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 Wohnung von Tai und Kari

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AutorNachricht
Taichi Yagami

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Arbeit/Hobby : Schüler/Fußballer

BeitragThema: Wohnung von Tai und Kari   Mi Dez 30, 2015 8:36 pm

Hier wohnen Tai und Kari mit ihren Eltern.
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Yuuko Yagami

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Anzahl der Beiträge : 6
Arbeit/Hobby : Hausfrau & Mutter

BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   Mi Jul 12, 2017 2:40 pm

11. August
14:00 Uhr
Hikari & Yuuko Yagami

„Lasst es euch schmecken“, verkündete Yuuko begeistert und stellte einen großen Teller vor Agumon und Gatomon ab. Endlich jemand, den sie rund um die Uhr bekochen konnte. Ihre Kinder hatten nun ja schließlich keine Ferien mehr und waren in der Schule. Nicht, dass sie sonst alles aßen, was sie in der Küche zauberte. Eigentlich aßen sie ja kaum etwas, was Yuuko doch etwas kränkte. Doch die Tatsache, dass sich der kleine Dinosaurier gerade schon eifrig den Bauch vollschlug stimmte sie sofort wieder heiter. Dabei fiel ihr gar nicht auf, dass Gatomon nicht so begeistert zu schlug. „Schmeckt es?“, wollte sie wissen und beobachtete Agumon dabei, wie es eifrig nickte, während es den Kuchen, den sie gebacken hatte verschlang. Sehr schön. Wenigstens einer, der ihre Kochkünste zu schätzen wusste. Yuuko hatte ein neues Rezept ausprobriet. So etwas mochte sie besonders gerne und nun wo ihre beiden Kinder auch wieder viel unterwegs waren, hatte sie ja auch noch mehr Zeit dafür.
Natürlich kam sie nicht umhin besorgt zu sein. Denn ihr war klar, dass die Anwesenheit der Digimon, so niedlich sie auch waren, nicht unbedingt etwas Gutes bedeutete. Etwas war passiert und ihre Kinder steckten wieder mittendrin.
Es wäre ihr sehr lieb, wenn sie sich einfach heraushalten könnten. Doch es schien ebenso wenig möglich, wie von ihren Kindern gewünscht. Für die Familienmutter war es schwer gewesen zu akzeptieren, dass ausgerechnet ihre Kinder eine wichtige Rolle für eine Welt voller digitaler Monster spielten. Aber sie hatte es ihnen weder verbieten können noch war sie eine große Hilfe gewesen. Die Kinder hatten bewiesen, dass sie zu etwas in der Lage waren, das die Erwachsenen nicht hätten bewerkstelligen können und dabei waren ihre beiden Kinder doch noch so klein gewesen, vor allem Hikari.
Yuuko seufzte. Denn Hikari war diejenige, die ihr geraden Sorgen bereitete. Und das nicht nur weil sie erneut in etwas hingezogen werden konnte, das gefährlich sein könnte. Taichi hatte Andeutungen bezüglich seiner Schwester gemacht, die sie als Mutter hatten hellhörig werden lassen. Generell war ihr aufgefallen, dass ihr Sohn nicht die beste Laune zu haben schien. Er hatte sich bei Agumon darüber beschwert, dass alle Geheimnisse vor ihm zu haben schienen und das schloss auch seine Schwester mit ein. Hier die zweifache Mutter natürlich neugierig gewesen. Was verheimlichte ihre Tochter? Taichi und sie hatten eigentlich ein enges Verhältnis zu einander und sie konnte sich nur wenig vorstellen, dass Hikari ihrem Bruder nicht erzählen wollte. Als dann jedoch in wenigem Abstand der Name Takeru gefallen war, hatte sie sich ihren Teil zusammen gereimt.
Takeru war natürlich jemand, der ihr bestens bekannt war. Er war Hikaris bester Freund und war ein gern gesehener Gast. Takeru war ein höflicher und fröhlicher junger Mann, den Yuuko schon seit Langem kannte. Damals waren Hikari und er so klein gewesen, dass an mehr als Freundschaft gar nicht zu denken gewesen war. Doch je älter die wurden, desto mehr hatte sie sich ebenfalls gefragt, ob ihre Tochter nicht irgendwann Takeru in einem anderen Licht sehen würde.
Nun war es vielleicht soweit und das wollte Yuuko in Erfahrung bringen. Da traf es sich gut, dass sie hörte wie Hikari die Tür hineinkam. Sie konnte jedes ihrer Familienmitglieder erkennen ohne hinzuschauen. „Hallo Schatz, möchtest du auch ein Stück Kuchen?“, begrüßte sie ihre Tochter und trat strahlend in den Flur. „Wie war es in der Schule?“, wollte sie wissen, während Kari sich die Schuhe auszog. „Hast du schon gegessen? Ich habe nämlich wirklich viel Kuchen gemacht.“ Sie war in einen regelrechten Backwahn geraten. „Du kannst auch gleich noch etwas mitnehmen, wenn ihr euch heute mit allen trefft.“ Denn meistens passierte genau das, wenn es Problem mit den Digimon bestand. „Ich packe schnell was ein“, flötete Yuuko und verschwand in der Küche. „Oder kommt heute jemand vorbei? Vielleicht… Takeru?“, fragte sie unscheinbar.
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Hikari Yagami

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Anzahl der Beiträge : 29

BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   Sa Jul 15, 2017 1:05 pm

11. August
14:00 Uhr
Hikari & Yuuko Yagami


Es war ihr peinlich gewesen dass man den Kuss auf ihrer Stirn, den Takeru ihr gegeben hatte so wahr genommen hat. Nicht weil es ihr peinlich war mit ihm zusammen zu sein, nein, sie hätte es gern den anderen irgendwie anders gerne beigebracht, nicht unter diesen Umständen. Doch sie konnte Takeru keinen Vorwurf machen, auch sie hätte ihm am liebsten umarmt, ihn an sich gedrückt aus Freude dass es ihm wieder besser ging. Doch dies alles wurde überschattet von dieser neuen Bedrohung. Was würde nun passieren? Warum auf einmal spielten die Wappen wieder eine Rolle? Schon den ganzen Tag in der Schule hatte sie sich Gedanken gemacht und das schlimmste war, dass sie mit niemanden wirklich darüber sprechen konnte. Immer wenn sie mit Takeru darüber sprechen wollte, kam jemand anderes zu ihnen und sprach darüber wie schlimm der Unterricht heute war und wie schlimm es war keine Ferien mehr zu haben. Selbst auf dem Nachhauseweg wurden sie begleitet und konnten nicht darüber sprechen.
Ihr Fahrrad stellte Hikari vor dem Haus ab ehe sie die Treppen zu dem Stockwerk hoch ging in der ihre Familie lebte. Schritt um Schritt. Stufe um Stufe. Doch sie ahnte nicht dass ihre Mutter etwas mitbekommen hat. Taichi war gestern nicht mehr gut zu sprechen gewesen, weder auf seine Freunde noch auf Hikari selbst. Jeder schien Geheimnisse zu haben. Auch sie hatte Geheimnisse vor ihrem Bruder, ja sie hatte ihm nicht gesagt dass Takeru und sie mehr als noch Freunde waren. Aber musste sie wirklich alles mit ihrem Bruder besprechen? Immerhin hatte Takeru Yamato auch noch nichts davon gesagt.
Sie schloss die Tür auf und schon gleich wurde Hikari von ihrer Mutter begrüßt. „Hallo“ sagte sie in ihrer gewöhnlichen fröhlichen Stimme ehe Gatomon auf sie zusprang. „Hikari!“ und sie ihr Digimon in die Arme schließen kann. Kuchen. Ja sie grinste weil Gatomon Krümmel im Gesicht hatte, sie hatte wohl auch Kuchen gegessen. Mit Gatomon auf dem Arm kam sie in die Küche. „Nein danke, ich hatte genug zu Essen dabei“ an Essen konnte sie gerade nicht wirklich denken. Die ganze Nacht hatte sie mit Gatomon über alles mögliche gesprochen. Besonders hatte sie sich natürlich für die Neuigkeit mit Takeru interessiert. „Die Schule war okay aber sie hat ja auch erst wieder begonnen, mal sehen wie es weiter geht. Wenn ich mich da an Taichi erinnere der oft so fertig von der Schule kam, kann ich mich auf ein Jahr vorbereiten dass nicht einfach werden wird“ noch immer hatte sie ihr Digimon auf dem Arm, dass sich gerade wieder ein Stück vom Kuchen genommen hatte. Also wirklich diese Digimon waren ja wie immer fast ausgehungert. Kurz winkte sie Agumon zu der auch genüsslich weiter an seinem Kuchen weiter futterte.
„ich weiß nicht ob wir uns heute noch einmal treffen werden. Wahrscheinlich werde ich bald eine Nachricht bekommen ....“ nun sahen die Digimon sie einfach nur an. Auch sie wussten dass etwas nicht stimmte. Doch als ihre Mutter auf einmal Takeru ins Gespräch kam und in so einem Unterton, schrillten alle Alarmglocken. Hier stimmte etwas nicht. Besonders weil Gatomon anfing zu kichern und diese Sache nicht besser machte. Ihre Wangen erröteten auf einmal und ihr wurde so warm. Ihrer Mutter hatte sie noch nie gesagt dasss sie mehr für den Blonden empfand.
„Ich weiß nicht ob er heute noch vorbei kommt oder ob wir uns wo anders treffen.“ gestand sie ihrer Mutter. Natürlich wollte sie ihn sehen, bei ihn sein, ganz klar doch irgendwie hatte sie nun ein ungutes Gefühl in der Magengegend. „Soso“ murmelte Gatomon nur und kicherte noch mehr. „Gatomon“ zischte Hikari ihr Digimon an aber dieses sprang auf den Boden und kicherte noch immer. So wurde es sicherlich nicht besser. „Hat Taichi dir etwas gesagt?“ fragte Hikari nun unsicher. Mit Sicherheit hatte sie etwas mitbekommen, sie war immerhin ihre Mutter nicht wahr?
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Yuuko Yagami

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Arbeit/Hobby : Hausfrau & Mutter

BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   Mo Jul 17, 2017 1:03 pm

11. August
14:00 Uhr
Hikari & Yuuko Yagami


Ihre Tochter sah nicht anders aus als sonst. Aber das lag vermutlich daran, dass Hikari schon immer erwachsener gewirkt hatte. Dennoch war es schwer vorstellbar, dass ihr jüngstes Kind davor war in eine ernsthafte Beziehung zu schlittern oder es bereits schon war? Zumindest hoffte Yuuko, dass es sich hierbei um eine ernsthafte Sache handelte. Wobei Takeru nicht wie jemand wirkte, der gemeine Dinger mit Mädchen drehte. Andererseits, wie gut kannte sie den Jungen wirklich?
Neue Gedanken kamen in der Mutter auf, die sie einfach nicht unterdrücken konnte. Seufzend musterte sie ihre Tochter, die sich unbeschwert mit ihrem Digimon beschädigte. Das war eine Sache, an der Yuuko nichts ändern konnte. Sie war keine große Hilfe und kein guter Ansprechpartner. Aber in dieser neuen Sache konnte und musste sie sich wohl einschalten. Dabei war ihr ein solches Gespräch ebenfalls äußerst unangenehm. Aber sicher war es von Mutter zu Tochter um einiges angenehmer, als wenn die gesamte Familie dabei war.
„Du schaffst das schon. Du schaffst immer alles“, erinnerte sich Yuuko. Hikari war ein braves Mädchen und eine gute Schülerin. Sie hatte noch nie wirklich Beschwerden über sie zu hören bekommen und ihre Noten sprachen für sich. „Dein Bruder kann dir auch helfen.“ Wenn Taichi sich noch erinnerte, was er in Hikaris Alter in der Schule gemacht hatte.
Schule war jedoch nicht das Thema, dass die Familienmutter beschäftigte. Dass sie beim Thema Takeru jedoch ins Schwarze getroffen hatte, zeigte sich sofort, als Hikari rot wurde. Dass ihr Digimon zu kichern begann, war ebenso ein deutliches Zeichen. Erneut seufzte Yuuko. Dann hatte sie das Gespräch als richtig mitbekommen.
„Wieso setzen wir uns nicht?“, fragte Yuuko und deutete auf die Couch, bevor sie die beiden Digimon ansah. „Und ihr geht einfach in Taichis Zimmer. Den Kuchen könnt ihr mitnehmen. Aber krümelt nicht auf den Teppich“, versuchte sie die Digimon aus dem Zimmer zu schaffen, wohlwissentlich, dass sie dennoch alles voll krümeln würden. Zumindest war das bei dem kleinen Dino bestimmt der Fall.
Yuukos setzte sich und warte, bis ihre Tochter neben ihr Platz genommen hatte. „Dein Bruder hat gar nichts gesagt“, nahm sie ihren Sohn in Schutz. Sie wollte nicht, dass die beiden Geschwister untereinander Streit bekamen. „Ich habe nur zufällig gehört, wie er mit Agumon darüber gesprochen hat, dass du ein Geheimnis vor ihm hättest. Und als er Takeru erwähnt…“ Sie ließ den Satz unbeendet aber vielsagend ausklingen, bevor sie Hikari ein Lächeln schenkte. „Ich mag Takeru. Er ist so ein netter Junge. Auch wenn wirklich mehr von den Rezepten probieren könnte, die ich extra mache“, fand sie und dachte kurz darüber nach, wie oft Takeru schon eines ihre Gerichte gegessen hatte. Eigentlich tat das kaum jemand der Freund ihrer Kinder. Der Letzte war Koushiro gewesen und auch das hatte irgendwann aufgehört.
„Hikari, du musst uns gar nichts erzählen. Aber nach all den Dingen, die dein Bruder und du uns nicht sagen können, wäre es wenigstens ein Thema, über das ich mit dir reden könnte. Ich war auch mal jung, weißt du? Und ich erinnere mich noch genau daran, wie ich deinen Vater kennengelernt habe. Er war so gutaussehend und immer gutgelaunt“, begann sie zu schwärmen, bis ihr klar wurde, dass sie vom Thema abwich. „Jedenfalls... ich hatte mich schon gefragt, wann dir auffallen wird, dass sich Takeru wirklich gemausert hat.“ Selbst Yuuko war aufgefallen, das die Kinder alle älter wurden. Aber da Takeru zusammen mit Hikari der Jüngste gewesen war, war seine Entwicklung vielleicht am stärksten aufgefallen. Die Kinder wurden einfach so schnell groß. „Wenn du ihn etwas mehr magst, als deine anderen Freunde, dann wäre das wirklich nicht schlimm“, erklärte Yuuko und klopfte ihrer Tochter umsichtig auf das Knie. Junge Liebe war immer etwas kompliziert, da durfte sie nicht mit der Tür ins Haus fallen. Nun war sie nämlich auch gespannt, was Hikari dazu zu sagen hatte.



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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   Fr Jul 21, 2017 8:44 pm


11. August
14:00 Uhr
Hikari & Yuuko Yagami, Takeru Takaishi


Nachdenklich lag Takeru auf seinem Bett. Er hatte sein Handy in der Hand und hatte eine leere Sms an Hikari offen. Immer wenn er etwas schrieb, löschte er es wieder. Denn der Blonde wusste einfach nicht, was er schreiben sollte. Er hatte sie einfach so vor allen anderen auf die Stirn geküsst. In dem Augenblick war es ihm egal, er war einfach froh, dass sie alle gemeinsam unversehrt herausgekommen waren. Außerdem wollte er ihr zeigen, dass wieder alles gut war. Er hatte ihr Sorgen bereitet und es war für ihn einfach der beste Weg. Die anderen um sich herum hatte er für den Moment nicht auf dem Schirm, beziehungsweise die Tatsache, dass sie anderen es gleich so sehen würden, wie sie es scheinbar taten. Schließlich küsste er ihre Stirn und nicht ihre Lippen. Aber natürlich hatten die anderen schon immer vermutet, dass zwischen ihnen mehr lief. Trotzdem hätte er sie nicht einfach ungefragt in diese Situation bringen sollen – Nicht vor ihren Freunden und schon gar nicht vor ihrem Bruder. Takeru hatte ein schlechtes Gewissen. Wie Taichi wohl dazu stand, dass Takeru und Hikari es einfach vor ihm verheimlichten? Hoffentlich hatte es Tai nicht zu sehr verärgert… Sie wollten es den anderen ja sagen, sie wussten eben nur noch nicht wie. Er wollte Tai oder auch Matt sicherlich nicht damit verärgern.

Er seufzte. Jetzt war es aber erstmal wichtig, die Sache mit seiner Freundin zu klären. Hikari. Sie hatten heute keine Chance miteinander zu reden. Zumindest nicht über den Kuss und auch nicht über die Geschehnisse im Labyrinth. Er hatte keine Ahnung, wie sie zu seiner Tat stand. War sie sauer oder war es in Ordnung für sie? Takeru wusste es nicht und er machte sich Sorgen.

„Reiß dich zusammen“, murmelte er zu sich. Legte das Handy zur Seite und stand auf. Es machte kein Sinn ihr zu schreiben. Takeru entschloss sich dazu, einfach zu ihr rüber zu fahren. Dann hatte sie gar nicht erst die Chance dazu ihm auszuweichen, auch wenn er das eigentlich nicht von ihr erwartete.

„Entschuldige, T.K. Ich bin nur so müde“, hörte er Patamon neben sich gähnen.
„Ich wollte dich nicht wecken“, meinte Takeru. Bei seinen ganzen Gedanken hatte er vergessen, dass Patamon neben ihm lag und es schien sich angesprochen zu fühlen. Ein schlechtes Gewissen überkam ihn, denn eigentlich war es schön, seinen kleinen Freund wieder bei sich zu haben. „Schlaf ruhig weiter.“
„Wo willst du denn hin?“
„Zu Hikari.“
Dann komme ich mit!“ Plötzlich flog Patamon in die Höhe und ließ sich auf Takerus Kopf nieder. Ich möchte Gatomon auch besuchen.“ Takeru nickte lächelnd.

Mit dem Fahrrad fuhr er zu Hikari. Patamon machte es sich in seinem Fahrradkorb bequem und genoss die Luft. Der Blonde war wirklich froh, dass sie die Digimon nicht im Labyrinth zurückgelassen hatten. Es war wie vor ein paar Jahren und Takeru fühlte sich in dieser Hinsicht in der Zeit zurückgesetzt. Nur hatte er damals noch nicht mit dem Erwachsenwerden zu kämpfen.

Takeru klingelte bei den Yagamis und hoffte, dass Hikari ranging. Er wusste nicht, wie er reagieren sollte, wäre Taichi rangegangen. Er hoffte, dass sie einfach rauskam, sie irgendwo hingingen und über das Geschehene sprechen konnten. Nicht nur über den Kuss, sondern auch darüber, wie es ihr ging nach dem Labyrinth. Es war sicherlich kein schönes Erlebnis für sie ihn und auch Daisuke so erlebt zu haben. Etwas nervös wartete er und sah runter zu Patamon, welches in seinen Armen saß. Es lächelte Takeru ermutigend an und Takeru konnte nur zurücklächeln.
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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   Sa Aug 12, 2017 8:53 pm

Sie dachte wirklich, dieses Gespräch hinaus zögern zu können. Doch ihre Mutter war wohl anderer Meinung. Die Sache mit Takeru wird wohl jedem klar sein, einfach jedem doch selbst sie hatte lange gebraucht um einzusehen dass er ihr doch wichtiger war als nur ein bester Freund. Ihre Mutter jedoch war so locker damit, sie verbot ihr nichts, sie verstand es sogar. Takeru war aber auch ein junger Mann den man einfach gern haben musste. Hikari lächelte ihre Mutter an. „Ich mag ihn sehr“ hauchte sie dann auch schon. Takeru war der junge Mann der ihr Herz erwärmt hatte ohne es überhaupt zu wollen. „ ... ich habe lange gebraucht um mir einzugestehen dass ich mehr für ihn empfinde als für einen besten Freund normal wäre ...“ gestand sie ihrer Mutter, ohne sie anzusehen und mit roten Wangen. Dass es je so weit kommen würde, hätte sie sich nicht träumen lassen. Takeru und sie waren ein Paar und eigentlich wollten sie es noch etwas geheim halten. „Wichtig war er mir schon immer ...“ wie sollte sie es ihrer Mutter klar machen? Sie waren als Kinder so oft in Gefahr gewesen, Hikari wusste genau dass sie sich immer auf Takeru verlassen konnte, es tat gut in seinen Armen gehalten zu werden, alles war so neu und doch vertraut. „ ... bisher hat es noch niemand gewusst, wir wollten erst einmal selbst damit zurecht kommen ... gestern ... wir waren froh wieder einmal aus einer Lage raus zu kommen die wir alle nicht begreifen konnten ... und Takeru küsste mich auf die Stirn ... wahrscheinlich vermuten es die anderen eh schon ... aber nun ...“ sie klang nicht gerade erfreut „ ... ich weiß nicht wie Taichi damit umgeht ... ich weiß nicht ob er mir böse ist weil ich ihm davon nichts erzählt habe ...“ normalerweise konnte sie mit ihrem Bruder über solche Dinge sprechen. Dieses Mal ging es einfach nicht, sie konnte nicht mit Taichi darüber sprechen. In seinen Augen war sie einfach noch ein Kind und niemand die sich verlieben durfte.

Die Klingel ließ sie aufhorchen. Mit einem Blick der ‚entschuldige‘ bedeuten sollte ging Hikari zur Tür. Sie konnte sich nicht vorstellen wer es sein könnte, hatte sie jemanden zu gesagt? Als sie jedoch die Tür öffnete entdeckte sie Takeru mit Patamon vor der Tür. Zuerst war sie erstaunt. „Takeru“ murmelte sie nun „Patamon“ in dem Moment ging eine Tür auf und Gatomon kam hinaus gestürmt. Mit ihren großen Augen sah Gatomon Patamon an „Es gibt Kuchen“ berichtete es dann auch schon. „Sehr lecker“ die Digimon dachten wirklich nur ans Essen wie es aussah.
„Komm rein ..."lächelte sie Takeru an. Ihr Herz pochte wie wild. Er war hier, bei ihr und sie vermutete schon was ihm auf der Seele lag. Sie machte ihm Platz damit er eintreten konnte. Gerade eben hatte sie noch mit ihrer Mutter über ihn gesprochen. „Mama?“ rief sie dann auch schon „ ... Takeru und ich haben was zu besprechen ...“ berichtete sie ihr. Ob es nun um die Digiwelt geht oder um den Kuss auf die Stirn wusste sie nicht.
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Yuuko Yagami

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Arbeit/Hobby : Hausfrau & Mutter

BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   Mo Aug 14, 2017 5:11 pm

11. August
14:00 Uhr
Hikari & Yuuko Yagami


Das Geständnis, das dann folgte war alles andere als überraschend für Yuuko. Nicht nur weil sie Taichi heute bei seinem Gespräch belauscht hatte, sondern auch weil Takeru eben ein recht fescher junger Mann geworden war. Und Hikari verbrachte viel Zeit mit ihm, sie verstanden sich ausgezeichnet. Vermutlich hätte allen schon viel früher klar sein müssen, dass sie nicht ewig nur Freunde sein würden.
„Hikari, das freut mich für dich. Takeru ist so ein netter Junge“, stimmte die Mutter daher direkt begeistert zu. Immerhin sollte ihre Tochter wissen, dass sie die Wahl durchaus begrüßte. Es hätte ja so viel schlimmer kommen können. Aber Takeru war ein regelrechtes Musterbeispiel. Keine Mutter könnte gegen so einen Jungen etwas sagen, fand Yuuko.
Verstehend nickte Yuuko. Es war sicher nicht leicht, sich einzugestehen, dass man sich in jemanden verliebte, den man schon ewig kannte. „Aber so kannst du dir sicher sein, dass du ihn wirklich magst“, bestärkte sie ihre Tochter. Scher, die beiden waren noch sehr jung und es konnte noch viel passieren. Immerhin änderte man sich, je älter man wurde und Lebenswege konnten Menschen ebenfalls auseinander bringen. Aber zumindest für jetzt wusste Hikari genau, mit wem sie es zu tun hatte. Es würde wohl kaum böse Überraschungen geben.
Dann allerdings musterte die Familienmutter Hikari erstaunt. „Dann seid ihr beide schon…? Ist es hier etwas Offizielles? Sollte ich ihn zu Kaffee und Kuchen einladen?“, wunderte sie sich plötzlich und ging im Kopf schon eifrig verschiedene Rezepte durch, die sich nun anbieten würden. „Dein Bruder klang nicht so, als wäre es schon spruchreif“, erinnerte sich Yuuko dann und warf ihrer Tochter einen fragenden Blick zu. „Vielleicht solltest du mit Taichi reden… Er scheint gar nicht gut drauf zu sein“, seufzte sie. Taichi hatte zumindest bei dem Gespräch nicht besonders glücklich gewirkt. So sehr sie sich auch für Hikari freute, hoffte sie, dass Taichi sich auch wohl damit fühlte. „Soll ich mit Taichi reden?“, bot sie daher an. „Eigentlich sollte er das doch verstehen. Jede Frau hat ihre Geheimnisse. Vor allem vor ihrem großen Bruder“, überlegte die zweifache Mutter weiter. Aber bisher war das wohl selten zwischen den Geschwistern vorgekommen. „Nur mit mir solltest du das nächste Mal direkt reden“, beschwor sie dann ihre Tochter, die jedoch durch die Klingel erlöst wurde.
Eilig stand Hikari auf und auch Yuuko tat es ihr gleich. Tatsächlich war sie wenig überrascht, als Takeru die Wohnung betrat. Natürlich konnte sie ein wissendes Lächeln nicht unterbinden. „Takeru, wie schön, das du da bist. Möchtest du etwas Kuchen? Ich habe noch genug übrig. Oder ich koche etwas für euch“, bot sie den beiden an und schenkte Gatomon ein Lächeln, weil es ihren Kuchen vor dem kleinen Digimon von Takeru lobte. Prompt belud sie daher auch einen Teller für das orange Digimon.
Doch kaum, dass das geschehen war, verabschiedeten sich die beiden Kinder auch schon um unter sich zu sein. „Ja ja, geht ihr nur“, seufzte Yuuko und sah den beiden nach. Was sollte sie auch anders tun? Es gab sicher Viele, was sie besprechen mussten. „Sie werden so schnell erwachsen…“


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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   So Aug 27, 2017 8:11 pm

11. August
14:00 Uhr
Hikari & Yuuko Yagami, Takeru Takaishi






Zur seiner Erleichterung war es Hikari, die Takeru die Tür öffnete. Sie sahen sich einen Moment wortlos in die Augen, ehe sie seinen Namen murmelte. Er konnte den Ton ihrer Stimme nicht zu ordnen, was eigentlich nicht oft vorkam. Schließlich kannten sich die beiden, seitdem sie acht Jahre alt waren.
„Hey“, sagte er leiser als gewollt und hob seinen Mundwinkel ein Stück zu einem Lächeln. Er hoffte so sehr, dass er nichts kaputt gemacht hatte.
„Hallo Hikari“, begrüßte das orangene Digimon die Brünette freudig. „Ist Gato-“ und da kam Gatomon auch schon angerannt und erzählte von Kuchen. Wie nicht anders zu erwarten, begann Patamon zu strahlen und folgte Gatomon. „Dann kommen wir ja gerade richtig!“
Als Hikari ihn dann mit einem Lächeln bat einzutreten, entspannte sich der Blonde und zog seine Schuhe aus. „Hallo Frau Yagami“, begrüßte er die Mutter seiner Freundin lächelnd. Er wollte gerade zustimmen etwas zu essen – schließlich wusste er, wie enttäuscht sie war, wenn man ablehnte –, doch da kam Hikari ihm schon zuvor. Sie müssten reden, hatte sie gesagt. Und er wurde wieder etwas nervöser, doch das traf es so ziemlich auf den Punkt. Eigentlich hatte er damit gerechnet, dass sie versuchte, sie noch umzustimmen, doch das tat sie nicht. Er dachte einen Moment darüber nach, als sie ihn begrüßt hatte, lächelte sie schon so merkwürdig… Ob sie etwas ahnte oder Hikari ihr etwas erzählt hatte?

„Oh und was ist mit meinem Kuchen?“, fragte Patamon enttäuscht und biss dann gleich wieder groß vom Kuchen ab.
„Du kannst gerne hier bei Gatomon bleiben“, lächelte er sein Digimon an und sah gleich darauf zu Frau Yagami, „natürlich nur, wenn das in Ordnung ist.“

Schweigend gingen sie das Treppenhaus hinunter, nachdem sie sich von Hikaris Mutter verabschiedet hatten. Takeru suchte noch nach den richtigen Worten, womit er beginnen sollte. Mit dem Kuss oder dem Labyrinth? Er konnte nicht bestimmen, was wichtiger war. Doch ersteres ging um ihre Beziehung und zweiteres könnten sie auch in der Gruppe oder danach besprechen.
Ein lauter und langer Seufzer ging über seine Lippen. „Kari, ich möchte… ich meine, ich… Es tut mir leid“, brach er schließlich hervor. „Dass ich dich einfach vor allen geküsst habe, meine ich.“ Nicht dass er sie geküsst hat, tat ihm leid, sondern, dass er es ohne ihre Einwilligung vor ihren Freunden und ihren Brüdern getan hat. „Ich hätte mich nicht so von meinen Gefühlen leiten lassen dürfen… Ich war nur so froh, dass alles gut ausgegangen ist. Ich hätte es mir nie verziehen, wäre dir etwas passiert und ich hätte nichts dagegen getan.“ Er erinnerte sich an die Situation im Labyrinth zurück. All seine Hoffnung war weg, von seiner positiven Lebenseinstellung fehlte jede Spur. Er hätte aufgegeben, bevor ein Kampf überhaupt begonnen hätte.
„Es tut mir leid, dass ich dir die Chance genommen habe, es Tai selbst zu erzählen.“ Takeru hoffte stark, dass Tai nicht böse mit Hikari war. Er würde verstehen, wenn der Brünette sauer mit ihm wäre, aber er wollte keines Falls, dass er sauer mit seiner Schwester war.
Er blieb stehen und strich ihr eine Strähne aus ihrem hübschen Gesicht. „Bitte sei nicht böse mit mir, Kari“, sagte er ernst, begann dann aber zu lächeln. „Aber sehen wir es mal positiv; jetzt kann ich deine Hand halten, dich umarmen und… dich küssen, wann ich will.“
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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   Fr Sep 08, 2017 4:50 pm

11. August
14:00 Uhr
Takeru Takaishi

Schweigend lief die junge Frau neben ihrem Freund her. Es war merkwürdig ihn so zu sehen, ihm lag etwas auf dem Herzen und als sie seine Worte hörte wusste sie auch schon um was es ging. Dieser sprach es auch schon an. Der Kuss. „Takeru“ sie lieb stehen, gab ihm jedoch Zeit sich zu erklären. Er war durch den Wind gewesen, ja es war nicht klug gewesen ihr einen Kuss auf die Stirn zu hauchen aber sie hatten sich gestanden was sie für einander empfanden also warum sollte er sich entschuldigen.
„Nicht doch“ sie ging auf ihn zu, berührte seine Hand und versuchte ihm in die Augen zu sehen. „Es ist nicht der Kuss ... ich kann verstehen dass du ... an dem Tag nicht du selbst warst. Man hat versucht dir das zu nehmen was dich ausmacht, unsere Wappen haben wir nicht weil sie damals darum gewürfelt haben. Es macht uns aus.“ und wenn seine Hoffnung weg war, konnte man Takeru kaum noch erkennen. „ ... die Taktik ist nicht schlecht ... uns das zu nehmen was uns ausmacht“ sie legte ihre Arme um ihn. Endlich durfte sie zeigen was sie für ihn empfand. „Ich hatte Angst um dich Takeru. Richtige Angst“ und sie wusste nicht ob sie kämpfen konnte aus Angst dass ihm oder Gatomon etwas passierte. Ohne seine Hoffnung würden sie untergehen. Doch was wäre gewesen wenn sich ihr Wappen, Licht, umgekehrt hätte. Dunkelheit war nicht gerade dass worüber sie nachdenken wollte. Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken.
„Das mit Taichi regele ich schon irgendwie ...“ hauchte Hikari als sie den Kopf wieder hob. „ ... es wird ihm nicht schmecken dass ich es ihm nicht vorher gesagt habe ... er meint noch immer ich sei das kleine Mädchen dass er beschützen musste“ größe Brüder waren nun mal so. Aber er musste sich daran gewöhnen dass seine kleine Schwester nun ihren eigenen Weg geht.
„Aber was ist mit Yamato ...?“ sie sah ihm in die Augen „Hast du schon mit ihm gesprochen?“ vielleicht war es nicht einmal so schlecht mit den beiden gleichzeitig zu sprechen. Wobei ... das konnte wieder im Streit enden. „Wer weiß ob er es gut findet ... immerhin bin ich die Schwester seines besten Freundes ...“ und das konnte wirklich sehr kompliziert werden. „Mach dir aber keine Sorgen mehr wegen dem Thema ... es ist passiert und ... vielleicht war es wirklich gut so. Auch wenn wir uns nicht mehr treffen können ohne dass unsere Brüder gleich damit rechnen dass wir durchbrennen“ sie kicherte leise. Wahrscheinlich konnte sie Taichi mit solchen Dingen in den Wahnsinn treiben.
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Takeru Takaishi

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BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   So Sep 10, 2017 11:41 am

11. August
14:00 Uhr
Hikari, Takeru, Ryouta


Die verständnisvollen Worte von Hikari munterten Takeru auf und als sie ihn umarmte, legte auch er seine Arme um sie. Es war schön, so in der Öffentlichkeit da zu stehen, nicht darauf achten zu müssen, zu viel Nähe zu dem Menschen zu zeigen, für den man so viel empfindet. Kurz verkrampfte er sich, als sie ihre Sorgen aussprach. Takeru wollte nie irgendjemanden Sorgen machen und vor allem nicht Hikari. Er streichelte ihren Rücken sanft. „Das wird nicht mehr passieren, Kari“, versicherte er ihr. „Das werde ich nicht noch einmal zulassen.“

Er nickte lächelnd. „Ich denke, du hast recht. Sicherlich wird er sich schnell daran gewöhnen.“ Schließlich vertraute Tai ihm Kari schon als Achtjährigen an. Eigentlich war er sich ziemlich sicher, dass er Taichi lieber war, als irgendwer anders. Auch wenn es anfangs sicherlich komisch für den Brünetten sein würde. Aber sie mussten ihre Beziehung vor ihm ja nicht ausleben.

