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 Das Restaurant "Takashi"

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AutorNachricht
Taichi Yagami

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BeitragThema: Das Restaurant "Takashi"   So Jan 03, 2016 10:05 pm

Hier befindet sich das Restaurant.
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Das Restaurant "Takashi"   Fr März 10, 2017 10:44 am

[First Post]

Datum: 10. August, Schulbeginn
Uhrzeit: 18:10 Uhr abends
Charaktere: Frei, Frei, Yasumi & Betamon, Frei.


"Bist du alleine hier, Kleine?" wurde sie von einer rauen, weiblichen Stimme gefragt. Sie saß noch nicht allzu lange am Tisch; Im Hintergrund wurde langsam auf einem alten, staubigem Klavier gespielt.  Ihr Blick huschte etwas perplex zu der älteren Frau, die einen Notizblock hielt und sie schwach anlächelte. Yasumi legte ihre Hände im Schoß zusammen, und antwortete mit leiser Stimme: "Nein, ähm, Ich meine..." Ihre blauen Augen zuckten für einen Moment zu ihrem Rucksack. Er rührte sich nicht. "Ja, Ich bin alleine. Vielleicht kommen noch... Freunde... vorbei." erzählte sie der Kellnerin, und spürte dabei, wie ihr blasses Gesicht heiß wurde. Das war eine Lüge, und sie wusste nicht einmal, weshalb sie log. Niemand würde vorbei kommen. Die Frau nickte nur und rückte ihr Kopftuch zurecht; Im lässigen Ton entgegnete sie: "Was kann Ich dir denn bringen?" Yasumi warf einen kurzen Blick in die Speisekarte und lächelte dabei schüchtern. Anschließend sprach sie: "Zweimal die Nummer 36, bitte." "Gleich zwei Portionen, also? … Okay. Kommt sofort." Die Kleine bemerkte an ihrem Tonfall sogleich, dass sich die Dame über diese Bestellung wunderte. Aber sie wollte wohl nicht unhöflich wirken, weshalb sie es darauf beruhen ließ. Als sich die Kellnerin schlendernd von ihrem Tisch entfernte, seufzte Yasumi leise auf und lehnte sich in das Polster zurück. Dann hörte sie eine krächzende Stimme aus ihrem blauen Rucksack poltern: "Und? Und? Kann Ich raus? Bitte, bitte!" gab das grüne Rookie-Digimon von sich. Aus dem kleinen Rucksack ragte ein spitzes Horn hinaus. Die Pupillen des Mädchens wuchsen an und sie beugte sich über den Rücksack; Sie hielt ihn daraufhin mit verkrampften Lächeln zu und sah sich etwas verängstigt um.  Sie sprach mit heiserem Tonfall: „Betamon! Sei bitte leise! Niemand darf wissen, dass du-...“ Yasumi bemerkte, wie Jemand an ihrem Tisch vorbei streifte. Sie drehte erschrocken ihren Kopf zu der Person. „Oh- Ah, Hallo!“ stotterte sie daher.  

[ooc: Die „vorbei-streifende Person“ könnte ja der Charakter eines potenziellen Pps sein, oder so Smile Kann sich Jeder dazu posten, wenn er oder sie mag. ^^]


Zuletzt von Yasumi Yonehara am Mi März 29, 2017 10:45 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Das Restaurant "Takashi"   Di März 28, 2017 8:10 pm

10. August
18:10 Uhr
Yasumi & Betamon, Kenshin & Bearmon


Nachdenklich schlenderte Kenshin an den Geschäften und Restaurants entlang. Er warf einen Blick auf sein Handy um die Uhrzeit zu checken. Vor einigen Minuten begann sein Training und eigentlich war er auch auf den Weg dorthin, aber irgendwas in ihm brachte ihn dazu, hierherzukommen. Vielleicht war es aber auch nur sein kleiner Freund in seinem Rucksack.

„Kenshin, lass uns bitte etwas essen“, hörte er das Digimon quengeln.

Der Brünette seufzte laut. Es war normalerweise nicht seine Art, einfach das Training zu schwänzen, doch er konnte Bearmon ja schlecht hungern lassen.
„Na gut.“ Er blieb stehen und blickte sich einen Moment um. „Worauf hast du Lust?“

Als Antwort bekam er ein lautes Knurren, welches wohl vom Magen des kleinen Digimons verursacht worden ist.
„Mir ist alles recht“, sagte es nur kleinlaut.

Noch einmal sah er sich in seiner Umgebung um. Er war in Japan, da war es nicht unüblich, dass man auch in seinem Alter noch mit Kuscheltieren rumlief, jedoch brauchte er ein Restaurant, in dem es niemandem auffallen würde, dass sein „Kuscheltier“ essen konnte.

Noch ein viel lauteres Knurren drang aus seinem Rucksack und reflexartig hielt er seine Hände an den Bauch, als zwei Frauen ihn fragend ansahen.
„Hab heute noch nichts gegessen“, sagte er mit einem entschuldigenden Lächeln und ging an ihnen vorbei. Er steuerte geradezu auf das Restaurant, welches ihm recht passend für seinen Freund erschien.


Das Restaurant war ziemlich leer, für diese Zeit. Während Kenshin sich nach einem Platz umsah, nahm er seinen Rucksack von seinen Schultern und öffnete diesen ein wenig weiter, damit Bearmon seinen Kopf samt seiner lilafarbenen Cap rausstrecken konnte.
„Mhhh, riecht das gut“, meinte es gerade mal so laut, dass selbst Kenshin schon Probleme damit hatte, es zu verstehen.

Sein Blick blieb bei einem Mädchen mit kurzen, braunen Haaren hängen. Yasumi, wenn er sich richtig erinnerte, sie ging in seine Parallelklasse. Nicht zum ersten Mal sah er sie alleine sitzen, auch in der Schule hatte sie selten andere Schüler um sich. Außer dass sie gut in der Schule war, wusste er nichts von ihr.

Für einen kurzen Moment dachte er darüber nach, sich zu ihr zu setzen und steuerte auf sie zu. Gesellschaft schadete schließlich niemandem, richtig? Doch dann fiel ihm Bearmon wieder ein, weshalb er sich kurzfristig dazu entschied, doch an ihr vorbei zu gehen.

