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 Das Einkaufszentrum

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AutorNachricht
Taichi Yagami

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BeitragThema: Das Einkaufszentrum   So Jan 03, 2016 9:57 pm

Hier befindet sich das Einkaufszentrum.
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Akira Tanaka

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Mi Jul 12, 2017 3:21 pm

11. August
14:00 Uhr
Koushiro & Akira

Es war seltsam, jetzt neben Koushiro herzu laufen und so zu tun, als ob sie nicht das Wissen hätte, was sie eigentlich lieber nicht hätte. Akira hatte sich noch nie gewünscht nicht alle wichtigen Informationen zu haben. Aber nun war es so. Und es war Koushiros Schuld. Die ganze Nacht über hatte sie darüber wachgelegen und sich ärgert. Geärgert, weil sie sich plötzlich mit einem größeren Problemen konfrontiert sah als die Vernichtung der Digiwelt. Das Problem war, wie wurde sie Koushiro als Gegenspieler los ohne ihn zu gefährdend oder gar zu verlieren. Denn mittlerweile war Akira zu dem Schluss gekommen, dass sie ihn mochte. Wie könnte sie auch nicht? Er war intelligent und das war anziehend. Gemessen daran, wie intelligent er war, war nur logisch, dass er auch sehr anziehend war.
Kurzzeitig hatte sie sich ausgemalt, wie wunderbar es wäre, wenn sie ihn von ihrer Meinung überzeugen konnte. Aber den Gedanken hatte sie verwerfen müssen. Koushiro mochte seine Freunde, er mochte die Digiwelt. Er würde niemals gegen sie vorgehen. Und das machte sie eben zu Gegnern. Von Vorteil war, dass Koushiro nicht wusste, dass sie seine Gegnerin war. Und der Nachteil war, dass sie es wusste und es sie emotional irgendwie störte. Bisher hatte sie an ihrem ganzen Plan noch nie etwas emotional gestört.
„Und deswegen brauche ich einen neuen Laptop“, beschwerte sich Koushiro gerade und sie hatte nicht richtig zugehört. Akira war nur klar, dass er ihr gerade eine Lüge aufgetischt haben musste, denn die Wahrheit konnte er ihr wohl kaum sagen. „Das… das tut mir leid“, sagte sie und dachte an den Laptop, der sich sicher bei ihr befand und den sie gerade auswertete. Vielleicht hätte sie sich bei der Auswertung zuerst auf wichtige Dinge beschränken sollen und nicht auf private Fotos von Koushiro und seinen Freunden.
Die mochte sie im Übrigen wirklich nicht. Nun wo sie Gesichter zu den Namen hatte, war ihr klar, dass sie Koushiros Freunde nicht ausstehen konnte. Allen vorweg war diese Prinzessin ihr ein Dorn im Auge. Eine schrille Stimme in einem schrillen Outfit und vermutlich war ihre Woche im Eimer, weil sie sich im Irrgarten einen Nagel abgebrochen hatte. Diese Mimi war ihr zu wider, sie war die Schlimmste und dass sie sich verletzt hatte, tat Akira wirklich wenig leid. Dann war da noch der Idiot, der es lustig fand auf Notebooks zu schlagen. Es war auch vielleicht kein Versehen gewesen, dass sie sein Wappen manipuliert hatte und es war auch wirklich unterhaltsam gewesen. Taichis Begleiter hatte Akira immerhin noch sympathisch gefunden. Der Musiker. Sie mochte Musik und er war ruhig und vernünftig erschienen. Er hatte seine Sympathie verspielt als er äußerst schnulzig einem der Mädchen seine Liebe gestanden hatte. Igitt! Akira hatte nicht viel, nein eigentlich hatte sie gar nichts, dafür übrig. Das besagt Mädchen war ihr auch auf die Nerven gegangen. Sicher, sie war nett gewesen aber viel zu nett. So nett konnte doch niemand sein! Was für eine Masche war das denn bitte? Noch farbloser war ihr nur das Mädchen namens Kari erschienen. Was genau tat sie? Was war ihre Aufgabe in dieser Gruppe? Abgesehen davon diesem Sunnyboy verliebte Augen zu machen? Takeru hatte Akira auch nicht gerade zugesagt. Er hatte eine ekelhaft optimistische Art an sich, die sie beinahe an ihre eigene Schwester erinnert hatte. Kein Wunder, dass sie das hatte ändern müssen. Dann war doch noch dieser Mini Taichi gewesen, der sich genauso dämlich benahm und auf den Namen Daisuke hörte. Gleiches Drama in jünger, als wäre einer nicht genug! Und dann gab es noch Miyako, die ebenfalls laut und damit nervig war. Dabei Hatte Akira gedacht sie wäre clever, das hatte Koushiro mal erwähnt. Vielleicht mochte sie das Mädchen auch deswegen nicht, weil ihr nicht gefiel, dass Koushiro noch andere clevere Mädchen kannte. Der Einzige, den sie okay gefunden hatte war Joe gewesen. Wobei der ihr recht schnell mit seinem Gerede auf die Nerven gegangen war.
Rund um: Sie konnte Koushiros Freunde nicht leiden. Sie mussten weg. Naja, nicht, dass Akira jemanden ernsthaft beseitigen würde, aber es wäre schon netter, wenn sie einfach nicht da wären. Vielleicht schaffte sie es ja ihn etwas von diesen Leuten zu lösen?
„Wir finden ein neues Notebook. Es gibt immerhin mittlerweile noch neuere Modelle. Es kommt natürlich darauf an, welchen Schwerpunkt du möchtest.“ Einen, den er ihr nicht nennen konnte, wie sie wusste. „Du bist in den besten Händen, was Beratung angeht“, versicherte sie Koushiro mit einem Lächeln.
Sie waren mittlerweile vor der Mall angekommen, weswegen Akira ihre Zigarette löschte, damit sie das Einkaufszentrum betreten konnten. „Ich könnte dir ein Eis ausgeben… um den Trennungsschmerz zu überwinden“, schlug sie vor. „Pfefferminze, wie immer?“ Das war irgendwie ihr Ding geworden und Akira mochte diese Gewohnheit sehr gerne. Vor allem mochte sie es, dass Koushiro sie kontaktiert hatte, obwohl der Sommerkurs vorbei war. Sie gab es ja ungerne zu, aber sie hatte sich wirklich sehr gefreut. Ob ihm auffiel, sich extra für ihn… naja sie hatte sich etwas mehr Mühe gegeben als sonst. Nicht, dass sie sich geschminkt hätte. Wimperntusche zählte doch wohl nicht, oder? Lippenstift oder Lidschatten zählten. Aber so tussig war sie nicht!
„Echt mies, dass der Laptop genau jetzt hinüber ist… ausgerechnet zum Schulstart“, fand Akira als sie das entsprechenden Geschäft betraten. Schon jetzt sah sie einige Dinge, die sie auch gerne hätte. Sie liebte es einfach zu shoppen. Jedenfalls solange es sich um PC Zubehör handelte. „Wie war dein erster Schultag?“, wollte sie beiläufig wissen und steuerte auf die Notebooks zu. „Ich bin gut, oder? Ich frage dich, wie es dir geht und wie dein Tag war. Ich finde ich verbessere mich eindeutig als Freundin“, stellte sie über sich selber fest und grinste Koushiro kurz von der Seite her an. Wozu brauchte er also noch diese anderen Idioten?
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Koushiro Izumi

