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 Die Eisregion

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AutorNachricht
Taichi Yagami

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BeitragThema: Die Eisregion   Mi Dez 30, 2015 9:16 pm

Hier befindet sich die Eisregion.
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Die Eisregion   So Jan 21, 2018 8:54 pm

15. August
16:05
Takeru, Mimi & Yasumi


… So viel zum Thema  “Ich bin ja nicht allein.“ und „ihren Entschluss“. Sie hätte sich ja denken können, dass etwas schief ging. Sie seufzte, als sie mit verzogenem Gesichtsausdruck durch den Schnee stapfte, der unter ihren Füßen knarzte. Sie konnte immer noch nicht glauben, dass sie jetzt in der Digiwelt war. Als wäre es noch nicht so wirklich eingesickert. Zugegebenermaßen hatte sie sich ihren ersten Aufenthalt in der Digiwelt auch ein wenig anders vorgestellt; Zumindest nicht in einer kahlen Eiswüste. Sie umschlang sich  mit ihren Armen. Sie zitterte am ganzen Leib. Sie hatte Wechselkleidung in ihren Rucksack gepackt, die sie sich prompt überstreifte. Trotzdem fror sie. Und sie war allein... Mit Betamon. Also war sie wohl nicht wirklich allein, aber... Mit klappernden Zähnen meinte sie: „I-I-I-Ich verstehe das nicht. Wir hätten doch zusammen mit den Anderen hier landen sollen...“ Aber es war Niemand zu sehen. Betamon schlurfte dem Mädchen hinterher und schien sich nicht besonders an der Tatsache zu stören, dass sie auf sich alleine gestellt waren. „Was soll's. Wir kommen auch ohne die klar.“ Es fing Schneeflocken mit seiner Zunge auf und feixte.
„.... Es wäre aber etwas sicherer, oder? Wenn wir von starken Digimon angegriffen werden, könnten wir ernsthafte Probleme bekommen.“ stellte Yasumi besorgt fest.
„Hey! Wie wärs mal mit n'bisschen Vertrauen? Ich hau se' Alle weg, mach dir keinen Kopf!“ Sie legte ihre Stirn in Falten. Sie würde sich definitiv einen Kopf machen. Yasumi lächelte nur schwach und blickte leicht zur Seite. Sie antwortete: „Jaaaaaaaaa... Ich werde dann mal nach den Anderen suchen.“ Die Digikriegerin beschleunigte stumpf ihre Schritte. Betamon sah ihr stutzig-blinzelnd hinterher: „Das... jetzt war irgendwie verletzend.“
„Sora, Yamato...!“ rief Yasumi in die eisige Landschaft hinaus. „Kenshin....!?“ Doch sie erhielt keine Antwort. Sie sah sich um, doch sie sah gerade nur Eisberge, gefrorene Seen und weißen Schnee.... Sie ließ ihren Blick leicht sinken. „Ich hoffe, Kenshin geht es gut...“ murmelte sie, was Betamon sofort hörte. „Mach dir lieber Sorgen um dich selbst. Ich will nicht, dass du zu einer Eissäule erstarrst.“ „Aber Ich habe doch gesagt, dass wir ihn und Bearmon im Kampf unterstützen! Wie soll Ich ihm helfen, wenn Ich nicht an seiner Seite bin?“ Das Amphibiendigimon seufzte leise. „Er braucht keinen Bodyguard. Genau so wenig wie du.“ „Warum habe Ich damals nicht einfach meinen Mund  gehalten? Nach meinem dämlichen Geschwafel von „beschützen“ muss er mich für eine totale Loserin halten...“ lamentierte das junge Mädchen und verzog ihre Lippen. „Öhm, sprechen wir hier vom selben Kenshin, odeeeer....?“ „Du weißt, was Ich meine!“
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Mimi Tachikawa

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BeitragThema: Re: Die Eisregion   Di Jan 23, 2018 9:37 pm


