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 Find your destiny ~ Tomiko & Kyoko

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Kyoko Sanada

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BeitragThema: Find your destiny ~ Tomiko & Kyoko   Mi März 21, 2018 8:48 pm

Schulanfang nach den Sommerferien
07:15
Kyoko (& Tomiko)

Die Sommerferien waren also zu Ende. Wobei konnte Kyoko wirklich von Ferien sprechen? Kurz vor den Sommerferien hatte sie ihre Mutter verloren und dann passierte eigentlich alles ganz schnell. Kurz nachdem sie ihre Mutter beigesetzt hatten, waren ihr Vater, ihr älterer Bruder und Sie nach Tokyo gezogen.
Sie stand vor ihrem Spiegel, der an ihrem Schrank angebracht war und zog die Schleife in ihrem Haar nochmal zurecht. Die neue Schuluniform war wirklich gewöhnungsbedürftig, wie sie fand. Sie hatte für den heutigen Tag nur die kurzärmelige Bluse mit der roten Schleife und den navyblauen Faltenrock an, darunter eine schwarze Strumpfhose. "Die Uniform steht Dir.", ertönte auf einmal die Stimme ihres Bruders, der im Türrahmen stand. Ein zaghaftes Lächeln schlich sich auf die Lippen der jungen Frau. "Danke.", gab sie kleinlaut von sich mit ihrer zarten Stimme. "Bist Du soweit?", schob ihr Bruder als Frage nach und griff nach seinen Hausschlüsseln und zu seinem Motorradhelm.
Er hatte ihr angeboten, sie am ersten Schultag mit dem Motorrad zu fahren, da die Uni in der selben Richtung lag. "Ich hole noch schnell unsere Bentos!", gab sie von sich und eilte mit wippendem Haar an ihm vorbei um beide Lunchboxen für sich und ihren Bruder aus der Küche zu holen.
Toshio blieb neben dem Sideboard stehen, von dem er gerade seinen Haustürschlüssel genommen hatte, blickte seiner kleinen Schwester nach und hoffte, dass in der neuen Schule alles in Ordnung ablaufen würde.
Kyoko kam zurück und überreichte ihrem Bruder sein Bento. "Was würde ich nur ohne Dich tun?", gab er lächelnd von sich, schloss den Arm um den Rotschopf und gab ihr einen Kuss auf den Kopf, woraufhin sie leicht lächeln musste. Toshio drückte ihr den zweiten Helm in die Hand und gemeinsam machten sie sich auf den Weg. Ihr Vater war bereits schon länger außer Haus auf dem Weg zur neuen Arbeit. Sie schloss die Wohnungstüre ab und schulterte ihre Schultasche, um dann mit ihrem Bruder den Wohnkomplex zu verlassen. Die Sonne strahlte bereits am wolkenlosen Himmel und tauchte die Stadt in Wärme und Licht. Sie zog sich den Helm über, genauso wie es ihr Bruder tat, nur um sich dann auf seine Kawasaki-Maschine zu setzen. Sachte legte sie die Arme um den Älteren, um sich gut fest zu halten, damit er das Fahrzeug starten und losfahren konnte. Der Wind war wirklich angenehm, denn obwohl es so früh am Morgen war, war es bereits ziemlich warm.
Nach kurzer Zeit erreichten sie die Schule, vor der er mit dem Motorrad hielt und sie absteigen ließ. "Ich werde nach der Uni gleich zum Restaurant gehen.", informierte ihr Bruder sie. Also konnte er sie am Nachmittag nicht abholen kommen. "Kein Problem, ich wollte eh noch einkaufen gehen für das Abendessen.", entgegnete sie und hielt den Helm in Händen. Kurz stieg ihr Bruder von der Maschine ab, um Kyokos Helm in dem Sitz zu verstauen. "Viel Erfolg heute, Onii-san.", verabschiedete sie sich schließlich von ihm. "Dir auch. Und pass auf Dich auf.", entgegnete er mit einem Lächeln, beugte sich vor und gab seiner Schwester einen Kuss auf die Wange, ehe er laut knatternd mit dem Motorrad von dannen fuhr. Kurz blickte sie ihm nach und wand sich dann der Schule zu. Sofort wurde sie nervös, was sie an dem erhöhten Herzschlag spürte. Ihr Blick glitt über den Schulhof der schon etwas belebter war. Einige Schülerinnen standen etwas Abseits und sahen Kyoko an und tuschelten. Worüber konnte sich die junge Frau allerdings nicht erklären. Vermutlich lag es an Toshio, der mit seinem Motorrad schon ziemlich auffällig war und es kam sicherlich nicht oft vor, dass jemand mit solch einer Maschine direkt vor der Schule abgesetzt wurde.
