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 Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule

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Yamato Ishida
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Anzahl der Beiträge : 594
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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Sa Sep 15, 2018 1:27 pm

30. August
Sommerfest
12:45 Uhr
Yamato & Sora & Taichi

Wenigstens bot Sora wieder ein ordentliches Bild. Denn Yamato musste zugeben, dass so ein verrutschter Kimono doch schon eindeutig sehr zweideutig wirken konnte. Wahrscheinlich war es wirklich sehr gut, dass kein Lehrer sie so gesehen hatte. Was hätte ihnen dann wohl geblüht? Sicher nichts Gutes. Denn eine leise Stimme in seinem Hinterkopf fragte, was wohl passiert wäre, wenn der Fußballer nicht reingekommen wäre? Aber dieses Was-wäre-wenn-Szenario musste Yamato jetzt ja eigentlich nicht weiter durchspielen.
Gerade wollte er sich mehr darauf konzentrieren, seinem besten Freund keine zu verpassen, denn dem schien die Situation gar nicht mehr unangenehm zu sein. Taichi schien viel mehr Gefallen daran gefunden zu haben, ihn zu ärgern und aufzuziehen. Und tatsächlich zeigte es wie eigentlich immer auch direkt Wirkung, nur dass es dieses Mal sogar noch unangenehmer war als sonst, weil Sora involviert war. Um sie tat es Yamato im Grunde am meisten leid.
Er warf einen Blick zu ihr hinüber und stellte fest, dass sie anfangen hatte, die Schilder wieder aufzusammeln. „Sora… warte… ich kann dir doch helfen…“, protestierte der Musiker. Immerhin war es auch seine Schuld, dass die Kiste umgefallen war. Doch sein Kopf ruckte wieder herum, als Taichi erneut die Stimme erhob.
Es ging um Yamatos Haare. Sein Heiligtum. Sofort wurden seine Augen schmal und die Hand schnellte Augenblick zu seinen Haaren, wie um das Ausmaß des Chaos zu ertasten. Er brauchte einen Spiegel und das ganz schnell! „Halt einfach die Klappe, Yagami!“, fauchte Yamato und hasste sich selbst dafür, dass er gerade hochrot anlief. Resignierend ließ Yamato die Hand sinken. Er würde seine Haare nicht ohne Haargel und Spiegel retten können. „Es war… windig… draußen…“, fügte Yamato lahm hinzu und bedeutete Taichi mit einem stechenden Blick noch ein weiteres Wort zu sagen und dann Bekanntschaft mit seiner geballten Faust zu machen.
Zu seinem eigenen Glück wechselte Taichi das Thema und Yamato beruhigte sich langsam wieder, auch wenn er sich immer weiter fragte, wie schlimm seine Haare denn nun wirklich aussahen.
Langsam nickte Yamato. „Ja, hab ich irgendwo gehört…“, erinnerte er sich. Dass ihre Schulmannschaft spielte, hatte selbst er mitbekommen und eigentlich würde er sich das Spiel seines besten Freundes auch sehr gerne ansehen. Aber das ging nun nicht. „Ich kann nicht….“, brummte Yamato und sein Blick verfinstere sich wieder. Vor allem, als Taichi auch noch die ihm zugedachte Aufgabe erwähnte. „Wenn ich mich abkapseln könnte, würde ich das sofort tun!“ Yamato verzog das Gesicht und schob die Hände in die Taschen. „Kazuki hat uns angemeldet ohne uns zu fragen oder zu informieren und jetzt kommen wir aus der Nummer nicht mehr raus“, erklärte Yamato immer noch wütend darüber.
Erneut schnellte sein Blick zu Sora und er seufzte niedergeschlagen. „Wenn die Band nicht mitmacht oder nur einer von uns nicht, schadet das dem Image und ich hatte in letzter Zeit genug Ärger mit dem Management“, gab Yamato zu und zuckte mit den Schultern. Ihm war klar, dass sein Fehlen Konsequenzen haben würde und auf die konnte er gut und gerne verzichten.
Ein Blick in Taichis Gesicht reichte allerdings aus, um seine Wut weiter anzufachen. „Was gibt es da so doof zu grinsen?“, fuhr er den Sportler an und gab ihm einen genervten Stoß vor die Brust. „Wenn du es so lustig findest, kannst du dich gerne dazu setzten und von Fremden abknutschen lassen!“, fauchte Yamato und funkelte seinen Kumpel feindselig an. Das war absolut kein Thema, über das er Witze machen sollte.
Eigentlich sollte sich Yamato besser abwenden und Sora endlich beim Aufräumen helfen. Aber Taichis dämliches Grinsen sorgte dafür, dass die Wut und Frustration ihre Obergrenze erreicht hatten und wenn das passierte, wurde er streitlustig. Taichi kannte das und er hatte ihn trotzdem provoziert. Sein eigenes Pech. Nach wie vor funkelte Yamato ihn herausfordernd an, den Körper angespannt und nur darauf wartend, dass Taichi den nächsten Zug machte. Verbal oder nonverbal.



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Kyoko Sanada

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Sep 16, 2018 6:28 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Daisuke, Hanami, Tomiko & Kyoko

Ein freundliches Lächeln erschien auf Kyokos Lippen, als Hanami sich die Oktopusbällchen mit Demiveemon teilte und dieses sie begeistert als "super lecker" betitelte. "Das freut mich, wenn sie euch schmecken.", entgegnete Kyoko sofort.
Jedoch blieb das Lächeln in Kyokos Gesicht nicht all zu lang, als Dodomon sich dazu entschied, auf den Tresen zu springen und unbedingt einen Spielnachmittag mit Demiveemon verleben wollte. Nun quängelte auch noch Daisukes Digimon, dass es spielen wollte, in dieser Hinsicht waren sie wohl wie kleine Kinder. Aber es war viel zu gefährlich, die Digimon auf dem Fest spielen zu lassen, wenn sie jemand entdeckte oder eines verloren ging wäre es eine Katastrophe. Außerdem waren Hanami und Daisuke auf einem Date und sie hatten schon genug mit Demiveemon zu tun. Und dann folgte auch noch Demiveemons Hundeblick, wo Dodomon natürlich sofort mit zog. "Ich bin auch ganz artig!", gab das kleine Fellknäuel von sich. "Jetzt...guckt mich bitte nicht so an. Das geht jetzt wirklich nicht. Später können wir schauen, ob ihr irgendwo spielen könnt. Das ist doch hier jetzt viel zu gefährlich...", redete Kyoko auf das kleine Digimon ein und nahm es zurück auf den Arm.
Wieder schlich sich ein schüchternes Lächeln auf Kyokos Lippen, als Hanami auch noch hin und weg von Dodomon war. Aber da musste sie dem hübschen Mädchen wirklich zustimmen. Die Digimon waren wirklich ausgesprochen niedliche Wesen, auch wenn manche wirklich angst einflößend sein konnten, so hatte man jedenfalls Kyoko erzählt. Zwar hatte sie auch schon einen Besuch in der Digiwelt hinter sich, aber dort war wirklich nichts Nennenwertes geschehen, weswegen sie die Aussagen der Anderen irgendwie noch nicht so ganz nachvollziehen konnte.
Daisuke und Hanami schienen beide nichts dagegen einzuwenden zu haben, Dodomon mit sich zu nehmen, was Kyoko doch etwas stutzig machte. Suchte man nicht eher die Zweisamkeit bei einem Date? "Das ist wirklich sehr lieb, aber ich bin in einer halben Stunde durch mit meiner Schicht und dann können wir dem kleinen Wirbelwind hier etwas zu Essen besorgen und dann kann ich euch ja vielleicht etwas Demiveemon abnehmen und die beiden könnten im Hinterhof zusammen etwas spielen. Da ist ja soweit gar nichts los und so hättet ihr auch....Ruhe.", während sie sprach streichelte sie Dodomon in ihrem Arm, welches sich genüßlich an sie kuschelte, dabei merkte sie gar nicht, wie sehr sie abschwiff mit ihren Worten und konnte sich im letzten Moment mit roten Wangen gerade noch retten. Immerhin wollte sie den beiden nicht irgendwie auf zwängen, was sie tun und lassen sollten auf ihrem Date. Und plötzlich schien es, als würde eine peinliche Stille entstehen, welche aber zum Glück im nächsten Augenblick schon durchbrochen wurde von einer Stimme, die Kyoko sofort zuordnen konnte. Sofort hoben sich ihre Mundwinkel und sie spürte, wie sich etwas in ihr regte, als Tomiko an den Stand heran trat. Jedoch wirkte Tomiko in Sorge und nicht, wie sonst immer, fröhlich. Sofort stieg auch die Sorge in Kyoko empor und sie lauschte ihrer Freundin. "Es kommt kein Wasser durch den Schlauch?", wiederholte Kyoko nochmal und war erleichtert, dass es sich nur um solch eine Kleinigkeit handelte. "Ich habe hier nur einen Eimer, den wir zum putzen verwenden wollten. Gerade brauchen wir den nicht, du könntest ihn ausgeliehen bekommen und mit ihm Wasser holen.", schlug Kyoko vor und setzte zuerst Dodomon wieder in die Tasche, um dann den Eimer hoch zu heben. "Ich habe noch eine halbe Stunde Dienst und dann könnte ich vorbei kommen und schauen, woran es liegt.", bot sie weiter an. "Heeey, aber mein Essen!", quiekte ihr Digipartner protestierend aus der Tasche. Sofort musste Kyoko ein wenig kichern. "Ich hab in einer halben Stunde Schichtende, dann muss ich Essen für Dodomon auftreiben und dann kann ich vorbei kommen und nach dem Rechten sehen.", verbesserte sich Kyoko prompt und kam nicht umhin, dass sie dabei grinsen musste.
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Miharu Satō

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Anzahl der Beiträge : 12
Alter : 14
Arbeit/Hobby : Schülerin | Aushilfe in der Tierklinik

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Sep 16, 2018 7:48 pm

30. August
Sommerfest
12:50 Uhr
Miharu & Kenshin

Ein Kichern entkam Miharu, als ihr Vorschlag, Essen zu gehen, gut bei dem Brünetten ankam. Zusammen mit dem hoch gewachsenen Mittelschüler machte sich das kleine Mädchen also auf den Weg, etwas Essbares aufzutreiben.
Von dem Kichern blieb nur noch ein sanftes Lächeln auf ihren Lippen übrig, als Kenshin sich äußerte, dass er gern mit einem Hund außerhalb des Tierheims spazieren ging. Und wieder kam in Miharu ein wohliges Gefühl auf, beinah ein Kribbeln, als sie sah, wie Kenshin mit Baki umging, so liebevoll und vertraut, als wären auch sie beste Freunde. Klar, es gab jeden Tag Menschen, die sich Baki irgendwie zuwendeten und ihn als niedlich oder süß betitelten, aber Kenshin. Irgendwie behandelte er ihn einfach anders. Nicht wie ein Haustier, sondern eher wie einen Freund. "Wenn...Du magst, können wir uns..ja nochmal sehen und ich bringe Baki wieder mit.", schlug sie murmelnd vor und wendete den Blick dabei verlegen nach vorne, krampfhaft versuchend, dabei so lässig wie möglich auszusehen. "Ich meine...der Wildfang scheint dich auch sehr zu mögen.", schob sie noch hinterher und sah zu dem freudigen Shiba, der sich immer mal wieder umdrehte und seine beiden menschlichen Begleiter ansah.

"Oktopusbällchen.", stimmte Miharu ihm zu, als er vorschlug, was sie zu sich nehmen sollten. Zusammen bahnten sie sich ihren Weg außerhalb des Gebäudes und in Richtung des Oktopusbällchen-Standes. Draußen war es wesentlich voller als im Inneren des Schulgebäudes, was vermutlich an dem schönen Wetter lag. Dennoch war es für die drei ein Leichtes, durch die Menschenmassen zu kommen.
Neugierig sah Miharu zu dem Jungen auf, der angestrengt nachdachte, was sein Lieblingsessen war. Yakiniku. Ja, das passte irgendwie zu ihm. "Lecker.", gab Miharu von sich und fuhr sich mit beiden Händen über den Bauch. "Gegrilltes Fleisch und Gemüse ist fast so gut, wie Kartoffelauflauf.", kicherte sie drauf los. "Ich war...glaube ich, erst einmal in einem Yakiniku Restaurant..und da war ich klein. Also..noch kleiner, als ich jetzt schon bin.", schob sie nachdenklich nach und versuchte, sich daran zu erinnern, wann sie das letzte Mal mit ihren Eltern irgendwo essen war. Sie waren als Familie schon lange nicht mehr aus gewesen, das war das, was Miharu immer wieder in den Sinn kam. "Ich kann mich daran gar nicht mehr wirklich erinnern.", stellte sie jedoch fest, da es einfach wirklich viel zu lange her war.
Sofort schlich sich erneut ein Grinsen auf ihre Lippen. "Oh, Baki hat viel Bewegung. Da kann er immer alles abtrainieren, wenn er mal Fressattacken hat, die er quasi...immer hat.", entgegnete sie und just in diesem Moment zog der Hund die zwei auch noch weiter nach vorne. Liebe ging eben durch den Magen, besonders bei Baki in Bezug auf Essen.
Nur wenig später hatte Kenshin drei Schalen voll mit Oktopusbällchen in den Händen, wovon ihm Miharu zügig eine abnahm. "Vielen Dank. Das hätte aber wirklich nicht sein müssen, dass Du das zahlst.", murmelte sie verlegen und sah auf die dampfende Schale in ihren Händen. Baki wuselte um die beiden herum, ganz darauf aus, natürlich auch etwas von dem leckeren Essen ab zu bekommen, aus diesem Grund suchten die beiden jungen Schüler sich einen Platz, am Rand des ganzen Tumultes.
Schmunzelnd beobachtete sie Kenshin, der scheinbar einen Tanz mit Baki vollführte. Der Hund führte dabei. Und er bekam das, was er wollte. Die Oktopusbällchen von Kenshin. "Du verwöhnst ihn.", grinste Miharu und hockte sich neben die Beiden runter, um Baki dabei zu zusehen, wie er das Oktopusbällchen vertilgte. "Gut..ich hätt's nicht anders gemacht. Ich kann dem Stinker hier nie etwas abschlagen, nicht wahr?", grinste sie ihren Hund an und strubbelte ihm einmal über den Kopf, während dieser sich genüßlich das Maul schleckte und schon gierig nach dem nächsten Leckerbissen stierte. Leise lachend erhob sich Miharu, mehr aus Angst, dass Baki nach ihrem Schälchen angeln wollte. Vorsichtig pustete das junge Mädchen das erste Bällchen, ehe sie es in den Mund nahm und es sofort bereute. Nie hatte sie Geduld und aß Sachen zu schnell, ehe sie abgekühlt waren. "W..woahh! Heiff, heiff, heiff!!", brachte sie keuchend und nach Luft schnappend hervor, ehe sie sich dann doch an die Hitze gewöhnt hatte.
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Sora Takenouchi

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Anzahl der Beiträge : 249
Alter : 18
Arbeit/Hobby : Schülerin | Tennis & Mode
Wappen : Liebe
Digimonpartner : Biyomon

