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 You were always there beside me ~ Sorato

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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Mi Jan 31, 2018 7:48 pm

Juni
Der Auftritt
Sora & Yamato

Die Jungs, die vor den Beiden her liefen, sangen voller Jubel ihre eigenen Songs in die Nacht hinaus, um ihren Triumph zu feiern. Ein Schmunzeln huschte über Soras Lippen bei den schiefen Tönen, die sie mitunter von sich gaben. Gut, dass Yamato der Sänger der Gruppe war, er traf die Töne einfach perfekt.
Zaghaft linste Sora zu ihm und erinnerte sich an einige Momente des Abends zurück. Wieder hallte seine Stimme in ihrem Kopf wider und ein kleiner Gänsehautschauer überkam sie. Seine Stimme war so sanft aber auch bestimmt während er sang. In Sora keimte der Wunsch auf, ihn nochmal singen zu hören. Ob er einmal für sie alleine etwas sang? Sie wurde rot bei diesen Gedanken. So ein Quatsch. Wie würde es denn bei ihm ankommen, wenn sie ihn fragte, ob er für sie singen würde? Dennoch hoffte sie, dass einmal der Tag kam, an dem er nur für sie singen würde.
Ihr Herz ging schneller; was dachte oder hoffte die junge Frau da nur?

Ihr Blick glitt hinauf zu Yamato, der ihre Meinung teilte. Beide Jugendlichen waren wohl wirklich keine Clubgänger. "Es heißt also durchhalten.", versuchte sie ihm Mut zu machen, bis sie endlich in Konzerthallen Platz finden konnten.
Auch Yamato hatte keine Ahnung wohin die nächtliche Reise ging, zu der Kazuki die Beiden überredet hatte. Sora beschloss, sich einfach überraschen zu lassen. Etwas Anderes blieb ihr ja scheinbar eh nicht übrig. Sora kam ein leises Lachen über die Lippen, als Yamato die beiden Jungs Kazuki und Taichi miteinander verglich. Kazuki kannte sie zu schlecht, um ihn einzuschätzen, jedoch machte er einen wirklich quirligen Eindruck und Sora konnte sich gut vorstellen, dass er schnell anstrengend sein konnte.
Er schob direkt noch eine Entschuldigung hinterher, die Sora überrascht aufsehen ließ. Sofort lächelte sie aber wieder. "Mach' Dir bitte keine Sorgen. Ich komme schon klar, denke ich.", antwortete sie ihm. Sie wollte wirklich keine Schwierigkeiten bereiten oder die Ursache für einen Streit zwischen den Jungs sein, sollte Kazuki die Worte Yamatos vielleicht falsch aufnehmen. Zunächst würde sie einfach selbst versuchen, ihn auf Distanz zu halten.  
Entweder war Kazuki wirklich eine ganz schlimme Person, der die Herzen der jungen Mädchen erweichte, bis er das bekam, was er wollte und ihnen anschließend das Herz brach oder...Moment. Wieso sollte sich Yamato so rein hängen und sie vor dem Bandmitglied bewahren wollen? Sie konnte sich wirklich nicht vorstellen, dass Kazuki solch ein Schürzenjäger sein sollte. "Danke, dass Du auf mich aufpasst.", entgegnete sie schließlich mit einem warmen Lächeln auf den Lippen. Sie konnte sich einfach auf ihren langjährigen Freund verlassen und das war etwas, was sie einfach unglaublich an ihm schätzte.
Sie schlenderten weiter durch die recht belebten Straßen Tokyos, nach wie vor auf den Weg zu Kazukis Ziel. Immer noch fror sie etwas, wurde aber im nächsten Augenblick schon von Yamato angesprochen, der ihr seine Jacke entgegen hielt. Überrascht sah sie erst auf die Jacke und dann zu ihm. Ihre Wangen waren gezeichnet von einem leichten Rotschimmer. Noch nie hatte sie die Sachen von jemand anderem und erst recht nicht von Yamato getragen. Aber er schien nicht zu frieren und sie wollte jetzt nicht krank werden. Zögerlich griff sie nach der Jacke und sah zu ihm auf. "Ist Dir denn nicht kalt?", wollte sie sich vorher versichern, ehe sie ihm das Kleidungsstück noch weg nahm. Er verneinte ihre Aussage und sie nahm das Kleidungsstück dankend entgegen. Schnell schlüpfte sie in die Jacke hinein, die ihr viel zu groß war, aber ihr sofort Wärme spendete. Und dann war da noch...dieser Geruch. Sie neigte unauffällig den Kopf etwas zur Seite und schnupperte an dem Kragen des  Kleidungsstücks. Es roch gut, einerseits neu, andererseits aber auch irgendwie vertraut. Die Wärme machte sich in ihr breit und diese war wirklich angenehm, man konnte es schon fast als Kribbeln bezeichnen.
Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen und schnell hob Sora den Kopf an, als Yamato erneut die Stimme erhob. Ob sie sich sicher war, dass sie mit feiern wollte? Irgendwie stieg gerade die Unsicherheit in ihr auf. Zwängte sie sich ihm etwa auf? Und dann noch die Sache mit der Jacke. Ob sie ihn etwa nervte? "I..ich kann ruhig gehen, wenn ihr alleine feiern möchtet. Das wäre gar kein Problem.", gab sie nun etwas unsicher von sich.
Sie war wirklich kein Clubgänger, noch die Person, die sich die Nächte Draußen herumtrieb, aber in Begleitung von Freunden war es für sie gar nicht so schlimm oder schlecht.

"Hey, ihr zwei, wir sind da!", rief Kazuki weiter vorn, als er mit den Anderen vor einem Laden zum Stehen gekommen war. Yamato und Sora holten sie schließlich ein und blieben ebenfalls vor dem Laden stehen. Ihr Blick glitt das Gebäude hinauf und hinunter. Es war ein wirklich modernes,  großes Gebäude an dessen Eingang ein Türsteher stand. Sofort war Sora nicht mehr so sicher, ob sie dort überhaupt rein kommen würden. Kazuki ging zu dem Türsteher und begann auf diesen einzureden. Sora wand sich wieder Yamato zu, von dem sie immer noch eine Antwort erwartete.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Do Feb 01, 2018 12:04 am

Juni
Der Auftritt
Sora & Yamato


Prompt schüttelte Yamato halb belustigt und halb verzweifelt den Kopf. „Wenn du keine Lust darauf hast und ich auch nicht, wieso gehen wir ihnen dann hinterher?“, erkundigte er sich lachend und warf dann wieder einen Blick nach vorne, wo die anderen Bandmitglieder unglaublich viel Spaß zu haben schienen. Die schiefen Töne hörte er bis hier und sie jagten dem Sänger eine Gänsehaut über den Rücken. Zum Glück spielten sie besser, als sie sangen. „Wobei ich denke, sie nehmen es mir übel, wenn ich direkt mit einem Mädchen verschwinde“, überlegte Yamato und stockte dann. Beinahe ertappt blieb er stehen, während seine Augen größer wurden. Das konnte man aber auch sehr gut falsch verstehen. Sora war zwar ein Mädchen, aber zwischen ihnen war es anders! „Was sie vollkommen falsch interpretieren würden!“, schob der Musiker daher schnellstens hinterher, bevor Sora die Situation noch unangenehmer werden würde.
„Eigentlich ist er ganz okay. Wenn er nicht so aufgedreht ist“, erklärte Yamato und nickte zu Kazuki hinüber. „Als Date kann ich ihn dir trotzdem nicht empfehlen.“ Woher kam denn das jetzt? Sollte er nicht irgendwie besser über seinen Bandkollegen sprechen? Denn der war ja wirklich trotz seiner chaotischen Art kein schlechter Kerl. Aber es behagte Yamato nun so wirklich gar nicht, dass er Interesse an Sora hegen könnte. Er würde einfach ein Auge darauf haben um Sora im Falle eines Falles zu beschützen, falls dies nötig sein würde. Immerhin kannte Kazuki nicht immer seine Grenzen. Und prompt bedanke sich Sora auch dafür bei ihm, weswegen Yamato ihr ein Lächeln schenkte. „Keine Ursache.“ Wofür waren Freunde denn schließlich da? Sie würde ihm sicher ebenso aus der Patsche helfen, wenn er belagert werden würde. Wobei das eindeutig neue Probleme waren, mit denen sie zu kämpfen hatten. Während Yamato schon früher beliebt bei den Mädchen gewesen war – er dachte dabei vor allem an die Schwester von Daisuke – war es bei Sora neu. Oder aber war ihm das nur nie aufgefallen? Vielleicht hatte Sora ja doch mehr Verehrer, als er annahm und sie kam gut damit zurecht? Ob Taichi hier mehr Informationen hatte als er?
Seine Jacke nahm Sora überraschender Weise an, weswegen Yamato leicht verlegen wieder nach vorne sah. „Nein. Ich find’s angenehm nach der Bar“, sagte er hastig und schielte dann zu ihr hinüber, als sie die Jacke anzog. Sora versank beinahe darin. Jetzt erst wurde ihm bewusst, wie zierlich sie im Vergleich zu ihm war. Und dass auch sie leicht Rot geworden war, ließ Sora nur noch süßer aussehen. Erst nach einer ganzen Weile bemerkte Yamato, dass er sie anstarrte. Und lächelte er sie dabei auch noch dämlich an? Hastig sah er wieder weg, bevor er sich noch mehr blamierte. Heute war er einfach irgendwie durch den Wind.
Sora allerdings wohl auch. Denn plötzlich beteuerte sie, dass es auch kein Problem für sie wäre, nun zu gehen. Irritiert musterte er sie. „Red keinen Blödsinn“, brummte Yamato, jedoch wesentlich weniger genervt als er es bei Taichi wäre. Im Gegenteil sogar. „Wenn du dabei bist, ist es vielleicht nicht ganz so blöd“, gab Yamato zu. Sora gab ihm ein Stückchen Vertrautheit in dieser neuen und aufregenden Phase, für die seine Band heute möglicher Weise den Grundstein gelegt hatte.
Zum Glück hatte Sora auch schon keine Zeit, um weiter zu zweifeln, denn Kazuki verkündete auch schon direkt, dass sie angekommen waren. Nicht allerdings, ohne Yamatos Jacke an ihr kurz kritisch zu mustern.
„Er regelt das schon“, murmelte Yamato seiner Begleiterin zu, während Kazuki mit dem Türsteher sprach und dabei ab und auf ihre Gruppe deutete. Hiroki hatte das Mädchen, das er bis hier her mitgenommen hatte, fest im Arm. Entweder um zu symbolisieren, dass sie zur Gruppe gehörte oder weil er sie für heute nicht mehr loslassen wollte.
Der Türsteher nickte mürrisch und Kazuki winkte sie zu sich heran. „Ich hab klar gemacht, dass wir mit unseren Freundinnen rein dürfen“, gab er grinsend an und steuerte auf Sora zu. Ohne wirklich zu wissen, was er tat, legte Yamato den Arm um das Mädchen neben sich. Wenn überhaupt, dann würde er Sora als seine Freundin ausgeben. Sie war doch schließlich wegen ihm hier, oder nicht?
Doch kaum, dass sie den Türsteher passiert hatte, ließ er Sora sofort wieder los. „Tschuldige“, murmelte er. „Er hat geschaut, als würde er uns nicht reinlassen, wenn wir nicht zusammen gehören.“ Das stimmte so zwar nicht ganz, aber es war besser als zuzugeben, dass er nicht gewollt hatte, dass Kazuki sie umarmt hätte.




