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 Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule

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AutorNachricht
Kazuki Nishiya

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Anzahl der Beiträge : 28
Alter : 17
Arbeit/Hobby : Schüler & Gitarrist | KOD, Mode, Flirten

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Sa Aug 25, 2018 10:10 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Kazuki, Miki & Wataru (& Yoshio)


Den ganzen Morgen war Kazuki mit einem breiten Grinsen durch die Gegend gelaufen. Es fand das Sommerfest der Oberschule fest und Kazuki liebte Veranstaltungen mit vielen Menschen, noch mehr freute er sich, weil er eine ganz besondere Idee hatte, mit der er seine Jungs von der Band überraschen wollte. Ihm war klar, dass nicht alle seinen cleveren Plan gleich positiv gestimmt gegenübertreten würden, doch später würden sie es einsehen, da war sich der Rothaarige sicher gewesen.
Zumindest bis es soweit war und er seinen Bandkollegen den Stand zeigte, für den er sie angemeldet hatte. „Und was sagt ihr?“, fragte er und sah die drei der Reihe nach an. Den Leader hob er sich zum Schluss auf. Es kam oft vor, dass Yamato und er nicht einer Meinung waren und sie öfter aneinander rieten, was der Gitarrist stets mit Humor nahm, doch dass der Sänger schweigend davonstampfte, hatte er bisher noch nicht erlebt. Für einen Moment dachte Kazuki, der Blonde würde ihm eine verpassen, doch dann wandte er sich einfach von ihm ab.
Einen Moment sah er dem Blonden verständnislos hinterher. „Was war das denn?“, fragte er Stirnrunzelnd und sah zu den anderen beiden, die wie Yamato ebenfalls wenig begeistert aussahen. Abwehrend hob er die Hände. „Ist doch bloß für’s Marketing“, rechtfertigte er sich. „Alles für die Fans“, versuchte er die Situation mit einem Grinsen zu retten.
Die Worte von Wataru trafen den Rothaarigen dann aber doch. „In den Rücken fallen?“, fragte er verwundert. „Alter, was ist denn so schlimm daran? Wir machen doch nur die Ladies glücklich“ Gerade von dem Keyboarder hatte er eigentlich mehr Begeisterung erwartet. Einen Moment sah er Wataru an. Wenn selbst er das so sah, würde Yamato ihm das sicher noch lange zu spüren geben. „Gut, dann bin ich euch wohl was schuldig“, gab er widerwillig nach und suchte mit seinem Blick die Massen ab, wo von Yamato keine Spur mehr zu sehen war.
Stattdessen erblickte er ein anderes bekanntes Gesicht und sofort erhellte sich sein Gesicht wieder. Miki hier zusehen, machte die Sache aus irgendeinem Grund sofort besser. „Hey“, begrüßte er den Fußballpieler mit einem Grinsen auf dem Gesicht, welches jedoch auf dessen Frage, ob denn alles okay war, wieder verschwand. Fast hatte er die angespannte Situation vergessen. Der Kommentar von Wataru machte es nicht besser. Er warf dem Keyboarder einen genervten Blick zu. „Als ob du da so ein Problem mit hast“, gab er nur zurück und sah dann zu Miki zurück. Etwas unsicher vergrub er seine Hände in den Hosentaschen in seiner Röhrenjeans – etwas, was eher untypisch für den Rothaarigen war –, er wusste ganz genau, was Miki davon halten würde. „Yamato ist sauer“, gab Kazuki nun zu und sah dann zu Wataru und Yoshio. „Auf mich“, ergänzte er. Dann zögerte er kurz, bevor er letztendlich mit der Sprache rausrückte. Warum ihm das vor Miki so schwerfiel konnte der Gitarrist selbst nicht sagen, wahrscheinlich weil Miki der ehrlichste Teamplayer war, den Kazuki kannte und er nicht wollte, dass er der nächste war, der ihm schweigend den Rücken zukehrte. „Ich habe für KOD einen Kusstand organisiert, ohne den anderen Bescheid zu geben.“ Er zuckte mit den Schultern und rechnete fest mit einer negativen Reaktion. „Zufrieden?“, fragte er an Wataru gerichtet und sah dann wieder zu Miki.

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Iori Hida

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Aug 26, 2018 5:41 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Iori & Meiko

Als Iori bei Meiko zwei Lose kaufen wollte, war diese scheinbar tief in ihren Gedanken versunken, denn sie schrak auf als der junge Schüler sie ansprach.
Während der neugierige Junge bei der älteren Schülerin Lose kaufte, beobachtete er ihr verhalten.
Einerseits verbeugte sich die schwarzhaarige vor ihm, andererseits stotterte sie auch hin und wieder.
Anscheinend war sie recht nervös und vielleicht auch schüchtern stellte Iori fest.
Nachdem Meiko ihm die Losschachtel entgegen hielt und sich der Schüler zwei Lose nahm, bezahlte er diese und sprach in seiner Verbeugung, „Vielen lieben Dank Meiko, wir sehen uns heute bestimmt nochmal.“.
So gerne hätte der hilfsbereite Junge der nervösen Schülerin eine Freude bereitet um ihre Anspannung ein wenig zu lösen, doch fiel ihm noch nichts ein, weshalb er beschloss, sich erstmal weiter auf dem Fest umzusehen, bis er etwas finden würde was Meiko bestimmt eine Freude bereiten könnte.
Gemeinsam mit Upamon ging er umher und sah sich überall um. Für einen Moment meinte der junge Digiritter etwas weißes kleines Digimon ähnliches blitzschnell vorbeihuschen zu sehen, doch bereits im nächsten Wimpernschlag war es weg. Vielleicht war es nur Einbildung? Darüber würde er sich jetzt keine großen Gedanken drum machen.
An der nächsten Ecke, entdeckte der junge Schüler einen Stand wo man sich Tee in Wegwerfbechern kaufen konnte. Ein Tee würde Meiko bestimmt erfreuen, dachte sich der Schüler, ging zu dem Stand und bestellte einen Tee.
Damit er auch trotz Deckels auf dem Becher nichts verschütten würde, lag der junge Digiritter seinen Partner in seine Tasche hinein und ging mit dem Tee in der Hand vorsichtig zurück zum Los-Stand.
Iori hoffte, dass Meiko Kamillentee auch mögen würde.
„Hallo Meiko, mir ist vorhin aufgefallen, dass du ein wenig nervös bist. Deswegen habe ich mich gerade mal ein wenig umgesehen und habe auch etwas gefunden und dir mitgebracht.“, begrüßte der junge Schüler die schwarzhaarige, reichte ihr den Tee und fuhr fort, „Ich hoffe du magst Kamillentee. Falls nicht kann ich dir auch gerne etwas anderes besorgen.“.
Damals als Iori noch ein neuer Digiritter war und es ihm mal nicht gut ging, haben ihm die Digiritter der ersten Generation, insbesondere Joe, geholfen.
Nun war es Zeit etwas an die nächste Generation abzugeben.
„Kann ich dir vielleicht noch auf irgendeiner Art und Weise helfen?“, fragte der junge Schüler Meiko.
Iori half gerne anderen, jedoch wollte er nicht einfach so Menschen helfen die gar keine Hilfe haben wollten. Es gab nämlich auch Personen die sowas auch unhöflich fanden.
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Yamato Ishida
Admin
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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Aug 28, 2018 11:38 am

30. August
Sommerfest
12:40 Uhr
Yamato & Sora

Da von Sora weder Protest noch Gegenwehr kam, sah Yamato auch gar keinen Grund, wieso sie aufhören sollten. Außer natürlich, dass sie beide Verpflichtungen außerhalb dieses Raumes hatten und sie nicht ewig hier drin bleiben konnten, auch wenn es sehr verlockend war.
Ihm fehlten diese Momente. Eigentlich sollte man meinen, dass sie davon äußert viele hätten. Aber vor ihren Digimon war ihnen das definitiv zu peinlich und auch vor ihren Freunden hielt sich das frische Pärchen wirklich sehr zurück. Eigentlich verhielten sie sich nicht anders als vorher, fand Yamato. Und natürlich war die Situation auch nicht gerade romantisch, weswegen er ohnehin keine Zeit hatte, um Zärtlichkeiten mit Sora auszutauschen. Insgesamt aber fand der Sänger auch, dass sie sich nicht zwingend vor anderen zur Schau stellen mussten. Es gab ein paar Mitschüler, die so etwas taten. Aber das wäre definitiv nichts für Yamato und erging stark davon aus, dass es Sora ebenfalls so ging. Solange er allerdings die Beziehung auch noch geheim hielt, musste er das Thema auch gar nicht erst ansprechen.
Und momentan gab es ja sowieso wichtigere Dinge als mit einander zu reden. Seine Hände wanderten zu Soras Wangen um ihr Gesicht leicht anzuheben, damit er sie weiter küssen konnte. Und auch ihre Hände waren nicht untätig und fanden den Weg in seine Haare, was bei Yamato eine Gänsehaut auslöste. Er mochte es, wenn sie das tat. Umso enttäuschter war er im Grunde, als sie in der Bewegung stoppte, auch wenn er den Grund für ihr Zögern leicht erraten konnte. Seine Haare waren heilig. Deswegen geriet auch Yamato für einen Moment ins Stocken und löste sich von Sora.
Er strich ihr eine Haarsträhne aus der Stirn, bevor er sich wieder ihrem Gesicht näherte, dieses Mal mit seinen Lippen jedoch fast ihr Ohr berührte. „Glaubst du wirklich, ich hätte kein Haargel in meinem Spint?“, erkundigte er sich ein wenig belustigt. Das war also der Vorteil, wenn man in der Schule knutschte. Er konnte ohne Probleme seine Frisur retten. Das war zwar aufwändig, aber gerade war es ihm den Aufwand wert.
Er senkte seine Lippen auf die Haut unter ihrem Ohr, um dort Küsse zu verteilen. Währenddessen wanderten seine Hände ein wenig rastlos von ihrem Gesicht zu ihrem Nacken und von dort aus weiter zu ihrer Taille. „Ich wollte dich schon küssen, als ich dich im Yukata gesehen habe“, verriet er ihr mit belegter Stimme und lehnte sich kurz zurück, um Sora noch einmal anzusehen. „Du siehst toll aus.“ Er mochte es, sie im traditionellen Outfit zu sehen. Es wirkte immer wie für sie gemacht und verlieh ihr ein sehr graziles, elegantes Aussehen. Und es erinnerte ihn an ihre erste Verabredung.
Nachdem er Sora ein aufrichtiges Lächeln geschenkt hatte, überbrückte er erneut den Abstand zwischen ihnen beiden und lehnte sich während des Kusses weiter gegen sie, weswegen sie beide etwas nach hinten stolperten und dabei gegen die nächstbesten Kisten stießen. Die oberste viel polternd runter, was sie beide kurz innehalten ließ. „Alles okay?“, erkundigte sich Yamato und musterte kurz die Kisten, die sie zu Fall gebracht hatten. „Ich glaube, wir haben die Anhänger gefunden…“, stellte er fest und wandte sich wieder zu Sora. „Lass sie liegen, ich heb sie gleich auf“, bat er sie, bevor er seine Lippen erneut auf ihre legte. Er wollte jetzt noch nicht wieder zurück. Das hier war viel zu gut um aufzuhören. Vor allem, wenn man wusste, was einen auf dem Schulhof erwartete.



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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Aug 28, 2018 8:36 pm

30. August
Sommerfest
12:45 Uhr
Yamato & Sora

Die Aufregung und Spannung stieg in Sora an, als würde sie gerade etwas Verbotenes tun. Hoffentlich würde niemand in diesen Raum müssen, hoffentlich konnten sie einfach eine ganze Weile ungestört bleiben, so war es doch viel zu lang her, dass sie ihren Freund so nah und leidenschaftlich bei sich hatte. Zwar hatte er aus Rücksicht auf den Verlust Biyomons etwas Abstand gehalten, aber Sora konnte definitiv behaupten, dass sie ihn vermisste hatte.
Sora teilte Yamatos Einstellung, sich nicht vor dem Rest der Welt so zeigen zu müssen. Es war ihre Sache, die die beiden verband und das musste nun wirklich kein Mensch - oder Digimon - zwingend mitbekommen. In dieser Hinsicht ergänzten sich die beiden jungen Leute eben auch sehr gut, ohne dass sie dies miteinander abgesprochen hatten.
Für einen Moment unterbrach der Musiker die zarte Verbindung zwischen ihnen, was Sora dazu bewegte, ihre Augen aufzuschlagen und zu dem jungen Mann aufzusehen. Der Blickkontakt brach ab, als Yamato sich zu ihrem Ohr lehnte und sanfte Worte hinein flüsterte. Wie sie davon schon eine dicke Gänsehaut bekam, einfach nur, weil sie seinen Atem auf ihrer Haut spürte. Von dem tobenden Sturm in ihrer Magengegend wollte sie gar nicht erst sprechen. Langsam drehte sie ihren Kopf, sodass sie ihn ansehen konnte und zwar mit einem etwas ungläubigen Grinsen im Gesicht, worauf sie auch minimal den Kopf schüttelte. Dieser Junge war doch einfach unglaublich. Hatte er ihr gerade einen Freifahrtschein gegeben, sein Haar durcheinander zu bringen? In der Schule? Wo er trotzdem noch Leuten über den Weg laufen konnte?
Während Sora nachdachte, ob diese Einladung wirklich die beste Idee war, setzte er seine Lippen schon auf ihre Haut unterhalb ihres Ohrs ab, was der jungen Frau ein zartes Keuchen entlockte und ihre Gedanken ins Stolpern brachte. Haargel. Im Spint. Okay. Sofort suchten Soras filigrane Finger sich weiter ihren Weg und fuhren in sein weiches Haar, während sie angetan die Augen schloss und sich etwas an Yamato schmiegte. Nur wenige Augenblicke später erhob er erneut die Stimme, weswegen Sora erneut die Augen aufschlug und den Kopf in seine Richtung wand. "Vielen Dank.", murmelte sie leise und etwas verlegen. Komplimente waren immer noch Neuland für sie. "Du...siehst auch wie immer umwerfend aus.", hauchte sie ihm sanft zurück und schenkte ihm ein warmes Lächeln, was er ebenfalls nur zu deutlich zeigte, ehe er ihr weitere zärtliche Aufmerksamkeiten schenkte, auf welche sie nur zu gerne einging. Immer mehr ging die junge Frau ins Hohlkreuz, schmiegte sich an den Körper des jungen Mannes und wanderte mit ihm zusammen weiter zurück, bis sie schließlich gegen einen Kistenturm stießen und dieser einstürzte. Sora zuckte auf, als die Kartons krachend auf dem Boden landeten und dessen Inhalt auf dem Boden verteilt war. Wunderbar. Anhänger gefunden und auf dem Boden verteilt. Unerfreut über die Lawine an Wunschanhängern achtete Sora darauf, nicht welche kaputt zu treten und war direkt im Begriff, diese aufsammeln zu wollen. "Mir ist nichts passiert. Bei Dir auch alles okay?", wollte sie wissen und musterte ihren Freund, welcher sogleich auch verlauten ließ, dass er sie später aufheben wollte. Sora hatte nicht einmal die Gelegenheit, Protest dagegen einzulegen, da seine Lippen wieder die ihre suchten. Erneut war die junge Frau etwas überrumpelt, wollte aber auch plötzlich keinen Protest einlegen, weswegen sie die Zärtlichkeit einfach erneut erwiderte. Wieder schlangen ihre Arme sich um den Nacken des Musikers, ihre Hände suchten erneut den Weg in sein Haar, fuhren durch dieses und krallten sich gelegentlich auch dort hinein. Immer und immer weiter wuchs die Leidenschaft zwischen den beiden jungen Leuten und erneut wichen sie weiter zurück, stießen wieder gegen einige Kisten und Sora rutschte mit ihren Schuhen auch noch auf den Anhängern aus, sodass sie rücklings mit einem kurzen Aufschrei rumpelnd in die Kartonage fiel, Yamato riss sie dabei ungewollt mit sich. Für einen Augenblick hatte sie den Atem angehalten und als sie es wagte zu blinzeln, lies auch der Schreck nach. Die junge Frau lag eingebettet in die verknautschten Kartons, ihr Yukata war auf gerutscht und legte ihr gesamtes linkes Bein frei, Yamato kauerte über ihr, scheinbar ebenso überrumpelt wie sie. "Yamato, alles in Ordnung bei Dir, hast Du dich verletzt?", wollte sie sofort besorgt wissen und griff sanft an seine Wange.
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Shuichi Hirota