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Sep 16, 2018 9:42 pm

30. August
Sommerfest, 12:45
Yamato & Sora & Taichi

Sora war diese ganze Situation wirklich mehr als peinlich. Zum Glück war es Taichi, der sie erwischt hatte, bei einem Fremden wäre es einfach unerträglich peinlich gewesen. Wobei wirklich besser war das auch nicht. Hoffentlich würde der Brünette ihnen das nicht aufs Brot schmieren. Das Schlimme an der ganzen Situation war auch, dass Taichi ja auch irgendwie Recht damit hatte. Wenn der Sportler schon die Situation missverstanden hatte, dann hätte auch ein Lehrer das Missverstehen können und dann hätte es gewaltigen Ärger gegeben.
Und natürlich musste Taichi noch einen oben drauf setzen. Sora versuchte sich steif auf das Aufsammeln der Täfelchen zu konzentrieren und nicht darauf, den Raum fluchtartig zu verlassen. "Ist schon in Ordnung, ich mach das schnell..", gab Sora kleinlaut von sich und sammelte weiter die Holzschildchen ein. Jedoch bohrte ihr bester Freund die ganze Zeit nach und drängte Yamato immer weiter in eine Ecke. Hoffentlich würde es nicht noch zwischen ihnen knallen. "Taichi, das..", begann Sora und wendete sich von der Kiste, die sie gerade voll räumte, ab doch prompt fuhr Yamato fauchend dazwischen. Doch die Ausrede, die der Musiker mit hochrotem Kopf von sich gab, brachte selbst Sora zum schmunzeln, was sie schnell hinter hervor gehaltener Hand versteckte und sich doch lieber weiter dem Aufräumen widmete. Taichi zog es wohl auch vor, das Thema ruhen zu lassen und hockte sich zu ihr, um ihr beim Aufsammeln der Schildchen zu helfen. Erst wollte sie dem Brünetten sagen, dass er ihr beim Aufräumen nicht helfen musste, da immerhin sie für das Chaos verantwortlich war, dann fiel ihr aber ein, dass es doch eine gute Ablenkung für den Zottelkopf sein konnte, ehe er sich noch eine von Yamato einfangen würde.
Zum Glück wechselte Taichi auch noch das Thema. Stimmt. Das Spiel. "Ich hab bis halb Zwei den Stand. Danach hätte ich Zeit. Wann fängt das Spiel denn an?", erkundigte sich Sora und konnte nun endlich wieder den Blick anheben und ihren besten Freund ansehen, ohne dabei rot anzulaufen. Endlich hatten sie auch den letzten Anhänger in der Kiste verstaut, sodass sie sich erheben konnten. Etwas schwankend erhob sich die junge Frau und angelte nach der Wand, um sich an dieser fest zu halten. Sie hatte gelegentlich immer noch mit ihrem Kreislauf zu kämpfen, da sie seit dem Vorfall mit Biyomon einfach zu wenig gegessen und sich das auch noch dummerweise angewöhnt hatte. "Kannst Du denn wirklich spielen mit Deiner Schulter?", wollte Sora besorgt wissen. Immerhin hatte er gut etwas abbekommen und gänzlich verheilt konnte es bestimmt noch nicht sein.
Doch schon schlug Taichi wieder den neckenden Weg gegenüber Yamato ein. Das war nicht gut, der Blondschopf hatte sich bestimmt noch nicht wieder beruhigt von den Sticheleien von nur kurz zuvor. Und in der Tat, ging Yamato auf den Anführer zu und stieß ihm vor die Brust. "Yamato..- Hey.. hör bitte auf..", versuchte die junge Frau ruhig auf ihren Freund einzureden und griff ihm sanft an den Oberarm. Viel schlimmer als ein vermeintliches Techtelmechtel in der Abstellkammer, war eine Prügelei mit einem Mitschüler. Das würde sicherlich für sein Image und das der Band nicht gut ausgehen.
Soras Blick glitt ernst zu Taichi. "Ich werde zum Spiel kommen, wenn es zeitlich passt, versprochen.", hoffentlich würde das Thema zum erliegen kommen. "Ich muss auch langsam zurück zum Stand.", entgegnete Sora und löste sich von Yamatos Arm, um den Karton hoch zu heben und ihn Yamato in die Arme zu drücken und sich einen weiteren zu nehmen.
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Shōta Akimoto

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Sep 19, 2018 5:42 am

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Shōta & Hayato


Endlich hatte der Kupferblonde die Menschenmassen hinter sich gelassen und war in die angenehme Kühle des Schulgebäudes geflüchtet. Heute war er definitiv mit dem falschen Fuß aufgestanden, denn beim Anblick all der Schüler, die zumeist in Gruppen oder zumindest zu zweit herumliefen, überkam ihm ein Gefühl der Einsamkeit. So etwas wäre ihm in seiner Heimat nie passiert, die Sommerfeste zu Grundschulzeiten waren für den Brillenträger immer ein großer Spaß gewesen weil er mit all seinen Freunden jedes Mal einen wunderschönen Tag dort verbracht hatte. Er fragte sich wann und warum er überhaupt zu so einem Einzelgänger geworden war. Schluss damit! dachte der Rotschopf nun und entschied sich dem Maid Café einen Besuch abzustatten. Zwar war das eigentlich überhaupt nicht sein Ding, da er nicht verstand warum diese Maid-Kostüme so beliebt waren aber vielleicht würde er dort auf ein paar der Digiritter stoßen und denen würde er sich dann anschließen, er musste einfach irgendwann über seinen eigenen Schatten springen. Außerdem knurrte mittlerweile sein Magen, da er den ganzen Vormittag den Geruch der leckeren Yakitori um sich gehabt hatte aber natürlich nichts davon hatte essen dürfen.

Gerade als Shōta sich auf dem Weg machen wollte, hörte er hinter sich eine vertraute Stimme. Sein Herzschlag beschleunigte sich sogleich, als er sich umdrehte und tatsächlich Hayato sah und noch dazu ohne Begleitung. Dabei war der Brillenträger fest davon überzeugt gewesen, dass sein Mitschüler mit einigen Kumpels oder eben einem Mädchen unterwegs war, schließlich war er in der Klasse beliebt. Sogleich überkam ihm aber auch ein schlechtes Gewissen, eigentlich sollte er seinem Freund – ja mittlerweile war Hayato für ihn so etwas wie ein Freund geworden – nicht wünschen, dass er diesen Tag allein verbrachte, vor allem da er dem Brillenträger einmal erzählt hatte, dass er solche Feste liebte.
Als Hayato auf ihn zukam und ihn begrüßte, konnte er nicht anders als zu lächeln. Der Anblick seines Mitschülers, wie er wie so oft etwas schüchtern vor ihm stand und ihm einige Strähnen seines schönen Haares ins Gesicht fielen, machte Shōta einfach glücklich.
„Hey, Hayato, schön dich zu sehen!“ begrüßte er seinen Mitschüler wahrheitsgemäß und fuhr dann fort. „Ja, ich bin heute allein. Habe bis eben noch gearbeitet und Kenshin aus der Parallelklasse hat keine Zeit. Ich hätte dich auch gefragt aber da ich den halben Tag am Stand aushelfen musste…“ kurz machte er eine Pause und sah den Sportler nun ebenfalls etwas scheu an. „..na ja, ich dachte du hättest lieber eine Begleitung für den ganzen Tag.“ Sagte er kleinlaut, rückte sich seine Brille zurecht und versuchte nun wieder selbstbewusster zu wirken.
„Aber wenn du mich schon so fragst und du gerne ein paar Maids sehen möchtest...“ grinste der Brillenträger nun „…dann nur zu. Ich könnte sowieso etwas zu Essen und vor allem einen Kaffee gebrauchen. Also los!“

Jetzt würde der Tag doch noch eine gute Wendung nehmen, dachte sich der Brillenträger und steuerte mit Hayato nun endlich das Maid Café an. Schon die Dekoration an der Tür ließ keine Zweifel entstehen, dass sie sich nun vor dem besagten Café befanden. Alles war mit Blumen, Rüschen und einer aufreizenden Zeichnung einer Maid dekoriert. Als sie gemeinsam das umgestaltete Klassenzimmer betraten, wurden sie sogleich von zwei kostümierten Mädels überschwänglich begrüßt und zu einem Zweiertisch begleitet. Der Rotblonde wusste überhaupt nicht was er sagen sollte, er war das erste Mal in einem Maid Café und wusste nicht ob er amüsiert, schockiert oder verwundert sein sollte. Jedenfalls fand er den Anblick der Mädels sehr seltsam. Aus den Augenwinkeln beobachtete er Hayato und fragte sich, was der wohl darüber dachte. Schließlich hatte er dieses Café vorgeschlagen, ob er wohl häufiger Maid Cafés besuchte?
Kurz bevor sie sich an den Tisch setzten flüsterte Shōta dem Rothaarigen etwas zu „Sag mal gehst du öfter in solche Cafés?“ dabei konnte er sich ein fieses Kichern nicht verkneifen.
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Wataru Masuda

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Anzahl der Beiträge : 7
Alter : 18
Arbeit/Hobby : Schüler / Keyboarder von KOD

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Sep 19, 2018 2:48 pm

30. August
Sommerfest
12:30
Kazuki, Miki, Wataru, Yoshio & Rin



Wataru fragte sich wirklich, was sich Kazuki für eine Reaktion von den Bandmitgliedern erhofft hatte. Dem Rothaarigen musste besonders bei Yamato doch klar gewesen sein, dass dieser sehr unglücklich über solch einen Stand sein würde, schließlich war da die Sache mit Sora. „Naja, wenn ich eine Freundin hätte wäre ich auch nicht gerade begeistert, andere Mädchen küssen zu müssen, selbst wenn es um Marketing geht“, erklärte der Lilahaarige daher, als Kazuki kein Verständnis für Yamatos Verhalten zeigte.
„Ich mache auch gerne die Ladies glücklich, aber eine Vorwarnung, dass du einen Stand anmeldest wäre schön gewesen. Hätte mich mental sehr gerne darauf eingestellt“, kommentierte der Keyboarder. Mit einem ernsten Blick nickte Wataru, als Kazuki widerwillig zugab, dass er seinen Bandkollegen etwas schuldete. Davon konnte er auch wirklich ausgehen. Konnte der rothaarige Musiker wirklich nicht verstehen, wie überfahren sich Matt, Yoshio und der Lilahaarige sich von der Aktion fühlten? Natürlich konnte sich der Musiker vorstellen, dass es schwer sein musste, sich einen Fehler einfach so einzugestehen und man dann lieber auf seinen Standpunkt beharrte. Doch er musste jetzt auch damit klarkommen, dass er auf negative Kommentare stieß. Zum Glück unterstütze Yoshio auch Watarus Meinung, dass der Alleingang nicht in Ordnung war. Dankbar nickte er ihm deshalb zu.
Wenigstens schien Kazuki es in dem Moment einzusehen, dass er Mist gebaut hatte, als Wataru ihn aufforderte, Miki das Problem zu schildern. Nach seinem an Wataru gerichteten Kommentar, der etwas giftig rüberkam und von Wataru nur mit einer hochgezogenen Augenbraue kommentiert wurde, legte der Gitarrist plötzlich an ganz anderes Verhalten an den Tag, dass der Keyboarder überhaupt nicht kannte. Total beschämt und zurückhaltend. Bei dem Anblick tat es dem Schüler irgendwie leid, in einem etwas raueren Ton mit seinem Kollegen geredet zu haben. Mit verwundertem Blick sah er zu Yoshio, dem es dem Gesichtsausdruck nach genau so wie ihm gehen musste. Hoffentlich war das Kazuki eine Lehre fürs nächste Mal.
Nachdem sein Gegenüber mit der Sprache rausgerückt hatte, informierte er sich bei Wataru, ob dieser zufrieden sei. Der Schüler nickte kurz und wollte eigentlich noch etwas zu der ganzen Sache sagen, doch als Miki auf diese Information reagierte, konnte er nicht anders, als dem Fußballer gebannt zuzuhören, was er zu sagen hatte. Selbst Kazukis Freund war der Meinung, dass diese Entscheidung nicht richtig war und drückte einen Spruch nach dem anderen, die allesamt eine reinste Klatsche ins Gesicht für den rothaarigen Schüler war. Wataru musste sich zusammenreißen, nicht noch einen draufzusetzen, denn wenn er jetzt den Mund aufmachte käme nur ein blöder Kommentar, der Kazuki zusätzlich verletzen würde. Und dieser litt gerade schon genug.
Doch die eine Frage des brünetten Sportlers stimmte Wataru auch etwas nachdenklich.  Miki hatte nicht ganz unrecht, wäre sein Bandkollege gestern einfach feiern gegangen, hätte sie jetzt nicht diesen Salat. Der Keyboarder war kurz davor, weiter nachzubohren, was er stattdessen machte, hielt sich aber in letzter Sekunde zurück. Er hatte Kazuki schon genug bedrängt, er sollte nicht noch weiter auf ihm rumhacken.
Auch Yoshio brachte es auf den Punkt. Sie sollten nun aufhören zu streiten und gemeinsam als Band nach einer Lösung suchen, was sie mit dem Stand machten. Zum Absagen war es definitiv zu spät, es würde ihrem Ruf wirklich nur schaden. „Also auf jeden Fall sollten wir Yoshios und auch Yamatos Entscheidung respektieren, sich nicht von Fans abknutschen zu lassen“, stellte sich Wataru auf Yoshios Seite und fügte hinzu: „Und ich hoffe, du hast es eben nicht zu persönlich genommen, dass ich dich etwas angekeift habe. Die Idee ist ja an sich ganz nett und du weißt, dass ich bei sowas immer dabei bin, aber wie du es umgesetzt hast war einfach nur scheiße. Wir sollten die Idee im Großen und Ganzen aber wirklich abwandeln. Wir können ja etwas Musik machen und vielleicht auch anbieten, dass die Fans Selfies mit uns machen können. Aber natürlich nur, wenn es auch für alle okay ist. Was hälst du davon, Yoshio? Ich glaube das wäre doch etwas angenehmer, als wildfremde Fans abzuknutschen, oder? Und wenn ein Fan darauf besteht, einen Kuss zu kriegen, haben sie halt nur die Auswahl zwischen Kazuki und mir.“
Dann wandte sich der lilahaarige Schüler an Kazukis Kumpel. „Theoretisch wäre das möglich, die Leute einfach wegzuschicken, die uns nicht in den Kram passen, aber gute PR ist das auch nicht wirklich...“ Mit den Schultern zuckend blickte er bei der nächsten Frage wieder zu dem rothaarigen Gitarristen. „Das ist eine sehr gute Frage. Darüber haben wir noch gar nicht gesprochen. Für wie lange haben wir den Stand an der Backe?“, fragte Wataru ebenfalls nochmal sehr interessiert nach. Wieso war ihm das nicht schon früher eingefallen? Er musste doch schließlich wissen, wie viel von seiner Freizeit auf dem Sommerfest flöten ging dank diesem Stand.

Die Unterhaltung der Jugendlichen wurde plötzlich von der Managerin unterbrochen, die wie aus dem Nichts unerwartet vor ihnen steht. Die Frau hatte sich ganz schön in Schale geschmissen, was für Wataru etwas unverständlich war. Nicht, dass es ihm etwas ausmachte, schließlich sah es keineswegs übel aus. Doch es war nur ein Sommerfest und kein Gala-Dinner. Die Männer, die hier rumliefen, waren auch nicht gerade ihre Kragenweite, allen voran viel zu jung. Wofür sich also so aufbrezeln? „Ich glaube nicht, dass Sie ihm jetzt über den Weg laufen wollen, er ist gerade nicht besonders gut gelaunt. Abgesehen davon wissen wir nicht, wo er sich gerade aufhält “, kommentierte Wataru nur die Frage, wo sie denn den Lead-Sänger finden konnte. Das würde der Dunkelhaarigen zwar nicht gefallen, aber was sollte es? „Sollen wir ihm was ausrichten, wenn wir ihn sehen?“ Der Keyboarder sagte es so gelassen wie möglich, ohne sich anmerken zu lassen, dass ihm dieser Tonfall wieder etwas gegen den Strich ging. Sie war zwar die Managerin, aber musste sie sich immer so herrisch aufführen? Wataru konnte so Leute, die am liebsten Befehle verteilten und sofort Aktion erwarteten, nicht sonderlich leiden.
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Miyako Inoue