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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Do Feb 01, 2018 1:08 pm

Juni
Der Club
Sora & Yamato

Das war eine gute und berechtigte Frage. Sie hatten beide wirklich nur wenig Lust auf den Club, wieso gingen sie also hin? Für Sora war es zumindest klar, sie feierten den Erfolg der Band und das ging eben am besten zusammen in einer geeigneten Location.
Irritiert hob Sora den Blick an, als Yamato eine durchaus zweideutige Aussage von sich gab. Wie meinte er das denn nun? Anscheinend schien der junge Mann ihre Irritation aus ihrem Gesicht lesen zu können, sodass er schnell noch einen Satz nach schub, der dieses Missverständnis aufklärte. So meinte er das also. Sofort erschien ein leichtes Lächeln auf Soras Lippen.
Noch einmal sprach Yamato eine Warnung bezüglich Kazuki aus. Es schien ihm wirklich viel daran zu liegen, dass Sora nicht in die Fänge des rothaarigen, jungen Mannes geriet. Machte er sich wirklich solche Sorgen um die junge Frau? Da war es wieder, dieses dröhnende Klopfen in ihrem Inneren. "Ich..nehme mir deinen Ratschlag zu Herzen, Danke.", entgegnete sie schließlich mit einem Lächeln, um ihn zu beruhigen.
Sie zog seine Jacke etwas mehr zu, damit die Luft sie nicht so schnell umschloss. Sie spendete wirklich eine angenehme Wärme und dann noch Yamatos vertrauter Geruch, den sie wirklich sehr angenehm fand.
Soras Unsicherheit über ihre Anwesenheit wurde sogleich von dem jungen Mann in den Boden gestampft. Gut, dann hatte sie das nur missverstanden. Erleichterung machte sich sofort in ihr breit, denn irgendwie wollte sie gern noch länger in seiner Nähe sein. Sofort zeigte sich wieder ein Lächeln auf ihren Lippen. "In Ordnung. Dann bleib ich gern noch da."
Sie warteten darauf, dass Kazuki das Einlass-Problem bewältigte und standen ein wenig Abseits von ihm. Es dauerte auch nicht lange, bis Kazuki zu ihnen rüber rief, dass sie rein konnten. Sofort setzte die kleine Gruppe sich in Bewegung und der Rothaarige steuerte auch gleich wieder auf Sora zu. Sofort kam in ihr ein etwas unwohles Gefühl auf. Doch dann passierte etwas ganz anderes, womit Sora und Kazuki wohl beide nicht gerechnet hatten. Die junge Frau spürte den Arm Yamatos um sich, der sie sachte an sich heran zog. Sofort stieg die Röte wieder in ihr Gesicht und ihr Herz setzte zu einem kleinen Marathon an. Sie traute sich nicht, den Blick zu Yamato zu heben und ihn anzusehen. Aufgeregt krallte sie sich in die ausgeliehene Jacke und durchschritt mit den Anderen den Eingang zu dem überaus modernen Club, der mehrere Ebenen zum Tanzen hatte. Noch ehe Sora sich umsehen konnte, spürte sie schon, wie der Druck an ihrer Schulter abließ. Nun traute sie sich auch wieder, den Blick zu heben und Yamato anzusehen. Ihr Herz schlug aber immer noch nicht langsamer, was war denn da nur los? Die Stelle, an der kurz vorher noch seine Hand geruht hatte wirkte auf einmal so kalt, als würde ein Stück von ihr fehlen. Sofort murmelte Yamato auch eine Entschuldigung was sie mit einem Lächeln und Kopfschütteln abtat. "Schon in Ordnung.", entgegnete sie Kleinlaut.
Die kleine Gruppe bahnte sich den Weg in eine freie Ecke, wo sie sich erst einmal nieder lassen wollten. Während sie sich durch die Menschen bewegten zog Sora die Jacke wieder aus und übergab sie ihrem rechtmäßigen Besitzer. "Danke, dass Du sie mir ausgeliehen hast.", sagte sie höflich und hielt sie ihm entgegen.
Die Musik in dem Laden war nicht so laut, wie in der Bar, was schon mal etwas angenehmer war. Sie erreichten eine in der Wand eingelassene Sitzecke, die zu einem Halbkreis aufgebaut war. Es war definitiv genug Platz für alle an diesem Tisch. Die Bandmitglieder und Begleitungen setzten sich bereits an den Tisch, Kazuki klopfte neben sich auf die Bank und schielte zu Sora hinüber "Komm her, neben mir ist noch frei.", lud er sie ein. Unsicher, ob Sora wirklich zu ihm durchrücken sollte, stand sie da und überlegte einen kurzen Augenblick. Sie wollte ihm auch nicht so sehr vor den Kopf stoßen, denn er schien ansonsten ein netter Kerl zu sein. Außerdem war Yamato auch an ihrer Seite, da würde Kazuki sicherlich nichts tun, wo er Ärger bekommen konnte, oder?
Wenn es ihr zu weit ging, konnte sie immer noch selbst etwas dagegen unternehmen. So beschloss sie, einfach einmal durch zu rutschen und nahm somit links von Kazuki Platz auf der Bank. "Der Laden hier sieht ja echt wahnsinnig modern aus.", gestand Sora, als sie sich etwas zu Kazuki geneigt hatte und den Blick durch den Laden schweifen ließ. Ihr Blick blieb auf Yamato hängen. Links von ihrer Seite aus war noch Platz für ihn, ob er sich zu ihr setzte?
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Do Feb 01, 2018 11:58 pm


Juni
Der Club
Sora & Yamato


Zum Glück schien es Sora weder zu stören, noch schien sie sich dabei großartig etwas zu denken, als Yamato den Arm um sie gelegt hatte. Wobei sie vielleicht auch etwas verlegener wirkte. Aber wenn sie der Kontakt wirklich gestört hätte, dann hätte Sora doch wohl etwas gesagt, oder nicht? Yamato wusste, dass nur er etwas reservierte in Sachen Körperkontakt war. Taichi und die anderen gingen damit offener um. Wahrscheinlich also war ihre Verlegenheit nur darauf zurückzuführen, dass sie es von ihm nicht gewöhnt war. Er jedoch fairer Weise auch nicht von sich. Doch auch diesen Gedanken schob er weit von sich weg. Yamato wollte seine gute Laune nun wirklich nicht zerdenken.
Nun, wo Sora seine Jacke nicht mehr benötigte, gab sie ihm das Kleidungsstück zurück, während sie durch den Club gingen, in dem Yamato wirklich noch nie gewesen war. Das war jedoch nicht verwunderlich, da er ja ohnehin nicht wirklich feiern ging. Dennoch sah sich der Blonde neugierig um. Sie waren wirklich so ziemlich die Jüngsten im Laden. Wie hatte Kazuki es hingekommen, dass sie überhaupt Einlass gewährt bekommen hatten? Wollte Yamato das überhaupt wissen?
Kazuki gab auch im Laden den Weg vor, weswegen Yamato ihm folgte. Die Musik war nicht ganz so unangenehm laut, aber dennoch fühlte er sich nicht ganz wohl. Besorgt warf er Sora einen Blick zu. Ob sie am liebsten wiedergehen wollte? Er musste sie im Auge behalten? Denn am Ende blieb sie nur aus Pflichtgefühl noch länger als nötig und das wollte er unbedingt vermeiden.
Als sie sich jedoch ohne Widerrede neben Kazuki sinken ließ, sank direkt auch Yamatos Laune mit. Vielleicht war Sora ja auch wirklich noch anwesend, weil sie Kazuki mochte? Mädchen schienen den Gitarristen ja zu mögen. Er hatte eben eine offene, gewinnender Art an sich. Etwas, was so gar nicht Yamatos Wesen entsprechen. Da waren Kazuki und er einfach grundverschieden. Eigentlich störte den Blonden das auch rein gar nicht. Aber gerade war es etwas anders.
Alles andere als begeistert nahm auch Yamato auf der Bank zur Linken von Sora Platz, die sich jedoch mit Kazuki zu unterhalten schien. Vielleicht war sie wirklich nicht so abgeneigt? Dann sollte er sie wohl machen lassen? Immerhin wurde Sora mit bösartigen Digimon fertig, da würde sie es doch wohl auch mit einem kleinen Schwerenöter aufnehmen können.
„Ich geh uns was zu trinken holen“, verkündete Yamato niemand bestimmten, sondern stand einfach auf und wartete die Bestellung der anderen ab, bevor er davon marschierte. Zwar hatte er wenig Lust, den Keller für alle zu spielen. Aber noch weniger hatte er Lust dem Gespräch von Kazuki und Sora bei zu wohnen.
Weit kam er allerdings nicht. Denn schon noch ein paar Schritten wurde er prompt angesprochen. Erst legte sich eine Hand auf seinen Oberarm, die zu einem zierliche Brünetten gehörte, die ihm ein strahlendes Lächeln schenkte. „Hi!“ „Ah… hey“, gab Yamato irrtiert zurück. Sie kannten sich nicht, so viel stand fest. Und wenn sie nicht auch durch schummeln in den Club gekommen war, war sie auch älter als er. Aber vielleicht bemerkte das Mädchen diesen Umstand auch gar nicht. Größer als sie war sie auf jeden Fall, auch wenn sie in hohen Schuhen steckte. Yamato war schleierhaft, wie Mädchen eigentlich auf solchen Dingern laufen konnten. „Wow. Ist das deine echte Haarfarbe?“ Ernsthaft? Das war die Frage, wegen der sie ihn aufgehalten hatte? Yamato schaffte es gerade so, ein Augenrollen zu verhindern. „Ja.“ Prompt verfiel er ein sein einsilbiges Antwortschema zurück. „Cool! Aber du bist doch von hier?“ Früher hatte Yamato diesen Fragen schon gehasst. Es gab nur wenig blonde Menschen hier, aber das bedeutete nicht, dass ihn jeder fragen musste, ob er wirklich Japaner war. „Europäische Vorfahren… Ich wollte eigentlich…“ Doch was er eigentlich wollte, tat wohl nichts zur Sache, denn die Hand des Mädchens lag immer noch auf seinem Arm. „Wahnsinn!“ Und das Gespräch wurde nicht geistreicher. Hilfesuchend warf Yamato einen Blick in Richtung des Tisches. Er wollte immerhin auch nicht unhöflich sein und ein fremdes Mädchen anblaffen. Aber eigentlich hatte er wirklich keine Lust auf dieses Gespräch oder auf den Club generell.






