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 Das Einkaufszentrum

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AutorNachricht
Miyako Inoue

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Mo Jun 25, 2018 6:27 pm

16. August
15:20 Uhr
Mimi & Meiko & Miyako

Seit Miyako mit den anderen im Labyrinth in der Digimonwelt war hatte sie die anderen nur kurz in der Schule sehen können. So hatte sie die meisten Informationen nur über Nachrichten erhalten und auf diesen Weg auch erfahren, dass weitere Digiritter gefunden wurden. Sowohl zu dem Treffen bei Tai als auch an den anderen Tagen konnte sie nicht zu den anderen dazu stoßen, weil sie im Laden ihrer Eltern aushelfen musste. Dies blieb immer häufiger an Miyako hängen, da die ältesten ihrer Geschwister mittlerweile zur Uni gingen oder woanders angefangen hatten zu arbeiten. Miyako machte sich unheimliche Vorwürfe das sie nicht anwesend war. Die anderen hatten gewiss auch andere Sachen gehabt die wichtig gewesen wären, auf die sie jedoch aufgrund der neuen Ereignisse verzichten mussten. Sie konnte aber genauso wenig einfach ihre Eltern im Stich lassen.
Gleichzeitig war Miyako jedoch auch froh über die Ablenkung die sich ihr durch die Arbeit bot. Sie und die anderen hatten zwar damals schon viel erlebt, jedoch lösten die neuen Geschehnisse wieder Angst in ihr aus. Schon damals war sie oft mit den Situationen überfordert gewesen und wenn sie erstmal in Panik verfiel passierte es sehr schnell das sie was Unüberlegtes tat. Besonders die Nachrichten vom Vortag über das was mit Biyomon passiert ist hatten ihr erneut zugesetzt. Sie wüsste nicht wie sie damit umgehen sollte, wenn Hawkmon etwas zustoßen sollte. Dafür wusste sie jedoch genau, dass sie sich so welche Zweifel jetzt nicht erlauben durfte. Du musst dich jetzt zusammenreißen, versuchte sich Miyako immer wieder in Gedanken zu sagen, Du darfst die anderen jetzt nicht im Stich lassen.
Heute hatte Miyako endlich frei und musste nicht im Laden aushelfen, doch auch genau Heute war natürlich kein Treffen der Digiritter geplant und ebenso kein Ausflug in die Digiwelt. Jeder Schritt musste nun gut überlegt sein und ein überstürztes handeln konnte fatale Folgen haben. Dazu mussten sich die anderen wahrscheinlich von den letzten Tagen erholen. Zu Hause hielt Miyako es jedoch nicht lange aus. Einfach rumsitzen und nichts tun zu können machte sie fast wahnsinnig. Daher war sie spontan ins Einkaufszentrum gegangen. Miyako war zwar einer der Mädchen die keine große Begeisterung fürs shoppen aufbringen konnten, jedoch kamen immer wieder diese Momente wo man einfach was Neues brauchte.
Als Begleitung durfte natürlich Poromon nicht fehlen. Den kleinen rosa Vogel hätte Miyako unmöglich zu Hause lassen können, nach dem dieser schon zu genüge darunter leiden musste, dass er seine Freunde nicht im Kampf unterstützen konnte wegen ihr. Immer wieder hatte sie jedoch zuvor ihrem Digimon Partner nochmal eingebläut, dass dieser nicht in der Öffentlichkeit reden dürfte. „Yolei! Schau mal, lass uns ein Eis essen.“ Rief ihr kleiner Partner, den sie auf dem Arm trug, auf einmal freudig aus. „Pssst, sei doch nicht so laut. Ich habe dir doch gesagt, dass du nicht reden darfst.“ Flüsterte sie schnell und schaute sich hektisch um ob jemand auf Poromon aufmerksam geworden ist.  Die Leute um sie herum schienen jedoch ganz mit ihren eigenen Sachen beschäftigt zu sein. Stattdessen sah Miyako jedoch in einer der Läden eine ihr bekannte Person. Direkt breitete sich Freude in der lilahaarigen aus und sie drückte Poromon fester an sich. Diesem wurde dadurch mitten in der Entschuldigung die Luft abgewürgt. Miyako lief direkt los in Richtung des Ladens. „Mimi!“ rief sie voller Freude. Die Brünette hatte zwar den Blick in Miyakos Richtung gewandt, jedoch offensichtlich noch nicht realisiert wer auf sie zukommt. Da hatte Miyako schon einen Arm um Mimi gelegt und drückte sie an sich. Poromon hatte Miyako in ihrem Übermut mal wieder ganz vergessen und quetschte ihren Partner dadurch zwischen ihnen ein. „Yolei du zerquetschst mich.“ Hörte man leise Poromon sagen. Miyako löste sich wieder von Mimi und schaute verlegen den rosa Vogel an. „Entschuldigung, Poromon“ sagte sie und kratze sich verlegen am Hinterkopf. Danach wendete sich Miyako wieder an Mimi und lächelte „Schön dich zu sehen. Was machst du hier?“. Erst dann merkte Miyako das Mimi nicht allein unterwegs ist. Bei ihr stand noch ein Mädchen mit langen dunklen Haaren und einer Brille. Leichte Panik ergriff Miyako als ihr bewusst wurde, dass sie soeben vor den Augen des anderen Mädchen mit Poromon gesprochen hatte. Sie ließ Poromon unauffällig hinter ihren Rücken verschwinden und versuchte so zu tun als wäre nichts Auffälliges passiert. „Oh, Entschuldigung. Ich sollte mich vielleicht vorstellen. Ich heiße Miyako Inoue, aber die meisten nennen mich Yolei.“
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Daisuke Motomiya

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Fr Jun 29, 2018 6:45 pm

16. August
15:15 Uhr
Daisuke & Hanami


Es war irgendwie zu erwarten, dass Daisukes Mitschülerin bei dem Thema „Teil der Digiritter werden“ nicht so leicht aufgab. Auf der einen Seite fand Daisuke es ja süß und toll, dass sie so sehr helfen wollte, auf der anderen Seite merkte man aber auch, dass ihr bisher noch nichts richtig ausgeschlagen wurde und immer alles möglich war für sie.
Davis seufzte, als sie dann auch noch begann, sich zu beschweren. „Ich mach mir einfach nur Gedanken. Normalerweise bin ich auch nicht so der große Spielverderber, aber im Moment bin ich einfach paranoid und vorsichtiger. An sich finde ich es auch sehr cool, wenn du mit in die Digiwelt könntest.“ Der Fußballer wollte sich gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn er Hanami mit Veemon in die Digiwelt schicken würde und sein Digimon-Partner seine Mitschülerin nicht richtig beschützen konnte gegen gefährliche Gegner, und dass nur, weil es nicht auf das entsprechende Level digitieren konnte. Zwar wären noch die anderen da und es hat gestern ja auch irgendwie geklappt mit Ryouta, dennoch war es dem 15-Jährigen einfach zu unsicher. Schließlich konnte auch den anderen Digimon trotz hohen Levels was passieren.

Es musste wirklich verwirrend sein, dass Hikaris Wappen Licht war, denn wenn man es genau nahm, war es tatsächlich keine Eigenschaft. Doch es ging ehe darum, was es bedeutete. „Ja, auf den ersten Blick ist es wirklich nicht so ganz deutlich, was das für eine Eigenschaft sein soll“, begann Daisuke ruhig und tat so, als hätte er den Spott in Hanamis Stimme nicht gehört. Jetzt einen Streit anzufangen war wohl sinnlos, auch wenn es ihn schon etwas gegen den Strich ging. Das ging schon fast etwas zu weit. Doch es ja war nichts neues, dass Hanami was gegen Kari hatte. „Doch das Wappen steht für Unschuld im Herzen, Nächstenliebe, Wärme und Liebe im Menschen.“
Dann verfolgte er, wie Chibomon und Hanami weiter eifrig über das Wappen der Neugierde sprachen. Der 15-Jährige wusste aus dem Stegreif zwar gerade nicht die ganzen Wappen der neuen Digiritter, doch er kann sich nicht daran erinnern, dass es vertreten war. Die Chancen standen also gut, dass es wirklich noch was wurde bei Hanami. Dennoch blieb die Frage offen, wie und ob sie da rankam. Und was sie für ein Digimon bekommen würde. Der Rot-Brünette wurde von der Stimme seines Partners aus den Gedanken gerissen. „Das kann ich mir in der Tat gut vorstellen“, quäkte das kleine blaue Wesen freudig. Wenigstens sorgte einer für gute Stimmung. Wenn schon nicht Daisuke, dann eben Chibomon. Aber das sollte dem Sportler recht sein, dann konnte die Schuld nicht auf ihn abgewälzt werden, wenn etwas nicht so passierte, wie es sich Hanami es sich vorstellte. Jedoch redete Chibomon kurz darauf mit etwas traurigerer Miene weiter: „Naja, die anderen Digiritter sind nicht mehr so arg fasziniert wie du es bist, weil sie ja selber Digimon haben und sonst wissen ja nicht so sonderlich viele von uns. Da gibt es mittlerweile nicht so viel Aufmerksamkeit und wird ausgefragt.“
Leicht ungläubig blickte Davis sein Gegenüber an, als sie sagte, dass er so auch bei Hikari vorgehen musste, nickte aber trotzdem verständnisvoll. Hanami musste wissen, wovon sie redete, da konnte er ihr sicher etwas vertrauen.
„Nun ja, ich denke, es ist auch die Digimon-Welt selbst irgendwie, die will, dass wir die Sachen klären. Ich denke auch die Polizei und das Militär würden zu rabiat vorgehen. Mal abgesehen davon wären die ganz schön überfordert, weil sie noch weniger Plan hätten, was los ist“, beantwortete der Fußballer daraufhin Hanamis Frage.
Nachdem er Hanami etwas aufmunterte, dass sie bestimmt mit Takeru bald mehr reden würde, lehnte er sich nach ihrer Frage nachdenklich zurück und überlegte zuerst kurz, bevor er sagte: „Ich denke, du kannst es schon erwähnen, aber halt nicht direkt mit der Tür ins Haus fallen. Eher mehr so andeuten, dass er vielleicht selbst drauf kommt, dass du Bescheid weist. Und wenn er fragt, woher, dann sag einfach, dass du eins und eins zusammengezählt hast, als du herausgefunden hast, dass ich eins habe. Ich denke, das dürfte keine Schwierigkeiten machen.“
Dann begann der 15-Jährige, aufzuführen, was er bereits alles für Treffen bei Hikari vorgeschlagen hatte. „Ich glaub, es ist mittlerweile schon zu viel, um alles aufzuzählen. Aber unter anderem Kinobesuche, Eis essen, normal irgendwo essen gehen, Zoobesuche, in die Spielhalle oder Tokyo Leisure Land. Sie fotografiert und anderem ziemlich gerne, mag Tiere und Landschaften.“ Hoffentlich würde das der Brünetten dabei weiterhelfen, einen guten Plan zu schmieden, was er noch vorschlagen könnte, aber daran zweifelte er nicht. Hanami schien auf alles eine Lösung oder zumindest eine Idee zu haben.
Doch nun waren erst einmal waren nun die Shakes dran, was nicht nur Chibomon zufrieden stellte, das natürlich sofort überglücklich dran zu schlürfen begann, nachdem es von Hanami wieder auf den Tisch gesetzt wurde und die Bedienung weg war. Die Shakes sahen wirklich super aus: in länglichen Gläsern, die was von einem amerikanischen Diner hatten, eine schöne grüne Farbe und oben drauf mit etwas Sahne und einer Kiwi-Scheibe. Dazu passenderweise grün-weiß gestreifte Strohalme. „Die sind auch wirklich klasse!“, stellte Daisuke fest, nachdem auch er einen Schluck zu sich genommen hatte. „Wieso ist mir dieses Café hier vorher noch nie aufgefallen?“
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Hanami Suzuki