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Aug 28, 2018 9:46 pm

30. August
Sommerfest
12:35 Uhr
Shuichi & Miyako

Eigentlich wollte Shuichi als Wiedergutmachung, weil er vor dem Yo-Yo Tsuri Stand gestürzt ist der violetthaarigen Schülerin hinter dem Stand 100 Yen reichen, doch sie achtete gar nicht auf das Geld.
Die gleichaltrige Schülerin kam ihm nur einen Schritt näher, zeigte auf seine Hosentasche wo er dieses komische Gerät reingetan hatte und fragte ihn, ob ihm dieses „Digivice“ gehören würde.
Digivice? Was für ein merkwürdiger Begriff. Nannte man so also sein komisches Gerät? Der Schüler war sich unsicher ob er der Schülerin trauen können würde. Allerdings schien sie wiederrum viel mehr darüber zu wissen als er selbst, und wenn er Antworten auf seine Fragen finden wollte, sollte er es vielleicht mal riskieren die Schülerin anzuhören.
Er zog das Gerät wieder aus seiner Hosentasche hervor. „Digivice? Nennt man so dieses Gerät?“, fragte er in leiser Stimme da sie ebenfalls leise sprach, vermutlich um von niemanden in der Nähe gehört zu werden, und streckte ihr langsam die Hand mit dem Gerät aus, „Ich weiß nicht ob es mir gehört, aber vor 4 Wochen, kurz bevor ich hier hin zog, kam dieses Gerät aus meinem Computer direkt zu mir.“, fuhr er fort. Kurz darauf fragte die Schülerin ihn auch noch ob er einen Digimon Partner hätte.
Digimon, endlich ein Begriff den er kannte. Nun ja, zumindest meinte Kudamon das es ein Digimon sei.
„Kudamon ist das Digimon welches zusammen mit dem Gerät was du Digivice nennst, aus meinem Computer direkt zu mir kam. Es redete die ganze Zeit davon, dass wir Partner wären, also würde ich mal sagen, dass es mein Digimon Partner ist“, beantwortete der Schüler diese Frage.
„Muss es nicht irgendwie komisch klingen über Tierähnliche Lebewesen zu sprechen, welche aus dem Computer kommen und reden können?“, fragte sich Shuichi.
Andererseits war es auch ein bisschen befreiend über diese Sache mal reden zu können. Hoffentlich hatte sich Shuichi bloß nicht der falschen Person anvertraut.
„Du scheinst mehr über diese Dinge zu wissen als ich. Hast du selbst auch ein Digivice und ein Digimon Partner? Oder kennst du Menschen die auch ein Digivice und einen Digimon Partner haben?“, fragte der Schüler sie nervös.
Auf all diese Fragen endlich eine Antwort finden zu können, war zwar erfreulich, allerdings musste Shuichi auch noch schnellstmöglich Kudamon finden und fragte, „Hast zufällig etwas weißes vorbeihuschen gesehen? Kudamon ist mir entwischt weil es einen für ihn angenehmen Geruch gerochen hat, und jetzt sollte ich es finden bevor es noch für Aufrur sorgt“.
Sein Herz klopfte, Shuichi war aufgeregt. Einerseits war er immer noch unsicher, andererseits war er auch erfreut über die Begegnung mit der Schülerin.
Kam bald nun die Zeit auf die er immer gewartet hatte? Würde er bald endlich mal einen Freund gewinnen können und sollten bald endlich die Zeiten der Einsamkeit vorbei sein? Noch wusste es der Schüler nicht aber er hoffte es, auch wenn er sich bewusst war, dass seine Hoffnungen nachher bestimmt wieder nur in Enttäuschungen und Schmerz untergehen würden.
Vielleicht hat Kudamon dem Schüler ja durch seine Flucht auch als kleinen Nebeneffekt geholfen.
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Hayato Kawasaki

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Anzahl der Beiträge : 11
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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Aug 29, 2018 12:24 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Shōta & Hayato



Hayato konnte nicht glauben, wie schnell die Zeit verging. Endlich stand das Sommerfest wieder vor der Tür. Der Rotschopf liebte so Feste, auf denen man lecker Essen bekam und Spaß haben konnte, selbst wenn er alleine unterwegs war wie es heute der Fall war. Er hatte jeden gefragt, doch keiner seiner Freunde hatte Zeit, ihn zu begleiten.
Daher schlenderte der Schüler alleine gemütlich durch die Menschenmasse auf dem Schulhof an der Ständen vorbei und bewunderte wie jedes Jahr die angebotenen Sachen. Doch dieses Jahr war es irgendwie nicht dasselbe. Etwas fehlte ihm. Oder besser gesagt, jemand. Jetzt bereute der 16-Jährige es wieder, Shōta nicht gefragt zu haben, ob er ihn begleitete. Jedoch er hatte sich einfach nicht getraut, nachdem er hörte, dass Shōta einem Stand zugeteilt worden war und auch bereits mit einem Jungen aus der Parallelklasse – Kenshin – darüber redete, auf dem Fest abzuhängen. Zwar wusste der Rotschopf nicht, ob sie nun auch was machten oder nicht, das hatte er sich auch nicht getraut zu fragen – er wollte nicht so aufdringlich wirken – doch er ging stark davon aus. Hayato spürte einen Stich in der Brust, als er wieder darüber nachdachte. War das etwa Eifersucht? Schnell schob der Jugendliche die Gedanken beiseite und versuchte, wieder an was Schönes zu denken. Wie zum Beispiel die Nachmittage, die er in den letzten zwei Wochen hin und wieder mit dem Brillenträger verbringen konnte. Zwar haben sie jedes Mal gelernt – und das half Hayato wirklich ungemein – doch das war dem Rotschopf egal. Hauptsache sie unternahmen was, auch wenn es für die Schule war. Dem Schüler war zudem aufgefallen, dass der Brillenträger ihm seit ihren regelmäßigen Treffen in der Schule mehr Aufmerksamkeit schenkt. Immer öfter bemerkte Hayato schon im Augenwinkel, wie der 16-Jährige zu ihm rüber linste und beobachtete. Und dann auch noch mit einem leicht verträumten sowie nachdenklichen Blick, der einfach nur zu goldig aussah. Das hob seine Stimmung wieder und so stapfte er mit einem Grinsen weiter an den Ständen vorbei.

Nach einer Weile merkte Hayato, wie sich sein Magen langsam zu Wort meldete. Es war an der Zeit, sich nach der ersten leckeren Mahlzeit umzusehen. Nachdenklich blickte sich der 16-Jährige um und verschaffte sich einen groben Überblick über das Essensangebot und dem Aussehen des Essens. Soweit sah alles, was er ins Sichtfeld bekam, nach ziemlich viel aus. Dabei war der Hunger noch nicht so übermäßig groß, der Sportler brauchte erst einmal eine Kleinigkeit. Mal abgesehen davon wurden die Schlangen gerade länger und länger, da es im Moment Mittagszeit war und immer mehr Leute der Appetit überkam. Daher blieb dem Rothaarigen nichts anderes übrig, drinnen im Schulgebäude nach den Cafés zu schauen, dort würde hoffentlich weniger los sein.
Allein auf dem Weg lichtete sich die Menschenmasse mehr und mehr, was bei dem guten Wetter neben der Mittagszeit eigentlich auch erwarten war. Die Leuten hielten sich dann lieber draußen auf. Wer wusste schließlich schon, wie viele von den warmen Tagen sie noch zu sehen bekamen? Langsam aber sicher kam der Herbst auf Tokio und seine Bewohner zu. Hayato sollte das nur recht sein.
Im Schulgebäude entschied sich der Rotschopf für das Maid-Café und steuerte geradewegs darauf zu, als er im Augenwinkel etwas sah, das sein Herz schneller schlagen ließ. War das etwa...? Schnell ließ Hayato seinen Blick in die Richtung schweifen, und tatsächlich: es war Shōta. Entweder hatte er Pause oder seine Schicht war bereits u Ende, wenn er Zeit hatte, sich hier rumzutreiben. Doch wieso lief er denn alleine herum? Hatte das mit Kenshin etwa doch nicht geklappt? Jedenfalls war er weit und breit nicht zu sehen und die Toiletten waren hier auch nicht in der Nähe. Doch das sollte Hayatos Chance sein, den Brillenträger doch noch zu fragen, hier zusammen abzuhängen.
„Hey, Shōta! Ganz alleine unterwegs?“, begrüßte der 16-Jährigen seinen Mitschüler, als er sich ihm etwas genähert hatte und fügte etwas schüchtern hinzu: „Ich bin grad auf den Weg ins Maid Café, um eine Kleinigkeit zu essen, willst du mit?“ Zwar dachte Hayato nicht, das sein Gegenüber ablehnen würde, doch es fiel ihm immer noch etwas schwer, in dessen Nähe richtig selbstbewusst aufzutreten. Woran lag das bloß?
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Taichi Yagami

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Aug 29, 2018 9:02 pm

30. August
Sommerfest, 12:40 Uhr
Taichi (& Yamato & Sora)

Den Fußball vor sich hin dribbelnd schritt Taichi durch die Gänge der Schule. Durch seine Verletzung hatte er in den letzten Wochen kaum für das heutige Spiel trainieren können und obwohl er nun endlich wieder dazu in der Lage war, waren seine Gedanken dennoch woanders. Eigentlich hatten er und die anderen Digiritter Wichtigeres zu tun als dieses Sommerfest. Sie waren noch keinen Schritt weiter, was die Probleme in der Digiwelt betrafen. Das belastete Taichi, was seinen Mannschaftskollegen nicht entgangen war. Er hatte ihnen nicht erklären können, warum er nicht wie sonst bei der Sache war. Er wusste aber auch, dass er sich zusammen reißen musste. Gerade Miki legte besonders Wert darauf, dass sich jeder in der Mannschaft konzentrierte und auch Tai war das wichtig. Er war ein Teamplayer und wollte seine Mannschaft bei dem Spiel heute nicht im Stich lassen. Vielleicht kam er durch das Spiel in Verbindung mit dem Sommerfest kurzzeitig auf andere Gedanken. Natürlich machte er sich nach wie vor Sorgen um die Digiwelt und deren Bewohner, doch im Augenblick konnten sie einfach nichts tun. Sie wussten schließlich immer noch nicht, gegen wen oder was sie eigentlich kämpften. Da waren das Sommerfest und das Fußballspiel eine doch recht willkommene Ablenkung.
Taichi war auf der Suche nach seinen Freunden. Er wusste zwar, dass einige von ihnen bestimmte Aufgaben während des Festes übernommen hatten, doch vielleicht hatten ja trotzdem wenigstens ein paar Zeit, sich das Fußballspiel anzuschauen. Er hatte gehört, dass Yamatos Band für 100 Yen Küsse verkaufte. Zwar interessierte sich der blonde Sänger nicht für Sport, doch Taichi konnte sich gut vorstellen, dass er noch weniger Lust hatte, sich an dieser bevorstehenden Kussorgie zu beteiligen. Vermutlich war er auch von seiner Band dazu gezwungen worden. Tai hatte mitbekommen, wie eine Gruppe Mädchen sich darum gestritten hatten, wer von ihnen zuerst dran war und wen von ihnen gerade Yamato wohl am liebsten küssen wollen würde. Der dunkelhaarige Sportler wusste nicht, ob er neidisch oder belustigt oder ob sein bester Freund ihm einfach nur Leid tun sollte. Vermutlich war es von allem ein bisschen.
Tai überlegte auch, ob er Meiko fragen sollte. Aber soweit er wusste, war auch ihr eine Aufgabe auf dem Fest zugeteilt worden. Vielleicht war das für sie ja ganz gut, um zumindest ein wenig über ihre Schüchternheit hinweg zu kommen. Er würde es ihr wünschen. Aber da er schon immer sehr extrovertiert und laut gewesen war, konnte er sich kaum vorstellen, wie schwer es für Meiko sein musste, diese Schüchternheit zu überwinden. Vielleicht freute sie sich sogar, wenn er sie zu dem Spiel einlud. Fragen kostete ja nichts, außerdem glaubte Tai, dass es gerade dem schwarzhaarigen Mädchen gut tun würde, auf andere Gedanken zu kommen, nach allem, was sie auch in den letzten Tagen in der Digiwelt hatte erleben müssen. Zwar waren sie nicht mehr in so große Schwierigkeiten geraten, wie vor ein paar Wochen, als sie alle ihre Wappen gefunden hatten, doch auch diese Kämpfe hatten Meiko verängstigt. Die Digiwelt hatte auf sie bisher nicht den besten Eindruck gemacht und nach all diesen neuen, furchterregenden Ereignissen war sie gewiss dankbar darüber, endlich einmal einen friedlichen Tag verbringen zu können.
Taichi blieb stehen, klemmte sich seinen Fußball unter den Arm und zog sein Handy aus der Tasche seiner Trainingshose. Anstatt überall nach seinen Freunden zu suchen, konnte er ihnen auch einfach eine Nachricht schreiben und sie zu seinem Spiel einladen. Wobei sie sicherlich kaum Gelegenheit hatten, auf ihr Handy zu schauen. Er hätte sich wirklich eher darum kümmern sollen, aber durch die vergangenen Ereignisse hatte er daran nicht einen einzigen Gedanken verschwendet. Gut, es war kein wichtiges oder gar bedeutendes Spiel heute, doch es würde ihn dennoch freuen, wenn er wenigstens einen seiner Freunde finden würde, der ihm zusah.
Ein lautes Geräusch und ein spitzer Schrei aus dem Raum, neben dem er sich gerade befand, ließ ihn zusammen fahren. Aus Sorge, jemand könnte sich ernsthaft verletzt haben, riss er die Türe auf, blieb abrupt stehen, um die sich ihm bietende Situation zu erfassen und schlug im nächsten Moment die Tür wieder lautstark zu. Das war doch wohl nicht deren Ernst?!
„Boah, Leute! Geht’s noch? Doch nicht in der Schule!“
Taichi hatte alles erwartet, doch nicht seine besten Freunde, die gerade im Begriff waren, Dinge zu tun, die man in einer Schule nicht tun sollte.
„Es ist echt ganz toll, dass ihr zwei euch gefunden habt und offenbar blendend versteht, aber könnt ihr das nicht woanders machen?“
Er schlug sich mit hochrotem Kopf die Hand vor die Augen, öffnete die Tür und trat wieder vorsichtig in den Raum. Zu wissen, dass Sora und Yamato nun ein Paar waren, war eine Sache. Mitten in diese Beziehung und ihrer Vorzüge hineinzuplatzen eine ganz andere. Sie teilten ja wirklich Vieles miteinander, aber das war etwas, was Taichi nun wirklich nichts anging. Er räusperte sich verlegen, wagte es aber nicht, die Hand von den Augen zu nehmen.
„Es trifft sich ganz gut, dass ich euch unterbro-, ich meine gefunden habe. Ich wollte euch fragen, ob ihr… seid ihr wieder angezogen?“
Das wollte er die beiden natürlich nicht fragen, aber es wäre wirklich angenehmer, sich mit ihnen zu unterhalten, wenn sie sich nicht übereinander liegend und halbnackt vor ihm befanden.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Do Aug 30, 2018 1:55 pm

