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 Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule

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AutorNachricht
Miyuki Kobayashi

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Anzahl der Beiträge : 10
Alter : 17
Wappen : Wappen der Neugierde
Digimonpartner : Dracomon

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Okt 09, 2018 3:48 pm

30. August
Sommerfest
13:30

Ich hätte viel früher zum Sommerfest meiner neuen Schule losgehen sollen, dachte sich Miyuki ständig aber sie war viel zu aufgeregt gewesen ihre neue Schule kennen zu lernen, dass  einiges anders gelaufen war als sie geplant hatte. Sie war zwar zeitig aufgestanden, stand jedoch viel zu lange vor ihren Kleiderschrank da sie zu lange überlegte was sie anziehen sollte. Das Draco die ganze Zeit quengelt, dass er unbedingt mit zum Sommerfest wollte halt ihr nicht sonderlich weiter, denn eigentlich hatte sie geplant ihn in ihrem neuen Zuhause zu lassen. Dass er aber genauso wie sie unglaublich aufgeregt und neugierig war ihre neue Schule kennen zu lernen konnte sie allerdings gut verstehen. "Ist ja ok ich nehm dich ja mit." Antwortete sie im schließlich und wurde sofort von Draco angesprungen, der vor Freude außer sich war. "Aber..." wollte sie mit strengem Blick hinzufügen als sie schon von ihm unterbrochen würde "Ich benehme mich anständig, gebe keinen Geräusch von mir und benehme mich wie ein Kuscheltier". "Genau" war lachend ihre Antwort, drückte ihn kurz und entschied sich endlich für dunkelblaue Overknees, ein hellblaues schulterfreies Longshirt und einen weiß-blau karrierten Faltenrock mit hohem Bund den sie über ihrem Longshirt trug. Schnell brüstete sie sich ihre weißen langen Haare, denn sie hatte schon genug Zeit verloren, und flocht links eine Haarsträhne, die sie mit einem blauem, zur Schleife gebundenem Band befestigte. Draco wartete währenddessen vor ihrer schwarzen Umhängetasche, die groß genug war dass er hineinpasste. Sie fügte noch ihr Buch und ein paar Stifte hinzu und ging zum Essenszisch, wo ihre Tante ihr einen netten Zettel mit viel Spaß hinterlassen hatte, da sie früh morgens schon die Wohnung verlassen hatte. Anschließend fügte sie noch ein paar kleine Tüten mit selbstgebackenen Keksen mit strengen Blick zu Draco hinzu "Wehe du isst die!" bevor er selbst in die Tasche kletterte.
Sie schlüpfte in ihre schwarzen Ballerinas, kontrollierte ob sie ihren Schlüssel und Handy eingesteckt hatte und verließ dann die Wohnung. Eigentlich hätte sie mehr als genügend Zeit gehabt um rechtzeitig zum Beginn des Sommerfestes da zu sein, jedoch machte sie unterwegs zu viele Pausen um sich immer wieder einiges in ihrer Umgebung anzusehen. Obwohl sie seit bereits ein paar Tagen in Tokyo war, hatte sie sich immer noch nicht an die Großstadt gewöhnt. Sie hoffte dass ihr neuer Cousin sie vielleicht wenn er freue Zeit hatte in der Nähe etwas herumführen könnte.
So kam es dass es bereits 13:30 war, als sie endlich am Sommerfest ankam. Noch während sie stehen blieb um sich neugierig umzusehen, hörte sie ein paar Jungs neben ihr von einem Fußballspiel reden. "Da müssen wir hin!!!" hörte sie Draco begeistert aus ihrer Tasche. "Draco!!!" Zischte sie verärgert und spielte verlegen mit ihrer geflochtenen Haarsträhne, in der Hoffnung dass keiner außer ihr Draco gehört hätte. Beide hatten nur die Kinder vom Waisenhaus Fußball spielen sehen aber nie ein wirklich größeres Fußballspiel. Warum fang ich nicht dort einfach an mir alles anzusehen, dachte sie sich, vielleicht lern ich dort ja schon neue Freunde kennen, und ging zum Fußballspiel. Noch stand es 0-0 sie hatte also noch nichts verpasst. Sie blieb erneut stehen und bemerkte überrascht, dass deutlich weniger Personen zuschauten als sie vermutet hatte. Schade für die Teams, die könnten etwas Anfeuerung bestimmt gut gebrauchen, dachte sie weiter während sie überlegte wo sie das Spiel am besten beobachten könnte oder ob es besser wäre gleich weiter zu gehen und sich den Rest anzuschauen. Immerhin hatte Draco weiter nichts gesagt.
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Sora Takenouchi

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Anzahl der Beiträge : 249
Alter : 18
Arbeit/Hobby : Schülerin | Tennis & Mode
Wappen : Liebe
Digimonpartner : Biyomon

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Okt 09, 2018 5:38 pm

30. August
Sommerfest
13:30
Yamato ( & Kazuki, Wataru, Yoshio & Rin)

Soras Mitschüler war wenig begeistert, als die junge Frau dermaßen spät zurück zum Stand kam, obwohl sie nur kurz einige Anhänger holen wollte. Generell fing natürlich sofort die Befragung an, was los war, denn Yamato kam mehr oder weniger lädiert mit den Kisten zurück zum Stand und die junge Frau kam erst wesentlich später zurück. "Habt ihr euch gezofft und Du hast ihm eine verpasst?", fragte der Junge mit einem breiten Grinsen im Gesicht, was Sora kurzzeitig aus der Fassung brachte. Erst einmal fragte sie sich, ob sie so kräftig aussah, dass sie einem doch durchaus fitten jungen Mann solch eine Platzwunde zufügen konnte und zum anderen drängte sich in ihr die Frage auf, ob sie den Anschein machten, dass sie sich oft streiten könnten. "Ehm.. nein.", entgegnete sie nur darauf und zog es vor, keine weiteren Fragen diesbezüglich zu beantworten und stattdessen wieder ihrer Arbeit nachzugehen. Viele Schüler und ein paar Familien blieben an ihrem Stand stehen und so langsam füllte sich der Wunschbaum, den sie extra dafür aufgebaut hatten.
Und schließlich endete auch Soras Schicht, als ihre Mitschülerin kam, um sie abzulösen.
Schnell schnappte sich Sora ihre Tasche, in welcher Niyokimon war und machte sich auf den Weg zu den Kusskabinen von Knife of Day.
Sie wusste zwar, dass Taichis Spiel lief, aber dennoch machte sie sich Sorgen um Yamato, mit dem sie noch keine weitere Gelegenheit hatte zu sprechen. Sie wollte sicher gehen, dass es dem Musiker wenigstens etwas besser ging, ehe sie bei Taichi vorbei schauen würde.
Der Hof war soweit auch recht leer, außer an den Kabinen der Musiker und vermutlich auf dem Fußballplatz. "Soooraaaa.", ertönte es piepsig und leidend aus ihrem Rucksack, den sie darauf hastig etwas öffnete und hinein sah. "Ich habe huuunger.", fiepste das Babydigimon erneut. "Ah.. oh Gott, das tut mir leid.. Ich besorge Dir schnell etwas.", beteuerte Sora sofort und sah sich um, ehe sie einen weiteren Stand von ihren Mitschülern entdeckte, an dem Smoothies verkauft wurden. Schnell eilte die junge Frau dorthin und besorgte sich ein wenig Obst, was sie dankend annahm. Zügig begab sich Sora zu einer Bank etwas Abseits vom Trubel, um das Obst entsprechend an ihren kleinen Partner weiter zu geben. "Hier hast Du ein bisschen zu Essen...", sagte sie liebevoll und schälte eine Banane, um diese an Niyokimon zu verfüttern, welches das Obst dankend und schmatzend annahm und vertilgte.
Als sie ihr Digimon ausreichend gefüttert hatte, schulterte sie sich wieder den Rucksack und setzte ihren Weg fort. Und wie sie auch vermutet hatte, war der Stand der vier Jungs maßlos überlaufen. Eine ziemlich große Traube an jungen Mädchen hatte sich davor platziert und schrie im Kanon Liebesbekundungen an die Musiker heraus. Würde Sora überhaupt die Möglichkeit haben, Yamato näher zu kommen, wo er doch sicherlich die ganze Zeit beschäftigt war? Irgendwie spürte die junge Frau, wie ihr schwer ums Herz wurde, als sie zu den Kabinen schielte und sie erblickte, wie Yamato ein fremdes Mädchen küsste. Oder sich eher küssen ließ. Es fühlte sich an, als würde ihr schlecht werden und sich gleichzeitig auch noch alles in ihrem Inneren zusammenziehen. Aber sie wusste, dass er es immerhin auch nicht freiwillig tat, also konnte sie ihm nicht böse sein, selbst wenn sie es wollte, was noch nicht einmal der Fall war. Vorsichtig bewegte sie sich auf das kleine Zelt zu und blieb vor dem Stoff stehen. "Yamato? Ich bin es, Sora.", ertönte ihre Stimme zögerlich. Hinter der Zeltwand befand sich Yamato, so nah und doch irgendwie so fern. Hoffentlich ging es ihm gut und die Wut auf Taichi war zumindest etwas verflogen.
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Miharu Satō

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Anzahl der Beiträge : 12
Alter : 14
Arbeit/Hobby : Schülerin | Aushilfe in der Tierklinik

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Okt 09, 2018 6:19 pm

30. August
Sommerfest
13:30
Kenshin ( & Miyuki)

"Boah, das war richtig lecker.", platzte es aus dem kleinen Mädchen heraus, als sie den letzten Bissen der Oktopusbällchen hinunter geschluckt hatte. Baki lag auf dem Boden und leckte sich immer mal wieder das Maul, denn auch er schien zufrieden mit seinem Essen gewesen zu sein, wenn gleich sein Blick auch zu den beiden jungen Leuten hinauf ging, in der Hoffnung noch einen Bissen abstauben zu können.
Miharu lehnte sich auf der kleinen Bank etwas zurück, auf der sie zum Essen letztendlich Platz genommen hatte, während ihr Blick über den belebten Schulhof glitt. "Die Schule ist echt cool.", entgegnete Miharu aus dem Blauen heraus. Aber es entsprach der Wahrheit. Was sie bisher so gesehen hatte, gefiel dem jungen Mädchen sehr gut.
Eine Weile saßen sie noch da, bis sie alle aufgegessen hatten und Miharu überlegte während dessen, wohin sie noch gehen konnten. "Läuft jetzt noch irgendetwas spezielles?", wollte sie wissen, da sie gehört hatte, dass auch die Theatergruppe etwas aufführen wollte. Das junge Mädchen angelte nach ihrer Tasche und suchte nach dem Flyer, auf welchem das Programm aufgeführt war, um dieses ausgiebig zu studieren. "Gerade läuft ein Fußballspiel.", entgegnete sie beiläufig, während ihr Blick weiterhin über die Textzeilen flog. "Wollen wir uns das ansehen gehen?", fragte sie schließlich und wand den Blick zu dem groß gewachsenen Jungen neben sich. Es gab in ihren Augen zwar spannendere Sachen, aber von den Veranstaltungen her lief gerade nur das Fußballspiel und vielleicht mochte sich Kenshin dieses ja ansehen.
Gemeinsam beschlossen sie also, sich das Spiel ansehen zu gehen und machten sich sogleich auf den Weg zum Sportplatz. Baki zog wie immer an seiner Leine und wollte über das Ziel hinaus und sich das Schulgelände lieber auf eigene Faust ansehen gehen, was Miharu so gut es ging unterband. "Hör auf zu ziehen, Dicker.", maulte sie ihn etwas an und zog an der Leine, damit er aufhörte an dieser zu ziehen. Manchmal war es eben doch nicht so leicht mit ihm, obwohl sie ihren vierbeinigen Freund unendlich liebte.
Nur wenige Zeit später hatte das Dreiergespann den Sportplatz erreicht, der rege besucht war, was vermutlich an dem Stand von Knife of Day lag, wie sich Miharu zusammenreimte. Sonst war es eher üblich, dass die Sportler von den Mädchen angefeuert wurden, nun war eben auch eine bekanntere Musikgruppe vor Ort, da wurde die Aufmerksamkeit schon etwas umgelenkt. Umso besser für die Truppe, denn so konnten sie sich vielleicht einen Platz sichern. Während sich Miharu umsah, zog Baki erneut an der Leine und riss das zierliche Mädchen mit sich. "Wah! Hey..! Aus jetzt!", entglitt es ihr, während der Hund sie munter hinter sich her zog und sie ihm stolpernd folgte und versuchte, das Tier in Schach zu halten. "Jetzt reicht es aber! Baki, bei Fuß!", entkam es Miharu angestrengt und dann passierte es, Baki wickelte sich mit seiner Leine um die Beine eines weißhaarigen Mädchens und riss dieses von den Beinen, als er gerade wieder zurück zu Miharu wollte. Vor lauter Schreck blieb Miharu für den Bruchteil einer Sekunde stehen und starrte das gerade umgestürzte Mädchen an. "Oh, mein Gott!", entkam es ihr panisch und sofort hechtete das zierliche Mädchen zu der Fremden. "Geht es Dir gut? Das tut mir so leid, er ist so ein Trampeltier manchmal!", fragte sie besorgt nach und half der zierlichen Person zurück auf die Beine. "Böser Hund!", fuhr sie Baki an, der sofort etwas die Ohren anlegte und genau wusste, dass das, was er getan hatte, gerade nicht so toll war, worauf er sich schnell hinter Kenshin verzog. "Jaaa, genau versteck Dich, Ärger bekommst Du gleich noch, Freundchen.", setzte sie noch grimmig hinterher, ehe sie sich wieder dem Mädchen zuwendete. "Kann ich irgendetwas für Dich tun?"
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Tomiko Nakamura

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Arbeit/Hobby : Schülerin | Tennis & Geige spielen
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Digimonpartner : Lunamon