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Digimonpartner : Hawkmon

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Do Sep 20, 2018 10:11 am

30. August
Sommerfest
12:35 Uhr
Shuichi & Miyako

Als Miyako den Jungen nach dem Digivice fragte konnte dieser scheinbar zunächst nichts mit diesem Begriff anfangen. Doch dann holte er das Digivice wieder heraus und hielt es ihr hin. Er wusste scheinbar wirklich gar nicht was dieses war, wodurch Miyako einen kurzen Moment stutzig wurde. Vielleicht hatte er also doch nur ein Digivice von den anderen gefunden, dachte Sie und verwarf schon den Gedanken einen neuen Digiritter gefunden zu haben. Doch dann erwähnte er die Sache mit dem Computer und sie war sich nun sicher, dass er ein Digiritter sein musste. Bei Daisuke, Cody und ihr selber waren die Digivice auch plötzlich aus dem Computer aufgetaucht. Hätten damals die anderen ihr nicht erklärt worum es sich dabei handelt, wäre sie wahrscheinlich genauso ahnungslos gewesen wie der gleichaltrige Junge der nun vor ihr stand.
„Ja, genau, das ist ein Digivice und nachdem was du erzählst, würde ich sagen, dass es dir gehört.“ bestätigte Miyako ihm jetzt freudig und mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Es freute sie wirklich sehr, dass nun auch sie selber noch einen neuen Digiritter entdecken konnte und das auch noch in einem Moment wo sie so gar nicht mit sowas gerechnet hatte. Jede weitere Person konnte in der aktuellen Situation in der sie sich befanden nur hilfreich sein. Doch davon wollte sie ihm jetzt nicht direkt erzählen, sonst würde sie ihn nur abschrecken.
Der braunhaarige Junge erzählte ihr nun auch von seinem Digimon. Kudamon hieß sein Digimon Partner also. Dieses war allerdings offensichtlich nicht bei ihm. Also konnte es wirklich sein, dass dieses vorhin an ihr vorbeigehuscht war. Andererseits konnte es auch sein, dass er es einfach zu Hause gelassen hatte. Vorher Miyako ihn jedoch danach fragen konnte, fragte er sie schon ob sie auch ein Digivice und ein Digimon Partner besitzen würde.
„Bingo!“ sagte sie und hob ihre Hand mit dem Daumen nach oben. Mittlerweile achtete die lilahaarige gar nicht mehr darauf leise zu sprechen. Die Leute die ansonsten an Ihrem Stand waren, konzentrierte sich so auf das Yo-Yo Tsuri, dass sie ihr Gespräch so oder so nicht weiter beachteten. „Ich habe mein Digivice und mein Digimon jedoch schon vor 4 Jahren erhalten. Mein Digivice sieht jedoch etwas anders aus. Vor uns gab es auch schon ein paar Digiritter und in den letzten Wochen haben wir auch noch andere neue Digiritter wie dich entdeckt.“ Erklärte sie ihm fröhlich. Erst jetzt fiel ihr ein, dass sie immer noch nicht seinen Namen kannte und sie sich selber auch nicht vorgestellt hatte. „Ich heiße übrigens Miyako Inoue. Du kannst mich aber auch Yolei nennen.“
Kurz darauf erwähnte er dann auch, dass ihm Kudamon entwischt ist und bestätigte damit die Vermutung die Miyako schon zuvor hatte. „Ich habe im Augenwinkel etwas an mir vorbeihuschen sehen, aber leider habe ich nicht gesehen in welche Richtung es dann ist. Es ist aber wirklich mal wieder typisch. Poromon liebt das Essen in unserer Welt auch unheimlich und kann gar nicht genug davon bekommen.“ Sagte Miyako und schaute sich direkt nochmal um. Doch auch dieses Mal konnte sie nichts entdecken. In Miyako stieg der Drang auf dem neuen Digiritter zu helfen. Sie konnte ihn mit dieser Suche jetzt nicht einfach alleine stehen lassen. Besonders da das Fest nicht gerade klein war und damit Kudamon an vielen Orten sein konnte. Sie schaute kurz zu ihrem Stand rüber und sah, dass zum Glück momentan ein paar Besucher am Stand waren. „Warte kurz.“ Sagte sie an den Jungen und ging dann schnell rüber zu ihren Mitschülern. „Ich muss kurz weg dem Jungen helfen der vor unserem Stand gestürzt ist. Ich komme so schnell wie möglich wieder.“ Sagte Miyako und war froh das keiner dagegen etwas sagte. Sofort wandte sie sich wieder an den neu entdeckten Digiritter und ging zu ihm. „Ich werde dir helfen Kudamon zu finden.“ Sagte Miyako mit einem Lächeln, während sie nach seinem Handgelenk griff und ihn in die Richtung mitzog in die Kudamon an ihr vorbeigehuscht war.
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Taichi Yagami

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Alter : 18 Jahre
Arbeit/Hobby : Schüler/Fußballer
Wappen : Mut
Digimonpartner : Agumon

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Do Sep 20, 2018 6:54 pm

30. August
Sommerfest, 12:45 Uhr
Taichi & Yamato & Sora

„Windig draußen. Ja ja…“, echote Taichi, während er Sora beim Aufsammeln der Anhänger half. Dass er mit der Anspielung auf die Haare Yamatos Schwachstelle traf, war ihm natürlich bewusst und dass der Musiker seine schlechte Laune einmal mehr an ihm ausließ, ging Taichi gehörig auf die Nerven. Er war wirklich darauf bedacht, sich nicht allzu sehr aufzuregen. Irgendein Laster hatte schließlich jeder. Bei ihm war es das Essen und bei Yamato nun einmal die Haare. Sticheleien gehörten in ihrer Freundschaft seit Jahr und Tag dazu. Eigentlich war Tai also daran gewöhnt und gab darauf nicht viel, doch vielleicht lag es an allem, was in letzter Zeit passiert war, dass er nun so dünnhäutig war.
„Meiner Schulter geht es wieder gut. Tut nur noch minimal weh, eigentlich gar nicht mehr“, antwortete er Sora dann jedoch deutlich angefressen, nachdem Yamato ihm wegen dem Spiel absagte. Die Schule feierte Sommerfest, viele von ihnen hatten Verpflichtungen. Der vernünftige Teil in Taichi verstand das. Er verstand auch, dass es nicht leicht war, sich einfach davon freizumachen, nur um ein Fußballspiel zu sehen. Doch der kindische, bockige Teil in ihm war wütend. Was sollte schon passieren, wenn Yamato diesen albernen Knutschstand vorzeitig verließ? Es war sicherlich auch in Soras Interesse, wenn ihr Freund da nicht mitmachte. Tai verstand auch nicht, warum Matt ihn deswegen so anfuhr. Als ob er es war, der ihn zu der Teilnahme zwang.
„Kann es sein, dass du dir und deiner Band ein bisschen zu viel Bedeutung beimisst, Ishida?“, murrte der Fußballer, ohne den Blonden jedoch anzusehen und sehr darauf konzentriert, nicht gleich auf ihn loszugehen. Ja, KOD war gut. Sehr gut sogar. Tai hatte zwar nicht so viel mit Musik am Hut, doch zu Matts Konzerten ging er immer gern. Nicht nur, weil der Musiker sein bester Freund war.
„Was wäre so schlimm daran, wenn du dich nicht von jedem Mädchen der Schule küssen ließest? Die werden dich dafür ja wohl kaum aus der Band schmeißen. Wo du doch offenbar ihr Aushängeschildchen bist.“ Tai wusste sehr genau, dass er allmählich den Mund halten sollte, wenn er nicht wollte, dass die ganze Situation eskalierte. Dass er und Yamato sich stritten, konnten sie nun wirklich im Moment nicht gebrauchen. Doch gerade regte der ihn so dermaßen auf, dass er jegliche Vernunft in den Wind zu schießen schien. Nicht einmal Sora, die zu seinem Spiel kommen wollte, schaffte es, ihn zu besänftigen.
„Es fängt um Zwei an“, antwortete ihr und schaute dabei Matt angriffslustig an. „Wenigstens auf dich kann man sich verlassen…“
Er verhielt sich wirklich unfair, insgeheim war ihm das klar. Hätte Yamato ihn nicht von Anfang an, seit er den Raum betreten hatte, angemotzt und als Idiot betitelt, hätte er vermutlich auch schon längst mit seinen zynischen Bemerkungen aufgehört oder überhaupt erst gar nicht damit angefangen. Sora, die immer darauf bedacht war, den Frieden in der Gruppe und besonders zwischen Tai und Matt aufrecht zu erhalten, versuchte weiterem Ärger zwischen den beiden Jungs entgegen zu wirken, indem sie ihrem Freund einen Karton in die Arme drückte und Taichi versprach, zum Spiel zu kommen.
„Danke Sora“, antwortete er ihr und schenkte ihr ein ehrliches Lächeln, das sich sofort wieder verfinsterte, als er einen Schritt zur Seite machte und Yamato mit dem Karton vorbei ließ, gefolgt von Sora. Der Sportler wollte gerade die Tür hinter sich schließen, als er auf dem Fußboden noch einen der Anhänger liegen sah. Er hob ihn auf und rief den beiden hinterher.
„Hey! Ihr habt was vergessen!“ Er warf den Anhänger im hohen Bogen zu den beiden, der mit einem dumpfen Geräusch, ohne dass Taichi dies beabsichtigt hatte, Yamato direkt am Kopf traf.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Do Sep 20, 2018 11:06 pm

30. August
Sommerfest, 12:50 Uhr
Taichi & Yamato & Sora

Eigentlich hatte Yamato ja gedacht, dass Streitigkeiten in dieser Größenordnung zwischen ihnen beiden längst der Vergangenheit angehörten. Aber dem war nicht so. Das hier war ebenfalls ziemlich übel. Und er hatte keine Ahnung, wieso es überhaupt zu diesem Streit gekommen war. Er hatte miese Laune, aber Taichi verhielt sich ja ebenfalls wie die Axt im Wald und sorgt dafür, dass Yamato alles an Geduld zusammenkratzen musste, was er hatte um nicht auf den Sportler los zu gehen.
"Halt einfach den Mund, Taichi...", knurrte Yamato angespannt, als sein bester Freund über die Band sprach und damit einen weiteren wunden Punkt traf. Ihm hatte Yamato nichts von Rin und ihrem dämlichen Verbot erzählt. Vielleicht hätte er das mal lieber tun sollen, denn dann wäre Taichi jetzt bestimmt umsichtiger. "Red nicht immer über Dinge von denen du keine Ahnung hast!"
Zum Glück konnte sich der Blonde nun auf Sora konzentrieren und nahm den Karton an, den sie ihm in die Arme drückte. Es war gut, etwas zwischen Taichi und sich zu haben. Und er wollte auf gar keinen Fall vor Sora richtig zu streiten anfangen. Sie kannte das zwar eigentlich schon zu genüge. Aber damals waren sie eben noch nicht zusammen gewesen.
Dennoch warf er ihr einen genervten Blick zu, als sie ihn bat aufzuhören. "Sag das dem Großmaul und nicht mir", beschwerte er sich und wandte sich dann von Taichi ab ohne ihn noch eines Blickes zu würdigen. Heute würde es ohnehin nicht besser werden.
Erstrecht nicht wenn Taichi auch noch stichelte weil Sora vorhatte sich das Spiel anzuschauen. Yamato würde nicht eifersüchtig deswegen werden. Sora und Taichi waren schon immer so gut befreundet gewesen. Es bedeutete nichts, dass sie Taichis Spiel sehen konnte, aber nicht zu seinem Stand kommen konnte...
"Bringen wir das hier zurück zum Stand...", sagte er an Sora gewandt und verließ dann den Raum. Sein Puls hatte sich immer wieder nicht wieder beruhigt und deswegen war es das Beste, ganz viel Abstand zwischen Taichi und sich zu bringen.
Etwas, dass der Sportler wohl anders sah, denn der erhob wieder die Stimme, weswegen Yamato sich umdrehte und prompt etwas gegen die Stirn bekam. Etwas, dass höllisch weh tat und spitze Kanten gehabt hatte.
"Spinnst du?!"
Plötzlich waren alle anderen Gedanken wie weggeblasen angesichts der schmerzenden Stelle an seiner Stirn und dem dämlichen Idioten der dafür verantwortlich war. Die Kiste, die Yamato trug, fand einen schnellen Weg zu Boden, als er sie halb abstellt, halb hinwarf und Taichi schubst. Der stolperte zurück in den Raum, weswegen Yamato erneut zu ihm aufschloss und ihn am Kragen packte. "Bist du jetzt vollkommen bescheuert?!"
Es wunderte ihn wenig, dass Taichi sich zur Wehr setzte und ihm nun einen Stoß verpasste, der ordentlich saß. Taichi war eben sehr viel athletischer als Yamato. Dennoch wollte der Musiker nicht klein beigeben und baute sich gefährlich vor seinem Kumpel auf. "Du legst es echt drauf an, oder?", fragte er leise und gefährlich, bevor seine Hände erneut einen Weg zu Taichis Kragen fanden.
Dass Sora nicht weit Bönen ihnen stand und alles vermutlich überhaupt nicht gut fand oder dass es nicht gut war, sich hier und jetzt zu prügeln war vergessen.
Eigentlich wusste Yamato auch nicht, genau wer tatsächlich vom Schubsen zum ersten Schlag ausgeholt hatte. Aber er wusste ziemlich genau, dass er nicht der erste sein würde der aufhören würde. Dazu war er gerade viel zu wütend auf Taichi und der ja offenbar genauso, wobei Yamato gerne mal wüsste wieso.
Keuchend versuchte Yamato die Oberhand in dieser Auseinandersetzung zu gewinnen, was früher eindeutig leichter gewesen war. Taichi war viel stärker als er geworden. Yamato prallte gegen einen weiteren Stapel Kisten, die er krachen mit sich zu Boden riss und Taichi, an dem er sich festhielt ebenfalls.
"Ah", fluchte Yamato nun doch, weil sein Ellenbogen gegen irgendetwas Harzes gestoßen war und mittlerweile auch seine Lippe schmerzhaft pochte.
Er ließ Taichis Shirt los, um nach seiner Lippe zu tasten und funkelte den Sportler direkt wütend an, als seine Finger bezeugten, dass er wohl blutete. "Du verdammter...", fauchte Yamato und brach ab, als er Taichis Gesicht sah, das ebenfalls nicht ganz unlädirt davon gekommen war. Auf seiner Wangen prangte eine rote Stelle, die hoffentlich eben so wehtat wie Yamatos Lippe.
Mit einem Stoß, dieses Mal allerdings weniger fest als vorher, schob er Taichi von sich runter.
"Du bist echt daneben, Yagami", fuhr er Taichi an und betastete dabei weiter seine Lippe.
Langsam wurde ihm auch wieder bewusst, wo er sich befand. Und vor allen, wer zuschaute. Doch er konnte ihr jetzt nicht in die Augen sehen, als richtete er den Blick auf den Boden. "Ich... Verschwinde. Ich muss ja zu einem Stand um mich von jedem Mädchen der Schule küssen zu lassen, weil das ganz bestimmt genau das ist, was ich lieber tun würde, als ein dämliche Fußballspiel zu gucken!" Seine Stimme machte wohl deutlich, wie daneben Taichi gelegen hatte. "Wie gut, dass du mich so gut kennst. Lass... Lass mich einfach in Ruhe, Taichi...", schloss Yamato an den Sportler und ging ein paar Schritte von ihm weg, bis er neben Sora stand. Immer noch war er nicht in der Lage, sie anzusehen. "Ich bring den Karton zu deinem Stand... Bleib einfach bei ihm, und guck, dass er spielen kann...", bat er Sora kaum hörbar. Denn das Letzte was er wollte war, dass Taichi mitbekam, dass er sich auch noch Sorgen machte. Zwar war Yamato nicht alleine Schuld, aber es hätte nicht dazu kommen dürfen! Nicht in dieser Situation, wo sie alle froh waren, einen Tag frei zu haben und es eigentlich wichtig war, dass gerade sie beide zusammen hielten. Und dann war da auch noch Taichis Schulter. Die Schuldgefühle kamen nun allerdings wirklich gewaltig zu spät...
Und deswegen blieb Yamato ja auch kaum was anderes übrig als das, was er früher schon am besten gekonnt hatte: Wortlos weggehen. Wobei er dieses Mal Sora wenigstens doch etwas zu wisperte. "Tut mir leid..."

