Ein Digimon RPG
 
StartseiteStartseite  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  
Wanted!

Wir suchen noch dringend:


Ken Ichijouji
Miyako "Yolei" Inoue
Jun Motomiya
Keyboarder von KOD
Zu freien Gesuchen - Klick
Neueste Themen
» Wohnung von Koushiro
von Kenshin Kobayashi Gestern um 9:35 am

» You were always there beside me ~ Sorato
von Sora Takenouchi So Apr 22, 2018 8:18 pm

» Start of somethin new ... or how to traumatize your Dad
von Sora Takenouchi Sa Apr 21, 2018 12:54 am

» Wohnung von Kyoko
von Kyoko Sanada Fr Apr 20, 2018 11:50 pm

» Spielzeugstadt
von Daisuke Motomiya Fr Apr 20, 2018 11:31 pm

» Soon to be... you are the music in me
von Yamato Ishida Fr Apr 20, 2018 5:16 pm

» endless sincere love ~ Mimi & Sora
von Mimi Tachikawa Di Apr 17, 2018 6:24 pm

» Find your destiny ~ Tomiko & Kyoko
von Tomiko Nakamura Di Apr 17, 2018 6:03 pm

» Momentaufnahme
von Tomiko Nakamura Di Apr 17, 2018 5:43 pm

» The real life
von Joe Kido Di Apr 17, 2018 5:20 pm


Teilen | 
 

 Start of somethin new ... or how to traumatize your Dad

Nach unten 
AutorNachricht
Yamato Ishida
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 581
Alter : 18 Jahre
Arbeit/Hobby : Schüler/Musiker
Wappen : Freundschaft
Digimonpartner : Gabumon

BeitragThema: Start of somethin new ... or how to traumatize your Dad   Fr Apr 06, 2018 1:36 pm

Ende Juli
Gegen 20 Uhr
Bei Yamato
Yamato und Sora



Seufzend zog er Sora enger an sich heran, wobei enger kaum mehr möglich war. Aber Yamato war nicht gewillt überhaupt einen Millimeter zwischen ihnen Platz zu lassen und das, obwohl es unvernünftig war, was sie hier taten. Aber dafür fühlte es sich auch einfach zu gut an. Er hatte aber auch viel zu lange darauf gewartet, sie küssen zu dürfen. Und nun wo sie damit angefangen hatten, konnte er nicht mehr aufhören. Soras Küsse machten süchtig.
Eigentlich hatte sich Yamato ja selbst geschworen, die Sachen richtig anzugehen und erst dann damit anzufangen, wenn sie auch wirklich beschlossen hätten, ganz offiziell ein Paar zu werden. Aber dann war es einfach passiert und es hatte sich richtig angefühlt. Wie hätten sie auch den perfekten Moment verstreichen lassen können? Er wusste immerhin, dass er sie mochte und er konnte sich auch keine andere vorstellen, die er lieber küssen wollte oder überhaupt jemals küssen wollen würde. Nur müssten sie dann eigentlich die berühmten drei Worte aussprechen und davor graute es Yamato immer noch. Immerhin wäre das ein wirklich großer Schritt und der brächte Verantwortung mit sich und davor hatte er einfach großen Respekt.
In Momenten wie diesen jedoch war es ganz leicht den Kopf auszuschalten und einfach zu genießen. Soras Lippen waren ganz weich und sie schmiegte sich an ihn, als wäre sie wie dafür gemacht. Yamato ließ sich weiter nach hinten auf das Sofa sinken und zog Sora mit sich. Der Film war längst vergessen und keiner schenkte ihm mehr Beachtung. So viel also dazu, dass sie einen Filmabend machen wollten. Sie hatten es gerade mal bis zu Hälfte geschafft, bevor sie angefangen hatten herum zu knutschen.
Besonders bequem war das Sofa nicht gerade um darauf mit einem Mädchen zu knutschen, stellte Yamato fest, als sich ihm Sprungfedern in den Rücken bohrten. Soras Gewicht auf ihm beschwerte die Lage ein wenig und dafür war das Sofa einfach nicht gemacht. Aber er wollte ihr auch nicht anbieten in sein Zimmer zu verschwinden. Immerhin könnte sie das ziemlich falsch auffassen. Da war das Sofa viel unschuldiger.
Auch wenn Yamatos Hände über Soras Rücken wanderten und er sich fast wünschte, er könnte ein paar interessanter Stellen berühren. Aber soweit waren sie wohl noch nicht. Vor allem nicht, weil sie nicht fest zusammen waren.
Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, sich von ihren Lippen zu lösen und ihren Hals zu küssen. „Du musst mir sagen, wenn ich aufhören soll“, wisperte er gegen ihre Haut, um ihr die Option zu lassen. Es war nur anständig. Aber eigentlich hoffte Yamato, dass Sora sich nicht zu Wort melden würde. Jedenfalls nicht, um ihn zu bitten aufzuhören.

_________________



___Crest of Friendship___




Nach oben Nach unten
http://digirevenge.forumieren.com
Sora Takenouchi

avatar

Anzahl der Beiträge : 264
Alter : 18
Arbeit/Hobby : Schülerin | Tennis & Mode
Wappen : Liebe
Digimonpartner : Biyomon

BeitragThema: Re: Start of somethin new ... or how to traumatize your Dad   Sa Apr 07, 2018 1:33 am