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Okt 09, 2018 7:01 pm

30. August
Sommerfest
13:30
Tomiko (& Kyoko)


Ein langes Seufzen entglitt der Blondine, als diese ihrer Mitschülerin in aller Ruhe zu Ende erklärt hatte wo diese frisches Wasser her bekam, sollte sie welches brauchen. Insgesamt hatte Tomiko der Stand zwar Spaß gemacht, auch wenn sie das Prinzip dieses Spiels immer noch hinterfragte, aber die Sache mit dem Wasser war wirklich nervig gewesen. Immerhin hatte sie ihre Freundin gefunden, die ihr geholfen hatte. Ehrlich gesagt wusste Miko sogar manchmal gar nicht, was sie machen würde, wenn sie Kyoko nicht gefunden hätte. Irgendwie war sie ihr eine der liebsten Personen in ihrem Umfeld, zusammen mit ihrem besten Freund Kenshin und natürlich auch Sora. Sie konnte sich daher glücklich schätzen so schnell Anschluss gefunden zu haben.
Als die Blondine ihren Rucksack hoch hob, konnte sie ein Quietschen im Inneren wahr nehmen und lief rot an. Schlagartig wurde ihr bewusst, dass Lunamon noch im Beutel selbst drin saß und fast den ganzen Vormittag darin verbracht hatte. Sofort überkamen sie die Schuldgefühle, weshalb sie ein leises Entschuldigung murmelte und sich schnell aus dem Staub machte, bevor ihre Mitschülerin mit bekam, dass Miko mit einem Rucksack redete.
Etwas weiter entfernt vom Stand öffnete die Schülerin den Rucksack und sah in das Innere, wo Lunamon mit einem riesigen Schmollmund sah und sie traurig ansah: „Wenn ich schon in diesem doofen Ding sitzen muss, dann pass doch wenigstens auf Miko. Das tat wirklich weh“.
Wahrscheinlich hatte sie solch einen Anranzer verdient, dachte Tomiko sich und sah sie entschuldigend an: „Es tut mir Leid Lunamon, aber ich verspreche dir, dass du heute noch ein großes Eis als Entschädigung bekommst“.
„Ein Eis?“, sofort war der ganze Ärger wie weggeblasen, als das hasenähnliche Digimon von dem Eis Wind bekam. Wie immer konnte Miko es also mit Zucker und Leckereien locken. Typisch Lunamon eben.
„Ja, ein Eis. Aber bis heute Abend musst du dafür hier drin bleiben, verstanden?“.
„Aber wieso? Kannst du mich nicht einfach auf den Arm nehmen und tragen? Ich bin auch ganz lieb“, und da war er wieder, dieser unschuldige und traurige Blick, bei dem Miko eigentlich immer einbrach.
„Das geht aber nicht. Es könnten dich andere Menschen erkennen und das Risiko kann ich nicht eingehen. Es tut mir wirklich Leid Lunamon“, und das tat es ihr wirklich.
„Na gut. Aber dann mach den Rucksack diesmal nicht so fest zu. Ich brauche ein bisschen frische Luft okay?“.
Mit einem Nicken kam Tomiko der Bitte ihres Partners nach und schloss den Rucksack nur noch zur Hälfte.
Im Anschluss begab sich die Blondine auf direktem Weg zu dem Stand ihrer Freundin. Nun wusste sie ja, wo sie die Rothaarige antreffen konnte und wenn Miko ehrlich war, dann tat Kyoko ihr wirklich Leid. Als Freundin wusste die Schülerin ja, dass Kyoko Oktopusbällchen nicht mochte und nun hatte sie den ganzen Vormittag damit verbracht diese – mehr oder weniger – Delikatesse zu verkaufen. Hoffentlich war sie dabei noch nicht durchgedreht, dachte Miko sich, als sie wenige Minuten später an der Bude ankam, an der ihre Freundin immer noch war.
Sofort erhaschte sie einen Blick auf den langen roten Zopf und musste sofort lächeln, da der Anblick ihrer neuen Freundin sie einfach immer glücklich stimmte. Kurz beobachtete sie, wie Kyoko scheinbar den letzten Tätigkeiten in ihrer Schicht nach kam, ehe auch sie entlassen wurden. Vor wenigen Stunden hatten sie sich gemeinsam entschieden das Fußballspiel der Jungsmannschaft an zu schauen, welches nun noch für eine Halbzeit statt fand. Immerhin hatten sie beide nun keine weitere Schicht mehr und irgendwie interessierte es die Blondine, wie die Fußballer spielten. Viele Mädchen in ihrem Alter taten es ja um den Jungs hinter her zu schauen, sie dagegen fand einfach Sport atemberaubend und liebte es anderen dabei zu zu sehen, wenn sie selbst nicht gerade auf dem Tennisfeld stand. Danach würden sie aber hoffentlich noch Zeit haben, um einmal über das Schulfest zu schlendern, zumindest hatte Miko sich das in ihrem Kopf vor genommen.
„Hallo Kyoko, bist du auch gleich soweit?“, mit einem breiten Lächeln kam Tomiko näher an den Stand heran und sah dabei die Rothaarige an.
Ein Glück das sie diese vor wenigen Stunden durch einen Zufall entdeckt hatte. Irgendwie war sie im Nachhinein doch froh, dass ihr Wasser nicht funktioniert hatte. Und zum Glück war ihr bis jetzt kein Unfall passiert. Scheinbar war es doch ein echt guter Tag, mal abgesehen von diesen ganzen dummen Plastikfischen.
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Shuichi Hirota

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Okt 10, 2018 5:39 pm

30. August
Sommerfest
13:30
Shuichi, Miyako & Ken

In der letzten Stunde ist so einiges passiert. Das Teil von Shuichi war anscheinend wirklich ein Digivice und es gehörte wohl auch wirklich ihm.
Der Schüler erfuhr von der gleichaltrigen Schülerin, dass sie ebenfalls so ein Digivice besäße und ein Digimon Partner sei, und dass sie Digiritter seien. So wurden erst vor kurzem wieder neue Digiritter entdeckt.
Schließlich stellte sich die Schülerin als Miyako Inoue vor, welche auch Yolei genannt wurde, und nachdem Shuichi sich ihr vorgestellt hatte, bot sie ihm an, bei der Suche nach Kudamon zu helfen da er wohl an ihr vorbeigehuscht sei, und so wurde Shuichi von ihr gepackt und in die Richtung gezogen in der Kudamon verschwunden war.

Kurz nachdem die beiden sich auf die Suche gemacht haben, trafen sie auf einen schwarzhaarigen Jungen der ebenfalls in ihrem Alter zu sein schien.
Von Yolei erfuhr Shuichi, das der schwarzhaarige Ken Ichijouji hieß und ebenfalls ein Digiritter sei. Ken hatte auch wie sich später heraus stellte direkt sein Digimon Partner bei. Es sah aus wie eine grüne Raupe in einem baumrindfarbenen Kokon, es war ein Minomon.
Gott sei Dank war es Yolei die Ken über die Misere aufklärte, denn Shuichi selbst wäre einfach viel zu schüchtern dafür gewesen. Erfreulicher Weise schloss sich Ken bei der Suche an und gemeinsam suchten sie Kudamon.
Nach rund einer halben Stunde, haben die drei Kudamon immer noch nicht gefunden, dabei haben sie doch schon so viele Stände abgesucht.
An einer Nudelküche schließlich, hinter einem Busch, fand Shuichi endlich Kudamon und rannte auf ihn zu.
Noch ehe er etwas sagen wollte sprach Kudamon, „Entschuldigung, dass ich weggelaufen bin. Es roch hier so lecker, ich konnte nicht widerstehen konnte. Ich hab aber aufgepasst, dass ich von keinem gesehen wurde. Darf ich denn bitte Yakisoba haben?“.
Eigentlich konnte Shuichi seinem Partner nicht böse sein, Kudamon war ja noch fremd in dieser Welt und folgte nur seinen Instinkten.
„Schon gut, ich habe übrigens neue Bekanntschaften mitgebracht die ebenfalls Digimon als Partner haben.“, sagte er und deutete auf Yolei und Ken.
„Entschuldigt mich vielmals für all die Unannehmlichkeiten die ich euch gemacht habe. Ich danke euch vielmals, dass ihr mir bei der Suche geholfen habt.“, bedankte sich Shuichi bei Yolei und Ken und verbeugte sich tief. „Ich werde euch aus Dank etwas ausgeben.“, fügte er noch hinzu und ging zur Nudelküche. „Ich hätte gerne fünf Yakisoba-Boxen“, bestellte er.
In der Zwischenzeit, ging Kudamon näher zu Yolei und Ken, der Platz war inzwischen überraschend leer.
„Guten Tag, ich bin Kudamon. Meinen Partner Shuichi müsstet ihr bereits kennen. Ich liebe meinen Partner, Yakisoba und alles was mein Partner kocht und backt.“, stellte sich das Digimon selbstbewusst vor.
Mit fünf Nudelboxen kam dann Shuichi schließlich zurück. Er reichte eine mit Stäbchen an Yolei, zwei, eine mit Stäbchen für Ken und eine ohne für sein Digimon, an Ken, dann gab er Kudamon noch eine und die letzte behielt er für sich.
„Vielen lieben dank nochmal.“, bedankte sich Shuichi.


Zuletzt von Shuichi Hirota am Do Okt 11, 2018 5:32 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kyoko Sanada

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Anzahl der Beiträge : 20
Alter : 18
Arbeit/Hobby : Schülerin | Fotografie, Astronomie, Kochen
Wappen : Stärke
Digimonpartner : Dorumon

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Do Okt 11, 2018 11:22 am

30. August
Sommerfest
13:30
Tomiko & Kyoko

Die Zeit kroch regelrecht dahin, was vermutlich daran lag, dass Kyoko den Geruch der Oktopusbällchen einfach nicht ertragen konnte. Hoffentlich war ihre Schicht bald zu Ende. Immerhin wollte sie auch etwas zu Essen für Dodomon auftreiben, denn dieses saß immer noch in ihrem Rucksack und hatte hunger. Immer wieder fiel Kyokos Blick auf ihre Tasche zurück, die sich gelegentlich etwas bewegte, gut dass sie die Tasche unter einem Stuhl versteckt hatte, sodass man sie nicht gut sehen konnte. Gerade wendete sich der Rotschopf um und blickte genau in das Gesicht von Tomiko. Für einen kurzen Moment stand sie wie versteinert da, bis sie realisierte, wie glücklich sie sich schätzen konnte und dass ihre Schicht nun auch vorbei war. Schnell beendete sie ihre Aufgabe und erblickte sogar ihre Ablöse, der sie schleunigst die Schürze und das Kopftuch übergab, ehe sie sich vorsichtig den Rucksack schnappte und den Stand verließ, um zu Tomiko zu eilen. Sofort schnappte Kyoko tief nach Luft. "Oh, mein Gott. Ich hatte schon vergessen, wie sich klare Luft in den Lungen anfühlt.", jammerte sie und war froh, dass sie diese furchtbare Schicht hinter sich hatte.
"Kyokooo!", ertönte es klagend aus ihrem Rucksack, den sie nach vorne nahm und öffnete und darin ein halb verhungertes Babydigimon vorfand. "Du bekommst jetzt sofort etwas zu Essen...", beschwichtigte sie ihren kleinen Partner und lächelte ihn etwas an. "Sollen wir noch etwas zu Beißen für die Digimon holen, bevor wir zum Spiel gehen?", wollte Kyoko von der Blondine wissen, als sich ihre Blicke trafen. "Essen!", fiepste Dodomon begeistert aus dem Rucksack hervor und kämpfte sich zum Rand vor. "Hallo Tomiko! Ist Lunamon auch da?", wollte Dodomon mit seiner fiepsigen Stimme wissen. Kyoko entkam ein sanftes Lachen, als sie auf Dodomon hinab sah, wie es Tomiko begrüßte und sogleich nach Lunamon fragte. "Können wir zusammen spielen?", wollte das Fellknäuel wissen, worauf Kyoko wieder etwas seufzte. "Nicht hier. Hier ist es viel zu voll. Vielleicht hat Tomiko-San nachher noch was Zeit, sodass wir uns zum spielen treffen können?", richtete sie an Dodomon und gleichzeitig an ihre Freundin. Sie mochte Tomiko. Sehr sogar. Sie war ein freundlicher und zuvorkommender Mensch, mit dem es wirklich Spaß machte, Zeit zu verbringen. Außerdem verband sie der gemeinsame Neuanfang an dieser Schule und das bedeutete Kyoko irgendwie auch extrem viel.
Gemeinsam machten sich die zwei jungen Frauen, geschultert mit ihren Rucksäcken, zunächst auf den Weg, Fruchtspieße für die Digimon und sich zu besorgen, ehe sie zum Spielfeld gingen, welches doch nur erstaunlich rar besucht war. Kurz überlegte Kyoko, ob das Spiel vielleicht schon vorbei sein könnte, aber das war unmöglich und dann fiel ihr ein, dass diese Band doch auch einen Stand auf dem Schulfest hatte und sicherlich einige Besucher dort waren, anstatt sich das Fußball Spiel anzusehen. Immerhin hatten sie so die Möglichkeit, sich etwas Abseits nieder zu lassen und das Spiel zu genießen. Vorsichtig öffnete Kyoko ihren Rucksack und platzierte ihn dann so, dass Dodomon daraus schlüpfen und man es nicht sehen konnte. "Hier. Bitteschön.", entgegnete sie sanft und legte Dodomon den Fruchtspieß vor die Nase, worauf das Digimon strahlende Augen bekam und sich unverzüglich darauf stürzte. "Danke, Kyoko!", fiepste es freudig aus, während es den Spieß vertilgte. Die junge Frau kam nicht umhin sanft zu lächeln und selbst endlich ihren Spieß zu essen. Gerade war es einfach perfekt. Das Wetter war angenehm, sie war diese Stinkebällchen los, sie genoß einen wirklich köstlichen Fruchtspieß und saß hier mit einer sehr guten Freundin und konnte endlich abschalten und den Tag genießen. Jetzt konnte doch eigentlich nichts mehr schief gehen, oder?
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Kenshin Kobayashi

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Wappen : Verständnis
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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Do Okt 11, 2018 8:30 pm

30. August
Sommerfest
13:30
Miharu & Kenshin & Miyuki



Belustigt sah Kenshin zu Miharu und stimmte ihr mit einem Lächeln auf den Lippen zu. „Das war’s wirklich.“ Der Brünette war froh, seinen Hunger endlich gestillt zu haben, er wollte gegenüber Miharu nicht verfressen wirken, dies war er normalerweise auch gar nicht, aber heute war es, als hätte er ein Schwarzesloch in seinem Magen gehabt.
Sein Blick wanderte runter zu Baki, der genauso zufrieden wie sein Frauchen wirkte, was Kenshin zum schmunzeln brachte. „Baki schien es auch geschmeckt zu haben“, lachte er. Er lehnte sich vor, um den Shiba Inu zu streicheln. Allerdings wollte dieser nicht gestreichelt werden, sondern viel lieber noch etwas von Kenshins Oktopusbällchen haben. Ohne zu zögern, hielt er dem Hund noch ein paar Bällchen vor den Mund, welche Baki entzückt entgegennahm und ohne große Mühe entgegennahm.
Ohne von dem Hund abzulassen, sah er über die Schulter nach hinten zu Miharu, die von der Oberschule scheinbar mehr als überzeugt war und nickte zustimmend. „Das ist sie wirklich“, entgegnete Kenshin ihr und lehnte sich dann ebenfalls nach hinten, ohne den Blick von Miharu abzuwenden. „Vielleicht gehen wir ja später zusammen auf die Schule oder sogar in eine Klasse“, lächelte er und legte seinen Kopf schief.

Kenshin sah dem Mädchen über die Schulter, als dieses im Programmheft rumblätterte. Sie sprach das Fußballspiel an, wobei dem Brünetten einfiel, dass Taichi in der Schulmannschaft spielte. Da er aber nicht wusste, ob sie sich für Fußball oder Sport interessierte, ergriff er vorerst keine initiative. Etwas verwundert sah er dann in ihr Gesicht, als sie vorschlug, dorthin zu gehen, schließlich wirkte sie nicht so, als würde sie großartig auf Fußball stehen. „Wenn du möchtest, gerne“, meinte er daher und lächelte sie an. Dann wanderte sein Blick zu Baki, der noch immer vor den Beinen der zwei Jugendlichen saß und begann zu grinsen. „Solange Baki nicht das Feld stürmt, um dem Ball hinterher zu laufen.“

Da Kenshin um einiges größer war als Miharu hatte er einen besseren rundumblick und fand tatsächlich einen Platz, für sie. „Wir kö-“, bevor er jedoch ausreden konnte und seiner Begleitung den Platz zeigen konnte, riss der Shiba Inu Miharu mit sich. Das Mädchen versuchte wieder die Oberhand zu gewinnen und Kenshin eilte zu ihr, um ihr zu helfen, doch da war es schon passiert. Baki wickelte seine Leine um ein Weißhaariges Mädchen. „Vorsicht!“, entkam es ihr noch, doch kam die Aussage zu spät, denn das Mädchen landete auf dem Boden.
Beinahe sofort, als wusste er, dass er etwas falsch gemacht hatte, versteckte sich Baki hinter Kenshin seinen Beinen. Der Brünette beugte sich kurz zu Miharu runter und streifte ihre Hand, in der die Leine lag. „Ich nehme ihn kurz“, sagte er leise in ihr Ohr und nahm ihr die Leine ab, damit sie sich auf das Weißhaarige Mädchen konzentrieren konnte. Er wusste, dass es ihr unglaublich unangenehm sein musste.
Dann richtete sich der großgewachsene Junge wieder auf und schenkte der Weißhaarigen ein entschuldigendes Lächeln. Als er sie so das erste Mal richtig betrachtete und ihm erst bewusst wurde, was für eine untypische Haarfarbe das Mädchen doch hatte, kam sie ihm auf einmal richtig bekannt vor. Prüfend sah er sie einen Moment an, auch ihre blauen Augen kamen ihm bekannt vor. Als er bemerkt hatte, dass er sie anstarrte, kratzte er sich verlegen den Hinterkopf, da dies eigentlich so gar nicht seine Art war. „Entschuldige, kann es sein, dass wir uns kennen?“, fragte er nun wieder gewohnt höflich und mit einem freundlichen Lächeln. „Mein Name ist Kenshin. Kenshin Kobayashi.“ Beim Aussprechen seines Nachnamens fiel es ihm jedoch wieder ein. Er hatte das Mädchen schon einmal auf einem Foto auf dem Handy seiner Mutter gesehen und ein fröhliches Lächeln bildete sich auf den Lippen des Brünetten. „Du bist Miyuki, nicht wahr?“, fragte er etwas vorsichtig nach, jedoch ohne dass sein Lächeln aus seinem Gesicht verschwand. Wenn es wirklich Miyuki war, war das ein riesiger Zufall.

