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 Der Eingang

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AutorNachricht
Taichi Yagami

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Arbeit/Hobby : Schüler/Fußballer

BeitragThema: Der Eingang   Mi Dez 30, 2015 9:25 pm

Hier befindet sich der Eingang.
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Yamato Ishida
Admin
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Anzahl der Beiträge : 356
Arbeit/Hobby : Schüler/Musiker

BeitragThema: Re: Der Eingang   Mo März 21, 2016 3:45 pm

10.August
18.10 Uhr
Daisuke, Yamato, Koushiro, Mimi, Taichi, Sora, Miyako, Kari, Ken & Takeru


~cf. Daisukes Wohnung~



Mit Informatikkenntnissen war es bei Yamato nicht ganz so weit her. Natürlich wusste auch er, wie er eine CD brannte und eine Datei erstellte, aber das was Izzy da gerade betrieb, überstieg seinen Horizont. Und dennoch konnte Matt deutlich herausfiltern, dass es nichts Gutes bedeutete, was Koushiro da gerade von sich gab.
„Keine Daten? Dann hat jemand dieses Gebäude vor uns versteckt?“, hakte Yamato missgelaunt nach und beugte sich etwas vor, um besser auf den kleinen Bildschirm zu sehen. Mit wem hatten sie es also zu tun? Denn hinter dieser Geschichte musste jemand stecken, der sich ungeheuer gut auskannte und sicher nichts Gutes im Schilde führte. Miyako schien den gleichen Gedanken zu haben, was Yamato leider nicht beruhigte. Im Gegenteil.
Unruhig wartete Yamato daher darauf, dass endlich auch andere sich dazu aussprach, in die Digiwelt zu reisen und sich selbst umzusehen. Und wenn sich der Blonde so umsah, dann waren alle anderen Digiritter auch besorgt um ihre Freunde dort. Worauf warteten sie also noch? Eigentlich war Yamato selten derart ungeduldig und überdachte Situationen lieber erst gründlich. Aber solange er nicht wusste, ob es Gabumon gutging, würde er ohnehin keine rationale Entscheidung treffen können.
Ausnahmsweise war Yamato auch Mimis Meinung, die sie zwar nicht ganz freundlich, aber sinnvoll kundtat. Und als Taichi ihnen endlich zustimmte, war für Yamato der Fall klar. Nach einem kurzen Nicken in Richtung seines besten Freundes stand Matt auf. Jetzt würde es nur noch eine Frage von Sekunden sein, bis einer der jüngeren das Tor zur Digiwelt öffnen würde. Yamato würde sich jedoch besser fühlen, wenn sein Bruder auch endlich auftauchen würde. Denn dass Kari ohne Takeru aufgetaucht war, beunruhigte ihn. Ein wenig hatte Matt immerhin gehofft, dass sich sein kleiner Bruder bei Hikari aufhalten würde. Noch ein letztes Mal checkte er sein Handy, auf dem jedoch immer noch keine Nachricht eingegangen war.  
Aber da Daisuke bereits das Tor zur Digiwelt aufgerufen hatte, würden sie definitiv nicht weiter auf Takeru und Ken warten. Gerade, als Matt dabei war, seinem Bruder auch das als Nachricht zu tippen, klingelte es erneut. Ein regelrechter Tumult entstand an der Tür und deutlich war auch Juns Fluchen zu hören. Anscheinend hatte sie wirklich nicht vor die Tür zu öffnen. Zum Glück übernahm das Davis und Yamato war erleichtert, als sein kleiner Bruder zusammen mit Ken das Zimmer betrat.
Er ließ das Handy sinken und schob es in die Hosentasche zurück. „Wo warst du denn? Ich hab dir geschrieben“, beschwerte er sich bei Takeru, wobei eindeutig Sorge aus Yamato sprach. Dabei sah sein Bruder absolut wohl auf aus. Andererseits hatten sie wirklich keine Zeit für eine Standpauke, da Daisuke dieses Mal endlich seinen Plan in die Tat umsetzte und das Tor zur Digiwelt auch wirklich öffnete und sie damit in die Digiwelt transportiere.






Helles Licht blendete Yamato, der sich blinzelnd umsah. Auf den ersten Blick wirkte alles relativ normal und wie die gewohnte Umgebung. Und trotzdem verschwanden Yamatos Sorgen nicht. „Davis, wo ist dieses Gebäude, von dem du erzählst hast?“, wollte er sofort von dem Jüngeren wissen.
Doch noch bevor Daisuke ihm antworten konnte, ertönten die Stimmen ihrer Digimonpartner, weswegen Yamatos Aufmerksamkeit von Daisuke zu Gabumon gelenkt wurde. Erleichtert überkam den Blonden, als sein Digimon auf ihn zu rannte.
„Gabumon!“, begrüßte er das Digimon und fasste nach dessen Pfoten, als es ihn erreichte. „Ich hab mir Sorgen gemacht!“ Aber nun, wo er seinen flauschigen Freund in Sicherheit wusste, war er schon wesentlich beruhigter.
Was natürlich nicht bedeutete, dass ihre Aufgabe hier erledigt war. Sie mussten immer noch herausfinden, was in der Digiwelt vor sich ging.
Gut, dass ihr da seid. Veemon hat uns zusammen getrommelt“, informierte Gabumon ihn und die anderen. „Dieses Labyrinth ist gefährlich. Heute sind schon wieder zwei Digimon darin verschwunden“, fuhr das Digimon klagend fort, weswegen sich Matts Miene wieder verfinsterte.
Er sah von Gabumon zu Taichi auf. „Dann sollten wir uns das Ganze schnell ansehen, bevor unsere Freunde die nächsten sind“, fand Yamato und richtete sich dann wieder ganz auf, wobei er Gabumon losließ.
Den Digimon war deutlich anzusehen, dass sie besorgt waren und dementsprechend verschlechterte sich auch Yamatos Gefühl wieder. Er konnte nicht nachvollziehen, wie Digimon gänzlich verschwinden konnten.
„Besteht nicht die Möglichkeit, dass sie sich einfach in so einem Labyrinth verlaufen?“, erkundigte er sich hoffnungsvoll bei Koushiro, während sie losgingen. „Das wäre die beste Variante“, fügte er hoffnungsvoll hinzu als sie eine kurze Fußstrecke durch einen spärlichen Wald zurücklegte und sich schließlich die Außenwand des besagten Unheils vor ihnen  auftürmte.
Yamatos Augen glitten über die Wände, die endlos wirkten, wenn man davor stand. „Das sieht größer aus als ich dachte“,  murmelte er Taichi zu, der sich zu ihm und Izzy gesellt hatte.
Gemeinsam folgten sie die Mauer und erreichten schließlich einem Eingang. Ein ungutes Gefühl überfiel den Blonden und jetzt konnte er auch verstehen, wieso die Digimon derart in Aufregung waren. Auch wenn er nicht genau ausmachen konnte, wieso ihn dieses Labyrinth beunruhigte. Denn von ihrer Sicht aus, konnte man nicht gerade viel erkennen. Ein Eingang, der direkt in mehrere Wege mündete, die jedoch alle nicht besonders bedrohlich aussahen.
„Gehen wir rein?“, wollte er vor allem von Taichi und Koushiro wissen, deren Urteil Yamato am meisten vertraute. „Alle von uns?“ Sein Blick glitt beinahe automatisch zu Sora und seinem Bruder. Denn gerade die beiden wollte er lieber nicht in dem Labyrinth wissen.
Er wusste ganz genau, dass er sich damit nicht gerade beliebt machte. Niemand von ihnen war besonders erpicht darauf nicht zu helfen. „Sollten nicht einige draußen bleiben, falls etwas passiert?“
Natürlich war ziemlich offensichtlich, dass die eigentlich Intention hinter Matts Vorschlag war, dass er nicht wollte, dass sie sich möglicherweise in Gefahr brachten. Allerdings musste er sich schon fast zwingen, sich dabei auf Takeru zu konzentrieren.
Hilfesuchend wandte er sich an Tai, von dem er am ehesten Unterstützung erwartete. Denn der wollte Kari doch wohl sicher auch nicht in dieses Labyrinth lassen. „Takeru könnte mit den Mädchen draußen warten und wir halten Kontakt zu ihnen“,  schlug er Taichi leiser vor. „Wir wissen immerhin nicht, was uns da drin erwartet. Und ich glaube nicht, dass es etwas Gutes ist.“ Wenn sein kleiner Bruder und Sora ebenfalls dort drin unterwegs war, dann würde sich Yamato mit Sicherheit auf nichts mehr konzentrieren können. Und dabei war er ohnehin schon besorgt um Gabumon und Taichi. So wie Matt seinen besten Freund kannte, würde der nämlich auf jeden Fall losstürmen und versuchen herauszufinden, was dort drin vor sich ging. Yamato hatte nicht vor, Tai alleine losziehen zu lassen.

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Zuletzt von Yamato Ishida am Mi März 30, 2016 12:32 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Koushiro Izumi

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Arbeit/Hobby : Schüler

BeitragThema: Re: Der Eingang   Mi März 30, 2016 10:51 am

10.August
18.10 Uhr
Daisuke, Yamato, Koushiro, Mimi, Taichi, Sora, Miyako, Kari, Ken & Takeru

Izzy würde sich am Liebsten unter all den Blicken wegducken. Es war ja nicht seine Schuld, dass sein Laptop ausnahmsweise kein Ergebnis liefern konnte. Und wäre etwas anderes herausgekommen, hätte das gut und gerne schon der Schlüssel zur Problemlösung sein können.

Stattdessen fuhr Izzy seinen treuen Begleiter wieder auf Standby und packte ihn in seine Tasche während die letzten paar Digiritter noch eintrudelten ... die letzten mit Ausnahme von Joe und Cody, die nun wohl nicht mehr dabei sein würden. Irgendwie begann Izzy sich ohne die beiden schon Sorgen über das Verhältnis aus Rationalität und Emotionalität bei der Entscheidungsfindung zu machen, blieb aber still. Er hatte bereits sein Bestes getan und war zu keinem Ergebnis gekommen, also war der direkte der einzige noch übrige Weg. Mit Schwung legte Izzy den Träger seiner Tasche über seinen Kopf auf die Schulter und machte sich reisebereit als ihn bereits das weiße Licht des Portals erfasste.




Auf der anderen Seite brauchte er wie immer einen Moment, um sich zu fangen. Der exakte Vorgang der Konvertierung in Datenform war für ihn immer noch ein Mysterium, eines der unlösbaren Geheimnisse der Digiwelt. Die Genauigkeit der Übertragung war unglaublich. Er hatte das Gefühl immer noch sein Abendessen schmecken zu können...

"Izzy! Da seid ihr ja endlich!" rief Tentomon, als es überglücklich auf seinen Partner zuflog. Mit einem erleichterten Seufzer nahm Izzy den übergroßen Käfer in seine Arme und drückte ihn fest.

"Der Scanner hat nichts von diesem Labyrinth bemerkt sonst hätte ich euch schon längst gewarnt“, erklärte Izzy entschuldigend, während einfach nur beruhigt war seinen Partner in Sicherheit zu wissen.

Die beiden trennten sich und Tentomon schwebte neben Izzy als dieser das Gebäude von außen inspizierte. "Es ist größer als ich dachte..." murmelte der Rotschopf und drehte sich zu Matt. "Es ist nicht unwahrscheinlich, dass sie sich darin verlaufen haben. Aber warum sie überhaupt hineingehen sollten ist mir unverständlich. Von den Ausmaßen her scheint es mir noch größer als das von der File-Insel damals“, erklärte er und drehte sich zu Mimi. "Dort war auch nur Centarumon."

Tentomon schüttelte sich bei der Erinnerung. "Kannst du nicht wie letztes Mal eine Karte aufrufen?"

Izzy blickte wieder zum Labyrinth und holte seinen Laptop heraus. "Unwahrscheinlich. Der externe Scan hat es an sich schon nicht erkannt. Und letztes Mal hatte ich einen direkten Anschluss via Kabel in Kombination mit den Runen an der Wand." Vorsichtig schritt er zum Eingang hinüber und versuchte die Karte von damals aufzurufen in der Hoffnung einen ähnlichen Code hier zu finden, doch die Wände waren leer und es gab keine Steckdose. "Ich bekomme nicht mehr als einen Ausschnitt", berichtete er als er zurück zur Gruppe trat. "Wobei… Tentomon, Patamon, Biyomon könns ihr das Labyrinth nicht überfliegen und so-"

"Man kann von oben nichts sehen. Da kommt kein Licht rein oder raus. Wie ein dunkler, unheimlicher Kasten", erwiderte sein Partner noch bevor Izzy seinen Plan zu weit spinnen konnte.

