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 Das Hauptquartier

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AutorNachricht
Taichi Yagami

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Anzahl der Beiträge : 253
Alter : 18 Jahre
Arbeit/Hobby : Schüler/Fußballer
Wappen : Mut
Digimonpartner : Agumon

BeitragThema: Das Hauptquartier   Mi Dez 30, 2015 9:21 pm

Hier befindet sich das Hauptquartier.
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Akira Tanaka

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Anzahl der Beiträge : 21
Alter : 16 Jahre
Arbeit/Hobby : Fürstin der Finsternis
Wappen : Rache/Wiedergutmachung
Digimonpartner : Lopmon

BeitragThema: Re: Das Hauptquartier   Mo Nov 07, 2016 12:25 pm


10. August
18:30 Uhr
Fürstin der Finsternis & Lobmon

Es hätte eigentlich ein Tag wieder jeder andere werden können, den Akira in der Digiwelt verbrachte. Ihr persönlicher Rückzugsort. Es war etwas paradox, dass die Welt mit den Wesen, die sie so sehr verabscheute, ihr Ruheort geworden war. Aber Serverraum, in mitten des Irrgartens war ihr so vertraut. Das Blinken der Maschinen war beruhigend. Hier war alles, wie Akira es wollte. Jedes Detail stimmte. Hier hatte sie das Gefühl von Kontrolle, die sie so dringend benötigte und die bewirkte, dass sie sich gut fühlte.
„Akira?“, durchbrach eine schüchterne Stimme die Stille und sie seufzte auf. Genervt schloss sie die Augen und hoffte, dass das kleine Monster sich dazu entschließen würde, sie in Ruhe zu lassen. Sah es denn nicht, dass sie beschäftigt war. Akira arbeitet an einem neuen Code, der bewirken sollte, dass das Labyrinth auch ohne ihre Kontrolle so funktionierte wie es sollte. „Akira….“
Genervt sah sie von dem Bildschirm auf und schenkte dem Digimon, das schüchtern an sie heran getapst war einen bitterbösen Blick. „Du sollst mich nicht so nennen!“, erklärte sie barsch. „Entschuldige… Fürstin der Finsternis...“, fiepste das Digimon. „Aber du solltest dir das ansehen“, forderte es, wobei ihm sichtlich ins Gesicht geschrieben stand, dass es das Gespräch lieber beenden würde.
Da es aber ihrem Blick standhielt, stand Akira seufzend auf. „Was?“, verlangte sie zu wissen und ließ sich von Lobmon zu einem der Bildschirme führen, die das gesamte Labyrinth zeigten. Kontrolle war ihr wichtig und daher musste sie auch jederzeit wissen, was in dem Irrgarten vor sich ging.
Doch was sie nun auf den Bildern sah, ließ sie stocken. Akira hatte mit weiteren Digimon gerechnet. Solche, deren Codes von dem Labyrinth magisch angezogen wurden und die es dann nie mehr verlassen würden. Aber auf den Bildschirmen befanden sich nicht nur digitale Monster sondern Menschen.
„Wer ist das?“, verlangte sie zu wissen und zoomte die Bilder heran. „Mach den Ton an!“, befahl sie und Gesprächsfetzen drangen an ihre Ohren. Sie hatte niemanden von diesen jungen Leuten schon mal gesehen. Eigentlich hatte sie noch nie Menschen in der Digiwelt gesehen, auch wenn sie bereits geahnt hatte, dass sie nicht die Einzige sein konnte.
Nervös kaute sie auf ihrer Unterlippe herum, während ihre Augen über die einzelnen Gruppen huschten. „Das scheinen Digiritter zu sein. So wie du“, erklärte Lobmon und fing sich einen bösen Blick ein. „Ich bin kein Digiritter!“, fauchte sie eisig. Das hatte sie ihrem Digimon schon so fot erklärt. Aber Lobmon schien die Hoffnung nicht aufgeben zu wollen. Naives Datenbündel! Sie war nur hier um die Digiwelt zu vernichten. Lobmon duldete sie nur, weil es ihr half. Jedenfalls war es ihr im Moment nützlich und da es sich weigerte zu verschwinden, hatte sie akzeptiert, dass sie es nützlich einsetzen konnte.