Die rothaarige Frau atmete tief ein und aus und setzte sich schließlich in Bewegung. Sie spürte die Blicke der Schüler auf sich, was vermutlich an ihrem roten Haar lag. Solche Blicke war sie gar nicht mehr wirklich gewohnt, denn in ihrer Heimat kannte sie nun mal jeder, hier war das wieder etwas Anderes. Sie war bereits vor einigen Wochen schon in der Schule, um sich anzumelden und die Schuluniform zu bestellen, aus diesem Grund kannte sie den Weg zum Sekretariat bereits. Nachdem sie das besagte Zimmer erreichte wurde sie freundlich empfangen und anschließend zum Lehrerzimmer gebracht. Dort nahm ihr neuer Klassenlehrer sie in Empfang, bei dem sie sich freundlich vorstellte mit einer höflichen Verbeugung. Hinter dem Klassenlehrer stand ein Mädchen mit blonden Haaren, die auch aus dem Lehrerzimmer raus kam. "Sehr schön, dann seid ihr beide also da. Sanada Kyoko, das ist Nakamura Tomiko. Sie hat heute auch ihren ersten Tag hier an der Schule.", stellte der Lehrer die beiden jungen Frauen einander vor. Kyoko konnte ihren Augen nicht trauen. Ob die blonde Haarfarbe natürlich war? Die meisten Japaner waren immerhin dunkelhaarig und jemand mit einer anderen, einer unnormaleren Haarfarbe war sofort immer ein Blickfang. Erst, als Kyoko merkte, dass sie die Andere anstarrte, kam sie zu sich und verneigte sich hastig. "H..hallo! Es freut mich, Dich kennen zu lernen.", nuschelte sie schnell und umklammerte ihre Schultasche mit einem festen Griff. Danach schwieg sie und folgte ihrem neuen Klassenlehrer. Immer wieder glitt ihr Blick fasziniert zu Tomiko. Sie hatte noch nie eine Person japanischer Abstammung mit blonden Haaren gesehen. Nun verstand sie die Faszination der Leute, die sie immer sahen, denn bis dahin konnte sie die Blicke der Menschen nie wirklich verstehen, doch nun war sie selbst von dem anderen Mädchen fasziniert und beeindruckt. Schließlich kamen sie bei dem neuen Klassenzimmer an, in welches sie mit ihrem Lehrer eintraten. Ruhig blieben die beiden Mädchen etwas Abseits von der Lehrkraft stehen, der die Klasse begrüßte, sich kurz vorstellte und gleich auch die beiden Mädchen vorstellte. Kyoko ließ der Blondine den Vortritt. Sie wirkte irgendwie viel selbstsicherer als der Rotschopf. Kyoko war, was Fremde anging, wirklich sehr zurückhaltend. Die Klasse tuschelte etwas über die beiden besonderen Mädchen und sie spürte ganz genau die Blicke der Schüler auf sich. Schließlich stellte sich auch Kyoko vor, wand sich der Tafel zu und schrieb ihren Namen elegant an diese. "Ich bin Sanada, Kyoko. Ich freue mich, euch kennen zu lernen!", gab sie mit einer Verbeugung von sich und anschließend bekamen die beiden Mädchen einen Sitzplatz zugewiesen. Kyoko nahm direkt hinter einem orangehaarigen Mädchen platz, die sie freundlich anlächelte, als sie an ihr vorbei ging. Wieder eine Person mit einer außergewöhnlichen Haarfarbe. Verrückt, wie viele besondere Menschen sie an diesem Tag schon sah. Wobei sie nun in einer Großstadt lebte, sicherlich war das absolut Gang und Gebe. Andererseits kam das Getuschel dennoch immer wieder, wenn sie einen Raum voller fremder Menschen betrat. Sie versuchte die Blicke der Anderen zu ignorieren und konzentrierte sich auf den Lehrer, der mit dem Unterricht begann.
