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 Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule

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Yamato Ishida
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BeitragThema: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Aug 15, 2018 11:53 am

Hier findet der gesamte Plot des Sommerfestes auf dem gesamten Schulgeände statt.
Der Schulhof und das Schulinnere sind mit bunten Buden, Bühnen, Verkaufsständen und Café ausgestattet.
Die Schüler der Schule sind für die Durchführung des Festes verantwortlich.
Gäste sind gern gesehen.

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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Aug 17, 2018 10:37 am

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Yamato & Sora


Wütend stürmte Yamato in die entgegengesetzte Richtung von Kazuki. Denn wenn er nicht schleunigst Abstand zwischen sich und seinen Bandkollegen brachte, vergaß er sich am Ende noch. Mit geballten Fäusten, die kein Ziel gefunden hatten, weil es äußert ungut wäre, Kazuki eine zu verpassen, während sie mitten auf einem Sommerfest standen, bahnte er sich einen Weg durch seine Mitschüler und Besucher des Festes der Oberschule.
Besonders viel Lust hatte Yamato ohnehin nicht auf dieses Fest gehabt. Warum sollte er sich an einem Wochenende an der Schule aufhalten? Vor allem, wenn es eigentlich Wichtigeres gab? In der Digiwelt gab es immer noch nichts Neues und sie hatten immer noch nicht mehr herausgefunden. Dabei waren sie noch ein paar Mal in der digitalen Welt gewesen und zum Glück waren keine allzu großen Zwischenfälle mehr passiert. Nur einige Angriffe durch Digimon, einige bösartige, andere bösartig geworden. Es hatte Yamato an die schwarzen Zahnräder oder Halsbänder erinnert, aber nichts davon war zusehen gewesen. Es war wirklich keine gute Situation und die Digiwelt, wie er sie kannte, schien nicht mehr ganz zu existieren. Irgendetwas veränderte sie.
Noch dazu machte Rin ihm das Leben zur Hölle. Seit ihrem Gespräch über Sora herrschte zwischen seiner Managerin und ihm Eiszeit. Eigentlich waren sie immer gut miteinander ausgekommen. Aber nun war das wohl vorbei. Dabei war seine Leistung so gut wie immer und das sollte es doch eigentlich sein, worauf es ankam. Aber scheinbar war die Tatsache, dass er eine Freundin hatte einfach etwas, was seine Managerin nicht mal akzeptieren konnte. Das Ultimatum, das sie ihm gestellt hatte, war einfach lächerlich und er hatte es natürlich Sora gegenüber nicht erwähnt. Ihr war es in den letzten Wochen schlecht genug gegangen, sodass er sie nicht hatte weiter aufregen wollen. Auch sonst hatte er mit niemanden darüber gesprochen, außer mit Gabumon verstand sich. Aber das Digimon hatte eben auch keinen guten Ratschlag parat. Ebenso wenig wie Yamato selbst.
Er hatte allen lediglich gesagt, dass es besser wäre die Beziehung noch ein wenig vor der Öffentlichkeit geheim zu halten. Immerhin hatten sie alle gemerkt, dass die Fans immer extremer wurden und er wollte sie angeblich langsam daran gewöhnen. Alles natürlich um Sora nicht direkt den Fans auszusetzen. Aber Geheimhaltung war auch nicht gerade das, was Sora glücklich machte, da war sich Yamato sicher. Bloß würde Sora nie etwas dagegen sagen. So war sie einfach.
Aber wie würde sie die neusten Informationen verpacken? Eine geheime Beziehung war ja eine Sache, aber das? Wie hatte Kazuki das tun können? Er wusste immerhin, dass Yamato vergeben war. Und selbst wenn nicht, wäre Yamato dagegen gewesen. Bereits jetzt wurde ihm schlecht bei dem Gedanken. Aber Kazuki hatte auch gesagt, dass sie nun nicht mehr aus der Sache heraus kamen und Rin hatte ihnen versichert, dass nach der Ankündigung auf dem Fest, ein Rückzug zu Imageverlust führen konnte.
Wieso verschwor sich eigentlich alles gerade gegen ihn? Und wie sollte er das Sora beibringen?
Vor ihm tauchte der Stand auf, dem Sora zu geteilt war. Er fand es äußert passend, dass es ihre Aufgabe war, kleine Tafeln zu verkaufen, die man anschließend mit Wünschen an einen Baum hängen konnte.
Zögernd näherte sich Yamato seiner Freundin, die noch äußert gut gelaunt schien. Noch…
„Hey Sora“, murmelte er und hob die Hand zum Gruß. Am liebsten hätte er sie geküsst, aber das würde nicht ganz zu seinem Vorschlag der Geheimhaltung passen. Dennoch trat er dicht neben sie. Gerade war zum Glück weniger los an ihrem Stand. „Hast du… hast du schon davon gehört?“, wollte er wissen und richtete seinen Blick auf die leeren Anhänger. Ob es etwas bringen würde, wenn er sich wünschen würde, nicht teilnehmen zu müssen? „Dass wir gleich einen eigenen Stand haben…? Knife of Day, meine ich“, begann er nervös und mit einem sehr unguten Gefühl. Gab es überhaupt einen guten Weg, es ihr schonend beizubringen?
„Ich hatte nichts damit zu tun und ich wollte mich weigern… aber sie lassen mich nicht“, erklärte er ohne zum Punkt zu kommen und schob die Hände in die Taschen. Er schaffte es immer noch nicht Sora anzusehen. „Kazuki hat uns für einen eigenen Stand eingetragen und die Schule hat es angenommen. Ab 13 Uhr kann man gegen 100 Yen Küsse von uns erwerben…“ Seine Stimme war immer leiser geworden und gegen Ende kaum noch zu verstehen. „Es tut mir leid…“, brachte er noch leiser hervor und vermied immer noch den Blickkontakt.

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Koushiro Izumi
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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Aug 17, 2018 11:58 am

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Koushiro

Noch immer fragte Izzy sich, ob er heute irgendwie den Anschein erweckt hatte auch nur im Geringsten mit der heutigen Planung einverstanden zu sein. Es war doch nicht seine Schuld, dass er beim letzten Clubtreffen eingenickt war. Und es war noch weniger seine Schuld, dass er gerade rechtzeitig aufgewacht war, um einfach nur stupide den Planungen der anderen zuzustimmen. Er hätte ja schlecht erklären können, was ihm nachts immer noch oft genug den Schlaf raubte.
Also fand er sich definitiv gegen seinen Willen an einem offensichtlich verschwendeten Samstag im Computerraum der Schule wieder, um bei den letzten Vorbereitungen zu helfen.
Soweit war alles nötige eingerichtet, schlechte IT-Witze an die Tafel verfrachtet, und zwei Konsolen von zuhause platziert, um wenigstens ein paar Leute in den Raum zu locken. Noch hatte er aber genug Ausreden im Sinn, um an den Rechnern zu werkeln. Updates konnte man ja immer ziehen.
Zuhause war sein eigener Laptop mit demselben beschäftigt. Bis kurz nach 1 hatte er noch an dem Algorithmus gesessen, der seinen Zugriff zur Digiwelt ein für alle Mal schützen würde. Dass dieser nun Stunden brauchen würde, um alles korrekt zu verschlüsseln, gab ihm natürlich einen guten Grund seinen Kopf einmal von der Problematik fern zu reißen, da er ohnehin nichts tun könnte, selbst wenn er zuhause säße… Aber dann hätte er wenigstens mal die Zeit gehabt sich um seine angestauten Hausaufgaben zu kümmern… Naja…
Hinter sich hörte er die vertrauten Geräusche Kartfahrender Mitschüler und mit einem leichten Schubser an der Tischkante drehte er sich in seinem Stuhl, um den Wettkampf einen Moment zu verfolgen. Nach kürzester Zeit stellte sich unter den beiden der Besitzer des Spiels heraus, der sämtliche Strecken um Schlaf zu beherrschen schien, und doch konnte Izzy aus der Ferne einige taktische Fehler erkennen wie das verfrühte Werfen einer Bananenschale oder der Einsatz eines Pilzes, nur um durch die erhöhte Geschwindigkeit an einer Wand zu enden. Dennoch war es eine gute Ablenkung von dem, was um ihn herum geschah und geschehen würde…
Ein Blick auf die Uhr verriet dem Rotschopf jedoch leider, dass er sich nicht viel länger mehr wehren konnte und mit einem lauten Seufzer erhob er sich aus seinem Stuhl und lief zum Drucker hinüber, um seinem Schicksal entgegenzutreten. Mit ein paar flinken Bewegungen war alles ordentlich gestapelt und er richtete seine Fliege, für die er sich heute statt der üblichen Uniform-Krawatte entschieden hatte, wenn er schon einer derjenigen war, die den Club repräsentieren sollten. Ein letztes Mal wuschelte er durch seine Haare bevor er den Stapel in die Hand nahm und sich nach unten zur Masse der Besucher bewegte. Vielleicht konnte er einfach in einem Gespräch mit einem seiner Freunde hängen bleiben und schlicht keine Zeit gehabt haben für diese absolute Mistaufgabe. Wofür gab es E-Mail-Verteiler, oder Plakate oder Sonstiges… Aber Leute einfach so anquatschen? Ihm lief ein kalter Schauer über den Rücken bei dem bloßen Gedanken. Akira hätte sicher schon einen Ausweg aus dieser Lage gefunden. Das Verschwinden aus sozialen Situationen lag ihr förmlich im Blut… Und dabei würde sie sicher selbst diesen Tag für ihn so viel angenehmer machen…
Mit einem letzten wehklagenden Blick über seine Schulter zur Sicherheit des Gebäudes trat Izzy raus auf den Schulhof, Informationsblättchen in der Hand und ein klopfendes Herz in der Brust. Wieso mussten zu solchen Veranstaltungen auch immer so viele Menschen kommen?

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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Aug 17, 2018 2:29 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Yamato & Sora

Wie schnell die letzten Wochen doch verflogen waren. Einen Großteil davon hatte Sora nur schemenhaft mitbekommen, so war doch die Trauer über den Verlust Biyomons immer noch vorherrschend. Jedoch hatte sich das Blatt nur wenige Tage vor dem Schulfest gedreht, denn Nyokimon war aus dem Digiei geschlüpft und gab Sora neue Hoffnung. Endlich ging Soras Stimmung also wieder bergauf, was nach ihrem Geschmack auch schon lang genug gedauert hatte. Die letzten Male, als die Digiritter Ausflüge in die Digiwelt unternommen hatten, bestanden sowohl Yamato als auch Taichi darauf, dass Sora zurück blieb. Es war einfach zu gefährlich, ohne einen Digipartner in die digitale Welt zu reisen, besonders, weil sie nicht wussten, ob sie noch einmal voneinander getrennt werden würden oder andere unangenehme Überraschungen auf sie warteten. Also hatte die junge Frau nur widerwillig zugestimmt und somit ungeduldig auf die Rückkehr ihrer Freunde gewartet. Doch diese Zeiten konnte sie nun hinter sich lassen, denn bald würde Biyomon mit neuen Kräften wieder an ihrer Seite sein und seine Mitstreiter wieder tatkräftig unterstützen können.