Als der Name seines eigenen Bruders fiel, dachte er kurz nach und begann dann zu grinsen. „Ich glaube Matt könnte sich keine bessere Freundin für mich vorstellen“, meinte er und schob sie dann sanft an den Schultern etwas von sich. „Aber ich muss mir sicherlich noch ein paar Sprüche von ihm anhören, dass ich ihm das nicht erzählt habe, hat ihm sicherlich auch nicht gefallen.“ Verständlicherweise. Eigentlich konnte Takeru mit seinem Bruder über alles reden und der Blonde wusste selbst nicht, warum er es ihm nicht erzählt hatte. Wahrscheinlich, weil er sich nicht sicher war, wie Taichi auf diese Nachricht reagieren würde und hätten sie es Yamato erzählt, hätten sie es Taichi selbstverständlich auch erzählen müssen.  Aber er war sich sicher, dass er ihm nicht böse war. Schließlich hatte auch Yamato nichts von seiner Beziehung zu Sora erwähnt. Und er konnte es mehr als verstehen, wahrscheinlich hatten sie Angst, Takeru könnte es Hikari erzählen und Taichi würde es somit herausfinden, bevor Matt und Sora es ihm selber erzählen konnten. Ja, man merkte doch nicht nur am Aussehen, dass sie Brüder waren.

Kurz weitete er die Augen, als Hikari die eventuelle Angst ihrer Brüder ansprach, ehe er begann zu lachen. „Vielleicht sollten wir das ja in Betracht ziehen“, meinte er scherzhaft. „Aber zuerst habe ich eine andere Idee. Wir waren schon lange nicht mehr zusammen im Einkaufscenter. Wir können etwas essen und vielleicht finden wir einen neuen Hut für mich.“ Lächelnd zuckte er mit den Schultern. Hikari fand aus irgendeinem Grund immer die besten Hüte für ihn. Sie wusste eben, was ihm gefiel.

Gemeinsam betraten sie das Einkaufszentrum. Aus dem Augenwinkel betrachtete er Hikari, die neben ihm lief. Vorsichtig griff er nach ihrer Hand und verflochtete er seine Finger mit ihren und sah sie dann fragend an. „Weißt du“, begann er, „ich frage mich, was das mit diesem Labyrinth auf sich hat.“ Er griff nach seinem Digivice in seiner Tasche und genau in diesem Moment spürte er einen Widerstand. Er lief gegen einen Jungen und verlor dabei sein Digivice aus seiner Hand. „Sorry, ich habe dich nicht gesehen“, entschuldigte er sich bei dem Dunkelhaarigen vor sich und klopfte seine Schulte ab, ehe er sich bückte um sein Digivice wieder aufzuheben.

~ Tbc. in "Das Einkaufszentrum" ~
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Taichi Yagami

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BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   Do Sep 14, 2017 11:02 pm

11. August
19:00 Uhr
Taichi (& alle anderen)

Nachdenklich saß Tai in seinem Zimmer auf seinem Schreibtischstuhl und rollte damit von einer Ecke in die nächste und wieder zurück. Was würden die anderen wohl zu Meiko und Melody sagen? Je mehr Unterstützung sie bekamen, desto besser. Nach allem, was gestern in der Digiwelt passiert war, konnten sie Hilfe gut gebrauchen. Aber Tai wusste auch, dass es beinahe unmöglich war, gegen einen Feind zu kämpfen, den man nicht sehen konnte. Geschweige denn, dass sie wussten, mit wem sie es überhaupt zu tun hatten. Es wäre ja schon einmal ein kleiner Anfang gewesen, wenn sie wenigsten wüssten, ob es sich um einen Menschen oder ein Digimon handelte.
Der Fußballer seufzte laut und ließ seinen Kopf nach hinten fallen. Seit Jahren herrschte Ruhe in der normalen und in der Digiwelt und ohne, dass irgendjemand etwas bemerkt hatte, stand da plötzlich so ein geheimnisvolles Labyrinth und Digimon verschwanden spurlos. Taichi überlegte, ob es vielleicht besser war, wenn er und die anderen ihre Partner zu sich holten, damit sie vorerst in Sicherheit waren. Er wusste natürlich, dass Digimon in der realen Welt immer recht kritisch waren, aber wenn Agumon und die anderen nicht unbeaufsichtigt waren, sollte das doch sicher gehen. Das musste er gleich unbedingt ansprechen. Sie wussten immerhin nicht, was dafür verantwortlich war, dass immer mehr Digimon verschwanden und Tai wusste nicht, was er machen sollte, wenn es tatsächlich einmal Agumon erwischen sollte. Das wollte er unbedingt vermeiden und sicher war das auch im Interesse der anderen.
Er stieß sich mit dem Fuß von der Wand ab und mit dem Stuhl zurück zu seinem Schreibtisch. Er griff zu seinem Handy und las Yamatos letzte Nachricht. Auch ihm war ein weiterer Digiritter begegnet, ebenso wie Kari. Insgeheim fragte Tai sich schon, ob das einfach nur ein Zufall war oder ob es etwas mit dem Labyrinth zu tun hatte. Eigentlich war er sich sogar ziemlich sicher, dass das miteinander zusammenhing. Vielleicht konnte Koushiro da ja genaueres zu sagen. Damit sie über alles genau sprechen konnte, hatte Tai ein Treffen bei sich zu Hause einberufen. Seine Mutter war hellauf begeistert gewesen, dass so viel Besuch kam, da sie, wie sie sagte, einen Haufen neuer Rezepte ausprobieren wollte, die sie nach eigenen Vorstellungen noch etwas aufpeppen würde. Bei dem Gedanken musste der braunhaarige Junge etwas grinsen. Er musste die neuen Digiritter auf jeden Fall darauf hinweisen, dass das Essen seiner Mutter mit Vorsicht zu genießen war. Wobei „genießen“ das falsche Wort war. Er hatte schon versucht, Yuuko davon abzubringen zu kochen, doch die hatte sich sofort freudestrahlend an den Herd gestellt und Tai nicht mehr zugehört. Er hatte es vermieden, sie überhaupt zu fragen, was sie da kochen wollte. Er konnte nicht einmal mehr hoffen, dass es wenigstens einigermaßen schmeckte. Dafür kannte er die „Kochkünste“ seiner Mutter einfach schon zu gut. Der einzige, der da vollkommen schmerzfrei war und ausnahmslos alles mit Freuden aß, war Agumon. Der kleine Vielfraß war da wirklich anspruchslos, das musste man ihm lassen. Vielleicht war das mit einer der Gründe, warum Tais Mutter auch die Digimon so gern um sich hatte.
Tai sah auf die Uhr. Die anderen würden bald da sein. Er kam nicht umhin sich zu fragen, ob Matt wohl zusammen mit Sora bei ihm auftauchen würde. Jetzt, da jeder es wusste, brauchten sie immerhin kein Geheimnis mehr daraus zu machen, dass sie ein Paar waren. Es wurmte ihn noch immer, dass beide ihm nichts erzählt hatten, doch er wollte da auch kein übertrieben großes Drama draus machen. Geahnt hatte er es schließlich schon länger und auch, wenn beide es immer abgestritten hatten, war das keine besonders große Überraschung gewesen. Letztendlich war es doch nur eine Sache zwischen den beiden, die Tai im Grunde nichts anging. Und außerdem hatten sie nun wirklich Wichtigeres zu besprechen. Daher beschloss er, es einfach auf sich beruhen zu lassen.
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Yamato Ishida
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Arbeit/Hobby : Schüler/Musiker

BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   Fr Sep 15, 2017 12:58 pm

11. August
19:00 Uhr
Taichi & Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi (& alle anderen, die dazu kommen)


Von einem Tag auf den anderen stand Yamatos Leben plötzlich Kopf und das nur, weil erneut Probleme mit der Digiwelt aufgetreten waren. Nicht, dass er sich der Verantwortung entziehen wollte, aber er hatte einfach gehofft, dass diese Zeiten hinter ihnen lagen. Es war ein schwacher Trost, dass sie Verstärkung hatten. Die sie konnten die neuen Digiritter ja unmöglich auf sich alleine gestellt lassen. Es war wichtig, dass sie sich nun voll und ganz darauf konzentrierten, die Digiwelt in Ordnung zu bringen. Yamato war bewusst, dass sie eine Verpflichtung hatten. Aber leider war in seinem Leben gar kein Platz für die Verpflichtung.
Schon alleine die Tatsache, dass er nicht nur seiner Band hatte sagen müssen, dass das Bass erstmal ausfiel, hatte er auch noch für die Probe absagen müssen, weil ein Treffen der Digiritter stattfand. Und das hatten die anderen wirklich nicht gut aufgefasst.
Kein Wunder also, dass seine Laune im Keller war. Er schob die unverletzte Hand tiefer in die Hosentasche und starrte missmutig vor sich hin. „Was bedrückt dich?“, erkundigte sich Gabumon leise, das er neben sich abgesetzt hatte, während er im Hauseingang von Taichis Wohnhaus wartete. Er hatte das Digimon schon bis hier her getragen, aber nun konnte er es endlich absetzten. So viel dazu, dass er sein Handgelenk schonen sollte. „Nichts“, log Yamato und erntete einen vielsagenden Blick seines Partners, weswegen Yamato seufzte. „Eigentlich habe ich keine Zeit für Treffen wie diese“, gestand er. „Wir haben eigentlich alle keine Zeit dafür. Jeder von uns hat im Grunde viel zu tun. Wir sind keine Kinder mehr, die genug Zeit für so etwas hatten.“
Natürlich entging ihm der traurige Blick des Digimons prompt nicht, weswegen Yamato in die Knie ging, um auf Augenhöhe mit Gabumon zu sein. „Das heißt nicht, dass ich mich nicht freue, dich bei mir zu haben!“, stellte er klar. „Nur, dass ich nicht ganz so viel Zeit für dich haben werde wie früher.“ „Hast du das auch zu Sora gesagt?“, wollte Gabumon wissen. Für jemanden, der das Digimon nicht so gut kannte, mochte das eine harmlose Aussage sein. Aber Yamato erkannte sofort die neckende Stichelei. „Das hast du doch mitbekommen“, seufzte er. „Sie weiß, dass ich viel zu tun habe….“ Und gut war das nicht gerade. Aber andererseits waren sie ja unter diesen Umständen schon den ganzen Sommer über ausgegangen.
„Dann ist es bestimmt gut, dass sie da vorne kommt“, fand Gabumon, weswegen sich Yamato erhob und umwandte. Trotz seiner schlechten Laune schlich sich ein Lächeln auf sein Gesicht. „Hi“, murmelte er, als sie auf ihn zukam. Ehe er sich versah, lagen seine Hände an ihrer Taille und stahl sich einen kurzen Kuss, was natürlich prompt Biyomons Missfallen auslöste. Aber er wusste eben auch, dass sie in Taichis Wohnung wohl kaum als Paar auftreten sollten. Er war sich nicht mal sicher, ob er überhaupt so auftreten wollte vor anderen. Yamato war immerhin jemand, der Gefühle er für sich behielt. Aber gerade war alles noch so neu, dass es ihm schwer viel Augen und Finger von Sora zu lassen.