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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Sep 21, 2018 11:30 pm

30. August
Sommerfest, 12:50 Uhr
Taichi & Yamato & Sora

Zwar glaubte Sora, dass Tais Antwort auf seine Schulter der Wahrheit entsprach, jedoch hörte sie nur zu deutlich heraus, dass er angefressen war. Die junge Frau war froh, dass der Fußballer damit beschäftigt war, ihr beim Aufsammeln der Anhänger zu helfen, ehe es noch weiter eskaliert wäre. Entgegen Soras Hoffnung setzte Taichi jedoch noch einen drauf. "Tai!", entkam es ihr fassungslos. Das hatte er gerade nicht wirklich gesagt, oder? Was war nur mit dem Brünetten los? Das konnte doch unmöglich sein ernst sein, immerhin kannte er Yamato doch schon lang genug, um zu wissen, dass der Blonde alles andere lieber täte, als die Kusskabine zu bedienen. Gerade wollte Sora noch etwas dazu sagen, als Yamato aber bereits schon zurück feuerte. Sie konnte verstehen, dass ihr Freund und Taichi angefressen waren, dennoch war sie ein Harmonie liebender Mensch und prompt wuchs das Gefühl der Sorge in ihr an. "Hey, jetzt hört doch bitte auf. Und zwar alle beide..", versuchte sie die beiden zu beschwichtigen und wechselte den Blick zwischen Taichi und Yamato hin und her. Doch auch Yamato raunte Sora an, was zwar erstmal wie ein Kloß im Magen saß, aber dann von ihr beiseite geschoben wurde, worauf sie Yamato die Kiste in die Hände drückte, damit sie den Lagerraum verlassen konnten.
Vorsichtig trug Sora auch eine Kiste und setzte ihren Weg in den Gang, Yamato folgend, fort. Hoffentlich hatte sich Taichi bis später beruhigt, was dieses Thema anging, sie musste unbedingt mit ihm in Ruhe darüber sprechen. Yamato konnte sie am Abend darauf noch einmal ansprechen. Zwiespalt in der Gruppe und gerade zwischen den Beiden war in der jetzigen Zeit mehr als ungünstig. Als Sora gerade überlegte, wie sie die Gespräche mit den Jungs angehen würde, wurde sie von Taichis Stimme unterbrochen, der ihnen etwas nach rief und dann etwas in ihre Richtung warf. Nur schwer konnte Sora erkennen, dass es sich um einen der Anhänger handelte, der zeitlupengleich auf Yamato zu flog und diesen im Gesicht traf. Erschrocken hielt Sora den Atem an und starrte ihren Freund an, der von jetzt auf gleich fuchsteufelswild wurde und den Karton beinah bei Seite pfefferte und auf Taichi zu stürmte. "Y..Yamato!", rief Sora dem Musiker nur hinterher, schaute schnell auf die Kiste in ihren Armen, ehe sie diese zügig auf Yamatos Karton auf dem Boden abstellte und zurück zum Lagerraum rannte. Yamatos tobende Stimme drang aus dem Raum heraus, bis sie endlich das Zimmer erreicht hatte und im Rahmen stehen blieb und fassungslos das Bild anstarrte, was sich vor ihr bot. Taichi ließ sich das natürlich nicht gefallen und setzte nach. Sofort merkte Sora, wie ihr von einem auf dem anderen Augenblick schlecht wurde. Das durfte nicht wahr sein. Das durfte nicht passieren, es durfte nicht schlimmer werden, sie musste etwas tun. "Yamato! Taichi! Hört auf, sofort..!", rief sie in den Raum hinein, in der Hoffnung, sie würde zu einem von Beiden durchdringen können, doch prallten ihre Worte an beiden jungen Männern ab. Stattdessen begannen die zwei Jungs, sich einen erbitterten Schlagabtausch zu liefern, bis sie sogar in die Kisten fielen. Wie erstarrt stand Sora da und konnte nicht anders, als zusehen. Irgendwie musste sie die Beiden doch auseinander bringen können. Dann setzte sie sich in Bewegung, versuchte, immer mal wieder, einen von Beiden am Arm zu greifen und irgendwie dazwischen zu gehen, wurde dabei aber bei der Prügelei immer wieder weg gestoßen, bis sie auch etwas unsanfter gegen die Wand zurück taumelte und neben der Türe stehen blieb. Mit Entsetzen sah sie auf die beiden Jungs hinab, die sich immer wieder mit den Fäusten ins Gesicht schlugen. Fassungslos stand Sora einfach nur da, hatte beide Hände vor ihren Mund gehoben und blickte die beiden Jungs mit sorgenvollem Blick an, welcher noch stärker wurde, als sie sah, dass Yamato eine aufgeschlagene Lippe hatte. Etwas neigte die junge Frau den Kopf und sah, dass Taichi auch eine rote und geschwollene Stelle im Gesicht hatte. Doch dann schien Yamato zumindest einen Rückzug zu machen und rappelte sich auf. Soras Blicke glitten immer wieder zwischen den beiden jungen Männern hin und her, nicht im Stande einen Laut von sich zu geben und dennoch absolut besorgt um beide. Erst, als Yamato neben ihr stehen blieb und einige Worte an sie richtete, heftete sie ihren Blick auf den blonden Musiker. Sie hörte seine Bitte und wusste sofort, dass er sich auch sogleich Sorgen um den Fußballer machte, da dieser ja eh lädiert war. Sie nickte auf seine Worte, als Zeichen, dass sie verstanden hatte. Leise und kaum hörbar schob er noch entschuldigende Worte nach, worauf Sora nicht wusste, wie sie reagieren sollte. Schnell griff sie in den Ärmel ihres Yukata und zog ein Stofftaschentuch hervor, welches sie Yamato in die Hand drückte. "Kümmer Dich bitte um Deine aufgeplatzte Lippe...", bat sie ihn noch, ehe sie sich von ihm abwendete und auf Taichi zuging, der immer noch auf dem Boden hockte. Vorsichtig hockte sie sich zu ihm und griff nach seinem Kinn, ihr Blick war ernst und etwas erfüllt von Wut. Wieso konnten die zwei Dickköpfe sich nicht einmal zusammenreißen. "Das sieht sehr geschwollen aus. Wir sollten ins Krankenzimmer gehen und ein Kühlpad für Dich holen, ehe es noch mehr anschwillt..", schlug die junge Frau vor und sah nun eher besorgt als wütend aus. Kurz ging Sora Taichi mit den Augen ab, es waren sonst keine sichtbaren Verletzungen auf den ersten Blick zu sehen. "Mit Deiner Schulter alles okay?", wollte sie dann besorgt wissen und reichte ihm die Hand, um ihm beim Aufstehen zu helfen.
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Kazuki Nishiya

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Sep 23, 2018 12:56 am

30. August
Sommerfest
12:30
Kazuki, Miki, Wataru, Yoshio & Rin (& Yamato)



Genau wie Kazuki erwartet hatte, sah Miki ihn vorwurfsvoll an. Der Fußballer war ein Teamspieler durch und durch und dass er generell nichts von Dingen wie Kussständen hielt, wusste Kazuki mittlerweile genauso gut. Der Rothaarige sah stirnrunzelnd auf, als Miki den gestrigen Abend ansprach. Er verstand nicht ganz, was der Sportler ihm damit sagen wollte. „Was hat das denn damit zu tun?“, fragte er daher etwas verständnislos.
Was der Sinn von so einem Kussstand war? Das war doch offensichtlich. Oder nicht? Gerade öffnete Kazuki den Mund, um seinen Standpunkt zu erklären, auch wenn er nicht glaubte, dass er bei einem seiner Freunde auf Verständnis stoßen würde, doch da wurde er prompt von Yoshio unterbrochen, was der Rothaarige so gar nicht von seinem sonst eher stillen Bandkollegen gewohnt war. Die Gesichtsausdrücke von Wataru und Miki sprachen allerdings dafür, dass es wohl besser so war.
Und auch Kazuki nickte nur zustimmend. Sie mussten wohl eine Lösung finden… Als Team. Sein Blick wanderte zu Miki. Sie beide waren so grundverschieden und trotzdem verstanden sie sich von anhieb gut und der Rothaarige genoss das irgendwie. Ob er sich das durch den Kussstand jetzt versaut hatte? Wohl eher damit, dass er als Einzelplayer unterwegs war und irgendwelche Entscheidungen traf.
Wataru unterbrach die Gedanken des Gitarristen, dessen Blick sich dann auf den Lilahaarigen richtete. Dann sah er zu Yoshio. „Klar“, stimmte er Wataru zu. Er wollte es sich nicht auch noch mit Yoshio verscherzen, Yamato würde sowieso den ganzen Abend nicht mehr mit ihm reden, doch konnte er dem Blonden und eben auch Yoshio so entgegenkommen. Und auch zeigen, dass… dass er seinen Fehler irgendwie eingestand. Ohne es direkt sagen zu müssen, verstand sich. Dann hielten sie die beiden einfach vom Kussstand fern. Auch, wenn das wohl viele Mädchen enttäuschen würde, da war Kazuki sich sicher.
„Hab ich wohl verdient“, grinste Kazuki wieder gewohnt selbstsicher. „Du bist der Beste, man! Nein, ihr seid die Besten. Das klingt nach `nem Plan.“ Etwas zu euphorisch blickte er zwischen seinen beiden Bandkollegen hin und her, ehe er Wataru noch breiter angrinste als zuvor schon. „Wusste doch, dass es kein total bescheuerter Plan war“, platzte es aus dem Rothaarigen heraus, ehe ihm wieder einfiel, dass er gerade bei allen Beteiligten auf ganz dünnem Eis lief. „Nächstes Mal sprech ich meine Ideen mit euch ab, versprochen.“ Verlegen kratzte er sich am Hinterkopf, um die Unsicherheit zu überspielen lachte er, warf aber einen flüchtigen, prüfenden Blick zu Miki.
Dieser fragte dann etwas, woran der Rothaarige bisher noch keinen einzigen Gedanken verschwendet hatte. Selbstverständlich würden sich nicht nur Mädchen anstellen, die das Zeug zum Topmodel hatten, dass wurde Kazuki jedoch erst klar, als er sich umblickte und plötzlich überall die unterschiedlichsten Leute erblickte. Bevor er antworten konnte, ergriff Wataru das Wort, worüber der Rothaarige auch sehr froh war, so merkten seine Freunde nicht, dass er keine Antwort darauf hatte. Das er in diesem Moment tatsächlich sprachlos war.
Er nickte eifrig, als Wataru meinte, dass sie die Leute wegschicken konnten, erstarrte aber, als die PR zur Sprache kam. Erst jetzt kam Kazuki so richtig in den Sinn, dass seine Idee doch nicht so genial war, wie er die ganze Zeit dachte. Doch hatte er es ihnen für die PR eingebrockt, also musste er wohl oder übel der sein, der für die gute PR sorgte. „Tja, dann muss ich wohl hinhalten“, meinte er beiläufig und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, dass er seine Idee selber gerade ziemlich bescheuert fand.
Ratlos sah er erst Miki und dann Wataru und Yoshio an. „Also, ich denke… so bis… Ich habe keine Ahnung.“ Er zuckte mit seinen Schultern. „Aber das können wir ja gemeinsam entscheiden“, schlug er vor, „als Band.“
Der Vorwurfsvolle Ton in der Stimme von Miki, ließ Kazuki innerlich zusammenzucken. „Verdammt, daran habe ich gar nicht gedacht“, gab Kazuki zu und schlug sich gegen die Stirn. Der Fußballer hatte am Vorabend erwähnt, dass sie ein Freundschaftsspiel hatten. „Sorry“, kam es ehrlich von dem Rothaarigen. „Vielleicht sehen wir uns danach?“ Nach dem ganzen Dilemma, dass der Gitarrist unabsichtlich zu verantworten hatte, konnte er einen ruhigen Ausklang des Tages mit Miki durchaus gebrauchen. Erwartungsvoll sah er den großgewachsenen Fußballer daher an. „Wir können auch nur über Fußball reden“, schlug er als Friedensangebot vor. „Oder ich halt einfach ganz mei-“, bevor er weitersprechen konnte, erblickte Kazuki Rin, ihre Managerin. „Oh shit.“ An diese hatte der Rothaarige nämlich überhaupt nicht gedacht, oder vielleicht doch, aber er hatte gehofft, dass sie von der ganzen Sache einfach nichts mitbekam.
Er schluckte schwer und musterte, die dunkelhaarige Frau, wie sie auf ihn und die anderen zukam. Wie gewöhnlich sprach sie direkt aus, was sie wollte und das war anscheinend Yamato, der dummerweise nicht anwesend war. Dank ihm… Und Kazuki wusste, dass sie sowieso nicht der größte Fan des Rothaarigen war. „Hey Rin“, begrüßte er ihre Managerin überschwänglich. „Gut siehst du aus“, grinste er sie an, um zu überspielen, dass hier gerade alles schief lief. Bevor er noch etwas Dummes sagen konnte, kam Wataru ihm glücklicherweise zuvor.
Rin war wirklich eine sehr attraktive Frau und normalerweise wurde Kazuki bei solchen Frauen schwach und dass tat er bei seiner Managerin auch, nur eben auf eine andere Art und Weise. Sie war irgendwie so… so kalt. Wenn nicht sogar gruselig.
Und besonders ihm gegenüber zeigte die Dunkelhaarige oft die kalte Schulter.
Genau in dem Moment, als er hoffte, dass sie den Stand einfach übersah, blickte sie hinter sie und ihre Augen strahlten bereits die Wut aus, die Kazuki erwartet hatte. „Also, das kann ich erklären“, begann er. Er war sich sicher, dass sie gleich platzen würde, ihm an die Gurgel gehen würde, doch plötzlich schien sie sich wieder zu entspannen und sie schien ihn gar nicht gehört zu haben, oder ignorierte ihn einfach, was auch nicht ungewöhnlich war. Statt auf den Stand einzugehen, hakte sie einfach wieder nach, wo Yamato steckte. Erleichtert, aber dennoch verwundert, atmete der Rothaarige auf.
„Ausrichten müssen wir ihm wohl nichts mehr“, meinte Kazuki und deutete hinter Rin, als er Yamato genau auf sie zukommen sah. Und dieser sah noch wütender aus, als zu dem Augenblick, als er zuvor gegangen war. Die aufgeplatzte Lippe war auch neu. „Alter, was ist dir denn passiert?“, fragte er daher mit großen Augen nach und ging einen Schritt auf ihr Bandleader zu, dabei vergaß er, dass Yamato mit ihm wahrscheinlich am aller wenigsten darüber reden wollte.

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Taichi Yagami

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Sep 23, 2018 9:02 pm

30. August
Sommerfest, 12:50 Uhr
Taichi & Yamato & Sora

Taichis Augen weiteten sich erschrocken, als der Anhänger Yamato im Gesicht traf. Er war zwar wirklich wütend und genervt, aber das hatte er nicht gewollt. Schließlich hätte das Teil ihn auch im Auge treffen können. Andererseits hatte Yamato auch einen kleinen Denkzettel verdient, was der Sänger natürlich anders sah. Der ging gleich auf ihn zu, stieß ihn vor die Brust und hatte nichts Besseres zu tun, als ihn erneut zu beleidigen.
„Reg dich ab! Du hast nicht mal ´ne kleine Schramme“, fuhr Tai ihn an und stieß den anderen wieder ein Stückchen von sich, der ihn jedoch am Kragen packte. Taichi sah rot. Wenn der Blonde sich streiten wollte, konnte der das haben.
„Und was ist mit dir?“, fragte der Sportler ebenso leise und drohend. „Du machst auch nicht gerade den Eindruck, als wärst du auf Frieden aus. Solltest du nicht lieber aufpassen? Du willst doch nicht deinem guten Ruf schaden oder dem deiner Band.“
Dass er es mit solchen Bemerkungen nur schlimmer machte, war ihm durchaus bewusst. Yamato war nicht der einzige, bei dem sich in den letzten Minuten einiges an Aggressionen angestaut hatten, die nun abgebaut werden wollten. Wütend löste Tai Yamatos Hände von seinem Kragen, stieß ihn von sich und holte zum Schlag aus, als Matt sich ihn wieder näherte. Es war beinahe wie früher, nur dass sie keine Elf mehr waren und dass Yamato ihm nun deutlich unterlegen war. Was jedoch nicht hieß, dass er zimperlich mit Taichi war. Ein Schlag gab den nächsten. Sora, die verzweifelt versuchte, sie voneinander zu trennen, ignorierten sie dabei vollkommen. Yamato drängte ihn während der Prügelei zurück in den Raum. Sie stießen gegen die Kisten, die krachend zu Boden polterten, die beiden Jungs direkt hinterher. Taichis Faust traf mit voller Wucht Matts Lippe und Yamatos Faust landete dafür ebenso schmerzhaft in seinem Gesicht. Der Musiker sah wirklich nicht danach aus, doch er hatte ziemlich viel Kraft in den Fäusten. Ein Hauch von schlechtem Gewissen überkam dem Fußballer, als er die blutige Lippe seines besten Freundes sah. Doch das wollte er sich natürlich nicht anmerken lassen.
„Und du bist selbstverständlich so viel besser als ich, Ishida“, murrte er sich, während er sich die schmerzende Wange hielt. Als ob er allein an dieser Prügelei Schuld wäre. Hätte Yamato noch ein bisschen stärker zugeschlagen, hätte er ihm vermutlich auch den einen oder anderen Zahn ausgeschlagen. Viel hatte auf jeden Fall nicht mehr dazu gefehlt.
„Sieh einfach zu, dass du Land gewinnst. Und keine Sorge wegen der Lippe. Den Mädchen wird’s bestimmt gefallen. Das macht dich ohnehin nur noch beliebter. Euer Stand wird ein Riesenerfolg.“
Yamato antwortete darauf nichts, was wahrscheinlich sogar das Klügste war. Taichi sah, dass er Sora etwas zuflüsterte, aber das interessierte ihn kaum. Er schaute Yamato auch nicht nach, als der den Raum verließ. Am liebsten wäre er auch Sora ausgewichen, doch die zwang ihn, sie anzusehen, indem sie sein Gesicht zu sich drehte und ihn mit einer unerträglichen Mischung aus Sorge und Fassungslosigkeit anschaute.
„Mir geht’s gut. Als ob dein feiner Freund mir ernsthaft wehtun könnte. Da gehört schon mehr zu“, brummte er und rappelte sich auf. Er seufzte leise. Er wollte Yamato wirklich nicht vor Sora schlecht machen.
„Es tut mir Leid… das… das alles eben“, stammelte er leise. Streit mit seinen Freunden war wirklich das Letzte, das er wollte. „Ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte…“ Schulterzuckend und schuldbewusst schaute er Sora an. Eigentlich war sie Streitereien zwischen den Jungs ja gewohnt, aber so geprügelt hatten sie sich schon seit Jahren nicht mehr. Das hätte nun wirklich nicht sein müssen.
„Mit meiner Schulter ist auch alles in Ordnung. Hör bitte au, dir deswegen Sorgen zu machen, okay?“ Tai lächelte Sora beruhigend an, während er sich seine Klamotten richtete. Dass das nicht ganz der Wahrheit entsprach, musste sie nicht wissen. Sein Gesicht fühlte sich an, als würde es doppelt so dick werden und seine Schulter brannte wie Feuer. Er sollte sich schonen, hatte der Arzt gesagt. Eine Prügelei hatte er damit gewiss nicht gemeint.
„Es tut mir wirklich Leid, dass das passiert ist. Kümmere dich bitte um Yamato. Verzeih mir, was ich alles gesagt habe. Wir wissen beide, wie sehr er diesen Stand vermutlich hasst. Du bist die einzige, die er küssen möchte… also, ich muss langsam los. Vielleicht finde ich ja noch jemanden, der zum Spiel kommen kann. Bis später.“
Mit diesen Worten klemmte er sich seinen Fußball unter den Arm und eilte davon, direkt zu den Toiletten. Er zog sich Trainingsjacke und Shirt aus und betrachtete seine Schulter im Spiegel. Er atmete erleichtert aus. Die Wunde war nicht wieder aufgegangen und sah auch sonst vollkommen in Ordnung aus. Wenigstens das war halb so schlimm. Anders als sein schlechtes Gewissen. Bei Gelegenheit musste er sich bei Yamato entschuldigen. Auch wenn er sich sein Verhalten selbst kaum erklären konnte.
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Sep 23, 2018 11:15 pm