Nun musste sich die junge Digiritterin aber erst einmal auf das Schulfest konzentrieren. Sie war einem traditionellen Stand zugeteilt worden. Ein jeder konnte hier für einige Yen ein kleines Holzschild kaufen, um einen Wunsch auf dieses zu schreiben und anschließend an einen Baum zu hängen. Für diese Gelegenheit nutzte Sora die Chance, einen ihrer Yukata zu tragen, immerhin war es für diesen Stand mehr als passend. Zusammen mit einem Mitschüler aus ihrer Klasse war sie gerade dabei, ein paar Laternen für etwas traditionelle Stimmung aufzuhängen, als sie eine bekannte Stimme hinter sich vernahm. Sie wand den Blick über ihre Schulter und erblickte Yamato, der sie begrüßt hatte. Sofort erschien ein Lächeln auf ihren Lippen. "Hey.", begrüßte sie ihn warm zurück. Ihr Klassenkamerad nahm ihr die Laternen ab, um diese weiter aufzuhängen, damit sie sich kurz dem jungen Musiker zuwenden konnte. Irgendwie machte dieser einen gar nicht so glücklichen Eindruck auf Sora. Was ihm wohl auf dem Herzen lag? Mit der Sprache rückte der Blondshcopf jedenfalls nicht schnell heraus, weswegen ihn Sora etwas verwirrt ansah.
Knife of Day hatte einen Stand? Das waren doch gute Neuigkeiten! Sicherlich würden sie viele Menschen zum Fest locken. "Das klingt doch gar nicht schlecht.", antwortete sie ihm aufmunternd, in der Hoffnung, diese düstere Anspannung würde von ihm abfallen. Leider schob Yamato noch die Erklärung hinterher, die Sora nicht erwartet hatte. Denn anstatt KoD-Merchandise verkauften sie Küsse. Sofort spürte Sora, wie sich ein Kloß in ihrem Magen breitmachte und für einen Augenblick fehlten ihr die Worte. "K..Küsse?", fragte sie nochmal nach, mehr aus Reflelx, als aus dem Grund, dass sie ihn nicht verstanden hatte. Deswegen also diese Stimmung, denn Sora konnte sich glatt denken, dass das nicht Yamatos Idee war. Sofort setzte sie wieder ihr warmes Lächeln auf und griff aufmunternd nach seiner Hand. Sie konnte sich vorstellen, dass keine Worte der Welt ihn jetzt aufmuntern konnten, wo er doch Kontakte mit fremden Menschen eh immer mied und nun das. Eine Kusskabine. "Du..wirst das schaffen. Aber..vielleicht...wird Dir ja auch einfach sehr schlecht und du musst dann weg oder so..", murmelte sie leise, um ihm vielleicht irgendwie einen Ausweg aus dieser Misere zu ermöglichen, während sie sanft seine Hand drückte.
Zwar gefiel ihr der Gedanke, dass ihr Freund fremde Mädchen küsste, überhaupt nicht, aber die Tatsache, dass er quasi dazu genötigt wurde, störte sie noch viel mehr.
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Hanami Suzuki

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Alter : 15
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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Aug 17, 2018 3:05 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Daisuke & Hanami



Fröhlich und voller Tatendrang marschierte Hanami neben Daisuke her und besah sich die Auslagen der verschiedenen Stände. Eigentlich sagten ihr Sommerfeste von Schulen nicht ganz zu. Immerhin verspürte diesen wesentlich weniger Glanz als andere Feste. Und dennoch hatte sie es sich nicht nehmen lassen hieraufzutauchen. Denn wie sie ganz genau wusste, war Takeru ebenfalls hier. Sein großer Bruder besuchte diese Oberschule und Daisuke hatte erzählt, dass alle hier anwesend sein würden.
Bisher waren sie leider noch nicht dazu gekommen, ihren Plan mit der Spielhalle in die Tat umzusetzen. Das hatte daran gelegen, dass sie wohl immer wieder Probleme mit der Digiwelt gehabt hatten und sie damit ihre Zeit verbringen mussten. Hanami hatte nun immer mehr von Daisuke über diese Welt erfahren und sie hatte natürlich schnell begriffen, dass es durchaus sehr gefährlich war. Und deswegen stieg ihre Sorge um Takeru auch immer weiter an.
Heute aber würde kein gefährliches Manöver stattfinden. Jedenfalls waren wohl alle von Daisukes Freunden auf dem Schulfest und deswegen bot sich für Hanami eine neue Chance Takeru näher zu kommen. Wenn sie Hikari denn mal loswerden würde. Denn die würde bestimmt an seiner Seite sein. Bei dem Gedanken an die Mitschülerin verdrehte Hanami die Augen.
„Willst du was essen?“, erkundigte sie sich bei Demiveemon, das sie auf dem Arm trug. Sie hatte sich gefreut, das kleine Digimon wiederzusehen und langsam gewöhnte sie sich daran, dass es immer mal anders aussah. Nun würde es sie allerdings doch sehr interessieren, wie es in seiner großen Form aussah. Das Digimon und auch Daisuke hatten es ihr als so ziemlich das coolste Digimon überhaupt beschrieben. Aber insgeheim glaubte sie, dass das Digimon von Takeru noch ein wenig cooler war. Nur würde sie das ihrem blauen neuen Freund niemals sagen. „Daisuke spendiert und sicher was, oder?“, fragte sie mit einem Grinsen an ihren Begleiter gewandt.
Das gehörte heute zu seinem Job dazu. Hanami hatte nämlich die Idee gehabt, dass er sie heute eben als ihr Date ausgab. Mit etwas Glück würden sie Takeru und Hikari eifersüchtig machen und wenn nicht, wenigstens als ungefährlich eingestuft mehr in ihre Nähe kommen.
Da dies ein Date sein sollte, hatte sich Hanami wirklich in Schale geschmissen. Sie trug ein süßes fliederfarbenes Kleid mit weißen Accessoires wie einer Schleife im Haar und weißen Rüschensocken, die in ebenfalls Fliederfarbenen Schuhen steckten. Ihre weiße Handtasche baumelte über ihrer Schulter und ein wenig war sie enttäuscht, dass sie nicht daran gedacht hatte, dass das Digimon, das sie trug blau war. Sie musste sie eben erst noch daran gewöhnen, dass sie es farblich darauf abstimmen sollte.
„Wo wird denn Takeru sein?“, wollte Hanami von Daisuke wissen und sah sich bereits suchend um. Natürlich hielt sie nach dem Blondschopf Ausschau. „Denkst du, ihm wird das Kleid gefallen?“ Am liebsten hätte sie an sich herum gezupft. Aber das ging glücklicher Weise wegen des Digimons nicht. Eigentlich hatte sich Hanami so etwas abgewöhnt, aber Takeru sorgte dafür, dass sie aufgeregt und unsicher wurde und das war ein neues Gefühl für die Schüler. Sie konnte nicht sagen, dass sie es unbedingt mochte.
Gedankenverloren hielt sie an einem Stand mit Snacks an und musterte die Auslage. Eigentlich hatte sie schon Appetit darauf, aber andererseits wollte sie auch nicht verfressen vor Takeru wirken. Vor Daisuke war ihr das herzlich egal, denn der kannte sie so bereits und aß ja auch selber unheimlich viel. Eigentlich aßen sie immer, wenn sie sich trafen und das war doch relativ häufig in den letzten Wochen vorgekommen.
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Miki Hatake

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Aug 17, 2018 4:19 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Kazuki & Miki (& Yoshio & Wataru)


Eigentlich sollte Miki ja jetzt schon dabei sein, sich vollkommen auf das Spiel vorzubereiten. Aber irgendwie hatte er gerade mehr Lust, kurz bei Kazuki vorbei zu schauen. Vielleicht hatte der ja auch Lust, sich das Spiel anzusehen? Das wäre nur fair, jetzt, wo Miki schon einige kleine Songs von Kazuki gehört hatte, fand er. Und sollte sich Kazuki langweilen könnte er ja immer noch gehen.
Bereits in einem Trainingsanzug, das natürlich das Logo der Fußballmannschaft der Schule trug, machte sich Miki auf die Such nach Kazuki. Der war doch bestimmt mit einer Aufgabe betreut worden, oder? Eigentlich hatte doch jeder Schüler eine Aufgabe bekommen und nur die Fußballmannschaft hatte Glück gehabt wegen des Spiels.
Es war zwar kein Spiel um Punkte, aber Miki wollte dennoch nicht gegen die andere Schule verlieren. Verlieren war sowieso etwas, was für den Torhüter nicht in Frage kam und an einem Fest der eigenen Schule wollte man erstrecht nicht versagen.
Hoffentlich waren seine Mitspieler in guter Verfassung und fraßen sich nicht vorher den Bauch voll oder ließen sich ablenken. Und hoffentlich war Taichi wieder mehr bei der Sache. Der war nämlich erst verletzungsbedingt ausgefallen und hatte auch danach eher abwesend gewirkt. Nur hatte Miki nicht rausbekommen, was eigentlich los war. Auch heute hatte er seinen Kumpel noch gar nicht gesehen.
Dafür entdeckte er aber gerade den roten Haarschopf von Kazuki und der stand mit seiner Band zusammen. Natürlich. In der Schule traf man die Musiker oft zusammen an. Nur gerade wirkte die Stimmung eher weniger gut, was Miki verunsichert innehalten ließ. Er würde es auch nicht schätzen, wenn jemand mannschaftsinterne Streitigkeiten mitbekommen würde.
Aber hier war eigentlich auch von weitem klar, dass etwas nicht stimmte. Nicht zuletzt, weil der blonde Sänger gerade davon stürmte und Miki ihm hastig aus dem Weg ging. Er kannte Yamato nicht wirklich, aber so wie der gerade drein schaute, wollte er ihn auch gerade nicht kennenlernen.
Sein Blick wanderte zu Kazuki zurück, der Yamato kurz nachgesehen hatte, weswegen er unweigerlich nun auch ihn sah. „Hi“, grüßte Miki etwas unsicher und kam dann näher. Denn jetzt weg zugehen wäre ziemlich unhöflich und so wollte der Fußballer wirklich nicht wirken. Auch wenn er keine Ahnung hatte, was er den anderen beiden Musikern sagen sollte. Ein simples Nicken in deren Richtung musste da genügen.
„Alles okay?“, wandte er sich daher lieber an Kazuki, den er kannte. Mittlerweile war es nicht mehr so ungewohnt für Miki mit dem Gitarristen zu sprechen. Sie verabredeten sich immerhin ziemlich oft zum Joggen mittlerweile und das klappte auch immer besser. Er war fast ein bisschen stolz auf Kazuki, dass der überhaupt durchhielt. Aber das zusagen war wohl eher gemein, deswegen lobte Miki einfach so. Lob war immerhin wichtig. Er lobte auch seine Mannschaft immer zu.
Ob er sich überhaupt in die Angelegenheiten der Band einmischen sollte? Aber eigentlich war eine simple Frage ja noch ein einmischen, beruhigte sich der Sportler selbst.


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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Aug 17, 2018 4:36 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Yamato & Sora


Für einen winzigen Augenblick wirkte Sora sehr geschockt und dann plötzlich fing sie sich wieder und Yamato wurde erneut Zeuge davon, wie unglaublich selbstlos sie war und diese Eigenschaft auch nach außen trug. Denn niemals konnte ihr diese Neuigkeit gefallen. Niemand würde so etwas mögen.
Aber Sora versuchte sogar noch ihn aufzumuntern, obwohl er eigentlich derjenige sein sollte, der sie beruhigte, oder nicht? Kein Wunder, dass er überrascht auflachte. „Sora, versuchst du gerade mich aufzumuntern?“ Er schüttelte den Kopf über die Tatsache. Wenigstens hatte sie ihn tatsächlich kurz damit aufgemuntert. Vermutlich war er deswegen so gerne mit ihr zusammen, weil sie es schaffte, ihn zu beruhigen.
Er erwiderte den Druck ihrer Hand kurz, bevor er sie wieder los ließ. Denn natürlich war das viel zu intim. Mädchen taten so etwas untereinander oder eben Paare und so sollten sie ja eben nicht auftreten. Vor allem nicht dann, wenn Rin hier irgendwo herum schwirrte.
„Mir wird auf jeden Fall schlecht werden“, prophezeite Yamato und verdrehte dann die Augen. „Aber ich bezweifle, dass Rin mich weg lässt, selbst wenn ich mich Vorort übergebe.“ Sein Ausdruck verfinsterte sich wieder. „Sie findet natürlich, dass es eine super Idee von Kazuki war.“ Erneut keimte in ihm der Wunsch auf, den Rotschopf einfach zu erwürgen. Es war immerhin nicht Yamatos Schuld, dass der andere kein Mädchen zum Küssen hatte.
Seufzend ließ er den Kopf hängen. „Ich hoffe, es ist wenigstens schnell vorbei…“ Was anderes blieb ihm ja auch gar nicht übrig. „Und dann auch noch für 100 Yen… Das wir das dafür überhaupt machen müssen…“ Der Betrag war so nieder, das Yamato nicht wusste, ob er lachen oder weinen sollte. „Meine Küsse sind wesentlich mehr wert“, fügte er hinzu und verschränkte die Arme trotzig vor der Brust. „Wobei keiner erwarten kann, dass ich für 100 Yen mehr mache, als stillhalten und es über mich ergehen zu lassen, oder?“
Dann allerdings schüttelte er den Kopf über sich selbst. „Tut mir leid… du bist die Letzte, bei der ich mich beschweren sollte“, räumte der Blonde dann ein und lehnte sich ein wenig vor, damit nur sie ihn verstand. „Wie schaut es aus, kannst du dich irgendwann hier loseisen und kommst vorbei? Die 100 Yen zahle ich dir auch zurück. Du würdest mir vermutlich über den Tag helfen“, raunte er Sora zu. Das einzig Gute daran war nämlich, dass er Sora in der Öffentlichkeit küssen konnte, damit nicht erst in einen leeren Korridor gehen musste.


