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 Das Einkaufszentrum

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Taichi Yagami

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BeitragThema: Das Einkaufszentrum   So Jan 03, 2016 9:57 pm

Hier befindet sich das Einkaufszentrum.
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Akira Tanaka

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Mi Jul 12, 2017 3:21 pm

11. August
14:00 Uhr
Koushiro & Akira

Es war seltsam, jetzt neben Koushiro herzu laufen und so zu tun, als ob sie nicht das Wissen hätte, was sie eigentlich lieber nicht hätte. Akira hatte sich noch nie gewünscht nicht alle wichtigen Informationen zu haben. Aber nun war es so. Und es war Koushiros Schuld. Die ganze Nacht über hatte sie darüber wachgelegen und sich ärgert. Geärgert, weil sie sich plötzlich mit einem größeren Problemen konfrontiert sah als die Vernichtung der Digiwelt. Das Problem war, wie wurde sie Koushiro als Gegenspieler los ohne ihn zu gefährdend oder gar zu verlieren. Denn mittlerweile war Akira zu dem Schluss gekommen, dass sie ihn mochte. Wie könnte sie auch nicht? Er war intelligent und das war anziehend. Gemessen daran, wie intelligent er war, war nur logisch, dass er auch sehr anziehend war.
Kurzzeitig hatte sie sich ausgemalt, wie wunderbar es wäre, wenn sie ihn von ihrer Meinung überzeugen konnte. Aber den Gedanken hatte sie verwerfen müssen. Koushiro mochte seine Freunde, er mochte die Digiwelt. Er würde niemals gegen sie vorgehen. Und das machte sie eben zu Gegnern. Von Vorteil war, dass Koushiro nicht wusste, dass sie seine Gegnerin war. Und der Nachteil war, dass sie es wusste und es sie emotional irgendwie störte. Bisher hatte sie an ihrem ganzen Plan noch nie etwas emotional gestört.
„Und deswegen brauche ich einen neuen Laptop“, beschwerte sich Koushiro gerade und sie hatte nicht richtig zugehört. Akira war nur klar, dass er ihr gerade eine Lüge aufgetischt haben musste, denn die Wahrheit konnte er ihr wohl kaum sagen. „Das… das tut mir leid“, sagte sie und dachte an den Laptop, der sich sicher bei ihr befand und den sie gerade auswertete. Vielleicht hätte sie sich bei der Auswertung zuerst auf wichtige Dinge beschränken sollen und nicht auf private Fotos von Koushiro und seinen Freunden.
Die mochte sie im Übrigen wirklich nicht. Nun wo sie Gesichter zu den Namen hatte, war ihr klar, dass sie Koushiros Freunde nicht ausstehen konnte. Allen vorweg war diese Prinzessin ihr ein Dorn im Auge. Eine schrille Stimme in einem schrillen Outfit und vermutlich war ihre Woche im Eimer, weil sie sich im Irrgarten einen Nagel abgebrochen hatte. Diese Mimi war ihr zu wider, sie war die Schlimmste und dass sie sich verletzt hatte, tat Akira wirklich wenig leid. Dann war da noch der Idiot, der es lustig fand auf Notebooks zu schlagen. Es war auch vielleicht kein Versehen gewesen, dass sie sein Wappen manipuliert hatte und es war auch wirklich unterhaltsam gewesen. Taichis Begleiter hatte Akira immerhin noch sympathisch gefunden. Der Musiker. Sie mochte Musik und er war ruhig und vernünftig erschienen. Er hatte seine Sympathie verspielt als er äußerst schnulzig einem der Mädchen seine Liebe gestanden hatte. Igitt! Akira hatte nicht viel, nein eigentlich hatte sie gar nichts, dafür übrig. Das besagt Mädchen war ihr auch auf die Nerven gegangen. Sicher, sie war nett gewesen aber viel zu nett. So nett konnte doch niemand sein! Was für eine Masche war das denn bitte? Noch farbloser war ihr nur das Mädchen namens Kari erschienen. Was genau tat sie? Was war ihre Aufgabe in dieser Gruppe? Abgesehen davon diesem Sunnyboy verliebte Augen zu machen? Takeru hatte Akira auch nicht gerade zugesagt. Er hatte eine ekelhaft optimistische Art an sich, die sie beinahe an ihre eigene Schwester erinnert hatte. Kein Wunder, dass sie das hatte ändern müssen. Dann war doch noch dieser Mini Taichi gewesen, der sich genauso dämlich benahm und auf den Namen Daisuke hörte. Gleiches Drama in jünger, als wäre einer nicht genug! Und dann gab es noch Miyako, die ebenfalls laut und damit nervig war. Dabei Hatte Akira gedacht sie wäre clever, das hatte Koushiro mal erwähnt. Vielleicht mochte sie das Mädchen auch deswegen nicht, weil ihr nicht gefiel, dass Koushiro noch andere clevere Mädchen kannte. Der Einzige, den sie okay gefunden hatte war Joe gewesen. Wobei der ihr recht schnell mit seinem Gerede auf die Nerven gegangen war.
Rund um: Sie konnte Koushiros Freunde nicht leiden. Sie mussten weg. Naja, nicht, dass Akira jemanden ernsthaft beseitigen würde, aber es wäre schon netter, wenn sie einfach nicht da wären. Vielleicht schaffte sie es ja ihn etwas von diesen Leuten zu lösen?
„Wir finden ein neues Notebook. Es gibt immerhin mittlerweile noch neuere Modelle. Es kommt natürlich darauf an, welchen Schwerpunkt du möchtest.“ Einen, den er ihr nicht nennen konnte, wie sie wusste. „Du bist in den besten Händen, was Beratung angeht“, versicherte sie Koushiro mit einem Lächeln.
Sie waren mittlerweile vor der Mall angekommen, weswegen Akira ihre Zigarette löschte, damit sie das Einkaufszentrum betreten konnten. „Ich könnte dir ein Eis ausgeben… um den Trennungsschmerz zu überwinden“, schlug sie vor. „Pfefferminze, wie immer?“ Das war irgendwie ihr Ding geworden und Akira mochte diese Gewohnheit sehr gerne. Vor allem mochte sie es, dass Koushiro sie kontaktiert hatte, obwohl der Sommerkurs vorbei war. Sie gab es ja ungerne zu, aber sie hatte sich wirklich sehr gefreut. Ob ihm auffiel, sich extra für ihn… naja sie hatte sich etwas mehr Mühe gegeben als sonst. Nicht, dass sie sich geschminkt hätte. Wimperntusche zählte doch wohl nicht, oder? Lippenstift oder Lidschatten zählten. Aber so tussig war sie nicht!
„Echt mies, dass der Laptop genau jetzt hinüber ist… ausgerechnet zum Schulstart“, fand Akira als sie das entsprechenden Geschäft betraten. Schon jetzt sah sie einige Dinge, die sie auch gerne hätte. Sie liebte es einfach zu shoppen. Jedenfalls solange es sich um PC Zubehör handelte. „Wie war dein erster Schultag?“, wollte sie beiläufig wissen und steuerte auf die Notebooks zu. „Ich bin gut, oder? Ich frage dich, wie es dir geht und wie dein Tag war. Ich finde ich verbessere mich eindeutig als Freundin“, stellte sie über sich selber fest und grinste Koushiro kurz von der Seite her an. Wozu brauchte er also noch diese anderen Idioten?
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Koushiro Izumi
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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Mi Aug 23, 2017 4:05 pm

11. August
14:00 Uhr
Koushiro & Akira

„Und deswegen brauche ich einen neuen Laptop“, beendete Koushiro seine umschweifende Lüge. Es gefiel ihm gar nicht ihr eine falsche Wahrheit vorzugaukeln, aber in diesem Fall konnte er sich nicht mit irgendeinem Sommerlager rausreden und einfach die relevanten Details weglassen. Natürlich bestand die Chance, dass sie seine Unehrlichkeit bereits bemerkt hatte, aber als er zu ihr rüber blickte erkannte er einen Gesichtsausdruck, den er nur zu gut kennengelernt hatte. Sie war schon wieder in einer vollkommen anderen Welt, mit den Gedanken kaum bei der Sache. Normalerweise müsste er sich jetzt ignoriert fühlen, aber in diesem einen Fall kam ihm ihre Art gerade recht. Niemals würde sie zugeben nicht genau hingehört zu haben, also konnten sie beide Details schlichtweg in der Zukunft vermeiden.

„Danke. Ich wusste, dass du die Richtige bist“, sprach er mit einem dankbaren Lächeln, wobei ihn die Frage nach dem Schwerpunkt natürlich nervös machte. „Naja, ich denke ein relativ gutes Grundmodell wird aktuell im Budget drin sein. Dann kann ich ihn noch selbst anpassen sobald ich mir hochwertigere Komponenten leisten kann.“

Er atmete nochmal tief durch bevor sie das Einkaufszentrum betraten und rückte etwas näher an ihre Seite, um zu vermeiden, dass sie sich in den Mengen verlieren konnten. Zu viele Schüler, die nach der Schule ihre Hausaufgaben ignorieren und sich einen Hauch von Sommergefühl zurückholen wollten… Dass dann ausgerechnet Akira vorschlug dort weiterzumachen wo sie aufgehört hatten, überraschte und erfreute Koushiro dann zugleich. „Klingt gut“, lachte er. „Ich kann immer noch nicht glauben, dass er fort ist“, witzelte er mit leicht übertriebener Dramatik.

Trotz der vertrauten Elemente ihrer Treffen am Nachmittag, konnte er jedoch das Gefühl nicht abweisen, dass irgendetwas an ihr anders war. Er hatte sie jetzt immerhin ein paar Tage nicht gesehen, aber etwas lag ihm auf der Zunge, nur konnte er nicht sagen was. Die Haare hatte sie wir immer und auch ihr Outfit… Er schüttelte den Kopf und lief weiter an ihrer Seite auf dem Weg zum Computershop.

„Du sagst es. Auch wenn ich froh bin, dass er nicht während des Kurses versagt hat, brauche ich ihn jetzt eigentlich noch umso dringender“, seufzte er, als sie das Geschäft betraten. „An sich lief es gut,“ erklärte er. „Nicht viel Interessantes an Inhalten, aber es ist immer spannend dabei zuzusehen wer definitiv noch bis zum letzten Moment an seinen Hausaufgaben über den Sommer gesessen hat und im Unterricht dann gegen die Müdigkeit ankämpfen durfte“, kicherte er. „Wenn dann noch die Sonne durch die Fensterfront schein ist alles aus.“

Er grinste bei ihrer Feststellung und lehnte sich gegen einen der Tische an denen die verschiedenen Modelle zum Testen bereit standen, doch ihre Frage zog seine Aufmerksamkeit zu sehr an, um sich direkt in die Technik zu stürzen. „Deutlich. Wenn ich da an die ersten Tage zurückdenke? Man hätte meinen können du seist allergisch gegen das Wort „Freundschaft“. Ich bin froh, dass du dem ganzen Konzept doch noch eine Chance gegeben hast“, gab er offen zu. „Der Sommer wäre deutlich langweiliger ohne dich gewesen“, schmunzelte er und drehte sich endlich von ihr weg. Sie sah wirklich gut aus heute, auch wenn er immer noch nicht feststellen konnte wieso genau…

„Irgendwelche Vorschläge?“ fragte er und deutete auf die vorgestellte Auswahl.

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Akira Tanaka

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Mi Aug 30, 2017 3:12 pm

11. August
14:00 Uhr
Koushiro & Akira

Eigentlich hatte Akira ja gedacht, dass alles sehr einfach zu lösen sei. Es gab für jedes Problem eine Lösung, die man mit Vernunft durchbringen konnte. Aber sie hatte diese These aufgestellt, als es um logische Fakten ging. Zwischenmenschliche Beziehungen waren aber nicht logisch. Gut, sie mochte Koushiro, weil er klug war. Das war eigentlich sogar sehr logisch. Aber das bedeutet ja nicht, dass man Eisseen gehen musste. Und das war eben die Crux. Denn rein logisch sollte man restrecht nicht mit der Person Eisseen gehen, die sich als Gegenspieler herausstellte.
Noch redete sich Akira damit heraus, dass es unglaublich praktisch war, ins das feindliche Lager zu schnuppern und da war Koushiro nun mal der beste Weg. Leider aber gab es da eine leise Stimme in ihrem Kopf, die ihr zu raunte, dass sie nicht nur deswegen mit dem Jungen unterwegs war. Verärgert verdrängte sie die Stimme.
Ob sie versuchen sollte ihm ein möglichst schnellechtes Modell aufzuschwatzen? Oder würde das zu sehr auffallen? Es konnte jedenfalls nicht schaden, wenn sie Koushiros Fähigkeiten einschränkte. Er war der Einzige, der ihr Labyrinth zu Fall bringen konnte. Vor allem, wenn er bemerkte, dass er ihr dabei geholfen hatte. Unabsichtlich natürlich. Akira war klar, dass sie mit dem Feuer spielte. Es hab so viele Ende, die zu ihr führen konnten, wenn jemand Kluges darauf stieß und Koushiro war zweifellos der klügste Mensch, den sie kannte – neben sich selbst verstand sich.
Allerdings hörte sie raus, dass Koushiro gerade ohnehin kein super Modell kaufen konnte und das unterstützte sie nickend. „Guter Plan“, pflichtete sie ihm bei, auch wenn sie selber eigentlich anders reagieren würden. Nichts war wichtiger als ein Notebook. Aber in diesem Fall kam ihr das fehlende Budget gerade recht.
Akira streckte den Arm aus, wie um Koushiros Rücken zu tätscheln, als dieser dramatisch den Verlust seines Notebooks beklagte. In halber Bewegung ließ er dann jedoch die Hand sinken. Sie fassten einander nicht an. Akira fasste eigentlich niemanden an. Woher also kam denn jetzt dieser Impuls. „Du hast bald ja einen neuen. Und den zu formatiert ist sicher spannend. Wenn du Hilfe brauchst, lass es mich wissen“, bot sie an. Eigentlich war es ja nicht förderlich Koushiro zu helfen, aber vielleicht konnte sie so den Prozess ja verlangsamen. Außerdem war es ewig her, dass sie einen ganz jungfräulichen Laptop gehabt hatte. Es würde bestimmt wirklich Spaß machen ihn zu bespielen.
Akira horchte auf. „Warum brauchst du ihn so dringend? Hast du dich bei einem Kurs eingetragen, von dem ich nichts weiß?“, erkundigte sie sich. Der Vorwurf war natürlich nicht echt. Und sie wusste auch ganz genau, wieso Koushiro sein Notebook brauchte.
Verwundert schüttelte Akira den Kopf. Wer schaffte es nicht in den langen Ferien seine Hausaufgaben rechtzeitig zu erledigen? Gut, sie hatte auch nicht gerade viel Zeit in solche Dinge investiert. Aber das nur, weil sie unterfordert wäre. Einige von Koushiros Freunden sahen aber durchaus so aus, als würde sie in diese Kategorie Mensch gehören. Wobei sie annahm, dass seine Freunde teilweise älter waren. „Sind deine Freunde solche Chaoten?“, erkundigte sie sich beiläufig. Diese Mimi bestimmt. Wahrscheinlich hatte sie ihre Ferien mit Schminken und Schönheitsschlaf verbracht, wenn sie nicht grade Shoppen war.
Abwehrend hob Akira die Hände. „Ich halte auch immer noch nicht so viel von Freundschaften. Aber du bist in Ordnung, Koushiro“, erklärte sie ihm. „Weißt du, es ist langweilig, wenn man sich nicht austauschen kann. Außerdem finde ich es spannend, wie du dich in sozialen Gefügen bewegst. Sieh es einfach als eine Studie an“, grinste sie. So falsch war diese Aussage leider gar nicht. „Ich meine, ich selbst würde nie in einer Gruppen Anschluss haben wollen oder finden“, fügte sie hinzu und zuckte mit den Schultern. Es machte ihr nichts aussah, dass es so war.
Sie schenkte Koushiro sogar ein ehrliches Lächeln. „Der Kurs wäre ohne dich absolut verschwendet gewesen“, gab sie zurück und ertappte sich dabei, wie sie sich eine Haarsträhne hinter das Ohr strich. Wie Mimi von ihr! Damit musste sie dringend aufhören!
Stattdessen besah sich Akira lieber die Notebooks und wählte zielstrebig eines aus. Es war nicht das beste Modell, aber auch nicht das Schlechtestes. Denn dürfte Koushiro damit einige Probleme haben, ihr System zu knacken. „Das sieht brauchbar aus“, fand sie.
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Ryouta Katashi