Izzy verzog das Gesicht. Da ging seine letzte Idee, vorerst, hin. "Dann sollte ich jetzt zumindest mitkommen, um meine Karte zu ergänzen. Dann haben wir auch einen Rückweg. Es bringt nichts, wenn jetzt von uns auch noch jemand verloren geht."
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Mimi Tachikawa

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Arbeit/Hobby : Schülerin

BeitragThema: Re: Der Eingang   Do März 31, 2016 7:53 pm

10.August
18.15 Uhr
Daisuke, Yamato, Koushiro, Mimi, Taichi, Sora, Miyako, Kari, Ken & Takeru


„Palmon!“, trällerte die Tachikawa energisch los und kam ihrem grünen, pflanzenähnlichen Digimon rennend entgegen. Kurz bevor sie dieses in ihre Arme schließen konnte, ging sie in die Knie und fing das Digimon auf. Liebevoll legte die junge Frau ihre Arme um das Digimon und drückte es fest an sich. „Ohhhh! Ich hab dich so vermisst, Palmon!“, flötete sie weiter und bemerkte überhaupt nicht, dass sie vielleicht etwas fest zudrückte. Erst als Palmon begann ein wenig zu zappeln, löste sich die junge Frau etwas. „Beinahe wäre ich erstickt!“, beschwerte sich das Digimon mit strahlenden Augen. Die Tachikawa kicherte nur. „Schön, dass sich nichts verändert hat!“, meinte Mimi mit einem glücklichen Ausdruck im Gesicht. Zumal sie nun auch wirklich erleichtert war. Dass es Palmon und den anderen Digimon gut ging, war nun wirklich eine Fügung des Schicksals. Schließlich bestand die Gefahr, dass es auch anderes hätte ausgehen können. Wenn die Digimon berichteten, dass sie in dieses komische Gebäude gelockt worden waren, hätte das auch ihre eigenen Partner treffen können.

Schweigend folgte sie zunächst den Überlegungen ihrer Partner. Dass Yamato sowie Koushiro das Gemäuer untersuchen wollten, konnte die Tachikawa gut verstehen. Denn ihr ging es ähnlich. Selbst Mimi spürte die bedrohliche Aura, die das Gebäude nach außen hin ausstrahlte. Auch, wenn sie nicht kämpfen wollte, war sie sich fast sicher, dass es sich nicht vermeiden ließ. In den vergangenen Jahren hatte sie lernen müssen, dass es nicht immer richtig war, nicht zu kämpfen und den Kopf in den Sand zu stecken. Denn nicht zu handeln hatte meist die gleichen, wenn nicht sogar die verheerenderen Konsequenzen, als zu kämpfen… Deshalb beschloss Mimi innerlich – wenn auch nur für sich und Palmon alleine -, dass sie definitiv nicht hier draußen bleiben und Däumchen drehen würde. Sie wollte nicht, dass sich ihre Freunde in Gefahr begaben, während sie selbst untätig blieb…

Ein Zwei Schritte ging die junge Frau sogar zu dem Labyrinth hin und versuchte in der Dunkelheit, die sich vor ihnen erstreckte, umzusehen. Da es sich bei dem Ganzen um ein Labyrinth handelte, würde es schwer werden, sich zurecht zu finden. Zudem wussten sie nicht einmal, was ihnen bevorstand. Trotzdem sah sie zurück zur Gruppe: „Also ich werde mit Sicherheit nicht davor warten und Däumchen drehen! Ich will mit rein!“, erklärte sie ernst. Mimi war stur, das wussten sie alle. Natürlich würde sie auch versuchen ihren Willen durchzusetzen. Wobei ihr niemand verbieten konnte, der Digiwelt zu helfen.

Die junge Frau wühlte in ihrer Tasche, bis sie einen Edding fand. „Vielleicht können wir an die Wände Markierungen machen, so dass wie uns nicht ganz verirren?“, schlug sie vor und zeigte ihren Stift. Sie ahnte bereits, dass wohl gleich jemand den Vorschlag machen würde, die Gruppe aufzuteilen. Mimi stand diesem Thema zwiegespalten gegenüber, schließlich war es immer ein Risiko, sich aufzuteilen. Aber vielleicht auch die beste Möglichkeit, schnell ans Ziel zu kommen. Dann sah sie durch die Reihen. „Wenn ihr wirklich die Gruppen aufteilen wollt, wäre es aber sinnvoll, wenn zumindest Yamato und Taichi, Miyako-chan und Hikari-chan und Daisuke und Ken zusammenbleiben…“, erklärte sie. „Schließlich ist es notwendig, dass die Digimon auf ihr höchstes Level digitieren können, oder nicht?“, fragte sie unsicher und legte dabei den Kopf schief. Insgeheim wollte sie ja dringen mit Sora, Taichi, Koushiro und auch Miyako in einer Gruppe sein. Doch sie ahnte bereits, dass diese Überlegungen in gänzlich andere Richtungen verlaufen würden. Sie wusste schon, was Joe zu dem Thema sagen würde. Ganz diplomatisch würde er vorschlagen Lose zu ziehen und ein allgemeines Raunen würde durch die Reihen gehen. Allein bei dem Gedanken musste sie schon leicht schmunzeln.
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Taichi Yagami

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Arbeit/Hobby : Schüler/Fußballer

BeitragThema: Re: Der Eingang   So Apr 03, 2016 6:19 pm

10.August
18.10 Uhr
Daisuke, Yamato, Koushiro, Mimi, Taichi, Sora, Miyako, Kari, Ken & Takeru

Vor Tais Augen drehte sich alles. Die Reise in die Digiwelt löste jedes Mal allerlei Gefühle in ihm aus. Izzy hatte ihm mal erklärt, dass das daran lag, dass sie beim Eintritt in die digitale Welt in Daten umgewandelt wurden. Da konnte einem schon mal etwas schwindelig werden. Doch zum Glück hörte das auch relativ schnell wieder auf. Ein leichtes Lächeln legte sich auf das Gesicht des brünetten Jungen. Natürlich machte er sich Sorgen, doch auf der anderen Seite freute er sich darauf, endlich Agumon wieder zu sehen.

„Tai! Tai, hier bin ich!“, ertönte auch schon die Stimme seines Digimons, als es auf ihn zugelaufen kam.
„Agumon. Gott sei Dank, es geht dir gut.“ Glücklich schloss Tai seinen Freund in die Arme. Er war froh, dass Agumon und auch die anderen Digimon unversehrt waren. Sofort führten die digitalen Wesen ihre Freunde zu dem Labyrinth, denn sie hatten keine Zeit zu verlieren.
„Ihr habt von Veemon und Daisuke ja schon gehört, was hier vor sich geht“, meinte Agumon und klang dabei sehr besorgt. „Es ist furchtbar, Tai. Wir haben beobachtet, wie Digimon dort hingegangen und seitdem nicht mehr heraus gekommen sind. Wir spüren, dass darin etwas Böses vor sich geht. Es ist, als wäre das Ding von heute auf morgen aus dem Nichts aufgetaucht und seitdem verbreitet es eine unheimliche Aura. Wer weiß, was mit den Digimon passiert ist, die dort hinein gegangen sind.“
Tai schaute zu Agumon und dann an der riesigen Mauer des Labyrinths hinauf, bei dem sie nun angekommen waren. Von außen wirkte es komplett unscheinbar. Schwer vorzustellen, dass hinter diesen Mauern Gefahr herrschte.

„Aber wie konnte so ein Riesenteil entstehen, ohne, dass es jemand bemerkt hat? Was ist mit Gennai? Der hat seine Augen doch sonst immer überall, wieso hat er uns nicht eher Bescheid gesagt?“, murrte Tai, während er mit der Fußspitze leicht gegen die Steinwand trat. Er verstand es einfach nicht. Wer oder was hatte solch eine Macht, dass so etwas erst bemerkt wurde, wenn es bereits zu spät war?

„Gehen wir rein?“, fragte Yamato, der mit Gabumon neben ihm auftauchte. Tai nickte entschlossen.
„Logisch gehen wir da rein. Was meinst du, Agumon?“
Das orangefarbene Dino-Digimon sah ebenso entschlossen wie sein Partner aus. „Wir müssen uns beeilen und herausfinden, was dort drin vor sich geht.“
„Alle von uns?“, fragte Yamato weiter. „Sollten nicht einige draußen bleiben, falls etwas passiert?“
Matt hatte natürlich Recht. Es wäre leichtsinnig, wenn sie alle Hals über Kopf dort hinein stürzen würden. Doch wer sollte zurück bleiben? Taichi kannte seine Freunde gut und jeder von ihnen wollte wissen, was in diesem Labyrinth vor sich ging.
„Vielleicht ist es am besten, wenn die Mädchen draußen warten?“, fragte er an den Blonden gerichtet. Der Gedanke, dass Kari dort drin etwas passieren könnte, bereitete Tai Bauchschmerzen. Ebenso wollte er nicht, dass Mimi, Miyako und Sora etwas passierte. Matt schlug vor, dass außerdem auch Takeru draußen blieb. Natürlich machte er sich auch Gedanken um seinen jüngeren Bruder. Es war schwierig. Tai wollte niemanden bevormunden, doch er konnte auch nicht zulassen, dass sie sich alle in Gefahr begaben.

„Tentomon. Patamon. Biyomon. Könnt ihr das Labyrinth nicht überfliegen und so…“, begann Izzy, doch Tentomon unterbrach ihn sofort kopfschüttelnd.
„Man kann von oben nichts sehen. Da kommt kein Licht rein oder raus. Wie ein dunkler, unheimlicher Kasten.“
Tai seufzte.
„Es nützt nichts. Da wir keinerlei Informationen darüber haben, was da drin auf uns wartet, dürfen wir kein unnötiges Risiko eingehen. Die Mädchen bleiben zur Sicherheit mit T.K. draußen. Ich würde sagen, Davis und Ken gehen mit Yamato und mir hinein?“
„Und was machen wir?“
Armadillomon und Gomamon traten hervor und schauten Tai fragend an.
„Ihr zwei wartet mit den anderen draußen. Irgendwer muss doch Iori und Joe herführen, wenn sie kommen.“
Sowohl die zwei Digimon, als auch die Mädchen und T.K. und deren Digimonpartner sahen nicht sehr begeistert aus. Tai verstand das schon, aber es war einfach zu gefährlich, wenn sie alle gingen. Er würde am liebsten allein gehen, um niemanden seiner Freunde in Gefahr zu bringen, aber er sah auch ein, dass er zumindest nicht ohne Matt gehen konnte. Mimi hatte Recht, sie brauchten einander, damit Agumon und Gabumon auf ihr höchstes Level digitieren konnten, doch das allein war nicht der Grund. Trotz ihrer ständigen Streitigkeiten waren sie ein unschlagbares Team und allein funktionierten sie einfach nicht.

"Dann sollte ich jetzt zumindest mitkommen, um meine Karte zu ergänzen. Dann haben wir auch einen Rückweg. Es bringt nichts, wenn jetzt von uns auch noch jemand verloren geht“, meinte Izzy.
„Einverstanden, das ist eine gute Idee. Also dann gehen Daisuke, Ken, Yamato, Izzy und ich. Für den Anfang sollte das genügen. Und falls etwas passiert, haben wir euch anderen. Sozusagen als Reservespieler wie beim Fußball. Irgendwelche Einwände?“
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Takeru Takaishi

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Anzahl der Beiträge : 36

BeitragThema: Re: Der Eingang   Mo Apr 25, 2016 10:09 am

10.August
18.10 Uhr
Daisuke, Yamato, Koushiro, Mimi, Taichi, Sora, Miyako, Kari, Ken & Takeru

„Puh, da kam ich gerade noch rechtzeitig, was?“ lachte T.K. bevor ihn das Licht der Digiwelt erfasste und er den wohlvertrauten Sog verspürte, der ihn in die andere Welt transportierte. Mit Mal zu Mal fühlte es sich natürlicher an, aber dieses leichte Kribbeln in den Fingern würde wohl nie ganz verschwinden, dieser Anflug von Abenteuer, etwas Neuem auf der anderen Seite.