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Kyoko Sanada

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Sa Aug 18, 2018 2:40 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Kyoko

Was für ein Pech. Kyoko war tatsächlich an dem Stand zugewiesen worden, der Oktopusbällchen verkaufen sollte. Dabei hasste sie Oktopus. Er roch schon komisch fand sie. Folglich kam die junge Frau auch etwas zu spät zu ihrem Stand, woraufhin ihr Mitschüler sie direkt rügte: "Du bist ja spät dran, Sanada-San." Musste das jetzt auch noch sein? Es reichte wohl nicht, dass sie sich den ganzen Tag über schon mit diesem Geruch abgeben musste, jetzt musste sie obendrein auch noch kluge Sprüche entgegen gebracht bekommen. "Entschuldige bitte, ich wurde aufgehalten.", gab sie direkt als Antwort. Was noch nicht mal so sehr gelogen war. Dodomon hatte sie gar nicht erst ziehen lassen wollen, erst recht nicht, als es erfahren hatte, dass Kyoko auf einem Fest mit viel Essen arbeiten musste. "Schon gut. Der Stand ist soweit aufgebaut. Da drüben findest Du eine Schürze und ein Kopftuch.", verwies ihr Mitschüler sie. Ihr Blick glitt zu einem Karton, in dem die besagten Sachen Platz fanden. Zügig legte Kyoko sich die Schürze um und band sich das Tuch über ihre Haare. Viel lieber hätte sie sich das zwar über die Nase gezogen, aber das hätte sicherlich wieder nur für überflüssige Kommentare gesorgt. "Ich muss nochmal fix rein..", würgte sie nun ihr Klassenkamerad ab und ergriff die Flucht in das Innere der Schule. Sie konnte den jungen Mann immer noch nicht einschätzen und das, obwohl sie schon seit einigen Wochen in der selben Klasse war.
Aus ihren Gedanken wurde sie gerissen, als ein unidentifizierbares Gemurmel aus ihrer Tasche drang und diese sich bewegte. Hastig öffnete sie die Klappe der Tasche und Dodomon streckte ihr sein Gesicht entgegen. "Kyoko, das riecht hier alles so lecker!", quiekte das Digimon, woraufhin Kyoko hastig ihren Zeigefinger auf ihre eigenen Lippen presste und dem Digimon bedeutete, leise zu sein. "Pssst. Sei nicht so laut, Dodomon. Was, wenn Dich jemand sieht?", rügte sie das kleine Digimon, was sich sogleich etwas mehr in die Tasche zurück zog. "Ihr Digimon scheint wirklich alles zu fressen, oder?", wollte sie schließlich wissen und musste etwas schmunzeln. Ihr war es immer noch ein Rätsel, wie man so etwas wie Oktopusbällchen überhaupt mögen konnte. "Bitte sei leise und bleib in der Tasche, ich werde dir so schnell wie möglich etwas zu Essen geben, okay?", bat sie ihren kleinen Digi-Partner, der daraufhin freudig aufquiekte und ihr dieses Versprechen gab. Nun musste sie selbst erstmal Stärke beweisen und sich überwinden, an diesem Stand zu arbeiten, denn der erste Kunde trat bereits an den Stand heran und schien es kaum abwarten zu können, das Teig-Oktopus-Gemisch hinunter zu schlingen.


Zuletzt von Kyoko Sanada am Sa Aug 18, 2018 3:18 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Sa Aug 18, 2018 2:58 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Yamato & Sora

Ein schuldiges Lächeln fand sich auf Soras Lippen wider, als er sie gnadenlos durchschaut hatte, wie sie versuchte, ihn aufzubauen. Rin würde schon dafür sorgen, dass er die ganze Zeit in der Kusskabine saß, es war ein unausweichliches Schicksal, was er dort über sich ergehen lassen musste und da konnte etwas Aufmunterung doch nicht fehl am Platz sein.
Etwas irritiert blickte Sora kurz seiner Hand nach, als er die sanfte Verbindung zwischen ihnen löste. Kurz glitt ihr Blick über den Schulhof. Sicherlich waren bereits viele KoD Fans anwesend, da war es nicht gut Händchen zu halten.
Ehe Sora jedoch weiter darüber nachdenken konnte, setzte Yamato mit weiteren Beschwerden an, was sie nur zu gut nachvollziehen konnte. Es war irgendwie klar, dass diese Idee nur von Kazuki stammen konnte. Dieser Junge hatte wirklich nichts als Flausen im Kopf. "Wie lang müsst ihr die Kusskabinen denn besetzen?", wollte sie schließlich wissen und hoffte, dass es wirklich nicht all zu lang dauerte.
Ein kurzes Lachen entkam Sora, als er verkündete, dass seine Küsse mehr als 100 Yen wert waren. Das fand die junge Frau auch und eigentlich wollte sie seine Lippen mit niemand anderem Teilen, aber was brachte es jetzt schon, einen Aufstand zu machen? Rin würde es sowieso nicht interessieren und nachher hätte es nur schlechte Auswirkungen für die Band oder Yamato. Nach wie vor hatte die junge Frau ein warmes und aufbauendes Lächeln auf ihren Lippen. "Du wirst es schaffen.", versuchte sie ihn nochmal zu ermutigen. Es war wirklich schwer, für so eine Situation aufbauende Worte zu finden. Vermutlich würde niemand, bis auf Kazuki, sich über solch eine Aufgabe freuen.
Seine Frage ließ die junge Frau aber direkt etwas rot anlaufen. "Ehm. Ich kann es versuchen, aber ich kann Dir nichts versprechen.", gab sie ihm kleinlaut als Antwort und legte ihre Handinnenflächen entschuldigend aneinander. Wie gern sie ihm dabei doch helfen würde, doch würde das überhaupt etwas bringen? Sie könnte ihn doch nur einige Sekunden aus seinem Leid befreien, aber vielleicht würde ihm das wenigstens neuen Mut geben?
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Iori Hida

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Aug 19, 2018 3:28 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Iori & Meiko

Zwei Wochen sind ganz rasch verflogen seitdem Iori seine anderen Freunde das letzte Mal sah.
Natürlich sah er einige in der Schule, jedoch war er zu sehr damit beschäftigt Schulstoff welchen er aufgrund seines Beinbruchs verpasst hatte, nachzuholen und auch das Kendo-Training forderte ihn sehr. Aber alles in allem konnte man sagen, dass es ganz gut verlief.
Seine Idee Handys mit den Digivices zu kompatibilisieren, konnte der neugierige Junge seit jenem Treffen, abends im Stadtpark mit Daisuke, noch keinem mitteilen. Aber er war sich sicher, dass irgendwann noch eine Gelegenheit kommen würde, speziell Koushiro, Miyako und Ken von dieser Idee zu erzählen.
An diesem Samstag jedoch würde er es nicht tun. Die Oberschule von Odaiba hatte an diesem Tag ihr Sommerfest, und da hieß es erstmal den Tag, das Sommerfest zu genießen und zu entspannen, zumal Koushiro sowie einige andere aus ihrer Gruppe genug zu tun hatten, da diese auf die Oberschule gingen und bestimmt an einigen Ständen arbeiten mussten.
Ein bisschen Entspannung musste für die Digiritter auch mal sein, und dafür eignete sich so ein Sommerfest hervorragend.
Nach dem Frühstück, half der junge Schüler noch ein wenig seiner Mutter und seinem Großvater, bevor er sich fertig machte, seine Tasche packte und sich mit Upamon gegen 12h15 auf dem Weg zur Oberschule machte.
Diesmal fuhr Iori mit dem Fahrrad, was viel schneller war als andere Transportmöglichkeiten.
Kaum war er da, schon fing er an zu staunen. Das ganze Schulgelände war voll von bunten Buden, Verkaufsständen, Bühnen und Café.
Upamon welcher von Ioris Armen getragen wurde jubelte nur, „Wow, das sieht alles so cool aus. Ich will überall mal hin.“.
„Keine Sorge wir werden uns alles ganz in Ruhe anschauen und überall mal reinschnuppern.“, versicherte der junge Digiritter seinem Partner. „Wir werden auch ganz sicher noch auf andere Freunde und Digimon treffen.“, fügte er hinzu.
Normalerweise würde Iori seinen Partner nicht so öffentlich präsentieren, aber bei so vielen Menschen die auf dem Fest waren, würde ein Digimon schon nicht auffallen, sofern es sich nicht besonders auffällig verhalten würde.
Der junge Schüler beschloss erstmal rumzulaufen und sich die Stände anzuschauen, anstatt gezielt nach Leuten zu suchen die er kannte. Er würde so oder so noch auf Personen treffen die er kannte.
Um etwas zu essen war es noch ein wenig zu früh, und außerdem würde es viel mehr Spaß machen mit Freunden zu essen, und da Iori derzeit noch allein mit Upamon war, ist der richtige Zeitpunkt zum Essen, einfach noch nicht gekommen. Stattdessen hielt Iori jetzt einfach nach allem Ausschau, was nicht mit Essen zu tun hatte.
„Cody, da ist ein Los-Stand. Darf ich ein Los haben?“, fragte das kleine Digimon.
„Na klar, wieso nicht?“, antwortete der Digiritter seinem Partner, und ging zum Los-Stand.
„Einen Schönen guten Tag, ich hätte gerne zwei Lose bitte.“, bat er der Oberschülerin die hinter dem Stand stand.
Als er genauer hinguckte, bemerkte Iori, dass er die schwarzhaarige Schülerin die eine Brille trug, kannte. Es war Meiko, eine von den neuen Digirittern. Ihr hatte sich der Digiritter noch gar nicht richtig vorstellen können, was er Schade fand da er es für wichtig hielt jeden neuen Digiritter zu kennen.
„Oh du bist doch Meiko. Wir haben uns ja noch gar nicht richtig vorgestellt. Ich bin Iori Hida, du kannst mich aber auch gerne Cody nennen. Wir haben uns vor zwei Wochen bei Koushiro getroffen.“, stellte sich Iori vor.
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Meiko Mochizuki

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mo Aug 20, 2018 3:54 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Iori & Meiko

