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 barking Dogs never bite

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AutorNachricht
Kenshin Kobayashi

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Anzahl der Beiträge : 52
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Arbeit/Hobby : Schüler | Tierheim - Tiere
Wappen : Verständnis
Digimonpartner : Bearmon

BeitragThema: barking Dogs never bite    So Jan 07, 2018 10:24 pm

Wie jeden Samstag verbrachte Kenshin seine Zeit in dem Tierheim in seinem Viertel. Schon seit einigen Jahren kannte er jeden Winkel des Heims auswendig; das Katzengehege, welches auch einen Außenbereich mit vielen Kletter- und Versteckmöglichkeiten hatte; den großen Kleintierbereich mit den vielen Käfigen und Terrarien; und die großen Hundegehege, in welchen die Hunde so viel herumtollen konnten, wie sie wollten. Für die wenigen Tiere in dem Tierheim lebten, waren die Räumlichkeiten wirklich ein Traum. Für mehr, wäre es doch ziemlich klein. Aber dafür war es wirklich liebevoll eingerichtet und die Mitarbeiter hatten alle ein großes Herz für ihre Schützlinge.
Kenshin hatte einen guten Draht zu den Mitarbeitern aber vor allem auch zu den Tieren. Manche waren schon Jahre hier, bevor er angefangen hatte, andere kamen als er gerade angefangen hatte und andere sind erst gerade frisch dazu gekommen.
Gerade ging er mit einem großen Wassereimer in das Katzengehege. Die meisten Katzen huschten gleich in das angrenzende Außengehege, da sie bereits wussten was dies bedeutete, andere lagen einfach nur gemütlich auf den Kratzbäumen oder auf den mit holzgebauten Hochebenen und sahen ihm neugierig zu oder schliefen einfach weiter.
Drujok, der Hund von Frau Nakamura, welchen sie selbst aus dem Tierheim hatte, trottete ihm fröhlich hinterher. Nun verschwanden noch weitere Katzen nach draußen, doch wenige störten sich nicht an ihm und blieben einfach liegen. Der Mischlingshund rannte zu einem Ball, nahm ihn in seinem Maul auf und rannte zurück zu Kenshin. Mit wedelndem Schwanz legte Drujok den Ball vor die Füße des Braunhaarigen.
Mit einem Lächeln im Gesicht stellte er den Eimer ab und nahm den Ball in die Hand. „Aber nur eine Runde“, sagte er zu dem Hund, „schließlich muss ich noch saubermachen.“
Der schwarze Hund wedelte nur heftiger mit seinem buschigen Schwanz und kläffte auffordernd. Daraufhin warf Kenshin den Ball auch schon und sofort rannte Drujok dem Ball hinterher. Noch zwei weitere Male hatte Kenshin den Ball für den Kniegroßen Hund geworfen, dann sagte er ihm jedoch, dass er saubermachen müsste. Nachdem Drujok es sich dann samt dem Ball auf einer der Decken gemütlich gemacht hatte, begann Kenshin die Teppiche und Decken von dem Fliesenboden einzusammeln und zur Seite zu legen. Das gleiche tat er auch mit den Spielzeugen und Kissen. Lose Gegenstände wie Kratzbretter hob er ebenfalls zur Seite. Dann begann er den Boden zu wischen.
Als er damit fertig war, ging er in den angrenzenden Raum, wo sich die Katzentoiletten befanden. Kenshin machte die Klos sauber, saugte den Raum und wischte auch diesen anschließend. In der Zwischenzeit war der Boden im Hauptgehege schon getrocknet und der Brünette konnte die Decken, Teppiche, Kissen und Spielzeuge wieder ordentlich auf ihre Plätze legen.
Nun musste er nur noch die Putzutensilien wegbringen. Natürlich folgte Drujok ihm auch dabei Schritt für Schritt. Als er alles verstaut hatte, holte er das Futter für die Katzen aus der Vorratskammer und fütterte die Katzen. Beim Fressen ließ sich keine mehr von dem fröhlichen Hund stören, welcher um Kenshins Beine herumwedelte.