„Oh- Ah, Hallo“, stotterte sie und verwundert blickte er in ihr erschrockenes Gesicht.
„Hey“, erwiderte er belustigt. Sie schien sich bei irgendetwas ertappt gefühlt zu haben, zumindest fiel ihm kein anderer Grund dafür ein, warum sie so schützend über ihren Rucksack hing und ihn so erschrocken ansah. Unwillkürlich sah er zu dem Rucksack, als sein eigener in seiner Hand plötzlich begann zu zucken.
„Kenshin! Da ist ein Digimon“, sagte Bearmon, welches nun auch seinen Oberkörper aus dem Rucksack steckte und auf den Rucksack neben dem Mädchen zeigte. Zuerst erschrocken aber dann erleichtert, sah er zu seinem Freund, dann zum Rucksack des Mädchens – aus welchem ein grünes Horn herausschaute – und dann zu Yasumi, die er schließlich freundlich anlächelte.
„Ich glaube, wir haben etwas gemeinsam“, deutete er mit einem Kopfnicken erst auf seinen und dann auf ihren Rucksack, „darf ich mich zu dir setzen?“
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Das Restaurant "Takashi"   Do März 30, 2017 1:33 am

Yasumi blinzelte perplex und erkannte ihren Mitschüler erst im nächsten Moment. Ausgerechnet hier und jetzt? Sie musterte den braunhaarigen Jungen kurz, ehe sie ihren Blick abwandte und lieber die Tischplatte anzustarren schien. Oh je, richtig; Sie kannte ihn ja vom Sehen. Der Name 'Kenshin' flackerte in ihrem Bewusstsein auf... Soweit sie wusste, war der Junge einer der besonders beliebten Schüler ihrer Klassenstufe. Er gehörte zu der freundlichen Sorte von Menschen, denen ihr Ansehen nicht über den Kopf wuchs; Zumindest wirkte er immer so. Dennoch bezweifelte Yasumi stark, dass er überhaupt von ihrer Existenz wusste. Sie hatten nie miteinander gesprochen. Sie ging immer davon aus, in der Menge unterzugehen.
Hoffentlich hatte er Betamon nicht bemerkt, dachte sie. Am Ende würde noch die ganze Schule von ihrem Geheimnis erfahren. Und auf diese Art von Aufmerksamkeit konnte sie wirklich verzichten... Doch stattdessen sollte etwas Unerwartetes passieren.

„Kenshin! Da ist ein Digimon“

Das junge Mädchen schnappte erschrocken nach Luft, als es diese Worte vernahm. Diese Stimme... Yasumi sah wieder von ihrem Tisch auf und erblickte das Wesen, das sich aus seinem Versteck traute; Ihr Mund klappte leicht auf. Es war ein kleiner Bär mit Mütze und großen, blauen Augen... Sie fand dieses Digimon auf Anhieb niedlich, doch momentan konnte Yasumi keine Entzückung zeigen. Nur Verblüffung. Ihr Blick blieb etwas starr auf dem Rookie-Digimon haften.
„Aber das ist ja...“ brachte sie nur leise hervor, bevor sie zaghaft zu ihrem Schulkameraden sah. Er schenkte ihr ein sanftes Lächeln. Sofort wich sie seinem Blick aus und spielte nervös mit dem Saum ihrer Schuluniform. „darf ich mich zu dir setzen?“ Betamon antwortete an ihrer Stelle. Es konnte seine Begeisterung kaum verbergen und gaffte aus dem Rucksack heraus. Seine Augen funkelten und voller Schwung sprach es: „Oh ja! Klaro! Ihr müsst euch einfach zu uns setzen!“ Betamon sah aufgeregt zu Kenshin und Bearmon, bevor sein Blick kurz zu Yasumi herüber schwang. Es fiel dabei fast aus dem Rucksack:
„Wir haben einfach mega-viel zu bequatschen! Nicht wahr, Yasu?!“
„Äh...“
„Wir suchen schon seit Ewigkeiten nach Jemandem wie dir! Nicht wahr, Yasu?!“
„Mh...“
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Das Restaurant "Takashi"   Sa Apr 01, 2017 8:06 pm


10. August
18:15 Uhr
Yasumi & Betamon, Kenshin & Bearmon

Grinsend setzte er sich auf die Bank gegenüber von Yasumi und ihrem Digimonpartner. Er fragte sich, ob diese Offenheit von dem grünen Digimon so ein ‚Digimon-Ding‘ war, schließlich war sein Partner genauso offen.
Er stellte seine Tasche und seinen sich darin befindenden Freund neben sich auf die Bank. Gleich darauf kam Bearmon heraus und hüpfte freudig herum. „Wow, ich habe schon lange kein Digimon gesehen!“, rief es. „Siehst du das, Kenshin? Das ist Betamon!“
Belustigt sah der Brünette sich im Restaurant um, um sicher zu gehen, dass keiner den hüpfenden und sprechenden Teddybären sah. Extra hatte er sich so vor seinen Partner gesetzt, doch sicher war sicher. Als er sich sicher war, wandte er sich nun dem Mädchen zu.
Natürlich war ihm aufgefallen, dass sie eher still war – ihr Digimon gab ihr jedoch auch keine Chance zum reden – und seine Blicke schon fast mied. Er hoffte, dass es ihr nicht zu unangenehm war, dass er sich einfach zu ihr setzte.

„Mein Name ist Kenshin Kobayashi und das hier ist Bearmon.“ Sanft strich er seinem Partner über die lilafarbene Cap, welches dem Mädchen ein flüchtiges Lächeln schenkte und dann wieder zu Betamon sah. „Und du bist Yasumi Yonehara, richtig?“, fragte er sie lächelnd.
„Was? Du kennst das Mädchen?“, fragte das Bärendigimon verwundert.
„Na klar! Sie geht in meine Parallelklasse und ist verdammt gut in der Schule.“ Er zwinkerte der Brünetten kurz zu, bevor er sich wieder an sein Digimon wandte und diesem zuflüsterte: „Sogar viel besser als ich.“
„Wow“, sagte das kleine Digimon und mit geweiteten Augen sah es nun die Brünette an. „ich dachte, du wärst der Beste“, sagte es dann enttäuscht und sah dann zu Kenshin hoch, woraufhin der Junge begann zu lachen.
„Ich geb‘ mir ja Mühe, aber an Yasumi komm ich nicht ran“, lachte er Schulterzuckend.

Kenshin wusste, dass Yasumi eher schüchtern war, er wollte sie nicht in Verlegenheit bringen, doch alles was er sagte, meinte er auch so. Er sah zu dem Digimon und fragte sich, wie lange die zwei sich wohl schon kannten, es tat der Brünetten sicher gut, da es so offen war, vielleicht würde es ihr sogar helfen, ein wenig aus sich herauszukommen.

Nun lehnte er sich über den Tisch, um das Digimon etwas besser zu betrachten zu können. „Du siehst aus, wie ein mutierter Frosch“, stellte er beeindruckt fest, „mega cool!“
Dann sah er zu seinem Digimon und musterte es ebenfalls und fragte dann, an niemanden bestimmtes gerichtet: „Sehen denn alle Digimon aus wie Tiere?“
„So ein Quatsch!“, lachte das kleine Digimon, ging aber nicht weiter auf die Frage seines Partners ein.