Ende Juli
Gegen 20 Uhr
Bei den Ishidas
Yamato und Sora

Konnte dieser Tag eigentlich noch perfekter werden? Sie hatte einen wundervollen Tag mit Yamato verbracht und gemeinsam wollten sie diesen mit einem gemütlichen Filmabend ausklingen lassen, stattdessen hatten die beiden jungen Leute jedoch eine aufregendere Beschäftigung als Fernsehen gefunden.
Die orangehaarige Frau wusste gar nicht mehr, wie sie auf dem Schoß des Bassisten gelandet war, aber im Grunde war ihr das in diesem Augenblick auch reichlich egal gewesen. Und nun waren die jungen Leute auch noch weiter auf das Sofa gerutscht, sodass Sora nun auf Yamato lag. Seine Brust war so straff, das gefiel ihr absolut und dadurch, dass sie ihm so nah war, spürte sie ihn noch intensiver an sich. Was für ein wundervolles und einnehmendes Gefühl das doch war. Zart presste sie ihre Lippen auf die des jungen Mannes, gab sich diesem neuen, sinnlichen Gefühl hin und genoß es in vollen Zügen. Ihre Augen hatte sie angetan geschlossen und mit einer Hand strich sie sanft über seine Brust und mit der anderen suchte sie sich zaghaft den Weg in seinen Nacken. Das Bedürfnis, durch sein Haar zu fahren wuchs in ihr an. Bisher hatte sie es einfach nicht gewagt, seine Haare zu berühren, da sie wusste, dass er viel Wert darauf legte, immerzu gepflegt und gut auszusehen, was ihm ihrer Meinung nach auch sehr gut gelang. Ganz vorsichtig suchten sich ihre Finger den Weg über seine nackte Haut im Nacken in den Haaransatz, jedoch traute sie sich aber nicht, sehr viel weiter in das verbotene Terrain vorzudringen.
Leise hauchte sie gegen seine Lippen aus, als sie für einen kurzen Moment mit dem Kuss inne hielt. Yamato war unglaublich. Er schaffte es wirklich, ihr den Atem zu rauben. Ihr Herz schlug so wahnsinnig schnell und es war einfach ein herrliches Gefühl, auch wenn eine wahnsinnig große Unsicherheit mit einher ging; immerhin war das alles noch so neu für sie.
Die Nähe des Blondschopfs warf sie immer wieder aus der Bahn und wenn er sie mit diesen aufregenden und neuen Zärtlichkeiten verwöhnte, hatte sie das Gefühl, sie zerlief wie weiche Butter in seinen Händen.
Dass sie einander schon so nah kamen, ohne dass sie beide selbst noch nicht wussten, was sie nun wirklich für den Anderen empfanden, war für sie wohl auch eher ungeplant gewesen. Aber vielleicht war es ja gar nicht so schlecht und sie würden bald herausfinden, wie sie zueinander standen, was sie für den jeweils Anderen fühlten?
Kurz schmiegte die junge Frau ihre Nase an seine, öffnete ihre Augen, um in das Blau von Yamatos Augen zu versinken und dann wieder das dringliche Bedürfnis zu stillen, seine Lippen erneut kosten zu wollen. Wieder schloss sie die Augen und setzte zu einer weiteren Runde an. Seine Lippen waren einfach viel zu weich und sanft, als dass sie jemals genug davon bekommen könnte. Kurze Zeit gaben sich die jungen Leute dem Austausch der Zärtlichkeiten hin, ehe der Blondschopf den Kuss erneut löste. Wieder öffnete Sora - beinah zeitlupengleich - ihre Augen und sah in die seine, ehe er sich zu ihrem Hals beugte und dort mit den Zärtlichkeiten fortfuhr. Unkontrolliert entkam der jungen Frau ein Keuchen und sie krallte sich noch etwas mehr in das Hemd des jungen Mannes. Ihre Wangen waren von einem rötlichen Schimmer gezeichnet und ihr Herz pochte mit solch einer Intensität gegen ihren Brustkorb, dass Sora das Gefühl hatte, es würde bald aus ihr heraus brechen und davon stürmen. Nur widerwillig nahm sie Yamatos Worte wahr. Aufhören? War das sein Ernst? Dafür fühlte es sich einfach viel zu schön an. Sora gab nur ein leises und bestätigendes Brummen von sich, um ihm zu signalisieren, dass sie verstanden hatte.
Weiterhin krallte sie sich in sein Hemd, ließ den Kopf etwas sinken, sodass dieser auf seiner Schulter ruhte und neigte schließlich den Kopf etwas zur Seite, damit er besseren Spielraum für sein Tun hatte.
Mit ihrer freien Hand strich sie nun weiter durch sein Haar, dem verbotenen Gebiet, welches ganz weich war und sanft durch ihre Finger glitt. Was für ein schönes und seidiges Gefühl das doch war. Immer wieder entkamen ihr kleine, entzückte Keucher, was sie selbst gar nicht von sich kannte. Anscheinend hatte der Blondschopf gerade eine Schwachstelle der jungen Frau für sich entdeckt. Mit jedem Mucks, den die Frau von sich gab, liefen ihre Wangen röter an und die Gänsehaut auf ihrem Körper rannte auf und ab und schien gar nicht mehr verschwinden zu wollen.
Nach oben Nach unten
Hiroaki Ishida

avatar

Anzahl der Beiträge : 7
Alter : 43
Arbeit/Hobby : Reporter bei FujiTV

BeitragThema: Re: Start of somethin new ... or how to traumatize your Dad   Mo Apr 09, 2018 12:38 pm

Ende Juli
Kurz nach 20 Uhr
Bei den Ishidas
Yamato, Sora & Hiroaki



Die Schlüssel klirrten als Hiroaki sie aus der Tasche zog um seine Bürotür abzuschließen. Er sah auf die Uhr, es war noch nicht mal 20 Uhr und er hatte tatsächlich Feierabend, er konnte es selbst kaum glauben, zumal er aufgrund eines neuen Projektes fest mit einer Nachtschicht gerechnet hatte. Auch Yamato hatte er gesagt, dass er spät kommen würde und dieser nicht mit dem Essen auf ihn warten müsse.
Der Mann mittleren Alters lächelte traurig. So wie er seinen Sohn kannte hatte er nur wenig oder noch gar nichts zum Abendessen gehabt, er achtete viel zu wenig auf sich und kochte eigentlich nur dann wenn Hiroaki es schaffte mit ihm gemeinsam zu essen. Der Reporter nahm sich fest vor bei ihrem Lieblingsimbiss vorbeizuschauen und dort zwei extra große Portionen Curry mitzunehmen, auch wenn das Selbstgekochte von Yamato noch immer das Beste war. Heute sollte sein Sohn mal nicht den Kochlöffel schwingen müssen, vielleicht hatte er sogar Lust mit seinem Vater einen gemütlichen Männerabend vor dem Fernseher zu verbringen.