30. August
Sommerfest
12:45 Uhr
Yamato & Sora

Leise lachte Yamato gegen ihren Lippen, als sich Soras Plan augenblicklich änderte und auch für sie die Anhänger wieder uninteressant geworden waren. Das fasste er einfach mal als Kompliment auf. Immerhin war Sora sonst doch so pflichtbewusst. Er allerdings eigentlich auch. Nur gerade hatten sie sich doch wohl eine Auszeit verdient, nachdem die letzten Wochen einfach furchtbar gewesen waren.
Es war definitiv eine guter Entschluss gewesen, ihr zu erlauben, seine Haare anzufassen. Yamato liebte es, wenn sie mit den Fingern durch seine Haare fuhr. Leise keuchte er gegen Soras Lippen und drängte sich enger an sie. Ihm war klar, dass sie sich bald voneinander lösen mussten. Immerhin waren sie immer noch in der Schule und konnten sich kaum noch weiter gehen lassen. Aber der vernünftige Part von ihm schaltete langsam aber sicher ab.
Jedenfalls bis zu dem Zeitpunkt, als Sora aufschrie und ihn mit sich nach unten zog. Vollkommen überrumpelt fand sich Yamato im wahrsten Sinne des Wortes auf dem Boden der Tatsachen wieder. „Sora! Alles okay?“, wollte er sofort wissen, als er den ersten Schrecken überwunden hatte. Das war sicher keine sanfte Landung gewesen und wer wusste schon, was alles in diesen Kisten war! Was, wenn sie sich wirklich verletzt hatte? Dass er auch noch auf ihr gelandet war, machte es nicht besser. Mit schreckensweiten Augen musterte er Sora und verlagerte zumindest sein Gewicht auf alle Viere, um sie nicht weiter zu zerquetschen.
Langsam schüttelte er den Kopf. Er hatte sich nichts getan, außer, dass er sich erschrocken hatte. „Mir geht’s…“ Doch das laute Zuknallen der Tür unterbrach Yamatos Satz und ließ den blonden Sänger zusammen zucken.
Was war das?! Nein wichtiger, wer war das? Wenn sie jemand in diesem Moment sehen würde oder noch schlimmer, ein dämliches Foto machen würde, dann wäre er sowas von erledigt. Aber noch bevor er den Kopf in Richtung Tür drehen konnte, hörte er eine mehr als vertraute Stimme und die absolute Anspannung flaute zumindest ein wenig ab. „Taichi!“, stellte Yamato fest, nur um dann direkt wieder in Scham zu verfallen. Natürlich war es besser von jemand erwischt zu werden, den man kannte. Aber ausgerechnet Taichi? Was dachte der wohl angesichts der Situation in die er hineingestolpert war. Er wechselte einen kurzen Blick mit Sora, die immer noch unter ihm lag.
Die Wangen des Blonden wurden prompt rot, während der Fußballer vor der Tür weiter zeterte und vermutlich die gesamte Schule mit der Lautstärke unterhielt. „Halt ein einziges Mal deinen Mund!“, polterte Yamato zurück und richtete sich weiter auf. Sein Blick war nun wieder wütend auf die Tür gerichtet, seit Taichi so klug war und sich mit ihnen durch die geschlossene Tür unterhielt und so mit Sicherheit weitere Schaulustige anlockte. Und das konnte Yamato gerade wirklich nicht gebrauchen.
Da betrat Taichi auch schon wieder den Raum und hielt sich ganz demonstrativ die Hand vor die Augen. Prompt verdrehte Yamato die Augen und stand ein wenig unelegant vom Boden auf, bevor er Sora seine Hand hinhielt, um ihr aufzuhelfen. „Hast du dich verletzt?“, erkundigte er sich noch einmal und ließ den Blick über sie schweifen, wobei er kurz an ihrem verrutschten Yukata hängen blieb. „Ähm…“, machte der Sänger verlegen und deutete auf ihre Kleidung, damit Sora diese wieder richten konnte. „Du solltest…“ Kein Wunder, dass Taichi die Situation missverstanden hatte.
„Wir waren nie ausgezogen, Idiot“, blaffte Yamato zurück und löste sich von Sora, um auf Taichi zu zugehen. Zugegeben, es war unfair seine Wut nun an seinem besten Freund auszulassen. Aber mit seinen dämlichen Kommentaren bettelte er ja auch förmlich darum. Genervt umfasste Yamato dessen Handgelenk und zog so die Hand des Sportlers von dessen Gesicht, damit er seine wütende Miene auch mitbekam. „Was denkst du, was wir hier treiben?“, wollte Yamato genervt wissen. „Ich wollte hier helfen Kisten zu tragen. Sora ist ausgerutscht.“ Das war nur ein winziger Teil der Wahrheit. Aber egal. Es gab eben Dinge, die Taichi ganz sicher nicht wissen musste.
Dennoch fuhr sich Yamato ein wenig ertappt mit der Hand über seinen Hinterkopf um ein wenig Ordnung in seine Haare zu bringen. „Was wolltest du fragen?“, fiel Yamato dann auch wieder ein. Denn Taichi hatte offensichtlich eine Frage gehabt, die hoffentlich klüger gewählt war, als der Rest seiner Sätze, die er gerade zu Stande brachte.




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Meiko Mochizuki

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Do Aug 30, 2018 2:22 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Iori & Meiko


Eigentlich sollte Meiko ja froh sein, dass ihr erster Kunde jemand war, den sie kannte und Iori wirkte sehr nett. Sie hatte ihn auch vorher schon als ausgesprochen höflich kennengelernt, aber kaum selbst ein Wort mit ihm gewechselt. Bisher hatte sich Meiko eher an ihre Mitschüler gehalten, weil sie die eben auch schon in der Schule sah. Wobei sie sich auch hier eher an Mimi und Sora hielt. Mit den Mädchen war es so viel einfacher für sie als mit den beiden jungen Männern. Mit Yamato fiel ihr Reden schwer, weil er eben einfach wenig sprach und mit Taichi konnte sie kaum ein vernünftiges Wort wechseln ohne rot zu werden.
Nur glaubte Meiko, dass sie auch gerade bei Iori keine gute Figur machte. Sie hörte sich einfach unsicher und verlegen an und es wunderte sie nicht, dass der Jüngere recht schnell die Flucht ergriff. Bestimmt war es ihm zu anstrengend mit ihr zu sprechen und er hatte sicher auch noch sehr viel Interessanteres vor an dem heutigem Tag.
„Viel Spaß“, sagte sie leise und sah dem anderen Digiritter nach, als er sich davon machte. Deswegen bewegte sich Meiko wieder etwas mehr in den Weg hinein und versuchte erneut einige andere Menschen anzusprechen. Manchmal gelang es ihr zumindest, dass sie kurz anhielten. Aber der richtige Durchbruch blieb noch aus.
Dass Iori jedoch nach kurzer Zeit wieder bei ihr auftauchte, wunderte sie und sie schenkte ihm ein unsicheres Lächeln. „Hast du etwas gewonnen?“, wollte sie freundlich wissen und würde sich sehr freuen, wenn er sogar einen Gewinn ergattert hätte.
Doch als er ihr den Tee präsentierte wurde Meiko erneut hochrot und streckte ein wenig schüchtern die Hand aus, um den Tee entgegen zu nehmen. „Dandan“, murmelte sie verlegen. Wirkte sie wirklich so unsicher, selbst wenn sie die Personen kannte, die mit denen sie sprach? Das war kein gutes Zeichen! Natürlich schämte sich Meiko deswegen nur noch umso mehr und wäre am liebsten im Boden versunken vor Scham. Dennoch war die Geste ihr einen Tee zu besorgen äußert nett gewesen und sie lächelte daher dankbar. „Kamillentee ist lecker… bitte mach dir keine Umstände“, fügte sie dann noch hastig hinzu. Es wäre noch peinlicher, wenn er noch mehr Arbeit auf sich nehmen würde um ihr zu helfen.
„Ich… ich bin nur nicht gut darin, Menschen anzusprechen“, offenbarte sie Iori verlegen. Das war bestimmt keine Eigenschaft, die viele andere Digiritter teilten. Die meisten wirkten auf sie sehr selbstsicher und offen. „Aber… da kann mir keiner helfen, fürchte ich“, schloss Meiko. Es war einfach eine Marotte von ihr, die sie nicht ablegen konnte. Vielleicht würde es ja aber im Laufe des Tages besser werden. Sie hoffte es zumindest stark.

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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Sa Sep 01, 2018 8:43 am

30. August
Sommerfest
12:45 Uhr
Yamato & Sora & Taichi

Auch Yamato erschreckte sich über den plötzlichen und ungeplanten Sturz in die Kartonage, was ihm nicht zu verdenken war. Immer noch schnell atmend lag sie unter ihm begraben in den Kartons und merkte, wie ihr irgendetwas gegen den Rücken drückte, vermutlich eine Requisite des letzten Theaterstücks.
Scheinbar ging es Yamato auch gut, was sie sofort erleichterte. Doch die Erleichterung verflog sofort wieder, als auch Sora das Knallen der Türe vernahm und sie zusammenzucken ließ. Sofort schossen Sora die selben panischen Gedanken durch den Kopf, wie Yamato. Hoffentlich hatte man kein Foto von ihnen gemacht, das wäre wahrlich keine gute Presse für Knife of Day. Sofort löste sich Soras Anspannung, als sie Taichis Stimme vernahm, doch leider kam sie sofort wieder, bei den Worten, die sie von dem Anführer der Digiritter hörte. Wie kam er denn nur zu dieser Annahme?! Sora merkte, wie ihr Gesicht rot anlief und ihr Herz schneller zu schlagen begann. Was hatte Taichi nur gesehen? Besorgt hob Sora den Blick zu Yamato, der ebenso beschämt und besorgt schien, wie sie selbst. Sie hatten jedoch keine Zeit, um irgendetwas zu entgegnen, denn schon ging die Türe wieder auf und Taichi kam mit vorgehaltener Hand in den Raum hinein. Yamato erhob sich und half Sora aus dem Haufen zerstörter Kartons, was sie dankend annahm und sich aufrappelte. Erneut informierte sich Yamato über Soras Befinden, welche sich gerade den oberen Teil ihres Yukata zurecht zog. "Bei..mir ist alles in Ordnung, denke ich...", murmelte sie leise und hoffte, den Blonden damit zu beruhigen. Jedoch begann Yamato zu stammeln und Sora folgte seinem Blick, nur um dann erschrocken und beschämt fest zu stellen, dass ihre Kleidung nicht mehr da saß, wo sie sitzen sollte. "Wah!", entglitt es ihr und sie wand sich schnell und mit hochrotem Kopf von den beiden Jungs ab, um den Yukata vollends wieder zu richten. Das konnte nur bei dem Sturz passiert sein.
Nachdem ihre Kleidung wieder da saß, wo sie sollte, drehte sich die junge Frau langsam und sehr beschämt zu ihrem besten Freund und Yamato herum und musterte den Brünetten dann doch interessiert. Er hatte sie gesucht, um sie etwas zu fragen?
Während sie der Unterhaltung lauschte, schnappte Sora sich eine Kiste und fing an, die am Boden verstreuten Wunschschildchen einzusammeln. Ein paar waren tatsächlich kaputt gegangen, als sie auf diesen ausgerutscht war, woraufhin sie diese gleich aussortierte.
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Yoshio Kayo

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Sa Sep 01, 2018 9:14 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Yoshi, Kazuki, Miki & Wataru


Einige Tage vor dem Sommerfest, schien alles noch entspannt und angenehm zu werden. Yoshio würde seine Kamera mitnehmen und Fotos vom Fest machen, sich an einigen Ständen aufhalten und die friedvollen Stunden genießen.
Als die Tage vergingen und endlich das Sommerfest Anstand, zog Yoshio ein gebügeltes hellblaues Hemd an. Er wollte heute Farbenfroher als sonst herumlaufen. Schnell fütterte er noch seine Fische und fuhr mit den Bus zur Schule. Auf dem Fest angekommen wurde der Fisch-Fan gleich von seinem Band Kollegen Kazuki beschlagnahmt. Zusammen mit Yamato und Wataru wurde ihnen der KOD-Stand gezeigt. Yoshio war anfangs überrascht als sein Bandkollege sie alle zusammen trommelte. Kazuki wollte Ihnen seine Überraschung zeigen. Der Blauhaarigen lächelte den ganzen Weg über. So viel eigen Arrangement war eine Seltenheit von den Rotschopf. Er war gespannt was diese Überraschung wohl sein mag. Sie standen vor einem freien Verkaufsstand. Das Lächeln verschwand allmählich.
Als er las was für ein Stand da für sie reserviert wurde, verlor Yoshio beinahe seine Gesichtsfarbe. Ein Kuss-Stand, wo Mädchen an stehen würden nur um sie zu küssen. Yoshio war sprachlos gar schockiert. Yamato war der erste der reagierte. Ihr Bandleader ging einfach davon. Yoshio rief dem blonden noch hinterher, doch seine Reaktion machte klar dass er heute nichts mehr von Ihnen oder Kazuki hören wollte. Kazuki klang verständnislos als er laut fragte, was das von Yamato war.
"Eine eindeutige Antwort.", grummelte Yoshio leise und verschränkte die Arme. Er würde da auch nicht mitmachen. Aber anstatt ebenfalls abzuhauen wollte er erfahren was Kazuki dazu geritten hat, so etwas zu planen.
"Kazuki das war unüberlegt von dir. Wir sollten an einen Strang ziehen und nicht..." , er machte eine Bewegung zum Stand und sah den Übeltäter vorwurfsvoll an.
Ein einfaches, alles für die Fans reichte da nicht als Erklärung. Der Keyboarder reagierte ebenfalls und gab Kazuki auch eine klare Ansage. Da hatte Wataru Recht, der Rothaarige schuldete ihnen etwas. Nickend stimmte er seinen Band Kollegen zu. Yoshio war innerlich viel zu aufgewühlt um noch etwas zu sagen. Er wollte den Stand heute schließen oder nur den Gitarristen da sitzen haben. Der Blauhaarigen war für so eine Sache nicht zu haben. Er würde höchstens noch das Geld einsammeln, mehr nicht. So langsam bekam Yoshio wieder eine normale Gesichtsfarbe und fasste sich an die Stirn. Das war ihm heute schon zu viel Aktion. Die Stimmung zwischen ihnen war sichtlich angeheizt. Dann trat ein braunhaariger Schüler zu ihnen. Von der Kleidung her konnte Yoshio erkennen dass es sich um ein Fußballspieler handelt. Kazuki versuchte anscheinend gleich mit den Fußballer Kontakt aufzunehmen und es sah fast schon so aus als ob Kazuki diese Ablenkung ausnutzen wollte. Der Junge zeigte Anstand und grüßte ihn und Wataru, welche höflich zurück grüßten. Er musste der Grund sein wieso der Rothaarige des Öfteren zu Fußballspielen hinging. Die Vertrautheit ließ auf eine gute Freundschaft schließen, kam Yoshio der Gedanke. Kazuki hatte sicherlich schon einmal über seinen Fußball Freund gesprochen, aber der Name wollte ihm nicht einfallen.
Dann kam eine interessante Frage vom Fußballspieler, ob alles okay sei. Bei dieser Frage konnte er ein verräterisches schnauben nicht zurückhalten. Wataru forderte Kazuki ebenfalls auf zu sprechen und schien genau wie er selber gespannt auf die Antwort zu sein. Kazuki nahm eine sehr befremdend Körperhaltung an und rückte tatsächlich mit der Wahrheit heraus.
Yoshio war eigentlich nicht der Typ fürs schnelle vergeben, aber die Körperhaltung von Kazuki und das zucken seiner Schultern, wirkte fast schon reuevoll genug. Der Blick des Rothaarigen ging zu Wataru und schließlich zu den Braunhaarigen Jungen. Yoshio seufzte laut und löste seine verschränkten arme wieder. "Es ist eine doofe Idee, ja. Viel lieber hätte ich mit euch Musik gespielt, als so was."
Seine blauen Augen wanderten zu Wataru.
"Wir sollten nach einer Lösung suchen. Der Stand existiert jetzt leider schon. Unser ruf steht auf den spiel wenn wir uns jetzt auch noch in der Öffentlichkeit lauthals aufregen. Hat jemand einen Plan?"
Er hoffte sehr das jemand eine Idee hatte was sie nun mit den Kuss-Stand machen sollten.
"Ich lass mich übrigens nicht von wildfremden küssen.", stellte er noch schnell fest. So dass die Option nicht zur Wahl stand. Auf keinen Fall würde er sich von fremden Menschen küssen lassen, umgekehrt genauso wenig. Bei dieser Vorstellung drehte sich sein Magen.
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Daisuke Motomiya

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Sep 02, 2018 4:10 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Daisuke & Hanami & Kyoko


Davis musste kichern. „Ach komm schon, du hast vor uns doch auch schon gerne gegessen. Wir bringen den Charakterzug doch nur mehr zum Vorschein. So schlimm finde ich das gar nicht. Und einmal darf man sich es schon mal richtig gönnen.“ Auch Demiveemon fühlte sich nicht schlecht darüber, Hanami zum Essen zu verleiten. „Iss‘ was du willst Ich helfe dir dann gerne bei den Tanzeinheiten zuhause." Demiveemon genoss es wirklich sehr, der brünetten Schönheit beim Tanzen zuzusehen. Davis hatte sich in den letzten zwei Wochen jetzt schon einige Male heimlich ins Cheerleader-Training geschlichen, hauptsächlich wegen Demiveemon, doch auch er selbst war interessiert, was Hanami so draufhatte. Und er war wie sein blauer Digimonpartner ziemlich beeindruckt.