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   So Sep 10, 2017 3:14 pm

cf: Wohnung von Tai und Kari

11. August
14:00 Uhr
Hikari, Takeru, Ryouta

Mit der Absicht, sich wieder etwas Essbares für seinen Kühlschrank und neues Material für die Uni zu besorgen, war Ryouta ins Einkaufszentrum gegangen. Sein Kühlschrank war meistens leer, allenfalls einige Tiefkühlpizzen fanden sich darin - zum Kochen fehlte ihm die Zeit. Wichtigster Bestandteil seiner Küche war viel mehr die Kaffeemaschine, die mit ihren treuen Diensten sein Frühstück ersetzte, und über seine ganzen Pflichten und Unterlagen nicht selten auch sämtliche andere Mahlzeiten vergaß. Tatsächlich aß er, wenn überhaupt, meist nur in der Cafetaria seiner Universität, während er nebenbei über Politik diskutierte oder seine Nase in einem Buch vergrub. In Gedanken war er auch aktuell bei der Hausarbeit, die er zu schreiben hatte und den Aufgaben, die er für seinen Vater zu erledigen hatte, so dass er seinem Umfeld nicht ganz so viel Aufmerksamkeit schenkte. Seit dem Sommerkurs hatte er noch einmal mehr Pflichten übernommen, um sein Wissen direkt praktisch umsetzen zu können und nach dem Studium bereits Praxiserfahrung vorweisen zu können. Ein Privatleben oder so etwas wie Freizeit besaß Ryouta schon lange nicht mehr.

Als sein Handy klingelte, ging er ran - natürlich war es sein Vater - und blieb stehen, um die Dinge mit ihm zu klären. Nachdem er fertig war mit sprechen, landete das Mobiltelefon in seiner Tasche und er begann zu laufen, hatte jedoch wenig Blick für sein Umfeld und eine andere Person lief in ihn hinein. Ryouta fing sein Gleichgewicht schnell wieder und blickte hinab zu dem blonden Jungen, ehe er sich bückte, um auf zu heben, was immer er verloren hatte. "Verzeihung, ich habe ebenfalls nicht aufgepasst, ich..." Er stockte und betrachtete das merkwürdige Telefon. So etwas ähnliches hatte er schon einmal gesehen, während des Ferienkurses. Bei Ken. Und ihm war noch immer, als habe er schon einmal etwas ähnliches gesehen, auch wenn er es Ken gegenüber nicht angesprochen hatte. Er hatte recherchiert, nirgendwo gab es solche Handys zu kaufen, was Ryouta damals durchaus befremdlich erschienen war. jetzt ein weiteres zu sehen, auch wenn die Farbe eine andere war...

Mit stiller Miene richtete er sich auf und reichte dem blonden Jungen das Gerät, seine Blick war nachdenklich, beinahe stechend und aufmerksam. "Bitte sehr." Sein Blick huschte zu dem Mädchen, das den Jungen begleitete - suchte an ihrem Gürtel und bei ihrer Tasche danach, ob sie ebenfalls so etwas bei sich trug und fand Anzeichen, die seine Vermutung bestätigen könnte. "Entschuldigen Sie bitte diese befremdliche Frage, aber Sie sind nicht zufällig ein Bekannter von Ichijouji, Ken?" Ryotas Stimme war sanft und angenehm, seine Aussprache prägnant und wohl akzentuiert. Nun, da er sich aufgerichtet hatte, überragte er die beiden Schüler um ein ganzes Stück - allerdings war er mit seinen 1,89m auch ungewöhnlich groß und auffallend schlank. Seine Haltung war gerade und stolz und etwas in der Art, wie er sich bewegte, liess ihn nobel und elegant wirken - oder arrogant, je nachdem, von welchen Standpunkt aus man ihn betrachtete. Sicherlich niemand, der sich duckte oder klein machte oder schnell abspeisen liess, sondern Jemand, der es gewohnt war, seinen Standpunkt zu vertreten.
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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Do Sep 21, 2017 10:04 pm

11. August
14:00 Uhr
Hikari, Takeru, Ryouta


Seine Hoffnung hätte sie auch gern. Wie wollte Takeru verhindern dass er noch einmal die Hoffnung verlor? Aber sie wollte ihm glauben, so viel hatte der Blonde schon durchgestanden, so viel musste er schon mit ansehen und dennoch trug er das Wappen der Hoffnung. „Du hast Recht, du wirst es nicht noch einmal zulassen dass man dir dass nimmt was deine Stärkste Eigenschaft ist“ ohne die Hoffnung war Takeru nicht mehr er selbst. So hatte sie ihn noch nie gesehen. Klar hatte er als Kind öfter mal geweint und hatte sich Dinge nicht zugetraut aber dennoch, er hat nie die Hoffnung aufgegeben.
„Ich hoffe es sehr dass Taichi es so sehen wird, im Grunde war es nur noch eine Frage der Zeit bis wir selbst merken. Doch Taichi ist mein großer Bruder, einfach wird er es dir nicht machen selbst wenn er dich schon so lange kennt“ sie kicherte leise. Aber die Sorge hörte man ganz deutlich. „Unsere Brüder sind sich in vieler Hinsicht doch sehr ähnlich nicht wahr?“ sie machen sich beide Sorgen um ihre jüngeren Geschwister.
„Du willst nun wirklich shoppen gehen?“ sie grinste aber schug ihm diese Bitte nicht aus. Also machten sie sich auf den Weg, es tat gut sich so offen zu zeigen. Kaum hatten sie das Einkaufszentrum betreten verflocht Takeru seine Finger mit ihren und glücklich drückte sie seine Hand. Noch immer fühlte es sich für sie so unwirklich an, ihre Wangen flammten auf und ihr Herz schlug wie wild. Es fühlte sich gut an in seiner Seite zu sein. Doch er schlug nun ein ernstes Thema an. „Ich weiß es nicht, wenn ich es wüsste dann würden wir nicht hier rum laufen sondern dieses Ding bekämpfen. Merkwürdig finde ich aber dass es uns umwandeln möchte ... Ich habe Daisuke noch nie so sprechen hören und ich muss gestehen dass ich mich noch immer schlecht fühle, er hat Dinge gesagt die ihn beschäftigt haben, die er nie ausgesprochen hätte ...“ oh ja sie machte sich Sorgen um ihn. Nach wie vor waren sie befreundet gewesen und nichts würde sich daran ändern.
Doch in dem Moment geschah es, Takeru lief gegen einen jungen Mann, sein Digivice fiel runter und als sie sich bücken wollte waren die beiden jungen Männer schon schneller gewesen. „alles in Ordnung?“ fragte Hikari die beiden und bemerkte den seltsamen Blick des anderen. Stimmte etwas nicht? Er sprach mit ihnen und Hikari hatte das Gefühl ihm vertrauen zu können, dafür sorgte seine Stimme und auch sein Auftreten. „Ja wir sind mit ihm befreundet“ gab die junge Frau nun zu und runzelte leicht die Stirn. Hatte er das Digivice erkannt? „Aber wie ... kommen Sie darauf?“ da er ein Stück größer als die beiden war hatte Hikari den Verdacht dass er älter sein musste. Höflichkeit stand an erster Stelle. Etwas stimmte nicht, doch was es war vermochte Hikari nicht zu sagen. Manchmal war es nur so ein seltsames Gefühl im Magen dass ihr sagen ließ dass etwas nicht stimmte. Ihr Blick suchte den von Takeru. War es Zufall dass sie sich hier begegnen? Aber er kannte Ken und dieser hat nichts davon erzählt dass er mal belästigt wurde.
Nervös tritt sie von einem Fuß auf den anderen. „Ich möchte nicht unhöflich klingen aber man sieht es uns nicht gerade an dass wir Ken kennen ...“ versuchte sich die junge Frau raus zu reden. Was nicht sonderlich einfach war.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Sa Sep 23, 2017 8:51 pm

11. August
14:00 Uhr
Hikari, Takeru, Ryouta




Dankend nahm Takeru das DigiVice entgegen und verstaute es zurück in seine Hosentasche, als er sich wieder aufstellte. Doch als er aufsah, um sich noch einmal bei dem Schwarzhaarigen zu entschuldigen, nahm er den Blick von diesem wahr. Der intensive Blick des Dunkelhaarigen gefiel ihm nicht sonderlich. Noch weniger, als er dann auch noch begann, Hikari zu mustern. Die Worte die er eben noch sagen wollte, schluckte er herunter und mit hochgezogener Augenbraue beobachtete er den Größeren und fragte sich, was das wohl werden sollte.
Erst als der Fremde die Frage über Ken stellte, lockerten seine Gesichtszüge sich wieder. Nicht nur, die viel zu gewählte Umgangsform, sondern auch die Frage wegen Ken machten den Blonden stutzig. Wie kam er darauf? Wie automatisch ging seine Hand zu seinem Digivice, ob er Ken seines auch schon einmal gesehen hatte? Aber woher kannte er ihren Freund überhaupt?
Bevor Takeru jedoch etwas antworten konnte, kam seine Freundin ihm zuvor und sprach genau aus, was auch er hatte fragen wollen. Wie kam er darauf? Erst als der Dunkelhaarige wieder richtig stand, fiel Takeru auf, wie groß er eigentlich war. Irgendwie schien es so, als würde er auf die Digiritter hinabsehen, was dem Blonden ebenfalls nicht gefiel. Takeru war normalerweise niemand, der Menschen voreilig beurteilte, doch nach den Geschehnissen vom Vortag, war es nicht unwahrscheinlich, dass Jemand hinter ihnen her war und ihnen erneut etwas Böses wollte. Das Interesse an Ken machte es nicht besser, schließlich hatten sie vor einigen Jahren schon unschöne Erfahrungen in der Hinsicht gemacht. Was war, wenn wieder die Macht der Finsternis dahintersteckte?

Er spürte Hikaris Blick auf sich und er schenkte ihr ein Lächeln. Takeru wollte nicht, dass sie sich Sorgen machte, denn das tat sie wegen des Labyrinths ohnehin schon zu genügen. Sie schien nervös, weshalb er wieder nach ihrer Hand griff und diese begann mit seinem Daumen zu streicheln.
Angespannt wartete er auf die Antwort des Größeren. Ken hatte damals schon mehr als genug mitmachen müssen, Takeru wollte nicht, dass so etwas noch einmal passierte. Und auch wollte er nicht, dass die Macht der Finsternis seine schlechtesten Eigenschaften erneut hervorbrachte, wie sie es damals schon getan hatte. Schlechteste Eigenschaften… Vielleicht war er doch zu paranoid. Er sollte sich wirklich nicht so abwehrend verhalten, vielleicht war der Schwarzhaarige ja ein Freund oder ein Verwandter von Ken, den sie einfach noch nicht kennengelernt hatten. Es gab schließlich viele Möglichkeiten, vielleicht hatte er sie einmal auf einem Foto gesehen und sie nun wieder erkannt… oder es war wirklich das Digivice.
Immer noch wartete er auf die Antwort, doch nun lockerten sich die Gesichtszüge des Blonden wieder. Der Fremde wirkte beim genaueren Betrachten nicht wie Jemand, der zu der Seite der Finsternis gehören könnte. Im Gegenteil, er hatte sogar irgendetwas Vertrautes an sich. Plötzlich kam er sich wegen seines Misstrauens schrecklich dämlich vor.
Hikari begründete ihre Frage damit, dass sie beide nicht aussahen, als würden sie Ken kennen. Takeru musste leicht schmunzeln. wie sah denn Jemand aus, bei dem man sich das vorstellen konnte? immerhin war Daisuke sein bester Freund und die beiden konnten gar nicht unterschiedlicher sein. „Sind Sie ein Freund von Ken?“, fragte er nun freundlich und warf somit die schlechten Gedanken weg.
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Ryouta Katashi

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Sa Sep 23, 2017 9:42 pm

Ryouta war sich nicht sicher, wie er das verhalten der beiden Personen interpretieren sollte. Das Mädchen wirkte im ersten Augenblick lediglich irritiert, während sie im ersten Impuls ihre Freundschaft zu Ken bestätigte. Es war immer wieder überraschend, wie schnell man doch dazu neigte, überstürzt und unüberlegt Antworten zu geben, wenn man überrumpelt war - denn im nächsten Augenblick wirkte sie beinahe misstrauisch und schien alles andere als glücklich mit ihrer Antwort zu sein, während sie unsicher von einem Fuß auf den anderen hibbelte und sich hilfesuchend nach ihrem Freund umblickte. Allerdings machte es ihre nächste Frage nicht besser - im Gegenteil, ein wenig amüsierte sie Ryouta sogar, auch wenn man ihm den Humor nicht ansah - sein Gesichtsausdruck blieb neutral und still, nur in seinen Augen hatte für einen Sekundenbruchteil ein kurzes Funkeln gelegen denn... nun, wie sah man denn Jemanden auch an, einen anderen zu kennen?

