ Offensichtlich stand dem Rothaarigen danach, den Erfolg der Band richtig zu feiern. Yamato allerdings gefiel der Gedanke eher weniger. Er war nicht unbedingt für laute Partys zu haben und es käme ihm auch nicht in Ordnung vor, Sora nun sitzen zu lassen. Deswegen wanderte sein Blick zu ihr hinüber. „Sora kann mitkommen! Ich pass schon auf dich auf“, verzichtetet Kazuki ihr, was Yamato noch weniger passte, als der Vorschlag überhaupt weiter zu ziehen.
Deswegen wandte er sich selbst an Sora. „Du musst nicht mitgehen. Ich kann dich auch nach Hause bringen“, bot er ihr an. Immerhin wäre er so auch sicher, dass sie unversehrt ankommen würde. Yamato lehnte sich ein Stückchen näher an das Mädchen heran. „Außerdem habe ich auch keine große Lust auf einen Club“, gestand er ihr leiser. „Es sei denn, du möchtest mit…“ Dann würde er wohl auch mitkommen, nur um sicher zu gehen, dass es Sora dort gut gehen würde.



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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Di Jan 30, 2018 11:25 pm

Juni
Der Auftritt
Sora & Yamato


Sora bekam ihr Lächeln gar nicht aus dem Gesicht. Es war einfach toll, den blonden Digiritter so glücklich zu sehen und das gefiel ihr wirklich überaus gut. Sie freute sich wirklich wahnsinnig darüber, dass Knife of Day dieses Angebot bekommen hatte, doch noch mehr freute sie sich darüber, dass Yamato sein Glück mit ihr teilte. Irgendwie wurde ihr davon richtig warm ums Herz. Er strahlte so unglaublich, dass ihr beinah schwindelig davon wurde. "Ich finde, ihr habt es absolut verdient. Das Konzert war phantastisch.", bestärkte sie ihn bei der Aussage, dass Knife of Day besser war, als er oder andere vielleicht annahmen.
Bei seiner Rückfrage, ob sie noch etwas trinken wolle, glitt ihr Blick auf ihr Glas in ihrer Hand. Sie hatte nicht gemerkt, dass sie das Glas in einem Zug geleert hatte, dies erklärte auch die Übelkeit, die sie vorher kurzzeitig überkommen hatte. Wieder neigte sie sich etwas zu Yamato, damit sie nicht so laut über die Musik kommunizieren musste. "Oh ehm.. Ich nehme nichts mehr, danke. Das hat mir erstmal gereicht.", beantwortete sie schließlich seine Frage.
Kazuki schien nur die Absicht gehabt zu haben, die anderen beiden Mitglieder der Band zusammen zu trommeln und schleppte diese nun zu Yamato zurück.
Hiroki schien in Soras Augen nicht mehr wirklich aufnahmefähig zu sein, da er ziemlich beschäftigt mit einem weiblichen Fan war. Dennoch musste Sora etwas schmunzeln. Die Jungs waren glücklich, sie sollten das feiern, wie sie es am liebsten wollten.
Kazuki machte die Ansage, dass sie planten, in eine andere Bar zu gehen, um diesen Erfolg richtig zu feiern. Sora lächelte. Die vier Jungs waren eine tolle Truppe und sie gönnte ihnen diesen Erfolg in vollem Ausmaß.
Die Einladung wurde auch ihr zugesprochen, jedoch nicht von Yamato sondern von Kazuki, der scheinbar den nächsten Angriff auf sie starten wollte. Etwas überrumpelt von dieser Einladung saß Sora da und wusste erst nicht, was sie sagen sollte. Dieser Abend war nicht ihr Abend. Er gehörte den Jungs. Unsicher glitt ihr Blick zu Yamato, der sogleich das Wort erhob und ihr sagte, dass es in Ordnung wäre, wenn sie nicht gehen wöllte. Und was sie noch mehr freute, er bot ihr an, sie nach Hause zu bringen. Danach beugte sich Yamato etwas zu ihr und schob noch einen Satz hinterher, der ihr die Entscheidung leichter fielen ließ. Sie wollte Yamato nicht das Feiern mit seinen Freunden nehmen, aber große Lust auf weitere laute Musik, in welcher man sich nicht unterhalten konnte und auf weitere Flirtversuche von Kazuki konnte sie im Moment gut verzichten. Dennoch wollte sie nicht, dass diese Entscheidung von ihr abhängig gemacht wurde. So neigte sie sich Yamatos Ohr entgegen, berührte ihn sanft an der Schulter, um sich etwas an ihm abzustützen und setzte zu einer Antwort an: "Mir ist beides Recht. Entscheide Du und ich schließe mich an. Oder ich gehe einfach Heim und Du gehst mit den Jungs noch etwas feiern, was Du lieber möchtest."
Diese Option gab es immerhin auch, wobei Kazuki bestimmt etwas protestieren würde, wenn sie sich alleine aus dem Staub machen wollte. Sie war nur froh, wenn sie gerade aus diesem Laden raus kommen würde. Ihr dröhnte etwas der Kopf durch die laute Musik und die stickige Luft. Eine Runde an der frischen Luft würde ihr sicherlich gut tun. Außerdem wurde ihr auch immer wieder heiß, wenn sie dem jungen Mann so nah kam, das lag sicherlich auch daran, dass es einfach so voll in der Bar war. Die Abendluft würde ihr hoffentlich helfen, einen klaren Kopf zu bekommen... oder?

