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 Soon to be... you are the music in me

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AutorNachricht
Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Mo Feb 12, 2018 2:44 pm

2 Jahre später
Tag des Umzugs
Samstag, 22:40 Uhr
Yamato und Sora

Nach wie vor war der junge Mann sehr verhalten damit, seine Gefühle offen zu bekunden, was Sora jedoch nicht störte. Sie erwartete nicht mal, dass er die berühmten drei Worte jedes Mal erwiderte, wenn sie das Verlangen hatte, ihm diese mitzuteilen. Umso mehr freute sie sich, wenn er über seinen Schatten sprang und ihre Liebe erwiderte.
So auch dieses Mal. Ein warmes Lächeln erschien auf Soras Lippen als er ihre Handinnenfläche küsste und ihr Herz machte einen kleinen Hüpfer. Sie selbst sagte ihm auch nicht sehr oft, dass sie ihn liebte, auch wenn sie es manchmal jeden Moment hinausschreien wollte, aber sie wollte, dass diese magischen drei Worte für sie etwas Besonderes blieben.
Sanft strich Sora mit ihrem Daumen über seine Wange. Seine Haut fühlte sich so weich unter ihrer Fingerkuppe an, sie liebte es, ihn zu berühren. Erst als sie sich dazu entschlossen hatte, seinen Hals zu verwöhnen, löste sie ihre Hand von seiner Wange.
Sie liebte die Verbindung zwischen ihm und ihr, die gefühlt immer dann entstand, wenn ihre Körper sich berührten. Bei diesem Hochgefühl, was sie dann hatte, rutschte die große Welt in ganz weite Ferne und dann waren nur noch sie und er da.
Zart strich sie mit ihren Fingern neugierig über seine Brust, als würde sie diesen Teil von ihm das erste Mal kennen lernen. Ebenso schienen die Hände von Yamato auf Wanderschaft zu gehen, bis diese ihren Platz auf ihren Beinen fanden, während sie ihn weiterhin verwöhnte.
Wieder entkam ihm ein leises Stöhnen, was Sora regelrecht in sich aufsog. Sie liebte es, wenn sie ihm solche Laute entlockte und so musste sie auch dieses Mal etwas schmunzeln, während sie weiterhin an seiner Haut herumknabberte.
Die Information, die er gerade so hervorgepresst bekam, nahm sie zur Kenntnis. Kurz ließ sie von ihm ab, um zu überprüfen, ob sie bereits für sichtbare Male gesorgt hatte, dies war nicht der Fall. Er wollte scheinbar auch auf Nummer sicher gehen, weshalb er ihr Kinn etwas anhob. "Alles Gut, Deine Haut ist perfekt wie immer..", raunte sie leise und strich sanft über seinen Hals. Dennoch zog sie es vor, seinen Hals in Ruhe zu lassen, ehe es mit ihr durch ging. Nach wie vor hatte er ihr Kinn ergriffen, sachte hob sie die Hand und strich über seinen Unterarm, während sie genießend die Augen schloss. Dann zog er sie abermals in einen innigen Kuss, den sie nur zu gern erwiderte.
Ihre Neckerei, indem sie ihr Becken an ihm rieb, konterte er, indem er sie etwas mehr auf sich drückte. Dieses Mal entkam Sora ein Keuchen, welches aber durch den leidenschaftlichen Kuss erstickt wurde.
Eine kurze Zeit lang ließ sie sich in diesen Kuss fallen und wollte einfach nichts anderes mehr tun, bis der Morgen ihr verkünden würde, dass ein neuer Tag angebrochen war. Weiterhin etwas neckend, aber mehr aus Erregung rieb sie sich weiter an ihm. In Sora wuchs wieder dieses aufregende, kribbelnde Gefühl an, von dem sie mehr wollte. Sie löste die Verbindung ihrer Lippen, blieb ihm aber noch nah und sah ihn beinah hungrig an.
Sie wollte und konnte sich und vor allem ihn nicht noch länger warten lassen. Langsam richtete sie sich auf, hob ihr Becken und fuhr mit ihrer Hand zwischen ihre Beinen zu seiner Erregung, welche sie sachte umgriff und fest hielt. Ihren Blick wand sie nicht von ihm ab, im Gegenteil. Sie suchte den seinen, um sich an ihn klammern zu können, während sie sich langsam auf ihn nieder sinken ließ. Sie biss sich selbst auf die Unterlippe und hielt ihren Atem an, den sie ab und an keuchend abgab. Stück für Stück nahm sie ihn in sich auf und war zeitgleich auch so dankbar für die kleine Wunderpille, die sie täglich einnahm, damit sie ihn ganz intensiv spüren konnte, so wie in diesem Augenblick.
Erst als sie wieder ganz auf ihm saß und einen Moment brauchte, bis sie sich an ihn gewöhnt hatte, lehnte sie sich wieder vor zu ihm und zog ihn in einen innigen Kuss. Ihr Unterleib pochte vor Aufregung. Während sich die Lippenpaare leidenschaftlich begegneten, strich sie mit ihrer Hand wieder in sein Haar, welches immer noch leicht feucht war. Sie mochte das Gefühl, wie seine Strähnen durch ihre Finger glitten.  Während sie nicht einmal im Traum daran dachte, diese Verbindung zwischen ihren Lippen zu lösen, begann sie vorsichtig, ihren Unterleib zu bewegen.
Sie hoffte, dass dieser Augenblick nie enden würde, was rational betrachtet leider absolut unmöglich war. Die Sehnsucht nach dem Blonden wuchs immer mehr in ihr an und in Augenblicken wie diesem, war sie ihm so dermaßen nah, dass das Glück in ihr Purzelbäume schlug.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Di Feb 13, 2018 4:09 pm

2 Jahre später
Tag des Umzugs
Samstag, 22:40 Uhr
Yamato und Sora


Obwohl er selber wusste, dass er gut aussah, grinste Yamato verlegen, als Sora ihm versicherte, seine Haut wäre unversehrt und sogar perfekt. „Blödsinn“, murmelte er, jedoch immer noch mit einem breiten Grinsen auf den Lippen. Denn wer bekam nicht gerne von seiner Freundin gesagt, dass er gut aussah? Vor allem in so einem Moment?
Ihrer sanften Berührungen, die daraufhin folgten, waren ebenso erregend, wie die Lippen, die nun seinen Hals verlassen hatten. Sora schaffte es einfach spielend ihn um den Finger zu wickeln. Yamato schloss genießerisch die Augen, während jede ihrer Berührungen heiße und kalte Schauer verursachte.
Kurz haderte Yamato mit sich, ob er Sora weiterhin die Führung überlassen sollte, oder ob er sie einfach wieder auf die Matratze befördern sollte, wo sie ihn derart reizte und sein Körper mittlerweile immer mehr nach Aufmerksamkeit schrie. Doch auch Sora schien genug von den Spielereien zu haben und richtete sich auf, um ihre Position leicht zu ändern.
Nun schien sie auch keine Zeit mehr verlieren wollen, sondern ließ sich ließ sich langsam sinken. Ihr Blick war dabei fest auf sein Gesicht geheftet, weswegen er ebenfalls Blickkontakt hielt, auch wenn das reichlich schwer war, während Sora ihn immer weiter in sich aufnahm. Am liebsten hätte er ihr sein Becken drängend entgegen bewegt. Aber seine Selbstbeherrschung hielt Yamato zurück. Immerhin war das Letzte, was er wollte, Sora durch überstürzte Handlungen weh zu tun. Um seinen Händen einen anderen Halt zugeben, als ihre Oberschenkel, griff er mit der einen Hand in das Bettlaken unter sich und mit der anderen in seinen Pony. Yamato biss sich auf die Lippen, wie er es im Grunde gewohnt war. Anscheinend musste auch er sich noch daran gewöhnen, dass sie diese Wohnung nun für sich hatten.
Kaum, dass Sora ihn vollständig ihn sich aufgenommen hatte, näherte sie sich ihm wieder und küsste ihn erneut. Sofort legte er die Hand in ihren Nacken, um sich bei sich zu behalten. Dafür begann sie mit ihren Fingern, seine Haare unordentlich zu machen. Yamato musste jedoch die Verbindung zwischen ihren Lippen lösen, als Sora sich zu bewegen begann. So leise wie möglich stöhnte er gegen ihre Lippen und platzierte seine Hand wieder an ihrer Hüfte. Denn nun, wo sie begonnen hatte sich zu bewegen, konnte er den Rhythmus immerhin mitbestimmen.
Auch wenn Yamato es liebte, Sora zu küssen, hatte diese Position einen Nachteil. Er konnte kaum etwas von ihr sehen. Also schob er sie leicht an der Schulter zurück, bis sie wieder über ihm kniete. Er schenkte seiner Freundin ein schiefes Grinsen, bevor er seine beiden Hände an ihrem Körper entlang wandern ließ, bis sie bei ihren Brüsten angelegt waren. So gefiel ihm die Position noch einmal besser. Immerhin war Sora auch viel zu attraktiv, um sie nicht anzusehen.
Yamato beschleunigte den Rhythmus etwas und beobachtete Soras erregtes Gesichtsausdruck, der auch ihn dazu brachte, auf zu keuchen. Lange schaffte er es nicht, sich ihren Brüsten zu widmen, sondern musste schon bald wieder Halt an ihrem Becken suchen. Seine Stöße wurden schneller und härter, während das Kribbeln in seinem Körper immer mehr zunahm. Seine Finger fassten fester zu, als die Hitze größere Ausmaße annahm und sein Unterleib verräterisch zu zucken begann.
Den Kopf in den Nacken legend, konnte Yamato sein lautes Stöhnen nicht mehr unterdrücken, als er den Höhepunkt erreichte. Keuchend ließ er sich zurück in die Kissen sinken und öffnete die Augen, um zu Sora aufzusehen. Erneut biss er sich auf die Lippen. Dieses Mal, um seine Laute zu unterdrücken, sondern weil sie ein faszinierendes Bild bot. Dass er der Einzige war, der sie so zu Gesicht bekam, freute ihn natürlich ungemein.
Yamato löste seine Hand von ihrer Hüfte und legte sie an Soras Wange. Sein Blick würde prüfender, um sich zu vergewissern, ob alles okay war?



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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Di Feb 13, 2018 8:50 pm