„Nein, tut mir leid, wir haben nichts Spezielles ausgemacht für heute, weil einige heute an Ständen arbeiten zu unterschiedlichen Zeiten. Da war es etwas schwierig, einen gemeinsamen Nennen zu finden“, entschuldigte der Fußballer und hob beschwichtigend seine Hände. Als Hanami dann gestand, dass sie – mal ganz abgesehen von Takeru natürlich – doch schon auf die anderen gespannt war und sogar speziell nach Matt und Ken fragte, konnte Davis nicht anders, als wie ein Honigkuchenpferd zu grinsen. Es war der Wahnsinn, wie viel Interesse und neugierig seine Mitschülerin wegen einer Sache sein konnte. Er hat schon lange niemanden so erfrischendes kennengelernt. „Ja, den beiden laufen wir mit Sicherheit früher oder später auch über den Weg“, erwiderte der Rotschopf und nickte energisch.

Erleichtert atmete Daisuke auf. Eigentlich war es ja nicht verwunderlich, dass Hanami sofort zustimmte, zum Fußballspiel zu gehen, doch der 15-Jährige war froh, die Sache geklärt zu haben. Der Grund dafür offenbarte sich auch schon wenige Momente danach: Seine Mitschülerin hatte keinen blassen Schimmer von Fußball und fand es auch eher langweilig. „Also ich finde, Fußball ist gar nicht mal so langweilig, besonders nicht, wenn Daisuke, Ken und Taichi spielen und man die Regeln kennt. Du solltest dem Sport echt eine Chance geben!“, unterstütze Demiveemon den Lieblingssport seines menschlichen Partners. Bei der nächsten Frage, die Hanami an Davis stellte, zuckte diese etwas zusammen. Jetzt hatte sein Digimon so schon gesagt, dass Fußball toll war, und schon musste der Digiritter diese Aussagen etwas dämpfen. „Takeru findet Fußball ganz in Ordnung.“

Davis musste sich zusammenreißen, nicht rot zu werden. Sein Herz pochte bis zum Anschlag, als er sah, wie sehr sie sich über das Kompliment freute. Ging es denn noch süßer? Zeitgleich machte es ihn ziemlich traurig, dass Takeru seiner Mitschülerin kaum Aufmerksamkeit schenkte. Sie war doch so ein hübsches, fröhliches Mädchen.

Kaum nachdem Daisuke offiziell kundtat, dass Hanami haben könne was sie wolle, war die Brünette nicht mehr zu stoppen und marschierte bereits auf den ersten Essenstand zu – ein Oktopusbällchen-Stand. Demiveemon blickt mit strahlenden Augen zu Davis, als dieses sah, was vor sich ging. „Au ja, bitte Davis! Ich hatte schon so lange keine mehr!“
Davis kam weder dazu, auf Hanamis Nudelsuppen-Frage zu antworten noch auf Demiveemons Aussage zu reagieren. Dafür war er über den plötzlichen Körperkontakt mit Hanami zu überrascht, und abgesehen davon bestellte seine brünette Mitschülerin bereits eine große Portion Oktopusbällchen.
Doch die Situation wird sofort von einer anderen abgelöst, die mindestens genauso verwirrend und überraschend kam. Als Davis sich das Mädchen hinter dem Stand genauer ansah stellteer fest, dass es eine von den neuen Digirittern war. Und sie sah nicht sonderlich begeistert aus, hier zu sein und die Leute mit Oktopusbällchen zu bedienen, was auch mit ihr halben Abschreckungsversuch deutlich machte. Nachdem sie abwinkte mit dem Kommentar, zu vergessen, was Hanami und er gerade gehört hatten, bereitete sie die Portion vor und stellte sich dabei ziemlich an.
Zuerst zog Daisuke kopfschüttelnd die Augenbrauen fragend zusammen, doch dann konnte er es sich beim dem Anblick nicht verkneifen einen kurzen Lacher von sich zu geben. „Hey, du hasst das Zeug scheinbar ja echt wie die Pest was? Hätte ich nicht gedacht, dass jemand die Bällchen nicht mögen würde.“ Dann fügte er in einem etwas leiseren Ton hinzu, sodass es nur Hanami, sein Digimon, die Rothaarige und er es hören konnten: „Du bist eine von den neuen Digirittern, richtig? Wie war nochmal dein Name? Es sind so viele, dass ich mir noch nicht alle merken konnte. Aber irgendwas mit K war es, wenn ich mich nicht irre oder?“
Während Daisuke seinem Gegenüber dann das Geld entgegenhielt, erwiderte er: „Du bist bis jetzt die erste, der wir über den Weg laufen. Wir sind aber noch eine ganze Weile hier und werden daher mit Sicherheit noch jemanden über den Weg laufen. Spätestens beim Fußballspiel von Taichi nachher.“
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Miki Hatake

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Sep 04, 2018 4:03 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Kazuki, Miki & Wataru & Yoshio



Dass die Stimmung der Band angespannt war, merkte Miki nun immer mehr. Denn nicht nur der Sänger war schlecht drauf. Auch die anderen sahen missgestimmt aus. Alle außer Kazuki, der ein wenig zerknirscht wirkte. Das ließ ja eigentlich nur einen einzigen Schluss zu: Der Rothaarige hatte Mist gebaut. Eigentlich wunderte das Miki sogar eher weniger. Auch er hatte bereits den Verdacht, dass Kazuki manchmal handelte, ohne darüber nachzudenken, was er tat. Wahrscheinlich war das auch hier der Fall gewesen.
Und eigentlich sollte er sich da gar nicht einmischen. Aber nun steckte er plötzlich schon mitten drin. Und das nur weil er Kazuki gesucht hatte. Wieso war er nicht einfach gegangen?
Ein wenig unruhig tappte der Fußballer von einem Fuß auf den anderen, während die beiden anderen Bandmitglieder Kazuki dazu aufforderten, Miki aufzuklären. Plötzlich kam sich der Torhüter auch noch vor wie eine Jury vor Gericht. Dennoch hielt er den Mund und richtete seinen Blick fragend auf Kazuki.
Der begann auch schon prompt herum zu drucksen und auch seine gesamte Körperhaltung änderte sich zu einer schuldbewussten Statur. So hatte Miki den anderen Jungen bisher selten erlebt.
Kein Wunder, dass er nur umso gespannte auf dessen Erklärung wartete. Die zum Glück nicht lange auf sich warten ließ.
Jedoch wäre es dem Fußballer nun beinahe lieber gewesen, er hätte nie etwas davon erfahren. Denn prompt hatte er das Gefühl, dass seine Augen sich auf die doppelte Größe weiteten. Das war… Jemanden, der bisher wirklich keine große Erfahrungen in Sachen küsse gemacht hatte, schockte diese Neuigkeit doch sehr.
„Einen Kussstand?“ Mikis Stimme klang nicht erstaunt, sondern ein wenig panisch, wie er selbst fand. Er musterte Kazuki kopfschüttelnd und wusste für einen Moment nicht einmal, wie er das finden sollte.
Nun konnte er auch verstehen, wieso die anderen sauer auf ihren Kollegen waren. Er wäre auch ziemlich sauer. Und nach allem, was er über Ishida von Taichi wusste, konnte Kazuki wohl froh sein, dass der Sänger nicht handgreiflich geworden war. Miki wollte sich selbst gar nicht vorstellen, wie es wohl wäre, wenn man ihn dazu zwingen würde.
Das war es allerdings. Keiner konnte sie zwingen, oder? „Dann sag den Stand wieder ab. Du kannst sowas nicht ohne dein Team… äh Band bestimmt“, fand Miki und versuchte dabei die anderen nicht anzusehen. Immerhin kannte er sie nicht, aber er litt im Grunde schon solidarisch mit ihnen. Niemals würde er eine Entscheidung dieser Größenordnung ohne seine Mannschaft treffen. So funktionierte es einfach nicht. Und das war bei einer Band sicher nicht anders.
„Du hättest auch einfach gestern feiern gehen können… dann hättest du keinen Stand gebraucht“, fügte Miki hinzu. Denn gestern hatte Kazuki ihn im Süßigkeitenladen abgeholt, damit sie noch eine Runde joggen gehen konnten. Dass der Rothaarige deswegen auch wohl eher nicht mehr losgezogen war, dämmerte dem Sportler nun. Vielleicht vermisste er einfach die Aufmerksamkeit der Mädchen?
Wobei die war der Band eigentlich immer gewissen. Miki wusste das, weil er bemerkte, wie die Jungs angestarrt wurden, wenn sie in der Schule unterwegs waren. Auch gerade wurden sie von einigen Mädchen weiter abseits beobachtet.
Miki betrachtete die Mädchen kurz und runzelte dann die Stirn. „Ich versteh den Sinn so eines Standes nicht mal“, gab er schließlich zu und sah dann zu einem der anderen beiden. Er hatte nicht einmal eine Ahnung, wie die beiden Musiker hießen. Aber er konnte nur zu gut verstehen, wieso sie wütend waren und er konnte auch nachempfinden, dass sie lieber Musik machen wollten. Das war es nun mal, was eine Band verband und eigentlich hätte sich diese Veranstaltung wohl angeboten.
Nachdenklich musterte Miki den ruhigen Mitschüler, der erklärte, dass der Ruf der Band auf dem Spiel stehen würde. Mit in den Hosentaschen versenkten Händen stieß Miki die angehaltene Luft aus. Es klang alles andere als schön, wenn man den drei Jungen so zu hörte. War das normal, wenn man Musik machte? Sein Ruf würde wegen so etwas nicht auf dem Spiel stehen.
„Könnt ihr denn bestimmen, wer an diesen Stand kommt und einfach jemanden wegschicken?“, hakte Miki nach. Das würde mit Sicherheit keine gute Werbung sein, auch wenn er den armen Musiker verstehen konnte. „Wie lange geht das Ganze denn?“
Er sah wieder zu Kazuki hinüber. „Eigentlich wollte ich fragen, ob du zum Spiel kommst…. Aber du bist ja anderweitig beschäftigt.“



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Hanami Suzuki

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Sep 04, 2018 4:31 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Daisuke & Hanami & Kyoko



Hanami verdrehte natürlich prompt die Augen. „Ich bin eine Dame. Damen sind nicht verfressen, klar?“, stellte sie bei Daisuke richtig und hob dann direkt mahnend den Zeigefinger. „Wenn du es irgendjemanden erzählst, werde ich alles abstreiten!“ Die Drohung meinte sie auf jeden Fall bitter ernst. Allerdings konnte sie nichts dagegen tun, dass ihre Mundwinkel dabei verräterisch zuckten.
Und dass Demiveemon sich auch noch direkt anbot, ihr beim Tanzen zu helfen brachte sie endgültig zum Kichern. „Dann müsst ihr aber vorbei kommen, wenn meine Eltern nicht da sein. Ich weiß nicht, was sie zu einem Digimon sagen würde… oder noch schlimmer, zu einem Jungen.“ Wobei ein Junge eigentlich nicht das Problem sein dürfte. Es war wohl eher ein Problem, wenn es dieser Junge war. Denn Daisuke wäre wohl eher niemand, den sich ihre Eltern für sie aussuchen würden. Sie fanden ja eher, dass Hanami ganz ausgezeichnet zu dem jungen Pianisten passte, den ihre Freunde aufzogen. Allerdings war der nicht Hanamis Typ. Niemand war Hanamis Typ außer Takeru!
Aber den würde sie wohl erstmal gar nicht zu Gesicht bekommen, wie Daisuke erklärte. „Dann schreib ihm doch…“, bettelte Hanami nun schon fast und fiel dann erst sein Grinsen auf, das sie gleich misstrauisch werden ließ. „Warum grinst du denn so doof?“, wollte sie natürlich prompt wissen und knuffte ihn ein wenig fest als geplant. „Das wären endlich mal spannende berühmte Menschen zum Kennenlernen. Auf den Dinnerpartys meiner Eltern sind zwar auch teilweise berühmte oder zumindest reiche Personen, aber niemand so Interessantes“, erklärte sich Hanami nun doch ein wenig verlegen. Sie wollte natürlich auch keinen Fall wie ein Fangirl klingen. Denn das war sie natürlich auch nicht. „Außerdem möchte ich, dass sein Bruder mich mag!“, stellte Hanami klar. Das sollte Daisuke doch wohl einleuchten. Immerhin vergötterte er selbst ja auch den Bruder von Hikari.
Und den würde Hanami ja anscheinend auch bald treffen. „Ich hab ja nicht gesagt, dass ich nicht hingehen werde…“, sagte sie. Natürlich würde sie das Spiel gucken, wenn Takeru dort war. Und sie konnte ganz bestimmt auch so tun, als würde ihr der Sport gefallen. Dennoch erleichterte es sie zu hören, dass ihr Schwarm ebenfalls kein allzu großer Fußballfan war. „Basketball ist jedenfalls besser“, schloss sie daher und nickte bestimmend.
Und dann widmete sie sich vollkommen der Essensbestellung, die von einem eher fragwürdigen Mädchen entgegen genommen wurde. Sofort runzelte Hanami die Stirn. „Klingt ja nicht gerade begeistert“, fand sie und warf erst Daisuke einen Blick zu und musterte dann die Oktopus Bällchen genauer. „Stimmt was mit denen nicht?“ Am liebsten würde sie das Digimon um Rat fragen, das bestimmt besser riechen konnte. Aber das ging natürlich vor anderen nicht.
Doch da Hanami auch gleich ihre Bestellung bekam, schob sie die Aussage eher auf eine persönliche Abneigung. „Er zahlt“, wies sie das Mädchen an dem Stand auf Daisuke hin und stellte dann fest, dass der allerdings schon bereits ein Gespräch angefangen hatte.
Und dann dämmerte es Hanami und sie machte sofort große Augen. „Sie ist eine Digiritterin?“ Sofort musterte sie das Mädchen mit neuem Interesse. Sie sah niedlich aus und freundlich. Aber nicht besonders taff oder klug oder… irgendwas. Allerdings musste Hanami zugeben, dass die besten Leute auf sie eher eine durchschnittliche Wirkung hatten. Nur hätte sie gedacht, dass alle Digiritter eher besonders war. Takeru war es immerhin und sein Bruder war auch ziemlich cool und Ken natürlich auch. Andererseits war da auch Hikari… vielleicht galt dieses Besonders ja nur für Jungen? Prompt musterte sie Daisuke von der Seite. War er besonders? Ein bisschen vielleicht…
Aber nun war sie erstrecht beleidigt selber kein Digiritter zu sein.
Schon wieder fiel dieser Name. Taichi. „Also langsam werde ich eifersüchtig auf diesen Taichi“, stellte Hanami fest und trat prompt näher an Daisuke heran. „Er redet schon den ganzen Tag von ihm, dabei ist heute unser erstes Date“, erklärte sie dem Mädchen am Essensstand. Wenn sie Hikari kannte, dann sollten sie sich auch vor ihr so verhalten, als wären sie auf einem Date. Daisuke würde ihr dafür noch dankbar sein!
„Ist dieser Taichi denn so besonders?“, wollte Hanami von Demiveemon wissen und hielt ihm ein Oktopus Bällchen vor den Mund. Dann sah sie wieder zu dem fremden Mädchen auf. „Wo ist dein Digimon?“ Es wäre dann schon das zweite, das sie sehen würde und irgendwie war Hanami darauf sehr neugierig.





