Ein Digimon RPG
 
StartseiteStartseite  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  
Wanted!

Wir suchen noch dringend:


Ken Ichijouji
Miyako "Yolei" Inoue
Jun Motomiya
Keyboarder von KOD
Zu freien Gesuchen - Klick
Neueste Themen
» Wohnung von Koushiro
von Kenshin Kobayashi Gestern um 9:35 am

» You were always there beside me ~ Sorato
von Sora Takenouchi So Apr 22, 2018 8:18 pm

» Start of somethin new ... or how to traumatize your Dad
von Sora Takenouchi Sa Apr 21, 2018 12:54 am

» Wohnung von Kyoko
von Kyoko Sanada Fr Apr 20, 2018 11:50 pm

» Spielzeugstadt
von Daisuke Motomiya Fr Apr 20, 2018 11:31 pm

» Soon to be... you are the music in me
von Yamato Ishida Fr Apr 20, 2018 5:16 pm

» endless sincere love ~ Mimi & Sora
von Mimi Tachikawa Di Apr 17, 2018 6:24 pm

» Find your destiny ~ Tomiko & Kyoko
von Tomiko Nakamura Di Apr 17, 2018 6:03 pm

» Momentaufnahme
von Tomiko Nakamura Di Apr 17, 2018 5:43 pm

» The real life
von Joe Kido Di Apr 17, 2018 5:20 pm


Teilen | 
 

 Sportplatz der Odaiba-Oberstufe

Nach unten 
AutorNachricht
Taichi Yagami

avatar

Anzahl der Beiträge : 251
Alter : 18 Jahre
Arbeit/Hobby : Schüler/Fußballer
Wappen : Mut
Digimonpartner : Agumon

BeitragThema: Sportplatz der Odaiba-Oberstufe   Di Jan 05, 2016 12:10 am

Hier befindet sich der Sportplatz.
Nach oben Nach unten
Kazuki Nishiya

avatar

Anzahl der Beiträge : 24
Alter : 17
Arbeit/Hobby : Schüler & Gitarrist | KOD, Mode, Flirten

BeitragThema: Re: Sportplatz der Odaiba-Oberstufe   Di Jan 02, 2018 5:15 pm

15. August
17 Uhr
Miki & Kazuki


Interessiert stand Kazuki am Zaun des Fußballfeldes seiner Schule und beobachtete das Spiel der Schulmannschaft. Normalerweise sah er sich die Spiele eher selten an, hatte als Kind zu oft die Spiele seines jüngeren Bruders sehen müssen, weshalb er dachte, der Sport würde ihn auch heute noch negativ stimmen. Doch das tat er ganz und gar nicht. Im Gegenteil, es machte ihm sogar irgendwie Spaß zuzusehen. Die Laune um ihn herum war gut und am Feldrand standen, wie erhofft, einige Cheerleaderinnen, die die Schulmannschaft anfeuerten. Also gar keine schlechte Freizeitbeschäftigung, einem Spiel mal mehr Aufmerksamkeit zu widmen.

In letzter Zeit war Kazuki aufgefallen, dass Yamato auf der Schule einen weitreichenden Bekanntheitsgrad erlang hatte. Dies jedoch nicht nur durch die Band, sondern auch durch seinen besten Freund, Taichi Yagami einem Jungen aus der Fußballmannschaft. Taichi war beliebt und hatte in der Schule einen anderen Bekanntenkreis als Yamato, dadurch, dass sie aber so viel Zeit miteinander verbrachten, kannten Taichis Bekannte auch Yamato und umgekehrt. Dadurch hatte der Sänger einen fast doppelt so großen Bekanntheitsstatus auf der Schule, wie Kazuki und die anderen Bandmitglieder. Doch Kazuki war niemand, der gerne im Schatten von jemand anderem stand. Das wollte er nicht schon wieder durchmachen. Natürlich gönnte er es Yamato, schließlich mochte er seinen Bandkollegen sehr gerne, doch wollte er das eben auch.
Und aus diesem Grund, war er letztendlich hier auf dem Fußballfeld gelandet. Er hatte sich umgehört, um zu erfahren, welcher der beste Fußballer aus seinem Jahrgang war. Immer wieder fiel der eine Name – Miki Hatake. Der Brünette schien auf Kazuki immer eher unscheinbar und wäre er nicht der Mannschaftskapitän gewesen, wäre er ihm wahrscheinlich auch gar nicht aufgefallen. Aber vielleicht hatte auch Miki eine heiße beste Freundin, so wie Taichi Sora hatte. Ja, das war für den Rothaarigen jeden Falls Grund genug, den Brünetten besser kennen zu lernen.

Er beobachtete das Spiel, wobei er sich größtenteils auf Miki konzentriert hatte. Anders als sein Bruder, schien Miki stark auf das Teamplay zu achten, feuerte seine Mannschaft an wirkte auch am Ende des Spiels noch top fit. Der Willensstarke Ausdruck in den grünen Augen des Fußballers, sprach dafür, dass der Brünette genau wusste, was er wollte. Und dies gemischt mit dem Elan, welches Miki verkörperte, ließ Kazuki das ganze Spiel über mitfiebern.
Nachdem Miki und seine Mannschaft gewonnen hatten, jubelte Kazuki mit den anderen Anwesenden mit. Nach einer Weile, in der die Mannschaft noch jubelte und Kazuki sich mit den Cheerleaderinnen unterhielt, sah er wie Miki den Fußballplatz verlassen wollte. Sein Blick wanderte von den Mädchen mit denen er gerade sprach zu dem Fußballer und wieder zurück. Gerade wollte eines der Mädchen sein Handy nehmen, um ihm ihre Nummer zu geben, als Kazuki sich umdrehte und sah, dass Miki nicht mehr zu sehen war. Kurzerhand zog er sein Handy zurück. „Sorry“, meinte er nur und rannte dann los in die der Fußballer eben gegangen war.