Fünfzehn Minuten später lief der Reporter die Treppen zu ihrer Wohnung hinauf, in der einen Hand trug er seine schwere Aktentasche, in der anderen schwang der Beutel mit dem lecker duftenden Essen. Kurz stellte er die Sachen ab, holte abermals seinen Schlüsselbund aus der Tasche und schloss die Haustür behutsam auf.
Er wollte seinen Sohn überraschen, der würde ein Gesicht machen. Leise öffnete er die Tür und trat ein, ehe er sie wieder sorgsam ins Schloss fallen ließ. Aus dem Wohnzimmer hörte er ein Stimmengewirr, der Fernseher lief also. Hiroakis Lippen hoben sich zu einem Lächeln, er hatte schon befürchtet sein Sohn würde an einem Freitagabend unterwegs sein aber er war tatsächlich hier. Schnellen Schrittes begab er sich zur Couch, auf der allerdings niemand zu sitzen schien. Oder hatte der Blondschopf sich mal wieder liegend dort hingelümmelt?
Er umrundete das Möbelstück, ehe er direkt davor abrupt stehen blieb und ihm schier die Kinnlade herunterfiel.
Sein Sohn war sehr wohl zu Hause, allerdings nicht allein, denn er lag quasi begraben unter einem Mädchen auf der Couch – wild knutschend.
Es schepperte, die Aktentasche und das Essen fielen zu Boden, als Hiroakis motorische Fähigkeiten ihn augenblicklich verlassen hatten. Seine Gesichtszüge waren ebenso entgleist, er starrte die Beiden an, ohne ein Wort zu sagen.
Nach ein paar Sekunden peinlicher Stille lief er puterrot an, räusperte sich verlegen und schnappte sich die fallen gelassenen Utensilien. Sein Verstand arbeitete nur auf Sparflamme aber immerhin hatte er das Mädchen mittlerweile als Sora identifiziert – was den Schock über den Anblick der Beiden allerdings nur milde linderte.
„Hey Matt...ich..habe heute überraschend früher Feierabend...ich habe uns Curry mitgebracht.“ stotterte er und hastete dann ohne weitere Worte zur Küchentheke. Er stellte das Essen darauf ab, stützte sich mit den Händen auf der Theke ab und atmete tief durch. Er hatte bis zum heutigen Tag nie daran gedacht, dass er seinen Jungen mal mit einem Mädchen erwischen würde. Es war doch absurd wie schnell die Kinder erwachsen wurden. Aber Sora war doch eine Freundin aus Kindertagen, was dachte sein Sohn sich nur dabei?
Nach oben Nach unten
Yamato Ishida
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 581
Alter : 18 Jahre
Arbeit/Hobby : Schüler/Musiker
Wappen : Freundschaft
Digimonpartner : Gabumon

BeitragThema: Re: Start of somethin new ... or how to traumatize your Dad   Mo Apr 09, 2018 4:44 pm

Ende Juli
Kurz nach 20 Uhr
Bei den Ishidas
Yamato und Sora und Hiroaki

Dass Sora nichts dagegen zu haben schien und sich anscheinend wohl fühlte, spornte Yamato im Grunde nur noch mehr an. Warum nochmal hatte er sich dafür entschieden ein offenes Hemd zum Filme gucken zu tragen und nicht nur ein Shirt? Weil es cool aussah. Aber gerade verfluchte er nämlich das zusätzliche Kleidungsstück zwischen ihnen beiden. Und viel zu warm, war es auch!
Ein zufriedenes Geräusch entkam seinen Lippen, als er Soras Hand an seinem Nacken spürte. Eigentlich war er bei solchen Gesten direkt in Alarmbereitschaft, weil er um seine Haare fürchtete. Aber realistisch betrachtet tat das Sofa ihnen auch nicht besonders gut. Und es fühlte sich außerordentlich gut an.
„Nicht aufhören“, murmelte er gegen Soras Hals und wunderte sich beinahe selber über den Klang seiner Stimme. So hörte er sich normalerweise nicht an. Kein Wunder, dass er leicht rot deswegen wurde. Aber da Sora Wangen auch leicht glühten, empfand Yamato es als nicht ganz so schlimm. Für sie beide war es eben neues Terrain. Und sie waren beide aufgeregt. Sein Herzschlag war unnatürlich schnell und der von Sora auch, wie er deutlich spüren konnte.
Ihr Keuchen bescherte ihm heiße und kalte Schauer und er presste seine Lippen fester gegen ihren Hals, um die eigenen verräterischen Laute zu unterdrücken, was ihm nur minder gut gelang. Deswegen legte er zwei Finger an Soras Kinn, um ihr Gesicht wieder seinem zuzuwenden und sie wieder richtig zu küssen.
Während seine rechte Hand Sora am Nacken sanft an Ort und Stelle hielt, wanderte seine linke Hand über ihre Rücken. Sie fühlte sich zierlich und zerbrechlich an, wenn sie so in seinen Armen lag. Dabei wusste Yamato, dass sie alles andere als zerbrechlich war.
Ohne lange darüber nach zu denken, fuhr er vorsichtig mit der Zunge über Soras Lippen. Nun war es ohnehin egal. Sie knutschten sowieso schon herum. Wozu er sich jedoch wirklich zwingen musste war, seine Hand in ihrer Bluse zu vergraben und nicht an Stellen zu gelangen, die prekärer waren als ihr Rücken.