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Kyoko Sanada

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Sep 04, 2018 5:36 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Daisuke & Hanami & Kyoko

Sofort bereute Kyoko ihr Mundwerk. So konnte man zahlende Kundschaft natürlich auch vergraulen, aber zum Glück nahmen sie die Bällchen dankend an. "Es ist nur..ich bin nicht so ein großer Oktopus-Fan.", gestand sie kleinlaut, um Hanami die Sorge an dem Essen zu nehmen. Die Zutaten waren allesamt frisch besorgt worden und es bestand eben kein Grund zur Sorge. Außer für Kyoko, die hoffte, dass sie den Stand bald verlassen konnte.
Der Blick der Rothaarigen huschte in die Arme Hanamis, in denen Demiveemon munter vor sich hin brabbelte. Hatte dieser Digiritter nicht Angst, dass man sein Digimon entdecken konnte?
Offenbar hatte Daisuke sie noch im Hinterkopf. Jedoch konnte sie ihm nicht verübeln, dass er ihren Namen nicht mehr wusste, so war sie sich ebenso unsicher bei all den neuen Leuten und Gesichtern. "Ah.. J..Ja! Mein Name ist Kyoko Sanada.", entgegnete sie hastig und verneigte sich etwas vor den Beiden. Kyoko bekam ihr Digimon erst nachdem die anderen Digiritter den Ausflug in die Digiwelt unternommen und ihre Wappen gefunden hatten. Doch danach machten sie auch immer mal wieder Ausflüge in die Digiwelt, zu welchem Kyoko und Dodomon auch mit gekommen waren. Jedoch hatten sie noch keine direkte Kampferfahrung gemacht. An das hübsche Mädchen neben Daisuke konnte sich Kyoko aber nicht erinnern, also schloss sie aus, dass es sich bei ihr auch um einen Digiritter handeln musste.
Kyokos Augenbrauen hoben sich überrascht, als Hanami verkündete, dass sie auf einem Date wären. Daisuke hatte bisher nichts von einem Mädchen erwähnt, gut, wieso sollte er so etwas auch Kyoko anvertrauen, die eine Fremde für den Rotschopf war. Sofort schwang Kyokos Überraschung in ein Lächeln um. "Ich hoffe, ihr vergnügt euch gut.", wünschte sie den Beiden somit viel Spaß bei ihrer Verabredung.
Taichi Yagami, ihr neuer Klassenkamerad, hatte also bald ein Fußballspiel. Ob sie später Zeit hatte, es anzusehen? Vielleicht waren auch ein paar der Anderen da und vielleicht auch Tomiko...
Kyoko wurde aus ihren Gedanken gerissen, als sie nach ihrem Digimon gefragt wurde und für einen kurzen Moment sah sie Hanami perplex an. "Ehm..es ist..", begann sie, doch im nächsten Moment kippte Kyokos Tasche um und Dodomon sprang quirlig hervor. "Kyokooooo! Ich habe hunger!...Ohhh! Hallo, Demiveemon!", quiekte das Digimon erfreut und sprang auf den Auslagentisch. "Dodomon..!", entfuhr es ihr und sie hob das kleine Digimon hoch. "Nicht so laut. Du bekommst gleich etwas von mir. Bitte verhalte Dich unauffällig.", bat sie das kleine lilane Digimon, welches die anderen Besucher regelrecht anstrahlte. "Entschuldigt bitte. Es ist wirklich quirlig.", erklärte sie das Verhalten ihres fröhlichen und aufgeschlossenen Partners. Ihr Digimon war so anders, als sie es war, doch sie hatte es in der kurzen Zeit mögen gelernt und sie waren dabei, eine Freundschaft aufzubauen.
"Yagami-San hat also gleich ein Fußballspiel? Vielleicht sind Sora-san, Tomiko-san und Takaishi-kun ja auch da.", erkundigte sie sich noch einmal bei den Beiden. Takeru hatte ihr freundlicher weise erklärt, was es mit den Digimon auf sich hatte und am Tag von Dodomons Geburt war sie gerade bei Takeru gewesen und unglaublich dankbar dafür, dass er da war, sonst wäre sie an diesem Tage vermutlich noch vor Schreck Ohnmächtig geworden.
"Kyokoooo. Darf ich mit Demiveemon spielen gehen?", begann das kleine Digimon in ihren Armen zu jammern, sodass es Kyokos Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Das würde Kyoko gerade noch fehlen. "Das geht jetzt leider nicht.", versuchte sie leise und ruhig zu erklären. Hanami und Daisuke waren auf einem Date, da war es unmöglich, dass sie Dodomon mit ihnen los schickte. "Später vielleicht.", versuchte sie ihr Digimon zu beruhigen, als es begann, zu betteln. "Ich muss hier erst meine Schicht beenden und dann holen wir Dir was zu essen. Vielleicht sind die anderen auch da, dann finden wir jemanden zum spielen.", beruhigte sie Dodomon, welches sich etwas schmollend von ihr abwand.
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Daisuke Motomiya

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Sep 07, 2018 1:41 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Daisuke, Hanami & Kyoko





Nun konnte es sich Davis nicht mehr verkneifen, zu lachen. Er wusste, dass es Hanami ernst war bei dem, was sie sagte, doch diese Kommentare und die Tatsache, dass sie es scheinbar selbst nicht ganz glaubte waren einfach zu lustig. „Keine Angst, ich werde schon aufpassen, dass es dein Takeru nicht erfährt“, stichelte er dann etwas weiter, nachdem er sich wieder ein wenig eingekriegt hatte.
Als Demiveemon dann hörte, wie Hanami die beiden zu sich einlud, wenn die Eltern mal unterwegs waren, jubelte es und war schon ganz begeistert von dem Gedanken. „Dann musst du mir auch dein Zimmer zeigen! Ich frage mich schon die ganze Zeit, wie es wohl aussehen mag“, gestand es verlegen, bevor es dann etwas verwundert hinzufügte: „Aber sag mal... wieso sollten deine Eltern etwas gegen Davis haben? Sind sie so streng? Bei mir kann ich es ja noch verstehen...“ Davis wusste nicht, ob er darauf eine Antwort haben wollte. Klar, es war sicherlich für die meisten Eltern komisch, wenn ihr Kind auf einmal mit einer Person des anderen Geschlechts auf der Matte standen, der potenziell für mehr in Frage kam. Doch irgendwie hatte Daisuke das Gefühl, das gerade bei Hanamis Familie mehr dahintersteckte. Es waren keine Vorurteile, doch leider einfach die traurige Wahrheit, dass sie einfach reich war und die Eltern vermutlich deshalb einen etwas höheren Anspruch für ihre Tochter an den Tag legten. Und der Fußballer passte mit Sicherheit nicht darein. Ein Stich fuhr wieder durch Daisukes Herz und er spürte einen Kloß in seinem Hals größer werden. Würde er überhaupt für jemanden gut genug sein? Leichte Panik kroch in ihm auf, die er allerdings schnell wieder abschüttelte. Er durfte doch nicht einfach so aufgeben. Aufgeben taten nur Verlierer, die keine Lust zu kämpfen hatten. Und so einer war er nicht.
„Ich werde sehen, was ich tun kann“, zog er die Brünette mit einem Schmunzeln auf, als sie anfing zu betteln. Es war wirklich sehr wichtig, Takeru jetzt sofort zu sehen. Auch wenn er ihr eigentlich helfen wollte, Takeru von sich zu überzeugen, so einfach wollte er es ihr dann komischerweise auch nicht machen. „Warum ich so doof grinse? Weil es echt süß ist, wie du dich für Sachen begeistern kannst und dann daran interessiert bist. Ich freue mich schon sehr darauf, dir Matt und Ken persönlich vorstellen zu können“, fügte er dann noch hinzu, als Hanami ihn so misstrauisch beobachtet. Bei dem Punkt, dass die Brünette will, dass Matt sie mochte, musste er ihr zudem zustimmen. Es konnte nie schaden in der Gunst des Musikers zu stehen, und Hanami hatte mit Sicherheit bessere Chancen als seine nervige Schwester. Plötzlich schaltete sich Demiveemon wieder ein, als er von den Dinnerpartys bei Hanami zuhause hört. „Ich möchte auch zu so einer Dinnerparty! Was gibt es da Gutes zu essen?“, informiert sich das blaue Wesen sich ganz interessiert. Auch Davis fragte sich, wie Dinnerpartys im echten Leben wohl so waren, doch auf der anderen Seite war er auch irgendwie erleichtert, dass er so Feierlichkeiten nicht regelmäßig hatte, denn irgendwie klang das alles auch etwas trocken und langweilig.
Es verwunderte Davis nicht, dass Hanami mehr an Basketball als an Fußball interessiert war, doch mal sehen was sie sagen würde, wenn sie sich mal etwas mehr mit seinem Sport auseinandersetzte. Wenigstens kam sie heute schon mal mit, auch wenn der Grund dafür ein komplett anderer war. Aber ein Anfang war es so oder so schon mal.
Auch Hanami war es nicht entgangen, dass die Rothaarige an dem Oktopus-Stand nicht sehr begeistert war und Daisuke merkte, wie die Brünette nun verunsichert zuerst zu ihm sah und dann die Oktopusbällchen genauer betrachtete. „Keine Sorge, mit denen wird alles in Ordnung sein“, flüsterte er zu seiner Begleitung herüber. Er bezweifelte, dass seine Digiritterin-Kollegin trotz der offensichtlichen Abneigung etwas Schlechtes zubereitete.
Der Schüler war erleichtert, dass Kyoko freundlich ihren Namen nannte und es ihm scheinbar nicht übelnahm, dass sein Gedächtnis ihn im Stich gelassen hatte. Allerdings musste es ihr ja momentan nicht anders gehen, wenn nicht sogar noch schlimmer. Schließlich musste sie sich jeden Namen der ganzen Gruppe merken, während der Fußballer immerhin schon einen Teil der Gruppe seit Jahren kannte. „Danke, ich werde zusehen, mir deinen Namen zu merken. Dürft aber nicht so schwer sein, wenn wir die nächsten Wochen oft zusammen in der Digiwelt unterwegs sind“, sagte Daisuke freundlich und nickte dann auf Hanamis überraschte Frage, ob Kyoko wirklich eine Digiritterin war. Bevor er irgendetwas dazu noch erklären konnte, hob er entschuldigend die Hände und lachte kurz blöd. „Tut mir leid, ich werde zusehen, das in den Griff zu kriegen.“ Dann wendete er sich wieder an die rothaarige Digiritterin. „Für den Fall, dass du dir auch nicht mehr ganz sicher bist, ich bin Daisuke, oder einfacher Davis. Und meine liebe Begleitung hier neben mir ist Hanami, allerdings ist sie keine Digiritterin.“ Auf Kyokos Aussage, dass die beiden hoffentlich auch Spaß auf ihrem Date hatten, bedankte sich der Sportler. „Das werden wir auf jeden Fall. Wie lange musst du noch an dem Stand hier arbeiten?“
„Taichi ist auch ein Digiritter, weißt du. Und er ist eben auch ein Vorbild in Sachen Fußball für Daisuke“, erklärte Demiveemon der Schönheit auf ihre Frage, während Davis sich noch mit Kyoko unterhielt, und stopft sich glücklich das hingehaltene Oktopusbällchen in den Mund. „Die Oktupusbällchen sind super lecker! Vielen Dank, Kyoko!“, wendete sie das Digimon dann an die Rothaarige. Kurz darauf wird Demiveemons Aufmerksamkeit auf etwas anderes gelenkt, als es von einer aufgeregten Stimme angesprochen wird. „Oooh, hallo Dodomon! Wie geht es dir? Die Bällchen musst du wirklich probieren!“, freute sich das kleine blaue Wesen ebenfalls und zappelte etwas in Hanamis Armen, um sich zu befreien. Es wollte zu Dodomon auf den Tresen. „Ach was, ist doch kein Problem, ich für meinen Teil bin das schon gewohnt. Demiveemon ist auch immer gut gelaunt“, winkte Daisuke Kyokos verlegene Erklärung über Dodomons Verhalten freundlich ab und reagierte dann auf ihre nächste Frage: „Ja, nachher auf dem Sportplatz. Gut möglich, dass Sora ebenfalls da sein wird, ich weiß nicht, wie sie heute am Stand arbeiten muss. Bei Tomiko kann ich es nicht einschätzen, was sie machen wird, da ich sie nicht so gut kenne. Aber bei T.K bin ich zuversichtlich, dass er da sein wird, schließlich wird er mit Taichis Schwester hier unterwegs sein.“
Das Gespräch wurde unterbrochen, als Kyokos Partner anfing zu betteln, mit Demiveemon zu spielen. Doch als die Rothaarige dem nicht zustimmen konnte, mischte sich Demiveemon enttäuscht ein, um seinen neuen Kumpel zu unterstützen. „Wieso denn nicht? Wir würden so gerne etwas mehr Zeit miteinander verbringen, auch außerhalb der Digiwelt. Wir können ja auch was zu essen holen für Dodomon und Hanami ist bestimmt ebenfalls interessiert, etwas mehr über Dodomon zu erfahren, oder?“ Mit süßen Hundeaugen blickte Demiveemon zwischen den drei Menschen hin und her. „Also ganz wie ihr wollt. Ich hätte kein Problem, aber bedenkt auch, dass wir Kyoko nicht zu einer Entscheidung zwingen sollten, die sie nicht will“, wies Daisuke von sich und überließ es somit den Mädchen, darüber zu entscheiden. Bei sowas mischte Davis sich lieber nicht ein.
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Mimi Tachikawa

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Sep 11, 2018 8:13 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Mimi


So lange hatte sie warten müssen und nun war er da. Der Tag der Tage. Dieser Tag, an dem sie, Mimi Tachikawa, in einem Maidcafe arbeiten würde. Wahrscheinlich lag es mit unter anderem an dieser super süßen Uniform, die sie anziehen durfte, weshalb sie so aus dem Häuschen war. Andererseits könnte es auch an all den ungewöhnlichen Rezepten liegen, an denen sie gebastelt hatte, sobald sie versucht hatte sich von all ihrem Kummer abzulenken.
Die letzten Wochen waren immerhin kein Zuckerschlecken gewesen. Auf der einen Seite gab es diese unausweichlichen Probleme in der Digiwelt, die behoben werden mussten und damit hatten sie und ihre Freunde alle Hände voll zu tun. Palmon und alle anderen Digimon sollten schließlich ein sicheres zu Hause haben, so wie sie es wirklich verdient hatten. Allerdings konnte Mimi nicht wirklich von sich behaupten in letzter Zeit wirklich zu einhundert Prozent da gewesen zu sein. Noch immer hing sie mit ihren Gedanken bei der unschönen Trennung von Nobu. Auch wenn sie versucht hatte danach mit Sora einige Zeit zu verbringen und auch mit anderen Freunden etwas unternommen hatte, es war weiterhin ein riesiger Teil ihres Lebens, der sie nicht so einfach los lassen wollte. Irgendwie konnte sie nun all die Liebesfilme und den Kummer der Protagonisten verstehen, mit dem Unterschied das für sie nicht so schnell ein Happy End vorgesehen war.
Genau deswegen war es eine noch schönere Ablenkung gewesen, als das Festkomitee gefragt hatte wer denn das Maidcafe freiwillig leiten wollen würde. So schnell wie in dem Moment war die Hand der Brünette noch nie in die Höhe geschossen, so viel stand fest. Nicht nur das sie ein ganzes Team ihre Ideen unter die Nase reiben konnte, nein. Sie hatte somit auch die Macht gehabt über alle Einzelheiten zu bestimmen, die sich dort abspielen würden. Weg also mit all dem Klischee und her mit vielen zuckersüßen Sachen. Vor allem aber die Outfits, die sie sich ausgedacht hatte, würden wirklich jeden umhauen, da war die Schülerin sich sicher.

