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 Der Stadtpark

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AutorNachricht
Taichi Yagami

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BeitragThema: Der Stadtpark   So Jan 03, 2016 9:56 pm

Hier befindet sich der Park.
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Mitori Daidouji

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BeitragThema: Re: Der Stadtpark   Sa Sep 16, 2017 4:23 pm

11. August
ca. 14 Uhr
Miki Hatake & Mitori Daidouji (+ Floramon)



Mitori bekam allmählich das Gefühl, den Bogen raus zu haben! Sie sah zwar noch nicht so cool aus wie die Profi-Skater im Fernsehen, aber sie hatte die Inliner an ihren Füßen immerhin halbwegs unter Kontrolle. Halbwegs. Sie stieß ihre Füße energisch vom Asphalt ab, und sauste mit breitem Grinsen über die Wege der Grünanlage. Sie unterschätzte ihr eigenes Tempo maßlos, während sie ihr Fahrkünste maßlos überschätzte; Sie stieß mehrmals fast mit Spaziergängern und Joggern zusammen, weswegen sie beinahe am laufenden Band "'Tschuldige, 'Tschuldige, Tschuldige, Tschuldige, Tschuldige!" rief. Ein blumiges Köpfchen ragte aus Mitoris Rucksack heraus und tat so, als wäre es nur Teil eines sehr merkwürdigen Plüschtieres. Weil Floramon gerne mit Mitori raus ging, hatte es die Kunst, ein Spielzeug zu simulieren, perfektioniert. Es verlangte dem Digimon jedoch eine Menge Selbstkontrolle ab, eine ausdruckslose Miene zu bewahren; Das Tempo und die 'Fahrkünste' ihrer Partnerin machten ihr Sorgen. Als die Luft rein war und in der Nähe Niemand zu sehen war, sprach das Pflanzendigimon leise: "Geht... es dir gut?"
Mitori hätte die sanfte Stimme durch den Fahrtwind fast überhört, antwortete jedoch: "Mir geht es super-duper-gut! Warum fragst du?!" Sie sprach um einiges lauter; Es war ihr offensichtlich egal, dass Jemand denken könnte, dass sie Selbstgespräche führte. Eigentlich mochte sie den Gedanken sogar, aus Prinzip. "Nehme mir meine Anmerkung bitte nicht übel, meine Gute; Aber du bist noch aufgekratzter und unkonzentrierter, als sonst... Du bist gerade aus dem Haus gestürmt, als hätte dich ein Flymon gestochen." Mitori verzog leicht ihre Miene, als sie verstand, worauf Floramon anspielte. "Ich mag ihn nicht." antwortete sie ihrer Partnerin trotzig, und ließ die Inline-Skates noch kräftiger gegen den Boden knallen. Die Blume sprach verzagt: "Aber... Du kennst ihn doch noch gar nicht richtig. Also ich finde, er wirkt nett..." "Sie wirken am Anfang immer nett."
Das Digimon seufzte daraufhin und schwieg sich aus. Sie wusste, dass es nur wenig Sinn machte, mit Mitori zu sprechen, wenn sie so war.

Als Mitori heute nach Hause gekommen war, hatte sie einen Mann am Esstisch sitzen sehen. Sie hätte am liebsten einen Rückwärts-Salto aus der Haustür gemacht. Mutter hatte ihr den alten Knacker (zumindest fand Mitori, dass er viel zu alt für Ma' war!) mit rötlichen Wangen vorgestellt; Anscheinend trafen sie sich schon seit ein paar Monaten. Mitori war enttäuscht und wütend darüber, dass Ma' diesen Mann vorher nicht einmal erwähnt hatte und sie jetzt einfach so damit überrumpelte. Etwas abrupt hatte sie die Ausrede aufgetischt, sie hätte sich mit ihrer Klassenkameradin zum Lernen verabredet, und war der Situation so schnell wie möglich entflohen. Nicht, dass ihr wirklich Jemand abkaufte, dass sie sich in irgendeiner Form mit Jemandem zum Lernen traf. Vor allem nicht Ma'.