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Mi Aug 23, 2017 4:05 pm

11. August
14:00 Uhr
Koushiro & Akira

„Und deswegen brauche ich einen neuen Laptop“, beendete Koushiro seine umschweifende Lüge. Es gefiel ihm gar nicht ihr eine falsche Wahrheit vorzugaukeln, aber in diesem Fall konnte er sich nicht mit irgendeinem Sommerlager rausreden und einfach die relevanten Details weglassen. Natürlich bestand die Chance, dass sie seine Unehrlichkeit bereits bemerkt hatte, aber als er zu ihr rüber blickte erkannte er einen Gesichtsausdruck, den er nur zu gut kennengelernt hatte. Sie war schon wieder in einer vollkommen anderen Welt, mit den Gedanken kaum bei der Sache. Normalerweise müsste er sich jetzt ignoriert fühlen, aber in diesem einen Fall kam ihm ihre Art gerade recht. Niemals würde sie zugeben nicht genau hingehört zu haben, also konnten sie beide Details schlichtweg in der Zukunft vermeiden.

„Danke. Ich wusste, dass du die Richtige bist“, sprach er mit einem dankbaren Lächeln, wobei ihn die Frage nach dem Schwerpunkt natürlich nervös machte. „Naja, ich denke ein relativ gutes Grundmodell wird aktuell im Budget drin sein. Dann kann ich ihn noch selbst anpassen sobald ich mir hochwertigere Komponenten leisten kann.“

Er atmete nochmal tief durch bevor sie das Einkaufszentrum betraten und rückte etwas näher an ihre Seite, um zu vermeiden, dass sie sich in den Mengen verlieren konnten. Zu viele Schüler, die nach der Schule ihre Hausaufgaben ignorieren und sich einen Hauch von Sommergefühl zurückholen wollten… Dass dann ausgerechnet Akira vorschlug dort weiterzumachen wo sie aufgehört hatten, überraschte und erfreute Koushiro dann zugleich. „Klingt gut“, lachte er. „Ich kann immer noch nicht glauben, dass er fort ist“, witzelte er mit leicht übertriebener Dramatik.