Die Reaktion des blonden Jungen war sogar noch faszinierender, als jene des Mädchens - im ersten Augenblick wirkte er nahezu feindselig, anschließend ebenfalls verwirrt und misstrauisch, während er besitzergreifend nach der Hand des Mädchens griff. Und Ryouta zu verstehen glaubte, weshalb der Blonde ihm so feindselig gegenüber trat - doch er brauchte sich keine Sorgen machen, das er interessierte sich nicht für das - für sein - Mädchen, sondern viel mehr für das merkwürdige Telefon. Im Gegensatz zu seiner eigenen nüchternen Mimik war die des blonden sehr deutlich - Misstrauen, angespannte, feindselige Blicke wechselten sich mit zwischenzeitlichen, kurzen Augenblicken ab, in welchen er entspannt wirkte - und Ryouta wunderte sich, was wohl in dessen Kopf vor sich gehen musste.

"Ich bin mir nicht sicher, ob 'Freund' bereits die entsprechende Bezeichnung ist, allerdings sind wir miteinander bekannt. Wir besuchten einen gemeinsamen Kurs in Business Englisch an der Universität." Er verneigte sich der Situation angemessen - wenn auch ohne Visitenkarte, die er reichen könnte. "Katashi, Ryouta, sehr erfreut." Sobald er sich wieder aufgerichtet hatte, deutete er lose auf das befremdliche Handy. "Ich kam zu der Annahme, dass Sie Freunde von ihm sein könntet, da ihr beide ähnliche Geräte mit euch führt. Ihm ist seines auch einmal aus der Tasche gefallen. Ich war interessiert und habe recherchiert, es gibt nichts vergleichbares auf dem aktuellen Markt." Er betrachtete das Gerät erneut, nachdenklich und still.

"Ich bin damals bereits auf das Gerät von Ichijouji aufmerksam geworden, da ich etwas ähnliches in meinem Elternhaus als Kind schon einmal gesehen zu haben glaube. Aber es sah anders aus, womöglich irre ich mich. Darf ich das nochmal sehen?" Er wollte es gerne einmal ausgiebiger betrachten, da er sich noch dunkel an dieses Gerät erinnern konnte... Ryouta streckte dabei nicht einmal die Hand aus, sondern musterte das Gerät, ohne es zu berühren. Ansehen war eine Tätigkeit, die man eigentlich mit den Augen, nicht mit den Fingern verrichtete - selbst wenn dies einigen Personen nicht bewusst zu sein schien. letztendlich schüttelte er nur leicht den Kopf, ohne, dass sich der Ausdruck in seinem Gesicht änderte. "Nein, womöglich irre ich mich doch. Ich bitte um Entschuldigung. Das Gerät, an welches ich mich erinnere, sah doch anders aus. Es war quadratischer, mit einem Kreis und einem quadratischen Display in der Mitte und drei Knöpfen - einem auf einer, zwei auf der anderen Seite. Es war etwa so groß." Ryouta deutete die Größe des alten Digivice mit seinen Händen an. "Und es hat Punkte angezeigt und geleuchtet. Das ist allerdings schon viele Jahre her. Ich bitte um Entschuldigung." Allerdings ging er nicht - zumindest nicht sofort, nur für den Fall, dass die beiden womöglich doch noch etwas über dieses merkwürdige Gerät wussten, über das er ebenfalls nirgendwo je hatte Informationen finden können. Ein gerät, das sein Vater ihm weg genommen hatte, aber bei welchem Ryouta noch immer, selbst Jahre später, das unweigerliche Gefühl hatte, dass es seins war, ihm gehörte - und es falsch war, dass man es ihm weg genommen hatte. Ein Gefühl des Verlustes, das dem ansonsten so nüchternen Jugendlichen völlig unbekannt war - eigentlich.
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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Mi Nov 22, 2017 6:36 pm

11. August
14:00 Uhr
Takeru, Ryouta & Hikari

Hier stimmte etwas nicht. Dieses ungute Gefühl blieb dennoch auch wenn der junge Mann versuchte sich zu erklären. Er hatte etwas an sich dass sie nicht beschreiben konnte. Auf der einen Seite hatte sie das Gefühl dass man sich mit ihm verstehen könnte aber auf der anderen Seite sagte ihr Bauchgefühl dass sie vorsichtig sein sollte. Es gab nicht viele die Ken kannten, er hatte nicht all zu viele Freunde aber dass gerade dieser junge Mann ihn kannte ließ sie doch vorsichtig werden. Als der junge Mann sich erklärte, entspannte sich Hikari leicht. Er war also jemand der zusammen mit Ken studierte, in Ordnung das war nichts außergewöhnliches. Irgendwas an ihm erinnerte Kari schwer an Ken. Was war es nur? Diese Art vielleicht die er an sich hatte? Vermutlich aber ganz sicher war sie sich nicht wirklich. Als der junge Mann seinen Namen nannte und auch noch erklärte dass Ken das Digivice schon mal aus der Tasche gefallen sei nickte sie nur leicht. Es war gut dass dieser junge Mann nichts gefunden hatte was sie verraten hätte. Natürlich wissen die Menschen dass es mal Digimon gegeben hatte aber dieses Thema legte sich recht schnell wieder, so eben wie aus dem Auge aus dem Sinn. Es war ganz normal dass die Menschen lernen zu vergessen und somit waren sie alle geschützt. Man konnte ohne Bedenken auf die Straße gehen. Gut, bis jetzt.

Unbewusst kam Hikari seiner Bitte nach und hielt ihm das Digivice hin. Als er sagte dass er etwas als Kind schon mal gesehen hatte und vermutlich im Haushalt gehabt hatte hielt sie die Luft an. Noch ein Digiritter? War dies möglich? Sie sah ihn an als er sich das Digivice ansah doch als er mit dem Kopf schüttelte konnte sie zuerst nichts damit anfangen, erst, als er weiter sprach. Kens Digivice und ihres sah schon lange nicht mehr aus wie zu Beginn. So wie dieser junge Mann es beschrieb war es klar dass er es kannte, dass er eines gehabt haben musste. Hikari schluckte schwer. „Mein Bruder hat so eines ... wie du beschrieben hast“ gab sie nun zu und ihre Stimme hörte sich auf einmal heißer an. Es war nie gut wenn neue Digiritter auf den Plan treten, dann war die Sache schlimmer als gedacht. „Freunde von uns sind im Besitz ... solch eines Gerätes welches du beschrieben hast ...oh“ sie hielt sich die Hand vor dem Mund „Verzeihung ich wollte nicht unhöflich sein. Mein Name ist Hikari Yagami“ immerhin hatte er ihr auch seinen Namen genannt. „ ... hast du es vielleicht dabei?“ fragte die junge Frau nun vorsichtig.

War er einer von ihnen? Wenn er wirklich einer von ihnen war, was hatte das alles zu bedeuten? War er der Schlüssel zu all dem? Das Digivice in ihrer Hand hielt sie nun fester. Genau jetzt wünschte sie sich, dass das alles vorbei wäre und dass sie wieder in Frieden leben können. Solche egoistische Gedanken durfte jeder Mal haben, selbst Digiritter. Ihr Blick wanderte zu Takeru, was sollten sie denn nun tun? In ihrem Inneren zerriss man sie. Sollten sie ihn in diese Sache mit rein ziehen oder sollten sie ihn beschützen in dem sie ihm nicht die Wahrheit sagen. Hikari überlegte was ihr lieber gewesen wäre, die Dinge die sie erleben durften wollte sie nicht missen. Vielleicht sollte er selbst entscheiden was er wollte.
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Daisuke Motomiya

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Mi Mai 02, 2018 2:46 pm

16.August
15:00 Uhr
Daisuke & Hanami


Daisuke war immer noch etwas aufgewühlt und fertig von dem gestrigen Tag. Zuerst war da das spontane Treffen mit Hanami, was ihm hinterher noch etwas durch eine Weile den Kopf ging, doch keineswegs negativ. Ganz im Gegenteil, es wurde sogar immer amüsanter und ausgelassener, je mehr Zeit verging. Dennoch überraschte es den Schüler, als Hanami ihm beim Abschied ihre Handynummer in die Hand drückt und bat, sich bei Neuigkeiten zu melden. Es brachte in sogar so sehr aus der Bahn, dass er nur perplex nicken konnte, als er den Zettel entgegennahm. Er hätte nicht gedacht, dass er so schnell die Handynummer von jemandem bekommen würde.
Der richtig harte Teil des Tages folgte keine 2 Stunden später in der Digiwelt. Eigentlich war Davis ja zuversichtlich gewesen, dass es keine großen Probleme geben würde und auch Hanami wünschte ihnen noch viel Spaß, doch Pustekuchen. Nachdem die beiden neuen Digiritter und er WaruMonzaemon und die ToyAgumon hinter sich lassen konnten, verbrachten die drei noch eine Weile in der Spielzeugstadt, bis sie schließlich Ryoutas Wappen finden konnten. Auch Davis Terminal ist wieder aufgetaucht, Ryouta hatte es zum Glück noch aufgehoben, als sie sich noch in dem Haus versteckt hatten. Vor lauter Erleichterung konnte der Schüler sogar nicht anders als den Schwarzhaarigen vor Dank zu umarmen. Das wäre wirklich die absolute Katastrophe gewesen. Nachdem das Trio alles in der Digiwelt erledigt hatte und Davis sich endlich mit Koushiro in Verbindung setzen konnte, dauerte es nicht mehr lange, bis dieser sie zurück in ihre Welt holen konnte. Dort angekommen musste er erschrocken feststellen, dass es bei den anderen auch nicht sonderlich glatt lief, wenn nicht sogar schlimmer als bei ihnen. Am heftigsten schien es die Truppe von Tai getroffen zu haben. Sora, Meiko und Tai hatte diverse, schmerzvoll aussehend Verletzung, wovon Tais Schulter am Schlimmsten aussah und Sora hielt mit verweinten Augen ein Digimon-Ei fest umklammert, das Biyomon sein musste.

Die folgende Nacht konnte Daisuke aufgrund des anstrengenden Horrortrips kaum schlafen und wälzte sich hauptsächlich hin und her. Am nächsten Morgen musste er sich einfach bei Hanami melden, auch wenn er nicht wirklich Neuigkeiten zum Plan hatte. Aber er musste auf andere Gedanken kommen. Es dauerte nicht lange, bis er eine Antwort von seiner Mitschülerin erhielt, die zum Glück einem Treffen im Einkaufszentrum am Nachmittag zusagte. Und hier war der Fußballer nun, ungeduldig wartend vor einem kleinen süßen Kaffee in der Mall, um Kuchen zu essen. Darauf war er schon ganz erpicht, Zucker würde seine Stimmung mit Sicherheit heben. Hoffentlich tauchte Hanami bald auf, noch viel länger warten konnte er nicht. Der 15-Jährige schreckte aus seinen Gedanken, als der Inhalt seiner Umhängetasche zu zappeln begann. Verstohlen blickte er sich um, bevor er vorsichtig die Tasche öffnete und in das traurige Gesicht von Chibomon blickte. „Davis, ich habe Hunger!“, klagte es in einem weinerlichen Tonfall und ein lautes Knurren drang aus der Tasche. „Halte nur noch ein bisschen durch, Hanami wird mit Sicherheit gleich da sein. Dann kannst du so viel haben wie du willst.“ Das schien Chibomon nicht wirklich zufriedenzustellen, doch dem Digimon blieb keine andere Wahl. Daisuke empfand es als unglaublich unhöflich, schon mal vorzugehen und ohne die Verabredung anzufangen. Sowas gehörte sich auch einfach nicht. „Guck dich in der Zwischenzeit doch mal in der Tasche genau um, vielleicht findest du ja noch ein Bonbon oder etwas Ähnliches“, schlug der Brünette vor, als er sah, dass sein Partner kurz davor war, eine richtige Szene zu machen. Das beruhigte das kleine blaue Wesen tatsächlich etwas und zog erleichtert den Reißverschluss der Tasche wieder etwas zu. Dann ließ er seinen Blick wieder durch das Einkaufszentrum schweifen, konnte Hanami aber immer noch nirgends entdecken. Nervös und hibbelig zog der Fußballer sein Handy aus der Tasche, um auf die Uhr zu sehen und seiner Mitschülerin eventuell eine Nachricht zu schicken, stellte aber fest, dass Hanami noch Zeit hatte. Seufzend steckte Davis sein Handy wieder ein, und gerade, als er seinen Blick wieder nach vorne richtete, entdeckte er sie auf einigen Metern Abstand: Die Brünette kam direkt auf ihn zugesteuert und sah wie üblich top gestylt aus, was sie in der Masse hervorheben ließ. Bei dem Anblick ging ihm bereits nach 3 Sekunden das Herz auf und ein wärmendes Gefühl breitete sich in ihm aus. Es freute ihn wirklich sehr, Hanami zu sehen. Es war fast so, als würden seine Sorgen mit einem Mal verfliegen, und das nur, weil Hanami da war. Davis konnte sich vor lauter Vorfreude ein Grinsen nicht verkneifen und winkte Hanami zu, als sie in seine Richtung schaute und auch entdeckt haben zu schien.
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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Mo Mai 07, 2018 3:14 pm