2 Jahre später
Tag des Umzugs
Samstag, 22:40 Uhr
Yamato und Sora


Langsam begannen die jungen Leute einen guten Rhythmus für ihren Bewegungen zu finden, denn nach nur kurzer Zeit legten beide etwas an Geschwindigkeit und Härte in ihren Bewegungen zu. Zärtlich, aber auch gleichzeitig leidenschaftlich küsste sie Yamato und stöhnte bei jeder Bewegung süßlich in den Kuss hinein. Ungewohnter weise löste Yamato den Kuss, nur um sie wieder dazu zu bewegen, sich aufzurichten; diesem Wunsch kam sie nach und setzte sich aufrecht. Ihre Finger streiften über seine Straffe Haut und ihre Nägel kratzten leicht über die empfindliche Oberfläche des jungen Mannes.
Dieser tat es ihr gleich und ließ seine Hände zu ihren Brüsten wandern. Sofort löste die junge Frau ihre Hände von seiner Brust und platzierte ihre rechte Hand auf seiner, mit der linken fuhr sie sich durchs Haar und verweilte einen Augenblick an ihrem Kopf, um die Haarsträhnen dem Gesicht fern zu halten.
Immer und immer wieder entkam der jungen Frau ein Stöhnen, dass den Raum erfüllte. Er wusste einfach, wie er sie in eine Ecke treiben konnte, wo sie ihm nicht entkam und das gefiel ihr. Das gefiel ihr sehr.
Immer und immer weiter bewegten sich die Körper der jungen Leute, legten an Geschwindigkeit und Intensität zu, durch jeden seiner Stöße erbebte ihr Körper voller Lust und Erregung. Die Hitze stieg in ihr an und es kam ihr so vor, als würde das ganze Zimmer durch ihr Tun erglühen und erhitzen.
Immer wieder schloss sie genießend die Augen und gab sich diesem berauschenden Gefühl der Liebe hin. Als er die Hände verlagerte zu ihrem Becken, angelte sie nach Halt und platzierte ihre Hände wieder auf seiner Brust, so konnte sie sich gut abstützen.
Während sie sich ihm hingab und mit ihm zusammen dem Ende entgegen fieberte, biss sie sich auf die Unterlippe und blinzelte mit einem Auge zu ihrem Freund, dessen Anblick jeden Gott einfach absolut unanbetungswürdig dastehen ließ.
Und dann kam die entscheidende Bewegung, die entscheidende Berührung, die sie erneut um den Verstand brachte und die sie dahin trieb, wo er sie haben wollte, zusammen mit ihm. Wild und leidenschaftlich wand sich die junge Frau auf Yamato, fuhr sich mit beiden Händen in ihr eigenes Haar und krallte sich in dieses, während sie erneut seinen Namen laut ausstieß und seinen Körper mit dem ihren massierte.
Für einen Augenblick hielt die junge Frau den Atem an und verharrte in ihrer Position, um im nächsten Moment langsam nach vorne weg auf ihm zusammen zu sinken. Ihre Stirn platzierte sie an seiner Schulter, während ihre Atmung schwer und stoßweise ging. Sofort spürte sie, wie ihr Körper vor Erschöpfung zu zittern begann. Sachte hob sie den Kopf, als sie eine Berührung an ihrer Wange spürte, um ihn mit einem Lächeln anzusehen und ihm zu signalisieren, dass alles in Ordnung war.
Es war für den Augenblick einfach viel zu anstrengend, den Kopf lange gehoben zu lassen, so ließ sie ihn wieder sinken und gönnte ihrem Körper eine kurze Auszeit.
Ihr Unterleib pochte, als wäre ihr Herz an die falsche Stelle gerutscht und nachdem sie wieder zu Atem gekommen war, richtete sie sich, mit immer noch zitternden Armen, langsam auf, nur um sich im nächsten Moment von ihm runter zu rollen und kraftlos neben ihm zum liegen zu kommen. Sie blieb ihm ganz nah und schmiegte sich an ihn, zarte Küsse setzte sie auf seinen Oberarm, welchen sie sogleich auch umgriff, als würde sie diesen umarmen.
"Du bist einfach so perfekt..so viel Glück hab ich doch gar nicht verdient...", nuschelte sie leise und schloss die Augen, als sie sich an seinen Arm schmiegte. Auf einmal fiel die Hitze von ihr ab und ihr war unglaublich kalt. Erschöpft angelte sie hinter ihrem Rücken nach ihrer Bettdecke, die sie etwas über sich zog, allerdings nur bis zu ihrer Taille, die Beine lugten immer noch daraus hervor. Eines davon legte sie auf die Beine von Yamato. Ein leises und zufriedenes Schnurren entkam ihrer Kehle. Wie schaffte es der junge Mann nur immer wieder, Seiten an ihr hervor zu kitzeln, von denen sie selbst nicht einmal wusste?
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Mi Feb 14, 2018 1:15 pm

2 Jahre später
Tag des Umzugs
Samstag, 22:40 Uhr
Yamato und Sora

Soras und seine Stöhnen erfüllte den Raum und er hörte deutlich erneut seinen Namen heraus, was Yamato endgültig den Rest gab. Auch jetzt noch, als er versuchte, wieder zu Atem zu kommen, war ihrer beide Keuchen deutlich zu hören. Träge umschlag er ihren zierliche Körper, als sie sich ihn kuschelte. Ihr Lächeln spiegelte sich in seinem Gesicht wieder und Yamato zog seine Freundin noch enger an sich.
Dass sich Sora schon bald neben ihn legte, fand Yamato fast schade. Immerhin hatte er sie gerne möglichst nah bei sich und zu schwer war Sora auch nicht. Aber bestimmt war es so für sie gemütlicher. Und da sie sich auch jetzt wieder an ihn schmiegte, sah er auch davon ab, sich zu beschweren. Nicht, dass er das sonst viel tat.
Ihre weichen Lippen berührten erneut seine Haut. Dieses Mal waren die Berührungen jedoch nicht verlangend, sondern einfach nur zärtlich, weswegen Yamato genießerisch die Augen schloss und seinen Kopf in das Kissen kuschelte. „So kann es bleiben“, informierte er Sora mehr als zufrieden mit der Gesamtsituation. Die ganze Arbeit, die sie bereits geleistet hatte und die noch vor ihnen lag war nun vergessen. Wenn sie beide so zusammen lagen, konnte er die Welt um sich herum nur zu gut vergessen.
Soras leise Worte ließen den Sänger jedoch prompt erröten. „Sag so was nicht“, bat er sie äußert verlegen. „Wir wissen beide, dass ich weitab von perfekt bin.“ Wenn es jemanden gab, der mit reichlich vielen Fehler aufwarten konnte, dann war das einfach er. „Du bist perfekt.“ Und da würde ihm wohl niemand wiedersprechen. Er gab Sora einen Kuss auf den Haaransatz und kuschelte sich dann unter die Decke, die sie zu sich heran gezogen hatte. Eigentlich war das Bett groß genug, dass sie nicht so eng zusammen liegen mussten und zwei Decken hatten sie auch, aber gerade wollte er dieses Zweisamkeit nicht missen. Behutsam zog Yamato die Decke jedoch weiter nach oben. „nicht, dass du krank wirst“, warnte er Sora und schmiegte sich enger an Sora.
Nun, wo die gesamte Erregung fort war, überkam ihn die Müdigkeit und Sora schien es nicht anders zu ergehen. Sie wirkte erschöpft, aber glücklich. Ein Lächeln stahl sich auf sein Gesicht, als sie zufrieden schnurrte.
Yamato streckte die Hand nach der Lampe auf dem Nachttisch aus, um diese auszuknipsen und das Zimmer ins Dunkel zu hüllen. Nun konnte er Sora nur noch schemenhaft ausmachen. „Die zweitbeste Entscheidung meines Lebens mit dir zusammen zu ziehen“, wisperte er ihr zu und machte es sich nun ebenfalls etwas bequemer, was gar nicht so einfach war, wenn Sora seinen Arm umklammert hielt. Aber er wollte ihrer Körpernähe auch auf keinen Fall missen. „Die erstbeste war mit dir zusammenzukommen“, informierte er seine Freundin müde, bevor er die Augen schloss. Alles in ihm schrie nach Schlaf. Die letzten Tage waren eben auch wirklich anstrengend gewesen und morgen würde es schon weiter gehen. Aber solange sie Momente wie diese hatten, war es den ganzen Stress wert.


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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Mi Feb 14, 2018 8:27 pm

2 Jahre später
Tag des Umzugs
Samstag, 22:40 Uhr und Sonntag, 09:35
Yamato und Sora

Unfassbar erschöpft lag Sora neben dem jungen Mann, der ebenso ermattet war. Sanft schenkte sie seinem Oberarm zärtliche Küsse, während sie weiterhin die Augen geschlossen hielt. Auf seine Aussage hin gab sie ein bestätigendes Brummen von sich. Reden war einfach viel zu anstrengend gerade.
Noch immer strahlte Yamato eine wahnsinnig angenehme Wärme aus, sodass sie sich noch mehr an ihn kuschelte und ihr Gesicht zwischen dem Kissen und seinem Arm etwas vergrub.
Schon legte der junge Mann Protest ein bei ihren Worten. Sie wusste genau, dass er das tat und ein Grinsen schummelte sich auf ihre Lippen. Sie löste den Kopf aus ihrem Versteck, blinzelte mit einem Auge und sah ihn an. "Ich weiß ja nicht, was du weißt, aber ich weiß, dass Du für mich perfekt bist, mit all deinen Ecken und Kanten.", stellte sie fest und beharrte auch darauf. Ein leises Kichern folgte schließlich von ihr, als er versuchte das Blatt zu wenden. Sie wusste ganz genau, dass es keinen Sinn machte, Widerspruch dagegen einzulegen und so ließ sie es einfach unkommentiert, auch wenn es ihr Herz einen Hüpfer machen ließ. Sie freute sich über solche Komplimente aus seinem Mund. So schenkte sie seinem Arm noch einen dankenden Kuss. Mit einer Hand fuhr sie sanft über die Haut an seinem Unterarm, wenngleich das auch eine sehr kleine Berührung war, da die Müdigkeit immer mehr nach ihr griff und so wurde ihr Augenlid auch wieder extrem schwer und sie zog vor, es wieder zu schließen.
Wieder folgte ein müdes Grinsen, als sie einen Kuss auf ihren Schopf bekam, doch war das real oder schon im Traum? Sie konnte es gar nicht mehr richtig auseinander halten, da ihr Geist sich schon langsam zurück zog, um ihr die nötige Ruhe zu gönnen. Der junge Mann zog die Decke auch über sich und deckte somit sich und die junge Frau zu. Sofort wich die Kälte und die angenehme Wärme machte sich auf Soras Körper breit, woraufhin ihr ein leiser, angetaner Seufzer entfuhr. Krank werden konnte sie sich wirklich nicht erlauben und so löste sie sich von seinem Arm und rutschte etwas näher zu ihm, um mit ihrem Kopf auf seiner Brust einzuschlafen. Lediglich das Licht hielt ihr Bewusstsein noch im Hier und Jetzt, doch kaum war dieses erloschen, griff die Müdigkeit nach der jungen Frau und entführte sie in einen traumlosen Schlaf. Obwohl sie bereits weit genug abgedriftet war, vernahm ihr Körper noch seine Worte und sie murmelte etwas Unverständliches als Erwiderung, ehe sie den Arm auf die andere Hälfte seiner Brust platzierte und keinen Mucks mehr von sich gab.

Die Sonne schien Sora ins Gesicht und kitzelte ihre Nase. Protestierend kräuselte sich ihre Nase etwas ehe sie die Augen aufschlug und sich für den ersten Moment irritiert umsah. Wo war sie noch gleich? Ach ja. Die erste Wohnung. Ihr Blick flog über das Bett zu ihrer Rechten, doch der Platz war leer. Wo war Yamato?
Sie hielt sich die Bettdecke fest an ihren Körper und setzte sich auf. Ihr Haar war vom Schlaf zerzaust. Die Sonne schien auf ihren Körper und ließ diesen porzellangleich wirken. Irritiert sah sie sich um und bemerkte, dass die Türe zum Schlafzimmer nur angelehnt war. "Yamato?", fragte sie leise, so dass er es eigentlich kaum hören konnte.
Ihre Hand fuhr zu ihrer Stirn und strich sich einige der Haarsträhnen aus dem Gesicht. Wie spät war es eigentlich? Die Sonne stand scheinbar schon viel zu hoch, eigentlich wollte die junge Frau doch früh aufgestanden sein, um noch einiges in der Wohnung zu schaffen! Wie ärgerlich das doch für sie war, nun aber schnell! Gerade wollte sie sich in Bewegung setzen, da ging auf einmal die Schlafzimmertüre auf und ihr Freund kam mit einem Tablett balancierend in den Raum hinein. Sofort blieb sie sitzen wie angewurzelt und starrte ihn an. Hatte er wirklich Frühstück gemacht? "Guten Morgen.", gab sie mit einem überraschten Unterton von sich. In der Regel war er derjenige von beiden, der länger schlief.
Sofort rutschte die junge Frau etwas zur Seite, damit ihr Freund platz hatte, sich zu setzen und das Tablett abzustellen. "Das..ist ja so lieb von Dir.", gab sie munter von sich und war wirklich gerührt, dass er sich so liebevoll um sie kümmerte und dafür sorgte, dass es ihr gut ging. Denn das tat es definitiv. Jede kleine Aufmerksamkeit, die er ihr entgegen brachte, stärkte sie und verlieh ihr genug Energie, um alles umzusetzen, was sie sich vorgenommen hatte.
Sie ließ die Decke los und erhob sich kurz vom Bett, um sich wenigstens irgendetwas über zu ziehen, dazu war sie ja in der Nacht nicht mehr gekommen.
Das Erstbeste, was sie erangeln konnte, war seine Strickjacke, die sie am Vorabend getragen und unachtsam zur Seite geworfen hatte. Diese zog sie sich wieder über und verkrümelte sich wieder an seine Seite auf ihren Platz des Bettes, aber nicht, ohne unterwegs auf seiner Höhe halt zu machen, ihm sanft über die Wange zu streichen und ihm einen Kuss zu stehlen.
"Ich hoffe, Du hast gut geschlafen?", fragte sie ruhig, als sie den Kuss gelöst hatte, ihm aber noch nah geblieben war. Das war eine Frage, die sie wirklich interessierte. Der erste Abend, die Nacht und der Morgen waren für sie schon perfekt und mit ihm an ihrer Seite würde jeder Tag zu einem perfekten Tag werden, dessen war sie sich absolut sicher.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Do Feb 15, 2018 3:22 pm