Verstehend nickte der Brünette. Wahrscheinlich war das Digimon gerade einfach zu aufgeregt, um ein ‚unnötiges‘ Gespräch mit seinem Partner zu führen. Anscheinend vergaß es sogar seinen Hunger. Zumindest sprach es nicht mehr davon und sein Bauch knurrte auch nicht weiter. Doch, dass konnte er dem kleinen Geschöpf auch nicht übelnehmen, schließlich war er ebenfalls aufgeregt, Jemanden zu treffen, der dasselbe Schicksal wie er erlebt hatte. Und das, fand er wirklich sehr cool, denn nun kannte er endlich Jemanden, dem er seinen Freund nicht verheimlichen musste.
Nachdenklich wanderte sein Blick wieder zu dem Mädchen, dann zu ihrem Digimon und schließlich wieder zu dem Mädchen, welches er wieder anlächelte, um sie nicht zu verunsichern. „Wie lange kennt ihr zwei euch schon? Und wie habt ihr euch kennengelernt?“
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Das Restaurant "Takashi"   Di Apr 04, 2017 12:00 pm

Sie beneidete Betamon um seine lässige Reaktion und ärgerte sich gleichzeitig über ihre Eigene; Er schwätzte sofort darauf los und zeigte offene Neugierde, während sie so aussah, als hätte sie einen Geist gesehen... Sie sollte sich nicht wie der letzte Tölpel aufführen. Sie hatte hier einen anderen Digiritter vor sich; Jemanden, der Antworten haben könnte... Und Jemanden, mit dem sie etwas Außergewöhnliches teilen konnte.  Darüber freute sich Yasumi, doch sie bemerkte auch, wie gehemmt sie sich in der Gegenwart des Jungen fühlte.
Fürs Erste begnügte sie sich daher damit, Kenshin stumm anzulächeln, als er sich zu ihr setzte. Sie hoffte, keinen ablehnenden Eindruck zu machen... Betamon starrte das andere Rookie-Digimon derweil mit breitem Grinsen an. "Coole Cap hast du da!" sagte es. Es kroch gemächlich aus dem Rucksack, um die beiden Neuankömmlinge besser ansehen zu können. Yasumi sah es zwar etwas warnend an, aber Niemand in dem Restaurant schien ihren Tisch zu beobachten...

Sie zeigte sich genauso verwundert wie Bearmon, als Kenshin ihren Namen aussprach. "Ja... Ja, genau die bin Ich." antwortete sie ihm mit großen Augen. Er wusste also doch, wer sie war... Sie sah zwischen ihm und dem Bärendigimon hin und her. Der Brünette sprach über ihre Noten... Und übertrieb total dabei! - dachte Yasumi verlegen und wurde mit jedem Wort nervöser. Er zwinkerte ihr zu, was ihr die Hitze ins Gesicht trieb. "...Soo gut bin Ich nun auch nicht..." sagte das Mädchen mit gesenktem Blick und rötlichen Wangen, aber lächelte dabei. Es wunderte Yasumi nicht besonders, dass Kenshin so beliebt war.
"… Jep, sie ist schon eine ziemliche Streberin!" fügte Betamon belustigt hinzu. Yasumis Lächeln erstarb im nächsten Moment und stattdessen warf sie ihrem Partner einen etwas finsteren Blick zu.  

Dem grünen Digimon gefiel es natürlich, von Jemandem als 'cool' bezeichnet zu werden. Stolz lächelte es den anderen Menschen an und sprach dabei: „Das höre Ich öfters!“ „...Eigentlich nicht.“ raunte Yasumi leise und zog ihre Augenbrauen in die Höhe. Im nächsten Moment wandte  sich die Schülerin mit einem schwachen Lächeln an ihren Schulkameraden. Als sie ihm ins Gesicht sah, stotterte sie: “A-Aber Bearmon ist auch sehr cool...“ gab sie das Kompliment zurück und ließ ihren Blick kurz schüchtern zu dem fröhlichen Teddybären schweifen. Es war außerdem seeeehr süß, dachte sie; aber womöglich würde sie damit den Stolz des Digimons verletzen, weswegen sie diesen Gedanken nicht laut aussprach. Betamon mochte es zumindest nicht besonders, als 'süß' oder 'drollig' bezeichnet zu werden.

Die Kleine sah für einen Moment nachdenklich drein, als sich Kenshin danach erkundigte, wann und wie sie Betamon kennengelernt hatte. „Mhhh, das... muss vor ein paar Monaten gewesen sein... Und na ja, das war so..." „Sie hat mich verprügelt." fuhr ihr Betamon mit nüchternem Tonfall ins Wort. Yasumi sah irritiert zu dem grünen Digimon und runzelte ihre Stirn.
"Moment mal, das stimmt so nicht, und außerdem..."
"Oh, Entschuldige, Ich korrigiere; Sie hat mich mit einem Besen verprügelt."  
"Du hast mir damals einen riesigen Schreck eingejagt, als du so plötzlich hervor gesprungen bist!" protestierte Yasumi. Betamon sah von ihr weg, um Kenshin und seinem Partner einen verschwörerischen Blick zu zuwerfen. Grinsend, aber mit gespielt-aufklärendem Ton sprach es:
"Lasst euch bloß nicht von ihr täuschen; Auf den ersten Blick wirkt sie vielleicht harmlos und sanft, aber in ihr steckt ein Brutalo!"  Yasumi stülpte hastig ihren Rucksack über das Rookie-Digimon, worauf es ein gedämmtes „Hey!“ von sich gab. Betamon benahm sich wieder einmal unmöglich! Yasumi ärgerte sich über diese Scherze, auch wenn sie wusste, dass er es nicht böse meinte. Trotzdem... Das waren neue Bekanntschaften und die ganze Situation machte sie sowieso schon fahrig; Sie war rot im Gesicht. „...Vielleicht erzählt ihr uns lieber, wie ihr euch kennengelernt habt...“ meinte Yasumi und sah Kenshin mit verkrampftem Lächeln an.
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Das Restaurant "Takashi"   Mi Apr 05, 2017 6:02 pm

10. August
18:15 Uhr
Yasumi & Betamon, Kenshin & Bearmon



Kenshin konnte einfach nicht anders, als über die die beiden ungleichen Partner zu lachen. Es war ein amüsiertes lachen und er achtete darauf, dass es nicht falsch rüberkam, schließlich wollte er nicht, dass Yasumi dachte, er würde sich über sie lustig machen. Es machte wirklich spaß den beiden zuzuhören und sie zu beobachten. Er wusste ja, dass sie schüchtern war, doch so bescheiden hätte er sie nicht eingeschätzt. Betamon dagegen schien das komplette Gegenteil von der Brünetten zu sein, anscheinend zeigte sie durch ihm tatsächlich komplett neue Seiten an sich – oder sie waren schon immer da und mussten nur entdeckt werden.

Er musste sich wirklich, wirklich stark zurückhalten, als sie von ihrem Kennenlernen erzählten. Kenshin stellte es sich verdammt lustig vor, wie die schüchterne Yasumi mit einem Besen auf das kleine grüne Wesen losging. Er konnte sein Lachen glücklicherweise noch hinunterschlucken, grinste die beiden stattdessen nur interessiert und belustigt an, während er ihnen zuhörte. Er wollte schließlich wirklich nicht, dass sie sich unwohl bei ihm fühlte.