15. August
16:05
Takeru, Mimi & Yasumi




Mimi hatte die Augen geschlossen gehalten, als sie durch das Tor in die Digiwelt gegangen war. Zu groß war doch die Furcht vor dem was sie eventuell sehen konnte, auch wenn sie versucht hatte den anderen mit ihren Worten Mut zu machen. Ein leichter Ruck brachte sie kurz aus dem Konzept, ehe auch schon wieder alles vorbei war., noch bevor es wirklich angefangen hatte. Langsam spürte sie, wie sie festen Boden unter den Füßen bekam, wobei wirklich fest war er nicht. Irgendwie war er nachgiebig und ungewohnt kühl an ihren Knöcheln. Noch dazu kam eine leichte Brise auf, die der Digiritterin eine Gänsehaut verpasste. Die Hände der Brünette schlossen sich um den Saum ihrer dünnen Jacke, die sie sich noch übergezogen hatte, obwohl es Mitte August war und der Sommer total warm war. In der Digiwelt jedoch war alles anders und genau das bekam sie gerade zu spüren.
„Mimi, schau nur. Wir sind in der Eisregion. Irgendwas muss schief gelaufen sein“, Palmon zupfte an dem luftigen Kleid, welches Mimi anhatte.
Erschrocken riss diese die Augen auf um sich von dem ein Bild machen zu können, was ihr ihr Partner gerade zu verstehen gegeben hatte. Und tatsächlich erstreckte sich vor ihr eine riesige weiße Landschaft, die keinen Zentimeter an grüner Fläche offenbarte. Alles war über und über mit Eis und Schnee überzogen. Noch dazu zogen dicke Wolken an dem Himmel auf, die noch mehr Kälte und Schnee versprachen.
Sofort bereute Mimi es, dass sie sich für ein luftiges Sommerkleid entschieden hatte. Kombiniert mit ihren Chucks war das nicht gerade die beste Kombination um im Schnee entlang zu laufen. Inzwischen hatte sich eine Gänsehaut auf ihren Beinen gebildet und auch ihre Arme blieben nicht verschont.
Zitternd sah Mimi zu ihrem Digimon runter: „Wieso sind wir nicht da wo Koushiro uns raus lassen wollte? Ich glaube nicht das wir in der Eisregion nach den Wappen der anderen suchen wollten“.
Palmon zuckte mit den Armen: „Ich kann es dir nicht sagen Mimi, aber nanu... wo sind denn überhaupt die Anderen?“.
Stimmt, wo waren sie?
Seitdem Mimi und Palmon in der Digiwelt angekommen waren, hatten sie niemanden zu Gesicht bekommen. Konnte es etwas mit diesem seltsamen Ruckeln zu tun haben, welches die Brünette für einen kurzen Moment aus dem Konzept gebracht hatte? Niemals hätte Koushiro sie mit Absicht getrennt.
„Ich versuche Koushiro mal zu erreichen“, gab Mimi ein und suchte ihr Handy in ihrer kleinen Handtasche, die sie dabei hatte. Ein Glück hatte sie sich doch dazu entschieden ein paar wichtige Dinge mit zu nehmen. Sie hatte Taschentücher, Pflaster, Garn, eine Schere, Tüten und eine kleine Flasche Wasser eingepackt. Allein schon durch ihre erste Reise in die Digiwelt hatte sie gelernt wie wichtig es war auf den Ernstfall vorbereitet zu sein und diese Dinge konnten in gewissen Situationen doch ganz hilfreich sein.
Als die Digiritterin ihr Digivice verstaut hatte und ihr Handy gefunden hatte, wählte sie ungeduldig die Nummer ihres besten Freundes, um darauf ein vertrautes Tuten zu hören, dass die Schülerin zum Kochen brachte: „Wofür sollten wir unser Handy mitnehmen, wenn ich nicht durchkomme? Verdammter Mist, so können wir ihn nie erreichen. Ich versuche es mal bei Sora“.
Auch da bekam Mimi ein durchgehenden Ton zu hören, der ihr sagte das sie kein Netz hatte. Mit einem Blick auf ihr Display seufzte sie schließlich und verstaute das kleine Gerät wieder in ihrer Tasche.
„Dann bleibt uns wohl nichts anderes übrig als die anderen zu suchen“, sagte Palmon bestimmt neben ihr.
Mimi verschränkte die Arme vor der Brust, teils weil ihr verdammt nochmal kalt war und teils weil sie einfach total wütend wegen der Situation war: „Ich habe mir das alles hier ganz anders vorgestellt Palmon. Ich dachte wir suchen in Ruhe die Wappen mit den anderen, gehen dem Ärger aus dem Weg und treffen auf ein paar alte Freunde in der Digiwelt. Stattdessen sitzen wir hier nun in der eisigen Kälte fest und sehen niemand anderen aus unserer Gruppe. Ich will das nicht!“.
„Och Mimi, wir müssen das Beste aus der ganzen Situation machen. Wenn wir jetzt den Kopf hängen lassen, dann finden wir die Anderen doch nie. Außerdem stell dir mal vor die Neuen sind nun ganz alleine. Sie wissen doch gar nicht was sie machen sollen. Du hast dich damals auch total gefürchtet, als wir zusammen allein in der Digiwelt waren und ein Kuwagamon uns angegriffen hat“.
Sofort hatte Mimi diese Situation bildlich vor Augen, als sie aufgewacht war und Tanemon sie freudig begrüßt hatte. Auch wenn sie anfangs totale Angst gehabt hatte, hatte sie ihr Digimon schnell ins Herz geschlossen. Dennoch hatte sie sich davor gefürchtet allein zu sein. Als sie schließlich ihre Freunde gesucht hatte, war sie einem Kuwagamon in die Arme gelaufen. Noch nie hatte die Brünette zu dem Zeitpunkt so viel Angst verspürt wie in dem Moment. Auch jetzt war ihr nicht wohl dabei, wenn sie daran dachte.
Schlagartig veränderte Mimi ihre Haltung sich. Sie ließ die Arme sinken und nickte dann: „Du hast Recht Palmon. Ich kann sie nicht im Stich lassen. Wir haben ihnen versprochen für sie da zu sein und das werde ich auch“.
„Na dann lass uns mal anfangen zu suchen. Wir haben ja uns und ich werde dich immer beschützen wenn du mich brauchst Mimi“, sagte Palmon selbstsicher.
„Das ist lieb mein Palmon“, und so machten sie sich gemeinsam auf die Suche.
Die beißende Kälte war unerträglich und dennoch schafften sie es sich Schritt für Schritt vor zu kämpfen, weil Mimi und Palmon nicht ihr Ziel aus den Augen verloren. Sie wollten helfen, egal wie anstrengend es wurde. Der Optimismus stärkte sie, denn irgendwann würden sie schon jemanden aus der Gruppe antreffen. Hoffentlich bald und hoffentlich würde es den Anderen gut gehen. Das war in diesem Moment die Hauptsache.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Die Eisregion   So Jan 28, 2018 1:23 am