Trotz der vertrauten Elemente ihrer Treffen am Nachmittag, konnte er jedoch das Gefühl nicht abweisen, dass irgendetwas an ihr anders war. Er hatte sie jetzt immerhin ein paar Tage nicht gesehen, aber etwas lag ihm auf der Zunge, nur konnte er nicht sagen was. Die Haare hatte sie wir immer und auch ihr Outfit… Er schüttelte den Kopf und lief weiter an ihrer Seite auf dem Weg zum Computershop.

„Du sagst es. Auch wenn ich froh bin, dass er nicht während des Kurses versagt hat, brauche ich ihn jetzt eigentlich noch umso dringender“, seufzte er, als sie das Geschäft betraten. „An sich lief es gut,“ erklärte er. „Nicht viel Interessantes an Inhalten, aber es ist immer spannend dabei zuzusehen wer definitiv noch bis zum letzten Moment an seinen Hausaufgaben über den Sommer gesessen hat und im Unterricht dann gegen die Müdigkeit ankämpfen durfte“, kicherte er. „Wenn dann noch die Sonne durch die Fensterfront schein ist alles aus.“

Er grinste bei ihrer Feststellung und lehnte sich gegen einen der Tische an denen die verschiedenen Modelle zum Testen bereit standen, doch ihre Frage zog seine Aufmerksamkeit zu sehr an, um sich direkt in die Technik zu stürzen. „Deutlich. Wenn ich da an die ersten Tage zurückdenke? Man hätte meinen können du seist allergisch gegen das Wort „Freundschaft“. Ich bin froh, dass du dem ganzen Konzept doch noch eine Chance gegeben hast“, gab er offen zu. „Der Sommer wäre deutlich langweiliger ohne dich gewesen“, schmunzelte er und drehte sich endlich von ihr weg. Sie sah wirklich gut aus heute, auch wenn er immer noch nicht feststellen konnte wieso genau…

„Irgendwelche Vorschläge?“ fragte er und deutete auf die vorgestellte Auswahl.