Während Mitori so darüber sinnierte, was eine bessere Ausrede gewesen wäre (und es war Alles zwischen 'Ups, Ich habe was in der Schule vergessen' und 'Hoppla, Ich habe ein schweres Verbrechen begangen und muss das Land augenblicklich verlassen' war Alles dabei gewesen) achtete das Mädchen nicht so recht darauf, wohin sie fuhr. Sie hörte Floramon nur noch panisch "Mitori, halte an! Da geht es runter!" wispern, ehe sie auch schon einen kleinen Hügel herunter rollte und die Kontrolle über ihre Beine verlor. Ihre Augen waren starr geweitet, und sie bemerkte eine große Person vor sich auf dem Weg. "Vorsiiiiiiiicht!" rief sie zwar, doch spürte im nächsten Moment, wie sie mit Jemandem zusammen prallte...
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Miki Hatake

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BeitragThema: Re: Der Stadtpark   Do Sep 21, 2017 4:27 pm

11. August
ca. 14 Uhr
Miki Hatake & Mitori Daidouji (+ Floramon)

Das warme Wetter hielt Miki natürlich nicht davon ab, Sport zu treiben. Er hatte ja immerhin eigentlich die gesamte Zeit während des Unterrichtes nur darauf gewartet endlich aktiv werden zu können. Nicht, dass er den Unterricht hasste oder sich langweilte. Er vermisste nur einfach die Ferien, in denen er eigentlich die ganze Zeit über hart trainiert hatte. Miki brauchte es einfach, sich aktiv zu betätigen. Und er hatte sich auch die gesamte Zeit darauf gefreut, mit der Schulmannschaft wieder richtig durchzustarten. Sicher, einige der Spieler hatten sich auch in den Ferien getroffen, aber es hatte auch ein paar gegeben, die verreist waren. Nun aber gab es keine Ausreden mehr und Miki hatte sich ein sehr strenges und hartes Training überlegt, dass sie noch besser werden ließ. Sie würden damit auf jeden Fall die nächste Saison gewinnen können.
Und gerade jetzt war das eben ein sehr wichtiger Punkt. Denn er befand sich in seinem Abschlussjahr. Das hieß, dass man von ihm erwartete, dass er sich entschied, was er danach machen wollte. Natürlich hatte sich der Sportler schon lange entschieden. Er wollte Sport studieren. Doch das würde kosten. Also hoffte er, dass sein Studium finanziert werden würde. Nur war das eben gar nicht so einfach. Dazu musste man wirklich gut sein. Noch besser wäre es allerdings, wenn eine der bekannten Fußballmannschaften ihn entdecken würde. Dann würde er natürlich sofort alles andere aufgeben und seinen Traum verwirklichen.
Eigentlich unterstützen seien Eltern ihn dabei auch. Aber jedes Mal, wenn das Gespräch auf seien Zukunft kam, konnte er ihnen ansehen, dass sie Sorge hatten. Sorge, dass er es nicht schaffen würde und am Ende ohne einen Job da stand. Miki wusste, dass die Familie das nicht würde tragen können. Sie brauchten Verdiener.
Besser, er dachte nicht darüber nach sondern versuchte sich vollkommen auf sein Ziel zu konzentrieren. Nachdem er die ganze Zeit im Unterricht gesessen hatte, tat es nämlich nun gut, einfach durch den Park zu joggen. Vielleicht würde er später ein paar Bälle kicken. Denn nur weil er Torwart war, hieß das ja schließlich nicht, dass er nicht auch Schüsse beherrschten sollte.
Im Park war tatsächlich viel los. Mehr als bei seinen morgendlichen Runden in den Ferien und es nervte Miki bereits schnell, dass er andauernd Spaziergängern oder spielenden Kindern ausweichen musste. Vielleicht würde das ja besser werden, wenn er den kleinen Hügel hinauf joggte.
Doch Miki kam gar nicht erst oben an. Denn auf dem schmalen Weg kam ihm plötzlich jemand entgegen gerast, der so schnell war, dass Miki ihn erstmal nicht hatte kommen sehen. Reflexartig wollte sich Miki bereits anspannen und einfach aus dem Weg springen. Immerhin war er schnell und einen Hechtsprung zur Seite hatte er schon als Kind drauf gehabt. Nur wurde ihm im letzten Moment klar, dass es sich um die Person, die da auf ihn zuraste um ein Mädchen auf Inlineskates handelte. Und sie schien Probleme zu haben. Anders konnte man den panischen Ausdruck und die schnelle Abfahrt ja nicht erklären.
Also entschied sich Miki im aller letzten Moment dazu, abwehrend die Hände zu heben und das Mädchen auszubremsen. Ihm war zwar schon vorab klar gewesen, dass sie zu schnell war als das ihm das komplett gelingen würde, aber er konnte sie auch nicht weiter fahren lassen. Das war immerhin gefährlich!
Dennoch biss er die Zähne zusammen, als das Mädchen schmerzhaft gegen ihn prallte und er prompt ins Taumeln geriet. Gemeinsam stürzten sie ins Gras neben dem Weg und Miki schloss kurz genervt die Augen. Er mochte Dummheit und Unvorsichtigkeit nicht. Aber da er das Mädchen nicht kannte, hielt er sich zurück um sie nicht gleich anzufahren. Außerdem war da ja noch etwas…
„Bist du verletzt?“, wollte er wissen und kämpfte sich in eine aufrichte Position zurück. Dabei begutachtete er das Mädchen neben sich. Sie wirkte jünger als er. Vermutlich war sie einfach leichtsinnig gewesen, als sie den Berg hinunter grollt war. „Hast du den Abhang nicht gesehen?“, hakte er weiter nach und rieb sich den leicht aufgeschürften Ellenbogen. Als Torwart war er es eigentlich gewohnt, blaue Flecken und kleine Schürfwunden vom Fallen zu haben. Aber dann trug er normalerweise eben nicht nur ein Shirt.
Miki fischte seien Kappe vom Boden, die bei dem Sturz runter gefallen war und setzte sie sich wieder auf. „Das hätte echt übel ausgehen können! Du musst besser aufpassen“, fand er. Nicht auszudenken, was gewesen wäre, wenn er nicht zufällig Vorort gewesen wäre!