„Aber sie sind welche. Sie reden davon, dass sie herausfinden wollen, wieso das Labyrinth existiert. Sie wollen den Digimon helfen“, berichtete Lobmon und Akira ballte die Hände zu Fäusten. „Ach ja?“ Das passte ihr so gar nicht in den Kram. Niemand sollte ihre Pläne durchkreuzen und schon gar nicht diese Digiritter. „Viel Glück wünsche ich denen“, schnaubte sie und verschränkte die Arme vor der Brust. „Lass die Eater auf sie los“, befahl sie Lobmon und zog sich ihren Stuhl näher zu den Bildschirmen. Das dürfte immerhin interessant werden.
Doch noch bevor sie sich hingesetzt hatte, tauchte etwas in ihrem Blickfeld auf, das sie in der Bewegung innehalten ließ. Hinter einem Typ mit der seltsamsten Frisur, die Akira je gesehen hatte, tauchte jemand auf, den sie tatsächlich kannte. Ihr Herz begann verräterisch schnell zu schlagen, als sie jeden Zweifel ausschloss. „Koushiro“, wisperte sie entsetzt. „Was?“ „Warte mit den Eater“, wies sie Lobmon anstelle einer Antwort an. Es ging dieses Vieh gar nichts an, dass sie Koushiro kannte. Sie war nicht hier um persönliche Dinge mit Lobmon zu besprechen. Davon abgesehen wusste sie ja selber nicht, wie genau sie zu dem nervigen Jungen stand.
„Wir müssen ihn da loswerden“, erklärte sie und versuchte möglichst gefasst zu wirken. „Der kann uns nämlich tatsächlich gefährlich werden“, log sie. Wobei so eine große Lüge war das gar nicht. Koushiro war der Einzige, dem sie zutraute ihre Codes zu verstehen und zu verändern. Die anderen wirkten nicht gerade wie Computergenies. Eher wie eine Pfadfinder oder so.
Mit den Füßen stieß sich Akira vom Boden ab und brachte so den Stuhl ins Rollen, bis sie wieder an ihrem Programm saß. „Was machst du jetzt?“, wollte Lobmon wissen, während sie schon eifrig in die Tasten schlug. „Ich schicke ihn raus“, erklärte sie. Das war eigentlich kein Problem. Wenn sie es schaffte, Daten der Digimon so zu verändern, dass sie ins Labyrinth gezogen wurden, schaffte sie es auch so zu verändern, dass sie abgestoßen wurden. Aber hier war vorsichtig geboten. Denn im Gegensatz zu den digitalen Monstern war es ihr bei Koushiro nicht egal, wenn sie seinen Datensatz irreparabel verändern würde. „Dieser Junge darf das Labyrinth nicht betreten. Wenn er unsere Arbeit findet, wird er sie auf jeden Fall mit etwas Geduld entschlüsseln und verändern können“, murmelte Akira, während sie sich auf die Codes konzentrierte.
Mit Enter bestätigte sie die Eingabe und rollte zu den Bildschirmen zurück. „Ist nichts Persönliches, Koushiro“, erklärte sie dem Bildschirm, bevor sich der Junge vor ihren Augen aufzulösen begann. „Akira!“, fiepste Lobmon entsetzt. „Ist er…?“ „Nur vor dem Eingang, Dummchen“, unterbrach sie das Digimon schroff. „Wieso sollte ich einen Menschen umbringen wollen?“ Vor allem Koushiro? Das wäre ja absurd. Total unlogisch! „Ich sagte doch, er darf das Labyrinth nicht betreten. Und dank der Codeveränderung kann er das nun auch nicht mehr“, erklärte sie dem Digimon, das aus großen Augen die Bildschirme beobachtete. „Das war sehr schlau von dir.“ „Ich weiß. Und jetzt lass die Eater auf sie los!“, befahl Akira und versuchte ihren Herzschlag zu kontrollieren. Dass Koushiro hier war, passte ihr so gar nicht in den Kram.