_________________
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Akira Tanaka

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Mi Aug 30, 2017 3:12 pm

11. August
14:00 Uhr
Koushiro & Akira

Eigentlich hatte Akira ja gedacht, dass alles sehr einfach zu lösen sei. Es gab für jedes Problem eine Lösung, die man mit Vernunft durchbringen konnte. Aber sie hatte diese These aufgestellt, als es um logische Fakten ging. Zwischenmenschliche Beziehungen waren aber nicht logisch. Gut, sie mochte Koushiro, weil er klug war. Das war eigentlich sogar sehr logisch. Aber das bedeutet ja nicht, dass man Eisseen gehen musste. Und das war eben die Crux. Denn rein logisch sollte man restrecht nicht mit der Person Eisseen gehen, die sich als Gegenspieler herausstellte.
Noch redete sich Akira damit heraus, dass es unglaublich praktisch war, ins das feindliche Lager zu schnuppern und da war Koushiro nun mal der beste Weg. Leider aber gab es da eine leise Stimme in ihrem Kopf, die ihr zu raunte, dass sie nicht nur deswegen mit dem Jungen unterwegs war. Verärgert verdrängte sie die Stimme.
Ob sie versuchen sollte ihm ein möglichst schnellechtes Modell aufzuschwatzen? Oder würde das zu sehr auffallen? Es konnte jedenfalls nicht schaden, wenn sie Koushiros Fähigkeiten einschränkte. Er war der Einzige, der ihr Labyrinth zu Fall bringen konnte. Vor allem, wenn er bemerkte, dass er ihr dabei geholfen hatte. Unabsichtlich natürlich. Akira war klar, dass sie mit dem Feuer spielte. Es hab so viele Ende, die zu ihr führen konnten, wenn jemand Kluges darauf stieß und Koushiro war zweifellos der klügste Mensch, den sie kannte – neben sich selbst verstand sich.
Allerdings hörte sie raus, dass Koushiro gerade ohnehin kein super Modell kaufen konnte und das unterstützte sie nickend. „Guter Plan“, pflichtete sie ihm bei, auch wenn sie selber eigentlich anders reagieren würden. Nichts war wichtiger als ein Notebook. Aber in diesem Fall kam ihr das fehlende Budget gerade recht.
Akira streckte den Arm aus, wie um Koushiros Rücken zu tätscheln, als dieser dramatisch den Verlust seines Notebooks beklagte. In halber Bewegung ließ er dann jedoch die Hand sinken. Sie fassten einander nicht an. Akira fasste eigentlich niemanden an. Woher also kam denn jetzt dieser Impuls. „Du hast bald ja einen neuen. Und den zu formatiert ist sicher spannend. Wenn du Hilfe brauchst, lass es mich wissen“, bot sie an. Eigentlich war es ja nicht förderlich Koushiro zu helfen, aber vielleicht konnte sie so den Prozess ja verlangsamen. Außerdem war es ewig her, dass sie einen ganz jungfräulichen Laptop gehabt hatte. Es würde bestimmt wirklich Spaß machen ihn zu bespielen.
Akira horchte auf. „Warum brauchst du ihn so dringend? Hast du dich bei einem Kurs eingetragen, von dem ich nichts weiß?“, erkundigte sie sich. Der Vorwurf war natürlich nicht echt. Und sie wusste auch ganz genau, wieso Koushiro sein Notebook brauchte.
Verwundert schüttelte Akira den Kopf. Wer schaffte es nicht in den langen Ferien seine Hausaufgaben rechtzeitig zu erledigen? Gut, sie hatte auch nicht gerade viel Zeit in solche Dinge investiert. Aber das nur, weil sie unterfordert wäre. Einige von Koushiros Freunden sahen aber durchaus so aus, als würde sie in diese Kategorie Mensch gehören. Wobei sie annahm, dass seine Freunde teilweise älter waren. „Sind deine Freunde solche Chaoten?“, erkundigte sie sich beiläufig. Diese Mimi bestimmt. Wahrscheinlich hatte sie ihre Ferien mit Schminken und Schönheitsschlaf verbracht, wenn sie nicht grade Shoppen war.
Abwehrend hob Akira die Hände. „Ich halte auch immer noch nicht so viel von Freundschaften. Aber du bist in Ordnung, Koushiro“, erklärte sie ihm. „Weißt du, es ist langweilig, wenn man sich nicht austauschen kann. Außerdem finde ich es spannend, wie du dich in sozialen Gefügen bewegst. Sieh es einfach als eine Studie an“, grinste sie. So falsch war diese Aussage leider gar nicht. „Ich meine, ich selbst würde nie in einer Gruppen Anschluss haben wollen oder finden“, fügte sie hinzu und zuckte mit den Schultern. Es machte ihr nichts aussah, dass es so war.
Sie schenkte Koushiro sogar ein ehrliches Lächeln. „Der Kurs wäre ohne dich absolut verschwendet gewesen“, gab sie zurück und ertappte sich dabei, wie sie sich eine Haarsträhne hinter das Ohr strich. Wie Mimi von ihr! Damit musste sie dringend aufhören!
Stattdessen besah sich Akira lieber die Notebooks und wählte zielstrebig eines aus. Es war nicht das beste Modell, aber auch nicht das Schlechtestes. Denn dürfte Koushiro damit einige Probleme haben, ihr System zu knacken. „Das sieht brauchbar aus“, fand sie.
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Ryouta Katashi

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   So Sep 10, 2017 3:14 pm

cf: Wohnung von Tai und Kari

11. August
14:00 Uhr
Hikari, Takeru, Ryouta

Mit der Absicht, sich wieder etwas Essbares für seinen Kühlschrank und neues Material für die Uni zu besorgen, war Ryouta ins Einkaufszentrum gegangen. Sein Kühlschrank war meistens leer, allenfalls einige Tiefkühlpizzen fanden sich darin - zum Kochen fehlte ihm die Zeit. Wichtigster Bestandteil seiner Küche war viel mehr die Kaffeemaschine, die mit ihren treuen Diensten sein Frühstück ersetzte, und über seine ganzen Pflichten und Unterlagen nicht selten auch sämtliche andere Mahlzeiten vergaß. Tatsächlich aß er, wenn überhaupt, meist nur in der Cafetaria seiner Universität, während er nebenbei über Politik diskutierte oder seine Nase in einem Buch vergrub. In Gedanken war er auch aktuell bei der Hausarbeit, die er zu schreiben hatte und den Aufgaben, die er für seinen Vater zu erledigen hatte, so dass er seinem Umfeld nicht ganz so viel Aufmerksamkeit schenkte. Seit dem Sommerkurs hatte er noch einmal mehr Pflichten übernommen, um sein Wissen direkt praktisch umsetzen zu können und nach dem Studium bereits Praxiserfahrung vorweisen zu können. Ein Privatleben oder so etwas wie Freizeit besaß Ryouta schon lange nicht mehr.

