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 Die Wege des Labyrinths

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AutorNachricht
Taichi Yagami

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Anzahl der Beiträge : 201
Arbeit/Hobby : Schüler/Fußballer

BeitragThema: Die Wege des Labyrinths   Mi Dez 30, 2015 9:23 pm

Hier befinden sich die Wege des Labyrinths.
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Mimi Tachikawa

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Anzahl der Beiträge : 17
Arbeit/Hobby : Schülerin

BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Mi Apr 27, 2016 7:56 pm

10. August
18:20 Uhr
Mimi, (angesprochene Mitspieler: Sora, Hikari und Miyako)

~cf. Der Eingang~

Es war doch nicht zu fassen. Das war mal wieder typisch für die Jungs, dass sie vorschnellten und ins Labyrinth gingen. Mimi konnte es nicht fassen? Jetzt standen sie hier und man erwartete von ihnen, hier draußen zu warten? Die junge Frau drückte ihre Hände in die Hüften und stöhnte genervt. Selbst ihr bester Freund ließ sie hier stehen. Na vielen Dank auch. Hilfesuchend, vielleicht auch ein wenig unsicher, sah sie zu ihrer besten Freundin. Es gefiel ihr sicher nicht, dass Yamato alleine in das gruselige Gemäuer ging. Aber ob sie die Jungs noch finden würden, wenn sie hier standen und abwarten würden. Wahrscheinlich würden auch Hikari und Miyako hinterhergehen wollen. Tatsache war, dass Mimi mit Sicherheit nicht hier draußen bleiben wollte, auch wenn sie sich fürchtete. Tatsächlich hatte sie sogar panische Angst vor den Geschehnissen, die sie erwarten würden. Doch sie machte sich viel mehr Sorgen um ihre Freunde, aber auch um die verschollenen Digimon.

„Also ich werde auch nicht hierbleiben und Däumchen drehen!“, sagte sie nun streng und verschränkte die Arme vor der Brust. Ihr Blick ging zu Sora, die noch immer etwas unsicher aussah, aber auch leicht erbost über die direkte Entscheidung der beiden Jungs. Mimi seufze. Sie sah einen Moment zurück. Ob die Anderen noch hinzukommen würden? Dabei sah sie besonders Gomamon an, welches ein wenig traurig wirkte. Das verstand Mimi sogar, war Joe schließlich noch immer nicht zu ihnen gekommen. Mimi hoffte nur, dass das mal wieder an seinen schulischen Verpflichtungen und nicht an anderen äußeren Umständen. Auch Armadillomon wirkte niedergeschlagen. Hoffentlich ging es Cody gut. „Gomamon!“, flötete die Tachikawa kurz und ging dann auf das Digimon zu. Vor diesem fing sie auf die Knie. „Joe-kun kommt sicher bald nach, genauso wie Cody-kun! Ihr wartet hier und sagt ihnen, wo wir sind. Vielleicht kann Joe-kun uns eine Nachricht schreiben, wenn er hier ist. Dann finden wird sicher wieder zusammen!“, erklärte sie mit einem freundlichen Lächeln und legte den Kopf schief. „Die Beiden lassen euch sicherlich nicht im Stich und werden bestimmt bald da sein. Manchmal muss man bei Joe-kun eben ein bisschen geduldig sein!“, kicherte sie, hob den Zeigefinger und zwinkerte dem Digimon zu. Dieses nickte zustimmend. Die Brünette richtete sich wieder auf, rückte ihren Rock etwas zurecht und sattelte ihre Tasche. Danach sah sie wieder zu ihrer besten Freund. Aufmunternd lächelte sie ihrer besten Freundin zu. „Lass uns auch hineingehen…“, schlug sie vor. Dabei sah sie auch zu den anderen Mädchen. Erstaunlich, dass nur noch die Mädchen vor dem Eingang lungerten. „Vielleicht ist es auch nicht falsch, wenn wir zu viert reingehen! Nicht, dass wir auf der Suche nach den Jungs uns verlaufen!“, schlug sie vor.

Dann wand sie sich zu dem Gemäuer. Die grausige Atmosphäre verbreitete sich in der ganzen Umgebung. Palmon neben ihr erschauderte und Mimi schluckte. Dann sah sie zu dem pflanzenartigen Digimon. Zustimmend nickte Palmon. „Ich werde dich beschützen, Mimi-chan!“, sagte das Wesen motiviert. Mimi selbst schmunzelte nur und stimmte dem Digimon zu. „Dann auf ins Getummel! Wir werden den Jungs schon zeigen, was wir auf dem Kerbholz haben!“, hob Mimi den Arm in die Höhe, ein Stückweit auch, um sich selbst Mut zuzusprechen. Noch einmal sah sie aufmunternd zu den Mädchen, bevor sie die wenigen Schritte überwand und sich kompletter Dunkelheit ausgeliefert fühlte. Ein Schauder wanderte über ihren Rücken, während sie ihre flachen Hände an die Wand drückte. „Oh je… Das ist ja gruseliger, als zuvor angenommen…“, flüsterte sie ängstlich. „Wir sollten uns an den Mauern entlang halten, damit wir irgendwie einen Anhaltspunkt haben. „Mhm…“, meinte Mimi nur gedanklich zum Vorschlag ihres Digimons. Sie sah überhaupt nichts, wühlte aber trotzdem in ihrer Tasche, bis sie die Verpackung von Taschentüchern spürte. Sie hatte immer zwei davon in ihrer Tasche. Hoffentlich würde das reichen. So holte sie eines der Tücher heraus und riss ein kleines Stück heraus. Mit den Fingern fühlte sie die Rillen der Mauersteine nach, bis sie eine etwas breitere Öffnung fand. Sie steckte das Stück des Taschentuchs herein, strich mit der Hand drüber und konnte einen leichten Zipfel von dem weichen Papier spüren. „Wenn wir uns entlang der Wand angeln und dabei die Taschentücher spüren, finden wir sicherlich wieder raus…“, sprach sie aus. Aber irgendwie hatte sie kein sonderlich gutes Gefühl. Irgendwas war hier komisch.
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Joe Kido

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Anzahl der Beiträge : 21
Arbeit/Hobby : Student

BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Fr Apr 29, 2016 12:37 pm

10. August
18:20 Uhr
Joe, (angesprochene Mitspieler: Sora, Hikari und Miyako)


Joe ärgerte sich sehr über sich selbst. Dank der Prüfung hatte er die Nachricht von den anderen verpasst und war jetzt viel zu spät auf dem Weg zu ihnen. Wütend über sich selbst, kam er, durch das helle Licht verspätet in die Digiwelt. Außer Atem sah er sich kurz um und schüttelte den Kopf. Ein heftiger Stich machte sich in seiner Seite bemerkbar und er nahm sich kurz Zeit zum durchatmen. Bestimmt hatten Davis, Matt und Tai schon irgendeinen ausgeklügelten Plan entwickelt um in das Labyrinth zu gehen. Dabei war es doch seine Aufgabe als ältester ein Auge auf seine Freunde zu haben. Außerdem konnte man den dreien nicht unbedingt nachsagen, dass sie lange darüber nachdachten bevor eine Entscheidung fiel. Immerhin Izzy würde sie vor waghalsigen Entscheidungen abhalten.
Immer noch leicht keuchend, lief er durch den Wald. „Gomamon? Gomamon wo seid ihr?“, rief er immer wieder und sah sich um. Joe wusste, dass Gomamon ihn hören und finden würde. Er wurde auch diesmal nicht enttäuscht.
„Joe? Joe bist du das?“, konnte er seinen Digimonpartner hören. Etwas ungeschickt stolperte er den Weg entlang, bis er sich an einer riesigen Außenwand wieder fand.
Von weitem konnte er Sora, Hikari und Miyako sehen, die zu dem Ungetüm von Labyrinth sahen. Neben ihnen stand auch Gomamon, der erleichtert mit seiner Pfote winkte.
„Gomamon!“, entwich es Joe und er breitete die Arme im gehen aus, in die Gomamon bereitwillig rein sprang.
„Ich hab gewusst das du kommst Joe. Auf dich ist eben verlass!“, sagte Gomaon und sah zu ihm hoch.
„Natürlich komme ich, wenn du mich brauchst.“ Er drückte seinen Partner etwas dichter an sich, bevor er sich an die Mädchen wandte.
„Tut mir leid, dass ich so spät bin. Was ist passiert? Wo sind die anderen? Ist das der Eingang?“, sprudelte er los und sah sich nach den Mädchen um.
Aus der Nähe wirkte das Labyrinth noch angsteinflößender. Eine unheimliche Aura umgab das Ganze und Joe war sich ziemlich sicher, dass sie in großer Gefahr schwebten. Irgendwas stimmte auf jeden Fall nicht. Ungewollt, straffte er etwas den griff um Gomamon.
„Die sind alle schon da drin, bis auf Cody. Er verspätet sich auch.“, erklärte Gomamon ernst. „Joe es gehen unheimliche Dinge vor. Wir sollten die anderen nicht alleine lassen. Oder?“
Nein das sollten sie wirklich nicht. „Ja du hast recht Gomamon. Aber kopflos rein zustürzen ist auch keine gute Idee. Wir brauchen einen Plan.“ Angestrengt dachte Joe darüber nach wie er selbst vorgehen konnte. Er hatte nicht viel bei sich außer seinem Rucksack voller Schulsachen. Vielleicht könnten sie mit irgendetwas daraus eine Fährte legen wie Hensel und Gretel.
„Mimi hat gesagt du sollst dich bei ihnen melden, damit wir uns nicht verlieren. Aber sie ist gerade rein gegangen. Wenn wir ihr sofort folgen, sehen wir sie bestimmt noch.“, sagte Gobamon und deutet zum Eingang. „Wir können sie nicht alleine lassen.“
Joe nickte zustimmend und trat einen Schritt auf den Eingang zu. „Also gut, ich finde wir sollten keine Zeit mehr verlieren.“ Er atmete ein letztes Mal tief durch und biss sich auf die Lippen. Anschließend wandte er sich an die anderen Mädchen. „Kommt ihr mit?“
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Taichi Yagami

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Arbeit/Hobby : Schüler/Fußballer

BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Sa Mai 07, 2016 1:28 am

[cf Der Eingang]


10. August
18:20 Uhr
Yamato, Taichi & Izzy

Seufzend nahm Tai es hin, dass von seinen Freunden nicht ein einziger auf ihn hörte. Da wollte er zumindest die Mädchen in Sicherheit wissen und die stellten sich allesamt quer. Bei Sora, Mimi und Yolei wunderte ihn das eigentlich nicht, wenn er ehrlich war, doch er hatte gehofft, dass wenigstens seine Schwester auf ihn hören würde. So konnte man sich irren.
„Seid aber bitte vorsichtig“, schärfte er ihnen ein. Er konnte nur hoffen, dass sie alle das Labyrinth heil und unversehrt verlassen würden.

„Dein kleiner Bruder wird dir immer ähnlicher“, flüsterte der Sportler seinem besten Freund zu, nachdem T.K. seine kleine Ansprache beendet hatte und voraus gegangen war. „Die Zeiten, in denen unsere Geschwister auf uns hören, sind offensichtlich vorbei.“
Skeptisch beobachtete Tai, wie Matt mit seinem Kugelschreiber versuchte, die Wand zu markieren. Blieb nur zu hoffen, dass sie das wirklich erkennen und damit wieder hinaus finden würden. Irgendetwas sagte ihm, dass es schwieriger werden würde, als sie es sich jetzt vorstellen konnten.

„Ihr wird schon nichts passieren“, sagte Tai zu Yamato, als dieser Sora direkt angesprochen hatte. Ein leichtes Grinsen konnte sich der braunhaarige Junge nicht verkneifen. Wenn die beiden sich ihre Gefühle füreinander eingestehen würden, müssten sie nicht immer so krampfhaft versuchen, es nicht so aussehen zu lassen, als wäre da nichts zwischen ihnen, außer eben ihrer Freundschaft.
„Wir gehen da rein, schauen uns ein wenig um und verschaffen uns einen Überblick. Wir sollten kein Risiko eingehen, schließlich wissen wir nicht, was uns da drin erwartet. Aber wir sollten mit allem rechnen. Sei also immer wachsam, Agumon!“
Das Digimon nickte. Tai wusste, dass er sich auf seinen Partner verlassen konnte. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch betraten sie schließlich das Labyrinth.
„Also dann…“ Immer wieder schaute Tai nach links und nach rechts und grübelte. In keinem der Gänge konnte man weiter als einen, zwei Meter sehen, so dunkel war es. Er musste unweigerlich an diese klischeehaften Szenen in Zeichentrickfilmen denken, in denen es immer einen unheimlichen, aber kürzeren und einen freundlichen Weg gab, der jedoch sehr viel länger war. Jetzt gerade hätte Tai nichts gegen diese Art von Auswahl gehabt, aber so konnte er sich nur zwischen „dunkel“ und „ebenso dunkel“ entscheiden.

„Lasst uns hier lang gehen. Wird schon schief gehen“, entschied er schließlich und ging nach links. Er war gespannt, was nun auf sie zukommen würde. Hätten sie vielleicht doch alle zusammen gehen sollen? Man sah kaum die Hand vor Augen, so dunkel war es. Kein Wunder, dass so viele Digimon hier drin verschwanden. Kurz entschlossen zog Tai sein Handy aus der Hosentasche und schaltete die Taschenlampe ein.
„So haben wir wenigstens ein bisschen Licht. Besser als nichts.“
„Hey, Tai…?“
„Was ist los, Agumon?“
„Wir sind erst ein paar Schritte gegangen, aber man kann schon nicht mehr den Eingang sehen. Von den anderen ist auch niemand mehr zu hören.“
Tai drehte sich um und stellte fest, dass Agumon Recht hatte. Das war nicht gut.
„Was ist passiert, Izzy? Zeigt dein Laptop irgendetwas an? Wir können uns unmöglich schon so weit vom Eingang entfernt haben.“
Taichi hatte das ungute Gefühl, dass sie geradewegs in eine Falle getappt waren. Besorgt schaute er zu Yamato.
„Ich glaube, hier steigt gleich ‘ne Party uns zu Ehren.“
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Mimi Tachikawa

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Arbeit/Hobby : Schülerin

BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Do Mai 26, 2016 11:31 am

10. August
18:30 Uhr
Mimi, Miyako(angesprochener Playpartner Joe(?))

Unsicher hangelte sich die Tachikawa an der Wand entlang. An jeder etwas größeren Rille steckte sie einen Taschentuchfetzen hinein, damit sie auch wieder rausfinden würden. Es machte ihr Angst, sich in dem dunklen Gemäuer zu bewegen, war sie nun wirklich kein Fan von einer solch düsteren Atmosphäre. Denn sie spürte ganz deutlich, dass hier etwas nicht stimmte, dass Gefahr auf sie lauerte und dass sie sich in Gefahr befanden. Ein Kampf stand ihnen bevor und das stimmte Mimi innerlich mehr als unruhig. Auch wenn sie die Notwendigkeit eines Kampfes kannte, so wollte sie doch nicht erneut mit einem solchen konfrontiert werden. Wieder fragte sie sich, warum ausgerechnet sie zu einem der auserwählten Digiritter geworden war. Aber wenn sie an die vergangenen Abenteuer zurückdachte, dann musste sie lächeln. Denn auch wenn sie einiges Trauriges erlebt hatten, diese Zeit wollte sie um nichts auf der Welt missen.