Als jedoch Kenshin und Yasumi um die Ecke bogen, trat er seufzend etwas von Sora weg. „Ihr habt es gefunden“, stellte er erfreut fest. Denn sie hatten den beiden die Adresse von Taichi gegeben, nachdem man beschlossen hatte, dass ein Treffen notwendig war. Denn auch Tai hatte selbst neue Digiritter getroffen. Auf die war Yamato auch schon gespannt.
„Wir sind bestimmt ziemlich früh dran“, vermutete Yamato. Denn bisher war nach niemand an ihm vorbei gekommen. Er wandte sich zum Fahrstuhl des Wohnkomplexes um und drückte die richtige Stockwerktaste. Natürlich kannte er sich in diesem Gebäude auch bestens aus.
Yamato wandte sich an die beiden neuen Digiritter. „Keine Sorge, die anderen sind nett“, sagte er. Ihm würde vermutlich an ihrer Stelle genau diese Sorge durch den Kopf gehen. „Ja, wesentlich umgänglicher als Yamato“, fügte Gabumon hinzu und erntete ein Augenrollen von dem Sänger. „Taichi ist… aufgeschlossener“, stimmte er dann allerdings zu. „Ihr werdet ihn mögen.“ Es gab eigentlich kaum jemanden, der Tai nicht mochte. Das gestaltete sich allerdings auch als schwierige, wie Yamato wusste. Denn er hatte es wirklich versucht. „Wir haben euch ja schon gesagt, dass er so etwas wie unser Aufrührer ist. Jedenfalls von unserer Ursprungsgruppe. Deswegen treffen wir uns ja auch hier.“ Und natürlich weil es leichter war sich in einer Wohnung von jemand zu treffen.
„Taichis Eltern wissen über Digimon Bescheid. Es gibt also keinen Grund dafür so zu tun als wärt ihr Stofftiere“, erklärte er den Digimon und wandte sich dann wieder an deren Partner. „Wir sollten euch allerdings warnen. Esst auf keinen Fall etwas von den Sachen, die seine Mutter euch anbietet…“ Er warf Sora einen kurzen Blick gepaart mit einem Grinsen zu. „Egal, wie lecker es aussieht. Es ist nicht lecker“, warnte er die beiden, als der Fahrstuhl anhielt und sie im richtigen Stockwerk anhielten.
Yamato konnte nicht abstreiten, dass er etwas nervös war. Immerhin sah er seinen besten Freund nun das erste Mal wieder, seit der erfahren hatte, dass sie ihm etwas aus Wichtigeres verheimlicht hatten. Es war daher Sora, die es übernahm zu klingeln. Dankbar schenkte er ihr ein flüchtiges Lächeln und rückte dann weiter von ihr ab um absolut kein Konfliktpotential zu bieten.

Das war jedoch gar nicht nötig, denn es war gar nicht Taichi, der die Tür öffnete, sondern dessen Mutter. „Wie schön!“, freute sie sich und Yamato war sich nicht sicher, ob sie Sora, ihn, die Digimon oder die neuen Digiritter meinte. Aber er schenkte ihr dennoch ein tapferes Lächeln. „Guten Abend, Mrs. Yagami“, begrüßte er Taichis Mutter, die zur Seite trat, damit sie eintreten konnten. „Euch beide habe ich in letzter Zeit gar nicht mehr zu Gesicht bekommen“, flötete sie und wirkte sehr erfreut darüber, sie beide dann doch wieder zu sehen.
Verlegen senkte Yamato den Blick. Es war also wirklich so, dass er zu wenig Zeit mit seinem besten Freund verbracht hatte. Prompt fühlte er sich schuldig. Dabei half es auch nicht, dass er das Gefühl hatte, seinem Wappen nicht gerecht zu werden. „Wir ähm… ich war viel beschäftigt. Die Band…“, murmelte er und zog sich die Schuhe aus, bevor er weiter durch den Flur in den Wohnbereich ging. „Hab ich schon gehört. Taichi hat gesagt, ihr werdet erfolgreich.“ „Naja…“, wehrte Yamato verlegen und war heilfroh, dass sich die Mutter seines bestens Freundes ein anderes Opfer suchte. Und da gleich zwei Neulinge dabei waren, wunderte es ihn nicht, dass sie die beiden gebührend begrüßte und ihnen auch gleich eine Kreation anbot, die sich Zucchiniplätzchen nannte. Hastig schüttelte Yamato hinter ihrem Rücken den Kopf.

Da ertönten Schritte hinter ihm und er wandte sich zu Taichi um. „Hey“, murmelte er immer noch unsicher. „Alles klar?“ Wie seltsam es doch war, dass sie sämtliche Streitereien besser wegpacken konnten, als dieses Geheimnis. „Sind wir die Ersten?“
„Takeru war eben noch hier. Aber jetzt sind sie nicht mehr da“, ertönte die Stimme von Tais Mutter, weswegen Yamato überrascht die Augenbrauen hob. „Mein Bruder war hier?“ Anscheinend war er ja nicht der Einzige mit einem Geheimnis. „Sie waren so schnell wieder weg, dass er nicht mal Kuchen essen konnte. Wollt ihr ein Stück Kuchen?“ Gott, wie viel hatte sie denn zubereitet? „Yamato, willst du was für deinen Vater mitnehmen?“ Wenn der Plan war, ihm eine Lebensmittelvergiftung zu bescheren und ihn so von der Arbeit fernzuhalten, war er gut. Ansonsten war die nett gemeinte Geste leider nicht brauchbar. „Wir haben schon gegessen. Danke“, sagte er daher hastig und hoffte, dass niemanden auffiel, dass er unmöglich seinen Vater gemeint haben konnte, der noch arbeiten war.
Stattdessen wandte er sich wieder an Taichi. „Du hast gesagt, du hast auch zwei Digiritter getroffen? Wir…“ Es gab schließlich keinen Grund zu verheimlichen, dass er mit Sora unterwegs gewesen war. „Wir haben die beiden in einem Restaurant getroffen als wir vom Arzt zurückkamen“, erklärte Yamato und deutete auf Kenshin und Yasumi, bevor er einfach vorging um es sich in Taichis Zimmer gemütlich zu machen. Als er dort ankam, bemerkte er, dass Gabumon ihm schon zu vorgekommen war und sich zu Agumon gesellt hatte.


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Kenshin Kobayashi

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BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   So Sep 17, 2017 7:14 pm

11. August
19:00 Uhr
Taichi & Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi (& alle anderen, die dazu kommen)




Nachdem Kenshin und Yasumi von dem Plan gehört hatten, sich bei einem Freund von Sora und Yamato zutreffen, trennten sich die vier voneinander. Wahrscheinlich brauchten Yamato und Sora auch noch einen Moment für sich. Schließlich war es für die beiden sicherlich genauso merkwürdig, wie für Yasumi und Kenshin.
Wie vorher besprochen, waren Yasumi, Betamon, Kenshin und Bearmon später noch Picknicken. Zu seinem Bedauern knurrte auch noch sein Magen, kurz vor dem Essen. Aber es sah eben alles so lecker aus. Yasumi hatte mehr als nur Talent in dieser Hinsicht. Wie er später auch noch feststellen durfte, sah das Essen nicht nur köstlich aus, sondern war auch noch verdammt lecker. Es war ganz schön, so konnten sie nach dem Erlebnis noch ein wenig abschalten, bevor es dann später schon weiterging.

Früh genug, dass sie sich nicht beeilen mussten, gingen sie dann los zu der Adresse, die sie von den beiden Digirittern bekommen hatten. Kenshin hoffte, dass sie nicht als erste auftauchen würden oder als letzte und alle anderen schon oben waren. Daher wiederholte er den Namen ‚Yagami‘ einige Male in seinem Kopf, dann wüsste er wenigstens, wo er klingeln musste.
„Ich bin gespannt, wie sie so sein werden“, meinte Kenshin nachdenklich. Er hatte keine Probleme mit fremden Menschen, im Gegenteil, er machte ganz gerne neue Bekanntschaften. Und Sora und Yamato waren beide ziemlich nett und vor allem auch geduldig, sie hatten alle ihre Fragen beantwortet. Ob er den Personen wohl den Wappen zuordnen könnte? Beim ersten Treffen wohl eher kaum.
Sein Blick wanderte zu Yasumi rüber, was bei ihr im Kopf wohl vor sich ging? Im Gegensatz zu ihm, hatte sie nicht ständig Menschen um sich herum und jetzt gleich auf einmal so viele fremde Leute auf einen Haufen. Sicherlich war sie nervös. Nicht, dass Kenshin nicht nervös war, natürlich war er es auch aber wahrscheinlich war das kein Vergleich zu Yasumi.
„Sie werden sicherlich genauso nett sein wie Yamato und Sora, meinst du nicht?“, fragte er sie und zwinkerte ihr aufmunternd zu. „Wenn es dir zu viel wird, sag einfach Bescheid, dann können wir bestimmt kurz rausgehen.“

Sie bogen in die Straße ein, in der die Wohnung von Yagami’s sich befinden sollte. Kenshin achtete auf die Hausnummern, erkannte einen blonden Haarschopf aber vor der gesuchten Nummer. „Schau, da ist Yamato“ erst beim zweiten Blick sah er auch die Rothaarige, „oh und Sora auch.“
Mit einem Lächeln ging er auf die beiden bekannten Gesichter zu und dann wurden sie auch schon von den beiden Digirittern begrüßt. „Hey“, begrüßte auch Kenshin die beiden und ihre Digimon. „Dank eurer Beschreibung, war es gut zu finden.“
Kenshin hörte Yamato gespannt zu und nickte ab und an. „Das glaube ich gerne“, meinte er daraufhin, dass sie nett waren und warf Yasumi ein kurzes Lächeln zu. Besonders auf diesen Tai war er gespannt. Diesen Namen musste er sich wohl zügig merken, wenn er so etwas wie ihr Anführer werden sollte. ‚Anführer‘ klang schon ein wenig respekteinflößend, aber da Gabumon und sogar Matt meinten, sie würden ihn mögen, zweifelte er auch nicht daran.

„Ehrlich?“, fragte Bearmon mit leuchtenden Augen. „Das heißt, ich darf mich frei bewegen und mit den anderen Digimon sprechen?“
Kenshin sah seinen kleinen Freund lächelnd an. „Ich denke, das heißt es.“ Bearmon freute sich schon den ganzen Tag darauf, noch weitere Digimon kennenzulernen.

„Ihr Essen?“, fragte Kenshin etwas verwundert. Wäre das nicht etwas unhöflich von Kenshin gewesen, als Fremder gleich das Essen abzulehnen? Aber Yasumi und er hatten eh gerade erst gegessen und für mehr hatte er auch eigentlich keinen Platz mehr in seinem Bauch. Da Yamato diese Warnung mehr als ernst zu meinen schien, ging er dieser dann auch lieber nach.