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Mitori Daidouji

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BeitragThema: Re: Der Stadtpark   Sa Sep 23, 2017 3:30 pm

11. August
ca. 14 Uhr
Miki Hatake & Mitori Daidouji (+ Floramon)

Mitori kam weniger elegant mit dem Gesicht platt auf dem Rasen auf; Es war immerhin eine halbwegs-weiche Landung. Trotzdem zuckte ein stechender Schmerz durch ihren Knöchel und sie ächzte leise auf. "Autsch."  murmelte sie in das Gras hinein, bevor sie ihren Kopf langsam aufrichtete und erst mal etwas Erde ausspuckte. Wenigstens ging es Floramon gut, die standhaft auf ihrem Rücken den 'Plüschtier-Modus' hielt. "Heiliger Bimbam! Das nenne Ich mal eine Bruchlandung!"  sprach sie mit geweiteten Augen und sah sich nach der Person um, in die sie hinein gefahren war. Es war ein Junge, nicht viel älter als sie, der zusammen mit ihr auf die Wiese gefallen war. Toll. Noch eine unangenehme Begegnung mit einem Kerl.
"Es tut mir so, so, so Leid! Super-duper Leid!"  beteuerte Mitori sofort und gestikulierte wild mit ihren Armen, nachdem sie sich aufgesetzt hatte. Sie sah den braunhaarigen Typen mit ihrem schmutzigen Gesicht an.  Sie studierte seine Gesichtszüge genau und legte mit neugierigen Augen den Kopf schief. Er wirkte etwas genervt, aber bewahrte zunächst seine Fassung. Er fragte zu erst, wie es ihr ging.  Ob er wohl wartete, bis sie ihr Wohlergehen bestätigte, um sie  dann anzufahren?