„Was meinst du damit?“, fragte Mimi ihre Violetthaarige Freundin verständnislos. Sie strich selbst über die Wand und tatsächlich spürte sie an der Stelle, wo sie den nächsten Fetzen reinstecken wollte einen bereits Vorhandenen. Ihre Augen weiteten sich und ihr Körper zitterte leicht. „Das kann doch nicht sein…Wir haben uns doch die gesamte Zeit nur an der Wand entlang bewegt und haben mit Sicherheit keine Abzweigung genommen!“, versuchte sie zu erläutern. Auch Palmon wirkte nervös. „Vor allem…Müssten wir nicht wieder am Eingang sein, wenn wir jetzt am Anfang unserer Zeichen sind?“, fragte das Digimon. Mimi schluckte. Palmon hatte Recht. Sie waren nicht einfach im Kreis gelaufen, sie waren an einer komplett anderen Stelle. Man versuchte ihnen vorzumachen, sie seien im Kreis gelaufen. Aber anscheinend schien sich das Gebilde zu verändern. Mit dem Licht ihres D-Terminals leuchtete sie zu ihrer Freundin. Mimi schluckte. „Was machen wir denn jetzt? So kommen wir doch niemals hier wieder raus…Und die anderen werden wir auch nicht finden…und Oh Gott!“, sie schlug die Hände auf den Mund, „was ist, wenn den Anderen irgendwas passiert ist? Wir können ihnen überhaupt nicht helfen…Wenn…w-wenn…Hikari-chan…Gatomon kann gar nicht digitieren, wenn ihr nicht zusammen seid. Und…und…“, in der Stimme der Tachikawa war deutlich die Angst herauszuhören. Bis eben war sie noch froh, wieder Palmon und die anderen zu sehen, wieder ihre Freunde zu sehen…Taichi zu sehen…Aber jetzt machte sich nur die blanke Panik in ihren Knochen breit. Sie schluckte erneut, wusste nicht, ob es Sinn machte, weiter zu gehen…

„Ich glaube, es wäre nicht besonders schlau, wenn wir hier jetzt stehen bleiben…“, kam es ehrfürchtig von Palmon, welches die Hand von Mimi ergriff und einmal feste zu griff. „Ich mach mir Sorgen um Sora-chan…Und Koushiro-kun…“ Und Taichi, hing sie gedanklich dran, auch wenn sie sich natürlich auch um die Anderen der Gruppe sorgte. Doch sie beschlossen einstimmig weiter zu gehen. Mimi machte weiterhin Tachentuchfetzen in die Wand, als sie hinter sich Schritte hörten. Beide junge Frauen sowie deren Digimon zuckten zusammen. Sie wandten sich um, leuchteten in die Richtung, aus welcher die Schritte drangen. „Was ist das?!“, fragte Mimi verängstigt, während sich Palmon vor ihr positioniert. Die Laute kamen ihnen immer näher Gott…Sie würden hier drin noch sterben!!
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Sora Takenouchi

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Anzahl der Beiträge : 154

BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Fr Okt 14, 2016 11:27 am

10. August
18:30 Uhr
Mimi, Miyako, Sora, Joe


Während Mimi und Miyako kaum zu stoppen waren, wartete Sora wenige Meter nach dem Eingang noch auf Joe, welcher wohl etwas zu tief in dem Gespräch vertieft war, sodass er nicht merkte, dass der Rest bereits unterwegs war. „Kommst du Joe?“ erkundigte sie sich lediglich und wartete das er sich dann auch in Bewegung setzte. Schließlich wollte sie Mimi und Miyako schnellstmöglich wieder einholen.
Ihren pinken gefiederten Partner hielt sie fest im Arm. Einerseits hatte die Nähe ihres Partners etwas Beruhigendes für sie und andererseits herrschte eine gewisse Angst ihr Biyomon in diesem Labyrinth zu verlieren. Als Sora jedoch feststellte, dass Mimi und Miyako bereits außer Sichtweite waren jagte ihr das einen Schauer über den Rücken. Sie sind doch nur wenige Momente vor ihnen losgegangen… das war doch eigentlich gar nicht möglich. Das man die Hand vor Augen kaum sehen konnte, trug nur zu dem unguten Gefühl bei. Aber abwarten und nichts tun war für Sora keine Option. Tapfer schritt sie voran. Schließlich würde es niemanden weiterhelfen, wenn sie zeigen würde, wie sehr sie sich fürchtete.
„Wo sind die nur hin?“ erkundige Sora sich, wissentlich das Joe darauf wohl ebenfalls keine Antwort hat. Ihn aber Vorwürfe zu machen lag nicht in Soras Natur. Schließlich war sie mehr als froh, ihn dabei zu haben. Wobei sie auch die Nähe aller anderen sehr geschätzt hätte. Den Vorschlag sich aufzuteilen fand sie im Nachhinein doch nicht mehr allzu gut. Wenn es zu einem Kampf kommen würde, wäre es doch sicherlich besser gewesen, wenn sie zusammen wären, oder nicht? Ein leichtes Seufzen huschte über Soras Lippen, welcher von ihrem Partner sofort bemerkt wurde. Die blauen Augen des Digimons schauten zu Sora hoch. Der Kopf des Vogels legte sich anfangs etwas schief, ehe ein freundlicher Ausdruck auf dessen Gesicht strahlte, „Du brauchst keine Angst haben Sora. Ich beschütze dich!“, versprach die quirlige Stimme des Vogels, welcher Sora ein leichtes Lächeln auf die Lippen zauberte. „Ich habe keine Angst.“ Versicherte Sora daraufhin nur. Selbstverständlich hatte sie Angst, aber das würde sie in dieser Situation nicht zugeben. Schließlich sollten Biyomon sowie Joe und Gomamon keine Sorgen machen müssen.

Während sie durch das doch bedrohlich wirkende Labyrinth schritten fiel Sora auf, das in unregelmäßigen Abständen Taschentücherreste in manchen Wänden hingen. Aber warum waren da oft zwei unmittelbar nebeneinander und mehrere Meter keine mehr? Das da wohl einer ihre Freunde den Weg markieren wollte leuchtete ihr ein, aber irgendwie wunderte sie die recht willkürliche Anordnung. Das konnte doch nicht so gewollt sein?
Über die Schulter ging ihr Blick zu Joe, „Diese Markierungen zeigen uns wohl, dass wir richtig sind.“ Stellte sie schmunzelnd fest. Ihre Zweifel wollte sie hier nicht äußern, sie wusste, dass Joe das nicht gut verkraftete hätte. „Also, sollten wir keine Zeit verlieren. Wir sind bestimmt gleich bei den anderen!“, mit diesen Worten wollte sie Joe auch etwas aufbauen, welcher ebenso wenig von der Situation begeistert wirkte.
So wurden ihre Schritte etwas schneller, schließlich wollte sie auch schnellstmöglich noch andere an ihrer Seite wissen. Irgendwo hätte sie Yamato an ihrer Seite favorisiert, aber diesen Gedanken wollte sie nicht weitspinnen, immerhin war es wohl nicht an der Zeit sich weiter über sowas Gedanken zu machen. Es ging hier wohl um etwas wesentlich wichtigeres und das war der Schutz der Digiwelt! Ja, mit diesen Gedanken konnte sie sich davor retten ihre Gedanken an Yamato zu vertiefen. Jedoch lenkte die Stimme ihres Digimons ab. Das sonst recht fröhliche und regelrecht aufgedrehte Digimon schlug jedoch einen ernsteren Ton an, „Sora… da ist etwas.“, sofort hielt Sora an, ihr Blick folgte dem ihres Partners, in eine Gasse zu ihrer Linken. „Etwas…?“ wiederholte das Mädchen lediglich ehe sie einmal kräftig schluckte. Nun stellte sie auch fest, dass sie aus der Richtung Geräusche vernahm. Es klang wie Schritte, die auf sie zukamen. Und noch etwas anderes… Stimmen? Das Labyrinth verzerrte die Geräusche scheinbar so stark, dass Sora das nicht zuordnen konnte.
Erneut wand sie sich zu Joe, „Das könnten die anderen sein…“ oder auch nicht, fügte sie in Gedanken hinzu. Aber die Hoffnung auf ihre anderen Freunde zu treffen war größer als die Angst vor einem Feind. Und solange sie ihr Biyomon sowie Joe und seinen Partner an ihrer Seite wusste, musste sie keine Angst vor einem Feind haben. So ging sie dann entschlossen sie voran, während die Geräusche immer lauter Worten. Reflexartig wurde ihr Griff um ihren Partner etwas fester, während Biyomon bereit war, sofort in den Kampf zu schreiten.

Nach einigen Metern war aus der Ferne ein schwaches Licht zu erkennen. Ein gutes Zeichen! Als Sora dann auch endlich vertraute Stimmen erkannte amtete sie erleichtert auf. Mimis unverkennliche Stimme ließ Sora erleichtert aufatmen. „Mimi! Miyako!“ rief sie lediglich, um die beiden vorzuwarnen. Die beiden Mädchen hätten schließlich die selbe Angst haben können.
So waren sie nun endlich wieder vereint. Ein Stein fiel Sora in diesem Moment vom Herzen, jedoch legte sich sofort ein neuer auf dieses. „Aber… ihr wart doch direkt vor uns…“ stellte Sora schockiert fest. Schließlich sind Joe und sie fast nie abgebogen, wie war es also möglich, dass sie nun aufeinander zugingen? Es gab doch keine anderen Wege, um anders hierher zu gelangen? Oder doch… war Sora nicht aufmerksam genug gewesen? Nervös musterte sie die Mauern, welche sie Umgaben und strich einmal über diese, „Hier stimmt irgendwas nicht…“ stellte sie dann nur fest. Jedoch hätte ihr das vorher wohl bewusst sein müssen. Dieses Labyrinth schien irgendein Geheimnis zu beherbergen, welches für Sora in diesem Moment unerklärlich war. Ob sie hier überhaupt rausfinden werden? Ein Teil von Sora zweifelte bereits daran.
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Koushiro Izumi

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Anzahl der Beiträge : 33
Arbeit/Hobby : Schüler

BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Sa Okt 15, 2016 2:28 am

10. August
18:30 Uhr
Yamato, Taichi & Izzy


Mit Tai und Matt zu gehen erschien Izzy eine gute Idee. Die beiden waren ein eingespieltes Team, das die meisten kleineren Gefahren sorglos überwältigen konnte, während er sich damit beschäftigte eine Karte zu generieren. Die Aufgabe erwies sich jedoch bereits zu Anfang als schwerer als erwartet, da es ihm schwer fiel in der Dunkelheit korrekte Entfernungen abzuschätzen. Für eine Weile versuchte er es mit dem Zählen von Schritten, doch die Gespräche zwischen Digirittern und ihren Partnern ließ ihn schnell seinen aktuellen Stand verlieren und so ignorierte er die Längenangaben und hoffte, dass die notierten Richtungswechsel ausreichen würden, um den Weg zurück zu finden.

Stattdessen fokussierte er seine Bemühungen darauf das Labyrinth selbst zu analysieren. Wenn es tatsächlich Digimon anzog, musste es irgendeine Form von messbarer Energie ausströmen, aber egal mit was er es versuchte, er blieb ohne entsprechende Geräte erfolglos. Es war als dürfte das Labyrinth an dieser Stelle gar nicht existieren, als gäbe es die Wände nicht zwischen denen sie sich bewegten.

Sein Blick haftete an seinem Bildschirm und so hörte er nicht wirklich genau zu über was die anderen sich unterhielten. Erst als er seinen Namen hörte, blickte er hoch. “Wie, was?” Die Dunkelheit schien noch schlimmer durch seine durch den Bildschirm hervorgerufene Nachtblindheit. Er seufzte und blickte über die Schulter. Tatsächlich konnte er bereits kein Licht vom Eingang mehr sehen… “Nein, nichts. Es ist einfach merkwürdig. Die Scanner zuhause haben nichts von diesem gesamten Komplex gemerkt und auch hier kann ich machen was ich will, mein Laptop bekommt keine Ergebnisse. Ich meine klar, ich hab hier jetzt natürlich keine großartigen Messgeräte, aber wenn ich zum Beispiel nach Netzwerken suche, spinnen die Ergebnisse wie sonstwas. Die Funkwellen müssten komplett anders reflektiert werden bei diesen Wänden, aber irgendwie…” Er schüttelte den Kopf. “Ich brauche mehr Daten bevor ich hier überhaupt beginnen kann eine Schlussfolgerung zu ziehen.”

“Aber irgendwas ist doch hier. Das kann man doch fühlen”, sagte Tentomon unberuhigt. Er flog neben Izzy her, zwar froh bei seinem Partner zu sein, aber ganz und gar nicht davon begeistert das Labyrinth betreten zu haben.

“Huh? Was meinst du?”, fragte Izzy und blickte zur Seite.

“Irgendwas stimmt nicht.”

“Kannst du das irgendwie näher definieren?”, versuchte Izzy nochmal. Das Labyrinth hatte einen Effekt auf die Digimon. Sollte er sie vielleicht scannen statt zu versuchen das Gebilde selbst zu analysieren? Nein, damit konnte er sich immer noch hinterher beschäftigen, oder sobald Tentomon vielleicht...

“Naja, es ist halt so ein Bauchgefühl.”

Izzy seufzte wieder. Also keine genauere Definition. Er freute sich stets über Tentomons Unterstützung, aber wenn es um explizite technische Probleme ging, konnte auch sein bester Freund meist nicht viel mehr als moralische Unterstützung geben.

Er drehte sich zurück zu den beiden anderen Jungs, die er hatte vor sich laufen lassen. “Die Frage ist, was genau versuchen wir jetzt gerade herauszufinden? Wollen wir zur Mitte von diesem Ding? Wollen wir die verlorenen Digimon finden? Was ist es, das dafür sorgt, dass immer mehr Digimon hier hereinkommen und nicht wieder raus? Davon hängt ab ab wann es vielleicht sinnvoller ist wieder umzudrehen. Keinem von uns wäre damit geholfen, dass wir uns nur auch verirren.” Er blickte auf seine Wegesnotizen. Das hätte sie vielleicht alle vor Betreten des Labyrinths besprechen sollen...

Je tiefer sie gingen, desto erdrückender wurde die Dunkelheit. Aber eigentlich, trotz seiner ausgesprochenen Sorge, zog es Izzy einfach nur weiter. Er wollte Antworten auf seine Fragen bekommen. War er dafür nicht gerade mit Tai und Matt gegangen? Mit den beiden, von denen er vermutete, dass sie sich am Weitesten in das Labyrinth wagen würden?