16.August
15:00 Uhr
Daisuke & Hanami

Geschützt unter einem großen Regenschirm mit Blumenmustern hastete Hanami durch die Straßen. Sie mochte es überhaupt nicht wenn es regnete. Das machte ein gutes Styling so viel schwieriger. Sie hatte nicht einmal schöne Schuhe anziehen können, sondern war auf wenigstens stylische Gummistiefel umgestiegen. So waren ihre Füße wenigstens geschützt. Und ihr rosa Regenmantel half natürlich auch. Dennoch war Hanami froh, wenn sie gleich den Mantel ablegen konnte. Ansonsten würde ihr Kleid gar nicht zur Geltung kommen.
Daisuke hatte sie gefragt, ob sie sich treffen würden und sie hatte zugesagt. Immerhin gab es vielleicht schon wichtige Informationen über den gestrigen Tag. Wobei sie ehrlicher Weise nicht gerade Wunder erwartete. Niemals hätte Daisuke es bei nur einem Treffen geschafft, Hikaris Herz für sich zu gewinnen. Dennoch war sie sehr gespannt darauf, was er zu berichten hatte.
Und natürlich freute sich die Schülerin schon auf Erdbeertorte. Gestern waren sie ja dazu nicht gekommen, weswegen sie sich nun umso mehr freute.
Als sie das Einkaufszentrum betrat, schloss Hanami den Schirm und warf einen Blick in die Spiegelung eine Schaufensters um ihre Haare zurichten. Es war ihr nämlich immer wichtig, wie sie aussah, egal wohin sie ging oder mit wem sie sich traf. Erst, als sie mit ihrem äußeren Erscheinungsbild zufrieden war, ging sie beschwingt weiter und konnte Daisuke mit einer großen Tasche bereits von weitem erkennen.
Mit einem Lächeln hob sie die Hand und winkte ihrem Mitschüler zu, während sie weiter auf ihn zuging. Dabei verschwendete Hanami nicht mal einen Gedanken daran, dass es seltsam war, ihn plötzlich bewusst zu treffen. Und dass sie dafür sogar durch den Regen gegangen war. Eigentlich sagte sie aus diesem Grund manchmal Verabredungen ab, wenn sie kein Taxi bekam. Aber sie hatte nun mal interessiert, was Daisuke zu erzählen hatte. Außerdem hatten sie sich gestern auch gut verstanden, sodass Hanami davon ausging, dass dieses Treffen ganz lustig werden würde. Und etwas Besseres hatte sie auch nicht zu tun gehabt. Ihre Eltern waren ebenfalls nicht Zuhause, also würde sie auch niemand vermissen.
„Was für ein furchtbares Wetter!“, beschwerte sie sich direkt. „Eigentlich hätte ich das Haus gar nicht verlassen. Zum Glück habe ich die hier noch gefunden“, erklärte sie und deutete dabei auf ihrem Gummistiefel. „Also hoffe ich, dass sich der Weg gelohnt hat“, fügte Hanami mit einem Zwinkern hinzu. „Ich würde sagen, wir gehen sofort in eins der Cafés“, redete das Mädchen einfach weiter. „Dann komme ich endlich aus diesem furchtbaren Mantel raus. Und ich freue mich schon die ganze Zeit auf Erdbeerkuchen.“ Alleine der Gedanke an die Torte ließ sie breit grinsen. Also machte Hanami bereits die ersten Schritte auf ihr Lieblingscafé zu, und warf Daisuke einen Blick über die Schulter zu. „Wie war es gestern? Wie geht es Takeru?“, forderte sie direkt die für sie relevantesten Informationen an. Dann jedoch musterte sie erneut die Tasche, die Daisuke mit sich herum schleppte. „Was hast du denn alles dabei?“ Selbst sie trug nicht so viel Zeug mit sich herum und dabei war ihre Handtasche schon Überbaus voll.



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Daisuke Motomiya

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Fr Mai 11, 2018 8:43 pm

16. August
15:00
Daisuke & Hanami



Daisuke nickte seiner Mitschülerin zustimmend zu, als sich diese über das üble Wetter beschwerte. Es war in der Tat ziemlich scheußlich, passte allerdings sehr gut zu den aktuellen Geschehnissen. „Normalerweise hätte ich mich auch nicht rausgewagt, aber heute musste ich einfach raus. Vielen Dank, dass du auch gekommen bist, das weiß ich sehr zu schätzen.“ Dann blickte der Fußballer an Hanami herunter zu ihren Füßen, als die Brünette auf ihre Gummistiefel zeigte, die der Grund dafür waren, dass sie vor ihm stehen konnte. „Schicke Treter! Stehen dir wirklich sehr gut“, kommentierte der 15-Jährige die Schuhe und lächelte sein Gegenüber ehrlich an. Auch der pinke Mantel, der ihre Figur ziemlich gut betonte, stand ihr verdächtig gut, als wäre er nur für sie gemacht worden. Der Schüler verstand daher nicht ganz, wieso Hanami ihn so schrecklich fand. Allerdings wollte er lieber auch nicht nachfragen, manche Mädchen waren bei sowas etwas schwer zu verstehen.
Daisuke musste wirklich zugeben, dass Hanami ein wirklich gutes Modebewusstsein hatte. Zwar war seine Mitschülerin auch in der Schule immer top gestylt und sah gut aus, doch aus irgendeinem Grund viel ihm das erst jetzt erst so richtig auf.

Der Schüler wird aus seinen Gedanken gerissen, als er das Wort Erdbeertorte hört. Mit glitzernden Augen nickte er Hanami zu, es sich in einem der Cafés bequem zu machen. Der Rotbrünette folgte der 15-Jährigen, die allem Anschein nach schon ein Café auserkoren hatte und konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, als sie sich direkt nach Takeru erkundigte. „Es ist zum Teil ziemlich eskaliert gestern, manche von uns haben sich einige Verletzungen zugezogen, weil nicht alles ganz nach Plan lief, aber keine Sorge, Takeru ist unbeschadet und noch in einem Stück. Ihm geht es gut. Mit Kari hatte ich nicht wirklich die Gelegenheit, mich mit ihr zu unterhalten, da wir in der Digiwelt voneinander getrennt wurden und auch davor sowie danach zu viele andere Sachen zu besprechen hatten.“ Hoffentlich war Hanami jetzt nicht zu enttäuscht, dass Daisuke nicht sonderlich tolle Neuigkeiten hatte. Schließlich schien sie sich ja schon auf Neuigkeiten diesbezüglich gefreut zu haben. Doch sie würde mit Sicherheit verstehen, dass so ein Plan, wie sie ihn vorhatten, nicht so von heute auf morgen funktionierte.

Davis zuckte zusammen, als Hanami ihn nach dem Inhalt seiner Tasche fragte, obwohl es gar nichts zu befürchten gab. Schließlich wusste die Mitschülerin ja über Digimon und seinen Partner Bescheid. Dennoch zögerte er zuerst und blickte sich um, bevor er den Reißverschluss der Tasche soweit aufzog, dass Hanami einen Blick hineinwerfen konnte. Kaum hatte er das getan, quakte auch schon eine nörgelnde Stimme hervor: „Ist es endlich soweit? Ich kann wirklich nicht noch länger warten, Davis! Na los, schmeiß schon ein Stück Erdbeertorte herein.“ Daisuke verdrehte die Augen und musste sich zusammenreißen, nicht loszulachen. Wenn das mal nicht eine wundervolle Begrüßung war, dann wusste er auch nicht. Dann sah er entschuldigend zu Hanami. „Nicht nur wir beide haben Kohldampf auf Torte… das ist Veemons Baby-Form, Chibomon. Veemon hat sich gestern so verausgabt, dass es auf dieses Level zurückdigiert ist. Ich hoffe dir macht es nichts aus, in dem Café gleich in einer etwas ruhigeren Ecke zu sitzen, damit ich Chibomon in Ruhe etwas abgeben kann. Ich glaub es kommt komisch, wenn ich die ganze Zeit verstohlen Kuchenstücke in meine Tasche schmuggle.“
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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Do Mai 17, 2018 5:55 pm

16. August
15:00
Daisuke & Hanami

Er musste raus? Das klang schwer noch einen Wohnungskoller. Hanami musterte Daisuke kurz und beschloss, ihn einfach zu fragen. „Was war denn los?“, erkundigte sie sich zugegeben doch neugierig. Dagegen konnte die Schülerin gar nichts tun. Sie war eben eher ein neugieriger Mensch. Wahrscheinlich hatte sie auch deswegen für heute zugesagt.
Als Daisuke dann aber ihre Schuhe ansprach verzog sie das Gesicht. „Bei dem Wetter kann man ja kaum was anderes tragen ohne sich die Schuhe zu versauen“, beschwerter sich Hanami und betrachtete unglücklich ihre Stiefel. „Die waren das Beste, was ich noch gefunden habe…“ Auch bei Regen musste man wenigstens versuchen so gut wie möglich auszusehen. Jedenfalls war das immer Hanamis Ziel. Ob Takeru dieses Outfit gefallen würde? Wobei… der schien ja eher auf langweilig zu stehen. Hikari hatte noch nie etwas angehabt, dass Hanami besonders beeindruckt hätte. Fairerweise sah sie die Mitschülerin jedoch auch eher nur in der Schule.
Die Gedanken an ihre Rivalin wurden jedoch in eine andere Richtung gelenkt, als Daisuke sehr knapp schilderte, dass das gestrige Treffen eskaliert war. „Verletzungen?“, echote sie sofort besorgen und war natürlich erleichtert, als sie erfuhr, dass es Takeru gut ging. „Was ist denn passiert?“ Sie hatte ja direkt geahnt, dass Digimon nicht so ungefährlich waren. Aber gestern hatte Veemon ihr alles so schön dargestellt. „Geht es Veemon denn gut?“, wollte sie dann noch wissen.
Ihre gesamte Aufmerksamkeit war nach wie vor komplett bei Daisuke. Gut klangen die Schilderungen ja nicht. Da war es auch schon nicht mehr ganz so wichtig, dass er keine Fortschritte bei Hikari gemacht hatte.
Daisuke zog den Riesverschluss seiner Tasche auf und Hanami sah interessiert hinein. Sie hatte irgendwie Fußballsachen erwartet, aber stattdessen blickte sie ein kleines blaues Wesen an, das wohl irgendwie sein Digimon sein musste, auch wenn es nun anders aussah. „Veemon?“, fragte Hanami dann allerdings trotzdem leise nach und sah sich schnell um. Bisher hatte niemand gemerkt, dass die Tasche sprechen konnte. Da wäre es also wirklich gut, in einen Eckbereich des Cafés zu gehen, weswegen Hanami nun einen der hinteren Tische anstrebte und sich auf einen der Sessel sinken ließ.
„Wir haben noch gar nicht bestellt“, kicherte Hanami als das Digimon verfressen nach Torte verlangte. Dann hab sie jedoch elegant die Hand um auf sich aufmerksam zu machen. Sofort kam auch schon eine Bedienung an, bei der Hanami lächelnd einen Tee und Erdbeertorte bestellte. Zwei Stück, damit sie dem Digimon eins abgeben konnte.
„Es sieht heute noch niedlicher aus“, erklärte sie Daisuke verzückt nachdem die Kellnerin wieder verschwunden war und beugte sich dann wieder über die Tasche. „Ich hab dir ein Stück bestellt“, flüsterte sie leise und sah dann wieder zu Daisuke. „Muss es in der Tasche bleiben, wenn wir hier hinten sitzen?“, erkundigte sie sich. Denn ihr kam es gemein vor, dass das arme Wesen in dieser Tasche ausharren musste.



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Daisuke Motomiya

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Mi Mai 23, 2018 8:02 pm

16. August
15:10 Uhr
Daisuke & Hanami



„Meine Gedanken drehen sich einfach zu sehr um den gestrigen Tag. Ich wollte nur ungern nur zuhause rumsitzen und mich von den Geschehnissen runterziehen“, antwortete Daisuke, ohne schon zu viel verraten, was genau passiert war.
Als seine Mitschülerin sich nach seinem Gummistiefel-Kompliment beschwerte, dass man bei dem Wetter ja auch nichts anderes anziehen konnte, da man sich sonst alles versaut, musste er mit einem Nicken zustimmen. Dann konnte er sich ein kurzes Kichern nicht verkneifen. Es war wirklich zu süß, wie sehr sich Hanami um ihr Aussehen Gedanken machte.

Der Fußballer konnte Hanamis Besorgnis nur zurückgeben, als sie sich nach den Verletzungen erkundigte. „Ja, Taichi, Karis Bruder, unter anderem hat sich ziemlich arg an der Schulter verletzt, das sah wirklich unschön aus. Ich will nicht wissen, was er für Schmerzen haben muss.“ Bei dem Nachfolgenden wurde seine Stimme etwas leiser. Es musste ja jetzt nicht jeder mitbekommen, wie er über die Digiwelt redete. „Wir wurden bei Eintritt in die Digiwelt getrennt und wurden von bösartigen Digimon angegriffen. Eines davon hat Taichi mit einer Attacke erwischt, woher er auch die schlimme Verletzung hat. Ich und zwei andere aus der Gruppe hatten derweil meinen Spaß mit einem Gruselbären und ziemlich vielen Spielzeugdigimon in der Spielzeugstadt, während um uns herum fast die ganze Stadt einstürzte. Wir können wirklich von Glück reden, dass wir es da rausgeschafft haben. Und ja, Veemon geht es soweit auch gut.“

Nachdem Davis den Reißverschluss seiner Tasche öffnete, blickte Hanami interessiert hinein und wisperte etwas unverständliches, doch Chibomon schien es verstanden zu haben, denn seine Aufmerksamkeit galt plötzlich der Brünetten. „Oh, hallo Hanami, ich habe schon sehnsüchtig auf dich gewartet. Dann kann es ja ans eingemachte gehen! Und in dieser Form heiße ich Chibomon und bin auf dem Baby-Level“, begrüßte es freudig und legte einen ganz unschuldigen Blick auf. Von den ganzen Beschwerden, dass Daisukes Mitschülerin endlich hinmachen sollte, ließ sich dieser Charmeur nichts anmerken. Das Davis den Zustand seines Digimons vor drei Sekunden bereits erklärt hatte, schien es aufgrund seiner Nörgeleien und Übellaunigkeit auch nicht mitbekommen zu haben. Schmunzelnd sah der 15-Jährige seinen Partner an, kommentierte das Verhalten ihm zuliebe aber nicht.