Ein plötzliches Geräusch, das definitiv nicht vom Fernseher stammte ließ Yamato zusammenzucken und hastig die Augen aufschlagen. Vorerst noch ohne seine Lippen von Sora zu lösen. Aus seiner Kopfüberlage erblickte er seinen Vater, der ihn mit offenem Mund anstarrte.
Was zur Hölle tat der denn hier?
Kaum, dass Yamato die Situation erfasst hatte, löste er sich entsetzt von Sora, wobei ein absolut peinliches Geräusch entstand, als sich ihre Lippen voneinander trennten. „Dad!“ Ruckartig richtete er sich auf und stieß dabei mit dem Kopf gegen Soras. „Ah!“, fluchte er leise und richtete sich weiter auf, was schwierig war mit einem Mädchen auf dem Schoß. „Was… was tust du hier??“ Hatte er Sora nicht noch gesagt, sie könnten sich bei ihm treffen, weil sie Dad ohnehin nie Zuhause war? Was für ein folgenschwerer Irrtum!
Mittlerweile musste sein Gesicht auch einer Tomate gleichen. Jedenfalls fühlten sich seine Wangen an als würden sie hochrot glühen. Irritiert sah Yamato auf die Tüte, die sein Vater in der Hand hielt, in der sich vermutlich das Curry befand, von dem er sprach. „Ich… äh… Curry?“ Er wusste, dass er nicht besonders geistreich klang, was er von sich gab. Aber sein Vater immerhin auch nicht. Er stolperte quasi über Sora und ihn und erzählte was von Curry?
Entgeistert und unfähig noch irgendetwas zu sagen, sah Yamato seinem Vater nach wie er in die Küche flüchtet. Es war offensichtlich, dass auch ihm die Situation hoch unangenehm gewesen war.
Immer noch perplex und verlegen starrte Yamato auf die Stelle, an der sein Vater gerade verschwunden war, bevor er sich langsam zu Sora umwandte. Auch sie war das Abbild von Verlegenheit. „Sora! Es tut mir so leid!“, wisperte Yamato leise und senkte den Blick. „Normalerweise kommt er nie so früh nach Hause!“
Ganz langsam und wesentlich sanfter als in der Schrecksekunde schob er Sora gänzlich von sich weg und hatte keine Ahnung, was er sagen oder tun sollte, um das wieder gut zu machen. „Es tut mir Leid…“ Er wiederholte sich. Aber was sollte er sonst sagen?
Seine Hand wanderte verlegen zu seinen Haaren, die vermutlich ein Bild des Grauens waren. Aber auch Sora sah nicht besser aus. Auch ihre Haare waren zu Beginn des Abends ordentlicher gewesen und ihre Bluse saß auch nicht mehr so wie sie sollte. Ganz zu schweigen davon, dass sein Blick zu ihren leicht geschwollenen Lippen wanderte.
Hastig senkte er den Blick wieder. „Tut mir wirklich leid!“ Er stand auf, wobei er sein Hemd richtete, das mit Sicherheit verknittert war. Seufzend resignierte Yamato wegen seines Äußeren. „Möchtest du die Flucht ergreifen oder… willst du zum Essen blieben?“ Hilflos zuckte Yamato mit den Schultern. Wie verhielt man sich in so einer Situation richtig? Sie rauswerfen stand außer Frage. Aber sie hier behalten irgendwie auch. Verdammt! Wie konnte ein Abend nur so schnell so schief laufen?
Seine Hand strich kurz über die vorderen Strähnen von Soras Frisur, um etwas Ordnung hinein zu bringen. Wenigstens war sich Yamato unter all dem Schamgefühl sicher, dass er gerade nicht bei einem Fehler erwischt worden war. Irgendwann hätte er seinem Dad sicherlich von Sora erzählt. Irgendwann, ohne dass sie dabei an seinen Lippen hing. Er kämpft eine erneute Entschuldigung hinunter.
Sein Vater verhielt erschreckend still, weswegen Yamato langsam begann sich Sorgen zu machen. „Ich schätze, ich sollte nach ihm sehen…“, murmelte er dann erklärend und begab sich langsam in Richtung Küche. Es gab tausend Orte, an denen er gerade lieber wäre. „Dad?“, sprach er seinen Vater an, der auch immer noch nicht ganz über den Schock hinweg gekommen zu sein schien? „Du erinnerst dich an Sora?“ Auch jetzt schoss erneut Hitze in Yamatos Wangen. „Wir ähm… dachten, du kommst später nach Hause und haben Filme geschaut…“ Jedenfalls zu Beginn des Abends…
Er lehnte sich beschämt an die Wand und warf Sora ein kurzes, hilflos Lächeln zu. Irgendwie hatte er sich nie darüber Gedanken gemacht, dass er ein Mädchen auch seinem Vater vorstellen musste. Und das war gerade ziemlich peinlich. Sogar noch peinlicher, weil er das besagte Mädchen kannte.




_________________



___Crest of Friendship___




Nach oben Nach unten
http://digirevenge.forumieren.com
Sora Takenouchi

avatar

Anzahl der Beiträge : 264
Alter : 18
Arbeit/Hobby : Schülerin | Tennis & Mode
Wappen : Liebe
Digimonpartner : Biyomon

BeitragThema: Re: Start of somethin new ... or how to traumatize your Dad   Mo Apr 09, 2018 8:05 pm