Voller Selbstbewusstsein kam Mimi schließlich im Schulgebäude an und machte sich auf den Weg zu dem Raum, in dem das Maidcafe statt finden würde. Leider traf sie auf dem Weg dort hin nicht viele ihrer Freunde. Einigen winkte sie flüchtig zu und war sich sicher, dass diese allein wegen ihres Outfits aus dem Häuschen waren. Andere wiederum klappte einfach der Mund auf, da sie so etwas mit Sicherheit nicht gewohnt waren. Ein Lächeln kam daher schnell auf die Lippen der Brünette, die nun den Raum betrat, der schon fleißig von all den Mädchen geschmückt wurden, die ihrem Team mehr oder weniger freiwillig beigetreten waren.
Freudestrahlend schoss eine Faust der Schülerin in die Höhe, ehe sie die Tasche mit all den Outfits auf den Boden stellte: „Nun kann der Tag beginnen. Ich versichere euch das wird das beste Maidcafe, was diese Schule jemals gesehen hat“.
In der Tat drehten sich alle Mädchen direkt um und betrachteten Mimi ihre selbst designte Uniform, welche sie für diesen Tag zusammen mit anderen Freunden gestaltet hatte. Durch die prägende Zeit in den USA war die Uniform knapper ausgefallen als sonst. Noch dazu bestand es zu einem großen Teil aus Tüll und anderen schimmernden Stoffen. Ihre Uniform leuchtete in einem grasgrün, insgeheim angelehnt an ihr geliebtes Palmon. Und was wäre so eine Uniform ohne etwas Mimiglanz? Genau deswegen hatte sie so viele bunte Bonbon-buttons wie nur möglich an die kurzen Röcke genäht. Ihre Haare hatte sie zu einem hohen Zopf zusammen gebunden und dieses mal einen Haarreifen mit einer grünen Schleife im Haar. Ihre supersüßen Schuhe rundeten das Gesamtpaket ab und insgeheim war Mimi mehr als stolz auf sich, dass sie in so einer kurzen Zeit so viel auf die Beine gestellt hatte. Natürlich hatte es auch seinen Zweck erfüllt und sie von allem abgelenkt, was ihr schmerzen konnte, aber irgendwie hatte es sie auch kostbare Zeit genommen. Zeit, die sie sich in naher Zukunft auch wieder für ihre Freunde nehmen musste.
Während einige Mädchen nach einem kurzen Zögern und verwirrten Blicken wieder an der Arbeit dran waren, verteilte die Digiritterin derweil alle Uniformen in unterschiedlichen Farben, sodass jede etwas Einzigartiges an diesem Tag sein konnte. Irgendwie hatte die Brünette da sehr viel Wert drauf gelegt, denn auch wenn sie es die meiste Zeit genoss einheitlich rum zu laufen, so wollte sie an diesem Tag doch etwas ganz Besonderes nur für sich tragen.
Kurz darauf stand die Bestandsliste an erster Stelle und es galt alles abzuchecken, ehe das Maidcafe auch auf machen konnte. Mimi wollte keinen Reinfall provozieren, weshalb sie auch sicher gehen musste das wirklich alles da war, was sie hatte besorgen wollen. Genug Sahne, Bonbons, Kuchen und Torten, Getränke und vor allem auch jede Menge andere Süßigkeiten. Dies sollte immerhin wirklich das beste Maidcafe sein, welches all die Menschen gesehen hatten, die hier herein kamen. Und wenig später war die Liste auch schon vollständig abgehakt. Mit einem Lächeln betrachtete Mimi alle ihre Mitschülerinnen, die sich umgezogen hatten und so süß in ihren Outfits aussahen. Innerlich wurde sie immer stolzer auf sich und ihr Projekt. Nun galt es nur noch eins zu machen. Zielstrebig öffnete die Brünette die Tür zum Maidcafe und drehte das Schild an der Tür um, damit nun jeder wusste, dass es geöffnet war. Nun mussten sie nur noch warten, dass die Menschen in Mengen ankamen und ihre Mühe zu schätzen wussten und das würden sie, da war Mimi sich ganz sicher.
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Tomiko Nakamura

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Sep 11, 2018 8:48 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Tomiko (Daisuke, Hanami & Kyoko)


Normalität, ein Wort welches irgendwie seine Bedeutung verloren hatte. Was war das immerhin schon, wenn die ganze Welt nun auf dem Kopf stand, die man zuvor gekannt hatte? Genau das war der Gedanke, den Tomiko Tag und Nacht hatte, wenn sie nicht beschäftigt war. Denn irgendwie vermisste sie ihr altes und dennoch verkorkstes Leben ein wenig, wenn man mal davon absah, dass sie nun weniger allein war dank ihrer Freunde. Klar, ihr Freundeskreis hatte sich wegen der Digimon und all der Abenteuer und Aufgaben mächtig erweitert, auf der anderen Seite hatte Miko dafür viel weniger Zeit für sich und ihre Hobbys. Wann hatte sie das letzte Mal stundenlang auf dem Tennisfeld gestanden oder einfach Violine gespielt? Scheinbar war dies in weite Ferne gerückt und irgendwie vermisste die Blondine es. Genau diese Normalität, welche mit einem hasenähnlichen Digimon aufgehört hatte.
Nun allerdings stand das Schulfest an, welches Miko zum ersten Mal miterleben durfte und deswegen schon ganz aufgeregt war. Das jeder eine eigene Aufgabe bekommen hatte, war irgendwie erfreulich und dennoch sehr aufregend gewesen. Irgendwie hatte sie insgeheim gehofft mit einer vertrauten Person an einem Stand zu sein, vielleicht Kyoko oder aber Sora. Jetzt jedoch hatte sie die Verantwortung für den Fischangelstand bekommen. Was auch immer daran so toll sein sollte, Tomiko würde es sicherlich nicht wirklich verstehen. Schon als kleines Kind hatte sie Fische irgendwie eklig gefunden, auch wenn sie im Sushi wirklich lecker waren. Vielleicht lag es aber auch einfach an ihrer glitschigen Oberfläche und all den Schuppen. Sie waren eben keine niedlichen Hasen mit weichem Fell oder dergleichen. Generell waren sie einfach seltsam, allein schon weil sie unter Wasser lebten, aber darum ging es nun ja gar nicht.
Vielmehr ging es einfach um die kleine Auszeit aus der Digiwelt und die hatten sie sich, wie Miko fand, alle wirklich verdient. Immerhin war einfach viel zu viel passiert. Immer noch hatte sie große Probleme damit alles auf einmal zu verstehen, aber auch das würde mit Sicherheit irgendwann passieren. Dafür hatte sie Freunde wie Kenshin, die ihr immer zur Seite standen.

Voller Kisten mit kleinen Plastikfischen und Angeln machte sich die Blondine auf den Weg zu dem kleinen Stand, der für heute ihr Reich sein würde. Dabei bedacht niemanden um zu rennen, versuchte sie durch einen Spalt zwischen all den Kisten durch zu schauen und schaffte es mehr oder weniger heile anzukommen. Eine Kiste war ihr allerdings runter gefallen, weshalb die Blondine sich auf den Weg zurück machte, um alle doofen Fische wieder ein zu sammeln. Dabei konnte sie fest stellen, dass diese nicht einmal detailgetreu waren. Es waren einfach kleine seltsame Plastikfische mit einem Magneten am Maul. Sämtliche Farben strahlten um die Wette und je mehr Miko einsammelte, desto blöder kam sie sich vor. Aber was sollte sie machen? Es war nun einmal ihre Aufgabe für heute, ihr Stand. Sie nahm es ernst und verfolgte stets die Ziele der Lehrer, die ihr aufgetragen wurden, auch wenn sie diese hinterfragte. Sich Ärger einzufangen wegen solch einer simplen Aufgabe war einfach wider ihrer Natur und dennoch hatte sie das Gefühl heute würde noch irgendwas seltsames passieren.
Nachdem alle Fische wieder in ihrem Karton waren, nahm Tomiko diesen wieder hoch und trug ihn zu den übrigen, ehe sie das Becken aufbaute und versuchte alles zu ordnen. Scheinbar war dieses Spiel nicht oft in Gebrauch, denn irgendwie war es komplett ein gestaubt. Wahrscheinlich müsste sie alles erst einmal sauber machen, ehe sie andere damit irgendwas machen lassen würde. Wie praktisch, dass ein Schlauch direkt bis zu ihrem Stand gelegt wurde. Ohne Wasser würde das Spiel immerhin wenig Sinn ergeben. Ein Hoch auf das Fische angeln.
Frustriert über diese Beschäftigung griff Miko nach dem Schlauch, ehe sie das Wasser anstellen wollte. Zu ihrer Verwunderung kam nicht ein Tropfen aus dem Schlauch raus. Seltsam, dachte sie sich und fing weiter an sich zu ärgern. Wieso auch sollte einmal alles nach ihrem Plan laufen? Es war doch viel amüsanter, wenn sie nun über den gesamten Schulhof laufen musste, nur um die Ursache ihres Problems zu finden.
„Alles in Ordnung bei dir Miko?“, die helle Stimme ihres Digimon riss sie aus ihren Gedanken. Seltsamerweise hatte die Blondine fast vergessen, dass sie Lunamon ebenfalls mit genommen hatte. Irgendwie peinlich, wenn man mal bedachte, dass sie nun Partner fürs Leben waren, aber scheinbar hatte sie sich einfach zu fest gewünscht, dass dies wirklich ein normaler Tag sein würde. Einer ganz ohne Digimon und das schloss Lunamon nun einmal mit ein.
Das Seufzen, welches ihr entfuhr, war länger als gewollt: „Ich bekomme kein Wasser aus dem Schlauch“.
„Dann musst du wohl los und eine Lösung finden. Mach nur, ich passe so lange auf all die kleinen Fische hier auf. Die sind toll“, vorsichtig kam das Digimon aus der Tasche und schnappte sich einen blauen Plastikfisch, der auf dem Boden lag.
Kurz musste Miko lachen: „Schön das du deinen Spaß hast, während ich mich über unsere Lage ärgere. Aber schön, ich suche einfach mal jemanden, der mir helfen kann oder folge dem Schlauch“.
Mit einer raschen Bewegung legte Miko den Schlauch wieder auf den Boden, ehe sie aus dem Häuschen ging, welches heute ihr Platz war und machte sich auf den Weg. Beim Verfolgen des Schlauches musste sie jedoch fest stellen, dass es gar nicht so einfach war den Ursprung zu finden. Hoffentlich würde Lunamon in der Zeit, in der sie nun weg war, nichts Dummes anstellen. Das wäre das Letzte, was sie gebrauchen könnte, wenn jemand ihr Digimon entdecken würde, der es nicht sehen sollte.
Völlig in Gedanken und Sorge zu Lunamon hatte Miko ganz vergessen darauf zu achten wo sie war und hatte einige Meter hinter sich gebracht, ohne darauf zu achten, wo sie hin gegangen war. Kurz musste sie sich umsehen, ehe sie mit einem Lächeln ein paar bekannte Gesichter erblicken konnte. Als erstes fiel ihr Kyoko ins Auge, die zusammen mit Hanami, Daisuke und einigen anderen an einem Stand war.
Geradewegs ging sie auf ihre Freunde zu und kam erleichtert an. Als sie ankam, bemerkte sie ein Gespräch zwischen Daisuke und Kyoko in das sie ungern platzen wollte, allerdings musste sie sich wegen ihrem Wasserproblem beeilen. Mit einem merklich roten Gesicht räusperte sie sich und fing einfach an zu plappern: „Hey, ich störe ja nur ungern, aber ich habe ein kleines Problem an meinem Stand. Ich brauche Wasser für das Fische angeln, aber irgendwie kommt nicht ein Tropfen an meinem Schlauch an. Könnt ihr mir zufällig helfen oder kennt jemanden? Ich möchte nämlich ungerne die Lehrer und alle anderen enttäuschen, wenn es um meinen Stand geht“.

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Rin Kudara

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Sep 11, 2018 9:34 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Rin (Kazuki, Miki, Wataru & Yoshio)


Es waren ein paar Wochen vergangen seitdem Rin eine unschöne Begegnung mit dem Leadsänger und Bassisten ihrer derzeit wertvollsten Band gehabt hatte. Insgeheim hatte sie vielleicht einmal – öfter natürlich nicht – darüber nachgedacht, ob sie zu sehr über die Stränge geschlagen hatte, indem sie einem Teenager seine Liebe zu einem anderen untersagt hatte. Dann aber hatte sie sich wieder ein bekommen, noch bevor sie so etwas wie Schuldgefühle hätte haben können. Zwar hatte sie noch nie etwas dergleichen gefühlt, aber irgendwann sollte doch immer bekanntlich das erste Mal sein, oder? Ach Quatsch, was dachte sie sich da? Sie war Rin Kudara, eine Frau ohne jegliche Schuldgefühle oder anderer Emotionen, die nicht Schadenfreude oder Hass beinhalteten.
Zu ihrer Freude hatte der Bassist sich nach dieser Ansage dafür sehr bedeckt und vernünftig verhalten. Nach diesem kleinen Vorfall hatte es keine weiteren Bilder mehr gegeben, die für eine Beziehung mit diesem Mädchen gesprochen hätten. Eher war das Gegenteil eingetreten und unter einem hämischen Grinsen hatte die Brünette sich Kommentare auf Foren durchgelesen, in denen Fans geschrieben hatten wie froh sie waren, dass ihr Idol doch noch Single war. Das war zudem die Bestätigung für ihr Handeln gewesen. Teenager und besonders Mädchen in diesem Alter waren einfach zu durchschauen, weshalb sie genau wusste, was diese kleinen Gören brauchten und das war ein Junge, der für sie erreichbar schien. Anders würde man ihnen das Geld nicht aus der Tasche locken können und um das ging es zum Teil doch. Darum und um den Ruhm, der das Rampenlicht mit sich brachte. Und dann irgendwann würde ihr Boss auch endlich merken, was er an ihr hatte und sie weiter befördern, damit sie sich nicht weiter mit solch kleinen Fischen in der Branche ärgern musste.
Das Lächeln der Brünette wuchs und wuchs mit diesem Gedanken. Allerdings musste sie diesen Traum vertagen, denn ein weiterer Tag, an dem sie mehr oder weniger Babysitten musste stand somit an. Seltsamerweise hatte weder Yamato ihr Bescheid gegeben, noch ein anderes Bandmitglied. Auf dem Schulgelände ihrer Schule fand an dem heutigen Tag nämlich ein Schulfest statt und mit Sicherheit würde die gesamte Band auch anwesend sein. Eine gute Gelegenheit sie in ihrem vertrauten Umfeld zu sehen und zu überprüfen ob Yamato sich wirklich an ihre Abmachung hielt oder sollte sie lieber an ihr Ultimatum sagen? Ein böses Lachen machte sich innerlich in ihr breit, auch wenn sie wusste, dass dies mit Abstand die fieseste Aktion seit langem von ihr war. Wert sein würde es das alle mal.
Genau deswegen hatte sie gerade ihren Wagen abgestellt und war dabei aus dem Auto zu steigen, ehe sie ihren engen Bleistiftrock zurecht zog und die Bluse glättete, für die sie sich heute entschieden hatte. Alles war wie immer in dunklen Tönen gehalten. Weinrot und ein dunkles grau, passend zu ihren wunderschönen weinroten High Heels. Alles in allem wieder ein Bild für die Götter und wie immer hatte sie sich übertroffen. Ein letzter Blick in ihren Handspiegel verriet ihr, dass ihr Make-Up perfekt saß. Einig und allein ihren verführerischen Lippenstift musste sie nachziehen, ehe der Look perfekt sein würde. Es war genau das Richtige um Sicherheit und Stil zu verkörpern, genau das was sie brauchte. Sollten sich alle an diesem Tag doch satt sehen, denn so oft würden sie jemanden, wie sie es war, nicht zu Gesicht bekommen. Und vielleicht konnte sie so auch noch irgendwie die Blicke mit auf die Band richten, würde sie diese finden.
Schnellen Schrittes machte sich Rin daher auf den Weg zum Schulgelände und suchte mit ihrem eisigen Blick die Weiten des Schulhofes ab, damit sie auch ja niemanden übersah, der einem ihrer Schützlinge ähnlich sah. Und tatsächlich wurde sie schnell fündig, weshalb sie schnurstracks zu ihnen ging. Wenige Meter vor ihrem Ziel musste sie jedoch feststellen, dass sie nicht alle auf Anhieb entdecken konnte. Sie sah Yoshio, Kazuki und Wataru, wo aber der Bandleader war, wusste sie nicht. Stattdessen stand ein Sportler mit am Stand, wie merkwürdig, denn eigentlich hatte Rin gedacht die Musiker würden mit solchen Menschen nichts am Hut haben. Wie sie sich wohl doch noch irren konnte, verblüffend.
Am Stand angekommen verschränkte sie sofort die Arme vor der Brust, eine abweisende Haltung, die sie sich über die Jahre allen Jungen und Männern antrainiert hatte, die sie normalerweise nicht mochte. Irgendwie war eine seltsame Stimmung in der Luft, was das Ganze nicht besser machte. Aber was interessierte sie schon die Probleme dieser Teenager, solange es nichts mit der Band an sich zu tun hatte. Genau deshalb war ihr egal in was sie hinein platzte: „Hey Jungs, wo ist euer Bandleader? Irgendwie finde ich es gerade nicht sehr erfreulich, dass ich ihn nicht auf Anhieb gefunden habe. Wenn ihr also nun so freundlich wärt und mir sagen könntet, wo ich ihn finde, wäre ich euch damit sehr verbunden“.
Es war schwierig, sehr schwierig sogar, auf nett zu tun und ihnen nicht mit bösen Worten entgegen zu treten. Allerdings war da auch immer noch dieser Sportler und irgendwie wollte sie sich keinen schlechten Ruf bei außenstehenden Personen machen, die potentielle Konzertbesucher oder dergleichen waren. Also setzte sie wie immer eine gute Miene zum bösen Spiel auf.
Während sie auf eine Antwort und verwirrte Gesichter der Bandmitglieder wartete, sah sie sich derweil den Stand der Band an. Zu ihrer Überraschung handelte es sich um einen Kussstand, der sie ehrlich gesagt wirklich aus der Bahn warf. Mit so etwas hatte sie niemals gerechnet, denn genau das war es, was sie niemals als Anweisung aufgegeben hätte. Das sollten die Vier doch langsam nach ihrer gemeinsamen Arbeit wissen. Innerlich baute sich daher wieder eine Wut auf, die sie nicht zu verbergen vermochte. Wen also würde es zu erst treffen? Vielleicht ja den Rothaarigen. Kazuki, denn genau der passte einfach zu so einer Idee. Immerhin war er es, der mehr mit seinem Geschlechtsorgan dachte, als mit seinem eigentlichen Gehirn. Eigentlich sollte sie das nicht überraschen, denn solche Männer gab es zu Haufen, dennoch ärgerte sie es dermaßen, dass sie so einen mit unter Vertrag genommen hatte. Zu ihrer Schande konnte sie ihn nicht einfach raus werfen und ihn dagegen gegen noch einen wie Yoshio ersetzen. Der schien wenigstens vernünftig und hörte teils auf ihre Forderungen. Also noch ein Grund mehr sauer zu sein.
Einzig und allein das Kichern irgendwelcher Mädchen im Hintergrund lenkte sie von ihrer Wut ab und ehe sie sich umdrehen konnte, hörte sie, wie diese Gören über den Stand redeten. Mit einem Mal überschlugen sich ihre Gedanken und das Glück, welches sie für einen kurzen Moment verspürte. Wieso war sie selbst noch nie auf diese Idee gekommen? Scheinbar lockte es die Mädchen und somit alle Fans an, weshalb diese Geld für einen Kuss ausgaben. Es war einfach brillant, simpel und gab den Fans dieses Gefühl von Nähe, weshalb sie immer mehr Geld aus dem Fenster werfen würden. Kurzzeitig verspürte sie etwas wie stolz gegenüber dem Rothaarigen, schüttelte dies jedoch schnell wieder ab, da er ihr immer noch zuwider war. Das sie jedoch selbst noch nie darauf gekommen war, war einfach so absurd. Auf jeden Fall würde sie es im Hinterkopf behalten, jetzt jedoch war es ihre Mission Yamato zu finden, weshalb sie wieder ihren Blick auf die Bandmitglieder richtete: „Ich warte ungern auf meine Antworten, also wo befindet sich Yamato?“.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Sep 12, 2018 8:24 pm