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Do Jul 05, 2018 5:50 pm

16. August
15:15 Uhr
Daisuke & Hanami



Tadelnd schnalzte Hanami mit der Zunge und funkelte ihren Mitschüler böse an. „Denkst du, ich könnte so etwas nicht schaffen und du müsstest dir Sorgen machen?“, wollte sie wissen. Denn ihr gefiel der Gedanke so gar nicht, für ein kleines schwaches Mädchen gehalten zu werden. Aber auf der anderen Seite würde sie es natürlich begrüßen, wenn Takeru ihr strahlender Ritter wäre. Nur vor Daisuke wollte sie natürlich nicht schwach wirken. „Ich weiß, wir kennen uns nicht, aber was Hikari aushält, schaffe ich schon lange“, stellte sie daher arrogant klar. Sie wusste nicht viel über das andere Mädchen, aber besonders robust wirkte sie nun mal nicht und dass Hanami Biss hatte, war wohl bekannt.
Erneut verdrehte sie die Augen. Wenn sie Hikari nicht mit ihrer großen Liebe gesehen hätte, hätte sie vielleicht sogar zugestimmt, dass dieses Wappen ganz passend wäre. Denn vorher hätte sie auch nicht geglaubt, dass die Schülerin anderen etwas zu Leide tun könnte. Aber nun lag der Fall natürlich anders. Dass Hikari gar nicht wusste, dass sie auf Takeru stand, ließ Hanami dabei außer Acht. Nur war Daisuke natürlich absolut der falsche Ansprechpartner, um sich über Hikari aufzuregen. Das sah Hanami natürlich ein. Außerdem hätte sie ja absolut nichts davon, wenn er plötzlich ebenfalls anfangen würde, zu realisieren, dass das andere Mädchen nichts Besonders war. Denn er würde sie dann von Takeru weglocken?
Ihre Aufmerksamkeit wanderte wieder zu dem kleinen Digimon, das einfach weiterplapperte. In dieser Hinsicht schien es wirklich gut zu Daisuke zu passen, weswegen sie den Kopf hob und ihn fragend betrachtete. „Sind alle Digimon wie ihr?“, wollte sie wissen und versuchte sich vorzustellen, wie wohl Takerus Digimon so war. „Ihr beide seid euch nämlich ganz schön ähnlich“, fügte sie erklärend hinzu. Wobei sie eindeutig fand, dass es bei dem Digimon niedlicher war. „Langweilst du dich dann nicht furchtbar, wenn Daisuke in der Schule ist? Was machst du den ganzen Tag?“, erkundigte sie Hanami bei dem Digimon. Denn sie konnte sich Daisuke beim besten Willen nicht eingesperrt in einer Wohnung vorstellen.
Wobei die beiden gerade anscheinend ja sehr viel zu tun hatten und das Digimon vielleicht sogar froh war, wenn es sich ausruhen konnte. „Müsst ihr denn nicht auch rabiat sein?“, wunderte sich Hanami. Sie hatte die Angriffe in der Vergangenheit mitbekommen und natürlich auch die Schäden und darauffolgenden Aufräumarbeiten und sie wusste, dass diese bösen Monster nicht leicht zu besiegen waren. „Vielleich solltet ihr wirklich überlegen euch Unterstützung zu holen... aber wahrscheinlich würden die gar nicht auf euch hören...“, fiel ihr dann selber auf. In den Augen von Polozisten oder sogar Soldaten waren Daisuke und seine Freunde bestimmt nur Kinder… Kinder, die keine Ahnung hatten. Das hasste Hanami so sehr daran, jung zu sein. Sie fand nämlich, dass sie außerordentlich viel Ahnung von allem möglichen hatte.
Begeistert klatschte Hanami in die Hände und nickte. Jetzt musste sie nur noch einen Moment abwarten, in dem es sich anbot, Takeru wie beinläufig von der Digiwelt zu berichten. „Ich hoffe, es bietet sich bald die Gelegenheit“, seufzte sie. „Ich hatte schon überlegt, ihn zu bitten, mir bei den Hausaufgaben zu helfen. Aber er muss ja mitbekommen haben, dass meine Noten tadellos sind…“ Und noch mehr Ideen hatte die Brünette bisher nicht gehabt. Jedenfalls keine, wo die Möglichkeit eines üblen Korbs nicht bestand seit er Hikari hatte.
Au großen Augen betrachtete Hanami ihre Mitschüler. „Und sie wollte nichts davon alleine machen?“, wunderte sie sich. Gut, das zeigte im Grunde nur, dass sie wirklich bisher kein großes Interesse an Daisuke hatte. „Dann müsstest du es als Gruppenaktivität vorschlagen“, seufzte sie resignierend. Denn anscheinend bekam er Hikari so dazu, Zeit mit ihr zu verbringen. „Oder aber, es gibt etwas für eure Digimission, das nur ihr machen könnt, weil andere keine Zeit haben?“, fiel ihr dann ein. Aber natürlich hatte sie hier einfach keine Ahnung, was sich da anbieten könnte. Immerhin kannte sie sich mit dem Thema so gar nicht aus. „Aber erstmal gehst du heute zu ihr hin und siehst nach dem Rechten. Und vielleicht ergibt sich dann sogar was.“ Das wäre jedenfalls wünschenswert für sie beide. „Oder du verabredest dich mit Hikari und schlägst vor, sie könnte Takeru mitbringen. Du würdest ihr zeigen, dass du damit gar kein Problem hast. Natürlich nur nach außen hin. Und dann nimmst du einfach mich mit, damit ich mit Takeru Zeit verbringen kann“, sagte Hanami ganz uneigennützig und zwinkerte ihrer Begleitung verschwörerisch zu.
„Tja, weil du bestimmt immer nur nach All you can eat Restaurants suchst“, grinste Hanami. „Ich denke, hier setzte sich eher Mädchen hin…“ Sie sah sich vielsagend um. In einiger Entfernung waren bisher wirklich eher weibliche Gäste und ein paar hatten scheinbar ein Date. „Von selbst kommen Jungs doch eher nicht auf die Idee sich in ein Café zu setzen“, vermutete sie. „Aber jetzt geht ihr wohl öfter hier hin, oder?“, erkundigte sich Hanami eher bei Chibomon, das seinen Shake schon beinahe ausgetrunken hatte, weswegen sie ihm ihre Kiwi Scheibe anbot. Es war einfach so niedlich um nichts mit ihm zu teilen.