Es dauerte etwas, bis er bei Miki ankam und einige Meter hinter ihm kam er völlig aus der Puste zu stehen. „Hey!“, rief er und atmete heftig. Er rannte die letzten Meter zu ihm hin. „Wie schaffst du das so lange auf dem Fußballfeld auszuhalten und ich bin schon aus der Puste, wenn ich dir hinterherlaufe?“ Er lachte und kratzte sich den Hinterkopf. „Was ist dein Trick dabei? Das war echt ein super Spiel!“ Immer noch aus der Puste reichte er dem Brünetten die Hand. „Ich bin Kazuki Nishiya“, stellte er sich vor, hoffte aber, dass Miki ihn ebenfalls bereits kannte.
Nach oben Nach unten
Miki Hatake

avatar

Anzahl der Beiträge : 16
Alter : 17 Jahre
Arbeit/Hobby : Fußballer

BeitragThema: Re: Sportplatz der Odaiba-Oberstufe   Fr Jan 05, 2018 1:52 pm

15. August
17 Uhr
Miki & Kazuki


Obwohl es sich nur um ein Trainingsspiel handelte, nahm Miki es natürlich absolut ernst. Er war nicht bekannt dafür, etwas schweifen zu lassen und schon alleine beim Training wollte er, dass die komplette Mannschaft alles gab. Er tat das immerhin auch und erwartete keine geringere Leistung von alleine anderen. So war er nun mal und ihm war auch bewusst, dass seine Teamkameraden das gar nicht so sehr schätzen und oftmals über ihn schimpften. Wenn sie dann jedoch wegen wirklich guter Leistungen gewannen, beschwerte sich niemand mehr.
Heute war der Stand der Mannschaft etwas schwieriger, weil ihr Stürmer fehlte. Ohne Taichi Yagami als Sturmspitze war nicht nur die Torchance der Mannschaft geringer, sondern auch die Motivation der Mannschaft. Taichi war eben eine Frohnatur und motivierte seine Mitspieler immer. Nun war es an Miki dieses Loch aufzufangen.
Zum Glück waren sie so gut, dass sie es auch ohne den besten Feldspieler auf dem Platz schafften, Tore zu erzielen. Dennoch war das Fehlen des Sportlers deutlich zu merken. Miki hatte keine Ahnung, was bei Taichi los war, denn eigentlich ließ der niemals Übungsspiele ausfallen. Aber er würde unbedingt mit ihm reden müssen. Bald würde die Saison gegen die anderen Schulen anfangen und da konnte Yagami einfach nicht fehlen. Überhaupt schien er die ganze letzte Woche über eher abwesend gewesen zu sein. Etwas, dass Miki sehr gewundert hatte. Ein Gespräch sah der Kapitän daher als unausweichlich an.
Mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht verließ er das Feld, nicht ohne sowohl dem gegnerischen Kapitän und dem anderen Torwart die Hand zu schütteln. Das gehörte für Miki einfach zum Fairplay dazu. Danach klopfte er einigen Mannschaftskameraden auf die Schulter und lobte besonders gute Spielzüge.
„Wir sehen uns morgen beim Lauftraining. Pünktlich um 9 treffen wir uns hier“, rief er der Mannschaft zu, die nach und in Richtung der Umkleidekabine verschwanden. Es war immerhin Freitag, da hatten sie bestimmt alle noch etwas vor.
Auf Miki traf das natürlich nicht zu. Der würde noch kurz ein paar Dinge auf dem Platz wegräumen und danach auch verschwinden. Heute musste er wegen des Spiels nicht im Laden helfen. Da konnte er dann später vielleicht noch locker eine Runde joggen gehen oder sich vielleicht doch mal seinen Hausaufgaben widmen. Wenn er ein Stipendium haben wollte, mussten auch diese Leistungen stimmen.
Er war gerade dabei, ein paar Hütchen zusammen zu räumen, als er angesprochen wurde. Erst nahm der Torwart an, dass einer seiner Mannschaftskollegen zurückgekommen war. Doch als er sich umwandte, erkannte er den anderen Jungen nicht direkt. Sie waren auf einer Schule, so viel verriet schon mal die Uniform, aber das war es dann auch schon.
Überrascht hob Miki die Augenbrauen und musterte den Rothaarigen. Er wollte nicht unhöflich sein, aber sie kannten sich doch wirklich nicht, oder? „Um fair zu sein… ich bin Torwart, da musste ich nicht ganz so viel laufen, wie die anderen“, gab er zu. Was natürlich nicht hieß, dass seine Kondition nicht ebenso gut war.
Der anderen Schüler wirkte wirklich nicht gerade sportlich, wenn Miki ehrlich war. Allerdings kam ihm auch sein Gesicht nach und nach bekannt vor. „Du bist in dieser Band, oder?“, stellte er schließlich fest. Er kannte die Band der Schule nicht wirklich. Immerhin interessierte er sich weder für Musik, noch war er ein kreischender Groupie, wie viele Mädchen der Schule. Aber Taichi kannte die Band und war mit deren Sänger befreundet. „Das erklärt vermutlich die fehlende Kondition“, vermutete Miki. Brauchte man als Musiker sicher auch nicht.
Dennoch schenkte er dem Rothaarigen ein Lächeln. „Danke. Ich bin auch ganz zufrieden. Wir waren nicht in Höchstform. Aber das bauen wir schon wieder auf. Ich habe für dieses Schuljahr große Pläne mit der Mannschaft“, beurteilte er die Leistung des Teams, bevor er Kazuki die Hand gab. „Miki Hatake. Freut mich.“ Miki war sich nicht sicher, ob er sich wirklich freute. Aber das sagte man ebenso. Oder? Und bisher hatte der anderem ihm keinen Grund gegeben, sich nicht zu freuen. „Du interessierst dich für Fußball?“, wunderte sich Miki dann aber doch. Normalerweise hielten sich die Band und die Fußballer nicht gemeinsam irgendwo auf, geschweigen denn dass sie sich Auftritte oder Spiele des andere ansahen. Taichi und sein Freund bildeten da die Ausnahme.