Am Tisch in der hinteren Ecke des Cafés verstaute Davis die Tasche unter dem Tisch, während Hanami für sie bestellte. Nachdem sie dies elegant innerhalb von Sekunden getan hatte, verkündete sie freudig, wie süß Chibomon doch war und konnte sich ein rotes Gesicht sowie ein Lächeln dazu nicht verkneifen. Es war wirklich schön zu sehen, wie begeistert Hanami nun von Digimon war, obwohl sie im ersten Moment noch total abgeneigt war.
Dann beugte seine Mitschülerin sich runter zu der Tasche und flüsterte Chibomon etwas zu, während Davis sich in dem Café vorsichtig nach Beobachtern umblickte. Die drei saßen zwar bereits abgelegen vom Rest der Kundschaft, doch man konnte ja nie sicher genug sein.
Erleichtert atmete der Sportler auf, als er merkte, dass alle anderen Menschen, die dieses Café besuchten, zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren, um ihn und seine Mitschülerin für verrückt zu erklären. Dann wurde er von der Brünetten aus den Gedanken geholt, als sie fragte, ob es denn die ganze Zeit in der Tasche sein müsse. Vor Schreck zuckte er zuerst zusammen und sah dann perplex von Hanami runter zur Tasche und wieder zurück. „An sich ist es kein Thema, Chibomon auch rauszulassen. Es muss sich dann aber absolut ruhig verhalten. Die Menschen sind noch zum Teil recht schreckhaft, wenn sie Digimon sehen“, erklärte der 15-Jährige daraufhin, bevor er sich an seinen Digimon-Partner wendete. „Willst du etwas hochkommen, Kumpel?“ Begeistert nickte das blaue Wesen ihm mit glänzenden Augen zu und ließ sich von Daisuke von der Tasche auf den Tisch setzen. „Nun seh‘ ich auch, wann unser Essen kommt!“, flüsterte es begeistert. „Die Erdbeertorte schmeckt hier bestimmt grandios. Hach, was freue ich mich schon! Oh seht, das muss sie sein, oder?“ Chibomon beendete gerade noch rechtzeitig seinen Satz und hielt still, als die Kellnerin mit der Bestellung an den Tisch herantrat und alles vor den Schülern mit einem Lächeln abstellte und nach einem kurzen Kommentar zu Chibomon, was es doch für ein süßes Kuscheltier war, wieder abzog.
Nachdem Daisuke seinem Gegenüber einen guten Appetit wünschte, gab er als allererstes seinem Partner einen Happen Torte ab, auf dem ein ordentliches Stück Erdbeere ab, bevor er selbst probierte. „Die schmeckt wirklich sehr lecker, oder Chibomon?“, bemerkte Davis überrascht und sah zu seinem Digimon, das zufrieden nickte, während es noch mit dem Happen beschäftigt war. Der Schüler wusste nicht, wann ihm jemals so etwas Leckeres untergekommen war. „Ich glaube, hier kommen wir öfters her“, wendete der Rot-Brünette sich dann mit einem Grinsen an Hanami.


Zuletzt von Daisuke Motomiya am Do Mai 31, 2018 11:18 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Hanami Suzuki

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Mo Mai 28, 2018 11:41 am

15. August
15:10 Uhr
Daisuke & Hanami



Je mehr Daisuke von dem vergangenen Tag erzählte, desto unguter wurde das Gefühl von Hanami. Es war ganz offensichtlich, dass es sich nicht nur um ein simples Treffen gehandelt hatte, sondern um etwas Gefährliches. Etwas, von dem sie gar nicht sicher war, ob sie das wissen wollte oder nicht. Auf der einen Seite war ihre Neugierde einfach sehr groß und auf der anderen Seite hatte sie kein sehr gutes Gefühl bei der Sache. Es ging sie weder etwas an, noch wusste sie nicht, ob sie mit zu haarsträubender Geschichte klar kommen würde. Andererseits ging es hier um Takeru… Und als sie dann noch hörte, dass sich jemand schwer verletzt hatte, wurden ihre Augen noch größer. „Ich dachte, du hast gesagt, dass nicht so viel passieren kann! Dass die Digimon auf euch aufpassen!“, sagte sie besorgt. Wie gefährlich war Takerus Leben wirklich?
Es war schwer zu akzeptieren, dass er eine geheime Aufgabe hatte, die auch noch gefährlich war. All diese neuen Informationen über ihren Schwarm waren nur schwer für Hanami zu verarbeiten. „Also hattet ihr nicht nur ein normales Treffen, sondern müsst irgendetwas… unternehmen? Warum? Ich habe nichts in den Nachrichten gehört… es gab keine Angriffe oder so etwas“, wunderte sich Hanami mit großen Augen und sah Daisuke ängstlich an. Sie hatte angenommen, dass er und seine Freunde nur dann eingreifen mussten, wenn Digimon die Stadt angriffen. Aber anscheinend steckte noch so viel mehr dahinter.
Alles, was Daisuke erzählte sorgte dafür, dass Hanami der Kopf schwirrte. Spielzeuge? Spielzeugstadt? Was war das für ein Ort? „Veemon hat behauptet, die Digiwelt wäre schön und jetzt erzählst du mir, dass man dort angegriffen wird“, beschwerte sich Hanami und warf der Sporttasche auch direkt einen bösen Blick zu. Sie konnte es nicht leiden, wenn sie etwas nicht verstand oder keine Ahnung von etwas hatte. Und hier tappte sie leider vollkommen im Dunkeln.
Einzig und alleine die Tatsache, dass das Digimon einfach niedlich in seiner kleineren Gestalt aussah, ließ Hanamis Empörung verpuffen. „Aber es kann sich doch ganz ruhig verhalten, oder?“, wollte Hanami von Chibomon wissen und zwinkerte ihm verschwörerisch zu. „Es sieht so niedlich aus, dass sicher keiner Angst vor ihm haben wird“, fügte sie hinzu und nahm es direkt auf ihren Schoß, als Daisuke das Digimon auf dem Tisch platzierte. „Siehst du, so schöpft keiner Verdacht“, fand sie zufrieden. Eigentlich sah es doch gerade aus, wie ein niedliches Kuscheltier. Wieso war Daisuke denn nicht auf diese Idee gekommen?
Auch Hanami sah auf, als Chibomon die Torte ankündigte und nahm den Teller entgegen. Den zweiten platzierte sie in ihrer Nähe, damit das Digimon ebenfalls anfangen konnte zu Essen, sobald die Bedienung verschwunden war. Kaum, dass sie wieder ungestört waren, begann das kleine Wesen auch schon, sich den Kuchen einzuverleiben. „Es hat einen guten Appetit“, stellte Hanami fest, die zwar auch zufrieden, aber wesentlich langsamer ihr Kuchenstück aß. Sie war immerhin gut erzogen und das bedeutete, dass sie niemals schlingen würde.
„Ich hab doch gesagt, dass es hier super ist“, erklärte Hanami stolz, dass sie einen guten Tipp gegeben hatte. „Mit Torte kenne ich mich bestens aus.“ Eigentlich war das ja nichts, worauf man sehr stolz sein sollte, aber vor Daisuke musste sie sich wohl kaum schämen.
Nachdem sie ein wenig von ihrem Kuchen gegessen hatte, hielt sie inne und musterte Daisuke. „Also nochmal zu eurem Abenteuer zurück. Du sagtest, Hikaris Bruder hat sich verletzt? Wäre das nicht ein Grund ihn und viel mehr sie zu besuchen. Ich wette, Takeru macht das. Er ist so aufmerksam, dass er bestimmt nachschauen will wie es ihr und ihrem Bruder geht“, vermutete Hanami und konnte nicht anders, als bei dem Gedanken an ihren Schwarm und dessen soziale Vorzüge verzückt drein zu schauen.




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Daisuke Motomiya

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Do Mai 31, 2018 11:59 am

16. August
15:10 Uhr
Daisuke & Hanami

„Ja, das ist auch der Fall, dass die Digimon uns beschützen und uns eigentlich nicht so viel passieren kann. Aber das gestern war eine Ausnahme, eine Reihe von blöd gelaufenen Zufällen“, versuchte Daisuke seine Mitschülerin zu beruhigen. Hanamis Sorge war zwar berechtigt, aber sie sollte nicht denken, dass es immer so ablief. Vor einigen Wochen und Monaten war schließlich ja noch alles in Ordnung in der Digiwelt. „Ja es stimmt, es gab hier in Tokio keine Angriffe, deswegen kam nichts in den Nachrichten. Aber in der Digiwelt gibt es ein Problem, das wir lösen müssen. Irgendwer oder irgendwas treibt da wieder sein Unwesen. Neuerdings ist dort ein Labyrinth erschienen, dass Digimon anzieht und sozusagen verschluckt, also sie kommen nicht mehr heraus und sind wie vom Erdboden verschluckt... keiner weiß woher es kommt. Jetzt gibt es zusätzlich noch neue Digiritter, also genau so Leute wie T.K, Hikari und ich, allerdings wissen die Neuen nur sehr wenig über die Digiwelt, so wie wir am Anfang. Sie sind also sehr auf uns angewiesen. Das erschwert die Sache auch etwas, gerade wenn so etwas wie gestern passiert, wo wir alle voneinander getrennt wurden. Das eigentliche Ziel gestern hatte allerdings nichts mit dem Labyrinth zu tun, sondern mit den Wappen der neuen Digiritter, beziehungsweise ihre Kräfte. Weißt du, so ein Wappen zeigt immer die beste Eigenschaft von einer Person und kann dem Digimon-Partner die Kraft verleihen, zu digitieren.“, erklärte Daisuke und hoffte, dass es Hanami nicht allzu sehr verwirrte. „An sich haben wir ja auch einen hieb- und stichfesten Plan gehabt, was zu tun ist, und haben das Ziel erreicht, aber dennoch ist es ungewollt aus dem Ruder gelaufen.“
Mitfühlend sah Daisuke sie mit zusammengezogenen Augenbrauen an, als sie sich darüber beschwerte, dass Veemon noch erzählt hatte, dass die Digiwelt ein schöner Ort war, und nun musste sie erfahren, dass man dort angegriffen wurde. Sie warf der Tasche, in der Chibomon saß, sogar einen bösen Blick zu, was der Sportler absolut verstehen konnte. „Die Digiwelt ist auch wirklich toll und ein wunderbarer Ort, das kannst du uns wirklich glauben, aber dieses Problem mit dem Labyrinth und die Person, die dahintersteckt, macht es leider kaputt. Doch wir werden alles tun, um das zu regeln“, versuchte Davis die Brünette zu überzeugen.

Immerhin war Hanami so entzückt von Davis‘ Digimonpartner, dass sie scheinbar nicht zu lange sauer sein konnte. Der 15-Jährige nickte bei der Frage, ob sich Chibomon ruhig verhalten konnte und musste leicht kichern, als die Mitschülerin dem blauen Wesen verschwörerisch zuzwinkerte. Zudem musste er ihr Recht geben, wenn Hanami Chibomon schon unglaublich süß fand, wieso sollten die anderen sich dann vor dem Digimon fürchten? Manchmal machte er sich wirklich zu viele Gedanken, wenn seine Paranoia die Überhand hatte.
Nachdem der Kuchen angekommen war und sie anfingen zu essen, bemerkt Hanami auch Chibomons Verfressenheit. „Ja, er ist da so wie wir beide, sein Magen scheint wie ein Loch zu sein“, lachte Daisuke und beobachtete seinen Partner dabei, wie er den Kuchen verschlang. Nach einer kurzen gefräßigen Stille kam die Brünette dann nochmal auf das Thema Taichi und dessen Verletzung zurück und brachte einen Vorschlag, der recht clever war. „Ich hatte sogar vor, ihm noch zu schreiben, wie es ihm geht, aber ich glaube ein richtiger Besuch so von Angesicht zu Angesicht ist auch gar nicht mal so schlecht.“
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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Do Mai 31, 2018 7:11 pm

16. August
15:00 Uhr
Mimi & Meiko


Es war für alle ein anstrengender Tag gewesen.
Mit dem Handy in der Hand saß Mimi auf ihrem Bett und starrte an die gegenüberliegende Wand. Noch immer saß der Schock ihr in den Knochen, einfach weil so viel passiert war. Wie hatte das alles nur solch ein Ausmaß annehmen können? Sie wollte keinen Schuldigen finden oder die Schuld irgendwem zuweisen, dennoch war Mimi nun einfach unwohl bei dem Gedanken bald wieder in die Digiwelt zu müssen. Wie würden sich dann erst die Neuen fühlen?
Mit einem Blick auf ihrem Handy überprüfte die Brünette, ob sie eine Nachricht von jemandem hatte oder viel mehr von ihrer besten Freundin. Als sie erfahren hatte, was passiert war, hatte es Mimi innerlich fertig gemacht. Nie im Leben würde sie es überleben, wenn ihrem Palmon etwas passieren würde. Wie musste Sora sich denn nun also fühlen? Auch wenn sie der Gedanke sehr beschäftigte, nachempfinden würde sie es niemals wollen.
Neben ihr bewegte sich etwas und mit einem Blick konnte die Schülerin ihr Digimon neben sich erkennen. So sehr sie auch wollte, aber ein Lächeln brachte sie kaum zustande.
„Mimi? Ist alles okay bei dir?“, gab Palmon von sich.
Schulterzuckend sah die Brünette ihren Partner an: „Ich muss die ganze Zeit daran denken was gestern passiert ist. Irgendwie macht mich das Ganze einfach fertig Palmon“.
Das Digimon setzte sich neben ihre Partnerin und lehnte sich leicht an sie: „Ach Mimi. Vielleicht solltest du dich ablenken. Wie wäre es, wenn du einfach in die Stadt gehen würdest und dich mit einer Freundin treffen würdest?“.
Im ersten Moment schlug das Herz der Brünette gleich höher, sobald sie daran dachte Shoppen zu gehen. Dann jedoch quälten sie Gewissensbisse. Sollte sie das wirklich einfach so tun?
„Ich weiß nicht Palmon...“.
„Na los! Du kannst hier nicht den ganzen Tag sitzen und nichts tun. Das bist nicht du. Na los, steh auf“, Palmon zog an den Händen von Mimi um sie zum Aufstehen zu bringen.
„Ist ja okay. Ich fahre in die Stadt und mache mir einen schönen Tag. Vielleicht frage ich einfach Meiko was sie macht und dann schauen wir was passiert. Ich bin sicher sie braucht auch ein wenig Ablenkung. Außerdem habe ich da noch etwas ganz Wichtiges mit ihr zu bereden“, ein kurzes Lächeln schlich sich auf die Lippen der Brünette.