Er ging ihnen hinterher, bis sie dann oben bei der Wohnung von den Yagamis ankamen. Eine nette Frau öffnete die Tür. Nachdem sie mit Yamato sprach, wendete sie sich an Yasumi und Kenshin. Höflich stellte der Brünette sich mit einer leichten Beugung vor. Als sie ihnen die Plätzchen anbot, hielt Yamato die zwei durch starkes Kopfschütteln davon ab. „Oh, die sehen wirklich köstlich aus“, meinte er ehrlich, denn die Plätchen sahen wirklich gut aus. „Leider waren wir gerade Picknicken und da hat Yasumi mich schon mit ihrem leckeren Essen versorgt.“ Er hoffte stark, sie nicht allzu sehr zu enttäuschen. Seine Mutter war immer sehr niedergeschlagen, wenn Kenshin neue Rezepte nicht probierte, weshalb er mittlerweile nicht mehr ablehnte. „Ein anderes Mal sehr gerne“, fügte er daher schnell hinzu.
Kenshin folgte zum Zimmer von Tai und stand erst mal nur daneben, solange sich die beiden älteren unterhielten. Sie sprachen darüber, dass auch Tai zwei neue Digiritter aufgefunden hatte. Als Yamato auf ihn und Yasumi deutete, begrüßte er Tai. „Hi, ich bin Kenshin und das hier“, deutete er auf Bearmon, „ist mein Freund Bearmon.“
„Hallo“, sagte es fröhlich und blickte hoch zu Tai. „Du bist der Anführer, richtig? Dann hast du also auch ein Digimon?“, wollte es mit großen, leuchtenden Augen wissen. Kenshin hat es selten so aufgedreht erlebt, doch irgendwie machte es ihn glücklich, das kleine Wesen so zu sehen.
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Hikari Yagami

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BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   Do Sep 21, 2017 10:21 pm

11. August
19:00 Uhr
Taichi & Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi, Takeru & Hikari (& alle anderen, die dazu kommen)


Nach dem klar war wen Hikari und Takeru getroffen hatten, schrieb sie ihrem Bruder was geschehen war. Noch mehr neue Digiritter, wieder eine neue Bedrohung sonst würde es keine neue Leute geben. Eigentlich hatte sie gehofft dass es endlich vorbei sein würde, doch so war es leider nicht. Wieder einmal mussten sie kämpfen auch wenn keiner wusste gegen was. Doch von mal zu mal wurde es schlimmer und somit würde dieser Gegner wirklich schlimm werden. Ihr war nun klar dass Schule und das Erwachsen werden mal wieder hinten anstehen, jetzt mussten sie erst einmal dieses Rätzel lösen.
Nach dem Takeru und Hikari noch ein schnelles Eis gegessen hatten und Takerus Lieblingsladen aufgesucht hatten aber keine Mützen gefunden haben machten sie sich auf den Weg zu ihr nach Hause. Das Hochhaus war schon zu sehen als sie kurz stehen blieb. „Ist es egoistisch wenn ich sage dass ich nicht mehr kämpfen möchte? Dass es so langsam reicht? Wir haben so viel durchgestanden, haben so viele Freunde sterben sehen ... wann hat es ein Ende? Können wir nicht einfach friedlich mit den Digimon zusammen leben?“ sie wusste genau dass sie eine Aufgabe zu erfüllen haben und dass jammern nichts brachte. Hikari lehnte kurz ihren Kopf an seine Schulter, der Blonde gab ihr immer Halt wenn sie ihn brauchte. „Aber nun wartet erst einmal mein Bruder, mal sehen ob die anderen schon da sind“ sie nahm seine Hand, es war ihr egal ob sie gesehen werden oder nicht. Fakt war dass sie seine Freundin war und damit sollte Taichi zurecht kommen.
Die Treppen kamen ihr heute so kurz vor da sie schneller oben ankamen als ihr lieb war. Gleich, wenn sie zu Hause ankam würden sie wieder eine Sitzung haben und darüber sprechen wie sie vorgehen wollten. Es war zum verrückt werden. Sie nahm den Schlüssel aus der Tasche und machte die Tür auf als auch schon Patamon angeflogen kam und Gatomon vor ihren Füßen auftauchte. „Da ist jemand“ hauchte sie und lächelte „jemand neues“ und damit wusste sie dass es schon begonnen hatte.
Nachdem sie die Schuhe ausgezogen hatte, ihre Mutter begrüßt hatte lächelte sie Sora und Yamato entgegen und reichte dem neuen die Hand „Hallo ich bin Hikari“ stellte sie sich vor. Ihrem Bruder konnte sie kam in die Augen sehen. Auch wenn es natürlich war dass sie nun einen Freund hatte so schämte sie sich nach wie vor dass sie es ihm vorher nicht gesagt hatte.
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Joe Kido

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Arbeit/Hobby : Student

BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   Di Sep 26, 2017 11:32 pm

11. August
19:00 Uhr
Taichi & Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi, Takeru & Hikari, Joe (& alle anderen, die dazu kommen)


Ein ungutes Gefühl überkam Joe, als er das Piepsen seines Handys vernahm. Er hatte diesen Ton extra Taichi und den Anderen zugeordnet um zu wissen wann sie es waren, die ihm schrieben. In der Regel würde er sich freuen, wenn seine Freunde sich meldeten, doch nach den Ereignissen von gestern verband der blauhaarige Mann etwas Negatives damit. Ob ein neues Problem anstand?
Noch ehe Joe die Nachricht richtig gelesen hatte, war er auf dem Weg sich anzuziehen. Auch nach Minuten des Grübelns konnte er nicht genau sagen was er von der Nachricht von Taichi halten sollte. Es war also eine Art Krisensitzung in der es auch um neue Digiritter ging. Entweder hatte er es falsch verstanden oder aber es gab nun doch mehr Leute, die imstande waren ihnen bei ihren Problemen in der Digiwelt zu helfen.
Schweren Herzens hatte der Student sich von seiner Freundin verabschiedet, die er zu sich eingeladen hatte. Es war ein seltsames Gefühl Megumi so überraschend nach Hause schicken zu müssen. Hoffentlich hatte sie etwas Verständnis für seine Situation, auch wenn sie vielleicht nicht ganz verstehen konnte um was genau es ging.
„Joe wohin müssen wir denn nun? Du hast nicht ein Wort darüber verloren was Taichi dir geschrieben hat“, beschwerte Gomamon sich nun von der Seite. Natürlich hatte sein Partner ein Anrecht darauf zu erfahren was nun passiert war. Es ging auch um seine Heimat, die sie gemeinsam zu beschützen hatten.
„Wir sind alle zu Taichi eingeladen worden. Anscheinend gibt es sehr dringende Nachrichten, die sie mit uns teilen wollen“, Joe wusste das er etwas verunsichert klang, jedoch war es ihm vor Gomamon ganz recht. Es wusste immerhin was in letzter Zeit vor sich gegangen war und hatte es ebenso wie er selbst miterleben müssen. Konnte dieser endlose Kampf denn nicht endlich mal ein friedliches Ende finden?
Gerade als der Digiritter die nötigsten Dinge in seine Tasche gestopft und diese geschultert hatte, konnte er im Augenwinkel sehen, wie sein Digimonpartner schon ungeduldig an der Tür stand und ihn mit seinen Augen ansah: „Kommst du Joe? Wenn es dringend ist, dann sollten wir keine Zeit verlieren“.
Mit einem Nicken schaute Joe sich ein letztes mal in seinem Zimmer um, nur um sich zu vergewissern das er alles hatte. Schließlich verließen sie mit einer raschen Verabschiedung die Wohnung, in der Joe schon all die Jahre lebte, und machten sich auf den direkten Weg zu Taichi. Innerlich gab der Blauschopf die Hoffnung nicht auf nicht der Letzte zu sein, denn genau das war ihm dank der Uni schon des Öfteren passiert. Manchmal hatte er dadurch das Gefühl seine Freunde und auch die Digimon im Stich zu lassen, auch wenn er das gar nicht vor hatte, im Gegenteil. Schließlich war er der Älteste und hatte eine gewisse Verantwortung seinen Freunden und auch den Digimon gegenüber.
Minuten später, auch wenn diese für Joe wie eine Ewigkeit vorkamen, standen sie vor der Haustür der Yagamis. Mit gemischten Gefühlen schaute sich der Digiritter um und hoffte einen seiner Freunde noch zu entdecken, jedoch kam gerade niemand.
„Vielleicht solltest du die Klingel betätigen, andernfalls werden wir hier Wurzeln schlagen“
, gab Gomamon vorlaut von sich und trotze nur vor Enthusiasmus. Natürlich freute es sich darauf alle wieder zu sehen, aber würde es sich auch weiterhin so sehr freuen, wenn es wusste was eventuell noch alles am heutigen Abend passieren würde? Keiner konnte schließlich zu diesem Zeitpunkt sagen was diese Versammlung für ein Ende nehmen würde.
Die leichte Anspannung, welche Joe empfand ,würde sich jedoch nicht legen, egal wie lange er hier stehen bleiben würde. Er folgte dem Rat seines Partners und betätigte die Klingel der Yagamis. Wenig später öffnete sich die Tür und Frau Yagami stand mit einem Lächeln in der Tür und begrüßte ihn. Joe tat ihr dies gleich und ging nach einem kleinen Smalltalk mit Frau Yagami geradewegs durch und entdeckte schließlich sowohl vertraute Gesichter, als auch Neue. Somit hatte sich seine Frage nun erübrigt, die er sich die ganze Zeit gestellt hatte. Taichi hatte also wirklich neue Digiritter gemeint, die nun die Runde vergrößerten.
„Das ist also die dringende Nachricht. Wir haben neue Freunde“, Gomamon tauchte neben ihm auf und blickte durch die Runde: „Hallo Leute, ich bin Gomamon und dieser etwas ungesprächige Typ neben mir ist mein Partner Joe“.
Sofort glitt sein Blick runter zu seinem Digimon, welches ihm gerne mal mit einer unangenehmen Art und Weise einen Stoß in die richtige Richtung geben wollte. Als er wieder aufsah, bemerkte er die Blicke auf sich und fing deshalb entschuldigend an zu lachen: „Hey, ich bin so schnell gekommen wie ich konnte. Scheinbar ist das wirklich ziemlich dringend gewesen“.
Es wirkte etwas unbeholfen wie der Digiritter da stand und die Worte vor sich hin stammelte, kein Wunder. Die Gesamtsituation war komplett neu für ihn und brachte ihn einfach aus dem Konzept. Bedeuteten neue Digiritter automatisch auch mehr Hilfe im Kampf gegen ihren neuen Feind? Hatten sie somit bessere Chancen dem Ganzen auf den Zahn zu fühlen? Oder ging es nun in eine ganz neue Richtung für sie? Joe hatte das Gefühl das die gewohnten Strukturen in ihrem Team nun nicht mehr funktionieren würden und genau das nahm ihm die Sicherheit, die er in jeglichen Lebenssituationen brauchte. Mit einem Mal fühlte er sich wieder, als würde ihre erste Reise in die Digiwelt beginnen, nur waren die Voraussetzungen dieses Mal ganz andere. Innerlich wünschte er sich einfach nur ein schnelles und gutes Ende im erneuten Kampf gegen das Böse.
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Meiko Mochizuki

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Arbeit/Hobby : Schüleri

BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   Do Sep 28, 2017 11:22 am

11. August
19:00 Uhr
Taichi & Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi, Takeru & Hikari & Joe & Meiko (& alle anderen, die dazu kommen)