Nach oben Nach unten
Kazuki Nishiya

avatar

Anzahl der Beiträge : 24
Alter : 17
Arbeit/Hobby : Schüler & Gitarrist | KOD, Mode, Flirten

BeitragThema: Re: Sportplatz der Odaiba-Oberstufe   Mo Jan 08, 2018 9:59 pm

15. August
17 Uhr
Miki & Kazuki




Kazuki war ein wenig verwundert über die Bescheidenheit des Torwarts, mit dieser hatte er irgendwie überhaupt nicht gerechnet. Eben auf dem Feld wirkte er doch noch so entschlossen und selbstbewusst. Doch schnell vergaß er das, als der Brünette ihn auf die Band ansprach. Ein breites Grinsen bildete sich auf Kazukis Gesicht. „Richtig! Ich spiele Gitarre“, meinte er stolz. Er erwartete, dass sie dadurch ins Gespräch kamen, doch zu seiner Verwunderung schien der Größere recht unbeeindruckt. Der nächste Satz des Fußballers lies die Gesichtszüge des Rothaarigen sogar für einen Augenblick entgleisen. „Was hat das denn mit fehlender Kondition zu tun?“, wollte er wissen und sah Miki mit großen Augen an. Schließlich besuchte er doch auch gelegentlich ein Fitnessstudio. Der Gitarrist war sich nicht ganz sicher, ob er die Bemerkung über seine Kondition als abwertend einstufen sollte.
Durch das nachfolgende Lächeln des Brünetten, war Kazuki sich allerdings schnell sicher, dass es nicht böse gemeint war, sondern eher eine Feststellung. Kurz schüttelte Kazuki den Kopf, weil er nicht verstand, warum ihn das so aus der Bahn geworfen hatte, wahrscheinlich, weil Miki im Gegensatz zu anderen eher unbeeindruckt auf ihn reagierte. Und da war dann auch im nächsten Satz wieder dieser Ehrgeiz von vorher, was Kazuki wieder auf ein anderes Thema lenkte. „Ich bin mir sicher, dass ihr das packt“, meinte er mit einem ehrlichen Lächeln.
Als Miki ihn dann aber fragte, ob er sich für Fußballl interessierte, geriet der Musiker ein wenig ins Stocken. So richtig war das nicht der Fall und Kazuki wollte dem Fußballer auch keine Lüge auftischen. „Naja, mein jüngerer Bruder spielt auch Fußball“, meinte er. „Da war ich ein paar Mal auf seinen Spielen... aber eigentlich wollte ich mir eher ein paar Tricks abschauen… Man kann schließlich nie fit genug sein, richtig?“ Er lachte verlegen und kratzte seinen Hinterkopf. So richtig die Wahrheit war das zwar nicht aber es war auch keine Lüge. Dann begann Kazuki zu grinsen. „Außerdem habt ihr so hübsche Cheerleaderinnen, die haben wir im Proberaum nicht.“ Das kam dem Grund für seine Anwesenheit dann doch schon näher. Schließlich war er hier, um Kontakte zu knüpfen.
Kazuki war sich ziemlich sicher, dass das Gespräch nicht so ganz in dem Interesse des Brünetten war, generell wirkte er etwas distanziert, doch wollte er auch noch nicht aufgeben, schließlich hatte er gerade die Chance auf eine Nummer einer wirklich attraktiven Cheerleaderin für den Fußballer sausen lassen. Wenn Kazuki sich nicht irrte, war es bei Yamato und Taichi auch nicht immer leicht gewesen – zumindest hatte er das mal so herausgehört –, die zwei waren schließlich von Grund auf verschieden, dafür brauchte er Taichi nicht einmal genauer zu kennen, das bemerkte man auch so schon. Dann sollte er das mit Miki doch aber erst recht hinbekommen, oder? Vielleicht hatten sie ja sogar irgendwelche gemeinsamen Interessen… Mädchen oder so. Kazuki war sich ziemlich sicher, dass er Gemeinsamkeiten mit dem Brünetten finden würde, Miki musste ihm eben nur eine Chance geben.
„Kann ich dir vielleicht helfen?“, fragte er nun motiviert und sah sich auf dem bereits leeren Fußballfeld um. „Hütchen einsammeln oder so? Ich habe eh nichts mehr vor und dann musst du nicht alles alleine einsammeln.“ Er zuckte mit den Schultern und sah den Fußballer mit einem erwartungsvollen Blick an.
Nach oben Nach unten
Miki Hatake