Ende Juli
Kurz nach 20 Uhr
Bei den Ishidas
Yamato und Sora und Hiroaki

Konnte sie nicht mal jemand kneifen kommen? Passierte das gerade alles wirklich oder war das nur ein Traum? Sie war sich dessen absolut nicht bewusst, aber es war ihr gerade auch reichlich egal, denn es war wunderschön so, wie es war. Die Luft schien vor Aufregung regelrecht zu knistern und zu vibrieren, der Fernsehrlärm war auf einmal auch ganz weit weg, nur sie und er waren da und wichtig.
Zum Glück kamen keine Einwände von dem Blondschopf, als sie ihre Finger sachte in sein Haar schob, musste sie doch den Drang unterdrücken, sich richtig in dieses zu krallen.
Seine Lippen schmeckten einfach so gut und die junge Frau bekam einfach nicht genug davon, genauso von diesem tobenden und aufregenden Gefühl, welches sich immer mehr in ihr aufbäumte, wenn er sie am Hals verwöhnte, so wie in eben diesem Augenblick.
Sie solle nicht aufhören? Oh Gott. Wieso kamen diese Worte nur aus seinem zuckersüßen Mund, so würde es ihr schwer fallen, jemals aufzuhören, ihn zu berühren. Wobei das gar nicht so schlimm wäre, wie sie gerade fand.
Noch immer zeichnete sich eine angetane Gänsehaut auf ihrem Körper ab, von seinem Atem, der auf ihrer Haut abprallte. Ihre Finger suchten sich immer weiter den Weg in sein Haar und erkundeten seinen Nacken und den dazugehörigen Hinterkopf genauer, insofern es ihr durch das Sofa überhaupt möglich war.
Die junge Frau presste ihre eigenen Lippen aufeinander, um nicht noch lautere und unkontrolliertere Geräusche von sich zu geben, was ihr aber auch nicht so ganz gelang. "Yamato...", hauchte sie schließlich kaum hörbar, nur um kurz darauf am Kinn gegriffen zu werden. Ihr Blick traf für einen kurzen Moment den des jungen Mannes, ehe ihre Lippen sich danach wieder hungrig trafen. Was dies doch einfach für ein wunderschönes und beinah betäubendes Gefühl war, in seinen Armen zu liegen. Zwar war sie überaus selbstständig, selbstsicher und taff, doch so in seinen Armen, fühlte sie sich einfach sicher und geborgen.
Doch was war das? Das war neu. Auf einmal spürte die junge Frau die Zunge Yamatos an ihren Lippen. Für einen kurzen Moment schien sie wie erstarrt, doch regte sie sich schließlich und kam der seinen mit ihrer eigenen sachte entgegen und stuppste sie sanft an. Und wieder schwebte sie noch etwas höher in die Wolken. Konnte es noch aufregender werden?

Die junge Frau war absolut in den Bann des Blondschopfs gezogen und bemerkte nicht einmal den Überraschungsgast, der auf einmal neben ihnen stand. Und mit einmal war der magische Moment kaputt und dahin, als Yamato sie von sich weg drückte. Irritiert sah sie den jungen Mann an, ehe die Geräusche wieder an ihre Ohren drangen und sie seinem entsetzten Blick folgte und in das sprachlose Gesicht von Herrn Ishida starrte. Als hätte man bei Sora einen Schalter umgelegt, stieg ihre Gesichtsfarbe zu einem Flammenrot an. Ihr Herz schien für einen Augenblick beinah still zu stehen und sie konnte einfach nichts tun, außer Yamatos Vater sprachlos anzustarren. Yamato richtete sich rasch auf, wobei die Köpfe der jungen Leute dabei hart zusammenstießen. "Ah!", entkam es Sora zeitgleich mit Yamato, woraufhin sie etwas nach hinten taumelte und sich dabei die Schläfe hielt. Das hatte gesessen. Der Schmerz zog ihr bis über das Auge, sodass sie dieses zudrückte und mit dem Anderen peinlich berührt zu dem Vater des Bassisten aufsah. Die aufregende Hitze, die kurz zuvor noch in ihr getobt hatte, wand sich nun in eine überaus unangenehme Hitze um. Das war hoffentlich doch nur ein Traum. Andererseits bewiesen ihre Kopfschmerzen leider das Gegenteil. "G..guten Abend, Herr Ishida.", gab sie schließlich kleinlaut und verlegen von sich, nur um irgendetwas zu sagen, während sie sich weiter die Schläfe rieb.
Jedoch wich Soras Blick von Scham zu Überraschung um. Hatte Herr Ishida wirklich gerade von Essen gesprochen? Etwas irritiert suchte Sora kurz den Blick Yamatos, der scheinbar genauso wenig verstand, wie sie. Der Mann mittleren Alters ergiff jedoch die Flucht und stürzte in die Küche. Sora konnte nicht anders, als ihm hinterher zu sehen. Du liebe Zeit. Was hatten sie nur angerichtet?
Sofort folgte aber eine Entschuldigung von dem jungen Bassisten, der ihren Blick wieder auf sich lenkte. "Ehm..", sie wusste nicht, was sie sagen sollte, es war einfach ein unglaublich schräger Augenblick. "Sch..schon gut, Du kannst..ja gar nichts dafür.", stammelte sie leise und senkte den Blick verlegen. Sicherlich wollte der Reporter seinen Sohn überraschen und wer rechnete schon damit, dass der besagte Sohn mit einem Mädchen beschäftigt war. Das würde wohl für jeden eine große Überraschung sein. Wieder übte der junge Mann Druck gegen ihre Schultern aus, um sie von sich zu befördern und sofort rutschte die junge Frau neben ihn und blieb beschämt dort sitzen. Wieder folgte eine Entschuldigung. "Sch..schon gut, wirklich.", entgegnete sie und sah unsicher zu dem Blondschopf." Geht's Deinem Kopf denn gut?", erkundigte sie sich gleich. Immerhin hatten die zwei die Köpfe im wahrsten Sinne des Wortes gut zusammen gesteckt. Jetzt, wo sie vernünftig auf dem Sofa saß, strich sie sich ebenfalls über ihre verwuschelten Haare und richtete ihre Bluse, die auch schon mal ordentlicher an ihr gesessen hatte. Erst jetzt merkte sie, wie sehr ihre Lippen von diesem Marathon brannten und sie spürte ganz genau, wie dieser Brannt in ihre Wangen stieg vor Verlegenheit.
Fliehen oder...zum Essen bleiben? Überrascht sah Sora zu Yamato auf. War das sein Ernst? Beide Optionen schienen für sie nicht in Frage zu kommen. Auch sie fand, dass sie mit seinem Vater reden mussten, also erhob sie sich ebenso. "Ich...denke, es ist falsch, jetzt zu gehen.", gab sie als Antwort darauf. Appetit hatte sie zumindest keinen mehr.
Besorgt glitt Soras Blick in Richtung der Küche. Auch sie hatte vernommen, dass sich Yamatos Vater überaus ruhig verhielt, woraufhin der Digiritter besser nachsehen ging, was Sora sehr begrüßte. Eine Weile blieb sie einfach nur da stehen und sah dem jungen Mann nach. Sollte sie dazu stoßen? Wollte sein Vater sie überhaupt sehen? Immerhin hing sie wie ein Raubtier über seinem Sohn. Der Gedanke ließ wieder die Schamesröte in ihr aufsteigen. Nervös spielte sie mit ihren Händen herum, unsicher, was sie tun sollte.
Unsicher glitt ihr Blick wieder zu Yamato, der ihr ein hilfloses Lächeln zuwarf. Sie konnte ihn jetzt nicht alleine lassen! Aus diesem Grund setzte sich die junge Frau in Bewegung und trat an Yamatos Seite. Je näher sie der Küche kam, desto lauter schien ihr Herz zu schlagen und ihr Blut durch ihre Adern zu schießen. Als Sora neben ihrem Schulkameraden ankam, suchte sie den Blick seines Vaters auf, nur um sich dann höflich und tief vor ihm zu verbeugen. Was sagte man in so einer Situation? Angespannt ballte die junge Frau ihre Hände zu Fäusten und drückte diese aneinander. "Bitte.. entschuldigen Sie. Ich hatte nicht die Absicht, sie in Verlegenheit zu bringen.", gab sie schließlich von sich, ehe sie sich langsam wieder aufrichtete. Sie fühlte sich wie eine Gazelle, die umringt von einem Rudel hungriger Löwen war. Wobei es der Gazelle sicherlich angenehmer erging, als Sora gerade. Wahrscheinlich würden die zwei nun absoluten Ärger bekommen, dabei war doch gar nichts schlimmes passiert. Wie brachte sie dem geschockten Vater nun bei, dass sie Yamato mochte und nicht vor hatte, ihn auszunutzen?
Nach oben Nach unten
Hiroaki Ishida