Die Schulglocke läutete und verkündete die erste Pause. Kyoko hob ihre Schultasche an, um ihr Unterrichtsmaterial zu verstauen. Prompt drehte sich aber auch schon das orangehaarige Mädchen zu ihr um. "Hallo, ich bin Takenouchi, Sora. Ich hoffe, Du findest Dich gut hier ein. Wenn Du Fragen hast, kannst Du mich ruhig ansprechen.", entgegnete diese und Kyoko war für einen Moment wirklich überrumpelt. Verdattert sah die kleine Frau die neue Mitschülerin an, ehe sie reagierte: "Ah..! Vielen Dank, Takenouchi-San..", stammelte sie und versuchte, nicht zu schüchtern oder zu abgeneigt zu klingen. "Das gilt auch für Dich.", wand sich das hübsche Mädchen an Tomiko. Das fing ja schon mal gar nicht so schlecht an. Eine freundliche Mitschülerin, die ihre Hilfe anbot, das kannte Kyoko so nicht. "Wenn ihr möchtet, zeige ich euch ein wenig die Schule und wir könnten unten im Hof zusammen essen.", Kyoko traute ihren Ohren nicht. Sie war so freundlich und hilfsbereit. Davor hatte die rothaarige Frau nämlich wirklich Angst gehabt, vollkommen aufgeschmissen und allein in einer großen, neuen Schule. Denn die Schulen in ihrem Geburtsort waren wesentlich kleiner, als die Schulen in den Großstädten, dort mussten ja auch viel mehr Leute die Klassenräume füllen. "Natürlich könnt ihr das Schulgelände auch erstmal allein erkunden, wenn ihr möchtet.", bat Sora direkt an. "Das ist sehr lieb von Dir, Takenouchi-San. Wenn es Dir nichts ausmacht, würde ich Dein freundliches Angebot sehr gerne annehmen.", wieder verneigte sich Kyoko ein wenig, immerhin bereitete sie ihrer neuen Klassenkameradin Umstände. Sie packte ihre Tasche weiter und erhob sich dann, schob den Stuhl an den Tisch und wartete darauf, dass die Andere auch fertig werden würde. Kyoko war wirklich klein, jede Andere aus ihrer neuen Klasse war größer als sie selbst, aber das kannte sie schon. Sie war nie die Größte und das fand sie aber auch gar nicht schlimm, sonst wäre sie ja noch mehr aufgefallen, als sie es eh schon tat. "Das hörst Du wahrscheinlich jeden Tag mehrmals, aber Du hast ja wahnsinnig schöne Augen.", sagte Sora mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen, während sich die drei jungen Frauen auf den Weg nach Draußen machten. "V...vielen Dank. Ich habe das schon seit klein auf. Das ist eine Pigmentstörung, deswegen sind meine Haare auch rot.", erklärte sie beiläufig und ruhig. Kurz unterhielten sie sich über Kyokos Pigmentstörung, die Sora wirklich interessant fand, ehe sich die junge Frau an die Blondine wand und diese mit einigen Fragen löcherte. Kyoko hob interessiert den Blick zu Tomiko und war ebenso auf die Antworten gespannt.
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Tomiko Nakamura

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BeitragThema: Re: Find your destiny ~ Tomiko & Kyoko   Mo März 26, 2018 8:27 pm


Schulanfang nach den Sommerferien
07:15
(Kyoko &) Tomiko



Verwirrt, ja verwirrt traf es am Besten. Tomiko war verwirrt. Schließlich lebte sie nicht zum ersten Mal in Tokio und war auch nicht zum ersten Mal in dieser Stadt auf einer Schule angemeldet. Es war nur das erste Mal das sie niemanden kannte. Vielleicht würde sie ja bekannte Gesichter antreffen mit denen sie früher schon in einer Klasse war, vielleicht würde sie aber auch alleine stehen und was dann?
Was würde sie nicht alles dafür geben in Kenshin seinem Alter zu sein, nur um mit ihm auf einer Schule zu sein. Zusammen mit ihrem besten Freund wäre alles um einiges leichter und vielleicht würde sie dann auch besser Anschluss finden können. Leider war das alles nur reines Wunschdenken. Miko konnte sich daran nicht festklammern, allein schon, weil eine voreingenommene Haltung die Chance auf neue Freundschaften lindern könnte. Sie musste einfach offen für alles und jeden sein und wie immer das perfekte Lächeln auf den Lippen haben, so wie sie es von Haus aus gelernt hatte.
Am Frühstückstisch angekommen musste Miko feststellen, dass sie wie immer allein sein würde. Ihre Eltern saßen nicht wie versprochen dort, um ihr viel Glück für ihren ersten Tag zu wünschen. Stattdessen stand Sura wie jeden Morgen am Herd und strahlte nur so vor guter Laune. Miko war es immer schon ein Rätsel wie diese Frau mittleren Alters es nur jeden Morgen aufs Neue schaffte voller Energie ihrem Job nach zu gehen. Irgendwann hatte doch jeder mal einen schlechten Tag, nur Sura nicht.
Als Miko sich an den Tisch setzte, kam Sura auch schon mit der Bratpfanne rüber und legte ein Spiegelei auf das Brot, welches auf dem Teller vor der Blondine stand: „Guten Morgen Miko. Na hast du gut geschlafen?“.
Ein Brummen entfuhr der Blondine, welche immer noch geknickt war, da ihre Eltern nicht wie versprochen anwesend waren: „Ja, dankeschön Sura. Und wie hast du geschlafen?“.