15. August
16:05
Takeru, Mimi & Yasumi


„Und?“, fragte Takeru mit einem aufmunternden Lächeln auf den Lippen, während er sich umdrehte. „War doch gar ni-“ Mitten im Satz hielt der Blonde inne und sofort erstarb das Lächeln in seinem Gesicht, als er bemerkte, dass bis auf Patamon niemand da war. Kein Yamato, kein Taichi… Niemand. „Was ist hier los?“, fragte er und sah sein Digimon zweifelnd an.
„Ich weiß es nicht, T.K.“, erwiderte das Digimon genauso verwundert wie der Jugendliche. „Vielleicht kommen sie ja noch.“
„Aber Tai und Matt hätten doch vor uns da sein müssen.“ Er sah sich um, erst jetzt bemerkte er die Kälte und den tiefen weißen Schnee, in dem er Stand und der die Erde weit und breit bedeckte. „Und warum sollte Izzy uns hierherschicken?“ Er sah sich um, vielleicht waren sie ja einfach nur einige Meter voneinander entfernt. Doch nichts, niemand war hier. „Da muss etwas schiefgelaufen sein, Patamon“, stellte er fest.
„Versuch es doch mal mit deinem Digiterminal“, schlug Patamon vor.
„Gute Idee.“ Schon zog der Digiritter das kleine Gerät heraus, musste jedoch enttäuscht feststellen, dass es keinen Sinn hatte. Das Digiterminal hatte keinerlei Empfang.
Takeru hatte gehofft, die anderen noch vorwarnen zu können, damit Hikari und die Neuen gar nicht erst in die Digiwelt kamen, doch vergeblich. Sicherlich waren sie bereits alle durch das Tor gekommen und irgendwo auf der Digiwelt angelangt. „Aber Izzy hatte doch alles durchgeplant“, überlegte er. „Wie konnte es nur so verdammt schieflaufen?“ Der Blonde ballte seine Hände fest zu Fäusten. Da musste doch irgendjemand seine Finger im Spiel gehabt haben. Koushiro würde so ein grober Fehler nicht passieren, da war sich der Hoffnungsträger mehr als sicher! Jetzt war nur zu hoffen, dass die anderen vielleicht zusammen waren und es nur bei ihm schiefgelaufen war, vielleicht hatte er ja einen Fehler gemacht. Er überlegte; hatte er vielleicht etwas anders gemacht als sonst? Doch ihm fiel nichts Sonderbares ein. Also war die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass sie alle verteilt waren. Blieb nur noch zu hoffen, dass sich keiner von seinen Freunden in dem Labyrinth aufhielt und natürlich, dass sie sich schnell finden würden. Der Gedanke daran, dass Hikari sich irgendwo alleine in der Digiwelt aufhielt, gab dem Jugendlichen kein gutes Gefühl. Genauso wenig, dass auch die neuen Digiritter alleine unterwegs waren, ohne überhaupt eine Ahnung von dieser Welt und ihren Gefahren zu haben, machte es nicht unbedingt besser.
„Es ist ganz schön kalt“, hörte er Patamon sagen, welches sich auf den Hut des Jungen gemütlich gemacht hatte.
Sofort schlich sich ein zuversichtliches Lächeln auf seine Lippen. Wenn Patamon bei ihm war, waren die anderen Digimon sicherlich ebenfalls bei ihren Partnern. Takeru war sich sicher, dass diese gut auf sie aufpassten und sie im Zweifelsfall auch beschützten. Doch trotzdem sollten sie sich möglichst schnell wiederfinden. Als Gruppe waren sie definitiv besser dran, das wussten sie wahrscheinlich alle. „Komm, Patamon“, meinte er und hob das orangefarbene Digimon von seinem Kopf, um es in die Arme zu nehmen, so war es sicherlich wärmer für seinen Freund. „Wir suchen die Anderen, ich denke nicht, dass sie ebenfalls hier landen werden.“

