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 Wohnung von Kyoko

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Taichi Yagami

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BeitragThema: Wohnung von Kyoko   Di Apr 17, 2018 3:16 pm

Hier wohnt Kyoko mit ihrer Familie.
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Kyoko Sanada

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BeitragThema: Re: Wohnung von Kyoko   Fr Apr 20, 2018 11:50 pm

15. August
16:13
Bei Familie Sanada
Kyoko (&Taichi & Tomiko & Sora)


Das konnte doch wohl alles nicht wahr sein. Schon seit einer ganzen Weile versuchte die Rothaarige, Tomiko und Sora zu erreichen, doch keine von beiden meldete sich bei ihr zurück.
Kyoko saß im Schneidersitz auf ihrem Bett und musterte nachdenklich ihr Telefon, was sie auf ihre Bettdecke gepfeffert hatte, als sie erneut die Mailboxansage vernahm. Hatten die beiden Mädchen irgendetwas davon gesagt, dass sie den Tag nicht erreichbar waren? Sie konnte sich partout nicht daran erinnern.
Auch wenn sie es eher ungern tat, versuchte sie Taichi anzurufen. Sie mied ja sonst eher den Kontakt zu Jungs, aber Tai schien ein sehr guter Freund von Sora zu sein und vielleicht wusste dieser ja, wo die orangehaarige Frau steckte, denn Kyoko merkte, dass die Sorge sich in ihr breit machte.
Wieder ertönte die Mailbox mit der Information, dass der Angerufene nicht erreichbar sei. Vielen Dank auch für diese Information, das hätte die junge Frau fast nicht bemerkt. Genervt wartete sie das Signal ab, ehe sie die Stimme erhob: "Hallo, Yagami-San! Hier ist Sanada, Kyoko. Entschuldige bitte die Störung, aber ich versuche schon den halben Tag Tomiko und Sora zu erreichen und ich bekomme einfach keine von beiden an den Apparat. Weißt Du eventuell, wo die beiden sich herum treiben? Geht es ihnen gut?", kurz stockte sie. "Und ich hoffe, bei Dir ist auch alles gut. Bis dann und...Danke!", schnell drückte sie den roten Hörer auf den Tasten ihres Telefons. Jedes Mal war es schwer und anstrengend mit den Jungs aus ihrer Klasse zu sprechen auch wenn der Brünette eigentlich anständig wirkte. Wieder ließ die junge Frau das Telefon auf die weiche Bettdecke sinken, während ihr Blick aus dem Fenster über die Gebäude glitt, die von der Sonne beschienen wurden. Und trotz dessen die Sonne die Welt mit ihrem Licht belohnte, kam es Kyoko so vor, als wäre die Welt grau und trist. Irgendwie fühlte es sich so an, als würde es ihren Freunden nicht gut gehen und dieses Gefühl trieb sie fast in den Wahnsinn. Hoffentlich würde sich eine der beiden Frauen oder auch Taichi bald bei ihr zurück melden.
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Kyoko Sanada

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BeitragThema: Re: Wohnung von Kyoko   Do Mai 10, 2018 3:25 pm

16. August
09:15 Uhr
Bei Familie Sanada
Kyoko (&Tomiko)

Kyoko hatte es irgendwann aufgegeben, irgendjemanden zu erreichen. Denn absolut niemand reagierte auf ihre Anrufe oder Nachrichten. Vermutlich waren sie alle zusammen unterwegs und unternahmen etwas. Wobei man dabei ja eigentlich an sein Telefon gehen konnte.
Die junge Frau saß im Schneidersitz auf ihrem Bett und spielte mit ihrer Katze Kimba, welche gerade versuchte eine rote Schnur zu fangen. Irgendetwas konnte da doch nicht stimmen. Es war wirklich verdächtig, dass niemand ans Telefon ging, selbst wenn man zusammen unterwegs war. Zumindest kamen ihre Nachrichten über den Messenger am Nachmittag durch, aber auch darauf erfolgte keine Reaktion, von niemandem.
Spätestens in der Schule würde die Rothaarige einen ihrer Freunde ins Kreuzverhör nehmen, so viel stand fest. Doch für diesen Abend hatte sie sich genug den Kopf darüber zerbrochen.
Sie schlag die Decke beiseite und kuschelte sich darunter, Kimba grub sich ihren Weg unter die Decke und rollte sich neben Kyoko zusammen.
Die Nacht verlief irgendwie unruhig für die junge Frau. Merkwürdige Träume suchten sie heim, an welche sie sich aber gar nicht mehr erinnern würde.