2 Jahre später
Tag nach dem Umzugs
und Sonntag, 09:35
Yamato und Sora


Am nächsten Morgen wachte Yamato zwar müde, aber eindeutig zufrieden auf. Sora schlief noch friedlich in seinem Armen und er musste den starken Drang, sie wach zu küssen unterdrücken. Immerhin hatte sie die letzten Tage so viel in dieser Wohnung erledigt, dass es gut war, wenn sie auch mal zur Ruhe kam.
Deswegen löste sich Yamato auch vorsichtig von ihr und stand vom Bett auf. So leise wie möglich öffnete er die nächstbeste Umzugskiste und fand darin tatsächlich Kleidung von sich vor, die er sich überzog. Eine blaue Shorts und dazu ein Shirt, das nicht nur verwaschen lila, sondern auch viel zu eng war. Dass alles nicht so ganz zusammenpasste, war dabei egal. Immerhin würde ihn so niemand zu Gesicht bekommen, abgesehen von Sora. Und vor der war ihr sein unstylisches Auftreten nicht peinlich.
Außerdem hoffte er, dass sie das Frühstück, dass er für sie vorbeireitet ablenken würde. Leise werkelte Yamato in der Küche herum, wo er Kaffee kochte und Toastbrot vorbereitete, während der Reiskocher vor sich hin köchelte. Nur für eine Suppe hatten sie noch nicht genug Zutaten im Haus. Etwas, was er wohl dringend noch ändern musste. Aber fürs Erste war das Frühstück mit Saft, Kaffee, Reis und Butter und Toast eine angenehme Zwischenlösung wie Yamato fand.
Dass Sora noch nicht wieder aufgewacht war, machte es nur noch besser. Denn dann konnte er sie wirklich, wie von ihm geplant im Bett mit Frühstück überraschen.
Als er die Tür öffnete, bemerkte er jedoch sofort, dass Sora schon wach war. „Morgen“, erwiderte er mit einem Grinsen. Bestimmt wunderte sich Sora, dass er schon wach war. Normalerweise schlief Yamato nämlich gerne länger. Das lag vor allem daran, dass seine Auftritte bis nachts dauerten und er am nächsten Morgen dann einfach schwer aus den Federn zu bekommen war. In der Woche hatten sie bisher eher selten bei einander geschlafen. In dieser Hinsicht war Yamato auch schon gespannt, wie die das hinbekommen würden. Immerhin brauchte er wirklich extrem lange im Bad.
Vorsichtig schob er das beladene Tablett auf das Bett und ließ sich selber neben Sora nieder. Endlich ergatterte er auch den so lang ersehnten Kuss. „Von mir aus, könntest du ruhig so bleiben“, informierte er Sora grinsend, als sie aufstand um sich etwas überzuziehen. Doch da sie dann auch gleich wieder zurückkam, zog er sie sanft am Handgelenk zu sich und ließ sie auch nicht wieder fort. „Bestens“, antworteten Yamato auf die Frage, wie er geschlafen habe. „Besser als sonst.“ Er hatte zumindest keine schlechten Träume gehabt und war auch nicht aufgewachte. Das war vermutlich ein gutes Zeichen, dafür dass er die Umgebung nicht kannte. „Ich habe aber auch nichts anderes erwartet, wenn du bei mir bist.“ Erneut küsste er sie und genoss den Moment, indem sie beide vollkommen ungestört und unter sich waren. Denn so zufrieden fühlte sich Yamato bei Weitem nicht immer. Vor allem nicht jetzt, wo Band und Studium ihm zur Last fielen und er kaum noch wusste, wie er mit den Verpflichtungen umgehen sollte. Sora war jedoch schon immer sein rettender Hafen gewesen. Hier konnte er sich entspannen und neue Energie tanken. „Und du?“, erkundigte er sich, ohne sie dabei loszulassen. Er vergrub das Gesicht an ihrer Halsbeuge. „Ich hoffe, du magst es. Etwas spärlich, aber ich gehe später einkaufen“, versprach er ihr nuschelnd an ihrem Hals. Später… später würde er sich auch um die Wohnung kümmern. Denn die Kisten, die überall herumstanden waren wirklich scher zu ignorieren. Aber diesen gemütlichen Moment wollte er mit seiner Freundin nicht ruinieren.





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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Do Feb 15, 2018 9:41 pm

2 Jahre später
Tag nach dem Umzugs
Sonntag, 09:35
Yamato und Sora


Ein leises Kichern entkam der jungen Frau, als ihr Freund ihr verkündete, dass sie ruhig in ihrer "Schlafkleidung" bleiben konnte. "Ich find das so viel bequemer.", wand sie direkt mit einem leichten Grinsen ein und schmiegte ihre Stirn an seine, denn noch hatte der Junge Mann sie aus seinem Griff nicht davon ziehen lassen.
Genießend schloss sie die Augen. Wie gut es tat, ihm so nah zu sein und dann auch noch die Tatsache, dass er gut geschlafen hatte. Ihr ging es nicht anders. Sie hatte einen tiefen und traumlosen Schlaf und nun fühlte sie sich definitiv erholt. Der Ärger, dass sie es nicht früher aus dem Bett geschafft hatte, war verflogen. Mit der neuen Energie würden die Reste des Umzugs sicherlich schnell geschafft sein.
Langsam schlug sie die Augen auf und sah in seine. Durch das einfallende Sonnenlicht leuchteten ihre Augen richtig, was auch eindeutig an ihrem Gemütszustand lag, denn sie war mehr als unendlich glücklich.
Wie süß er doch war. Er nutzte wirklich jede Chance, um ihr ein nettes Kompliment zu machen. Den darauf folgenden Kuss ging sie prompt ein und verlor sich in diesem für eine kurze Zeit.
Sora ließ sich direkt neben ihm nieder und schmiegte sich etwas an ihn, lehnte ihren Kopf an seine Schulter. Ihre Augen gingen das spärliche aber sehr liebevoll zubereitete Frühstück ab. Sie nahm sich ein wenig vom Toast und linste zu ihm auf, als er sie fragte, wie sie geschlafen hatte. "So gut, wie schon lange nicht mehr.", antwortete sie mit einem ehrlichen Lächeln und biss von dem Toast ab. In der Tat hatte sie die letzten Wochen eher schlechter geschlafen. Uni, Arbeit und der Umzug sorgten dafür, dass sie sich des Öfteren die Nacht um die Ohren geschlagen hatte. Während sie auf ihrem Toast rum kaute hielt sie ihm die nicht angebissene Ecke direkt vor die Nase. Mit ihren Rehaugen sah sie zu ihm auf und wartete darauf, dass er abbeißen würde.
Erst danach richtete sie sich etwas auf und der Blondschopf vergrub sein Gesicht an ihrer Halsbeuge. Sie ließ den Toast zurück auf den Teller gleiten und strich einmal durch sein Haar. "Das ist das beste Frühstück, was ich mir hätte wünschen können.", murmelte sie leise zurück und schmiegte ihre Wange an sein weiches Haar. Wie gut er doch duftete.
"Wir können auch zusammen gehen. Etwas Bewegung und frische Luft wird sicherlich nicht schaden.." Es war ihr nicht so recht, dass er alles alleine heranschleppen wollte, hoffentlich würde er keinen Widerspruch einlegen...
Sachte löste sie sich schließlich von ihm, um ihn anzusehen. Dabei bildete sich ein verspieltes Lächeln auf ihren Lippen. "Heißes Outfit übrigens.", kommentierte sie knapp und mit einem verspielten Unterton, um anschließend wieder ihren Toast zu greifen und diesen weiter zu vernichten. Dies war wirklich der perfekte Morgen für einen ersten Tag im gemeinsamen Leben. Sora wusste, dass dies nicht immer so sein würde, aber dennoch kostete sie diesen Augenblick so gut es ging aus.

Am Ende der Woche hatten sie mit Abstand jede Kiste ausgeräumt und alles hatte seinen Platz gefunden. Endlich konnten sie den letzten Karton in den Keller bringen. Zufrieden wischte Sora ihre Handinnenflächen aneinander ab, nachdem sie auch endlich ihre Nähecke eingerichtet hatte. Zufrieden betrachtete sie ihr Werk und beschloss sogleich sich an das Essen zu begeben. Yamato hatte wieder einen langen Tag und er würde sicherlich hungrig nach Hause kommen.
Sie bereitete etwas Curryreis und eine kleine Misosuppe zu, die sie ihm auch sogleich in den Kühlschrank packte, nachdem sie ihre Portion gegessen hatte. Dann griff sie einen Post-it und schrieb eine kleine Notiz "Dein Essen ist im Kühlschrank <3", um diesen dann an das besagte Möbelstück zu fixieren mit einem der Magneten.
Anschließend setzte sie sich wieder an ihr aktuelles Uniprojekt, an dem sie bis in den späten Abend hinein arbeitete. Erst als es wirklich dunkel war und Sora nach ihrer Schere suchte merkte sie, wie sehr ihr Rücken bereits wieder schmerzte. Genug für heute. Sie ließ die Arbeit sinken, räumte alles ordentlich beiseite und beschloss, sich vor den Fernsehr zu setzen. Es dauerte bestimmt nicht mehr lange, bis der Blondschopf nach Hause kam, sie wollte unbedingt noch auf ihn warten, auch wenn die Müdigkeit sie wieder eingeholt hatte, was sie auch daran merkte, dass sie fror. Sie ging ins Schlafzimmer und suchte sich etwas gemütliches zum drüber ziehen. Doch fand sie in ihren Sachen einfach nichts, was ihr gerade gemütlich genug erschien. Kurz linste die junge Frau zum Schrank, in dem Yamato seine Sachen verstaute. Sie Schloss den ihren und trat vor Yamatos, wo sie auch prompt ein Kleidungsstück fand. Sie zog einen Hoodie von Knife of Day hervor und zog sich diesen über. Das war ohne Zweifel die beste Entscheidung, die sie hätte treffen können. Das Kleidungsstück roch nach Yamato und so schien es, als wäre er bereits zu Hause.
Sie lümmelte sich gemütlich mit einer Decke auf das Sofa und zappte etwas im Fernsehn herum.
Irgendwann wurden ihre Augenlider jedoch immer schwerer und sie nahm eine liegende Position auf dem Sofa ein. Ein Fehler, wie sich herausstellte, denn sofort fielen ihre die Augen zu und sie schlief ein, ohne mit zu bekommen, dass der junge Mann, auf den sie so sehnlichst gewartet hatte, kurze Zeit später zur Türe rein kam.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Fr Feb 16, 2018 4:52 pm