30. August
Sommerfest
12:40Uhr
Takeru & Hikari



Eilig war Takeru auf dem Weg zu dem Eingang der Oberschule, an welcher das Sommerfest stattfand. Er war schon früher gekommen, da er sich die Stände in Ruhe ansehen wollte, um etwas passendes zu finden, was er seiner Hikari schenken konnte. Sie waren das erste Mal offiziell als Paar auf einer Veranstaltung und deshalb wollte er seiner Freundin auch etwas gewinnen, um den Tag gleich zu etwas Besonderem zu machen, oder ihr eben zu zeigen, dass es ihm viel bedeutete.
Eigentlich hatte der Blonde gedacht, dass ihm zwanzig Minuten reichen würden, um an einem Dosenwerfstand ein süßes Kuscheltier für Hikari zu gewinnen, doch machte ihm da etwas einen Strich durch die Rechnung. Seine Aufregung.
Normalerweise konnte er gut werfen, immerhin spielte er jetzt schon einige Jahre im Basketballteam seiner Schule und wenn ihn jetzt ein Teamkamerad sehen würde, wäre dies ganz schön peinlich, denn er warf wirklich miserabel. Natürlich traf er mal, doch die kleinen Trostpreise konnte er seiner Freundin nun wirklich nicht schenken, auf die verzichtete er dann lieber. Ein Kuscheltier gab er einem kleinen Mädchen, die noch zu klein zum werfen war, sich aber eines der „niedlichen Einhörner“ wünschte und die anderen nahm er gar nicht erst an.
Trotzdem war Takeru guter Dinge und dachte gar nicht ans Aufgeben, jedoch verlor er dabei die Zeit aus den Augen.

Als er dann doch mal eine Pause machen musste, sah er auf sein Handy, um nachzusehen, ob Hikari ihm noch mal geschrieben hatte und musste dann feststellen, dass sie sich vor fünf Minuten treffen wollten.
Vor dem Eingang angekommen, sah er sich suchend nach seiner Freundin um. Hoffentlich dachte sie nicht, er hätte sie versetzt. Also holte er sein Handy aus seiner Tasche und wählte ihre Nummer. Nach einigen Tuttönen, ging nur die Mailbox ran und etwas verwundert legte Takeru auf. Normalerweise hatte sie ihr Handy dabei und ging auch an das Handy. War sie etwa sauer? Vielleicht hörte sie das Klingeln aber auch einfach nicht, schließlich war es hier nicht gerade leise.
Beim gehen suchte er in seiner Kontaktliste nach Miyako, vielleicht wusste diese, wo seine Freundin war, als er gegen jemand stieß. „Entschuldige“, entschuldigte er sich und blickte auf. Das Mädchen, welches er angerempelt hatte, lächelte ihn nur verständnisvoll an und ging dann weiter. Dadurch fiel sein Blick auf eine zierliche Gestalt, mit braunem Bob und einem weißen Kleid. Seinem Lieblingskleid. Ein Lächeln fiel auf das Gesicht des Blonden und er ging auf Hikari zu, die mit dem Rücken zu ihm stand und sich suchend umsah. Er umfasste ihre Hand und drehte sie zu sich um. „Suchst du nach mir?“, fragte er immer noch lächelnd und zog sie dann an sich heran, um sie dann zärtlich auf ihre Lippen zu küssen.
Als er sich dann sanft von ihr löste, blickte er sie entschuldigend an. „Hast du lange gewartet? Ich hatte die Uhr nicht im Auge. Tut mir leid.“
Dann griff er nach ihrer Hand. „Wollen wir?“
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Sep 12, 2018 8:25 pm

30. August
Sommerfest
12:30Uhr
Miharu & Kenshin



Kenshin hatte nicht erwartet, dass das Sommerfest der Oberschule so voll sein würde, als Yamato ihm vor einigen Tagen davon erzählt hatte. Neugierig sah er sich um sah viele Menschen, die er zuvor noch nie gesehen hatte. Viele wirkten gestresst, andere sehr zufrieden.
Sein Blick wanderte zu seiner Begleiterin, die mit ihrem Hund neben ihm herlief und ebenfalls neugierig das Geschehen beobachtete. Natürlich hätte Kenshin auch mit Shota, Tomiko oder einem der anderen Digiritter kommen können, doch als er von dem Sommerfest erfuhr, kam ihm sofort Miharu in den Sinn. So konnten sie beide auch mal außerhalb von der Schule und der Arbeit etwas unternehmen und sich besser kennenlernen.
Als sie an einem Essenstand vorbeikamen, fiel ihm ein, dass er den ganzen Tag nichts gegessen hatte und wollte Miharu gerade vorschlagen, sich etwas zu kaufen, doch galt ihre Aufmerksamkeit etwas ganz anderem. Sie blieb stehen und schaute in die entgegengesetzte Richtung, ehe sie ihn mit großen Augen ansah.
Als sie fragte, ob sie träumte, blickte er ebenfalls in die Richtung, in die Miharu gesehen hatte und verstand dann auch gleich, was sie meinte. Erst jetzt nahm er auch das Gekreische der Mädchen war, die um Knife of Day standen. Ihre nächste Frage ließ den Braunhaarigen schließen, dass sie die Band von Yamato mochte und vielleicht sogar ein Fan war.
Der Braunhaarige sah zu ihr runter und konnte ein Schmunzeln nicht unterdrücken. „Die vier gehen hier auf die Schule“, antwortete er. „Wenn Yamato später Zeit hat, kann ich ihn dir vielleicht mal vorstellen.“ Doch kaum hatte Kenshin dies ausgesprochen, stampfte der Blonde sichtbar wütend davon. „Oder vielleicht lieber ein anderes Mal“, meinte er und sah Yamato nachdenklich hinterher. Was da wohl los war? Er wollte nicht starren und Miharu anscheinend ebenso wenig, weshalb sie sich gleichzeitig wieder in Bewegung gesetzt hatten.

Der kleine Baki führte die beiden Jugendlichen quasi durch das Fest, er schien so aufgeregt, dass Kenshin ihn gar nicht bremsen wollte. Doch da stieg dem Brünetten der köstliche Geruch von gebratenen Pilzen in die Nase und der Hunger kam erneut in ihm auf.
„Wo-“ Im selben Moment begann Miharu zu sprechen und mit einem Grinsen überließ Kenshin der Kleineren den Vortritt und gingen weiter, so dass die den Stand mit den Pilzen schnell hinter sich ließen. „Ja, genau“, nickte er lächelnd. „Meine beste Freundin geht hier auf sie Schule. Vielleicht sehen wir sie nachher noch.“ Kenshin war sich ziemlich sicher, dass die beiden Mädchen sich ziemlich gut verstehen würden.

„Wollen wir uns was zu Essen holen?“, schaffte er es diesmal zu fragen, jedoch bekam er darauf keine Antwort mehr. Denn im selben Moment hatte sich der kleine Shiba Inu losgerissen, um ein Eichhörnchen zu jagen und Miharu und Kenshin folgten ihm. Baki einzuholen hatte in diesem Moment eindeutig höhere Priorität als seinen Hunger zu stillen.
Dafür, dass Miharu so klein war, war sie unerwartet schnell und dementsprechend, hatte sie Baki auch zügig eingeholt. Er mochte es, wie Miharu mit ihrem Hund umging, sie hatten ein tolles Verhältnis. Unwillkürlich neigte Kenshin seinen Kopf zur Seite und begann zu schmunzeln. Was gleichdarauf jedoch durch einen verwunderten Gesichtsausdruck ausgetauscht wurde, als er ein weinerliches Jaulen hörte. Scheinbar hatte seine Begleitung es ebenfalls gehört, jeden Falls sah sie genau so verwundert aus, wie er vermutlich.
Miharu hatte die Quelle des Jaulens ausfindig gemacht; ein kleiner Mischling. Da Kenshin Den Hund nicht überfordern wollte, ging er in die Hocke und nahm sich den aufgeregten Baki an und streichelte ihn, damit er sich etwas beruhigte und nicht gleich wieder weglaufen würde.
Kenshin stand auf, als Miharu ihre Sorge bezüglich des Hundes ausgesprochen hatte und ging vorsichtig auf sie zu. Er streichelte der Kleinen sanft über den Kopf und nickte dann. „Vielleicht können wir einen Ausruf starten.“ Er drehte sich zum Schulgebäude um. „Hat sie denn einen Namen?“, fragte er über die Schulter.
Dann beugte er sich wieder runter und griff nach der Leine von dem Shiba Inu. „Na Baki, hilfst du uns beim Suchen“, fragte er den Hund, streichelte ihn und stand dann wieder auf. „Nimm du die Kleine“, schlug er vor, „ich glaube bei dir fühlt sie sich sicher.“ Immerhin versuchte der kleine Mischling nicht, sich aus den Armen von Miharu zu kämpfen.
Sie setzten sich wieder in Bewegung und Kenshin sah sich nach Menschen um, die möglicherweise nach der kleinen Hundedame suchten. Jedoch sah keiner von den entgegenkommenden Besuchern so aus, als hätten sie ihren Hund verloren.



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Miharu Satō

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Do Sep 13, 2018 1:34 pm

30. August
Sommerfest
12:30Uhr
Miharu & Kenshin

Dieser Tag schien vielversprechender zu werden, als das junge Mädchen erwartet hatte. Immerhin wusste sie bis vor kurzem noch nicht, was sie an diesem Tage machen sollte, aber, dass Kenshin sie gefragt hatte, ob sie mit auf das Sommerfest gehen würde, hatte sie doch ungemein erfreut und sie hatte sofort zugestimmt.
Und nun waren sie auf dem Fest und die erste Überraschung hatte sie immerhin schon hinter sich, als sie Knife of Day erblickt hatte. Sie mochte die Musik, die die vier jungen Männer erschufen, aber als ein Fangirl würde sie sich niemals bezeichnen. Wobei es schon ein bisschen aufregend war. Woher kannte Kenshin nur die Gruppe? Hoffentlich würde es sich ergeben, dass sie die Band kennen lernen konnte, wobei Yamatos Anblick sie eher das Gegenteil glauben ließ, denn dieser schien wirklich nicht all zu gut drauf zu sein.

Miharu hatte durchaus Kenshins Frage nach etwas zu Essen vernommen und fand diese Idee eigentlich auch nicht schlecht, doch dann beschloss Baki, eher auf Abenteuerreise zu gehen und nun hatte sie das kleine Wesen im Arm, was sich regelrecht an sie klammerte. Beruhigend streichelte sie den Kopf des kleinen Hundes und sah hilfesuchend zu Kenshin auf, welcher bereits Baki im Zaum hielt und einen ausgesprochen guten Vorschlag hervorbrachte. "Das ist eine tolle Idee! Die müssen hier doch irgendwie ein Zimmer für Durchsagen oder sowas haben.", überlegte das kleine Mädchen.
Während sie überlegte, wo dieser Ort sein konnte, musterte sie Kenshin, der sich um den Shiba Inu kümmerte, der ihn freudig ansah und Andeutungen machte, dass er zum Spielen bereit war. Ein kurzes Schmunzeln schlich sich auf Miharus Lippen. Jedes Mal, wenn sie sich mit Kenshin traf und Baki dabei hatte, waren die beiden ein Herz und eine Seele und das fand das junge Mädchen einfach großartig. Sie mochte es, wie ihr Freund mit ihrem Haustier und besten Freund umging. Ihr Blick nahm für einen Augenblick einen warmen Ausdruck an, ehe sie aus ihren Gedanken gerissen wurde, als der kleine Hund in ihrem Arm ihr über die Wange schleckte. "Suchen wir schnell den Durchsagenraum und danach schnappen wir uns etwas zu Essen, ja? Ich habe nämlich auch mega Kohldampf!", bestätigte sie ihn schließlich mit einem breiten Grinsen.