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Daisuke Motomiya

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   So Jul 08, 2018 12:33 pm

16. August
15:20 Uhr
Daisuke & Hanami


Entschuldigend und etwas schwitzend hob Daisuke seine Hände schützend vor sich. Der fiese Blick, den Hanami ihm zuwarf, und die darauffolgende Arroganz ließen es ihn eiskalt den Rücken runterlaufen. Er wollte seiner Mitschülerin nicht zu nahetreten und unterstellen, dass sie nicht auf sich selbst aufpassen konnte. „So war das nicht gemeint“, versucht der Schüler die Situation zu retten. „Ich glaube dir, dass du alles schaffst, wenn du es willst. Wie bereits gesagt, ich bin einfach gerade nur vorsichtige und möchte dich ungern unnötig in Gefahr bringen.“
Fieberhaft überlegte Daisuke, ob es nicht irgendwie ein Kompromiss gab, mit dem er Hanami zufriedenstellen konnte, doch ihm wollte keine richtige Lösung einfallen. „Ich rede mal mit den anderen, vielleicht ist es ja möglich, dass du beim nächsten Mal mitkommen kannst. Dann würdest du mal sehen, was da so abläuft und ob das wirklich so ist, wie du es dir vorstellst. Kann aber nichts versprechen, mach dir also nicht zu viele Hoffnungen“, sagte der Rotschopf dann und hoffte, dass das Thema damit vorerst erledigt war.
Der Fußballer lächelte und musste zeitgleich seufzen, als Hanami bei der Erklärung von Hikaris Wappen die Augen verdrehte. Er hatte ja schon oft mitgekriegt, wenn einige Mädchen in der Klasse voneinander total genervt waren und zum Teil schon allein beim Namen das Würgen anfingen, aber Hanamis Abneigung ging wirklich über all das hinaus. Natürlich konnte er es auf der einen Seite total verstehen, schließlich war der Grund dafür Takeru, aber wie sie auch kurz zuvor sagte, kannte sie Kari kaum. Deshalb verstand er nicht ganz, woher sie sich das Recht nahm, einige komische Behauptungen aufzustellen. Aber so war das leider mit den Vorurteilen und dem Neid.

„Naja, jedes Digimon hat seine eigene Persönlichkeit, das ist wie bei euch Menschen“, beantwortete Chibomon freundlich Hanamis Frage. „Und ja, im Normalfall ist es schon so, dass unser Verhalten beziehungsweise unsere Persönlichkeit zu unserem Partner passt. Zu deiner zweiten Frage: Es kann schon ganz schön öde sein, den ganzen Tag alleine zuhause rumzuhängen. Ab und zu kümmert sich auch Jun um mich, wenn sie zuhause ist. Meistens nimmt Davis mich aber mit in die Schule, besonders wenn er danach noch für daheim einkaufen gehen soll. Dann darf ich mir nämlich auch immer was Neues zum Knabbern aussuchen. Oder wenn wir uns mit den anderen Digirittern treffen.“
Davis nickte dann auf Hanamis nächste Frage, die wieder an den Rotschopf gestellt war. „Ja es stimmt, wir können nicht zimperlich sein bei unseren Gegnern. Auch deine Vermutung ist nicht falsch, dass womöglich nicht auf uns gehört wird, wenn wir Erwachsene um Hilfe bitte. Und das, obwohl wir mehr Ahnung von den Digimon haben.“

Daisuke zuckte kurz zusammen, als Hanami freudig in die Hände klatschte. Doch es war auch schön zu sehen, dass ihre Laune wieder deutlich besser wurde. Es beruhigte Daisuke auch, dass auch Hanami Schwierigkeiten zu haben schien, wie sie es anstellen sollte, dass Takeru etwas mit ihr alleine unternahm, ohne dass es verdächtig rüberkam. Auch die Verwunderung der Brünetten darüber, dass Kari soweit nichts alleine unternehmen wollte, zeigte Daisuke, dass er sich das nicht nur einbildete. „Es bleibt wohl echt nichts anderes übrig, alles als Gruppenaktivität vorzuschlagen. Und Digimission gestaltet sich auch eher schwieriger. Ich denke gerade da möchte sie, dass noch andere mitkommen, was ich absolut verstehen kann. Zumal auch generell schon darauf geachtet wird, dass mehr als nur zwei Leute von uns Zeit haben, wenn es etwas Wichtiges zu tun gibt.“
Es blieb dem Rotschopf scheinbar wirklich nichts anderes übrig, als sich damit abzufinden, so gut wie keine einzige Minute mit Hikari alleine zu verbringen. Auf der einen Seite konnte er es ihr ja nicht verübeln, schließlich war er mit den anderen ja auch befreundet, aber mit der Zeit war das doch einfach nur deprimierend. Aber auf jeden Fall war es nochmal ein Versuch wert, bei Kari nach dem rechten zu fragen, vielleicht ergab sich dieses Mal ja wirklich noch was mit ihr alleine. Hanamis anderer Vorschlag war aber auch nicht schlecht, so hatte die brünette Schönheit auch etwas davon. „So ein Doppeldate klingt doch auch gar nicht übel. Ein Versuch ist es wert, ich werde es mal ansprechen“, nickte der Fußballer daher zustimmend.

Der 15-Jährige grinste schuldig. Seine Mitschülerin hatte ihn auf frischer Tat ertappt, er ging tatsächlich meistens in All-you-can-eat-Restaurants, eben aus der einfachen Tatsache, dass Chibomon und er immer riesigen Kohldampf hatten. „Die Sachen beim All-you-can-eat sind aber auch echt verlockend, da kann ich einfach nicht anders“, brachte Davis hervor. Doch Hanami behielt auch recht mit der Tatsache, dass dieses Café hier mehr weibliche Gäste anzog. „Nun ja, aber es ist jetzt ein männlicher und ein sogar digitaler Stammkunde mehr, davon kannst du wirklich ausgehen!“, verkündete Chibomon fröhlich und nahm die Kiwischeibe dankbar entgegen, die mit einem Happs verschlungen war. „Ich kann es kaum erwarten, die anderen Sachen auf der Karte zu probieren!“
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Mimi Tachikawa

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Di Jul 10, 2018 7:14 pm

16. August
15:20 Uhr
Mimi & Meiko & Miyako


Wenn Mimi sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann gab es auch nichts, was sie von ihrem Plan abhalten konnte. Vor ihrem inneren Auge sah die Brünette ihre neue Freundin schon vor sich, wie sie in einem hübschen Sommerkleid und einem passenden Hut dazu mit dem Fußballer Hand in Hand den Strand entlang lief und sie gemeinsam dem Sonnenuntergang entgegenfiebern. Und genau für dieses Ziel würde sie nun mit der Schwarzhaarigen etwas Passendes suchen, komme was wolle.
Genau deswegen halfen auch all die Bitten und das Flehen seitens Meiko nicht. Und außerdem, wie hatte Mimi das bitte übersehen sollen? Die ganze Zeit hatte sie die Neuen im Blick gehabt, wenn sie sich in der gesamten Gruppe getroffen hatten. Jeder hatte dabei jeden genau unter die Lupe genommen, jeder, bis auf sie. Mit ihren Kulleraugen hatte Meiko verträumt hinter ihrer Brille immer wieder zu Taichi gesehen. Auch wenn die Brünette kein Ass in Mathe war, eins und eins konnte sie dennoch zusammen zählen. Genau deswegen hatte es auch nur eine logische Schlussfolgerung gegeben: Meiko findet Taichi toll.
„Meiko jeder in unserer Gruppe hat ein besonderes Merkmal. Koushiro kann gut mit Technik umgehen, Sora kann alles und jeden trösten und weiß immer was die Menschen brauchen, Taichi ist ein super Anführer“, kurz stockte die Digiritterin kurz: „Wobei er manchmal echt komische Entscheidungen trifft, naja, darauf will ich nicht hinaus. Was ich sagen wollte ist, dass ich eben der Teil für die collsten Partys bin und meilenweit riechen kann, wenn jemand auf jemanden steht. Noch dazu haben deine Blicke echt Bände gesprochen“, neckisch zog Mimi ihre Augenbrauen hoch und grinste.
Bevor Meiko allerdings die Möglichkeit hatte zu flüchten, waren sie auch schon in dem ersten Laden. Überall hingen rote Schilder mit dem magischen Wort Sale dran. In Mimis Augen war das sowohl Fluch, als auch Segen. Natürlich konnte sie sich so mehrere Teile kaufen, allerdings ging ihr Taschengeld dabei auch umso schneller drauf. Der typische Satz 'Man gönnt sich ja sonst nichts' schwebt dabei immer wieder vor ihrem inneren Auge und verleitet sie jedes Mal aufs Neue. Kein Wunder also, dass ihr Kleiderschrank aus allen Nähten platzt und sie eigentlich keine neuen Klamotten mehr braucht. Als sie noch im Wachstum war, hatte sie wenigstens noch eine Ausrede gehabt, jetzt jedoch hatte sich ihre Kleidergröße zum letzten Jahr nicht geändert und somit passten ihr die Sachen des letzten Jahres noch perfekt.
Heute allerdings ging es nicht um sie, und auch wenn sie gerne würde, sie musste an ihre Mission denken. Ein Blick neben sich verriet Mimi allerdings, dass ihre Freundin sich bis jetzt scheinbar eher unwohl fühlte. Genau dazu passte auch ihre kommende Aussage, die ihr symbolisierte, dass Meiko einfach Angst hatte. Ob sie jemals schon shoppen war und wusste was sie mochte? Seltsam, denn Mimi hatte sie bis jetzt nicht sehr oft zu Gesicht bekommen. Ehrlich gesagt wusste sie noch gar nicht, was die Brillenträgerin gerne trug und was nicht. Heute war nun der Tag, an dem sie alles heraus finden würde.
„Mach dich nicht verrückt, okay? Wir schauen uns in aller Ruhe die Reihen an und schauen was wir für Sachen finden. Du sagst mir ungefähr was du möchtest und was für eine Größe du brauchst und ich schaue mich mal mit um. Ehrlich gesagt finde ich auch, dass du eine wundervolle Figur und Ausstrahlung für ein hübsches Kleid hast. Mit Sicherheit bringt dich das noch mehr zum Strahlen“, ein Lächeln schlich sich auf die Lippen der Brünette. Es war aufrichtig und sollte der Schwarzhaarigen etwas die Bedenken nehmen, denn auch wenn Mimi wirklich ein einnehmendes Wesen war, so wollte sie doch nur das Beste für ihre Freundinnen. Auch wenn sie manchmal über das Ziel hinaus schoss, und das wusste sie, es war niemals mit voller Absicht.
Zögerlich ging sie somit zu dem ersten Ständer voller Kleider und schaute sich einige Stücke an, als sie sich nach Meiko umsah um sie wegen eines himmelblauen Kleides zu fragen, als sie in eine stürmische Umarmung gezogen wurde. Kurz hatte die Brünette total den Faden verloren, als sie zwischen sich etwas Weiches spürte und lilafarbende Haare sie umschlossen. Sofort zauberte dies ein Lächeln auf ihre Lippen, als sie ihre Freundin an sich drückte.
Sofort meldete sich das kleine Digimon zwischen ihnen und mit einem Lachen löste Mimi sich von ihrer Freundin Miyako. Auch als diese sich entschuldigte, konnte die Brünette nicht aufhören zu lachen. Erst, als Miyako Meiko erblickte, konnte man die Spannung in der Luft greifen. Kurz wusste die Digiritterin nicht, was los war, bis ihr in den Sinn kam, dass die Beiden sich noch gar nicht kannten.
Sofort schüttelte Mimi mit den Händen und versuchte die Situtation zu lösen: „Keine Sorge Yolei, das ist Meiko. Sie ist eine von uns. Du brauchst dir wegen Poromon also keine Sorgen machen. Wir haben unsere Digipartner nur nicht mitgenommen, weil wir einfach mal einen Tag für uns gebraucht haben“.
Irgendwie hatte die Brünette das Ganze schon fast vergessen. Es war so viel Trubel in den letzten Tagen gewesen, dass sie kaum bemerkt hatte wie ein wichtiges Mitglied wie Miyako gefehlt hatte. Schuld daran war wohl der Laden ihrer Eltern gewesen. Zumindest erinnerte sich die Schülerin wage daran etwas in der Richtung gelesen zu haben. Aber egal jetzt, denn Yolei stand vor ihr und das war das Wichtigste. Sie würde also nicht nur Meiko bei ihren neuen Kleidern helfen, sondern auch noch Miyako in Sachen Digiwelt updaten. Besser könnte der Tag doch nicht werden.
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Meiko Mochizuki