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~ If you are determined to learn, no one can stop you. ~
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Yamato Ishida
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Anzahl der Beiträge : 356
Arbeit/Hobby : Schüler/Musiker

BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Sa Okt 15, 2016 8:54 pm

10. August
18:20 Uhr
Yamato, Taichi & Izzy

Überrascht zog Yamato die Augenbrauen hoch. „Wird er?“ Takeru und er wurden eigentlich selten mit einander verglichen und wenn dann mit dem Endresultat, dass Takeru netter war. Taichi war damit der Erste, der fand, dass ein Bruder ihm ähnlicher wurde. „Er lässt sich nur nichts mehr von mir sagen“, seufzte Yamato alles andere als begeistert davon. Nicht, dass er T.K. nichts zutraute, aber wie immer wenn es um etwas Unheilsames ging, wäre es ihm lieber seinen kleinen Bruder weit weg davon zu wissen. „Es wird schon nichts passieren. Die beiden wissen, was sie tun“, versuchte er etwas Aufmunterndes zusagen und wusste nicht, ob das Tai oder sich selber galt.
Und da gab es ja noch jemanden, den Yamato lieber nicht mitgenommen hätte. Aber Sora außen vorzulassen wäre noch unwahrscheinlicher gewesen als bei seinem Bruder. Wie er selbst hätte sie vermutlich nicht draußen warten können, während ihre Freunde wohlmöglich in Gefahr waren. Wie ironisch, dass die Eigenschaft, die er mitunter am Meisten an Sora schätzte auch die war, wegen der er sich nun Sorgen um sie machte. Möglichst unauffällig sah sich Yamato um, aber es war bereits niemand mehr zu sehen oder zu hören. Das war natürlich weniger gut. Soweit waren sie auch wieder nicht gegangen. Und zumindest Daisuke oder Mimi hatten doch ein sehr lautes Organ. Wieso hörten sie niemanden mehr?
„Ich weiß. Idiot. Konzentrier dich auf den Weg“, befahl Yamato und schlug seinem besten Freund leicht gegen den Bauch, als er dessen Grinsen entdeckte. Das Letzte, was er nun brauchte war ein Taichi, der ihn aufzog.
Yamato selber richtete seinen Blick auch wieder auf den Weg und versuchte in regelmäßigen Abstanden Markierungen an der Mauer anzubringen. „Man sieht kaum etwas“, seufzte er. „Das ist keine große Hilfe um sich zu Recht zu finden.“ Stattdessen versuchte er mit seinen Schuhen etwas in den Boden zu schaben, was auch schief ging. Markierungen waren also kein Hilfsmittel, stellte Yamato beunruhigt fest.
Da sie kaum etwas sehen konnte, war es wohl nicht verwunderlich, dass sie dicht bei anderen gingen. Eine Taschenlampe wäre ebenfalls hilfreich gewesen. Aber wer hätte ahnen können, dass es im Inneren des Labyrinths so dunkel werden würde? Allerdings hatte Tai dafür eine notdürftige Lösung. Sein Handy spendete etwas Licht und Yamato tat es ihm gleich.
„Toll, ich habe keine Lust auf eine Party dieser Art“, gab Yamato genervt zurück und warf dann einen Blick zu Gabumon. „Izzy? Was glaubst du, können die Digimon hier drin digitieren?“, wollte er zur Sicherheit wissen. Sie wussten mittlerweile immerhin, dass es Mittel und Wege gab, eine Digitation zu verhindern. Wenn es Ken vor Jahren schon gelungen war, dann würde es wahrscheinlich auch jetzt gelingen. Allerdings hoffte Matt stark, dass wenigstens eine Digitation hier kein Problem darstellte.
Dass Izzys Laptop ihnen keine Antworten liefern konnte, gefiel Yamato gar nicht. Denn das bedeutete, dass dieser Ort wirklich nicht ungefährlich war. „Wo bekommst du diese Daten?“, erkundigt sich Yamato. Je eher sie die benötigten Informationen bekamen, desto eher konnten sie allerdings auch wieder raus. Also war das wohl ihre vorrangige Aufgabe.
Als er Tentomons Sorge vernahm, wandte sich Yamato an seinen Partner. „Hast du auch ein komisches Gefühl? Wie fühlst du dich?“, wollte er von Gabumon wissen. Immerhin hatten sie den Hilferuf bekommen, dass Digimon in diesem Irrgarten verschwanden. Was wenn sie ihre Partner in Gefahr gebracht hatten, weil sie ihn betreten hatten.
Mir geht’s gut“, beruhigte Gabumon ihn zum Glück schnell. „Aber mir gefällt es hier drin auch nicht. Ich habe auch kein gutes Gefühl.“ Das verwunderte Yamato nicht. „Am besten wir versuchen nicht uns davon beunruhigen zu lassen. Negative Gefühle könnten das Ganze noch schlimmer machen“, wies er die anderen an. Immerhin wusste er, wovon er redete.
Ehe Tai auf Izzys Frage antworten konnte, gab Matt seine Meinung zum Besten. „Ich finde, wir sollten uns nicht länger als nötig hier aufhalten. Das Wichtigste ist rauszufinden, womit wir es zu tun haben. Wenn wir das wissen, können wir draußen alle zusammen immer noch einen Plan machen, wie wir die verlorenen Digimon retten.“ Aber was, wenn die anderen Gruppen anderer Meinung waren und einfach nicht wieder herauskamen, weil sie noch beschäftigt waren? Der Gedanke beunruhigte Yamato nun doch sehr. „Wieso besprechen wir das jetzt, wo die anderen auch schon unterwegs sind“, brummte er besorgt. „Wir haben keine Möglichkeit mehr sie zu erreichen, oder?“
Genervt presste Yamato die Lippen aufeinander. Es brachte ja nichts, sich nun darüber aufzuregen, wo es zu spät war. „Besorgen wir dir deine Daten“, fand er und warf Tai einen fragenden Blick zu, weil sie erneut an einer Gabelung angekommen waren. Kein der Wege sah besonders einladend aus. Allerdings war nirgendwo etwas zu sehen oder zu hören.
„Vielleicht verlaufen sich hier alle auch nur und finden nie wieder raus…“, vermutete Yamato wenig begeistert und machte einen Schritt auf einen der Wege zu. Aber selbst das schwache Licht der Taschenlampe zeigte nicht mehr an als dunkle Gänge.



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Taichi Yagami

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Anzahl der Beiträge : 201
Arbeit/Hobby : Schüler/Fußballer

BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Mo Okt 17, 2016 9:06 pm

10. August
18:20 Uhr
Yamato, Taichi & Izzy

Tai hatte ein mehr als ungutes Gefühl, je tiefer sie in das Labyrinth gingen. Wobei er sich nicht einmal sicher war, ob sie überhaupt weiter hinein gingen oder ob sie sich im Kreis bewegten. Es war so dunkel, dass man trotz dem Licht der Taschenlampe kaum die Hand vor Augen sehen konnte. Es beruhigte den Anführer auch nicht gerade, dass Izzy überhaupt nichts herausfinden konnte. So sehr Tai auch überlegte, was sie anderes hätten tun können, ihm fiel einfach nichts ein. Sie hatten nur diese eine Option gehabt, in das Labyrinth hinein zu gehen. Und wer auch immer das Ding errichtet hatte, der hatte offenbar genau das geplant.

„Ich denke, selbst wenn wir wollten, werden wir jetzt nicht mehr ohne weiteres hier raus kommen“, sagte Taichi zu Yamato und schaute hinter sich. Wie weit waren sie schon gegangen? Wo waren ihre Freunde? Tai zog sein D-Terminal aus der Hosentasche und versuchte, Kari zu erreichen. Als das nicht funktionierte, versuchte er es bei Sora. Dann bei Joe, anschließend bei Mimi. Er probierte es bei jedem, doch seine Nachrichten schienen gar nicht erst durchzukommen.
„Verdammt!“ Frustriert klappte Tai das Terminal wieder zu. „Wir hätten alle zusammen gehen sollen.“
„Tai, mach dir keine Sorgen.“ Agumon stellte sich vor seinen Partner und schaute ihn aus zuversichtlichen Augen an. „Den anderen geht es bestimmt gut. Patamon und die anderen beschützen sie.“
Hoffentlich hatte Agumon Recht. Es nutzte Tai aber auch leider nichts, sich jetzt über seine Freunde Gedanken zu machen. Er konnte von hier aus nichts tun, um ihnen zu helfen.

„Okay… links oder rechts?“, fragte er, als sie an der nächsten Gabelung ankamen. Er schaute zu Matt und dann zu Izzy, der mit Tentomon konzentriert am Laptop saß. Eigentlich machte es keinen Sinn, darüber nachzudenken, wo lang sie gingen. Jeder Gang sah gleich aus und schien nirgendwohin zu führen.
„Hey Izzy. Meinst du, unsere Digimon könnten digitieren und diese Mauern einfach einreißen?“
Koushiro und Yamato brauchten darauf gar nicht reagieren, Tai war auch so klar, dass das eine dumme Idee war und dass das wahrscheinlich nicht funktionieren würde. Das wäre ja auch zu einfach. Doch so allmählich hatte er das Gefühl, dass sie wertvolle Zeit vergeudeten.

„Fühlt ihr euch eigentlich auch beobachtet?“, wollte er schließlich wissen und schaute hinter sich. „Irgendetwas oder irgendjemand ist hier und amüsiert sich auf unsere Kosten.“
„Was auch immer es ist, wir werden es bekämpfen“, antwortete Agumon und folgte Tais Blick. Doch aus das Digimon konnte in der Dunkelheit nichts ausmachen.
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Joe Kido

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BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Mi Okt 19, 2016 12:02 pm

10. August
18:30 Uhr
Mimi, Miyako, Sora, Joe



Obwohl jede noch so kleine Zelle in seinem Körper sich weigerte ins Labyrinth zu gehen, nah Joe Gomamon fest in den Arm und folgte Sora durch den Eingang. Sein Digimonpartner hatte eindeutig eine beruhigende Wirkung auf ihn. Immerhin waren sie gemeinsam schon durch das ein oder andere Abendteuer gegangen und auf Goma war wirklich verlass. Einen Schritt hinter Sora betrat er daher das Labyrinth und spürte abrupt wie sich das Klima änderte. Irgendwie wurde es auf einmal feuchter und auch kühler. „Spürst du das Joe?“, fragte Gomamon leise. „Ja und es gefällt mir nicht.“
Mimi und Miyako waren nur wenige Minuten vor ihnen rein gegangen und trotzdem gab es weit und breit keine Spur von den Mädchen. Eindeutig ein sehr schlechtes Zeichen. Sora schien das selbezu denken, denn sie sprach Joes Gedanken laut aus. „Ich weiß es nicht. Aber es gefällt mir nicht, dass sie schon so schnell verschwunden sind.“, antwortete Joe und lief los.
Wenn sie schon nicht in der Lage waren, ihre eigene kleine Gruppe zusammen zu halten würden sie die anderen ganz sicher nicht so schnell finden. Wie waren die auch bloß auf die Idee gekommen sich zu trennen. Als Gruppe war man ja bekanntlich immer stärker. Andererseits konnte Joe seinen Freunden auch keinen Vorwurf machen.

Für alle Fälle blieb Joe immer einen Schritt hinter Sora, damit er gleich eingreifen konnte, falls etwas von hinten die Beiden angreifen sollte. Er konnte sich nicht so recht vorstellen, dass es keine bösartigen Digimon im Labyrinth gab. Gomamons leisen Atem in seinem Ohr, lief er weiter und bemerkte fast zeitglich wie seine Begleitung die weißen Taschentücher. Jemand hatte Fährten gelegt.
„Das sieht wirklich gut aus. So sollten wir die Anderen bald finden.“, stimmte Joe Sora zu und versuchte ihr Schmunzeln zu erwidern. „Das war bestimmt Mimi.“
Ermuntert durch die Zeichen an der Wand, beschleunigte Joe seine Schritte etwas. Vielleicht würden die Taschentücher ihnen später ja auch den Weg nach draußen zeigen. Wieder einmal fragte er sich, wie sie überhaupt in so eine Situation hineingeraten konnten. Es gab so viele Digiritter da draußen und doch schien die wirkliche Gefahr nur die Kinder aus Tokio magisch anzuziehen. Irgendwann in den letzten Jahren, hatte Joe sogar geglaubt, dass sie zu alt für solche Abenteuer waren und nun weiter machen müssten, doch anscheinend stimmte das nicht. Zum Glück. Ein Leben ohne Gomamon wäre selbst für den Ältesten der Gruppe schrecklich. Obwohl ihn alle anderen bestimmt noch für den verbohrten, leicht zu verängstigenden Joe Kido hielten, traf das nicht mehr zu. Vielleicht war er nicht so mutig wie Taichi oder Daisuke, trotzdem war er bereit zu kämpfen und seine Freunde zu schützen.
Joe war so tief in Gedanken versunken, dass er die Veränderung der Anderen erst bemerkte, als er fast in die stehende Sora hineinlief. Hastig stellte er sich neben sie und lauschte.
„Biyomon hat recht. Ich spüre es auch.“, flüsterte Gomamon und sah in den Ganghinein. Tatsächlich konnte man Geräusche wahrnehmen, allerdings war Joe nicht in der Lage sie irgendjemandem oder irgendetwas zuzuordnen. „Es sind bestimmt Mimi und Miyako.“, sagte Joe überzeugt und folgte Sora sofort.

Tatsächlich erkannte auch er nach wenigen Schritten die Stimmen von Miyako und Mimi wieder und konnte das Licht sehen. Es brannte schon fast in den Augen. Er überließ es Sora die Beiden Mädchen auf sich aufmerksam zu machen. „Joe mir gefällt das nicht.“, meldete sich Gomamon zu Wort. „Mir auch nicht. Die Beiden kommen auf uns zu, aber wieso?“, gab er zurück. Eigentlich sollten sie doch weiter laufen. „Ich glaube das Labyrinth bewegt sich und verändert seine Wege. Meinst du wir kommen hier wieder raus?“ Gomamon war schon immer ein aufmerksames Digimon gewesen. Sora hatte eine Hand auf die Steine gelegt. Ihr schien die Frage auch durch den Kopf zu gehen. „Ich glaube, hier verändert sich alles. Wir sollten aufpassen und uns nicht mehr verlieren.“, sagte Joe zu Sora gewandt. Das letzte was er wollte, war die Mädchen zu verlieren. Es dauerte nicht lange, bis sie zu Miyako und Mimi stießen. Zumindest diese Gruppe war jetzt wieder zusammen.
"Was machen wir jetzt?", fragte Joe vorsichtig in die Runde. "In welche Richtung sollen wir gehen?"
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Mimi Tachikawa

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BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Fr Okt 28, 2016 8:00 pm

10. August
18:30 Uhr
Mimi, Miyako, Sora, Joe


Immer intensiver verbreitete sich die Gänsehaut von ihren Armen bis über ihren ganzen Körper. Es war dunkel, kalt und angsteinflößend hier und jedes noch so kleine Geräusch ließ sie zusammenzucken. Als Miyako zu ihr stieß, verspürte sie einen Moment lang Erleichterung, doch von dieser war schon bald nichts mehr zu merken. Auch ihr wurde immer klarer, dass sie keinen Schritt vorankamen. Die Fährte, die sie gelegt hatte, um wieder herauszukommen, kam ihr wieder entgegen und sie bekam selbst Angst. Wie sie es doch hasste, sich in der Digiwelt zu verirren. Sie waren ihrem möglichen Feind komplett ausgeliefert. Wenn man sie angreifen wollte, dann wären sie leichte Beute. Dass sie durch das D-Terminal was sehen konnten, war ein Wunder. Warum nochmal waren sie dumm gewesen und in dieses Gemäuer gegangen? Und dann auch noch alleine?