Zufrieden ging der Schüler gemeinsam mit Drujok aus der Tür und klopfte sich die Hände und auch seine Klamotten ab. „Und jetzt können wir richtig Ball spielen“, sagte er zu dem Mischling als er die Tür geschlossen hatte, welcher auch gleich vergnügt bellte.  
Doch bevor er mit Drujok in den Hundebereich kam, um mit diesem zu spielen, hörte er Frau Nakamura: „Kenshin, komm doch mal bitte zum Eingang.“
„Dann muss das Spielen wohl noch ein wenig warten, Kumpel“, sagte er zum Hund und zuckte mit den Schultern. Danach machte er sich auf dem Weg zu dem Eingangsbereich.
Als er im Eingangsbereich ankam, sah Kenshin neben der Besitzerin des Tierheims einen Jungen mit Kupferroten Haaren. „Shota?“ Es war ein Junge aus seiner Parallelklasse, bis jetzt kannte er ihn nur vom Sehen und Hören; Es hieß, er sei arrogant. Nichts, wovon sich der Brünette beeinflussen ließ. Der Kupferhaarige stand schließlich vor ihm in einem Tierheim, schlecht konnte er also keinesfalls sein. Kenshin würde sich selbst ein Bild von dem Gleichaltrigen machen.
„Ach, ihr kennt euch schon? Das ist ja wunderbar“, meinte die alte Frau erfreut. „Dann kannst du ihm sicher das Tierheim zeigen und ihm ein paar Fragen beantworten.“
„Klar.“ Kenshin nickte Frau Nakamura zu und lächelte Shota an. Zufrieden ging die Tierheimbesitzerin durch die Tür in ihr Büro. „Kenshin Kobayashi“, stellte er sich vor. „Ich gehe in deine Parallelklasse.“ Der Brünette war sich nicht ganz sicher, ob Shota ihn kannte, schließlich waren sie in keinem gemeinsamen Kurs und hatten auch keine gemeinsamen Freunde. Im selben Moment bellte Drujok neben ihm, der sitzend mit dem Schwanz wedelt. „Oh, und das ist Drujok.“
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Shōta Akimoto

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BeitragThema: Re: barking Dogs never bite    Mo Jan 08, 2018 2:16 pm

Gazimon stand im kleinen Flur, verschränkte die Arme und schaute etwas missmutig drein. Unterdessen zog Shōta sich die Schuhe an.
„Jetzt zieh doch nicht so ein Gesicht, ich habe es dir doch schon erklärt. Du kannst nicht mitkommen, die Leute im Tierheim haben Ahnung und würden erkennen, dass du kein Hund bist. Außerdem ist das Mitbringen von Haustieren sowieso untersagt.“ sagte er Rotschopf im geduldigen Ton.
„Ich bin besser als jeder Hund.“ konterte Gazimon theatralisch. Daraufhin beugte sich Shōta nach vorn, schnappte sich das pelzige Digimon und umarmte es.
„Du musst nicht eifersüchtig sein, du bist meine Nummer eins Gazimon.“ antwortete er belustigt und ließ das Digimon daraufhin wieder los, konnte aber noch klar und deutlich erkennen, dass das graue Wesen sichtlich beschämt war.
„Ich bin mit Haustieren groß geworden. Ich verstehe nicht wie die Leute hier es ohne Tiere aushalten. Ich möchte nur mal schauen wie es dort so ist. Nun muss ich aber los. Halte hier die Stellung Großer.“
„Aye aye Käpt’n“ salutierte Gazimon und beobachtete noch wie die Tür ins Schloss fiel, ehe es sich wieder in den Wohnbereich begab.