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Miyuki Kobayashi

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Alter : 17
Wappen : Wappen der Neugierde
Digimonpartner : Dracomon

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Do Okt 11, 2018 10:04 pm

30. August
Sommerfest
13:30
Miharu & Kenshin & Miyuki


Miyuki war viel zu beschäftigt sich auf den Fussballplatz umzusehen wo sie sich evtl hinsetzen könnte, um zu bemerken dass ein süßer Hund auf sie zulief. So war sie auch viel zu überascht um vernünftig zu reagieren, dass sie schneller als gedacht auf dem Boden landete. Verdutzt sah sie sich zu den beiden Personen und ihren Hund um die sie erst jetzt bemerkt hatte. Fast sofort fing sie auch an zu lachen. So hatte sie sich die erste Begegnung an ihrer neuen Schule nie vorgestellt. Es war ein fröhliches aber trotzdem leicht überraschtes und amüsiertes Lachen.
"Alles gut, keine Sorge mir ist nichts passiert, bestraft ihn bitte deshalb nicht." Antwortete sie sofort während sie sich dankbar von dem hilfsbereiten Mädchen aufhelfen lies. "Ich bin selbst sehr tollpatschig dass hätte mir auch ohne deinen süßen Hund passieren können." Fügte sie etwas verlegen hinzu um ihr ihre Sorgen hoffentlich nehmen zu können.
"Wie heißt er eigentlich?" Fragte sie weiter, froh wieder zu stehen, da sie etwas Bedenken hatte, falls er an ihrer Tasche evtl Draco riechen würde, denn dafür hätte sie keine gute Erklärung und sie bezweifelte dass Draco lange still halten würde.
Erst danach wante sie sich den Jungen zu der mit dem Mädchen gleichzeitig gekommen war und nun die Leine des Hundes hielt. Auch wenn er ihr bekannt vorkam, musste sie überlegen woher. Als er sich dann vorstellte, fiel es ihr sofort wieder ein. Er war der Junge dessen Photo ihre Tante ihr gleich nach ihrer Ankunft gezeigt hatte.
Auf seine Frage ob sie Miyuki sei schenkte sie ihm ein strahlendes, fröhliches Lächeln.
"Das stimmt. Mein Name ist Miyuki Koba...yashi. Freut mich euch kennen zu lernen." antworte sie und verbeugte sich höflich. Ihren Nachnamen zu benutzen war für sie noch reichlich ungewohnt.
Er sah nett und freundlich aus und auch sein Lächeln war ihr sofort sympatisch. Das Mädchen hingegen wirkte eher unglaublich süß und erinnerte Miyuki an eine leicht jüngere Schwester. Um sich zu versichern dass Draco bei ihrem Sturz nichts passiert war, öffnete sie schnell ihre Tasche um in das vorwurfsvolle Gesicht von Draco zu sehen. Sie schickte ihm in Gedanken eine Entschuldigung, wissend dass sie später definitiv etwas leckeres für ihn zu essen besorgen müsste. Er war durch ihre Tollpatschigkeit Stürze zwar gewöhnt aber absolut nicht begeistert davon.
Damit es nicht seltsam erschien warum sie den Inhalt ihrer Tasche überprüfte, zog sie schnell eine der Kekstüten hervor, gut dass sie 4 mitgenommen hatte und Draco noch zu neugierig war um diese aufzuessen.
"Mögt ihr Kekse?" Fragte sie Kenshin und das Mädchen und drückte dem Mädchen die Tüte in die Hände ohne eine Antwort abzuwarten. Da sie das Alter der beiden nicht wirklich einschätzen konnt und sie über Kenshin außer seinem Photo bisher nur wusst, dass er leicht jünger als sie war , fragte sie gleich weiter; " Geht ihr eigentlich auch hier auf die Schule?" Dann stoppte Sie, die beiden waren vermutlich wegen dem Fussballspiel da oder um Zeit als Freunde zu verbringen und nicht um mit Fragen gelöchert zu werden. Ein Schatten huschte über ihr Gesicht und ihr Lächeln.  Sie wusste nicht ob Kenshin sich über ein neues Familienmitglied überhaupt freute oder nur versuchte höflich zu wirken. Sie hatte sich so oft vorgestellt wie es wäre Familienmitglied kennen zu lernen aber gleichzeitig die große Angst von vielen unerwünscht zu sein. Das letzte was sie wollte war andere zu nerven auch wenn sie sehr neugierig über Kenshin, ihre neue Heimat und Schule war.
"Tut mir leid, ich hoffe ich halte euch nicht auf..." meinte sie verlegen bevor die beiden ihr auf ihre Fragen überhaupt antworten könnten. Verlegen schaute sie zu Boden und spielte mit ihrer Haarsträhne.
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Miharu Satō

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Anzahl der Beiträge : 12
Alter : 14
Arbeit/Hobby : Schülerin | Aushilfe in der Tierklinik

BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Okt 12, 2018 1:06 am

30. August
Sommerfest
13:30
Miharu & Kenshin & Miyuki

"Du verwöhnst ihn total.", stellte Miharu fest, als sie dabei zusah, wie Baki freudig die Oktopusbällchen von dem groß gewachsenen Schüler annahm, meinte es aber keines Falls böse oder vorwurfsvoll. "Du wirst den künftig niemals los, wenn Du was zu Essen in der Hand hast.", schob sie noch kichernd hinterher. Doch dann zogen Kenshins letzte Worte ihre Aufmerksamkeit auf ihn. Er wollte mit ihr auf diese Schule? Vielleicht sogar in die selbe Klasse? Irgendwie stimmte dieser Gedanke Miharu etwas verlegen und sie zog es vor, den Blick wieder auf den bettelnden Baki zu heften. "Das...wäre cool.", entgegnete sie knapp darauf und zwang sich, den Blick von ihrem pelzigen Freund nicht abzuwenden, ehe sie anschließend beschlossen, zum Fußballfeld zu gehen.

Kenshin kannte den Hund inzwischen schon viel zu gut, als dass die Aussage, dass der Shiba Inu das Spiel crashen könnte, nicht der Wahrheit entsprechen könnte. "Oh ja, da muss ich gleich wirklich aufpassen, sonst stürmt er noch wirklich los.", antwortete sie und festigte den griff um die Leine, was mehr oder weniger gut war, denn so entkam er nicht zu leicht. Aber trotzdem entkam er und brachte das fremde Mädchen zu Fall.
Wie verdattert und panisch zu gleich stand Miharu einfach nur da und starrte das Mädchen an, in der Hoffnung, dass ihr nichts passiert war und was tat die Fremde? Sie fing herzlich an zu lachen, was Miharu etwas aus der Bahn warf. Selbst Baki schaute verwirrt in die Runde und schien nicht einmal mehr Angst vor seinem, bis eben noch wütenden, Frauchen zu haben. Einen kurzen Moment brauchte Miharu, ehe sie sich wieder gefangen hatte. Zum Glück lachte das Mädchen und schien sich nicht verletzt zu haben. Kurz spürte sie eine hauchzarte Berührung an ihrer Hand, die ihr irgendwie eine Gänsehaut bescherte und ihre Aufmerksamkeit umlenkte. Es war Kenshin, der ihr freundlicherweise die Leine abnahm. "Danke.", entgegnete sie fast tonlos und wand sich wieder dem Mädchen zu, um ihr beim Aufstehen zu helfen. "Und.. Dir ist wirklich nichts passiert?", fragte sie noch einmal besorgt nach und klopfte das Mädchen etwas vom Dreck des Bodens frei. Es schien tatsächlich der Fall zu sein, denn die Fremde erkundigte sich nach dem Namen des Shiba. "Sein Name ist Baki.", entgegnete Miharu nun mit einem leichten Lächeln. Baki hingegen zog es lieber  noch vor, sich hinter Kenshin zu verstecken, als freudig hervor zu kommen, wie er es sonst tat, mit Frauchen sollte man lieber nicht spaßen.
Irritiert hob Miharu aber schließlich den Blick an, als Kenshin fragte, ob er und das fremde Mädchen sich kennen würden und prompt stellte sich der junge Mann auch noch vor. Was war denn hier los? Woher kannten die beiden sich? Angespannt und eher aufgeregt wechselte ihr Blick zwischen den Beiden hin und her. Sie war doch wohl nicht irgendeine Liebschaft von ihm? Wobei, dann hätte er sicherlich anders reagiert und nicht so. Moment. Was dachte Miharu denn da nur? Es konnte ihr doch egal sein, mit wem Kenshin seine freie Zeit so verbrachte, wieso scherte sie sich denn auf einmal darum?
Angestrengt starrte Miharu auf den Boden und verschränkte die Arme vor der Brust, während sie sich irgendwie versuchte innerlich nicht im Kreis zu drehen mit diesen verwirrenden Gedanken, die sie gerade heim suchten. Jedenfalls so lang, bis sich auch das Mädchen vorstellte und Miharu dazu bewegte, den Kopf ruckartig anzuheben. Kobayashi? Sie hieß auch Kobayashi? Waren sie verwandt? Wobei die Reaktion von Kenshin dann auch nicht wirklich passte. Nun verstand Miharu noch weniger und ließ den Blick etwas ernst und zeitgleich verwirrt erneut zwischen die Beiden hin und her gleiten. Was in drei Teufelsnamen war denn hier gerade los?
Letztendlich entglitten ihr die Gesichtszüge, als das Mädchen auch noch Kekse anbot, die Miharu wie verdattert anstarte, unfähig sich zu bewegen. "Eeeeeeeeeeeeentschuldigung?! Könnte mich hier vielleicht mal jemand aufklären? Was ist das...da zwischen euch??? Seid ihr Freunde? Familie? Vielleicht ein Paar?!", blaffte sie mehr ungeplant und sah immer noch vollkommen verständnislos zwischen den Beiden hin und her. Wenn Kenshin eine Freundin hatte, wieso war sie denn dann mit ihm hier auf diesem Sommerfest? Und wieso hatte er ihr das nicht gesagt? So viele Fragezeichen standen in Miharus Gesicht geschrieben und sie wartete immer noch auf eine Antwort. Selbst Baki legte den Kopf etwas schief als er mit bekam, wie verwirrt sein Frauchen war.
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Miyako Inoue

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Okt 12, 2018 11:49 am

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Shuichi & Miyako & Ken

Die Suche nach Kudamon hatte nun doch viel länger gedauert als zunächst gedacht. Miyako hatte bereits ein schlechtes Gewissen, weil sie ihren Mitschülern gesagt hatte, dass sie nur kurz weg sein würde und nun war doch ordentlich Zeit vergangen, mit zunächst keinem Anzeichen wo das Digimon überhaupt hin sein könnte.
Das Gute war jedoch, dass sie, sehr zu Miyakos Freude, in der Zwischenzeit auf Ken gestoßen waren. Als die lilahaarige ihn zuvor in der Menge erblickt hatte, fing ihr Herz an schneller zu schlage und im selben Moment wünschte sie sich sie hätte grad einen Spiegel da, um überprüfen zu können ob noch alles an ihr so aussah wie es sollte. Automatisch hatte sie nach ihren Haaren getastet die heute mal geflochten waren und ihr über die Schulter hingen. Doch diese waren soweit sie es auf diese Weise einschätzen konnte immer noch in Ordnung und waren zum Glück durch das rumlaufen und suchen nicht zerzaust worden. Sie hatte daraufhin Shuichi auf Ken aufmerksam gemacht und während sie auf ihn zugegangen waren hatte sie erneut gedankenverloren über ihr cremegelbes Sommerkleid gestrichen. In Gedanken hoffte sie die ganze Zeit, dass sie ihm auffallen würde und dass sie in seinen Augen hübsch Aussehen würde. Dadurch war sie nur nervöser und nervöser geworden. Was bei Miyako bedeutete, dass sie etwas aufgedreht war als sie bei Ken angekommen waren. Nachdem sie ihn gegrüßt, Shuichi als neuen Digiritter vorgestellt und ihm erzählt hatte, dass sie nach Kudamon suchten, hatte sich Ken ihrer Suche angeschlossen.
Diese Suche war lange erfolglos. Doch nun hatte Shuichi zum Glück seinen Digimon Partner in der Nähe eines Nudelstandes in den Büschen entdeckt und rannte in dessen Richtung. „Endlich haben wir ihn gefunden.“ Sagte Miyako überschwänglich und riss vor Freude die Arme in die Luft. Sie freute sich wirklich sehr, dass sie es geschafft hatten Kudamon zu finden. Direkt darauf fiel ihr aber auch ein, dass sie nun so langsam wieder zu ihrem Stand zurückmusste, womit sie sich also auch erst mal wieder von Ken verabschieden musste. In ihren Tagträumen in den letzten Tagen hatte sie sich die Zeit mit Ken auf dem Sommerfest so ganz anders vorgestellt. Statt mit ihm allein zu zweit sich gemütlich das Fest angucken zu können, wie sie sich es gerne gewünscht hatte, waren sie nun in eine Suchaktion geraten. Doch es war ja zum Glück noch nicht allzu spät und es gab immer noch eine Chance mit Ken später etwas Zeit verbringen zu können. Vorausgesetzt natürlich, dass dieser überhaupt daran Interesse hatte.
Die Gefühle des dunkelhaarigen konnte Miyako nämlich so gar nicht einschätzen. Wenn sie sich trafen verstanden sie sich wirklich gut. Jedoch konnte es sein, dass er sie einfach nur als gute Freundin sah und mehr nicht. Er war schließlich sehr beliebt und viele Mädchen himmelten ihn an. Warum sollte er sich daher ausgerechnet für sie entscheiden, wenn er genügend andere tolle Mädchen zur Auswahl hatte. Ihre eigenen Gefühle hatte sie selber erst recht spät bemerkt. Sie hatte lange schon für ihn geschwärmt, aber das lag einfach daran, dass sie eine Schwäche für coole süße Jungs hatte und das traf auf Ken nun mal zu. Irgendwann vor ein paar Wochen hatte sie jedoch dann gemerkt, dass es sich bei Ken nicht mehr nur um eine Schwärmerei handelte, sondern um mehr. Was die Sache natürlich nicht gerade einfacher machte, da sie sorgen hatte mit ihren Gefühlen die Freundschaft zwischen ihnen kaputt machen zu können.
Nachdem Shuichi kurz mit seinem Digimon Partner geredet hatte, wandte er sich nun wieder ihr und Ken zu um sich zu bedanken. „Ist doch überhaupt kein Problem. Das machen wir doch gerne.“ Winkte Miyako ab und lächelte ihn an. Vorher sie jedoch äußern konnte, dass sie jetzt zurück an ihren Stand musste, hatte Shuichi sie schon zum Yakisoba eingeladen und sich auf den Weg gemacht diese zu holen.
In der Zwischenzeit stellte sich Kudamon ihnen vor. Miyako fand es wikrlich niedlich wie es sich vorstellte, dabei sah es doch gleichzeitig so cool aus. Sie kniete sich hin um auf einer Höhe mit dem Digimon zu sein. „Ich bin Miyako Inoue, auch Yolei genannt. Mein Partner ist Poromon. Sie wird sich bestimmt freuen dich kennen zu lernen.“ Stellte sich nun Miyako dem Digimon vor.
Kurze Zeit später kam dann auch Shuichi schon mit dem Yakisoba zurück. Das Essen roch wirklich gut und Miyako merkte erst jetzt, dass sie ganz schön hungrig war. „Vielen Dank für das Essen.“ Bedankte sich Miyako bei Shuichi „Danach muss ich dann aber wieder zurück zu meinem Stand. Meine Mitschüler fragen sich bestimmt schon wo ich bleibe.“
Zusammen suchten sie sich dann einen Platz, wo sie gemeinsam essen konnten. Dies war jedoch nicht allzu schwer, da es aktuell nicht all zu voll war. „Ich frage mich wo die ganzen Leute geblieben sind. Vorhin war es doch noch so voll gewesen.“ Sprach die lilahaarige dies nun auch an, nachdem sie den ersten Bissen gegessen hatte. Die Yakisoba waren wirklich lecker und es tat ihr wirklich leid, dass sie diese grad nicht mit Poromon teilen konnte. Diese würde wahrscheinlich beleidigt sein, wenn sie davon hört.
„Du hattest vorhin mal erwähnt, dass du erst hier hingezogen bist. Wo hast du denn vorher gewohnt?“ fragte Miyako nun an Shuichi gewandt. Bei der Suche hatten Ken und Miyako ihm die meiste Zeit von den Digimon und der Digiwelt erzählt. Über ihn wusste sie aber eigentlich noch gar nichts.
Als Miyakos Yakisoba Box fast leer war wandte sie sich mit einem Lächeln an Ken. „Ich muss zwar gleich erst mal an den Stand zurück, aber würdest du nachher mit mir zusammen noch in Ruhe das Fest anschauen?“ Sie hoffte wirklich, dass er zustimmen würde und dass sie dann mal für sich zu zweit sein konnten.
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Ken Ichijouji

