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 Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule

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AutorNachricht
Tomiko Nakamura

Tomiko Nakamura

Anzahl der Beiträge : 23
Alter : 18 Jahre
Arbeit/Hobby : Schülerin | Tennis & Geige spielen
Wappen : Vernunft
Digimonpartner : Lunamon

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Okt 21, 2018 3:29 pm

30. August
Sommerfest
13:30
Tomiko & Kyoko



Ein Lächeln schlich sich auf das Gesicht der Blondine, als ihre Freundin aus dem Stand kam und erst mal durchatmen musste. Wage konnte Miko sich daran erinnern, dass Kyoko beiläufig mal gesagt hatte, wie sehr sie Oktopusbällchen verabscheute. Verübeln konnte sie das der Rothaarigen keineswegs, da Miko selbst das Essen nicht so appetitlich fand. Umso schöner war es also, dass ihre Freundin nun wieder in Freiheit war, so wie sie selbst. Ein ganzer Vormittag an solch einem Stand konnte sich auch extrem in die Länge ziehen, wie sie selbst am eigenen Leib hatte feststellen müssen. Die Zeit am Angelstand war einfach nicht vergangen, egal was Miko getan hatte und irgendwie hatte sie das mehr als frustriert.
Kurz darauf konnte die Blondine die Stimme des kleinen Digimonpartners ihrer Freundin vernehmen. Scheinbar schien Dodomon genauso Hunger zu haben wie ihr Lunamon. Wie sollte sie das nur ihrem Partner verübeln, wo es doch nun den ganzen Tag im Rucksack gesteckt hatte?
Vorsichtig zog Tomiko ihren Rucksack wieder ab, ehe sie auch schon sehen konnte wie Lunamon ihren Kopf etwas aus dem Spalt steckte. Freudig schaute es Kyoko an und schaute dann ebenfalls auf ihren Rucksack: „Ich habe auch immer noch solchen Hunger Miko. Mein Magen tut schon sooo doll weh“.
Was sollte Miko also anderes auf die Frage ihrer Freundin antworten, als ja? Mit einem Lächeln und ebenfalls einem flauen Gefühl in der Magengegend schaute die Blondine zu ihrer Freundin: „Von mir aus gerne. Ich bin selbst am Verhungern und scheinbar ist Lunamon es auch immer noch“.
Wenige Augenblicke später war die Stimme des anderen kleinen Digimon zu hören, weshalb Lunamon freudig anfing zu quietschen. Sofort wollte es aus dem Rucksack springen und zu ihren Freund verschwinden, was die Schülerin allerdings gerade so noch verhindern konnte.
„Verdammt Lunamon, wenn dich jemand sieht, bekommen wir riesigen Ärger. Ich weiß das Dodomon dein Freund ist, aber ihr müsst euch noch etwas gedulden“, auch wenn Miko etwas verärgert war, wollte sie es nicht an ihrem Digimon auslassen. An Dodomon gerichtet, fügte sie noch hinzu: „Wenn später wirklich die Luft rein ist, dann könnt ihr so viel spielen, wie ihr wollt, okay? Momentan ist es nur einfach viel zu gefährlich“.
„Pf, Langweilerin“, ertönte es trotzig aus ihrem Rucksack.
Augenrollend schob Miko sich ihren Rucksack wieder auf ihren Rücken und schaute dann wieder Kyoko an: „Ich finde die Idee sehr gut. Wir können uns von mir aus gerne später noch treffen. Dann haben wir auch in Ruhe Zeit und können uns voll und ganz auf die Digimon konzentrieren“.
Nachdem alles geklärt war und die Mädchen sich geeinigt hatten, hatten sie sich mit ein paar Fruchtspießen auf den Weg zum Fußballspiel gemacht. Noch immer konnte Miko den Hype um diese Sportart nicht verstehen, auch wenn sie gerne wollte. Allerdings versuchte sie sich so gut es ging der Gemeinde anzupassen. Auffallen wollte sie niemals, allein schon wegen ihrer Familie nicht. Was war also schon dabei zwischen vielen anderen Mädchen den Jungs beim Spielen zu zu sehen? Irgendwie taten die Mädchen in ihrem Alter das ja doch, glaubte Miko zumindest.
Auf der Tribüne angekommen erstaunte es die Blondine allerdings, dass so wenig Menschen nur anwesend waren. Normalerweise war es doch mehr als voll. Hatte sie mal wieder etwas nicht mit bekommen?
Nachdem die Mädchen sich hingesetzt hatten, zog Miko ihren Rucksack ab und legte diesen auf ihren Schoß, ehe sie den Reißverschluss öffnete und Lunamon mit ihrem Kopf raus schaute: „Miko? Wo ist mein Essen?“.
„Gedulde dich doch du kleines Monster“, kicherte Miko und gab ihrem Digimon ein paar Fruchtspieße.
Schnaubend nahm das Digimon ihr Essen an und fing freudig an zu futtern.
Immer noch verwirrt schaute Tomiko zu Kyoko rüber und legte dabei den Kopf schief: „Hast du vielleicht eine Ahnung wieso hier kaum Menschen sind? Ich hätte vermutet das hier mehr los ist, wenn ich ehrlich bin. Scheinbar habe ich mal wieder alles Interessante verpasst“.
Nachdem die Worte über die Lippen der Blondine gekommen waren, lehnte diese sich etwas zurück und fing ebenfalls an einen Fruchtspieß zu vernaschen. Es tat so gut endlich wieder etwas in den Magen zu bekommen, auch weil dieser wirklich danach verlangt hatte. Währenddessen schaute Miko freudig zu ihrer Freundin hinüber und begriff wieder einmal, was für ein Glück sie hatte so schnell auf dieser Schule Anschluss gefunden zu haben.
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Daisuke Motomiya

Daisuke Motomiya

Anzahl der Beiträge : 56
Alter : 15
Arbeit/Hobby : Schüler / Fußball
Wappen : Mut / Freundschaft
Digimonpartner : Veemon

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mo Okt 22, 2018 4:25 pm

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Takeru, Hikari, Daisuke & Hanami


„Nein, heute wirklich nicht. Normalerweise ist er viel besser“, entgegnete Daisuke unzufrieden, bevor er mit den Schultern zuckte. „Wer weiß, ich kann nicht von mir hundertprozentig auf andere schließen, wie es ihnen bei gewissen Erlebnissen geht, es ist auch nur ein Verdacht“, erklärte der Sportler. „Aber ich mache mir schon Sorgen. Schließlich geht es ja auch um Demiveemons Zuhause...“ Dabei streichelte er Demiveemon, der es sich total bequem in Hanamis Armen gemacht hatte, sanft über den Kopf. „Und ja, wir haben zwar ein paar freie Tage zur Entspannung, aber das heißt nicht, dass wir unsere Gefühle abschalten können. Manchmal kommt es eben hoch. Zumindest bei mir hin und wieder.“ Als seine brünette Mitschülerin dann ihre Meinung kundtat, woran das schlechte Spielen kommen könnte, betrachtete sich Davis Taichi genauer und musste feststellen, dass sie recht hatte, Er war zu sehr mit Taichis kaum vorhandener Taktik beschäftigt, dass ihm der dunkle Schatten in dessen Gesicht jetzt erst auffiel. Was war da denn passiert? Zuerst die Schulter, jetzt sowas. „Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass er etwas demoliert aussieht“, gab der Rotschopf etwas peinlich berührt zu.
Auch Hanami schien nervös zu werden, nachdem Takeru auf sich und Kari aufmerksam gemacht hatte. Davis konnte sich ein kurzes Lächeln nicht verkneifen, als Hanami wie immer unbedingt wissen musste, ob noch alles an der richtigen Stelle saß. „Du siehst immer noch wunderschön aus“, antwortete Daisuke und übertrieb dabei keineswegs.
„Und stelle dir vor, gleich kannst du deinen Liebling von ganz ganz nah betrachten“, sagte Daisuke, als diese bereits jetzt schon zu schwärmen begann, wie gut der blonde Digiritter doch aussah.
Daisuke lachte sich Heimlich ins Fäustchen. Wenn Takeru und Kari nur wüssten, was der wahre Grund dafür war, dass er sich so sehr über die Anwesenheit der beiden freute. Doch das konnte er natürlich nicht sagen. „Ja, schließlich spielt Taichi und es ist immer schön, bekannte Gesichter zu sehen. Bis jetzt hatten wir da nämlich nicht so viel Glück. Hier ist es wirklich ein bisschen größer als gedacht“, sagte der Sportler daher nur die halbe Wahrheit und schenkte Hanami dann das liebevollsten Blick und Lächeln, was er draufhatte, als sie mitteilte, nur ihm zuliebe da zu sein. „Das finde ich auch echt super von dir, dass du dich für mich dazu überwinden konntest."
Nachdem der Digiritter sein heutiges Date freudig vorgestellt hatte, beobachtete er die Gesichter seiner beiden Kollegen ganz genau. Hikari war zwar freundlich wie immer, doch ihr Blick sagte was anderes. Ahnte sie etwas, was Hanami und er vorhatten? Oder war es einfach nur ihr schlechtes Gewissen wegen ihrer Beziehung zu Takeru? Egal was es war, sie würde nicht so leicht zu überzeugen sein, dass Davis das Interesse verlor. Davis ließ sich allerdings nichts anmerken und spielte weiter seine Rolle. Wenn das der Fall war, dass Kari sie jetzt schon zu durchschauen begann, durfte er nicht nachlässig werden. „Ja genau, Taichis Spiel konnte ich unmöglich verpassen“, pflichtete Davis seiner Begleitung bei. „Aber im Moment sieht es ja nicht so gut aus.“ Hoffentlich lief die zweite Halbzeit besser.
Takeru hingegen war weitaus offener und schien sich ehrlich zu freuen, Daisuke in Begleitung der Brünetten zu sehen. Nach dem kurzen Austausch zwischen Hanami und ihrem Liebling wendete der Fußballer sich an Hanami, als Kari mit ihr zusammen etwas zur Erfrischung besorgen wollte. „Überrasch mich. Du weißt, ich bin nicht sehr wählerisch, wenn es ums Essen und Trinken geht und bin offen für Neues“, gab Daisuke seine Bestellung auf, nahm ihre Hand und drückte diese mit einem zuckersüßen Lächeln im Gesicht. Er konnte sich vorstellen, dass Hanami am liebsten ausflippen wollte. Sie war mit Sicherheit weder bereit, nach so kurzer Zeit sich schon wieder von Takeru loszureißen, besonders, wo sie ihn doch tatsächlich in ein Gespräch verwickelt hatte – eigentlich bewundernswert, dass sie nicht in Ohnmacht gefallen ist- noch wollte sie mit Kari alleine sein. Dennoch hatte der Fußballer keine Bedenken, dass sie ihre Fassade so gut es ging wahren würde. Bei sich selbst war er da im Moment nicht so sicher. Daisuke war weder mit Takeru noch mit Kari alleine gewesen seit er von der Beziehung wusste. Irgendwann musste der Tag wohl oder übel kommen. Auf jeden Fall durfte er jetzt keine Unsicherheit zeigen. „Bis gleich“, verabschiedete er sich, nahm Demiveemon entgegen und wand sich dann dem blonden Digiritter zu, bei dem er im richtigen Moment noch einen fragenden Gesichtsausdruck sehen konnte. Davis hatte noch keinem davon erzählt, dass Hanami von ihren Digimon Bescheid wusste, und in diesem Fall wollte er es ehrlich gesagt auch seiner Mitschülerin überlassen. Sie würde den Sportler sicher umbringen, wenn er ihr ein Gesprächsthema mit Takeru verwehrte, um so näher an Takeru heranzukommen.
Doch Davis konnte den Blick auch nicht komplett ignorieren oder lügen. Er musste etwas darauf sagen, wenn er den Stress in Grenzen halten wollte, weil er einer Außenstehenden etwas erzählt hatte und er selbst noch nicht mal die anderen darüber informierte. Allerdings wusste er nicht recht, wie er es am besten erklären sollte. Plötzlich überkam dem Fußballer ein schlechtes Gewissen. Fühlten sich so Kari und Takeru bezüglich ihrer Beziehung? Wussten sie auch einfach nicht, wie sie mit der Sprache herausrücken sollten und hielten es deswegen so lange geheim? Und Davis war deswegen total sauer und verletzt gewesen, weil sie nichts gesagt haben. Dabei konnte er es gerade irgendwie nachvollziehen. Was Takeru wohl dazu sagen würde, dass er Hanami einfach von den Digimon erzählt hatte? Der Rotschopf wartete kurz, bis die beiden Mädchen außer Reichweite waren und erklärte dann zögerlich kurz und knapp: „Hanami weiß Bescheid, dass Demiveemon kein Plüschtier ist. Aber keine Sorge, sie hat hoch und heilig versprochen, es für sich zu behalten. Ich habe ihr erklärt, wie sich unsere Digimon in der Öffentlichkeit verhalten müssen und warum.“

Wenn Hanami hören konnte, dass Takeru sie nett fand, wäre sie vermutlich wirklich direkt vor dessen Augen in Ohnmacht gefallen. Es war zwar kein supertolles Kompliment, doch in Hanamis Augen gehörte die Aussage bestimmt unter andere anderem zum Nonplusultra. Besonders, da Takeru es auch aufrichtig meinte, das sah Daisuke ihm an. Bei der Frage, wie das zwischen den beiden zustande kam, zögerte der Digiritter. Hoffentlich war das reines Interesse und keine Fangfrage. Doch T.K. machte nach wie vor nicht den Eindruck, dass er etwas bemerkte. Dan schob er den Gedanken schnell zur Seite. Was auch immer es war, Daisuke war für so einen Fall vorbereitet. Hanami und er dachten sich schon, dass so etwas kommen würde. „Ach weißt du, das ist eine echt lustige Geschichte. Ich war vor einigen Wochen mit ein paar Freunden unterwegs, und sie war auch dabei. Wie es der Zufall wollte haben wir uns wirklich sehr gut verstanden und naja, seitdem treffen wir uns regelmäßig.“ Das klang doch recht plausibel.
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Hikari Yagami

Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Okt 23, 2018 12:59 pm


30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Takeru, Hikari, Daisuke & Hanami


Etwas störte sie. Eigentlich sollte sie sich freuen, für Daisuke dass er nun ein Date hat doch etwas stimmte nicht. Was es war? Sie hatte keine Ahnung. Große Augen machte Hikari allerdings auch weil sie sah wie sie mit dem Digimon umging. Fast wäre ihr der Mund aufgeklappt. Gut, es war Daisukes Entscheidung wem er davon erzählte. Aber war es nicht vielleicht etwas zu früh gewesen? „Zwar spielt mein Bruder mit, ja, aber seit ich denken kann schaue ich ihm schon zu.“ etwas anderes störte sie nur. Das sie so viel von Takeru verpassen würde, sie hatten immerhin ein Date und es zu verpassen würde sie doch sehr stören. Den Vorschlag des Mädchens nahm sie jedoch gerne an. „Hört sich gut an.“ doch auch sie sah dass dort an einem anderen Stand viel los war. „Gut nun weiß man warum nicht so viel beim Spiel los ist“ bemerkte sie eigentlich nur beiläufig.
Hanami benutzte dann das Wort 'Freund‘ für Takeru und ihre Wangen liefen rot an. Es war so ungewohnt jemand anderes darüber sprechen zu hören. „Ja Yamato ist der Bruder von Takeru und er spielt in dieser Band mit.“ stellte sie dann klar „Es wirkt in der Schule nur nicht immer so weil wir einfach einige Zeit es noch für uns behalten haben. Wenn man von einer tiefen Freundschaft wie wir sie haben zu einer Beziehung über geht dann will man die erste Zeit für sich haben. Besonders weil wir nicht wussten wie Yamato oder auch Taichi darauf reagieren ... die beiden sind beste Freunde und wir alle kennen uns schon eine kleine Ewigkeit“ Hikari lächelte etwas. So viele Dinge waren passiert die sie zusammen geschweißt haben.
Aber dies war nicht alles, eigentlich wussten sie auch nicht wie sie es Daisuke erklären sollten. Ihm weh zu tun war das letzte was sie tun wollte. Doch vielleicht hatte er es nun überwunden? Vielleicht konnte es nun besser werden? „ ... du hast eben so normal auf Demiveemon reagiert“ fing sie langsam an „ ... dann hast du sicherlich schon einiges von unserer Gruppe erfahren“ Hikari stellte sich am Getränkestand an. Es war seltsam mit jemanden darüber zu sprechen die sie kaum kannte. „Daisuke hat sich eingeweiht“ er würde Demiveemon sicherlich sonst nicht jemanden geben.
Als Hikari an der Reihe war bestellte sie Takerus Lieblingssorte und dann ihre. Hin und wieder musste sie darüber schmunzeln wie gut sie ihn eigentlich kannte aber in gewissen Dingen auch wieder nicht. Zu dem hätte sie nie vermutet was er wirklich fühlte obwohl sie viel Zeit mit einander verbrachten. Auf der anderen Seite wusste sie genau welche Filme er mag, welches Essen und wie er reagierte wenn ein Spiel mal nicht so viel wie er es sich erhofft hatte. Hikari stellte sich leicht zur Seite damit auch Hanami ihre Bestellung aufgeben konnte. „Sollen wir dann wieder zurück gehen? Nicht dass ich dich noch von deinem Date abhalte“ dabei wollte sie nur den Jungs etwas Zeit geben damit sie mal reden konnten.
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Kyoko Sanada