Nach kurzem überlegen, dachte Sora sich, dass es wirklich schade wäre, wenn Yamato diesen Triumph nicht noch etwas auskosten würde mit seinen Freunden. Und Kazuki setzte sofort zur Bearbeitung an und ließ ein "nein" nicht zu, sodass es darauf hinaus lief, dass Sora und Yamato beide noch mit gingen.
Sie verließen die Bar gemeinsam und die angenehme Nachtluft umschloss sie. War das eine Wohltat! Zwar war der Abend großartig und sie hatte viel Spaß dabei, aber jetzt tat ihr die Luft einfach gut. Kurz sammelten sich die jungen Leute vor dem Eingang der Bar, bis sie gemerkt hatten, dass sie vollzählig waren, um dann zu ihrem neuen Zielort zu gehen. Sora bildete mit Yamato das Schlusslicht und sie spazierten den Anderen nach. Schmunzelnd beobachtete Sora die Jungs, die vor ihnen auf dem Gehweg ausgelassen weiter feierten.
Kurz streckte sie sich und atmete tief ein und aus. "So toll der Abend bisher auch war...aber ich bin gerade wirklich froh über die frische Luft.", gestand sie mit einem Lächeln und hielt weiterhin Schritt mit der Gruppe. Ihr Blick glitt hinauf zu Yamato, der neben ihr her lief. "Hast Du eine Ahnung, in welchen Club oder so, Kazuki uns schleppen will?", schob sie die Frage gleich hinterher. Sie konnten sich den Schuppen ja zumindest mal ansehen gehen und dann immer noch nach Hause gehen, wenn es ihnen nicht gefiel. Das war zumindest die Argumentation, die Kazuki gebracht hatte, als Yamato und Sora sich gerade verabschieden wollten. Dieser Junge musste unbedingt mal ein Versicherungskaufmann werden, ihm konnte man wirklich nicht so schnell etwas abschlagen, geschweige denn ihn los werden ohne zu tun, was er wollte.
Zwar tat ihr die Luft ganz gut aber dadurch, dass es in der Bar wirklich warm gewesen war, fror sie insgeheim jetzt doch. Sie griff sich mit beiden Händen an ihre Oberarme, beinah so, als würde sie die Arme vor der Brust verschränken. Ob ihr das gegen die kühle Nachtluft helfen würde, war allerdings fraglich.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Mi Jan 31, 2018 4:11 pm