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Di Jul 17, 2018 2:48 pm

16. August
15:20 Uhr
Mimi & Meiko & Miyako



Zweifelnd sah Meiko ihre neugewonnene Freundin an. Sie wusste ja nicht, in wie fern es in der Digiwelt hilfreich war, dass Mimi einen guten Riecher dafür hatte, in wen jemand anders verliebt war. Aber natürlich würde Meiko so etwas nie aussprechen. Es kam ihr unhöflich vor und außerdem hatte sie selber ja nicht mal ein einziges Talent und Mimi schien so viele zu haben. Sie war einfach cool und so selbstbewusst. Meiko hatte sich noch nicht ganz an die direkte Art der anderen gewöhnt, auch wenn sie seit ihrem ersten Treffen davon beeindruckt war. Gerade hatte sie jedoch ganz andere Probleme und riss die Augen entsetzt auf. „So offensichtlich?“, wollte sie entsetzt wissen und lief so rot an wie die Sale Schilder. „Bitte sag mir, dass es keiner außer dir gemerkt hat…“, wisperte sie mit klopfenden Herzen. Denn das wäre wirklich zu peinlich! So könnte sich Meiko doch nie wieder in dieser Gruppe blicken lassen! Nie wieder! „Hat… hat Taichi denn etwas bemerkt?“ Das wäre im Grunde sogar das Schlimmste. Dann müsste sie ihre Eltern anflehen direkt wieder umzuziehen.
Wobei Mimi nicht den Eindruckt machte, als würde sie sie nun so einfach weglassen. Sie schien sich wirklich in den Kopf gesetzt haben, ihr zu helfen. Meiko musste ihr einfach sagen, dass sie ein hoffnungsloser Fall war. Das konnte doch selbst Mimi nicht schaffen, oder?
„Ich… ich weiß nicht. Schön ist das alles… aber…“ Meiko sah vielsagend an sich hinunter. „Aber doch nicht für mich.“ Sie würde nie so auffällige Sachen tragen. Und Himmel war das kurz! „Ich mag Blusen und lange Röcke… und das hier ist so… kurz.“ Man konnte sogar die Knie sehen und das war eindeutig viel zu kurz! Dass Mimi ihre Figur jedoch lobte, ließ Meiko direkt wieder erröten. „Dandan“, nuschelte die Schüler verlegen und mit gesenktem Kopf. So etwas hatte sie wirklich noch nie gehört.
Zweifelnd sah sie zu Mimi hinüber, die bereits die Kleiderauswahl unter die Lupe nahm. „Hat Taichi denn…“, begann sie zögernd und senkte den Blick. Ihre Stimme wurde noch leiser. „Mag er denn so etwas?“ Denn als sie noch angenommen hatte, dass er mit Sora zusammen war, wäre sie nicht auf die Idee gekommen, dass er solche Kleidung an Mädchen bevorzugte. „Mit welchen Mädchen geht er denn aus?“ Denn wenn sie eher so waren wie Mimi, dann hatte Meiko keine Chance. Wobei sie die ja ohnehin sehr gering einschätzte.
Doch noch bevor Mimi ihr antworten konnte, wurde sie von etwas angefallen, das laut und fröhlich durch den Laden gestürmt war und Meiko leicht erschreckt hatte. Natürlich war ihr sofort klar, dass es sich um eine von Mimis Freundinnen handeln musste. Mimi hatte bestimmt sehr viele davon. Aber als sie dann eine weitere leise Stimme hörte und das Wesen im Arm der Anderen bemerkte, dämmerte es Meiko. Zum Glück war Mimi da um die Situation aufzuklären, denn es wirkte so, als würde sich ihre Freundin Sorgen machen.
„Hallo, ich mich Mochizuki Meiko“, stellte sich Meiko höflich vor und verneigte sich leicht vor dem jüngeren Mädchen, das sich als Yolei vorstellte. „Ich bin erst vor Kurzem nach Tokyo gezogen und habe Mimi und die anderen erst diese Woche kennengelernt“, erklärte Meiko sowohl Yolei als auch ihrem Digimon. „Ich… ich gehe in die gleiche Klasse wie Sora und Taichi…“ Hoffentlich wurde sie nicht gleich wieder rot bei dem Gedanken an ihren Mitschüler…
„Wenn ich Meicoomon erzählen, dass wir noch ein Digimon getroffen haben, wird es traurig sein, weil ich es nicht mitgenommen habe“, fuhr die Brillenträgerin vor und musterte derweil die neue Digiritterin. Sie wirkte etwas jünger als Mimi, aber schien mit ihr bestens vertraut. Wieso war sie dann nicht bei den vergangenen Treffen gewesen?
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Hanami Suzuki

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Di Jul 17, 2018 3:13 pm

16. August
15:20 Uhr
Daisuke & Hanami

Besänftigt schenkte Hanami ihrem Gegenüber ein Lächeln. „Das stimmt, ich kann alles schaffen, was ich will. Deswegen werden wir mit unserem Plan auch Erfolg haben“, sagte sie absolut optimistisch. Sie glaubte jedenfalls fest daran und er hoffentlich auch. Denn natürlich benötigte sie den Mitschüler maßgeblich bei der Umsetzung des Plans. Aber wenn er nebenbei bewirken konnte, dass sie Takeru durch ein gemeinsames Abendteuer in der Digiwelt näherkommen könnte, wäre das natürlich fantastisch. „Wunderbar! Ich habe bestimmt auch genau das richtige Outfit für so etwas!“ Sie hatte mal ein Outfit gekauft, das sie an eine Safari erinnerte. Wer wusste schon, wohin es in Urlaub ging und Hanami wollte immer passend gekleidet sein. Dieses Outfit war bestimmt genau das Richtige für einen Ausflug in die Digiwelt.
„Na dann muss Takerus Digimon ja ein wirkliches Tolles sein. Bestimmt ist es ganz charmant und zuvorkommend“, schwärmte Hanami und dachte dabei an die perfekte Art ihres Schwarms. Wenn die Digimon zu ihren Partnern passten, war es bestimmt genauso. „Sieht es denn auch so niedlich aus wie du?“, erkundigte sich Hanami dann weiter bei Chibomon. Sie war natürlich auch etwas neugierig wie das kleine, süße Digimon im Kampf aussah. Denn dann wurden sie ja schließlich größer.
„Du bist manchmal in der Schule?!“, rief Hanami verzückt aus und runzelte dann die Stirn. „Wieso habe ich dich denn dann noch nie gesehen?“ Vermutlich, weil Daisuke sein Digimon versteckte, was sie gut verstehen konnte. „Das nächste Mal, musst du Hallo sagen“, forderte sie von dem blauen Digimon und tippte es leicht mit dem Zeigefinger an. „Du könntest beim Tanzen zu schauen“, freute sich Hanami.
„Meine Güte, ist das Mädchen kompliziert“, seufzte Hanami. Wobei Hikari eigentlich gar nicht so kompliziert war. Eigentlich wollte sie Daisuke wohl nur keine Hoffnungen machen. Aber bald schon würde sich das ändern, weil sie dann nämlich unbedingt mit Daisuke ausgehen wollen würde. Immerhin war er auch keine schlechte Partie. Hikari könnte es deutlich schlechter treffen, fand Hanami.
„Also gut, jetzt wo wir beide dafür sind, planen wir dieses großartige Date! Es sollte nichts sein, wo wir nicht mit ihnen reden können. Kino scheidet als aus. Und wir sollten etwas wählen, wo wir die beiden beeindrucken können…“ Nur worin waren Daisuke und sie beide gut? „Spielehalle?“, mutmaßte Hanami dann, weil es dort wenigstens Tanzautomaten gab.
Grinsend freute sich Hanami, weil sie Daisuke richtig durchschaut hatte. „Und du magst bestimmt auch die Restaurants, bei denen das Essen auf Bändern vorbei fährt“, überlegte sie. „Nudelsuppen gefallen mir ja auch. Aber trotzdem gehe ich mindestens drei Mal die Woche in Cafés wie dieses hier… ich kann einfach nicht anders“, gab sie zu und zog wie beiläufig die Karte hinüber um Chibomon etwas darauf zu zeigen. „Magst du Mochis? Wir könnten uns welche teilen.“ Und dann würde sie danach dringend ein umfassendes Workout machen müssen. „Ihr müsst ja schließlich mehr probieren, wenn ihr hier Stammkunden sein wollt“, erklärte sie Daisuke mit einem Zwinkern.