Als sein Handy klingelte, ging er ran - natürlich war es sein Vater - und blieb stehen, um die Dinge mit ihm zu klären. Nachdem er fertig war mit sprechen, landete das Mobiltelefon in seiner Tasche und er begann zu laufen, hatte jedoch wenig Blick für sein Umfeld und eine andere Person lief in ihn hinein. Ryouta fing sein Gleichgewicht schnell wieder und blickte hinab zu dem blonden Jungen, ehe er sich bückte, um auf zu heben, was immer er verloren hatte. "Verzeihung, ich habe ebenfalls nicht aufgepasst, ich..." Er stockte und betrachtete das merkwürdige Telefon. So etwas ähnliches hatte er schon einmal gesehen, während des Ferienkurses. Bei Ken. Und ihm war noch immer, als habe er schon einmal etwas ähnliches gesehen, auch wenn er es Ken gegenüber nicht angesprochen hatte. Er hatte recherchiert, nirgendwo gab es solche Handys zu kaufen, was Ryouta damals durchaus befremdlich erschienen war. jetzt ein weiteres zu sehen, auch wenn die Farbe eine andere war...

Mit stiller Miene richtete er sich auf und reichte dem blonden Jungen das Gerät, seine Blick war nachdenklich, beinahe stechend und aufmerksam. "Bitte sehr." Sein Blick huschte zu dem Mädchen, das den Jungen begleitete - suchte an ihrem Gürtel und bei ihrer Tasche danach, ob sie ebenfalls so etwas bei sich trug und fand Anzeichen, die seine Vermutung bestätigen könnte. "Entschuldigen Sie bitte diese befremdliche Frage, aber Sie sind nicht zufällig ein Bekannter von Ichijouji, Ken?" Ryotas Stimme war sanft und angenehm, seine Aussprache prägnant und wohl akzentuiert. Nun, da er sich aufgerichtet hatte, überragte er die beiden Schüler um ein ganzes Stück - allerdings war er mit seinen 1,89m auch ungewöhnlich groß und auffallend schlank. Seine Haltung war gerade und stolz und etwas in der Art, wie er sich bewegte, liess ihn nobel und elegant wirken - oder arrogant, je nachdem, von welchen Standpunkt aus man ihn betrachtete. Sicherlich niemand, der sich duckte oder klein machte oder schnell abspeisen liess, sondern Jemand, der es gewohnt war, seinen Standpunkt zu vertreten.
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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Do Sep 21, 2017 10:04 pm

11. August
14:00 Uhr
Hikari, Takeru, Ryouta


Seine Hoffnung hätte sie auch gern. Wie wollte Takeru verhindern dass er noch einmal die Hoffnung verlor? Aber sie wollte ihm glauben, so viel hatte der Blonde schon durchgestanden, so viel musste er schon mit ansehen und dennoch trug er das Wappen der Hoffnung. „Du hast Recht, du wirst es nicht noch einmal zulassen dass man dir dass nimmt was deine Stärkste Eigenschaft ist“ ohne die Hoffnung war Takeru nicht mehr er selbst. So hatte sie ihn noch nie gesehen. Klar hatte er als Kind öfter mal geweint und hatte sich Dinge nicht zugetraut aber dennoch, er hat nie die Hoffnung aufgegeben.
„Ich hoffe es sehr dass Taichi es so sehen wird, im Grunde war es nur noch eine Frage der Zeit bis wir selbst merken. Doch Taichi ist mein großer Bruder, einfach wird er es dir nicht machen selbst wenn er dich schon so lange kennt“ sie kicherte leise. Aber die Sorge hörte man ganz deutlich. „Unsere Brüder sind sich in vieler Hinsicht doch sehr ähnlich nicht wahr?“ sie machen sich beide Sorgen um ihre jüngeren Geschwister.
„Du willst nun wirklich shoppen gehen?“ sie grinste aber schug ihm diese Bitte nicht aus. Also machten sie sich auf den Weg, es tat gut sich so offen zu zeigen. Kaum hatten sie das Einkaufszentrum betreten verflocht Takeru seine Finger mit ihren und glücklich drückte sie seine Hand. Noch immer fühlte es sich für sie so unwirklich an, ihre Wangen flammten auf und ihr Herz schlug wie wild. Es fühlte sich gut an in seiner Seite zu sein. Doch er schlug nun ein ernstes Thema an. „Ich weiß es nicht, wenn ich es wüsste dann würden wir nicht hier rum laufen sondern dieses Ding bekämpfen. Merkwürdig finde ich aber dass es uns umwandeln möchte ... Ich habe Daisuke noch nie so sprechen hören und ich muss gestehen dass ich mich noch immer schlecht fühle, er hat Dinge gesagt die ihn beschäftigt haben, die er nie ausgesprochen hätte ...“ oh ja sie machte sich Sorgen um ihn. Nach wie vor waren sie befreundet gewesen und nichts würde sich daran ändern.
Doch in dem Moment geschah es, Takeru lief gegen einen jungen Mann, sein Digivice fiel runter und als sie sich bücken wollte waren die beiden jungen Männer schon schneller gewesen. „alles in Ordnung?“ fragte Hikari die beiden und bemerkte den seltsamen Blick des anderen. Stimmte etwas nicht? Er sprach mit ihnen und Hikari hatte das Gefühl ihm vertrauen zu können, dafür sorgte seine Stimme und auch sein Auftreten. „Ja wir sind mit ihm befreundet“ gab die junge Frau nun zu und runzelte leicht die Stirn. Hatte er das Digivice erkannt? „Aber wie ... kommen Sie darauf?“ da er ein Stück größer als die beiden war hatte Hikari den Verdacht dass er älter sein musste. Höflichkeit stand an erster Stelle. Etwas stimmte nicht, doch was es war vermochte Hikari nicht zu sagen. Manchmal war es nur so ein seltsames Gefühl im Magen dass ihr sagen ließ dass etwas nicht stimmte. Ihr Blick suchte den von Takeru. War es Zufall dass sie sich hier begegnen? Aber er kannte Ken und dieser hat nichts davon erzählt dass er mal belästigt wurde.
Nervös tritt sie von einem Fuß auf den anderen. „Ich möchte nicht unhöflich klingen aber man sieht es uns nicht gerade an dass wir Ken kennen ...“ versuchte sich die junge Frau raus zu reden. Was nicht sonderlich einfach war.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Sa Sep 23, 2017 8:51 pm