Das Erste, was T.K. sah als er die Augen in der anderen Welt öffnete, war ein Schimmer von Orange bevor Patamon beinahe in seinem Gesicht landete.
„Oh T.K., da bist du ja endlich!!“ zwitscherte das Digimon erleichtert und drückte seinen Partner.
T.K. lächelte und legte seine Arme um Patamon, drückte ihn fest an seine Brust und atmete tief durch. Um ihn herum hörte er die Stimmen der anderen Digimon, keine Aufschreie… Alle waren okay.
Die beiden Freunde verharrten einen Moment in ihrer Umarmung, bevor Patamon sich endlich genug löste, dass T.K. sich umschauen konnte. „Was ist eigentlich los, Davis meinte, dass- Oh.“ Er schluckte laut beim Anblick des dunklen, unheimlichen Gebäudes, das vor ihnen stand. Instinktiv bewegte sich sein Blick umher, bis er Karis fand und trat an ihre Seite. Wie fand das Wappen des Lichtes sich immer in solcher Dunkelheit wieder? „Meine Mutter hat mich zum Einkaufen mitgeschleppt. Ich glaube sie brauchte einfach nur jemanden, der die Taschen tragen kann“, entschuldigte er sich, bevor er fragte, „Was hab ich verpasst?“

Es dauerte nicht lange bis er aus den Kommentaren der anderen die Situation zusammenfassen konnte.
„Das ganze Gebäude fühlt sich falsch an, als ob es hier nicht hingehört“, merkte Patamon an und drückte sich mehr an seinen Partner.
„Das tut es auch nicht! Es kann unmöglich gebaut worden sein, ohne dass es jemand bemerkt hat und ich meine dieser ganze Ort macht mir Gänsehaut. Das schreit doch nach unseren altbekannten Problemen, “ meckerte T.K. und schüttelte den Kopf. Wann würde die Digiwelt endlich frei von Dunkelheit sein? Wann würden die Digimon endlich wirklich sicher sein?

Er blickte zu Ken in der Hoffnung von ihm irgendeinen hilfreichen Kommentar zu hören, aber der junge Mann blieb bei seinem Partner und schwieg. Er sah mehr damit beschäftigt aus sich nicht von seinen Erinnerungen paralysieren zu lassen als aktiv etwas beitragen zu können.

Als er seinen Namen hörte, blickte Takeru zu seinem Bruder. „Warte, was?! Du denkst doch nicht ernsthaft, dass ich hier draußen bleibe! Die Mädchen können genauso gut auf sich selbst aufpassen!“ Er ging schnell auf seinen Bruder zu. „Ich werde mit Sicherheit nicht untätig rumsitzen während die Dunkelheit schon wieder versucht den Digimon das Leben zur Hölle zu machen“, schnaubte er. Er konnte verstehen, dass Matt in ihm immer noch den kleinen Bruder sah, aber mittlerweile wurde es einfach lächerlich. „Wie lange wollen wir hier eigentlich noch rumstehen und diskutieren? Wer mitkommt, kommt mit. Wer nicht mitkommt, bleibt hier. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. In einem Labyrinth reicht es doch eh sich einfach immer entlang einer Wand zu bewegen, also jetzt kommt. In zwei Gruppen finden wir doppelt so schnell raus wer das Ding hier gebaut hat und wie wir es wieder loswerden!“

Mit diesen Worten drehte T.K. sich zum Labyrinth und ohne sich stoppen zu lassen, schrat er hinein. Natürlich wäre es ihm lieber wenn die eine oder andere Person zu ihrer eigenen Sicherheit draußen bliebe, aber wenn er das zugegeben hätte, würden sie immer noch diskutieren.

Für alle, die T.K. folgen: ~Tbc in Die Wege des Labyrinths~
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Yamato Ishida
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Arbeit/Hobby : Schüler/Musiker

BeitragThema: Re: Der Eingang   Mo Apr 25, 2016 3:22 pm

Achtung: Im Labyrinth ist nichts zu sehen.  Aber wir werden euch bald mit etwas überraschen.

10.August
18.10 Uhr
Daisuke, Yamato, Koushiro, Mimi, Taichi, Sora, Miyako, Kari, Ken & Takeru

Dass sein Vorschlag denkbar schlecht ankommen würde, war Yamato auch schon bewusst gewesen, bevor er es ausgesprochen hatte. Einzig und alleine Tai schien voll auf seiner Seite zu sein. Seufzend registrierte der Blonde, wie es zu Protesten kam und er versuchte dabei nicht zu Sora zu schauen, die natürlich ebenfalls nicht einfach nur herum stehen wollte. Früher hatte Matt sie nicht derart in Watte gepackt und sie einfach ziehen lassen. Nicht, dass er ihr nichts mehr zutraute, aber da war dieses unangenehme Gefühl, dass er nicht unterdrücken konnte.
Zum Glück konnte sich der Musiker mit seinem Bruder ablenken, der bereits los gegangen war. Hastig holte Matt zu ihm auf und fasste Takeru am Arm. "Hey." Wie nicht anders zu erwarten war sein kleiner Bruder nicht sehr erfreut, aufgehalten zu werden. "Pass dadrin auf dich auf", bat Matt ihn eindringlich. "Unternimm nichts im Alleingang. Ruf lieber jemanden, wenn dir etwas auffällt." Yamato musste sich eingestehen, dass das wohl alles war, was er tun konnte. Denn sein kleiner Bruder würde nicht auf ihm hören und draußen warten. Ebenso wenig wie die Mädchen.  Und Takeru war immerhin schon älter und hatte bereits einige Abenteuer überstanden auch ohne Matt. "Und pass auf Kari auf", fügte er leiser hinzu. Denn Matt ging davon aus, dass sich Tais kleine Schwester seinem Bruder anschließen würde. Sie waren meistens zusammen unterwegs.  
Mit einem unguten Gefühl sah Yamato Takeru dabei zu, wie er in den Gängen das Labyrinths verschwand, bevor er sich zu Taichi umwandete.
"Gehen wir?" Es stand natürlich außer Frage für Matt, mit wem er in dieses Labyrinth gehen würde. Abgesehen von Gabumon natürlich. Nicht nur, dass sie wie angesprochen eine Partnerdigitation hatte, wollte Yamato auch Tai in der Nähe haben. Sie waren ein eingespieltes Team.  
"Aber keine unüberlegten Handlungen. Wir gehen kein Risiko ein", schärft er seinem besten Freund ein. Dann warf er Izzy einen Blick zu. "Kommst du mit uns?" Izzy dabei zu haben wäre ein Vorteil. Und es hatte sich eingebürgert, dass Koushiro oft mit ihnen unterwegs war. "Wenn du deine Nachforschungen anstellst, können Tai und ich dir Rückendeckung geben."
In seinen Taschen begann Matt währenddessen nach einem Stift zu suchen. Für die Band und die Möglichkeit, dass ihm eine neue Liedzeile einfallen könnte, hatte er meistens einen dabei. Tatsächlich förderte er einen Kugelschreiber zu Tage und testete ihn an der Wand. "Nicht ideal... Aber wenn man genau hinsieht erkennt man es", fand Yamato mit einem Schulterzucken. "Hat jemand einen besseren Stift?" Denn die Idee mit Markierungen war jedenfalls gut gewesen. Die sollten sie unbedingt umsetzen. Hoffentlich hatte Takeru einen Stift dabei.
Als Taichi sich daran machte, den Irrgarten zu betreten, folgte Matt ihm auf dem Fuße, bevor er dann doch inne hielt und sich mit in den Taschen vergraben Händen umwandte.
"Sora?" Okay, das war vielleicht sehr direkt gewesen, aber daran konnte Matt jetzt auch nichts mehr ändern. "Seid vorsichtig darin." Wenigstens hatte er jetzt den Plural verwendet. Das war unverfänglicher. Und wenn er es Recht bedachte, dann war Sora auch die Vernünftigste weit und breit, wenn man vielleicht von Izzy absah. Dass er sie angesprochenen hatte, war also ganz normal. Wobei Matt natürlich ganz genau wusste, dass er nicht rational gehandelt hatte. "Irgendwas stimmt darin nicht. Ihr solltet wirklich vorsichtig sein." Seit seinem ersten Besuch in der Digiwelt hatte Matt ein ungutes Gefühl, wenn es um Dunkelheit ging. Wobei er nicht glaubte, dass die ihm etwas anhaben konnte. Jedenfalls nicht mehr. Und Taichi war bei ihm. Der würde schon dafür sorgen, dass Yamato seinem Wappen treu bleiben und keinen Rückfall erleiden würde.
Mit einem letzten Blick auf Sora, die ihn vielleicht besser als die anderen in dieser Hinsicht verstehen würde, weil sie Ähnliches erlebt hatten, beeilte sich Matt zu Tai und Izzy auszuschließen. Dabei bemerkte er deutlich das breite Grinsen seines Freundes und prompt konnte Matt spüren, wie seine Wangen zu glühen begannen. "Sag nichts!", brummte er und starrte stur geradeaus.  
"Hätten wir mit Sora mitgehen sollen? Wenn du dir Sorgen machst? Soll ich sie und Byomon holen?", wollte Gabumon wissen und sah zu Matt auf. "Schon okay."
Vielleicht würde er Gabumon sogar sagen, dass er Sora gern hatte. Aber das war sicher nicht der geeignete Augenblick und vor Tai und Izzy war dem Blonden das auch irgendwie unangenehm. Zumal er vielleicht erst mal mit Taichi reden sollte. Immerhin war der Soras bester Freund. Und so langsam musste sich Matt eingestehen, dass es wirklich offensichtlich wurde.
"Dieses Labyrinth erinnert mich nur irgendwie an diesen Tunnel...  Ich habe jedenfalls kein gutes Gefühl",  informierte er Gabumon, das ihn besorgt ansah. "Deswegen sollten wir einfach gut aufpassen."
Sie begaben sich auf die erste Gabelung zu und von Takeru war bereits nichts mehr zu sehen. "Links oder Rechts?",  wollte Matt mit gezücktem Stift wissen und sah sich um. Seit sie die wirren Gänge betreten hatten, hatte sich das ungute Gefühl noch mehr bestärkt. Aber noch konnten sie nichts ausmachen. Trotzdem erwartet Yamato hinter jeder Biegung etwas Gefährliches.



Tbc. : Im Labyrinth

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Koushiro Izumi

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Arbeit/Hobby : Schüler

BeitragThema: Re: Der Eingang   Mi Nov 16, 2016 12:17 am

10. August
18:25 Uhr
Izzy

~cf. Die Wege des Labyrinths (Gruppe Tai, Matt + Izzy)~




Für einen Moment wurde Izzy schwarz vor Augen und es fühlte sich beinahe so an wie die Digiwelt zu betreten, aber auf eine seltsame Art vollkommen anders.

Plötzlich wurde es wieder hell und Izzy legte eine Hand gegen seine Stirn, um das Sonnenlicht abzublenden. Zuerst machte er sich darüber gar keine Gedanken, noch zu verwirrt von dem Gefühl. Dann bemerkte er, dass er seinen Laptop nicht mehr in der Hand hielt. „Was…?“ Dann bemerkte er die Stille um sich herum. Und erst dann realisierte er, dass er seine Augen vor der Sonne schützte und drehte sich entsetzt um. „Wie-?“

Er war draußen. Wie konnte er draußen sein?!
Mit absoluter Fassungslosigkeit starrte er die schwarze Wand vor ihm an.

„Tentomon?!“, rief er endlich und blickte zu seinen Seiten. „Tai?! Matt?!“ Wo waren sie? Wieso war er allein? Und wo war sein Laptop?! Die einzigen Teleportationseffekte, die er bisher erlebt hatte, waren entweder durch Wappen oder Gennai hervorgerufen worden. Ersteres schien unwahrscheinlich, doch zweiteres? Er hatte sich schon gewundert wo ihr alter Verbündeter geblieben war. „Gennai?!“, versuchte er, doch er bekam keine Antwort.

Langsam trat Izzy an die Mauer heran und versuchte festzustellen, ob er nur irgendwie aus dem Labyrinth herausgelaufen war. Doch die Mauer war so solide wie sie erschien, und auch dann hätte er natürlich nie seinen Laptop zurückgelassen. Auch Gennai hätte mit Sicherheit nicht nur ihn herausgeholt, geschweige denn so verwirrt gelassen. Er klopfte gegen die Wand und suchte nach einem versteckten Mechanismus, doch es fand sich nichts.

Ohne noch weiter zu zögern, fing er an zu laufen. „Tentomon!! Tai! Matt!“, rief er wieder, während er ein paar Schritte zurück lief, um sich zu orientieren.