„Wir müssen irgendwie weitergehen… irgendwann müssen wir doch auf irgendetwas stoßen…“, kam von Palmon, welches der kleinen Gruppe wohl Mut machen wollte. Doch schon im nächsten Moment bekam Mimi Panik, griff nach dem Handgelenk ihrer lilahaarigen Freundin und brachte sie dazu, in ihrer Bewegung innerzuhalten. Schockiert wich Mimi zurück und rechnete augenblicklich damit, einen Angriff irgendwie parieren zu müssen. Das schwache Licht schien in den Gang und Mimis Knie begannen immer mehr zu zittern. „Ich beschütze dich, Mimi-chan!“, war es wieder Palmon, welches sich vor seine Partnerin positionierte. Als der schwache Lichtkegel die Person vor ihnen erfasste, weiteten sich die Augen der Tachikawa, ihr Herz blieb einen Moment stehen, doch dann zeichnete sich ein Lächeln auf ihren Lippen ab, als sie erkannte, um wen es sich dabei handelte. „Sora-chan!“, platzte es direkt aus der Jüngeren heraus. Mimi schaffte es nicht, sich so einfach zurückzuhalten und schloss ihre beste Freundin sofort in ihrer Arme. „Ich bin so froh, dass du da bist und dass es dir gut geht!“, sprach sie erleichtert aus und drückte sich kurz an die Ältere. Die Braunhaarige fuhr erneut zusammen, als sie ein weiteres Geräusch hinter der Größeren vernahm, diesmal jedoch erkannte sie, dass es sich dabei um einen Freund, anstatt um einen Feind, handelte. „Joe!“, flötete es aus Palmon, welches sich gleich zu Gomamon und Biyomon gesellte und auch die anderen Digimon begrüßte. Die junge Frau nickte auf die Vorschläge der anderen, einfach weiterzugehen. Ihnen blieb ja doch keine andere Wahl, wenn sie hier rauskommen wollten. Doch sie wussten ja noch nicht mal, was sie erwarten würde. Die goldbraunen Augen der Tachikawa wanderten zurück und lächelten Miyako lieb an. Sie mussten optimistisch sein und einfach hoffen, etwas zu finden – wenn möglich keinen Feind. Doch um realistisch zu bleiben: „Wir sollten einfach weitergehen… Ich… ehrlich gesagt, glaube ich, dass der Feind uns finden wird und wir ihn wohl nicht…“, sprach sie aus. Mimi musste realistisch, wollte aber trotzdem noch optimistisch sein. Selbst wenn der Feind auf sie zukam, sie würden sicher nicht kampflos aufgeben.

Letztlich beschlossen sie, einfach weiterzugehen und zu hoffen, entweder heraus oder die anderen zu finden. Doch sie wussten wohl alle, dass es nicht dazu kommen würde, wie sie es sich erhofften. Dieses ungute Gefühl schlich sich bis zu den Haarspitzen von Mimi. Irgendjemand beobachtete sie. Irgendjemand spann die Fäden im Hintergrund und sie waren nur Marionetten in einem abgekarteten Spiel. Sie würden wieder kämpfen müssen. Dessen war sich Mimi sicher. Ihr Blick ging zu ihrem Digimon. Palmon schien wie immer allzeit bereit zu sein, sich für seine Partnerin in den Kampf zu stürzen. Doch wie immer begleitete sie die Angst, irgendeinen ihrer liebsten zu verlieren. „Ich werde dich beschützen, Mimi-chan…“, hörte sie die aufmunternde Stimme von Palmon, welches ihr ungutes Gefühl wohl vernommen hatte. Die Angesprochene strich sich über den Oberarm, sie lächelte sachte und nickte. Hoffentlich hatte Palmon recht…
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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Mo Okt 31, 2016 2:21 am

10. August
18:30 Uhr
Mimi, Miyako, Sora, Joe

Das Sora wohl ebenso erleichtert war ihre beste Freundin anzutreffen war ihr deutlich anzusehen. So setzte sie ihren Partner kurzerhand ab um die Umarmung, die von Mimi ausging zu erwidern. Das Mimi direkt ihre Freude äußerte, zauberte Sora ein kurzes Schmunzeln auf die Lippen. Sie haben sich zwar erst vor wenigen Minuten gesehen, aber Sora war tatsächlich mehr als froh darüber, Mimi und Miyako unversehrt wiederzusehen. Während sich Biyomon neugierig bei den anderen Digimon erkundete, ob sie schon etwas herausgefunden haben. Als sich die Umarmung nach der erste Ephorie löste glitt der Blick von Sora durch die Runde. Es war nun Einstimmung beschlossen worden, dass stehen bleiben nicht in Frage kommt. Auch wenn Miyakos Aussage dafür sorgte, dass ein leises Seufzen über die Lippen der Digiritterin huschte, „Ich hätte gar kein Problem damit, auf die anderen zu treffen.“ Sagte sie, um das Seufzen zu erklären. In der Gruppe waren sie stärker, das stand fest. Und wenn sie alle zusammen gegangen wären, müsste Sora sich nicht so viele Sorgen machen. Schließlich wusste sie nicht ob es Yamato, Tai und den anderen gut ging. Vielleicht haben sie schon etwas entdeckt? Oder ihnen ist etwas zugestoßen. Diese Gedanken plagten Sora sehr, auch wenn sie sich das wie gewohnt nicht anmerken ließ. Jedoch bemerkte ihr gefiederter Partner sofort, dass Soras Gedanken bei den anderen waren. Vorsichtig tippte das Digimon gegen Soras Bein, um ihre Aufmerksamkeit zu erlangen, welche es auch direkt bekam. Die rotbraunen Augen wanderten zu dem pinken Digimon, welches seine Stimme dann auch erhob, „Mach dir keine Sorgen. Den anderen stößt schon nichts zu. Agumon und die anderen sind schließlich bei ihnen.“ Erklärte das sonst so quirlige Digimon. Und die Worte erzielten die gewünschte Wirkung, Sora nickte ihrem Digimon kurz zu, mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Biyomon hatte recht, und die kleine Gruppe um sie herum verlangte nun nach Soras Aufmerksamkeit.

So galt ihre Aufmerksamkeit Miyako, welche einen recht guten Vorschlag machte. Sie nickte ihr bestätigend zu, „Das ist eine gute Idee. Wenn die anderen schon etwas rausgefunden haben, dann ist es vielleicht leichter hier durch zu kommen.“. Vielleicht könnten sich dann auch alle wieder sammeln das würde mehrere Probleme auf einmal lösen. Während Miyako bereits ihr D-Terminal rausgrub, wanderte Soras Blick wieder direkt zu Mimi, da Palmon etwas sagte. Das blumenartige Digimon versuchte offensichtlich mit seinen wenigen Worten Mimi Mut zu machen, was leider nicht ganz so klappte. Zumindest sah Mimi nicht danach aus. Gerade als Sora sich ihrer besten Freundin zuwenden wollte, bemerkte sie wie ihr Partner sich neben Palmon und stämmte stolz seine Flügel an die Seite. „Ich beschütze dich auch, Mimi!“, erklärte dieses. Biymon bemerkte nämlich ebenfalls, dass Palmon alleine wohl Mimi nicht aufheitern konnte. Der Vogel schaffte es doch immer wieder Sora zu überraschen, kurzerhand hockte sie sich hin und tippte ihren Partner einige Male an, „Und wer beschützt mich dann?“ erkundigte sich Sora grinsend. Ertappt rieb sich das Digimon am Hinterkopf, „Ich natürlich.“ Erklärte es, „Ich werde euch alle beschützen!“ verkündete Biyomon kurzerhand lauthals und doch recht von sich überzeugt. „Du bist unmöglich...“ murmelte Sora nur kopfschüttelnd, während sie sich wieder aufrichtete. Lächelnd wand sie sich nun wieder Mimi zu, „Wir haben schon ganz andere Dinge geschafft, also werden wir das auch schaffen.“ So versuchte es die Digiritterin auch nochmal Mimi zu beruhigen. Schließlich konnten sie sich schon viele Sachen auf die Fahne schreiben und auch wenn Sora selbstverständlich Angst hatte, half ihr dieser Gedanke sehr. Und solange sie ihre Freunde an ihrer Seite wusste, wusste sie auch dass sie alles schaffen können.

Aber nun stellte sich tatsächlich die Frage wo sie langgehen sollen. Skeptisch schaute Sora in die dunklen Gänge, bis ihr Joe wieder ins Auge fiel. Er war hier der älteste und der einzige Junge. Also machte Sora kurzen Prozess, „Wo gehen wir jetzt lang, Joe?“ erkundigte sie sich bei ihrem Freund. Wissentlich dass sie ihn damit wohl indirekt zum Anführer von dem Grüppchen machte. Sie legte ihm eine Hand auf die Schulter, während sich ein warmes Lächeln auf ihre Lippen legte, „Du bist hier der älteste und der einzige Junge, also gibst du die Kommandos.“ Erklärte sie, noch bevor Joe ihre Wahl in Frage stellen konnte. Damals bei ihrer ersten Reise in die Digiwelt hat Joe auch den Anführer gemimt, als sie alleine mit ihm bei den Bakemon war und das er daran doch gewachsen war, war nicht zu verachten. Auch wenn er den Bakemon weiß machen wollte, dass Sora ja besser schmeckt als er. Eine Erinnerung über die Sora mittlerweile nur noch lachen konnte. „Ich denke, es gibt keine Einwände, wenn du den Anführer übernimmst, oder?“ Sora warf ein kurzes Zwinkern zu den anderen beiden Mädchen, wissentlich dass sie das nicht verneinen werden. Lächelnd stemmte sie ihre Hände an ihre Hüfte, darauf wartend, dass Joe eine Entscheidung traf, welche nicht in Frage gestellt werden würde.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Mo Nov 07, 2016 1:39 pm

10. August
18:30 Uhr
Takeru, Daisuke, Hikari

Yamato wäre nicht Yamato, wenn er Takeru nicht noch ein paar letzte Worte mitgeben würde. Der kleinere der beiden Brüder wollte eigentlich einfach nur weiter, aber er konnte nicht anders als sich nochmal zu seinem Bruder zu drehen und ihn anzulächeln. „Mach dir keine Sorgen,“ sagte er und legte seine Hand kurz auf die von Matt bevor er sie beiseite schob und weiterlief. Sein ungesehenes Lächeln wurde nur breiter als er Davis hinter sich beinahe aufspringen hörte. Er drehte nicht um, lief aber absichtlich etwas langsamer, damit sein Freund aufholen konnte. Die Inkarnation der Wappen des Mutes und der Freundschaft konnte in einem solchen Fall schlecht zurückbleiben. Nur Yamatos letzte Worte ließen ihn nicht los. Natürlich fände er es besser, wenn Kari einfach nur draußen bliebe. Diese Dunkelheit war kein Ort für sie, aber er kannte sie zu gut, um von ihr zu erwarten, dass sie tatenlos bleiben würde.

Erst Davis‘ Vorwürfe rissen ihn aus seinen Gedanken.

„Ich bin nicht reingestürmt. Ich bin vorgegangen, weil ich keine Lust mehr auf die endlose Diskutierterei hatte. Wenn wir einfach nur warten und zusehen, verirren sich nur noch mehr Digimon hier drin,“ erklärte er seinem Freund, seine Stimme vermutlich beißender als dieser es verdient hatte. „Und ich wollte nicht auf „mein Mädchen“ warten, weil ich dachte, dass sie dann vielleicht-„

„Hey wartet doch…!“

Takeru seufzte und blieb stehen. Soviel dazu. Er drehte sich zu Kari um und streckte ihr wie selbstverständlich seinen Arm hin. Ihr Blick verriet trotz der Dunkelheit alles und auch Patamon flatterte unruhiger als sonst. Sich nicht einzugestehen wie bedrohlich dieser Ort war wäre einfach nur töricht, doch unterdrückte Takeru sein eigenes Schütteln. „Hey, alles okay bei dir?“ fragte er, seine Stimme sofort ruhiger als sie noch Davis gegenüber gewesen war. Natürlich war nicht alles okay, aber zu fragen schien trotzdem der richtige Weg zu sein.

Erst als ihre Antwort für eine Weile ausblieb bemerkte er die Stille des Labyrinths. Sie konnten eigentlich noch nicht fern genug vom Eingang sein, um die anderen nicht mehr zu hören. Er zuckte mit den Schultern als Kari das Gleiche bemerkte. Sie hatte Recht. Eigentlich müssten sie die anderen noch hören können, oder zumindest das Licht des Eingangs sehen… Doch es war bereits dunkel als wären sie eine halbe Meile gelaufen.

Sie ließ seinen Arm los und sofort packte Takeru Davis kurz an der Schulter, um ihn ebenfalls zu stoppen. Er hockte sich runter zu seiner besten Freundin und legte seine Hand auf ihr Knie. „Wenn das hier zu viel ist, können wir wieder umdrehen. Es ist es nicht wert, wenn du dafür wieder in der Dunkelheit versinkst,“ erklärte er sanft.

„Und pass auf Kari auf...“

Immer wieder war es das Selbe. Die Dunkelheit kam zurück und Kari traf es am Härtesten. Wieso musste es immer-

Er hörte ein Geräusch von tiefer im Inneren. Ein Geräusch, das langsam aber stetig lauter wurde. Sein Blick fokussierte sich auf die Dunkelheit und für einen Moment war er sich sicher, dass sich etwas bewegt hatte.

„Freunde, ich glaube wir kriegen Besuch,“ erklärte er und nahm für einen Moment Karis Hand. „Bleib unten. Davis und ich packen das schon,“ versicherte er ihr und ließ sie los, um sich aufzurichten und stattdessen sein Digivice zu greifen. Nur ein kurzes Nicken zu Patamon war nötig bevor sein Partner kampfbereit voranflog und von einem vertrauten gleißenden Licht erfasst wurde.

„Patamon digitiert zuuuu… Angemon!!“

Das Licht, das von seinem Partner ausging, war im Kontrast zur Dunkelheit dieses Ortes beinahe zu hell, doch war es Takeru tausendmal lieber als zuvor. Angemon schwebte ein gutes Stück über dem Boden und sein Licht ermöglichte es Takeru wenigstens ein Stück tiefer in den Gang hineinzusehen.

„Was sind das für Dinger?“ fragte er entsetzt, als er die komischen Wesen erblickte. „Sind das überhaupt Digimon?“ Wo waren Koushiro und sein Laptop, wenn man sie brauchte?

Die Wesen bewegten sich unnatürlich schnell und schienen beinahe durch die Luft zu schwimmen. Plötzlich schnellte eines der Wesen hervor, geradewegs auf das strahlende Digimon zu.