Ein starkes Rauschen, der Regen der gegen das Fenster prasselte, riss sie am nächsten Morgen aus dem Schlaf. Träge blinzelte die junge Frau und starrte dabei an die Decke. Wie spät es wohl war? Es war noch so dunkel... Kyoko wollte sich gerade aufrichten, um auf ihren Wecker zu sehen, als sie etwas in ihrer Hand spürte. Was war das? Sie war nicht mit einer Fernbedienung oder mit dem Handy in der Hand eingeschlafen, was hatte sie da also? Oder hatte sie in der Nacht nach ihrem Handy gegriffen? Daran erinnerte sie sich nicht mehr. Vorsichtig zog sie die Hand unter der Bettdecke hervor und hob sie so, dass sie sehen konnte, was in ihrer Innenfläche verborgen war. Irritiert sah sie das kleine Gerät in ihrer Hand an. Was war das denn und woher kam es bitte? Langsam setzte sie sich auf, Kimba streckte irritiert den Kopf hervor, ehe sie sich weiter unter die Decke zurück zog.
Kyoko drückte einige der Knöpfe des Geräts, doch tat sich nichts. Merkwürdig. Sie untersuchte das Gerät von sämtlichen Seiten, aber sie fand einfach nicht heraus, um was es sich dabei handelte. Ob Koushiro etwas damit anzufangen wusste? Sie würde den jungen Mann mal darauf ansprechen, vielleicht konnte er das Gerät zum basteln verwenden.
Die Schülerin erhob sich und stolperte regelrecht über... über was denn? Taumelnd fing sie sich und sah über den Stolperstein neben ihrem Bett. Erschrocken stelle sie fest, dass ein großes Ei auf dem Boden lag, über welches sie gestolpert war. Woher kam dieses Ding denn bitte und wieso war es in ihrem Zimmer und...überhaupt was war darin und wie kam es zu ihr? Kyoko beschlich kurzzeitig ein Gefühl von Angst. Was passierte hier? Sie hob den Blick und sah sich im Zimmer um, aber das waren die einzigen zwei Kuriositäten, die auf einmal aufgetaucht waren.

Kyoko kam gerade aus dem Badezimmer, als es an der Türe klingelte. "Ich geh schon!", rief ihr Bruder aus der Küche, der einen Studienfreund erwartete. Die junge Frau dachte sich nichts weiter dabei und setzte ihren Weg zu ihrem Zimmer fort. Als sie gerade die Klinke ihrer Zimmertüre in die Hand nahm, erhob Toshio abermals die Stimme: "Nee-chan. Das ist für Dich! Es ist Nakamura-chan." In ihrer Bewegung hielt der Rotschopf inne und fuhr herum, um ihre Freundin mit eignen Augen zu sehen. Ihr ging es gut, Gott sei Dank. Sofort eilte sie zu der Blondine und begrüßte sie herzlich. "Miko! Dir geht es gut, Gott sei Dank. Ich habe mir schon Sorgen gemacht. Komm' doch herein."
Sie holte Getränke und ein paar Süßigkeiten aus der Küche und ging schließlich mit dem anderen Mädchen in Richtung ihres Zimmers. "Ich habe gestern mehrmals versucht Dich, Sora oder Yagami-San zu erreichen, aber niemand von euch war erreichbar. Wo wart ihr denn nur alle? Ich habe schon gedacht, es ist was Schlimmes passiert." Das brannte ihr natürlich unter den Nägeln und sie wollte auch gar nicht lange um den heißen Brei reden. Mit dem Fuß stieß sie die Türe etwas weiter auf, Kimba schoss wie ein Pfeil an ihren Beinen vorbei in die Wohnung und ihr Kaninchen erschrak auch etwas, als die Türe schneller, als erwartet, auf schwang. Das kleine Gerät und das Ei hatte sie auf ihrem Schreibtisch platziert, ohne ihnen weitere Beachtung geschenkt zu haben, so war es doch ihr eigentlicher Plan gewesen, diese Gegenstände etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, doch der unerwartete Besuch ihrer neuen Freundin hatte die höchste Priorität.
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Tomiko Nakamura