Ihrem Kindermädchen, welche auch irgendwie ihre beste Freundin war, entging nichts: „Warum bist du so geknickt? Glaub mir, ich kann deine schlechte Laune immer raus hören“.
Tomiko verschränkte ihre Arme vor der Brust und zog einen Schmollmund: „Meine Eltern wollten heute Morgen da sein. Sie wollten einmal mit mir zusammen frühstücken und mir einen guten Tag wünschen und wo sind sie nun? Mal wieder auf der Arbeit“.
Eine Art Leere zog sich über das Herz der Blondine. Noch nie hatte sie einen ganz normalen Familienmorgen miterleben können. Seit sie denken kann, war sie stets mit Sura allein gewesen, die wie ihre Mama für sie gewesen war. Genau deswegen hatte sie diese auch Mama genannt, bis Sura ihr erklärt hatte wer wirklich ihre Mutter war. Nur leider war diese dank ihrem Business fast nie zu Hause. Genauso war es auch bei Tomiko ihrem Vater, der immer einen Notfall rein bekommen hatte, wenn Miko etwas Wichtiges in ihrem Leben mit ihm hatte teilen wollen. Stets war das Leben seiner Patienten wichtiger gewesen, als das Leben seiner eigenen Tochter.
Einmal hatte sie sich also gewünscht das ihre Eltern ihr einen Wunsch erfüllten und wieder war dieser nicht in Erfüllung gegangen. Dabei war es nicht viel gewesen. Kein teures Geschenk, auch wenn diese ihr als Wiedergutmachung nachgeworfen wurden, auch kein Urlaub, nicht einmal viel Zeit. Es war nur ein Frühstück gewesen, doch wieder war nichts daraus geworden. Auch wenn die Blondine diese Enttäuschung schon gut genug kannte, sie hatte die Hoffnung gehabt eines Besseren belehrt zu werden. Nun galt es mal wieder eine gute Miene zum bösen Spiel zu machen.
Wohl oder Übel stochterte Miko in ihrem Essen herum, wohlwissend das dies nicht ihr Tag werden würde und dennoch würde sie wie immer versuchen glücklich auszusehen. Unglücklicherweise hatte Miko das ganze Essen über Suras Blick im Nacken. Diese schien es einfach nicht wahr haben zu wollen das für sie nun einfach keine Lust mehr auf ihren ersten Schultag hatte. Was sollte es denn auch bringen? Kenshin war eh nicht da und wie sie auf neue Leute zugehen sollte, das wusste Tomiko gerade nicht. Sie hatte sich einfach so sehr auf einen perfekten Start in ihrem neuen Leben gefreut, hatte damit gerechnet das es einfach reibungslos ablaufen würde und nun saß sie hier, mit einem Schmollmund so groß, dass ein Flugzeug drauf landen könnte.
Nachdem die Blondine fertig war, stand sie widerwillig auf und räumte ihre Sachen ab. Es gefiel ihr nicht das ihre Freundin, die zwar Angestellte war, alles hinter ihr her räumen sollte. Auf einen strafenden Blick von Sura zuckte Miko daher nur mit den Schultern und ging in den Flur. Dort zog sie sich Jacke und Schuhe an, ehe sie hinter sich auch schon die vertrauten Schritte hörte und sich zu ihrem Kindermädchen umdrehte.
Diese sah sie freudestrahlend an: „Pass gut auf dich auf meine Kleine und hab einen schönen Tag“.
„Ich bin doch nicht mehr klein Sura“, gab ich mit einem Lächeln von mir.
Die dunkelhaarige Frau nahm sie in dem Arm und sah dabei einfach glücklich aus: „Für mich wirst du für immer meine kleine Miko bleiben, egal wie fraulich du wirst“.
Da hatte sie allerdings recht.
Bevor es jedoch zu sentimental werden konnte, löste Tomiko sich und schnappte sich ihre neue Schultasche, die ihr ihre Eltern extra gekauft hatten. Es war sozusagen eine Belohnung für das gute Zeugnis aus dem letzten Jahr gewesen und eine Art Ansporn für das kommende Schuljahr.
Als die Schülerin aus dem Haus ging, stand wie zu erwarten ein Auto vor der Tür, welches sie zur Schule bringen würde. Wie jedes Mal, wenn sie einstieg, sagte sie dem Fahrer mit einem höflichen Unterton Hallo und setzte sich danach schweigend hin. Ihre Eltern hatte immer gesagt es sei nicht wichtig wie er heißen würde, Hauptsache er erledigte seinen Job angemessen. Anfangs hatte Miko das nicht verstanden und versucht mit den Fahrern zu reden, die häufiger durchgewechselt wurden. Leider hatte sie nie eine Antwort bekommen und es genau deswegen irgendwann einfach aufgegeben.