Für Meiko war die Aufgabe, die ihr zugeteilt worden war, ein echter Graus. Immerhin bedeutete es, dass sie Menschen ansprechen musste und das schien für die Dunkelhaarige gerade ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Sie schaffte es ja nicht mal ein lautes Hallo herauszubringen. Wie sollte sie dann ganze Sätze in einer gut hörbaren Lautstärke bewältigen? Sie war sich ganz sicher, dass das Los Stand heute nicht besonders viele Einnahmen erhalten würde. Aber sie hatte auch einfach nicht ablehnen können. Wenn man sie um etwas bat, oder ihr eine Aufgabe zu teilte, dann konnte Meiko auch einfach nicht nein sagen. Es war ein wahrer Teufelskreis und sie würde sich gerade am liebsten irgendwo versteckte. Das Einzige, was noch schlimmer hätte sein können, wäre wenn man sie in ein peinliches Kostüm gesteckt hätte. Einige anderen Schulkameraden hatten nämlich dieses Pech. Wobei sich die Brillenträgerin gar nicht so sicher war, ob die anderen die Kostümierung nicht sogar freiwillig gewählt hatten.
Meiko selbst trug nur ein Schild in der Hand, was bereits auf die Los Stand hinwies, vor dem sie stand. Hoffentlich würde das schon ausreichen um Kundschaft anzulocken. Eigentlich mochten die Leute doch Los. Vielleicht hatte sie dann ja sogar Glück und musste gar nicht viel sprechen? Doch bereits nach ein paar vergeblichen Versuchen wurde ihr klar, dass der Tag für sie eine Tortur werden würde. Wenn sie sich traute, jemanden leise anzusprechen, klang ihre Stimme eher wie ein Fiepen und meistens hörten die anderen sie gar nicht erst.
Das einzig Gute an dem heutigen Tag war, dass er eine Auszeit von der gefährlichen Digiwelt bot, die Meiko zu fürchten gelernt hatte. Dennoch war sie noch ein paar Mal dort gewesen. Sie hatte sich einfach nicht vor der Verantwortung drücken können. Vor allem dann nicht, wenn die anderen bereit waren dorthin zu gehen. Dennoch hatte sie keine positiven Erfahrungen mit dieser Welt machen können bisher. Immer, wenn sie dort gewesen waren, waren sie in Kämpfe verwickelt gewesen. Und dabei wollte sie doch wirklich nicht kämpfen. Meicoomon schien sich allerdings schneller in die Rolle einzufinden und half den anderen Digimon. Doch das steigerte Meikos Sorge ja nur noch weiter. Sie hatte jedoch eingesehen, dass es nichts brachte, sich dagegen zu sträuben. Es war anscheinend nun ihre Aufgabe. Dennoch war es für sie kaum möglich, Sora anzusehen, ohne sich schuldig zu fühlen und das andere Mädchen zu bemitleiden, auch wenn ihr Digimonpartner nun wieder da war. Dabei war es nicht ihre Schuld gewesen. Bei Taichi sah die Sache schon anders aus. Hier trug Meiko schon eine gewisse Schuld. Deswegen war sie enorm erleichtert, dass er sich bereits besser fühlte. Nicht, dass sie ihn direkt darauf ansprechen würde. Sie bekam es aus Gesprächen mit. Denn obwohl Mimi ihr gut zu gesprochen hatte, war es für Meiko schwierig ein Gespräch mit dem Fußballer zu führen. Dabei mochte sie ihn immer noch und es schien nicht besser zu werden, je länger sie ihn kannte. Hoffentlich tauchte Taichi nicht bei ihr auf und sie müsste ihm demonstrieren, wie ungeeignet sie für diese Aufgabe war. Dann würde sich Meiko wirklich in Grund und Boden schämen.
Sie war so sehr in ihre Gedanken vertieft, dass sie sich regelrecht erschreckte, als sie Angesprochen wurde. „Huch? J-Ja? Ja bitte?“, schreckte sie auf und sah sich nach der Person um, die sie angesprochen hatte. Ein wenig erleichtert stellte sie fest, dass es niemand Fremdes war, sondern einer der Digiritter und er hatte sogar sein Digimon dabei. „Ja… H-hallo“, grüßte Meiko zurück und verbeugte sich vor dem Jüngeren. Er war nicht auf ihrer Schule, also war er ein Besucher. Die meisten Digiritter hatten beschlossen heute hier vorbei zu kommen um sich einen Tag Auszeit zu gönnen. „Iori, oder?“, erkundigte sie sich schüchtern. Sie glaubte, sich an alle Namen zu erinnern. Aber es waren doch recht viele. Und gerade diejenigen, die sie nicht täglich in der Schule sah, stellten sich als schwieriger heraus.
„Zwei Lose, richtig?“, meinte sie außerdem verstanden zu haben und hielt den beiden die Losschachtel entgegen. „Ich wünsche euch viel Glück!“ Erneut verbeugte sich Meiko. Hoffentlich würden sie nun auch wirklich Gewinne ziehen. Sonst wäre ihr es arg peinlich.


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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mo Aug 20, 2018 5:33 pm

30. August
Sommerfest
12:40Uhr
Takeru & Hikari


Das Sommerfest.
Das Ereignis auf dass sich Hikari schon seit Wochen gefreut hat. Nun war es endlich so weit, die Klamotten waren ausgesucht und somit stand Hikari mit einem weißem Kleid und einem rosa Halstuch vor dem Spiegel. Gut so. Aufgeregt war sie alle mal, immerhin waren Sommerfeste schon immer etwas besonderes und man wusste nie wen man treffen würde oder auch was man erleben würde. „Oh“ sie sah sich um und nahm das Handy vom Schreibtisch.
Hey Takeru, ich freue mich schon auf dich. Gehe jetzt los, wir treffen uns dann beim Sommerfest. In liebe Hikari
Geschrieben. Versendet.
Es ist schon befremdlich mit Takeru als „Freund und Freundin“ zum Fest zu gehen, doch nun da so jeder wusste was zwischen ihnen war konnten sie es auch öffentlich machen. Dennoch breitete sich ein riesen Grinsen auf ihren Lippen aus. Sie durfte also ganz offiziell mit ihm zum Fest gehen.
Doch dann der Blick auf die Uhr. „Oh nein ...“  sie würde noch zu spät kommen, nur weil sie wieder mal in den Tag hinein träumte. Schnell griff sie nach ihrer Handtasche. Schnell lief sie aus dem Zimmer und aus der Wohnung. „Bis später“ rief sie ihrer Mutter noch nach ehe die Tür zu fiel.
Mit schnellen Schritten erreichte sie die Straßenbahn, hatte aber die Bahn verpasst die sie nehmen wollte, also würde sie nun zu spät kommen. Genervt rollte sie die Augen, so fing das Date ja schon gut an. Vielleicht sollte sie Takeru bescheid geben dass sie wenige Minuten zu spät kommt. Sie öffnete ihre Tasche und suchte ihr Handy doch es war nicht in der Tasche. Vermutlich lag es noch auf dem Schreibtisch. „Heute geht aber alles schief ...“ murmelte die junge Frau und lehnte sich gegen die Wand an. Wie sollte sie ihm sagen dass es später wurde? Normalerweise war sie pünktlich und was würde er denken wenn sie zu spät kommt? Hoffentlich würde er auf sie warten.
Die Bahn kam pünktlich und Hikari stieg ein. Nervös wurde sie umso näher sie dem Ziel kam. Gerade hatte sie sich noch gefreut und nun musste sie bangen und hoffen dass Takeru auf sie warten würde. Als ihre Haltestelle kam sprang sie auch schon raus nach dem sich die Türen geöffnet hatte. Sie rannte zur Schule, so schnell dasss ihr schon die Lunge weh tat. Erst als die Schule näher kam wurde sie langsamer bis sie vor dem Eingang stehen blieb. Hier war schon so viel los, dass sie Takeru wahrscheinlich nie finden würde. Sollte sie nun hier auf ihn warten oder einfach auf gutes Glück über das Gelände laufen? Nervös biss sie sich auf die Unterlippe. Einen Ort hatten sie noch nicht abgemacht, sie hatten ja Handys. Nie hatte Hikari gedacht dass es wichtig war ein Handy mit sich zu führen bis heute. Ob sie jemand von den anderen finden würde um von deren Handy Takeru anzurufen? Aber die Suche würde die Suche nach der Nadel im Heuhaufen bedeuten.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Aug 21, 2018 12:04 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Yamato & Sora

Wie sehr Yamato es doch einfach haste, dass er sich an diese blöde Abmachung mit Rin halten musste. Und dass er Sora nicht einmal etwas davon sagen konnte, machte es nur noch schlimmer. Sein schlechtes Gewissen erreichte ihn in diesem Moment fast, als er in Soras verständnisvolles Gesicht sah.
Eigentlich könnte es ihm egal sein was seine Managerin von seiner Beziehung hielt, und wie das Ganze auf irgendjemanden wirken könnte. Allerdings musste auch er zugeben, dass es ist nicht ganz unwahrscheinlich war, dass die Fans diese Neuigkeit nicht gut aufnehmen würden. Und dass die Band daher weniger Karten oder schlimmer noch CDs verkaufen würde. Und wenn das passieren würde, würde das Management sie ganz schnell fallen lassen. Und das wiederum konnte er den anderen Jungs einfach nicht antun. Sie hatten alle so hart daraufhin gearbeitet an diesen Punkt zu kommen und er wollte nicht schuld daran sein, dass der Traum für sie alle ausgeträumt war.
Aber in Momenten wie diesen wäre Yamato am liebsten schwach geworden. Eigentlich wollte einfach nur Sora in die Arme nehmen und sich von ihr versichern lassen, dass alles gar nicht so schlimm wäre. Ihre beruhigende Stimme hatte einfach diese Wirkung auf ihn, wie er schon öfter festgestellt hatte. Aber das war hier natürlich nicht möglich. Und so bald er an diesem Kussstand war, war es noch viel weniger möglich.
Yamato seufzte und ließ den Kopf noch weiter hängen. "Ich weiß nicht, wie lange wir gezwungen sind da zu bleiben", gestand er und zuckte mit den Schultern. "Ich kann nur hoffen, dass Kazuki sich nicht für den ganzen Nachmittag gemeldet hat." Dann würde er den Gitarristen einfach umbringen müssen...
Dass Sora nicht wusste, ob sie sich von ihrem Stand befreien konnte, machte es nicht besser. Aber natürlich verstand Yamato das. Sora war gewissenhaft und würde anderen ungerne ihre Aufgabe aufbürden. Er sollte sie nicht in diese Situation bringen. Als schenkte er ihr ein Lächeln. "Ich versteh das", beruhigte er sie und besah sich erneut die Schilder, die sie verkaufte. Einmal hatte er ihr gesagt, er hätte keinen offenen Wunsch, weil er gerade zufrieden war. Diese Aussage war gar nicht so lange her und doch schien sie nun vollkommen aus einem anderen Leben zu sein. Plötzlich war alles viel komplizierter und ernster.
"Seh ich dich heute Abend?", erkundigte er sich ohne den Blick auf Sora zu richten. "Bei mir? Mein Dad ist bestimmt arbeiten... Ihr beide könntet rüber kommen und ich koche?" schlug er vor. Denn nun wo Soras Digimon wieder da war, konnte sie es nicht alleine lassen. Und wollte es bestimmt auch gar nicht. "Heute ist unser Katastrophenfreier Tag... Dachte ich zumindest." Deswegen hoffte er, dass zumindest der Abend schöner werden würde.
Er sah von den kleinen Holzschildern auf und schenkte Sora ein Lächeln.
Dann zückte er Geldscheine um einen der Anhänger zu erwerben. Doch anstatt tatsächlichen einen Wunsch aufzuschreiben, lehnte er sich näher an Sora heran. "Ich würde mir wünschen, meine Freundin könnte kurz den Stand verlassen um irgendetwas aus der Schule zu holen oder so bei dem ich helfen könnte und sie dabei endlich küssen könnte. Weil ich das möchte, seit ich sie in ihrem Yukata gesehen habe." Er schwieg kurz. "Denkst du, der Wunsch passt auf die kleine Holztafel?" Er lehnte sich wieder zurück und schenkte ihr ein Lächeln.

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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Aug 22, 2018 9:17 am