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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Fr Feb 02, 2018 3:27 am

Juni
Der Club
Sora & Yamato

Kaum, dass sie sich gesetzt hatten, legte Kazuki los und plapperte Sora voll. Es war doch tatsächlich ein Fehler gewesen, sich neben ihn zu setzen. Immerhin redete er normal mit ihr und unternahm nicht einen weiteren Flirtversuch. Gegen eine höfliche und normale Unterhaltung hatte die junge Frau zumindest nichts einzuwenden.
Yamato anscheinend aber schon, denn dieser machte sich alleine auf den Weg die Getränke für alle zu besorgen. Die konnte er doch niemals alle allein zu dem Tisch, an dem sie alle saßen, tragen.
Keiner der Anderen schien Anstalten zu machen, ihm helfen zu gehen.
Sora wollte gerade aufstehen und dem Blondschopf nacheilen, aber plötzlich ruckte sie auf, als sie nicht weiter kam. Ihr Kopf fuhr herum und sie erblickte Kazuki, der sie am Handgelenk festhielt. "Der schafft das schon, bleib doch hier.", sagte er in einem säuselnden Ton.
Sofort ging Soras Augenbraue in die Höhe. War das sein Ernst? Sora wurde zurück auf die Bank gezogen und ehe sie sich versah hatte der rothaarige junge Mann den Arm um sie gelegt. "Ehm, Kazuki...das ist...", begann sie, doch kam ihr der junge Mann schon näher. Was war denn nun auf einmal los? Er ließ wohl nichts anbrennen. Sie griff mit beiden Händen an seine Schultern und drückte ihn prompt etwas von sich weg. "Kazuki. Ich glaube nicht, dass das eine gute Idee ist. Ich.. werde jetzt aufstehen und Yamato bei den Getränken helfen gehen.", erklärte sie ihm ernst und hoffte, dass die Botschaft mehr als verständlich für ihn war. So befreite sie sich aus seinem Griff und ließ den perplexen, jungen Mann am Platz zurück.
Phew, das war wirklich knapp. Und nun verstand Sora auch, wieso Yamato dermaßen ein Auge auf sie hatte. Dafür war sie ihm noch dankbarer, als sie es eh schon war.
Sie bahnte sich den Weg durch die Menge und erblickte Yamato, der von einer jungen Frau belagert wurde. Und was war hier los? Sora verstand gar nichts mehr, irgendwie lief alles auf einmal verwirrend ab.
Er wirkte so, als würde er die junge Frau an seiner Seite nicht kennen und das bestätigte sich auch in seinem Blick, der hilfesuchend zu dem Tisch glitt, an dem ihre Gruppe saß. Nun war es an Sora, ihm das Fell zu retten.
Entschlossen machte sie sich auf den Weg zu ihm und zweifelte unterwegs schon ein bisschen, ob es wirklich richtig war, sich da ein zu schalten. Schließlich blieb sie neben den Beiden stehen. "Hey, entschuldigt bitte die Störung. Brauchst Du Hilfe beim Tragen der Getränke?", wollte sie von ihm wissen und sah zu ihm auf. Die Frau, die mit ihm gesprochen hatte, drehte sich jetzt auch zu Sora und machte große Augen. "Wahnsinn, sind die echt?", wollte die Frau wissen und deutete auf Soras Haare. "Ehm. Ja.", tat sie dies nur beiläufig ab. Bevor die Fremde noch weitere Äußerungen tätigen konnte, fuhr Sora fort: "Die Anderen fragen schon, wo Du bleibst." Das entsprach zwar nicht ganz der Wahrheit, aber hier konnte man durchaus mal eine Notlüge gebrauchen. Wenn das nicht eine gute Vorlage für ihn war, dieses unangenehme Gespräch zu beenden, dann wusste sie es auch nicht mehr. Hoffentlich hieß er ihre Hilfe willkommen.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Di Feb 06, 2018 5:17 pm

Juni
Der Club
Sora & Yamato


Wie aus dem Nichts tauchte Sora plötzlich neben ihm auf. Erfreut schenkte Yamato ihr ein Lächeln. Vergessen war direkt, dass sie sich neben Kazuki gesetzt hatte. Anscheinend war das schließlich doch nur ihrer freundlichen Art zu zuschreiben. Sora war einfach niemand, der unhöflich und direkt war. Jedenfalls hoffte Yamato, dass das der Grund für ihre Freundlichkeit gegen über dem Gitarristen war. Kazuki würde ansonsten nicht damit aufhören, ihm unter die Nase zu reiben, dass Sora mit ihm geflirtet hatte und darauf hatte der Sänger wirklich keine Lust. Ganz davon abgesehen, dass ihn genau diese Tatsache auch stören würde. Ob es daran lag, dass sie eigentlich wegen ihm anwesend war? Er hatte noch nie Besitzansprüche auf irgendjemanden gestellt. So war er nicht. Wenn man von Takeru absah. Wieso also fing er jetzt damit an?
„Ähm… ich hab es nicht bis an die Bar geschafft“, entgegnete Yamato um auf Soras Fragen einzugehen. „Aber ich sollte die anderen nicht länger warten lassen“, stimmte er ihr sofort zu. Immerhin war es ihm ganz Recht, das unangenehme Gespräch beenden zu können. Die fremde junge Frau schien davon jedoch gar nicht angetan zu sein und zog eine enttäuschte Schnute, während sie zwischen den beiden hin und her sah.
Noch ehe Sora und Yamato sich gemeinsam entfernen konnten, legte sie die Hand auf seinen Oberarm. „Kommst du gleich nochmal vorbei? Meine Freundinnen und ich sind noch eine Weile hier“, lud sie ihn ein und klimperte derart mit den Wimpern, dass Yamato beinahe vermutete, sie hätte etwas ins Auge bekommen. „Äh…“ Sehr eloquent von ihm. Aber wie sollte er ihr nun nett sagen, dass er nichts für sie übrig hatte? Darin war er ja schon immer denkbar schlecht gewesen. So hatte er etliche unangenehme Stunden mit Jun verbringen müssen. Wenn er sich an das erzwungene Date erinnerte, befiel Yamato nach wie vor eine Gänsehaut. Da half nur eine kleine Notlüge. „Tut mir leid. Ich bin mit ihr hier“, erklärte er und deutet auf Sora. Wie um seine Aussage zu unterstreichen, legte er die Hand auf ihren Rücken. Selbst durch ihre Kleidung wirkte Sora warm, weswegen Yamato eigentlich direkt versucht war, seine Hand zu entfernen. Aber dann wäre seine Aussage wohl weniger glaubhaft. „Aber drüber am Tisch, sitzt ein Freund von mir. Den könnten wir dir vorstellen.“ Auf Yamatos Gesicht erschien ein Grinsen. So konnte er vielleicht Kazuki auch direkt loswerden. Zumindest in Bezug auf Sora.
Doch nun schien das andere Mädchen das Interesse zu verlieren. „Oh… naja dann…“, machte sie und zuckte mit den Schultern, ehe sie sich Haare werfend von ihnen abwandte und zurück zu ihren Freundinnen stöckelte, die sie interessiert zu empfangen schienen. Verstand einer die Frauen. Yamato selbst tat es jedenfalls nicht, obwohl er dank seines Hobbies recht viel Kontakt zu Mädchen hatte. Mehr sogar als ihm lieb war.
Perplex starrte Yamato ihr kurz nach, bevor er sich wieder an Sora wandte. „Danke“, seufzte er und ließ endlich von ihr ab. Seine Hand kribbelte leicht. „Ich bin wirklich schlecht darin, Mädchen loszuwerden“, gestand er. „Also, danke, dass du mich gerettet hast. Ich hab mich schon wieder in einem teuren Restaurant gesehen…“ Dabei hatte er sich geschworen, dass ihm genau das nie wieder passieren würde. Aber selbst jetzt noch, war er anscheinend keinen Schritt weiter in dieser Richtung.
Erneut legte er seine Hand kurz an Soras Rücken, um sie durch die Menge in Richtung Bar zu dirigieren. So viel Körperkontakt wie heute hatte er noch nie mit ihr gehabt, glaubte er. Auch an der Bar war so wenig Platz, dass er ihr der Vortritt ließ und sich dicht hinter sie stellte, wobei er die rechte Hand lässig auf der Bar neben ihr platzierte.
„Sora?“ Er musste sich etwas vorlehnen, damit er ihr ins Ohr sprechen konnte. „Wenn Kazuki dich nicht stört, dann lass ich ihn in Ruhe“, begann Yamato zögerlich. „Ich dachte eher, du bräuchtest etwas Hilfe. Er kann etwas… anhänglich sein. Aber wenn du ihn magst, mische ich mich nicht ein.“ Yamato fixierte einen Punkt vor sich auf der Bar, während er dicht an ihrem Ohr verharrte, um die Antwort über die Musik hinweg mitzubekommen. Aber warum war er so nervös wegen der bevorstehenden Antwort?




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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Sa Feb 10, 2018 8:13 pm