Nun konzentrierte sich die Blondine auf die Straßen und versuchte etwas Positives am Ablauf ihres ersten Tages zu entdecken. Dies war allerdings schwieriger als gedacht. Immer noch hatte sie das Gefühl nicht zu wissen, wie sie auf andere Menschen zugehen sollte. Mit Sicherheit würde sie einen Kloß im Hals haben, wenn sie vor ihnen stand und versuchte mit ihnen zu reden. Referate und alles waren nie ein Problem gewesen, alles gut, aber sobald es an etwas Unbekanntes ging, und in diesem Fall waren es ihre Mitschüler, bekam Tomiko Panik und wäre am liebsten schreiend weggerannt. Nun blieb ihr jedoch nichts anderes übrig, als sich mit ihrer Angst auseinander zu setzen. Irgendwie musste sie ja den Anschluss in der Klasse finden.

Kurz darauf befand die Blondine sich im Sekretariat um sich die Informationen für ihre neue Klasse abzuholen. Als ihr gesagt wurde das sie zum ersten Mal in ihrem Leben einen Klassenlehrer anstatt eine Lehrerin hatte, wurde ihr etwas mulmig. Auch wenn Tomiko nicht erklären konnte wieso, so hatte sie von klein auf schon eine leichte Abneigung gegenüber Männern. Sie alle waren irgendwie gruselig und jedes Mal wenn ihre Eltern davon geredet hatten sie würde eines Tages einen Mann heiraten, verspürte sie den Wunsch niemals erwachsen zu werden. Die einzige Ausnahme war schon immer Kenshin gewesen und den hatte Miko damals sogar ziemlich süß gefunden. Ob sie damals verknallt war, konnte sie allerdings nicht sagen. Bis jetzt hatte sie auch nie wieder etwas Vergleichbares empfunden, für niemanden.
Kurz darauf erschien auch schon ihr Lehrer, der sie mit einem Grinsen in Empfang nahm. Aus Respekt und Anstand erwiderte die Blondine das Lächeln und versuchte danach sofort seinem Blick auszuweichen. Es wurde einfach zu unangenehm, auch wenn nichts daran irgendwie aufdriglich war.
„Du musst also Nakamura Tomiko sein, richtig?“, die herzliche Stimme ließ Miko aufatmen.
Mit einem Nicken antwortete sie, ehe sie leise von sich gab: „Ja“.
„Sehr schön. Gleich müsste auch noch eine weitere neue Schülerin kommen und dann können wir auch schon gemeinsam zum Unterricht gehen“.
Eine weitere neue Schülerin? Vielleicht war genau das die Rettung an diesem Tag für Tomiko.
Kurz darauf sah Miko ein Mädchen mit langen roten Haaren reinkommen. Ihr Blick blieb eine gefühlte Ewigkeit an der Neuen kleben, was ihr irgendwann mächtig peinlich wurde. Auch weil ihr Lehrer sie miteinander bekannt machte und Miko nur die Hälfte mitbekam. Lieber sah sie sich das freundliche Gesicht des Mädchens an, welches wohl Kyoko hieß, und versuchte heraus zu finden wieso sie solch wunderschöne Augen hatte. Bei dem Gedanken überkam sie eine leichte Röte im Gesicht und als wäre das alles nicht genug, bekam sie ein freundliches Lächeln von Kyoko.
Auf dem Weg zur Klasse hatte die Blondine sich jedoch wieder gefangen. Im Hinterkopf war immer noch die Stimme ihres Vaters, der sie ermahnte sie solle die Familie nicht in unangenehme Situationen bringen. Daher mimte die Schülerin wie immer die perfekte Tochter, auch wenn sie dies eigentlich nicht ansatzweise war.
Im Klassenraum angekommen war Miko froh nun nicht mehr den eindringlichen Blick ihrer neuen Mitschülerin auf sich spüren zu müssen. Natürlich hatte sie irgendwie das Gefühl sie könne sich mit Kyoko gut verstehen, aber im Endeffekt wusste man ja nie wie es dann doch kommen würde.
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, in der Tomiko ebenfalls mit einem Lächeln vor der Klasse stand, durfte sie sich endlich setzen und atmete durch. Es war anstrengend das Bild der perfekten Tochter aufrecht zu erhalten, wenn man doch eigentlich etwas anderes viel lieber machen wollte. Einmal wollte sie sich fallen lassen und auf alle Etiketten pfeiffen, die sie kannte. Und dann auch noch diese Schuluniform mit diesen kurzen Röcken wo Miko an sich Röcke verabscheute. Sie war auf jeden Jungen in diesem Raum neidisch, der eine Hose anhatte. Sie alle sahen so tiefenentspannt aus, naja bis auf einer.