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Yamato & Sora

Weiterhin hielt Sora ihr Lächeln aufrecht, auch wenn ihr danach eigentlich gar nicht zumute war. Ihr gefiel es wirklich ganz und gar nicht, dass weiß Gott wie viele Mädchen ihren Freund nur wenig später küssen würden. Klar, dass der Blonde auch nicht gerade gut drauf war. Dass ihn aber noch andere Sorgen plagten, konnte die junge Frau gerade nicht erahnen.
Sie hoffte einfach nur, dass sie diesen dämlichen Kussstand nicht den ganzen Tag besetzen mussten und Yamato es so schnell wie möglich hinter sich haben würde, aber auch der Blondschopf wusste nicht, wie lang er dort gefangen sein würde, was die ganze Situation nicht wirklich besser machte.
Wie gern sie ihm einfach nur helfen würde, aber selbst ihr fiel nicht ein, wie sie ihn aus dieser Misere retten konnte, ohne danach auch noch ein Drama bei dem Management auszulösen.
Nur wenig später schenkte Yamato der jungen Frau ein Lächeln, was sie sogleich auch erwiderte. Ihn lächeln zu sehen, tat gleich richtig gut.
Seine Einladung für den Abend klang überaus vielversprechend und sehr verlockend. Sofort hoben sich Soras Mundwinkel noch weiter und sie schenkte ihm erneut ein warmes Lächeln. "Ja, sehr gerne. Das klingt sehr verlockend.", nahm sie die Einladung an. "Ich kann uns allen einen Nachtisch machen.", bot sie sofort an, um auch einen kleinen Beitrag für den Abend zu leisten. Niyokimon würde sich bestimmt freuen, Gabumon wieder zu sehen und obendrein würde es auch noch gutes Essen bekommen, sie war sich sicher, dass ihr Digimon-Partner nichts dagegen haben würde. Kurz wand sie den Blick zu ihrem Rucksack, in welchem sich das kleine Digimon gerade befand und friedlich schlief. Sie konnte es nicht allein zu Hause lassen, denn auch ihre Mutter war über den Tag nicht da. Irgendwann würde sie also doch von dem Stand weg müssen, um Niyokimon etwas zu Essen zu geben, vielleicht konnte sie diesen Moment nutzen, um Yamato wieder zu sehen und ihm irgendwie etwas aus der Patsche zu helfen.
Als der Musiker jedoch einen Geldschein zückte, um ein Wunsch-Schild zu kaufen, hob Sora verwundert die Augenbrauen. Normalerweise machte er sich doch aus so etwas nichts? Sie reichte ihm eines der Schilder und nahm das Geld entgegen, um ihm wenig später das Wechselgeld ebenso zu überreichen, woraufhin sich der junge Mann nah an sie lehnte und zu flüstern begann. Bei jedem seiner Worte wurden ihre Wangen ein wenig röter und nachdem er geendet hatte, wand sie den Kopf langsam in seine Richtung. Beinah etwas mechanisch nickte die junge Frau. Sicherlich würden sie weitere Kisten mit den Anhängern benötigen, da sie dort am Stand nur wenige her geholt hatten. "Könnte knapp werden. Kannst Du klein schreiben?", musste sie etwas grinsend von sich geben und hielt ihm dennoch den Stift entgegen.  Sachte stellte sie sich auf ihre Zehenspitzen, um seinem Ohr etwas näher zu kommen, dabei stützte sie sich an seiner Schulter ab, um nicht den Halt zu verlieren. "Ich bin mir sicher, dass ich Hilfe beim Tragen der Kisten mit weiteren Anhängern gebrauchen könnte.", entgegnete sie in einem leisen und leicht säuselnden Ton, ehe sie von ihm abließ und ihn warm anlächelte. Kurz wand sie sich von ihrem Freund ab und nahm Kontakt mit ihrem Stand-Kollegen auf, dem sie erklärte, dass sie mit Yamato eine Kiste der Anhänger holen würde. Höflich verbeugte sie sich vor ihrem Mitschüler, ehe sie sich wieder Yamato zuwendete. "Komm, gehen wir.", sagte sie mit einem Lächeln und setzte sich mit Yamato in Bewegung, in Richtung des Schulgebäudes.
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Miharu Satō

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Aug 22, 2018 10:49 am

30. August
Sommerfest
12:20 Uhr
Miharu & Kenshin

Nachdem sich das Mädchen mit Kenshin in der Stadt getroffen hatte, hatte sie sich mit ihm und ihrem Hund Baki auf dem Weg zum Sommerfest begeben. Neugierig hatte sich Miharu umgesehen, denn sie war noch nie in dieser Gegend gewesen und nur wenig später erreichten sie das Sommerfest der Oberschule. Es war schon reichlich was los und den Trubel hatte sie bereits eine Straße vorher schon vernehmen können. Schüler eilten umher, trugen Kisten von a nach b oder trugen lustige Kostüme, um die Besucher zu animieren. Die Luft war bereits erfüllt von den Düften der verschiedenen Essensstände. Es waren auch bereits viele Familien hier, die sich die Stände und Angebote des Sommerfestes ansahen. Plötzlich vernahm Miharu gekreische zu ihrer Linken, was sie aufsehen ließ. Eine Schaar junger Schülerinnen hatte sich um einige Jungs gebildet und bei genauerem hinsehen, erkannte das Mädchen die Bandmitglieder von Knife of Day. Ihre Augen wurden ganz groß und sie kam nicht umhin mehrmals zu blinzeln. Was machten die denn hier? "Kenshin-kun, sag mir, dass ich träume..", murmelte sie und angelte in Trance nach dem Ärmel ihrer Begleitung. "Was machen die denn hier?", wollte sie fassungslos und neugierig zugleich wissen. Immerhin war das hier nur ein stinknormales Schul-Sommerfest und Knife of Day war ja schon eine bekanntere Musikgruppe. Ja, sie bestand zwar aus Schülern, aber sie hatte nie im Leben gedacht, dass die Musiker sich auf einem Sommerfest sehen lassen würden. Die Traube der Mädchen verflüchtigte sich nur nach einer Weile und wenig später konnte sie sehen, wie der Leadsänger wütend davon stampfte. Was war denn da nur los? Etwas zögerlich setzte sie sich mit Kenshin und Baki in Bewegung. Der Shiba Inu schien ganz aufgeregt, schnupperte viel herum, sah sich um und zog immer wieder an der Leine, so konnte auch er es nicht erwarten, das Sommerfest genauer unter die Lupe zu nehmen. "Und ein paar Deiner Freunde gehen hier auf diese Schule?", hakte das Mädchen noch mal nach und konnte es fast nicht glauben. Insgeheim fragte sie sich, wie Kenshin Leute von dieser Schule kennen gelernt hatte, doch das würde er ihr sicherlich irgendwann noch erklären. Sie beschloss für sich, diesen Tag gemeinsam mit Kenshin zu genießen.
Baki zerrte weiter an seiner Leine und Miharu hatte nur große Mühe hin fest zu halten, was ihr aber nach dem erneuten Zerren nicht gelang. Baki riss sich los und stürmte einem Eichhörnchen hinterher, was hinter das Gebäude flüchtete. "Baki! Halt! Mach sitz!", rief sie ihrem Hund hinterher, doch dieser schien seine Freiheit gerade sehr zu genießen. Sofort nahm Miharu die Beine in die Hand und rannte ihrem Haustier hinterher, welches sie kurz darauf bellend an einem Baum fand. Schnell hatte sie Baki eingeholt, ergriff die Leine und schimpfte mit dem Hund. "Mach das nicht nochmal..", rügte sie das Tier und beruhigte den Hund. Jedoch vernahm sie ein leises Jaulen, was definitiv nicht von Baki kam. Irritiert sah sie sich um und entdeckte hinter einem Strauch einen kleinen Mischling, der sich verängstigt zusammengerollt hatte. Baki quetschte sich neugierig an der jungen Frau vorbei, um den kleinen Hund schnüffelnd zu begrüßen. Sanft drückte Miharu ihr Haustier zur Seite und stellte sich dem Welpen vor, der immer noch unsicher wirkte. Vorsichtig hob sie das kleine Tier an und nahm es auf den Arm. "Na, wer bist Du denn..?", murmelte sie leise und versuchte, den kleinen Hund aufzuheitern. Das kleine Tier trug ein Halsband mit dem Namen "Lilly" darauf, aber weitere Informationen lagen Miharu nicht vor. Kurz sah sich das Mädchen um, um eventuell den Besitzer des Tieres ausfindig zu machen, doch war weit und breit niemand da. "Kenshin-kun..ich glaube, die Kleine hier hat sich verirrt.", teilte sie ihrer Begleitung besorgt mit, während Baki neugierig um sie herum lief und das kleine Wesen in Miharus Armen musterte. "Vielleicht ist ihre Familie hier irgendwo auf dem Fest.", überlegte Miharu und sah zu dem kleinen Hund in ihrem Armen, der sich regelrecht an sie klammerte. "Wir müssen sie finden..!"
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Miyako Inoue

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Aug 22, 2018 1:47 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Miyako

Miyako hatte sich schon die letzten Tage auf das Sommerfest gefreut. Es war genau die richtige Ablenkung die sie jetzt alle mal benötigten. In den letzten 2 Wochen war zwar nicht wirklich viel passiert, aber das Problem war noch genauso vorhanden wie zuvor und die Gefahr war allen bewusst. Nachdem sie zu Beginn für die anderen nicht wirklich als Unterstützung zu Verfügung stehen konnte, war es ihr in der letzten Zeit wieder möglich gewesen mit ihnen in die Digiwelt zu reisen. Dabei hatte sie nach Meiko nun auch die anderen neuen Digiritter kennen lernen können.
Auf dem Sommerfest war sie an einem Stand vertreten an dem man Yo-Yo Tsuri spielen konnte. Sie hatte zusammen mit den anderen an ihrem Stand ein großes Wasserbecken aufgebaut in dem nun bereits haufenweise Wasserballons in unterschiedlichen Farben schwammen. Die Besucher des Festes konnten bei ihnen für 100 Yen ein gedrehtes Stück Papier mit einem Haken daran erwerben. Mit diesem konnte man dann versuchen einen der Wasserbälle zu angeln die an einer elastischen Schnur befestigt waren. Hörte sich zunächst ganz einfach an, jedoch brauchte man schon etwas Geschick dafür. Wenn das Papier nämlich mit dem Wasser in Berührung kam weichte es auf und konnte recht schnell reißen. Miyako selber brauchte meist mehrere Anläufe um einen Wasserballon zu fischen. Sie zog meist zu abrupt an dem Papier, so dass es riss. Doch es war heute zum Glück nicht ihre Aufgabe die Bälle zu fangen, sondern sich darum zu kümmern, dass die Leute auf den Stand aufmerksam wurden. Für Miyako war diese Aufgabe absolut kein Problem. Es war für sie einfach auf Leute zuzugehen und auch lauter zu reden, damit die Leute auf sie aufmerksam wurden, machte ihr nichts aus. Das war wohl auch einer der Gründe warum sie darum gebeten wurde diese Aufgabe zu übernehmen.
Insgeheim war Miyako auch ganz froh an keinen der Essensstände eingeteilt worden zu sein. Es wäre für sie die absolute Folter gewesen, den ganzen Tag dem leckeren Essensgeruch ausgeliefert zu sein und nichts davon essen zu können. Das Essen war natürlich unter anderem auch ein Grund gewesen, weswegen sie sich so auf das Sommerfest gefreut hatte. Sie konnte es kaum abwarten sich an den verschiedenen Ständen was zu essen zu holen.
Doch es gab natürlich noch etwas worauf sie sich noch mehr freute an diesem Tag und weswegen sie auch etwas nervös war. Nach diesem Grund hielt sie gerade mal wieder Ausschau. Miyako wusste genau, dass er heute auch hier sein würde, doch bis jetzt hatte sie ihn noch nicht erblicken können. Gedankenverloren strich sie erneut ihr Kleid glatt während sie sich umschaute. Als sie Ken aber auch jetzt immer noch nicht erblicken konnte, wurde ihre Enttäuschung nur noch größer. Ihm wird wahrscheinlich genau wie den anderen nichts auffallen, dachte Miyako enttäuscht. Doch sie wusste auch, dass sie sich jetzt zusammenreißen musste. Das Fest hatte schließlich gerade erst angefangen und es war noch mehr als genügend Zeit, dass Ken auftauchen konnte. Sie war also mal wieder viel zu ungeduldig. Als Miyako sich umgeschaut hatte war ihr jedoch auch aufgefallen wie voll es langsam wurde. Es war also langsam Zeit die Leute auf ihren Stand aufmerksam zu machen. „Willst du dann mal loslegen?“ fragte eine ihrer Klassenkameradinnen Miyako auch in diesem Moment und bestätigte damit ihren Gedanken. „Aber sicher!“ antwortet Miyako mit einem Grinsen und zeigte mit dem Daumen nach oben. Daraufhin stellte sie sich vor den Stand, streckte eine Hand in die Luft, während sie die andere an ihren Mund legt. „Kommt zu uns und versucht euer Glück beim Yo-Yo Tsuri.“ Rief die lilahaarige nun laut und begeistert. Die Leute die in der Nähe von ihr standen zuckten bei ihrem plötzlichen Ausruf zusammen. Doch die Aufmerksamkeit hatte sie nun. „Für 100 Yen erhaltet ihr einen Versuch.“ rief Miyako weiter und lockte damit direkt ein paar Besucher an den Stand.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Aug 22, 2018 11:10 pm