Juni
Der Club
Sora & Yamato

Yamatos Lächeln löste sofort Soras Knoten in ihrer Magengegend, der sich gebildet hatte, als der Bassist mit einem etwas mürrischem Gesichtsausdruck den Tisch verlassen hatte. Sie hatte das Gefühl, dass seine Stimmung ihretwegen gekippt war und das wollte sie gewiss nicht.
Nachdem die fremde Frau erst Sora ein Kompliment über ihre Haarfarbe gemacht hatte und dann mit einer knappen Antwort abserviert worden war, schien sie zügig zu begreifen, dass Sora eine Gefahr für ihre Annährungsversuche bei Yamato darstellte. Darum ging die junge Frau in die Vollen und setzte ihren "Charme" hemmungslos ein und klimperte mit ihren Wimpern.
Soras Augenbraue ging in die Höhe, als sie diese Reaktion der Fremden vernahm. Unglaublich, was für eine niedrige Hemmschwelle viele Leute heutzutage doch hatten. Es hätte vermutlich nicht viel gefehlt und sie hätte sich dem jungen Mann an den Hals geworfen. Irgendwie passte es Sora so ganz und gar nicht, dass die Frau Yamato zu einem Tisch voller hübscher Mädchen einlud, doch hielt sie sich zurück etwas zu sagen. Das war Yamatos Entscheidung und nicht ihre, auch wenn sie hoffte, er würde dieses Angebot ablehnen. Doch dann nutzte der junge Mann den einzigen Rettungsanker, der scheinbar gerade greifbar war: er gab Sora als seine Begleitung aus. Kurz lief Sora rot an, als sie seine Hand an ihrem Rücken spürte, damit hatte sie nun wirklich nicht gerechnet. Halt! Sie war die Ausrede, sie musste jetzt ganz cool bleiben, so atmete sie einmal tief ein und aus und setzte dann ein süßes Lächeln auf, was der Anderen vermittelte, dass es ihr leid tat. Was es nicht tat.
Sie rückte etwas näher an Yamato heran und tat es ihm gleich, indem sie auch eine Hand auf seinem Rücken platzierte, dann sah sie zu ihm auf. "Wir sollten uns wirklich langsam an die Bar begeben, sonst verdurstet Kazuki, ... Liebling.", oh Gott. Sie musste sich wirklich durchringen, diese Worte auszusprechen. War das peinlich, aber es musste sein, damit die Frau endlich aufgab und das Weite suchte. In der Tat gab diese auf und dackelte zurück zum Tisch ihrer Freundinnen, die sie sofort ins Kreuzverhör nahmen und immer wieder ungläubige Blicke zu den Beiden hinüber warfen. Sora löste sich von Yamato und strich sich nervös eine Haarsträhne hinters Ohr. "Sorry für das >Liebling<...", gab sie kleinlaut von sich und sah verlegen zur Seite, während sie etwas mit der Spitze einer Haarsträhne spielte. Aber er war ihr dankbar und das war es definitiv wert gewesen. Sofort lächelte Sora wieder. "Kein Problem. Ich kann sowas auch nicht... deswegen hat Kazuki wohl auch nicht aufgegeben.", gab sie etwas lachend von sich.
An der Stelle, wo kurz zuvor noch Yamatos Hand platziert gewesen war, war wieder diese Wärme, die umschwang und zu einer Art Kälte wurde, so als würde Sora wieder ein Stück fehlen. Ein merkwürdiges Gefühl, sowas hatte sie doch sonst nie.
Die zwei jungen Leute bahnten sich ihren Weg zur Theke, um endlich die Getränke für alle zu bestellen und da war sie wieder, Yamatos Hand an ihrem Rücken mit der einnehmenden Wärme, die ihr so gefiel. Ihr Herz ging gleich noch etwas schneller und sofort wurde ihr wieder unglaublich warm. Das lag mit Sicherheit daran, dass es an der Bar brechend voll war und dort so viele Leute eng aufeinander standen, das konnte die einzige Erklärung sein. Endlich erreichten sie die Theke, an die Sora von Yamato vor geschoben wurde, damit er schräg hinter ihr Platz einnehmen konnte.
Die junge Frau neigte sich über die Theke, als der Barkeeper fragte, was sie haben wollte und gab ihre Bestellung für die Gruppe auf. Daraufhin begab sich der etwas ründliche Mann direkt an ihre Bestellungen, die etwas Zeit in Anspruch nahmen.
Sora erstarrte, als sie ihren Namen so nah an ihrem Ohr vernahm und Yamatos Atem auf ihrer Haut spürte. Sofort raste ein dicker Gänsehautschauer über ihren Körper und ihr war gleichzeitig kalt und warm. Sie wagte es nicht, den Kopf zu drehen und lauschte nur aufmerksam den Worten des Digiritters. Als sie das Gefühl hatte, dass er ausgesprochen hatte, traute sie sich, den Kopf leicht zu bewegen. Ihr Blick glitt kurz zu seinen Augen - jetzt bloß nicht an diesen hängen bleiben! Aber wie schön sie doch waren, so nah und unendlich blau...
Jemand stieß leicht gegen Sora, als die Person neben ihr die Getränke erhalten hatte und von dannen zog. Gott sei Dank, so kam sie wieder runter auf den Boden der Tatsachen. "Ich möchte Kazuki eigentlich eine Chance als Freund geben. Aber...ich glaube, er ist mir dann doch etwas zu direkt.", entgegnete sie als Antwort und hoffte, dass diese klar genug ausgedrückt war. Kazuki war einfach nicht ihr Typ. Er war ein zu großer Frauenheld, was Sora eigentlich nicht wirklich mochte, dennoch glaubte sie, dass wenn Yamato ihn mochte, er einen guten Kern haben musste und eine Freundschaft zu ihm aufzubauen wäre doch sicherlich auch kein Fehler. "Ich fände es schön, wenn er und ich eine ähnliche Freundschaft aufbauen würden, wie Du und er.", schob sie nochmal klar stellend hinten dran.
Endlich bekamen sie ihre Getränke, praktischer weise in Halterungen, damit sie diese auch sicher zum Tisch bringen konnten. Vorsichtig suchten sie sich ihren Weg durch die Menge zurück zu ihrem Stützpunkt, um dort die Getränke abzuladen. Prompt klopfte Kazuki neben sich auf die Bank und grinste Sora wieder an. Er schien den Hinweis wohl nicht verstanden zu haben. Sofort wurde Sora wieder etwas flau im Magen. "Yamato!", gab sie schließlich lauter von sich, als sie es vor hatte. Mit roten Wangen wand sie sich ihrem Freund zu. "Gehst Du mit mir tanzen?", platzte es dann aus ihr heraus und sofort wurde ihr Kopf noch röter, als er eh schon war. Was in drei Teufels Namen hatte sie denn nun dazu getrieben, ausgerechnet diese Frage zu stellen? Kazuki, der diese Frage auch mehr als deutlich vernommen hatte, schaute erst etwas perplex und sah dann scheinbar seine Chance. "Wenn Du nicht gehst, geh ich mit ihr." und ehe Sora sich versah, stand er auch schon fast neben ihr.
Aus absoluter Panik davor, mit Kazuki auf der Tanzfläche in einem Klammertanz zu enden, griff sie einfach Yamatos Hand und zog ihn mit sich zwischen die Leute. Erst, als sie die Gruppe nicht mehr sah hielt sie inne. Um sie herum tanzten die Leute zum Takt der Musik. Entschuldigend sah sie zu dem jungen Mann auf, den sie absolut überrumpelt hatte. Um diese Mimik zu unterstreichen, legte sie ihre Handflächen aneinander und hob diese vor Ihr Gesicht. "Entschuldige bitte, aber ich hatte befürchtet, dass Kazuki gar nicht mehr locker lassen würde, wenn ich mich nochmal neben ihn gesetzt hätte. Und mit ihm tanzen wollte ich jetzt auch eher...weniger.", gestand sie dann kleinlaut. Sie fühlte sich schlecht, Kazuki immerzu abblitzen zu lassen, aber er war in Bezug auf sie irgendwie ziemlich penetrant und damit konnte sie einfach nicht umgehen.
Da standen die beiden Leute nun mitten auf der Tanzfläche und alles andere als tanzend. Verlegen glitt Soras Blick durch den Raum und sie entdeckte die Frauengruppe von kurz zuvor, die skeptisch zu ihr rüber sahen. Oh nein. Wenn die jetzt mitkriegten, dass sie total verhalten vor dem Blondschopf stand, würden die sicherlich gleich wieder angetanzt kommen - im wahrsten Sinne des Wortes.
Plötzlich bewegte sich ihr Körper, einfach so, ohne dass sie es bewusst wahrnahm und als sie wieder bei Sinnen war, erkannte sie, was ihr Körper da gerade ohne ihr Wissen angestellt hatte. Ihre Arme hatte sie um Yamatos Kopf gelegt und sie hatte sich sachte an seinen Körper geschmiegt und ... sie tanzte. Sie konnte doch gar nicht tanzen und überhaupt! Was war los, wieso diese Nähe?! Wieder wurde sie rot. "Die...Frauen von eben haben so komisch geschaut und...die eine sah so aus, als würde sie gleich wieder den nächsten Angriff auf Dich starten.", erklärte sie mit einer leicht zittrigen Stimme. Ob Yamato ihr glauben würde? Es klang wie eine plumpe Ausrede, um in seinen Armen zu landen, wie peinlich. Dabei war sie doch wirklich keines dieser Fangirls, die ihm ständig nach liefen. Obwohl sie sich eingestehen musste, dass sie diese Nähe zu ihm irgendwie sehr genoss. Vermutlich mehr, als es ihr bewusst oder recht war.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Di Feb 13, 2018 3:31 pm


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Sora & Yamato



Gedanklich hing Yamato immer noch an dem Wort ‚Liebling‘. Nicht nur, dass er noch nie so genannt worden war, er hatte es auch sonst noch nie wirklich irgendwo gehört. Generell war Yamato ohnehin kein Freund von Kosenamen, aber Liebling erschien ihm ganz besonders fremd. Hoffentlich waren ihm dabei nicht auch die Gesichtszüge entglitten. Das konnte ja immerhin sehr gut möglich sein. Das wäre nicht nur schlecht gewesen, weil die Lüge gegenüber dem anderen Mädchen dann aufgefallen wäre, sondern auch, weil es ihm unangenehm vor Sora gewesen wäre.
Die entschuldigte sich jedoch auch schon für den ungewollten Kosenamen, weswegen Yamato leise lachen musste. „Schon okay“, wehrte er ab. „Nicht unbedingt ein Name, den ich mir ausgesucht hätte… aber für den Zweck sehr willkommen.“ Immerhin hatte es geklappt und er war das aufdringliche Mädchen losgeworden.
Es wurde noch besser, als Sora ihm verriet, dass sie kein Interesse daran hatte, dass Kazuki sie belagerte. Also wollte sie ihn loswerden. Das waren doch gute Neuigkeiten. Warum wusste Yamato auch nicht genau, aber sie waren es. Dann würde er ihr doch gleich mal helfen, aus dieser Miesere herauszukommen. Kazuki war es immerhin gewohnt, dass er ihn anblaffte. „Ich hoffe, er kann bei Mädchen zwischen Freund und Beute differenzieren“, gab Yamato zu bedenken, als Sora offenbarte, wieso sie Kazuki noch nicht direkt in seinen Schranken gewiesen hatte. Dennoch grinste Yamato. „DU willst nicht solche Freundschaften haben wie ich. Dazu bist du viel zu Harmonie bedürftig“, entgegnete er und schenkte ihr ein Grinsen. „Kazuki und ich verstehen uns, aber wir streiten auch viel. Ähnlich wie Taichi und ich.“ Wobei er den anderen Digiritter natürlich immer noch mehr mochte. Sie beide verband einfach viel zu viel, als dass all die Meinungsverschiedenheiten ihrer Freundschaft dauerhaft schaden könnten. Kazuki wiederrum konnte Yamato nicht wirklich aus dem Weg gehen und er mochte den anderen natürlich eigentlich auch. Nur gerade nicht, was daran lag, dass er Sora nicht in Ruhe ließ.
Die Getränke balancierend, kehrten Sora und Yamato zurück zu ihrem ursprünglichen Platz, wo sie bereits erwartet wurde. Zumindest hatte Kazuki Sora erwartet. Hatte der in der Zwischenzeit kein anders Mädchen gefunden? Yamato verdrehte genervt die Augen und wollte den Gitarristen gerade zu Recht weisen, als er seinen Namen vernahm.
Überrascht von der Dringlichkeit wandte er sich zu Sora um, die ihn verlegen ansah und mit einer Frage herausplatzte, die er nie im Leben erwartet hätte. Seine Augen wurden größer und prompt beschleunigte sich sein Herzschlag. Tanzen? Er? Nur weil er musikalisch war, hieß das nicht, dass er tanzen konnte. Er tanzte nicht und schon gar nicht mit Mädchen. Allerdings dämmerte es dem Blonden auch, dass Sora dieses Mal ihn als Ausrede nutzte, um sich von Kazuki zu entfernen. Auch der reagierte schnell und bot sich als Tanzpartner an, was Yamato endlich gültig aus seiner Starr befreite.
Als Sora nach seiner Hand griff, schob er Kazuki mit der freien Hand auf den Platz zurück. „Sie hat mich gefragt, nicht dich. Also schlage ich vor, suchst du dir ein anders Mädchen hier aus. Da vorne ist na ganze Gruppe von Mädchen, tob dich da aus“, informierte Yamato seinen Bandkollegen leise, bevor er sich von Sora mitziehen ließ. Hoffentlich hatte Kazuki den Wink verstanden. Woher allerdings diese Bestimmung kam, wusste Yamato auch nicht. Vermutlich, weil er nun wusste, dass Sora das alles furchtbar unangenehm war.
Doch kaum, dass er sich alleine mit ihr auf der Tanzfläche befand, war die Bestimmtheit verschwunden und Yamato wurde absolut unsicher. Sollten sie jetzt wirklich tanzen? Sora hatte ihn zumindest auf die Tanzfläche gezogen. Also war das ihr Ernst?
Nervös musterte er Sora, die sich auch sofort entschuldigte. „Tja… ob du das bessere Los gezogen hast, weiß ich nicht… ich kann nicht wirklich tanzen“, gab er zurück. Natürlich war er Sora nicht böse. Aber überrumpelt hatte sie ihn schon. Dennoch war er natürlich froh, dass sie nicht mit Kazuki tanzte.
Als Sora jedoch aus heiterem Himmel die Arme um seinen Nacken schlang, starrte er sie überrascht an. So etwas passierte Yamato äußert selten. Selbst die meisten Fans hielte mehr Abstand. Und dass sie diese Art von tanzen meinte, war ihm bisher nicht ganz klar gewesen. Wenn sein Herzschlag vorher schon schnell gewesen war, raste er nun. So schnell, dass Sora es bestimmt bemerken musste, so nah wie sie ihm war. So eng einander waren sie noch nie gewesen, das wüsste Yamato nämlich. Allerdings wäre es früher wesentlich unschuldiger gewesen. Denn nun schmiegte sich Sora an ihn, wodurch er deutlich ihre weiblichen Runden spüren konnte. Kein Wunder, dass er prompt errötete.
Yamato wagte kaum zu amten, während er versuchte einen klaren Gedanken zu fassen.
Soras Stimme drang zu ihm durch und er nickte mechanisch. „Hmhm“, gab er als Antwort zurück und überlegte fieberhaft, wo er seine Hände platzieren sollte. Denn er konnte schließlich nicht stocksteif stehen bleiben. Scheu legte Yamato daher die Hände von hinten an ihre Schulterblätter, eine Stelle, die ihm unschuldig genug vorkam. Allerdings auch unbequem. Also rutschten seine Hände ein Stückchen tiefer, bis er ihre Taille erreichte.
Für jemanden, der eigentlich ein gutes Taktgefühl besaß, hatte Yamato das Gefühl, dass er sich viel zu steif bewegte. Aber immerhin bewegte er sich mittlerweile überhaupt, nachdem er sich vom de Schock erholt hatte. Eigentlich fühlte es sich immerhin ganz nett an. Mehr als das. Soras Nähe gefiel ihm. Sie wirkte zierlich in seinen Armen, obwohl er sie immer für ziemlich robust gehalten hatte. Und das Parfüm, das sie trug, mochte er auch.
Hatte er sie gerade noch näher zu sich heran gezogen? Yamato war über sich selbst erstaunt. Dennoch neigte er den Kopf zu ihrem Ohr. „Bevor es nicht überzeugend genug aussieht“, informierte er Sora. Dabei war ihm vollkommen egal, ob irgendjemand sie gerade beobachtete. Aber welche andere Ausrede hätte er sonst nennen sollen? Es gab keine…
Immer mehr löste sich die anfängliche Scheu davor mit Sora zu tanzen. Wieso auch war ihm das anfangs schlimm vorgekommen? Eigentlich fühlte es sich ziemlich gut an. Er mochte es, wie sich ihr Körper unter seinen Händen anfühlte und welche Wärme sie ausstrahlte. Wenn es sich immer so anfühlte, konnte Yamato prompt auch verstehen, wieso andere Kerle so sehr darauf aus waren, Mädchen kennenzulernen. Wobei Yamato auch glaubte, dass er sich mit einem fremden Mädchen weniger wohl fühlen würde. Sora war definitiv kein normales Mädchen. Wahrscheinlich fühlte er sich nur deswegen wohl, weil er sie so lange kannte.
„Du bist das erste Mädchen, mit dem ich tanze“, informierte er seine langjährige Freundin. „Ich hoffe, es ist nicht ganz mies.“ Immerhin hatte er im Grunde keine Ahnung was er tat. Er hatte sich einfach nur Soras Bewegungen angepasst.