Nachdem Mimi eine SMS an die Schwarzhaarige geschickt hatte, war kurz darauf eine Antwort gekommen. Wenig später hatte die Brünette sich auf den Weg in die Stadt gemacht, in der sie nun angekommen war. Vor der Mall blieb sie in ihrem luftigen Sommerkleid stehen und schaute sich sehnsüchtig nach ihrer neugewonnenen Freundin um.
Es war schön nun so viele neue Mitglieder in der Gruppe zu haben und Meiko war ein Mädchen, welches Mimi ganz wunderbar fand. Sie hatte etwas so herzliches an sich, das sie an Sora erinnerte. Außerdem kam sie schätzungsweise mit ihren eigenen Launen klar. Noch dazu hatte sie wirklich zum Shoppen breit schlagen lassen und genau das bedeutete der quirligen Brünette unheimlich viel. Nicht viele hielten es mit ihr in der Mall aus und eventuell würde Meiko das auch ein ganz kleines bisschen bereuen, dennoch war Mimi optimistisch das die Brillenträgerin kein negatives Wort darüber sagen würde. Dazu war sie einfach viel zu freundlich und verständnisvoll.
Ein letzter Blick auf ihr Handy verriet ihr die Uhrzeit. Es war fast drei Uhr am Nachmittag. Lange würde sie also nicht mehr warten müssen. Und als hätte Mimi es geahnt, sah sie nach oben und konnte in der Masse die langen schwarzen Haare der neuen Digiritterin ausmachen. Mit ihrer leicht schüchternen Ausstrahlung würde die Brünette sie einfach überall erkennen können.
Freudig ging Mimi auf ihre Freundin zu und schlang kurzerhand ihre Arme um ihre Mitte, ehe sie sich an sie drückte: „Hallo Meiko, schön das du da bist“. Einen kurzen Augenblick verharrte sie so, ehe Mimi sich wieder löste und mit einem Lächeln in die Augen von Meiko schaute: „Ich hoffe du hast gut her gefunden“.
Für diesen Moment konnte Mimi all die Gedanken an den gestrigen Tag verbannen und konzentrierte sich stattdessen auf das, was nun kommen würde. Es tat einfach gut eine Freundin bei sich zu haben, erst Recht, wenn diese verstand was man durchmachte und nicht nachfragen würde.
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Meiko Mochizuki

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Di Jun 05, 2018 5:19 pm

16. August
15:00 Uhr
Mimi & Meiko


Aufgeregt tippte Meiko von einem Fuß auf den anderen. Sie hatte sich noch nie zum Shoppen mit einem anderen Mädchen verabredet. In ihrer alten Heimat hatte es dafür auch gar nicht so viele Möglichkeiten gegeben und eigentlich war sie immer mit Meicoomon alleine gewesen. Doch hier in Tokyo schien es anders zu sein. Hier war viel mehr los und die Mädchen taten so etwas wohl ständig. Gerade bei einer Person wie Mimi wunderte es Meiko gar nicht, dass sie unbedingt einkaufen gehen wollte. Es passte zu ihr. Sie war stylish und wunderschön und selbstbewusst. Bestimmt betrat sie ein Geschäft und alle lagen ihr dort zu Füßen. Umso mehr wunderte es die schüchterne Brillenträgerin allerdings, dass ausgerechnet sie dazu auserkoren worden war, um Mimi zu begleiten.
Leise seufzte sie, als ihr klar wurde, wieso Mimi nicht eine ihrer Freundinnen gefragt hatte. Sora war sicher nicht in der Verfassung Shoppen zu gehen und Hikari würde sich um ihren Bruder kümmern müssen. Schon wieder schwammen Tränen in Meikos Augen, die sie hastig wegblinzelte. Die gestrigen Ereignisse waren schlimm gewesen. So schlimm, dass sie sich in den Schlaf geweint hatte. Natürlich so, dass ihr Digimon nichts davon mitbekam. Denn so unschuldig wie ihr liebes Digimon war, wollte Meiko es einfach nicht mit ihren Sorgen belasten. Aber ihre Gedanken kehrten immer wieder zu Sora und dem Tod von Biyomon zurück. Man hatte ihr gesagt, dass Soras Digimon wieder aus dem Ei schlüpfen würde. Aber dennoch war Meiko geschockt. Wie konnte so etwas Furchtbares nur passieren? Sie war überhaupt nicht darauf vorberiete gewesen, dass ihnen etwas zu stoßen könnte. Und nun wusste sie, dass ihre Aufgabe sogar noch gefährlicher war, als sie anfangs angenommen hatte. Es war wirklich verstörend! Was wenn sie Meicoomon verlieren würde? Das würde sie nicht ertragen! Nie im Leben…
Und dann war da noch Taichi. Er hatte sich nur ihretwegen verletzt und das sogar schwer. Sie wusste, dass er seine Verletzung herunter gespielt hatte. Aber Meiko hatte sie selbst gesehen und machte sich große Vorwürfe. Auch wenn ihr Herz beim Gedanken an Taichis heldenhafte Rettung wild flatterte. Noch nie hatte jemand so etwas für sie getan. Und dabei kannte Taichi sie doch kaum. Er war wirklich mutig und toll. Nun errötete Meiko leicht und schüttelte hastig den Kopf. Es war ganz und gar nicht gut, so über den jungen Mann zu denken! Sie hatten doch gerade wirklich andere Probleme.
Außerdem kam gerade Mimi auf sie zu und das lenkte Meiko ab. Mimis offene und laute Art machten andere Gedanken auch kaum möglich. Nicht, dass sie das schlimm fand. Eher bewundernswert. Sie hätte auch gerne so viel Elan wie Mimi.
„H… hallo“, grüßte Meiko schüchtern zurück und schenkte Mimi ein scheues Lächeln. „Dandan für die Einladung“, fügte sie dann hinzu und war überrascht, als Mimi sie umarmte. Meikos Lächeln gefror kurz, ehe es breiter wurde. Mimi war wirklich eine herzliche Person und anscheinend mochte sie sie. E war wirklich toll, dass sie direkt eingeladen worden war. „Ja, danke. Ich habe mich schon ganz gut zu Recht gefunden“, sagte Meiko und war ganz stolz auf sich. Wobei das Einkaufszentrum auch nicht so weit von ihrem neuen Zuhause entfernt gewesen war. „Meicoomon war etwas traurig, weil ich es nicht mitnehmen konnte. Ich wusste nicht, ob es eine gute Idee in der Stadt ist“, gab die Brillenträger dann aber noch zu. „Deswegen habe ich versprochen, etwas mitzubringen.“ Sie würde Meicoomon einfach etwas sehr Niedliches kaufen.
„Was möchtest du eigentlich einkaufen?“, fragte Meiko bei der Gelegenheit nach und sah sich nach den nächsten Läden um. So richtige wusste sie eigentlich gar nicht, wie so ein Shoppingtripp aussah.


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Mimi Tachikawa

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Di Jun 05, 2018 10:32 pm

16. August
15:15 Uhr
Mimi & Meiko


Mimi hatte genug Zeit gehabt, um Meiko gründlich zu beobachten. Es waren ein paar Sekunden gewesen, wenige Augenblicke und nur ein paar Momente, aber dennoch genug, um zu sehen, dass es ihr nicht gut ging. Vielleicht fanden viele Menschen, dass die Brünette egoistisch sei, etwas war auch dran, aber dennoch war sie eine gute Freundin. Dementsprechend entgingen ihr solche Dinge auch nicht, weshalb die Begrüßungsumarmung etwas länger ausfiel, nur damit Meiko sich etwas geborgen fühlte. Zumindest hatte Mimi das im Hinterkopf als Absicht gehabt, aber auch, weil sie es selbst irgendwie gebraucht hatte.
Nach allem was gewesen war, hätte sie es heute unmöglich geschafft allein zu bleiben. Sie brauchte diese Ablenkung, sie brauchte eine Freundin und vor allem musste sie mit jemandem darüber reden. Ihre heutige Mission würde es also sein ihre neue Freundin aufzubauen, ein paar interessante Details über ihren Standpunkt zu Taichi heraus zu finden und ein perfektes Outfit für sich und Meiko zu finden.
„Ach Quatsch, du brauchst dich doch nicht bedanken. Das habe ich doch gerne gemacht, immerhin sind wir doch jetzt Freunde“, entgegnete Mimi, als sie die Schwarzhaarige los lies und sie ansah. Ihre unschuldig Art und Weise gefiel ihr mehr und mehr. Meiko schien einfach ein Gegenstück zu ihr zu sein, ein Ruhepol und genau den konnte sie gerade wirklich gut gebrauchen.
Kurz musste die Schülerin auflachen: „Was ich einkaufen will ist heute nebensächlich. Ich dachte viel mehr an ein schönes Outfit für dich“, kurz zwinkerte Mimi der Brillenträgerin zu: „Mir ist nämlich zu Ohren gekommen, dass du Taichi scheinbar sehr gut findest“.
Und da war es wieder: wie immer war Mimi mit der Tür ins Haus gefallen.
Eigentlich hatte sie es anders angehen wollen und dennoch waren ihr diese Worte einfach so über die Lippen gekommen. Kurzzeitig schämte sie sich etwas so ungeschickt vor Meiko gewesen zu sein, allerdings hatten sie so nun alle Zeit der Welt um ein schönes Outfit zu finden.
„Tut mir Leid, wenn das nun zu plötzlich kam, aber irgendwie freut es mich, wenn zwei Menschen sich finden. Das ist einfach so süß und romantisch“, für einen kurzen Moment verfiel die Brünette ihren Tagträumen von einem Ritt in den Sonnenuntergang, zusammen mit ihrem Traumprinzen. Dann allerdings dachte sie wieder an die Realität und fing etwas an zu lachen: „Allerdings weiß ich nicht in wie weit Taichi romantisch sein kann, was nicht heißt, dass er es nicht ist“.
Noch bevor Meiko etwas dazu sagen konnte, nahm Mimi ihre Hand und zog sie vorsichtig hinter sich her. Ihre Euphorie war gerade ins unermessliche gewachsen. Ihre Aufgabe gegenüber der Brillenträgerin war nun sehr wichtig geworden und genau deswegen konnten sie nun keine Zeit verlieren.
Zusammen betraten sie die Mall und kamen in dem Getümmel an. Menschenmassen bewegten sich durch die Gänge und gingen von Geschäft zu Geschäft. Genau so hatte Mimi es sich an einem Samstag vorgestellt. Aber auch das würde sie von ihrem Vorhaben nicht abbringen.
Mit einem selbstsicheren Lächeln schaute sie daher zu ihrer Freundin: „Vertrau mir, ich kenne ein paar sehr gute Läden. Wenn wir heute fertig sind, wirst du überglücklich sein und genau dann haben wir uns ein riesiges Eis mit extra Sahne verdient“. Ohne zu zögern ging Mimi danach weiter, ehe sie auf einen Laden zusteuerte, in dem sie erst letzte Woche ein total süßes Kleid gekauft hatte. Zwar hatte sie immer noch ein paar Bedenken, ob es der Schwarzhaarigen gefallen würde, allerdings würde sich dies auch schnell heraus stellen.
Wenn die Brünette allerdings eins wusste, dann die Tatsache, dass Meiko diesen atemberaubenden Tag mit Sicherheit nicht so schnell vergessen würde. Dafür würde sie schon sorgen.
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Hanami Suzuki

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Mi Jun 06, 2018 4:24 pm

16. August
15:10 Uhr
Daisuke & Hanami



Was auch immer Daisuke ihr weiß machen wollte, dass die Digimon sie beschützten, es schien ja nicht immer so gut zu funktionieren. So eine Reihe von blöden Zufällen durften Superhelden doch einfach nicht passieren, da waren sie sich doch sicher einig, oder? Aber anstatt ihn zu unterbrechen hing sie an Daisukes Lippen um so viel wie möglich zu erfahren. Denn Takeru war auch in diese Vorfälle verwickelt, was sie für Hanami eben direkt noch wichtiger machten.
„Es gibt wirklich Leute, die eure Gegner sind?“, wollte sie bestürzt wissen. Sie hatte bisher angenommen, dass es sich bei dem Gegner von Daisuke und seinen Freunden nur um diese Monster handeln würde. Aber wenn sie seine Worte richtig verstand, ging es davon aus, dass jemand dahinter steckte. Was auch immer das genau war. Denn Hanamis Kopf schwirrte schon wieder von den ganzen neuen Informationen.
Eine Sache aber hatte sie ganz genau herausgehört und das war die Tatsache, dass es neue Mitglieder in dieser Truppe gab. Sofort verzog sie das Gesicht. „Ich will auch!“, stellte sie bestimmt fest und nickte bekräftigend. Wenn es neue… wie auch immer sie sich nannten, gab, dann wollte sie auch mitmachen. Sie würde ein super süßes Digimon bekommen und wäre dann auch so cool und würde Welten retten und außerdem wäre sie bestimmt eine super Teampartnerin für Takeru. Wie wunderbar es wäre, wenn sie mit ihm zusammen allen Gefahren trotzdem würde. Hanami seufzte leise bei der Vorstellung und wandte sich dann wieder Daisuke zu, dessen Hände sie jäh fest umklammerte. „Wie bekomme ich auch ein Digimon? Los sag es mir!“, forderte sie ihren Mitschüler hastig auf und verstärkte den Druck ihrer Hände. „Dann kann ich bei euch mitmachen!“ Sie würde wahnsinnig gut in diese Truppe passen, da war sie sich sicher.
Dann aber legte sie fragend den Kopf schief. „Wappen?“, widderholte sie und versuchte zu verstehen, was Daisuke ihr erzählte. Wenn es die besten Eigenschaften einer Person zeigte, dann fielen ihr direkte ganz viele zu Takeru ein. „Was ist Takerus? Gibt es sowas wie Fabelhaftigkeit?“, erkundigte sie sich kichernd. Takeru war so vieles. Wie sollte man sich da für nur eine Eigenschaft entscheiden? „Oh und deins ist? Bestimmt sowas wie Tollpatschigkeit oder?“, fand sie mit einem Grinsen. „Was wäre wohl mein Wappen?“, überlegte Hanami und tippte sich dabei an ihr Kinn. „Was denkst du, Chibomon?“, erkundigte sie sich bei dem kleinen Digimon.
„Weißt du, so wie ich das sehe, war euer Plan nicht gerade gut“, stellte Hanami klar. „Denn sonst wäre nichts schief gegangen.“ Das verstand sich aber im Grunde von selbst. „Was war euer Plan? Vielleicht solltet ihr es anders angehen? Und pass mir ja auf Takeru auf… ich hätte ihn am Ende gerne unversehrt“, merkte Hanami an. Denn nach allem, was er über Hikaris Bruder erzählt hatte, wollte sie vor allem nicht, dass auch Takeru so etwas passierte. „Na klar ist das nicht schlecht!“, seufzte Hanami und verdrehte die Augen, als Daisuke offenbarte, dass er bisher noch gar nicht diesen Plan gehabt hatte. „Wenn du ihm nur schreibst, triffst du doch Hikari nicht… und die willst du doch auch unbedingt sehen. Außerdem wäre ich ja auch total dankbar, wenn mir jemand zur Seite steht, wenn ich total durch die Wind wäre. Und das ist Hikari bestimmt.“ Nicht, dass Hanami das jetzt so großartig interessierte, aber sie wollte Daisuke ja bei ihr helfen. „Vielleicht braucht sie auch Ablenkung?“ Dann könnte Daisuke auch direkt etwas mit ihr unternehmen. „Hauptsache du fällst nicht direkt wieder mit der Tür ins Haus, sondern tust erstmal so, als würdest du ihr als Freund helfen wollen“, beschwor sie ihren Mitschüler dann noch.
Dann warf Hanami einen Blick auf die Speisekarte. „Was haltet ihr von einem Machashake?“, erkundigte sie sich und zeigte dem kleinen Digimon ein Bild auf der Karte. „Oder einen anderen Shake?“ Denn irgendwie könnte sie gerade noch mehr Süßes verputzen.