Es war ein blonder Junge, der irgendwie einen ziemlich harten Gesichtsausdruck aufgesetzt hatte. Scheinbar war das niemand, mit dem die Blondine sich anlegen wollte. Neben ihm stand ein braunhaariger Junge dessen Frisur sie zuvor noch nie gesehen hatte. Wie er es wohl schaffte das all seine Haare so zu Berge standen? Seltsam. Dazu noch so viele andere Gesichter die sich die Neue nicht merken würde, da sie irgendwie doch alle gleich aussahen. Okay fast alle.
Als der Blick der Schülerin weiter glitt, konnte sie ein Orangehaariges Mädchen erblicken und war ebenso fasziniert wie von Kyoko. Noch nie hatte Tomiko solch eine besondere Haarfarbe gesehen und noch dazu so ein herzliches Lächeln. Irgendwie wurde der Blondine ganz warm ums Herz. Wahrscheinlich würde es also doch ein guter Tag werden. Doch dann sah sie, dass Kyoko und sie sich schon unterhielten. Mit Sicherheit würde Miko sich da nicht einmischen und somit war der Gedanke von einem guten Tag auch schon wieder verworfen.
Nach dem Unterricht, als Tomiko gerade aufstehen und verschwinden wollte, bemerkte sie dass das orangehaarige Mädchen und Kyoko sich zusammen stellten und über das Schulgelände redeten. Ein wenig wurde Miko neidisch, da sie am liebsten mitgegangen wäre und als hätten sie es gehört, glitten die Blicke der Beiden mit zu ihr. Dabei stellte die Orangehaarige sich als Sora Tackenouchi vor. Miko atmete bei der netten Geste auf und bekam wieder ein Lächeln auf die Lippe. Nur wenige Sekunden später bemerkte sie das Lächeln der Rothaarigen und fühlte sich direkt etwas besser. Irgendwie waren ihre Launen heute ein einziges Auf und Ab, dabei wollte sie sich doch nicht so aufgeschmissen fühlen.
Schließlich bot Sora ihnen an sie in der Schule rum zu führen. Wie freundlich dieses Mädchen doch war und das obwohl sie sie ja gar nicht kannte. Ihr Lächeln wurde dadurch immer größer. Angeregt verfolgte sie daher weiter den Austausch der Beiden und erfuhr somit wieso die Rothaarige so außergewöhnlich aussah. Irgendwie logisch, dachte Miko sich und hatte sich wieder vollkommen in diesen magischen Augen verloren.
Als sie schließlich fragende Blicke auf sich spührte, wurden die Wangen der Blondine mit einem mal heiß und rot.Mit einer Verbeugung entschuldigte Miko sich für den peinlichen Zwischenfall und sprach das erste Mal zu den beiden Mädchen: „Entschuldigt mein unhöfliches Verhalten. Natürlich würde ich das Angebot sehr gerne annehmen. Vielen Dank“.
Vielleicht sollte die Blondine weniger in ihren Träumen verharren oder sich Gedanken über die Augen anderer machen. Dann würde es nicht so unangenehm sein und dennoch hatte sie das Gefühl die Beiden würden es ihr nicht übel nehmen. Vor allem, da sie immer noch Beide ein Lächeln auf den Lippen hatten und auf sie warteten, weshalb Miko endlich die letzten Schritte rüber zu den Mädchen ging und sich auf das freute, was nun passieren würde. Scheinbar war es doch, trotz Fehlstart, ein guter Tag.
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BeitragThema: Re: Find your destiny ~ Tomiko & Kyoko   So Apr 15, 2018 12:14 am

Schulanfang nach den Sommerferien
14:45
Kyoko & Tomiko (& Sora)

Gemeinsam nutzten die drei jungen Frauen die Mittagspause, um sich die Schule genauer anzusehen und nebenher zu plaudern und etwas zu essen. Sie hatten sich einen gemütlichen Platz auf der Wiese unter einem Baum gesucht, wo sie noch etwas zu sich nahmen, ehe die nächsten Unterrichtsstunden weiter gehen würden. Die Sonne schien auf den Schulhof hinab und warf tanzende Schatten der Blätter auf die drei jungen Frauen.
Kyoko lauschte aufmerksam den Gesprächen von Sora und Tomiko, nahm sich dabei eher etwas zurück.