11. August
14:00 Uhr
Hikari, Takeru, Ryouta




Dankend nahm Takeru das DigiVice entgegen und verstaute es zurück in seine Hosentasche, als er sich wieder aufstellte. Doch als er aufsah, um sich noch einmal bei dem Schwarzhaarigen zu entschuldigen, nahm er den Blick von diesem wahr. Der intensive Blick des Dunkelhaarigen gefiel ihm nicht sonderlich. Noch weniger, als er dann auch noch begann, Hikari zu mustern. Die Worte die er eben noch sagen wollte, schluckte er herunter und mit hochgezogener Augenbraue beobachtete er den Größeren und fragte sich, was das wohl werden sollte.
Erst als der Fremde die Frage über Ken stellte, lockerten seine Gesichtszüge sich wieder. Nicht nur, die viel zu gewählte Umgangsform, sondern auch die Frage wegen Ken machten den Blonden stutzig. Wie kam er darauf? Wie automatisch ging seine Hand zu seinem Digivice, ob er Ken seines auch schon einmal gesehen hatte? Aber woher kannte er ihren Freund überhaupt?
Bevor Takeru jedoch etwas antworten konnte, kam seine Freundin ihm zuvor und sprach genau aus, was auch er hatte fragen wollen. Wie kam er darauf? Erst als der Dunkelhaarige wieder richtig stand, fiel Takeru auf, wie groß er eigentlich war. Irgendwie schien es so, als würde er auf die Digiritter hinabsehen, was dem Blonden ebenfalls nicht gefiel. Takeru war normalerweise niemand, der Menschen voreilig beurteilte, doch nach den Geschehnissen vom Vortag, war es nicht unwahrscheinlich, dass Jemand hinter ihnen her war und ihnen erneut etwas Böses wollte. Das Interesse an Ken machte es nicht besser, schließlich hatten sie vor einigen Jahren schon unschöne Erfahrungen in der Hinsicht gemacht. Was war, wenn wieder die Macht der Finsternis dahintersteckte?

Er spürte Hikaris Blick auf sich und er schenkte ihr ein Lächeln. Takeru wollte nicht, dass sie sich Sorgen machte, denn das tat sie wegen des Labyrinths ohnehin schon zu genügen. Sie schien nervös, weshalb er wieder nach ihrer Hand griff und diese begann mit seinem Daumen zu streicheln.
Angespannt wartete er auf die Antwort des Größeren. Ken hatte damals schon mehr als genug mitmachen müssen, Takeru wollte nicht, dass so etwas noch einmal passierte. Und auch wollte er nicht, dass die Macht der Finsternis seine schlechtesten Eigenschaften erneut hervorbrachte, wie sie es damals schon getan hatte. Schlechteste Eigenschaften… Vielleicht war er doch zu paranoid. Er sollte sich wirklich nicht so abwehrend verhalten, vielleicht war der Schwarzhaarige ja ein Freund oder ein Verwandter von Ken, den sie einfach noch nicht kennengelernt hatten. Es gab schließlich viele Möglichkeiten, vielleicht hatte er sie einmal auf einem Foto gesehen und sie nun wieder erkannt… oder es war wirklich das Digivice.
Immer noch wartete er auf die Antwort, doch nun lockerten sich die Gesichtszüge des Blonden wieder. Der Fremde wirkte beim genaueren Betrachten nicht wie Jemand, der zu der Seite der Finsternis gehören könnte. Im Gegenteil, er hatte sogar irgendetwas Vertrautes an sich. Plötzlich kam er sich wegen seines Misstrauens schrecklich dämlich vor.
Hikari begründete ihre Frage damit, dass sie beide nicht aussahen, als würden sie Ken kennen. Takeru musste leicht schmunzeln. wie sah denn Jemand aus, bei dem man sich das vorstellen konnte? immerhin war Daisuke sein bester Freund und die beiden konnten gar nicht unterschiedlicher sein. „Sind Sie ein Freund von Ken?“, fragte er nun freundlich und warf somit die schlechten Gedanken weg.
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Ryouta Katashi