Kyoko Sanada

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Okt 24, 2018 2:00 pm

30. August
Sommerfest
13:30
Tomiko & Kyoko

Kyoko konnte gar nicht fassen, dass sie die Schicht am Oktopusbällchenstand tatsächlich hinter sich gebracht hatte. Hoffentlich würde sie nie wieder bei so etwas arbeiten müssen. Oder sie brachte das nächste Mal einfach den Mut auf, zu sagen, dass sie gern woanders arbeiten würde. Noch immer hatte sie den Geruch dieser Bällchen in der Nase und so schnell würde dieser wohl auch nicht verschwinden, stellte sie enttäuscht fest. "Tut mir leid, wenn ich den ganzen Tag nach Oktopusbällchen riechen sollte...", murmelte Kyoko etwas verlegen und wedelte kurz mit ihrer Hand frische Luft zu ihrer eigenen Nase. "Ich finde, Du riechst lecker!", entgegnete Dodomon. "Ehm...danke.", das war nicht gerade tröstend. So ganz hatte sie bei den Digimon noch nicht durchgeblickt, aber vermutlich liebten diese Wesen es, zu essen, egal was es war. Zum Glück lenkten die Fruchtspieße sie alle von dem leidigen Thema Oktopusbällchen ab, denn kaum hatten sie sich gesetzt, fiel Dodomon über den Spieß her und Kyoko verleibte sich den ihren auch ein. "Ohhh, so lecker! Und so süß!", gab Dodomon erfreut von sich, während es jeden Bissen sichtlich genoss. Scheinbar mochte es Obst, das war doch gut zu wissen. Es hatte zwar auch schon anderes zu sich genommen, aber nie hatte es so schwärmend über etwas geredet. Gerade hatte es den letzten Bissen zu sich genommen und vertilgt, als das kleine Wesen plötzlich aufleuchtete und seine Gestalt veränderte. Beinah wäre Kyoko von Schreck der Fruchtspieß aus der Hand gefallen. "D..Dodomon..!", hauchte es entsetzt aus und starrte es an, wie es leuchtete, unfähig, irgendetwas zu tun. "Myaaa!", kam es von Dorimon, was im Vergleich zu seiner Vorstufe nun Beinchen und Öhrchen sowie ein kleines Schwänzchen besaß. "W...was ist passiert..?", wollte die Rothaarige entsetzt wissen, während das Digimon sich zu ihr umdrehte und sie angrinste. "Das Essen war so gut, dass ich wohl digitiert bin! Ich bin jetzt...Dorimon!", schnatterte es fröhlich drauf los und rannte einmal im kleinen Kreis. "Jetzt können wir viel einfacher fangen spielen!", fiepste es gleich Lunamon an. "Digi...tiert..", gab sie sprachlos von sich und sah überrascht zu Tomiko. "Ich...dachte, sie digitieren nur, wenn wir in Gefahr sind?", fragte die junge Frau die Andere irritiert. Scheinbar war das wohl nicht immer der Fall. "Vielleicht sollte ich Sora mal bei Zeiten dazu fragen..", stellte sie fest und senkte den Blick wider auf das kleine Digimon. "Willst Du den nicht mehr?", wollte Dorimon vollkommen selbstlos und ohne Hintergedanken wissen, als es merkte, dass Kyoko ihren Fruchtspieß nicht mehr weiter aß. "Ehm..willst Du ihn haben?", fragte sie dann und sah direkt, wie die Augen des kleinen lilafarbigen Digimons zu strahlen begannen. "Jaaaa!", freute es sich riesig und nahm das letzte Bisschen entgegen. Kyoko hob den Blick und verfolgte das Fußballspiel. Noch stand es Unentschieden, wie es schien. Beide Mannschaften lieferten sich ein spannendes Match und keiner von beiden wollte scheinbar verlieren. Zu deutlich erkannte sie Taichi auf dem Spielfeld, seine Haare fielen eben überall auf, wie sie fand. Und schon kämpfte sich der Anführer der Gruppe durch die gegnerischen Spieler und versenkte den Ball im Tor. Die Menge riss die Arme in die Luft und begann zu jubeln. Kyoko setzte auch prompt zum Applaus an. "Super!", rief sie aus, ungeachtet dessen, ob Taichi sie gehört hatte oder nicht. Neugierig streckte Dorimon den Kopf hinter dem Rucksack hervor und schaute dem Spiel ebenfalls zu während Kyoko kurz über den Kopf des Digimon streichelte, ehe es auf ihren Schoß sprang. "Wah..! Dorimon..was, wenn Dich jemand sieht?", hauchte sie schnell aus. "Ich verspreche, ich werde mich nicht bewegen..", entgegnete es leise und hielt tatsächlich still. Nun hob sie die andere Hand und streichelte sanft über das Fell des Digimons, während sie leicht schmunzelnd den Kopf schüttelte.
Mit der anderen Hand stützte sie sich auf der Bank auf und blieb dann wie erstarrt, als sie merkte, dass sie Tomikos Hand mit der ihren berührte. Sofort ging ihr Herz ein wenig schneller und innerliche Panik stieg irgendwie in ihr auf. Was würde die Blondine jetzt denken? Was würde sie tun? Kyoko schien regelrecht versteinert und wusste nicht so Recht, was sie tun sollte. Die Vernunft in ihr schrie, dass sie besser die Hand zurück ziehen sollte, aber irgendwie war da ein Gefühl was wollte, dass es so blieb, wie es war.
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Hanami Suzuki

Hanami Suzuki

Anzahl der Beiträge : 33
Alter : 15
Arbeit/Hobby : Schülerin, Vorsitzende des Veranstaltungskommitees, Cheerleaderin

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Okt 24, 2018 3:04 pm


30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Hikari & Hanami

Obwohl Daisuke gar nicht die Person war, von der Hanami Komplimente hören wollte, konnte sie gar nicht anders, als sich zu freuen. Er fand sie wunderschön? Ihr Lächeln wurde nach strahlender, als sie das Kompliment vernahm. Wahrscheinlich sollte sie sich gar nicht so sehr freuen, wo doch Daisuke auch gar nicht die Person war, von der sie eigentlich Komplimente erhalten wollte.
Doch die Verwunderung über ihre Freunde diesbezüglich war schnell verflogen. Denn prompt war Hanami absolut davon begeistert mit Takeru zu sprechen. Und der war sogar aufrichtig nett zu ihr. Netter als sonst, fand Hanami begeistert. Jedoch war es traurig, dass er nun netter zu ihr war, wo er sie für Daisukes Date hielt und sich vermutlich deswegen um sie bemühte. Doch sie nahm sich vor, dass der Grund erstmal egal war. Hauptsache sie lernten sich erstmal kennen und dann konnte sie immer noch weiter sehen.
Gerade musste sich Hanami sogar wirklich zusammenreißen, dass sie nicht Takeru anstrahlte, sondern ihr vermeintliches Date. Denn der anderen Junge war einfach so gutaussehend und das Lächeln, was er ihr schenkte, ließ ihre Knie weich werden. Und dass er wusste, dass sie Cheerleaderin war, freute Hanami ungemein. Dann war sie ihm also aufgefallen! Das war ein gutes Zeichen. „Ich war mir gar nicht sicher, dass wir überhaupt auffallen. Die meisten kommen schließlich um das Spiel zu sehen und ihr seid ja auch viel zu beschäftigt um uns richtig wahrzunehmen“, gab sie zurück und schenkte dann Daisuke ein Zwinkern. „Das nächste Mal weißt du ja, auf wen du achten musste, Daidai“, flötete sie ihm zu und stellte fest, dass sie sich wirklich freuen würde, wenn Daisuke ihr tatsächlich zu sehen würde. Aber das konnte sie vermutlich nicht zwingend erwarten. Außerdem war er ja auch gar nicht ihre Zielperson.
Dennoch wollte sie ihm gerne wirklich etwas Leckeres mitbringen. Immerhin hatte sie ihm auch schon ein paar nettes Cafés gezeigt, die ihm anscheinend sogar gefallen hatten. Also nahm sie sich vor, etwas auszusuchen, was ihr Mitschüler selber bestimmt nicht bestellen würde. Und da Hikari ihrem Vorschlag Bubbletea zu besorgen zu stimmte, begann sie schon zu überlegen, welche Geschmacksrichtung Daisuke mögen würde.

Doch Hikaris Blick schien noch auf dem Stand zu weilen, der sich nebenan befand. Noch nie hatte Hanami Takerus Bruder wirklich gesehen. Natürlich wusste sie, wie er aussah. Aber live war sie ihm eben noch nie begegnet und war daher doch relativ neugierig. Leider war die Sicht eindeutig versperrt, weswegen sie aufgab nach ihm zu suchen. „Es muss ziemlich cool sein, wenn man jemanden kennt, der in einer Band spielt“, stellet Hanami fest. „Wobei ich ja glaube, dass es Daisuke weniger beeindruckt. Dafür redet er ständig von deinem Bruder“, bemerkte die Schülerin und drehte sich eine Locke um den Finger. „Er ist ziemlich begeistert von… Taichi?“ So hieß er doch, oder? Es konnte ja nicht schaden, dass Hikari erfuhr, wie sehr Daisuke ihren großen Bruder mochte.
Allerdings traf das wohl auch auf Takeru zu, wie Hanami schnell feststellte. Ihre Brüder waren beste Freunde? Das war aber gar nicht gut. Dagegen würde Daisuke wohl nur schwer ankommen können, selbst wenn er ihren Bruder noch so sehr mochte. Wieso hatte sie denn dieses Detail noch nicht von ihrem Komplott Partner erfahren? Da würde sie aber mit Daisuke schimpfen müssen. „Sind sie?“, wunderte sich Hanami daher und versuchte abermals vergeblich Takerus Bruder auszumachen. „Irgendwie scheinen alle von euch eng miteinander befreundet zu sein“, fiel ihr ein wenig missmutig auf. „Daisuke schmeißt mit Namen um sich, als wäre sie… ich weiß nicht, wie Familie.“ Hanami hatte selbst auch enorm viele Freunde und erfreute sich großer Beliebtheit. Aber das hier war eine Nummer größer. Ob es daran lag, dass sie viel zusammen durchstanden? Plötzlich fühlte sie sich noch ausgeschlossener als vorher und das gefiel ihr gar nicht. „Ich stelle es mir schwierig vor, mit jemanden zusammen zu kommen, den man schon lange kennt“, überlegte Hanami gespielt weiter. „Woher soll man wissen, ob man jemanden mag weil man ihn mag oder weil man eben an ihn gewöhnt ist?“, erklärte sie und hielt dann wiederrum gespielt entsetzt inne. „Also.. für mich wäre das schwierig. Bei euch ist das natürlich etwas ganz anderes. Ihr seid süß zusammen!“, beteuerte sie und schüttelte sich innerlich über ihre Worte. Die beiden waren kein bisschen süß zusammen! Takeru war perfekt und Hikari… nun ja… eben nicht. „Ich dachte nur gerade, dass ich direkt gemerkt habe, was für ein toller Kerl Daisuke ist, als ich mich mit ihm unterhalten habe“, fügte sie hinzu und stellte fest, dass sie nicht mal log. „Er ist was Besonderes, findest du nicht?“ Sie seufzte verträumt und hoffte, dass sie Hikari ein wenig auf Daisuke aufmerksam machen würde.
Dann wechselte Hanami das Thema, um nicht zu übertreiben. Sie durfte sich einfach nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, das wusste sie. „Was denkst du, schmeckt Daisuke am besten?“, wollte sie von Hikari wissen. „Du kennst ihn ja immerhin besser als ich. Also länger“, fügte sie hinzu und ließ die Augen über die Schilder mit der Auswahl schweifen. „Und Daisuke hat mir ein paar Dinge über…“ Hanami senkte die Stimme. „Über die Digiwelt erzählt.“ So ungerne sie es auch zugab, so sehr interessierte es sie dann auch doch die Tatsache, wie es für Hikari gewesen war.
Hikari jedoch schien sich mit der Tatsache schwer zu tun, dass Hanami überhaupt von den Digimon wusste, was ihr gar nicht gefiel. „Hätte Daisuke es mir verheimlichen soll oder Demiveemon immer Zuhause lassen sollen, wenn wir uns treffen?“, entgegnete sie ein wenig schnippisch und musste sich dann doch sehr zusammenreißen. Denn ein Streit mit ihrer Mitschülerin war alles andere als gut. „Ist es schlimm, dass ich davon weiß?“, fügte sie leiser und versöhnlicher hinzu. „Ich werde es niemanden verraten“, versicherte sie Hikari und meinte das sogar wirklich ernst. „Ich finde es interessant, was Daisuke zu erzählen hat. Er redet wirklich viel von euch allen.“
Erstaunt stellte sie fest, dass sie bereits an der Reihe waren und Hikari kein bisschen zögerte um Takerus Getränk zu bestellen. Sie kannte ihn wirklich einfach sehr gut und war damit eindeutig im Vorteil wenn es um ihn ging. Aber Hanami war bestrebt auch alles Wichtige über Takeru zu lernen. Daisuke musste ihr dabei helfen!
Als sie ebenfalls ihre beiden Bestellungen erhalten hatte, warf sie Hikari einen verwunderten Blick zu. „Lass uns noch eine Toilette suchen“, erinnerte sie Hikari. Jetzt, wo sie Takeru gesehen hatte, wollte sie sich gehen, dass sie auch wirklich gut aussah. Wozu schleppte sie sonst ihr ganze Make-up mit sicher herum. „Wir beeilen uns“, stimmet Hanami ihr zu. Denn sie wollte ja auch möglich schnell zurück zu Takeru.
Zu zweit bewegten sie sich auf das Schulgebäude zu und Hanami musterte die Schule interessiert. Wahrscheinlich würde sie auch hier zur Schule gehen, weswegen es sie doppelt interessierte. „Kennst du dich hier aus?“, wollte sie wissen und stellte fest, dass sie fast alleine waren. Insgesamt war innehat des Gebäudes wenig los. Vermutlich spielte sich das Meiste auf dem Schulhof ab. Hanami öffnete eine der Türen und spähte hinein. „Sieht nicht viel anders aus als bei uns“, stellte sie etwas enttäuscht fest und trat in den Klassenraum. Eigentlich wollte sie sich ja beeilen, aber dann war sie eben doch zu neugierig.
Seufzend wandte sie sich um. „Gehen wir“, entschied sie und ging an Hikari vorbei, die ihr ebenfalls in den Raum gefolgt war. Und dann kam Hanami eine Idee. Natürlich war es hinderlich, wenn Hikari dabei war. So würde sie nie ein gutes Gespräch mit Takeru führen können und wenn ihr grade selbst zusammen geschusterte Plan Erfolg hatte, konnte Daisuke vielleicht sogar als Held glänzen. Also ließ Hanami kurzer Hand die Tür hinter sich zu schwingen und drehte die Schlüssel um. „Hikari?!“, tat sie dann ganz überrascht und griff mit ihrer freien Hand beherzt nach der Klinke. „Warum hast du abgeschlossen?!“ Oh ja, sie sollte definitiv über eine Karriere als Schauspielerin nachdenken.


(So sorry)
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Wataru Masuda

Wataru Masuda

Anzahl der Beiträge : 7
Alter : 18
Arbeit/Hobby : Schüler / Keyboarder von KOD

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Sa Okt 27, 2018 4:33 pm

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Sora, Yamato, Kazuki, Wataru, Yoshio & Rin


Leider ging Watarus Plan kein bisschen auf, die Managerin mit einer Absage abzuspeisen und zu hoffen, dass sie einfach eine Nachricht hinterließ und wieder einen Abflug machte. Doch was hatte er auch bei einer Frau erwartet, die so hitzköpfig und stur sein konnte, wenn sie etwas wollte. Der Plan war also von vorneherein zum Scheitern verurteilt, auch wenn es einen Versuch wert war.
Der Lilahaarige musste auch immer noch den Kopf schütteln als er daran dachte, wie Rin kurz darauf wieder einen ihrer Koller bekam und zuerst die bereits Anwesenden und dann einen Yamato mit aufgeplatzter Lippe und verwuschelten Haaren zusammenstauchte, bei dem sie Minute zu Minute sogar immer lauter wurde. Wataru fragte sich immer noch, was bei dem Blonden wohl vorgefallen war, doch er wollte lieber nicht nachfragen und es bei dem Theater belassen, dass Rin veranstaltete. Allerdings war das das Highlight des ganzen Tages, noch nie hatte er so gebannt ein Wortgefecht mitverfolgt und feierte Matt auch immer noch für seine schlagfertigen Kommentare, mit denen er sich nicht hatte klein kriegen lassen. Am besten fand der Keyboarder sogar, als der Leadsänger sich für das rothaarige Bandmitglied einsetzte, obwohl er kurz zuvor noch so sauer auf diesen war, doch es war wirklich wieder unter aller Kanone, wie Rin Kazuki wieder unter Beschuss genommen hatte. Auch wenn dieser heute wirklich Mist gebaut hatte, aber sowas hatte er nun auch wieder nicht verdient. Wataru wusste wirklich nicht, was die Schwarzhaarige damit erreichen wollte, Kazuki so runterzumachen, außer das allgemeine schlechte Laune entstand.