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Daisuke Motomiya

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Do Jul 19, 2018 12:11 pm

16. August
15:20 Uhr
Daisuke & Hanami


Erleichtert atmete Daisuke auf und musste dann überzeugt grinsen. Bei so viel Optimus konnte es nur möglich sein, dass sie ihre Ziele erreichte und nicht aufgab, wie lange es auch dauern mochte. Vor allem färbte es auch ab, Daisuke war so zuversichtlich wie schon lange nicht mehr und glaubte wirklich daran, dass Hanamis Plan aufgehen konnte.
Daisuke hob beeindruckt die Augenbrauen, als Hanami davon schwärmte, dass sie mit Sicherheit schon ein Outfit für die Digiwelt hatte. „Immer bestens vorbereitet für jede Situation, was?“, reagiert Daisuke darauf etwas belustigt und fragt dann etwas ernster: „Wie sieht es denn aus, was du anziehen wollen würdest? Ich warne dich aber vor, es kann sein, dass sich dein Outfit noch mal ändert bei Eintritt in die Digiwelt. Ich zm Beispiel kann vorher anziehen was ich will, in der Digiwelt immer gelbe Handschuhe, eine dunkelgrüne Dreiviertelshorts, orange-weiße Schuhe, ein weißes Hemd mit einer blau-gelb-roten Jacke an. Das Einzige, was mir aus der Menschenwelt eigentlich bleibt, ist meine Fliegerbrille...“ Hoffentlich schockierte das die Brünette nicht zu sehr. Allerdings war sich der Rotschopf ziemlich sicher, dass seine Mitschülerin auch dann klasse aussah, wenn sie mal nicht über ihr Outfit entscheiden konnte.
Der 15-Jährige musste der Brünetten zustimmen, Patamon war wirklich kein schlechtes Digimon, es war sehr lieb, hilfsbereit und fröhlich. Er hatte auch keine Zweifel daran, dass Hanami es ebenfalls niedlich fand, womöglich sogar niedlicher als Chibomon, da Patamon schließlich Takerus Partner war. Auch Chibomon war davon überzeugt, dass das Mädchen von dem orangenen Serum-Digimon fasziniert sein wird wie von dem Baby-Digimon. „Dir wird Patamon bestimmt auch sehr gefallen!", sagte es vielsagend. Dann lächelte es verschmitzt, als Hanami ihr Entzückung darüber kundtat, dass Chibomon hin und wieder im selben Klassenzimmer wie Daisuke, sie und die anderen Mitschüler war. „Ich mache es mir immer schön bequem in Daisukes Schultasche und verfolge heimlich den Unterricht. Das nächste Mal sage ich auf jeden Fall Hallo!“ Dann wendete sich das kleine Wesen aufgeregt an den Rotschopf: „Die Idee, beim Tanzen zuzuschauen ist super! Bitte lass uns so bald wie möglich vorbeischauen. Ich will sehen, wie toll Hanami tanzen kann!“
Daisuke wollte zuerst etwas Blödes vor sich hinbrummen, konnte sein vorlautes Mundwerk aber noch in letzter Sekunde zurückhalten. Er konnte von dem Tanz- und Cheerleadereinlagen nicht so viel abgewinnen, doch er wollte Hanami nicht jetzt auch nicht verärgern und Chibomon enttäuschen. „Sehr gerne. Bin auch schon gespannt, was du draufhast. Habe ja bisher noch nicht richtig auf dich geachtet“, sagte er und hob die Mundwinkel etwas an.
Davis nickte Hanami dankend, als sie feststellte, dass es wirklich nicht so einfach war, Kari alleine zu erwischen. Als der Rotschopf dann den Vorschlag seiner Mitschülerin hörte, ist er sofort Feuer und Flamme. Endlich würde es sich etwas auszahlen, dass er hin und wieder auch mal in der Spielhalle abhing. „Da bin ich dabei! Und der Spaß wird auch vorprogrammiert sein“, stimmt er freudig und mit glänzenden Augen. Er konnte den Tag jetzt schon kaum erwarten, Kari noch eine andere Seite von ihm zu zeigen und was er außer Fußball noch so draufhatte. Soweit hatte Kari ihn bei den Spielhalle-Besuchen noch nicht wirklich viel Beachtung schenken können, da sie immer in einer größeren Gruppe da waren, aber zu viert an Mehrspieler-Automaten dürfte das kein Problem sein. „Und wenn wir Glück haben, siehst du dann auch die beiden Digimon von Kari und Takeru“, fügt Chibomon hinzu. „Ich werde auf jeden Fall mitkommen, ich liebe es in der Spielhalle. Da blinkt immer alles so schön und sieht lustig aus.“ Dann warf das kleiner blaue Wesen seinem Partner einen Todesblick zu, der Davis klar machen sollte, dass es besser war, das Digimon mitnahm, sonst würde es nämlich sehr großen Stress geben. Chibomon mitzunehmen war für Daisuke nun wirklich das geringste Problem, das dürfte absolut kein Thema sein. Zumal es keine schlechte Idee wäre, da Hanami sein Digimon ja nun schon kannte und es eine gute Möglichkeit wäre, die anderen beiden einzuweihen, dass die Mitschülerin Bescheid wusste.
„Ja, Essen auf Band ist auch wirklich nicht schlecht. Da kommt ja ständig Nachschub vorbei“, gestand der Schüler wieder. „Aber ich kann es echt absolut nachvollziehen, dass du auch gerne in so Cafés gehst.“ Die Frage, ob Chibomon Mochis mochte, hätte Hanami sich sparen und einfach welche bestellen können. Das blaue Digimon sah Hanami ganz verliebt an und fing schon an, leicht zu sabbern. „Von Mochis kann ich nicht genug kriegen! Am liebsten hab ich die mit Schokolade, aber wenn du noch welche empfehlen kannst, probiere ich sie natürlich!“
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Miyako Inoue