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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Di Feb 13, 2018 7:59 pm

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Was tat sie denn da nur? Das war eigentlich wirklich nicht ihre Art, sich jemanden so an den Hals zu werfen und erst recht nicht Yamato und ihn dann auch noch als Ausrede zu benutzen. Aber Kazukis Annährungsversuche machten ihr wirklich angst, da er doch sehr direkt zu sein schien.
Da war dieses Verhalten das kleinere Übel. Und erst recht die Nähe des jungen Mannes. Wobei, konnte man das überhaupt als "Übel" bezeichnen? Sora verschwendete nicht eine Sekunde daran, nachzudenken. Es war definitiv kein Übel.
Yamato schien zwar als erstes überrascht über ihre Aktion zu sein, doch dann taute er etwas auf und bewegte sich mit ihr zusammen und Sora ertappte sich dabei, wie ihr dieser Moment immer mehr gefiel.
Soras Körper glühte vor Aufregung und Hitze. Schlug ihr Herz überhaupt noch oder bewegte es sich so schnell, dass sie das Gefühl hatte, es würde nicht mehr schlagen? Ihr Kopf musste tomatenrot sein, so viel stand fest. Insgeheim hoffte sie, dass der Blonde ihr das nicht ansah.
Nach einer kurzen Weile spürte sie seine warmen Hände an ihren Schultern, die eine kurze Zeit später ihren Weg zu ihrer Taille fanden. Den kurzen Weg von den Schultern zur Taille spürte Sora noch mit Nachdruck und einer ungewöhnlichen Wärme, wie bereits schon den ganzen Abend. Wieso hatte sie kurz darauf immer wieder das Gefühl, dass ihr etwas fehlte, nachdem er sie berührt hatte?
Zaghaft glitt Soras Blick über den Körper des jungen Mannes, seine Schultern waren in der Tat breiter geworden und auch seine Brust schien straffer, was ihr durch die Nähe auffiel und die Berührung der beiden Körper. Die Aufregung in ihr wuchs immer mehr an und langsam spürte sie ein Ziehen in ihrer Magengegend. Oder war es eher ein Kribbeln? Sie konnte es in diesem Moment wirklich nicht definieren, aber das war ihr auch reichlich egal. Ihr gefiel es irgendwie.
Sie hatte gerade etwas Abstand zwischen sich und ihm bringen wollen, damit es für ihn nicht noch unnötig lästiger wurde, doch er zog sie gleich wieder an sich und das noch enger als zuvor. Deutlich spürte sie sein Herz gegen seine Brust hämmern, oder war es ihr eigenes? Es fühlte sich beinah so an, als wolle ihr Herz aus dem Brustkorb direkt zu seinem springen, was für ein wahnsinnig betäubendes und atemberaubendes Gefühl dies doch war. Wieder spürte sie wie sein Atem auf ihrer Haut abprallte und vernahm die Ausrede für den Körperkontakt. Dieses Mal war sie es, die kein Wort hervorbrachte und beinah mechanisch mit einem "Hmhm" antwortete.
Das Eis schien langsam zu brechen und die feurige Leidenschaft langsam aufzulodern. Die Luft im Raum schien regelrecht zu vibrieren vor Anspannung und auch Soras Bewegungen, die zu Anfang eher unbeholfener waren, wurden flüssiger und passten sich dem Takt an.
Als er das nächste Mal die Stimme erhob, hob die junge Frau den Kopf an und sah in seine Augen auf. Was für ein Fehler das doch war. Denn sie konnte sich absolut nicht von ihm losreißen.
Wirklich? Sie war wirklich das erste Mädchen, mit dem er tanzte? Das konnte sie fast nicht glauben. Er war jung und gut aussehend, die Mädchen in der Schule standen schlange, doch andererseits... es war der in sich gekehrte Yamato, der wirklich nur sehr selten Leute an sich heran ließ. Ein kurzes Schmunzeln schlich sich auf Soras Lippen. "Ich habe noch nie so getanzt.", gestand sie dann schließlich auch. Wenn er schon so ehrlich war, konnte sie es immerhin auch sein. "Für meinen Geschmack tanzt Du..ganz schön gut.", entgegnete sie kleinlaut und konnte den Blick dann doch endlich von ihm los reißen, nur um dann verlegen irgendwo anders hin zu sehen.
Eigentlich wollte sie sich nochmal für das ganze Theater entschuldigen, an dem sie mit beteiligt war. Kazukis anmachende und folglich anstrengende Art, die Tatsache, dass sie Yamato als Ausrede benutzte, nur um Kazuki nicht wieder zu nah zu kommen und dann die weitere Ausrede, damit diese Mädchen nicht nochmal ankommen würden. Doch eigentlich tat ihr das gar nicht so sehr leid, empfand sie schließlich. "Weißt Du...eigentlich wollte ich mich für den ganzen Trubel entschuldigen, aber...das hier macht schon Spaß.", entgegnete sie schließlich und zwang sich, ihn anzulächeln. Jetzt nur nicht wieder in die Augen sehen, sonst...zu spät.
Wieso hatte sie nur solch eine Schwäche für seine himmelblauen Augen? Und just in diesem Moment schienen sie ihr irgendwie noch blauer und einnehmender als sonst schon. Wieso konnte sie nicht den Blick von ihm abwenden...? Während sie darüber nachdachte und sich weiter in diesen verlor, strichen ihre Finger in seinen Nacken und über dessen Haut, wohl bemerkt, ohne seine Frisur zu ruinieren. Dies war mehr oder weniger nur eine gedankenverlorene Geste, die sie nebenher machte, ohne sich dessen wirklich bewusst zu sein. Obwohl sich seine Haut unter ihren Fingern ungewöhlich gut anfühlte...
"W...wenn Du möchtest..kann ich auch verschwinden, dann musst Du nicht mehr meine Ausrede für alles sein.", hauchte sie schließlich mit einem leicht nervösen Kichern. Bestimmt war es ihm irgendwie sehr unangenehm, jemanden so nah an sich zu lassen, selbst wenn er sie schon lange kannte. Aber insgeheim wünschte sie sich, dass dieser Augenblick kein Ende fand.
Sie genoß die Arme des jungen Mannes um sich. Obwohl sie eine selbstbewusste und eigenständige, junge Frau geworden war, kam sie sich in seinen Armen doch zierlicher vor, als sie eigentlich war. Ob das an dieser Nervosität lag, die gerade extrem in ihr tobte? Sie verstand sich selbst nicht mehr wirklich, die eine Seite wollte ewig mit Yamato tanzen, die Andere wollte so schnell wie möglich das Weite suchen, damit er sich nicht noch unwohler fühlte, als es sowieso schon der Fall war. Doch dann kam da dieser Funken, der in Sora aufglühte. Ein Funken Bezweiflung. Ob es ihm wirklich missfiel? Sein Gesichtsausdruck kam Sora nicht so vor, als wäre es ihm unangenehm. Und dann noch diese kleine Bewegung von kurz zuvor. Er hatte sie enger an sich gezogen, wollte sie nicht gehen lassen. Vollkommen mit der Situation überfordert entschied Sora für sich, einfach weiter zu machen. Wenn es ihn störte, würde er sich sicherlich mitteilen oder diesen Moment beenden, auch wenn Sora hoffte, dass dies nicht der Fall sein würde.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Mi Feb 14, 2018 11:29 am