Da raus musste, was raus musste, antwortete ihm das junge Mädchen nach einem kurzen Schulterzucken: "Ach, Na ja! Kennst du das? Dass eine Verletzung mehr weh tut, wenn man sie sieht? Es ist ein ähnliches Prinzip wie mit Schrödingers Katze, finde Ich! Solange Ich mein Hosenbein nicht hochziehe, kann Ich nicht sicher sein, wie verletzt Ich bin, also befindet sich meine Verletzung und mein Schmerzgefühl in einem inkonsistenten Zustand! Cool, oder? ... Also das sollte es zumindest, aber mein Knöchel tut schon ein wenig weh... Aber er würde bestimmt mehr wehtun, würde Ich es sehen, also lasse Ich es lieber bleiben!"  Ihr Ton klang plauderhaft, und Floramon fragte sich innerlich, warum dieses Mädchen nicht einfach normal mit 'Ja' oder 'Nein' antworten konnte...
Selbst nach einem Herzinfarkt würde sie den Sanitätern ein Ohr abkauen. "Aber was ist mit dir? Dein Ellbogen ist aufgeschlürft!"  meinte sie, während sie ihre Lippen leicht verzog und den groß-gewachsenen Jungen mit einem Welpenblick anstarrte. Sie griff sich wie automatisch an ihren Ellbogen, als wäre sie dort selbst verletzt. Sie hatte ein schlechtes Gewissen.
Schließlich begann die junge Digiritterin in der Seitentasche ihres Rucksacks umher zu kramen. Dabei ging sie auf die nächste Frage des Jungen ein: „Um dir meine heutige Leichtsinnigkeit zu erklären, müsste Ich gaaaaaanz weit ausholen, und dafür haben wir Beide vermutlich keine Zeit... Außerdem wäre das Ganze etwas zu Persönlich. Also musst du mir wohl einfach glauben, wenn Ich dir sage, dass Ich einen guten Grund hatte, den Abhang nicht zu sehen... Ah, hier!“  
In ihren Händen erschienen eine kleine Wasserflasche und ein Taschentuch. Beides hob sie ihm leicht schmunzelnd hin. „Für deinen Ellbogen. Es ist kein Pflaster, aber... Vielleicht tut es gut, mit kühlem Wasser darüber zu streichen...?“  sagte sie, und zuckte wieder mit ihren Schultern.  „Das hätte echt übel ausgehen können! Du musst besser aufpassen“  Mitori nickte zustimmend, und schien nachdenklich zu werden. „Da sagste' was, Kumpel! Wenn du nicht zufällig im Weg gejoggt wärst, dann... wäre Ich vielleicht... im Krankenhaus gelandet, und hätte durch ein Schädel-Hirn-Trauma jegliche Erinnerungen an meine Vergangenheit und meine eigene Person verloren, was in einer herzergreifenden Geschichte voller familiärer und emotionaler Dramen geendet hätte, während Ich versuche, mich selbst wiederzufinden! Und der Plot-Twist; Ich mag die Person nicht, die Ich einmal war...“  sprudelte es in einem von Ernsthaftigkeit-durchzogenem Tonfall aus dem Mädchen heraus. Floramon musste sich beherrschen, nicht ihre Augen zu verdrehen; Selbst das Digimon, obwohl es Mitori so nahe stand, war sich nie so wirklich sicher, ob sie sich in solchen Momenten über die Situation lustig machte, oder es ernst meinte und ihre Vorstellungskraft einfach nur mit ihr durchging. Vielleicht war es etwas von Beidem. „... Aber du hast schon Recht. Ich würde es gerne wiedergutmachen; Dort hinten ist ein kleiner Kiosk! Ich würde dir ein Getränk, oder einen Snack ausgeben! Oder so! Hm, klingt gut, oder?“ schlug sie etwas plötzlich und fröhlich vor, dabei klatschte sie in die Hände.
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Miki Hatake

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BeitragThema: Re: Der Stadtpark   Do Sep 28, 2017 10:34 am