Juni
Der Auftritt
Sora & Yamato


Eigentlich hatte Yamatos Entscheidung festgestanden, nachdem Sora ihm die freie Wahl gelassen hatte. Da er nicht besonders gerne feiern ging und es auch nicht unbedingt erlaubt war, wenn sie versuchten in einen Club zu gelangen, hatte er vorgehabt, sie nach Hause zu bringen. Doch Kazuki machte diesem Plan einen Strich durch die Rechnung. Sein Vorschlag, sich den anderen Laden wenigstens mal anzusehen, konnte selbst Yamato gerade nicht ablehnen. Er wollte nicht an einem so wichtigen Tag für die Band wie ein Spielverderber dastehen und auch vor Sora wollte er wirklich nicht so wirken. Dass das unsinnig war, war ihm auch klar. Sora wusste, dass er alles kritischer anging und seine Meinung schnell und direkt äußerte. Aber hier und jetzt, war ihm wichtig, dass es nicht wirkte, als wäre er immer noch ein bockiger, kleiner Junge.
Außerdem war es gar nicht so übel neben Sora herum zugehen, während die anderen weiter vor ihnen zielsicher den Club anstrebten. Yamato hatte selber keine Ahnung, welche Location Kazuki vorschwebte, aber das kümmerte ihn auch gerade nicht. Er wandte sich lieber Sora zu, die erneut ein Gespräch begann. Dieses Mal ohne ihm dabei ins Ohr schreien zu müssen. Hier draußen war es direkt wesentlich angenehmer.
„Ich auch. Das ist der Nachteil an solchen Bars… aber bis wir es in größere Hallen schaffen, dauert es wohl noch ein bisschen. Da bin ich froh, dass wir überhaupt irgendwo auftreten können“, gab Yamato zurück und schob die Hände in die Taschen. Eine Angewohnheit, die er schon immer gehabt hatte. So kam er sich selbst auch schon direkt lässiger vor. Und seit er sich mehr mit Musik beschäftigte, war ihm sein Image sogar noch wichtiger geworden. Die Haltung hatte mittlerweile auch schon lange nichts mehr damit zu tun, dass er sich unsicher fühlte, sondern war einfach eine gewohnte. Wobei Yamato zugeben musste, dass es ihn irritierte spät abends mit Sora durch die Straßen zu spazieren.
„Ich habe keine Ahnung, wohin Kazuki will“, musste Yamato zugeben. „Ich habe oft keine Ahnung, was er überhaupt gerade will.“ Er schüttelte grinsend den Kopf. „Manchmal ist es schlimmer als Taichi.“ Und Sora wusste ja, wie sehr Taichi ihn schon auf die Palme brachte. „Tut mir übrigens leid, dass er dich so belästigt hat. Wenn du willst, rede ich mit ihm“, bot er Sora an und hoffte irgendwie, dass sie dieses Angebot annehmen würde. Denn ihm passte es so gar nicht, dass Kazuki versuchte, Sora an zu graben. Auch jetzt war er hin und wieder einen Blick zu ihnen nach hinten, was Yamato seinerseits mit einem bösen Blick erwiderte.
Doch dann fiel sein Blick wieder auf Sora, die zufrieden schien. Dabei war es eigentlich recht mild draußen. Zumindest war Yamato nicht kalt. Nach dem Auftritt kam ihm die kühle Abwechslung sogar ganz gelegen. „Willst du?“, erkundigte er sich und löste die Jacke, die er sich lässig um die Hüften gebunden hatte, bevor sie die Bar verlassen hatten. Yamato hatte allerdings auch eine Jacke mitgenommen, für den Fall der Fälle, dass er entweder sein Outfit irgendwann zu langweilig finden würde oder ab, dass ihm kalt werden würde. Beides waren wahrscheinliche Möglichkeiten. Es war nun auch nur bedingt seltsam, dass er Sora seine Jacke anbot. Etwas, das er noch nie getan hatte. Vielleicht weil er in der Digiwelt selber keine dabei gehabt hatte?
„Bist du dir denn sicher, dass du mit feiern möchtest? Ich wäre dich nicht böse, wenn du es dir anders überlegst. Kazukis Gefühle verletzt du damit auch sicher nicht“, sagte Yamato um Sora einen Ausweg zu bieten. „Ich hab noch nie mitbekommen, dass du zu solchen Läden gehst“, fügte er erklärend hinzu. Keiner von den ehemaligen Digirittern schien sich besonders in Clubs oder Bars aufzuhalten, wenn man mal von Mimi absah. Ihn selbst führte auch nur die Musik dorthin.

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