avatar

Anzahl der Beiträge : 7
Alter : 43
Arbeit/Hobby : Reporter bei FujiTV

BeitragThema: Re: Start of somethin new ... or how to traumatize your Dad   Do Apr 12, 2018 11:37 am

Ende Juli
Kurz nach 20 Uhr
Bei den Ishidas
Yamato, Sora und Hiroaki


Hiroaki lehnte noch an der Küchentheke, die Szene von eben spulte sich immer und immer wieder in seinem Kopf ab. Doch erst wenige Momente später realisierte er überhaupt wie peinlich das Ganze für seinen Sohn und der Rothaarigen gewesen sein musste. Beide waren mindestens genauso errötet wie er und hatten sich bei ihrem fluchtartigen Versuch, sich irgendwie wieder halbwegs gesittet auf die Couch zu setzen, auch noch die Köpfe gestoßen. Und was hatte er getan? Er hatte sie nicht einmal anständig begrüßt, sondern sie angestarrt als wären sie Geister um daraufhin irgendetwas von Essen zu stottern. Wie peinlich.
Fahrig fuhr sich der Reporter über die schweißnasse Stirn, er atmete tief durch und wollte sich gerade der Situation stellen und zu ihnen hinüber gehen, als er auch schon angesprochen wurde.

Sofort fuhr er herum, lehnte nun mit Rücken an der Theke und versuchte irgendwie lässig zu wirken, was ihm aber vermutlich weder Matt noch Sora abnehmen würden, denn noch immer war sein Gesicht auffällig rot. Hiroaki verspürte den Drang sich eine Zigarette aus der Hemdtasche zu ziehen, doch er wollte seinen Sohn nicht noch mehr verärgern, nachdem er ihm den Abend gründlich versaut hatte.
Endlich hatte er seine Sprache wieder gefunden und holte nun erst einmal die versäumte Begrüßung nach.
„Guten Abend Sora“ sagte er höflich und nickte ihr zu. Schon bevor sein Sohn sie namentlich erwähnt hatte, hatte er gewusst wen er vor sich hatte. Der braunhaarige Mann war nicht umsonst Reporter, er konnte sich Gesichter über Jahre hinweg merken und die Vorfälle mit Myotismon, bei denen er alle Digiritter zumindest kurz einmal begegnet war, hatten sich in seinem Gedächtnis eingebrannt.

Er merkte, dass sein Puls noch immer schnell schlug, doch so langsam sah er diese bizarre Situation klarer und versuchte sich nun zu erklären.
„Ich hatte früher Feierabend und dachte ich überrasche dich mit einem gemeinsamen Abendessen – na ja zumindest die Überraschung ist mir ja gelungen.“ sagte er mit bitterem Unterton und sah dann beschämt lächelnd zu Sora. Sie war wirklich eine höfliche, junge Frau und war die Allerletzte die sich irgendwelche Vorwürfe machen musste. Er konnte sich bei bestem Willen nicht vorstellen, dass sie nur mit ihrem Sohn spielen würde. Sie wirkte auf ihn eher schüchtern und ruhig und auch bei dieser kurzen Einschätzung halfen ihm seine jahrelangen Erfahrungen als Reporter und Journalist.
„Ich..na ja, mein Sohn hätte mich auch mal vorwarnen können. Er hielt es wohl nicht für nötig seinen alten Herren von seiner Freundin zu erzählen. Du bist natürlich herzlich willkommen hier Sora, möchtest du zum Essen bleiben?“
Nun fixierte der Vater wieder seinen Sohn, seine Miene wurde ernster.
„Natürlich erinnere ich mich an Sora. Sie war damals bei den Digimon-Angriffen auch dabei. Ach ja..ich habe genug für uns Drei mitgebracht, lass uns doch beim Essen reden. Es gibt ein paar Dinge, die ich gerne wüsste, vor allem weil du Sora nun schon so lange kennst.“ Er deutete auf den Beutel mit dem noch immer dampfenden Curry.
Hiroaki wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, zumal er solche persönlichen Gespräche auch am liebsten mied, wenn es irgendwie möglich war. Doch je länger er die beiden Teenager ansah, desto ernster wurde ihm die Angelegenheit. Manchmal hatte er das Gefühl, er würde seinen Sohn kaum kennen, fast nie sprachen sie über persönliche Dinge. Aber er wusste zumindest dass Yamato eine gewisse Wirkung auf Frauen hatte, vor allem seit er in der Band spielte und sich nach außen hin cool und lässig gab. Würde sein eigener Sohn mit den Gefühlen eines Mädchens spielen? Hiroaki wusste es nicht und er wollte keinesfalls dass sein Sohn leichtfertig mit diesem Thema umging, er wollte nicht, dass er dieselben Fehler beging wie er damals.
Schweigend begann er Geschirr und Besteck zusammen zu suchen, in der Hoffnung sein Sohn würde dem Vorschlag zustimmen, denn Hiroaki wollte keinesfalls dass die Situation eskalierte.
Nach oben Nach unten
Yamato Ishida
Admin
avatar