avatar

Anzahl der Beiträge : 16
Alter : 17 Jahre
Arbeit/Hobby : Fußballer

BeitragThema: Re: Sportplatz der Odaiba-Oberstufe   Di Jan 09, 2018 3:21 pm

15. August
17 Uhr
Miki & Kazuki



Ah. Gitarre. Miki hatte ja gewusst, dass er den Rothaarigen daher kannte. Nicht, dass sich Miki oft mit der Band beschäftigt. Aber natürlich wusste auch er, dass die Schule sowas hatte. Auf Schulfesten traten sie seines Wissens nach auf und es gab auch in seiner Klasse genügend Schülerinnen, die von der Band sprachen. Anscheinend waren sie auch irgendwie bekannter geworden. Jedenfalls nahm das Interesse an den Mitgliedern der Band wohl zu. Etwas, was Miki nicht ganz verstand. Denn von Musik verstand er nun wirklich gar nichts. Leider konnte er deswegen auch nicht beurteilen, ob sie wirklich gut waren oder ob die Mädchen sie aus anderen Gründen mochte. Das konnte sich Miki nämlich auch vorstellen.
Er zuckte mit den Schultern. „Ich verstehe nicht so viel von Musik oder Auftritten einer Band, aber müsst ihr dafür besonders viel Kondition oder Kraft haben?“ Wie schwer war eigentlich so eine Gitarre? Miki wurde immer mehr bewusst, dass er absolut keine Ahnung von diesem Fachgebiet hatte. „Es gibt wohl Musiker, die wild herum springen. Meine Schwester schaut Musikvideos“, erklärte er Kazuki kurz. „Ich selber habe nichts mit Musik am Hut. Im besten Fall höre ich Musik beim Joggen. Aber auch das nicht wirklich oft.“ Miki nutzte nicht oft Kopfhörer. Er wollte lieber für sich selber runterkommen und sich nicht die Ohren volldudeln lassen. „Ich kenne auch eure Band nicht wirklich“, fügte er entschuldigend hinzu, bevor er sich weiter seiner Aufgabe widmete und die Hütchen einsammelte.
Irritiert hielt er dann jedoch inne und sah wieder zu Kazuki auf. „Tricks? Wofür?“, erkundigte er sich aufrichtig interessiert. Es gab einige Sachen, die sich Sportler auch untereinander abschauen konnten auch wenn es nicht die gleiche Sportart war. Aber was tat ein Musiker hier? „Willst du trainieren?“, wollte Miki dann wissen und musterte den jungen Mann noch einmal. Er hatte keine unsportliche Statur, aber war deutlich nicht so trainiert, wie es Mikis eigener Anspruch war. Vermutlich war Kazuki darauf aus, noch mehr Mädchen auf sich aufmerksam zu machen.
Denn auf die Cheerleaderinnen hatte er anscheinend ja auch geachtet. „Haben wir?“ Miki achtete nicht auf die Mädchen. Dazu hatte er auch während Spielen gar keine Zeit. „Ich glaube, ihr habt wesentlich mehr Kontakt zu Mädchen als wir. Eure Band ist relativ bekannt hier, meine ich. Die Mädchen reden ständig über euch.“ Neidisch war Miki deswegen nun wirklich nicht.
„Du willst…?“, wunderte sich Miki aufrichtig und zuckte dann mit den Schultern. „Klar. Wenn du nichts Besseres zu tun hast… Ist sicher keine Traumaufgabe. Du siehst ja, die Mannschaft hat sich auch erfolgreich schon gedrückt“, sagte Miki und schüttelte den Kopf. Er hatte nichts anderes erwartet. Immerhin waren sie manchmal Kindsköpfe. „Hast du nicht irgendwas vor… es ist Freitag“, wunderte sich Miki dann allerdings doch aufrichtig. In seiner Vorstellung waren gerade Musiker Freitagabend unterwegs.


Nach oben Nach unten
Kazuki Nishiya

avatar

Anzahl der Beiträge : 24
Alter : 17
Arbeit/Hobby : Schüler & Gitarrist | KOD, Mode, Flirten

BeitragThema: Re: Sportplatz der Odaiba-Oberstufe   Di Jan 16, 2018 10:10 pm

15. August
17 Uhr
Miki & Kazuki


Kazuki grinste erneut. Ja, auch er bewegte sich gerne auf der Bühne, doch konnte er Yamato noch nicht so ganz dazu überreden, das umzusetzen. Zwar sahen manche Band wirklich aus, wie wildgewordene Affen, doch es konnte auch gut aussehen, wenn man sich richtig bewegte. „Klar“, beantwortete er die Frage des Brünetten. „Auch ohne rumzuhüpfen. So eine Gitarre wird nach einiger Zeit ziemlich schwer und besonders die Rückenmuskulatur ist wichtig. Ich will später nicht mit `nem Buckel rumlaufen.“ Miki hatte also eine Schwester? Vielleicht konnte er sie ihm ja mal vorstellen. Wenn sie dieselben grünen Augen hatte wie der Brünette, war sie sicherlich ein Hingucker. Der Rothaarige wollte ihn gerade nach ihr fragen, als eine Information durchdrang, die Kazuki dann doch ein wenig ins Stocken brachte. Er kannte sie nicht? Perplex sah er dem Fußballer einen Moment zu, wie er dich den Hütchen zu wandte, ehe Kazuki erneut zu grinsen begann. Er würde Miki noch dazu bringen, dass er ihre Musik hörte. Der Brünette konnte ja nicht wirklich nur Fußball im Kopf haben, wie die anderen ihm gesagt hatten, er musste schließlich noch anderen Interessen haben.
Wie erwartet hatte er ihn dann doch mit dem Sport. Man musste eben nur wissen, wie man sein Gegenüber um den Finger wickelte. Auch wenn der Fußballer echt nicht leicht zu knacken war, da war sich Kazuki sicher. „Naja“, begann Kazuki dann verlegen seinen Hinterkopf zu kratzen. „Wie dir wahrscheinlich schon aufgefallen ist, bin ich nicht sonderlich groß… eine gerade Körperhaltung ist da ziemlich wichtig, die mogelt noch ein wenig, wenn du weißt, was ich meine… Und du bist halt ziemlich groß“, gab er zu. „und hast dazu noch eine gute Haltung. Machst du da irgendetwas bestimmtes?“ Auch wenn Kazuki sich das gerade aus den Fingern gesogen hatte, musste er zugeben, dass das eine Tatsache war. Für einen kurzen Moment kamen sogar Zweifel auf. Würde er nicht untergehen, wenn er ständig mit einem solchen Riesen unterwegs war? Er schüttelte den Kopf. Wahrscheinlich nicht.
Wieder schaffte Miki es, dass sich die Augen des Musikers weiteten. „Du kannst mir doch nicht erzählen, dass die Ladies dich völlig kaltlassen.“ Die Verwunderung wich schnell einem breiten Grinsen in dem Gesicht des Rothaarigen. „Ach, wirklich?“ Natürlich wusste er, dass die Mädchen über ihn und die anderen sprachen und ihnen Blicke schenkten, denen sie anderen Schülern nicht schenkten, doch das es auch den anderen Jungs auffiel, gab Kazuki nur Bestätigung.