Nun saßen sie zum Glück in dem Zelt ihres Kussstandes, wo sie vor Rin zumindest etwas in Ruhe gelassen wurden, - die angewiderten Blicke waren ihm mindestens lieber als wenn sie anfing zu reden – da sie sich mehr aufs Küssen der hübschen Mädels konzentrieren mussten, die vor dem Stand meilenweit Schlange standen. Es war der Wahnsinn, wie viele weibliche Fans sie doch hatten und wie glücklich sie waren, einen kurzen Schmatzer ihrer Idole ergattern zu können.
Wataru war so in seiner Arbeit vertieft, dass er total aufschrak, als Kazuki zu einem Wechsel aufrief, war diesem jedoch dafür recht dankbar wenn auch verwirrt. Auch wenn der Keyboarder nichts dagegen hatte, einfach nur dazusitzen und nichts weiter zu tun als Mädels abzuknutschen, war er doch ganz froh, sich zu bewegen. Entschuldigend drückte er der Brünetten, die sich gerade erst freudig vor ihn gesetzt hatte, einen Schmatzer auf den Mund und zwinkerte ihr zu, bevor der Lilahaarige sich noch schnell einen Drop reinschob und zum nächsten Platz direkt neben Kazuki einnahm, der seinen Platz mit Matt tauschte. Dabei erfuhr er auch gleich den Grund für den plötzlichen Platzwechseln, der scheinbar nichts mit bloßem Bewegen zu tun hatte. Allerdings verstand der Schüler nur Fetzen, da Kazuki nicht gerade laut redete, um vermutlich nicht die Aufmerksamkeit der Managerin zu erregen, zum anderen lief auch gerade eines der weniger ruhigeren KOD-Lieder. Das Einzige, wovon sich Wataru sicher war, verstanden zu haben, war, dass Matt doch als Ausrede sein Schälchen mit Drops auffüllen solle. Nachdem sich Kazuki neben ihn niedergelassen hatte, musste er diesen schnell neugierig fragen, auch wenn er das hübsche Mädchen vor ihm kurz warten lassen musste. „Hey, was ist los? Wofür hast du Matt ein Alibi verschafft?“
In der Zeit, die Kazuki zum Antworten brauchte, kümmerte sich Wataru um das Mädchen vor ihm, um nicht eine allzu lange Pause entstehen zu lassen, zumal dass auch Rin auffallen würde. Und was immer es war, was Matt und Kazuki da vorhatten, er wollte nicht noch mehr Stress einhandeln. Weder für die beiden speziell noch für die gesamt Band. „Wie sieht es eigentlich mit dir aus? Du bräuchtest doch auch ein Alibi, sonst verpasst du noch das komplette Spiel deines Freundes, oder?“ Wataru wusste, dass er damit einen wunden Punkt treffen musste, und vermutlich musste Kazuki mit der Konsequenz leben, das Spiel seines Freundes zu verpassen. Schließlich hatte er es sich selbst eingebrockt. Dennoch wollte Wataru gerne seinem Freund irgendwie helfen und nicht leiden sehen.
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Shuichi Hirota

Shuichi Hirota

Anzahl der Beiträge : 14
Alter : 16
Arbeit/Hobby : Schüler | Kochen, Backen
Wappen : Bescheidenheit
Digimonpartner : Kudamon

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Okt 28, 2018 5:06 pm

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Shuichi & Miyako & Ken

Die Gruppe aß genüsslich ihre Mahlzeit. Während Kudamon sich sehr über Minomon freute und mit diesem Spaß zu haben schien, wurde Shuichi von den anderen beiden Schülern ausgefragt. So schien sich Ken dafür zu interessieren wie lange Shuichi bereits wusste, dass er ein Digiritter war.
„Also es war vor rund vier Wochen. Wir waren mitten im Umzug und es war mein letzter Tag. Ich wusste nicht viel über Tokio, also habe ich ein letztes Mal meinen Computer angeschaltet ehe ich abbauen und einpacken würde, um mich über Tokio zu informieren. Plötzlich fing der Computer an zu leuchten, und da kamen Kudamon und ein Digivice heraus. Seit dem kenne ich Kudamon, ich denke mal, in dem Moment bin ich zu einem Digiritter geworden.“, antwortete Shuichi ganz verlegen.
Als nächstes wurde Shuichi von Miyako gefragt, wo er vorher gewohnt hätte.
„Ich habe mein ganzes Leben in Osaka gewohnt. Ich weiß nicht ob ihr es kennt, es liegt im Westen Japans, und ganz in der Nähe ist Kyoto, wo ich mir mal vor ein paar Jahren bei einem Besuch eingebildet habe irgendwelche Schatten zu sehen. Meine Zeit dort war nicht immer schön und als meine Eltern sich trennten, sind meine Mutter und ich hier hin gezogen.“, beantwortete Shuichi auch diese Frage ganz verlegen.
Es fühlte sich befreiend an, etwas über sich erzählen zu können. Dennoch hoffte Shuichi, dass er jetzt nicht zu viel von sich Preisgegeben hat.
„Dürfte ich denn Fragen wie ihr Digiritter geworden seid?“, fragte der Schüler, der immer neugieriger über die Digimon wurde.
Dabei machten sie sich langsam auf dem Rückweg, denn Miyako erwähnte, dass sie zu ihrem Stand zurück müsse.
Shuichi schämte sich, dass er die anderen beiden so lange aufgehalten hatte, was wenn Miyako wegen ihrer langen Abwesenheit Ärger bekommt? Vielleicht wäre es dann doch besser gewesen wenn Shuichi zuhause geblieben wäre, dann könnte niemand Ärger wegen ihm bekommen.
Die Selbstzweifel wurden immer größer und der Schüler fing schließlich an zu schwitzen.
„Beruhige dich, rede dir nichts ein was nicht ist.“, murmelte Kudamon, welcher sich jetzt als Schal getarnt um Shuichis Hals saß, ihm ins Ohr, und Shuichi versuchte sich durch mehrfaches ein- und ausatmen zu beruhigen.
Es klappte und nur wenige Minuten später erreichten sie den Stand von Miyako. Hoffentlich würde sie jetzt keinen Ärger bekommen.
„Also ich kann sehr gut nachvollziehen, wenn ihr beide jetzt noch alleine sein wollt, ich würde mich dann hier noch ein wenig umsehen oder nach Hause gehen.“, erklärte der Schüler. Sein Partner jedoch wollte auch noch was sagen und fragte, „Wisst ihr beide ob an dieses Fest noch von weiteren Digimon oder Digirittern besucht wird und wo diese sein könnten? Ich will für mich und Shu viele neue Freunde gewinnen.“. Dem neuen Digiritter schien es ein bisschen peinlich wie sehr sich sein Partner für ihn einsetzte, unternahm jedoch nichts dagegen und wartete auf die Antwort ehe er sich auf dem Weg machen würde.
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Miyako Inoue

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mo Okt 29, 2018 1:50 pm

30. August
Sommerfest
13:40 Uhr
Shuichi & Miyako & Ken

Als Shuichi erwähnte, dass er und seine Mutter hier hingezogen waren, weil seine Eltern sich getrennt hatten, wusste Miyako nicht so wirklich wie sie darauf reagieren sollten. Ihre eigenen Eltern verstanden sich nach all den Jahren immer noch gut und sie konnte es sich nicht vorstellen wie schlimm es sein würde, wenn sich diese trennen würden. "Oh... das tut mir leid" brachte sie daher nur raus. Das war nun wirklich nicht die beste Reaktion, aber sie wusste nicht was sie sonst hätte sagen sollen, besonders da sie Shuichi noch nicht wirklich kannte. Stattdessen versuchte sie lieber das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken. "War das in Kyoto vor 4 Jahren? Ich war damals auf Klassenfahrt in Kyoto und es sind zu diesem Zeitpunkt die Schatten von BlackWarGreymon und ein paar anderen Digimon unterwegs gewesen." dann wandte sie sich an Ken und Minomon "Daran erinnert ihr euch doch bestimmt auch noch oder? Du und Stingmon seid mir damals zu Hilfe gekommen und habt mir Poromon gebracht." Bei diesem Gedanken breitete sich ein freudiges Lächeln auf ihrem Gesicht aus. Es war so lieb von Ken damals gewesen ihr Poromon direkt in dieser Not Situation zu bringen und dabei war er auch noch so cool und hatte sie und die anderen mit Stingmon zusammen gerettet. Die lilahaarige verfiel schon wieder ins Schwärmen. Warum musste Ken auch so toll sein? Ihm war sogar ihr Kleid aufgefallen und er hatte ihr wirklich ein Kompliment dafür gemacht. Ihr Lächeln wurde noch breiter. Sie war schon enttäuscht gewesen, da es keinem aufgefallen war. Doch Ken war wirklich so aufmerksam gewesen und das war die Hauptsache. Schließlich hatte sie es extra heute für ihn angezogen und dass er es wie erhofft schön fand, zeigte ihr, dass es sich gelohnt hatte.
Dafür das es momentan recht leer war hatte Ken auch eine Erklärung. Natürlich das Fußballspiel. Sie hatte durch die Ganze Suche gar nicht mehr daran gedacht. "Stimmt, daran wird es wohl liegen. Willst du dir das gar nicht anschauen? Davis ist doch bestimmt auch da." sagte sie zu ihm. Miyako konnte sich noch gut daran erinnern, dass Ken damals auch Fußball gespielt hat und das wirklich verdammt gut. In ihrer Welt hatte sie ihn das erste Mal bei einem Spiel gesehen und auch danach hatte sie ihn gerne dabei zugeschaut. Daher wunderte es sie, dass er noch keine Andeutungen gemacht hatte zu diesem hinzugehen. Besonders wenn wirklich auch Daisuke da sein sollte. Schließlich waren die beiden doch beste Freunde.
Als Ken wirklich direkt zustimmte sich nachher mit ihr zu treffen um sich das Fest gemeinsam an zu schauen, freute sich Miyako wirklich sehr. Sie merkte jedoch auch, dass Ken etwas nervös wirkte. Ist er das wegen mir?, fragte sich die lilahaarige. Konnte das wirklich sein? Es gab schließlich so viele Mädchen die Interesse an ihm hatten. Konnte es trotzdem sein, dass er auch Interesse an ihr hatte? Zu viele Hoffnungen wollte sich Miyako jedoch nicht machen, aber der Gedanke ließ sie nicht mehr los und ihr Herz fing an schneller zu schlagen. Leider wusste sie momentan noch nicht, wann sie wieder vom Stand wegkonnte. Eigentlich wäre ihre Schicht nicht mehr allzu lange gegangen, aber da sie nun so lange weg war, würde das wahrscheinlich anders aussehen. "Ich kann dir momentan leider keine genaue Uhrzeit sagen. Daher wäre es glaube ich wirklich am besten, wenn ich dir dann schreibe." sagte sie zu ihm weiterhin mit einem Lächeln "Ich freue mich schon sehr darauf."
Gemeinsam machten sie sich, nachdem sie alle mit dem Essen fertig waren, auf den Weg zurück zu Miyakos Stand. Auf dem Weg zu diesem fragte dann Shuichi wie sie und Ken zu Digirittern geworden sind. "Ich bin damals gemeinsam mit Cody und Davis zum Digiritter geworden. Einer der älteren Digiritter war zu diesem Zeitpunkt in der Digiwelt und hatte etwas ausgelöst, wodurch wir unsere Digivice erhalten haben. Diese kamen damals aus einem Computer in unserer damaligen Schule. Hawkmon habe ich jedoch erst später als ich das erste Mal in der Digiwelt war getroffen." erzählte sie ihm daher. Während sie weiter gingen blickte sie immer wieder mal zu ihm rüber und bemerkte, dass Shuichi so wirkte als würde er sich nicht richtig wohl fühlen. Wahrscheinlich war es momentan alles etwas viel für ihn, vermutete Miyako. Er hatte in der letzten Stunde so viele Sachen erfahren. Nicht jeder kam damit unbedingt zurecht.
Kurz vor ihrem Stand hielten sie dann an. Auch hier schien es mittlerweile nicht mehr allzu voll zu sein, wie Miyako direkt registrierte. Shuichi hatte recht mit seiner Aussage, dass sie gerne mit Ken noch allein sein wollte. Ihr stieg jedoch die röte ins Gesicht, da es scheinbar so offensichtlich war. Andererseits wie sollte Shuichi das auch nicht gemerkt haben, nachdem sie Ken direkt vor seiner Nase gefragt hatte, ob sie sich noch nachher treffen könnten. Irgendwie war das wahrscheinlich auch ganz schön unhöflich gewesen und ihr wurde jetzt erst bewusst, wie sie ihn dadurch ausgegrenzt hatte. Besonders als Shuichi auch noch hinzufügte, dass er vielleicht schon wieder nach Hause gehen wollte. Dies würde sie wirklich Schade finde, da sie den neuen Digiritter doch soeben erst kennengelernt hatten. "Waaas?" sagte sie daher etwas lauter "Du kannst doch nicht jetzt schon wieder nach Hause gehen." Die Frage von Kudamon hörte sich dagegen schon besser an. "Klar, von unserer Gruppe wollten heute alle da sein. Wahrscheinlich sind die meisten momentan bei dem Fußballspiel. Einer der Digiritter ist nämlich in der Fußballmannschaft und nimmt an dem Spiel teil." sagte sie zu den beiden. Im nächsten Moment fiel ihr dann auch ein, dass es vielleicht nicht schlecht wäre, wenn Shuichi die Möglichkeit hätte sie kontaktieren zu können. "Gib mir Mal dein Handy, dann kann ich dir meine Nummer geben." forderte sie ihn daher auf. Einen Moment später hatte sie sein Handy dann auch in der Hand und speicherte ihre Nummer ein. "Am besten du schreibst mir eine Nachricht, damit ich deine Nummer dann auch habe. Dann haben wir beide die Möglichkeit Kontakt aufzunehmen, wenn was sein sollte." sagte sie freundlich, als sie ihm das Handy zurückgab. Daraufhin wagte sie es zu dem Stand rüber zu schauen. Ihre Mitschüler schienen jedoch recht entspannt, wahrscheinlich weil momentan so oder so nicht viel los war. Nur eine ihrer Mitschülerinnen, die auch momentan wie es aussah das einzige Mädchen am Stand war, wirkte nicht wirklich begeistert. Als sie Miyako dann erblickte, schaute diese sie zunächst grimmig an. Doch das änderte sich schnell wieder, als sie offensichtlich Ken neben ihr erblickte. Ken war mittlerweile zwar nicht mehr in den Medien zu sehen, aber viele kannten ihn trotzdem noch von damals. Ihre Mitschülerin schien ihn zu mindestens wieder zu erkennen und wirkte sehr begeistert. Vielleicht würde sie dadurch wenigstens nicht ganz so sauer auf Miyako sein.
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Hikari Yagami

Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mo Okt 29, 2018 5:33 pm

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Hikari & Hanami


„Daisuke und Taichi sind sich so verdammt ähnlich. Wahrscheinlich verstehen sie sich deswegen so gut.“ Hikari musste überlegen „Wir sehen Yamato eigentlich kaum noch wegen der Bandsache aber ich freu mich für ihn dass er dass machen kann was ihn glücklich macht“ hat man schließlich viel zu selten ihrer Meinung nach. Manchmal kommt die Schule dazwischen, man kann es sich nicht leisten oder die Eltern haben was gegen ein Hobby. „Aber es stimmt, wir haben so viel mit einander erlebt dass man denkt man ist in eine Familie reingeboren worden mit so vielen Geschwistern. Wir sind so eine große Gruppe dass man erst gebraucht hat bis man sich so gut versteht. Aber auch wenn wir alle unterschiedlich sind ergänzen wir uns eigentlich perfekt. Wie in jeder Gruppe“ aber konnte es jemand verstehen der noch nie Angst um sein eigenes Leben haben musste? Oder Angst haben musste dass die Freunde gesund wieder zurück kommen? Wahrscheinlich nicht. „Ich würde auf jeden Fall sagen dass alle ein Stück von meiner Familie sind. Ich vertraue ihnen blind, jedem von ihnen“ musste man auch wenn man solche gefährlichen Dinge erlebte.
„Es sich einzugestehen ist schwer. Man will keine Freundschaft zerstören. Aber man merkt es dass es nicht nur Gewohnheit ist. Früher habe ich ihn auch vermisst wenn er nicht da war aber mit der Zeit hat es sich verändert. Man lernt jemanden auf einer ganz anderen Ebene kennen, man lernt sich neu kennen ... schwer zu beschreiben. Er bedeutet mir einfach alles“ wenn Hikari so darüber nachdachte würde sie nicht einmal zögern für sein Leben zu retten. Ohne Takeru ging es einfach nicht. „Danke aber ... mir ist es egal ob wir süß zusammen aussehen oder nicht ... mir ist nur wichtig dass wir beide mit dieser Situation glücklich sind“ so lange Takeru glücklich war, war sie es auch.
„ ... ähm ... so gut kenne ich ihn nicht. Auf jeden Fall habe ich nie wirklich darauf geachtet was er so trinkt“ es war nicht einmal eine Lüge aber auch wenn sie ihn gut kannte, ihr war nie bewusst aufgefallen dass er etwas besonders gerne trank.
„nein nein ...“ sie schüttelte den Kopf „Viele können nicht verstehen was wir erlebt haben und uns die Digimon bedeuten. Es ist schön dass Daisuke sich nicht vor dir verstecken muss. Nichts ist schlimmer als sich verstellen zu müssen.“ stellte Hikari klar. „Ihm ist dieses Thema sehr wichtig und mit jemanden zu sprechen der nicht dabei war, bedeutet ihm sicherlich viel“ auch ihr bedeutete dieses Thema wirklich sehr viel.
Auf dem Weg zur Toilette sah sie sich etwas um „Ich war schon ein paar mal hier, die wichtigsten Wege kenne ich aber auskennen ...? Nein“ hauchte Hikari und hoffte dass nun alles etwas schneller gehen wird. Sie wollte zum Spiel zurück und vor allen Dingen noch etwas Zeit mit Takeru verbringen.
Sie ging in die Toilette rein und bekam nichts mit bis auf einmal Hanami etwas sagte. „Was? Nein ...“ sie ging zur Tür und versuchte diese zu öffnen. „Sie muss klemmen ... ich habe nicht abgeschlossen ...“ nun stieg die Panik leicht in ihr auf. Oh nein. Sie musste doch irgendwie hier raus kommen. Gerade heute hatte sie kein Handy dabei. Hikari merkte wie schwitzig ihre Hände wurden und wie ihr Puls in die Höhe schoss. Sie hasste es eingesperrt zu sein. „Kannst ... kannst du bescheid geben ....? damit jemand die Tür öffnet?“ in ihrer Stimme schwang Angst mit und auch wenn sie es nicht zeigen wollte so hörte man deutlich wie es ihr ging. „bitte ...“ es war nicht mehr als ein Hauch dass noch aus ihrer Kehle raus kam.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mo Okt 29, 2018 7:40 pm


30. August
Sommerfest
13:40 Uhr
Takeru & Daisuke


Takeru hatte schon gedacht, Daisuke hätte seinen Blick bezüglich Demiveemon nicht bemerkt und wollte die Sache erstmal ruhen lassen, als sich der Rothaarige dann doch zu Wort meldete. Verwundert sah er Daisuke an, weil er mit keiner Antwort mehr gerechnet hatte. Ehe sein Gesichtsausdruck einem nachdenklichen wich. Er kannte Daisuke und wusste, dass er oft handelte, bevor er nachdachte, doch dass er jemanden Außenstehenden so schnell von den Digimon erzählt hatte, kam bisher noch nie vor. Der Blonde selbst kannte Hanami kaum und die restlichen Digiritter wussten höchstwahrscheinlich nicht einmal von ihrer Existenz. Allerdings hatte Davis gute Menschenkenntnisse, nur durch ihn, ist Ken damals ein Freund von ihnen geworden. Außerdem hatte Hanami bisher anscheinend wirklich noch nichts weitergetragen, sonst hätte er das in der Schule sicher bemerkt. Weshalb der Blonde nur leicht nickte, um seinem Freund zu signalisieren, dass er verstand. Jedoch wusste Takeru nicht, wie die anderen darauf reagieren würden. Er selber hatte nicht das Recht auf seinen Kameraden wütend zu sein oder sonstiges, weshalb das für ihn auch gar nicht erst in Frage kam.


Nachdem Takeru den Rothaarigen gefragt hatte, wie es mit Daisuke und Hanami enstand, zögerte dieser einen Augenblick und der Blonde wollte ihm schon beteuern, dass es in Ordnung war, wenn er darüber nicht mit ihm reden wollte, doch dann erhielt er doch eine Antwort. Erleichtert darüber hörte er der knappen Geschichte von Daisuke zu und lächelte dann. Es freute ihn wirklich sehr, dass er in Hanami vielleicht nun wirklich ‚sein Mädchen‘ fand. Er hoffte, dass sie den Rothaarigen über Hikari hinweghalf, dass sie es ihm einfacher machen würde. Auch wenn diese Tatsache das Geschehene nicht besser machte.

Da die beiden Jungen nicht weiter auf das Thema eingingen und nicht so richtig wussten, worüber sie sprechen sollten, wandten sie sich dem Fußballspiel zu. Mit seinen Blicken verfolgte Takeru den Bruder seiner Freundin, langsam kam sein Kampfgeist wohl zurück. „Taichi scheint wieder der Alte zu sein“, bemerkte er, ohne den Blick vom Feld abzuwenden. „Wenn das so weitergeht, fällt gleich doch noch ein Tor.“ Er sah in die Richtung in die Hikari zuvor mit Hanami verschwunden war und sah dann auf sein Handy. Wo die beiden Mädchen wohl blieben?
Als die Leute um ihn herum jedoch teilweise aufsprangen, sah Takeru wieder zu dem Spiel. Taichis Mannschaft kämpfte sich zum gegnerischen Tor und als Tai den Ball bekam und gleich darauf ein Tor machte, sprang er auf und klatschte in die Hände. „Das ist der Tai, den wir kennen“, grinste er und hob die Hand für ein Highfive zu Daisuke. Erst im zweiten Moment bemerkte er was er tat und hoffte, dass der Rothaarige ihn nicht hängen ließ. Als dieser dann einschlug, grinste er zufrieden. „Schade, dass Hikari und Hanami das verpasst haben“, meinte er und sah dann wieder in die Richtung, in die sie verschwunden waren, ehe er sich Daisuke zu wandte. „Wollen wir mal nach ihnen sehen gehen?“, fragte er. „Nicht, dass sie sich an Yamatos Stand verirrt haben“, scherzte er. Schließlich würde er dies nicht von seiner Freundin erwarten und Hanami wollte er so etwas auch nicht unterstellen.
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Ken Ichijouji

Ken Ichijouji

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mo Okt 29, 2018 8:15 pm

30. August
Sommerfest
13:40 Uhr
Shuichi & Miyako & Ken


Ken hörte gespannt zu. Es war spannend zu wissen wie er zum Digiritter wurde und nickte nur als er gefragt wurde wo Osaka lag. Als Kyoto auf einmal ein Thema wurde musste er daran denken wie er Miyako damals zur Hilfe gekommen war. „Natürlich weiß ich es noch“ antwortete Ken und sah zu Shuichi „Es ist immer schwer wenn man sein zu Hause aufgeben muss. Aber es kann auch ein schöner Anfang sein wie du siehst“ Ken lächelte in die Richtung der Digimon. Als sein gegenüber wissen wollte wie sie zu Digirittern wurden versteifte sich Ken wieder. Auch wenn er wusste dass ihn keine Schuld traf so redete er kaum darüber. „Es war damals ähnlich gewesen. Der PC ging an und hatte ein Digivice hinterlassen. Mein Bruder hat es an sich genommen doch meine Neugier war zu groß gewesen. Ich nahm es und wurde in die Digiwelt gezogen, dort habe ich dann Wormon getroffen“ mehr erzählte Ken lieber noch nicht. Shuichi musste jetzt noch nichts von der Saat der Finsternis, vom Tod seines Bruders und vom Digimonkaiser wissen. Dies hatte noch etwas Zeit. „Oh ja so haben wir uns kennengelernt, es war der schönste Tag in meinem Leben“ erzählte das kleine Digimon in seinem Rucksack. „Übertreib es nicht“ murmelte Ken doch das Digimon kicherte einfach nur.
Ken sah Shuichi an. Erst jetzt bemerkte er dass dieser etwas angespannt wirkte. „Alles in Ordnung wirklich. Wir sehen uns sicherlich gleich noch mal. Wenn du willst kann ich mal zusehen dass wir die anderen noch treffen!? Dann musst du noch nicht nach Hause.“ bot Ken sich nun an. Er wusste dass Miyako noch etwas brauchen würde, er würde später seine Chance nutzen um kurz mit ihr allein zu sein. Jedenfalls hoffte er es doch sehr. „Natürlich nur wenn ihr beide noch wollt.“ lächelte Ken und war bereit nach den anderen zu suchen. Das Miyakos Mitschülerin ihn ansah und wahrscheinlich erkannte „Wir sehen uns dann später wenn du hier fertig bist?“ lächelte er nun auch Miyako an. „Schreib mir einfach wenn du soweit bist.“ hoffentlich wird sie später noch Lust dazu haben.
„Na kommt ihr nun noch mit uns? Die anderen wollen euch sicherlich auch kennenlernen“ Minomon war so Feuer und Flamme dass es am liebsten aus dem Rucksack gesprungen wäre. „Sccchhhttt nicht so laut und nicht so aufdringlich“ zischte Ken nun und hoffte dass es niemand wirklich mitbekam dass er mit seinem Rucksack sprach. „Tut mir echt leid immer wenn es was will dann kann es die Füße nicht still halten“ entschuldigte sich Ken und hoffte dass Minomon nicht zu aufdringlich gewesen war. „Ich könnte es auch verstehen wenn es euch zu viel werden würde ...“ dennoch sollten sie sich willkommen fühlen.
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Miyuki Kobayashi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Okt 30, 2018 11:09 pm

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Kenshin, Miharu & Miyuki


Überrascht drehte sich Miyuki zu Miharu um. Hatte diese gerade wirklich warte zu ihr gesagt. Perplex sah das weißhaarige Mädchen Miharu an. Als sich diese auch noch entschuldigte würd sie selbst verlegen und winkte abwehrend mit beiden Händen. "Du brauchst dich doch nicht entschuldigen. Wenn dann ist es meine Schuld euch durch unser Treffen gestört zu haben. Es wäre schlauer gewesen Tante vorher nach Kenshins-kun Nummer zu fragen und einen Termin zum Treffen auszumachen um meine Familie kennen zu lernen, damit ich nicht andere störe. Mein Fehler." Sie lachte verlegen. " Ich hatte ehrlich gesagt nicht damit gerechnet hier auf ihn zu treffen. Aber wenn alle Begegnungen in Tokyo so überraschend werden wie unsere heute, wird Tokyo bestimmt noch meine Lieblingsstadt. Ich freu mich wirklich sehr eine Familie zu haben und meinen Cousin kennen zu lernen. Aber als Kenshins Freundin gehörst du ja eigentlich auch dazu. Ich hoffe wir werden uns gut verstehen, denn ich würde mich riesig freuen dich ebenfalls kennen zu lernen. Zumindest wenn das für dich in Ordnung ist?" Fragend sah sie Miharu an.
Erst danach hörte sie Kenshin ein paar Worte zu Miharus Entschuldigung hinzufügen. Die beiden waren wirklich süß zusammen. Wie Feuer und Wasser. Während Kenshin eher ruhig wirkte schien Miharu eher emotional zu handeln. Die beiden passten in Miyukis Augen super zusammen da sie sich perfekt zu ergänzen schienen.  Miyuki hoffte wirklich sehr dass sie irgendwann Freunde werden würden, denn sie mochte beide jetzt schon und dass obwohl sie beide gerade einmal kennen gelernt hatte. Doch bevor sie dazu etwas sagen könnte fiel bereits das erste Tor. Statt auf den Verlauf des Fussballspieles zu achten war sie von beiden komplett abgelenkt gewesen. Fröhlich jubelte sie. Danach wandte sie sich wieder Miharu und Kenshin zu.
"Was haltet ihr davon wenn ich und etwas kühles zu trinken hole? Wisst ihr wo ein Getränkestand ist? Denn ich könnt gerade wirklich gut etwas zur Abkühlung gebrauchen. Was hättet ihr gerne? Ich würd mich auch beeilen, denn noch ein Tor möcht ich ungern verpassen und ich würd zu gern mehr von euch über Tokyo hören. Ich hatte noch nicht viel Zeit mich hier umzusehen aber Tokyo ist einfach riesig." Miyuki hoffte durch die Pause alleine wieder klarere Gedanken zu bekommen, denn ihre beiden neuen Bekanntschafften hatten sie komplett aus der Bahn geworfen und etwas kühles zu trinken bei diesem Wetter war ihr beinahe immer recht.
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Hayato Kawasaki

Hayato Kawasaki

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Okt 31, 2018 5:59 pm

30. August
Sommerfest – Maid-Café
13:30 Uhr
Shota, Hayato & Mimi


Obwohl die Zeit in Wahrheit nur so verflog – sie saßen tatsächlich schon eine Stunde hier! – kam es Hayato so vor als wäre die Zeit stehen geblieben. So erging es dem Sportler nicht nur heute, es war komischerweise immer so, wenn er mit dem Brillenträger etwas unternahm. Die Zeit mit Shōta war etwas Besonderes. Hayato konnte im Moment wieder nicht glücklicher sein.
Allerdings wurde das etwas gedämpft, als eine der Bedienungen an ihren Tisch kam und Shōta zu kennen schien. Und so, wie der Mitschüler hochrot anlief bei ihrer Begrüßung anlief, versetzte es einen Stich in Hayatos Brust. So viele Fragen schwirrten ihm daraufhin durch den Kopf. Wer war das? Und war da was zwischen den beiden oder wieso verhielt sich Shōta so komisch? Oder war sie nur eine Freundin und Shōta war es nun peinlich, mit Hayato gesehen zu werden, der auch noch als seine Begleitung deklariert wurde? Die beiden waren zwar gemeinsam unterwegs, aber selbst Hayato musste sagen, dass es irgendwie merkwürdig klang, so als wäre das ein richtiges Date. Aber war es das vielleicht nicht auch? Zumindest machte es nach außen hin scheinbar den Eindruck und wenn der Sportler ehrlich war, war die Atmosphäre zwischen Shota und ihm anders als bei seinen anderen Freunden.

Shōtas Erklärung ließ ihn auch nur misstrauischer werden und er bekam das Gefühl, dass sein Gegenüber dem Sportler etwas verschwieg. Doch der Schüler nahm die Erklärung einfach hin, auch wenn es ihm schwerfiel und er total neugierig war. Doch der Kupferblonde würde schon seine Gründe haben, das musste Hayato wohl oder übel akzeptieren. Schließlich kannten sich auch noch nicht so gut, dass sie sich große Geheimnisse teilten. Obwohl Hayato das schon gerne würde.
Was auch immer zwischen dem Naturfreund und der brünetten Schönheit sein mochte, Hayato musste zugeben, dass sie recht nett war. Und er würde sich auch für Shōta freuen, selbst wenn es ihm komischerweise schmerzte.