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Akira Tanaka

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Anzahl der Beiträge : 21
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Arbeit/Hobby : Fürstin der Finsternis
Wappen : Rache/Wiedergutmachung
Digimonpartner : Lopmon

BeitragThema: Re: Das Hauptquartier   Do Apr 05, 2018 6:37 pm


15. August 16:30 Uhr
Akira & Koushiro




Missmutig huschten Akiras Augen über die Bildschirme, auf denen sich sogar noch mehr Menschen zeigten als beim letzten Mal. Waren das etwa mehr geworden? Koushiros Freunde waren das jedenfalls nicht alle. Die kannte sie aus seinen Erzählungen und seit sie seinen PC hatte, hatte sie auch Bilder und Daten von ihnen. Vermutlich mehr, als ihnen lieb wäre. Umso mehr interessierte es Akira, was für Digiritter sie im Schlepptau hatten. Sie hasste unbekannte Komponenten und noch hatte sie keine Antwort auf diese Fragen. Aber sie würde sie schon noch herausfinden. Gerade sammelte ihr Netzwerk jedenfalls alle möglichen Daten über diese Kinder, die sicherlich ebenfalls versuchen würden sie aufzuhalten.
Und da sie wusste, dass Koushiro kein Idiot war, würde er sich auch nicht lange von ihrem aufgespielte Fehler behindern lassen. Das war nur eine Spielerei gewesen um sich etwas mehr Zeit zu verschaffen, diesen Digiritter Angst zu machen … und ja gut, um sich ein wenig über ihre dummen Gesichter lustig zu machen. Außerdem konnten sie so nicht direkt zurück zu ihrem Labyrinth was Akira auch sehr recht war. Sie musste vor allem verhindern, dass Koushiro sich diesem Ding näherte und am Ende noch herausfand, dass er mehr von irrerem Datenwerk wusste, als er glaubte. Denn er hatte ihr sogar dabei geholfen. Etwas, was er sich wohl vorwerfen würde, wenn er es wüsste. Deswegen war es doppelt gut, wenn sie alles vor ihm geheim hielt. Denn obwohl Akira nun wusste, dass sie auf unterschiedlichen Seiten standen, wollte sie ihn gerne weiter treffen.
Koushiro war nicht mit in der Digiwelt, wie sie bereits untersucht hatte. Dafür aber seine Freunde, die ihr wieder gehörig auf die Nerven gingen. Besonders diese Mimi. Den Bildschirm konnte Akira kaum ansehen, ohne das Gesicht zu verziehen.
„Findest du nicht, du solltest sie einfach in Ruhe lassen, Akira?“, erklang die schüchterne Stimme von Lobmon hinter ihr, weswegen sie ihm einen bösen Blick zu warf. „Nenn mich nicht so! Du bist respektlos!“, fauchte sie das Digimon an. „Ja, Fürstin der Finsternis…“ Das Digimon musterte fast wehmütig die Bildschirme. „Sie sehen doch eigentlich sehr nett aus… Und sie verstehen sich so gut. Wärst du nicht auch gerne…?“ „Nein! Untersteh dich…!“