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Daisuke Motomiya

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Mi Jun 13, 2018 11:40 am

16. August
15:10 Uhr
Daisuke & Hanami



Wenn Davis Hanamis Gesichtsausdrücke richtig deutete, war sie auch nicht wirklich davon überzeugt, dass die gestrigen Vorfälle alle nur durch Zufall passierten, auch wenn er versuchte, es so klingen zu lassen. Er konnte auch nachvollziehen, dass sie ziemlich überrascht war, dass die Digiritter richtige Menschen als Gegner haben. In den Nachrichten sah man schließlich immer nur etwas von den Digimon. Daher nickte der Fußballer auf Hanamis Frage und erklärte: „Ja, das war in der Vergangenheit schon der Fall, es ist also gut möglich, dass es jetzt auch wieder so ist.“
Daisuke musste sich ein Lachen verkneifen, als die Brünette ganz aufgeregt bei den Digiritter mitmachen wollte, so als wären sie eine Organisation, bei der man freiwillig beitreten könnte. Die Reaktion war einfach zu niedlich, vor allem, wie sie seine Hände ergriff. Als würde sie ihn anbetteln, ihr unbedingt etwas zu erlauben oder etwas zu kaufen, was sie dringend brauchte. Die Antwort darauf würde ihr bestimmt nicht gefallen. Doch der 15-Jährige wollte ihr auch keine falschen Hoffnungen machen und antwortete daher mit tröstendem Gesichtsausdruck: „Das ist leider nicht so einfach. Es hat sich keiner von uns ausgesucht, Digiritter zu werden. Das kommt alles zu dir, da kannst du nichts machen. Wenn es nicht sein soll, soll es nicht sein.“ Dann holte Davis sein Digivice aus der Tasche hervor und legte es vor der Mitschülerin ab. „Wenn du auserwählt bist, hast du zu aller erst dieses Gerät. Vorher passiert gar nichts.“
Langsam fragte Daisuke sich, ob Hanamis Kopf nicht langsam qualmen musste bei den ganzen neuen Informationen. Für Außenstehende, die bis jetzt nur oberflächlich involviert waren in die ganzen Geschehnisse, musste das alles doch am Anfang alles schwer zu verarbeiten sein. Davis bewunderte Hanami daher ziemlich für ihre Neugierde und dass sie alles verstehen wollte, ja sogar mitmachen wollte. Der Digiritter wurde aus seinen Gedanken gerissen, als die Brünette näher auf die Wappen einging. Zuerst verdrehte er ebenfalls kichernd die Augen, als sie natürlich wissen wollte, welches Wappen Takeru hatte, bevor er dann leicht zu nörgeln begann, als er hörte, welches Wappen bei ihm unter Verdacht war. „Bin ich wirklich so tollpatschig? Das verletzt mich jetzt schon etwas. Ich gebe mir doch immer Mühe, nicht allzu sehr dappig zu sein“, weinte er gespielt enttäuscht. „Nein, jetzt mal ernsthaft: Meine Wappen sind Mut und Freundschaft! Ich teile mir die Wappen mit Takerus Bruder, der das Wappen der Freundschaft hat, und Karis Bruder, der das Wappen des Mutes hat. T.K. hat das Wappen der Hoffnung.“ Dann wendete sich die Klassenkameradin an Chibomon, das noch schnell sein Essen im Mund runterschluckte und freudig antwortete: „Ich finde du bist im positiven Sinne ziemlich neugierig! Ich hoffe, es klappt doch irgendwie, dass du auch eine Digiritterin wirst! Das würde mich riesig freuen.“
Davis musste Hanami recht geben, dass der Plan nicht gerade gut war, das hatten sie in der Digiwelt schließlich auch festgestellt. Aber war überhaupt irgendein Plan gut? Davis bekam langsam die Befürchtung, dass sie planen konnten, wie sie wollten, es konnte trotzdem immer anders kommen. „Wir wollten eigentlich alle zusammen an der selben Stelle in der Digiwelt landen und nach den Wappen für die neuen Digiritter suchen, zumal wir so dann auch auf sie achtgeben konnten, falls ihnen was passiert. Und falls was passiert wäre, hätten wir mit unseren Geräten miteinander kommuniziert, aber die sind auch ausgefallen, sobald wir dort waren. Und keine Sorge, ich werde für dich ein besonderes Auge auf Takeru werfen, dass es ihm gut geht.“ Den letzten Satz bringt er mit einem Grinsen und einem leicht schüttelnden Kopf hervor. Es war echt der Wahnsinn, wie verrückt Hanami nach Takeru war. Das erinnerte ihn ja fast an die Faszination seiner Schwester für Matt. Was würde wohl passieren, wenn Hanami einfiel, dass Daisuke die Handynummer von ihrem Liebling hatte? Auf der anderen Seite konnte er ihre Bedenken über Takerus Wohlbefinden natürlich auch verstehen, denn was Taichi passieren konnte, konnte auch jedem anderen von ihnen passieren. Wo die beiden auch schon beim nächsten Thema wären. „Ich denke, das dürfte kein Problem sein, schließlich versuche ich ja schon seit Jahren darauf klar zu kommen, nur der Kumpel zu sein. Da ist das bestimmt ein Klacks“, antwortet Davis und merkt, wie sich wieder ein Stich in seiner Brust ausbreitet, als er daran denkt, dass T.K. und Kari zusammen sind und wie sie sich küssen. Da kommt es ihm wirklich gerade sehr gelegen, als Hanami nach Shakes fragte. „Machashake klingt super, davon kann ich jetzt wirklich etwas vertragen. Dich brauch ich ja gar nicht erst fragen, was Chibomon?“ Mit strahlendem Gesicht und glänzenden Augen blickt das Digimon zur Bestätigung an, was die schlechte Stimmung des Fußballers wenigstens etwas wieder aufhellt. Um diese Bilder von T.K.s und Karis Beziehung endgültig für den Moment zu streichen, sagte der Rotschopf zu seiner Mitschülerin: „Ich hoffe, ich texte dich nicht zu... wenn dir das zu viele Informationen auf einmal zu verarbeiten sind, sag ruhig Bescheid, wir müssen nicht alles an einem Tag durchgehen. Ich war auch ganz froh, nicht alles schon zu Anfang gesagt bekommen zu haben. Ich glaube, mein Kopf wäre sonst explodiert wegen den ganzen neuen Informationen.“
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Meiko Mochizuki

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Do Jun 14, 2018 11:22 pm

16. August
15:15 Uhr
Mimi & Meiko

Immer noch war Meiko überrumpelt und verwundert weil ausgerechnet sie Mimis Wahl gewesen war um sie auf einem Shoppingtrip zu begleiten. Aber vielleicht hatten ja auch nur alle anderen abgesagt? Denn sicher hatte Mimi eine Menge Freundinnen. Sie wirkte jedenfalls wie das Mädchen, mit dem alle befreundet sein wollten. Sie war hübsch, modisch, aufgeweckt, freundlich und selbstbewusst. Und Meiko fühlte sich schon etwas geehrt, dass sie angerufen worden war. Da war es egal, ob sie vielleicht zehnte Wahl gewesen war. Das wollte sie auch gar nicht erst hinterfragen.
„Wir sind…?“, wiederholte Meiko erfreute und strahlte Mimi dann an. Anscheinend waren sie wirklich Freunde. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell Anschluss finde… wobei… ohne mein Digivice wäre das vermutlich auch nicht passiert“, gab die Brillenträgerin schüchtern zu. Was wäre wohl passiert, wenn Taichi das kleine Gerät nicht bemerkt hätte, als es aus ihrem Spind gefallen war? Dann wäre sie nie Teil der Gruppe geworden. Eigentlich war Meiko ja gerne Teil einer Truppe. Immerhin war sie sonst imemr eher alleine gewesen. Aber so ganz konnte sie nicht umher sich zu fragen, ob Taichi sich dann nicht verletzt hätte.
Doch Mimi Satz überrumpelte Meiko so sehr, dass sie gar nicht mehr länger darüber nachdenken konnte. „Für… für mich?“, stammelte sie überrascht. „Aber wa… WAS?“ Nun unterbrach sich die Schülerin sogar selbst, als sie hörte, wieso Mimi fand, dass sie ein neues Outfit bräuchte. Natürlich lief sie bei der Erwähnung des Fußballers sofort knallrot an und blinzelte heftig. „Nein! Ich meine… ich kenne ihn doch kaum… und es wäre vollkommen absurd! Und außerdem… oh Gott… wer hat dir das denn gesagt?“, wollte Meiko bestürzt wissen und verbarg das Gesicht hinter den Händen. Sie konnte nicht glauben, dass es jemanden aufgefallen war. Denn sie hatte sich doch nichts anmerken lassen, oder? Es war immerhin auch lächerlich, dass sie für jemanden schwärmte, den sie noch keine Woche kannte. Und die restlichen Digiritter würden das bestimmt vollkommen dumm finden, zu mal sie ja auch alle ganz andere Probleme hatten.
Meiko linste zwischen ihren Fingern hindurch und schüttelte dann heftig den Kopf. „Das ist überhaupt nicht romantisch. Ich… ich kenne Taichi doch wirklich nicht…. Wir haben ganz sicher nicht zu einander gefunden.“ Selbst wenn sie es ihm irgendwann sagen würde, würde er sie abblitzen lassen. Ganz sicher. Wieso sollte ein Kerl wie Taichi jemanden wie sie gut finden? Das würde überhaupt keinen Sinn ergeben.
Nachdem sie tief ein und ausgeatmet hatte, ließ Meiko den Hände sinken. „Mimi, b… bitte rede mit niemanden darüber, ja? Auf gar keinen Fall mit Taichi! Ich… es wäre mir furchtbar unangenehm“, wisperte Meiko kaum hörbar und schaffte es nicht, Mimi dabei anzusehen. Sie schämte sich einfach so sehr. Bestimmt wirkte sie auf Mimi wie ein verliebtes Schulmädchen, dass sich Hals über Kopf in den angesagt Anführer verliebte. Dabei war sie gar nicht verliebt. Ihr war nur aufgefallen, wie attraktiv Taichi war und mutig und lustig und nett… Aber von verliebt sein war hier gar nicht die Rede!
"Des... deswegen spielt es auch gar keine Rolle, ob er romantisch ist", murmelte Meiko und hoffte, dass ihre Begleitung nun nicht weiter auf diesem Thema rumreiten würde. Denn sonst würde sie wirklich noch vor Schamgefühl weglaufen müssen.
Aber das würde schwer werden, wenn Mimi sie weiter festhielt und sehr bestimmt durch das Einkaufszentrum führte. Hastig nickte Meiko. Sie hatte ja schon angenommen, dass Mimi ein paar sehr schöne Läden kannte. Denn Mimi sah wirklich aus, als hätte sie Ahnung von Mode. Heute nur noch mehr, wo sie sie nicht in Schuluniform sah.
"Ich... ich weiß nur nicht, ob ich hier etwas finde...", murmelte Meiko verlegen und sah sich in dem Laden um, den sie gerade betreten hatten. "Ich trage so etwas normaler Weise nicht... ich..." Sie brach ab und sah an sich herunter. Meiko mochte es unschuldig und süß, aber nicht zu auffällig. Dieser Laden hier war alles andere als unauffällig.
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Hanami Suzuki