11. August
ca. 14 Uhr
Miki Hatake & Mitori Daidouji (+ Floramon)

Was ihn da getroffen hatte, war kein einfaches Mädchen, sondern ein Flummi. Einer der richtig aufgedrehten Sorte, stellte Miki bereits nach den ersten paar Worten fest. Auch das noch! Wieso konnte sie nicht einfach dankbar sein, dass er sie vor einem schlimmen Sturz bewahrt hatte, ein Dankeschön stammeln und weiter fahren? Nicht, dass er unhöflich war. Es war nur so, dass er einfach nicht recht damit umgehen konnte, wenn er an solche Mädchen geriet. Eigentlich geriet Miki ja auch nie an Mädchen und das machte es nicht gerade einfacher.
„Ja ja, schon okay“, wehrte Miki hastig ab, als sich das Mädchen wortreich und schnell entschuldigte. Sie war ja der reinste Wasserfall. Das war etwas, was sich mit seinem Wesen biss. Und es wurde noch schlimmer. Sie redete einfach drauf los und Miki sah sich gezwungen abwehrend die Hände zu heben. „Woah“, machte er, als sie einfach immer weiter redete und er nicht mal sicher war, ob es überhaupt einen Zusammenhang gab. Was er allerdings heraus hörte war, dass sie nicht nachsehen wollte, was genau mit ihrem Knöchel los war. Kein Wunder, dass er die Augen verdrehte. „Das ist unvernünftig, schimpfte er sofort. Er kannte sich immerhin mit Verletzungen aus. In seiner gesamten Sportlaufbahn hatte er schon öfter eine Verletzung erlitten und wusste, dass man sie eigentlich auch sofort behandeln musste. War doch klar!
„Lass mich mal sehen“, bot er an. Nicht, dass er einen Versucht startete, ihr näher zu kommen. Hier ging es nur darum, dass er sich sorgte. „Ich kenne mich ein bisschen aus“, fügte er erklärend hinzu. Das blieb wohl auch nicht aus, wenn man einen Sport ausübte, bei dem es öfter mal verletzt Knöchel gab.
Irritiert sah Miki noch einmal zu seinem Ellenbogen und zuckte mit den Schultern. „Nicht weiter schlimm. Hab schon schlimmere Verletzungen gehabt.“ Wenn man auf Ascheplätzen spielte beispielsweise. Er würde trotzdem zuhause zur Sicherheit einmal ein Desinfektionsmittel auftragen. Doch das Mädchen kam ihm zu vor und hielt ihm eine Wasserflasche hin, die er seufzend annahm. „Danke“, murmelte er und nahm zur Kenntnis, dass das Mädchen nicht mit einem Fremden über persönliche Beweggründe sprechen wollte und das respektierte Miki natürlich. Es war recht vernünftig. Alles, was danach folgte war jedoch wieder irgendwie unvernünftig und er hatte erneut Schwierigkeiten ihren Ausführungen zu folgen. Kein Wunder, dass er sich also lieber darauf konzentrierte, seine Wunde mit Wasser zu reinigen. Danach gab er ihr die Flasche zurück und sah sie mit einem Kopfschütteln an.
„Redest du immer so viel?“, wunderte er sich, während er aufstand und sich den Drecke von den Sportklamotten klopfte. Er war sich auch nicht ganz sicher, ob sie ihn aufzog, weil er sie getadelt hatte oder ob sie einfach immer so war. „Spinnst du oft Geschichten?“, wollte Miki wissen und war dann im nächsten Moment schon wieder erstaunt. Lud sie ihn ein? Einfach so? Damit hatte er nun wirklich nicht gerechnet. Miki wurde eigentlich nie eingeladen. Schon gar nicht von Mädchen. Es gab aber auch nie Gelegenheit dazu, fiel ihm dann auch noch ein. Er blinzelte daher verwirrt und betrachtete er das Mädchen, dann den Kiosk. Sollte er das Angebot annehmen? Eigentlich ließen sich Jungs doch nicht von Mädchen einladen, oder? Also schüttelte er den Kopf. „Nicht nötig“, sagte Miki daher. „Aber danke.“
Unschlüssig stand er nun vor dem Mädchen und wusste nicht, ob er einfach weiter gehen sollte, oder noch bleiben sollte. „Ich bin übrigens Miki“, stellte er sich letztendlich vor. Das war immerhin nur höflich.
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Mitori Daidouji

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BeitragThema: Re: Der Stadtpark   Fr Nov 10, 2017 12:31 am