Nach einer ganzen Weile hatten die zwei Schüler schließlich den entsprechenden Raum gefunden und eine Durchsage starten lassen und nur sehr kurz darauf kam die Familie des kleinen Hundes, um ihn auch wieder abzuholen. Erleichtert darüber, dass das Tierchen wieder da war, wo es hin gehörte, winkte Miharu dem Fellknäuel noch einmal zu, ehe die Familie sich dankend verabschiedete und den Weg auf dem Fest fortsetzte.
"Hoffentlich geht sie nicht noch einmal verloren.", gab Miharu mit einem versteckten Kichern hinter ihrer Hand von sich, ehe sie den Blick anhob und zu dem groß gewachsenen Brünetten neben sich hinauf sah. "Essen?", hakte sie nach, worauf Baki einmal bellte. "Da hat wohl noch jemand hunger.", kicherte sie erneut. "Wenn Du möchtest, kann ich ihn wieder nehmen.", schlug sie vor, als sie sich zusammen in Bewegung setzten. "Worauf hast Du denn Appetit?", wollte die junge Schülerin wissen und schlenderte mit dem Jungen zusammen durch die Gänge. "Ich habe glaube ich Hot Dogs gesehen. Oder Oktopusbällchen. Aber ich glaube, hier gibt es auch ein Maid Café.", dachte Miharu lauter nach, als sie um eine Ecke bogen und einigen Menschen entgegen kamen. Prompt schoss Miharu eine andere Frage durch den Kopf: was Kenshin wohl am liebsten aß? Ob es unhöflich war, danach zu fragen? Andererseits, wieso sollte er sich auf den Schlips getreten fühlen? "Sag mal, was isst Du eigentlich am liebsten?", wollte sie dann schließlich aus dem Blauen heraus wissen und fiel damit direkt mit der Tür ins Haus. Sie kannte Kenshin bisher nur einige Wochen, aber sie hatte das Gefühl, dass sie sich gut verstanden, wieso sollte man sich da nicht etwas besser kennen lernen? "Weißt Du, ich steh total auf Kartoffelauflauf.", gestand sie mit einem breiten Grinsen im Gesicht. "Und Baki...naja, der mag alles, was ihm vor die Schnauze kommt.", fügte sie noch mit einem Kichern hinterher. Ihr Hund fraß wirklich alles, was er vorgesetzt bekam und manchmal war es schwer, ihn zu stoppen. Das merkte Miharu auch dieses Mal, denn Kenshin hielt immer noch die Leine und Baki zog kräftig an dieser. Die Gerüche machten seine Hundenase wohl verrückt und Miharu konnte es ihm nicht einmal verübeln.
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Taichi Yagami

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Do Sep 13, 2018 4:47 pm

30. August
Sommerfest, 12:45
Yamato & Sora & Taichi

„Wir waren nie ausgezogen, Idiot!“, motzte Yamato Taichi an, der darauf nur die Augen verdrehte. Angezogen war seiner Meinung nach, wenn er sich Sora anschaute, aber auch etwas ganz anderes.
„Na, wenn du meinst…“, murmelte der Sportler trotzig, während Yamato ihm die Hände von den Augen nahm. „Ich habe keine Ahnung, was ihr hier gemacht habt. Ich will es auch gar nicht so genau wissen. Das ist eine Sache zwischen euch beiden. Ihr solltet nur froh sein, dass ich es war, der euch erwischt hat und nicht etwa ein Lehrer.“
Tai befreite sich aus Matts Griff und fuhr sich seufzend durchs Haar. Dass er die ganze Situation eventuell gehörig fehlinterpretierte, war ihm unbewusst schon klar, doch was er gesehen hatte, sagte erst einmal ziemlich viel aus. Und er konnte sich gut vorstellen, dass bei einem frisch verliebten Paar auch mal die Hormone verrückt spielten. Yamatos zerzauste Haare und Soras unordentliche Kleidung sprachen jedenfalls eine sehr deutliche Sprache.
„Ausgerutscht, ja ja…“, wiederholte der Fußballer seinen besten Freund und deutete auf dessen sonst so perfekt sitzenden Haare. „Das erklärt vielleicht, warum Sora so aussieht wie sie aussieht. Aber was ist mit dir? Bei der Tonne an Haarspray, das du dir täglich in die Frisur haust, ist das bestimmt nicht beim ‚Ausrutschen und Aufhelfen‘ passiert.“
Das Grinsen in Taichis Gesicht wurde immer breiter. Anfangs war diese Situation wirklich beschämend gewesen, doch nachdem der erste Schock überwunden war, machte ihm das Ganze sogar irgendwie Spaß. Er konnte seinen beiden besten Freunden nämlich deutlich ansehen, wie unangenehm es ihnen war, von ihm erwischt und vielleicht sogar gestört worden zu sein. Allerdings wollte Tai es auch nicht riskieren, von Yamato für seine Sticheleien eine verpasst zu bekommen, darum beließ er es schließlich dabei und beugte sich zu Sora hinunter, um ihr beim Aufsammeln der Anhänger zu helfen. Ein blaues Auge beim anstehenden Spiel kam gewiss nicht besonders gut.
„Na ja, ihr wisst doch, dass wir heute dieses Freundschaftsspiel gegen die andere Schule haben. Ich wollte euch fragen, ob ihr nicht vorbei kommen und mir zuschauen wollt. Sofern ihr euch von euren Verpflichtungen beim Sommerfest irgendwie frei machen könnt.“
Oder von diversen Verpflichtungen, die man als Paar hatte, doch das verkniff sich Taichi. Er freute sich wirklich für die beiden, doch die Situation war noch sehr ungewohnt für ihn, obwohl er eigentlich schon ewig damit gerechnet hatte, dass es irgendwann zwischen ihnen funkte.
„Es würde mich jedenfalls freuen. Wegen allem, was in letzter Zeit passiert ist, habe ich überhaupt nicht mehr an dieses Spiel gedacht oder daran, irgendwen dazu einzuladen. Geschweige denn, dass ich mich aufs Training hätte konzentrieren können.“
Gut, letzteres war hauptsächlich wegen seiner Schulter gewesen, doch auch abgesehen davon, war er immer nur mehr schlecht als recht bei der Sache gewesen. Da war er ganz froh, dass es bei dem heutigen Spiel um nichts ging.
Besorgt schaute Taichi zu Sora. Seit das mit Biyomon passiert war, hatte er sie kaum gesehen, hauptsächlich über das Handy mit ihr kommuniziert. Er fragte sich, wie es ihr heute ging, vermied es aber, sie direkt danach zu fragen. Das Sommerfest war eine gute Gelegenheit, um wenigstens für einen Tag auf andere Gedanken zu kommen und das konnte Sora sicherlich gut gebrauchen.
„Also, wie sieht’s aus?“, fragte Tai und richtete sich auf, nachdem alle Anhänger wieder in den Kartons waren. „Wenn es stimmt, was ich über die heutige Aufgabe deiner Band gehört habe, bist du doch sicher ganz froh, wenn du dich davon abkapseln kannst, oder Yamato?“, wandte er sich mit einem breiten, höchst amüsierten Grinsen an den Musiker.
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Do Sep 13, 2018 9:59 pm

30. August
Sommerfest
12:40Uhr
Miharu & Kenshin



Glücklicherweise war es nicht allzu schwer den Raum zu finden, da sie sich bei den Schülern der Oberschule einfach durchfragen konnten. Die Familie der kleinen Hündin ließ nicht lange auf sich warten und dankbar nahmen sie die kleine Lilly wieder mit sich. Mit einem Lächeln sah er der Familie noch nach, ehe er zu Miharu hinunterblickte, die kicherte. „Hoffen wir mal“, stimmte er ihr zu.
Als sie dann auch noch fragte, ob sie etwas Essen gehen wollten, begann der Brünette zu strahlen. Wieder hatte er seinen Hunger durch die ganze Aufregung verdrängen müssen. „Ich dachte schon du fragst nie“, grinste er die kleinere breit an. Als Baki beinahe zustimmend bellte, begann er zu lachen. „Na, da sind wir drei uns ja einig.“
Kenshin sah zu Miharu runter und lächelte sie sanft an. „Wenn du nichts dagegen hast, würde ich ihn gerne noch etwas halten.“ Er zuckte mit den Schultern. „Fühlt sich gut an, außerhalb des Tierheims mit einem Hund unterwegs zu sein.“ Er beugte sich kurz runter und schrubbelte Baki über den Kopf. „Besonders mit dir, Kumpel.“ Der Shiba Inu seiner Begleiterin hatte es Kenshin ganz schön angetan. Als Miharu ihm zustimmte, lächelte er sie zufrieden an, ehe er sich spielerisch ernst zu dem Hund wandte: „Aber nicht, dass du wieder wegläufst. Sonst verhungere ich heute noch.“
Worauf er Appetit hatte? Das war dem Brünetten gerade eigentlich so ziemlich egal gewesen, hauptsache er bekam bald etwas in seinen Bauch. „Das klingt alles gut“, überlegte er und sah sich um. „Oktopusbällchen?“, fragte er dann, als ihm ein Stand in sein Blickfeld fiel.
Gemütlich spazierten sie zu dem Verkaufsstand. Trotz, dass es so voll war, war es überraschenderweise überhaupt nicht schwer durchzukommen. Vielleicht hielten sie sich aber auch einfach am richtigen Ort auf und das Gedrängel fand woanders statt.
„Mein Lieblingsessen?“ Über die direkte Frage des Mädchens war Kenshin zuerst ein wenig verwundert, doch störte es ihn keines Falls, im Gegenteil, das sprach nur dafür, dass sie auftaute. Es gab eigentlich nur wenig, was Kenshin nicht aß. Seine Mutter hatte ihm früh so erzogen, dass das gegessen wurde, was auf den Tisch kam. „Am liebsten esse ich Yakiniku“, stellte er dann fest. „Schön gegrilltes Fleisch mit viel gegrilltem Gemüse“, bestätigend nickte er. „Warst du schonmal in einem Yakiniku Restaurant?“, fragte er. Wenn nicht, wusste er schon, was sie beim nächsten Mal unternehmen würden, denn das musste einfach jeder mal probieren.
Ein Schmunzeln bildete sich auf seinen Lippen, als Miharus Augen zu leuchten begannen, als diese über ihre Lieblingsspeise sprach. Grinsend sah er dann zu Baki und dann wieder zu seinem Frauchen. „So sieht der Gute gar nicht aus.“ Doch im selben Moment – wie auf’s Stichwort – begann Baki an der Leine zu ziehen. „Gut, ich nehme es zurück“, lachte er. Dass so ein kleiner Hund so viel Kraft aufwenden konnte, erstaunte den Brünetten immer wieder. „Kaufen wir lieber schnell was zu essen“, grinste er und stellte sich gemeinsam mit Miharu an den Stand. Wo sie auch bald an der Reihe waren.
Nachdem er die drei Portionen bezahlt hatte, gingen sie ein wenig an die Seite, um die Oktopusbällchen in Ruhe genießen zu können. Baki rannte aufgeregt um die Beine herum, so dass Kenshin sich mitdrehen musste, damit er sich mit der Leine des Shiba Inus nicht verhedderte. „Ist ja gut“, lachte er und ging in die Hocke, um dem Hund einige Bällchen hin zu halten. „Lass es dir schmecken, Kleiner.“

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Hanami Suzuki

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Sep 14, 2018 5:22 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Daisuke, Hanami & Kyoko


Gespielt beleidigt verzog Hanami das Gesicht, als Daisuke auch noch so frech war und sie auslachte. Das klang ja wirklich, als wäre sie verfressen… Und leider musste die Brünette zugeben, dass sie das auch war. Aber da lachte gerade der Richtige! Was war nur, wenn Takeru es peinlich finden würde? Es war immerhin wirklich ganz und gar nicht damenhaft. Aber für Takeru würde sie diese Unart schon noch ablegen, da war sich Hanami ganz sicher!
„Na klar zeig ich dir mein Zimmer. Du kannst auch gerne auf eine Pyjamaparty bleiben“, lud Hanami das niedliche Digimon kichernd ein. Eine Einladung, die sicher nie erfüllt werden würde. Denn Daisuke konnte seinen Partner wohl kaum über Nacht woanders lassen und er konnte schlecht dabei sein. Ihre Eltern würden niemals erlauben, dass ein Junge über Nacht bleiben würde. Hanami musste beinahe kichern, als sie sich vorstellte, wie Daisuke klischeehaft ihren Balkon hochklettern würde. Irgendwie war die Vorstellung ja doch sehr niedlich…
Hanami schüttelte den Kopf. „Daran liegt es nicht“, erklärte sie. „Meine Eltern sind… schon streng. Sie achten darauf, dass meine Noten gut sind und wie ich vor die Tür gehe oder wie ich mich benehme. Vor allem dann, wenn wir wichtige Dinnerpartys haben oder ich Geschäftspartner oder andere wichtige Leute kennenlerne“, begann sie dem Digimon zu erklären. „Es ist wichtig, äußerst perfekt zu sein.“ Sie seufzte. Eigentlich machte ihr das ja auch Spaß. Aber uneigentlich war es manchmal doch schon ziemlich anstrengend. Wie anstrengen merkte sie aber erst, seit sie mit Daisuke unterwegs war und dort nicht darauf achtete immer perfekt zu sein. „Und naja.. sie möchten natürlich, dass ich wenn ich einen Jungen mit nach Hause bringe, er genauso perfekt ist. Eigentlich möchten sie, dass ich einen Sohn von einem Geschäftspartner oder einem reichen, einflussreichen Menschen treffe… Aber ich denke, dass sie von Takeru ganz verzaubert sein werden, wenn sie ihn kennenlernen.“ Entschuldigend sah sie zu Daisuke hinüber. „Entschuldige bitte… Du bist wirklich cool und witzig, aber nicht ganz… perfekt“, fügte sie erklärend hinzu und hoffte, dass sie gerade nicht seine Gefühle verletzt hatte. „Aber eigentlich trotzdem zu gut für Hikari“, rutschte ihr dann noch heraus, worüber sich Hanami auch gleich selber wunderte. Nanu? Wo war das denn hergekommen? Aber es stimmte! „Aber ich helfe dir trotzdem, wenn du sie unbedingt willst.“ Moment mal, er musste sie wollen, damit sie ihre Finger von Takeru lassen würde!
Dann war es aber an Daisuke sie zu irritierte. Prompt blinzelte Hanami verwundert. „Ich bin… süß?“, echote sie. „Ich meine... ja ich weiß. Aber das von dir zu hören“, stichelte sie Daisuke auch gleich, auch wenn sie sich doch ziemlich freute. Sie mochte es, wenn sie Komplimente bekam und legte auch viel Wert darauf, süß zu wirken.
„Uh.. nein, das willst du nicht. Dinnerpartys sind langweilig. Man spricht über Politik oder Kultur… und zu viel essen darf man auch nicht“, zog Hanami Demiveemon gleich den Zahn, dass Dinnerpartys cool sein könnten. Sie langweilte sich jedenfalls immer sehr auf solche Veranstaltungen. Daisuke und das Digimon würden die Gesellschaft jedoch schon ziemlich aufmischen.

Ohne weiter darüber nachzudenken begann Hanami die Oktopus Bällchen zu essen. „Die sind sogar wirklich gut!“, freute sie sich begeistert und hielt Daisuke ein Häppchen vor das Gesicht. „Möchtest du auch einen?“, erkundigte sie sich und warf ihrer Begleitung einen vielsagenden Blick zu. Immerhin sollten sie heute so tun, als wären sie verabredet und da tat man so etwas doch. „Mund auf, Daidai“, flötete sie übertrieben niedlich und musste dann selbst über sich kichern. Wenn sie etwas anging, dann auch richtig! „Ich glaube, es wird ein super Tag werden!“, flötete Hanami, als Kyoko hoffte, dass sie Spaß hatten.
„Ihr seid die nächsten Wochen weg? Aber… aber doch nicht während der Schulzeit, oder?“, horchte Hanami dann auf und verlor beinahe den Appetit. Wie sollte sie denn bei Takeru Erfolg haben, wenn er dauerhaft bei Hikari wäre? Und was würde sie dann nachmittags anstellen, wenn Daisuke verhindert war?
„Ja… ich weiß, wer Taichi ist. Daisuke redet wirklich dauernd von ihm. Aber wenn er so toll ist, wie Daisuke sagt, dann finde ich ihn ja vielleicht viel besser als Daisuke“, ärgerte Hanami ihren Mitschüler. Wobei sie nicht glaubte, dass sie ausgerechnet Hikaris Bruder viel würde abgewinnen können.
Dem anderen Digimon jedoch schon sehr viel mehr. „Oh ist das süß!“, freute sich Hanami und betrachtete das das kleine lila Bündel genauer. „Wieso sehen sie alle so niedlich aus?“, seufzte Hanami verzückt, während Daisuke sich weiterhin mit dem anderen Mädchen unterhielt und noch mehr Namen einstreute, die sie nicht kannte. „Sora?“, hakte sie daher eher desinteressiert nach. Musste sie sich die Namen wohl merken? Waren sie wichtig für Takeru?
Fragend sah Hanami Daisuke an. „Können Sie denn hier spielen? Sie dürfen doch nicht auffallen, oder?“, erwiderte sie und wurde beinahe panisch bei dem Gedanken man könnte sie mit den Digimon erwischen. „Wobei es mir richtig leidtut, wenn es sich wirklich so sehr langweilt…“ Sie warf Kyoko ein Lächeln zu. „Aber du musst das natürlich wissen.“, stimmte sie Daisuke zu. „Wir könnten zumindest Essen vorbeibringen“, bot Hanami an.





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