„Okay, jetzt nur keine Panik“, ermutigte er sich selbst. Er durfte jetzt nur nicht den Kopf verlieren. Was für Erklärungen gab es?

Gennai? Unwahrscheinlich, da nur Izzy draußen war.

Eine Falle? Realistisch gesehen hätte eher Tai sie ausgelöst.

Ein unsichtbarer Teleporter? Dann wären die anderen ihm mit Sicherheit schon gefolgt.

Er rannte eine Hand durch sein Gesicht. Jede Hypothese, die er aufstellte, konnte er sofort widerlegen. Er brauchte mehr Daten und hatte keine Möglichkeit mehr sie zu sammeln...

Aus der Ferne betrachtet stellte sich heraus, dass er in der Nähe des Eingangs gelandet war. Für ihn stand außer Frage, dass er zurück hinein musste, um die anderen zu finden. Mit etwas Glück erinnerte er sich sogar noch an den Weg. In vollem Tempo rannte er los am Fernseher vorbei in das Labyrinth, oder genauer gesagt gegen das Labyrinth, denn obwohl der Eingang sichtlich so groß und offen war wie zuvor, hätte Izzy genauso gut vor eine Wand rennen können.

Er ging in Hocke, krümmte sich zusammen und biss sich auf die Unterlippe, um nicht vor Schmerz aufzuschreien. Eine Hand streckte er nach vorne aus und „berührte“ den Eingang. Es musste sich um eine Art unsichtbare Barriere handeln, die ihn davon abhielt wieder hineinzulaufen. Aber … wieso … „Tentomon!!“, rief er wieder laut und stand auf, hämmerte gegen die Barriere. „Tentomon!!!“

Sein Partner war alleine dort drin, in dem Labyrinth aus dem Digimon nicht mehr zurückkehrten und ohne Izzy hatte er keine Möglichkeit zu digitieren, wärend Izzy draußen ohne Laptop und ohne das damit verbundene Digivice außen ebenso festsaß. Er konnte nicht zurück in seine Welt, um Hilfe zu holen und er konnte nicht hinein ins Labyrinth, um eine Hilfe zu sein. „Tentomon?“, fragte er, seine Stimme leiser, verzweifelt als er seine Hand wieder runternahm und in die unerreichbare Dunkelheit starrte.

Was sollte er jetzt tun?

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Ken Ichijouji

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BeitragThema: Re: Der Eingang   So Nov 27, 2016 6:39 pm

10. August
18:25 Uhr
Izzy & Ken


Das reale Leben und das eines Digiritters unter einen Hut zu kriegen fiel Ken mit der Zeit immer schwerer. Ken war für einige Wochen mit seinen Eltern nach Hong Kong gereist. Und so war es ihm erst recht spät möglich auf Daisukes Notruf zu antworten. Was den Jungen jedoch Angst machte, war die Tatsache, dass seine Nachricht an seinen besten Freund nicht durchgestellt werden konnte. Also musste er handeln. Anstatt mit seinen Eltern zusammen das Flugzeug Richtung Heimat zu nehmen, erklärte er ihnen die Situation und suchte sich ein Tor zur Digiwelt in Hong Kong um von da aus zu der restlichen Gruppe zu stoßen.

Als er in der ihm mittlerweile vertrauten Welt ankam, landete er noch ein ganzes Stück vom Ort des Geschehens entfernt. Jedoch dauerte es nicht lange, bis Ken auf seinen Partner Wormmon traf, es wirkte beinahe so, als hätte dieser gewusst dass Ken ebenfalls auftauchen würde und als hätte das Digimon gewusst, wo Ken auftauchen würde. Freudig nahm er das raubenähnliche Digimon in den Arm und begrüßte dieses herzlich.
Wormmon nutzte direkt die Gelegenheit Ken von dem plötzlich aufgetauchten Labyrinth zu erzählen, jedoch wusste Wormmon auch nicht viel mehr. So gab es keine andere Möglichkeit als die Situation selbst zu begutachten und zu der Gruppe dazuzustoßen und diese so bestmöglich zu unterstützen.
Wormmon machte es sich auf der Schulter von Ken bequem und navigierte ihn von da aus zu dem Labyrinth, in welchem sich die restliche Gruppe bereits befand. Mit diesen Gedanken hatte Ken sich bereits auf den Hinweg angefreundet, jedoch konnte er nicht ahnen, dass es nun beinahe unmöglich ist auf die restliche Gruppe zu stoßen.

Es trennten Ken noch einige Meter von dem Gebäude, jedoch konnte er noch aus der Ferne begutachten, was ihm direkt einen kalten Schauer über den Rücken jagte. „Und dieses Ding ist einfach aus dem nichts aufgetaucht?“ erkundete sich der Junge bei seinem Partner, welches mit verzogenem Gesicht nickte. Das dieses Ding sowohl Auswirkungen bei Ken als auch bei seinem Partner hatte gefiel dem Menschen nicht sonderlich. Ebenso die Tatsache, dass er von der restlichen Gruppe noch nichts gehört oder gesehen hat. Also blieb Ken wohl keine andere Wahl das Labyrinth im Alleingang zu betreten und seine Freunde zu suchen, auch wenn ihm dieser Gedanke wenig zusagte.
Erst auf den letzten Metern, kurz bevor er den Eingang erreicht hatte, konnte er eine ihm bekannte Silhouette erahnen. War das Izzy? Aber, wo war denn Tentomon? Und wo war der Rest der Gruppe? Izzy war niemand, der sich alleine ohne seinen Partner in der Digiwelt aufhalten würde, dafür wusste er doch zu gut, dass hier überall Gefahren lauerten. Den wirklichen Grund, warum Izzy sich alleine vor dem Gebäude aufhielt gab es herauszufinden.
So hob Ken sein Tempo an, während sein Partner sich regelrecht an ihn klammerte um nicht zu fallen. „Izzy!“ rief der Junge laut, bevor er dann endlich beim Ort des Geschehens ankam. Kurz bevor er ankam, drosselte er wieder sein Tempo ehe er vor dem anderem Digiritter zu stehen kam. Irgendwo war er doch recht froh, nun doch nicht alleine sein zu müssen. Aber Koushiro hier alleine zu sehen beunruhigte ihn ebenfalls nicht wenig.
„Hallo Izzy.“ Begrüßte ihn das Digimon zuerst, während es von Ken’s Schulter sprang und sich skeptisch umschaute. Daraufhin erhob der Junge dann wieder das Wort, „Wo sind die anderen? Sind sie noch nicht da?“, auch wenn Ken bereits mit einer Verneinung auf seine Frage rechnete wollte er das doch irgendwo bestätigt haben. Aber das würde nicht erklären, warum Tentomon nicht hier war. Die Fragen in Kens Kopf häuften sich und das unbekannte Gebäude machte es nicht besser. Er nahm seinen Rucksack, der mit der Zeit schwerer wurde als erwartet, von den Schultern und legte ihn vorsichtig zu Boden, schließlich befand sich in diesem Ken’s Laptop, den er zur Sicherheit mitnahm.
Dann galt sein Blick wieder dem Gebäude, welches er genaustens begutachtete, selbstverständlich entging ihm dabei nicht der Eingang vom Labyrinth, welcher es unmöglich machte etwas dadrin zu sehen. Wie konnte es darin nur so dunkel sein? Schon wieder eine Frage, die wohl vorab ungeklärt bleiben wird. Kurz strich Ken mit einer Hand über die Mauer des Gebäudes, in der Hoffnung des ihm vielleicht eine göttliche Eingebung kommen würde, worum es sich hier genau handelte, jedoch blieb diese aus. „Konntest du schon etwas herausfinden?“ erkundete er sich dann wieder bei Izzy. Ken wusste schließlich, wenn jemand etwas herausfinden konnte, denn Izzy. Außerdem schien Izzy auch weit und breit der einzige zu sein, den er mit seinen Fragen bombardieren könne.
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Koushiro Izumi

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BeitragThema: Re: Der Eingang   So März 05, 2017 2:39 pm

10. August
18:25 Uhr
Izzy & Ken

Während sich seine Freunde durch das Labyrinth schlugen, konnte Izzy nicht tatenlos rumsitzen. Ken hatte glücklicherweise seinen Laptop dabei, das war schon viel wert, da Izzy sein Laptop gezwungenermaßen zurücklassen musste. Jedoch handelte es sich bei Kens Laptop nicht um sein gewohntes Werkzeug und es fehlten gefühlt etliche Sachen, um weiter zu forschen. Weshalb er sich glücklich schätze mit Ken jemanden an der Seite zu haben, der sich ebenfalls bei der Problemlösung mit einbringen konnte. Während Izzy im Schneidersitz mit dem Laptop auf dem Schoss auf dem Boden saß, stand Ken hinter ihm, so konnte er sowohl den Überblick über die Situation behalten, als auch immer wieder einen Blick auf den Laptop werfen.
Immer wieder tippte Izzy hecktisch auf der Tastatur des Laptops herum, schließlich musste es doch eine Möglichkeit geben, an Informationen von diesem Gebäude zu kommen. Auch wenn der Laptop immer wieder drohte aufgrund von Überlastung abzustürzen brachte es Izzy nicht davon ab, immer mehr zu probieren. Und keiner seiner unzähligen Fehlschläge ließ ihn daran denken aufzugeben, auch wenn er immer wieder schnaufend die Haare raufte.
So war Izzy nahezu komplett in die Welt des Computers abgetaucht und schien alles um sich herum auszublenden. Selbst als das kleine Wurmdigimon Alarm schlug wand sich der kleine Nerd nicht vom Bildschirm ab. „Da kommen welche aus dem Labyrinth!“ rief das Digimon aufgeregt und positionierte sich vor Ken und den immer noch abgelenkten Izzy. Während der Schwarzhaarige aufrichtete und den Eingang auf der Ferne begutachtete, Ken und Izzy haben sich nämlich einige Meter vom Labyrinth niedergelassen, da sowohl Wormmon als auch Ken selbst sich in der Nähe dieses ungewöhnlichem Gebäude alles andere als wohl fühlten.

Als Ken und Wormmon dann erkannten, wer da kam, beziehungsweise sogar hören konnten, atmeten sie erleichtert auf. Miyako war nahezu unmöglich zu überhören und eine gewisse Panik konnte man Joe sogar aus dieser Entfernung ansehen. Wormmon und Ken lockerten sich wieder etwas, ehe Ken lächelnd eine Hand hob, um auf sich aufmerksam zu machen, „Miyako, Joe!“ rief er knapp und zog damit dann auch die Aufmerksamkeit von Izzy auf sich, welcher über den Bildschirmrand schielte und dann mit dem Laptop in den Händen aufsprang, „Ihr seid wieder draußen?!“ stellte er schockiert fest, auch wenn es nicht seine Art war das Offensichtliche aufzusprechen, jedoch hatte der rothaarige nicht erwartet seine Freunde so schnell wiederzusehen, weshalb sich nach dem Schock direkt ein breites und erleichtertes Lächeln auf seine Lippen niederließ. Zumindest waren nun Zwei seiner Freunde wieder bei ihm, weshalb er sich um die Anderen jedoch nicht weniger sorgte.
Hawkmon! Gomamon!“, erklang dann noch das Stimmchen des kleinen Digimon, welches sich ebenfalls freute, auf andere Digimon zu treffen, welchen es augenscheinlich gut ging.

Izzy schielte hingegen erneut kurz auf den Bildschirm vom Laptop, welcher keine neuen Ergebnisse brachte, wäre er länger mit seinem Laptop im Labyrinth gewesen, hätte er garantiert etwas herausgefunden, da war er sich sicher. Aber da gab es dann noch ein Rätsel zu lösen, wieso wurde Izzy als einziger aus dem Labyrinth gebracht und das sogar unverletzt? Gab es einen noch nicht entdecken Code, der mit dem von Izzy einfach nicht kompatibel war, weshalb er nicht war, das Labyrinth bis zu einem gewissen Punkt aufzusuchen oder steckte da doch etwas hinter, womit Izzy bisher nicht gerechnet hatte?