„Wie wir uns kennengelernt haben?“, fragte er und sein Blick wanderte unbewusst zu seinem Partner und ein sanftes Lächeln schlich sich nun auf seine Lippen. Als er darüber nachdachte, fiel ihm ein, dass sie sich noch gar nicht so lange kannten und trotzdem bedeutete Bearmon ihm schon so viel, als wäre er sein ganzes Leben schon bei ihm gewesen. „Als ich vor ungefähr drei Monaten gerade dabei war, ein Gehege im Tierheim zu säubern, hörte ich plötzlich wie die Hunde begannen zu bellen und zu heulen“ – „Schreckliche Wesen!“, unterbrach Bearmon den Jungen und zog seine Cap tiefer in sein Gesicht, als würde diese ihn schützen.
„Ich habe dir doch schon mal gesagt, dass sie einfach nur genauso aufgeregt waren, wie du“, meinte der Brünette nun kopfschüttelnd an sein Digimon gerichtet, dieses gab nur ein leises Brummen als Antwort und verschränkte die Arme.
„Auf jeden Fall war es genau in dem Außenbereich der Hunde aufgetaucht und als ich es dann in einer der Ecken gefunden hatte, hielt ich es zuerst für ein Kuscheltier.“ Er hatte sich wieder an Yasumi und Betamon gewandt, strich seinem Partner aber behutsam über dessen Cap. „Es war etwas geschockt, weil die Hunde es angeknurrt hatten – schließlich haben sie so etwas auch noch nie erlebt – als ich es aber aus dem Zwinger geholt habe, hat es sich recht schnell beruhigt.“ Kenshin machte eine kurze Pause und seine Augen begannen belustigt zu leuchten. „Und als ich ihm dann ein Hundeleckerli gegeben hatte, war es plötzlich wie ausgewechselt, es wollte mir gar nicht mehr von der Seite weichen.“
Bearmon rückte seine Cap wieder zurecht und auch seine Augen begannen zu leuchten. „Und ich werde dir auch nicht mehr von der Seite weichen!“, trällerte es fröhlich. „Apropos Essen; Ich habe doch Hunger.“ Und wie auf ein Stichwort, war ein lautes Knurren aus der Bauchgegend des Digimon zu hören.
„Typisch“, lachte Kenshin, „Ich werde dir gleich etwas bestellen.“
Doch davor wollte er noch etwas Anderes wissen… Wieder sah er zu Yasumi – diesmal etwas ernster – und beugte sich nun etwas zu ihr herüber; „Hat Betamon dir auch von der Digiwelt erzählt? Und weißt du, was das zu bedeuten hat?“ Er sprach leiser als zuvor, dies sollte nun wirklich kein anderer hören.
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Das Restaurant "Takashi"   So Apr 09, 2017 1:45 am

10. August
18:15 Uhr
Kenshin & Bearmon, Yasumi & Betamon

Yasumis Augen weiteten sich, als Kenshin in herzhaftes Gelächter ausbrach. Der Gedanke, er könne die Beiden peinlich und albern finden, beschlich das Mädchen mit gewisser Verunsicherung... Aber sein Lachen klang nicht wirklich hämisch, also versuchte sie, ihre Schamesröte zu unterdrücken. Immerhin schien er Betamons Geplänkel nicht sonderlich ernst zu nehmen. Das sollte sie sich vielleicht auch mal angewöhnen... Yasumi betrachtete seinen Gesichtsausdruck und bemerkte dabei, wie ihre eigenen Mundwinkel in die Höhe wanderten. Sie mochte sein Lächeln.
Ihr Mitschüler erzählte schließlich von seiner ersten Begegnung mit Bearmon. Stumm hing sie an Kenshins Lippen. Sie hatte gar keine Ahnung, dass er in einem Tierheim aushalf... Aber es passte irgendwie zu ihm. Unweigerlich formte sich ein Bild von dem blauäugigen Jungen in ihrem Kopf; Umringt von lauten, hüpfenden Fellknäulen, die er mit sanftem Lächeln auf dem Gesicht umsorgte.  
Yasumi empfand die Vorstellung, sich plötzlich in einem Zwinger wiederzufinden und von Hunden angebellt zu werden, als äußerst beängstigend. Sie fühlte dem Rookie-Digimon daher nach, und bedachte es kurz mit einem schiefen Lächeln. Sie mochte Tiere zwar, aber hatte nur wenig Umgang mit ihnen. Ihre Eltern erlaubten keine Tiere im Haus; Was auch einer der Gründe war, weshalb sie Betamons Existenz vor ihnen verbarg. Sie würden niemals zulassen, dass sie ein amphibien-artiges, kleines Monster bei sich hielt. Das Gewissen, Mama und Papa zu täuschen, nagte des öfteren an ihr; Sie wollte immer die brave Tochter sein. Aber sie wusste auch, dass sie es nicht verstehen würden. Sie verstand es ja selbst nicht so wirklich.
„Ihr scheint euch sehr nahe zu stehen.“ merkte Yasumi lächelnd an. Hundeleckerlis, wie? Nun, gerade bei Digimon schien Liebe durch den Magen zu gehen...

Plötzlich beugte sich der Junge zu ihr vor, und fast wie aus Reflex, drückte sich Yasumi gegen ihren Stuhl. Sein Tonfall änderte sich, als er die Digiwelt ansprach. Yasumi schloss aus seinen bisherigen Aussagen, dass er selbst nicht besonders viel wusste. Ein wenig enttäuschend war das schon, denn sie hatte auf etwas Klarheit gehofft. „Ja, hat er... Es... klingt nach einem seltsamen Ort.“ antwortete sie mit leiser Stimme. „Und scheinbar passieren dort... schlimme Dinge.“ Das junge Mädchen krümmte ihren Rücken, als würde etwas darauf sitzen. Ihre Finger angelten unruhig das Digivice aus ihrer Tasche; Sie hob es ihrem Mitschüler kurz hin, aber sah ihn nicht direkt an. Sie sprach mit schwachem Lächeln auf den Lippen: „Ich habe Betamon schon öfters erklärt, dass Ich nicht gerade Heldenmaterial bin... Aber er hört nicht auf mich. Erzählt immer was von Schicksal, und Rittern, und...“  Sie zuckte mit den Achseln. „Ich meine... das ist Alles so verrückt. Ich bin nur... Wie soll Ich Jemandem helfen? Ich weiß bisher nicht einmal, wie man in die Digiwelt gelangt.“
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Das Restaurant "Takashi"   So Apr 09, 2017 10:04 am

Kenshin konnte die Enttäuschung in den blauen Augen des Mädchens sehen, scheinbar hatte sie ebenfalls auf Erklärungen gehofft. Es tat ihm leid, dass er dieses fast schon lockere Gespräch zwischen ihnen durch seine Frage unterbrach. Schließlich konnte er sich nicht daran erinnern, sie in der Schule so oft Lächeln gesehen zu haben, dabei hatte sie wirklich ein hübsches Lächeln.

Selbst als sie ihm von ihren Zweifeln erklärte, schenkte sie ihm ein leichtes Lächeln und das schätzte der Junge wirklich sehr. Fast reflexartig wollte er ihr Mut zusprechen, doch schnell merkte er, dass es nicht richtig gewesen wäre, denn er verstand Yasumi, sehr sogar. Kenshin ging es nicht anders, er fühlte sich selbst nicht in der Position. Aber konnte er ihr das einfach so sagen? Würde es nicht noch mehr Zweifel in ihr wecken?