30. August
Sommerfest
12:50
Kazuki, Miki, Wataru, Yoshio & Rin & Yamato

Kaum, dass Yamato auf wieder etwas Abstand zwischen Taichi und sich gebracht hatte, dämmerte ihm so langsam, was er getan hatte. Und ein mehr als ungutes Gefühl machte sich in seinem Magen breit.
Wie hatte er sich einfach mit Taichi prügeln können? Er war sogar derjenige gewesen, der den Sportler zum Arzt gebracht hatte, damit seine Schulter untersucht wurde. Er wusste, dass Taichi immer noch angeschlagen sein musste. Verdammt! Yamato hoffte nur, dass es der Schulter nicht seinetwegen wieder schlechter ging!
Und natürlich war e gerade nicht angebracht, sich zu streiten. Sie waren ein funktionierendes Team, eine Einheit und sie hatten irgendwie Verantwortung für die anderen. Wie konnte er sich in so einer Situation zu etwas so Dämlichen hinreißen lassen? Früher war ihnen das ständig passiert, aber jetzt doch nicht mehr! Jetzt waren sie darüber hinweg, hatte Yamato gedacht.... Und eindeutig falsch gelegen. Denn die Prügelei war von beiden ausgegangen. Er konnte aber auf jeden Fall von sich behaupten, dass er sich schämte..
Dass Sora diesen Moment miterlebt hatte, machte es überhaupt nicht mehr besser. Im Gegenteil! Was dachte sie jetzt nur von ihm? Hatte er nicht genau deswegen gedacht, sie würde sich nicht für ihn interessieren können, weil sie auch seine schlechten Seiten von früher kannte? Dann war es sicher für sie ein Schock gewesen, dass er sich kein bisschen geändert hatte.
Dass sie nicht mehr viel zu ihm sagte, außer dass er sich um seine Lippe kümmern sollte, war vermutlich auch kein gutes Zeichen. Yamato konnte erneut spüren, wie ein ungutes Gefühl in ihm aufstieg. War sie wütend auf ihn? Enttäuscht? Verängstigt? Er hatte keine Lust, wie er Sora gerade einschätzen sollte. Früher hatte sie ihn nicht für sein Verhalten verurteilt und ihn ziehen lassen, wenn er Zeit für sich gebraucht hatte. Aber heute war sie seine Freundin und Yamato konnte die Situation deswegen nicht einordnen.
Dass Taichi währenddessen auch noch weiter mit nervigen Kommentaren um sich warf half auch kein bisschen. Stattdessen presste sich Yamato das Taschentuch auf die Lippen, was höllisch wehtat und wandte der Szenerie den Rücken zu. Besser, er verschwand von hier, bevor er noch mehr anrichtete...

Natürlich musste er erstmal über den halben Schulhof um die beiden Kartons an Soras Stand abzuliefern. Und ihm war bewusst, dass der ein oder andere ihm verwundert nach schaute. Am Stand wurde er dann auch noch darauf hingewiesen, dass er blutete. Ja vielen Dank auch für diese schlaue Bemerkung...
Am liebsten würde sich der Musiker nun verkriechen. Aber das ging eben nicht. Er hatte einen Stand zu besetzen... Zumindest musste er zurück.
Auf dem Weg dorthin, drückte er das Taschentuch weiter gegen seine Lippe, was wirklich extrem wehtat. Als Kind hatte Taichi nicht so fest zugeschlagen. Und plötzlich fiel Yamato auch wieder ein, dass seine Haare ja auch zerstört waren. Grandios! So sollte er sich in der Öffentlichkeit zeigen. Er musste aussehen wie einer dieser Skandal Musiker, die sich betranken und prügelten.
Dass er wirklich kein gutes Bild abgab, wurde ihm doppelt klar, als Kazuki, den er schon von Weitem gesehen hatte, sich von der Gruppe löste und auf ihn zukam um in Erfahrung zu bringen, was geschehen war.
"Jemand hat mich heute mehr genervt als du, das ist passiert...", raunte er den anderen an, nur um sich gleich noch schlechter zu fühlen. "Ist schon okay...", fügte er dann ruhiger hinzu, weil es gar nichts brachte bei Kazuki da weiter zu machen, wo er bei Taichi aufgehört hatte. Nur wollte er auch nicht rumerzählen, mit wem er an einander geraten war... "Muss ich wirklich an diesen Stand?", erkundigte er sich und betrachtete die Menschenansammlung davor. "Ich sehe beschissen aus..." Es war keine Frage, sondern eine Feststellung auch ohne, dass Yamato sich selbst gesehen hat. "Und so fühl ich mich auch... Das kann keine wollen...", fügte er hinzu und deutete auf seine Lippe. Er berühte sie um zu checken, ob sie noch blutete und zuckte leicht zusammen bei der Berührung.
Dann sah er über Kazukis Schulter hinweg und erstarrte. Eigentlich hatte er dort nur die restliche Band erwartet. Aber die Gruppe war gewachsen. Ausgerechnet einer aus Taichis Mannschaft stand dort... Und Rin. Verdammt! Was machte die denn hier? Yamatos Augen wurden weiter und er hoffte, dass sie ihm nicht gleich den Kopf abreißen würde.
"Hey Rin...", grüßte er sie so lässig wie möglich und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, dass er sich nicht wohl in seiner Haut fühlte.

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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Sep 23, 2018 11:54 pm

30. August
Sommerfest, 12:50 Uhr
Taichi & Sora

Natürlich folgte von Taichi noch ein bissiger Kommentar, als Sora sich sein Gesicht genauer ansah. Verstehen konnte sie es schon, immerhin hatten die Zwei gerade eine Prügelei hinter sich, dennoch blendete sie diesen Kommentar über Yamato einfach aus. Es brachte nun nichts, Taichi eine Moralpredigt zu halten, außerdem war es wichtiger, dass er sich versorgen ließ. Das eine Entschuldigung folgte, damit hatte Sora nicht gerechnet. Zumindest nicht so schnell. Ein kurzes Lächeln zeigte sich auf ihren Lippen. "Ihr seid zwei Dickschädel, das wart ihr eben einfach schon immer..", entgegnete sie daher verständnisvoll und erhob sich zusammen mit dem Strubbelkopf.
Taichi versicherte auf Soras Nachfrage über den Zustand seiner Schulter, dass alles in Ordnung sei, worauf die Augenbraue der jungen Frau kurz nach oben zuckte. Vielleicht fühlte es sich für den Moment in Ordnung an, aber was, wenn doch etwas passiert war? Er sollte definitiv einen Blick von einem Arzt drauf werfen lassen, befand die junge Frau.
Eine erneute Entschuldigung seitens Taichi erfolgte, ehe er fluchtartig den Lagerraum verließ und sie zu Yamato schickte. Verdutzt stand Sora für einen Augenblick da und sah Taichi hinterher. Das konnte nicht sein Ernst sein?
Kurz schüttelte Sora den Kopf, um wieder selbst zur Besinnung zu kommen und dann eilte sie dem Sportler hinterher. Als sie um die Ecke bog, sah sie noch, wie er in die Herrentoilette verschwand. Ruhig setzte sie ihren Weg fort und wartete vor den Sanitäranlagen auf ihren besten Freund.
Ihr Blick glitt aus dem Fenster hinaus auf den Schulhof, auf dem das Sommerfest in vollem Gange war. Hoffentlich würde ihr Mitschüler Verständnis haben, dass sie noch ein wenig Zeit brauchte, ehe sie wieder zurück zum Stand kam. Sofort kehrte auch die Sorge über Yamato zurück. Wie konnte das bloß nur so sehr eskalieren zwischen den beiden Jungs? Natürlich war Yamatos Stimmung schon extrem angekratzt, weil er nicht begeistert über seinen Stand war, wieso Taichi heute so in Laune war, jemanden zu Necken, wusste Sora allerdings nicht. Hoffentlich war bei dem Anführer der Digiritter alles in Ordnung. Mit Sicherheit würde sich die Schulter des Sportlers nach dieser Eskalation wieder melden.
Sora entglitt ein Seufzer. Hoffentlich ließen die beiden Jungs mit sich reden. Aber nun musste sie Taichi erstmal dazu bringen, dass er sich zumindest sein Gesicht vom Arzt ansehen lassen würde. Nicht, dass er eine Gehirnerschütterung oder Ähnliches hätte.
Eine Weile blieb die junge Frau also auf dem Gang stehen und wartete darauf, dass der Fußballer den Raum wieder verlassen würde. Nach einer Weile hörte Sora, wie die Türe hinter ihr auf ging, was sie dazu bewegte, sich langsam umzudrehen. Mit einem ruhigen Blick sah sie ihren besten Freund an. "Taichi Yagami. Du solltest mich doch langsam gut genug kennen.", rügte sie ihn und musste etwas schmunzeln, während sie dabei leicht den Kopf schüttelte und auf ihn zu trat. "Ich bringe Dich jetzt zum Sanitäter, ob Du willst oder nicht. Zumindest Dein Gesicht sollte er sich mal ansehen.", sagte Sora und umgriff einfach Taichis Arm, der ihr am nächsten war, um ihn dann mit sich zu ziehen.
Kurz glitt ihr Blick zu dem überrumpelten Mitschüler, den sie mit sich zog, ehe sie sofort weiter ansetzte: "Du glaubst doch wirklich nicht, dass ich mich nach dieser Aktion von euch beiden jetzt ruhig an meinen Stand setze." Zum Glück war der Sanitäter nicht weit von ihnen entfernt, sodass sie diesen schnell erreichten. Auch wenn Taichi beteuerte, dass es ihm gut ginge, so konnte Sora ihn jetzt nicht einfach so ziehen lassen. Während Tai also beim Sanitäter war, unternahm die junge Frau einen kurzen Ausflug zu den nahe gelegenen Getränkeautomaten und holte sich und Taichi jeweils eine Dose Tee. Als die Türe das nächste Mal aufging, kam der Brünette wieder raus auf den Gang, wo Sora bereits auf ihn wartete. Erleichtert stellte sie fest, dass er zumindest ein Kühlpack vom Arzt erhalten hatte für seine geschwollene Wange. "Was sagt der Arzt?", wollte sie von ihm wissen, während sie ihm eine der Dosen entgegen hielt.
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Daisuke Motomiya

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mo Sep 24, 2018 7:46 am

30. August
Sommerfest
12:30
Daisuke, Hanami, Kyoko & Tomiko


Daisuke warf der Brünetten einen Versöhnungsluftkuss zu, als er den gespielt beleidigten Gesichtsausdruck bemerkte. „Ein bisschen Spaß muss sein!“ War es denn wirklich so schlimm, als Mädchen so verfressen zu gelten? In Hanamis Fall scheinbar schon. Aber das hinderte Daisuke nichtsdestotrotz nicht daran, sie ein bisschen aufzuziehen. Es war wirklich süß, wie sie sich aufregte, auch wenn es zum Teil nur gespielt war.
Währenddessen kriegte sich Demiveemon gar nicht mehr ein. Jetzt fiel auch noch das Wort Pyjamaparty. Wenn das so weiter ging, konnte sich Daisuke bald ganz von seinem Digimonpartner lossagen. „Sind Pyjamapartys bei Mädchen immer so wie in Filmen mit Kissenschlacht und so was?“, fragte es mit glitzernden Augen sehr interessiert.
Der Fußballer wusste, dass er die Antwort nicht hören wollte, was gegen ihn sprach. Wieso musste Demiveemon sowas nur fragen und ausführlich wissen? Normalerweise machte dem Schüler es ja nichts aus, schließlich wusste er, dass er seine Macken hatte. Trotzdem verletzte es ihn komischerweise, es so aus Hanamis Mund zu hören, nicht perfekt zu sein. „Ach, ich denke, deine Eltern wären bestimmt auch von Daisuke ganz verzaubert“, unterstütze das blaue Wesen seinen menschlichen Partner. Gerührt sah Daisuke Demiveemon an. Er hatte seinen Partner noch nicht ganz verloren, es stand noch voll und ganz hinter ihm. Doch das folgende sollten seine Glücksgefühle wieder etwas dämpfen. „Wenn er meistens nicht zu faul wäre und so ein großes Mundwerk dafür hätte, kann er sich schon sehr benehmen und einen vorzüglichen Eindruck hinterlassen“, plauderte Demiveemon fröhlich vor sich hin. „Hey, bist du jetzt auf meiner Seite oder nicht?“, warf der Rotschopf motzend ein und schob die Unterlippe gespielt beleidigt vor. Er wusste, dass er es manchmal wirklich nicht so hatte, wie Hanami die ganze Zeit sich von der besten Seite zu zeigen, aber es musste jetzt nicht sein, Daisuke noch schlechter dastehen zu lassen als er es sowieso schon tat. „Aber wenigstens bin ich cool und witzig... das ist doch schon mal was“, fügte er dann noch stolz hinzu und winkte damit Hanamis Entschuldigung ab. Dann musste er die brünette Mitschülerin mit großen Augen ansehen. Hatte er sich gerade verhört, oder hat Hanami wirklich gesagt, dass er dennoch zu gut für Hikari war? Hanamis überraschten Blick nach zu urteilen schienen die Worte wirklich gefallen zu sein. Woher kam das denn? Aus ihrem Unterbewusstsein? Wobei er es schon etwas nachvollziehen konnte... vielleicht hatte sie Angst ihn zu sehr verletzt zu haben, und abgesehen davon war sie ja nicht gerade der sonderlich von Kari begeistert. Doch das Einzige, was bei dieser Theorie störte war die Tatsache, dass sie ebenso verwundert über ihre Wortwahl war. „Äh... danke, das schmeichelt mir doch ganz schön“, antwortete er perplex, und als eine kurze Stille eintrat, konnte sich Demiveemon sich wieder einen blöden Spruch nicht verkneifen: „Davis, Mund zu, es zieht!“ Mit zusammengekniffen Augen sieht der Sportler sein Digimon an. „Wie war das gleich nochmal mit dem artig sein und großes Mundwerk?“ Die beiden hatten zuhause auf jeden Fall ein kleines Hühnchen zu rupfen. Dann wendete er sich wieder an Hanami. „Vielen Dank auch, dass du mir hilfst. Ich weiß, es muss schwer sein, die ganze Zeit über sie zu reden.“
Kurz drauf konnte Hanami wohl nicht glauben, was sie eben von Daisuke hörte. War es ein Fehler gewesen zu sagen, sie sei süß? Wobei, somit waren die beiden nun auch quitt, schließlich hat die Brünette zuvor schon etwas verwirrendes gesagt. Hanami schien allerdings nicht so lange darüber nachzudenken und ging gleich in Sticheleien über, die sogar funktionierten. "Was soll das denn bitte heißen?", fragte Davis erschrocken. "Meine Komplimente sind mindestens genauso gut wie von jemand anderem. Wenn nicht sogar besser", konterte er mit leicht eingebildeter Grimasse und prustete kurz danach los.
Entsetzt starrte Demiveemon mit offenem Mund zu Hanami hoch, als es erfuhr, dass man gar nicht so viel essen durfte. Und die Themen klangen auch nicht wirklich interessant, da musste Daisuke seiner Mitschülerin zustimmen. Zumal der Digiritter und sein Partner in den Bereichen nicht sonderlich bewandert waren. „Ja aber... das macht mich jetzt schon traurig mit dem Essen... wieso nennt man es denn dann Dinner wenn es kaum was zu mampfen gibt“, nörgelte das kleine blaue Wesen daraufhin los und begann zu schmollen.
Hanami war heute wirklich in ihrem Element. Wenn man nichts genaueres über den Plan, Takeru und Hanami auseinanderzubringen, wusste, konnte man wirklich meinen, dass es heute ein richtig echtes Date war. Verlegen und etwas peinlich berührt schielte Daisuke zu seiner Mitschülerin, als diese ihn in bittersüßen Stimme Daidai nannte. Doch er ließ es ihr durchgehen und öffnete wie befohlen brav den Mund und aß das aufgespießte Oktopusbällchen. Schon der erste Bissen ließ ihn das Wasser im Mund zusammenlaufen. „Verdammt, die sind vorzüglich“, gestand der Rotschopf mit leuchtenden Augen.
„Wir versuchen, es zu vermeiden, während der Schulzeit zu fehlen. Keine Sorge“, versuchte Daisuke die leicht hysterische Brünette zu beruhigen. Und selbst wenn sie mal während der Schulzeit fehlen sollten, Hanami würde es schon ohne ihren Takeru überleben, daran glaubte Davis stark. Doch sagen würde er es natürlich nicht. So gut kannte Daisuke Hanami schon, dass er wusste, was er wann zu sagen hatte. Doch bei der nächsten Aussage stellte sie den Fußballer wieder etwas auf die Probe. „Na, das wollen wir doch mal sehen“, stichelte Daisuke verschwörerisch zurück.
Dann schlich sich wieder ein Lächeln auf Daisukes Gesicht, als er mitbekam, wie begeistert Hanami auch von Dodomon war. Jedenfalls begeisterter als sie nach Sora fragte, was auch verständlich war. Es zeigte Davis auch, dass Hanami noch sehr viel lernen würde in den nächsten Wochen. „Sora ist ebenfalls eine Digiritterin und war mit Takeru, Taichi, Matt und Kari eine der ersten, die in der Digiwelt Abenteuer erlebt haben“, klärte Daisuke seine Mitschülerin schnell auf.