Nervosität war gar kein Ausdruck. Meiko war einfach nicht gut darin, bei fremden Menschen selbstbewusst aufzutreten. Eigentlich trat sie ja nie selbstbewusst auf, außer, sie kannte jemanden wirklich gut. Und da das kaum, auf jemanden zu traf, beschränkte sich der Radius, in dem sie selbstbewusst war gerade mal auf ihr Digimon. Besagtest Digimon sah besorgt zu ihr auf. „Mei, du musst nicht aufgeregt sein“, wisperte es, während Meiko das kleine Katzenwesen auf ihrem Arm trug. „Das wird toll!“ Hoffentlich hatte Meiccomon Recht! Meiko hatte etwas Angst, dass die andere sie nicht mögen würden. Oder dass sie unangenehm auffallen würde. Was wenn sie Erwartungen nicht gerecht werden würde? Sie hatte erst zwei andere Digiritter kennengelernt. Wer hätte gedacht, dass Melody auch einer war? Zum Glück wirkte das andere Mädchen ähnlich schüchtern wie Meiko. Taichi jedoch…. Der war alles anderes als schüchtern und irgendwie richtig cool. Meiko dachte an den Wuschelkopf zurück, der gar nicht gezögert hatte, ihr nicht nur seine Handynummer, sondern auch seine Adresse zu geben. Natürlich nur, weil sie nun irgendwie ein Team waren. Es gab natürlich gar keinen anderen Grund. Also ob ein so cooler Typ ihr sonst seine Nummer gegeben hätte.
„Wir werden neue Freunde finden. Und andere Digimon!“, freute sich Meiccomon. „Ja“, bestätigte Meiko ebenfalls hoffnungsvoll. Natürlich war es gut, dass sie direkt auf andere Digiritter gestoßen waren. Immerhin fand sie so direkt Anschluss, was sonst doch wirklich erheblich länger gedauert hätte.
Nur war sie auch noch nie so schnell einfach zu Fremden nach Hause eingeladen worden. In der Spiegel der Eingangstür schob sie sich den Pony zu Recht. Sie sah aus wie immer. Ob das gut oder schlecht war, wusste Meiko nicht. Sie trug auch immer noch ihre alte Schuluniform. Ein deutliches Zeichen, dass sie eigentlich nicht von hier stammte.
Meiko seufzte. Hoffentlich würden die anderen sie mögen.
Ihr Herz pochte immer mehr, je näher sie der besagten Wohnung kam. Taichi hatte ihr genau beschrieben, wie sie zu ihm kommen würde. Es war auch gar nicht weit. Was für ein Zufall, dass sie sogar Nachbarn waren.
Nun ärgerte sie sich ein bisschen, dass sie sich nicht mit Melody vorab verabredet hatte. Denn so würde sie ganz viele neue Menschen auf einen Schlag alleine treffen. Aber weil es nichts brachte, sich vorab den Kopf darüber zu zerbrechen und sie nun einfach umkehren konnte, stand sie eben alleine vor der Wohnungstür und hob zögernd die Hand.
„Du musst klingeln, Mei!“, wisperte Meiccomon freudig aufgeregt. Wie gerne wäre Meiko auch in diesem unbeschwerten Stadium. Wieso war ihr Digimon bloß nicht so nervös? Das war ja regelrecht unfair. Ein letztes Mal tief durchatmend betätigte Meiko schließlich die Klingel und staunte nicht schlecht, als die Tür recht schnell geöffnet wurde. Vor ihr stand eine freundlich wirkende Frau, die sie für Taichis Mutter hielt. „Hallo“, begrüßte die Frau sie, bevor sie sich umwandte. „Tai! Kari! Noch mehr neue Freunde für euch!“, rief sie über ihre Schulter und schenkte Meiko dann wieder ein Lächeln. Sofort verbeugte sich Meiko artig. „Mochizuki Meiko“, murmelte sie verlegen. „Freut mich sehr.“ „Kommt erstmal rein“, forderte die freundliche Frau und Meiko trat schüchtern ein. Kaum, dass sie die kleine Diele betreten hatte, hopste Meiccomon von ihrem Arm, denn sie hatte sofort die anderen Digimon ausgemacht, die bereits herum liefen. Also mussten sie sich hier nicht verstellen, stellte Meiko erleichtert fest. Sie zog die Schuhe aus und folgte der Frau in den Wohnraum. „Möchtest du Zucchiniplätzchen?“, erkundigte sich die Mutter ihres Gastgebers und Meiko nickte schüchtern. „Gerne.“ Etwas abzulehnen wäre immerhin unhöflich.
Dann erblickte sie Taichi, der bei seinen Freunden stand. Alle Gesichert waren unbekannt. Verdammt. Sie hatte gehofft, dass Melody bereits anwesend sein würde. Aber so kannte sie nur Taichi und bei dem war sie sich nicht sicher, ob sie sich direkt zu ihm stellen sollte. Sie wollte immerhin nicht anhänglich und unselbstständig wirken. „Hallo“, murmelte Meiko dann scheu in die Runde und sah sich um. Neben Taichi standen einige, die in etwas ihr Alter haben mussten. Aber es gab auch Digiritter, die jünger wirkten. „Ich bin Meiko“, stellte sie sich schüchtern vor. „Und das ist Meiccomon.“ Begeistert tapste das Digimon bereits auf die anderen kleinen Wesen zu. „Hallo!“, strahlte es seine neuen Freunde an, während Meiko ihre Hände in einander verschlang und scheu zu Boden sah. Jedenfalls so lange bis Taichis Mutter ihr einen kleinen Teller mit Plätzchen reichte. „Dandan“, murmelte Meiko.

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Yasumi Yonehara

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BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   Fr Sep 29, 2017 8:45 pm

11. August
19:00 Uhr
Taichi & Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi, Takeru & Hikari (& alle anderen, die dazu kommen)


Während dem Picknick war noch Alles gut gewesen. Zumindest halbwegs. Sie hatte beinahe verdrängen können, was an diesem Abend auf sie zukam. Aber jetzt kam der Moment immer näher, und selbst die Anwesenheit von Betamon, Bearmon und Kenshin beruhigte sie nur wenig. Mit weichen Knien und glasigen Augen schlurfte Yasumi neben Kenshin her, und desto präsenter die Situation für Yasumi wurde, desto unruhiger wurden ihre Finger, die am Saum ihres Shirts spielten.  "Mhm." antwortete Yasumi dem anderen Digiritter mit zusammen-gepressten Lippen, mit dem Blick angespannt vor sich gerichtet. Sie hatte auf dem ganzen Weg nur wenig gesprochen. Doch der Braunhaarige schlug schließlich vor, dass sie ja kurz raus gehen könnten, wenn es ihr zu viel wurde... Sie sah schließlich doch noch mit starrem Blick zu ihm auf. Das Mädchen sprach fahrig: "Auf gar keinen Fall... D-Das wäre ja peinlich... Es wäre ein Albtraum... Es ist ein Albtraum. Für mich." So viele Leute auf einmal kennenzulernen, und so viele Neue... Das war sie definitiv nicht gewohnt, und mit anderen Menschen umzugehen fiel ihr außerhalb ihrer Komfortzone mehr als nur schwer... Sie wollte wieder nach Hause. "Ist es sehr verrückt, dass Ich vor solchen Situationen mehr Angst habe, als vor dem Gedanken, in die Digiwelt zu gehen und zu kämpfen?"
Vermutlich ja, und Yasumi war sich nicht so sicher, wem sie diese Frage überhaupt stellte.

Schon bald trafen sie an der abgesprochenen Adresse auf die beiden älteren Digiritter. Sie nickte Sora und Yamato zu. "Hallooo..." Ihr Blick wurde etwas verträumt, und sie konnte sich tatsächlich zu einem leichten Lächeln bewegen, als sie den Blonden ansah. Wenigstens war er hier... Nicht, dass es sie weniger nervöser machte; Eher das Gegenteil, aber es war trotzdem sehr schön. Als das Gespräch auf den Anführer der Digiritter schweifte und Gabumon ein wenig über seinen Partner scherzte, faltete Yasumi angespannt ihre Hände zusammen. "Yamato ist umgänglich...!" platzte es kleinlaut aus ihr heraus, denn sie hatte in dieser Situation vor lauter Schwärmerei und Angst Nichts Sinnvolleres beizutragen.  Betamon verdrehte seine Augen.
Jedoch empfand sie es schon als ein wenig unhöflich, dass er so über das Essen von Frau Yagami sprach. Sie schwieg jedoch und sah mit gesenktem Blick den aufleuchtenden Knöpfen im Fahrstuhl zu. Als begnadete Hobby-Köchin und überzeugtes Leckermaul war es ihr nicht gerade genehm, wenn man auf die Art und Weise über Essen sprach.  Von der angeblichen Chaos-Köchin wurden sie auch munter begrüßt, kurz nachdem die beiden Digiritter die Wohnung betraten. „Guten Abend.“ sprach Yasumi und deutete höflich eine Verbeugung an; Die Frau sah gar nicht nach einer Mutter aus, so jung wie sie wirkte. Sie schien wirklich nett und lebhaft zu sein, und Yasumi lächelte sie etwas verträumt an. Jetzt konnte sie sich noch viel weniger vorstellen, ihr Essen einfach abzulehnen... Und sie wollte auf keinen Fall unhöflich wirken. Man sah sofort, dass diese Plätzchen mit viel Liebe gebacken wurden. Das fand sie zumindest. „Vielen Dank. Die... sehen wirklich gut aus.“ sprach Yasumi mit einem Nicken und nahm ein Plätzchen vom Teller. Sie schlug Yamatos Warnungen sofort in den Wind und schob sich einen der Kekse todesmutig in den Mund. Und bereute es beinahe sofort.

Schon nach kurzer Zeit des Kauens breitete sich ein Aroma auf ihrer Zunge aus, der ihre Geschmacksknospen abzutöten schien. Ihr wurde schlecht. Aber sie konnte das Plätzchen ja unmöglich wieder ausspucken, wenn Frau Yagami hier war! Während sie mit dem Keks in ihrem Schlund kämpfte, tauchte ein älterer Junge mit zerzauster Frisur auf. Der berühmt-berüchtigte Anführer? Er musste es sein, denn selbst Yamato wirkte durch sein Auftauchen etwas verunsichert. Yasumi versteckte sich halb hinter Sora; Es beruhigte sie irgendwie, dass ein anderes Mädchen hier war.  Sie sah mit großen Augen und mit vollem Mund zu dem älteren Jungen. Ob er in Yamatos Alter war? „Hi...“ gab sie nur schwach und beinahe tonlos von sich. Alles in ihr sträubte sich dagegen, den Keks herunterzuschlingen. Es tauchten immer mehr fremde Gesichter auf, was ihr Herz wild pochen ließ. Am liebsten würde sie sich ganz hinter Sora oder Kenshin verkriechen. Es gab aber noch mehr Mädchen in der Gruppe und eine von ihnen war eine schwarzhaarige Brillenträgerin; Sie wirkte auch etwas verunsichert und scheu, was Yasumi sofort mit ihr fühlen ließ. War sie... auch neu? Yasumi lächelte ihr zu, während sie durch das ekel-erregende Essen immer bleicher um die Nase wurde. Als sie sich allmählich dazu gedrängt fühlte, sich auch mal vorzustellen,  hob sie sich die Hand vor die Lippen und raunte mit dem Zucchiniplätzchen  im Mund: „Yaschumi Yonehowula.“ Perfekter erster Eindruck, klasse gemacht, Eins A, dachte Yasumi zerknirscht. „... Jaaaaa... Das ist Yasumi... Und Ich bin Betamon! Tagchen zusammen!“ sprach ihr Digimonpartner mit schiefem Lächeln.


Zuletzt von Yasumi Yonehara am Fr Sep 29, 2017 9:36 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Takeru Takaishi

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Anzahl der Beiträge : 36

BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   Fr Sep 29, 2017 9:25 pm

11. August
19:00 Uhr
Taichi & Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi, Takeru & Hikari & Joe & Meiko (& alle anderen, die dazu kommen)


Nachdem Takeru die Nachricht von Yamato gelesen hatte, die an alle Digiritter gesendet worden war, brachen Hikari und er die kleine Shopping-Tour ab. Sie hatten ohnehin nichts gefunden, was wahrscheinlich daran lag, dass sie beide mit ihren Gedanken wo anders waren. Ryouta hatte ihnen von dem Gegenstand aus seiner Vergangenheit erzählt und Hikari und Takeru waren sich sicher, dass es sich um eines der alten Digivices handeln musste. Er tauschte mit dem Schwarzhaarigen die Nummern aus, um in Kontakt zu bleiben, falls es etwas Neues gab. Schließlich wollten sie sich erst einmal mit den anderen besprechen.