Zum Glück kam dann auch schon der Kuchen, sodass vorerst eine gefräßige Stille zwischen den beiden eintrat. Doch die machte Hayato fast wahnsinnig. Wie konnte er sein Gegenüber vorsichtig weiter ausfragen, wie es bei diesem beziehungsmäßig aussah, ohne dass es komisch rüberkam? Gab es denn nichts, womit er sich ablenken konnte? Plötzlich wurde er von dem Kupferblonden aus den Gedanken gerissen, als dieser ihn erschrocken darauf aufmerksam machte, ob der Sportler nicht das Fußballspiel sehen wollte, das gerade in Gange war. Doch anstatt darauf zu antworten konnte Hayato nur die Hand des Brillenträgers anstarren, die seine für einen Moment hielt, bis Shōta sie wieder sichtlich schockiert zurückzog, als auch er es bemerkte. War das gerade wirklich passiert? Hayato merkte, wie sein Herzbegann zu pochen und die Berührung ein schönes Kribbeln hinterließ. Hätte Shot die Hand nicht länger auf seiner lassen können? Doch gleichzeitig ist Shotas Reaktion auch wie ein Schlag in sein Gesicht. Wieso schockierte es ihn so? Es entging Hayato auch nicht, wie rot sein Gegenüber plötzlich wurde. Hatte er Angst, wie es rüberkommen könnte? Was Mimi davon dachte? Oder Hayato selbst? Aber sie waren doch befreundet, da war es doch normal, dass man sich mal berührte, oder nicht? Ob sie dabei beide Kerle waren, machte da doch keinen Unterschied, oder?
Hayato merkte, wie Panik in ihm aufstieg. Wieso fühlte sich die ganz Situation hier plötzlich so falsch an? Irgendetwas stimmt ganz gewaltig nicht.
Doch der Rotschopf musste jetzt Ruhe bewahren, bloß keine Szene jetzt. Er wollte und konnte es sich nicht mit Shōta verscherzen. Vielleicht bildete er sich auch zu viel ein. Allerdings konnte er das auch nicht unkommentiert lassen. „Ist alles okay?“, fragte er vorsichtig nach und versuchte, nicht zu sehr unsicher zu wirken. „Und wegen dem Spiel: Ich kann es auch sausen lassen, um mit dir zu reden. Was auch immer es ist. Es sei denn, du hättest Lust, mich zu begleiten“, fügte er noch verlegen sowie mutig hinzu, obwohl ihm etwas mulmig bei dem Gedanken war, nach dem Ereignis mit dem Naturfreund noch wo hinzugehen. Besonders jetzt, je nach dem wie das Gespräch verlaufen würde.
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Daisuke Motomiya

Daisuke Motomiya

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Do Nov 08, 2018 7:40 pm

30. August
Sommerfest
13:40 Uhr
Takeru & Daisuke



Zum Glück beließ es der blonde Digiritter-Kolle bei einem nachdenklichen Blick, als Davis mit der Sprache rausrückte, was Hanami wusste. Bei den anderen würde das bestimmt nicht so reibungslos laufen. Da war etwas mehr Überzeugungskraft nötig, gerade bei den älteren Digirittern.  Doch in der Zwischenzeit bis das soweit war, konnte er mit Sicherheit etwas Gutes zu seiner Verteidigung ausgrübeln.
Nachdem der Schüler seinem Gegenüber die Lüge aufgetischt hatte, wie es zwischen Hanami und ihm gekommen war, atmete er unmerklich erleichtert auf. Allem Anschein nach schien Takeru wirklich keinen Verdacht zu schöpfen, was vor sich ging. Das sollte Daisuke nur recht sein. Dann ging der Schüler etwas in die Offensive. Schließlich musste er Hanami nachher berichten, was er alles mit Takeru beredet hatte, und sie wäre bestimmt enttäuscht, wenn kein Ton über sie gefallen wäre. Mal abgesehen davon, dass es auch ihren Plan nicht vorantreiben würde, wenn er Takeru nicht mehr in Hanamis Arme schob. „Ihr solltet sie auch näher kennenlernen! Sie ist wirklich witzig und man kann mit ihr über so vieles reden.  Sie kennt auch viele schöne versteckte Orte in Tokio, wo ich im Leben nicht draufgekommen wäre, hinzugehen“, schwärmte der Rotschopf dem Blonden daher vor. „Soweit ich das ja gesehen habe, kennt ihr euch ja nur so flüchtig, richtig?“

Danach beließ Davis das Thema dabei, zumal er nicht recht wusste, was er noch hinzufügen konnte, was nicht auffällig wäre. Stattdessen wendeten sich die beiden Jungs wieder dem Fußballspiel zu, was die seltsame Stille zwischen den beiden Digirittern gut überbrückte. Taichi schien sich endlich wieder gefangen zu haben, zumindest spielte er nun wesentlich besser als zuvor, was sogar ein Tor für dessen Mannschaft einbrachte.  Der Sportler sprang genauso wie Takeru auf, doch statt in die Hände zu klatschen hielt er seine Hände neben seinen Mund und rief so laut er konnte: „Sehr gut Taichi, weiter so!“  Dann beobachtete er noch kurz seinen Freund, bevor er im Augenwinkel bemerkt, wie Takeru ihm erwartungsvoll die Hand für ein High-Five in die Höhe hielt. Im ersten Moment sah er mit einem verdutzen Blick zu Takeru und seiner Hand und ihn überkam ein mulmiges Gefühl. Es war hinsichtlich der derzeitigen Situation zwischen den beiden komisch, etwas zu machen, wie sie es zuvor die ganze Zeit gemacht haben. Als wäre nie etwas vorgefallen. Doch Daisuke konnte seinen Freund nichtdestotrotz wie einen Depp dastehen lassen, da musste er jetzt ein weiteres Mal seine Gefühle beiseiteschieben. Lachend schlug er ein und antwortete: „Ja, das ist jetzt wirklich ärgerlich, dass sie das verpasst haben. Vor allem Hanami hätte das sehen müssen, ich habe ihr ja vorgeschwärmt wie gut Taichi spielt und dann kam der altbekannte Vorführeffekt...“
Davis nickte, als Takeru vorschlug, nach den beiden Mädchen zu sehen, spitzte jedoch dann die Ohren, als der Blonde etwas von einem Stand und Matt erwähnte. Hanami und Davis hatten es durch ihre Fressattacke noch nicht über das ganze Gelände geschafft, oder sie hatten ihn schlicht übersehen, weil er nichts mit Essen zu tun hatte. „An was für einem Stand sitzt denn dein Bruder?“, fragte Davis deshalb neugierig, als er sich in Bewegung setzte, und schob daraufhin hinterher: „Wollen wir zuerst dort vorbeischauen? Ansonsten sind sie vielleicht auf Toilette, ich glaube Hanami hatte da etwas erwähnt von wegen Nase pudern.“
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Yoshio Kayo

Yoshio Kayo

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Nov 11, 2018 9:22 pm

30. August
Sommerfest
Sora, Yamato, Kazuki, Wataru, Yoshio & Rin


Sie hatten einen Plan. Ein Stein viel Yoshio vom Herzen, nickend stimmte er Wataru zu. "Musik machen, klingt gut." Selbst Selfies machen, war ihm da willkommener als fremde Personen zu Küssen. Erleichterung macht sich breit und die angespannte Atmosphäre schien fast verflogen. Es war wie in den meisten Filmen, zuerst schien alles aussichtslos, doch zum Schluss kam immer ein Happy end.
Kazuki sollte öfters auf Partys gehen um seine Dosis Frauen zu bekommen. Apropos Frauen, Yoshio sah hinter seinen Band Kollegen. Dort standen schon viele Mädchen in Grüppchen und schienen den Kuss stand sehr interessant zu finden. Sein Herz schlug aufgeregt gegen seine Brust. Die konnten doch alle nicht etwa zu ihnen wollen? Yoshio konnte bei so was nicht mit machen. Die Frage von Wataru für wie lange der Stand denn lief, bekam er gar nicht mehr mit. Yoshio schluckte hart. So wurde er nicht erzogen, sich einfach mit wildfremden Mädchen zu treffen, geschweige denn sie zu küssen. Das entsprach nicht seinem Stile. Seine ganze vorbildliche Existenz würde verpuffen. Er war doch derjenige in der Band der anständig war. Selbst die Fans müssten das wissen, dass er keiner dieser Aufreißer Typen war.

Dann kam alles Schlag auf Schlag. Auf einmal stand ihre Managerin vor ihnen. Wataru und Kazuki versuchten den ganzen Mist zu erklären. Yoshio sah schon ihre musikalische Karriere an sich vorbei ziehen. Ihre Managerin war streng und hart, sie würde so ein billigen Stand niemals unterstützen. Falsch gedacht, die störrische Frauen wurde überzeugt. Yoshio kam nicht mal dazu irgendetwas zu sagen. Natürlich musste in diesen Augenblick auch noch Yamato aufkreuzen. Dieser sah aus als ob er sich ein kleinen Kampf geliefert hätte. Er bekam Mitleid mit seinem Bandleader, da er auch gleich von Rin beiseite genommen wurde. Ein echt mieser Tag, dachte Yoshio und sah zu den Mädchen hinüber. Ihm wurde klar das dies kein Film war und dass seine Band ihn nun braucht.

                                                 ..... 13:30 Uhr
Er schwor sich niemals bei so was absurdes, wie einem Kuss-stand mitzumachen.
Niemals sah aber anders aus, denn jetzt sitzt er neben den anderen Jungs und versuchte sich unsichtbar zu machen. Ein Mädchen nahm vor Yoshio Platz und lächelt ihn schüchtern an. Sie wartet ehrfürchtig auf seinen ersten Schritt und dieser wartet auf ihren ersten Schritt. Beide starren sich für einige Sekunden erwartungsvoll an. Peinlich berührt versucht er ein Gespräch anzufangen. "Hallo... eh welches Lied gefällt dir den am besten?" Sie schien überrascht von der Frage und überlegt kurz. Schließlich nickt sie und beugt sich vor. "Es heißt ´Kiss me´.", säuselt sie und gibt ihn einen Kuss. Yoshio war keiner der einen Kuss endlos lang hielt und löst sich schnell von ihr. "Ach so. Dann wünsch ich dir noch viel Spaß auf dem Fest." Sie schien zufrieden und verabschiedet sich. Yoshio wusste nicht wie viel Mädchen er schon geküsst hat, doch er fühlt sich bei jedem neuen Kuss überrumpelt. Ein weiteres Mädchen setzte sich vor ihm hin. Der Schlagzeuger wusste gleich das dieses Mädchen nichts Gutes im Sinn hat. Sie sah ihn schmachtend an.
"Einen Moment ich komme gleich." Fürs erste war er gerettet. Er verschwand kurz und nahm ein Schluck Wasser. Das ganze küssen macht ihn zu schaffen. Im Hintergrund dudelt ihre Musik und gab ihn halt. Das was er hier tut war für die Band, für Ihre Band. Mit neuem Mut nahm er wieder Platz und wurde auch schon gleich von dem Mädchen oder sollte er lieber Biest sagen, überrumpelt. Sie beugt sich vor umfasst sein Gesicht und legt gleich los. Yoshio war erleichtert als Kazukis Stimme schließlich einen Platzwechsel ankündigte. Sie ließ ihn los und sah Kazuki mit den selben Blick an. Yoshio stand auf und bemerkt, dass etwas im Busch war. Wieso sollte der Rotschopf sonst einen Wechsel starten, wenn nicht ein wichtiger Grund Anstand? Er beobachtet seine Freunde und Verstand schließlich das es hier um Yamato ging. Dann wandert sein Blick hinüber zu Rin. Sie sollte bestimmt nichts davon mitbekommen. Ein weiteres Mädchen setzt sich vor ihm hin und sah sehr verliebt aus. Nach einer kurzen Entschuldigung macht sich der Schlagzeuger auf den weg und versprach gleich wieder da zu sein. Sein Ziel war es eine kleine Ablenkung zu starten. Er klopfte seinen Kollegen auf die Schultern, um auf sich Aufmerksam zu machen . Schließlich sollten Sie auch wissen was er vor hatte. "Frau Managerin könnten Sie eventuell neue Drops sowie Getränke beschaffen? Die Fans stehen noch Schlange und unsere Vorräte neigen sich dem Ende zu." Er wusste das dies eine unglaublich schlechte Ablenkung war, aber hoffte das dies reichen würde um seine Band Kollegen Zeit zu verschaffen. Für was auch immer. "Oh und ein Ventilator wäre auch nicht schlecht. Es ist unglaublich warm."
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Yamato Ishida
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Yamato Ishida

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Nov 13, 2018 8:36 am

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Sora, Yamato, Kazuki, Wataru, Yoshio & Rin


Es war seine persönliche Hölle! So viel stand fest. Dieser Stand war noch furchtbarer als Yamato angenommen hatte. Alleine die Vorstellung hatte ihm schon Schauer über den Rücken gejagt. Aber hier leibhaftig zu sitzen war etwas ganz anderes.
Er wollte Kazuki den Hals umdrehen! Aber es sah nicht so aus, als hätte er dafür Zeit. Denn die Reihe der Mädchen vor ihm wollte einfach kein Ende nehmen. Es waren so viele. Seit wann hatte die Schule so viele Mädchen? Wobei es auch Besucherinnen von außerhalb gab. Langsam aber sicher verwandelte sich die Menge in einen lauten, bunten Haufen Gesichter, die Yamato nie wieder zuordnen würde können.
Bei jedem Mädchen, das vor ihn trat, musste er ein Schaudern unterdrücken. Er wollte kein einziges davon küssen, auch wenn einige objektiv gesehen gar nicht so schlecht aussahen. Anderen mochte die Aufgabe ja gefallen. Kazuki selbst schien recht okay mit der Situation zu sein. Yamato selbst jedoch was überfordert. Er war ein distanzierter Mensch und ließ nur dann Menschen in seine Nähe wenn er es wollte... Emotional sowie körperlich. Und das hier war ein Albtraum. Denn natürlich wollte er kein fremdes Mädchen küssen. Er hatte ohnehin bisher nur ein einziges Mädchen geküsst. Seine Freundin.
Wobei seit der letzten halben Stunde war Sora überhaupt nicht mehr das einzige Mädchen, das er je geküsst hatte. So gar nicht. Yamato wurde ganz übel bei dem Gedanken daran, dass er in einer festen Beziehung was und sich dennoch für Geld küssen lassen musste. Sora hatte nichts dazu gesagt. Aber das wunderte ihn wenig. Sie wusste immerhin, dass es nicht seine Idee gewesen war und auch, was er davon hielt. Niemals würde sie ihn dann auch noch mit ihrer Meinung belasten. Aber dennoch waren da eben Schuldgefühle ihr gegenüber.
Dass sie seltsam auseinander gegangen ist waren machte es nicht besser. Vermutlich war die bei Taichi, der hoffentlich gerade spielte. Yamato hatte keine Ahnung, was außerhalb dieses Standes passierte.
Die Zeit schien ebenfalls gegen ihn zu sein. Denn sie verlief quälend langsam. Das hier würde ewig dauern und danach würde er sich stundenlang die Zähne putzen... Auch wenn das kaum etwas ändern würde. Es fühlte sich falsch an, unzählige Mädchen zu küssen, deren Lippen vollkommen anders waren, als das, was er gewohnt war. Es war seltsam wie schnell man sich an etwas gewöhnen konnte.
Einige der Mädchen waren schüchtern, andere furchtbar aufgeregt oder aufgedreht und wieder andere schienen zu glauben, dass die 100 Yen, die sie bezahlt hatten ein Freifahrtsschein waren. Schon mehr als einmal war Yamato zurück geschreckt, weil es nicht bei einem einfachen Kuss geblieben war. Er hatte immer grinsend beteuert, dass das gegen die Regeln wäre, aber eigentlich wäre er jedes Mal am liebsten aufgestanden und gegangen.
Eine Stimme ließ ihn aufhorchen. Kazuki, der laut einen Wechsel vorschlug, den Yamato nicht ganz nachvollziehen konnte. Die Schlange vor ihm wohl auch nicht. Denn einige Mädchen beschwerten sich tatsächlich. "Sorry", murmelte Yamato dem Mädchen vor sich zu und ließ sich dann auf Kazukis Platz lotsen.
"Haben dir die Mädchen bei mir besser gefallen?", mutmaßte Yamato als er an dem Rothaarigen vorbei ging. Doch der ging gar nicht darauf ein, sondern unterbreitete Yamato direkt eine neue Information. Eine, die seine Augen größer werden ließ. Sora! Wortlos nickte Yamato und entschuldigte sich hastig bei dem Mädchen, das nun vor ihm stand. Scheinbar schien es ihr wenig auszumachen, dass sie nun einen anderen Musiker küssen würde.
Stattdessen ging er neben der Wand in die Knie und begann in einer der Kartons zu graben und möglichst beschäftigt auszusehen.
"Sora?", wisperte er und hoffte, dass sie ihn durch die Zeltwand hören konnte. "Was tust du denn hier? Ich dachte, du bist bei Taichi..."
Entfernt nahm Yamato wahr, wie Yoshio Rin in ein Gespräch verwickelte und beschloss direkt die Chance zu nutzten und durch die einzelnen Lagen des Zeltes zu verschwinden. Im Nu stand er auf der anderen Seite und sah sich seiner Freundin gegenüber.
Ein scheue Lächeln erschien auf seinem Gesicht. "Hey...", brachte er hervor. "Du solltest wirklich besser nicht hier sein..." Obwohl er derjenige gewesen war, der gewollt hatte, dass sie herkam, war Yamato nun anderer Meinung. "Ich will nicht, dass du das siehst...", stellte er klar und senkte betreten den Blick. Abgesehen von dem schlechten Gewissen, war da noch etwas, das ihn quälte. "Wie geht es Taichi?" Yamatos Hände ballten sich zu Fäusten. Er war immer noch sauer auf seinen besten Freund. Aber er war auch wütend auf sich. Wieso hatte er sich dazu hinreißen lassen, sich mit ihm zu schlagen? Sie waren keine Kinder mehr! Sie sollten es besser wissen!
"Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist...", fügte er beschämt hinzu. Die Situation war schlimm genug gewesen. Aber Sora war auch noch Zeugin gewesen und das machte es unerträglich.