Davis konnte es Kyoko nicht verübeln, dass sie dagegen war, die Digimon spielen zu lassen und Hanami und ihm nicht zur Last fallen wollte, indem sie ihnen ihr Digimon aufdrückte. „Tut mir leid, Demiveemon, aber da musst du dich wohl noch etwas gedulden“, tröstete Daisuke daher sein Digimon, dass etwas enttäuscht zu sein schien. „Wir können auf jeden Fall nachher ja nochmal darüber schreiben wie wir es machen. Aber dann bringe erst mal deine Schicht zu Ende, ist ja nicht mehr lang und schaut euch ein bisschen um“, wendete er sich dann an die Rothaarige.
Nach einem kurzen Moment der Stille trat plötzlich jemand weiteres an den Stand heran. Es war ein blondes Mädchen, das einen verzweifelten Blick auf ihrem Gesicht hatte, der scheinbar daher rührte, dass sie für ihren Stand kein Tropfen Wasser aus dem Schlauch bekam. Daisuke konnte sie im ersten Moment nicht sofort zuordnen, stellte dann aber doch noch fest, dass sie ebenfalls zu den neuen Digirittern gehörte. „Oh hey“, begrüßte er sie und überlegte, was der Schlauch für ein Problem haben könnte während die Blondine sich vorerst von Kyoko verarzten ließ.
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Hayato Kawasaki

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Sep 26, 2018 3:42 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Shōta & Hayato



Erleichtert seufzte Hayato innerlich auf, sich durchgerungen zu haben, auf Shōta zuzugehen. Er konnte vor Glück sogar jubeln, als er hörte, dass sein Mitschüler tatsächlich alleine unterwegs war. Wobei es natürlich nicht schön war, dass Kenshin keine Zeit hatte, doch dem Rotschopf sollte es trotzdem einfach nur recht sein. Denn somit würde es wieder ein toller Tag werden. Mit Shōta machte alles gleich viel mehr Spaß. Selbst die Lernstunden in Bio, auch wenn die Themen manchmal etwas trocken waren. Hayato eiferte trotzdem immer der nächste Lernstunde mit dem Brillenträger entgegen. Doch dann musste er sein Gegenüber überrascht ansehen. Es schmeichelte den Schüler wirklich, dass Shōta so rücksichtsvoll war und ihm nicht zur Last fallen und den Spaß verderben wollte, weil der Brillenträger den halben Tag arbeiten musste. Das war echt zu süß und lieb. „Ach, du hättest ruhig fragen können. Von meinen Freunden hatte heute auch keiner Zeit für mich“, erklärte Hayato. Ihm entging nicht, dass sein Mitschüler wie er selbst nervös zu sein schien. „Mir hätte es nichts ausgemacht, auf dich zu warten.“ Es war schon komisch, wenn man so darüber nachdachte. Sie verbrachten in letzter Zeit so viel Zeit wie möglich miteinander und trotzdem waren sie teilweise noch ziemlich unsicher.
Dann schlich sich ein Grinsen auf sein Gesicht. Was wäre Shōta nur ohne seinen Kaffee? „Sehr gut, das freut mich. Dann lass uns deinen Kaffee und etwas zu Essen besorgen.“

Glücklich lief Hayato neben dem Brillenträger her Richtung Maid-Café. Als der Rothaarige die Dekorationen an der Klassenzimmertür und im Raum erblickte, werden alte Erinnerungen wach. Er war schon lange nicht mehr in einem Maid-Café gewesen. Zwei hochmotivierte Kellnerinnen, deren Kleider nicht schlecht aussahen, begleiteten die beiden Jungs zu einem Zweiertisch und plötzlich fühlte es sich irgendwie wie ein Date an. Hayato merkte, wie ihm bei dem Gedanken die Wangen anfingen zu glühen und sein Herz etwas schneller schlug. Was hatte das zu bedeuten? Klar, er mochte den Brillenträger schon sehr, aber es fühlte sich an als wäre da noch mehr.
Hayato schob den Gedanken beiseite, als Shōta ihm eine Frage stellte und fies kicherte. Ob er solche Cafés öfter besuchte? Ohje, wollte Shōta damit jetzt etwas andeuten? Was meinte er damit? Und wieso kicherte er dazu so fies? Hoffentlich hatte er nun kein komisches Bild von dem Sportler, zum Beispiel dass er total scharf auf die Maids war und sie nur deswegen hier waren. Das war absolut nicht der Fall. Das war Hayato jetzt irgendwie peinlich. „Ähm, normalerweise bin ich weniger in Maid-Cafés unterwegs. Das wir heute hier sind ist mehr oder weniger Zufall, weil hier nicht ganz so viel los ist wie draußen an den Essständen“, erklärte Hayato verlegen, musste aber auch schüchtern gestehen: „Wobei ich schon sagen muss, dass die Mädels irgendwie süß in ihren Kostümen aussehen. Würde gerne wissen, wer die Outfits ausgesucht hat. Wie sieht es bei dir aus? Bist du öfter in Maid-Cafés? Wie findest du es hier?“ Bei den Fragen musste sich der rothaarige Schüler etwas zusammenreißen, nicht zu neugierig zu klingen. Doch Hayato musste es unbedingt wissen, denn irgendwie hatte er das Gefühl, dass sein Gegenüber nicht so ganz überzeugt von den ganzen Maids war. Allein, dass er es vorhin so ausdrücklich erwähnt hatte, wenn Hayato gerne ein paar Maids sehen wolle, könnten sie ja ins Café gehen, machte den Sportler plötzlich stutzig. Jetzt ganz ruhig Hayato, was ist denn schon wieder mit dir los? Reagier doch nicht gleich wieder so über, versuchte sich der Rotschopf zu beruhigen. Hoffentlich ließ die Bedienung nicht zu lange auf sich warten, um die Bestellung aufzunehmen.
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Taichi Yagami

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Sep 30, 2018 11:09 pm

30. August
Sommerfest, 12:50 Uhr
Taichi & Sora

Langsam zog Taichi sich wieder an. Er war wirklich froh, dass seine Wunde nicht wieder aufgeplatzt war. Das konnte er nun wirklich nicht gebrauchen. Hoffentlich ließ der Schmerz schnell wieder nach, er hatte keine Lust, dem Spiel von der Bank aus zu zusehen. Auf dieses Fußballspiel hatte er sich schließlich die ganze Zeit gefreut. Beim Blick in den Spiegel fragte er sich allerdings schon, ob man ihn überhaupt auf den Platz ließ. Miki würde garantiert nicht begeistert sein und so oft, wie er in letzter Zeit bei KOD rumhing, konnte Tai sich vermutlich auch jegliche Erklärungen und Schuldzuweisungen Yamato gegenüber sparen. Sein geschwollenes Gesicht würde für Aufsehen bei der Mannschaft sorgen und das bestimmt nicht im positiven Sinne. Das Gesicht würde spätestens am nächsten Tag richtig blau sein. Das und Yamatos verletzte Lippe nur, weil er seine vorlaute Klappe einmal mehr nicht hatte halten können. Er verstand ja selbst nicht, warum er den Musiker so sehr hatte reizen müssen. Angespannt waren sie schließlich alle in letzter Zeit, aber niemand fing deswegen eine Prügelei an. Er würde sich später unbedingt bei dem Blonden entschuldigen müssen. Sofern der überhaupt mit sich reden ließ.
Seufzend spritzte Taichi sich noch etwas Wasser ins Gesicht, ehe er die Herrentoilette wieder verließ und dabei Sora direkt in die Arme lief. „Du lässt wirklich nie locker, oder? Solltest du dich nicht lieber um deinen Freund kümmern? Mir geht es bestens, Sora“, murrte er und wollte sich an seiner besten Freundin vorbei drängen, die jedoch kurzerhand nach seinem Arm griff und ihn mit sich zog.
„Doch, um ehrlich zu sein habe ich das geglaubt. War wohl ziemlich dumm von mir.“ Er hätte es wissen müssen, dass Sora die Sache nicht einfach auf sich beruhen ließ, nur weil er sich möglichst schnell aus dem Staub hatte machen wollen. Es überraschte Taichi eigentlich nicht wirklich, dass sie ihn schnurstracks zum Sanitäter zerrte, wie er schnell bemerkte. „Widerrede ist zwecklos, oder?“, fragte er, bevor er das Arztzimmer betrat. Besser war, wenn er sich einfach fügte, denn an Sora kam er ohnehin nicht vorbei. Und bevor sie ihm noch irgendwelche Vorträge hielt, wie wichtig es wäre, dass er sich untersuchen ließ, gab er lieber freiwillig nach. In letzter Zeit hatte er sich sowas auch wirklich oft genug anhören müssen.
Mehr als ein Kühlpad für sein Gesicht und ein paar vorwurfsvolle Worte bekam er vom Arzt nicht, schließlich war ja auch nichts Ernsteres passiert, außer eine geschwollene Wange und ein gewaltig großes schlechtes Gewissen. Seine Schulter erwähnte er mal wieder nicht, aber die tat ja auch nur etwas weh. Seine größte Angst war, dass der Arzt ihm verbieten würde zu spielen und das wollte Taichi auf keinen Fall. Schließlich war das Spiel der erste Lichtblick seit Langem. Zum Glück schien Sora beim Anblick des Kühlpads beruhigt zu sein, als er nach kurzer Zeit das Zimmer wieder verließ.
„Er meinte nur, ich solle meine überschüssige Energie lieber beim Fußball nutzen und nicht beim Boxen. Es ist nichts gebrochen, aber noch mehr anschwellen und blau wird es bestimmt. Yamato schlägt inzwischen härter zu als damals mit Elf…“, antwortete er Sora schulterzuckend und nahm ihr dankend die Dose Tee ab, die sie ihm reichte. Er ging hinüber zum Fenster und stützte sich auf dem Fensterbrett ab.
„Ich weiß nicht, warum ich so ausgerastet bin, Sora. Vielleicht, weil wir in der Digiwelt keinen Schritt weiter kommen. Da ist vermutlich jeder mit den Nerven am Ende…“ Das war nur eine schwache Entschuldigung für eine Prügelei zwischen Freunden. Yamato und er waren ein Team und Streitigkeiten konnten sie gerade wirklich nicht gebrauchen. Sie funktionierten unter diesen Umständen einfach nicht. Tai kam sich gerade wirklich wie der Idiot vor, als den Yamato ihn ständig bezeichnete. „Ich werde mich später bei ihm entschuldigen, Sora. Versprochen“, sagte er und trank einen großen Schluck von seinem Tee. Er hoffte nur, dass Yamato die Entschuldigung dann auch annahm. Er konnte schließlich genauso dickköpfig sein wie Taichi.
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Iori Hida

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Okt 03, 2018 1:53 pm

30. August
Sommerfest
12:35 Uhr
Iori & Meiko

Als der junge Digiritter wieder zu Meiko kam um ihr den Tee zu bringen wurde er von ihr gefragt, ob er etwas gewonnen hätte.
Dass er sich zwei lose gekauft hat, hatte er völlig vergessen. „Oh stimmt ja ich habe mir ja bei dir Lose gekauft. Ich habe noch gar nicht nachgesehen.“, lachte er verlegen.
Nachdem er ihr den Tee gegeben hatte, bedankte sie sich die ältere Schülerin bei ihm und erleichtert erfuhr der junge Schüller, dass sie Kamillentee mochte.
Auf seine Frage hin ob Iori Meiko irgendwie helfen könne, offenbarte sie ihm, dass es ihr sehr schwer fallen würde Menschen anzusprechen, und sie befürchtete das ihr da wohl keiner helfen könne.
Soso, dann lag Iori mit seinen Vermutungen das Meiko schüchtern war also richtig.
Obwohl Meiko selbst eine Lösung für dieses Problem ausweglos hielt, hatte der jüngste der Digiritter selbst schon ein paar Ideen parat.
Als er damals selbst ein Digiritter wurde, war Iori selbst noch schüchtern. Bis auf Miyako kannte er ja die anderen noch gar nicht. Doch je länger er Teil dieser wunderbaren Gemeinschaft war, desto offener wurde er, selbst gegenüber Ken hatte er sich schließlich geöffnet, und das obwohl Ken einst der Digimon Kaiser war.
Iori war davon überzeugt, das Meiko ihre Schüchternheit am besten ablegen konnte wenn sie versuchte offener zu sein und oft mit anderen Menschen, zum Beispiel aus dem Kreis der Digiritter etwas unternehmen würde.
„Weißt du, ob du es mir glauben magst oder nicht, damals wo ich noch ein neuer Digiritter war, war ich auch schüchtern und hatte auch Probleme mich zu öffnen. Aber je länger ich mit den anderen zusammen war, desto offener und desto weniger schüchtern wurde ich. Schließlich habe ich mich sogar mal getraut Joe durch eine Notlüge aus einer Prüfung zu holen, obwohl ich sowas noch nie getan habe, um ihn in die Digiwelt zu holen, um meine Freunde zu retten.
Ich bin mir sicher, je öfter du etwas mit Menschen wie beispielsweise uns etwas machst, desto weniger wird es dir schwer fallen Menschen anzusprechen.“, versuchte der junge Schüler Meiko zu ermutigen.
„Mir ist gerade eben aufgefallen, dass du „Dandan“ gesagt hast. Von welchem Teil Japan stammt dieser niedliche Akzent?“ fragte der wissbegierige Junge das ältere Mädchen höflich und startete damit einen Versuch sie ein bisschen kennen zulernen.
Aber wenn Meiko den ganzen Tag am Stand hängen würde, wäre es vermutlich unwahrscheinlich, dass an diesem Tag noch irgendetwas tun könnte um gegen ihre Scheu anzukämpfen.
Deshalb fragte Iori noch, „Wie wäre es, sollte deine Schicht hier vorbei sein, hättest du dann Lust, mit mir durch das Sommerfest zu bummeln? Vielleicht treffen wir auch auf Freunde.“. Dann zog er eines der beiden Lose aus seiner Hosentasche, drückte es der älteren Schülerin in die Hand und fügte noch hinzu, „Hier, eines meiner Lose schenke ich dir. Hoffentlich hast du Glück!“.
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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Okt 07, 2018 2:57 pm