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Sora & Yamato

Auch Soras Herzschlag beschleunigte sich immer mehr, wie Yamato deutlich spüren konnte, weil sie so nah an ihn gedrängt war. Nie im Leben hätte der blonde Musiker es für realistisch gehalten, dass er sich ausgerechnet mit ihr in einer solchen Situation befinden würde. Dabei mochte er Sora seit er sie kennengelernt hatte. Wie könnte er auch nicht? Jeder mochte Sora. Allerdings begann Yamato gerade sie ein bisschen mehr zu mögen. Bedeutete das etwa, dass er gerade anfing, sich ernsthaft für sie zu interessieren? Er hatte sich bisher noch nie für ein Mädchen interessiert. Sonst war er immer bestrebt, Mädchen so gut wie möglich von sich fern zu halten. Jetzt würde er Sora am liebsten noch näher bei sich haben.
Als sie ihn ansah, verlor er sich beinahe in ihrem warmen Blick. Soras Augen waren schon immer voller Wärme gewesen, aber dieses Mal hatte er zum ersten Mal das Gefühl, dass sie ihm galt. Kein Wunder, dass sich seine Mundwinkel zu einem Lächeln anhoben. Dass Sora ihm bestätigte, dass sie ebenfalls noch nie so mit jemanden getanzt hatte, machte es nur noch besser. „Danke“, gab er schlicht zurück, also sie seinen Tanzstil lobte, der im Grunde nichts anders war, als sich hin und her zu bewegen. Was genau er tat, war im Grunde aber auch egal, solange er sie dabei festhielt.
Sora wich seinem Blick aus, was Yamato schade fand. Immerhin war er doch gerade dabei gewesen, in ihren Augen zu versinken. Allerdings schien sie dann doch etwas verlegen zu werden, was Yamato ihr dann auch wiederrum nicht verübeln konnte. Auch seine Emotionen wechselten rasant von aufgeregt zu verlegen.
Ihre Stimme war leise, fast nicht hörbar über die laute Musik hinweg. Aber dennoch erschien es Yamato passend, dass diese Worte leiser waren. „Geht mir auch so“, gab er zu. Er mochte Tanzen. Jedenfalls Tanzen mit Sora, hatte er nun festgestellt. Ob es immer so schön war, konnte er immerhin nicht sagen.
Endlich sah Sora wieder zu ihm auf und Yamatos Blick flackerte direkt zu ihren Augen zurück. Wer hätte gedacht, dass sie beide sich irgendwann mal so tief in die Augen sehen würden? Natürlich war Yamato klar gewesen, dass er irgendwann ein Mädchen kennenlernen würde, dass er auch mochte. Er hatte es zumindest gehofft. Aber, dass sein Herz ausgerechnet bei einem Mädchen einen Hüpfer machte, das er schon so lange kannte, überraschte ihn.
Etwas, das ihn noch mehr überraschte, war die sanfte Berührung in seinem Nacken, die dazu führte, dass sich eine Gänsehaut ausbreitete. Soras Finger bewegten sich federleicht über die sensible Haut dort und sendeten kleine Schauer durch seinen Körper. Beinahe wie von selbst schloss er genießerisch die Augen. Yamato konnte sich nicht erinnern, dass irgendjemand ihn schon mal so angefasst hatte. Wozu immerhin auch?
Soras nächste Aussage, brachte ihn allerdings dazu, die Augen wieder aufzureißen. „Verschwinden?“ Nun war er absolut überrascht. Hatte er etwas falsch gemacht? Er wollte überhaupt nicht, dass sie verschwand. Immerhin genoss er die Situation gerade viel zu sehr. „Ich möchte nicht, dass du verschwindest“, stellte er daher klar. Yamato war eindeutig nicht gut darin, über Gefühle zu sprechen. Aber diese Aussage konnte selbst er klar formulieren.
Auch wenn seine Gedanken sich beinahe panisch überschlugen. Wenn er nicht wollte, dass sie ging und weiter machte, dann bedeutete es sicher etwas. Denn dass er jemanden so nah an sich heran ließ, war absolut unüblich. Ob Sora deswegen ebenfalls verwirrt war?
„Sora?“ Fragend suchte sein Blick wieder ihren. Sein Herzschlag erhöhte sich noch mehr. „Ich würde nicht… ich hätte nicht… bei einem anderen Mädchen, wäre ich nicht mit tanzen gekommen.“ Selbst bei Mimi oder Hikari, die er ebenfalls schon ewig kannte, hätte er abgelehnt. Sora war eben einfach anders. Mit ihr hatte er sich schon immer besser verstanden und auch besser verstanden gefühlt. Aber dann hatten sie sich etwas aus den Augen verloren. Ohne gemeinsame Aufgaben als Digiritter waren sie alle ihrem eigenen Leben nachgegangen und er hatte Sora einfach nicht so sehr auf dem Schirm gehabt. Die Zeit, die er mit ihr verbrachte, war anders als jetzt. Wenn Taichi dabei war, war es eben schwer, zu bemerken, dass jemand durchaus interessant geworden war. Aber was bedeutete das nun?
Er musterte Soras Gesicht, konnte deutlich ihren warmen Körper an seinem spüren. Da war jedenfalls ein ganz neues Interesse an dem Mädchen. „Können wir rausgehen?“, wollte er wissen. „Und uns unterhalten?“ Denn wenn sie weiterhin hier blieben, konnte er am Ende für nichts garantieren. Schon jetzt flackerte sein Blick ungewöhnlich oft zu ihren Lippen und das war sicher nicht gut. Nicht bei jemanden, den man so lange kannte. „Ich hab dich nicht zum Konzert eingeladen um dich abzuschleppen…“, gab er erklärend zu und konnte spüren wie ihm das Blut in die Wangen schoss. „Ehrlich gesagt, bin ich selber etwas überrascht…“ Deswegen war es wohl besser, sie würden sich unterhalten. Draußen, wo es weniger laut war und sie wieder unter sich wären.




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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Mi Feb 14, 2018 7:17 pm

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Sora & Yamato

Sora verlor komplett das Zeitgefühl, während sie mit Yamato auf der Tanzfläche war. Vielleicht waren es gerade einmal zwei Minuten gewesen oder aber auch zwei Stunden, sie konnte es einfach nicht sagen und es schien ihr auch komplett egal zu sein. Es war ihr auch egal, dass andere Menschen um sie herum waren, in seinen Armen war der Rest der Welt auf einmal so weit weg und das war ein wirklich wundervolles und einnehmendes Gefühl.
Yamato war der erste Junge, dem sie so nah war und mit dem sie generell tanzte. Ihr Herz schien Purzelbäume zu schlagen, ihr Körper glühte, ihr Kopf dröhnte regelrecht, weil das Blut durch ihren Körper schoss und sich nicht beruhigte.
Sie war erleichtert, als Yamato ihre Meinung teilte. Es schien ihm auch Spaß zu machen. Das hätte sie nun wirklich nicht erwartet. Er wirkte nie so auf sie, dass er gern tanzte. Sofort umspielte Soras Lippen ein warmes Lächeln. Weiter wogen die beiden jungen Leute ihre Körper im Takt der Musik. Soras Blick glitt erneut zu Yamato, der solch eine anziehende Ausstrahlung hatte, dass es ihr fast den Boden unter den Füßen weg riss. Was war denn auf einmal los? Hatte ihr jemand etwas ins Getränk gemischt? Wobei sie noch nichts getrunken hatte, seitdem sie in diesem Laden war, das konnte es also nicht sein.
Auf Soras Frage hin, ob sie verschwinden solle, bekam sie nur einen verständnislosen und irritierten Blick entgegengebracht und die Aussage, dass er nicht wollte, dass sie verschwand. Nun war ihr Herz eindeutig in den Magen gerutscht und schlug darin Purzelbäume und Radschläge. Für einen Augenblick fehlte ihr der Atem und ihre Wangen schimmerten rot. "Okay, ich..wollte nur nicht, dass es dir mit mir vielleicht zu unangenehm ist.", schob sie erklärend hinterher, war aber unendlich glücklich darüber, dass er sie nicht ziehen lassen wollte. Ein verlegendes Grinsen fand in ihrem Gesicht platz und um dieses etwas zu verstecken, biss sie sich auf die Unterlippe. Auf einmal hatte sie gar kein Problem mehr, in diesem Club zu sein und fand, dass es die beste Entscheidung war, die sie hätte treffen können.
Eine Weile bewegten sie sich noch auf der Tanzfläche, bis der junge Mann ihren Namen aussprach. Was war das? Auf einmal klang ihr Name ganz anders in ihren Ohren, als es sonst der Fall war und obwohl es bloß ihr Name war wurde sie nervös. Seine Stimme, ihr Name...das war eine wundervolle Kombination, die in diesem Moment schöner klang, als jedes Lied. Wieder sah die junge Frau in die Augen des Bassisten und verlor sich in diesen. "Ja..?", hauchte sie aus und sah beinah mit Rehaugen zu ihm auf.
Ein leises Kichern entkam ihr schließlich dann, als er beichtete, dass er mit keinem anderen Mädchen getanzt hätte. "Ich fühle mich sehr geehrt, vielen Dank. Aber das war ja auch nicht wirklich freiwillig, dass wir nun hier gelandet sind.", fand sie seine Ausrede für ihn. Dennoch war es sehr süß von ihm, ihr dies zu sagen und es bedeutete ihr auch viel, dass er so ehrlich war.
Wieder fuhren ihre Finger sanft in seinen Nacken und erkundeten das Stückchen freigelegte Haut von ihm, dieses Mal ertappte sie sich aber dabei und lief schlagartig rot an. "E..entschuldige bitte.", gab sie sofort verlegen von sich und nahm die Hände aus seinem Nacken, um diese an seine Schultern zu legen.
Verlegen hatte sie ihren Blick erneut abgewandt, hob diesen aber direkt wieder, als Yamato weiter sprach und fragte, ob sie raus gingen würden. Das war eine hervorragende Idee, sonst würde ihr wallendes Blut noch ihr Gehirn kochen.
Zwar fand sie es gut, eine Weile an die frische Luft zu kommen und herunter zu kühlen, doch wollte sie diesen Augenblick irgendwie auch nicht beenden. Wer weiß, ob sie noch einmal die Gelegenheit haben würde, ihm so nah zu kommen, wo sie sich doch gerade so unsagbar wohl fühlte.
"Ab..schleppen?", fragte sie etwas irritiert und hob nun verwundert die Augenbrauen. So hatte sie diese Augenblicke wirklich nicht wahrgenommen. Sie empfand es eher als sehr angenehm und wollte diesen Moment nicht abbrechen oder vergessen. "Ja, lass uns einen Moment raus gehen.", bestätigte sie ihn dann doch und löste sich langsam und eher widerwillig von ihm, um dann mit ihm in den ziemlich verlassenen Innenhof des Gebäudes zu gehen.
Sofort begrüßte die nächtliche Kälte die junge Frau und schlagartig fiel die Hitze von ihr ab, als sie aus dem überhitzten Raum kamen. Die Luft füllte sich in ihren Lungen und endlich schien sie wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Das nervöse Zittern ihrer Hände, was sie kurz zuvor bemerkt hatte, war auch verschwunden.
Dennoch fror sie jetzt, aber nicht wegen der Nachtluft. Da war es wieder. Es fehlte was.
Zögerlich wand sie den Blick zu Yamato, der nach ihr in den Hof kam und dann wurde es ihr klar, was ihr fehlte. Sofort wünschte sie sich wieder den stickigen Raum zurück und Yamatos Arme um sich. Und wieder schlug ihr Herz gegen ihren Brustkorb und wollte auf den jungen Mann zu rennen. Sofort wand sie den Blick ab und platzierte ihre Hand auf ihr Herz, um sich etwas zu beruhigen. Okay, ganz cool bleiben, war jetzt die Devise. Sie atmete einmal tief ein und aus und wand sich an Yamato mit einem Lächeln. "Die Luft tut direkt richtig gut, nicht wahr?", ihre Stimme klang klar und sanft. Sie versuchte einfach sich nichts von der in ihr tobenden Unruhe anmerken zu lassen, ob es ihr gelang wusste sie allerdings nicht.
Der Innenhof war mit indirekter Beleuchtung versehen, sodass dort ein angenehmes blau-grünes Licht Vorherrschaft genommen hatte. Ein kleiner, moderner Brunnen plätscherte in der Mitte der Platzes, umringt von einigen Säulen. Sora bewegte sich auf den Brunnen zu und untersuchte diesen kurz, ehe sie sich an eine der Säulen lehnte, mit ihren Händen hinter dem Rücken. Auch die steinerne Säule gab eine angenehme Kälte von sich, die ihren Körper herunterkühlte. Dumpf konnte man die Musik des Clubs vernehmen, aber dieser schien in diesem kleinen Innenhof wirklich in weite Ferne gerückt zu sein. Zaghaft glitt ihr Blick zu dem Blonden, worüber er wohl mit ihr sprechen wollte?
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Do Feb 15, 2018 2:47 pm