11. August
ca. 14 Uhr
Miki Hatake & Mitori Daidouji (+ Floramon)

Mitori beobachtete den braunhaarigen Typen mit neugierigen Augen und legte den Kopf schief; Er wirkte so abgespannt, während sie so daher quasselte! Ob sie wieder zu viel quasselte? Zumindest zu viel für ihn? Er hob ja sogar abwehrend die Hände, als stünde sie kurz vor einem Angriff! Die bescheuerte Nervensäge in ihr wollte ihm jetzt erst recht ein Ohr abkauen; Aus irgendeinem Grund machte es ihr manchmal Spaß, Leute mit ihrem Verhalten zu überfordern. Sie mochte es, ihre Gestik und Mimik in bestimmten Situationen zu beobachten... Aber gleichzeitig wirkte der Junge irgendwie ganz nett auf sie und Mitori hatte für Gewöhnlich keine Interesse daran, Andere ernsthaft zu verärgern. Zumindest nicht bewusst. Außerdem hätte er sie für den unbeabsichtigten Bodycheck von gerade eben total anfahren können! - Was er nicht getan hat; Stattdessen zeigte er Interesse an ihrem Wohlergehen, bezeichnete sie als unvernünftig (was sie an ihren Bruder erinnerte) und sprach ''Lass mich mal sehen'' mit etwas zu ruhiger Stimme... Ihre Augenbrauen wanderten leicht in die Höhe. ''Öhmm... okaaay? Aber fasse mich bitte nicht an, danke.'' antwortete das junge Mädchen doch etwas argwöhnisch Er wirkte zwar nett nett und ehrlich besorgt, aber wer wusste schon-... ''...Und Danke für die Fürsorge!'' fügte sie hastig hinzu, weil sie gleich im nächsten Moment bemerkte, wie grob sie klang. Ihr fiel es manchmal schwer, Jungs zu vertrauen; Sie verstand sich besser mit anderen Mädchen. Zumindest... zum Teil? Okay, eigentlich nicht mal wirklich mit denen; Aber ihre einzige wirkliche Schulfreundin war halt... ein Mädchen. Mitori zog schließlich – mit gewissem Zögern in ihren schmalen Fingern -  das Hosenbein hoch und zog den Inliner ab. Sie dachte sofort, dass sie Recht hatte; Es tat gleich viel mehr weh, als sie es sah. Ihr Knöchel war ein wenig angeschwollen, was ihr gar nicht gefiel; Genau so wenig wie die Rötung. Ihre Mundwinkel fielen leicht ab. ''Ganz großartig...'' murmelte Mitori. Floramon  musste ein wenig mit sich kämpfen, um nicht aus dem Rucksack zu springen und zu einer besorgten Glucke zu mutieren – Am liebsten hätte sie den Tadeln des fremden Jungen auch zugestimmt. Aber... das ging wohl schlecht. Mitori blickte von ihrem Knöchel auf, als er erklärte, dass er sich mit so etwas auskannte. ''Echt? Wie das?'' fragte sie grinsend und sah ihn mit großen Augen an. ''Wirst du sooo oft von Mädchen auf Rollerskates angerempelt?'' scherzte sie. Mitori nahm die Wasserflasche wieder an sich und betrachtete kurz seine Ellbogen, bevor er sich erhob.
''Jep. Ich rede immer total viel!'' verkündete sie beinahe schon stolz. Vermutlich, weil es ihr vollkommen egal war, dass er dies nicht als Kompliment gemeint hat. Oder sie bemerkte es einfach nicht.  ''Na ja, also meistens... Ich schätze, Ich rede nicht so viel, wenn Ich schlafe... Aber selbst dann quassel Ich manchmal vor mich her, meint Flor- meint meine Schwester. So im Traum halt. Ich bekomme meine Klappe anscheinend kaum zu, haha!'' Sie hätte ihm gerne für seine Freundlichkeit gedankt, aber anscheinend hielt er nicht viel von solchen Gesten. Das war aber schon in Ordnung so! Darauf bestehen würde sie nicht, also nickte sie, mit einem leicht enttäuschten Gesichtsausdruck und sprach immer noch im sprudelndem Tonfall: ''Okay, Miki – hübscher Name übrigens - aber du verpasst was! … Ja, gut, eigentlich nicht. Besonders tollen Kram gibt es da jetzt nicht... Oh, und Ich bin Mitori!'' Sie erhob sich, und beim Auftreten zuckte ein brennender Schmerz durch ihren Fuß. Sie verzog ihre Lippen. ''Tja, dann humpel Ich mal... Irgendwohin?'' Sie wollte schon sagen ''nach Hause'', aber dann fiel ihr ein, dass sie noch nicht nach Hause wollte. Nicht, solange der dort war.
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Miki Hatake

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BeitragThema: Re: Der Stadtpark   Fr Nov 17, 2017 2:54 pm