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Shōta Akimoto

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Nov 20, 2018 6:00 pm

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Shōta & Hayato

Die ganze Situation war total aus dem Ruder gelaufen, dabei hatte Shōta sich so sehr darüber gefreut, dass Hayato ihm zufällig über den Weg gelaufen war und sie beide im Maid Café gemütlich geredet und gegessen hatten. Doch allein die Tatsache, dass Mimi ihm gerade in dieser Situation über den Weg gelaufen war, hatte zu dem Chaos beigetragen, seine Aktion hatte dem kuriosen Schauspiel nur noch die Krone aufgesetzt.
Er atmete tief durch und als Hayato ihn unvermittelt fragte ob alles okay sei, zwang er sich seinem Mitschüler in die Augen zu sehen. Seine Wangen hatten zwar noch immer diesen verräterischen Rotton aber wenn er sich weiterhin ungezwungen mit dem Sportler treffen wollte, musste er sich jetzt wie ein normaler Kumpel benehmen und war er nicht eben genau das?
"Ja...ja es ist alles okay. Sorry, dass ich mich wie ein Idiot aufgeführt habe."

Nun blickte der Kupferblonde wieder auf den Tisch, die Kaffeetasse umklammerte er noch immer fest mit seinen Händen. Er überlegte wie er die Situation retten konnte, auch hatte er den Drang klarzustellen, dass zwischen ihm und Mimi nichts war, was man verheimlichen musste, denn Shōta hatte den skeptischen Blick seines Mitschülers nicht übersehen, als er ihm die schlechte Lüge aufgetischt hatte. Nachdem er spürte, dass sein Gegenüber ihn noch immer ansah und auf eine Erklärung oder zumindest eine Antwort bezüglich des Fußballspiels wartete, fuhr der Brillenträger fort.
"Ach..ein bisschen frische Luft kann doch nicht schaden. Ich würde das Spiel gern mit dir ansehen. Wir sollten uns aber auf den Weg machen, zum Sportplatz werden wir wohl einige Minuten brauchen. Und..." der Naturfreund machte eine kurze Pause, ehe er leiser fortfuhr.
"...auf dem Weg dorthin können wir auch noch reden. Ich weiß auch nicht was heute los ist, ich bin wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden." ein leichtes Lächeln erschien auf Shōtas Gesicht als er wieder zu dem Rothaarigen aufsah und dieser nun zumindest auch ein wenig entspannter wirkte.

Der Brillenträger erhob sich nun und sah sich noch mal nach Mimi um, doch die war verschwunden. Ob sie wohl auch eine Pause hatte? Falls sie ihnen zugerufen hatte, hatte er es in den letzten Minuten wohl überhört. Vermutlich war die halbe Schule beim Fußballspiel, denn die Mannschaft um Taichi war ziemlich erfolgreich und beliebt und der Brillenträger konnte sich kaum vorstellen, dass parallel noch weitere Spiele stattfinden würden. Sicher hatte die Schule die Sportaktivitäten so organisiert, dass man möglichst viel sehen konnte, sofern man Interesse daran hatte. Und wenn Shōta genauer darüber nachdachte, dann waren sicher auch die meisten Digiritter vor Ort um Taichi anzufeuern und das würde sicher zu weiteren unangenehmen Begegnungen führen. Nun war es aber ohnehin zu spät, denn das Angebot war ausgesprochen und irgendwann musste der Brillenträger sich sowieso überlegen wie er all das erklären sollte.

Als sie sich auf dem Schulkorridor befanden startete der Kupferblonde einen Erklärungsversuch, denn Hayato war ihm wichtig und es fühlte sich einfach nicht richtig an ihn derart plump zu belügen.
"Das mit Mimi vorhin kam dir sicher seltsam vor. Warum sollte so ein Mädel eine Lerngruppe mit mir haben? Im Normalfall würde ich einen großen Bogen um so aufgedrehte Schülerinnen, die ganze Horden von Leuten um sich scharen, machen. Du weißt ja mittlerweile, Menschen sind nicht so meins, mal abgesehen von einigen wenigen Freunden." Shōta machte eine kurze Pause und blickte sich um, andere Schüler mussten nicht unbedingt mitbekommen was er zu sagen hatte aber sie waren zumindest im Moment noch allein.
"Na ja, ich bin da eher versehentlich in eine Sache geraten. Einige ältere Schüler aber beispielsweise auch Kenshin aus der Parallelklasse, Daisuke, Miyako und andere sind einem..ähm..virtuellen Problem auf der Spur. Ich arbeite ebenfalls daran und habe versprochen niemandem von diesem Projekt zu erzählen."
Der Brillenträger sah Hayato mit hochgezogenen Augenbrauen an. "Ich weiß das klingt ziemlich bescheuert, aber ich will dich wirklich nicht für dumm verkaufen." schloss der Kupferblonde nun seine Erklärung und hoffte, dass dies nun nicht der Gnadenstoß für die noch so frische Freundschaft war.
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Rin Kudara

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Nov 20, 2018 8:48 pm

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Sora, Yamato, Kazuki, Wataru, Yoshio & Rin


Für diesen Tag gab es kein passenderes Wort, als Katastrophe.
Innerlich kochte die Managerin noch immer vor Wut. Dies allerdings galt nicht nur dem Bassisten, welcher mal wieder etwas von Treppen und fallen gefaselt hatte. Beim ersten Mal war dies vielleicht noch lustig gewesen, und Rin hatte zu dem Zeitpunkt wirklich herzlich gelacht, seit Jahren das erste Mal wieder, dennoch war sie definitiv nicht auf den Kopf gefallen. Sie wusste, wenn man sie permanent anlog und das tat der Blondschopf. Es war eigentlich ihre Aufgabe der Sache nach zu gehen und die Wahrheit raus zu finden und in der Regel tat sie es auch, heute allerdings hatte sie dafür einfach nicht mehr den Kopf frei.
All das, was heute gewesen war, lastete auf den Schultern der Managerin. Es war nicht immer leicht eine Horde Teenager zu betreuen, die wie Kazuki nur Flausen im Kopf hatten. Natürlich, es war ihr Job und sie tat es des Geldes wegen, dennoch hatte die Brünette heute ganz andere Pläne gehabt. Dieses verdammte Schulfest war nur beiläufig in ihre Arme geflogen und hatte sich als attraktives Angebot gezeigt, war in Wahrheit aber das reinste Durcheinander.
So oft wie heute hatte Rin schon lange nicht mehr durchdrehen müssen, aber diese vier Teenager und deren Ideen schafften es tatsächlich immer wieder. Dabei hatte sie zu Anfang wirklich nicht damit gerechnet, dass sie überhaupt imstande waren anderen Dingen nach zu gehen, als der Musik. Wobei um diesen Punkt konnte man sich nun wirklich streiten. Die hellste Leuchte war eigentlich niemand von ihnen. Der Eine, der nur Weiber im Kopf hatte und somit auch nur Mist anstellte. Der Nächste, der den Mund eigentlich nie auf bekam und den Anschein machte, er wäre in einer Kirche besser aufgehoben. Der Dritte, der einfach so desinteressiert wirkte, als würde ihm all das am Arsch vorbei gehen, solange er nur den Ruhm und die Frauen stimmten. Und der Kopf der Band, dessen Verantwortungsbewusstsein nicht ansatzweise vorhanden war, da er nur noch andere Sachen im Sinn hatte, worum auch immer es sich dabei handelte.
Eigentlich hätte die Brünette sich nie auf diese Bande einlassen sollen, wäre es doch anfangs nur nicht so leicht und verführerisch rüber gekommen diese Vier unter Vertrag zu nehmen. Nun gut, es war eben so, wie es nun mal war und irgendwie würde sie sich damit schon abfinden.
Die Stimmen einiger Mädchen drangen schließlich in das Ohr der Managerin, als diese wieder die Augen öffnete und sich die Scharen all der Fangirls ansah, die nun Schlange standen, um einen Kuss eines der vier Banausen zu bekommen. Nicht ansatzweise konnte Rin sich vorstellen was daran verlockend sein sollte oder eine Art Reiz darstellen sollte, aber sei es drum. Es brachte Geld und das war die Hauptsache. Etwas, was dieser rothaarige Clown richtig gemacht hatte, auch wenn er es nicht wusste.
Tuschelnd und kichernd kamen die nächsten Gören an und stellten sich hinten an, um sich ihren Kuss zu holen. Wenn etwas im Magen der Brünette gewesen wäre, dann wäre spätestens jetzt der Mageninhalt hoch gekommen, als sie realisierte, dass die Warteschlangen aller Bandmitglieder fast gleich lang waren. Wie schafften es manche dieser Trottel nur Mädchen um den Finger zu wickeln? Ach was, das waren immerhin keine anspruchsvollen Frauen, sondern dumme und naive Kinder, die einfach keine Ahnung hatten was gut war. Allein das musste der Grund sein.
Ein kurzes Kopfschütteln und brummen seitens der Managerin kamen zustande, als kurz darauf die Stimme dieses roten Trottels zu hören war. Er kam doch allen ernstes auf die Idee die Plätze zu tauschen. Was fiel ihm denn nun schon wieder ein? Gerade wollte Rin sich auf den Weg zu ihm machen und ihn zur Rede stellen, als ihr leerer Magen und ihre ohnehin schon schlechte Laune sie davon abhielten und sie ihm wohl oder übel die Chance gab etwas zu machen. Vielleicht würde es ja gut ankommen, auch wenn sie darauf nicht baute. Schließlich hatten die Mädchen sich ja aus guten Gründen bei einem Bandmitglied angestellt und nun zerstörte dieser Kazuki das einfach. Sollte er doch von den kleinen Fangirls mal zusammen gestaucht werden. Bei dem Gedanken wuchs das fiese Grinsen der Brünette mit einem Schlag und sofort erhellte sich die Laune von Rin etwas.
Durch ihre bitterbösen Pläne im Kopf hatte die Managerin doch tatsächlich nicht mitbekommen, wie einer ihrer Schützlinge zu ihr gekommen war. Bei einem Blick zu dem Blauhaarigen wusste Rin schnell, dass es Yoshio war, der vor ihr stand. Was wollte er denn nun von ihr, wo er doch sonst nie seine Zähne auseinander bekam und generell nie zu etwas eine Meinung hatte? Ehrlich gesagt war genau das der Faktor, den Rin am meisten an ihm mochte. Sie hatte das Gefühl er wäre leicht beeinflussbar und würde zu allem ja und Amen sagen, einfach weil er willenlos erschien. Nun aber hörte sie das erste Mal Worte ihr gegenüber, die sie aus allen Wolken fallen ließen. Noch nie war er ihr gegenüber so frech gewesen oder hatte ihr Anweisungen gegeben. Was bildete dieser halbstarke Idiot überhaupt ein? Sie war immerhin seine Managerin und stand nicht unter ihm. Von jemandem seines Kalibers würde Rin sich ohnehin nichts sagen lassen. Er würde schon noch zu spüren bekommen, was er davon hatte. Sollte er doch wissen, dass dies der Fehler seines Lebens gewesen war sie so anzusprechen.
Somit war die kurze Dauer der guten Laune auch schon vorbei und mit einem Mal war das Gesicht der Brünette wieder eine harte Fassade, die dem Blauhaarigen entgegen geworfen wurde. Rin ballte die Hände zu Fäuste, als sie anfing ihn an zu giften: „Was fällt dir ein mich so dämlich von der Seite an zu machen? Wie sehe ich bitte für dich aus? Wie eine Bedienstete? Außerdem ist das hier kein Supermarkt Kleiner. Nur weil du Teil dieser mittelmäßigen Band bist, die ich im übrigen versuche hoch zu pushen, heißt es nicht, dass du das Recht hast dir irgendwas in der Richtung zu erlauben. Wenn jemand Anweisungen gibt, dann bin ich das. Haben wir uns verstanden?!“.
Noch ehe Yoshio die Zeit hatte zu antworten, griff Rin nach dem erstbesten Trottel, der ihr über den Weg gelaufen kam: „Du da! Es ist mir so was von egal, was du zu tun hast auf diesem Fest. Du lässt jetzt alles stehen und liegen und kümmerst dich um Drops, Getränke, sowie einen Ventilator für die KoD-Mitglieder. Ich hoffe dir ist bewusst wie wichtig diese Aufgabe ist, ansonsten sehe ich mich gezwungen dir das zu demonstrieren. Habe ich mich da klar und deutlich ausgedrückt?“, langsam lockerte sich der Griff der Brünette, weshalb ein gestammeltes „Jawohl“ von dem Jungen kam und dieser panisch los lief.
Nun wieder an Yoshio und auch an die anderen gerichtet, sagte Rin mit fester Stimme: „Auf diese ganze Veranstaltung habe ich nun keinen Nerv mehr. Mein Terminkalender ist voll, weshalb ich mich nun anderen Aufgaben widme. Euch allerdings erwarte ich morgen allesamt pünktlich um zwölf Uhr in meinem Büro und dabei ist es mir egal ob ihr verabredet seid, eine harte Nacht oder sonst was hattet. Wenn ihr nicht auftaucht, wird das Konsequenzen für euch mit sich bringen“, und bevor eine Erwiderung darauf kam, rauschte die Brünette ab und ließ ihre Schützlinge einfach stehen.
Alle hatten sie angesehen und mit Sicherheit gedacht sie wäre ein Monster und verdammt ja, damit hatten sie absolut Recht. Sie wusste wie sie auf andere wirkte und genoss es. Es war harte Arbeit gewesen sich so ein dickes Fell anzutrainieren. Niemand würde ihr das kaputt machen können, geschweige denn würde sie es aufgeben wollen. Anders kam man in Leben eben nicht voran und Rin hatte andere Pläne für sich und ihr Leben, als für immer mit solchen inkompetenten Idioten zu arbeiten. Sollten die anderen Leute also denken, was sie wollten. Sie war eine Geschäftsfrau und musste sich daher eiskalt durchsetzen können.
Mit ihren klackenden Absätzen machte sich die Managerin allerdings zuerst auf den Weg zu einer Crêpebude, an der sie sich einen extra großen Crêpe mit allerlei Extras bestellte. Allein schon bei der Bestellung fühlte sie sich nicht wohl, aber auf all den Stress brauchte die Brünette etwas, mit dem sie sich belohnen konnte, beziehungsweise der Frust sich einfach abbauen ließ. Sie hatte irgendwann mal gelesen das Schokolade Glückshormone frei setzte, die sie ja sonst nicht all zu oft hatte, und was sollte sie sagen? Es stimmte. Nach etwas Süßem fühlte Rin sich immer direkt wohler, auch wenn sie danach immer eine extra Einheit Sport machte, um ihren Körper in Schuss zu halten. Immerhin war dieser neben ihrer schnellen Zunge und ihrem eiskalten Auftreten ihre wichtigste Waffe.
Heute allerdings hatte sie es sich mehr als verdient, weshalb sie ihren Crêpe voller Vorfreude und Genugtuung entgegen nahm und genüsslich rein biss. Es war eine wahre Wonne, die sich in ihrem Mund abspielte, fast sogar ein Geschmacksfeuerwerk. Ihr Magen dankte es ihr, sowie ihr Wohlbefinden, denn anders hätte sie es nicht mehr länger ausgehalten. Und nun würde sie in Ruhe nach Hause gehen und sich ein schönes Bad einlassen. Den Rest des Tages brauchte sie einfach eine Pause, denn wer hätte gedacht, dass diese vier halbstarken Kerle sie so aus der Fassung bringen konnten? Rin zumindest hatte es am Allerwenigsten erwartet, so viel stand fest.
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Shuichi Hirota