Das Klingeln ihres Handys unterbrach Akiras Tirade und sie sah perplex auf den Display, der Koushiros Namen angab. „Und jetzt halt den Mund!“, befahl sie dem Digimon, das in sich zusammen sank. Erst dann nahm sie das Gespräch an.
„Koushiro. Hallo“, begrüßte sie ihn und ärgerte sich selbst darüber, dass ihre Stimme einen weicheren, höheren Klang annahm. Was war denn jetzt los? Doch das musste sie nun ignorieren. „Wieso rufst du an, wenn du mit jemanden verabredete bist?“, erkundigte sie sich dann jedoch, als sie hörte, dass Koushiro eigentlich mitten in einem Gespräch war. Dann jedoch hellte sie ihre Mine auf. „Wahrscheinlich, weil du einen klugen Gesprächspartner bevorzugt hast, oder?“, lachte sie dann. Nach allem, was sie über seine Freunde wusste, war das ja nicht oft der Fall. Wobei die ja gerade durch die Digiwelt irrten.
Wahrscheinlich sogar rief Koushiro deswegen an. Aber das konnte sie ja offiziell nicht wissen und lauschte dabei seinen zugegeben schon etwas verzweifelten Ausführungen über das Problem ohne zu viel zu verraten. Aber ein ‚ich habe meinen Freunde in einer digitalen Welt verloren‘ hätte er ebenso wenig von sich geben können. Die Tatsache belustigte Akira prompt wieder.
„Vielleicht hättest du dein neues Notebook lieber genauer prüfen sollen und nicht das erstbeste nehmen sollen“, belehrte sie ihn, obwohl der arme Koushiro gar nichts dafür konnte, sondern sie an seinem Problem Schuld trug. „Hast du nicht erstmal alles geprüft. Manchmal gibt es Menschen, die irgendwas an den PCs im Laden oder schlimmer noch während der Hersteller drehen. Deswegen musst du deinen PC immer vorher sichern, bevor du ihn für private Zwecke nutzt“, warnte sie den Anrufer. Sie hatte schon davon gehört, dass es eine Betrugsmasche war und was für eine simple. Das war schon unter ihrem Niveau!
Aber natürlich hatte Koushiro dafür gar nicht die Zeit gehabt. Er hatte seine Freunde ja gleich wieder in die Digiwelt schicken müssen. Tja, selbst schuld. Seine Ausführungen unterbrach sie. „Du bist eben doch ein typischer Kerl. Wolltest dir bloß schnell den nächsten Porno runterladen. Obwohl das wirklich unter meinem Niveau ist, Koushiro, muss ich dir den Anfängertipp geben, dass gerade solche Webseiten voller Bugs sind… das solltest du doch wissen… als intelligenter Nutzer solcher Seiten“, zog sie ihn auf. Eigentlich glaubte sie nicht, dass er sich wirklich viele Pornos ansah. Oder etwa doch? Das könnte sie dank seines Notebooks ja ganz schnell herausfinden. Und nun interessiere Akira das brennend.
Sie grinste breit, als sie registrierte, dass sie Koushiro gerade in Verlegenheit gebracht hatte. Lobmon betrachtete sie dabei erstaunt, aber das ignorierte Akira geflissentlich. Sie hörte viel mehr Koushiro zu und hakte mit Standartfragen nach, ohne dabei preiszugeben, dass sie mehr über das Problem wusste, als sie zugeben wollte. „Hast du ihn denn schon wieder runtergefahren und neugestartet?“, äffte sie die Servicestimme von Hotlines nach, die sie natürlich nicht nötig hatte. „Entschuldige bitte. Aber da scheint dich wirklich ein schwerwiegender… hallo?“, unterbrach sie sich selbst, als Koushiro erneut mit jemand anderem sprach. Und das gefiel ihr gar nicht. Er hatte sie doch angerufen, dass galt ihr doch alle Aufmerksamkeit! „Koushiro, das ist unhöfl…“
Die Belehrung blieb ihr jedoch im Hals stecken, als einer der Bildschirme etwas zeigte. Eine Digitation, die eigentlich gar nicht möglich sein dürfte. Sie hatte das Netzwerk doch so programmiert, dass die gewohnte Digitationswege nicht möglich sein dürften. Dafür hatte sie Code um Code geändert und nun war es den ersten gelungen zu digitieren? Ihr Blick verdüsterte sich, als sie den blonden Kerl dabei betrachtete, wie er etwas auf seiner Handinnenfläche anstarrte. Prompt zoomt sie heran. Verdammter Mist! Wie war das möglich? War das sein Wappen? Akira schnappte sich Koushiros Laptop und rief die Datei über Ishida auf. Tatsächlich, das war sein Wappen! Hier musste ein Systemfehler vorliegen! Wie konnte ihr das passieren?
Zu allem Überfluss musste auch Koushiro bemerkt haben, dass etwas geschehen war, denn der stammelte etwas in den Höher und legte dann auf. Einfach so. „Koushiro?!“, rief sie aus und starrte dann ungläubig auf ihr Handy. Er hatte einfach aufgelegt. Wegen dieses Kerls wahrscheinlich. Ihr Blick verdüsterte sich.
„Lobmon, schick mehr Digimon in diesen Sektor!“, befahl sie ihrem Digimon, das sie traurig anstarrte. „Aber du warst doch gerade so glücklich… Wer war das am…“ „Das geht dich gar nichts an. Schick mehr Digimon in diesen Sektor und mach die beiden fertig!“, wiederholte sie den Befehl und umklammerte mit der Hand ihr Mobiltelefon fester. Es war nicht ihre Schuld, dass sie nun wütend war. Was mussten diese Digiritter auch gerade herausfinden, wie sie dennoch ihre Digimon digitieren lassen konnten, während sie nur kurz abgelenkt gewesen war? Noch so ein Fehler durfte ihr nicht passieren!





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