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Mo Jul 23, 2018 11:53 am

16. August
15:20 Uhr
Mimi & Meiko & Miyako

Als Miyako von Mimi hörte, dass es sich bei dem dunkelhaarigen Mädchen offensichtlich um einen der neuen Digiritter handelte, fühlte sie sich direkt unheimlich erleichtert und die Freude die sie zuvor schon verspürt hatte als sie Mimi entdeckt hatte kam zurück. Miyako freute sich wirklich sehr, dass sie Mimi unerwarteterweise getroffen hatte. Denn seit ihrer ersten Begegnung war Mimi ein Vorbild für Miyako. Sie war in kürzester Zeit total vernarrt gewesen und bewunderte Mimi vor allem für ihr Selbstbewusstsein, ihre Stärke und natürlich, was nicht zu vergessen war, für ihre einfach coole Art. Gerne stellte sich daher Miyako auch vor wie es wäre Mimi als Schwester zu haben. Sie hatte zwar bereits zwei ältere Schwestern, aber diese konnten absolut nicht mit Mimi mithalten. So war es für Miyako immer wieder schön, wenn sie auf Mimi traf.
Dazu freute sich Miyako jetzt auch noch zusätzlich, dass sie nun die Chance hatte eine der neuen Digiritter kennen zu lernen von denen sie bisher ja nur gehört hatte. Es war einfach schön, dass nun noch weitere Digiritter und Digimons zu ihrer Gruppe gehörten und in diesen schwierigen Zeiten konnte jede weitere Unterstützung nur gut sein. „Puh, da bin ich aber echt erleichtert.“ Sagte Miyako und holte Poromon wieder hinter ihrem Rücken hervor, denn nun brauchte sie sich keine Sorgen mehr darum machen eine Erklärung zu finden was Poromon ist und warum sie mit ihm reden konnte. Der kleine rosa Vogel schien genauso darüber erleichtert zu sein und war dazu auch noch froh, dass sie nun Leute getroffen hatte vor denen es nicht so tun musste, als wäre es ein Stofftier.
Als Meiko sich vorstellte musste Miyako lächeln. Es war einfach zu niedlich zu sehen, wie höfflich und dennoch schüchtern und verunsichert diese rüberkam. Dabei war Meiko offensichtlich älter als sie selber. „Schön dich kennenzulernen“ sagte Miyako mit einem breiten Grinsen „Poromon und ich haben uns sehr gefreut, als wir davon gehört haben, dass es nun weitere Digiritter gibt. Daher waren wir auch sehr enttäuscht, dass wir die letzten Tage nicht anwesend sein konnten. Umso mehr freue ich mich aber jetzt, dass sich diese Chance ergeben hat und ich auf euch getroffen bin.“
Miyako musterte Meiko und kam nicht drum herum sich zu fragen wie wohl ihr Digipartner aussah. Schade, dass die beiden ihre Digipartner nicht dabeihaben, dass wäre bestimmt auch für Poromon toll gewesen, dachte Miyako. Doch das selbe dachte scheinbar auch Meiko. Diese wurde Miyako gleich noch Sympathischer „Ist doch kein Problem, sie werden bestimmt bald die Möglichkeit haben sich kennenzulernen.“ Sagte Miyako mit einem Lächeln an Meiko gewandt. „Ich freue mich schon darauf Meicoomon kennenzulernen.“ Fügte Poromon noch leise hinzu um nicht weiter aufzufallen. Doch man konnte dem kleinen Vogel wirklich ansehen, wie sehr es sich freute und auch Miyako konnte ihr Glück immer noch nicht fassen, dass sie die beiden getroffen hat. Besonders jetzt merkte die lilahaarige nochmal wie schwer es für sie in den letzten Tagen war ihre Freunde nicht unterstützen zu können und auch ansonsten kaum etwas mitzubekommen. In diesem Moment konnte sie zwar auch keine Unterstützung sein, aber es tat ihr sehr gut jemand von den anderen wieder zu treffen. Es gab Miyako das Gefühl wieder dazu zugehören, was durch den Abstand in den letzten Tagen nicht wirklich der Fall war. „Wäre es für euch in Ordnung, wenn ich mich euch anschließe?“ fragte sie nun mit einem Lächeln auf dem Gesicht an die beiden gerichtet „Ich habe glaube ich echt viel die letzten Tage verpasst und müsste unbedingt mal auf den neusten Stand gebracht werden.“
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Mimi Tachikawa

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Do Jul 26, 2018 10:03 pm

16. August
15:30 Uhr
Mimi & Meiko & Miyako


Ihre sehr betroffene Art und die Weise wie sie rot wurde, machten Meiko irgendwie besonders. Mimi mochte authentische Mädchen und diese Schwarzhaarige war der Inbegriff davon. Wie sie sich verzweifelt danach sehnte, dass niemand anderes von ihren Gefühlen wusste war schon irgendwie wirklich goldig, wenn sie ehrlich war. Daher wollte sie ihre neue Freundin nicht unnötig damit belasten, weshalb sie dies abtat: „Mach dir keine Sorgen. Bis auf meine Wenigkeit hat es niemand wirklich bemerkt, vor allem nicht Taichi. Er würde ja nicht einmal einen Krieg mitbekommen, wenn um ihn herum Bomben von Himmel regnen würden. Sein Blick ist immer nur starr auf eine Sache gerichtet, weshalb ihm der Überblick über alles andere fehlt. Daran muss man sich erst mal gewöhnen“. Um die angespannte Situation etwas zu lösen, zwinkerte Mimi ihr kurz zu und konzentrierte sich im Anschluss wieder auf die Kleidersuche.
Und wieder dieses unschuldige bei einem Kleid, das sonst alle Mädchen tragen würden. Zumindest die, die sie aus den letzten Jahren kannte. Oder war es einfach der Tatsache zu verschulden, dass sie eher an die Leute aus den USA dachte? Immerhin waren diese eh offener was kürzere Sachen betraf. Eindeutig hatte ihr ihr Leben in den USA einiges an Selbstbewusstsein geschenkt, was Mimi längst nicht mehr missen wollen würde.
Mit einem beiläufigen Schulterzucken versuchte sie die Situation abzutun: „Dann probiere ich das Kleid einfach an und wir suchen etwas längeres für dich, wenn du dich damit wohler fühlst. Immerhin musst du ja mögen, was du trägst. Erst dann kannst du das ausstrahlen, was du wirklich bist und zwar eine schöne junge Frau“. Vielleicht würde es die Brillenträgerin etwas überfordern wie Mimi mit ihr sprach, aber wie sollte sie denn sonst ihr Selbstbewusstsein ebenso erweitern? Es schien als würde Meiko sich ganz anders wahr nehmen, als sie und genau das war irgendwie einfach schade.
Sie hatte Meikos zarte Stimme und ihre neugierigen Fragen noch gehört, bevor sie von Miyako quasi überfallen worden war. Dieser Wirbelwind war bekannt für solche Aktionen und irgendwie wäre es einfach falsch gewesen, hätte diese sie anders angesprochen. Außerdem wusste die Brünette nur zu gut, wie gerne Miyako sie doch hatte. Es war einfach ihre Art, die es förmlich heraus schrie, dass sie ein Vorbild oder etwas ähnliches war. Irgendwie störte Mimi das keineswegs, im Gegenteil. Sie fühlte sich geehrt und zudem mochte sie die Violetthaarige total gerne. Nach kurzer Zeit hatte sie diese mit ihrer erfrischenden Art total ins Herz geschlossen. Das sie dazu ebenfalls nicht auf den Mund gefallen war, musste natürlich dazu beitragen, aber im Grunde war es auch Miyakos herzliche Art, die sie einfach so sehr mochte. Es erinnerte sie ein wenig an ihre beste Freundin Sora.
Scheinbar kam nun auch Meiko in den Geschmack dieser Vorzüge. Es war ein Leichtes für Miyako sie irgendwie in eine Art Gespräch zu verwickeln, ohne das Mimi da etwas machen musste. Entspannt schaute sie den Beiden zu, wie diese sich vorstellten und angeregt sprachen. Währenddessen konnte die Digiritterin ungestört das Kleid weg hängen und sich zu den Beiden schleichen, während sie sich in ihre Arme verhakte und sie vorsichtig mit sich zog.
„Ich finde es ausgesprochen schön zu sehen, wie toll ihr euch unterhalten könnt. Meiner Meinung nach ist solch ein Geschäft, in denen lauter Schnäppchen hängen, kein guter Ort für mich, um über solche ernsten Themen zu reden, wie die letzten Tage. Was haltet ihr von einem schönen leckeren Eis? Ich lade euch ein und dann bringen wir dich auf den neusten Stand Yolei“, ein Lächeln auf den Lippen der Brünette versuchte die ernste Situation zu entspannen.
Allein schon bei dem Gedanken an die letzten Tage, bildete sich ein leichter Knoten in ihrem Magen. Es war nicht einfach daran zu denken und ehrlich gesagt hatte sie auch noch keinen blassen Schimmer, wie sie es möglichst schonend verpacken sollte, sodass ihre Freundin keinen Schreck bekam. Sie alle hatten immerhin viel erlebt in den vergangenen Tagen und nicht wenige hatten sich dabei in äußerste Gefahr gebracht. Ein Gedanke ging zu IceDevinmon, dass sie und Takeru angegriffen hatte. Ein leichter Schauer machte sich sofort über ihrem Rücken breit.
Sobald sie aus dem Laden waren, ließ Mimi ihre Arme sinken und ergriff Meikos Hand. Auch wenn sie wusste, dass diese es niemals wagen würde, hatte sie dennoch den Hintergedanken sie würde irgendwie einfach verschwinden. Es war alles so viel und neu und irgendwie hatte Mimi einfach Angst die Schwarzhaarige würde unter allem mit am meisten leiden und Angst haben. Sicherlich hatte sie auch welche, aber irgendwie wollte die Brünette ihr diese ein wenig nehmen. Wie sollte sie ihr denn nun also Sicherheit signalisieren, wenn nicht mit einer starken Hand? Zusammen würden sie das alles schon irgendwie überstehen und verarbeiten können, so sicher war Mimi sich. Und auch Miyako würde ihnen nun wieder helfen können. Was gab es da also besseres?
Oh ja, ein dickes Eis, so viel war sicher. Und genau deswegen steuerte die Schülerin direkt ein Eiscafé an, welches ebenfalls im Einkaufszentrum ist. Zusammen mit Miyako und Meiko setzte sie sich an einen Tisch und atmete durch, ehe sie ihre Augen auf Miyako richtete: „Es ist sehr viel passiert und ich hoffe, dass ich nichts vergessen werde, aber ich denke, dass Meiko und ich das irgendwie hinbekommen zusammen zu fassen“.
Immer noch hatte Mimi die Hand von Meiko in ihrer. Vielleicht suchte sie selbst ebenfalls den Trost bei ihrer Freundin. Das alles war immerhin für niemanden einfach und jeder wusste, wie sehr Mimi schon immer das Kämpfen gehasst hatte. All das war einfach zu viel. Es fing einfach wieder von vorne an, obwohl sie gedacht hatte, dass die Digiwelt sicher sein würde. Miyako dachte ähnlich wie sie, was also würde sie zu all dem sagen?
Hilfesuchend schaute die Brünette zu der Schwarzhaarigen und versuchte ihre Gedanken zu ordnen, ehe sie sich die richtigen Worte zusammen legte und dennoch darauf hoffte Meiko würde die Besseren für alles finden. Scheinbar würde es nie wirklich leicht fallen über das zu reden, was ihnen widerfahren war.
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Meiko Mochizuki