30. August
Sommerfest
12:40Uhr
Takeru & Hikari


Ziellos wanderte die junge Frau umher. Vielleicht würde sie den Blonden doch irgendwo hier sehen. Wie konnte man aber auch so dumm sein und sein Handy zu Hause vergessen? Verliebt zu sein machte die Sache wirklich nicht einfach. Besonders wenn man mit seinen Gedanken wo anders war.
Hier war es schon so voll. Überall junge Menschen die an den Ständen versuchten etwas zu verkaufen, so viele Menschen die einfach nur Spaß haben wollten. Es war schön mitanzusehen. Schritt um Schritt wandelte sie durch die Reihen. Doch niemand der nur halbwegs so aussah wie Takeru. Nicht einmal ihr Bruder war zu sehen. Wenn sie Taichi finden würde, könnte sie sein Handy kurz benutzen. Es war zum verrückt werden. Hier sollten so viele Leute sein die sie kannte doch niemand sah sie. Wie als würde man die Nadel im Heuhaufen suchen. Nervös sah sie auf die Uhr. Nicht dass Takeru gehen würde. Nein, dass würde er nicht machen. Er würde wahrscheinlich Yamato aufsuchen.
Als sie so da stand bemerkte sie nicht dass sich ihr jemand nähert. Erst als man ihre Hand berührte und sie umgedreht wurde gab sie ein „Hey ...“ von sich aber erkannte den ‚Fremden‘ auch schon gleich. Noch bevor sie etwas sagen konnte spürte sie auch schon die Lippen des anderen auf ihren und noch bevor sie es wirklich genießen konnte war der Augenblick auch schon wieder vorbei. „Takeru“ hauchte sie leise und außeratem als wäre sie gerade den ganzen Weg gerannt. Ihre Hände hielten sich an seinem Shirt an der Hüfte fest. Gerade als sie ihm sagen wollte, dass es ihre Schuld war entschuldigte er sich auch schon. „Was?“ mit großen Augen starrte Hikari ihn an. „aber es ist meine Schuld. Immerhin habe ich mein Handy zu Hause vergessen ...“ aber dennoch hatte er sie gefunden.
Es war wie eigentlich immer. Takeru fand sie immer, egal in welcher Lage. „ ... hauptsache ist doch dass wir uns noch gefunden haben, dass du mich gefunden hast“ sie kicherte als sie ihn wieder loslässt. „Machen wir mal das Fest unsicher“ mit diesen Worten nahm sie seine Handy. Es war eigentlich wie immer. Sie besuchten gemeinsam eine Veranstaltung nur mit dem Unterschied dass sie nun öffentlich auch ein paar waren. „Was möchtest du denn als erstes sehen?“ alles hatte sie nicht mehr im Kopf. Vielleicht lagen sie auch schon mit dem Zeitplan hinterher. Wer wusste es schon? „Wer von den anderen alles da sein wird? Ich meine außer die die eh auf diese Schule gehen“ immerhin hatte sie nach wie vor noch nicht mit Daisuke sprechen können und es tat ihr nach wie vor leid wie dass alles gelaufen ist. Was in der Digiwelt passiert war, war etwas dass Hikari nach wie vor beschäftigte. Nie hätte sie gedacht dass es ihm so viel ausmachen könnte dass sie mehr für Takeru empfand als normale Freundschaft.
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Ken Ichijouji

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   So Okt 07, 2018 3:33 pm

30. August
Sommerfest
12:35 Uhr
Ken [Shuichi & Miyako]



Okay nur keine Panik, Ken, du schaffst das schon du wirst sehen, dachte sich der junge Mann als er am Eingang der Schule stand. Heute war der Tag an dem er mal etwas mutiger sein wollte als sonst. Schon seit Wochen hatte er überlegt wie er Miyako wohl näher kommen konnte ohne dass es aufdringlich wirkte. Lässig hatte er seinen Rucksack über eine Schulter geworfen in dem sich Minomon befand. „Auf was wartest du noch Ken? Hier riecht es so gut und du hast mir was zum Essen versprochen!“ jammerte es gerade mal so laut dass nur Ken es hören konnte. „Schon gut, schon gut ich geh ja schon“ er hatte ihr gesagt dass er vorbei kommen würde und je näher der Tag kam umso mehr wünschte er sich dass jemand ihm eine Aufgabe zuweisen würde damit er nicht hin musste. In dieser Hinsicht war Ken viel zu schüchtern. Jemanden sagen dass er diese Person gern hatte, schien einer Aufgabe gleich zu kommen die unlösbar war. Viel zu viele Gedanken machten sich in ihm breit. Was wäre wenn sie kein Interesse an ihm hatte? Oder was wäre wenn sie ihn auslachen würde? Gut, daran glaubte er nicht wirklich weil er sie ja schon etwas kannte und sie eigentlicht nicht so war aber wie stellte man so etwas geschickter an? Wenn man Daisuke sah, hatte dieser auch kein Glück in der Liebe auch wenn er Hikari schon recht lange kannte.
„los los los“ hörte er wieder und er setzte sich endlich in Bewegung. Er kam vorbei an unterschiedlichen Ständen. „Hier riecht es sooooo gut“ hörte man es aus seinem Rucksack. „Ich weiß ... psssssttt ... du bekommst gleich was sobald wir Miyako gefunden haben.“ hauchte Ken und hoffte dass niemand ihn hörte. Warum Minomon in seinem Rucksack war? Weil er dachte er sei zu alt um mit einem ‚Kuscheltier‘ durch die Stadt zu laufen. „ich bin schon gespannt“ kicherte es und Ken lief zu dem Stand an dem Miyako gerade arbeiten musste. Etwas entfernt blieb er stehen als er sie sah. Sein Körper fühlte sich an als wäre er gelähmt, kein Schritt konnte er mehr weiter machen. Sie war so intelligent und schön dass ihm die Spucke wegblieb. Doch dann kam er aus seiner Starre wieder raus als er mitansah dass sie einen jungen am Handgelenk nahm und mit ihm weg ging. „Der sieht aber gut aus“ sein Digimonpartner hatte sich auf seine Schulter gelegt und Ken schnaufte nur. „Halt die Klappe ...“ ja er war gerade wirklich schlecht gelaunt und besonders weil das Digimon recht hatte. Dieser Typ sah gut aus. „Komm ich hol dir was zum Essen“ damit steuerte einen Stand an, bezahlte das Essen und setzte sich mit Minomon unter einen Baum und sah ihm zu wie er es aß. „Schau nicht so“ murmelte das Digimon. „ ... Kämpf um dass was du willst ...“ oh ja klar weil ich dass so einfach kann, dachte Ken sich und wendete seinen Kopf ab. „Ich meine es erst, du weißt ja nicht was das genau war ... geh zu ihr und lade sie auch ein etwas zu essen“ Digimon und essen. „ich weiß nicht genau ...“ murmelte Ken „ ... vielleicht will sie mich nicht einmal sehen.“ das Digimon schnaufte und rollte mit den Augen. „Teenager ...“ murmelte es.
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Meiko Mochizuki

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mo Okt 08, 2018 4:31 pm

30. August
Sommerfest
12:35 Uhr
Iori & Meiko


Es wunderte Meiko zwar etwas, dass der Jüngere extra wegen ihr zurückgekommen war und gar nicht wegen der Lose. Aber so langsam glaubte sie zu merken, dass die Digiritter untereinander eben einfach sehr zuvorkommend waren. Zumindest hielten sie irgendwie zusammen und das war ein ganz neues Gefühl für Meiko. Sie war immerhin noch nie Teil einer Gruppe gewesen. Es hatte früher immer nur Meicoomon und sie gegeben. Dass sie nun Freunde hatte war eine sehr schöne Abwechslung, auch wenn Meiko immer wieder stets verlegen wurde. Sogar vor Iori begann sie zu stammeln. Wann würde das nur endlich aufhören?
Es war jedoch furchtbar lieb von ihm, sie aufzumuntern und gut zu zureden. Wie auch schon Mimi, wollte er ihr in dieser Hinsicht wohl helfen, auch wenn sie beide einen ganz anderen Ansatz verfolgten. Dennoch lächelte Meiko aufrichtig und neigte leicht den Kopf. „Vie-Vielen Dank für deine Hilfe. Ich hoffe sehr, dass es bei mir auch besser wird mit der Zeit“, sagte Meiko. Es tat jedenfalls gut zu hören, dass auch andere ähnliche Erfahrungen gemacht hatten. Mimi war schließlich eher jemand, der bestimmt noch nie so eine Erfahrung gemacht hatte. Da fühlte sie sich bei Iori zugegeben schon viel verstandener.
Als Iori ihr dann aber eine Frage stellte, die ihren Dialekt betraf, errötete Meiko sofort wieder und senkte betreten den Kopf. „Das ist…aus Tottori…. Ich wollte es mir hier abgewöhnen, weil es… albern klingt“, gab sie geknickt zu. Das hatte wohl auch nicht ganz geklappt. Aber seit sie ein paar Mal seltsam deswegen gemustert worden war, wollte sie nicht mehr so reden, es war ihr viel zu unangenehm. Dabei mochte Meiko das Wort eigentlich. Vor allem eben, weil es sie an ihr Digimon erinnerte. Es war immerhin das erste, was sie Meicoomon beigebracht hatte.
„Naja…“, murmelte Meiko verlegen. „Ich habe erfahren, es gibt ein Fußballspiel. Und ich könnte meine Pause dann machen…“ Sie hatte eigentlich fest vorgehabt, zu diesem Spiel zu gehen. Immerhin würde doch sicher Taichi spielen und das wollte sich die Brillenträgerin auf keinen Fall entgehen lassen. „A-Aber du kannst naturell gerne mitkommen!“, fügte sie schnell hinzu. Nicht, dass Iori noch dachte, sie wollte nichts mit ihm unternehmen. Das wäre ziemlich unhöflich, nachdem er so freundlich zu ihr war.
Und er war sogar so lieb, ihr eines der Lose zu geben, das sie perplex annahm. „Dandan“, wisperte sie und erschrak dann über sich selbst und ihre Unachtsamkeit. Nun hatte sie es doch glatt schon wieder gesagt. „Äh… vielen Dank, meinte ich“, verbesserte sie sich schnell mit hochrotem Kopf.
Langsam wurde es voller auf dem Schulfest und Meiko warf einen Blick zum Stand, der sich immer mehr füllte. „Oh.. ich sollte…“, murmelte sie und deutete auf den Stand. „Bis… bis später“, verabschiedete sie sich schnell bei dem anderen Digiritter um dann hinter den Stand zu eilen und die Menschen zu bedienen.



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Rin Kudara

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mo Okt 08, 2018 10:18 pm

30. August
Sommerfest
12:50
Kazuki, Miki, Wataru, Yoshio, Rin & Yamato


Es hätte Rin eventuell interessieren sollen was andere von ihr dachten, vor allem die Bandmitglieder, die sie betreute. Allerdings tat es das kein bisschen. Scheinbar konnten die Jungs nämlich spüren wie sie selbst zu ihnen stand. Ehrlich gesagt war das auch kein Wunder, denn wenn sie etwas vermitteln konnte dann Abneigung und Hass. Sie so verängstigt und eingeschüchtert zu sehen gefiel ihr zudem irgendwie auch, aber nach außen würde es kein guten Eindruck machen.
Mit verschränkten Armen sah die Brünette daher etwas gelassener, zumindest fühlte es sich so an, durch die Runde und hoffte auf eine Antwort, die allerdings nicht von dem rothaarigen Clown kommen sollte. Dieser Junge benahm sich manchmal nämlich wie der größte Idiot, den Rin kannte. Wenn sie könnte, hätte sie ihn auch als Ersten aus der Band geworfen, doch bekanntlich war der Bassist dagegen und den durfte sie unter keinen Umständen verlieren. Die anderen Beiden dagegen waren von ihrem Verhalten noch angenehmer, wobei sie diesen Yoshio noch am ehesten vorziehen würde, wenn sie sich für einen der Drei entscheiden musste. Schade nur, dass er sie wahrscheinlich hassen würde, so wie es eigentlich fast jeder tat.
Fast wäre der Brünette daher ein tiefer Seufzer entwischt, als der Rothaarige seine Stimme erhob. Und dann auch noch so ein schleimiges Kompliment. Bevor dieser das also vertiefen konnte, winkte die Managerin ihn ab um ihm nicht ins Gesicht sagen zu müssen wie absolut dämlich er doch war. Mit Sicherheit würde das noch weniger bei all den Menschen ankommen, als ohnehin schon ihr ganzes Auftreten. Sie durfte sich ihr Ansehen einfach nicht verspielen, erst Recht nicht, wenn es um ihren Job ging.
Glücklicherweise erhob der Lilahaarige seine Stimme und gab ihr endlich ein paar Informationen, auch wenn sie diese vielleicht nicht hören wollte. Tatsächlich hatte sie auf eine hilfreiche und ausführliche Antwort gewartet, wenn nicht sogar bestanden. War es immerhin nicht ihre Pflicht als gesamte Band auf zu treten? Vor allem dann, wenn sie schon ohne ihre Erlaubnis solch einen Stand betrieben. Sie konnten immerhin froh sein, dass sie sie deswegen nicht schon köpfen wollte.
Aber, wie sie sich schon gedacht hatte, war der Stand irgendwie eine gute Möglichkeit um den kleinen Mädchen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Was mit Sicherheit aus dem Testosteronüberschuss des Rothaarigen entstanden war, konnte echt eine Goldgrube werden und der Gedanke gefiel Rin, wenn sie ehrlich war.
Dennoch wollte sie Yamato nun unter allen Umständen finden. Der würde was erleben, wenn sie ihn zu Gesicht bekam. Innerlich fing die Brünette schon an zu brodeln, denn was sich in ihrem Kopf abspielte war ganz und gar nicht gut. Sollte sie nämlich dieses durchschnittliche Mädchen an seiner Seite sehen, würde er sie von einer ganz anderen Seite kennen lernen und das würde er eigentlich nicht wollen, so viel stand fest.
Weitere Worte des Keyboarders ließen Rin höhnisch auflachen, ehe sie sein Angebot abwinkte: „Ich will nicht, dass ihr ihm etwas ausrichtet. Ich muss persönlich mit ihm sprechen. Wir wollen doch schließlich, dass meine Botschaft genau so bei ihm ankommt, wie ich mir das vorgestellt habe. Seine Launen sind mir dabei ebenso egal. Ich bin immer professionell und gebe euch gegenüber mein Bestes. Eben das erwarte ich auch von euch. Daher...“, bei diesen Worten drehte Rin sich zu Kazuki und sah ihn ernst an: „Erwarte ich das nächste Mal, dass man mich nach einer Erlaubnis fragt, wenn ihr euch an solch einem Stand anbietet. Wir haben immerhin vertraglich vereinbarte Richtlinien, an die sich selbst ein angeblicher Weiberheld, wie du es sein willst, halten muss. Ich hoffe, ich habe mich da klar und deutlich ausgedrückt“. Das ihr die Idee gefiel, würde sie dem Jungen allerdings niemals sagen. Er sollte ja nicht denken, dass sie ihn für intelligent hielt, denn das war er mit solch einem Konzept niemals. Sie waren immerhin nicht die erste Boyband, die sich so vermarktet.
Kurz darauf schien der Rothaarige den Leadsänger entdeckt zu haben, da dieser hinter sie zeigte und meinte er würde da kommen. Und tatsächlich konnte Rin den Blondschopf entdecken, auch wenn sie ihn auf Anhieb nicht wirklich erkannte und das war alles andere als erfreulich. Seine Haare, die sonst immer perfekt saßen, waren nun in alle Himmelsrichtungen gerichtet. Das Auftreten des Jungen spiegelte Wut wieder, was unter anderen Umständen irgendwie eine andere Reaktion in der Managerin hervor gerufen hätte, so allerdings entfachte das in ihr ebenfalls eine Art Wut, die sich nicht auf Anhieb kontrollieren ließ. Allerdings kam Kazuki ihr da zuvor und erkundigte sich bei dem Bassisten nach seinem Wohlbefinden.
Weil sie ja nicht immer das Monster sein wollte, was sie aber nun mal war, ließ sie den Bandmitgliedern ihre Zeit zum Reden und verfolgte das Wortgefecht mit einer hochgezogenen Augenbraue. Interessant war nämlich, dass es wohl einen Typen geben musste, der noch ätzender war als es der Gitarrist war und das hatte schon etwas zu heißen.
Nach einigen Augenblicken konnte Rin dann endlich das Gesicht des Blondschopfes sehen und erstarrte. Seine nett gemeinte Begrüßung konnte da allerdings nichts mehr an ihrer energischen und boshaften Haltung ändern, die sie binnen Sekunden eingenommen hatte. Ihre Hände hatten sich zu Fäuste geballt und ihre Fingernägel vergruben sich in ihre Handflächen, während sie die aufgeplatzte Lippe des Leadsängers sah. Wie sollte er so an solch einem Stand arbeiten? Wichtiger war aber, wieso und woher er das hatte.
Schnellen Schrittes kam Rin auf ihren Schützling zu und sah ihm wutentbrannt in die Augen: „Spar dir die netten Worte, genauso wie ich. Immerhin hatte ich mich auf einen angenehmen Besuch auf diesem Fest gefreut, allerdings wird mir dieser durch deinen Auftritt sichtlich vermiest. Also versuch gar nicht erst dich aus der Sache raus zu reden und rück lieber sofort mit der Sprache raus was passiert ist, bevor ich mich ganz vergesse und Dinge ausgesprochen werden, die an diesem Platzt nicht besprochen werden sollten“. Irgendwie hatte die Brünette das Gefühl, dass alle Worte sich in ihrem Mund überschlugen. Der bissige Unterton und die Wut in ihr sprudelten nur so aus ihr raus. Auch ihre Arme verkrampften sich weiter und während sie jedes dieser Worte förmlich ausspuckte, bohrte sich ihr rechter Zeigefinger in die Brust des Bassisten.
Wie das aussehen mochte wollte sie sich nicht vorstellen. Sollten die Leute um sie herum sich auch um andere Dinge kümmern. Hier ging es um ihr Geschäft, um ihr Geld und ihre Chance auf den großen Bekanntheitsgrad. Das alles würde sie sich mit Sicherheit nicht von ein paar Teenagern kaputt machen, die hormongesteuert durch die Welt liefen und sich prügelten und alles anbaggerten was bei drei nicht auf dem Baum war. Anfangs hatte Rin sogar gedacht, dass Yamato nicht eines dieser durchschnittlichen Banausen war. Manchmal jedoch hatte sie das Gefühl sich vollkommen in ihm geirrt zu haben und ihre Hoffnung in den Falschen gesteckt zu haben. Traurig, denn zu Beginn hatte sie ihn echt lässig gefunden. Hier vor ihr stand jedoch ein Junge, den sie so gar nicht wieder erkannte und das machte sie noch wütender.
„Zudem sollte es eine echt gute Erklärung sein. Über diesen total unterbelichteten Stand kann ich immerhin noch weg sehen, auch, dass du vielleicht nicht immer bei deinen Bandmitgliedern zu sehen bist, aber dein äußerliches Erscheinungsbild ist absolut inakzeptabel!“, von Wort zu Wort wurde die Frau lauter. Und da war es wieder. Dieses Temperament, welches sie sonst so gut zügeln konnte, da Emotionen nur Ärger brachten, aber was sollte sie machen, wenn es um ihre Zukunft ging?
Es war alles, was ihr geblieben war und alles, was ihr ebenso wichtig war. Das würden vier Teenager ihr nicht versauen, dafür würde sie mit allen Mitteln, zu denen sie Zugang hatte, sorgen.
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Mimi Tachikawa