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BeitragThema: Re: Wohnung von Kyoko   Do Mai 31, 2018 7:48 pm

16. August
09:15 Uhr
Bei Familie Sanada
Kyoko &Tomiko


Noch immer befand sich ein Knoten im Magen der Blondine, als sie aufgeregt auf und ab ging. Wenn es möglich wäre, dann hätte man mit Sicherheit einen Trampelpfad auf ihrem Zimmerboden gesehen. Ab und an folgte ein verstohlener Blick auf ihr Handgelenk, auf welchem sich dieses kleine Symbol abzeichnete. Wäre dies nicht gewesen, dann hätte Tomiko niemals daran geglaubt, was sie am gestrigen Tag erlebt hatte. Alles war einfach wie ein Traum gewesen.
Sie war in einer anderen Welt gewesen, hatte so viele neue Dinge kennen gelernt und Monster kämpfen sehen. Oh nein, es waren Digimon. Kleine digitale Wesen, die irgendwie unsere Freunde waren und irgendwie auch nicht. Ein Blick folgte zu Lunamon, die erschöpft auf dem Bett der Blondine lag und sich immer noch ausruhte. Also noch ein Beweis für das Abenteuer, welches sie am gestrigen Tag gehabt hatte. Und immer noch hatte Miko keine plausible Erklärung für das, was sich vor ihrer Nase abspielte. Nicht einmal die Antworten ihrer neuen Freunde hatten sie besänftigen können, einfach weil es nicht in ihre Welt passte, in ihr Bild vom Leben. Das alles konnte es immerhin nicht geben, oder etwa doch?
Miko stoppte ihren Gang und blieb mit dem Blick an ihrem Digimon hängen. Immerhin war das doch wirklich der Beweis für das, was gewesen war, oder irrte sie sich da? Wurde sie etwa verrückt und bildete sie sich das ein? Vielleicht, weil ihre Eltern nie Zeit hatten und sie nicht so allein sein wollte. Ja genau, das musste es sein. Dieses kleine Wesen entstammte einfach ihrer blühenden Fantasie. Eine Art und Weise mit allem klar zu kommen. Das war die einzig vernünftige Erklärung.
Die Ohren des hasenähnlichen Digimon bewegten sich und kurz darauf öffneten sich ihre Augen: „Miko ich kann quasi spüren wie du mich anstarrst. Ist irgendwas los?“.
Die Röte stieg der Blondine in den Kopf, als sie sich ertappt fühlte, obwohl es kein Verbrechen war Lunamon anzuschauen. Allerdings konnte dieses Gespräch doch auch keine Einbildung sein. Also war ihre wahnhafte Erklärung leider nicht die Wahrheit. Einen Moment später hatte Miko sich schließlich wieder gefangen und zuckte mit den Schultern: „Ich weiß immer noch nicht wie das alles passieren konnte. Gestern war einfach zu viel für mich“.
Lunamon setzte sich auf und sah besorgt rüber: „Ich bin sicher, dass das nur am Anfang so ist Miko. Du wirst das alles schon bald verstehen“.
Kopfschüttelnd drehte sich die Blondine weg: „Ich glaube nicht das es am Zeitfaktor liegt. Es ist eher die Tatsache, dass ich mir das nicht ausgesucht habe. Ich wollte doch nie so was verrücktes erleben. Das alles ist einfach so unwirklich. Ich glaube ich muss einfach mal raus hier“.
„Aber wo willst du denn hin?“.
„Ich... ich glaube, ich werde zu Kyoko gehen. Nach gestern schulde ich ihr eine Erklärung. Außerdem ist sie die einzige Freundin, die kein Digimon hat“, gab Miko kleinlaut zu.
Ein trauriger Blick seitens Lunamon folgte: „Wenn du das gerade brauchst, dann lass dich nicht abhalten“.