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Okt 12, 2018 7:35 pm

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Shuichi & Miyako & Ken


Auch wenn er gedacht hatte dass es heute kein Treffen mehr mit Miyako geben würde hatte diese ihn auch schon wenig später entdeckt. Sein Partner sprang sie einfach kurz an, begrüßte sie recht herzlich und innerlich schämte sich Ken auch schon dass er den jungen Mann als Miyakos Freund gesehen hatte. Er war ein neuer Digiritter, einer von vielen, der auf der Suche nach seinem Partner war. Seine Wangen glühten schon fast, wie gut dass niemand seine Gedanken kannte und er sich noch einmal rausreden konnte. Hin und wieder konnte er es sich jedoch nicht verkneifen das Mädchen zu mustern, ihr stand dieses Kleid unheimlich gut, zu gut für seinen Geschmack da sein Verstand sich nach und nach verabschiedet. Da es die Höflichkeit es so verlangte, stellte er sich dem neuen Digiritter vor und hoffte dass er von den anderen noch nichts von ihm gehört hatte. „Schönes Kleid“ es waren zwar nur zwei Worte aber es hatte ihn wahnsinn viel Mut gekostet diese zu sagen. Natürlich stimmte Ken auch zu nach Kudamon zu suchen. Immerhin musste es doch hier irgendwo sein.

Sie suchten verdammt lange. Doch Digimon hielten sich meistens dort auf wo auch Essen zu finden war. Also schlichen sie mehr oder weniger um die Stände herum die auch Essen anboten. Glück im Unglück hatten sie jedoch: sie fanden das Digimon an einem Nudelstand. Es entlockte ihm auch schon ein Lächeln als die beiden Partner zusammenfanden. Es war schön zu sehen wie die beiden miteinander umgingen. Die Bindung zwischen Digiritter und Digimon war unglaublich und man konnte es nicht beschreiben wie man sich dabei fühlte.
Kudamon sprach mit ihnen und entlockte Ken ein weiteres Lächeln.. Da konnte es auch Minomon sich nicht verkneifen raus zu kommen. „hallo ihr beiden“ begrüßte es die beiden neuen in der Gruppe ganz herzlich.Shuichi kehrte wenig später auch schon mit Essen zurück. Selbst wenn Ken Hunger haben würde, würde er das Essen erst einmal mit seinem Partner teilen. „Vielen Dank“ bedankte sich der Digiritter höflich. „So eines wie dich habe ich noch nie gesehen“ meinte Ken zu Kudamon und schien begeistert zu sein. Zusammen mit den anderen setzte er sich hin. „Du bist also neu in unserer Gruppe ...“ es erstaunt ihn immer und immer wieder, wie viele Digiritter man benötigte um die Digiwelt zu retten. „Darf ich fragen“ begann Ken zu sprechen „ ... wie lange du es schon weißt? Also wie lange du deinen Partner schon kennst?“ nicht alle die nun sich zu erkennen geben mussten erst vor kurzen erfahren haben dass sie zu den Digirittern gehörten.
Minomon machte sich genüßlich über das Essen her. „Erstaunlich wie viel in dich rein passt“ ärgerte er seinen Partner und stupste dieses am Bauch an. Minomon jedoch sah ihn nur an mit einer Nudel im Gesicht. Ken lachte und entfernte diese auch schon. Aufmerksam hörte er Miyako zu als sie Shuichi eine Frage stellte. Sie waren alle recht neugierig wenn neue Digiritter auftauchten. Kurz sah der junge Mann auf die Uhr „Die meisten werden sich wahrscheinlich dieses Fußballspiel ansehen“ auch wenn er selbst Fußball gespielt hat, interessierte es ihn nun weniger.
„Natürlich“ kam es gleich aus ihm raus. „Soll ich dich zu einer bestimmten Uhrzeit abholen kommen ...?“ auch wenn er fuchtbar nervös war, immerhin werden sie ja allein sein, freute er sich darüber dass sie mit ihm noch etwas unternehmen wollte. Immerhin war er ja nur wegen ihr hier her gekommen. „Oder schreib mir einfach wenn du soweit bist“ lächelte er. Keine Ahnung was sie in ihm sah, jedoch hoffte er das richtige, dass auch sie mehr für ihn empfand als bloße Freundschaft. Dass er mit dem Feuer spielte war ihm deutlich bewusst.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mo Okt 15, 2018 10:19 pm

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Takeru & Hikari (& Daisuke & Hanami)



In Begleitung mit Hikari war es Takeru plötzlich ziemlich einfach gefallen, ihr bei einem Stand ein sehr flauschiges Katzenplüschtier zu gewinnen. Er war mehr als froh darüber, dass seine Freundin seine vorherigen verzweifelten Versuche, ihr etwas zu gewinnen, nicht miterlebt hatte – oder sonst wer, der ihn kannte.
Sie schlenderten gemütlich an den Ständen vorbei und holten sich etwas zu essen. Später kamen sie an einem Stand vorbei, der Takeru die Sprache verschlug. Mit geweiteten Augen sah er seinen Bruder und seine Bandkollegen an einem Kussstand sitzen. Durch die ganzen Mädchen, die sich vor den Stand tummelten, hatte der Blonde keine gute Sicht auf seinen Bruder, doch er war sich ziemlich sicher, dass er keinen Spaß an der Sache hatte. Auch war er sich sicher, dass diese Aktion etwas mit dem Marketing zutun hatte, Yamato musste ständig irgendetwas deshalb machen, wofür er nicht der Typ war. Wie aus Reflex sah er sich nach Sora um, die er jedoch nirgendwo auf den ersten Blick erkennen konnte. Vielleicht würden sie ihr später noch über den Weg laufen, um sie nach dem Stand zu fragen – wenn sie überhaupt darüber reden wollte.

Nun standen Hikari und er am Fußballfeld und feuerten Taichi und seine Mannschaft an. Da das Spiel nicht ganz so gut besucht war, wie erwartet, hatte das Pärchen eine gute Sicht auf das Feld, ganz ohne Gedrängel. Dabei konnte Takeru auch sehen, dass der ältere Bruder seiner Freundin nicht gerade in seiner Höchstform war. Daher lehnte sich der Blonde zu Hikari vor. „Was ist denn los mit ihm?“, fragte er die Brünette leise.
Gerade warf Takeru einen Blick über seine Schulter, als er einen ziemlich bekannten Igelhaarschnitt erkannte. „Da ist Davis“, stellte er mit einem Lächeln auf den Lippen fest. Die beiden Jungen hatten noch nicht die Gelegenheit über die Beziehung von ihm und Hikaru zu sprechen, weshalb es die letzten Wochen häufig merkwürdig zwischen ihnen war. Takeru hatte bemerkt, dass sich Daisuke Mühe gab, sich nichts anmerken zu lassen, was das schlechte Gewissen gegenüber diesem nicht gerade geringer machte, dennoch waren sie Freunde und der Blonde wollte ganz sicher nicht, dass sein Freund alleine auf dem Fest rumlief. Mit einem Blick sicherte er sich kurz mit Hikari ab und hob dann eine Hand. „Hey, Davis!“, rief er und verdeutlichte ihm, zu ihnen zu kommen.
Erst dann bemerkte Takeru, dass Daisuke gar nicht allein unterwegs war. Neben ihm ging Hanami, eine brünette Cheerleaderin von ihrer Schule. Zwar kannte er das Mädchen nicht richtig, aber sie liefen sich öfter mal beim Training oder bei Spielen über den Weg, dabei sorgte sie regelmäßig dafür, dass seine Mannschaftskameraden sich vom Training ablenken ließen und verdrehte auch so einigen von ihnen die Köpfe, ohne dass sie überhaupt ein Wort mit ihnen sprach. Daher überraschte es Takeru auch ein wenig, sie als Daisukes Begleitung zu sehen. Er hatte die beiden in letzter Zeit zwar öfter zusammen in der Schule gesehen, dachte allerdings, dass ein Schulprojekt der Grund dafür war. Dafür wirkten sie jedoch ziemlich vertraut miteinander.
Sein Blick huschte zu Hikari. „Ob die zwei ein Date haben?“, fragte er verwundert und sah dann wieder zu Daisuke und Hanami und lächelte ihnen entgegen. Hoffentlich hatte er die beiden jetzt nicht gestört.






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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mo Okt 15, 2018 10:26 pm

30. August
Sommerfest
13:30
Miharu & Kenshin & Miyuki



Als sich herausstellte, dass es sich bei dem Mädchen vor ihnen tatsächlich um Miyuki handelte, konnte Kenshin sein Lächeln in seinem Gesicht gar nicht mehr unterdrücken. Es war ein unfassbarer Zufall, sie hier auf dem Fest zu treffen, fast so als hätte Baki das irgendwie eingefädelt. Kenshin sein Blick wanderte kurz runter zu dem Hund, dann schüttelte er kaum merklich den Kopf. Wenn der Shiba Inu nicht gerade ein unglaublich gut getarntes Digimon war, war diese Möglichkeit doch eher unwahrscheinlich.
Durch seine Gedanken bekam der Brünette nicht mit, dass sein neues Familienmitglied sich kurz umdrehte, weshalb er umso überraschter auf die Kekse in ihrer Hand starrte. Dankend lehnte er ab, da er noch ziemlich satt von den Oktopusbällchen war, die sie zuvor aßen.
Auf die Frage von der Weißhaarigen, ob sie auf die Schule gingen, schüttelte Kenshin mit dem Kopf. „Nein, Miharu und ich gehen beide noch auf die Mittelschule“, antwortete er lächelnd. „Gehst du denn hier auf die Schule? Ich habe Freunde hier, die ich dir vorstellen könnte“, bot er gleich an und dachte dabei an Tomiko, die da sicherlich nichts gegen hatte, schließlich war sie ebenfalls erst vor kurzem wieder hergezogen. Er war sich sicher, dass es helfen könnte, wenn man gerade neu in der Stadt war.
In Kenshin machte sich eine Art Aufregung breit, er war richtig froh darüber seine neue Cousine unerwartet auf dem Schulfest zu treffen. Sicherlich würde dies das Essen mit Miyuki, seiner Tante und seinen Eltern demnächst um einiges auflockern. Seit er wusste, dass seine Tante ein Mädchen adoptiert hatte, verspürte er eine gewisse Aufregung. Er war immer das einzige Kind in der Familie gewesen, jetzt eine fast gleichaltrige Cousine zu haben, war eben etwas Besonderes für ihn.
Dennoch bemerkte er, dass sich etwas bei Miyuki änderte, als sie unsicher auf den Boden blickte. Ihre Aussage bestätigte Kenshin nur in seinen Gedanken. „Nein, du störst doch nicht“, versicherte er ihr mit einem Lächeln. „Du kannst das Fußballspiel doch mit uns gemeinsam ansehen“, bot er ihr an und wendete sich dann zu Miharu, woraufhin er jedoch gleich die Augen weitete. Aus der Kleineren brodelten mit einem Mal etliche Fragen heraus und Kenshin fuchtelte abwehrend mit seinen Händen, als sie dann auch noch auf die Idee kam, dass sie ein Paar waren.
Erst in diesem Moment fiel Kenshin auf, wie merkwürdig diese Situation auf seine Begleitung wirken musste. „Entschuldige“, kratzte sich der Brünette verlegen am Kopf. Es war nicht seine Absicht, Miharu so außenvor zu lassen. Das war so gar nicht seine Art, also versuchte er die Jüngere so gut wie möglich aufzuklären. „Miyuki wurde vor kurzem von meiner Tante adoptiert“, begann er zu erklären. Er warf Myuki ein fröhliches Lächeln zu, ehe er fortfuhr: „Sie gehört also zur Familie, wir haben uns eben nur noch nicht kennen gelernt – bis jetzt.“ Entschuldigend sah er zu Miharu und hoffte, dass diese Erklärung ihre Fragen vorerst beantworten würde und sie sich nicht mehr ausgeschlossen fühlte.

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Miyuki Kobayashi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Okt 16, 2018 1:12 pm