Die Verwunderung in dem Gesicht des Brünetten brachte Kazuki zum Lächeln, jetzt hatte er ihn auch mal kalt erwischt. „Weißt du“, begann er grinsend, „Abwechslung ist immer gut.“ Er lief dann zur anderen Seite und begann die Hütchen dort einzusammeln. Nach der Hälfte richtete Kazuki sich auf, streckte seinen Rücken durch und sah zu Miki, der auf seiner Seite schon deutlich weiter war als er. „Hey! Da du ja früher fertig bist, können wir ja noch was unternehmen, wenn du Zeit hast“, rief er ihm zu begann weiter die Hütchen einzusammeln.
Nach oben Nach unten
Miki Hatake

avatar

Anzahl der Beiträge : 16
Alter : 17 Jahre
Arbeit/Hobby : Fußballer

BeitragThema: Re: Sportplatz der Odaiba-Oberstufe   Mi Jan 17, 2018 1:45 pm

15. August
17 Uhr
Miki & Kazuki




Wenn Miki sich die Performance von der Band vorstellte, wusste er nicht ganz, was genau er davon halten sollte. Er glaubte nicht, dass er ein Fan so etwas war. Bewusst hatte der Fußballer jedoch auch noch nie ein Konzert gesehen, was die Einschätzung erheblich schwieriger gestaltete, wie er zugeben musste. Allerdings leuchtete selbst ihm ein, dass ein Instrument vor allem mit der Zeit schwer werden konnte. „Wie lange dauert so ein Auftritt denn?“, erkundigte er sich nun doch etwas interessierter. Auch wenn er nichts von Musik verstand, von körperlicher Fitness dafür umso mehr. „Keine Sorge, ich glaube, davon bist du noch weitentfernt“, lachte Miki auf, als Kazuki seine Sorge wegen eines Buckels mitteilte. „Allerdings würde ich Übungen machen, wenn du das wirklich für eine Wahrscheinlichkeit hältst“, fügte er hinzu. „Kann ja nicht schaden.“ Miki zuckte mit den Schultern. Seiner Meinung nach war es ohnehin nie verkehrt Sport zu treiben, auch wenn man sich nicht dem Leistungssport verschrieben hatte. „Die Meisten vergessen dabei allerdings, dass sie auch den Bauch trainieren sollten. Dein trainierter Bauch entlastet den Rücken.“ Miki kannte viele solcher Fakten und er versuchte sich an alle zu halten.
Deswegen war der Musiker bei ihm auch gar nicht an der falschen Adresse, auch wenn Miki bisher noch nie Tipps an andere weitergegeben hatte, die nicht in seinem Team waren. Und auch dort wurden sie nicht immer freundlich aufgenommen. Er glaubte eher, dass er der Mannschaft damit auf die Nerven ging. Dennoch wunderte es Miki, dass er wirklich von Kazuki angesprochen worden war. „Du willst also Übungen für eine gerade Haltung?“, hakte er noch einmal mit gerunzelter Stirn nach und näherte sich Kazuki wieder. Eigentlich sah seine Haltung gar nicht so problematisch aus. „Wenn du die Schultern generell mehr zurücknimmst auch im Alltag hilft das schon“, fand Miki und drückte mit der Hand nicht gerade zimperlich gegen die rechte Schulter des Anderen. „Aber vermutlich solltest du wirklich Übungen machen.“ Denn das half immer am besten. „Mache ich jedenfalls.“ Denn gerade hatte er ja anscheinend ein Kompliment für seine gute Haltung bekommen, was auch nicht gerade oft vorkam. Eigentlich noch nie. Wieso achtete Kazuki auf so etwas?
Verlegen lachend zuckte Miki mit den Schultern. „Tja, doch. Ich hab keine Zeit während des Spiels auf die Mädels zu achten. Ich muss das Spielfeld im Blick haben. Alles andere wäre absolut unprofessionell“, erklärte Miki das Offensichtlicher. Er schimpfte daher auch immer mit seinen Spielern, wenn die sich doch ablenken ließen. War das bei Konzerten etwa anders? Musste man da nicht darauf achten, was man gerade tat?
Kazuki war da wohl generell anders als er. Denn er freute sich auch prompt darüber, dass über die Band geredet wurde. „Ständig“, sagte Miki und schüttelte den Kopf. „Allerdings glaube ich nicht, dass es da um eure Musik geht. Ebenso wenig, wie es den Mädchen bei uns um sportliches Können geht. Jedenfalls bei den meisten.“ Seine Miene verdunkelte sich. Er hasste so etwas. Immerhin sollte man doch für das, was man tat Anerkennung bekommen und nicht dafür, dass man zufällig gut aussah. Auch hässliche Sportler oder Musiker konnten doch etwas drauf haben. Wobei seine Schwester von denen bestimmt keine Videos ansehen würde.
Die hilfsbereite und kommunikative Art des Anderen verwirrte Miki immer mehr. Wieso wollte der ihm unbedingt helfen? Das machte einfach wenig Sinn. Allerdings war es nett, die Art nicht alleine zu machen, auch wenn Kazuki deutlich langsamer war als er. Deswegen gesellte sich Miki auch schon bald wieder zu dem anderen Schüler und half ihm bei seiner Seite.
Mit einer Verabredung hatte Miki dann aber doch noch weniger gerechnet, weswegen er erstaunt innehielt. „Heute?“, wunderte er sich. „Habt ihr nicht irgendeinen Auftritt oder so? Ich dachte, ihr Musiker seit am Wochenende total beschäftigt.“ Jedenfalls war es das Klischee, das er sich vorstellte. Und Kazuki wirkte auf ihn auch eher, wie ein Aufreißer, der am Wochenende nichts anbrennen ließ. „Ich wollte eigentlich ne Runde am Strand joggen…“, gab Miki zu und nahm Kazuki die Hütchen ab, um sie zu verstauen. Gemeinsam begaben sie sich auf den kleinen Schuppen zu, in dem die Fußballutensilien aufbewahrt wurden. „An was hattest du denn gedacht? Ich bin nicht so das Partytier…“, sagte Miki zögerlich. Deswegen unternahm er auch nie etwas. Deswegen und weil er es sich in den meisten Fällen nicht leisten konnte.