„Angemon!“

Takerus Partner ließ sich nicht zweimal bitten und holte zum Angriff aus. „Kraft des Lichtes!“ rief es laut und traf das dunkle Wesen hart. Dem Geräusch, das es machte, konnte man anhören, dass ihm dies nicht gefiel und schnell huschte es um Angemon herum und versuchte es von hinten anzugreifen.
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Koushiro Izumi

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BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Di Nov 08, 2016 2:27 pm

10. August
18:20 Uhr
Yamato, Taichi & Izzy

Matts Frage ließ Izzy für einen Moment stutzig werden. Er hatte gar nicht darüber nachgedacht, dass den Digimon die Fähigkeit zur Digitation wieder genommen sein könnte. Für einen Moment konzentrierte er sich wieder auf seinen Laptop bevor er erleichtert aufatmete. „Ich denke eigentlich müsste es gehen. Es ist nichts in der Art der schwarzen Türme in der Nähe. Aber dann … Es könnte etwas neues geben, dass die Digitation einschränkt. Wir werden es wohl erst sehen, wenn jemand von uns in Gefahr gerät.“

Zur Antwort auf Matts andere Frage, deutete Izzy auf das Digivice, das er mit seinem Laptop verbunden hatte. „Es bildet eine Brücke zwischen unserer und der Digiwelt und ist dazu in der Lage mit dieser zu interagieren, wie etwa die Digitation zu ermöglichen. Die Verbindung zu den expliziten Daten der Digiwelt ist nicht besonders anzapfbar, aber es reicht für simplere Zugriffe,“ erklärte er und blickte zu seinen beiden Freunden in der Hoffnung sie würden seine Frage beachten bevor sie blind weitergingen.

„Wieso besprechen wir das jetzt, wo die anderen auch schon unterwegs sind?“ brummte Matt zurecht.

Eigentlich wäre es sinnvoller gewesen sich vorher zu überlegen, was man tun würde. Doch hatte Izzy Matts Bruder auch verstehen können. Von außerhalb hätten sie lange rätseln können, was sich wohl im Inneren des Labyrinths befand, aber zumindest dieser Punkt hätte geklärt werden müssen.

„Rein logisch gesehen kann dieses Gebilde nicht endlos sein, daher werden wir irgendwann auf jeden Fall-„ Izzy stoppte sich als er bemerkte, dass der Kommentar vielleicht weniger angebracht gewesen war. Er beobachtete Tais Versuche Kontakt zu den anderen aufzunehmen und war sichtlich verwirrt, als keine der Nachrichten ihr Ziel zu finden schien.

Abermals konzentrierte Izzy sich auf seinen Laptop und lief den anderen beiden nur noch nach. Dieses ganze Ding, was auch immer es war, ergab keinen Sinn. Es hätte nicht einfach so hier auftauchen dürfen. Er hätte es bemerken müssen.

„Izzy?“

Und wieso sollten die D-Terminals hier drinnen nicht funktionieren? Sie hatten vorhin doch noch Nachrichten versendet und empfangen, also musste das Gebilde selbst darauf Einfluss nehmen. Vermutlich. Er rief seinen Posteingang auf dem Laptop auf.

„Izzy!“

„Warte eben.“ Er bekam keinen vernünftigen Empfang. Natürlich nicht. Das wäre ja auch hilfreich gewesen. Also schaltete er wieder zurück zu seinem Scanner mit den unverständlichen Ergebnissen.

„Izzy!!!“

„Was hast du-„

Bevor Izzy seinen Satz beenden konnte befand sich sein Laptop bereits im freien Fall.

~Für Izzy: Tbc vor dem Labyrinth~

_________________
~ If you are not willing to learn, no one can help you. ~
~ If you are determined to learn, no one can stop you. ~
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Di Nov 08, 2016 3:12 pm

10. August
18:20 Uhr
Yamato, Taichi & Izzy

„Sehr beruhigend, Taichi“, kommentierte Yamato nicht gerade gut gelaunt. Er bemerkte definitiv, dass seine Laune sich immer weiter einem Punkt nähert, der nicht gut war. Einzig und alleine das Wissen, dass weder Taichi noch Koushiro etwas dafür konnten, dass sie nicht weiterkamen hielt ihn davon ab, seine Laune an ihnen auszulassen. Und das war im Hinblick auf vergangene Abendteuer ein wirklicher Fortschritt.
Er lugte Taichi über die Schulter, als der versuchte die anderen zu erreichen. „Das bringt nichts“, kommentierte er dumpf und verschränkte die Arme vor der Brust. „Hoffen wir, dass keiner von uns in Schwierigkeiten gerät…“ Sein Bruder war mit Davis und Kari unterwegs. Eigentlich waren alle von ihnen so erprobt, dass sie sich aus gefahren herauswinden konnten. Und Sora war mit den anderen Mädchen unterwegs. Wenn Yamato ehrlich zu sich selbst war, machte er sich daher gerade mehr Sorgen um Sora, die vermutlich als Stimme der Vernunft agierte.
„In dem Fall wäre es gut, wenn sie digitieren können“, wandte er sich an Izzy, dessen Augen eigentlich mehr auf seinen Laptop gerichtet waren als auf irgendetwas anderes. Deswegen war es doppelt gut gewesen, ihn nicht alleine gehen zu lassen. „Gehen wir hinter ihm“, beschloss Yamato daher an Gabumon gewandt. Nicht, dass Koushiro plötzlich stehen blieb und sie ihn aus den Augen verlieren würden. Das war wirklich ungünstig.
„Was?“, wollte er von Izzy wissen. „Was werden wir auf jeden Fall? Die Digimon, die hier verschwunden sind, sind immerhin auch nicht wieder aufgetaucht“, gab er zu bedenken. Er hätte darauf bestehen sollen, dass Takeru und Sora draußen warteten. Yamato fing Gabumons besorgten Blick auf und seufzte. Hatte er nicht eben selber noch gesagt, dass sie sich eben nicht mit negativen Gedanken und Gefühlen herumschlagen sollten? Wie gut er sich an seine eigenen Ratschläge hielt…
Als Letzter in der Reihe warf Yamato nun immer wieder Blicke über seine Schulter. Auch er konnte das ungute Gefühl nicht abschütteln. „Such dir was aus. Scheint sowieso egal zu sein“, rief er Tai zu, der den Weg vorgab, jedoch bei einer Gablung  nach ihrer Meinung fragte. Es schien keinen Unterschied zu machen, wo lang sie gehen sollten. Alle Wege wirkten nicht vertrauenerweckend.
„Würde mich wundern, wenn wir unbemerkt hier rumrennen würden“, antwortete Yamato und wandte sich mit dem Rücken zur Gruppe um den Weg hinter sich im Auge zu behalten. „Dass hier etwas nicht stimmt war uns sowieso klar. Und dahinter wird wohl jemand stecken.“ Das war bisher immer so gewesen.  Nun drängte sich ihm die Frage auf, mit wem sie es zu tun hatten und wie sie diesen jemand besiegen konnten.
Obwohl nichts hinter ihnen zu sehen war, ließ das ungute Gefühl nicht nach. „Kannst du irgendwas hören?“, erkundigte er sich bei Gabumon, dessen Gehör weitaus besser war als ihres. „Nein. Aber ich weiß, was Taichi meint. Ich fühle mich auch beoba...
Gabumons Satz wurde mittendrin von Tentomon unterbrochen. Der alarmierte Tonfall reichte aus, um Yamato herumwirbeln zu lassen. „Izzy!“, entfuhr es auch ihm, als er bemerkte, worauf Tentomon hinweisen wollte. Koushiros Umrissen begannen zu verschwimmen, ähnlich wie bei einem Pixelfehler oder schlechten Bildempfang. Instinktiv versuchte er nach Izzys Arm zu greifen, doch der Griff ging ins Leere.
Keine Sekunde später war er auch schon verschwunden. Entsetzt starre Yamato auf die Stelle, an der eben noch Izzy gestanden hatte. Dann glitt sein Blick zu Tai, auf dessen Gesicht sich ähnliches Entsetzten spiegelt und der es gerade noch geschafft hatte, den Laptop zu fangen.
„Wo ist er?“, brachte Yamato hervor und obwohl er bereits ahnte, dass es nichts brachte, wandte er sich hektisch um.  „Koushiro?!“ Natürlich gab es keine Reaktion auf sein Rufen, weswegen er sich äußert frustriert und verärgert zu Taichi umwandet.
Yamato biss die Zähen fest zusammen und bekämpfte den Drang seine geballte Faust gegen die Wände des Labyrinths zu donnern. „Wie konnte das passieren? Wir sind extra mit Izzy mitgegangen um auf ihn aufzupassen!“, regte sich Yamato über sie beide auf.  Wie hatten sie nur daneben stehen können, während… er wusste nicht mal, was mit Koushiro passiert war. Wie Yamato es hasste, wenn er untätig dabei zusehen musste, wenn etwas passierte. Es war unvermeidlich, dass er sich selbst die Schuld gab. Sich und Tai. Aber Taichi hatte nun mal nicht das Wappen der Freundschaft und er war extra noch hinter Koushiro gegangen, damit er möglichst geschützt war. Das hatte wirklich gut funktioniert.
„Mist!“, fluchte Yamato, während seine Handknöchel zu schmerzen begannen, so fest ballte er die Hände zu Fäusten. „Versuch ihn zu erreichen“, bat er seinen besten Freund und trat näher an Tai heran. Was, wenn es noch einmal passierte? Was wenn sich Tai auch auflöste? Was wenn es den anderen auch so ergangen war?
Panik war keine Option, das wusste Yamato. Aber so einfach war es nicht. Immerhin hatte sie keine Ahnung was gerade passiert war. „Wir finden ihn wieder“, erklärte er entschlossen an Tentomon gewandt. Natürlich würde Yamato diesen Ort nicht eher verlassen, bevor sie Koushiro nicht gefunden hatten.
Doch das sollte nicht ihr einziges Problem bleiben. Ein Geräusch ließ Yamato herum fahren. Hinter ihnen war nun tatsächlich schemenhaft etwas zu erkennen. Doch ziemlich schnell wurde klar, dass es sich nicht um Koushiro oder einen anderen Digiritter handeln konnte. Das waren Digimon.
„Gabumon!“, forderte Yamato und wich einen Schritt weiter zurück. Denn je näher diesen Digimon kamen, desto mehr wurde ihm klar, dass sie nicht freundlich gesinnt waren. Zum Glück hatte auch sein Digimonpartner dies begriffen und verschwendete keine Zeit, sondern digitierte zu Garurumon.  
Obwohl es eine gefühlte Ewigkeit her war, dass er Garurumon in Aktion gesehen hatte, war der Anblick wie es sich in den Kampf stürzte mehr als vertraut. Dennoch wusste niemand von ihnen, wie stark das angreifende Digimon war. „Was ist das?“, erkundigte er sich bei Tentomon, der neben Izzy eben die verlässlichste Quelle war, wenn es um Informationen über die Digiwelt ging.
Durch den Kampf wurden sie etwas weiter zurück gedrängt, wobei Yamato peinlichst genau darauf achtete, keinen anderen Gang zu betreten. „Ich traue dem Ort nicht“, informierte er Tai. Was wenn sie von ihren Digimon getrennt wurden? Das durfte auf keinen Fall passieren!

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___Crest of Friendship___






Zuletzt von Yamato Ishida am Mi Nov 16, 2016 3:30 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Joe Kido

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BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Do Nov 10, 2016 12:31 pm

10. August
18:30 Uhr
Mimi, Miyako, Sora, Joe



Eine fast schon schmerzhafte Gänsehaut legte sich über Joes Körper. Dieser Ort war alles andere als gut oder sicher. Sie konnten hier ihren eigenen Sinnen nicht mehr vertrauen. Die Wege schienen sich gegeneinander zu verschieben und die Realität zu verzerren. Trotzdem war er erleichtert, dass sie immerhin die Mädchen wieder gefunden hatten. Yamato und Taichi würden es ihm niemals verzeihen, wenn ihnen etwas geschah und Joe konnte sich wahrlich besseres vorstellen, als die geballte Wand von Vorwürfen mit denen sie ihn überhäufen würden. Mimi schien sich auch zu freuen, ihre Freunde wieder zusehen, auch wenn das nicht die komplette Besorgnis aus ihrem Gesicht verschwand.
Die nächste Frage die nun im Raum stand, war das weitere Vorgehen. Alle schienen anderer Meinung zu sein und Joe begnügte sich am Anfang erst damit, Stumm von Mimi zu Miyako und anschließend zu Sora zu sehen. Natürlich konnten sie einfach weitergehen. Aber ob sie sich damit selber einen Gefallen taten war die nächste Frage. Joe wusste in diesem Moment schon nicht mehr wo genau sie waren. Jeder weitere Schritt würde bedeuten sich weiter zu verwirren und vielleicht nicht mehr heraus zu finden oder mit den Anderen zusammen zu kommen.
Andererseits wenn sie stehen blieben, würden sie sich etwaigen Feinden wie auf einem Silbertablett servieren. Obwohl Joe nicht laut aussprach, war er sich ziemlich sicher, dass in diesem Labyrinth mehr als nur Dunkelheit auf sie wartete. Sicher war das den Mädchen auch bewusst.
„Das ist eine gute Idee Miayko. Vielleicht kriegen wir dann raus ob es ihnen gut geht.“, stimmte er ihrem Vorschlag zu die Anderen zu kontaktieren. Er griff nach seinem eigenen Digivice und warf sicherheitshalber einen Blick auf den kleinen Bildschirm. Doch er war noch schwarz. Kein Zeichen von den Anderen. Entweder sie waren nicht in der Nähe oder das Labyrinth setzt die Technik außer Gefecht.
Mit dem was danach kam hatte Joe allerdings überhaupt nicht gerechnet. Sora schlug vor, dass er die Führung übernehmen sollte. Früher hätte der Dunkelhaarige sicher sofort abgelehnt, einfach weil Taichi oder Yamato besser für diese Aufgabe geeignet waren. Doch jetzt steckten sie in einer ganz anderen Situation fest. Er lächelte Sora dankbar zu und schob die Hände in die Hosentaschen.
„Danke Sora.“, sagte er und sah in die Runde. Dabei blieb sein Blick an Gomamon hängen. Ihre Blicke kreuzten sich und das Digimon nickte aufmunternd. „Ehrlich gesagt bin ich mir sicher, dass wir einfach geradeaus weiter gehen sollten. Die Wege des Labyrinths ändern sich sowieso. Mimi hast du noch Taschentücher? Wir sollten ab und zu eine Wand markieren um sicher zu gehen, dass wir uns nicht im Kreis drehen.“ So würden sie immerhin sofort mitbekommen ob sie schon einmal einen Gang entlang gelaufen waren.