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mo Okt 08, 2018 10:42 pm

30. August
Sommerfest
12:30 Uhr
Shōta, Hayato & Mimi


Es dauerte nicht lange, da war das Maid-Café komplett voll. Das Leuchten in den Augen von Mimi und die Begeisterung dazu wuchs von Sekunde zu Sekunde, auch weil sie niemals gedacht hätte, dass wirklich alle Leute irgendwie auf eine Art und Weise begeistert waren. Innerlich hatte sie sich schon auf den ein oder anderen dummen Spruch eingestellt oder irgendwelche Kritik. Das war allerdings bis jetzt nur bezüglich der Gerichte gekommen. Okay, sie musste zugeben, dass nicht jeder Sahne auf all seinem Essen mochte, aber wer konnte bitte einem Sandwich mit dem gewissen Extra widerstehen? Sie auf jeden Fall nicht.
Gerade war die Schülerin dabei Karten zu sortieren und Anweisungen an einige Mitschülerinnen zu verteilen, als erneut Kundschaft in den Raum kam und vorbildlich zu ihrem Tisch gebracht wurden. Stolzer konnte Mimi einfach nicht werden. Sofort wollte sie daher eine weitere Maid zu dem Tisch schicken, um die Bestellungen auf nehmen zu lassen, als sie einen der beiden Jungs erkannte. Dabei handelte es sich um keinen geringeren, als Shota. Dabei musste sie sich eingestehen, dass sie ihn nicht auf Anhieb erkannt hatte, aber wer konnte ihr das verübeln?
Normalerweise hatten sie beide nämlich nicht so viel mit einander zu tun und wären die Digimon nicht, dann würde sie wahrscheinlich an jemandem wie ihm einfach vorbei laufen. Er war schließlich ein paar Jahre jünger und hatte dazu einfach komplett andere Interessen. Dennoch hatte sie ihn immer als sehr höflich wahr genommen und fand, dass er eine sehr gute Ergänzung zu dem Rest der neuen Digiritter war. Seine Begleitung dagegen sagte Mimi so auf Anhieb ehrlich gesagt nichts. Nun, sie war ja auch erst seit diesem Jahr wieder in Tokyo und konnte daher nicht jeden kennen.
War wohl Zeit mal wieder etwas frischen Wind in die Sache zu bringen, dachte Mimi sich und winkte daher die Maid, welche die Bedienung übernehmen wollte ab. Dies war ein Fall für sie persönlich. Wenn sie nämlich schon die Möglichkeit hatte einen der Neuen besser kennen zu lernen, dann würde sie diese auch nutzen.
Genau deswegen begab Mimi sich sofort an den Tisch der Beiden und empfing diese mit einem breiten Lächeln. Noch dazu wirkte ihre Stimme überaus euphorisch, vielleicht auch wenig zu viel, als geplant, als sie die Jungs ansprach: „Hallo Shota und Shotas Begleitung. Es freut mich sehr euch heute in unserem Maid-Café begrüßen zu dürfen. Ich hoffe, dass es euch bis jetzt gefällt. Ich und mein Team, wir haben uns jede Menge Mühe gegeben, um euch den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Mein Name ist Mimi und ich bediene euch hier. Wenn also etwas ist, dann scheut euch bitte nicht mich einfach an zu sprechen okay?“.
Das Grinsen der Brünette wurde von Wort zu Wort größer, auch weil sie einfach schon wieder viel zu neugierig wurde. Zu sehr wünschte sie sich gerade zu wissen, was die Beiden nun von ihrem Auftritt dachten, oder aber von ihren Outfits. Noch viel lieber würde sie aber nun Mäuschen spielen, um zu wissen, was sie so zu bereden hatten. Wie immer wollte Mimi alles wissen, sonst wäre sie ja nicht Mimi.
Dennoch versuchte sie sich zu beherrschen, auch wenn es ihr echt schwer fiel. Stattdessen kreuzte die Brünette ihre Arme hinte ihrem Rücken und wartete mit einem süßen Lächeln auf eine Antwort der beiden Jungs, auch wenn diese mit Sicherheit erst mal sprachlos wegen ihres Auftrittes sein würden. Das waren aber alle, vor allem Jungs. Mimi wusste das, immerhin war sie es ja irgendwie gewohnt und ein wenig genoss sie es ja auch.


Zuletzt von Mimi Tachikawa am Di Okt 09, 2018 7:02 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Okt 09, 2018 1:43 pm

30. August
Sommerfest
12:55
Kazuki, Miki, Wataru, Yoshio, Rin & Yamato

Rin war stinksauer. Zwar wusste Yamato nicht ganz, warum oder auf wen, aber er glaubte nicht, dass sein Erscheinungsbild es besser machte. Dennoch stand es mit seiner Laune wirklich so mies, dass er keine Lust hatte vollkommen vor ihr zu kuschen.
Yamatos Augenbrauen wanderten in die Höhe. „Mein Auftritt?“, echote er genervt. Jetzt war er also alleine schuld an ihrer schlechten Laune? Das glaubte er wohl kaum. Was auch immer ihr für eine Laus über die Leber gelaufen war, er sah gar nicht ein, die alleinige Schuld zu tragen.
Kein Wunder also, dass Yamato störrisch mit den Schultern zuckte. „Ich schätze, ich sollte mich von Treppen fern halten“, kommentierte er trocken. Ihm war egal, ob sie erahnte, dass er sie erneut anlog. Aber er würde einen Teufel tun und zugeben, dass er sich geprügelt hatte und dann am besten noch Taichi mit reinziehen, damit Rin als nächstes noch versuchen würde, ihm den Umgang mit Taichi zu verbieten.
Genervt von ihrem Auftreten und am meisten davon, dass sich Yamato genau das auch noch gefallen lassen musste, verdrehte er die Augen. „Komm runter, Rin“, murrte er und schob die Hände in die Hosentaschen, nachdem er ihren Hand genervt weggeschoben hatte. „Wir sind keine verdammte Idolgruppe, wir machen Rockmusik. Da erwarten die Leute sowas schon förmlich“, fand Yamato. Gut, eigentlich war es gar nicht das, was er wollte. Aber vielleicht leuchtete es Rin ja doch ein.
„Und keine Sorge, ich setze mich an diesen dämlichen Stand. Ich fall deswegen schon nicht aus“, fügte er noch hinzu und warf einen Blick über ihre Schulter. Langsam aber sicher sammelten sich immer mehr Menschen. Anscheinend ergaben sich schon die ersten Schlangen vor ihrem Stand und deswegen gab es auch genug neugierige Blicke zu ihnen herüber. „Du machst übrigens eine Szene. Ich glaube nicht, dass das gut ankommt“, informierte er sie. „Der Stand allerdings schon, wie du siehst. Da kannst du froh sein, dass Kazuki deinen Geldbeutel klingeln lässt mit seiner… wie war das… unterbelichteten Idee?“ Zwar war Yamato immer noch wütend auf den Gitarristen, aber es gefiel ihm nicht, wie Rin über seinen Kollegen sprach. Es leuchtete Yamato ein, dass sie gerne über einen solchen Stand informiert worden wäre. Aber so langsam ging ihm dieser Kontrollzwang auf die Nerven. „Es könnte doch sogar nicht besser laufen. Hattest du nicht letztens noch Sorge, die Fans könnten denken, ich wäre vergeben? Wenn das kein guter Gegenbewies ist. Ich glaube, die Worte, die du suchst sind ‚Danke Kazuki und Yamato, für diese tolle, geldbringende Idee‘“, trieb Yamato es weiter auf die Spitze und warf Kazuki einen kurzen Seitenblick zu. Sie würden später darüber reden, das stand fest. Aber vor Rin wollte er das wirklich nicht austragen.
„Und was mein angeblich inakzeptables Erscheinungsbild angeht… ich glaube nicht, dass die da hinten deine Meinung teilen“, wies er Rin auf die immer länger werdenden Schlange hin und nickte den Mädchen darin zu, die sofort aufgeregt zu kichern begannen. Gut, die würden vermutlich auch dann noch verblendet kichern, wenn er gerade von einem LKW überrollt werden würde, aber das tat ja jetzt nichts zur Sache.
„Willst du mich später sprechen und weiter beleidigen? Weil wir jetzt wirklich an diesen Stand müssen“, erkundigte sich Yamato genervt. Denn nichts anders tat seine Managerin im Grunde und das wo er sowieso schon tierisch schlechte Laune hatte. Aber weil er wusste, dass er Rin eigentlich besser besänftigen sollte, holte er innerlich tief Luft. „Ich will echt keinen Ärger. Die Jungs auch nicht“, stellte er klar. „Also lass uns unsere Arbeit machen. Kazuki informiert dich das nächste Mal, oder?“, wandte er sich an den Rothaarigen. „Und ich sehe zu, dass mein Erscheinungsbild akzeptabel ist“, fügte Yamato hinzu, bevor er sich umwandte und in Richtung des Standes ging. Hoffentlich würde es damit gut sein. Er hatte nämlich wirklich keine Lust später noch ein weiteres nettes Gespräch mit Rin zu führen.
Während er betont lässig auf den Stand zu ging und sich innerlich gar nicht so fühlte, lehnte er sich näher zu Kazuki heran. „Du schuldest mir was. Das ist dir klar, oder?“, raunte er dem Rothaarigen zu. „Wir fangen damit an, dass du mir Haargel leihst.“ Denn ihm war klar, dass er so auf keinen Fall gutaussehen konnte.
Als sie an der Rückseite des Standes angekommen waren und die anderen beiden Bandmitglieder erreicht hatten, fiel Yamato auch auf, dass dort einer der anderen Fußballer aus Taichis Team standen. „Viel Glück beim Spiel“, murmelte er, bevor er sich durch Schlitz in der Zeltwand schob und den noch geschlossenen Stand betrat.







ACHTUNG WIR MACHEN JETZT DEN ZEITSPRUNG AUF 13:30 – Erste Halbzeit vom Fußballspiel!
Ihr könnt dorthin, müsst es aber nicht.





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Miki Hatake

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Okt 09, 2018 2:17 pm

30. August
Sommerfest
13:30
Miki & Fußballmannschaft


Immer noch ärgerte sich der Torhüter über sich selbst. Es war noch nie vorgekommen, dass er so spät bei einem Spiel aufgetaucht war. Eigentlich nahm er sich die Zeit und ging mit der Mannschaft die Taktik durch, sagte aufmunternde Worte. Aber heute war er selber erst sehr knapp vor Beginn am Feld gewesen. Der Grund war ein gewisser rothaariger Musiker, der sich gerade vermutlich von der weiblichen Schülerschaft abknutschen ließ.
Miki war es nach wie vor schleierhaft, wieso Kazuki das unbedingt gewollt hatte. Aber es war ja seine Sache. Wobei nicht ganz. Aber die Band schien ihrem Gitarristen ja schon sehr deutlich gemacht zu haben, was sie davon hielt. Eigentlich war es ja auch überhaupt nicht Mikis Angelegenheit und mit jeder Minute, die verstrichen war, hatte sich der Fußballer weiter weg vom Geschehen gewünscht. Aber es war wie ein Autounfall gewesen. Er hatte einfach weiter entsetzt dabei zuschauen müssen, wie die Band in eine Diskussion verfallen war und wie diese furchtbare Person, die anscheinend die Managerin der Jungs war, auch noch angefangen hatte, ihre Schützlinge zu beleidigen. So etwas würde Miki niemals bei seinem Team tun. Jedes Wort, das sie, vor allem an Kazuki gerichtet hatte, hatte ihn wütender gemacht. Und dabei war Miki doch eigentlich so ausgeglichen. Da war er beinahe erleichtert gewesen, als Ishida aufgetaucht war und sie abgelenkt gewesen war.
Was genau mit dem passiert war, hatte Miki am Stand zwar noch nicht herausgefunden, sich aber ziemlich gut zusammenreime können, als er seinen Starstürmer zu Gesicht bekommen hatte. Eins und eins hatte Miki auch zusammenzählen können. Ihm war zwar bekannt, dass die beiden öfter mal Meinungsverschiedenheiten hatten, aber nicht, dass sie dabei handgreiflich wurden. Was war da bloß passiert? Eigentlich hätte Miki nachgefragt, aber sie hatten nicht so viel Zeit gehabt. Taichi hatte ihm jedoch versichert, dass er spielen könnte.
Nur war der Stürmer leider nicht so in Höchstform wie sonst. Eigentlich war Taichi zweifellos gut. Aber dass er wegen seiner Schulterverletzung ausgefallen war und anscheinend gerade einen Streit hinter sich hatte, spielte sich nach Mikis Meinung schon in seiner Leistung.

Generell war die Stimmung nicht besonders gut. Erstmal waren trotz des Schulfestes gar nicht so viele Zuschauer anwesend. Vor allem die weiblichen Zuschauer standen wohl eher bei Knife of Day an. Das merkte man auch ein wenig in den Anfeuerungsrufen, wie Miki fand. Ihm war das zwar nicht so wichtig, aber einigen der Feldspielern schon. Generell machte es ihn auch ein wenig fuchsig, dass die Band mit diesem bescheuerten Stand auch noch Erfolg hatte. Den und viel Spaß hatte er Kazuki beim Weggehen zwar noch gewünscht, aber irgendwie nicht ganz ehrlich gemeint.
Und dann war die gegnerische Mannschaft auch noch echt gut. Sie spielten sehr offensive und scheuten auch nicht vor Körperkontakt zurück, weswegen der Ball sich bedenklich oft in ihrer eigenen Hälfte befand, nicht selten davon sogar in Mikis Strafraum. Bisher hatte er zwar jeden Torschuss parieren können, aber wenn das so weiterging, würde einer davon bald sitzen. „Verdammt Jungs! Der Ball muss nach vorne!“, knurrte er der Abwehr zu, den es wenigstens geschafft hatte, den gegnerischen Stürmern den Ball abzunehmen und ihn nun nach vorne trieben.
Ein Tor wäre nun wichtig. Bisher stand es 0:0. Die Mannschaft, die nun treffen würde, würde einen Motivationsschub bekommen, während auf der anderen Seite der Schock tief sitzen würde. Miki kannte dieses Phänomen und er wollte nicht die Mannschaftsein, die deprimiert den Kopf hängen ließ. Vor allem nicht während des eigenen Schulfestes. Hier wollte er nicht verlieren!
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