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Mo Jun 18, 2018 5:34 pm


16. August
15:10 Uhr
Daisuke & Hanami



So langsam aber sicher schwirrte Hanami wirklich der Kopf. Sie bekam von Daisuke immer nur kleine Bröckchen an Informationen zu geworfen, mit denen sie wirklich nicht besonders viel anfangen konnte und dann gestaltete es sich auch noch als schwierig, weil es für Daisuke so selbstverständlich war. Und oftmals hörte sie eigentlich auch nur Takeru heraus.
Als sie dann aber auch noch erfuhr, dass sie nicht einfach mitmachen konnte, schlug ihre Laune schlagartig um. Hanami hasste es, wenn sie nicht das bekam was sie wollte. Es kam nämlich äußert selten vor. Eigentlich war sie nämlich so gut oder einflussreich, dass sie ihren Willen bekam. Aber hierbei half wohl nichts davon weiter. „Aber es muss ja Auswahlkriterien geben!“, beharrte sie trotzig und verschränkte die Arme vor der Brust. „Ich weiß, dass ich auf jeden Fall besser geeignet wäre als Hikari!“ So viel stand doch schon mal fest! „Und jemand muss euch ja ausgesucht habe. Dem könnte ich mich ja einfach vorstellen…“ Die Überlegung klang selbst in ihren Ohren etwas sehr verzweifelt. Aber es wäre doch auch einfach zu schön, mit Takeru Seite an Seite so eine wichtige Aufgabe zu haben. Ihre Augen richteten sich fest auf das kleine Gerät. „Und was ist, wenn du mir deins einfach mal ausleihst? So wie… eine Urlaubsvertretung?“, wollte Hanami wissen. Irgendwie gab es doch eigentlich immer Mittel und Wege. Zumindest bei den Problemstellungen, die Hanami sonst kannte.
Aber dann hätte sie ja auch immer noch kein Wappen. Scheinbar war es wohl wirklich nicht so einfach, ausgewählt zu werden. Bestimmt war es total willkürlich. Immerhin war auch jemand wie Hikari ausgewählt worden. „Was ist Hikaris Wappen?“, wollte Hanami wissen. Es musste etwas sehr Dummes sein. Langweiligkeit oder Normalsein oder Durchschnittlichkeit oder so etwas. Dagegen klangen Daisukes Wappen ziemlich cool, musste sich sogar Hanami eingestehen. „Also ich finde, das sind ziemlich gute Eigenschaften“, musste sie sogar beeindruckt zugeben. Vor allem hätte sie Daisuke so gar nicht eingeschätzt. Aber sie hatte ihn ja auch noch nie in Extremsituationen erlebt. Noch viel mehr interessierte sie aber, das Wappen ihres Schwarmes. „Hoffnung“, wiederholte sie leise und sinnierend, bevor sich auf ihrem Gesicht ein Lächeln zeigte. „Das gefällt mir.“ Es schien zu Takeru zu passen und es war auch durchweg positiv. Genau wie der Blonde selbst.
Kichernd wandte Hanami den Blick zu dem kleinen Digimon. „Ja? Ich glaube, meine Eltern finde es nicht positiv, wenn ich neugierig bin“, kicherte Hanami. Denn das war kein guter Charakterzug für eine Dame, weswegen sie ihn meistens auch nicht preisgab. Aber Chibomon war wohl auch schon daran gewöhnt, weil es Daisuke gewöhnt war, der sicher noch viel schlimmer als sie war. „Danke, dann musst du ein gutes Wort für mich einlegen“, beschwor sie das Digimon. Vielleicht klappte es ja doch noch, dass sie dazu gehören könnte. Aber auch so freute sie sich schon über den Zuspruch des kleinen Wesens.
„Ich glaube, ich will gar nicht wissen, was dort alles passieren kann“, murmelte Hanami stets um Takeru besorgt und schlug die Augen nieder. Denn das, was Daisuke erzählt hatte, wirkte wirklich nicht sicher. „Müsst ihr denn wirklich dorthin zurück?“, fragte sie stattdessen. Denn so wie er sprach, klang es ganz danach. „Was passiert, wenn ihr es einfach nicht tut?“ Niemand konnte sie immer dazu zwingen. Sie waren doch auch nur Schüler!
Und sie hatten auch die Probleme von ganz normalen Schülern wie zum Beispiel ihr Lebensleben, um das sich Daisuke viel eher kümmern sollte. „Du bist auf jeden Fall weiter als ich, was das angeht. Ich rede so selten mit Takeru“, seufzte Hanami. Da war es ja schon fast beneidenswert, dass Daisuke wenigstens schon Hikaris Freund war. „Du solltest auf jeden Fall die Freundschaft ausbauen… Freunde unternehmen doch auch was zusammen. Unternehmt ihr auch was alleine?“, wollte Hanami wissen. „Wenn ihr viel Zeit miteinander verbringt, dann kannst du ihr klar machen, was sie alles verpasst und wenn sie das richtig begriffen hat, gibst du ihr das Gefühl, dass sie keine Chance mehr hat. Dann wird sie so fruchtbar traurig sein, dass sie realisiert, dass Takeru ein Fehler war“, schmiedete Hanami eifrig und vor allem sehr hoffnungsvoll ihren Plan weiter. Sie wusste selber nicht, ob Daisuke und sie damit Erfolg haben würden, aber es war einen Versuch auf jeden Fall wert. Vor allem, war das mehr als sie bisher hatten.
Um den Plan zu besiegeln bestellte sie daher auch direkt die Shakes, als keiner etwas dagegen einzuwenden hatte.
„Tust du nicht, ich will doch genauso wie du, dass Hikari und Takeru… Oh“, unterbrach sich Hanami. „Du meinst diese Digisache… Naja, ich muss das doch alles verstehen, wenn ich mit Takeru zusammen sein will und ihn unterstützen will… und vor ihm möchte ich mich auf keinen Fall blamieren“, stellte sie klar und tippte sich dann an die Schläfe. „Ich bin eben ziemlich clever, ich komm schon mit“, gab sie an, obwohl sie die Hälfte der Informationen eigentlich schon vergessen hatte, aber das würde sie nun nicht zugeben.


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Daisuke Motomiya

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Fr Jun 22, 2018 11:45 am

16. August
15:15 Uhr
Daisuke & Hanami


Daisuke wusste, dass es keine erfreulichen Nachrichten für die Brünette sein würden, wenn sie erfuhr, dass es sich etwas schwieriger gestaltete, ein Digiritter zu werden. Daher wunderte es ihn nicht, als sie eine Diskussion begann und darauf beharrte, mitzumachen. „Und wie du geeignet wärst, bei uns mitzumachen!“, rief Chibomon fröhlich sowie unterstützend. Scheinbar hatte sich sein Digimon-Partner bereits ein Narren an der Mitschülerin gefressen. An sich hatte er auch nichts dagegen, dass Hanami mit von der Partie war, doch der Schüler war sich nicht sicher, ob es so eine gute Idee war, Hanami falsche Hoffnungen zu machen. Doch die knallharte Wahrheit wollte auch er ihr nicht sagen. „Ja schon, aber ich weiß nicht, wo sich diese Person aufhält, die uns auserwählt hat und ob sie sich beeinflussen lässt was das angeht. Doch wenn du geeignet bist, wirst du bestimmt noch etwas erhalten. Vielleicht musst du einfach nur ein bisschen Geduld haben.“ Hoffentlich klang das nicht ganz so niederschmetternd. „Vielleicht hat die Person bei dir was Besonderes vor und du bekommst den ganz großen Auftritt als Digiritterin, man kann ja nie wissen.“
Der Rotschopf musste grinsen, als seine Mitschülerin vorschlug, sich einfach sein Gerät auszuleihen und eine Art Urlaubsvertretung zu spielen. „Das wäre echt was!“ gab er fröhlich zu. „Aber dann hättest du noch keinen Digimon-Partner und Wappen, es würde also nicht viel bringen...“
„Aber ich kann doch Hanamis Partner für die Zeit sein!“, rief Chibomon plötzlich herein und unterbrach somit Daisuke. Dann stopfte es unschuldig und lieb noch ein kleines Kuchenstück in sich hinein. Verneinend schüttelte der 15-Jährige den Kopf. „Du könntest sie zwar begleiten, aber was machst du, wenn du digitieren musst und ich nicht dabei bin?“ Enttäuscht blickte das blaue Wesen zu Boden und bekam Tränen in den Augen. „Stimmt, das wird schwierig“, gab es schweren Herzens zu. „Tut mir leid, Hanami.“ Mitfühlend streichelte Davis über den Kopf seines Partners und wendete sich an Hanami: „Hikaris Wappen ist Licht. Und vielen Dank, ich mag meine Wappen auch sehr.“ Daisuke musste sich zusammenreißen, als die Brünette dann plötzlich wegen Takerus Wappen zu sinnieren begann. So konnte er sie doch niemals ernst nehmen, wenn es um Takeru ging. Doch er fragte sich auch, ob er bei anderen auch so einen Eindruck machte, wenn es um Kari ging.
Dann wurde er aus den Gedanken gerissen, als wieder Chibomons Stimme ertönte. „Ich würde für dich immer ein gutes Wort einlegen! Es hat sich schon lange sich keiner mehr so sehr für mich richtig interessiert wie du. Ganz abgesehen von Daisukes Schwester Jun, die zählt nicht. Und wie kann es denn nicht gut sein, neugierig zu sein? Ist doch schön zu sehen, wie sich jemand für etwas interessiert.“
Und wie Chibomon sich einen Narren an Hanami gefressen hatte. Unglaublich. „Vernachlässige mich jetzt aber nicht, ich bin auch noch da“, spielte Daisuke deshalb gespielt neidisch und schob seine Unterlippe zu einem Schmollmund vor. Chibomon blickte kurz zu seinem Partner und nickte es dann nur schnell ab, bevor er wieder glücklich zu Hanami sah. Davis wusste nicht, ob er weinen oder lachen sollte, doch krumm nehmen konnte er es seinem Partner keinesfalls. Dann nuschelte Hanami erst etwas, was Daisuke nicht mal ansatzweise verstand, bevor sie verständlicher fragte, ob sie wirklich wieder dort hinmussten. Mit zusammengezogenen Augenbrauen und besorgtem Gesichtsausdruck nickte der Sportler. „Wenn wir nichts unternehmen, kann es gut sein, dass es wieder so ausartet wie damals, wenn nicht noch schlimmer. Außerdem sind die Digimon unsere Freunde, wir müssen einfach helfen.“ Daisuke verstand, dass es für Hanami ziemlich gefährlich klingen musste, aber sie konnten sich wirklich nicht einfach aus der Angelegenheit raushalten.
Aufmunternd klopfte Daisuke seinem Gegenüber auf die Schulter, als sie etwas niedergeschlagen darüber war, dass sie so selten dazu kommt, mit Takeru zu sprechen. „Keine Sorge, das wird sich auch bald ändern“, summte er fröhlich. „Dafür mache ich eher selten was mit Hikari. Ich habe zwar schon ein paar Mal gefragt, aber sie hat dann immer gleich die anderen gefragt, ob sie mitkommen wollen. Bis jetzt habe ich mich nicht recht getraut, sie zu fragen, ob wir alleine was machen wollen. Die Antwort macht mir etwas Angst.“
Der 15-Jährige war erleichtert, dass er scheinbar doch verständliche Sachen von sich gab und musste Lächeln, dass sie so ambitioniert war, auch wenn der einzige Grund dafür Takeru zu sein schien. „Alles klar, habe auch nie daran gezweifelt, dass du clever bist“, kommentierte Daisuke verschmitzt. Dann spürte er, wie sich ein leichtes Kribbeln in ihm ausbreitete und warm wurde. Es tat echt gut und brachte ihn auf andere Gedanken, hier mit Hanami zu sitzen, normal zu reden und etwas Spaß zu haben. Auch Chibomon hob seine Laune wirklich an, der wieder ungeduldig quäkte: „Wo bleiben die Shakes? Müssen die hier so langsam sein?“
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Hanami Suzuki

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Fr Jun 22, 2018 3:20 pm

16. August
15:15 Uhr
Daisuke & Hanami


Tja, wäre Chibomon oder Veemon oder wie auch immer derjenige, der entscheiden würde, dann wäre Hanami wohl Teil dieser coolen Truppe. Aber so blieb ihr nichts weiter übrig, als ausgesprochen neidisch zu sein. Und natürlich nahm sie sich vor, im Internet allerlei Recherchen zu beginnen. Denn ein Nein war noch nie etwas gewesen, das sie einfach so akzeptiert hatte. Aber Daisuke das auf die Nase zu binden brachte natürlich auch nichts. Zumal der ja selber eher so klang, als würde er schwarz für sie sehen. Warum wollte Hanami lieber nicht wissen. Aber da er auch ganz angetan von Hikari war, hielt sie Daisuke eben auch nicht für den besten Ansprechpartner, was das Thema Auswahl anging. Aber sie würde auch so einen Weg finden. Jedenfalls hatte sich Hanami das nun fest vorgenommen.
Und das Daisukes Digimon sie ja anscheinend schon mochte, könnte das kleine Wesen ihr dabei vielleicht helfen. „Siehst du, ich hätte dann sogar schon ein Digimon“, grinste Hanami zufrieden. Dass Daisuke dann jedoch weiterhin den Spielverderber gab, gefiel Hanami nicht. Sie verzog den Mund zu einer Schnute. „Und ich dachte, du wärst locker darauf“, beschwerte sie sich.
Dann jedoch konzentrierte sie sich auf die nächste Information, die sie nicht recht Verstand. „Was ist denn Licht für eine Eigenschaft?“, wunderte sich das Mädchen und verzog spöttisch das Gesicht. Wahrscheinlich hatte man für Hikari einfach keine gute Eigenschaft gefunden, dachte sie hämisch.
„Also denkst du, ich hätte das Wappen der Neugierde?“, wandte sich Hanami wieder an das Digimon, das eifrig auf sie einredete. Irgendwie hatte sie auch lieber ein so cooles Wappen wie Daisuke. Aber wozu sich den Kopf darüber zerbrechen, wenn sie noch nicht mal Teil der Gruppe war. Noch nicht… „Wie kann man sich denn nicht für dich intereisseren?“, wunderte sich Hanami dann. Ein süßes, mysteriöses Wesen, von dem kaum einer etwas wusste. Natürlich interessierte sie sich dafür.
Triumphierend grinste sie Daisuke an, bevor sie dann jedoch wieder ernst wurde. „Siehst du, so macht man das. Wenn du so mit Hikari vorgehst, wäre das super“, sagte sie. Natürlich war sie nicht deswegen nett zu dem Digimon, sondern weil es süß war. Aber schaden konnte das Beispiel nicht.
Und es war viel besser als mit Daisuke über diese ominöse Pflicht zurückzukehren zu streiten. Denn sie verstand schon irgendwie, dass er hin musste. „Aber wer sagt euch, dass ausgerechnet ihr das müsst und nicht die Polizei oder das Militär?“, brachte sie dann doch noch hervor. Denn immerhin konnte man doch von Kindern nicht erwarten, eine ganze Welt zu retten, selbst dann nicht, wenn das Wunderkinder und einige Ältere dabei waren.
„Ich hoffe, dass es sich bald ändern wird. Aber… darf ich dann erwähnen, dass ich von den Digimon weiß, oder bekommst du dann Schwierigkeiten?“ Denn wenn sie zusammenarbeiten wollen, dann sollte sie Daisuke wohl besser keine Schwierigkeiten bereiten, das wäre einfach nicht förderlich.
Nachdenklich begutachtete Hanami ihre lackierten Nägel und sah dann fragend zu ihm auf. „Was hast du denn dann vorgeschlagen? Oder was würdest du vorschlagen? Wenn es zu sehr nach einem Date klingt, dann wird sie ablehnen. Zumindest gerade. Es muss etwas Harmloses sein, was Freunde untereinander machen“, fand sie und kratzte ein wenig überschüssigen Nagellack von ihrem Finger, der ihr vorhin doch nicht aufgefallen war. „Was mag Hikari eigentlich?“ Sie hatte überhaupt keine Ahnung davon, was das Mädchen gerne unternehmen würde. Aber um eine Verabredung zu planen wäre das natürlich hilfreich.
Grinsend reckte sie stolz das Kinn in die Höhe, als er zugab, dass sie clever war. Wie gut, dass er nun sie an seiner Seite hatte.
„Dahinten kommt die Bedienung schon“, beruhigte Hanami das Digimon und nahm es wieder auf den Schoß, damit es keinen Verdacht erregte. Erst, als die Kellner wieder verschwunden war, ließ sie e zurück auf den Tisch hopsen, damit es seinen Shake verzehren konnte.



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