2 Jahre später
Ein paar Tage nach dem Umzugs
Freitag, 0:10
Yamato und Sora



So leise wie möglich öffnete Yamato die Wohnungstür und zog die Schuhe direkt aus, um keine unnötigen Geräusche zu machen. Dann stellte er sein Bass direkt an der Haustür ab, wohlwissend, dass das eigentlich nicht der Platz für das Instrument war. Aber ins Schlafzimmer würde es morgen räumen. Er wollte immerhin Sora nicht wecken und eigentlich war viel zu müde um überhaupt irgendetwas zu tun.
Was am Wochenende so gut angefangen hatte, hatte seine stressige Woche direkt ruiniert. Yamatos Vorlesungen hatten ihn schon geschlaucht. Nun wusste er, wie sich Joe immer gefühlt hatte, wenn er hatte lernen müssen. Und Raumfahrt war eben auch kein einfaches Thema. Yamato interessierte sich zwar dafür, aber jetzt schon schwirrte ihm der Kopf. Es gab so vieles, was er behalten und neu lernen musste und er wollte das Studium gut abschließen um nicht beim Bodenpersonal zu versauern. Allerdings gestaltete sich sein Studium als schwierig, wenn er nebenbei noch die Band hatte, die immer erfolgreicher wurde. Eigentlich musste den Sänger das freuen. Denn darauf hatten sie ja alle hingearbeitet. Nur waren die gesamten Termine, Proben und Auftritte mit seinem Stundenplan schon schwer zu koordinieren. Noch schwerer war es, Sora dort unterzubringen.
Aus dem Grund waren sie auch zusammen gezogen, damit sie sich häufiger sahen. Aber schon in der ersten Woche war das meiste über Zettel am Kühlschrank abgelaufen. Auch jetzt fand Yamato einen solchen Zettel am Kühlschrank und lächelte glücklich. Sie hatte ihm Essen gemacht. Doch bevor er dazu kam, das Essen aufzuwärmen, vernahm er die leise Geräusche des Fernsehers. War Sora noch wach?
„Sora?“ Erstaunt ging er auf das Sofa zu, wo er seine Freundin in einem seiner Pullis vorfand. Natürlich war ihr das Kleidungsstück viel zu groß, war sie noch zierlicher und niedlicher wirken ließ. „Hey… nicht auf dem Sofa einschlafen“, wisperte er ihr zu und macht den Fernseher aus, bevor er sich vor Sora in die Hocke begab. „Du musst ins Bett“, flüsterte er ihr zu und strich ihr eine verirrte Haarsträhne aus dem Gesicht.
Das schien die Modestudentin aufzuwecken, weswegen er entschuldigend lächelte. „Entschuldige, aber du solltest dich wirklich ins Bett legen“, erklärte er ihr leise und schob kurzer Hand die Arme unter ihren schlanken Körper, damit er sie hochheben konnte. Leider trug er immer noch die Klamotten, die er bei seinem Auftritt getragen hatte. Im Idealfall hätte er geduscht, bevor er sich neben Sora ins Bett gekuschelt hätte. Aber dass er sie auf dem Sofa vorfinden würde, damit hatte er nicht rechnen können.
Hoffentlich störte sie das leicht nach Rauch riechende, durchgeschwitzte Shirt nicht zu sehr. Sonst hatte er immer versucht vorzeigbar zu Sora zu gelangen, wenn sie nach Auftritten verabredet gewesen waren. Aber durch eine gemeinsame Wohnung war das leider nicht mehr ganz so gut möglich. Schon jetzt hatte er das Gefühl, dass Sora noch mehr Seite an ihm kennengelernt hatte.
„Hast du auf mich gewartet?“, wollte er mit einem schlechten Gewissen erfahren und schloss die Schlafzimmertür mir seinem Fuß hinter sich. „Ich wusste das nicht. Sonst wäre ich nicht mit den anderen noch was trinken gegangen.“ Es kam ohnehin selten vor, dass er etwas trank. Aber er war nun mal Mitglied einer Rockband. Da kam das auch schon mal vor. Und heute hatte er sich breitschlagen lassen, sich in der Öffentlichkeit in einer Bar zu zeigen. Etwas, was auch gut für die Publicity war, wie seine Managerin sagte.


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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Mi Feb 21, 2018 6:19 pm

2 Jahre später
Ein paar Tage nach dem Umzug
Freitag, 0:10
Yamato und Sora

Der Fernsehr lief leise und spielte weiterhin den Film ab, den Sora hatte laufen lassen, als sie sich dem Schlaf ergab. Sanft flackerte das Licht, wenn sich das Bild auf dem Bildschirm veränderte.
Die angenehme Wärme umschloss sie wie ein Mantel, die Decke lag ihr bis zur Hüfte auf dem Körper, ansonsten kuschelte sie sich in den für sie zu großen Hoodie Yamatos.
Sie war einfach zu erschöpft, um bis so spät wach zu bleiben, wo sie doch morgens um kurz vor Sechs aufgestanden war.
Sie träumte von der Digiwelt und ihren Abenteuern, von ihren Freunden und von Yamato. In ihrem Traum trug sie ein bodenlanges, weißes Kleid, mit edler Spitze und kleinen Perlen. Ihr Blick glitt zu ihrer Hand, in welcher sie einen Strauß Blumen hielt. Neben ihr stand Yamato in einem schwarzen Anzug. Wie gut er in Anzügen doch aussah. Da stellte sie wieder fest, wie selten sie ihn in Anzügen sah und wie unverschämt gut er darin aussah. Ihr Blick glitt weiter und sie sah ihre Freunde und Familien saßen in Bänken schräg hinter ihnen sitzen, allesamt in festlicher Kleidung. Ihr Blick glitt wieder zu ihrem Freund, der sie mit seinen blauen Augen so warm ansah. Sie erwiderte seinen Blick und kurz darauf kam er ihr näher, was sie ebenfalls tat. Kurz bevor sich die Lippenpaare berührten, verwischte der Traum und Sora blinzelte träge. "Mhhh..?", gab sie ganz leise und müde von sich, während sie versuchte, die Umgebung nicht so verschwommen wahrzunehmen. Sie spürte, wie eine ihrer verirrten Haarsträhnen aus ihrem Gesicht gefischt wurde. Nun erkannte sie auch endlich Yamatos Gesicht, der sie sanft ansah und dabei lächelte. Sofort musste sie das Lächeln erwidern, wenngleich es auch erschöpft und müde war.
"Du bist zu Hause..", stellte sie unnötigerweise fest. Ihre Stimme klang etwas rau, was daran lag, dass sie aus dem Schlaf erwacht war. Erst merkte sie gar nicht, dass er sie angehoben hatte, doch als sie etwas mehr zu sich kam, hob sie ihre Arme und legte sie um seinen Kopf in den Nacken. Kurz brummte sie auf. "Zu schwer...", murmelte sie rügend. Auch wenn es süß war, dass er sie in Bett brachte, wollte sie nicht, dass er sich am Rücken oder so verletzte, wenn er sie einfach so hoch hob. Nichtsdestotrotz lehnte sie mit ihrem Kopf an seiner Schulter. Es duftete nach ihm. Und ein wenig nach dem Abend in der Bar oder Kneipe.  Dennoch störte es die junge Frau nicht. Er hatte sich also nicht die Zeit genommen, sich umzuziehen oder zu duschen, sondern hatte sich direkt ihr zu gewand. Sie hielt die Augen geschlossen und nickte auf seine Frage hin. "Ich wollte wissen, dass du gut...zurück gekommen bist.", murmelte sie leise als antworte und gähnte kaum hörbar gegen sein Shirt. Als sie jedoch heraus hörte, dass er scheinbar ein schlechtes Gewissen hatte, hob sie den Kopf und öffnete die Augen. "Mach Dir bitte keine Vorwürfe. Ich habe gern auf Dich gewartet. Und du hattest bestimmt Spaß mit den Anderen.", nun klang ihre Stimme ganz warm und sanft. Sie löste eine Hand aus seinem Nacken und strich über seine Wange. "Wie war der Abend?", erkundigte sie sich schließlich und wurde auf dem Bett abgesetzt. Kurz rieb sie sich über ihre müden Augen, damit sie etwas fitter war und noch etwas mit ihm reden konnte. Kurz glitt ihr Blick zur Uhr am Nachttisch. Schon nach zwölf, doch war es ihr egal, dass sie am Morgen früh aufstehen musste, sie wollte unbedingt noch ein wenig mit ihm reden. Lächelnd klopfte sie neben sich auf die Matratze. Sie wünschte sich ihn an ihre Seite, viel zu lang hatte sie auf seine Nähe verzichtet. "Ich habe Dir etwas zu Essen in den Kühlschrank gepackt, wenn Du gleich noch etwas essen möchtest.", informierte sie ihn schließlich, während sie wieder gähnen musste und dieses hinter dem Hoodie versteckte.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Fr Feb 23, 2018 5:05 pm

2 Jahre später
Ein paar Tage nach dem Umzug
Freitag, 0:10
Yamato und Sora


„Etwas spät. Tut mir leid“, erwiderte Yamato, als seine Freundin verschlafen feststellte, dass er bereits Zuhause war. Eigentlich hatte er gehofft, eher da zu sein. Aber dann war er ohnehin so lange unterwegs gewesen, dass es dann plötzlich auch egal gewesen war. Hätte er gewusst, dass Sora auf ihn gewartet hätte, wäre er wirklich nicht so lange weggeblieben. Vor allem nicht, nachdem sie sich die Woche über schon kaum gesehen hatten.
Jetzt, wo er Sora im Arm hatte, traf ihn das schlechte Gewissen mit voller Wucht. Aber nun war es auch etwas zu spät. Umso besser, dass gerade Wochenende war und sie zumindest den morgigen Tag zusammen genießen konnten. Eigentlich hatte Yamato ja darauf gehofft, ausschlafen zu können. Aber da er am Abend bereits einen neuen Bandtermin hatte, wäre es schöner, die Zeit auch effektiv mit Sora zu verbringen und nicht neben ihr zu schlafen.
Yamato lachte leise auf. „So schwach bin ich auch nicht, dass ich so ein Fliegengewicht nicht hochheben kann“, empörte sich Yamato. Sora war nun wirklich nicht schwer, selbst für ihn nicht und das obwohl er einen großen Bogen um Sport machte.
Die Sorge um ihn rührte Yamato. Das war nämlich ein neues Gefühl. Sicher, sein Vater und Takeru oder seine Freunde sorgten sich auch sicher manchmal um ihn. Aber Sora war die Erste, die ihn diese Tatsache auch spüren ließ. Und das gefiel Yamato, auch wenn er das natürlich niemals zugeben würde. Es war auch neu, dass jemand auf ihn wartetet, wenn er nach Hause kam. Sein Vater und er hatten sich immerhin eher die Klinke in die Hand gegeben. „Um mich musst du dir aber keine Sorgen machen“, entgegnete Yamato sanft.
Dann jedoch verdrehte er die Augen. „Ja, Spaß. Du kennst ja Kazukis Art von Spaß. Er wollte feiern gehen…“ Mittlerweile war es schwer für sie feiern zu gehen, ohne erkannt zu werden, vor allem, wenn sie zu viert unterwegs waren. Allerdings war das eine Tatsache, die er seiner Freundin lieber verschwieg. Ihm selbst war schon unangenehm, wenn er von Mädchen belagert wurde. Wie ging es ihr dann damit? Und ihr zu erzählen, dass er in dem Club von mehreren Mädchen angesprochen worden war, war sicher nichts, was Sora gerne hörte. Vor allem, weil einige Mädchen es nicht nur dabei beließen ihn anzusprechen. Yamato hasste es, wenn Fremde ihn ungefragt anfassten. Aber scheinbar gehörte das dazu, wenn man berühmter wurde. Jedenfalls hatte seine Managerin gesagt, er könne nichts dagegen tun ohne an Beliebtheit zu verlieren und dann würde am Ende noch seine Karriere und damit seine Musik darunter leiden und das wollte der Blonde natürlich auf keinen Fall. „Aber es war nett, mit den Jungs Zeit außerhalb von Aufnahmestudios oder Probenräumen zu verbringen“, fuhr Yamato fort. Deswegen hatte er auch nicht abgelehnt mit zu kommen. „Das Konzert lief auch echt gut. Es ist Wahnsinn, wie viele Zuschauer wir haben…“ Immer noch hatte sich der Musiker daran nicht gewöhnt und er fragte sich, ob er das jemals tun würde.
„Ich weiß, ich hab den Zettel gefunden. Aber dann habe ich danach dich gesehen und fand, dass du ins Bett gehörst…“, sagte Yamato und musterte seine Freundin liebevoll, die mittlerweile auch etwas wacher aussah. Er lehnte sich zu ihr herunter, um ihr einen kurzen Kuss zu geben. „Danke“, wispere er gegen ihre Lippen. Es war auch neu, dass ihm jemand Essen zu bereitete. Sonst hatte er sich selbst verpflegen müssen.
Yamato richtete sich wieder auf. „Ich sollte wirklich duschen…“ So konnte und wollte er jedenfalls nicht ins Bett, auch wenn die Gefahr bestand, dass Sora dann bereits wieder schlief. „Du musst aber nicht wach bleiben. Du hast bestimmt auch viel für die Uni erledigt und bist müde, oder?“, mutmaßte der Blonde. „Wir könnten morgen zusammen was machen… außerhalb der Wohnung…“ Denn wenn sie in der letzten Woche etwas zusammen unternommen hatten, dann hatte es den Umzug beinhaltet. „Ich lass dir freie Wahl“, fügte er hinzu und schenkte Sora ein kleines Lächeln, bevor er sich erneut dazu hinreißen ließ, sich auf die Matratze zu knien und ihr einen Kuss zu geben. Er hatte sie eben wirklich vermisst.
Mit der Hand zupfte er an dem Ärmel seines eigenen Hoodies. „Ich hab heute einige Mädchen mit einem unserer Hoodies gesehen, aber du bist von allen die Schönste“, wisperte er leise und löste sich soweit, dass er Sora besser mustern konnte.