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Koushiro Izumi

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BeitragThema: Re: Der Eingang   Do Jun 08, 2017 2:00 pm

10. August
18:50 Uhr
Izzy & Miyako & Joe & Ken

Izzys Blick verharrte auf dem Bildschirm, darauf wartend Verbindung mit seinem mit etwas Glück noch eingeschalteten Laptop aufzunehmen, aber das deprimierende rote Kreuz, dass stattdessen erschien ließ ihn nur seufzen und Kens Laptop zur Seite stellen. Es war eine gute Idee gewesen, aber ohne seine Tools zu versuchen die Signatur seines Laptops in der Digiwelt wiederzufinden war schlimmer als die Suche nach der metaphorischen Nadel im Strohhaufen.

Stattdessen schien es logisch zu versuchen neue Erkenntnisse von den ersten Zurückkehrern zu sammeln bevor ihm etwas auffiel und er inne hielt. „Hattet ihr nicht vorher noch Kari und Sora dabei?“ fragte er besorgt und fing an sich umzusehen. „Sind sie auch aus dem Labyrinth geworfen worden?“ Wenn er nicht der einzige gewesen war, könnte man beginnen eine Hypothese und vielleicht sogar eine Verbindung zwischen den beiden Mädchen und sich zu finden. Abermals blickte er zum Labyrinth, das so bedrohlich auf die Gruppe einwirkte. Jeder mit einem halbwegs vernünftigen Überlebensinstinkt würde niemals dort hinein und doch hatte es die Digimon dort hineingezogen. Selbst seine Freunde und er waren hinterhergegangen und jetzt …

Trotz seiner Freunde an seiner Seite, fühlte Izzy sich schutzlos, machtlos. Ohne Tentomon konnte er niemanden verteidigen und ohne Laptop, naja, ohne seinen Laptop konnte er nicht mal seine nötigen Daten sammeln. Die Chance bestand zwar noch, dass Tai und Matt ihn mitnehmen konnten, aber die Möglichkeit bestand, dass der Laptop gefallen war, als Izzy teleportiert wurde. Er dachte nervös daran, dass er sich vor Tagen schon vorgenommen hatte ein aktuelles Backup zu machen. Vielleicht wäre es die paar Yen mehr wert gewesen für das automatische Backup in die Cloud…

Er schüttelte er den Kopf, um nicht an das zu denken was vielleicht verloren war. Tentomon würde ihn auch nicht länger in Gedanken versinken lassen und ihn mit einem kurzen Kommentar wieder in den aktuellen Moment zurückholen. Es war beinahe als könnte er ihn schon meckern hören mit einem gut gemeinten „Izzy, die Leute reden mit dir.“.

„Habt ihr die anderen gesehen?“ fragte er die beiden Digiritter und Partner. „Ich bin von Tai und Matt getrennt worden und ihr seid die ersten, die wieder rausgekommen sind. Es ist gut zu wissen, dass man überhaupt wieder herausfinden kann, aber ich meine, bei euch hab ich mir da ehrlich gesagt die wenigsten Sorgen gemacht.“

In dieser Situation rational zu bleiben wäre die korrekte Entscheidung, aber wenn er ehrlich war, gab es eine Frage, die ihm noch viel wichtiger war. „Habt ihr Tentomon gesehen? Es hieß, dass Digimon, die hineingegangen sind, nicht mehr herauskommen und … Er ist allein da drin …“ Wieder blickte er zum Labyrinth. Ohne Izzy konnte er nicht mal digitieren. Es blieb nur zu hoffen, dass Tai und Matt auf ihn aufpassen konnten. … Naja, oder er auf sie.

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Joe Kido

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BeitragThema: Re: Der Eingang   So Jun 25, 2017 9:45 pm

10. August
19:05 Uhr

Reihenfolge:
Kari, Joe, Miyako, Takeru, Mimi, Ken, Izzy, Sora, Tai, Yamato

-cf. Die Wege des Labyrinths

Joe hörte Miyako aufmerksam zu, auch wenn er sich nur verschwommen darin erinnern konnte. Wie war es möglich, dass er unter dem Einfluss dieses Labyrinths stehen konnte. So versuchte Joe sich an die vergangenen Minuten irgendwie zu erinnern und zerbrach sich dabei regelrecht den Kopf. Das endete darin, dass er nicht einmal mehr den Dialog zwischen Miyako und Hawkmon mitbekam. Erst als Miyako ihn direkt ansprach wurde er aus den Gedanken gerissen. Miyakos Plan klang gar nicht so verkehrt, wenn Koushiro hier draußen war, wäre es sicherlich das sinnvollste gewesen ihn zu suchen weshalb er ihr nur mit einem Nicken zustimmte ehe sie sich einen Weg entlang der Außenwände bahnten.

Es dauerte gar nicht lange, bis sie diesen aus der Entfernung sehen konnten und wie es aussah war Ken bei ihm, sichtlich unverletzt. So stieß Joe einen erleichterten Seufzer aus. Während sie sich den beiden nährten vernahm Joe plötzlich ihm doch nicht so unbekannte Stimmen. Tai und Mimi hatten es also auch rausgeschafft. Als dann auch noch der Rest in Form von Sora, Kari, TK, Matt und Davis folgte fiel dem stets besorgten Ältesten ein Stein vom Herzen und erleichtert wischte er sich über die Stirn.

Während offensichtlich Wiedersehensfreude herrschte ließ Joe es sich nicht nehmen selbst das Wort zu erheben, „Zum Glück sind jetzt alle wieder draußen.“ Stellte er fest, unverletzt hätte er gerne hinzugefügt, doch dass Sora verletzt war hatte er noch irgendwo im Hinterkopf und Mimi schien sich auch noch verletzt zu haben. Das hätte Joe als der Älteste der Gruppe nicht zulassen dürfen! Allgemein war er sehr unzufrieden mit dem Ausgang dieser Mission. „Wir hätten uns nicht trennen dürfen!“ stellte Joe dann nur rückblickend fest, auch wenn er es vorher hätte Wissen sollen. Aber Wenn sie nun alle versammelt waren, war es einfach Zeit mal eine Predigt als Resümee zu halten. „So konnte scheinbar niemand von uns erreichen.“ Musste er dann leider noch feststellen. Ohne Plan in ein unbekanntes Gebiet zu stürmen, das konnte einfach nicht gut ausgehen. Eigentlich sollten sie sich glücklich schätzen, dass alle es rausgeschafft haben. „Bevor wir da nochmal rein gehen, brauchen wir auf jeden Fall einen Plan!“ verlange Joe dann noch, an die Gruppe gewand. Auch wenn sein Interesse nicht wirklich groß war, dieses Ding erneut zu betreten. „Und was schwebt dir da vor, Joe?“ erkundete sich sein Partner neugierig und legte den Kopf schief. Die Gegenreaktion von Joe war jedoch weniger zufriedenstellend. Dieser ließ nur geknickt den Kopf hängen und murmelte ein, „Ich habe keine Ahnung…“ musste er dann gestehen, auch wenn er einen Plan verlangte wusste er wirklich nicht, was man hätte anders machen sollen. Denn an alles erinnern konnte er sich auch nicht wirklich, leider nur sehr schwammig. „Typisch…“ warf das kleine Digimon nur lachend und parallel kopfschüttelnd ein, welches schon die Vorahnung hatte das Joe keine Idee hatte.

„Sollten wir uns nicht erstmal glücklich schätzen, dass wir alle sicher dieses Labyrinth verlassen haben…“ fragte Joe dann doch zögernd nach und hob etwas seinen Blick. Denn es würde ihn nicht wirklich stören über das Geschehene eine Nacht zu schlafen, ehe er sich tatsächlich damit rumschlug, wie sie das nächste Mal handeln sollen, wenn sie dieses Ding das nächste Mal betreten. Was ein Teil von Joe doch möglichst gerne soweit wie möglich nach hinten aufschieben würde.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Der Eingang   So Jul 02, 2017 1:59 am

10. August
19:05 Uhr
Hikari, Joe, Takeru, Mimi, Miyako, Izzy, Ken, Sora, Tai, Matt

Es ging nicht an Takeru vorbei, dass die anderen Digiritter sich Sorgen um ihn machten. Anfangs fühlte er sich hilflos, doch nach und nach wurde ihm immer mehr Bewusst, dass er nicht alleine war. Er hatte Yamato und Hikari bei sich, die zwei wichtigsten Menschen in seinem Leben, und auch seine anderen Freunde. Sie glaubten an ihn, ließen ihn nicht im Stich, gingen mit ihm durch dieses aussichtslose Labyrinth. Als die Gruppe voran lief, war es, als würde ihm wieder immer klarer werden, dass sie es schaffen konnten, wenn sie nur zusammen waren. Sie hatten gemeinsam immer alles geschafft, warum also nicht auch dieses Labyrinth? Hikari ging dicht neben ihm, zwar hatte er sich gewünscht, sie würde seine Hand halten, doch es half ihm trotzdem sie so nah bei sich zu haben. Sie war eben da – so wie es schon immer der Fall war.

Zwar fühlte es sich an, als würden seine negativen Gedanken und diese starke Hoffnungslosigkeit versuchen ihn zurückzuhalten und runterzudrücken, doch wusste er, dass er dagegen ankämpfen musste und vor allem auch konnte. Mit seinen Freunden an der Seite musste er es schaffen. Für Hikari, die anderen und auch für sich.

Doch erst als sie das Labyrinth verlassen hatten, war es, als würde diese unfassbare Schwere von seinen Schultern fallen und als würde ein dunkler Schleier von seinem inneren Auge fallen. Er fühlte sich, als sei er wieder wach und hätte seine eigenen Gedanken wieder. Als wäre er wieder er selbst – der positive, fröhliche Junge. Er spürte, dass alles wieder gut werden würde.

Takeru atmete tief ein und nickte Yamato lächelnd zu, als dieser ihn fragte, ob alles in Ordnung sei. „Entschuldige, ich wollte euch keine Sorgen bereiten.“ Dass wollte er schon früher nicht und auch ganz sicher heute nicht. Trotzdem hatte es etwas Beruhigendes, zu wissen, dass Matt noch immer der fürsorgliche große Bruder von damals war – auch wenn Takeru dies nie bezweifelt hätte.

Als Yamato sich den anderen Digirittern zugewandt hatte, sah er zu Hikari, die seine Hand nahm, und erwiderte den Druck an ihre Hand. „Es geht mir wieder gut“, meinte er. „Danke, dass du für mich da warst.“ Kurzer Hand zog er sie in einer Umarmung und hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn.

Dann wandte er sich ebenfalls den anderen zu, begrüßte sie und hörte Joe zu, welcher das Wort übernahm.
„Du hast recht“, nickte er, „glücklicherweise sind wir alle gut herausgekommen.“ Er sah mit einer Mischung aus einem Lächeln und einem schuldbewussten Ausdruck erst zu Yamato und dann zu Hikari. Er wollte ihnen keine Sorgen bereiten und er wollte es auch nie wieder soweit kommen lassen. Es war als wäre er wieder der kleine Junge, der von den anderen beschützt werden musste. Dabei war er es doch, der auf Kari aufpassen musste – auch wenn sie stark war, er hätte sie unterstützen müssen. Aber der Blonde nahm sich fest vor, dass er niemals mehr in eine solche Situation kommen würde, für das nächste Mal würde er darauf vorbereitet sein.

Er lächelte etwas in sich hinein. Es fühlte sich befreiend an, seine Hoffnung wieder in sich zu tragen. Kein Ballast und keine negativen Gedanken mehr.
„So ist es doch gleich viel besser!“, meinte Patamon, als es sich auf den Kopf von Takeru niederließ. Zustimmend nickte der blonde. „Wie recht du hast, Patamon.“
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Koushiro Izumi

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Arbeit/Hobby : Schüler

BeitragThema: Re: Der Eingang   Mo Jul 03, 2017 9:17 pm

10. August
19:05 Uhr
Hikari, Joe, Takeru, Mimi, Miyako, Izzy, Ken, Sora, Tai, Matt

Stück für Stück verließen die Digiritter das Labyrinth, allesamt sichtlich erleichtert es verlassen zu haben. Izzy hatte sich noch nie als jemanden mit großer Empathie eingeschätzt, aber ihre Gesichtsausdrücke verrieten ihm genug über das was wohl geschehen war. Er beobachtete wie Takeru in Erleichterung Kari einen Kuss auf die Stirn gab, nahm war wie Yolei zu Mimis verletzter Seite eilte und dass er von mehr als einer Person darauf angesprochen wurde, was geschehen war. Doch bevor er sich wirklich auf auch nur eine dieser Sachen konzentieren konnte, oder gar wollte, blickte er sich eigentlich nur nach dem einen um, der ihm die größten Sorgen bereitet hatte, nach etwas das er erst dann endlich sah, als es schnurstracks auf ihn zugeflogen kam.