Also machte sich der Digiritter gemeinsam mit seinem Freund im Arm auf den Weg in das endlose weiße Nichts. Es sah alles ziemlich gleich aus und Takeru wusste nicht so recht, in welche Richtung sie überhaupt gehen sollten. Doch das hinderte den Blonden nicht daran, seine Freunde zu suchen. Sie hatten schließlich immer wieder zu einander gefunden, was sollte dieses Mal als anders sein? „Kari! Yamato! Sora!“, rief er also immer wieder die Namen von seinen Freunden.
„Sieh mal, T.K?“, fragte Patamon, welches zu dem Blonden aufsah.
„Was gibt’s denn, Patamon?“
„Vielleicht sollten wir mal da hochgehen“, deutete es auf einen Hügel. „Sicherlich sehen wir da mehr.“
Takeru sah in die Richtung, in die sein Freund zeigte und nickte. „Ja, du hast Recht.“
Es war nicht sonderlich einfach, den Hügel hoch zu kommen, auch wenn dieser nicht sonderlich Steil war, dennoch waren seine Schuhe nicht sonderlich geeignet für einen ‚Spaziergang‘ im Schnee. Takeru musste aufpassen, wo er hintrat und rutschte einige Male weg. Doch den Umständen entsprochen kam er doch ziemlich schnell auf dem Hügel an. Er blickte sich in die Richtungen um und kniff die Augen für eine bessere Sicht zusammen, was jedoch nicht so viel brachte, wie er sich erhofft hatte. Gerade wollte er aufgeben und sich weiter auf den Weg machen, als er meinte etwas in der Ferne erkennen zu können. Scheinbar kam es auf sie zu und Takeru erkannte etwas grünes und daneben eine Silhouette, die definitiv zu einem Menschen gehören musste.
„Da!“, rief er aus, was auch Patamon in die Richtung sehen ließ, welches sich gleich aus den Armen des Digiritters wandte, um in der Luft eine bessere Sicht zu haben.
„Das sind Betamon und Yasumi!“
Schnellen Schrittes wollte sich der Blonde auf den Weg machen, hatte durch seine Sommerschuhe jedoch keinen Halt im Schnee und schlitterte so den Hügel hinunter, wobei seine Hosenbeine durch den Schnee teils durchnässt wurden, was Takeru jedoch weniger interessierte. Gerade war es wichtiger die anderen einzuholen, um die Kälte konnte er sich dann immer noch kümmern. Unten angekommen, richtete er sich sofort auf und lief weiter auf die beiden zu.
„Hey!“, rief er und winkte wild mit seinen Händen.

Wegen der Kälte außer Atem, kam er einige Meter vor seinen neuen Bekannten zum Stehen und stützte seine Beine auf den Knien ab. Doch änderte dies nicht die Tatsache, dass sich ein fröhliches Lächeln auf seinem Gesicht bildete. Vielleicht waren sie ja doch alle in der Nähe. „Ist bei euch beiden alles in Ordnung?“ Außer, dass sie froren, schien ihnen auf den ersten Blick nichts zu fehlen. Erleichtert atmete Takeru durch.
„Schau mal, T.K.“, rief Patamon plötzlich, welches einige Meter über ihnen flog. „Ich glaube, ich sehe Mimi und Palmon!“
Sofort drehte sich Takeru in die Richtung, in die auch das Digimon sah und tatsächlich erkannte er von ziemlich weit weg, etwas pinkes, das aussah wie eine Blume. „Klasse!“, rief er begeistert. „Mimi! Hier sind wir!“, rief er so laut wie möglich, schließlich fehlte ihm nach seinem Sprint in der beißenden Kälte, doch ein wenig die Puste. Was ihn jedoch nicht störte, selbst wenn sie ihn nicht hörte, würden sie sie einholen können. Das lief doch besser als gedacht! Hoffentlich würde er dann auch bald auf seine Freundin, seinen Bruder und die anderen treffen.
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Mimi Tachikawa

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BeitragThema: Re: Die Eisregion   Mi Feb 07, 2018 6:59 pm