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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Sa März 03, 2018 1:57 pm

2 Jahre später
Ein paar Tage nach dem Umzug
Freitag, 0:10 und Samstag 07:30
Yamato und Sora

Sora war dem jungen Mann nicht böse, dass er spät daheim war. Er kostete den Erfolg mit seiner Band einfach aus, das war für die junge Frau absolut selbstverständlich. Dennoch freute sie sich, dass er wieder da war und auch gleich ihre Nähe suchte.
Ihr Blick glitt hinauf und suchte den seinen. Sie machte sich immer Sorgen um ihn. Würde das Bento, was sie ihm für den Tag zubereitet hatte, reichen? Hatte er sich warm genug angezogen, damit er abends nicht fror, wenn er zum nächsten Gig ging? Würde er daran denken, genug zu trinken? Jeden Augenblick, den Sora nicht in der Nähe des Blondschopfes verbrachte, begleiteten sie diese Fragen auch wenn sie wusste, dass er auf sich achtete. Ein leichtes Schmunzeln schlich sich auf Soras Lippen, als er sagte, sie müsse sich nicht um ihn sorgen, aber sie konnte einfach nicht anders.
Kazuki schien meistens den Ton anzugeben, wenn es um Feierlichkeiten der Band ging. Sora wusste genau, dass Yamato diese Art von Feiern eigentlich nicht mochte, aber anstandshalber und wegen der Band ging der junge Mann so oft wie möglich eben mit. So oft sie auch feiern gingen, wusste Sora, dass sie sich auf Yamato verlassen konnte. Natürlich wurde Knife of Day immer bekannter und bekam immer mehr Fans, die eben auch weiblich waren. Zwar erzählte der Digiritter nichts von Begegnungen mit Mädchen, aber sie konnte sich durchaus vorstellen, dass Yamato viele Fangirls hatte. Immerhin sah er gut aus und war der Leader der Gruppe. Aber sie kannte den Blondschopf auch schon lang genug, um zu wissen, dass ihn diese Art der Aufmerksamkeit eher unangenehm war. Sora machte sich also eher weniger Sorgen darum, dass der Blondschopf von einer anderen Frau abgeschleppt werden konnte, auch wenn sie diese Gedanken stets für sich behielt. "Also war es doch schön.", fasste sie seine Erzählungen über den Abend zusammen. Sie freute sich, wenn er Zeit mit der Band verbrachte. Immerhin war es eine aufregende Zeit für ihn und die sollte er schon auskosten. Aufmerksam lauschte die junge Frau den Erzählungen über das verpasste Konzert. Sie wäre auch sehr gerne hin gegangen, aber sie musste wirklich an dem Uniprojekt arbeiten, weswegen ihr das Konzert und der damit verbundene Ausflug in die Clubs ein riesiges Loch in ihren Zeitplan gerissen hätte. "Ich wäre gern dabei gewesen...", beteuerte sie schließlich und senkte den Blick auf den Boden. Sie bedauerte es wirklich, nicht dabei gewesen zu sein, weil sie genau wusste, wie wichtig ihm die Musik war und innerlich hatte sie sich geschworen, so oft es ging, bei den Konzerten dabei zu sein. Sie schob diese Gefühle beiseite, denn sie war sich sicher, dass er wusste, dass es ihr Leid tat.
Langsam hob sie den Blick und sah wieder zu ihm, erhaschte seinen liebevollen Blick, der wieder so vieles in ihr auslöste. Sie liebte es, wenn er so war. Nur ihr war es vergönnt von ihm solche Blicke geschenkt zu bekommen und das war einfach ein wundervolles Gefühl. Leicht reckte sie sich, um ihm entgegen zu kommen, als sie merkte, dass er ihr einen Kuss stehlen wollte und kurz darauf spürte sie seine weichen Lippen auf den ihren. Was für eine süße Belohnung das doch war. Das Warten hatte sich also doch gelohnt. Sofort hob sie ihre Arme und platzierte jeweils eine Hand an seiner Wange, nur damit er nicht gleich wieder Abstand von ihr nahm. Eine kurze Zeit lehnte sie mit ihrer Stirn gegen seiner, nachdem sie den zarten Kuss gelöst hatten. Danach ließ sie ihn ziehen und blickte zu ihm auf. Wieder entkam ihr ein kurzes Gähnen, welches sie hinter ihrer Hand versteckte. Natürlich konnte sie verstehen, dass er nach dem langen Abend eine Dusche wollte. Sora lächelte. "Das klingt nach einer tollen Idee. Die Eisläden haben seit zwei Wochen wieder offen, habe ich gesehen." Das letzte Eis war schon wieder viel zu lang her und sie beide mochten eine Kugel Eis bei schönem Wetter. Und sofern Sora es richtig in Erinnerung hatte, sollte der kommende Tag ein warmer und sonniger Frühlingstag werden.
Wieder schenkte der Blonde ihr einen Kuss, welchen sie sich zu gern hingab. Was hatte dieser junge Mann nur an sich, dass er sie jeden Tag aufs neue in seinen Bann riss? Sora wollte es wissen, aber zeitgleich auch nicht, denn das machte ihn einfach unglaublich anziehend. Sie musste den Impuls unterdrücken, ihn auf sich zu ziehen und ihn nicht mehr gehen zu lassen. Für den Kuss hatte sie sich etwas nach hinten gelehnt und stützte sich nun mit beiden Händen auf der Matratze auf. Selbst als die beiden die zarte Verbindung zwischen sich lösten, blieb sie noch so sitzen.
Im nächsten Atemzug bekam sie aber auch schon ein Kompliment ausgesprochen, was ihr für einen Augenblick den Atem nahm. Ihre Wangen liefen rot an und sofort wurde sie etwas verlegender. Dennoch zeichnete sich ein warmes Lächeln auf ihren Lippen ab. Es fiel ihr noch viel schwerer, ihn nun wieder ziehen zu lassen, da der Impuls noch größer in ihr wurde, ihn einfach auf sich zu ziehen. "Du bist der größte Charmeur auf diesem Planeten.", sagte sie schließlich mit einem leichten Grinsen auf den Lippen. Sie kam nicht umhin genau zu spüren, wie ihr Herz einen Hüpfer machte. "Ich danke Dir...", gab sie schließlich so leise flüsternd von sich, dass man es fast nicht hörte. Sachte hob sie eine Hand und legte sie an seine Wange, nur um ihm nochmal einen zarten Kuss zu stehlen. Genießend schloss sie ihre Augen, während sie ihre Lippen zart gegen die seine Bewegte und ein wenig mit ihrer Zunge die seine liebkoste. Eine kurze Weile gab sie sich diesem Kuss einfach nur hin, doch zwang sie sich, von ihm ab zu lassen, damit er seinem Vorhaben nachgehen konnte. Ihr Blick glitt hinauf in seine Augen und obwohl der Raum nur von der Nachttischlampe erleuchtet wurde, funkelten ihre Augen vor Glück und Liebe.
"Nun ab mit dir unter die Dusche, bevor ich dich gar nicht mehr ziehen lasse.", gab sie mit einem leisen Lachen von sich und ließ von ihm ab. Sie krabbelte weiter auf das Bett und angelte nach ihren Schlafsachen, die sie immerzu unter ihr Kopfkissen packte. Danach erhob sie sich und zog langsam ihre Kleidung aus, um sie durch ihre Schlafsachen zu ersetzen. Im Nebenzimmer hörte sie kurze Zeit darauf die Dusche angehen.
Müde rieb sie sich über die Augen, legte sich mit dem Bauch auf ihre Seite des Bettes, stopfte das Kissen unter sich und blätterte noch etwas in ihrer Unilektüre herum, das sachte Rauschen der Dusche immerzu an ihren Ohren. Sie wollte unbedingt noch wach bleiben, noch etwas mit ihm reden, seine Nähe genießen. Doch langsam verschwammen die Buchstaben des Buches vor ihren Augen und ihr Kopf, den sie noch auf ihrem Handballen abstützte, wurde immer schwerer und sank schließlich auf das Kissen nieder. Der Schlaf hatte nach ihr gegriffen und hielt sie gefangen, darauf aus, sie erst zum Morgen wieder ziehen zu lassen.

Sora schlug am nächsten Morgen die Augen auf und fand sich in Yamatos Armen wieder. Der beste Platz, um morgens aufzuwachen, wie sie fand. Das Zimmer war gerade in ein warmes Orange gehüllt, ein Zeichen dafür, dass die Sonne gerade aufging. Eine Zeit lang lag sie einfach nur da, genoß die Nähe des noch schlafenden Blondschopfs. Sachte hob sie den Kopf und beobachtete ihn, wie er schlief. Sie musterte seine Augenbrauen und seine geschlossenen Augen mit den langen Wimpern. Seine perfekt geformte Nase und seine schön geschwungenen Lippen, die sie beinah dazu aufforderten, geküsst zu werden. Ein Lächeln stahl sich auf Soras Lippen. Dies war einer der Momente, in denen sie ihr Glück nicht fassen konnte. Vorsichtig hob sie einen Arm und strich ihm eine verirrte Haarsträhne aus dem Gesicht, darauf bedacht, ihn nicht zu wecken.
Danach löste sie sich vorsichtig aus seiner Umarmung und stand leise auf, um sich ein paar Anziehsachen aus dem Schrank zu holen. Schon jetzt wärmte die Sonne den Tag auf. Sie zog ein trägerloses Kleid mit einem kleinen Blumenmuster aus dem Schrank hervor und eine dazu passende Strickjacke.
Anschließend verließ sie leise das Schlafzimmer, um ihre Strickjacke über einen Stuhl in der Küche zu hängen und danach ins Badezimmer zu gehen, um sich fertig zu machen.
Im Anschluss bereitete sie das Frühstück und ein Bento für den jungen Mann zu, was er am Abend mit auf den nächsten Termin nehmen konnte, um im schließlich liebevoll den Esstisch zu decken. Es sollte ein perfekter Start in den Tag werden und sie hoffte, mit diesem Frühstück würde es für Yamato so sein. Nachdem sie alles fertig gedeckt hatte, öffnete sie leise die Schlafzimmertüre, wo Yamato immer noch friedlich schlief. Leise begab sie sich auf das Bett zu und setzte sich an den Rand der Matratze. Ihr Blick wurde wieder ganz warm und sanft, als sie ihn kurz beim Schlafen beobachtete. Langsam platzierte sie ihre Hand auf seinem Schopf und strich zart durch die einzelnen Strähnen. Leise beugte sie sich vor und legte ihre Lippen auf seine. Sie wusste, er hatte eine lange Nacht hinter sich aber sie wusste auch, dass er vor hatte, mit ihr den Tag zu verbringen und das war auch ihr größter Wunsch.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Mo März 05, 2018 3:23 pm