Mit dem Essen mussten sie sich etwas sputen, da der Unterricht bald weiter ging und auch nur wenig später verkündete die Schulglocke das Ende der Pause. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zu den kommenden Unterrichtsstunden, die für die junge Kyoko auch wie im Flug vergingen. Immer wieder ertappte sich die junge Frau dabei, die anderen Mitschüler zu mustern, doch am häufigsten blieben ihre Augen auf Tomiko hängen. Irgendetwas hatte das Mädchen an sich, was Kyokos Aufmerksamkeit auf sich zog. Direkt auf den ersten Blick empfand sie große Sympathie gegenüber dem anderen Mädchen, sie wusste nicht wieso. Vermutlich, weil sie genauso besonders aussah, wie Kyoko es tat. Zwar schien Sora auch eine auffällige Erscheinung zu sein, aber Tomiko war eben die erste Person in Tokyo gewesen, die sich von der üblichen Menge abgehoben hatte.
Endlich läutete die Glocke und verkündete das Ende des Schultages. Sora verabschiedete sich von Kyoko und Tomiko und machte sich auf den Weg nach Hause. Kyoko selbst stand noch an ihrem Tisch und sortierte ihre Schulsachen, um diese ordentlich in ihrer Tasche zu verstauen. Erneut glitt ihr Blick wieder zu dem anderen Mädchen. Verdammt nochmal, was war denn nur mit ihr los?
Sie zwang sich, den Blick wieder auf ihre Schultasche zu heften und verschloss diese, um sie dann zu schultern. Für einen Augenblick war sie im Begriff, einfach zu gehen, doch ließ die Blondine ihr keine Ruhe. Sie hielt inne und drehte sich Tomiko zu. "Sag mal, Nakamura-San..Hast Du noch Lust und Zeit ein wenig durch die Stadt zu bummeln? Ich muss später noch Zutaten fürs Abendessen besorgen, aber wir könnten vielleicht...noch ein Eis essen gehen, wenn Du Lust hast?"
Sie hatte es getan! Sie hatte sie einfach gefragt, ob sie noch etwas unternehmen wollten! Sie war stolz auf sich selbst, wo sie doch eigentlich ein schüchternes und in sich gekehrtes Mädchen war. Hoffentlich würde die Größere zusagen. Kyoko könnte es wirklich gebrauchen, neue Freunde zu finden. Immerhin war es das erste Mal für sie, dass sie ein Leben komplett neu beginnen musste und ihr fiel es auf, wie schwer es für sie war, auf andere Leute zu zugehen, was eindeutig ihrer Vergangenheit zu zuschreiben war. Deswegen spürte die junge Frau auch ganz genau, wie schnell ihr Herz in dem Augenblick schlug. "Wohnst...Du schon lange in Tokyo?", wollte sie schließlich von der Blonden wissen. Vielleicht hätte Tomiko ja Lust, der Rothaarigen ein paar Ecken von Tokyo zu zeigen. Immerhin hatte Kyoko selbst noch nicht die Chance gehabt, Tokyo groß auf eigene Faust zu erkunden. Dafür war sie in den Ferien viel zu sehr mit der Bestattung ihrer Mutter und mit dem Umzug beschäftigt gewesen. Sie kannte nur den Weg zur Schule und die sehr nahe Umgebung ihrer Wohnung und so hätte sie vielleicht auch die Gelegenheit, Tomiko besser kennen zu lernen.
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BeitragThema: Re: Find your destiny ~ Tomiko & Kyoko   Di Apr 17, 2018 6:03 pm

Schulanfang nach den Sommerferien
14:45
Kyoko & Tomiko (& Sora)


Insgeheim hatte Tomiko gedacht das dieses leicht aufgezwungene Gespräch nach hinten los gehen könnte, jedoch war sie positiv überrascht. Auch wenn Kyoko scheinbar eher ruhiger war, hatte sie es doch geschafft mit Sora ein interessantes Gespräch zu führen. Dabei war ihnen aufgefallen das sie beide Tennis spielten. Zum ersten Mal hatte die Blondine ein Mädchen in ihrem Alter kennen gelernt, welches diese Leidenschaft mit ihr teilte und war daher sofort Feuer und Flamme in dem Gespräch gewesen. Da hatte sie sogar ihre typischen Manieren vergessen und ungehemmt drauf los geplappert, ohne das sie es gewollt hatte. Die Röte war ihr daher ziemlich schnell in die Wangen geflossen, doch schien das die anderen Mädchen nicht im entferntesten zu stören. Vielmehr lachten sie zusammen und hatten eine super Pause. Leider war Miko nur noch nicht dazu gekommen Sora zu fragen ob sie sie mal mit zum Tennis nehmen würde. Sie bräuchte unbedingt mal wieder Training und würde sich über jede gemeinsame Stunde mit der Orangehaarigen freuen, da es schon immer ihr Traum gewesen war eine Trainingspartnerin zu haben.