11. August
ca. 14 Uhr
Miki Hatake & Mitori Daidouji (+ Floramon)


Als das Mädchen ihm gestattete ihre Wunde anzusehen, schien sie jedoch nicht ganz begeistert davon zu sein. Allerdings nicht, weil sie Angst hatte, ihre Verletzung wäre schlimmer als gedacht, sondern weil er sie dazu anfassen konnte. Erstaunt sah er sie an. „Natürlich nicht“, versicherte er ihr sofort. Er hatte gar nicht vorgehabt sie überhaupt zu berühren. Denn Miki war selber jemand er persönlichen Grenzen wahrte. Er fasst nicht einfach so Menschen an. Vielleicht wirkte er etwas reservierter deswegen, aber gewiss lag hinter diesem Verhalten keine böse Absicht. „Ich möchte nur helfen, falls nötig“, beruhigte er sie und begutachtete dann die Haut, die sie freilegte.
„Das sieht bestimmt böser aus, als es ist“, sagte Miki sofort, als das Mädchen wirklich gar nicht begeistert reagierte. Das konnte er ihr nicht verdenken. Niemand war gerne verletzt. „Am besten läufst du zu Fuß nach Hause und schonst deinen Fuß etwas. Kühlen könnte auch nicht schaden“, riet er ihr. „Ist aber nicht gebrochen oder verstaucht. Ich würde sage eine Schwellung. Tut natürlich trotzdem höllisch weh.“ Das kannte Miki natürlich schon. Er hatte selber ja auch schon öfter eine Sportverletzung davon getragen.
„Nein, zum Glück nicht“, lachte Miki. „Ich spiele Fußball. Und da bekommt man sowas öfter zusehen“, erklärte er daher Und Miki nahm so etwas imemr ernst. „Leider habe ich gerade nichts zum Kühlen dabei. Auf dem Platz sind wir besser vorbereitet. Aber vielleicht können wir irgendwo einen Wasserhahn finden“, schlug er vor. Das könnte zumindest die Schmerzen gerade lindern. Dennoch bezweifelte er irgendwie, dass sich das Mädchen wirklich ausruhen würde. Sie sah nicht gerade aus wie jemand, der die Beine hochlegte. Er selbst konnte das ja auch nur bedingt gut, aber sie wirkte wie ein Wirbelwind.
Er lachte, als sie weiterplapperte und scheinbar den Schmerz schon wieder verdrängt hatte. „Glaube ich dir direkt. Mir fällt es auch schwer zu glauben, dass du den Mund hältst, wenn du schläfst“, musste er zugeben. Wie viel hatte sie in der kurzen Zeit jetzt schon von sich gegeben? Vor allem im Vergleich zu ihm?
„Mitori, freut mich“, antwortet der Sportler mit einem Lächeln, als sie über das ganze Gerede sogar schon fast vergaß sich selbst vorzustellen. Das Lächeln verschwand jedoch sofort, als sie das Gesicht schmerzhaft verzog. „Okay, das sieht gar nicht so gut aus“, stellte er fest und seufzte. Er konnte sie jetzt jedenfalls nicht einfach so stehen lassen. Sie hatten offenbar Schmerzen. „Komm wir kühlen den Fuß wirklich erst mal etwas“, schlug er vor und deutet auf eine Bank in der Nähe. „Setz dich dahin und ich besorg Getränke und was zum Kühlen.“ Er selbst trug ihre Inliner, sah jedoch davon ab sie anzufassen. Eigentlich würde er sie ja stützen, aber da sie ziemlich deutlich mit ihrer Bitte sie nicht anzufassen gewesen war, wollte er es gar nicht erst anbieten.
Kaum, dass Mitori saß, beeilte sich Miki zwei kühle Getränke zu besorgen und kaufte sogar eine Dose extra für ihren Knöcheln. Damit kehrte er zu der Bank zurück und reichte ihr zwei der Getränkedosen. „Sie hatten nichts anders zum Kühlen“, entschuldigte er sich und ließ sich in einigem Abstand neben ihr auf der Bank nieder.
Nach kurzem Schweigen räusperte er sich. „Wo wohnst du denn? Ist es weit von hier? Vielleicht sollte dich jemand abholen?“, machte er den Vorschlag. Das wäre jedenfalls die einfachste Lösung.
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