2 Jahre später
Ein paar Tage nach dem Umzug
Freitag, 0:10 und Samstag 07:30
Yamato und Sora

Als Yamato am nächsten Morgen aufwachte, fühlte er sich eigentlich viel zu müde um direkt aufzustehen. Die Nacht war lang für ihn gewesen und die kurzen Nächte steckten ihm einfach in den Knochen. Für gewöhnlich schlief er deswegen an den Wochenenden aus und verbannte die Sonnenstrahlen aus seinem Schlafzimmer. Aber er brauchte nicht lange, um zu realisieren, wieso die Sonne auf ihn schien oder wieso er bereits wach war.
Verschlafen hoben sich seine Mundwinkel zu einem Lächeln an, als ihm bewusst wurde, dass er wachgeküsst worden war. „Daran könnte ich mich gewöhnen“, murmelte er mit vom Schlaf belegter Stimmen und blinzelte träge. Er war einfach kein Morgenmensch. Das war er noch nie gewesen. Aber seit er Teil einer erfolgreichen Band war, war es noch schlimmer geworden.
Yamato richtete sich auf und fuhr sich mit der Hand durch die strubbeligen Haare. „Wie spät ist es?“, erkundigte er sich bei Sora und hoffte, dass er kein zu klägliches Bild abgab. Denn leider war Yamato auch bewusst, dass er auch er direkt nach dem Aufstehen nicht gerade aussah wie auf dem Cover ihrer neusten CD. Allerdings war Sora auch der einzige Mensch, der ihn so zu Gesicht bekam.
„Wir wollten Eisessen gehen, oder?“, erinnerte sich Yamato und versuchte die Müdigkeit komplett abzuschütteln, was ihm eher mäßig gelang. Jedenfalls noch. Aber er wollte Soras Zeit nicht damit vergeuden, auf ihn zu warten. Denn das hatte sie im Grunde ja bereits die gesamte Woche über getan und er hatte ein schlechtes Gewissen deswegen.
Außerdem bekam er so langsam wirklich Hunger. Gähnend streckte sich Yamato und schob die Bettdecke bei Seite. „Gib mir eine halbe Stunde, dann bin ich fertig“, bat er Sora wohl wissend, dass alleine seine Haare vermutlich die gesamte Zeit fressen würden. „Eine Stunde…“, verbesserte er daher verlegen und fuhr sich erneut durch die Haare, die sich unordentlich anfühlten und nur darauf warteten gebändigt zu werden.
Im Gegensatz zu ihm sah Sora jedoch schon vollkommen fertig und hinreißend aus, wie Yamato feststellte, weswegen er ihr erneut einen Kuss gab. Im Grunde hätte Yamato auch nichts dagegen, den Tag komplett im Bett mit ihr zu verbringen. Aber vermutlich würde es ihnen guttun, diese Wohnung gemeinsam zu verlassen.
Also schwang Yamato die Füße über die Bettkante und stand auf. „Ich beeil mich“, versprach er Sora und wollte gerade aus dem Schlafzimmer verschwinden, als er bemerkte, dass Sora bereits das Frühstück vorbereitet hatte. Erstaunt und positiv überrascht, wandte er sich zu Sora um. „Du hast schon Frühstück gemacht“, stellte er mit einem Anflug eines schlechten Gewissens fest. Sie hatte schon wieder etwas für ihn getan und er hatte geschlafen. „Du sollst doch nicht immer Essen machen“, murmelte er leise und kehrte zu Sora zurück. „Ich kann das genauso gut. Du hättest mich wecken können…“ Immerhin tat sie eigentlich ohnehin schon zu viel.




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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Mo März 05, 2018 7:05 pm

2 Jahre später
Ein paar Tage nach dem Umzug
Samstag, 07:30
Yamato und Sora

Sofort schlich sich ein Lächeln auf Soras Lippen, als die ersten verschlafenen Worte von ihrem Freund an ihr Ohr drangen. Natürlich tat es ihr leid, ihn so früh aus dem Bett zu jagen und hätten sie nicht vor gehabt, sich einen schönen Tag zu machen, hätte sie ihn definitiv auch weiter schlafen lassen. Dennoch fand sie ihn unglaublich süß, so verschlafen und mit verstrubbeltem Haar.
Soras Blick glitt auf den Wecker neben dem Bett, um seine Frage zu beantworten: "Es ist kurz nach halb Acht.", ihre Stimme hatte sie gedämpfter und sprach ganz ruhig, damit ihm das Aufstehen nicht noch viel schwerer fiel. Zeitgleich sah sie ihn auch entschuldigend an, ihn so früh geweckt zu haben. Sie kam nicht umhin, einmal durch sein Haar zu streichen und sich kurz mit ihrer Stirn an seine zu lehnen. Ein leiser, wohliger Seufzer entkam ihren Lippen, ehe sie sich wieder löste und in seine Augen sah, um dann auf seine Frage zu nicken. Eisessen gehen war geplant. Wenngleich sie auch erst einmal gemütlich Frühstücken würden und dann vielleicht einen Spaziergang durch den Park unternehmen wollten.
Sie machte ihm ein wenig Platz, während er sich aus dem Bett hievte und einkalkulierte, wie viel Zeit er im Bad brauchen würde. Ein leises Kichern entkam Sora. "Mach Dir keinen Stress. Wir machen uns einen ganz gemütlichen Tag, ja?", beruhigte sie ihn mit sanfter und ruhiger Stimme. Doch bevor er sich erhob, bekam sie noch einen Kuss von ihm geschenkt. Langsam jedoch erhob die junge Frau sich vom Bett, begab sich dann zum Fenster, um dieses zu öffnen und als sie gerade die Bettdecken zurück schlagen wollte, ertönte Yamatos Stimme aufs Neue. Langsam fuhr sie zu ihm herum und sah entschuldigend zu ihm auf. "Ich wollte die Zeit nutzen, während ich Dich noch ein wenig schlafen lassen wollte.", gab sie entschuldigend von sich. Ein wenig schmollend verzog sie ihre Lippen. "Du warst die ganze Woche viel unterwegs. Du musst Dich auch mal ausruhen und nicht hier zu Hause noch zusätzliche Arbeiten übernehmen.", während sie diese Worte in einem leicht tadelnden Ton von sich gab, stemmte sie ihre Hände protestierend in die Hüften. Im nächsten Moment lächelte sie dann aber wieder und löste die Hände von ihrer Hüfte, nur um diese im nächsten Augenblick mit den Handinnenflächen aneinander zu legen und sie etwas anzuheben, als würde sie beten. "Ein Bento für heute Abend habe ich Dir auch in den Kühlschrank gepackt...", beichtete sie schließlich noch und hoffte, er würde ihr verzeihen. Sie konnte einfach nicht anders. Sie wollte, dass es ihm gut ging und dass es ihm an nichts fehlte auch wenn sie sich dafür zurück nehmen musste, aber das machte ihr absolut nichts aus. Sie stellte sich auf die Zehenspitzen und stahl ihm noch einen Kuss, ehe sie ihm einen kleinen Klaps auf den Hintern gab. "Ab ins Bad mit Dir.", murmelte sie und wendete sich dann dem Bett zu, um dieses aufzuschlagen und ihre Schlafsachen unter dem Kopfkissen zu platzieren. Anschließend sah sie nach dem Frühstück, da dieses zum Teil noch vor sich hin köchelte, da sie wusste, dass er sich zuvor fertig machen würde. Nachdem sie sich darum gekümmert hatte, setzte sie sich noch ein wenig an ihr Uniprojekt, bis der Blondschopf wieder aus dem Bad kommen würde, dann konnte dieser perfekte Tag endlich richtig beginnen.
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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Mi März 07, 2018 5:13 pm

2 Jahre später
Ein paar Tage nach dem Umzug
Samstag, 07:30
Yamato und Sora



Für Yamatos Geschmack war kurz nach acht wirklich keine Uhrzeit zum Aufstehen. Wie schaffte es Sora nur jetzt schon so munter zu sein? Das war ja fast übermenschlich. Allerdings schaffte sie es auch, die Uhrzeit mit ihrer süßen Art direkt vergessen zu machen und Yamato freute sich nun darauf, dass er so viel Zeit mit ihr verbringen würde. Hätte er länger geschlafen, wäre der Tag eindeutig weniger entspannt.
Das hieß jedoch auch, dass er sich nicht ewig Zeit im Bad lassen konnte. Etwas, was der Blondschopf nicht immer schaffte. Aber sie jetzt noch lange warten zu lassen wäre auch unfair. Vor allem, seit er entdeckt hatte, dass Sora auch noch Frühstück gemacht hatte. Obwohl sein schlechtes Gewissen deswegen nur noch weiter zunahm, schenkte er ihr ein liebevolles Lächeln. Manchmal, in Momenten wie diesen, fand er, dass er ein Mädchen wie Sora gar nicht verdient hatte.
„Du musst dringend aufhören, so perfekt zu sein…“, stellte er fest. „Dann fällt nur noch mehr auf, dass ich es nicht bin.“ Denn schon jetzt war er kaum zu Hause und dabei wohnten sie erst seit einer Woche zusammen. Das war eine Tatsache, die Yamato mehr als alles andere störte. Immerhin hatte er sich fest vorgenommen, genau diesen Fehler nicht zu machen. Da war er einfach ein gebrandmarktes Kind. Deswegen redete er sich vermutlich auch ein, dass die stressige Zeit der Band bald vorüber sei. Die Aufnahmen für das neue Album waren bald vorüber und dann würden auch die Promotiontermine nachlassen. Hoffte Yamato jedenfalls. Unterbewusst befürchtete er jedoch, dass dem Management dann etwas Neues einfallen würde, was sie unbedingt machen mussten.
Er schlang die Arme um Sora und zog sie an sich. „Genau, ich war unterwegs und das tut mir leid“, stimmte er ihr bedauernd zu. „Dafür hast du hier die ganze Zeit gearbeitet. Wir haben abgemacht, dass wir uns die Hausarbeit teilen. Also lass mir was übrig, okay?“, bat er sie. Es war mehr als nur um sein schlechtes Gewissen zu beruhigen. Yamato wollte auch dazu beitragen, dass es zwischen ihnen weiterhin funktionierte. „Ich weiß, wie das abläuft, wenn jemand nicht Zuhause ist. Momentan kann ich an den Terminen der Band nichts ändern, aber ich kann wenigstens so viel hier helfen, wie möglich ist.“ Das verstand Sora doch sicher.
Dass sie ihm auch noch ein Benton gemacht hatte, sorgte dafür, dass Yamato auflachte. „Du machst viel zu viel für mich“, stellte er fest und gab ihr einen Kuss. Und dennoch musste er auch zugeben, dass es ihn freute. Wer bekam nicht gerne ein liebevoll zubereitetes Bento von seiner Freundin? Da konnte er wohl kaum sagen, dass ihn das störte.
Dennoch hatte sie auch recht und er musste sich endlich beeilen, damit sie den Tag nicht doch in der Wohnung verbringen würden. Also begab sich der Musiker ins Bad, wo er sich beinahe direkt seinen Haaren widmete, die eindeutig am meisten Aufmerksamkeit benötigten. Erst, als er mit dem Ergebnis zufrieden war, schnappte er sich seine Kleidung. Da es recht warm zu sein schien, hatte er sich für ein weißes Shirt und eine simple schwarzes Jeans entschieden. Damit das Outfit nicht zu langweilig war, schnappte er sich auf dem Weg zurück zu Sora noch eine seiner Ketten. Es gab nichts Schlimmeres als langweilige Outfits und seit die Band bekannter wurde, war es sogar noch wichtiger. Sagte jedenfalls auch sein Management.
„40 Minuten… gar nicht so übel, oder?“, freute sich Yamato als er sich Sora näherte, die sich wieder an die Arbeit begeben hatte. „Wie läuft es damit?“, erkundigte er sich und ließ sich auf seinen Platz am Tisch sinken.