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Fr Jul 27, 2018 4:11 pm

16. August
15:20 Uhr
Mimi & Meiko & Miyako


Je mehr Meiko von dem anderen Mädchen mitbekam, desto weniger wunderte es sie, dass sie scheinbar eine Freundin von Mimi war. Sie wirkte ebenfalls sehr quirlig und lebensfroh und mindestens genauso aufgeschlossen. Auch Miyako begegnete ihr sehr freundlich und begann auch sofort ein weiteres Gespräch, weswegen Meiko sich zumindest ein bisschen entspannte. Es war für sie nach wie vor komisch, direkt mit anderen ins Gespräch zu kommen und vor allem so viel Aufmerksamkeit war ihr immer noch unangenehm. Vielleicht würden sich die beiden Mädchen aber auch gleich mehr miteinander beschäftigen. Das wäre doch gar nicht schlecht, fand Meiko.
Sie musterte derweil das süße Digimon ein wenig, das auch etwas auftaute, nun wo es bemerkt hatte, dass keine Gefahr drohte.
„Ich… ich hoffe, dass ich eine Hilfe sein kann“, murmelte Meiko und verbeugte sich beschämt. „Bisher… war ich leider keine große Hilfe, eher im Gegenteil.“ Sie biss sich auf die Lippen, als sie an die vergangene Reise in die Digiwelt dachte, bei der Sora und Taichi Schlimmes zugestoßen war und sie nur daneben gestanden hatte. Wobei sie sogar schuld daran war, dass Taichi sich verletzt hatte. Meikos Schuldgefühle waren deswegen viel zu groß und sie hatten sie auch die halbe Nacht beschäftigt. Dagegen waren ihre kleinen Verletzungen an der Hand nicht der Rede wert. Betrübt sah sie auf die immer noch leicht verbundenen Hände.
Dann aber ruckte ihr Kopf hoch und sie schenkte Poromon ein Lächeln. „Meichan wird sich auch freuen. Für uns ist es neu, andere Digiritter und Digimon kennenzulernen“, gab sie schüchtern zu und war froh darüber, dass das kleine Digimon sie aus ihren düsteren Gedanken gerissen hatte. Aber so wie es sich freute, war es auch schwer, es ihm nicht gleich zu tun.
Sofort schüttelte die Brillenträgerin jedoch den Kopf. „Nein, natürlich habe ich nichts dagegen“, stimmte sie höflich zu. Denn gegen Gesellschaft hatte sie tatsächlich nichts.
Aber wie sollte sie erklären, was sie hier taten? Denn immerhin waren Mimi und sie mitten in einem wichtigen Gespräch unterbrochen wurden. Vor Yolei allerdings wollte Meiko nicht unbedingt über Taichi sprechen. Es hatte anscheinend ja wirklich noch niemand mitbekommen, dass sie ein wenig in ihn verknallt war. Und das sollte bitte auch so bleiben. Aber wie sollte sie nun erfahren, welche Kleidung er wohl bevorzugen würde? Irgendwie musste sie es ja immerhin schaffen, aufzufallen und durch ihren schüchternen Charakter war es wohl kaum möglich, da machte sich Meiko gar keine Illusionen. Vor allem wenn Mimi Recht hatte, und er wirklich kaum etwas mitbekam, was nicht in seinem Fokus stand, würde er sie doch niemals bemerken.
Sie seufzte leise bei dem Gedanken daran, dass sich ihr Leben in nur eine Woche vollkommen verkompliziert hatte.
Ein Eis wäre daher doch eine gute Ablenkung, auch wenn Meiko bezweifelte, das sie besonders viel selber reden würde. Vor allem zwischen diesen beiden durchaus redeseligen aufgeschlossenen Mädchen. Wie machten sie das nur? Ehrfürchtig und ein wenig neidisch sah sie von einer zur andere, während sie den beiden folgte. Je näher sie dem Café kamen, desto nervöser wurde sie. Denn der vergangene Tag und ihre Schuldgefühle und natürlich auch die Angst steckten Meiko noch sehr in den Knochen.
Erstaunt zuckte Meiko ein wenig zusammen, als Mimi ihre Hand ergriff. Ob sie bemerkt hatte, dass sie sich wegen der kommenden Gespräche unwohl fühlte? Oder hatte sie Angst, sie würde sonst an diesem unbekannten Ort verloren gehen? Nachdem Meikos Verlegenheit über den plötzlichen Körperkontakt vergangen war, schenkte sie Mimi ein scheues Lächeln. Sie hatte schon bemerkt, dass Mimi gerne Nähe suchte und es freute sie, dass sie es auch bei ihr tat.
Schweigend nickte Meiko, als Mimi begann und senkte dabei den Blick. Die Eiskarte im Café rührte sie gar nicht erst an, denn bei den Gedanken an den Vortag wurde ihr wieder ganz mulmig und sie würde keinen Bissen hinunter bekommen.
Und nun kam auch Mimi ins Stocken, etwas, das Meiko mehr als nervös machte. Wenn selbst sie nicht wusste, was sie sagen sollte, dann war das wohl kein gutes Zeichen.
„Es tut mir so leid, dass ich so ein Nichtsnutz war und nicht helfen konnte!“, brach es dann plötzlich aus der Schwarzhaarigen heraus und sie senkten den Kopf ganz tief um niemanden ansehen zu müssen. Schon wieder schimmerten Tränen in ihren Augen. „Jemand anders hätte alles ganz bestimmt verhindern können…“ Daran glaubte sie ganz fest.



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Hanami Suzuki

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Do Aug 02, 2018 4:05 pm

16. August
15:20 Uhr
Daisuke & Hanami


Natürlich war sie immer auf alles vorbereitet. Naja.. sie versuchte es zumindest und war stolz darauf, dass es ihr auch meistens sogar gelang. Und wenn sie mal von etwas überrascht wurde, konnte sie zumindest meistens so tun, als wüsste sie genau, wie sie sich verhalten sollte. Dass sie Hikari und Takeru beim Knutschen erwischt hatte, war so ziemlich das erste Mal seit Langem gewesen, dass sie kalt erwischt wurden war. „Ich habe ein wirklich niedliches Outfit, so ein Safari Stil. Mit festen Schuhen und Hut gegen Sonne und einen praktischen Rucksack. Eigentlich habe ich es mir für Wanderausflüge gekauft, aber die haben sich bisher noch nicht ergeben.“ Besonders traurig war Hanami deswegen jetzt nicht gerade. Sie betätigte sich immerhin lieber im Tanzstudio sportlich. Aber wenn es mal so weit war, wollte sie gut gekleidet sein. Das, was Daisuke dann allerdings sagte, ließ sie aufhorchen. „Du bekommst ein neues Outfit?“ Sie wusste nicht, ob das zum Lachen oder Weinen war. An sich waren neue Klamotten ja immer cool, aber er hatte sie sich nicht selbst ausgesucht und es war immer das Selbe. „Aber… das ist doch langweilig auf Dauer!“, sagte sie mitfühlend und tätschelte Daisukes Arm. Der arme Junge! „Es passiert aber nicht allen? Was ist mit Takeru?“, war natürlich die Frage, die am naheliegensten für Hanami war. Wie bei eigentlich allem, was Daisuke ihr über die Digiwelt erzählte.
Deswegen wollte sie sich auch gerne selber ein Bild von seinem Digimon machen. Ob es sie auch mögen würde? Daisukes Partner schien sie immerhin zu mögen. „Meinst du, ich könnte es auch auf dem Arm nehmen?“, erkundigte sie sich. Denn diese Hürde hatte sie bei Chibomon schon recht schnell überwunden, jetzt wo es so klein war.
„Du bist sogar in unserem Unterricht? Wahnsinn!“, staunte die Brünette und strich sich eine verirrte Haarsträhne aus dem Gesicht. Sie mochte es nicht, wenn ihre Frisur durcheinander geriet. „Abgemacht, das nächste Mal, wenn Daisuke dich mitnimmt, passe einfach ich auf dich auf“, freute sich Hanami gleich noch mehr. Vor allem weil Chibomon ganz richtig damit lag, dass sie vermutlich gut tanzen konnte. Denn auf ihre Tanzkünste war die Schülerin wahrlich sehr stolz. „Du kannst mitkommen“, bot sie Daisuke an, als dieser sie darüber informierte, dass er auch noch nie richtig dabei zugesehen hatte. „Mach dir nichts draus, ich habe auch noch nie wirklich auf dich geachtet“, gab sie zuckersüß zurück ohne es wirklich als Beleidigung zu meinen. Immerhin lag ihre Aufmerksamkeit doch ohnehin meistens auf dem süßen Takeru.
Wie schön, dass sie sich in ihrem Plan, wie sie Zeit mit Hikari und Takeru verbringen konnten einig waren. „Ich hoffe, du kannst Dinge aus Automaten gewinnen. Mädchen stehen ja total auf so was“, gab sie ihm einen Ratschlag. Hikari war da doch bestimmt nicht anders. Wobei die ja in Begleitung von Takeru sein würde und der war bestimmt auch gut in so etwas. Hanami konnte sich eben nur schwer vorstellen, dass es etwas gab, worin der Blondschopf nicht gut war. „Oh ja, das wird ein Spaß“, freute sie sich und kicherte, als sich das kleine blauen Digimon auch direkt miteinlud und scheinbar keinen Widerspruch duldete. „Es wird gar nicht auffallen so bunt wie es dort ist. Zur Not sagen wir einfach, es ist ein Kuscheltier“, überlegte sie und tippte sich nachdenklich mit dem Finger ans Kinn. Damit würden sie doch ganz bestimmt durchkommen. „Also sag mir wann und wo. Ich muss mich immerhin vorbereiten. Ein Date mit Takeru bedeutet Maniküre, Shoppen und einen Friseurtermin“, erklärte Hanami geschäftig. Sie wollte um jeden Preis positiv auffallen und dazu waren auch solche Dinge extrem wichtig.
„Ich wusste es!“, grinste Hanami. „Ich bin ein wenig neidisch auf dich, weil du als Junge viel mehr essen kannst. Wenn ich zu viel esse, bekomme ich meistens Tadel von meiner Mutter“, seufzte Hanami etwas frustriert. Aber da ihre Mutter nicht hier war, hieß das, sie konnte ein paar Mochis bestellen. Glücklich hob sie die Hand und winkte die Kellnerin. „Wir nehmen das Mochi Überraschungspaket“, bestellte sie mit einem Lächeln. „Aber es sollten auf jeden Fall welche mit Schokolade dabei sein.“ Verschwörerische grinste sie Chibomon zu, als die Bedienung ihnen wieder den Rücken zukehrte. „Das macht wirklich Spaß mit euch“, stellte sie zufrieden fest. Selbst mit Freundinnen war es nicht so einfach so viel Süßigkeiten zu genießen. Aber weder Daisuke noch Chibomon würden sie wohl dafür verurteilen.