“IZZY!!” rief Tentomon und flog direkt in die offenen Arme seines Partners, der es fest an sich drückte.

“Tentomon, du bist okay!” stellte Izzy voller Erleichterung fest und rieb einen Moment über den Rückenpanzer seines Partners, nur um sich zu vergewissern, dass er tatsächlich hier war. “Bist du verletzt? Ich weiß du konntest ohne mich nicht digitieren. Oh, ich hab mir solche Sorgen um dich gemacht.”

“Mir geht es gut, Izzy. Die anderen sind auch ohne mich klar gekommen”
, erklärte sein Partner-Digimon, das sich gar nicht aus Izzys Armen lösen wollte. “Ich bin so froh, dass du in Ordnung bist! Wieso bist du verschwunden?”

“Ganz ehrlich, keine Ahnung”, musste Izzy zugeben. “Ich hab versucht mit Kens Laptop noch ein paar Daten zu sammeln, aber der Teleport, oder was auch immer es war, war schon vorbei, also gab es auch nichts mehr zu analysieren.” Er blickte zu den beiden, mit denen er losgezogen war, und lächelte. “Hey, es ist okay. Mir war es nicht mal aufgefallen, bis ich quasi schon draußen war.” Erst jetzt ließ Izzy langsam seinen Partner los, um sich allgemein mehr auf die Runde wieder zu konzentrieren. “Danke, dass ihr auf Tentomon aufgepasst habt, trotz der … Dinge, die da drin wohl passiert sind?” Sein Tonfall machte die Hoffnung auf eine Erklärung deutlich.

Erst jetzt versuchte er mehr davon wahrzunehmen wie es den anderen ging. Verletzungen, Umarmungen der Erleichterung, Küsse... “Scheint als könnte ich beinahe froh sein nicht beim Schlimmsten dabei gewesen zu sein.”

Tentomon nickte. “Es war total merkwürdig, Izzy. Als ob ihre Wappen umgekehrt worden wären!”

Izzy verzog das Gesicht. “Ihre Wappen? Aber … Wir haben die Wappen doch theoretisch nicht mal mehr. Also nicht in physikalischer Form. Und auch vorher ging es dabei ja um eine Erweiterung dessen, was wir sind, und das lässt sich ja wohl kaum verändern. Oder wovon sprichst du?”

“Naja, Sora wurde zum Beispiel plötzlich ganz gemein zu den anderen. Joe wollte einfach nur weg. Und Tai…” Tentomon ließ seine Stimme sinken, damit nur Izzy sie hören konnte.

Dieser riss die Augen weit auf bei Tentomons Worten und hätte Tai beinahe ein wenig belustigt angsehen, wenn die Situation nicht so ernst wäre. “Echt jetzt? Okay, jetzt verstehe ich, was du mit Wappen umkehren meintest…” Er blickte rüber zu seinen Freunden. “Immerhin hattet ihr den Laptop dabei. Mit etwas Glück hat er noch einige Daten-” Sein Blick senkte sich zur Hüfthöhe der beiden. “Uhm… Wo ist mein Laptop?” fragte er, vollkommene Unbesorgtheit noch klar in seiner Stimme. Sie hätten ihn ja wohl kaum im Labyrinth liegen gelassen. Daher fing an sich umzusehen wer denn seinen Laptop in den Händen halten könnte. Doch als sich diese Suche ebenfalls als erfolglos herausstellte und sich auch niemand zu Wort meldete, wurde sein Gesichtsausdruck ernster. “Leute, wo ist mein Laptop?”

“Also Tai hatte ihn gefangen”, erinnerte sich Tentomon, woraufhin Izzy sich auf seinen Anführer fixierte. “Dann hat Matt ihm den abgenommen.” Izzy drehte sich zu Matt, der von allen ja wohl noch am vernünftigsten geblieben war. “Dann war aber Sora verletzt und er hat ihn Joe gegeben.” Izzy verdrehte beinahe die Augen und drehte sich zu seinem Partner, statt zum nächsten Digiritter. “Der ihn dann an wen gereicht hat? Tentomon, bitte sag mir einfach nur wer ihn als Letztes hatte. Da drauf sind die einzigen sinnvollen Daten, die wir in diesem Ding sammeln konnten außer ‘Naja, die Wappen waren halt umgedreht.’”

“Ich glaube Joe hat ihn dann einfach beiseitegestellt”, gab Tentomon kleinlaut zu.

Izzy starrte seinen Partner einen moment an bevor er sich wieder zur Gruppe drehte. “Also zusammengefasst, was ihr mir sagen wollt ist: Er ist weg”, stellte er offen in den Raum. “Mein Laptop ist … weg.” Er nahm ein paar tiefe Atemzüge, um zu versuchen ruhig zu bleiben, auch wenn die seine Stimme von Satz zu Satz weiter erhob. “Leute, wenn das ein blöder Scherz sein soll, ist er schlecht gewählt in Zeit und Inhalt. Wenn ich in irgendeiner Weise rausfinden soll, was hier abgeht brauche ich meinen Laptop! Den mit den im Labyrinth gesammelten Daten, mit dem Direktzugriff auf die Daten der Digiwelt, mit meinen ganzen Programmen. Selbst wenn er kaputt ist, dann gebt das wenigstens zu und rückt ihn raus, damit ich sehen kann was sich noch retten lässt!! Das ihr mich verloren habt, da kann ich ja noch mit leben, weil ihr nichts dafür könnt, aber DAS?! Hättet ihr auch eure Digivices liegen lassen, wenn ihr sie nicht an Taschen und Klamotten angeclippt hättet?!” Er schloss die Augen und stöhnte als ihm das größte Problem einfiel. “Ach verdammt, der Hardware-Anschluss zu den Digivices. Den hab ich noch von Gennai! Habt ihr eine Ahnung wie kompliziert das wird DEN wiederherzustellen? Den Digimon Analyzer könnt ihr dann auch erstmal vergessen. Und ohne die Hardware-Verbindung kann ich im Endeffekt nichtmal neue Daten sammeln.”

Izzy schüttelte den Kopf und fing an zu laufen. Die Vorstellung, dass sie seinen Laptop nicht einfach nur verloren sondern schlichtweg vergessen hatten, ließ ihn nur noch die eigenhändige Rückkehr ins Labyrinth als Ausweg sehen. Mit etwas Glück kam er jetzt wenigstens wieder hinein.

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Sora Takenouchi

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BeitragThema: Re: Der Eingang   Mo Jul 03, 2017 11:56 pm

10. August
19:05 Uhr
Hikari, Joe, Takeru, Mimi, Miyako, Izzy, Sora, Tai, Matt, Ken


Eigentlich wusste Sora gar nicht, was sie in diesem Moment am meisten erleichterte. Die Tatsache, dass sie es gemeinsam aus dem Labyrinth geschafft haben, dass alle ihre Freunde ebenfalls draußen sind oder das sämtliche Wappen wieder normal waren. Zumindest machte dies den Anschein, da Takeru es sich nehmen ließ seiner Freude Ausdruck zu verleihen, auf eine Art, die wohl niemanden der Gruppe entging und lediglich ein Schmunzeln auf Soras Lippen zauberte. Jedoch gab es hier wichtigeres, als die beiden. Zumindest sah Sora das so, nur zeugte ihr Partner erneut davon, dass sie sich doch sehr unterschieden. So beobachtete Sora bereits die Wiedersehnsfreude von Koushiro und seinem Partner, während Biyomon versuchte Soras Aufmerksamkeit zu erlangen, „Sora. Sooora.“ Trällerte das pinke Vogeldigimon in Soras Armen und erntete direkt einen skeptischen Blick von Sora. Schließlich bewies Biyomon bereits dass Diskretion nicht so sein Fachgebiet war. „Warte kurz Biyomon..“ bat Sora ihren Partner, als Koushiro dann das Wort erhob. So versuchte Sora anfänglich einen Erklärungsversuch, da Tentomon bereits die Situation mit den Wappen erklärte, wollte Sora es bei der Laptop Problematik übernehmen. „Es tut mir wirklich Leid Izzy… Wäre mein Wappen nicht auch umgekehrt gewesen, wäre es nicht soweit gekommen…“, Schließlich hätte Yamato dann den Laptop bei sich behalten und ihn nicht in den Händen eines unzuverlässigen Joes gegeben. „Aber.. er wird darin sicherlich verschwinden…“ überlegte sie weiter, jedoch unterbrach sie ihr Partner dann erneut, „Soooora, hast du gesehen wie…“, „Biyomon… warte doch bitte kurz.“ Musste Sora ihren doch recht aufgekratzten Partner unterbrechen. Auch wenn es Sora doch recht wunderte, was nun schon wieder mit Biyomon los war, fuhr sie erstmal fort, „Was ich meinte… wenn wir erneut in dieses Ding gehen werden wir deinen Laptop sicherlich finden.“ Zumindest machte das in Soras Augen Sinn, nur würde es ja wenig bringen, da sie die Daten ja jetzt brauchten. Nur war wieder zurückgehen auch keine Option. Eine Situation die Sora ein kurzes Seufzen entlockte. Somit hat ihn dieser Ausflug einfach nichts gebracht. Außer einige Kratzer und einen verlorenen Laptop. Eine Situation, welche aus Sora ein leises Seufzen kitzelte. Und auch wenn Sora es nicht wahr haben wollte schmerzte ihr Arm doch sehr, doch dieses Problem stand vorerst hinten an.
So stimmte sie Joe kurzerhand zu, dass alle das Labyrinth wieder verlassen konnten war doch etwas, worüber sie sich glücklich schätzen sollten. Und ein Plan wäre beim nächsten Mal auch nicht so verkehrt.
Sora? Sooooora?“, Biyomon blieb hartnäckig und bekam dann auch die Aufmerksamkeit die es wollte, „Was denn?“ fragte Sora dann schließlich. Scheinbar schien es ja relativ wichtig zu sein, wenn Biyomon so auf Soras Aufmerksamkeit fixiert war. „Hast du gesehen, was TK und Kari gemacht haben?“ fragte das Digimon neugierig. Warum musste Biyomon das nun so offen ansprechen. So fing Sora nun doch an sich für die direkte Art ihres Partners zu schämen. Kurz nickte die Orangehaarige nur, „Aber über sowas reden wir jetzt nicht.“ Bestimmte Sora dann direkt, auch zu ihrem eigenen Vorteil, schließlich war Biyomon immer für so manch eine Überraschung offen, Überraschungen die nun nicht sonderlich angebracht wären. „Aber Yamato wollte das doch auch bei dir machen, oder?“ fragte der Vogel dann neugierig nach, und ignorierte Soras vorherige Aussage scheinbar direkt. Und sorgte direkt dafür, dass sich Soras Wangen binnen Sekunden rot färbten, „W-was redest du da?!“ fragte sie ihren Partner, welcher recht skeptisch zu Sora hochschaute, „Hast du das schon vergessen? Das ist nichtmal solange her… direkt nachdem Yamato meinte, dass er dich liebt.“ Erklärte Biyomon, während Sora nur recht schockiert in sämtlicher Bewegung erstarrte. Warum hatte sie nur so einen redseligen Partner bekommen? Warum konnte Biyomon nicht einmal eine Situation etwas besser einschätzen? Soras Gesicht lief rot an, während ihr Blick weiter auf ihren Partner fixiert war, das war jetzt einfacher als den Blicken der anderen standzuhalten. „Oder reden wir jetzt auch noch nicht darüber…?“ fragte das Biyomon dann doch nach. Denn das etwas mit Sora nicht stimmte erkannte Biyomon sofort, im Gegensatz zu den Folgen aus dem gerade Gesagten. So hielt Sora noch kurz inne und atmete einmal kräftig aus, nicht in der Lage irgendwie passende Worte zu finden. Nun waren sie sich doch sicher genug, und beinahe bereit es ihren Freunden zu sagen und nun ließ Biyomon für Sora die Bombe platzen. Etwas was Yamato garantiert noch weniger zusagte, nur traute Sora sich nicht einmal zu schauen, wie Yamato hier reagiert. Denn es war doch recht unmöglich, dass er es überhört hat. Wobei es für Sora wohl noch wesentlich schwerer war Tai anzuschauen. Ob sie ihm jemals wieder in die Augen schauen könnte wusste sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Sie schaffte es ja nicht einmal sich einen Themenwechsel einfallen zu lassen, in der Hoffnung, dass diese Thematik unter den Tisch gekehrt wird. Nur ein, „Wir sollten erstmal nach Hause.“ Brachte sie hervor, gefolgt von einem, „Es war sicherlich für uns alle ein harter Tag.“, da konnten doch sicherlich alle zustimmen und vielleicht einfach das vorherige vergessen?
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Taichi Yagami