Im Unterricht angekommen waren die Gedanken der Blondine daher viel mehr bei Sora und dem Tennis, als beim Unterricht selbst. Allerdings war dies der erste Tag und dieser sogenannte Welpenschutz war noch aktiv, weshalb die Lehrer sie mit unangenehmen Fragen verschonten. Zu ihrem Glück gingen die Stunden insgesamt auch sehr schnell zu Ende, weshalb es nicht lange dauerte bis die Schulglocke ertönte und der Lehrer die letzte Stunde beendete.
Im Augenwinkel konnte Miko erkennen wie Sora ihre Sachen gepackt hatte und verschwand. Irgendwie erfüllte sie dies mit einer leichten Trauer, auch wenn sie nicht sagen konnte wieso. Vielleicht hatte sie gehofft diese würde sie noch mal wegen dem Tennis ansprechen, aber vielleicht hatte sie auch einfach zu viel um die Ohren. Nur weil ihre Eltern sie nämlich immer sitzen ließen, hieß das nicht das andere es auch taten. Langsam sollte Miko sich dies aus ihrem Kopf schlagen und anfangen anderen zu vertrauen. So würde sie nämlich nie erfolgreich irgendwelche Freundschaften schließen und was dann? Ihre größte Angst war es allein zu sein. Wenn sich dies erfüllen würde, dann würde die zierliche Blondine einfach nicht weiter wissen.
Gerade als sie ihre Tasche schloss, konnte Tomiko hinter sich eine Stimme vernehmen, welche sie angesprochen hatte. Verwirrt drehte Miko sich daher um und erblickte diese atemberaubenden Augen von Kyoko. Natürlich waren diese ihr auch schon voher aufgefallen, jetzt jedoch schienen sie fast zu leuchten. Noch dazu diese langen roten Haare. Irgendwie verschlug es der Blondine fast den Atem und beinah hätte sie vergessen auf ihre Frage zu antworten, aber Moment. Was sollte sie denn eigentlich sagen?
Die Röte schoss in ihre Wangen, als sie leise sagte: „Ich würde mich wohler fühlen wenn du mich Tomiko nennst... oder Miko, so nennen mich meine Freunde“, dann zog sie ihr Handy aus ihrer Tasche und überprüfte ihre Nachrichten. Zu ihrem Entsetzen hatten ihr ihre Eltern wirklich geschrieben. Sie seien noch den ganzen Tag beschäftigt mit ihrer Arbeit und würden daher nicht da sein, wenn sie aus der Schule kam. Traurig sah Miko kurz auf und lächelte etwas unsicher: „Und ja, ich würde super gerne noch mit dir ein bisschen in der Stadt bummeln. Ich muss nur kurz Sura Bescheid geben“. Sofort schrieb sie ihrem Kindermädchen eine kurze Textnachricht in der sie ihr Bescheid gab das sie später kommen würde, da sie mit einer Freundin in die Stadt wollte. Alles Weitere würde sie ihr nachher erzählen.
Als Miko fertig war, steckte sie ihr Handy zurück in ihre Tasche und schulterte diese, ehe sie zusammen mit Kyoko aus dem Raum ging: „ Ist es denn für dich auch in Ordnung, wenn ich dich beim Vornamen nenne? Natürlich sind mir Förmlichkeit und Höflichkeit wichtig, aber ich selbst fühle mich damit manchmal eher unwohl“. Kurz darauf legte sich dieses unbehagliche Gefühl, als sie von Kyoko eine ganz normale Frage bekam. Mit einem halben Nicken dachte die Blondine nach, wie sie die Frage am besten beantworten konnte, ehe sie erwiderte: „Ich habe früher schon mal hier gewohnt. Genau genommen bin ich hier aufgewachsen, dann aber wegen meinem Vater umgezogen. Nun sind wir aber meinetwegen zurück gekommen, da meine Eltern nur die beste schulische Ausbildung für mich wollen. Zudem habe ich mein Elternhaus schrecklich vermisst und meine Freunde eben auch“, bei ihren Freunden ging ihr Gedanke sofort zu ihrem besten Freund Kenshin: „Und wie sieht es bei dir aus?“. Neugierig betrachtete Miko ihre Mitschülerin von der Seite. Irgendwie mochte sie das Mädchen, denn sie hatte etwas an sich, was sie zwar nicht definieren konnte, sich deswegen aber unheimlich wohl bei ihr fühlte. Wenn es so weiter ging, dann könnten sie wirklich Freunde werden, so dachte Tomiko sich das und war froh zusammen mit ihr Zeit verbringen zu können.
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Find your destiny ~ Tomiko & Kyoko
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