Shōta stand gedankenverloren in der Bahn. Das Tierheim lag etwas abseits in einem ruhigeren Viertel und die Anfahrt dauerte einige Minuten. Heute hatte die Einrichtung „Tag der offenen Tür“. Der Rotschopf hatte in der Schule zufällig einen Flyer gesehen auf dem stand, dass Besucher herzlich willkommen waren und dass das Tierheim sich vorstellen würde. Außerdem wurden immer ehrenamtliche Mithelfer gesucht und da der Schüler an den Wochenenden meist nicht so viel vorhatte, wollte er sich das Ganze mal ansehen.
Er vermisste die Gesellschaft von Haustieren sehr. Auf der nur dünn besiedelten Insel Rishiri besaßen noch viele Leute einen Hund oder zumindest eine Katze aber hier in Tokyo war dies die absolute Ausnahme.
Der Signalton der haltenden Bahn ertönte und Shōta schreckte hoch. Er war bereits an seinem Ziel angelangt. Als das Tierheim-Gelände immer näher kam und er das Bellen einiger Hunde hörte, wurde er nun doch sichtlich nervös.
Er war absichtlich etwas früher gefahren, damit er sich in Ruhe alles ansehen konnte, er hatte die Befürchtung, dass sich im Laufe des Tages doch eine größere Menschenmenge einfinden würde und darauf hatte er wenig Lust. Doch nun kam er sich etwas verloren vor und er wusste nicht an wen er sich wenden sollte.
Zögernd betrat er das Eingangsgebäude und wurde sogleich von einer älteren Dame begrüßt, die gerade durch den Gang gestürmt kam. Sie schien sehr beschäftigt zu sein, blieb dann jedoch stehen und lächelte ihn freundlich an.
„Hallo! Du bist unser erster Gast heute, mein Name ist Frau Nakamura, ich bin die Leiterin des Tierheims.“
Nachdem die ältere Dame dem Schüler kurz erklärt hatte was sie hier tat und sich daraufhin nach Shōtas Anliegen erkundigt hatte, rief sie nach einem Jungen, der ihm eine kleine Führung geben sollte.
So hatte der Rotschopf sich das allerdings nicht vorgestellt, er hätte sich lieber allein umgesehen, denn Smalltalk lag ihm so gar nicht und ihm stand vielmehr der Sinn nach einem ruhigen Tag. Aber was blieb ihm anderes übrig. Als die Dame den Namen des Jungen rief, stieg wieder Nervosität in ihm hoch - wie er solche Situationen hasste.
Er sah den Jungen nun auf sich zu kommen und dieser begrüßte ihn mit seinem Namen. „Woher?“ nuschelte er mehr zu sich selbst, musterte den braunhaarigen Jungen und blickte diesen verwirrt an. Als dieser sich höflich vorstellte, fiel dem Rotschopf aber endlich ein, wen er hier vor sich hatte. Es war ein stiller Junge aus der Parallelklasse, dem Shōta zugegebenermaßen noch nie Beachtung geschenkt hatte.
„Ähm..Hallo. Ich bin Shōta Akimoto, aber du scheinst mich bereits zu kennen.“ antwortete er etwas steif, doch ehe er noch etwas sagen konnte bellte der Hund, der sich neben Kenshin gesetzt hatte und als der Braunhaarige ihn vorstellte, musste er unweigerlich etwas lächeln.
„Ihr scheint euch schon zu kennen.“ sagte Shōta ehrlich interessiert, setzte sich in die Hocke und hielt dem Hund seine Hand hin, er wusste dass man fremde Hunde nicht sofort streicheln sollte.
„Na Kumpel, du hast aber einen schönen Namen. Danke, dass ihr mir das Tierheim zeigen wollt.“ sagte er freundlich. Es fiel ihm deutlich leichter mit dem Hund zu reden und als dieser seine Hand mit der feuchten Nase beschnüffelte, merkte der Rotschopf wie die Anspannung langsam von ihm abfiel.
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: barking Dogs never bite    Mo Jan 08, 2018 9:08 pm