30. August
Sommerfest
12:40 Uhr
Yamato & Sora

Auch Yamatos Laune hob sich schlagartig, als Sora bestätigte, dass sie am Abend  vorbei kommen würde. Dann hätte der Tag wenigstens ein gutes Ende . Eigentlich hatte sich Yamato ja auf der Schulfest gefreut. Ein stressfreier Tag mit seinen Freunden. Aber diese Freude war ihm dann mächtig vergangen. Umso mehr wollte er, dass der Abend in guter Erinnerung blieb. Immerhin wäre das dann die Entschädigung für einen zwar Kampffreien und Digiwelt freien Tag, dafür aber mit seinem persönlichen Albtraum versehenen Tag. "Du musst aber auch gar nichts machen", bot der Sänger sofort an. Denn wenn er sie schon einlud, wollte er nicht, dass sie dafür arbeiten musste. Allerdings wusste er auch, dass all das Reden bei Sora nichts nützen würde. Sie würde sich nützlich machen wollen. Und eigentlich mochte er genau diesen Wesenszug sehr an ihr.
Ebenso mochte er es, dass sie immer noch verlegen wurde wenn er sich ihr näherte und dann auch noch Forderung nach Küssen stellte. Man sollte meinen, dass sie sich inzwischen daran gewöhnt hätte. Immerhin ging es so schon den ganzen Sommer über. Aber auch Yamato konnte nicht abstreiten, dass sein Herz immer wieder aufs Neue besonders schnell zuschlagen begangen.     Einerseits glaubte er, dass es daran lag, dass sie frisch verliebt waren. Andererseits wusste er eben auch, dass es nicht besonders klug war, sich auf dem Schulfest weg zu schleichen um zu knutschen.
Nur fand der Musiker eben auch, dass es durchaus sein Recht war, seine eigene Freundin an diesem Tag zu küssen, wenn er schon vollkommen fremde Mädchen küssen musste . Grinsend schüttelte Yamato den Kopf. "Ich glaube nicht, dass ich so klein schreiben kann", gab er zu und steckte den Anhänger in seine Hosentasche. "Und ich sollte auch besser nicht als Erster mein Wunsch aufhängen", fügt er mit einem Zwinkern hinzu. Dann nickte er zufrieden und konnte nicht verhindern, dass auch seine Wangen leicht rot wurden, während Sora ihm wiederum ins Ohr flüsterte. "Natürlich helfe ich dir", gab Yamato so lässig wie möglich zurück und grinste sie an, wobei versuchte dabei möglichst harmlos dreien zu blicken und sich nicht anmerken zu lassen, dass sie gerade ausgemacht hatten in einer ungesehenen Ecke herum zu knutschen.
Sora dicht auf den Fersen folgte er ihr zum Schulgebäude und ließ ihr dort den Vortritt. Immerhin wusste sie, wo die weiteren Anhänger waren. Er würde ihr wirklich dabei helfen, die Anhänger zu besorgen. Denn nun konnte sie unmöglich ohne Anhänger wieder auf den Schulhof treten. Denn sonst würde sie schließlich Verdacht erwecken, und das wollten sie ja beide vermeiden.        Doch kaum dass sie den besagten Raum betraten, und Yamato sich mit einem schnellen Blick vergewissert hatte, dass sie wirklich alleine waren, legte er die Arme um ihre Taille und zog sie an sich.  Sofort fanden seine Lippen ihre und er zog sie nur noch enger an sich. Eigentlich mochte Yamato es nicht, dass sie sich nur hinter verschlossenen Türen küssen konnten. Denn das gestaltete seinen Schultag eindeutig ein bisschen weniger schön, als er sein könnte. Aber das hier war irgendwie aufregend, musste der Musiker zu geben.
Er intensivierte den Kuss und stellte wieder einmal fest, dass er nicht genug davon bekam, sie zu küssen. Seit ihr Digimon wieder da war, könnte er sie die ganze Zeit küssen. Davor war nicht ganz die Situation dafür gewesen. Aber nun hatten sie eher das Problem, dass sie nie ungestört waren. Um so mehr war Yamato entschlossen, den Moment zu nutzen. Seine Zunge fuhr über Soras Lippen und bat um Einlass während er sich näher an sie drängte.
"Ich versuche nur positive Erinnerungen möglichst frisch im Gedächtnis zu halten", wisperte er etwas außer Atem gegen ihre Lippen, als er eine kurze Pause einlegen musste um nach Luft zu schnappen.

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Zuletzt von Yamato Ishida am Fr Aug 24, 2018 11:02 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Shuichi Hirota

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Aug 22, 2018 11:26 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Miyako & Shuichi

Unglaublich, schon drei Wochen lebte Shuichi bereits in Tokio, doch wirklich großen Anschluss hatte er noch nicht gefunden.
Natürlich da war seine neue Schule, und seine neuen Schul- und Klassenkameraden, doch großen Anschluss hatte er noch nicht gefunden, außer dass er mit seinem Klassenkamerad Kenshin vor zwei Wochen den Tokyo Tower besichtigt hatte und die Stadt ein bisschen kennengelernt hatte.
Es fiel dem ehemaligen Opfer von Mobbing halt immer noch schwer Kontakt zu Menschen aufzubauen.
Doch Anschluss zu finden war nicht das einzige Problem von Shuichi. So hatte er immer noch nicht herausgefunden wer oder was das fuchsähnliche Kudamon war, und wieso es ausgerechnet zu Shuichi aus dem Computer kam. Das Wesen selber meinte stets auf die Frage was es sei, dass es ein Digimon sei.
Trotz der Unklarheiten über dieses Digimon wusste Shuichi jedoch eins mit vollster Gewissheit, mit Kudamon hat er einen echten Freund gewonnen.
In der letzten Woche hörte Shuichi per Zufall davon, dass an diesem Samstag die Odaiba Oberschule ein Sommerfest veranstalten würde, und so beschloss wenn auch höchst widerwillig und von Zweifeln geplagt, dieses Sommerfest zu besuchen. Das war die beste Chance Anschluss zu finden, und wenn der Neu-Tokioter diese Chance nicht nutzen würde, wer weiß wann sich ihm wieder so eine Gelegenheit bieten würde.
Zudem wäre es für ihn auch mal interessant die Schule kennenzulernen auf die er eigentlich schon gegangen wäre, hätte er sich beim Umzug nach Tokio nicht dazu entschieden, ein Schuljahr freiwillig zu wiederholen.
„Darf ich mit bitte? Wenn du Anschluss finden willst dann klappt es mit mir an deiner Seite bestimmt besser, immerhin sind wir ja beste Freunde.“, wurde Shuichi von Kudamon am Samstagmorgen gebeten.
Der Jugendliche überlegte zunächst, musste allerdings schmunzeln, als das Digimon meinte sie seien beste Freunde.
„Okay du darfst mit. Allerdings bleibst du in der Tasche und du musst dich unauffällig verhalten.“, gab der Jugendliche sein Einverständnis wieder.
So machten sich die zwei, Kudamon in der Tasche, auf dem Weg zur Oberschule. Selbstverständlich nahm der Schüler auch genug Geld mit und aus irgendeinem Grund steckte der Schüler auch dieses Gerät, welches zusammen mit Kudamon aus dem Computer rauskam, in die Hosentasche.
Nachdem sie ein paar Umwege machten, Shuichi kannte die Stadt noch nicht so gut und hatte sich ein paar Mal verlaufen, fanden sie schließlich doch noch zur Oberschule.
Alles war so bunt, überall waren Stände, Buden, es gab sogar Cafés und Bühnen und es war gut Besucht.
Der Schüler war sich nicht sicher ob er es aushalten würde und überlegte umzukehren, riss sich jedoch zusammen weil er wusste, so eine Gelegenheit würde sich nie wieder bieten.
Also ging er umher und schaute sich alles an, doch plötzlich in der Nähe des Yo-Yo Tsuri Standes, „Mhhhm, das riecht so gut, ich muss dahin!“, ertönte es aus Shuichis Tasche und Kudamon schoss aus der Tasche, lief blitzschnell Weg, über dem Yo-Yo Tsuri Stand vorbei und verschwand aus Shuichis Blickwinkel.
„Komm zurück!“, rief Shuichi und rannte dem Digimon hinterher, doch er stolperte und stürzte vor dem Yo-Yo Tsuri Stand.
„Entschuldigung, tut mir wirklich leid. Ich verspreche gleich auch mal hier mitzumachen. Ich spende als Entschuldigung Hundert Yen ohne Gegenleistung.“, entschuldigte sich Shuichi nervös bei der violett haarigen Oberschülerin die hinter dem Stand stand, nach dem er sich aufrappelte und bemerkte wie er dabei wieder mal rot wurde.
Er wollte sein Portemonnaie schon zücken, doch bemerkte er wie dieses komische Gerät bei seinem Sturz aus der Hosentasche flog und auf dem Boden landete. Er hob es auf, begutachtete es ein paar Sekunden lang, ehe er es wieder in die Hosentasche steckte. Nun zog er Hundert Yen aus seinem Portemonnaie und reichte es der violett haarigen Oberschülerin.
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Shōta Akimoto

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Do Aug 23, 2018 9:28 am

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Shōta

Das Sommerfest.
Davor hatte Shōta sich schon seit Wochen drücken wollen, doch es gab kein Entkommen. Ausnahmslos jeder wurde einem bestimmten Stand zugeteilt und da der Rotschopf nicht gerade ein Besuchermagnet war, wurde er dem Yakitori-Stand zugeteilt, er kümmerte sich um die Zubereitung der Spieße und verbrachte die meiste Zeit an den Grillpfannen.
Ein Blick auf sein Smartphone verriet ihm, dass er bald abgelöst wurde, dann würde er Zeit haben sich alle Stände anzusehen, nach seinen Bekannten zu schauen…oder um sich einfach zu verkriechen und in einer stillen Ecke zu lesen oder Musik zu hören.
Seine Gedanken drehten sich seit dem ersten Besuch in der Digiwelt meist um Digimon und um das Chaos was in dieser Parallelwelt gerade herrschte. Er verstand sich auch gut mit den anderen Digirittern aber als Freund betrachtete er eigentlich nur Kenshin und von diesem wusste er, dass er heute mit einem Mädchen unterwegs war. >treulose Tomate< dachte Shōta etwas zerknirscht, mit ihm wäre er gerne plaudernd über das Schulgelände gelaufen und hätte mit ihm seine neuesten Theorien zur Digiwelt ausgetauscht.
Die anderen würden sich sicher auch irgendwo herumtreiben, einige mussten sicher auch an Ständen arbeiten, so wie er selbst, aber er wusste nicht was er ihnen sagen sollte und er war nicht der Typ, andere spontan anzusprechen und sich ihnen anzuschließen.
Und dann kam ihm Hayato in den Sinn. Mit ihm hatte er sich mittlerweile regelmäßig zum Lernen getroffen und er genoss die Gesellschaft seines Mitschülers. Er konnte mit ihm zwar nicht über die Digiwelt reden, dafür konnte er aber ganz er selbst sein und er hatte das Gefühl, dass der rothaarige Schüler sich wirklich für ihn und seine Interessen interessierte. Er wusste aber auch, dass diese Treffen nicht ganz ohne Folgen für ihn selbst waren, denn er hatte sich besonders in den letzten Tagen häufiger dabei erwischt, wie er seinen Mitschüler im Unterricht beobachtete oder wie abends das Gesicht des Rothaarigen vor seinem inneren Auge auftauchte. Es war…merkwürdig und obwohl der Brillenträger zuvor nie solche Gedanken gehabt hatte, wusste er, in welche Richtung diese gingen und das machte ihm Angst, wenn er ehrlich zu sich war.