15. August
16:15
Takeru, Mimi & Yasumi



Für die Brünette fühlte es sich an, als würden tausende von Nadeln sie stechen und nicht in Ruhe lassen wollen. Das sie nun in der Eisregion gelandet war, war dementsprechend kein Geschenk. Vielleicht würden andere diese Abwechslung zu der Hitze in Tokio gut finden, doch Mimi dagegen wäre viel lieber an einem Strand gelandet oder dergleichen.
Ihr Kopf neigte sich zu dem kleinen Pflanzendigimon, welches neben ihr her ging und ebenso zu zittern schien. Natürlich wollte Palmon es so nicht raus hängen lassen, dennoch erkannte die Digiritterin wie ihr Partner zu leiden schien. Tief in ihrem Inneren zerriss es Mimi daher fast das Herz. Am liebsten hätte sie dem kleinen Wesen ihre Strickjacke gegeben. Diese war allerdings das Einzige das sie vor der eisigen Kälte noch zu schützen schien. Dazu würde Palmon es niemals zulassen wenn Mimi dadurch weiter frieren würde. Es dachte immer zuerst an Mimi und dafür war die Brünette dem Wesen dankbar. Diese innige Bindung zwischen ihnen Beiden war einfach unbeschreiblich schön.
„Geht es dir gut Mimi?“, ertönte die Stimme ihres Digimonpartners.
Leicht verwundert starrte die Brünette die kleine Pflanze an und versuchte sich an einem gezwungenen Lächeln, ehe sie vorsichtig zu nicken versuchte: „Noch geht es mir gut, mach dir keine Sorgen Palmon. Wie geht es dir?“.
„Naja ich wäre froh wenn wir irgendwann die Sonne wieder sehen würden, aber solange du bei mir bist, ist alles okay bei mir“, auch Palmon versuchte sich an einem Lächeln.
Zu erschöpft vom ganzen Zittern ließ Mimi das Gespräch damit abklingen, ehe sie weiter mit ihrem Digimon durch den Schnee stapfte. Kleine Eiskristalle kamen langsam vom Himmel und bedeckten die riesige Eisschicht weiter, weshalb diese stetig zu wachsen schien. Wieso musste es denn ausgerechnet jetzt noch weiter schneien?
Kurze Zeit später erhob Palmon wieder das Wort: „Sieh nur Mimi da vorne“, es streckte seinen Arm aus und zeigte auf einen Hügel:“ Sind das nicht Takeru und Patamon?“.
Sofort erhob die Schülerin ihren Blick und folgte dem Arm von Palmon, ehe sie auf einen Hügel schaute auf dem ein Junge stand der eindeutig wie Takeru aussah. Auch das orangene Wesen auf dessem Kopf sah eindeutig nach Patamon aus. Sofort strahlte Mimi bis über beide Ohren, da sie endlich nicht mehr allein waren: „Oh mein Gott wir sind gerettet!“.
Ohne eine Vorwarnung lief die Brünette los und versuchte so schnell es ging zu Takeru zu gelangen. Hinter ihr ertönte die Stimme ihres Digimon noch einmal: „Hey warte doch Mimi!“. Wie sollte Mimi denn aber warten, wenn sie sich doch so sehr darüber freute nun nicht mehr als Einzige mit ihrem Digimon durch den Schnee stapfen zu müssen?
Kurz darauf erblickte die Brünette eine weitere Person neben dem jungen Digiritter, die sie stark an Yasumi erinnerte. Bei genauerem Hinsehen erwies es sich auch als diese, weshalb in Mimi die Hoffnung aufkeimte das Sora eventuell auch hier wäre. Schließlich hatte diese sich doch mit Yasumi auf den Weg machen wollen. Nur leider tauchte die Orangehaarige nicht in den nächsten Sekunden auf, weshalb die Hoffnung auch so schnell wieder fort gespühlt wurde, wie sie gekommen war.
Komplett außer Atem kamen Mimi und Palmon wenig später bei den Anderen an. Mit einem Mal war der Schülerin nicht mehr so kalt wie zuvor. Die Bewegung hatte ihr gut getan, wenn auch nur für einen Moment. Als sie endlich zu Atem kam, schaute Mimi auf und lächelte Takeru und Yasumi an: „Gott sei Dank habe ich euch gefunden. Ich hatte schon Angst allein zu sein“.
Palmon stolperte die letzten Meter und fiel in den Schnee, ehe es schmollend aufsah: „Aber ich bin doch auch noch da Mimi. Wie kannst du dann sowas sagen?“.
Vorsichtig half die Brünette ihrem Partner auf, ehe sie ihre Blicke zwischen Yasumi, Betamon, Takeru und Patamon lang schweifen lies: „Habt ihr die Anderen schon gesehen?“.
Als die Worte die Lippen der Digiritterin verlassen hatten, fiel Mimi erst wirklich auf das es dumm war das zu fragen. Wenn sie wüssten wo die Anderen waren, dann wären sie mit Sicherheit nicht hier allein in der Eisregion. Wahrscheinlich wären sie dann bei Taichi und dem Rest. Auch dieser Funken Hoffnung erlosch binnen Sekunden und mit einem Mal ließ Mimi den Kopf wieder hängen. Auch wenn sie eben noch versucht hatte positiv zu denken, so verließ sie dieser Mut wieder. Sie hasste es einfach hilflos in der Digiwelt umher zu irren. Außerdem hatten sie doch gar keine Ahnung wo sie nun suchen sollten. Auf der einen Seite waren hier irgendwo noch ihre Freunde, wo auch immer sie gelandet waren. Dann mussten sie nun Yasumi ihr Wappen finden. Aber dann gab es aber auch noch all die Gefahren, die hier vielleicht lauerten. Und am Allerschlimmsten war einfach immer noch, dass die Brünette wahnsinnig fror. Wenn sie also nicht bald wieder an einem warmen Ort sein würde, dann würde sie mit Sicherheit durchdrehen und das wollte sie Takeru und Yasumi eigentlich nicht antun.
Genau deswegen zwang sich die Schülerin wieder zu einem Lächeln, ehe sie die Jüngeren ansah: „Ihr habt nicht zufällig eine Idee was wir nun machen könnten, oder?“.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Die Eisregion   So Feb 11, 2018 8:44 pm