In diesem Moment passierte es. Plötzlich bewegte sich etwas im Schatten direkt hinter den Mädchen. Joes biss die Zähne zusammen und versuchte etwas zu erkennen, ein Stromschlag peitschte durch seinen Körper und die Muskeln spannten sich an. Sie waren nicht mehr länger alleine. Doch die Dunkelheit war noch zu dicht um den Angreifer genau erkennen zu können. Aber was immer es auch war, es kam auf sie zu und war bedenklich groß.
Ohne darüber nachzudenken, ging Joe an den Mädchen vorbei und baute sich  schützend vor ihnen auf. „Gomamon!“, sagte er und sah sich nach seinem Digimonpartner um. Dieser hatte sich allerdings schon direkt neben ihn gestellt.  „Ich bin bereit.“, sagte es nur und fixierte die selbe Stelle am Ende des Ganges.  Joe wartete noch einen Augenblick bevor er sein Digivice ein zweites Mal in die Hand nahm und Goma kurz zunickte. Mit einem Hops nach vorne, digitierte es.

„Gomamon digitiert zu Ikkakumon!“

Für einen Augenblick wurden sie alle in ein grelles Licht getaucht und schon stand die große Gestalt von Ikkakumon vor ihnen. Joe ging einen Schritt zurück um ihm Platz zu machen. Während der Digitation war ihr Gegner auch endlich sichtbar geworden. „Was ist das?“, fragte Joe erstaunt, denn so ein Digimon hatte er wirklich noch nie gesehen.


Zuletzt von Joe Kido am Mo Nov 14, 2016 10:40 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Mimi Tachikawa

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BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Mo Nov 14, 2016 7:03 pm

10. August
18:35 Uhr
Mimi, Miyako, Sora, Joe

„Ja, ein Paar habe ich noch…“, erwiderte Mimi nickend die Frage von Joe, dessen Vorschlag es war, noch einige Markierungen zu machen. Zwar war Mimi mittlerweile der Meinung, dass es ihnen nur wenig helfen würde, doch schaden konnte es auch nicht. Also übernahm es die Braunhaarige, die kleinen Stückchen des weißen Stoffes in die Ritzen der Mauern zu stecken. Dabei lauschte sie dem Vorschlag ihrer Violetthaarigen und konnte dabei nur lächeln. Das würde vielleicht wirklich helfen. „Versuch es am besten. Mehr als schiefgehen, kann es schließlich nicht!“, erklärte die Tachikawa mit einem Lächeln, als sie erneut ein Stück Papier des Taschentuches abriss und sorgsam in die Mauerung steckte. Mimi war besorgt. Sie sah sich die gesamte Zeit um und glaubte, hinter jeder Ecke fast schon einen Feind zu erkennen. Das Gefühl, beobachtet zu werden, schien nicht nur sie zu ereilen, sondern auch ihre Freunde zu verunsichert. Sie drückten sich die Wände entlang, doch ein wirkliches Ziel hatten sie nicht. Der feine Lichtstrahl des Handys spendete nur für wenige Meter Licht, aber nicht einmal ansatzweise Orientierung.

Ihr kam automatisch der Gedanken, dass der Feind kein Digimon war. Systematisch wurden sie hierhergeführt, in diesen Irrgarten gelockt und immer tiefer von der Dunkelheit ummantelt zu werden. Mimi glaubte, dass dieses Vorgehen tatsächlich beabsichtigt war und sie geradewegs in eine Falle tappen würden. „L-Leute… ich glaube echt, dass es nicht gut ist…“, doch weiter sprach sie nicht. Sora neben ihr stoppte schon in ihrer Bewegung und auch Miyako wirkte schockiert, als ein Wesen vor ihnen auftauchte und sie bedrohlich anschrie oder was auch immer. Mimi stolperte zurück, da war Joe schon an ihnen vorbei geschnellt und hielt sein Digivice fest umklammert. Die Tachikawa sah nur schockiert dabei zu, wie er sich zunächst allein dem Kampf stellte.

Mimi brauchte zunächst einen Moment, den Schock des aufkommenden Feindes zu verarbeiten. Sie sah das Wesen an und schluckte. War das noch ein Digimon? Und wenn ja, welches?! So wollte sie es prüfen, bekam jedoch keinerlei Ergebnis. Doch das konnte auch daran liegen, dass sie evtl. keinen Empfang hier hatten. Allerdings hatte Mimi mehr das Gefühl, dass dieses Wesen irgendwie mechanisch oder dergleichen wirkte. Auch, wenn sie oftmals wirklich genervt von dem Technik-Geschwätz ihres besten Freundes war, so wünschte sie sich nun Koushiro nun mehr denn je hierher. Denn er würde vermutlich analysieren können, auf welchem Konzept dieses Wesen basierte.

„Mimi!“

Erschrocken fuhr die angesprochene zusammen. Sie war in ihren Gedanken vollkommen abgedriftet und einen Moment zu Stein erstarrt, als die Stimme von Palmon sie zurück in die Realität brachte. Die junge Frau sah zu ihrem Digimon und schritt dann selbst nach vorne, während Palmon etwas weiter vorschritt. Nachdem sich Mimi neben den Brillenträger platziert hatte, nickte sie ihrem Partner mit einem lieben lächeln zu, umfasste fest ihr Digivice und spürte bereits die Hitze, die das kleine Gerät ausstrahlte. Nur wenige Sekunden danach strahlte es ein gleisendes Licht aus und umhüllte die kleine Statur ihres Digimons.

„Palmon digitiert zuuuu…. Togemon!“


Hervorkam das kaktusähnliche Digimon, welches sich neben Ikakkumon ebenfalls dem Feind stellte. Mit starken Attacken griffen die Digimon an und versuchten dem Gegner Einhalt zu bieten, doch es schien sich immer zu erneut regenerieren zu können, oder aber die Angriffe gekonnt wegstecken zu können. Mimi sah aus dem Augenwinkel zu den anderen Menschen, die ebenfalls ihre Digimon digitieren lassen wollten, bekam aber Zweifel. War es gut, wenn vier Digimon auf dem Champion-Level bei dem beengten Raum kämpfen würden? Später stürzte noch eine Mauer ein und das fremde Wesen nahm dies als Vorteil oder aber noch schlimmer: Einer von ihnen wurde verletzt!
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Taichi Yagami

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BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Di Nov 15, 2016 11:43 pm

10. August
18:20 Uhr
Yamato, Taichi & Izzy

„Aber wer steckt dahinter?“, fragte Tai mehr an sich selbst gerichtet, als an Yamato und Koushiro. Man sollte ja meinen, dass sie nach den vielen bösen Digimon, dem Digimonkaiser und diesem seltsamen Oikawa schon alles gesehen und erlebt hatten, aber das war offenbar ein Irrtum. Und wenn selbst ein Genie wie Izzy nicht ausmachen konnte, wer oder was für all das verantwortlich war, hatten sie es allem Anschein nach mit einer Art Superhirn zu tun. Warum einfach, wenn es auch kompliziert ging?

„Taichi!“
Erschrocken wirbelte der braunhaarige Junge herum, als Agumon seinen Namen sagte, in der Befürchtung, sie würden angegriffen werden. Doch das, was da vor seinen Augen passierte, war für den Moment weitaus schlimmer; Koushiro löste sich vor ihrer aller Augen auf.
„Izzy!!“
Tai preschte zu dem Jüngeren hervor, versuchte, ihn irgendwie zu packen, doch dessen Laptop war das einzige, das er letztendlich retten konnte.
„Was ist passiert, Tai? Wo…“
„Keine Ahnung, Agumon! Ich habe, verdammt noch mal, keinen blassen Dunst, was hier abgeht!“
Allmählich war der Spaß echt vorbei. Was, wenn Kari und den anderen etwas Ähnliches passierte? Sie hätten nicht getrennt in dieses Labyrinth gehen sollen.
„Gut, neuer Plan“, meinte Tai und schaute auf den Laptop. „Wir gehen zurück. Wir müssen einfach den Weg, den Izzy hier gespeichert hat, zurück gehen. Es wäre verrückt, jetzt noch weiter zu gehen.“
„Versuch, ihn zu erreichen“, forderte Matt, doch Tai schüttelte den Kopf. „Vergiss es. Ich hab es doch eben bei den anderen schon versucht. Ich bezweifle, dass es bei ihm jetzt plötzlich funktioniert. Los, kommt. Wir sollten hier nicht noch länger rumstehen.“
Doch weiter, als ein paar Schritte, kamen sie nicht, denn Agumon blieb abrupt stehen.
„Da kommt etwas.“
„Und es sind mehrere. Die sich ziemlich schnell bewegen!“
Sofort zog Tai sein Digivice aus der Hosentasche. Wenn Koushiro recht hatte, sollten Agumon und Gabumon digitieren können.
„Bist du bereit, Agumon?“
„Na klar! Was auch immer da kommt, es kann sich auf was gefasst machen! Agumon… digitiert zuuuu… Greymon!“
„Gabumon… digitiert zuuuu… Garurumon!“
„Ich geb euch Rückendeckung, Freunde“, sagte Tentomon enthusiastisch, obwohl es ihm ohne Izzy nicht möglich war, auf das Championlevel zu digitieren.

„Taichi! Yamato! Bleibt in Deckung. Wir kümmern uns um die“, sagte Greymon knurrend und lief mit Garurumon den Feinden entgegen. Das waren Digimon, doch solche, die Taichi noch nie gesehen hatte. Auch Yamato waren sie fremd.
„Was sind das für Digimon?“, fragte Tai Tentomon.
Ich weiß es nicht“, war jedoch die wenig zufriedenstellende Antwort.
„Hätte mich auch sehr gewundert, wenn wir hier auch auf etwas Bekanntes treffen würden. Los, Greymon! Mach sie fertig!“
Megaflamme!!
Immer wieder griff Greymon die feindlichen Digimon an, ebenso wie Garurumon, und dennoch wurden sie weiter zurück gedrängt. Auf Yamatos Aussage hin, er traue dem Ort nicht, nickte der Anführer bloß.
„Komm schon, Greymon!“, feuerte er sein Digimon an. „Du hast doch schon ganz andere Gegner besiegt. Das schaffst du!“
Wieder und wieder feuerte das Dinosaurier-Digimon seine Attacke auf die Feinde, die allmählich wirklich weniger zu werden schienen.
„Ja, weiter so!“
Eine weitere Megaflamme traf sein Ziel, das sich mit einem lauten Aufschrei auflöste. Das schien das letzte gewesen zu sein.
„War es das?“, fragte Tai und schaute sich skeptisch um. Nervös sah er seinen besten Freund an.
„Ich glaube, das war nur der Anfang…“
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Mi Nov 16, 2016 4:07 pm

10. August
18:20 Uhr
Yamato & Taichi



Aufgebracht starrte Yamato seinen besten Freund an. Ihm war auch klar, dass die Chance Izzy zu erreichen sehr gering war. Aber das war immer noch besser als gar nichts zu unternehmen! „Irgendwas müssen wir tun!“, gab er gereizt zurück. Nun war zwar eigentlich Vorsicht geboten, bevor sie beide in eine Streit gerieten, aber angesichts der Tatsache, das sich ihr Freund gerade vor ihren Augen in Luft aufgelöst hatte, war es wohl verständlich, dass sie rational handelten.
Allerdings klang es nicht verkehrt, zurückzugehen. Vielleicht waren die anderen auch auf dem Rückweg. Doch noch bevor sie Taichis Vorschlag in die Tat umsetzen konnten, wurden sie angegriffen.
„Das auch noch“, knurrte Yamato, der die Hand fest um sein Digivice geschlossen hatte. Seine Augen waren ununterbrochen auf Garurumon geheftet, das bereits den Kampf zusammen mit Greymon angetreten hatte. Im Gegensatz zu Taichi hielt er sich nicht mit mutbringenden Anfeuerungsrufen auf.
„Dann bleib neben mir stehen!“, forderte Yamato und griff ohne hinzusehen nach Taichis Arm. „Jetzt getrennt zu werden, wäre wirklich ungünstig.“ Ganz zu schwiegen davon, dass er vermutlich durchdrehen würde. wenn sich noch ein Freund einfach in Luft auflöste. Außerdem waren sie zusammen schon immer ein besseres Team als alleine gewesen.
Hoffentlich hatten die anderen nicht mit ähnlichen Problemen zu kämpfen. Zwar schienen Garurumon und Greymon allmählich die Oberhand zu gewinnen, aber dennoch war Yamato beunruhigt. Erst, als auch der letzte Gegner verschwunden war, lösten sich seine verkrampften Finger etwas von dem Digivice und sein Blick glitt über Garurumon. „Bist du okay, Garurumon?“, wollte er wissen und zog Tai mit sich. Das mochte übervorsichtig sein, aber besser so, als wenn er ihn verlieren würde.
„Mir geht es gut“, antwortete Garurumon, ohne jedoch zurück zu digitieren, was sicherlich besser war. Sie wussten ja schließlich nicht, was noch so alles auf sie lauern würde. „Seid ihr unverletzt?“ „Keine Sorge“, murmelte Yamato nicht ganz bei der Sache. Denn nun, wo die Gefahr vor ihrer Nase beseitigt war, hatte er erstecht Zeit, sich um die anderen Gruppen und Izzy zu sorgen. Er musste sich beinahe dazu zwingen Taichis Arm loszulassen, bevor er sich zu ihm umwandte.
„Wir hätten nicht alle hier reingehen dürfen!“, versuchte er bemüht ruhig von sich zugeben. „Wenn den anderen was passiert…“ Er hatte Takeru und Sora verbieten sollen das Labyrinth zu betreten, auch wenn die sauer auf ihn gewesen wären. Aber sauer war immer noch besser als verschwunden. „Wir müssen sie finden, Tai“, erklärte Yamato entschlossen. „Ich gehe nicht ohne Takeru hier raus.“ Und ohne Sora auch nicht, aber dieser Zusatz war nicht zwingend erwähnenswert, wo sie gerade andere Probleme hatten. Denn er glaubte auch, dass es sich bei den feindlichen Digimon nur der Anfang gewesen war.
Als sie hierher aufgebrochen waren hatte Yamato zwar damit gerechnet, dass es nicht ungefährlich werden würde. Aber nicht damit, dass die Situation so sehr eskalieren würde. „Ich hoffe, Izzy geht es gut“, sagte er leise an Taichi gewandt, darauf bedacht, dass Tentomon ihn nicht hörte. Das Digimon machte sich bestimmt schon genug Sorgen. Zwar glaubte Yamato nicht, dass etwas Lebensgefährliches passiert war. Aber leider wussten sie eben auch nicht wo Koushiro war. „Versuchen wir hier raus zu kommen und hoffen wir, dass wir die anderen auf dem Rückweg finden“, stimmte Yamato dem Plan von Taichi zu. „Wenn wir erstmal draußen sind, können wir immer noch überlegen, wie wir Koushiro am besten finden und dann warten die anderen wirklich draußen!“, machte er deutlich.
Er sah zu den beiden Digimon auf. „Haltet die Augen offen. Ich glaube nicht, dass wir hier einfach so verschwinden können“, wies er sie an und sah sich selber skeptisch um. „Keine Angst, das werden wir“, gab Garurumon zurück und wirkte ebenfalls bereits wieder sehr wachsam. An ihm würden sie schnell keine feindlichen Digimon vorbei kommen, das wusste Yamato.