Shuichi Hirota

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Nov 25, 2018 5:45 pm

30. August
Sommerfest
13:40 Uhr
Shuichi & Miyako & Ken

Die Reaktionen von Miyako und Ken, als Shuichi von der Scheidung seiner Eltern berichteten, waren so einfühlsam, sowas kannte Shu gar nicht, er wollte jedoch dazu nichts weiter sagen sondern schwieg und versuchte zu lächeln
Als er auch noch über die Schatten vor vier Jahren in Kyoto erzählte, erfuhr der 16jährige schließlich, dass es keine gewöhnlichen Schatten, sondern Digimon waren, welche sich in die reale Welt verirrt haben und das auch Miyako und Ken damals in Kyoto waren.
„Wenn wir drei damals in Kyoto waren und wir drei jetzt aufeinander trafen, ist das vielleicht eine Vereinigung des Schicksals?“, fragte der dunkelhaarige Junge, wusste aber selbst nicht ob er es ernst meinte.
Nachdem Shuichi auch wissen wollte wie die beiden anderen zu Digirittern wurden, erfuhr er das ein älterer Digiritter damals in der Digiwelt war und etwas ausgelöst hatte, wodurch Digivices aus dem Computer von Miyakos alter Schule, ihren weg zu Miyako und ihren Freunden Davis und Cody fanden. Ihren Partner Hawkmon traf Miyako dann schließlich in der Digiwelt.
„Hawkmon?“, fragte Shuichi, „Ich dachte dein Digimon-Partner wäre Poromon?“.
„Ich glaube, Poromon ist Hawkmon, nur eben auf einem andern Level. Weißt du, bei uns Digimon gibt es verschiedene Level, so wie es bei euch verschiedene Altersgruppen gibt.“, meldete sich Kudamon.
Bei Ken lief es ähnlich wie bei Shuichi, auch er erhielt sein Digivice aus dem Computer, jedoch nahm sein Bruder es an sich. Ken war jedoch zu neugierig weshalb er das Digivice nahm und damit in die Digiwelt reiste wo er auf Wormmon traf.
„Und wie hat dein Bruder reagiert, als er irgendwann erfuhr, dass dieses Digivice für dich bestimmt war und dein Partner aufgetaucht ist?“, fragte der neue Digiritter.
Ein paar Minuten später waren sie schließlich an Miyakos Stand, und Shuichi wollte eigentlich gehen um Miyako und Ken nicht zu stören, doch da wurde er direkt von Kudamon und Miyako aufgehalten.
Die gleichaltrige wollte sein Handy haben, welches Shuichi ihr gab, um ihre Nummer einzuspeichern, damit sie in Kontakt bleiben konnten.
„Danke.“, murmelte der Schüler ein wenig verlegen als er sein Handy wieder hatte, und schrieb ihr noch direkt eine SMS, damit sie seine Nummer auch einspeichern könnte.
Kudamon hingegen sprach mal wieder für ihn und wollte wissen ob auf dem Fest noch weitere Digiritter anwesend waren.
So wurden sie von Miyako drauf aufmerksam gemacht das die sich wohl das Fußballspiel anschauen würden und sie erfuhren zudem das einer der Digiritter dort mitspielten
Kens Partner Minomon drängte Shu und Kudamon mit den beiden dorthin mitzukommen, während auch Ken sie höflich einlud.
Der Schüler lachte verlegen, beschloss aber mit den beiden mitzukommen ehe Kudamon meinte mal wieder abhauen zu müssen.
„Wir sehen uns hoffentlich noch später!“, verabschiedete sich Shuichi von Miyako, und ging mit Ken zum Fußballspiel.
Dort angekommen waren einige Besucher und das Spiel war bereits im Gange.
Shuichi wusste gar nicht wo sie sich hinsetzen sollten und daher fragte er Ken, „Entschuldigung aber siehst du hier irgendwelche Freunde von dir?“.
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Hayato Kawasaki

Hayato Kawasaki

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Nov 28, 2018 8:53 pm

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Shōta & Hayato


Etwas stimmte hier wirklich ganz und gar nicht, dass bildete Hayato sich doch nicht ein. Der Rothaarige konnte es ja verstehen, dass Shōta etwas zurückhaltender war, doch dieses scheue Verhalten ihm gegenüber hatte der Brillenträger in den letzten Tagen immer mehr abgelegt. Es musste tatsächlich etwas mit diesem Mädchen zu tun haben, das hier kellnerte. Hayato wünschte sich, Shōta würde einfach die Wahrheit, dann müsste er sich nicht so komisch verstellen, auch wenn es Hayato etwas in der Seele wehtun würde, wenn er nicht mehr so viel von seinem Shōta hätte, doch er würde bestimmt damit klarkommen, schließlich freute es ihn doch, wenn der Biologie-Begeisterte glücklich war. Doch es war vielleicht wirklich noch etwas zu viel verlangt, schließlich war ihr Freundschaft noch so frisch.
Auch wenn Hayato seinem Gegenüber gerne bestätigt hätte, dass er sein Verhalten als sehr seltsam empfand und gerne weiter nachgebohrt hätte, winkte er daher nur verlegen ab, als er die roten Wangen des Schülers sah. So konnte er unmöglich sauer auf ihn sein, doch die Skepsis blieb nichtsdestotrotz. „Ach was, schon gut. Ich nehm‘s dir nicht übel.“ Es war echt schade, dass die Situation jetzt so angespannt war, ihr Aufeinandertreffen hatte so schön angefangen. Zum Glück sagte Shōta zu, zum Fußballspiel zu gehen, dass würde die beiden bestimmt von der peinlichen Situation ablenken. Zudem kam in so auch wieder ein warmes und erleichtertes Gefühl in Hayato auf. Der Sportler schätzte es sehr, dass sein Gegenüber mitkam, obwohl dieser nun nicht so sportbegeistert war wie er. Und da war auch wieder dieses wundervolle Lächeln, auch wenn es nur leicht war, auf Shotas Gesicht, das Hayato einfach nur aufheitern konnte, ob er wollte oder nicht. „Das klingt nach einem guten Plan!“, stimmte Hayato noch rechtzeitig zu, bevor Shota etwas von Hayatos kleinen Tagträumen merkte, und fügte beruhigend hinzu: „Und so einen Tag hat ja echt jeder, mache dir also keinen Sorgen.“ Der Rothaarige musste alles geben, um sich nicht neugierig zu erkundigen, was der wahre Grund für das Verhalten seines Mitschülers war. Er konnte es wirklich nicht haben, wenn andere Personen – besonders wenn sie auch mit ihm befreundetet waren – offensichtliche Geheimnisse hatten. Doch wenn er nicht zu aufdringlich rüberkommen wollte, musste er sich einfach zusammenreißen. "Ich bin jedenfalls froh, dass wir hier waren. Der Kuchen war nicht schlecht", lenkte er daher noch etwas ab.

Hayato bemerkte, wie Shota sich noch kurz umschaute, bevor sie gingen, vermutlich um der Brünetten Tschüss zu sagen, doch sie war nirgends zu sehen. Daher zogen sie einfach los Richtung Sportplatz. Die ersten paar Meter herrschte noch etwas angespannte Stimmung, und der Brillenträger schien wieder recht unruhig und ziemlich nachdenklich zu sein. Hayato wollte gerade anmerken, dass er sich doch entspannen könnte, dass alles gut wäre, als sein Mitschüler überraschend zur Erklärung ansetzte. Hayatos Herz begann, wie wild und nervös zu pochen, als er den Worten lauschte, die aus Shotas Mund kamen, und konnte ihn zuerst nur mit großen Augen verwirrt ansehen. Einige Fragen warfen sich ihm zudem auf. Ihm war tatsächlich klar, dass an der Sache mit dem Mädchen etwas faul war, aber er dachte, dass hätte einen ganz anderen Hintergrund. Was meinte der Kupferblonde aber jetzt mit „virtuellem Problem“? Was sollte das für ein Projekt sein? Und wie konnte er da „versehentlich“ hineingeraten? Shōta schien mit so einer Reaktion auch gerechnet zu haben, den zum Abschluss fügte er noch hinzu, dass er Hayato keineswegs für dumm verkaufen wollte. Das kaufte der Rotschopf ihm auch ab, und es erklärte auch, wieso der Mitschüler ihm zuerst etwas anderes erzählte. Allerdings brauchte er trotzdem noch mehr Infos. Nun ließ er sich nicht einfach abspeisen, nun würde er fragen was er wollte. ,„Ich glaube, das musst du mir dann aber etwas genauer erklären, egal wie bescheuert es klingen mag. Ich höre zu un entscheide dann“, reagierte Hayato dann langsam und strukturiert, als er seine Stimme wiedergefunden hatte. „Erst einmal: ja, das hat wirklich nicht ganz zusammengepasst mit Mimi. Ich glaube, dass hätte jeder gemerkt, dass an der Geschichte etwas nicht stimmen kann.“ – An der Stelle musste Hayato kurz kichern, Shotas Aussage traf es recht gut, dieses Mädchen schien im Gegensatz zu Shota wirklich ziemlich aufgedreht zu sein – „Dann, wie genau meinst du das mit dem virtuellen Projekt, wie soll ich mir das vorstellen? Und wieso bist du versehentlich ein Teil davon? Ich will alles wissen“ Gespannt wartete Hayato auf eine Antwort. Da es scheinbar um ein ernstes Thema ging, huschte Hayato auch in einen Korridor hinein, in dem noch weniger Schüler um sie herum waren, damit nicht jeder zuhörte.
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Miyako Inoue

Miyako Inoue

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Nov 30, 2018 11:03 am

30. August
Sommerfest
13:45 Uhr
Shuichi & Miyako & Ken

Für Miyako war es so selbstverständlich die unterschiedlichen Digimon Namen zu benutzen, dass sie gar nicht darüber nachgedacht hatte, wie verwirrend das für einen Neuling sein musste. Selbstverständlich konnte Shuichi sie nicht verstehen, wenn sie erst von Poromon redete und dann auf einmal von Hawkmon. Zum Glück erklärte ihm Kudamon direkt was es damit auf sich hat. „Genau, Poromon digitiert zu Hawkmon. Tut mir leid, dass ich dich so verwirrt habe. Das ist momentan bestimmt alles nicht so leicht zu verstehen.“ Sagte sie daher etwas verlegen.
Nun war jedoch Ken an der Reihe zu erzählen wie er zum Digiritter geworden ist. Miyako merkte direkt das Unbehagen des Dunkelhaarigen. Sie wusste allzu genau wie ungern er über diese Zeit redete und dass er nicht gerne daran zurückdachte. Ken erzählte daher auch nur das nötigste, doch Shuichi fragte ausgerechnet nach der Reaktion von Ken’s Bruder. Völlig unbewusste griff Miyako nach Ken’s Hand um ihm Halt zu geben. In ihr stieg der Drang auf für Ken so schnell wie möglich diese Situation zu beenden. Daher fing sie einfach an los zu reden vorher Ken überhaupt die Möglichkeit hatte auf die Frage von Shuichi zu antworten. „Warte mal, mir fällt grad ein, du warst dann auch noch gar nicht in der Digiwelt.“ Fing sie an und hoffte so zu wirken als wäre ihr das jetzt gerade auf einmal aufgefallen „Die wird dich echt umhauen. Ich war vor meinem ersten Besuch mega aufgeregt. Am Anfang ist es auch nicht ganz einfach, aber dann ist es echt toll. Es gibt noch so viele andere Digimons und wenn dein eigenes Digimon digitiert ist das einfach unfassbar cool. Ich bin schon echt gespannt zu was Kudamon digitiert.“ Bei den letzten Worten schaute sie in Kudamons Richtung der um Shuichis Hals lag. Erst dann wurde ihr bewusst, dass sie die ganze Zeit die Hand von Ken hielt. Sie drückte diese kurz aufmunternd und ließ sie dann schnell los, vorher die Situation noch komisch wurde.
Am Stand angekommen, sah es erst so aus, als wollte Shuichi nun schon wieder gehen. Doch nachdem sie die Nummern getauscht hatten, bot sich Ken netterweise an mit ihm nach den anderen Digirittern Ausschau zu halten, sodass Shuichi vielleicht auch noch die Möglichkeit hatte die anderen kennen zu lernen, die sich wahrscheinlich momentan beim Fußballspiel befanden. Danach wandte sich Ken mit einem Lächeln an Miyako. Diese schmolz innerlich dahin. Warum musste er auch so gut aussehen, dachte sie. Doch jetzt war nicht die Zeit ihn anzuschmachten. „Ich schreibe dir sobald ich weiß wann es möglich ist.“ Antwortete die lilahaarige stattdessen ebenfalls mit einem Lächeln.
Daraufhin drängte auch Minomon nochmal, dass Shuichi und Kudamon die beiden begleiten sollten, woraufhin auch Shuichi zustimmte. Es freute Miyako wirklich sehr, dass sich Shuichi nochmal umstimmen ließ und hoffte für ihn, dass sie auch auf die anderen treffen würden. Zum Abschied wandte sich Shuichi nochmal an sie. „Ich wünsche euch dann mal viel Spaß und feuert das Team bloß gut an.“ Sagte Miyako und streckte dabei ihre Faust in die Luft.
Als die beiden sich nun auf den Weg machten, ging Miyako endlich rüber zu dem Stand an dem sie eigentlich schon längst wieder hätte sein müssen. Ihre Mitschülerin die sie zuvor schon bemerkt hatte kam auch direkt auf sie zu. „Das war doch Ken Ichijouji. Der früher öfter im Fernsehe war. Kaum zu glauben, dass du den kennst. Den musst du mir unbedingt mal vorstellen.“ Fing sie auch direkt an zu reden, vorher Miyako überhaupt die Möglichkeit hatte sich für ihre lange Abwesenheit entschuldigen zu können. „Aber jetzt werde ich erst Mal zum KOD Stand. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass du endlich zurück bist. Die anderen Mädchen sind schon längst da.“ Fügte sie etwas zerknirscht hinzu, vorher sie sich auf den Weg machte und Miyako alleine mit den anderen Mitschülern ließ. Den Stand von KOD hatte sie auf der Suche nach Kudamon gesehen, aber was boten die so tolles an, dass alle Mädchen dahin wollten?
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Takeru Takaishi

Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Dez 05, 2018 9:07 pm

30. August
Sommerfest
13:40 Uhr
Takeru & Daisuke



Etwas überrascht darüber, dass Daisuke die Initiative bezüglich Hanami so ergriff, musterte er seinen Freund nachdenklich, ehe er lächelnd nickte. „Klar, wir können sicher mal was zu viert machen“, zuckte er mit den Schultern. Es wiedersprach irgendwie dem sonstigen Verhalten von Daisuke ihm gegenüber. Eigentlich konnten sie sich in letzter Zeit nicht mal in die Augen sehen und nun wollte er unbedingt, dass er und Kari Hanami kennenlernten. Vielleicht hatte Hanami dem Rothaarigen es aber auch so angetan, dass er mit seinen Gefühlen nicht richtig umgehen konnte und es die Enttäuschung einfach überbot. Takeru wusste nicht, was genau es war, doch er war froh, dass Davis Interesse daran hatte, dass sie Hanami kennenlernten. „Vielleicht stellen wir ihr dann auch Patamon und Gatomon vor“, schlug er vor, „die würden sich sicherlich auch freuen und Demiveemon wäre nicht das einzige Digimon.“ Er zwinkerte dem blauen Digimon zu und sah dann wieder zu Davis hoch.
„Ja, genau“, bestätigte er Daisuke. „Nur vom Training und den Spielen.“

„Sicherlich wird sie noch bei weiteren Spielen dabei sein“, bestärkte Takeru den Rothaarigen. „Dann wird sie Tai noch in Höchstform sehen.“ Wenn die beiden Mädchen sich gut verstanden, könnten sie sicherlich auch mal zu viert zu einem Fußballspiel gehen. Hanami war nett und Hikari kam eigentlich mit jedem gut aus und jeder mochte Hikari – wie konnte man sie auch nicht mögen? –, daher machte er sich darüber überhaupt keine Gedanken. Schließlich wären sie sonst sicherlich wieder zurückgekehrt.
Mit einer Mischung aus Verwunderung und Belustigung sah der Blonde zu Daisuke. „Du hast den Stand noch nicht gesehen?“ Eigentlich konnte man ihn gar nicht übersehen, schließlich standen sicherlich 90% der Mädchen in den Warteschlangen. „Sie haben einen Kussstand“, erklärte er dem Rothaarigen dann. „Wahrscheinlich hat ihn seine Managerin oder einer seiner Bandmitglieder angemeldet“, schob er gleich hinterher, weil Daisuke ihm das sonst sicherlich nicht glauben würde. „Er wusste auf jeden Fall nichts davon, zumindest hat er nichts erzählt.“ Und das hätte sein Bruder sicherlich erwähnt.
Takeru nickte zustimmend, als Daisuke meinte, dass es bei den Mädchen noch länger dauern würde. Hanami erinnerte ihn auf irgendeine Art und Weise an Mimi und er war sich sicher, dass sie auch genau so lange im Bad brauchen würde, wie Mimi es meist tat. Es hatte sicherlich auch einen Grund, warum sie mit Hikari allein sein wollte, wahrscheinlich wollte sie sie über Daisuke ausfragen.
„Gut“, meinte er dann und setzte sich in Bewegung. „Dann leisten wir meinem Bruder mal seelischen Beistand. Wenn wir ihn überhaupt zu Gesicht bekommen, bei der Masse an Menschen“, meinte er lachend und dennoch völlig ernst.