30. August
Sommerfest
13:30
Miharu & Kenshin & Miyuki

Miyuki freute sich eigentlich riesig ihren neuen Cousin kennen zu lernen. Neben ihrer Tante ein weiteres Familienmitglied.
Sie fand etwas schade, dass sie nicht auf die gleiche Schule gingen. Als er ihr anbot ihr Freunde auf dieser Schule vorzustellen sah sie ihn erleichtert und noch mehr fröhlich an. "Gern, ich soll nach dem Sommerfest hier anfangen aber abgesehen von meiner Tante kenne ich hier noch niemanden." Antwortete sie ihm erleichtert, Dracomon lies sie lieber unerwähnt. Sie hatte so ein großes Glück auf ihn zu treffen, er würde ihr wirklich von Sekunde zu Sekunde sympathischer. Der andere Name  Miharu den er nannte gehörte vermutlich zu seiner Begleitung. Jetzt habe ich schon zwei nette Personen hier getroffen. Dachte sie strahlend. Als er auch noch meinte sie würde nicht stören und könnte das Fußballspiel mit ihnen zusammen ansehen, konnte sie sich kaum glücklicher schätzen. " Das würde mich sehr freuen." Antwortete sie ihm sofort. Zu gern hätte sie ihnen Draco vorgestellt und den Tag miteinander verbracht. Mit dem einfachen Satz sie würde nicht stören hatte er komplett ihre Unsicherheit vertrieben wenn auch nicht lange. Denn Miharus Reaktion überraschte sie total. Sie war so überfordert dass alles was sie hervorbrachte ein lautes "Ehhhh?!" war während sie knallrot anlief. Sie hatte doch gar kein Interesse an einem Partner, sie wär schon überglücklich überhaupt nach länger Zeit eine Familie zu haben. Aber eine eigene zu Gründen? Das wär ihr noch viel viel zu früh. Trotzdem machte sie der Gedanke mit jemandem zusammen zu sein total verlegen, denn so was wär ihr noch nie passiert. Nervös spielte sie an ihrer Haarsträhne, während ihr unzählige Gedanken durch den Kopf gingen, sodass sie Kenshins Antwort kaum zuhörte. Der Tag war wirklich voller Überraschungen. So früh hatte sie eigentlich nicht vorgehabt zu erzählen, dass sie adoptiert wurde.
Durch ihr gutes Gedächnis und Miharus Reaktion fiel ihr dann etwas auf, woran sie vorher absolut nicht gedacht hatte. Von Liebe hatte sie selbst keine Erfahrung außer was sie im Fernsehen gesehen hatte:
Miharu und Kenshin waren zusammen gekommen, so wie sie sich benahmen kannten sie sich vermutlich schon länger. So wie er sich liebenswürdig zu ihr gebeugt hatte um ihr etwas ins Ohr zu flüstern und ihr dann die Leine abnahm, Schienen sie ziemlich vertraut miteinander. Als sie sich kurz zu den restlichen Zuschauern umsah, bestätigte dies ihre Vermutung. Die meisten waren zu zweit unterwegs. Da sie erst deutlich verspätet angekommen war, waren vermutlich schon viele mit ihren Aufgaben fertig und verbrachten nun Zeit mit ihren Freunden, Schwarm oder Partner. Durch Miharus fragte ob sie ein Paar wären, vermutete Miyuki dass höchst wahrscheinlich diese Gefühle für Kenshin hatte und deshalb eifersüchtig würde...oder aber... Dass konnte doch nicht wahr sein. "Ich wollte wirklich nicht..." fing sie halb stotternd an. "Tut mir leid ich wollte euch wirklich nicht bei eurem Date stören!" Sie verbeugte sich förmlich entschuldigend vor beiden.
Miharu war deshalb vielleicht verlegen gewesen als Baki sie zu Fall gebracht hatte weil sie einen guten Eindruck auf Kenshin machen wollte. Beide hatten sich vermutlich gefreut Zeit zu zweit zu verbringen und dann platzte sie dazwischen. Kein Wunder dass Miharu so irritiert war. Auch wenn Kenshin gesagt hatte sie würde nicht stören war seine Freundin bestimmt mehr als glücklich wenn sie den beiden erstmal weiter ihre Zeit allein lies. Miyukis Fröhlichkeit war mittlerweile komplett verflogen, ihre neue Schule zu besichtigen, auf ihren Cousin zu treffen und nun das hatten sie komplett durcheinander gebracht. Umso mehr vermutete sie dass sie nur störte. Es war nun mal nicht das beste mitten im Schuljahr die Schule zu wechseln. Am liebsten wäre sie von der Schule davon gerannt und hätte mit Draco irgendwelche für sie neue Orte erkundet. Dabei hatte sie sich doch so auf Tokyo und ihre neue Schule gefreut. Ich werd vermutlich erstmal was zu Essen für Draco besorgen und mich dann wenigstens ein bisschen noch in der Schule umsehen. Überlegte sie.
Traurig sah sie Kenshin und Miharu an. "Ich geh dann wohl besser." Die Kekse die sie Miharu in die Hand gedrückt hatte, hatte sie mittlerweile komplett vergessen.
Zum zweiten mal an diesem Tag beschimpfte sie sich als Idiot, dass sie nicht vorher bemerkt hatte dass sie gerade ein Date störte und fühlte sich ziemlich einsam und unerwünscht und vermisste zum ersten Mal in Tokyo ihr Waisenheim enorm.
Sie drehte sich von den beiden weg um zu beschließen wohin sie als nächstes gehen würde aber auch um beide nicht länger zu stören. Wenn sie auf die beiden das nächste mal treffen würde, würde sie sich nochmal richtig entschuldigen. Vielleicht hatte sogar ihre Tante ein paar Tipps für sie.
"Ich bin noch da und bleib bei dir." Hörte sie Draco sehr leise aus ihrer Tasche flüstern, was sie beinahe zum weinen brachte. Aber es stimmte, egal was passieren würde sie hatte noch immer ihren besten Freund Draco, sie wär nicht allein. Wären nicht so viele Menschen beim und auf den Fussballplatz gewesen hätte sie ihn aus ihrer Tasche herausgeholt, gedrückt und am liebsten nie mehr losgelassen.
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Miharu Satō

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Di Okt 16, 2018 3:49 pm

30. August
Sommerfest
13:30
Miharu & Kenshin & Miyuki

Immer mehr entglitten Miharu die Gesichtszüge und ihr Blick schwang immer mehr in Irritation und Fassungslosigkeit um, während sie nicht umhin kam, Kenshin und Miyuki zu beobachten. Und was war das denn bitte? Kenshin grinste auf einmal wie ein Honigkuchenpferd, als er Miyuki genauer ansah. Was sollte das? In welcher Beziehung standen die zwei denn nun zueinander? Nach diesem Lächeln zu urteilen, waren die Beiden wohl sehr miteinander vertraut? Sofort spürte Miharu einen Stein in ihrer Magengegend, ein unangenehmes Gefühl, was immer mehr von ihr Besitz ergriff und was ihr so gar nicht gefiel. Sie kam sich vor wie bei einem Autounfall. Sie wollte nicht hinsehen, konnte den Blick zeitgleich aber auch nicht vom Geschehen abwenden und nur sprachlos zusehen, wie das Gespräch seinen Lauf nahm. Freunde vorstellen? Ja, klar. Wieso stand Miharu dort eigentlich noch? Sie konnte Baki genauso gut an sich reißen und einfach abhauen, dass sie dieses Szenario gar nicht erst ertragen musste, aber stattdessen stand sie einfach nur da und starrte die Beiden an, untätig etwas zu tun oder zu sagen.
Gerade wollte Miharu tatsächlich einen bissigen Kommentar ablassen, dass sich die Weißhaarige doch einen schönen Platz alleine suchen konnte, als Kenshin aber schon verkündete, dass sie nicht störte. Das war ja ein angenehmer Schlag in die Magengrube. Andererseits schien das Mädchen niemanden sonst zu kennen, wie sie verlauten ließ und da war es ja eigentlich echt nicht fair, so zu denken. Im Grunde konnte das Mädchen nichts dafür, wie sich Miharu gerade fühlte. Was waren das nur für widerliche Gefühle, die gerade in der kleinen, zierlichen Person tobten? Miharu gab es auf, irgendetwas zu dieser Situation zu sagen. Kenshin lud sie regelrecht dazu ein, scheinbar mit ihnen den ganzen Tag zu verbringen.
Schließlich platzte das junge Mädchen einfach mit den Fragen heraus, weil sie einfach nichts mehr verstand. In welcher Beziehung standen die Beiden nur zueinander und warum betüddelte Kenshin das Mädchen so sehr und....flirtete er mit der Weißhaarigen? Miharu war sich einfach nicht sicher und war in diesem Augenblick schon beinah einfach nur wütend. Wozu war sie hier, wenn er anderen Mädchen schöne Augen machte? Moment. Das hörte sich ja beinah so an, als wollte sie... Nein, das war lächerlich, es war doch egal, wem er schöne Augen machte, wenn gleich sie sich doch irgendwie fehl am Platz fühlte. Als sie die Zwei als ein mögliches Paar benannte, reagierten die Beiden überaus verdächtig. Vielleicht bändelte sich tatsächlich dort etwas an? Eingeschnappt und mit strengem Blick stemmte das junge Mädchen ihre Hände in die Hüften und sah zu Kenshin auf, der eine Entschuldigung hervor stammelte und schließlich zu einer Erklärung ansetzte. Und dann passierte es wieder. Erneut entglitten Miharus Gesichtszüge und sie starrte zwischen Kenshin und Miyuki hin und her. "Adoptiert?...Quasi...Deine...Cousine..?", wiederholte sie einfach fassungslos und wurde sogleich rot. Sofort schämte sie sich für die Gedanken, die sie zuvor hatte und senkte verlegen den Blick.
Miyuki hingegen schien direkt Miharus kleinen Fassungslosigkeitsanfall falsch zu interpretieren und war im Begriff nun allein von dannen zu ziehen. Für einen Augenblick stand Miharu da, ballte die Hände zu Fäusten, presste die Lippen aufeinander und starrte den Boden vor sich an. Sehr gut. Sollte sie doch gehen. Dann war sie endlich wieder mit Kenshin allein. Prompt wurde sie wieder rot. Wieso wollte sie das denn so unbedingt? Miyuki schien ein freundliches Mädchen zu sein, das wurde ihr auch wieder schlagartig bewusst, als sie die Kekse in ihrer Hand wieder ansah. Verdammt. Das arme Mädchen kannte hier doch niemanden und es war unfair, in diesem Augenblick egoistisch zu handeln. Und.. Moment. Glaubte Miyuki, dass sie zusammen mit Kenshin auf einem Date war?! War es nicht so, dass man sich nur Datete, wenn man was von dem anderen wollte? Oder denjenigen interessant fand? Immerhin waren die Zwei nur Freunde und hingen einfach zusammen ab, da konnte man doch nicht von einem Date sprechen? Nichts desto trotz lief Miharu rot an und spürte, wie ihr Herz schneller schlug."Warte!", entkam es schließlich dem zierlichen Mädchen, die endlich ihre Stimme wieder gefunden hatte und nun zu Miyuki sah. "Du störst nicht. Es wäre doch toll, wenn wir uns das Spiel zusammen ansehen würden. Baki würde sich bestimmt auch freuen.", setzte sie noch nach und fixierte den Blick auf das Mädchen. Sie musste sich wirklich zusammenreißen, denn sie wollte Kenshins neue Verwandtschaft nicht verschrecken. Zwar hörte sie eine Stimme im Inneren, die vehement protestierte, dass sich noch jemand zu ihnen gesellte, aber Miyuki schien wirklich eine herzliche Person zu sein, zumal sie ein Familienmitglied von Kenshin war und die Beiden sicherlich einiges zu erzählen hatten. Wenn dann war es an Miharu, eher den Rücktritt anzutreten. Der Kloß, der sich im Hals des jungen Mädchens gebildet hatte, schwoll immer mehr an, ehe sie diesen hinunter schluckte und sich schließlich vor Miyuki verbeugte. "Bitte entschuldige meinen Ausfall. Ich... bin manchmal etwas ungestüm.", entschuldigte sich Miharu aufrichtig bei der Anderen, denn nach wie vor, glaubte sie, dass sie Miyuki mit ihrer Art verschreckt hatte.
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Daisuke Motomiya

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Okt 17, 2018 11:17 am

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Takeru & Hikari, Daisuke & Hanami


Nachdem sich die Angelegenheit am Oktopusbällchen-Stand geklärt hatte, zog Daisuke mit seiner Begleitung noch etwas um die Stände. An gefühlt jedem Stand blieben sie stehen, weil sie so gut wie keinem der köstlich duftenden Gerüche widerstehen konnten.

Zum Glück begann auch demnächst das Fußballturnier, in der die drei eine Auszeit von ihrer Fressattacke hatten. Auch Daisukes Geldbeutel hatte für die nächsten mindestens 1 ½ Stunden Pause. Zum Glück stand bereits der September bevor und somit auch wieder das monatliche Taschengeld. Nach dem heutigen Tag wüsste er wirklich nicht, wie er den restlichen August überlebt hätte, wenn es erst Mitte oder Anfang des Monats gewesen wäre.

„Dann wollen wir mal. Ich bin schon ganz aufgeregt, und das nicht nur wegen dem Fußballspiel“, freute sich der Rothaarige, als er sich mit seiner Mitschülerin auf den Weg zum Sportplatz machte. Hoffentlich würden Takeru und Hikari auch wirklich da sein, Davis hatte nicht sonderlich Lust auf eine genervte und gelangweilte Hanami, weil sie sich doch gezwungenermaßen das ganze Spiel ansehen musste. Doch auch für Daisuke würde es nicht toll sein, wenn ihr Plan nicht aufgehen würde. Irgendwie mussten sie schließlich mal vorankommen. Daisuke und Hanami kamen noch rechtzeitig zu Beginn des Spiels, wo Davis gleich in seinem Element war und sich ganz gebannt auf das Spiel konzentrierte. Zwar scannte er immer mal wieder die Zuschauerreihen nah Hikari und Takeru ab, doch nach einer Weile vergaß er den Plan, mit Hanami bei den anderen beiden Digirittern gesichtet zu werden, als er auf dem Spielfeld Taichi entdeckte, der heute scheinbar einige Probleme hatte. „Das ist nicht gut. Die Probleme in der Digiwelt nehmen ihn scheinbar noch ziemlich mit“, murmelte Davis gedankenverloren vor sich hin, während er den Spielverlauf verfolgte.
Dann wurde er von einer bekannten Stimme wieder in die Realität geholt. Schnell blickte der Schüler in die Richtung, aus der er die Stimme vernommen hatte, um sicherzugehen, dass es gerade kein Wunschdenken gewesen war.
Es handelte sich tatsächlich um Takeru, der neben Hikari saß und dem Schüler etwas freudig zuwinkte, doch zu ihnen zu kommen. Reflexartig und mit vielen kleinen Stichen in Herzen und in der Magengegend, die ihn nervös und schlecht werden ließen, haute er mit dem Handrücken gegen Hanamis Arm, um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Auch wenn es sicherlich unnötig gewesen war, schließlich war seine Mitschülerin nicht taub und hatte es ebenfalls mitbekommen, abgesehen davon, dass es sich um T.K handelte. Dann bemerkte er den etwas verwunderten Gesichtsausdruck und wie sein Blick dann zu Hikari huschte und er sich etwas fragte. Daisuke wollte jetzt nicht zu übermütig mit seinen Verdachten sein, doch er hoffte inständig, dass es etwas darüber war, dass er mit Hanami hier war. „Bist du bereit?“, fragte er die Brünette flüsternd, bevor er ihr seine Hand entgegenstreckte und sich auf den Weg zu den beiden machen wollte. „It’s Showtime.“
Doch je näher sie T.K und Hikari kamen, desto mehr Bammel bekam der Sportler, besonders als er wieder diese spezielle Vertrautheit zwischen den beiden Digirittern sah und ihm wieder schmerzlich bewusst wurde, dass die beiden richtig zusammen waren. Es verletzte Daisuke immer noch ziemlich und er fühlte sich hintergangen, dass die beiden nichts gesagt und es stattdessen so verheimlicht haben. Und dass, obwohl sie doch befreundet waren und genau wussten, welche Gefühle Davis für Kari hegte. Auch bis heute hatte der Fußballer weder mit Takeru noch mit Kari richtig darüber gesprochen, was zum Teil aber auch an ihm selbst lag. Allerdings spürte Davis, dass ein Gespräch mittlerweile nicht schlecht wäre, denn allzu lange würde er dass nicht mit ansehen können – wobei, wer wusste, wie der Plan mit Hanami lief. Vor allem aber wollte er einfach nur eine Erklärung, was genau die beiden sich dabei gedacht haben, es geheim zu halten.
„Hey ihr beiden, ich hatte gehofft euch hier zu treffen“, begrüßte Daisuke und versuchte so überschwänglich wie möglich zu klingen. Es kostete den 15-Jährige immer etwas Mühe, bei T.K und Kari normal zu sein und am liebsten wäre er einfach nur sauer und trotzig wegen dem Verhalten, doch er riss sich zusammen. Schließlich waren sie trotzdem noch miteinander befreundet und Freunde sollten sich eigentlich über das Glück des anderen freuen. „Alles klar bei euch? Ich bin heute mit Hanami unterwegs, ihr kennt sie bestimmt.“ Dann legte er einen Arm um ihre Schulter und drückte sie mit einem Honigkuchenpferd-Grinsen kurz an sich. Hoffentlich würde ihr Auftritt heute Wirkung zeigen.
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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Mi Okt 17, 2018 7:14 pm

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Takeru & Hikari, Daisuke & Hanami

Was eben noch so stressig begonnen hatte, wurde nun richtig schön. Sie schlenderte neben Takeru her und in den Armen hielt sie das Katzenplüchtier dass er ihr gewonnen hatte. Stolz war sie gewesen als er es für sie versucht hatte. Sie kamen gemeinsam an verschiedenen Ständen vorbei, wobei Hikari sich nicht zusammen nehmen konnte und sich an einem Stand eine Süßigkeitentüte kaufen musste. Doch bei dem Stand an Yamatos Band blieb ihr den Mund offen stehen. So etwas hatte sie noch nie gesehen. Für Küsse zu bezahlen hatte sie höchstens mal in Serien oder Filmen gesehen. Doch noch nie bei einem Sommerfest.