Nach oben Nach unten
Kazuki Nishiya

avatar

Anzahl der Beiträge : 24
Alter : 17
Arbeit/Hobby : Schüler & Gitarrist | KOD, Mode, Flirten

BeitragThema: Re: Sportplatz der Odaiba-Oberstufe   So Jan 28, 2018 1:01 am

15. August
17 Uhr
Miki & Kazuki


„Warst du denn wirklich noch nie auf irgendeinem Konzert?“, fragte Kazuki sein Gegenüber verwundert. Klar, Miki hatte gesagt, dass er nicht so viel mit Musik anfangen konnte, aber mindestens auf eines musste man doch wenigstens mal gehen. „Dann hast du echt was verpasst.“ Er überlegte kurz und dann kam ihm eine Idee und ein Grinsen breitete sich auf dem Gesicht des Rothaarigen aus. „Komm doch einfach mal zu einem Auftritt von uns“, schlug er dem Fußball euphorisch vor. „Du kannst ja auch deine Schwester oder irgendwen Anderes mitbringen, die Karten bekommst du von mir!“ Erwartungsvoll sah er Miki an. „Na, was sagst du?“ Da konnte er doch gar nicht ‚nein‘ sagen, das war ein super Angebot, da war sich Kazuki mehr als sicher. Das war doch der perfekte Plan. Bisher hatten sie keine gemeinsamen Interessen, doch wenn Miki Kazuki heute irgendwie sogar für Fußball begeistern konnte, vielleicht konnte Kazuki Miki dann auch irgendwie auf der Bühne begeistern und dann würden sie schon auf gemeinsame Interessen kommen. Ganz einfach!

„Puh, da bin ich erleichtert“, grinste Kazuki aufgrund der Bemerkung wegen des Buckels und wisch sich den imaginären Schweiß von der Stirn. „Da hast du wohl recht“, stimmte er Miki zu. Schaden konnte es wirklich nie, besonders nicht, wenn man einen gewissen Bekanntheitsgrad hatte. Da war das Aussehen eben wichtig, wenn man Erfolg haben wollte. Nicht, dass es Kazuki vorher weniger interessierte. „Oh, um meinen Bauch kümmere ich mich schon, keine Sorge.“ Stolz klopfte er auf seinen Bauch, welcher immerhin schon von einem Ansatz eines Sixpack geziert wurde. Aber mehr ging da sicher noch. Besonders jetzt, wo sie wegen der Verletzung von Yamato nicht proben konnten, konnte er die Zeit ja sinnvoll für seinen Körper nutzen.

Eifrig nickte Kazuki mit dem Kopf, auf die Frage des Fußballers, welcher deswegen ziemlich verwundert wirkte. Doch schließlich bekam er dann auch schon den ersten Tipp von Miki. „So?“, fragte Kazuki, als er seinen Rücken durchstreckte und seine Schultern zurücknahm, doch scheinbar machte er es noch nicht richtig, denn der Größere richtete ihn durch einen Handgriff in die richtige Position. „Fühlt sich definitiv… gewöhnungsbedürftig an“, grinste er. Blieb aber so stehen. „Aber mit Übung wird das sicherlich, wenn du das sagst.“

„Gut, dass ich kein Fußball spiele“, scherzte er. „Wahrscheinlich hättest du mich schon lange aus der Mannschaft geschmissen.“ Er zuckte mit den Schultern. Auch wenn es für Kazuki unvorstellbar war, rechnete er dem Brünetten diese Gewissenhaftigkeit für sein Hobby hoch an. Seine Bandmitglieder würden sich freuen, wenn er sich ein Beispiel an dem Fußballer nehmen würde.
Er winkte ab, als er im Gesicht des Größeren bemerkte, dass dieser es nicht unbedingt schätzte, dass die Mädchen so hinter dem Aussehen hinterher waren. „Wahrscheinlich ist es einfach die Konstellation, die einen so interessant für sie machen“, überlegte er. „Wenn du Sport machst, macht es dich automatisch für die Frauenwelt attraktiver, aber wenn du mit deinem Aussehen einzig in der Bücherei rumsitzen würdest, wärst du gleich schon weniger interessant für sie“, versuchte er zu erklären. Hatte er Miki gerade gesagt, dass er gut aussah? „Also ganz allgemein“, setzte er noch schnell hinterher. Kurz schüttelte er seinen Kopf.

„Yamato hat eine Verletzung, weshalb wir momentan eben viel Ausfall haben. Daher steht heute auch mal zufällig nichts an“, versicherte er Miki. Er überlegte kurz, als Miki meinte, er würde joggen gehen wollen. Seine nun freien Hände hob er hinter seinen Hinterkopf. Ihm musste irgendetwas einfallen, worauf auch Miki Lust haben könnte, sonst würde er sich wahrscheinlich noch rausreden. Er nickte nachdenklich, als der Fußballer meinte, er stände nicht so auf Partygänge. Dies hatte Kazuki sich schon gedacht. Worauf könnte Miki also Lust haben? Er überlegte noch weiter. Was wusste er bis jetzt über den Fußballer? Er war Torwart, mochte Fußball, mochte keine Partys und mochte Sport im Allgemeinen. Klar, Sport. „Nun, ich will dich nicht vom Joggen abhalten“, meinte er nun und machte eine kurze Pause, „und ich muss ja sowieso was für meine Fitness tun. Dann gehen wir einfach joggen“, schlug er ihm grinsend vor. Ob der Brünette darauf anspringen würde, wusste Kazuki nicht sicher. Wahrscheinlich war er weniger der gemütliche Typ, wenn es um das Laufen ging, mit Kazuki an seiner Seite wäre er jedoch definitiv dazu gezwungen. Doch von der Unsicherheit ließ er sich nichts anmerken, er grinste Miki einfach weiterhin motiviert an. „Dann kannst du mir auch gleich ein paar Übungen zeigen.“