Wie Kenshin bereits erwartet hatte, kannte Shota ihn nicht, was aber keines Falls ein Problem darstellte. Als der Rothaarige sich noch einmal vorstellte, wirkte er etwas angespannt und für einen winzigen Moment fragte sich Kenshin wie die Führung wohl aussehen würde, doch dann begann Shota zu lächeln. Drujok musste man auch einfach gernhaben.
Der Brünette begann ebenfalls zu lächeln, als der Rothaarige in die Hocke ging, um den Hund zu begrüßen. An dem Umgang mit Drujok, konnte man erkennen, dass sein Mitschüler bereits Erfahrungen mit Hunden hatte. Er war keines Falls zu überstürzt auf den Mischling zugegangen, noch sprach er in überspitzter Sprache zu ihm.
„Er scheint dich zu mögen“, stellte Kenshin amüsiert fest, als der schwarze Hund aufsprang und einmal um den Jungen herumlief. Schnell wurde dem Brünetten bewusst, dass er durch Drujok einen besseren Draht zu dem Rothaarigen aufbauen konnte. „Er war früher selbst hier im Tierheim, bis Frau Nakamura ihn zu sich genommen hat“, erzählte er ihm. „Komm Drujok, dann zeigen wir Shota mal, wie gut du es hier hattest.“
Mit wedelndem Schwanz verließ Drujok auch schon den Eingangsbereich. „Achso, zum Eingangsbereich muss ich wahrscheinlich nichts sagen, oder?“, fragte er den Rothaarigen. „Hier ist eigentlich nur die Anmeldung und hinter der Tür, hinter welcher Frau Nakamura eben verschwunden war, befindet sich das Büro. Fragen kannst du natürlich trotzdem stellen.“
Wie nicht anders zu erwarten, rannte Drujok durch den Flur zu allererst zu der Vorratskammer. Kopfschüttelnd lachte Kenshin und öffnete die Tür. „Tja, das ist die Vorratskammer“, stellte er den Raum vor, den man eigentlich nicht als Kammer bezeichnen konnte, als er eingetreten war. „Da haben wir einmal alles für die Kleintiere“, deutete er zu der einen Seite, wo sich Heu, Stroh, Futter und frisches Obst und Gemüse befand. Außerdem standen dort auch einige unbenutzte Flaschen, Futternäpfe oder Toilettenschalen „Dann für die Katzen.“ Gegenüber der Tür stand ein großes Regal in dem sich Katzenfutter, Katzenstreu und weitere Dinge für Katzen befanden. Daneben standen noch unbenutzte Kratzbretter und –bäume. „Das meiste was du hier siehst, sind Spenden von Futterhäusern.“ Er nahm ein Katzenspielzeug mit Leckerlispalt heraus und drehte sich dann zu Shota um. „Es sind eben Dinge, die…“ Weiter kam er nicht, denn dann wurde er schon von dem Bellen von Drujok unterbrochen, der vor einem weiteren Regal saß, wo sich unter anderen Hundefutter und Leckerlis befanden. „Du musst dich ein wenig gedulden, Drujok“, meinte er zu dem Hund. „Du bist gleich dran, keine Sorge.“ Schmunzelnd drehte er sich wieder zu Shota. „Also, die Spielsachen sind meistens Dinge, die sie nicht mehr loswerden oder die sie nicht mehr verkaufen dürfen, weil zum Beispiel die Lackierung falsch ist. Heile sind sie aber alle, also es gibt keine Verletzungsmöglichkeiten.“
Brav saß Drujok vor dem Regal, mit den Leckerlis. Er hechelte aufgeregt und wedelte mit dem Schwanz. „Wenn du magst, kannst du ihm ein Leckerli geben“, meinte er zu dem Rothaarigen und deutete auf eine Box mit mehreren Unterteilungen. „Er isst eigentlich alles gerne.“
„Hast du denn einen Wunsch, wo du zuerst hingehen möchtest?“, fragte er an Shota gerichtet. Schließlich war er Gast und interessierte sich für die Räumlichkeiten und die Tiere. Kenshin wollte ihn keineswegs langweilen.
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Shōta Akimoto

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BeitragThema: Re: barking Dogs never bite    Do Jan 18, 2018 10:27 am

Shōta war dankbar, dass Drujok wohl Gefallen daran gefunden hatte, den Beiden zu folgen. Er stand auf, beobachtete aber immer wieder den Hund, den er schon jetzt sehr mochte. Tiere hatten schon immer eine besondere Wirkung auf ihn gehabt, schon als er klein war, hatte der Hund der Familie oft bei ihm geschlafen und ihn begleitet, wenn er spielen ging.