Anzahl der Beiträge : 581
Alter : 18 Jahre
Arbeit/Hobby : Schüler/Musiker
Wappen : Freundschaft
Digimonpartner : Gabumon

BeitragThema: Re: Start of somethin new ... or how to traumatize your Dad   Mi Apr 18, 2018 4:45 pm

Ende Juli
Kurz nach 20 Uhr
Bei den Ishidas
Yamato und Sora und Hiroaki


Der einzige Trost war gerade, dass Sora nicht verstimmt war. Denn das hätte alles nur noch schlimmer gemacht. Jetzt schon wünschte sich der Teenager, dass er irgendwie die Zeit hätte zurück drehen können. Noch nie war ihm in den Sinn gekommen, dass sein Vater ihn bei so etwas erwischen könne. Wie auch, wenn er nie Zuhause war? Kein Wunder, dass sich Yamato keine Gedanken deswegen gemacht hatte!
Nun aber musste er damit klar kommen, dass er in der denkbar unangenehmsten Situation gelandet war. Da es sein Elternteil war, war er wohl auch derjenige, der die Situation klären musste. Wieso nur war alles so kompliziert?
Als Sora sich jedoch auf seine mehrfach gestammelten Entschuldigungen hin nach seinem Kopf erkundigte, konnte Yamato gar nicht anders als lächeln. Sie sorgte sich allen Ernstes gerade noch um ihn? Er hatte dafür gar keine Kapazitäten gehabt. Nun aber durchflutete ihn ein warmes Gefühl der Zuneigung. So war Sora nun mal einfach und das mochte er. „Ich bin ein Dickschädel, da mach ich mir mehr Sorgen um dich“, entgegnete der Musiker und musterte ihre Schläfe. Wenn sie jetzt zu allem Überfluss noch eine Beule bekommen würde, war das wohl das mieseste Date aller Zeiten…
Er wusste nicht, ob es falsch war zu gehen oder falsch war zu bleiben. Eigentlich wollte Yamato sich nämlich nicht von Sora verabschieden. Aber den Erklärungsbedarf gegenüber seinem Vater würde er lieber alleine bewältigen.
Aber als Sora nun neben ihn trat und ein überaus höfliches Bild abgab, hoben sich erneut seine Mundwinkel nach oben. Wenigstens musste er sich keine Sorgen darum machen, dass sein Vater sie nicht mögen könnte. Es gab niemanden, der Sora nicht mögen würde, davon war Yamato überzeugt.
„Die Überraschung ist dir wirklich gelungen, Dad“, stellte Yamato beinahe tonlos fest. Eigentlich hätte er sich ja auch wirklich aufrichtig gefreut. Aber heute war das Timing denkbar schlecht gewesen. Nur wusste er eben auch, dass es nicht die Schuld seines Vaters war. Hätte er gewusst, dass das Szenario möglich wäre, hätte er sich bestimmt eher gemeldet. „Ist nicht deine Schuld“, fügte Yamato daher noch leiser hinzu und hoffte, dass sein Gesicht endlich wieder eine normale Farbe annehmen würde.
Aber prompt wurden seine Wangen noch dunkler und Yamato warf seinem Vater einen bitterbösen Blick zu. Denn im Gegensatz zu ihm, spielte er den Ball gekonnt zurück und nun befand sich Yamato in einer wirklich unangenehmen Lage. „Dad!“, fauchte Yamato nicht nur genervt sondern auch überaus verlegen. „Sora ist nicht… wir sind nicht… Wir…“ Sie waren definitiv mehr als Freunde, aber mehr wusste Yamato eben auch nicht. Seinen Vater darüber aufzuklären, dass sie warten wollten, bis sie sich ganz sicher waren, während sie daneben stand, kam ihm unpassend vor. „Wir haben erst vor Kurzem angefangen uns zu treffen“, wich Yamato daher der Frage aus und warf Sora einen entschuldigenden Blick zu. Hoffentlich war es okay, was er sagte. Die Wahrheit war es jedenfalls.
Um etwas zu tun zu haben, bewegte sich Yamato auf die Küchenschränke zu und sammelte Geschirr zusammen. Vermutlich müsste sein Vater auch erstmal suchen, wo sich was befand. Also war es leichter, wenn er das übernahm.
„Dad….“, warnte Yamato leise, als ihm klar wurde, dass das Essen keineswegs nur ein nettes Beisammensein werden würde. Was für Dinge wollte sein Vater wohl wissen? Wohl war Yamato dabei keineswegs! „Es ist wirklich kompliziert…“, fügte er kaum hörbar hinzu. Damit müsste sich sein Vater doch auskennen. „Bring sie bitte nicht noch mehr in Verlegenheit“, sagte Yamato dann wieder lauter, sodass auch Sora ihn hören konnte.
Yamato schritt an Sora vorbei und deckte den Tisch, bevor er sich zu ihr umwandte. „Was möchtest du trinken?“, erkundigte er sich und bedeutete ihr sich an einen der Stühle zu setzen. Immerhin war sie Gast, wenn auch gerade irgendwie unfreiwillig. Er kannte sie gut genug um zu erahnen, wie unangenehm ihr die Situation sein musste. Leider waren sie beide nicht so unbeschwert wie Taichi, dass sie einfach so tun konnten, als wäre alles vollkommen normal. „Dad?“, wollte Yamato auch von ihm den Getränkewunsch wissen. „Sake?“ Sein Vater wirkte ein wenig, als könne er Alkohol gebrauchen.