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Arbeit/Hobby : Schüler/Fußballer

BeitragThema: Re: Der Eingang   So Jul 09, 2017 8:35 pm

10. August
19:05 Uhr
Hikari, Joe, Takeru, Mimi, Miyako, Izzy, Sora, Tai, Matt, Ken

Tai war wirklich erleichtert, als nach und nach der Rest seiner Freunde aus dem Labyrinth kam. Offenbar ging es allen soweit gut. Und Takeru ging es offensichtlich so gut, dass er sich keine Gedanken darüber machte, dass er nicht allein war, als er Karis Hand und ihr einen Kuss auf die Stirn gab. Tai schluckte schwer und wandte sich lieber wieder Izzy zu. Es war nicht so, dass ihm nicht schon aufgefallen wäre, dass zwischen seiner Schwester und Takeru eventuell ein bisschen mehr als nur Freundschaft war, doch das mit an zu sehen war nicht einfach zu ertragen. Für ihn war Kari eben manchmal immer noch ein kleines, unschuldiges Mädchen und kein Teenager.  Und auch, wenn er T.K. sehr mochte, so wusste er von Yamato auch, dass er viele weibliche Kontakte hatte. Wenn Takeru mit Kari anbandeln wollte, sollte er ihn sich bei Gelegenheit mal zur Brust nehmen. Aber jetzt war dafür keine Zeit. Tentomon war gerade dabei, Izzy zu erklären, was in dem Labyrinth vor sich gegangen war. Als es Taichis Veränderung erwähnte, zögerte es jedoch.
„Wag es ja nicht, darüber zu lachen“, murrte der Fußballer dem Digimon zu und verschränkte leicht schmollend die Arme. „Ich bin auch nicht stolz darauf, was dort drin passiert ist, aber es war ja nun auch nicht so, als hätten wir etwas dafür gekonnt. Es ist eben einfach geschehen. Das war wirklich eigenartig…“
Dann fiel das Gespräch auf Izzys Laptop und Tai verstummte sofort. Er wusste nicht, was mit dem Computer passiert war, nachdem er ihn Yamato gegeben hatte. Tentomon hingegen schien es genau zu wissen und erläuterte es in allen Einzelheiten. Allerdings war das Ende davon wenig erfreulich. Tai verstand wirklich kaum etwas von dem ganzen Technikkram, mit dem Izzy sich immer befasste, doch eines war ihm auch ohne dessen Erklärungen klar; der Laptop war wichtig. Nicht nur für Izzy, sondern im Grunde für sie alle.
„Hör mal, Izzy“, begann Tai und schaute den Rothaarigen ernst an. „Es war leichtsinnig von uns, den Laptop wegzulegen. Aber ich glaube nicht, dass wir ihn finden werden, wenn wir jetzt noch einmal in dieses Labyrinth gehen. Die Gänge verändern sich stetig. Selbst wenn Joe wüsste, wo genau er ihn abgelegt hat, so wäre er jetzt wahrscheinlich schon längst nicht mehr da. Wer oder was auch immer dieses Labyrinth erschaffen hat, derjenige kontrolliert es auch.“ Und beim Gedanken daran, was an diesem Ort mit ihm selbst geschehen war, wurde Taichi ganz mulmig zumute. Was, wenn sie hinein gingen und sie würden sich wieder alle verändern? Das würde sie auch keinen Schritt weiter bringen.
„Wir müssen uns irgendwas anderes einfallen lassen…“, schlussfolgerte Tai grübelnd und schaute zwischen seinen Freunden umher, in der Hoffnung, diese hätten vielleicht irgendeine hilfreiche Idee.

„Sora? Sora?“, ertönte Biyomons Stimme, die Tai aufhorchen ließ. „Hast du gesehen, was T.K. und Kari gemacht haben?“ Okay, das war nun wirklich nicht hilfreich. Mit einem mahnenden Blick schaute Tai zu seiner besten Freundin, die sofort versuchte, ihren Digimonpartner davon abzubringen, weiter über dieses Thema zu sprechen. Doch offenbar war das für Biyomon sehr viel interessanter als Izzys verschwundener Computer.
„Aber Yamato wollte das doch auch bei dir machen, oder? Hast du das schon vergessen? Das ist nichtmal solange her… direkt nachdem Yamato meinte, dass er dich liebt.“
„Okay, Schluss jetzt damit!“, sagte Tai laut und hielt Biyomon den Schnabel zu. „Es ist gerade überhaupt nicht wichtig, wer hier wen liebt und wer was machen wollte. Wir haben hier gerade andere Sorgen, okay? Wir müssen herausfinden, was es mit diesem Labyrinth auf sich hat. Wer das errichtet hat und wie wir Izzys Laptop zurück bekommen. Also hört endlich auf mit diesem Gerede.“
Tai ließ das Vogeldigimon wieder los, schaute kurz zu Sora, deren Wangen knallrot angelaufen waren und dann zu Matt, der jedoch ernst und gefasst wie immer zu sein schien.
„Lasst uns erstmal nach Hause gehen und eine Nacht drüber schlafen. Ich glaube, heute können wir hier nichts mehr tun.“
Das war vielleicht ein Tag. Erst dieses Labyrinth, das sich veränderte wie es lustig war und Charaktereigenschaften umkehrte, Izzys verschwundener Computer und nun erfuhr er auch noch, dass seine beiden besten Freunde anscheinend eine Beziehung führten und es nicht für nötig hielten, ihm das zu erzählen. Natürlich hatte es Andeutungen gegeben, aber die beiden hatten es immer bestritten. Dass seine kleine Schwester mit ihm nicht unbedingt über dieses Thema reden wollte, war ja verständlich, aber warum schwiegen auch Sora und Matt? Taichi seufzte leise. Ob sie ihm nicht vertrauten?
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Yamato Ishida
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BeitragThema: Re: Der Eingang   Mo Jul 10, 2017 11:54 am

10. August
19:15 Uhr

Reihenfolge:
Kari, Joe, Miyako, Takeru, Izzy, Sora, Tai, Yamato, Ken, Mimi




Egal in welches Gesicht man schaute, es war pure Erleichterung darin zu erkennen, dass sie alle wieder versammelt und sicher aus dem Labyrinth heraus gekommen waren. Wie hatte ihnen das passieren können? Sie waren wie blutige Anfänger vorgegangen und der Ausgang dieser Aktion war alles andere als gut gewesen. Wobei man wirklich froh sein konnte, dass nicht noch Schlimmeres passiert war.
Wie so oft galt Yamatos erste Sorge seinem Bruder, der zum Glück wieder der Alte war und ihm ein unbeschwertes Lächeln schenkte. Erleichtert legte Yamato seinem jüngeren Bruder die Hand auf die Schulter, nur um dann kurz inne zu halten. Sein Handgelenk protestierte bei der Bewegung. Jetzt, wo sie alle in Sicherheit waren, bemerkte er auch wieder das unangenehme Pochen. Seit der unsanften Kollision mit der Wand als Sora und er angegriffen worden waren, hatte er den Schmerz ignoriert. Und auch jetzt wollte Yamato eigentlich nicht, dass seine Verletzung, die sicher nicht so schlimm war, zur Sprache kam. Also schob er die Hand in die Hosentasche und verschob damit das Problem auf später. Erstmal galt es Takeru zu beruhigen. „Du konntest nichts dafür. Entschuldige dich nicht“, fand er und musterte wütend den Eingang des Irrgartens. Wer auch immer dahinter steckte, würde ihn kennenlernen, das stand fest!
Joes Stimme rissen Yamato aus seinen düsteren Gedanken und er wandte sich zu dem wieder zuverlässigen, sozialen Älteren um. „Du hast Recht, wir sind viel zu unüberlegt vorgegangen“, stimmte er Joe zu und trat näher an ihn heran. „Ich stimme Joe zu. Wir können nicht nochmal unüberlegt einfach dort reinstürmen. Wir haben keine Ahnung, mit wem wir es zu tun haben, aber wir dürfen denjenigen nicht nochmal unterschätzen“, sagte Yamato ernst. Allerdings hatte auch er noch keine Ahnung, welchen Plan sie als nächstes verfolgen sollten. „Heute werden wir sowieso nichts mehr erreichen… Wir sollten nach Hause gehen und uns einen Plan zu Recht legen. Einen besser durchdachten Plan.“
Nachdem das gesagt war, wandte er sich Joe zu und senkte die Stimme etwas. „Kannst du dir jetzt Soras Arm ansehen?“, wollte er wissen. Als er die Frage schon einmal gestellt hatte, hatte sein Freund ihn angefahren. Jetzt würde das mit Sicherheit nicht mehr passieren. „Und Mimi ist auch verletzt“, stellte Yamato mit düsterem Blick fest. Das war alles andere als gut. Was war passiert, nachdem sie von Mimi und Taichi getrennt worden waren? Kurz musterte er seinen besten Freund, den er als unverletzt einstufte. Wenigstens etwas…
„Wir sollten sie zurückbringen… für den Fall, dass es etwas Ernsteres ist“, fand Yamato, der sich sonst eigentlich nicht so viele Sorgen machte und sie offen zeigte. Sie waren alle härter im Nehmen als man es ihnen ansah. Aber bei allen früheren Abenteuern war er auch noch nicht in Sora verliebt gewesen und das schien scheinbar alles zu ändern. Außerdem hatte er ihrer Mutter versprochen auf sie aufzupassen und das war ihm nicht gelungen. Besser, er dachte darüber jetzt und hier nicht nach.
Sein Bruder schaffte es, ihn hervorragend abzulenken, als er Hikari einen Kuss auf die Stirn gab. Etwas, das vermutlich alle Anwesenden interessiert beobachteten. Yamato hob lediglich kurz die Augenbrauen. Das war definitiv neu, nicht unerwartet, aber neu. Und das schrie förmlich nach einem Gespräch zwischen ihnen. Denn wenn Takeru und Hikari mehr verband als nur Freundschaft, wonach es gerade aussah, dann wollte Yamato das schon wissen. Allerdings hatte er natürlich nicht das Recht sauer auf seinen Bruder zu sein, wenn der ihm so etwas verheimlichte. Immerhin tat Yamato das Gleiche und da er nun einmal ausgesprochen hatte, was er für Sora empfand war es wohl auch langsam an der Zeit, es den anderen zu sage. Heute allerdings war kein passender Zeitpunkt dafür, das stand fest.

Tentomon war gerade dabei Koushiro auf den neusten Stand zu bringen, was gerade Taichi nicht besonders zu gefallen schien. Yamato konnte es ihm nicht verdenken, immerhin war Taichis Verhalten nicht sonderlich schmerzhaft für anderen, dafür aber ziemlich peinlich für ihn gewesen. Jetzt, wo die Gefahr vorbei war, war es beinahe lustig. Und dennoch sprang er Taichi bei, als dieser sich beschwerte. „Es ist nicht deine Schuld gewesen. Irgendjemand hat willkürlich einige der Wappen umgedreht. Ich denke, wir können froh sein, dass es deins war und nicht meins“, fand Yamato. Denn er war sich nicht sicher, wie es Taichi hätte gelingen können ihn dazu zu bewegen weiterhin mit ihm zusammenzuarbeiten. „Deswegen müssen wir aufpassen, bevor wir wieder dort rein gehen.“ Yamato gab es nicht gerne zu, aber er war aufrichtig in Sorge, dass sein Wappen als nächstes dran sein könnte und nachdem er Daisuke erlebt hatte, wollte er die Erfahrung nicht selber machen.