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Der Club
Sora & Yamato



Zum Glück stimmte Sora zu, den Club zu verlassen. Das war auch bitter nötig, denn dann bekam er hoffentlich auch wieder einen klaren Kopf. Der Club oder viel mehr Sora vernebelten ihm total die Sinne. Ihm gefiel einfach viel zu sehr, wie sich ihr Körper an seinen schmiegte und wenn sie ihn berührte. Kein Wunder, dass er sich selbst gerade nicht traute. Bis jetzt hatte immerhin noch nie ein Mädchen derart angezogen. Umso schwerer tat er sich mit der Situation jetzt. Dass es sich um Sora handelte, machte es nicht gerade einfacher.
Sie allerdings schien die Situation aber auch entspannter zu sein. Jedenfalls war sie darüber gestolpert, dass er Angst hatte, sie würde den gesamten Abend als Abschleppaktion angesehen.
Dennoch ging sie vorweg und bahnte sich einen Weg zu dem Innenhof des Clubs, der reichlich leer war. Wieso auch sollte sich hier jemand aufhalten? Doch Yamato war es ganz recht, dass sie eher ungestört waren. Immerhin wollte er sich mit ihr unterhalten und das fiel ihm ja schon unter vier Augen schwer genug.
Die frische Luft tat Yamato augenblicklich gut und er hatte das Gefühl, dass seine Gedanken wieder klarer wurden. Jedenfalls solange bis er Sora ansah. Oh nein… das war ganz und gar nicht gut. Immer noch sorgte ihr Anblick dafür, dass er erneut Herzklopfen bekam. Das war ganz und gar neu. Wo kam das so plötzlich her? Er kannte Sora doch schon ewig!
Wortlos folgte er Sora, bis diese sich an eine Säule eins Zierbrunnens lehnte. Sein Kopf ruckte etwas ertappt hoch, als ihm klar wurde, dass sie ihm eine Frage gestellt hatte. „Was?“, musste er wohl oder übel nachfragen, da er keine Ahnung hatte, was sie gesagt hatte.
Was er dafür aber schon bemerkte, war dass es deutlich kälter hier draußen war als drinnen und er Sora sofort besorgt musterte. Ehe er sich selber stoppen konnte, hatte er die Hände auf ihren Armen platziert. „Es ist zu kalt um sich da anzulehnen. Du wirst krank“, warnte er sie vor. Vermutlich hätte man die sorgenvolle Aussage netter verpacken können, aber so war er eben einfach nicht. Dass er seine Sorge überhaupt aussprach, war schon verwunderlich. Jeder, der ihn besser kannte, wusste, dass er so nicht war. Er hielt sich extrem zurück. Auch, dass er einfach andere anfasste, war nicht normal. Es gab genau zwei Personen, die er in diesen persönlichen Radius ließ. Takeru und Taichi.
Wie auch schon auf der Tanzfläche wanderte sein Blick zu Soras Gesicht. Schon wieder war er ihr so nah gekommen, dabei hatte er doch nach draußen gewollt um genau das zu verhindern. Wieso hatte er nur seine Jacke nicht mit dabei? Die würde sie warm halten und er könnte wieder Abstand einhalten?
„Ich…“ Eigentlich wusste Yamato selber nicht genau, was er sagen wollte. Er wollte im Grunde nur dafür sorgen, dass die seltsame Situation beendet war und jetzt befand er sich direkt in der nächsten. „Ich finde, es komisch, so mit jemanden zu tanzen… einfach so“, gab er schließlich zu und senkte dann den Blick. Es war so viel leichter, sie dabei nicht anzusehen. „Ich bin nicht so…“ Mit einem verlegenen Lächeln sah er zu Sora auf. „Du kennst mich… ich fasse Leute nicht unbedingt unnötig an“, fügte er hinzu, jedoch immer noch ohne seine Hände von Soras Armen zu entfernen. Immerhin war das ja auch nicht unnötig. Und es fühlte sich gut an.
„Das soll nicht heißen, dass ich es unangenehm finde!“ Das war vielleicht eine wichtige Information für Sora. Immerhin wollte er ihr ja kein ungutes Gefühl genervt. Ganz im Gegenteil. „Ich…“ Yamato suchte fieberhaft nach den richtigen Worten. Das war gar nicht so einfach. „Sora? Würdest du mal mit mir ausgehen?“
Nun war es heraus und er richtete seine Augen wieder auf ihre. Obwohl seine Wangen regelrecht glühten, war es ihm wichtig, dass sie bemerkte, dass es ihm ernst war. „Du musst natürlich nicht…“ Seine Lippen umspielte ein Lächeln. „Ich bin nicht böse, wenn du ablehnst.“ Denn es sah ihr ähnlich, etwas zuzusagen, damit sie niemanden unglücklich machte. „Mir ist nur klar geworden, dass ich gar nicht genau weiß, was in deinem Leben los ist und hier ist bestimmt nicht der richtige Ort um mich auf den neusten Stand zu bringen.“ Yamato zuckte etwas hilflos mit den Schultern.


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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Do Feb 15, 2018 8:51 pm

Juni
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Sora & Yamato

Die kühle Nachtluft tat Sora wirklich unendlich gut, sie merkte regelrecht wie sie wieder auf den Boden der Tatsachen kam und das war sehr gut so. Denn nach wie vor bezweifelte sie, ob das, was sie während des tanzens vernommen hatte, wirklich so gut und vor allem die Wahrheit war.
Der Blick der jungen Frau glitt an den mit Fenstern versehenden Wänden des Gebäudes hoch hinauf in den klaren Nachthimmel, der von dort aus wirklich gut erkennbar war, obwohl sie mitten in der Stadt waren. Ob das an der schwachen Beleuchtung lag? Sora mochte es auf jeden Fall, einmal die Sterne in voller Pracht strahlen zu sehen. Ob sie nochmal die Chance dazu haben würde, den Sternenhimmel zu bewundern? Eines Tages vielleicht, denn im Moment war sie froh, im Hier und Jetzt zu sein mit dem jungen Mann neben sich.
"Was?", kam es irritiert von dem jungen Mann und Sora kam nicht umhin etwas zu kichern, was sie sogleich hinter ihrer Hand versteckte. "Nicht so wichtig.", beruhigte sie ihn sofort. Immerhin waren diese Worte von ihr ja auch nur gewesen, um sich selbst irgendwie zu beruhigen. Wo war er nur mit seinen Gedanken? Was hätte die junge Frau gegeben, das zu erfahren, doch würde es ihr wohl oder übel verwehrt bleiben.
Sora folgte ihm mit ihrem Blick, als er näher auf sie zu trat, sie an den Armen berührte und sie von der Säule weg zog. Sofort stieg die Röte wieder in ihr Gesicht bei dieser Berührung und mit der nachfolgenden Aussage hatte Yamato mehr als recht. Wenn sie sich nun verschwitzt an die kühle Säule lehnte, würde sie die kommende Woche krank zu Hause liegen. "Du...hast recht. Vielen Dank.", gab sie kleinlaut von sich und trat etwas von dem Gemäuer weg. Jedoch ließ Yamato nicht von ihr ab. Die Wärme schien regelrecht von Yamato auf Sora über zuspringen bei der sanften aber bestimmten Berührung an ihren Armen. Hoffentlich würde er sie nicht loslassen. Sora wand den Blick verlegen zu seiner Hand an ihrem rechten Arm, nur um dann anschließend dem Verlauf seines Arms zu folgen und am Ende wieder einmal an seinen Augen hängen zu bleiben. Sofort erschien wieder ein roter Blush auf ihren Wangen, aber sie konnte einfach den Blick nicht von dem jungen Mann abwenden. Und wie auch schon beim tanzen, spürte sie auf einmal ihr Herz wieder gegen ihren Brustkorb hämmern. Die Nähe zu Yamato löste in ihr wieder diese wogende Hitze und das Kribbeln aus, was sie kurz zuvor schon verspürt hatte. Wie angenehm dies doch war.
Erst als Yamato das Wort erhob, kam sie wieder zu sich und blinzelte etwas, um aus ihrer Trance zu erwachen. Doch dann kamen Worte, mit denen Sora nun gar nicht gerechnet hatte und ungewollt nahm ihr Blick Irritation an. Auf einmal spürte sie ein unangenehmes Stechen in ihrer Magengegend und vor allem in einer ganz anderen Region: ihrem Herzen. Er fand den gemeinsamen Tanz mit ihr komisch? Mit einem Schlag war dieses wohlige Gefühl wie weggeblasen und Zweifel schossen in ihr hoch. Sie hatte ihm Unbehagen bereitet, er fühlte sich unwohl und sofort tat es ihr so unendlich leid, dass sie ihn dazu getrieben hatte. Er lächelte zwar, aber das machte seine Aussagen irgendwie nur noch schlimmer. Er fasste Leute wirklich nicht gern an und sie hatte sich ihm so sehr an den Hals geworfen. Schuldgefühle plagten sie immer mehr, sofort flackerte ihr Blick von der einen Seite zur anderen und der Kloß in ihrem Hals wurde immer größer und nahm ihr die Luft.
Den letzten Satz überhörte Sora, da sie einfach gedanklich vor seinen Füßen kauerte und um Vergebung buhlte und zeitgleich auch noch nach einem Fluchtweg suchte, um dieser Situation zu entkommen. Dennoch hob sie den Blick zu Yamato an und ihre Augen waren glasig und glänzten etwas. Oh Gott, wenn sie jetzt ihrer Unsicherheit weiterhin das Ruder übergab, dann würde sie gleich anfangen zu weinen. Nicht jetzt. Und nicht vor ihm. Sie musste sich zwingen, sich zusammen zu reißen. Zumal sie sich fragte, woher diese Gefühle auf einmal kamen. Sie hatte diese Augenblicke so sehr genossen und dann auf einmal dieser unerwartete Schlag in die Magengrube.
Doch dann ließ er den nächsten Knaller los und Sora stand einfach komplett versteinert vor ihm. Wie bitte? Hatte er sie gerade wirklich nach einem Date gefragt oder halluzinierte sie gerade? Sie starrte ihn an mit ihren glasigen Augen, ihre Augenbrauen gingen langsam überrascht in die Höhe und auf einmal war auch dieses unwohle Gefühl verschwunden und für einen Augenblick fühlte sie sich leer. Was für eine Achterbahn der Gefühle, denn kurz darauf hämmerte ihr Herz sofort wieder gegen ihren Körper und das Kribbeln und die Hitze stiegen wieder in ihr auf und das noch mehr, als es bisher der Fall war.
Ach was. Wieso sollte er sie auf ein Date einladen? Es war sicherlich einfach nur ein beisammen sein und quatschen, was das Leben so ergeben hatte, nichts weltbewegendes. Damit versuchte sie sich zumindest zu beruhigen, was aber nicht wirklich etwas brachte. Soras Blick glitt zu seinen Augen, die mit einmal eine wahnsinnige Wärme ausstrahlten und auch seine Wangen hatten...hatten sie wirklich einen roten Schimmer angenommen? Wurde Yamato Ishida tatsächlich rot? Vollkommen überwältigt von allem, vergaß sie für einen Augenblick Luft zu holen. Da sie wie gelähmt einfach nur da stand und ihn ansah, schob er noch hinterher, dass sie das natürlich nicht tun musste, wenn sie nicht wollte. Und dann folgte ein Lächeln. Yamato lächelte sie an, wie sie es noch nie zuvor gesehen hatte und das ließ den in ihr entstandenen Knoten platzen und aus ihrer Ohnmacht erwachen. "Ich...", kurz brauchte sie etwas, um ihre Stimme wieder zu finden. Der traurige Glanz war schlagartig aus ihren Augen verschwunden und wich beinah einem glücklichen Strahlen, welches sich in ihrem ganzen Gesicht wiederfand. Nun lächelte sie auch endlich wieder. "Ich würde sehr gerne mit Dir ausgehen.", sagte sie endlich und schenkte ihm ein verlegendes Lächeln. Zaghaft hob sie ihre Hand und strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr. Konnte sie nicht mal jemand kneifen kommen, damit sie aus diesem wahnsinnigen Traum erwachen konnte? Wobei, sollte dies ein Traum sein, so wünschte sie sich eher, dass er niemals endete. Um sicher zu gehen, dass dies kein Traum war legte sie ihre rechte Hand zögerlich auf seinen linken Oberarm. Es fühlte sich zu echt an, das war kein Traum, wie aufregend!
"Sag mir einfach wann und wo und ich werde da sein.", entgegnete die junge Frau schließlich und konnte nicht verstecken, wie glücklich sie darüber war, dass er ihr diese Frage gestellt hatte.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Fr Feb 16, 2018 4:31 pm