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Sa Sep 23, 2017 9:42 pm

Ryouta war sich nicht sicher, wie er das verhalten der beiden Personen interpretieren sollte. Das Mädchen wirkte im ersten Augenblick lediglich irritiert, während sie im ersten Impuls ihre Freundschaft zu Ken bestätigte. Es war immer wieder überraschend, wie schnell man doch dazu neigte, überstürzt und unüberlegt Antworten zu geben, wenn man überrumpelt war - denn im nächsten Augenblick wirkte sie beinahe misstrauisch und schien alles andere als glücklich mit ihrer Antwort zu sein, während sie unsicher von einem Fuß auf den anderen hibbelte und sich hilfesuchend nach ihrem Freund umblickte. Allerdings machte es ihre nächste Frage nicht besser - im Gegenteil, ein wenig amüsierte sie Ryouta sogar, auch wenn man ihm den Humor nicht ansah - sein Gesichtsausdruck blieb neutral und still, nur in seinen Augen hatte für einen Sekundenbruchteil ein kurzes Funkeln gelegen denn... nun, wie sah man denn Jemanden auch an, einen anderen zu kennen?

Die Reaktion des blonden Jungen war sogar noch faszinierender, als jene des Mädchens - im ersten Augenblick wirkte er nahezu feindselig, anschließend ebenfalls verwirrt und misstrauisch, während er besitzergreifend nach der Hand des Mädchens griff. Und Ryouta zu verstehen glaubte, weshalb der Blonde ihm so feindselig gegenüber trat - doch er brauchte sich keine Sorgen machen, das er interessierte sich nicht für das - für sein - Mädchen, sondern viel mehr für das merkwürdige Telefon. Im Gegensatz zu seiner eigenen nüchternen Mimik war die des blonden sehr deutlich - Misstrauen, angespannte, feindselige Blicke wechselten sich mit zwischenzeitlichen, kurzen Augenblicken ab, in welchen er entspannt wirkte - und Ryouta wunderte sich, was wohl in dessen Kopf vor sich gehen musste.

"Ich bin mir nicht sicher, ob 'Freund' bereits die entsprechende Bezeichnung ist, allerdings sind wir miteinander bekannt. Wir besuchten einen gemeinsamen Kurs in Business Englisch an der Universität." Er verneigte sich der Situation angemessen - wenn auch ohne Visitenkarte, die er reichen könnte. "Katashi, Ryouta, sehr erfreut." Sobald er sich wieder aufgerichtet hatte, deutete er lose auf das befremdliche Handy. "Ich kam zu der Annahme, dass Sie Freunde von ihm sein könntet, da ihr beide ähnliche Geräte mit euch führt. Ihm ist seines auch einmal aus der Tasche gefallen. Ich war interessiert und habe recherchiert, es gibt nichts vergleichbares auf dem aktuellen Markt." Er betrachtete das Gerät erneut, nachdenklich und still.

"Ich bin damals bereits auf das Gerät von Ichijouji aufmerksam geworden, da ich etwas ähnliches in meinem Elternhaus als Kind schon einmal gesehen zu haben glaube. Aber es sah anders aus, womöglich irre ich mich. Darf ich das nochmal sehen?" Er wollte es gerne einmal ausgiebiger betrachten, da er sich noch dunkel an dieses Gerät erinnern konnte... Ryouta streckte dabei nicht einmal die Hand aus, sondern musterte das Gerät, ohne es zu berühren. Ansehen war eine Tätigkeit, die man eigentlich mit den Augen, nicht mit den Fingern verrichtete - selbst wenn dies einigen Personen nicht bewusst zu sein schien. letztendlich schüttelte er nur leicht den Kopf, ohne, dass sich der Ausdruck in seinem Gesicht änderte. "Nein, womöglich irre ich mich doch. Ich bitte um Entschuldigung. Das Gerät, an welches ich mich erinnere, sah doch anders aus. Es war quadratischer, mit einem Kreis und einem quadratischen Display in der Mitte und drei Knöpfen - einem auf einer, zwei auf der anderen Seite. Es war etwa so groß." Ryouta deutete die Größe des alten Digivice mit seinen Händen an. "Und es hat Punkte angezeigt und geleuchtet. Das ist allerdings schon viele Jahre her. Ich bitte um Entschuldigung." Allerdings ging er nicht - zumindest nicht sofort, nur für den Fall, dass die beiden womöglich doch noch etwas über dieses merkwürdige Gerät wussten, über das er ebenfalls nirgendwo je hatte Informationen finden können. Ein gerät, das sein Vater ihm weg genommen hatte, aber bei welchem Ryouta noch immer, selbst Jahre später, das unweigerliche Gefühl hatte, dass es seins war, ihm gehörte - und es falsch war, dass man es ihm weg genommen hatte. Ein Gefühl des Verlustes, das dem ansonsten so nüchternen Jugendlichen völlig unbekannt war - eigentlich.
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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Mi Nov 22, 2017 6:36 pm