Nach oben Nach unten
Miki Hatake

avatar

Anzahl der Beiträge : 16
Alter : 17 Jahre
Arbeit/Hobby : Fußballer

BeitragThema: Re: Sportplatz der Odaiba-Oberstufe   Mi Jan 31, 2018 3:19 pm

15. August
17 Uhr
Miki & Kazuki


War es wirklich so verwunderlich, dass er noch nie auf einem Konzert gewesen war? Eigentlich doch nicht, oder? Es gab doch bestimmt viele Menschen, die kein Interesse an Musik hatten. Dennoch kam Miki nicht umher, äußert verlegen auszusehen. Immerhin klang Kazuki wirklich verwundert. „Ähm… nein. Ist das… ist das irgendwie seltsam?“, wollte Miki daher nun wirklich verlegen wissen. Ob er wirklich etwas verpasst hatte? „Bei wie vielen Fußballspielen warst du denn schon?“, entgegnete Miki stattdessen und hielt dann in der Bewegung inne, als er prompt mit einer Einladung überschüttet wurde. Seine Augen wurden ein wenig größer, als der Musiker vorschlug, er solle doch mal zu einem der Konzerte kommen. „Ich zwischen all den kreischenden Mädchen?“, gab Miki zu bedenken. „Ich weiß nicht recht…“ Er konnte nicht sagen, dass die Aussicht besonders verlockend war. Allerdings kam es ihm auch unhöflich vor, eine Einladung abzulehnen. „Wo tretet ihr denn auf?“ Und wie viel würde es kosten? Denn auch das war ein wichtiger Aspekt für Miki. Sobald etwas Eintritt kostete, würde er sich den Abend bestimmt nicht leisten können. Doch auch dafür hatte Kazuki eine Lösung, die es Miki jedoch noch unmöglicher machte abzusagen. „Danke“, brachte er bezüglich der Karten hervor.
„Kommt Taichi Yagami zu euren Konzerten?“ Denn wenn der andere Fußballer da wäre, würde sich Miki nicht ganz so fehl am Platz fühlen. „Ich wüsste ansonsten nicht, wen ich mitbringen sollte“, gab der Torwart zu.
Seine Augen wanderten kurz an Kazuki hinunter, als dieser sich auf den zugegeben flachen Bauch klopfte. Aber mehr konnte der Sportler dann durch das Shirt auch nicht erkennen. „Gut“, kommentierte er lediglich. Übungen waren immer gut. „Klar, ist alles eine Gewöhnungssache. Aber besser man fängt früh damit an. Je älter du wirst, desto schwieriger wird es nämlich“, fand auch Miki, der angenehm davon überrascht war, dass sich der Musiker wirklich Tipps von ihm anhörte. Vielleicht war er gar nicht so arrogant wie er ihm vorgekommen war. Vermutlich hatte Miki hier einfach selbst Vorurteile, weil der Band ein gewisser Ruf vorauseilte.
Ob Miki die Geduld mit Kazuki verloren hätte oder nicht. „Gerade machst du doch einen recht ordentlichen Eindruck… für einen Musiker“, entgegnete Miki mit dem Anflug eines Lächelns. Oder aber Kazuki gab sich gerade einfach nur große Mühe. Aber wer wusste das schon so genau? Dafür kannte er ihn eindeutig nicht gut genug.
Miki zuckte mit den Schultern. „Vielleicht. Aber das heißt nicht, dass ich es nicht unnötig finden kann“, kommentierte der Sportler die These von Kazuki. Er glaubte allerdings auch, dass ein gutaussehender Schüler, der weder Sport betrieb noch in einer Band war, weniger beliebt war. „Das zeigt ja nur, dass es nicht um gute Leistung geht…“ Und das machte den Sportler irgendwie wütend. „Würdest du es nicht besser finden, wenn dich jemand gut findet, weil er findest, dass du musikalisches Talent hast?“, wollte er von dem Rothaarigen wissen, bevor er kurz stockte und über Kazukis unglückliche Aussage schmunzeln musste. „Schon klar“, versicherte er dem anderen.
Dann allerdings horchte er auf, als er erfuhr, dass der Sänger der Band verletzt ausfiel. „Taichi ist heute auch ausgefallen“, wunderte sich Miki und verschränkte die Arme vor der Brust. Generell war der Stürmer in letzter Zeit eben wirklich abwesend. Ob das etwa zusammenhing?
Weiter verfolgen tat er den Gedanken dann aber auch nicht mehr, weil er sich dann darüber wunderte, dass Kazuki sich mit zum Joggen einlud. „Wirklich?“ Ob der Musiker wusste, worauf er sich da einließ? „Ich bin aber ein geübter Jogger…“, warnte er ihn beinahe aus Mitleid vor. Aber Kazuki wirkte wirklich, als würde er gerne mitkommen. Also zuckte Miki mit den Schultern. „Okay. Dann würde ich sagen, treffen wir uns in einer Stunde am Strang?“, schlug er vor. „Dann machen wir Übungen und laufen ne Runde. Wir können es ja langsam angehen“, bot er Kazuki an und nahm sich vor, vorher schon mal für sich in seinem üblichen Tempo zu laufen, damit er später etwas mehr Rücksicht nehmen konnte, wenn der Musiker dazu kam.

Nach oben Nach unten
Kazuki Nishiya

avatar

Anzahl der Beiträge : 24
Alter : 17
Arbeit/Hobby : Schüler & Gitarrist | KOD, Mode, Flirten