„Weißt du“, schüttelte er mit einem traurigen Lächeln seinen Kopf, „mir geht’s genauso.“
Er konnte selbst nicht glauben, dass er jetzt mit ihr darüber sprechen würde, schließlich hatte er noch nie mit jemanden darüber gesprochen, wie er sich fühlte, aber Yasumi hatte irgendetwas an sich, dass er dachte, sich ihr anvertrauen zu können.  
„Ich sage zu Bearmon auch jedes Mal, dass ich nicht der Richtige dafür bin.“ Er sah kurz zu seinem Digimon, welches ihn besorgt ansah, doch wandte sich dann wieder der Brünetten zu. „Ich will einfach nicht kämpfen und noch weniger, dass Bearmon für mich kämpft… Ich könnte nichts anrichten und wenn ihm etwas passieren würde, könnte ich mir das niemals verzeihen.“
„Und ich sage dir jedes Mal, dass mir nichts passieren kann, wenn du bei mir bist“, sagte es während es Kenshins Digivice aus seinem Rucksack holte und ihm dann entgegenhielt, „denn damit schenkst du mir unvorstellbare Kraft. Nur durch dich kann ich digitieren.“
„Ach Bearmon“, seufzte der Junge, als es die leuchtenden Augen von Bearmon sah und nahm das Digivice entgegen.
Noch bevor Kenshin weitersprechen konnte, unterbrach sein Freund ihn. „Bitte Kenshin“, sprach es etwas lauter als gewollt, merkte dies jedoch und fügte ruhiger hinzu: „Wir haben doch jetzt schonmal Yasumi und Betamon getroffen, wenn wir noch weitere Digiritter finden, können wir es schaffen die Digiwelt zu retten.“
„Selbst wenn wir wollten, ist es doch wie Yasumi sagte“, deutete er kurz zu der Brünetten, „wir wissen nicht, wie wir in die Digiwelt gelangen können.“
„Deshalb müssen wir die anderen Digirtitter finden, vielleicht wissen die mehr.“
„Und wie stellst du dir das vor? Dass ich Yasumi hier getroffen habe war ein wahnsinnig glücklicher Zufall.“
„Schicksal“, murmelte das kleine Bärendigimon. „Es war Schicksal, kein Zufall. Wenn ihr nach den anderen suchen würdet, würdet ihr sie sicher schneller finden, als ihr denkt.“

Kenshin verstand sein Digimon, seine Welt war in Gefahr und es wollte helfen. Wahrscheinlich hatte es sogar Heimweh und wusste nicht, wie es nach Hause kam. Natürlich wollte er seinem Freund helfen, doch war er wirklich in der Lage dafür?
Er sah zu Yasumi und schenkte ihr nun wieder ein Lächeln. „Was sagst du denn dazu? Wollen wir es gemeinsam versuchen?“ Er war sich unsicher, wie sie antworten würde, schließlich war er selbst auch noch voller Zweifel. Doch wenn es stimmte was Bearmon sagte, könnten sie es tatsächlich schaffen. Zwar konnte er sich noch nicht vorstellen, wie es durch ihn stärker werden sollte, doch würde sein Freund ihn nicht anlügen.  
Mit großen und glänzenden Augen sah Bearmon ebenfalls zu dem Mädchen. „Bitte Yasumi.“
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Das Restaurant "Takashi"   Di Apr 18, 2017 7:24 pm

Und da war es wieder. Yasumi lauschte Bearmons Worten und stieß dabei einen leisen Seufzer aus; Stirnrunzelnd betrachtete sie ihr Digivice. Es war fast so, als würde sie Betamon sprechen hören. Nur in viel höflicher. Warum hatten diese Digimon so viel Vertrauen in die Beiden...?  „...Ich sage zu Bearmon auch jedes Mal, dass ich nicht der Richtige dafür bin." Daraufhin blickte sie zu dem Braunhaarigen auf und wirkte mit ihrem halb-geöffnetem Mund verdutzt; Er sprach so offen über seine Selbstzweifel... Damit hatte sie nicht gerechnet. Sie hatte wohl nicht einmal damit gerechnet, dass der heiter-wirkende Junge welche besaß.
Dieser Mut imponierte ihr. Es war ein äußerst tröstender Gedanke, nicht alleine mit diesen Gefühlen zu sein.  "Bearmon hat recht. Alles Schicksal und Bestimmung, yo. Und wenn du erst mal siehst, wie cool meine Digitation ist, sind deine letzten Zweifel vergessen. Darauf verwette Ich meine Rückenflosse!" meinte Betamon dazu und grinste seine Partnerin strahlend an. Sie musste sich eingestehen... Sie würde es gerne erleben. Das, worüber Bearmon und Betamon so überzeugt sprachen; Dass sie tatsächlich in der Lage sein könnte, ihrem Partner große Stärke zu verleihen. Sie verspürte bei der Vorstellung ein warmes Kribbeln in der Magengegend.
Und vielleicht, vielleicht, könnte sie doch Irgendjemandem helfen. Und diese 'schlimmen Dinge' verhindern... Sie hatte zwar keinen Bezug zur Digiwelt und fürchtete sich vor ihr, doch es war Betamons Heimat.
„Was sagst du denn dazu? Wollen wir es gemeinsam versuchen?“ Sie starrte Kenshin und Bearmon mit großen Augen an; Sie hätte am liebsten 'Ja! Versuchen wir es gemeinsam!' als Antwort hinaus gerufen, doch stattdessen spielte sie nervös mit dem Digivice in ihren Fingern. Sie wusste nicht einmal so genau, was sie an dieser Frage so sehr aus dem Konzept brachte: Es war schließlich nur sinnvoll, in so einer Situation zusammen zu arbeiten.  Vielleicht war es das Gefühl, plötzlich Teil von etwas Größerem zu werden. Vielleicht war es Bearmons Welpenblick, oder der freundliche Ausdruck in Kenshins Augen... Ihre Wangen nahmen eine rötliche Farbe an. Sie stotterte: „Ich schätze... E-Es kann wohl nicht schaden, wenn wir...“ Das braunhaarige Mädchen lächelte verkrampft und kratzte sich an der Wange. „...zusammenarbeiten... und... zusammenarbeiten.“ Sie kam sich wie ein Trottel vor. Betamon lachte auf, und blickte seine neuen Verbündeten mit zufiedenem Gesichtsausdruck an.
„Dann ist es entschieden!" sagte es, und atmete erleichtert aus. „Zum ersten Mal bin Ich froh darüber, dass sich Yasu so leicht von Jungs um den Finger wickeln lässt...“
„Was soll das denn bitte bedeuten?!“ entfuhr es der Ritterin.
„Ich mein' ja nur.“

Doch bevor Yasumi ihren Partner weiterhin zurechtweisen konnte, erblickte sie eine Person, die auf ihren Tisch zu schlenderte. Es war die Kellnerin mit dem Kopftuch, die zwei Serviertabletts in den Händen trug. Das Mädchen schreckte auf und sprach an die beiden Digimon gerichtet: „Da kommt die Bedienung... Ihr müsst euch verstecken.“ „Aye aye!“ Die Amphibie schlüpfte hastig in den Rucksack und bemühte sich diesmal dabei, die auffällig-rote Flosse nicht herausragen zu lassen. Hoffentlich würde er sich zusammenreißen, dachte das Mädchen.
Yasumi lächelte dem Jungen gegenüber flüchtig zu. „Oh, und... Du und Bearmon... Ihr könnt euch gerne bedienen. Bitte. Ich habe zwei Portionen bestellt.“  
„Hey! Die andere Portion war für mich!“ tönte es gedämpft aus dem Rucksack hervor. „Betamon!“
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Das Restaurant "Takashi"   Do Apr 27, 2017 5:59 pm