Schwerendherzens und mit einem schlechten Gewissen hatte Tomiko sich auf den Weg gemacht und war fast bei Kyoko angekommen. Die Worte von Lunamon hallten immer noch in ihrem Kopf herum und insgeheim wusste sie, dass es falsch gewesen war all die Dinge zu sagen. Aber wie sollte sie es denn sonst verarbeiten? Es war egoistisch gewesen und eigentlich mochte sie Lunamon total, aber gerade überforderte es sie einfach nur. Insgeheim wünschte Miko sich ihr altes Leben zurück. Eines, in dem sie sich vor allem verstecken konnte, denn so stand sie frei da, ohne das sie die Möglichkeit hatte allem zu entfliehen.
Kurz darauf stand die Blondine vor der Haustür ihrer rothaarigen Freundin und klingelte nervös. Irgendwie hatte sie vergessen sich die Worte zurecht zu legen, die sie los werden wollte. Eine Erklärung oder zumindest eine passende Entschuldigung für das, was passiert war. Nichts war in ihrem Kopf und genau das brachte sie gerade dazu sich zu wünschen, sie wäre einfach schnell wieder weg.
Doch bevor Miko davon laufen konnte, öffnete sich auch schon die Haustür und ein gutaussehender junger Mann stand vor ihr, der Tomikos Wissen nach Kyokos Bruder Toshio sein musste. Mit einem fragenden Blick sah er sie an: „Kann ich helfen?“.
Die Röte kam wieder in die Wangen der jungen Frau, als diese stammelte: „Mein Name ist Tomiko Nakamura. Ich bin eine Freundin von Kyoko. Könnte ich eventuell mit ihr sprechen?“.
Noch bevor sie weiter reden konnte, hatte Toshio nach seiner Schwester gerufen. Kurz darauf kam diese um die Ecke und schloss Miko in ihre Arme. Überrumpelt erwiderte diese die Umarmung und versuchte es mit einem kleinlauten Hallo. Mehr konnte sie einfach nicht sagen, denn irgendwie war der Augenblick immer noch unangenehm und doch fühlte es sich gut an Kyoko so nah zu sein.
Als Tomiko schließlich herein gekommen war, hatte sie immer noch verzweifelt nach den passenden Worten gesucht. Leider wusste sie immer noch nicht, was sie sagen sollte. Schlimmer wurde es noch, als Kyoko sie nun darauf ansprach. Lange würde sie dem nicht entkommen können.
„Ich äh... also, ich weiß nicht... mir fehlen die Worte. Es tut mir Leid“, stammelte Miko, als Kimba an ihnen vorbei sauste und sie somit in das Zimmer der Rothaarigen konnten.
Die Tür stand nun offen, weshalb Miko hilfesuchend einen Blick hinein warf und ihr Blick kurz darauf am Schreibtisch samt Digivice und Digiei kleben blieb. Geschockt war kein Ausdruck für das, was sie nun empfand. Immerhin konnte es unmöglich sein das Kyoko auch eine Digiritterin war, oder? Zumindest hatte sie nie im Leben daran gedacht, dass so etwas möglich wäre. Sie war doch ein unschuldiges Mädchen. Für einen kurzen Moment zog es in der Brust der Blondine, als sie daran dachte welche Gefahren auf Kyoko lauern würden. Was, wenn sie verletzt werden würde? Allein der Gedanke war schrecklich.
Zitternd zeigte Miko auf ihren Schreibtisch und stammelte: „Woher hast du das Kyoko?“.
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Kyoko Sanada

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BeitragThema: Re: Wohnung von Kyoko   Di Jun 05, 2018 9:24 pm