Der Schüler nickte, als Kenshin nun mit seiner Führung begann und ihm von Drujok und Frau Nakamura erzählte. Shōta gefiel die Art wie Kenshin redete. Er war ruhig, hatte eine angenehme Stimme und überhäufte ihn nicht mit sinnlosem Gequatsche. Da waren viele seiner Mitschüler ganz anders. Die hatten ihn anfangs immer mit zig Fragen gelöchert oder ihm sofort ein Ohr abgekaut. Besonders seine Banknachbarin hatte ihn fürchterlich genervt, das Mädchen kannte kein Punkt und Komma und erzählte von ihrem Leben, als wäre es irgendein Artikel einer Klatschzeitung.
Der Rothaarige verdrehte die Augen, wandte sich dann aber an seinen Mitschüler und schob diese Erinnerungen beiseite.
„Okay.“ sagte er schlicht und nickte. Bisher hatte er keine Fragen und so folgte Shōta dem Brünetten in die Vorratskammer.
„Wow..“ entfuhr es ihm. Er hatte zuvor noch nie ein Tierheim von innen gesehen und war erstaunt wie viel es hier gab. Hier wurde wirklich gut für die Tiere gesorgt, es war fast wie in einer Zoohandlung. Das Futter war größtenteils ziemlich hochwertig und auch die Spielzeuge sahen gut aus. Der Rotschopf drehte sich zu Kenshin, der gerade ein Katzenspielzeug in der Hand hielt.
„Wirklich großartig was die Futterhäuser und Firmen spenden. Ich kenne ein paar der Futtersorten, die sind richtig hochwertig und die Spielzeuge sehen auch toll aus. Ich...hätte gedacht, dass es hier viel schlichter sein würde.“ gab er zu und lächelte etwas verlegen.
Dann galt seine Aufmerksamkeit allerdings wieder Drujok, der bereits vor den Regalen saß und sich ein Leckerli erhoffte.
Shōta drehte sich jedoch hastig wieder zu Kenshin um, als dieser ihm erlaubte dem Hund selbst etwas zu geben.
„Hey, danke!“ entfuhr es ihm fröhlich und begab sich dann zu den Boxen mit den Leckerlis. Mit Bedacht schaute er sich die verschiedenen Leckereien an und wählte dann einen kleinen Kausnack in Form eines Knochens aus.
Drujok setzte sich geduldig vor Shōta. Er öffnete die Hand zu einer Fläche und hielt sie dann dem Mischlung hin. Sofort schnappte sich dieser die Belohnung und leckte dem Jugendlichen über die Hand.
„Braver Hund aber du hast mich ganz voll gesabbert“ lachte er und fuhr dem Hund dann erstmals durch das weiche Fell. „Du bist ein lieber Hund aber mehr gibt’s jetzt nicht von mir.“ sagte er, als Drujok noch immer schwanzwedelnd vor ihm saß.

„Hmm...ich würde mir gern den Bereich ansehen, wo die Katzen untergebracht sind.“ sagte er nach kurzer Überlegung an Kenshin gerichtet.

Als sich die beiden Schüler auf den Weg zu den Katzengehegen machten, fiel Shōta etwas ein. „Warten die Tiere hier eigentlich lange auf ein neues Zuhause? Und...ist es nicht manchmal schwer sie gehen zu lassen, wenn man sie schon länger kennt?“
Er vermied es extra Kenshin direkt danach zu fragen, er fand es dann doch etwas unhöflich seinen Mitschüler so persönlich auszufragen aber es interessierte ihn, denn er konnte sich überhaupt nicht vorstellen wie es wohl sein mochte, wenn man ein Tier das man gern hatte, gehen lassen musste. Auch wenn es natürlich das Beste war, wenn es einen neuen Besitzer fand.
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