„Shōta, du kannst jetzt erst mal Pause machen.“ Shōta schrak hoch, nickte dann aber, zog seine Schürze aus und übergab sie dann einem weiteren Mitschüler, der gerade aufgetaucht war. Schnell entzog er sich der Hitze des Standes und lief einige Meter planlos auf dem Schulgelände herum. Hayato war auf dem ersten Blick nirgends zu sehen und jetzt ärgerte er sich, dass er sich nicht mit ihm verabredet hatte. Vielleicht verbrachte er auch Zeit mit einem Mädchen, so wie Kenshin und viele weitere Schüler…bei dem Gedanken fühlte Shōta einen Funken Eifersucht, doch er verdrängte diesen schnell. Es würde das Beste sein, erst einmal einen ruhigen Ort aufzusuchen und da draußen allerlei Leute unterwegs waren, steuerte er das Schulgebäude an – dort befanden sich zwar einige Cafés aber bei dem schönen Wetter waren die Meisten sicherlich an der frischen Luft unterwegs.
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Miyako Inoue

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Aug 24, 2018 10:36 am

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Shuichi & Miyako

An ihren Yo-Yo Tsuri Stand hatten sich jetzt ein paar Leute versammelt und Miyako beobachtete grad wie ein kleines Mädchen versuchte einen Wasserballon zu fischen. Jedoch nicht mit viel Erfolg. Der Vater des kleinen Mädchens bot ihr an, einen für sie zu fangen, aber die kleine war fest entschlossen es selber zu schaffen. Bei diesem Anblick musste Miyako schmunzeln. Sie hatte es damals auch immer selber schaffen wollen, besonders weil ihre älteren Geschwister es auch selber konnten.
Als sie sich grad von dem Anblick abwenden wollte um weitere Leute auf ihren Stand aufmerksam zu machen, sah sie noch im Augenwinkel, dass etwas an ihr vorbeigehuscht war. Vorher sie jedoch sich umschauen konnte um zu sehen was es gewesen war, stürzte etwas direkt vor ihren Füßen auf den Boden. Sie zuckte vor Schreck zusammen und ihr entfuhr ein kleiner Aufschrei. Erst im nächsten Moment erkannte Miyako, dass es ein Junge war, der offensichtlich direkt vor ihr hingefallen war. Bevor sie ihm jedoch helfen konnte, hatte dieser sich schon wieder aufgerichtet und angefangen auf sie einzureden und sich zu Entschuldigen.
Der Junge war ihr vollkommen unbekannt, schien aber ungefähr in ihrem Alter zu sein. Er musste also offensichtlich von einer anderen Schule sein oder er war ihr einfach nur noch nicht in der Schule aufgefallen. Mit seinen zerzausten Haaren und seiner nervösen Art, wirkte er auf Miyako jedoch ganz schön niedlich. „Ist schon in Ordnung. Ich habe mich etwas erschreckt, aber das war es auch schon. Ist denn bei dir alles in Ordnung?“ sagte sie höflich zu ihm und hoffte wirklich, dass er sich bei seinem Sturz nicht verletzt hatte.
Doch er schien ihr gar nicht richtig zuzuhören. Stattdessen beugte er sich runter um etwas aufzuheben. Miyako’s Blick fiel direkt auf das was der braunhaarige Junge aufheben wollte und sie wusste im ersten Augenblick nicht ob sie ihren Augen trauen konnte. Das was er aufhob sah so aus wie eins der Digivice welche auch die anderen besaßen. Als er es selber nochmal kurz anschaute vorher er es wegsteckte, hatte Miyako nochmal die Chance einen genaueren Blick darauf zu werfen und jetzt war sie sich sicher. Es war definitiv ein Digivice!
Kann es sein, dass er ebenfalls ein neuer Digiritter ist, fragte sie sich in Gedanken selber aufgeregt. Wie sollte er sonst an das Digivice gekommen sein. Soweit sie wusste war keiner der anderen Digiritter bis jetzt hier am Stand vorbeigekommen, also konnte es niemand von ihnen hier verloren haben und dass der braunhaarige Junge es bei einen der anderen geklaut hatte, konnte sie sich bei ihm auch nicht vorstellen. Auch wenn sie ihn nicht kannte, wirkte er einfach nicht so als würde er sowas tun. Er musste also ebenfalls ein neuer Digiritter sein. Dann fiel Miyako auch wieder ein, dass kurz vorher der Junge vor ihr gestürzt war etwas an ihr vorbeigehuscht ist. War das vielleicht sein Digimon gewesen? Sie blickte kurz in die Richtung in die es verschwunden sein müsste, aber sie konnte nichts entdecken. In der zwischen Zeit hatte der Junge wirklich sein Portemonnaie gezückt und hielt ihr 100 Yen hin. Doch sie beachtete seine ausgestreckte Hand gar nicht weiter, sie hatte nur noch das Digivice im Kopf und das er vielleicht noch ein neuer Digiritter sein könnte. Statt also das Geld entgegen zu nehmen, machte sie ein Schritt auf ihn zu und zeigte mit der einen Hand auf seine Hosentasche in der er das Digivice getan hatte. „Gehört das Digivice dir?“ fragte sie ihn aufgeregt, versuchte jedoch nicht zu laut zu reden, damit die Leute um sie herum nicht auf sie aufmerksam wurden. „Hast du dann auch einen Digimon Partner?“


Zuletzt von Miyako Inoue am Fr Aug 24, 2018 10:41 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Daisuke Motomiya

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Aug 24, 2018 2:12 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Daisuke & Hanami


Endlich war es soweit: das Sommerfest an Odaibas Oberstufe hatte begonnen und bot somit eine perfekte Abwechslung zu den Problemen in der Digiwelt. In den letzten zwei Wochen war zwar nichts großartig Nennenswertes passiert, doch es war nach wie vor ein riesiges Rätsel, was dort nur vor sich ging und das war auch schon anstrengend genug. Es zog Daisukes Stimmung schon ziemlich runter, nicht zu wissen, was los war und die ganze Zeit über nichts anderes denken zu können. Daher machte es ihn ziemlich glücklich, jetzt mit seiner brünetten Mitschülerin Hanami die Stände auf dem Sommerfest erkunden und sich endlich mal um andere Sachen kümmern zu können.
Vor allem mussten die beiden Klassenkameraden mal beim Thema Kari und T.K zu Potte kommen, sie sind in den letzten Wochen noch zu nichts gekommen. Doch dafür würde heute sich eine gute Gelegenheit bieten. Soweit Davis sich richtig erinnerte, hatte Taichi nachher ein Fußballspiel, das würde sich seine Schwester Kari doch nicht entgehen lassen. Und wo Kari heute war, würde auch T.K. nicht weit sein. Hanami und er brauchten sich noch nicht mal eine Ausrede einfallen lassen, wieso sie ebenfalls da sein würden, schließlich spielte Davis selbst gerne Fußball und er war mit Taichi befreundet. Das musste Davis auf jeden Fall zur Sprache bringen, sowas ließ Hanami sich bestimmt auch nicht entgehen, auch wenn sie Kari bestimmt nur schwer ertragen würde.
Daisuke warf einen kurzen Blick zu seiner rechten, auf der Hanami mit Demiveemon in den Armen lief, um sicherzugehen, dass noch alles in Ordnung war. Belustigt musste er feststellen, dass Hanami scheinbar auch an T.K. und Kari dachte. Zumindest verriet ihr genervtes Augenrollen, dass es um Kari ging. Diesen Gesichtsausdruck kannte Davis mittlerweile nur zu gut.
Dann wendete die Mitschülerin sich an das kleine blaue Wesen und wollte wissen, ob es hungrig sei. Davis wusste, dass dies keine Frage für Demiveemon war, es konnte immer etwas zu Essen vertragen. Daher war er nicht überrascht, als es mit glitzernden Auge antwortete: „Au ja, ich kann es kaum erwarten! Es riecht hier alles so lecker und sieht gut aus!“
In dem Punkt musste der Rotschopf seinem Digimonpartner zustimmen, es sah alles ziemlich köstlich aus. Er konnte sich ehrlich gesagt auch kaum zurückhalten, mit etwas gierigen Augen das Essen an den Ständen zu beäugen.
Er erschrak kurz, als sich die Brünette dann an den 15-Jährigen wendete und mit einem fetten sowie zuversichtlichen Grinsen Daisuke darauf hinwies, dass er doch bestimmt etwas spendierte.
„Na klar doch! Sucht euch aus was ihr wollt, es geht auf mich.“ Daisuke hatte zum Glück daran gedacht, mehr von seinem Taschengeld mitzunehmen. Die beiden hatten im Voraus vereinbart, den heutigen Tag als Date zu deklarieren, in der Hoffnung, damit Kari und T.K die Augen zu öffnen und etwas eifersüchtig zu machen. Deshalb sah Hanami heute zusätzlich sogar noch umwerfender aus als normalerweise, sodass Daisuke fast meinte es war ein Traum was hier gerade vor sich ging. Abgesehen von Kari natürlich war der Schüler normalerweise nicht mit so einer hübschen Begleitung unterwegs. Da Davis nicht wusste, wie Hanami es fand, offensichtlich angestarrt und von oben bis unten abgescannt zu werden – wahrscheinlich mochte sie es weniger, zumindest er selbst fand es nervig – tat er es lieber heimlich. Die Brünette sah wirklich sehr entzückend in ihrem fliederfarbenen Kleid und den dazugehörigen Accessoires aus. Ob Kari wohl auch so süß in sowas aussehen konnte? Er konnte es sich irgendwie nur schwer vorstellen.
Der Fußballer merkte, wie ihm etwas wärmer in der Bauchgegend und im Gesicht wurde je länger er Hanami betrachtete und konzentrierte sich daher schnell auf die ganzen Stände um sie herum. Wieso wurde er plötzlich auch etwas nervös?
Bevor er sich jedoch länger Gedanken über seine Mitschülerin machen konnte, wurde der 15-Jährige aus den Gedanken gerissen. Hanamis Frage, wo Takeru denn sein würde, war die Gelegenheit, dass Fußballspiel anzusprechen. „Ich denke, bei der Menschenmasse hier wird es schwer sein, ihn so auf dem Gelände zu finden. Aber nachher findet ein Fußballspiel statt, bei dem auch Karis Bruder Taichi mitspielt. Ich gehe stark davon aus, dass Kari mit Takeru dort hingehen wird.“ Daisuke merkte, wie ein Funke Eifersucht in ihm aufkeimte, als die brünette Mitschülerin überlegte, ob Takeru das Kleid wohl gefallen würde. Was war denn auf einmal nur los? Verwirrt unterdrückte er dieses Gefühl wieder und versuchte, sich nichts anmerken zu lassen: „Also wenn ihm das nicht gefällt, dann weiß ich auch nicht. Zumal es dir hervorragend steht.“
Nach einer Weile blieb Hanami gedankenverloren vor einem Snack-Stand stehen und musterte alles sehr genau und machte den Anschein, als könnte sie sich nicht entscheiden. „Kann ich dir mit der Auswahl irgendwie helfen?“, fragte Daisuke daher mit hochgezogener Augenbraue und fügte noch hinzu: „Du kannst auch gerne mehrere Sachen haben.“
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Hanami Suzuki

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Aug 24, 2018 3:08 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Daisuke & Hanami & Kyoko


„Ja! Finde ich auch“, freute sich Hanami gemeinsam mit dem Digimon auf die Speisen, die sie kosten könnten. „Ich weiß gar nicht, wofür ich mich entscheiden soll. Das riecht alles so gut“, seufzte sie und betrachtete alle Auslagen, an denen sie vorbei gingen. Eigentlich hatte sie ja sogar bereits gut gegessen, aber nun hatte sie dennoch wieder Appetit. „Ich glaube, ihr habt einen ganz schlechten Einfluss auf mich“, seufzte sie. „Das heißt aber heute Abend auch eine Extratanzeinheit…“ Nicht, dass ihr das viel ausmachen würde. Sie liebte das Tanzen. Aber sie konnte schließlich nicht immer nur essen.
Enttäuscht zog Hanami eine Schnute, als Daisuke verriet, dass er es schwerer werden würde, Takeru auf dem Fest zu finden. „Habt ihr keinen Treffpunkt ausgemacht?“, wollte sie wissen. „Ich dachte, ihr trefft euch heute mit allen…“ Aber vielleicht war es eher eine lockere Verabredung gewesen? Dennoch hatte sie natürlich gehofft, dass sie schnell auf Takeru treffen würden. „Ich bin auch schon ganz gespannt auf die anderen. Sind Yamato Ishida und Ken Ichijouji auch hier?“, erkundigte sich Hanami und sah sich um, als würde sie die beiden direkt hinter der nächsten Ecke erwarten. „Ich meine, treffen wir sie auch?“ Sie wusste, dass Takerus Bruder auf diese Schule ging. Aber sie wusste natürlich nicht, ob sie ihn zu Gesicht bekommen würde. Zwar interessierte sich Hanami nicht für dessen Band, aber er war Takerus Bruder und das machte ihn interessant.
„Wunderbar! Dann sehen wir uns das Spiel natürlich auch an!“, kommandierte Hanami sofort und warf Demiveemon einen Blick zu. „Magst du Fußball?“, wollte sie wissen, bevor sie Daisuke ansah. „Ich finde Fußball ehrlich gesagt langweilig. Ich kenne aber auch die Regeln nicht. Ich hoffe, sie haben hier auch eine Tanzgruppe. Dann langweile ich mich dort wenigstens nicht.“ Wobei sie sich sicher nicht langweilen würde, wenn Takeru bei ihr stehen würde. „Mag Takeru Fußball?“, stellte sie daher die wichtige Frage. Wenn ja, würde Daisuke sie noch schnell über alles Wichtige aufklären müssen.
Die nächste Aussage ihres Mitschülers brachte Hanami zum Strahlen. Sie hatte eigentlich kein Kompliment erwartet. Vor allem nicht, weil sie nicht geglaubt hatte, dass es Daisuke auffallen würde, wenn sie sich mehr als sonst zu Recht machen würde. „Danke!“, freute sie sich und drehte sich prompt einmal um die eigene Achse. Eigentlich war sie gar nicht auf sein Lob aus gewesen. Aber nun, wo er es ausgesprochen hatte, freute sie sich sehr darüber. „Es ist ein gutes Zeichen, dass es dir auffällt. Dann fällt es ihm bestimmt auch auf!“, fand Hanami ermutigt und mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht. So konnte es wirklich gerne bleiben. Heute würde bestimmt ein toller Tag werden.
„Mehrere Sachen?“ Nun brachte Daisuke sie ja wirklich auf Ideen. „Okay, wie du willst.“ Es war immerhin sein Geldbeutel, der heute leiden würde und obwohl sie reicher war als er, fühlte Hanami sich nicht wirklich schuldig. Stattdessen sah sie sich um und entdeckte einen Oktopus Bällchen stand. „Fangen wir damit an“, schlug sie vor und trat auf den Stand zu. „Oder willst du lieber Nudelsuppen der Konkurrenz testen?“, erkundigte sich Hanami und knuffte ihre Begleitung leicht mit der Schulter, bevor sie zielstrebig auf den besagten Stand zuging.
„Hallo, wir nehmen eine große Portion“, flötete sie dem Mädchen am Stand entgegen und schenkte ihr ein gewinnendes Lächeln. Die Portion könnte sie dann ja schließlich teilen und danach etwas anderes essen. „Er zahlt“, fügte sie dann noch hinzu und grinste Daisuke dabei an.