Allerdings stellte sich nun ein größeres Problem heraus. Yamato hätte nie angenommen, dass jemand wie Izzy plötzlich so aufbrausend werden könnte und doch konnte er es ihm nicht verdenken. Während Koushiro begann sich aufzuregen, weil ihm klar wurde, dass sein Notebook und damit auch alle für sie wichtigen Daten fort waren, schluckte Yamato schwer. Natürlich fühlte er sich sofort verantwortlich. Er hatte den Laptop gehabt und ihn weggegeben. Er hätte danach sehen müssen, als ihm klar geworden war, dass etwas mit Joe nicht stimmte. Aber die Erklärung wieso er das nicht getan hatte war simpel. Sora hatte ihn mit ihrem Verhalten völlig aus der Bahn geworfen. Sicherlich war das verständlich, aber das konnte er doch so jetzt nicht sagen.
„Es tut mir leid, Koushiro“, murmelte Yamato zerknirscht. Was gab es auch anders dazu zu sagen. „Ich hätte ihn nicht weggeben dürfen. Aber Sora…“ Er verstummte, als ihm auffiel, dass er zu einer Erklärung ansetzte, die nicht nur ziemlich offensichtlich war, sondern eigentlich auch nicht zu entschuldigen. Er hätte trotzdem auf etwas so Wichtiges aufpassen müssen. Sora erhob ihrerseits die Stimme und entschuldigte sich. Sie hatte ja Recht, wenn sie nicht betroffen gewesen wäre, hätte er auf den Computer geachtet. Ihre Blicken trafen sich kurz. „Es ist nicht deine Schuld“, murmelte Yamato, der natürlich nicht wollte, dass sie sich deswegen schlecht fühlte. „Jemand anders ist für all das verantwortlich. Es bringt überhaupt nichts, wenn wir uns gegenseitig die Schuld zu schieben.“
Zögerlich sah Yamato zum Irrgarten zurück, denn natürlich hielt er sich selber nicht an seinen eigenen Vorschlag und fühlte sich weiterhin schuldig. „Ob jemand zurückgehen sollte?“, wollte er nicht gerade begeistert wissen. Aber nach Izzys Ausführungen stand ebenfalls fest, dass das Ding eben wichtig war. Er warf Gabumon einen Blick zu. „Sollen wir…?“ Doch Taichi unterbrach ihn und Yamato sah zu seinem besten Freund hinüber. Vermutlich hatte er Recht. Der Laptop war mit Sicherheit nicht mehr an dem Platz, wo Joe ihn abgestellt hatte. Und selbst wenn, wussten sie nicht, wo genau dieser Ort war. „Und was? Wir brauchen den Laptop anscheinend…“, stöhnte Yamato genervt auf. Taichi hatte zwar Recht, aber auch hier gab es keine adäquate Lösung. Sie hatten also insgesamt kein einziges Problem gelöst, sondern nur noch mehr bekommen. Wunderbar!

Außerdem half es wirklich nicht, dass Biyomon auch noch die ganze Zeit herum schnatterte und ihre durchdringende Stimme es schwierig machte, diese wichtige Unterhaltung zu führen. Schließlich schaffte es das pinke Digimon sogar die Aufmerksamkeit aller zu erregen und Yamato verdrehte kurz die Augen. Sicher war es Takeru und Hikari gar nicht so recht, dass sie plötzlich zum Gesprächsthema wurden. Nur Sekunden später stellte der Blonde allerdings fest, dass es ihm wesentlich lieber gewesen wäre, wenn die beiden weiterhin das Thema geblieben wären. Aber natürlich war das Glück nicht auf seiner Seite und Soras Digimon plauderte ausgerechnet das aus, was sie vor allen geheim gehalten hatten.
Es war ihm, als würde er die Hälfte aller Blick auf sich spüren, während die anderen Hälfte Sora galt. Aber selbst die konnte er gerade nicht anschauen, sondern starrte auf einen Punkt vor ihm auf dem Boden, während er hoffte, dass die anderen nicht merkten, wie verlegen er plötzlich wurde. Seine Wangen fühlten sich zumindest so an, als würden sie glühen. Hoffentlich war er nicht rot geworden!
Was sollte er jetzt sagen? Es zu leugnen war zwecklos und kam ihm falsch vor. Immerhin liebte er Sora wirklich und das war auch etwas, was sie den anderen sagen sollten. Aber er hatte es zu anderen Bedingungen gewollt und nicht so.
Taichis Stimme zerschnitt die Stille und Yamato sah alarmiert auf. Er schien wütend zu sein. Zu Recht, wie Yamato klar war. „Taichi…“, setzte er an und warf dann Sora einen ratlosen Blick zu. Das erste Mal seit Biyomons Verkündung, dass er sie ansah. Sie wirkte vermutlich noch verlegener als er. Sora versuchte die Situation zu umgehen und vom Thema abzulenken, etwas das Taichi sofort auch aufgriff. Nur fühlte es sich dieses Mal nicht wie die gewohnte Anführermasche an, sondern wie einen wütende Ausflucht um nicht weiter über dieses Theme reden zu müssen. Das war nicht gut.
Yamato seufzte und straffte dann die Schultern etwas mehr, wie um sich für das Bevorstehende zu wappnen. Denn jetzt, wo es ohnehin raus war, mussten sie Stellung dazu nehmen. Alles andere wäre lächerlich.
„Wir wollten es euch noch sagen“, sagte er lauter, wohlwissend, dass die meisten der Gruppe ihn vermutlich auch dann gehört hätten, wenn er leiser gesprochen hätte. Solche Neuigkeiten waren natürlich immer interessant.
Die wenigen Schritte, die ihn von Sora trennten waren schnell zurücklegt. Es kam ihm besser vor, auch zu symbolisieren, dass sie eine Einheit in dieser Sache waren. „Es ist nicht so, als würden wir es schon ewig geheim halten“, fügte er hastig hinzu und fasste mit seiner unverletzten Hand nach ihrer. Sein Blick galt vor allem Taichi, dessen Miene er nicht ergründen konnte. „Eigentlich ist es erst seit gerade eben spruchreif. Seit Soras Wappen umgekehrt war.“ Das war sicherlich verständlich, oder?
Jetzt war Yamato sich sicher, dass seine Wangen eine rote Farbe angenommen hatten. „Wir wollten es euch sagen, wenn wir uns sicher sind… und das sind wir jetzt…“, schloss er und warf Sora einen Seitenblick zu. Gegen das Lächeln, das sich auf seine Lippen stahl konnte er gar nichts unternehmen. „Oder…?“ Seine Frage war leise und hoffentlich nur für Sora hörbar. „Entschuldige fürs Überrumpeln“, murmelte er und warf dem Digimon seiner … seiner Freundin… einen Seitenblick zu. „Aber das war nicht meine Schuld“, stellte er mit einem leichten Grinsen fest.
Das Grinsen verschwand allerdings, als er aus den Augenwinkel Taichi sah. Yamato hatte wirklich keine Ahnung, was in seinem besten Freund vorging. War er sauer, weil sie zusammen waren oder weil sie ihm nichts gesagt hatten? Oder war er gar nicht sauer? War er nur überrascht und überfordert? „Ich rede mit ihm“, bot Yamato an. Es war leichter, wenn er mit Taichi sprach. Denn wenn dieser sauer war, war ihm lieber, wenn er den Ärger abbekam, das war Yamato schließlich gewöhnt. Aber das wollte er nicht machen, wenn alle ihm zuhörten. Es war so schon schwierig für ihn, überhaupt Worte zu finden in solchen Situationen.

„Wir sollten jetzt wirklich verschwinden. Wenn es dunkel wird, möchte ich weit weg von dem Ding sein“, wandte er sich an die Gruppe und musterte dann die Digimon. „Am besten kommt ihr mit. Ich möchte nicht, dass du hier bleibst, während wir nicht wissen, was los ist“, fand er. Er würde sich die ganze Zeit über Sorgen machen. Gabumon bei sich zu wissen war sicherer. „In Ordnung“, stimmte Gabumon sofort zu und senkte dann die Stimme. „Ist Taichi jetzt sauer auf dich?“, wollte sein Partner von ihm wissen. Nicht, dass es etwas Neues für Gabumon wäre, dass Taichi sauer auf ihn oder umgekehrt war. Aber die Situation hatte es nun wirklich noch nie gegeben. „Und auf Sora?“ Das wäre allerdings neu. Taichi war nie sauer auf seine beste Freundin. Niemand war je sauer auf Sora. „Ich glaube schon“, gab Yamato geknickt zu während sich alle langsam in Bewegungen setzten. Er ließ Soras Hand los um zu Taichi aufzuschließen.

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Ken Ichijouji

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BeitragThema: Re: Der Eingang   Mo Jul 10, 2017 2:07 pm

10. August
19:15 Uhr

Reihenfolge:
Kari, Joe, Miyako, Takeru, Izzy, Sora, Tai, Yamato, Ken, Mimi


Was auch immer in diesem Gebäude geschehen ist, Ken war irgendwie froh, dass er es nicht selbst erleben musste. Schließlich wirkten alle, mehr als erleichtert das sie es wieder rausgeschafft haben. Aber selbstverständlich war Ken auch froh, dass seine Freunde es alle wieder aus dem Gebäude kamen.
Während Ken versuchte sich auszumalen was genau Geschehen ist und sich aufgrund der wenigen Erzählungen versuchte vorzustellen was da drin vor sich ging krabbelte sein Partner bereits an ihm herauf und platzierte sich auf seiner Schulter. Die Andeutung dass irgendjemand für das ganze Chaos verantwortlich war ließ Ken einmal schwer schlucken. Schließlich hatte er bereits für ähnliches Chaos gesorgt. Das erneut ein Mensch den Plan hatte der Digiwelt zu schaden kam ihm wie ein schlechter Traum vor. Mittlerweile war es für den Blauhaarigen einfach mehr als unverständlich wie er sich damals so beeinflussen lassen konnte um so etwas zu tun. Und das offensichtlich so etwas erneut geschieht war nun nicht sonderlich erfreulich. Vor allem weil, um wen auch immer es sich hier handelte, die Wappen der Digiritter umtauschen konnte. Etwas was Ken schon einen kalten Schauer über den Rücken jagte, wenn er sich vorstellte was wohl geschehen wäre, wenn ihm das widerfahren wäre.
Aber so wie das alles hier klang war das eindeutig kein guter Start.. Ganz im Gegenteil. Verletzungen, ein verlorener Laptop und geknickte Gesichter. Ob Ken daran etwas ändern hätte können bezweifelte er stark. Aber ebenso zweifelte er bereits daran, dass er beim nächsten Mal mehr ausrichten könne, wenn er das Labyrinth ebenfalls betreten würde. „Wir müssen auf jeden Fall herausfinden wer für das alles verantwortlich ist.“ verlangte das kleine Wormon. Und unrecht hatte es wohl wirklich nicht, denn um das alles hier beenden zu können war es einfach notwendig den Drahtzieher ausfindig zu machen und ihm das Handwerk zu legen.

Doch bevor Ken sich schonmal eine Art Plan zurecht legte wurde die gesamte Gruppe doch leicht vom Thema abgelenkt und so galt auch Kens Aufmerksamkeit erst dem pinken Digimon und dann den beiden angesprochenen Parteien. Tatsächlich zierte dabei selbst seine Lippen ein verlegenes Lächeln. Ihm war so eine Situation auch unangenehm, auch wenn er nicht beteiligt war. Und irgendwo war er auch erleichtert, dass sein Partner nichts von seiner 'mehr als Sympathie' zu der violetthaarigen wusste. Beziehungsweise war Wormon wohl auch einfach nicht ansatzweise so gesprächig wie Biyomon, was Ken doch sehr begrüßte.
Das dann doch die unangenehme Erfahrung von so einem Gespräch abgelöst wurde war nun auch nicht sonderlich besser. Vor allem schien es Taichi wohl mit am meisten zu stören, dass es so einen Umschwung gab. Auch Yamatos Wort schienen ihr eine Art positive Wirkung zu verfehlen. Aber wirklich übel nehmen konnte man das dem Anführer wohl auch nicht.

So konnte Ken wohl keinem den Vorschlag verübeln bereits den Heimweg anzutreten. Auch wenn er selbst nicht wirklich was geleistet hatte konnte er die restlichen Digiritter gut verstehen. Was auch immer sie da erlebt haben, was muss sehr an ihnen gezehrt haben und etwas Erholung würde ihnen offensichtlich gut tun. Yamatos Vorschlag die Digimon mitzunehmen sagte Ken sehr zu. Denn einerseits wollte Ken seinen Partner einfach nur bei sich haben, aber ebenso teilte er wohl eine ähnliche Sorge. Der Gedanke seinen Partner bei dem Labyrinth zu lassen, dass schon bedrohlich genug auf Ken wirkte ohne das er es betreten hatte, sagte ihm wirklich nicht zu. Ein kurzes Nicken von Wormon bewies Ken direkt das sein Partner ihn ohne Worte verstand.
So ließ Ken sich auch nicht lange bitten und schloss sich der Gruppe an um den Weg zurück in die reale Welt anzutreten.
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