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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Do März 22, 2018 7:59 pm

2 Jahre später
Ein paar Tage nach dem Umzug
Samstag, 08:10
Yamato und Sora

Auf Soras Lippen schlich sich ein Schmunzeln. Yamato und nicht perfekt? Sora fielen tausende Gründe ein, wieso er es für sie doch war, aber sie wusste genauso gut, dass sie gar keine Diskussion starten musste. Sie wollte einfach alles für ihn geben, damit es ihm so gut wie möglich ging und er keinen Schritt bereute. "Du weißt, wie ich darüber denke.", konnte sie sich schließlich doch nicht verkneifen und lächelte ihn ein wenig schelmisch an.
Sofort entschuldigte der Blondschopf sich auch bei ihr, dafür, dass er so oft weg war, schon in der ersten Woche ihres gemeinsamen Lebens. Ihm etwas von der Hausarbeit übrig lassen? Das fiel Sora wirklich schwer, da es ihr immerzu in den Fingern juckte, mehr als hundert Prozent zu geben und ihn zu entlasten. "Ist gut..", gab sie schließlich klein bei und schmiegte sich etwas an den Körper des jungen Mannes. Ihr Blick glitt hinauf in seine blauen Augen, sachte hob sie ihre Hand und strich über seine Wange. "Mach Dir keinen Kopf. Wir kriegen das hin. Zusammen.", flüsterte sie und stahl ihm einen Kuss, indem sie sich kurz etwas auf die Zehenspitzen stellte. Am liebsten hätte sie ihren Freund direkt zurück ins Bett gedrängt und ihn nicht mehr gehen gelassen, doch beherrschte sie sich und lies von ihm ab, damit er sich fertig machen konnte. Doch noch schnell bedankte er sich noch für das Bento und schenkte ihr ebenfalls eine zarte Begegnung mit seinen Lippen. Immer wieder flatterte ihr Herz in solchen Momenten auf, als wäre es das erste Mal, dass sie sich küssten.

Schweren Herzens ließ sie ihn davon ziehen und wand sich ihrer Uniarbeit zu. Das war eigentlich so gar nichts, worauf sie nun Lust hatte, nachdem sie sich gerade einige Zärtlichkeiten mit dem Bassisten ausgetauscht hatte. Dennoch zwang sie sich, aufmerksam daran weiter zu arbeiten, während sie auf den jungen Mann wartete. Immerhin war sie mit ihrem Zeitplan ein wenig hinterher und gedanklich plante sie schon ein bis zwei Nachtschichten ein, um dieses Projekt fertig zu bekommen. Gerade als sie sich in ihre Arbeit vertieft hatte, ertönte Yamatos Stimme wieder hinter ihr. Vierzig Minuten? So lang arbeitete sie schon wieder an dem Projekt? Und so schnell war er tatsächlich fertig geworden? Ein Lächeln schlich sich auf ihre Lippen. "Das ist wirklich schnell.", bestätigte sie ihn und ließ ihre Arbeit auf ihren Werktisch sinken, als er fragte, wie sie voran kam. Kurz glitt ihr Blick wieder auf den Haufen Stoff. "Leider nicht so gut, wie ich es geplant hatte, aber ich werde es schon hin kriegen.", antwortete sie ihm vorsichtig optimistisch. Aber sie wollte nun nicht von irgendwelcher Arbeit sprechen. Sie sollen ihren freien Tag zusammen genießen. Ihre Augen gingen den Körper ihres Freundes ab. Er hatte wirklich einen guten Modegeschmack. "Du siehst gut aus.", säuselte sie etwas und stupste ihm im Vorbeigehen leicht auf die Brust, über welche sie schließlich sanft strich, während sie sich auf den Weg zur Küche machte, um die letzten Reste fürs Frühstück aufzutischen. Gemeinsam mit ihm ließ sie sich nieder und genoss die Mahlzeit, während sie nebenher ein wenig von der vergangenen Woche plauderten. Es war wirklich beeindruckend, wie viel er mit dem Studium und der Band erlebte, manchmal klang es wie aus einem Film oder einem Traum und es tat der jungen Frau unendlich leid, dass sie nicht noch mehr ein Teil von seinem Erfolg mit Knife of Day sein konnte, da auch sie ihre Pflichten hatte. Gemeinsam räumten sie nach dem Essen den Tisch ab und waren schließlich bald bereit, um in den Tag außerhalb der Wohnung zu starten. Sora schnappte sich ihre Sonnenbrille vom Sideboard und warf sich ihre kleine Umhängetasche um, ehe sie zusammen die Wohnung verließen. Wie immer hielten sie schon ein wenig Abstand voneinander, wenn sie außerhalb ihrer vier Wände waren. Soras Blick glitt zu ihm hinauf und sie lächelte schon wieder. "Also, was willst Du zuerst machen? Ich bin überall dabei!"
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    So März 25, 2018 11:31 pm

2 Jahre später
Ein paar Tage nach dem Umzug
Samstag, 08:30
Yamato und Sora

So schnell war er nun auch wieder nicht gewesen. Vielleicht für seine Verhältnisse. Aber nicht für die der Allgemeinheit. Anscheinend aber hatte sich Sora schon an ihn gewöhnt, wie er grinsend feststellte.
„Ich glaube nicht, dass es schlecht ist“, ermutigte er Sora, die jedoch nicht so wirkte, als wolle sie über die Arbeit sprechen. Also seufzte er und hob ihr Kinn sanft an, um ihr einen Kuss zu geben. „Du weißt, ich bin dein größter Fan. Und irgendwann werden die Leute neidisch darauf sein, dass ich deine Klamotten tragen darf und das einfach so“, murmelte er gegen ihre Lippen, bevor er von Sora abließ, damit sie wirklich langsam wie geplant in den Tag starten konnten. Denn die Gefahr, dass sie die Wohnung nicht verließen, war viel zu groß, wenn er sich nicht langsam von Sora wegbewegte.
Deswegen war Yamato fast schon positiv überrascht, als sie es wirklich schafften, die Haustür zu erreichen. Auch der Musiker schnappte sich seine Sonnenbrille mit verspiegelten Gläsern, die er manchmal wirklich benötigte wenn er vor die Tür wollte. Hoffentlich war heute ein Fanfreier Tag…
Sora schlenderte neben ihm her und er warf ihr hinter seiner Brille versteckt einen Seitenblick zu. Vielleicht hätten sie doch den Tag im Bett starten sollen. Sie sah nämlich heute verdammt gut aus. Aber sie waren beide keines dieser Paare, das ihre Zuneigung öffentlich zur Schau stellte sondern übten sich in höflicher Zurückhaltung.
„Ich dachte, wir gehen in den Park. Es ist viel zu früh für Eis und Geschäfte haben auch noch nicht geöffnet“, überlegte Yamato. „Wie wäre es mit einem Besuch im Tempel?“, schlug er mehr aus nostalgischen Gründen vor als aus Überzeugung. Immerhin hatten sie ihr erstes Date in einer Tempelanlage gehabt und seitdem musste er bei jedem Tempel an Sora denken. Vermutlich aber auch, weil sie damals sein geheimer Wunsch gewesen war und sich diese heimliche Tradition bis heute bei ihm gehalten hatte. „Und wir können eines dieser Boote ausprobieren… Wenn wir so früh dran sind, ist der See noch leer.“ Tretboote waren auch etwas, was mit Erinnerungen verbunden war. Jedoch eher aus der Digiwelt. Seitdem hatte Yamato nicht mehr das Vergnügen gehabt eines zu betreten. Denn meistens waren diese Bootsverleihe überlaufen mit jungen Verliebten oder Touristen. Aber heute könnten sie Glück haben. Das war wohl der Vorteil, wenn man so früh aufstand.
„Und ich könnte neue Sachen gebrauchen. Beim Umzug ist mir aufgefallen, dass mindestens die Hälfte davon out ist“, seufzte Yamato. Dass das nicht wahr war, wussten sie beide. Aber er hasste es einfach Dinge zu oft zu tragen. Das war wohl auch so eine Macke, die er im Laufe der Zeit mit KOD entwickelt hatte. Er ärgerte sich immer, wenn es Bilder von ihm gab, wo er mehrfach das gleiche Shirt trug. „Oder was möchtest du machen?“, erkundigte er sich dann bei Sora und streifte mit den Fingern kurz ihr Handgelenk. „Es ist auch dein Tag, weißt du?“ Er schenkte ihr ein kurzes Lächeln gepaart mit einem Zwinkern, für das er die Brille kurz nach unten schob.



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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Mo Apr 02, 2018 11:34 am

2 Jahre später
Auf den Straßen Tokyos
Samstag, 08:40
Yamato und Sora

Wie süß er doch war, dass er ihr zusprach und ihre Arbeit als gut bewertete. Sora war derzeit einfach unzufrieden damit, was für sie bedeutete, dass sie Nachtschichten einlegen musste, aber darüber würde sie sich später Gedanken machen. Heute wollte sie einfach nur Zeit mit ihrem Freund verbringen und nichts sollte ihr dabei im Weg stehen.
Und so starteten sie auch den Tag. Das Frühstück war gemütlich und die Sonnenstrahlen nahmen sie sogleich in Empfang, als sie die Wohnung verließen.
Yamato war großartig. Das wurde ihr von Tag zu Tag immer mehr bewusst. Die Tatsache, dass er ihr Mut und Zuspruch gab, wenn sie ihre vermasselte Handarbeit für die Uni betrachtete, baute sie wirklich auf. Er wusste einfach, wie er mit ihr umzugehen hatte und das tat ihr absolut gut.

Die Luft war an diesem Morgen angenehm erfrischend und die Sonne war auch noch nicht so heiß, sondern hinterließ eine angenehme Wärme auf der Haut. Sachte wehte der Wind durch ihr Haar, strich über ihre Haut und flüsterte in ihr Ohr.
Langsam glitt ihr Blick zu dem Blondschopf hinauf. Ein guter Plan. Eine gemütliche Runde durch den Park und erst dann, wenn die Geschäfte offen hatten, konnten sie mit der Bummel-Tour beginnen. Doch dann kam ein Vorschlag, mit dem Sora gar nicht gerechnet hatte und so fuhr ihr Kopf ruckartig in seine Richtung. Selbst hinter der Sonnenbrille konnte man ihre überraschten Augen sehen. "Ein Besuch im Tempel?", wiederholte sie eigentlich nur, um sicher zu gehen, dass sie sich nicht verhört hatte. Dann aber formten sich ihre Lippen zu einem Lächeln und ihre Mundwinkel gingen in die Höhe. "Das ist eine schöne Idee.", bestätigte sie dann aber. Der Tempel; sie konnte sich denken, welchen er meinte. Er meinte den Tempel, bei dem sie vor zwei Jahren ihr erstes Date hatten. Wie süß er doch war. Er wusste ganz genau, dass Sora dieser Ort etwas bedeutete. Nicht nur, weil er traditionell war und sie das wirklich mochte, sondern weil sie diesen Ort auch mit ihm und ihrer Beziehung verband. Und Bootfahren auch noch? Gut, dass direkt an der Anlage ein See war, auf dessen anderer Seite gleich der Bootsverleih war. Sora nickte. dieser Tag würde perfekt werden und das spürte sie. "Ich bin dabei.", antwortete sie ihm direkt und schlenderte mit ihm in Richtung der Bushaltestelle.
Ein leises Kichern entkam der jungen Frau, als Yamato von den "alten" Sachen sprach und sie willigte in eine anschließende Shoppingtour ein. "Mach Dir keinen Kopf. Das klingt nach guten Plänen für heute. Ich bin glücklich, wenn ich bei Dir sein kann.", versicherte sie ihm. Im Grunde hätten sie auch den ganzen Tag auf einer Parkbank sitzen können, es war ihr gleich, wah sie taten, Hauptsache, sie konnten es gemeinsam tun. Sie griff mit ihrer Hand an den Träger ihrer Tasche, um diese nochmal etwas zurecht zu rücken, an der anderen Hand spürte sie jedoch eine hauch leichte Berührung, welche die Aufmerksamkeit ihres Blickes auf sich zog. Sachte bewegte sie ihre filigranen Finger und strich ebenfalls über seinen Handrücken, nur um dann ganz leicht und zaghaft ihre Finger mit den seinen zu verkreuzen. Zwar waren die beiden in der Öffentlichkeit sehr zurückhaltend, was die Liebkosungen anging, doch Händchenhalten war immer wieder schön und löste in ihr nach wie vor ein sanftes Kribbeln aus. Ihre Augen glitten hinauf zu seinen und sie schenkte ihm wieder einen sanften Blick mit einem leichten Lächeln. "Ich brauche später nur ein Eis mit dir zusammen.", entgegnete sie grinsend und wand den Blick zufrieden wieder nach vorn.
Vor ihnen erstreckte sich die Bushaltestelle, zu welcher sie schlenderten und in Richtung des Tempels fahren konnten. Lange mussten sie auch nicht warten, denn der Bus kam schon recht bald. Auch wenn es gegen Soras Willen war, löste sie ihre Hand von seiner, um in das öffentliche Verkehrsmittel zu steigen und ein Ticket zu ziehen. Trotz der frühen Uhrzeit war der Bus schon recht voll, sodass die beiden jungen Leute stehen mussten. Sora angelte nach einer Haltestange und stellte sich entsprechend so hin, dass Yamato ebenfalls nach dieser greifen konnte. Generell war es unüblich in leere Verkehrsmittel zu steigen, da es immer Menschen in Tokyo gab, die unterwegs waren und die Busse und Bahnen füllten und so war es auch normal, dass sie alle wie die Sardinen in der Büchse standen und keiner wirklich viel Platz hatte. Aber das alles war für Sora vollkommen irrelevant, denn als sie den Kopf hob und in die Augen Yamatos sah, war alles andere auf der Welt weit weg und egal.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Mi Apr 11, 2018 3:38 pm