16. August
09:15 Uhr
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Kyoko & Tomiko

Kyoko war unfassbar erleichtert darüber, dass es ihrer Freundin scheinbar gut zu gehen schien. Sie hatte sich schon die verrücktesten Kopfkinos ausgemalt, dass Tomiko mit gebrochenen Armen und Beinen im Krankenhaus lag. Neben Taichi und Sora, die nicht anders aussahen. Beinah wie diese Comicfiguren, die komplett in Bandagen eingewickelt waren und stocksteif in ihren Betten lagen. Das war für sie die einzig logische Erklärung gewesen, wieso keiner von Ihnen hatte antworten können, auch wenn sie es nicht gehofft hatte und zu ihrer Erleichterung bestätigte sich diese Angst bei Tomiko schon mal nicht. "Yagami-San und Sora konnte ich gestern auch nicht erreichen. Ich hab schon gedacht, ihr wärt alle zusammen unterwegs gewesen und dann zusammen irgendwie im Krankenhaus gelandet mit irgendwelchen Verletzungen.", ihre Stimme klang ein wenig vorwurfsvoll, auch wenn sie es gar nicht so meinte, aber die Sorge stand der jungen Frau auch jetzt noch ins Gesicht geschrieben.
Sie konnte gar nicht beschreiben, wie erleichtert sie war, die Blondine wohlauf in ihren vier Wänden anzutreffen.
Zu Kyokos Überraschung folgte prompt eine Entschuldigung, dass sie sich nicht gemeldet hatte und zur weiteren Überraschung war Kyoko nicht sauer oder traurig darüber, dass sie sich nicht zurück gemeldet hatte. "Naaa. Schon gut. Ich bin froh, dass es Dir gut geht. Weißt Du denn, ob bei Yagami-San und Sora auch alles in Ordnung ist? Von den Beiden habe ich auch noch gar nichts gehört..", beruhigte sie die Größere und schob sogleich noch die Frage nach Sora und Tai nach. Es war schon merkwürdig, dass sie sich nicht meldeten.

Die Getränke und Süßigkeiten, die Kyoko aus der Küche auf einem kleinen Tablett besorgt hatte, stellte sie auf ihrem Nachttisch ab, damit die beiden Frauen sich daran bedienen konnten. Als die Rothaarige sich zu Tomiko herumdrehte, stockte sie. Die Größere sah so aus, als hätte sie einen Geist gesehen und fixierte...oh nein. Sie hatte diese obskuren Dinge gefunden, die am Morgen auf einmal in Kyokos Zimmer erschienen waren. Wieso Tomiko so reagierte, konnte sich Kyoko allerdings nicht erklären. "Ehm..das...Du wirst mir nicht glauben, wenn ich Dir das erzähle...Ich bin heute Morgen aufgewacht und hatte auf einmal..dieses Gerät in der Hand und...dieses Ei-Ding lag vor meinem Bett und hätte fast dafür gesorgt, dass ich mir den Hals breche.", die Worte flossen regelrecht aus dem Mund der Kleineren und es klang einfach nur so, als wolle sie das schnell hinter sich bringen.
Jedoch schien Tomiko nicht wirklich beruhigter nach ihren Worten, ganz im Gegenteil. Nun fing Kyoko wieder an, sich Sorgen zu machen. "Mi-chan?", erhob sie ganz vorsichtig und zaghaft die Stimme, ging auf ihre Freundin zu und zupfte ihr vorsichtig am Oberteil. "Stimmt...etwas nicht?", hakte sie noch weiter nach und neigte den Kopf etwas, um besser das Gesicht der Blondine zu vernehmen. "Du siehst blass aus. Du solltest Dich setzen. Ich hole Dir ein Glas Wasser...", hoffentlich würde jetzt nicht der Kreislauf der Anderen versagen. Kyoko umgriff den Arm ihrer Freundin und zog sie zum Bett, um sie sanft dagegen zu stoßen und ihr zu bedeuten, dass sie sich setzen sollte.
Dann hockte sie sich auf den Boden, wand sie sich den Gläsern und der Wasserflasche zu, die sie besorgt hatte, und schenkte Tomiko ein Glas ein, um ihr dieses kurzerhand zu reichen. "Bitte trink. Nicht, dass Du mir noch umfällst. Gerade bei so einer Hitze ist das sehr gefährlich.", entgegnete die Kleinere besorgt und wartete darauf, dass die Andere ihr das Glas abnahm.
Zwar plädderte der Regen immer noch gegen die Fenster und es schien auch, dass es nicht besser werden würde, aber dennoch stand die Hitze in Kyokos Zimmer, woraufhin sie beschloss, eines der Fenster zumindest etwas zu kippen. Frische Luft würde der anderen Frau sicher auch gut tun. Kaum war das Fenster geöffnet, drang das Lied des Regens an Kyokos Ohren und spielte seine unendliche Melodie.
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Tomiko Nakamura

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BeitragThema: Re: Wohnung von Kyoko   Di Jun 05, 2018 10:02 pm