10. August
18:20 Uhr
Yasumi & Betamon, Kenshin & Bearmon



Kenshin wollte das Mädchen vor ihm nicht unter Druck setzen, hätte ihr auch noch Gedenkzeit gegeben, schließlich war es keine leichte Entscheidung. Doch als sie ihm dann zusagte, fiel dem Braunhaarigen ein Stein vom Herzen. Er wollte Bearmon wirklich helfen, doch war er sich sicher, dass er es alleine niemals schaffen konnte. Und er hatte das Gefühl, dass Yasumi eine sehr angenehme Partnerin werden würde. Kenshin kannte sie zwar nicht richtig und sprach heute das erste Mal mit ihr, doch mochte er das Mädchen irgendwie.
„Ich denke eher, dass es an Bearmons Hundeblick lag“, meinte er flüsternd zu Betamon, nachdem Yasumi die beiden Digimon auf Grund der Kellnerin vorwarnte.
„Du vergleichst mich wirklich mit einem Hund?“, fragte das bärenartige Digimon ungläubig. „Das ist wirklich nicht nett, Kenshin!“
„So meinte ich das doch nicht“, beschwichtigte er seinen Partner und strich ihm sanft über seine Cap. Bearmon schien dies so hinzunehmen, es verschwand gleich darauf mit seinem Körper in der Tasche, sodass man nur noch die lilafarbene Cap erkennen konnte.

Verwundert blickte er zu Yasumi, welche ihn und Bearmon gerade dazu eingeladen hatte, ihr Essen mit ihnen zu teilen – oder eben das von Betamon, wie dieses meinte. Er musste lächeln, als er ihr schüchternes Lächeln sah. Damit sie sich nicht noch unwohl fühlte, wand er seinen Blick von ihr jedoch ab und sah zu der Kellnerin, welche mit zwei Tellern zu ihnen kam. Es sah verdammt lecker aus.
„Ich denke, Yasumi ist diejenige, die weiß, wie man Jungs rumkriegt“, meinte er ohne groß über seine Worte nachzudenken. Erst jetzt merkte er, dass er ebenfalls ziemlich großen Hunger hatte. Als er jedoch zurück zu dem Mädchen sah, wurden ihm seine Worte klar. „Also ich meine wegen dem essen. Da hast du ganz meinen Geschmack getroffen!“

Er hoffte stark, dass er es mit dem Kommentar nicht versaut hatte. Kenshin konnte die Schwarzhaarige noch nicht ganz einschätzen, weshalb er noch ein wenig vorsichtig war. Schließlich wollte er sie nicht schon vergraulen, bevor sie überhaupt richtig angefangen haben.
„Ich freue mich sehr, dass du dabei bist“, lächelte er sie nun wieder an, „ich glaube, wir werden ein gutes Team abgeben.“ Er wollte ihr Vertrauen gewinnen, sie hatte seins aus irgendeinem Grund schon gewonnen, doch für ihn schien es schwieriger zu werden. Also musste er ehrlich zu ihr sein, und dass er sich darüber freute, meinte er auch ehrlich.

„Aber du weißt schon“, blickte er sie nun gespielt ernst an, „dass ich dich das Essen sicherlich nicht bezahlen lassen werde.“ Immerhin kostete es dem Mädchen sicherlich schon genug an Überwindung, überhaupt hier mit ihm zu sitzen. Da wollte er ihr wenigstens materielle Kosten ersparen, wenn er gerade die Möglichkeit dazu hatte. Außerdem war er zu gut erzogen, um sich von einem Mädchen einladen zu lassen. Seine Mutter würde ihm sicher die Hölle heiß machen. Die würde sie ihm allerdings auch heiß machen, wenn sie erfahren sollte, dass er sein Training schwänzte. Kenshin dachte an die vorherigen Worte von den beiden Digimon zurück, ob es wohl wirklich Schicksal war, dass er Yasumi hier traf? Aber was hatte das dann genau zu bedeuten?

„Hm“, überlegte er, „wo und wie sollen wir die anderen eigentlich finden, wenn es noch weitere gibt?“
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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Das Restaurant "Takashi"   Di Mai 09, 2017 3:59 pm