BeitragThema: Re: Sportplatz der Odaiba-Oberstufe   Mo Apr 02, 2018 11:35 pm

15. August
18:30 Uhr
Miki & Kazuki


Amüsiert blickte Kazuki den Fußballer vor sich an. „Merkwürdig nicht“, antwortete er ihm auf seine Fragen bezüglich der Konzerte, „aber schade! Glaub mir, da hast du echt was verpasst.“ Ein selbstbewusstes Grinsen machte sich auf dem Gesicht des Rothaarigen breit.
Bei der nächsten Frage musste Kazuki einen Moment lang nachdenken. Bei wie vielen Fußballspielen war er denn bereits gewesen? Er hatte nie mitgezählt, schließlich war er auch nicht freiwillig dort gewesen, doch das war ja nicht die Frage von Miki. „Bei einigen“, meinte er und bestätigte seine Antwort mit einem Nicken. „Mein Bruder spielt auch Fußball, früher waren wir bei jedem Spiel dabei.“ Schnell lenkte er das Thema wieder auf die Musik und glücklicherweise ging der Fußballer auch darauf ein.
„Glaub mir, du wirst spaß haben“, meinte Kazuki überzeugt von seiner Aussage. Dann überlegte er kurz: „Yagami ist eigentlich öfter dabei, wenn ihr nicht gerade ein Spiel habt. Ich frag Yamato einfach noch mal, dann weißt du Bescheid!“
Verlegen und doch amüsiert begann Kazuki zu lachen und kratzte sich den Hinterkopf. Das Miki einen solchen Eindruck von ihm hatte, hatte der Gitarrist nun wirklich nicht erwartet. „ordentlich“, wiederholte er das Wort, welches der Fußballer benutzte. „Erzähl das mal Yamato und den anderen.“ Er wusste das merkwürdig verpackte Kompliment des Brünetten zu schätzen, doch würde dieser das sicherlich ganz schnell zurücknehmen, wenn sie sich besser kennenlernen würden.
Die Worte und vor allem die Frage von Miki stimmten den Musiker einen Moment lang etwas nachdenklich. Ob er es besser finden würde, wenn jemand ihn gut fand wegen seiner Musik? Er dachte an das Weihnachtsfest zurück, als er das erste Mal das Gefühl hatte, seine Eltern stolz zu machen. Doch, es war natürlich ein gutes Gefühl… Doch war sich Kazuki sicher, dass es, um erfolgreich zu sein, wichtig war gut auszusehen. Also nahm er es zur Not auch in Kauf auf sein Äußeres reduziert zu werden. „Schon“, gab er dennoch zu. „Aber allein dadurch wird man eben nicht erfolgreich.“ Er zuckte mit den Schultern, damit hatte er eben schon Bekanntschaft gemacht. „Die meisten Menschen sind im Gegensatz zu dir eben alle oberflächlich.“ Das glaubte Kazuki wirklich und er wusste auch, dass er ebenfalls einer dieser Menschen war. Trotzdem rechnete er dem Fußballer seine Denkweise hoch an und musste etwas Grinsen. „Gut also, dass es noch Leute wie dich gibt.“

Kazuki bemerkte die Reaktion des Brünetten auf die Information zu Yamatos Ausfall. „Yamato lässt sich sicherlich von seiner Freundin gesundpflegen“, meinte er grinsend. „Yagami hat also hundertprozentig einen anderen Grund.“
„Klasse, dann in einer Stunde!“ Dass er hundertprozentig zu spät kommen würde, erwähnte er lieber noch nicht. Diese Eigenschaft würde der Fußballer sowieso selbst feststellen und er musste sich ja nicht von vornerein unbeliebt machen. Auf die Bemerkung mit dem Tempo reagierte er mit einem verschmitzten Grinsen. „Deine Erwartungen in mich sind wohl nicht sehr hoch“, merkte er an, fügte dann aber schnell noch hinzu: „Aber klingt gut!“ Schließlich sollte sich der Sportler sich sein Angebot nicht doch noch anders überlegen.

Er musste sich schon öfters anhören, dass es unnötig war, sich vor dem Sport zu stylen, da man sich hinterher sowieso duschen musste, doch empfand Kazuki es keines Falls als unnötig. Schließlich wusste man nie, auf wen man so beim Sport stoßen konnte. Also verzichtete Kazuki auf ein entspanntes Essen, sondern verzog sich gleich in sein Zimmer, suchte sich eine schwarte Sportshorts seiner Lieblingsmarke und ein dazu passendes, olivegrünes Funktionsshirt heraus. Laufschuhe in derselben Farbe hatte er sogar von derselben Marke. Zufrieden musterte er sich im Spiegel und machte dann noch rasch ein paar Sit-Ups. Er wollte schließlich in Form sein. Im Bad stylte er seine Haare noch einmal und benutzte ein erfrischendes Sportdeo. Zu allerletzt warf er sich nur noch ein Handtuch über die Schulter und ging dann zur Küche um doch noch wenigstens eine Kleinigkeit zu Essen. Durch das Antworten auf Nachrichten in seinem Handy, verstrich jedoch mehr Zeit, als er sich nehmen wollte. Irgendwann schaute er auf die Uhr, wo er überraschenderweise feststellen musste, dass er mindestens zehn Minuten zu Spät beim Strand ankommen würde. Seufzend stand er vom Stuhl auf, stolperte zum Flur um sich seine Schuhe anzuziehen und richtete seine Haare ein letztes Mal vor dem Spiegel, ehe er sich eilig auf den Weg machte.

Kurz bevor er beim Treffpunkt ankam, verlangsamte er seinen Schritt auf gewohntes Schritttempo und atmete tief ein und aus. Miki musste ja nicht gleich feststellen, dass er schon aus der Puste war. Wären da nur nicht diese dämlichen Seitenstiche, die sich immer viel zu früh bei ihm bemerkbar machten. Er legte seine Hand an seine schmerzende Seite. Oft hatte er beim Sport gehört, dass er die falsche Atmung hatte, doch verstand er einfach nicht, was daran so falsch war.
Als Kazuki Miki erblickte nahm er seine Hand von seiner Seite und ging mit einem breiten Grinsen auf den Sportler zu. „Sorry für die Verspätung“, rief er diesem entgegen. Es waren tatsächlich nur zehn Minuten gewesen, die er später am Strand ankam – eine persönliche Bestleistung von ihm… „Dafür bin ich mehr als bereit!“ Wenn man von den immer noch vorhandenen Seitenstichen absah, stimmte das sogar. Das Wetter war zum Joggen eigentlich sehr angenehm und Kazuki fragte sich, warum er immer in das stickige Fitnessstudio ging, wenn man doch eine solche Möglichkeit, wie dem Strand, in der Nähe hatte, um joggen zu gehen.
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Sportplatz der Odaiba-Oberstufe   

Nach oben Nach unten
 
Sportplatz der Odaiba-Oberstufe
Nach oben 
Seite 1 von 1

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Digirevenge :: Inplay :: Unsere Welt :: Schulen :: Oberschule-
Gehe zu:  
Listinus Toplisten