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Sora & Yamato

Soras Miene war alles andere als glücklich und sofort verfluchte sich Yamato für seine schlechte Wortwahl. Wie konnte jemand, der anscheinend Liedtexte schreiben konnte nur so unglaublich schlecht darin sein, Liebesbekundungen zu verfassen? „Bitte… nicht weinen…“, murmelte er hilflos. Er hasste es, wenn jemand weinte. Dann fühlte er sich direkt hilflos. Vor allem, weil er mit Mädchen erst recht nicht umgehen konnte, wenn sie weinten.
Doch zum Glück wandelte sich das Blatt direkt, auch wenn Sora einiges an Zeit benötigte, um zu realisieren, dass er sie um eine richtige Verabredung gebeten hatte. Doch Yamatos Sorge, er können sie unangenehm überrascht haben, legte sich sofort, als Soras Gesichtsausdruck sich wandelte und sie äußerst glücklich zu ihm aufsah.
Auch wenn sie immer noch etwas verlegen wirkte, hatte sie zugesagt und das wiederrum brachte ihn zum Strahlen. „Wirklich?“ Jetzt klang er beinahe selbst wie ein verliebtes Mädchen, weswegen er sich schnell räusperte und sein Lächeln ein wenig runterschraubte. „Ich meine… cool.“ Selbst Yamato musste über seine eigene Bestrebtheit sein cooles Image zu bewahren, schmunzeln. Es hatte eben einfach keinen Zweck so zu tun, als würde er sich nicht freuen und als wäre er nicht aufgeregt. Immerhin war es das erste Mal, dass er ein Mädchen um ein Date bat.
Sein Lächeln wurde eine Spur breiter, als er Soras Hand an seinem Oberarm spürte. Seit wann er bitte so anhänglich geworden? „Naja… um ehrlich zu sein… weiß ich nicht mal genau, was man auf Dates macht“, gab der Sänger verlegen zu. „Ich hatte noch nie eins. Es sei denn du zählst Jun dazu… und das war kein großes Vergnügen und freiwillig schon gar nicht.“ Wenn er an den katastrophalen Abend in diesem Restaurant dachte, wurde ihm immer noch ganz anders. „Ich weiß, dass man ins Kino geht oder Essen geht. Aber gefällt dir so was denn?“
Er schüttelte den Kopf über die vollkommen surreale Frage. Er wusste, dass Sora Fußball mochte und Sport im Allgemeinen. Anscheinend hatte sie nun auch Gefallen an Moden gefunden. Aber er wusste nicht, was er auf einem Date mit ihr unternehmen sollte. Natürlich hatte er sich noch nie darüber Gedanken gemacht. Wieso auch?
Ein wenig ließ er von Sora ab, um seine Hände in die Taschen zu schieben. „Ich mag dich, Sora“, erklärte er ihr und wendete den Blick ab. Es war so viel leichter, wenn er sie nicht ansah. „Ich mochte dich schon immer. Aber ich hätte trotzdem nie gedacht, dass ich dich um ein Date bitte“, gab er zu. Nun lehnte sich Yamato seinerseits gegen die Säule. Hier fühlte er sich ein bisschen wohler, was wohl daran lag, dass er hier eine gewohnt coole Haltung einnehmen konnte, obwohl er sich gerade alles andere als cool fühlte.
In Wahrheit schlug sein Herz dafür viel zu schnell und er war auch viel zu aufgeregt und durcheinander um wirklich cool zu sein. „Ich dachte, wenn wir so miteinander tanzen… dann sollten wir vielleicht miteinander ausgehen“, erklärte er seinen Gedankengang. Mit dem rechten Fuß trat er ein kleines Steinchen weg, dem seine gesamte Aufmerksamkeit galt. „Uns anders kennenlernen… ich kenn Sora aus der Digiwelt. Aber nicht Sora, die auf die Oberschule geht und sich für Mode interessiert und ich denke, ich würde die Sora gerne kennenlernen“, fügte Yamato mit roten Wangen hinzu, natürlich auch ohne sie anzusehen.
Und dennoch gab es da etwas, was er dringend wissen musste, wie ihm gerade auffiel. „Du und Taichi… Ihr macht so etwas nicht, oder?“, stellte er die für ihn entscheidende Frage und richtete seine Augen wieder auf Sora. Die Antwort auf die Frage, war von größter Bedeutung für Yamato. Denn entweder er würde sich gerade in etwas verrennen, weil Sora zu guten Freunden ebenso war oder aber, er würde sich in eine von Taichis Angelegenheiten einmischen und das könnte Yamato einfach nicht machen, dazu wäre er viel zu loyal seinem Freund gegenüber.



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BeitragThema: Re: You were always there beside me ~ Sorato   Gestern um 10:02 pm

Juni
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Sora & Yamato

Bitte nicht weinen? Oh Gott, war es so offensichtlich, dass ihr die Tränen in die Augen stiegen? Wie konnte sie davon ausgehen, dass er es nicht merkte? Immerhin merkte sie es selbst, dass ihr Blick immer unklarer geworden war.
Doch Yamato rettete ja schließlich die Situation, indem er sie nach einem Date fragte, was ihre Stimmung sogleich anhob.
Nach wie vor war die junge Frau immer noch etwas zerstreut, wegen dieser Gefühlsachterbahn, die in ihr auf und ab fuhr, aber sie glaubte, dass sie sich gerade glücklich fühlte.
Ein leichtes Schmunzeln schlich sich auf ihre Lippen, als Yamato überrascht nachfragte, ob sie ihre Entscheidung ernst meinte. Selten war sich die junge Frau bei etwas so sicher, wie bei ihrer Zustimmung zu diesem Date. Wieder versteckte sie ein Kichern hinter ihrer Hand. "Ja, wirklich.", bestätigte sie noch einmal, um ihn auf der sicheren Seite zu wiegen. Sofort berichtigte er sich aber auch und nahm direkt wieder seinen Cool-Modus ein, aber dieses Mal entdeckte Sora ein Schmunzeln in der Ecke seiner Lippen, was ihr irgendwie wirklich gefiel.
Als er jedoch das Wort "Date" in den Mund nahm, wurde Sora sofort innerlich nervöser. Okay, das Bild was sie sich gerade noch schön geredet hatte, um sich zu beruhigen, dass es nur ein Beisammensein mit quatschen sei, zerbröckelte gerade und sofort wuchs die innere Unruhe in ihr. Tatsächlich war sie aufgeregter als noch einen kurzen Augenblick vorher.
Ein Date. Mit Yamato. Sie. War das wirklich kein Traum? In ihr wuchs die Vorfreude, die Aufregung und die Spannung. Für einen Moment traute sie sich nicht, den jungen Mann anzusehen. Etwas verlegen presste sie ihre Lippen aufeinander. Zum Glück fuhr er fort und erwähnte Daisukes Schwester, die zu Zeiten der Teenage Wolves sehr an ihn geklebt hatte. Sofort ließ die Anspannung in Sora etwas nach und sie traute sich doch wieder den Blick zu ihm zu heben. Nun wurde sie nach ihrer Meinung gefragt. Einen kurzen Augenblick überlegte sie, bis sie ihre Antwort fand. "Naja, ich würde einfach das machen, was uns beiden Spaß machen könnte. Oder...wie siehst Du das?", zögerlich fragte sie nach, da sie sich doch etwas unsicher war wegen ihrer Aussage. Die junge Frau hatte immerhin auch noch nie ein Date gehabt und vermutlich noch weniger Ahnung davon als der Blondschopf. Im Grunde war es ihr auch egal, was sie machten. Sie freute sich einfach auf die gemeinsame Zeit mit ihm und als ihr das bewusst wurde, machte ihr Herz erneut einen Hüpfer.
Langsam nahm sie ihre Hand von seinem Arm zurück und sofort entfernte er sich auch noch einen Schritt von ihr. Den kleinen Abstand hieß Sora für den Moment auch willkommen, vielleicht konnte sich so ihr Herz etwas beruhigen.  Dachte sie zumindest, bis dahin, wo er ihr verkündete, dass er sie mochte. Sofort stieg wieder die Röte in ihr Gesicht. Du liebe Zeit, wann würde sich ihr Herz wieder beruhigen? Ständig ließ er sie wieder verlegen werden, was sie aber sehr genoss.
Aber...hatte er das gerade wirklich gesagt??? Anscheinend, denn er wand den Blick von ihr ab. "Eh..", gab sie einfach nur sprachlos von sich. Halt! Jetzt nicht den Boden unter den Füßen verlieren, gefasst bleiben! Sie musste etwas sagen und zwar zügig und keinen Kauderwelsch! "I..ich... mag Dich auch, Yamato.", gestand sie schließlich auch mit hochrotem Kopf und musste nun auch den Blick abwenden, während sie erneut eine Haarsträhne nervös hinter ihr Ohr strich. Der junge Mann musste scheinbar nach Halt suchen, ähnlich ging es ihr auch. Etwas abwesend angelte sie mit ihrer Hand nach der Säule, um sich wieder daran abzustützen.
Sie mochte ihn wirklich schon immer. Schon als Kinder fragte er oft nach ihrer Meinung, was sie schon immer sehr geschätzt hatte. Und sie hatte auch das Gefühl, dass er ihr vertraute, auch gerade was Takeru angegangen war.
Sora lehnte sich auch wieder an die Säule. Sie brauchte einfach diesen Halt, sonst würde sie noch umkippen, dachte sie.
Danach atmete sie tief durch. Sie konnte und wollte nicht die ganze Zeit so verhalten sein. Das kannte sie so gar nicht von sich. Er hatte wirklich Interesse an ihr und sie scheinbar auch an ihm, also musste sie ihm das auch irgendwie zeigen.
"Ich freue mich wirklich unglaublich, dass Du mich gefragt hast, Yamato.", sagte sie schließlich und wand den Blick langsam zu ihm um. Zögerlich suchten ihre Augen die seine. Er war wirklich süß, mit dieser verlegenden aber ehrlichen Art.  Noch nie hatte sie ihn so erlebt und es war irgendwie aufregend, diese Seite an dem jungen Mann kennen zu lernen.
"Ich hoffe, dass Du dann nicht enttäuscht bist. Denn so aufregend bin ich nicht wirklich...", wieder strich sie sich ihre Haarsträhne hinters Ohr und spielte mit dem Ende ihrer Haarsträhnen herum.
Taichi? Wie kam er denn nun darauf? Immerhin suchte er nun wieder ihren Blick. Kurz fand sich in Soras Augen Irritation wieder. "Ehm.. Nein. Ein Date hatte ich mit Tai noch nie und habe es, glaube ich, auch nie vor.", gestand sie und muss nun ein wenig lachen. Wie würde wohl ein Date mit Taichi aussehen? In einem Restaurant würde er vermutlich alles alleine essen und ansonsten würden sie vermutlich wieder auf einem Fußballplatz enden.
Nein, sie konnte sich ein Date mit Tai nicht vorstellen und erst recht nichts romantisches... auf einmal wurde ihr wieder flau im Magen, wenn sie an das Date mit Yamato dachte. Auf Dates tat man bekanntlich romantisches. Es würde einfach keine Ausrede sein, wie kurz zuvor, wenn sie vielleicht das nächste Mal miteinander tanzten. Sofort schlug ihr Herz schneller. Was, wenn ihr dieses Date so sehr gefallen würde, dass sie nicht mehr genug davon und vor allem von ihm bekäme? Was, wenn sie eine totale Dating-Katastrophe sein würde? Dann könnte sie dem Digiritter nie mehr in die Augen sehen.
Wieder atmete sie tief ein und aus. Cool bleiben. Wenn sie natürlich blieb, würde sicherlich alles gut werden.
"Demnächst ist doch dieses Matsuri am Sensoji Tempel. Mit der Bahn fahren wir eine Stunde von zu Hause. Hättest...Du Lust, mit mir dahin zu gehen?", zu Anfang ihrer Aussage war sie noch wesentlich gefasster, doch wurde sie zum Ende hin immer nervöser. Es war irgendwie komisch, zu fragen, ob sie alleine zum Fest gehen würden aber diese Aufregung in ihr wuchs immer mehr an und das genoss sie irgendwie sehr.
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