15. August
16:15
Takeru, Mimi & Yasumi




Ein solches Tempo hätte Takeru Mimi eigentlich gar nicht zugetraut, schon gar nicht bei diesen Temperaturen. Als die Brünette und ihr Digimon bei ihnen ankamen, ließ Takeru die beiden erst einmal Luft holen, ehe Mimi sich erhoben hatte. Er lächelte die Ältere an. „Ich bin froh, dass es euch gut geht“, meinte er und nickte ihr zustimmend zu, schließlich war Takeru genauso froh, dass sie sich so schnell gefunden hatten.
Takeru schüttelte langsam den Kopf. „Bis jetzt noch nichts“, meinte er und sah nachdenklich an Mimi vorbei. „Aber vielleicht sind sie ganz in der Nähe.“ Auf seinem Gesicht bildete sich ein hoffnungsvolles Lächeln. „Wir werden sie sicherlich bald finden.“
Zuversichtlich sah er sich noch einmal in alle Richtungen um, doch zusehen war nichts. Keine Digimon und erst recht keine Menschen. Bis auf die Nadelbäume war alles in ihrer Umgebung weiß. Langsam bemerkte Takeru wieder die schneidende Kälte, welche von der Aufregung gelindert worden war und als er die beiden Mädchen und auch die Digimon ansah, erkannte er schnell, dass sie froren. Wieder sah er sich um, diesmal nach irgendeinem Ort, an dem sie sich aufwärmen konnten. Mimis Frage zog die Aufmerksamkeit des Blonden auf sie. „Wahrscheinlich sollten wir uns erstmal aufwärmen“, überlegte er. Doch hatten sie gerade einfach nicht die Möglichkeit dazu. „Naja, oder wir laufen erstmal weiter, sonst frieren wir hier noch fest.“ Rumzustehen und zu hoffen, dass die anderen noch zufällig vorbeikamen, war definitiv keine Option. Sie mussten aktiv nach den anderen Digirittern oder eben nach Yasumis Wappen suchen, alles andere hatte in diesem Moment einfach keinen Sinn.

Sie gingen eine Weile, doch Takeru bemerkte schnell, dass es nichts brachte, orientierungslos drauflos zu laufen. Außerdem wurde der Schneefall immer stärker und wurde von einem starken Wind begleitet. Es wäre um einiges einfacher, wenn sie wüssten, wo die anderen sich aufhielten. Ob sie überhaupt ebenfalls in dieser Region waren? Noch immer fragte sich, warum sie keine Verbindung zu Izzy hatten. Was war da bloß schiefgelaufen? Hoffentlich konnte Koushiro den Fehler schnell beheben.
„T.K?“, wurde der Digiritter aus seinen Überlegungen gerissen. „Ich kann doch von oben Ausschau halten.“
„Dafür ist es viel zu windig, Patamon“, meinte der Blonde ernst. Natürlich wäre es in anderen Umständen eine gute Lösung, doch war es ja so schon schwer genug voranzukommen.
„Ach Quatsch“, meinte Patamon und windete sich schon aus den Armen den Jugendlichen. „Ich mach das schon!“ Und schon war das geflügelte Digimon in der Luft. Gleich wurde es von dem Wind einige Meter nach hinten gerissen.
„Patamon!“ Besorgt blieb Takeru stehen und drehte sich zu seinem Partner um. Doch da hatte Patamon sich schon wieder gefangen und flog unter Kraftaufwand weiter nach oben. Es kniff die Augen zusammen, um keinen Schnee in die Augen zu bekommen und nach einer Weile kam es wieder runter. Zitternd ließ es sich in den Armen des Digiritters nieder. „Ich habe doch gesagt, dass es zu gefährlich ist.“ Der Blonde strich dem orangenem Digimon über den Kopf und drückte es an sich.
„Da ist eine Höhle“, sagte es noch immer zitternd. „Wir müssen da lang.“ Es hob eine seiner Vorderpfoten und zeigte in die gemeinte Richtung. „Gesehen habe sonst leider niemanden, tut mir leid.“
„Ach Patamon“, flüsterte Takeru und lächelte das Digimon sanft an, ehe er sich den beiden Mädchen zu wandte. „Was sagt ihr? Sollen wir in die Höhle gehen?“
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Die Eisregion   Mo Feb 12, 2018 9:50 pm

15. August
16:15
Takeru, Mimi & Yasumi

Yasumi blinzelte erstaunt, als sie eine Stimme in der Ferne hörte. Waren sie doch nicht alleine hier? Dort drüben stand Jemand und winkte ihr zu! Das Mädchen beschleunigte ihre Schritte. Sie sah, wie ein blonder, großgewachsener Junge auf sie und Betamon zukam. Sie legte ihren Kopf schief. "Yamato...?" meinte sie zunächst verwirrt, aber desto näher die Gestalt kam, desto klarer erkannte sie Takeru, einen der älteren Digiritter. Mit seinem Partner, dem niedlichen Patamon! Yasumi atmete erleichtert auf. "Ich bin so froh, dass mich Jemand gefunden hat..." meinte sie zu ihm, als er sich nach ihrem Befinden erkundigte. Komisch. Warum hatte sie zu erst gedacht, er wäre Yamato? Schon, sie waren sich ähnlich, aber Takeru hatte eine etwas andere Statur als Yamato und... weitere Dinge, auf die gedanklich nicht eingehen wollte. Es dauerte auch nicht besonders lange, bevor sie auf eine weitere Person mit ihrem Digimon stießen; Yasumi musterte das ältere Mädchen schüchtern, als sie sich zitternd zu ihnen gesellte. Yasumi konnte sich noch kein wirkliches Bild von Mimi machen, aber irgendwie erinnerte sie Yasumi an eine Person, der sie einst sehr nahe stand.