11. August
14:00 Uhr
Takeru, Ryouta & Hikari

Hier stimmte etwas nicht. Dieses ungute Gefühl blieb dennoch auch wenn der junge Mann versuchte sich zu erklären. Er hatte etwas an sich dass sie nicht beschreiben konnte. Auf der einen Seite hatte sie das Gefühl dass man sich mit ihm verstehen könnte aber auf der anderen Seite sagte ihr Bauchgefühl dass sie vorsichtig sein sollte. Es gab nicht viele die Ken kannten, er hatte nicht all zu viele Freunde aber dass gerade dieser junge Mann ihn kannte ließ sie doch vorsichtig werden. Als der junge Mann sich erklärte, entspannte sich Hikari leicht. Er war also jemand der zusammen mit Ken studierte, in Ordnung das war nichts außergewöhnliches. Irgendwas an ihm erinnerte Kari schwer an Ken. Was war es nur? Diese Art vielleicht die er an sich hatte? Vermutlich aber ganz sicher war sie sich nicht wirklich. Als der junge Mann seinen Namen nannte und auch noch erklärte dass Ken das Digivice schon mal aus der Tasche gefallen sei nickte sie nur leicht. Es war gut dass dieser junge Mann nichts gefunden hatte was sie verraten hätte. Natürlich wissen die Menschen dass es mal Digimon gegeben hatte aber dieses Thema legte sich recht schnell wieder, so eben wie aus dem Auge aus dem Sinn. Es war ganz normal dass die Menschen lernen zu vergessen und somit waren sie alle geschützt. Man konnte ohne Bedenken auf die Straße gehen. Gut, bis jetzt.

Unbewusst kam Hikari seiner Bitte nach und hielt ihm das Digivice hin. Als er sagte dass er etwas als Kind schon mal gesehen hatte und vermutlich im Haushalt gehabt hatte hielt sie die Luft an. Noch ein Digiritter? War dies möglich? Sie sah ihn an als er sich das Digivice ansah doch als er mit dem Kopf schüttelte konnte sie zuerst nichts damit anfangen, erst, als er weiter sprach. Kens Digivice und ihres sah schon lange nicht mehr aus wie zu Beginn. So wie dieser junge Mann es beschrieb war es klar dass er es kannte, dass er eines gehabt haben musste. Hikari schluckte schwer. „Mein Bruder hat so eines ... wie du beschrieben hast“ gab sie nun zu und ihre Stimme hörte sich auf einmal heißer an. Es war nie gut wenn neue Digiritter auf den Plan treten, dann war die Sache schlimmer als gedacht. „Freunde von uns sind im Besitz ... solch eines Gerätes welches du beschrieben hast ...oh“ sie hielt sich die Hand vor dem Mund „Verzeihung ich wollte nicht unhöflich sein. Mein Name ist Hikari Yagami“ immerhin hatte er ihr auch seinen Namen genannt. „ ... hast du es vielleicht dabei?“ fragte die junge Frau nun vorsichtig.

War er einer von ihnen? Wenn er wirklich einer von ihnen war, was hatte das alles zu bedeuten? War er der Schlüssel zu all dem? Das Digivice in ihrer Hand hielt sie nun fester. Genau jetzt wünschte sie sich, dass das alles vorbei wäre und dass sie wieder in Frieden leben können. Solche egoistische Gedanken durfte jeder Mal haben, selbst Digiritter. Ihr Blick wanderte zu Takeru, was sollten sie denn nun tun? In ihrem Inneren zerriss man sie. Sollten sie ihn in diese Sache mit rein ziehen oder sollten sie ihn beschützen in dem sie ihm nicht die Wahrheit sagen. Hikari überlegte was ihr lieber gewesen wäre, die Dinge die sie erleben durften wollte sie nicht missen. Vielleicht sollte er selbst entscheiden was er wollte.
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Das Einkaufszentrum
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