_________________



___Crest of Friendship___




Nach oben Nach unten
http://digirevenge.forumieren.com
Sora Takenouchi

avatar

Anzahl der Beiträge : 264
Alter : 18
Arbeit/Hobby : Schülerin | Tennis & Mode
Wappen : Liebe
Digimonpartner : Biyomon

BeitragThema: Re: Start of somethin new ... or how to traumatize your Dad   Sa Apr 21, 2018 12:54 am

Ende Juli
Kurz nach 20 Uhr
Bei den Ishidas
Yamato und Sora und Hiroaki

Endlich schien sich Herr Ishida wieder gefangen zu haben, denn nun holte er die versäumte Begrüßung nach. Gott sei Dank. Das erleichterte die junge Frau ungemein ein wenig, wenn auch nicht gänzlich. Kurz zeigte sich ein verhaltenes Lächeln auf Soras Lippen, als sie feststellte, dass es Hiroaki einigermaßen wieder auf den Boden der Tatsachen zurück schaffte. Sogleich versuchte der ältere Herr auch, die Situation mit etwas trockenem Humor zu lockern, doch war Sora nicht wirklich nach Lachen zumute.
Es schickte sich nicht, sich so gehen zu lassen, zumindest in der Öffentlichkeit. In trauter Zweisamkeit war es was ganz anderes. Verlegen senkte Sora wieder den Blick, legte ihre Hände zusammen und knibbelte etwas an ihren Fingernägeln herum. Noch immer glühten ihre Wangen rosig rot. Was für ein Abend.

Sora war genauso schuldig, wie es Yamato war. Keiner von Beiden hatte je ein Wort gesagt, zu niemandem, so waren sie selbst doch noch so unsicher, was das zwischen ihnen überhaupt war, wie konnte man dann jemand anderem davon erzählen? Sie waren kein Paar. Sie waren nicht Freund und Freundin, auch wenn sich die junge Frau eingestehen musste, dass ihr dieser Gedanke irgendwie gefiel und aufregend war. "Ehm.. es ist so, wir..", stammelte Sora drauf los und auch Yamato versuchte die passenden Worte zu finden.
Jetzt lud er sie auch noch zum Essen ein? Konnte dieser Abend denn noch merkwürdiger werden? Natürlich würde sie gern bleiben, aber Appetit hatte sie gewiss keinen. Unsicher hob die junge Frau den Blick zu dem Blondschopf neben sich. Ob es ihm überhaupt Recht war, dass sie noch da blieb? Vielleicht wollte er diese Situation lieber allein mit seinem Vater klären. "Ich..möchte mich wirklich nicht aufzwingen, Herr Ishida. Aber ich würde gern noch ein wenig bleiben.", gab sie jedoch von sich, als sie beschloss, Yamato damit nicht allein zu lassen. Zu dieser Situation, in der sie erwischt wurden, gehörten immerhin auch zwei und es wäre einfach Unfair, Yamato allein zu lassen. Jedoch schaffte es der Blondschopf, eine passende Erklärung zu finden. Die Blicke der jungen Leute trafen sich kurz, ehe sie beide wieder auf den Mann mittleren Alters aufsahen. Was konnte sie denn nur von sich geben? Sie waren sich beide noch nicht sicher, was sie für den Anderen empfanden, wobei kurz zuvor vermutlich nicht mehr viel für weitere Schritte gefehlt hätten und genau das war es, was sein Vater auch gesehen hatte. Wenn sie nun drauf los plapperte, sie würden noch nicht wissen, was sie füreinander empfinden, würde dies die Situation von kurz zuvor nicht besser machen, im Gegenteil. Und Yamato noch mehr Ärger bereiten wollte sie ganz gewiss nicht. Aus diesem Grund nickte sie auf die Aussage des Bassisten nur leicht.
Doch dann verließ Yamato sie und half seinem Vater beim Decken des Tisches. "Kann ich helfen?", fragte Sora kleinlaut und war bereit, Geschirr anzunehmen.
Verlegener konnte sie vermutlich nur wenig werden, also konnte sie sich auch dem Kreuzverhör seines Vaters stellen. Dennoch fand sie es süß von dem jungen Mann, sie so in Schutz zu nehmen. Sie nahm die Gläser für die Getränke entgegen und räumte sie auf den Tisch an die entsprechenden Plätze. Als er sie jedoch fragte, was sie trinken wolle, beantwortete sie seine Frage mit: "Ein Wasser, bitte." Etwas anderes würde sie vermutlich nicht runter bekommen. Als ihr der Sitzplatz angeboten wurde, ließ sie sich erst dankend auf diesen nieder, als sie sicher war, dass sie nicht weiter helfen konnte.
Was würden die nächsten Stunden wohl ergeben? Hoffentlich verliefen die beiden jungen Leute sich da nicht in etwas und hoffentlich würde sein Vater es verstehen, wieso sie warteten.
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Start of somethin new ... or how to traumatize your Dad   

Nach oben Nach unten
 
Start of somethin new ... or how to traumatize your Dad
Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Sanierung der alten Start- und Landebahn
» COUNTDOWN: START ZUM MOND
» Traxxas Slayer
» DUS 02.04.2011
» [PICS] 24.07.2011 AN124 beim Start

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Digirevenge :: Offplay :: Nebenplays-
Gehe zu:  
Listinus Toplisten