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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Mi Nov 16, 2016 10:39 pm

10. August
18:35 Uhr
Mimi, Miyako, Sora, Joe


Immer wieder ging Soras Blick durch die Runde.  Alle wussten, was zu tun war. Und das war gut so!
Umso schlechter war es, dass sie nun tatsächlich von irgendetwas undefinierbaren Gesellschaft bekamen. Und das Sora wohl nicht die einzige war, die keine Ahung hatte, was das für Wesen waren.
Jedoch spürte sie wie ein Schauer ihren gesamten Körper durchfuhr. Wie konnte dieses Wesen es schaffen, in Sora so ein ungutes Gefühl auszulösen. Die musste einmal schwer Schlucken, da sie beinahe das Gefühl hatte sonst zu ersticken. War das wirklich nur die Angst, welche sich in Sora gerade ausbreitete?

Das helle Licht, welches bei der Digitation der anderen Digimon entstand, sorgte dafür, dass Sora kurz ihre Augen zusammenkneifen musste. Ihre Augen hatten sich wohl zu sehr an die Dunkelheit gewöhnt. Als sie ihre Augen wieder blinzelnd öffnete war der Kampf gegen die fremden Wesen bereits im vollen Gange. Und weiterhin stand die Orangehaarige da, wie angewurzelt. Was war nur mit ihr los? Erst die Stimme ihres Partners sorgte dafür, dass Sora wieder zur Besinnung kam. „Lass mich mitkämpfen!“ forderte der pinke Vogel. In den großen blauen Augen war eindeutig abzulesen, dass das Digimon seinen Freunden im Kampf zur Seite stehen will. Sora erging es schließlich nie anders. Während sie nach ihrem Digivice griff, um die Gruppe mit Bidramon zu unterstützen überkam sie erneut ein ihr unbekanntes Gefühl. Ihr Blick blieb kurz an ihrem Digivice haften, welches ihr dann aber aus der Hand rutschte. Warum zitterte sie plötzlich so? Es fühlte sich an, als würde sich in ihr ein Erdbeben befinden, als hätte sie die Kontrolle über ihren Körper verloren.
WAS MACHST DU DA?!“ erkundigte sich das Digimon ungeduldig. Sowas war recht untypisch für Sora, dass wusste sie selbst. Und nun geschah, was geschehen musste. Sora wurde unaufmerksam. Sehr unaufmerksam. Langsam beugte sie sich vor, um ihr Digivice aufzuheben und um so ihre Freunde im Kampf unterstützen zu können. Als sie sich langsam aufrichten wollte, sah sie bereits eines dieser Monster direkt auf sich zukommen und binnen Sekunden bekam Sora das Gefühl, als wäre sie aus Stein, sie konnte sich keinen Zentimeter bewegen auch wenn es ihr so vorkam, als würde sich das alles in Zeitluppe abspielen, sie wusste, dass sie nichts tun kann. Sie kniff nur ihre Augen zusammen, wissentlich das das kommende wenig erfreulich sein würde. Ein kraftvoller Schlag des Wesens reichte um das Mädchen binnen Sekunden gegen die Wand zu schleudern, während eine Staubwolke Sora umgab.
Während sich die die Staubwolke langsam legte, konnte man deutlich erkennen, dass die Wand im Gegensatz zu Sora keinen erkennbaren Schaden genommen hatte. Sora, welche mit dem Rücken an die Wand gelehnt saß, überkam aufgrund des ganzen Staubes ein starker Husten. Ebenso hielt sie sich den rechten Arm, mit diesem kam sie wohl als erstes mit der Wand in Berührung, zumindest schmerzte dieser am meisten, sodass sie die restlichen Kratzer ignorieren konnte. Mit schmerzverzerrtem Gesicht biss sie sich auf die Unterlippe, in der Hoffnung, dass sie das von dem Schmerz ablenken würde, jedoch erfolglos.
Während der Kampf im vollen Gange war, musste Sora ihren eigenen Kampf austragen. Die Schmerzen waren viel zu stark, um sie einfach wegzustecken. Aber ein hörbares Jammern oder ähnliches überkam das Mädchen dennoch nicht. Das pinke Vogeldigimon machte sich sofort auf den Weg zu der Orangehaarigen, welche keine Anstanden machte aufzustehen. „Sora, alles in Ordnung?“ erkundete sich Biyomon. Das Offensichtliche zu hinterfragen war recht typisch für den pinken Vogel. So bekam er auch erst keine Reaktion von Sora, erst nach wenigen Sekunden atmete sie einmal tief durch und nickte dann nur einmal schwach, ehe sie langsam ihre Augen öffnete.
Vorsichtig schielte sie zu den anderen Digimon, welche bereits auf das Championlevel digitiert waren und sich mutig den fremden Wesen stellten. Sora konnte beobachten, wie ihre Freunde die Oberhand gewannen, ehe sie ihren Blick wieder abwand. „Sora…“ huschte es leise aus dem Schnabel des pinken Digimon, während man sichtlich in den großen blauen Augen erkennen konnte, dass es sich um seine Partnerin sorgte. So wich es Sora auch nicht mehr von der Seite, während der Kampf  allmählich ein Ende fand und die Digiritter über die Monster siegen konnten, was Biymon dann freudig Sora sagte. Kurz überkam Sora ein Schmunzeln, welches jedoch schnell wieder verschwand.
Sie überkam plötzlich erneut ein starker Husten, der dafür sorgte, dass sich in Sora alles zusammenzog und sie schmerzhaft mit nahezu ihrem kompletten Körper verkrampfte. Was hatte dieses Monster ihr angetan? Eine berechtigte Frage, denn solche Schmerzen empfand das Mädchen bisher noch nicht. „SORA!“ rief Biyomon besorgt, während es hilflos zusehen musste, wie Sora sichtlich litt. Erst als das Digimon ein zweites Mal den Namen, etwas lauter rief und vorsichtig einen Flügel auf die Schulter seiner Partnerin legte, bekam dieses eine Reaktion. Aber nicht die erhoffte. Mit dem linken Arm schob Sora ihren Partner etwas von sich weg, „Sei still.“ Knurrte sie dazu nur. Die roten Augen öffneten sich wieder und musterten das pink fiedrige Digimon genau. „Aber Sora…“ erhob dieses direkt wieder die Stimme, wurde aber direkt von der Digiritterin unterbrochen. „Kein aber.“ Erklärte diese. Während sie sich langsam an der Wand hochdrückte, auch wenn dies weiter mit Schmerzen verbunden waren, aber die galt es zu ertragen.
Skeptisch schaute das Digimon so Sora hinauf und legte den Kopf etwas schief, „Was ist los?“ erkundigte sich Biyomon, während sich bereits ein komisches Gefühl in ihm breit gemacht hatte. Nur einen kurzen Blick bekam Biyomon als Antwort zugeworfen, ehe Sora sich wieder zur Gruppe wand, „Ich will diesen Ort einfach schnellstmöglich verlassen.“ Erklärte sie nur knapp, ohne direkt mit jemanden Blickkontakt zu halten. Ihren rechten Arm hielt sie vor ihrer Brust und stützte ihn etwas mit der linken Hand. Ihr Blick ging die Gänge entlang, kommentarlos ging sie dann einen von diesen entlang, von dem sie ausging, dass sie vorab von da kamen und in der Hoffnung so das Labyrinth schnellstmöglich verlassen zu können. Auf ihre Freunde wartete sie jedoch nicht, so erhallte auch die Stimme ihres Partners erneut, „Warte Sora!“, ehe es schnell hinter Sora hinterherflog.
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Joe Kido

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BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Do Nov 17, 2016 11:59 am

10. August
18:35 Uhr
Mimi, Miyako, Sora, Joe



Obwohl Joe ohne darüber nachzudenken vor die Mädchen gesprungen war, erleichterte es ihn doch ungemein Mimi und Miyako neben sich zu wissen. Egal was das für ein Ding war, es würde sie nicht davon kommen lassen, so viel stand fest. Für einen kurzen Moment fragte sich der Blauhaarige, ob die Wände des Labyrinths wohl so stark waren um einem Kampf dieses Ausmaßes auszuhalten.
Noch während er versuchte einen Notfallplan in seinem Kopf zu entwerfen, für den Fall das alles einstürzen würde, schoss das Digimon auf sie zu. Aquilamons Angriff hatte wohl seinen Beitrag dazu geleistet, es wirkte ungehalten. Erschrocken sprang Joe zur Seite. Während er fiel erhaschte er einen Blick auf Sora, die hilflos im Gang stand. Doch es war zu spät, er würde sie nicht rechtzeitig erreichen. Es gab einen lauten Knall und entsetzt musste er beobachten wie seine Freundin gegen die Wand geschleudert wurde. „SORA!“, entwich es ihm, doch Biyomon war schon zur Stelle.
Feiner Staub rieselte auf die ganze Szenerie herunter und Joe musste davon husten. Es dauerte einen Augenblick bis sie alle wieder etwas sehen konnten. Die Wände hatten stand gehalten. Hastig rappelte sich Joe wieder auf und sah sich nach Ikkakumon um. Auch er schien unverletzt zu sein, denn er stürzte sich gleich wieder in den Kampf. „Mimi, Miyako geht‘s euch gut?“, fragte er rasch und sah zu den Mädchen, bevor er sich wieder auf den Kampf vor seinen Augen konzentrierte.
Immer wieder ging Ikkakumon, gemeinsam mit den Anderen, auf dem Fremden los und drängte ihn mit seinem Körper den Gang zurück um Platz zwischen ihm und den Jugendlichen zu schaffen.
„HARPUNE!“, rief er ein letztes Mal, bevor sich der Gegner endlich auflöste.
Dröhnende Stille legte sich über sie alle und Joe taumelte ein paar Schritte zur Seite an die Wand. Sein Herz raste und das Digivice, immer noch in seiner Hand, schien zu glühen. Wie lange war es her, dass sie so hatten kämpfen müssen? Damals war ihm das alles wie ein Spiel vorgekommen, doch jetzt, mit den Augen eines Erwachsenen, war es grausame Realität. Er atmete schwer und schloss die Augen um den aufkommenden Schwindel aufzuhalten. Das Labyrinth war nicht gut für ihn. Er legte eine Hand auf seine Brust und sein rasendes Herz zu beruhigen.
„Joe bist du verletzt?“ Gomamon kam auf ihn zu und musterte das Gesichts seines Partners besorgt. Joe hatte nicht einmal mitbekommen, dass er zurück digitiert war. „Wo ist Sora?“
Auch das schien dem Schüler entgangen zu sein. Sora war spurlos verschwunden, zusammen mit Biyomon. „Keine Ahnung.“, gab er wahrheitsgetreu zurück.
„Wir sollten ihr folgen. Sie war vielleicht verletzt.“, drängte das Digimon weiter, doch Joe hob nur eine Hand. Obwohl eine winzige Stimme in seinem Kopf darüber nachdachte, dass es vielleicht gar nicht so schlecht wäre ein Auge auf das Mädchen zu haben, beharrte der weitaus größere Teil auf Sicherheit. Sora war selber schuld wenn sie sich von der Gruppe entfernte. Keiner konnte von ihm erwarten das er ihr blindlings hinterher rannte. Oder irgendjemand anderem. Das Gesicht von Matt erschien kurz vor seinem inneren Auge. Es war doch sein Ding, wenn er Sora einfach zurück ließ.
„Nein sollten wir nicht. Ich bin nicht ihr Babysitter. Sie kann selber entscheiden. Keiner hat ihr gesagt das sie gehen soll.“, erklärte Joe überzeugt und verlagerte sein Gewicht von der Wand zurück auf seine Beine.
„Das gilt genauso auch für die Anderen. Ich habe ihnen nicht gesagt, dass sie blindlings ins Labyrinth rennen sollen ohne Plan. Es wäre wirklich schade wenn ihnen etwas passiert, aber ich kann nichts für sie tun. Ich will raus hier, bevor wir getötet werden.“ Joe nickte entschlossen.
„Aber.... aber Joe...sie verlassen sich doch auf unsere Unterstützung.“, Gomamons Stimme verstummte.
„Kein Aber. Ich suche eine Weg raus hier. Es ist deren Problem. Tai und Davis reagieren sowieso viel zu impulsive. Ich habe es satt, dass ich ihnen immer den Rücken frei halten muss.“ Während der ganzen Diskussion hatte er Mimi und Miyako nicht einmal angesehen. Die Beiden waren erwachsen und konnten für sich selber entscheiden. Ohne sie zu beachten, klopfte er sich den Staub von den Kleidern und fing an den Gang den sie entlang gekommen waren zurück zu gehen. Die Hände fest in die Hosentaschen vergraben, den Blick auf den nun staubigen Boden gerichtet.
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Mimi Tachikawa

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BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Sa Nov 19, 2016 3:37 pm

10. August
18:40 Uhr
Mimi, Miyako, Sora, Joe


Alles ging so schnell, so, dass es Mimi schwerfiel, den Geschehnissen zu folgen. Am intensivsten prägte sich der Moment bei ihr ein, als ihre beste Freundin an die Wand geschleudert wurde und zu Boden glitt. Am liebsten wäre die Brünette gleich zu Sora gerannt, hätte das feindliche Wesen nicht ihre Aufmerksamkeit eingefordert. Togemon richtete sich nach dem Angriff auf sich wieder auf und stellte sich mit Ikakkumon wie auch Aquilamon dem Feind entgegen. Letztlich war es der letzte Angriff von Joes Digimonpartner, der dafür sorgte, dass das Wesen sich auflöste. Doch es fühlte sich nicht so an, als sei die Situation durchgestanden. Als sich Palmon zurückverwandelte, nahm sie ihr Digimon einmal herzlich in die Arme, bevor sie bemerkte, dass Sora sich aufgerichtet hatte und sich plötzlich von ihnen wegbewegte. „Sora!“, rief Mimi und machte einen Satz in ihre Richtung, ganz mit dem Gedanken, Joe und Miyako würden ihnen folgen. Doch erst jetzt bemerkte sie die Diskussion, die zwischen Gomamon und Joe von Statten ging. Verwirrt zog Mimi die Stirn graus. „Was redest du denn für einen Schwachsinn! Sora ist unsere Freundin und wir können sie nicht alleine lassen!“, schrie sie ihren sonst so zuverlässigen Freund an. Warum benahmen sich die beiden so merkwürdig? Es war nicht mal Soras Art, einfach wegzugehen und jemanden hängen zu lassen, sprach nun wirklich nicht für Joe. Dass sich dieser nicht rührte, machte Mimi einfach nur wütend. „Dann versauere hier doch! Komm Palmon!“, forderte sie ihren Partner an, welches einfach nur nickte.

Innerlich hoffte sie ja, dass Joe und Miyako ihr nicht folgen würden. Denn so wären die beiden noch zu zweit und würden sich gegenseitig helfen können. Sora war vielleicht verletzt und irrte womöglich orientierungslos durch das Labyrinth. Mimi würde sich niemals verzeihen, wenn ihrer besten Freundin irgendwas geschehen würde. Dafür schaltete sich auch liebend gern ihr rationales und logisches Denken aus, denn sie bedachte nicht, dass sie sich nun auch verirren könnte.