Beim Fußballspiel machte sich Hikari Sorgen. Taichi spielte nicht gerade gut, fast schon so wie ein Anfänger. „Ich kann es dir nicht sagen ... er redet mit mir nicht über seine Probleme ..."welcher großer Bruder teilte schon seine Sorgen mit der kleinen Schwester? Wahrscheinlich dachte Taichi noch immer sie sei ein kleines Kind.
„Bitte?“ sie hatte Takeru gerade nicht zugehört als sie schon sah was er gemeint hatte. Daisuke war auch hier, klar er mochte Fußball, jedoch war er nicht allein hergekommen. Konnte es sein dass er mit einem Mädchen hier war? Als Date? Es erstaunte sie schon sehr, immerhin war sein Wutanfall in der Digiwelt noch nicht so lange her gewesen. Ein Kichern kam ihr über die Lippen „Ich denke schon dass die beiden ein Date haben. Wirkt jedenfalls mal so als ob ... zu dem Daisuke sonst ja mit seinen Freunden rum laufen würde ...“ sie lächelte leicht. Immerhin wusste sie nicht wie sie sich ihm gegenüber verhalten konnte. Die beiden machten sich auf den Weg zu ihnen und Hikari spürte dass ihr etwas die Kehle zu schnürrte. Es war bei weiten nicht fair gewesen wie sie sich ihm gegenüber verhalten hatte und Daisuke war so wie immer zu ihnen. Jedoch mit einem Unterschied. Etwas war mit seinen Augen. Aber sie konnte sich auch irren dass sie nicht mehr so funkelten wie sonst. „Hallo“ begrüßte sie die beiden und war erstaunt dass Daisuke gehofft hatte sie hier zu finden. „Du hast gehofft uns hier zu finden?“ fragte Hikari dennoch nach. Dann stellte er das Mädchen auch schon vor und Hikari hatte sie schon mal gesehen. Sie war immer bei Takerus Spiele dabei und hatte eine besondere Wirkung auf die Jungs. „Freut mich“ lächelte Hikari aber hatte das Gefühl dass hier etwas nicht stimmt. Konnte Daisuke wirklich so schnell ihnen verziehen haben und sich auf ein anderes Mädchen eingelassen haben? Natürlich würde sie sich freuen immerhin will sie dass es ihm gut geht. „Und ihr wollt euch auch dieses ... Spiel ansehen?“ gut war es nicht und Hikari wusste schon wie es aussehen würde. Wahrscheinlich nicht gut für Taichis Mannschaft. „Wollen wir vielleicht schnell was zum trinken holen gehen?“ fragte sie Hanami. „Ich könnte was kühles gebrauchen und ihr sicherlich auch?“ irgendwie hatte sie das Gefühl Daisuke aus dem Weg gehen zu müssen.
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Hanami Suzuki

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Do Okt 18, 2018 12:34 pm

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Takeru & Hikari & Daisuke & Hanami


Das Fußballspiel war, wie schon erwartet, eher langweilig für Hanami. Zwar verfolgte sie die Spieler ab und an mit Blicken, aber eigentlich war sie eher damit beschäftigt, nach Takeru Ausschau zu halten. Immerhin war das ja auch das eigentliche Ziel. Sie mussten endlich mal Takeru und Hikari finden, ansonsten wäre dieser Tag hier vollkommen sinnlos. Wobei Hanami eindeutig auch zugeben musste, dass sie es eigentlich ganz schön fand. Jedenfalls amüsierte sie sich gut.
Naja bis darauf, dass sie eben nun ein Fußballspiel ansah. Natürlich waren ihr die Grundregeln vertraut, aber das war es auch schon. Manchmal wurde das Spiel wegen irgendetwas angehalten, was Hanami nicht verstand und sie war eindeutig zu stolz um bei Daisuke nach zu fragen. Basketballregeln hatte sie sich inzwischen durchgelesen. Denn sie musste natürlich Takerus bevorzugten Sport verstehen, das verstand sich ja von selbst. Aber Fußball?
Mittlerweile hatte sie zumindest erfahren, wer dieser ominöse Taichi war. Und man musste ihm zu Gute halten, dass er vermutlich das gute Aussehen der Familie abbekommen hatte. Jedenfalls war er ansprechender als seine Schwester, die in Hanamis Augen immer noch einer grauen Maus glich. Dennoch konnte sie nicht ganz verstehen, was Daisuke so toll an ihm fand. Nach dessen Ausführungen hatte Hanami eher einen Superhelden erwartet, der ein Tor nach dem anderen schoss und das passierte einfach gerade nicht.
„Wirklich gut ist er nicht, oder?“, kommentierte auch Hanami, als Daisuke sich anscheinend über die Leistung seines Lieblingsspielers wunderte. Sie meinte herauszuhören, dass das überraschend war und der Fußballer sonst eigentlich besser war. „Meinst du?“ Sie warf Daisuke einen langen Seitenblick zu. „Nimmt es dich denn mit?“ Auf sie wirkte Daisuke gerade nicht besonders missgelaunt. Sie hatte ihn zumindest schon angespannter erlebt in den letzten Tagen. „Ich dachte, ihr habt heute frei um euch mal zu entspannen…“ Noch immer war es schwer für Hanami nach zu vollziehen, was die Schüler in dieser anderen Welt taten und wie gefährlich es war und wieso es sie so mitnahm.
Hanami richtete den Blick wieder auf den Spieler, den auch Daisuke verfolgte. „Ich finde, er sieht eher als, als wäre er wo gegen gelaufen“, kommentierte sie. Hanami legte natürlich äußerst großen Wert auf Äußeres und da schnitt der Sportler zwar recht gut ab, aber es war für sie unverkennbar, dass seine eine Gesichtshälfte dunkler war als die andere. „Dafür würde ich Concealer benutzen“, fügte sie hinzu.
Doch dann schallte Daisukes Name zu ihnen herüber und sie wandte sich prompt um. Denn natürlich hatte sie die Stimme sofort erkannt und konnte nicht anders als direkt zu strahlen. „Takeru!“, wisperte sie ihrem Begleiter fast schon atemlos zu. Nun hatte sie wegen des Spiels gar nicht mitbekommen, dass ihr Schwarm längst aufgetaucht war.
Prompt wurde Hanami auch direkt ein bisschen nervös. Zwar hatte sie die ganze Zeit über gehofft, dass sie Takeru und Hikari treffen würden, aber nun wurde es ernst. Jetzt mussten sie ihren Plan in die Tat umsetzen und das war gar nicht so einfach, fürchtete sie. Denn so wie die beiden Mitschüler mit einander sprachen, wirkten sie schon sehr vertraut.
Hanami atmete tief durch, ehe sie sich an Daisuke wandte. „Wie sehe ich aus?“, wollte sie wissen, bevor sie mit einem Lächeln seine Hand ergriff. Immerhin wollten sie ja als Date wirken und da mussten sie gerade hohe Geschütze auffahren. Mit der anderen Hand umklammerte Hanami nach wie vor Demiveemon und setzte ihr süßestes Lächeln auf, während sie mit Daisuke einen Weg über die Tribüne bahnte.
Ihr Blick streifte nur kurz das Mädchen, ehe er an Takeru haften blieb. „Er sieht so gut aus“, wisperte sie schwärmend Daisuke zu. Hoffentlich würde der Plan aufgehen. Je näher sie den beiden kamen, desto unschlüssiger wurde sich Hanami. Denn ihr Mitschüler würdigte sie kaum eines Blickes. Sie war es ehrlich gesagt eher gewöhnt, dass man sie von oben bis unten musterte und das blieb hierbei vollkommen aus. Vermutlich weil er ganz geblendet von der dämlichen Hikari war!
Dennoch blieb ihr Lächeln bestehen und sie trat an die beiden heran. „Hallo! Was für eine Überraschung“, flötete Hanami und schenkte eigentlich Takeru ihre gesamte Aufmerksamkeit. „Daisuke hatte schon gesagt, dass ihr vielleicht hier sein könntet. Aber ich hatte nicht damit gerechnet, dass man sich auf so einer großen Veranstaltung tatsächlich über den Weg läuft“, fuhr sie fort und schenkte dann Daisuke neben sich ein Lächeln. Wenn sie etwas tat, dann richtig.
Und er anscheinend auch, denn prompt legte er den Arm ganz um sie, weswegen Hanami automatisch näher an ihn heran rutschte. Es war ungewohnt, aber nicht unangenehm, was vermutlich daran lag, dass sie ohnehin schon viel Zeit miteinander verbracht hatten in den letzten Wochen.
„Vermutlich war es Daidai einfach zu langweilig mit mir alleine. Ich kann mit Fußball leider einfach nicht viel anfangen“, antwortete sie Hikari mit einem Lächeln. „Aber ihm war das Spiel so wichtig. Und da konnte ich es ihm einfach nicht abschlagen.“ Und natürlich war sie hier, weil er Hikari und Takeru hier vermutet hatte. „Ich schaue mir lieber dein nächstes Basketballspiel an“, säuselte sie ihrem Date zu. "Du spielst doch bald wieder, oder?“, hoffte sie dann. Denn dann würde sie ja auch eine Ausrede haben, um sich Takeru lange und ausgiebig anzusehen. Dem warf sie dann auch gleich einen Blick zu. „Du spielst doch auch, oder Takeru-kun?“, erkundigte sie sich unnötiger Weise und zwinkerte ihm gleich verschwörerisch zu. „Du bist bestimmt auch eher Hikari-san zur Liebe hier, oder?“, vermutete sie und hoffte, dass man ihr die Aufregung nicht anmerkte. Es war immerhin das erste Mal, dass sie außerhalb der Schule mit ihrem Mitschüler sprach.
Und das wurde auch direkt unterbunden. Denn Hikari richtete das Wort an sie, was Hanami innerlich aufseufzen ließ. Sie wollte jetzt nicht weg! Sie wollte weiter mit Takeru sprechen! Das einzig Gute an diesem Vorschlag war, dass auch Hikari dann nicht mehr in seiner Nähe wäre. Also nickte sie lächelnd. „Gerne“, stimmte sie ihrer Rivalin zu. „Daidai, soll ich dir was mitbringen?“, erkundigte sie sich aufmerksam und warf dann auch einen fragenden Blick zu Takeru.
Natürlich musste sie zu diesem Zweck das Digimon abgeben. „Bis später“, wisperte sie dem blauen Monster zu und übergab es Daisuke, ehe sie schwungvoll ihre Haare nach hinten warf und sich dann wieder zu Hikari umwandte. Sofort hakte sie sich bei ihrer Mitschülerin ein, als sie gemeinsam von den beiden Jungen weggingen. „Ich könnte mir auch direkt die Nase pudern“, fand sie. „Es sei denn, du möchtest nicht so viel von dem Spiel verpassen. Daisuke sagte, dass dein Bruder mitspielt“, plauderte sie drauf los. Das Letzte, was sie wollte, war sich mit Hikari unterhalten. Aber wer wusste schon, ob ein Gespräch nicht nützliche Informationen mit sich bringen könnte.
Gemeinsam überquerten sie den Schulhof. „Bubbletea wäre super“, fand Hanami und machte einen Stand in der Nähe aus. Doch daneben schien ganz schön viel los zu sein. „Sommerschlussverkauf?“, mutmaßte sie beinahe belustigt, bis sie das Logo der Band von Takerus Bruder erkannte. Das erklärte dann wohl auch die Masse davor. „Ich hab gehört, dass einer von ihnen der Bruder von deinem Freund ist“, sagte Hanami scheinheilig und verzog dann gespielt entsetz das Gesicht. „Das heißt, ihr seid doch zusammen, oder? Ich war mir nicht sicher, weil es in der Schule nicht immer so wirkte. Aber Daisuke erwähnte es“, fuhr sie fort und ließ Hikari dabei nicht aus den Augen.

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Taichi Yagami

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Do Okt 18, 2018 7:54 pm

30. August
Sommerfest, 13:30 Uhr
Taichi & Fußballmannschaft

Wie ein getretener Hund fühlte sich Taichi, als er bei seiner Mannschaft eintraf. Nachdem er beim Schularzt gewesen war, hatten Sora und er nicht mehr viel miteinander gesprochen. Vermutlich hatte sich seine beste Freundin insgeheim ins Fäustchen gelacht, weil sie es geschafft hatte, ihn zum Arzt zu zerren. Gut, er hatte schon zugeben müssen, dass das Kühlpad seinem schmerzenden Gesicht wirklich gut getan hatte. Doch schlimmer als seine äußeren Verletzungen war sein Schamgefühl. Wieso hatte er sich mit Yamato geprügelt? Ausgerechnet jetzt? Wo ihre momentane Situation ohnehin schon angespannt genug war. Manchmal war er wohl wirklich der Idiot, als den Yamato ihn ständig betitelte. An Hatakes Gesichtsausdruck, als er ihm gegenüber getreten war, konnte Taichi erkennen, dass der vermutlich genau dasselbe dachte.
„Es ist alles in Ordnung, es geht mir gut. Ich bin nur etwas mit jemandem aneinander geraten“, hatte Tai ihm gesagt. Sie hatten weder die Zeit, das ausgiebig zu diskutieren, noch hatte er dazu Lust gehabt. So oft, wie Miki Hatake bei Knife of Day abhing, konnte der wahrscheinlich sowieso Eins und Eins zusammenzählen. Garantiert wusste er bereits, dass der sogenannte „Jemand“ Yamato gewesen war. Dass die beiden trotz ihrer engen Freundschaft immer mal wieder in Streit gerieten, war auch kein großes Geheimnis.
„Ich schwöre dir, ich kann spielen!“, sagte Taichi eindringlich zum Mannschaftskapitän. Dessen skeptischem Blick nach zu urteilen schien der schon zu überlegen, ob er ihn auf die Bank setzen sollte, was Taichi absolut nicht wollte. Wenn auch sonst einfach nichts funktionierte in letzter Zeit, so wollte er wenigstes dieses Fußballspiel erfolgreich bestreiten. Er wusste genau, dass Miki es nicht gefiel, dass einer seiner besten Spieler sich so kurz vor dem Spiel geprügelt hatte. Taichi war selbst nicht stolz drauf und hatte sich schon auf eine gehörige Standpauke gefasst gemacht, doch Miki sagte nichts. Zum Glück! Auf Vorwürfe konnte Taichi gerade auch gut verzichten. Stattdessen machte er sich lieber daran, sich noch ein wenig auf das Spiel vorzubereiten.