2 Jahre später
Auf den Straßen Tokyos
Samstag, 08:40
Yamato und Sora

Eigentlich hatte Yamato sich schon gedacht, dass Sora seine Idee gefallen würde. Sie war immerhin der traditionellere Part unter ihnen beiden. Er hingegen besuchte Tempel äußert selten und meistens ihr zur Liebe. Vermutlich, weil er sich immer fehl am Platz fühlte. Vor allem, seit er immer mehr mit der Band zu tun hatte und Tempel eher weniger in sein neues Rockstarimage passten. Wahrscheinlich wären die Leute nicht erstaunt, ihn in Clubs anzutreffen. In einem Tempel würde ihn wohl kaum einer erwarten, weswegen Yamato die Idee gerade noch mehr gefiel. Ruhe war nämlich ein kostbares Gut geworden.
„Dann nehmen wir die Bahn, oder wir gehen zurück und holen den Roller“, bot Yamato an. „Ich bin für den Roller.“ Er war immer für den Roller, wenn er die Wahl hatte. Immerhin musste er dann nicht dicht an dicht mit Fremden in einer Bahn stehen. Allerdings steuerte Sora auch schon die Bushaltestelle an, weswegen Yamato sich seufzend ergab. Busse waren besser als Bahnen. Und im Moment war wenig los. Außerdem war er denkbar schlecht darin, ihr einen Wunsch abzuschlagen.
Vor allem nicht, wenn sie solche Dinge sagte. „Wenn du willst, dass wir den Ausflug machen, musst du dringend aufhören so etwas zu sagen“, erklärt er und neigte sich zu ihrem Ohr, während sie gemeinsam an der Bushaltestelle stehen blieben. „Du bist viel zu süß um dich nicht küssen zu wollen.“ Ganz selten sagte er Sora so etwas. Aber heute war Yamato in der Stimmung dazu. Allerdings rückte er auch ziemlich schnell von ihr ab, um sich an die Bushaltestelle zu lehnen. „Ich lad dich auf ein Eis ein, wenn es nur das ist“, antwortete Yamato mit einem Grinsen und richtete sich auf, als der Bus kam.
Seufzend registrierte er, dass das Verkehrsmittel doch schon gut gefüllt war. Auf dem Roller hätten sie beide sitzen können… Zum Glück handelte es sich eher um ältere Fahrgäste, die ihn wohl kaum erkannten und sich nicht um ihn kümmerten, weswegen er sich die Sonnenbrille auszog und in den Kragen seines Oberteils hängte. Das war gleich auch aus dem Grund gut, weil er seine Freundin ungehindert anschauen konnte.
Je weiter sie aus der Stadt herausfuhren, desto angenehmer empfand Yamato die Fahrt. „Das erinnert mich daran, wie Takeru und ich immer zu unserer Oma gefahren sind.“ Sein Vater war meistens zu beschäftigt gewesen um sie zu bringen und Yamato wäre ungerne die Strecke mit seiner Mutter gefahren. „Früher wollte ich lieber weiter draußen wohnen.“ In kindlicher Naivität hatte er angenommen, dass sie dort als Familie leben könnten weit weg von dem Fernsehsender. Aber seine Eltern waren beide Arbeitstiere, sie hätten irgendetwas anderes gefunden, womit sie sich hätten beschäftigen können. „Aber es gibt kaum gute Friseurläden auf dem Land… also… keine Option“, beendete Yamato seine Überlegung mit einem Grinsen.
Sora und er hatten noch nie darüber gesprochen, was sie einmal wollten. Sie waren ja gerade erst in ihre erste gemeinsame Wohnung gezogen. Aber irgendwie vermutete Yamato, dass ihre Geschmäcker verschieden sein würden, was einen dauerhaften Wohnsitz anging. Wenn es nach ihm ginge würde er vermutlich ein Loft im westlichen Stil bevorzugen und darin konnte er sich Sora absolut nicht vorstellen. Kein Wunder, dass er so ein Gespräch vor sich her schob.
„Wann musst du mit deinem Projekt fertig sein?“, erkundigte er sich bei Sora. Denn das würde vermutlich Auskunft darüber geben, wie lange sie abends daran arbeiten musste. Seit sie zusammen lebten, hatte er gemerkt, dass sie doch relativ lange abends über ihren Näharbeiten saß. Ebenso wie er versuchte möglichst leise an seiner Musik zu arbeiten. „Rin sagt, sie möchte dass wir in zwei Wochen die Ideen für das neue Album nennen.“ Yamato fand es toll, dass sie Mitspracherecht hatten. Er kannte auch Bands, bei denen die Manager komplett alleine entschieden. Das wäre überhaupt nichts für ihn. „Also muss ich da ran“, erklärte er seufzend. „Ohne Verstärker natürlich!“, fügte er hastig hinzu. Dann würde er sie hoffentlich nicht zu sehr stören. Er wusste, dass Kazuki es ähnlich handhaben würde. Wenn sie zu zweit genug Ideen hatten, könnten sie bald schon ein neues Album rausbringen. Was gut wäre, denn das Management machte dahingehend doch schon etwas Druck. Als hätten sie nichts anderes zu tun. Gerade jetzt war es aber gar nicht so leicht, sich etwas einfallen zu lassen. Vielleicht inspizierte der Tempel ihn ja ein wenig. Yamato hoffte es jedenfalls.



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BeitragThema: Re: Soon to be... you are the music in me    Sa Apr 14, 2018 4:54 pm

2 Jahre später
Auf den Straßen Tokyos und am Tempel außerhalb der Stadt
Samstag, 08:40
Yamato und Sora

Der junge Mann war einfach absolut hinreißend. Sie liebte es, wenn er so ausgelassen und gut gelaunt war, dass er ihr selbst in der Öffentlichkeit Komplimente machte und das tat er selten. Aber immerhin war es nur rege belebt auf den Straßen und das war vermutlich auch der Grund, wieso er ihr dieses Kompliment aussprach. Auf ihren Lippen bildete sich ein leichtes Grinsen. "Das kann ich aber nur zurück geben.", hauchte sie und musste den Impuls unterdrücken, ihm nun einen Kuss zu stehlen. Sie wusste, dass das in der Öffentlichkeit zu aufdringlich war.
Und prompt bekam sie von ihm auch eine Einladung zum Eis ausgesprochen. Er war wirklich zuvorkommend. Das liebte die junge Frau an ihm. Vielleicht ergab sich an diesem Tage auch die Möglichkeit, ihm etwas auszugeben? Immerhin wollte sie sich so schnell wie möglich revanchieren. "Danke.", sagte sie jedoch fröhlich und trat näher an den Straßenrand, um in den Bus einzusteigen.

Sora wollte einfach, dass Yamato sich an diesem Tage auch einfach entspannen konnte, weswegen sie ihn überzeugt hatte, den Bus zu nehmen. Dass dieser jedoch voller als erwartet war, konnte die junge Frau nicht ahnen. Wo fuhren all diese Menschen so früh am Morgen nur hin? Vermutlich nutzten sie alle das schöne Wetter, außerhalb der Stadt. Die junge Frau schob ihre Brille hinauf in ihr Haar, im Bus wurde sie immerhin nicht geblendet. So konnte sie Yamato auch wesentlich besser in seine himmelblauen Augen sehen. Ein leiser und verliebter Seufzer entkam ihr dabei. Noch wie am ersten Tag, als ihre Gefühle für den jungen Mann begonnen hatten, liebte sie es, sich in seinen Augen zu verlieren.
Gebannt hing sie an seinen Lippen, als er von der Vergangenheit erzählte. Scheinbar lebte seine Großmutter eher in ländlicher Gegend. Erst als er mit seiner Erzählung endete musste die junge Frau etwas lachen. "Verstehe. Das geht ja absolut gar nicht.", gab sie mit einem Grinsen vollkommen übertrieben verständnisvoll von sich. "Was hältst Du davon, wenn wir mal zusammen aufs Land fahren? Nur wir zwei?", kam schließlich vorsichtig die Frage über ihre Lippen. Wenn beide vorlesungsfreie Zeit an der Uni hatten, konnten sie sich vielleicht eine Woche auf dem Land in Ruhe und Abgeschiedenheit gönnen. Vorausgesetzt Yamatos Managerin verplante diese Zeit nicht für ihn und die anderen Jungs. Irgendwie fand sie die Idee reizvoll, alleine auf dem Land zu sein und eine ruhige Woche mit ihrem Freund verleben zu können. "Wir könnten vielleicht Deine Großmutter besuchen.", schob sie als weiteren Vorschlag gleich noch hinterher. Der Bus schaukelte während der Fahrt und immer wieder stiegen Leute ein und aus. Sora jedoch blieb ihrem Freund ganz nah, legte einen Arm um seine Taille, um sich wenigstens irgendwo festhalten zu können, da genug Leute um sie herum standen und sie keine Chance hatte, sich irgendwo festhalten zu können.
Seufzend musste sie feststellen, dass Yamato wieder das Projekt ansprach. "Nächste Woche Freitag.", antwortete sie. Die Nachtschichten waren für sie unausweichlich. Ihr Blick flackerte wieder hinauf zu seinen Augen, als er von der Band sprach und sofort lächelte sie wieder. "Rin sorgt wirklich dafür, dass ihr am Ball bleibt. Wie es aussieht, haben wir beide lange Abende vor uns.", versuchte sie ihn zu ermutigen. So würden sie einander zumindest nicht unnötig wach halten; ihre Nähmaschine konnte laufen, während er auf den Saiten seines Basses zupfte, um die nächsten Melodien für die neusten Stücke zu finden.

Langsam wurde die Gegend außerhalb des Busses etwas ländlicher und nach einer ganzen Weile erreichten sie schließlich ihr Ziel. Nur mit wenig anderen Leuten stieg das junge Paar aus dem Bus aus. Sofort zog Sora die Brille wieder auf die Nase und atmete einmal tief ein und aus. Die Luft auf dem Land war ganz anders, viel frischer und angenehmer. Schon bald waren die Leute, die mit ihnen ausgestiegen waren, aus Soras Sichtfeld verschwunden und sie war allein mit Yamato. Zaghaft strich sie mit ihren filigranen Fingern über seinen Handrücken und suchte sich schließlich den Weg um seine Hand, damit sie diese halten konnte. Die Vögel in den Bäumen zwitscherten sich fröhliche Lieder zu und spielten Fangen von Ast zu Ast, während die Sonne auf sie nieder schien und das Land in Licht und Wärme hüllte. Langsam setzte sich Sora in Bewegung und zog sachte an dem Arm des jungen Mannes, damit dieser ihr folgte. Einige der kleinen Steinchen, die über dem Weg verstreut waren, knarzten unter ihren Schuhen. Sie liebte diesen Ort einfach, nicht nur, weil es der erste Ort war, an dem sie damals mit Yamato ihr erstes Date hatte, sondern auch von der Atmosphäre und Idylle, die dieser Ort ausstrahlte. Konnte dieser Tag eigentlich noch perfekter werden? Sie fühlte sich absolut glücklich und nichts und niemand konnte ihr dieses Gefühl am heutigen Tage nehmen.
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