Erleichterung breitete sich auf seiner Miene aus, was Yasumi etwas verwunderte. Hatte er in Erwägung gezogen, sie könnte ablehnen? Sein Verhalten gab ihr eigentlich keinen Grund dafür und es konnte nur Vorteile geben, die ganze Digiritter-Sache gemeinsam anzugehen; Wahrscheinlich wirkte sie auf den Jungen einfach überfordert. Zaghaft, scheu, nervös. Dabei empfand sie seine Gegenwart nicht mehr als so unangenehm, jetzt, wo sie wusste, dass er ein ziemlicher netter Kerl war.  Noch netter, als er in der Schule wirkte. Nein, eher war sie sich selbst unangenehm; Die zaghafte, scheue und nervöse Yasumi, die sie gerne umtauschen würde. Aber das ging nicht. Denn diese saß wie festgenagelt auf dem Stuhl und blickte ihren Schulkameraden mit gerötetem Kopf an.
Als die Kellnerin den Tisch erreichte, waren die Digimon bereits in den Taschen verschwunden. Yasumi seufzte leise auf. Sie konnte Betamons Magen laut knurren hören.  Die ältere Dame stellte die Teller auf den Tisch und lächelte den Jugendlichen zu; Yasumi bedankte sich höflich bei ihr und erwiderte das Lächeln. „Ruft mich einfach, wenn ihr dann später bezahlen wollt.“ meinte die Kellnerin, bevor sie ging und den Tisch zurück ließ.  Der Duft des warmen Gerichtes drang dem jungen Mädchen in die Nase und ließ ihr das Wasser im Mund zusammen laufen. Die ganze Aufregung hatte sie ziemlich hungrig gemacht. Sie freute sich schon darauf, das Essen gnadenlos in sich hinein zu schaufeln und  Betamon für sein Mundwerk Nichts davon abzugeben... Das stellte sie sich zumindest vor. In Wirklichkeit würde sie es wohl nicht übers Herz bringen; Essen war immerhin eine Leidenschaft, die sie teilten.  
„Ich denke, Yasumi ist diejenige, die weiß, wie man Jungs rumkriegt“  sprach der blauäugige Junge  plötzlich nach ihrer Einladung; Sie blinzelte ihn verwundert an und ließ sogleich ihren Blick sinken. Sie lächelte schief, rieb dabei ihre Hände gegeneinander. „Wie, was... Nein, Ich, nur doch...“ „Pffft. Der war gut!“ kommentierte Betamon und blickte aus der Tasche, um Kenshin einen ungläubigen Blick zu zuwerfen. Yasumi plusterte ihre Wangen auf, doch innerlich stimmte sie dem grünen Digimon zu. Wenn sie so etwas tatsächlich wüsste, so würde Yamato Ishida schon längst ihr gehören. Doch das tat er nicht... Zumindest nicht in der Realität. In ihrem Kopf hingegen gab er ihr regelmäßig Privatkonzerte und schmachtete sie mit romantischen Melodien an. Meistens mit einer Rose zwischen den Lippen. In diesem Szenario war sie aber auch Jemand, der etwas von Jungs verstand. Ein flaues aber warmes Gefühl breitete sich in ihr aus. Als sich der Junge verbesserte, blickte Yasumi wieder auf und nickte eilig. Ihre Augen waren geweitet. „Oh, ja, natürlich, das Essen, klar...“ Plötzlich kam sie sich albern vor, dass sie gleich davon ausging. Kenshin sprach schließlich aus, dass er sich auf die Zusammenarbeit freute und sie bestimmt ein gutes Team abgeben würden. Und das, obwohl sie sich kaum kannten... Wieder überraschte er sie mit seiner direkten Art. Jedoch positiv. Er war so zuvorkommend und ging so vertraut mit ihr um; Es war irgendwie bewundernswert. Sie lächelte zurück und antwortete mit einem Nicken. „Denke Ich auch...“  Jemand freute sich tatsächlich darauf, mit ihr zusammen zu arbeiten...
Er wollte sie nicht für seine Portion bezahlen lassen und sah sie mit ernstem, aber freundlichem Ausdruck an. Sie zuckte daraufhin mit den Schultern und legte ihren Kopf schief. „Das ist okay... Aber du kannst es auch wieder gutmachen, indem du mal in unserem Restaurant isst. Unser Curry ist wirklich gut.“ warb sie schamlos und nahm lächelnd eine Gabel in die Hand. Sie sah sie sich kurz um, Ihr Blick wurde etwas verschwörerisch. „Weißt du... Ich sollte es dir wirklich nicht erzählen, aber... Ich bin eigentlich hier, um dieses Restaurant für meine Eltern auszukundschaften...“ meinte sie mit leiser Stimme, worauf sich ein leichtes Schmunzeln auf ihren Gesichtszügen bildete. Sie stieß dabei die Gabel in ihr Essen. „Es ist nie verkehrt, die Waffen der Konkurrenz zu kennen, hehe...“ fügte sie hinzu und kostete dann auch schon von dem wohl-riechenden Gericht. Sie hatte einen kritischen Gaumen.
„wo und wie sollen wir die anderen eigentlich finden, wenn es noch weitere gibt?“
Sie lehnte sich zurück und kaute zu Ende, bevor sie antwortete: „Gute Frage. Das wird nicht einfach.“ Das Mädchen legte ihre Stirn in Falten und ließ die Gabel in ihrer Hand sinken. „Wahrscheinlich verbergen sie ihre Partner und ihr Digivice... genau wie wir. Selbst wenn wir anderen Rittern über den Weg laufen, könnten wir sie nicht erkennen.... Außer ihre Partner sind genau so schlecht und ungeschickt im Verstecken, wie Betamon...“ „Hey!“
Nachdenklich legte sie sich einen Finger ans Kinn und sprach weiter, ohne auf Betamons Einwände einzugehen „Wenn wir unsere Suche nur ein wenig eingrenzen könnten... Sind denn alle Digiritter in unserem Alter? Das wäre zumindest ein guter Anfang.“ Ihr Blick wanderte fragend zu ihrem Partner. „Öhm... Keine Ahnung?“ Sie seufzte, obwohl sie eine derartige Antwort bereits erwartet hatte. „Haaaaa.... Wir haben keine hilfreichen Informationen. Ob Schicksal oder nicht... Wir brauchen irgendeine Art von Plan...“
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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Das Restaurant "Takashi"   Di Mai 23, 2017 9:49 pm

„Vielen Dank“, bedankte Kenshin sich bei der Kellnerin, als diese die Teller abstellte. Und als sie weitgenug entfernt von dem Tisch war, nahm er etwas von dem Essen, um es seinem kleinen Begleiter zu geben. Dieser sah Kenshin mit strahlenden Augen an und verschlang das Essen genussvoll. Während er Bearmon so beobachtete, entging ihm, wie Yasumi mit ihren Gedanken abdriftete.
Als sie ihm zustimmte und ihn anlächelte, lächelte er sie ebenfalls an und nahm dann einen Bissen des Essens, welches wirklich lecker war. Kein Wunder, dass Bermon so strahlte. Also gab er dem Digimon wieder ein Stück.
Erst als das Mädchen erwähnte, dass sie ein eigenes Restaurant besaß – oder eben ihre Eltern –, ließ er den Blick von dem Digimon wieder zu dem Mädchen gleiten. „Ich wusste gar nicht, dass du ein Restaurant hast“, meinte er erstaunt. „Natürlich komme ich gerne mal vorbei! Aber dann musst du mir auch Gesellschaft leisten.“ Er grinste. Sein Grinsen verschwand jedoch gleich, als ihr Lächeln einem verschwörerischen Gesichtsausdruck wich und sie ihm davon erzählte, sie würde das Restaurant für ihre Eltern bespitzeln. Dies hatte er definitiv nicht erwartet und irgendwie wirkte Yasumi plötzlich anders. Schon fast irgendwie selbstbewusster.
Im zweiten Augenblick bemerkte er erst, dass sie ihm gerade etwas anvertraute, was sie wahrscheinlich nicht jedem erzählen würde. Hieß das etwa, dass sie ihm bereits ebenfalls vertraute? Er begann zu lächeln und hörte der Brünetten interessiert zu.

Auch als sie auf seiner Frage bezüglich der Anderen antwortete, hörte er zuerst zu. Währenddessen begann er über eine Lösung nachzudenken. Yasumi hatte recht, sie würden Schwierigkeiten haben. Doch vielleicht mussten sie ihre Augen einfach mehr aufhalten. „Was hältst du davon, dass wir uns gleich morgen auf die Suche machen?“, schlug er vor. „Vielleicht achten wir mehr darauf als zuvor. Schließlich wissen wir nun, dass es mehrere von uns gibt. Und vielleicht nehmen Bearmon und Betamon ja die Anwesenheit von anderen Digimon wahr.“
Natürlich wusste Kenshin, dass es die Suche nicht wirklich einschränken würde. Es gab einfach viel zu viele Menschen in der Gegend und wer sagte überhaupt, dass die Anderen sich ebenfalls hier aufhalten würden? Vielleicht waren die Anderen gar nicht auf ihrer Schule… Und so lange sie dies nicht wussten, konnten sie sich auch nicht nur auf die Schule konzentrieren. Dennoch hatte Kenshin das Gefühl, dass sie – Yasumi, er und die Digimon – es irgendwie schaffen konnten. Wenn es wirklich Schicksal war, wie die beiden Digimon behaupteten, dann mussten sie es ja irgendwie schaffen. Dann gab es ja gar keine andere Möglichkeit, als dass sie es schaffen würden. Und dieser Gedanke motivierte und bestärkte den Jungen. Auch Yasumi schien es wirklich mit ihm durchziehen zu wollen.  Trotzdem wollte er die Brünette nicht überrumpeln. „Also wenn es dir passt, können wir uns gleich morgen auf den Weg machen“, meinte er noch mal um seinen vorherigen Vorschlag noch einmal zu bestärken. „Du darfst auch entscheiden, wo wir als erstes suchen!“ Auch wenn dies sicherlich nicht unbedingt verlockend war, hoffte er, dass sie zusagen würde. Auch wenn er sich da eigentlich sicher war.
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BeitragThema: Re: Das Restaurant "Takashi"   Mi Jun 07, 2017 3:24 pm