Die gegnerische Mannschaft erwies sich als ziemlich geschickt und hartnäckig. Leicht zu besiegen waren sie auf jeden Fall nicht. War Taichi im Ballbesitz, kämpfte er verbissen um jede Torchance. Er hatte definitiv nicht vor, dieses Match zu verlieren. Seine Gegner jedoch auch nicht. Die waren wirklich gut. Gefährlich gut! Einmal mehr befanden sie sich im gegnerischen Strafraum. Leider hatten sie schon mehr Torchancen gehabt als Taichi, doch Miki war als Torwart unschlagbar. Jeden Schuss hatte er bisher abwehren können, doch natürlich war er ebenso nervös und angespannt wie Taichi selbst. Sie mussten sich endlich zusammen reißen und zeigen, was sie wirklich drauf hatten. Auch bei einem Spiel, bei dem es eigentlich um nichts ging, wollte Taichi keine Niederlage einstecken. Ebenso wie Miki trieb er seine Mannschaftskollegen an. Mit viel Mühe, jedoch auch erfolgreich, kämpften sie sich mit dem Ball nach vorne, nutzten die richtige Gelegenheit, ihn zu Taichi zu passen. Er nahm ihn an und lief in Richtung Tor, gegnerische Spieler dicht hinter ihm. Doch dieses Mal nicht. Er würde sich den Ball nicht wieder abnehmen lassen. Er biss die Zähne zusammen. Jetzt oder nie. Er schoss mit voller Wucht, der Ball sauste durch die Luft und landete in der linken, oberen Ecke des Tores. Um Taichi herum ertönten Jubelrufe, zwei seiner Mannschaftskollegen rissen ihn vor Freude beinahe zu Boden. Zufrieden schaute Taichi zu Miki. Er hatte ihm versichert, dass er spielen konnte und Wort gehalten. Doch sie durften sich jetzt nicht auf diesem einen Treffer ausruhen. Bisher hatten sie schon ziemlich geschwächelt, hoffentlich hatte dieses Tor nun auch den Kampfgeist der anderen wieder geweckt.
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Joe Kido

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Do Okt 18, 2018 9:21 pm

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Koushiro & Joe

Erneut schaute Joe von seinem Buch weg um auf die Uhr an seinen Arm zu schauen und seufzte auf. Es war jetzt schon viel später als er eigentlich geplant hatte. Bereits vor über einer Stunde hatte er auf dem Fest sein wollen. Doch momentan befand er sich immer noch im Zug. Heute Vormittag hatte an seiner Uni ein zusätzlicher Kurs stattgefunden für den er sich eingetragen hatte um den Anschluss an den Rest nicht zu verlieren. Die Ereignisse in der Digiwelt hatten in letzter Zeit viel Zeit in Anspruch genommen und haben ihm kaum noch Zeit gelassen um für die Uni zu lernen. Das Leben als Student war so oder so schon nicht leicht und dass sie sich jetzt auch noch wieder um die Digiwelt kümmern mussten machte das ganze nur noch schwieriger. In ein paar Fächern kam er kaum noch mit und dadurch hatte er sich auch am Ende des Kurses nochmal an den Professor wenden müssen um diesem noch ein paar Fragen zu den aktuellen Themen stellen zu können. So hatte er nicht nur den Zug verpasst den er eigentlich hatte nehmen wollen, sondern auch noch ganz knapp den nächsten verpasst. Wodurch es nun schon um einiges später war als zunächst gedacht.
Zu dem, dass er kaum zum Lernen kam, würde er auch gerne mehr Zeit mit Megumi verbringen. Diese war in den letzten Wochen wirklich zu kurz gekommen. Größtenteils hatten sie sich nur zum Lernen gesehen. Dabei war gerade sie die Person bei der er mal so gar nicht ans lernen denken wollte. In ihrer Beziehung waren sie dazu auch kaum weitergekommen und der blauhaarige hatte selber keine Ahnung wie er daran was ändern sollte. Das alles verunsichert ihn sehr und er hatte Angst etwas zu machen, wodurch er Megumi von sich abschrecken könnte.
Umso mehr freute er sich jedoch , dass Megumi heute auch zum Sommerfest kommen würde und er mit ihr Zeit verbringen konnte. Dazu würden er auch endlich die Möglichkeit  haben, den anderen seine Freundin vorzustellen. Bei diesem Gedanken breitete sich ein Lächeln auf seinem Gesicht aus. Doch im nächsten Moment riss ihn eine Stimme aus seinen Gedanken. „Hey Joe, wie lange brauchen wir denn noch?“ fragte ihn Gomamon, der unbemerkt von Joe die Sporttasche geöffnet hatte und ihm jetzt entgegenblickte. Vollkommen aus Reflex drückte Joe Gomamon wieder in die Tasche um diese zu machen zu können. „Bist du verrückt, es soll dich doch keiner sehen und erst recht nicht sehen, dass du sprechen kannst.“ Zischte ihm Joe leise zu und schaute sich panisch um, aber zum Glück hatte scheinbar niemand etwas bemerkt. Nachdem Joe sich vom dem Schreck beruhigt hatte öffnete er die Tasche wieder um sein Buch zu verstauen. Gomamon schaute aus dieser beleidigt zu ihm hoch. „Tut mir leid, Gomamon. Die nächste Haltestelle müssen wir raus, dann sind wir endlich da.“ Sagte er leise und hoffte damit seinen Partner besser zu stimmen. Doch der schaute nun beleidigt weg. „Als Entschuldigung darfst du dir aussuchen, was wir auf dem Fest essen.“ Setzte daher Joe noch hinter her und dieses Mal zeigte es Wirkung, denn auf dem Gesicht von Gomamon breitete sich ein fröhliches lächeln aus. Daraufhin schloss der blauhaarige Haarige zufrieden wieder den Reißverschluss, bis auf einen Spalt durch den sein Partner noch genügend Luft bekommen konnte.
Kurz darauf hielt der Zug an der Haltestelle und nach einem kurzen Fußmarsch war er endlich an der Schule angekommen. Sofort nahm Joe sein Handy in die Hand und schrieb eine Nachricht an Megumi, dass er nun auf dem Fest angekommen war und sich darauf freute sie gleich zu sehen. Nachdem er die Nachricht abgesendet hatte, ging der blauhaarige zunächst einfach ohne Plan los, um sich etwas umzuschauen. Nach einer kurzen Zeit erblickte er dann auch schon zwischen den anderen Schülern und Besuchern einen ihm sehr bekannten Rotschopf. Koushiro kam langsam in seine Richtung und schien ihn bis jetzt noch nicht bemerkt zu haben. In den Händen hatte er ein Stapel Zettel und wirkte überhaupt nicht begeistert.  „Hey Izzy“ rief Joe um den rothaarigen auf sich aufmerksam zu machen. Damit dieser ihn auch entdeckte, winkte er ihm zu und ging in seine Richtung. Als er nun vor ihm stand, begutachtete er den jüngeren nochmal genauer. „Du siehst ja echt übel aus. Du solltest unbedingt mal eine Runde schlafen.“ Empfahl ihm Joe, da sein Freund wirklich nicht gut ausschaute.
Gomamon hatte mittlerweile den Kopf auch wieder aus der Tasche gesteckt um Koushiro zu begrüßen. „Wenn du Probleme mit dem Einschlafen hast, dann geh doch einfach mal in einen von Joes Kursen. Bei denen schläft man in null Komma nichts ein.“ Fügte dieser noch zu Joes Aussage hinzu. „Das stimmt doch gar nicht.“ Sagte der blauhaarige empört „Das sind alles wirklich sehr interessante Themen.“ Fügte er im ruhigeren Ton noch hinzu. Dann schaute er wieder zu Koushiro und sein Blick fiel wieder auf den Stapel Zettel. „Was hast du da eigentlich für Zettel?“ fragte er ihn und beugte sich ein Stück weiter vor um einen besseren Blick auf diese zu haben.
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Okt 19, 2018 1:10 am

30. August
Sommerfest
13:30
Miharu & Kenshin & Miyuki



Eine unbehagliche Nervosität machte sich in Kenshin breit, als die anfängliche Freude und Aufgeregtheit langsam verschwand. Er wollte nicht, dass das erste Treffen mit Miyuki so einen unangenehmen Lauf nahm, doch genau dafür hatte er scheinbar gesorgt. Irgendwie hatte der Brünette es tatsächlich geschafft, dass beide Mädchen sich unwohl fühlten, dabei war es ihm doch immer so wichtig, dass es den Menschen in seiner Umgebung gut ging.
Er erinnerte sich nicht daran, sich schon einmal so dämlich gefühlt zu haben, wie in dieser Situation. Natürlich konnte er es auf die Aufregung schieben, doch entschuldigte dies ganz sicher nicht sein Verhalten gegenüber Miharu. Nachdem er von der Adoption erfahren hatte, war die Brünette die erste Person, neben Tomiko, der er Miyuki vorstellen wollte. Dies hatte er sich jedoch vollkommen anders vorgestellt, definitiv wollte er seine Freundin nicht so kränken und sie alle drei somit in eine so verzwickte Situation bringen.
Nervös fuhr sich der Jugendliche durch sein braunes Haar, nachdem er Miharu endlich aufgeklärt hatte. Dann nickte er langsam. „Meine Cousine, ja“, bestätigte er ihre Worte noch mal und sah die Brünette noch immer entschuldigend an.
Bei den nächsten Worten wanderte sein Blick jedoch zu Miyuki. Perplex sah er sie an, hatte sie sich gerade dafür entschuldigt, sie bei einem Date gestört zu haben? Sprachlos sah er sie noch für einen Augenblick an, ehe sein Blick nachdenklich auf Miharu richtete, die angestrengt nach unten sah. Kenshin war nicht mal auf den Gedanken gekommen, dass die Brünette seine Einladung zu dem Sommerfest als eine Einladung zu einem Date gedeutet haben konnte. Aber dafür, dass Miharu so denken konnte, gab es doch auch keine Anzeichen – oder hatte er auf diese einfach nicht geachtet.
Bevor der Junge jedoch seine Gedanken vernünftig sortieren konnte oder eine Antwort zu Stande bringen konnte, war Miyuki im Begriff sich zu verabschieden. Kenshin öffnete den Mund und wollte sie aufhalten, im selben Moment, wollte er aber seine Freundin nicht wieder vor den Kopfstoßen, weshalb er ihn wieder schloss und dann einen hilflosen Blick auf Baki warf, als ob dieser ihm in dieser Situation helfen konnte. Überrascht hob er dann den Kopf, als es Miharu war, die die Weißhaarige vom Gehen abhielt. Nach anfänglicher Verwunderung legte sich ein sanftes Lächeln auf die Lippen des Brünetten. Er betrachtete Miharu von oben, die ihren Blick entschlossen auf Miyuki gerichtet hielt. Für einen Moment konnte er seinen Blick gar nicht von dem Mädchen abwenden. Sie schaffte es irgendwie immer ihn zu überraschen. Schließlich wandte er seinen Blick von seiner Begleitung ab, um die Reaktion von Miyuki sehen zu können. Er legte seinen Kopf schief und lächelte die Weißhaarige freundlich an, in der Hoffnung, dass sie es als Zustimmung seines Seitens ansah.
Als sie sich Miharu dann aber auch noch bei seiner Cousine entschuldigte, ergriff Kenshin auch wieder das Wort. Schließlich wollte er nicht, dass sie sich die Schuld für diese ungemütliche Situation und das ungünstige Missverständnis gab, weshalb er seine freie Hand auf die Schulter der Braunhaarigen legte und breit grinsend zu Miyuki warf. „Aber genauso so gutherzig ist sie auch“, meinte er ehrlich und bestätigte seine Worte durch ein nicken. Und selbstlos auch, ansonsten hätte das Mädchen auch einfach gehen können. Auch wenn die Situation so erstmal gerettet schien, wollte er später auf jeden Fall noch mal in Ruhe mit Miharu darüber reden und sich vernünftig bei ihr entschuldigen und natürlich auch bedanken, dafür, dass sie so verständnisvoll handelte.

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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Okt 19, 2018 1:11 am

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Takeru & Hikari & Daisuke & Hanami




Für einen kurzen Moment meinte Takeru die Enttäuschung von Daisuke in dessen braunen Augen genau erkennen zu erkennen, doch verflog diese in dem Moment, als er vor ihm stand und zu sprechen begann. Ob das nur das schlechte Gewissen war?
Der Blonde war über die Worte von Daisuke genauso verwundert, wie seine Freundin es scheinbar war. Wie konnte der Brünette hoffen, sie hier zu treffen, wenn sie sich die letzten Wochen, nicht mal richtig in die Augen sehen konnten. Sein Blick huschte zu Hanami und dann wieder zu seinem Freund, hatte das etwa was mit der Brünetten zu tun, dass Daisuke so gut drauf war? Diese schien genauso gutgelaunt zu sein, was Takeru zum lächeln brachte. Egal ob da was zwischen den beiden lief, die Cheerleaderin schien seinem Freund gut zu tun.
„Das ist wirklich ein Zufall“, stimmte er dem Mädchen noch immer lächelnd zu. Das Lächeln welches Hanami Daisuke zuwarf, sprach Bände und rasch blickte er zwischen den beiden Brünetten her, ehe er Hikari sanft mit dem Ellenbogen anstupste. Es freute den Blonden wahnsinnig, Daisuke nach den letzten Wochen so zu sehen. Auch, wenn das nicht hieß, dass er das Gespräch zu diesem nicht aufsuchen musste. Schließlich schuldete er seinem Freund definitiv noch eine Erklärung und natürlich auch eine Entschuldigung, immerhin muss sich der Brünette von Hikari und ihm unfassbar hintergangen gefühlt haben. Für einen kurzen Moment verschwand das Lächeln aus Takerus Gesicht, als er Hikari so ansah. Er war sich sicher, dass ihr gerade dasselbe durch den Kopf ging.
Verwundert blickte er wieder zu Daisuke und seiner Begleitung, als dieser Hanami an sich ranzog und sie vorstellte. Diese Vertrautheit verwunderte Takeru zwar ein wenig, doch sprach dies nur dafür, dass zwischen den beiden tatsächlich irgendetwas war. Vielleicht stimmte die Chemie zwischen den beiden einfach.
„Klar“, nickte er Daisuke zustimmend zu und lächelte Hanami fröhlich an. „Sie und die anderen Cheerleaderinnen sorgen schließlich immer für zusätzlich gute Laune bei unseren Spielen.“ Und das war wirklich so. Das Cheerleaderteam wusste, wie sie die Mannschaft und auch das Publikum motivierte.
Der Blick von Takeru wanderte zu Hikari, als diese das Wort erhob und dann wieder zu Hanami, die gleich antwortete. Über den Spitznamen musste er schmunzeln. Noch nie hatte er jemanden Daisuke ‚Dai Dai‘ nennen hören. Und hätte jemand anderes ihn so genannt, hätte sich dieser sicherlich was anhören dürfen. Anerkennend sah er zu ihr und dann zu Daisuke, dass sie sich das Spiel nur wegen ihm anschaute, war richtig nett. Generell wurde ihm das Mädchen mit jeder Minute sympathischer.
Als Hanami das Wort dann an Daisuke wandte, blickte Takeru zu seiner Freundin und lächelte ihr fröhlich zu. Er hatte ein richtig gutes Gefühl bei der Sache. Wenn das zwischen den beiden wirklich was war, konnten sie vielleicht öfter mal etwas zu viert unternehmen, sofern Daisuke ihnen die Heimlichtuerei verzeihen würde. Jedoch hatte er das Gefühl, dass Hikari seiner Meinung da nicht ganz so teilte.
„Ich spiele auch, ja“, antwortete der Blonde, als das Mädchen das Wort direkt an ihn richtete. „Teilweise“, gab er auf ihre Frage bezüglich des Fußballspiels zu, schenkte Hikari aber ein liebevolles Lächeln, ehe er sich wieder Hanami zuwandte. „Aber natürlich auch, um Taichi anzufeuern“, erklärte er. „Es motiviert, wenn Freunde einem zusehen.“ Das wusste Takeru nur zu gut, dabei wanderte sein Blick zu Daisuke, der sicherlich aus demselben Grund mit Hanami zu dem Spiel gekommen war.
Ruckartig sah Takeru zu Hikari, als diese vorschlug mit Hanami etwas zum trinken zu besorgen. Seit dem Vorfall vor einigen Wochen, waren er und Daisuke kein einziges Mal alleine gewesen. Jetzt alleine mit ihm hier zu stehen, ohne miteinander über die Geschehnisse gesprochen zu haben und so zu tun, als wäre alles wie immer, sorgte dafür, dass dem Blonden für einen winzigen Moment die Gesichtszüge entgleisten. Als er seiner Freundin jedoch in ihre Augen blickte, konnte er nicht anders, als zustimmend zu nicken. Ihr ging es nicht gut damit, Daisuke in die Augen zu sehen, ohne darüber gesprochen zu haben. Ihr fiel es nicht so einfach, es zu überspielen und am liebsten hätte er sie in diesem Moment einfach in den Arm genommen, doch wusste er, dass dies gerade äußerst unpassend gewesen wäre. Er kramte sein Portemonnaie aus seiner Hosentasche und drückte es Hikari in die Hand. „Irgendetwas kühles klingt gut, danke“, meinte er zu den beiden Mädchen und lächelte sie an.
Die blauen Augen von Takeru weiteten sich für einen Moment, als Hanami Demiveemon dessen Partner übergab und sich sogar von dem Digimon verabschiedete. Wusste sie etwas davon? Von einem Kuscheltier würde sie sich doch sicherlich nicht verabschieden, oder? Er warf dem Brünetten einen fragenden Blick zu. Zwar erwartete er nicht, dass Davis sich rechtfertigte, doch wäre es schon gut zu wissen, wer von den Digimon wusste.
Bis Hikari und Hanami aus seinem Blickfeld verschwunden waren, sah er den beiden noch hinterer und drehte sich dann zu Daisuke um. Er wusste nicht, was für ein Gespräch und wie er es aufbauen sollte. Definitiv war es nicht der richtige Augenblick über die Sache zwischen ihnen zu sprechen. Weshalb er seinen Blick kurz in die Richtung, in die die Mädchen verschwunden waren, richtete. „Hanami ist wirklich nett“, meinte er ehrlich und lächelte Daisuke leicht an. „Wie kam das mit euch beiden?“, fragte er etwas vorsichtig. Schließlich wusste er nicht, was das zwischen den beiden war, aber wenn da mehr als eine Freundschaft war, würde der Brünette sicherlich darauf fackeln davon zu erzählen, das wusste Takeru, so gut kannte er seinen Freund. Nur war er sich nicht sicher, ob er gerade der Mensch war, mit dem Davis darüber reden wollte.