"I-Ich bin auch froh..." stammelte sie nur in Mimis Richtung. Das war ein ernstes Problem. Sie waren in einem Gebiet gelandet, in der solch lebensfeindlichen Bedingungen herrschten. Und sie wussten nicht, wie sie wieder in die reale Welt kommen sollten... Yasumi begann schweigend, in ihrem großen Rucksack zu wühlen... Sie zog eine dünne Weste heraus und hob sie dem braunhaarigen Mädchen hin. Sie war immerhin gut vorbereitet. Zum Glück hatte sie nicht auf Betamons blöden Sprüche gehört, in der etwas von Kontrollfreak und über-vorbereitet sprach... "...Hier." Sie konnte nicht viel anbieten, aber sie streifte sich eine Schicht ihrer Kleidung ab, ein blaues Sweatshirt, und reichte es Takeru. "W-Wir... müssen uns warmhalten." Sie wollte nicht, dass Irgendjemand erfror.

Schließlich kam die Frage auf, was sie als Nächstes tun sollten. Sah so aus, als hätte Patamon eine Höhle entdeckt. Tja... Yasumi sah zwischen Takeru und Mimi hin und her, bis sie langsam ihren Mund öffnete: "Ich glaube, das wäre eine gute Idee... Ich meine, also... Ähm, wir brauchen ja einen Unterschlupf und so weiter..." meinte sie und nickte hastig. Vielleicht würden sie es ja schaffen, ein Feuer zu machen? Sie könnten es gut gebrauchen; Yasumi sah das kleine Digimon in Takerus Armen betroffen an. "Vielleicht sollten wir uns auch darauf einstellen, dass wir eine Weile hier ausharren müssen.." sprach das Mädchen plötzlich, als sie sich in Bewegung setzte und in die Richtung der Höhle lief. "Aber keine Sorge; Ich habe mir erst neulich mehrere Survival-Sendungen im Fernsehen angesehen." erklärte Yasumi und nickte lächelnd. "Ich glaube, Ich kann eine Kaninchenfall aus Draht, einem BH und einem großen Ast zusammen bauen!"
Ihr Partner warf ihr bloß einen müden Blick zu und antwortete: "Öhm... Das ist die Digiwelt, Yasumi. Hier gibt es keine Kaninchen!" Yasumi blinzelte und ließ ihren Blick bestürzt sinken. Jetzt sickerte es so langsam ein; Auch wenn die Digiwelt so aussah, sie hatte Nichts mit ihrer Welt gemeinsam. Mit geröteten Wangen hob sie schließlich ihre Schulter und stotterte: "N-un, Na ja, wir werden schon irgendwie über die Runden kommen... Also... Ich habe auch Proviant, und so..."
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Mimi Tachikawa

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BeitragThema: Re: Die Eisregion   Di Feb 13, 2018 10:03 pm