16. August
09:30 Uhr
Bei Familie Sanada
Kyoko & Tomiko


Bei dem Anblick des Digieis und Digivice hatte Tomiko ihr Gehirn angefangen komplett auszusetzen. All die Worte, die ihre Freundin an sie richtete, gingen in das eine Ohr hinein und direkt aus dem anderen wieder heraus. Vielmehr waren es all die Gedanken in ihrem Kopf, die sie anschrien und ihr sagten, sie solle sich einfach umdrehen und weg rennen. Immerhin war sie zu Kyoko gegangen, weil sie Abstand gebraucht hatte und nun war eben an diesem Ort genau das, wovor sie weg gelaufen war.
Aber wie um alles in der Welt war die Rothaarige an diese Dinge gekommen? Und wieso ausgerechnet sie? Aber genau das konnte Miko ja nicht einmal von sich selbst beantworten. Noch immer wusste sie nicht, wieso gerade sie dazu auserwählt worden war ein Digiritter zu werden.
Wage konnte Miko wahr nehmen, wie Kyoko ihr versuchte zu erklären, dass das Digiei und das Digivice einfach bei ihr gewesen waren. Es klang unlogisch, aber was bitte war an digitalen Monstern logisch? Genau genommen wäre das 'Auf einmal da sein' schon wahrscheinlicher, als 'Hilfe, mein bester Freund ist ein virtuelles Monster'.
Erst kurz darauf bemerkte Tomiko, wie ihr ganzer Körper angefangen hatte zu zittern. Ihr war ganz kalt geworden und irgendwie fühlte sie sich gerade mehr als unwohl. Gerade, als sie etwas sagen wollte, um zu verschwinden, wurde sie von ihrer Freundin auf ihren Umstand hingewiesen. Noch ehe sie handeln konnte, saß sie auf dem Bett der Rothaarigen und versuchte sich zu beruhigen. Dabei konnte sie einfach ihre Stimme nicht wieder finden, um ein paar Worte darauf zu erwidern. Immerhin hatte sie doch eine Erklärung verdient, nur wie?
Kurz darauf hatte Kyoko ihr ein Glas mit Wasser geholt. Dankend nahm die Blondine das Glas an und trank einen kleinen Schluck, ehe sie die Flüssigkeit darin einfach anstarrte und hoffte eine plausible Antwort für all das zu finden. Währenddessen öffnete die Rothaarige ein Fenster für sie, weshalb Miko ein Lächeln auf den Lippen hatte. Irgendwie gefiel es ihr von Kyoko so umsorgt zu werden. Es war ein Gefühl, das sie bei ihren Eltern nie hatte, da diese nie da waren.
Die frische Luft erreichte die Blondine und wehte ihr um die Nase. Kurz darauf ging es Miko merklich besser. Das Zittern hatte abgenommen und die Wärme kam zurück in ihre Wangen. „Dankeschön Kyoko. Ich weiß zwar nicht, was gerade los war. Ich weiß nur, dass es mir sehr unangenehm ist. Normalerweise passiert mir so etwas nie“, es war mehr ein Flüstern, als klare Worte, die Miko von sich gab.
Wieder starrte sie auf ihr Glas Wasser, als sie wieder nach den richtigen Worten suchte, ehe sie auf die Frage ihrer Freundin zurück kam. Mit erröteten Wangen schaute Miko sofort wieder auf, als sie an Taichi und Sora dachte: „Taichi und Sora geht es gut. Wir waren gestern gemeinsam unterwegs, allerdings hatten wir keinen Handyempfang da wo wir waren“. Irgendwie fühlte es sich falsch an Kyoko zu belügen, denn was sollte sie sagen, wenn diese sie nach dem Ort fragen würde, an dem sie gewesen waren? Durfte sie denn überhaupt die Wahrheit sagen? Noch dazu durfte es Sora ganz und gar nicht gut gehen. Bei dem Gedanken an die Orangehaarige zog sich das Herz der Blondine merklich zusammen in ihrer Brust. Es war einfach unbeschreiblich traurig gewesen was passiert war und das alles konnte sie mit Kyoko in diesem Augenblick gerade nicht teilen.
Wieder schaute Tomiko zu dem Schreibtisch und noch immer waren diese Dinge darauf zu sehen. Sie waren keine Einbildung gewesen oder einfach, wie erhofft, verschwunden. Das bedeutete also, dass die Rothaarige eine von ihnen war und dementsprechend zu den Digirittern gehörte. Dennoch gab es einfach keine Worte, um das zu beschreiben, was ihr nun bevor stand. Sie für ihren Teil konnte das zumindest von sich aus sagen. Nichts konnte beschreiben, was sie gestern erlebt hatte oder generell erlebt hatte, seit Lunamon in ihrem Leben war. Und Kyoko wirkte doch so zerbrechlich. Wie um alles in der Welt sollte sie das alles verstehen und verinnerlichen?
Nervös biss die Digiritterin sich auf die Unterlippe und umfasste ihr Glas fester mit beiden Händen, als ihre Stimme den Raum erhellte: „Ich weiß was das auf deinem Schreibtisch ist Kyoko, aber ich kann es dir nicht ganz genau erklären, ohne das es verrückt klingt“. Noch ehe die Blondine wusste, was sie damit angerichtet hatte, waren ihr diese Worte über die Lippen gekommen. Nun gab es kein Zurück mehr, denn nun würde sie Kyoko etwas erzählen müssen, ob sie wollte oder nicht. Und definitiv würde ihr dies nicht leicht fallen, einfach weil sie selbst noch nicht alles verstand.
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Kyoko Sanada