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Miyako Inoue

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BeitragThema: Re: Das Einkaufszentrum   Fr Aug 03, 2018 4:49 pm

16. August
15:30 Uhr
Mimi & Meiko & Miyako

Als Miyako die verunsicherte Reaktion von Meiko hörte musste sie wieder an ihre erste Reise in die Digiwelt denke. Diese hatte sie trotz der langen Zeit die mittlerweile vergangen ist noch allzu gut im Kopf. Zunächst als sie von der Digiwelt gehört hatte, konnte sie es gar nicht abwarten diese zu sehen und platzte fast vor Neugierde. Umso mehr war sie enttäuscht gewesen, als zunächst nur Daisuke die Chance hatte diese zu entdecken und sie weiter warten musste. Doch als sie dann endlich in der Digiwelt war und sie auf das erste böse Digimon trafen, war sie starr vor Angst gewesen und war vollkommen überfordert gewesen. „Das wird schon mit der Zeit“ sagte Miyako mit einem aufmunternden lächeln. Sie konnte sich nur zu gut vorstellen wie schwer das ganze sein musste für jemand wie Meiko die schon so sehr verunsichert wirkte.
Umso schöner fand es Miyako als sich auf Meikos Gesicht ein lächeln ausbreitete, als diese sah wie sehr sich auch Poromon freute Meicoomon kennen zu lernen und hoffte für die dunkelhaarige, dass diese bald mehr Zuversicht bekommen würde. Auch wenn dies in diesen schwierigen Zeiten nicht allzu leicht sein dürfte.
Es freute Miyako sehr, dass die dunkelhaarige scheinbar nichts dagegen hatte, wenn sie den beiden Gesellschaft leisten würde. Schließlich hatte sich die beiden verabredet und Miyako hätte es auch gut verstehen können, wenn diese gerne ohne sie ihre shopping Tour weiter geführt hätten. Vor allem weil Meiko sie noch nicht einmal kannte. Doch auch Mimi hatte offensichtlich nichts dagegen und ein Eis hörte sich wirklich gut an. Besonders da Poromon ebenfalls schon nach einem Eis gefragt hatte vorher sie auf einmal Mimi erblickt hatte. Als Mimi diesen Vorschlag machte, blieb bei Miyako jedoch vor allem die Aussagen hängen wie ungern sie an diesem Ort über die letzten Tage reden wollte. Bis jetzt hatte sie noch nicht allzu viel gehört was passiert war. Die Sachen die sie jedoch erfahren hatte, hatten sich überhaupt nicht gut angehört. Wer weiß also was sowohl Mimi als auch Meiko in den letzten Tagen hatten durchmachen müssen. Miyako ärgerte sich etwas, dass sie die beiden darauf angesprochen hatte. Die beiden hatten wahrscheinlich sich heute getroffen um sich von dem ganzen abzulenken und Spaß zu haben. Stattdessen würden die beiden jetzt durch sie wieder damit konfrontiert. Doch jetzt war daran nichts mehr zu ändern und sie hoffte bloß, die beiden würden sich nicht davon so sehr runterziehen lassen und trotzdem noch einen schönen Tag haben können.
Poromon dagegen schien so begeistert zu sein von der Idee mit dem Eis, dass es nichts anderes mehr mitbekam „Endlich gibt es Eis“ sagte es fröhlich. Der kleine Vogel liebte einfach das Essen in ihrer Welt und vor allem natürlich all die Süßigkeiten die es gab. Die Freude von ihrem Digimon Partner ließ auch Miyako wieder etwas positiver denken. „Ein Eis hört sich wirklich gut an.“ Antwortete sie daher der brünetten.
Im Eiscafe angekommen setzte sich Miyako mit Poromon den beiden gegenüber. Man merkte den beiden ihr Unwohlsein an, wodurch es Miyako nur noch mehr leidtat, dieses Thema angesprochen zu haben. „Am besten wir bringen dieses Thema so schnell wie möglich hinter uns.“ Sagte sie etwas verlegen an die beiden gewandt, doch daraufhin folgte erst mal keine weitere Reaktion. Beide schienen nicht zu wissen wie sie anfangen sollte und vorher Miyako einfiel wie sie ihnen behilflich sein konnte fing Meiko an zu reden. Es tat der lilahaarigen leid zu sehen, wie sehr sich Meiko mit ihren eigenen Vorwürfen quälte. Umso mehr kam in ihr das Bedürfnis auf ihr beizustehen und ihr zu zeigen, dass sie nicht die einzige ist die zu Beginn Probleme mit dem ganzen hatte. Miyako war zwar oft laut und überdreht, aber was man nicht vergessen sollte war, dass sie auch hilfsbereit ist. Vor allem wenn es um ihre Freunde ging. Zwar konnte sie Meiko noch nicht zu ihren Freunden zählen, weil sie diese soeben erst kennen gelernt hatte. Jedoch gehörte sie nun zu ihrem Team und in diesem war es wichtig das sie zusammenhielten und sich gegenseitig unterstützen. „Hey, mach dir selber nicht so welche Vorwürfe. Ich weiß nicht was passiert ist, aber für dich ist das Ganze noch vollkommen neu. Als ich damals das erst mal in die Digiwelt gereist bin, bin ich zwar voller Übermut gestartet, aber dann durfte ich sehr schnell merken das ich vollkommen überfordert war mit dieser neuen Situation. Es ist schnell mal passiert das ich in Panik verfallen bin, wodurch ich Sachen getan habe die unüberlegt waren und andere in Gefahr gebracht habe.“ Sagte Miyako mit einem hoffentlich aufmunternden Lächeln im Gesicht. Doch sie wusste, dass sie noch mehr erzählen musste um Meiko davon wirklich überzeugen zu können. Diese sollte wissen, dass sie nicht die einzige ist die Fehler gemacht hat. „Als zum Beispiel damals feststand, dass uns ein wichtiger und gefährlicher Kampf bevorstand, fühlte ich mich vollkommen unvorbereitet. Ich bin einfach losgestürmt, um meiner Angst keine Chance zu lassen und habe dabei auch nicht auf die anderen gehört. Schlussendlich bin ich durch mein unüberlegtes Verhalten in Gefahr geraten und Hawkmon ist bei meiner Rettung fast umgekommen.“ Sie schaute während sie den letzten Satz aussprach traurig zu Poromon runter und drückte ihren Digimon Partner fester an sich. Das Detail, dass sie damals gegen den Digimonkaiser antreten wollten, ließ sie bewusst weg. Das letzte was sie wollte war, dass Meiko weiter nachfragte wer denn der Digimonkaiser war und sie ihr hätte erklären müssen, dass es sich bei diesen um Ken gehandelt hat. Dieser hatte sich deswegen schon damals genügend Vorwürfe gemacht und die neue Digiritterin sollte bloß nicht direkt einen schlechten Eindruck von ihm bekommen. Denn das hätte Ken, der eigentlich so freundlich war absolut nicht verdient. „Aber Yolei, es ist doch alles gut gegangen“ sagte Poromon zu ihrer letzten Aussage und schmiegte sich an Miyako um ihr Trost zu spenden. Miyako fing an zu lächeln und schaute wieder auf. Sie durfte sich jetzt von diesen negativen Gedanken nicht runterziehen lassen und musste jetzt stark bleiben für die beiden und besonders für Meiko. „Naja, lange Rede, kurzer Sinn: Du darfst nicht von dir erwarten direkt diese neue Situation super duper meistern zu können.“ Dann schaute sie in die Richtung von Mimi „und egal wie cool und taff Mimi drauf ist, wird auch diese gewiss ihre Probleme gehabt haben.“ Sagte sie zum Abschluss und schenkte Mimi ein breites Lächeln. Miyako wusste nicht genau was die anderen damals alles erlebt hatten, aber sie wusste genau, dass die brünette genauso Probleme mit dem Kämpfen hatte wie sie selber. Dazu wusste sie auch genau, dass es Mimi ebenfalls wichtig sein würde Meiko etwas aufzumuntern und ihr Mut zu geben. Der Rest konnte auch danach geklärt werden.
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