Gedanklich dachte sie an die Worte von Joe zurück. Er wollte den anderen nicht mehr den Rückenfreihalten? Den Digimon nicht mehr helfen? Ein solches Verhalten von ihm kannte sich nicht und es erschreckte sie auch. Warum sprach er solche Worte aus? Selbst wenn Taichi und Daisuke impulsive Charaktere waren, so hatte man sich doch stets auf sie verlassen können? Mimi machte sich Sorgen, ob es nicht doch falsch gewesen war, einfach gegangen zu sein. Aber sie konnte Sora nicht einfach alleine lassen! Aber war Miyako wirklich gut bei Joe aufgehoben? Er schien sie anders, so unzuverlässig… so gar nicht, wie er eigentlich war. Ihr Herz pochte wahnsinnig schnell gegen ihre Brust. Es war wahrscheinlich beides nicht richtig. Gehen oder Bleiben. Sora war ihre beste Freundin und sie schien verletzt zu sein. Mimi konnte sie nicht einfach alleine lassen.

„Sora!!??“, rief die Tachikawa in die Dunkelheit hinein. Sie war nun einige Meter einfach nur gerannt, ohne erneut zurück zu sehen. „Biyomon!“, rief nun auch Palmon in die Dunkelheit. Wieder nahm sie selbst ihr Handy zur Hand und versuchte ein wenig Licht ins Dunkle zu bringen. Allerdings erfasste sie mit dem Licht nur wenig. „Was ist, wenn wir sie verloren haben, dann sind wir hier ganz alleine…“, flüsterte das Digimon an ihrer Seite unsicher. Dieser Gedanke war der jungen Brünetten auch schon durch den Kopf gegangen, aber sie wollte dadurch nicht den Mut verlieren. „Wir müssen Sora-chan finden… Sie ist ganz alleine… und vielleicht verletzt!“, erwiderte Mimi verkrampft. „Aber wir sind auch alleine…!“, erwiderte Palmon schüchtern. Die Tachikawa presste die Lippen aufeinander. Damit hatte das Digimon natürlich recht. Mimi seufze. „Wir werden sie schon finden…“

Noch einmal sah Mimi zurück. Sie sah nur Dunkelheit. Aber vielleicht folgten die anderen beiden ihr und sie würden wieder zueinanderfinden. Doch langsam beschlich Mimi die Panik und Angst. Palmon hatte Recht, dass sie alleine war, es war Dunkel und Mimis Magen kribbelte aufgeregt. Sie hasste dunkle, gruslige Orte, aber noch schlimmer war es, sich um ihre Freunde zu sorgen. Mimi wollte nicht einfach aufgeben, sie mussten weiterlaufen und hoffen, ihre Freundin zu finden. „Mimi-chan… hast du das gehört?“, fragte Palmon plötzlich. Auch die Brünette vernahm ein Geräusch und zuckte erschrocken zusammen. Der kleine Lichtkegel erfasste nach wie vor nur einen kleinen Bereich ihres Blickfeldes. „Sora-chan?“, fragte Mimi in die Dunkelheit hinein und schritt vorsichtig weiter, dem Geräusch entgegen.
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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   Mi Nov 23, 2016 7:57 pm

10. August
18:37 Uhr
Takeru, Daisuke, Hikari

Zwar hatte Gatomon wieder ihren Heiligen Ring und war wieder stärker als davor doch wenn nicht einmal ExVeemon und Angemon in der Lage waren diese Wesen aufzuhalten so würde es auch Gatomon kaum schaffen. Jedoch wollte weder Hikari noch Gatomon selbst ihre Freunde in Stich lassen. „Ich pass auf“ meinte das kleine Digimon ehe es auch sich auf eines der Wesen stürzte. „Blitzpfote“ hörte die Digiritterin noch von ihrer Patnerin. Die Digimon taten alles was in ihrer Macht stand. Doch es war nicht viel dass sie ausrichten konnten.
„Hier stimmt etwas nicht ...“ meinte die junge Frau “ ... das sind doch keine wirkliche Digimon ...“ immerhin hätte es Wirkung zeigen müssen wenn man sie angriff.

Die Mauer, gegen die ExVeemon prallte zerbrach und wirbelte dabei Staub auf. Schnell hielt sie sich die Hand vor dem Mund, hustete dennoch recht stark. Man konnte eine kleine Weile kaum etwas sehen doch als sie sah dass Gatomon hin und her sprang um das Wesen zurück zu drängen sah sie ein weiteres dass Gatomon einen Hieb verpasste so dass das Tierdigimon zurück geschleudert wurde. Ohne lange darüber nach zu denken machte sich Hikari auf den Weg um es auf zufangen, was ihr gelang aber sie dabei in die Knie zwang. „Gatomon ...?“ fragte sie mit Sorge in ihrer Stimme. Kratzer konnte man sehen, es war erschöpft aber es konnte noch Antwort geben. „Mach dir keine Sorgen“ leichter gesagt als getan.

Die Stimme von Daisuke hörte sie nun und der Staub lag nicht mehr so schlimm in der Luft. „Wir sollten versuchen hier weg zu kommen ... das schaffen wir einfach nicht“ nicht ohne Unterstützung und sie hatte das Gefühl, wirklich das Gefühl dass auch die anderen Ärger haben. Sie kam wieder auf die Beine, eilte zu den beiden Jungs und hoffte dass sie sich dazu entschließen von hier zu verschwinden. „Wir sollten versuchen die anderen zu finden“ Miyako, sie musste unbedingt Miyako für die DNA Digitation finden. Vielleicht hatten sie somit einen kleinen Vorteil. „Lass mich kämpfen, Hikari“ murmelte Gatomon aber Hikari hielt sie fest. „Wir schaffen das so nicht ... Rückzug wäre vielleicht doch besser“ auch wegen der Sorge um ihre anderen Freunde.

Doch Gatomon ließ sich nicht zwingen als sie sah das Angemon von zwei dieser Wesen bedroht wurde. Es sprang von dem Arm von Hikari um sich um das Wesen zu kümmern. Es landete auf den Schultern von Angemon. Hikari blieb fast das Herz stehen als ihre Patnerin es getan hatte. Aber im Grunde mussten sie sich unterstützen und konnten sich nicht zurück halten. Auch wenn die Gefahr bestand dass sie gegen diese Wesen verlieren. Hikari schlich sich an den beiden Jungs vorbei und blickte durch das Loch dass ExVeemon hinterlassen hatte. „Wir sollten es wagen ...“ sie mussten es wagen, es blieb ihnen nichts übrig. Vielleicht hatten sie ja die Chance die anderen zu finden. Etwas Hoffnung bestand immerhin ...
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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   So Nov 27, 2016 9:07 pm

10. August
18:40 Uhr
Mimi, Miyako, Sora, Joe


Sora kam in der Zwischenzeit wenig voran, was auch kein Wunder war. Schließlich wollte das Labyrinth eindeutig nicht, dass die Digiritter so einfach wieder rauskommen. Diese Tatsache erfreute die Orangehaarige aber wenig. Ihr Blick war steif nach vorne gerichtet, sie ließ sich von nichts ablenken. Jetzt hatte es oberste Priorität einfach dieses Ding hier zu verlassen und endlich wieder in ihre Welt zu gelangen.
Sollten wir nicht etwas langsamer gehen und auf die anderen warten?“ erklang die Stimme von Biyomon, welches besorgt neben Sora hertapste. Jedoch bekam es erst einen bösen Blick zugeworfen. Das dieses Digimon nicht mal für  Minuten still sein konnte. So ging ihr Blick wieder zielgerichtet nach vorne. „Es ist nicht mein Problem, wenn du nicht hinterher kommen.“ Erklärte Sora knapp. Schließlich waren die anderen doch alt genug, um sich selbst für einen Weg zu entscheiden und es lag nicht in Soras Pflicht mit den anderen zusammen zu gehen und wie immer die Mutter zu spielen. Allmählich war sie von ihren sogenannten Freunden genervt, immer erwarteten alle etwas von ihr, als sogenannte Stimme der Vernunft. Warum waren sie nicht einfach in der Lage, selbst vernünftig zu handeln. So beschloss Sora für sich diese Rolle abzulegen, und wenn die anderen einen anderen Weg gingen, würden sie vielleicht in die Arme vom nächsten Monster laufen. Und das sagte Sora tatsächlich zu, schließlich wäre sie dann aus der Schussbahn. Aber wenn sie nun direkt in die Arme eines Monsters laufen würde… dann wäre ja noch Biyomon da. Kurz schwiff der Blick zu ihrem Partner, welcher seinen besorgten Blick auf dem Mädchen fixiert hatte. Sollte Sora in Schwierigkeiten geraten, wäre Biyomon sicherlich bereit zu kämpfen und das wäre Soras Gelegenheit das Weite zu suchen. So sprang bei beiden Varianten was Gutes für Sora raus und sie sah zuversichtlich der Tatsache entgegen endlich den Ausgang zu finden.

Jedoch sorgte ein Geräusch dafür, dass Sora kurz zusammenzuckte. Ist sie tatsächlich direkt in die Arme von noch mehr Monstern gelaufen? Während Biyomon sich bereits tapfer vor Sora stelle, versuchte Sora skeptisch was in der Entfernung zu erkennen. Als sie jedoch erkannte, um was es sich handelte lockerte sie ihre Haltung wieder und seufzte genervt aus. Das hatte ihr noch gefehlt, dachte sie sich, als sie die unerkennbare Stimme von Mimi vernahm. Schließlich wollte Sora hier einfach raus und jetzt hatte sie die anderen wohl doch wieder am Hals. 3 Leute die genauso wenig Ahnung hatten wie Sora hier rauskommt und ihr den letzten Nerv raubten. Anders hingegen reagierte ihr gefiederter Partner, welcher einen Flügel winkend hob, „Wir sind hier!“ rief es den anderen zu und erhaschte sich so direkt den nächsten bösen Blick von Sora. „Kannst du nicht endlich still sein?“ bekam das Digimon direkt vorgeworfen, woraufhin dieses zögernd seinen Flügel wieder senkte, sowie seinen Blick. Und so war die Gruppe wieder komplett, „Toll…“ murmelte die Orangehaarige nur, ehe sie ihren Blick von den anderen abwand, „Hier lang geht es also auch nicht raus.“ Stellte sie dann nur noch knapp fest. So war weiter rumirren wohl die einzige Möglichkeit, von welcher Sora nicht sonderlich begeistert war. So wendete sie direkt auf den Fersen wieder und wollte sich weiter auf den Weg machen, jedoch hielt sie etwas zurück. Erst als sie an sich hinab schaute, bemerkte sie wie Biyomon ihr Bein festhielt und bettelnd zu Sora hochschaute, „Geh nicht einfach wieder…“ bat das vogelartige Digimon Sora. Jedoch reagierte Sora direkt indem sie das Digimon regelrecht von ihrem Bein abschüttelte, woraufhin dieses wenige Meter über den staubigen Boden rollte. „Fass mich nicht an.“ Zischte Sora um ihre Reaktion zu erklären, „Ob ich alleine gehe oder nicht macht nur den Unterschied, dass mir so keiner auf die Nerven gehen kann.“ Erklärte sie, laut genug, dass die gesamte Gruppe ihre laut geäußerten Gedanken hören konnte. „Es ist mir ziemlich egal, was ihr macht oder auch nicht. Ich will hier nur endlich raus.“ Fügte sie dann noch hinzu. Während sie das sichtlich betrübte Digimon den Staub vom Gefieder klopfte und skeptisch zu seiner Partnerin schaute, „aber Sora…“ murmelte dieses nur, ohne zu wissen, wie es darauf nun reagieren soll. So ging der Blick von Biyomon auch hilfesuchend zur restlichen Gruppe, da es sich eingestehen musste, dass es nicht wusste, wie es nun handeln soll.
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Taichi Yagami

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BeitragThema: Re: Die Wege des Labyrinths   So Dez 04, 2016 9:48 pm

10. August
18:20 Uhr
Yamato & Taichi

Erleichtert seufzte Tai auf, als auch das letzte feindliche Digimon besiegt war. Das hatten Greymon und Garurumon wirklich gut gemacht. Doch was sollten sie nun tun? War zurück gehen wirklich die beste Option? Er wusste natürlich, dass das seine Idee gewesen war, doch so richtig überzeugt fühlte er sich davon auf einmal nicht mehr.
„Du, Yama… denkst du nicht, dass unser Feind vielleicht damit rechnet, dass wir nun den Rückweg antreten? Vielleicht wäre diese Richtung doch besser“, meinte er und deutete hinter sich. Er schluckte schwer. War es eben schon so dunkel gewesen?
„Obwohl… wahrscheinlich nicht. Noch tiefer hinein gehen, ist jetzt auch nicht die beste Idee…“
Tai wusste nicht, was auf einmal los war. Er fühlte sich komplett verunsichert. „Wir gehen zurück nach draußen“, sagte er schließlich. „Draußen ist es auch heller und weniger… unheimlich…“
Greymon stapfte voraus, Tai und Matt hinter ihm und Garurumon bildete das Schlusslicht. Das war gut, dachte der braunhaarige Junge bei sich. Mit den beiden Digimon waren sie geschützt und er hoffte inständig, dass auf dem Rückweg keine weiteren unangenehmen Überraschungen auf sie warteten.

„Halt!“, rief er plötzlich erschrocken auf. „Habt ihr auch was gehört?“
Nein“, ertönte Greymons knurrige Stimme. „Da war nichts.
„Doch, ganz bestimmt. Irgendwas verfolgt uns. Los, lasst uns schneller gehen. Wird Zeit, dass wir hier raus kommen!“
Tai, geht’s dir gut?
„Natürlich geht es mir gut, Greymon. Was soll schon sein? Ich will hier einfach nur raus!“
Er verstand es einfach nicht. Zwar war er als Träger vom Wappen des Mutes nicht grundsätzlich frei von Furcht, doch so ein mulmiges, beängstigendes Gefühl wie er es gerade hatte, war ihm fremd. Das war überhaupt nicht seine Art, doch er konnte es auch nicht abstellen.
„Matt, hör mal. Wie wäre es, wenn wir uns einfach auf Garurumon setzen und ganz schnell auf ihm hinaus reiten?“
Er schaute nach hinten und blickte direkt in das Gesicht des großen Wolfsdigimon. Sah Garurumon schon immer so gefährlich aus?
„Oder… wir gehen doch zu Fuß…“, sagte er zögernd. Langsam gingen sie weiter, Tais Blick war dabei fest auf seinen besten Freund gerichtet. Hoffentlich würde er nicht auch so plötzlich verschwinden wie Izzy. Das wäre eine Katastrophe! Dann wäre er ganz allein in diesem dunklen Labyrinth. Zusammen mit Greymon und zwei Digimon, die nicht mehr in der Lage wären zu digitieren.
„Ob es den anderen gut geht? Oder ob die sich auch in Luft aufgelöst haben? Oh Gott, wie erkläre ich meiner Mutter, wo Kari steckt?“
Er packte Yamato an den Schultern und schaute ihn panisch an. „Was sollen wir nur tun, wenn keiner unserer Freunde mehr da ist? Wag es ja nicht zu verschwinden, hörst du?!“
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