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BeitragThema: Re: Wohnung von Kyoko   Fr Jun 08, 2018 7:20 am

16. August
09:30 Uhr
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Kyoko & Tomiko

Tomiko wirkte immer noch blass um die Nase und als wäre sie Gedanklich in einer anderen Welt. Nach wie vor hockte Kyoko auf dem Boden vor dem Bett und musterte ihre Freundin durchaus besorgt. "Mi-chan..soll ich Dir einen kühlen Lappen bringen und du legst Dich etwas hin...?", fragte Kyoko verzweifelt,außerstande zu wissen, was sie tun konnte, um es ihrer Freundin angenehmer zu machen.
Es ging der Blonden auch erst besser, als Kyoko das Fenster geöffnet hatte und die frische und verregnete Luft ins Zimmer gezogen war. Und endlich fand die Andere auch ihre Stimme wieder, was Kyoko ungemein und sichtlich erleichterte. "Nicht schlimm...Du bist ja wieder zurück auf der Erde.", meinte sie kichernd und nahm direkt auch eine enspanntere Sitzhaltung ein.
Ein erleichtertes Seufzen entfuhr Kyokos Lippen, als Tomiko ihr versicherte, dass es ihren Schulkameraden gut ging. "Das erleichtert mich wirklich. Ich dachte schon, es wäre etwas passiert..", entkam es ihr dann und sah wieder mit einem Lächeln zu Tomiko auf. In Tokyo und Umgebung gab es einige Orte, bei denen es einfach keinen Handyempfang gab, Kyoko dachte sich also nichts besonderes dabei, hinterfragte diesen Ort also nicht.
Und dann rückte Tomiko mit der Sprache raus. Sie wusste, was das auf ihrem Schreibtisch war? Nun war es an Kyoko, die blass wurde. Hatte sie sich gerade nicht verhört? Hatte Tomiko sich erlaubt, einen Scherz mit ihr zu machen? Aber wie hatte sie die Sachen in Kyokos Zimmer bekommen? Andererseits...Tomikos zuvor erlebte Reaktion auf diese Sachen, war so real und echt, dass es sich um keinen Scherz handeln konnte. Nun breitete sich in Kyokos Magen ein ungutes Gefühl aus. "Du...weißt...worum...es sich dabei handelt..?", stammelte die Kleinere und wand den Blick anschließend langsam wieder zu den Gegenständen auf dem Schreibtisch. "Mi-chan..Ehrlich gesagt, machen mir diese Dinge Angst. Ich weiß nicht, was das ist und woher es kommt...Wenn Du irgendetwas darüber weißt...bitte erklär es mir.", bat sie ihre Freundin und sah sie nun hilfesuchend an. Langsam angelte die junge Frau nach der Hand der Anderen, um diese fest zu halten und anschließend leicht zu drücken. "Bitte hilf mir, das alles zu verstehen."
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