Die beiden gingen zum Kussstand von KOD, welcher nicht mal annähernd leerer geworden war. Es waren sicherlich nicht nur Mädchen von der Schule oder Bekannte von Schülern. Wenn die Tatsache, dass KOD einen Kussstand hatte im Internet gepostet wurde, kamen die Mädchen auch sicherlich von ganz wo anders her.
Schmunzelnd schüttelte er seinen Kopf; sein Bruder war wohl schon ein richtiger Star und das machte den Blonden unheimlich stolz.
Jedoch bekam er den Älteren tatsächlich nicht zu Gesicht. Nicht, wegen den unzähligen Mädchen, sondern weil er nicht da war. „Vielleicht macht er gerade eine Pause“, sagte er nachdenklich eher zu sich selbst, als zu Daisuke.
Dann wandte er sich zu dem Rothaarigen. „Ob deine Schwester auch in einer der Reihen steht?“, fragte er mit einem breiten Grinsen. In dem Fall würde Yamato dem oder der Verantwortlichen sicherlich den Kopf abreißen, wenn er es nicht eh schon getan hatte.
Er sah den Stand entlang und erblickte Yoshio, den Drummer, mit einer brünetten Frau sprechen, die unfassbar wütend aussah. Er beobachtete, wie sie einen Jungen eine Ansage machte und schüttelte den Kopf, sie passte genau auf Yamatos Beschreibung ihrer Managerin und scheinbar hatte er mit keinem Wort übertrieben. Leicht stieß er Daisuke mit dem Ellenbogen an. „Siehst du die Frau dahinten?“, fragte er. „Das ist die Managerin von KOD.“
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Daisuke Motomiya

Daisuke Motomiya

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mo Dez 17, 2018 7:06 pm

30. August
Sommerfest
13:40 Uhr
Takeru & Daisuke



Ein kalter Schauer lief über Daisukes Rücken, als Takeru ihn auf sein Angebot hin nachdenklich ansah. Hatte der Rotschopf es jetzt doch übertrieben? Kam der blonde Digiritter gerade auf den Trichter, dass etwas im Busch war? Hanami würde Davis einen Kopf kürzer machen, wenn er den Plan versauen würde. Doch zu seiner Erleichterung erschien nach der kurzen nachdenklichen Pause ein Lächeln auf T.Ks Gesicht und er stimmte sogar zu. Selbst wenn Takeru nun auch misstrauisch war, hatten Hanami und der Sportler noch mindestens eine Chance, dieses Misstrauen aus dem Weg zu räumen. „Sehr cool, da wird sich Hanami freuen, wenn sie das hört. Sie sagt mir schon die ganze Zeit, dass sie gerne meine Freunde näher kennenlernen will“, säuselte Davis daher vor Freude und konnte sich ein fettes Grinsen nicht verkneifen. Takeru musste ja nicht wissen, dass das nur die halbe Wahrheit war und es der brünetten Schönheit nur um den blonden Mitschüler ging.
Bei dem Vorschlag, dass bei ihrem nächsten Treffen auch Patamon und Gatomon dabei sein könnten, erstrahlte Demiveemon aufrichtig und erwiderte freudig:"Das wäre toll! Gatomon und Patamon würden sich mit Sicherheit auch sehr gut mit Hanami verstehen. Sie geht mit mir auch immer sehr lieb um und möchte immer mehr von uns erfahren. Sie fragt sich schon die ganze Zeit, wie die anderen aussehen mögen." Dem musste Daisuke beipflichten. Die brünette Mitschülerin kümmerte sich sehr gut um das kleine blaue Drachen Digimon und verwöhnte es richtig. Es wäre komisch, wenn die anderen Digimon sie nicht mögen würden, wobei er sich bei Gatomon etwas Sorgen machte, und das nicht nur, weil es der Partner von Kari war. „Vor allem verwöhnt sie Demiveemon ganz schön mit Essen und spielt schön mit ihm...“, fügte Davis daher noch hinzu „Die anderen Digimon werden sie bestimmt lieben.“
Davis nickt verständlich, als die Bestätigung von Takeru kam, dass die Brünette und er nur beim Sport miteinander zu tun hatten. „Dann bin ich echt mal gespannt, wie ihr euch verstehen werdet, wenn es mal außerhalb des Sports ist“, antwortete Davis mit einem Augenzwinkern.
„Das hoffe ich doch, bei dem kurzen Auftritt kann man es nun wirklich nicht belassen!“, nickte auch der Sportler. Hoffentlich würde ihr Plan auch noch so lange dauern, bis das nächste Spiel stattfand, um Hanami davon zu überzeugen, dass Tai normalerweise wesentlich besser spielte als eben. Mit großen Augen sah er TK entgeistert an, als dieser ihm mitteitle, dass Matt mit seinen Bandmitgliedern an einem Kussstand saßen, Das konnte er sich beim besten Willen nicht vorstellen, wie Matt bei sowas mitmachte, „Also ich kann mir sehr gut vorstellen, dass der Stand ohne sein Wissen angemeldet wurde. Matt würde sich auf sowas doch nicht freiwillig einlassen, auch wenn er berühmt und ziemlich beliebt ist“, schätzte der Rotschopf die Situation ein. Davis konnte sich bildlich die Reaktion des Sängers vorstellen, als er davon erfuhr. Von daher konnte Davis seinem Mitschüler nur zustimmen, sich erst auf den Weg zum KOD-Stand zu machen, um  auch nach Yamatos Zustand zu sehen und diesen gegebenenfalls etwas aufzuheitern.
Als sie um die Ecke bogen und im den Gang angekommen waren, wo sich der ominöse Stand befand, konnte Davis seinen Augen nicht trauen: Die ganzen Mädchen schienen meilenweilt anzustehen, nur um eine Kuss zu ergattern, dessen Dauer vielleicht bei maximal drei Sekunden betrug. „Das kann doch nicht wahr sein“, konnte Davis nur mit offenem Mund den Kopf schütteln. Der Rotschopf wollte nicht behaupten, dass der Anblick ihn neidisch machte, aber er musste schon zugeben, dass es scheinbar schon so seine Vorteile hatte, berühmt zu sein. Hoffentlich würde er mit seinem Fußball es auch mal so weit schaffen, dass zumindest einige Mädels zu ihm aufblickten, auch wenn es ihm schon langte, wenn wenigstens ein ganz gewisses Mädchen aufmerksam auf ihn wurde.
Während Daisuke so darüber nachdachte, versuchte er zeitgleich einen Block auf die Bandmitglieder zu werfen, konnte allerdings nur drei enzdecken, und keiner von ihnen hatte blonde Haare. Matt musste scheinbar wirklich Pause zu haben, doch irgendwie machte ihn das stutzig. „Vielleicht ist er auch nur kurz auf dem Klo der so, ich glaube nicht, dass wenn nur einer von der Band Pause macht“, bemerkte Davis, als er TKs Gedankengang mit halbem Ohr mitbekam während er die nähere Umgebung in Betracht zog. Dann seufzte er genervt als er Juns Namen hörte und verdrehte die Augen. „Da brauchst du nicht fragen, du kannst von ausgehen, dass sie hier steht. Yamato tut mir jetzt schon leid.“ Jetzt musste er also auch noch Ausschau nach Jun halten und Matt eventuell Bescheid geben, die Sache wurde ja überhaupt nicht anstrengend. Doch da mussten sie jetzt durch, schließlich konnten sie Matt nicht seinem üblen Schicksal überlassen. „Allerdings sehe ich sie genauso wenig wie deinen Bruder.“
Im Augenwinkel nahm er dann plötzlich eine ziemlich finster aussehende Frau wahr, die direkt neben dem KOD-Stand entnervt herumstand und sich über irgendwas aufregte. Neben ihr stand ein blauhaariger Kerl, der sie ausdruckslos ansah, als würde nichts passieren, wohingegen der Junge, der dann ihren Weg kreuzte, nicht ganz so glücklich aussah, dass er angebrüllt wurde. Was auch immer das Problem war, Daisuke brauchte keine drei Sekunden, um die Diagnose aufzustellen, dass sie zumindest ein kleines Aggressionsproblem hatte. Als Takeru den Sportler dann darauf hinwies, dass dies die Managerin von KOD war, konnte er nur entsetzt das Gesicht verziehen. „Bitte was? Das ist nicht dein Ernst. Diese komische Aggressions-Schrulle? Oder war das Verhalten gerade mal eine Ausnahme?“ Unverständlich schüttelte Davis den Kopf. Wie konnte sich die Band denn sowas einfangen? Davis sah der Frau noch hinterher, wie sie wütend davonstapfte. „Da mache ich mir irgendwie etwas Sorgen, dass unsere Mädels der in dem Zustand über den Weg laufen“, gestand Daisuke. „Wollen wir vielleicht einen der restlichen Jungs fragen, ob sie Kari hier gesehen haben? Sie wissen doch sicherlich, wie sie aussieht, oder? Oder sie können uns sagen, was mit Matt ist, vielleicht weiß er auch etwas.“
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Iori Hida

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Jan 06, 2019 3:40 pm

30. August
Sommerfest
13:47 Uhr
Iori & Miyako

Kaum hatte sich Iori von Meiko verabschiedet, um anschließend mit Upamon durch das Sommerfest zu bummeln, ist bereits eine Stunde vergangen. Der Schüler und sein Partner aßen gerade noch die Hottokēki auf, als sie bemerkten, dass es allmählich ruhiger wurde.
Der Digiritter erinnerte sich, dass ja schon das Fußballspiel begonnen hatte, und machte sich mit Upamon auf dem Weg dorthin, nachdem beide aufgegessen hatten.
Dort würde er endlich mal seine Freunde wiedersehen.
„Warum ist denn dort so ein großer Aufruhr um Mädchen?“, fragte Upamon.
Tatsächlich, an einem Stand, standen viele Mädchen schlange. Der neugierige Schüler sah sich das näher an. Es war ein Kussstand, von KOD. KOD? Iori erinnerte sich, das war die Band von Yamato.
„Da ist ein Kussstand von einer ganz guten Band, die Mädchen wollen sicher alle einen Kuss“, beantwortete Iori Upamons Frage.
Sie zogen weiter, auf dem Weg zum Fußballspiel. Ein Mädchen ging an ihm vorbei, wahrscheinlich auf dem Weg zum Kussstand, und ein paar Meter weiter, entdeckte Iori, Yolei, ganz alleine am Yo-Yo Tsuri Stand.
Kurzerhand beschloss der hilfsbereite Junge, dass Fußballspiel abzublasen und lieber Yolei seine Hilfe anzubieten. Die anderen hätte er bestimmt so oder so noch getroffen, und so ging Iori auf Yolei zu.
„Hallo Yolei, ich freue mich sehr dich wieder zu sehen.“, begrüßte er seine Freundin und fuhr fort, „Da du hier alleine bist, nehme ich an, dass deine Mitschüler entweder beim Fußballspiel oder am Kussstand von KOD sind?“
Er sah sich nochmal um, es war wirklich recht wenig los, doch könnten jederzeit Leute kommen und so fragte der jüngere Schüler, „Weil du hier gerade alleine bist, dürfte ich dir eventuell am Stand aushelfen? Es ist immer schön in Gesellschaft von Freunden zu sein, und gleichzeitig könnten wir uns ja auch neben der Arbeit ein wenig unterhalten, immerhin haben wir uns ja leider eine Zeit lang nicht mehr so oft gesehen, und du hast auch bestimmt viel erzählen.“.
Auch Upamon schien begeistert zu sein Yolei wieder zu sehen, denn es hüpfte die ganze Zeit auf und ab.
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Koushiro Izumi
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Koushiro Izumi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Do Jan 10, 2019 1:21 pm

30. August
Sommerfest
13:45 Uhr
Koushiro & Joe


Je länger Koushiro über das Schulfest lief, umso mehr wurde ihm klar wie unglaublich fehl am Platze er in seiner aktuellen Rolle war. Um ihn waren zu viele Menschen, zu viel Trubel und zu viele, die an den Flyern in seinen Armen ohnehin niemals interessiert wären. Immer wieder versuchte er sich dazu zu bringen doch einen Passanten abzusprechen, aber meist brach seine Stimme bereits nach “Ha-” ab, weil die Person sich entweder schon im Gespräch befand, spontan zu einem Stand wegdrehte oder weil… Weil die Sterne nicht richtig standen um zu reden, oder irgendwie sowas. Fakt war, dass Izzy immer noch nicht einen verfluchten Flyer losgeworden war abgesehen von denen, die er netterweise an den Ständen hatte hinterlegen dürfen.

Izzy seufzte, wie nicht das erste Mal an diesem Tag, und zog weiter. Bei der Menge an Menschen verschwammen die Gesichter zu schnell in einem Einheitsbrei und seine Gedanken drifteten nach Hause zu seinem Laptop. Ob er sich wohl bei Tentomon melden sollte, um nach dem aktuellen Stand zu fragen?
Ach nein, sein Partner würde ihn nur daran erinnern heute Spaß zu haben und ein bisschen die Flügel baumeln zu lassen. Der Käfer hatte ihm zumindest zugesichert ihm eine Nachricht zukommen zu lassen, falls eines von Izzys Warnsystemen in Aktion trat.

Nach dem Verlust seines alten Laptops und dem Angriff auf seinen neuen war Izzy auf die Defensive gegangen: Fokus auf die Absicherung seines aktuellen Zugangs und Observation seines Gegenspielers. Bevor er einen Weg in den Code des Labyrinths gefunden hatte, musste Izzy abwarten. Immerhin hatte sich dieses Gebilde nicht vom einen auf den anderen Moment gebildet. Und mit etwas Glück hatte sein Besitzer sein Werk noch nicht vervollständigt. Er mochte keinen Weg zu haben das Labyrinth selbst zu analysieren, aber der gesamte Quadrant in dem es stand befand sich unter konstanter-

“Hey Izzy!”

Eine vertraute Stimme riss Koushiro aus seinen Gedanken und ein Gesicht begann aus der Masse hervorzustechen. “Hey Joe”, antwortete der Rotschopf mit einem Lächeln, aber konnte sich ein leichtes Gähnen nicht verkneifen.
Dass Joe ihn darauf auch noch ansprach war vermutlich nicht zu vermeiden. Sah er wirklich so schlimm aus? Noch bevor er sich erklären konnte, begannen Joe und sein Partner jedoch ihr übliches Spiel zwischen Theorie und Praxis. Natürlich hatte Joe durchaus recht, seine Kurse waren sicherlich interessant … unter den korrekten Voraussetzungen. Aber Gomamons praktischer Ansatz diese als Schlafmittel zu nutzen brachte Izzy zum Schmuzeln und vielleicht brachte dieser kurze Moment auch ein leichtes Kichern hervor.
Bei all dem Stress und der dauerhaften Angst davor seine Freunde wieder in Gefahr zu bringen war es leicht aus dem Auge zu verlieren wieso sie eigentlich Freunde waren und nicht nur “Kollegen”.

“Ach, ist schon okay”, versicherte Koushiro die beiden, begleitet von einem erneuten Gähnen bis Joe die Flyer in seinen Armen erwähnte.

“Oh, äh ja…” Mit einem erneuten Seufzen zog Izzy einen Zettel hervor und hielt ihn seinem Freund hin. “Du willst nicht zufällig in den Computerclub eintreten?” fragte er mit einem Biss auf die Lippe bevor er den Flyer sinken ließ. “War nicht meine Idee”, murmelte er beinahe sofort als wäre das nicht ohnehin offensichtlich gewesen. “Aber kannst du vielleicht so tun als wärst du interessiert, damit ich für einen Moment nicht weiter muss?” fragte er hoffnungsvoll bevor er von einer Vibration in seiner Handytasche unterbrochen wurde. “Warte kurz.”

Izzy drückte die Flyer mit einem Arm an sich und griff mit der anderen in seine Hosentasche. Wer würde ihn denn jetzt gerade anrufen? Für einen Moment hoffte er darauf, dass Akira ihn vielleicht- Sein Gesicht wurde blass als er sah, dass es sich um das Haustelefon handelte. Seine Eltern waren bei den Nachbarn zum Kaffee, also gab es nur einen, der unter vermutlich viel Aufwand Verbindung zu ihm aufnehmen wollen konnte. Besorgt blickte er zu Joe als er den Anruf annahm.

“Tentomon?” fragte er und nickte als seine Vermutung sich als korrekt herausstellte. “Was-... Ja, genau…” Seine Augen weiteten sich bei der nächsten Antwort seines Partners. “Und du bist dir sicher? ... Danke.” Er hing auf und tippte sofort auf die Tasten ein.

An alle Digiritter,
Tentomon hat mich gerade informiert, dass sich das Labyrinth in diesen Momenten ausbreitet. Wer sich eine Ausrede einfallen lassen kann, kommt zum Computerclub. Wir müssen jetzt agieren bevor es zu spät ist.
Koushiro


Kaum hatte er die Nachricht abgeschickt, rief er auch schon das Handy seiner Mutter an. “Hey Mama, es tut mir Leid, dass ich dich unterbreche, aber kannst du bitte ganz dringend meinen Laptop in die Schule bringen? … Ich hab keine Zeit zu er- … Ja, ich hatte bisher ganz viel Spaß. … Danke, bis gleich!”

Er legte auf und steckte das Handy weg. Dabei fiel sein Blick wieder auf die Flyer, die immer noch in seinen Armen steckten. Für einen kurzen Moment dachte er über die potentiell resultierende Umweltverschmutzung nach, aber dann entschied er, dass Papier eh abbaubar war und mit einem einzigen hohen Wurf (naja, so hoch er eben kam) ließ er die Flyer fliegen. “Komm, wir müssen die anderen einsammeln.”

_________________
~ If you are not willing to learn, no one can help you. ~
~ If you are determined to learn, no one can stop you. ~
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