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Kyoko Sanada

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Sa Aug 25, 2018 10:51 am

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Daisuke & Hanami & Kyoko

Nun ließ auch noch ihr Klassenkamerad das Mädchen allein am Stand. Wie gemein! Mit einem etwas verzogenen Gesicht kümmerte sich Kyoko darum, dass die Oktopusbällchen nicht anbrannten. Der Geruch, der ihr immerzu in die Nase stieg sorgte bei ihr für Unwohlsein. Wieso hatte sie nur solch ein Pech und wurde ausgerechnet an diesem Stand zugeteilt? Jeder andere Stand wäre ihr Recht gewesen und sie hatte das große Los gezogen, ausgerechnet an diesem arbeiten zu müssen. Dodomon linste immer wieder heimlich aus dem Rucksack und hoffte, etwas von dem Essen abgreifen zu können, doch so gern Kyoko ihren Digipartner auch mit diesen Stinkbällchen gefüttert hätte, los geworden wäre sie das Zeug eh niemals. Hoffentlich würde ihre Schicht so schnell wie möglich rum sein und sie könnte den Tag mit Dodomon genießen. Ob Tomiko wohl später etwas Zeit haben würde, einmal gemeinsam über das Sommerfest zu gehen? Ein leiser Seufzer entfuhr ihr, als sie an ihre Klassenkameradin dachte. Wo steckte diese eigentlich?
Als sie jedoch plötzlich angesprochen wurde, schreckte sie aus ihren Gedanken auf. Ein wunderschönes Mädchen stand direkt vor ihr und wollte eine große Portion Oktopusbällchen. Ihre Erscheinungsbild schüchterte Kyoko irgendwie ein, überwältigte sie aber zugleich auch. Und dann entdeckte sie in den Armen der jungen Frau Demiveemon. Was machte das denn da? Und dann fiel ihr auch Daisuke auf. "Oh.. ehm. Hi.", murmelte sie als Begrüßung an die beiden gewandt. Wollten sie das Zeug wirklich? Die Rothaarige beugte sich etwas über den Stand. "Seid ihr sicher, dass ihr welche wollt? Die riechen doch schon so...", der jungen Frau fiel gar nicht ein, wie sie die Abneigung dagegen beschreiben sollte. Wirklich produktiv war das aber auch nicht, fiel ihr dann ein, weswegen sie sich hektisch erhob und mit ihrer Hand wedelte. "Ehh, vergesst bitte, was ich gesagt habe. Eine große Portion, kommt sofort!", brabbelte sie dann schnell und schnappte sich eine Schale, um die Portion zu zubereiten. Mit langen Fingern buchsierte sie die Bällchen in die Schale, fischte noch zwei Essstäbchen-Paare hervor und reichte die Schale inklusive Servierten zu dem hübschen Mädchen. "Das macht dann bitte einmal 400 Yen und guten Appetit.", entgegnete sie dann mit einem Lächeln und war froh, als ihr die Schale abgenommen wurde. Als Daisuke seinen Geldbeutel zückte und nach dem Geld fischte, erhob Kyoko erneut die Stimme: "Schön, dass ihr hier seid. Habt ihr die Anderen schon gesehen?", konnte ja nicht schaden, mal zu fragen. Vielleicht hatte der Junge, wenn sie sich nicht irrte, war sein Name Daisuke, auch Tomiko gesehen. Und der Ausblick, später eine gute Freundin sehen zu können, gab ihr doch genug Kraft, diesen kleinen Albtraum hinter sich zu bringen.
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Wataru Masuda

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Sa Aug 25, 2018 11:49 am

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Kazuki, Miki & Wataru (& Yoshio)


Eigentlich hatte sich Wataru schon auf das diesjährige Sommerfest gefreut, da er endlich mal nicht an einen Stand oder in einem der Cafés zugeteilt worden war. Der Lilahaarige hasste es, mit Leuten reden zu müssen und dann auch noch gespielt gute Laune zu haben.
Doch sein entspanntes Gefühl, einfach mal zu nichts gezwungen zu werden und sich in Ruhe das Fest ansehen zu können, findet ein jähes Ende als sein Bandkollege Kazuki verkündete, einen KoD-Stand angemeldet zu haben. Für 100 Yen konnten sich die Leute dort einen Kuss von den Bandmitgliedern abholen. An sich hatte der etwas verschwiegene Schüler damit kein Problem, denn es war eine neben den Clubs eine gute Möglichkeit für Kazuki und ihn, Mädels kennenzulernen, und es würde dem Image von KoD mit Sicherheit nicht schaden. Doch die Tatsache, dass der Rothaarige sie vorher nicht eingeweiht hat oder es wenigstens auf irgendeine Art angesprochen hat, machte ihn sauer. Zwar konnte er sich den Grund dafür gut vorstellen – Yamato und Yoshio hätten niemals zugestimmt, wenn sie vorher darüber geredet hätten – doch es fühlte sich trotzdem wie Verrat an. Kazuki konnte sich doch nicht so über den Rest der Band hinwegsetzen. Sie bestimmten doch immer zusammen, was sie machten und was nicht und wie man sehen konnte, brachte sowas nur Unruhe und Streitigkeiten.
Daher konnte Wataru es sehr gut verstehen, dass auch ihr Lead-Sänger Yamato darüber nicht sonderlich begeistert war und mit wütendem Gesichtsausdruck abzog. Kaum war der Blondschopf in der Menschenmasse verschwunden, gab Wataru seinem Kollegen einen Klapps gegen die Schulter. „Nicht cool, Bruder. Musstest du uns so in den Rücken fallen? Dafür bist du uns dick was schuldig, das weißt du, oder?“ Dann sah sich der 18-Jährige um. Hoffentlich bekam hiervon niemand was mit, der Keyboarder hatte keine Lust, dass es Gesprächsthema Nummer 1 wurde, warum sie sich stritten.
Doch plötzlich trat ein brünetter Kerl an den Rest der Band heran, begrüßte Kazuki und nickt Yoshio und dem lilahaarigen Musiker zu. Mit einem schnellen Blick musterte der Schüler den Jungen von oben bis unten. Zuerst konnte Wataru ihn nicht zuordnen. Der Brünette machte nicht den Anschein, als ob er ein Fan wäre. Dafür schein er mit Kazuki zu vertraut zu sein. Dann fiel dem Schüler ein, dass Kazuki hin und wieder etwas von einem Miki erzählte und auch manchmal am Fußballfeld abhing. Das musste wohl dieser Miki sein.
Als der brünette Fußballer fragte, was denn los sei, zog Wataru belustigt eine Augenbraue in die Höhe und sagte etwas höhnisch: „Ja, hau mal raus, Kazuki. Mal sehen, was er dazu sagt.“
Wataru war schon auf die Reaktion von jemanden gespannt, der scheinbar mitbekommen hatte, dass die Band mit Kazukis Idee nicht sonderlich begeistert war. Erwartungsvoll sah er zwischen dem Gitarristen und Miki hin und her.
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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Sa Aug 25, 2018 12:02 pm

30. August
Sommerfest
12:40 Uhr
Yamato & Sora

Ausgezeichnet. Die Abendplanung war schnell gemacht und klang mehr als verlockend. Es tat so gut, dass ihre Stimmung endlich wieder auf dem Punkt ankam, an welchem sie kurz vor Biyomons Verlust war. Endlich konnte sie sich wieder glücklich fühlen, wenngleich immer noch Schuldgefühle in ihr tobten. Niyokimon hatte ihr zwar schon gesagt, dass alles gut war, aber diese Last würde sie wohl für den Rest ihres Lebens mit sich tragen.
"Das ist gar kein Problem für mich. Sag mir einfach, was Du gerne hättest und ich kümmer mich um den Nachtisch.", entgegnete sie sofort auf seine Aussage. Sie wollte nun wirklich nicht, dass er alles übernahm, nach diesem Tag. "Du hast ja schon einen stressigen Tag, dann lass mich wenigstens ein bisschen was abnehmen, okay?", schob sie noch bittend mit einem Lächeln nach.

Mit einem Schmunzeln auf den Lippen machte sich Sora zusamen mit Yamato auf den Weg, eine weitere Kiste Anhänger zu besorgen. Auf den Gängen huschten immer wieder Schüler, die eilig irgendetwas vor sich her trugen, gelegentlich erfolgte von Mädchen Getuschel, als sie Yamato entdeckten, was Sora ja durchaus schon gewohnt war und gar nicht mehr beachtete. Nach einer Weile erreichten sie ein kleines Klassenzimmer, in welchem einige defekte Stühle und Tische waren, sowie Kisten, gefüllt mit Sachen für das Schulfest, quasi ein größerer Lagerraum. Kurz sah Sora sich um, um auszumachen, wo sich die Kiste mit den weiteren Wunsch-Anhängern befand, doch prompt wurde sie an den jungen Musiker gezogen und ihre Lippen wurden mit denen Yamatos versiegelt. Für einen kurzen Moment war die junge Frau überrumpelt, fand sich aber schnell wieder und schloss angetan die Augen, um seine Zärtlichkeit zu erwidern. Langsam hob sie die Arme und legte sie um den jungen Mann, in dessen Arme sie sich befand. Was für ein beflügelndes und aufregendes Gefühl das doch war. Es kam Sora wie eine halbe Ewigkeit vor, dass sie Yamato so nah gewesen war, umso schöner fühlte sich dieser Augenblick gerade an. Sie spürte, wie seine Zunge sanft über ihre Lippen glitt und zärtlich um Einlass bat, was Sora ihm sogleich auch gewährte und die seine mit ihrer in Empfang nahm. Ihre Arme schlossen sich weiter um den Musiker, ihren zierlichen Körper presste sie sanft gegen seinen. Irgendwie kam es ihr so vor, als hätte sie ihn seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen und dieses Loch, was in ihr klaffte, durch all die verwirrten Emotionen und Gefühle der letzten Wochen, wurde langsam mit Glücksgefühlen gefüllt.
Ein kurzes und leises Kichern entkam ihren Lippen bei seinen Worten und für einen ebenso kurzen Augenblick schenkte sie ihm ein warmes Lächeln, ehe sie ihre Lippen wieder auf seine legte. Wieso mussten sie nur gleich auf dieses Schulfest zurück? Zwar hatte sich Sora auf das Fest gefreut, aber die derzeitige Aktivität war doch viel spannender und aufregender. Aus Reflex suchten sich ihre zarten Finger den Weg in seinen Nacken und seinen Haaransatz, doch ehe sie diesen erreichte, stockte sie auch gleich wieder. Nicht die Haare. Nicht jetzt. Das musste sie sich wohl für den Abend aufheben, was ihr doch schwerer fiel, als sie dachte.
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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   

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Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule
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