Betamon bediente sich fröhlich an Yasumis Teller und halbierte das dampfende Gericht innerhalb weniger Momente. Es schmatzte dabei, was die Digikriegerin so unhöflich fand, dass sie sich den Mund zuhielt und ihren Kopf weg drehte. Dabei lauschte sie jedoch Kenshins Worten. Das junge Mädchen bekam leicht gerötete Wangen, als der Junge meinte, sie müsse ihm im Restaurant Gesellschaft leisten. Was ihre Eltern wohl davon halten würden? Was würden sie überhaupt davon halten, dass sie sich mit Jungs traf? Am besten dachte sie erst gar nicht daran. Und außerdem; Sie war schon Fünfzehn. Sie war kein kleines Kind mehr und durfte sich mit Jedem treffen... Das empfand sie zumindest so.
Der Brünette fragte Yasumi schließlich, ob sie sich nicht gleich am nächsten Tag auf die Suche machen sollten. Vielleicht würden sie andere Digiritter finden, wenn sie die Augen richtig aufmachen?
"Ja, das klingt gut. Desto früher wir damit anfangen, desto besser." stimmte die junge Ritterin zu und lächelte Kenshin an. Es war zwar kein 'echter' Plan, aber es war besser, als gar Nichts zu tun und nur nachzudenken. Das hatte noch nie Jemanden weiter gebracht. Plötzlich erschien Betamon ganz aufgeregt und strahlte alle Beteiligten an. Yasumi fügte derweil mit ruhiger Stimme hinzu: "Wir könnten es doch im Stadtpark versuchen... Morgen nach der Schule hätte Ich Zeit."
"Oh ja! Du musst für Morgen unbedingt Plätzchen backen und Snacks mitnehmen!" platzte das lurch-artige Monster heraus und starrte Yasumi mit geweiteten Augen an. "Und am besten eine Decke!"
Das Schulmädchen starrte zurück und antwortete nach einem Seufzer: "Das soll kein lustiges Picknick werden, Betamon. Wir haben eine ernste und wichtige Mission!" 
"Ich weiß, Ich weiß! Aber was spricht dagegen, Beides zu kombinieren? Nach der ganzen Sucherei werden wir früher oder später eine Pause brauchen." meinte es und grinste Kenshin sowie seinen Partner verschwörerisch an. Yasumi schien kurz zu überlegen, bevor sie schließlich sanft nachgab. "Na Schön. Aber nur, solange wir den wirklichen Grund des Treffens nicht vergessen." sprach das Mädchen und sah den Jungen vor ihr mit einem Nicken an.
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BeitragThema: Re: Das Restaurant "Takashi"   Mo Jun 12, 2017 10:44 pm

„Das ist eine großartige Idee!“, freute sich das bärenartige Digimon. „Dann können wir uns noch ein wenig besser kennenlernen. Und ich wette, dass Yasumi toll kochen kann!“

Lächelnd sah er zwischen den beiden kleinen Wesen hin und her. Sie waren so voller Freude und Enthusiasmus da machte es einfach Spaß ihnen zuzusehen. Genau wie Yasumi konnte er die Idee von Betamon gar nicht verneinen. „Ich finde auch, dass das eine gute Idee ist. Wer weiß, wie lange wir unterwegs sein werden… Eine kleine Stärkung schadet nie. Ich werde natürlich auch etwas mitbringen.“ Er lächelte Yasumi freundlich an. Er freute sich wirklich auf das morgige treffen und er hoffte sehr, dass sie bald noch mehr von ihnen treffen würden. Dies würde Betamon und Bearmon sicherlich ebenfalls gefallen.

„Also steht’s fest“, richtete er an Yasumi, „wir treffen uns morgen nach der Schule im Stadtpark, halten die Augen auf und wenn wir Hunger bekommen, picknicken wir erst einmal bevor wir weitersuchen.“ Durch ein überzeugtes Nicken bestätigte er seine Aussage. „Das klingt ja schon fast nach einem Plan.“

Er stellte das restliche Essen zwischen Betamon und Bearmon, damit sie dieses verspeisen konnten. Betamon schien sogar noch einen viel größeren Appetit zu haben als Bearmon. „Danke!“, schmatzte das Bärendigimon glücklich.

„Ich denke, ich bringe euch jetzt nach Hause“, begann er, als beide Teller vollkommen leer waren. „Wir haben morgen viel vor, da sollten wir uns noch ausruhen.“ Er lächelte das Mädchen an und rief die Kellnerin zum Tisch, um die Rechnung zu bezahlen. Zwar wollte Kenshin nicht, dass sie sich unwohl fühlte, doch bezahlte er die Rechnung letzten Endes doch. So wurde er nun mal erzogen.

Den beiden Digimon deutete er sich in die Taschen zurückzuziehen und ging dann Richtung Ausgang. Dadurch, dass es Sommer war, war es zwar noch nicht sonderlich Dunkel Draußen, doch war es schon ziemlich spät. Und auch, wenn er sich sicher war, dass Betamon auf Yasumi aufpassen würde, wollte er sie nicht alleine nach Hause gehen lassen. Es war für ihn nicht einmal ein großer Umweg und die beiden Digimon konnten so noch ein wenig plaudern. Schließlich war es das erste Mal seit Langem für sie, mal wieder mit ihrem Gleichen zu sprechen. Kenshin konnte es mehr als gut verstehen, schließlich ging es ihm selbst mit Yasumi nicht anders. Er war wirklich froh, dass er sie an diesem Nachmittag getroffen hatte und ihr kleines-großes Geheimnis entdeckt hatte. Es war, als würde nun ein komplett neuer Lebensabschnitt beginnen und auch, wenn er das Gefühl hatte, dass dieser nicht immer einfach sein würde, freute er sich schon darauf.

Kenshin und Bearmon verabschiedeten sich von der Digiritterin und ihrem Partner und machten sich dann auf dem Weg nach Hause. „Was wirst du deinen Eltern sagen?“, fragte das Digimon ihn.
„Die Wahrheit“, lächelte er.
„Die Wahrheit?“, fragte es überrascht.
„Ich habe ein Mädchen aus der Schule getroffen, habe etwas mit ihr gegessen und die Zeit vergessen. Danach habe ich sie natürlich noch nach Hause gebracht.“ Er zwinekerte dem Digimon zu. Dieses lächelte seinem Freund zu. „Ich freue mich auf morgen!“
„Ich mich auch.“
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Das Restaurant "Takashi"
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