15. August
16:30
Takeru, Mimi & Yasumi



Auch wenn sie nicht in der besten Lage zu sein schienen, ausweglos war es wohl nicht. Wie immer hatte Takeru diesen Funken Hoffnung in sich, der ihn ausmachte. Schon damals hatte Mimi das unbeschreiblich gut an ihm gefunden, da er stets einen positiven Blick auf all die Dinge gehabt hatte. Sie war dagegen ein Mädchen gewesen, welches schnell den Kopf in den Sand gesteckt hatte. Wenn ein Kampf angestanden hatte, dann war sie es gewesen, die sofort gesagt hatte, sie wolle nicht, denn wofür auch? Für sie hatte all das nie einen Sinn ergeben. Takeru dagegen hatte stets nach dem Frieden in der Digiwelt gestrebt und war mit einem guten Beispiel voran gegangen. Kein Wunder also, dass er zusammen mit Hikari Jahre später wieder zu den Digirittern gehört hatte, die die Digiwelt vor dem Unheil gerettet hatten. Auch deswegen verdiente der junge Teenager größten Respekt von der Brünette.
Ohne ein Widerwort folgten Mimi und Palmon daher dem jungen Teenager und Patamon, die scheinbar einen Plan hatten. Auch wenn es weiterhin eisig war und die Digiritterin nicht wusste wie sie den Temperaturen stand halten sollte, bewegte sie ihre Beine dennoch. Das Klappern ihrer Zähne war ohrenbetäubend und ihre Arme konnten nicht dicht genug an ihrem Körper sein. All das brachte jedoch gar nichts.
Erst als das kleine orangene Digimon wieder zu sehen war und von einer Höhle redete, keimte auch in der Brünette ein Funken Hoffnung auf. Sofort kamen ihr Bilder von einem warmen Feuer und Schutz in den Kopf. Was würde sie nicht alles geben um gerade einfach an einem schönen Ort zu sein und ein heißes Bad zu nehmen, selbst zu Hause wo sie starke Plusgrade hatten.
„Worauf warten wir denn noch? Ich will unbedingt in diese Höhle“, gab Mimi ein und folgte Patamon augenblicklich.
„Aber Mimi was ist denn wenn dort ein Digimon drin wohnt?“, gab Palmon neben ihr ein.
Kopfschüttelnd ging Mimi weiter durch die dicke Schneeschicht: „Daran will ich gerade gar nicht denken“.
Plötzlich nahm sie neben ihr eine Bewegung wahr, als Yasumi ihr eine Weste reichte. Das Gesicht der Brünette errötete mit einem Mal, als ihr bewusst wurde das diese sich um sie sorgen zu schien. Mit einem leisen Danke nahm sie die Weste an und schlang sich diese um ihren Körper. Es war zwar nicht viel und der Stoff war nicht dick, dennoch konnte Mimi eine Veränderung spüren und war dankbar für diese kleine Hilfe.
Dabei breitete sich ein Lächeln auf ihren Lippen aus, als Yasumi auch Takeru etwas gab und offen sagte sie wolle nicht das jemand erfror. Sora hatte also Recht behalten was den liebevollen Charakter der jungen Digiritterin anbelangte. Mit neuem Mut ging die Brünette daher wieder los und versuchte Patamon durch den Sturm ausfindig zu machen: „Dann lasst uns besser los gehen bevor wir wirklich Eisblöcke sind. Glaubt mir, ich wollte schon immer eine Eisskulptur von mir haben, aber keine eigene sein und wenn es so weiter geht, dann bin ich hier wirklich fest gefroren“.
„Ach Mimi“, das kleine Digimon neben ihr schüttelte den Kopf.
Die Arme der Schülerin schlangen sich wieder um ihren zarten Körper, als sie verlegen nach vorne sah und versuchte die Situation zu überspielen. Stattdessen ging sie voran um zu signalisieren, dass auch sie nun auf einen positiven Ausgang in dieser Angelegenheit hoffte. Schließlich hatte Patamon einen Unterschlupf gefunden und in dem konnten sie sich ja wirklich etwas aufwärmen, damit sie dort in Ruhe nach einer Lösung suchen konnten. Vielleicht würden sie dann ja auch jemand von den Anderen finden oder aber kontaktieren können. Schließlich war in dieser Welt nichts unmöglich.
Kurz darauf kam die kleine Truppe an der besagten Höhle an. Bevor Mimi sich gar nicht mehr bewegen konnte, rannte sie die letzten Meter um in den Unterschlupf zu kommen. Dort angekommen schüttelte sie sich den Schnee von den Schultern und dem Kopf, ehe sie sich umsah und kaum was dank der Dunkelheit erkennen konnte.
„ Irgendwie macht mir die Höhle Angst“, gab sie kurz angebunden von sich und horchte dem Hall, der durch die ganze Höhle ging.
Kurz darauf kam auch Palmon in der Höhle an, dicht gefolgt von den Anderen.
Auch das kleine Pflanzendigimon sah sich um und erschauderte bei dem Anblick: „Ich bin mir nicht sicher ob wir hier wirklich allein sind. Vielleicht sollten wir das erstmal heraus finden, bevor wir uns hier nieder lassen, was meint ihr?“, Palmon drehte sich um und sah zu Patamon und Betamon, die in der Zwischenzeit ebenfalls angekommen waren.
Ein kurzes Grummeln war aus den tiefen der Höhle zu hören. Verängstigt rannte Mimi zurück zu Yasumi und Takeru. Allein würde sie nun niemals mitten drin stehen bleiben. Auch Palmon schien angespannt zu sein und starrte in die Dunkelheit, die sich ausgebreitet hatte. Langsam aber sicher machte sich das Digimon kampfbereit, hier wusste man immerhin nie wann es so weit sein würde.
„Ich hoffe wirklich das es eine gute Idee war hier her zu kommen“, gab Mimi kurz ein und klammerte sich etwas an Takeru, der neben ihr stand.
Auch wenn es ihr als Älteste in der Gruppe etwas unangenehm war, so hatte sie dennoch Angst. Noch nie hatte sie sich so hilflos gefühlt, auch weil sie von der Gesamtgruppe getrennt war und ihr eiskalt war. Noch dazu konnte man den eventuellen Feind einfach nicht ausfindig machen, weshalb sie keine Ahnung hatten mit wem sie es zu tun hatten.
Konnte dieser Tripp in der Digiwelt noch schlimmer werden?
Ein paar helle Augen funkelten in der Ferne auf und mit einem Mal hatte Mimi ihre Antwort: Ja, es konnte noch schlimmer werden.
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Die Eisregion
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