Als Hikari plötzlich stehen blieb, drehte er sich zu ihr um. Sie sprach ihre Gedanken bezüglich des Labyrinths aus und auch, dass sie es satt war, immer zu kämpfen. „Das ist nicht egoistisch, Kari“, meinte er Kopfschüttelnd und ging einen Schritt auf sie zu, um seine Arme um sie zu schließen. „Das ist menschlich. Irgendwann werden wir sicherlich friedlich mit den Digimon zusammenleben können“, lächelte er sie an, „aber bis dahin, müssen wir zusammenhalten und den Digimon soweit es geht helfen.“
Takeru ließ von ihr, als sie Taichi ansprach. Sie hatte recht, sie sollten sich in der Gruppe beraten. Vielleicht warteten ihre Freunde schon auf sie. Er nickte und wollte weitergehen, im Hinterkopf mit den Gedanken, wie Taichi wohl auf ihn reagieren würde. Schließlich hatte er ihm die Beziehung mit seiner Schwester verheimlicht. Auch wusste er nicht, wie er sich verhalten sollte. Doch bevor er diesen Gedanken weiter ausschmückte, griff Hikari schon nach seiner Hand.

Gemeinsam betraten sie die Wohnung der Yagamis. Patamon und Gatomon kamen sofort zu ihnen an. Sie berichteten davon, dass ‚Neue‘ anwesend waren und er begann zu lächeln. „Yamato hat uns schon aufgeklärt. Wo sind sie denn?“
„Bei Taichi im Zimmer!“
Takeru nickte, begrüßte Yuuko ein zweites Mal an diesem Tag – konnte ihr dabei kaum in die Augen sehen – und ging zu den bereits Anwesenden in Taichis Zimmer.
Mit einem unsicheren Grinsen trat er in das Zimmer von Tai, welchen er auch erblickte. Sein Blick wanderte zwischen dem Brünetten und seinem eigenen Bruder hin und her. Mit einem „Hey“, begrüßte er sie und die anderen im Raum und ging dann auf die für ihn neuen Gesichter zu. Hikari hatte die zwei Brünetten schon begrüßt und auch er stellte sich höflich bei ihnen vor. „Ich bin Takeru. Yamatos jüngerer Bruder“, meinte er lächelnd und sah kurz zurück zu seinem Bruder. „Freut mich, dass ihr hier seid.“

Da es im Zimmer von ihrem Anführer wahrscheinlich irgendwann zu eng geworden wäre, wechselten sie in den Wohnraum der Yagamis. Als nächstes kamen Joe und Gomamon zu ihnen. Takeru begrüßte sie lächelnd, es wurde nie langweilig, dem ungleichen Dou zuzuhören.
„Joe, Gomamon“, meinte Takeru und deutete dann auf die zwei Brünetten. „Das sind Yasumi und Kenshin“, stellte er die beiden vor, dessen Namen er selber gerade erst erfahren hatte. Sie wirkten etwas schüchtern – was ihnen nicht zu verübeln war – und da Joe nicht direkt auf sie zugegangen war, dachte er, er würde es ihnen so etwas einfacher machen.

Takeru sah zur Tür, als die Mutter von Hikari und Taichi rief, dass jemand Neues für sie da war. Er konnte hören, wie sich eine leise Stimme höflich vorstellte. Interessiert, wer da jetzt kommen würde, sah er zu Tür, bis ein schwarzhaariges Mädchen mit einem Katzenartigen Digimon durch die Tür kam. Schüchtern stellte sich das Mädchen vor, im Gegensatz zu Yasumi und Kenshin war sie alleine und wirkte noch ein ganzes Stück unsicherer. Ihr alter konnte er nicht genau einschätzen, doch wahrscheinlich war sie im Alter von Tai und Matt.
Sie stellte sich vor und Takeru lächelte sie freundlich an. Ihr Digimon ging gleich auf die anderen Digimon zu, weshalb sie dann alleine dastand. Er hörte, wie Patamon das neue Digimon begrüßte und sich erfreut vorstellte. Er musste darüber schmunzeln, wie einfach es bei den Digimon doch war.
Nachdem Yuuko ihr den Teller mit den Keksen in die Hand drückte, ging er auf Meiko zu. „Die Kekse gibst du lieber den Digimon“, sagte er leise, „glaub mir es ist besser so.“ Dann grinste er sie freundlich an. „Ich bin Takeru und zu mir gehört Patamon.“ Er zeigte auf seinen orangenen Partner, der mit den anderen Digimon beschäftigt war. „Freut mich, dass du hier bist.“
Dann sah er zu seiner Freundin, deutete auf sie und schenkte ihr ein liebevolles Lächeln bevor er sich wieder Meiko zu wand. „Das ist Hikari, sie ist die jüngere Schwester von Taichi.“ Beim Benennen des älteren sah er kurz in seine Richtung. „Sie wohnen beide hier.“ Danach stellte er auch alle anderen im Raum kurz mit Namen vor, damit sie sich nicht mehr ganz so fremd fühlte.
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Ryouta Katashi

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Anzahl der Beiträge : 29

BeitragThema: Re: Wohnung von Tai und Kari   Mi Okt 11, 2017 6:12 pm

11. August
19:00 Uhr
Taichi & Yamato & Sora & Kenshin & Yasumi, Takeru & Hikari & Joe & Meiko & Ryouta (& alle anderen, die dazu kommen)

Nachdenkliche betrachtete Ryouta das technische Gerät in seiner Hand - genau so, wie er es in Erinnerung hatte, genau so, wie er es Takeru beschrieben hatte. Er hatte das befremdliche, sonderbare Treffen im Einkaufszentrum noch und das, was er danach getan hatte, noch nicht ganz verarbeitet, als sein Handy sich meldete - mit einer Nachricht des blonden Jungen, den er dort getroffen hatte. Mehrfach las er die kryptische Nachricht, die wenige, sinnvolle Informationen enthielt. Worüber genau hatten er und das Mädchen gesprochen? Was war das für ein Treffen und warum war es so wichtig? Ein Blick zu seinem Computer verriet ihm, dass er eigentlich noch genug Arbeit vor sich hatte und einen Augenblick lang war er versucht, dem blonden Jungen höflich ab zu sagen. Was ging es ihn an, was sie dort besprachen? Was interessierten ihn irgendwelche Gespräche mit eigentlichen Fremden? Er hatte wichtigeres zu tun, geschäftliche Korrespondenzen zum Beispiel, Lernen für die Universität. Irgendetwas nützliches, um sein nagendes, schlechtes Gewissen zu beruhigen. Es gab genug Dinge, um die es sich zu kümmern galt, und selbst wenn nichts davon zutraf, so könnte er ausnahmsweise einen Abend vielleicht früher ins Bett oder seine kostbare Freizeit mit dem Lesen eines Buches verbringen - ein Hobby, dem der ehrgeizige Student aufgrund seines straffen Zeitmanagements viel zu selten nachgehen konnte.

Und er hatte bereits kostbare Zeit dieses Tages verschwendet - als er das Haus seiner Eltern besucht hatte, um das merkwürdige Gerät zu suchen, von dem er den beiden im Einkaufszentrum berichtet hatte. Ein Impuls, den er selbst kaum hatte begreifen können, widersprach es doch seinem sonst so analytischen, kalkulierendem Verstand, solche Dinge zu tun. Er war strukturiert, bodenständig und vorausschauend. Niemand, der nach Impulsen handelte. Und doch hatte er sich - heimlich, wie ein Dieb - vor die Schubladen im Arbeitszimmer seines Vaters gekniet und eine nach der anderen geöffnet, bis er irgendwann - abgeschlossen in einem versteckten Safe - mehr durch Zufall darauf gestoßen war. Das Zahlenschloss zu knacken war nicht schwierig gewesen, letztendlich war er seines Vaters Sohn und die Arbeitsstrukturen seines Vaters waren ihm so bekannt wie seine eigenen. Umso mehr jedoch war er sich vorgekommen wie ein Verbrecher, während er mit ängstlich klopfendem Herzen darauf gelauscht hatte, was sich im Haus tat - wie sollte er es seiner Mutter oder seinem Bruder erklären, wenn sie plötzlich zurückkehrten - oder seinem Vater, wenn dieser von der Arbeit kam? Doch das Haus hatte still und verlassen da gelegen, während Ryouta seinen Vater bestohlen hatte und sich davon geschlichen hatte, so dass seinen Eltern nichts von dem Besuch ihres Sohnes berichten würde.

Umso verwunderter war er von sich selbst, als er sich kurze Zeit später bei der angegebenen Adresse wieder fand. Ryouta trug ein schlichtes, weißes Hemd unter einem schwarzen Sakko und eine passende, ebenso schlichte schwarze Hose, seine dunklen Herrenschuhe hinterliessen kaum ein Geräusch auf dem Boden, sein dunkles Haar war sorgfältig frisiert, er sah aus, wie ein Geschäftsmann - hoch gewachsen, schlank, stilles Gesicht, die hochwertige Kleidung - in seiner Tasche trug er den eleganten Kugelschreiber und Papier zum Schreiben von Notizen, sein Handy - und das befremdliche Gerät, von welchem er erzählt hatte. Das Gerät, das er seinem Vater gestohlen hatte. Das Gerät, das sein Herz höher schlagen liess und von dem er instinktiv wusste, dass er erbittert kämpfen würde, um es zu behalten. Dass es seines war - und nicht das seines Vaters, wo auch immer er diese Annahme her nahm. Er spürte es einfach. Ein weiterer, unlogischer Impuls. Warum war er hier? Um Antworten auf sein befremdliches verhalten zu finden?

Nach einigem Hadern betätigte er die Klingel, nachdem er sich seinen Hemdkragen gerichtet hatte. Sogar die schwarze Krawatte trug er noch, aber es war ohnehin zu spät gewesen, sich um zu ziehen - ganz davon abgesehen, dass er kaum etwas anderes zum Anziehen besaß. Ob vielleicht Ken da sein würde? Jemanden zu sehen, den er bereits etwas besser kannte, würde es ihm vielleicht erleichtern - was auch immer vor ihm lag. Was tatsächlich vor ihm lag, damit hatte er nicht gerechnet. Die Frau, die ihm die Tür öffnete und herzlich herein bat, überrumpelte ihn vollkommen. Die Frau rief etwas in den Gang - dass noch mehr Freunde da wären für.. zwei Personen? Kari war das Mädchen aus dem Einkaufszentrum, doch wer war Tai? Als ihm dann auch noch Kekse angeboten wurden, war er vollkommen perplex und verneigte sich steif vor der Frau. "Katashi, Ryouta, ich bin sehr erfreut, Ihre Bekanntschaft zu machen. Vielen Dank für Ihre Gastfreundschaft." Anschließend liess er sich in das vollkommen überfüllte Wohnzimmer manövrieren und blickte in die Runde, die bei seiner Ankunft verstummt war. Interessanter als die Personen jedoch waren die komischen Wesen, die zwischen den Kindern saßen. Seine Hand schloss sich unbemerkt um das kleine Gerät, während sich dunkle Erinnerungen anbahnten, an Dinge, die schon lange her waren, und die er für Träume und Kindheitsphantasien gehalten hatte. Auch hier verneigte er sich steif, die Bewegung von einer vornehmen Eleganz, von der man kaum sagen konnte, ob sie natürlich oder an trainiert war. "Katashi, Ryouta. Sehr erfreut." Als er sich wieder erhob, blickte er in die Runde, während seine beinahe aristokratischen Züge einen gewissen Stolz ausdrückten, und er jede einzelne Person im Raum kurz musterte. Seine Mimik war kühl, still und ausdruckslos, der Ausdruck in seinen grauen Augen aufmerksam und intelligent. In dem teuren Anzug fühlte er sich wie ein Fremdkörper, aber immerhin schien er nicht der älteste zu sein - ein schwacher Trost. Ken konnte er bisher nicht erkennen, dafür die beiden aus dem Einkaufszentrum. "Entschuldigt bitte die Verspätung. Die Nachricht erreichte mich zu einem etwas ungünstigem Augenblick."
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