Zuletzt von Takeru Takaishi am Fr Okt 19, 2018 1:25 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Kazuki Nishiya

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Okt 19, 2018 1:18 am

30. August
Sommerfest
13:30 Uhr
Sora, Yamato, Kazuki, Wataru, Yoshio & Rin


Kazuki konnte nicht nachvollziehen warum, aber aus irgendeinem Grund konnte er den Kussstand nicht so genießen, wie er es sich eigentlich vorgestellt hatte. Naja, vielleicht konnte er es sich doch ein wenig denken. Oder vielleicht wusste er es sogar. Schließlich waren gerade alle anwesenden, die ihm irgendetwas bedeuteten sauer auf ihn. Seine Band, weil er sie für den Kussstand anmeldete, ohne es mit ihnen abgesprochen zu haben. Miki, weil er sein Fußballspiel komplett vergessen hatte und er von solchen Aktionen sowieso nichts hielt und Rin… Naja, Rin schien generell nicht viel von ihm zu halten. Die wäre auch sauer, wenn Kazuki ein Babykätzchen von einem Baum gerettet hätte.
Doch gegenüber Yamato hatte der Rothaarige tatsächlich das größte schlechte Gewissen. Immerhin wusste er, dass der Bandleader zur Zeit Probleme damit hatte, der Band und Sora gleich gerecht zu werden. Und dann hatte er sich auch noch mit irgendjemanden geprügelt, was sicherlich nicht so weit gekommen wäre, wenn der Blonde wegen ihm nicht schon mega geladen gewesen wäre.
An all das hatte Kazuki jedoch keinen einzigen Gedanken verschwendet, als er die Band für diesen Stand angemeldet hatte. Ihm kam die Idee einfach wahnsinnig grandios vor. Leichtes Marketing eben. Und das war auch der Grund, weshalb er diese Gedanken auch nicht nach außen hintrug. Außerdem hatten sich die Mädchen, die die Gestaltung und die Organisation des Standes übernommen hatten, sich solch eine Mühe gegeben hatten, dass er sich noch schlechter fühlen würde.
Sie hatten einen großen Pavillon aufgebaut. An den Seiten und hinten hingen dunkelblaue Planen, die mit Lichterketten und großen Buchstaben bestückt waren, was den Stand richtig einladend und gemütlich wirken ließ. Die vordere Seite war offen, damit die Mädchen eine gute Sicht auf die Bandmitglieder hatten und genug Platz zum anstellen vorhanden war. Es standen vier Tische nebeneinander gereiht, mit jeweils zwei Stühlen, die sich gegenüberstanden. Auf jedem Tisch stand eine kleine Box mit Pfefferminzbonbons, aus denen sich die Mädchen vor den Küssen bedienen durften. Und nebenbei wurde eine CD mit den Liedern der Band abgespielt, welche man an den Tischen auch kaufen konnte.

Der Rothaarige saß auf seinem Platz links außen und lächelte breit grinsend das Mädchen an, welches gerade auf ihn zukam. Ein schwarzhaariges, zierliches Mädchen, die ihn mit funkelnden Augen anlächelte. „Hey“, begrüßte Kazuki sie freundlich, was ein schüchternes Kichern von ihr entlockte. Als sie sich gegenüber von ihm setzte, warf er einen flüchtigen Blick auf seine Armbanduhr. Es war halb zwei, hieß also, dass er die erste Halbzeit von Mikis Spiel bereits verpasst hatte. Er unterdrückte ein Seufzen und sah auf zu dem Mädchen, dass erwartungsvoll vor ihm saß. Er lächelte sie schief an und beugte sich dann vor zu ihr, was sie ihm sofort gleichtat und schon im nächsten Moment, spürte er ihre weichen Lippen auf seinen. Es war einer der angenehmsten Küsse, seit er hier saß und ein Mädchen nach dem anderen küsste und trotzdem konnte er es nicht richtig genießen, was ihn verdammt noch mal einfach ärgerte. Als sie sich voneinander lösten, sah das Mädchen ihn mit strahlenden Augen an und Kazuki schenkte ihr wieder ein Lächeln. Sie strich sich eine der langen Haarsträhnen aus dem Gesicht und wisperte ein leises „Danke“. Woraufhin Kazuki schmunzelte. „Ich danke dir“, meinte er und grinste sie süffisant an, was ihr erneut ein Kichern entlockte. „Warte“, sagte er nach kurzer Überlegung, woraufhin sie sich scheinbar erwartungsvoll umdrehte, was in Kazuki irgendwie ein schlechtes Gewissen hervorrief, doch musste er jetzt einfach fragen. „Weißt du, wie das Spiel läuft?“
Verwundert sah das hübsche Mädchen ihn an und zuckte dann mit den Schultern. „Leider nein“, meinte sie nur und machte dann den Platz für das nächste Mädchen frei, als sich Kazuki bedankte.

Gerade ließ Kazuki seinen Blick über die Schlangen seiner Bandkollegen gleiten, als er eine Stimme vernahm, die hinter ihm erklang. Er brauchte einen Moment, um sie zuzuordnen, doch als er sich den Worten bewusst wurde, wusste er, um wen es sich hinter dem Zelt handelte. „Sora“, entkam es ihm und das Mädchen, dass sich gerade vor ihm auf den Stuhl gesetzt hatte, sah ihn verwundert an. Doch schenkte er diesem gerade gar keine Aufmerksamkeit, denn sein Blick wanderte zu Yamato, vor dem gerade ein Mädchen platznahm, dass zuvor schon bei Yoshio saß und den blonden Bandleader nun schmachtend ansah. Dann blickte er zu Rin, welche scheinbar angenervt neben dem Stand lehnte und die Mädchen angewidert beobachtete. Sicher würde sie den Jungs jetzt keine Pause gönnen und Kazuki wollte Yamato nicht noch mehr in Schwierigkeiten bringen.
Wie von der Tarantel gestochen, sprang er also auf und klatschte in seine Hand. „Wenn ich um Eure Aufmerksamkeit bitten darf, Ladies“, begann er mit einem breiten Grinsen. „Um die ganze Sache ein wenig Interessanter zu gestalten, tauschen wir vier jetzt mal die Plätze!“ Während die Mädchen in den Reihen unterschiedlich reagierten, warf er Yamato einen vielsagenden Blick zu, mit der ihm deutete, sich auf seinen Platz zu setzen. Als er an Yamato vorbeiging, hielt er ihn kurz auf. „Sora ist auf der anderen Seite“, informierte er ihn. „Tu einfach so, als müsstest du die Drops auffüllen, dagegen kann Rin nichts sagen.“ Mit einem nicken deutete er auf die Box mit den Pfefferminzbonons, die auf dem Tisch ganz links stand. Dann setzte er sich auf den vorherigen Platz von Yamato und grinste das Mädchen an, welches ihn genauso süffisant anlächelte, wie zuvor Yamato, was den Rothaarigen vermuten ließ, dass sie sich bei dem Blonden und auch bei Wataru noch anstellen würde.

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Meiko Mochizuki

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Fr Okt 19, 2018 11:17 am

30. August
Sommerfest
Meiko
13:35 Uhr

Also Meiko es endlich hinter sich gebracht hatte und ihre Schicht am Losstand erst mal beendet war, musste sie sich ganz schön beeilen, denn das Spiel war immerhin schon dran und sie wollte eigentlich nichts davon verpassen. Immerhin war das ja schließlich ihre Ausrede, um Taichi ansehen zu können, ohne dass es peinlich war. Und eigentlich war es ja schließlich immer peinlich, ihn anzustarren.
Bloß hatte die Brillenträgerin gehofft, dass sie sich das Spiel zusammen mit Mimi anschauen könnte. Oder zumindest Sora oder irgendjemand, den sie halbwegs kannte. Doch kaum, dass sie auf der Tribüne angekommen war, stellte sie fest, dass diese zwar gut gefüllt war, aber sie kaum jemanden wirklich kannte. Hikari entfernte sich gerade, weswegen Meiko sie nicht ansprach. Sie wollte das jüngere Mädchen schließlich auch nicht stören. Und zu Takeru und Daisuke wollte sie sich auch nicht stellen. Das wäre ihr einfach unangenehm und sie wüsste nicht wirklich, was sie zu den beiden sagen sollte.
Ein wenig verloren presste Meiko ihren großen Rucksack an sich. „Mei…? Was ist denn da draußen los? Ich möchte das Spiel auch sehen“, klagte ihr Digimon aus der Tasche heraus, weswegen Meiko sich hektisch umsah. Hatte jemand die Stimme gehört? Doch keiner nahm Notiz von ihr. Deswegen stellte sie den Rucksack ab und öffnete ihn. „Du weißt doch, dass du nicht reden darfst“, beschwör sie Meicoomon, welches sich sofort die Pfoten vor den Mund hielt und sie entsetzt ansah. „Entschuldige“, wisperte es. „Macht nichts. Ist ja nochmal gut gegangen. Komm her, ich heb dich hoch, dann können wir uns Taichis Spiel anschauen“, bot die Digiritterin an und hob ihr Digimon kurzer Hand hoch, damit es auch das Spielgeschehen mitverfolgen konnte.
Nun konnte auch Meiko den Blick auf das Spielfeld richten und machte Taichi eigentlich sofort aus. Ihr Blick glitt an dem sportlichen Jungen auf und ab, den sie noch nie in kurzen Hosen gesehen hatte.  Und auch noch nie beim Sport, obwohl sie wusste, dass er Fußball spielte und er auch in der Digiwelt stets einen sportlichen Eindruckt machte, war es etwas anderes ihn in Aktion zu sehen. Prompt schimmerten ihren Wangen rosig und sie senkte verlegen den Blick. Taichi sah sogar noch besser aus als sonst!
Wo sollte das nur alles hinführen? Sie himmelte ihn ja regelrecht an. Allerdings taten das hier wohl einigen. Zumindest wurde sein Name anfeuernd von der Tribüne gerufen, wie Meiko feststellte. Dann war er wohl ein guter und beliebter Spieler. Wie schade, dass sie wenig von Fußball verstand? Ob sie ihn danach fragen sollte? Besser nicht. Sie würde sich beim Sprechen ohnehin nur wieder verhaspeln und dann blamieren.
Etwas allerdings verstand Meiko dann doch und zwar, als sich Taichi immer weiter dem gegnerischer Tor näherte und letztendlich zu Schuss kam. Der Ball segelt ins Netz, in die Ecke des Tores. Um Meiko herum brach lauter Jubel aus und sie stimmte begeistert mit ein. So gut es mit Meicoomon im Arm ging, begann sie zu klatschen, auch wenn sie nicht die Stimme erhob wie die anderen Zuschauer.  Dennoch jubilierte sie ihm im Stillen zu und erröte sofort wieder, als sein Grinsen über die Zuschauer glitt. Natürlich galt das gar nicht ihr, er freute sich einfach nur. Aber dennoch machte es Meiko direkt wieder verlegen.
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Shōta Akimoto

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BeitragThema: Re: Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule   Sa Okt 20, 2018 9:48 am

30. August
Sommerfest - Maid-Café
13:30
Shōta, Hayato & Mimi

Seit einer Stunde saßen sie bereits im Maid-Café aber dem Rotblonden kam es vor wie 10 Minuten. Mittlerweile hatte sich seine unerklärliche Aufregung auch etwas gelegt, denn tatsächlich hatte Shōta beim Betreten des Cafés das Gefühl gehabt, als wäre er bei einem Date. Der 15jährige hatte zuvor zwar nie die Erfahrung gemacht aber so musste es sich wohl anfühlen und na ja, er war nicht einmal traurig darüber, dass Hayato ihm gegenüber saß – wenn er ehrlich war, hätte er sich im Moment keine bessere Begleitung wünschen können.

Doch dann hatte Mimi die Bildfläche betreten und es wurde noch seltsamer als ohnehin schon. Ihm hallte noch immer die Begrüßung, vor allem das „Shōtas Begleitung“ nach und er wusste auch, dass er hochrot angelaufen war. Und wie sollte er überhaupt erklären, woher er Mimi kannte? Sie war älter als er, hatte völlig andere Interessen und sie wären niemals in Kontakt gekommen, wenn es die Digimon nicht gegeben hätte. Aber gerade das durfte der Brillenträger seinem Kumpel gegenüber auf gar keinen Fall erwähnen.
Er hatte Mimi also so lässig wie möglich begrüßt und ihr Hayato vorgestellt. Natürlich hatte er auch ihr Engagement und ihr Outfit gelobt, denn obwohl er Mimi kaum kannte, fand er ihre offene und ehrliche Art doch sympathisch. Sie war unter allen Digirittern diejenige, die als eine der Letzten die Hoffnung verlor und Probleme beim Schopfe griff. Und obwohl er mit diesem Café nicht viel anfangen konnte, sah er wie viel Arbeit sie und ihre Mitschülerinnen sich gemacht haben mussten und an ihrer euphorischen Reaktion hatte er dann auch gemerkt, dass sie sich wirklich über das Kompliment gefreut hatte.

Nachdem sie gegangen war um den Jungs ihren Spezial Kuchen mit extra Schlagsahne zu bringen, hatte Shōta Hayato dann versucht zu erklären was es mit Mimi auf sich hatte. Aber zugegebenermaßen hatte seine Erklärung, dass er sie zufällig bei einer Lerngruppe kennengelernt hatte und seitdem häufiger sieht, nicht wirklich überzeugend geklungen.

Mittlerweile hatten sie den opulenten Kuchen verspeist und der Kupferblonde sah seinen Mitschüler an, der irgendwie gedankenverloren wirkte. Ob er gerade an eines der Mädchen hier dachte? Eigentlich hatte der Naturfreund seinen Kumpel noch weiter über die Mädels ausfragen wollen, doch dann war Mimi gekommen und sie hatten sich auch eine Weile mit ihr unterhalten, sodass er nun immer noch nicht schlauer war.
Dann fiel ihm plötzlich etwas ein, draußen lief gerade das Fußballspiel, bei dem Taichi mitmachte. Nicht dass es Shōta großartig interessierte aber er wusste, dass Hayato sportbegeistert war und hatte die Befürchtung, dass dieser bisher nur nichts gesagt hatte, weil er nicht unhöflich gegenüber dem Brillenträger sein wollte.
Wie aus Reflex packte er Hayatos Hand, die gerade auf dem Tisch lag und sah ihn erschrocken an.
„Scheiße…das Fussballspiel ist schon im vollen Gange, das wolltest du doch sicher sehen!?“ sagte der Rotschopf und hatte sich dabei halb von seinem Stuhl erhoben – bis ihm auffiel, dass er gerade seine Finger um den Handrücken seines Mitschülers gelegt hatte.
Sofort ließ er sie los, setzte sich wieder und sah auf den Tisch. Seine Wangen glühten, wie konnte das bitte passieren!? Schnell schloss er seine Hände um die leere Kaffeetasse, er musste nun irgendetwas sagen aber ihm blieben die Worte im Hals stecken.
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Veranstaltung: Sommerfest der Oberschule
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